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1. DIE SITUATION

2. DAS ANGEBOT

3. DIE UMSETZUNG 3.1. Veröffentlichungssteuerung 3.2. Marketingmanagement 3.3. Presse / TV Promotion 3.4. Onlinemarketing 3.5. Promotionkoordination 3.6. Accounting / Administration

4. ZUSATZLEISTUNGEN

5. WIRTSCHAFTLICHE BETRACHTUNG

4.1. International Merketing

5.1. Preisfindung 5.2. Fixkosten 5.3. Servicekosten 5.4. Marketingkosten / Initialkosten 5.5. Lizenzzahlungen der Plattenfirma 5.6. Kalkulation


1. die situation


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Nicht einmal 2.000 Verkaufstätten gibt es noch in Deutschland und diese sind zudem via ­phononet mit einer zentralen Datenbank für Neubestel­lungen und Nachlieferungen aller Anbieter verbunden. Mit Downloads erreicht man den ­Kunden sogar direkt. Es gab eine Zeit, da machten normale Plattenver­ träge mit normalen Plattenfirmen durchaus Sinn. In West-Deutschland gab es über 12.000 Einzelhändler, die ein Vertrieb aufsuchen musste. Es gab eine kleine Anzahl an TV und Radiosendern (pro Region in der Regel nicht mehr als 3) durch deren Flaschenhals man neue Veröffentlichungen pressen musste. Die Herstellung von Schallplatten und vor allen Dingen ihre Produktion in den Studios waren eine richtig teure Angelegenheit. Diese Zeiten sind vorbei.

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Die Kommunikation hat sich demokratisiert. Nicht nur durch das Internet mitsamt seiner Video- und Community Plattformen, sondern auch durch die neuen Radio und TV-Kanäle, die im Rahmen der Digitalisierung wie Pilze aus dem Boden schießen. Digitale Aufnahmetechnik hat Homestudios wettbewerbsfähig gemacht und die Produktionskosten drastisch sinken lassen. Fertigungskosten für Ton­ träger bewegen sich im Cent-Bereich. Die Rahmenbedingungen haben sich in den letzten zehn Jahren für Musik stärker verändert, als fast das ganze Jahrhundert zuvor. Der Markt für Tonträger hat sich derweil halbiert. In der


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Konsequenz suchen die Plattenfirmen nach neuen Kompetenzen und Geschäftsfeldern. Sie sehen nicht mehr ein, die Newcomer wie Markenartikel zu entwickeln, die Kosten dafür zu tragen und das schwächste Glied der Wertschöpfungskette zu sein. Deshalb reden sie von so genannten »360 grad deals«, die eine Partizipation an ­allen Einkünften durch Merchandise, Liveauftritte,­ Auf­ führungen bis Werbung zu lässt. Das ist verständlich, wenn es um die Talente von morgen geht. Es macht allerdings für eingeführte Künstler keinen Sinn. Sie kontrollieren bereits ihre eigene Marke und brauchen keine Plattenfirma, die die Funktion eines Managements übernehmen will. Im Gegenteil, in einem instabilen Markt für pre-recorded music brechen auch ihnen die Erlöse aus CDs weg und können noch lange nicht von Downloads kompensiert werden. Etablierte Künstler müssen sich deshalb, genauso wie die etablierten Plattenfirmen, um die Optimierung ihrer Einnahmequellen kümmern.

Digitalisierung und das auf dem freien Markt verfügbare Know-How für Projektsteuerung, Marketing und Promotion ermöglichen ihnen, dies ohne Risiko zu tun. Wo Künstler und Bands früher mit ihrer Musik noch als Dienstleister der Plattenfirmen bezahlt wurden, können sie jetzt Dienstleistung für Beteiligung einkaufen, die komplette Kontrolle und Kataloge behalten und ihre eigenen Erlöse pro Download / Tonträger maß­geblich steigern. Ähnlich wie das die ärzte, die toten hosen oder xavier naidoo schon lange vorgemacht haben, brauchen sie lediglich einen Vertrieb und eine Einheit, die diesen für sie lenkt, das Handelsmarketing, die CD-Fertigung, den Aufbau von Lagerbeständen veranlasst, administriert und überwacht. Die Vertriebe unterscheiden sich in Zeiten von phononet und vmi (venturemanagend ­inventory) nur noch marginal. Marketing und Promotion kann im Paket mit oder zu­ gekauft werden.

