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LIVE

Nr. 6 November 2013

Unser Mitarbeitermagazin • Il nostro giornale interno

Tariffa Assoc. senza fini di lucro Poste Italiane spa spedizione in A.P. D. L. 353/2003 (conv. In L. 27/02/2004 no 46) art. 1 comma 2 D. C.B. Bolzano, Taxe percue

LERNEN FÜRS LEBEN IM WEISSEN KREUZ Das Weiße Kreuz in seinem Aufbau und in seiner Struktur hat sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten ständig weiterentwickelt: So ist es auch in der Ausbildung geschehen. Mit Vereinspräsident Georg Rammlmair, der für die Ausbildung im Weißen Kreuz verantwortlich zeichnet, hat die „LIVE“Redaktion zum Thema ein interessantes Interview geführt. LIVE: Herr Präsident, welchen Stellenwert nimmt die Ausbildung im Weißen Kreuz in Ihren Augen als verantwortlicher Sanitätsdirektor ein? Rammlmair: Ausbildung hat beim Weißen Kreuz höchsten Stellenwert! Ausbildung ist für mich als Sanitätsdirektor und vor allem als Präsident ein sehr weites Gebiet. Dieses Gebiet beginnt bei der regulären Ausbildung der Rettungskräfte, die den vorgegebenen Landesrichtlinien und den aktuell gültigen internationalen Richtlinien folgt. Es umfasst aber auch die jährlichen Weiterbildungen sowie die Fortbildungen für Mitarbeiter, um ihnen die ehrenamtliche Tätigkeit und die Führungsaufgaben zu erleichtern. Das Ganze reicht bis zu speziell qualifizierenden Fortbildun-

gen für ausgewählte Mitarbeiter sowie bis zur Schulung von Jugendbetreuern. Seit einigen Jahren bieten wir auch Simulationskurse zur Verbesserung der Teamarbeit mittels Crew-RessourceManagement und modernster Technik an.  LIVE: Wird die interne Ausbildung des Vereins zu Ihrer Zufriedenheit genutzt, oder wünschen Sie sich mehr Interesse am Angebot? Rammlmair: Rund die Hälfte unserer

Ausbildungstätigkeit wird für interne Schulungen aufgewendet: Diese umfassen pro Jahr 5485 Kursstunden und 12.880 interne Kursteilnehmer. Wir wissen, dass wir von allen Freiwilligen und Angestellten sehr viel abverlangen. Dies kommt allerdings der Bevölkerung zugute, aber auch der persönlichen Kompetenz aller Mitarbeiter. Von vielen Notarztkollegen habe ich bereits oft das Kompliment bekommen, dass die Weiß-Kreuzler die Reanimationsmaßnahmen und weitere Fachkenntnisse

DIE THEMEN: LERNEN FÜRS LEBEN + LOGISTIKDIENST WIRD AUFGERÜSTET + AUSZEICHNUNG FÜR DAS WK + NOTFALLSEELSORGE - TEIL 2 + DIE TRANSPORTVERWEIGERUNG + 24-STUNDEN-DIENST DER WKJ + 42 NEUE ZIVIS UVM.


Thema Il tema

ständig steigt und für unsere Struktur eine Herausforderung darstellt. Die gesamte Ausbildung wird genauestens dokumentiert. Für spezielle Tätigkeiten haben wir besondere Zertifikate: AHA und IRC.

Zwei Abteilungsleitern das Wort:

lehrbuchmäßig beherrschen. Darüber freue ich mich immer sehr, und versuche diese Meldungen an die jeweiligen Einsatzkräfte weiterzuleiten. LIVE: Sie sind seit 1996 Präsident und Sanitätsdirektor des Vereins: Wie hat sich die Ausbildung in diesen Jahren verändert? Wie groß ist der Qualitätssprung in diesen fast zwei Jahrzehnten? Rammlmair: In diesen Jahren hat sich viel verändert. Die Ausbildung ist einer eigenen Abteilung zugeordnet worden. Sie ist nach einem ständigen Strukturierungs- und Optimierungsprozess, an welchem viele Menschen mitgearbeitet haben, seit einigen Jahren auch ISO-zertifiziert. Die Arbeitsgruppe Ausbildung gibt die Ziele in der Ausbildung vor. Wir verfügen über eine große Anzahl qualifizierter Ausbilder und Praxistrainer sowie über beste Ausstattung an Schulungsmaterial und beste Logistik zur Vermittlung der Kenntnisse in Erster Hilfe. Für spezielle Schulungen und Trainings greifen wir auf anerkannte Partner zurück. Simulation für Rettungsdienstmitarbeiter halten wir inzwischen selbst ab. Dass alle Mitarbeiter Simulationstrainings unterzogen werden, ist sicher in diesem Sektor einmalig. Eigene Schulungsräume dienen zur Umsetzung dieses Programms, da die Anzahl der Teilnehmer

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„A- und B-Kurse veranstalten wir speziell in Ferienzeiten sowie nach Bedarf, um eine große Flexibilität für die Freiwilligen zu garantieren“, sagt Marco Comploi, der Leiter der Abteilung Ausbildung. 15 bis 20 solcher Ausbildungslehrgänge – je nach Bedarf – werden jedes Jahr in das Ausbildungsprogramm aufgenommen. Dazu zieht es die Abteilung Ausbildung in die drei Bezirke und über 30 Sektionen, um mit den angehenden Lehrgangsteilnehmern den Kursort und die Termine zu vereinbaren. Dies trägt dazu bei, dass die Abwesenheitsquote ständig sinkt. Diese Flexibilität weitet der Verein auch auf die jährlich gut 90 Pflichtfortbildungen der Ausbildungsstufen A, B und C aus, die für die Freiwilligen an Samstagen abgehalten werden. Für die Angestellten, die den Kurs in ihrer Arbeitszeit besuchen, wird diese Weiterbildung unter der Woche veranstaltet. Abends gibt es pro Jahr ungefähr 60 Termine für AED-Rezertifizierungen. Ungefähr 200 neue Fahrer werden bei den Fahrsicherheitstrainings alljährlich ausgebildet. „Alle vier Jahre sollte ein Fahrer einen Auffrischungskurs besuchen“, sagt Comploi: „Wir müssen bedenken, dass seit Einführung dieser Trainings die Unfälle spürbar zurückgegangen sind.“ Dazu gibt es noch Ausbildungen für Jugendleiter und Jugendbetreuer, die ihr Wissen dem Nachwuchs weitergeben, und so als Multiplikatoren wirken. Für Notfalldarstellung, Notfallseelsorge, Instruktoren usw. wird die Aus- und Weiterbildung bedarfsorientiert organisiert. Den ehrenamtlichen und hauptberuflichen Führungskräften, welche in den einzelnen Gremien auf Sektions-, Bezirks- und Landesebene tätig sind, wird

das Rüstzeug für ihre Tätigkeiten im Verein in den Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen der Personalentwicklung vermittelt. Das Angebot richtet sich an alle WK-Führungskräfte aller Tätigkeitsbereiche und bietet auch die Möglichkeit, sich auszutauschen und voneinander zu lernen. Für Andreas Pattis, den Leiter der Personalabteilung, ist es wichtig, dass die Führungskräfte gut auf ihre Führungsaufgaben vorbereitet sind. „Das in der Aus- und Weiterbildung vermittelte Wissen ist nicht nur für ihre Vereinstätigkeit von großem Nutzen, sondern kann auch als Persönlichkeitsbildung betrachtet werden.“ Deshalb können diese Aus- und Weiterbildungen auch als mehrfacher Gewinn angesehen werden, die den Teilnehmern einen ganz persönlichen Nutzen bringen, z. B. in ihrem Berufs- oder Privatleben. Das Angebot umfasst viele verschiedene Themenbereiche - zum Beispiel Zeitund Selbstmanagement, Rechte und Pflichten im Dienst oder Konflikt- und Sitzungsmanagement. Auch Burnout und Suchtprävention sowie die immer wichtiger werdende Öffentlichkeitsarbeit sind in diesem Bereich Themen, die ausführlich behandelt werden.

