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FREIZEITMAGAZI N

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REGION

WILLKOMMEN IM

ERZGEBIRGE Gewinncodes suchen, finden, gewinnen

Seite 81

WEBCODE

»ERZGEBIRGE« www.willkommen-in-sachsen.de

Hochzeit ROMANTIK PUR Geben Sie sich an einem ungewöhnlichen Ort das Ja-Wort.

Freizeit eizeit Seite 120

RÄTSELSPASS Gewinnen Sie einen Aufenthalt im Ratskeller Schwarzenberg.

Weihna We eihnachtszeit Seite 123

VERANSTALTUNGEN

Seite 124

Besuchen Sie die schönsten Weihnachtsmärkte und Bergparaden.

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GEWINNSPIEL

Gewinnen Sie einen iPod Shuffle

18. Jahrgang · Heft 36 · Herbst/Winter 2009/2010 · 2,50 Euro


WILLKOMMEN

Aus dem Inhalt ■ ■

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Editorial und Übersichtskarte . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 4 - 5 Auf großer Reise durch das Land der Elfen und Berggeister . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 6 - 8 Erzgebirgscard . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 10 Erzgebirge mobil . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 11, 35 Das Westerzgebirge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 12 - 35 Das Hundsmarterweibl und sein Gust . . . . . Seite 17 Die magische Welt von Bergmann, Engel ud Nussknacker . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 24

Ferienland Westerzgebirge. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 36 - 37 Aktiv-Urlaub mit Trekking-Touren und Eisklettern . . . . . . . . . . . . . Seite 36

Ferienregion Greifensteine Erzgebirge Seite 38 - 45 Die Geschichte vom kleinen Licht . . . . . . . . . . . Seite 38 Zwönitz kürt den Stollenkönig . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 40

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Das Oberes Erzgebirge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 46 - 59 Lebendige Geschichte aus Holz. . . . . . . . . . . . . . . Seite 49 Mit dem Zauberteppich ins Kinderland . . Seite 51 -52 Das Mittlere Erzgebirge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 60 - 81 Hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen... . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 64 Wenn Frau Holle die Betten ausschüttelt. . . . . Seite 66 Das Silberne Erzgebirge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 82 - 105 Einen Tusch für den Kasper . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 85 Eine mineralogische Weltreise. . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 88 Tourismusregion Zwickau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 108 - 117 Spannende Geschichten in altem Gemäuer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 85 Gewinnspiel und Rätselspaß . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 81, 123 Erlebnis Bergwerk . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 118 - 119 Bergparaden und Weihnachstmärkte . . . . . Seite 124 - 125 Veranstaltungskalender . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 124 - 127 Serviceadressen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 128 Ortsverzeichnis. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 128 - 129 Impressum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 129 Stichwortverzeichnis. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 130

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ÜBERSICHTSKARTE Liebe Leserinnen und Leser, ein märchenhafter Aufenthalt erwartet Sie im Erzgebirge! Lassen Sie sich einfangen von der Atmosphäre der idyllischen Herbstund Winterlandschaften, den lebendigen Traditionen und den Sagen, Märchen und Mythen. Wir stellen Ihnen in unserem Heft mit verwunschenen Sehenswürdigkeiten, gut ausgebauten Wanderrouten und attraktiven Möglichkeiten fürs Skifahren tolle Gelegenheiten vor, die Natur der Region zu erleben und kennen zulernen.

Die Erzgebirgsregionen

im Überblick

Sagenhaften Gestalten wie Berggeister und Kobolde begegnen Ihnen beispielsweise in einem der zahlreichen Besucherbergwerke. Erleben Sie aber auch besinnliche Momente bei Kerzenschein in gemütlichem Ambiente oder stimmen Sie sich mit einem Besuch der vielen traditionellen Weihnachtsmärkte auf die schönste Zeit des Jahres ein. Nebenbei finden Sie vielleicht noch das passende Umfeld für ihre eigene Märchenhochzeit, denn auf vielen Schlössern und Burgen im Erzgebirge darf man sich trauen. Sie mögen es lieber sportlich aktiv? Kein Problem, denn natürlich haben wir auch viele Angebote zusammengestellt, die Sie einladen, in Ihrem Urlaub etwas für die Gesundheit zu tun oder einfach nur ein paar Tage voller Spaß und Aktion zu erleben. Wie wäre es z. B. mit einer geführten Mountainbiketour oder einer rasanten winterlichen Talfahrt im Wok, Reifen oder Schlitten? Im Erzgebirge ist alles möglich. Wir wünschen Ihnen eine Zeit voll kindlichem Zauber und sagenhafter Erlebnisse.

Ihr WILLKOMMEN-Team Silbernes Erzgebirge, Tharandter Wald, Osterzgebirge Mittleres Erzgebirge Oberes Erzgebirge

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ĂœBERSICHTSKARTE

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Westerzgebirge, Stollberg und Umgebung Tourismusregion Zwickau Stadt Chemnitz

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WILLKOMMEN

Auf großer Reise durch das Land der Elfen und Berggeister Es gibt sie noch – die Feen, Zauberer und guten Geister, die uns in eine Welt voller Märchen und Geschichten entführen. Urlaub im Erzgebirge, das heißt: märchenhafte Begegnungen, fantastische Landschaften, Abenteuer unter Tage, Mondscheinfahrten mit der beliebten Fichtelbergbahn oder spannende Erlebnisse in alten Gemäuern...

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WILLKOMMEN

Kommt mit ins Winterwunderland Traumhafte Landschaften laden Sie zu vielfältigsten Wanderungen und aktivem Wintersport ein. Die sagenhaften Wälder und Auen sind ein Eldorado für alle Naturliebhaber. Es macht einfach Spaß, die Region mit dem Fahrrad oder auf Schusters Rappen zu erkunden. Gut beschilderte Wander- und Radwege sowie spezielle Angebote für Aktivurlauber lassen kaum einen Wunsch offen. Wintersportfreunde kommen in den Skiregionen voll auf ihre Kosten. So bieten die Skigebiete um Altenberg, Oberwiesenthal, die Rost’s Wiesen bei Augustusburg, die zahlreichen Pisten mit ihren Skiliften und gut präparierte Langlaufloipen in vielen erzgebirgischen Orten beste Voraussetzungen für Winterurlaub pur. Hat man sich tagsüber ausgetobt, dann sollte der Abend gemütlich ausklingen. Beispielsweise mit einem urigen Hutzenabend bei prasselndem Kaminfeuer und traditioneller erzgebirgischer Folklore. Einmalig und unbedingt erlebenswert sind immer wieder die Mettenschichten, die in der Vorweihnachtszeit vor allen in den Besucherbergwerken stattfinden. Denn eines steht für das Erzgebirge fest:

Alles kommt vom Bergwerk her Was wäre das Erzgebirge ohne seine Besucherbergwerke, seine Saigerhütte, den Frohnauer Hammer oder all die rätselhaften Geschichten rund um den Bergbau von einst und vielleicht „übermorgen“. Immerhin steht der Bergbau in der Region wieder in den Startlöchern. Und in nicht allzu langer Zukunft könnte es im Erzgebirge eben doch ein neues Berggeschrei geben. Doch vorerst entführen die zahlreichen Besucherbergwerke in die faszinierende Welt unter Tage. Sie lassen Berggeister auferstehen, laden zu Gaudi, Abenteuer und Spaziergängen in die Vergangenheit ein. Denn schließlich war der Bergbau dereinst der größte Erwerbszweig der Menschen. Mit primitivsten Werkzeugen und harter Arbeit sorgten die Bergleute des Erzgebirges für den Reichtum am Königshof in Dresden. Bergmännische Sagen und Märchen gibt es in den Regionen um Freiberg, Annaberg, Ehrenfriedersdorf, Marienberg, Pobershau, Aue, Schlema und in vielen weiteren Orten in großer Vielfalt. Und jedes der dortigen Besucherbergwerke hat seine Eigenheiten. Fahren Sie mit uns ein, in Europas größtes Besucherbergwerk, die Reiche Zeche am Rande von Freiberg. Rund 100 Modelle historischer Maschinen und Anlagen des Berg- und Hüttenwesens können im Schaudepot der Reichen Zeche in Augenschein genommen werden. Sie stellen gegenwärtig den größten Bestand an Berg- und Hüttenmodellen in ganz Deutschland dar. Und noch zwei Besonderheiten kann der Besucher in diesem Bergwerk finden: Ein „Klassenzimmer unter Tage“ und die ganz spezielle Märchenstunde. Sie lesen richtig! In der Reiche Zeche gibt es Marionetten-Theater unter Tage. Ebenfalls ein spannendes Kapitel liefert der Kupferhammer in Olbernhau. Denn dort gilt es, direkt am Schmiedefeuer eigenhändig sein Glück zu schmieden.

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Zeit für Helden und große Gefühle Im Theater und bei Konzerten werden die Menschen seit jeher zum Träumen verführt – schnell ist man inmitten einer anderen Welt – und begegnet märchenhaften Gestalten, taucht ein in große Gefühle oder sieht Helden, die zur Legende wurden. Ob das Mittelsächsische Theater Freiberg als ältestes Stadttheater oder das Theater Plauen-Zwickau sowie das Eduard-von-Winterstein-Theater in AnnabergBuchholz – die Welt des Theaters nimmt jeden Kunstliebhaber gefangen. In Freiberg gibt es mit „Kunst und Kultur unter Tage“ ein Schauspiel, das dem märchenhaften Mythos der Silberstadt auf ungewöhnliche Weise gerecht wird. Auf zahlreiche Traumreisen lädt jedoch auch die Erzgebirgische Theater- und Orchester GmbH in Annaberg-Buchholz ein. In der Opernbearbeitung „Der Kugelzauber“ kann der Zuschauer schwarze Magie in der Wolfsschlucht beobachten und mitfiebern, wie die spannende Geschichte nach Carl Maria von Webers „Freischütz“ ihren Lauf nimmt. Wer erinnert sich nicht manchmal an kuschelige Winterabende, wenn die Großmutter das dicke Märchenbuch in die Hand nahm und anfing Geschichten vorzulesen. Und so findet man die märchenhaften Darstellungen auch auf den Bühnen unserer Theater wieder. Speziell in der Weihnachtszeit, mit ihrer einzigartigen, besinnlichen Stimmung, laden die regionalen Bühnen zu Abenteuern in die Fantasiewelt ein.

1 Das Hundsmarterweibel mit ihrem Gust. Foto: Jörg Kretzschmar

2 Vor dem Schmiedefeuer in der Saigerhütte. Foto: Museum Saigerhütte

3 Die Fichtelbergbahn auf Mondscheinfahrt. Foto: Copyright SDG

4 Es ist Gruselzeit in den Priesterhäusern in Zwickau. Foto: Priesterhäuser

5 Räucherkerzenkneten in der Schauwerkstatt „Zum Weihrichskarzl“ in Sehmatal-Neudorf Foto: Ilka Ruck

6 Die Turmuhr auf der ehemaligen Hüttenschänke im Saigerhüttenareal schlägt wieder. Foto: Ilka Ruck

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WILLKOMMEN 1 Für Lenny und Emily ist Karl Stülpner der Held. Foto: Ilka Ruck

2 „Der Kugelzauber“, gespielt im Theater Annaberg-Buchholz. Foto: D. Knoblauch

3 Wohlfühlen im Thermalbad Wiesenbad. 4 Netter Plausch im Sprudelbad. Fotos (2): Thermalbad WIesenbad

5 Historisches Markttreiben in Zwickau. Foto: (c)mattrose

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Es war einmal …

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... so fangen alle Märchen an. Dies gilt natürlich auch für die Sagen und Geschichten im Erzgebirge. Und doch ist es hier etwas anders. Denn viele Volkshelden, Ritter und Burgfräulein sind nicht in Vergessenheit geraten, sondern leibhaftig wieder auferstanden. So wildert der legendäre Wildschütz Karl Stülpner wieder in seinem alten Revier von Scharfenstein bis Wolkenstein und behautet auch weiterhin: „Mich schießt keiner tot“. Keine Frage, dass ebenso der berüchtigte Räuberhauptmann Lips Tullian im Tharandter Wald sein Unwesen treibt. In Schwarzenberg kann man hautnah Ritter Georg und seinem Burgfräulein Edelweiß begegnen. Die Sage erzählt, dass vor vielen hundert Jahren der tapfere Ritter auf einem Felssporn hoch über dem Schwarzwasser gegen einen Lindwurm kämpfte. Er soll mutig die Stadt verteidigt und den Drachen getötet haben. Seine Tapferkeit bezahlte er mit dem Leben, doch von seinen Kampf zeugt noch heute das Motiv des Stadtwappens. Wer die ritterlichen Tugenden studieren möchte, der sollte in Lichtenwalde bei „Ritter Dietrich von Harras“ in die Lehre gehen. Denn dieser führt seine Gäste auch heute noch in seiner ureignen Art, deftig und derb, durch das Leben im Mittelalter des 15. Jahrhunderts. Lassen Sie sich einladen auf Spurensuche zu gehen um mit regionalen Berühmtheiten wie Rittern, Räubern und den zahlreichen Kräuterweibeln, die sich oftmals als Kräuterköniginnen entpuppen, wunderbare und märchenhafte Stunden zu verbringen.

Die heilende Kraft aus der Natur … ... klingt doch irgendwie märchenhaft – und genau das ist es auch. Überall im Erzgebirge können Sie sich in Thermalbädern wie Thermalbad Wiesenbad, in der Silber-Therme Warmbad oder im Thermalbad Bad Schlema verwöhnen lassen. Thermalwasser ist das Zauberwort und gilt als natürliches Heilmittel. Wer jedoch eher Action und Bewegung sucht, der ist in den zahlreichen Erlebnisbädern wie dem Aqua Marien in Marienberg, dem Freizeitbad Greifensteine Geyer, den Badegärten Eibenstock, dem Webalu Werdau und den Johannisbädern in Freiberg und Zwickau genau richtig. 3

Im Erzgebirge finden Sie, liebe Leser, nicht nur das hier Aufgezählte, sondern noch viele amüsante und märchenhafte Gestalten und Geschichten mehr. Tauchen Sie ein, in eine Welt voller Wunder, erleben Sie das historische Markttreiben und die Priesterhäuser in Zwickau, spazieren Sie mit jeder Menge Neugier durch romantische Gemäuer und lassen Sie sich von der Vielfalt und dem Ideenreichtum der erzgebirgischen Menschen überraschen. Genießen Sie in aller Ruhe die anheimelnde Stimmung auf den erzgebirgischen Weihnachtsmärkten und das bezaubernde Ambiente der im Glanz von Tausenden von Lichtern erstrahlenden Städte und Dörfer. Überzeugen Sie sich selbst, und gehen Sie mit uns auf eine ungewöhnliche Reise zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

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INTERVIEW ❱❭ I N T E R V I E W M I T M A R L E N E P E T R A S , GESCHÄFTSFÜHRERIN DER TOURISMUSGEMEINSCHAFT „GREIFENSTEINE ERZGEBIRGE“ E.V.

» Wir sind da, wenn der Gast da ist « 1

1 Marlene Petras, Geschäftsführerin der Tourismusgemeinschaft „Greifensteine Erzgebirge“ e.V.

Wie kann man in der Region Greifensteine Erzgebirge aktiv Urlaub erleben? » Genau genommen in allen Facetten! Die Region Greifensteine reicht von Ehrenfriedersdorf über Geyer, Thum, Zwönitz bis hin nach Grünhain-Beierfeld, Scheibenberg, Schlettau, Burkhardtsdorf, Drebach und Gornsdorf. Also ein riesiges Gebiet, das jede Menge Angebote für Urlauber und Touristen bereithält. Hinzu kommen die romantischen Wälder und natürlich die Greifensteine mit herrlichster Natur und vielseitigen Möglichkeiten für Abenteuer und Erholung. Auch in der Winterzeit gibt es vieles mehr, als nur Weihnachten! Traumhafte Landschaften laden zum Wandern, Nordic-Walking, Reiten, Mountainbiken, Badespaß, zu Abenteuer- und Outdoorprogrammen sowie Skikjöring und Skilanglauf ein. Bei den Kreativangeboten können unsere Gäste Mineralien schleifen, erzgebirgische Souvenirs schnitzen, Papier schöpfen und sogar Räucherkerzen herstellen. Die Schauwerkstätten bieten traditionelles Handwerk und erzgebirgsiche Volkskunst, und auf den Schlössern, Burgen und in den Museen werden Märchenwelten und Historie lebendig. «

Foto: Ilka Ruck

Welche Besonderheiten gibt es in der Ferienregion Greifensteine? » Die Region strotzt nur so von Angeboten. Zum Beispiel findet der Wintersportfreund ein 120 Kilometer langes Skiwanderwegenetz vor. Dieses größte Skiwanderwegenetz Sachsens bietet Langlaufspaß pur, wird immer besser ausgeschildert und erstreckt sich vom Geyerischen Wald bis zum Spiegelwald. Doch auch der Greifenbachstauweiher ist im Herbst ein beliebtes Ausflugsziel, und Nordic-Walking Fans werden begeistert sein, wenn sie sogar unter Tage im Besucherbergwerk ihrer geliebten Sportart nachgehen können. Ganz wichtig sind uns die Familien und so haben wir beschlossen, für diese Gäste etwas Besonderes zu tun. Familien können in der Ferienregion Greifensteine Urlaub mit allen Sinnen genießen. Dabei geht es nicht nur darum, Spaß zu haben, sondern auch authentische Dinge zu erleben, bei denen man selbst aktiv sein kann. «

Wie werden die Urlauber über all diese Angebote informiert? » Wir als Tourismusgemeinschaft müssen den Spagat schaffen zwischen Tagesausflüglern und Touristen, die länger bleiben. Dafür gibt es einen Freizeitkalender, der fast 600 Veranstaltungen im Halbjahr beinhaltet. Außerdem stellen wir unsere Angebote auf Messen, Festen und in vielfältigen Prospekten vor. Schließlich möchten wir so viele Reiselustige wie möglich in die Region bringen. Die Angebote in geballter Ladung sind selbstverständlich auch auf unserer Internetseite www.greifensteine.de zu finden. Viele Besucher kommen direkt zu uns in die Zentrale Touristinformation im Berghaus auf den Greifensteinen. Unser Haus gehört zu den wenigen Touristinformationen, die täglich geöffnet haben. Wir sind da, wenn der Gast da ist! Besonders freue ich mich, dass die Greifensteine in Ehrenfriedersdorf und die Bingestadt Geyer an Wochenenden wieder ganzjährig mit der Buslinie 210 erreichbar sind. Damit können Fahrgäste von Chemnitz über Annaberg-Buchholz bis nach Oberwiesenthal und umgekehrt durchfahren. «

Auf welche Höhepunkte können sich die Urlauber demnächst freuen? » In erster Linie natürlich auf die Adventszeit. Diese Zeit wird ganz besonders in Zwönitz gefeiert. Die Stadt gibt an, wie lange die Weihnachtszeit dauert. Weihnachten beginnt in dem Städtchen mit den Hutzenabenden im November und endet am 2. Februar mit Maria Lichtmess. Dazwischen liegen in den einzelnen Orten Mettenschichten, Bergaufzüge, Pyramidenandrehen und die Zeit der Weihnachtsmärkte. Das heißt für unsere Gäste traumhafte Erlebnisse im Erzgebirge, denn nirgends sonst versteht man es, die schönste Zeit des Jahres so wunderbar zu zelebrieren wie hier. Lesen Sie dazu auch die Geschichte vom kleinen Licht auf Seite 38.«

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WILLKOMMEN ❱❭ AUSGEWÄHLTE PARTNER DER ERZGEBIRGSCARD FINDEN SIE IN DIESEM HEFT: Schlösser und Burgen Schloss Schwarzenberg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 21 Schloss Wildeck in Zschopau . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 73 Schloss Wolkenstein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 72

Museen und Ausstellungen

Willkommen im Erzgebirge Majestätische Schlösser und stolze Burgen, unterschiedlichste Museen, Besucherbergwerke, Miniaturschauanlagen, Schauwerkstätten, Theater – Sehenswürdigkeiten und lohnende Ausflugsziele wohin man schaut. Aktivitäten in Gesundheits- und Erlebnisbädern, in Freizeit- und Sportanlagen – die Angebote versprechen einen erlebnisreichen Aufenthalt. Als Inhaber der ErzgebirgsCard können Sie bei den Eintrittsgeldern sparen: mehr als 100 Einrichtungen bieten freien Eintritt und attraktive Ermäßigungen. Genießen Sie so ein riesiges Spektrum zum Vorteilspreis. Zur Karte erhalten Sie den Freizeitführer, in dem alle teilnehmenden Einrichtungen ausführlich beschrieben sind. Die ErzgebirgesCard als attraktives Leistungspaket gilt 48 Stunden oder an 4 frei wählbaren Tagen innerhalb von 14 Tagen ab dem Zeitpunkt der ersten Nutzung.

Adam-Ries-Museum Annaberg-Buchholz. . . . Seite 54 Berghaus auf den Greifensteinen. . . . . . . . . . . . Seite 43 Erzgebirgisches Spielzeugmuseum Seiffen . . Seite 79 Erzgebirgsmuseum mit Besucherbergwerk „Im Gößner“ Annaberg-Buchholz . . . . . . . . . . Seite 119 Freilichtmuseum Seiffen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 79 Kupferhammer Museum „Saigerhütte“ Olbernhau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 74 Museum für bergmännische Volkskunst Schneeberg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 25 Museum Olbernhau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 74 Stadtmuseum Aue. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 23 Technisches Museum „Frohnauer Hammer“ Annaberg-Buchholz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 56 Technisches Museum „Papiermühle“ Niederzwönitz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 41 web Museum Oederan . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 104

Besucherbergwerke Abenteuer Bergwerk Bernsteinzimmer Deutschneudorf. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 118 Bergbaumuseum Oelsnitz . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 118 Besucherbergwerk Markus-Röhling-Stolln Annaberg-Buchholz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 119 Besucherbergwerk und mineralogisches Museum Zinngrube Ehrenfriedersdorf . . . . . Seite 118 Lehr- und Schaubergwerk Frisch Glück „Glöck l“ Johanngeorgenstadt . . . . . . . . . . . . . Seite 19

Schaubergwerk „Herkules Frisch Glück“ Grünhain-Beierfeld . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 119

Gesundheits- und Freizeitbäder Badegärten Eibenstock. . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 30, 31 Freizeitbad AQUA MARIEN Marienberg . . . . . . Seite 62 Freizeitbad Greifensteine Geyer . . . . . . . . . . . . . Seite 43 Johannisbad Zwickau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 114 Schwimmbad/Sauna im „Hotel Am Fichtelberg“ Oberwiesenthal . . . . . Seite 57 Schwimmhalle Atlantis Annaberg-Buchholz . . Seite 54 Silber-Therme Warmbad. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 72 Therme Miriquidi Thermalbad Wiesenbad . . . Seite 45

Freizeitaktivitäten und Sport Irrgarten im Touristikzentrum Am Adlerfelsen Eibenstock . . . . . . . . . . . . . . Seite 30, 31 Minigolfanlage „Goldener Stern“ Gasthof Memmendorf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 104

Mobilität/Historische Verkehrsmittel 4-er Sesselbahn Kurort Oberwiesenthal. . . . . . Seite 59 Fichtelbergbahn Cranzahl – Kurort Oberwiesenthal . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 57 Fichtelbergschwebebahn Kurort Oberwiesenthal. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 59 Museumsbahn Steinbach – Jöhstadt (Preßnitztalbahn) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 127

Weitere Angebote „König-Albert-Turm“ am Spiegelwald Grünhain-Beierfeld. . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 14, 15, 44 Schauanlage Heimateck Waschleithe . . . . Seite 14, 15 Angaben ohne Gewähr. Stand 14.09.2009. Mehr Infos unter www.erzgebirgscard.com

Wandern ohne Gepäck im sagenhaften Zschopautal Erleben Sie unvergessliche Tage und grenzenlosen Freizeitspaß mit der ErzgebirgsCard.

Kartenvarianten und Preise: 48-Stunden-Karte gültig für 48 Stunden ab erster Nutzung Erwachsene 22,- €, Kinder (6 - 14 Jahre) 11,- €

4-Tages-Karte gültig an 4 frei wählbaren Tagen innerhalb von 14 Tagen Erwachsene 33,- €, Kinder (6 - 14 Jahre) 16,- €

Kinder bis 5 Jahre erhalten beim Kauf einer Erwachsenenkarte die ZwergenCard kostenlos. Die Preise der ErzgebirgsCard sind bis 31.12.2010 gültig. Die Karte wird bei der ersten Nutzung aktiviert und ist ab diesem Zeitpunkt 48 Stunden bzw. an 4 Tagen innerhalb von 14 Tagen gültig. Es können im Laufe des Jahres noch Einrichtungen dazukommen. Bitte informieren Sie sich unter www.erzgebirgscard.de oder unter der Telefonhotline 03733 188000 beim Tourismusverband Erzgebirge.

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Am Fichtelberg entspringend bahnt sich die Zschopau ihren Weg durch steil emporragende Felsen des Erzgebirges und geht dann in romantische Talauen über, bevor sie bei Döbeln in die Mulde mündet. Zahlreiche Burgen und Schlösser bergen Schätze aus längst vergangenen Zeiten. Manch eine Sage rankt sich um die alten Gemäuer. Auf 130 Kilometern Wanderweg von der Quelle bis zur Mündung kann man die Natur und die vielfältigen Zeugnisse dieser Kulturlandschaft genießen. Lassen Sie sich verzaubern von den Schlössern und Burgen, die hoch oben auf Felsen über dem Zschopautal thronen. Genießen Sie die Urspünglichkeit und Vielfältigkeit der Landschaft auf den rund 130 km ausgehend vom höchsten Punkt des Freistaates, dem Fichtelberg. Der Fluss bahnt sich seinen Lauf durch steil emporragende Felsen des Erzgebirges, bevor er in der Nähe von Flöha ins Erzgebirgsvorland mit seinen romantischen Talauen und saftigen Wiesen übergeht. Auf 8 Etappen und ganz bequem ohne Gepäck können Sie die Ursprünglichkeit und Vielfältigkeit der Landschaft des romantisch gelegenen Zschopautales kennenlernen. Sollten Sie zwischendurch eine Verschnaufpause brauchen oder sollte es einmal regnen, haben Sie die Möglichkeit, ein Stück des Weges mit der Zschopautalbahn zu fahren. Erkunden Sie per pedes ohne lästiges Gepäck „Das sagenhafte Zschopautal“.

Leistungen Pauschalarrangement 10 Tage (gesamte Strecke): 9 ÜN/Frühstück im DZ in komfortablen Hotels und gemütlichen Pensionen inkl. Gepäcktransfer, Kartenmaterial, Wegebeschreibung, Wanderabzeichen und ErzgebirgsCard mit Freizeitführer Kurz-, Wochenend- und Feiertagsarrangement: 3 ÜN/Frühstück im DZ in komfortablen Hotels und gemütlichen Pensionen inkl. Gepäcktransfer, Kartenmaterial, Wegebeschreibung, Wanderabzeichen und ErzgebirgsCard mit Freizeitführer

Preise Pauschalarrangement 10 Tage (gesamte Strecke): ab 382,00 € pro Person, EZ-Zuschlag: 90,00 € Kurz-, Wochenend- und Feiertagsarrangement: ab 163,00 € pro Person, EZ-Zuschlag: 30,00 € Buchungsnummer: WOGZP1 (Bitte unbedingt bei Anfrage nennen.)

Tourismusverband Erzgebirge e.V. · Adam-Ries-Straße 16 · 09456 Annaberg-Buchholz Telefon: (0 37 33) 1 88 00 - 0 · Fax: 1 88 00 - 20 · www.tourismus-erzgebirge.de · info@erzgebirge-tourismus.de


ERZGEBIRGE MOBIL ❱❭ E R Z G E B I R G E M O B I L Wissenswertes

Auto abstellen und umsteigen ... oder Gruppenfahrscheine dem Besucher die Entscheidung für Bus und Bahn leicht machen, die Unternehmen des Verkehrsverbundes stellen auch ganz spezielle Ausflugsangebote. So verbindet die „Auersberglinie“ am Wochenende und an Feiertagen zahlreiche Sehenswürdigkeiten zwischen Eibenstock und Johanngeorgenstadt und bedient damit die Wünsche eines breiten Publikums: Von den Stationen sind auf Spaziergängen oder kleinen Wanderungen die Badegärten Eibenstock ebenso zu erreichen wie die Minigolfanlage, die Bobbahn oder das Naturbad „Schwefelbach“. Bergbau- und Geschichtsfans kommen auf ihre Kosten am Pferdegöpel und im Schaubergwerk „Glöck l“ in Johanngeorgenstadt, vom Auersbergturm schließlich schweift der Blick weit über das Erzgebirge. Und das alles zum supergünstigen Verbundtarif... Deshalb die Empfehlung: Auto abstellen und umsteigen – es lohnt sich doppelt!... Freuen wird es die Fahrgäste auch, dass seit kurzem an Wochenenden und Feiertagen von Chemnitz aus der Kurort Oberwiesenthal ohne Umsteigen erreichbar ist. Unterwegs hält der Bus an der Naturbühne Greifensteine und am Freizeitbad in Geyer sowie in der Adam-Ries-Stadt Annaberg, wo unter anderem der Frohnauer Hammer, das Adam-Ries-Museum und die St.-Annen-Kirche die Gäste in ihren Bann ziehen.

GRUPPENKARTE „Familie Plus“

Die Tageskarten und Gruppenkarten „Familie Plus“ gelten ganztätig bis 3.00 Uhr früh am Folgetag, mehrfaches Ein- und Aussteigen inklusive.

In den Bussen des VMS kann das Ticket direkt beim Fahrer gekauft werden.

Die Mitnahme des Fahrrades in Bussen und Zügen im VMS ist kostenlos.

Die Servicemitarbeiter geben gern Auskunft über Fahrscheine, Routen und Anschlüsse.

Ein Freizeitinfoheft mit Ausflugstipps im Verkehrsverbund Mittelsachsen und weitere Vorschläge finden Sie auf www.vms.de unter „Freizeit“.

Roland Fischer, Busfahrer der BVO, lädt zu einer Fahrt auf der Auersberglinie ein. Foto: R.Wendland

Informationen zu weiteren öffentlichen Verkehrsmitteln finden Sie auf den Seiten 35 und 131.

Gruppenausflug ab

EUR *

Gruppenkarte „Familie Plus“

nach dem 6. Geburtstag bis einschl. 15. Geburtstag

Tageskarte Kind

Den ganzen Tag mobil

Tageskarte Kind

Hin und her mit den VMS-Tageskarten.

für 1 Person

In den Urlaub fahren, abschalten, das Auto stehen lassen und unbeschwert Landschaft und Natur genießen – nicht immer leicht, wenn man während der Ferientage mobil und beweglich sein möchte. Im Erzgebirge aber schon – Dank der zahlreichen tourismusfreundlichen Angebote des Verkehrsverbundes Mittelsachsen. Nicht nur, dass die attraktiven Preise der Tages-

1 Zone

3,40

2,20

6,80

2 Zonen

5,60

3,80

11,00

3 Zonen

8,20

5,40

14,50

4 Zonen

10,80

7,20

17,00

Verbundraum

13,00

8,70

19,00

alle Preise in EUR

Mit der Gruppenkarte „Familie Plus“ können bis zu fünf Personen – unabhängig vom Alter – mit Bus und Bahn fahren. Die Tageskarten gelten im Verkehrsverbund Mittelsachsen innerhalb des gewählten Gültigkeitsbereiches bis 3 Uhr des Folgetages.

* Preis für eine Tarifzone

www.vms.de

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WESTERZGEBIRGE

Westerzgebirge

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Sehenswerte Kirche / Dom Schaubergwerk

Schloss 1 Schloss Schwarzenberg 2 Jagdschlossruine Breitenbrunn

Schloss Erlebnisbad Museum Wintersportgebiete Aussichtsturm ★★ ★

★ ★★

Sternwarte / Planetarium

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Schaubergwerk 1 Schaubergwerk Herkules-Frisch-Glück Waschleithe 2 Stolln Wille Gottes Thalheim 3 Besucherbergwerk Frisch Glück „Glöck l“ Johanngeorgenstadt 4 Besucherbergwerk Pöhlaer Stolln 5 Besucherbergwerk Markus Semmler Schlema 6 Besucherbergwerk „St. Anna“ Zschorlau 7 Besucherbergwerk „St. Christoph“ Breitenbrunn

Webcode für diese Seite 1 9 7 5 auf www.willkommen-in-sachsen.de

Museum 1 Raritätensammlung Bruno Gebhardt Zwönitz 2 Technisches Museum Papiermühle Zwönitz 3 Heimatmuseum Knochenstampfe Zwönitz 4 Wiesenmühle (alte Ölmühle) Thalheim 5 Buchdruckereimuseum Burkhardtsdorf 6 Strumpfmuseum und Strumpffabrik Gornsdorf 7 Bergbau-Museum Oelsnitz 8 Museum Uranbergbau Schlema 9 Deutsche Raumfahrtausstellung Morgenröthe-Rautenkranz 10 Museum für bergmännische Volkskunst Schneeberg 11 Bürsten- und Heimatmuseum Schönheide 12 Schmalspur-Museumsbahn Schönheide

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Pferdegöpel Johanngeorgenstadt Stadtmuseum Aue Stickereimuseum Eibenstock Technisches Museum „Silberwäsche Antonsthal“ Breitenbrunn / OT Antonsthal 17 Sächsisches Schmalspurbahn-Museum Breitenbrunn / OT Rittersgrün 18 Technisches Museum Papiermühle Weigel Breitenbrunn / OT Rittersgrün 19 Friseurmuseum / Salon aus den 30-er Jahren bei Hundshübel


WESTERZGEBIRGE

Wenn Märchenfiguren lebendig werden

In Grünhain nehmen die Figuren beim Pyramidenfest für einen Tag lebendige Gestalt an. Der ganze Ort ist auf den Beinen, wenn die Pyramide von den Kameraden der Feuerwehr bestückt wird und der Weihnachtsmann mit seinen Gesellen den großen Schlüssel dreht und sie anschiebt. Foto: Armin Leischel

Wenn der kalte Winter und die besinnliche Weihnachtszeit zwischen Spiegelwald und Auersberg ihren Einzug halten, dann werden im Erzgebirge auch die Märchen lebendig. In Johanngeorgenstadt bekommen zum Beispiel die Männlein des Schwibbogens ein kindliches Gesicht und in Grünhain nehmen die Figuren der Ortspyramide für einen Tag Gestalt an. Der Schwarzenberger Weihnachtsmarkt ist für seine besonderen Attraktionen bekannt. Jedes Jahr verkleiden sich die Jungen und Mädchen der Kindereinrichtungen als Märchengestalten und ziehen als „Frau Holle“, „Gestiefelter Kater“, „Die sieben Schwaben“, „Bremer Stadtmusikanten“ oder „Wolf und die sieben Geißlein“ durch die Stadt. Stets in Begleitung von Ritter Georg und seinem Burgfräulein. Märchenhafte Kinderträume erfüllen sich am 1. Adventswochenende wieder in der Bergstadt Eibenstock. Nach dem traditio-

nellen Anschieben der prächtigen Ortspyramide setzt sich der „Große Eibenstocker Märchenumzug“ zum Weihnachtsmarkt in Bewegung. Zahllose Kinderaugen werden wieder leuchten, wenn mehr als 300 Teilnehmer auf ihren Pferden und Pferdegespannen in den zauberhaften Kostümen viele Märchen lebendig werden lassen und mit Weihnachtsmann, Wurzelrudi und Bornkinnel durch die Stadt ziehen. Nicht zu vergessen, die märchenhafte Unterwelt in den Besucherbergwerken zwischen „Herkules-Frisch-Glück“ in Waschleithe und dem „Glöck’l“ in Johanngeorgenstadt, wenn zu den Mettenschichten eingeladen wird.

