Issuu on Google+

LIVE

Nr. 4 Mai 2014

Unser Mitarbeitermagazin • Il nostro giornale interno

Tariffa Assoc. senza fini di lucro Poste Italiane spa spedizione in A.P. D. L. 353/2003 (conv. In L. 27/02/2004 no 46) art. 1 comma 2 D. C.B. Bolzano, Taxe percue

GUTE BEWERTUNGEN FÜR DAS WEISSE KREUZ

Das Weiße Kreuz hat eine Patientenbefragung über die Zufriedenheit mit unseren Dienstleistungen durchführen lassen. Das Ergebnis ist hervorragend, wie uns der Meinungsforscher und Partner Dr. Gernot Gruber bestätigt. Das Image unseres Vereins in der Süd-

tiroler Bevölkerung ist gut und dies spüren wir bei vielen verschiedenen Anlässen. Ob es die Mitgliederaktion, die 5-Promille-Zuwendungen oder andere Gelegenheiten sind, stets schneiden wir im internationalen Vergleich hervorragend ab. Trotzdem ist es wichtig, von Zeit zu Zeit unabhängige und externe Messungen durchzuführen, indem wir

den Bürgern die Gelegenheit geben, ganz konkret ihre Meinung zum Weißen Kreuz auszudrücken. Bereits 2003 haben wir vom Institut Apollis eine Patientenbefragung durchführen lassen – mit ähnlich positiven Ergebnissen. Nach zehn Jahren hat der Vorstand beschlossen, wieder eine sol-

DIE THEMEN: PATIENTENBEFRAGUNG + INTERVIEW: FIRST RESPONDER + ­EINSATZNACHSORGE + WKJ + 250. FAHRZEUG + UNSERE SEKTIONEN + FERMI ­TUTTI - KUNDGEBUNG + ÜBER DAS URTEIL DES STAATSRATES + ZIVILDIENST UVM.


Thema Il tema

Für Präsident Georg Rammlmair ist das Ergebnis der Patientenbefragung ein großer Beweis dafür, dass das Weiße Kreuz auf dem richtigen Weg ist.

che Umfrage zu starten, um zu erheben, wie wir uns in Sachen Qualität weiterentwickelt haben. Das Institut Dr. Gruber & Partner hat im Herbst 2013 den Auftrag erhalten, eine repräsentative Umfrage unter unseren Patienten durchzuführen. Aus allen Transporten (Rettung und Krankentransporte) des Zeitraums August bis Oktober 2013 wurden insgesamt 601 Patienten oder Angehörige telefonisch zu ihrer Zufriedenheit mit der Dienstleistung des Weißen Kreuzes befragt.

gende Ergebnis weiterzutragen und auszubauen. Wir sind der leistungsstärkste Rettungsverein in Südtirol und jeder von uns kann stolz darauf sein. Ein herzlicher Dank gilt allen für das tagtäglich Geleistete zum Wohle der Patienten und der Bevölkerung. Nur wenn jeder und jede Einzelne sich auch weiterhin mit

aller Kraft dafür einsetzt, werden wir diese Erfolgsgeschichte weiterschreiben können. Oft sind es die wesentlichen Kleinigkeiten, die den Unterschied ausmachen: ein Lächeln, ein Gruß, ein freundliches Wort. Lasst uns zeigen, dass wir, was wir tun, mit Herz tun.

Das Ergebnis ist äußerst positiv. Abschließend konnten – analog zum Notensystem in der Schule (4 = ungenügend; 10 = ausgezeichnet) – die nachfolgend dargestellten Resultate ermittelt werden. Alle unsere Werte liegen zwischen 9 und 10, wie man der Abbildung entnehmen kann. Das Gesamtergebnis der Studie wurde dann am 26. Februar im Rahmen einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt. * Jetzt liegt es an uns allen, vom Vorstand bis hin zu jedem einzelnen Freiwilligen und Hauptberuflichen, dieses hervorra-

2

*Zusammenfassung der Ergebnisse, *Riepilogo dei risultati

Markus Leimegger


Direkt Filo diretto

Editorial

Sehr geehrte MitarbeiterInnen,

Buona valutazione della Croce Bianca La Croce Bianca ha fatto eseguire un sondaggio telefonico tra i propri pazienti, per verificare l’indice di gradimento dei servizi della nostra associazione. Il risultato è stato ottimo, come ci conferma il sondaggista Dr. Gernot Gruber. L’immagine che la popolazione altoatesina ha della nostra associazione è assai positiva e di ciò otteniamo conferma in varie circostanze. Che si tratti della campagna soci, della devoluzione del 5 per mille oppure in altre occasioni, sempre otteniamo ottimi risultati anche a livello internazionale. È comunque importante compiere di tanto in tano delle analisi esterne ed indipendenti, dando alla popolazione la possibilità di esprimere il proprio parere nei confronti dei nostri servizi. Già nel 2003 abbiamo fatto un’inda­ gine di mercato tramite l’Istituto Apollis, che ha conseguito risultati positivi paragonabili a quelli attuali. Dopo dieci anni il consiglio direttivo ha deliberato di ripetere tale sondaggio per accertare che vi siano stati degli sviluppi in ambito qualitativo. L’Istituto Dr. Gruber & Partner nell’autunno del 2013 ha ricevuto l’incarico di svolgere questo sondaggio rappresentativo tra i nostri pazienti. Tra tutti gli interventi (sia di soccorso,

che di trasporto) compiuti nel periodo da agosto a ottobre del 2013, sono stati consultati telefonicamente 601 pazienti e loro parenti per interrogarli sulla soddisfazione in merito ai servizi della Croce Bianca. Il risultato è alquanto positivo. Con voti paragonabili al sistema scolastico (4=insufficiente; 10=ottimo) sono stati conseguiti i risultati sotto elencati. Come si può vedere dall’illustrazione, tutti i valori si aggirano tra il 9 ed il 10. Il risultato definitivo del sondaggio è stato poi pre-­ sen­tato nell’ambito di una conferenza stampa il giorno 26 febbraio.* Ora sta a tutti noi, dal consiglio diret­ tivo al singolo volontario e dipenden­ te, continuare a mantenere ed evolvere quest’ottimo risultato. Siamo l’asso­cia­ zione di soccorso più efficiente in Alto Adige ed ognuno di noi può esserne fiero. Un ringraziamento di cuore va a tutti Voi, per il quotidiano impegno a favore del benessere dei pazienti e della popolazione. Solo se ognuno di noi anche in futuro s’impegnerà con tutte le proprie forze, potremmo continuare ad ottenere risultati di successo. Spesso sono le piccole gesta che fanno la differenza: un sorriso, un saluto, una parola gentile. Dimostriamo anche in futuro, che ciò che facciamo, lo facciamo col cuore.

Bestnoten gab es bei der Telefonbefragung über die Dienstleistungen des Weißen Kreuzes. Sowohl mit der Kompetenz und Freundlichkeit der Mitarbeiter, als auch mit den Fahrzeugen samt Ausrüstung waren die 601 Befragten durchwegs sehr zufrieden. Diese äußerst positiven Bewertungen sind aber nicht ein Verdienst des Vorstandes oder der Landesleitung. Die Freiwilligen und Angestellten in den Sektionen sind es, die tagtäglich den Verein in der Öffentlichkeit repräsentieren und zu dem machen, was er ist: Angesehen und fest verankert in der Bevölkerung. Dafür gilt allen ein herzliches Dankeschön. Die Vereinsführung wird weiterhin versuchen, die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu schaffen, um das Arbeiten gut gestalten zu können.

Cari collaboratori, gentili collaboratrici, nel sondaggio telefonico che abbiamo svolto, relativo ai servizi della Croce Bianca, abbiamo ottenuto il massimo dei voti. Sia per quanto riguarda la competenza e la cortesia dei collaborati, sia per i ns. automezzi ed il loro allestimento, le 601 persone intervistate si sono dichiarate molto soddisfatte. Queste valutazioni veramente positive non sono merito del consiglio direttivo o della direzione. Sono i volontari ed i dipendenti nelle sezioni, che ci rappresentano quotidianamente nella vita pubblica e che rendono la nostra associazione quella che è: affidabile e ben radicata nella popolazione. Per questo Vi ringrazio di cuore. La dirigenza della ns. associazione s’impegnerà anche in futuro a creare le condizioni migliori per ottimizzare il lavoro.

