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Servicemagazin der Wirtschaftskammer tschaftskammer Burgenland 

Ausgabe Ausgabe 9 · September 3 · März 2018

P.b.b. – Absender: Wirtschaftskammer Burgenland, Robert-Graf-Platz 1, 7000 Eisenstadt

Foto: iStockphotos

Betriebsübernahme:

Rechtzeitig darauf schauen + Bezirk-Special

Wer folgt wem und wie nach? Experten beraten zu Arbeitsrecht, Betriebsanlagenrecht, Förderungen, Steuern und Sozialversicherung, Wirtschaftsrecht, Erbrecht, Schenkung und Übergabe. OBERWART Donnerstag, 13. September, 16 Uhr, WK-Regionalstelle Oberwart, Raimundgasse 36, 7400 Oberwart

EISENSTADT Donnerstag, 11. Oktober, 16 Uhr, Wirtschaftskammer Eisenstadt, Festsaal, Robert-Graf-Platz 1, 7000 Eisenstadt

Jennersdorf: Wirtschaftsregion mit Aufschwung ab Seite 15

dorf s r e n Jen n Bezirk Ei or sich v s te l lt


Präsident direkt Foto: WKB, Emmerich Mädl

Peter Nemeth

Export: Der Wein ist überall

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ieser Tage besuchte Michael Otter, Leiter der Außenwirtschaft Austria, das Burgenland. Burgenland und Export – wie passt das zusammen? Am ehesten dann, wenn man an Wein denkt. Aber wer denkt an Burgenlands Exporte, wenn es um Schalungstafeln oder Spielwaren geht? Kaum jemand. Dabei werden zum Beispiel Schalungstafeln nach Kolumbien und Spielwaren in den Irak exportiert. Den vorher erwähnten burgenländischen Wein gibt es – Gott sei Dank – sowieso an fast jeder Ecke der Welt.

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ährlich werden Waren im Wert von mehr als zwei Milliarden Euro aus dem Burgenland in die ganze Welt geliefert. Betrachtet man die einzelnen Warengruppen, so sind bei der Ein- und Ausfuhr elektrische Maschinen sowie Kunststoffe die Exportschlager des Burgenlandes. Auf Platz drei folgen bei der Einfuhr Maschinen und mechanische Geräte, bei der Ausfuhr Ölsamen (Raps, Sonnenblumen etc.). s in den Themen , die un hen vergangenen Woc ha t ben medial begleite

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er Export ist ein Garant für Arbeitsplätze und Wohlstand. Die burgenländischen Unternehmen haben sich mit ihren Produkten im Ausland einen guten Ruf aufgebaut. 80 Prozent der Exporte werden von Klein- und Mittelbetrieben getätigt. Gerade diese können mit ihrem Angebot in Nischenmärkten international gut mithalten. Und nicht nur das – der Export aus dem Burgenland wächst sensationell: Gemessen an den derzeitigen Wachstumsraten, gehört das Burgenland – neben Oberösterreich und Wien – mit einem Plus von 9,5 Prozent zu den Top Drei der Exportländer Österreichs.

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ber was nützt das alles, wenn man ein florierendes Unternehmen hat und es keiner übernehmen will? Oder es gibt einen potenziellen Nachfolger, jedoch weiß man nicht, wie man die Übernahme am besten organisiert und juristisch beziehungsweise steuerlich abwickelt. Für all diese Fragen gibt es die Veranstaltung „Wer folgt wem und wie nach?“ der Wirtschaftskammer, die am 13. September in Oberwart und am 11. Oktober in Eisenstadt stattfindet. Alle Infos und Anmeldung unter: ruth.ecker@wkbgld.at oder T 05 90 907-2113.

Nr. 9 · September 2018 

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DRAUFGSCHAUT

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Betriebs­übernehmer gesucht GENERATIONEN­ WECHSEL Übernehmen statt Neugründen – eine gute Alternative! Wer mit einem bereits bestehenden und auf dem Markt eingeführten Unternehmen durchstartet, hat bei richtiger Planung und Vorbereitung viele Vorteile.

Wichtige Fragen für den Übergeber! ■■ Habe ich eine realistische

Vorstellung vom Wert und vom Potenzial meines Betriebs? ■■ Zu welchem Zeitpunkt bin ich zur Übergabe bereit (zum Beispiel pensionsversicherungsrechtliche Aspekte)? ■■ Welche Informationen kann/will ich geben (öffentlich beziehungsweise einem konkreten Interessenten)? 4

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estehender Kundenstock, erfahrene Mitarbeiter, bewährtes Geschäftsmodell – in manchen Branchen ist die Betriebsnachfolge oft klüger als die Neugründung eines Unternehmens. Jährlich geben rund 200 Unternehmer im Burgenland ihren Betrieb an einen Nachfolger ab. Übergabe ist kein Alltagsgeschäft Die Betriebsübergabe hat viele Vorteile. Sie ist mehr als ein betriebswirtschaftlicher Vorgang, bei dem es steuerliche und rechtliche Fragen zu klären gilt. Sie ist ein komplexer Prozess und eine emotionale Herausforderung. Betriebsübernehmer und Betriebsübergeber nehmen dabei unterschiedliche Rollen und damit auch andere Sichtweisen ein. Neben steuerlichen, rechtlichen und finanzierungstechnischen Elementen ist eine strukturierte Vorgehensweise des Übergabeprozesses ein wesentlicher Erfoglsfaktor. Das Gründerservice der Wirtschaftskammer Burgenland unterstützt Betriebsübergeber und Betriebsübernehmer bei Planung und Durchführung verschiedenster Übergabeprozesse. Plattform für Jung­ unternehmer und Betriebsübergeber Wichtige Erfolgsfaktoren für erfolgreiche Übergaben von Betrieben sind deren professionelle Vorbereitung und Umsetzung. Nicht immer ist ein Betriebsnachfolger in der eigenen Familie zu finden. Die

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Nachfolgebörse der Wirtschaftskammer ist eine Plattform, um Betriebe und Geschäftsräume anzubieten. Auch dient sie Jungunternehmern, auf der Suche nach einem erfolgreichen Betrieb fündig zu werden. „Das Gründerservice ist deshalb die erste Adresse

für alle Gründer, Nachfolger und Übergeber. Unsere Fachleute stehen mit umfassender Information und kompetenter Beratung in allen Phasen der Übergabe zur Seite“, so Natascha Kummer, Betriebsnachfolgeexpertin der Wirtschaftskammer Burgenland. Nr. 9 · September 2018


Wichtige Fragen für den Übernehmer! ■■ Erfülle ich die rechtlichen

Voraussetzungen für die Übernahme des Betriebes (Befähigungsnachweis etc.)? ■■ Verfüge ich über die nötige Berufs- oder Branchenerfahrung? ■■ Wie sehen meine finanziellen Voraussetzungen aus (Eigenkapital, finanzielle Verpflichtungen…)? ■■ Welche Förderungen kann ich in Anspruch nehmen (Nachfolgebonus, Ausbildungsförderungen für Befähigungsnachweis und andere notwendige Kenntnisse etc.)? ■■ Welche anderen finanziellen und organisatorischen Hilfestellungen kann ich bekommen (Gründerservice, Fachorganisation, Wirtschaftskammerorganisation)? ■■ Wie sieht mein Zeithorizont aus? ■■ Wie gut kenne ich das zu übernehmende Unternehmen? ■■ Welches Potenzial steckt in dem Unternehmen? ■■ Welche Vorstellungen habe ich von der Weiterführung des Betriebs? ■■ Wie kann ich die Haftung aus bestehenden Verbindlichkeiten ausschließen? ■■ Kann ich es mir leisten, die bestehenden Dienstnehmer weiter zu beschäftigen (gesetzliche Verpflichtung)? ■■ Wie hoch ist der Kaufpreis? ■■ Wie wird das Unternehmen übertragen? Veranstaltungsreihe in Oberwart und Eisenstadt Die Wirtschaftskammer hat sich dem Thema „Betriebsübergabe“ verstärkt angenommen. So werden in wöchentlichen Steuersprechtagen Übergeber Nr. 9 · September 2018 

und Nachfolger in Einzelberatungen bei ihren Vorhaben unterstützt. Am Donnerstag, 13. September, findet in der Wirtschaftskammer-Regionalstelle Oberwart eine Informationsveranstaltung zu Betriebsnachfolge und -aufgabe statt, ebenso am

Donnerstag, 11. Oktober, in der Wirtschaftskammer Burgenland in Eisenstadt. Dabei informieren Experten der Wirtschaftskammer, ein Steuerberater und ein Notar über die damit verbundenen Prozesse, Stolpersteine und Lösungsmöglichkeiten.

+ Informationen Kompetenz-Center Recht und Service Robert-Graf-Platz 1 7000 Eisenstadt wkbgld@wkbgld.at T 05 90 907-2000 wko.at/bgld

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KOMMENTAR

Wer folgt wem und wie nach? Dr. Johann Gneist, Gneist Consulting Team

Haben Sie einen Business-Plan? Gestalten Sie Ihre Zukunft aktiv oder reagieren Sie nur? Darf ich vorstellen: Ihr Unternehmensberater. Sie brauchen keinen? Dann muss ich Ihnen die Frage stellen, ob Sie auch ohne Ruder segeln können? Ein zeitlang sicher. Aber ans Ziel werden Sie wahrscheinlich nicht kommen. Wohl eher in Seenot. Der Unternehmensberater ist für ein Unternehmen wie das Ruder für ein Segelboot: Beides benötigt das jeweilige Andere, um optimal zu funktionieren.

Rudern können viele. Aber auch steuern? Unternehmensberater sind Spezialisten auf ihrem Gebiet. Sie sollten dort gerufen werden, wo das eigene Know-How für eine bestimmte Herausforderung nicht ausreicht. Denn schließlich können nur die wenigsten von uns alles. Speziell in wirtschaftlich ungewissen Zeiten kann der Weitblick, den Sie mit Unterstützung Ihres Unternehmensberaters erlangen, oft über Sein oder Nichtsein entscheiden. Wir bei GCT sind ein Team von fast 70 Spezialisten auf allen betriebswirtschaftlichen und steuerlichen Gebieten. Keiner kann alles. Aber im Team können wir ziemlich viel. Geben Sie das Ruder nicht aus der Hand. Aber lassen Sie uns helfen zu steuern.

