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BURGENLAND Nr. 4

Freitag, 27. April 2012

Das Servicemagazin der Wirtschaftskammer Burgenland

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Erfolgsgeschichten

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Fokus

Klassenkampf war gestern I

n wenigen Tagen wird wieder der 1. Mai – der Tag der Arbeit – gefeiert. Eine gute Gelegenheit, wirklich jene zu feiern, die für Arbeit und Wohlstand in diesem Land sorgen. Aber ganz ehrlich – ich befürchte, dass auch heuer einige Weltverbesserer, Realitätsverweigerer und Traumwandler ihre Politphrasen dreschen werden und den Leuten eine Welt vormachen, die es so nicht mehr gibt. Klassenkampf war gestern. Längst schon haben Unternehmer und Mitarbeiter erkannt, dass sie alle in

einem Boot sitzen. Das zeigt auch der jüngst vorgestellte Arbeitsklima-Index. Auch wenn es der Arbeiterkammer nicht ganz ins polit-strategische Konzept passt: Die Zufriedenheit der Arbeitnehmer im Burgenland ist deutlich gestiegen. Im TeilIndex „Arbeit“, der – laut IFES-Institut – die eigentliche Arbeitsplatzzufriedenheit abbildet, zeigt sich der positive Trend am stärksten. Mit 81 Indexpunkten liegt das Burgenland hier um fünf Punkte über dem Österreich-Schnitt. Deutlich zugenommen haben hier die

allgemeine Berufszufriedenheit sowie die Zufriedenheit mit der Zeiteinteilung. Fest steht jedenfalls eines: Nach dem 1. Mai kommt sicher der 2. Mai. Da heißt es wieder anpacken, gemeinsam an einem Strang ziehen und alles da-für tun, damit Le-bensqualität, Wohl-stand und Arbeits-plätze auch in Zu-kunft im Burgenland zu Hause sind. Peter Nemeth Wirtschaftskammerpräsident

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Editorial

Wenn der Obmann der Sparte Industrie davon spricht, dass Politik und Medien sich wieder mehr um die Realwirtschaft kümmern sollen, hat er ja vollkommen recht, weil dort passiert das echte Leben. Wir haben das in dieser Ausgabe getan und widmen uns im Industrie-Schwerpunkt burgenländischen Erfolgsbetrieben. Wir haben gefragt, „was ist Ihre Leistung?“ Und die Unternehmen waren hier um keine Antwort verlegen. Leider können wir nur eine kleine Auswahl darstellen, setzen das aber sicher in den nächsten Ausgaben fort. Harald Schermann Chefredakteur

Impressum Herausgeber: Wirtschaftskammer Burgenland, Robert Graf-Platz 1, 7000 Eisenstadt, Tel. 05/90 907-45 11, Fax: DW 45 15, redaktion@wkbgld.at Chefredakteur: Dkfm. Harald Schermann (DW 45 10) Chefredakteur-Stv.: Mag. Doris Granabetter (DW 46 10) Redaktion: Linda Wagner (DW 45 13) Abo-Verwaltung/Sekretariat: Dagmar Kaplan (DW 45 11) Verleger: MEMA Medien Marketing GmbH Bruno Rabl Tel. 03 16/81 70 90-61 Grafik/Layout: MEMA Anzeigenannahme: MEMA Bruno Rabl Mag. Brigitte Krizsanits Tel. 0 26 82/695 64 03, anzeigen.buwi@mema.at Druck: Wograndl-Druck GmbH Druckweg 1, 7210 Mattersburg Herstellungsort: Eisenstadt Auflage: 17.200 Stück

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Die richtigen Fragen stellen EchtE WERtE Kommerzialrat Anton Dallos ist seit 2010 Obmann der Sparte Industrie und seit kurzem im Aufsichtsrat der Sanochemia AG. Im BW-Interview spricht er über Nebenschauplätze und Wirtschaft zum Angreifen. Burgenländische Wirtschaft (BW): Wörter wie Korruption, Anfütterungsverbot, Untersuchungsausschuss dominieren die öffentliche Diskussion und haben Themen wie neue Lebensarbeitszeitmodelle, Konjunkturentwicklung oder Beschäftigung fast aus den Medien verdrängt. Wie geht es einem Industrievertreter dabei? Anton Dallos: Schlecht, wenn Sie mich so fragen. Tatsächlich hat es den

Anschein, dass die Sorgen und Probleme der Realwirtschaft aufgrund vieler Scheindiskussionen auf Nebenschauplätzen manchmal in Vergessenheit geraten. BW: ... aber die scheinbar zunehmende Lässigkeit im Umgang mit öffentlichen Geldern ist doch kein Nebenschauplatz? Dallos: So meine ich das auch nicht, ganz im

Gegenteil bin auch ich der Meinung, dass es hier klare Spielregeln geben muss. Aber ich frage mich manchmal, wissen diese Herrschaften denn überhaupt noch, wo das Geld wirklich herkommt? Wir müssen wieder die richtigen Fragen stellen. Bei uns in der Industrie werden noch echte Produkte zum Anfassen produziert, hier wird investiert und werden Arbeitsplätze geschaffen. Und wir müssen uns täglich mit echten

Dallos im WordRap ■■Sorgen macht mir die weitere Entwicklung der Schuldenkrise und des Euro.

■■Ich wünsche mir, dass noch mehr Jugendliche die Chancen einer Lehre – und insbesondere einer Lehre in der Industrie – erkennen.

■■Mein ehrgeiziges Ziel sind zehn Kilo weniger auf der Waage.

■■Meine Freizeit verbringe ich am liebsten auf Reisen oder auf dem Golfplatz.

■■Hoffnung habe ich, dass das Reformpaket nur der Start war und echte Strukturreformen folgen.

■■Wichtig sind mir Familie und Freunde.

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Zukunftsthemen beschäftigen: Wie kann sich die Wirtschaft in Europa im internationalen Wettbewerb behaupten? Wo werden wir künftig Facharbeiter herbekommen, wenn immer weniger Kinder zur Welt kommen und diese größtenteils in weiterführende Schulen oder an Universitäten drängen. Und müssen wir zukünftig mit konjunkturellen Berg- und Talfahrten leben lernen beziehungsweise wie lernen wir, damit umzugehen? Das sind doch wirklich wichtige Fragen. BW: Sie haben Recht. Also fangen wir gleich damit an. Wie wird sich die europäische, die burgenländische Industrie künftig behaupten können? Dallos: Derzeit sind in der burgenländischen Industrie rund 7.000 Arbeitnehmer tätig. Wenn man die vielen Zulieferbetriebe mit ihren Mitarbeitern und jene Betriebe, an die die Industrie Aufträge vergibt, dazurechnet, sind das noch einmal einige tausend Beschäftigte. Der Erfolg der österreichischen und auch der burgenländischen Industrie beruht Mai 2012

auf einem Zusammenspiel von Unternehmen unterschiedlicher Größen. Die Entwicklung weg von den verlängerten Werkbänken wird in Europa ganz sicher noch weiter gehen. BW: Die Konjunkturprognosen spielen hier ja durchaus in die Hände? Dallos: So könnte man das sehen. Fakt ist, dass es hier große Unsicherheit gibt, was die Konjunkturentwicklung betrifft. In der Eurozone – der wichtigste Markt für die burgenländische Industrie – wird aktuell kein Wachstum vorhergesagt. Auch geplante Infrastrukturprojekte sind derzeit etwas im Stocken. Aber wir rechnen zur Jahresmitte mit besseren Aussichten. Mit einem Exportanteil von fast 70 Prozent entscheidet sich der Erfolg oder der Misserfolg der burgenländischen Industrie aber ohnehin am Exportmarkt. BW: Sie haben auch das Thema Facharbeiter und Nachwuchs angesprochen. Dallos: Ja. Eines der wichtigsten Zukunftsthemen

überhaupt. Fakt ist, viele Betriebe rechnen in den nächsten Jahren mit einem zunehmenden Fachkräftemangel. Das heißt aber im Umkehrschluss, dass wir hier neue Wege gehen müssen. Also Frauen noch mehr für technische Berufe begeistern, die älteren Fachkräfte länger in unseren Betrieben halten und schließlich noch mehr in die Ausbildung des eigenen Nachwuchses investieren.