Markus Leimegger DIREKTOR DES WEISSEN KREUZES DIRETTORE CROCE BIANCA

3


Direkt Filo diretto

WERTVOLLES GLIED in der Rettungskette

Seit fünf Jahren gibt es im Weißen Kreuz den „First Responder“-Dienst. Eine Gruppe ist in Steinegg engagiert tätig. Ein Gespräch mit Anton Amplatz. men, eine solche Gruppe zu gründen. Die Patienten und ihre Angehörigen wissen unsere Leistung und unser Opfer zu schätzen und man spürt ihre Dankbarkeit. Interview: Florian Mair

++ Aus dem Vorstand ++ WK-Live: Herr Amplatz, seit fünf Jahren gibt es in Steinegg eine „First Responder“-Gruppe des Weißen Kreuzes: Wurden alle Ziele erreicht, die man sich gesteckt hat? Anton Amplatz: Ja, das oberste Ziel war, der Bevölkerung auf schnellstem Wege die bestmöglichste Versorgung zu gewährleisten. WK-Live: Wie oft sind die „First Responder“ von Steinegg in diesem halben Jahrzehnt ausgerückt? Amplatz: Am 23. März 2009 war der erste Einsatz und am 13. März 2014 rückten wir zum Einsatz Nummer 126 aus. WK-Live: Wo drückt den „First Respondern“ der Schuh? Amplatz: Am Beginn war die Alarmierung durch die Landesnotrufzentrale nicht immer gegeben. Mittlerweile haben wir mit Nachwuchsproblemen zu kämpfen. WK-Live: Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit anderen Blaulichtorganisationen? Amplatz: Bei den ersten Einsätzen waren wir einigen WK-Mitarbeitern ein Dorn im Auge und wurden von ihnen belächelt und wahrscheinlich als Konkurrenz angesehen. Mittlerweile klappt die Zusammenarbeit wunderbar. Bei der Feuerwehr im Dorf sind wir mit offenen Armen empfangen worden. Wir sind in viele Übungen integriert. 4

WK-Live: Ist das Interesse „First Responder“ zu werden immer noch groß? Wie viele Mitglieder der Gruppe haben seit der Gründung ihren Dienst niedergelegt? Amplatz: Das Interesse für den aktiven Dienst hält sich in Grenzen, da für viele die Verpflichtung, ein ganzes Wochenende im Dorf zu bleiben, ein Problem ist. Bei den Einsätzen mangelt es dann aber selten an Personen. Von den 19 Gründungsmitgliedern sind noch acht dabei. Es konnten aber acht neue Mitglieder angeworben werden. WK-Live: Wie wird dieser Dienst von der Bevölkerung angenommen? Amplatz: Nach anfänglicher Sorge werden wir mittlerweile im Notfall sehnlichst erwartet. Die Bevölkerung hatte Angst um ihre Privatsphäre. Wenn wir nicht alarmiert werden bzw. wenn sich ein Einsatzort außerhalb unseres Gebiets befindet, werden wir sogar gefragt, warum wir nicht vor Ort waren. Jetzt werden wir öfters nach dem Einsatz, das heißt nach rund einer Woche, persönlich kontaktiert, und es wird uns für unsere professionelle Hilfe gedankt. WK-LIVE: Bereuen Sie den Schritt, an vorderster Front gestanden zu sein, als es darum ging, die Gruppe Steinegg zu gründen? Amplatz: Nein, auf gar keinen Fall! Und ich würde es immer wieder überneh-

Bei der Vorstandssitzung am 17. Februar 2014 wurde die Kundenzufriedenheitsanalyse im Beisein der Abteilungsleiter vorgestellt. Der Direktor informierte den Vorstand über den Stand der mittlerweile abgeschlossenen Kollektivvertragsverhandlungen, über den derzeitigen Mitgliederstand und den Zwischenstand zum Budget für das Jahr 2014. Der Vorstand hat grünes Licht für eine Zusammenarbeit zwischen „Car sharing“ und der Einsatzzentrale bzgl. der Hotline an den Wochen- und Feiertagen sowie zwischen dem KVW und dem Hausnotrufbüro beim Projekt „InKontakt“ gegeben. Es wurde beschlossen, die Sektionen zu befragen, wer an der Installation eines WLAN-Anschlusses interessiert ist. Um Einsparungen zu ermöglichen, wurden Änderungen beim Druck der Stempelkarten genehmigt. Bei der Sitzung am 24. März 2014 hat der Präsident über das Treffen mit Landesrätin Martha Stocker berichtet. Die von der AG Statuten eingebrachten Änderungsvorschläge zur Fachordnung Jugend wurden im Einzelnen erörtert und einstimmig genehmigt, wie auch der Text für die Einberufung der ordentlichen Mitgliedervollversammlung 2014. Von den Anwesenden wurde das Urteil Nr. 849 des Staatsrates vom 24. Februar 2014 und dessen Folgen diskutiert.


Direkt Filo diretto

EINSATZNACHSORGE:

Eine kleine, engagierte Gruppe Das Weiße Kreuz zählt zurzeit landesweit 20 Personen, die sich seit einigen Jahren um die Gesundheit und das Wohlbefinden von WK-Mitarbeitern kümmern. Die sogenannten Peers (engl. für gleichrangig, Kollegen aus den eigenen Reihen) befassen sich primär mit der Nachbearbeitung von psychisch belastenden Ereignissen und Einsätzen für Einsatzkräfte, der Linderung von akuten, traumatischen Stressreaktionen sowie mit der Prävention und der Sensibilisierung in der eigenen Rettungsorganisation. Seit Jahren wird diese Gruppe von professionellen Fachkräften begleitet und ausgebildet. Speziell Anton Huber, Psychologe am Krankenhaus Bruneck und Notfallpsychologe, kümmert sich intensiv um diese kleine, aber sehr engagierte Gruppe im Weißen Kreuz. Bei einer halbtägigen Fortbildung am 15. März 2014 richtete Huber besonderes Augenmerk auf das „Entlastungsgespräch unter Kollegen und Kolleginnen nach kritischen Ereignissen“. Diese Gesprächsmethode wurde von Clemens Hausmann, Notfallpsychologe, Trauma-Therapeut und Lehrbeauftragter an der Universität Salzburg, erarbeitet und erweist sich als

sehr effizient in der Bearbeitung traumatischer Ereignisse. Dieses relativ „einfache“, erste Gespräch dient zur Entlastung und Stabilisierung nach einem kritischen Ereignis. Das Entlastungsgespräch soll helfen, emotional und gedanklich zurück „auf den Boden“ zu kommen und die Routine wieder aufzunehmen. Die individuellen Reaktionen werden normalisiert und das soziale Netzwerk der Helfer aktiviert. Die Teilnehmer zeigten sich sehr zufrieden mit der Fortbildung, und bestätigten, dass eine fundierte Aus- und Weiterbildung der Peers sowohl für die Qualität der Betreuung als auch für das „professionelle Selbstvertrauen“ der Peers selbst wichtig ist. Auch künftig werden sich die Peers stetig weiterbilden und ihren Kollegen zur Verfügung stehen. Das Weiße Kreuz bedankt sich bei allen Peers und allen in den Dienst Involvierten.