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WESTERZGEBIRGE 1 1 Kinder dürfen sich im Schaubergwerk „HerkulesFrisch-Glück“ wie kleine Bergleute fühlen. Foto: Lauckner

2 An der Christuskirche in Beierfeld wird der Stern gehoben. Foto: Stadt Grünhain-Beierfeld

3 Eine Hochzeit im Marmorsaal des Schaubergwerkes „Herkules-Frisch-Glück“ garantiert eine bleibende Erinnerung für jedes Brautpaar. Foto: Beckert

❱❭ S P I E G E L W A L D

Mettenschicht im ältesten Schaubergwerk Sachsens Im Oswaldbachtal bei Waschleithe blickt der Bergbau auf ein rund 750-jährige Geschichte zurück. Hier befindet sich auch das älteste Schaubergwerk Sachsens „HerkulesFrisch-Glück“ (S. 119) am Fürstenberg. Es ist bekannt durch das außergewöhnliche Vorkommen von Marmor. Seine Besonderheiten sind der kleine und der große Marmorsaal und ein unterirdischer See. Im Bergwerk finden für Sie interessante Veranstaltungen wie Konzerte und Mettenschichten statt. Mettenschichten sind eine lokale

Besonderheit. Die ursprünglich letzte Schicht vor Weihnachten wurde vorzeitig beendet, danach hielten die Männer eine kleine Weihnachtsfeier ab. Es gab ein einfaches Essen, das meist aus Bratwürsten, Kartoffelbrei und Sauerkraut bestand, dazu gehörten aber auch Schnaps und eine Zigarre. Diese Tradition wird in den Wochen vor Weihnachten vielen Touristen näher gebracht. Eine besondere Attraktion ist die Befahrung mit Geleucht. Wer einen Besuch einplant, sollte aber beachten, dass der

Einstieg – oder wie es bergmännisch richtiger heißt: die Einfahrt – über 250 Stufen erfolgt. Gegenüber zweigt der Weg zur Köhlerhütte Fürstenbrunn (S. 37, 44) ab. Ein kleiner Umweg von rund 200 Metern führt Sie auf geschichtsträchtigen Boden. Wurde doch an diesem Orte im Jahre 1455 einer der beiden geraubten sächsischen Prinzen aus den Händen Kunz von Kaufungens befreit. Der zu Beginn des 19. Jahrhunderts errichtete Obelisk erinnert an das Ereignis.

Stadt Grünhain-Beierfeld und Gemeinde Bernsbach

Interessantes & Sehenswertes

Traditionelle Mettenschichten in Sachsens ältestem Schaubergwerk 28.11.09 05.12.09 09.12.09 12.12.09 19.12.09 27.12.09 29.12.09

14 Uhr, 16 Uhr 11 Uhr, 14 Uhr, 16 Uhr 11 Uhr 14 Uhr, 16 Uhr 14 Uhr, 16 Uhr 14 Uhr 14 Uhr, 16 Uhr

· Wallfahrtskirche Peter und Paul, Beierfeld · Rot-Kreuz-Museum, Beierfeld · Schnitz- und Heimatbergausstellung, Beierfeld · Kirche „Zur Ehre Gottes“, Bernsbach · Überreste des 1232 gegr. Zisterzienserklosters, Grünhain · Freizeitpark m. Wohnmobilstellplatz, Grünhain · Fuchsturm mit Schnitzausstellung, Grünhain · St. Nicolai-Kirche, Grünhain · Schaubergwerk „Herkules-Frisch-Glück“, Waschleithe · Natur- und Wildpark Waschleithe · Schauanlage „Heimateck“, Waschleithe · beheiztes und behindertengerechtes Freizeitbad Bernsbach

Veranstaltungen in der Spiegelwaldregion

Schaubergwerk „Herkules-Frisch-Glück“ Waschleithe www.schaubergwerk-waschleithe.de

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24.10.09 08.11.09 28.11.09 28.11.09 28./29.11.09 04./05.12.09 05.12.09 06.12.09 13.12.09 10.01.10

Fischfest, Natur- und Wildpark Waschleithe Bergmannsvesper, Schaubergwerk Waschleithe Grünhainer Pyramidenfest Pyramidenanschieben in Bernsbach und Waschleithe Beierfelder Weihnachtsmarkt Plätzchenbacken im Holzbackofen, Natur- und Wildpark Waschleithe Bernsbacher Weihnachtsmarkt Turmblasen, König-Albert-Turm Hutzenohmd, König-Albert-Turm Skijöring, Grünhain

Natur- und Wildpark Waschleithe www.tierpark-waschleithe.de


WESTERZGEBIRGE Märchenhafte Weihnachtszeit In der Weihnachtszeit finden die Weihnachtsmärkte rund um den Spiegelwald in einer märchenhaften Kulisse statt. In Grünhain, Beierfeld , Waschleithe und Bernsbach werden die Pyramiden angeschoben. In Grünhain erwachen dazu auch die Figuren vor dem Anbringen auf der Pyramide nahe dem ehemaligen Klostergebäude für eine kurze Zeit zum Leben. Zum Bernsbacher Weihnachtsmarkt wird nicht nur der Platz vor sondern auch im Schulgebäude weihnachtlich liebevoll geschmückt. Für einen sportlichen Höhepunkt sorgen die Motorsportfreunde des MSC Grünhain. An den Hügeln des Spiegelwaldes findet im Januar das traditionelle Skikjöring statt. Motorschlitten mit Skifahrern im Schlepptau jagen über die weiße Piste. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.spiegelwald. de.

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Der Bergschmied verbindet das neue Glück Um den Weg ins gemeinsame Eheglück anzutreten, finden Brautleute in Grünhain-Beierfeld zwei romantische Orte. Im bereits genannten Schaubergwerk „HerkulesFrisch-Glück“ (S. 119) bietet der festlich erleuchtete Marmorsaal eine märchenhafte Kulisse für die Trauung. Danach verbindet der Bergschmied in der Bergschmiede das neue Glück mit drei symbolischen Hammerschlägen und singt dazu das Steigerlied. Eine zweite, nicht minder reizvolle Aussicht, das Eheglück mit einer Reise in den „Siebenten Himmel“ anzutreten, bietet der König-Albert-Turm (S. 44) auf dem Spiegelwald. 728 Meter über dem Meeresspiegel haben sich schon viele

Brautpaare das Ja-Wort gegeben. Dazu spiegelt ein Blick über den Erzgebirgskamm die romantische Idylle der Region wider. Benannt ist der Turm nach König Albert von Sachsen, der im Jahre 1873 den Thron bestieg, den ersten Turm erbauen ließ und am 4. September 1881 einweihte. Eine Renaissance erlebte das Bauwerk am 3. Dezember 1999 in seiner heutigen Gestalt.

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Einziger mit Lift befahrbarer Aussichtsturm des Erzgebirges Auf dem Hausberg der Stadt Grünhain-Beierfeld und der Gemeinde Bernsbach präsentiert sich stolz der KönigAlbert-Turm. Von der verglasten Aussichtsplattform in 32 m Höhe genießen Sie einmalige Panoramablicke auf alle namhaften Gipfel des Erzgebirges, bei sehr guter Sicht sogar bis hin zum Leipziger Völkerschlachtdenkmal. Als einziger, mit Lift befahrbarer Aussichtsturm des Erzgebirges, ist er von jedem bequem zu „erklimmen“. Im Winter verwandelt glitzernder Schnee den Spiegelwald in einen überdimensionalen Weihnachtsberg. Rund um den Turm laden gespurte Loipen und Winterwanderwege zum Skilanglauf und zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Gemütliche Hotels, Gaststätten und Pensionen sowie touristische Einrichtungen wie das älteste Schaubergwerk Sachsens locken mit familienfreundlichen Angeboten.

INFORMATIONEN: Informationszentrum Spiegelwald Alte Bernsbacher Straße 1 08344 Grünhain-Beierfeld / OT Grünhain Tel.: (0 37 74) 64 07 44 www.spiegelwald.de Stadt Grünhain-Beierfeld Sitz des Tourismus-Zweckverbandes Spiegelwald August-Bebel-Straße 79 08344 Grünhain-Beierfeld Tel.: (0 37 74) 15 32 0 oder 6 62 59 96 Fax: (0 37 74) 15 32 50 König-Albert-Turm auf dem Spiegelwald 728 m ü. NN

Wir gehören zur Tourismusgemeinschaft „Greifensteine Erzgebirge“ e.V. Greifensteinstr. 44 · 09427 Ehrenfriedersdorf Tel.: (03 73 46) 68 70 · Fax: (03 73 46) 6 87 20 e-mail: info@greifensteine-erzgebirge.de

Kirche „Zur Ehre Gottes“ Bernsbach

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WESTERZGEBIRGE

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❱❭ B R E I T E N B R U N N

Von Hexenhäusern und Eisenbahnen im Schwarzwasser- und Pöhlwassertal 3 Sie suchen die Ruhe und die Schönheit der Natur und Sie sind sportlich aktiv unterwegs? Dann begeben Sie sich einfach hinein in das Abenteuer Breitenbrunn ( S. 17) mit seinem Schwarzwassertal und den Ortsteilen Erlabrunn, Steinheidel, Antonsthal und Antonshöhe sowie dem Pöhlwassertal mit Rittersgrün und Tellerhäuser an der Grenze zu Tschechien. Gelegen zwischen Auersberg und Fichtelberg finden Sie hier ein reizvolles und höchst abwechslungsreiches Wandergebiet mit Themenwegen und Lehrpfaden. Ob zu Fuß oder mit dem Rad, hier lohnt sich ein Ausflug mit der ganzen Familie. Im Winter legt sich dann eine weiße Decke über die magische Landschaft und in den Stuben wird es beschaulich und gemütlich. Die Pisten laden ihre Gäste zum Wedeln ein, Loipen und Skiwanderwege sind gespurt und die Rodelhänge erwarten die fröhlichen Kinderscharen. Ein Geheimtipp sind dabei das Skiareal in und um Tellerhäuser sowie das Rabenbergmassiv mit seinen zahlreichen sportlichen Möglichkeiten. Wer dem Winterrummel anderswo entgehen möchte, kommt hierher, um den Winter richtig zu genießen. Hier hat man noch die Zeit

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durch die Natur zu gleiten und die ersten Spuren im Neuschnee zu hinterlassen. Besonders erlebnisreich ist die Advents- und Weihnachtszeit. Mettenschichten in Breitenbrunn, Antonsthal oder Rittersgrün erinnern an die Tradition des Bergbaus, der Hammerwerke und der Eisenverhüttung. Zum 1. Advent werden die Ortspyramiden feierlich in Gang gesetzt. Posaunenchöre verkünden dabei die nahende Weihnachtszeit. Der Lichterschein vieler Schwibbögen in den Fenstern gibt dieser Zeit einen besonderen Frieden. Sollte das Wetter einmal ungemütlicher werden, laden Museen und Besucherbergwerke zum Verweilen ein. Unter dem Motto: „Tradition bewahren heißt nicht Asche aufzuheben, sondern eine Flamme am Brennen zu halten“, begeben sich täglich Vereine mit ihren Mitgliedern an die Arbeit, um diese Stät ten der Industriekultur liebevoll zu pflegen und zu erhalten. So kann der Besucher die schwere körperliche Arbeit der Bergleute im Schacht, die Bearbeitung des gebrochenen Erzgesteins, das alte Fuhrwesen des Erzgebirges, die Geschichte der sächsischen Schmalspurbah-

nen oder die Metamorphose des Holzes in einer Papiermühle betrachten und nachvollziehen. Urlaub erleben heißt auch kulinarisch genießen und das können die Besucher hier in der Breitenbrunner Ferienregion reichlich. Erzgebirgische Spezialitäten, die noch mit Liebe von Hand gemacht werden, können Sie in den Gasthäusern und Hotels vor Ort ausprobieren. Weitere Informationen erhalten Sie unter 037757 / 7243 oder 037756 / 1504. 1 Das Sächsische Schmalspurmuseum Rittersgrün beherbergt Zeitzeugen der 120-jährigen Eisenbahngeschichte der Pöhlwassertalbahn. 2 Ein Kleinod ist die Pyramide an der „Weißwaldschänke“ in Breitenbrunn. 3 Im so genannten „Hexenhäusel“, dem Domizil des Erzgebirgsvereins Breitenbrunn, kann man sich über die Geschichte des Ortes informieren. Fotos (3): Armin Leischel


WESTERZGEBIRGE

❱❭ R A S C H A U - M A R K E R S B A C H

Das Hundsmarterweibl und sein Gust Geprägt wird der Bekanntheitsgrad von Raschau-Markersbach (S. 2) durch das Pumpspeicher-Kraftwerk, eines der größten in Europa. Diese Technische Anlage, mit der Maschinenkaverne mehr als 100 m unter Tage und der Höhe eines 15-stöckigen Hauses, ist nicht nur für Technikbegeisterte ein Höhepunkt, sondern auch für Freunde der Kultur. Von der Krone des Stausees auf dem 850 m hohen Hundsmarter bietet sich bei guter Sicht ein Panoramablick bis zu 70 km. Mit etwas Glück können Sie bei Ihrem Rundgang auf dem Berg unseren Titelfiguren, dem Hundsmarterweibl und Hundsmartergust begegnen. In dem Revier der beiden liegt die Skitrasse die Hundsmartertrasse (S. 2). Im Sommer wird die Trasse gern für Nordic Walking und Trekking genutzt. Im Winter führt die gespurte Loipe über Tellerhäuser nach Tschechien oder nach Oberwiesenthal-Fichtelberg (S. 57-59). Ob zu Fuß, mit dem Rad oder hoch zu Roß, erleben Sie

Dem Hundsmarterweibl und seinem Gust können Sie bei etwas Glück auf der Loipe entlang der Hundsmartertrasse begegnen. Foto: Armin Leischel

die Natur in unserem großen und gut ausgeprägten Wandernetz. Die Sage dreht sich um den Hundsmarter – den Hausberg von Raschau-Markersbach. Heute befindet sich auf der Bergkuppe das Oberbecken (der obere Stausee) des Pumpspeicher-Kaftwerkes. Nach der Sage soll sich folgende Geschichte zugetragen haben: Vor 500 Jahren soll das Hundsmarterweibl aus einem nichtigen Grund sein Hexenbein so auf den Hundsmarter getrampelt haben, dass der Berg aufgegangen ist und es in einer riesigen Feuerlohe verschlang. Seit jenem Tag käme es alle 100 Jahre zur Stunde seiner Höllenfahrt aus dem Berg, um nachzusehen, wie die Welt lebe. Anlässlich des 103. Deutschen Wandertages, der 2003

in Schwarzenberg und Umgebung, einschließlich Markersbach durchgeführt wurde, entstand die lebende Figur des Hundsmarterweibls. Damit wieder Friede auf dem Berg einzieht, gesellte sich 2004 zu ihr ein männlicher Begleiter, der „Hundsmartergust“ genannt. Um ihre Freude über den Gust auszudrücken, wurde am Wegrand ein Abbild von ihm geschaffen. Nun ziehen beide friedlich durch die Wälder des Berges. Sollten Sie sich nicht auf das Glück verlassen wollen, unseren Sagengestalten zu begegnen, können Hundsmarterweibl und ihr Gust auch auf ein Treffen bestellt werden. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.raschau-markersbach.de.

Gemeinde Breitenbrunn

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Ganz oben im Erzgebirge Wandern - Langlauf - Alpin - Rodeln Familienausflug per Ski

Veranstaltungen: • Mettenschichten • Fasching in Antonsthal • Rodelabende • Abwinterparty Bilderbuchlandschaft: Winter in Tellerhäuser Fotos (2): Watzlawik

Der Ort Breitenbrunn, die zweitgrößte Flächengemeinde im Regierungsbezirk Chemnitz, besteht aus vielen Ortsteilen und erstreckt sich von 460 m ü. NN bis auf 923 m ü. NN zur Ortsmitte von Tellerhäuser. Die Winterzeit mit Advent und Weihnachten bietet Ihnen viele schöne Erlebnisse. Jeder Ortsteil hat seine eigene Ausstrahlung und seine Besonderheiten. In Rittersgrün kommt traditionell der Weihnachtsmann mit der Parkbahn zu den Kindern und in Erlabrunn sind eine lebensgroße Krippe und viele weihnachtliche Figuren zu bestaunen. Die individuell gestalteten Pyramiden in jedem der Ortsteile erstrahlen in festlichem Glanz.

Genießen Sie bei klarem Winterwetter den Anblick von Breitenbrunn, der sich wie ein erzgebirgischer Weihnachtsberg vor Ihnen ausbreitet. Das naturschneesichere Skiareal Tellerhäuser und das Skiareal am Rabenberg in Breitenbrunn sind ideal für die ganze Familie und garantieren den puren Winterspaß. Für die Abende oder die Tage ohne Wintersportabsichten finden Sie freundliche, typisch erzgebirgische oder auch moderne Gastronomie. In Museen und Besucherbergwerken begegnen Ihnen Zeitzeugnisse der Industriekultur. Von hier aus lässt sich auch das benachbarte tschechische Erzgebirge erkunden.

■ Informationen: Gästebüro Rittersgrün Kirchstraße 4 · 08359 Breitenbrunn Tel.: 03 77 57 / 72 43 · Fax: 03 77 53 / 8 81 96 E-Mail: FVA.rittersgruen@t-online.de Gästebüro Breitenbrunn Dorfberg 14 · 08359 Breitenbrunn Tel.: 03 77 56 / 15 04 · Fax: 03 77 56 /7 99 29 E-Mail: fva@breitenbrunn-sachsen.de

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WESTERZGEBIRGE 1

❱❭ C A R L S F E L D

»Fosend im Gebirg« Überaus beliebt und in der Wintersaison von Carlsfeld (S. 30-31) nicht mehr wegzudenken sind die geführten Fackelwanderungen. „Seit 2003 hatten wir ca. 6.200 Teilnehmer. Im vergangenen Winter konnten wir dabei an einem Tag eine Rekordzahl von 201 verbuchen“, schwärmte Martina Zapf, Vorsitzende des Fremdenverkehrsvereins Carlsfeld. Die Fackelwanderungen finden von Dezember bis zur 1. Märzwoche wöchentlich statt. Gestartet wird jeweils um 18.00 Uhr an der Touristinformation. Hier werden auch die Fackeln ausgehändigt. Dann zieht der leuchtende Pulk mit dem Wanderführer in Richtung Skihang, über die Mauerkrone der Talsperre, bis zur Schutzhütte. Hier warten am Lagerfeuer heiße Getränke und leckere Bratwürste vom Grill. Die Wanderroute ist ca. 3 km lang. Auch für Kinder und ältere Teilnehmer ist die Strecke problemlos zu laufen. Die erste Wanderung findet am 4. Dezember 2009 statt. Für die Kinder kommt der Nikolaus dann extra mit dem Schneemobil und bringt kleine Geschenke. Wenn Sie einen besinnlichen Weihnachtsnachmittag erleben wollen, dann kommen Sie am 24. Dezember nach

Carlsfeld. Die Posaunenbläser und die Feuerwehrkapelle versetzten mit ihrer Musik alle in weihnachtliche Stimmung. Perfekt wird diese dann noch durch die Vorträge der Jungen und Mädchen des Kinderkreises. Mit dem Pferdesschlitten kommen zwei Weihnachtsmänner aus Böhmen und bringen Geschenke für die Kinder mit. Zum Abschluss dürfen die Kleinen mit dem Pferdeschlitten eine Dorfrunde fahren.

Skifasching und heiße Wok-Rennen Ein weiterer Höhepunkt in der Wintersaison ist der Carlsfelder Skifasching unter dem Motto „Fosend im Gebirg“. Das heißt Spaß und Gaudi auf Skiern. Hier können Sie die bunte Narrenschar bewundern. Fahrende Bierkästen mit lebenden Flaschen, einen Skibus, Raketen, rasante Obstkörbe, Fred Feuersteins Mobil oder die Titanic sind schon den Skihang hinuntergesaust. Jedes Jahr steht der Carlsfelder Skifasching unter einem bestimmten Motto. Die beste Skigaudi wird prämiert. „Zu dieser Veranstaltung konnten wir schon bis zu 2.500 Zuschauer zählen. Viele Gäste buchen zu der Zeit ihren

2 Winterurlaub in Carlsfeld. In dieser Saison findet der Carlsfelder Skifasching am 13. Februar 2010 um 14.00 Uhr statt. Für einen Riesen-Gaudi sorgt auch das jährliche Wok-Rennen im März. 1|2 Mit der „Reisschüssel“ geht es am Carlsfelder Skihang die kurvenreiche Eisrinne hinab. Fotos (2): Mädler/Leischel

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❱❭ E I B E N S T O C K

Wenn Märchenfiguren durch die Straßen ziehen

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3 „Die Sieben Schwaben“ gehören zu den 30 Märchen, die am 1. Advent durch Eibenstocks Straßen ziehen. 4 Wenn sich die Ortspyramide vor der Stadtkirche dreht, dann zieht Weihnachtsstimmung in Eibenstock ein. Fotos (2): Ina Gläser Werbung & Design

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Alljährlich am ersten Adventswochenende wird in Eibenstock (S. 30-31) die Weihnachtszeit mit dem großen Weihnachtsmarkt eingeleitet. Nirgendwo sonst im Erzgebirge werden Märchen so lebendig wie zur Eibenstocker Märchenweihnacht, die mit dem Anschieben der Ortspyramide am 1. Advent um 14.00 Uhr auf dem Kirchplatz beginnt. Im Anschluss daran findet der große Märchenumzug statt. Mehr als 250 Darsteller auf Pferdewagen und Fahrzeugen in zauberhaften Kostümen lassen über 30 Märchen lebendig werden und ziehen mit dem Weihnachtsmann durch die Bergstadt. Sie erleben als Gast ein abwechslungsreiches Programm. Viele regionale Produkte werden in märchenhaftem Ambiente angeboten. Besonders beliebt bei Gästen sind die Eibenstocker Stickereien und die erzgebirgischen

Weihnachtsaccessoirs aus Holz. Nicht nur die Kinderaugen leuchten, wenn „Wurzelrudis Pfefferkuchen“, hergestellt von den Bäckermeistern aus Eibenstock und Umgebung, angeboten werden. Wenn Weihnachten irgendwo zu Hause ist, dann bestimmt rund um den Auersberg (S. 30-31). Das Erzgebirge hat zur Weihnachtszeit eine Besonderheit aufzuweisen, die man nur hier erleben kann. In fast jedem Ort dreht sich in der Nähe des Rathauses oder an einem zentralen Platz eine überdimensionale Pyramide. Geschaffen von einheimischen Schnitzern und Handwerkern, ist jede davon ein Original. Die dargestellten Figuren, teils geschnitzt, teils gedrechselt, spiegeln häufig heimische, bergbauliche oder biblische Motive wider. Informationen erhalten Sie unter www.eibenstock.de.


WESTERZGEBIRGE 1

Der Berggeist vom Glöck’l Wie jedes alte ehrwürdige Bergwerk, tief unter der Erde und weitab des Sonnenlichts, lebt auch im Lehr- und Schaubergwerk „Frisch Glück-Glöckl“ die Seele eines uralten Mannes, die des Berggeistes vom „Glöckl“. Vielleicht treffen Sie und Ihre Kinder dieses alte Männlein bei einem Besuch in dem Bergwerk. Dann erfahren Sie auch die Geschichte, die sich am 7. August anno 1719 im Johanngeorgenstädter Bergrevier zugetragen haben soll. www.johanngeorgenstadt.de 1 Abmarsch zur großen Bergparade beim Schwibbogenfest in Johanngeorgenstadt. Foto: Armin Leischel

❱❭ J O H A N N G E O R G E N S T A D T

In Johanngeorgenstadt wird der Schwibbogen lebendig Märchenhaft ist Johanngeorgenstadt als Geburtsstadt des Schwibbogens besonders um die Weihnachtszeit. Erleben Sie den Lichterglanz des Schwibbogens am 3. Adventswochenende zum 17. Original Johanngeorgenstädter Schwibbogenfest auf dem Platz des Bergmanns. Beginnend mit dem Bergaufzug am 12. Dezember 2009 um 14.00 Uhr sehen Sie an diesem Wochenende am Pavillon ein buntes Weihnachtsprogramm. Den festlichen Einmarsch übernehmen die Bergknappschaften unter ande-

rem aus Johanngeorgenstadt, Breitenbrunn (S. 17), Sosa (S. 30, 31) und Schwarzenberg (S. 21) unter den Klängen der Bergkapelle. Etwas Einzigartiges finden Sie in Johanngeorgenstadt: Der Schwibbogen wird lebendig. „In Johanngeorgenstadt werden seit 1998 die Figuren des Schwibbogens lebendig“, verrät Rosmarie Hennig, Vorsitzende des Vereins Heimatstube Johanngeorgenstadt. Die Kinder der Grundschule gestalten die Zeremonie und erwecken die Figuren zum Leben. Sie schlüpfen als Klöp-

pelfrau, Bergmannsfiguren, Schnitzer und Engel in die Rollen und erläutern ihre Bedeutung mit gereimten Texten aus der Feder von Gottfried Lorenz. An diesem Samstagnachmittag werden noch mehrere Weihnachtsfiguren zu sehen sein, darunter Nussknacker und der Schneemann mit seinen vielen weißen Flöckchen. Inmitten des Naturparkes Erzgebirge/Vogtland bieten außerdem gespurte Loipen märchenhafte Bedingungen für ungetrübten Wintersport.

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Bergstadt Johanngeorgenstadt

Stadt des Schwibbogens

Staatlich anerkannter Erholungsort

Lehr- und Schaubergwerk „Frisch Glück - Glöck´l“ Führungen: Di - Fr: 9 / 10.30 / 12 / 13.30 / 15 Uhr Sa, So, Feiertag: 10.30 / 12 / 13.30 / 15 Uhr Tel.: 03773/88 21 40 Mettenschichten, Bergmannsvesper, Eheschließungen oder Sonderführungen auf Anfrage. www.frisch-glueck.de ■ Hallenbad öffentliches Baden: Mi: 16 - 18 Uhr, Do: 16 - 19 Uhr, Fr: 15 - 19 Uhr Schulstraße 15, Tel.: 03773 / 58507 ■ Pferdegöpel Denkmal der Bergbaugeschichte Führungen: Di - So 10 / 11 / 13 / 14 / 15 / 16 Uhr Eheschließungen, Schauvorführung mit Pferden nach Vereinbarung Tel.: 03773 /883168, www.pferdegoepel.de ■

9 Ferienwohnungen für 2 bis 6 Personen Unter Tage zur Mettenschicht

Foto: Clemens Richert

Eheschließung im Pferdegöpel.

Für einen erholsamen Urlaub, auch für Familienfeiern geeignet. Ruhige Lage am Wald. Prima Wintersportgebiet und Wandermöglichkeiten. Foto: Stadtverwaltung

Wohnbau GmbH Durch die Höhenlage zwischen 700 und 1000 m ü NN zählt Johanngeorgenstadt zu einem der schneesichersten Wintersportorte in der deutschen Mittelgebirgslandschaft. Glitzernde Schneekristalle, tiefverschneite Wälder, malerische Ausblicke über den Erzgebirgskamm, Impressionen in Weiß erwarten den Besucher. Zahlreiche sportliche und kulturelle Einrichtungen bieten den Gästen von Johanngeorgenstadt ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm. Ob Natureisstadion, Doppelschlepplift, Roller- und Skatingbahn ab Loipenhaus, Schneeschuhtrekking mit Karte und Kompass, Eiskletterturm oder das weit verzweigte, bestens

präparierte Loipennetz um die Kammloipe (SchöneckMühlleithen-Carlsfeld-Johanngeorgenstadt mit Anschlussloipen etwa 100 km) - hier findet der Wintersportfreund alles was das Herz begehrt. Wer jedoch die herrliche Winterlandschaft mit einem Hauch von Romantik erleben möchte, sollte eine Fahrt mit dem Pferdeschlitten durch die märchenhaft verschneiten Wälder genießen. Erleben Sie eine Mettenschicht nach altem Bergmannsbrauch 50 m unter dem alten Marktplatz von Johanngeorgenstadt im Frisch Glück „Glöck´l“. Hier sind auch Eheschließungen ganzjährig, im Pferdegöpel von Mai bis September möglich.

Schillerstraße 3 · 08349 Johanngeorgenstadt Telefon 03773 / 50700 www.wohnbau-johanngeorgenstadt.de

■ Informationen: Tourist-Information Johanngeorgenstadt Eibenstocker Str. 67 08349 Johanngeorgenstadt Tel. 03773 / 888 222 Fax: 03773 / 888 280 E-Mail: touristik@sv-johanngeorgenstadt.de Internet: www.johanngeorgenstadt.de Öffnungszeiten: Mo-Fr.: 10.00 - 16.00 Uhr, Sa: 10.00 - 13.00 Uhr

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❱❭ S C H W A R Z E N B E R G

Erzgebirgische Weihnacht oder die »Sehnsucht nach dem Licht« Es gibt viele Dinge, die in der Weihnachtszeit in keiner Familie fehlen dürfen. Da sind zum Beispiel der Weihnachtsbaum, der Festbraten, natürlich die großen und kleinen Geschenke und der Weihnachtsmann. Im Erzgebirge gibt es eine weitere Zutat, die, wohl dosiert, die Weihnachtszeit in einer ganz besonderen Weise würzt, und sie dadurch zu einem einzigartigen „Augenschmaus“ für den Betrachter macht – das Licht. Der Ursprung dieses heute sehenswerten erzgebirgischen Lichtermeeres liegt in der Tradition des Bergbaus, im Glauben an Gott und in der Sehnsucht des Menschen nach dem Licht. Der Schwibbogen, inzwischen weltbekannter Exportartikel aus dem Erzgebirge und Zeichen der hiesigen filigranen Handwerkskunst, ist ein typisches Symbol dieser verwurzelten Sehnsucht. So haben die Bergleute gerade in den Wintermonaten das Tageslicht vor oder nach ihrer Arbeit unter Tage fast nie gesehen. Nur ein Leuchten im Fenster des eigenen Hauses wartete auf den müden Bergmann nach Vollendung des anstrengenden Tagwerks und wies ihm den sicheren Weg nach Hause.

475 Jahre Schwarzenberger Weihnachtsmarkt Die Bergstadt Schwarzenberg (S. 21) mit ihren weithin sichtbaren Wahrzeichen Schloss und St. Georgenkirche lädt Sie in diesem Jahr zum Besuch eines Jubiläumsweihnachtsmarktes ein. Im Jahr 1534, also vor genau 475 Jahren, fand der Schwarzenberger Weihnachts-

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markt seine erste Erwähnung. Er zählt damit zu den ältesten Weihnachtsmärkten in Sachsen. Damals fand er noch am Sonntag vor Weihnachten statt und wurde auch Stollenmarkt genannt. In diesem Jahr können Sie den Schwarzenberger Weihnachtsmarkt vom 4. bis 13. Dezember 2009, täglich von 12.00 bis 20.00 Uhr erleben. Anders als auf anderen Weihnachtsmärkten, auf denen sich meist das Geschehen auf einem zentralen Marktplatz konzentriert, wird in Schwarzenberg Weihnachten in den Gassen der denkmalgeschützten Altstadt gefeiert. Der Duft der Weihnachtsleckereien wird wieder verführen, erzgebirgstypische Weihnachtslieder werden erklingen und ein mittelalterlicher Weihnachtsmarkt im Schlosshof wird als Besonderheit wieder zahlreiche Gäste anziehen. Die Höhepunkte sind unbestritten der Schwarzenberger Märchenumzug und die Große Schwarzenberger Bergparade mit dem Bergzeremoniell.

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1934. Nach mehreren Standortwechseln und Restaurationsarbeiten fand sie ihren festen Platz am jetzigen Standort. Ihren Namen verdankt der Drehleuchter dem Fabrikant Friedrich Emil Krauß. Der hatte einstmals die Idee, den Drehleuchter zur Freude aller im Freien aufzustellen. Er fertigte daraufhin erste Zeichnungen und begann 1933 seine Idee in die Tat umzusetzen. So wird die „75-Jährige“ wie in jedem Jahr am ersten Adventssamstag angeschoben. Das kleine Jubiläum können Sie in diesem Jahr mit einem festlichen Kulturprogramm erleben.

Die Krauß-Pyramide wird 75 Mehr als sieben Meter hoch, über drei Meter Flügeldurchmesser, fünf Etagen mit bergmännischen und 1 Am 1. Adventssonntag wird in Schwarzenberg die große Krauß-Pyramide angeschoben. sakralen Motiven und mittlerweile 75 Jahre alt – dies sind Foto: Diggipix in aller Kürze die wesentlichen technischen Daten einer der ältesten erhaltenen Großpyramiden der Welt, der Krauß-Pyramide in Schwarzenberg. Sie steht heute am 2 Der Schwarzenberger Weihnachtsmarkt erstrahlt in einem Lichtermeer. Unteren Tor, dem Zugang zur denkmalgeschützten AltFoto: Wunderlich stadt. Erstmalig aufgestellt wurde sie bereits im Jahr


WESTERZGEBIRGE

❱❭ LAUTER

»Alte Laborantenkunst« zum Anfassen Es waren königlich-sächsische Laboranten, die im Auftrag August des Starken, der von der Heilkraft der Kräuter und Wurzeln aus China hörte, nach einem Lebenselixier suchten, welches dem König ein langes Leben schenken sollte. Im Jahre 1734 wurden sie sesshaft, um in einer Manufaktur erzgebirgische Heil- und Hausmittel herzustellen. Dieser alten Laborantenkunst ist die Firmengründung von „Lautergold“ (S. 37) zu verdanken. Sie ist gleichzeitig auch Ursprung der heutigen Spirituosenherstellung, denn auch nach über 270 Jahren bekennt sich das Familienunternehmen noch zur Wurzel- und Kräuterkraft erzgebirgischer Waldwiesen sowie Fluren und baut nach wie vor darauf seine Produkte auf. In diesem Jahr feiert „Lautergold“ sein 275-jähriges Jubi-

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läum in der Tradition „ Alter Laborantenkunst“. So können Sie z.B. zum 10. Tag des traditionellen Handwerkes am 18. Oktober 2009 von 9.00 bis 17.00 Uhr den Meistern alter Destillierkunst über die Schulter schauen. Außerdem haben Sie dazu das ganze Jahr über täglich von 10.00 bis 16.30 Uhr Gelegenheit. Neben der überaus güns tigen Möglichkeit, im Spirituosenmuseum und Laborantenstübel das eine oder andere Likörchen gleich einmal an Ort und Stelle zu verkosten, erleben Sie auf eindrucksvolle Art und Weise, wie die Lautergold Spirituosenspezialitäten auch heute noch traditionell nach alter Laborantenkunst naturrein aus Kräutern, Wurzeln, Wildfrüchten, dem Rohstoffpotenzial des Erzgebirges, destilliert werden. Informationen erhalten Sie unter www.lautergold.de.

