Saisonbroschüre des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn 2022/2023

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KO N Z E R T S A I S O N 2 2 / 2 3



HIN!


HÖREN!


KO N Z E R T S A I S O N 2 2 / 2 3 HIN!HÖREN!


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» DRUM O MENSCH, SEI WEISE, PA C K D I E I N S T R U M E N T E N KO F F E R UND VERREISE. « Wilhelm Busch:

» Drum o Mensch, sei weise, pack die Koffer und verreise.«

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Grußwort der Stadt Heilbronn Was bedeutet ein so reger und agiler Klangkörper wie das Württembergische Kammerorchester Heilbronn für unsere Region? Ich bin davon überzeugt, dass die Musiker*innen als Botschafter fungieren: Sie tragen Gestaltungswillen und Vielseitigkeit an die uns umgebenden Spielorte und weiter hinaus in die Welt. So können wir uns glücklich schätzen, dass dies beispielsweise mit einer Tournee nach Korea oder einem Besuch in unserer schönen Partnerstadt Solothurn in der Schweiz in der Konzertsaison 2022/23 wieder möglich sein wird. Noch stärker als bisher habe ich in den Konzerten, die unter erschwerten Bedingungen stattgefunden haben, die Verbundenheit von Orchester und Publikum gespürt. Die Freude, mit der viele von Ihnen, trotz längerer Einlasskontrollen und beschränktem Platzangebot, mit einem deutlich »sichtbaren« Lächeln unter der FFP2-Maske und in den Augen gekommen sind, hat mich angesteckt und gerührt. Und so bin ich Rainer Neumann, seinem Team und natürlich allen WKO-Musikern sehr dankbar, dass sie immer mit dem Ziel gearbeitet haben: »Wenn es irgend möglich ist, so spielen wir!«

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Mit Zuversicht schaue ich auf die kommende Konzertsaison und bin sicher, dass alle Beteiligten dieses Ziel fest im Blick behalten. Ich sehe dort Reisen, eine rege Konzerttätigkeit im Umland, die Weiterführung von neuen Konzertkonzepten sowie den Austausch und die Vernetzung der Heilbronner Kulturinstitutionen untereinander, was mich im Speziellen natürlich sehr freut. Lassen Sie es weiterhin bitte nicht an Solidarität mit und Freude an der Musik und dem gemeinsamen Kulturerlebnis fehlen. Seien Sie gemeinsam mit mir gespannt auf eine vielversprechende und bewegende WKO-Saison. Wir sehen uns im nächsten WKO-Konzert! Mit herzlichen Grüßen

Harry Mergel Oberbürgermeister Stadt Heilbronn


Grußwort des Stiftungsratsvorsitzenden Zu Beginn der Konzertsaison 2022/23 blicken wir auf eine Zeit, die auch für unser Kammerorchester in seiner nun über 60-jährigen Geschichte außerordentlich ist - eine Zeit der Extreme, der Umbrüche und des Wahrwerdens von bisher unmöglich Gehaltenem. Wir alle sind gefordert wie selten zuvor, es wird viel von uns abverlangt. Auch von unserem Orchester erfordert diese Zeit die Fähigkeit, Neues zu wagen, sich auszurichten, Position zu beziehen, ohne den gewachsenen Kern von Identität und Image aufzugeben. Eine besondere Zeit ist es auch für mich persönlich, der ich nun fast zwei Jahre den Vorsitz des Stiftungsrates innehabe. Mein Einblick in die Arbeit des Orchesters, die Hürden und die Erfolge, die es zu nehmen und zu genießen gilt, hat sich vertieft und ich bin ungebrochen beeindruckt von dem Gestaltungswillen, mit dem alle Beteiligten für die Musik zusammenstehen. Das WKO ist ein tief in seiner Heimatregion verwurzeltes und gleichermaßen auf den Bühnen der Welt präsentes Reiseorchester. Seit 1961 bewegt es sich, oft in Begleitung hochkarätiger Solisten, sehr erfolgreich zwischen diesen beiden Polen. Und so freue ich mich, dass es in dieser kommenden Saison wieder möglich sein wird, unterwegs zu sein. Wir werden in Gedanken – oder sogar persönlich im WKO-Tourneebus – mit dabei sein und uns beim nächsten Heilbronner Konzert im

Foyer der Harmonie über die Reiseerfolge austauschen, bevor wir das WKO live genießen. Ich freue mich auf 10 Abonnement-Konzerte mit inspirierenden Programmen, auf neue Formate und Spielorte, auf junge Talente wie Sebastian Bohren oder Jeremias Fliedl und gute musikalische Freunde wie Artist-in-Association Emmanuel Tjeknavorian oder auch Ruben Gazarian. »Was nun?« stand als Leitfaden über der vergangenen Saison. Wir haben eine Antwort auf diese Frage: Wir interpretieren unser Selbstverständnis neu, und zwar in einer Weise, wie wir es seit über 60 Jahren tun. Als ein besonders agiles Orchester mit höchstem künstlerischen Anspruch, das in Heilbronn und in der Welt zu Hause ist. Seien Sie auch in dieser Saison wieder mit an Bord und haben Sie Teil an der Reise des WKO. In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein gutes und sicheres Unterwegssein in dieser anspruchsvollen Zeit. Ihr

Prof. Dr. Tomás Bayón Vorsitzender des Stiftungsrats

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Bewegte Zeiten! Unweigerlich der Anlass, sich elementarer Gewissheiten zu vergegenwärtigen. In unserem Falle steht dabei eine Erkenntnis ganz oben: Hören ist unverzichtbar. Mehr noch: Hören ist Leben, ist essentieller Bestandteil des Menschen, aber auch ein vergänglicher. In der Natur lässt sich Hören auf das Elementare reduzieren: Windesrauschen, Wasserplätschern, Tierlaute. Oder Stille (ja, auch die kann man hören). Für ein Ensemble wie das WKO gilt: Zwei der wichtigsten Anforderungen (die instrumentale Souveränität vorausgesetzt) sind Hören und einander Zuhören. Das Hören zu üben, aufeinander zu reagieren und im Geiste der Gemeinsamkeit zu musizieren, das ist die tägliche Herausforderung. Musik wird vor allem wertgeschätzt, wenn Sie nicht beliebig oft reproduziert wird, sondern gerade entsteht und wieder geht. Unwiederholbar. Das singuläre Konzerterlebnis! Dies immer wieder neu zu kreieren, dafür sind wir zuständig. Gerade auch in bewegten Zeiten.

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QUO VADIS?

HÖREN!

»Gedanken zur neuen Saison«

Inzwischen wissen wir: Die Pandemie war nur der Auftakt. Ihr gefolgt ist das Unvorstellbare: Krieg, mitten in Europa, uns ganz nah. Plötzlich gerät die Welt aus den Fugen, alte Gewissheiten werden außer Kraft gesetzt. Unsere Rechtsordnung steht auf vermeintlich verlorenem Posten angesichts der tyrannischen Macht des Stärkeren, unser Wirtschaftssystem am Scheideweg: Warenströme geblockt, Lieferketten unterbrochen – Globalisierung ade? Welch tiefgreifende Folgen das alles hat, ist unabsehbar. Ebenso, wie unsere neue Normalität aussehen wird. Veränderungen sind unausweichlich. Wichtige Frage, noch ohne Antworten: Welche Rolle bleibt der Musik und denen, die sie machen?


ANDERS REISEN! ANDERS HÖREN!

WOHIN? REISEN?

Für das WKO ist beides wichtig: Daheim und unterwegs zu sein. Unsere Stadt und Heimatregion mit ihrem großartigen Publikum sind Bezugspunkt und Fundament zugleich. Ansonsten ist der Orchester-Radius seit jeher international ausgerichtet. Reisen und fremde Podien, sie gehören zum musikalischen Alltag des WKO. Wohin und wie viel wir reisen, das wird jede Saison neu ausgemacht. Die Pandemie hat vieles blockiert. Dann kam der Neustart, am Beginn des letzten Frühjahrs: ein Auftritt in kleiner Formation auf der Expo in Dubai. Für den Herbst der neuen Saison steht ein neues Fernziel auf unserem Plan: Südkorea, unsere erste große Tournee nach drei Jahren!

Die eigentlich grundlegende Krise unserer Tage hat einen anderen Namen: Klimawandel. Oder übertragen auf das, was unser aller Tun leiten sollte: Nachhaltigkeit. Dieser gerecht zu werden, ist eine herausfordernde Zukunftsaufgabe, auch für Orchester. Und speziell für solche, die wie das WKO regelmäßig reisen. Wir werden die Herausforderung annehmen! Ein junges Künstler-Duo hat das Nachhaltigkeits-Thema auf eine erfrischendirritierende Weise aufgegriffen: mit seinem die ganze Heilbronner Stadtgesellschaft einbeziehenden diskursiven Kultur-Projekt »Hauptstadt der Folgenlosigkeit«. Sich daran zu beteiligen, war für uns selbstverständlich. Im Frühjahr gab es den ersten Beitrag, ein »Naturkonzert«. Und im Herbst werden wir – im Rahmen eines »Tages der folgenlosen Musik« – erneut mit von der Partie sein.

» DAS H Ö R E N I S T DER URSPRUNG DER VERNÜNFTIGEN SEELE« Hildegard von Bingen

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Zu unserem ersten, in der Vorsaison ernannten »WKO Young Artist«, dem Cellisten Friedrich Thiele, gesellt sich nun ein zweiter: der aus Wien stammende Kontrabassist Dominik Wagner, ein junger Meister seines Faches (wie nicht zuletzt unsere gemeinsame CDAufnahme belegt). Damit nicht genug: Unser Kooperations­ tableau wird zukünftig die Kronberg Academy ergänzen – eine in dieser Form singuläre »Weiterbildungs«-Stätte für junge, schon international hervorgetretene Solistinnen und Solisten.

HIN!HÖREN! DANKE! SAGEN!

AUF DIE JUNGEN! HÖREN! 8

Netzwerken ist auch für Orchester unverzichtbar. Beim WKO ist es gleichsam Teil der gewachsenen Identität: Für Generationen von Solisten gilt das WKO als das flexible und einfühlsame Begleitorchester schlechthin. Mit dem Dirigenten und Geiger Emmanuel Tjeknavorian – vormals »Artist-in-Association«, ab jetzt »Artistic Partner« – bleibt eine der herausragendsten jungen Künstlerpersönlichkeiten dem WKO weiterhin eng verbunden.

Der Stadt Heilbronn. Der Landesregierung von Baden-Württemberg. Dem Haupt­sponsor Kreissparkasse Heilbronn. Den anderen Unterstützern, Partnern und Förderern. Den vielen Anzeigenkunden. Den Abonnenten. Jeder Konzertbesucherin, jedem Konzertbesucher. Danke!

Machen wir es kurz: Unsere neue Spielzeit hat vieles zu bieten. Kommen Sie – und hören Sie hin!

Rainer Neumann Geschäftsführender Intendant


Saison 22/23 Grußworte zur Saison Abonnementkonzerte Biografie Chefdirigent Case Scaglione Biografie Württembergisches Kammerorchester Heilbronn Auf die Jungen! Hören! Rückblick Neujahrskonzert 2023 WKO on Tour Le Nozze di Figaro Das WKO für Zuhause Heilbronn Salon InEar – für junge Menschen Orchesterverein – Von Herzen unterstützen Konzertkalender Service & Abos Impressum

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Heilbronner Konzerte 22/23 Theodor-Heuss-Saal, Harmonie Heilbronn, 19.30 Uhr

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Mi 21.09.22 Beethoven, Hefti

Mi 15.02.23 Nielsen, Beethoven, Brahms

Benjamin Appl Bariton Case Scaglione Leitung

Emmanuel Tjeknavorian Violine Jeremias Fliedl Violoncello Case Scaglione Leitung

2 Mi 19.10.22 Britten, Tjeknavorian, Grieg, Barber, Kilar Sebastian Bohren Violine E. Tjeknavorian Leitung

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7 Mi 22.03.23 Händel, Genzmer, Bach Selina Ott Trompete Martin Stadtfeld Klavier & Leitung

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Mi 23.11.22 Mendelssohn Bartholdy, Fuchs, Hindemith, Dvořák

Mi 19.04.23 Dvořák, Weber, Penderecki, Suk

I. van Keulen Violine & Viola Case Scaglione Leitung

Daniel Ottensamer Klarinette Case Scaglione Leitung

4 Mi 14.12.22 Haydn, Vivaldi, Sibelius u. a. Andrea Ritter & Daniel Koschitzki Blockflöte Ruben Gazarian Leitung

5 Mi 18.01.23 Strawinsky, Haydn, Tschaikowsky Antje Weithaas Violine & Leitung

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Konzerteinführung um 18.45 Uhr

9 Mi 17.05.23 Britten, Kernis, Heng, Boyer & Beethoven Frank Dupree Klavier, Schlagzeug & Leitung

10 Mi 14.06.23 Vaughan Williams u. a. Michael Barenboim Violine Case Scaglione Leitung


Ulmer Konzerte 22/23 Kornhaussaal, Kornhaus Ulm, 19.30 Uhr

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Do 20.10.22 Britten, Tjeknavorian, Grieg, Barber, Kilar

Do 19.01.23 Strawinsky, Haydn, Tschaikowsky

Sebastian Bohren Violine E. Tjeknavorian Leitung

Antje Weithaas Violine & Leitung

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Do 15.12.22 Haydn, Vivaldi, Sibelius u. a.