In den Verein hineingeschnuppert Erst kürzlich konnte die Einsatzzentrale des Weißen Kreuzes eine Praktikantin im Rahmen eines Schüleraustausches bei sich begrüßen. Ganze zwei Wochen lang hatte Martina P., Schülerin der zehnten Klasse der Oberschule in Busto Arsizio, nahe Mailand, die Möglichkeit, das Weiße Kreuz als Verein genauer kennenzulernen. Das Hauptaugenmerk des Betriebspraktikums lag in den Aufgaben und in der Organisation der Einsatzzentrale mit den dazugehörigen Abteilungen. Neben den hauptamtlichen Mitarbeitern konnte sie sich auch mit ehrenamtlichen und sozialdienstleistenden Mitarbeitern austauschen und deren Stellenwert im Verein kennenlernen. Michael Bamhackl

Arianna Polverino

250tes Fahrzeug übergeben Gardaland erneut in den Händen der WK-Jugend Der Ausflug in den Freizeitpark Gardaland ist schon fast zu einem fixen Termin im Jahreskalender der WKJ geworden. Dieses Jahr fiel der Termin auf den 6. April. Über 330 Jugendliche fieberten diesem Tag schon lange entgegen. Um

10 Uhr öffneten sich dann endlich die Tore und die verschiedenen Attraktionen wurden gestürmt. Den ganzen Tag über konnten sich die Jugendlichen und Betreuer vergnügen. Um 17.30 Uhr traten alle, müde, aber glücklich, die Heimreise an. Für alle Teilnehmer war es wieder ein wunderschönes Erlebnis.

Mit dem Unternehmen Ambulanz Mobile in Deutschland arbeitet das Weiße Kreuz seit Jahren sehr gut zusammen. Sage und schreibe 250 Rettungs- und Krankenwagen hat der Landesrettungsverein seit 2001 bei Ambulanz Mobile ausbauen lassen. Kürzlich wurde das 250. Fahrzeug übergeben. Dieser Krankenwagen ging nach Brixen.

Peter Grund

Florian Mair

5


Direkt Filo diretto

UNSERE SEKTIONEN:

territoriale Strukturen des Weißen Kreuzes Der Landesrettungsverein Weißes Kreuz ist, wie wir bereits gehört und gelesen haben, ein anerkannter Verein mit eigener Rechtspersönlichkeit. Das wichtigste und grundlegende Dokument für den Verein ist die Satzung. Daneben existieren diverse interne Ordnungen, die das Vereinsleben regeln und vom Vorstand beschlossen werden. Eine dieser internen Ordnungen, die Sektionsordnung, sieht die territoriale Gliederung des Vereins in Sektionen vor. In dieser Ordnung werden unter anderem die leitenden Organe der Sektionen angeführt: • der Sektionsleiter • der Sektionsleiter-Stellvertreter • der Dienstleiter • der Sektionsausschuss • Der Sektionsausschuss wiederum besteht aus folgenden Mitgliedern: -- Sektionsleiter -- Sektionsleiter-Stellvertreter -- Sektionsjugendleiter (wo vorhanden) -- Gruppenleiter der Notfallseelsorge (wo vorhanden) -- Dienstleiter -- Vertreter jeder Außenstelle (wo vorhanden) -- Gruppenleiter der Sektion Zivilschutz (wo vorhanden) -- drei bis sechs weitere Ausschussmitglieder Alle Mitglieder des Sektionsausschusses besitzen ein Stimmrecht. An den Ausschusssitzungen können, auf Einladung des Sektionsleiters, auch Dritte teilnehmen, die allerdings kein Stimmrecht haben. Die Sektion ist ein organisatorisches Gebilde, deren Hauptaufgabe es ist die Tätigkeiten des Landesrettungsvereins auf lokaler Ebene durchzuführen. Zudem leistet sie lokal Öffentlichkeits- und Informationsarbeit. Sie betreut die Mitglieder des Einzugsgebietes und bemüht sich um Spenden von Privaten, Betrieben sowie öffentlichen Körperschaften und organsiert Veranstaltungen. Der Sektion steht für jedes freiwillige Mitglied, das 6

im vorangegangenen Jahr die vorgesehene Mindestanzahl von Dienststunden geleistet hat, ein Beitrag zu, der im Interesse der freiwilligen Mitglieder der Sektion verwendet wird. Über die Verwendung entscheidet der Sektionsausschuss. Zu den Aufgaben des Sektionsausschusses gehört es, dafür zu sorgen, dass der Bestand an freiwilligen Mitgliedern gesichert ist. Er unterstützt den Sektionsleiter in seinen Tätigkeiten, bringt organisatorische Notwendigkeiten zur Diskussion und unterbreitet den übergeordneten Stellen Vorschläge. Der Sektionsausschuss ergreift vorübergehende Disziplinarmaßnahmen gegenüber den freiwilligen Mitgliedern, die dann vom Vorstand genehmigt werden müssen. Auch bestätigt er definitiv die Anwärter oder verfügt die Streichung aus den Listen der freiwilligen Mitglieder bei negativem Verlauf der Anwärterzeit. Der Sektionsleiter ist der Interessensvertreter der freiwilligen Mitglieder in der Sektion. Er stellt die Verbindung zwischen den Rechten und Pflichten der freiwilligen Mitglieder und den Notwendigkeiten der Sektion her. Er repräsentiert die Sektion in der Öffentlichkeit und stellt die Beziehungen mit am Verein interessierten Kreisen her. Der Sektionsleiter wird bei seiner Abwesenheit vom Sektionsleiter-Stellvertreter vertreten. Auf diese Art und Weise spiegeln sich die zentralen Strukturen des Vereins territorial wider, wenngleich die Satzung keine solche kapillare Strukturierung vorsieht. Der genaue Inhalt der Sektionsordnung kann unter http://www.weisseskreuz. bz.it/smartedit/documents/download/ deu-basis-2012.pdf in den Basisdokumenten nachgelesen werden. Stefan Viehweider

Le Sezioni – la Croce Bianca sul territorio La Croce Bianca è un’associazione riconosciuta, provista di uno statuto. Accanto a tale statuto, dispone anche di regolamenti interni emanati dal Consiglio Direttivo, di cui uno prevede le sezioni come strutture capillari sul territorio. La sezione viene diretta dal capo sezione, dal vice capo sezione, dal capo servizio e dal consiglio della sezione. Il consiglio stesso è composto oltre che dal capo sezione, dal vice capo sezione e dal capo servizio, dal responsabile del gruppo giovani, dal capogruppo del Supporto umano nell’emergenza, dal rappresentante di ogni unità periferica, dal capogruppo della sezione Protezione civile e da 3 a 6 ulteriori membri eletti. La sezione ha il compito di svolgere le attività dell’associazione nel proprio bacino d’utenza e di curare i contatti con il pubblico, svolgendo attività informativa. Per ogni volontario, che svolge le ore minime previste, alla sezione viene messo a disposizione un importo deliberato dal consiglio direttivo, da impegnare esclusivamente per i volontari. Il consiglio della sezione sostiene il capo sezione ed indica le esigenze organizzative. E’ altresì responsabile per l’applicazione delle misure disciplinari. Il capo sezione rappresenta i volontari della sezione e la sezione stessa verso l’esterno. In questo modo la struttura della Croce Bianca si estrinseca anche sul territorio, nonostante le sezioni non siano previste dallo statuto. Per ulteriori approfondimenti è disponibile l’intero regolamento sul nostro sito web http://www.crocebianca.bz.it/ smartedit/documents/download/itabasis-2012.pdf


Direkt Filo diretto

FERMI TUTTI

FERMI TUTTI

und das WK war mittendrin Am 3. April 2014 fand in Rom eine Kundgebung statt, die von ANPAS und der „Conferderazione delle Misericordie d’Italia“ organisiert wurde. Es handelt sich dabei um die beiden größten Verbände von Freiwilligenorganisationen im Rettungs- und Krankentransportdienst in Italien.

