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Servicemagazin der Wirtschaftskammer tschaftskammer Burgenland Burgenland

Ausgabe Ausgabe 34 ·· März April 2018 2019

Sie fragen, antworten SERVICE Zahlreiche Unternehmen lassen sich täglich von den Experten der Wirtschaftskammer beraten. Einen Auszug ihrer Fragen und unserer Antworten finden Sie auf den Seiten 4 und 5.


19.000 Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem Burgenland sorgen fßr 70.000 Arbeitsplätze!


Präsident direkt Foto: WKB, Emmerich Mädl

Peter Nemeth

Wer pflegt die Wirtschaft?

K

ürzlich wurde von der burgenländischen Landesregierung der „Zukunftsplan Pflege 2018 – 2030“ vorgestellt. Vorab spreche ich allen pflegenden Angehörigen und allen Menschen, die in der Betreuung und Pflege tätig sind – egal, ob in der Freiwilligkeit, ob selbstständig oder angestellt – den angemessenen Dank und den größtmöglichen Respekt aus. Selbstverständlich können und sollen alle Wege und Möglichkeiten diskutiert werden, um die Mega-Herausforderung

einer immer älter werdenden Bevölkerung zu meistern. Wir sind der Meinung: Nur gemeinsam ist das schaffbar! Die Wirtschaftskammer war in die Erstellung des Pflegeplanes nicht eingebunden. Nun braucht es eine rechtliche Prüfung – sachlich und ohne Aufregung, vor allem in der prinzipiellen Frage der Gleichbehandlung und der privatwirtschaftlichen, unternehmerischen Gewerbeausübung laut der Gewerbeordnung.

… und welche Wirtschaft wollen wir haben?

W

ir legen Wert darauf, dass private Unternehmen den Großteil der Arbeitsplätze und des Wohlstandes in diesem Land ermöglichen und erwirtschaften. Der Staat kann selbstverständlich gemeinschaftliche Aufgaben – in Sicherheit, Gesundheits- und Pensionssystem – erfüllen. Jedoch soll er nicht Privatunternehmen, die sich an die Gesetze halten und effizient arbeiten, verbieten oder vom Markt ausschließen. Ganz besonders dann, wenn sie nachweislich effizienter und kostengünstiger wirtschaften als der Staat. Die Verankerung der Gemeinnützigkeit als Voraussetzung für Betreiber von Pflegeeinrichtungen muss man aus verfassungsrechtlicher Sicht betrachten. Was bedeutet das? Dass hochqualitative Betreuung und Pflege nur von gemeinnützigen Einrichtungen erbracht

werden können? Dass sich Privatunternehmen an der Pflege bereichern wollen? Enteignung? Gemeinnützig heißt nicht gratis! Die Wirtschaftskammer spricht sich klar gegen Wettbewerbsverzerrung aus. Dort wo der Staat privatwirtschaftliche Aufgaben übernimmt, ist es selten besser – nie billiger geworden. Beim vorgelegten Pflegekonzept des Landes lässt sich dies leicht nachrechnen. Und am Ende muss die Frage erlaubt sein: Welche Wirtschaft wollen wir künftig im Burgenland? Regionale, mit Land und Leuten verwurzelte Klein- und Mittelbetriebe. Oder eine neue Verstaatlichte und Großkonzerne, gesteuert von internationalen Finanzkonsortien. POLITIK 2

Ein Thema, das uns in den vergangenen Wochen medial begleitet hat

Markus Stefanitsch über den neuen Pflegeplan von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil.

Detailfragen noch unerwünscht

Nr. 4 · April 2019

Die Stimmen zum „Zukunftsplan Pflege“ des neuen Landeshauptmannes Hans Peter Doskozil reichen von „sozialer Meilenstein“ und „positiv“ (SPÖ und Gewerkschaft) bis hin zu „Riesen-Enttäuschung“ und „viele Fragen offen“ (ÖVP und Wirtschaftskammer). Und vieles davon stimmt. Dass pflegende Angehörige gerecht entlohnt werden müssen, ist ein richtiger Schritt. Denn gerade für die Angehörigen kommt neben der mentalen Belastung auch sehr oft ein großer finanzieller Aufwand hinzu. Dies dementsprechend von öffentlicher Hand abzufedern, sollte für ein soziales Land selbstverständlich sein. Ebenso die Frage der Gewinne. Landeshauptmann Doskozil hat recht, wenn „Pflege“-Unternehmen nicht groß Gewinne machen sollen, sondern das Thema wieder als Daseinsvorsorge der öffentlichen Hand gesehen werden muss. Dennoch sollten jetzt privatwirtschaftliche Betriebe nicht als die Sündenböcke dargestellt werden. Die Anste

Leitartikel GEORG LEYRER

Wo die EU weltw eit wegweisend ist Europa

führt einen wichtigen , aber unbedankten Kampf gegen die gewachsenen Onlin e-Monopole. Date

Dienstag I 26. März 2019

Pflegende Angehörig e Doskozils Plan stößt auanstellen: f Skepsis

VON CHRISTIAN BÖHM UND THOMAS OROV ER ITS

Pflegedebatte. Mehr Staat, weniger nsind,dashören wirzurGenüge,dasn Öl. Ebenso hören eue privat, lautet nun wir schönen neuen Onlin zur Genüge, dass wir die edien ste wie Google und das Motto im Facebook mitWoche eben 13/2019 BVZn bezahlen. n Date BVZ Woche 13/2019Burg Wasabernurdie halbediese enland. Ein Wahrheitist.Dennw len für das Gratisvide irzaho auf YouTube, streitbarer Plan. mer bei Airbnb, das Urlaubsbild das billige Zim-

APA/HER BERT NEUBAUE R

2 Politik Burgenland LEITARTIKEL

k u r i e r. a t

Politik Burgenland 3 Das bringt der neue „Zukunft splan Pflege“ der Freundin auf Facebook noch mit Der Staat müsse wesen. Die groß etwas anderem: mit dem Gemein„stark posien tioniert“ werden mit ihrem flüchtigenOnline-Plattformen attackieren – Geschäftsmodell gegen einen „ausgund zwar se, auf denen das die Geldflüseurop Liberalismus“. Als eprägten „Money grab“ heißt äische Sozialsystem basiert. das bei den Kritik ter Doskozil vor Hans Pecon Valley: Man ern des gut Silisucht sich eine Bran Monat zum burg einem che zur Disrupaus, in die man mit „Im ,Zukunftsplan’ Frage der Gemeinnützigkeit als tion finden sich zahlreieinem neuartigen schen Landeshau enländiwald Klikovits eindr gegen ingen eine „Ver- Ange che Elemente wiede ptmann gekann, dass mbot so Mindestan Die „wesentlichen Aspekt“. Die Kos-wirbe man sie völlig r, die wir mit dem wähl t wurd zahl staatlichun durcheinan g“ ist. von e,60 redet lt. 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„Aus“ für private Heime | Landeschef Doskozi l will Gemeinnützigkeit

Von Wolfgang Millendorfer und Alexandra Gollubics-Prath

Die Pflege-Maßnahmen werden im „Zukunftsplan“ unter 21 Punkten zusammengefasst. Zentral ist dabei, dass Pflegeheime künftig ausschließlich gemeinnützig betrieben werden dürfen. Zudem besteht ab 1. Oktober die Möglichkeit, dass pflegende Angehörige für ein monatliches Nettogehalt zwischen 1.700 und 1.000 Euro bei einem TochterUnternehmen der KRAGES angestellt werden können (siehe Grafik unten und Infos auf gegenüberliegender Seite). „Gewinnorientiertes Denken hat in der Pflege nichts verloren“, nannte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) die

verankern und Ang ehörige

REAKTIONEN

„anstellen“. Dazu gibt es auch einige Kritik.

Schwerpunkte im Pflege-Plan

DRAUFGSCHAUT

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Sie fragen, antworten D

er betriebliche Alltag steckt voller Herausforderungen. Um diese zu bewältigen, können Unternehmer auf die Serviceangebote der Wirtschaftskammer zählen. „Es ist uns ein Anliegen, dafür einzutreten, dass unsere Mitgliedsunternehmen die besten Rahmenbedingungen vorfinden. Wir bieten ihnen mit unseren Experten Rat und Tat in allen unternehmerischen Lebenslagen – und das mit mehr als 100 Serviceleistungen“, erklärt Peter Nemeth, Präsident der Wirtschaftskammer Burgenland, deren Experten tausende Unternehmen beraten. Hier ein Auszug ihrer Fragen. WIRTSCHAFTSRECHT Baustellen-Überwachungs­ kameras: Was ist im Bezug auf die Datenschutz-Grundverordnung zu beachten?

+ Informationen Wirtschaftskammer Burgenland Robert-Graf-Platz 1 7000 Eisenstadt T 05 90 907-2000 E wkbgld@wkbgld.at W wko.at/bgld 4

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Dabei handelt es sich um Bildaufnahmen nach dem Datenschutzgesetz. Dieses regelt die Videoüberwachungen nicht explizit. Videoüberwachung sind insbesondere dann zulässig, wenn sie dem Schutz von Personen und/oder Sachen auf privaten Liegenschaften, die ausschließlich von den Verantwortlichen genutzt werden, dienen. Die Aufnahme darf nicht über die Liegenschaft hinausreichen. Wenn es unvermeidbar ist, darf jedoch auch die öffentliche Verkehrsfläche aufgenommen werden. Zu beachten ist, dass das Einverständnis des Grundeigentümers notwendig ist. Außerdem muss die Überwachung gekennzeichnet werden. Zudem

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sind die Daten nach 72 Stunden zu löschen. Eine Vorabmeldung an die Datenschutzbehörde ist seit Mai 2018 nicht mehr notwendig. Wann darf man das blaue Autokennzeichen verwenden?

Das sogenannte Probefahrtkennzeichen darf nur für Testoder Vorführfahrten verwendet werden, ebenso für Überstellungsfahrten. Die Nutzung für Fahrten zur Werkstatt ist auch erlaubt. Wenn das Probefahrtkennzeichen einem Kaufinteressenten überlassen wird, darf das für maximal 72 Stunden passieren. Bei Probefahrtunterbrechungen auf Straßen mit öffentlichem Verkehr muss die Bescheinigung im Fahrzeug hinter der Windschutzscheibe platziert werden. Außerdem ist zu beachten, dass die Notwendigkeit der Probefahrt glaubhaft ist sowie Versicherungsbestätigung und Verlässlichkeit vorliegen.

Welche Informationen muss man dem Verbraucher vor einer Ratenzahlung geben?

Der Verbraucher muss rechtzeitig, bevor er durch Vertrag oder Angebot gebunden ist, vom Unternehmen umfangreiche Informationen (unter anderem die Art des Kredits, den Gesamtkreditbetrag, die Laufzeit, den Sollzinssatz, den effektiven Jahreszinssatz, den Barzahlungspreis der Ware, das Rücktrittsrecht etc.) auf Papier oder einem dauerhaften Datenträger erhalten. Wodurch unterscheiden sich Gewährleistung und Garantie?

Die Gewährleistung ist eine gesetzliche Verpflichtung. Der Garantieanspruch besteht immer nur dann, wenn eine freiwillige Garantieerklärung abgegeben wurde. Ohne entsprechende Garantieerklärung gibt es auch keine Garantie. Die Gewährleistung gibt es hingegen automatisch aufgrund gesetzlicher

Fotos: tuba-verlag; Olivier Le Moal, www.industrieblick.net – stock.adobe.com

SERVICE Zahlreiche Unternehmen lassen sich täglich von den Experten der Wirtschaftskammer beraten.