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2. das angebot


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Als wir 2004 unsere leitenden Funktionen bei universal ver­ ließen, war uns klar, dass wir in diesen Zeiten nicht mehr für große Plattenfirmen arbeiten wollen würden. Wir verstärkten uns stattdessen um Kollegen aus dem Tourbooking, Internet (Informatiker und Webdesigner), TV und Werbung als auch um Musiker und DJs, um das Geschäft umzudenken. Der erste Ansatz war neue Künstler aufzubauen und über die eigenen Kommunikationskanäle die wir entwickelten (Radio, Web-TV, Event & Booking und Webportal), eine Öffentlichkeit­ zu verschaffen. Mit Bands wie klee, polarkreis 18 und s­ uper 700 haben wir die ersten, erfolgreichen Schritte in diese Richtung gemacht. In den Gesprächen mit unseren alten Künstlern aus universalZeiten wurde schnell deutlich, dass diese etwas anderes brauchten. Ein Management, wie wir es für die Newcomer darstellten, hatten sie längst und unsere eigenen Kommunikationskanäle waren für sie zu spitz aufgestellt. Ihr Problem war, dass sie einen zuverlässigen Apparat benötigten, der ihnen eine Veröffentlichung durchführt, ohne Plattenfirma zu sein. Als ersten Künstler betreuten wir Richard Kruspe. Der Gitarrist von rammstein hatte als emigrate auf eigene Kosten eine Soloplatte produziert und wollte diese weltweit veröffentlicht und promotet sehen. Sein Album ist mittlerweile in 18 Ländern (inkl. USA, Japan und Australien) auf dem Markt und hat in sechs Ländern die Charts erreicht (in Deutschland Top 10). Die Verkaufserwartung wurde erfüllt, der Künstler konnte für sich (auch Dank Steuervorteilen) mehr realisieren, als mit dem großzügigsten Angebot eines Majors. Etablierten Künstlern (wie z.B. emigrate) bietet motor eine One-Stop-Lösung inklusive Marketing, Vertrieb und Promotion an, so dass Sie sich – außer bei inhalt­lichen Fragen – um nichts mehr kümmern müssen, oder wir ermöglichen Ihnen mit Distributoren, Vermarktern und ­Promotern ihrer Wahl zusammenzuarbeiten und sorgen dann für die Projektsteuerung, Koordination und das ­Accounting dahinter. Dabei verlangen wir keine RENT A RECORDCOMPANY


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Festbeträge, sondern lediglich eine Beteiligung an den real erzielten Einnahmen des Projekts in gsa (Deutschland,­ Schweiz und Österreich). Das Angebot von motor’s »rent a recordcompany« (rar) ist bewusst modular. Wir unterscheiden in: 3.1. 3.2. 3.3. 3.4. 3.5. 3.6. 3.7.

Veröffentlichungssteuerung Marketingmanagement Presse / TV Promotion Onlinemarketing Promotionkoordination Accounting / Administration International Marketing

Um die Qualität unserer Arbeit auch Dritten (in diesem Fall vor allen Dingen unseren jeweiligen Vertrieben) immer gewähr­­­­­ leisten zu können, bieten wir die Module Veröffent­lichungs­­­ steuerung, Promotionkoordination und Accounting / Administration immer nur zusammen an (das entspricht 11 % des Netto­ erlöses). Nimmt man alle unsere Leistungen (exkl. International ­Marketing, welches sich ja nur auf Umsätze außerhalb gsa ­beziehen kann), so bieten wir diese Rundumbetreuung rabattiert für 18 % an. Wird ein Vertrieb über edel angestrebt, so können wir durch unsere günstigen Konditionen eine Komplett­ abwicklung für ein Drittel aller Nettoeinnahmen (also 33,3 %) in wirklich allen Belangen des jeweiligen Projekts gewährleisten. Anbei finden sich sowohl genaue Beschreibungen der einzelnen Dienstleistungen, als auch Beispielrechnungen.

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3. die umsetzung


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3.1. Veröffentlichungssteuerung

Die Produktion der Tonträger und die Steuerung der Vertriebsarbeit sind entscheidende Kosten und Erfolgsfaktoren einer jeden Veröffentlichung. Tonträger müssen meist besonders ausgestattet und platziert, Downloads in Aktionen der Portale eingebunden und Preise sowie Rabatte sensibel gefunden und gesteuert werden. Damit müssen Chartperformance optimiert, Abverkauf forciert, Überbestände und deren spätere Vernichtung genauso wie Retouren vermieden und zu hohe Einzelstückkosten verhindert werden.

Veröffentlichung gewünscht wird. Unabhängig von den jeweiligen Vertrieben hat motor direkten Zugang zu den großen Handelsketten, Portalen und Versandhäusern. Diese Kontakte helfen sicher zu stellen, dass die Vertriebsmarketingmaßnahmen sinnvoll konzipiert und zuverlässig kommuniziert werden können.

Der Künstler profitiert dabei von den Erfahrungen der motor entertainment gmbh. Zu den Vertrieben edel, universal und warner bestehen enge Verbindungen. Mit allen Dreien hat motor bereits erfolgreich zusammengearbeitet und pflegt den Kontakt zum Außen- und Innendienst.

– Erstellung des Veröffentlichungstimings: Zeit-

Motormitarbeiter bringen eigene Erfahrungen aus der Arbeit in der legendären »Breakerforce« des universal Vertriebs, als auch aus dem universal-Vertriebscontrolling (insbesondere Abrech­nung und Administration von Vertriebsdeals) mit.

– Erstauflagenermittlung: Festlegung des Erstshipments – wie viele Tonträger sollen initial in den Markt – und Errechnung des Stocks für Promo­ tion und Nachlieferung.

