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BURGENLAND Nr. 11

Freitag, 23. November

2012

Das Servicemagazin der Wirtschaftskammer Burgenland

Fotos: photos.com, somfy.at, Aldebaran Robotics

EURO 1,20

P.b.b., Erscheinungsort, Verlagspostamt Eisenstadt, Aufgabepostamt Eisenstadt • GZ02Z031730M

Trends Einkaufen Welche Trends beeinflussen unser Leben? Wo geht die Reise hin? Was haben burgenländische Betriebe zu bieten? Lesen Sie alles darüber in dieser Ausgabe.


Eine Lehre bietet mehr Möglichkeiten, als viele denken! Sie schafft eine fundierte Berufsausbildung, ermöglicht Matura und Studium und garantiert die besten Berufschancen. Geht’s der Wirtschaft gut, geht’s uns allen gut. lehreallesdrin.at


FOKUS

Regional im Trend F

est und Feier unterbrechen zu Weihnachten unseren Alltag. Eine gute Gelegenheit, um inne zu halten und gleichzeitig einen Blick auf das kommende Jahr zu werfen. Was wird es uns bringen? Welche Trends beeinflussen unser Leben? Wo geht die Reise hin? Die Gesellschaft lebt heute im Bewusstsein eines globalen Miteinanders auf der einen Seite, fordert aber andererseits sich täglich neu einzustellen. Jeder kann und muss sich täglich unter einer Vielfalt von Optionen entscheiden. Der Wertewandel geht eindeutig hin zu mehr Individualität,

aber auch mehr Regionalität. Eine Chance, für unsere burgenländischen Unternehmerinnen und Unternehmer, die in vielen Bereichen Trendsetter sind und die Nase vorne haben. Fakt ist, dass Einkaufen in der Region absolut im Trend liegt. Wer Nahversorgung und Lebensqualität will, muss auch selbst etwas dazu tun. Wir zeigen Ihnen mit dieser Sonderausgabe die Trends in den Bereichen Leben, Lifestyle, Mode und Wohnen. Holen Sie sich hier die Ideen und besuchen Sie dann die burgenländischen Betriebe in ihrer Region. Viel Spass beim Entdecken.

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BURGENLÄNDISCHE WIRTSCHAFT


THEMA

Womit könnte ich heuer meine Lieben beschenken? Nicht nur zu Weihnachten, auch zu anderen Anlässen stellt sich das ganze Jahr über die Frage. In dieser Ausgabe des Servicemagazins der Wirtschaftskammer Burgenland finden Sie viele wertvolle Anregungen. Beim Einkauf im Burgenland haben Sie die Qual der Wahl unter vielen Geschenksideen und allein schon damit beweisen Sie Gespür, denn der Trend geht zu regionalen Produkten. „Hier lebe ich, hier kaufe ich. Qualität aus dem Burgenland“, lautet die Devise. Sie haben die Wahl! Harald Schermann Chefredakteur

Impressum Herausgeber: Wirtschaftskammer Burgenland, Robert Graf-Platz 1, 7000 Eisenstadt, Tel. 05/90 907-45 11, Fax: DW 45 15, redaktion@wkbgld.at Chefredakteur: Dkfm. Harald Schermann (DW 45 10) Chefredakteur-Stv.: Mag. Doris Granabetter (DW 46 10) Redaktion: Linda Wagner (DW 45 13) Mag. Brigitte Krizsanits Tel. 02682/6956403 Abo-Verwaltung/Sekretariat: Dagmar Kaplan (DW 45 11) Verleger: MEMA Medien Marketing GmbH Bruno Rabl Tel. 03 16/81 70 90-61 Grafik/Layout: MEMA, Claudia Zamanian Anzeigenannahme: MEMA Bruno Rabl Mag. Brigitte Krizsanits Tel. 0 26 82/695 64 03, anzeigen.buwi@mema.at Druck: Wograndl-Druck GmbH Druckweg 1, 7210 Mattersburg Herstellungsort: Eisenstadt Auflage: 110.000 Stück

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Trends WANDEL Große Trends und Umbrüche zeigen sich in den nächsten Jahren für die Menschen vor allem in der täglichen Erfahrung.

S

pätestens als 1989 die Berliner Mauer fiel, wurde deutlich: Das Zeitalter der Öffnungen ist angebrochen. Die Scorpions pfiffen den Wind of Change und versetzten die Menschen in Aufbruchsstimmung: Nun wird alles gut. Heute, 20 Jahre später, bläst wieder ein Wind of Change, aber diesmal – so scheint es – von einer anderen Seite. Doch jenseits der (Kater-)Stimmung durch die akuten Ereignisse verändern sich die gesellschaftlichen Strukturen auf einer viel tieferliegenden Ebene. Das Zusammenleben, die Programme und Rituale des Alltags, die Art der Arbeit, die wir verrichten und letztlich der Umgang mit der Welt durchlaufen einen Wandel, der nachhaltiger ist, als die Krisen unserer Zeit – obgleich auch die Krisen ein Bestandteil der kommenden Jahre bleiben. Das Raster der Megatrends gibt uns einen sehr brauchbaren Denkrahmen vor. Mega­trends sind die großen Veränderungswürfe: Individualisierung unserer Gesellschaft zum Beispiel oder auch die Alterung. Mobilität und Bildungsanforderungen zählen ebenso zu den großen Veränderungsbewegungen wie auch die Globalisierung und gar die Digitalisierung der Welt. Doch die

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Fragestellung, die uns alle umtreibt und letztlich Relevanz für jeden Einzelnen erzeugt, ist: Was bedeuten diese großen Trends für unseren Alltag? Wie wirken sich diese Trends aus, wenn man als Unternehmer über Strategie oder Produkte nachdenkt? Was hat die Globalisierung damit zu tun, wie ich heute und hier wohne? Aber die Zusammenhänge zwischen globalen Trends und individueller Lebensgestaltung sind sehr eng. Der Alltag als wichtigster Tag Unser Alltag wird sich unter der Last der Mega­ trends sehr verändern: Die Digitalisierung der Welt lässt ein unsichtbares Netz an Wissen, Informationen und Meinungen um jeden Einzelnen entstehen. Dies führt Klar! Ja, ich! zu einer ein-

zigartig vernetzten und auch verdichteten Welt, zu der es in der Geschichte keinen Vergleich gibt. Schon die heutige Generation der nach 1990 Geborenen erlebt die Welt als realdigitale Wolke, aber auch als Eins. Das steigert das Bewusstsein eines globalen Miteinanders, fordert das Individuum aber auch, sich immer neu zu orientieren und in der Vielfalt der Optionen täglich auf’s Neue zu entscheiden. Leben in Übergängen In diesem Umfeld bildet sich eine neue Kultur heraus, die dieser Vielfalt gerecht wird. Eine Kultur, deren Wesen der fließende Übergang ist. Deren Richtung jeden Tag aufs Neue

Hat jemand eine Idee?

Ich auch!

Wir!

YES!

Ich auch!

Sí, claro Crowdsourcing: die Auslagerung von traditionell internen Teilaufgaben an eine Menge von freiwilligen Usern im Internet.

Ich!


COVER

„Wer Trends versteht, kann Handlungsoptionen für sich entwickeln“ Harry Gatterer

verhandelt wird. In der jeder Einzelne lernen muss, sich an die Unalltäglichkeit des Alltags zu gewöhnen. In der wir uns von langen Plänen verabschieden, weil es doch anders kommt. In den Beziehungsmustern der Menschen kann man dies schon ablesen, beispielsweise an den Hochzeiten. Knapp 50 Prozent der Ehen scheitern, aber dies ist kein Problem mehr – sondern normal. Überhaupt entscheiden sich immer weniger für die Hochzeit und würden lieber Lebenspartnerschaften eingehen, die man schneller wieder lösen kann. Was zu einer Pluralisierung der Lebensformen Ja, ich! führt und zu einer Umdeutung von Begriffen wie Familie oder Ewigkeit. Mehr Gestaltung statt mehr Verbrauch Auch erleben wir einen Wertewandel, in

oui YES!



dem beispielsweise Selbstentfaltung zur zentralen Disziplin wird: Ob in der Arbeitswelt, wo es gilt, das eigene Talent immer weiter zu entwickeln. Oder im privaten Leben, in dem es immer weniger um ästhetische Abgrenzung geht, sondern um Identitätsbildung. Ersteres ist die Individualisierung von gestern: Mass Customization wurde lange als die marktgerechte Antwort auf die Individualisierung gesehen. Doch in Zukunft wollen Menschen sich nicht abtrennen, sondern – zugespitzt formuliert – sich selbst entdecken; immer wieder aufs Neue. Das tun wir dann zum Beispiel durch Crowdsourcingmodelle, über die wir unser Talent erproben und beitragen wollen zur Gestaltung der Welt. In den so entstehenden Märkten der Identität geht es eben nicht mehr nur um designerische Abgrenzung, sondern um Erkenntnis. Selbst im Konsum: Von der Steigerung des Verbrauchs (Verbraucher) zur Steigerung

der Fähigkeiten (Gestalter). Wir stellen uns im Alltag der Zukunft also mehr denn je auf Veränderung ein – was uns robuster macht für einen Wandel, der deutlicher und schneller kommt als je zuvor. Warum wir Trends verstehen sollten Trends sind letztlich also nichts anderes als die Signale des Wandels. Wer Trends versteht, wer sie frühzeitig deuten kann, versteht die Welt ein bisschen besser, kann Handlungsoptionen für sich entwickeln. Je mehr wir Menschen und Unternehmer uns mit Trends beschäftigen, desto weniger sind wir eingenebelt durch die Aufmerksamkeitsjäger der schnellen News, die ihren Finger immer in Wunden legen. Aber selten einen konstruktiven Beitrag für die Zukunft bedeuten. Trends verstehen bedeutet also, sich selbst in der Welt von Heute in eine bessere Lage zu versetzen.

Zur Person Harry Gatterer Geschäftsführer Zukunftsinstitut Österreich Der gebürtige Tiroler gründete bereits im Alter von 20 Jahren sein erstes Unternehmen, das Wohnatelier in Kufstein und Kitzbühel. Über das Design kam er zur Trendforschung und etablierte 2002 die Lifestyle Foundation für Designund Trendberatung. Von 2007 bis 2009 war er Vorsitzender der Jungen Wirtschaft Österreich. Seit 2010 ist Harry Gatterer Geschäftsführer des Zukunftsinstituts Österreich. Seine Domäne: Die Zukunft von Leben und Arbeit, neue Lebensstile und ihre Wirkung auf Gesellschaft, Unternehmen, Konsum und Freizeit.

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TREND

Gastro-Trends der Zukunft 1) Functional Food – Essen als Therapie. Ob Kilos purzeln sollen, das Cholesterin gesenkt wird oder die Darmflora aktiviert werden soll – die Lebensmittelbranche bietet die passende Lösung! 2) Hand-held Food – Klassisches Fingerfood oder traditionelle Gerichte anders verpackt – die Zukunft liegt in Ihrer Hand! 3) Call Food – Essen auf Rädern mal anders. Lebensmittel und Gerichte werden in Zukunft verstärkt nach Hause geliefert. 4) Clean Food – Purismus ist nicht nur etwas für Allergiker! 5) Sen-satt-ion – Essen mit Eventcharakter. Starköche und Life-Koch-Shows machen Essen zum Abenteuer. 6) Sozial und naturbelassen – Gerade so viel Chemie wie nötig, so viel soziale Verantwortung wie möglich. Das Essen der Zukunft ist Bio und Fairtrade! 7) Mood Food – Essen für die Seele. Neben der physischen Gesundheit wird das psychische Wohlbefinden wichtiger. 8) Bio Fast Food – die an und für sich widersprüchlichen Themen Gesundheit und Junkfood finden zusammen. Schnelles Essen, aber gesund. 9) Fernost meets Pannonia – Die fernöstliche Küche hält Einzug in die westliche Gastronomie. Die Sehnsucht nach Spiritualität spielt dabei eine große Rolle. 10) Regionalität – Last but not least ist die Herkunft unserer Lebensmittel in Zukunft noch wichtiger als das Prädikat „Bio“. Essen von daheim, gerne kreativ kombiniert, ist in! In Nordamerika gibt es beispielsweise das Projekt „100 Meilen Diät“, bei dem Unterstützer ausschließlich Lebensmittel kombinieren, die im Umkreis von maximal 100 Meilen produziert wurden.

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Leben

Essens-Trends Cupcakes und Cakepops – Gute Laune für unterwegs, quietschbunt und zuckersüß. Essbare Blüten – Fl(orale) Genüsse peppen unser Essen nicht nur optisch auf.