Nr. 4 · April 2019


Vorgabe. Inwieweit sich Gewährleistung und Garantie inhaltlich unterscheiden, hängt vom Inhalt der Garantieerklärung im Einzelfall ab. In der Praxis zeigt sich, dass die Garantieerklärungen häufig die Gewährleistungsfrist verlängern. Außerdem wird bei Mängeln, die innerhalb der Garantiefrist anfallen, nicht darauf abgestellt, ob diese schon bei der Übergabe vorhanden waren oder erst später auftraten. Ein Gewährleistungsfall liegt nur vor, wenn Mängel schon bei der Übergabe vorhanden waren. ARBEITSRECHT Wann darf der Arbeitgeber Überstunden anordnen?

Überstunden dürfen nur angeordnet werden, wenn durch sie die gesetzliche

Höchstarbeitszeit nicht überschritten wird und berücksichtigungswürdige Interessen des Arbeitnehmers nicht entgegenstehen. Überstunden, die über 10 Stunden pro Tag beziehungsweise 50 Stunden pro Woche hinausgehen, kann der Arbeitnehmer ohne Angabe von Gründen ablehnen. Zudem darf er dafür nicht benachteiligt werden. Darf der Arbeitnehmer Überstunden ohne Anordnung leisten?

Überstunden müssen nicht ausdrücklich, sondern können auch schlüssig angeordnet oder genehmigt werden. Der Arbeitgeber muss allerdings entgegengenommene oder geduldete Arbeitsleistungen vergüten.

Will der Arbeitgeber jedoch Überstunden vermeiden, sollte er sie ausdrücklich untersagen. Dennoch geleistete Überstunden sind dann nicht zu vergüten. Es sei denn, dass sie der Arbeitgeber im Einzelfall schlüssig angeordnet hätte. Muss der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer 12-Stunden-Tage ermöglichen?

Nein. Will der Arbeitgeber Überstunden vermeiden, sollte er sie ausdrücklich untersagen. Was ändert das neue Arbeitszeitgesetz für Jugendliche und Lehrlinge?

Für Arbeitnehmer unter 18 Jahren ändert sich nichts, da für sie nicht das Arbeitszeitgesetz, sondern das Kinder- und Jugendlichen-Beschäftigungsgesetz unverändert gilt. Für sie gilt eine Höchstarbeitszeit von 9 Stunden pro Tag und 45 Stunden pro Woche. Für Lehrlinge unter 18 Jahren ändert sich nichts, da auch für sie das Kinder- und Jugendlichen-Beschäftigungsgesetz unverändert gilt. Für sie gilt ebenfalls eine Höchstarbeitszeit von 9 Stunden pro Tag und 45 Stunden pro Woche. Für Lehrlinge ab 18 Jahren gelten das Arbeitszeitgesetz und die aktuellen Änderungen. BARRIEREFREIHEIT Ist der Mieter eines Geschäfts­ lokales oder der Eigentümer für die Barrierefreiheit verant­ wortlich?

Es ist immer der Anbieter einer Leistung dafür verantwortlich, dass sein Angebot Nr. 4 · April 2019 

diskriminierungsfrei - und damit auch barrierefrei ist. Die Herstellung baulicher Barrierefreiheit unterliegt neben den baurechtlichen Vorgaben auch den entsprechenden Rechtsnormen (Mietrecht, Wohnrecht) und den Rechtsvorschriften für Pachtverträge. Sehr oft erfordern bauliche Maßnahmen die Zustimmung des Vermieters. Wesentlich ist auch das, was im Miet- oder im Pachtvertrag geregelt ist. Bei neuen Mietverträgen empfiehlt es sich, einen entsprechenden Passus über die Zustimmung zur Herstellung von Barrierefreiheit aufzunehmen. ARBEITSZEIT Wer bestimmt, wann Zeitausgleich genommen wird?

Mehr- und Überstunden sind grundsätzlich in Geld zu vergüten. Alternativ kann aber Zeitausgleich vereinbart werden. Arbeitnehmer können wählen, ob sie für Überstunden jenseits von 10 Stunden pro Tag beziehungsweise 50 Stunden pro Woche in Geld oder durch Zeitausgleich vergütet werden. Allerdings sehen Kollektivverträge oft Abweichendes vor. Abgesehen von der Gleitzeit, in der der Arbeitnehmer in einem Rahmen den Beginn und das Ende der Arbeitszeit selbst bestimmen kann, ist die Lage des Zeitausgleichs grundsätzlich zu vereinbaren. Wenn nach bestimmten Fristen kein Zeitausgleich zustande kommt, kann der Arbeitnehmer den Zeitpunkt des Zeitausgleichs selbst bestimmen oder eine Abgeltung in Geld verlangen. BURGENLANDS

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Die In digital ZUKUNFT Die Indus­ trie schafft Arbeitsplätze, treibt Innovationen voran und engagiert sich in der Fachkräfteausbildung. Sie ist ein wichtiger Faktor für den Wirtschaftsstandort Burgenland.

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n enger Abstimmung zwischen Wirtschaft und AHSAbsolventen wurde eine neue Ausbildungsschiene für top-qualifizierte Mitarbeiter­ innen und Mitarbeiter der Zukunft geschaffen, die sowohl jungen Erwachsenen als auch Betrieben zahlreiche Vorteile bringt. Zusätzlich zum direkten Berufseinstieg mit attraktivem Einstiegsgehalt und umfassendem Ausbildungsprogramm in ausgewählten Unternehmen profitieren Maturanten von Fach- und Zukunftskompetenzen, vermittelt von der Dualen WIFI-Akademie in einer verkürzten Ausbildungszeit von zweieinhalb Jahren. Betriebe gewinnen dadurch die leistungsbereiten Mitarbeiter der Zukunft, die nach den Anforderungen des Unternehmens ausgebildet werden. Der überwiegende Teil der Ausbildung erfolgt praxisgerecht im Betrieb, wobei je nach Unternehmen einer von vier Schwerpunkten der Metalltechnik gewählt werden kann, (Metallbau- und

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Blechtechnik, Stahlbautechnik, Zerspanungstechnik, Werkzeugbautechnik). Die Fachtheorie wird in eigenen Berufsschulklassen vermittelt, mit vertiefenden Lehrinhalten im technischen und im wirtschaftlichen Bereich. Berufsbezogene Fremdsprachenkenntnisse bilden einen weiteren Schwerpunkt. Dabei ist ein vierwöchiger Auslandsaufenthalt, der von der Wirtschaftskammer Burgenland koordiniert wird, ein fixer Bestandteil der Ausbildung. Soziale und digitale Kompetenzen zählen zu den wichtigsten Schlüsselqualifikationen der heutigen Zeit und werden daher neben vertiefenden fachlichen Kenntnissen ebenfalls vermittelt. Sichern Sie sich Ihren Teilnehmerplatz Die Duale Akademie für das Berufsbild der Metalltechnik startet ab September 2019 mit maximal 20 Ausbildungsplätzen.

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Fachkräfte im Blick Um langfristig wettbewerbsfähig zu sein, braucht es nicht nur herausragende Produkte, sondern auch die besten Köpfe. Daher ist es der Sparte Industrie ein Anliegen, das Image der Lehre zu heben und die Fachkräfte von morgen vom Facettenreichtum der Berufsausbildung in der Industrie zu überzeugen. Nr. 4 · April 2019

Foto: WKB/Emmerich Maedl

Duale Akademie

igitalisierung, Innovation, Forschung und Entwicklung sind Schlüsselfaktoren einer wettbewerbsfähigen Zukunft. Gerade deshalb setzt die Sparte Industrie vermehrt auf Netzwerk- und Informationsveranstaltungen zur Forcierung des Wissenstransfers. „In diesem Jahr werden wir aufzeigen, was die burgenländische Industrie alles kann, welche wirtschaftliche Bedeutung sie hat und welche außergewöhnlichen Leistungen sie tagtäglich erbringt“, betont Kommerzialrat Anton Dallos, Spartenobmann der Industrie in der Wirtschaftskammer Burgenland. „Im Gegensatz zu anderen Bundesländern ist unsere Industrielandschaft mit rund 160 Betrieben eher klein strukturiert. Nichtsdestotrotz schaffen diese Unternehmen rund 9.100 Arbeitsplätze und bilden 212 Lehrlinge aus“, erklärt er weiter.


ndustrie als ler Vorreiter „Genügend und vor allem gut ausgebildete Fachkräfte werden auch zukünftig ein entscheidender Faktor für den Erfolg von Unternehmen sein. Deshalb zeigen wir in diesem Jahr verstärkt auf, was mit der Lehre in der Industrie möglich ist und welche Chancen einem dadurch eröffnet werden“, so Dallos. Digitale Vorreiter Vor allem die Industriebetriebe zeigen besonderen Mut zu Digitalisierungs- und

Innovationsmaßnahmen. „Wir stehen vor allem im Service unseren Mitgliedsbetrieben als komptetenter Wirtschaftspartner zur Seite. Es freut mich sehr, dass wir auch im Bereich der Digitalisierung die Unternehmen aktiv unterstützen und uns dafür einsetzen, die optimalen Rahmenbedingungen für die Industrielandschaft zu erreichen“, betont der Spartenobmann abschließend. wko.at/bgld/industrie

Spartenobmann Kommerzialrat Anton Dallos vertritt mehr als 160 Industriebetriebe im Burgenland.

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DIGITALE PERSPEKTIVEN

Das vernetzte Zuhause D ie Digitalisierung hat die Art, wie wir leben, stark verändert. Das ist kein Geheimnis mehr. Personen vernetzen sich über die ganze Welt und kommunizieren durch Social Media über Kontinente hinweg. Die Möglichkeiten, die uns Facebook, Twitter, Instagram und Co. bieten, sind schon weit bekannt und millionenfach genutzt. Nun findet diese Vernetzung immer mehr Eingang in unsere eigenen vier Wände. Was sind smarte Produkte? Smarte Produkte sind meist Alltagsgegenstände wie Lampe, Kühlschrank, Backofen und Kaffeemaschine. Sie haben Fähigkeiten, die über ihren ursprünglichen Gebrauch hinausgehen. Sie können Daten erfassen beziehungsweise verarbeiten und somit mit ihrer Umgebung interagieren. Dadurch wird es möglich, nicht mehr einen Schalter betätigen zu müssen, um das Licht abzudrehen oder die Kaffeemaschine einzuschalten. Dies kann einfach mittels einer speziellen 8

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App getan werden. Verwendet man dazu noch Spracherkennungssoftware, braucht man nicht einmal mehr das Telefon. Es reicht, einen Befehl an zum Beispiel Alexa zu richten. Mit diesen smarten Produkten wird die Lücke zwischen realer und digitaler Welt geschlossen.

Was man über smarte Produkte wissen sollte Es gibt verschiedene Arten von ihnen: ■■ Etablierte Standards, die vor allem in Bürogebäuden, Industrie und auch von Elektrikern eingesetzt und verbaut werden. ■■ Consumer-Produkte, die für Nachrüstungen gedacht sind. Dabei handelt es sich um smarte Haushaltsgeräte, zum Beispiel Heizkörperthermostate, die gezielt über Apps gesteuert werden. Auch Benutzer ohne technische Ausbildung können solche Produkte bedienen und in die eigenen vier Wände einbinden. ■■ Sprachassistenten, die für die Bedienung von Geräten verwendet werden, zum

Beispiel Alexa (Amazon) und Siri (Apple). ■■ Open-Source-Projekte, mit denen es möglich wird, für Consumer-Produkte einen einheitlichen Standard zu definieren und somit eine gemeinsame Bedienungsoberfläche zu gestalten. Dazu braucht man jedoch Grundkenntnisse in der Programmierung.