Es bestehen Vertriebsabsprachen von denen der Künstler, so gewünscht, profitieren kann. Beim edel Vertrieb (und kontor digital) sind dies momentan 16 % vom Nettoerlös bei Alben und 18 % bei Singles. In der Fertigung profitiert der Künstler von Absprachen, welche durch das Gesamtvolumen der motor-Aufträge getrieben werden. motor arbeitet in der Regel mit kdg und optimal zusammen, kann aber zum Beispiel auch tschechische Vinylsonderfertigung steuern, sofern eine LP oder EP RENT A RECORDCOMPANY

Im Einzelnen bedeutet Veröffentlichungssteuerung:

plan, der rückwärts gerechnet – ausgehend vom gewünschten Veröffentlichungszeitpunkt – darstellt, wann welche Parts, welche Promotionund Marketingmittel erstellt, respektive vom Künstler frei gegeben werden müssen.

– Metadaten Erfassung: Einholung und Überprü-

fung der Daten für Produktionsanmeldung, Einholung und Vergabe von isr-Codes, Zusammenstellung, Plausibilitätsprüfung und Übermittlung der Metadaten für Downloadportale. – Fertigungssteuerung: Kostenkalkulation bei

Sonder­ausstattungen, Einholung von Druckund Pressangeboten*, Prüfung der Angebote*, * Entfällt bei manchen Vertrieben, da diese die Fertigung in den eigenen Presswerken zum Vertragsgegenstand machen. Allerdings werden auch in solchen Fällen marktübliche Preise garantiert.


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Auftragsplatzierung, Versand von Produktionsmastern und Filmen / Vorlagen, Qualitätsprüfung, Fertigungsfreigabe, Steuerung von Nachbestellungen, Bearbeitung und Prüfung von Druckund Presskosten-Rechnungen.

Preis bei Einzelbuchung: 4 %  auf Nettoumsatz bei Garantie eines Minimal­ umsatzes von 4.000 €.

– Vertriebssteuerung: Beschaffung eines Ver­

triebs­partners, Vorstellung von Produkt und Kampagne beim Außendienst, Erstellung von Vertriebsunterlagen, gemeinsame Preisfindung, Festlegung von Rabatt und Discountstaffeln. – Handels / Vertriebsmarketing: Ermittlung des

Bedarfs an Warenkostenzuschüssen (wkz), Steuerung der Auszahlung von wkz‘s, gemeinsame Kampagnenentwicklung und Absprache mit ­großen Versendern, Ketten und Download­portalen, Ent­ wicklung und Platzierungsabsprachen für Abver­ kaufs­hilfen, Absprache und Entwicklung von Sonder- / Preisaktionen, Katalogaktionen, Chartoptimierung. – Vertriebskontrolle: Überprüfung der Markt- und

Chartoutlet-Abdeckung, Sichtung und Plausibilitätsprüfung der Wochenberichte des Außendienstes, Erfolgskontrolle besonders bei Zweitplatzierungen, Abverkaufskontrolle via GfK-­Panel, Überprüfungen von Vertriebsabrechnungen. – Stockcontrol: Beobachtung der Lagerbestände

und des Paperstocks, Veranlassung und Steue­ rung von Produktvereinnahmung und kontin­ gen­tierten Lieferungen, Rückstands- oder Retourenmanagement, Veranlassung von Vernichtung oder Umetikettierung.

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3.2. Marketingmanagement

In der Vergangenheit fand der Beruf des Marketingmanagers zwischen zwei Fronten statt. Auf der einen Seite der Künstler und sein Management, die einen maximalen Einsatz von Mitteln forderten, auf der anderen Seite das Label und sein Controlling, die Mäßigung und Sparsamkeit forderten. Ein eigen­ständiger Künstler verwaltet heutzutage seine Mittel selbst, dem Marketing­­ manager bleiben zeitraubende Konflikte erspart und er kann sich endlich auf seinen Job konzentrieren. Seine eigentliche Aufgabe besteht nämlich darin, im Auftrag des Künstlers die Kernzielgruppe zu definieren und deren Mediaund Konsumverhalten zu analysieren. »Jeder zweite Dollar für Werbung ist rausgeworfenes Geld, man weiß bloß nicht welcher...« ist eine alte, von henry ford geprägte Marketingweisheit. In der Musik muss das nicht zutreffen, da sie ein emotionales Gut ist. Deshalb nehmen Konsumenten als Fans auch eigenständig Kontakt zum Produzenten (Musiker) auf, und man kann sie regelmäßig (z.B. bei Konzerten) persönlich unter Augenschein nehmen. Jenseits politischer Konflikte zwischen Künstler und Firma oder vom Umsatzdruck getriebener Shipping-Vorgaben, lässt sich deshalb im Marketing viel Geld sparen. Wichtig ist, dass der Marketingmanager die angesprochene Szene / Kernzielgruppe wirklich kennt und weiß, wann und wie er über auf sie einen Werbe- / Kommunikationsdruck erzeugen muss. Er muss sowohl die Fans, als auch den zu erobernden, weiteren Mainstream verstehen können. Das Management von motor erfreut sich langjähriger Erfahrung in der Ansprache alternativer Szenen (speziell Alternative, Dance und Rock) und der breiten Masse. Die Firma und ihre Mitarbeiter haben direkten Zugang zu den Medien in denen es gilt die besten Plätze und Absprachen zu bekommen und können durch Bündelung der verschiedenen Aufträge ­bessere Konditionen bei ihnen und deren Mediaagenturen verhandeln.