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ei der Übergabe oder der Übernahme eines Betriebs gibt es für beide Seiten viel zu bedenken. Auch eine Betriebsaufgabe muss gut geplant und vorbereitet werden, damit es nicht zu unangenehmen Überraschungen kommt. Eine frühzeitige und lückenlose Planung erhöht die Chance auf eine erfolgreiche Betriebsübergabe oder Betriebsaufgabe. Bei diesen Veranstaltungen informieren ein Steuerberater, ein Notar sowie Experten der

Wirtschaftskammer über steuerliche Auswirkungen und Optimierungsmöglichkeiten bei einer Betriebsübergabe, über das, was aus Sicht des Übernehmers zu beachten ist, sowie über Arbeitsrecht, Betriebsanlagenrecht, Wirtschaftsrecht und Erbrecht. In Einzelgesprächen können alle Fragen zu Arbeitsrecht, Betriebsanlagenrecht, Förderungen, Steuern und Sozialversicherung, Wirtschaftsrecht, Erbrecht, Schenkung und Übergabe geklärt werden.

Wer folgt wem und wie nach?

Experten beraten zu Arbeitsrecht, Betriebsanlagenrecht, Förderungen, Steuern und Sozialversicherung, Wirtschaftsrecht, Erbrecht, Schenkung und Übergabe. OBERWART Donnerstag, 13. September, 16 Uhr, WK-Regionalstelle Oberwart, Raimundgasse 36, 7400 Oberwart

EISENSTADT Donnerstag, 11. Oktober, 16 Uhr, Wirtschaftskammer Eisenstadt, Festsaal, Robert-Graf-Platz 1, 7000 Eisenstadt

Anmeldung unter: ruth.ecker@wkbgld.at oder T 05 909 07-2113 Nr. 9 · September 2018

Foto: Robert Kneschke -stock.adobe.com

Der „Steuermann“ macht den Unterschied

NACHFOLGE Eine Betriebsübergabe beziehungsweise eine Betriebsaufgabe muss rechtzeitig und gut vorbereitet werden. Wie eine Betriebsübergabe gut gelingt und eine Betriebsaufgabe ohne Überraschungen erfolgen kann, zeigt die Wirtschaftskammer Burgenland gemeinsam mit der Notariatskammer.


Gesund durch den Arbeitstag FÖRDERUNG BetriebsFitService verhilft burgenländischen Betrieben mit 1 bis 30 Beschäftigten zu einer gesünderen Zukunft.

Foto: WKB

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esunde Mitarbeiter sind leistungsfähiger und haben auf lange Sicht eine höhere Motivation. Für die burgenländischen Unternehmen ist das eine Win-win-Situation. Die Wirtschaftskammer Burgenland unterstützt deshalb das

Kooperationsprojekt „BetriebsFitService“ der Sportunion Burgenland mit BGKK, SVA und AUVA und bietet für burgenländische Betriebe mit 1 bis 30 Beschäftigten ein umfangreiches betriebliches Gesundheitsförderungsprogramm an. Die beiden neuen Projektkoordinatoren Kristina Töltl und Georg Dorfer freuen sich auf großes Interesse der burgenländischen Unternehmen. „Gemeinsam mit unserer Unterstützung wollen wir für mehr Gesundheit

Der Amarok.

– aufbauend auf den vier Säulen Bewegung, Ernährung, psychische Gesundheit und Verhältnisse – im Betrieb sorgen“, erklären sie. Neben der kostenlosen Projektbegleitung stehen Betrieben umfangreiche Fördermöglichkeiten zur Verfügung. Bisher haben im Burgenland mehr als 30 Unternehmen erfolgreich am Projekt „BetriebsFitService“ teilgenommen, weitere sollen für eine gesunde Zukunft folgen. www.betriebsfitservice.at

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WK-Präsident Peter Nemeth begrüßt das Projekt „BetriebsFitservice“ mit den Projektkoordinatoren Kristina Töltl und Georg Dorfer.

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Der Amarok verfügt über einen kraftvollen V6-TDI-Motor mit 550 Nm. Außerdem bietet er den zuschaltbaren oder permanenten Allradantrieb 4MOTION mit Offroad-ABS und die breiteste Ladefläche seiner Klasse.

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BEZAHLTE ANZEIGE

Die hohe Kunst der Betriebsübergabe NACHFOLGE Kaum eine andere Phase im Lebenszyklus eines Unternehmens stellt eine ähnliche Herausforderung dar wie die Übergabe des Betriebs. Umso wichtiger sind deshalb die richtige Beratung und die Unterstützung durch einen Experten.

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tudien zeigen, dass in den nächsten Jahren zahlreiche Betriebsübergaben bevorstehen. Laut Wirtschaftskammer stehen in den nächsten rund 10 Jahren in irgendeiner Form 56.000 Firmen vor der Übergabe. Das sind immerhin 28 Prozent der Betriebe der gewerblichen Wirtschaft mit 400.000 Arbeitsplätzen. Längst nicht jedes Familienunternehmen wird innerhalb der Familie weitergegeben. Und geschätzt nur rund einem Drittel

aller Nachfolger gelingt die kontinuierliche Fortführung eines übernommenen Unternehmens. Konflikte und Hürden Kaum eine andere Phase im Lebenszyklus eines Unternehmens stellt eine ähnliche He­ rausforderung dar wie die Übergabe des Betriebs an eine neue Führung und/oder neue Eigentümer – egal, ob der Wechsel innerhalb der Familie an nahe Angehörige oder an fremde Personen beziehungsweise

Unternehmer erfolgt. Auffassungs- und Interessenskonflikte sowie emotionale Hürden erschweren die ohnehin bedeutenden betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Herausforderungen weiter. Beratung und Unterstützung Um die beste Lösung für beide Seiten zu erzielen, sollten gerade in der Phase der Unternehmensübergabe jedenfalls Beratung und Unterstützung externer Berater in Anspruch

Auf Übernehmerseite sind insbesondere folgende Themen zu beachten: ■■ Persönliche und fachliche Voraussetzungen ■■ Professionalität in der Unternehmensfüh-

rung

■■ Unternehmensbezogene Fragestellungen

wie ganzheitliche Unternehmensanalyse hinsichtlich Strategie, Personal und Organisation



■■ Technische Ausstattung ■■ Finanzierung ■■ Marktsituation und -aussichten ■■ Rechtsform- und Steueroptimierung ■■ Haftungsfragen ■■ Bonität und Rating ■■ Planung einer Due-Diligence-Prüfung

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genommen werden. Damit können potenzielle Konflikte frühzeitig entschärft werden und die Fülle rechtlicher, wirtschaftlicher und steuerlicher Fragen wird professionell abgearbeitet.

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Planung und Zeit Die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Übergabe ist, rechtzeitig zu planen und sich genügend Zeit für die Vorbereitung zu nehmen. Nur dann können die zahlreichen Aspekte und Detailarbeiten einer

erfolgreichen Übergabe ausreichend bedacht und die notwendigen Schritte rechtzeitig gesetzt werden. Chancen und Zukunft Richtig geplant, ist eine Unternehmensübergabe kein Risiko,

sondern bietet Chancen zur Fortführung des Betriebs in eine wirtschaftlich erfolgreiche Zukunft. Und in der Regel liegt auch dem Übergeber sehr viel daran, dass „sein“ Unternehmen noch recht lange und erfolgreich weiter besteht.

Dr. Johann Gneist ist Steuer- und Unternehmensberater. Er hat schon zahlreiche Betriebsübergaben begleitet und weiß daher aus langjähriger Erfahrung: „Sorg fältige Planung und Vorbereitung sind bei Betriebsübergaben von enor­ mer Wichtigkeit. Neben den wirtschaftlichen Parametern ist vor allem entscheidend, dass der Alteigentümer rechtzeitig loslassen kann und der Übernehmer zum richtigen Zeitpunkt in seine Fußstapfen tritt.“

Auf Übergeberseite sind insbesondere folgende Themen zu beachten: ■■ Übergabeform (entgeltlich, unentgeltlich, gegen Rente) ■■ Zivilrechtliche Fragen der Haftung ■■ Steuerliche Optimierung (Rechtsform) ■■ Optimale Vorbereitung des Betriebs aus strategischer,

organisatorischer, betriebswirtschaftlicher, finanzieller und technischer Sicht ■■ Pension, Eigenvorsorge ■■ Fragen des Erbrechts ■■ Frühzeitige operative Einbindung des Nachfolgers Nr. 9 · September 2018 

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Das Burgenland ist CHANCEN Die Außenwirtschaft spielt für den Erfolg österreichischer Unternehmen auf internationalen Märkten eine wesentliche Rolle. Als Internationalisierungs- und Innovationsagentur versteht sich die Außenwirtschaft Austria mit ihrem weltweiten Netzwerk auch als internationaler Trendscout bzw. Wissensimporteur für neue Geschäftsmodelle, neuartige Vertriebswege, innovative Bildungskonzepte und Technologietrends. Zufrieden. Michael Otter und Präsident Peter Nemeth sind stolz auf die Exportdaten aus dem Burgenland.