Wie man sein Zuhause smart macht Sollten Sie gerade ein Gebäude planen und darüber nachdenken, eine zentrale Steuerung verschiedenster Elemente einzuführen, ist es sinnvoll, vorab mit dem Elektriker beziehungsweise dem Installateur über smarte Lösungen zu sprechen. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass die Grundinstallation von einem Experten durchgeführt wird, da auch private Haushalte ein Ziel von Cyberattacken sein können. Zusätzlich müssen alle Geräte, die zentral gesteuert werden sollen, über die notwendige Technologie verfügen. Nr. 4 · April 2019

Foto: Sikov – stock.adobe.com

SMART Kühlschränke, die eigenständig Lebensmittel bestellen, Kaffeemaschi­ nen, die man vom Bett aus einschaltet, Alarmanla­ gen, die man scharf stellen kann, ohne zu Hause sein zu müssen – die Rede ist von smarten Produkten. Was man darunter versteht und wie sie unser Leben verändern, lesen Sie hier.


Änderungen bei Dienstreisen ENTSENDUNGEN Seit 1. Jänner ist das elek­ tronische Antrags- und Bescheinigungsverfah­ ren für A1-Vordrucke verpflichtend.

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eit dem Wirksamwerden der Verordnung (EG) 883/2004 im Jahr 2010 sind Arbeitgeber (beziehungsweise Arbeitnehmer) gesetzlich verpflichtet, jede grenzüberschreitende Tätigkeit in der EU, dem EWR und der Schweiz beim zuständigen

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Versicherungsträger anzuzeigen. Dabei ist zu beachten, dass es im Sozialversicherungsrecht keine Unterscheidung zwischen einer Entsendung und einer Dienstreise gibt. Das bedeutet: Für jede noch so kurze grenzüberschreitende Tätigkeit ist ab dem ersten Tag eine A1Bescheinigung notwendig. Eine zeitliche Bagatellgrenze für Dienstreisen oder Entsendungen sehen die gesetzlichen Rahmenbedingungen nicht vor. Eine Entsendung liegt nicht nur in den Fällen vor, in denen der

Mitarbeiter zur Durchführung eines Projektes im Ausland eingesetzt wird. Auch die Teilnahme an Konferenzen oder Seminaren, also jeder beruflich bedingte Grenzübertritt, erfordert die Mitführung einer A1-Bescheinigung, die vor dem Beginn der Auslandstätigkeit beantragt werden muss. Achtung! In vielen europäischen Staaten wird das Fehlen dieser Bescheinigung mit Sanktionen und Bußgeldern (in der Höhe von bis zu 10.000 Euro pro Fall) bestraft.

Mehr Informationen

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Modenschau für einen guten Zweck UNTERSTÜTZUNG Kürzlich fand in der Vila Vita Pannonia in Pamha­ gen die 20. Benefizmoden­ schau statt. Top-Betriebe aus dem Burgenland zeig­ ten dort die Trends der kommenden Saison.

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ualität, Kompetenz und Kundenservice liegen immer im Trend – bereits zum 20. Mal stellten dies Modeunternehmen aus dem Burgenland unter Beweis. Auch in diesem Jahr luden

insgesamt zehn Firmen herzlich zur Benefizmodenschau in die Seewinkelhalle der Vila Vita Pannonia ein. Einen ganzen Nachmittag lang erwartete die Gäste des Events eine tolle Präsentation der aktuellsten Trends. Geboten wurde ein buntes Laufsteg-Feuerwerk mit der neusten Kollektion für Damen und Herren. Dazu zeigte man modische Accessoires für jeden Anlass, die neuesten SchuhTrends sowie aktuelle Kreationen für Brillen und Frisuren

Hans-Jürgen und Anneliese Gstettner, Thomas Schrammel, Julia Geosics (Moden Balaskovics), Irene PAUL (Firma Unger), Sigrid Landauer-Knotek, Gerlinde Streuer-Csukker (Organisation), Doris Ethofer (Moderation), Kateryna Kiss, Karin Deutsch

– das alles aus burgenländischen Top-Betrieben. Der Reinerlös der Veranstaltung in der Höhe von 1.230 Euro kommt der Österreichischen Krebshilfe zugute. Die Wirtschaftskammer Burgenland steuerte

zusätzlich 500 Euro bei. Der Scheck wurde von den Vertretern der Unternehmen, die teilnahmen, nach der an die Modenschau an Andrea Konrath für das Projekt „Mama/Papa hat Krebs“ übergeben.

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Direktor Rainer Ribing, Frau-in-der-Wirtschaft-Geschäftsführerin Charlotte Jautz, Regionalstellenobmann Robert Frank, Andrea Konrath von der Krebshilfe Burgenland, Frau-in-der-WirtschaftLandesvorsitzende Melanie Eckhardt, Organisatorin Gerlinde Streuer-Csukker und Regionalstellenleiter Harald Pokorny

TSCHAFT 

Nr. 4 · April 2019 10.01.19 09:11


Das Unternehmen Cleen Energy AG in St. Margarethen sowie die Firma Die Haustechniker in Jennersdorf setzen auf das BetriebsFitService.

Fit im Betrieb DOPPELPACK Zwei Un­ ternehmen aus dem Bur­ genland setzen auf das BetriebsFitService.

V

or Kurzem wurde der Cleen Energy AG die Charta zur betrieblichen Gesundheitsförderung überreicht. Damit setzen Vorstand Lukas Scherzenlehner

und Gründer Erwin Stricker den Schritt in eine Zukunft mit gesunden und fitten Mitarbeitern. „Gemeinsam mit dem BetriebsFit­ Service wollen wir für eine gesündere Belegschaft sorgen“, betont Stricker. Im Landessüden, in der Firma Die Haustechniker, ging es nach der Übergabe der Charta zur betrieblichen

Gesundheitsförderung gleich mit voller Motivation in die Gesundheitszirkel. An zwei Nachmittagen wurden mit acht bis zwölf Mitarbeitern Stärken und Schwächen im Betrieb besprochen, Maßnahmen erarbeitet und Wünsche zum Thema „Gesundheit am Arbeitsplatz“ eingebracht. www.betriebsfitservice.at

„Nur ein gesunder und glücklicher Mitarbeiter kann die gewünschte Leistung erbringen.“ Werner Kurz

Geschäftsführer „Die Haustechniker“

Der starke Allrounder

Der SEAT Tarraco wurde für Fahrer konzipiert, die größten Wert auf Fahrspaß und Funktionalität legen. Für jene, die die praktischen Vorzüge von bis zu sieben Sitzen schätzen, aber trotz aller Praktikabilität dynamisches und sportives Fahrvergnügen lieben. Der neue Tarraco verfügt über alle erforderlichen Fahrerassistenzsysteme: Spurhalteassistent und das Umfeldbeobachtungssystem Front Assist mit CityNotbremsfunktion inklusive Radfahrer- und Fußgängererkennung sind serienmäßig an Bord. Systeme wie der „Blind Spot“ (Toter Winkel)-Sensor, Verkehrszeichenerkennung, Stauassistent, automatische Distanzregelung (ACC), Fernlicht- und Notfallassistent sind optional erhältlich. Nr. 4 · April 2019 

SEAT

Mit dem Tarraco präsentiert SEAT – ergänzend zu Arona und Ateca – nun den größten SUV der Modell­ palette. Der 5­ bis 7­Sitzer bietet großzügig Platz und Flexibilität und vereint hervorragend Sportlich­ keit und Komfort, frisches, junges Design sowie höchste Qualität zum besten Preis/Leistungs­ verhältnis.

Das dynamische und komfortable Fahrwerk wird perfekt von der leistungsfähigen, effizienten und zuverlässigen Motorenpalette ergänzt. Die hochmodernen Triebwerke verfügen allesamt über Direkteinspritzung, Turboaufladung und Start-Stopp-Automatik. Zwei Benzin- und zwei Dieselmotoren sind verfügbar – wahlweise mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe oder einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) und mit Vorderradantrieb oder 4Drive Allradantrieb. Last but not least: das Design! Die Frontpartie des SEAT Tarraco zeigt die neue Designsprache der Marke: Der markante Kühler-

grill verleiht dem Tarraco Selbstbewusstsein und Individualität. Die LED-Scheinwerfer behalten die SEAT-typische charakteristische dreieckige Lichtsignatur bei. Für Außen- und Innenbeleuchtung kommt ausschließlich LED zum Einsatz. Fazit: Das SUV-Flaggschiff von SEAT vereint Alltagstauglichkeit und Sportlichkeit, Fahrspaß und Effizienz, geschmeidiges Design und optimale Funktionalität zum besten Preis/Leistungsverhältnis. Die Einstiegsvariante des SEAT Tarraco gibt es bereits ab einem Listenpreis von € 31.990,–. BURGENLANDS

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Lkw in der Schule INFORMATIONSOFFENSIVE  Wirtschaftskammer und Bildungsdirektion Burgenland starten wieder das Projekt „Lkw in der Schule“, das Volksschulkindern die ökonomische Bedeutung der Transportwirtschaft und die Gefahren des toten Winkels vermittelt.

Die Kinder der Volksschule Neusiedl mit Transportunternehmer Günther Böhm, Schulqualitätsmanager Werner Zwickl, Volksschuldirektorin Kordula Csukker, Bildungsdirektor Heinz Josef Zitz, Fachgruppenobmann Roman Eder, Bürgermeisterin Elisabeth Böhm, Fachgruppenobmann-Stellvertreter Kommerzialrat Ludwig Pall und Spartengeschäftsführer Bernhard Dillhof

Kabelplus und Elektriker kooperieren

Rechtsschutzversicherung intensiv

PARTNERSCHAFT Die Landesinnung der Elektro-, Gebäude-, Alarmanlagen- und Kommunikationstechniker hat eine Vereinbarung mit der kabelplus GmbH unterzeichnet. Sie regelt die erweiterte Zusammenarbeit zwischen diesem Unternehmen und den Mitgliedern der Landesinnung.

WORKSHOP Vor dem HinterDie Kinder der Volksschule Sieggraben versuchten, unter der Anleitung von Baumeister Andreas Waha, ihr Talent in der Bauplanung.

Wie wollt Ihr wohnen? BESUCHSTOUR  Die Themen Wohnen und Hausbau standen kürzlich bei den Kindern der Volksschule Sieggraben auf dem Stundenplan. Baumeister Kommerzialrat Andreas Waha informierte dabei die interessierten Schüler über die verschiedenen Häuserformen und die Ausbildungsmöglichkeiten für eine Karriere am Bau.

Josef Zsulits, Sprecher der Kommunikationstechniker, Andreas Wirth, Innungsmeister, Gerhard Haidvogel Geschäftsführer kabelplus GmbH

grund der nunmehr bestehenden Verpflichtung zur Weiterbildung im Rahmen der IDD (Insurance Distribution Directive) bot die Fachgruppe der Versicherungsmakler und -Berater das Weiterbildungsseminar „Rechtsschutzversicherung intensiv“ an. Rund 80 Teilnehmer konnten somit bereits einen Teil der jährlichen Erfordernisse erfüllen.