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Im Einzelnen bedeutet Marketingmanagement: – Zielgruppenanalyse: Gemeinsame Bestimmung der Kern­ziel­ gruppe des Künstlers und möglicher, interessanter Erweiterungsgruppen. Festlegung der Reihenfolge und Prioritäten in der Ansprache dieser. Analyse des jeweiligen Konsum- und Mediaverhaltens. – Marketingmaßnahmen: Konzeption des Marketingmixes und der Marketingmaßnahmen (z.B. Anzeigen); Entwurf und Kalkulation der Umsetzung. – Marketingplan: Planerstellung über alle Marketingmaßnahmen, inkl. Zeitpunkt der Schaltung / Aktivierung und Kosten. – Schaltung: Buchung von Anzeigen, Spots, Plakatwänden oder anderen Maßnahmen gemäß des Marketingplanes. – Fertigung: Aufragserteilung für Marketingmitteln wie z.B. Poster, Spots, Videos, Verkaufshilfen und Überwachung ihrer Produktion. – Verteilung: Versand der Marketingmittel an die jeweiligen Auftragsnehmer (Agenturen, Medien etc.). Preis bei Einzelbuchung: 3 % auf Nettoumsatz bei Garantie eines Minimalumsatzes von 3.000 €.

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3.3. Presse / TV Promotion

Im Gegensatz zu Konsumgütern ist Musik eine Sache, die an sich berichterstattenswert ist. Die Kommunikation, die durch Public Relations (pr) erzeugt werden kann, ist deshalb auch meist ein Vielfaches dessen Wert was im Marketing ausgegeben wird. Voraussetzung für ein erfolgreiches Public Relations Management ist, dass es die richtigen Kanäle und die passenden Formen sind, in denen zum Konsumenten kommuniziert wird. Promotion (so nennt man in der Musikwirtschaft die pr) ist deshalb das Management von Masse und Qualität. Sie muss erreichen, dass neue Musik einerseits in der Breite kommuniziert (z.B. durch Rezensionen), aber andererseits sehr selektiv inszeniert wird. Auftritte in den Medien dürfen nicht beliebig wirken und sollten sorgsam vorbereitet sein. Sowohl das jeweilige Medium oder die Sendung sollte zum Künstler passen, als auch seine Darstellung zur Musik. Da die meisten Medien sich über exklusive Inhalte vom Wettbewerb ab­grenzen müssen, gilt es in der Promotion redaktionell mit­zudenken. Dadurch, dass die Promotion stimmige Konzepte und Exposés anbietet, entstehen auch Partnerschaften, in denen sich beide Seiten ernst genommen fühlen und in einer anderen Qualität miteinander gearbeitet wird. Unsere Promotion hat sowohl journalistische Erfahrung als auch den Job bei und für markt­ führende Unternehmen erledigt. Das tägliche Zusammenleben mit einem Medienbetrieb (motor tv / motor fm) schärft zudem das Verständnis für Medienbelange. RENT A RECORDCOMPANY

Im Einzelnen bedeutet Presse / TV Promotion: – Promotionplanung: Definition der relevanten Medien und des Auftritts den man in diesen anstreben sollte. – Erstellung Promotionmaterial: Erstellung oder Be­

auftragung biografischer Materialen und Fotos und CDs / Soundfiles für die Nutzung in der Promotion. – Durchführung Promotionversand: Aufbau von Ver­

t­ eiler­kreisen aus Meinungsführern und Journalisten und der Versand von Promotion­materialien an diese. – Ausarbeitung von Promotionkonzepten: Erarbei­ tung von Themen und Events für die Medien­ berichterstattung. – Media-Plugging: Platzierung von Berichterstat-

tungen, Auftritten und Rezensionen durch persönlichen Kontakt in die Medien. – Management von Promotionterminen: Verein­ barung von Interviews, Foto und Auftritts-Terminen und (gegebenenfalls) Planung und Betreuung dieser. – Erstellung von Promotionreportings: Regelmäßige

Zusammenfassung der erreichten Promotion­ ergebnisse und der noch ausstehenden Features. Preis bei Einzelbuchung: 3,5 % auf Nettoumsatz bei garantiertem Minimal­ umsatz von 3.500 €. Das Modul ist für 0,5 % um Leftfield Radiopromotion (bundesweit 14 ­Stationen) erweiterbar.