Do 23.03.23 Händel, Genzmer, Bach

Andrea Ritter & Daniel Koschitzki Blockflöte Ruben Gazarian Leitung

Selina Ott Trompete Martin Stadtfeld Klavier & Leitung

5 Do 20.04.23 Dvořák, Weber, Penderecki, Suk Daniel Ottensamer Klarinette Case Scaglione Leitung

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1 Heilbronner Konzert

(K)eine politische Musik 1. Heilbronner Konzert Mi 21.09.22 Theodor-Heuss-Saal, Harmonie Heilbronn

David Philip Hefti Neues Stück für Bariton und Orchester Uraufführung Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 »Eroica« Benjamin Appl Bariton Case Scaglione Leitung

»Ein Sänger mit einer nahezu unendlichen stimmlichen Farbpalette.« Süddeutsche Zeitung

Kompositionsauftrag des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn, gefördert durch

und

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Zu den bedeutendsten Schriftstellern indischbritischer Literatur zählt Sir Salman Rushdie. Mit Werken wie »Mitternachtskinder«, für das er den Booker-Preis erhielt, aber auch die »Satanischen Verse«, für die er bis heute vom Ajatollah-Regime des Iran verfolgt wird, profilierte sich Rushdie als kompromissloser und gesellschaftskritischer Autor. Das WKO beauftragte den Schweizer Komponisten David Philipp Hefti, ein neues Werk auf Texte von Sir Salman Rushdie für Bariton und Orchester zu komponieren. Hefti gilt als überaus gefragter Tonsetzer der Gegenwart. So hat er u. a. mit dem BR-Sinfonieorchester, dem DSO Berlin und dem Ensemble Modern zusammengearbeitet. 2013 erhielt Hefti, der auch als Dirigent tätig ist, den Komponisten-Preis der Ernst von Siemens Musikstiftung. Dass Kunst und Politik – nicht selten gegen den Willen des Künstlers – in Verbindung gebracht werden, dafür kann auch der Name Beethoven angeführt werden. Der vermeintlich politische Impetus seiner »Eroica« ist bis heute strittig. Angeblich habe sich Beethoven wütend über Napoleon Bonaparte geäußert. Wie auch immer: Die mehrfach im Wiener Palais des Adligen Fürsten Lobkowitz aufgeführte Sinfonie zeigt sich künstlerisch allemal revolutionär. Ihre Sätze sind so episch und großräumig angelegt wie bei keiner Sinfonie zuvor. Und Beethoven fing bei diesem Werk auch an, die klassische Orchesterbesetzung zu erweitern. Nicht verwunderlich also, dass er selbst die »Eroica« noch Jahre später für seine bedeutendste hielt.


Benjamin Appl 13


2 Heilbronner Konzert

1 Ulmer Konzert

Zurück in die Zukunft 2. Heilbronner Konzert Mi 19.10.22 Theodor-Heuss-Saal, Harmonie Heilbronn

1. Ulmer Konzert Do 20.10.22 Kornhaussaal, Kornhaus Ulm

Benjamin Britten Simple Symphony op. 4 Loris Tjeknavorian Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 Edvard Grieg »Aus Holbergs Zeit« Suite im alten Stil für Streicher op. 40 Samuel Barber Adagio for strings Wojciech Kilar Orawa Sebastian Bohren Violine Emmanuel Tjeknavorian Leitung

»Ein Hörerlebnis, das einen von Anfang bis Ende nicht loslässt.« Gramophone über Sebastian Bohren

»Ein Ausnahmetalent« Der Tagesspiegel über Emmanuel Tjeknavorian

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Sein Studium am Londoner Royal College of Music schloss Benjamin Britten 1934 unter anderem mit der Komposition »Simple Symphony« ab. Die nur scheinbar einfache Struktur dieser Musik hat die Musikwissenschaft interpretiert als Brittens Abschied von seiner »musikalischen Kindheit«. Von tiefer Melancholie erfüllt ist das »Adagio for Strings« des bedeutenden amerikanischen Komponisten Samuel Barber. Ursprünglich ist es der langsame Satz des Streichquartetts op. 11. Seine alles überstrahlende Popularität missfiel Barber – allerdings vergeblich: Bis heute ist das Adagio nicht nur in den USA die populärste »Beerdigungsmusik«. Für das Gegenteil, nämlich Aufbruch, Bewegung und Energie steht das Streicherstück »Orawa« aus der Feder des Polen Wojciech Kilar. Den größten internationalen Erfolg verbuchte Kilar mit seiner Filmmusik für Ro­m an Polanskis Oscar-prämierten Kinofilm »Der Pianist«. Gleich doppelt retrospektiv er­­scheint Edvard Griegs Holberg-Suite op. 40: Zum einen durch den Bezug auf barocke Satzmuster, zum anderen durch den Widmungsträger Ludvig Holberg, bedeutender Dichter und Schriftsteller Norwegens, zu dessen 200. Geburtstag Grieg eines seiner populärsten Werke komponiert hat. Im Zentrum des von Emmanuel Tjeknavorian ge­ leiteten Programms steht allerdings das folkloristisch inspirierte Violinkonzert seines Vaters Loris, 1937 als armenisches Flüchtlingskind im Iran geboren, heute in Wien ansässig und sowohl als Komponist wie als Dirigent erfolgreich tätig.


Sebastian Bohren // Emmanuel Tjeknavorian 15


3 Heilbronner Konzert

Serenadenklänge 3. Heilbronner Konzert Mi 23.11.22 Theodor-Heuss-Saal, Harmonie Heilbronn

Robert Fuchs Serenade für Streicher Nr. 3 e-Moll op. 21 Felix Mendelssohn Bartholdy Konzert für Violine und Streichorchester d-Moll Paul Hindemith Trauermusik für Viola und Streichorchester Antonín Dvořák Serenade für Streicher E-Dur op. 22 Isabelle van Keulen Violine & Viola Case Scaglione Leitung

»Ihre musikalische Intelligenz und der lebhafte Ton, gepaart mit dem feinen Instinkt für die zarte und forschende Qualität für diese Musik … absolut magisch.« The Guardian über Isabelle van Keulen

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Robert Fuchs, Freund von Johannes Brahms, ist vor allem als Lehrer so bedeutender Größen wie Gustav Mahler, Richard Strauss, Jean Sibelius und Franz Schreker in die Musikgeschichte eingegangen. Sein eigenes kompositorisches Œuvre ist dagegen eher in Vergessenheit geraten. Seine dritte von insgesamt fünf Serenaden steht dank ihres musikalischen Einfallsreichtums berühmten Geschwisterwerken, wie die des Böhmen Antonín Dvořák, kaum nach. Dvořáks Serenade entstand 1875 – in einer Zeit, als er endlich auch als Komponist wahrgenommen und gefeiert wurde. Auf dem Höhepunkt seines Ruhmes befand sich Paul Hindemith, als er ab Mitte der 1930er Jahre zunehmend von den Nationalsozialisten attackiert wurde. 1938 ging er deshalb in die Schweiz, 1940 ins amerikanische Exil. Enge persönliche Kontakte unterhielt der versierte Bratscher Hindemith stets auch nach Großbritannien – eine Folge davon: seine Trauermusik für Viola und Streichorches­ter, ent­ standen anlässlich des Todes von König George V. und von der BBC zur Uraufführung ge­b racht. Zu den verfemten Komponisten der Nazi-Jahre gehörte auch Felix Mendelssohn Bartholdy. Seinen Ruf als Wunderkind haben seine zwölf Streichersinfonien begründet, ebenso sein frühes Violinkonzert d-Moll, geschrieben vom 13-Jährigen in Berlin. Dieses bietet nicht nur jede Menge Vir­ tuosität, sondern zeugt auch von Mendelssohns Verehrung für Johann Sebastian Bach.


Isabelle van Keulen 17


4 Heilbronner Konzert

2 Ulmer Konzert

Blockflöten einst und jetzt 4. Heilbronner Konzert Mi 14.12.22 Theodor-Heuss-Saal, Harmonie Heilbronn

2. Ulmer Konzert Do 15.12.22 Kornhaussaal, Kornhaus Ulm

Joseph Haydn Ouvertüre zu »L'isola disabitata« Antonio Vivaldi Konzert C-Dur RV 443 für Sopranino-Blockflöte, Streicher und B.c Jean Sibelius Romanze op. 42 und Suite caractéristique op. 100 Johann Sebastian Bach Brandenburgisches Konzert Nr. 4 BWV 1049 Joseph Haydn Sinfonie Nr. 25 C-Dur Hob.I:25 Elena Kats-Chernin Re-Inventions No. 1, 2 & 6 für Streicher und Soloblockflöte nach den zweistimmigen Inventionen von J. S. Bach Chiel Meijering »Ludwig auf Freiersfüßen« für zwei Altblock­flöten und Streichorchester Andrea Ritter & Daniel Koschitzki Blockflöte Ruben Gazarian Leitung »Eine Zauberflötistin mit Feuer und Fantasie.« »Ein Weltklasse-Musiker« Badische Neueste Nachrichten über Andrea Ritter und Daniel Koschitzki

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Ungeachtet des ihr hartnäckig anhaftenden Rufes als reines Lehrmittel für Kinder: Die Blockflöte wird seit Jahrzehnten als vielseitiges Solo-Instrument wahr- und ernstgenommen. Das bezeugt auch das starke Interesse gegenwärtiger Ton­setzer. Ein Beispiel ist der Niederländer Chiel Meijering, der bislang nicht weniger als 50 Blockflötenkonzerte geschaffen hat! Ein anderes Beispiel ist Elena Kats-Chernin. Die usbekisch-australische Komponistin schrieb sechs spielfreudige Re-Inventions für Blockflöte und Streicher, die sich direkt an die zweistimmigen Inventionen von Johann Sebastian Bach anlehnen. Der berühmte Thomaskantor war natürlich nicht der einzige Künstler der Barockzeit, der für Block- und Traversflöten einige anspruchsvolle Passagen schrieb, wie das vierte seiner sechs Brandenburgischen Konzerte zeigt. Auch der von Bach verehrte Antonio Vivaldi bedachte die Flöten-Familie. Für dessen Sopranino-Abkömmling schrieb er zwischen 1728 und 1729 das technisch herausfordernde C-Dur-Konzert. Nach Vivaldis und Bachs Tod verschwand fürs Erste das Interesse an diesem Instrument – von vergleichbaren Aufmerksamkeits-Schwankungen war die Gattung Sinfonie hingegen nie betroffen. Ihr erster Großmeister Joseph Haydn hat es auf 103 Exemplare gebracht. Seine Nummer 25, um 1760 entstanden, wartet mit dem für die Gattung eher untypischen Stilelement einer Fuge auf. Zugleich lässt die Kürze des Werkes an eine »Sinfonia« denken, das Eröffnungsstück eines Bühnenwerkes. Auch auf diesem Sektor war Haydn höchst aktiv. Ein prägnantes Demonstrations-Objekt ist die Ouvertüre zur Oper »L’isola disabitata« (»Die verlassene Insel«).


