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LIVE

Nr. 3 Mai 2013

Unser Mitarbeitermagazin • Il nostro giornale interno

Tariffa Assoc. senza fini di lucro Poste Italiane spa spedizione in A.P. D. L. 353/2003 (conv. In L. 27/02/2004 no 46) art. 1 comma 2 D. C.B. Bolzano, Taxe percue

SEG und Sanitätsdienst Starten Die in Bruneck und Schlanders stationierten SEG-Einheiten wurden im Rahmen einer Pressekonferenz und einer feierlichen Fahrzeug- und Gerätesegnung am 20. März zusammen mit den neuen Gerätschaften für die Sanitätsdienste (Sanitätscontainer und Gerätewagen) der Öffentlichkeit vorgestellt. Zudem wurde eine SEG-Einheit, bestehend aus je einem Gerätewagen „Technik“ und „Sanität“, sowie der Sanitätscontainer auf der Fachmesse Civil Protect 2013 den Besuchern vorgestellt. Mit diesem Beitrag soll nunmehr der operative Stellenwert dieser beiden neuen Leistungsbereiche beschrieben und allen Mitarbeitenden des Weißen Kreuzes vorgestellt werden. In der LIVEAusgabe vom Februar 2010 wurde das Projekt unter dem Titel „Einsatzleitung und Sanitätsdienst sollen aktiviert werden“ vorgestellt, nun können interessierte Leser diesen Bericht mit dem tatsächlichen Ergebnis – welches in einigen Teilen noch nicht zur Gänze umgesetzt ist – vergleichen.

Auftragsbeschreibung Bereich SEG-MANV Auf der Grundlage des Landesbeschlus-

WK-Jugendliche bei der beeindruckenden Schauübung am Sonntag bei der Civil Protect 2013

ses Nr. 2666 vom 24. 07. 2006 (Sanitätsdienstliche Organisation bei Großschadensereignissen und Katastrophen – MANV/Massenanfall von Verletzten) werden die in diesem Zusammenhang vom Landesrettungsverein Weißes Kreuz zur Verfügung gestellten Ressourcen entwickelt, koordiniert und verwaltet. Bei den genannten Ressourcen handelt es sich um den Betrieb der beiden WKSEG-Gruppen in Schlanders und Brun-

eck, den Aufbau einer Einsatzleitung sowie die Festlegung von Abläufen zur kurzfristigen Organisation zusätzlicher Einsatzmittel (Hintergrunddienste). Auf der Ebene der Entwicklung-Koordinierung dominiert die optimale Einbindung der auf Landesebene vorhandenen logistischen Hilfsmittel (MANV-Sets und Tragendepots der Freiw. Feuerwehren) in die Abläufe SEG-MANV und die Abstimmung der Verfahren und Abläufe mit dem Landesnotfalldienst >>>

DIE THEMEN: SEG UND SANITÄTSDIENST STARTEN + ZS: GRUNDAUSBILDUNG + civil protect & WINTERMEISTERSCHAFTEN 2013 + 15 JAHRE WKJ + NEWS VOM HNR + SAM.I. + AMBULANZ FÜR MAZEDONIEN UVM.


Thema Il tema

Budgetvorgaben nach Effizienz- und Effektivitätskriterien gewährleistet. Für diese Dienstleistung wird eine eigene Internetseite eingerichtet, welche in Verbindung mit einem Bearbeitungstool des WK-Office steht. Über dieses Instrument wird der gesamte Arbeitsprozess von der Anfrage- bis zum Abschluss und der Fakturierung verwaltet. Der Bereich Sanitätsdienst hat dafür die Prozessverantwortung.

>>> und den in diesem Bereich tätigen Hilfsorganisationen (Rotes Kreuz, Bergrettung und Feuerwehren) sowie den WK-internen Leistungsbereichen wie Zivilschutz und Notfallseelsorge. Auf der Verwaltungsebene wird im Wesentlichen die Planung und Überwachung der Jahresziele und die Kontrolle zur Einhaltung der jährlichen Budgetvorgaben nach Effizienz- und Effektivitätskriterien gewährleistet. Zusammenfassend ergibt sich die primäre Aufgabenstellung, die Einsatzfähigkeit des WK beim MANV und/oder außerordentlichen sanitätsdienstlichen Ereignissen bestmöglich zu gewährleisten.

Auftragsbeschreibung des Bereichs Sanitätsdienst Ziel dieses Bereichs ist eine landesweite Ressourcenoptimierung und standardisierte Vorgehensweise bei Sanitätsdiensten für Groß- und Kleinveranstaltungen. Auf dieser Grundlage werden die vom Landesrettungsverein zur Verfügung gestellten Ressourcen koordiniert und verwaltet. Bei diesen Ressourcen handelt es sich um den Betrieb der beiden Gerätewagen-Sanitätsdienst (stationiert in Bozen und der Sektion Alta Badia) und dem in Bozen stationierten Sani2

tätscontainer. Zukünftig soll auch eine „Arztvermittlung“ für Sanitäts- und Bereitschaftsdienste entwickelt werden. Auf der Ebene der Koordinierung geht es um die Absprache mit Landesnotfall-

dienst und Behörden bei Großveranstaltungen und die Information und Einbindung der WK-Sektionen bei größeren Ereignissen, bei denen mehreren Sektionen zusammenarbeiten. Bei rechtlichen Fragen steht der Bereich Sanitätsdienst den Sektionen als Ansprechpartner zur Verfügung. Gefördert werden soll auch die Kooperationen mit landesweit tätigen Verbänden und Organisationen, für die das Weiße Kreuz auch beratend tätig sein will. Auf der Verwaltungsebene wird im Wesentlichen die Planung und Überwachung der Jahresziele und die Kontrolle zur Einhaltung der jährlichen

Zusammenfassend ergibt sich die primäre Aufgabenstellung, die Dienstleistung Bereitschaftsdienste und Sanitätsdienste bei Großveranstaltungen auf der Angebots- und Durchführungsebene zu vereinheitlichen und zu den bestmöglichen Qualitätsbedingungen anzubieten. >>> Fortsetzung auf S. 9

Sono pronti i nostri nuovi servizi, le squadre di pronto intervento (SPI) ed il servizio di soccorso sanitario. Le due strutture nuove sono state presentate nell’ambito di una conferenza stampa con benedizione dei nuovi mezzi il 20 Aprile all’opinione pubblica. I visitatori della Civil Protect inoltre hanno potuto vedere per bene sia una squadra di pronto intervento con i loro veicoli polisoccorso sanitario e SPI che un container sanitario. Nuovamente per la prenotazione del servizio di soccorso sanitario è a disposizione il sito http://www.crocebianca.bz.it/it/ serviziosanitariopreventivo/.


Zivilschutz Protezione Civile

Zivilschutz

Editorial

Grundausbildung

Sehr geehrte MitarbeiterInnen,

Das Weiße Kreuz legt großen Wert auf die Ausbildung der Rettungskräfte. Gut ausgebildete Einsatzkräfte stellen auch im Zivilschutz die Grundlage für die Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen.

