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Nr. 3 / SS 09

27. Mai 2009

mitteilungen www.wiso-buero.de

NiNi unterwegs mit den Uni-Kids

EU-Diskussion Kandidaten zu Gast in der Uni

Copy-Shops im Test

aktuell Deine Uni. Deine Infos. Dein Sprachrohr.


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Editorial

Impressum

Ja, ja, die Uni Köln!

WiSo-Mitteilungen der Fachschaft WiSo Universitätsstr. 16b, 50937 Köln

Wie schön, dass wir alle etwas gemeinsam haben: die Uni Köln. Und ich wage es, noch weiter zu gehen: die Wirtschafts-und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Uni Köln. (Leser anderer Fakultäten seien natürlich auch immer herzlichst eingeladen, sich zu belesen.) Aber genauso wie wir sagen können, dass wir uns alle ähnlich sind und verbunden fühlen, genauso sind wir alle auch individuell. Wie ist es eigentlich, wenn man mit Kind studiert? Und wie geht es den Kindern von Studierenden? Das wollten unsere beiden Redakteure Nina und Niklas herausfinden und haben einen Tag mit den Uni-Kids, den Kleinsten unserer Universität verbracht. Und wie gut läuft denn eigentlich das Studium, wenn man gerade (un-)glücklich verliebt ist, zum Beispiel in seinen besten Freund/ seine beste Freundin? Unser Kolumnist plaudert da mal ein bisschen aus dem Nähkästchen und vielleicht könnte euch da ja ein bisschen geholfen werden. Wie es ist an unserer Fakultät VWL oder VWL-soz. zu studieren, lässt sich unser WieSo-Mensch dieses Mal (be-)lehren. In Zeiten der scheinbaren Massenmigration unserer VWL-und FiWi-Professoren wohl gar keine so leichte Aufgabe. Doch bei all diesen Unterschieden, bleiben wir zusammen angehende Wirtschafts-und Sozialwissenschaftler und beschäftigen uns doch fast alle auch einmal mit der Frage, wo kann ich am günstigsten die Vorlesungsunterlagen meiner Kommilitonen kopieren, wenn ich einmal(!) im Studium verhindert war zur Vorlesung zu gehen. Diesbezüglich versucht unsere Redakteurin Judith euch mit Rat und ihrer vorangegangen Recherche-Tat zur Seite zu stehen. Viel Spaß bei der gemeinsamen Lektüre.

Herausgeber: Studierendenschaft der WiSo-Fakultät der Universität zu Köln Verantwortlich: Der Fakultätsrat: Karina Copil, (1.Vorsitzende), Ann-Kristin Lautenschlag (2.Vorsitzende), Christoph Kaufmann (Finanzer), Michael Müller (Bürokoordinator)

Redaktion: Johanna Füllmann (Leitung), Nina Bauer, Viktoria Cassens, Felix Holtermann, Andreas Klöcker, Sonja Müller, Miriam Schleifer, Daniel Schütz, Judith Siekiera, Niklas Veltkamp, Axel Wiegand

Grafik: Alexander Fritsch, Liu Yang (Layout), Jonas Letschert (Fotos)

Anzeigen: Nina Bauer • Tel.: 0177/8674688 werbung@wiso-buero.uni-koeln.de

Druck: Aachener Druck, Köln

WiSo-Fachschaft im Internet: www.wiso-buero.de wiso-mitteilungen@uni-koeln.de

nächste Redaktionssitzung: 17. Juni, 18:30 Uhr, WiSo-Büro

Johanna Füllmann Redaktionsleitung

Namentlich gekenntzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der gesamten Redaktion wieder


Ohne Worte

Andreas Wingender Der MAG-Chef

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„Welche Aufgabe bringt das MAG-Chef-Sein mit sich?“

„Was machst du in deiner Freizeit?“

„Was gibst du deinen Studis mit auf den Weg?“

„Was qualifiziert dich zum MAG-Chef? “

„Was bezeichnest du als MAG-Philosophie?“

„Eine Aufgabe, die du noch unbedingt als MAGKoordinator erledigen möchtest?“

„Wie begegnest du unfreundlichen Studenten?“

„Gabe es Situationen in denen du mal nicht MagChef sein wolltest?“

„Wie gefällt dir dein Amt im Großen und Ganzen?“


Inhalt

WM Nr. 03 • Sommersemester 2009

Inhaltsverzeichnis Fachschaft 06 Wer feiern kann, kann auch...

Fakultät 07 Bericht aus der Eng-Fak 08 Wenn eure Vertreter tagen

Universität 09 Bildungsstreik 12 Professional Center

Campus 11 20 23 29

RudiRockt Nini unterwegs mit Uni-Kids „Wir wollen bleiben!“ Copy-Shops im Test

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Grünlilie 32

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Schönes NRW Unterwegs in Wuppertal

Kolumne Part-Time Lover, Full-Time Friend

Standpunkt 18 Studienstandort Köln

Test the best

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WieSo-Mensch

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Aktuell Europa-Wahl

Ausland 26 Ranke-Heinemann Institut 27 Gaststudent in Köln

Foto: Medienzentrum Wuppertal

Fotos: Kölner Studentenwerk

Fotos: Daniel Bär

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Fachschaft

Wer feiern kann, kann auch… Schneller als gedacht ist das Semester schon wieder in vollem Gange und der Mai begrüßt uns mit Sonnenschein und warmen Temperaturen. Aber leider werden ein Großteil von uns das schöne Wetter nur durch die dicken Glasscheiben der Bibliotheksfenster genießen können, denn die Midterm-Klausuren sind bereits in Sichtweite. Aber zunächst wollen wir noch einmal den partyreichen Semesterstart Revue passieren lassen… Am 27. April fand unser Fachschaftskennenlernabend statt. Nach der Vorstellung der Fachschaft mit unseren einzelnen Teams ging der Abend in einen gemütlichen Teil mit Bier und Würstchen über. Wir freuen uns, die vielen neuen Gesichter in unserer Fachschaft begrüßen zu dürfen. Falls jemand von euch diesen Abend verpasst hat, könnt ihr natürlich gerne jederzeit zu uns ins WiSo-Büro kommen – wir freuen uns über jedes neue Gesicht. Für unsere Erstsemester hat das Semester mit viel Spaß und neuen Bekanntschaften begonnen. Wie jedes Semester sind wir mit 45 unserer Neuen und 15 Tutoren (die auch schon aus der O-Phase bekannt waren) auf unsere legendäre E-Fahrt gefahren. Auch dieses Semester ging es wieder in die Eifel nach Kelberg, wo uns neben einem witzigen Abendprogramm auch eine Rallye durch den schönen Eifelwald erwartete. Dank des schönen Wetters war es nur halb so schlimm, dass einige von uns (mit mangelndem Orientierungssinn) Umwege von mehr 6

als zwei bis drei Kilometern in Kauf nehmen mussten. Letztlich hatten alle Eifelfahrer ein schönes Wochenende und freuen sich über die vielen neuen Bekanntschaften, die sie an diesen drei Tagen geschlossen haben. Ganz dicht folgte diesem partyreichen Wochenende unsere traditionsreiche E(rstsemester)-Fete im Asta-Café, die dieses Semester so gut besucht war wie selten zuvor. Nachdem wir bereits um halb zwei für Biernachschub sorgen mussten, waren gegen vier Uhr immer noch einige von euch in Partylaune. Aber irgendwann ist auch mal Feierabend und somit verabschieden auch wir uns für dieses Semester vorerst von den großen (Erst-)Semesteranfangspartys. Am 17. Juni findet unser Running Dinner, kurz „Rudi Rockt“, statt, das nochmal ein entspanntes Event so kurz vor der Lernphase darstellt. Näheres dazu und zum Anmeldeverfahren erfahrt ihr in den nächsten Wochen auf unserer Homepage.

Euer Fakultätsrat Karina Copil Ann-Kristin Lautenschlag Christoph Kaufmann Michael Müller


Fakultät

Bericht aus der Eng-Fak

22 LP erwirbt der Student durchschnittlich im Semester Am 25.05.2009 fand die zweite ordentliche Sitzung der Engeren Fakultät statt. Beschlossen wurde unter anderem die Einrichtung einer W2-Professur mit erhöhtem Lehrdeputat (12 SWS Lehrverpflichtung) im Bereich Makroökonomik. Diese Professur soll mit 12 SWS vor allem die grundlegende Lehre im Bereich Grundzüge der Makroökonomik unterstützen, so dass zukünftig die Vorlesung Makro in mehreren kleineren Veranstaltungen gehalten wird, um so die Betreuungsrelation zu verbessern. Eine leider negativ zu beurteilende Entwicklung ist die zunehmende Befreiung von Habilitanden von den studiengangsbezogenen Lehrveranstaltungen. Das bedeutet im Einzelnen, dass ein Habilitand von der Verpflichtung entbunden wird, sich einer Lehrprobe zu unterziehen. Zwar beruft man sich auf bereits evaluierte Veranstaltungen, allerdings existiert bis dato kein klarer Kriterienkatalog, sodass aktuell auch Habilitanden mit unterdurchschnittlichen Lehrleistungen befreit werden. Kritik auch aus der Professorenschaft lässt uns hoffen, dass es zukünftig eine Verfahrensregelung geben wird, die nur Lehrenden mit hervorragenden Evaluationsergebnissen zu Gute kommt. Weiterhin erfreulich ist, dass nach vier Semestern endlich wieder die Prüfungsberichte erschienen und verabschiedet worden sind. Hier kann man

alles über durchschnittliche Noten, erreichte Leistungspunkte, Studienzeiten und Anzahl der Rück-/ Meldungen lesen. Aufgrund der Umstellung der Technik auf das Bachelor-/Mastersystem hat sich die Zusammenstellung der Berichte bis heute verzögert. Nun sollen diese zeitnah auf den Seiten des Prüfungsamtes veröffentlicht werden. Besonders interessant hier nachzulesen ist beispielsweise, dass die durchschnittliche Studiendauer in den Diplomstudiengänge seit dem letzten Bericht (SS 2006) gestiegen, statt gesunken ist. Ebenfalls einen Blick wert sind die erreichten Leistungspunkte im Bachelor, so erreicht der durchschnittliche Bachelorstudent 22 Leistungspunkte pro Semester. Dieses Ergebnis zeigt uns wieder deutlich, dass im Bereich der Studierbarkeit an unserer Fakultät noch einiges getan werden müsste. Der neue Studiendekan Prof. Mellis berichtete, dass es zum Wintersemester 2009/2010 noch keine flächendeckende Einführung von KLIPS geben wird. Die Veranstaltungen Makroökonomik und Entscheidungstheorie werden allerdings weiterhin über KLIPS zu belegen sein.