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1 Bei einem Besuch im Spirituosenmuseum bei „Lautergold“ können Sie die „Alte Laborantenkunst“ in Augenschein nehmen. 2 Laborantin Sylvia Pfüller stellt eine Mixtur aus Kräutern, Wurzeln und Wildfrüchten her. Fotos (2): Lautergold

chwarzenberg -Perle des Erzgebirges -

Landschaftlich ein Erlebnis, kulturell ein n Genuss und traditionell gut! Ob bei einer erholsamen Winterwanderung über die verschneiten Höhen des Erzgebirges, oder einer romantischen Schlittenfahrt mit dem Pferdschlitten durch den Winterwald, ob beim Rodeln oder Skifahren - genießen Sie schöne und gemütliche Wintertage in Schwarzenberg, in der Perle des Erzgebirges. Der Skilift im Ortsteil Bermsgrün hat für Skifahrer und Rodelfans geöffnet. Er ist etwa 350 bis 400 m lang und besonders für Skifahranfänger und für Familien geeignet. Bei einem Einkehrschwung kann natürlich auch für das leibliche Wohl gesorgt werden. Informationen zu den Öffnungszeiten erhalten Sie in den Wintermonaten unter der Telefonnummer 03774 23713. Ein weiterer Skilift befindet sich im Ortsteil Pöhla. Er ist bei guten Schneebedingungen meist von Freitag bis Sonntag geöffnet. Dieser ist etwa 300 m lang und ebenfalls besonders für Anfänger geeignet. Informationen zum Lift und den Schneebedingungen erhalten Sie unter 03774 823777. Lassen Sie sich faszinieren von unserer schönen Landschaft, genießen Sie die erzgebirgstypische Kultur und erleben Sie unsere Traditionen hautnah. Zum Beispiel bei einer Mettenschicht im Bergwerk oder bei einem heimeligen „Hutznohmd“ mit erzgebirgischen Originalen. Bei einer informativen Stadtführung können Sie viel erfahren zur bewegten und interessanten Geschichte unserer Stadt. Für Reisegruppen bieten wir zusätzlich zum Stadtführungsprogramm Museumsführungen und Führungen im Besucherbergwerk Zinnkammern e.V. an.

Erleben Sie die Weihnachtszeit in Schwarzenberg 28.11. 09

17.30 Uhr Pyramidenanschieben und Jubiläum 75 Jahre Krauß-Pyramide 29.11.09-11.01.10 Sonderausstellung im Schloss: „Jahresendfiguren und anderes – Weihnachtliches aus DDR-Zeiten“ 28.-29.11.09 14 - 20 Uhr Weihnachtsdrahsch in der Vorstadt 02.12.09 19.30 Uhr Dr Himmel is e Lichterbugn – musikalisch-literarischer Streifzug im Ratskeller 04.-13.12.09 12 - 20 Uhr Schwarzenberger Weihnachtsmarkt mit 475-jähriger Tradition 14.30 Uhr Schwarzenberger Märchenumzug 06.12.09 12.12.09 17 Uhr Große Schwarzenberger Bergparade 13.12.09 Weihnachtsreiten, Reitsportanlage Grünstädtel 17 Uhr Weihnachtsoratorium, St. Georgenkirche 27.12.09

Die Schwarzenberg-Information ist gern für Sie da: Oberes Tor 5 · 08340 Schwarzenberg Telefon: +49 (0)3774 22540 Telefax: +49 (0)3774 20258 Internet: www.schwarzenberg.de E-mail: touristinformation@schwarzenberg.de

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WESTERZGEBIRGE ❱❭ A U E

Ein Weihnachtsmarkt mit lebenden Pyramidenfiguren 1

Wie das gesamte Erzgebirge, so präsentiert sich auch Aue (S. 23) in der Weihnachtszeit als funkelndes Lichtermeer. An langen Winterabenden ist ein Spaziergang durch die Straßen der Stadt von besonderem Zauber. Die ganze Stadt erstrahlt im Licht der in fast jedem Fenster stehenden Kerzen. Begründete sich einst die Tradition, für jeden Sohn einen Bergmann und für jede Tochter einen Engel ins Fenster zu stellen, so kann man heute in fast jedem Fenster Bergmann und Engel, Schwibbogen und Pyramiden, Räuchermänner und Nussknacker bewundern. Vom 28. November bis zum 13. Dezember 2009 schaut täglich zwischen 16.00 und 16.30 Uhr der Weihnachtsmann auf dem Auer Raachermannelmarkt vorbei und öffnet für alle Kinder ein Türchen des großen Pfefferkuchenhauses an der Bühne. Zum Pyramideanschieben am Samstag vor dem 1. Advent ist eine „Parade lebender Pyramidenfiguren“ zu bewundern. Die große Bergparade findet am 29. November 2009 um 17.00 Uhr statt. Die Auer Pyramide, die auf dem Altmarkt während der Weihnachtszeit ihre Runden dreht, hat ihre ganz besondere traditionelle Bedeutung. Als eine der ersten Großpyramiden im Erzgebirge wurde sie 1935 erbaut und eingeweiht und, obgleich natürlich regelmäßig generalüberholt, im Original erhalten. Die Auer Pyramide symbolisiert als Blechpyramide unter anderem die alte Auer Industrietradition. Etwa 800 Jahre

lang wurden im Westerzgebirge Eisenerze aus der Erde gefördert und zu Blech verarbeitet. Die Gegend um Aue war dominierender sächsischer Standort für die Blechherstellung. Seit 1972 wird die Auer Pyramide vom „Schnitzverein an der Linde“ liebevoll betreut. Die oberen Figuren wurden in Seiffen (S. 78-80) gedrechselt und die Krippenfiguren 1993 von den Schnitzern hergestellt. Die Krippenfiguren sind auf dem ersten Figurenteller zu sehen, während die gedrechselten Figuren auf den oberen Tellern einen historischen Bergaufzug, Wismut- Bergleute und natürlich die Erzgebirger selbst, also Kaninchenzüchter, Händler und Pilzsucher und sogar einen Touristen darstellen. Die zahlreichen Veranstaltungen in der Kreisstadt sollten Sie zu einem Besuch verführen. In der Stadt können Sie aber auch Schlittenfahren und eine Eislaufhalle lädt an nicht so frostigen Tagen zum Schlittschuhlaufen ein. In der Umgebung von Aue findet man viele erzgebirgische und vogtländische Wintersportzentren, die weitere Möglichkeiten der winterlichen Freizeitgestaltung bieten. Ein Ausflug ins böhmische Bäderdreieck auf der Südseite des Erzgebirges ist von Aue aus ebenso gut möglich, wie ein Besuch der sächsischen Großstädte Dresden, Leipzig, Chemnitz (S. 106-107) und Zwickau (S. 114). Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.aue.de.

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1 Vor dem Anschieben der Pyramide auf dem Altmarkt präsentieren sich die lebenden Pyramidenfiguren. Foto: Jana Hecker

2 Die große Bergparade findet in diesem Jahr am 29. November 2009 um 17.00 Uhr statt. 3 Täglich schaut der Weihnachtsmann zum Raachermannelmarkt vorbei und öffnet ein Türchen am Pfefferkuchenhäuschen. Fotos (2): Armin Leischel

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Große Kreisstadt Aue

Tradition und Moderne vereint an Mulde und Schwarzwasser Klösterlein Zelle.

Foto: Heinz Poller

Im Auer »zoo der minis«.

Stimmungsvoller Auer Raachermannelmarkt.

Erstmals wurde Aue, von Kaiser Barbarossa urkundlich bestätigt, im Jahr 1173 als Klostergründung erwähnt und gilt heute somit als eine der ältesten Ansiedlungen Sachsens. In der Klosterkirche aus dem 12. Jahrhundert, die gern besichtigt werden kann, finden regelmäßig kleine Konzerte statt. Aue liegt am Zusammenfluss von Mulde und Schwarzwasser, in einem Tal, welches von 330 m auf 564 m terrassenförmig ansteigt und malerisch von dichten Wäldern umgeben ist.

Foto: Walter Wagner

etwa 67 Tierarten und 330 Einzelexemplaren ist weltweit der einzige, der sich auf Minitiere spezialisiert hat. Im Jahr 2010 feiert der Auer Tiergarten sein 50-jähriges Bestehen.

Moderne innerstädtische Einkaufsstätten, internationale Gastronomie und vielfältige Kultur-, Freizeit- und Sporteinrichtungen erwarten den Besucher der Stadt. Der „zoo der minis“ mit seinen

Bekannt wurde die Stadt auch für Produkte, die für die Herstellung von Porzellan notwendig waren. Bis 1854, also ca. 150 Jahre lang, lieferte das Auer Bergwerk „Weiße Erdenzeche St. Andreas“, dessen Huthaus bis heute erhalten blieb, den Rohstoff „Kaolin“ für das wertvolle Meissner Porzellan. Im Museum der großen Kreisstadt kann man darüber viel Wissenswertes erfahren. Anlässlich des Jubiläums „300 Jahre Meissner Porzellan“, welches im Jahr 2010 gemeinsam mit der Porzellanmanufaktur Meißen gefeiert werden soll, ist – neben vielen anderen Aktionen, wie beispielsweise der große Festumzug in Meißen- auch eine Sonderausstellung zu diesem Thema im Auer Stadtmuseum geplant. Seit dem Jahr 2008 gibt es am 1. Advent in Aue wieder eine Bergparade, die an die Zeit des Auer Bergbaus erinnert. Am Samstag vor dem 1. Advent wird zu der mittlerweile im Erzgebirge liebgewonnenen Tradition des Pyramideanschiebens eingeladen. In Aue wird diese Veranstaltung durch den Aufmarsch der Pyramidefiguren begleitet. Gleichzeitig wird an diesem Tag der Auer Raachermannelmarkt eröffnet, der dann bis zum 3. Advent zum Bummel einlädt.

■ Verkehrsverbindungen: Busankunft und -abfahrt im Zentrum, Bahnhof in Zentrumsnähe, Autobahnzubringer S255 zur A 72 , Aue ist über die Autobahn A4 gut zu erreichen. Durch Aue führen die Bundesstraßen B 101, B 169 und B 283 und die S 222. ■ Sehenswürdigkeiten: Nikolaikirche, Friedenskirche, Bergbaulehrpfad, Vestenburger Stolln, Klösterlein Zelle, 1. Spannbetonbrücke Europas in einer vielfältigen Brückenlandschaft ■ Sport- und Freizeitangebot: Tennis, Eislaufhalle, Kulturhaus, Galerie „Art Aue“, Galerie der „anderen Art“, Kino, Bowling/Kegeln, Hallenbad,

Wanderwege, Rodelberge, Tierpark „zoo der minis“, Museum Bergfreiheit, Brauereimuseum im Hotel „Blauer Engel“, Wellner-Ausstellung im Beruflichen Schulzentrum für Technik, Bibliothek ■ Feste und Feiern in Aue: • Tiergartenfest immer am letzten Sonntag im Mai • Stadtfest immer am 3. Wochenende im Juli • Pyramideanschieben mit Pyramidenfigurenparade sowie Eröffnung Auer Raachermannelmarkt (Weihnachtsmarkt) immer am Samstag vor dem 1. Advent • Große Bergparade immer am 1. Advent • Raachermannelmarkt immer vom Samstag vor dem 1. Advent bis 3. Advent

Der Innenstadtbereich der Stadt ist geprägt von den wunderschönen Fassaden der alten Bürgerhäuser der Gründerjahre, die vom damaligen Reichtum der Stadt künden. Besonders bekannt und berühmt sind unter anderem die Auer Brücken. Kaum eine andere Erzgebirgsstadt hat so viele Brücken, in so unterschiedlichen Konstruktionen und aus verschiedenen Epochen, wie Aue. Eine der bekanntesten Brücken ist die Auer Bahnhofsbrücke, die im Jahr 1937 als erste Spannbetonbrücke der Welt mit unterspannten Balken erbaut wurde.

Pyramideanschieben auf dem Altmarkt.

Historischer Bergaufzug im traditionellen Habit.

Zusammenfluss von Mulde und Schwarzwasser.

■ Informationen: Stadtinformation im Rathaus Goethestraße 5 · 08280 Aue Telefon: (03771) 281 125 Fax: (03771) 281 234 E-Mail: Stadtinformation@aue.de Internet: www.aue.de


WESTERZGEBIRGE

Schauschnitzen und Hutzenabend Bis zum 4. Advent laden nicht nur die vielen Stände mit weihnachtlichen und erzgebirgischen Waren auf den Schneeberger Weihnachtsmarkt (S. 25) ein, auch zahlreiche kulturelle Veranstaltungen sind Anziehungspunkte für Gäste aus nah und fern. Auf der Bühne am Markt, weit oben vom Rathausturm und im Kulturzentrum „Goldne Sonne“ können Sie eine Vielzahl von weihnachtlichen Konzerten und Veranstaltungen erleben: Schauschnitzen und -klöppeln, traditionelle Hutzenabende, weihnachtliche Konzerte, das Turmblasen des Bläserquintetts vom Rathausturm, ein Kinderzentrum, und vieles mehr. Höhepunkt ist das am 2. Adventswochenende alljährlich stattfindende und weit über die Grenzen Schneebergs hinaus bekannte Lichtelfest. Der Höhepunkt ist am Sonntagabend die traditionelle nächtliche Bergparade. 1

❱❭ S C H N E E B E R G

1 Der Schneeberger Weihnachtsmarkt erstrahlt in der Adventszeit in einem wahren Lichtermeer.

Die magische Welt von Bergmann, Engel und Nussknacker

2|3 Bergmann und Engel sind Exponate des Museums für bergmännische Volkskunst Schneeberg. Das Museum zeigt darüber hinaus noch eine reiche Auswahl an weiteren Figuren.

„Seit fast zweihundert Jahren wärmt der märchenhafte Glanz der Erzgebirgsweihnacht Seelen in aller Welt. Bei uns wird die Kraft dieser magischen Welt von Nussknackern, Bergmännern und Engeln bewahrt. Sie blicken aus den Fenstern zu uns und unseren Gästen und vermählt mit dem Licht der Schwibbögen strahlen Advents- und Weihnachtsfreude aus unseren Häusern in die Winterlandschaft. Licht bestimmt unsere Tradition. Es ist die schönste Zeit im Jahr, die wir gern mit Ihnen teilen.“ schwärmt F. W. Volker Schmidt, Geschäftsführer des Kulturzentrums „Goldne Sonne“ in Schneeberg. Wie ein riesiger Weihnachtsberg, der in den Museum prachtvoll aufgebaut ist, erstrahlt Schneeberg (S. 25) von allen Seiten in hellem Licht. Diesen Advents- und Weihnachtsglanz spenden nach Einbruch der Dunkelheit unzählige Schwibbögen aus den Fenstern in die Gassen und Straßen. Pünktlich am Vorabend des 1. Advents um 18.00 Uhr läuten in Schneeberg die Glocken der St. Wolfgangskirche die Adventszeit ein. Die Lichter werden entzündet und leuchten die ganze Adventszeit bis zum Dreikönigstag, dem Hochneujahrsfest. Wer mag kann diesen Glanz bei einer Lichterfahrt erleben.

Fotos (3): Touristinformation Schneeberg

Schatz des Bergmannsdoms ist seine Lebendigkeit. Festlich getragen von einigen tausend Gläubigen und unter ihnen die Habitträger der Bergbruderschaft, ist die Christmette am ersten Weihnachtsfeiertag morgens um 5.00 Uhr früh ein fester Anker der erzgebirgischen Tradition, der die Adventszeit beendet und Weihnachten feiert. Mit dem Ende der Weihnachtszeit beginnt hier die reine Winterfreude. Schnell finden Sie von Schneeberg ins obere Erzgebirge in die Region um den Auersberg (S. 30-31). An den Hängen von Johanngeorgenstadt (S. 19) und Carlsfeld mit ihren Schleppliften machen leichte Abfahrten den Winter für Sie zum Vergnügen. Auf dem Erzgebirgskamm erwarten Sie herrliche Loipen; gleichermaßen für den erfahrenen Langläufer als auch den Anfänger. Und Schneeberg ist eine gute Gastgeberin zum Ausklang eines gemütlichen Winterabends. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.schneeberg.de.

Bergmannsdom birgt viele Schätze Die mächtige St. Wolfgangskirche, im Volksmund Bergmannsdom genannt, thront hell erleuchtet über der Stadt und kündet mit ihrem Lichterkreuz vom Weihnachtsfest. Sie können das Gotteshaus täglich besichtigen. Der berühmte Cranach-Altar ist das alte Glanzstück der Kirche, das neue ist die beeindruckende 56 Register fassende Jehmlich-Großorgel. Doch der größte

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WESTERZGEBIRGE ❱❭ H A R T E N S T E I N / B A D S C H L E M A

Ritterspiele in der Schlossruine Bereits dem Kaiser Barbarossa war Hartenstein ein Begriff: die erste urkundliche Erwähnung des Schlosses von 1173 trägt seine Unterschrift. Damit ist es eines der ältesten Bauwerke Sachsens. Die Herren von Schönburg hatten ab 1406 vom Schloss aus geherrscht. Zerstört wurde es 1945 in den letzten Kriegstagen durch drei amerikanische Bomben. Tagelang brannte das Gemäuer. Noch schlimmer als das Feuer setzten Materialmangel und Ignoranz dem Bauwerk zu: Neubauern brachen Teile ab und karrten die Steine für ihre eigenen Häuser weg. Heute kümmert sich der Förderverein mit viel Engagement um die Erhaltung der restlichen Zeitzeugnisse: neben anfallenden Aufräumarbeiten wurden bereits etliche Mauern und Zinnen neu aufgesetzt und Reste des Schlosses neu überdacht. Der Schlossturm, die Rüstkammer sowie die Sophienkapelle werden wieder aufgebaut. In einem kleinen Museum will man künftig an die jahrhundertelange Bedeutung des Schlosses für die Region erinnern. Die Freilichtbühne, die vor und nach dem Krieg überaus beliebt war, soll samt der Nebenräume wiedererstehen. Zwei Aufführungen gab es bereits: „Der Prinzenraub“ und „Das Katzenhaus“ wurden von der Theatergruppe der Paul-Fleming- Mittelschule Hartenstein mit großem Erfolg vor der romantischen Kulisse der Ruine gezeigt. Informationen unter www.schlossruine-hartenstein.de. Besuchen können Sie auch das Museum Burg Stein. Füh-

rungszeiten finden vom April bis Oktober dienstags bis donnerstags, samstags und sonntags stündlich von 10.00 bis 16.00 Uhr statt. (November, Februar, März letzte Führung 15.00 Uhr) Im Dezember und im Januar ist das Museum geschlossen. Die genauen Zeiten und Informationen erhalten Sie unter 037605 / 6296.

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Entspannen in der Wellnessoase Der Kurort Bad Schlema erwartet Sie mit dem Gesundheitsbad „Actinon“ (S. 27) und seinen wohltuenden warmen radon- und solehaltigen Wasserbecken zum Baden, Saunieren, Relaxen und Kuren, fernab von Stress und Hektik. Das Radonbad wird vor allem bei Erkrankungen des Bewegungsapparates empfohlen. Da kommt unter anderem eine Ölmassage gerade recht.

1 Eine Ölmassage in der Wellnessoase sorgt für Entspannung.

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2 Ritterspiele auf der Schlossruine Hartenstein. Fotos (2): Armin Leischel

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WESTERZGEBIRGE ❱❭ L Ö S S N I T Z

Eine Stadt mit »Salzprivileg« „Lößnitz ist liebenswert“, so lautet der Leitspruch für eine der ältesten Städte im Erzgebirge. Die Stadt Lößnitz liegt in einem langgezogenen Tal 422 m ü. NN und besitzt mit seinen Ortsteilen knapp 10.000 Einwohner. Während in den Ortsteilen eine vorwiegend ländliche Struktur besteht, begegnet dem Besucher im eigentlichen Ortskern die Liebenswürdigkeit einer Kleinstadt mit einer langen Geschichte. Im Jahr 1238 erstmals nachweislich urkundlich erwähnt, tritt sie im sogenannten „Bärenprivileg“ 1284 bereits als vollentwickeltes städtisches Gefüge (civitas) mit mächtigen Stadtmauern in Erscheinung. 1382 wird Lößnitz Bergstadt und 1388 bekommt die Stadt das „Salzprivileg“ verliehen. Das Handwerk erreichte im Mittelalter seine Blütezeit, den Weihnachtsmarkt gibt es seit 1691. Vorwiegend von den Ortsrändern eröffnen sich dem Betrachter schöne Blicke auf die alte Bergstadt Lößnitz und die sanften Erhebungen und Täler der Nachbarorte und darüber hinaus des westlichen Erzgebirges. Geschichte und Geschichten über Mensch und Natur sind der Nachwelt in Sagen überliefert. Um diese vor dem Vergessen zu bewahren, wurden sie von Heimatforscher Gerhard Troll gesammelt, aufgeschrieben und bearbeitet und werden dem interessierten Leser in absehbarer Zeit zur Verfügung stehen.

Schon mit dem Namen „Muhme“, wie Lößnitz im Volksmund genannt wird, gibt es nach Erschließung der Sagenwelt drei verschiedene Deutungsvarianten, wobei die althochdeutsche Bezeichnung, die der „alten Tante (Dame)“ unter den erzgebirgischen Städten, die wohl bekannteste ist. Die nachfolgende ist eine recht humorvolle Deutung der Herkunft des volkstümlichen Ortsnamens: In früheren Jahrhunderten lebten in der Stadt auch Bauern, bezeichnet als Ackerbürger. In ihren Wirtschaften hielten sie Kühe, Schafe und noch manch andere Tiere. Um die Tiere in der warmen Jahreszeit auf die Weiden zu treiben, waren städtische Hirten angestellt. Da nun Lößnitz in einem Kerbtal liegt, haben die einen Hirten die Kühe auf den einen Berghang getrieben und die anderen Hirten die Schafe auf den gegenüberliegenden Hang. Nun mögen die Kühe ihr „Muh“ über die Stadt hinweg zum anderen Hang gebrüllt haben und die Schafe ihr „Mäh“ zurück; deshalb erhielt die Stadt den Spitznamen „Muh – Mäh“ – Muhme. Wollen Sie abwechslungsreiche Wanderungen auf gut markierten Wanderwegen erleben, wie z.B. auf der „Salzstraße“, dem „Schieferlehrpfad“ oder dem „Bergbaulehrpfad Kuttengebiet“, dann finden Sie in der Wander-

1 broschüre, die in der Stadtinformation Lößnitz erhältlich ist, einen informativen Begleiter. Apropos Kutten: Da war doch dereinst ein Mönch... Aber halt, das und noch viel Sagenhaftes und Wissenswertes über die Geschichte des Bergbaus erfahren Sie, lieber Leser, von unserem engagierten Verein „Historischer Erzbergbau Lößnitz e.V.“ unter Leitung von Jens Hahn.

1 Herbststimmung im Kuttengrund. Der Ort ist auch ein Anziehungspunkt zu den Mettenschichten. 2 Blick auf Lößnitz vom Pfefferberg. Fotos (2): Stadt Lößnitz

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Bergstadt Lößnitz

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Lößnitz – Immer eine Reise wert

Stimmungsvoller Lößnitzer Weihnachtsmarkt zum 3. Advent.

Die alte Bergstadt Lößnitz überrascht den Besucher immer wieder neu mit Ansichten, Ereignissen und Höhepunkten. Die mittlerweile 7. Lößnitzer Literaturtage vom 10. bis 14.11.2009 stehen ganz im Zeichen des Erinnerns an 20 Jahre Friedliche Revolution, die Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs im Herbst 1989, an Bürgerforen, Runde Tische, Ausstellungen, Veranstaltungen für Jung und Alt und einer abschließenden spannenden Buchlesung mit dem ins Alter gekommenen, dennoch junggebliebenen Jugenddiakon Eberhard Heiße, der sich mit Interessierten „Durchs Rote Meer und andere Wüsten“ auf die Reise in seine Vergangenheit begibt.

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Mit dem Schmücken der Häuser, Fenster und Wohnungen beginnt im Erzgebirge wieder die schönste und lichterreichste Zeit des Jahres, die am 1. Advent mit dem Anschieben der Ortspyramide in Affalter auch ihren offiziellen Auftakt findet. Höhepunkt ist zweifellos der Weihnachtsmarkt zum 3. Advent. Er gehört zu den schönsten und beliebtesten Märkten in Sachsen und hat im Vorjahr mit dem 4. Platz nach einer Umfrage bei 5000 Hitradio-RTL-Hörern nur knapp das Siegerpodest verpasst. Die Mettenschicht im Kuttengrund, der Große Bergaufzug auf dem Marktplatz und das Weihnachtskonzert in der St. Johanniskirche, der herrlich geschmückte und gestaltete hängige Marktplatz ziehen alljährlich Tausende Besucher aus nah und fern in ihren Bann. Auch die 110jährige Jehmlich-Orgel in der St. Johanniskirche wird in ihrer Klangfülle mehrfach zu hören sein. Festliche Glockenspielkonzerte des über 70jährigen Lößnitzer Bronzeglockenspiels begleiten ebenfalls diese stimmungsvolle Zeit. Vom Weihnachtsmarkt bis nach dem Jahreswechsel präsentiert der Lößnitzer Schnitz- und Bergverein als ältester des Erzgebirges in einer großen Schnitzausstellung im Bürgerhaus Werke vieler Vereinsmitglieder von damals und heute aus seiner 130jährigen Vereinsgeschichte und natürlich sind dabei der Lößnitzer Weihnachtsberg und der Lößnitzer Heimatberg in seiner Beweglichkeit und Detailtreue wieder zu bestaunen. Die Wintersportfreunde werden im Lößnitzer Skigebiet bei preiswerter Nutzung des Skiliftes am Hirnschädel auf ihre Kosten kommen und die vielfältigen Abfahrten unter ihre Skier nehmen. Also, lieber Leser, auf nach Lößnitz!

Hans-Eberhard Crasselt ist mit 92 Jahren der älteste Lößnitzer Schnitzer. 10. bis 14.11.09 7. Literaturtage zum Thema „20 Jahre Friedliche Revolution“ 29.11.09

13. Anschieben der Ortspyramide in Affalter

05. und 19.12.09 Turmblasen und Glockenspielkonzert 11. bis 13.12.09 319. Lößnitzer Weihnachtsmarkt mit Mettenschicht im Kuttengrund, großem Bergaufzug auf dem Marktplatz, Weihnachtskonzert in der St. Johanniskirche 12.12.09 bis 10.01.10

Große Schnitzausstellung im Bürgerhaus 130 Jahre „Schnitz- und Bergverein Lößnitz“

Informationen:

Touristinformation Stadtverwaltung Lößnitz Kulturamt 03771/55 75 81 Bürgeramt 03771/55 75 35–38 08294 Lößnitz · Marktplatz 1 mail@stadt-loessnitz.de www.loessnitz.de


WESTERZGEBIRGE

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WESTERZGEBIRGE

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An der Kuhbergloipe. Fotos (3): Hotel Forstmeister


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Mit der Erzgebirgsbahn durch reizvolle Landschaften Das Erzgebirge hält für kleine und große Touristen das ganze Jahr über viel Entdeckenswertes bereit. Neben der reizvollen Landschaft sind es im Winterhalbjahr die verschneiten Burgen, romantische Heimatstuben, einladende Schauwerkstätten und Erlebnisbäder. Dazu gehören selbstverständlich auch die Skigebiete und traditionellen Weihnachtsmärkte, allesamt bequem zu erreichen mit der Erzgebirgsbahn. Nach einem Bummel über die von Licht überfluteten Weihnachtsmärkte können Sie mit der Bahn bequem ihre Reise fortsetzen. Ein 217 km langes Streckennetz verbindet Bahnhöfe der Landkreise Mittelsachsen, Zwickau und des Erzgebirgskreises mit der Stadt Chemnitz (S. 106-107). Außer-

dem betreibt die Erzgebirgsbahn ab Dezember 2009 an den Wochenenden und Feiertagen zwei Ski-Züge: Der Fichtelbergexpress verkehrt von Leipzig bis Cranzahl mit Anschluss an die Fichtelbergbahn nach Oberwiesenthal (S. 57-59). Neu dazu gekommen ist der Kammloipenexpress von Leipzig über Chemnitz nach Johanngeorgenstadt (S. 19). Vom Bahnhof Johanngeorgenstadt fahren Sie dann mit den Stadtverkehrsanbindungen direkt zum Skivergnügen. Die Kammloipe auf dem Gebirgskamm vom vogtländischen Schöneck bis ins erzgebirgische Johanngeorgenstadt gehört zu den wohl schönsten und auch schneesichersten Loipen Deutschlands und wurde mit dem Prä-

1 Winterurlaubsspaß auf den Strecken der Erzgebirgsbahn.

3 Im Erzgebirge finden Sie jede Menge reizvolle Landschaften.

Foto: Erzgebirgsbahn

dikat „Exzellente Loipe“ ausgezeichnet. Inmitten des Naturparkes Erzgebirge/Vogtland bietet sie auf einer Länge von 36 km märchenhafte Bedingungen und ist auch für noch ungeübte Skilangläufer geeignet. Mit gleichzeitiger Anbindung an bestehende Linien der Erzgebirgsbahn ist Ihnen damit ein grenzenloser Winterurlaubsspaß sicher. Nächtliche Wintersportatmosphäre erleben Sie auf der Naturrodelbahn an den Hängen der Augustusburg. Die Drahtseilbahn bringt Sie nach rasanter Abfahrt auch wieder bequem auf den Berg. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.bahn.de/erzgebirgsbahn.

Foto: Tourismusverband Erzgebirge e.V.

2 Der Annaberger Weihnachtsmarkt im romantischen Lichterglanz. Foto: Tourismusinformation Annaberg-Buchholz

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FERIENLAND WESTERZGEBIRGE ❱❭ F E R I E N L A N D W E S T E R Z G E B I R G E

Aktiv-Urlaub mit Trekking-Touren und Eisklettern

1 Für Ihren Aktiv-Urlaub im Ferienland Westerzgebirge erwartet Sie gerade in der Winterzeit ein vielfältiges Angebot an Freizeitaktivitäten. Allein 140 km Winterwanderwege und 29 Loipen mit einer Länge von 295 km, die teilweise sogar beleuchtet sind, stehen bereit. 22 Pisten und 11 Rodelbahnen sorgen für ungetrübten Spaß. Um die ganze Breite zwischen Fichtelberg und Auersberg (S. 3031) zu nutzen steht ein Skibus zwischen Oberwiesenthal (S. 57-59) und Johanngeorgenstadt (S. 19) zur Verfügung. Wollen Sie raus aus dem Alltag und rein ins Abenteuer, dann sind Sie beim Outdoorteam Westerzgebirge in Johanngeorgenstadt in den besten Händen. Wo der Schnee noch in Hülle und Fülle liegt, dort ist das Team zu Hause. Beim Trekking mit den Schneeschuhen erlebt man den winterlichen Wald von einer ganz wildromantischen und abenteuerlichen Seite. Bei einer Tagestour oder einer Biwaktour mit Karte und Kompass kommt jeder, der wie ein Fallensteller in Alaska oder ein Inuit in Grönland seine Spuren in den Tiefschnee setzen möchte, auf seine Kosten.

Winter hält auch nicht vom Klettern ab. Wer Lust hat, sich am Eis des Blauenthaler Wasserfalls oder am künstlichen 15 Meter hohen Eisturm in Johanngeorgenstadt zu versuchen und hinter die Geheimnisse des Eiskletterns zu schauen, der kommt einfach mit. Die Bergstadt Eibenstock (S. 30-31) ist eine größere Stadt im Westerzgebirge nahe der gleichnamigen Talsperre. Zur Stadt gehören auch die Ortschaften Wildenthal und Carlsfeld. Drei Skilifte, der Zauberteppich, die Allwetterbobbahn und super gespurte Loipen erwarten ihre Gäste. Am Skilift in Carlsfeld startet die Zubringerloipe zur Kammloipe, die geradeaus weiterführend nach Jeleni (Hirschenstand) in Tschechien verläuft. Anfang März sorgt der Skiclub Calsfeld für ein besonderes Gaudi. Nicht nur bei Stefan Raab gibt es einen WokWettbewerb, auch am Skihang in Carlsfeld findet jährlich das „Nacht-Woking“ statt. Am „Hirschkopf“ jagen Wagemutige mit einer Reisschüssel den 150 m langen Eiskanal hinunter. Die „Pistenkatze“ schleppt die Wok’s wieder zurück an den Start.