Obmann-Stv. Kommerzialrat Siegfried Fleischacker, Fachverbandsgeschäftsführer Erwin Gisch und Obmann Helmut Bauer

Fit für die neue Saison

Tag der Versicherungsagenten

FORTBILDUNG  Sich unabhängig von Alter und Be-

LEHRGANG Die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Versicherungsagenten wurden mit Anfang des Jahres neu geregelt. Einen Überblick zu den rechtlichen Vorgaben bot man beim Tag der Versicherungsagenten in Eisenstadt.

rufserfahrung weiterzubilden, ist immer wichtig. Dies bewiesen kürzlich die burgenländischen Marktfahrerinnen und Marktfahrer, indem sie sich aktiv auf die neue Marktsaison vorbereiteten.

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Die heimischen Marktfahrer mit Vortragenden Kevin Bauer mit Obmann Walter Rathmanner und Fachgruppengeschäftsführerin Martina Rauchbauer TSCHAFT 

Fotos: ZVG

BRANCHEN-NEWS

BRANCHEN-NEWS

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BRANCHEN-NEWS

Sind Sie gut gerüstet? ARBEITSSICHERHEIT  Zahlreiche Landesinnungen (Dachdecker, Glaser und Spengler, Holzbau, Maler und Tapezierer, Bau und Bauhilfsgewerbe) luden ihre Mitglieder zu einer Infoveranstaltung zum Thema Arbeitssicherheit nach Eisenstadt ein.

Ins richtige Licht rücken Die Innungsmeister Kommerzialrat Gerhard Kast und Günter Schinkovits, Spartengeschäftsführerin Doris Granabetter und Kommer­ zialrat Ernst Zimmermann

WEITERBILDUNG  Die Fachvertretung der Film- und Musikwirtschaft veranstaltete ein Lichtseminar mit DiplomFotoingenieur Achim Dunker aus Köln. Es begeisterte Wirtschaftskammermitglieder aus dem Burgenland.

Wir für Sie

Stadtmarketing forcieren

PRÄSENTATION  Der Ausschuss der Persönlichen Dienstleister im Burgenland arbeitet bereits intensiv an einer Informationsbroschüre, die der kommenden Ausgabe von „Schau aufs Burgenland“ beigelegt wird. Man darf gespannt sein.

SITZUNG  Das Zusammenspiel von Innenstadt und Peripherie

sowie viele damit verbundene Dinge sollen von den Stadtmarketing-Verantwortlichen unter einen Hut gebracht werden. In Eisenstadt lud die Sparte Handel daher zu einer Expertenrunde ein.

Norbert Ziegler, Fachgruppengeschäftsführerin Claudia Scherz, Fachgruppenobfrau Gabriele Schnödl, Julia Partl, Fachgruppenobfrau-Stellvertreterin Martina Mohl, Bettina Haaf, Scarlet Binder, Richard Helfer

Geschäftsführerin Karin Klotzinger, Präsidentin Inga Horny, Spartenobfrau Kommerzialrätin Andrea Gottweis, Spartengeschäftsführer Thomas Jestl

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Da geht was weiter... ERFOLGSGESCHICHTEN Die Lehrlingsausbildung hat im Burgenland eine lange Tradition und wird auch jenseits der Grenzen des Landes sehr geschätzt. Die Erfolge der burgenländischen Lehrlinge lassen sich durchaus sehen. Neben zahlreichen Wettbewerben, in denen sich die besten Lehrlinge des Jahres messen, gab es auch einen Tag der offenen Tür in den Berufsschulen, bei dem sich über 600 Schüler von Lehrlingen Infos zur Lehrlingsausbildung holten.

Sieg für Martin Grosz Martin Grosz vom Lehrbetrieb Schmiedl Dach GmbH in Horitschon ist der beste Spenglerlehrling des Burgenlandes. Platz zwei ging an Bastian Horvath vom Lehrbetrieb Christian Krumpek aus Oslip.

Tatjana Imrek ist bester Bürolehrling In der Berufsschule Eisenstadt traten die besten Bürolehrlinge zur Landesmeisterschaft an. Den Sieg errang Tatjana Imrek aus Oberwart, gefolgt von Linda Tieber aus Güssing und Isabella Wlaschitz aus Mattersburg.

Die Gewinner Martin Grosz und Bastian Horvath mit Gerhard Milchram, Alexander Müller, Karl Kruisz, Roman Hammerschmiedt, Jürgen Grassl und Landesinnungsmeister Kommerzialrat Ernst Zimmermann

Linda Tieber, Spartenobfrau Kommerzialrätin Andrea Gottweis, Siegerin Tatjana Imrek und Isabella Wlaschitz

Wettbewerb der Zimmerer Die besten Zimmereilehrlinge des Burgenlandesd gingen beim Landeslehrlingswettbewerb in der Berufsschule Pinkafeld an den Start. Der Sieg ging an David Lex vom Ausbildungsbetrieb Rudolf Roposa in MinihofLiebau. Der zweite Platz ging an Michael Kerschbaumer von Halwachs & Thier OEG in Neustift an der Lafnitz, den dritten Platz konnte sich Lukas Sachs von Schöll Holzbaumeister GmbH in Oberpetersdorf sichern.

Burgenlands Bäckerelite Kürzlich traf sich die burgenländische Bäckerelite zum Landeswettbewerb, der heuer in der Berufsschule Eisenstadt über die Bühne ging. Dabei zeigten die Besten der Besten aus dem ganzen Burgenland ihr Können. Der Sieg ging an Sven Grubits vom Lehrbetrieb Prunner Brot GmbH in Deutschkreutz, gefolgt von Filip Casar und Jan Andreas Weber von der Bäckerei-Cafe-Konditorei Hütter OG in Jennersdorf.

Berufsschuldirektor Wilhelm Pfeiffer, Fachgruppengeschäftsführer Thomas Kornfeind, Michael Kerschbaumer, David Lex, Lukas Sachs, Landesinnungsmeister Gerhard Kast, Landeslehrlingswart Johann Schedl

Jan Andreas Weber, Sven Grubits, Filip Casar

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Nr. 4 · April 2019


or v e f u r e Lehrb ng hule Eisenstadt und dieila h r o V n de AM WERK Die Berulufsdsecn gemeinsam mit d0eSrcBhü-

a ls 60 nland PROFIS mer Burge ffenen Tür ein. Mehr m a “. So k s ft a h s am Werk der o fi g Wirtsc a ro T „P i m e u b z rern g t. tion dungsdirek en sich mit ihren Leh reiche Karrieren gele lg rt o ie rf e rm ler info für v iele Grundstein w urde der

Elisa Strodl, Marlies Gruber, Lehrer Gottfried Pingitzer, Spartenobfrau Kommerzialrätin Andrea Gottweis, Catharina Malzl, Präsident Peter Nemeth und Direktor Johannes Fenz

Präsident Peter Nemeth und Direktor Johannes Fenz überzeugten sich von der Qualität der burgenländischen Friseurlehrlinge.

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AMS Serviceangebot für Unternehmen

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nternehmen schätzen die professionelle Unterstützung bei der Personalsuche und die Möglichkeit, Förderungen oder Angelegenheiten der Ausländerbeschäftigung elektronisch abzuwickeln. Sobald das eAMS-Konto aktiviert ist, geht es los mit der elektronischen Suche nach geeigneten Arbeitskräften. Falls es offene Fragen zu klären gibt, ist selbstverständlich nach wie vor der persönliche Kontakt mit dem zuständigen Berater

beziehungsweise der Beraterin möglich. Danach gibt es auch schon die ersten Besetzungsvorschläge, die im eAMS-Konto abgerufen werden können. Rund 2.400 burgenländische eAMS-User sind bereits dabei und nutzen ihr Konto. Sie werden beim Ausfüllen von Beihilfebegehren gezielt geführt, sind immer über den aktuellen Abwicklungsstand ihrer Förderfälle informiert und können Abrechnungsunterlagen zeitsparend und ohne Aufwand übermitteln.

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+ Informationen Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Service für Unternehmen unterstützen Sie gerne bei der Einrichtung Ihres eAMS-Kontos. Weitere Informationen unter www.ams.at/unternehmen Informationen zu aktuellen Themen finden Sie regelmäßig im AMS-Newsletter! Anmelden und nichts versäumen!

LERN DICH WEITER

Das WIFI geht neue Wege NETZWERKABEND Das WIFI Burgenland lud Firmenkunden in das EventArium nach Neutal ein. Mit einem neuen Außendienst werden Unternehmen besucht, wird der Bedarf an Aus- und Weiterbildung oder Exkursionen ermittelt und dann ein maßgeschneidertes Bildungspaket geschnürt.

Trends erkennen FASHION  Das WIFI Burgenland veranstaltete einen Creative-Hair-Workshop in Eisenstadt. Katharina Bedrava und die Oggauer Friseurin Marion Reinprecht brachten in ihren Vorträgen die neuesten Haartrends ins Burgenland. Dabei wurden neue Aufstecktechniken gezeigt sowie wissenswerte Informationen zu Schnitt und Farbe vermittelt.

Kommende WIFI-Veranstaltungen:

Im Rahmen des Events gab es auch einen Auftritt von Ulrike Mayer alias „Die Mayerin“. Mayer ist selbst WIFI-Trainerin und unterrichtet Deutsch im Bereich „Lehre mit Matura“.

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Berufsakademie Handel | Infoveranstaltung: Mi., 24. April Berufsakademie Marketing & Verkauf | Infoveranstaltung: Mi, 24. April Lehrgang Heimhelfer | Kursstart: Mo., 29. April Berufsakademie MSc Bilanzbuchhalter | Infoveranstaltung: Mi., 8. Mai Mehr Infos: 05 90 907-5000

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Blick auf Burgenlands OBERWART 

GÜSSING Nachdem

Kommerzialrat Johann Bugnits, Wirtschaftskammer-Vizepräsident Klaus Sagmeister, Lagerhaus-Südburgenland-Obmann Kommerzialrat Johann Weber und Regionalstellenobmann Kommerzialrat Wolfgang Ivancsics bei der Eröffnung.

das Lagerhaus Südburgenland den Baumarkt Guttmann übernommen hatte, wurde am alten Standort einer der modernsten Bau- und Gartenmärkte Österreichs eröffnet. Im Bild: Walter Temmel, Lagerhaus-Geschäftsführer

OBERPULLENDORF  Sven

Poor bietet Qualitätswaren aus Fleisch und Wurst an. Der Unternehmer liefert täglich und direkt frische Produkte der Fleischerei Kuzmits in Unterpetersdorf zum Lebensmittelhandel. 18 BURGENLANDS

Die Firma moega bietet in ihrem großen Schauraum kreative Möbel und Accessoires für Haus und Garten an. Andreas Thaler und Richard Lechner konnten bei der Eröffnung unter anderen Spartenobfrau Kommerzialrätin Andrea Gottweis und Kommerzialrätin Heide Seper begrüßen.

Regionalstellenobmann Stefan Kneisz, Junge-Wirtschaft-Oberpullendorf-Bezirksvorsitzender Christoph Augustin, Spartengeschäftsführer Thomas Jestl und Regionalstellenleiter Freddy Fellinger gratulierten.

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GÜSSING  Mariana Moser eröffnete im City Center ein Fachgeschäft für italienische Mode. Landesinnungsmeister Jürgen Szerencsits, Regionalstellenleiter Thomas Novoszel und Bezirksvorsitzende Klaudia Pichler-Schmaldienst gratulierten zur Eröffnung.