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emessen an den derzeitigen Wachstumsraten, gehört das Burgenland – neben Oberösterreich und Wien – mit einem Plus von 9,5 Prozent zu den Top Drei der Exportländer Österreichs. Die Außenwirtschaftsorganisation der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) ist der verlängerte Arm der österreichischen Wirtschaft im Ausland. „Wir helfen mit unseren Services bei den ersten Schritten über die Grenzen, bei der Geschäftspartnersuche, bei der Projektabwicklung und bei der Lösung rechtlicher Probleme“, erklärt Michael Otter, Leiter der Außenwirtschaft Austria, während seines Besuches im Burgenland. Präsident Peter Nemeth dazu: „Der Export ist ein Garant für Arbeitsplätze und Wohlstand. Die burgenländischen Unternehmen haben sich mit ihren

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Produkten im Ausland einen guten Ruf aufgebaut. 80 Prozent der Exporte werden von Klein- und Mittelbetrieben getätigt. Gerade diese können mit ihrem Angebot in Nischenmärkten international gut mithalten.“ Jährlich werden Waren im Wert von mehr als 2 Milliarden Euro vom Burgenland in die ganze Welt geliefert. So werden zum Beispiel Schalungstafeln nach Kolumbien, Wein nach Syrien und Spielwaren in den Irak exportiert. Maschinen gefragt Die Wirtschaftskammer Burgenland unterstützt Unternehmer mit einem vielfältigen Service- und Beratungsangebot. Darüber hinaus stehen Betrieben die Angebote der Außenwirtschaftsorganisation der Wirtschaftskammer zur

Verfügung. Die Außenwirtschaft Austria ist mit mehr als 100 Stützpunkten in über 70 Ländern die führende Internationalisierungs- und Innovationsagentur der österreichischen Wirtschaft. Für alle Bundesländer ist Deutschland der wichtigste Handelspartner. Im Burgenland liegt Ungarn auf dem zweiten Platz der Import- und Exportländer. Auf Platz drei ist China bei den Importdestinationen und die Russische Föderation bei den Exporten. Betrachtet man die Warengruppen, so sind bei der Ein- und Ausfuhr elektrische Maschinen sowie Kunststoffe die Exportschlager des Burgenlandes. Auf Platz drei folgen bei der Einfuhr Maschinen und mechanische Geräte sowie bei der Ausfuhr Ölsamen (Raps, Sonnenblumen etc.). 200 Milliarden Euro Knapp 200 Milliarden Euro beträgt der Wert der Produkte und Dienstleistungen, die Österreichs Unternehmen im vergangenen Jahr exportiert haben. Dieses All-Time-High zeigt, wie wichtig der Erfolg auf internationalen Märkten für die heimischen Unternehmen und die ganze Volkswirtschaft ist. Dafür, dass immer mehr Betriebe ihre Auslandschancen nützen können, setzt sich die Außenwirtschaft Austria unermüdlich ein. „Wir sind für Österreichs Unternehmen da. Als Außenwirtschaftsorganisation der Wirtschaftskammer sind wir der Nr. 9 · September 2018


überall verlängerte Arm unserer Wirtschaft im Ausland. Egal, ob Export, Import, Auslandsinvestitionen, Länderinformationen, internationale Branchenentwicklungen oder Innovationen – ihre Fachleute liefern die Kontakte und die Informationen, die den Unterschied im internationalen Wettbewerb ausmachen. „Wir beraten nicht nur, wir begleiten sie auch bei der Umsetzung von Projekten. Unsere große Stärke ist unsere Nähe zu den Unternehmen“, ergänzt Otter. Und so verfügen auch heimische KMU dank der Außenwirtschaft Austria über ein engagiertes Netzwerk von „Vertriebsbüros“ in aller Welt.

Innovationen nutzen Mit ihrem Leistungsspektrum ist die Außenwirtschaft Austria heute das Gesicht und die Stimme der österreichischen Exportwirtschaft sowie des Standorts Österreich im Ausland. Sie hilft mit ihrem weltweiten Netz, allen heimischen Firmen eine Brücke in die Welt zu schlagen. Ein Teil des umfangreichen Serviceangebots der Außenwirtschaft Austria ist auch die Umsetzung der erfolgreichen Internationalisierungsoffensive, einer Förderinitiative des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort und der Wirtschaftskammer. „Das Volumen für die Umsetzung der

Exportoffensive go-international beläuft sich von 2015 bis 2019 auf insgesamt 56 Millionen Euro“, erklärt Otter. Für die Außenwirtschaft Austria sind derzeit rund 800 Mitarbeiter weltweit aktiv. Michael Otter ist seit 1998 in ihr tätig und war unter anderem österreichischer Wirtschaftsdelegierter in Abu Dhabi, New York, Seoul und Tokio. Als Leiter der Außenwirtschaft Austria beweist er eindrucksvoll, wie sich die Wirtschaftskammer im Interesse ihrer Mitglieder grenzenlos weiterentwickeln kann. Mehr zu Michael Otter und seinen Aufgaben auf der nächsten Seite.

„Die Außenwirtschaft ist eine ausgezeichnete Organisation, die wir immer wieder sehr gerne nutzen. Ein Beispiel: Der ÄgyptenExperte der Außenhandelsstelle ist aktiv auf uns zu gekommen und hat uns über Absatzmöglichkeiten und Kontaktpartner vor Ort aufgeklärt, ich bin begeistert.“ Bernd Berghofer Austria Petfood

„Die Außenhandelsstelle hilft uns sehr, vor allem bei Formularen und Zöllen für unsere Winzer. Über Wein finden wir in jedem Land gute Ansprechpartner. Heimischer Wein ist auch Türöffner für viele Unternehmen im Ausland. Das schätzt die Außenwirtschaft Austria an uns.“ Christian Zechmeister Wein Burgenland

Fotos: WKB

„Gerade in unserer Branche gibt es sehr viele Vorschriften, vor allem in Hinsicht auf Gefahrengut, Entflammbarkeit. Oft werden in Ländern zum Beispiel bei der Abfallbehandlung Dinge verlangt, die mit den Voraussetzungen vor Ort gar nicht erfüllbar sind. Aber mit den Netzwerken wurden da und dort Lösungen gefunden.“ Besuch bei Seal Maker. Christoph Schnitter, Michael Otter, Harald Schermann, Rainer Ribing, Ewald Hombauer und Peter Wrann (v.l.) besuchten Johann und Christina Glocknitzer. Nr. 9 · September 2018 

Alfred Fuchs Polychem


„ Bedingungsloses Bekenntnis zu Qualität und Service“ Burgenlands Wirtschaft: Was ist die Stärke der Außenwirt­ schaft Austria? Michael Otter: Unsere Diversität und der unermüdliche Einsatz unserer Teams! Wir haben 800 Mitarbeiter, die 70 Sprachen sprechen. Unsere Mitarbeiter beherrschen in jeder Hinsicht die Sprachen unserer Unternehmen, sie kennen die Kultur vor Ort. Das ist unsere große Stärke. Wenn man bei Veranstaltungen in Österreich oder auch vor Ort dabei ist und sieht, mit welchem Herzblut sich unsere Teams für österreichische Unternehmen einsetzen, dann spürt man die Stärke der Außenwirtschaft ganz besonders. Denn das, auch im internationalen Geschäft noch immer zählt, sind die Menschen und deren Engagement.

BW: Was macht die Außenwirt­ schaft Austria eigentlich? Otter: Die Außenwirtschaft Austria ist DER verlässliche Lösungsanbieter in allen Belangen der Internationalisierung. Sie unterstützt Österreichs Exportwirtschaft mit einem umfangreichen Leistungsprogramm in den Bereichen Wissen, Plattformen und Partner und steht Unternehmen bei ihren Internationalisierungsschritten und als internationaler Trendscout mit Rat und Tat zur Seite. Wir haben uns von der Exportförderorganisation zur Innovationsagentur weiterentwickelt, damit heimische Unternehmen am Puls der Zeit bleiben, aber auch zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit auf dem Heimmarkt.

BW: Was muss man können, um in der Außenwirtschaft Austria mitzuarbeiten? Otter: Neben Sprachkenntnissen ist vor allem die Weltoffenheit entscheidend. Man muss Freude daran haben, Kontakte zu pflegen, neue Chancen zu erkennen und gemeinsam mit Unternehmen Projekte umzusetzen. Und wir erwarten uns bedingungsloses Bekenntnis zu Qualität und Service. Wir sind Dienstleister. Diese Einstellung müssen unsere Kundinnen und Kunden jeden Tag aufs Neue spüren. Unser Service ist ihr Nutzen. Dann ist man für die Außenwirtschaft Austria ideal. Denn gute Partner sind im Auslandsgeschäft fast genauso wichtig wie gute Produkte.

Foto: WKO/VogueSpot.at

ENGAGIERT Seit dem Vorjahr hat die Außenwirtschaft Austria der Wirtschaftskammer Österreich mit Michael Otter einen neuen Leiter. Nach Stationen als österreichischer Wirtschaftsdelegierter in Abu Dhabi, New York, Seoul und Tokio baute er zuletzt als stellvertretender Abteilungsleiter die Innovationsagentur in der Außenwirtschaft auf.

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+ Informationen Foto: tech_studio - stock.adobe.com

Fachgruppentagungen sind Sitzungen für alle Mitglieder der jeweiligen Fachgruppe. Mehr Informationen über Tagesordnung, Inhalte etc. erfahren Sie unter: 05 90 907-2000 oder wkbgld@wkbgld.at

Fachgruppentagungen Fachgruppentagung des Landesgremiums des Direktvertriebes Fr., 14. 9. 2018, 16.30 Uhr, Sporthotel Kurz, Oberpullendorf Fachgruppentagung des Fahrzeughandels Mo., 17. 9. 2018, 15 Uhr, Wirtschaftskammer Burgenland, Eisenstadt Fachgruppentagung der Landesinnung der Friseure Mo., 17. 9. 2018, 10 – 15 Uhr, Beerenhof, Wiesen Fachgruppentagung der Landesinnung der Fahrzeugtechnik Mo., 17. 9. 2018, 15 Uhr, Wirtschaftskammer Burgenland, Eisenstadt Fachgruppentagung des Landesgremiums des Versand-, Internet- und allgemeinen Handels Di., 18. 9. 2018, 18 Uhr, Wirtschaftskammer Burgenland, Eisenstadt Fachgruppentagung des Landesgremiums des Baustoff-, Eisen-, Hartwaren- und Holzhandels Mi., 19. 9. 2018, 14 Uhr, Wirtschaftskammer Burgenland, Eisenstadt Fachgruppentagung des Landesgremiums des Markt-, Straßenund Wanderhandels Fr., 21. 9. 2018, 15 Uhr, Landgasthof Faymann, Dörfl Fachgruppentagung des Landesgremiums des Maschinen- und Technologiehandels Mo., 24. 9. 2018, 15 Uhr, Wirtschaftskammer-Regionalstelle Oberwart

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Fachgruppentagung des Landesgremiums des Elektro- und Einrichtungsfachhandels Di., 25. 9. 2018, 17.30 Uhr, Restaurant Müllner, Marz

Fachgruppentagung der Landesinnung der Rauchfangkehrer Do., 27. 9. 2018, 14 – 16 Uhr, Wirtschaftskammer Burgenland, Eisenstadt

Fachgruppentagung der Landesinnung der Elektro-, Gebäude-, Alarm- und Kommunikationstechniker Di., 25. 9. 2018, 17.30 Uhr, Restaurant Müllner, Marz

Fachgruppentagung der Versicherungsmakler und Berater in Versicherungs­ angelegenheiten Mo., 1. 10. 2018, 15 – 17 Uhr, Wirtschaftskammer Burgenland, Eisenstadt