Wir als WK sind Mitglied bei ANPAS und haben uns dazu entschlossen, an dieser Kundgebung teilzunehmen, da es um Themen geht, die nur die Regierung in Rom behandeln kann, da sie außerhalb der Zuständigkeit der Autonomen Provinz Bozen liegen, wie: • eine Änderung der Straßenverkehrsordnung hinsichtlich: -- der mautfreien Benützung der Autobahnen (die Autobahngesellschaft Autostrade per l’Italia S.p.A. hat auch das mit dem Weißen Kreuz bestehende Abkommen für die Zurverfügungstellung von kostenlosen TELEPASS-Geräten gekündigt); -- der Erhöhung des Maximalgewichts für die Rettungswagen auf 4000 Kilogramm; -- der Definition von Spezialfahrzeugen; • die Schaffung der Figur des Rettungssanitäters; • die feste Verankerung des Rechtes auf den nationalen Zivildienst; • die feste Verankerung der Zuweisungen der fünf Promille, um die Ressourcen verlässlich planen zu können; • die Definition eines neuen Modells des Wohlfahrtsstaates als Instrument für die Entwicklung des gesamten Staates; • den Erlasses von Normen für den Zugang zum Fond für die Effizienz der

Rettungswagen (Art. 39-ter des Ges. 29.11.2007, Nr. 222). Bei dieser Aktion gab es zum einen eine Kundgebung vor dem Palazzo Montecitorio, dem Regierungssitz in Rom, und zum anderen einen Autokorso mit Krankenwagen. Von Mitgliedern des Autokorsos wurden sowohl beim Sitz des Senats im Palazzo Madama als auch beim Sitz des Gesundheitsministeriums Petitionen abgegeben. Im Anschluss daran trafen sich alle Teilnehmer vor dem Palazzo Montecitorio, um die Kundgebung gemeinsam zu beenden. An der Aktion nahmen Mitglieder der verschiedenen Organisationen aus ganz Italien teil, um ihren Anliegen Gehör zu verschaffen. Interessant dabei waren vor allem die unterschiedlichen Realitäten, wie der Rettungs- und Krankentransport in den anderen Regionen Italiens gelebt und organisiert wird. Hier wurde schnell klar, dass es in Italien keine identischen Qualitätsstandards gibt – sei es in der Ausbildung als auch im Fahrzeugsektor. Auch wurde deutlich, dass dieser Bereich zu einem sehr großen Teil von vielen kleinen ehrenamtlichen Vereinen getragen wird, wo Menschen mit einem großen Herzen freiwillig und mit viel Enthusiasmus tätig sind.

Il 3 aprile 2014 a Roma si è svolta una manifestazione organizzata da ANPAS e la Confederazione delle Misericordie d’Italia, alle quale ha partecipato anche la Croce Bianca quale membro di ANPAS. Insieme abbiamo chiesto un intervento urgente del Governo e del Parlamento, soprattutto per quanto riguarda i seguenti punti, di competenza centrale dello Stato: • una modifica al codice della Strada per: -- esenzione del pedaggio autostradale (l’Autostrade per l’Italia S.p.A ha dato disdetta anche all’accordo della Croce Bianca per la fornitura di TELPASS esenti) -- innalzamento a kg 4.000 del limite di peso per le ambulanze -- la definizione dei veicoli speciali • la definizione della figura del soccorritore • la tutela del diritto al Servizio Civile Nazionale • la stabilizzazione dell’istituto del 5 per mille per garantire la certezza delle risorse • la definizione di un nuovo modello di Welfare che sia uno strumento per lo sviluppo del Paese • la emanazione di norme per l’accesso al fondo efficienza ambulanze (art. 39 ter della L. 29/11/2007, n. 222). La manifestazione si è svolta con un corteo di autoambulanze, che hanno consegnato due petizioni a Palazzo Madama e alla sede del Ministero della Salute, nonché una protesta davanti a Palazzo Montecitorio con la partecipazione di oltre 500 volontari di tutta Italia. Era interessante vedere le realtà diverse vissute in Italia. E’ emerso con chiarezza, che il nostro è un settore senza regole comuni ed in gran parte supportato da molte piccole organizzazioni di volontariato, dove lavorano persone con molta passione e senza scopo di lucro. Stefan Viehweider

Stefan Viehweider

7


Direkt Filo diretto N. 07277/2006 REG.RIC.

Page 1 of 22

ÜBER DAS URTEIL NR. 849/2014 des Staatsrates in Rom

N. 00849/2014REG.PROV.COLL. N. 07277/2006 REG.RIC.

                     



Mit Urteil Nr. 849/2014 vom 4.02.2014, hinterlegt am 24.02.2014, hat der Staatsrat in Rom das Urteil Nr. 244/2006 des Regionalen Verwaltungsgerichts Bozen auf­gehoben und den Beschluss der Landesregierung der Autonomen Provinz Bozen Nr. 3775 vom 18. Oktober 2004 endgültig bestätigt, mit dem die Ausbildungsstufe C der Rettungssanitäter genehmigt und deren Ausbildungsinhalte geregelt worden waren.



 

                     



Die Bedeutung dieses Urteils besteht darin, dass es sich in seiner Begründung nicht nur darauf beschränkt, den seinerzeit vom Berufsverband der Krankenpfle­ ger angefochtenen Beschluss der Landesregierung aus formellen Gründen zu bestätigen, sondern gleichzeitig auch verschiedene rechtliche Fragen geklärt hat, die bisher nie endgültig entschieden worden waren und somit zu erheblicher Ver­unsicherung in verschiedenen Bereichen geführt hatten. Die zentralen Fragen, die im Verfahren vor dem Staatsrat in Rom behandelt und geklärt wurden, waren jene, ob der angefochtene Beschluss der Landesregierung Nr. 3775/04 die Zuständigkeiten der Autonomen Provinz Bozen im Bereich der sanitären Berufskategorien überschritten hat, und jene, ob den Rettungssanitätern durch diesen Beschluss Tätigkeiten zuerkannt wurden, die ausschließlich den Krankenpflegern vorbehalten sind, wie dies vom Verband der Krankenpfleger be­hauptet wurde. Die Klärung insbesondere dieser letzteren Frage hat auch für das Strafrecht große Bedeutung, da davon abhängt, ob es sich in derartigen Fällen um „unbefugte Aus­übung eines Berufes“ (Art. 348 StB) handelt oder nicht. Die Begründung des Urteils des Staatsrates, die schlussendlich zur Bestätigung des Beschlusses der Landesregierung Nr. 3775 vom 18. Oktober 2004 geführt hat, kann wie folgt zusammengefasst werden: • Der Zuständigkeitsbereich der Rettungssanitäter kann nicht einfach aus dem im angefochtenen Beschluss 8

vorgesehenen Ausbildungsprogramm abgeleitet werden, sondern jedenfalls nur aus den geltenden gesetzlichen Bestimmungen. Nichts verbiete nämlich, dass eine Aus­bildung eventuell auch Inhalte vermitteln kann, die außerhalb des Zustän­ digkeitsbereichs der Auszubildenden liegen.

• Die Figur des Rettungssanitäters ist seit Jahren in verschiedenen Gesetzes­ bestimmungen, sowohl auf nationaler als auch auf lokaler Ebene (im Ur­teil werden einige dieser Bestimmungen ausdrücklich wiedergegeben), zwar nicht als Berufskategorie, jedoch als Fachkraft des sanitären Bereichs („operatore del sistema sanitario“) anerkannt. Diese Anerkennung wurde ein weiteres Mal in dem erst nach Beginn dieses Verfahrens in Kraft ge­ tretenen Art. 1, Abs. 2, des Gesetzes Nr. 43 vom 1. Februar 2006 bestätigt, wel­cher bestimmt, dass es - anders als bei den sanitären Berufsgruppen - Zu­ ständigkeit der Regionen und Autonomen Provinzen ist, die Profile der Fachkräfte von sanitärem Interesse, die keine sanitäre Berufsgruppe dar­ stellen, zu erfassen und deren Ausbildung zu regeln.

einzelnen      • Die in  der Anlage A des  angefochtenen Beschlusses Nr. 3775         vom 18. Oktober enthaltenen     2004          als     Lernziele können nicht Aufgaben  und Tätigkeiten angesehen werden,  die der Berufskategorie ausschließlich          der Krankenpfleger vorbehalten sind, wie diese nach dem Reformgesetz der http://www.giustizia-amministrativa.it/DocumentiGA/Consiglio%20di%20Stato/Sezio... 27.02.2014 sanitären Berufe vom 26. Februar 1999 Nr. 42 dargestellt wird. Die Überprüfung der in den Anlagen A und B des angefochtenen Beschlusses enthaltenen Ausbildungsinhalte und Lernziele ergibt nämlich, dass sich die Tätigkeiten der Rettungssanitäter auf rein materielle Tätigkeiten der Hilfeleistung und Unterstützung des Notarztes beschränken, welche in dessen Gegenwart und ohne selbständige Entscheidungsbefugnis ausgeführt werden. Als Bei­spiel dafür wird in der Urteilsbegründung ausdrücklich das Kennen der vorhandenen Medikamente und deren Vorbereitung für die Verabreichung durch den Notarzt, sowie das Reichen derselben an den Notarzt, wie auch einige andere Tätigkeiten mehr, erwähnt. Die die Medikamente betreffende Zuständigkeit der Rettungssanitäter der Ausbildungsstufe C ist in keiner Weise mit der beruflichen Tätigkeit der Krankenpfleger zu vergleichen, da diese weder die Verschreibung von Medikamenten noch die direkte Verabreichung an den Patienten betrifft, sondern sich auf die rein materielle und unterstützende Tätigkeit beschränkt, die vorhandenen Medikamente zu kennen und diese für die Verabreichung vorzubereiten; dies


