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Österreichische Post AG MZ 02Z031730M

Ausgabe Ausgabe3 5· März · Mai 2018 2019

Absender: Wirtschaftskammer Burgenland, Robert-Graf-Platz 1, 7000 Eisenstadt

Foto: WKO/Ronald Fenk

Servicemagazin der Wirtschaftskammer tschaftskammer Burgenland Burgenland

Die Wertschätzungskampagne der Wirtschaftskammer Burgenland holt Betriebe vor den Vorhang Seite 6


Präsident direkt Foto: WKB, Emmerich Mädl

Peter Nemeth

Sind Unternehmen böse?

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m medialen Diskurs sind Unternehmen oft diejenigen, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ausbeuten, nur auf sich selbst schauen und sich selbst auf Kosten anderer bereichern. Nach wie vor wird in der Öffentlichkeit ein schiefes Bild gezeichnet. Aussagen werden an den Stammtischen unreflektiert übernommen. Das muss sich ändern: Wir wissen aus vielen Gesprächen und Umfragen, dass neben Bürokratie, Lohnnebenkosten, Fachkräftemangel das Thema Wertschätzung für Unternehmen wichtig ist. Und es ist unsere Aufgabe, dafür zu sorgen! Wir wissen, dass Unternehmerinnen und Unternehmer ein enormes Maß an Verantwortung übernehmen. Wir wissen, dass es oft regionale Betriebe sind, die Traditionen in den Dörfern bewahren. Wir wissen, dass dank der Innovationskraft von Unternehmen neue Wege beschritten werden. Und wir wissen, dass es oft Unternehmerinnen und Unternehmer sind, die einen Schritt weiter denken und damit große Ideen umsetzen.

Wir wissen das. Aber wir wollen, dass das alle wissen. Und genau deshalb starten wir, beginnend mit dem heutigen Tag, bis über den Jahreswechsel hinaus eine große Informations- und Kommunikationskampagne. Unternehmen sowie ihre Mitarbeiterinnen und ihre Mitarbeiter schaffen viel in diesem Land. Es gibt auch tausende Beispiele aus dem Burgenland, die das täglich beweisen. Wir wollen zeigen, dass es in der Realität anders ist, als es im medialen Diskurs oft dargestellt wird. Nicht mit Agenturbildern, sondern mit Geschichten von echten Unternehmerinnen, Unternehmern, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern aus dem Burgenland. Wenn auch Sie Traditionen bewahren, neue Wege gehen, Ideen umsetzen und Verantwortung tragen wollen, melden Sie sich bitte unter wirtschaftgemeinsam@wkbgld.at und werden Sie ein Teil dieser Kampagne.

WIR bewahren Traditionen.

Michael Strudler

FAHRRADPROFI STRUDLER

Lydia Strudler FAHRRADPROFI STRUDLER

WIRtschaft GEMEINSAM


Wirtschaftsparlament hat getagt ZUKUNFT Am 16. Mai trafen sich die Delegierten zum burgenländischen Wirtschaftsparlament in Eisenstadt. „Welche Wirtschaft will man künftig im Burgenland haben?“ Das war die Frage, die am Beginn des Grundsatzreferats von Wirtschaftskammerpräsident Peter Nemeth stand.

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chwerpunkte des Wirtschaftsparlaments in der Wirtschaftskammer in Eisenstadt waren Maßnahmen, die Rahmenbedingungen für Unternehmer in unserem Land zu verbessern, Reformen im Sinn eines unternehmerischen Österreich voranzutreiben und faire Wettbewerbsbedingungen für Betriebe einzumahnen. „Damit wir all diese Punkte umsetzen können, ist es wichtig, dass wir gegenüber der Politik kritisch sind und nicht nachgeben, wenn es um die Anliegen der heimischen Wirtschaft

geht. Gleichzeitig wollen wir konstruktiv mitarbeiten, intelligente Vorschläge einbringen und über den Tellerrand hinausschauen“, erklärte Wirtschaftskammerpräsident Peter Nemeth vor den Delegierten des Wirtschaftsparlaments. Gegenüber Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, der beim Wirtschaftsparlament referierte, erklärte Nemeth, dass Veränderungen immer etwas Positives haben: „Frischer Wind weht den Staub weg und schafft klare Sicht.“ Zudem betonte er, dass er sich über das gute, freundschaftliche Gesprächsklima

mit Doskozil und den anderen Regierungsmitgliedern freue, es aber auch in der Natur der Sache liege, nicht bei allen Ankündigungen gleich in Jubelgeschrei auszubrechen. „Als Wirtschaftskammer stehen wir im Sinn unserer Mitglieder für klare Werte: Freiheit, Leistung, Eigentum und Eigenverantwortung“, erklärte Nemeth weiter. Landeshauptmann Doskozil betonte in seiner Rede vor dem Wirtschaftsparlament, das Burgenland habe sich als Wirtschaftsstandort in den letzten Jahren sehr positiv entwickelt, die Landesregierung stelle

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Fotos: WKB

Präsident Peter Nemeth begrüßte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil erstmals beim Wirtschaftsparlament Nr. 5 · Mai 2019


Peter Nemeth Wirtschaftskammerpräsident

„kluges Wachstum“ als eines ihrer wichtigsten Ziele in den Mittelpunkt. Er erklärte: „Wir haben mit dem Budget 2019 die Investitionsquote auf ein Rekordniveau angehoben. Gleichzeitig befinden wir uns in guten Gesprächen mit der EU – über eine attraktive Förderkulisse für das Burgenland nach 2020. ‚Kluges Wachstum‘ heißt, dass wir in eine nachhaltige Entwicklung investieren. Das schließt Maßnahmen im Ausbildungs- und Bildungsbereich wie zusätzliche Englisch-Angebote ebenso ein wie die Bio-Wende und den Ausbau der Infrastruktur im Rahmen des 161 Millionen Euro umfassenden Bauprogrammes 2019. Wir haben in konstruktiver Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer aber auch Fortschritte bei der Entbürokratisierung erzielt, die den Standort Burgenland stärken werden.“ Nr. 5 · Mai 2019 

Peter Nemeth nahm in seiner Rede auch Bezug auf die Pflege­ offensive und die Mindestlohnregelung: „Hier gibt es schon noch Gesprächsbedarf.“ Er erklärte weiter: „Aber wie immer im Leben gibt es nicht nur Schwarz und Weiß, sondern viele Schattierungen – wir stellen uns gerne jeder Diskussion.“ Zur Sozialpartnerschaft fand Nemeth klare Worte: „Wir dürfen es nicht zulassen, dass ein Keil zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer getrieben wird. Die Leistung der Sozialpartner darf nicht diskreditiert werden.“ Hans Peter Doskozil betonte in seiner Rede, dass seine Antrittspressekonferenz mit den Präsidenten der Wirtschaftsund der Arbeiterkammer nach der Angelobung ein klares Signal gewesen sei.

„Wir müssen und werden nicht bei allen Themen einer Meinung sein. Aber für die wirtschaftliche Entwicklung, für die Schaffung und die Sicherung von Arbeitsplätzen, für das Gemeinwesen insgesamt ist der ständige Dialog zwischen Politik und Sozialpartnern unverzichtbar und wird im Burgenland auch erhalten bleiben“, erklärte er. Abschließend bedankte sich Nemeth bei Landeshauptmann Doskozil für dieses „starke und wichtige Signal“ und betonte in seine Richtung: „Ich bin zuversichtlich, dass wir – auch bei manch unterschiedlicher Herangehensweise – am Ende doch eine gute Lösung für das Burgenland, für die Menschen, die hier erfolgreich leben und arbeiten, finden werden.“

BURGENLANDS

WIRTSCHAFTSPARLAMENT

„Es gibt schon noch Gesprächsbedarf!“

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Stolze Bilanz, neue Kampagne FOKUS Im Zuge des burgenländischen Wirtschaftsparlaments wurden die Arbeitsschwerpunkte für das kommende Jahr definiert. Ebenso stellte man die neue Wertschätzungskampagne für Burgenlands Unternehmen vor.

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irtschaftskammer­ direktor Rainer Ribing gab anlässlich des Wirtschaftsparlaments einen Leistungsbericht der Wirtschaftskammer Burgenland ab. Als Schwerpunkte erwähnte er dabei die Grenzaktion gegen Sozial- und Lohndumping, die erfolgreichen Lehrlingscastings und beispielhafte Erfolgsprojekte wie die Jugend- und die 60plus-Taxi-Aktion. Präsentiert wurde auch das Ergebnis einer Befragung

unter den Mitarbeitern der Wirtschaftskammer. Bei einer Teilnahme von 92 Prozent zeigt sie hohe Leistungsbereitschaft und neue Loyalität zum Unternehmen. WirtschaftskammerdirektorStellvertreter Harald Schermann stellte die aktuelle Kampagne vor: „Wir möchten in den Köpfen der Menschen wieder in Erinnerung rufen, welche Bedeutung die Unternehmer im Burgenland haben. Unter dem

Direktor Rainer Ribing

Slogan ‚WIRtschaft GEMEINSAM‘ erzählen wir, was die Betriebe mit ihren Mitarbeitern für dieses Land schaffen.“ Schermann erklärte dann abschließend: „Wir wollen zeigen, dass das Bild der Unternehmer in der Realität ein anderes ist, als oft im medialen Diskurs dargestellt wird. Und das mit Geschichten von echten Unternehmern und Arbeitnehmern aus dem Burgenland.“ wko.at/bgld

Die Fraktionen im Wirtschaftsparlament Burgenland: Österreichischer Wirtschaftsbund (ÖWB) Liste Industrie (Industrie) Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband (SWV) Freiheitliche Wirtschaft (FW)

(Österreichischer Wirtschaftsbund)

Delegierter KommR Siegfried Fleischacker (Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband)

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Fotos: WKB

Grüne Wirtschaft (GW)

Spartenobmann KommR Helmut Tury

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Vertreter der Fraktionen bei ihren Erklärungen

Delegierte Anja Haider-Wallner (Grüne Wirtschaft)

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Direktor Rainer Ribing, Direktor-Stellvertreter Harald Schermann und JungeWirtschaft-Landesvorsitzende Bettina Pauschenwein mit einem Sujet der neuen Wertschätzungskampagne.

Politische Anträge im Wirtschaftsparlament Insgesamt 33 beschlossenen Anträge von Mai 2016 bis Mai 2018

49% 27% 24% Nr. 5 · Mai 2019 

16 Anträge erreicht/bereits umgesetzt 9 Anträge noch nicht/ erst teilweise erfüllt WERDEN WEITERVERFOLGT! 8 Anträge nicht erfüllt WERDEN NICHT WEITER VERFOLGT/ NEUERLICHER ANTRAG MÖGLICH

Vizepräsident Rudolf Könighofer präsentierte den Rechnungsabschluss 2018 Bestmögliche Mitgliederbetreuung unter Einhaltung der Grundsätze der Wirtschaftlichkeit, Sparsamkeit und Zweckmäßigkeit ist oberstes Ziel der Wirtschaftskammer Burgenland. Dies spiegelt sich im Rechnungsabschluss 2018 der WKB wider. Der Rechnungsabschluss weist ein ausgeglichenes Ergebnis aus und wurde von den Delegierten zum Wirtschaftsparlament einstimmig beschlossen. BURGENLANDS

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ABSTIMMUNG 14 Anträge stellten die Delegierten beim Wirtschaftsparlament. 13 wurden angenommen. Sie beinhalten Forderungen zur Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Burgenland.