1 Klettern am künstlichen Eisturm mit dem Outdoorteam Westerzgebirge Johanngeorgenstadt. 2 Bergparade auf dem Stollberger Markt. Eine von zahlreichen Höhepunkten im Advent im ganzen Erzgebirge. Fotos (2): Armin Leischel

Ein Stück Tradition erleben Zwischen Annaberg-Buchholz, Seiffen, Zwönitz, Stollberg und Schneeberg sind die Tage im Advent Hochzeit für die Bergparaden. Bergleute, Knappen und Hüttenarbeiter marschieren in farbenprächtigen Habits die Straßen der Bergstädte entlang, begleitet von den Klängen der Bergkapellen. Eine Terminübersicht der Bergparaden und Bergaufzüge finden Sie im Heft auf Seite 125 und unter www.mittleres-erzgebirge.de

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1 Die Greifensteine haben ihr winterliches Kleid angelegt. Foto: Deckert

2 Nachtwächter Klaus Dittmann geht mit Enkelin Jessica auf abendlichen Rundgang durch Zwönitz. Foto: Armin Leischel

3 Nachtwächter und Türmer treffen sich zur Lichtmeß am 2. Februar auf dem Zwönitzer Markt. Dann ruft der Bürgermeister: „Licht aus!“. Foto: Armin Leischel

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Die Geschichte vom kleinen Licht Sie sind herzlich eingeladen, mit dem kleinen Licht auf eine märchenhafte Abenteuerreise durch das weihnachtliche Erzgebirge zu gehen. Mit einer Sternenschnuppe fiel das kleine Licht auf die Erde. Es durfte erst wieder zurück in den Himmel, wenn es herausgefunden hatte, wie es den Menschen ein wenig mehr Wärme und Leuchten in den weihnachtlichen Alltag bringen könnte. „Kleine Lichter wärmen, große aber leuchten weithin.“, hatte es die anderen Sterne oft sagen hören. Und das kleine Licht wollte gern so hell strahlen, wie sie. Weil es aber noch so winzig war, suchte das kleine Licht Plätze, an denen sein Strahlen wachsen konnte. Unterwegs traf es viele Menschen, aber nur wenige nahmen es wahr. Sie alle waren mit den weihnachtlichen Vorbereitungen arg beschäftigt und niemand hatte Zeit, ihm zu zeigen, wo es leuchten konnte. Also machte sich das kleine Licht ganz allein auf die Suche. Jeden Freitag und Samstag schlüpfte es von nun an in die Lampen der Zwönitzer Nachtwächter und wanderte mit ihnen durch die Innenstadt. Alle Fenster in den Bergstädten wurden von Schwibbögen hell erleuchtet und in ihnen standen nach altem Brauch Bergmänner und Lichterengel, je nachdem, wie viele Buben und Mädchen in den Häusern wohnten. In den beleuchteten mechanischen Weihnachtsbergen wo man das harte Leben der Bergmänner nachgeschnitzt hatte, fand es zeitweilig einen Platz. Und es war dabei,

wenn auf den Weihnachtsmärkten in Grünhain oder Zwönitz die Pyramiden angeschoben und jeden Adventssonntag eine weitere Kerze auf den Adventskränzen entzündet wurde. So manchen Bergaufzug hatte das kleine Licht gesehen. In traditionellem Habit marschierten die Bergbrüderschaften in Reih und Glied. Auch den Mettenschichten in den Bergwerken in Ehrenfriedersdorf und Waschleithe wohnte das kleine Licht in den Flammen der Kerzen und Fackeln am Stolleneingang bei. Am Heiligen Abend schwang eine erhebend festliche Stimmung in der erzgebirgischen Luft. Die Menschen gingen in die Kirchen, um der Geburt Jesu zu erinnern. Sie glaubten an ein Wunder, als aus der Krippe vor dem Altar in der barocken Sankt-Johannis-Kirche in Scheibenberg ein Lichtkranz um den Kopf des Jesuskindes leuchtete. Das war unser kleines Licht. In den hell erleuchteten Stuben, wo die Pyramiden und Weihnachtsbäume brannten und Räucherkerzen dufteten, beobachtete es, wie sie das Neunerlei, ihr Heiligabendessen aßen. Manchmal fuhr das kleine Licht in einer Fackel mit dem Pferdeschlitten durch den märchenhaft verschneiten Winterwald und tanzte jeden Freitagabend während der Skisaison bei den Mondscheintouren in den Lagerfeuern im Geyerschen Wald. Höhepunkt und zugleich strahlender Abschied ist die Lichtmeß am 2. Februar 2010 auf dem Zwönitzer Markt. Dann ruft pünktlich um 18.00 Uhr der Bürgermeister: „Licht aus!“


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FERIENREGION GREIFENSTEINE ERZGEBIRGE 1

In Stollberg funkeln die Lichter Jedes Jahr zum Stollberger Weihnachtsmarkt (S. 29) werden Schwibbogenkönig und -prinz oder -prinzessin gekrönt. Voraus geht eine prächtige Lichterschau in der St. Jakobikirche. An die 100 Stück, gefertigt unter den geschickten Händen von Hobbykünstlern stehen in einer Parade im Gotteshaus und lassen ihre Lichter funkeln. Bisher konnte keiner der Sieger seinen Titel verteidigen. Alle Arbeiten sind von unerschöpflicher Ideenvielfalt geprägt und regen jedes Jahr erneut die Fantasie an. So waren schon der 20-teilige Fürstenzug, wie er im Original in Dresden dargestellt ist und ein gerade mal 7,5 mm großer Schwibbogen in einer Nussschale zu sehen. Modelle von Schachtanlagen, winterlichen Landschaften und sogar Seifenkisten dienten als Vorlage. Bewerben kann sich übrigens jeder, der ein selbst gefertigtes Exemplar sein Eigen nennt. Der Fantasie, der Kreativität und den verwendeten Materialien sind keine Grenzen gesetzt. Was ist zu tun? Bringen Sie Ihr „Meisterwerk“ persönlich bei Eisenwaren & Bastlerwelt (S. 29), Pfarrstraße 2, 09366 Stollberg, bis spätestens 20. November 2009 vorbei bzw. informieren Sie sich unter der Telefonnummer 037296 / 3539. Eröffnet wird die Ausstellung am 29. November um 18.00 Uhr in der St. Jakobikirche. Alle Kunstwerke sind dann während des Stollberger Weihnachtsmarktes bis zum 13. Dezember 2009 in dem Gotteshaus zu sehen und werden bewertet. Die Besucher der Ausstellung fungieren mit der Abgabe ihres Stimmzettels als Jury.

Auf gespurten Loipen zum Ziegenberg Die Bergstadt Elterlein (S. 41) mit einer Höhenlage von 450 bis 750 m üNN und seinen rund 3500 Einwohnern ist eine erzgebirgische Kleinstadt mit wechselvoller Geschichte, traditionellen Wurzeln und vielversprechender Gegenwart. Das Besondere dieser Stadt mit den Ortsteilen Hermannsdorf, Schwarzbach und Burgstädtel ist die Besiedlung entlang der historischen „Salzstraße“ von Halle nach Prag, sternförmig von dem auf einem Hochplateau befindlichen Marktplatz ausgehend, gen Westen bis auf fast 750 m ansteigend und nach drei Seiten abfallend, in die den Ort umschließenden Auen an Schlangenbach und Schwarzbach mündend. In den Tälern gab es schon frühzeitig Mühlen, Hammer- und Hüttenwerke aus denen dann später Industrieansiedlungen entstanden. In der Nähe des Ortsteiles Burgstädtel liegt die Zwönitzquelle. Bis hinauf zum Schatzenstein und an den Hängen des Ziegenberges bei Zwönitz können Sie auf gut gespurten Loipen Wintersport treiben.

❱❭ Z W Ö N I T Z

Zwönitz kürt den Stollenkönig Am 4. Advent 2009 kürt die Bergstadt Zwönitz (S. 29) ihren 12. Stollenkönig. Ab 14.00 Uhr können Sie dabei sein, wenn der Marktplatz wieder zum Schauplatz einer süßen Verkostung wird. Berufs- und Hobbybäcker aus der ganzen Umgebung präsentieren ihre Stollen und die Besucher fungieren als Jury. Die Bewertung erfolgt nach Aussehen, Inhalt und Geschmack. Die besten drei Stollen werden prämiert. Unter den Verkostern im letzten Jahr war ein Zehnjähriger, der stolz berichtete: „Ich habe 20 Proben entnommen,

mehr war nicht zu schaffen.“ Das können sie in diesem Jahr gern versuchen zu übertreffen. Aneinandergereiht werden etwa 7,5 Meter Stollen, das sind rund 1.200 Scheiben aus Milch, Mehl, Hefe, Zucker, Butter und reichlich Gewürzen zu kosten sein. Rund ein Zentner Stollen liegen auf einem Brett. Genau ein solches bekommt auch jedes Jahr der Sieger. Geschnitzt werden die Pokale von den Gebrüdern Bach, Holzbildhauer aus Zwönitz. Informationen erhalten Sie unter www.zwoenitz.de.

1 Die Besucher dürfen nach Herzenslust kosten, um dem besten Stollen ihre Stimme zu geben.

2 Konstantin Dohrn hat seinen Lieblingsschwibbogen entdeckt. Jedes Jahr findet zum Stollberger Weihnachtsmarkt, die Präsentation der schönsten Lichterbogen in der St. Jakobikirche statt. Fotos (2): Armin Leischel

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FERIENREGION GREIFENSTEINE ERZGEBIRGE

Bergstadt Elterlein

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Ein traumhaftes WINTERMĂ&#x201E;RCHEN

mit den Stadtteilen Schwarzbach und Hermannsdorf Elterlein gehĂśrt zu den ältesten Bergstädten im oberen Erzgebirge, erlebte seine BlĂźtezeit während des Silberbergbaus und hat aufbauend auf die frĂźheren HĂźtten- und Hammerwerke seine wirtschaftlichen Traditionen fortgesetzt. Eine vielschichtige Gewerbestruktur, der groĂ&#x;räumige Markt, gepflegte Ă&#x153;ber nachtungsmĂśglichkeiten in Hotels und GasthĂśfen sowie attraktive Ausflugsziele charakterisieren den Ort. Zu Elterlein mit ca. 3.150 Einwohnern auf einer Gemarkungsfläche von 46 km² gehĂśren die Stadtteile Schwarzbach, Hermannsdorf und Burgstädtel. Zusammenhängende Waldflächen umschlieĂ&#x;en die Ortslage auf einer HĂśhe von 500 bis 700 m ĂźNN und laden, wie die idyllischen Bachauen, zu ausgedehnten Wanderungen ein. Sehenswert sind die drei Sakralbauten, vornehmlich die St.- Laurentius-Kirche Elterlein.

Erlebnisbäder, Schaubergwerke, Aussichtspunkte und andere Sehenswßrdigkeiten befinden sich in der näheren Umgebung. Die Ortsteile Hermannsdorf und Schwarzbach sind typisch ländlich geprägt. Ortsansässige Vereine pflegen bäuerliche Traditionen. Die dÜrfliche Ruhe ist wohltuend und garantiert den Gästen einen erholsamen Aufenthalt.

Die ganze Vielfalt des Erzgebirges â&#x20AC;&#x201C; www.ERZGEBIRGE.de

Weitere Informationen erhalten Sie in der Stadtverwaltung Elterlein Frau Weidauer ¡ Markt 28 ¡ 09481 Elterlein ¡ Telefon: 037349 66724 E-Mail: weidauer@elterlein-stadt.de ¡ www.elterlein-stadt.de

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Gemeinde Gelenau

Ein Traumpaar: Geschichte und Landschaft Erstes Deutsches Strumpfmuseum Öffnungszeiten: Montag – Samstag 11 – 17 Uhr Sonntag 13 – 17 Uhr Kontakt: Rathausplatz 1a · 09423 Gelenau Telefon: (037297) 47824 E-Mail: info@ahogee.de Internet: www.ahogee.de

Ausstellungen

Ortspyramide

Blick auf Gelenau

Umringt von romantischen Wäldern ist Gelenau ein idealer Ausgangspunkt für Spaziergänge, Wanderungen und Ausflüge. Mitten im schönen Erzgebirge gelegen, findet der Urlauber rund um die Gemeinde eine Vielzahl gut ausgebauter Radund Wanderwege mit reizvoller Landschaft und Natur. Gelenau ist ein Mekka für alle die Ruhe und Erholung suchen, aber auch für diejenigen, die sich gern aktiv betätigen möchten. Im Winter bietet die Region zahlreiche Möglichkeiten zum Langlauf und zu ausgedehnten Winterwanderungen. Wer es etwas sportlicher mag, der kann den Skihang am Gerichtsberg hinunterjagen. Für jede Menge Spaß und Unterhaltung sowie kulinarische Genüsse am Skihang sorgt das Team vom Gelenauer Wintersportverein e.V.. Will man vom Wandern, Rad- oder Skifahren mal pausieren, dann bietet sich ein Besuch im „Strumpfmuseum“ an. Über mehrere Jahrhunderte hinweg hat die Strumpfindustrie die Geschichte Gelenaus maßgeblich geprägt. Heute lädt das 1992 eröffnete „Erste Deutsche Strumpfmuseum" zu einer Zeitreise in die

Vergangenheit ein. Dieses Museum ist das einzige seiner Art in Deutschland, und die Ausstellungsstücke stammen zum Teil aus den frühesten Epochen der deutschen Strumpfwirkerei und Strickerei. Es ist spannend, das karge Leben der Strumpfwirker hautnah zu spüren und nachzuempfinden, wie dereinst ganze Familien ums Überleben gekämpft haben. Wer in die jüngere Geschichte eintauchen möchte, der sollte sich eine Stippvisite ins neue DDR-Museum vornehmen. Ob „Konsum“, „Tante-Emma-Laden“ oder Pionierorganisation, hier wird DDR-Geschichte lebendig. Apropos Bummeln und Erleben: Es ist einfach ein Genuss, in der Weihnachtszeit durch Gelenau zu spazieren. Beleuchtete Häuser und strahlende Fenster, Pyramiden und Schwibbögen nehmen Sie mit auf eine Reise durch das Weihnachtsland Erzgebirge. Lassen Sie sich von einem stimmungsvollen Weihnachtsmarkt verwöhnen und erleben Sie am 12. und 13. Dezember auf dem Rathausplatz eine traumhafte erzgebirgische Atmosphäre. www.gelenau.de

Ausstellungsraum im Ersten Deutschen Strumpfmuseum Bewegte Geschichte – »Faszination in Holz« Dauerausstellung Kunstschnitzer Thomas Voigt, Gelenau 30.10. bis 31.12.2009 Klöppelausstellung Öffnungszeiten: Montag – Samstag 11 – 17 Uhr Sonntag 13 – 17 Uhr Kontakt: Telefon: (037297) 47824

Sonderausstellungen Zur Kirmes am 31.10. und 01.11.2009 sowie zum Weihnachtsmarkt am 12. und 13.12.2009 ■ Modellbahnausstellung Erzgebirgischer Modellbahnclub Gelenau e.V. ■ Schnitzausstellung Gelenauer Schnitzverein e.V.

Öffnungszeiten: von 13.00 bis 18.00 Uhr

Veranstaltungen 31.10. und 01.11.2009 ab 13.00 Uhr ■ Kirmes auf dem Festplatz 28.11.2009 ab 15.00 Uhr ■ Pyramidenanschieben auf dem Rathausplatz 12. und 13.12.2009 ab 13.00 Uhr ■ Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz Herbstzauber

Foto: Sobeck

Weihnachtsmarkt in Gelenau

■ Informationen: Gemeindeverwaltung Gelenau Rathausplatz 1 · 09423 Gelenau Telefon: (037297) 8496-14 E-Mail: gemeinde-gelenau@t-online.de Internet: www.gelenau.de

Am Skilift

Fotos (4): Gelenau

12.12.2009 ab 16.30 Uhr ■ Adventssingen in der ev.-luth. Kirche 13.12.2009 ab 16.00 Uhr ■ Weihnachtskonzert im Volkshaus mit dem Akkordeonorchester Gelenau 07.03.2010 ab 16 Uhr ■ Mundarttheater im Volkshaus


FERIENREGION GREIFENSTEINE ERZGEBIRGE

GREIFENSTEINE ERZGEBIRGE ANGEBOTE VON BURKHARDTSDORF BIS GRÜNHAIN-BEIERFELD naturnah, authentisch & unglaublich vielseitig: • Greifensteingebiet: Felsen vulkanischen Ursprungs, Naturbühne, Kletter- und Aussichtsfelsen, Erlebniskletterwald, Greifenbachstauweiher, Geyerscher Wald • Wander- und Langlaufparadies – 120 km Skiwanderwegenetz • Karl Stülpner, „Robin Hood des Erzgebirges“ • Kräuter, Wellness & Aktiv: 12. – 25. Oktober 2009, 22. Mai – 06. Juni 2010 • Erlebnis- und Lehrpfade, Kinder-Mit-Mach-Angebote, Museen, Schlösser, Bergwerke, Planetarium • Entspannung pur: Freizeit- und Thermalbäder, Wellnessoasen, Ayurveda • Unvergessliche Aussichten: König-Albert-Turm, Aussichtsturm Scheibenberg, Greifensteine • Echt erzgebirgische Küche und Traditionen Informationen: Zentrale Touristinformation im Berghaus auf den Greifensteinen (täglich geöffnet) Telefon 037346 68 70 · www.greifensteine.de · Weitere Infos auf den Seiten 9 und 39.

Inhaber Heinz Scherzer

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FERIENREGION GREIFENSTEINE ERZGEBIRGE

GREIFENSTEINE ERZGEBIRGE NATURNAH – AUTHENTISCH - UNGLAUBLICH VIELSEITIG Urlaub mit Lust und Laune Hier ist das Urlaubsziel für Familien, Wanderfreunde und alle, die einfach in herrlicher Natur entspannen wollen. Lauschen Sie dem Murmeln der Gebirgsbäche entlang ausgedehnter Wanderwege und spannender Lehrpfade oder genießen Sie die märchenhafte Winterlandschaft im größten zusammenhängenden Skiwanderwegenetz Sachsens. Angenehm warmes Thermalwasser, Saunalandschaften und Wellnessoasen gehören auch in der kälteren Jahreszeit zum Wohlfühlurlaub. Mit den Hutzentagen beginnt die gemütlichste Zeit im Erzgebirge: Adventsgottesdienste und Pyramidenanschieben, Mettenschichten und Bergparaden als auch Maria Lichtmess am 2. Februar in Zwönitz rahmen das Weihnachtsfest ein. Gemütliche Gasthöfe erwarten Sie mit deftig erzgebirgischen Gerichten und hiesiger Gastfreundschaft. Wenn sich die „Nackten Jungfern“ zur Krokusblüte in Drebach zart entfalten, wird der Frühling eingeleitet und auch die ScillaBlüte im Schlosspark von Schlettau kündet von der wieder erwachten Natur. superior

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Familienerholungsstätte

König-Albert-Turm

Hollandheim

auf dem Spiegelwald 728 m ü. NN

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Hotel & Restaurant – Historisches Ausflugsziel seit 1839 –

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OBERES ERZGEBIRGE

Oberes Erzgebirge

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Sehenswerte Kirche / Dom Schaubergwerk

Schloss 1 Schloss Schlettau

Schloss Erlebnisbad Museum Wintersportgebiete Aussichtsturm ★★ ★

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Sternwarte / Planetarium

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Webcode für diese Seite 1 9 7 6 auf www.willkommen-in-sachsen.de

Museum 1 Adam-Ries-Museum Annaberg 2 Strumpfmuseum Gelenau 3 Ski- und Heimatmuseum Oberwiesenthal 4 Suppenmuseum Neudorf 5 Heimatmuseum Wachtturm Geyer 6 Schnapsmuseum Crottendorf 7 Frohnauer Hammer Frohnau 8 Erzgebirgsmuseum Annaberg

Schaubergwerk 1 2 3 4 5

Im Gößner Annaberg Dorothea Stolln Cunersdorf Markus-Röhling-Stolln Frohnau Zinngrube Ehrenfriedersdorf Andreas-Gegentrum-Stolln Steinbach


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Schneebedeckt und sagenumwoben

Die Fichtelbergbahn auf romantischer Fahrt durch die Winterlandschaft des Erzgebirges. Foto: Jens Klose

Auch das Obere Erzgebirge steckt voller Sagen und Märchen. Wenn die Wälder sich farbenprächtig verwandeln und schon bald mit Raureif bedeckt sind, wenn in den Städten und Dörfern tausende von Lichtern die Herzen der Menschen verzaubern, dann beginnt im Erzgebirge die schönste Jahreszeit. Die Frauen steigen auf den Boden, holen ihre Schätze in die Wohnzimmer und über Nacht verwandelt sich alles in eine Märchenstube. Doch in dieser traumhaften Gegend mit ihrer ursprünglichen Landschaft, den herzlichen Menschen, die für Lebendigkeit, Brauchtum und Ideenreichtum bekannt sind, gibt es noch vieles mehr zu entdecken. Ausstellungen, Museen und Schlösser geben ihre Geheimnisse preis und laden ein zu einem Bummel durch Vergangenheit und Gegenwart. Gehen Sie mit uns auf eine Reise zu sagenhaften Schätzen im Besucherbergwerk Ehrenfriedersdorf. Denn da geistern Bergziege und Berggeist noch

unter Tage durch die Schächte. Und da Abenteuer zu einem Urlaub gehört, startet die Fichtelbergbahn erstmalig zur Gruselnacht nach Oberwiesenthal. Mit im Gepäck hat die urige Bimmelbahn Gruselmärchen, Gruselstimmung und Gruselgetränke. Oder hätten Sie es lieber lustiger? Dann auf nach Oberwiesenthal, in die höchstgelegene Stadt Deutschlands. Der romantische Kurort ist für seinen Skifasching bekannt. Auf Skihaseln wartet der verschneite Fichtelberg und lädt zu rasanten Abfahrten ein. So richtig durchgefroren lohnt es sich umso mehr einen Abstecher in die Thermalbäder der Region zu planen. Sie können natürlich auch kräftig in die Pedale treten, um das Erzgebirge aktiv zu durchstreifen. Ob lichtdurchfluteter Herbsttag oder romantische Winterlandschaft – für Wander-, Rad- und Skitouren ist die Region wie geschaffen.

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OBERES ERZGEBIRGE ❱❭ K U R O R T O B E R W I E S E N T H A L

Schaurig-schöne Gruselnacht auf der Fichtelbergbahn It’s Gruseltime Der Trend zu Krimi, Thriller, Gruselgeistern und Halloween ist ungebrochen. Am 17. Oktober 2009 startet deshalb die Fichtelbergbahn (S. 57) erstmalig zur Gruselnacht nach Oberwiesenthal (S. 57-59). Die 4,5 Stunden lange Veranstaltung beginnt 17.00 Uhr am Bahnhof Vierenstraße, wo die Lokomotive mit ihrem Dampf für die erste Gruselstimmung während der Zugfahrt nach Oberwiesenthal sorgt. Hier wartet dann auf die Gäste ein gespenstisches Abendmahl sowie je nach Wahl ein rotes oder grünes Gruselgetränk. Nach dem Essen können die Reisenden einer wahrlich grausigen Geschichte lauschen. „Oyanos Märchenkiste“ erzählt „Von einem, der auszog, das Gruseln zu lernen“. Bei einer geführten Nachtwanderung durch den Kurort Oberwiesenthal kommt noch einmal richtiges Gruselfeeling auf. Auch die Rückfahrt um 21.00 Uhr ab Oberwiesenthal wird urig, denn diese startet mit der Neudorfer „Suppenlandlinie“. Traumhafte Erlebnisse bieten ebenso die Nikolausfahrten. Hier ist sogar der Weihnachtsmann mit an Bord und hält auf ausgewählten Zügen eine kleine Überraschung bereit. Und da das Erzgebirge bekanntlich in der Weihnachtszeit am schönsten ist, gibt es an den Adventswochenenden die beliebten Lichterfahrten mit märchenhaften Aussichten auf die weihnachtlich beleuchteten Städte und Dörfer.

Geheimtipp für Schmalspurbahn-Vielfahrer Für Eisenbahn-Vielfahrer ist eigens ein SDG-Kombiticket Erwachsener/Kind aufgelegt worden. Es ist auf allen durch die SDG betriebenen Schmalspurbahnen der Fichtelberg-, Lößnitzgrund- und Weißeritztalbahn unbegrenzt einlösbar und berechtigt zur Nutzung von 10 Einzelfahrten durch eine Person. Als besondere Geschenkidee kann dies mit einem Gutschein der SDG kombiniert werden. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.sdg-bahn.de. 1

Die Welt der Märchen in Annaberg-Buchholz erleben

2 1 Eine Fahrt mit der Fichtelbergbahn bietet nicht nur traumhafte Naturansichten sondern hält auch die eine oder andere Überraschung bereit. Foto: Jens Klose

2 Frank Unger und Juliane Roscher-Zücker, im Hintergrund Matthias Pohl – „Der Kugelzauber“. 3 Ruoqi He und Werner Kraus – „Die Zauberflöte“. Fotos (2): D. Knoblauch

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Wollten Sie schon immer mal vom Alltag abschalten, Märchen und Romantik hautnah erleben? Dann sollten Sie sich bei einem Besuch in Annaberg-Buchholz auf die Zauberwelt des Theaters einlassen. So wird dem Publikum in der 117. Spielzeit der Erzgebirgischen Theater- und Orchester GmbH (S. 54) Sagenhaftes geboten: Im Musiktheater werden Jung und Alt verhext – das Musical „Der Zauberer von Oss“ schafft das mit Ohrwurmmelodien. Und in der Opernbearbeitung „Der Kugelzauber“ kann der Zuschauer schwarze Magie in der Wolfsschlucht beobachten und mitfiebern, wie die spannende Geschichte nach Carl Maria von Webers „Freischütz“ ihren Lauf nimmt. Magischen Wesen und dunklen Kräften gilt es in der Oper „Die Zauberflöte“ zu begegnen. Märchenhaft geht es auch in der Operette „Die lustige Witwe“ zu – jeder Mann träumt wohl davon, eine schöne Witwe, die dazu auch noch Millionenerbin ist, zur Frau zu bekommen. Legenden werden in diesem Theaterjahr auferstehen – so zum Beispiel erneut der brave „Soldat Schwejk“, Schlager-, Rock- und Popstars der 70-er und 80-er Jahre in der Revue „NONstop Lollipop“ oder die temperamentvolle „Carmen“. Das Schauspielensemble wird das Publikum in die russische Märchenwelt mitnehmen, denn das diesjährige Weihnachtsmärchen ist der „Der Feuervogel“. Die gefährliche Suche Iwans nach der schönen Jelena lässt die kleinen und großen Theaterfreunde auf den

Drachenwärter Tschudo, auf Frostkracher, Spiegelritter und Riesen treffen. Die Geschichte ist überaus poetisch und phantasievoll. Und sie endet, wie es im Märchen ja sein sollte, im Sieg des Guten über das Böse.

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OBERES ERZGEBIRGE

1 Der Annaberger Weihnachstmarkt im romantischen Lichterglanz. Foto: Touristinformation Annaberg-Buchholz

2 Regionale Blasmusik macht die Stimmung in der Weihnachtszeit perfekt. 3 Ein Engel aus der „Manufaktur der Träume“. Fotos (2): Ilka Ruck

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Einfach traumhaft: der Annaberger Weihnachtsmarkt 2

❱❭ A N N A B E R G - B U C H H O L Z

Lebendige Geschichte aus Holz Auf ihre prachtvolle Pyramide sind die Annaberger ganz besonders stolz. Mit 18 handgeschnitzten Figuren zählt sie zu den schönsten und größten Weihnachtspyramiden des Erzgebirges. Die Figuren vereinen erzgebirgische Schnitzkunst, Stadtgeschichte und Brauchtum auf eindrucksvolle Art und Weise. Bereits am Freitag vor dem 1. Advent – zum traditionellen Pyramidenanschieben – steht die Weihnachtsmarktpyramide im Zentrum einer einmaligen Veranstaltung. Die Figuren werden lebendig, steigen symbolisch von ihrem Sockel herunter und stellen sich den Besuchern vor. Der Rechenmeister Adam Ries gibt sich dabei ein Stelldichein mit dem Stadtgründer Herzog Georg dem Bärtigen sowie weiteren geschichtlich bedeutsamen Persönlichkeiten und Vertretern typischer Berufsstände des Erzgebirges. Im Sockelbereich der Pyramide ist in vier Fenstern die biblische Weihnachtsgeschichte lebendig dargestellt. Jeweils

sonntags, 13.30 Uhr, wird eines dieser Fenster mit einer feierlichen Zeremonie geöffnet. Und noch etwas sollte man bei einem Besuch in der Adam-Ries-Stadt nicht verpassen: Die Große Bergparade am Sonntag, dem 20. Dezember 2009 um 13.30 Uhr. Alljährlich vereint die traditionelle Bergparade der sächsischen Bergknapp- und -brüderschaften rund 1200 Trachtenträger aus ganz Sachsen und den Bergbauregionen der gesamten Bundesrepublik und ist somit die eindrucksvollste zur Weihnachtszeit. Im Anschluss an die Bergparade laden alle Bergmusiker vor der St. Annenkirche zu einem großen Bergkonzert ein. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.annaberg-buchholz.de.

Wenn der Duft von Glühwein, Bratäpfeln, Würsten und den beliebten Latschen durch die Nase zieht, dann ist Weihnachtsmarkt in AnnabergBuchholz. Stimmungsvolles Programm, wunderbare Musiken und Konzerte und natürlich die schöne Annaberger Altstadt laden vom 27. November bis zum 23. Dezember 2009 in die Bergstadt ein. Es gibt auch hier viel märchenhaftes zu erleben und bei einem romantischem Bummel über den Weihnachtsmarkt gerät man ins Träumen.

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OBERES ERZGEBIRGE Geisterstunde im Besucherbergwerk Nun sollte man denken, dass es in unserer modernen Zeit keine Geister mehr gibt. Aber weit gefehlt! Auch im Besucherbergwerk Ehrenfriedersdorf (S. 118) treiben sie noch ihr Unwesen und achten darauf, dass sich nicht nur die Bergleute, sondern auch die Besucher, insbesondere die Kinder, ordentlich benehmen. Mit der Bergziege gibt es keine Probleme, die wird täglich mit frischem Heu gefüttert und wenn man ganz still ist, hört man aus der Ferne, ganz leise, ein zufriedenes Meckern. Und der Berggeist, der ist sehr froh darüber, dass nach der Einstellung des Bergbaus im Jahre 1990 ein Besucherbergwerk eingerichtet wurde. So ist er nämlich nicht allein in der Grube. Deshalb verteilt er seine über die Jahrhunderte gesammelten Edelsteine wieder an die Kinder, aber selbstverständlich nur dann, wenn sie lieb gewesen sind. www.zinngrube.de

2 2 Der Berggeist als geschnitztes Portrait. Fotos (2): Matthias Kreibich

Auf die Socken gemacht: ein Besuch im Ersten Deutschen Strumpfmuseum Strümpfe lassen sich wohl weniger märchenhaft umschreiben. Und doch sind sie für uns Menschen sehr wichtig. Es ist keine sagenhafte Geschichte, die sich um die Strumpfindustrie in Gelenau (S. 42) rankt, doch interessant ist sie allemal. Dereinst war das erzgebirgische Städtchen eine Hochburg der Strumpfherstellung. Über mehrere Jahrhunderte hinweg hat die Strumpfindustrie die Geschichte Gelenaus maßgeblich geprägt. Deshalb wurde 1992 das „Erste Deutsche Strumpfmuseum" eröffnet. Es ist das einzige Museum seiner Art in Deutschland, und die Ausstellungsstücke stammen zum Teil aus den frühesten Epochen der deutschen Strumpfwirkerei und -strickerei. Es ist spannend, im Museum hautnah in die Vergangenheit einzutauchen und sich vorzustellen, wie die Strumpfwirker von früher ihre schwere Arbeit verrichteten. Im Erdgeschoss erzählt ein umfangreicher historischer Maschinenpark mit einer 12 m langen Cottonmaschine, Spulmaschinen und modernen Strickautomaten von der Entwicklung in diesem Industriezweig. Ein großer Teil der Maschinen ist noch funktionstüchtig und sorgt bei Schauvorführungen für Staunen. Im 1. Obergeschoss werden Maschinen der Nachverarbeitung, wie Kettel-, Näh- und Formmaschinen gezeigt. Neben vielen Gegenständen aus der Strumpfindustrie sowie einer Musterkollektion ist auch eine Strumpfwirkerstube aus der Zeit um 1900 zu sehen. Sie gibt Einblick in das karge Leben der Strumpfwirker. www.gelenau.de

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1 Im Besucherbergwerk Ehrenfriedersdorf begeben sich die Kinder auf die Suche nach dem Berggeist.

❱❭ E H R E N F R I E D E R S D O R F

Dereinst gab’s Edelsteine für den Berggeist Es war einmal…., so fangen alle Märchen an. Dies gilt auch für den Bergbau in Ehrenfriedersdorf. Nur, dass hier von einem Märchen kaum die Rede sein kann. Es sind eher Legenden, die sich um den Berggeist und die Bergziege ranken. Seitdem der Bergbau in Ehrenfriedersdorf vor etwa 750 Jahren begann, erzählen sich die Bergleute diese Geschichten. Wenn der Bergmann in der Grube, bei dürftiger Beleuchtung und oftmals ganz allein seiner schweren Arbeit nachgeht, werden die Sinne empfänglich für alles das, was um ihn herum vorgeht oder das, was er sich einbildet, dass es passiert. Da ist der eigene Schatten am Stoß, das Spiel von Licht und Schatten in den Gesichtern, die aus dem Gestein herausblicken oder die Geräusche, vom Grubenholz verursacht, wenn es dem Gebirgsdruck ausgesetzt ist. Wassertropfen fallen in regelmäßigen Abständen in eine Pfütze oder plötzlich löst sich ein Gesteinsstück von der Firste und fällt polternd zu Boden. Für alle diese Ereignisse, die sich die Bergleute nicht recht erklären konnten, waren Berggeist und Bergziege verantwortlich. Nie haben sich beide gezeigt und trotzdem musste man dafür sorgen, dass sie zufrieden gestellt wurden, denn die Bergleute wollten nach getaner Arbeit wieder heil nach Hause zurückkehren. Für den Berggeist ließen die Bergleute einen Edelstein als Geschenk vor Ort zurück und die Bergziege bekam frisches Heu. Und weil Stein und Heu am nächsten Tag weg waren, wussten die Bergleute, dass ihnen die Geister wohlgesonnen waren. Aber wehe dem Bergmann, der dies’ nicht tat! Den verließ das Glück bei der Arbeit oder er erlitt einen Unfall und gar mancher von ihnen hat im Bergwerk sein Leben gelassen.

❱❭ G E L E N A U

Von Ata bis Zitronenlikör: ein Spaziergang durchs DDR-Museum Ob „Konsum“, „Tante-Emma-Laden“ oder Pionierorganisation, wer sich für die DDR-Geschichte interessiert, der ist im DDR-Museum in Gelenau (S. 42) genau richtig. Zwar geht die Reise nicht allzu weit in die Vergangenheit zurück, doch dafür sorgen die Exponate und authentischen Räumlichkeiten bei vielen Besuchern für Kindheitserinnerungen. Seit Januar 2008 gibt es in Gelenau in der ehemaligen evangelisch-methodistischen Kapelle dieses kleine, aber feine Museum. Es soll an die Zeit vor dem Mauerfall erinnern und den Besuchern einen kleinen Querschnitt der Produktpalette der ehemaligen DDR präsentieren. Ziel der Ausstellung ist es, den Gästen einen Einblick in das Leben dieser Zeitepoche in diesem Teil Deutsch-

lands zu geben. Die Ausstellung ist in verschiedene Themenbereiche gegliedert. Wie sah zur damaligen Zeit die Wohnungseinrichtung aus? Welches war das Lieblingsspielzeug? Was gab es im „Tante Emma-Laden“? Speziell für die junge Generation ist es sicher spannend, wie im Osten Deutschlands gelebt, gearbeitet und gehandelt wurde. Weitere Informationen erhalten Sie unter 037297 / 7033.