NEUDAUBERG  30 Unternehmerinnen folgten der Einladung von Frau in der Wirtschaft und kamen zur Buchpräsentation von Christine Feichtinger in das Seminarzentrum von Monika Keil. Mit dabei: Regionalstellenleiter Thomas Novoszel und Bezirksvorsitzende Klaudia Pichler-Schmaldienst.

OBERWART  8 Automarken

PARNDORF  Andrea Sif-

auf 1.500 m² Schauraumfläche – das bietet das neu eröffnete Autohaus Vogl + Co. Im Bild: Spartenobfrau Kommerzialrätin Andrea Gottweis, Harald Glauninger, Michael Postmann, Georg Schranz, Obmann Kommerzialrat Gerhard Schranz

EISENSTADT  Neuer

Standort für die Fahrschule Fair & Care. Im Bild: Regionalstellenobmann Franz Nechansky, Regionalstellenleiter Christian Schriefl, Pia und Horst Esberger

kovits betreibt seit knapp 15 Jahren eine Maß-, Uniformen- und Änderungsschneiderei für Damen und Herren. Regionalstellenobmann Josef Kropf und Philipp Kohl besuchten die Unternehmerin.

MÖNCHHOF  Großes Fest im

Autohaus Kirschner in Mönchhof anlässlich des 40-jährigen Bestandsjubiläums. Regionalstellenobmann Robert Frank und Regionalstellenleiter Harald Pokorny gratulierten. Nr. 4 · April 2019

Fotos: WKB, BMNT/Paul Gruber

EISENSTADT  Nach acht Jahren als „Frau Wolle“ übergibt Andrea Zänglein an ihre Nachfolgerin. Frauin-der-Wirtschaft-Landesvorsitzende Melanie Eckhardt und Regionalstellenausschussmitglied Michael Bieber besuchten die Unternehmerin zum Abschied.


Wirtschaft OBERWART 200 zufriede-

ne Teilnehmer der Geschäftskontaktemesse, mehr als 450 vereinbarte Gespräche – das war die Veranstaltungsserie „Topf sucht Deckel“. Ihr Erfolgsgeheimnis lag wieder in der Möglichkeit des moderierten Kontaktknüpfens mit gleich gesinnten

JENNERSDORF Im

Unternehmern und in der damit verbundenen Geschäftsanbahnung mit der regionalen Wirtschaft. Im Bild: Regionalstellenleiter Ronald Rasser, Roman Wappl, Regionalstellenobmann Gerald Guttmann, Spartenobfrau Kommerzialrätin Andrea Gottweis und Initiator Toni Ferk

Rahmen des grenzüberschreitenden EU-Projektes „Regionet Competitive“ luden Wirtschaftskammer und Regionalmanagement Burgenland zum Workshop „Regionsgutschein zur Stärkung der Wirtschaftskraft“ nach Jennersdorf ein.

ELTENDORF Sabina Pummer bietet in ihrem Lombagine-Kosmetik-Studio ein breites Spektrum hochwertiger Pflege- und Make-up-Produkte an. Regionalstellenobmann Josef Kropf besuchte die Unternehmerin in ihrem Betrieb.

OBERPULLENDORF Mar-

Stefan Kneisz, Junge-Wirtschaft-Oberpullendorf-Bezirksvorsitzender Christoph Augustin, Spartengeschäftsführer Thomas Jestl und Regionalstellenleiter Freddy Fellinger.

kus Friedl ist Weinliebhaber. Mit einer großen Auswahl von Spitzenweinen eröffnete der Getränkehändler eine Vinothek. Dazu gratulierten Regionalstellenobmann Nr. 4 · April 2019 

GROSSPETERSDORF Die

O.K. Energiehaus GmbH hat in unmittelbarer Nähe zum „Lucky Town“ ein modernes Fertigungs- und Verwaltungszentrum für Fertigteilhäuser

NEUSIEDL  Kürzlich luden sechs Autohäuser bereits zum zweiten Mal zum Neusiedler und Weidener Autofrühling ein.

PODERSDORF Bei der Hausmesse in der Fahrrad-Welt von Michael Strudler wurden die neuesten Trends bei Sport- und Freizeiträdern sowie E-Bikes und Elektromobilen präsentiert. Vertreter der Wirtschaftskammer

errichtet. WirtschaftskammerVizepräsident Klaus Sagmeister und Holzbau-Landesinnungsmeister Kommerzialrat Gerhard Kast gratulierten zur gelungenen Eröffnung.

Regionalstellenobmann Robert Frank besuchte gemeinsam mit Regionalstellenleiter Harald Pokorny Betriebe, die daran teilnahmen.

mit Vizepräsident Klaus Sagmeister, Direktor Rainer Ribing, Regionalstellenobmann Robert Frank und Regionalstellenleiter Harald Pokorny gratuliertem dem Unternehmer zur gelungenen Veranstaltung.

LOCKENHAUS  Auf der

Orgatec 2018 erstmals präsentiert, wurde nun der FlipTop-Klapptisch „FX table“ von Braun Lockenhaus mit dem Red Dot Award – einem der größten Designpreise der Welt – ausgezeichnet. BURGENLANDS

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WIRTSCHAFTSKAMMER BURGENLAND

Unser 1ce für Ihren Erfolg Im Servicepaket der Wirtschaftskammer stecken mehr als 100 Serviceleistungen für Burgenlands Unternehmen: von A wie Abfallwirtschaft bis Z wie Zollformalitäten. Infos über die Services der Wirtschaftskammer unter: Wwko.at/bgld

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New Work und Modern Office ZUKUNFT Die Arbeits­ welt ist im Wandel. Das bringt Chancen, aber auch Herausforderungen.

G

lobalisierung und Digitalisierung bewirken eine radikale Veränderung unserer gewohnten Arbeitswelt. Jobs, Arbeitsräume und Prozesse, wie wir sie heute kennen, werden in naher Zukunft nur noch eine blasse Erinnerung an die Vergangenheit sein. Schon heute kann man sehen, dass Beständigkeit

in immer geringer werdendem Ausmaß die Grundlage der Wirtschaft ist. Stattdessen geht es vermehrt um Modifizierung, Optimierung, Beschleunigung und Vernetzung. Dieser Fortschritt führt zu einer unglaublichen Vereinfachung von Arbeitsprozessen – nicht nur in der Fabrik, sondern auch im Büro. So wird in der neuen Arbeitswelt die Terminplanung automatisiert sein. Dabei werden im Fall unvorhergesehener Verschiebungen automatisch neue Termine generiert und ohne

aktives Zutun Treffen mit Kontakten vereinbart, mit denen man schon lange nicht mehr gesprochen hat, um nur ein Beispiel zu nennen. Allerdings bringt das alles auch Wünsche nach höherer Produktivität und Verbesserung der Wettbewerbssituation hervor, um Marktchancen zu nutzen und Risiken zu minimieren. Vereinfacht ausgedrückt: Die Arbeit der Zukunft wird spannender und einfacher, aber gleichzeitig auch herausfordernder und komplexer.

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E-Commerce-Kaufleute arbeiten in Handels- und Dienstleistungsbetrieben, die den Verkauf ihrer Produkte auch oder ausschließlich über das Internet anbieten (sogenannte Onlinebeziehungsweise Webshops).

Onlinebestellungen bearbeiten

Onlineshops und Internet-Verkaufsplattformen einrichten und laufend betreuen bzw. optimieren

E-Commerce: Ausbildung mit Zukunft

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er Handel wird zunehmend digitaler. 86 Prozent der burgenländischen Haushalte nutzen das Internet, 58 Prozent kaufen auch online Produkte. Um von dieser Dynamik zu profitieren, benötigen Sie als Unternehmer qualifizierte Mitarbeiter, die auf die mit dieser Entwicklung einhergehenden beruflichen

Newsletter erstellen und über rechtliche Rahmenbedingungen Bescheid wissen

Anforderungen vorbereitet sind. Ein Weg am Puls der Zeit zu bleiben, ist es, einen Lehrling im neuen Lehrberuf E-CommerceKaufmann/-frau auszubilden. So ermöglichen Sie einem jungen Menschen, in die digitale Welt Ihres Unternehmens einzutauchen, und sind einer der Digitalisierungsvorreiter im

Burgenland. Mit Sicherheit profitieren Sie bereits nach kurzer Zeit von der damit verbundenen Dynamik und machen Ihr Unternehmen mit ständiger digitaler Know-how-Erweiterung zukunftsfit. Denn ein Absolvent dieser Lehre kann Onlineshops aufbauen und betreuen, Datenbanken pflegen, Webanalysen zum

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E-Commerce-Kaufleute nehmen die Online-Bestellungen der Kunden auf und sorgen für die vollständige und zeitgerechte Auslieferung der bestellten Waren.

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Arbeiten im Onlinemarketing durchführen

Technische Voraussetzungen für den Lehrbetrieb: PC mit Internetzugang Grafiksoftware Shop-System

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Kundenanfragen beantworten, Reklamationen bearbeiten

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LEHRE Geschäfte über das Internet boomen. Der neue Lehrberuf E-Commerce-Kaufmann/-frau bietet eine zukunftssichere, moderne und attraktive Ausbildung in dieser Wachstumsbranche.

Kaufverhalten durchführen, Social-Media-Auftritte betreuen, mit Statistiken arbeiten und somit letztendlich Ihren Umsatz ankurbeln. Zielgruppen für diesen neuen Lehrberuf sind nicht nur Einzelund Großhandelsbetriebe. Auch für Unternehmen aus Tourismus, Gewerbe, Handwerk, Industrie, IT und Marketing ist ein E-Commerce-Lehrling ein äußerst attraktives Projekt. Interessiert? Sie wollen Lehrbetrieb werden oder einen E-CommerceLehrling aufnehmen? Die Wirtschaftskammer Burgenland unterstützt Sie gerne dabei! Die Firma Vossen in Jennersdorf hat das enorme Potenzial dieser neuen Fachkräfte schon erkannt. Sie bildet seit Oktober 2018 den ersten E-CommerceLehrling des Burgenlandes aus

– die 17-jährige Sophie Gimpel. Lassen Sie auch Ihr Unternehmen von diesem neuen Berufsbild profitieren und geben Sie einem E-Commerce-Lehrling eine Chance in Ihrem Betrieb! Ready 4 E-Commerce Die Sparte Handel der Wirtschaftskammer bietet burgenländischen Handelsbetrieben, welche die Chancen im E-Commerce ergreifen möchten, eine zu 50 Prozent geförderte individuelle Beratung in diesem Bereich an. Dabei wird von den rechtlichen Grundlagen über die inhaltliche Ausrichtung bis zur ersten Kostenkalkulation alles behandelt, um für die Welt des Onlinehandels fit zu sein. Nutzen Sie noch heute die großartigen Möglichkeiten, die der Aufbau eines digitalen Geschäftsmodells bietet!

Lehrlingsentschädigung: 1. Lehrjahr: 650 Euro brutto 2. Lehrjahr: 820 Euro brutto 3. Lehrjahr: 1.100 Euro brutto

Produktinformationen, Fotos und Preise aktuell halten E-Commerce-Kaufleute betreuen und gestalten Onlineshops und sorgen dafür, dass Angebote und Informationen immer aktuell sind.