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3.4. Onlinemarketing

Egal ob Urlaubsreise, Waschmaschine oder Entertainment … kaum eine Kaufentscheidung wird mehr gefällt, ohne dass der Konsument sich direkt auf der Webpage des Produzenten oder in Nutzer-Foren vorab informiert hätte. Empfehlungs­ algorithmen (was haben andere Konsumenten gekauft, die diese Ware bestellt haben) steuern zunehmend das Kaufverhalten on- und offline. Auffindbarkeit in Suchmaschinen (auf welchem Platz erscheint das eigene Angebot bzw. die vom Künstler gesteuerte Webpage), die Faktenlage in Wikipages (von Nutzergruppen geführte Übersichten), die Meinung, die auf Download- oder Mailorder Portalen wie i tunes oder amazon in Form von Nutzerrezensionen zum Ausdruckt kommt und die Klickrate einzelner Songs auf myspace oder youtube können erfolgsentscheidende Faktoren sein. Das Wesen des Internets führt zu einer Sammlung der unterschiedlichsten Meinungen und einer ständigen Hinterfrag­ barkeit. Der Konsument wird sofort zum Rezensent oder Produzent. Das heißt aber nicht, dass dieser, scheinbar anarchische Prozess, nicht auch zu Teilen lenkbar wäre. Voraussetzung dafür ist, dass der Künstler und seine Partner selbst die Meinung setzen. Das geschieht durch die Art und Weise wie eigene Communitypages gestaltet und vor allen Dingen gepflegt werden. Wichtig ist aber auch die Verlässlichkeit, die in der Reaktion auf Anfragen und Meinungen von Fans zum Ausdruck kommt sowie seine vermeintliche Präsenz in Blogs und Foren.

motor verfügt über Mitarbeiter, die sich im Rahmen von Kommunikationswissenschaft und Informatikstudien mit genau diesem Phänomen beschäftigt haben und in der Lage sind, Meinung und Information im Netz mitzusteuern.

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Im Einzelnen bedeutet Onlinemarketing: – Aufbau von Webpräsenzen: Erstellung und Pflege oder Optimierung einer myspace Präsenz und Erweiterung auf weitere für die jeweilige Szene / Musikrichtung relevante Community­ pages (z.B. facebook, studi vz, youmix …). – Uploads: Auswahl, Upload und Kommentierung von Sounds

und Bewegtbild in relevanten Communities (z.B. youtube, myvideo, sevenload …). – Suchmaschinenoptimierung: Anheben der, jeweils für den

Künstler relevanten, Pages in der Platzierung der jeweiligen Suchmaschine (z.B. google, yahoo...) durch Verlinkungen. – Datamining: Aufbau und Pflege von Newsletterabonnenten

über eigene und Dritte Pages oder durch Kooperationen (z.B. via Banner). Versand von Newslettern in regelmäßiger Folge. – Kommentierung: Platzierung von Rezensionen in relevanten

Portalen und Web-Foren. – Moderation: Stellungnahme zur Themensetzung im Sinne des Künstlers unter zur Hilfenahme verschiedener Web­identitäten in Blogs und Foren.

Preis bei Einzelbuchung: 2,5 % auf Nettoumsatz bei Garantie eines Minimalumsatzes von 2.500 €.

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3.5. Promotionkoordination

Die Wahrnehmung der Öffentlichkeit wird nicht mehr durch einige, wenige Medienkanäle und Meinungsführer gesteuert. Kommunikation hat sich pluralisiert und dadurch demokratisiert. Selbst ein so genanntes Web-Log (Blog) kann manchmal entscheidend zur Meinungsbildung beitragen. Diese vielstimmige Kommunikation trifft wiederum auf eine zunehmend fraktalisierte Gesellschaft. Fast jeder versucht sich als eigenständiges Individuum zu begreifen und darzustellen. »Mainstream« ist nahezu zum Schimpfwort geworden und selbst wer dazu gehört, würde sich meist selbst nicht als Mainstream beschreiben.

Die Mitarbeiter von motor bringen ihre Erfahrung aus Promotionleitung und -steuerung in marktführenden Unternehmen ein, um sicherzustellen, dass die Aktivitäten sinnvoll und aufeinander abgestimmt sind und jeder Beteiligte (Künstler, Vertrieb, freie Promoter) über das Erreichte informiert ist.

In Zeiten des marktbedingten Personalabbaus können große Plattenfirmen den neuen Anforderungen dieser segmentierten und enorm verbreiterten Kommunikationslandschaft nicht mehr gerecht werden. Es ist ihnen unmöglich eine breite Personaldecke an Spezialisten für die einzelnen Kommunikationskanäle und Szenen / Stilrichtungen vorzuhalten. Für die ziel- und fachgerechte Kommunikation schalten selbst die Majors, so projektbezogen die Marketingmittel es hergeben, freie Promoter hin­ zu. Derer gibt es viele am Markt, meist sind es ehemalige Mitarbeiter der großen Plattenfirmen die im Rahmen von Personaleinsparungen freigesetzt wurden. Je mehr unterschiedliche Personen und freie Teams an der Kommunikation arbeiten, je sensibler das Timing der Aktivitäten und Öffentlichkeitsauftritte im Sinne unterschiedlicher Zielgruppen und der Charts wird, desto wichtiger wird eine zentrale Steuerung. RENT A RECORDCOMPANY


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Im Einzelnen bedeutet Promotionkoordination: – Erstellen eines Promotiontimings: Wann muss welche Veröffentlichung, welcher Auftritt erfolgen um die Kommunikation im Sinne von Charts und Marktpräsenz zu forcieren? Wann muss welcher Versand erfolgen, um rechtzeitige Information von Print und Radio zu garantieren? – Gemeinsamer Aufbau einer Promotionforce: Übersicht über die besten Anbieter von Promotion­ leistung pro Stilrichtung und Kommunikations­ kanal. Kontaktanbahnung, Verhandlung von Verträgen für freie Mitarbeit. – Erstellung und Versand von Promotion­unterlagen:

Veranlassung der Erstellung, Vervielfältigung und Versand von Biographien, Fotos, epk‘s und anderen Informationen zur jeweiligen Veröffentlichung, Aufbau von Downloadsites (Fotos / Bios) für Medienpartner.