Karina Copil

Michael Loch

Philipp Gross

Inge Vogt

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Fakultät

Fakultätsvertretung

Wenn eure Vertreter tagen Am Montag, den 25.05.09 fand die 2. Sitzung der Fakultätsvertretung WiSo statt, welche im Dezember 2008 von Euch gewählt wurde. Besetzt sind die 15 Sitze durch 12 Vertreter der Hochschulgruppe „Die Unabhängigen“, einen der Hochschulgruppe „LHG“, einen der Hochschulgruppe „Jusos“ und einen der Hochschulgruppe „Kritische WiSo‘s“, wobei eine studentische Vertreterin der Unabhängigen fehlte. Die Redeleitung übernahm Karina Copil, die 1. Vositzende des Fakultätsrates. Nachdem die Beschlussfähigkeit und die ordnungsgemäße Ladung festgestellt worden waren, wurde über einen kurzfristig eingereichten Antrag der kritischen WiSo`s abgestimmt. Mit 2 Stimmen, 3 Enthaltungen und 9 Gegenstimmen wurde die Behandlung dieses Antrags auf die nächste Sitzung verschoben. Einwände zur Tagesordnung und zum Protokoll der vorherigen Sitzung der Fakultätsvertretung lagen nicht vor. Darauf folgte der Bericht des Fakultätsrates, der über seine bisherige Arbeit auch im Vorwort berichtet. Fragen von den studentischen Vertretern kamen einmal zum Erfolg des Bücherflohmarktes, der sicherlich in den nächsten Semestern mit Bekanntheit steigen wird; andererseits gab es auch Fragen zur Stadtrallye, welche nächstes Semester, anders als dieses Mal, wieder aus der OPhase ausgegliedert werden soll. 8

Anschließend folgte der Bericht der Mitschriften-Ag. Der MAG-Koordinator Andreas Wingender sagte, dass nun die Mitschriften bezüglich ihrer Qualität stärker durch Stichproben und einem anderen Anreizsystem kontrolliert werden sollen. Nicht mehr die Schnelligkeit der Abgabe ist entscheidend, sondern eher Qualität und Rechtschreibung, etc. Doch bisher sind die meisten Mitschriften durchaus gut gelungen. Nun wurde von der Sitzung der Engeren Fakultät, wie ihr auch in dieser Ausgabe nachlesen könnt, Auskunft gegeben und darauffolgend der Haushaltsabschluss zum Jahr 2008/2009 und der Haushaltsvorschlag zum Jahr 2009/2010 der Studierendenschaft WiSo vorgestellt. Alle 14 anwesenden Vertreter stimmten dem zu. Unter Verschiedenes kam eine Frage zum Bildungsstreik, der im Juni stattfindet und wie dieses an der Fakultät gehandhabt werden wird. Der Fakultätsrat hat diesbezüglich schon eine Versammlung der Studierendenschaft WiSo anberaumt. Damit wurde die Sitzung geschlossen. Über den nächsten Termin der Fakultätsvertretung konnte noch keine Einigung erzielt werden. Johanna Füllmann


Universität

Bildungsstreik? Was ist das denn? Bundesweite Aktion findet im Juni auch in Köln statt

Das Thema Bildungspolitik ist in den letzten Jahren vom Nischenthema endgültig zum bundesweiten Politikum geworden. Zwar viel zu spät, aber immerhin hat die Bildung mittlerweile mehrere Landtagswahlkämpfe bestimmt und es ist wohl auch den letzten MitbürgerInnen aufgefallen, dass es schlimm um unsere Bildung steht. Egal ob Pisa-, UN- oder OECD-Studie, überall wird Deutschland bescheinigt, ein hoch selektives Bildungssystem zu haben und zudem für dieses noch viel zu wenig auszugeben. Eigentlich müsste man meinen, dass die hiesigen Politikerinnen und Politiker den Ernst der Lage erkennen und angemessen reagieren, doch genau das Gegenteil ist der Fall. An den Hochschulen wird durch eine vollkommen misslungene Umsetzung des Bologna-Prozess in Deutschland die AbbrecherInnenzahl erhöht, anstatt wie beabsichtigt zu senken, und Studiengebühren verschärfen die soziale Selektion von einer notwendigen Öffnung der Hochschulen ist nichts zu spüren. Im Schulbereich macht die Politik die gleichen Fehler und setzt die Schülerinnen und Schüler unter enormen Druck, weil man meint, man könnte jungen Menschen den Stoff von neun Jahren auch in acht eintrichtern. Noch vieles mehr wäre zu kritisieren, etwa die Be-

schränkung des Masterstudiums oder die Willkür bei der Studienplatzvergabe. Um diesen Missständen gemeinsam begegnen zu können, haben sich in diesem Jahr auf eine Initiative aus Heidelberg verschiedenste Gruppen zusammengeschlossen und eine Aktionswoche unter dem Motto „Bundesweiter Bildungsstreik 2009“ entworfen (Mehr Infos zu den bundesweiten Planungen gibt es unter: http://bildungsstreik2009.de/.) Diese Protestwoche soll vom 15. bis 19. Juni an möglichst vielen Orten in der Bundesrepublik stattfinden und kann überall individuell ausgestaltet werden. Auch in Köln hat sich ein Arbeitskreis gegründet, der verschiedene Aktionen plant. So wird zum Beispiel am Dienstag, den 26.05., ein Vortrag von Anja Gadow zum Thema „Der Bologna-Prozess zwischen Anspruch und Wirklichkeit“ stattfinden. Der Vortrag soll die Grundintention des Bologna-Prozess darstellen, zeigen wie die Umsetzung in Deutschland davon abweicht und wie sie in anderen europäischen Ländern aussieht. Anja Gadow ist aktuelle Vorstandsvorsitzende des Freien Zusammenschlusses von StudentInnenschaften (fzs), dem bundesweiten studentischen Dachverband, und dort u.a. für den Bologna-Prozess zuständig. Der Vortrag wird um 19.45 Uhr beginnen und findet in Aula 1 statt. Kommt vorbei und diskutiert eifrig mit!

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Universität

Am Montag, den 15.06., wird eine Fakultätsversammlung aller WiSo-Studierender stattfinden, auf der über die Missstände an unserer Fakultät diskutiert werden soll und über Möglichkeiten, wie wir uns in die Aktionswoche einbringen können. Auch hier solltet ihr vorbeischauen. Des Weiteren werden in der Aktionswoche bundesweit am Mittwoch Demonstrationen stattfinden. Merkt euch also den 17.06. schon einmal vor, denn nur wenn

eine große Zahl an Studierenden am gemeinsamen Protest teilnimmt, wird die Uni sich bemühen, die Missstände zu beseitigen. Johannes Ludwig Arbeitskreis Bildungsstreik

Bekanntmachung Der Fakultätsrat der Studierendenschaft WiSo der Universität zu Köln lädt im Rahmen des bundesweiten Bildungsstreiks ein zu einer Fakultätsversammlung. Sie findet am 15.06.2009 um 10:00 Uhr im Hörsaal B statt.

Der Fakultätsrat 10


Campus

RudiRockt!