Zivildienst Servizio Civile

Impressum - Colofone

Zivildienst: Eine einmalige Erfahrung! RA Dr. Markus von Zieglauer

ausschließlich auf Anweisung und unter der Kontrolle des Notarztes, welcher allein die Verabreichung an den Patienten vornimmt. • Der Inhalt des mit dem angefochtenen Beschluss festgesetzten Aus­ bildungsprogramms der Rettungssanitäter entspricht den auf Staatsebene geltenden Gesetzen und verletzt nicht die den Krankenpflegern vorbehal­ tenen Zuständigkeiten. • Der angefochtene Beschluss begründet keine neue Berufskategorie, wie dies das mittlerweile für verfassungswidrig erklärte Gesetz Nr. 37/2009 der Region Basilicata getan hatte, welches wesentlich weitläufigere Zu­ ständigkeiten einführen wollte und somit die Grenzen des Art. 117 Abs. 3 der Verfassung verletzt hat. Somit festgestellt, dass der angefochtene Beschluss der Landesregierung den Zu­ ständigkeitsbereich der Autonomen Provinz Bozen nicht überschritten hat, da da­ mit keine neue Berufskategorie geschaffen wurde, und er den Rettungssanitätern keine Tätigkeiten zuerkannt hat, die ausschließlich den Krankenpflegern vorbe­ halten sind, wurde das erstinstanzliche Urteil des Verwaltungsgerichts Bozen auf­gehoben und der angefochtene Beschluss der Landesregierung Nr. 3775/2004 voll und ganz bestätigt. Es sei an dieser Stelle auch angemerkt, dass dieses Urteil ausschließlich die Inhalte der Ausbildungsstufe C betrifft. Alle Inhalte der Ausbildungsstufen A und B bleiben davon unangetastet und weithin in der bekannten Form aufrecht.

„Was gibt es Schöneres, als anderen Menschen in Notsituationen helfen zu können?“ – „Gar nichts!“, dürfte die Antwort lauten. Bei uns im Weißen Kreuz können sozial motivierte Jugendliche den freiwilligen Zivildienst leisten und dabei nur profitieren, in jeder Hinsicht. Ein Zivi genießt eine umfangreiche und vom Land anerkannte Ausbildung für Krankentransport und Rettungsdienst, sammelt wertvolle Erfahrungen fürs Leben, erlebt Kameradschaft in einer großen Gemeinschaft und lernt Freunde sowie Land und Leute kennen und schätzen. Das Zivildienstjahr ist nicht nur eine tolle Erfahrung unter Gleichgesinnten, sondern auch eine Entscheidungshilfe für die weitere berufliche Laufbahn.

Zivildienst beim Weißen Kreuz ist eine einmalige Erfahrung! Freiwillige Zivildiener erhalten für ihre zwölfmonatige Mitarbeit im Weißen Kreuz eine Vergütung von 450 Euro pro Monat. Bist Du zwischen 18 und 28 Jahre alt, motiviert und dazu bereit, Menschen zu helfen und zu begleiten sowie in einer großen Gemeinschaft mitzuarbeiten? Dann verlier keine Zeit und melde Dich bei uns! Grüne Nummer: 800110911; 0471 444 382 (Bürozeiten); E-Mail: zivildienst@wk-cb.bz.it oder direkt in der nächstgelegenen Sektion des WK. Wir freuen uns auf Dich!

Redaktionsanschrift - Indirizzo della redazione: Weißes Kreuz - Croce Bianca onlus via Lorenz-Böhler-Str. 3 I 39100 Bozen – Bolzano Tel. +39 0471 444 361, Fax 444 374 florian.mair@wk-cb.bz.it Redaktion - Redazione: Florian Mair Herausgeber und Eigentümer Editore e proprietario: Landesrettungsverein Weißes Kreuz, Bozen Associazione provinciale di soccorso Croce Bianca, Bolzano Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes Direttore responsabile: Dr. Ivo Bonamico „Weißes Kreuz LIVE“, Heft 4/2014, Mitarbeitermagazin, erscheint im Mai 2014, fld. Nr. 65 (Aut. Pres. Trib. BZ Nr. 30/96 R. St.; 17.12.96). Erscheint acht Mal jährlich, im 16. Jahrgang “Croce Bianca LIVE", 4a edizione 2014 del giornale interno della CB, maggio 2014, edizione n. 65 (aut. pres. trib. BZ n. 30/96 R. St.; 17.12.96). Pubblicazione a scadenza quadrimestrale Auflage - Tiratura: 4097 Versand über Post-Abonnement. Nachdruck und Verbreitung, auch auszugsweise, nur mit Einwilligung des Herausgebers. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die persönliche Meinung des Autors wieder. Spedizione postale. Riproduzione, anche parziale, solo previa autorizzazione dell’editore. Gli articoli firmati rispecchiano l’opinione personale dell’autore. Redaktionelle MitarbeiterInnen - Autori Erster Teil: Ivo Bonamico, Stefan Viehweider, Peter Grund, Florian Mair, Arianna Polverino, Markus Leimegger, Michael Bamhackl, Markus von Zieglauer; aus dem Bezirk Bozen u. Umgebung: Florian Mair; aus dem Bezirk Burggrafenamt - ­Vinschgau: Magdalena Tanzer, Arianna Polverino; aus dem Bezirk Eisack- und Pustertal: Daniel Unterthiner Layout, Satz - Impaginazione: Nadia Huber, Percha www.nadia-huber.com Druck - Stampa: Athesia-Druck GmbH, Bozen – Gedruckt auf FSC® – zertifiziertem Papier 80 Gramm, stampa su carta certificata FSC

Rechtsanwalt Dr. Markus von Zieglauer

9


Ahrntal

... aus dem Bezirk Eisack- und Pustertal Comprensorio Valle Isarco – Val Pusteria

WERNER AUER

ist neuer Sektionschef Es war ein arbeitsreiches Jahr, auf das die Mitarbeiter und Ehrengäste bei der diesjährigen Vollversammlung des Weißen Kreuzes der Sektion Ahrntal zurückblickten.

Im Jahr 2013 wurden 2915 Transporte durchgeführt, wobei 1315 Einsätze von der Landesnotrufzentrale 118 angefordert wurden. Insgesamt wurden 4070 Patienten transportiert und 196.724 Kilometer zurückgelegt. Im Berichtsjahr wurde der halbautomatische Defibrillator, das sogenannte AED-Gerät, vier Mal zur Anwendung gebracht. Der Hintergrunddienst wurde 25 Mal angefordert – 14 Mal konnte er den erforderlichen Dienst abdecken. Die Sektion Ahrntal besteht aus fünf hauptamtlichen Mitarbeiter, 64 freiwilligen Mitarbeitern, zwei Zivildienern und 19 Mitgliedern in der Jugendgruppe. Außerdem wurden über die Wintermonate drei Mitarbeiter für den Pistenrettungsdienst in den Skigebieten Klausberg und Speikboden zur Verfügung gestellt. Die Hauptamtlichen leisteten insgesamt 8649 Stunden und die freiwilligen Helfer 25.082 Stunden – das entspricht 68 Prozent der gesamten geleisteten Stunden. 2013 kamen außerdem 2827 Stunden hinzu, die bei internen Fortbildungen sowie in diverse Übungen mit weiteren 10

Hilfsorganisationen, wie Feuerwehren, Bergrettung und Behörden, investiert wurden. Im Rahmen der Vollversammlung wurden drei Mitarbeiter für ihren langjährigen freiwilligen Dienst beim Weißen Kreuz im Ahrntal geehrt: für zehn Jahre Jahre Margot Staggl, für 15 Jahre Stefan Mair am Tinkhof und für 20 Jahre Walter Fischer.