Die Sektion Zivilschutz konnte aufgrund der erfolgreichen Freiwilligenkampagne des WK zahlreiche Neuzugänge verbuchen. Grund genug, die Ausbildungsgrundlagen für Neueintritte zu überdenken und neue Standards zu setzen.

planung, Camp-Management, sowie Einsatzdokumentation vermittelt, aber auch nützliche Tipps, Kommunikations- und Verhaltensregeln im Einsatz. In der Ausbildung spielen auch die Freiwilligen der jeweiligen Gruppen vor Ort eine große Rolle als Multiplikatoren.

Die in den letzten Jahren gesammelten Einsatzerfahrungen wurden in drei Handbüchern zu den Themen Zivilschutz, Logistik und Einsatz zusammengefasst.

Da auch das Thema Arbeitssicherheit zukünftig mehr an Bedeutung gewinnt, ist man bemüht das Ausbildungsprogramm gezielt auf Fachbereiche zu erweitern. Markus Leimegger

Neben der vom Weißen Kreuz vorgesehenen Sanitätsausbildung erleben die Freiwilligen in einer achtstündige Grundausbildung die Grundlagen des Weißen Kreuzes, die Zivilschutzmechanismen in Europa, sowie die verschiedenen Alarmierungsschemas. Dabei wird ihnen ein Einblick in die Einsatz-

„Die Welt lebt von Menschen, die mehr tun als ihre Pflicht“. Dieses Zitat des Schauspielers Ewald Balsers könnte ebenso für die tägliche Arbeit im Weißen Kreuz stehen. Ohne Begeisterung wäre das, was wir alle tun, nicht machbar. Allein wenn ich sehe, welche positive Stimmung das Projekt „Freiwilligenmanagement“ erzeugen kann, über alle Sektionen hinweg, dann stimmt mich das froh und ich weiß, wir sind auf dem richtigen Weg. Auch unsere Mitarbeiterzeitung wird ständig zusammen mit euch weiterentwickelt. Bereits jetzt wurde klar, dass wir den Umfang erweitern müssen, um noch mehr Beiträge der Sektionen unterbringen zu können. Wir tun das ab der kommenden Ausgabe gerne. Ich wünsche allen eine spannende Lektüre dieser April-Ausgabe.

Cari collaboratori, gentili collaboratrici, „Il mondo vive di persone, che fanno più del loro dovere”. Queste parole dell’attore Ewald Balser descrivono ciò, che tutti all’interno della Croce Bianca fanno quotidianamente. Senza entusiasmo non siamo in grado di raggiungere ciò che stiamo facendo. Se vedo, che atmosfera positiva riesce a creare il progetto “gestione dei volontari” di là dei confini delle singole sezioni, allora sono contento e so, che ci troviamo sulla giusta via. Anche questa rivista interna vive uno sviluppo continuo con il vostro aiuto. Già adesso abbiamo scoperto, che dobbiamo aumentare il volume, per poter dare spazio a tutti gli articoli delle sezioni. Con la prossima edizione questo sarà fatto. Auguro a tutti una lettura avvincente della presente edizione di aprile.

direktor des weissen kreuzes direttore Croce Bianca


Direkt Filo diretto

Civil protect

Weißes Kreuz hat gute Figur gemacht Als weitaus größter Rettungsverein im Land hat das Weiße Kreuz natürlich an der großen Zivilschutzmesse Civil Protect vom 22. bis 24. März in der Messe Bozen teilgenommen.

Somit hat auch das Weiße Kreuz einen sehr wertvollen Beitrag dafür geleistet, dass diese vierte Auflage dieser Südtiroler Messe für Zivilschutz, Brandschutz und Rettung zu einem vollen Erfolg wurde: 113 Aussteller, zu 100 Prozent positive Kommentare seitens der Besucher, knapp 8500 zufriedene Besucher, weit über 1000 Interessierte beim Kongress und bei den Vorführungen sowie 90 Prozent Fachbesucher. Das Weiße Kreuz hat den Besuchern schwerpunktmäßig Einblicke in den SEG- und Sanitätsdienst ermöglicht. Neben dem Sanitätscontainer, über den viel gefachsimpelt wurde, waren ein SEG-Lkw und ein SEG-Mercedes-Sprinter zu sehen.

die Werbetrommel gerührt und sogar einige am Freiwilligendienst Interessierte an Land gezogen.

tierten das Projekt Mini Anne.

Die Abteilung Ausbildung hatte im und vor dem Rettungswagen der Sektion Ultental eine SIM-Anlage aufgebaut. Die Sektion Zivilschutz unter ihrem Chef Hugo Terzer, die eine kleine Feldküche und ein Zelt ausstellte, sorgte mit Speck, Käse, Kaminwurzen und Getränken – einer typischen Südtiroler Marende - für das leibliche Wohl der Standbesucher. Zudem gibt es hier rückblickend einige Eckpunkte zum Kongress Modul 4, den

Die Simulationsanlage im Ultner RTW zog viele Interessierte an.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Vorstellung der 13 einzelnen Bereiche des Weißen Kreuzes, in denen Herr und Frau Südtiroler als Freiwillige tätig sein können. Die Personalabteilung hat kräftig 4

Jugendliche der Weiß-Kreuz-Jugend präsen-

das Weiße Kreuz federführend in Zusammenarbeit mit dem Landesnotfalldienst und dem Roten Kreuz organisiert hat. Der Trauma-Day 1 vormittags war ein riesiger Erfolg. Inhaltsmäßig wurden

folgende Themen von Fachärzten präsentiert: • Trauma-Versorgung Erwachsener: Gibt es News? • Polytrauma-Versorgung an der Schnittstelle Präklinik-Klinik. • Management “delle vie aeree in emergenza preclinica”. • Hypothermie Ablauf bei Erwachsener und Kind. • Risikomanagement in der Notfallmedizin. Nachmittags, zum Trauma-Day 2, wurden folgende Themen an den Mann und die Frau gebracht: • Polytrauma im MANV. • Trauma-Group Südtirol. • Trauma Versorgung Kinder: Gibt es News? • Schockbekämpfung in der Präklinik bei Erwachsenen und Kindern. • Präklinische Versorgung spinale Traumas. • Präklinische Versorgung des SHTTraumas. Am Vormittag wurde der Kongress von 130 Kongress-Teilnehmern besucht und am Nachmittag waren beim TraumaDay 2 126 Besucher zugegen, was im Vergleich zu anderen Jahren eine beträchtliche Anzahl ist. Ein regelrechtes Publikumsmagnet waren die Mini-Anne-Vorführungen von 80 Jugendlichen, mit ihren jeweiligen


Jugend Giovani

15 Jahre wkj es wird gefeiert

Im weit entfernten Jahr 1998 wurde die WK-Jugend offiziell gegründet. Heute, 15 Jahre später, zählt sie über 1000 Mitglieder und ist landesweit in 30 Sektionen tätig.