Kochen Essen Rocken – Quer durch Köln Es ist wieder Zeit für RudiRockt – das leckere 3 Gänge Menü von Studis für Studis RudiRockt? Wer oder was das ist? Rudi steht für RUnning DInner und ist ein Abend mit einem leckeren 3-Gänge Menü, von dem immer mehr Studis begeistert sind. Und so läuft das Ganze ab: Jeweils zwei Leute bilden ein Kochteam und sind für einen Part des Menüs verantwortlich, bereiten also zum Beispiel die Vorspeise vor. Damit es in der heimischen Küche nicht so ganz einsam ist, kommen 2 nette Teams zu Gast. Nach der Vorspeise machen sich alle drei Teams in unterschiedliche Richtungen auf den Weg zur Hauptspeise. Hier trifft man auf zwei neue Teams und wird lecker bekocht. Danach geht’s weiter Dessert naschen beim letzen Team. So lernt man im Laufe des Abends 12 neue Leute kennen, da man immer zu sechst am Tisch sitzt und niemanden doppelt sieht. Krönender Abschluss von Rudi ist dann die After Dinner Party, auf der zusammen mit allen anderen Teilnehmern ordentlich gerockt wird. Klingt ein wenig kompliziert, ist es aber nicht! Schaut einfach mal auf www. rudirockt.de vorbei, dort gibt es

eine ausführliche Beschreibung und alle weiteren Infos! Soviel zur Theorie. Wir können euch dieses Event nur ans Herz legen, es lohnt sich! Besucht zwei unbekannte Küchen, geht im wahrsten Sinne des Wortes auf eine kulinarische Reise, erlebt einen wahnsinnig spaßigen Abend und lernt neue Leute aus allen Semestern von allen Fakultäten kennen. Und so seid ihr dabei: Besucht www.rudirockt.de und registriert euch. Meldet euch bis zum 15. Juni für das Campus-Event in Köln an! Ruft eure Route ab! Kocht und esst und rockt am 17. Juni mit! Drei wichtige Sachen noch: • Endgültiger Anmeldeschluss: 16.06. um 12:00 Uhr! • Teilnahme und Eintritt zur After Dinner Party natürlich kostenlos! • Organisiert von der Fachschaft WiSo, kein kommerzieller Anbieter! Inge Vogt und Oliver Jesper

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Universität

Professional-Center

Das Professional Center ist eine neue Einrichtung der Universität zu Köln, die vom Prorektorat ins Leben gerufen wurde. Seit August 2008 sollen Studierende durch ein breites Angebot an Veranstaltungen und Workshops über die fachbezogenen Inhalte des Studiengangs hinaus informiert und auf das Berufsleben vorbereitet werden. Das Professional Center ist eine Initiative des Prorektors Prof. Dr. Holger Burckhart. Fünf Wissenschaftliche Mitarbeiter und einige Studentische Hilfskräfte erstellen das Angebot, das den Studenten auch direkte Kontakte zu Unternehmen ermöglichen soll. Diese Angebote sind für Studierende aller Fakultäten kostenlos zugänglich. Die meisten der angebotenen Veranstaltungen bieten auch die Möglichkeit, Leistungspunkte zu erwerben, was vor allem für das Studium Integrale der Bachelor-Studierenden interessant sein kann. Das Professional Center wird durch unsere Studiengebühren finanziert, sodass ihr dieses Programm auch nutzen solltet. Veranstaltungen des Professional Centers Kompetenz-Trainings, die darauf ausgerichtet sind, die Entwicklung beruflich verwertbarer Kompetenzen zu unterstützen und durch praktische 12

Übungen gezielt zu fördern (bspw.: Rhetorik, Journalistisches Schreiben, Moderation). Lern- und Studienhilfen beinhalten Hilfestellungen für das Studium, insbesondere für den Umgang mit wissenschaftlichen Arbeitsweisen (bspw.: Interviewführung, Recherchearbeit). Universitas umfasst einerseits Einführungen in Wissensgebiete für fachfremde Studenten und andererseits fakultätsübergreifende Angebote, wie etwa Ringvorlesungen (bspw.: Recht für Nichtjuristen, Medienkunde, die aktuelle Ringvorlesung „Megastädte unter Stress“). Ein Sprachangebot mit Englisch-, Französisch- und Spanischkursen. Coaching-Angebot Viele Studierende haben sich zwar für ein Studienfach entschieden, sind sich aber dennoch den verschiedenen Branchen und Berufsfeldern, die ihnen zugänglich sind, nicht bewusst. Das Professional Center steht diesen Studierenden mit Orientierungshilfen zur Seite. Beim Career-Coaching steht ein erfahrener Senior-Studierender (Gasthörer in der dritten Lebensphase) zur Seite, der über umfangreiche berufliche Erfahrung verfügt und diese nicht nur vermittelt, sondern mit dem Studenten gemeinsam persönliche Kompetenzen, Interessen,


Universität

aber auch Schwächen aufdeckt und Vorstellungen über berufliche Pläne entwickelt. Im Vordergrund steht das Erkennen des eigenen Potentials und persönlicher Interessen, um sich konkrete berufliche Vorstellungen zu erarbeiten. Firmenkontakte Langfristig ist eine Datenbank geplant, in der sowohl Unternehmen, also auch Studierende bzw. Absolventen ein eigenes Profil erstellen können, um den Einstieg in die Arbeitswelt zu erleichtern. Ziel ist ein „Matching“ von Absolventen und Unternehmen, so dass sich Anforderungsprofile der Unternehmen und Qualifikationen bzw. Berufsvorstellungen der Absolventen überschneiden. Auch wird eine Online-Plattform angestrebt, bei der sich Studierende konkret über verschiedene Praktikumsangebote informieren können. Vom 15.-19. Juni veranstaltet das Professional Center eine „Career-Week“. In dieser Woche dreht sich alles darum, Firmen kennen zu lernen und Berufsfelder zu ergründen.

Beratung Der Career Support Service versucht auch den Studierenden im Bewerbungsprozess zu helfen. Dies geschieht sowohl durch die verschiedenen Lehrveranstaltungen, als auch mit Beteiligten aus der Praxis durch Präsentationen und Gastvorträge über Tätigkeiten in verschiedenen Berufsfeldern. Das Professional Center steht im Rahmen einer Kooperation in engem Kontakt mit den Career Services der einzelnen Fakultäten der Universität zu Köln. Frau Monzel (julia.monzel@uni-koeln. de) ist seit kurzem als Career-ServiceBeauftragte für die Studierenden der WiSo-Fakultät zuständig. Vielen Dank an Carina Goffart und Sarah Wirtherle vom Professional Center für die Beantwortung unserer Fragen. Weitere Infos: http://www.professionalcenter.uni-koeln.de/ Vorgestellt von Judith Siekiera und Daniel Schütz

Forschung Das Professional Center führt zudem Berufsfeldstudien durch, um Trends und Nischen auf dem Arbeitsmarkt zu ergründen, sodass die Ergebnisse konkret an die Studenten herangetragen werden können. 13


Europa-Wahl

Podiumsdiskussion Europa Europa-Kandidaten waren zu Gast an der Uni

Am Mittwoch, den 20. Mai 2009 waren Isabelle Casel (Die Linke), Alexander Graf Lambsdorff (FDP), Karin Schmitt-Promny (Bündnis90/ Die Grünen), Sebastian Hartmann (SPD) und Axel Voss (CDU) als Kandidaten für das Europäische Parlament zu einer Podiumsdiskussion eingeladen worden, zu der etwa 150 Studierende gekommen waren. EU-Kandidaten: Isabelle Casel, Alexander Graf Lambsdorff, Karin Schmitt-Promny, Sebastian Hartmann und Axel Voss (v.l.n.r)

Fotos: Daniel Bär

Kurz nach der Vorstellung der einzelnen Kandidaten durch die Moderatorin von Radio Köln Campus wurde ziemlich direkt über das Thema der gemeinsamen Außen-und Sicherheitspolitik, die sich durch den Lissabonner Vertrag ergeben würde, gesprochen. Die Vertreterin der Linken vertrat den Standpunkt, dass es mit der Ratifizie14

rung dieses Vertrags zu einer Aufrüstung der Militärstrukturen der Europäischen Union kommen würde, was die Mehrheit der anderen Parteivertreter dementierte. De facto würde durch den Lissabonner Vertrag nämlich eine Abrüstung des Militärs vollzogen, indem eine gemeinsame Außen-und Sicherheitspolitik zwar gestärkt würde, aber die Streitmächte der einzelnen Länder verringert würden. Frau Casel (Die Linke)betonte zudem, dass durch diesen Vertrag noch immer viel Demokratie durch die Strukturen der EU verloren gingen, da ja letztendlich der Ministerrat die Entscheidungen fälle und dabei die europäischen, gemeinsamen Interessen hinter denen der nationalen stehen bleiben. Dies verstärke sich noch dadurch, dass das Parlament noch immer kein Initiativrecht für Anträge erhält. Graf Lambsdorff (FDP) entgegnete darauf, dass es praktisch ein Initiativrecht gebe, durch informelle Gespräche. Auf Anregung der Moderatorin kam daraufhin der Bologna-Prozess zur Sprache. SPD-Vertreter Hartmann verurteilte die „Durchökonomisierung“ der Bachelor-und Masterstudiengänge


Europa-Wahl

und gab zu verlauten, dass er eine Umschichtung in den Bereich der Bildungspolitik für sinnvoll halte, damit keine sozialen Kriterien ausschlaggebend für den Zugang zu Bildung seien. Herr Voss von der CDU gab zu bedenken, dass durch die neuen Systeme wenigstens die Schwierigkeit zur Anerkennung der verschiedenen Diplome beseitigt worden sei, indem man eine Einheitsregelung und somit eine Art Binnenmarkt des Bildungssektors schuf. Frau Schmitt-Promny bemängelte allerdings die konkrete Umsetzung dieses Systems in der BRD, welches zu verschult sei und sehr hohen Leistungsdruck auf die Studierenden bewirke. Die persönlichen Entwicklungschancen blieben dabei auf der Strecke. Doch nichtsdestotrotz sollte die EU nur Rahmenrichtlinien vorgeben. Graf Lambsdorff (FDP) entgegnete auf die Position der SPD, dass unter rot-grüner Regierung in NRW sich das sozialselektivste System entwickelt habe. Es sei aber auch nicht fair, wenn der Handwerker die Kosten für Höhere Bildung anderer mittragen müsse. Lambsdorff führte weiter aus, dass man durch andere Maßnahmen die Mobilität des Bachelor-Studiums ausweiten müsse, etwa durch Entzerren der Regelstudienzeit. Frau Casel jedoch sagte, dass durch das neue System und das „schnellere“ Studium die studentische Mitbestimmung an der Uni auf der Strecke bleiben würde, und mehr und mehr die Wirtschaft in das Studium eingreife, z.B. durch Stiftungsprofessuren, wodurch

auch die Geisteswissenschaftlichen Fächern womöglich aussterben würden. Sie betonte das Recht auf lebenslange, kostenfreie Bildung und dass auch eine Krankenschwester in Zeiten, in denen augenscheinlich keine Vollbeschäftigung erreicht werden könne, durch freie Weiterbildung wieder Beschäftigungschancen erhalten würde. Daraufhin wurde eine Frage aus dem Publikum gestellt. Ein Student wollte wissen, ob die Parteien auch Konzepte zur Regulierung des Finanzmarktes bereithalten würden? Herr Voss (CDU) sagte, dass man auf jeden Fall auf eine gemeinsame, europäische Lösung baue. Von Herrn Hartmann (SPD) wurden schon früh vorliegende Berichte genannt, welche die strengere Regulierung des Finanzmarktes vorgesehen hätten, bevor die Krise auftrat. Die Bestrebungen der SPD diese in der EU durchzubringen, jedoch immer „vereitelt“ wurden. Doch ein Binnenmarkt der wirtschaftlichen Freiheit bräuchte nun mal auch Kontrollmechanismen. Man sollte auch in diesem Sektor endlich einmal langfristige Perspektiven annehmen.