Fachgruppentagung des Landesgremiums des Papier- und Spielwarenhandels Mi., 26. 9. 2018, 11 Uhr, Wirtschaftskammer Burgenland, Eisenstadt Fachgruppentagung der Landesinnung der Mode und Bekleidungstechnik Mi., 26. 9. 2018, 14 Uhr, Gasthof Ohr, Eisenstadt Fachgruppentagung der Immobilien- und Vermögenstreuhänder Mi., 26. 9. 2018, 15 Uhr, Wirtschaftskammer Burgenland, Eisenstadt Fachgruppentagung des Landesgremiums der Versicherungsagenten Mi., 26. 9. 2018, 16.30 Uhr, Wirtschaftskammer-Regionalstelle Oberwart Fachgruppentagung der Personenberatung und Personen­betreuung Mi., 26. 9. 2018, 16.30 Uhr, Wirtschaftskammer Burgenland, Eisenstadt Fachgruppentagung der Landesinnung der Mechatroniker Mi., 26. 9. 2018, 17 – 19 Uhr, Gasthof Krail, Oberpullendorf

Fachgruppentagung der Landesinnung der Chemischen Gewerbe und der Denkmal-, Fassadenund Gebäudereiniger Di., 2. 10. 2018, 16.30 Uhr, Wirtschaftskammer Burgenland, Eisenstadt Fachgruppentagung der Garagen- , Tankstellen- und Serviceunternehmungen Mi., 3. 10. 2018, 16 – 18 Uhr, Restaurant-Tankstelle Loibl, Piringsdorf Fachgruppentagung der Ingenieurbüros Do., 4. 10. 2018, 15 – 18, Wirtschaftskammer Burgenland, Eisenstadt Fachgruppentagung der Landesinnung der Lebensmittelgewerbe Do., 4. 10. 2018, 15.30 Uhr, Bischof Nudeln & Teigwaren­ erzeugung, Ollersdorf Fachgruppentagung der Landesinnung der Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure Fr., 5. 10. 2018, 15.30 Uhr, Restaurant Grenadier, Forchtenstein

Fachgruppentagung der Landesinnung der Tischler und Holz­ gestalter Fr., 5. 10. 2018, 16 Uhr, „Das Eisenberg“, St. Martin an der Raab Fachgruppentagung der Autobus-, Luftfahrt- und Schifffahrtunternehmungen Mo., 8. 10. 2018, 16 – 18 Uhr, Wirtschaftskammer Burgenland, Eisenstadt Fachgruppentagung des Landesgremiums des Handels mit Mode und Freizeitartikeln Mo., 8. 10. 2018, 18 Uhr, Wirtschaftskammer Burgenland, Eisenstadt Fachgruppentagung der Landesinnung Bau Di., 9. 10. 2018, 16 Uhr, Wirtschaftskammer Burgenland, Eisenstadt Fachgruppentagung der Beförderungsgewerbe mit Personenkraftwagen Di., 9. 10. 2018, 17 – 19 Uhr, Wirtschaftskammer-Regional­ stelle, Oberwart Fachgruppentagung der Landesinnung der Sanitär-, Heizungsund Lüftungstechniker Di., 9. 10. 2018, 16 – 18 Uhr, Sporthotel Kurz, Oberpullendorf Fachgruppentagung der gewerblichen Dienstleister Mi., 10. 10. 2018, 16.30 Uhr, Wirtschaftskammer Burgenland, Eisenstadt

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Datenschutz: Verfahren eingestellt D

ie Vorgeschichte: Ein bekanntes burgenländisches Lokal wirbt, wie tausende andere Unternehmer auch, per Newsletter und Aussendungen für seine Spezialitätenwochen und Ähnliches. In der Folge bekam der Unternehmer aus dem Bezirk Eisenstadt ein Schreiben eines Kunden, der ihn darauf

Die Wirtschaftskammer kündigt an auch weiterhin für ihre Unternehmer zu kämpfen

aufmerksam machte, dass dieser Newsletter ohne seine Zustimmung zugesendet wurde. Gleichzeitig forderte er – quasi als Entschädigung – 300 Euro vom überraschten Unternehmer. Andernfalls bringe er die Angelegenheit gemäß DSGVO zu Anzeige und dann fiele die Strafe deutlich höher aus, wurde gedroht. Der unbescholtene Unternehmer wandte sich an die Wirtschaftskammer Burgenland. Diese ging mit der Sache vor Gericht. Franz Perner, Geschäftsführer der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft dazu:„Wir freuen uns, nun zu hören, dass das Verfahren von der Behörde eingestellt wurde.“ Zuletzt gab es auch etliche Unstimmigkeiten mit einem „Datenschutzgenerator“ und den daraus resultierenden Rechtsstreitigkeiten. Die Wirtschaftskammer kündigt an, auch

weiterhin für ihre Unternehmer zu kämpfen. „Unseriöse Personen entwickeln immer wieder Geschäftsmodelle, mit denen sie versuchen, Unternehmer einzuschüchtern und von ihnen Geld zu lukrieren. Wir von der Wirtschaftskammer Burgenland werden das nicht zulassen, jeden einzelnen Fall aufs Genaueste prüfen und unseren Unternehmern helfen, damit sie nicht in die Datenschutzfalle tappen“, erklärt WK-Präsident Peter Nemeth. „Und wenn notwendig, scheuen wir auch künftig nicht den Gang vor die Gerichte, um unseren Mitgliedsbetrieben zu ihrem Recht zu verhelfen“, so Nemeth ergänzend. Betroffene Unternehmer können sich direkt an die Wirtschaftskammer Burgenland wenden: T 05 90 907-2000 oder wkbgld@wkbgld.at

Foto: iStock – simpson33

ERFOLG Die DatenschutzGrundverordnung (DSGVO) treibt seltsame Blüten: Gewiefte Personen entdecken in Zeiten der Verunsicherung ein Geschäftsmodell. Diesem wurde nun vom Gericht ein Riegel vorgeschoben.

ACHTUNG Zurzeit erhalten viele burgenländische Unternehmer eine E-Mail von Internet Domain Services Austria (IDSA). Sie sollen 197,50 Euro an sie zahlen, damit Dritte keine WebsiteDomain registrieren können, die ihrer ähnelt.

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erade in den Sommermonaten erhalten burgenländische Unternehmen vermehrt unerwünschte E-Mails mit unseriösem oder gar kriminellem Hintergrund. Ein konkreter Fall ist die Post von IDSA: Ein Dritter wolle sich eine ähnliche Internet-Domain wie jene des Unternehmens sichern. Gegen die Zahlung von 197,50 Euro würde die IDSA

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dies verhindern, so ihr Angebot. Aber: Es handelt sich um betrügerische E-Mails. Die Rechtsexperten der Wirtschaftskammer Burgenland haben bereits den Schutzverband gegen unlauteren Wettbewerb auf diesen Fall angesetzt und raten zur Vorsicht. „Ignorieren Sie diese E-Mail und bezahlen Sie auf keinen Fall die geforderte Gebühr“, warnt Karin Berger

Foto: iStock – Anja W.

Betrügerische E-Mails im Umlauf!

vom Kompetenz-Center Recht und Service der Wirtschaftskammer Burgenland. Nr. 9 · September 2018


Foto: Stadtgemeinde Jennersdorf/Michael Schmidt

Servicemagazin der

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orf d s r e Jennn Bezirk Ei or s ic h v stellt

Wirtschaftsregion mit Aufschwung JENNERSDORF Der Bezirk im Landessüden freut sich über einen deutlichen Rückgang bei den Arbeitslosenzahlen. Warum man im Bezirk über Straßenbauarbeiten glücklich ist, lesen Sie auf den folgenden Seiten.

Das Team der Regionalstelle Interview Obmann Josef Kropf Veranstaltungen & Events Was tut sich im Bezirk?


JENNERSDORF

Warum es schön ist, dass die Uhren langsamer ticken TOP Im Bezirk Jennersdorf werden jährlich fast 150 Lehrlinge ausgebildet. Er hat 169 Tourismusbetriebe mit fast 150.000 Übernachtungen. Was den Bezirk neben sinkenden Arbeitslosenzahlen besonders macht, erklärt Regionalstellenobmann Josef Kropf.

Burgenlands Wirtschaft (BW): Was macht den Bezirk Jen­ nersdorf so lebenswert? Josef Kropf: Jennersdorf als südlichster Bezirk des Burgenlandes grenzt im Osten an Ungarn und im Süden an Slowenien. Landschaftlich lockt der Bezirk mit seinen sanften Hügeln und Wäldern sowie dem Naturpark Raab, der eingebettet zwischen der Lafnitz, der slowenischen Grenze und der prägenden Aulandschaft der Raab ein einzigartiges Ökosystem bildet. Man spürt, dass die Uhren hier noch langsamer ticken. Die Menschen leben hier noch mit einer gewissen Gelassenheit, fernab vom Stress und der Hektik der Großstädte. BW: Der Bezirk ist wie auch an­ dere im ländlichen Raum von Abwanderung bedroht, wie kann man dem entgegenwirken? Kropf: Die Problematik der Abwanderung ist im Bezirk bestens bekannt. Sowohl Gemeinden als

auch die Wirtschaft leiden sehr darunter. Die Schaffung von Arbeitsplätzen quer durch alle Branchen und leistbarem Wohnraum, vor allem für junge Menschen sind wesentliche Faktoren um die Abwanderung zu stoppen, da gerade dies häufig Beweggründe für einen Wegzug darstellen. Weiters ist der Ausbau der Gesundheitsversorgung sowie der Schul- und Bildungszentren zu forcieren, um auch im ländlichen Raum eine bestmögliche Infrastruktur zu garantieren. BW: Welche Rolle spielt der Tou­ rismus im Bezirk? Kropf: Der Tourismus spielt eine sehr wichtige Rolle und schafft zahlreiche Arbeitsplätze. Jennersdorf als zweite Thermenhauptstadt profitiert einerseits von der unmittelbaren Nähe zur Therme Loipersdorf die jedes Jahr tausende Gäste anlockt. Thermengäste nutzen während ihres Aufenthaltes auch die Zeit um die Region rund um Jennersdorf zu erkunden. Abseits der Therme punktet die Region mit Kultur, Kulinarik und Sportmöglichkeiten. Am Schloss Tabor werden mit Jópera jedes Jahr weltberühmte Opern aufgeführt, die Kulturfans aus ganz Österreich anlocken. Kulinarisch punkten unsere Wirte mit regionalen Schmankerln und ausgezeichneten Weinen