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SPECIAL

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Möbel für die neue Individualität im Büro Z

wei von drei Österreichern verbringen mehr Zeit im Büro als zu Hause. Der Gestaltungsspielraum am eigenen Arbeitsplatz spielt folglich eine entscheidende Rolle für die Arbeitszufriedenheit*. Mit der neuen MyMotion Kollektion bietet Neudoerfler findige Lösungen für unterschiedlichste Bedürfnisse. Mehr Spielraum für Individualität und persönlichen Komfort MyMotion steht für attraktive Multitalente mit vielen überraschenden Ideen. So ist die Pinnwand ein echtes

Organisationstalent: Notizen, Erinnerungsfotos oder die Jause – praktisch alles lässt sich flexibel hinter ihre Flexbänder klemmen. Die MyMotion Garderobe überzeugt durch ihre Vielseitigkeit. Ausgestattet mit Whiteboard, Spiegel und Displayfront wird sie zum schönen und praktischen Schmuckstück fürs Büro. Die Arbeits- und Besprechungstische bestechen mit gestalterischer Klarheit. Der Rollcontainer begeistert als Stauraum-Wunder für Tasche, Trinkflasche und die praktische Toolbox für Büroutensilien. Mit optionalem Polster wird er schnell zur zweiten

Sitzgelegenheit am Schreibtisch. Auf den Schränken angebrachte Displaysets setzen Folder, Magazine oder Notizen ideal in Szene. Wie neu, nur besser Neudoerfler Bestandskunden, die bereits mit den Motion-Produktklassikern arbeiten, können ihrem vertrauten Büro mit MyMotion einen frischen Touch geben: Die neue Pinnwand ist mit den bewährten Tischen kombinierbar, die Fronten vorhandener Dreh- und Schiebetürschränke mit den neuen ­MyMotion Displayfronten. neudoerfler.com

MyMotion sorgt spielerisch einfach für einen aufgeräumten Arbeitsplatz. 24 BURGENLANDS

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BEZAHLTE ANZEIGE *Studie „Zuhause am Arbeitsplatz“ marketagent im Auftrag von Neudoerfler 2018. Fotos: Neudoerfler/HEJM

NEUDOERFLER Durchdacht, individuell und detailverliebt – mit MyMotion schafft Neudoerfler mehr Spiel­ raum für die persönlichen Bedürfnisse der Menschen im Büro. Die neue Produkt­ linie macht aus ­bislang ungenutzten Flächen zu­ sätzlichen Stauraum und hilft, den Arbeitsplatz spielerisch einfach zu organisieren.


KOMMENTAR

Der Steuerberater ist digital Dr. Johann Gneist, Gneist Consulting Team

ELEKTRONISCH Moderne Steuerberater bieten Ihren Kunden die digitale Ab­ wicklung der Prozesse an. Das spart Zeit und Kosten.

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moderne Abwicklung anbieten. Er betreut gemeinsam mit mehr als 80 Mitarbeitern seine Kunden ausschließlich digital. Dabei werden die Belege jener Kunden, die diese immer noch persönlich vorbeibringen, gescannt und elektronisch weiterverarbeitet. Durch die elektronische Ablage direkt an der Buchung können zum Beispiel Kundenanfragen innerhalb kürzester Zeit beantwortet werden. Abteilungsübergreifendes und ganzheitliches Arbeiten (zum Beispiel zwischen Buchhaltung, Personalverrechnung und Bilanzierung) geschieht ohne zeitliche Verzögerungen. Das funktioniert auch in allen anderen Verwaltungsbereichen. So können sich die Mitarbeiter auf ihre Kernaufgaben konzentrieren – und das nicht nur in Steuerberatungskanzleien, sondern in allen Unternehmen. + Informationen GCT-Beratungszentrum 7343 Neutal, Gewerbestraße 2 www.gct-beratungszentrum.at

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Foto: tuba-verlag – alphaspirit - stock.adobe.com

iele Unternehmen kennen es so: Eingangsrechnungen, Ausgangsrechnungen, Belege der Personalverrechnung, Bankauszüge, Kassabelege. All das, was während eines Monats anfällt, wird gesammelt (im Idealfall in einem Ordner, oft aber auch ganz einfach in einer Schuhschachtel) und dann schnell vor dem 15. des Monats zum Steuerberater gebracht (weil dieser zur Erinnerung schon mehrfach angerufen und/oder E-Mails geschrieben hat). Moderne Steuerberater bieten ihren Kunden bereits eine viel bessere Alternative an. Bei ihnen müssen Belege nicht mehr persönlich vorbeigebracht, sondern können im Rahmen genau definierter Ablaufprozesse auf digitalem Weg (gescannt oder fotografiert) übermittelt werden.

Selbst dabei gibt es schon unterschiedliche Möglichkeiten – von der einfachen E-Mail bis zu ausgeklügelten, äußerst sicheren und komfortablen FileTransfer-Systemen (zum Beispiel FTP-Server). Die Vorteile liegen auf der Hand: Weg- und damit Zeitersparnis, sofortige elektronische Archivierung der Unterlagen (damit Entfall der „Zettelwirtschaft“ und langer Suchzeiten) durch den Kunden. Zudem bekommt man häufig die Belege der Lieferanten schon digital und muss sie nicht mehr extra ausdrucken. Des Weiteren hat der Steuerberater zu jeder Zeit alle digitalen Belege zur Hand (zum Beispiel für die Erstellung des Jahresabschlusses, für die Betreuung von Betriebsprüfungen), was in der Regel zu einer schnelleren, oftmals günstigeren und auf jeden Fall besseren Kundenbetreuung durch den Steuerberater führt. Johann Gneist ist einer der Steuer- und Unternehmensberater im Burgenland, die diese

„Wir ertrinken in

Informationen, aber wir hungern nach Wissen.“ John Naisbitt, Trend- und Zukunftsforscher

In Zeiten der sich rasch entwickelnden Informationsgesellschaft ist es nicht einfach, ständig „am Ball“ zu bleiben. Die Anforderungen an IT und Office Management der Betriebe sind ständig im Wachsen. Denn heutzutage läuft fast alles nur noch computerunterstützt. Das gesamte Unternehmen ist auf der Festplatte „gespeichert“. Es bedarf daher einer guten IT- und Serverlandschaft, um Sicherheitsrisiken zu vermeiden und das Arbeiten ohne technischen Störungen zu ermöglichen. Stichwörter wie „Home-Office“, „Workflow“ oder „elektronische Ablage“ und sogar das „papierlose Büro“ sind topaktuelle Themen. Auch Ablenkungen der Mitarbeiter (Emails, Internet, Telefonate) und damit ein Rückgang der Produktivität im Büro sind gestiegen. Der Expertenblick von außen kann in solchen Situationen helfen, Optimierungspotenziale aufzudecken und diese umzusetzen. Wir bei Gneist Consulting Team haben den Durchblick, Unternehmen bei der Gestaltung des bestmöglichen IT- und Office-Managements zu unterstützen. Damit auch Sie – getreu unserem Motto „mit Sicherheit mehr Unternehmen“ – auch „mit Sicherheit mehr Effizienz“ haben.

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BUSINESS SOFTWARE VOR ORT PARTNER Nr. 4 · April 2019

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SPECIAL

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Fit, relaxt und bestens gestylt BUSINESS-ALLTAG Ihre burgenländischen Fuß­ pfleger, Kosmetiker und Masseure sorgen für Kraft und Wohlbefinden im im­ mer stressiger werdenden Business-Alltag – damit auch Sie für New Work und Modern Office bestens ge­ wappnet sind.

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obs, Arbeitsräume, Prozesse und tägliche Routinen lösen sich immer mehr auf, wandeln und erneuern sich. Vor allem die fortschreitende Digitalisierung ist dafür verantwortlich. Sie verändert Marktchancen und Marktrisiken sowie vor allem unsere gewohnten Arbeitsweisen und Arbeitsumgebungen. Dieser mit neuen Technologien verbundene Innovationsdruck

stellt den Status quo radikal infrage. Die Antwort auf die neuen Herausforderungen: Agilität und Flexibilität. Sie sind die wesentlichen Bestandteile der neuen Arbeitswelt, die immer fordernder und anstrengender für das Individuum wird. Doch bei all dem Stress darf man auf keinen Fall seinen Körper vernachlässigen. Denn ein gepflegtes Auftreten signalisiert Souveränität und Selbstsicherheit.

Zudem fordern die beruflichen Innovationsund Transformationsprozesse unser körperliches Wohlbefinden und unsere Gesundheit. Ihre burgenländischen Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure schaffen hier Abhilfe. Sie sind die Profis für alles rund um Schönheit, Körperpflege und Erholung.

Tipps der burgenländischen Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure

Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure in Ihrer Nähe finden Sie unter: Firmen.wko.at 26 BURGENLANDS

Regeneration und Leistungssteigerung Fehlhaltung am Arbeitsplatz burgenländischen Masseure. (besonders am PC), ständige Sie verschaffen Ihnen nicht Computermausführung, fal- nur Linderung bei Verspansches und zu langes Sitzen nungen und Schmerzen. Eiauf dem Bürosessel und der- ne Massage ist auch das älgleichen können Verspannun- teste Heilmittel der Welt. Sie gen – vor allem im Schulter- ist wohltuend für Körper und und im Rückenbereich – und Seele, fördert die DurchbluBandscheibenschmerzen ver- tung, regt den Stoffwechsel an ursachen. Stress und Ärger und erhöht die Beweglichkeit. verstärken diese Beschwer- Das führt zur rascheren Regeden noch zusätzlich. Hier neration, zur Verminderung helfen entspannende, revita- des Verletzungsrisikos und lisierende Massagen durch zur Steigerung der Leistungsdie fachkundigen Hände der fähigkeit im Alltag.

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Die richtige Hautpflege Anstrengende Meetings, Termine und Projekte hinterlassen auch in Ihrer Haut deutliche Spuren. Vor allem die sehr oft trockene Luft im Büro ist für sie äußerst herausfordernd. Daher braucht sie die richtige Pflege. Sie gibt ihr Feuchtigkeit und die benötigten Nährstoffe. Eine gepflegte Haut sorgt dafür, dass Sie den ganzen Tag lang frisch und dynamisch aussehen und sich auch so fühlen. Das richtige Business-Make-up verstärkt diesen Effekt Nr. 4 · April 2019

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Gut zu Fuß Das lange Tragen geschlossener Schuhe im Business-Alltag kann zu schwitzenden Füßen, trockener Haut, Hornhaut an Ballen und Fersen, ja sogar zu Nagelbett-Entzündungen führen, die nicht nur unangenehm, sondern auch gesundheitsschädigend sind. Dagegen hilft nur das richtige Pflegeprogramm vom Profi mit Fußbad, Hornhautentfernung und Kürzung der Nägel. Zum Abschluss gibt es eine verwöhnende Fußmassage – eine

wahre Wohltat nach einem harten Arbeitstag. Die Haut wird dabei mit einer Creme behandelt, die nicht nur Feuchtigkeit spendet, sondern auch Fußpilz und Hautekzeme vorbeugt. Wer sich etwas ganz Besonderes gönnen will, lässt sich noch eine pflegende Fußmaske verpassen. Dass alles bietet Ihnen Ihr burgenländischer Fußpfleger – der kompetente Fachmann für alles rund um die richtige Pflege der Füße.

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Gönnen Sie sich hin und wieder eine erfrischende Pause vom harten Business-Alltag! So eine Rundum-WohlfühlZeit bei Ihren burgenländischen Fußpflegern, Kosmetikern und Masseuren füllt Ihre Energiereserven auf und macht Sie nicht nur für die beruflichen Herausforderungen fit.