Traditionelles Valentinsrodeln

Erfreulich für die Sektion Ahrntal ist die Unterstützung der Bevölkerung des Ahrntals. Bis Ende Dezember 2013 schenkten 1340 zahlende Mitglieder dem Weißen Kreuz Ahrntal das Vertrauen, und bis Anfang Februar 2014 waren bereits 1303 Mitglieder eingeschrieben. Die diesjährige Vollversammlung wurde ebenso dafür genutzt, um die Sektionsleitung neu zu wählen und dabei kam es zu folgendem Ergebnis: Zum neuen Sektionsleiter wurde Werner Auer gewählt. Zudem sitzen Vizesektionsleiter Franz Josef Gasteiger, Verena Mölgg, Marion Klammer, Christian Rieder, Martin Hopfgartner, Daniel Feichter und Hans Christian Oberarzbacher im Ausschuss der Sektion Ahrntal.

Fast schon aus einer langen Tradition herausgewachsen, wurde auch heuer vom Freiwilligen Franz Gasteiger ein nettes Treffen zum Valentinstag organisiert. Gemeinsam und mit guter Winterausrüstung brach man zur „Marxegger Alm“ in Weißenbach auf, wo das Gesellige nicht zu kurz kam. Bei guter Hausmannkost wurde bis zu später Stunde geredet und gelacht, es schien so, als wollten die vielen Witze, dank Toni, kein Ende nehmen. Um das Treffen gut abzuschließen, wurde dann noch fröhlich bergab gerodelt. Somit war auch dieses Jahr das Valentinsrodeln ein voller Erfolg.

Auch heuer trafen sich Freiwillige der Sektion Ahrntal mit und ohne Partner zum Rodeln.

Verena Mölgg


Brixen

WK-URGESTEIN ist Ehrenmitglied

Am 7. März fand im Haus Voitsberg in Vahrn die alljährliche Vollversammlung der Sektion Brixen statt. Spannender Tagesordnungspunkt war heuer die Neuwahl der Sektionsgremien.

WK-Urgestein Florian Agostini ist Ehrenmitglied auf Sektionsebene.

Nach der Eröffnung und Begrüßung der Vollversammlung und der Ehrengäste übergab Sektionsleiter Florian Gottardi den Versammlungsvorsitz vorübergehend an das Vorstandsmitglied Alex Schmid. Im ersten Wahlgang wurde Florian Gottardi mit großer Mehrheit als Sektionsleiter im Amt bestätigt. Andreas Frener wird ihn als SektionsleiterStellvertreter unterstützen. Manuel Oberhofer wurde ebenfalls mit großer Mehrheit in seinem Amt bestätigt. Neu im Team des Sektionsausschusses sitzen Hannes Nitz, Felix Wachtler und Katrin Fassnauer. Zusammen mit Daiana Welponer (Jugendgruppe), Marlene Kranebitter (Notfallseelsorge) und Matthias Chizzali (Zivilschutz) wird der Ausschuss in den kommenden vier Jahre maßgeblich an der Gestaltung des Sektionslebens in Brixen beteiligt sein. Weiterer Tagesordnungspunkt waren die verschiedenen Referate aus den Bereichen Dienstleitung (Elmar Knottner), Ausbildung (Reinhard Frötscher), Jugendgruppe (Daiana Welponer mit Jugendlichen), Peers (Hans Unterthiner),

Notfallseelsorge (Marlene Kranebitter) und Landesleitung (Barbara Siri). Insgesamt spiegelte sich in den Berichten ein arbeitsreiches Jahr in der Sektion Brixen wider, so wie es auch für den ehemaligen Ausschuss in den vergangenen vier Jahren der Fall war. Den Rückblick auf arbeitsreiche Jahre können auch Hans Unterthiner und Florian Agostini teilen. Sie wurden im Zuge der Vollversammlung für ihre Tätigkeit (Hans Unterthiner, 35 Jahre) in der Sektion Brixen geehrt. Florian Agostini – der seit über 45 Jahren für die Sektion Brixen unterwegs

Hans Unterthiner erhielt das Ehrenzeichen für 35 Jahre WK-Mitarbeit.

war – und wohl eine lebende Legende in Brixen und im übrigen Land ist, wurde zum Ehrenmitglied auf Sektionsebene ernannt. Ihm wurde eine Schnitzerei des Schutzheiliges des Weißen Kreuzes, des heiligen Rochus, überreicht. Auf die Bitte, er möge uns mit seinen Geschichten auch weiterhin beglücken, und auf „einen Ratscher“ vorbeikommen, antwortete „unser Flor“ gewohnt souverän: „I wor woll erscht vorgeschtern drausn…“. Lieber Flor bleib uns noch lange erhalten! Abgeschlossen wurde der offizielle Teil der Vollversammlung mit den Grußworten der Ehrengäste: Andreas Schatzer (Bürgermeister Vahrn), Richard Amort (Bürgermeister Franzensfeste), Elda Letrari (Stadträtin Brixen) und einem Vertreter des Bezirksfeuerwehrverbandes. An dieser Stelle sei allen Mitgliedern der Sektion Brixen ein herzliches „Donkschian“ für die wertvolle Arbeit gesagt. Danke auch dem scheidenden Ausschuss für die Arbeit in den vergangenen vier Jahren. Dem neuen Ausschuss wünschen wir viel Glück und gutes Gelingen! Manuel Oberhofer

Der neue Ausschuss der Sektion Brixen mit Ehrengästen.

11


Innichen

SEKTION INNICHEN unter neuer Leitung

Am 21. Februar fand im Josef-Resch-Haus in Innichen die alljährliche Vollversammlung des WK Innichen statt. Rund 100 freiwillige Helferinnen und Helfer und eine Reihe von Ehrengästen waren der Einladung gefolgt – war doch an diesem Abend auch die Neuwahl des Sektionsausschusses geplant.

Ehrungen verdienter Mitarbeiter (von links nach rechts): Direktor Dr. Ivo Bonamico, Kühebacher Josef (30 Jahre), Huber Josef (35 Jahre), Schwarz Philipp (15 Jahre), Plankensteiner Stefan (15 Jahre), Ploner Markus (15 Jahre), Ferrari Paolo (scheidender Sektionsleiter) und Kühebacher Meinhard (Dienstleiter).

Der scheidende Sektionsleiter Paolo Ferrari eröffnete den Abend mit einem aufrichtigen Dank an alle Anwesenden und an den Sektionsausschuss, dessen Arbeit er lobend hervorhob. Er betonte dabei Werte wie Respekt, Transparenz und Zielstrebigkeit, die er auch dem zukünftigen Sektionsausschuss ans Herz legte.

Bild eines Schiffes. „Ein Schiff erschaffen, das heißt auch die Freude am Meer wachrütteln“, so Kühebacher in seinen Ausführungen. Jene, die die Verantwortung tragen, müssen die Fähigkeiten eines jeden Einzelnen kennen, um ein Schiff in See zu setzten und sie sollen der Crew auch die Sucht am Meer vermitteln können - vergleichbar mit dem Sektionsausschuss, welcher die

Mitarbeiter zum Dienst am Nächsten motivieren soll. Dienstleiter Meinhard Kühebacher präsentierte nach den Dankesworten die Jahresstatistik 2013. Insgesamt konnte die Sektion auf ein positives Jahr 2013 zurückblicken. Während die gefahrenen Kilometer leicht rückläufig waren, legte die Sektion in der Anzahl der Krankentransporte und

Einsätze der Sektion Innichen für die LNZ

Der Moderator des Abends, Josef Kühebacher, stellte den Abend unter das

12

Geleistete Dienstunden


Innichen

Der neugewählte Sektionsausschuss (von links nach rechts): Durnwalder Reinhold (Ausschuss), Poleselli Fabian (Jugendleiter), Kühebacher Meinhard (Dienstleiter), Trebo Birgit (Ausschuss), Ferrari Paolo (Ausschuss), Stauder Martin (Ausschuss), Steinwandter Stefan (Sektionsleiter) und Kühebacher Josef (Vizesektionsleiter).