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Europa-Wahl

Frau Schmitt-Promny (Bündnis90/Die Grünen) stimmte einem generellen Ordnungsrahmen zu. Sie könne das Vorgehen, dass große Firmen national gestützt werden und kleine oder mittlere regional keine Unterstützung erhielten, wo sie doch die Ausbildungs- und Arbeitsplätze in der Region schaffen würden, nicht verstehen. Graf Lambsdorff (CDU) warnte allerdings vor einer generellen Verteufelung der Finanzmärkte, da nicht alle in gleicher Weise wirtschaften würden und es durchaus umsichtige Unternehmen und Private-Equity-Gesellschaften gebe. Er kritisierte aber auch, dass Einzelne, die sich bei diesem „Spiel“ schwer verschuldet hätten, nun von der ganzen Gesellschaft getragen würden. Frau Casel fügte dem Ganzen hinzu, dass die Linke unter anderem auch Erneuerbare Energien fördern wolle und dass jeder, der gerne Infomaterialen erhalten würde, nach der Veranstaltung zu ihr kommen könnte. Abschließend wurde noch die Frage einer Studentin behandelt, die nach kurzer Schilderung der Bachelorstudienordnung und der strengen MaluspunkteRegelung an der Uni Köln, die europäische Vergleichbarkeit der Abschlüsse, welche schon nicht in Deutschland gegeben sei, arg bezweifelte. Sie fügte fragend hinzu, wie beispielsweise der Zugang zu einem Erasmus-Studium, welches nur durch den NC vergeben würde, auf diese Weise chancengleich sein könne. Die Vertreter der Parteien waren allesamt geschockt und gaben zu, dass dies so nicht sein dürfe und die 16

Maluspunkte-Regelung viel zu hart sei. Sie empfahlen der Studentin dies doch einmal in den Landtag zu bringen, und so den Druck eine bloße „wirtschaftlich verwertbare Biografie“ vorzuleben, zu verringern. Der Veranstalter, das Bildungspolitische Referat des AStA der Uni Köln, war durchaus zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung. Die 2. Vositzende des AStA, Jana Jellen betonte:„ Es ist sehr wichtig den Studierenden einmal die Gelegenheit zu geben, die KandidatenInnen der Parteien zu treffen und Ihnen Fragen stellen zu können. Damit motivieren wir die Studierenden aktiv an den anstehenden Wahlen teilzunehmen. Die Wahlbeteiligung darf nicht so niedrig bleiben wie in den Jahren zuvor!“ Johanna Füllmann


Bewerte deine Uni unter www.utopia.de/hochschulranking

Deutschlands grünste Hochschule gesucht!

Gutes Klima? Wo gibt es das eigentlich, dass es in ein und demselben Raum im Winter zieht wie in der Arktis und im Sommer die Luft steht wie in einer Ein-Mann-Sauna?!?

V.i.S.d.P: Carlos Cota Castro // Referat für Politische Bildung im AStA der HHU Düsseldorf // Universitätsstraße 1. // 40225 Düsseldorf

Mit dem ersten bundesdeutschen grünen Hochschulranking sollen die Hochschulen und Studenten zu mehr Engagement für den Klimaschutz sensibilisiert werden – und dafür gewonnen werden, den Klimaschutz als Standortvorteil zu begreifen. Dafür haben sich fünf Studierende des BA-Studienganges Management Sozialer Innovationen an der Hochschule München zusammengetan und dieses Projekt in Zusammenarbeit mit dem Stratscheg Center for Entrepreneurship und utopia.de, der Internet-Plattform für strategischen Konsum, entwickelt. Hier könnt ihr unsere Uni bewerten: www. utopia.de/hochschulranking und im Juli werden euch dann die Ergebnisse der online ausgefüllten Fragebögen mitgeteilt.

VOM 15. BIS 19. JUNI

AM 17. JUNI

AUGSBURG // BERLIN // BIELEFELD // BOCHUM // BONN // BRAUNSCHWEIG // DORTMUND // DRESDEN // DÜSSELDORF // DUISBURG // ESSEN // FRANKFURT A.M. // FREIBURG // GIESSEN // HAMBURG // HEIDELBERG // KARLSRUHE // KÖLN // KREFELD // LÜNEBURG // MANNHEIM // MAINZ // MARBURG // MÖNCHENGLADBACH // MÜNCHEN // MÜNSTER // OLDENBURG // POTSDAM // REGENSBURG // SIEGEN // STUTTGART // TRIER // TÜBINGEN // UVM.

MIT DIESEM KONZEPT GINGEN IM NOVEMBER 100.000 SCHÜLER/ INNEN AUF DIE STRASSE. DIESMAL WOLLEN WIR DIESE ZAHL NOCH STEIGERN UND DAS THEMA BILDUNGSPOLITIK ERNEUT IN DEN FOKUS DER GESELLSCHAFT RÜCKEN.

AKTIONEN IM RAHMEN DES BILDUNGSSTREIKS 2009 UNTER ANDEREM IN FOLGENDEN STÄDTEN:

MEHR INFORMATIONEN ZU DEN ZIELEN, DEN STÄDTEN UND DEN AKTIONEN VOR ORT GIBT ES IM INTERNET UNTER:

FINDEN BUNDESWEIT DEZENTRALE DEMONSTRATIONEN VON SCHÜLER/INNEN, STUDIERENDEN, ARBEITNEHMER/ INNEN UND BESCHÄFTIGUNGSLOSEN MENSCHEN STATT.

WWW.BILDUNGSSTREIK2009.DE


Standpunkt

Studienstandort Köln Studenten schätzen die rheinische Mentalität und den Ruf der Uni

„…du bes en Stadt mit Hätz un Siel, hey Kölle du bes e Jeföhl…“ So besingen die Höhner ihre Heimatstadt und drücken so ihre Verbundenheit zu Köln und dem Rheinland aus. Die Stadt hat viel zu bieten: Abgesehen vom Karneval, der mittlerweile Touristen aus aller Welt anzieht prunkt im Mittelpunkt der Dom, um den uns nicht nur zahlreiche Japaner beneiden. Köln zeichnet sich vor allem durch kulturelle Vielfalt, Toleranz und den rheinischen Frohsinn aus. In Sachen Bildung bietet die Kölner Universität vor allem Studenten der Wirtschaftswissenschaften eine Ausbildung, die zumindest bei Personalchefs positiv eingeschätzt wird. So belegt die Uni im letzten Ranking der Zeitschrift „Junge Karriere“ (in Zusammenarbeit mit einem Meinungsforschungsinstitut wurden 508 Personalchefs nach ihrer Meinung befragt) die vorderen Plätze. Für BWL liegt sie bei den TOP-Unis auf Rang 4 (gefallen von 2), in VWL belegt die Uni Köln Platz 3 (gleich bleibend). Sonja Müller

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Wir wollten von euch wissen, ob ihr euch von ominösen Rankings, Heimatliebe oder ganz anderen Faktoren bei eurer Uni-Wahl habt beeinflussen lassen…

Sarah, 1.Semester VWL: „Für mich kamen von vornherein Köln oder Bonn in Frage. Zunächst einmal mag ich das Rheinland. Ich bin zwar nicht hier aufgewachsen, aber meine Großeltern kommen von hier und so habe ich die Stadt und Umgebung schon vorher kennen gelernt. Seit kurzem bin ich also NeuKölnerin. Zum anderen habe ich mir verschieden Zeitschriften und Internetseiten mit Rankings und Erfahrungsberichten angesehen. Köln hat hier gut abgeschnitten. Somit war meine Entscheidung getroffen.“

Johannes, 3. Semester BWL: „Ich studiere an der Uni Köln, da ich hier schon mein ganzes Leben wohne und nicht von hier weg wollte. Dass die Uni Köln nebenbei noch gut ist, war natürlich ideal.“


Standpunkt

Johannes, VWL soz.: Meinen Studiengang, Volkswirtschaft sozialwissenschaftlicher Richtung gibt es so nur zweimal in Deutschland. Außerdem schätze ich den guten Ruf der WiSo-Fakultät

Nihan, 3.Semester BWL: „Für mich stand quasi schon in Kindertagen fest, dass ich in Köln studieren werde. Da ich gebürtige Kölnerin bin, bot es sich quasi an in der Heimat zu bleiben. Die Uni hat einen guten Ruf und viele Studenten kommen von weit außerhalb hierher. Für mich liegt die Uni um die Ecke - warum also diesen Standortvorteil nicht nutzen?!“

Das Examensfeier-Team sucht noch Helfer: Für die Examensfeier am Samstag, den 20.06.2009 suchen wir noch fleißige Helfer für den Auf- und Abbau, den Sektstand und den Kassenposten. Wer Interesse hat, kann gerne im WiSoBüro vorbeikommen oder einfach eine E-Mail an examensfeier@wiso-buero. uni-koeln.de schreiben.