Andrea Ritter & Daniel Koschitzki // Ruben Gazarian 19


5 Heilbronner Konzert

3 Ulmer Konzert

Dialoge mit der Vergangenheit 5. Heilbronner Konzert Mi 18.01.23 Theodor-Heuss-Saal, Harmonie Heilbronn

3. Ulmer Konzert Do 19.01.23 Kornhaussaal, Kornhaus Ulm

Igor Strawinsky Apollon musagète Joseph Haydn Konzert für Violine und Orchester A-Dur Hob.VIIA:3 Peter I. Tschaikowsky Streichquartett es-Moll op. 30 (Fassung für Streichorchester) Antje Weithaas Violine & Leitung

»Als Solistin beeindruckt die Geigerin Antje Weithaas mit einem großen, weichen und vollen Ton.« WDR3 über Antje Weithaas

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Bei Antje Weithaas, so lobt Spiegel Online, spüre man »als Hörer buchstäblich nichts von den technischen Hürden, alles ist Glanz«. Ob als Solistin, Orchesterleiterin oder Violinprofessorin an der Berliner Hochschule für Musik Hanns Eisler: Bewusst setzt sich die international angesehene Musikerin auch für das weniger geläufige Repertoire ein – wie etwa die Violinkonzerte Joseph Haydns. Deren kompositorische Qualität ist über jeden Zweifel erhaben. Das A-Dur-Konzert spiegelt den spannenden stilistischen Übergang wider von spätbarocken Formen hin zu dem, was heutzutage als Wiener Klassik bezeichnet wird. Eine starke Affinität zu musikalischen Strukturen des frühen 18. Jahrhunderts offenbarte zwei Jahrhunderte später Igor Strawinsky. Dies, sowie sein Interesse an Literatur und mythologischen Stoffen, flossen ein in sein 1928 abgeschlossenes, neoklassizistisches Ballett »Apollon musagète«. Adressat war George Balanchine, einer der prägendsten Choreografen seiner Zeit. Musikalisch handelt es sich eher um ein Ballett-Konzert, bei dem sich das Streichorchester im beständigen Dialog mit der Solovioline befindet. Von ganz anderem Charakter, eher melancholisch und zuweilen düster, klingt das dritte und letzte Streichquartett es-Moll op. 30 des von Strawinsky sehr bewunderten Peter Tschaikowsky. Dieser schrieb das Quartett in einer Zeit zunehmender finanzieller Bedrängnis. Von den kommerziellen Ver­wertungen für das endzeitliche Videospiel »The Last of Us« in 2013 war da noch lange nichts zu erahnen.


Antje Weithaas 21


6 Heilbronner Konzert

Frühe Erfolge, späte Erkenntnisse 6. Heilbronner Konzert Mi 15.02.23 Theodor-Heuss-Saal, Harmonie Heilbronn

Carl Nielsen Suite für Streicher a-Moll op. 1 Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21 Johannes Brahms Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op. 102 Emmanuel Tjeknavorian Violine Jeremias Fliedl Violoncello Case Scaglione Leitung

»Einer der interessantesten aus der Phalanx junger Geigenhelden« Die Presse über Emmanuel Tjeknavorian

»Der Cellist ließ den ›Schwan‹ zum Sterben schön auftanzen.« Die Presse über Jeremias Fliedl

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Gleich mit seinem Opus 1 feierte der junge Carl Nielsen 1888 einen großen Erfolg. Obschon in seiner Tonsprache noch deutlich an Edvard Grieg und Johan Svendsen orientiert, markiert die Sui­­te doch einen wichtigen – und hörenswerten – Zwischenschritt hin zu den sechs Sinfonien, in denen Nielsen seinen Personalstil endgültig entwickelt hat. Ein früher Erfolg war auch Ludwig van Beethoven mit seiner 1800 im Wiener Burg­ theater uraufgeführten 1. Sinfonie beschieden. Die zeitgenössische Kritik hinderte dies nicht daran, aus heutiger Sicht nichtige Details zu bemängeln – beispielsweise den Umstand, dass die Holzbläser zu viel Spielraum hätten. Erwähnenswert erscheint auch, dass Beethovens sinfonischer Erstling seinerzeit deutlich besser ankam als seine angeblich »grelle« 2. Sinfonie. Ein halbes Jahrhundert später hatte der junge Johannes Brahms die 1. Sinfonie des Kollegen offenbar noch nicht gekannt. War er doch der Meinung, ein Beethoven beginne seine Werke niemals mit einem Dominant-Septakkord. Mit einem solchen eröffnete der altersweise Komponist bemerkenswerterweise sein letztes Werk mit Orchester, das Doppelkonzert für Violine und Violoncello a-Moll op. 102. Wesentliches Motiv für die Werkentstehung war Brahms‘ Wunsch, die empfindlich getrübte Freundschaft zum Geiger Joseph Joachim zu erneuern. Trotz aller Qualitäten: das Doppelkonzert fand nur zögerlich seinen Weg auf die Konzertpodien der Welt. Zu spröde, zu uninspiriert, urteilten kritische Stimmen über das 1887 uraufgeführte Doppelkonzert. Heute freilich ist derlei Skepsis restlos verflogen.


Emmanuel Tjeknavorian // Jeremias Fliedl 23


7

Heilbronner Konzert

4 Ulmer Konzert

Exquisites Doppel 7. Heilbronner Konzert Mi 22.03.23 Theodor-Heuss-Saal, Harmonie Heilbronn

4. Ulmer Konzert Do 23.03.23 Kornhaussaal, Kornhaus Ulm

Georg Friedrich Händel Konzert für Tasten, Streicher und B. c. g-Moll HWV 289 (eingefügter Satz Passacaglia g-Moll arr. *) Harald Genzmer Konzert für Trompete, Klavier und Streicher Georg Friedrich Händel Eternal source of light divine (arr. für Klavier, Piccolo-Trompete und Streicher*) Carl Philipp Emanuel Bach Sinfonie Nr. 5 h-Moll Wq 182/5 Johann Sebastian Bach Sinfonia »Wir danken Dir Gott« BWV 29 (arr. für Klavier, Piccolo-Trompete und Streicher*) Selina Ott Trompete Martin Stadtfeld Klavier & Leitung * Alle Arrangements von Martin Stadtfeld

Im stilistischen Übergang von Spätbarock und Wiener Klassik agierte der Bach-Sohn Carl Philipp Emanuel. Neben Oratorien und Klaviermusik hinterließ der sogenannte »Hamburger Bach« einige frühe Beiträge zur Gattung der Sinfonie. Sechs davon, die er als Zyklus Wq 182/5 zusammenfasste, entstanden für den Privatgebrauch der Wiener Geistesgröße Gottfried van Swieten. Dieser wiederum sollte später ein wichtiger Impulsgeber für Mozart werden, speziell was dessen Beschäftigung mit der Musik von Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel betrifft. Die beiden Barock-Größen, die sich im übrigen niemals persönlich begegnet sind, waren und sind für Generationen von Musikern eine nie versiegende Inspirationsquelle. So auch für Martin Stadtfeld, dessen internationale Pianisten-Karriere mit einer Bach-Einspielung begann. Stadtfeld hat sich bei zwei Kantaten bedient – Händels 1713 entstandener »Eternal source of light divine« sowie Bachs Sinfonia »Wir danken Dir Gott« BWV 29 – und da­raus Arrangements für Klavier, Piccolo-Trompete und Streicher erstellt. Für das exquisite Doppel Trompete und Klavier hat auch der aus Norddeutschland stammende Hindemith-Schüler Harald Genzmer komponiert. Sein 1996 entstandenes Doppelkonzert orientiert sich dabei weniger an barocken Harmonien und Satzmustern, als vielmehr an einem beliebten Vorläufer: dem 1. Klavierkonzert von Dmitri Schostakowitsch. »[Martin Stadtfeld] überzeugt aufs Neue durch die Mischung aus Klarheit und Emotionalität ...« NDR Kultur

»... ein Nachwuchs-Stern am Musik-Firmament« Südwest Presse über Selina Ott

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Selina Ott // Martin Stadtfeld 25


8 Heilbronner Konzert

5 Ulmer Konzert

Stücke der Nacht 8. Heilbronner Konzert Mi 19.04.23 Theodor-Heuss-Saal, Harmonie Heilbronn

5. Ulmer Konzert Do 20.04.23 Kornhaussaal, Kornhaus Ulm

Antonín Dvořák Nocturne H-Dur op. 40 Carl Maria von Weber Quintett für Klarinette und Streicher B-Dur op. 34 Krzysztof Penderecki Sinfonietta Nr. 2 für Klarinette und Streicher Josef Suk Serenade Es-Dur op. 6 Daniel Ottensamer Klarinette Case Scaglione Leitung

»Der Klarinettist Daniel Ottensamer ist ein philharmonischer Klangzauberer von unerschöpflichem Reichtum der Farben.« NEWS über Daniel Ottensamer

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Etwas kompliziert mutet die Entstehung des Nocturnes in H-Dur op. 40 von Antonín Dvořák an. Ursprünglich ein »Andante religioso« aus einem frühen e-Moll-Streichquartett, bearbeitete er dieses »Nachtstück« für Streichquintett einschließlich Kontrabass, bevor zwei weitere Versionen für Violine und Klavier einerseits, sowie für Streichorchester andererseits 1883 im Druck erschienen. Einfacher war es da schon für Josef Suk, als dieser neun Jahre später seine Serenade Es-Dur für Streicher schrieb. Trotz der Ähnlichkeit zum Pendant seines Schwiegervaters Dvoř ák be­weist Suk hier eine bemerkenswerte Eigenständigkeit. Gerade das Adagio seiner Serenade mit seiner mehrfachen Teilung der Celli evoziert ein nächtliches Stimmungsbild – zart-romantische Klangsprache allerbester Machart. Als wichtiger Wegbereiter der musikalischen Romantik gilt Carl Maria von Weber, sei es mit Opern wie »Euryanthe« oder »Freischütz« oder auch mit seinen Kompositionen für die Klarinette. Für das romantischste aller Blasinstrumente hat Weber nicht nur zwei große Konzerte, sondern auch ein feurig-virtuoses Quintett für Klarinette und Streicher in B-Dur hinterlassen. In gleicher Besetzung, aber stilistisch im völligen Kontrast dazu schrieb Krzysztof Penderecki 1994 die Sinfonietta Nr. 2 für Klarinette und Streicher. Dieses eher introspektive Werk reiht eine Nocturne, ein gedrungenes Scherzo sowie eine Serenade aneinander, um mit einem breitangelegten Abschied zu enden. Eine musikalische Mahnung des Pazifisten Penderecki vor Leid, Krieg und Tod?


Daniel Ottensamer 27


9 Heilbronner Konzert

Aus der Götterwelt 9. Heilbronner Konzert Mi 17.05.23 Theodor-Heuss-Saal, Harmonie Heilbronn

Benjamin Britten »Young Apollo« op. 16 für Klavier und Streichorchester Aaron Jay Kernis »Musica Celestis” für Streichorchester Liu Heng »Face2Face« for percussion Peter Boyer »Three Olympians” für Streichorchester Ludwig van Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-Moll op. 37 (Fassung für Klavier, Pauke & Streicher) Benedikt Kurz Schlagzeug Frank Dupree Klavier, Schlagzeug & Leitung

Er ist ein »außergewöhnlicher, empfindsamer und überaus interessanter Künstler« (Emanuel Ax), der mit seiner »facettenreichen Nuancierung und geschmeidigen Rhythmik« (Classical Source) das Publikum »immer wieder verblüfft« (PZ News). über Frank Dupree

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Dirigent, Pianist und Schlagzeuger – Frank Dupree ist ein seltenes Multitalent. Dem WKO ist er nicht erst seit der jüngst preisgekrönten CD-Einspielung mit Werken von Nikolai Kapustin verbunden. Im ersten Teil des Programms setzt Dupree zeitgenössische Akzente. Als Schlagzeuger präsentiert er sich bei »Face2Face«, einem flirrenden Schlagzeug-Duo der chinesischen Komponistin Liu Heng. Mit den zwei Werken für Streichorchester richtet Dupree den Blick in die USA. Die ätherische, zugleich in sich gekehrte »Musica Celestis« des aus Philadelphia stammenden Aaron Jay Kernis weckt Assoziationen an Wagners »Lohengrin«. Peter Boyer zählt zu den gefragtesten US-Filmmusikarrangeuren – wenig überraschend daher seine stilistische Nähe zu Bernard Herrmann und John Williams. Boyers »Three Olympians« neh­men Bezug auf die Gottheiten Aphrodite, Ares und Apollo. Die griechische Götterwelt stand auch Pate bei Benjamin Brittens »Young Apollo« op. 16 für Klavier und Streichorchester. Entstanden während Brittens nordamerikanischer Exil­ zeit, verschwand das Werk nach der Uraufführung in der Versenkung, bis es 1979, drei Jahre nach Brittens Tod, beim Aldeburgh Festival erstmals wieder erklang. Als klassisches Pendant komplettiert Beethoven das Programm: Bei dem von ihm selbst 1803 uraufgeführten 3. Klavierkonzert erregte unter anderem das Zusammenspiel mit der Pauke im Finalsatz Aufsehen – was in der nur durch das Schlagzeuginstrument erweiterten Streicherfassung noch einmal besonders hervorgehoben wird.