Miteinander der Betreuungsmöglichkeiten garantieren. Der Antrag wurde bei zwei Enthaltungen einstimmig angenommen.

Spartenobmann Kommerzialrat Helmut Tury (Österreichischer Wirtschaftsbund)

Erhalt der gewachsenen Vielfalt der Pflege und Personenbetreuung (ÖWB) Mit dem Zukunftsplan 2018 – 2030 sieht die burgenländische Landesregierung vor, marktwirtschaftliche Mechanismen außer Kraft zu setzen. Die Verankerung der Gemeinnützigkeit als Voraussetzung für Betreiber von Pflegeeinrichtungen und -organisationen wird verfassungsrechtlich kritisch gesehen. Die Wirtschaftskammer spricht sich klar gegen Wettbewerbsverzerrung aus. Daher stellten Spartenobmann-Stv. Josef Riegler (ÖWB) und Spartenobmann Helmut Tury (ÖWB) den Antrag für den Erhalt der Vielfalt im bewährten System der Personenbetreuung und Pflegeeinrichtungen sowie für gesetzliche Rahmenbedingungen, die das TSCHAFT 

Nicht strenger als die EU erlaubt – Abbau von Bürokratie (ÖWB) Der Abbau bürokratischer Hürden und die Abschaffung von Mehrfachbestrafungen (Kumulationsprinzip) im Verwaltungsrecht, die weitere Verankerung des Grundsatzes „Beraten statt Strafen“, die weitere Reduktion von Meldepflichten sowie die Abschaffung der Veröffentlichungspflicht im Amtsblatt der Wiener Zeitung sind die Inhalte des von Spartenobmann Helmut Tury (ÖWB) gestellten und einstimmig angenommenen Antrags.

Fotos: WKB

ANTRÄGE

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Anträge zum Wirtschaftspar

Delegierter Franz Nechansky (Österreichischer Wirtschaftsbund)

Energieeffiziente Heizsysteme (ÖWB) Delegierter zum Wirtschaftsparlament Franz Nechansky (ÖWB) stellte den Antrag zur Anpassung der Konversionsfaktoren für Strom in der OIB Richtlinie 6 an die tatsächlichen Werte, der einstimmig angenommen wurde. Dadurch wäre es in Zukunft möglich, für eine moderne Infrarotheizung im Wohnbau eine Förderung zu erhalten.

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rlament

Spartenobmann Harald Berger (Sparte Bank und Versicherung)

Richtlinien- und Verordnungsvorschläge der Kommission betreffend neue Anforderungen für Zahlungsdienstleister (Sparte Bank und Versicherung) Es stellten Spartenobmann Harald Berger und die Spartenobmann-Stellvertreter Alfred Vlcek und Gerhard Nyul den Antrag, sich beim Bundesministerium für Finanzen (BMF) dafür einzusetzen, dass eine Kostenschätzung beziehungsweise eine Kostenübernahme für das geplante Meldesystem mit dem BMF vor der Beschlussfassung im ECOFIN diskutiert wird und bei der geplanten Einführung des Datenmeldesystems sämtliche Rechtsgrundlagen und EUVerordnungen, die damit im Zusammenhang stehen, untersucht und einbezogen werden, um Doppelgleisigkeiten zu vermeiden. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

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Spartenobfrau Kommerzialrätin Andrea Gottweis

Spartenobmann Johann Lackner

(Österreichischer Wirtschaftsbund)

(Österreichischer Wirtschaftsbund)

Verbesserung der Rahmenbedingungen für Handelsagenten, Versicherungsagenten und Direktvertrieb (ÖWB) Der von Spartenobfrau Andrea Gottweiß (ÖWB) eingebrachte Antrag zielt auf die Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Handelsagenten, Versicherungsagenten und Direktvertrieb ab. So soll eine Vorsteuerabzugsmöglichkeit bei emissionsärmeren Kraftfahrzeugen ermöglicht werden. Ebenso sollen die Angemessenheitsgrenze, die maßgeblichen Berechnungsgrundlagen und die Abschreibungsdauer angepasst werden. Zudem wird die steuerliche Begünstigung des Büros im Wohnungsverband gefordert. Von diesen Maßnahmen sollen auch andere Berufsgruppen im Bereich des Handels und Versicherungsagenten oder der Direktvertrieb profitieren. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Wirtschaft = Forschung, Technik, Innovation (ÖWB) Im Antrag von Spartenobmann Johann Lackner (ÖWB) geht es um den Einfluss der Standpunkte der Wirtschaft bei der Erarbeitung der FTI-Strategie der Regierung. Das betrifft insbesondere die Stärkung der angewandten Forschung und Entwicklung in Unternehmen, die bessere Nutzung neuer Technologien und Daten, die Schaffung innovationsfreundlicherer Rahmenbedingungen und die Förderung gesellschaftlicher Innovationen durch Unternehmen. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

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Delegierter KommR Siegfried Fleischacker (Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband)

Gleichstellung der Sozialversicherungsleistung für Selbstständige (SWV) Delegierter Siegfried Fleischacker (SWV) stellte den Antrag mit dem Titel „Gleichstellung der Sozialversicherungsleistung für Selbstständige“. Sein Ziel ist die Sicherung der Rücklagen der SVA für Selbstständige durch eine Zweckwidmung und eine volle Verwendungstransparenz. Des Weiteren soll der 20-prozentige Selbstbehalt für Selbstständige abgeschafft und das Krankengeld für Unternehmer mit bis zu fünf Mitarbeitern generell ab dem vierten Tag der Erwerbsunfähigkeit ausbezahlt werden. Der Antrag wurde nach intensiven Diskussionen mehrheitlich abgelehnt.

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Finanzierung der Entgeltfortzahlung für burgenländische Kleinunternehmen (SWV) Im von KommR Siegfried Fleischacker eingebrachten Antrag wird die Wirtschaftskammer Burgenland aufgefordert, sich bei der Bundesregierung dafür einzusetzen, die Finanzierung der Entgeltfortzahlung für burgenländische Kleinunternehmen sicherzustellen und unverzüglich bekannt zu geben, von welcher Stelle diese zukünftig finanziert werden soll. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Faire steuerliche Bedingungen für EPU und Kleinstbetriebe durch eine Vorsteuerabzugsberechtigung bei Firmen-Pkw und eine umfangreichere steuerliche Absetzbarkeit von Arbeitsplätzen im Wohnungsverband (SWV) Auf faire steuerliche Bedingungen für Einpersonenunternehmen und Kleinstbetriebe zielt der von Delegiertem KommR Siegfried Fleischacker eingebrachte und einstimmig angenommene Antrag ab. Dabei soll der Vorsteuerabzug auch bei normalen Pkw, die betrieblich genutzt werden, geltend gemacht werden und allen Unternehmern, die auf einen Arbeitsplatz im Wohnungsverband angewiesen sind und dafür ein Arbeitszimmer nutzen, die steuerliche Absetzbarkeit von Ausstattungs- und laufenden Kosten für diesen Arbeitsbereich ermöglicht werden.

Fotos: WKB

Anträge zum Wirtschaftspar

Delegierte Anja Haider-Wallner (Grüne Wirtschaft)

Reparaturbonus nach dem Modell in Oberösterreich (GW) Delegierte Anja Haider-Wallner (GW) stellte den Antrag auf Einführung eines Reparaturbonus für Elektrogeräte, entsprechend der Initiative „Reparieren statt Wegwerfen“ des Umweltressorts des Landes Oberösterreich. Dazu soll es, ähnlich dem Handwerkerbonus, eine Landesförderung geben, bei der im Fall der Reparatur eines Elektrogeräts durch einen registrierten Fachbetrieb 50 Prozent der Kosten (maximal 100 Euro) erstattet werden. Der Antrag wurde bei zwei Enthaltungen einstimmig angenommen.

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Delegierter Martin Kaipel (Freiheitliche Wirtschaft)

Der höchste Mindestlohn in Europa – keine künstliche Erhöhung der Mindestlöhne von Landesbediensteten (FW) Im vom Delegierten Martin Kaipel (FW) eingebrachten Antrag geht es um die angemessene Gestaltung der Vergütung von Landesbediensteten und Personen in landeseigenen beziehungsweise landesnahen Betrieben. Durch die Schaffung des monatlichen Mindestlohns in der Höhe von 1.700 Euro netto würde es zu übermäßigen Belastungen für den Landeshaushalt und die Finanzlage der landeseigenen beziehungsweise der landesnahen Betriebe sowie zu Nachteilen für den Standort Burgenland kommen, weshalb sich der Antrag gegen eine Erhöhung richtet. Dieser Antrag wurde bei vier Enthaltungen einstimmig angenommen.

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Homogenisierung unternehmensrechtlicher und steuerrechtlicher Bestimmungen – Einheitsbilanz (FW) Nach wie vor bestehen im Unternehmens- und im Steuerrecht unzählige unterschiedliche Bestimmungen für denselben Sachverhalt. Martin Kaipel (FW) stellte daher den Antrag zur wesentlichen Rechts- und Verwaltungsvereinfachung durch die Homogenisierung von Unternehmens- (UGB) und Steuerrecht (EStG). Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Erhöhung der Grenze für Anschaffungskosten geringwertiger Wirtschaftsgüter (GWG) auf 1.500 Euro (FW) Derzeit können einzelne Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten 400 Euro nicht übersteigen, im Jahr der Anschaffung als geringwertige Wirtschaftsgüter abgeschrieben werden. Martin Kaipel (FW) stellte den Antrag auf Erhöhung der Anschaffungskosten auf 1.500 Euro, um eine steuerliche Entlastung für kleine und mittlere Unternehmen zu schaffen. Dem Nationalrat soll diesbezüglich ein Vorschlag zur Abänderung des §13 EStG übermittelt werden. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

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ANTRÄGE

rlament

Spartenobmann Martin Horvath (Österreichischer Wirtschaftsbund)

Weiterbau der A3 bis zum Grenzübergang Klingenbach (ÖWB) Der von Spartenobmann Martin Horvath (ÖWB) eingebrachte Antrag zielt auf die Verlängerung der Südostautobahn A3 bis zum Grenzübergang Klingenbach-Sopron ab. Da gerade auf ungarischer Seite die Autobahn ausgebaut und bis 2021 dem Verkehr übergeben werden soll, ist es unbedingt notwendig, das fehlende Verbindungsstück auf österreichischer Seite fertigzustellen. Der Antrag wurde mit einer Gegenstimme mehrheitlich angenommen.

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„Es bleibt unfair!“ W

irtschaftskammerpräsident Peter Nemeth machte gemeinsam mit Landespolizeidirektor Martin Huber und Wilfried Lehner, Leiter der Finanzpolizei, einen Lokalaugenschein bei einer Schwerpunktaktion an der Grenze in Nickelsdorf. „Viele burgenländische Betriebe klagen nach wie vor über ungleiche Wettbewerbsbedingungen durch Missbrauch im grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehr. Die Bedingungen bleiben unfair“, erklärt dazu Wirtschaftskammerpräsident Peter Nemeth bei einer weiteren Schwerpunktaktion zum Start der Bausaison, diesmal an den Grenzübergängen im Nordburgenland.