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Campus

Lilifee-Roller & Piratenschiff statt Vorlesungen & Klausuren:

NiNi unterwegs mit den Kleinsten unserer Universität Während unsereins zum zehnten Mal die Schlummertaste drückt, sind die Kleinsten schon längst aktiv und können es kaum erwarten, in die Uni zu kommen! Warum sie im Gegensatz zu uns mit einer solchen Vorfreude in den Tag starten, wollten wir uns mal genauer anschauen. Gelandet sind wir bei den „Uni-Kids“, einer Kinderbetreuungsstätte für Kinder von Studierenden. Kennt ihr nicht? Kannten wir auch nicht! Solltet ihr aber kennenlernen. Damit ihr dafür aber nicht alle in die Frangenheimstraße (ins erste Obergeschoss der Heilpädagogischen Fakultät) müsst, waren wir für euch dort. Von den vier netten, überaus engagierten Erzieherinnen herzlich empfangen, beäugt uns die zukünftige Bildungselite anfangs noch etwas skeptisch. Bevor wir also den beliebten Spielzeugbagger und die selbstgemachte Knete an uns reißen können, erzählt uns Gudrun Schindler, Leiterin der Kinderbetreuungsstätte, zunächst alles Wissenswerte. Was sind die „Uni-Kids“? Nun zunächst einmal handelt es sich um eine Kinderbetreuungsstätte in Trägerschaft des Kölner Studentenwerks. Kinder im Alter zwischen ein und drei Jahren werden in altersgemischten Gruppen betreut. Der Betreuungsschwerpunkt liegt bei Kleinkindern, die noch keinen 20

Anspruch auf einen Kindergartenplatz haben. Je nach Wunsch der studentischen Eltern können sie zwölf oder 15 Stunden pro Woche verteilt auf maximal drei Tage in die Einrichtung kommen. Die Betreuungszeiten werden je nach Stundenplan zu Beginn des Semesters mit den Eltern abgestimmt.

Hatten sichtlich ihren Spaß: Nina und Niklas (Foto: privat)


Campus

Die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Betreuern ist eine entscheidende Komponente. Während der Eingewöhnungsphase haben Eltern die Möglichkeit, bei ihrem Kind zu bleiben, und es damit langsam an die neue Situation zu gewöhnen. Diese Phase gibt beiden Seiten ein beruhigendes und sicheres Gefühl. In den beiden lichtdurchfluteten Räumen entdecken wir zu unserer großen Freude längst vergessene – und auch einige neue – Spielzeuge. Aber das ist noch längst nicht alles, was das Team um Gudrun Schindler den Kindern zu bieten hat. Nach einem offenen Frühstück bis 10 Uhr geht’s an die frische Luft, damit sich die Kinder austoben können. Doch was macht man mit 14 Kindern, wenn kein eigenes Außengelände mit Sandkasten, Schaukel und Klettergerüst zur Verfügung steht? Bedauerlicherweise ist nämlich genau dies die Situation der Betreuungsstätte. Abhilfe schaffen hier die täglichen Fahrten mit Bollerwagen, Bobbycars und Lauflernrädern zum einige hundert Meter entfernten Kin-

derspielplatz. Das absolute Highlight scheint uns jedoch das „warme Häuschen“ zu sein. Was die Kleinen damit meinen, ist ihr wöchentlicher Besuch im Schwimmbad Krieler-Welle mit anschließendem Saunagang, im warmen Häuschen eben. Wie man den Bildern ansehen kann, haben sowohl die Kinder als auch wir beide den Eindruck, dass die „Uni-Kids“ eine schöne und kindgerechte Einrichtung ist. Zu dieser Auffassung gelangen wohl auch die zufriedenen Eltern der Kleinen und danken es mit gemeinsamen Sammelaktionen wie beispielsweise dem Waffelverkauf, mit dessen Erlös Spielzeuge und Aktivitäten bezahlt werden können. Das Kinderschwimmen wird zum Teil dadurch finanziert. Finden sich jedoch in Zukunft keine weiteren Spender, wird es der Einrichtung nicht möglich sein, dieses Angebot aufrecht zu erhalten. Bei all dem Spaß, den man bei den „UniKids“ hat, gibt es demnach auch einige Probleme. Das für studentische Eltern wohl größte Problem ist die enorm lange Warteliste. Im Schnitt müssen Eltern 21


Fotos: Kölner Studentenwerk

drei Semester auf einen Betreuungsplatz bei den „Uni-Kids“ warten – für Studierende definitiv zu lang. Wie kommt es zu so langen Wartezeiten? Bisher hat die Universität für Kinder von Studierenden keine eigene Betreuungseinrichtung geschaffen. Die wenigen vorhandenen Einrichtungen sind in Trägerschaft des Studentenwerks, von Elterinitiativen oder der Stadt Köln. Grund für vorsichtigen Optimismus gibt jedoch folgendes: Paramecium. Kennt ihr nicht? Kannten wir auch nicht.

Sollten wir aber alle kennenlernen. Dahinter verbirgt sich der Neubau einer Uni-Kindertagesstätte, in die ca. 80 Kinder ab vier Monaten bis zum Schuleintritt aufgenommen werden sollen. Auf Grund von KIBIZ-Fördergeldern (Kinderbildungsgesetz) ist mit einer Eröffnung zum Kindergartenjahr 2010 zu rechnen – endlich! Natürlich hoffen wir, dass unter dem sinnvollen Bau keine anderen Kinderbetreuungseinrichtungen wie das Knusperhäuschen (s. rechte Seite) zu leiden haben.

Ni-na Bauer Ni-klas Veltkamp

INFOBOX „Uni-Kids“ Öffnungszeiten Die Kinderbetreuungsstätte ist während des Semesters täglich von 8 - 14 Uhr und in den Semesterferien von 9 - 14 Uhr geöffnet. Abgesehen von zwei Wochen in den Sommersemesterferien sowie der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr können die Kinder das ganze Jahr über in die Einrichtung kommen. Kosten Der Standardsatz bei 12 Stunden Betreuung pro Woche beträgt derzeit 92€ pro Semester. Ab einem Nettoeinkommen der Eltern von über 1.416,79€ im Monat (17.000€ im Jahr) werden höhere Beiträge nach einem Staffelsystem erhoben. Dies wird im Einzelfall mit der Leitung der Kinderbetreuungsstätte geklärt. Fragen? Weitere Informationen und Ansprechpartner findet ihr auf der Internetseite des Kölner Studentenwerks: http://www.kstw.de/KStW/Kinder/ueberblick.htm

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Campus

Kindertagesstätte Knusperhäuschen

„Wir wollen bleiben!“ Auf dem Weg in die Mensa in der Robert-Koch-Straße fällt das Banner mit den großen Lettern „Wir wollen bleiben!“ ins Auge. Dahinter befindet sich das kleine gelbe Haus, in dem die Kindertagesstätte Knusperhäuschen nun schon seit über dreißig Jahren untergebracht ist. Doch Anfang dieses Jahres wurde der Kita, die rund 20 Plätze für Kinder zwischen drei und sechs Jahren bietet, der Mietvertrag für Grundstück und Gebäude gekündigt. Eigentümerin ist die Universität Köln. Die Gründe für die Kündigung des Mietverhältnisses scheinen wenig durchsichtig. Auf dem Nachbargrundstück soll eine neue Kindertagesstätte der Universität entstehen. Im Zuge des Neubaus muss aufgrund baurechtlicher Richtlinien eine gewisse Anzahl an Parkplätzen zur Verfügung gestellt werden. Anfangs hieß es, dass aus diesem Grunde das Knusperhäuschen weichen solle. Nach Gesprächen zwischen der Uni, dem Knusperhäuschen und der Stadt, konnte dieses Problem für das Knusperhäuschen zwar geklärt werden, aber der Mietvertrag wurde dennoch nicht erneuert. Der Grund hierfür ist seitens der Universität darin zu sehen, dass Bedenken bezüglich der Sicherheit des

Gebäudes bestehen und die Uni sich als Vermieterin absichern möchte im Falle eines Schadens nicht haftbar gemacht zu werden. Deshalb soll durch einen unabhängigen Gutachter die Sicherheit und Bausubstanz des Gebäudes geprüft werden. Die Argumentation scheint durchaus verständlich, wirft aber auch Verwunderung auf, wenn man bedenkt, dass in den letzten Jahren wie vorgeschrieben regelmäßige Überprüfungen der Sicherheit der Einrichtung durch das Knusperhäuschen vorgenommen wurden. Die erforderliche Betriebserlaubnis vom Landesjugendamt liegt dementsprechend vor. Der AStA freut sich über den Bau der neuen Kindertagesstätte der Universität, vor allem im Hinblick auf die dort entstehenden Betreuungsplätze für Kinder von Studierenden. Allerdings hoffen wir gleichzeitig auf eine Lösung zum Erhalt des Knusperhäuschens so dass dass beide Kitas bald nebeneinander bestehen können, um so eine möglichst große Anzahl an Betreuungsplätzen zu garantieren. Sarah Mond