bei den Gästen. Sehr beliebt ist das Uhudlerviertel in Eltendorf. Am Hochkogel können inmitten idyllischer Weingärten und Kellerstöckl verschiedene Uhudlerspezialitäten verkostet werden. BW: Der Bezirk Jennersdorf ver­ zeichnet den größten Rückgang bei den Arbeitslosenzahlen, trotz­ dem finden viele Arbeitgeber zu wenig Fachkräfte und Lehrlinge... Kropf: Der Rückgang der Arbeitslosenzahlen ist ein sehr großer Erfolg und da möchte ich allen Beteiligten herzlichen Dank aussprechen. Der Bezirk Jennersdorf ist beim Arbeitslosenrückgang Spitzenreiter im Burgenland. Das ist eine gute Entwicklung, die wir von der Wirtschaftskammer sehr begrüßen. Auf der anderen Seite hören wir vermehrt von Schwierigkeiten der Unternehmer, Fachkräfte und Lehrlinge zu finden. Um wieder mehr qualifizierte Fachkräfte zu haben muss man schon bei der Lehrlingsausbildung ansetzen. Die Lehre ist in den vergangenen Jahren leider in Verruf geraten. Hier ist auch die Politik gefragt, die Wichtigkeit der Lehrlingsausbildung hervorzuheben. Auf Bezirksebene gibt es bereits erste erfolgreiche Kooperationen zwischen Schulen und Betrieben, diese bekommen die Möglichkeit Lehrberufe direkt in der

Schule vorzustellen und diese den Jugendlichen schmackhaft zu machen. Ein Umdenken muss aber auch bei den Eltern stattfinden, diese müssen die Lehre wieder als wertvolle große Chance für ihre Kinder wahrnehmen. BW: Ein großes Thema ist der Bau der S7, die der Region wirt­ schaftlichen Aufschwung bringen soll. Kropf: Der Bau der S7 ist in den vergangenen Jahrzehnten ein leidiges Thema für alle geworden. Wo keine entsprechenden Verkehrsverbindungen vorhanden sind, sind auch keine oder vorsichtig ausgedrückt wenig Betriebe vorzufinden. Der nun begonnene Bau der S7 stellt für den Bezirk eine neue großartige Chance dar sich als Wirtschaftsstandort zu profilieren und wird die Ansiedlung von Betrieben forcieren. Dem sehe ich mit großer Freude entgegen. Nicht zu vergessen ist auch die Entlastung der Bevölkerung in den Gemeinden und Dörfern im Lafnitztal. Mit großem Weitblick haben die Gemeinden entlang der S7 bereits vor Jahren Gründe für die Ansiedlung von Betrieben vorbereitet. Ich bin überzeugt, dass mit der Fertigstellung der S7 ein wirtschaftlicher Aufschwung im Bezirk startet.

Demnächst im Bezirk Jennersdorf Grenzenlos Wandern Geführte Wanderung in Österreich und Ungarn

Naturpark Raab-Örség-Goričko Mittwoch, 19. September und Mittwoch, 10. Oktober 2018 16 BURGENLANDS

Vernissage „Der Nachthimmel über Jennersdorf“ Freitag, 21. September, 18 Uhr Dorfgalerie des Künstlerdorf Neumarkt, Hauptstraße 43, 8380 Neumarkt an der Raab

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„Wenzelmarkt“ Krämermarkt im Stadtzentrum Jennersdorf

Sonntag, 30. September, ab 7 Uhr Stadtzentrum, Hauptstraße, Kirchenstraße Nr. 9 · September 2018

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Die Regionalstelle

Regionalstellenausschuss Regionalstellenobmann Josef Kropf Mitglieder Reinhard Deutsch Georg Heuberger Matthias Mirth Andreas Wagner Stefan Wiener Frau in der Wirtschaft Sonja Wagner Junge Wirtschaft Maximilian Poten Regionalstellenleiterin Katharina Bagdy

Foto: WKB

+ Informationen

Im Bezirk im Einsatz. Manuela Brunner (l.) und Regionalstellenleiterin Katharina Bagdy mit Regionalstellenobmann Josef Kropf

Regionalstelle Jennersdorf Raxer Straße 13 8380 Jennersdorf Telefon: 05 90 907-2670 E-Mail: jennersdorf@wkbgld.at wko.at/bgld/je

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21.08.18 13:16 TSCHAFT 17


Eine Region mit JENNER S D OR F

TOLLE LEIS TUNG Im Be zirk Jennersdorf leben mehr a ls 17.0 0 0 Menschen. N eben 793 Gew erbeu n d H a n d we rksbetrieben fallen auch 169 To urismusbetr iebe mit fast 150.0 0 0 Übernachtu ngen auf. 101 Info rmations- un d Consultingu nternehmen , 43 Transport firmen und 15 Industriebetr iebe sind eb enfalls im Bezirk be heimatet. Zu d em bilden dort d erzeit 54 Leh rbetriebe 142 Lehrling e aus. Und d er Wir tschaftss tandort Jenn ersdorf wächst weit er: 2017 wurd en 123 Unternehme n gegründet.

149.683en

Über nachtung

Bezirk Jennersdorf

17.117

234 km²

Einwohner Quellen: WKB/Statistik Fotos: iStock, Stadtgemeinde Jennersdorf

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12 Gemeinden

83 Mio. Euro

38 Mio. Euro

Kaufkraftvolu men Kaufkr afteigenbindu ng

Aufschwung 123 neue Unte r

im Ja

hr 2017

nehmen

829 Ein-P er Unter sonennehmen 1.256 Unter ne insges hmen amt 7.001 unse lbst Besch ständig äf tigte

Branchen Gewerbe- un d Handwerksbet riebe … 793 Handel suntern ehmen … 292 Tourismusbet riebe … 169 InformationsConsultingun und ternehmen … 101 Tr anspor tunte rnehmen … 4 3 Industriebetri ebe … 15 Banken und Ve rsicherungen …7 Nr. 9 · September 2018 

54 Lehrbetrie be bilden 142 L ehrlinge aus

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Betriebsbesuch. WKDirektor Rainer Ribing (r.) und das Regionalstellenteam Josef Kropf und Katharina Bagdy (l.) besuchten kürzlich Gabriel und Thomas Braun.

INNOVATIV Thomas und Gabriel Braun aus Rudersdorf sind da, wenn es brennt – mit innovativen Produkten für Feuerwehren sind die beiden Jungunternehmer äußerst erfolgreich.

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igentlich stieg Thomas Braun im Alter von zarten fünf Jahren mehr oder weniger in die Berufswelt ein: „Damals ging ich zur Jungfeuerwehr und wusste, was ich werden will.“ Bevor es mit dem Geschäftsleben richtig losging, hatte der mittlerweile 24 Jahre „alte“ Unternehmer noch die Pflichtschule und die HTL Fürstenfeld zu absolvieren. 2015 löste er dann seinen Gewerbeschein und baute eine Zeitmessanlage für Feuerwehren. Weltmeister-Technik Mit der ersten Zeitmessanlage wurden die amtierenden Weltmeister gecoacht. „Das Frauenteam der Feuerwehr Rudersdorf-Berg wollte sein Training optimieren. Es trat an mich heran und fragte, ob ich eine Zeitmessanlage bauen könne“, so Braun. Gesagt, getan. Der Rest ist Geschichte. Die Damen wurden Weltmeister. So sei auch die Philosphie des Unternehmens, erklärt Braun. Man will nicht an dem Satz „Das war schon immer so“ festhängen und geht neue Wege im Feuerwehrwesen. Was mit einer Zeitmessanlage begonnen hatte, wurde mit der Erneuerung bestehender Fahrzeuge fortgesetzt: „Das waren oft auch Kleinigkeiten, zum Beispiel der Einbau einer neuen

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LED-Beleuchtung.“ Dann kam der Moment, in dem die Garage im Haus der Eltern für all die Arbeiten zu klein wurde. „Mein Vater nahm mich zur Seite und fragte mich, ob nun nicht der richtige Moment gekommen sei, endgültig selbstständig zu werden“, so Braun. Der Rat wurde angenommen und in Rudersdorf eine Halle gemietet. Cousin Gabriel Braun stieg in die Firma ein. Die Hauptfelder sind Dienstleistungen (zum Beispiel Neuund Umbau bestehender Feuerwehrfahrzeuge) und Eigenprodukte. Eines der Vorzeigeprodukte ist hierbei das Nebellöschsystem. „Unser System bekämpft Brände mit feinstem Wassernebel. Der Brandraum muss im Idealfall nicht einmal mehr betreten werden und es verbraucht sehr wenig Löschwasser“, erklärt Braun. Feuerwehrsoftware Ein weiterer Zweig des Unternehmens sind sogenannte Rollcontainer. Hierbei werden Transportwagen mit individuellen Halterungen für Ausrüstung gebaut. Braun erklärt: „Die Container werden exakt an die Anforderungen und Wünsche der Feuerwehren angepasst. Der Vorteil – mit einem Fahrzeug und mehreren Containern können somit fast

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alle Einsatzszenarien gemeistert werden.“ Doch es wird nicht nur Hardware gebaut, smarte Software für die Florianis haben die beiden Brauns auch entwickelt. „Uns ist schon klar, dass eine App niemals einen Brand löschen wird. Aber Sie kann die Büroarbeit einer Feuerwehr immens vereinfachen“, erklärt Gabriel Braun. Diese Apps werden im Backoffice der Feuerwehren genutzt. So können zum Beispiel über das Programm alle gesetzlichen Überprüfungen abgewickelt werden. Dabei werden die Geräte mittels Strichcode per Handy erfasst und geprüft. Parallel dazu wird erinnert, wann die Geräte gewartet werden müssen, und vieles mehr. Für die Zukunft haben sich die Burschen einiges vorgenommen. So sollen die Container smart werden und einen elektrischen Antrieb bekommen. „Wir wollen aber auch den Bereich des Fahrzeugbaus verstärken“, betont Thomas Braun und geht in das Detail: „Dazu wollen wir ein Vorführfahrzeug entwickeln, mit dem wir auf Österreichtour gehen und uns bei einzelnen Feuerwehren vorstellen möchten.“ www.braun-ft.at

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Fotos: WKB, braun engineering e.U.