Industrie-Spartenobmann Anton Dallos Foto: Sanochemia

BW: Ein Umstand, der ja bisher nicht in allen Industriebetrieben unbedingt so vorgelebt wurde. Dallos: Naja, hier hat schon ein kräftiges Umdenken stattgefunden. Wir haben etwa in unserem Unternehmen, der Sanochemia AG, in den vergangenen Jahren rund 30 Lehrlinge in vier verschiedenen Lehrberufen ausgebildet und fast alle sind im Unternehmen geblieben. Ob Lehrwerkstätte, Berufsreifeprüfung oder Lehre mit Matura, bei uns haben die Jugendlichen ein breites Spektrum an Chancen. Und sie werden – so wie generell in der Industrie – auch sehr gut bezahlt. BURGENLÄNDISCHE WIRTSCHAFT

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Spartenobmann Anton Dallos (Mitte) mit den Spartenobmann-Stellvertretern Reinhard Schweifer (links) und Manfred Gerger (rechts) sind die Spitzenfunktionäre der burgenländischen Industrie. Spartengeschäftsführer Peter Wrann (ganz links) und Mitarbeiterin Edith Trummer (ganz rechts).

Für Sie im Einsatz! tEam Mit vereinten Kräften setzen sich die Funktionäre und Mitarbeiter der Sparte Industrie für die Interessen der burgenländischen Industriebetriebe ein.

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Kontakt Sparte Industrie Spartengeschäftsführer Peter Wrann Tel. 05 90 907-32 10 peter.wrann@wkbgld.at

on Baumaterialien, über umweltfreundliche Energie, lebensrettende Medikamente, bekannte Lebensmittel- und Getränkemarken bis hin zu gigantischen Stahlkonstruktionen und ganzen Gebäuden – die Liste der Produkte, die von den burgenländischen Industriebetrieben hergestellt werden, ist lang und vielfältig.

Wichtiger Faktor Im Burgenland gibt es 280 aktive Industriebetriebe, die insgesamt rund 7.000 Arbeitnehmer und 203 Lehrlinge beschäftigen. Obwohl es im Burgenland keine wirklichen IndustrieGroßbetriebe mit mehr als 1.000 Mitarbeitern gibt, ist die Industrie im Burgenland ein sehr bedeutender Wirtschaftsfaktor.

Industrieland Burgenland Der Standort Burgenland erfreut sich aufgrund des großen Platzangebots und der Nähe zu Wien großer Beliebtheit. Ein Punkt, den die ansässigen Industriebetriebe bemängeln, ist die teils verbesserungswürdige Infrastruktur. Auch die Informations- und Kommunikationsinfrastruktur

Guter Mix A

ufbruchstimmung bei Sanochemia. Die guten Ergebnisse im Geschäftsjahr 2010/2011 sorgen für neuen Antrieb. Für

das Jahr 2012 hat der Pharmaproduzent große Pläne, die es jetzt umzusetzen gilt. Auf zu neuen Ufern Eines der Hauptvorhaben von Sanochemia ist die Erreichung neuer Märkte. Vor allem der südamerikanische Raum und die kaukasischen Staaten sowie Russland und Weißrussland stehen dabei im Fokus des Pharmaproduzenten. Produkteinführungen Auch beim Produktportfolio setzt Sanochemia auf Expansion. Neue Zulassungen sind im Bereich

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der Kontrastmittel und des Muskelrelaxans Viveo® (Agileo®) geplant. Hohes Absatzpotenzial verspricht eine neu entwickelte Salbe zur Behandlung diabetischer Wunden. Zudem wird derzeit an der Entwicklung von Krebsdiagnostika und einem verbesserten MR-Kontrastmittel gearbeitet. „Das Business läuft, die Strategie stimmt und die Perspektiven sind, trotz der schwierigen Finanzlage der meisten staatlichen Gesundheitssysteme, hervorragend“, so Vorstandsvorsitzender Werner Frantsits. www.sanochemia.at

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Fotos: sanochemia.at, Hella, WK

ausblick 2012 setzt Pharmaproduzent Sanochemia auf die Aufstockung des Produktportfolios und die Erreichung neuer Märkte im südamerikanischen und eurasischen Raum.


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müsse weiter ausgebaut werden. So fehle es beispielsweise an manchen Standorten an einer guten Versorgung mit Breitbanddiensten. Zudem wäre laut Spartenvertreter eine stärkere Konzentration von Betrieben in Industriezonen sinnvoll, um bestehende Industriebetriebe durch verbesserte Bedingungen in ihrer Arbeit

zu unterstützen und neue Betriebe dazu anzuregen, sich im Burgenland anzusiedeln. Vereinfachen Ein großes Anliegen der Industrie ist die Vereinfachung und Reformierung der vorhandenen Strukturen. Besonders der Bürokratieabbau und die Vereinfachung der Planungs- und

Genehmigungsverfahren liegt der Sparte am Herzen. „Die teils vorherrschenden Doppelgleisigkeiten in der Verwaltung sind in einer derart schnelllebigen Zeit nicht mehr zeitgemäß und müssen abgebaut werden", erklärt Spartenobmann Dallos. wko.at/bgld/industrie

Im Rampenlicht licht Die Firma Hella-Fahrzeugteile baut ihren Standort in Großpetersdorf aus. Mehr als 20 Millionen Euro werden in den nächsten vier Jahren investiert.

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ella Fahrzeugteile erzeugt am Standort in Grßpetersdorf hauptsächlich Scheinwerfer für Landund Baumaschinen sowie für die Motorradindustrie. In Österreich sind 420 Mitarbeiter beschäftigt. Nach der geplanten Erweiterung kommen weitere 30 in der Entwicklungsabteilung dazu. Hella Fahrzeugteile (HFA) wird in Mai 2012

den nächsten vier Jahren den Standort im Südburgenland ausbauen und 20 Millionen Euro investieren. Ein Großteil davon fließt in eine neue LED-Produktion, die Ende des Jahres in Betrieb gehen wird. „Diese Erweiterung ist ein eindeutiges Bekenntnis des Hella-Konzerns für den Standort Österreich“, freut sich die Geschäftsleitung.

Der Wachstumsplan sieht vor, dass der Umsatz von 68,5 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2010/11 auf mehr als 100 Millionen Euro gesteigert wird. In der Produktion sollen die Stückzahlen von derzeit 3,8 Millionen auf über fünf Millionen Scheinwerfer pro Jahr gesteigert werden.

Charakteristisches Tagund Nacht-Erscheinungsbild eines LED-Scheinwerfer-Prototyps. Von links nach rechts: eingeschaltetes Tagfahrlicht, Abblendlicht und Fernlicht.

Informationen Hella Fahrzeugteile Austria GmbH hat innerhalb des Hella-Konzerns globale Verantwortung für Vertrieb, Entwicklung und Produktion. Von den Standorten in Großpetersdorf und Wien werden internationale Erstausrüster der Land-, Baumaschinen- und Motorradindustrie betreut.

www.hella.at

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Starker Standort Informationen Coca-Cola Hellenic Österreich versorgt flächendeckend den gesamten österreichischen Markt mit Produkten aus dem Hause Coca-Cola. Neben den bekannten Marken Coca-Cola, Coke light, Coke zero, Fanta und Sprite zählen auch Nestea, Cappy, Römerquelle, emotion, der Energy Drink burn und das Sportgetränk Powerade zum breiten Produktportfolio. Kontakt: Coca-Cola HBC Austria GmbH, 2413 Edelstal

coca-cola Hellenic investiert 40 Millionen Euro und baut die Anlage der Römerquelle in Edelstal zu einer hochmodernen Produktions- und LogistikZentrale aus. Der Standort Österreich soll damit langfristig gesichert werden.