Geschenk-Tipp für Experimentierfreudige: Molekulare Rezepte-Sets für zu Hause. Kosten: Rund 50 Euro pro Set.

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Bewegungs-Trends Das Motto für 2013 lautet „Back to nature“. Auch im Sport macht sich die neue Landlust breit. Fitness muss nicht immer bedeuten, schweißgebadet mit den neuesten High-TechSportgeräteerfindungen zu hantieren – ein erfrischendes Training an der frischen Luft, bei dem Baumstämme, Steine, Äste und andere Gegenstände einfach zu Fitnessgeräten umfunktioniert werden, tut’s auch. Im Gegensatz dazu steigen die Anforderungen an die Sportkleidung. Neben Schuhen mit individuell angepasstem Fußbett machen Funktionswäsche, Pulsuhr und in die Kleidung eingebaute MP3-Player das (Erfolgs-)Erlebnis komplett! Ein weiterer Trend für das Training im Freien: Slacklines. Die Spanngurte werden einfach an zwei Baumstämmen befestigt und los geht’s!

Trendsportarten Wie beim Essen, wird auch beim Sport der „Body-andmind“-Aspekt immer wichtiger. Trends: Bikram-Yoga – Yoga bei bis zu 40 °C, Poledancing – Stangentanz als Kunstsportart und – für alle, die ihre KleinMädchen-Träume wieder aufleben lassen wollen – Ballett. Noch aufregender: Parcouring – Hindernislauf über alle möglichen Gegenständer wie Mauern, Zäune und Dächer oder die neue Form des Wintersports – das Cruisen mit dem zweigeteilten „Dual Snowboard“ – zur Auswahl. Sport-Equipment mit Spaß-Garantie: Springschuhe – Bringt Spaß und jede Menge neugieriger Blicke! Kosten: rund 120 Euro Skatecycle – Die neue Kombination aus Skate-, Waveboarden und Inlineskaten. Kosten: rund 130 Euro Speedminton – die aufgepeppte Variante des Badmintons macht sogar das Spielen bei Wind und in der Dunkelheit möglich. Kosten für ein komplettes Set: rund 80 Euro November 2012


TREND Kommerzialrat Harald Zink

Spartenobmann Handel

Neue Trends

aus dem Burgenland

Fotos: Hersteller, pixelio/Martin Schemm, adidas, yantra-matte.at, Burgenland Tourismus (Sonnentherme Lutzmannsburg)

Wellness-Trends Ein aktueller Trend ist der Wellness-Urlaub für die ganze Familie. Eltern – die häufig auch noch berufstätig sind – haben ein großes Bedürfnis nach Entspannung und wollen im Urlaub auch etwas dafür tun. Immer wichtiger ist den Konsumenten laut feelgreen.de, dass das Wellness-Programm regional, authentisch und nachhaltig ist. Eine gute, wenn auch im ersten Moment ungewöhnlich klingende, Möglichkeit ist dabei die Einkehr ins Kloster. Menschen, die in ihrer Freizeit bewusst auf Handy, Laptop und Co. verzichten wollen, wählen diese Art der (inneren) Einkehr. Obwohl der Trend in Richtung Regionalität geht, findet sich auch im Wellness-Bereich der asiatische Einfluss wieder. Angefangen bei der Traditionell Chinesischen Medizin (TCM), bis hin zu Qigong und vielen weiteren Behandlungs- und Meditationsmethoden, gewinnt die asiatische Medizin und Spiritualität an Bedeutung.

Geschenktipps: Wellness 1) Kurs zum Life-Balance-Practitioner – Lernen Sie Ihr Leben zu ordnen, Ihre Energie besser einzuteilen und sich und andere zu motivieren. Für Menschen, die etwas für sich tun wollen – die Schritte setzen, um sich selbst zu stärken und die Chance nutzen möchten, sich ihren eigenen Ist-Stand anzusehen und neue Ziele und Motivation für ihre Zukunft zu finden. Vorhandene Ressourcen stärken, störende und negative Hindernisse erkennen und mit sich selbst und dem Umfeld in Balance zu sein um damit neue Lebensqualität zu erlangen. Dauer: 32 Lehreinheiten, 2. 3. – 15. 6. 2013, samstags, 9 – 18 Uhr, WIFI Burgenland, Eisenstadt. Kosten: 720 Euro

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2) Akupressur-Matte – Auf den ersten Blick (und auch die ersten Liege-Versuche) vielleicht etwas stachelig, entfaltet sich die volle Wirkung der entspannenden Matte, die die Durchblutung anregt, meist erst ab mehreren Liege-Einheiten. Die Matte verspricht Hilfe zum Stressabbau und soll für einen gesunden Schlaf sorgen. Kosten: ab etwa 20 Euro 3) Kopfmassagegerät oder auch Kopfkrauler – Entspannen Sie einfach und günstig dank einer wohltuenden Kopfmassage. Persönliche Empfehlung der Redaktion! Kosten: ab 8 Euro

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Milliarden Euro Gesundheitsmarkt Auf dieses Volumen wird laut Statistik Austria der Gesundheitsmarkt in Österreich bis 2020 anwachsen. Rund 30 Prozent der Inlandsreisen in Österreich stehen bereits unter dem Motto „Gesundheit und Wellness“. 43 Prozent der Österreicher verbinden mit Gesundheit Wohlbefinden und Lebensfreude, nur 17 Prozent die Nichtanwesenheit von Krankheit. Die häufigsten Gründe für einen Krankenstand stellt laut Statistik Austria mit rund 1,1 Millionen Fälle im Jahr 2010 eine Erkrankung der oberen Atemwege dar. An zweiter Stelle stehen Krankheiten des Skeletts, der Muskeln und des Bindegewebes. Obwohl psychiatrische Krankheiten vergleichsweise wenige Fälle zählen, ist die Krankenstandsdauer mit durchschnittlich 35,8 Tagen ähnlich lange wie bei Herzkrankheiten oder einer Erkrankung der Arterien. Um gar nicht erst krank zu werden, zählen die richtige Ernährung, ein regelmäßiges Sportprogramm und – wenn nötig – die richtige medizinische Vorsorge zu den wichtigsten Maßnahmen. Das passende Angebot bieten die 804 burgenländischen Freizeitund Sportbetriebe und 72 Gesundheitsbetriebe.

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Sperrstund’ is? „Die Arbeit im Tourismus hat auch schöne Seiten und darauf wollen wir bei unseren Besuchen in den Schulen ganz gezielt hinweisen.“ Kommerzialrat Helmut Tury

Gastronomie-Obmann

GASTHAUSSTERBEN Immer mehr Gastwirte schließen ihr Lokal für immer. Das wirtschaftliche Überleben ist schwieriger geworden. Oftmals findet sich kein Nachfolger, der den Betrieb übernehmen möchte und investieren will.

D

er Strukturwandel, der bisher eher nur den Handel betroffen hatte, erreicht jetzt auch die Gastronomie. „Immer mehr Gastwirte vermerken in ihren Gasthäusern eine sinkende Frequenz“, weiß Gastronomie-Obmann Kommerzialrat Helmut Tury von seinen Branchenkollegen. „Aktuelle Themen, die uns bewegen, sind der sinkende Alkoholkonsum, die Diskussion um das

Leitungswasser und die Nichtraucher-Problematik, dazu kommt der Gästeschwund in den Pendlergemeinden. Die Vereinslokale und Vereinsfeste im Sommer schwächen die Kaufkraft der Gäste zusätzlich.“ Viele heimische Tourismusbetriebe stehen heute zur Übernahme an. „Es wird immer schwerer Nachfolge zu finden“, weiß Spartenobmann Kommerzialrat Josef Sagmeister.

Angespannt ist nach wie vor die Personalsituation. „Mit der Aktion Glücksbringer wollen wir junge Menschen für den Tourismus begeistern“, so Spartengeschäftsführer Franz Perner. „Wir sehen es als unsere Aufgabe an, zu zeigen, dass die Arbeit im Tourismus auch schöne Seiten hat und da­rauf wollen wir bei unseren Besuchen in den Schulen ganz gezielt hinweisen“, ergänzt Tury.

Business News

hof von Ernst und Maria Kedl in Urbersdorf ist eine Institution. Sie führen einen Gasthof mit Gästezimmern und ein kleines Lebensmittelgeschäft mit angeschlossener Tabaktrafik, die seit 30 Jahren besteht. Regionalstellenobmann Kommerzialrat Wolfgang Ivancsics gratulierte herzlich zu diesem Jubiläum und überreichte eine Ehrenurkunde.

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GOLS  Richard Göschl aus

NEUSIEDL/SEE Christi-

an Pobatschnig eröffnete die „Fischerei“ in der Oberen Hauptstraße. Vertreter der Jungen Wirtschaft statteten dem Jungunternehmer, der auch frischen Fisch aus dem See anbietet, einen Besuch ab. Im Bild: Harald Pokorny, JW-Bezirksvorsitzender Markus Fleischhacker, Elisabeth Hitzinger, Christian Pobatschnig und Christoph Pöck.

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PARNDORF Anfang No-

vember eröffnete die Familie Kizildag (im Bild) ihren „Memo Kebap“ in der Brucker Straße.

Gols feierte kürzlich das 25-Jahr-Betriebsjubiläum. Der engagierte Unternehmer betreibt die Insider-Cocktail-Bar sowie das Outsider in der Marktgasse in Gols. Die Wirtschaftskammer Regionalstelle Neusiedl am See gratulierte recht herzlich. Im Bild: Regionalstellenobmann Robert Frank und Richard Göschl. November 2012

Fotos: WKB

URBERSDORF  Der Gast-


Ausnahmetalent PIONIER Im Südburgenland zeigt ein Koch, wie es trotz Standorts mitten im Nirgendwo mit dem eigenen Gasthaus klappen kann. Jürgen Csencsits ist jung, begabt und erfolgreicher Haubenkoch aus Harmisch.

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ine halbe Autostunde südlich von Oberwart liegt inmitten einer Waldlichtung der kleine Ort Harmisch. Man wäre wohl geneigt, es auf der Straße Richtung Eberau rechts liegen zu lassen, hätte Jürgen Csencsits sein Gasthaus nicht zu einer Pilgerstätte des Genusses gemacht. Nachdem Jürgen Csencsits seine ersten Sporen als Sous-Chef und dann als Küchenchef in Walter

Eselböcks Taubenkobel verdient hatte, übernahm er das elterliche Gasthaus in Harmisch. Aus Schützen am Gebirge mitgenommen hat er seine Frau Melanie, die schon im Taubenkobel als Wein- und Servierkellnerin für das Wohl der Gäste sorgte. „Saisonal, mit der Region verbunden und mit neuen Ansätzen“, so charakterisiert Jürgen Csencsits seine Küchenlinie. Dabei vergisst

der Haubenkoch, trotz hervorragender Kritiken der besten Gourmets, nie, wo seine Wurzeln liegen: Obwohl von Gault Millau 2010 mit zwei Hauben ausgezeichnet, wird das Restaurant Csencsits bei Hochzeiten, Taufen und Familienfeiern noch seiner Bestimmung als Gasthaus gerecht und bietet hervorragende Küche zu bemerkenswerten Preisen.

„Als gehoben, aber nicht abgehoben“ bezeichnet der Zweitplatzierte beim diesjährigen Jungunternehmerpreis seine Küche. Foto: ZVG

Informationen Jürgen Csencsits Harmisch 13, 7512 Kohfidisch Tel. 0 33 66/77 22 0 gasthaus@csencsits.at

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LEBEN

Ganz groß für die „Die ständige Weiterentwicklung der Produkte gehört zu unseren Hauptanliegen“. Peter Röhrig MAM Babyartikel GmbH

TRENDSETTER Ständige Forschung, ausgereiftes Design und vor allem die besten Materialien für Baby`s Gesundheit werden beim international führenden Produzenten MAM mit Entwicklungszentrum in Siegendorf groß geschrieben.