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noch zusätzlich. Und: Nicht auf die Hände vergessen! An den Fingerkuppen und rund um die Nägel können sich auch durch Büroarbeit unangenehme Risse bilden. Fettende Cremen, sanft auf raue und wunde Hautpartien eingerieben, schaffen hier Abhilfe. In Kombination mit einer fachmännischen Nagelpflege werden Ihre Hände so zu aussagekräftigen natürlichen Visitenkarten, die Ihrem Gegenüber Eleganz und Seriosität vermitteln.


Die richtige Ernährung im Arbeitsalltag BÜROJAUSE Eine gesun­ de Mahlzeit, die in regel­ mäßigen Abständen ge­ nossen wird, stärkt Körper und Geist. Sie liefert die für den immer anstrengende­ ren Business-Alltag not­ wendigen Nährstoffe.

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n der neuen Arbeitswelt – New Work und Modern Office – sind Agilität und Flexibilität äußerst gefragt. Dazu benötigt man die richtige Energieversorgung. Ihre burgenländischen Lebensmittelgewerbe stellen diese in Form qualitativ hochwertiger Nahrungsmittel zur Verfügung. Zudem stehen sie Ihnen bei Lebensmittelallergien beziehungsweise -unverträglichkeiten jederzeit gerne mit Rat und Tat zur Seite – damit trotz gesundheitlicher Einschränkungen jede Mahlzeit zum Hochgenuss wird. Man sieht: Die burgenländischen

Nahrungsmittelprofis sorgen engagiert und kompetent dafür, die täglichen beruflichen Herausforderungen gesund und fit bewältigen zu können. Resches und frisches Vollkorngebäck Vollkorngebäck ist nicht nur ein herzhafter, sättigender Gaumengenuss, sondern liefert auch zahlreiche Nährstoffe, da Keimling und Schale in ihm komplett erhalten sind. Neben Kohlenhydraten in Form von Stärke enthält Vollkorngetreide hochwertiges Eiweiß, wertvolle Mineralstoffe und Vitamine

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sowie Eisen, Zink und Magnesium. Zudem liefert es noch viele Ballast- und sekundäre Pflanzenstoffe, die Ihnen guttun. Bereits 90 Gramm Vollkornprodukte pro Tag können die Lebenserwartung verlängern und das Risiko für zahlreiche Krankheiten verringern. Sie senken Blutdruck, Blutzuckerwerte und Cholesterin. Kein Wunder, dass Vollkorngebäck für gesundheitsbewusste Menschen schon lange zu einer ausgewogenen Ernährung dazugehört – am besten frisch aus dem Backofen Ihres burgenländischen Bäckers. Nr. 4 · April 2019

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„Gesund und g’schmackig jausnen? Hochwertige Produkte aus burgenländischer Erzeugung machen es möglich!“ Thomas Hatwagner

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Landesinnungsmeister der Lebensmittelgewerbe

Köstliche Schinkenund Wurstspezialitäten Fleisch schmeckt nicht nur fantastisch, sondern ist auch ein wesentlicher Bestandteil einer bekömmlichen Jause – vor allem in Form fettarmer Schinken- und Wurstspezialitäten. Diese liefern zahlreiche notwendige Elemente einer ausgewogenen Ernährung – Proteine, Vitamine und Eisen. Außerdem machen sie lange satt, ohne schwer im Magen zu liegen. Das alles sorgt für Energie und Vitalität – etwas, was für den langen und harten Business-Alltag besonders wichtig

ist. Am besten schauen Sie noch heute bei Ihrem burgenländischen Fleischer vorbei. Er weiß, welche Fleischprodukte besonders bekömmlich sind und Ihre Leistungsfähigkeit nachhaltig steigern. Kleine Sünden für zwischendurch Wer auf eine ausgewogene Ernährung achtet, darf sich ohne Reue manchmal eine kleine Sünde gönnen – jedoch ohne unnötige Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe, die in einer gesunden Mahlzeit nichts verloren haben. Dass

guter Geschmack ohne diese Dinge auskommt, beweist Ihr burgenländischer Konditor jeden Tag auf das Neue. Egal, ob hausgemachte Eiscreme, eine leichte Joghurtschnitte oder ein Stück Obstkuchen – er hat für jeden Geschmack die richtige Köstlichkeit im Angebot. Dabei setzt er nicht nur auf natürliche Zutaten, sondern fertigt seine süßen Spezialitäten auch mit enormem handwerklichen Können und einer ordentlichen Portion Leidenschaft an.

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KLARSTELLUNG Der Gesetzgeber hat die bis­ her geltende Bestimmung, dass der Karfreitag als Fei­ ertag für die Angehörigen der Evangelischen Kirchen A. B. und H. B., der Altka­ tholischen Kirche und der Evangelisch-methodisti­ schen Kirche gilt, aufgeho­ ben. Hier die neue Rege­ lung im Detail.

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ngehörige der Evangelischen, der Altkatholischen und der Evangelisch-methodistischen Kirche hatten bislang Anspruch auf einen freien Karfreitag. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat entschieden, dass dies diskriminierend ist, und Österreich aufgefordert, umgehend eine gleiche Regelung für alle zu schaffen. Diese liegt nun als Gesetzesentwurf vor und beinhaltet im Arbeitsruhegesetz folgende Bestimmungen: ■■ Der gesetzliche Anspruch auf den freien Karfreitag für bestimmte Kirchen wird gestrichen. ■■ Stattdessen können alle Arbeitnehmer den Zeitpunkt eines Urlaubstags pro Arbeitsjahr einseitig bestimmen. Sie müssen jedoch das Datum dieses persönlichen Feiertages dem Arbeitgeber drei Monate im Vorhinein schriftlich bekannt geben. ■■Wenn der Arbeitgeber Mitarbeiter ersucht, an diesem Tag zu arbeiten, können Arbeitnehmer wählen, ob sie arbeiten oder beim Urlaubsantritt bleiben. ■■ Im Arbeitsfall haben sie dann Anspruch auf das doppelte Entgelt. Der Urlaubstag gilt dann nicht als verbraucht, aber das Recht auf einen Tag mit einseitigem Urlaubsantritt ist für dieses Arbeitsjahr konsumiert. ■■ Bleibt der Arbeitnehmer beim selbst gewählten Urlaubstag, hat der Arbeitgeber keine Möglichkeit, den

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Urlaubsantritt des Mitarbeiters abzulehnen beziehungsweise zu verhindern – auch dann nicht, wenn die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers an dem von ihm bekannt gegebenen Urlaubstag aus betriebsbedingten Gründen erforderlich ist. Der persönliche Feiertag vermindert dann den für das Jahr noch offenen Urlaubsanspruch. ■■ Hat der Arbeitnehmer wegen des Ersuchens des Arbeitgebers an dem von ihm gewählten Urlaubstag gearbeitet, kann er im laufenden Urlaubsjahr keinen weiteren Tag zu seinem persönlichen Feiertag bestimmen. ■■ Der Tag, an dem der Mitarbeiter auf Wunsch des Arbeitgebers letztendlich gearbeitet hat, gilt nicht als Urlaubstag und wird daher auch nicht auf den Urlaubsanspruch angerechnet. Der bestehende Urlaubsanspruch bleibt unverändert. ■■ Abschließend legt die Neuregelung fest, dass Bestimmungen in Kollektivverträgen, die nur für Arbeitnehmer gelten, die den Evangelischen Kirchen A. B. und H. B., der Altkatholischen Kirche oder der Evangelischmethodistischen Kirche angehören, und Sonderregelungen für den Karfreitag vorsehen, unwirksam und künftig unzulässig sind. General- und Branchenkollektivverträge enthalten Regelungen, die der EuGH als rechtswidrig erklärt hat. Diese sind unwirksam und

werden von der Neuregelung ohne Nachwirkung abgelöst. Dazu gehört vor allem der Generalkollektivvertrag zum Karfreitag aus dem Jahr 1954, der zwischen der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) und dem Österreichischen Gewerkschaftsbund (ÖGB) abgeschlossen worden ist. ■■ Gleichzeitig folgt daraus, dass Kollektivverträge in Zukunft keine konfessionsgebundenen Sonderbestimmungen über den Karfreitag festlegen dürfen. ■■ Das gilt nicht für den Generalkollektivvertrag zum jüdischen Versöhnungstag (Jom Kippur), der aufrechtbleibt. ■■ Das Gesetz tritt am Tag nach der Kundmachung, also voraussichtlich Ende März 2019 in Kraft. ■■ Damit auch am heurigen Karfreitag, dem 19. April 2019, persönliche Urlaubstage möglich sind, gibt es für dieses Jahr eine Sonderregelung: Der Arbeitnehmer muss den Zeitpunkt des Urlaubsantritts nicht drei Monate im Vorhinein, sondern nur möglichst frühzeitig, aber spätestens am 5. April 2019 dem Arbeitgeber bekannt geben. ■■ Die Wirtschaftskammer stellt auf wko.at („Karfreitag 2019”) Informationen ud Musterschreiben zur Verfügung.

wko.at > Karfreitag 2019

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Foto: tuba-verlag, AdobeStock

Die neue Regelung für den Karfreitag


Die Grundregeln der erfolgreichen Betriebsübergabe UBIT Unternehmer, die ei­ ne Übergabe planen, soll­ ten mit einer Vorlaufzeit von drei bis zehn Jahren rechnen, damit der Betrieb erfolgreich weitergeführt werden kann.

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ktuelle Studien und Erfahrungen der letzten 15 Jahre zeigen, dass Übergeber sich vermehrt zur geordneten Übergabe entscheiden“, betont Wilfried Drexler, Obmann der Fachgruppe für Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT der Wirtschaftskammer Burgenland. Das beruht auf der Tatsache, dass aktuelle Unternehmer sich bewusst zum Eintritt in den Ruhestand entscheiden und die Firma

geordnet der nächsten Generation übergeben oder externen Personen verkaufen möchten. Ihnen ist dabei wichtig, dass die Entscheidung zur Nachfolge von den Nachfolgern aktiv mitgetragen wird. Bleibt das Unternehmen innerhalb der Familie, ist die geordnete Übergabe der Wunsch aller Beteiligten. Drei bis zehn Jahre lang die Übergabe planen Unabhängig davon, ob der Betrieb innerhalb oder außerhalb der Familie weitergegeben wird, steht die Planung der Unternehmensnachfolge ganz oben, um eine erfolgreiche Übergabe durchzuführen – in der Regel mit einer Dauer von drei bis fünf Jahren für eine familienexterne

Übergabe beziehungsweise von fünf bis zehn Jahren für eine familieninterne Unternehmensnachfolge. Im Rahmen der Planung ist es wichtig, die richtigen Experten an Bord zu haben. Österreichweit umfasst die Expertengruppe „Übergabe“ rund 120 Mitglieder, die sich intensiv mit Übergabe und Nachfolge beschäftigen. Sie begleiten den Prozess von der ersten Idee bis zum Abschluss, bewerten das Unternehmen, unterstützen bei Nachfolgersuche und -auswahl, koordinieren den Einsatz zusätzlicher Experten und helfen bei der Umsetzung zukunftsfähiger Geschäftsstrategien. Details zu den Experten: www.uebergabe.at

DIGITALE PERSPEKTIVE 

Am 14. März fand der Workshop „Digitale Perspektive der Wirtschaftskammer Burgenland“ statt. Die Fachgruppe UBIT war mit Florian Piff, Spartenobmann Hans Lackner und Fachgruppenobmann Wilfried Drexler vertreten. Am 27. Juni werden die Vorzeigeprojekte in Velden im Rahmen des Constantinus Awards ausgezeichnet!