Direktor Bonamico bei der Pressekonferenz

Betreuern, der Jugendgruppen. Nicht wenige Rettungsdienstkollegen aus der Umgebung Südtirols waren erstaunt und kündigten sogar an, diese erfolgreiche Aktion – um Multiplikatoren für die Herz-Lungen-Wiederbelebung auszubilden – nachzuahmen. Ein besonderer Dank gilt den beteiligten Jugendgruppen und Betreuern, die engagiert mitgemacht haben. Vorgestellt wurden auch die neuen Applikationen über Erste-Hilfe-Maßnahmen für Handys. Zurückblickend kann man sagen, dass die Civil Protect 2013 für das Weiße Kreuz ein voller Erfolg war. Allen Beteiligten und Mitwirkenden sei hiermit ein herzliches Dankeschön gesagt – verbunden mit der Bitte, an der nächsten Zivilschutzmesse in zwei Jahren wieder mit demselben Einsatz mitzumachen. Marco Comploi und Florian Mair

Viele Bereiche im Weißen Kreuz wurden auf der Civil Protect 2013 präsentiert.

Die Entwicklung der Jugendgruppen innerhalb des Weißen Kreuzes ist beeindruckend. Mit ihren 15 Jahren gehört die WK-Jugend im Vergleich zu anderen Jugendvereinen im Land zu den jüngsten. Trotzdem steht sie den anderen Organisationen in keiner Weise nach. Ganz im Gegenteil. Die beeindruckende Mitgliederzahl, die Struktur mit Gremien auf Landes- und Bezirksebene, ihre verschiedenen Events und Veranstaltungen und die Erfolge bei internationalen Wettbewerben sind nur einige Eckpfeiler, die die WKJ beschreiben. Zahlreiche Personen haben durch ihren persönlichen Einsatz diese Erfolgsgeschichte ermöglicht. Mit ihnen und allen die heute in der WKJ tätig sind, wollen wir am 15. Juni 2013 15 Jahre WKJ feiern. Der Landesjugendausschuss ist gerade dabei diese Veranstaltung zu organisieren, der Termin kann jedoch jetzt schon im Kalender vorgemerkt werden. Sobald Austragungsort und Programm feststehen, werden wir auf Facebook darüber berichten. Peter Grund

Danke Silvia

Der Landesjugendausschuss (LJA) bedankt sich bei Silvia Rainer für ihren Einsatz als Vize-Landesjugendleiterin. Silvia hat ihr Amt Anfang März aus persönlichen Gründen niedergelegt. Am 10. Februar 2012 wurde Silvia bei der Vollversammlung der WK-Jugend als stellvertretende Landesjugendleiterin in den LJA gewählt. Voller Energie und Tatendrang trat sie ihre Amtsperiode an. Sie bereicherte den LJA durch ihre zahlreichen Ideen und Visionen. Zudem sorgte sie bei den Sitzungen für Schwung und gute Stimmung. Den Leitsatz des LJA „Zurück zur Basis“ unterstütze Silvia sehr und machte sich nicht nur für Jugendleiter und Betreuer stark, sondern setze sich vor allem für die Belange der Jugendlichen ein. Der LJA, allen voran Landesjugendleiter Kurt Nagler, bedauern den Rücktritt von Silvia, kann ihre Entscheidung jedoch verstehen. „Wir bedanken uns bei Silvia für ihren Einsatz als Vize-Landesjugendleiterin und wünschen ihr alles Gute für ihre Zukunft“. 5


Sport und Freizeit Sport e tempo libero

Wintermeisterschaft 2013 205 WK-Sportler nahmen teil

Am 23. Februar fanden sich 205 Wintersportler aus 19 WK Sektionen am Klausberg in Steinhaus/Ahrntal ein, um an den alljährliche WK-Wintermeisterschaft teil zu nehmen.

Ergebnisse Gaudirodeln 1. 2. 3.

Trotz etwas durchwachsenem Wetter und recht kühlen Temperaturen stürmten Skifahrer und Gaudirodler am frühen Morgen die Pisten. Das Skirennen fand auf der K2-Piste statt, wo im Ziel-

gelände zahlreiche Fans mit den Abfahrern mitfieberten. Um 11 Uhr begann dann das Gaudirodeln, bei dem jeweils ein 2er-Team auf einem Schlitten die Abfahrt mit zwei Hindernissen bewältigen musste. Das erste Hindernis war das Biathlon-Schießen und das zweite ein Geschicklichkeitsspiel. Am Nachmittag fand die Preisverteilung der schnellsten und langsamsten Skifahrer und Rodler, sowie die Ehrung der Tagesschnellsten und der besten Mannschaften statt. Nach der Preisverteilung

Frenner Alois & Untergasser Joachim Bruneck Huber Stefan & Zöggeler Christoph Mühlbach Frenner Franz & Lazzari Marco Bruneck

wurden die Preise des Glückstopfs an die Teilnehmer der Rennen verlost. Zahlreiche Sachpreise wie HELI-Rundflug, Skier, Gutscheine für Tagesfahrten, Skitage und Abendessen, Werkzeugkoffer und viele andere tolle Preise wurden an die Teilnehmer der Rennen verlost. Anschließend wurde im Apresski-Pub Skihaus gemütlich gefeiert und am späten Abend klang ein toller Skitag im Ahrntal aus. Die Mannschaftswertung der Wettbewerbe führte die Sektion Sarntal mit 117 Punkten an, gefolgt vom WK Ahrntal mit 64 Punkten und WK Prad mit 56 Punkten. Die nächste Wintermeisterschaft findet im Ultental statt. Peter Micheler

Ergebnisse Riesentorlauf Platz 1.

2.

3. 6

Seniorinnen

Juniorinnen Super Pioniere

Pioniere

Veteranen

Amateure

Senioren

Junioren

Unterweger

Complojer

Lingg

Dosser Josef

Hofer

Karbon

Nussbaumer Tasser

Heidi

Mara

Hugo

Meran &

Paul Alois

Roland

Roland

Manuel

Sarntal Unterweger

St. Vigil Maurberger

Ahrntal Widmann

Breitenberger Oswald

Ahrntal Burkia

Seis Thaler

Sarntal Karbon

Ahrntal Wieser

Evi

Patrizia

Franz

Ultental

Roland

Chistian

Hannes

Alexander

Sarntal Mayer

Ahrntal Eberhöfer

Ahrntal Karbon

Staffler

Ahrntal Gander

Sarntal Kofler

Seis Maurer

Ritten Kuen

Elisabeth

Marion

Josef

Laurenzius

Klaus

Joachim

Michael

Christian

Seis

Mals

Seis

Überetsch

Prad

Passeier

Meran

Passeier


Hausnotruf Telesoccorso

Neues Produkt

und neue Preise im Haus- und Mobil-Notruf Hausnotruf-Geräte mit SIM-Karte – neue Armbanduhr und Gebühren Seit Jahren bietet das Weiße Kreuz den Hausnotrufdienst (HNR) sehr erfolgreich an. Bislang waren die Hausnotrufgeräte nicht nur räumlich gebunden, sondern es war auch ein aktiver Festnetzanschluss notwendig. Da ein solcher aber mit hohen Gebühren verbunden ist, bestand eine stärkere Nachfrage nach Alternativen. Das Weiße Kreuz kann seit kurzem die neuen HausnotrufGeräte mit SIM-Karte anbieten. Diese sind zwar immer noch räumlich gebunden, nicht aber von einer Telefonlinie abhängig, sondern lediglich von einer aktiven GSM-Netzabdeckung. Um der räumlichen Gebundenheit für mobile Personen, sowohl Rentner als auch Junge und Junggebliebene, entgegenwirken zu können, wurde der MobilNotruf (MNR) eingeführt. Dieser funktioniert sowohl über das GSM-Netz für die Alarmübermittlung, als auch über das GPS-Netz für die Positionsortung und vermittelt somit ein nahezu grenzenloses Sicherheitsgefühl, auch unterwegs. Dank dieser beiden Geräte kann die Nachfrage zum größten Teil gedeckt werden. Dank der großen Nachfrage konnten nun die Preise kundenfreundli-