„Dem Staat gehen damit weiterhin Millionen an Steuergeldern verloren. Und nicht nur der Staat wird betrogen! Im Burgenland sind durch die ungleichen Bedingungen Arbeitsund Lehrplätze bedroht“, betont Nemeth. Fortsetzung der Schwerpunktkontrollen Solange sich die Betrüger sicher fühlen und relativ unbehelligt unsere Grenzen passieren können, wird es den Missbrauch unserer Gesetze und somit die Schädigung der heimischen Betriebe geben. „Gerade deshalb ist es zum Schutz unserer lokalen Wirtschaft notwendig, diese Schwerpunktkontrollen fortzusetzen und weitere

Maßnahmen zu überlegen“, so Nemeth. Kooperation zahlt sich aus Die Wirtschaftskammer Burgenland zieht an einem Strang mit Polizei und Finanzpolizei. „Wir führen täglich an ca. 25 Übergängen polizeiliche Kontrollen durch – mit unterschiedlichen Schwerpunkten, von der Bekämpfung der Schlepperei bis zur Aufklärung von Einbrüchen oder Autodiebstählen. Natürlich ist uns aber auch diese Schwerpunktaktion mit der Finanzpolizei ein wichtiges Anliegen“, erklärt Huber. „Neben Lohn- und Sozialdumping sind völlig neue Betrugsmuster aufgetaucht, mit denen

Fotos: WKB

SCHWERPUNKT­ KONTROLLE Die Wettbewerbsungleichheit infolge unfairer grenzüberschreitender Dienstleistungen ist und bleibt ein Thema, das die burgenländischen Unternehmen benachteiligt.

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sich die Finanzpolizei auseinandersetzen muss. Neben Abgabe- und Beitragshinterziehung geht es nun auch um Sozialleistungsbetrug und Gewinnverschiebung zulasten der redlichen Unternehmer“, führt Lehner aus. Aufklärungsarbeit und Kontrollen Aber nicht nur mit Kontrollen, sondern auch mit Aufklärungsarbeit will die Wirtschaftskammer dieser Problematik begegnen. „Funktionäre und Mitarbeiter der Wirtschaftskammer haben im Rahmen der schwerpunktmäßigen Grenzkontrollen mehrsprachige Infoblätter verteilt, in denen wir über die gesetzlichen Bedingungen

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für das Arbeiten in Österreich aufklären“, betont Nemeth. Abschließend bedankt er sich bei Polizei und Finanzpolizei für die gute Zusammenarbeit und erklärt: „All jene, die sich an die Spielregeln halten, sind in Österreich herzlich willkommen. Jenen, die in betrügerischer Absicht mit beiden Händen in die Taschen des Fiskus und damit letztendlich des Steuerzahlers greifen, wollen wir jedoch das Leben so schwer wie möglich machen.“

Landespolizeidirektor Martin Huber, Präsident Peter Nemeth und Wilfried Lehner, Leiter der Finanzpolizei, beim Lokalaugenschein in Nickelsdorf.

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Österreichs Vorreiterrolle bei Energietechnologien ENTWICKLUNG In den südburgenländischen Gemeinden Stegersbach und Oberwart wurde die Konferenz „Mission Innovation Austria Week 2019“ veranstaltet. Dabei trafen Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik aufeinander, um Forschungsergebnisse und Projektvorhaben aus Österreich vorzustellen und politische Rahmenbedingungen für die Energiewende zu diskutieren.

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Österreich ist seit letztem Jahr Mitglied des globalen Netzwerks „Mission Innovation“, dessen Ziel es ist, mithilfe privater Investitionen die Entwicklung sauberer Energietechnologien deutlich voranzutreiben. Schon heute werden in Österreich für den Weltmarkt bestimmte Lösungen für eine globale Energiewende entwickelt. Diese wurden auf der Mission

Innovation Austria Week 2019 präsentiert und diskutiert. Dabei trafen sich österreichische und internationale Innovationsführer, Vordenker und Gestalter der Energielösungen von morgen. Es wurden neue Technologien, relevante Projektergebnisse und innovative Lösungen präsentiert sowie politische und technologische Entwicklungen, Trends und Herausforderungen diskutiert. In

interaktiven Veranstaltungsformaten wurden die Potenziale neuer österreichischer Technologien auf dem Weltmarkt und ihr Beitrag zur Erreichung der Klima- und Energieziele ausgelotet. Gemeinsam mit Akteuren aus Industrie, Regionen und Städten ging man den Fragen zur Umsetzung dieser Lösungen nach. Während die ersten drei Tage der Veranstaltung unter dem

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Fotos: WKB

Klaus Sagmeister, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Burgenland, präsentierte relevante Projektergebnisse, innovative Lösungen, technologische Trends und politische Herausfoderungen. Nr. 5 · Mai 2019


WirtschaftskammerVizepräsident Klaus Sagmeister mit Bundesminister Norbert Hofer und Initiator Andreas Schneeweis bei der Veranstaltung im Mai.

Titel „Future and Innoavion Days“ technologischen Innovationen und Forschungsergebnissen aus ganz Österreich gewidmet waren, ging es bei den Conference Days um politische und wirtschaftliche Dimensionen der Energiewende.

Klaus Sagmeister, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Burgenland, hielt die Eröffnungsrede und erklärte, dass Veranstaltungen wie diese für die heimische Wirtschaft enorm wichtig sind: „Dabei werden Impulse für zukünftige

Unternehmen und Projekte gegeben – Innovation ist der Motor der Zukunft. Die Wirtschaft braucht Vordenker. Denn sie sind die Basis für neue Geschäftszweige mit innovativen Ideen.“ missioninnovationaustriaweek.at

Johannes Jobst WEINGUT MAD

WIR setzen große Ideen um. Sebastian Siess

WEINGUT MAD

WIRtschaft GEMEINSAM

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DIGITALE PERSPEKTIVEN

Alles im Blick

„Unternehmen können durch den Einsatz viel Zeit und Geld sparen“, befürwortet Kommerzialrat Herbert Ohr, Innungsmeister der Mechatroniker im Burgenland, die Verwendung von Datenbrillen. 16 BURGENLANDS

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or allem im Bereich der Mechatronik hat die Digitalisierung einiges verändert“, erklärt Innungsmeister Kommerzialrat Herbert Ohr. „Durch den Einsatz von Technologie ist es möglich, Prozesse zu verbessern und lange Warte- und Ausbildungszeiten zu vermeiden“, betont er weiter.

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Aktuell prüft die Landesinnung der Mechatroniker deshalb den Einsatz von Datenbrillen. „Ich kannte bislang nur jene Datenbrillen, die das Sichtfeld komplett einschränken. Mit den nun am Markt angebotenen Modellen ist es jedoch möglich, das normale Sichtfeld mit notwendigen Informationen zu verbinden. Der Träger

kann dadurch normal weiterarbeiten und – wenn notwendig – die gewünschten Dokumente und Daten einblenden lassen“, so Herbert Ohr. Die Datenbrille ermöglicht durch Sensorintegration und Bilderkennung reibungslos komplexe Prozesse. So kann sie auch für Wartungsarbeiten eingesetzt werden. Dabei wird das Blickfeld des Mitarbeiters automatisch an die Wartungsfirma übermittelt. Diese kann dann direkt über die Brille Anweisungen weitergeben beziehungsweise Bedienungsfehler korrigieren. Ein großer Vorteil – vor allem in der Ausbildung „Unternehmen können durch den Einsatz der Datenbrille viel Zeit und Geld sparen, da es mit ihr nicht mehr notwendig wäre, die Mitarbeiter lang auf Ausbildungen zu schicken beziehungsweise das Fahrtgeld der Wartungsfirmen zu bezahlen“, betont der Innungsmeister, der dieses Wissen nun an die burgenländischen Mitgliedsbetriebe weitergeben möchte. Nr. 5 · Mai 2019

Fotos: WKB, dragonstock - stock.adobe.com

VIRTUELL Die Digitalisierung hat längst Einzug in die Arbeitswelt gehalten. Die Landesinnung der Mechatroniker Burgenland prüft aktuell den Einsatz von Datenbrillen in Unternehmen und in der Lehrlingsausbildung.


UBIT Burgenland: Ausbildungsoffensive UBIT Die Fachgruppe Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie (UBIT) unterstützt die digitale Zukunft der Mitglieder mit Aus- und Weiterbildung im WIFI Burgenland.

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ebenslanges Lernen ist heutzutage essenziell. Es treibt die Expertise und damit die Karriere an. Die Fachgruppe UBIT Burgenland unterstützt mit einer groß angelegten Bildungsoffensive: Mitgliedsbetriebe erhalten

10 Prozent Ermäßigung bis maximal 1.500 Euro auf alle Weiterbildungsangebote im WIFI Burgenland. „Weiterbildung ist das Gebot der Stunde, gerade in der IT“, ist UBIT-Fachgruppenobmann Wilfried Drexler überzeugt. „Technologien entwickeln sich quasi täglich neu. Die Anforderungen unserer Kunden werden immer größer. Wir wollen daher unsere Mitglieder mit diesem Angebot motivieren und unterstützen“, betont er weiter. Vor allem die Mitgliedsbetriebe der Fachgruppe UBIT

Burgendland sind die Innovationstreiber der heimischen Wirtschaft. Dafür sind hohe fachliche Kompetenzen und viel Wissen nötig. Um up to date zu sein, investiert die Fachgruppe in die Zusammenarbeit mit dem WIFI Burgenland. „Das WIFI Burgenland verbindet traditionelles Handwerk mit modernen digitalen Themen, die in der Arbeit mit unseren Kunden gefragt sind. Es ist damit das Weiterbildungsinstitut für Beruf und Wirtschaft“, erklärt UBIT-Fachgruppenobmann Drexler abschließend.

Fachgruppenobmann Wilfried Drexler und WIFI-Institutsleiter Harald Schermann

Mit dem Kennwort „UBIT“ können sich Mitglieder im WIFI Burgenland zu angebotenen Kursen anmelden.

Fachgruppenreise mit der UBIT NÖ

Bezahlte Anzeige Fotos: FG UBIT Burgenland, WKB

LAS

VEGAS Die jährliche Fachgruppenreise der UBIT NÖ führte heuer zur CES (Consumer Electronics Show) – der Fachmesse für Unterhaltungselektronik und IT – nach Las Vegas. Mit dabei waren auch Mitglieder des Burgenlandes. Dank der Außenhandelsstelle in Los Angeles genossen die Teilnehmer ein perfekt organisiertes Programm. Tägliche Keynotes, Ausstellungen und Präsentationen: Auf der CES gab es viel zu sehen und zu hören. IBM stellte zum Beispiel den ersten Quantencomputer

Q System One vor. Ein Truck als E-Sport-Arena im Unterhaltungsbereich, neue Methoden der Behandlung von Diabetes und vom Gehirn gesteuerte Prothesen im Gesundheitsbereich oder die neuesten Prototypen der Automobilbranche – auf riesigen Flächen präsentierten sich Unternehmen mit ihren Produkten. Ein besonderer Blickfang war der Prototyp eines autonom fliegenden Hexacopters mit Hybridantrieb. Eine sehr wichtige Rolle spielten Start-ups, für die sogar

eine eigene Halle zur Verfügung stand – der Eureka-Park. Vom kleinen Gadget bis zum intelligenten Motorradhelm – Entrepreneure aller Branchen stellten ihre Ideen und Produkte vor. Die zweite Etappe der Reise führte die Teilnehmer nach Austin, Texas. Die Region gilt als Silicon Valley 2, da dort viele Start-ups dank IC² (Incubator Company) große Unterstützung finden. Sehr deutlich war zu sehen: Diese Region boomt – und das aus gutem Grund.