Frank Dupree 29


10 Heilbronner Konzert

Idylle und Extreme 10. Heilbronner Konzert Mi 14.06.23 Theodor-Heuss-Saal, Harmonie Heilbronn

Ralph Vaughan Williams The Lark Ascending György Ligeti Konzert für Violine und Orchester Joseph Haydn Sinfonie Nr. 49 f-Moll »La Passione« Hob.I:49 Michael Barenboim Violine Case Scaglione Leitung

»Atemberaubend, faszinierend und voller brillanter Offenbarungen.« The Strad über Daniel Barenboim

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»He is the dance of children, thanks of sowers, about for primrose banks«. Diese Passage aus dem Gedicht »The Lark Ascending« von George Meredith umschreibt treffend das britische Landleben. Durchaus naheliegend, dass Ralph Vaughan Williams für sein gleichnamiges Konzertstück für Violine und kleines Orchester unter anderem auf die pentatonische Tonleiter zurückgriff – als Inbegriff für das Natürliche. Die Idylle des Stückes konnte auch die Tatsache nicht trüben, dass Vaughan Williams durch den 1. Weltkrieg in seiner Arbeit unterbrochen wurde. Viel weiter in der Verwendung kompositorischer Mittel ging György Ligeti. Wie in seinem Cellokonzert, so enthält auch sein Violinkonzert teils extreme Ausprägungen von Tempo und instrumentaler Klanglichkeit. Die enorme Bandbreite von Ligetis Sprache umfasst mikrotonale Elemente ebenso wie Anleihen bei ungarischer oder bulgarischer Folklore. Musikalische Extreme anderer Art enthält die Sinfonie Nr. 49 von Joseph Haydn. Der nicht von Haydn stammende Beiname »La Passione« hat zu etlichen unbelegten Hypothesen geführt. So soll der Komponist mit der Musik wahlweise auf einen Todesfall oder das Abbrennen seines Hauses reagiert haben. Jenseits solcher Kolportagen: Die Sinfonie enthält viele dramatische Stellen, teils diffizile Rhythmik sowie eine für die damalige Zeit außergewöhnlich weitgespannte Dynamik. Auffällig auch die dem Typus der Kirchensonate entlehnte Satzreihenfolge langsam-schnell-langsam-schnell – innerhalb der Gattung der Sinfonie eine Seltenheit.


Michael Barenboim 31


Gayoung Lee, Kontrabass // Johannes Hehrmann, Violine II // Rebecca Boyer, Violine I // Tobias Scheibe, Assistenz Künstlerisches Betriebsbüro

» WA S D U A U C H H Ö R S T, HÖRE MIT GANZEM HERZEN. « Konfuzius:

» Wohin du auch gehst, gehe mit ganzem Herzen.«

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Zohar Lerner, Konzertmeister // Annette Kirchner, Controlling & Personal // Jonas Palm, Solocellist // Blake Thomson, Solokontrabassist

» WENN JEMAND E I N KO N Z E R T H Ö R T, SO KANN ER WA S E R Z Ä H L E N . « Matthias Claudius:

» Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen.«

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Chefdirigent Case Scaglione Case Scaglione ist seit der Saison 18/19 Chef­ dirigent des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn, seit der Saison 19/20 auch Musikdirektor des Orchestre national d’Île de France. Zuvor war er als Associate Conductor der New Yorker Philharmoniker und Musikdirektor des Debütorchesters der Young Musician Foundation of Los Angeles tätig. Zusammen mit dem WKO nahm Case Scaglione in der Spielzeit 21/22 Konzerte unter anderem in der Stuttgarter Liederhalle, im Ludwigsburger Forum am Schlosspark und in der Königin-Elisabeth-Halle Antwerpen wahr. Das Orchestre na­ tio­­nal d’Île de France konzertierte unter seiner Leitung in der Philharmonie de Paris sowie an der Opera Massy, Wagners »Fliegenden Holländer«. Case Scaglione ist als Gastdirigent weltweit gefragt. Zu seinen jüngsten Erfolgen in Großbritannien zählen Konzerte mit dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, bei welchen die Gewinner*innen des Internationalen Klavierwettbewerbs Leeds teilnahmen. Auf dem europäischen Kontinent dirigierte er erstmalig das NDR Elbphilharmonie Orchester und das RTVE Symphony Orchestra. In den USA absolvierte er Konzerte mit den Philharmonikern in Houston, Dallas, Detroit, ­ Phoe­n ix, San Diego und Baltimore. In Asien begrüßten ihn unter anderem die Chinesischen Philharmoniker und das Hong Kong Philhar­ monic Orchestra. Seinen ersten Auftritt an der Opéra national de Paris nahm Case Scaglione

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»Eine Explosion aus Leidenschaft und Harmonie« ResMusica

in der Musiktheatersaison 2021/22 mit der »Elektra« von Richard Strauss wahr. In der Spielzeit 2022/23 kehrt er ans Pult des National Concert Hall Orchestra Dublin und des San Diego Symphony Orchestra zurück. Außerdem stehen Debüts beim Orchestre Philharmonie de Monte-­ Carlo sowie beim Gavle Symphony Orchestra an. Regelmäßig tritt Case Scaglione mit namhaften Solist*innen wie Joshua Bell, Yulianna Avdeeva, Jean-Efflam Bavouzet, Behzod Abduraimov und Khatia Buniatishvili auf. Zu seinen Mentoren zählen renommierte Dirigenten wie Alan Gilbert, Jaap van Zweden und David Zinman.


Württembergisches Kammerorchester Heilbronn Getragen von der Leidenschaft, Qualität und Inspiration seiner Mitglieder, steht der Name Württembergisches Kammerorchester Heilbronn (WKO) für einen energetischen Musizierstil und eine ausgeprägte Individualität des Orchesterklangs. Dies sind, neben der von vielen Solisten hochgeschätzten Kompetenz des einfühlsamen Begleitens, die Garanten für die internationale Erfolgsgeschichte des Orchesters. »Die Württemberger zählen zu den Spitzenensembles in Europa, und sie spielen fürwahr virtuos.« Frankfurter Neue Presse

So ist das WKO ein gern gesehener Gast auf wichtigen internationalen Podien – in jüngerer Zeit u. a. im Concertgebouw Amsterdam, dem Königin-Elisabeth-Saal Antwerpen, in der Kölner Philharmonie, der Elbphilharmonie Hamburg sowie beim Rheingau Musik Festival. Bei den Tournee-Aktivitäten steht für die Saison 2022/23 eine Konzertreise nach Süd-Korea im Kalender. Das WKO prägt wesentlich das Musikleben seiner Heimatregion. Eigene Abonnementreihen in Heilbronn und Ulm sowie regelmäßige Musiktheater-Produktionen mit dem Theater Heilbronn dokumentieren dies. Neben innovativen Konzertformaten – so zuletzt ein Abend mit Poetry Slam und Orchestermusik – präsentiert das WKO sein fantasievolles Musikvermittlungsprogramm »InEar« für alle Altersstufen, außerdem

eine von den Orchestermitgliedern selbst konzipierte Kammermusikreihe. Zu den besonderen Publikumsmagneten zählen Open-Air-Konzerte. Besonders zu erwähnen sind hier die Auftritte bei der Heilbronner BuGa 2019 oder die regelmäßige Mitwirkung beim Heilbronner Klassik Open Air. Abgerundet wird das Spektrum des WKO durch seine regelmäßigen Aufnahme-Tätigkeit, mehr als 500 Aufnahmen stehen zu Buche. Für die Einspielung von Werken von Nikolai Kapustin mit dem Pianisten Frank Dupree erhielt das WKO den renommierten ICMA 2022. Das WKO ist ein auf höchstem Niveau musizierendes Ensemble. So verfügt es gleichermaßen über die Fähigkeit, orchestrale Klangpracht zu entfalten, wie über die kammermusikalischen Tugenden des aufeinander Eingehens und gegenseitigen Zuhörens. Letzteres ermöglicht auch Aufführungen, bei dem das Orchester entweder vom Solisten- oder dem Konzertmeisterpult aus geleitet wird. Das WKO ist das Lebenswerk des Dirigenten Jörg Faerber. Er gründete 1960 das Orchester und führte es zu internationalem Renommee. Auf Jörg Faerber und seine visionäre Arbeit folgte im Jahr 2002 der armenisch-stämmige Dirigent Ruben Gazarian. Mit Gazarian vollzog sich eine deutliche Erweiterung des Repertoires – eine Linie, die sein Nachfolger, der seit der Spiel­ zeit 2018/19 als Chefdirigent amtierenden USAmerikaner Case Scaglione, konsequent weiter verfolgt.

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Auf die Jungen! Hören! Neues aus dem WKO-Netzwerk

Etliche Faktoren prägen künstlerische Identität und Profil eines (Kammer-)Orchesters. Traditionell ganz oben auf der Liste: der Chefdirigent. Aber die Zeiten sind im tiefgreifenden Wandel begriffen. Stil und Typus der heutigen Dirigentengeneration haben sich grundlegend geändert, ebenso das Selbstverständnis von Orchestermusikern. Und mehr denn je bestimmt aller­orten – so auch im Orchester-Alltag – das persönliche Netzwerk das Miteinander. Das WKO hat entsprechend reagiert: Mit Emmanuel Tjeknavorian gibt es seit 2020 beim WKO erstmals einen »Artistic Partner«. Und mit dem Cellisten Friedrich Thiele sowie Dominik Wagner wurden zwei »WKO Young Artists« ernannt. Beides hat ein Ziel: junge künstlerische Impulse nutzen und eine Bindung ans Orchester schaffen.

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Emmanuel Tjeknavorian

Artistic Partner Emmanuel Tjeknavorian Gefeiert als »Ein Ausnahmetalent« (Der Tagesspie­ gel), hat sich der Dirigent und Geiger Emmanuel Tjeknavorian innerhalb kürzester Zeit zu einem der gefragtesten Musiker seiner Generation entwickelt. Als jüngster »Artist in Residence« in der Geschichte des Wiener Musikvereins gestaltete er zudem dort einen eigenen Zyklus. Zu den Höhepunkten der Spielzeit 2021/22 gehörten Dirigate des Tonkünstler-Orchesters, der Filharmonica della Scala und der Grazer Philharmoniker sowie solistische Auftritte mit der Filharmonica della Scala und dem Gürzenich-Orchester. In seiner Heimatstadt Wien moderiert Tjeknavorian seit September 2017 eine eigene monatliche Radio-Show »Der Klassik-Tjek« auf »Radio Klassik Stephansdom«. Seine diskografische Premiere als Dirigent feierte er mit dem Tonkünstler-Orchester Wien, im Jahr 2021 erschien seine erste CDEinspielung mit dem WKO (Werke für Kontrabass und Orchester von Bottesini mit Dominik Wagner als Solisten).


Zuwachs bei den »WKO Young Artists« Friedrich Thiele Violoncello Der Cellist Friedrich Thiele ist seit 2020 »WKO Young Artist«. Thiele gewann zahlreiche nationale und internationale Preise. Dabei herausragend: Beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD 2019 erspielte sich Thiele den 2. Preis sowie zusätzlich den Publikumspreis und Preis für die beste Interpretation des Auftragswerks. Thiele gastiert seither als Solist mit renommierten Orchestern im In- und Ausland. Als leidenschaftlicher Kammermusiker trat er bereits bei hochkarätigen Kammermusikfestivals auf und spielte dort u. a. mit Igor Levit, Benjamin Beilman, Volker Jacobsen, Viviane Hagner, Marc-André Hamelin und Julia Fischer. Seit 2021 hat Thiele die Position des 1. Konzertmeisters der Violoncelli bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden übernommen. Thieles Ausbildung umfasst einen Bachelor of Music der Hochschule für Musik »Franz Liszt« in Weimar sowie ein sich daran anschließendes Exzellenz-Studium an der Kronberg Academy bei Wolfgang Emanuel Schmidt.