Anschlussgebühr (entfällt für Mitglieder)

Monatsgebühr

cher gestaltet werden (siehe Tabelle). Eine weitere Produktneuheit ist die Armbanduhr, welche in Form einer modischen Uhr angeboten wird, und zugleich ein Funksender ist. Wir weisen nochmals darauf hin, dass WK-Mitglieder und die Freiwilligen die Anschlussgebühr, sei es des Haus- als auch des Mobil-Notrufs nicht bezahlen. Unabhängig vom gemieteten Gerät sind folgende Leistungen inklusive: • Bereitstellung, Instandhaltung und Wartung des gewünschten Gerätes, • Funksender, an Hals oder Arm (optional beim MNR) • Benachrichtigung der Kontaktpersonen im Notfall • Kontaktanruf, alle 3 Monate (HNR) Für die Kombination verschiedener Produktangebote werden individuelle Pauschalangebote erstellt. Diesbezügliche Informationen erhält man im Büro für Hausnotrufdienste unter 0471 444 327. Michael Bamhackl

HNR

HNR SIM

MNR

25 €

25 €

25 €

27 €

30 €

30 €

Funksender

inklusive

7€

Armbanduhr

3€

/

Zusätzlicher Sender

3€

7€

Armbanduhr mit Alarmfunktion

Adesso Il nostro Telesoccorso può essere installato anche senza telefonia fissa a casa, il nuovo apparecchio è provvisto di una SIM-card, che sostituisce il telefono fisso. Al posto dei due trasmettitori a polso o collo adesso adesso offriamo anche un bell‘orologio (vedi foto) con pulsante salvavita integrato. Anche il servizio di Telesoccorso satellitare ha nuove tariffe più attraenti.

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Direkt Filo diretto

SAM.I.

grenzüberschreitende Zusammenarbeit Das gemeinsame Netzwerk der Samariter-Verbände SAM.I. trägt Früchte und die Zusammenarbeit auf internationaler Ebene funktioniert immer besser.

Ambulanz für Mazedonien Das Weiße Kreuz ist nicht nur für die Südtiroler Bevölkerung und für die unzähligen Touristen immer dann zur Stelle, wenn Hilfe nötig ist.

Samets in Florenz mit Casini

Zur Zeit arbeiten wir an mehreren EUProjekten. Im Bereich der europäischen Weiterbildungsprogramme „LLP“ haben wir einen Grundtvig-Projektantrag eingereicht mit dem Titel „Exchange of knowledge and cooperation of volunteers - learning for european civil protection“. In diesem Zusammenhang ist „civil protection“ in einem sehr weiten Kontext zu betrachten. Hier mit eingeschlossen sind Bereiche wie Sanitätsdienst, MANV/SEG, Zivilschutz, Notfallseelsorge und Einsatznachsorge. Innerhalb Juni erfahren wir, ob wir den Zuschlag zusammen mit den Partnern Deutschland, Österreich, Polen, Slowakei, Malta und unseren Kollegen von ANPAS erhalten. SAMETS steht für „Social Affair Management in European Temporary Shelter“. Dieses Projekt wird derzeit intensiv bearbeitet und soll in den kommenden

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Wochen in Brüssel eingereicht werden. Mehr dazu gibt’s dann in einer der kommenden Ausgaben. Die Entscheidung für dieses Projekt fällt im September in Brüssel. Die nächsten Meilensteine auf internationaler Ebene sind das Samariter-Forum in Berlin im kommenden August sowie der Samaritan Contest im kommenden Jahr in Italien. Netzwerkarbeit ist eine spannende und notwendige Angelegenheit und der gegenseitige Austausch hilft auch dabei, den Horizont zu erweitern und gerade in Zeiten der sich verschärfenden Wirtschaftssituation tut es gut, wenn man auf ein Netz von Partnern zurückgreifen kann. Ivo Bonamico

Präsident Georg Rammlmair und seine große Weiß-Kreuz-Familie haben immer wieder auch ein offenes Ohr für die Belange anderer Länder. So geschah es auch jüngst am Weiß-Kreuz-Sitz in Bozen, als Präsident Rammlmair der solidarischen Vereinigung DMV, die deren Präsident Mauro Celegato vertreten hat, kostenlos einen ausgemusterten Krankentransportwagen  übergeben hat. Der Vorstand des Landesrettungsvereins hatte einstimmig beschlossen, einen VW T5 samt Liege und Tragstuhl Mazedonien zur Verfügung zu stellen. Mauro Celegato dankte dem Weißen Kreuz – bei der Übergabe vertreten durch Rammlmair, Direktor Ivo Bonamico und Bereichsleiter Norbert Redolfi – für das Fahrzeug. Dieser Krankenwagen ist das bereits zweite ausgemusterte Einsatzfahrzeug des Vereins, das in Mazedonien wertvolle Dienste leisten wird.


Direkt Filo diretto

++ News vom LL-Personal ++ Dr. Angelika Ladurner

Fortsetzung des Titelthemas auf S. 2 Nächste Schritte und Ausblick Bis April 2014 sollen die Schulungsmaßnahmen der beiden SEG-Einheiten abgeschlossen sein, so dass beide Einheiten ab Mai offiziell in die Alarmpläne der LNZ 118 integriert sind. Die Schulung für die Einsatzleiter (ORG) wird im Spätsommer beginnen, zwei Einsatzleiterstandorte sollen noch dieses Jahr und die restlichen drei Mitte 2014 in Betrieb genommen werden. Für 2014 ist auch die Realisierung eines landesweiten und organisationsübergreifenden Übungskonzeptes geplant, zu diesem Zweck wird auch die Arbeitsgruppe MANV, bestehend aus allen Partnerorganisationen, wieder aktiviert. Für den Bereich Sanitätsdienst steht die neue Webseite zur Anmeldung von Bereitschaftsdiensten (www.weisseskreuz. bz.it/de/sanitaetsdienst) zur Verfügung sowie das damit gekoppelte Verwaltungsprogramm für die Führungskräfte in den Sektionen. Die Sektion Bozen ist zudem dabei, eine neue „Sanitätsdienstgruppe“ zu gründen, der die Betriebsbereitschaft von Sanitätscontainer und Gerätewagen übertragen werden kann.

Dank An dieser Stelle soll allen Freiwilligen, die sich in den letzten Jahren in den vier Arbeitsgruppen zur Entwicklung dieser Bereiche engagiert haben, herzlichst gedankt werden. Ein besonderer Dank geht an die Freiwilligen der SEG-Einheiten Schlanders und Bruneck, die sich für die Entwicklung und Ausstattung der Prototypen sehr engagiert und enorm viel Zeit aufgewendet haben.