UBIT-TERMINE 2019

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Beginn der Veranstaltungen: 8 Uhr

Dienstag, 23. April 2019 Hotel Wende, Seestraße 40, 7100 Neusiedl am See Dienstag, 4. Juni 2019 DOLCE Eis-Cafe-Bar, Hauptstraße 33, 7533 Ollersdorf Dienstag, 22. Oktober 2019 Restaurant Scheuhammer, Robert-Graf-Platz 1, 7000 Eisenstadt

Unternehmensberatung l Buchhaltung l IT

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Gerade in der Beratungs- und IT-Branche gilt: Die Marktchancen wachsen. Die Einreichphase endet Mitte April. Immer mehr Firmen nehmen Beratungs-Know-how in Anspruch, um ihre Performance zu verbessern. Erfolgsentscheidend sind dabei angesichts des steigenden Wettbewerbs Beratungs- und IT-Leistungen. Ihre Qualität wird daher auf Initiative des Fachverbandes UBIT jährlich mit dem Constantinus Award öffentlichkeitsund zielgruppenwirksam ausgezeichnet. www.constantinus.net

MEIN TIPP

Stefan Wiener, Jungunternehmer

Reibungslose Betriebsübernahme mit den burgenländischen Unternehmensberatern

#MochWeida

Die Junge Wirtschaft Burgenland hat sich für das Jahr 2019 als Schwerpunktthema die Betriebsübernahme gesetzt. So unterstützt #MochWeida Jungunternehmer bei der Nachfolge. Burgenlandweit finden dazu vier Veranstaltungen statt, in denen Nachfolger über ihre Probleme und ihre Erfahrungen, die sie während des Übernahmeprozesses gemacht haben, berichten. Experten der Wirtschaftskammer Burgenland informieren zudem über die rechtlichen Themen, die bei der Nachfolge beachtet werden sollten. Die Betriebsübergabe ist ein schwieriger Prozess und wird von vielen Übernehmern oftmals unterschätzt – nicht nur der zeitliche, sondern vor allem auch der emotionale Aspekt. Die Junge Wirtschaft Burgenland möchte daher durch diese Kampagne darauf aufmerksam machen, wie wichtig die professionelle Hilfe externer Berater für die gelungene Übergabe und die frühzeitige Verhinderung möglicher Konflikte ist. „Die Unterstützung eines externen Beraters würde ich jederzeit wieder in Anspruch nehmen. Er stand meinem Vater und mir nicht nur bei rechtlichen und steuerlichen Fragen zur Seite, sondern lieferte auch bei Interessens- und Auffassungskonflikten als Außenstehender gute Ideen“, berichtet der neue Inhaber der Auto Wiener Eltendorf GmbH, der dank der Wirtschaftskammer Burgenland die Übernahme erfolgreich gemeistert hat. BURGENLANDS

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The Future of Building BAUKONGRESS Inno­ vative Baulösungen und ­internationale Märkte ­stehen im Baukongress­ am 4. und 5. Juni 2019 in Wien im Mittelpunkt.

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is zum Jahr 2050 leben 70 Prozent der Bevölkerung weltweit in Städten. Doch wie werden Städte und Gebäude der Zukunft aussehen? Wie werden wir wohnen, wo werden wir arbeiten? Diesen und weiteren Fragen gehen 600 Teilnehmerinnen und

Teilnehmer der sechsten Auflage des internationalen Baukongresses „The Future of Building“ nach, die am 4. und 5. Juni 2019 in Wien stattfindet. Die konkreten Schwerpunkte sind dabei grüne und smarte Wohnkonzepte, neue Materialien und hybride Baukonstruktionen, Vorfertigung und serielles/ modulares Bauen, intelligente und smarte Gebäude, Holzbau, Digitalisierung und Virtual Reality/Augmented Reality. In Workshops und Ausstellerständen präsentieren österreichische Firmen und Experten aus Forschung und Praxis innovative Produkte, Dienstleistungen, Projekte und Patente. In Podiumsdiskussionen zu Marktpotenzialen in Afrika und Asien berichten heimische Unternehmen außerdem über neue,

spannende Geschäftsfelder und Erfolge in Auslandsmärkten. Neben österreichischen Betrieben sind auch viele internationale Gäste und Delegationen aus 50 Nationen vor Ort. Mit mehr als 300 ausgewählten Kooperationspartnern können individuelle B2B-Gespräche gebucht werden, um eine maßgeschneiderte Zusammenarbeit zu planen. Damit die Zukunft des Bauens schon heute in der Praxis erlebbar wird, führen Exkursionen zu herausragenden österreichischen Bauprojekten und ermöglichen einen Blick in die Gebäudetechnik der Zukunft. Anmeldung und weitere Informationen unter: buildings2019.b2match.io

Weltmärkte entdecken GESCHÄFTSCHANCEN Am 25. Juni 2019 findet wieder der Exporttag der Außenwirtschaft Austria bei freiem Eintritt im Haus der Wirtschaft in Wien statt.

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eim jährlichen Highlight der österreichischen Exportwirtschaft nutzen heimische Unternehmen die einmalige Chance, sich bei Expertenvorträgen einen Überblick über aktuelle Entwicklungen und Geschäftschancen auf den Auslandsmärkten zu verschaffen. Zudem präsentieren Betriebe ihre eigenen Leistungen vor 3000 Besuchern und erweitern ihr unternehmerisches Netzwerk. Zusätzlich stehen rund 70 Wirtschaftsdelegierte der Außenwirtschaftscenter und 30

Exportdienstleister für individuelle Beratungsgespräche zur Verfügung.

Informationen für Besucher und Aussteller gibt es unter: exporttag.at

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THEMA

WIFI Lehrlingsakademie WEITERBILDUNG Das WI­ FI Burgenland geht neue Wege – nicht zuletzt, um dem Fachkräfte- und dem Lehrlingsmangel Paroli zu bieten.

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ir gehen neue Wege und haben einen Außendienst installiert, der vor Ort im Betrieb Weiterbildungsmöglichkeiten bespricht und ein maßgeschneidertes

Training für die Mitarbeiter zusammenstellt. Obendrein haben uns die Unternehmer gebeten, eine spezielle Ausbildung für Lehrlinge zu entwickeln, konkret mit speziellen Inhalten, die über die Lehrausbildung hinausgehen“, erklärt WIFI-Burgenland-Institutsleiter Harald Schermann. Dieses Anliegen wurde umgesetzt und so startete die WIFI-Lehrlingsakademie. Ihre Module vermitteln zum

Beispiel selbstsicheres Auftreten, aktives Verkaufen, Gehirntraining und Merkfähigkeit, Tipps zur gesunden Ernährung und zum richtigen Umgang mit Sozialen Medien. Der erste Durchlauf der Lehrlingsakademie kostet für alle vier Module nur 90 Euro pro Lehrling. Infos unter: bgld.wifi.at

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Die WIFI-Lehrlingsakademie stärkt in vier Modulen die Kompetenzen des Lehrlings: MODUL 1 Soziale Kompetenz Ihr Lehrling lernt, selbstsicher aufzutreten und sich wirkungsvoll zu präsentieren. Die wichtigsten Benimmregeln, Kommunikation, Teamwork sowie Umgang mit Kunden und Mitarbeitern werden ebenfalls vermittelt. VORTEIL FÜR IHR UNTERNEHMEN:

MODUL 2 Mentale Kompetenz Hier erhält Ihr Lehrling Tipps, wie er seine Merkfähigkeit verbessern, Dinge schneller begreifen und umsetzen und aus Fehlern lernen kann. Gehirntraining, Aufmerksamkeitsschärfung, Lerntipps und Tricks zu Selbstmotivation und Disziplin stehen auch auf dem Programm.

Nach diesem Modul ist sich Ihr Lehrling seiner Rolle bewusst. Er weiß, wie er sich sowohl intern als auch extern optimal präsentieren kann!

VORTEIL FÜR IHR UNTERNEHMEN:

Nach diesem Modul ist Ihr Lehrling in der Lage, Dinge schneller zu erfassen und gezielter zu verarbeiten.

MODUL 3 Digitale Kompetenz Sein oder nicht sein in der Online-Welt? Ihr Lehrling lernt, sich im Netz richtig zu bewegen und Vor- und Nachteile von Social Media zu begreifen. Hier wird auch thematisiert, welche Gefahren im Internet vorherrschen, was Cybermobbing ist und welchen Stellenwert Datenschutz für Unternehmen hat. VORTEIL FÜR IHR UNTERNEHMEN:

MODUL 4 Im Modul 4 steht die Gesundheit Ihres Lehrlings im Mittelpunkt. Hier geht es vor allem um gesunde Ernährung, positive Auswirkungen von Sport und Bewegung und Gefühl für den eigenen Körper. VORTEIL FÜR IHR UNTERNEHMEN:

Nach diesem Modul weiß Ihr Lehrling, was sein Körper braucht, um leistungsfähig zu sein und zu bleiben.

Nach diesem Modul weiß Ihr Lehrling über Chancen und Risiken der Online-Welt Bescheid und kann gezielt mit Sozialen Medien umgehen.

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TERMINE Bewusst wird die WIFI-Lehrlingsakademie in den Ferien angeboten.* Vielleicht eine ruhigere Zeit auch in Ihrem Unternehmen? Dann nutzen Sie die Möglichkeit und melden Sie Ihre Lehrlinge gleich jetzt in der WIFILehrlingsakademie an. Osterferien

15./16. April

Sommerferien

1./2. Juli und 26./27. August

*Natürlich kann dieses Angebot auch individuell und exklusiv nur für Ihren Betrieb organisiert werden. Sie wollen ein Firmen-Intern-Angebot, dann geben Sie uns einfach Bescheid.

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Herausgeber: Wirtschaftskammer Burgenland, Robert-Graf-Platz 1, 7000 Eisenstadt, Tel. 05 90 907-4511, Fax: DW 4515, redaktion@wkbgld.at Chefredakteur: Dkfm. Dr. Harald Schermann (DW 4510) Redaktion: Markus Treiber (DW 4513) Michaela Bucsich, BA MA (DW 4514) Werner Müllner (DW 4516) Kerstin Strasser (DW 4512) Abo-Verwaltung/Sekretariat: Dagmar Kaplan (DW 4511) Verlag, Grafik, Produktion und Anzeigen: tuba-verlag, Steinamangererstraße 187, 7400 Oberwart, Tel. 05/71 01-200, office@tubaverlag.at anzeigen@tubaverlag.at Druck: Druckerei Wograndl Herstellungsort: Eisenstadt Druckauflage 2018: Auflage 15.380 ÖAK-geprüft 1. Halbjahr 2018

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Dass im Leben alles ein Kreislauf ist, verdeutlicht das Ei ganz besonders. Nicht nur durch seine Form, sondern weil sich beim Thema „Henne oder Ei“ sogar Philosophen im Kreis drehen. Dabei ist es doch ganz einfach: Gutes aus der Region ist gut für die Region. Das gilt für Unternehmen wie Schlögl Ei genauso wie für regional erzeugte Energie. www.energieburgenland.at

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Burgenlands Wirtschaft, Ausgabe 4/2019  

Zahlreiche Unternehmen lassen sich täglich von den Experten der Wirtschaftskammer beraten. Einen Auszug ihrer Fragen und unserer Antworten...

Burgenlands Wirtschaft, Ausgabe 4/2019  

Zahlreiche Unternehmen lassen sich täglich von den Experten der Wirtschaftskammer beraten. Einen Auszug ihrer Fragen und unserer Antworten...

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