Einsätze für die LNZ zu. Die 99 freiwilligen Helfer haben im vergangenen Jahr 56 Prozent der Dienststunden geleistet – rund 368 pro Person. Auch bei den Mitgliederzahlen konnte man erneut einen Zuwachs verzeichnen.

Auch im Bereich Ausbildung konnte Klaus Mayrgündter viel Positives aus dem Vorjahr berichten – wie z. B. von insgesamt rund 2400 Ausbildungsstunden, welche die Mitarbeiter 2013 absolviert haben.

Wahlgängen unter der Leitung von Direktor Ivo Bonamico stattfand. Die Pausen zwischen den Wahlgängen wurden für die Grußworte der zahlreichen Ehrengäste genutzt und durch einen Film der WK-Jugend aufgelockert, welche ihr Tätigkeitsjahr mit bewegten Bildern Revue passieren ließ.

Mitglieder

Josef Kühebacher präsentierte anschließend in seiner Funktion als Leiter der NFS Innichen den Tätigkeitsbericht und bedankte sich bei den elf Mitgliedern, welche 2013 wieder viele Stunden freiwilligen Dienst geleistet haben. Sies standen bei 17 Einsätzen 57 Personen bei.

Reinhold Durnwalder berichtete dann kurz über das Tätigkeitjahr der 27 „First Responder“, welche 2014 bei 49 Einsätzen Betroffene vor Ort unterstützt haben. Er bedankte sich herzlich bei den Mitarbeitern, aber auch beim Sektionsausschuss, der Landesleitung sowie bei den Gemeindeverwaltungen für die Unterstützung, mit deren Hilfe es gelungen ist, ein weiteres Materialdepot in Welsberg zu errichten. Zu bereits fortgeschrittener Stunde kam es dann zu den Höhepunkten des Abends, zu den Ehrungen von langjährigen Mitarbeitern und zur Neuwahl des Sektionsausschusses, welche in drei

Gegen 22.30 Uhr schloss der neugewählte Sektionsleiter Stefan Steinwandter den Abend ab, verbunden mit dem Dank für das entgegengebrachte Vertrauen und mit der Bitte um tatkräftige Unterstützung. Er eröffnete das von fleißigen Helfern der Sektion vorbereitete Buffet, das noch zum langen Verweilen und zu Gesprächen einlud.

13


Innichen

MONDSCHEINRODELN des WK Innichen

Lupo / pixelio.de

Am 15. Februar brach eine Gruppe von rund 20 WK-lern der Sektion Innichen gemeinsam mit Notärztin Christine von der Talschlusshütte in Gsies zum bereits traditionell gewordenen Mondrodeln auf.

Babyglückwunsch

Nach einem gut eineinhalbstündigen Fußmarsch erreichte der Trupp das Ziel – die Uwald Alm in Gsies. Es war höchst an der Zeit, sich bei Hirtennudeln und viel „Flüssigem“ zu stärken. Die Stimmung wurde immer besser, das Gelächter immer heiterer, bis man gegen Mitternacht die Abfahrt wagte. Alle kamen wohlbehalten im Tal an. Ein Dank allen Beteiligten und natürlich den Organisatoren.

14

Unserem freiwilligen Helfer Fritze und seiner Miriam herzlichen Glückwunsch zum kleinen Lukas, der am 24. Februar 2014 das Licht der Welt erblickt hat.

Man war sich einig – diese Tradition soll unbedingt auch nächstes Jahr fortgesetzt werden!

Mit ihnen freuen sich das Schwesterchen Julia und das Team der Sektion Innichen.


Mühlbach

LIEBER IGMAR, noch so viele Johr, isch deine Zeit ba ins leido gor.

Wintersportler räumen ordentlich ab Bei der 39. WK-Landesmeisterschaft in Ulten räumten die Mühlbacher kräftig ab: Gold für Arnold Weissteiner im Rodeln, Bronze für Birgit Weissteiner beim Tourenskigehen, Silber für Tobias Zöggeler beim Rodeln und Gold für Benjamin Kircher beim Rodeln, jeweils in ihren Altersklassen. Georg Volgger belegte den sechsten Platz und Verena Überegger den neunten Platz, beide beim Rodeln.

So loads ins tuat, dass du ins nimma konnsch begleitn, wearn mir nia vogessn die schianen Zeitn.   Du hosch viel Herzbluat investiert und olla Variantn ausprobiert, um ins weita zi breng und dir dofir Zeit zi nem.  So wia mir in freiwillign Dianst begian, hosch du ins olla vosuacht zi vostian. Hosch gschaug olbm dein Bestis zi gebm, die gonze Truppe in do gleichn Richtung zi bregn. 

Herzlichen Glückwunsch!  Jana Forbriger

WK INNICHEN

Mir lossn di olle gonz hort gian, sel muasch ins schun vostian. Dein Nochfolga hots sicho net leicht, weil du hosch in deindo Zeit viel erreicht. Deswegn liebor Igl, donkn mir dir vo Herzn, und miaßn Wohl odor Übl dein Gian voschmerzn.  Deine Zeit isch leido knopp, mit Erste-Hilfe-Zoig handln und deine Bar holtn di af Tropp. Mir wearn dein guatn Beispiel nochgian und ins ba moncho Entscheidung af di vostian. 

Babyglückwunsch

Um zi an Obschluss zi kem, der net olm leicht isch zi fen, wünschn mir ins fir dein weiteres Lebm, dass des a konnsch in ondre gebm.

Herzlichen Glückwunsch unserem festangestellten Mitarbeiter Stefan Messner und seiner Maria zur Geburt des kleinen Maximilian, der bereits am 22. November 2013 das Licht der Welt erblickt hat.

Mehra wia a Vogeltsgott wearsch net kriagn, obo hoffentlich insra Donkborkeit gspieren!   Herzlichen Dank von den Freiwilligen und dem Ausschuss des WK Mühlbach!

Das Team der Sektion Innichen

Verena Überegger

15


Mühlbach

ALEXANDER RAUCH folgt Igmar Obergolser nach

Neuer Sektionsleiter in der Sektion Mühlbach tritt seinen Dienst an.

Dienstleiter Arthur Punter (vorne, v. l.), Sektionsleiter Alexander Rauch, Vizesektionsleiter Bernhard Braun sowie die Ausschussmitglieder Verena Überegger (hinten, v. l.), Arnold Weissteiner und Jana Forbriger.

Ein großes Dankeschön geht an erster Stelle an den abgetretenen Sektionsleiter Igmar Obergolser. Nach seiner achtjährigen Amtszeit als Sektionsleiter und nach 14 Jahren als freiwilliger Helfer traf er die Entscheidung, seinen Dienst beim Weißen Kreuz, aufgrund von Zeitmangel, zu beenden. Seine Energie hat er in die Unterstützung der Freiwilligen und in das Wohlergehen der Helfer sowie in die Entwicklung der Sektion investiert. Mit einem eindeutigen Ergebnis wurde

16

Alexander Rauch zum neuen Sektionsleiter gewählt, sein Stellvertreter wurde Bernhard Braun. Ebenso sind Verena Überegger, Jana Forbriger und Arnold Weissteiner im Ausschuss tätig.

Mühlbach filmte das Fernsehteam der Rai Südtirol die Notfallseelsorge, in Zusammenarbeit mit dem Weißen Kreuz, der Feuerwehr und den Carabinieri, bei einer Übung. 

Ein großer Höhepunkt im Jahr 2013 war die dreitägige Sektionsreise nach Hamburg, an der sich viele Freiwillige, aber auch einige Partner der Helfer beteiligten. Mit schönen und lustigen Erinnerungen blicken wir auf ein paar tolle Tage zurück.  Beim Stausee

Für das laufende Jahr steht in erster Linie die Segnung unseres neuen RTW am 25. Mai auf dem Programm. Zudem wird intensiv daran gearbeitet, im Herbst ein Kleinfeldfußballturnier zu organisieren.  Verena Überegger


Klausen

START FÜR DIE NEUE Sektionsleitung

Das Weiße Kreuz Klausen lud am 21. Februar 2014 zur alljährlichen Vollversammlung in das Hotel „Goldener Adler“ nach Klausen ein.

