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konzerte

2013 // 2014


konzerte

2013 // 2014


inhalt

SaiSon 2013/2014 partner des württembergischen kammerorchesters heilbronn

gefördert durch

vorwort

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heilbronner konzerte

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neujahrskonzert 2014

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kopfhörer

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theater

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redblue meets klassik

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kammermusikreihe

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biografie wko

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biografie ruben gazarian

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diskografie

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orchesterverein heilbronn

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stiftung württembergisches kammerorchester heilbronn

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abonnementreihe ulm 2013/2014

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konzertkalender 2013/2014

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kartenverkauf

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abonnement

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impressum

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saalplan

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agb

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vorwort

Liebe Musikfreunde, sehr geehrte Damen und Herren,

Bürger mit Zuwanderungsgeschichte zugehen, machen diese doch inzwischen fast die Hälfte aller Einwohner unserer Stadt aus. Und natürlich laden wir Sie auch wieder zur Kammermusikreihe der Kreissparkasse und des WKO ein sowie in die Böllinger Höfe, genauer: ins Veranstaltungscenter redblue, wo die diesjährige Folge der Reihe „redblue meets Klassik“ mit einem Paukenschlag beginnt: der Uraufführung einer Thomas-Bernhard-Suite aus der Feder des britischen Singer-Songwriters Adam Donen und des Cure-Keyborders Roger O’Donnell.

in einem Kammerorchester begegnen sich zwei Musikideale: Man musiziert zum einen miteinander, sensibel aufeinander hörend, freundschaftlich auf die Mitmusiker reagierend. Man entfaltet zum anderen einen leidenschaftlichen Klang für ein großes Publikum: Das Orchester strebt nach der großen Bühne. Sinnlicher Streicherklang und kammermusikalische Konzentration sorgen beim Württembergischen Kammerorchester Heilbronn auch im 53. Jahr seines Bestehens für Kontinuität. Neu seit Sommer 2012 ist, dass das Kammerorchester von einer Stiftung getragen wird. Hier haben sich kunstsinnige Bürger aus Heilbronn und Umgebung zu ihrem Orchester bekannt, das organisatorische und finanzielle Fundament für die Zukunft gelegt und damit gemeinsam mit der Stadt Heilbronn und dem Land Baden-Württemberg engagierten Anteil an der Entwicklung des WKO genommen. Zum Zeichen des Aufbruchs schreiben wir Ihnen dieses Vorwort zu dritt: Chefdirigent Ruben Gazarian, Ralf Peter Beitner, der Vorsitzende des Stiftungsrates, sowie der Geschäftsführende Intendant, Dr. Christoph Becher. In der Konzertsaison 2013/2014 studieren gleich drei Solisten die Programme mit den Musikerinnen und Musikern des Orchesters persönlich ein: der weltberühmte Geiger Frank Peter Zimmermann und Artist in Residence Ronald Brautigam sowie Gottfried von der Goltz. Der Zusammenarbeit mit dem Orchester sehen wir mit Spannung entgegen, handelt es sich bei den beiden letztgenannten doch um internationale Koryphäen im Bereich der Historischen Aufführungspraxis. Die Geige steht im Mittelpunkt der Saison 2013/2014. So freuen wir uns auf die Wiederbegegnung mit den jungen Geigerinnen Alina Pogostkina und Veronika Eberle. Und bitte werten Sie es nicht als ironische Pointe, wenn am Ende der Saison der fantastische Schauspieler Dominique Horwitz in der „Geschichte vom Soldaten“ seine Geige an den Teufel verkauft!

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Die Bernhard-Suite geht nach der Uraufführung in Heilbronn zum Gastspiel nach London; im weiteren Verlauf der Saison sind Konzerte in Istanbul und den Niederlanden vorgesehen. Und während wir dieses Vorwort schreiben, ist die Vorbereitung für eine umfangreiche China-Tournee im vollen Gange. Das Württembergische Kammerorchester Heilbronn breitet die Flügel aus für die Konzertpodien der Welt! Wir freuen uns, wenn wir Sie in dem einen oder anderen Konzert persönlich begrüßen dürfen,

Selbstverständlich kommt auch der große Orchesterklang in der Saison 2013/2014 nicht zu kurz: Das fulminante Mendelssohnprogramm zur Eröffnung der Saison, Brahms’ Doppelkonzert mit den Durchstartern Valeriy Sokolov und Maximilian Hornung, prachtvolle Sinfonien von Joseph Haydn und Louis Spohr und selbstverständlich das glamouröse Neujahrskonzert – hier können Sie richtig im Orchesterklang schwelgen.

Fast alle Orchesterkonzerte des WKO in Heilbronn sind nicht nur einzeln, sondern auch im Rahmen eines Abonnements als „Mietekonzerte“ zu erwerben. Die Vorteile für Abonnenten – attraktiver Preisnachlass und Stammplatz – liegen auf der Hand; wir freuen uns, wenn Sie den Kreis der Abonnenten vergrößern. Vielleicht zählen Sie ja auch zu unseren Neuabonnenten in Ulm, wo wir einen eigenen Abonnement-Zyklus im Kornhaus aufbauen.

Wie ein roter Faden zieht sich die Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy durch unser Programm. Er ist in seiner Jugendlichkeit, Weltgewandtheit und melodischen Sinnlichkeit wie kein Zweiter geeignet, das Württembergische Kammerorchester Heilbronn als „Saisonpate“ durch das Jahr zu begleiten.

Neben den Mietekonzerten gibt es aber auch zahlreiche weitere Aktivitäten des WKO: die jährliche Produktion, die wir gemeinsam mit dem Theater Heilbronn vorbereiten und dort aufführen, Angebote für Kinder und Jugendliche, Probenbesuche. Seit der Saison 2012/2013 möchten wir auch stärker auf Heilbronner

Ruben Gazarian

Ralf Peter Beitner

Dr. Christoph Becher

Künstlerischer Leiter und Chefdirigent

Vorsitzender des Stiftungsrats

Geschäftsführender Intendant

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auf einen blick

HEiLBRonnER KonZERTE 2013/2014 HaRMoniE HEiLBRonn 19.30 UHR

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mi 18. september 2013 Werke von Mendelssohn Bartholdy Ronald Brautigam // Klavier Ruben Gazarian // Dirigent

mi 16. oktober 2013 Werke von Charpentier, Vasks, Pärt & Honegger alina Pogostkina // Violine Ruben Gazarian // Dirigent

mi 27. november 2013 Werke von Mendelssohn Bartholdy, Brahms, Mozart & Haydn Valeriy Sokolov // Violine Maximilian Hornung // Violoncello Ruben Gazarian // Dirigent

mi 11. dezember 2013 Werke von J. S. Bach Gottfried von der Goltz // Violine & Leitung

mi 15. januar 2014 Werke von Bach, Schnittke, Strawinsky & Martinu° Ruben Gazarian // Dirigent

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do 13. februar 2014 Werke von W. a. Mozart

Frank Peter Zimmermann // Violine & Leitung

mi 26. märz 2014 Werke von Mendelssohn Bartholdy

Ronald Brautigam // Klavier & Leitung

mi 30. april 2014 Werke von Mirzojan & Schtschedrin

Ruben Gazarian // Dirigent

mi 14. mai 2014 Werke von Wolf, Mendelssohn Bartholdy & Spohr

Veronika Eberle // Violine Ruben Gazarian // Dirigent

mi 25. juni 2014 Werke von Strawinsky & Schönberg Dominique Horwitz // Rezitation

BiTTE nEHMEn SiE PLaTZ MiETE ZaHLEn LoHnT SiCH! MiT EinEM aBonnEMEnT DES WüRTTEMBERGiSCHEn KaMMERoRCHESTERS KönnEn SiE nUR GEWinnEn: Sie sparen bis zu 30% im Vergleich zum Einzelkartenpreis und mieten Ihren ganz persönlichen Konzertplatz. Sie verpassen nicht ein einziges Heilbronner Konzert des Kammerorchesters, denn alle 10 Abende sind im Abonnement enthalten. Weitere Infos zu den Abonnements des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn finden Sie auf Seite 60.


1. heilbronner konzert

MEnDELSSoHn-PRoJEKT – TEiL 1 mi 18. september 2013 // 19.30 uhr

Felix Mendelssohn Bartholdy Konzertouvertüre „Meeresstille und glückliche Fahrt“ Konzert für Klavier und orchester nr. 1 g-Moll op. 25 Sinfonie nr. 5 d-Moll op. 107 „Reformationssinfonie“

Konzerteinführung um 18.30 Uhr im Theodor-Heuss-Saal

Ronald Brautigam // Klavier Ruben Gazarian // Dirigent

theodor-heuss-saal, harmonie heilbronn Einzelpreise: 51 // 45 // 38 // 28 // 12 € zzgl. VVK

Das Württembergische Kammerorchester Heilbronn präsentiert Mendelssohns energiegeladene Musik in unterschiedlichsten Formen und Instrumentierungen. Die Musik des weltgewandten, faszinierenden und hochgebildeten Multitalents ist Schwerpunkt der Programmgestaltung in der Saison 2013/2014. Der 1809 geborene Komponist war der Prototyp eines Europäers: Die christliche Taufe machte bereits den siebenjährigen jüdischen Jungen zu einem Mittler zwischen den Religionen, aber vor allem seine Reisen und die über Ländergrenzen hinwegreichende Bildung waren sinnbildlich für seine weltoffene Geisteshaltung und Grund für sein Ansehen als eine der wichtigsten Künstlerpersönlichkeiten im Europa des 19. Jahrhunderts. Die Werke, die am ersten Mendelssohn-Abend zu hören sein werden, entstanden in einem zeitlichen Rahmen von nur drei Jahren. Es ist eine unstete Zeit in Mendelssohns Leben: 1827 schreibt er sich an der Berliner Universität ein und besucht unter anderem Vorlesungen über Ästhetik bei Hegel. 1829, gerade 20-jährig, dirigiert er die Wiederaufführung von Bachs Matthäuspassion in der Berliner Singakademie. Im Jahr dazwischen entsteht die Konzertouvertüre „Meeresstille und glückliche Fahrt“. Nach einer Bildungsreise nach England und Schottland tritt Mendelssohn sodann, im Mai 1830, seine große Italienreise an, von der er erst über ein Jahr später zurückkehren wird. Die „Reformationssinfonie“ zur 300. Wiederkehr der Augsburger Konfession und sein erstes Klavierkonzert entstehen also auf Reisen.

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„Leben und Kunst sind aber nicht zweierlei“, schreibt der Komponist an den Sänger und Schauspieler Philipp Eduard Devrient, mit dem er die Aufführung der Matthäuspassion bewerkstelligte. Und dies ist ein wichtiger Satz für das gesamte Œuvre Mendelssohns, schwingen doch in den Tönen seiner Werke sein Gemütszustand wie die Atmosphäre und die musikalischen Einflüsse seiner Aufenthaltsorte stetig mit.

RonaLD BRaUTiGaM Ronald Brautigam ist in der Saison 2013/2014 „Artist in Residence“ beim Württembergischen Kammerorchester Heilbronn. Als einer der wenigen Pianisten, die professionell sowohl auf dem Hammerklavier als auch auf modernen Instrumenten konzertieren, hat er sich international einen Namen gemacht. Seit seiner Ausbildung in Amsterdam, London und den USA tritt er mit führenden internationalen Orchestern und renommierten Alte-MusikEnsembles auf. Seine Einspielungen erhalten begeisterte Kritiken; zuletzt erschienen von ihm Mendelssohns Klavierwerke auf dem Hammerklavier.