3 So sah zu DDR-Zeiten ein Klassenzimmer aus. Foto: Andrea Müller

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❱❭ T H E R M A L B A D W I E S E N B A D

1 Das Kurhaus in Thermalbad Wiesenbad.

Thermalwasser – Gesundheit aus dem Herzen des Erzgebirges Thermalwasser ist immer wieder ein Zauberwort und gilt auch im Thermalbad Wiesenbad (S. 45) als natürliches Heilmittel. Es ist fluorid- und kohlensäurehaltig, hat einen entspannenden und schmerzlindernden Effekt, wirkt anregend auf das Immunsystem und die Durchblutung. Das Gesundheitszentrum Miriquidi mit Kurklinik, Kurmittelhaus und Thermalbad ist die Adresse im Erzgebirge für Rehabilitation, Prävention, Gesundheitsurlaub und Wellness. Die Kuranlage mit ihrer gelungenen Synthese aus historischem Kurkomplex und moderner Bauweise liegt in waldreicher Umgebung des reizvollen Zschopautals und verfügt über eine 500jährige Tradition. Orthopädisch-neurologisch profiliert, erwartet Sie in der Kurklinik ein breites Spektrum von Gesundheitsangeboten. Dazu gehören neben indikationsspezifischen Kuren und Thermalkuren auch Heilfasten nach F.X. Mayr und eine Walking Woche. Im Thermalbad mit seinen vier verschiedenen Becken und Wassertemperaturen von 31 bis 35° C können sich sowohl stationäre Kurgäste als auch Tagesbesucher erholen. Außerdem erwartet Sie in Thermalbad Wiesenbad ein Thermal-Heilkräuter-Zentrum. Mit seinem Thermal-Kräutergarten, dem Kräuter-Kochstudio und dem Wiesenbader Kräuterladen bietet die Einrichtung ein neues innovatives Projekt zur Förderung des Gesundheitsbewusstseins, gesunder Lebensweise und Prävention. In der Wiesenbader Thermal-Kräuter-Wellness können sich die Gäste im anspruchsvollen Ambiente verwöhnen lassen. Doch auch der zur Kureinrichtung gehörende neue Kurpark mit seinen vielen Attraktionen ist eine Oase der Erholung und Entspannung. Er ist Ausgangspunkt eines ausgedehnten Rad-, Wander- und Terrainwegenetzes. Im August 2009 wurde ein neues Radroutennetz mit zehn verschiedenen Touren in unterschiedlichen Längen und Schwierigkeitsgraden von 12 km bis 50 km eröffnet. Fahrräder können an der Rezeption der Reha-Klinik ausgeliehen werden. Hier wird ein Gesundheitsaufenthalt im Herzen des Erzgebirges zum Erlebnis. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.wiesenbad.de.

2 2 Auch im Winter wird Baden zum Erlebnis. Fotos (2): Kurgesellschaft

❱❭ G E Y E R

Südseefeeling, Wasserkanal und toben im »Geyerhorst« Wenn draußen die Blätter fallen oder glitzernder Schnee die Landschaft stimmungsvoll verwandelt, dann ist Zeit für einen Ausflug in das Greifensteingebiet. Sie wollen einmal richtig ausspannen und dabei trotzdem etwas für Ihren Körper tun? Das ist im Freizeitbad Greifensteine Geyer (S. 43) möglich, denn schließlich zählt es zu den beliebtesten Freizeitbädern der Region. Tropische Palmen machen das Südseefeeling perfekt und

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im urigen Wellenbecken mit seinen Grotten und Sprudelbereichen lässt es sich gut planschen. Schwimmen und sich treiben lassen ist im Außenbecken angesagt. Eine aufregende Rutschpartie garantiert der 80 Meter lange Wildwasserkanal mit Stromschnellen, Strudel und dem Wasserkarussell. Doch auch für die Jüngsten ist gesorgt. Das Kinderbadeland lädt alle kleinen Badegäste zum Planschen, Rutschen, Toben und natürlich zum Spielen im „Geyerhorst“ ein. Inmitten von Action und Trubel bieten das Freizeitbad Greifensteine ebenso Orte der Entspannung für Körper und Geist. Im Wellnessbereich lockt eine großzügige Saunalandschaft mit Rasulbad und Entspannungsbecken zum Genießen. Die Palette der Angebote ist groß, vielseitig und für eine Auszeit vom Alltag wie geschaffen. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.freizeitbad-greifensteine.de.

3 Badespaß für die Kleinsten. 4 Wellnessvergnügen pur. Fotos (2): Freizeitbad Greifensteine

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OBERES ERZGEBIRGE ❱❭ K U R O R T O B E R W I E S E N T H A L

Mit dem Zauberteppich ins Kinderland Wintersportfreunde kommen wohl kaum an der Wintersportstadt Oberwiesenthal (S. 57-59) vorbei. Doch besonders das Skilaufen will gelernt sein. In der Vereinigten Skischule Oberwiesenthal (S. 58) geht das nicht nur ganz einfach, sondern auch mit jeder Menge Gaudi und märchenhaftem Vergnügen. Unter dem Motto „Skilaufen lernen – leicht, schnell, sicher“ präsentiert die Skischule Kursangebote in allen Schneesportarten und für alle Altersgruppen. Wohl einmalig im Erzgebirge ist das zentral im Ort gelegene, gesicherte Einsteiger- und Kinderskigelände der Vereinigten Skischule Oberwiesenthal mit Beschneiungsanlage, Skikarussell und Flutlicht. Durch die ansteigenden Längen der fünf Zauberteppiche, wird schon den ganz Kleinen in „Fichtelchen’s Kinderland“ der Lernerfolg mit Spaß und ohne mühseliges „Kraxeln“ garantiert. Individuelle Betreuung, praktische Tipps für die ersten Schritte im Schnee sowie eine Gruppengröße von acht Kindern sorgen für größtmöglichen Erfolg. Sicherheit wird in der Skischule groß geschrieben. So erhalten die Kinder während der Kurszeit gratis einen lustigen Sturzhelm und für die erste Fahrt vom Fichtelberg spezielle Markierungswesten in leuchtendem Gelb. In der Vereinigten Skischule Oberwiesenthal erwarten Sie 75 Jahre Erfahrung im Skiunterricht gepaart mit mod-

ernsten Lehrmethoden. Das Team von bis zu 40 Schneesportlehrer/innen wird ständig weitergebildet nach den Richtlinien des Deutschen Skilehrerverbandes und bürgt für Qualität und Sicherheit im Wintersport. Skilaufen lernen – leicht, schnell, sicher und Spaß dabei haben – dies ist das Erfolgsrezept der Vereinigten Skischule Oberwiesenthal.

75 Jahre – eine Erfolgsgeschichte Anfang der 30-er Jahre gab es eine Reihe einzelner Skischulen am Fichtelberg. Aus überwiegend wirtschaftlichen Gründen, aber auch um gemeinsam den gestiegenen touristischen Anforderungen zu genügen, schlossen sich diese 1933/34 zur Vereinigten Skischule Oberwiesenthal zusammen. Nach dem 2. Weltkrieg lebte der Tourismus und damit auch der Skisport langsam wieder auf. Aus dem Krieg zurückgekehrt, begann Kurt Poppa bereits 1946 Skier zu verleihen und Skiunterricht zu geben. Sportfreunde aus Leipzig erteilten Skiunterricht am Berg und nutzten einen Stützpunkt unterhalb des „Weißes Vorwerk”, heute Panorama Hotel. Waldemar Richter und Alban Brockert knüpften an die Traditionen der Vereinigten Skischule an und unterrichteten ebenfalls die wintersportbegeisterten Gäste Oberwiesenthals. 1968 wurde die Staatliche Skischule Kurort Oberwiesenthal eröffnet. Die ehemaligen alpinen Rennläufer der

Auf zum Erzgebirgs-Ski-Marathon

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Am 16. und 17. Januar 2010 lädt der WSC Erzgebirge Oberwiesenthal e.V. alle Sportfreunde zum 6. Erzgebirgs-Ski-Marathon an die Sparkassen-Skiarena (an der Fichtelbergauffahrt) in Oberwiesenthal (S. 57-59) ein. Der Startschuss fällt am Samstag um 11.00 Uhr, am Sonntag bereits um 10.00 Uhr. Bis 2004 fand dieser Volksskilanglauf als Dr.-JaegerLauf statt. Dr. med. Erwin Jaeger wurde 1870 in Köln geboren und verstarb 1955 in Kurort Oberwiesenthal. Er war ein begeisterter Skisportler und Freund der Jugend, der bis ins hohe Alter als Arzt praktizierte. Als ständiger Fürsprecher für den Skisport und die Bewegung an der frischen Luft im Gebirge wirkte er zeitweise als Präsident im Skiverband Sachsen und stand dem am 01.12.1906 gegründeten Skiclub Ober- und Unterwiesenthal e.V. allzeit beratend zur Seite. Seine letzte Ruhestätte fand er nahe dem Schanzen-Auslauf. Im Januar 2005 wurde dieser Lauf zum ersten Mal als Erzgebirgs-Skimarathon ausgetragen und von den Teilnehmern der DSV-Volkslanglaufserie einstimmig in die Skilanglaufserie des DSV aufgenommen. Weitere Informationen erhalten Sie über die Gästeinformation Oberwiesenthal unter 037348 / 155-50, per E-Mail info@oberwiesenthal.de oder unter www.oberwiesenthal.de. 2

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DDR, u.a. Ernst Scherzer, Eberhard Riedel, Klaus Nestler, Peter Lützendorf sowie Fred Böttcher und Manfred Korb prägten zunächst die Entwicklung der Staatlichen Skischule. Erster Leiter war von 1968 bis 1973 Ernst Scherzer. Von 1974 bis 1992 stand die Staatliche Skischule Kurort Oberwiesenthal unter der Leitung von Karl Süß, ebenfalls ehemaliger alpiner Rennsportler. In diesen Jahren lernten mehr als 42.000 Schneehasen das ABC des Skilaufs. 1992 erfolgte die Privatisierung der Staatlichen Skischule. Klaus Nestler, führte sie von da an wieder unter ihrem alten Namen als Vereinigte Skischule Oberwiesenthal. Dank der Unterstützung durch die Stadt Oberwiesenthal verfügt die Vereinigte Skischule, seit 1998 unter der Leitung von Katja & Michael Süß, erstmals in ihrer Geschichte mit „Fichtelchens Kinderland“ über ein eigenes, zentral gelegenes Gelände. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.skischuleoberwiesenthal.de oder www.fichtelchen.de.


OBERES ERZGEBIRGE In Oberwiesenthal sind die Narren los Es wird wahrlich märchenhaft, wenn in Oberwiesenthal (S. 57-59) beim Skifasching die Narren los sind. Denn dann tummeln sich mit der „Kaiserlich-Königlichen Skimonarchie zu Kurort Oberwiesenthal“ ein echter Skikaiser, das Prinzenpaar Sissi V. und Zappel V. und natürlich die Kaiserliche Garde auf dem verschneiten Hang. Zum 93. Skifasching am Faschingssonntag, dem 14. Februar 2010, sind alle Gäste, Touristen und Urlauber herzlich eingeladen. Und es wird urig, wenn es ab 10.30 Uhr für alle närrischen Eisbader aus vielen Städten Deutschlands heißt: ab ins Wasserbecken direkt am Skigelände. Pünktlich 11.11 Uhr erfolgt die Schlüsselübergabe des Bürgermeisters an den Skikaiser sowie die Vereidigung der Faschingsgarden durch die Hofmarschällin auf der Freilichtbühne. Getreu dem Schlachtruf „Ski Tamm – Ski Tamm – Ski Tamtaramtamtam“ gibt es Stimmung im ganzen Ort mit den Faschingsblasorchestern und den „GUGGE-Musikanten”. Ein Höhepunkt, den man nicht verpassen sollte, ist ab 13.00 Uhr der Umzug durch Oberwiesenthal, die höchstgelegene Stadt Deutschlands. Ab 13.45 Uhr lädt ein GaudiProgramm an den Skihang ein. Hier erwartet das närrische Volk eine lustige Show mit Narrenspringen auf Europas größter Dreihübelschanze, einem sensationellen Skiprogramm wie Skizirkus und Skiballett der Oberwiesenthaler Ski- und Snowboardschulen (S. 57, 58). Weitere Informationen erhalten Sie unter www.skifasching.de.

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Auf die Hosenböden, fertig, los… Eine Weltmeisterschaft der besonderen Art lockt alljährlich in den Sehmataler Ortsteil Neudorf (S. 59). Auch am 15. Februar 2010 heißt es ab 13.00 Uhr am Skilift an der Vierenstraße in Neudorf wieder: Auf die Hosenböden, fertig, los! Wozu? Natürlich zur „Weltmeisterschaft im Arschleder Wettruscheln". „Ruscheln“ ist die im Erzgebirge gängige Bezeichnung für Rodeln. Die Wurzeln dieses urigen, erzgebirgischen WintersportWettbewerbes liegen im Silberbergbau. Bergleute rutschten auf Baumstämmen ins Bergwerk ein. Ihre Hosen schützten sie, indem sie ein Leder – das Arschleder – umbanden. Heutzutage dienen diese Hosenbodenschützer als Sportgeräte. Die Leder sind stets aus dem gleichen Material gefertigt, was materielle Chancengleichheit garantiert. Nur die darauf platzierten Körperteile sind natürlich personengebundene Unikate, welche zusam-

1 Skilaufen lernen nach dem 2. Weltkrieg. men mit der richtigen Rodeltechnik über Sieg und Erfolg entscheiden können. Damit alles in geregelten Bahnen 2 Wintersportfreuden in Oberwiesenthal. Fotos (2): Vereinigte Skischule abläuft, werden die Halbröhren am Tag vor dem Wettkampf von erfahrenen Arschleder-Ruschelbahnen-Präparatoren mit einem Spezialhalbröhren-Ziehgerät vor- 3 Die Kaiserlich-Königliche-Skimonarchie lädt zum gefertigt und in echt erzgebirgischer Handarbeit mit Faschingstrubel. speziellen Präzisionsschaufeln in höchster Qualität feingeschliffen. Die Entscheidungen fallen im K.-o.-System. 4 Die närrischen Eisbader beim Sprung ins kalte Wasser. Fotos (2): Verein Von den vier gleichzeitig gestarteten Teilnehmern erreichen die beiden Rutschbesten die nächste Runde. Sind in allen Klassen die vier Finalteilnehmer ermittelt, werden als krönender Abschluss die Finalläufe der EliteRuschler ausgetragen. Übrigens: Zu Spitzenzeiten sind fast 90 Ruschler durch die Schneerinnen geflitzt und hatten dabei einen wahrlich olympischen Spaß. Weitere Informationen erhalten Sie beim Skiverein Sehmatal e.V. unter 037342 / 8271 oder im Internet unter www.skiverein-sehmatal.de.

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OBERES ERZGEBIRGE

ANNABERG-BUCHHOLZ BERG- UND ADAM-RIES-STADT Sehen und erleben Willkommen in einer Stadt, in der Sie auf eine spannende Entdeckungsreise gehen. Folgen Sie den Spuren der 500-jährigen Geschichte Annabergs, besuchen Sie die Zeitzeugen des Bergbaus und lassen Sie sich verzaubern von dieser wundervollen historischen Altstadt.

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OBERES ERZGEBIRGE

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Museum Frohnauer Hammer Wo Tradition lebendig ist!

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Ein Erlebnis für Jung und Alt – eine Fahrt mit der 4er-Sesselbahn auf den höchsten Berg Sachsens, dem Fichtelberg (1215 m ü. NN). Erleben Sie die grandiose Bergwelt des Erzgebirges aus der Luft! Öffnungszeiten: Sommer/Winter von 09:00 - 16:30 Uhr

▲ Ideal für Wintersportler und -wanderer ▲ Zimmer mit DU/WC, TV, Telefon ▲ Übernachtung mit reichhaltigem Frühstücksbüfett ▲ Genießen Sie in unserer Kaminstube erzgebirgische Gerichte.

Bei ungünstiger Witterung eingeschränkter Fahrbetrieb.

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Gästebüro Bärenstein Oberwiesenthaler Str. 14 09471 Bärenstein Tel.: 03 73 47 8 09 50 · Fax: 8 09 52 E-Mail: RC-Gaestebuero-Baerenstein@t-online.de Internet: www.baerenstein-tourist.de

Tourismusgemeinschaft Oberes Erzgebirge e. V. Karlsbader Str. 171 09465 Sehmatal-Neudorf Tel.: 03 73 42 1 60 40 · Fax: 1 60 48 E-Mail: tourismus@sehmatal.de Internet: www.sehmatal.de

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MITTLERES ERZGEBIRGE

Mittleres Erzgebirge

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Sehenswerte Kirche / Dom Schaubergwerk Schloss

Schloss 1 2 3 4

Schloss Wildeck Zschopau Burg Scharfenstein Schloss Wolkenstein Schloss Rauenstein/Lengefeld

Erlebnisbad Museum Wintersportgebiete Aussichtsturm ★★ ★

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Sternwarte / Planetarium

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Museum 1 Museum sächsisch-böhmisches Erzgebirge im Bergmagazin 2 Heimatmuseum Olbernhau 3 MotorradTräume Zschopau 4 Buchdruckmuseum, Münzwerkstatt Zschopau 5 Freilichtmuseum und Spielzeugmuseum Seiffen 6 Nummernschildmuseum Großolbersdorf 7 Denkmalareal Saigerhütte Olbernhau 8 Heimatmuseum Deutschneudorf 9 Böttcherfabrik Pobershau 10 Heimatmuseum Dörnthal 11 Museum Erzgebirgische Volkskunst Grünhainichen 12 Heimatmuseum Wolkenstein

Schaubergwerk 1 2 3 4

Fortuna Stollen Deutschneudorf Molchner Stolln Pobershau Kalkwerk Lengefeld Besucherbergwerk „Heilige Dreifaltigkeit“ Zschopau 5 Pferdegöpel auf dem Rudolphschacht im Marienberger OT Lauta 6 Schaubergwerk Gnade Gottes Stolln Olbernhau


MITTLERES ERZGEBIRGE

Tradition und märchenhafte Natur

Diesen Blick auf die märchenhaft verschneite Erzgebirgslandschaft hat man vom 890 m hohen Hirtstein, einem erloschenen Vulkan, bei Satzung. Foto: Nicole Fugmann

Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen fallen, prasseln in vielen erzgebirgischen Stuben die Kaminfeuer, werden Lichter angezündet und der eine oder andere Glühwein zubereitet. Seit langer Zeit sind die gemütlichen Hutzenabende ein Teil der erzgebirgischen Kultur und schon immer wurden zu solchen Gelegenheiten Sagen, Märchen und Geschichten erzählt. Während die Männer schnitzten, klöppelten die Frauen kleine Kunstwerke. Zahlreiche Ausstellungen von Heimatvereinen, besonders in der Vorweihnachtszeit, zeigen, dass diese Tradition auch heute noch lebendig gehalten wird. Sie sollten unbedingt einmal die urige Gemütlichkeit bei so einem Hutzenabend genießen und sich ein paar der alten Sagen erzählen lassen. Mettenschichten erinnern an den Brauch der Bergleute, die letzte Schicht vor Weihnachten zu feiern. Sie sind eine traditionelle Einstimmung auf das Weihnachtsfest.

Doch auch die märchenhafte Natur des Mittleren Erzgebirges lädt ein, sie aktiv zu genießen. Auf zahlreichen gut beschilderten Wanderwegen, teilweise ausgebaut als Bergbaulehrpfade, Planetenwanderwege oder Naturlehrpfade, lässt sich nebenbei auch noch Wissenswertes über die Region erfahren. Fast noch ein Geheimtipp sind die geführten Touren mit dem Mountainbike, die teilweise sogar bei Schnee stattfinden. Traditionell kommen natürlich alle Freunde von Langlauf, Snowboard und Ski alpin auf ihre Kosten. Auch Funsport-Vergnügen wie die Snowtubes, die rasante Talfahrt auf aufblasbaren Reifen, erobern zunehmend die Pisten. Eine Region mit vielen verwunschenen Winkeln in Burgen und Schlössern, romantischen Landschaften und lebendiger Tradition, die sich ihren urtümlichen Charakter bewahrt hat, lädt Sie ein, auf Entdeckungsreise zu gehen.

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MITTLERES ERZGEBIRGE ❱❭ M A R I E N B E R G

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Wo der Berggeist wohnt und Rumpelstilzchen ums Feuer tanzt Früher glaubten die Menschen in den Bergen würden Geister leben: Für alles, was man nicht erklären konnte, wie plötzlich einstürzende Bergwerksstollen, wurden Geister verantwortlich gemacht. Wenn man nun in einem Bergwerk Gestein abtrug, konnte man den Berggeist schon verärgern, weil man ja seinen Schatz stahl. Insofern muss der Berggeist, der im Marienberger Stadtberg lebte, ein ganz netter gewesen sein, denn beispielsweise die Fundgrube am Rudolphschacht brachte reiche Erträge. Von 1523 bis 1899 wurde Silbererz abgebaut und zu Zeiten der Wismut von 1947 bis 1958 Uran und Flussspat. Ob dort heute noch ein Berggeist zu Hause ist, können Mutige bei einem Abstieg in den, bis auf 20 Meter Tiefe befahrbaren, Stollen selbst feststellen. An dem originalgetreuen Nachbau des 1838 bis 1877 an der Stelle betriebenen

Förderturmes, kann in einer Schauvorführung mit Pferden die Erzförderung aus der Zeit von anno dazumal anschaulich erlebt werden. In der gemütlichen Scheidebank probieren die Besucher anschließend auch direkt aus, wie das geförderte Gestein weiterbearbeitet wurde. Übrigens werden in den urigen Räumlichkeiten auch zünftige Hutzenabende und Mettenschichten veranstaltet. Nach dem Umgang mit Eisen und Schlegel wartet gleich nebenan die Bergschmiede nach historischem Vorbild, in der sich die Besucher auf originalgetreuen Maschinen ihr eigenes Souvenir – den Göpeltaler – prägen können. Im gleichen Gebäude hat auch der über 50 Jahre alte Märchenberg des Marienberger Schnitzvereins sein neues Zuhause gefunden. Mit seinen 20 beweglichen Märchen der Gebrüder Grimm ist hier der perfekte Ort für eine kleine Märchenstunde. Durch eine ausgeklügelte

von

Mechanik tanzt Rumpelstilzchen ums Feuer und der gestiefelte Kater läuft durch die acht Meter lange Märchenlandschaft – ein bezauberndes Vergnügen, bei dem auch große Kinder glänzende Augen bekommen. Im Besucherzentrum steht ein weiterer mechanischer Berg, durch den Marienberger Volkskünstler Kurt Meier geschaffen, trägt er den Titel „Bergbau einst und heute“. Dazu passend findet sich im Obergeschoss die multimediale Ausstellung zum Bergbau im Marienberger Revier. Wer von den mechanischen Bergen nicht genug bekommen kann, sollte noch einen Besuch des „Museums sächsisch-böhmisches Erzgebirge“ im Bergmagazin anschließen, dort warten neben weiteren Heimatbergen auch jede Menge Informationen zur Biografie der Bergstadt Marienberg und der deutsch-tschechischen Grenzregion.

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täglich 10 - 22 Uhr


MITTLERES ERZGEBIRGE

1 Blick auf die Bergstadt Marienberg. 2 Spaziergänge im Schnee sind besonders romantisch, wie hier in Mooshaide. 3 Emily und Oskar haben mit den Snowtubes jede Menge Spaß. 4 Debora ist vom Märchenberg begeistert, besonders weil auch ihr Lieblingsmärchen Schneewittchen dargestellt wird. Fotos (4): Nicole Fugmann

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Winterspaß mit Snowtubes

Märchenhafte Unterhaltung

Auf dem Skihang des Hirtsteins im Marienberger Ortsteil Satzung kann man bei genügend Schnee mit großen aufblasbaren Reifen, den Snowtubes, ins Tal gleiten. Das Tolle daran ist, dass man anschließend den Berg nicht wieder hochzulaufen braucht, denn der Skilift kann auch mit Reifen benutzt werden. Generell ist es um die Wintersportbedingungen in und um die Kreisstadt gut bestimmt. Auf dem Galgenberg steht der Skilift des Marienberger Hausberges und rund um die Drei Brüder Höhe und im Rätzteichgebiet im Ortsteil Gelobtland lassen sich auf gespurten Loipen entspannte Runden durch die herrliche Natur drehen.

Besucher der Bergstadt sollten während ihres Aufenthaltes auch unbedingt einen Blick auf den Veranstaltungskalender des Kultur- und Freizeitzentrums werfen. Neben allerlei Veranstaltungen auch in Mundart verblüffen immer wieder die Laienspielgruppen, wie die Kindertheatergruppe mit Märchenaufführungen. So gab es unter künstlerischer Leitung von Christian Keilig z. B. schon Schneeweißchen und Rosenrot zu sehen. Welches Märchen in diesem Jahr dargestellt wird, ist noch ein Geheimnis. www.mek-kultur.de

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MITTLERES ERZGEBIRGE

Auf zu Dornröschens Turm Naja, genau genommen ist es nicht Dornröschens Turm sondern der Fuchsturm, aber er ist schon seit 130 Jahren ein beliebtes Ausflugsziel der Grünhainichener. Julius Liedloff, Besitzer der Baumwollspinnerei Grünhainichen und der umliegenden Waldgebiete, ließ ihn als Vergnügungsstätte für sich und seine Freunde erbauen. Parken sollte man am Abzweig Fuchshöhle in Grünhainichen, von da aus dem Wanderwegweiser zum Fuchsturm „Goldene Höhe“ folgen. Für den Weg entlang eines Naturlehrpfades wird man mit einem grandiosen Blick ins Flöhatal, auf Stolzenhain und die umliegenden Wälder belohnt.

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❱❭ G R Ü N H A I N I C H E N

Hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen …

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Findet man aus Richtung Zschopau den Weg über Waldkirchen, vorbei am Blaufarbenwerk, so gelangt man über kurvenreiche und hügelige Straßen in das idyllische Örtchen Grünhainichen. Und einmal angekommen hinter den sieben Bergen, fällt einem gleich auf, warum der Ort seinen Namen trägt – es gibt viel Grün um Grünhainichen. Der Namensursprung ist geschichtlich zwar nicht bewiesen, aber es passt und erklärt auch zumindest einen wesentlichen Erwerbszweig des Ortes – die Holzindustrie. Seit der Besiedlung der Gegend bot der Wald den Siedlern, die meist einfache Bauern waren, Nahrungs- und Lebensgrundlage. Besonders im Winter, wenn auf den Feldern die Arbeit ruhte, besserten die Grünhainichener ihr karges Einkommen auf. Nach und nach wurde aus dem Nebenerwerb eine Vollbeschäftigung und neben der Spielzeugmacherschule, die heute als Museum noch

einen lebendigen Eindruck aus den Anfängen vermittelt, können Sie auch in den zahlreichen Manufakturen (S. 76, 77) und Fabriken in den Schauräumen und bei Werksführungen einen Einblick in die Produktion und die Vielfalt der einheimischen Holzkunst gewinnen. Fantasievolle Spielgeräte, filigrane Miniaturen wie von Feen geschnitzt und die weltberühmten Engel kennzeichnen die Produkte aus dem Ort. Doch nicht nur die Holzkunst profitiert vom vielen Grün, Aktivurlauber und besonders die Wanderfreunde können die malerische Natur genießen. Entlang der Flöha schlängelt sich der wild-romantische Flöhatalwanderweg, an dem die eine oder andere Mühle zu entdecken ist. Außerdem beeindruckt die natürliche Schönheit der stattlichen Felsen auf der einen Flussseite und die Flussaue und der steil aufsteigende Wald auf der anderen.

Wo mutige Ritter das Burgfräulein retten „In Rollenspielen dürfen Kinder in märchenhafte Welten abtauchen, das ist auch für ihre Sozialisation wichtig.“ meint Bernd M. Stumm Vertriebsleiter bei Erzi (S. 76). Nebenbei führt er im Werkslädchen vor, was so alles zu einer richtigen RitterRüstung gehört. Die kindgerechten Spielwelten dürfen Besucher natürlich auch selbst ansehen und ausprobieren. 1 Bettina Bergmann betreibt die Traditionsschnitzerei Emil Helbig bereits in der 3. Generation. Foto: Nicole Fugmann

2 Der Fuchsturm in Grünhainichen. 3

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Foto: www.ins-erzgebirge.de

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3|4 Hier können Kinder ihre Fantasie ausleben. Fotos (2): Erzi GmbH


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Geheimtipp für Pedalritter Die Region Seiffen ist ein Geheimtipp für Mountainbiker. Ein komplexes Angebot mit geführten Radtouren, Tourenführer „miriquidi-bike-trails“ und bikefreundlichen Unterkünften ermöglicht einen einzigartigen ein- bis zweiwöchigen Aktivurlaub in Seiffen. Außerdem werden demnächst ca. 1000 km Bike-Strecken zur Verfügung stehen, die über GPS navigierbar sind. www.seiffen-aktivurlaub.de

Aktiv und stimmungsvoll in die kalte Jahreszeit

Weihnachtsmarkt verzaubert Der Weihnachtsmarkt lädt ab 28. November 2009 Groß und Klein dazu ein, erzgebirgisches Brauchtum kennen zu lernen, den Handwerkern über die Schulter zu schauen und die Neuheiten der Volkskunst zu entdecken. Die ca. 60 liebevoll dekorierten Verkaufsstände, welche die festlich geschmückten Straßen säumen, begeistern jeden Besucher mit einer einzigartigen Vielfalt an Seiffener Volkskunst und anderen Geschenkartikeln sowie kulinarischen Köstlichkeiten aus dem Erzgebirge. www.seiffen.de

1 Würde der Weihnachtsmann im Erzgebirge wohnen, dann wahrscheinlich im Spielzeugdorf Seiffen (S. 78-80), wo das ganze Jahr über die Handwerker wie die fleißigen Elfen des Rauschebartes mit der Herstellung von Spielzeug, erzgebirgischer Volkskunst und allerlei nützlichen Dingen aus Holz beschäftigt sind. Abwechslungsreich, authentisch und liebenswert präsentiert sich der Kurort als Mittelpunkt der traditionellen Holzkunst im schönen Erzgebirge. Das ganze Jahr über kann man hier in die einzigartige Welt der Kunsthandwerker und Spielzeughersteller eintauchen und die aufwändige handwerkliche Fertigung in den verschiedenen Schauwerkstätten (S. 78-80), Manufakturen und kleinen Familienbetrieben hautnah miterleben. Vom 14.11.2009 bis 01.03.2010 begeistert das Spielzeugmuseum (S. 79) außerdem wieder mit seiner Weihnachtssonderschau und versprüht in der schönsten Zeit des Jahres, genau wie die Seiffener Kirche, ein besinnliches Flair während der festlichen Advents- und Weihnachtsmusiken. Wo könnte es in der Weihnachtszeit auch bezaubernder und verwunschener sein, als im Spielzeugdorf, wenn der ganze Ort im Lichterglanz erstrahlt und Glühwein- und Plätzchenduft durch die Straßen ziehen. Eine einmalige märchenhafte Stimmung legt sich über das Dorf, wenn die Kindertrachtengruppe „Lebendiges Spielzeug“ gemeinsam mit den Berg- und Hüttenknappschaften zu

den traditionellen Bergparaden (in diesem Jahr am 28.11. und 12.12.2009) durch Seiffen zieht. Auch für Aktivurlauber lässt Seiffen in den Herbst- und Wintermonaten keine Wünsche offen. Die wunderschöne Landschaft rund um den idyllischen Ort lässt sich hervorragend auf den gut beschilderten Wegen wandernd oder Rad fahrend genießen. Für ein bleibendes Erlebnis sorgen u. a. die jeden Montag stattfindende, geführte Wanderung „Rund um das Spielzeugdorf“, die Wanderwochen „Zu Fuß durch die Heimat des Nussknackers“ und die Führungen „Entlang des historischen Bergbausteigs“. Sobald genügend Schnee liegt, locken auch die beleuchteten Skipisten, die täglich präpariert werden, und mehrere Skilifte Skifahrer, Snowboarder und Freestyler an. Das neueste Angebot, das absoluten Abfahrtsspaß gewährleistet, nennt sich Snowtubing. Hierbei geht es mit einem speziellen Luftboot rasant den Berg hinab. Natürlich kommen auch Langläufer bei dem umfangreichen Wintersportangebot nicht zu kurz. Die Streckenverläufe der verschiedenen Loipen sind landschaftlich sehr abwechslungsreich und bieten einen herrlichen Ausblick auf den Erzgebirgskamm.

2 1 Auf den gut präparierten Skipisten des Spielzeugdorfes fühlen sich Snowboarder und Skifahrer gleichermaßen wohl. 2 Der stimmungsvolle Weihnachtsmarkt ist jedes Jahr ein Besuchermagnet. Fotos (2): Tourismusverein Seiffen e.V.

Das Märchen in der Zündholzschachtel Wer kennt es nicht, das Märchen vom kleinen Mädchen mit der Zündholzschachtel. Auch bei den erzgebirgischen Kunsthandwerkern spielt die Zündholzschachtel oftmals eine große Rolle. Überhaupt sind Miniaturen wieder heiß begehrt. Ob zauberhafte Szenen in eine Walnussschale verpackt oder Kinderträume in den unterschiedlichsten Schachteln und Dosen –Miniaturen gibt es in historischer Version, aber auch immer mehr mit dem gewissen Pfiff der Moderne. Vereint sind viele der Kunsthandwerker, vorwiegend im und um das Spielzeugdorf Seiffen (S. 78-80), in der „DREGENO SEIFFEN eG“ (S. 79). Seit 90 Jahren hat sich diese Vereinigung der Pflege des erzgebirgischen Kunsthandwerkes verschrieben und steht für Ideenreichtum und individuelle Handwerkstechniken. Die genossenschaftliche Kräftebündelung half über Generationen hinweg, die Werte, Handwerkstechniken und Gefühle der Vorfahren bis heute zu bewahren. Dabei erzählen die hölzernen Kostbarkeiten vom Gemüt vergangener Generationen und entführen uns in deren einfache und besinnliche Welt. 3 Miniaturen erzählen Märchen und Geschichten.

Foto: Ilka Ruck

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MITTLERES ERZGEBIRGE ❱❭ Z S C H O P A U

Wenn Frau Holle ihre Betten ausschüttelt … 1

Hier kommt man sich vor wie ein Zwerg Klein ist in dem Ort Krumhermersdorf nicht alles, denn schon nach wenigen Metern fallen die Großschwibbögen der Firma maroc Design (S. 71) auf. Wie ein Zwerg kommt man sich selbst als Erwachsener daneben vor. Die Rekordmaße von 11,20 mal 6,60 Meter misst der nachweislich weltgrößte handgefertigte Holzschwibbogen. Betriebsstättenleiter Matthias Rochlitzer hatte die Idee dazu und nennt weitere Details: „Wir haben 411 Arbeitsstunden für den Bogen benötigt, er wiegt 1,54 t, und bevor er hier seinen festen Standort fand, tourte er vier Jahre über Weihnachtsmärkte in ganz Deutschland.“

… dann ist die Welt wie mit weißem Zuckerguss überzogen und sieht verzaubert aus. Vielleicht waren ja auch die Schneekönigin oder ihr russischer Kollege Väterchen Frost auf Tour. Aber egal, wer den Schnee gebracht hat, besonders im Zschopauer Skizentrum „Am Zschopenberg“ freuen sich alle darüber. Jetzt ist die Zeit, zu der hier wieder richtig Leben in die Bude kommt. Endlich kann der Skihang mit tollem Ausblick ins Tal und auf die Stadt wieder befahren werden. Dabei kommen selbstverständlich nicht nur die Vereinsmitglieder in den Genuss. „Sobald die Witterung passt, kann der Hang die

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ganze Woche über von allen Skifahrern genutzt werden, aktuelle Infos gibt es dazu am Schneetelefon oder auf unserer Homepage.“ meinte Hendrik Uhlmann vom Skiverein. Natürlich ist die Landschaft auch ohne Schnee traumhaft und auch dann ist hier immer etwas los. Neben dem Ski alpin gibt es nämlich auch noch die Skispringer. Da ist allerdings Zusehen für Untrainierte sicherer. Die Aktiven springen von drei Schanzen, 16, 24 und 44 Meter und das geht dank Matten auch ohne Schnee. Ein weiterer Sport, der im Skizentrum ganzjährig und für jeden Trainingsstand angeboten wird, ist das Nordic Walking. Eigentlich auch eine prima Vorbereitung fürs Skifahren, geht es hier mit Trainer auf romantischen Wegen durch die märchenhafte Natur, beispielswiese entlang der, nur wenige Meter neben dem Skizentrum fließenden, Zschopau, die einen tollen Uferweg zu bieten hat. „Mitmachen kann jeder, unabhängig von Alter oder Kondition. Ein paar ordentliche Schuhe sind alles, was man mitbringen muss, Stöcke können ausgeliehen werden.“ so NordicWalking-Instruktorin Margitta Epphardt. Also dann Sport frei und hinein ins Vergnügen. Weitere Informationen unter www.skiverein-zschopau.de.