Der November-„LIVE“ ist der Ausbildungskalender 2014 beigelegt. Er kann problemlos herausgenommen werden und wurde aus einem guten Grund der internen Vereinszeitschrift beigelegt: Um jeden Helfer und jede Helferin erreichen zu können, damit möglichst viele Wissenshungrige das reichhaltige Ausund Weiterbildungsangebot nutzen. Florian Mair


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Tre domande al Presidente Georg Rammlmair LIVE: Signor Presidente, quale ruolo gioca la formazione all’interno della Croce Bianca dal Suo punto di vista quale responsabile Direttore Sanitario? Rammlmair: La formazione all’interno della Croce Bianca gioca il ruolo più importante! Dal mio punto di vista la formazione, in quanto Direttore Sanitario e soprattutto in quanto Presidente, rappresenta un settore molto vasto. Questo settore ha inizio con la formazione regolare dei soccorritori, formazione che segue le linee guida vigenti in provincia e le linee guida attuali valide a livello internazionale. Comprende gli aggiornamenti annuali e le formazioni dei collaboratori per semplificare loro l’attività di volontari ed i compiti da dirigente raggiungendo le offerte per gruppi target specifici, la formazione dei tutori del gruppo giovani e da alcuni anni anche l’offerta di corsi di simulazione per il miglioramento di lavoro in team – grazie al Crew-Ressource-Management e alle tecniche più moderne.   

LIVE: È contento della formazione interna dell’Associazione o desidera un maggiore interesse? Rammlmair: Circa la metà delle nostre attività formative viene dedicata all‘istruzione interna. Si parla di 5485 ore l’anno e di 12.880 partecipanti interni. Sappiamo di pretendere molto dai nostri volontari e dipendenti. È sicuramente un bene per la popolazione, ma anche per la competenza personale di tutti i collaboratori. Ho già ricevuto i complimenti da molti colleghi medici

Editorial d’urgenza per come i soccorritori della CB eseguono le manovre di rianimazione e dominano altre conoscenze tecniche in modo esemplare. Ogni volta è per me un enorme piacere e cerco di riportare questi feedback ai diretti interessati.  

LIVE: È Presidente e Direttore Sanitario dell’Associazione dal 1996: com’è andata modificandosi la formazione in questi anni? Quanto è grande il salto di qualità in questi quasi due decenni di lavoro? Rammlmair: In questi anni è cambiato molto. Alla formazione è stato assegnato un proprio reparto. Il reparto di formazione è in un continuo processo di strutturazione e di ottimizzazione, al quale hanno collaborato molte persone, da alcuni anni è anche certificato ISO. Abbiamo a disposizione un elevato numero di formatori e tutori qualificati nonché la miglior attrezzatura relativa il materiale d’insegnamento e la migliore logistica per la trasmissione delle conoscenze di primo soccorso. Per insegnamenti specifici e training ci rivolgiamo a partner affermati. Ora teniamo autonomamente corsi sulla simulazione per i nostri collaboratori. Il fatto che tutti i collaboratori vengano sottoposti a training di simulazione è sicuramente un fattore unico in questo settore. Alcune aule sono adibite alla formazione, poiché il numero di partecipanti è in continuo aumento e rappresenta una sfida per la nostra struttura. L’intera formazione viene documentata in modo preciso. Per le attività speciali abbiamo dei certificati specifici: AHA e IRC. I gruppi di lavoro formazione stabilisce gli obiettivi per la formazione.

Sehr geehrte MitarbeiterInnen, Wir werden uns zwar nicht mit Lorbeeren schmücken, aber auch auf internationaler Ebene wurde uns bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind: Das WK wurde beim siebten Forum von Samaritan International mit dem Preis „SAMARITAN´s B.E.S.T. local“ für die Kampagne „Werde Teil von uns!“ ausgezeichnet. Der größte Lohn für die Arbeit in den Sektionen ist aber, dass über 270 Freiwillige im Zeitraum der Kampagne in den Verein eingetreten sind. Zudem beginnt in wenigen Tagen die Mitgliederaktion 2014. Über 51.000 Mitglieder haben uns bei der Aktion 2013 das Vertrauen geschenkt. Ich bin fest davon überzeugt, dass dieser Erfolg von Dauer ist, weil Sie, liebe Helferinnen und Helfer, die Garanten dafür sind, dass das Vertrauen in den Verein weiterhin sehr groß ist. Dafür sage ich Danke.

Cari collaboratori, gentili collaboratrici, Non vorremmo peccare di presunzione, ma ci è stato confermato anche a livello internazionale, che stiamo percorrendo la strada giusta: Alla Croce Bianca nell’ambito del 7° Forum di Samaritan International è stato conferito il premio “SAMARITAN’s BEST local” per la nostra campagna “Diventa uno di noi!”. Il nostro compenso maggiore per il lavoro svolto nelle sezioni è comunque l’acquisizione di oltre 270 nuovi volontari in questo periodo. Inoltre tra pochi giorni avrà inizio la campagna soci 2014. Oltre 51.000 soci ci hanno espresso la loro fiducia nell’anno 2013. Sono convinto che questo successo continuerà, perché Lei, caro/a collaboratore/trice, è il nostro garante per la fiducia che la popolazione pone nella nostra associazione. Per questo Vi sono grato e Vi auguro una buona lettura.

DIREKTOR DES WEISSEN KREUZES DIRETTORE CROCE BIANCA

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LOGISTIKDIENST wird aufgerüstet

Mit Ende September konnte der Bereich Supportleistungen einen neuen Lkw in Betrieb nehmen.

Dadurch kann diese interne Dienstleistung noch effizienter abgewickelt werden, und die Mitarbeiter Kurt, Christian, Peter und Florian erfahren durch die damit zusammenhängenden neuen Belademöglichkeiten auch eine entsprechende Arbeitserleichterung. Derzeit legt unser Logistikdienst wöchentlich an die 2000 Transportkilometer zurück, um unsere Sektionen auf der Basis eines definierten Fahrplans regelmäßig mit den für die Ausführung unserer Dienste notwendigen Materialien zu versorgen. Diese Neuanschaffung soll als Gelegenheit genutzt werden, diesen Dienst und die damit zusammenhängenden Ziele in der Mitarbeiter-„LIVE“ kurz vorzustellen.

Warum ein interner Logistikdienst? Diese interne Dienstleistung ist Anfang 2009 entstanden, nachdem sich beim An- und Abtransport von sperrigen Gütern (z. B. Sauerstoffflaschen, Ausbildungsmaterial usw.) von und zu den Sektionen immer mehr Probleme ergeben haben. Davor wurden für diese Transporte KTW benutzt, was ein Sicherheitsrisiko darstellte. Die qualitative Notwendigkeit konnte bald mit einem wirtschaftlichen Vorteil verbunden werden. Die Rahmenverträge für unsere Lieferanten wurden auf eine ein4

zige Lieferadresse ausgerichtet und neu ausgeschrieben. Dadurch konnten auch wesentlich bessere Konditionen ausgehandelt werden. Besonders ins Gewicht gefallen ist dabei der eigene Transport unserer Wäsche, welcher früher von der Wäscherei kostenpflichtig erledigt wurde. Die eigene Durchführung dieser Transporte hatte zur Folge, dass wir die Fahrten aufgrund des gestiegenen Volumens und Gewichts nicht mehr mit einem 3,5-Tonner abwickeln konnten, und somit auf den hier vorgestellten 7,5-Tonner umsteigen mussten. Die Mehrkosten dieser Investition konnten aber durch die Rückführung von ausgelagerten Dienstleistungen mehr als kompensiert werden.