UBIT-TERMINE 2019

28. Mai 2019 JW Roadshow

zum Thema KI in Kooperation mit der UBIT

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Business Breakfast

Beginn der Veranstaltungen: 8 Uhr

Dienstag, 4. Juni 2019 DOLCE Eis-Cafe-Bar, Hauptstraße 33, 7533 Ollersdorf

Dienstag, 22. Oktober 2019 Restaurant Scheuhammer, Robert-Graf-Platz 1, 7000 Eisenstadt BURGENLANDS

Unternehmensberatung l Buchhaltung l IT

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Ab auf das internationale Spielfeld der Innovatoren J ede Innovation beginnt als zündende Idee. Damit daraus ein Top-Seller wird, brauchen Betriebe die bestmöglichen Rahmenbedingungen für die Umsetzung. „Denn im globalen Wettbewerb gibt es für Unternehmen und Standorte nur zwei Möglichkeiten: Innovieren oder Stagnieren“, betont WKO-Präsident Harald Mahrer. Made in China und die rasante Wachstumsdynamik der asiatischen Staaten bringen unsere Märkte zunehmend unter Druck. Was sind die Fakten? Der Anteil der sieben größten Schwellenländer (China, Indien, Indonesien, Mexiko, Türkei, Brasilien und Russland) an der weltweiten Wirtschaftsleistung ist bereits größer als jener der sieben größten Industrieländer (USA, Japan, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Kanada) zusammen. Er wird

von 38 Prozent 2018 auf 50 Prozent im Jahr 2050 steigen. Während China seine F&EAusgaben von 2012 bis 2017 um 56 Prozent auf 442,7 Milliarden US-Dollar erhöhte, konnte Europa seine Ausgaben in diesem Bereich lediglich um 12,2 Prozent steigern. Österreich verzeichnete im selben Zeitraum ein Plus von 15,4 Prozent. China gab damit zuletzt um 80 Milliarden US-Dollar pro Jahr mehr für F&E aus als Europa. „Für Österreich muss die Devise daher sein: Runter von der Zuschauerbank und ab auf das internationale Spielfeld der Innovatoren, wo wir hingehören“, betont WKO-Präsident Mahrer. „Wir wollen, dass Österreich in die Gruppe der Innovation Leader aufrückt. Das ist kein Selbstzweck, das ist die Zukunftsversicherung für Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand“, betont er.

WKO-Präsident Harald Mahrer bei der Präsentation der Innovationsstrategie in Wien 18 BURGENLANDS

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Erfolgsfaktoren: Bildung, Talente, Ideen Deshalb hatte die Wirtschaftskammer Österreich eine umfassende Innovationsstrategie entwickelt, die nun vorgestellt wurde. Mahrer dazu: „Wir wollen Hot Spot für die Spitzenforschung werden und unsere internationale Sichtbarkeit als Innovationsstandort massiv erhöhen. Österreich soll zum Innovationsökosystem werden, in dem Ideen aufblühen. Denn Innovationen sind kein Zufallsprodukt. Wir müssen sie wollen und ermöglichen. Deshalb braucht es gezielte Investitionen in Bildung, die Förderung von Talenten und gute Rahmenbedingungen für neue Ideen. Für den Standort Österreich ist es entscheidend, dass wir diese Erfolgsfaktoren klug verbinden.“ Gemeinsam mit dem WKO-Fachkräfteradar, der WKO-Bildungsoffensive und der WKO-Innovationsstrategie leistet die Wirtschaftskammer Österreich dazu einen entscheidenden Beitrag. „Wir wollen Österreich mit neuen Produkten und Dienstleistungen nach vorn bringen“, erklärt Mahrer. WKO-Innovations­ strategie: Aufzeigen von Herausforderungen und Angebot von Lösungsansätzen Die WKO-Innovationsstrategie analysiert, wo Österreich in Sachen Innovation Stärken und Schwächen hat, zeigt Herausforderungen auf und bietet Lösungsansätze. Darauf aufsetzend, definiert sie vier strategische Nr. 5 · Mai 2019

Fotos: WKO

INNOVATIONSSTRATEGIE WKO-Präsident Harald Mahrer präsentiert den Plan, wie Österreich den Innovationsturbo zünden kann – betriebliche Forschung fördern.


Handlungsfelder, die zukunftsentscheidend für Österreichs Position im internationalen Wettbewerb um die Innovationsführerschaft sind: ■■ Unterstützung angewandter F&E in Unternehmen ■■ Nutzung neuer Technologien und Daten ■■ Gestaltung gesellschaftlicher Innovation durch Unternehmen ■■ Schaffung von Rahmenbedingungen für mehr Innovation

Im ersten Handlungsfeld spielt die Forschungsförderung eine wichtige Rolle. Mahrer dazu: „Dabei geht es darum, die Forschungsprämie als Standortfaktor zu sichern und Unternehmen aller Größen, vor allem auch kleineren, gut zugänglich zu machen. Zudem brauchen wir eine effiziente Förderung der angewandten unternehmerischen Forschung.“ Zu jedem der vier Bereiche gibt es ein „Leuchtturmprojekt“, das Vorzeigewirkung hat. Einer dieser

„Leuchttürme“ ist die Forderung der Errichtung von Innovationszonen. Das sind Bereiche, in denen eine mit einer Region abgestimmte, räumlich begrenzte Zone definiert wird. Dort gilt für bestimmte Innovationsbereiche wie autonomes Fahren, Drohnen, Smart Grids usw. eine spezifische, innovationsfreundliche Regulatorik. Die Entwicklung und die Testung neuer Produkte und Dienstleistungen können so rascher erfolgen. www.wirmachenzukunft.at

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kommentar

America meets Burgenland Dr. Johann Gneist, Gneist Consulting Team

Wie viele Ihrer Bekannten arbeiten für ein regionales Unternehmen? konsumieren Sie erzeugnisse aus der region? Fragen, die sich in Zeiten der Globalisierung nicht mehr jeder stellt … Durch Wirtschaftskrisen und Debatten über die Umweltverschmutzung gewinnen themen wie nachhaltigkeit und regionale Wertschöpfung wieder an Bedeutung. Die Vorteile der regionalen Wertschöpfung liegen auf der Hand – sie schafft Arbeitsplätze, entlastet die Umwelt, gewährleistet eine sicherere Versorgung und bildet ein akzeptanzbewusstsein in der Gesellschaft. Und führt letztendlich zu mehr Lebensqualität.

Daheim kaufen bedeutet: Den eigenen Arbeitsplatz sichern.

DURCHSTARTEN Unter dem Titel „America meets Burgenland“ lädt die Wirtschaftskammer Burgenland am 2. Juli zu einem Wirtschaftsdelegierten-Meeting in Eisenstadt ein.

B

ei der gößten ExportInformationsveranstaltung des Landes sind die Wirtschaftsdelegierten aus den USA, Kanada, Mexiko, Kolumbien, Argentinien, Chile und Brasilien zu Gast im Burgenland. Sie haben die Möglichkeit, mit diesen sieben Wirtschaftsdelegierten aus Amerika individuelle Beratungsgespräche zu führen und potenzielle Marktchancen speziell für ihren Betrieb in den einzelnen Ländern zu erörtern. So können Sie Ihre firmenspezifischen Anliegen abklären und sich über aktuelle

Darum ist es uns wichtig, dass unsere burgenländischen (Handels-) Unternehmen gut florieren. Und genau die Unterstützung erhalten, die sie brauchen. auch im Bereich der Beratung. Wir haben langjährige Erfahrung mit regionalen Unternehmen und kennen die Besonderheiten im Burgenland. Hunderte kleine, mittlere und größere Unternehmen vertrauen uns. Vielleicht demnächst auch Sie? Lassen Sie uns gemeinsam für ein weiterhin wirtschaftlich starkes Burgenland arbeiten!

Mag. Friedrich Steinecker Mexiko City / Mexiko

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TSCHAFT 

Peter Sedlmayer Chicago / USA

Hans-Jörg Hörtnagl Bogota / Kolumbien

Drazen Maloca Santiago / Chile

BUSI NE SS S OFTWARE VOR ORT PartNEr

Im Gespräch In „Burgenlands Wirtschaft“ berichten die Wirtschaftsdelegierten über die Besonderheiten ihrer Exportmärkte. In dieser Ausgabe stellen wir Ihnen Chile, Kanada und die USA vor. Interessante Informationen zu Mexiko, Kolumbien und Argentinien erwarten Sie dann in der nächsten Ausgabe von „Burgenlands Wirtschaft“.

Christian Lassnig Toronto / Kanada

Klaus Hofstadler Sao Paulo / Brasilien

www.gct-beratungszentrum.at

Wirtschafts- beziehungsweise Marktsituationen informieren. Zudem bieten diese kostenlosen Beratungsgespräche Einblicke in die neuesten Entwicklungen in Übersee.

Mag. Marco Garcia Buenos Aires / Argentinien

Export- und Importberatung Die Abteilung Außenwirtschaft und EU der Wirtschaftskammer Burgenland unterstützt Sie auch bei Ihren internationalen Geschäften. Die Mitarbeiter klären gerne mit Ihnen alle Fragen der praktischen Abwicklung von Exportgeschäften (Verrechnung, Zolltarif, Länder­informationen usw.). Für den Export ist auch die Ausstellung von Begleitdokumenten erforderlich. Die Experten der Außenwirtschaft beraten Sie und beglaubigen Ursprungszeugnis, Carnet ATA und sonstige für den Export notwendigen Dokumente (Exportrechnung, Free Sale Certificate, Bestätigung der Wirtschaftskammer-Mitgliedschaft). Wenn Sie Waren nach Österreich importieren möchten, unterstützen Sie die Mitarbeiter der Außenwirtschaft bei notwendigen Vorbereitungsarbeiten für den Import (EORI, Zolltarifnummer). Zudem übermitteln sie Ihnen Informationen zur Höhe der Zölle beziehungsweise der Einfuhrabgaben und beraten Sie zu Einfuhrbeschränkungen und -verboten. Bei Problemen oder Unregelmäßigkeiten im Zuge Ihrer Imund Exportgeschäfte stehen sie Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite und finden gemeinsam mit den Außenwirtschafts­ Centern, die in mehr als 70 Staaten vertreten sind, Hilfestellungen. Nr. 5 · Mai 2019

Fotos: WKO, tuba, AdobeStock

Global denken. Regional handeln.


Drazen Maloca Wirtschaftsdelegierter in Santiago

Peter Sedlmayer Wirtschaftsdelegierter in Chicago

Christian Lassnig Wirtschaftsdelegierter in Toronto

Österreichs Exporte nach Chile stiegen 2018 um 8,8 Prozent und erreichten einen Rekordwert von fast 200 Millionen Euro. Damit haben sich die Exporte in den letzten zehn Jahren fast verdreifacht. Für Burgenlands Betriebe öffnen sich in den kommenden Jahren große Chancen. Chile ist sowohl in wirtschaftlicher als auch politischer Hinsicht stabil und zeichnet sich durch eine offene Marktwirtschaft, niedrige Steuern und der besten Infrastruktur Lateinamerikas aus.