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erdende Eltern haben es nicht leicht. In der sowieso schon aufregenden Schwangerschafts-Phase gesellen sich zur Freude auf den Nachwuchs schnell auch zahlreiche Sorgen und Zukunftsängste. Habe ich alles bedacht? Ist alles gut vorbereitet? Was mache ich, wenn alles anders läuft, als geplant? Um das neue Familienmitglied möglichst entspannt willkommen zu heißen, hilft

nur eins: sich so gut wie möglich vorzubereiten. Wie praktisch, dass ein Top-Experte für Babyausstattung seine Produkte ganz in der Nähe entwickelt. In Siegendorf befindet sich mit der Forschungs- und Entwicklungsabteilung ein Herzstück des internationalen Babyartikel-Produzenten MAM. Eltern auf der Suche nach Ausstattung für den Nachwuchs werden im MAM-Online-Shop

garantiert fündig. Von Fläschchen über Schnuller, Beißringe bis hin zu Sets für Baby`s erste Mahlzeit bietet das Unternehmen eine Reihe an Qualitäts-Produkten. Der Marktführer in der Schnullerproduktion ruht sich auf seinem Erfolg aber nicht aus. „Ständige Weiterentwicklung der Produkte, unterstützt vom Rat fachkundiger Mediziner, Hebammen, Wissenschaftler, Entwicklungspsychologen

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aus dem Burgenland und Eltern, gehört zu unseren Hauptanliegen“, erklärt Unternehmensgründer Peter Röhrig. „So ist es MAM gelungen, mehrere Weltneuheiten, wie den extra-dünnen Saugerhals des MAM Perfects, der das Risiko von Zahnfehlstellungen vermindert, oder

den speziellen Flaschenboden der Anti-Colic Flasche, der das Kolik-Risiko um 80 Prozent reduziert, hervorzubringen.“ Auch die Kindersicherheit ist MAM ein Anliegen: So bietet der 1976 gegründete Betrieb das komplette Sortiment aus BPA-freien Materialien

an.* Beim Thema soziale Verantwortung lehnt sich der Produzent ebenfalls nicht zurück. MAM unterstützt Studienprojekte zur Prävention von plötzlichem Kindstod. Zudem ist MAM Partner von CARE.

„Trends erkennen und Nischen besetzen als Chance für Burgenlands Unternehmen.“ Anton Bubits Wirtschaftskammer-Direktor

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2012/13 TREND

Modetrends

Modetrends kommen und gehen mit jeder Saison. Manche halten länger, manche kommen gar nicht erst so richtig an. Das ist gerade eben das Schöne an der Mode. Gerade, wenn man sich an einem Look satt gesehen hat, geht er wieder. Zumindest meistens. Manchmal hält ein Trend aber auch länger als man erwartet. In diesem Jahr sieht man vor allem GepardMuster und Kobaltblau wieder, oder immer noch.

Mode

Schöne Neuigkeiten

Die Mode wird feminin und leicht. Es ist Zeit für verspielte Highheels mit bequemen Keilabsätzen aus Kork und schwingende Sommerkleider in Himbeerrot.  

Das kommt 2013

Spitze und andere transparente Materialien wie Seide und Chiffon in hellen Tönen werden Trend. Auch Polkadots, Obstprints (Zitronenzweige), Leder, Silber und Gold, Puderbeige, Neongelb, Korallenrot, knielange Röcke und Kleider, Jeanskleider, Strümpfe und Applikationen sind angesagt.

Kommende Trends

Das nehmen wir mit ins neue Jahr

Kobaltblau, Citrusgelb, Himbeertöne, Wedge- oder Keilabsatz, Jeans in bunten Farben, Maxikleider und Pailletten können Sie auch 2013 weiter anziehen. Auf Blumenprints, Schlangen- und Gepard-Muster, Karoblusen, Marinelook und die Farbe Weiß müssen Sie ebenfalls nicht verzichten.

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Winter ■■Abendmode: Rot verführt

Frühjahr/Sommer ■■Geometrische

mit der dunklen Seite (Rubin, Purpur, Karmesin), Kristalle, Pailletten, Ziersteine, Gold, Stickereien ■■Parkas ■■Animalprints

Muster in Schwarz/Weiß ■■Bauchfreie Mitte ■■Durchsichtige Stoffe ■■Pailletten, Blüten­ stickereien und Spitze ■■Viele Muster ■■Knielange Röcke ■■Pures Weiß im Sommer

BURGENLÄNDISCHE WIRTSCHAFT

Ballmode 2013 Bodenlang ist in diesem Winter ein wichtiges Thema in der Abendmode. Außerdem spielen funkelnde Kristallsteine und glänzende Pailletten eine wichtige Rolle, oft nicht als dezentes Detail, sondern gleich als großflächig aufgenähter Besatz. Abseits des mondänen Geglitzers sorgen asymmetrische Oberteile, Raffungen und Fältelungen sowie kleine Schleppen für elegantes Flair. Die Dekolletes halten viele Modeschöpfer heuer eher schlicht und halsnah, besonders bei sehr aufwendig geschmückten und stark funkelnden Roben. Farblich gibt es neben den großen Klassikern Schwarz und Rot sowie Silberglanz eine riesige Bandbreite vom angesagten starken Blau über schillernde Grüntöne bis zu Champagnertönen.

Wer es bei der Robe lieber schlicht-elegant liebt, kann sich auch mit Accessoires, Taschen und Schuhen zu einem glanzvollen Auftritt verhelfen, wie einer glitzernden Clutch oder strassbesetzten High Heels. November 2012


TREND Kommerzialrat Stefan Balaskovics

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nland Burge

Brillentrends 2013 „Nerd“ gilt als eine wichtige Stilrichtung der Brillenmode 2013, auf die die Fachmesse Style & Trend eyewear in Linz einen Ausblick geboten hat. Vor ein paar Jahren schon hat sich der „Nerd-Look“ in der Brillenmode festgesetzt. Ursprünglich negativ konnotiert – „Nerd“ bezeichnet im Englischen den Außenseiter, Sonderling und Fachidioten –, wird der Look jetzt zur ironischen Selbstreflexion und individuellen Abgrenzung benützt. Ein Proponent ist Woody Allen, der diesem betont intellektuellen Stil mit seiner Brille in der übergroßen, runden, oben leicht abgeflachten Pantoform seit ewig die Treue hält. Dieses Design war einst eine Errungenschaft der wilden 20er Jahre. Ebenfalls „retro“ und damit im Trend sind weiterhin Pilotenbrillen und KatzenaugenModelle. Besonders die zickigen Cat-Eyes und auffällige

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Schmetterlingsformen im Fifties-Look verströmen viel femininen Vintage-Charme. Farblich werden knallige mit neutralen Nudetönen gemischt. Passend zum Frühjahr gibt es viele Grüntöne, von einem lebhaften Gelbgrün über eine dezent mit einem grauen Unterton versetzten Jadenuance bis zum mondänen, kräftigen Smaragdgrün. Außerdem kann man sich auf Brillenfassungen in Veilchenfarbe und Mohnblumenrot freuen, auf temperamentvolles Nektarine-Orange, satte Gelbtöne und beruhigend mattes bis klassisch sattes Blau. Groß ist kein Muss, aber gern gesehen: Beinahe alle Designer haben auch bei Korrektionsfassungen mittlerweile XXL-Modelle in der Kollektion und orientieren sich dabei stark an den auffälligen Brillenformaten aus den späten Achtzigern.

Hüte Dich!

Gut behütet kommen wir in diesem Jahr sicher und gewärmt durch den Winter. Denn egal ob Fliegermütze, Haube oder Hut: Ohne Kopfbedeckung geht in der kalten Jahreszeit gar nichts. Erlaubt ist dabei, was Spaß macht, denn die Auswahl ist unendlich und für jeden Geschmack ist garantiert etwas dabei. Für den Spaziergang im Schnee lieben wir gestrickte Hauben mit frechem Bommel oder Beanies. Die Beanie ist eine Kopfbedeckung, die meist aus Baumwollgewirk oder Fleece besteht. Beanies ähneln in ihrer Form Pudelmützen, besitzen jedoch keinen Bommel. Beanies vor allem unter Kindern und Jugendlichen beliebt und als Kopfbedeckung in der

Skateboard- und Snowboardszene verbreitet, darüber hinaus auch teilweise in der Hip-HopSzene. Auf dem meist umgeschlagenen Rand ist nicht selten übergroß das Logo des Herstellers oder ein Slogan eingestickt. Aktuell in Mode sind insbesondere Beanies mit einem eingearbeiteten Schirm und extra lang geschnittene Wintermützen, die sogenannten Long Beanies. Die Beanie wird meist über die Ohren und tief in die Stirn gezogen getragen. Je nach Beschaffenheit kann sie eng am Kopf anliegend oder mit einem isolierenden Luftraum über dem Hinterkopf getragen werden. Die sportlichen Kopfbedeckungen sind aber nicht nur der ideale Wegbegleiter im Schneegestöber, auch beim Weihnachtseinkauf oder auf dem Christkindlmarkt darf man auf die modischen Hauben zurückgreifen. Neben kuschelig-warmen Mützen werden auch Hauben- HutMixe in diesem Winter gern getragen.

BURGENLÄNDISCHE WIRTSCHAFT

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MODE

Kreativ AUSZEICHNUNG Eine Kreation von Martina Mohapp wurde beim Haute Couture Award mit dem dritten Platz ausgezeichnet.

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Martina Mohapp

Innungsmeisterin Mode und Bekleidungstechnik

D

er Sieg beim Haute Couture Award ging heuer nach Tirol an Kerstin Radnetter mit ihrem Label „Lieblingsstück“. Der zweite Platz ging nach Wien an das Modehaus Liska. Den dritten Platz erreichte die burgenländische Modemacherin Martina Mohapp. Die Preisverleihung fand im Donauzentrum Wien im Rahmen eines fulminaten Modeevents statt.

„Indivudualität wird groß geschrieben“, so Innungsmeisterin Martina Mohapp. „Die Kleidung ist Ausdruck der Persönlichkeit und soll den jeweiligen Typ unterstreichen. Individuelle Mode zeigt viel Liebe zum Detail.“ Wer in der heurigen Ballsaion trendig sein möchte, schmückt sich mit fremden Federn, Pailletten oder Stickereien. firmen.wko.at

Business News

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Foto: ZVG

ADVENTSTIMMUNG 

Festlich geschmückte Gärten und blinkende Lichter lassen nicht nur Kinderaugen leuchten. Längst hat der Trend, den man früher nur aus Amerika kannte, auch unsere Vorgärten erreicht und so ist auch bei Dekoration für außen die Auswahl mittlerweile groß, ob mit oder ohne LED-Technologie. Beim Kauf von Außenbeleuchtung sollten Sie darauf achten, dass diese spritzwassergeschützt ist, doppelt isolierte Kabel und ein Schnellverbindungssystem hat. Wer auf Qualität aus dem Burgenland setzt, der ist bei der Firma PikAs aus Mariasdorf bestens aufgehoben. „Unser Unternehmen ist das einzige

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in Österreich, das Weihnachtsbeleuchtung produziert. Unsere Mitarbeiter fertigen die bodenständigen Produkte mit LEDTechnologie unter Verwendung von Materialien aus der EU sowie geprüften Komponenten in Mariasdorf in Handarbeit. So entsteht Weihnachtsbeleuchtung mit langer Lebensdauer“, sagt Franz Polster, Geschäftsführer von Pik-As (Bild). www.x-as.at

BURGENLÄNDISCHE WIRTSCHAFT

NEUSIEDL/SEE Har-

preet Malhi hat am Hauptplatz die Boutique „Moden Daniel“ eröffnet. Im Bild: das Ehepaar Ranjit und Harpreet Malhi.

NEUSIEDL/SEE  Gisa Fle-

cher hat im Hallenbad ihren Salon „Kosmetik am See“ eröffnet. Im Bild: Gisa Flecher, Charlotte Jautz, Kommerzialrätin Emma Hitzinger.

OBERWART  Das Pelzhaus

Tausz wurde 1979 von Inge Pilz gegründet. 2001 übernahm Harald das Familienunternehmen. Im Bild: Familie Tausz mit Vizepräsident Kommerzialrat Stefan Balaskovics, Georg Rosner und Manfred Marlovits. November 2012


Schmuckstück INDIVIDUELL Eine Vielfalt an Farben sowie flexible Sammelideen liegen auch in der kommenden Saison im Trend. Lederbänder legen ihr Rocker-Image ab und lassen sich mit den vielfältigen Schmucktrends perfekt kombinieren.

Fotos: Bundesinnung Mode und Bekleidungstechnik, WKB

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rmbänder, Halsketten und Ohrringe überraschen in der kommenden Saison durch ungewöhnliche Details und Trageweise. Lederbänder sind salonfähig und ihre Farben harmonieren mit den vielen verschiedenen funkelnden Steinen und glänzenden Perlen. „Der Trend geht eindeutig in Richtung Individualität. Je nach dem Anlass, der Mode und dem Geschmack

möchten sich viele ihren Schmuck aus verschiedenen Sammelsystemen selbst zusammenstellen“, weiß Bundesinnungsmeister Kommerzialrat Hans Joachim Pinter. „Individuelle Stücke können auch nach Wünschen des Kunden entworfen und angefertigt werden.“ Besonders beliebt ist heuer Roségold sowie hochwertige mechanische Uhren, die auch als Wertanlage gesehen werden.