Friedrich Thiele

Dominik Wagner

Dominik Wagner Kontrabass Wir begrüßen im Kreise der WKO-Familie einen weiteren »Young Artist«: den Kontrabassisten Dominik Wagner. Als Stipendiat der Anne-Sophie Mutter Stiftung und ECHO Klassik Preisträger ist der gebürtige Wiener auf dem besten Weg, sich zu einem neuen prägenden Vertreter seines Instrumentes zu entwickeln. Wagner ist Preisträger u.a. des renommierten ARD Musikwettbewerbs, dem Eurovision Young Musicians Wettbewerb sowie dem Internationalen Bradetich Wettbewerb in den USA. Im Laufe seiner noch jungen Karriere hat Dominik Wagner bereits als Solist mit Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem WDR Sinfonieorchester, dem Münchner Kammerorchester und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen musiziert. Sein besonderes Augenmerk gilt der Erweiterung des Kontrabass-Repertoires. Ungeachtet seines jugendlichen Alters ist Dominik Wagner auch bereits als Pädagoge sehr gefragt. Seit mehreren Jahren gibt er regelmäßig Meisterkurse, unter anderem in den USA, in London, Deutschland, Holland und Österreich. Mit dem WKO verbinden ihn Auftritte bei den Abonnementkon­ zerten 21/22 in Heilbronn und Ulm sowie die viel­­ beachtete CD-Einspielung »Revolution of Bass«.

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Jun Hee An, Violine I // Aleksandar Maletic, Violine I // Rainer Neumann, Geschäftsführender Intendant // Konstanze Felber-Faur, Stimmführerin Violine II

» N I C H T W E R A LT I S T, WEISS VIEL, SONDERN WER VIEL G E H Ö R T H AT. « türkisches Sprichwort:

» Nicht wer alt ist, weiß viel, sondern wer viel herumgekommen ist«

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Georg Oyen, Violoncello // Judith Heinrich-Kerl, Grafik & Öffentlichkeitsarbeit // Marlise Riniker, Violine I // Peter Fröhlich, Marketing & Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

» H Ö R E N I S T, I N J E D E M AU G E N B L I C K GEBOREN WERDEN UND STERBEN « Victor Hugo:

» Reisen ist, in jedem Augenblick geboren werden und sterben.«

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Begeistern. Mit Leidenschaft. Mit einem Förderer an Ihrer Seite. Wir unterstützen die Kunst und die Kultur in der Region – wie mit der Klassikreihe „Unter der Pyramide“.

Weil’s um mehr als Geld geht.

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Saison 2022/2023 Dienstag, 11. Oktober 2022

Dienstag, 28. März 2023

„Cherchez la Femme“

„Fisch und Mehr“

Dienstag, 6. Dezember 2022

Dienstag, 11. April 2023

„Gemischter Satz“

„Mozart pur“

Dienstag, 10. Januar 2023

Dienstag, 30. Mai 2023

„Engelskonzert“

„Big Sky“

Dienstag, 7. Februar 2023

Dienstag, 20. Juni 2023

„Alte und Neue Welt“

„Väter und Töchter“

Dienstag, 7. März 2023 „Morgenröte der Aufklärung“

„Unter der Pyramide“, Kreissparkasse Heilbronn, Am Wollhaus 14, 74072 Heilbronn Einlass 18.30 Uhr, Beginn 19.00 Uhr Der genaue Termin für den Vorverkaufsstart wird noch bekannt gegeben. Tickets erhältlich unter www.pyramide.hn, über das KundenCenter 0800 1620500 (kostenlos) oder in allen Filialen der Kreissparkasse Heilbronn. Die Rücknahme von Karten ist leider nicht möglich. Vorverkauf: 15 Euro, 12 Euro für Girokontokunden der Kreissparkasse Heilbronn

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ier spielt die Musik Großes Haus, oder Kammerspiele. Kleinkunst oder Kabarett. Kammerorchester, Jazz, Pop oder Schlager-Konzerte. Stadtführungen, Museen, Ausstellungen oder Livemusik bei einem Glas Wein mitten in den Weinbergen ... Heilbronn hat alles zu bieten!

auf vielen Bühne Infos und Tickets für Veranstaltungen deutschlandweit: Tourist-Information Heilbronn | Kaiserstraße 17 | 74072 Heilbronn Telefon +49 7131 56 22 70 | info@heilbronn-marketing.de W W W.H E I LBRONN.DE

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Ein Hörgerät wie kein anderes David Garrett macht auf die Auswirkung von gutem Hören auf unsere Lebensfreude aufmerksam: „Als Musiker lebe ich für den Klang, für mich ist Klang Emotion. Klang ist nicht nur Musik, sondern zum Beispiel auch die Geräuschkulisse im Wald, wenn man spazieren geht.“ Seine Mission ist es, Menschen zu motivieren, alle Facetten der Lebensklänge auszukosten und keine Grenzen zu akzeptieren.

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Rückblick Was beim WKO in 21/22 noch passiert ist Viel internationale Ehre für die Kapustin-CD

Gastspiel auf der »Expo 2020 Dubai« 2020 verhinderte Corona deren Durchführung, in der Saison 21/22 wurde sie nachgeholt – und ein Kammermusikensemble des WKO gehörte zu den kulturellen Gästen: die Expo 2020 Dubai. Vier Tage lang Ende März 2022 präsentierte das Ensemble, moderiert vom Intendanten Rainer Neumann, dem internationalen Publikum im Baden-Württem­berg-Pavillon kammermusikalische Kostproben. Einhelliges Echo: Das WKO war ein überzeugender Kulturbotschafter des Landes wie auch der Stadt Heilbronn!

Am 21. April 2022 wurden in der Philharmonie Luxembourg im Rahmen einer großen Gala die »International Classical Music Awards« 2022 vergeben. Neben Frank Peter Zimmermann, Lars Vogt und Adam Fischer zählte auch das WKO zu den stolzen Preisträgern – für eine CD-Aufnahme mit Werken von Nikolai Kapustin, im Sommer 2020 verstorbener russischer Komponist mit Faible für den Jazz. Damit nicht genug der Ehre: die New York Times setzte die Produktion auf ihre Liste der 25 wichtigsten Aufnahmen des Jahres, und das US-Klassik-Portal »Classicstoday.com« kürte sie gar zur »CD des Jahres«! Wir sind stolz!

Poetry Slam meets Kammerorchester Wie gut Poetry Slam und Kammerorchester zusammenpassen, demonstrierten vier exzellente Slammer der deutschsprachigen Szene (darunter etliche deutsche Meister) und das WKO unter Mateusz Moleda Anfang März 2022. Die ungewöhnliche Kombination, souverän moderiert von Philipp Herold, sorgte für tolle Stimmung im vollbesetzten Saal unter der Pyramide der Heilbronner Kreissparkasse. Die Veranstaltung war eine Kooperation des WKO mit dem Freien Kulturzentrum Maschinenfabrik Heilbronn e.V. Alle Beteiligten waren sich einig: Weitere Auflagen wären wünschenswert!

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Sonderkonzerte und -projekte // Heilbronn Salon


Neujahrskonzert Neujahrskonzert 2023 Do 05.01.23, 19.30 Uhr Öffentliche Generalprobe: 11.00 Uhr Theodor-Heuss-Saal, Harmonie Heilbronn

Freuen Sie sich auf unser Neujahrskonzert mit unserem Chefdirigenten Case Scaglione, das nach zwei Jahren der Pandemie hoffentlich wieder ohne Einschränkungen stattfinden kann. Auch beim Konzert 2023 wird wieder die Musik eines Landes im Mittelpunkt stehen.

Case Scaglione Leitung

Das genaue Programm sowie die Solisten werden noch bekanntgegeben.

Neujahrskonzert 64,50 / 55,00 / 46,50 / 35,50 / 17,00 € (inkl. Gebühren) Generalprobe 36,00 / 25,00 € (inkl. Gebühren)

Sta r t V VK- .22 2 05.1 hr 10 U

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FROHES NEUES JAHR


WKO on Tour

Lotte Concert Hall Seoul

Südkorea-Tournee Di 08.11. – So 20.11.22 Michael Barenboim Violine Case Scaglione Leitung Werke von Fuchs, Schubert, Hindemith und Dvořák

Kurhaus Wiesbaden

Wiesbadener Meisterkonzerte Sa 24.09.22 Daniel Ottensamer Klarinette Case Scaglione Leitung Werke von Mozart, Danzi und Beethoven Mi 03.05.23 Ray Chen Violine Kolbjørn Holthe Konzertmeister & Leitung Werke von Grieg und Mozart

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THEATER HEILBRONN

Le Nozze di Figaro Oper von Wolfgang Amadeus Mozart Premiere am Fr 10.03.23 So 12., Di 14., Do 16.03.23 Fr 07., So 09., Mi 12., Do 13.04.23 & Sa 20.05.23 Großes Haus, Theater Heilbronn

Motonori Kobayashi Musikalische Leitung Axel Vornam Regie Tom Musch Bühne Toto Kostüm Preise: PK 1 plus 60,00 €  /  PK 1 36,00 € PK 2 30,00 €  /  PK 3 25,00 €  /  PK 4 20,00 € Kooperation mit dem Theater Heilbronn und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart

LE NOZZE DI FIGARO

OPER VON WOLFGANG AMADEUS MOZART

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Der Graf Almaviva ist ein Schürzenjäger, wie er im Buche steht. Er lässt nichts anbrennen und stellt den Frauen am Hof nach – obwohl er mit Gräfin Rosina verheiratet ist. Aber im Moment hat es ihm besonders Susanna angetan, die Kammerdienerin seiner Frau, die er gegen Bezahlung in sein Bett locken will. Doch Susanna interessiert sich so gar nicht für den Grafen, ist sie doch in dessen Kammerdiener Figaro verliebt. Die Hochzeit der beiden steht bereits kurz bevor. Dem Grafen geht das zwar gegen den Strich, aber immerhin kann er dann die Hochzeitsnacht mit Susanna verbringen, denn er nimmt sich das »Privileg der ersten Nacht«. Die Aussicht auf diesen so gar nicht romantischen Start ihrer Ehe lässt Susanna verzweifeln, so dass sie sich schließlich Figaro anvertraut und auch der Gräfin ihr Herz ausschüttet. Gemeinsam schmieden sie den Plan, den Grafen durch eine geheime Botschaft in der Hochzeitsnacht in den Park zu locken. Hier soll ihn aber nicht Susanna erwarten, sondern seine Gräfin – die beiden wollen ihre Kleider tauschen. Denn auch die Gräfin möchte dem Treiben ihres Mannes ein Ende bereiten. Mozarts und Lorenzo da Pontes Opera buffa gelingt eine erfrischende Mischung aus unterhaltsamer Komödie und messerscharfer Gesellschaftskritik, die 1786 in Wien zur Uraufführung kam und bis heute fulminante Erfolge verzeichnet. Die Oper hat nichts an ihrer Aktualität eingebüßt, vor allem durch die außerordentlich starken Frauenrollen.


Das WKO für Zuhause War die konzertlose Zeit eine ungekannte Ausnahmesituation, in der Musiker ihr Publikum schmerzlich vermisst haben, so hat sie doch viel Zeit und Raum geöffnet für eine große Zahl an hochkarätigen CD-Einspielungen, die wir gemeinsam mit he­raus­ ragenden Solisten umsetzen konnten. Einige davon sind bereits veröffentlicht, haben Preise gewonnen, sind im Gespräch, auf die Präsentation anderer freuen wir uns im Laufe der kommenden Saison! International ausgezeichnet! Nikolai Kapustin – Orchesterwerke ICMA International Classical Music Award 2022 »... unser Leben ist wie eine Jazz-Improvisation, es sollte immer spontan sein, immer im Moment und immer frei.« (Nikolai Kapustin) Die im August 2021 bei Capriccio erschienene Einspielung mit Frank Dupree unter der Leitung von WKO-Chefdirigent Case Scaglione hat den ICMA 2022 in der Kategorie »Assorted Programs« erhalten. »Höchst empfehlenswert« und »ein mit­ reißendes Album, das einfach Spaß macht« attestieren die Kritiker – bis hin zur New York Times. Frank Dupree Klavier Rosanne Philippens Violine Meinhard »Obi« Jenne Percussion Württembergisches Kammerorchester Heilbronn Case Scaglione Leitung Beide CDs wurden in der Sulmtalhalle Erlenbach aufgenommen. Zum Webshop

Revolution of Bass Ein Bottesini-Album mit dem jungen Wiener Kontrabass-Virtuosen Dominik Wagner »… Das Württembergische Kammerorchester Heilbronn unter Emmanuel Tjeknavorian genießt Wagners Spiellust ebenso wie in den zwei Gran Duos je der Geiger Benjamin Schmid und der Cellist Jeremias Fliedl. In dieser dunklen Zeit ein musikalischer Aufheller der heitersten und geistreichsten Art!« (Süddeutsche Zeitung) Das Album, Ende Oktober 2021 bei Berlin Classics erschienen, präsentiert unter anderem das Kontrabasskonzert Nr. 1 in fis-Moll sowie zwei Duos mit Benjamin Schmid an der Geige und Jeremias Fliedl am Cello. Die Leitung hat Emmanuel Tjeknavorian übernommen – er ist dem WKO als »Artistic Partner« verbunden und seit einem gemeinsamen Konzert vor zehn Jahren ein enger künstlerischer Partner von Dominik Wagner. Dominik Wagner Kontrabass Benjamin Schmid Violine Jeremias Fliedl Violoncello Ursula Langmayr Sopran Can Çakmur Klavier Württembergisches Kammerorchester Heilbronn Emmanuel Tjeknavorian Leitung

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Stefan Maneth, Viola // Heike Waldmann-Staier, Ticketing & Abonnement // Frank Willekens, Violine II // Gretchen Wallbrunn, Violine II

» HÖREN BILDET U N D M A C H T S PA S S . « Goethe:

» Reisen bildet und macht Spaß.«

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Götz Engelhardt, Viola // Dr. Nanna Koch, Stellvertretende Konzertmeisterin // Patrick Burkhardt, Violoncello

» N I C H T S E N T W I C K E LT DIE INTELLIGENZ WIE DAS H Ö R E N . « Emile Zola:

» Nichts entwickelt die Intelligenz wie das Reisen.«

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WKO Heilbronn Salon Das etwas andere WKO! Ungewöhnliche Formate, andere Orte, kleinere Formationen – alles, was das WKO in Heilbronn und Umgebung noch so anbietet, dafür steht das Motto »Heilbronn

Salon«. Da etliche Projekte vergleichsweise kurzfristig geplant werden, achten Sie bitte auf unsere tagesaktuellen Ankündigungen in der Presse oder auf unseren Online-Kanälen.