Einsatzmöglichkeiten des neuen Lkw: Durch das neue Transportfahrzeug mit spezifischer Ausstattung können bei den Sektionen Rollcontainer positioniert werden, um den Entlade- und Beladevorgang zu beschleunigen. Der begehbare Laderaum ermöglicht ein sicheres Verstauen der Rollcontainer, sperriger Gegenstände sowie der Reifen. Auch der Transport von Druckbehältern bzw. Sauerstoffflaschen kann sicher und sorgfältig erfolgen. Wesentlich besser können ab jetzt z. B. auch Zelte für den Sanitätsdienst und andere besondere Güter transportiert werden.

Freiwillige Mitarbeit auch beim Logistikdienst willkommen: Nicht zuletzt soll darauf hingewiesen werden, dass auch für die Tätigkeit als Logistikfahrer Freiwillige gesucht und benötigt werden. Voraussetzung für diesen Einsatzbereich ist der Besitz der notwendigen Führerscheinkategorie C

und eine bestimmte zeitliche Verfügbarkeit an den Wochentagen. Interessierte können sich direkt mit unserem Bereichsleiter Christoph Kaserer (Tel. 0471/444323) in Verbindung setzen, um sich umfassender zu informieren. Reinhard Mahlknecht

Stiftungspräsident Gerhard ­Brandstätter und WK-Präsident Georg Rammlmair bei der Schlüsselübergabe.

Stiftung Sparkasse unterstützt das Weiße Kreuz Die Stiftung Südtiroler Sparkasse förderte auch heuer den Landesrettungsverein, indem sie wieder den Ankauf zweier Krankentransportwagen mit einem beträchtlichen Förderbeitrag unterstützte. Die KTW wurden am 2. Oktober in Gries feierlich gesegnet. Der Präsident der Stiftung Südtiroler Sparkasse, Gerhard Brandstätter, übergab Vereinspräsident Georg Rammlmair dabei auch die Schlüssel der beiden mitfinanzierten Fahrzeuge. Ein Fahrzeug ist für die Weiß-Kreuz-Sektion Meran bestimmt, das zweite für die Sektion Klausen. Der Grieser Pfarrer Pater Robert Gamper segnete die beiden Ambulanzen vor der Grieser Pfarrkirche. Dabei wünschte er allen eine gute Fahrt und zollte den Mitarbeitern große Wertschätzung. Stiftungspräsident Brandstätter betonte, dass diese Unterstützung der Stiftung im Interesse der gesamten Bevölkerung sei. Er versprach, dass man diese Unterstützung auch weiterhin – entsprechend der finanziellen Möglichkeiten – beibehalten wolle. Rammlmair dankte der Stiftung, und erinnerte an die jahrelange Unterstützung.


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AUSZEICHNUNG für das Weiße Kreuz

Beim siebten Forum von Samaritan International am 22. August in Berlin diskutierten rund 120 Samariter über internationale Kooperationen. Dabei wurde das Weiße Kreuz für seine Freiwilligenarbeit ausgezeichnet.

Zufriedene Gesichter (von links): Ivo Bonamico, Georg Rammlmair, Richard Theiner und Michele Tessadri.

Landesrat lobt Qualität

Die Konferenz setzte dieses Jahr einen Fokus auf Freiwilligenarbeit und stand unter dem Motto „Active Volunteering for a European Civil Society”. Bei der Veranstaltung trafen politische und projektbasierte Kooperationen aus 15 Ländern zusammen. Gemeinsam mit weiteren Gästen aus befreundeten europäischen zivilgesellschaftlichen Organisationen und Netzwerken diskutierten die rund 120 Vertreter der europäischen Samariterorganisationen zu den Themen „Qualität in der Freiwilligenarbeit“, „Aktives Freiwilligenarbeit in Zivil- und Katastrophenschutz“ sowie „Zivilgesellschaftliches Engagement in häuslichen Pflegesettings“ und legten nächste Schritte zur Vertiefung ihrer Zusammenarbeit fest. Im Rahmen des interessanten Forums wurden erstmalig besondere Projekte von Samariterorganisationen ausgezeichnet: „SAMARITAN´s B.E.S.T. local“ ging an die Freiwilligenkampagne „Werde Teil von uns“ des Weißen Kreuzes. Vizepräsidentin Barbara Siri, Direktor Ivo Bonamico, das Vorstandsmitglied Alexander Schmid, Rechnungsprüfer Oskar Malfertheiner, die Sektionsleiter Manuela Unterthiner und Martin Vieider, Gerd Staffler, der Vertreter der Sektion Zivilschutz, sowie Kathrin Hofer und Markus Leimegger von der Verwaltung nahmen den Preis im Namen des Landesrettungsvereins entgegen. Das Preisgeld in Höhe von 3000 Euro soll in das Freiwilligenmanagement des Vereins investiert werden.

Den Weg der ständigen Qualitätssteigerung geht das Weiße Kreuz seit Jahren. „Bei OHSAS geht es um den Arbeitsschutz. Diese Zertifizierung ist für den Verein als Arbeitgeber sowie für Angestellte und Freiwillige ein Vorteil“, erklärte Präsident Georg Rammlmair bei einem Besuch bei Landesrat Richard Theiner.

Erste Freiwilligenmesse Natürlich ließ es sich das Weiße Kreuz als größter Rettungsverein im Land nicht nehmen, auf der ersten Freiwilligenmesse Südtirols mit einem Stand vertreten zu sein. Mehr als 800 Besucher zählte diese Messe im Innenhof des Hauses St. Michael (Caritas) in der Bozner Innenstadt. „Dein Talent ist unsere Stärke“: So lautete das Motto der Messe, auf das auch das Weiße Kreuz seit Jahren baut. Die Mitarbeiter des Weißen Kreuzes rührten kräftig die Werbetrommel und präsentierten den Verein von seiner besten Seite. Organisiert wurde diese erste Südtiroler Freiwilligenmesse von der Landesabteilung Familie und Soziales, der Caritas, dem Dachverband für Soziales und Gesundheit, dem KVW, den öffentlichen Sozialdiensten und dem Assessorat für Sozialpolitik und Jugend der Gemeinde Bozen. In zwei Jahren soll es die nächste Ausgabe geben.

Bei einem Gedankenaustausch mit dem Landesrat haben Weiß-Kreuz-Präsident Georg Rammlmair, Vorstandsmitglied Michele Tessadri und Direktor Ivo Bonamico kürzlich einige Themen besprochen. Richard Theiner zeigte sich besonders darüber erfreut, dass das Weiße Kreuz nach der im Jahr 2009 erfolgten ISOZertifizierung mit der kürzlich erfolgten Zertifizierung nach OHSAS 18001:2007 durch die „Quality Austria“ auch einen großen Schritt zur Verbesserung der betrieblichen Sicherheit gegangen ist. „Das Weiße Kreuz ist in allen Bereichen sehr gut aufgestellt, das muss ich immer wieder betonen“, lobte Theiner. Beim Treffen bedankte sich Präsident Georg Rammlmair im Namen des Vereins auch für die gute Zusammenarbeit zwischen dem Weißen Kreuz und Landesrat Richard Theiner.