Angelika Ladurner war seit August 2007 beim Weißen Kreuz tätig. Nun hat sie eine neue Herausforderung in der Privatwirtschaft angenommen. Angelika hat durch ihren kompetente und sympathische Art immer zu einer guten Zusammenarbeit beigetragen. Sie hat beim WK sehr viele neue Ideen und Anregungen eingebracht und damit im Verein positive Spuren hinterlassen. Wir wünschen Frau Ladurner alles Gute und viel Erfolg in der neuen Tätigkeit.

Gaby Morandell Gaby Morandell ist nach ihrer Mutterschaftszeit ab März wieder auf ihren bisherigen Arbeitsplatz zurückgekehrt. Sie wird in Teilzeit arbeiten und ihrer Leidenschaft als Ausbilderin treu bleiben. Liebe Gaby, wir freuen uns, dass du wieder zurück bist und heißen dich herzlich willkommen.

Karin Köllemann Karin Köllemann hat ebenfalls nach ihrer Mutterschaftszeit ab April wieder die Arbeit aufgenommen. Sie hat sich einer neuen Herausforderung gestellt und arbeitet in der Einsatzzentrale. Liebe Karin, herzlich willkommen alles Gute und viel Freude mit der neuen Tätigkeit. Andreas Pattis

Impressum - Colofone Redaktion - Redazione: Dr. Prisca Prugger Weißes Kreuz - Croce Bianca onlus via Lorenz-Böhler-Str. 3 I 39100 Bozen – Bolzano Tel. +39 0471 444 393, Fax 444 374 presse@wk-cb.bz.it - stampa@wk-cb.bz.it Herausgeber und Eigentümer Editore e proprietario: Landesrettungsverein Weißes Kreuz, Bozen Associazione provinciale di soccorso Croce Bianca, Bolzano Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes Direttore responsabile Dr. Ivo Bonamico „Weißes Kreuz LIVE“, Heft 3/2013, Mitarbeitermagazin, erscheint im Mai 2013, fld. Nr. 59 (Aut. Pres. Trib. BZ Nr. 30/96 R. St.; 17.12.96). Erscheint acht Mal jährlich, im 15. Jahrgang “Croce Bianca LIVE“, 3a edizione 2013 del giornale interno della CB, maggio 2013, edizione n. 59 (aut. pres. trib. BZ n. 30/96 R. St.; 17.12.96). Pubblicazione a scadenza quadrimestrale Auflage - Tiratura: 4.000 Versand über Post-Abonnement. Nachdruck und Verbreitung, auch auszugsweise, nur mit Einwilligung des Herausgebers. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die persönliche Meinung des Autors wieder. Spedizione postale. Riproduzione, anche parziale, solo previa autorizzazione dell’editore. Gli articoli firmati rispecchiano l’opinione personale dell’autore. Redaktionelle MitarbeiterInnen - Autori Erster Teil: M. Bamhackl. I. Bonamico, M. Comploi, P. Grund, M. Leimegger, R. Mahlknecht, A. Pattis; aus dem Bezirk Bozen u. Umgebung: Florian Mair; aus dem Bezirk Burggrafenamt - ­ Vinschgau: Magda Tanzer, Arianna Polverino; aus dem Bezirk Eisackund Pustertal: Daniel Unterthiner Layout, Satz - Impaginazione: Nadia Huber, Percha www.nadia-huber.com Druck - Stampa: Athesiadruck GmbH, Bozen Gedruckt auf FSC-zertifiziertem Papier 80 gr. stampa su carta certificata FSC

Reinhard Mahlknecht

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Etschtal

... aus dem Bezirk Bozen und Umgebung Comprensorio Bolzano e dintorni

Weihnachtsfeier

Etschtoler Fixe fohrn noch Villnöss

Vergangenes Jahr fand die Weihnachtsfeier der Etschtaler Weiß-Kreuzler in Mölten, im Gasthof „Zum Löwen“ statt.

Neben den freiwilligen Helfern, den Vertretern der WK-Jugend, den Angestellten und deren Partner sind auch der Bürgermeister der Gemeinden Terlan, Klaus Runer, der BM von Andrian, Roland Danay, und die BMin der Gemeinde Mölten, Angelika Wiedmer, der Einladung gefolgt. Angelika Wiedmer ergriff stellvertretend für die vier Gemeinden des Einzugsgebietes das Wort. Sie dankte allen Anwesenden für den freiwilligen Beitrag für die Allgemeinheit und hob die gute Zusammenarbeit mit der Sektion Etschtal hervor. In ihrer Ansprache unterstrich sie den Wert der ehrenamtlichen Arbeit. Sektionsleiter Florian Morandell machte einen kurzen Rückblick auf die Höhepunkte des abgelaufenen Jahres, dankte allen für die gute Zusammenarbeit und nahm die Gelegenheit wahr, den Ausschussmitgliedern für ihre Mitarbeit im

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Ausschuss zu danken. Lobende Worte fand Florian Morandell für die Betreuer der Jugendgruppe. Auch Patrick Lageder ergriff in seiner Funktion als Dienstleiter das Wort und dankte dem Angestelltenteam, aber auch allen Freiwilligen und Zivildienern für die gute Zusammenarbeit. Im Rahmen der Weihnachtsfeier wurden Josef Gasser für seine 25-jährige Dienstzeit, Alexander Puska für seine 20-jährige Dienstzeit, Stephan Lintner, Patrick Lageder und Martin Höller für ihre 15-jährige Dienstzeit und Florian Domanegg, Hannes Kleon, Martina Tammerle, Rosmarie Werth und Helmuth Mitterer für ihre 10-jährige Dienstzeit feierlich mit einer Urkunde und dem entsprechenden Ehrenzeichen geehrt. Die Weihnachtsfeier klang bei einem gemütlichen Beisammensein aus. Roland Pichler

Es worn amol vor longer Zeit sieben hoach motivierte Leit zun Wondern bereit. Fost obr war des gfolln ins Wosser weil es Wettr homs gmeldet olleweil nosser. In Schnea hom sie ungsog bis gonz weit or Schnea in 1. September? Bledsinn, isch decht wohr! Dor Sepp hot schun gwellt in Schlittn mitnemmen hot gmoant ohne in sem wermr nimr hoamkemmen. Obr des Risikio homr auf ins gnummen und sein olle schnell ins Chrissy-Taxi gsprungen! Die erste Tankstell ongepeilt fir Brioche und Kaffee isch olm Zeit! Ausn Radio sein dor Dj Ötzi und die Spotzn erklungen und mir hom olle zom lautstork mitgsungen! So isch die Fohrt recht schnell vergongen und leider dor Nebel olleweil mehr orkongen. Obr sell hot ins schun gor nix ausgmocht Deswegn homr decht ordntlich glocht. Donn endlich isches aui gongen afn Berg zu den mir sieme gwirkt hobm wia winzige Zwerg. Mit Regenschutz, Rucksock und Steckn dazua und a in Sepp mitn hinigen Schua! Die Sohl hot nimr gwellt obm hebm ob de den Tog no werd iberlebm? Net dron denkn und schnell weitergian erst zun Weißn trinkn bleibmr wiedr stian! Und donn endlich noch viele Schritt