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Schönes NRW

NRW-Ticket nicht nur für Bus und Bahn

Schwebend durch Wuppertal

„Man wohnt nicht in Wuppertal“, erklärte mir ein Fremder schon im Kleinkindalter, als ich gerade gelernt hatte zu sagen, wo ich wohne, „man wohnt in Elberfeld, Cronenberg, Ronsdorf, Barmen, Vohwinkel oder Beyenburg.“ Tatsächlich ist die Stadt mit dem einprägsamen Namen, die deshalb für viele Witze herhalten muss (sei es Loriots Herrenbotique oder Bill Ramsey’s „Zuckerpuppe aus der Bauchtanzgruppe“), ein Zusammenschluss aus den 6 Gemeinden von 1929, mit dem nicht alle Bewohner zufrieden sind. Zumindest sind Neckereien an der Tagesordnung. Die WiSo-Mitteilungen haben sich einmal umgeschaut, was diese noch junge Stadt zu bieten hat. Nach 30 Minuten Fahrt (RE 7 bis Wuppertal HBF) sollte man den Bahnhof schleunigst verlassen, denn nicht umsonst soll dieser in den nächsten Jahren komplett umgebaut werden. Den Ausflug startet man am besten

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bei einem ausgiebigen Brunch im Café Extrablatt (Grabenstr. 5 am Kerstenplatz) mitten im Stadtzentrum von Elberfeld. Günstig kann man hier soviel schlemmen wie man will. Weiter geht es zum Frühshoppen in der Innenstadt. Das Einkaufszentrum City-Arkaden gehört zu den Größten und Modernsten Deutschlands. Charmanter ist ein Bummel durch das Luisenviertel (rund um den Laurentiusplatz), leider wenig Einkaufsmöglichkeiten, dafür viele Cafés und Kneipen. Zu Mittag essen wir eine Kleinigkeit am Casinoplatz. Für Kunstinteressierte bietet sich ein Besuch im Von der Heydt-Museum (Turmhof 8, alle Epochen) an. Alternativ lohnt sich am Nachmittag ein Besuch im Wuppertaler Zoo, der als einer der schönsten Deutschlands gilt, oder im Briller Viertel (Briller Str., Katernberger Str.) dem größten zusammenhängenden Villenviertel Europas. Hier wohnen die Nachfahren der reichen Textilunternehmer, die Elberfeld und Barmen Wohlstand einbrachten. Mehr über die Frühindus-


Alexander Fritsch

Schönes NRW

trialisierung mit ihren technischen und sozialpolitischen Aspekten erfährt man im Historischen Zentrum (Engelsstr. 10-18, 4 Euro), zu dem auch das Friedrich-Engels-Haus gehört. Die Schwebebahn ist Wuppertals bekanntestes Wahrzeichen. Mit dem NRW-Ticket kann man gratis fahren. Der absolute Top-Tipp ist die Fahrt mit dem historischen Kaiserwagen, wo man wie einst Kaiser Wilhelm II zu Kaffee und Kuchen eingeladen wird (Auch andere Touren möglich. Telefonische Reservierung unter 0202-19 433, Preis: 18,50 Euro). Zugegeben bisher ist der Ausflug eher für die Großmutter, richtig feiern kann man aber im Butan (Alte Fleischfabrik und bereits als bester Club NRWs gekührt, Mohrenstrasse 41-43, wechselnde Musikstile, um die 7 Euro) oder im U-Club (Reggae-Weinkontor, das auf Plakaten neben dem Hamburger Uebel & Gefährlich oder dem Berliner Lido seinen Platz findet, Eintritt am vollen Super-Donnerstag frei). Wer von Kultur noch nicht genug hat, lässt den Abend im weltberühmten Tanztheater Pina Bausch (im Juli viele Termine, www. pina-bausch.de, 10 - 40 Euro) ausklingen.

Ausflüge ins Umland: Schloss Burg Schloss, Burg oder Beides stellt sich bei diesem Namen die Frage. Richtig ist alles. Das Stammschloss der Familie von Berg (Bergisches Land) im Solinger Stadtteil Burg, ist die größte rekonstruierte Burganlage NRWs und auf jeden Fall eine eigene Reise wert. Ob Ritterspiele oder Tafelrunde, der Eintritt kostet 5 Euro. Weitere Infos und Anfahrtsbeschreibung unter www. schlossburg.de

Wuppertal, das „San Francisco“ Deut Foto

Neandertal Wem die Zeitreise ins Mittelalter nicht weit genug geht, dem sei das Neandertal in Mettmann ans Herz gelegt. Hier wurde 1856 der erste „homo neanderthalensis“ entdeckt. Ein Museum informiert über die Geschichte. Der Eintritt kostet für Studis 4,50. Weitere Infos unter www.neandertal.de

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Ausland

Das Ranke-Heinemann Institut

Auslandsstudium leicht gemacht!

Wer plant, irgendwann im Laufe seines Studiums ein Auslandssemester in Australien oder Neuseeland zu absolvieren, sollte sich einen Namen merken: Das RankeHeinemann Institut. Der Weg ins Ausland ist wahrscheinlich eines der spannendsten Abenteuer, deren man sich im Studium stellen kann. Studenten haben dabei mehrere Möglichkeiten, dieses Abenteuer bewerbungstechnisch anzugehen. Es stehen uns viele Programme und Institutionen (wie bspw. das Zentrum für Internationale Beziehungen der WisoFakultät (ZIB)) zur Verfügung, die uns bei den schier unüberwindbaren administrativen Hürden zu helfen versuchen. Eine solche Einrichtung ist das RankeHeinemann Institut, welches die zentrale Einrichtung aller australischen und neuseeländischen Universitäten in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz ist. Der Zuständigkeitsbereich des Institutes umschließt dabei Studienberatung, Studienplatzbewerbung, Wissens- und Forschungstransfer sowie Forschungsförderung durch Stipendienvergabe. 26

Dabei fungiert das Institut quasi als Vermittler zwischen den Hochschulen und den Studenten und hilft diesen bei allen Hürden der administrativen Abwicklung. Die Zusammenstellung der Bewerbungsunterlagen, die Übersetzung und Beglaubigung von akademischen Zeugnissen und vieles mehr führt das Institut dabei kostenlos aus. Der geneigte Leser stellt sich vielleicht die Frage, warum das Institut dies tut? Einfache Antwort: Es ist von den Hochschulen eingesetzt, um Studenten an die neuseeländischen Hochschulen zu vermitteln, wobei wir durch die Studiengebühren das Institut wiederum indirekt finanzieren. Die Bewerbung für eure Wunschhochschule findet (für die meisten wohl erfreulicherweise) rein formal statt, d.h. es müssen keine Motivationsschreiben aufgesetzt werden, es findet kein persönliches Auswahlgespräch oder sonst etwas statt: Die reine Bewerbung mit einem Sprachnachweis, der je nach Universität in den Anforderungen variieren kann, reichen vollständig aus. Eine wunderbare Sache ist, dass die Bewerbungen sehr kurzfristig - zumindest für internationale Maßstäbe - abgege-


Ausland

ben werden können und diese auch schnell bearbeitet werden, sodass man in den meisten Fällen nicht allzu lange auf eine Antwort warten muss. Die Mitarbeiter des Institutes sind hilfsbereit und freundlich und können mit vielen Ratschlägen den Studenten den Bewerbungsprozess und die Wohnungssuche erleichtern. Abschließend möchte ich euch auf die Internetseite des Ranke-Heinemann Institutes verweisen, wo ihr jede Menge nützliche Informationen erhaltet und euch einen guten Überblick über die

Tätigkeit des Institutes und dessen großes Angebot machen könnt: http://www.ranke-heinemann.de/ Hochachtungsvoll,

Daniel Schütz

Gaststudent in Köln

Internationale Sicht auf die Uni Köln Die einen mögen das Studieren in Köln mehr, die anderen eher weniger. Wie sicherlich die meisten an der Wiso-Fakultät, habe ich nie an einer anderen Hochschule studiert und kann Vergleiche zwischen dem Kölner Studentenleben und dem an anderen Hochschulen nur durch Erzählungen von Freunden ziehen. Interessant ist es deshalb zu hören, was ausländische Gaststudenten über das Studieren sowie das Leben in Köln zu erzählen haben.