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oca-Cola Hellenic Österreich bündelt 2012 Abfüllung und Logistik an einem Standort: Die Anlage der Römerquelle im burgenländischen Edelstal wird zu einer hochmodernen, effizienten Produktions- und Logistik-Zentrale ausgebaut. Insgesamt werden 40 Millionen Euro investiert, um die Wettbewerbsfähigkeit in Europa und den Standort Österreich langfristig abzusichern.

„Es ist uns gelungen, mit einem innovativen Standortkonzept zu überzeugen und ein außergewöhnlich hohes Investitionsvolumen nach Österreich zu holen. Wir machen nun aus zwei Produktionsstätten eine. Damit sichern und stärken wir langfristig den Standort Österreich mit über 1.000 Mitarbeitern“, so der Generaldirektor von Coca-Cola Hellenic Österreich, Barry O’Connell. „Effizienzsteigerungen sind in

der heutigen Zeit für alle Unternehmen ein Muss.“ Am derzeitigen in den 1950er Jahren errichteten Betrieb in der Triester Straße in Wien ist der dringend benötigte Ausbau der Lagerbereiche aufgrund akuten Platzmangels nicht möglich. Im Laufe des Jahres wird daher Edelstal zum modernen Produktions- und Logistik-Zentrum von Coca-Cola Hellenic ausgebaut. Neben den bisherigen

Schaltkreis ElEktRonischE Komponenten aus dem Melecs-Elektronikwerk Siegendorf begegnen einem im Alltag öfter als man denkt, ob bei elektronischen Steuergeräten in Autos oder bei der Elektronik von Waschmaschinen.

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elecs punktet bei seinen Kunden vor allem durch hohe Entwicklungskompetenz, umreißt die Firmenleitung kurz die Stärken des Unternehmens mit einer Niederlassung in Siegendorf. Eine starke Marktstellung hat das Unternehmen in den Bereichen

Automobil, LED und Weiße Ware und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von etwa 120 Millionen Euro. Im Bereich Kommunikation werden zum Beispiel TetraFunkgeräte für BlaulichtBlaulicht organisationen gefertigt. In den Bereichen MechaMecha nik und Schaltanlagen ferfer tigt Melecs unter anderem

Dachstromabnehmer für Schienenfahrzeuge oder Energieverteilungsanlagen, wie zum Beispiel die Steuerschränke für den Hochgeschwindigkeitszug Railjet. Zahlreiche Patente sind Ausdruck des spezifischen Know-hows der firmeneifirmenei genen Entwickler. www.melecs.com

Melecs beschäftigt im Werk in Siegendorf 350 Mitarbeiter und setzt auf innovative, maßgeschneiderte Lösungen.

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Römerquelle-Produkten werden dann auch alkoholfreie Erfrischungsgetränke wie Coca-Cola, Fanta und Sprite in Edelstal abgefüllt und von dort aus vertrieben. Wirtschaftsstandort Edelstal hat Zukunft Seit über 40 Jahren füllt Römerquelle in Edelstal hochwertiges Mineralwasser ab. Aufgrund der Nähe zu Wien und den ausreichenden Flächenreserven auch

für zukünftige Erweiterungen bietet der Standort beste Voraussetzungen. Mit dem Bau der neuen Anlagen wird noch im Frühjahr 2012 begonnen, im Herbst startet die Übersiedelung der Produktion von Wien nach Edelstal. Im ersten Quartal 2013 kann die Produktions- und Logistikzentrale am neuen Standort mit rund 250 Arbeitsplätzen voll in Betrieb gehen. www.coca-colahellenic.at

Foto: Andi Bruckner, Römerquelle/Coca Cola Hellnic

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Sie müssen nicht ViElfältig Nicht nur für private Konsumenten, auch für Gastronomen bietet Felix Austria zahlreiche Produkte an. Von eingelegtem Gemüse bis hin zum wohl bekanntesten Produkt – dem Ketchup – bietet Felix hochwertige Produkte aus erntefrischen Zutaten.

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önnen Sie den Titel dieses Artikels vervollständigen? Wenn ja, dann liegt das vielleicht daran, dass der berühmte Werbeslogan „Sie müssen nicht Felix heißen, um Felix zu lieben“ bereits seit 20 Jahren die Werbelandschaft in Österreich prägt. Dieser berühmte Spruch ist der Marketing-Clou des Mattersburger Traditionsunternehmens Felix Austria und bereits seit 1992

untrennbar mit der Marke verbunden. Quer durchs Gemüsebeet Dass es sich dabei nicht nur um einen klugen Werbeslogan handelt, sondern Felix sich auch in Wirklichkeit größter Beliebtheit erfreut, zeigt eine market-Umfrage aus dem Jahr 2010. In der Studie, in der 500 Personen befragt wurden, wurde Felix aus 20 Sugoherstellern zur bekanntesten und

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Felix heißen … dem „International Food Standard“ (Internationalen Lebensmittelstandard) entsprechen. Zudem wird bei der Herstellung vieler Felix-Produkte auf chemische Konservierungsstoffe verzichtet, für einige Produkte gibt es Bauernhofgarantie. Unternehmen mit Tradition Dass Felix Austria genau weiß, worauf die

Konsumenten Wert legen, kommt nicht von ungefähr. Der Lebensmittelproduzent setzt auf Erfahrungswerte. Bereits 1958 wurde das Unternehmen von Herbert Felix gegründet, ab 1959 wurde in Mattersburg produziert. Von da an entwickelte sich Felix zu einem der bekanntesten Hersteller von Saucen und Sauerkonserven hierzulande. www.felix.at

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Auch für die deutsche BambiVerleihung hat FunderMax bereits produziert.

Heimlicher Star VoR dEn VoRhang Wenn Wohnhäuser, Betriebsgebäude, öffentliche Einrichtungen oder sogar ganze Fernsehstudios (neu) gestaltet werden, hat nicht selten der Plattenproduzent FunderMax seine Finger im Spiel.

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Fotos: fundermax.at

lattenproduzent mit Standort in Neudörfl – was auf den ersten Blick nicht besonders klingt, ist in Wirklichkeit eine ganz große Nummer. Denn das ursprünglich 1890 gegründete Unternehmen FunderMax ist ein internationaler Big Player.

Anwendungsbeispiele im Zugabteil und in der Küche sowie die Faserplatten ohne Dekor

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Platten, die die Welt bedeuten Haben Sie bei großen Events und bekannten TVFormaten – wie der deutschen Bambi-Verleihung oder dem Casting-Format „Star Search“ – schon einmal auf die Studioeinrichtung geachtet? Wenn nicht, dann sollten Sie das nächste Mal vielleicht etwas genauer hinsehen – nicht selten wurde die Bühnenausstattung von dem Plattenproduzent FunderMax mit Standort in Neudörfl produziert. Die relativ schnelle und einfache Montage der von FunderMax produzierten Oberflächenverkleidungen erfreut

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sich nämlich gerade in der Show-Branche großer Beliebtheit. Auch die vielfältigen Dekore, aus denen die Kunden wählen können, sind ein Pluspunkt bei der Gestaltung der Bühnenbilder. Warum Platten? Die Vorteile, die die Oberflächenverkleidungen von FunderMax bieten, sind nicht nur unter Großveranstaltern beliebt. Zwei der wichtigsten Punkte sind die Langlebigkeit und einfache Wartung der Platten. Mit Wasser regelmäßig gereinigt, halten sie jahrzehntelang, ohne zusätzlich behandelt werden zu müssen. Dank der großen Dekorauswahl – von Holzoptik bis hin zu 3D-Mustern – kann einem Raum oder Gebäude im Nu ein neuer Look verpasst werden. Aufgabengebiet Das Unternehmen mit Hauptsitz in Sankt Veit/