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– Erstellung eines Promotionsplans: Anhand der

Erwartungen des Künstlers und den Anforderungen des Vertriebs wird zusammen mit den freien Auftragnehmern ein Promotionplan mit klaren Zielvorgaben erstellt. – Erfolgskontrolle und Kommunikation: Überprü-

fung und Hinterfragung der Promotionergebnisse und Kommunikation dieser zu den anderen, freien Promotern, dem Künstler und seinem Vertretern und dem involvierten Vertrieb. Preis bei Einzelbuchung: 3 % auf Nettoumsatz bei garantiertem Minimalumsatz von 3.000 €.


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3.6. Accounting / Administration

Drehen sich die Vorzeichen, wird der Künstler vom Lieferanten der Majors zum selbständigen Auftraggeber an Dienstleister wie zum Beispiel motor, dann steigen auch seine Ansprüche an Transparenz. Der Künstler ist nun, im gewissen Sinne, selbständiger Unternehmer. Wie jeder Unternehmer braucht er ständigen Einblick in aufgelaufene und anstehende Kosten, Forderungen und Einnahmen. Normalerweise lassen Plattenfirmen sich nicht gern in die ­Bücher gucken. Sie rechnen im viertel- bzw. halbjähr­lichen Rhythmus Verkäufe und Retouren ab. Dieses Prinzip lässt unternehmerisches Handeln des Künstlers nicht zu. In ­einer ­neuen Rollenverteilung bestimmt er die einzusetzenden Mittel und somit seinen eigenen Gewinn. Dieses kann er nur mit ­direktem Kontenzugriff und bedingungsloser Konten- /  Planungs­einsicht tun. Künstler haben ihre Stärken in der Regel eher im kreativen, denn in administrativen Bereich. Sie sollten sich weder mit Budget­planungen, Kontenführung noch Buchhaltung beschäftigen müssen. Ein administrativer Service muss ihnen Planungsund Steuerungsmittel zur Verfügung stellen, ihnen beim ­Controlling zur Hand gehen, den eigentlichen buchhalterischen Ablauf aber geräuschlos nebenher erledigen können.

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motor hält in seinem Finanzbereich die Erfahrung vor. Unser Controlling hat nicht nur bereits Systeme hierfür implantiert und bei Veröffentlichungen wie emigrate (Rammstein Gitarrist ­Richard Kruspe) getestet, es bringt auch das Wissen aus der Administration aller universal Vertriebsdeals mit. Im Einzelnen bedeutet Accounting: – Projektplanung: Zusammenführung flexibler und fixer

Projekt­kosten und Erstellung einer Budgetplanung für das Projekt auf Basis der Verkaufserwartung des Künstlers, ­Abgleich mit der Verkaufserwartung des jeweiligen Vertriebs (Risiko­einschätzung). – Steueroptimierung: Anders als bei der Abhängigkeit von Lizenz­zahlungen, lassen sich Ausgaben für eine eigene, unternehmerische Tätigkeit nahezu vollständig bei der Steuer ­geltend machen. Gerade bei bereits erfolgreichen Künstlern kann dies einen entscheidenden Unterschied ausmachen. Auf die dafür notwendigen Strukturen wird der Künstler hingewiesen und in der Umsetzung beraten. – Kontenführung: Einrichtung eines Projektkontos in wel-

ches der Künstler online ständig Einsicht nehmen kann, über

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das treuhänderisch alle Mittel verwaltet werden und welches er über die ­Projekt­planung steuert. – Rechnungsabwicklung: Rechnungsstellung an Dritte (Vertrieb etc.),

­ egebenenfalls Rechnungserinnerungen oder Einleitungen von Mahn­ g verfahren und Begleichung der Rechnungen von Dritten gemäß vom ­Künstler frei­gegebener Projektplanung, Klärung etwaiger Abweichungen. – Lizenz-Abrechnung: Ausbezahlung von Lizenzforderungen Dritter (Pro­ duzenten, Mitmusiker, Dienstleister ...) gemäß der vom Künstler abgeschlossenen Verträge. – Umsatzplanung und Einsicht: Halbjährliche Umsatzplanung gemäß

­ ereits erzielter Umsatzerlöse, sofortige Einsicht in bekannte Umsatzerlöse b (online), monatliche Übersicht und vierteljährliche Ausschüttung von Überschüssen auf den Projektkonten. – Dokumentation: Zusammenstellung sämtlicher Buchungs- und Rech­ nungs­­­­vorgänge und jährliche Übergabe der kaufmännischen Doku­men­ tation.