Etschtal

segmr vor ins in Nebl die long ersehnte Hitt! In de mor iatz olle innirennen und die von Regn feichtn Sochn aufhengen. Noch Knedl und Supp kemmrs kaum no drworten und ziachn glei von Rucksock ausr die Korten. Und schun geats los, olle durchanond homr gonz schian a Gschroa banond! Jedr will gwinnen, schmeißt die Korten ibrn Tisch und dor Max juchzt „nimr long bis du dron bisch!“ Ingalling homr von Spieln und Feilschn genua noch Kuchn und vorn Gian kimp no a Schnapsl dazua. Guat gstärkt kemmr iatz in Obstieg wogen feim hommrs kob, sell muas man schun sogen! An Esel homr a no getroffn ban owärts gian Melli und Maga zui: na sein de drei schian! Zusommen ergeben sie a so harmonisches Bild dass glei Fotos gmocht werdn und sell wia wild! Donn seimr endlich ban Auto untn super, olle wiedr hoamgfundn! Von Sepp die Sohl hot a iberleb hot glott de Monstertour heint keb! Iatz tuats im Mogen obr schun wiedr rumoren so werd dor Stomser zun Pizzaessen auserkoren. Wenn dor Max net no ewig die Reh miaset fotografieren kannt man wegn an Termin ontelefonieren! Sell homr nor a no schnell gmocht und so werd des Villnösstol hinter ins gebrocht! Noch Pizza mit ordentlich Mayo und Knoblauch homor nen wiedr richtig voll in Bauch. Denken nomol noch wia fein es heint wor so ebes kannt man mochn olle Johr! Des wor heint echt a wunderschianer Tog trotz miesem Wetter, gor koane Frog! Weil die Sunn hom die Menschen mitgebrocht mit de mir heint in Tog hom verbrocht!

Jugend

in der Landesnotrufzentrale Am Samstag, 12. Jänner, haben wir die Landesnotrufzentrale in Bozen besichtigt.

Zwölf Jugendliche der „besten“ Jugendgruppe, drei Jugendbetreuer und der Dienstleiter der Sektion Etschtal, Patrick Lageder, fuhren am Samstagnachmittag gemeinsam nach Bozen. Beim Zivilschutzgebäude in der Drusus-Allee wurden wir bereits von Mitarbeiter Otto Flunger empfangen, der uns in ihren Aufenthaltsraum führte. Dort erläuterte er uns kurz die Aufteilung der verschiedenen Zentralen. Zudem erklärte er uns, dass im selben Gebäude die Zentrale der Berufsfeuerwehr, die Landesnotrufzentrale und die Verkehrsmeldezentrale ihren Sitz haben. Gemeinsam sind wir dann in die Landesnotrufzentrale gegangen. Dort hat uns Otto die Aufteilung der verschiedenen Arbeitsplätze erklärt. Er hat uns gezeigt, dass das Büro in zwei getrennte Räume aufgeteilt ist. Im vorderen Raum arbeiten die Telefonisten, auch Calltaker genannt. Diese nehmen alle Anrufe der Notrufnummern 115 und 118 entgegen. Sie befragen die anrufenden Personen zum Geschehen und tragen alle erforderlichen Daten in ihr Programm ein. Anschließend wird der Einsatz an die Disponenten, auch Dispatcher genannt,

weitergegeben, die ihren Arbeitsplatz im hinteren Raum haben. Diese alarmieren anschließend per Funk die erforderlichen Rettungsmittel. Es wurde uns erklärt, dass die Dispatcher sämtliche Rettungstransportwagen des Weißen und des Roten Kreuzes, alle Freiwilligen Feuerwehren, die verschiedenen Bergrettungen, die Pistenrettungen sowie die Rettungshubschrauber usw. je nach Notwendigkeit koordinieren müssen. Otto war an diesem Samstag als Disponent eingeteilt. Er hat uns am Beispiel eines Probealarms des Rettungstransportwagens der Sektion Etschtal den Ablauf vom eingehenden Notruf bis zur Disposition des Rettungsmittels demonstriert. Gespannt lauschten wir allen Funksprüchen zwischen Otto und dem Fahrer. Nach einer guten Stunde sind wir, voller lehrreicher und interessanter Eindrücke, wieder nach Terlan zurückgefahren. Wir möchten uns alle bei Otto und den Mitarbeitern der Landesnotrufzentrale für die spannende Besichtigung bedanken.

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Etschtal

ganz GROSS ... unsere Jugend

Bereits zum zweiten Mal organisierte die Weiß-Kreuz-Jugend Etschtal gemeinsam mit der Jugend der Freiwilligen Feuerwehr (FF) Terlan den 24-Stunden-Dienst.

Ziel dieser Veranstaltung war es, einen kleinen Einblick in das Arbeitsleben eines Sanitäters bzw. eines aktiven Feuerwehrmannes zu bekommen. Vordergründig waren jedoch das Erlernen von Teamfähigkeit, das Stärken der Kameradschaft und das Fördern von Zivilcourage. Die Jugend konnte an den simulierten Einsätzen erkennen, wie wichtig das gute Zusammenspiel beider Organisationen im Ernstfall ist.

Am 29. September 2012 um 14 Uhr trafen sich die Jugendlichen des WK in der Stelle der Sektion Etschtal. Gemeinsam mit der Feuerwehrjugend Terlan galt es, 24 Stunden lang die jugendgerecht inszenierten Einsätze zu meistern. Um alles so echt wie möglich erscheinen zu lassen, wurde in Bozen eine simulierte Landesnotrufzentrale eingerichtet. Diese „Einsatzzentrale“ nahm alle „Notrufe“ entgegen. Wie auch in der Realität, wurden dann die nötigen Rettungsmittel der Feuerwehr sowie des WK per Funk alarmiert und zur Notfallstelle geschickt. Insgesamt wurde die Jugend der Feuerwehr Terlan zu neun und die Jungsanitäter der Sektion Etschtal zu 25 Einsätzen gerufen. Einer der interessantesten Einsätze begann um 16.30 Uhr. Zwei Weiß-Kreuz12

Teams wurden zur Unterstützung bei einer Suchaktion angefordert. Die Feuerwehrjugend und die Rettungshundestaffel des Bezirksfeuerwehrverbandes Bozen waren bereits vor Ort, um die vermissten Personen zu suchen. Nach Einsatzende trafen sich alle Organisationen im Sitz des WK Etschtal. Bei dieser Gelegenheit wurde den Jugendlichen vom Leiter der Rettungshundestaffel, Helmut Figl, die Organisation der Rettungshundestaffel vorgestellt. Besonders beeindruckend war die Vorführung von Ausbildungsleiter Martin Pernter mit seinem ausgebildeten Suchhund. Anschließend stand den Jugendlichen die Zeit für Aus- und Weiterbildung zur Verfügung. Die Jugendlichen des Weißen Kreuzes wiesen die Feuerwehrjugend in die Herz-Lungen-Wiederbelebung ein. Um das eben Erlernte zu festigen, stand ausreichend Zeit für Übungen zur Verfügung. Danach lud die Feuerwehr zu einer Vorführung ein. Sie organisierten eine kontrollierte Fettexplosion sowie eine Feuerlöschübung. Um das Nützliche mit dem Gesellschaftlichen und Kameradschaftlichen zu verbinden, wurden alle zum gemeinsamen Grillen in die Stelle des Weißen Kreuzes e­ ingeladen.