Heilbronn Hauptstadt der Folgenlosigkeit

Talk! Talk! Talk!

Mit seinem Benefiz-Naturkonzert im Mai 2022 in der Aula des Bildungscampus hat das WKO das Auftakt-Wochenende des Heilbronner Kulturprojektes »Hauptstadt der Folgenlosigkeit« abgerundet. Der 17. September 2022 wird zum »Tag der folgenlosen Musik«. Dabei im Mittelpunkt: das 1:1-Konzertformat, eine der bun­ des­weit innovativsten Antworten auf die Ein­ schrän­kungen der Corona-Zeit. Ein Musiker, ein Zuhörer – mehr braucht es nicht. Mit von der Partie sind auch WKO-Orchestermitglieder.

Talk-Shows gibt es viele, aber keine wie diese! Zweimal pro Saison laden WKO und Orchesterverein gemeinsam ein: zum »WKO-Talk« in zwangloser Atmosphäre und an wechselnden Orten. Es erwarten Sie interessante Talk-Gäste, spannende künstlerische Themen und kleine Leckereien für Leib und Seele. Den Anfang in der Vorsaison machten Chefdirigent Case Scaglione im frisch eröffneten Park-Hotel Heilbronn sowie im Frühjahr Steffen Schnizer, Geschäftsführer der Multi Packaging Solutions GmbH. Er unterhielt sich in der Markthalle Obersulm mit unserem »Artistic Partner« Emmanuel Tjeknavorian über »die Kunst der Verpackung und die Verpackung der Kunst«. Die Talk-Termine und -Orte entnehmen Sie bitte den aktuellen Ankündigungen in unseren Werbematerialien bzw. auf unserer Website. Im Eintrittspreis inbegriffen ist ein Begrüßungsgetränk. Es empfiehlt sich eine Voranmeldung im Orchesterbüro. In Kooperation mit dem Orchesterverein WKO Heilbronn e.V.

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Lunch-Konzert Die Alternative zu Kantine und Currywurst: Nutzen Sie Ihre Mittagspause einmal anders! Genießen Sie klassische Musik, live gespielt vom WKO, und im Anschluss daran kleine kulinarische Köstlichkeiten, zubereitet von der Gastronomie des Park­hotels. Damit nicht genug: Beim LunchKonzert ist die Smartphone-Nutzung aus­drücklich erwünscht! Laden Sie sich die Wolfgang-App herunter, und schon haben Sie die Möglichkeit, während Sie der Musik lauschen, auf Ihrem Smartphone Wissenswertes über die gespielten Werke nachzulesen. Und so läuft unser WKO-Lunch-Konzert ab: 12.00 – 12.40 Uhr Konzert 12.40 – 13.00 Uhr Mittagssnack Tickets (wir empfehlen Vorbestellung): Vorverkauf: 17,50 € (inkl. Gebühren) Tageskasse: 23 € (inkl. Gebühren) (Essen & Trinken sind im Eintrittspreis enthalten)

»Wolfgang« ist eine App für Smartphones, die die Geschichten hinter der Musik erzählt, live während des Zuhörens. Ein gelegentlicher Blick auf das Handy genügt – »Wolfgang« informiert mit Untertiteln in knappen Sätzen, zum rich­­tigen Zeitpunkt. Das Handydisplay leuchtet nur ganz dezent, so wird niemand gestört.

Mi 19.10.2022 Edvard Grieg Holberg-Suite op. 40 Samuel Barber Adagio for strings Wojciech Kilar Orawa Emmanuel Tjeknavorian Leitung Mi 15.02.2023 Johannes Brahms Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op. 102 Emmanuel Tjeknavorian Violine Jeremias Fliedl Violoncello Case Scaglione Leitung Mi 17.05.2023 Ludwig van Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-Moll op. 37 (Fassung für Klavier, Pauke & Streicher) Frank Dupree Klavier & Leitung

Die App weist auf Instrumente, Komposition oder Wissenswertes rund um die Musik hin.

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In Ear WKO 360º Aktionstag für junge Erwachsene Di 14.03.23, 9.30 – 12.00 Uhr Mi 15.03.23, 10.00 – 12.30 Uhr Harmonie Heilbronn, Probesaal Gustav Holst St. Paul’s Suite op. 29,2 Von und mit Musiker*innen des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn Für 6. und 7. Schulklassen Anmeldung: kommunikation@wko-heilbronn.de Teilnahmegebühr: pro Schüler*in 5 € Dauer: ca. 2 ½ Stunden Die Idee des von den Orchestermusiker*innen selbst entwickelten Formats »WKO 360°« ist es, sich in vier verschiedenen Erfahrungsräumen einem klassischen Musikwerk zu nähern. In den Workshops werden die Schüler*innen selbst aktiv und arbeiten mit den WKO-Musiker*innen zusammen. Dafür ist keinerlei Vorbereitung notwendig, denn im Vordergrund steht das unmittelbare Erleben und Erfahren der LiveMusik. Den Abschluss bildet ein exklusives Konzerterlebnis für alle Mitwirkenden.

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The Young ClassX MusikMobil Dorthin fahren, wo die Musik spielt Probenbesuche: Do 29.09.22, 9.30 – 12.00 Uhr Emmanuel Tjeknavorian Leitung Di 18.04.23, 9.30 – 12.00 Uhr Case Scaglione Leitung Informationen und Buchung: www.theyoungclassx.de The Young ClassX, eine Initiative der Otto Group und Salut Salon, erleichtert den Weg zur Musik und schafft mit seinem MusikMobil eine Brücke zwischen Schulen und Kulturstätten. Ganze Klassen bringt es zu den spannendsten Kulturinsti­­­ tu­tionen und kümmert sich dabei um das pädagogische Komplettpaket. Schon auf der Hinfahrt im MusikMobil werden die Schüler*innen auf das spätere Erlebnis vorbereitet und von den MusikMobil-Pädagog*innen im Bus mit wichtigem Hintergrundwissen rund um den Veranstaltungsbesuch versorgt. Die Pädagog*innen sind Studierende der Partnerhochschulen und werden in eigens für das MusikMobil kreierten Seminaren auf ihre spätere Aufgabe vorbereitet. Von Bodypercussion über Stimmübungen erlernen sie hier verschiedene Methoden, um die Schüler*innen auf die Reise in die Welt der Musik mitzunehmen. Zu Veranstaltungen des Württem­ bergischen Kammerorchesters Heilbronn fährt das MusikMobil Karlsruhe, gesponsert von der Firma Witt Weiden. Das pädagogische Programm für die Schüler*innen an Bord gestalten Studierende der Hochschule für Musik Karlsruhe.


Familienund Kindergartenkonzerte

Schülerkonzerte

Juri im Land der Trolle

Felix und Fanny auf Reisen

Familienkonzert So 22.01.23, 16.00 Uhr Aula des Bildungscampus Heilbronn

Di 31.01. –  Do 02.02.23, jeweils 9.00 und 10.30 Uhr Unter der Pyramide, Kreissparkasse Heilbronn

Kindergartenkonzerte Mo 23.01.23, 9.00 & 10.30 Uhr Aula des Bildungscampus Heilbronn

Musiktheater für Kinder mit Musik von Mendelssohn Bartholdy und Fanny Hensel Andreas N. Tarkmann Arrangement Jörg Schade Inszenierung und Felix Jeannette Wernecke Fanny

Programm für Kinder ab 4 Jahren mit der Musik »Aus Holbergs Zeit« von Edvard Grieg Juri Tetzlaff Text und Erzähler Anmeldung: kommunikation@wko-heilbronn.de Teilnahmegebühr: pro Kind 5 € 2 Begleitpersonen pro Gruppe frei Dauer: ca. 50 Minuten Auf ins Land der Trolle! KiKa-Moderator Juri Tetzlaff klettert aus seinem Baumhaus und begibt sich gemeinsam mit dem ganz jungen Publikum auf ein spannendes Musikabenteuer im hohen Norden, im Land der Trolle und Fabelwesen. Diese spielen dem Orchester jede Menge Streiche – doch Juri nimmt es mit den Plagegeistern auf! Mit der zauberhaften Musik des norwegischen Komponisten Edvard Grieg, einem echten Spezialisten für Trolle, tauchen Groß und Klein ab in eine märchenhafte Geschichte voller Gänsehaut-Momente und Mitmach-Möglichkeiten.

Für 1.– 3. Schulklassen Anmeldung: kommunikation@wko-heilbronn.de Teilnahmegebühr: pro Schüler*in 5 € 2 Begleitpersonen pro Schulklasse frei Dauer: ca. 60 Minuten Felix Mendelssohn, der berühmte Komponist, ist ziemlich überlastet. Seine Arbeit als Komponist, Dirigent und Pianist wächst ihm über den Kopf. Er braucht dringend Urlaub! Eine Reise, das wäre toll! Er beschließt in seine geliebte Kutsche zu steigen und Leipzig für eine Weile den Rücken zu kehren. Aber eine Reise ohne seine Musiker*innen? Nein, das kann Felix nicht. Und auch seine Schwester Fanny will mitfahren. Und so erleben sie eine abenteuerliche Reise durch die Schweiz – Italien – England und Schottland, bis sie schließlich wieder in Leipzig ankommen. Unterwegs gibt es viel Musik, denn überall wo sie vorbeikommen, erinnert sich Felix an seine Kompositionen. Und dazu kann seine Schwester Fanny noch so bezaubernd singen ...

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Zeigen Sie Herz fürs WKO Orchesterverein Württembergisches Kammerorchester Heilbronn e.V.

Im Jahre 2012 schlug die Geburtsstunde des Orchestervereins. Seither begleitet er die Aktivitäten seines Lieblingsorchesters WKO. Das WKO braucht Freunde! Es braucht Sie! Das WKO im Konzert zu erleben reicht Ihnen nicht? Sie wollen mehr? Dann werden Sie doch Mitglied im gemeinnützigen Orchesterverein! Dort treffen Sie nicht nur auf einen Kreis sym­pathischer Gleichgesinnter. Mit Ihrem Mitglieds­ beitrag fördern Sie auch wichtige Anliegen des WKO, so zum Beispiel die Unterstützung der InEar-Angebote für junges Publikum, die Verbesserung der technischen Ausstattung oder die Ermöglichung besonderer Projekte. Orchester »privat«: Exklusive Probenbesuche Als Mitglied des Orchestervereins gehören Sie gleichsam zur WKO-Familie. Und damit öffnen sich für Sie auch die Türen des WKO-»Arbeitszimmers«, dem Probensaal in der Harmonie. Eine Voranmeldung über den Vereinsvorstand ist nötig. Wir laden ein zum WKO-Talk Der Musiker-Stammtisch war gestern. Heute heißt es: Dabei sein beim WKO-Talk. Seit der Saison 2021/22 laden Orchesterverein und WKO gemeinsam ein zu diesem kurzweiligen Ge­sprächsformat. Zweimal pro Saison können Sie Akteure aus dem Orchesterumfeld näher kennenlernen - seien es WKO-Mitglieder, Mitarbeiter des Verwaltungsteams oder interessante Gäste.