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Notfallseelsorge Supporto Umano

MENSCHLICHE ERSTE HILFE für Menschen in Akutsituationen

Die Notfallseelsorge des Landesrettungsvereins Weißes Kreuz - Teil 2

Gruppenleiter und ihre Stellvertreter bei einer Fortbildung 2012

Wie ist die Notfallseelsorge entstanden? Im Mai 1996 begann eine Gruppe von vier Pionieren in der Sektion Brixen des Weißen Kreuzes das „Pilotprojekt Notfallseelsorge“ aufzubauen. In der Arbeitsgruppe waren vertreten: Andreas Pattis (Sektions- und Dienstleiter), Gottfried Ugolini (Priester und Psychologe), Luis Gurndin (Priester und Pastoraltheologe) und Arthur Punter (Religionslehrer und freiwilliger Helfer der Sektion Brixen). Am 1. Februar 1997 nahm diese kleine Gruppe ihre Einsatztätigkeit auf. Seit dieser Zeit hat Notfallseelsorge-Dienstleiter Arthur Punter im Auftrag der Landesleitung in allen Landesteilen Notfallseelsorgegruppen aufgebaut.

sich monatlich zu Nachbesprechungen der Einsätze und zur organisatorischen Planung des Bereitschaftsdienstes. Die Nachbesprechungen werden von Fachleuten geleitet. Sowohl auf Ortsebene als auch auf Landesebene pflegt die Notfallseelsorge Kontakte zur Einsatznachsorge, zu sämtlichen Hilfsorganisationen, Behörden und psychosozialen Fachdiensten sowie Organisationen. Es gibt auch Verbindungen zur Krisenintervention des ÖRK Tirol und zur Krisenintervention und Notfallseelsorge Regensburg.

Wie ist die Notfallseelsorge organisiert? Die Arbeitsgemeinschaft Notfallpsychologie und Notfallseelsorge ist die Dachorganisation für beide Dienste (siehe Landesbeschluss 1269/10.04.2006). Im Weißen Kreuz verantworten der Landesausschuss und der Fachbeirat unter Leitung von Marlene Kranebitter die inhaltliche und organisatorische Entwicklung der Notfallseelsorge. Die Mitglieder der Gruppen treffen

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Welche soziale und gesellschaftliche Bedeutung hat die Notfallseelsorge? Die Notfallseelsorger leisten durch ihren Einsatz einen wesentlichen Beitrag zur Prävention von gesundheitlichen Folgeschäden, wenn sie Menschen in Akutsituationen fachgerecht betreuen:

• indem sie die Betroffenen nicht alleine lassen, sondern bei der Rückkehr ins normale Leben unterstützen, sodass sie wieder handlungsfähig werden; • indem sie eine gesunde Trauerkultur fördern, wenn sie Betroffene beim Abschiednehmen von Verstorbenen begleiten; • indem sie Informationen an die Betroffenen weitergeben, was sie in ihrer Situation tun sollen und was nicht (Psychoedukation); • indem sie das soziale Netz stärken, wenn sie Verwandte, Nachbarn und Freunde in die Betreuung miteinbeziehen und auf Fachdienste verweisen (Ressourcenarbeit).

Was kann ein Notfallseelsorger in seinem Dienst lernen? Notfallseelsorge ist ein Lernfeld, das die ganze Persönlichkeit umfasst und den Notfallseelsorger herausfordert: • Menschen in Grenzsituationen des Lebens erleben. • Die Betroffenen im lebensgeschichtlichen, gesellschaftlichen, weltanschaulichen und religiösen Kontext sehen. • Sich mit gesellschaftlichen Randthemen wie beispielsweise Tod, Trauer und Sinn des Lebens auseinandersetzen. • Neue Verhaltensweisen einüben – basierend auf Dienstregeln, wie Selbstschutz, Einmaligkeit der Betreuung, Diskretion und Schweigepflicht. • Eigene Werthaltungen und Lebenseinstellungen kritisch hinterfragen und neu einordnen. Arthur Punter, Dienstleiter NFS Marlene Kranebitter, Landeleiterin NFS


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TRANSPORTVERWEIGERUNG rechtliche Informationen

Wer darf wann eine Transportverweigerung unterschreiben? Bezüglich der Transportverweigerung gibt es immer wieder Fragen und Verwirrungen. An dieser Stelle seien einige grundlegende Punkte klargestellt. Der Art. 32 der Verfassung besagt: „Die Republik hütet die Gesundheit als Grundrecht des Einzelnen und als Interesse der Gemeinschaft und gewährleistet den Bedürftigen kostenlose Behandlung. Niemand kann zu einer bestimmten Heilbehandlung genötigt werden, außer auf Grund einer gesetzlichen Bestimmung. –omissis - „. Das heißt, niemand kann zu einer Behandlung oder Einlieferung gezwungen werden. Wenn er willensfähig ist, kann er nach entsprechender Information über die möglichen Folgen seiner Weigerung rechtsgültig eine Transportverweigerung unterschreiben. Wenn der Patient für sich und für andere eine Gefahr darstellt (z. B. ansteckende oder psychische Krankheiten), kann in bestimmten Fällen eine obligatorische Heilbehandlung (T.S.O. – trattamento sanitario obbligatorio) erfolgen. Diese muss von einem Arzt angeordnet, einem zweiten Arzt und innerhalb von 48 Stunden vom Bürgermeister, sowie später vom Vormundschaftsrichter bestätigt werden. Zur Durchführung bedarf es der Anwesenheit der Sicherheitskräfte. Das größte Problem stellt die Willensfähigkeit dar. Eine rechtsgültige Willenserklärung kann im Sinne des Art. 2 des Zivilgesetzbuches nur eine volljährige Person abgeben. Solange eine Person minderjährig ist, steht sie unter der elterlichen Obhut oder unter der Obhut eines Vormundes, und nur diese können eine Transportverweigerung unterschreiben. Zudem gibt es verschiedene Fälle, wo auch volljährigen Personen die Fähigkeit, selbst rechtsgültige Entscheidungen zu treffen, aberkannt wird. So können Personen bei Vorliegen z. B.

einer Geisteskrankheit für unzurechnungsfähig erklärt werden und somit keine rechtsgültigen Erklärungen (also auch keine Transportverweigerungen) abgeben. Dasselbe gilt für Personen, die aufgrund der Einnahme von bewusstseinsverändernden Substanzen (z. B. Alkohol, Drogen etc.) zeitweilig nicht zurechnungsfähig sind. Auch sie können keine rechtsgültige Transportverweigerung abgeben. All diesen Personen fehlt die Fähigkeit, die Folgen ihres Handelns abzuschätzen und dementsprechend eine Entscheidung zu treffen. Daher müssen sich alle Einsatzkräfte, die sich vom Patienten eine Transportverweigerung unterzeichnen lassen, vergewissern, dass die Person voll handlungsfähig ist. Sollten Zweifel bestehen und der Patient verweigert die Mitfahrt, dann sind die Behörden zu informieren, die dann die notwendigen Erhebungen einleiten können. Merke: Wird eine Person gegen ihren ausdrücklichen Willen eingeliefert, wird unter Umständen der Tatbestand der Freiheitsberaubung gemäß Art. 605 des Strafgesetzbuches erfüllt! Stefan Viehweider