Yuki studiert seit ein paar Monaten Sozialwissenschaften an der Wiso-Fakultät. Sie kommt aus Tokyo/Japan und besucht dort die Hitotsubashi University, diese ist mit 6000 Studierenden um einiges kleiner als unsere Kölner Uni. Über die Unterschiede zwischen ihrer japanischen Heimatuniversität und der Hochschule Köln konnte Yuki einiges berichten. In Japan sei es nicht üblich, dass sich Studenten während einer Vorlesung melden und einfach ihre Meinung vor 27


Ausland

einer riesigen Hörerschaft zum Besten geben. Das läge aber weniger an deren Faulheit oder Motivation, sondern sei eher eine Sache der Mentalität und des Wesens der Japaner. Außerdem sei es in japanischen Hochschulen nicht gängig, zusätzliche Übungen oder Tutorien wie an der Universität zu Köln anzubieten. Dafür, so räumt sie ein, seien die Seminare in Japan wesentlich kleiner als hier. Drei bis zwölf Studenten pro Seminar seien das Maximum. Da diese Seminare schon im fünften Semester gewählt und dann bis zum Ende des Studiums fortgeführt werden, lernt man die Mitstudenten schnell und gut kennen und bleibt mit ihnen meist auch nach dem Abschluss in Kontakt. An der Uni Köln sind die Möglichkeiten, jemanden besser kennenzulernen, bei der riesigen Studentenschaft eher gering. Begeistert zeigt sich Yuki über unsere Mitschriften AG; einfach die Notizen eines anderen kaufen zu können sei toll. In Tokyo würden Mitschriften von Kommilitonen eher „heimlich“ ausgetauscht, aber niemals offiziell verkauft werden. Nervig findet Yuki die Overheadprojektoren, sie persönlich bevorzugt die Power-Point-Präsentationen. Da es für so manchen Deutschen schon schwer ist, die teilweise grotesken Handschriften zu entziffern, kann ich mir gut vorstellen, wie es für einen Gaststudenten, dem die deutsche Sprache nicht so vertraut ist, sein muss, in einem zügigen Tempo mitschreiben zu müssen. Nicht optimal sei auch unsere Druckerausstattung in 28

der Universitätsbücherei. Wie so mancher Kölner Student kommt auch Yuki ab und an ins Schmunzeln, wenn sich mal wieder eine lange Schlange von Studenten vor dem einzigen Drucker der Bibliothek bildet. Toll, sagt sie, sei das riesige Sportangebot der Universität, eine solche Auswahl habe sie in Tokyo nicht. Das Campusleben in Köln an sich mag Yuki sehr. Mit den vielen jungen Menschen, die auf der Wiese liegen, sich sonnen oder grillen, habe man gar nicht das Gefühl, auf einem Unicampus zu sein. Auch die vielen Cafés und Unimensen seien eine gute Sache, besonders da die Preise angemessen seien. Yuki amüsiert sich über die Tatsache, dass doch relativ viel Alkohol auf dem Campus verkauft würde. Alles in allem gefällt Yuki die Kölner Universität und das Studentenleben sehr gut. Köln sei eine tolle Stadt mit freundlichen Menschen, niedrigen Preisen (im Vergleich zu Tokyo) und studentenfreundlichen Angeboten. Die Studenten hier seien sehr fleißig, aber der Spaß käme keinenfalls zu kurz. Kyra Wilke


Campus

Copy-Shops im Test

„Kann ich mal deine Unterlagen kopieren?“

Wer kennt das nicht? Man hat am Vortag zu lange gefeiert und kommt am Morgen einfach nicht aus dem Bett. Und schon hat man die ersten zwei Veranstaltungen verpasst. Zum Glück sitzt man selten alleine in einer Vorlesung oder Übung. Irgendein fleißiges Bienchen schreibt immer mit und stellt dem Verschlafenen seine Unterlagen zur Verfügung. Nun stellt sich die Frage, wie man die erhaltenen Materialien so schnell und kostengünstig wie möglich duplizieren kann. Aus diesem Grund erläutere ich euch heute die vielfältigen Möglichkeiten, wo und zu welchen Preisen der Student uninah kopieren und drucken kann. Als erstes stelle ich euch die vier zentralsten Copy-Shops vor. Der „Copy-Shop Cologne“ (Öffnungszeiten: Mo-Do: 10.00-18.30, Fr: 10.00-18.00) befindet sich im Unicenter (Universitätsstraße Ecke Luxemburger Straße) und eignet sich deshalb gut, um Unterlagen aus dem Soziologischen Seminar zu kopieren. Außerdem bietet er auch des öfteren komplette Seminarordner soziologischer Seminare und Vorlesungen an, sodass man sich nicht alle Texte einzeln kopieren muss. Von den hier verglichenen Copy-Shops ist er zwar der kleinste, hat dafür aber engagierte und freundliche Mitarbeiter. Der Preis für eine S/W- Kopie liegt zwischen 3,1

und 4 Cent, Drucken (S/W) kostet zwischen 4 und 6 Cent, je nachdem welche Mengen man benötigt. Auf der Zülpicher Straße 182 befindet sich der Kopierladen „Copy-Star“ (Öffnungszeiten: Mo-Fr: 8.00-20.00, Sa: 9.00-14.30). Eine Kopie (S/W) kostet zwischen 4 und 5 Cent, Drucken (S/W) kostet fix 8 Cent pro Seite. Außerdem wird beim Drucken vom Stick eine Pauschale in Höhe von 2 Euro pro Datei für das alleinige Öffnen derselbigen erhoben. Besonders zu erwähnen ist, dass der Copy-Star einige Skripte von Wiso-Dozenten verkauft. Dazu zählen vor allem Funk- und Wesselsskripte, sowie Unterlagen für Statistik. In der Nähe, auf der Kerpenerstraße gegenüber der USB, befindet sich der Copy-Shop „M&S Kopie- und Druckhaus“ (Öffnungszeiten: Mo-Fr: 8.30-19.00, Sa: 10.30-15.30). Hier ist immer relativ viel los, da der Shop sich direkt an der Bibliothek befindet und wohl auch am schnellsten vom Hauptgebäude, dem Gebäude der Philosophischen Fakultät und dem Hörsaalgebäude aus zu erreichen ist. Allerdings stehen relativ viele Kopierer zur Verfügung, so dass man nicht wirklich lange warten muss. Außerdem hat dieser Copy-Shop auch das größte Angebot an Schreibwarenartikeln. M&S wirbt dazu unter anderem noch mit T-Shirt- und Tassendruck. Die S/W-Kopie kostet zwischen 3,5 und 4 Cent, der S/W-Druck zwi29


Campus

schen 6 und 10 Cent. Außerdem kann man hier auch direkt aus dem Internet drucken und muss die Datei nicht vorher auf einen USB-Stick ziehen. Der Copy- Shop „Copy/Net“ (Öffnungszeiten: Mo-Fr: 8.30-19.00, Sa: 9.0014.30) liegt an der Universitätsstraße, schräg gegenüber vom Wiso-Hochhaus. Auch hier kann man direkt vom PC aus drucken (10 Cent für S/W-Druck). Außerdem wirbt der Copy-Shop damit, gleichzeitig ein Internet-Café zu sein (es gibt zwei PCs). Die S/W-Kopie kostet zwischen 3 und 4 Cent. Als besonderes Extra bietet der Shop Kaffee und ähnliches „to go“ an. Auch an der Uni selbst kann man kopieren und drucken. Zum Kopieren braucht man eine Kopierkarte (erwerbbar z.B. an Automaten im Philosophikum oder Hauptgebäude), für die man anfangs 2 Euro Pfand bezahlt. Kopierer stehen eigentlich in allen Gebäuden der Uni, eine Kopie kostet 5 Cent. Besitzt man einen S-Mail-Account, kann man in der USB und im Rechenzentrum für 5

Copy-Shop

Cent je Seite drucken. Dazu muss man entweder im Rechenzentrum oder in der USB (nähe Fotostelle) Geld auf sein S-Mail-Konto laden. Außerdem kann man als Wiso-Student an den PC-Pools im Wiso-Hochhaus (Raum 10 und 210) drucken. Dazu benötigt man einen speziellen „Wiso-Account“, den man sich aber innerhalb weniger Minuten dort einrichten lassen kann. Eine bedruckte Seite kostet auch hier 5 Cent. Ich hoffe, ich konnte euch einen guten Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten geben. In der Tabelle seht ihr noch etwas detaillierter alle Preise im Überblick. Für Änderungen und Fehlangaben übernehme ich allerdings keine Gewähr. In diesem Sinne: Immer schön Vorlesungen „schwänzen“ und fleißig kopieren;)

Kopie S/W

Judith Siekiera

Ausdruck Farbe

S/W

Farbe

Copy-Shop Cologne

3,1 (1500er Karte) - 4 bis 20 Seiten 75, Cent dann 50 Cent

4 -6 Cent

bis 20 Seiten 75, dann 50 Cent

Copy-Star

bis 500 Seiten 5, dann 4 Cent

45 Cent

8 Cent

< 90 Cent

M&S

bis 500 Seiten 4, dann 3,5 Cent

40 - 80 Cent

6 -10 Cent

40 - 80 Cent

Copy/Net

bis 500 Seiten 4, 501-1000: 3,5, ab 1000: 3 Cent

bis 100 Seiten ein 10 Cent Euro, dann 30 Cent

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ein Euro


Campus

Test the best

Grünlilie Seit 1986 befindet sich im Weyertal 15 (Sülz) das Restaurant Grünlilie. Zunächst nichts Außergewöhnliches und von Außen eher unscheinbar. Es ist jedoch kein einfaches Restaurant, sondern das - laut Chefin - einzig existierende vegetarische Restaurant in Köln, das seinem Namen alle Ehre macht. Neben vegetarischer Kost stehen Produkte aus kontrolliert biologischem Anbau im Vordergrund. Dieses Konzept ist nicht erst mit dem Hype der Bio-Produkte entstanden, sondern begleitet die Grünlilie seit mehr als 20 Jahren. In der Mittagszeit gibt es feststehende Mahlzeiten, die sich in der Preisklasse zwischen 5 und 8 Euro bewegen (Hauptgericht 5 Euro, mit Dessert oder Vorspeise 8 Euro). Freuen kann man sich hierbei zum Beispiel auf Bratkartoffeln, dazu rote Beete und Wasabi oder selbst gemachte Rösti-Taler mit Schwarzwurzelgemüse und Äpfeln. Kleine und große Salate, Sorten je nach Saison, werden für 8 und 12 Euro angeboten. Am Abend kann es dann schon ein bisschen teurer werden, da ausschließlich Speisen à la carte bestellt werden können. Getränkepreise bewegen sich bei Warm- und Kaltgetränken zwischen 2 und 3,50 Euro. Auch hier versteht sich, dass Getränke aus biologischer Erzeugung angeboten werden. Auf Coca Cola, Fanta und Co darf verzichtet werden. Entschließt man sich, der Grünlilie am Abend einen Besuch abzustatten, sollten 15 bis 20 Euro pro Person einbe-

rechnet werden. Da es sich jedoch um reine Bio-Produkte handelt, sind die Preise angemessen und bezahlbar.Für Studenten ist es aber eine Überlegung wert, nicht doch in der Mensa zu speisen. Geschmacklich liegt die Grünlilie bei fünf von fünf Sternen. Jedoch gebe ich Punktabzug bei Preisen und Öffnungszeiten. Bewertung:  Axel Wiegand

Öffnungszeiten: Montags bis Freitags von 12-14.30 Uhr und 19-22 Uhr, Samstags 12-14 Uhr und 19-22 Uhr. An Sonn- und Feiertagen geschlossen.