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HIN!HÖREN! Und Mitfahren! Das WKO ist viel auf Reisen – und Sie können dabei sein. Erleben Sie nicht nur spannende Gastkonzerte in interessanten Sälen, sondern auch die menschliche Seite, sei es vor oder nach dem Konzert oder unterwegs im Tourneebus.

Vorstand Otto Friedrich, Vorsitzender Prof. Dr. Lutz Hesse // Prof. Dr. Christhard Schrenk Ulrike Dollmann, Schatzmeisterin Gabriele Buyer & Bettina Suditsch, Rechnungsprüferinnen Mitgliedsbeiträge pro Jahr Kontakt Einzeltarif // 50 € Otto Friedrich Partnertarif // 75 € Bahnhofstrasse 9/1 74072 Heilbronn Tel. 07131-89 88 617 info@wko-orchesterverein.de

Spendenkonto Orchesterverein Württembergisches Kammerorchester Heilbronn e. V. IBAN // DE30 6205 0000 0000 2892 30 (Kreissparkasse Heilbronn)

Machen Sie mit!


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Konzertkalender // Service & Abos


Konzertkalender 22/23

Sep 22

Okt 22

Sa 10.09.22, 17.00 Uhr Christuskirche Füssen

Sa 01.10.22, 20.00 Uhr Monheim am Rhein

Do 20.10.22, 19.30 Uhr Kornhaus Ulm

Schubert, Mozart, Haydn &M ­ endelssohn Bartholdy Matthias Kirschnereit, Klavier Lena Neudauer, Violine

Fuchs, Mozart & Dvořák Arabella Steinbacher, Violine Case Scaglione, Leitung

1. Ulmer Konzert Britten, Tjeknavorian, Grieg, ­Barber & Kilar Sebastian Bohren, Violine Emmanuel Tjeknavorian, Leitung

So 11.09.22, 17.00 Uhr Kultura Öhringen Schubert, Mozart, Haydn &M ­ endelssohn Bartholdy Matthias Kirschnereit, Klavier Lena Neudauer, Violine Mi 21.09.22, 19.30 Uhr Harmonie Heilbronn 1. Heilbronner Konzert Hefti & Beethoven Benjamin Appl, Bariton Case Scaglione, Leitung Sa 24.09.22, 19.00 Uhr Kurhaus Wiesbaden Mozart, Danzi & Beethoven Daniel Ottensamer, Klarinette Case Scaglione, Leitung Fr 30.09.22, 19.30 Uhr Bürgerhaus Backnang Fuchs, Mozart & Dvořák Arabella Steinbacher, Violine Case Scaglione, Leitung

So 02.10.22, 19.30 Uhr Stadthalle Reutlingen Fuchs, Mozart & Dvořák Arabella Steinbacher, Violine Case Scaglione, Leitung Di 11.10.22, 19.00 Uhr Unter der Pyramide, ­Kreissparkasse Heilbronn Kammermusikreihe Cherchez la Femme Hensel, Eckardt-Gramatté & Mayer Do 13.10.22 & Fr 14.10.22­ ­jeweils 19.30 Uhr experimenta Science Dome

Britten, Tjeknavorian, Grieg, ­Barber & Kilar Sebastian Bohren, Violine Emmanuel Tjeknavorian, Leitung

Nov 22 Di 08.11. bis So 20.11.22 Südkorea Tour 2022

Vivaldi Vier Jahreszeiten

Fuchs, Schubert, Hindemith & Dvořák Michael Barenboim, Violine Case Scaglione, Leitung

Mi 19.10.22, 12.00 Uhr Harmonie Heilbronn

Mi 23.11.22, 19.30 Uhr Harmonie Heilbronn

Lunch-Konzert Grieg, Barber & Kilar Emmanuel Tjeknavorian, Leitung

3. Heilbronner Konzert Fuchs, Mendelssohn Bartholdy, Hindemith & Dvořák Isabelle van Keulen, Viola & Violine Case Scaglione, Leitung

Mi 19.10.22, 19.30 Uhr Harmonie Heilbronn 2. Heilbronner Konzert Britten, Tjeknavorian, Grieg, ­Barber & Kilar Sebastian Bohren, Violine Emmanuel Tjeknavorian, Leitung

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So 23.10.22, 19.30 Uhr Stadtkirche Brugg

So 27.11.22, 19.30 Uhr Jesuitenkirche Solothurn Fuchs, Mendelssohn Bartholdy, Hindemith & Dvořák Isabelle van Keulen, Viola & Violine Case Scaglione, Leitung


Dez 22 Fr 02.12.22 & Sa 03.12.22 jeweils 19.30 Uhr Feierabendhaus Ludwigshafen Strawinsky, Kapustin & ­Mussorgski Frank Dupree, Klavier Meinhard »Obi« Jenne, Drum Set Jakob Krupp, Bass Case Scaglione, Leitung Di 06.12.22, 19.00 Uhr Unter der Pyramide, Kreissparkasse Heilbronn Gemischter Satz Blanc, Strauss & Beethoven Do 08.12.22, 19.30 Uhr experimenta Science Dome Vivaldi Vier Jahreszeiten Mi 14.12.22, 19.30 Uhr Harmonie Heilbronn 4. Heilbronner Konzert Haydn, Vivaldi, Sibelius, Bach, Kats-Chernin & Meijering Andrea Ritter & Daniel Koschitzki, Blockflöte Ruben Gazarian, Leitung Do 15.12.22, 19.30 Uhr Kornhaus Ulm 2. Ulmer Konzert Haydn, Vivaldi, Sibelius, Bach, Kats-Chernin & Meijering Andrea Ritter & Daniel Koschitzki, Blockflöte Ruben Gazarian, Leitung

Fr 16.12.22, 19.30 Uhr Stadthalle Neuenstadt

Do 12.01.23, 19.30 Uhr experimenta Science Dome

Haydn, Vivaldi, Sibelius, Bach, Kats-Chernin & Meijering Andrea Ritter & Daniel Koschitzki, Blockflöte Ruben Gazarian, Leitung

Vivaldi Vier Jahreszeiten Mi 18.01.23, 19.30 Uhr Harmonie Heilbronn

Sa 17.12.22, 20.00 Uhr Herzogskelter im Deutschen Hof Güglingen

5. Heilbronner Konzert Strawinsky, Haydn & Tschaikowsky Antje Weithaas, Violine & Leitung

Haydn, Vivaldi, Sibelius, Bach, Kats-Chernin & Meijering Andrea Ritter & Daniel Koschitzki, Blockflöte Ruben Gazarian, Leitung

Do 19.01.23, 19.30 Uhr Kornhaus Ulm

So 18.12.22, 17.00 Uhr Fruchthalle Kaiserslautern Haydn, Vivaldi, Sibelius, Bach, Kats-Chernin & Meijering Andrea Ritter & Daniel Koschitzki, Blockflöte Ruben Gazarian, Leitung

Jan 23 Do 05.01.23, 11.00 Uhr Harmonie Heilbronn Öffentliche Generalprobe zum Neujahrskonzert Do 05.01.23, 19.30 Uhr Harmonie Heilbronn Neujahrskonzert Case Scaglione, Leitung Di 10.01.23, 19.00 Uhr Unter der Pyramide, Kreissparkasse Heilbronn

3. Ulmer Konzert Strawinsky, Haydn & Tschaikowsky Antje Weithaas, Violine & Leitung So 22.01.23, 16.00 Uhr Aula des Bildungscampus ­Heilbronn Familienkonzert Juri im Land der Trolle Juri Tetzlaff, Text & Erzähler Mo 23.01.23, 9 & 10.30 Uhr Aula des Bildungscampus Kindergartenkonzert Juri im Land der Trolle Juri Tetzlaff, Text & Erzähler Di 31.01.23 bis Do 02.02.23 jeweils 9 & 10.30 Uhr Unter der Pyramide, ­Kreissparkasse Heilbronn Schülerkonzert »Felix und Fanny auf Reisen« Musiktheater von J. Schade

Engelskonzert Rota, Debussy, Hahn, Fauré u. a.

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Konzertkalender 22/23

Feb 23

Mär 23

Apr 23

Di 07.02.23, 19.00 Uhr Unter der Pyramide, Kreissparkasse Heilbronn

Di 07.03.23, 19.00 Uhr Unter der Pyramide, Kreissparkasse Heilbronn

Alte und Neue Welt Marx, Schoenfield & Kiel

Morgenröte der Aufklärung Telemann, Janitsch, Fasch & Bach

Fr 07.04.23, So 09.04.23, Mi 12.04.23, Do 13.04.23 jeweils 19.30 Uhr Theater Heilbronn, Großes Haus

Mi 15.02.23, 12.00 Uhr Harmonie Heilbronn

Fr 10.03.23, So 12.03.23, Di 14.03.23, Do 16.03.23 jeweils 19.30 Uhr Theater Heilbronn, Großes Haus

Lunch-Konzert Brahms Doppelkonzert Emmanuel Tjeknavorian, Violine Jeremias Fliedl, Violoncello Case Scaglione, Leitung Mi 15.02.23, 19.30 Uhr Harmonie Heilbronn 6. Heilbronner Konzert Nielsen, Beethoven & Brahms Emmanuel Tjeknavorian, Violine Jeremias Fliedl, Violoncello Case Scaglione, Leitung Fr 24.02.23, 19.30 Uhr Kultur- und Kongresszentrum Oberschwaben Nielsen, Mozart & Beethoven Nils Mönkemeyer, Viola Georg Köhler, Leitung So 26.02.23, 19.30 Uhr Forum am Schlosspark ­Ludwigsburg Nielsen, Beethoven & Brahms Emmanuel Tjeknavorian, Violine Jeremias Fliedl, Violoncello Georg Köhler, Leitung

Di 11.04.23, 19.00 Uhr Unter der Pyramide, Kreissparkasse Heilbronn

Oper »Le nozze di Figaro«

Mozart pur W. A. Mozart

Di 14.03.23 & Mi 15.03.23 Probesaal WKO

Mi 19.04.23, 19.30 Uhr Harmonie Heilbronn

WKO 360° – Aktionstag für junge Erwachsene

8. Heilbronner Konzert Dvořák, Weber, Penderecki & Suk Daniel Ottensamer, Klarinette Case Scaglione, Leitung

Mi 22.03.23, 19.30 Uhr Harmonie Heilbronn 7. Heilbronner Konzert Händel, Genzmer & Bach Selina Ott, Trompete Martin Stadtfeld, Klavier & Leitung Do 23.03.23, 19.30 Uhr Kornhaus Ulm 4. Ulmer Konzert Händel, Genzmer & Bach Selina Ott, Trompete Martin Stadtfeld, Klavier & Leitung So 26.03.23, 17.00 Uhr Das Zentrum Bayreuth Händel, Genzmer & Bach Selina Ott, Trompete Martin Stadtfeld, Klavier & Leitung Di 28.03.23, 19.00 Uhr Unter der Pyramide, ­Kreissparkasse Heilbronn Fisch und Mehr // Ries & Schubert

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Oper »Le nozze di Figaro«

Do 20.04.23, 19.30 Uhr Kornhaus Ulm 5. Ulmer Konzert Dvořák, Weber, Penderecki & Suk Daniel Ottensamer, Klarinette Case Scaglione, Leitung Fr 21.04.23, 19.30 Uhr Tagungszentrum Onoldia ­Ansbach Dvořák, Weber, Penderecki & Suk Daniel Ottensamer, Klarinette Case Scaglione, Leitung


Mai 23

Jun 23

Mi 03.05.23, 20.00 Uhr Kurhaus Wiesbaden

Mi 14.06.23, um 19.30 Uhr Harmonie Heilbronn

Nielsen, Mozart, Grieg Ray Chen, Violine Kolbjørn Holthe, Konzertmeister & Leitung

10. Heilbronner Konzert Vaughan Williams, Ligeti & Haydn Michael Barenboim, Violine Case Scaglione, Leitung

Do 11.05.2023, 19.00 Uhr Stadttheater Amberg

Di 20.06.23, 19.00 Uhr Unter der Pyramide, Kreissparkasse Heilbronn

Mozart & Schubert Daniel Ottensamer, Klarinette Michael Form, Leitung Mi 17.05.23, 12.00 Uhr Harmonie Heilbronn Lunch-Konzert Beethoven Klavierkonzert Frank Dupree, Klavier & Leitung Mi 17.05.23, 19.00 Uhr Harmonie Heilbronn 9. Heilbronner Konzert Britten, Kernis, Heng, Boyer & Beethoven Frank Dupree, Klavier, Schlagwerk & Leitung Benedikt Kurz, Schlagwerk