Feuer im Betrieb


On Tour

Fotos: WKB

BEZIRK JENNERSDORF Wirtschaftskammer-Direktor

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Rainer Ribing, Regionalstellenobmann Josef Kropf und Regionalstellenleiterin Katharina Bagdy besuchten etliche Unternehmer in der Region, darunter das Restaurant Trattoria Da Montefusco in Rudersdorf (1), die Bäckerei Hütter in Jennersdorf (2) und Kosmetik Lilly in Rudersdorf (3).

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Förderung 2018 für Betriebe Fördersatz: 70%

Themen: • „Individueller Einstieg“ (z. B.: Umweltcheck, Öko-Screening, Klimaund Energie-Check, Förderungsberatung)

• „Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement, Umweltzeichen“ (z. B.: Nachhaltigkeitsbericht, CSR-Beratung, EMAS, ÖKOPROFIT, Zertifizierung: Umweltzeichen für Tourismus)

• „Ressourcen / Abfall“ (z. B.: Chemikalienberatung, Abfallberatung, Abfallwirtschaftskonzept, Abwasserberatung)

• „Klima / Energie / Energiemanagement“ (z. B.: Energieberatung (kurz oder intensiv), Gebäudesanierung (lang), Energiemanagement, Österreichisches Umweltzeichen, Green Events)

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Kontakt und weitere Auskünfte: Forschung Burgenland GmbH 7000 Eisenstadt, Campus 1 Tel. +43 5 7705-5459 www.eubgld.at

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Arbeitszeit neu

„Flexiblere Rahmenbedingungen für das Arbeiten in Österreich sind ein längst fälliger Schritt hin zu einem modernen Wirtschafts- und Beschäftigungsstandort, der Unternehmen und Mitarbeitern etwas bringt.“ Karlheinz Kopf

Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich

A

m 1. September trat die Novelle zum Arbeitszeitgesetz (AZG) in Kraft. Die dadurch geschaffenen flexibleren Rahmenbedingungen sind „ein längst fälliger Schritt hin zu einem modernen Wirtschafts- und Beschäftigungsstandort, der Unternehmen und Mitarbeitern etwas bringt“, betont Karlheinz Kopf, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKO). Denn flexiblere Arbeitszeiten helfen nicht nur, Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität der heimischen Betriebe zu erhalten, sondern entsprechen auch den Wünschen der Arbeitnehmer nach mehr Gestaltungsspielraum auf betrieblicher Ebene. Die Panikmache, die rund um das neue Arbeitszeitgesetz betrieben wird, ist Kopf zufolge unbegründet. Die betriebliche Praxis wird sich meist gar nicht ändern. Sie wird aber in einem rechtssicheren Raum und nicht mehr im Graubereich stattfinden. Denn schon bisher hat man zum Beispiel Hochzeitsgäste nicht nach einer Tagesarbeitszeit von zehn Stunden nach Hause geschickt oder dringende Reparaturen abgebrochen. Rechtsstellung von Arbeitnehmern gestärkt Im Übrigen stärkt das Gesetz die Rechtsstellung der Arbeitnehmer: Sie haben das Recht, ohne Angabe von Gründen Überstunden von mehr als 10 Stunden pro Tag beziehungsweise 50 Stunden pro Woche abzulehnen. Zudem werden durch die neuen Möglichkeiten

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die Jobs der Arbeitnehmer abgesichert, weil Unternehmen die nötige Flexibilität die Arbeitszeit betreffend erreichen und schwankende Auftragslagen nicht durch Auf- und Abbau von Personal oder von Leiharbeitskräften ausgeglichen werden müssen. Solch größere Spielräume sind etwa für die Tourismusbetriebe, die flexibel auf Gästeströme reagieren müssen, essenziell, betont Petra NockerSchwarzenbacher, Obfrau der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der WKO. „Uns geht es schlicht darum, die nötige Flexibilität zu haben, um die in unserer Branche üblichen Stoßzeiten abzudecken. An oberster Stelle steht hier natürlich das Einvernehmen mit unseren Mitarbeitern, unserer wertvollsten Ressource, und wir

wissen, dass viele Mitarbeiter genau diese Flexibilität wollen“, weist die WKO-Branchensprecherin die Kritik der Gewerkschaft als politisch motivierte Polemik zurück. Unangebrachte Drohung des Arbeitskampfs Ähnlich bezeichnet Karlheinz Kopf Drohungen des Arbeitskampfs als unangebracht. „Es ist legitim, dass die Gewerkschaften Forderungen stellen. Kontraproduktiv ist aber, die Wirtschaft schlechtzureden und den Unternehmen bereits vor Beginn von Verhandlungen mit Arbeitskampf zu drohen“, betont er. Vielmehr kommt es jetzt auf das Miteinander von Arbeitgebern und Arbeitnehmern an, um die neue Regelung mit Leben zu erfüllen.

Das neue Arbeitszeitgesetz ■■ Die Höchstarbeitszeit wurde mit 1. September angeho-

ben: von zehn auf zwölf Stunden täglich und von 50 auf 60 Stunden wöchentlich. Im 17 Wochen-Schnitt dürfen 48 Wochenstunden aber nicht überschritten werden.

■■ Die Normalarbeitszeit bleibt unverändert bei acht Stun-

den am Tag beziehungsweise 40 Stunden in der Woche.

■■ Die tägliche Ruhezeit im Hotel- und Gastgewerbe kann

von elf auf acht Stunden verkürzt werden, wenn in „geteilten Diensten“ gearbeitet wird.

■■ Wochenend- oder Feiertagsarbeit ist bei vorübergehen-

dem, besonderem Arbeitsbedarf bis zu viermal im Jahr erlaubt.

■■ Familienangehörige von Unternehmern sind vom Arbeits-

zeitgesetz ausgenommen. Auch für Arbeitnehmer mit maßgeblichen selbstständigen Entscheidungsbefugnissen gelten – so wie für leitende Angestellte – keine Beschränkungen.

■■ Überstundenzuschläge von 50 Prozent sind wie bisher

gesetzlich garantiert. In Deutschland gibt es dies zum Beispiel nicht.

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Foto: WKO/M. Knopp

VORTEILE Seit 1. September ist das neue Arbeitszeitgesetz in Kraft. Die wesentlichen Änderungen in der Praxis: Es gibt mehr Rechtssicherheit. Die größere Flexibilität sichert Jobs.


@Syda Productions Foto: www.photo-simonis.com

Roman Leopold, MSc Geschäftsführer und Absolvent des MSc Angewandtes Unternehmensmanagement

Bildung mit persönlicher Note „An diesem Studium hat mir ganz besonders die Kombination zwischen hohem Praxisbezug, Wissenschaft am neuesten Stand sowie die Möglichkeit, sich mit langjährigen Unternehmern, Führungskräften und angehenden Jungunternehmern aus verschiedenen Branchen austauschen zu können, gefallen. Dadurch konnte ich meine berufliche Basis stärken sowie meine persönliche Entwicklung vorantreiben, um den maximalen Erfolg im Berufsleben zu erzielen.“

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xis Aus der Pra ! is x für die Pra BURGENLANDS

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Digitalisierungsförderung sichern! D UNTERSTÜTZUNG Digitalisierung – ein Thema, das nur „die Großen“ etwas angeht? Oder sollen sich auch kleine und mittlere Unternehmen damit befassen? KMU DIGITAL zeigt, wie viel Digitalisierung in einem Betrieb steckt.

as von Wirtschaftskammer und Wirtschaftsministerium in das Leben gerufene Programm „KMU DIGITAL“ fördert individuelle Digitalisierungsberatung in kleinen und mittleren Betrieben. Pro Unternehmen stehen, wenn man das gesamte mehrstufige Verfahren in Anspruch nimmt, 4.000 Euro zur Verfügung. Bis 31. Dezember sind insgesamt zehn Millionen Euro im Fördertopf. „Das Ziel ist es, kleinen und mittleren Unternehmen vor Ort zu zeigen, was in ihrem Betrieb als Digitalisierungsmaßnahme möglich ist“, erklärt Direktor-Stellvertreter Harald Schermann. Konkret läuft die Beratung in vier Schritten ab. Bei einem Online-Check wird zunächst der Digitalisierungsstatus des Betriebs erhoben. Ist das abgeschlossen, kann sich der Unternehmer zu einer vollständig geförderten Potenzialanalyse vor Ort durch einen Digitalisierungsberater anmelden. „Ich empfehle, vor der

Anmeldung zur Potenzialanalyse Ihre Zugangsdaten für die Benutzerverwaltung von wko.at bereitzuhalten. Die Hotline 0800 221 221 beantwortet alle diesbezüglichen Fragen“, rät Schermann. Im dritten Schritt entwickelt der Unternehmer mit seinem Berater eine ganzheitliche Umsetzungsstrategie und plant konkrete Maßnahmen. Schließlich werden als vierter Schritt Qualifizierungsleistungen im Bereich der Digitalisierung angeboten. Der dritte und der vierte Schritt werden jeweils zu 50 Prozent gefördert. Laut dem Stand vom Juli 2018 wurden 87 Potenzialanalysen im Burgenland durchgeführt. „Neben dem großen Bereich des Datenschutzes interessieren sich Betriebe vor allem für Digitale Präsenz, Social Media und Kundenbeziehungsmanagement-Systeme (CRM)“, so Schermann. „Was uns dabei besonders freut: Burgenländische Unternehmen, die solche Beratungen

Die Digitalisierung bietet für Unternehmerinnen und Unter­nehmer große Chancen. Holen Sie sich rasch Ihre Förderung – bis der Fördertopf ausgeschöpft ist! Jetzt informieren und anmelden auf www.kmudigital.at

4 Schritte für KMU Schritt 1: Bonus 100 % KMU DIGITAL Online Status-Check Wie digital ist mein Unternehmen? Schritt 2: Bonus 100 % KMU DIGITAL Potentialanalyse Was soll sich wie ändern? Schritt 3: Bonus 50 % KMU DIGITAL Fokus-Beratungen Wie geh ich’s an? Schritt 4: Bonus 50 % KMU DIGITAL Qualifizierung für Unternehmer und Mitarbeiter Digitale Kompetenzen erweitern

in Anspruch genommen haben, sind damit sehr zufrieden. Mit einem Durchschnittswert von 1,08 liegt das Burgenland bei der Evaluierung der Potenzialanalysen österreichweit auf Platz eins“, zeigt er sich sehr erfreut.