Il rifiuto trasporto: Chi può firmare un rifiuto trasporto e quando? Con riferimento al rifiuto trasporto esistono sempre perplessità e vari malintesi. A questo punto vogliamo dare qualche risposta. L’Art. 32 della Costituzione dispone: „La Repubblica tutela la salute come fondamentale diritto dell'individuo e interesse della collettività, e garantisce cure gratuite agli indigenti. Nessuno può essere obbligato a un determinato trattamento sanitario se non per disposizione di legge. -omissis-”. Questo significa, che nessuno può essere costretto

ad accettare un trattamento/ricovero. Se la persona ha la capacità di intendere e volere dopo essere stata debitamente informata circa le possibili conseguenze del suo rifiuto, può validamente firmare un rifiuto trasporto. Se il paziente costituisce un pericolo per se stesso o altri (p.e. malattia infettiva o psichica) in certi casi può essere effettuato un trattamento sanitario obbligatorio (t.s.o.). Questo t.s.o. deve essere disposto da un medico, e poi essere convalidato da un secondo medico e - entro 48 ore - dal sindaco, nonché alla fine dal giudice tutelare. Per l’esecuzione è necessaria la presenza delle forze dell’ordine. Il più grande problema rappresenta la capacità di intendere e volere. Ai sensi dell’art. 2 del codice civile solo una persona maggiorenne può dare un consenso legalmente valido. Sulla persona minorenne i genitori o un tutore esercitano la patria potestà e solo questi possono firmare un rifiuto trasporto. Esistono anche diversi casi, dove persone maggiorenni perdono la capacità di decidere in modo autonomo. Persone, p.e. in caso di presenza di una malattia psichica, non possiedono la capacità di intendere e volere e quindi non possono compiere atti validi (e perciò non possono rifiutare un trasporto). La stessa cosa vale per persone, che hanno assunto sostanze psicotrope (p.e. alcool, droghe, ecc.) e quindi temporaneamente non possiedono la capacità di intendere e volere. Anche questi non possono rifiutare validamente un trasporto. A tutte queste persone manca la capacità di valutare il proprio agire e di decidere in questo senso. Per questi motivi tutti i soccorritori, che fanno firmare un rifiuto trasporto, devono accertarsi sulla piena capacità di intendere e volere della persona. Se dovessero sorgere dubbi ed il paziente rifiuta il trasporto, devono essere informate le forze dell’ordine, che conseguentemente possono effettuare gli accertamenti necessari. Ricordatevi: Se una persona viene trasportata contro la propria volontà può essere commesso il reato di sequestro di persona ai sensi dell’art. 605 codice penale! 7


Zivilschutz Protezione Civile

„NORDEST 2013“ Sektion Zivilschutz

Die Sektion Zivilschutz des Weißen Kreuzes beteiligt sich über die Südtiroler Hilfskolonne an der nationalen Zivilschutzübung. Angenommen wurde anlässlich der Gedenkfeiern in Longarone ein Erdbebenszenario der Stärke 5,8 auf der Richterskala in der Provinz von Belluno.

WKJ: 24 Stunden lang im Einsatz Erstmals wurde im September das Projekt 24-Stunden-Dienst landesweit umgesetzt.

Am 9. Oktober 1963 gegen 22.39 Uhr kam es oberhalb des Stausees von Vajont zu einem Bergrutsch, bei dem sich 270 Millionen Kubikmeter Gestein lösten und in den See stürzten. Die Folgen waren katastrophal: Eine Flutwelle überschwemmte die darunter gelegene Ortschaft Longarone, wobei rund 2000 Menschen ums Leben kamen. Im heurigen Gedenkjahr fanden mehrere Veranstaltungen in Longarone im Zeichen dieser Katastrophe statt, darunter auch eine nationale Zivilschutzübung. Auf Einladung der Region Veneto entsandte das Land Südtirol unter der Leitung von Matteo Vischi Mitte September seinen Hilfszug in das angenommene Erdbebengebiet. Über 100 Freiwillige von Rotem Kreuz, Freiwilliger Feuerwehr, BRD, CNSAS, GOER, ANA und Wasserrettung nahmen an dieser Übung teil. Mit dabei war auch die Sektion Zivilschutz mit 30 Helfern und zwei Beobachtern. Ihre Aufgabe bestand darin, die Versorgung der Südtiroler Hilfskolonne vor Ort zu garantieren. Bereits am Vortag der Übung musste in Innichen ein Bereitstellungsraum

errichtet werden. Am Folgetag wurde ein Erkundungsteam nach Erto Casso entsandt, um dort einen Platz für die Errichtung eines Camps ausfindig zu machen. Neben dem Feldhospital des Roten Kreuzes wurden eine kleine Zeltstadt für die Unterbringung der Helfer sowie sanitäre Strukturen und die Feldküche zur Verpflegung aufgebaut.

„NORDEST 2013“ Nell’ambito degli eventi organizzati per il cinquantenario del disastro del Vajont, dove 2.000 persone persero la vita a causa della caduta di una frana dal soprastante pendio montuoso nella diga, la Regione Veneto ha organizzato una esercitazione di carattere nazionale. Su invito della medesima la Provincia di Bolzano ha attivato la Colonna mobile composta da tutte le organizzazioni di protezione civile altoatesine. Presente anche la sezione di Protezione Civile della Croce Bianca, con la mansione di allestire un campo completo di tende, strutture sanitarie e di sussistenza.

Jugendgruppen von 25 Sektionen waren vom 28. bis 29. September 24 Stunden lang im Dienst. Die Jugendbetreuer bereiteten zusammen mit unzähligen weiteren Helfern verschiedenste simulierte Einsätze vor: Von Herzinfarkt und Schlaganfall bis hin zu unzähligen traumatischen Notfällen war alles dabei. Um die Vielfalt der rettungs- und feuerwehrtechnischen Möglichkeiten kennenzulernen, wurde die WK-Jugend von weiteren Rettungsorganisationen unterstützt. So wurden Feuerwehren, Wasserrettung, Hundestaffeln, Bergrettungsdienste, Aiut Alpin Dolomites und Behörden in das Projekt involviert und zu einigen „Einsätzen“ gerufen. Die eigens für den 24-Stunden-Dienst eingerichtete „Einsatzzentrale“ disponierte 269 Einsätze und alarmierte mehr als 500 Mal verschiedene Organisationen. Landesjugendleiter Kurt Nagler war 24 Stunden in der Einsatzzentrale und erlebte hautnah die Begeisterung, aber auch das Können der Jugendlichen mit. Auch Präsident Georg Rammlmair zeigte sich über das Projekt und den Ablauf bei seinem Besuch in der Zentrale sehr erfreut. Kurt Nagler ist überzeugt: „Das Projekt auf Landesebene auszuweiten, war die richtige Entscheidung. Aus allen Sektionen kommen äußerst positive Rückmeldungen. Die Jugendlichen, aber auch alle anderen, die am Projekt teilgenommen haben, sind sehr begeistert. Die Motivation der Jugendlichen ist auf alle übergesprungen.“ Peter Grund

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Freiwilliger Zivildienst Servizio Civile volontario

Impressum - Colofone Redaktionsanschrift - Indirizzo della redazione: Weißes Kreuz - Croce Bianca onlus via Lorenz-Böhler-Str. 3 I 39100 Bozen – Bolzano Tel. +39 0471 444 361, Fax 444 374 florian.mair@wk-cb.bz.it

Die neuen Zivis bei ihrem Einstand...

42 neue Zivis im Einsatz Seit 23. September sind 42 neue freiwillige Zivildiener und Zivildienerinnen in 28 Sektionen tätig. Sie sind momentan in Ausbildung und werden zwischen Ende November und Anfang Dezember den A-Kurs abschließen. „Geben und Erhalten III“ ist das neunte Zivildienstprojekt, welches vom Weißen Kreuz umgesetzt wird. Im Rahmen dieses Projektes werden die Zivildiener ein Jahr lang Patienten begleiten, Erfahrungen im Rettungsdienst sammeln und eine umfangreiche Erste-Hilfe-Ausbildung absolvieren. Wir möchten uns bei diesen Jugendlichen bedanken und sie herzlich willkommen heißen.