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Campus

Kolumne

Part-Time Lover, Full-Time Friend Heute wende ich mich mal der Gefühlswelt zu. Viele können das vielleicht nachvollziehen, wenn das Studium wieder stressig wird, da die Prüfungen anrücken, kann ein erfülltes Privatleben in Form einer Beziehung die Motivation aufrechterhalten und einen Ausgleich schaffen. Doch die Frage, die sich die meisten Singles, die ihre Situation auch ändern möchten, stellen ist, wo und wie finde ich den geeigneten Partner. In der Bibliothek? In einem Club? Die meisten Partnerschaften entstehen aus dem Dunstkreis des Freundeskreises. Doch wie verhält es sich mit dem Extremfall wenn aus besten Freunden Liebende werden. Man kennt sich meistens schon eine lange Zeit. Man kennt die Stärken und die Schwächen des jeweils anderen. Man kann reden und lachen, man unternimmt viel und verbringt einen Großteil seiner Zeit miteinander. Diese Attribute treffen auf beste Freunde zu und die meisten würden wohl auch sagen, dass diese Auflistung durchaus auch auf eine Liebesbeziehung zutreffen sollte. Aber man sollte da nicht zu voreilig sein. Die Wandlung von Freundschaft zu Liebschaft ist eine heikle Geschichte. Meistens fängt so etwas harmlos an. Gerne zu Feiertagen wie Karneval ist man zusammen unterwegs. Kippt einen Wodka nach dem anderen und feuert sich gegenseitig an. Ein paar Stunden später ist es dann passiert. Der erste Kuss. Am nächsten Tag wird man dem 32

keine große Bedeutung beimessen wollen, denn so was kann ja schon mal passieren. Es muss ja auch keine große Bedeutung haben, allerdings könnte es ein Vorzeichen sein, was man aber erst später erkennt, wenn man dann einen Monat später zusammen in der Badewanne sitzt. Nun, da die Hemmschwelle einmal überschritten ist, kommt es immer häufiger dazu, dass man nach durchzechter Nacht nicht nur beieinander sondern auch miteinander schläft. Das Ganze klingt zunächst mal doch sehr schön. Was die ganze Geschichte allerdings komplizierter macht als bei anderen Konstellationen sind die Rahmenbedingungen. Man hat den gleichen Freundeskreis, man geht auf die gleichen Parties usw. Das macht die Sache nicht unbedingt leichter. Wie soll man sich den Freunden gegenüber verhalten? Ein klärendes Gespräch wird unausweichlich. Ist man nun zusammen oder nicht? Dieses Gespräch steht bei anderen Konstellationen zwar auch an ist, aber nicht so konsequenzenreich wie bei dieser speziellen. Denn egal wie man sich entscheidet, man verliert, vielleicht nur temporär vielleicht auf Dauer, seinen besten Freund oder seine beste Freundin. Wenn man sich entscheidet die Beziehung fortzusetzen und offiziell zu machen wurde die Freundschaft durch eine feste Beziehung ersetzt. Wenn man sich gegen eine Beziehung entscheidet, hat meistens mindestens eine


WIESO-Mensch

der Parteien so viel investiert, dass ein zurück gar nicht oder nur mit viel Aufwand möglich ist. Natürlich wird man sich dann einig sein, dass man die Freundschaft weiterführen möchte, da das ja das Wichtigste sei. Aber will man dann, wenn man schon einmal soweit war, wirklich darüber sprechen wen der jeweils andere gerade toll findet? Kann man dann noch fern von Eifersucht zusammen um die Häuser ziehen und sich gegen-

seitig verkuppeln wie früher? Vielleicht kann man das. Aber wahrscheinlich ist das nicht. Man sollte sich also wenn man sich dazu entscheidet die Grenze der Freundschaft zu übertreten darüber im Klaren sein, dass man viel aufs Spiel setzt. Aber natürlich könnte der Gewinn auch groß sein.

Andreas Klöcker

WieSo-Mensch

Studiengebühren verbessern die Lehre, oder nicht? Zumindest im Bereich der Volkswirtschaftslehre kann man einiges lernen. Ich suche mir also zu Anfang eines Semesters eine Vorlesung aus dem schier unendlichen Kurskatalog für Spezielle VWL, die ja alle in meiner Prüfungsordnung zur Auswahl aufgelistet sind, aus. Gar keine leichte Aufgabe, denn diese Liste umfasst immerhin um die 36 verschiedenen Angebote. „Wow“, denke ich, „ein Paradies für Volkswirte“.

Kurz darauf stehe ich dann allerdings nun nicht mehr so verblendet in der Realität und versuche meine Veranstaltung im KLIPS-Vorlesungsverzeichnis zu finden. Och schade, der Kurs, den ich besuchen wollte, wird dieses Semester wohl nicht angeboten. Aber gut zu wissen, dass die Scheine, die ich letztes Semester belegt habe, wieder angeboten werden.

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WIESO-Mensch

Naja, dann muss ich mal nach einem anderen interessanten Thema suchen. Mmh, komisch. Irgendwie heißen die ganzen Veranstaltungen hier anders. Ach ja, da war wohl mal wieder jemand kreativ und hat die Vorlesung einfach umbenannt. Dass man das nirgends ausweisen muss, ist ja klar. Wäre ja sonst auch viel zu einfach. Es muss ja schon ein gewisses Niveau ausgewiesen werden. Aber ich bin ja ein kluges Köpfchen, habe sie durchschaut und melde mich an. Schön, denke ich. Ich glaube, das wird ein interessanter Kurs. Hoffentlich wird schon bald eine Gliederung online gestellt, damit ich mich noch mehr freuen kann. Und so gespannt, rufe ich die Seite nach ein paar Tagen wieder auf. Ohh, irgendetwas hat sich hier auch verändert: Ne, oder?! „Die Veranstaltung muss dieses Semester leider entfallen, dafür wird aber ein anderer Kurs angeboten, den Sie entweder stinklangweilig finden oder aber den Sie schon vorheriges Semester belegt haben.“ Ich raste gleich aus. Was tun die mir hier eigentlich immer an?! Erst große Hoffnungen machen und dann eine bittere Enttäuschung. Aber ich gebe nicht auf. Die Lehre muss doch hier irgendwo versteckt sein… Irgendwas muss ich ja auch wohl belegen. Ich soll doch mal zur Bildungselite gehören! Ich suche mal noch ein bisschen auf den einzelnen Lehrstuhlseiten, ist ja so praktisch im Moment, dass die Hälfte der Informationen dort stehen und die andere Hälfte dann bei ILIAS oder KLIPS. Man will mich und meine Fähigkeiten ja auch fördern. Och, sieh an, was gefunden. Das hier hört sich 34

doch echt ganz nett an. Das könnte wirklich etwas für mich sein, aber komischerweise wird dies laut Kursbezeichnung in KLIPS nur für Masterstudenten angeboten. Aha, eine weitere kleine Spitzfindigkeit, denn das dürfen die doch gar nicht. Steht dieses „Modul“ in unserer Prüfungsordnung, so DARF ich das auch belegen. Zumindest theoretisch, denn auch nach wiederholtem Male funktioniert dieser Anmelde-Button einfach nicht. Naja, gut, da kenne ich aber auch eine praktische Lösung. Ich versuche es mal auf die gute alte, klassische Art: ich schreibe dem Dozenten eine E-Mail. Nach einigen Tagen kommt dann auch eine Antwort: Der von mir ausgewählte Kurs würde eigentlich nur für Promotionsstudenten angeboten (hä? - warum stand dann da Master im Internet?) bzw. wenn ich die notwendigen Vorkenntnisse mitbringen würde, sei ich natürlich auch herzlichst eingeladen. Na klar, wer besitzt denn hier nicht alles Kenntnisse in höherer Mathematik, Ökonometrie, Makroökonomik für besonders weit Fortgeschrittene, fundiertestes Wissen bezüglich Spiel-, Vertrags- und Transaktionskostentheorie und Denkvermögen in mindestens sieben Dimensionen? Ja. Ähm, vielleicht dann nächstes Semester... Ach ja, stimmt! Und vor lauter Spannung hätte ich da schon fast vergessen, dass ich dafür die Studiengebühren bezahle! Damit sich die Lehre an unserer Uni verbessert. Und das war mir wirklich Lehre genug. Euer WieSo-Mensch


                                

                   

 



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