Das Nachtquartier wurde in den jeweiligen Sitzen eingerichtet, jedoch war an Schlaf kaum zu denken. Sowohl die Teams des WK als auch jene der Feuerwehr wurden auch nachts zu unzähligen simulierten Einsätzen gerufen. Am nächsten Morgen sah man dann das Ergebnis der langen und einsatzreichen Nacht. Mit kleinen und müden Augen saßen Jugendliche und Betreuer beim Frühstück. Am späten Vormittag wurden die Fahrzeuge und die Stützpunkte wieder in Ordnung gebracht. Die Jugend des WK wurde anschließend von der Feuerwehr zum Mittagessen eingeladen. In fröhlicher Gesellschaft wurde um 14 Uhr der 24-Stunden-Dienst beendet. Das Weiße Kreuz und die Feuerwehr möchten sich bei allen Helferinnen und Helfern für dieses gelungene Projekt bedanken und hoffen, auch 2013 auf alle zählen zu können.


Deutschnofen Sarntal

Neuer Rtw für Sarntal Am 22. September wurde der neue Rettungswagen WK 495 der Sektion Sarntal offiziell seiner Bestimmung übergeben.

Hermann Moser hatte bereits die Ehrung für 35 Jahre aktiven Dienst im Weißen Kreuz erhalten.

Weihnachtsfeier Am 29. Dezember stand die alljährliche Weihnachtsfeier des WK Sarntal auf der Tagesordnung. Die Weihnachtsfeier wurde, wie jedes Jahr, nach den Weihnachtsfeiertagen abgehalten und fand diesmal wieder in Sarnthein statt. Nach verschiedenen Orten im Tal war die Kirche von Sarnthein der Treffpunkt, wo für uns Freiwillige mit Partnern sowie für die Bevölkerung eine Hl. Messe abgehalten wurde.

Ein warmer Herbstmorgen und strahlend blauer Himmel, vorab ein gutes Zeichen für die Segnung des neuen Rtw WK 495. Pünktlich um 10 Uhr kam unser Herr Dekan in die Stelle, um den nagelneuen Sarner Rettungswagen zu segnen. Der neue, in Dienst gestellte VW T5 mit Ambulanz-Mobile-Aufbau ersetzt den in die Jahre gekommenen Rettungswagen Renault Master, der aufgrund eines Getriebeschadens außer Dienst gestellt werden musste. Zwar ist der neue Rtw im Vergleich zum alten weniger geräumig, jedoch macht er das mit seiner stärkeren Motorisierung wett. Im Kreise vieler Freiwilliger wurde eine kurze Messe abgehalten und zugleich die Segnung vorgenommen. Anschließend fand die Feier bei Weißwurst und Bier ihren Ausklang. Hannes Innerebner

Anschließend fanden sich alle im Sarner Bürgerhaus ein, um sich das köstliche Weihnachtsmenü schmecken zu lassen. Leider war die Stimmung in der Feier gedämpft. Am selben Tag musste die Sektion ihr aktives Mitglied Hermann Moser zu Grabe tragen, der am Stephanstag den Kampf gegen eine Krankheit verloren hatte. Um ihn zu würdigen, brachte der Sektionsleiter Luis Hofer ein Bild von Hermann mit und stellte es in der Mitte der Tafel auf, umgeben von seinen Kameraden. Hermann wurde somit auch Teil der festlichen Runde. Nach einer innigen Schweigeminute stimmte Sektionsleiter und Chormitglied Luis Hofer das Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“ an, bevor die etwas verspätete Bescherung für die Freiwilligen und deren Partner anstand. Zum Ausklang gab es noch Tee und Weihnachtsgebäck.

Gerhard Haniger, Greta Olldashi

Gruppenführer-Wechsel Ende 2012 gab Gerhard Haniger die Führung der Gruppe „Gerhard“ ab. Er hatte die Gruppe von Beginn an geleitet und sich, auch wenn es nicht immer leicht für ihn war, immer für die Gruppe eingesetzt. Darum möchten wir Gerhard einen großen Dank aussprechen! Die Gruppenführer-Nachfolge hat Greta Olldashi übernommen. Wir wünschen ihr für die neue Aufgabe alles Gute und dass die Gruppe sie nicht an den Rand der Verzweiflung bringen wird!

WK Unterland

Kaum za glaben ober wohr, sou schnell vergian zwoa Johr. Zwor wors a longe Zeit, ober iats isch es soweit. Mir sein Sanitäter afen RTW, und schreien olle vier juheeee. Mit viel Hetz, Geduld und Energie, sein mr ausgebildet worden va zwoa Genie. Druckverbond, Bluatdruck messen und die Herzmassage, hobmer glernt van Blüm und van Hase. Iats tiamer mitanonder nett feiern, stott long Gedichtl orleiern. A groaße Flosch mit an guaten Wein, des soll inser Dankeschön sein. Vera, Christiane, Simon und Matthias

++ Ankündigung ++

Weiß-Kreuz-Fußballturnier Die Sektion Deutschnofen veranstaltet am Freitag, 7. Juni 2013 ein Nacht-Fußballturnier in Deutschnofen. Alle Sektionen sind recht herzlich eingeladen, daran teilzunehmen. Das Anmeldeformular und die Spielregeln mit den genauen Angaben werden den Sektionen noch zugeschickt. Auf eine rege Teilnahme freut sich die Sektion Deutschnofen! 13


Salurn

Langjährige helfer Freiwillige wurden geehrt

Die Sektion Salurn traf sich auch 2012 zum traditionellen Weihnachtsessen, das zum ersten Mal in Kurtinig stattfand.

Infostand auf dem Josefimarkt Die Sektion Salurn hat am Josefi-Sonntag einen Infostand organisiert, auf dem sich das Weiße Kreuz vorstellte.

V. l.: Präsident der Bezirksgemeinschaft, Oswald Schiefer, DL Marco Didonè, SL Erich Pichler, Astrid Dibiasi, Michele Tessadri, die Bürgermeister Manfred Mayr und Giorgio Giacomozzi sowie der Vize-Kommandant der FFW Kurtinig, Gottfried Schwarz

Sektionsleiter Erich Pichler bedankte sich in seiner Festansprache bei allen Mitarbeitern für ihren großen Einsatz. Die Ehrengäste der Feier, der Präsident der Bezirksgemeinschaft, Oswald Schiefer, die Bürgermeister Giorgio Giacomozzi und Manfred Mayr sowie der Präsident der Raiffeisenkasse Salurn und Mitglied der WK-Landesleitung Michele Tessadri unterstrichen die Bedeutung des Weißen Kreuzes und der ehrenamtlichen Tätigkeit der Helfer und Helferinnen. Während der Feier wurden die Freiwilligen geehrt, die seit vielen Jahren beim Verein tätig sind. Für die 20-jährige Mitarbeit im Verein wurden Erich Pichler und in Abwesenheit Franco Callegari ausgezeichnet. Seit 15 Jahren sind Marco Didonè und Michele Tessadri für das Weiße Kreuz tätig. Astrid Dibiasi ist hingegen schon zehn Jahre freiwillig engagiert.