42 nuovi volontari del Servizio Civile in azione Il 23. Settembre hanno preso servizio 42 nuovi volontari del servizio civile in 28 sezioni diverse. Al momento stanno frequentando il corso A che terminerà tra fine novembre e inizio dicembre. Per la Croce Bianca “Dare e ricevere III” è il nono progetto del Servizio Civile. Nell’ambito di questo progetto i volontari del servizio civile accompagneranno pazienti, acquisiranno nuove esperienze nel soccorso e otterranno un’ampia formazione nell’ambito del primo soccorso. Vogliamo ringraziare questi ragazzi e dare loro il nostro benvenuto!

WK verabschiedet Zivildiener 34 Zivildiener und Zivildienerinnen hatten am 22. Oktober 2012 beim Landesrettungsverein Weißes Kreuz ihren Dienst angetreten. Ein Zivi hat seinen Dienst bereits nach zwei Wochen beendet. Die restlichen 33 Zivis schlossen ihren Dienst innerhalb 21. Oktober 2013 ab. Die Zivis haben in 24 Sektionen mitgearbeitet und dabei 47.122 Stunden (Stand 31.August 2013) geleistet. Mitgeholfen haben sie vor allem im Krankentransport. Sie haben sich dabei um das Wohl der Patienten gekümmert, sich mit ihnen unterhalten, sie in den einfachsten Dingen unterstützt und nicht zuletzt auch zugehört, und ihre Lebens- und Leidensgeschichte erfahren. Gemäß dem Projektmotto „Geben und Nehmen“ konnten die Zivildiener und Zivildienerinnen auch einiges an persönlicher Bereicherung vom Zivildienst mitnehmen. Dies wurde uns als Verein in den verschiedenen Feedbacks rückgemeldet. Alle unsere Mitarbeiter haben sich bemüht, den Zivildienstleistenden auch wertvolle Erfahrungen für das weitere Leben mitzugeben: die notfallmedizinische Ausbildung, die ersten Arbeitserfahrungen, den Einblick, wie eine moderne NonProfit-Organisation funktioniert, und vieles mehr. Auch viele neue Freundschaften wurden geknüpft. Die Mitarbeit im Rahmen des Zivildienstes stellt eine Gewinn-Situation für alle Seiten dar: Sie kommt dem transportierten Patienten zugute, unterstützt das Weiße Kreuz, den Krankentransport qualitativ hochwertig durchzuführen, und dem Zivildienstleistenden bringt der Zivildienst eine einmalige Lebenserfahrung.

Redaktion - Redazione: Florian Mair Herausgeber und Eigentümer Editore e proprietario: Landesrettungsverein Weißes Kreuz, Bozen Associazione provinciale di soccorso Croce Bianca, Bolzano Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes Direttore responsabile: Dr. Ivo Bonamico „Weißes Kreuz LIVE“, Heft 6/2013, Mitarbeitermagazin, erscheint im November 2013, fld. Nr. 60 (Aut. Pres. Trib. BZ Nr. 30/96 R. St.; 17.12.96). Erscheint acht Mal jährlich, im 15. Jahrgang “Croce Bianca LIVE", 6a edizione 2013 del giornale interno della CB, settembre 2013, edizione n. 60 (aut. pres. trib. BZ n. 30/96 R. St.; 17.12.96). Pubblicazione a scadenza quadrimestrale Auflage - Tiratura: 4220 Versand über Post-Abonnement. Nachdruck und Verbreitung, auch auszugsweise, nur mit Einwilligung des Herausgebers. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die persönliche Meinung des Autors wieder. Spedizione postale. Riproduzione, anche parziale, solo previa autorizzazione dell’editore. Gli articoli firmati rispecchiano l’opinione personale dell’autore. Redaktionelle MitarbeiterInnen - Autori Erster Teil: Ivo Bonamico, Reinhard Mahlknecht, Peter Grund, Gerd Staffler, Arthur Punter, Stefan Viehweider, Florian Mair; aus dem Bezirk Bozen u. Umgebung: Florian Mair; aus dem Bezirk Burggrafenamt - ­Vinschgau: Magdalena Tanzer, Arianna Polverino; aus dem Bezirk Eisack- und Pustertal: Daniel Unterthiner Layout, Satz - Impaginazione: Nadia Huber, Percha www.nadia-huber.com Druck - Stampa: Athesia-Druck GmbH, Bozen – Gedruckt auf FSC® - zertifiziertem Papier 80 Gramm, stampa su carta certificata FSC

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Ahrntal

... aus dem Bezirk Eisack- und Pustertal Comprensorio Valle Isarco – Val Pusteria

20-JAHR-FEIER

des Weißen Kreuzes Ahrntal Am 8. September fand in Luttach eine Feier anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Weiß-Kreuz-Sektion Ahrntal statt. Dabei wurden zahlreiche Ehrungen vergeben, unter anderem eine Ehrenmitgliedschaft auf Sektionsebene. Sektionsleiter Roland Kirchler konnte zahlreiche haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter sowie eine Reihe von Gästen, darunter Vertreter der Gemeindeverwaltung, befreundete Vereine und Verbände sowie Behörden, zur Feier begrüßen. In mehreren Grußansprachen wurde der Leitung, den vielen Helfern und nicht zuletzt den Gründungsmitgliedern der Sektion für ihren wertvollen und unermüdlichen Einsatz Dank und Anerkennung ausgesprochen. Vizesektionsleiter Franz Gasteiger (von links), WK-Vorstandsmitglied Alexander Schmid,

Im Rahmen der Feierlichkeiten wurden Ehrungen für zehn und 15 Jahre freiwillige Mitarbeit in der Sektion Ahrntal vergeben. So erhielten folgende Mitarbeiter eine Auszeichnung für ihre treuen Dienste: Für zehn Jahre nahmen Martin Volgger, Peter Kirchler und Werner Auer eine Auszeichnung entgegen. Geehrt wurden auch Ingrid Steger, Paul Hofer und Norbert Johannes Volgger für ihren 15-jährigen Einsatz. Ein besonderer Dank ging an Hugo Lingg, der seit zwei Jahrzehnten seinen freiwilligen Dienst in der Sektion Ahrntal versieht. 14 Jahre

Hermine und Hugo Lingg sowie Sektionsleiter Roland Kirchler.

lang holte er frühmorgens Patienten aus allen Teilen des Ahrntals ab, um sie zur Dialyse nach Bruneck zu bringen. Wegen seines Entschlusses, mit Jahresende die Mitarbeit zu beenden, wurde er im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten mit der Ehrenmitgliedschaft des Weißen Kreuzes auf Sektionsebene ausgezeichnet. Ebenso wurde die 20-Jahr-Feier als Gelegenheit genutzt, um das neue Krankentransportfahrzeug VW T5 feierlich segnen zu lassen.

Alles Gute dem Nachwuchs! Zehn kleine Finger, zehn kleine Zehen. Es ist ein Wunder und jeder kann es sehen.

Die Geehrten mit einem Vorstandsmitglied des Weißen Kreuzes (von links): Peter Kirchler, Werner Auer, Martin Volgger, Ingrid Steger, Norbert Johannes Volgger und Alexander Schmid.

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Die gesamten Mitarbeiter der Sektion Ahrntal gratulieren dem freiwilligen Helfer Werner Auer und seiner Freundin Agnes zur Geburt ihres kleinen Sonnenscheins Felix, der am 14. August das Licht der Welt erblickt hat.


Bruneck

DER PEITLERKOFEL RUFT Sonnenaufgang auf 2875 Metern

Ein herrliches Naturschauspiel auf 2875 Metern über dem Meeresspiegel für Frühaufsteher: Mittlerweile hat ein kleiner Kreis von freiwilligen Mitarbeitern der Sektion Bruneck schon öfters einen Sonnenaufgang am Peitlerkofel im Gadertal genießen können.