Neue Trends

aus dem

Burgenland Kommerzialrat Hans Joachim Pinter Bundesinnungsmeister Uhren und Juwelen

Business News SANTA  FE  Mit seinem

der dritten Generation des Santa Fe einige moderne und sehr hilfreiche Fahrassistenzsysteme verbaut, wie zum Beispiel einen Licht- und einen Regensensor, die sich je nach äußeren Bedingungen automatisch aktivieren, damit die volle Aufmerksamkeit des Fahrers auf der Straße und dem Verkehr bleiben kann.

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Foto: ZVG

modernen, urbanen Stil sieht die neue Generation des Santa Fe stark, dynamisch und edel aus und die Karosserieform gibt ein klares Versprechen, nämlich dass dieses Fahrzeug nicht nur sicher und praktisch, sondern auch durchdacht und anspruchsvoll ist. Um das Fahrerlebnis zu erhöhen, hat Hyundai

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BURGENLÄNDISCHE WIRTSCHAFT

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MODE

Ausgefallen U

nter dem Namen SiSu für Sigrid Porta und Susanne Fennes stellen die beiden Jungunternehmerinnen Taschen aus hochwertigen Stoffen her. Die Unikate sind im soeben eröffneten Geschäft in Deutschkreutz erhältlich. „Wir legen großen Wert darauf, die Stoffe aus der Region zu beziehen“, so die beiden Jungunternehmerinnen, die gerne den traditionellen Blaudruck,

Loden aus der Buckligen Welt und Möbelstoffe aus dem Waldviertel verwenden. „Unsere Modelle sind bei Jung und Alt beliebt und werden auch auf Bestellung angefertigt“, zeigt die Erfahrung von Sigrid Porta und Susanne Fennes. „Wir sind stolz darauf, dass wir uns unseren Traum vom Taschennähen erfüllt haben und damit einen Beitrag für zur Erhaltung des Handwerks leisten.“ sisu-taschen.at

Willkommen im größten Handarbeitsfachgeschäft Burgenlands Handarbeiten beginnt

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Auf 200 m2 Verkaufsfläche und einer Lagerkapazität von über 11.000 Artikeln, bieten wir alles rund um Handarbeit und Tischkultur. Holen Sie sich neue Ideen … Möbiusschal Strick-, Filz- und Sockenwolle Strick-, Häkel und Filzhefte Hoooked Zpagetti - Das Textilband zum Häkeln oder Stricken Taschengriffe, -böden, Verschlüsse, modische Jackennadeln, Knöpfe, Applikationen … Für jede Jahreszeit: Tischdecken, Läufer und Kleinteile – gestickt oder zum Selbersticken. Bei uns wird Beratung groß geschrieben! Wir freuen uns auf Ihren Besuch Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr (oder nach tel. Vereinbarung)

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BURGENLÄNDISCHE WIRTSCHAFT

Besuchen Sie auch unseren Webshop!

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Foto: Fotostudio Rozsenich

TRAUMHAFT Zwei Schwestern aus Deutschkreutz erfüllen sich einen Traum: Selbständig entwerfen und fertigen sie jetzt gemeinsam Handtaschen.


Geschäftsideen Fotos: WKB, Kardea GmbH

MARKTNISCHE Burgenlands Unternehmer haben viele interessante Geschäftsideen, die sie mit viel Engagement umsetzen.

NEUSTIFT  Petra Rupp er-

kannte mit ihrem neu gegründeten Unternehmen Petra’s Bügelservice eine Marktlücke. Wolfgang Ivancsics gratulierte zu der Geschäftsidee.

RAUCHWART Walter

Schniederics hat am Badesee sein Ingenieurbüro, spezialisiert auf Photovoltaik-Anlagen und energiesparende Beleuchtungssysteme, eröffnet.

ROHRBACH Micha-

el Vogler bündelt mit der Kardea GmbH die Kompetenzen erfahrener Partner, die ihr bauökologisches Fachwissen in neue Projekte einfließen lassen.

LOIPERSDORF Margot

Brunner führt ein Kaufhaus mit Trafik. Sie ist auch Künstlerin und nutzt das Kaufhaus als Ausstellungsfläche. Ihr Motto: „Kunnst amol schaun“.

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Renault empfiehlt

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18.10.12 BURGENLÄNDISCHE WIRTSCHAFT

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TREND

2,9

Millionen

Nutzer Der Trend zum mobilen WLANHotspot dürfte bei den Österreichern angekommen sein. Allein zwischen April und Juni 2012 nutzten laut Statistik Austria rund 2,9 Millionen Österreicher tragbare Geräte, um unterwegs im Internet zu surfen. Dabei könnte sich das Handy in Zukunft zu einem noch wichtigeren Begleiter entwickeln, als es bereits ist. In Wien testen derzeit 3.000 Teilnehmer ein neues Informationssystem, das Autofahrern in Echtzeit Infos zu Staus, Unfällen, ÖffiAnbindungen und Auslastung von Park-and-ride-Anlagen direkt auf das Handy beziehungsweise Navigationsgerät schickt. Erste Anwendungen im Echt-Betrieb seien laut Asfinag in fünf bis zehn Jahren denkbar. An Sicherheitsvorkehrungen wie diesen zeigen sich die Österreicher sehr interessiert. Laut Generali-Studie wären 70 Prozent der Österreicher bereit, in zusätzliche Fahrer-Assistenzsysteme zu investieren. 50 Prozent würden dafür bis zu 2.000 Euro ausgeben, 20 Prozent auch deutlich mehr. 24 Prozent haben bereits eine elektronische Einparkhilfe, 44 Prozent sprechen sich für eine Totwinkel-Überwachung aus, 38 Prozent wollen einen Abstands-Warner und 37 Prozent wünschen sich ein Kurvenlicht. Trotz des hohen Sicherheitsbewusstseins sehen viele das Telefonieren ohne Freisprechanlage als Kavaliersdelikt an. 56 Prozent verfügen über keine Freisprecheinrichtung, bei den über 50-Jährigen sogar 65 Prozent. Interessant dabei ist, dass sich fast jeder Autofahrer darüber ärgert, wenn er andere Lenker mit dem Handy am Ohr beim Fahren beobachtet. Laut Verkehrskuratorium ist das Unfallrisiko eines Handy-Lenkers fünfmal höher als jenes der NichtTelefonierer.

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Lifestyle

WLAN im Auto Das Internet hält Einzug in unsere Fahrzeuge. Die Autos von morgen sind untereinander vernetzt und tauschen per

BURGENLÄNDISCHE WIRTSCHAFT

Mobilfunk Informationen über Gefahren aus und erhalten Hinweise zu Verkehrslage, Wettereinflüssen oder Fahrtroute.

Smartes OLED-TV Hauchdünn, riesengroß und eine Auflösung jenseits von Full HD. So lauten die Faustregeln für die Fernsehgeräte der Zukunft. Mit den neuen TV-Geräten kann der Konsument nicht mehr einfach nur fernsehen – ab sofort können vom Sofa aus YouTube-Videos geladen, Wettervorhersagen abgerufen und Nachrichten aus aller Welt schon vor den abendlichen Nachrichtensendungen verfolgt werden. Viele Hersteller ermöglichen außerdem eine Verbindung des Geräts mit einem Smartphone, um so zum Beispiel Videos und Bilder vom Handy am Fernseher anzusehen oder – umgekehrt – das Fernsehsignal auf das Handy zu übertragen, das so zum Zweitfernseher wird. Weitere Trends sind OLEDs (Organische Lichtemittierende Dioden) 3D-TV, vierfache Full HD-Auflösung, Backlight und Festplattenrekorder, mit denen das Fernseherprogramm digital aufgezeichnet werden kann. 2013 sind Fernseher bis drei Zentimeter Dicke der Normalfall. Glasscheibendünne Fernseher werden erst nach 2015 bezahlbar. November 2012


TREND

Michaela Koch Baustoff-, Eisen-, Hartwaren- und Holzhandel

421.000

Fotos: WKB, Hersteller, Samsung, Audi, Mercedes, OYO, Kindle, sony Weezy, Ivori, megagadgets.de,

E-Leser

E-Book-Reader In Österreich noch nicht so erfolgreich, werden sich E-Books und die dazugehörigen EBook-Reader in den nächsten Jahren immer mehr durchsetzen. Die einfache Handhabung, das E-Ink-Display im PapierLook, die vielen kostenlos angebotenen E-Books, die wochenlange (!) Akkulaufzeit und die Möglichkeit, hunderte von Büchern in nur einem Gerät zu transportieren, dürfte allerdings auch Skeptiker überzeugen. Ein weiterer Vorteil der Geräte ist die Möglichkeit der individuellen Text­anpassung wie zum Beispiel Schriftgröße und Schriftart, Zeilen­ abstand und Bildschirm-Layout. Die bei vielen E-Book-Readern integrierte Wörterbuchfunktion ist ein zusätzliches Plus. Die Geräte kosten von rund 80 bis etwa 200 Euro. Und können direkt bei den Herstellern bestellt werden. Wichtig ist, die Reader vorher in puncto Zusatzausstattung und Bücherangebot zu vergleichen.

November 2012 

E-Book-Studie Fünf Prozent der Österreicher – also etwa 421.000 Menschen – besitzen laut Focus-Studie einen E-Book-Reader. Besonders beliebt ist die digitale Variante des Buchs bei den unter 29-Jährigen: In dieser Altersgruppe lesen bereits elf Prozent digital. Die geringste Begeisterung löst der E-Book-Reader bei den über 50-Jährigen aus. Hier besitzen nur drei Prozent ein Gerät. Vier Prozent der 500 Befragten planen den Kauf eines Readers in den nächsten Monaten.

Action-Kameras Früher nur im Profisport eingesetzt, werden Action-Kameras auch unter Hobbysportlern immer beliebter. Wichtig ist dabei, dass die Kameras auch widrigen Umständen – wie kalten Temperaturen oder Wasserkontakt – trotzen und die Kameras am Helm, an der Skibrille oder dem Fahrzeug befestigt werden können.

Neue Trends aus dem

Burgenland

Geschenktipps: Technik-Gadgets 1) Weezy Musik Butler – Nie 3) Stolze Smartphone-Besitzer wieder mit verschiedenen Damit Hang zur Nostalgie können teiformaten herumärgern. Diemit der Ivori-Smartphone-Halses Gerät empfängt Musikdateiterung wie in guten alten Zeiten en via Bluetooth und schickt sie zum Hörer greifen. Ein cooles ohne Konvertierungsverlust diRetro-Gadget für den Schreibrekt an Ihre Stereoanlage weiter. tisch. Kosten: Rund 40 Euro. Kosten: Rund 80 Euro. 2) Ideales Geschenk für passionierte Festivalbesucher. Mit dem Tentfinder irren Zeltbesitzer nie wieder stundenlang ziellos durch die Dunkelheit auf der Suche nach dem ersehnten Schlafplatz. Kosten: Rund 20 Euro.

4) Immer den Rückweg finden – dank GPS-Mini-Schlüssel­ anhänger. Nach Eingabe der Startposition kann man den Mini-GPS an beliebiger Stelle einschalten und wird vom Gerät zurück zur Starposition geleitet. Kosten: Rund 60 Euro

BURGENLÄNDISCHE WIRTSCHAFT

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LIFESTYLE

Zeitenwende KONGRESS „Bewusstsein ist das zentrale Thema in diesem Jahrhundert“ 16 Vorträge, zehn renommierte Referenten im Larimar in Stegersbach

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s gibt Veränderungen auf der Erde. Viele spüren, dass ein Umdenken erforderlich ist. Beim Kongress „Zeitenwende 2012“ von Donnerstag, 6., bis Sonntag, 9. Dezember 2012, soll ein allgemeines Verständnis da­ rüber erreicht werden, dass es der Mensch selbst ist, der die Verantwortung für seine weitere Entwicklung hat. Zehn Experten aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und Ungarn

werden in Stegersbach zu den verschiedensten Fachgebieten rund um das Zentralthema referieren. Global gesehen nehmen die Ängste vor Korruption, Manipulation, Krisen, Verarmung, wirtschaftlichen Problemen, vor Kriegen, Umweltkatastrophen, Luftverschmutzungen und vielem mehr rasant zu. Kein Tag vergeht, in dem Medien nicht darüber berichten. Welche Ursachen aber liegen dahinter, welche

Gedanken und Einstellungen haben dazu geführt? Dieser im deutschsprachigen Raum einzigartige Kongress lässt Vordenker, Forscher und Strategen zu Wort kommen, welche aus verschiedenen Blickrichtungen die notwendige bewusste Lebensausrichtung eines jeden Einzelnen so beschreiben, dass die anstehenden Probleme besser bewältigt werden könnten. Der Kongress stellt Analysen über Zusammenhänge und Hintergründe

wenn

Siedashiergelesenhaben, solltenSiesichfragen, obIhrewerbungauchsoauffällt wiediese.