RonaLD BRaUTiGaM


2. heilbronner konzert

GLaUBE UnD SPiRiTUaLiTäT mi 16. oktober 2013 // 19.30 uhr

Jean Jacques Charpentier // Sinfonia sacra pour le Jour de Pâques Peteris Vasks // Vox amoris arvo Pärt // Summa arthur Honegger// Sinfonie nr. 2 für Streichorchester und Trompete

Konzerteinführung um 18.30 Uhr im Theodor-Heuss-Saal

alina Pogostkina // Violine Ruben Gazarian // Dirigent

theodor-heuss-saal, harmonie heilbronn

Einzelpreise: 37 // 35 // 27 // 19 // 12 € zzgl. VVK Jung ist die Musik des 2. Heilbronner Konzertes, neu ist sie und alles andere als „akademisch“. Diese Musik schöpft ihre Kraft aus dem Glauben, sie ist spirituell und anspruchsvoll zugleich. Jean Jacques Charpentiers „Sinfonia sacra pour le Jour de Pâques“ entstand, wie der Name es verrät, zur Verwendung in der Ostermesse. Der Komponist und Organist von Notre Dame de Paris (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Komponisten der Eurovisionshymne) legte dem Werk Tonleitern aus der indischen Musik zugrunde, die er bei einem längeren Aufenthalt in Kalkutta studiert hatte. Peteris Vasks’ „Vox Amoris“ ist ein Stück von ätherischer Ruhe und Schönheit, bei dem förmlich das Streichen des Windes über die lettischen Wälder zu hören ist. Die Musik ist eingängig, behutsam und leicht: sie spannt weite Landschaften vor dem inneren Auge des Zuhörers auf und lässt seine Gedanken fliegen. Vasks Musik ist religiös unterfütterte Naturverbundenheit, raumgreifende Klangwelt, Harmonie und Spiritualität. Arvo Pärt steht für eine Strömung der Rückbesinnung in der Neuen Musik. Seine Klänge sind ruhig, meditativ und tief religiös, sie erinnern an die Musik des Mittelalters und der Renaissance und bedienen sich bewusst einer einfachen musikalischen Sprache.

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Arthur Honegger gehört neben Darius Milhaud und Francis Poulenc zu den führenden Köpfen der französischen Group des Six. Seine zweite Sinfonie ist voller Dramatik und Emotion und entbehrt jeglicher Sachlichkeit, die einem Vertreter der musikalischen Moderne nachgesagt werden könnte. Melancholische Melodiebögen zeichnen ein warmes Licht voll Leidenschaft und Fernweh.

aLina PoGoSTKina Seit Alina Pogostkina im Dezember 2005 als erste Deutsche den 9. Internationalen Sibelius Wettbewerb in Helsinki gewann, ist sie Gast bei den großen Orchestern weltweit und arbeitet mit Dirigenten wie Sir Roger Norrington, Sakari Oramo, Paavo Järvi oder Jukka-Pekka Saraste. Kammermusik und zeitgenössische Musik liegen ihr jedoch ebenso am Herzen. Zahlreiche Rundfunk- und Fernsehproduktionen dokumentieren Alina Pogostkinas künstlerische Karriere. Sie wurde in St. Petersburg geboren, kam 1992 nach Deutschland und wurde anfangs von ihrem Vater ausgebildet, bevor sie ihr Studium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin absolvierte.

aLina PoGoSTKina


3. heilbronner konzert

EinS FüR ZWEi mi 27. november 2013 // 19.30 uhr theodor-heuss-saal, harmonie heilbronn

Einzelpreise: 51 // 45 // 38 // 28 // 12 € zzgl. VVK Zu Beginn des 3. Heilbronner Konzertes werden Musiker zu hören sein, die noch am Anfang ihrer Karrieren stehen: Das Junge Kammerorchester Stuttgart eröffnet den Abend. Seit vielen Jahren stehen die WKO-Musiker den Nachwuchskünstlern als Patenorchester mit Rat und Tat zur Seite, proben und konzertieren gemeinsam. Ein eindrucksvoller Aufbruch in einen Konzertabend, dem Brahms’ Doppelkonzert für Violine, Violoncello und Streichorchester folgt – ein Schmuckstück von ausgenommener Schönheit. Die Uraufführung war mit großen Stars besetzt: Joseph Joachim an der Geige und Robert Hausmann am Cello sowie dem Meister selbst am Pult. Auch das 3. Heilbronner Konzert ist mit Maximilian Hornung und Valeriy Sokolov hochkarätig besetzt; beide berechtigen zu den größten Hoffnungen in der Musikwelt. Den jungen Musikern folgt das Werk eines jungen Komponisten: Mozart schuf seine große Choroper „Idomeneo“ im Alter von 25 Jahren. Die hochvirtuose Ouvertüre ist ein eindrücklicher Auftakt zu einer Oper, die von nichts Geringerem als der Beziehung von Menschen und Göttern handelt. Sie ist einerseits in der barocken Tradition der Opera seria verhaftet, bricht aber andererseits die traditionelle Form häufig auf. Den Abschluss des Abends gestaltet ein Künstler, der seine unverrückbare Bedeutung für die Musikhistorie bereits manifestiert hat. Schon Goethe war ein Bewunderer der Sinfonien Joseph Haydns: „Diese seine Werke sind eine ideale Sprache der

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Felix Mendelssohn Bartholdy // Die Hebriden op. 26 Johannes Brahms // Konzert für Violine, Violoncello und orchester a-Moll op. 102 Wolfgang amadeus Mozart // idomeneo-ouvertüre KV 366 Joseph Haydn // Sinfonie D-Dur Hob. i:104 Valeriy Sokolov // Violine Maximilian Hornung // Violoncello Ruben Gazarian // Dirigent Wahrheit, in ihren Teilen notwendig zusammenhängend und lebendig. Sie sind vielleicht zu überbieten, aber nicht zu übertreffen.“ Die 104. Sinfonie ist Haydns letzte – sie beendet, nicht wie ein Paukenschlag, aber doch prachtvoll, eine lange Reihe sinfonischer Kostbarkeiten. Kann es einen besseren Schlusspunkt für einen Konzertabend geben?

VaLERiy SoKoLoV MaxiMiLian HoRnUnG Der ukrainische Geiger Valeriy Sokolov gewann 2005 den George-EnescuWettbewerb und tritt seither in allen bedeutenden Musikmetropolen der Welt auf. Bruno Monsaingeon drehte für ARTE den Film „Natural Born Fiddler“ über den jungen Geiger. Mit bestechender Musikalität, instinktiver Stilsicherheit und musikalischer Reife erobert der Cellist Maximilian Hornung, dessen Karriere mit dem Gewinn des Deutschen Musikwettbewerbs 2005 begann, die internationalen Konzertpodien. Der „Hoffnungsträger einer neuen Musikergeneration“ (Die Zeit) erhielt für seine erste CD den ECHO Klassik-Preis 2011 als Nachwuchskünstler des Jahres.

MaxiMiLian HoRnUnG

VaLERiy SoKoLoV


4. heilbronner konzert

BaCH ZU WEiHnaCHTEn mi 11. dezember 2013 // 19.30 uhr theodor-heuss-saal, harmonie heilbronn Einzelpreise: 37 // 35 // 27 // 19 // 12 € zzgl. VVK Vor dem Konzert findet am 04.12.2013 um 19.30 Uhr ein Einführungsvortrag mit dem Titel „Bachs Orchesterwerke (Teil 1) – die Orchestersuiten 1-4“ von Roland Bauer in der VHS im Deutschhof statt. Anmeldung erbeten: Tel: 07131-99650.

Unterhaltungsmusik à la Johann Sebastian Bach: Seine Orchestersuiten stehen auf dem Programm und der Abend verspricht eine aufregende Begegnung zwischen historischer Aufführungspraxis und einem sinnlich volltönenden Klang – Gottfried von der Goltz, Konzertmeister des Freiburger Barockorchesters, trifft auf das Württembergische Kammerorchester Heilbronn. Die von Bach selbst „Ouvertüren“ genannten Orchestersuiten sind der Höhepunkt ihrer Gattung. Sie sind Mysterien, deren Autografe verschollen sind, deren Entstehungszeiten wir nicht bestimmen können und die teilweise aus unterschiedlichsten Werken des Meisters in großer Eile zusammengesetzt wurden. Ein Sammelsurium aus den verschiedensten Musikstilen der Nachbarländer: Tanzsätze aus Frankreich oder Da-Capo-Arien aus Italien, die mit der akademischen deutschen Kompositionsweise einfallsreich verbunden sind. Trotz ihrer Mosaiktechnik übertreffen die Suiten alles in dieser Gattung vorher Komponierte. Sie sind Unterhaltungsmusik auf höchstem Niveau, mit der Bach und sein Collegium musicum die Gäste des Leipziger Cafés Zimmermann unterhielten. Das Württembergische Kammerorchester Heilbronn wird dem um nichts nachstehen: ein Abend voll barocker Heiterkeit, Leichtigkeit, Humor und internationalem Flair.

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Johann Sebastian Bach orchestersuite (ouvertüre) nr. 3 D-Dur BWV 1068 orchestersuite (ouvertüre) nr. 2 h-Moll BWV 1067 orchestersuite (ouvertüre) nr. 1 C-Dur BWV 1066 orchestersuite (ouvertüre) nr. 4 D-Dur BWV 1069 Gottfried von der Goltz // Violine & Leitung

GoTTFRiED Von DER GoLTZ Gottfried von der Goltz hat sich als Barockgeiger und als künstlerischer Leiter des Freiburger Barockorchesters einen international beachteten Namen gemacht. Wie im 18. Jahrhundert üblich, leitet er das FBO vom Pult des Konzertmeisters aus. Mit erfolgreichen CD-Einspielungen der lange zu Unrecht vergessenen Musik des Dresdner Barock und der Bach-Söhne ließ Gottfried von der Goltz die Fachwelt aufhorchen. Dennoch möchte er sich nicht als Spezialist auf ein bestimmtes Repertoire festlegen lassen. Seine umfangreiche Diskografie, die sich vom 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart erstreckt, weist ihn vielmehr als einen ungemein vielseitigen und flexiblen Musiker aus.

GoTTFRiED Von DER GoLTZ


5. heilbronner konzert

ConCERTo ZEiTREiSE mi 15. januar 2014 // 19.30 uhr

theodor-heuss-saal, harmonie heilbronn Konzerteinführung um 18.30 Uhr im Theodor-Heuss-Saal

Einzelpreise: 37 // 35 // 27 // 19 // 12 € zzgl. VVK Vor dem Konzert findet am 08.01.2014 um 19.30 Uhr ein Einführungsvortrag zum Thema „Bachs Orchesterwerke (Teil 2) – die Brandenburgischen Konzerte“ von Roland Bauer in der VHS im Deutschhof statt. Anmeldung erbeten: Tel: 07131-99650.

David und Goliath, Groß und Klein, Solist und Orchester! Das Concerto grosso gibt dem Zwiegespräch zwischen David (Solomusiker oder kleiner, solistisch besetzter Gruppe) und Goliath (Orchester) eine Form, in der sie miteinander reden können, die frei von Missverständnissen ist. Das 5. Heilbronner Konzert macht die Eigenschaften des Concertos in einer Zeitreise vom Barock bis zur Gegenwart erfahrbar. Am Beginn des Konzertabends steht Johann Sebastian Bachs erstes Brandenburgisches Konzert, das wie die anderen fünf Brandenburgischen Konzerte aus vorhandenen Partituren zusammengestellt wurde. Schon innerhalb der sechs Werke umfassenden Sammlung zeigt sich, dass die mit „Concerto grosso“ bezeichneten Kompositionen große Unterschiede in Besetzung, Umfang und Charakter aufweisen. Alfred Schnittke schreibt über sein Concerto grosso Nr. 1, das 1976 auf Anregung seines Freundes Gidon Kremer entstand: „Man kann in diesem Stück von drei musikalischen Sphären sprechen: von Chiffren und auch Formtypen der Barockmusik, von freitonaler Chromatik und Mikrointervallen und schließlich von vulgärer Gebrauchsmusik. Diese drei Sphären werden gegeneinander ausgespielt. Der Sinn des ‚Concerto‘ findet sich also auch hier, und

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Johann Sebastian Bach // Brandenburgisches Konzert nr. 1 F-Dur BWV 1046 alfred Schnittke // Concerto grosso no. 1 igor Strawinsky // Concerto in Es für Kammerorchester „Dumbarton oaks“ Bohuslav Martinu° // Concerto grosso für Kammerorchester H 263 (1937) alfred Schnittke // Suite im alten Stil für Kammerorchester Ruben Gazarian // Dirigent

nicht nur in der äußerlichen Instrumentalbesetzung (Soli gegenüber Tutti).“ Vereint Schnittkes Concerto barocke und freitonale Klangwelten, so ist Igor Strawinskys gut 40 Jahre älteres „Kammerkonzert in Es“, obwohl es die Tonart im Titel trägt, ein atonales Werk – typisch für Komponist und Ent stehungszeit (1938). Strawinskys Streben nach kammermusikalischer Form wird schon in der Besetzung deutlich: einfach besetzte Holzbläsergruppe, zweifach besetztes Streichquintett, dazu zwei Waldhörner. Der Komponist gibt seinem Werk den Namen einer amerikanischen Stadt, die in vergangenen Kriegszeiten als politischer Treffpunkt galt. Und tatsächlich klingt in der Musik etwas amerikanisches, ein Aufbruch an. Bohuslav Martinu° war, wie Strawinsky, ein Weltbürger. Seine Musik ist Originalität, Inspiration, Folklore, und vor allem ist sie menschlich. Klingt in der 1953 entstandenen Ouvertüre Händel an, so beginnt die musikalische Reise durch sein Concerto grosso im Neo-Barock und endet im Jetzt. Schnittkes „Suite im alten Stil“, welche die konzertante Zeitreise abschließt, ist eine Reminiszenz an die Suitenform des Barock, wartet aber auch mit Einflüssen des 20. Jahrhunderts auf – besser können Damals und Heute nicht verbunden werden.