Glan und Standorten in Wiener Neudorf und Neudörfl stellt die verschiedensten Werkstoffe her – für Wandverkleidungen wie Fassaden, alle möglichen Arten von Möbeln, Türen, Zäune, Geländer und Innenanwendungen hin zu Sanitär-, Krankenhaus und Laborinnenausstattungen. Zudem erzeugt der Konzern in seinen Standorten in Neudörfl und Sankt Veit/Glan Ökostrom und Fernwärme für die eigene Produktion und zusätzlich für mehrere tausend Haushalte. Durch die Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen und Umweltmaßnahmen, wie der hauseigenen Strom- und Wärmeproduktion, konnte FunderMax seine CO2-Emissionen bereits um 30.000 Tonnen pro Jahr reduzieren.

www.fundermax.at

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Kommerzialrat Josef Unger leitet das Unternehmen seit 1986. Fotos: Unger Steel Group

VoRzEigEbEtRiEb Die Unger Steel Group ist ein internationales Unternehmen – ein Familienunternehmen mit burgenländischen Wurzeln.

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uf mittlerweile 60 Jahre Kompetenz im Stahlbau und in der gesamtheitlichen Projektabwicklung als Generalunternehmer blickt die Unger Steel Group 2012. Und die Geschichte liest sich als Erfolgsbilanz: Mit seinen rund 1.200 Mitarbeitern gilt das Unternehmen mit Headquarters in Oberwart als Nummer eins im Stahlbau in Europa. Neben dem Standort im Burgenland wird auch im Emirat Sharjah in den Vereinigten Arabischen Emiraten

produziert: „Wir schätzen den direkten Weg zum Kunden. Mit unseren eigenen Niederlassungen in Zentral- und Osteuropa sowie im Mittleren Osten sind wir strategisch gut positioniert und bieten so einen direkten Zugang zu sämtlichen Leistungen unserer Unternehmensgruppe“, erklärt Josef Unger, Eigentümer und Geschäftsführer der Unger Steel Group. Mit einer Gesamtkapazität beider Werke von 70.000 Tonnen jährlich werden vielfältigste

Projekte, von Kleinprojekten bis hin zur Komplettlösung komplexer und technisch anspruchsvoller Bauvorhaben, abgewickelt. „Die Unger Steel Group steht seit jeher für Qualität, Kundenorientierung, Flexibilität und Termintreue“, so Josef Unger. Die Unger Steel Group zählt als österreichische Unternehmensgruppe in der ausführenden Bauindustrie zu den führenden und international erfolgreichsten Industriebetrieben Europas. www.ungersteel.com

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KommENTAR

Jubeljahr Dr. Johann Gneist, Gneist Consulting Team

Manche Unternehmer haben das Gefühl, zahlenmäßig im Blindflug unterwegs zu sein – so geht es aber vielen im „Industrieland Burgenland“. Wir sind ein klassisches KMULand - unsere kleinen und mittleren Unternehmen bilden das wirtschaftliche Rückgrat Unternehmensberatung ist mehr als „klassische“ Steuerberatung. und schaffen Arbeitsplätze und Wertschöpfung. Jeder Arbeitsplatz ist es wert, erhalten und gesichert zu werden – am besten durch kontinuierlichen, wirtschaftlichen Erfolg. Um diesen sicherzustellen, ist neben der „klassischen“ Steuerberatung auch eine fundierte Unternehmensberatung wichtig. Themen wie Budgetierung, Controlling oder strategische Entwicklung sind Beispiele dafür. GCT steht Unternehmern als „Co-Pilot“ zur Seite und lotst sie durch viele Schwierigkeiten. Die Vorteile und der Nutzen liegen klar auf der Hand: Kostenersparnis, Effektivität und Sicherheit bei der Unternehmensnavigation. Viele Betriebe haben bereits die Wichtigkeit von Unternehmensberatung erkannt. Wann dürfen wir auch Ihr „Co-Pilot“ sein?

ERfolg Der burgenländische Objekt- und Designmöbelhersteller Braun Lockenhaus konnte 2011 seinen Umsatz um 16 Prozent steigern.

D

ie Firma Braun Lockenhaus, die im Vorjahr ihr 90-jähriges Bestehen feierte, kann auf ein Rekordjahr zurückblicken. „Mit knapp zwölf Millionen Euro konnte der zur Schneeweiss AG gehörende Objektmöbelhersteller mit seinen 55 Mitarbeitern

das Congress-Schladming konnte das Unternehmen seine Marktposition weiter ausbauen. Auch das neue Veranstaltungszentrum in Schladming wurde für die Ski-WM 2013 mit RosconiGarderoben ausgestattet. www.braunlockenhaus.at

Business News EltEndoRf Landesinnungsmeister Josef Wiener feierte das 30-Jahr-Jubläum seines Unternehmens mit einem großen Fest. Im Rahmen der Feierlichkeiten wurden auch verdiente Mitarbeiter geehrt. Präsident Peter Nemeth überreichte Ehrenurkunden als Dank und Anerkennung für die Leistungen im Interesse der Wirtschaft.

www.gct-beratungszentrum.at

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eine Umsatzsteigerung von rund 16 Prozent erzielen“, freut sich Geschäftsführer Jochen Joachims. Durch Aufträge wie das 21er Haus in Wien – hier wurden Sessel restauriert sowie nach Original-Vorlage neu produziert – das Schloss Esterhazy in Eisenstadt und

BURGENLÄNDISCHE WIRTSCHAFT

PodERsdoRf 18 Teilnehmer folgten der Einladung von Hans Heiling zum 1. Wirtestammtisch. Die Veranstaltung wurde ins Leben gerufen, um die Zusammenarbeit zwischen den Podersdorfer Gaststätten- und Heurigenbetreibern zu verbessern. Neben Seminaren und Ausflügen sollen vor allem aktuelle Themen angesprochen werden.

Fotos: WKB, ZVG, Braun Lockenhaus

Blindflug oder klare Orientierung?

WEls Im

Rahmen der Welser Energiesparmesse wurde sieben Unternehmen für ihre ökologisch vorbildlichen Produkte das Österreichische Umweltzeichen verliehen. Unter den Ausgezeichneten ist auch der Ollersdorfer Hafnermeister Kommerzialrat Wolfgang Ivancsics. Im Bild mit Sektionschef Günter Liebel vom Umweltministerium Mai 2012


thEma

Gute Anlage P

ioneer produziert in Parndorf seit etwa 30 Jahren kommerzielles Maissaatgut. Die im Vorjahr eröffnete Anlage ist die erste Pioneer-Elternsaatgutanlage in Österreich und die zweite dieser Art in Europa. Die Firma Pioneer Hi-Bred Services GmbH arbeitet als Servicefirma für andere Pioneer-Firmen. „Die Elternsaatgutanlage komplettiert die PioneerProduktionskapazitäten in Österreich und Europa und

stellt sicher, dass Saatgut in höchster Qualität in unseren Produktionsprozess gelangt und unsere höchsten internen Anforderungen an genetische und physiologisch-physikalische Reinheit erfüllt“, führt Rudolf Kleiner, Produktionsmanager Pioneer Hi-Bred Northern Europe, aus. In Parndorf ist auch eines von vier weltweiten Pioneer-Qualiätslaboren stationiert. Insgesamt sind in Österreich rund 140 Mitarbeiter

Foto: WKB

inVEstition Pioneer Hi-Bred feierte im Vorjahr die Eröffnung der MaisElternsaatgutanlage in Parndorf und sicherte damit den Standort bestens ab.

sowie mehr als 150 Saisonarbeitskräfte und 20 Handelsvertreter beschäftigt. 80 Prozent der Produktion sind für den Export bestimmt. www.pioneer.com/austria

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Geschäftsführer Rudolf Kleiner führte Präsident Peter Nemeth und Spartenobmann Anton Dallos sowie weitere Vertreter der burgenländischen Wirtschaft durch das weitläufige Gelände in Parndorf.