1 Matthias Rochlitzer wirkt neben dem 6,60 m großen Bogen richtig winzig. Fotos (3): Nicole Fugmann

2 Der Skihang im Zschopauer Skizentrum hat bei guter Witterung jeden Tag geöffnet. Foto: Skiverein Zschopau

3 Nordic Walking hält fit und macht Spaß. 4 Auch Jackenknöpfe stellen die Numismatiker gelegentlich her , hier mit dem Konterfei des „Dicken Heinrich“.

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Märchenhaft reich Einen Goldschatz hat man auf Burg Wildeck in Zschopau (S. 71) noch nicht gefunden, obwohl in einem stillen Kämmerlein seit Längerem an einem Münz- bzw. Medaillenschatz gearbeitet wird. Genauer gesagt treffen sich die Herren der Numismatischen Gesellschaft Zschopau regelmäßig zum gemeinsamen Medaillenprägen. Beachtlich: Sie arbeiten auf historischen Maschinen und machen vom Einschmelzen bis zum Prägen alles selbst. Auch der Besucher kann Hand anlegen und in eine persönliche Glücksmünze selbst das aktuelle Datum einprägen. Wer noch sehen möchte, wie früher z. B. Märchenbücher hergestellt wurden, der sollte auch dem gleich nebenan befindlichen Buchdruckmuseum einen Besuch abstatten. 4

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MITTLERES ERZGEBIRGE ❱❭ D R E B A C H U N D S C H A R F E N S T E I N

Den Mann im Mond beobachten und Adventszauber genießen Wenn der Mann im Mond sein Licht anknipst, dann sieht man es in der Drebacher Sternwarte (S. 45) auf jeden Fall. Besonders mit dem größten Fernrohr, einem Spiegelteleskop mit einer 50-cm-Öffnung, dürfte das gar kein Problem sein. Außerdem stehen noch eine kleine und große Beobachtungsstation mit mehreren verschiedenen Linsenfernrohren zur Verfügung. Aber in Drebach kann im Planetarium auch ein realistischer künstlicher Sternenhimmel erzeugt werden. Mit einer ganzen Reihe von Dia-, Videound Effektprojektoren und natürlich dem Sternenprojektor erleben die Besucher in einer Multimediashow verschiedene kosmische Vorgänge hautnah. Um sich auf die Weihnachtszeit einzustimmen, empfiehlt sich, besonders für die Jüngsten, ein Besuch der Show zur Weihnachtsgeschichte. Hier wird kindgerecht von der Geburt Christi erzählt und der aktuelle Sternenhimmel gemeinsam

betrachtet. Auch der Weihnachtsmann fliegt zum Abschluss der Veranstaltung noch durchs Planetarium. Einen ganz anderen Adventszauber kann man auf Burg Scharfenstein erleben. Zum Weihnachtsmarkt der Gemütlichkeit beleben an den Adventswochenenden Händler den Burghof und die Weihnachts-WichtelKreativwerkstatt lädt ein. Das ist eine tolle Gelegenheit, die Weihnachtsgeschenke vielleicht einmal selbst zu basteln. Kleine Programme auf dem Schlosshof mit Märchenspiel, Chören und Bläsern sowie Vorführungen im Figuren- und Rindenschnitzen runden das Programm ab. Wem jetzt noch immer nicht weihnachtlich zumute ist, der sollte unbedingt im Spielzeug- und Weih nachtsmuseum auf der Burg vorbeischauen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.sternwartedrebach.de und www.drebach-scharfenstein.de.

1 Infotafel am Planetenwanderweg.

3 Burg Scharfenstein im Winter.

2 Einen Blick auf die Sterne wirft Planetariumschef Jens Kandler.

4 Der Weihnachtsmarkt der Gemütlichkeiten auf der Burg. Fotos (4): Ilka Ruck

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Durchs Sonnensystem spazieren … … kann man zwischen Drebach und Ehrenfriedersdorf. Im Maßstab 1:1 Milliarde können auf dem Planetenwanderweg, der am Drebacher Planetarium (S. 45) mit dem kleinsten Planeten Pluto endet, alle Himmelskörper unseres Sonnensystems erwandert werden. Dazu gibt es jeweils ein maßstabsgetreues Modell und eine Informationstafel mit den wichtigsten Daten.

Sternenmärchen Kinder ab 4 Jahre können bei „Peterchens Mondfahrt“ ein tolles Sternenabenteuer erleben. Peterchen und Anneliese machen sich mit dem Maikäfer Herrn Sumsemann auf die Suche nach seinem verlorenen Beinchen. Dabei reiten sie mit dem Sandmännchen sogar auf dem großen Bären. Kindgerecht mit einer tollen Diashow präsentiert wird damit ein Besuch im Planetarium zum märchenhaften Erlebnis.

Tipp für Märchenfans

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Am 20. Dezember 2009 um 16.00 Uhr gibt es in Scharfenstein einen großen Märchenumzug vom Parkplatz an der Zschopau hinauf zur Burg. Bei einem anschließenden Kinderprogramm kommen die Kleinen voll auf ihre Kosten.

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MITTLERES ERZGEBIRGE 1

1 Margit Eisenzimmer präsentiert ihre getöpferten Krippenfiguren auf dem Tannenhof. 2 Märchenerzähler Oyano in Aktion. Fotos (2): Ilka Ruck

3 Der Panoramablick vom Katzenstein bei Pobershau. Foto: Nicole Fugmann

4 Lustige Kostüme zum Skifasching. Foto: Bernd Hesse, Skiverein Pobershau

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Puppenparadies und Weihnachtsengel Einen Kindheitstraum hat sich Helga Uhlig aus Hopfgarten erfüllt. Mehr als 2500 Puppen, außerdem eine große Anzahl Teddybären und auch Weihnachtsengel finden sich in ihrem Puppenmuseum in der Pobershauer Böttcherfabrik (S. 73). Nächstes Jahr feiert das Museum schon zehnjähriges Jubiläum. Die Leidenschaft fing 1996 mit der ersten Puppe an, die hatte Helga Uhlig in einem Preisausschreiben gewonnen. Und weil Puppen auch mal ein Wehwehchen haben, behandelt Tochter Myriam nebenan als Puppendoktor diese kleinen oder großen Sorgen.

Moderne Schatzsucher Wissen Sie, was Geocaching ist? Nein? – Das ist eine Schatzsuche bzw. Schnitzeljagd mit Hilfe von GPS Koordinaten. Gesucht werden freilich keine richtigen Schätze, vielmehr ist das Ganze ein kosten- und werbefreies Projekt, was in Deutschland durch die Deutsche Wander jugend unterstützt wird. Privatpersonen verstecken, meist an landschaftlich reizvollen Plätzen, Plastikdosen mit einem symbolischen Schatz sowie einem Logbuch. Wer den Cache gefunden hat, trägt sich ein und versteckt ihn wieder. Caches findet man z. B. im landschaftlich reizvollen Schwarzwassertal bei Pobershau (S. 73). www.opencaching.de.

❱❭ P O B E R S H A U U N D L E N G E F E L D

Gemütliche Märchenstunde oder Action beim Skifasching Wenn Dornröschen auf Skiern ins Tal saust und auch die sieben Zwerge noch hinterherkommen, dann kann das nur eins bedeuten: Es ist Skifasching in Pobershau (S. 73). Auf der 660 Meter hoch gelegenen Piste des TSV 1872 Pobershau e.V. starten jeweils am letzten Januarwochenende die seltsamsten Gestalten zu einer rasanten Talfahrt. Ein echter Spaß für Groß und Klein. Ansonsten steht die Liftanlage bei ausreichend Schnee natürlich auch für „normal“ gekleidete Skifahrer offen. Generell gibt sich das Bergdorf sportlich, ob ausgedehnte Wanderungen, geführte Touren im Katzensteingebiet oder abendliche Lauftreffs, für Sportler gibt es hier ideale Bedingungen. Wesentlich beschaulicher geht es in Lengefeld zu, besonders in der Adventszeit, wenn Märchenerzähler Oyano auf dem Tannenhof von Familie Eisenzimmer zu Gast ist. Oyano, alias Christian Keilig, liest die Geschichten nicht nur vor, er inszeniert

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sie, und das geht vor dem großen Kamin im Tannenhof nun einmal am besten. Dieses Jahr stehen zum Beispiel „Die Geschichte vom goldenen Taler“ oder „Ein Weihnachtsmärchen“ für Erwachsene auf dem Programm, denn für Märchen ist man nie zu alt. Nun liegt es im Advent ja nahe, an einem Ort der Tannenhof heißt, auch gleich an Weihnachtsbäume zu denken – also geht es am Wochenende mit dem Tannenhof-Express zur Christbaumernte. Dann erlebt man auf dem Hofgelände Weihnachtsmarktatmosphäre bei Glühwein und Würstchen und dem Duft von frischem Tannengrün.


MITTLERES ERZGEBIRGE

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❱❭ W O L K E N S T E I N

Von Henkern, Kerkern und anderen schaurigen Geschichten An der steinernen Brücke, die über den Burggraben in den Innenhof führt, stehen Soldaten des Grenadierbataillons von Spiegel Spalier, im Burghof prasselt ein wärmendes Feuer und zur Begrüßung gibt es einen duftenden Glühwein. Im Feuerschein erzählt der Robin Hood des Erzgebirges – Karl Stülpner – aus seinem Leben als Wildschütz, Regimentsjäger und Deserteur. Danach geht es durch eine schwere alte Zugangstür in die ehemalige Schlossküche, in der sich heute ein Gasthaus befindet. In altertümlicher Umgebung, in einem bruchsteinernen Kreuzgewölbe mit altem Gebälk und knarrenden Dielen kann man auf rohgezimmerten Holzbänken Platz nehmen. In der „Gesellschaft“ von historisch uniformierten Puppen und allerlei Waffen und Gegenständen des täglichen Gebrauchs lässt es sich bei Kerzenschein sehr rustikal speisen. Solch ein Szenario können Besucher auf Schloss Wolkenstein (S. 72) erleben. Wer in der Zeit noch etwas weiter zurückreisen möchte, kann sogar das Mittelalter wieder lebendig werden lassen. Nicht nur zum jährlichen Burgfest rund um den Himmelfahrtstag sind die historischen Vereine, wie das Wolkensteiner Burgvolk, aktiv und sorgen für das richtige Flair. Für die ganz mutigen Besucher wartet im einstigen Folterkeller der Burg eine Ausstellung zur Gerichtsbarkeit des Mittelalters, mit originalen Instrumentarien aus dieser Zeit. Bei einer Führung mit Kerzenschein versprühen die Räum-

lichkeiten ein ganz besonders gruseliges Flair. Wobei Betreiber Lars Hörnli verspricht: „Wir stellen zwar Folterinstrumente aus, aber nicht um die Besucher zu erschrecken. Es geht mehr darum, die Gerichtsgeschichte der Stadt Wolkenstein lebendig zu halten.“ Aber die Burg hat auch eine romantische Seite, die ganz im Gegensatz zu den dunklen Zeiten des Mittelalters steht. Mit dem repräsentativen Fürstensaal und einem historischen Trauzimmer bietet Schloss Wolkenstein das passende Ambiente für eine märchenhafte Traumhochzeit. Per Anfrage an das Wolkensteiner Standesamt kann man sich stilvoll im ehemaligen Torwächterhaus trauen. Bereits im 12. Jahrhundert wurde Burg Wolkenstein auf einem etwa 80 Meter hohen Gneisfelsen über dem Zschopautal errichtet. Erst durch seine späteren Besitzer, wurde es zum Schloss ausgebaut, wobei die alten Wehranlagen einer Burg noch gut erkennbar sind. Heute beherbergt es neben einem Museum und der Ausstellung im Folterkeller auch verschiedene historische Vereine der Stadt. Der restaurierte Fürstensaal im zweiten Obergeschoss des Südflügels mit Holzbalkendecke, Sitznischen und Wandbemalung ist ein Schmuckstück der Anlage. Weiterhin befinden sich im Schlossgelände neben dem Trauzimmer noch die Stadtbibliothek sowie eine Erlebnisgaststätte und ein Kräutergarten.

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Wandern im Zschopautal Nicht unbedingt in Siebenmeilenstiefeln sollte man das Felsengebiet rund um Wolkenstein erwandern, so könnte einem die Schönheit der Gegend entgehen. Auf gut erschlossenen Pfaden rund um die Stadt kann in der sogenannten Wolkensteiner Schweiz gewandert und von den vielen Aussichtsfelsen ein tolles Panorama genossen werden. Die unten im Tal fließende Zschopau und die an den Ufern steil aufragenden Felsen bieten ein einzigartiges Ambiente, welches auch für Kletterer eine alpine Herausforderung darstellt.

1 Deserteur Karl Stülpner im Disput mit dem Militär. 2 Burgvolk zu Wolkenstein. Fotos (2): Ilka Ruck

3 Auf dem Weg von Wolkenstein nach Annaberg befindet sich in der Nähe von Wiesenbad die Burgruine Hohenwendel. Foto: Nicole Fugmann

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Aktiv in der Stadt der sieben Täler Wandern steht auch in Olbernhau (S. 74, 75) hoch im Kurs, so kann man unter anderem entlang des deutsch-tschechischen Bergbaulehrpfades 14 Stationen der Bergbautradition erleben. Wenn man am Olbernhauer Markt zu der Tour startet, führt der Weg weiter zum Poppschen Gut (S. 74) hinauf zum Gnade Gottes Erbstollen. Am Hüttengrund hinunterlaufend erreicht man Oberneuschönberg, wo man einiges über den Neuhammer und das Walzgerüst erfährt. Über das Saigerhüttengelände führt der Weg bis zum Fortuna-Abenteuerbergwerk (S. 118). Den genauen Streckenverlauf und andere interessante Routen gibt es unter www.olbernhau.de.

Spielzeugbauern über die Schultern schauen Besuchen Sie in Olbernhau z.B. Günter Hess (S. 75), in seiner Firma gibt es viel zu sehen. Sie können den Mitarbeitern bei der Fertigung über die Schulter schauen. Im großen Spielzimmer probieren Kinder und Erwachsene alle Spiele aus dem Sortiment direkt aus. Gleich nebenan im gemütlichen Café steht ein kleiner Imbiss zur Stärkung bereit, um sich dann noch einmal richtig ins Gewühl zu stürzen. www.hess-spielzeug.de

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Umzug mit den Wichteln Am 13. Dezember 2009 können kleine Weihnachts-Wichtel gemeinsam mit dem Weihnachtsmann und seiner Frau einen stimmungsvollen Laternenumzug erleben. Nach dem Umzug wartet im Treffpunkt Olbernhauer Rittergut noch eine tolle Überraschung.

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❱❭ O L B E R N H A U

Beim Hutznohmd werden Geschichten erzählt 3

1 Ausblick vom Schwartenberg auf das verschneite Erzgebirge. 2 Weben, ein traditionelles Kunsthandwerk. Fotos (2): Nicole Fugmann

3 Leuchtende Kinderaugen vor den Pyramiden. Foto: Ilka Ruck

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Was, Sie wissen nicht was ein Hutznohmd ist? Der Hutzenabend hat seine Wurzeln in der Zeit, als man das Licht nicht mit einem Schalter anknipste und auch die wohlige Wärme im Haus nicht aus der Ölheizung kam. Damals setzten sich Klöpplerinnen und Schnitzer in der kalten Jahreszeit abends gern beim Nachbarn zusammen, das sparte Beleuchtungs- und Brennmaterial. Damit es gerecht zuging, war jeden Abend ein anderer dran. Natürlich wurde dann nicht nur geschnitzt und geklöppelt, es war auch eine gute Gelegenheit, Geschichten auszutauschen, gemeinsam zu singen und zu musizieren. Nun hat sich diese Tradition bis in die heutige Zeit gehalten, im Winter sitzen die Erzgebirger immer noch gern bei Räucherkerzchenduft und Glühwein zusammen und erzählen Geschichten. Bei der gemütlichen Beleuchtung durch Schwibbogen, Engel, Bergmann und Weihnachtspyramide kommt schnell Stimmung auf, dann wird in Mund-

art rezitiert und gesungen. Das gemütliche Flair will auch Uwe Kempe von der IG Bergbau & Mineralien Olbernhau e.V. genießen. Dieses Jahr gibt es dazu in der Hutzenstube des Vereins sicherlich reichlich Gelegenheit. Mitten im Saigerhüttengelände (S. 74) gelegen, gleich neben dem Museum, präsentieren die Vereinsmitglieder in dem gemütlichen Raum neben traditioneller alter erzgebirgischer Handwerkstechnik auch erzgebirgisches Brauchtum. Dazu gehört in der Weihnachtszeit eben auch das „Hutzn“ und das wird z.B. zum Hüttenadvent für alle Besucher möglich sein. Dann wird am 1. Adventswochenende die Olbernhauer Weihnachtsmarktsaison eingeleitet und dabei gibt es Weihnachtsmarktatmosphäre in historischer Umgebung. Übrigens finden Hutzenabende in vielen Gasthäusern und öffentlichen Einrichtungen im Erzgebirge statt, aktuelle Aushänge informieren rechtzeitig darüber.


MITTLERES ERZGEBIRGE

DAS MITTLERE ERZGEBIRGE Landschaftliche Idylle und bergbauhistorische Zeugen erwarten Sie in dieser Region, in der die erzgebirgische Volkskunst ihre Heimat hat. Im Mittleren Erzgebirge, von 300 Meter bis 900 Meter zur tschechischen Grenze hin ansteigend, finden Sie unzählige Anregungen für einen aktiven, erholsamen sowie erlebnisreichen Urlaub und ein breit gefächertes kulturelles Angebot. Die schöne Mittelgebirgslandschaft ist zu jeder Jahreszeit reizvoll, egal ob Sie zu Fuß oder mit dem Drahtesel auf Entdeckungstour gehen.

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Mit dem Winter beginnt die wohl besinnlichste Jahreszeit in Zschopau und dem Erzgebirge. Feine Schneeflocken hüllen die gesamte Stadt in ein zartes Weiß, in jedem Fenster brennt Lichterschmuck, Stollen- und Glühweinduft zieht durch die Straßen. Lassen auch Sie sich in den Bann der vorweihnachtlichen Atmosphäre ziehen und besuchen Sie unseren traditionellen Weihnachtsmarkt vom 3. bis 6. Dezember 2009 sowie die jährlich stattfindende Glühweintheke am 13. Dezember 2009.

Touristinfo Zschopau Schloss Wildeck 1 · 09405 Zschopau Telefon: 0 37 25 - 28 72 87 Telefax: 0 37 25 - 28 72 88 E-Mail: info@zschopau-info.de Internet: www.zschopau.de

Für Sportbegeisterte stehen das Wintersportzentrum „Am Zschopenberg“ und zahlreich im Umfeld vorhandene Loipen für Skilanglauf zur Verfügung. Die Bergstadt Zschopau freut sich auf Ihren Besuch!

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â&#x20AC;˘ â&#x20AC;˘ â&#x20AC;˘ â&#x20AC;˘ â&#x20AC;˘

â&#x20AC;˘ 3 Innen- u. 3 AuĂ&#x;ensaunen (55 â&#x20AC;&#x201C; 95°C), AuĂ&#x;enbecken, Dachterrasse, Kamin u.a.

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Thermenwelt

Saunalandschaft

Ă&#x2013;ffnungszeiten Therme: täglich 9.00 - 22.00 Uhr Fr - Sa 9.00 - 23.00 Uhr

Am Bahnhof Wolkenstein

Physiotherapie â&#x20AC;˘ Ambulante Kuren â&#x20AC;˘ Rezept- und Selbstzahlerbehandlungen â&#x20AC;˘ Präventionskurse

Wohlfßhlmassagen Naturpackungen auf der Klangwellenliege Wellness- und Beautybäder im Fßrstenbad Entspannungs- und Meditationskurse Exclusiv: Vino Spa (Anwendung mit TraubenkernÜl-Produkten)

Restaurant Gern informieren wir Sie auch Ăźber unsere Pauschalangebote â&#x20AC;˘ Wellness-Pauschalen (1, 3, 5 und 8 Tage) â&#x20AC;˘ Gesundheitspauschalen (1, 3 und 8 Tage)


MITTLERES ERZGEBIRGE

BERGDORF POBERSHAU Herzlich willkommen! • Staatlich anerkannter Erholungsort im Herzen des Erzgebirges • Schaubergwerk „Molchner Stolln“ • Wildromantisches Naturschutzgebiet Schwarzwassertal mit bizzaren Felsformationen • Aussichtsfelsen Katzenstein mit Felsklettergebiet • Wanderungen entlang des „Grünen Grabens“ • Loipennetz und Skihang • Fahrten mit Pferdeschlitten und Fackelwanderungen • Bergbauhistorische Wanderwege (Broschüre im Gästebüro erhältlich)

POBERSHAU

POBERSHAU:

Ausstellungen und Museen · Veranstaltungen

Gästebüro Pobershau

Galerie »Die Hütte – Skulpturen wider das Vergessen«

im Haus des Gastes RS Dorfstraße 68 · 09496 Pobershau Telefon: 0 37 35 - 2 34 36 Telefax: 0 37 35 - 66 19 98 E-Mail: info@pobershau.de Internet: www.pobershau.de

Die Ausstellung zeigt in beeindruckender Art und Weise das Lebenswerk des Pobershauer Schnitzers Gottfried Reichel. Durch über 300 geschnitzte Figuren werden Themen der Bibel sowie Szenen der Judenvernichtung im Warschauer Ghetto sehr eindrucksvoll dargestellt. Präsentation der Firma Blank „Faltenrockengel aus Grünhainichen“ vom 14.11.2009 bis 17.01.2010

ZÖBLITZER Natursteine GmbH Natursteine GmbH

Ausstellungszentrum »Böttcherfabrik«

· Gemäldegalerie »Max Christoph« · Sonderausstellung „Schwibbögen · historische Werkstatt »Wittig-Fabrik« von Klaus Kolbe“ · Ausstellung »Zur Tenne« · Sachsens schönste Puppenstube · Steingalerie · Historische Druckwerkstatt Veranstaltungen

29.11./12.12./20.12.2009 18 Uhr Adventsblasen an der Göpelpyramide · 05. + 06.12.2009 18. Pobershauer Bergadvent · 05.12.2009 17 Uhr Berggottesdienst, anschl. Bergaufzug · 18.12.2009 19 Uhr Mettenschicht im „Molchner Stolln“ · 30.01.2010 14 Uhr Skifasching am Skihang

+++ Mehr unter www.pobershau.de. +++

HUTHAUS zum Molchner Stolln

Pension

Traditionslokal & Besucherbergwerk seit 1934

4-Sterne-Ferienappartements ■ 1-Raum-Appartement bis 3 Pers. ab 39,- €/Tag

Freiberger Straße 18 · 09517 Zöblitz Tel. (03 73 63) 73 04 · Fax (03 73 63) 72 96 Öffnungszeiten unseres Werksverkaufes: Mo. bis Fr. 8.00 bis 17.00 Uhr

bis 4 Pers. ab 46,- €/Tag ■ 2-Raum-Appartement bis 5 Pers. ab 54,- €/Tag

Gastgeberin: Cornelia Bratfisch Dorfstraße 69 · 09496 Pobershau T.: 0 37 35 - 66 99 22 · F.: 6 43 65 E-Mail: co-bra@gmx.de

www.huthaus-pobershau.eu

Brötchenservice oder Frühstücksbuffet möglich Unsere Sparangebote auf Anfrage! Sehr hohe Kinderermäßigung – bis 16 Jahre bei Ü/Frühstück

Ein komfortables Haus in herrlicher Panoramalage! Bergstraße 50 a · 09496 Pobershau Telefon: (0 37 35) 26 60 66 · Fax: 26 60 67 www.pension-bergblick.de

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Modelleisenbahnzubehör H0 · TT · N Öffnungszeiten: April bis September Oktober bis März Adventssamstage

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Pension Gaststätte „Rätsen’s Brettmühle“ Pobershau/Erzgebirge Inh. Fam Ehnert • Zimmer mit DU/WC, Farb-TV, Telefon • ruhige Waldlage im Tal der roten Pockau • gutbürgerliche Küche mit Wildspezialitäten

09496 Pobershau Brettmühlenweg 8 Telefon: (0 37 35)2 35 15 (0 37 35)2 28 32 Fax: (0 37 35)2 35 17

Echt Erzgebirgischer Landgasthof

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MITTLERES ERZGEBIRGE

SPIELZEUGLAND OLBERNHAU AUSGEZEICHNET ALS FAMILIENFREUNDLICHER ORT Das erwartet Sie bei uns: • • • •

Haus der Begegnung Konzert- und Ballhaus Tivoli Skilift und gespurte Loipen „Olbernhauer Wanderangebote“

• „Olbernhauer Familienangebote“ • Theater Variabel • Spiel- und Erlebniswelt Stockhausen

OLBERNHAU

Areal Saigerhütte • Denkmalkomplex mit mehr als 20 historischen Gebäuden • Glücksschmieden im Kupferhammer für viele Anlässe • Freianlage, Ausstellung, Schauwerkstätten, Läden Museum Olbernhau • mechanische Heimatberge • Naturkunde, Handwerks- und Industriegeschichte • Volkskunstsaal mit einer 3,20 m hohen Pyramide • Holzspielzeug

Veranstaltungen in Olbernhau:

Tourist-Service Olbernhau Grünthaler Str. 28 · 09526 Olbernhau Telefon: 03 73 60 - 1 51 35 03 73 60 - 1 94 33 Telefax: 03 73 60 - 1 51 39 E-Mail: tourinfo@olbernhau.de Internet: www.olbernhau.de

02. - 04.10.09 14. Olbernhauer Herbstfest im Rittergutsgelände 18.10.09 Tag des traditionellen Handwerks im Saigerhüttengelände 27. / 28.11.09 Nostalgischer Weihnachtsmarkt in der Saigerhütte 28.11. - 13.12.09 18. Olbernhauer Weihnachtsmarkt mit Handwerkerschau im Rittergut 05.12.09 Großer Aufzug der Saigerhüttenknappschaft und befreundeter Knappschaften 10.12.09 „Erzgebirgischer Weihnachtschor“ im Rittergutsgelände 13.12.09 Wichtelbasteln im Museum, anschließend Wichtelumzug

LAWA Hefeknödelspezialitäten GmbH Faktor-Rothe-Straße 6 · 09526 Olbernhau Tel.: (037360) 69 53-0 · Fax: (037360) 69 53-30 e-mail: kontakt@lawa-hefeknoedel.de

www.lawa-hefeknoedel.de

Die Kunst zum Leben. VERBAND ERZGEBIRGISCHER KUNSTHANDWERKER UND SPIELZEUGHERSTELLER e.V. Albertstraße 15 · 09526 Olbernhau Telefon: (03 73 60)7 24 42 · Fax: (03 73 60)30 48 e-mail: verband@erzgebirge.org Internet: www.erzgebirge.org

Inh.: Monika Schubert Zum Poppschen Gut 5 - 09526 Olbernhau Tel.: (03 73 60) 2 00 56 - Fax: (03 73 60) 2 00 58 hotel@poppschesgut.de www.Hotel-PoppschesGut.de

Erzgebirgische Holzspielwaren EBERT GmbH

Blumenauer Holzbaukästen - Tradition seit 1860 09526 Olbernhau OT Blumenau · Sorgauer Straße 1 Tel.: 0373 60/7 50 58 · Fax: 0373 60/7 50 48 www.holzspiel-ebert.de Werksverkauf: Mo. - Fr. 9.00 -16.00 Uhr

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MITTLERES ERZGEBIRGE

SPIELZEUGLAND OLBERNHAU

Fotoatelier: Hermann Schmid

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MITTLERES ERZGEBIRGE

ENGELDORF GRÜNHAINICHEN GRÜNHAINICHEN

Lebendige Tradition • • • • •

große Freilandspieldose – Sommer- und Wintervariante Museum Erzgebirgische Volkskunst mit Sonderschauen klassizistische Dorfkirche mit Göthel-Orgel Schautage und Präsentationen von Traditionsfirmen markiertes Wanderwegenetz mit gekennzeichneten Sehenswürdigkeiten

Informationen: Verwaltungsverband Wildenstein Chemnitzer Straße 41 09579 Grünhainichen Telefon: 03 72 94 / 7 170 15 · Fax: 03 72 94 / 7 170 21 r.sieber@wildenstein.ws

Pyramidenfest und Tag der offenen Tür am 2. Advent (5./6.12.) in Grünhainichen! Neuheiten 2009

Faltenrockengel aus Grünhainichen

Unsere Erzeugnisse sind im guten Fachhandel erhältlich, sowie in unserer Kunststube in Grünhainichen, die täglich für Sie geöffnet ist. Montag - Freitag von 9 bis 18 Uhr Samstag von 10 bis 16 Uhr Sonntag von 13 bis 16 Uhr

Ab Oktober bis Dezember: Sonnabend 10 bis 17 Uhr Adventssonntage 10 bis 17 Uhr

Faltenrockengel aus Grünhainichen

C. BLANK KUNSTHANDWERK

Lengefelder Str. 1 · 09579 Grünhainichen · Tel.: 037 294 / 171 - 0 · www.blank - engel.de

Erzi® Qualitätsprodukte aus Holz GmbH Lengefelder Straße 16 D-09579 Grünhainichen Telefon: 03 72 94 - 920 0 Telefax: 03 72 94 - 920 49 e-mail: info@erzi.de

Qualitätsspielwaren direkt vom Hersteller im Werksverkauf! Mo-Fr: 8.00-17.00 Uhr

Fragen Sie uns nach zusätzlichen Öffnungszeiten in der Weihnachtszeit!

Besuchen Sie auch unseren Webshop unter www.erzi.de! 76


MITTLERES ERZGEBIRGE

ENGELDORF GRÜNHAINICHEN

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Himmlisches Konzert Was vor gut 60 Jahren mit einem einzelnen Musikanten-Engel begann, ist zu einem stattlichen Orchester angewachsen. Heute reicht die Fan- und Sammlergemeinde der BLANK-Faltenrockengel aus Grünhainichen bis nach Amerika. Ausgestattet mit nahezu allen Orchesterinstrumenten zaubern sie ein wahrhaft himmlisches Konzert in zahllose Wohnstuben – auf Engelwolken oder Schwibbögen, als Geschenk liebevoll verpackt in einer Spanschachtel, begleitet vom Klang der Spieldosen oder dem Knacken der Nussknacker und umhüllt vom Duft der Räuchermännchen – alles Erinnerungsstücke aus dem „Dorf der Engel“.

...mal die Zeit zurück drehen

Mi/Do 13 - 18 Uhr + Fr/Sa 14 - 17 Uhr

Jana Franke · Alte Leitstraße 1 · Grünhainichen Funk: 0172 - 960 85 89 e-mail: jana.franke@t-online.de

Gasthof & Pension Oehme Speisen in rustikaler Atmosphäre Alle Zimmer und Ferienwohnung mit DU/WC, Telefon und TV Eppendorfer Straße 3 · 09579 Borstendorf Tel.: (03 72 94)8 74 47 · E-Mail: Pensionoehme@freenet.de

Oskar & Frieda

www.gasthof-oehme.de

Antiquitäten auf über 1000 m2 Grünhainichen · Rochhausmühle Mi./Do./Sa. 14 - 18 Uhr www.antiquitäten-erzgebirge.de ☎ 0172 / 3 78 26 94

Ein urgemütlicher Gasthof, in dem fast jeder Tisch durch alte Fachwerkkunst in einzelne Abteilungen abgetrennt ist. Für die Sommerzeit erwartet Sie ein rustikaler Biergarten und die Kleinen ein Kinderspielplatz.

Max & Emma

Ralph Geisler w w w. h o b l e r. i n f o

Tel./Fax: 03 7 2 9 4 / 87 6 7 7

Himmlische Vorfreude auf das kommende Weihnachtsfest verbreiten die neuen Figuren aus der traditionsreichen Manufaktur Wendt & Kühn schon heute. Die drei emsigen Schneeflockenengel sind die neuesten aus einer insgesamt 15-teiligen Figurenserie. Daneben überraschen natürlich auch weitere zauberhafte Neuheiten aus dem Sortiment. Machen Sie deshalb Ihre ganz eigene Entdeckung beim Besuch in unserer Grünhainichener Verkaufsausstellung. Außerdem können Sie die feine Handarbeit in der Traditionsmanufaktur zu den Schautagen von Wendt & Kühn in Grünhainichen unmittelbar erleben: 30. 10. - 1. 11. 2009 (Reformationsfest) (1. Advent) 28. - 29. 11. 2009 jeweils von 10.00 - 17.00 Uhr

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Herzlich willkommen! Unsere Verkaufsausstellung haben wir täglich für Sie geöffnet.