RUBEn GaZaRian


6. heilbronner konzert

ZiMMERMann SPiELT MoZaRT do 13. februar 2014 // 19.30 uhr

Wolfgang amadeus Mozart Konzert für Violine und orchester nr. 1 B-Dur KV 207 Konzert für Violine und orchester nr. 3 G-Dur KV 216 Rondo für Violine und orchester C-Dur KV 373 adagio für Violine und orchester Es-Dur KV 261 Konzert für Violine und orchester nr. 4 D-Dur KV 218

Einzelpreise: 51 // 45 // 38 // 28 // 12 € zzgl. VVK

Frank Peter Zimmermann // Violine & Leitung

theodor-heuss-saal, harmonie heilbronn

Mozart und die Violine. Eine Liebe, die zwei ganz Große verbindet. Der Komponist schrieb in kurzer Zeit fünf Konzerte für das Instrument, das eine der wichtigsten Säulen der klassischen Orchestermusik ist. Er liebte den von ihm selbst als „rein“ bezeichneten Ton des Streichinstruments und setzte diesen so gekonnt in Szene, wie es nur wenige andere vermochten. Dies geschieht nicht zuletzt durch den umfangreichen Violinunterricht seines Vaters, durch den er virtuos mit der Violine umzugehen vermochte. 1775 – Mozart, noch keine 20 Jahre alt, ist bereits seit fünf Jahren Konzertmeister in Salzburg. Alle Violinkonzerte aus seiner Feder entstehen in diesem Jahr. Vermutlich waren sie für den eigenen Gebrauch am Hofe gedacht und werden daher kaum, anders als viele andere Werke des jungen Komponisten, im umfangreichen Briefverkehr erwähnt, der so viel Licht in die Entstehungsgeschichte seiner Werke bringt. Erst zwei Jahre später schreibt Mozart über das technische Niveau seiner Konzerte: „Ich bin kein großer Liebhaber von Schwierigkeiten“. Diese Tiefstapelei kann allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Konzerte subtilste Beherrschung des Instruments und die Gestaltungsfähigkeit feinster klanglicher Nuancen erfordern. Der Name Frank Peter Zimmermann steht für beides ein.

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FRanK PETER ZiMMERMann Frank Peter Zimmermann, einer der besten Geiger der Welt, übernimmt in diesem Konzert den Solopart und leitet zugleich das Württembergische Kammerorchester Heilbronn. Er begann als Fünfjähriger mit dem Geigenspiel und gab bereits im Alter von zehn Jahren sein erstes Konzert mit Orchester. Nach Studien bei Valery Gradow, Saschko Gawriloff und Herman Krebbers begann 1983 sein kontinuierlicher Aufstieg. Frank Peter Zimmermann gastiert bei allen wichtigen Festivals und musiziert mit allen berühmten Orchestern und Dirigenten in der Welt. Neben seinen zahlreichen Orchesterengagements ist er regelmäßig als Kammermusiker auf den großen Podien der Welt zu hören. Während seiner Zeit als Exklusiv-Künstler der EMI-Classics spielte Frank Peter Zimmermann von Bach bis Weill alle großen Violinkonzerte auf CD ein.

FRanK PETER ZiMMERMann


7. heilbronner konzert

MEnDELSSoHn-PRoJEKT – TEiL 2 mi 26. märz 2014 // 19.30 uhr

Felix Mendelssohn Bartholdy Streichersinfonie nr. 10 b-Moll Konzert für Klavier und Streichorchester a-Moll Rondo capriccioso E-Dur Streichersinfonie nr. 1 c-Moll Streichersinfonie nr. 6 Es-Dur Streichersinfonie nr. 5 B-Dur

Einzelpreise: 37 // 35 // 27 // 19 // 12 € zzgl. VVK

Ronald Brautigam // Klavier & Leitung

theodor-heuss-saal, harmonie heilbronn

„Er ist der Mozart des 19. Jahrhunderts, der hellste Musiker, der die Widersprüche der Zeit am klarsten durchschaut und zuerst versöhnt.“ Robert Schumann war begeistert und hingerissen von Felix Mendelssohns Musik und schätzte den jungen Musiker über alle Maßen. Mit dem Konzertprogramm des 7. Heilbronner Konzertes blickt das Württembergische Kammerorchester Heilbronn gemeinsam mit Ronald Brautigam auf die Jugend des vielseitig begabten Komponisten. Als junger Künstler orientierte sich Mendelssohn an klassischen und barocken Kompositionstechniken, an Bach und Mozart. Letzterer klingt immer wieder in seinen zwölf Streichersinfonien durch, die Mendelssohn im Alter von 12 bis 14 Jahren schuf – als Teenager also.

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Eine Musik voll jugendlichen Leichtsinns, Energie und Lebenslust. Zeugnisse belegen, dass Mendelssohn selbst die ersten Werke dieser Serie am Hammerklavier begleitete; Ronald Brautigam tut es ihm im Heilbronner Konzert gleich. Neben den Streichersinfonien ist das Klavierkonzert in a-Moll ein weiteres Zeugnis dieser Zeit. Es entstand 1822, der Komponist war 13 Jahre alt. Auch hier sind Anklänge an die Werke älterer Kollegen hörbar – ebenso aber der Erneuerungswille, die eigene Handschrift, der Wunsch, Neues zu schaffen. Dies gelingt Mendelssohn im Laufe seines Lebens aufs Vortrefflichste: Als er am 4. November 1847 in Leipzig stirbt, ist er der berühmteste und angesehenste Komponist Europas.

RonaLD BRaUTiGaM


8. heilbronner konzert

Von aRMEniEn naCH RUSSLanD mi 30. april 2014 // 19.30 uhr

theodor-heuss-saal, harmonie heilbronn

Eduard Mirzojan // Sinfonie für Streicher und Pauken Rodion Schtschedrin // Carmen-Suite Ruben Gazarian // Dirigent

Konzerteinführung um 18.30 Uhr im Theodor-Heuss-Saal

Einzelpreise: 37 // 35 // 27 // 19 // 12 € zzgl. VVK Eine Reise von Armenien nach Russland, von Jerewan nach Moskau, dauert 28 Stunden, in denen ein Autofahrer 2247 km zurücklegt. Eine kleine Weltreise und eine musikalische Schatztruhe, für die es sich lohnt, die Reisekleidung aus dem Schrank zu holen. In Armenien lebte der in Georgien geborene Komponist Eduard Mirzojan bis zu seinem Tode 2012. Seine Sinfonie für Streicher und Pauken gehört zu den bekanntesten Werken des auch politisch aktiven Künstlers. Die Musik verbeugt sich vor Schostakowitsch, Prokofjew und Bartók, ist aber auch von der armenischen Volksmusik inspiriert, die für das kleine Land so wichtig und identitätsstiftend ist. Nachdem die letzten Töne von Mirzojans Musik verklungen sind, begeben sich Orchester und Publikum auf den Weg nach Russland. In Moskau erlebte die damalige sozialistische Gesellschaft mit der von Maya Plissezkaja,

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Primaballerina des Bolschoitheaters, getanzten Carmen eine Art sexuelle Revolution – Plissezkaja tanzte zu der Musik ihres Ehemanns Rodion Schtschedrin, der Bizets „Carmen“ für das Ballett arrangierte. Ein Skandal! Zu viel nackte Beine, zu wenig Bekleidung, eine zu unabhängige und starke Frau: Schtschedrins „Carmen“ wurde ein früher Tod vorausgesagt – tatsächlich aber wird sie noch heute jeden Tag irgendwo auf der Welt gespielt. 2247 Kilometer Kraft, Selbstbewusstsein und Glauben an die Musik – eine Reise, die sich lohnt!


9. heilbronner konzert

MEnDELSSoHn-PRoJEKT – TEiL 3 mi 14. mai 2014 // 19.30 uhr

theodor-heuss-saal, harmonie heilbronn

Einzelpreise: 51 // 45 // 38 // 28 // 12 € zzgl. VVK Was wäre ein Mendelssohn-Schwerpunkt ohne sein Violinkonzert? So viel Mut zur Lücke ist in Heilbronn nicht zu fürchten: Veronika Eberle bringt das ursprünglich für Mendelssohns Freund Ferdinand David geschriebene Werk gemeinsam mit dem WKO zu Gehör. Seine Zeitgenossen überraschte der junge Komponist mit einigen Neuerungen: Die Solokadenz steht in der Mitte des Kopfsatzes, die Orchestereinleitung fehlt und die Pausen zwischen den Sätzen fallen weg. Hugo Wolfs „Italienische Serenade“ leitet den Abend ein. Für den Komponisten selbst blieb Italien ein ferner Reisewunsch, doch die von ihm studierten Klänge aus „dem Land, wo die Zitronen blühen“, setzte er 1887 so gekonnt um, dass die Musik eine Meeresbrise und reichlich „dolce vita“ durch die Harmonie wehen lässt. Nach dem Violinkonzert erzählt Mendelssohn „Das Märchen von der schönen Melusine“, die eine schöne Nixe ist und sich in den Ritter Raimund verliebt. Leider geht diese Liebe nicht gut aus; mittelalterliches Burgleben und die Welt der Wassergeister vertragen sich nur schlecht. Seit ihrer Uraufführung 1835 gehört diese Ouvertüre, die Mendelssohn nur schrieb, da ihm diejenige zu Conradin Kreutzers Oper „Melusine“ nicht gefiel, zu den Höhepunkten romantischer Musik.

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Hugo Wolf // italienische Serenade für Streichorchester Felix Mendelssohn Bartholdy // Konzert für Violine und orchester e-Moll op. 64 ouvertüre zu „Das Märchen von der schönen Melusine“ F-Dur op. 32 Louis Spohr // Sinfonie nr. 2 d-Moll op. 49 Veronika Eberle // Violine Ruben Gazarian // Dirigent Louis Spohrs 1820 in London komponierte 2. Sinfonie schließt den Abend ab. Sie war sein erstes gefeiertes Werk dieser Gattung und Grundstein seiner Karriere als Sinfoniker, hat romantisches Flair sowie einen dichten und kammermusikalisch ausgearbeiteten Streichersatz – perfekt für den Abschluss eines Konzertabends im warmen und weichen Klang des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn.

VERoniKa EBERLE Veronika Eberle hat sich in den letzten Jahren einen Ruf als eine der vielversprechendsten deutschen Geigerinnen erworben. Ihr herausragendes Talent, ihre Souveränität und musikalische Reife haben bereits die besten Orchester, Konzertveranstalter, Festivals und Dirigenten bestätigt. Veronika Eberle wurde in Donauwörth geboren und studierte bei Christoph Poppen und Ana Chumachenko. Erst kürzlich feierte sie ihre Debüts in New York (Carnegie Hall), Paris (Théâtre de la Ville), Salzburg (Mozarteum), München (Herkulessaal) sowie als Solistin mit dem Los Angeles Philharmonic und dem New York Philharmonic Orchestra (Gilbert), der Russischen Nationalphilharmonie (Pletnev) und dem Mozarteum Orchester Salzburg im Rahmen der Mozartwoche.