Väter und Töchter Gliere & Mussorgsky Sa 24.06.23 & So 25.06.23 jeweils 20.00 Uhr Jagsthausen Beethoven Case Scaglione, Leitung

Jul 23 Sa 22.07.23 Schlosshof Weilburg Anna Handler, Klavier & ­Leitung

Sa 20.05.23, 19.30 Uhr Theater Heilbronn, Großes Haus Oper »Le nozze di Figaro« Di 30.05.23, 19.00 Uhr Unter der Pyramide, Kreissparkasse Heilbronn Big Sky Tower, Chebotarjan, Taillefere, Trimble, Chaminade

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Stefan Schubert, Violine II // Irene Lachner, Solobratschistin // Hans Georg Fischer, Viola

» NUR HÖREN IST LEBEN, WIE UMGEKEHRT D A S L E B E N H Ö R E N I S T. « Jean Paul:

» Nur Reisen ist Leben, wie umgekehrt das Leben Reisen ist.«

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Das Orchester

Case Scaglione // Chefdirigent Violine 1 Zohar Lerner // Konzertmeister Dr. Nanna Koch // Stellvertretende Konzertmeisterin Jun Hee An Rebecca Boyer Aleksandar Maletic Marlise Riniker Violine 2 Konstanze Felber-Faur // Stimmführerin Johannes Hehrmann Stefan Schubert Gretchen Wallbrunn Frank Willekens Viola Irene Lachner // Solo Götz Engelhardt Hans Georg Fischer Stefan Maneth Violoncello Jonas Palm // Solo Patrick Burkhardt Georg Oyen Kontrabass Blake Thomson // Solo Gayoung Lee Orchestervorstand Konstanze Felber-Faur (Vorsitzende) Marlise Riniker Stefan Schubert

Management & Verwaltung Rainer Neumann // Geschäftsführender Intendant NN // Orchestermanager Tobias Scheibe // Assistenz Künstl. Betriebsbüro Peter Fröhlich // Marketing & Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Judith Heinrich-Kerl // Öffentlichkeitsarbeit & Grafik Annette Kirchner // Controlling & Personal Heike Waldmann-Staier // Ticketing & Abonnement Konstanze Felber-Faur // Koordination Orchesteraushilfen Blake Thomson, Gayoung Lee // Notenbibliothek Marie Bleickert // Freiwilliges Soziales Jahr Kultur Betriebsrat Johannes Hehrmann (Vorsitzender) Marlise Riniker Stefan Maneth Stiftungsrat Prof. Dr. Tomás Bayón (Vorsitzender) // Prorektor und Dekan Fakultät Wirtschaft DHBW Heilbronn Agnes Christner // Bürgermeisterin Heilbronn Elisabeth Dannecker // Ministerialrätin – Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst BW Konstanze Felber-Faur // Orchestervorstand Gerda Schmauser Otto Friedrich // Vorsitzender Orchesterverein Klaus Kölle

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Der Schwabentraum: HIN!HÖREN! im Abo Machen Sie unsere AboCard zu Ihrem musikalischen Reisepass. Erleben Sie 10 Heilbronner Konzerte oder 5 Ulmer Konzerte. Und besonders clever daran: Sparen Sie bis zu 37 %!

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*gilt für das Heilbronner Abo

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Ihre AboCard ist übertragbar, falls Sie bei einem Konzerttermin verhindert sein sollten.

Beim Heilbronner Abo und beim Ulmer Abo erhalten Neu-Abonnent*innen Programmheftgutscheine für die Abonnementkonzerte.


Heilbronn

Abos

J et z t e­ vo r b * en l l e t s

»Heilbronner Abo« (Konzerte 1-10) Sie erleben jedes der 10 Konzerte, genießen alle Vorteile und sparen 37 % gegebenüber dem Einzelkartenpreis! I. Kategorie 378,00 € II. Kategorie 309,00 € III. Kategorie 265,00 € IV. Kategorie 202,00 € (inkl. Gebühren)

»Chef-Abo« (Konzerte 3, 6, 10) Für alle, die Chefdirigent Case Scaglione mit dem WKO erleben möchten. II. Kategorie 114,00 € III. Kategorie 93,00 € IV. Kategorie 80,00 € (inkl. Gebühren)

»Klassik-Einsteiger« (Konzerte 2, 4, 6) Für ein erstes Herantasten. Lassen Sie sich begeistern! (Der »Klassik-Einsteiger« gilt nur für eine Saison.) II. Kategorie 114,00 € III. Kategorie 93,00 € IV. Kategorie 80,00 € (inkl. Gebühren) Abo-Service Heilbronn Württembergisches Kammerorchester Heilbronn Tel. 0152-22805482 Mo 10–12 & Mi 14–16 Uhr ticketing@wko-heilbronn.de * Die Buchung der Abonnements erfolgt im Juli.

Einzelkarten Preise (inkl. Gebühren) I. Kategorie 60,00 € II. Kategorie 49,00 € III. Kategorie 42,00 € IV. Kategorie 32,00 € V. Kategorie 17,00 € Die Abendkasse öffnet mit Hausöffnung um 18.30 Uhr. Ermäßigung Kinder und Jugendliche (bis 15 Jahre) bezahlen 7,60 € (inkl. Gebühren) U30

Ticket Konzertbesucher*innen unter 30 Jahren bezahlen nur die Hälfte (mit Ausnahme der letzten Kategorie). Freie Fahrt & Vorteile » Freie Fahrt mit dem HNV zu den zehn Heilbronner Konzerten und dem Neujahrs­konzert (3 Stunden vor Veranstaltungs­b eginn bis Betriebsschluss) » G arderobenservice » Konzerteinführung um 18.45 Uhr

Konzerteinführungen (Dauer ca. 20 Min) Um 18.45 Uhr vor jedem Heilbronner Konzert mit Lucas Reuter und wechselnden Gästen Eintritt mit Konzertkarte kostenlos

(Wenn Sie uns eine Nachricht auf Band hinterlassen, rufen wir Sie gern zurück.) Alternativ können Sie bei Fragen rund um das Abo auch das WKO-Büro kontaktieren: 07131-27109-51

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Heilbronn

Preiskategorien

Einzeltickets

»Heilbronner Abo«

»Chef-Abo « »Klassik-Einsteiger«

Kategorie I

60,00 €

378,00 €

Kategorie II

49,00 €

309,00 €

114,00 €

Kategorie III

42,00 €

265,00 €

93,00 €

Kategorie IV

32,00 €

202,00 €

80,00 €

Kategorie V

17,00 €

Rollstuhlplatz Die Reihen 25 – 31 befinden sich unterhalb der Empore. Die ausgewiesenen WKO-Preise beinhalten ab der Saison 2022/23 alle Gebühren!

Vorverkauf Heilbronn Unsere Vorverkaufsstellen: Heilbronner Reisebüro Böhm Sülmerstraße 13, 74072 Heilbronn Tel. 07131-624017 // kultur.boehm@derpart.com Mo bis Fr: 10–13 Uhr Tourist Information Heilbronn Kaiserstraße 17, 74072 Heilbronn Tel. 07131-56 22 70 Mo bis Fr: 10–18 Uhr, Sa: 10–16 Uhr

Vorverkaufsstellen der Heilbronner Stimme, Hohenloher Zeitung und Kraichgau Stimme z. B. Kaiserstraße 24, 74072 Heilbronn Tel. 07131-61 57 01 Mo bis Fr: 10–18 Uhr, Sa: 10–14 Uhr sowie an allen reservix-Vorverkaufsstellen Online-Ticket www.wko-heilbronn.de // www.reservix.de

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Preiskategorien

Einzeltickets

»Ulmer Abo«

Kategorie I

53,00 €

182,50 €

Kategorie II

43,50 €

150,00 €

Kategorie III

28,50 €

103,00 €

Kategorie IV

15,50 €

52,00 €

Rollstuhlplatz

Kornhaussaal // Kornhausplatz 1 // 89073 Ulm

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Ulm

Abos »Ulmer Abo« (Konzerte 1–5) I. II. III. IV.

Kategorie 182,50 € Kategorie 150,00 € Kategorie 103,00 € Kategorie 52,00 €

Einzelkarten Preise (inkl. Gebühren) I. Kategorie 53,00 € II. Kategorie 43,50 € III. Kategorie 28,50 € IV. Kategorie 15,50 € Die Abendkasse öffnet mit Hausöffnung um 18.30 Uhr. Ermäßigung

Abo-Service Württembergisches Kammerorchester Heilbronn Tel. 0152-22805482 (Wenn Sie uns eine Nachricht auf Band hinterlassen, rufen wir Sie gern zurück.) Alternativ können Sie bei Fragen rund um das Abo auch das WKO-Büro kontaktieren: 07131-27109-51 Mo 10–12 & Mi 14–16 Uhr ticketing@wko-heilbronn.de

Kinder und Jugendliche (bis 15 Jahre) bezahlen 6 €. U30

Ticket Konzertbesucher*innen unter 30 Jahren bezahlen nur die Hälfte (mit Ausnahme der letzten Kategorie).

Vorverkauf Unsere Vorverkaufsstellen: ServiceCenter Neue Mitte // ulmtickets Neue Straße 79, 89073 Ulm vvk@ulmtickets.de Mo bis Mi und Fr: 10–17 Uhr, Do: 10–18 Uhr, Sa: 10–14 Uhr (nur SWU traffiti) Kartenservice Südwest Presse Frauenstraße 77, 89073 Ulm Tel. 0731-15 68 55 Mo bis Fr: 8–17 Uhr, Sa: 9–13 Uhr ROXY Ulm Schillerstr. 1/12, 89077 Ulm Tel. 0731-96 86 20 Mi bis Fr: 17–19 Uhr sowie an allen reservix-Vorverkaufsstellen Online-Ticket www.wko-heilbronn.de // www.reservix.de

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Termin: 2.5. - 4.5.2023

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Impressum Herausgeber Württembergisches Kammerorchester Heilbronn Case Scaglione // Chefdirigent Rainer Neumann // Geschäftsführender Intendant & Vorsitzender des Stiftungsvorstands Moltkestr. 11 // D-74072 Heilbronn Tel. 07131-27 10 950 // Fax: 07131-27 10 959 info@wko-heilbronn.de // www.wko-heilbronn.de WKO jetzt auch auf Instagram

Gestaltung parole GmbH München, www.parole.de Druck und Bindung Broschüre Druckerei Otto Welker GmbH, Neckarsulm www.welker-druck.de Bildnachweise Umschlag © Fotostudio M42 // S. 4 © Nico Kurth, Hammer Media GmbH // S. 5 © Fotostudio M42 // S. 10, 13 © Uwe Arens // S. 11, 15 © Marco Borggreve // S. 10, 15, 23, 36 © Lukas Beck // S. 10, 17 © Marco Borggreve // S. 11, 19 © Stephanie Schweigert // S. 10, 19 © Ronny Ristock // S. 10, 21 © Giorgia Bertazzi // S. 10, 23 © Jakob Schad // S. 10, 25 © Adrian Bedoy // S. 11, 25 © Nancy Horowitz // S. 10, 11, 27 © Andrej Grilc // S. 10, 29 © Raphael Steckelbach // S. 10, 31 © Markus Hoehn // S. 32, 33, 38, 39, 52, 53, 64 © Fotostudio M42 // S. 34 © Nicolaj Lund // S. 37 © Maria Frodl, René Gaens // S. 46 © privat // S. 49 © KPF, istockphoto // S. 69 © Dominik Hotzy // S. 71 Schlaier Unbekannte Rechteinhaber bitten wir um Meldung.

Für die Unterstützung bei den Fotoshootings bedanken wir uns herzlich bei der experimenta Heilbronn, der Deutschen Bahn und dem Wasser- und Schifffahrtsamt Bad Friedrichshall. Texte & Redaktion Peter Fröhlich, Judith Heinrich-Kerl, Rainer Neumann Stand bei Redaktionsschluss: 29.04.2022

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» ZU HÖREN IST ZU LEBEN. « Hans Christian Andersen: » Zu reisen ist zu leben«


Unsere AGBs und unsere Datenschutzerklärung finden Sie unter www.wko-heilbronn.de Unser Datenschutzbeauftragter: Dr. Thomas A. Degen thomas.degen@jordan-ra.com


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