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MITTLERES ERZGEBIRGE

KURORT SEIFFEN SPIELZEUGDORF IM ERZGEBIRGE Tourismuswerkstatt des Tourismusvereins Seiffen:

SEIFFEN

Hauptstraße 122 · 09548 Kurort Seiffen Telefon: 03 73 62 / 88 249 · info@tv-seiffen.de Zimmervermittlung · große Mineralien- und Zinnfigurenherstellung Das erwartet Sie außerdem bei uns: · Barocke Rundkirche nach dem Vorbild der Dresdner Frauenkirche · Weltberühmte Holzkunst aus dem Erzgebirge · Seiffener Bimmelbahn · Sommerrodelbahn und Modellbahnausstellung · Geführte Wanderungen, Erlebnispfad hist. Seiffen, Bergbaulehrpfad · Beschilderte, teils auch mit GPS navigierbare Radtouren · Skilifte, gespurte Loipen, Snowtubing, Natureisbahn

Tourist-Information Seiffen

Manufaktur

Klaus Kolbe

Herstellung kunstvoller Schwibbögen

Foto: Hermann Schmidt

Hauptstraße 95 · 09548 Seiffen Telefon: 03 73 62 - 84 38 03 73 62 - 19 433 Telefax: 03 73 62 - 7 67 15 E-Mail: fv-amt.seiffen@t-online.de Internet: www.seiffen.de

Veranstaltungen in der Weihnachtszeit: 28.11. - 20.12.09 19. Seiffner Weihnachtsmarkt 28.11.09 9.30 Uhr, Kleine Bergparade 05. + 06.12.09 Großer Kinderweihnachtsmarkt im Haus des Gastes 05.12.09 17 Uhr, Lichterzug auf Bergbaupfaden 12.12.09 15.30 Uhr, Große Bergparade 19.12.09 17 Uhr, Laternenzug zum Weihnachtsmann, Treffpunkt: Fachschule Seiffen

Schwibbogen: „Weihnachtsmarkt am Molchner Stolln zu Pobershau“

Weihnachtsausstellung in der „Böttcherfabrik“ Pobershau vom 03. November 2009 bis 21. Februar 2010 Steinhübel 31 · 09548 Seiffen · Tel./Fax (03 73 62)7 66 97 www.klaus-kolbe.de · www.manufaktur-kolbe.de

SEIFFENER VOLKSKUNST Gaststätte »Holzwurm« Werkstattverkauf · Postversand · Sonderanfertigungen

Ausstellung zahlreicher Produkte aus der Werkstatt von Wolfgang Glöckner www.holzwurm-seiffen.de

Naturholzminiaturen »Dörfliches« Leben

Die kleine Werkstatt für Ihre großen Wünsche

Werkstatt Wolfgang Glöckner Deutschneudorfer Str. 16 · 09548 Kurort Seiffen · Telefon: (03 73 62) 86 36

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Gegenüber vom Spielzeugmuseum

Umgeben von original altem Balkenwerk und Seiffener Kostbarkeiten, genießen Sie bei Kerzenschein die ruhige, gemütliche Atmosphäre unserer Gaststätte. Hauptstraße 71 A · 09548 Kurort Seiffen · Telefon: (03 73 62)72 77


MITTLERES ERZGEBIRGE

KURORT SEIFFEN SEIFFENER MUSEEN Erzgebirgisches Spielzeugmuseum: Hauptstraße 73 · 09548 Kurort Seiffen · Telefon: 03 73 62 / 82 39 · Fax: 03 73 62 / 8 23 99 www.spielzeugmuseum-seiffen.de · täglich geöffnet von 9.00 bis 17.00 Uhr Erzgebirgisches Freilichtmuseum: Hauptstraße 203 · 09548 Kurort Seiffen · Telefon: 03 73 62 / 83 88 · Fax: 03 73 62 / 8 23 99 April bis Oktober geöffnet von 9.00 bis 17.00 Uhr · November bis März geöffnet von 9.00 bis 16.00 Uhr Sonderausstellungen im Erzgebirgischen Spielzeugmuseum Seiffen 2009-2010: · Galerie im Treppenhaus im Seiffener Spielzeugmuseum „Kugel, Kegel, Kreiselspiele“ · Gedrechseltes aus Holz (02.10.09 -05.03.2010) · Große Weihnachtsschau im Seiffener Spielzeugmuseum „Vom Erfinden kleiner Welten“ · Der Gestalter und Männelmacher Günter Schwoboda aus Mulda (14.11.2009 - 01.3.2010)

Preißler, Gerd

Ihre FamilienFreunde in Seiffen

Hauptstraße 10 09548 Seiffen Tel./Fax: 03 73 62 / 7 65 95

Genuss

für alle Sinne ...

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■ Schlafen in 63 stilvollen DZ oder Suiten,

auch behindertenfreundlich ■ Schlemmen im Restaurant „EINKEHR“ ■ Konzentration auf das Wesentliche in

Erzgebirgische Volkskunst

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ntdecken Sie die faszinierende Welt der Seiffener Kostbarkeiten und genießen Sie typische Erzgebirgische Speisen in stilvoller Atmosphäre!

unserem Tagungsbereich (bis 150 Personen) ■ Gesundes Vergnügen in Sauna, Dampfbad,

Volker Zenker

Solarium oder auf der Kegelanlage und im Billardraum ■ Ayurvedisches Verwöhnprogramm ■ junge frische erzgebirgische Küche ■ Gruppen und Vereine sind willkommen ■ Feiern aller Art möglich

Katharinaberger Weg 14c · 09548 Seiffen Tel.: (03 73 62)7 60 62 · Fax: (03 73 62)7 60 68 · Funk: (0171)282 89 96 Herstellung, Verkauf und Versand von: Pyramiden, Baumschmuck, Räuchermänner, Osterartikel, Blumenkinder, Miniaturen, Käferkapellen, Laternen Kataloganforderung möglich!

Schneemänner in vielen Variationen

Abseits der Hauptstraßen lässt sich die Natur am besten genießen. Ob allein, zu zweit, mit der Familie oder mit Freunden.

Jahnstraße 23 · 09548 Kurort Seiffen Telefon: (03 73 62)14-00 · Fax: (03 73 62)14-1 40 info@wettiner-hoehe.de · www.wettiner-hoehe.de

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MITTLERES ERZGEBIRGE

KURORT SEIFFEN SCHAUWERKSTÄTTEN LADEN EIN Wo die erzgebirgischen Originale geboren werden In den Schauwerkstätten und über 100 privaten Handwerksbetrieben werden Nussknacker, Pyramiden und Räuchermännchen detailgetreu zum Leben erweckt. Im Spielzeugdorf ist ganzjährig Saison – die Werkstätten und Geschäfte haben Montag bis Sonntag geöffnet.

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SILBERNES ERZGEBIRGE

Silbernes Erzgebirge, Tharandter Wald, Osterzgebirge 16

17 7

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23, 24, 27 1,2,28 1,4 5

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18 6 15,22 2

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5

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3 3

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Schloss

Sehenswerte Kirche / Dom Schaubergwerk Schloss Erlebnisbad Museum

1 2 3 4 5 6 7 8

Schloss Purschenstein Schloss u. Burgruine Frauenstein Schloss Lauenstein Schloss Augustusburg Schloss Dippoldiswalde Schloss Lichtenwalde Schloss Sachsenburg Schloss Freudenstein

Wintersportgebiete Schaubergwerk Aussichtsturm ★★ ★

★ ★★

Sternwarte / Planetarium

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1 2 3 4

Himmelfahrt Fundgrube Freiberg Bartholomäusschacht Brand-Erbisdorf Altenberger Pinge Altenberg Kavernenkraftwerk Drei-Brüder-Schacht Freiberg 5 „Vereinigt Zwitterfeld zu Zinnwald“ Zinnwald

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Museum 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17

Geowissenschaftliche Sammlungen Freiberg Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg Eisenhammer Dorfchemnitz Uhrentechnisches Museum Glashütte Gottfried-Silbermann-Museum Frauenstein Nussknackermuseum Neuhausen Stuhlbaumuseum Rabenau Bergbaumuseum Brand-Erbisdorf Stuhlbaumuseum Neuhausen Glashüttenmuseum Neuhausen Motorradmuseum Neuhausen Brauereimuseum Rechenberg Heimatmuseum „Hospital St. Johannis“ Sayda Dorfmuseum Gahlenz webMuseum Oederan Amalie Dietrich-Ausstellung Siebenlehn Uhrentechnische Lehrschau Hartha

18 Lohgerbermuseum Dippoldiswalde 19 Bergbaumuseum Altenberg 20 Museum zur Stadt- und Regionalgeschichte Lauenstein 21 Sächsische Jagd und Vögel Lauenstein 22 Klein-Erzgebirge Oederan 23 Museum Rittergut Frankenberg 24 Druckereimuseum Frankenberg 25 Motorradmuseum, Kutschenmuseum, Museum für Jagd-, Tier- und Vogelkunde, „Richter, Henker, Missetäter“ Augustusburg 26 Historische Weberei Braunsdorf 27 Fahrzeugmuseum Frankenberg 28 Mineralienausstellung „terra mineralia“ Freiberg 29 Sägewerk Mulda


SILBERNES ERZGEBIRGE

Besinnliche Weihnachtszeit im Erzgebirge

In diesem Jahr öffnet der Freiberger Christmarkt vom 27. November bis 22. Dezember 2009 seine Pforten. Die große Pyramide dreht sich und der Weihnachtsmann verteilt Naschereien. Richtig besinnlich wird es, wenn es dunkelt und weihnachtliche Weisen auf der Bühne erklingen. Vielleicht rieseln dazu sogar weiße Flocken vom Himmel... Aber natürlich ist der Christmarkt auch bestens geeignet, letzte Weihnachtsgeschenke einzukaufen. Foto: Ulli Schubert

Der Schnee türmte sich bis an die Dächer, der Wind fegte durch die leeren Gassen und in den mollig warmen Stuben spannen die Frauen und schnitzten die Männer. Und weil es noch kein Fernsehen gab, wurde viel gesungen, wurden Geschichten und Märchen erzählt. So vielleicht stellt man sich den Winter im Erzgebirge vor noch gar nicht so vielen Jahrzehnten vor. Einfach märchenhaft, meinen viele. „In der Nikolaikirche der berühmten Bergstadt Freiberg sind die Fenster hell erleuchtet. Viele Menschen, alte und junge, ziehen dahin... Heute Abend soll in der Kirche ein altes Krippenspiel aufgeführt werden... Weihnachten ist ein deutsches Fest geworden. Das schönste, innigste deutsche Märchen, das es gibt. In der großen Kirche drängen sich die Menschen. Viele müssen, ohne Einlass zu erhalten, zurückkehren... Das Spiel beginnt.“ Rund 100 Jahre sind diese Sätze alt, die Oskar

Seyffert unter dem Titel „Weihnachten in der Stadt“ notierte. Es hat sich seitdem zwar viel geändert, doch der Advent ist nach wie vor die besinnlichste Zeit des Jahres, geprägt von Kerzen, Weihrauch und dem Duft von Stollen und Plätzchen. In vielen Familien spielen Weihnachtsgeschichten eine Rolle und der Besuch des Christmarktes natürlich. In Freiberg lohnt sich ein Besuch, ist der Weihnachtsmarkt doch der größte der Region. Er beginnt stets am Freitag vor dem ersten Advent. Natürlich gibt es im Silbernen Erzgebirge noch viel mehr Märchenhaftes zu erleben und zu entdecken. Vielleicht treffen Sie sogar auf die Schneekönigin... Begleiten Sie uns auf den folgenden Seiten durch das Weihnachtsland Erzgebirge und Sie werden feststellen, dass es viel zu erkunden gibt.

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SILBERNES ERZGEBIRGE

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Von Abfahrt bis Curling Beim Weltcup im Rennrodeln Anfang Dezember auf der legendären Bobbahn werden Sie wohl nicht aktiv teilnehmen können. Auf jeden Fall ist die Region um Altenberg (S. 95) ein Eldorado für alle Wintersportfans. Ob Abfahrt, Skilanglauf, Snowboard, Rodeln, Curling oder gar Biathlon – hier findet jeder sein Betätigungsfeld. Abgerundet wird der Urlaub durch zahlreiche weitere kulturelle und sportliche Angebote, über die die Mitarbeiterinnen vom Fremdenverkehrsamt gern Auskunft geben. www.altenberg.de

Ein Schlückchen in Ehren Wem es an der frischen Luft zu kühl wird, der kann einen Abstecher in die 1842 gegründete Altenberger Likörfabrik machen und an einer nicht nur das Herz erwärmenden Verkostung teilnehmen. Und vielleicht ein paar Fläschchen mitnehmen, denn bei einer Visite des Besucherbergwerks in Zinnwald kann es schon etwas kühler werden. Sehenswert sind ebenso das Bergbaumuseum in Altenberg und das Huthaus in Zinnwald. www.bergbaumuseum-altenberg.de

Gesund und spannend Aktive Erholung, individuelle Betreuung und unvergessliche Erlebnisse bieten ehemalige erfolgreiche Sportler und Trainer um den mehrfachen Biathlon-Europameister Gunar Bretschneider. Neben Skikursen und Mountain-Bike-Touren gehören Wanderungen mit Biathlon-Schießen, rasante Bobabfahrten auf der Altenberger Bobbahn oder Biathlon für Jedermann zum Angebot für abwechslungsreiche Urlaubstage. www.sportcamp-erzgebirge.de

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Mit Gerda, Kay und der Schneekönigin auf Schatzsuche Eisig weht der Wind und kalt glitzern Schneekristalle im grellen Nordlicht. Zu Eis gefroren ist Kays Herz – erst Gerdas Tränen lassen es schmelzen. Tränen sind höchst überflüssig und auch in den hohen Norden muss niemand reisen, um die Schneekönigin und Gerda und Kay zu treffen, sondern nur nach Oberbärenburg. In dem idyllischen Altenberger Ortsteil wird 2010 bereits das 12. Schneekönigin-Fest gefeiert. „Die frühere Betreiberin eines Gästehauses gab den Anstoß für das Fest“, berichtet Martin Hentschel vom Freundeskreis Kurort Oberbärenburg. Dieser organisiert seitdem zusammen mit anderen Vereinen das Fest, das im Februar gefeiert wird. Mit den drei Festtagen sollen Urlaubern und Tagestouristen ganz besondere Erleb-

nisse geboten werden. „Wir sind froh, dass es 2009 genügend Schnee gab, beispielsweise für den Iglubau-Wettbewerb“, so Martin Hentschel. „Sollte das einmal nicht der Fall sein, lassen wir uns natürlich etwas anderes einfallen.“ Die 16-jährige Vivien Ripplinger war im Februar 2009 bereits zum zweiten Mal die Schneekönigin. Daien Rost verkörperte die Gerda gar schon zum vierten Mal. Carolin Kappelt als Kay vervollständigte das Trio. Für sie ist es immer wieder besonders schön, mit den Kindern unterwegs zu sein, wie zur Schatzsuche im verschneiten Ort. Daneben bietet das Fest weitere kulturelle Höhepunkte. Sehenswert ist die malerisch gelegene Siedlung ohnehin. Informationen erhalten Sie unter www.oberbaerenburg.de.

1 Am Altenberger Skihang gibt es auch eine Skischule. 2 Gert Mäcke unterwegs mit Gerda, Kay und der Schneekönigin im idyllischen Oberbärenburg. 3 Eingemummelt geht es beim SchneeköniginFest nach dem Iglu-Bau auf Schatzsuche. Fotos (3): Ulli Schubert

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SILBERNES ERZGEBIRGE Dr. Johannes Faust ... ... und Don Juan sind zwei Paradestücke des tschechischen Puppenspiels. Das Spiel vom Frauenverführer ist eine eigene Variante, Dr. Faust lehnt sich an das deutsche Volksbuch an. In beiden Stücken, die in deutscher Sprache aufgeführt werden, kommentiert der Kasper das Geschehen. Gespielt wird für Erwachsene am 17. Oktober, 19.00 Uhr im Leitenhof Geising.

Das kleine Ich ... ... bin Ich. Die Puppenbühne TheaterGeist erzählt die schillernde Geschichte von Einem, der auszog, um sich in Anderen zu suchen, sich aber letztlich selbst findet. Die Suche nach Identität gerät zum kindlich-heiteren Nachdenken über Bewusstsein und Toleranz. Aufgeführt nach dem Kinderbuch von Mira Lobe, für Besucher ab drei Jahre am 18. Oktober, 10.30 Uhr, im Leitenhof. 1

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Ein Tusch für den Kasper Der Kasper ist zurück. Für immer. Oder jedenfalls kommt er bald. Ganz nach Sichtweise. Es war ja stets nicht unbedingt eindeutig, was da gespielt wurde. Hintersinn gehört von jeher dazu beim Spiel auf der Puppenbühne. Dass der Kasper und seine Kollegen gerade im Kurort Bärenfels, inzwischen ein Altenberger Ortsteil, wieder ein Zuhause gefunden haben, ist kein Zufall. Der bekannte Puppenspieler Paul Hölzig gründete hier, inspiriert durch den Moskauer Puppenspieler Sergej Obraszow, Anfang der 1950er Jahre ein Puppentheater, das er nach dem Ort, in dem er lebte, „Bärenfelser Puppenspiele“ nannte. Im Gasthof Bärenfels hatte er eine feste Spielstätte. Das Aus für das Bärenfelser Puppenspiel kam schon 1956, nachdem Hölzig in die BRD übergesiedelt war. Fast 50 Jahre mussten vergehen, bis auf Initiative des bekannten Dresdner Puppenspielers Hans-Joachim Hellwig 2004 das Spiel erneut begann und im Gasthof Bärenfels (S. 95) das erste Osterzgebirgische Puppentheaterfest Premiere feierte. In Gastwirt Jan Kempe fand Hellwig einen starken Verbünde-

ten, wenig später wurde der Verein Kulturgeschichte Bärenfels gegründet, der seitdem das Fest organisiert. Vom 16. bis 18. Oktober 2009 finden sich nun Künstler aus ganz Deutschland und erstmals auch aus Tschechien, aus Österreich und der Schweiz schon zum 5. Osterzgebirgische Puppentheaterfest in Bärenfels ein. 22 Punkte zählt das Programm, dessen offizielle Eröffnung natürlich im Gasthof Bärenfels stattfindet. Dann ist dort der „Hexenjäger“ unterwegs. Aber nicht nur Bärenfels ist Spielort, auch in Kipsdorf, Schellerhau, Oberbärenburg, Altenberg und Geising sowie im Hotel „Lugsteinhof“ in Zinnwald-Georgenfeld kommen große und kleine Puppenspielfans auf ihre Kosten. Bärenfels bleibt natürlich das Zentrum, zumal Originalpuppen von Paul Hölzig im Gasthof Bärenfels in einer Vitrine zu bestaunen sind. Und, ganz nebenbei, wer so gar nicht von Puppen zu begeistern ist, den entschädigt garantiert ein Blick in die Speisekarte. Weitere Informationen erhalten Sie auch im Internet unter www.puppentheaterfest.de.st die Kinder Teilhaben.

Und eine Ausstellung Am 17. und 18. Oktober jeweils von 11.00 bis 17.00 Uhr ist im Ausstellungspavillon im Kurpark Bärenfels eine Ausstellung des Original Kunstfiguren- und Casper-Theaters Frieder Simon aus Halle/Saale zu sehen. Der Eintritt, auch zu den Vorführungen am Samstag 11.00 und 11.45 Uhr sowie am Sonntag 11.45 Uhr, ist frei.

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1 Don Camillo & Peppone und das DornereiTheater kommen nach Altenberg. 2 Annegret Geist und das kleine Ich stammen aus Berlin und besuchen das Erzgebirge. 3 Original Bärenfelser Puppen können Sie im gleichnamigen Gasthof entdecken. Foto: Ulli Schubert

4 Kurt Fröhlich aus der Schweiz hat Hans im Glück getroffen und lässt die Kinder teilhaben. Fotos (3): Puppentheaterfest

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Natur pur im Tharandter Wald Der Tharandter Wald (S. 101) ist mit seinem knapp 200 Kilometer langen Wander- und Radwegnetz geradezu prädestiniert, im Herbst erkundet zu werden. Vom Mittelpunkt Sachsens in der Nähe von Naundorf, über den Glasgrund nahe Hetzdorf, wo es vor Hunderten von Jahren Glashütten gegeben haben soll, bis hin zum Kurort Hartha mit der Uhrentechnischen Lehrschau Hennig gibt es eine Menge zu entdecken. www.kurort-hartha.de

Ins Museum, nicht nur wenn’s regnet Entfernungen bedeuten ja heutzutage nicht mehr viel. Deshalb noch ein Tipp für die Gegend um Neuhausen. Natur pur gibt es rund um die Talsperre Rauschenbach und für weniger schöne Tage bieten sich Museumsbesuche an. Vom Glashüttenmuseum, über das Nussknackermuseum bis hin zur Alten Stuhlfabrik, einem Technischen Museum, reicht das Angebot. Oder Sie unternehmen eine Wanderung zu den Flugzeugen in Cämmerswalde. www.neuhausen.de

Kultur-Tour mit Susi und Tommy Fernsehen ist ja nun nicht gerade das, was zum Urlaub im Erzgebirge gehören muss. In die Regionalsender sollten Sie aber gelegentlich schauen. Im Kulturraummagazin haben die Moderatoren Susanne Mühlberg und Tommy Sitte viele Tipps zur Freizeitgestaltung parat. Das Magazin wird wie zahlreiche Träger kommunaler Kultureinrichtungen vom Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen unterstützt. www.kulturraum-erzgebirge-mittelsachsen.de

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Der Herbst steht auf der Leiter... Für alle Naturfreunde ist der Herbst eine wunderschöne Jahreszeit: wenn sich die Blätter färben, romantische Nebel über den Tälern wabbern und sich die Sonnenstrahlen in tauüberzogenen Spinnennetzen fangen... So ist der Forstbotanische Garten in Tharandt ein lohnendes Ziel, wenn der Herbst die Blätter bunt angemalt hat. Besuchen Sie auch das Weidegut zu Colmnitz. Hier wird am 27. September zum Herbstfest und am 6. Dezember 2009 zum Weihnachtsmarkt eingeladen. Besonders die Kinder sind von den Festen immer wieder hellauf begeistert. Wer bastelt schon zuhause noch Kartoffelmännchen oder solche aus Kastanien? So laden die Frauen vom Landfrauenverein des Weißeritzkreises die Besucher zum Kartoffel-Wettschälen ein, um danach die Erdäpfel in hausgemachten wohlschmeckenden Klitscher zu verwandeln. Eine alte Kunst beherrscht Gerdi Kempe: Die Gäste können

1 Susi und Tommy, hier beim Ölmüller, berichten im Kulturraummagazin über kulturelle Höhepunkte. Foto: Dietmar Hösel

2 Natur pur erleben Sie nicht nur an der Rauschenbachtalsperre. Foto: Ulli Schubert

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ihr auf der Tenne beim Schaubinden von Erntekronen über die Schulter schauen. Seit sechs Jahren geht sie diesem Hobby mit viel Freude nach. „Für ein großes Exemplar, wie die Krone, die in der Frauensteiner Kirche hängt, brauche ich schon an die 60 Stunden.“ verrät Sie. Neben den selbstgemachten Erntekronen gibt es noch eine Menge mehr zu bestaunen, den Bauerngarten zum Beispiel und selbstverständlich auch die vielen Tiere. Zudem gibt es eine Menge über Kräuter und das Jagdwesen zu erfahren. Lukullische Schlemmereien gehören natürlich zu einem Erntefest Und übrigens, Freunde der Weihnachtszeit finden das ganze Jahr über im Stracoland Colmnitz viele Ideen für das Fest, Dekorationen und Geschenke. Weitere Informationen unter www.colmnitz-weidegut.de und www.stracoland.de.


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775 Jahre alte Schönheit

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Das Bahn’l dampft wieder durch den Grund Es regnete fürchterlich am 18. Juli 2008. Das hinderte hunderte Menschen nicht, zwischen Freital und Dippoldiswalde unterwegs zu sein. Und das auf ganz unterschiedliche Weise: Die einen wanderten durch den Rabenauer Grund, und der Regen troff von ihren Capes und Schirmen. Die anderen fuhren sogar im offenen Wagen in einem historischen Zug der Weißeritztal-Bahn durch das feuchte Land. Und die Leute hier wie da hatten frohe Gesichter. So ist es, wenn Eisenbahnfans feiern, und rund um Rabenau (S. 101) gab es allen Grund dazu: Es fand das erste Schmalspurbahnfestival nach Wiederinbetriebnahme der Bahn im Dezember 2008 statt. Das „Jahrhundertflut“ genannte Hochwasser im August 2002 hatte

die Anlagen der Weißeritztal-Bahn zwischen Freital-Hainsberg und Kurort Kipsdorf weitgehend zerstört. Nicht zum ersten Mal übrigens, aber der Wiederaufbau war diesmal ein besonders schwieriger Kampf. Noch immer ist die Strecke zwischen Dippoldiswalde und Kipsdorf nicht wieder befahrbar. Neben dem normalen Fahrbetrieb gibt es für Eisenbahnfans noch zwei Höhepunkte in diesem Jahr: Am 28. und 29. November findet das 11. Kleinbahnfest zum ersten Advent und am 6. Dezember 2009 die Nikolausfahrt statt. Dann werden sich im Rabenauer Grund wieder die Schaulustigen mit ihren Fotoapparaten versammeln und die Wiederinbetriebnahme gebührend feiern. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.weisseritztalbahn.de.

Es werden längst die Monate, Tage und Stunden gezählt, bis am 10. Juni 2010 die 775-Jahr-Feier in Rabenau (S. 101) offiziell auf dem Marktplatz eröffnet wird. Rund 4500 Menschen leben in der Stadt des Stuhlbauerhandwerks – mit ihren Ortsteilen Karsdorf, Lübau, Obernaundorf, Oelsa und Spechtritz. Wichtige Eckpunkte des Festprogramms stehen längst fest. Ein buntes Familienfest und ein stehender Festumzug gehören dazu. Sogar eine eigene Internetseite wurde eingerichtet. Und dort werden die Monate, Tage und Stunden gezählt. Schauen Sie mal... www.775-jahre-rabenau.de

Stadt der Stuhlbauer Wer nichtsahnend über den Rabenauer Markt bummelt, wird über die Gestaltung des Brunnens staunen. Ein Sessel, ein Stuhl und diverses Handwerkszeug schmücken den Rand. Ein deutlicher Hinweis darauf, was Hofgeograf Zürner 1720 so beschrieb: „Rabenau, hier ist merkwürdig, dass fast alle Einwohner Stuhlmacher sind...“ Das Stuhlbauerhandwerk ist aber noch länger in der Stadt und der Region ansässig. Umfassende Informationen dazu gibt es im Stuhlbaumuseum (S. 101). Zur Festwoche des Stadtjubiläums wird der 2. Stuhlbauertag am 11. Juni 2010 ein Höhepunkt sein. www.deutsches-stuhlbaumuseum.de

1 Im Dezember ist es ein Jahr her, dass die Weißeritztalbahn wieder zwischen Freital und Dippoldiswalde verkehrt. Foto: FVA

2 Rund um den Marktbrunnen in Rabenau mit seinen Skulpturen findet am 5. und 6. Dezember der Weihnachtsmarkt statt. Foto: Ulli Schubert

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4 1-4 Ein Besuch in der terra mineralia – einfach faszinierend – vom ganz kleinen „Steinchen“ bis zum riesigen Shivalingam.

Weihnachtliches Markttreiben

Foto: terra mineralia/D. Müller

Auf dem Freiberger Christmarkt kommt die Vorfreude auf Weihnachten ganz von selbst: Vor der Kulisse der mittelalterlichen Bürgerhäuser, mit der großen Pyramide und dem lichtglänzenden Weihnachtsbaum locken traditionell geschmückte Stände mit ebensolchen Spezialitäten – in diesem Jahr täglich vom 27. November bis 22. Dezember 2009.

Musik und Parade Ein Höhepunkt der Vorweihnachtszeit ist die „Bergparade im Fackelschein“, die immer am Abend des Samstag vor dem 2. Advent durch die Innenstadt zieht. Im Freiberger Dom (S. 98) am Untermarkt erklingt dann jedes Jahr das Bachsche Weihnachtsoratorium, im Museum lockt die Weihnachtsausstellung, im Theater steht Jahr ein Weihnachtsmärchen auf dem Programm.

Reizvolle Welt unter Tage Vor 90 Jahren übernahm die Bergakademie Freiberg das Grubenfeld der einst silberreichen Himmelfahrt Fundgrube (S. 97) als Lehrbergwerk. Heute stehen die „Reiche Zeche“ und die „Alte Elisabeth“ interessierten Besuchern offen. Inzwischen sind hier nicht nur Über- tage- und Untertage-Führungen auf dem Programm, sondern es gibt mit dem „Marionettentheater unter Tage“, dem „Bergmannsschmaus im Silberstollen“ oder „Entspannung unter Tage“ noch eine ganze Menge mehr zu erleben.

❱❭ F R E I B E R G

Eine mineralogische Weltreise Inmitten der reizvollen Freiberger (S. 96-99) Altstadt lockt seit Oktober 2008 ein weiterer Anziehungspunkt Besucher in großer Zahl in die Bergstadt: Nach umfangreicher Sanierung des Schlosses Freudenstein hat hier neben dem Sächsischen Bergarchiv die Mineralienausstellung „terra mineralia“ (S. 99) ihr stilvolles Domizil gefunden. In der Exposition lädt die TU Bergakademie Freiberg mit mehr als 3.500 Mineralien, Edelsteinen und Meteoriten aus der Pohl-Ströer-Mineralienstiftung den Besucher auf eine mineralogische Weltreise ein. Von der ersten Station Amerika geht es über das Renaissance-Treppenhaus in den Asien-Saal, und weiter zu den Kostbarkeiten in Europa, Afrika und Australien. Unterwegs ist es erlaubt und erwünscht, sich auf spezielle Erkundungen zu begeben: Ein begehbarer Drusengang vermittelt einen Eindruck davon, in welcher Form unter Tage Kristalle gefunden werden. Wer möchte, kann sich auch wie „Gulliver“ zu einer Exkursion bis in die Kristallstruktur der Minerale begeben. Oder wie wäre es mit einer Zeitreise, die die verschiedenen Anwendungen der Minerale im Lauf der Menschheitsgeschichte vorstellt? Prunkvolle Schmuck- und Edelsteine sind ebenso zu sehen wie Meteorite, Tektite und riesige Impaktplatten. Atemberaubende Stufen mit ihrer Formenvielfalt und

5 Reiche Zeche – Bergbauhistorie zum Anfassen und Erleben. 5

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Foto: Marion Schreiber

Farbenpracht versetzen Kinder und Jugendliche, Sammler und Wissenschaftler, Bildungsreisende und Touristen gleichermaßen in Begeisterung. Weitere Informationen unter www.terra-mineralia.de.

Geschichte – faszinierend verpackt Ohne den Silberbergbau ist Freibergs Geschichte undenkbar – ganz besonders deutlich wird das im Stadt- und Bergbaumuseum (S. 97). Das schöne Haus, das zu den ältesten Gebäuden Freibergs zählt, beherbergt heute eine liebevoll konzipierte Ausstellung, die durch ihre Vielseitigkeit für Jung und Alt interessant ist. Thematische Sonderausstellungen wie „Die Spätgotische Sakralkunst Obersachsens“, „Meisterwerke bergbaulicher Kunst“ oder „Freiberg im 19. Jahrhundert“ sowie wechselnde Sonderausstellungen führen außerdem in spezielle Themen ein. Neu ist der „Audioguide“, der es dem Besucher ermöglicht, allein durch das Museum zu gehen und dennoch den sachkundigen Erläuterungen zu lauschen. Mehrmals im Jahr bietet das Museum ein stimmungsvolles Ambiente für Kammerkonzerte, wobei in der Adventszeit auch häufig die kleine Betstubenorgel zum Einsatz kommt. Weitere Informationen unter www.museum-freiberg.de.


SILBERNES ERZGEBIRGE 1 1 Das Mayoratsgut in Großhartmannsdorf wurde in den vergangenen Jahren umfassend saniert. 2 Neben zahlreichen Ausstellungsstücken begeistert die Decke im einstigen Gerichtssaal. 3 Führung durch das Mayoratsgut: Viel ehrenamtliches Engagement steckt in diesem Haus. 4 Porträt Carl Adolph von Carlowitz, dessen Familie viel für die Erhaltung des Rittergutes tat. Fotos (4): Ulli Schubert

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Ein Kleinod, das es zu entdecken gilt Es gibt in der Kulturlandschaft so genannte Leuchttürme, die ein Jeder kennt, sogar außerhalb der Landesgrenzen. Es gibt aber ebenso Kleinode, von denen man nie hörte, die kennen zu lernen sich aber unbedingt lohnt. Großhartmannsdorf liegt ein paar Kilometer hinter Brand-Erbisdorf (S. 99) an der B 101. Mitten in der 2800Seelen-Gemeinde findet der Besucher das Mayoratsgut, ein geschichtsträchtiges Gebäude, das vermutlich 1250 von Mönchen des Benediktinerklosters in Chemnitz erbaut wurde. Zahllose Besitzerwechsel gab es über die Jahrhunderte, heute gehört das Gebäude der Gemeinde und wurde von Grund auf saniert. Im Erdgeschoss und im ersten Stock können nun verschiedene Ausstellungen zu Tradition, Handwerk und Leben im Erzgebirge besichtigt werden. Zu sehen ist Stiftungsgut der Bundeslandsmannschaft Sachsen. „So manches Stück, das zu DDR-Zeiten im Westen gesammelt und erhalten

wurde, ist nun wieder im Haus“, erzählt Steffen Flade schmunzelnd. Er ist gelegentlich bei besonderen Anlässen mit weiteren Damen und Herren des Seniorenvereins „Lebensfreude“ als Gesinde im Haus unterwegs und beantwortet Fragen der Besucher. Die sind besonders von den Decken- und Wandmalereien im einstigen Gerichtssaal angetan, einige Ausstellungsstücke rufen Verwunderung oder Entzücken hervor. Entzücken, das dürften auch die Veranstaltungen bewirken, die inzwischen im Hause stattfinden. Und sogar geheiratet werden kann im früheren Rittergut, wo – keine Angst – das Recht der ersten Nacht mittlerweile abgeschafft wurde. Samstags und sonntags lockt neben dem Museum ein gemütliches Café. Und in diesem Jahr wird zum zweiten Mal das Pyramidenfest am Gut gefeiert.

Was es noch gibt Großhartmannsdorf besteht aus vier Ortsteilen. Noch heute existiert und funktioniert das sehenswerte Kunstgraben- und Teichsystem, welches als technische Meisterleistung bereits im Mittelalter zum Betreiben der Freiberger Silberbergwerke angelegt wurde. Sehenswert ist die Kirche in Mittelsaida, eine von fünf noch erhaltenen Wehrkirchen. Und in der Barock-Kirche Großhartmannsdorf lohnt es sich, der Silbermannorgel zu lauschen... www.grosshartmannsdorf.de

Apropos Brand-Erbisdorf Einst gehörten die Silbererzgänge um Brand-Erbisdorf (S. 99) zu den reichsten in Sachsen. In dem seit 1931 im Huthaus der Grube Einigkeit untergebrachten Museum ergibt sich aus vielen Mosaiksteinchen ein Bild von der schweren Arbeit des Bergmannes. Und außerdem haben in Brand die Mitarbeiter der Tourismusgemeinschaft Silbernes Erzgebirge (S. 99) ihr Domizil. Was Sie hier nicht lesen, erfahren Sie dort. www.silbernes-erzgebirge.de

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Handwerkern einmal über die Schultern schauen 3

1 Da fliegen die Späne – Handarbeit ist in den Werkstätten originaler Holzkunst angesagt. 2 Heike Mattheus beim Bemalen von Engeln zum Schautag in der Holzkunst Gahlenz GmbH. 3 Osterhase, Räuchermann und Engel noch unbemalt... 4 Für diese Kunstwerke in Nüssen braucht man viel Zeit. Diese stammen von Jürgen Schönherr. 5 Diese beiden lustigen Gesellen sind in der Werkstatt von Björn Köhler entstanden. Fotos (5): Ulli Schubert

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Ein kleines Jubiläum steht ins Haus: Am 18. Oktober 2009 findet der 10. Tag des traditionellen Handwerks statt – eine Veranstaltung, die sich zu einer großen Erfolgsgeschichte entwickelt und inzwischen längst die Grenzen des „Silbernen Erzgebirge“ überschritten hat. Im vergangenen Jahr waren es 166 Handwerker, die aus diesem Anlass ihre Tore weit öffneten. 2009 dürften es wieder genauso viele werden. Das Erzgebirge ist ja längst weithin bekannt für seine Holzkunst – wie sie entsteht, kann man an diesem Tag in den Werkstätten hautnah verfolgen. Was ist das für ein Holz, aus dem die laubgesägten Pyramiden entstehen? Ulli und Stephanie Drechsel in der Augustusburger Hutzenstube werden es verraten. Wie fertigt man Spanbäumchen? In der Firma Esco in Hammerleubsdorf kann es der Besucher erfahren. Warum spielt bei Björn Köhler (S. 102) in Eppendorf in diesem Jahr eine Weihnachtsmann-Combo auf? Weil der Drechsler allen Grund zum Feiern hat, sein erfolgreiches Unternehmen bestand im September 2009 20 Jahre. Und das Trio spielte wieder einmal einen Preis beim Wettbe-

werb „Tradition und Form“ ein, der vom Verband Erzgebirgischer Kunsthandwerker und Spielzeughersteller (S. 74) ausgeschrieben wird. Und bei dem auch der Görbersdorfer Matthias Hillig einen Hauptpreis gewann. Ein weiterer Sonderpreis ging an Friedmar Gernegroß nach Dorfchemnitz. Traditionelles Handwerk, das ist aber nicht allein Holzkunst. Haben Sie gewusst, dass in Oederan (S. 104) und Frankenberg einst zahlreiche Werkstätten bestanden, in denen kunstvoll Zigarren gedreht wurden? Im 100-jährigen Rittergutmuseum in Frankenberg hat der Heimatverein eine Zigarrenmacherstube eingerichtet und demonstriert heute wieder dieses alte Handwerk. Und noch viele weitere Meister ihres Fachs werden zum Tag des traditionellen Handwerks ihrer Profession unter den Augen der Besucher nachgehen: Uhrmachermeister und Goldschmied, Glasbläser und Sattler, Treppenbauer und Fleischer, Buchbinder und Weber, Hufschmied und... Zu finden sind sie alle im Internet auch unter www.silbernes-erzgebirge.de.