Die Vereinigten Staaten sind ohne Zweifel ein Land mit zentral gesteuerter Wirtschafts-, Finanz- und Geldpolitik, einer Währung und einem Binnenmarkt ohne Zollgrenzen. Aber sowohl als Land als auch als Markt sind die USA beträchtlich anders, als wir uns das aus europäischer Perspektive vorstellen. Für einen erfolgreichen Markteintritt in den USA ist es unumgänglich, einen lokalen Partner vor Ort zu finden.

Kanada ist Mitglied der G7-Länder und die zehntgrößte Volkswirtschaft der Welt. Das Land verfügt über eine diversifizierte Wirtschaft mit hoher Bedeutung der Rohstoffindustrie, vor allem der Ölund Gasindustrie sowie der produzierenden Industrie. Im September 2017 trat das EU-KanadaFreihandelsabkommen CETA in Kraft. Es garantiert den zollfreien Warenverkehr für fast alle industriell-gewerblichen Güter. Für landwirtschaftliche Güter und Lebensmittel wurden ein stufenweiser Zollabbauplan und Zollfreikontingente vereinbart.

CHILE

USA

KANADA

KEY FACTS

KEY FACTS

Bevölkerung: 17,6 Millionen Einwohner

Bevölkerung:331,9 Millionen Einwohner

Bevölkerung: 37,2 Millionen Einwohner

Währung: Peso (CLP) 1 EUR = ca. 795 CLP (01/2019)

Währung: Dollar (USD) 1 EUR = ca. 1,16 USD (2019)

Währung: Dollar (USD) 1 EUR = ca. 1,16 USD (2019)

Prognose: Wirtschaftswachstum 2018 um 4 Prozent, Wachstumsprognose von 3 Prozent für 2019

Wirtschaftsbeziehungen mit Österreich (2018): Warenexport: 10.602 Millionen Euro

Exporte: Verdreifachung der österreichischen Exporte nach Chile in den letzten zehn Jahren

Dienstleistungsexport: 2.047 Millionen Euro

Österreichische Firmen exportierten im Jahr 2018 Waren im Wert von 1,225 Milliarden Euro nach Kanada. Kanada ist heute einer der wichtigsten Überseemärkte für Österreichs Exporteure. Dank CETA ist der Marktzutritt einfacher geworden, die Exporte stiegen seit 2016 um mehr als 25 Prozent.

KEY FACTS

Exportvolumen: 200 Millionen Euro

Weitere Infos: wko.at/aussenwirtschaft/cl

America meets Burgenland

Wirtschaftskammer Burgenland Robert-Graf-Platz 1, 7000 Eisenstadt

Nr. 5 · Mai 2019 

Weitere Infos: wko.at/aussenwirtschaft/us

Weitere Infos: wko.at/aussenwirtschaft/ca

+ Informationen und Anmeldung

2. Juli 2019 12.30 – 17.00 Uhr

Abeilung Aussenwirtschaft und EU Wirtschaftskammer Burgenland Robert-Graf-Platz 1 7000 Eisenstadt

T 05 9090 7 3211 E go-international@wkbgld.at wko.at/awo BURGENLANDS

TSCHAFT 21


Die Sieger des Wettbewerbs mit Bundesinnungsmeister Heinz Mitteregger, Maria HollunderOctabec, Vorsitzende der Berufsfotografen, und Fachgruppengeschäftsführer Thomas Kornfeind

Die besten Berufsfotografen SIEGREICH  Die Fachvertretung der burgenländischen Berufsfotografen vergab erstmals einen Landespreis für die besten Arbeiten. Mehr als 250 Mitglieder der Branche waren aufgerufen, ihre Bilder in 11 Kategorien – vom Porträtbild über Hochzeits- und Babyfotografien bis zu digitalen Illustrationen – einzureichen.

Aus für 22-EuroFreigrenze notwendig! HANDEL „Tagtäglich treffen auch im Burgenland Andreas Wirth übernahm den Vorsitz der Bundesinnung der Elektro-, Gebäude-, Alarmund Kommunikationstechniker.

Andreas Wirth: neuer Bundesinnungsmeister ERNENNUNG Der Steinbrunner Andreas Wirth übernahm den Vorsitz der Bundesinnung der Elektro-, Gebäude-, Alarm- und Kommunikationstechniker. Er führt seit 2008 ein Elektrofachgeschäft in Steinbrunn. Insgesamt beschäftigt Wirth 40 Mitarbeiter. In der Wirtschaftskammer ist er seit 2015 aktiv und wurde in diesem Jahr auch Landesinnungsmeister.

hunderte Päckchen ein, für die in Österreich quasi keine Steuer bezahlt wird“, erklärt Kommerzialrätin Andrea Gottweis, Obfrau der Sparte Handel im Burgenland, und betont: „Vonseiten des Handels fordern wir deshalb, dass diese Hürde schon im kommenden Jahr abgeschafft wird. Andere Mitgliedsstaaten haben die Notwendigkeit dazu bereits erkannt und die Freigrenze vorzeitig abgeschafft.“

Handel-Sparten­ obfrau Kommerzialrätin Andrea Gottweis

Neuer Fachvertreter für Schienenbahnen FÜHRUNGSWECHSEL  In der Fachvertretung der Schienenbahnen in der Wirtschaftskammer Burgenland gab es kürzlich einen Führungswechsel. Arnold Schweifer, Geschäftsführer der Neusiedler Seebahn GmbH, übernimmt die Funktion von Csaba Szekely.

Fotos: WKO, WKB/Mädl

BRANCHEN-NEWS

BRANCHEN-NEWS

Verkehr-Spartengeschäftsführer Bernhard Dillhof, Fach­ vertreter Arnold Schweifer, Verkehr-Referentin Karin Berger

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TSCHAFT 

Nr. 5 · Mai 2019


BRANCHEN-NEWS

Netzwerk zum Erfolg UNTERSTÜTZUNG Bei der Veranstaltungsreihe „Moch Weida“ der Jungen Wirtschaft Burgenland im Autohaus Wiener in Eltendorf gab Spartenobmann Hans Lackner wertvolle Tipps zur Betriebsübernahme.

Zukunftsplan ANTRITTSBESUCH Das Landesgremium des Agrarhandels besuchte gemeinsam mit Obmann Hannes Mosonyi die neue Agrarlandesrätin Astrid Eisenkopf. Diskutiert wurden unter anderem die unverzichtbare Stellung des Agrarhandels in der heimischen Versorgung mit Agrarprodukten sowie verschiedene Aspekte der biologischen beziehungsweise der konventionellen Landwirtschaft.

Spartengeschäftsführer Thomas Jestl, Landesrätin Astrid Eisenkopf und Obmann Hannes Mosonyi

Martina GöltlLanger, Vera Türk, Obmann Hannes Dragschitz, ObmannStv. Angelika Bauer, ObmannStv. Karin Salamon, Engelbert Wultsch (v. l.) Spartenobmann Hans Lackner, JWLandesvorsitzender-Stv. Stefan Wiener, JW-Landesvorsitzende Bettina Pauschenwein und Regionalstellenobmann Josef Kropf begrüßten zahlreiche Teilnehmer in Eltendorf.

Ein Teil des Ortsgeschehens TREFFPUNKT  Vor Kurzem tagten in der Wirtschaftskammer die heimischen Trafikanten. Der Jugendschutz und das kommende Steuerpaket waren ebenso Thema wie die Heat-not-Burn-Produkte, also die rauchlosen Artikel.

Jugendschutzampel für Tankstellen

Karl Kornhofer, Direktor der Raiffeisenbezirksbank Oberwart, Martin Horvath, Obmann der Sparte Transport und Verkehr der Wirtschaftskammer Burgenland, Bürgermeister Wolfgang Koller, Klaus Grabenhofer, Geschäftsführer der Energie Burgenland Wärme und Service GmbH, Kommerzialrat Patrick Poten, Obmann der Fachgruppe Taxi, und Vizebürgermeister Franz Schiller

DIENSTLEISTUNGSANGEBOT Die Fachgruppe der Tankstellen hat in Kooperation mit dem Jugendreferat der Landesregierung die Jugendschutzampel für Tankstellenbetriebe erstellt. Diese gemeinsame Jugendschutzinitiative soll eine Hilfestellung für Tankstellenbetriebe zur Erfüllung der verschiedenen gesetzlichen Vorgaben des Jugendschutzes sein.

130 Gemeinden setzen auf das Jugendtaxi MOBILITÄTSINITIATIVE  Riesenerfolg für das Projekt „Jugendtaxi Burgenland“. Mit der Gemeinde Kemeten setzen nun schon 130 Gemeinden auf dieses österreichweit größte und europaweit einzigartige Mobilitäts- und Verkehrssicherheitsprojekt, das Jugendlichen die Möglichkeit geben soll, zu einem vergünstigten Preis, flexibel und vor allem sicher ihre Wege, zum Beispiel bei abendlichen Veranstaltungen, auch außerhalb ihres Wohnortes bestreiten zu können. Nr. 5 · Mai 2019 

Fachgruppenobfrau Tanja Stöckl präsentierte gemeinsam mit Landesrätin Daniela Winkler, Geschäftsführer Bernhard Dillhof, Renate Habetler, Bürgermeisterin von Bernstein und Reinhard Berger, Bürgermeister von Mariasdorf, die Jugendschutzampel. BURGENLANDS

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Blick auf Burgenlands ANDAU  Lisa Altenburger und Baumeister Franz Peck gründeten die Baumeister Peck & Altenburger GmbH. Von der Wirtschaftskammer Burgenland kamen Regionalstellenobmann Robert Frank, Vizepräsident Klaus Sagmeister, Direktor Rainer Ribing, Regionalstellenausschussmitglied Hannes Mosonyi und gratulierten zur erfolgreichen Gründung.

EISENSTADT Kürzlich eröffnete die Baustoffgroßhandel Michael Koch GmbH im EZE ein Geschäftslokal für DekoArtikel, Tischkultur und Haushaltswaren. Frau-in-der-Wirtschaft-Landesvorsitzende Melanie Eckhardt und Fachgruppengeschäftsführerin Martina Rauchbauer gratulierten zur gelungenen Eröffnung.

EISENSTADT Während einer Tour durch den Bezirk machten Vizepräsident Klaus Sagmeister und Direktor Rainer Ribing einen Halt bei der Firma Reifen Ritz. Mit 9 Standorten und 50 Mitarbeitern zählt sie zu den renommiertesten Betrieben im Burgenland. EISENSTADT  Nach ihrem Sieg beim Amadeus kam Uli Mayer wieder in das WIFI Eisenstadt. Dort unterrichtet sie Deutsch für Lehre mit Matura. WIFI-Institutsleiter Harald Schermann und die Schüler gratulierten.

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OBERPULLENDORF  Sven Poor bietet Qualitätswaren aus Fleisch und Wurst an. Der Unternehmer liefert täglich, frisch und direkt Produkte der Fleischerei Kuzmits in Unterpetersdorf in den Lebensmittelhandel.