VERoniKa EBERLE


10. heilbronner konzert

DiE GESCHiCHTE VoM SoLDaTEn mi 25. juni 2014 // 19.30 uhr

igor Strawinsky // Die Geschichte vom Soldaten arnold Schönberg // Verklärte nacht op. 4 für Streichorchester

Konzerteinführung um 18.30 Uhr im Theodor-Heuss-Saal

Dominique Horwitz // Rezitation

theodor-heuss-saal, harmonie heilbronn Einzelpreise: 51 // 45 // 38 // 28 // 12 € zzgl. VVK Vor dem Konzert findet am 18.06.2014 um 19.30 Uhr ein Einführungsvortrag mit dem Titel „Strawinsky und oder versus Schönberg?! Erweiterung und Auflösung der Tonalität bis zur seriellen Musik“ von Roland Bauer in der VHS im Deutschhof statt. Anmeldung erbeten: Tel: 07131-99650.

Igor Strawinksy ist zu seiner Zeit als „Bürgerschreck“ und „Traditionszweifler“ bekannt. Seit 1910 lebt der Avantgardist in der Schweiz. Musikalische und theatrale Aufführungen werden in dieser Zeit immer schwieriger – Strawinsky versucht diesem Umstand mit der Erfindung eines einfachen Wandertheaters zu begegnen: Die Zahl der Instrumente wird drastisch reduziert, auf Sänger wird verzichtet. So ist es der Erzähler, der die gesamte Handlung schultern muss. Dies ist der Moment, in dem Dominique Horwitz die Bühne betritt – sein ausgeprägtes Gespür für die Musik im Verbund mit einem fesselnden Erzählstil zieht jedes Publikum in den Bann. Er erzählt die Geschichte von einem jungen Soldaten, der auf dem Weg von der Front in den Heimaturlaub seine Geige gegen ein Zauberbuch eintauscht und somit einen Pakt mit dem Teufel schließt. Auch Arnold Schönberg ist nicht als Unterhaltungsmusiker bekannt geworden. Mit ihm verbindet der Musikinteressierte Begriffe wie „Atonalität“ und „Zwölftonmusik“. „Verklärte Nacht“ jedoch, ein Höhepunkt spätromantischer Entwicklung, stammt aus Schönbergs erster, tonaler Schaffensphase und zählt zu seinen beliebtesten Werken. Es entsteht im Sommer 1899, Schönberg ist 24 Jahre alt und verbringt den Sommer mit seinem Lehrer und Freund Alexander Zemlinsky in Payerbach bei Wien – eine aufregende und emotionale Zeit für den jungen Komponisten, denn er verliebt sich in Zemlinskys Schwester Mathilde. So inspiriert komponiert er ein Streichsextett, dem er ein Gedicht von Richard Dehmel zugrunde legt. Die Komposition war die

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erste seiner eigenen, die Schönberg als vollgültig ansah und der er große Bedeutung beimaß, was sich in einer Bearbeitung für Streichorchester niederschlug. Diese behält die Zerbrechlichkeit und kammermusikalische Empfindsamkeit durch wunderbare Soli bei und eröffnet zudem eine größere klangliche Dimension.

DoMiniqUE HoRWiTZ Dominique Horwitz wurde in Paris geboren und kam 14-jährig nach Berlin. Durch die Empfehlung eines Freundes stand er mit neunzehn Jahren das erste Mal für das Fernsehen vor der Kamera. Es folgten Theaterengagements und Filmrollen. 1993 gelang ihm mit der Hauptrolle in Josef Vilsmaiers „Stalingrad“ endgültig der internationale Durchbruch. Mit Jacques Brels Chansons aufgewachsen, stellte er einen Abend mit Liedern des großen Chansonniers zusammen. Eine Erfolgsgeschichte, die ihm Kritiken mit dem Tenor einbrachte, seine Interpretationen seien besser als die von Brel selbst. Horwitz wurde 1992 mit dem Goldenen Löwen als bester Darsteller ausgezeichnet und erhielt 2002 für sein Brel-Chanson-Programm den Mephisto-Preis. 2012 gab er sein Opernregie-Debüt mit Webers „Freischütz“ am Theater Erfurt.

DoMiniqUE HoRWiTZ


neujahrskonzert

nEUJaHRSKonZERT sa 05. januar 2014 // 19.30 uhr

theodor-heuss-saal, harmonie heilbronn Einzelpreise: 51 // 45 // 38 // 28 // 12 € zzgl. VVK öffentliche Generalprobe // 11 Uhr // 25 € (18 €) // 15 € (10 €) (begrenztes Kontingent) Das Württembergische Kammerorchester Heilbronn begrüßt das neue Jahr 2014 leidenschaftlich: majestätische Klänge von Ohrwurmqualität in Tschaikowskys erstem Klavierkonzert; Melancholie und ganz großes Gefühl in seiner 4. Sinfonie; heiter beschwingte Tanzrhythmen in Alexander Borodins „Polowetzer Tänzen“. Chefdirigent Ruben Gazarian hat ein Programm zusammengestellt, bei dem die russische Seele im Mittelpunkt steht. Der Konzertabend beginnt ausgelassen und festlich mit den berühmten „Polowetzer Tänzen“ aus der Oper „Fürst Igor“ von Alexander Borodin. Das altrussische Heldenepos „Igorlied“ faszinierte ihn und er arbeitete es zum Libretto für eine Oper um, deren Vollendung er jedoch nicht erlebte. Die Tänze gehörten zu den Stücken, die schon zu Lebzeiten Borodins für konzertante Aufführungen aus der Oper herausgelöst wurden. Sie stehen am Ende des zweiten Akts, in dem der Fürst eines Nomadenvolks ein Fest gibt, um seinem Gefangenen, dem russischen Fürsten Igor, die Schönheiten des Lebens zu zeigen. Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 1 ist weltbekannt. Klingen die ersten Takte an, so kommt der Zuhörer gar nicht umhin, sich tausende Menschen auf einem großen Platz vorzustellen, die auf die Ankunft des Zaren warten. Zu Lebzeiten des Komponisten waren die Reaktionen jedoch gespalten. „Unspielbar!“ soll Tschaikowskys Freund Nikolaj Rubinstein ausgerufen haben, als er einen ersten Blick auf die Noten warf. Von wegen: Heute gehört es weltweit zum Standardrepertoire eines jeden Pianisten.

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alexander Borodin // Polowetzer Tänze Peter i. Tschaikowsky // Klavierkonzert nr. 1 b-Moll op. 23 Peter i. Tschaikowsky // Sinfonie nr. 4 f-Moll op. 36 alexander Markovich // Klavier Ruben Gazarian // Dirigent

„Die 4. Symphonie ist meinem Wesen entsprungen und mit echter Inspiration vom Beginn bis zum Ende geschrieben. Es ist darin kein Strich, der nicht meinen aufrichtigsten Gefühlen entstammt.“ Tschaikowskys Sinfonie ist Schicksalsklang einer empfindsamen Seele, Schmerz eines Menschen, der sein Leben lang mit Depressionen zu kämpfen hatte. Sie klingt aber auch beschwingt, anmutend und furios. Im letzten Satz schildert der Komponist die Freude anderer Menschen und seinen Versuch, an ihrer Freude teilzuhaben. Ein wunderbarer Abschluss für einen Konzertabend, ein Auftakt für ein neues, gutes Jahr 2014.

aLExanDER MaRKoViCH Alexander Markovich stammt aus einer Musikerfamilie und studierte Klavier und Dirigieren am Moskauer Konservatorium. Seit 1990 lebt er in Israel und musizierte bereits mit renommierten Partnern wie Julian Rachlin, Sergej Nakarikov, Ida Haendel oder Gérard Caussé in den großen Konzertsälen der ganzen Welt. Durch das Zusammentreffen mit dem Dirigenten Neeme Järvi begann 1997 seine Karriere als Solopianist, inzwischen gehört er zu den bevorzugten Pianisten von Valery Gergiev. Sein Debüt gab er mit dem Detroit Symphony Orchestra. In jüngster Zeit war er im Tschaikowsky Konservatorium Moskau, beim KlavierFestival Ruhr und in der Royal Festival Hall in London zu hören.

Herzlichen Dank an Pflanzen Kölle für die alljährliche Dekoration der Bühne.


KoPFHöRER

CLUSTER

HöREn MiT KöPFCHEn

PRoBEnBESUCHE // SCHULKLaSSEn iM KonZERT // PUBLiKUM-KünSTLERGESPRäCHE // inSTRUMEnTaLWoRKSHoPS

Wer Musik hört, braucht Köpfchen – nicht nur wegen der angesetzten Ohren rechts und links: Musik ist angefüllt mit so vielen Gefühlen, Ideen und Gedanken, grenzenloser Fantasie und Leidenschaft – um sie zu verstehen, braucht man offene Ohren und einen hellhörigen Kopf. Bei WKO KoPFHöRER ist für jede Altersklasse etwas dabei: wunderschöne Streicherklänge für Babys, spannende Kinderkonzerte, Kreativprojekte für Jugendliche, Zusammenarbeit mit einem Jugendorchester, persönliche Begegnungen mit internationalen Künstlern, Angebote für Schulklassen, Probenbesuche für alle und vieles mehr. Besonderes Augenmerk gilt dabei denjenigen Musikhörern, deren Eltern oder Großeltern nach Deutschland eingewandert sind. In ihren Ohren mischen sich Kulturen aus unterschiedlichsten Ländern. Zu jedem zweiten Heilbronner gehört eine Zuwanderungsgeschichte – WKO KoPFHöRER will Brücken bauen.

Für musikbegeisterte Gruppen und für solche, die genau das werden möchten

„Wie läuft eine Generalprobe ab?“, „Was denken die Musiker selbst über dieses Stück?“, „Hören sie privat auch nur Klassik?“, „Wozu überhaupt ein Dirigent?“, „Wollten Sie schon immer Cellist werden?“ Bei Cluster, dem Programm für musikbegeisterte Gruppen, finden sich Antworten auf all diese Fragen rund um den Organismus Konzert. Im Vorfeld gibt es Materialien und Informationen und vor oder nach gemeinsamen Proben- oder Konzertbesuchen bleibt genug Zeit für persönliche Gespräche mit den Künstlern. Speziell für Schulklassen aller Schularten und Altersstufen bietet das WKO umfangreiches Material und verschiedene Projekte zu einzelnen Konzerten.

MUCKS BaByKonZERTE do 05. dezember 2013 // 11 uhr mo 10. märz 2014 // 11 uhr

Für Babys bis 1 Jahr, Eltern und Großeltern Ruben Gazarian // Dirigent

veranstaltungscenter redblue Eintritt: 7 € // Babys frei

Früh übt sich, wer Musik lieben lernen will. Und statt mucksmäuschenstill auf zu hohen Stuhlreihen ausharren zu müssen, darf bei „Mucks“ wieder auf gemütlichen Krabbelmatten gestrampelt, gekuschelt, gestaunt und gelacht werden! Die Musiker öffnen die Ohren der Allerjüngsten mit abwechslungsreichen Rhythmen und wunderschönen Streichermelodien. Schließlich soll dieser erste Konzertbesuch unvergesslich werden! „Mucks“, die Babykonzerte des WKO, wenden sich aber auch an Mütter, Väter und Großeltern: Gemeinsam wird es ein entspannter Konzertbesuch für die ganze junge Familie.

KonTaKT UnD inFoRMaTionEn Anja Schödl, kopfhoerer@wko-heilbronn.de

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TUTTi PRo fr 28. februar 2014 // 20 uhr

di 26. märz 2014 // 18.45 uhr

liederhalle stuttgart, mozartsaal

wilhelm-maybach-saal, harmonie heilbronn

Für alle Musikinteressierten // Programm wird noch bekannt gegeben

Eintritt frei

Ruben Gazarian & alexander adiarte // Leitung

Für Schüler einer Heilbronner Partnerschule

PaTEnSCHaFT MiT DEM JUnGEn KaMMERoRCHESTER STUTTGaRT Bereits in der sechsten Saison machen die vielversprechenden Nachwuchsmusiker des Jungen Kammerorchester Stuttgart gemeinsame Sache mit den erfahrenen Orchesterprofis des WKO. In gemeinsamer Probenarbeit werden Programme interpretiert und aufgeführt. Einige der jungen Musiker spielen darüber hinaus bei ausgewählten Konzerten und Tourneen des WKO mit. Das Junge Kammerorchester Stuttgart wurde – wie sein Pate, das WKO – 1960 gegründet. Die Leitung hat seit 2007 Alexander Adiarte. Die Initiative „Tutti pro“ ist ein Projekt der Deutschen Orchestervereinigung mit Jeunesses Musicales Deutschland und dem Verband deutscher Musikschulen.