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Mai 2012

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17.04.12 15:34

BURGENLÄNDISCHE WIRTSCHAFT


In Eisenstadt begeisterten zwei Rapper das Publikum.

EVEnt 174 Lehrlinge aus 16 Branchen zeigten bei der fünften burgenländischen Lehrlingsshow in allen vier Berufsschulen des Burgenlands ihr Können. Hier die Gewinner …

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Bäcker

Sanitär- und Klimatechnik

Karosseriebautechnik

Bürokaufleute

BURGENLÄNDISCHE WIRTSCHAFT

Mai 2012


Kraftfahrzeugtechnik

Spengler

Maler

In Pinkafeld schauten Landesschulrat Gerhard Resch, WK-Direktor Anton Bubits und WK-Präsident Peter Nemeth den Lehrlingen über die Schulter.

Einzelhandel Mai 2012

BURGENLÄNDISCHE WIRTSCHAFT

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lEhrliNGsshoW 2012

Tischler 2. Lehrjahr

Tischler 1. Lehrjahr

r e g e i s

Frisör-Innungsmeister Diethard Mausser bewertete die Leistungen der Lehrlinge. Auch eine ungarische Delegation verfolgte den Wettbewerb.

2 012

Elektroinstallationstechnik

Maurer

Frisöre

Die Sieger der Lehrlingsshow Landesberufsschule Eisenstadt Bäcker: 1. Marc Flonner, Lehrbetrieb Friedrich Kiesling, Eisenstadt; 2. Martin Lehner, Lehrbetrieb Clemens Waldherr, Eisenstadt; 3. Miriam Ribits, Lehrbetrieb Martin Bauer, Stotzing Friseur: 1. Corinna Riegler, Lehrbetrieb dm Drogeriemarkt, Oberwart; 2. Trixi Bauer, Lehrbetrieb Claudia Radits, Punitz; 3. Theresa Krautsack, Lehrbetrieb Manuela Prenner, Pinkafeld Maler und Anstreicher: 1. Martin Kovatsits, Lehrbetrieb Polleres Gmbh, Mattersburg; 2. Thomas

Spitzer, Lehrbetrieb Josef Zach, Eltendorf; 3. Viktoria Gruber, Lehrbetrieb Franz Papai, Felixdorf/Niederösterreich Einzelhandel: 1. Ramona Heiszler, Lehrbetrieb Baustoffgroßhandel Michael Koch, Stoob; 2. Jeanette Zoder, Lehrbetrieb Paul Bständig, Mistelbach/ Niederösterreich; 3. Carina Mairhofer, Lehrbetrieb Paul Bständig, St. Pölten Büro: 1. Bianca Wind, Lehrbetrieb Kemetec GmbH, Kemeten; 2. Bettina Dorner, Lehrbetrieb Habeler Ban KG; Neudörfl ; 3. Patrick Brenner, Lehrbetrieb M.C.I. Metalldecken ProduktionsGmbH, Neutal

Berufsschule Mattersburg Karosseriebautechnik: 1. Florian Gmeindl, Lehrbetrieb Posch GmbH, Jennersdorf; 2. Besim Seferaj, Lehrbetrieb Walter Joszt, Dörfl; 3. Philipp Schweifer, Lehrbetrieb Koinegg, Eisenstadt Spengler: 1. David Pogats, Lehrbetrieb Rathmanner GmbH, Neutal; 2. Thomas Rupp, Lehrbetrieb Heinz Fleischhacker GmbH, Gols; 3. Lukas Holzhammer, Lehrbetrieb Heinz Fleischhacker GmbH, Gols Sanitär- und Klimatechnik: 1. Daniel Gilschwert, Lehrbetrieb Fuchs, Lockenhaus; 2. Thomas

Woschitz, Lehrbetrieb Krobath Oberpullendorf; 3. Dominik Posch, Lehrbetrieb Scheu, Neckenmarkt Berufsschule Oberwart Elektroinstallationstechnik: 1. Michael Haselbacher, Lehrbetrieb Pev Technik, Pinkafeld; 2. Markus Mölschl, Lehrbetrieb Josef Fuchs, Lockenhaus; 3. Mathias Prenner, Lehrbetrieb Pev Technik, Pinkafeld Landesberufsschule Pinkafeld Tischler, 1. Lehrjahr: 1. Dominik Treitl, Lehrbetrieb Rudolf Jagschitz, Krensdorf, 2. Lukas Bedöcs, Lehrbetrieb Karl Halb, Mühlgraben;


Metalltechnik Regionalstellenobmann und Ausschussmitglied der Maler, Reinhard Deutsch, begutachtete das Werk eines Lehrlings.

Tischler 3. Lehrjahr

Platten- und Fliesenleger

Hafner

Zimmerer

3. Florian Binder, Lehrbetrieb TRT Holzdesign, Draßmarkt Tischler, 2. Lehrjahr: 1. Jennifer Nemeth, Lehrbetrieb Markus Heindl, Heiligenbrunn; 2. Annika Palkovich, Lehrbetrieb Neudörfler Office Systems, Neudörfl; 3. Dominik Nyamandi, Lehrbetrieb Ferdinand Gerbautz, Hornstein Tischler 3. Lehrjahr: 1. Dominik Ferstl, Lehrbetrieb Neudörfler Office Systems GmbH, Neudörfl; 2. Georg Ort, Lehrbetrieb Schloffer GmbH, Großpetersdorf; 3. Martin Eichinger, Lehrbetrieb Schloffer GmbH, Großpetersdorf Mai 2012

Zimmerer: 1. Benjamin Erhardt, Lehrbetrieb Zimmerei Ing. Gottfried Kogler, Oberrabnitz; 2. Martin Koller, Lehrbetrieb Holzbau Luckerbauer, Schäffern/Steiermark; 3. Bernd Dergovits, Lehrbetrieb Zimmerei Gerhard Unger, Großbachselten Kraftfahrzeugtechnik: 1. Daniel Plank, Lehrbetrieb Zweiradtechnik Luckerbauer, Pinggau; 2. Christian Krautsack, Lehrbetrieb, Kfz-Technik Mercedes Schranz GmbH, Oberwart; 3. Thomas Kornfeld, Lehrbetrieb Bader Trucks, Oberwart Hafner: 1. David Schuller, Lehrbetrieb Joachim

Binder, Markt Allhau; 2. Ronald Sauer, Lehrbetrieb Brigitte Schrödl, Stoob; 3. Bernd Schuster, Lehrbetrieb Keram-Leszkovich GmbH, Mattersburg Platten- und Fliesenleger: 1. Thomas Supper, Lehrbetrieb Strobl&Strobl Fliesendesign GmbH, Stegersbach; 2. Lukas Horvatits, Lehrbetrieb Johann Horvatits, Oberwart; 3. Manea Marinel-Netaeel, Lehrbetrieb Jürgen Ulreich, Willersdorf

Metalltechnik: 1. Andreas Grill, Lehrbetrieb Metalltechnik BT-Watzke, Pinggau; 2. Manuel Pichlbauer, Lehrbetrieb Metalltechnik Nikitscher Metallwaren, Pinkafeld; 3. Peter Thauer, Lehrbetrieb Alutech Tschirk, Neudörfl Maurer: 1. Andreas Lichtenberger, Firma DI Adalbert Kienzl BaugmbH, Eisenstadt; 2. Christopher Prader, Lehrbetrieb Ing. Winter GmbH. & Co KG, Rudersdorf; 3. Philipp Alois Roth, Lehrbetrieb Ing. Winter GmbH. & Co KG, Rudersdorf

Wir ! n e r e i G rat u l 19 BURGENLÄNDISCHE WIRTSCHAFT


mENsChEN + märktE

„Wer in seiner Sache gut ist, wird überall auf der Welt gefunden.“ T. Raghavendra Gowda Managing Director Alpine Wineries

Der lange Weg an die Spitze ExPoRt Das indische Weingut Alpine Wineries steckt noch in den Anfängen. Nicht nur der Name ist ein Brückenschlag nach Österreich. Das junge Unternehmen vertraut auf den Erfahrungsschatz der burgenländischen Wirtschaft.