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WIFI startet in den Weiterbildungsherbst CHANCE Mit vollem Elan und einer Außendienstoffensive startet das WIFI Burgenland im September in das neue Kursjahr. Maßgeschneiderte Angebote für die Wirtschaft und die speziellen Herausforderungen der Digitalisierung stehen im Fokus.

Foto: WKB, Emmerich Mädl

A

ls Bildungsinstitut der Wirtschaft bietet das WIFI Burgenland die größte Bildungsvielfalt, zugeschnitten auf die Bedürfnisse der Wirtschaft. Dazu tragen erfahrene Trainer aus der Praxis, lebendige und nachhaltige Lernmethoden, modernste Infrastruktur und Technik sowie zahlreiche neue Themen und Innovationen bei. „Bildung ist nach wie vor die wichtigste Voraussetzung für Wettbewerbsfähigkeit und Jobsicherheit“, erklärt WK-Direktor-Stellvertreter und Institutsleiter Harald Schermann. Auch die digitale Transformation fordert zunehmend höhere Qualifikationen auf dem Arbeitsmarkt. „Wer praktisches Wissen und Können mit den neuen technologischen Möglichkeiten kombinieren kann, wird künftig erfolgreich sein“, so Schermann.

Neue Ausrichtung Das WIFI bietet nicht nur Ausbildungen in handwerklichen Berufsfeldern, sondern auch zahlreiche Kurse und Lehrgänge aus den Bereichen Betriebswirtschaft, Management und Technik an. Zudem starten im Herbst wieder die Vorbereitungskurse für die Berufsreifeprüfung in den Fächern Mathematik, Englisch, Deutsch sowie im Fachbereich BWL und Rechnungswesen, ebenso die Akademischen Lehrgänge MSc Angewandtes Unternehmensmanagement und MSc Bilanzbuchhaltung. Neu ist die Ausrichtung auf Firmen-Intern-Trainings, maßgeschneiderte Weiterbildungsangebote, auf Wunsch auch direkt vor Ort in den Betrieben. „Dazu haben wir ein neues KeyAccount-Management installiert. Außendienstmitarbeiter werden ab September Betriebe besuchen, um über die breite Angebotspalette des WIFI Burgenland zu informieren und auch gleich konkrete Angebote für das Unternehmen zu entwickeln“, so Schermann. Termine für das komplette WIFI-Kursangebot finden Sie auf der Website im neuen OnlineKursbuch: bgld.wifi.at/blaettern

WIFI Burgenland

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+ Der kurze Blick auf Burgenlands Wirtschaft

DONNERSKIRCHEN Das

burgenländische Landesgremium des Agrarhandels präsentierte gemeinsam mit AgrarLandesrätin Verena Dunst und Pannatura die Ergebnisse der gegenwärtigen Ernte sowie einen Ausblick auf die kommenden Herbstkulturen. Ebenso standen die aktuellen Herausforderungen in der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung

EISENSTADT Heuer ist im Burgenland erstmals die Freiluftausstellung „Menschenbilder“ zu sehen. 29 Berufsfotografinnen und –fotografen zeigen vor dem Eisenstädter

im Burgenland im Mittelpunkt der Veranstaltung. Im Bild: WK-Direktor Rainer Ribing; Matthias Grün, Geschäftsführer von Pannatura; Stefan Ottrubay, Generaldirektor der Esterházy-Betriebe; Hannes Mosonyi, Obmann des Landesgremiums des Agrarhandels; Landesrätin Verena Dunst und Martin Pinczker, Bioproduzent und -händler

Kulturzentrum ihre Werke. Im Bild: die burgenländischen Berufsfotografen mit Bürgermeister Thomas Steiner, WK-Präsident Peter Nemeth und Minister Gernot Blümel

STEGERSBACH Rund

70 Teilnehmer trafen sich auf der Anlage der Reiter´s Golfschaukel Stegersbach-Lafnitztal zum Golfturnier der Sparte Industrie. Im Vordergrund standen der Spaß am Spiel sowie der Austausch von Neuigkeiten: „Golf und Wirtschaft sind eine gute Symbiose. Beides gelingt

nur, wenn man die Herausforderung annimmt und Geschicklichkeit sowie Geduld beweist,“ erklärt Spartenobmann Kommerzialrat Anton Dallos. Nach einem sportlichen Tag am Green überreichte Anton Dallos die Preise gemeinsam mit dem Präsidenten der Industriellenvereinigung, Manfred Gerger.

LOIPERSDORF-KITZLADEN  Anlässlich des 40. Geburtstages von Juniorchef Jürgen Ritter besuchten Vertreter der Wirtschaftskammer den Familienbetrieb. Im Bild: Obmann Roman Eder, Kurt Ritter, Jürgen Ritter, Christine Ritter und Ewald Ritter

GÜTTENBACH Spartenobfrau KommR Andrea Gottweis und Regionalstellenobmann KommR Wolfgang Ivancsics gratulierten Obmann Johann Weber und Geschäftsführer Johann Bugnits zum 25-jährigen Jubiläum des Lagerhauses SüdBurgenland.

OGGAU  Ein besonderes Ju-

Jubiläumsurkunde anlässlich des 40-jährigen Betriebsjubiläums überreicht. Maria Unterweger betreibt neben dem Campingplatz und dem Yachthafen Oggau auch das Lokal Marias Marina.

Mathias Adelmann betreiben eine Werbe- und Eventagentur und arbeiten mit renommierten Künstlern zusammen. Regionalstellenobmann Kommerzialrat Wolfgang Ivancsics, WK-Vizepräsident Klaus Sagmeister und Regionalstellenleiter Thomas Novoszel besuchten das engagierte Duo in ihrem Unternehmen.

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biläum wurde kürzlich im Hafen von Oggau gefeiert. Maria Unterweger wurde von WKPräsident Peter Nemeth und WK-Direktor Rainer Ribing die

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Fotos: WKB

STEGERSBACH  Sandra und


PARNDORF Martina Horvath hat das „Time Square“ im Fashion Outlet übernommen. Glückwünsche überreichten Innungsmeister Hans Joachim Pinter, Obfrau-Stellvertreterin Kommerzialrätin Emma Hitzinger und Charlotte Jautz.

DEUTSCHKREUTZ 2010

wurde die Firma Kölly Bau von Bernhard Kölly in Deutschkreutz gegründet. Sie ist ein professioneller Allround-Partner für Bauprojekte aller Art.

Anlässlich der Eröffnung eines Schauraums in Deutschkreutz wurde die Firma EHT Gebäudetechnik vorgestellt und auch der 33. Geburtstag des Firmenchefs gefeiert.

NEUTAL  Als Kind schneiderte sie für ihre Puppen Kleider, als Teenager lernte sie in der Fachschule für Mode- und Bekleidungstechnik in Oberwart das Handwerk, auf dem Opernball überrascht sie jährlich mit wundervollen Roben und täglich macht sie Menschen mit

ihren Kreationen glücklich. Die Rede ist von der bekannten Stoober Modemacherin und Unternehmerin Martina Mohapp, der Wirtschaftskammer-Präsident Peter Nemeth vor Kurzem das Dekret zur Verleihung des Berufstitels „Kommerzialrätin“ überreichte.

Regionalstellenobmann Robert Frank und Regionalstellenleiter Harald Pokorny der Familie Sengl-Pridt, eine Jubiläumsurkunde für besondere Verdienste um die Burgenländische Wirtschaft.

GOLS Auch heuer besuchten rund 100.000 interessierte Gäste das Golser Volksfest. Etwa 250 Unternehmer nutzten dabei die Möglichkeit, ihre Produkte zu präsentieren, und machten damit die

Wirtschaftsmesse „Pannonia 2018“ zur größten im Burgenland. Vertreter der Wirtschaft, an der Spitze mit Präsident Peter Nemeth besuchten die Unternehmer bei einem Messerundgang.

RAIDING  Das Pflegezen­trum Drescher feierte kürzlich sein 25-Jahre-Jubiläum. „Die Familie Drescher hat mit dem Schritt vom Gasthaus zur modernen Pflegeeinrichtung Weitblick und Mut bewiesen. 25 Jahre lang erfolgreich

zu sein, Arbeitsplätze zu schaffen und Impulse in der wirtschaftlichen Entwicklung in der Region zu setzen – das ist nur durch harte Arbeit, durch viel Fleiß und Entschlossenheit möglich“, so WK-Direktor Rainer Ribing.

GOLS Sengl-Pridt

feiert 50jähriges Bestandsjubiläum. Das Golser Unternehmen Kellertechnik Sengl-Pridt wird bereits von der dritten Generation der Familie geführt und beschäftigt sich mit allem rund um den Wein- und Obstbau. Ein großes Angebot an Kellereimaschinen ist in den Verkaufsräumen zu finden, wo Interessierte auch ausführlich beraten werden. Wirtschaftskammer Direktor Rainer Ribing überreichte gemeinsam mit

NEUSIEDL/GÜSSING  Seit

2011 ist Marko Weber selbstständig. Vor Kurzem hat er seinen Fahrzeughandel um eine Kfz-Servicestation erweitert. Regionalstellenobmann Kommerzialrat Wolfgang Ivancsics und Regionalstellenleiter Thomas Novoszel gratulierten zur gelungenen Erweiterung des Betriebs WEIDEN Regionalstellenob-

Fotos: WKB

mann Robert Frank, Alois Rechberger und Regionalstellenleiter Harald Pokorny gratulierten zum 30-jährigen Betriebsjubiläum des Familienunternehmens Jandl.

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SCHOELLERBANK: INVESTIEREN STATT SPEKULIEREN Die Schoellerbank, gegründet 1833, ist eine der führenden Privatbanken Österreichs und gilt als Spezialist für anspruchsvolle Geldanlage. Qualität und Sicherheit sind die maßgeblichen Kriterien bei ihren Investmentempfehlungen. Direktor Heimo H. Haidmayer, Leiter der Schoellerbank Graz, im Interview.