Preis bei Einzelbuchung: 4 % auf Nettoumsatz bei garantiertem Minimalumsatz von 4.000 €.

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4. zusatzleistungen


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4.1. International Marketing

Online ist eine Veröffentlichung immer auch global. Die ­Grenzen von Vertriebsgebieten sind im non-physischen Waren­ verkehr faktisch gefallen. Nur die multinationalen Musik­ konzerne scheitern in der globalen Distribution noch wegen der berechtigten Angst mit Schwesterfirmen in Territorial­ konflikte zu geraten. Diese haben in der Regel das Recht, eine Veröffentlichung über drei Alben hinweg abzulehnen. Erst dann drohen sie die Rechte gemäß Konzernbestimmungen dauerhaft zu verlieren. Die vermeintliche Stärke eines multi­ nationalen Vertriebsnetzes wird dadurch für Acts, die nicht aus den angloamerikanischen Märkten kommen, meist zur regionalen Falle. Dabei geht die Globalisierung längst andere Wege. So verständlich auch der Versuch der Majors ist, sich, im Sinne der Optimierung ihrer immer knapper werdenden Resourcen, auf die internationalen Repertoirelieferung aus dem Vereinigten Königreich und Amerika zu fokussieren, verlangt der Markt nach Filmen aus Indien, Comics aus Japan, Mode aus Schweden und Sängerinnen aus Kolumbien, von Barbados oder den Azoren. Der durch Billigflüge forcierte Tourismus und der Austausch in Online Communities sorgen für Kontakt mit ­neuen Kulturen. Davon können auch deutsche Musiker profitieren, so sie und ihre Kreativität nicht in antiquierten Strukturen hängen bleiben.

motor verfügt über Vertriebspartner in Skandinavien, Australien, den USA und Kanada und kann zusammen mit den Künstlern selbst entscheiden, was sie über diese in die jeweiligen Märkte bringen will. Eine Veröffentlichung wie emigrate zog man mit Partnern global durch. Außerhalb Deutschland, Österreichs und der Schweiz muss aber mit höheren Vertriebsabgaben (in der ­Regel bis zu 30 %) und einer aufwendigeren Koordinationsund Kontrollarbeit gerechnet werden.

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Im Einzelnen bedeutet International Marketing: – Pflege Vertriebsnetz: Aufbau und Optimierung einer globa-

len Vertriebsstruktur, die zuverlässig im Auftrag des jeweiligen Künstlers dessen Alben veröffentlicht. – Vertriebsplanung: Vorstellung und Veröffentlichungsplanung

bei und mit dem jeweiligen Vertriebspartner. – Globales Stockplaning: Veranlassung der Fertigung, der Versand und der Stock-Control von Tonträgern für einen globalen Bestand. – Aufbau Marketing / PR Struktur: Hilfe bei Suche und Enga-

gement von Marketing- und PR Partnern in den einzelnen ­Märkten. – Erfolgskontrolle: Überwachung freier Partner und der Partner­

vertriebe. – Auslandsaccounting: Überprüfung der Abrechnungen und Abwicklung der Rechnungen an und von Dritten.

Preis *: 7,5 % des im jeweiligen Land erzielten Nettoumsatzes bei ­Garantie eines Mindestumsatzes von total 7.500 €.

* Nicht Bestandteil des rabattierten Gesamtpakets, da nicht für jeden Act relevant und nur auf Umsätze aus dem Ausland fällig.

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5. wirtschaftliche betrachtung


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5.1. Preisfindung

5.2. Fixkosten

Im Highpreis-Segment hat sich ein durchschnittlicher Listenpreis von 12,49 € etabliert. Durch ­Bonus, Discount und Rabatte reduziert sich dieser in der Regel um 20 % (netto: 9,99 €). Das ist der Preis, den wir auch als Grundlage aller unserer Kalkulationen nehmen. Es ist zu beachten, dass bei aggressivem Shipping die Preisreduzierungen auch bis zu 30 % (netto: 8,74 €) gehen können. In unserem Vertrag mit edel haben wir aber auch hier eine Grenze und eine Genehmigungspflicht eingezogen.

Für jeden Tonträger und für jeden ausgelieferten Download fällt, auch wenn der Künstler selbst Autor ist und deshalb einen Großteil des Geldes später wieder von den Urhebergesellschaften oder seinem Verlag zurückerhält, gema an. In unseren Kalkulationen berücksichtigen wir gema deshalb mit 1,13 € pro CD (9,009 % auf Listenpreis), die 0,61 € pro 10 Downloads zahlt das Portal und müssen vom Downloadpreis nicht mehr abgezogen werden.

Der Download hat sich mit einem Durchschnittspreis von 6,80 € etabliert. Was bei der CD der Vertrieb ist, ist hier der so genannte Aggregator (kontor media, zebralution, finetunes). Die Gebühren verhalten sich sehr ähnlich zu den Vertrieben. In der Aufteilung Tonträger zu Download (in der Kalkulation »Mix« genannt) gehen wir von einem Verhältnis 85 / 15 aus.