Was einer nicht kann, das schaffen viele.

Wenn’s um eine starke Gemeinschaft geht, ist nur eine Bank meine Bank. bgld.raiffeisen.at

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BURGENLÄNDISCHE WIRTSCHAFT

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Foto: mrwallpaper.com

aktueller ökologischer und sozialer Themen der Welt vor und skizziert mögliche zukünftige Entwicklungen und Lösungen. Stattfinden wird „Zeitenwende 2012“ im luxuriösen Hotel & Spa Larimar

in Stegersbach. Kongressteilnehmer buchen mit Zwei-, Drei- oder Vier-Tages-Packages (inklusive Kongress-Tagespass) alle Larimar-Inklusivleistungen mit! Die Vier-Tageskarte für den Kongress

kostet 225 Euro, mit Ermäßigung (Schüler, Studenten …) 195 Euro. EinzelTageskarten gibt es um 90 Euro. Packages ab 312 Euro pro Person.

Informationen Kongress Zeitenwende 2012 6. bis 9. Dezember Hotel & Spa Larimar ****S Panoramaweg 2 7551 Stegersbach

www.larimarhotel.at

Business News

Patrick Miksits, Ewald Bauer, Kommerzialrätin Helene Miksits, Franz Mikovits, Josef Dunst jun. und Josef Dunst bei der Übergabe auf dem Firmengelände der Firma Miksits Beton

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Foto: ZVG

GRAFENSCHACHEN 

Kürzlich übergab die Firma Dunst Kfz und Hydraulik aus Grafenschachen den größten Hiab-Ladekran des Burgenlandes an die Firma Miksits aus Gerersdorf. Der Ladekran November 2012 

– ein Hiab 700 mit Vierfachabstützung und JIB – hat eine maximale Hubkapazität von 18.000 kg und wurde an einem 4-AchsFahrgestell montiert. Die Firma Dunst bietet: mobile Schlauchfertigung

mit Rund-um-die-Uhr-Service, Hydraulikkomponenten und Ersatzteillager, Service und Vertrieb von Kranen, Forst- und Kommunalmaschinen, Modernste Werkstätte mit Hallenkran. www.dunst-hydraulik.com

BURGENLÄNDISCHE WIRTSCHAFT

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Diplomlehrgang Online Marketing WIFI Eisenstadt 18. 1. – 13. 4. 2013 Fr, 16.30 – 20.40 Uhr, Sa, 9 – 17 Uhr Dauer: 84 Lehreinheiten Kosten: € 1.500,– Ausbildung zum zertifizierten Solarteur WIFI Eisenstadt/Güssing Kursbeginn: 11. 1. 2013 Fr, 14 – 20.30 Uhr, Sa, 9 – 17 Uhr Dauer: 220 Lehreinheiten Kosten: € 2.990,– Vorbereitungskurs Lehrabschlussprüfung Kälteanlagentechnik WIFI Eisenstadt 29. 1. – 7. 2. 2013 Di – Sa, 8 – 17.30 Uhr Dauer: 80 Lehreinheiten Kosten: € 1.040,– Lehrgang Sicherheitsvertrauensperson WIFI Neusiedl/See 21. – 23. 1. 2013 Mo – Mi, 8 – 16 Uhr Kosten: € 270,–

Unternehmertraining WIFI Oberwart 11. 1. – 27. 4. 2013 Fr, 16 – 21.30 Uhr, Sa, 9 – 16 Uhr 21. 1. – 21. 2. 2013, Mo – Fr, 8 – 16.45 Uhr Dauer: 180 Lehreinheiten Kosten: € 1.160,– Vorbereitungskurs Meisterprüfung Spengler/in WIFI Eisenstadt 7. 1. – 1. 3. 2013 Mo – Fr, 8 – 16.45 Uhr Dauer: 320 Lehreinheiten Kosten: € 2.920,– Baggerfahrerkurs WIFI Oberwart 7. – 11. 1. 2013 WIFI Eisenstadt 28. 1. – 1. 2. 2013 Mo – Do, 8 – 16.45 Uhr, Fr, 8 – 11.30 Uhr Dauer: 40 Lehreinheiten Kosten: € 490,–


Ausbilder-Training WIFI Eisenstadt 14. – 18. 1. 2013 Mo – Do, 8 – 16.45 Uhr, Fr, 8 – 11.30 Uhr 18. 2. – 20. 3. 2013 Mo, Mi, 18.30 – 21.50 Uhr WIFI Oberwart 28. 1. – 1. 2. 2013 Mo – Do, 8 – 16.45 Uhr, Fr, 8 – 11.30 Uhr Dauer: 40 Lehreinheiten Kosten: € 380,– Vorbereitungskurs Güterbeförderungsgewerbe WIFI Eisenstadt 21. 1. – 13. 2. 2013 Mo – Fr, 8 – 16.45 Uhr Dauer: 130 Lehreinheiten Kosten: € 1.150,– Vorbereitungskurs Personenbeförderungsgewerbe WIFI Eisenstadt 7. 1. – 30. 1. 2013 Mo – Fr, 8 – 16.45 Uhr Dauer: 120 Lehreinheiten Kosten: € 1.080,–

Nuad Thai Massage – Basiskurs WIFI Oberwart 10. – 14. 12. 2012 Mo – Fr, 9 – 16 Uhr Dauer: 30 Lehreinheiten Kosten: € 810,–

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Lehrgang Kosmetik WIFI Eisenstadt 14. 12. 2012 – 7. 12. 2013 Fr, 18 – 21.30, Sa, 8.30 – 16.30 Uhr Dauer: 450 Lehreinheiten Kosten: € 4.160,–

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TREND

650.000 Zahnbürsten

Neben der Heizung sind Haushaltsgeräte die größten Energieverbraucher im Haushalt. Und immerhin werden in Österreich pro Jahr rund eine Million elektrische Haushaltsgeräte verkauft: 2011 waren es insgesamt 400.000 Kühlgeräte, 330.000 Waschautomaten, 210.000 Geschirrspüler sowie 60.000 Wäschetrockner.

Wohnen

Der am stärksten wachsende Bereich ist jener der Telekommunikationselektronik. Besonders nachgefragt sind Smartphones in allen Leistungs- und Preisklassen. Dicht gefolgt vom Bereich der Zahnhygiene: 2011 wurden in Österreich ganze 650.000 elektrische Zahnbürsten verkauft. Bei den Haushalts-Kleingeräte sticht besonders die Kaffeemaschine heraus: ganze 400.000 Stück kauften die Österreich im vergangenen Jahr. Bei den Staubsaugern waren es rund 600.000 Stück. Energiekosten Während 1990 Haus und Auto einer durchschnittlichen Familie in den USA Elektronik im Wert von rund 3.500 Euro enthielt, wurde in den 90er Jahren dieser Wert für 2025 auf 30.000 Euro geschätzt. In den letzten 20 Jahren stieg der Verbrauch elektrischer Energie der österreichischen Haushalte trotz zunehmender Effizienz elektrischer Geräte um rund 1,3 Prozent pro Jahr und betrug im Jahr 2007 fast 25 Prozent (14.160 GWh) des gesamten Stromverbrauchs in Österreich (Statistik Austria, 2012 b). Einerseits rührt dies von der stets steigenden Zahl von elektronischen Geräten in den Haushalten her, andererseits auch daher, dass häufig energieeffizientere Geräte noch nicht zum Einsatz kommen, so lange die alten Geräte funktionieren.

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BURGENLÄNDISCHE WIRTSCHAFT

Intelligentes Haus Die Sonne geht unter und die Rollläden schließen von selbst. Die letzten Tage waren trocken – also springt automatisch die Bewässerungsanlage im Vorgarten an. Das ist keine Zauberei, sondern intelligentes Wohnen oder auch „Smart Home“. Alle Funktionen des Hauses können von einem zentralen Computer oder auch vom Handy aus überwacht und gesteuert werden. Und auch bei der Sicherheit spielt das vernetzte Eigenheim in Zukunft eine große Rolle. Dabei kann jedes Eigenheim dank Funksystem ohne Kabelsalat in ein „Smart Home“ umgerüstet werden. Starterpakete für kleinere Haushalte gibt es ab 300 Euro. Nach oben sind – je nachdem, welche technischen Tricks das Haus auf Lager haben soll – natürlich keine Grenzen gesetzt.

Zentrale Küche In der Küche wird gekocht, gelebt, geplaudert, gelacht. Kein Wunder also, dass sie zum Angelpunkt des modernen Wohnens avanciert und durch offene Konzepte direkt in den Wohnbereich einbezogen wird – gerne auch mit Fernseher oder Computer versehen. Optisch trennen lässt sich der Küchenbereich dann mit Kochinseln oder Frühstückstheken.

LOHAS Als „Lifestyle of Health and Sustainability”, kurz LOHAS, wird nachhaltiges Wohnen auf Englisch bezeichnet. Es geht oft mit dem Streben nach Autarkie, Lust an Do-It-Yourself, einem engen Bezug zur Natur und einem Hang zur Produktion für den Eigenbedarf einher. November 2012


TREND

Kommerzialrat Herbert Michael Putz Elektro- und Einrichtungsfachhandel

Neue Trends

75 %

aus dem

Burgenland

am Sofa Home-Office Wohnen und Arbeiten zu Hause verbinden: Eine im Jahr 2008 bei 1.009 Büroangestellten durchgeführte Befragung in Deutschland ergab, dass nur 37 Prozent der Befragten ausschließlich im Büro arbeiten, der Rest nimmt zumindestens gelegentlich Home-Office Modelle in Anspruch. 75 Prozent würden sich wünschen, flexibel von Zuhause aus arbeiten zu können (Plantronics, 2008). Bis 2020 soll dieser Trend erheblich zunehmen.

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Fotos: Hersteller, Oral-B, IKEA, Somfy, iRobot, Robomow, Elektrobots, Archiv

Die wichtigsten Regeln fürs Home Office 1. Schaffen Sie sich ein „richtiges Arbeitszimmer“, das sich vom Rest der Wohnung abgrenzt. 2. Beginnen Sie Ihren Arbeitstag pünktlich und halten Sie sich an feste Bürozeiten. 3. Sorgen Sie dafür, dass Sie während der Arbeitszeiten nicht pausenlos von Familienmitgliedern und Freunden gestört werden. 4. Planen Sie feste Pausen ein und essen Sie regelmäßig zu Mittag. 5. Machen Sie Feierabend, sobald Sie Ihr Tagespensum geschafft haben. November 2012 

Technische Helfer gewünscht 58 Prozent einer von Pragnell et Rasenroboter, die 2010 einen al. durgeführten Studie gaben mengenmäßigen Anteil von 96,9 an, dass an neuen TechnologiProzent respektive 2,5 Prozent en für Haus und Wohnung vor am weltweiten Haushaltsroboallem deren Potential zur Zeittermarkt hielten (IFR, 2011). und Aufwandsreduktion bei der Hausarbeit geschätzt wird. Die Die neuesten Entwicklungen, Zustimmung nimmt mit steigenwie zum Beispiel die Waschmadem Alter allerdings ab. schine mit Internetanschluss,

Roboter für Zuhause Der Traum vom Roboter umfasst derzeit in erster Linie hauptsächlich Staubsaug- und

die sich per Handy steuern lässt, oder der Fensterputzroboter, sind schon zu haben beziehungsweise bald am Markt. An weiteren Lösungen, etwa Servicerobotern, die auch Tisch decken oder die Waschmaschine ausräumen können, wird derzeit gearbeitet – auf diese sogenannten humanoiden Roboter werden wir noch etwas warten müssen – sie sollen in etwa zehn Jahren marktreif werden.

BURGENLÄNDISCHE WIRTSCHAFT

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WOHNEN

kommentar

Einfach genial INTERVIEW Österreich ist stolz auf Holz – zu Recht, gleichwohl der wichtige heimische Rohstoff vielfach noch ungenützt ist.

Dr. Johann Gneist, Gneist Consulting Team

Tischlein, deck dich märchen begleiten uns von kindheit an. Sie erzählen uns Geschichten, die meistens in ein „Happy end“ münden. Wollen wir uns im wirklichen Leben schöne Dinge gönnen (was immer das für den einzelnen von uns bedeutet), so müssen wir dafür meist hart arbeiten und eisern sparen. „tischlein, deck dich eslein streck dich“ – aber den Goldesel hat wohl noch niemand von uns getroffen.