Herzlichen Glückwunsch! Unserem Lois und seiner Frau Nicole gratulieren wir zur Geburt ihrer Tochter Melanie, die am 10. Juli das Licht der Welt erblickt hat. Viel Freude und alles Gute der jungen Familie wünscht die gesamte Sektion Bruneck, insbesondere die Nachtdienstgruppe Weger.

Heuer wollte man diese herrliche Erfahrung auch anderen Freiwilligen und deren Familien nicht vorenthalten. Organisiert von unserem Dienstleiter Heinrich und dem Ausschussmitglied Lois wurde ganz spontan ein Termin festgelegt und alle wurden herzlichst dazu eingeladen, sich dieses Naturschauspiel nicht entgehen zu lassen. Schließlich nahmen etwa zehn WeißKreuzler mit einigen Familienmitgliedern am 10. August an der Tour teil.

Wie man auf dem Foto erkennen kann, hatten auch einige Kollegen aus anderen Sektionen denselben Einfall, und gemeinsam wurde dieses Naturerlebnis in vollen Zügen genossen und man einigte sich darauf, diesen Gipfelsturm im kommenden Jahr zu wiederholen.

Alles Gute! Ein Kind macht das Haus glücklicher, die Liebe stärker, die Geduld größer, die Hände ruhiger, die Nächte länger, die Tage kürzer und die Zukunft heller.

Domenico Vitale

Die WK-Gruppe Montag 1 wünscht Ingrid und Stefan alles Liebe und Gute zur Geburt von Paul und Jakob.

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Innichen

FAHRT NACH WIEN zu den Körperwelten

Um Angenehmes mit Nützlichem zu verbinden, hat sich die Sektion Innichen heuer etwas Besonderes einfallen lassen. Sie organisierte eine Fahrt nach Wien mit Besichtigung der Ausstellung Körperwelten.

An einem heißen Wochenende Ende Juli startete ein kleiner Trupp von acht Weiß-Kreuzlern frühmorgens mit dem neuen BTW 711 in Richtung Wien. In der österreichischen Landeshauptstadt angekommen, wartete die Gruppe noch auf Christine, die mit dem Zug direkt aus Salzburg anreiste. Gemeinsam verbrachte man einen fröhlichen Nachmittag im Prater und es blieb auch noch Zeit, um Wiens bekannteste Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Die Nacht war heiß und dementsprechend kurz. An Schlafen war aufgrund der spärlichen Klimatisierung kaum zu denken, und so brach die Gruppe recht müde am nächsten Morgen nach dem Frühstück auf, um das naturhistorische Museum zu besichtigen. Gunter Hagens Körperwelten, die als Sonderausstellung im Museum zu sehen waren, boten einen erstaunlichen Einblick in die Anatomie des menschlichen Körpers – Fortbildung einmal anders. Die menschlichen Exponate, die durch Injektion von Formalin haltbar gemacht worden waren, und nach präziser Präparierung einen PlastinationsProzess durchlaufen hatten, bestachen durch das Hervorheben verschiedenster anatomischer Strukturen und dank ihrer Positionierung im Raum. Die Wanderausstellung hat bereits rund 37 Mil-

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lionen Menschen auf der ganzen Welt fasziniert. Auch der Rest des naturhistorischen Museums war sehenswert und die Zeit verging wie im Flug. Gut gelaunt brachen die Weiß-Kreuzler dann am frühen Nachmittag wieder in Richtung Heimat auf, und waren sich einig: Der Ausflug war ein voller Erfolg und soll in irgendeiner Form wiederholt werden. Ein großer Dank an Klaus für die Organisation, an Walter für das Chauffieren und an die Nachtdienstgruppe Blau, welche die Gruppe vor der Abfahrt mit Frühstück, Tagesordnung und Sitzplatzordnung im Bus überrascht hatte.


Innichen

GRILLABEND

der „First Responder"-Gruppe Ende Juli fand wieder das schon fast zur Tradition gewordene Grillen der "First Responder"-Gruppe der Sektion Innichen statt.

Man traf sich in Welsberg „ban Pepe“, wo viele fleißige Hände der Sektion schon allerlei Köstlichkeiten vorbereitet hatten. In einer fröhlichen Runde und gut betreut von Grillmeister Karl ließen es sich die fleißigen Helfer, die fast vollzählig erschienen waren, schmecken.

Die Sektion Innichen sagt an dieser Stelle nochmals „Vergelt`s Gott“ allen Helfern, die sich neben den Diensten in der Sektion auch als "First Responder" zur Verfügung stellen und wünscht allen weiterhin viel Motivation und Freude bei ihrem Dienst.

Das Treffen, das von den Gemeindeverwaltungen des Einzugsgebietes finanziell getragen wurde, bot die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, Wünsche zu äußern und Verbesserungsvorschläge in geselliger Art und Weise zu besprechen.

Danke auch an Meinze, Pepe, Hubert und Karl, die den Grillabend organisiert haben - und allen, die zum Gelingen desselben beitrugen.

Die Diskussionen und das fröhliche Gelächter waren noch bis weit in die Nacht hinein zu hören und der Abend war ein voller Erfolg für alle Beteiligten sowie eine nette Art zu danken.

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Klausen

SONNE, STRAND UND MEER Sektion Klausen in Jesolo

Die Sektion Klausen fuhr heuer nach Jesolo am Mittelmeer und lies dabei das kalte Wetter hinter sich.

Gemeinsam genossen wir das warme Wetter, die tolle Ausgelassenheit untereinander und das Beisammensein. Viele Highlights begleiteten uns an diesen beiden Tagen, unter anderem bei Volleyball im Wasser sowie Tanzen und Feiern bis in die Morgenstunden hinein. Nicht zu vergessen ist das Geburtstagsständchen für unseren freiwilligen Helfer Helmuth Eisenstecken – mit unerwarteten Geschenken. Diese findet man manchmal unerwartet auch als Leihgabe… Den letzten gemeinsamen Abend ließen wir beim Pizzaessen ausklingen und fuhren anschließend nach Hause.

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Klausen

INSER DL FLOCKI 2007, sem isches passiert: Man hot in Flocki zum DL gekürt. Er hot von sem awek a mords Orbeit getun mir holtn heint Rückblick und schaugn ins des un:

Aktennotizn, Teppiche kafn, Marder verjogn jo so schnell bisch bei der Orbeit net zu schlogn! Und olm in Griff Deine Frauen und es Team von an jeden hosch gekennt seinen persönlichen Spleen.

Flocki, Du bisch flott an di Orbeit gongen. Mir olle wissen, des wor koan leichts Unterfongen. De Boxhanschder zoagn, Du hosch Di durchboxn gemiasst komme was wolle, weil i bin der Flocki und des isch iatz meine Rolle! Du worsch olm top und perfekt organisiert. In Adlerblick hosch a kopt, damit a olls bestens funktioniert. A Leidenschoft hosch a bold für Di entdeckt: „Mandor mir miassn putzn und sell perfekt!“. Es hot geglitzert und die Autos worn sauber wia nia, geputzt hosch als Dienstleiter a af die Knia. Ob waschn, putzn oder desinfiziern, Du bisch viel gerennt. Und hosch die entwickelt zum Hygienetalent. Der Londesleitung hot des gfolln: Der hot eppas afn Koschtn! Sie hobn in Flocki no an Mitorbeiter geben - donn wors vorbei mit Roschtn. Es hot net long gedauert, donn wornse unter Dir sogor zu viert, koan Problem- Du hosch Dein Team gonz kompetent gfiahrt. Du hosch in die Leit a in Marsch geblosn: „Mauro tua orbeitn, Günther gea grosn!“ Und donn isch Dir ingfolln: „Leit, horcht mir zua, und es miasst mi verstian. I brauch zu di Mandor a Frauen, sell war schian!“ Gsog und getun - welches Wunder, wia nett: Im Ausschuss wor afoanmol a Frauenquartett. Die Pusterer hobms jo sem schun gekennt sogn: „Flocki, iatz muasch Du a Röckele trogn!“ Du worsch a gonz kurz verzog, ober schlau: I spiel oanfoch Superman, donn überleb i! Genau!