Onoranti i volontari per la loro attività pluriennale I collaboratori della sezione di Salorno si sono trovati per la tradizionale cena di Natale, che ha avuto luogo per la prima volta a Cortina s. strada d. vino. Il capo sezione Erich Pichler ha ringraziato nel suo discordo i collaboratori della sezione. Gli ospiti d’onore della festa, il presidente della comunità comprensoriale, Oswald Schiefer, i sindaci Giorgio Giacomozzi e Manfred Mayr e il presidente della Cassa Rurale di Salorno, nonché rappresentante del direttivo provinciale, Michele Tessadri, hanno sottolineato l’importanza della Croce Bianca e dell’attività volontaria dei suoi membri. Durante la cena sono stati onorati i volontari che fanno parte dell’associazione da molti anni. Per la collaborazione ventennale sono stati premiati Erich Pichler e in assenza Franco Callegari. Marco Didonè e Michele Tessadri sono membri della Croce Bianca da 15 anni. Astrid Dibiasi appartiene invece da dieci anni all’associazione. Stefan Franceschini

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Mit dem Zweck der Mitgliederwerbung und zur Suche neuer freiwilligen Helfer standen einige ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitglieder die Jugendgruppe den ganzen Tag am Stand. Sie beantworteten Fragen und maßen den Blutdruck der interessierten Passanten. Durch die Präsenz mit dem Stand konnte die Sektion Salurn viele Besucher des Salurner Kirchtages erreichen.

Daniela Michelon confermata alla guida dei giovani In Novembre i ragazzi del gruppo giovani di Salorno hanno riconfermato Daniela Michelon in qualità della loro responsabile. Daniela è già a capo del gruppo dalla sua fondazione nell’anno 2010, anno in cui è stata fondata anche la sezione di Salorno. Prima era già attiva nel gruppo giovani della sezione Bassa Atesina. Assieme al lei il gruppo di Salorno viene seguito dai “Betreuer” Sonja Gianordoli, Matthias Delvai e Christian Passer. Il gruppo è molto attivo e molti dei suoi componenti stanno passando nel servizio attivo come soccorritori volontari e sono un elemento importante della vita della sezione.


Überetsch

++ Ankündigung ++

Frühschoppen 25.04.2013 ab 09.30 Uhr am Festplatz in St. Michael Für die musikalische Unterhaltung sorgt die:

Böhmische der Musikkapelle St.Michael Kinderanimation der WK Jugend mit Spielen und Überraschungen Für das leibliche Wohl sorgt die Zivilschutzgruppe Überetsch

Tag der offenen Tür

Auf den Tag genau 25 Jahre nach Gründung Der Staatsfeiertag ist Frühder Weiß-Kreuz-Sektion Überetsch, nämlich schoppentag am 2. Februar 2013, fand am Sektionssitz ein Tag der offenen Tür statt. Bereits zur Tradition geworden ist der Frühschoppen der Sektion am 25. April. Von 10 bis 15 Uhr konnten alle Interessierten die Räumlichkeiten der WK-Stelle besichtigen. Dabei standen auch viele Freiwillige den neugierigen Besuchern Rede und Antwort. In den Übungsräumen wurden verschiedene Fallbeispiele und Unfallszenarien vorgeführt. Dabei konnte auch die Gruppe der Realistischen Notfalldarstellung ihr Können unter Beweis stellen. Ebenso wie die Mitglieder der WK-Jugendgruppe, die Interessierten das Messen des Blutdrucks anboten. In der Garage wurden verschiedene Einsatzfahrzeuge ausgestellt, unter anderem der Lkw der SEG-Einheit des Weißen Kreuzes Schlanders. Die Zivilschutz-Gruppe Überetsch sorgte wieder bestens für das leibliche Wohl und so ließ man den Nachmittag bei einem gemütlichen Beisammensein ausklingen.

Auch dieses Jahr wollen wir uns wieder der Herausforderung stellen und zeigen, dass wir auch hinter der Theke, beim Grill und als Kellner und Kellnerinnen eine gute Figur machen. Für die musikalische Unterhaltung sorgt die Böhmische der Musikkapelle Eppan, um das leibliche Wohl kümmert sich die Zivilschutz-Gruppe Überetsch. Für die kleinen Besucher organisiert die WKJugend Unterhaltung, Spiel und Spaß. Der Frühschoppen beginnt am 9.30 Uhr auf den Festplatz in St. Michael/Eppan. „Wir freuen uns, wenn wir auch dieses Jahr zahlreiche Gäste und Freunde aus unseren Nachbarsektionen begrüßen dürfen“, heißt es aus der Mannschaft der Sektion Überetsch.

Sani Night: Endlich ist es wieder soweit! Dank der Initiative eines Freiwilligen, der seit Bestehen der Sektion Überetsch den Verein mitgestaltet, können wir uns auf eine Neuauflage der Sani Night freuen! Passend im Jubiläumsjahr werden wir, nach sechsjähriger Pause, diese berühmte Fete wieder aufleben lassen. Es wird sich zeigen, ob diese Gemeinschaft noch so feiern kann wie vor Jahren! So manch einer kann sich bestimmt noch an diese Kultfeier im „Rossi“ und im „Baila“ erinnern. Alle anderen können sich, falls neugierig, einen Einblick verschaffen, indem sie unter www.live-style.it (Fotoarchiv 2003 und 2006) die alten Fotos anschauen. Rüsten wir uns für die Sani Night 2013! Am Donnerstag, den 23. Mai 2013, organisieren wir in der Diskothek „Baila“ in Eppan ein Treffen für alle Sanitäter, Freunde und Bekannte. Bei Vorzeigen der Stempelkarte gibt es Ermäßigungen auf Getränke. Eine Live-Band wird für gute Stimmung sorgen und natürlich werden wir uns auch darum kümmern, dass Hungrige nicht zu kurz kommen. Feiert mit uns 25 Jahre WK Überetsch! Wir freuen uns!

WK SEIS

Hallo, mein Name ist Anton, ich gebe seit 15. Oktober bei Mama Melanie & Papa Gabriel den Ton an. Mir ist es gelungen, meine Eltern mitten in der Nacht zu wecken und somit habe ich es geschafft, meinen Papa das erste Mal zu necken. Zur Welt gekommen bin ich erst um 10:05 Uhr, das war für sie die größte Freudes- und

Adrenalinkur. Nun hat Papa noch jemand daheim, sich in der Nacht zu unterhalten, plötzlich hat er mit mir auch die Freude am frühen Aufstehen erhalten. Für eure gemeinsame Zukunft zu Dritt wünschen wir euch viel Freude, Glück und Gesundheit. Das WK Seis, besonders die Gruppe Baltor!


WK-Wintermeisterschaft 2013

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WK Live 03/13 Bozen & Umgebung