B

urgenländische Wirtschaft sprach mit Herbert Stummer, Obmann von Pro Holz Burgenland, über die vielen Vorteile von Holz. Burgenländische Wirtschaft (BW): Ist Holz ein zeitgemäßer Baustoff? Herbert Stummer: Beim Holzschutz hat sich in den letzten Jahren sehr viel getan. Früher hat es geheißen, Holz reißt, Holz muss man oft streichen … davon

ist man heute schon weggekommen. Der konstruktive Holzschutz hat dazu beigetragen, dass es sehr gute, moderne Holzbauten gibt und der Anteil der Holzbauten ist steigend. Holz ist also durchaus zeitgemäß.

auf die Gesundheit auswirkt. Holz atmet, das heißt, es herrscht ein gutes Raumklima, auf der anderen Seite ist Holz aber auch ein guter Isolierer und ich spare Heizkosten und Energiekosten.

BW: Welche Vorteile haben Holzhäuser? Stummer: Sie haben eine ganz tolle Wohnqualität. Man hat auch festgestellt, dass sich das Wohnen in Holzhäusern positiv

BW: Obwohl es so ein wichtiger Baustoff ist, ist viel Holz ungenützt, weil den Waldbesitzern das Wissen oder die Maschinen zur Bearbeitung fehlen. Welche Möglichkeiten gibt es da?

wiesenthal Aktion – Peugeot Vorführwagen Wir haben zwar keinen Goldesel, aber einen guten Tipp.

Gerade in der heutigen Zeit wird es für viele menschen immer schwieriger, Dinge des alltäglichen Bedarfs zu finanzieren und sprichwörtlich „über die runden zu kommen“. Daher unser tipp: Falls Sie für das vergangene Jahr 2011 noch nicht Ihre arbeitnehmerveranlagung („Steuerausgleich“) gemacht haben, dann tun Sie es jetzt! Im normalfall bekommen Sie vom Finanzamt Geld zurück, insbesondere wenn Sie „Sonderausgaben“ hatten, die Sie steuerlich geltend machen können. Damit Ihnen mehr Geld für märchenhafte Dinge zur Verfügung steht.

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BURGENLÄNDISCHE WIRTSCHAFT

November 2012


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Fotos: ZVG

Herbert Stummer, Obmann von proHolz Burgenland, sieht in Holz einen wichtigen Baustoff der Zukunft.

Stummer: Wir sind als Berater Ansprechpartner für den Kleinwaldbesitzer. In Zusammenarbeit mit dem Burgenländischen Waldverband wird der Wald begutachtet und es werden weitere Maßnahmen vorgeschlagen, die dann auch von einem Partner durchgeführt werden können. Auf Wunsch wird auch der sortimentsweise Verkauf abgewickelt und der Waldbesitzer bekommt dann den Betrag

abzüglich der Erntekosten überwiesen. BW: Das heißt, damit würden die Waldbesitzer sowohl dem Wald als auch der eigenen Brieftasche etwas Gutes tun? Stummer: Genau. Der Wald ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und mit dieser Aktion wollen wir die Waldbesitzer unterstützen, ihre wertvolle Ressource sinnvoll zu nützen.

Holz ist nicht nur zeitgemäß, es ist auch vielfältig. Und so kann ein Holzhaus durchaus auch konventionell aussehen.

Kontakt Arbeitsgemeinschaft der burgenländischen Forstund Holzwirtschaft Tel. 0 26 82 / 702-602 MIT UNTERSTÜTZUNG VON BUND, LAND UND EUROPÄISCHER UNION

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Exklusive Autoverlosung bei Wiesenthal Oberpullendorf

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tohaus Wiesenthal Oberpullendorf feiert heuer sein Zehn-Jahres Jubiläum und Citroën-Österreich ist 50 Jahre alt. Und weil die schönsten GeburtstagsFeste die sind, auf denen auch die Gäste etwas bekommen, sollte man sich diese Feier nicht entgehen lassen. Denn zum Abschluss des Jubiläumsjahres erwartet Sie bei Wiesenthal Oberpullendorf Außergewöhnliches: Neben fantastischen Jubiläums-Angeboten und top-ausgestatteten Citroën-Modellen, erhalten Sie auf lagernde Geburtstags-Collection-Modelle noch ein Gratis-I-Pad dazu. Und noch mehr … November 2012 

Wiesenthal und Citroen feiern Jubiläum und Sie können gewinnen! Wer im Autohaus Wiesenthal Oberpullendorf eine Probefahrt macht, hat die Chance, einen neuen Citroën C3 zu ergattern!

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Als krönender Abschluss des Jubiläumsjahres wird unter allen Interessenten, die ihr Wunschmodell probegefahren sind, ein neuer Citroën C3 verlost. Die exklusive Autoverlosung

findet dann am Freitag, 14. Dezember, um 16 Uhr bei Punsch und Glühwein im neuen Schauraum des renommierten Autohauses statt.

Kontakt Wiesenthal & CO GmbH Gewerberied 1 7350 Oberpullendorf Tel. 0 26 12/43 432 oberpullendorf@wiesenthal.at

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BURGENLÄNDISCHE WIRTSCHAFT

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WOHNEN

Nach Cocooning kommt Homing HEREINSPAZIERT Der aktuelle Wohntrend heißt „Homing“. Er steht für ein behagliches, harmonisches und gemütliches Wohngefühl.

W

ährend die NullerJahre vom Trend des „Cocoonings“, des Zurückziehens in die eigenen vier Wände, geprägt waren, heißt der aktuelle Wohntrend „Homing“. Gemütliche Stunden daheim mit Freunden zu verbringen, ist angesagt. Dass das traute Heim dafür auch was

bieten muss, versteht sich von selbst. Zuhause als sozialer Ort Gemeinsames Kochen, Spieleabende oder ein Barbecue ersetzen Restaurant-Besuche, Kino- oder Theaterabende. Die persönliche Umgebung wird

dazu stilvoll in Szene gesetzt, schließlich ist sie der neue Ort des sozialen Lebens und da darf es auch schon mal etwas opulenter zugehen. „Fließende Formen, innovative Materialien und Akzentfarben aus der Mode sind derzeit angesagt. Vom strahlenden Sonnengelb über sattes

Burgenland erlesen LESEFREUDE 

Bücher rangieren auf der Liste der beliebtesten Weihnachtsgeschenke ganz weit oben. Kein Wunder, schließlich schenkt man damit aufregende, interessante oder informative Stunden. Ein neuer Bildband von Brigitte Krizsanits und

Manfred Horvath zeigt beispielsweise erstmals das Leithagebirge in seinen vielen Facetten, in interessanten Geschichten und ausdrucksstarken Bildern. „Das Leithagebirge. Grenze und Verbindung“ gibt Einblick in den uralten Siedlungsraum, in seine Kunst, Kultur und Kulinarik.

Unterhaltsames bietet Michaela Frühstück mit ihrem Roman „Teta Jelka überfährt ein Huhn Hendl“. Kinderbuchautor Heinz Janisch lässt ein Mädchen den Wind in ihre Tasche stecken – was dann passiert, erfahren kleine Leseratten in „Nella und der Wind“.

Im Herbst wurde auch noch ein großartiges Werk zur Volkskultur neu aufgelegt: In „Bäuerliche Bauten im Südburgenland“ hat der vor 15 Jahren verstorbene Franz Simon Bauernhäuser akribisch aufgezeichnet und damit ein wertvolles Stück Heimatgeschichte geliefert.

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BURGENLÄNDISCHE WIRTSCHAFT

November 2012


Armlehnenversteller, Relaxstellung und Vorziehbetten ausgestattet sind“, sagt Kommerzialrat Herbert M. Putz, Ausschussvorsitzender der Berufsgruppe Einrichtungsfachhandel in der Wirtschaftskammer. Beim Kauf eines Sofas sollten Sie auf zeitlose Farben wie braun, beige oder schwarz achten. Mit Pölstern in den Trendfarben geben Sie Ihrem Sofa stets ein neues Aussehen und Ihrem Heim einen neuen Look.

Gemütlich platziert In den Mittelpunkt des häuslichen Zusammenkommens rückt das Sofa. Hier tollen die Kinder, hier sitzt man leger zusammen, plaudert oder sieht sich gemeinsam einen Film an. Die Einsatzmöglichkeiten von Polstermöbeln sind vielfältig – so wie ihre Gestaltung. „Der Trend geht zu schlichten, geradlinigen Modellen, die mit vielen Funktionen wie zum Beispiel

Entspannung daheim Trendforscher meinen die Strömung darin begründet, dass gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten das Bedürfnis nach einem Rückzugsort groß ist. Zuhause ist der Ort, wo man sich sicher und geborgen fühlt, wo man so sein kann, wie man ist. Und so fließt der wohlverdiente Lohn in das Wohnglück und es heißt, mehr denn je: „My home ist my castle“.

Fotos: topdesignshop.de, Archiv

Wiesengrün bis hin zu edlen Aquatönen. All diese Farben lassen sich prima zum immer aktuellen Weiß kombinieren. Aber auch Möbel und Accessoires aus natürlichen Materialen wie Holz und Schafwolle sind Dauerbrenner“, erklärt Michaela Koch, ObmannStellvertreterin der Sparte Baustoff-, Eisen-, Hartwaren- und Holzhandel, die in Eisenstadt auch ein Geschäft für Dekoration und Tischkultur betreibt.

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WIRTSCHAFT

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Gut beworben „Vor allem auch bei KMU spielen wir unsere Stärken in Kreativität, Flexibilität und Preis/Leistung ideal aus.“ Thomas Klepits Creative Director von ideas4you

G

ute Werbung macht aus einer Glatze einen glänzenden Kopf“, erklärt Thomas Klepits, Creative Director und Miteigentümer von ideas4you. Und man mag es ihm glauben, denn die kleine, aber feine Agentur entwickelte sich in den letzten Jahren zu einem Unternehmen, von dessen kreativer Arbeit mittlerweile über 100 Kunden profitieren. Obwohl hauptsächlich in Ostösterreich tätig, ist ideas4you stolz

auf seine internationalen Kunden, was auch Preise bei europäischen DesignWettbewerben, etwa für Logos für SONY Deutschland und andere Unternehmen, unterstreichen. Die Referenzliste kann sich ebenfalls sehen lassen: Mehr und mehr renommierte Unternehmen vertrauen der Flexibilität der Agentur und schätzen die rasche Umsetzung aller Werbemaßnahmen. „Full Service“ lautet demnach

eines der Erfolgsrezepte. ideas4you bietet dem Kunden alles an – von der Image-/Markenanalyse über Konzepte, Werbegrafik und Homepage-Design bis hin zum optimalen, effizienten Social NetworkMarketing. Egal, welche Branche und welches Budget zur Verfügung steht. Und nicht selten wird direkt vor Ort beim Kunden konzipiert und gemeinsam umgesetzt. www.ideas4you.at

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KREATIV „Wann ist Werbung gut? Wenn sie Kunden bringt!“, lautet das Credo der heimischen Werbeagentur ideas4you – und der Erfolg gibt ihr recht.

Business News

19. Internationalen Fachwettbewerb 2012 für Fleisch- und Wurstwaren in Wels hat die Fleischerei Brunner GmbH aus Minihof-Liebau überaus erfolgreich abgeschnitten. Mit Gold wurden die Debreziner, Krainer und Knacker bewertet, die „Wiener“ mit Silber. Im Bild: Seniorchef Alois Brunner und seiner Gattin Renate

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MOSCHENDORF Der

Getränkeabfüller und Getränkehändler Windisch feierte sein 100-Jahr-Betriebsjubiläum. Mittlerweile ist mit Anton Windisch junior bereits die vierte Generation im Familienbetrieb. Im Bild: Anton Windisch senior mit Gattin Helga, Alfred Fischer, Andrea Windisch, Stefan Balaskovics und Anton Windisch

BURGENLÄNDISCHE WIRTSCHAFT

OBERÖSTERREICH 

OBERWART Die

Woschitz Engineering ZT GmbH mit Hauptsitz in Eisenstadt ist seit 2006 mit einem Filialbüro in Oberwart vertreten. Kürzlich wurden neue Büroräumlichkeiten eröffnet.

Marcel Jagerhofer (links) aus Deutsch Kaltenbrunn vom Lehrbetrieb Strobl GmbH erreicht beim Bundeslehrlingswettbewerb der Spengler in AigenVogl­hub den hervorragenden zweiten Platz und damit die Silbermedaille. Er musste sich nur Armin Frauscher vom Lehrbetrieb Johannes Anker aus Tirol geschlagen geben. November 2012

Fotos: WKB, ZVG

MINIHOF-LIEBAU Beim


Gewinnspiel Fotos: Kreativ Consulting, Dr. Ellen Ledermüller-Reiner

KALENDER Der Jungwinzerinnen-Kalender wurde bereits zum zehnten Mal aufgelegt. Drei Exemplare der Ausgabe 2013 gibt es jetzt zu gewinnen.