Es isch Dir gelungen, es Beschte aus ollem zu mochn a wenn für Di net olls wor zum lochn. Du hosch a Haus, a Auto und a Team zommderstellt olles gelungen, und sel isch net so logisch af der Welt. Iatz willsch Du endlich roschtn und mir miassn sogn: Flocki, DANKE, dass des hosch ertrogn! Mir wissen, an Grießmair Florian konnsch net kafn mit gonz viel Geld Du sollsch ober wissen, Du bisch inser Held! In Zukunft welln mir die afn Radl segn Richtung Meran, schlofn sollsch viel und hobm gonz guate Tram. Schokolade sollsch essn und viel wondern gian, außerdem wünschn mir, Dein Kopf soll nimmo wea tian. Mir megn Di gern und welln DANKE sogn. Ob iatz lieber Flocki, muasch Di nimmor so plogn! Es Orbeitn mit Dir, sel wor olm schian – und mir welln weiter gemeinsom im Team mit Dir gian!

A Stelle zu bauen, wor Dein nächstes Ziel. Du hosches erreicht mit gonz viel Gefühl: Worsch Architekt & Planer & Perfektionist! Hosch a Vorzeigestelle errichtet, olls lei koan Mist! Als Dienstleiter hosch Di no gewellt a Nichtraucher nennen und bisch aso von der Zigarette zum Kaugummi kemmen. Donn hobmse in Klausen no gemiasst verstian, dass mit an VW net af an Einsotz konnsch gian. A do: Gedenkt und getun, Du losch di net lumpm und bisch gongen die Londesleitung um an Merc unpumpn. Und ruckzuck, weils laft und Du bisch jo net verruckt isch 2012 der fixe Ktw ungeruckt.

Du kriagsch heint von ins in erschtn Preis geschenkt und a an Engel, der Di afn Weg olm lenkt. Wenn mir Di iatz so vor ins segn putega - mir hobm an schneidign Kollegn! Du schaugsch heint guat aus und bisch sexy banond net lei als DL im Dienstgewondt. Zum Schluss, lieber Flocki: Mir wünschn ins lei oans, und sel isch jo klor: Dass Du ins begleitescht no gonz viele Johr! Dass gsund bleibsch und nimmo unfongsch mit Zigretten zu hantieren, dormit welln mir Dir die Gesundheit garantiern. Mir hobm schlussendlich heint lei uan Ziel: Di zu feiern und sogmors holt frisch: Ins zu bedonkn, weil super fir ins bisch!!!! Manu

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Sterzing

ÜBUNG IN MAREIT Ernstfall geprobt

Bei mehreren Abendeinheiten wurde der Ernstfall in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr von Mareit geprobt.

Übungen haben in der Sektion Sterzing einen sehr hohen Stellenwert. So wurden beispielsweise mit der Freiwilligen Feuerwehr Mareit zwei bis drei Übungsabende gestaltet und abgehalten, um die Zusammenarbeit zwischen den zwei Organisationen zu stärken und auch zu fördern. Es wurden mehrere Szenarien eines möglichen Pkw-Unfalls oder Treppensturzes angenommen. Zum Schluss durften ein gemütliches Beisammensein und eine zünftige Marende natürlich nicht fehlen.

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Notfallseelsorge in Freizeit aktiv Die Gruppe der Notfallseelsorge Sterzing fördert ihren Zusammenhalt bei gemeinschaftlichen Unternehmungen. Im Mai trafen sich 16 Mitglieder der Notfallseelsorge zu einer gemütlichen Feier im „Pfitscherhof“ in Ridnaun. Im Juli organisierte Anni Mayr, die Leiterin der Notfallseelsorge-Gruppe, eine Bergtour im Ridnauntal. An der Siebenseen-Tour nahmen acht Mitglieder der Notfallseelsorge Sterzing und vier Freiwillige der Notfallseelsorge Brixen teil.


Sterzing

AUF DEN SPUREN VON Enzo Ferrari

Der Sektionsausflug führte die Sterzinger am 21. September nach Maranello in der Provinz Modena ins legendäre Ferrari-Museum.

Die Gruppe fuhr bereits zeitig in der Früh in Sterzing ab, und wurde schon am Parkplatz des Museums von zahlreichen Ferraris „begrüßt“. Um 10 Uhr stand eine deutschsprachige Führung durch das Museum auf dem Programm, und anschließend konnten noch das Werk und ein Teil der Rennstrecke besichtigt werden, allerdings nur vom Bus aus. Highlight des Tages war dann für einige Ausflügler die Fahrt mit einem Ferrari. Am Nachmittag ging es dann weiter nach Sirmione. Das Abendessen wurde in Peschiera eingenommen. Die Gruppe konnte einen schönen gemeinsamen Tag verbringen und alle freuen sich schon auf den nächsten Ausflug.

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Sterzing

MÜLLERHITS Zwei-Tages-Tour

Die Zweitagestour zur Müllerhütte auf rund 3180 Metern über dem Meeresspiegel und auf das Zuckerhütl auf etwa 3505 Metern über dem Meeresspiegel war für alle Beteiligten eine Herausforderung und ein wunderschönes Bergerlebnis.

Veronika Longo (von links), Dominik Andreolli, Silvia Rainer, Giuseppe Mangialardi,Samira Dalla Santa und Michael Fassnauer.

Die Bergtour wurde für alle Angestellten und Freiwilligen angeboten: Sechs Freiwillige ließen es sich bis zum Schluss nicht nehmen, die Tour Ende Juli zu machen. Die Organisation übernahm unser Praxisanleiter Michael Fassnauer. Um 5 Uhr früh traf sich die Gruppe in Maiern und der Aufstieg zur Teplitzerhütte wurde in Angriff genommen.

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Nach einem zünftigen Frühstück ging es weiter auf teils verschneiten Hängen bis zur Müllerhütte. Nach einem gemeinsamen Mittagessen wollten es sich einige der Freiwilligen nicht nehmen lassen, über den Gletscher zum Wilden Pfaff und anschließend auf das Zückerhütl, den höchsten Berg der Stubaier Alpen, aufzusteigen.

Die Gruppe übernachtete auf der Müllerhütte und am nächsten Tag erlebten die Freiwilligen noch einen Abstieg in einer wunderbaren Bergwelt.


Alta Badia

DER GROSSE HUNGER! Grillfeier auf der Alm

Am 18. August war es wieder soweit: Die schon zur Tradition gewordene Grillparty fand wieder statt. Die Freiwilligen der Sektion Alta Badia trafen sich mit ihren Familien auf der Armentara-Alm, um einen wunderschönen, wolkenfreien und einsatzfreien Tag in Gemeinschaft zu verbringen. Grillmeister Albin verwöhnte die großen und kleinen Gäste mit Leckerem vom Grill. Auch die Mitglieder der Jugendgruppe waren eingeladen und genossen sichtlich das gute Essen. Sie tummelten sich anschließend bei einer erfrischenden Wasserschlacht. Daniela Clara

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Un grazie di cuore a tutti i collaboratori delle 106 stazioni „VIVA“! Allen Helfern ein Dankeschön für die Mithilfe an den 106 „VIVA“-Stationen!

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WK LIVE 06/2013 Eisack-, Pustertal