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ie Teilnehmer einer Gruppe von Weinfreunden aus Ostösterreich staunten nicht schlecht, als sie im südlichen Indien auf eine Praktikantin aus Kärnten stießen, obwohl der Name des Weinguts, Alpine Wineries, ja schon einige Rückschlüsse zuließ. Lindia Moritz holt sich nach dem Studium der Internationalen Betriebswirtschaftslehre ihre Sporen im Weingut,

120 Kilometer südlich von Bangalore. Noch größer war das Erstaunen und der Stolz der Burgenländer, als sie hörten, mit wem der Geschäftsführer Raghavendra „Ragu“ Gowda seinen Traum von einem Weingut verwirklichte: Mit Hans und Gerald Scheiblhofer aus Andau, die für das optimale Rebmaterial sorgten, mit Thomas Benczak aus Gols, der mit seinen Kellereimaschinen die

Basis für die fachgerechte Verarbeitung der Trauben lieferte, mit Gerhard Huber, der sein Know-how im Bereich der Landmaschinen einbringt, und mit Barbara und Niki Eberstaller, die für die Werbelinie verantwortlich zeichnen.

davor wurden die Exporte um fast 25 Prozent gesteigert, die Importe um fast 16 Prozent.

Markt-Insidern und Spezialisten der Bereiche Maschinen- und Anlagenbau, Automotive und Infrastruktur zu informieren. Anmeldung bis 21. Mai auf

Von der Vision zur Umsetzung Am Anfang stand die Idee, Wein aus Österreich zu importieren, abzufüllen und

Business News Zahlen, Daten, Fakten Indien erstaunt, fasziniert – sowohl sozio-kulturell als auch wirtschaftlich. Mit seiner Milliardenbevölkerung und einem robusten und anhaltenden Wirtschaftswachstum Indivon 8,5 Prozent ist Indi en einer der wichtigsten weltWachstumsmärkte welt Ranweit. Indien steht im Ran king der österreichischen Exporte 2011 auf Rang 24, bei den Importen auf Rang 29. Gegenüber dem Jahr

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BURGENLÄNDISCHE WIRTSCHAFT

Going to India Die Außenwirtschaft Österreich (AWO) lädt zum Länderforum „Going to India“ nach ■■Wien, 5. Juni, 8.30 Uhr, und ■■Graz, 8. Juni, von 9 bis 11 Uhr. Vertreter österreichischer Unternehmen haben hier die Gelegenheit, sich über Export- und Investitionschancen in Indien aus erster Hand bei indischen

wko.at/awo

Neue Märkte erobern Die Internationalisierungsoffensive des Wirtschaftsministeriums und der Wirtschaftskammer unterstützt exportinteressierte Unternehmen mit attraktiven Förderungen. Infos: AWO Burgenland, Melanie Wagner, T 05/90 907-32 14 wko.at/bgld/awo

Mai 2012


zu verkaufen. Viel verlockender und interessanter war es für Ragu Gowda aber eigenen Wein zu produzieren. Konsumiert der gestandene Österreicher rund 30 Liter Wein pro Jahr, so schafft ein Inder umgerechnet einen Teelöffel voll. Trotzdem sind die Chancen für die indische Weinwirtschaft sehr gut. Ausgehend von einer beginnenden Geschäftsbeziehung hat sich auch eine Freundschaft zwischen dem indischen Unternehmer und den Scheiblhofers entwickelt. Ragu Gowda schwärmt mit einem Glänzen in den Augen von den Kochkünsten der Damen des Hauses. Stolpersteine im Geschäftsalltag „Nicht einfach war die Auswahl des Rebenmaterials, die Basis für den Erfolg“, so Karin Scheiblhofer. „Wir haben sehr viel an Beratungsleistungen erbracht, um das Unternehmen auf eine solide Grundlage zu stellen.“ „Bei den

klimatischen Bedingungen eine echte Herausforderung“, weiß Ragu Gowda, auch im Hinblick auf die Kellertechnik von Thomas Benczak und die Landmaschinen von Gerhard Huber, den Einsatz der Burgenländer zu schätzen. Wie bei vielen Vorhaben, liegen die Tücken im Detail. So wurde ein Teil der Reben auf dem Flughafen in Frankfurt unsachgemäß gelagert. Unerwartete Umstände, die schwer vorherzusehen sind. Netzwerk Burgenland Für das Design wurde ein weiteres burgenländisches Unternehmen ins Boot geholt. Barbara und Niki

Eberstaller zeichnen für die Werbelinie verantwortlich: „Bei der Entwicklung des Logos haben wir einen Entwurf geliefert, der vielseitig umsetzbar, klar wieder erkennbar und unverwechselbar ist sowie das Land widerspiegelt.“ Sein Herz hat der engagierte Unternehmer aus Indien an eine Steirerin verloren. Global betrachtet auch irgendwie Burgenland. Sie war es auch, die den indischen Unternehmer mit den Partnern aus dem Burgenland zusammengebracht hat.

Eine Gruppe von Weinfreunden aus Wien, Niederösterreich und dem Burgenland besuchte aufstrebende Weingüter in Indien. Auf besondere Aufmerksamkeit stieß Alpine Wineries, das im Weingarten, im Keller und im Design auf das Know-how einiger burgenländischer Unternehmer zählt. Fotos: Doris Granabetter, Alpine Wineries

www.alpinewineries.com www.scheiblhofer-reben.at www.benczak.com www.huber-landmaschinen.at www.eberstaller.at

Informationen ■■AWO Süd-/Südostasien,

Die Reben aus dem Burgenland wurden bei ihrer Ankunft auf dem Weingut in Indien nach hinduistischer Zeremonie von der UnternehUnterneh merfamilie bebe grüßt.

Tel. 05/90 900-43 40, awo.sued-asien@wko.at, wko.at/awo

■■AußenwirtschaftsCenter New Delhi, Tel. +91 11 24 61 83 95, newdelhi@wko.at, wko.at/awo/in

■■AWO Burgenland, Tel. 05/90 907-32 14, wko.at/bgld/awo

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mENsChEN + märktE

Know-how als Exportschlager tiPP Noch stärker als bisher unterstützt die Exportoffensive go-international die Anbieter von Know-how-intensiven Produkten und Dienstleistungen. Informationen ■■Außenwirtschaft Österreich Tel. 05/90 900-60 100 wko.at/awo ■■Außenwirtschaft Burgenland Tel. 05/90 907-32 14 wko.at/bgld/awo

D

ie globale Vermarktung von Bildung und Wissen gewinnt immer mehr an Bedeutung. In diesem Zusammenhang werden für Bildungseinrichtungen in/aus Österreich oder österreichische Unternehmen, die ihr Wissen durch Kurse weitergeben, 50 Prozent der

projektbezogenen Markteintrittskosten kofinanziert, wobei die Förderhöhe in Europa bis zu 5.000 Euro und in Fernmärkten bis zu 10.000 Euro beträgt. Auch für den Export von wissensbasierten und industrienahen Dienstleistungen gibt es Unterstützung. Für Österreichs

Kreativwirtschaft gibt es zur weltweiten Vernetzung und Positionierung ebenso ein Maßnahmenpaket. Interessierte Firmen lassen sich am besten von einem Außenwirtschaftsexperten beraten. Infos: Melanie Wagner, Tel. 05/90 907-32 14 www.go-international.at

Business News

Fotos: WKB, zVg

doRnbiRn Im Rahmen der Frühjahrsmesse wurde der Bundeslehrlingswettbewerb der Installationsund Gebäudetechniker ausgetragen. Im Bild Vizepräsident Kommerzialrat Stefan Balaskovics mit Benjamin Sandhofer aus Mattersburg vom Lehrbetrieb Rauter GmbH, Sieggraben, und Hannes Kurzmann aus Apetlon von der Firma Kast und Schmidt, Podersdorf. Sie vertraten das Burgenland im Ländle.