D

er JungwinzerinnenKalender feiert ein Jubiläum. Das Druckwerk wurde bereits zum zehnten Mal aufgelegt. „Der Kalender soll burgenländische, niederösterreichische, steirische und Wiener Weinbaubetriebe einem breiten Publikum bekannt machen“,

November 2012 

so Initiatorin Ellen Ledermüller. „Er unterstützt auf sympathische, moderne Weise die Vermarktung der heimischen Weine.“ Der Kalender ist mittlerweile zu einem Sammlerstück geworden. Die Redaktion der Burgenländischen Wirtschaft verlost drei Exemplare des

Jungwinzerinnen-Kalenders 2013. Wer an der Verlosung teilnehmen möchte, schickt bis spätestens 7. Dezember eine E-Mail an redaktion@wkbgld.at mit dem Kennwort „Kalender“. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich verständigt.

BURGENLÄNDISCHE WIRTSCHAFT

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Erfolgsgeschichte PREISVERLEIHUNG Als Preis zur Förderung von Forschung und Entwicklung wurde der Innovationspreis ins Leben gerufen. 2012 gab es so viele Einreichungen wie nie zuvor. Der Sieg ging an die Firma Tridonic in Jennersdorf.

D

ie innovativsten Unternehmen des Landes wurden mit dem von Wirtschaftskammer Burgenland und WiBAG initiierten „Burgenländischen Innovationspreis 2012“ ausgezeichnet. Die neun Preisträger spiegeln die Vielfalt der burgenländischen Wirtschaft wider. Eine Expertenjury kürte die Preisträger unter den Gesichtspunkten Innovationsgedanke, Nutzen für

Fliesen Feinsteinzeug Mosaike Glassteine Kunstharzfliesen Verblendsteine

Anwender, Auswirkungen auf den Markt sowie Unternehmenserfolg, volkswirtschaftliche Effekte und Auswirkungen auf die ökologische Umwelt. Innovative Unternehmen Zum Gesamtsieger unter allen Einreichungen wurde die Tridonic Jennersdorf mit der hocheffizienten LED-Lichtquelle „Nano – Sonne aus dem Burgenland“ gekürt. Ihre neu

entwickelte Produktfamilie „SLE“ für den Einsatz als Lichtquelle in Leuchten zeichtet sich durch höchtste Energieeffizienz (bis zu 145 lm/W) aus. Das Preisgeld über 5.000 Euro wurde in diesem Jahr von der Bank Burgenland zur Verfügung gestellt. „Wir freuen uns über den Preis, der Betrag wird natürlich wieder in Forschung und Entwicklung investiert“, so

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November 2012


der Innovation Innovationen aus Burgenland: Die Preisträger des Jahres 2012 Foto: Kriszanits

Tridonic-Geschäftsführer Franz Zerobin die Übergabe. Nominierungen für den Staatspreis Tridonic nimmt, so wie Herz Energietechnik und

November 2012 

Invaris Informationstechnologie, am diesjährigen Staatspreis Innovation in Wien teil. In den Kategorien Sonderpreis Econovius wurde das Bauunternehmen Ing. Andreas Waha, für den

Sonderpreis Verena wurde Sonnenerde – Gerald Dunst Kulturerden nominiert.

BURGENLÄNDISCHE WIRTSCHAFT

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Nominiert waren: ARGE Energiekompass, Stegersbach Aviation Academy Austria, Neusiedl am See Bäckerei Gansfuß, Eberau Bauunternehmung Ing. Andreas Waha Gesellschaft m.b.H., St. Margarethen Benczak GmbH, Gols Braun Lockenhaus GmbH, Lockenhaus Contain Dry AG, Güssing Crafty Studios Game Development GmbH, Pöttsching easyTherm Infrarot Wärmesysteme GmbH, Eisenstadt Energiekreis Haller KG, Markt Allhau Fuhrmannfass e.U., Donnerskirchen Gesundheitslounge, Eisenstadt HERZ Energietechnik GmbH, Pinkafeld Hotel Nationalpark GmbH , Illmitz IB Schneemann, Stegersbach INVARIS Informationssysteme GmbH, Eisenstadt IP.NETCOM Vertriebs- und Consutling GmbH, Mattersburg IR&C, Großhöflein KOSCHI Management- und Organiationsberatung, Trausdorf a. d. W. Landhofmühle Minihof Liebau, Minihof-Liebau Leier Baustoffe Holding GmbH, Horitschon Maier‘s Kuschelhotel, Loipersdorf bei Fürstenfeld Martin Hörmann, Stinatz MED TRUST Handelsges.m.b.H., Marz Mona Oberwart Produktions GmbH, Oberwart Neudoerfler Office Systems GmbH, Neudörfl Novum publishing gmbh, Neckenmarkt Puchas Plus Stegersbach, Stegersbach Rawk media Christian Eggenberger, Siegendorf Remedia Homöopathie GmbH, Eisenstadt rmDATA GmbH, Pinkafeld Schlacher GmbH, Wolfau Seewinkler Eierteigwaren, Pamhagen Sonnenerde – Gerald Dunst Kulturerden GmbH, Riedlingsdorf T & G Automatische Datenverarbeitung GmbH, Großpetersdorf Tridonic Jennersdorf GmbH, Jennersdorf UTB Laser und Vermessungstechnik GmbH, Oberwart WAGNER Maschinenbau GmbH, Neuhaus am Klausenbach Weinkultur- und Vermarktungs GmbH, Neusiedl am See Wolf Nudeln GmbH, Güssing YC Media GmbH, Eisenstadt

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Innovationspreis der PREISTRÄGER Unter den 41 Nominierten nahmen neun glückliche Gewinner bei der Verleihung des Innovationspreises ihre Trophäen in Empfang. Den mit 5.000 Euro dotierten Hauptpreis, gesponsert von der Bank Burgenland, holte die Tridonic Jennersdorf GmbH ins Südburgenland.

Direktor Gerhard Nyul übergab dem Gewinner im Namen der Bank Burgenland den Hauptpreis.

Kategorie Großunternehmen Franz Zerobin, Geschäftsführer der Tridonic Jennersdorf GmbH, freute sich über den ersten Platz in dieser Kategorie sowie über den Hauptpreis.

Den zweiten Preis in der Kategorie Großunternehmen konnte Morteza Fesharaki, Geschäftsführer von Herz Energietechnik GmbH, nach Pinkafeld holen.

BURGENLÄNDISCHE WIRTSCHAFT

Für die Entwicklung von besonderen Bugholzmöbeln erhielt Braun Lockenhaus GmbH-Geschäftsführer Jochen Joachims den 3. Platz. November 2012


WiBAG in Bildern Kategorie KMU

Kategorie Tourismus

Bauunternehmer Andreas Waha siegte in dieser Kategorie. Beim Staatspreis Innovation in Wien ist er für den Sonderpreis Econovius nominiert.

Für ihr neu gestaltetes Nationalparkhotel Illmitz bekam das Ehepaar Sattler den ersten Preis in der Kategorie Tourismus überreicht.

Der Prokurist von INVARIS Informationssysteme GmbH, Franz Guszich – im Bild mit BIC-Innovationsmanager Michael Sedlak – holte den 2. Platz nach Eisenstadt.

Momente zum Wohlfühlen vermittelt das Maier’s Kuschelhotel in Loipersdorf. Restaurantleiter Manfred Gölles und Direktorin Tanja Pucher freuten sich über Platz 2.

DIESES PROJEKT WIRD VOM EUROPÄISCHEN FONDS FÜR REGIONALENTWICKLUNG, VOM BUND UND LAND BURGENLAND KOFINANZIERT.

Die Gerald Dunst Kulturerden GmbH wurde mit dem 3. Platz ausgezeichnet. Tags zuvor erhielt Gerald Dunst den österreichischen Klimaschutzpreis. November 2012 

Die Landhofmühle Minihof Liebau ist eine Oase der Entspannung im südlichen Burgenland. Franz Fartek machte mit seinem Naturidyll den 3. Platz. BURGENLÄNDISCHE WIRTSCHAFT

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Mehr Infos zum Projekt


MENSCHEN + MÄRKTE

Geballte Energie ÖKOLOGIE UND SERVICE Bei der „Energie Burgenland“ erwarten die Kunden individuelle Energielösungen, Kombi-Produkte und eine neue Energy Bonuswelt.

D

„Energieversorgung ist Vertrauenssache, das haben die Jahre nach der Liberalisierung gezeigt“, erklären die Vorstände Michael Gerbavsits und Alois Ecker unisono.

urch den Zusammenschluss von BEWAG und BEGAS ist ein schlagkräftiges und konkurrenzfähiges Unternehmen entstanden. „Wir stellen die Kundinnen und Kunden ins Zentrum unseres Handelns“, erklärt Michael Gerbavsits, Vorstandssprecher der Energie Burgenland, die Philosophie des neuen Unternehmens. Energie Burgenland steht für drei Ziele, die den neuen Energiedienstleister

unverwechselbar machen. „Wir wollen Österreichs Vorreiter bei Ökostrom bleiben und unsere Position noch ausbauen, Nummer eins beim Kundenservice werden und als der Motor für das Burgenland fungieren“, so Gerbavsits.

und Burgenländer verlässlich mit sauberer Energie versorgt, zu einem fairen Preis und bei optimalem Service“, sind sich Michael Gerbavsits und sein Vorstandskollege Alois Ecker einig.

Burgenländischer Leitbetrieb „Wir haben einen Energiedienstleister geschaffen, der die nächsten Jahrzehnte die Burgenländerinnen

Offensivkurs im Ökostrombereich Im Bereich der Windstrom-Produktion behält der burgenländische Leitbetrieb auch national die Nase vorne. Gerbavsits:

MARKT  ALLHAU Der

WINTEN  In den Eberauer

GAAS Tischlermeister

loppauer.at

wonderful-nature.at/spirit

GÜSSING Das Café im

Einkaufszentrum CityCenter in Güssing hat eine neue Pächterin. Anita Sütö hat das Lokal vor kurzem übernommen. Ihr Lokal ist beliebter Treffpunkt für alle Besucher des Einkaufszentrums und der verlängerte Warteraum für den Frisörsalon in der Nachbarschaft. Im Bild: Wolfgang Ivancsics, Anita Sütö und Thomas Novoszel

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„Tag des Kachelofens“ wurde im Betrieb von Hafnermeister Günter Loppauer in Markt Allhau zum Anlass genommen, um auch das 25-Jahr-Betriebsjubiläum zu feiern. Im Bild: Günter Loppauer mit der Ehrenurkunde der Wirtschaftskammer, Gattin Gabi, Bürgermeister Hermann Pferschy

BURGENLÄNDISCHE WIRTSCHAFT

Ortsteil Winten zog es den gebürtigen Steirer Paul Lorenz. Er ist Erwachsenenbildner, Outdoor-Trainer, Leiter einer Werbeagentur und national und international sehr erfolgreich im Bogenschießen, das er auch in seine Seminare einbaut. Im Bild: Alfred Ranftl, Paul Lorenz mit Gattin Iris, Werner Strobl

Stefan Mattis startete 1977 mit seinem Tischlereibetrieb. Das im Ortszentrum von Gaas befindliche Tischlereiunternehmen verfügt über eine breite Kundenschicht aus dem Osten Österreichs und dem Wiener Raum und ist seit Jahrzehnten sehr erfolgreich. Im Bild: Stefan Mattis mit Gattin Cornelia November 2012

Fotos: WKB, ZVG

Business News


Energie Burgenland setzt auch neue Standards beim Kundenservice. Vorstandsdirektor Ecker: „Egal ob Strom oder Erdgas, durch die Fusion gibt es in Zukunft für den Kunden einen einzigen Ansprechpartner – und das in acht Kundencentern im ganzen Burgenland.“ Das Beste aus beiden Servicewelten wird zusammengeführt, um so dem Kunden maßgeschneiderte Lösungen anzubieten.

Ecker: „Wir liefern nicht bloß Strom und Erdgas, sondern individuelle Energielösungen. Wir arbeiten an einem Kombiprodukt für Strom- und Erdgaskunden und überlegen eine Ausweitung der Energy Bonuswelt auf den Erdgasbereich.“ So könnte der 24-Stunden-Pannendienst dann auch im Gasbereich für Versorgungssicherheit rund um die Uhr sorgen.