PAMHAGEN  Der Tourismus-

verband Pamhagen lud zur Tourismusbüroeröffnung ein. Neben dem Tourismuszentrum bietet das neue Büro auch Platz

OBERWART 75 Schülerin-

nen und Schüler der Bundeshandelsakademie (BHAK) und Bundeshandelsschule (BHAS) absolvierten kürzlich einen Projekttag in der Wirtschaftskammer-Regionalstelle Oberwart. Im

Regionalstellenobmann Stefan Kneisz, Junge-WirtschaftOberpullendorf-Bezirksvorsitzender Christoph Augustin, Spartengeschäftsführer Thomas Jestl und Regionalstellenleiter Freddy Fellinger gratulierten zur Eröffnung.

für die Kunst-Genuss-Stube mit integriertem Postpartner. Regionalstellenobmann Robert Frank und Mitarbeiter Andreas Kampf gratulierten.

Zentrum standen erfolgreiche Unternehmensgründung, Selbstständigkeit und Interessenvertretung durch die Wirtschaftskammer. Regionalstellenleiter Ronald Rasser führte durch das Programm. Nr. 5 · Mai 2019

Fotos: WKB, ZVG

EISENSTADT Vor Kurzem besuchte Ungarns Botschafter Andor Nagy Wirtschaftskammerpräsident Peter Nemeth, der auch der Honorarkonsul dieses Staates im Burgenland ist. Bei dem Treffen standen naturgemäß wirtschaftliche Fragen und Faktoren der beiden benachbarten Länder im Mittelpunkt.


Wirtschaft DEUTSCH SCHÜTZEN  Stefan Csar und Bernd Konrath von

Wachter-Wiesler Ratschen wurden mit der „Trophée Groumet A la Carte“ für die beste österreichische Küche ausgezeichnet.

Fotos: WKB, BMNT/Paul Gruber, Günther Peroutka, Richard Tanzer/A la Carte

MATTERSBURG  Kürzlich fand die Verleihung des Awards „Österreichs beste Familienunternehmen“ statt. Dabei zeichnete „Die Presse“ gemeinsam mit dem Bankhaus Spängler, der BDO und der Österreichischen Notariatskammer Österreichs beste Familienunternehmen aus. Die Radel & Hahn Holding GesmbH holte in diesem Jahr den Titel.

OBERWART  Der Gründertag

war ein Top-Event. KeynoteSpeakerin Silvia Agha-Schantl präsentierte den Gründern und Jungunternehmern ein dynamisches Erfolgsrezept für den Start in das Unternehmertum. Die Wirtschaftskammer-Experten Nr. 5 · Mai 2019 

SIEGENDORF  Im Rahmen des 4GameChangersFestivals in Wien wurde das Unternehmen Skyability aus Siegendorf von Wirtschaftskammerpräsident Harald Mahrer und Wirtschaftsministerin Margarete

Schramböck als „Born Global Champion“ ausgezeichnet. Die Skyability GesmbH – gegründet 2015 – ist ein FullService-Anbieter professioneller Drohnendienstleistungen im industriellen Umfeld sowie in der Vermessung.

PINKAFELD  Jährlich

werden die besten Steuerberaterinnen und Steuerberater Österreichs von der Tageszeitung „Die Presse“ in insgesamt zehn Kategorien gekürt. In der Kategorie „Allrounder regional“ gewann im Burgenland – wie schon im Vorjahr – die Kanzlei Mag. Drexler & Partner GmbH.

vom Gründerservice, die Regionalstellen, Junge Wirtschaft, Frau in der Wirtschaft und das WIFI boten in der Beratungszone ihr Service an. Auch die BHAK Oberwart holte sich Know-how für ihre Übungsfirmenprojekte.

STEGERSBACH Julia

und Dieter Eberhardt übernahmen den ehemaligen Stremtalerhof. Wirtschaftskammervizepräsident Klaus Sagmeister,

GÜSSING Kerstin

PenzKatschner übernahm die ehemalige „Kanzlei“ in der Hauptstraße und verwöhnt ihre Gäste ab sofort mit einer gut sortierten Auswahl von Speisen und Getränken hoch qualitativer regionaler

Bezirksgastwirteobfrau Herta Walits-Guttmann und Regionalstellenleiter Thomas Novoszel folgten der Einladung zur feierlichen Eröffnung.

Herkunft. Spartenobmann Kommerzialrat Helmut Tury, Bezirksgastwirteobfrau Herta Walits-Guttmann, Regionalstellenausschussmitglied Jürgen Szerencsits und Regionalstellenleiter Thomas Novoszel gratulierten. BURGENLANDS

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Tischler, 1. Lehrjahr

Die Besten ihres Faches I

ERFOLGE Im Beruf bestimmt, ähnlich wie im Leistungssport, der Wettbewerb den Alltag. Bei den Landeslehrlingswettbewerben der Wirtschaftskammer traten Lehrlinge verschiedener Branchen um den Titel „Burgenlands bester Lehrling“ gegenei­ nander an.

nsgesamt 22 Jugendliche trafen sich in der Landesberufsschule Pinkafeld zum Wettstreit der besten Tischlerlehrlinge. Beim traditionellen Landeslehrlingswettbewerb der Tischlerinnung mussten die Teilnehmer ihr praktisches Können beweisen. Dominik Haga von der Neudoerfler Office System GmbH gewann den

2. Lehrjahr

Wettbewerb im ersten Lehrjahr, gefolgt von Stefan Ruhe von der Pauschenwein Creatives Wohnen GmbH, Platz drei ging an Rebecca Györög, Firma Fleck Nicole. Sieger im zweiten Lehrjahr wurde Fabian Fuchs, Neudoerfler Office System GmbH, Platz zwei holte sich Lukas Pazelt, RE – Ihr Komplettanbieter

3. Lehrjahr

rund ums Wohnen GmbH & Co KG, gefolgt von Julian Fercsak, Tischlerei Ecker GmbH. Den ersten Platz im dritten Lehrjahr erreichte Bernhard Fasching von der KPA Katzbeck ProduktionsGmbH Austria, gefolgt von Kevin Michael Znaymer, Tischlerei Ecker und Nico Hannes Holzmann, Tischlerei Fasching OG.

Der Zimmerernachwuchs zeigte beim Landeslehrlingswettbewerb in der Berufsschule Pinkafeld sein Können. Der Sieg ging an David Lex vom Lehrbetrieb Rudolf Roposa. Den zweiten Platz erreichte Michael Kerschbaumer von der Halwachs & Thier OEG. Den dritten Platz konnte sich Lukas Sachs von der Schöll Holzbaumeister GmbH sichern.

Sarah Maria Spitzer von der Malerei creativ Ringbauer GmbH & Co KG ist Burgenlands bester Maler- und Beschichtungstechnikerlehrling. Den zweiten Platz erreichte Christina Unger vom Lehrbetrieb Neuherz Daniel, gefolgt von Christoph Tröscher vom Lehrbetrieb Trittremmel Manfred.

26 BURGENLANDS

TSCHAFT 

Acht Lehrlinge waren beim Landeslehrlingswettbewerb der Gebäudeund Installationstechniker in der Berufsschule Mattersburg angetreten. Der Sieg ging an Markus Mikovits von der Haustechnik Güssing GmbH. Den zweiten Platz belegte Rafael Balaskovits, Firma Ing. Ladislaus Dorner Gesellschaft m. b. H., gefolgt von Benjamin Bartolich, Gerald Szenger Gesellschaft m. b. H. Nr. 5 · Mai 2019

Fotos: WKB

Der Sieg beim Landeslehrlingswettbewerb der Hafner, Platten- und Fliesenleger und Keramiker ging an Ali Hosseini von der Fliesen Haider GmbH. Den zweiten Platz belegten ex aequo Ioan-Alexandru Agavriloae von der Strobl & Strobl Fliesendesgin GmbH und Sven Artner von der Artner Artissimo GmbH, gefolgt von Niclas Grosz.


Sieben Medaillen für das Burgenland ERFOLGREICH Bei den juniorSkills Austria 2019 – vormals Staatsmeisterschaften für Tourismusberufe – in der Berufsschule Obertrum in Salzburg holten Burgenlands Lehrlinge sieben Medaillen.

B

ei den juniorSkills Aus­ tria 2019 wurde gekocht, gedeckt, geshakt und serviert. 81 Nachwuchskräfte aus allen neun Bundesländern gaben vor den Augen der Juroren Kostproben ihres Könnens. Der burgenländische Nachwuchs präsentierte sich dabei von seiner besten Seite und wurde dafür 7-mal belohnt.

Silbermedaillen ■■ Samantha Hütter aus Wien

vom Lehrbetrieb Therme Seewinkel Betriebsgesellschaft mbH in Frauenkirchen (Service) ■■ Dominik Karner aus Eberau vom Lehrbetrieb Wachter und Wiesler Restaurant GmbH in Deutsch Schützen (Küche)

■■ Darius Stetco aus Bocksdorf

vom Lehrbetrieb Golf- und Thermenresort Stegersbach GmbH (Küche) ■■ Nadine Luif aus Unterschützen vom Lehrbetrieb Stadtwirt Oberwart (Küche) Erfolgreich teilgenommen ■■ Oliver Zwingl aus Schützen

vom Lehrbetrieb Therme Seewinkel Betriebsgesellschaft mbH in Frauenkirchen (HGA) „Unsere burgenländischen Lehrlinge haben wieder einmal das hohe Ausbildungsniveau eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Die jungen Leute bewiesen in dieser Leistungsschau, dass der burgenländische Qualitätstourismus nachhaltig abgesichert ist“, so Matthias Mirth, der zufriedene Obmann der Gastronomie. Die Aufgaben Menü-Kochen: An jedem Wettbewerbstag wurde durch Losentscheid ein Warenkorb

definiert, dessen Produkte in einer erkennbaren Hauptkomponente zu verarbeiten waren. Nach der Auslosung musste ein 4-gängiges Menü kreiert werden. Dieses bestand aus kalter Vorspeise, Suppe, Hauptspeise und Dessert. Service: Jede Mannschaft erhielt durch Losentscheid sechs Aufgaben. Während der Aufgabe „Tisch decken“ stand den Kandidaten für das Gestalten der Menükarte Zeit zur Verfügung. Außerdem wurde ein besonderes Augenmerk auf die wirtschaftliche Verwertung (Über- und Untermengen) der verwendeten Produkte gelegt. HGA: Die Hotel- und Gastgewerbeassistenten mussten in einem simulierten Kundengespräch bestehen, den kaufmännischen Bereich im Griff haben und bei der gäste­ bezogenen Korrespondenz die richtigen Worte finden.

Bronzemedaillen

Fotos: WKB

■■ Simone Heiling aus Pinggau

vom Lehrbetrieb Reduce Gesundheitsresort Bad Tatzmannsdorf (HGA) ■■ Victoria Kemmer aus Oberschützen vom Lehrbetrieb Avita Resort GmbH und CoKG in Bad Tatzmannsdorf (Service) ■■ Kerstin Lang-Mühlhauser aus Neudau vom Lehrbetrieb Golf- und Thermenresort Stegersbach GmbH (Service) Nr. 5 · Mai 2019 

WK-Vizepräsident Klaus Sagmeister und Landtagspräsidentin Verena Dunst mit den geehrten Lehrlingen BURGENLANDS

TSCHAFT 27


Duale Akademie für AHS-Absolventen CHANCE Die Duale Akademie ist eine Berufsausbildung im Metallbereich speziell für AHS-Maturanten.