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kREms Bei den Staats-

meisterschaften der Tourismusberufe in Krems ging eine Goldmedaille an Sae-Tioe Sakunrat aus Riedlingsdorf vom Lehrbetrieb Kurbad Tatzmannsdorf AG sowie an Sabrina Platzer aus Stegersbach vom Lehrbetrieb Balance Resort Stegersbach für ihre Leistungen im Service. Das Burgenland heimste weiters drei Silber- und drei Bronzemedaillen ein.

BURGENLÄNDISCHE WIRTSCHAFT

badEn Nicole Graf vom Lehrbetrieb Wolf ist der beste Konditorenlehrling des Landes. Platz zwei erkämpfte sich Kerstin Pelzmann vom Lehrbetrieb Lendl. Martina Pöltl vom Lehrbetrieb Ulreich landete auf dem dritten Platz.

obERWaRt Der

Vorstand von Frau in der Wirtschaft des Bezirkes Oberwart wurde neu bestellt: Bezirksvorsitzende für weitere zwei Jahre ist Sandra Spiegel. Ihre Stellvertreterin ist Landtagsabgeordnete Kommerzialrätin Andrea Gottweis. Zum neuen Vorstandsteam gehören auch Petra Bischof-Oswald, Beatrix Kovacs und Renate Schuch.

wko.at/bgld/fidw

Mai 2012


Im Rahmen der Initiative go-international werden Unternehmen mit Beratungen, Veranstaltungen aber auch Förderungen und anderen Unterstützungsleistungen zum Schritt über die Grenzen motiviert.

Export-Splitter Veranstaltungen ...für Investoren und (Neu)Exporteure ■■AWO-Forum „Latin America meets Central and Eastern Europe in Vienna“, Zukunftsbranchen und Finanzierungsmöglichkeiten in Lateinamerika sowie Mittel- und Osteuropa. Wien, 14. – 15. Mai 2012

„Ich will in der Firma nicht zum alten Eisen gehören!“ Hans G., Verkäufer

„Ich brauche ein Team, das sein Know-how mit Feuer und Flamme einbringt.“ Karin S., Eisenhändlerin

...für Fernmärkte ■■China: AWO-Wirtschaftsmission Nanjing, Suzhou, 22. – 25. Mai 2012 ■■Kanada: Katalogausstellung auf der internationalen Fachmesse für Bioenergie in Prince George/British Columbia, 13. – 15. Juni 2012 ■■Vereinigte Arabische Emirate: AWO-Gruppenausstellung zu Medizintechnik auf der internationalen Messe, Arab Health 2013. Dubai, 28. – 31. Jänner 2013 Mai 2012

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...für branchenspezifisch Interessierte ■■Norwegen: Fachmesse für Wärme, Wasser, Sanitär und alternative Energie VVS-Dagene. Lillestrøm, 17. – 19. Oktober 2012

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14.03.12 16:11

BURGENLÄNDISCHE WIRTSCHAFT


So nicht! stoPP Der burgenländische Verkehr fordert, bei der Verkehrsplanung Profis ans Werk zu lassen, statt unnötige, staatliche Strukturen aufzubauen.

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as Verkehrsnetz im Südburgenland muss ausgebaut werden. Zumindest in diesem Punkt ist man sich allerorts einig. Wie der Aufbau eines öffentlichen Verkehrsnetzes im Landessüden angegangen wird, ist allerdings Verhandlungssache. Profis am Werk Die burgenländischen Verkehrsbetriebe fordern, bei der Verkehrsplanung

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BURGENLÄNDISCHE WIRTSCHAFT

Business News koRam Unternehmens-

software, ERP- und Warenwirtschaftslösungen sind wichtige Schlüsseltechnologien in modernen EDVStrukturen und werden zunehmend auch von der mittelständischen Wirtschaft genutzt. Die Möglichkeit, die eigenen Geschäftsprozesse am Computer abzubilden und zu steuern, bietet klare Vorteile: Verwaltungsaufgaben beschleunigen, Büro- und Managementtätigkeiten vereinfachen und mehr Zeit für das Kerngeschäft zur Verfügung haben. Die Angebote reichen dabei von Standardsoftware aus dem Supermarkt bis hin zur maßgeschneiderten ERP-Lösung namhafter Hersteller.

„Die sorgsame Prüfung des eigenen Bedarfs ist deshalb das A und O einer Kaufentscheidung“, sagt Martin Rhomberg, Geschäftsführer von KORAM, einem der marktführenden Unternehmen auf dem Gebiet der Warenwirtschaftssysteme für Handel und Handwerk. Denn: „Nicht alles, was auf den ersten Blick attraktiv erscheint, erweist sich als praxistauglich. Erweiterbarkeit, leichte Bedienbarkeit, intelligente Schnittstellen und Servicestärke sind einige Punkte, auf die man achten sollte.“ Er empfiehlt, neben den Leistungsmerkmalen auch vorhandene Referenzen und den Support“ zu berücksichtigen. www.kplus-software.at

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Profis – also Unternehmer, die jeden Tag in diesem Bereich arbeiten und sich da am besten auskennen, – ans Werk zu lassen. Im Beispiel des Dorfbusses für die Gemeinden Tschanigraben, Neustift, Inzenhof, Klein- und Großmürbisch im Raum Güssing wurde dies nicht gemacht. Stattdessen wurde ein gemeindegeführter Verein gegründet, der den Verkehr mittels Sammelbus regeln


Fotos: thinkstockphotos.de, WKB

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Patrick Poten, Klaus Sagmeister und Martin Horvath

sollte – und das ohne Konzession. Gegen diese Art der Verkehrsplanung stellt sich die Sparte Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer Burgenland. Alles wäre schon da Deshalb präsentieren die Spartenvertreter jetzt ein eigenes Verkehrskonzept für den Landessüden. Spartenobmann Klaus Sagmeister dazu: „Die

burgenländischen Personenbeförderer sind Profis. Sie bieten mehr Leistung, nur sicherer, professioneller und günstiger.“ Auch Patrick Poten, Obmann der Beförderungsgewerbe mit Pkw, und Martin Horvath, Obmann der burgenländischen Busfahrtunternehmen, unterstützen das Verkehrskonzept. Es wurde der Landesregierung vorgelegt. An der Umsetzung wird gearbeitet.

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Kosten für die öffentliche Hand

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Kostenschätzung für das gesamte Südburgenland Mobilitätskonzept

€ 63.000,–

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€ 337.000,–

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Betrieb

€ 400.000,–

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WIRTSCHAFT

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Martin Horvath betreibt in Pinkafeld ein Autobusunternehmen und ein Reisebüro. Der Geschäftsführer von Komet-Reisen ist nun auch oberster Interessenvertreter aller 2.100 Autobus-, Luftfahrt- und Schifffahrtbetriebe Österreichs.