Fakten Energie Burgenland beschäftigt rund 850 Mitarbeiter und betreut über 200.000 Kundenanlagen im Land. Die im Burgenland ausgelöste Bruttowertschöpfung lag (laut IHSStudie) in den beiden vergangenen Geschäftsjahren bei rund 100 Millionen Euro, mit steigender Tendenz. Der Beschäftigungseffekt liegt im laufenden Geschäftsjahr im Burgenland bei 1.200 Arbeitsplätzen.

www.energieburgenland.at

Business News

Foto: ZVG

ALUTECH TSCHIRK  Seit

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Foto: ZVG – WERBUNG –

„Bisher haben wir rund 300 Millionen Euro in den Ausbau der Windenergie investiert. Wir sind so Österreichs größter Windstromproduzent geworden und haben das Burgenland zu einer Öko-Musterregion gemacht. Nun nehmen wir noch einmal rund 450 Millionen Euro in die Hand. Unser Ziel ist es nicht nur das Burgenland mit Ökostrom zu versorgen, sondern Stromexporteur zu werden.“

November 2012 

fast 50 Jahren beschäftigt sich die Firma Alutech Tschirk mit der Produktion und dem Vertrieb von hochwertigen Aluminiumprofilsystemen. Unter der Leitung von Richard Tschirk hat das Familienunternehmen aus Neudörfl in Burgenland heute eine dominierende Rolle am Markt erreicht und gehört zu den TopLeitbetrieben Österreichs. Mit einem breiten Produktsortiment an verschiedensten Profilsystemen und jahrelangem ProduktKnow-how bietet das Unternehmen den Kunden ein Höchstmaß an Service und Produktberatung in allen Bereichen.

Das technologische Wissen, das Streben nach höchster Qualität und die Kompetenz von mittlerweile 60 Mitarbeitern sind die Grundpfeiler, auf die das Unternehmen erfolgreich baut. Alutech Tschirk betreut Kunden aus den verschiedensten Bereichen, vom einzelnen Privatkunden bis zum Objektbau in ganz Österreich und über die Grenzen hinaus. Bei den Austrian Leading Companies konnte Alutech Tschirk heuer in zwei wichtigen Punkten den ausgezeichneten dritten Platz erreichen: Beste Bonität (KSVRating) und Nachhaltigkeit (PWC Umfrage). www.alutech.at

BURGENLÄNDISCHE WIRTSCHAFT

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Hotel Larimar enuss, Luxus, Wellness – das alles und noch viel mehr bietet das exklusive Hotel & Spa Larimar in Stegersbach. Mit verschiedensten Packages lädt das Haus zu Kennenlerntagen ebenso ein wie zu romantischen Wochenenden, Thermenaufenthalten in der hoteleigenen Larimar-Therme mit Saunawelt und mehr. Gourmet-Abenteuer mit kulinarischen Highlights aus der mit der Grünen Haube ausgezeichneten

Gourmet- und Vitalküche sind ebenfalls im Programm. Neben Luxus und Exklusivität legt das Larimar aber großes Augenmerk auf Umwelt und Nachhaltigkeit: „Grundlage für unser Tun und Handeln im Hotel Larimar ist das Bekenntnis zum sparsamen Umgang mit den natürlichen Ressourcen und zum nachhaltigen Schutz unserer Umwelt. Dieser Gedanke wurde beim Bau des Hotels 2006/2007

berücksichtigt und wird auch im täglichen Betrieb gelebt.“ Kein Event könnte besser zur Philosophie des Larimar passen als der Kongress Zeitenwende 2012, zu dem das Hotel von 6. bis 9. Dezember einlädt. Das Larimar bietet dazu zahlreiche Packages, die nicht nur den Kongress, sondern auch das einmalige Ambiente der Familientherme beinhalten (Mehr Infos auf Seite 20). www.larimarhotel.at

Ayurveda mit den indischen Meistern Im Hotel & Spa Larimar****S in Stegersbach entspannen Sie bei wohltuenden Behandlungen der Ayurveda Meister aus dem südindischen Kerala. Bereits zum fünften Mal unterstützen ein Ayurveda-Arzt und 2 Therapeuten das kompetente Larimar Spa Team, um Ihnen die ayurvedischen Lebensphilosophien und Lebensweisen näher zu bringen. Ayurveda zum Kennenlernen • • • •

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BURGENLÄNDISCHE WIRTSCHAFT

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NACHHALTIGKEIT Das exklusive Hotel & Spa Larimar ****S in Stegersbach vewöhnt in einem weitgehend aus natürlichen Materialien gebauten Haus.


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INTERVIEW In Zeiten des Konsumwahns ist Sparen wichtiger denn je. Burgenländische Wirtschaft sprach mit Hans-Peter Rucker über modernes Sparen. Burgenländische Wirtschaft (BW): Wofür wird heutzutage eigentlich noch gespart? Hans-Peter Rucker: Laut einer aktuellen IMASStudie, die wir beauftragt haben, sparen neun von zehn Burgenländer, um einen Notgroschen zu haben. Und das ist gut und wichtig. Man will einfach etwas Geld, das jederzeit leicht verfügbar ist, auf die Seite legen. Konkret empfehlen wir, etwa drei Netto-Monatsgehälter täglich fällig

am Sparbuch zu haben, um für die Notfälle des Alltags gerüstet zu sein: Wenn die Waschmaschine kaputt wird oder das Auto repariert werden muss. BW: Ist das Sparbuch überhaupt noch zeitgemäß? Rucker: Wir haben vor rund 200 Jahren das Sparbuch erfunden. Jetzt ist es Zeit, das Sparbuch ins 21. Jahrhundert zu heben. Deshalb haben wir als erste Bank die Smartphones aller Kunden zu Sparbüchern

werden lassen. Mit der neuen Impulsspar App kann jeder per Knopfdruck von unterwegs Geld auf sein Sparbuch legen. Man legt sich einfach ein Sparziel an und spart dann bei jeder sich bietenden Gelegenheit einen kleinen Betrag dafür. Die App kann man für Android und iPhone jederzeit downloaden, einfach nach „Impulssparen“ suchen.

Hans-Peter Rucker, Landesdirektor der Erste Bank für das Burgenland, setzt auf zeitgemäße Sparformen wie die Impulsspar App.

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BURGENLÄNDISCHE WIRTSCHAFT


MENSCHEN + MÄRKTE

Nachfolge Fotos: WKB

ERFOLG Viele Jungunternehmer erkennen die Vorteile, einen angestammten Betrieb mit all seinen Kunden zu übernehmen. Hier einige Beispiele.

MINIHOF-LIEBAU Die

Traditionsbäckerei Arnold Steinmetz hat einen neuen Besitzer. Die LP Lawine Pannon GmbH hat das kontinuierlich gewachsene Unternehmen mit Kaffeehaus, Bäckerei, Konditorei und Gasthaus an den

beiden Standorten Minihof Liebau und Jennersdorf erworben. Anlässlich der Eröffnung stellte Inhaber Zoltan Dömeny sein Team vor. Die Regionalstelle der Wirtschaftskammer Jennersdorf gratulierte zur Übernahme.

PUNITZ  Die idyllische

Lage von Punitz in der Großgemeinde Tobaj haben sich Lydia Necasova und Michaela Schmid ausgesucht, um hier gemeinsam einen Reitstall zu betreiben. pferdeparadiesog.at

ROHR  Franz Peischl hat

mit seiner Gattin Erna fast 30 Jahre das Gasthaus Peischl in der Moorgemeinde Rohr geführt. Jetzt hat Tochter Doris die Geschäfte übernommen. Im Bild: Franz, Erna, Doris Peischl mit Wolfgang Ivancsics

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BURGENLÄNDISCHE WIRTSCHAFT

Warten auf die Bescherung stellt für die Kinder oft eine Geduldsprobe dar. Speziell die Eltern und Großeltern fragen sich am 24. Dezember immer, wie sie die Kinder ablenken und in den letzten Stunden beschäftigen könnten. Alle Cineplexx-Kinos österreichweit haben am 24. Dezember geöffnet und bieten so ein optimales, weihnachtliches Rahmenprogramm für die Familie. Bereits um die Mittagszeit starten die ersten Vorstellungen. Gezeigt werden nicht nur Weihnachtsfilme wie „Niko 2 – Kleines Rentier, großer Held“ und „Die Hüter des Lichts“, sondern auch andere Familienfilme

Ein Filmtipp für den 24. Dezember: Niko 2 in allen Cineplexx Kinos.

wie „Ralph reicht’s“, „Sammy’s Abenteuer 2“ und „Life Of Pi: Schiffbruch mit Tiger“. Die Stimmung ist dabei ganz speziell und die Kinder dürfen sich auch heuer über eine kleine süße Überraschung freuen. www.cineplexx.at

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Über Barrieren sprechen NETZWERK Welche Rolle Gesundheit im Handel spielt, wurde beim dritten Pannonischen Handelstag in der Wirtschaftskammer in Eisenstadt erörtert.

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ahlreiche Unternehmer waren der Einladung der Wirtschaftskammer Burgenland gefolgt, sich im Rahmen der Veranstaltung über aktuelle Themen zu informieren und anschließend in gemütlicher Atmosphäre auszutauschen. Barrierefrei einkaufen In seinem Vortrag über „Barrierefreies Shoppen“ erörterte Klaus D. Tolliner die Chancen, die sich dem Handel bei entsprechender Adaptierung ihrer Geschäfte bieten, schließlich seien rund 40 Prozent der Österreicher beeinträchtigt. Alleine für das Burgenland hieße das, dass rund 114.150 Menschen von einer barrierearmen Gestaltung profitieren würden. Teilweise haben sich einzelne Geschäfte, etwa Supermärkte, schon auf die besonderen Bedürfnisse eingestellt. Um beeinträchtigten Personen den Einkauf zu erleichtern und hier einen zufriedenen Kunden zu erhalten, kommt es aber auch auf die Sensibilität des Verkaufspersonals an.

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Barrieren beim Einkaufen können jeden treffen – seien es Eltern, die mit Kinderwägen unterwegs sind, jemand der temporär mit Krücken geht, ältere Menschen, die auf Gehhilfen angewiesen sind oder Menschen, die körperlich beeinträchtigt sind. Ausgebrannt Einem anderen aktuellen Thema, das ebenso jeden betreffen kann, widmete sich Martin Nehrer in seinem Vortrag. Er zeigte das Zusammenspiel zwischen physischer und psychischer Verfassung auf – um schließlich bei einem Krankheitsbild unserer Zeit zu landen: „Burnout“. Der Mediziner führt das vermehrte Auftreten der Krankheit auf die schwindende Grenze zwischen Beruf und Freizeit zurück, auf ein ständiges Erreichbarsein, auf die moblien Möglichkeiten und nicht zuletzt auf einen akuten Bewegungsmangel – den der bekannte Verhaltensforscher Konrad Lorenz bereits vor 60 Jahren mit dem

Begriff „Verhausschweinung“ bezeichnete. Dabei, so der Allgemein- und Sportmediziner, hänge die Leistungsfähigkeit von Bewegung ab, schließlich gelte Fitness als Vorbeugung gegen schnelle Ermüdung. Wodurch diese erreicht werden kann? Durch drei bis fünf Stunden moderates Training pro Woche. Im Anschluss an die Expertenvorträge gab Kaberettist Herbert Steinböck einen Einblick in seine Sicht der Dinge. Mit einem großen Augenzwinkern und einem kräftigen Training für die Lachmuskeln – schließlich gehört auch das zum Wohlbefinden dazu.

Jürgen Rathmanner, Martin Nehrer, Kommerzialrat Harald Zink, Herbert Steinböck, Klaus D. Tolliner und Vizepräsident Kommerzialrat Stefan Balaskovics sprachen im Rahmen des Pannonischen Handelstages über die Chancen des Handels. Foto: WKB

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MENSCHEN + MÄRKTE

Business News

EISENSTADT Belezza

heißt der neue Frisiersalon von Brigitte Rauter am Oberberg. Präsident Honorarkonsul Peter Nemeth gratulierte der Unternehmerin (Bildmitte) zur gelungenen Geschäftseröffnung. Sie hat den ehemaligen Salon 5th Avenue übernommen, umfassend renoviert und gerade rechtzeitig zur Ballsaison eröffnet. Geöffnet ist der Salon Dienstag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr und am Samstag von 8 bis 12 Uhr. Im Bild: Peter Nemeth mit Claudia Kokas, Brigitte Rauter, Jacqueline Cserkits und Csaba Barki

SALZBURG Ramona

Heiszler von der Bauwelt Koch belegte beim internationalen Bundeslehrlingswettbewerb der Sparte Handel in Salzburg den vierten Rang von 18 Teilnehmern aus Österreich, der Schweiz und Bayern. Im Bild: Ramona Heiszler mit ihren stolzen Eltern

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