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LEBEnSMUSiK

WKo FüR SCHULEn di 08. juli 2014 // 9.30 &11 uhr mi 09. juli 2014 // 9.30 &11 uhr harmonie heilbronn Teilnahmegebühr: 4 € pro Kind // 2 Begleitpersonen pro Schulklasse anmeldung für Schulvorstellungen: kopfhoerer@wko-heilbronn.de

KREaTiVPRoJEKT MiT aBSCHLUSSKonZERT

KELoGLan UnD DiE ToCHTER DES SULTanS

Schüler der Stadt Heilbronn vertonen die persönlichen Lebensgeschichten ihrer Eltern und Großeltern. Dadurch stärken sie das Bewusstsein dafür, welche unglaubliche Leistung Migration und Integration bedeuten und wie vielschichtig der Begriff Heimat ist – nicht nur ihr eigenes Bewusstsein, sondern auch das ihrer Zuhörer. Video-Interviews, alte Fotos, Lieblingslieder, Dokumente, Notizen oder Tagebucheinträge bilden die Grundlage einer Komposition, die die Schüler, unterstützt von einem Komponisten und den Musikern des WKO, nicht nur entwerfen, sondern auch selbst als Akteure und Musiker auf die Bühne bringen. Die Abschlusspräsentation des Projekts findet in Form eines öffentlichen Konzerts in der Harmonie Heilbronn statt.

„Ben Keloglan. Der Name passt auch zu mir! Denn kel, das bedeutet auf türkisch glatzköpfig und oglan ist der Junge.“ Keloglan, der türkische Till Eulenspiegel und glorreiche Held dieses Märchenkonzerts, ist ein sympathischer junger Kerl, der fest daran glaubt, dass man die schwierigen Dinge des Lebens nicht mit harter Arbeit, sondern vor allem mit Witz und Mut, mit Cleverness und Humor lösen soll. Sein ausgeprägter Gerechtigkeitssinn und sein Zorn auf den tyrannischen Sultan und dessen infame Tochter führt ihn schließlich an den Hof des Herrschers, wo eine ganze Reihe von scheinbar unlösbaren Aufgaben auf ihn wartet. Es ist ein großes Glück, dass er dabei Hilfe bekommt: von einem blitzgescheiten Gecko und natürlich von der schönen Gül … Die Musik der Berliner Komponistin Sinem Altan baut mit spannenden Klängen, wilden Rhythmen und mitreißenden Melodien eine Brücke zwischen Orient und Okzident.

Ein Märchenkonzert für aufgeweckte Zuhörer von 4 bis 10 Jahren Jörg Lehmann & Thomas Sutter // Geschichte Sinem altan // Musik Ruben Gazarian // Dirigent Begüm Tüzemen // Gesang ali Bulgan // Erzähler özgür Ersay // Multiinstrumentalist

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theater

RELâCHE – HEUTE KEinE VoRSTELLUnG fr 25. april 2014 // 19.30 uhr // premiere sa 26. april // mi 07. & sa 10. mai 2014 jeweils 19.30 uhr

Erik Satie // „Socrate“ // „Sports et divertissements“ // „Sonatine bureaucratique“ u. a. Christian Marten-Molnár // Regie Ruben Gazarian // Musikalische Leitung

theater heilbronn

abonnenten des WKo Heilbronn erhalten die Karten zu einem Sonderpreis. VVK ab September 2013 Theater Heilbronn, Berliner Platz 1, 74072 Heilbronn, Tel: 07131-563001

KooPERaTion THEaTER HEiLBRonn – WüRTTEMBERGiSCHES KaMMERoRCHESTER „Relâche“ heißt im Französischen „Die Show fällt aus“ oder „Das Theater ist geschlossen“. Das Wort ist gleichzeitig Titel eines Balletts von Francis Picabia, zu dem Erik Satie die Musik geschrieben hat. Der Titel war als dadaistischer Scherz gedacht, bewahrheitete sich aber dann bei der Uraufführung. Wie in den vergangenen vier gemeinsamen Projekten von Theater und Württembergischem Kammerorchester Heilbronn wird auch bei „Relâche“ Musik in Szene gesetzt, die sonst nur konzertant zur Aufführung kommt. Erik Satie, seine politische Gesinnung sowie die Gesellschaft seiner Zeit stehen 2014 im Mittelpunkt. Die Regie übernimmt Christian MartenMolnár, die musikalische Leitung Ruben Gazarian.

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Satie wollte mit dem bürgerlichen Künstlerkult des 19. Jahrhunderts nichts zu tun haben. Er war das Enfant Terrible der französischen Hauptstadt. Lange Zeit wurde er in der Musikgeschichtsschreibung als Humorist belächelt oder gar unterschlagen. Zu seinen Lebzeiten war es jedoch keineswegs abwegig, ihn in einem Atemzug mit Strawinsky zu nennen. Er arbeitete mit Künstlern wie Picasso, Cocteau und Diaghilew zusammen und seine Werke inspirierten die Künstlergruppe „Groupe des Six“, als deren „Vater“ er galt. Die politische Dimension seiner Musik wurde bisher kaum beachtet. Schon früh entwickelte er eine kapitalismuskritische Haltung und engagierte sich sozial. Sein unbedingter Wille, sich keinen Normen zu unterwerfen, verleihe seiner Musik eine anarchische Kraft und lasse sie zu einer Form politischen Engagements werden – so Christian Marten-Molnár über den Leitgedanken dieses Theaterabends.

RELâCHE, THEaTERKooPERaTion 2014


redblue meets klassik

KLaSSiSCHE MUSiK in SPoRTLiCH LEGERER aTMoSPHäRE Zum siebten Mal präsentiert das Veranstaltungscenter redblue in Heilbronn die Klassik-Reihe „redblue meets Klassik“ – klassische Musik in legerer Atmosphäre. Ein innovatives Konzept, das wieder mit vier ganz unterschiedlichen und individuellen Abenden an den Start geht. Die Konzerte des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn, veranstaltet von INTERSPORT im modernen Veranstaltungscenter redblue, bei denen immer spannende Gäste gemeinsam mit dem Orchester musizieren, können einmal in der Saison zum CHILL OUT KONZERT sogar liegend genossen werden. Sportsbar und Restaurant sind vor und nach der Vorstellung geöffnet, so dass der Ausflug in die Böllinger Höfe in Heilbronn zu einem rundum perfekten Abend wird.

sa 26. oktober 2013 Bernhard-Suite

Eine Suite für achtstimmiges Vokalensemble, Klavier und Streichorchester nach Texten von Thomas Bernhard Komposition von Roger o’Donnell (The Cure) und adam Donen. Ruben Gazarian // Dirigent Württembergisches Kammerorchester Heilbronn Der Keyboarder der britischen Popband The Cure, Roger O’Donnell, und der Singer-Songwriter Adam Donen komponieren seit einigen Jahren Werke im Grenzbereich zwischen Pop, Minimal und Klassik. Ihr neuestes Projekt wird in Heilbronn uraufgeführt und geht anschließend auf Gastspielreise nach London. Im Mittelpunkt steht der österreichische Dramatiker Thomas Bernhard, dessen schwarzes und zugleich hochmusikalisches Werk das deutschsprachige Theater nachhaltig geprägt hat.

sa 25. januar 2014 Great Horn

Ein Konzert mit dem italienischen alphorn-Virtuosen Carlo Torlontano Werke von D’aquila, Samale, Vivaldi, Puccini & Mendelssohn Bartholdy Carlo Torlontano // alphorn Ruben Gazarian // Dirigent Württembergisches Kammerorchester Heilbronn Das imposante, bis zu sieben Meter lange Alphorn ist eine wahre Augenweide und signalisiert dem Zuschauer und -hörer sofort Bergidylle und tourismusfreundliche Folklore. Das Instrument aber kann mehr: Längst haben Komponisten entdeckt, dass das Alphorn ganz wunderbar im Mittelpunkt eines Konzertes stehen kann – nicht als Exot, sondern als Soloinstrument für starke Musik.

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THoMaS BERnHaRD

CaRLo ToRLonTano 39


redblue meets klassik

jeweils 20 uhr tischreservierung unter tel: 07131-288-295 saalöffnung, restaurant und sportsbar jeweils 18 uhr

oRT INTERSPORT Deutschland eG Veranstaltungscenter redblue Wannenäckerstr. 50, 74078 Heilbronn // Böllinger Höfe Tel: 07131 288-0 / -635, -636 // Fax: 288-609 messeorganisation@intersport.de // www.intersport-redblue.de

VVK

sa 05. april 2014 CHiLL oUT KonZERT

60 Gläser und ein Klang aus einer anderen Welt Musik von Tschaikowsky, Chopin, Dvorák, Mozart, Piazzolla u. a. GlassDuo Szafraniec // Ruben Gazarian // Dirigent Württembergisches Kammerorchester Heilbronn ^

BEGinn

Das GlassDuo Anna und Arek Szafraniec spielt die Himmelsmusik, zu der schon Mozarts Zuhörer in Verzückung gerieten. Die Klänge aus geriebenem Glas erinnern so sehr an himmlische Sphären, dass man im 19. Jahrhundert allen Ernstes glaubte, ein andauerndes Hören dieser Musik müsse Spieler und Zuhörer der Realität entrücken. Die Musik des virtuosen GlassDuos aber ist durchaus bodenständig: altbekannte und populäre Stücke wie „Schwanensee“ und „Peer Gynt Suite“ in völlig neuer Gestalt. Klänge zum Verlieben.

Tel: 07131 624017 Reisebüro Böhm // Tourist Information Heilbronn Heilbronner Stimme // www.wko-heilbronn.de

sa 14. juni 2014

TiCKET

Ein abend mit Monsieur Satie und seiner sportlichen Musik Rebekka Reister // Sopran // Lars Jönsson // Klavier Ruben Gazarian // Dirigent Württembergisches Kammerorchester Heilbronn

VVK 24 € // 19 € zzgl. VVK-Gebühr aBEnDKaSSE 27 € // 22 € 4ER aBo 79 € // 59 € zzgl. VVK-Gebühr (nur möglich für die 4 Konzerte des neuen Programms)

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„Sports et Divertissements“

„Rauchen Sie, mein Herr, sonst tut es ein anderer an Ihrer Stelle.“ Erik Satie war für seinen skurrilen Humor berühmter als für seine Musik. Dass er eine ganze Komponistengeneration in Paris oder den amerikanischen Avantgardisten John Cage geprägt hat, wäre eine Fußnote geblieben, wenn nicht eine Handvoll kleiner Kompositionen Weltruhm erlangt hätten – darunter die traumverlorene „Gymnopedie 1“ und das wunderbare Liebeslied „Je te veux“. Ein komponierter Abend für Erik Satie, in Abstimmung mit einem Satie-Theaterabend von Württembergischem Kammerorchester und Theater Heilbronn.