Interessen nEu Martin Horvath ist neuer Obmann des Fachverbandes der Autobus-, Luftfahrt- und Schifffahrtsunternehmen der Wirtschaftskammer Österreich.

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artin Horvath, Obmann der Fachgruppe der Autobus-, Luftfahrtund Schifffahrtunternehmen der Wirtschaftskammer Burgenland, wurde

zum Obmann des Fachverbandes der Wirtschaftskammer Österreich bestellt. Der Pinkafelder Unternehmer ist damit oberster

Interessenvertreter aller 2.100 Autobus-, Luftfahrtund Schifffahrtbetriebe in ganz Österreich. Er bleibt auch weiterhin Obmann der Fachgruppe.

Business News

st. andRä Kürzlich fei-

erte der „Luntzerwirt“ in St. Andrä sein 80-Jahr-Betriebsjubiläum. Ein beliebter Treffpunkt in der warmen Jahreszeit ist auch der gemütliche Gastgarten. Im Bild: Wirtschaftskammer-Regionalstellenleiter Harald Pokorny, Martin Luntzer, Maria und Jürgen Votik mit WirtschaftskammerRegionalstellenobmann Robert Frank

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und Matthias Bauer luden zur Hausmesse. Installationsmeister Ronald Vollmann präsentierte sein Angebot auf dem Gebiet Heizung und Sanitär. Reifenhändler Matthias Bauer stellte Neuheiten rund um das Thema Reifen und Felgen vor. Im Bild: Junge Wirtschaft-Bezirksvorsitzender Siegfried Hafner, Matthias Bauer, Ronald Vollmann und Paul Puck

BURGENLÄNDISCHE WIRTSCHAFT

RiEdlingsdoRf Bereits

29 Unternehmen sind Mitglied im neu gegründeten Verein Riedlingsdorfer Wirtschaft. Gründungsobmann Christian Schranz: „Wir möchten als Wirtschaft noch besser zusammenarbeiten, um gemeinsame Aktionen für unsere Kunden zu bieten.“ Das erste große Projekt zur Stärkung der regionalen Kaufkraft, der Geschenkgutschein „Zwiefler-Scheck“, wurde bereits in die Tat umgesetzt. Der Wert liegt bei zehn Euro pro Stück. Der „ZwieflerScheck“ ist in der Raiffeisenbank Riedlingsdorf erhältlich und kann bei allen Mitgliedsbetrieben eingelöst werden.

Fotos: WKB, ZVG

nEusiEdl bEi güssing Ronald Vollmann

EisEnstadt Franz

Rumpolt ist der neue Obmann der Regionalstelle Eisenstadt. Er gründete 1996 das Unternehmen OSR Facility Services und beschäftigt derzeit an zwei Standorten mehr als 100 Mitarbeiter. Rumpolt ist Landesinnungsmeister und Bundesinnungsmeister-Stellvertreter der Chemischen Gewerbe und der Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger. Mai 2012


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Jugendtaxi ERfolg Mit Oberpullendorf setzen nun schon 60 Gemeinden auf das Jugend-Mobilitätsprogramm.

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ir sind vom Erfolg dieser Aktion überwältigt, freut sich Patrick Poten, Obmann der burgenländischen Taxiinnung. „Die Akzeptanz des Jugendtaxis bei den Jugendlichen ist enorm. Ein großer Dank gilt auch den mitmachenden Gemeinden, die die Taxischecks finanziell fördern und damit der Jugend eine sichere und flexible Mobilität ermöglichen,“ so Poten. Der Vertrieb und die finanzielle Förderung

der Jugendschecks erfolgt über die Gemeinden, somit wird die Taxifahrt für die Jugendlichen billiger. Mittlerweile beteiligen sich 60 Gemeinden des Burgenlandes an diesem Projekt und leisten so einen wertvollen Beitrag zur Verkehrssicherheit. „Wir unterstützen dieses Projekt, weil uns die Mobilität und Verkehrssicherheit unserer Jugendlichen sehr viel wert ist – jeder Euro ist hier gut investiert“,

meint Rudolf Geißler, Bürgermeister von Oberpullendorf, der von dieser Initiative begeistert ist. www.jugendtaxi.eu

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Oberpullendorf ist die 60. Gemeinde im Projekt Jugendtaxi. Bürgermeister Rudolf Geißler, Landesrätin Michaela Resetar und Obmann Patrick Poten

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BURGENLÄNDISCHE WIRTSCHAFT


Obmann Kommerzialrat Gottfried Freismuth, Kommerzialrat Ludwig Pall, und Spartenobmann Klaus Sagmeister zu Besuch bei Landeshauptmann Hans Niessl und Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Steindl

Imagekampagne intERVEntion Die Vertreter der burgenländischen Transporteure präsentierten den Vertretern der Landespolitik ihre Konzepte und Forderungen.

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ir bringen, was Sie täglich brauchen. Mehr als 500 Betriebe mit 2.600 Mitarbeitern und 2.000 Fahrzeugen sorgen täglich dafür, dass die Menschen im Burgenland alles

haben, was sie brauchen. Die Transportwirtschaft ist ein wichtiger Dienstleister für die Wirtschaft und die Konsumenten. Die Transportwirtschaft braucht für ihre Aufgaben

aber auch die optimalen Rahmenbedingungen. Die Vertreter der heimischen Transporteure überbrachten den Vetretern der Landesregierung ihre Forderungen und Anliegen.

schachnER-Pack „Ei-

ne Verpackung sagt mehr als tausend Worte“ – diese Philosophie vertritt die seit 2007 in Pinkafeld niedergelassene Firma Schachner-Pack, die auf Faltschachteln für vielfältigste Anwendungen spezialisiert ist. Ob groß oder klein, bunt oder einfarbig – Verpackungen faszinieren, machen neugierig und werten ein Produkt auf. 27 hochqualifizierte Mitarbeiter sorgen täglich für zufriedene Kunden. Zwischen Wien und Graz, an der A2 gelegen, ist Schachner-Pack in Pinkafeld für seine Kunden gut erreichbar und auch schnell bei Kunden vor Ort. Erstellt werden komplette

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Verpackungslösungen und Service wird groß geschrieben: „Wir erstellen Verpackungsdesigns nach Kundenwünschen oder entwickeln ein komplett neues Design. Machbarkeitsprüfungen der Konstruktionen für die industrielle Fertigung und Aufrichtung sowie die Erstellung von Blind- oder Kundenmustern sind inklusive.“ Schachner-Pack produziert ein breites Spektrum an Faltschachteln aus Vollpappe für vielfältigste Anwendungen: für Lebensmittel, Tiefkühlkost, Süßwaren, Industrie, Tabakprodukte, Kosmetik, Pharmaprodukte, Agrarprodukte … www.schachner-pack.at

Mai 2012

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Wohnen auf der Terrasse Individuelle Überdachungen sind die ideale Ergänzung auf jeder Terrasse.

saisonVERlängERung Viele Hausbesitzer wollen ihre Terrasse öfter nutzen können.

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Wind und andere witterungsbedingte Spielverderber bleiben draußen und man kann den unbeheizten Sommergarten auch an sonnigen Wintertagen bei angenehmen Innentemperaturen nutzen. Man ist drinnen und doch draußen oder umgekehrt. Man genießt den entspannenden Blick auf den eigenen

Garten. Übrigens: Der Sommergarten ist auch stufenweise ausbaubar, beginnend mit einem Terrassendach – dass sofort oder nachträglich mit Windschutzwänden, Schiebetüren und Sonnenschutz ergänzt werden kann. Somit kann das Terrassenleben völlig entspannt beginnen.

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Burgenländische Wirtschaft: Erfolgsgeschichten  

Nr. 4, April 2012; Themen: Erfolgsgeschichten - Vom Burgenland in die ganze Welt; Burgenlands Industrie; Firmenporträts: Coca Cola, Felix A...

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