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I

n enger Abstimmung zwischen Wirtschaft und AHSAbsolventen wurde eine neue Ausbildungsschiene für top-qualifizierte Mitarbeiter der Zukunft geschaffen, die sowohl für die jungen Erwachsenen als auch für die Betriebe zahlreiche Vorteile hat. Neben einem direkten Berufseinstieg mit attraktivem Einstiegsgehalt und umfassendem Ausbildungsprogramm in ausgewählten Unternehmen, profitieren Maturanten von der Vermittlung von Fach- und

TSCHAFT 

Zukunftskompetenzen durch eine eigene Duale Akademie im WIFI – und das in einer verkürzten Ausbildungszeit von 2,5 Jahren. Betriebe gewinnen leistungsbereite Mitarbeiter für die Zukunft, die nach den Anforderungen des Unternehmens ausgebildet werden. Der überwiegende Teil der Ausbildung erfolgt praxisgerecht im Betrieb, wobei je nach Unternehmen einer von vier Schwerpunkten im Bereich der Metalltechnik gewählt werden kann.

Metallbau- und Blechtechnik Metallbau- und Blechtechniker stellen Bau- und Konstruktionsteile aus Metall (Rahmen, Treppen, Geländer, Fensterund Fassadenelemente etc.) her. Sie erstellen Konstruktionspläne und technische Zeichnungen, programmieren und bedienen computergestützte Anlagen und Maschinen. Stahlbautechnik Stahlbautechniker stellen Stahl­ baukonstruktionen her Außer-

Nr. 5 · Mai 2019


Foto: Anna Berdnik - stock.adobe.com

Der Werkstoff Metall bestimmt unseren Alltag und ist in beinahe allen Lebensbereichen vertreten. Metall sorgt für Lebensqualität, ermöglicht außergewöhnliche Konstruktionen im Innen- und im Außenbereich, gibt exklusivem Design die Form, bietet Sicherheit und technischen Fortschritt.

­em fertigen sie bauliche Eind richtungen aus Stahl wie Aufzüge, Lüftungsschächte und Portale an. Sie transportieren die fertigen Werkstücke zum Einsatzort, stellen sie dort auf und montieren sie. Zerspanungstechnik Zerspanungstechniker stellen Metall- und Kunststoffbauteile her, indem sie spanende beziehungsweise spanabhebende Arbeitsverfahren anwenden. Zu diesen zählen zum Beispiel Bohren, Drehen, Fräsen, Feilen, Schleifen und Sägen. Zerspanungstechniker bearbeiten Werkstücke an konventionellen Maschinen oder mittels computergesteuerter (CNC-) Anlagen. Sie planen die Arbeitsschritte, wählen die Materialien aus und prüfen die Qualität der fertigen Werkstücke. Nr. 5 · Mai 2019 

Werkzeugbautechnik Werkzeugbautechniker sind mit dem Design und der Herstellung von Werkzeugen wie Schnitt-, Stanz-, Schneidewerkzeugen befasst, die in Produktionsprozessen zum Einsatz kommen. Außerdem sind sie für die Überprüfung der Funktionstüchtigkeit, die Wartung und die Reparatur der Werkzeuge zuständig. Die Fachtheorie wird in eigenen Berufsschulklassen vermittelt, mit vertiefenden Lehrinhalten im praktisch-technischen und im wirtschaftlichen Bereich. Berufsbezogene Fremdsprachenkenntnisse bilden einen weiteren Schwerpunkt, da ein 4-wöchiger Auslandsaufenthalt, koordiniert von der Wirtschaftskammer, ein Fixbestandteil der Ausbildung ist.

Soziale und digitale Kompetenzen zählen zu den wichtigsten Schlüsselqualifikationen der heutigen Zeit und werden neben vertiefenden fachlichen Kenntnissen im WIFI Burgenland vermittelt. Sichern Sie sich jetzt Ihren Teilnehmerplatz Der Duale Akademie-Lehrgang startet ab Herbst 2019 mit maximal 20 Ausbildungsplätzen für das Berufsbild Metalltechnik. Bewerben Sie sich also noch heute um einen Teilnehmerplatz. + Informationen Weiterführende Infos für interessierte Unternehmen und Auszubildende gibt es unter T 05/90907-5510 E bildung-lehre@wkbgld.at wko.at/bgld/dualeakademie

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Geschäftsführer fällt aus INFO Was passiert, wenn der handelsrechtliche Geschäftsführer einer GmbH ausfällt?

F

ehlt der zur Vertretung einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) erforderliche Geschäftsführer und läuft die Gesellschaft damit Gefahr, ­ handlungsunfähig zu sein, kann das Firmenbuchgericht einen Notgeschäftsführer bestellen. Die Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die ­Gesellschafter der GmbH nicht selbst rechtzeitig einen neuen Geschäftsführer ernennen. Das Gericht wird jedoch nicht von Amts wegen aktiv, sondern

auf Antrag eines Beteiligten. Dabei kann es sich um einen Gesellschafter, einen Gläubiger, einen Mitarbeiter oder eine Behörde handeln. Es gibt keinen Rechtsanspruch auf die Einsetzung eines Not­ geschäftsführers. Zudem gebührt ihm für die Dauer seiner Tätigkeit eine angemessene Entlohnung. Ein Geschäftsführer kann wegen seines Rücktrittes, eines längeren Auslandsaufenthaltes, des Verlustes seiner Geschäftsfähigkeit oder einer langen

Krankheit verhindert sein. Eine kurze Erkrankung oder eine rein körperliche Behinderung reicht aber nicht aus, ihn durch einen Notgeschäftsführer ersetzen zu lassen. Die Bestellung eines solchen erlischt mit dem Wegfall des Bestellungsgrundes. Das kann die Ernennung eines neuen Vertreters durch die Gesellschafter oder die „volle Funktionstauglichkeit“ des bisherigen Geschäftsführers (zum Beispiel durch Genesung) sein. wko.at

Ein unberechenbares Business braucht berechenbare Partner.

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Nr. 509.04.19 · Mai 10:58 2019


NUTZFAHRZEUGE

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Der Vielseitige TRANSPORTER 6.1. Volkswagen Nutzfahrzeuge zeigt erstmals den neuen Transporter 6.1. Dieser debütiert mit einer im Wettbewerbsumfeld einzigartigen Vielfalt der Karosserievarianten.

M

it den Varianten als Kastenwagen und Kombi sowie als Einzel- und Doppelkabine mit Pritsche bietet VW für jeden Einsatzzweck das richtige Fahrzeug.

Die neuen realisierten technischen Maßnahmen gehen weit über eine gewöhnliche Modellpflege hinaus. Durch die elek­ tromechanische Lenkung hielt ein völlig neues Spektrum der Assistenzsysteme und damit ein deutliches Plus an Sicherheit und Komfort Einzug in die Baureihe. Zu den neuen Assistenzsystemen gehören Technologien wie „Lane Assist” (aktives Spurhaltesystem), „Park Assist” (Parken mit automatischer Lenkung), Flankenschutz (warnt bei kritischer

Annäherung an Hindernisse und Personen), Ausparkassistent (schützt beim rückwärts Ausparken) und „Trailer Assist” (macht das Manövrieren mit Anhänger durch das automatische Lenken zum Kinderspiel). Im Kastenwagen und im Kombi stabilisiert der neue Seitenwindassistent serienmäßig den Transporter 6.1, falls der Wagen zum Beispiel auf einer Brücke von einer Windböe erfasst wird. Ebenfalls serienmäßig: Multikollisionsbremse und Berganfahrassistent.

Mit neuem Spektrum innovativer Assistenzsysteme sicherer und komfortabler als je zuvor. Neue Lösungen wie spezielle Ladefunktion für langes Transportgut optimieren den Arbeitsalltag.

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BURGENLANDS

SPECIAL

20.03.19 09:08 TSCHAFT 31


NUTZFAHRZEUGE

OPEL Der neue Opel Vivaro ist schon startklar. Im Spätsommer kommt er zu den Händlern. Bestellbar ist er schon jetzt.

D

er neue Opel Vivaro kommt im Spätsommer zu den Händlern – und ist ab sofort zum Einstiegspreis von 20.360 Euro* bestellbar. Die dritte Generation des multifunktionalen Opel-Transporters kann von allem mehr. Der Vivaro ist künftig in drei statt zwei Längen erhältlich (4,60 Meter, 4,95 Meter und 5,30 Meter). Er packt mit bis zu 1.400 Kilogramm Nutzlast 200 Kilogramm mehr als bisher. Und mit bis zu 2.500 Kilogramm Anhängelast eine halbe Tonne mehr als der

Vorgänger. Dazu ist er in vielen Ausführungen nur 1,90 Meter hoch und damit voll tiefgaragentauglich. Darüber hinaus wächst der Komfort für Fahrer und Passagiere. Auf Wunsch gibt es eine große Anzahl von Top-Technologien und Assistenzsystemen – vom adaptiven Traktionssystem IntelliGrip über die 180-GradPanorama-Rückfahrkamera bis zum Multimedia-Infotainment mit Echtzeit-Navi. Lösungen wie sensorgesteuerte Schiebetüren und FlexCargo-Durchreiche erleichtern den Arbeitsalltag.

EZ-FLEX vernetzt D er kompakte und wendige EZ-FLEX hat maßgeschneiderte Abmessungen für die City und bietet ein Ladevolumen von drei Kubikmetern. Mit einem Wendekreis von nur 4,5 Metern erlaubt er das Manövrieren auch unter beengten Verhältnissen. Der

EZ-FLEX erleichtert mit praktischen Details die tägliche Arbeit von Zustellern. So gelangt der Fahrer durch weit öffnende Türen an seinen Arbeitsplatz. Hinzu kommen große Scheiben für eine exzellente Rundumsicht und gut ablesbare Instrumente. Weitere fahrzeug- und

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arbeitsbezogene Informationen liefert ein Touchscreen direkt neben dem Fahrerplatz. Die Ladekante in der ergonomisch günstigen Höhe von 76 Zentimetern ermöglicht das schnelle und leichte Beladen. www.renault.at

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RENAULT Mit dem EZFLEX präsentiert Renault einen Versuchsträger für ein rein elektrisches und voll vernetztes leichtes Nutzfahrzeug im städtischen Lieferverkehr.

Der neue Opel Vivaro fährt in drei Grundvarianten vor: Als Kastenwagen Vivaro Cargo ist der Nutzfahrzeug-Bestseller zum attraktiven Einstiegspreis von 20.360 Euro* verfügbar. Ab 27.360 Euro* gibt es den neuen Vivaro als Doppelkabine mit zwei Sitzreihen und Platz für bis zu sechs Personen. Die richtige Wahl zur Personenbeförderung (bis zu neun Personen) stellt die dritte Modellvariante Vivaro Kombi ab 30.980 Euro* dar.