anna UnD aREK SZaFRaniEC

REBEKKa REiSTER 41


biografie

WKo WüRTTEMBERGiSCHES KaMMERoRCHESTER HEiLBRonn Seit seiner Gründung im Jahr 1960 durch Jörg Faerber hat sich das Württembergische Kammerorchester Heilbronn zu einem der gefragtesten Kammerorchester weltweit entwickelt. Neben seiner künstlerischen Vielseitigkeit besticht es durch eine emotionale und sinnliche Klangkultur und durch das gelebte Ideal kammermusikalischen Musizierens. Im September 2002 übernahm Ruben Gazarian die Position des Chefdirigenten und Künstlerischen Leiters. Das Standardrepertoire hat er durch Ausweitung auf sinfonische Besetzung und durch die Wahl zahlreicher Werke aus der Romantik, der frühen Moderne und der Avantgarde bereichert. In Heilbronn bildet das Württembergische Kammerorchester durch eine Reihe von Abonnementkonzerten das Rückgrat des kulturellen Lebens. Auch die jüngere Reihe „redblue meets Klassik“ erfreut sich mit innovativen Projekten großer Beliebtheit. Zudem führen die Musiker seit über 20 Jahren in Eigenregie eine, von der KSK Heilbronn veranstaltete, Kammermusikreihe durch. Spektakulär war in der Jubiläumssaison 2010 das Beethoven-Festival, das zu einer Gesamtaufnahme aller Symphonien führte. Das Württembergische Kammerorchester Heilbronn ist regelmäßig im In- und Ausland zu hören. Im Jahr 2008 debütierte es mit sensationellen Konzerten in Nantes, Bilbao und Tokio beim Festival „La Folle Journée“, weitere Gastspiel-Höhepunkte der letzten Jahre waren die Royal Albert Hall in London und das Théâtre des Champs-Elysées in Paris, Tourneen in Korea, Kambodscha und China sowie das Gastspiel im Tschaikowsky Konservatorium Moskau. Ein besonderes Anliegen sind den Musikerinnen und Musikern des WKO Angebote für junge Zielgruppen sowie für Konzertbesucher mit Zuwanderungsgeschichte. Pro Spielzeit stehen zwei Babykonzerte auf dem Programm und seit 2008 ist das WKO Patenorchester des Jungen Kammerorchesters Stuttgart. Die Produktion „Die Winterreise für Kinder“ wurde 2012 für den „Junge Ohren Preis“ nominiert,

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und das Migrationsprojekt „Dasein: Heilbronn“ erhielt eine großzügige Förderung vom Land Baden-Württemberg. Im Laufe von fünf Jahrzehnten hat das WKO nicht nur mit vielen namhaften Künstlern zusammengearbeitet, sondern stets auch junge Nachwuchstalente gefördert. Solisten wie u. a. Martha Argerich, Maurice André, Alfred Brendel, Rudolf Buchbinder, Gautier Capuçon, Giora Feidman, Julia Fischer, Juan Diego Floréz, James Galway, Evelyn Glennie, Sergei Nakariakov, Christiane Oelze, Alice Sara Ott, Ivo Pogorelich, Thomas Quasthoff, Christine Schäfer, Daniel Müller-Schott, Frank Peter Zimmermann und Tabea Zimmermann haben mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn gemeinsam musiziert. Die Diskografie des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn umfasst fast 100 Tonträger. Unter der Leitung von Jörg Faerber waren dies u. a. eine Einspielung der Klavierkonzerte von Schostakowitsch und Haydn mit Martha Argerich am Klavier (Deutsche Grammophon) oder Mozarts Violinkonzerte mit Frank Peter Zimmermann (EMI Classics). 2009 wurde die CD mit Werken von Johann Christian und Johann Wilhelm Hertel mit dem ECHO Klassik-Preis 2009 ausgezeichnet. Zu den Einspielungen mit Chefdirigent Ruben Gazarian und dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn gehört die CD „The Flight of the Double Bee“ (Deutsche Grammophon). Bei Bayer Records erschienen Einspielungen mit Werken von Tschaikowsky, Schostakowitsch, die CD „Oboe Cosmopolitano“, „simply strings“ mit Musik u. a. von Britten und Bartók sowie die Gesamteinspielung der Sinfonien Beethovens. 2010 wurden gemeinsam mit Richard Yongjae O’Neill und Christopher Park eine CD bei der Deutschen Grammophon eingespielt. Zuletzt erschienen Aufnahmen von Wagners „Siegfried Idyll“ und Bruckners Streichquintett sowie eine LiveAufnahme von der Schubertiade 2012 („Unvollendete“ und „Große C-Dur“).


orchester

VioLinE i ZoHaR LERnER Konzertmeister

DR. nanna KoCH Stellv. Konzertmeisterin

MaRLiSE RiniKER REBECCa BoyER aLEKSanDaR MaLETiC JUn HEE an (ab 01.09.2013)

VioLinE ii KonSTanZE FELBER-FaUR Stimmf端hrerin (Elternzeit)

JoHannES HEHRMann Komm. Stimmf端hrer

STEFan SCHUBERT Koordination Aushilfen

FRanK WiLLEKEnS Bibliothek

GRETCHEn WaLLBRUnn ERiKa aRaKi Elternzeitvertretung


orchester

VioLonCELLo GaBRiEL FaUR Solocellist

GEoRG oyEn Koordination der Kammermusikreihe

SERGEJ DRaBKin 50 % PaTRiCK BURKHaRDT 50 %

VioLa iREnE LaCHnER Solobratschistin

KonTRaBaSS BLaKE THoMSon Solobassist

aRTHUR BaLoGH

HanS GEoRG FiSCHER STEFan ManETH GรถTZ EnGELHaRDT 49


biografie

diskografie

RUBEn GaZaRian

Ruben Gazarian hat seit der Konzertsaison 2002/2003 die künstlerische Leitung des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn inne. Das Standardrepertoire des Orchesters hat er durch Ausweitung auf sinfonische Besetzung und durch die Wahl zahlreicher Werke aus der Romantik, der frühen Moderne und der Avantgarde bereichert. Ruben Gazarian stammt aus Armenien. Im Alter von vier Jahren erhielt er den ersten Violinunterricht von seinem Vater. Es folgte eine Ausbildung an der Spezialmusikschule „P. I. Tschaikowsky“ und später am Staatlichen Konservatorium in Jerewan beim Primarius des berühmten Borodin-Quartetts R. Aharonian. Seine solistische Laufbahn begann Ruben Gazarian 1983 mit Recitals und Auftritten mit verschiedenen Kammer- und Sinfonieorchestern. Noch während des

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DiSKoGRaFiE Studiums erhielt er einen Sondervertrag als Vorspieler und Solist des Staatlichen Kammerorchesters Armenien und war zeitgleich Geiger im Staatlichen Klaviertrio des Armenischen Rundfunks und Fernsehens. Im Jahr 1992 setzte Ruben Gazarian sein Violinstudium an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig fort und schloss es 1995 mit dem Konzertexamen ab. Noch im gleichen Jahr folgte ein Dirigierstudium – ebenfalls an der Leipziger Musikhochschule –, welches er 1998 mit der Höchstnote absolvierte. Nach mehrjähriger Tätigkeit (1993 – 1998) als Erster Konzertmeister des Westsächsischen Symphonieorchesters wurde Ruben Gazarian 1999 zu dessen Chefdirigenten gewählt. Im September 2002 wurde er Preisträger des 1. Internationalen Dirigentenwettbewerbs „Sir Georg Solti“ in Frankfurt am Main. Im gleichen Monat begann er seine Tätigkeit als der neue Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn. Als Gastdirigent stand Ruben Gazarian u. a. am Pult des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart des SWR, des WDR-Sinfonieorchesters Köln, des hr-Sinfonieorchesters, der Hamburger Symphoniker, des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin, des Frankfurter Museumsorchesters (Orchester der Oper Frankfurt), des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden, des Orchestre National de Lyon, des Zürcher Kammerorchesters und des Jerusalem Symphony Orchestra. Erfolgreiche Zusammenarbeit verbindet Ruben Gazarian mit so namhaften Solisten wie Julia Fischer, Hilary Hahn, Katia & Marielle Labèque, Elisabeth Leonskaja, Sabine Meyer, Viktoria Mullova, Sergei Nakariakov, Gerhard Oppitz, Frank Peter Zimmermann, Beaux Arts Trio, dem Gewandhaus-Quartett und vielen anderen.

Die aktuellen CDs des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn unter der Leitung von Ruben Gazarian sind bei den Vorverkaufsstellen Reisebüro Böhm, Heilbronn Marketing, Heilbronner Stimme sowie über den Webshop des WKO www.wko-heilbronn.de erhältlich.

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orchesterverein

stiftung

oRCHESTERVEREin

STiFTUnG

WüRTTEMBERGiSCHES KaMMERoRCHESTER HEiLBRonn E.V.

WüRTTEMBERGiSCHES KaMMERoRCHESTER HEiLBRonn

Der Orchesterverein des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn unterstützt das Orchester in vielerlei Hinsicht. Die Verankerung des Klangkörpers in der Öffentlichkeit, Lobbyarbeit sowie die Gewinnung von Mitgliedern und Multiplikatoren stehen hierbei im Vordergrund. Menschen, die auch im gesellschaftlichen Leben begeistert und ansteckend für das Orchester und seine Konzerte werben und die zu einer positiven Grundstimmung für das Orchester in Heilbronn und Umgebung beitragen möchten, sind jederzeit herzlich willkommen. Erleben Sie das Orchester aus nächster Nähe!

VoRSTanD

KonTaKT

Dekan Otto Friedrich (Vorsitzender) Prof. Dr. Lutz Hesse Prof. Dr. Christhard Schrenk  

Dekan Otto Friedrich Wilhelmstraße 18 74072 Heilbronn Tel: 07131-99101-0

SCHaTZMEiSTERin Ulrike Dollmann  

RECHnUnGSPRüFERinnEn Gabriele Buyer und Bettina Suditsch

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Als Leitgedanken der am 3. Februar 2012 gegründeten Stiftung formulieren 21 Gründungsstifter – Unternehmen und Privatleute – das Anliegen, „frische Ideen und neue Motivation für das Württembergische Kammerorchester Heilbronn“ zu schaffen. Die Stiftung ist seit Juni 2012 Träger des Kammerorchesters. Im Fokus ihrer Arbeit steht die nachhaltige Weiterentwicklung des Orchesterangebotes in der Region, auf dem nationalen wie dem internationalen Markt. Organe der Stiftung sind Stiftungsrat und Stiftungsvorstand. Stiftungsratsvorsitzender Ralf Peter Beitner, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Heilbronn, vertritt gemeinsam mit Gerda Schmauser und Klaus Kölle die Stifter im Stiftungsrat. Weitere Mitglieder sind Heilbronns Bürgermeister Harry Mergel, Birgit Heit als Vertreterin des Landes Baden-Württemberg, der Vorsitzende des Orchestervereins Otto Friedrich, Dekan des Kirchenbezirks Heilbronn und der Vorsitzende des Orchestervorstands. Stiftungsvorstand ist Dr. Christoph Becher, Geschäftsführender Intendant des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn. Zustiftungen helfen, die Zukunftsfähigkeit des Orchesters zu sichern und die außerordentliche künstlerische Qualität des Klangkörpers und seiner Musiker in die ganze Welt zu tragen. Wir freuen uns über Ihre Unterstützung. Kontakt: Stiftung Württembergisches Kammerorchester Heilbronn Dr. Christoph Becher // becher@wko-heilbronn.de

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abonnementreihe ulm

konzertkalender

aBonnEMEnTREiHE ULM 2013/2014

KonZERTKaLEnDER 2013/2014

KoRnHaUS ULM 19.30 UHR

SEPTEMBER 2013

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so 29. september 2013 Werke von Salieri, Beethoven, Vasks & Schubert Linus Roth // Violine Ruben Gazarian // Dirigent

mi 06. november 2013 Werke von Boccherini, Verdi, Ponchielli, Puccini, Rossini & Wolf-Ferrari Sharon Kam // Klarinette // Zohar Lerner // Violine Ruben Gazarian // Dirigent

mo 16. dezember 2013 orchestersuiten von J. S. Bach Gottfried von der Goltz // Dirigent

so 30. märz 2014

5

mo 05. mai 2014 Werke von Mirzojan & Schtschedrin Ruben Gazarian // Dirigent

so 15. // 17 uhr // kloster schöntal

fr 04. // 20 uhr // mozartfest schwetzingen

Linus Roth // Violine // Markus Korselt // Dirigent

Margarita Höhenrieder // Klavier // Ruben Gazarian // Dirigent

Werke von Salieri, Beethoven, Vasks & Mozart

Werke von Mozart & Beethoven

mi 18. // 19.30 uhr // harmonie heilbronn

sa 12. // 19 uhr // schwaigern

SPiELoRT: Kornhaus, Kornhausplatz 1, 89073 Ulm VVK-STaRT aBonnEMEnT : 03. Juni 2013 VVK-STaRT EinZELKaRTEn : 01. August 2013 inFoS: abo-ulm@wko-heilbronn.de

1. heilbronner konzert

yeree Suh // Sopran // Ruben Gazarian // Dirigent

Ronald Brautigam // Klavier // Ruben Gazarian // Dirigent

Werke von Mozart & Schubert

PREiSE:

Linus Roth // Violine // Markus Korselt // Dirigent

KaTEGoRiE

aBo

EinZELPREiSE

Werke von Mendelssohn Bartholdy

do 26. // 20 uhr // homburg Werke von Salieri, Beethoven, Vasks & Schubert

I

180 €

48 €

II

146 €

39 €

fr 27. // 20 uhr // saarlouis

III

94 €

25 €

Linus Roth // Violine // Markus Korselt // Dirigent

IV

38 €

10 €

mi 16. // 19.30 uhr // harmonie heilbronn 2. heilbronner konzert

alina Pogostkina // Violine // Ruben Gazarian // Dirigent Werke von Charpentier, Vasks, Pärt & Honegger

so 20. // 19.30 uhr // bad säckingen Ruben Gazarian // Dirigent Werke von Wagner, Honegger & Schubert

Werke von Salieri, Beethoven, Vasks & Schubert

Werke von Mendelssohn Bartholdy Ronald Brautigam // Klavier & Leitung

oKToBER 2013

so 29. // 19.30 uhr // ulm Linus Roth // Violine // Ruben Gazarian // Dirigent

di 22. // 19 uhr // kreissparkasse heilbronn kammermusikreihe „halb ist es lust, halb ist es klage“ Werke von Grieg, Scharwenka & Tschaikowsky

Werke von Salieri, Beethoven, Vasks & Schubert

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konzertkalender

sa 26. // 20 uhr // veranstaltungscenter redblue redblue meets klassik

Ruben Gazarian // Dirigent

mo 11. // 20 uhr // frankfurt Sharon Kam // Klarinette // Zohar Lerner // Violine // Ruben Gazarian // Dirigent Werke von Boccherini, Verdi, Ponchielli, Puccini, Rossini & Wolf-Ferrari

Ruben Gazarian // Dirigent

di 12. // 20 uhr // wilhelmshaven Sharon Kam // Klarinette // Zohar Lerner // Violine // Ruben Gazarian // Dirigent

sa 16. // 18 uhr // heilbronn kilianskirche Stefan Skobowsky // Dirigent

Sharon Kam // Klarinette // Zohar Lerner // Violine // Ruben Gazarian // Dirigent

so 17. // 17 uhr // heilbronn kilianskirche Stefan Skobowsky // Dirigent

do 07. // 20 uhr // amberg

Mendelssohn Bartholdy // Elias

Sharon Kam // Klarinette // Zohar Lerner // Violine // Ruben Gazarian // Dirigent

di 19. // 19 uhr // kreissparkasse heilbronn kammermusikreihe „dialog über goldberg“

sa 09. // 20 uhr // dresden

Werke von Bach & oláh

Sharon Kam // Klarinette // Zohar Lerner // Violine // Ruben Gazarian // Dirigent

sa 22. // 20 uhr // ksk künzelsau

Werke von Boccherini, Verdi, Ponchielli, Puccini, Rossini & Wolf-Ferrari

Gottfried von der Goltz // Violine & Leitung

Werke von J. S. Bach

sa 14. // 20 uhr // neuenstadt Gottfried von der Goltz // Violine & Leitung

Werke von J. S. Bach Werke von Mozart, Brahms & Haydn

Kinderkonzert // Mendelssohn Bartholdy // Elias

Werke von Boccherini, Verdi, Ponchielli, Puccini, Rossini & Wolf-Ferrari

sa 30. // 20 uhr // mosbach

Werke von Boccherini, Verdi, Ponchielli, Puccini, Rossini & Wolf-Ferrari

mi 06. // 19.30 uhr // ulm Werke von Boccherini, Verdi, Ponchielli, Puccini, Rossini & Wolf-Ferrari

Valeriy Sokolov // Violine // Maximilian Hornung // Violoncello // Ruben Gazarian // Dirigent

fr 13. // 20 uhr // güglingen

Valeriy Sokolov // Violine // Maximilian Hornung // Violoncello // Ruben Gazarian // Dirigent

Bernhard-Suite

noVEMBER 2013

3. heilbronner konzert

Werke von Mendelssohn Bartholdy, Brahms, Mozart & Haydn

Bernhard-Suite Uraufführung

mo 28. // 20 uhr // london

mi 27. // 19.30 uhr // harmonie heilbronn

Herbert Schuch // Klavier

DEZEMBER 2013 di 03 . // 19 uhr // kreissparkasse heilbronn kammermusikreihe „take five“ Werke von Popper, Tschaikowsky, Prokofieff, Senderovas, Bowman, Desmond, Carmichael, Gershwin, Degtjareff, Drabkin u. a.

do 05. // 11 uhr // veranstaltungscenter redblue babykonzert

mo 16. // 19.30 uhr // ulm Gottfried von der Goltz // Violine & Leitung

Werke von J. S. Bach

do 19. // 20 uhr // witten Gottfried von der Goltz // Violine & Leitung

Werke von J. S. Bach

JanUaR 2014

Werke von Suk, Grieg u. a.

so 05. // 11 uhr // harmonie heilbronn

mi 11. // 19.30 uhr // harmonie heilbronn

neujahrskonzert 2014 // öffentliche generalprobe

4. heilbronner konzert

Werke von Borodin & Tschaikowsky

Gottfried von der Goltz // Violine & Leitung

Werke von J. S. Bach Werke von W. a. Mozart

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konzertkalender

so 05. // 19.30 uhr // harmonie heilbronn neujahrskonzert 2014 Ruben Gazarian // Dirigent

Frank Peter Zimmermann // Violine & Leitung

mo 17. // 20 uhr // stuttgart

sa 05. // 20 uhr // veranstaltungscenter redblue

Werke von W. a. Mozart

igudesman & Joo // Ruben Gazarian // Dirigent

redblue meets klassik

di 18. // 20 uhr // istanbul

Big nightmare Music

Frank Peter Zimmermann // Violine & Leitung

mi 26. // 18.45 uhr // harmonie heilbronn

Werke von W. a. Mozart

lebensmusik

di 15. // 19 uhr // kreissparkasse heilbronn

Jugendprojekt des WKo

kammermusikreihe „avec plaisir“

Werke von Borodin & Tschaikowsky

mi 15. // 19.30 uhr // harmonie heilbronn 5. heilbronner konzert Ruben Gazarian // Dirigent Werke von Bach, Schnittke, Strawinsky & Martinu°

di 21. // 19 uhr // kreissparkasse heilbronn

aPRiL 2014

sa 15. // 20 uhr // hamm

di 25. // 19 uhr // kreissparkasse heilbronn kammermusikreihe „familientreffen“

GlassDuo // Ruben Gazarian // Dirigent CHiLL oUT KonZERT

Werke von Danzi, Gounod & Garfield

mi 26. // 19.30 uhr // harmonie heilbronn 7. heilbronner konzert

fr 25. // 19.30 uhr // theater heilbronn

Ronald Brautigam // Klavier & Leitung

relâche // premiere

Werke von Mendelssohn Bartholdy

Kooperation Theater Heilbronn & WKo

mo 10. // 11 uhr // veranstaltungscenter redblue

fr 28. // 20 uhr // gent

sa 26. // 19.30 uhr // theater heilbronn

Carlo Torlontano // alphorn // Ruben Gazarian // Dirigent

babykonzert

Ronald Brautigam // Klavier & Leitung

relâche

Great Horn

Ruben Gazarian // Dirigent

Werke von Mendelssohn Bartholdy

Kooperation Theater Heilbronn & WKo

so 30. // 19.30 uhr // ulm

mi 30. // 19.30 uhr // harmonie heilbronn

Ronald Brautigam // Klavier & Leitung

8. heilbronner konzert

kammermusikreihe „fin de siècle“

Werke von Vinzenz, ignaz & Franz Lachner

Werke von Stenhammar, Hérrite-Viardot & Chausson

sa 25. // 20 uhr // veranstaltungscenter redblue redblue meets klassik

FEBRUaR 2014 do 13. // 19.30 uhr // harmonie heilbronn 6. heilbronner konzert

Frank Peter Zimmermann // Violine & Leitung

MäRZ 2014

Werke von Mozart, Mendelssohn Bartholdy u. a.

di 11. // 19 uhr // kreissparkasse heilbronn kammermusikreihe „mit der oboe ins 20. jahrhundert“ Werke von Dring, Khatchaturian, Martinu°, Migot & Dubois

Werke von Mendelssohn Bartholdy

Ruben Gazarian // Dirigent Werke von Mirzojan & Schtschedrin

Werke von W. a. Mozart

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konzertkalender

kartenvorverkauf

mo 05. // 19.30 uhr // ulm

fr 16. // 20 uhr // ludwigsburg

Ruben Gazarian // Dirigent

Veronika Eberle // Violine // Ruben Gazarian // Dirigent

keloglan, schulvorstellungen

Werke von Mirzojan & Schtschedrin

Werke von Wolf, Mendelssohn Bartholdy & Spohr

Jörg Lehmann // Geschichte // Sinem altan // Musik

KaRTEn VoRVERKaUF

mi 07. // 19.30 uhr // theater heilbronn

di 27. // 19 uhr // kreissparkasse heilbronn

mi 09. // 9.30 & 11 uhr // harmonie heilbronn

UnSERE VoRVERKaUFSSTELLEn

EinZELPREiSE

Heilbronner Reisebüro Böhm Sülmerstraße 13 74072 Heilbronn Vorverkauf und Abonnentenservice, Ansprechpartnerin: Frau Spiller Tel: 07131-624017

Siehe Heilbronner Konzerte. Auf alle Einzelkarten werden System- und Vorverkaufsgebühren erhoben. Die Konzertkarten zu den Heilbronner Konzerten und dem Neujahrskonzert berechtigen am Veranstaltungstag zur Benutzung des Heilbronner Hohenloher Haller Nahverkehrs in der 2. Klasse (3 Stunden vor Veranstaltungsbeginn bis Betriebsschluss).

Mai 2014

relâche Kooperation Theater Heilbronn & WKo

JULi 2014

kammermusikreihe jubiläumskonzert 200 mal glaspyramide „amantes amentes!“

di 08. // 9.30 & 11 uhr // harmonie heilbronn

keloglan, schulvorstellungen

Jörg Lehmann // Geschichte // Sinem altan // Musik

Werke von Vivaldi, Vitali, Bononcini, Corette, Lully, Rameau u. a.

sa 10. // 19.30 uhr // theater heilbronn relâche Kooperation Theater Heilbronn & WKo

mi 14. // 19.30 uhr // harmonie heilbronn

JUni 2014 di 17. // 19 uhr // kreissparkasse heilbronn kammermusikreihe „zurück zur natur“

mi 16. // 19.30 uhr // concertgebouw amsterdam isabelle van Keulen // Violine // Ronald Brautigam // Klavier Werke von Mendelssohn Bartholdy, Britten & Tschaikowsky Stand April 2013, Änderungen vorbehalten

ToURiST inFoRMaTion HEiLBRonn

9. heilbronner konzert

Werke von Haydn, Kraus & Mozart

Veronika Eberle // Violine // Ruben Gazarian // Dirigent

sa 14. // 20 uhr // veranstaltungscenter redblue

Kaiserstraße 17 74072 Heilbronn Tel: 07131-562270

Ruben Gazarian // Dirigent

WEiTERE VoRVERKaUFSSTELLEn

Werke von Wolf, Mendelssohn Bartholdy & Spohr

do 15. // 20 uhr // ansbach Veronika Eberle // Violine // Ruben Gazarian // Dirigent Werke von Wolf, Mendelssohn Bartholdy & Spohr

redblue meets klassik Sports et Divertissements

mi 25. // 19.30 uhr // harmonie heilbronn 10. heilbronner konzert

onLinE-BESTELLUnG

Dominique Horwitz // Rezitation

mit „print at home“-Funktion www.wko-heilbronn.de www.reservix.de

Werke von Strawinsky & Schönberg

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Vorverkaufsstellen der Heilbronner Stimme, Kraichgau Stimme und Hohenloher Zeitung

aBEnDKaSSE Die Abendkasse für alle Konzerte in der Harmonie Heilbronn öffnet jeweils eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn. Änderungen vorbehalten.