Zu Beginn trafen sich alle Geladenen - Freiwillige, Jugend, Ehrengäste, Angestellte und Sektionsleitung - in der hoteleigenen Bar, um anschließend gemeinsam in den für die Versammlung reservierten Speisesaal zu gehen. Nachdem alle Geladenen einen Platz gefunden hatten, blickte Sektionsleiterin Manuela Unterthiner zurück. Sie hielt sich in ihren Worten kurz und ließ dafür die Bilder sprechen. Am Ende der Präsentation legte der alte Ausschuss gemeinsam mit der Sektionsleiterin das Amt nieder, damit Neuwahlen durchgeführt werden konnten. Den Wahlvorsitz übernahm Vereinsvizepräsidentin Barbara Siri. Um den Abend nicht in die Länge zu ziehen, fanden während der Auszählung der Stimmen immer wieder Präsentationen statt – von Dienstleiter Markus Mitterrutzner, Turnusleiter Markus Pfattner und Vizepräsidentin Barbara Siri. Dankesworte kamen von der Klausner Bürgermeisterin Maria Gasser Fink und vom Klausner Feuerwehrkommandanten Peter Brunner. Zudem wurde das Wahlergebnis verkündet: Sektionsleite-

rin Manuela Unterthiner und Vizesektionsleiterin Priska Gasser sowie Josef Rabanser, Evi Rabanser und Magdalena Unterkalmsteiner sitzen im neuen Ausschuss. Der Abend klang bei kulinarischen Köstlichkeiten in gemütlicher Runde aus. Die Sektion Klausen gratuliert Veronika Hofer und dankt für zehn Jahre im Dienste des Weißen Kreuzes. Die Überreichung des Ehrenzeichens und der Urkunde erfolgte durch die Vizepräsidentin Barbara Siri. Wir wünschen ihr weiterhin alles Gute und viel Glück.

„Der Mensch geht manch seltsame Wege, wo man nicht weiß auf welcher Ebene. Drum kann jeder seinen Weg beschreiten, ausgesetzt oft großen und kleinen Schwierigkeiten. So manch einer hat in seinem Leben Stützen gebaut, auf die er in solch Zeiten vertraut. Diese Stützen ankern tief und fest, was uns glauben und hoffen lässt.“ von Evi Rabanser

17


Sterzing

1862 MAL

zu Hilfe gerufen 1862 Mal wurden die Helfer des Weißen Kreuzes Sterzing im vergangenen Jahr zu Hilfe gerufen. Das sind im Durchschnitt 155 Mal im Monat bzw. fünfmal am Tag. Bei den 5600 Transporten wurden 282.191 Kilometer zurückgelegt.

Am 8. Februar hielt das WK Sterzing Rückblick auf das Jahr 2013 und gleichzeitig fanden auch die Sektionswahlen statt. Derzeit sind 72 Freiwillige, zwölf Angestellte, 16 Mitglieder in der Jugendgruppe, zwölf Notfallseelsorger, zwei Zivildiener und ein Sozialdiener in der Sektion tätig. Gemeinsam wurden mehr als 59.000 Stunden geleistet, mehr als die Hälfte davon von den Freiwilligen. Um für jeden Notfall gerüstet zu sein, organisierten Praxisanleiter Michael Fassnauer und Armin Plattner gewohnt souverän und charmant regelmäßige Schulungen, Kurse und Übungen mit Feuerwehren und Notärzten. Ihre Arbeit wird sehr geschätzt und die hohe Teilnehmerzahl spricht für sich. Die Jugendgruppe der Sektion leistete knapp

18

1500 Stunden. Ein Highlight war dabei der 24-Stunden-Dienst, welcher unter anderem dank des großen Einsatzes der Notfalldarstellung unvergesslich sein wird. Besonders die gute Zusammenarbeit mit der Sektion konnte im Jahr

2013 wieder hervorgehoben werden. Die zwölf Notfallseelsorger um Leiterin Anni Mayr waren über 16.200 Stunden in Bereitschaft. Bei 18 Einsätzen standen sie 86 Menschen in Not und deren Angehörigen tröstend und stützend


Sterzing

zur Seite. Die Pistenretter des Weißen Kreuzes sind in der Zwischenzeit ein fixer Bestandteil auf dem Sterzinger Hausberg, dem Roßkopf. 15 Mal wurden sie zu Hilfe gerufen und leisteten am Roßkopf 19 Nacht- und elf Tagdienste. Neu im Team der Pistenrettung konnten Kurt Rainer und Gerhard Eller begrüßt werden.

Besonders stolz ist die Sektion auf ihre langjährigen Helfer, welche im Rahmen der Vollversammlung geehrt wurden. Die Sektion dankte Christian Haller für 20 Jahre, Patrick Graf und Kurt Rainer für 15 Jahre sowie Philipp Braunhofer, Marco Celeste, Michael Fassnauer, Michaela Mayr, Luis Oberhofer, Andrea Soverini und Karin Sparber für zehn Jahre Zugehörigkeit zum Verein. In Anwesenheit von Vizepräsidentin Barbara Siri und des Bezirksleiters Peter Micheler wurden auch die Neuwahlen des Sektionsausschusses abgehalten. Eine Mischung aus „erfahrenen Hasen“ und „jungen Hupfern“ ist der neue Sektionsausschuss rund um Sektionleiter Christian Seiwald und dessen Stellvertreterin Karin Sparber. Auch Alexandra Ralser, Siegrid Zössmayr, Patrick Silgener und Frederik Eisendle sitzen im Führungsgremium. Steffi Hofer

Rainer Sturm / pixelio.de

Natürlich wurde auch auf die geselligen Stunden zurückgeblickt. Beim Eisstockschießen gegen die Teams des Krankenhauses Sterzing, bei einem mehr als erfolgreichen Volleyballturnier, beim Rodeln, bei verschiedenen mehr oder weniger anspruchsvollen Bergtouren und beim Gokart-Fahren wurde nicht nur viel gelacht, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl der Sektion gestärkt. Auch im Jahr 2014 wird ein vielfältiges Programm für viel Vergnügen sorgen.

Glückliche Gewinner!

Wir packen unsre Koffer …

„Gut Stock“ …

… und nehmen alles mit, was nicht niet- und nagelfest ist. Kästen wurden ausgeräumt, Geschirr verpackt, Schränke abgebaut und mit vielen helfenden Händen in unser neues Containerheim gebracht.

… hieß es im Februar wieder für das WK Sterzing und die Teams des Krankenhauses Sterzing. Beim alljährlichen Turnier wurde auch dieses Jahr wieder bewiesen, dass das Eisstockschießen ein allseits beliebter Sport ist.

Den ersten Nachtdienst in unserem „neuen“ Sektionssitz haben wir Ende März verbracht. Natürlich hoffen wir, dass der Ausbau der neuen Stelle des WK Sterzing schnell voranschreitet, aber wir sind uns sicher, dass wir es uns nach kurzer Eingewöhnungszeit in unserem grauen Containerheim gemütlich machen werden.

Die sieben Teams kämpften bei schlechten Witterungsverhältnissen um den Sieg. Bei einem Teller Gulaschsuppe wurden natürlich die besten Taktiken besprochen.

Steffi Hofer

.

Schlussendlich konnte sich das Team „Fixangestellte des WK“ durchsetzen, aber natürlich zählt der olympische Gedanke: „Dabei sein ist alles!“ Steffi Hofer

19


FERMI TUTTI

Das WeiĂ&#x;e Kreuz in Rom! La Croce Bianca a Roma! We are online: www.weisseskreuz.bz.it www.crocebianca.bz.it http://sektionen.wk-cb.bz.it http://jugend.wk-cb.bz.it www.erste-hilfe-plattform.info Like us on Facebook


WK LIVE 04/2014 Eisack-, Pustertal