Direktor Heimo H. Haidmayer

Beratungsteam v.l.: Philipp Boruta, Michael Steinkellner, Heimo H. Haidmayer, Klaus Bernhard

Wie schätzen Sie die aktuelle Lage an den Finanzmärkten ein? Die euphorische Stimmung an den Börsen hat sich zuletzt etwas der Realität angepasst. Das ist durchaus positiv: Die Preise sind wieder günstiger, die Unternehmen berichten weiterhin sehr solide Gewinne und die Konjunktur wächst. Für uns ist jetzt – als antizyklischer Investor – eine günstige Zeit, um zu investieren. Doch bei den Zinsen ist Vorsicht geboten. Die Notenbanken werden die Aktienmärkte vermutlich weniger unterstützen, weil die Inflation steigt und die Zinspolitik unweigerlich straffer werden wird. Das und die Sorge vor einer Zunahme protektionistischer Handelsbarrieren belasten derzeit die Finanzmärkte.

Wie sollte man jetzt investieren? Unserer Meinung nach überwiegen aktuell die Chancen an den Börsen und wir setzen deshalb seit Anfang Mai wieder vermehrt auf Aktien. In Asien bleiben wir weiterhin stark investiert, denn die Märkte sind aufgrund der immer noch relativ günstigen Bewertung und dem höheren Gewinnwachstum nach wie vor attraktiv.

Welche Gefahren sehen Sie derzeit am Börsenparkett? Die Verzinsung von US-Staatsanleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren liegt heute bei knapp 3 %. Ein weiterer signifikanter Anstieg auf 4 % könnte den Aktienmarkt deutlich unter Druck bringen. In Europa sind wir diesem Pfad noch nicht gefolgt und angesichts der Unsicherheiten rund um die Türkei rechnen wir damit auch nicht so bald. Unsere Anlageexperten beobachten die Zinsentwicklung jedenfalls sehr genau.

Auf unserer Aktienliste finden wir insbesondere in den Bereichen Basiskonsum und Gesundheit wieder preiswerte Titel. Zusätzlich prüfen wir in diesem Umfeld intensiv, auch neue interessante Aktien zuzukaufen. Wir sind der Meinung, dass die aktuell gehandelten Preise überdurchschnittliche Renditen über die nächsten fünf Jahre erwarten lassen.

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Ihr Team fürs Burgenland: Am Eisernen Tor 3, 8010 Graz, Harald Kröger, Tel.: 0316/82 15 17-4212, harald.kroeger@schoellerbank.at Klaus Bernhard, Tel.: 0316/82 15 17-4220, klaus.bernhard@schoellerbank.at

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Wilfried Drexler (Obmann FG UBIT Burgenland), Günther Schwarz (Obmann FG UBIT Niederösterreich), Martin Puaschitz (Obmann FG UBIT Wien)

Trendit 2018 KONGRESS Mit dem Schwerpunkt „Digitalisierung contra Sicherheit? Chancen- und Risikomanagement im Zeichen der Digitalisierung“ beleuchtete der Trendit-Kongress erfolgreiche Digitalisierungsstrategien und -projekte und zeigte konkrete Wege zur digitalen Innovation auf.

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er Begriff „Digitalisierung“ dominiert Medien und Eventprogramme. Aber was heißt Digitalisierung konkret? Experten prognostizieren, dass in Wirtschaft, Arbeitswelt, Gesellschaft und Alltag kein Stein auf dem anderen bleiben werde. Lässt das Tagesgeschäft zu wenig Zeit für Visionen oder sind Unternehmen zu sehr damit beschäftigt, sich gegen digitale Risiken abzusichern? Der Trendit-Kongress 2018 beleuchtete erfolgreiche Digitalisierungsstrategien und -projekte und zeigte konkrete Wege zur digitalen Innovation auf: von A wie „Angebote und Förderungen“ über T wie „Tools“ bis Z wie „Zugangsbeschränkung und Verfügbarkeit“. Trendit wurde bereits zum zweiten Mal von den drei UBIT-Fachgruppen der Region Ost – UBIT Burgenland, UBIT Niederösterreich und UBIT Wien – gemeinsam in der Burg

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Perchtoldsdorf in Niederösterreich veranstaltet. Den UBIT-Mitgliedern wurde ein umfassendes Programm mit spannenden Vorträgen, Breakout Sessions, Hands-on Experiences und Podiumsdiskussionen geboten. Ein Highlight war die Keynote von Prof. Dr. Stefan Gröner – Strategie- und Change-Berater, Professor und Dekan für Digitales Management an der Hochschule Fresenius (D) – unter dem Titel „Change in Zeiten von KI & Co – Vom Scheitern und Gewinnen im digitalen Wandel“. IT-Spezialisten immer gefragter Das Inkrafttreten der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) im Mai 2018 beziehungsweise die DSG-Novelle hatte nicht nur Auswirkungen auf die IT, sondern auch auf viele betriebswirtschaftliche und organisatorische Aspekte von Unternehmen. Cyber Security ist das TopThema in den Unternehmen – vor allem die Angst vor Hackerangriffen und die erneut angestiegene Cyber-Kriminalität in Österreich. IT- und Unternehmensberatungen sind dementsprechend sehr gefragt. UBIT Burgenland begleitet Unternehmer bei den erforderlichen Veränderungen und den Herausforderungen im

Zusammenhang mit der Digitalisierung. „Allen voran sind Klein- und Mittelbetriebe von diesen digitalen Herausforderungen betroffen, da ihnen oft die finanziellen Ressourcen beziehungsweise das einschlägige Know-how fehlt. Hier hilft die Förderung KMU DIGITAL“, betont Dr. Wilfried Drexler, MBA, CMC, Obmann der Fachgruppe UBIT in der Wirtschaftskammer Burgenland. Unterstützung Mit Veranstaltungen wie Trendit ermutigt UBIT seine Mitglieder, sich den digitalen Herausforderungen und Chancen zu stellen, und unterstützt sie auch mit dem dafür notwendigen Wissen. www.trendit.at

„Trendit war wieder ein voller Erfolg mit hilfreichem, praxisorientiertem Programm. Das Thema IT- und Cyber-Sicherheit ist für unsere Unternehmen im Burgenland sowie in ganz Österreich enorm wichtig.“ Dr. Wilfried Drexler, MBA, CMC UBIT-Fachgruppenobmann

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Maschinen- und Technologiehandel Wir laden Sie zur Tagung der Fachgruppe des Maschinen- und Technologiehandels am 24. 9. 2018 um 15 Uhr im Tagungsraum 1 (1. Stock) in der Regionalstelle der Wirtschaftskammer, 7400 Oberwart, Raimundgasse 36, ein. Die Grundumlage 2019 für den Berufszweig Sekundärrohstoffhandel wird um 18 Euro pro Betriebsstätte erhöht. Nähere Details erhält jedes Mitglied mit der Einladung zur Fachgruppentagung. Entsprechend der Geschäftsordnung haben die Mitglieder dieses Berufszweiges die Möglichkeit, ihre Meinung zur Erhöhung der Grundumlage zu äußern. Die Meinungsäußerung kann dem Gremium des Maschinen- und Technologiehandels auf dem Postweg (Robert-Graf-Platz 1, 7000 Eisenstadt), per Fax (05/90 907-33 15) oder per E-Mail (handel@wkbgld.at) bis spätestens 17. 9. 2018 gesendet werden. Diese Befragung stellt keine Abstimmung dar!

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Die nächste Ausgabe

BURGENLANDS W I RTSCH A FT erscheint am 5. Oktober 2018

Impressum Herausgeber: Wirtschaftskammer Burgenland, Robert-Graf-Platz 1, 7000 Eisenstadt, Tel. 05 90 907-4511, Fax: DW 4515, redaktion@wkbgld.at Chefredakteur: Dkfm. Dr. Harald Schermann (DW 4510) Redaktion: Markus Treiber (DW 4513) Michaela Bucsich, BA MA (DW 4514) Werner Müllner (DW 4516) Kerstin Strasser (DW 4512) Abo-Verwaltung/Sekretariat: Dagmar Kaplan (DW 4511) Verlag, Grafik, Produktion und Anzeigen: tuba-verlag, Steinamangererstraße 187, 7400 Oberwart, Tel. 05/71 01-200, office@tubaverlag.at, anzeigen@tubaverlag.at Druck: Druckerei Wograndl Herstellungsort: Eisenstadt Druckauflage 2017: 24.191 Stück

VERLAUTBARUNG Änderung der Geschäftsordnung der Bundeskammer (WKO) Das Erweiterte Präsidium der WKO hat am 27. 6. 2018 eine Novelle zur geltenden Geschäftsordnung (GO) beschlossen. Der Text der Novelle kann von 10. 9. bis 10. 10. 2018 in der Wirtschaftskammer Burgenland, 7000 Eisenstadt, Robert-Graf-Platz 1, Dienststelle Recht & Organe, 4. Stock, während der Dienststunden eingesehen werden.

RECHNUNGSABSCHLÜSSE 2017 WKO/Fachverbände Der Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort wurden der Rechnungsabschluss der Wirtschaftskammer Österreich und die Rechnungsabschlüsse der Fachverbände für das Jahr 2017 gemäß § 132 Abs. 7 WKG zur Kenntnis gebracht. Die Rechnungsabschlüsse werden von 13. 9. bis 11. 10. 2018 in der Wirtschaftskammer Österreich, Abteilung für Finanz- und Rechnungswesen, 1040 Wien, Wiedner Hauptstraße 63, Zone A, 1. Stock, Zimmer A1 21, und in der Wirtschaftskammer Burgenland, Finanzmanagement/Controlling, 7000 Eisenstadt, Robert-Graf-Platz 1, 4. Stock, Zimmer 412, zur Einsicht für Mitglieder während der Dienststunden aufliegen. WKB/Fachgruppen Der Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort wurden der Rechnungsabschluss der Wirtschaftskammer Burgenland und die Rechnungsabschlüsse der Fachgruppen für das Jahr 2017 gemäß § 132 Abs. 7 WKG zur Kenntnis gebracht. Die Rechnungsabschlüsse 2017 können von 13. 9. bis 11. 10. 2018 in der Wirtschaftskammer Burgenland, Finanzmanagement/Controlling, 7000 Eisenstadt, Robert-Graf-Platz 1, 4. Stock, Zimmer 412, von den Mitgliedern während der Dienststunden eingesehen werden.

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Burgenlands Wirtschaft, Ausgabe 9, 2018  

Übernehmen statt Neugründen – eine gute Alternative! Wer mit einem bereits bestehen- den und auf dem Markt eingeführten Unternehmen durchsta...

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