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abonnements

impressum

VoRTEiLE ExKLUSiV SCHnUPPER FüR aBonnEnTEn aBo

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Bis zu 30% Ersparnis im Vergleich zu Einzelkarten

Preisermäßigung für das Kooperationsprojekt mit dem Theater Heilbronn

Neues auszuprobieren lohnt sich! Das WKO bietet mit dem Schnupperabo auch in der Saison 2013/2014 die Möglichkeit zum gegenseitigen Kennenlernen. Das Abonnement beinhaltet drei Konzerthighlights, die das vielseitige Angebot des Orchesters bestens vorstellen und Ihnen sicherlich Lust auf mehr machen werden!

Diese Vorteile beziehen sich auf die 10 Heilbronner Konzerte

3. heilbronner konzert mi 27. November 2013

FaMiLiEnSERViCE

VoRKaUFSRECHT Vorkaufsrecht auf Ihre angestammten Plätze für Sonderkonzerte

KEinE VoRVERKaUFSGEBüHREn Keine Vorverkaufsgebühren auf Abo-Karten

üBERTRaGBaRE EinZELKaRTEn Übertragbare Einzelkarten, separat für jedes Konzert

FaMiLiEnSERViCE Ihr Kind erhält bis zum Alter von 15 Jahren kostenfreien Eintritt zum Konzert. Die Platzvergabe erfolgt dann nach dem Bestplatz-Prinzip. Sie geben uns Ihre Plätze zurück und erhalten nebeneinanderliegende Sitzplätze von uns.

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1 GRaTiS-CD Für Neu-Abonnenten: 1 Gratis-CD des WKO und Ruben Gazarian

aBonnEMEnTPREiSE 1. 2. 3. 4.

Platz Platz Platz Platz

310,270,230,175,-

€ € € €

4. heilbronner konzert mi 11. Dezember 2013 8. heilbronner konzert mi 30. April 2013

Konzertbesucher bis 30 Jahre bezahlen die Hälfte (Kategorie 1-4 mit Ausnahme von Sonderkonzerten)

DaS SCHnUPPERaBo iST in DREi WKo-PREiSKaTEGoRiEn ERHäLTLiCH:

Ihr Kind (bis 15 Jahre) bezahlt 6,- € pro Konzert. Die Vergabe erfolgt nach dem Bestplatz-Prinzip.

II 89 € // III 79 € // IV 59 €

FüR aLLE

(inkl. Servicegebühr)

aBonnEMEnTVERKaUF UnD aBonnEnTEnSERViCE Heilbronner Reisebüro Böhm Ansprechpartnerin: Frau Spiller Sülmerstraße 13 74072 Heilbronn Tel: 07131-624017

U30-TiCKET

DaS aBonnEMEnT DER 10 HEiLBRonnER KonZERTE & DaS SCHnUPPERaBo sind beim Heilbronner Reisebüro Böhm erhältlich.

Freie Fahrt mit dem HNV zu den 10 Heilbronner Konzerten und dem Neujahrskonzert Kostenlose Konzerteinführung bei 5 Konzerten Kostenloser Garderobenservice

iMPRESSUM HERaUSGEBER

UMSCHLaG

Württembergisches Kammerorchester Heilbronn Künstlerischer Leiter: Ruben Gazarian Geschäftsführender Intendant: Dr. Christoph Becher Moltkestraße 11 D-74072 Heilbronn Tel: 07131-2710950 Fax: 07131-2710959 E-Mail: info@wko-heilbronn.de www.wko-heilbronn.de

CD CARTONDRUCK AG, Obersulm

VERWaLTUnG Martin Windhorst, Assistent der Geschäftsführung / Künstlerisches Betriebsbüro Martina Gramlich, Controlling / Buchhaltung / Personal Judith Heinrich, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Anja Schödl Musikvermittlung

GESTaLTUnG parole GmbH, München www.parole.de

DRUCK UnD BinDUnG in puncto druck+medien GmbH, Bonn, www.inpuncto-bonn.de

PaPiER Cordenons SpA Chagall Candido, 260 g/m2 Innenteil: Mondi, Wien PlanoPlus 140g/m2

FoTonaCHWEiS Mario Berger (S. 31), Marco Borggreve (S. 9, 15, 21), Thomas Braun (S. 3), Felix Broede (S. 13), Fotostudio M42 Thomas Frank (S. 4/5, 17, 43-47, 48), Simon Fowler und EMI (S. 13), GlassDuo (S. 39), GordonGrand – Fotolia.com (S. 7), Franz Hamm (S. 19), Hans-Joachim Heinrich (S. 54), Dominique Horwitz (S. 27), ivsab – Fotolia.com (S. 23), Andrey Kuzmin – Fotolia.com (S. 7), Bernd Noelle (S. 25), Reiner Pfisterer (S. 1, 2), Janosch Prost / photocase.com (S. 29), Andrej Reiser / Suhrkamp Verlag (S. 37), Rebekka Reister (S. 39), sajola / photocase.com (S. 50), suzannmeer – Fotolia.com (S. 35), Carlo Torlantano (S. 37), www.25stunden (S. 11)

REDaKTion UnD PRoGRaMMTExTE Judith Heinrich

Für die Bereitstellung der Räume zum Fototermin für die Orchesterfotos geht unser herzlicher Dank an Prof. Dr. Nicole Graf, Sabine Vogt & Tamara Mörlein, DHBW Campus Heilbronn.

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saalplan HaRMoniE HEiLBRonn

BÜHNE PARKETT LINKS R4 R5 R6 R7 R8 R9 R 10 R 11 R 12

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PARKETT RECHTS

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PREiSKaTEGoRiEn Kategorie I Kategorie II Kategorie III Kategorie IV Kategorie V Behindertenplätze

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Die Reihen 25 - 31 befinden sich unterhalb der Empore

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Das HNV-Kombi-Ticket Zu den Heilbronner Konzerten des WKO in der Harmonie geht es natürlich mit Bus, Bahn und Stadtbahn. Ab drei Stunden vor Konzertbeginn bis Betriebsschluss gilt:

Eintrittskarte = Fahrschein

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EMPORE

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Übrigens: Kombi-Tickets gibt es auch für viele weitere Konzerte und Veranstaltungen in der Harmonie, für das Theater Heilbronn, für Theater und Comedy in Neckarsulm und für die Heimspiele der Heilbronner Falken und der TSG 1899 Hoffenheim. Einfach Kultur- und Sportgenuss völlig stressfrei und umweltfreundlich! Heilbronner • Hohenloher • Haller Nahverkehr

HNV-INFO (0 71 31) 88 88 60

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www.h3nv.de


allgemeine geschäftsbedingungen 1. PREiSE

7. KinDERERMäSSiGUnG

13. KEinE KaRTEnRüCKnaHME

Für einzelne Veranstaltungen gelten beim Württembergischen Kammerorchester Heilbronn unterschiedliche Preise. Der auf der Eintrittskarte ausgedruckte Gesamtpreis ist verbindlich.

Kinder zahlen den ermäßigten Eintrittspreis, sobald sie einen Platz für sich beanspruchen.

Gekaufte Karten werden nicht zurückgenommen. Termin-, Programm- und Besetzungsänderungen bleiben vorbehalten und begründen keine Kartenrückgabe, kein Kartenumtauschrecht des Besuchers und keine Kostenerstattungspflicht des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn. Eine persönliche Benachrichtigung erfolgt nicht.

8. KonZERTEinFüHRUnG

2. EinZELKaRTEn

Eintritt zu Konzerteinführungen erhalten nur Konzertbesucher, die im Besitz einer gültigen Eintrittskarte sind.

Alle Einzelkartenpreise verstehen sich zzgl. VVK- und System-Gebühr.

9. aBonnEMEnT

3. GUTSCHEinE Gutscheine für Konzerte des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn gelten nur für eigenveranstaltete Konzerte. Eine Barauszahlung, auch von Restbeträgen, ist nicht möglich.

4. U-30 TiCKET Konzertbesucher bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres erhalten 50% Ermäßigung des Normalpreises bei entsprechendem Nachweis. Der entsprechende Ermäßigungsnachweis ist bei Kauf der Karte und Einlass in den Saal unaufgefordert vorzuzeigen. Kann keine Ermäßigungsberechtigung vorgelegt werden, ist an der Abendkasse der Differenzbetrag zum vollen Eintrittspreis nachzuzahlen.

5. BEGLEiTPERSonEn Schwerbehinderte mit erforderlicher Begleitperson erhalten je 50% Ermäßigung auf den Normalpreis. Dies gilt nicht für Abonnements.

6. aUSSCHLUSS Von ERMäSSiGUnGEn Von sämtlichen Ermäßigungsregelungen ausgeschlossen sind das Neujahrskonzert sowie Kinder- und Sonderkonzerte.

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Auf Abonnements werden keine Ermäßigungen gewährt. Die Rückgabe von einzelnen Karten aus dem Abonnement ist ausgeschlossen.

10. aBonnEMEnT-KaRTEn Abonnenten erhalten ihre Konzertkarten für die neue Saison jeweils rechtzeitig zum Beginn der neuen Saison.

11. aBonnEMEnT-KünDiGUnG

14. aUSGEFaLLEnE VERanSTaLTUnGEn Für Schäden, die durch die Anreise zu ausgefallenen Veranstaltungen entstehen, kann das Württembergische Kammerorchester Heilbronn keine Haftung übernehmen.

15. VVK-TERMinE Betriebsbedingte Änderungen von Vorverkaufsterminen bleiben vorbehalten.

Der Abonnement-Vertrag endet zum Ablauf einer Spielzeit, wenn der Abonnent das Vertragsverhältnis bis spätestens zum 30. Juni der laufenden Spielzeit schriftlich kündigt. Eine Kündigung aus wichtigem Grund (insbesondere bei säumiger Zahlung des Abonnements) bleibt unberührt.

16. RESERViERUnGEn

12. BiLD- UnD TonaUFnaHMEn

17. BESTUHLUnG

Das Herstellen von Bild- und Tonaufnahmen aller Art ist grundsätzlich untersagt. Die Stiftung Württembergisches Kammerorchester Heilbronn behält sich vor, Ton- und Bildaufzeichnungen bzw. Übertragungen von Konzerten zu machen bzw. zuzulassen. Der Konzertbesucher erklärt mit dem Kauf einer Eintrittskarte oder durch Übernahme eines Abonnements sein Einverständnis.

Das Württembergische Kammerorchester Heilbronn behält sich vor, die Bestuhlung bei Bedarf zu verändern oder zu erweitern.

Reservierungen bleiben sieben Tage bestehen. Kurzfristig reservierte Karten verfallen automatisch, wenn sie zwei Tage vor der Veranstaltung nicht abgeholt werden. Ab zwei Tagen vor Konzertbeginn werden keine Reservierungen mehr angenommen.

18. EinLaSS Der Besitz einer Karte berechtigt nicht zum jederzeitigen Betreten des Konzertsaales. Der Einlass nach Beginn der Veranstaltung erfolgt in einer geeigneten Pause im Programm. Mit Beginn der Veranstaltung

erlischt der Anspruch auf den gebuchten Platz.

19. DaTEnSCHUTZ Verantwortliche Stelle im Sinne des BDSG ist die Stiftung Württembergisches Kammerorchester Heilbronn, Moltkestraße 11, 74072 Heilbronn. Der Käufer von Eintrittskarten ist damit einverstanden, dass die im Zusammenhang mit der Bestellung von ihm angegebenen Daten in dem für die Abwicklung des Vertragsverhältnisses erforderlichen Umfang gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Stiftung Württembergisches Kammerorchester Heilbronn ist berechtigt, diese Daten an mit der Durchführung des Ticketvertrags beauftragte Dritte zu übermitteln, soweit dies für die Vertragsdurchführung notwendig ist. Darüber hinaus werden personenbezogene Daten an Dritte weder verkauft noch kostenfrei überlassen.

20. SaLVaToRiSCHE KLaUSEL Im Fall der Unwirksamkeit oder Nichtigkeit einer Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen werden die übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die unwirksame oder nichtige Bestimmung ist durch eine den wirtschaftlichen Interessen der Vertragspartner entsprechende zu ersetzen.

21. GERiCHTSSTanD ist Heilbronn.


www.wko-heilbronn.de


WKO Saisonbroschüre 2013/14