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Viva Vivaro

32 BURGENLANDS

TSCHAFT 

Nr. 5 · Mai 2019

SPECIAL


Neue Motoren für den Vito M Bezahlte Anzeige Foto: Mercedes-Benz

MERCEDES-BENZ Vielseitigkeit, Flexibilität und ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis machen den Vito so erfolgreich.

it einem erweiterten Angebot wertet Mercedes-Benz Vans seinen Bestseller im Segment der mittelgroßen Transporter jetzt auf. Zu den Highlights zählt eine drehmomentstarke 4-Zylinder-Diesel-Generation beim Vito Tourer mit Pkw-Zulassung. Darüber hinaus ist der Vito ebenfalls im Bereich der Digitalisierung am Puls der Zeit. Nach dem Sprinter sind viele digitale Dienste rund um das Ökosystem von Mercedes PRO connect ab Sommer 2019 auch für

Vito-Varianten mit konventionellem Antrieb verfügbar. Ein Kommunikationsmodul (LTE) mit fest verbauter SIM-Karte schafft bereits jetzt die technische Basis. Der Mercedes-Benz Vito punktet mit zusätzlichen Ausstattungsdetails wie einem deutlich ausgeweiteten Räder- und Felgenangebot sowie weiteren Gestaltungsmöglichkeiten. So kann man zukünftig vier zusätzliche Exterieur-Farben und weitere Leichtmetallräder in 17, 18 und 19 Zoll wählen. Hinzu

eVito Kastenwagen lang

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Fahrdaten, die auf einer Gesamtstrecke von mehr als einer Million Kilometern gewonnen wurden, in ihre Berechnungen einfließen. Berücksichtigt wurden insbesondere Orte, an denen man Fahrzeuge abstellte und parkte. Der Algorithmus orientiert sich am tatsächlichen Einsatz von Fahrzeugen und soll Fahrern von Elektrofahrzeugen helfen, das Aufladen in den Alltag zu integrieren.

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Förderungen für Beschäftigte AMS Qualifizierungsförderung für Beschäftigte heißt die Beihilfe, von der Arbeitskräfte und Firmen profitieren. Die Vorteile: Bessere Chancen für gering qualifizierte und ältere Beschäftigte – mehr Knowhow für den Betrieb!

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as AMS fördert und eine win-win-Situation entsteht: Der Betrieb spart Kosten für die Weiterbildung der Mitarbeiter, die Arbeitskräfte verbessern durch

ein Plus an Bildung ihre Arbeits- und Einkommenssituation. Dabei ist dem AMS die soziale Komponente besonders wichtig: Gefördert werden Menschen, die aufgrund ihres Alters oder ihrer geringen Qualifizierung schlechtere Karten im Berufsleben haben und von Weiterbildung besonders profitieren. Also warum nicht zuerst in den eigenen Reihen suchen, wenn Arbeitskräfte benötigt werden, und bereits Beschäftigte weiterbilden!

So funktioniert es: Gefördert werden können vollversicherungspflichtig Beschäftigte, die Beihilfe geht an den Betrieb. Die neu erworbenen Kenntnisse müssen auch in anderen Firmen gut umsetzbar sein. Förderbare Kurse müssen zumindest 16 Stunden dauern und können in den unterschiedlichsten Bereichen angesiedelt sein. Um mit einer Förderung unterstützt zu werden, ist der vorgeschaltete Kontakt mit dem AMS zwingend nötig.

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Weitere Informationen erhalten Sie unter T 050 904/100403 oder sfu.burgenland@ams.at. Informationen zu aktuellen Themen finden Sie regelmäßig im AMS-Newsletter! Anmelden und nichts versäumen!

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die vereinbarte Zeitdauer abgelaufen ist oder die max. Laufleistung überschritten wird, je nachdem, welches der beiden Ereignisse zuerst eintritt. Aktion gültig bis auf Widerruf. 2Der SEAT Abfahrbonus gilt für ausgewählte Modelle: für Leon TDI Modelle (Reference € 2.000,– Style € 3.000,– und Xcellence /FR / Xperience € 4.000,–), für Alhambra TDI Modelle (Business € 1.500,–, Executive € 2.000,– und Xcellence / FR € 2.500,–), für Ateca TDI Modelle € 2.000,– und für Arona TDI Modelle € 1.500,–. Aktion gültig bis 30.06.2019 (Kaufvertragsdatum) für SEAT Neuwagen. Stand 04/2019.

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04.04.19 14:42 TSCHAFT 35


MATTERSBURG Das

BetriebsFitService überreichte kürzlich der Gartengestaltung Bieberle Alfred e. U. in

Mattersburg die Charta zur betrieblichen Gesundheitsförderung. Gemeinsam mit dem BetriebsFitService will das Unternehmen Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz zum Thema machen. Im Zuge der Initiative sollen Übungen für den Rücken sowie das Thema „Gesunde Jause“ in den Mittelpunkt gestellt werden.

Fotos: WKB

Betriebsfit

GESUNDHEIT Zahlreiche Unternehmer aus dem Burgenland machen mithilfe des BetriebsFitService Gesundheit am Arbeitsplatz zum Thema.

OGGAU  In den Betrieben KLM Schumich e. U. und Johann Schumich EFM Versicherungsmakler in Oggau wurden Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz angesprochen.

Aufgrund der überwiegend im Sitzen durchgeführten Tätigkeiten in beiden Betrieben stehen Übungen für Schulter-, Nacken- und Rückenbereich im Mittelpunkt.

Mit Innovation zum Rekordumsatz

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it der Einrichtung von 700 dynamischen Arbeitsplätzen im neuen Haus der Wiener Wirtschaft hat Neudoerfler soeben ein zukunftsweisendes Vorzeigeprojekt realisiert. Wachstumsimpulse verspricht auch die neue Büromöbelkollektion „MyMotion“. Sie erhielt im März den Innovationspreis der Messe „Nutzen.Leben 2019“, Österreichs größter Fachmesse für den öffentlichen Einkauf. Die multifunktionale Produktlinie schafft mehr Spielraum für die persönlichen Bedürfnisse der Menschen im Büro und baut auf der geschärften Markenpositionierung und dem neuen Markenauftritt des Unternehmens auf. „Neudoerfler steht

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Heidi Adelwöhrer, CEO und CFO von Neudoerfler, schafft mit vielseitig ein­setzbaren MyMotion-Möbeln mehr Platz für individuelle Bedürfnisse im Büro.

für umfassende Lösungskompetenz, Innovationsfreude und Nähe zu Menschen. Für ihre individuellen Bedürfnisse und Vorlieben entwickeln wir unsere Produkte und Gesamtlösungen. So schaffen wir ideale Arbeitsumgebungen“, erklärt

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NEUDOERFLER Erstmals hat der Büro­möbelhersteller 2018 die Umsatzschwelle von 50 Millionen Euro überschritten. Mit Großauf­trägen und Auszeichnungen setzt Neudoerfler 2019 diesen Wachstumskurs fort.

Heidi Adelwöhrer, CEO und CFO von Neudoerfler. Eine starke Marke wirkt – auch intern. Das untermauern gleich zwei erste Plätze beim diesjährigen Landeslehrlingswettbewerb Burgenland. neudoerfler.com

Nr. 5 · Mai 2019


„Du kannst alles lernen!“ FLEXIBEL Sie war schon als Kind ein echter Freigeist, wenn es um das Lernen ging. Ein Nachteil war das für Celeste King aber nie. Vor allem nicht, nachdem sie im WIFI Burgenland die Matura nachgeholt und sich durchs Kursangebot „gelernt“ hatte. Jetzt macht sie sich selbstständig.

Fotos: WIFI/Michael Fraller

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erufsreifeprüfung, Face-Reading-Seminar, Vorbereitungskurs zur Lehrabschlussprüfung Bürokauffrau, Creative Design Academy und Ausbildung zum Wedding Planner. Was sich liest wie ein Querschnitt aus dem WIFI-Kursangebot, das hat Celeste King mit ihren 21 Jahren auf der persönlichen To-DoListe bereits abgehakt. Wenn es ums Lernen geht, kann die Jungunternehmerin aus Wiesen gar nicht genug bekommen. Dabei war ihre schulische Laufbahn alles andere als geradlinig: „Ich war immer schon ein Freigeist und habe am liebsten von anderen Kulturen, von

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anderen Menschen gelernt. Nach der NMS in Mattersburg habe ich im BORG Wiener Neustadt mein neuntes Schuljahr absolviert.“ Eine Lehre als Bürokauffrau im Familienbetrieb sollte folgen, „um mein Wissen in Richtung Wirtschaft, Organisation und Selbstständigkeit zu erweitern“, erklärt sie. „Ich bin sehr ehrgeizig und zielstrebig. Daher habe ich die Lehre mit Matura gewählt“, so King weiter. Der Abendkurs im WIFI Eisenstadt hat den Stein zum „Ausbildungsmarathon“ ins Rollen gebracht: „Die Unterrichtsvariante war für mich ideal, wenn auch – nach der Arbeit – nicht immer einfach. Aber in der Gruppe war es leichter durchzuhalten.“ Kreativität, kombiniert mit Unternehmergeist Noch im dritten Lehrjahr entdeckte die Nordburgenländerin im WIFI die Creative Design Academy: „Mir war klar, dass diese Ausbildung genau in mein Interessens- und Talentprofil passt. Ich habe damit den Grundstein für meinen

heutigen Berufsweg gelegt.“ Seit einigen Wochen besucht der „Wissensjunkie“ den WeddingPlanner-Lehrgang im WIFI: „Ein wunderschöner Beruf, mit glücklichen Menschen zu arbeiten und ihren schönsten Tag im Leben zu organisieren.“ Nach Abschluss des Kurses möchte die junge Frau auch beruflich voll durchstarten: „Aktuell bin ich dabei, mein eigenes Unternehmen aufzubauen und mich mit meiner Werbeagentur ,Celeste King Souldesign‘ selbstständig zu machen.“ Die Freude am Netzwerken und Organisieren kann die Kreative jetzt auch in ihrer Agentur beruflich umsetzen. Sie möchte ihr Wissen noch in vielen weiteren Bereichen wie Werbung, Marketing und Eventmanagement erweitern. Damit ist King ganz am Puls der Zeit. Denn lebenslanges Lernen liegt nicht nur im Trend, es macht auch Sinn. Infos : Tel. 05/90 907-2000 www.bgld.wifi.at

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Herausgeber: Wirtschaftskammer Burgenland, Robert-Graf-Platz 1, 7000 Eisenstadt, Tel. 05 90 907-4511, Fax: DW 4515, redaktion@wkbgld.at Chefredakteur: Dkfm. Dr. Harald Schermann (DW 4510) Redaktion: Markus Treiber (DW 4513) Michaela Bucsich, BA MA (DW 4514) Werner Müllner (DW 4516) Kerstin Strasser (DW 4512) Abo-Verwaltung/Sekretariat: Dagmar Kaplan (DW 4511) Verlag, Grafik, Produktion und Anzeigen: tuba-verlag, Steinamangererstraße 187, 7400 Oberwart, Tel. 05/71 01-200, office@tubaverlag.at anzeigen@tubaverlag.at Druck: Druckerei Wograndl Herstellungsort: Eisenstadt Druckauflage 2018: Auflage 15.380 ÖAK-geprüft 1. Halbjahr 2018

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Burgenlands Wirtschaft Ausgabe 5/2019  

Wirtschaftsparlament, Neue Kampagne der Wirtschaftskammer Burgenland

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