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Herstellungskosten entfallen bei Downloads vollständig, bei CDs gehen wir im Schnitt von 0,80 € aus, was je nach Auflagenhöhe (je höher, desto günstiger) mindestens einer Jewelcase-­Verpackung mit 16 Seiten 4c Booklet entspricht.


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5.3. Servicekosten

5.4. Marketingkosten / Initialkosten

Die Initiierung und Lenkung der Veröffent­lichung berücksichtigen wir in unseren Kalkulationen als One-Stop-Angebot (inkl. Marketing, Promotion aber auch Vertieb) für 33,33 % als auch in einer Variante als Basisangebot zu 11 % zuzüglich eines Vertriebs (normalerweise zwischen 16 – 20 % abhängig von Verkaufserwartung und geforderter Vertriebsgarantie, wir rechnen hier mit durchschnittlich 18 %).

Für Initialkosten (Mastering, ­Fotoproduktion, Coverdesign) empfehlen wir auf jeden Fall 20 k einzukalkulieren, bei Marketing gehen wir von einem Minimum von 55 k (inkl. Video und Handels­marketing) aus und schreiben dann für die Kalkulation einen Prozentsatz von 10 % der Nettoerlöse fort, den wir ab 320 k auf 8 % reduzieren. Das Video (respektive Tourssupport) haben wir in der Vergleichsrechnung zur Plattenfirma mit 25 k bis 20 k verkaufte Einheiten und mit 50 k ab 40 k verkaufte Einheiten zum Abzug gebracht. Lizenzreduzierung der Plattenfirma lassen wir im Wert von max. 50 % der Kampagne (exklusive Video) wirken.

Zu beachten ist, dass sich in diesem Falle durch freies Marketing und Promotion die Marketingkosten automatisch erhöhen werden. Die Kalkulation geht von 25 k bis 40 k verkauften Einheiten, 35 k ab 80 k, 45 k ab 160 k und 65 k ab 320 k aus, da Arbeitszeit als auch Anspruch mit der Erlösmenge steigen wird.

5.5. Lizenzzahlungen der Plattenfirma

In der Kalkulation wird von einem Beispielswert von 20 % Beteiligung bei 20 % Packing / Technik­ abzug ausgegangen (Netto: 16 %). Vorschüsse wer­den nicht berücksichtigt. Soweit diese ­fließen, verrechnen sie sich mit den Beträgen, die als ­Erlös für die Bands ausgewiesen werden.

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5.6. Kalkulation

Auf Basis der oben beschriebenen Maßnahmen / Kosten / Beteiligungen haben wir eine Beispielskalkulation erstellt, die sich in verdoppelnden Verkaufsschritten (10.000 bis 320.000 verkaufte Einheiten) darstellt. Unter www.rent-a-recordcompany.de bieten wir weiterhin einen Musterrechner an. Hier kann online, mit eigenen Werten, eine persön­ liche Beispielkalkulation erstellt werden.

tab. a: Kalkulation / Unit in EUR

preis netto (abzgl. rabatte) mix (85 / 15) fixkosten (gema, herstellung cd) servicekosten »rar« erlöse abtgl. fixkosten

* pf = Plattenfirma os = One-Stop bp = Basic Plan RENT A RECORDCOMPANY

pf *

os *

bp *

12,49 / 6,80

12,49 / 6,80

48,27

9,99 / 6,80

9,99 / 6,80

9,99 / 6,80

9,51

9,51

9,51

– 1,93

– 1,93

– 3,17

– 2,76

4,42

4,83


34

tab. 1: Absatzmenge: 10.000

pf erlöse abzgl. fixkosten initial marketing erlös künstler

0

os

bp

44,15

48,27

– 20,0

– 20,0

– 55,0

– 80,0

–30,8

– 51,7

tab. ii: Absatzmenge: 20.000

pf erlöse abzgl. fixkosten initial marketing erlös künstler

2,7

os

bp

88,3

96,54

– 20,0

– 20,0

– 55,0

– 80,0

13,3

– 3,5

tab. iii: Absatzmenge: 40.000

pf erlöse abzgl. fixkosten initial marketing erlös künstler

18,5

os

bp

176,6

193,08

– 20,0

– 20,0

– 70,0

– 95,0

86,6

78,1

RENT A RECORDCOMPANY


35

tab. iv: Absatzmenge: 80.000

pf erlöse abzgl. fixkosten initial marketing erlös künstler

62,0

os

bp

352,2

386,15

– 20,0

– 20,0

– 103,0

– 138,0

230,2

– 228,2

tab. v: Absatzmenge: 160.000

pf erlöse abzgl. fixkosten initial marketing erlös künstler

149,0

os

bp

706,4

772,3

– 20,0

– 20,0

– 156,0

– 201,0

530,4

551,3

tab. vi: Absatzmenge: 320.000

pf erlöse abzgl. fixkosten initial marketing erlös künstler

RENT A RECORDCOMPANY

323,0

os

bp

1.412,8

193,08

– 20,0

– 20,0

– 263,0

– 328,0

1129,8

1196,6


Motor Entertainment GmbH BrunnenstraĂ&#x;e 24 10119 Berlin T +49 30 74 777 7 F +49 30 74 777 999

www.motor.de www.rent-a-recordcompany.de


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