SILBERNES ERZGEBIRGE Märchenhaftes zur Weihnacht Auch in diesem Advent wollen sich Anna Silke Röder und Thomas Unglaub an der Schlepp-Esse auf der Augustusburg mit dem Adventsmärchen „Auf die Suche nach dem Licht“ begeben. Vielleicht, so Unglaub, kommt auch noch ein zweites Märchen hinzu. Das Märchenspiel nach Motiven von Andersen ist eines der Projekte des Schlosstheaters, das erst seit zwei Jahren existiert. www.schlosstheater-augustusburg.de

Formidables zum Kunsthandwerkermarkt Wenn rund 80 Kunsthandwerker am 21. und 22. November 2009 ihre ganz unterschiedlichen Produkte auf dem Haferboden feilbieten, dann sollten die Männer in höchster Alarmbereitschaft sein. Nur wenige Frauen können den Angeboten an Bekleidung, Schmuck und noch so vielem mehr widerstehen. Ein Besuch lohnt sich.

Sportliches auf Rost’s Wiesen

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Längst ist es kein Geheimtipp mehr, das Wintersporteldorado auf Rost’s Wiesen. Sobald sich die Temperaturen dem Gefrierpunkt nähern, werden die Schneekanonen in Betrieb gesetzt, und bald können sich die Sportler auf Ski- und Rodelhängen tummeln. Auch die Naturrodelbahn wird inzwischen wieder genutzt, der weitere Ausbau des Wintersportzentrums ist geplant. Dazu gibt es jede Menge Events. www.augustusburg.net

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Alte Eisen, moderne Schlitten Zum zweiten Januarwochenende 2010 dürfte eine Menge los sein auf Schloss Augustusburg. Dann nämlich wird das 40. Wintertreffen für Motorradfahrer auf der „Krone des Erzgebirges“ über die Bühne gehen. Nicht immer verdiente das Treffen den Namen, doch besonders in den ersten Jahrzehnten setzten Eis und Schnee den Bikern mitunter heftig zu. Damals war die Technik noch nicht so ausgereift, es war die Zeit für Bastelfreaks, die sich mit beheizbaren Handschuhen und vielem mehr behalfen. Einer, der eine Menge darüber erzählen könnte, ist Gerhard Fenske aus Leipzig, der bei allen bisher 39 Treffen dabei war. Er war einer von exakt 1226 Teilnehmern im vergangenen Jahr. Sie, wie auch die etwa 10.000 Besucher, konnten jedoch noch nicht die neue Ausstellungsfläche des Motorradmuseums bewundern. Erst im April 2009 zogen rund 120 Maschinen aus dem alten Domizil in die Interimsstätte um und fanden dort nach dem Konzept des Designers Siegfried Lorenz aus Meinersdorf einen neuen Platz. Jeder Besucher wird auf Anhieb merken, dass der neue Ausstellungsbereich, in dem sich früher unter anderem die Jugendherberge und Wohnungen befanden, aufs Feinste saniert wurde. Er ist künftig für vielerlei Veranstaltungen nutzbar, von Expositionen bis hin zu Kongressen. Zunächst aber beherbergt er die Schätze der Motorradgeschichte,

die in chronologischer Reihenfolge gezeigt werden. Kollegen von Museumsleiter Uwe Meinig fragten: Wenn das eine Interimsausstellung ist, wie soll dann erst die Dauerausstellung aussehen? Ob das schon die Teilnehmer und Besucher des 40. Wintertreffens beantworten können, steht noch nicht fest. Sicher ist jedoch, dass Schlossdirektor Werner Sieber und sein Team ein tolles Programm auf die Beine stellen werden. www.die-sehenswerten-drei.de

1 Beim Jubiläums-Motorrad-Wintertreffen 2010 wird es auf dem Schlosshof etwas enger zugehen. 2 Sie haben Jahrzehnte auf dem Buckel,, aber sie rollen immer noch, die guten, alten MZ aus Zschopau. 3 Nicht nur kleine Kinder haben großen Winterspaß auf Rost s Wiesen. 4 Schloss Augustusburg beherbergt mehrere Museen. Fotos (4): Ulli Schubert

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Eiskalte Badefreude und heiße Kufenflitzer 1

Nur noch die älteren Einwohner Oederans (S. 104) werden sich erinnern: Vor Jahrzehnten gab es im Stadtwald eine Sprungschanze, wie übrigens auch in Augustusburg und weiteren Orten der Region. Waren die jungen Leute damals wagemutiger oder warum verfielen diese alten Sportstätten? Zumindest die Oederaner und die Frankenberger haben seit einigen Jahre im Zuge des Fortschritts eine neue Sportart entdeckt, der sie unabhängig vom Wetter frönen können. Von Dezember bis Anfang Januar wird auf dem Markt in Oederan eine Kunsteisbahn aufgebaut, im Februar steht sie dann den Frankenbergern und ihren Gästen zur Verfügung. Dort rankt sich um das Geschehen auf dem Markt ein interessantes Programm. Eishockeyspieler und Eiskunstläufer sind zu Gast, Vereine des Ortes, wie die Freiwillige Feuerwehr und das DRK, stel-

len sich vor und natürlich darf zünftige Discomusik nicht fehlen. Vom Wetter unabhängig ist das Winterbaden. Natürlich mögen die Eisbader Schnee und Eis, Voraussetzung ist das für das eiskalte Badevergnügen jedoch nicht. Die Oederaner „Eishaie“ starten an jedem 1. Januar im Freibad ins neue Jahr, unter den bewundernden Blicken der fröstelnden Zuschauer. Noch mehr Neugierige finden sich zur Nachtshow einige Wochen später ein... Beim letzten Mal waren Eisbader aus elf Vereinen zu erleben, von Vroni aus München bis zu einem Potsdamer Eiswal. Im Februar treffen sich dann alle wieder im Naturbad im benachbarten Falkenau zur Fete der dortigen „Eisteufel“. In Falkenau lockt ebenso ein Abfahrtshang wie im Oederaner Ortsteil Breitenau. Weitere Informationen unter www.oederan.de

1 Die Dresdener Eisfüchse sorgten bei der Nachtshow der Oederaner Eishaie im Freizeitbad für ein großes Feuerwerk und jede Menge Spaß.

2|3 Auf der Kunsteisbahn vor dem Frankenberger Rathaus erleben Sie nicht nur kulturelle Attraktionen, Sie können natürlich auch selbst eislaufen. Fotos (3): Ulli Schubert

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Das Leben des Adels im Rittergut Seit Mitte diesen Jahres trägt das Heimatmuseum Frankenberg den Namen „Rittergut“. Anlass der Umbenennung war das 100-jährige Bestehen. Mehrere komplett eingerichtete Wohnräume, Weberstube, Zigarrenmacherzimmer und ein prächtiger barocker Festsaal vermitteln eine für die Region einzigartige Darstellung der Lebensverhältnisse des Adels, des Bürgertums und der arbeitenden Schichten des 17. bis 20. Jahrhunderts. www.frankenberg-sachsen.de

Weben, erleben und begreifen Vor 100 Jahren entstand in Oederan ein Heimatmuseum. Es ist allerdings schon vor fast sechs Jahren in das neu entstandene web Museum (S. 104), das seinesgleichen sucht, integriert worden. Die Buchstaben „web“ bedeuten weben, erleben und begreifen. Sie deuten auf die Weberei- und Stadtgeschichte Oederans. Hinzu kommen interessante Sonderausstellungen und Aktionen. Die Weihnachtsausstellung ist ab 28. November 2009 zu sehen.

Historische Zeitzeugen Das Dorfmuseum in Gahlenz wird gegenwärtig Schritt für Schritt umgestaltet. Dabei soll die Jahrhunderte alte Geschichte des Lebens auf dem Lande sowohl spannender, als auch verständlicher für heutige Generationen dargeboten werden. Einen Besuch ist das Dorfmuseum mit seinen historischen Zeugnissen aber schon lange wert. Erst recht, wenn es wie zum Tag des traditionellen Handwerks mit zahlreichen Aktionen zum Leben erweckt wird.

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Ausblick auf den Sommer 2010 Für alle Schnee- und Eismuffel, Frostbeulen und all die Anderen, die den Winter nicht mögen, hier noch ein wärmenden Ausblick auf den Sommer 2010. Vom 27. Juni bis 5. Juli 2010 feiert Clausnitz im Erzgebirge sein 800-jähriges Bestehen. Und natürlich stehen jetzt schon einige Programmhöhepunkte fest. Ein Kohlemeiler wird entzündet und Schauflößen wie im 16. Jahrhundert demonstriert. Eine historische Feuerwehrübung wird für manchen Lacher sorgen und natürlich wird es einen Festumzug geben. In 51 Bildern wird die Geschichte des Ortes dargestellt. Natürlich darf ein Schülertreffen nicht fehlen. Mehr darüber lesen Sie dann im Sommerheft, aber vormerken sollten Sie sich den Termin schon einmal.

1 Uyen ist sehr zufrieden, aus seinen selbst hergestellten Kerzen scheint etwas zu werden. 2 Miran (r.) und Aaron beim Knüppelkuchen backen im Hof von Schloss Lichtenwalde. 3 Peter Koch vom Hotel Best Western brutzelt „Harraslanzen“. Fotos (3) : Ulli Schubert

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❱❭ L I C H T E N W A L D E

Bald kommt es zur Begegnung der Kulturen Seit zwei Jahren wird das Schloss Lichtenwalde nahe Chemnitz umfassend saniert. Jetzt ist ein Ende der Arbeiten abzusehen. Parallel zu den Bauarbeiten wurde intensiv an der musealen Gestaltung gearbeitet. „Die inhaltliche Umsetzung des musealen Konzeptes, die Erarbeitung der Drehbücher, Ausschreibungen, Vergabe von Restaurierungsleistungen lag und liegt in unserem Auftrag bei Herrn Professor Voigt,“ so Schlossherr Werner Sieber. „Die historischen Salons und die einzelnen musealen Teilbereiche können nun nach und nach mit den Exponaten ausgestaltet werden.“ Auf die Übergabe der neuen Räume kurz vor Weihnachten 2009 darf man gespannt sein. Unter dem Begriff „Begegnung der Kulturen“ können dann Ausstellungen zur Lebensweise der Völker Westafrikas, Ostasiens und der Himalajaregion und vieles mehr bestaunt werden. Die Zeit bis dahin kann man sich mit einer ange-

nehmen Stunde beim Kerzenziehen vertreiben. Im Kerzenladen gibt es Unzähliges zu entdecken, es duftet nach Seife, Gewürzen und vielem mehr und – vor allem – es können Kerzen in allen denkbaren Farben und Schattierungen handgezogen oder Windlichter hergestellt werden. Selbst kreativ werden und dabei ein schönes Geschenk für Freunde oder Verwandte herstellen ist doch keine so schlechte Idee! Man erhält aber auch fachmännische Hilfe im Geschäft. Zu einer Erfolgsgeschichte hat sich mittlerweile der Nikolausmarkt im Schlosshof entwickelt. Er findet in diesem Jahr am 5. und 6. Dezember 2009 statt. Wenn Sie an einem anderen Tag nach Lichtenwalde kommen sollten: Im Restaurant „Vitzthum“ (S. 105) im Schloss finden Sie garantiert einen feinen Gaumenschmaus. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.touristinfo-lichtenwalde.de.

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SILBERNES ERZGEBIRGE Schlittenhunde unterwegs Im Januar 2008 fand bereits das 15. Schlittenhunderennen in Nassau statt. Dieter Fischer plant mit seinem Team schon jetzt das Rennen für das kommende Jahr. „Es ist eine herrliche Kombination aus Natur und Sport“, so empfindet der sympathische Sportsmann das Zusammenspiel von Mensch, Schlitten und natürlich den Huskys. Über die Wettbewerbe sollten sich Interessenten kurzfristig informieren.

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❱❭ H O L Z H A U

Alte Bücher neu entdecken Eine Ausstellung historischer Kinderbücher ist im Vereinshaus in Holzhau an der Alten Straße zu sehen. Die Exposition ist sonntags und montags jeweils von 13.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. Für Gruppen sind Sonderführungen möglich. Vielleicht der richtige Ort, um vom Spaß im Schnee auszuruhen und eine märchenhafte Stunde in längst vergessenen Zeiten zu erleben.

Ski und Rodel gut Diese Meldung ist für Holzhau (S. 95) und Umgebung nichts Besonderes – im Winter, versteht sich. Der bei Wintersportlern beliebte kleine Ort ist hoch genug gelegen, und wenn das nicht hilft, helfen die Schneekanonen, aus dem Hang eine rasante Abfahrtspiste zu machen. Unten, an der Skistation, kann man die entsprechende Ausrüstung leihen, es finden Kurse statt und natürlich ist auch für Speis und Trank bestens gesorgt. Die Jüngsten können auf einer kleinen Piste mit „Babylift“ die ersten Schritte auf den Skiern lernen. Snowboarder sind im Funpark gern gesehen und inzwischen ist sogar Snowkiten im Erzgebirge gar nicht mehr so selten. Die bunten Schirme lassen sich nicht nur in Holzhau immer öfter sichten, sie werden auch nahe Neuherms-

Natur und Genuss Mehr als gepflegte Gastronomie bietet das „Kleine Vorwerk“ in Sayda (S. 95): Mitten im Naturpark Erzgebirge und direkt an den Wanderwegen und Skiloipen gelegen, lockt das geschichtsträchtige Haus mit Spielplatz, Streichelgehege, Lagerfeuerstelle und Grillplatz. Neben den komfortablen Zimmern gibt es im Naturfreundehaus 16 rustikale Schlafplätze für Selbstversorger. An Ausflugszielen in Sayda, Neuhausen, Friedebach oder Dorfchemnitz mangelt es nicht, ganz gleich ob man per Ski, Schneeschuh oder Pferdeschlitten unterwegs ist.

1 Bunte Schirme vor blauem Himmel – Die Snowkiter bei Neuhermsdorf.

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dorf gesehen. Dort, am „Alten Zollhaus“, ist ein ausgedehnten Langlaufareal zu finden, das sich bis Nassau zieht. Bei genügend Schnee findet hier ebenfalls der jährliche Schneeskulpturenwettbewerb statt. Von Neuhermsdorf aus kann der passionierte Skilangläufer eine herrliche Tour über die Nassauer Loipen, die wie alle anderen hervorragend ausgeschildert sind, bis nach Holzhau unternehmen. Das rund 80 Kilometer lange Loipennetz rund um Holzhau ist bei Urlaubern und Tagesausflüglern gleichermaßen beliebt. Schnell ist man aus Chemnitz oder Dresden kommend im Gebirge. Es werden selbstverständlich auch Pferdeschlittenfahrten angeboten und Rodelbahnen – die längste ist 300 Meter lang – sind vorhanden. Weitere Informationen unter www.fva-holzhau.de

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2 Auch die Langläufer kommen in der Region auf ihre Kosten. 3 Jede Menge Rodelspaß in Holzhau. Fotos (3): Ulli Schubert

Fordern Sie unsere Wintersportangebote an und überzeugen Sie sich von der Vielfalt! Tourismusgemeinschaft Silbernes Erzgebirge e.V. Tel.: 03504 61 48 77 silbernes-erzgebirge@t-online.de

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Bei Ihrem Besuch sollten Sie eine Domführung

lichen und Überraschenden finden Gäste

einplanen. Sonntags 11:30 Uhr können Sie den

oft nach Freiberg. Direkt zwischen Chemnitz

Klang der Silbermannorgel erleben, die ein ganz

und Dresden gelegen, sind hier Tradition und

besonderer Schatz des Domes ist, der nach

Brauchtum von Bergbau und Hüttenwesen

dem Stadtbrand 1484 als spätgotische Hallen-

noch alltäglich und werden mit viel Stolz und

kirche wiedererrichtet wurde. Aus der Romanik

Liebe gepflegt. Über viele Jahrhunderte hin-

blieb unter anderem die „Goldene Pforte“ er-

weg prägten auch große Geister aus Wissen-

halten. Am 5.12.2009 findet das „Weihnachtso-

schaft und Kultur die Stadt.

ratorium“ von Johann Sebastian Bach, als be-

nu r PAUSCHALANGEBOT

EINE WELTREISE ZU DEN SCHÄTZEN DER ERDE Die weltgrößte Mineraliensammlung „terra mineralia“ lädt Sie ein, zu einer einzigartigen Entdeckungsreise. Erleben Sie mehr als 5.000 Exponate im zu neuem Glanz erstrahlten Freiberger Schloss Freudenstein.

Erleben Sie bergmännische Tradition hautIm Jahr 2008 erwachte im Schloss Freu-

melfahrt Fundgrube“. Das älteste und

denstein

bedeutendste Silberbergwerk Sachsens, die

Mineraliensammlung „terra mineralia“ ein

mit

der

weltgrößten

privaten

„Reiche Zeche“ öffnet ganzjährig seine Tore.

„neuer Geist in alten Gemäuern“. Außerdem

Auch das Stadt- und Bergbaumuseum hat im

ist das Ambiente des Schlosshofes eine reiz-

Winterhalbjahr verschiedene Veranstaltungen

volle Kulisse für verschiedene Veranstaltungen.

und Ausstellungen im Angebot. Von Mitte Ok-

¤p

.P.

sonderes Highlight der Adventszeit statt. nah untertage im Besucherbergwerk „Him-

16 4,0 0

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tober bis Ende Dezember gibt es traditionelle Handwerkstechniken zu bestaunen, Groß

EZZ: 30,00 ¤ | Verlängerungsnacht/HP: 45,00 ¤, EZZ 10,00 ¤

und Klein können am 12.12.2009 das Falten von Sternen erlernen. Im Dezember finden

T O U R I S T- I N F O R M AT I O N

Kinderveranstaltungen wie „Hänsel & Gretel“ und „Der Nussknacker“ statt. Ganzjährig gibt

Die Tourist-Information Freiberg ist die erste Anlauf-

es hier wechselnde Sonderausstellungen zu

E X P O N AT D E R T E R R A M I N E R A L I A

besichtigen.

stelle für Touristen und Kultur-Interessierte in Freiberg. Unsere freundlichen Mitarbeiter beantworten

Die Geschichte um die Entstehung der Stadt Eine Fortsetzung der Pflege des bergmän-

wird auch in der Romanserie der Bestseller-

nischen Brauchtums für Freiberger und ihre

autorin Sabine Ebert um die junge Hebamme

Gäste, stellt die Aufführung der „Freiberger

Marthe lebendig. Begeben Sie sich bei einem

Weihnacht“ mit Spielszenen, Chorgesang,

geführten literarischen Stadtrundgang „auf

Blasmusik sowie Sologesängen – am 11. und

den Spuren der Hebamme“ zu historischen

13.12.2009 in der Konzert- und Tagungshalle

Schauplätzen in der Altstadt.

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Nikolaikirche – dar. Zur Weihnachtszeit erleuchtet das Erzgebirge

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Weihnachten

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tourist-info@freiberg-service.de

stattfindende Bergparade im Fackelschein ist.

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Konzept und Kreation: 599media GmbH | Fotos: 599media GmbH, Lohse, Knopfe, Mildner, Mittelsächsische Theater & Philharmonie gGmbH, Schlösser, Stadtmarketing Freiberg GmbH, TU Bergakademie Freiberg, Waitschies


SILBERNES ERZGEBIRGE Vorhang auf in Freiberg • Opern, Operetten und Musicals • Schauspiel auf der großen Bühne und im Studiotheater • Konzerte mit der Mittelsächsischen Philharmonie • „Freiberger Weihnacht“ in der Nikolaikirche am 11. und 13. Dezember 2009

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Freiberg · Am Dom 1 Telefon: (0 37 31) 2 02 50 Öffnungszeiten: Die. - So. 10.00 - 17.00 Uhr Einlass bis 16.30 Uhr

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Dom St. Marien mit Silbermannorgeln, Tulpenkanzel, Grablege Lutherischer Landesfürsten Besucherbergwerke Schacht „Reiche Zeche“ und Übertageanlage Schacht „Alte Elisabeth“ Historische Altstadt aus dem 16. Jahrhundert • Petrikirche mit Silbermannorgel Schloss Freudenstein mit terra mineralia • Stadt- und Bergbaumuseum Geowissenschaftliche Sammlungen der TU Bergakademie • Freiberger Theater

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Tulpenkanzel

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Goldene Pforte

Domgottesdienst: Sonntag 10.00 Uhr Besichtigung/Führung*: Mai - Oktober 10.00 - 12.30 und 13.30 - 17.00 Uhr November - April 11.00 - 12.30 und 13.30 - 16.00 Uhr (An Sonn- und kirchlichen Feiertagen Beginn gegen 11.30 Uhr) Orgelvorspiel*: an Sonn- und kirchl. Feiertagen gegen 11.30 Uhr *Bei kirchlichen Amtshandlungen/Veranstaltungen Änderungen möglich Abendmusiken/Orgelkonzerte: Mai - Oktober Donnerstag 20 Uhr

Evang.-Luth. Domgemeinde »St. Marien« Domführung Untermarkt 1 · 09599 Freiberg Telefon: Fax: E-Mail: Internet:

0 37 31 / 2 25 98 0 37 31 / 30 09 43 info@freiberger-dom.de www.freiberger-dom.de


SILBERNES ERZGEBIRGE

FREIBERG UND UMGEBUNG Willkommen auf Schloss Freudenstein Die Geschichte des Schlosses Freudenstein ist eng mit dem Haus des Wettiner Fürstengeschlechts verbunden. Aus der um 1180 angelegten Burg entstand im 16. Jahrhundert ein prachtvolles Renaissance-Schloss. Nach Jahren der Pracht folgten weniger ruhmvolle als Gefängnis, Getreidespeicher oder Feldlazarett. Nach der grundhaften Sanierung und dem Ausbau beherbergt es heute: • die Gastronomie „Genuss im Schloß“ mit dem Rosenzimmer, in dem auch Trauungen durchgeführt werden • das Bergarchiv mit seinen wertvollen Schätzen aus mehreren Jahrhunderten sächsischer Bergbaugeschichte • seit Oktober 2008 lädt die weltgrößte Mineraliensammlung „terra mineralia“ auf eine mineralogische Weltreise ein. Jährlich finden im Sommer die Schlossfestspiele mit Theateraufführungen, Lesungen usw. statt. www.schloss-freudenstein.net • www.terra-mineralia.de

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Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Wir laden Sie ein zur mineralogischen Weltreise

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„terra mineralia“ erwartet die Mitreisenden von Dienstag bis Sonntag und an allen Feiertagen, 10 – 19 Uhr, im Schloss Freudenstein zu Freiberg in Sachsen. Zu entdecken und bestaunen gibt es mehr als 3.500 erlesene Mineralstufen, Edelsteine und Meteoriten von fünf Kontinenten.

Abraham-Gottlob-Werner-Bau, Brennhausgasse 14 !Mineralogische -, Petrologische -, Lagerstättensammlung Alexander-von-Humboldt-Bau, Bernhard-von-Cotta-Straße 2 Paläontologische und Geologisch-Stratigraphische Sammlung Öffnungszeiten: Mo bis Do 9 – 12 und 13 – 16 Uhr Kontakt: Telefon 03731 / 39 2264

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statt r e ld ä W d Wiesen un und Asphalt! Ampeln Tagesausflüge zu Sehenswürdigkeiten wie:

Dresden – Zwinger, Semperoper, Frauenkirche Elbsandsteingebirge – Dampfschifffahrt zur Festung Königstein Meißen – Porzellanmanufaktur mit Schauwerkstatt Silberstadt Freiberg – weltgrößte Mineraliensammlung Seiffen im Erzgebirge – Heimat der Holzschnitzerei und vieles mehr… sind im Umkreis von nur 40 km zu erreichen.

WochenendPauschalangebote! ab 2 zusammenhängenden Tagen pro Tag/Person im DZ nur 29,50 € inkl. Frühstück


SILBERNES ERZGEBIRGE HETZDORF

THARANDTER WALD

RABENAU

Südwestlich der Kunst- und Kulturstadt Dresden befindet sich eines der schönsten Wandergebiete Sachsens – der Tharandter Wald. Hier tauchen Sie abseits von Lärm und Geschäftigkeit der Stadt in eine grüne Welt von Ursprünglichkeit ein. Mit seinen Schluchten und Tälern, Bergkuppen und Felsen, seiner bunten Pflanzenwelt und dem herrlichen Baumbestand ist der Tharandter Wald zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Erleben Sie eine Landschaft, die bereits Künstler der Romantik inspirierte. Sehenswert: • Forstbotanisches Museum (ganzjährig) und Forstbotanischer Garten (April – Oktober) Tharandt • Jagdschloss Grillenburg • Geologisches Freilichtmuseum Tharandt • Knox-Räucherkerzenmuseum Mohorn-Grund • Stracoland Colmnitz Informationen: www.tharandter-wald.com

Klinik am Tharandter Wald

Fremdenverkehrsamt Niederschöna /OT Hetzdorf

Rehabilitationsklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Neurologie und Innere Medizin/Kardiologie

Niederschöna · Herrndorfer Str. 3 Herrndorfer Str. 3 Telefon: 035209-20425 09600 Telefax: Niederschöna 035209-22492 Mo. - Fr. 9 - 12 Uhr, E-Mail: 14 - 17 Uhr fremdenverkehrsamt@hetzdorf.de Telefon: 03 52 09 - 2 04 25 Internet: www.hetzdorf.de Telefax: 03 52 09 - 2 24 92

Die großzügig gestaltete Klinik ist eine gute Adresse für die Behandlung und Rehabilitation von Erkrankungen und Operationen des Haltungs- und Bewegungsapparates, Unfall- und Verletzungsfolgen, Herz- und Kreislauferkrankungen, nach Operationen des Herzens, von neurologischen Erkrankungen und für die neurologische Intensivpflege. 25 Betten stehen zur intensivmedizinischen Überwachung bereit. Die Verbindung von Orthopädie/ Rheumatologie, Neurologie und Innere Medizin/Kardiologie gewährleistet eine fachübergreifende ganzheitliche Behandlung der Patienten. Geräumig und geschmackvoll eingerichtet, mit Dusche/WC, Fernseher, Telefon und Balkon, stehen den Patienten und Privatkurgästen 240 Zimmer und 15 Appartments zur Verfügung. Alle Räume und Funktionseinheiten können bequem innerhalb des Klinikgebäudes - selbstverständlich auch mit dem Rollstuhl - erreicht werden. Interessierten Gästen bietet die Klinik am Tharandter Wald verschiedene selbstfinanzierte Pauschal- und Kompaktgesundheitsangebote zu fairen Preisen an. Diagnostische Untersuchungen, physiotherapeutische und ergotherapeutische Anwendungen, Diätberatung und Gesundheitstraining zählen dazu. Schwimmbad, Sauna, Solarium und Sportanlagen sowie ein umfangreiches kulturelles Programm sorgen für abwechslungsreiche Freizeitmöglichkeiten. Der Slogan „Die Klinik mit Herz“ steht für eine familiäre Atmosphäre bei individueller, immer auf das Wohl des Patienten orientierten Betreuung und ständiger Ansprechmöglichkeit des betreuenden Teams. Die Nähe zur Kunst- und Kulturmetropole Dresden, zur Sächsischen Schweiz und zur Silberstadt Freiberg zieht alljährlich viele Ausflügler in diese Region, da alle Sehenswürdigkeiten auf Grund der guten Verkehrsanbindung von Hetzdorf aus leicht zu erreichen sind.

Erlebenswert

Die Weißeritztalbahn Von Freital-Hainsberg nach Kipsdorf Niederschöna · Herrndorfer Str. 3 Genießen Sie mit der Telefon: öffentlichen 035209-20425 ältesten Schmalspurbahn Deutschlands (eröffnet 1882) Telefax: 035209-22492 Schönheiten der Region wie den Rabenauer E-Mail: Grund und die Talsperre Malter fremdenverkehrsamt@hetzdorf.de Nach der Zerstörung der Strecke durch das Hochwasser 2002 konnte der erste Teilabschnitt Internet: www.hetzdorf.de Freital-Hainsberg – Dippoldiswalde am 13. Dezember 2008 wieder eröffnet werden.

www.weisseritztalbahn.de

Die Klinik am Tharandter Wald – Adresse für die Gesundheit. Foto: Klinik

In dem staatlich anerkannten Erholungsort Hetzdorf, Teil der Gemeinde Halsbrücke bei Freiberg, finden Sie – von Kiefern und Fichten umgeben – die „Klinik am Tharandter Wald“

Klinik am Tharandter Wald Herzogswalder Str. 1 09600 Hetzdorf Telefon: 03 52 09 / 27-0 Telefax: 03 52 09 / 2 77 79 E-mail: info@reha-hetzdorf.de Internet: www.reha-hetzdorf.de

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DAMPFLOKEUPHORIE und STUHLBAUNOSTALGIE FREMDENVERKEHRSAMT RABENAU DEUTSCHES STUHLBAUMUSEUM RABENAU Markt 3 · 01734 Rabenau Telefon: 0351/6 47 01 32 Fax: 0351/6 49 82 11 fremdenverkehrsamt@stadt-rabenau.de www.stadt-rabenau.de ■

Öffnungszeiten: Di-Do: 10-16 Uhr · Fr: 10-14 Uhr · So und Feiertag: 13-17 Uhr Telefon: 0351/6 41 36 11 www.deutsches-stuhlbaumuseum.de kontakt@deutsches-stuhlbaumuseum.de

18.10.2009 Tag des traditionellen Handwerks 28.11.2009 15.00 Uhr, Pyramidenanschub in Oelsa 29.11.2009 15.00 Uhr, Pyramidenanschub in Spechtritz

28. - 29.11.2009 Kleinbahnfest

05. - 06.12.2009 Rabenauer Weihnachtsmarkt

10. - 13.06.2010 775-Jahrfeier Rabenau

Am Tharandter Wald 12 · 01723 Mohorn-Grund Tel.: 03 52 09/2 05 12 · info@knox.de · www.knox.de Öffnungszeiten Räucherkerzen-Museum September – 19. Dezember Mo. – Do. 9.00 - 15.30 Uhr · Fr. 9.00 – 12.30 Uhr ganzjährig auf Anmeldung zusätzlich 1./2. Adventswochenende Sa. + So. 13.00 – 17.00 Uhr

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SILBERNES ERZGEBIRGE

Pension

Andrea Karasek ■ Komfortable und gemütliche DZ mit DU/WC/TV und Telefon

Zum Tag des Handwerks am 18.10.2009 von 9 bis 17 Uhr geöffnet.

■ Sonnenterrasse ■ Familienfeierlichkeiten aller Art bis 30 Personen ■ behindertenfreundlich

• Puppenhäuser und Wohnungen • Puppenstubenmöbel

Idealer Ausgangspunkt für Wanderungen und Ausflüge Inh. Andrea Karasek Freiberger Straße 128a · 09575 Eppendorf Telefon: (03 72 93)7 95 05 oder 7 06 49

• Spielhäuser • Qualitätsspielwaren aus Holz

Gemeindeverwaltung Eppendorf

Betriebsverkauf: Montag - Freitag von 7 bis 16 Uhr

Großwaltersdorfer Straße 8 09575 Eppendorf Telefon: 03 72 93 - 78-0 Fax: 03 72 93 - 78 150 info@gemeinde-eppendorf.de www.gemeinde-eppendorf.de

Rülke GmbH · 09575 Eppendorf/Ortsteil Kleinhartmannsdorf Telefon: (03 72 93) 77 10 · Fax: (03 72 93) 77 188 E-Mail: ruelkegmbh@t-online.de · Internet: http://www.ruelke-gmbh.de

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SILBERNES ERZGEBIRGE

AUGUSTUSBURG UND UMGEBUNG

AUGUSTUSBURG

Augustusburg ist mehr als das berühmte Renaissanceschloss. Die Stadt erstreckt sich mit ihren fünf Ortsteilen vom 516 m hohen Schellenberg hinab in die Täler der Flüsse Flöha und Zschopau und liegt im Landschaftsschutzgebiet „Augustusburg-Sternmühlental“. Ausflugsziele sind die Museen und Ausstellungen im Schloss Augustusburg, die Drahtseilbahn Erdmannsdorf-Augustusburg, das Freizeitzentrum Rost’s Wiesen oder die denkmalgeschützte historische Altstadt. · Skihang mit drei Schleppliften und Rodelhang · Naturrodelbahn · gespurte Loipen (bei entsprechender Witterung) · Tischtennisschule · Kegel-und Bowlingbahnen · Reitmöglichkeiten · weit verzweigtes Wanderwegenetz · Stadtführungen Informationen: Fremdenverkehrsamt Augustusburg · Marienberger Str. 24 Telefon: 037291 39550 · Fax: 037291 39555 info@augustusburg.de www.augustusburg.eu · www.augustusburg.de

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EINE STADT MIT WEITSICHT!

1.000 Schritte durch die historische Altstadt (Stadtführung, ca. 90 Minuten) Preise: Erwachsene 1,50 € Kinder bis 16 Jahre 1,00 € Gruppen ab 20 Personen (pro Person) 1,30 € 1,00 € Gruppen ab 40 Personen (pro Person) pro Führung mindestens jedoch 20,00 €

Termine vereinbaren Sie bitte mit dem Fremdenverkehrsamt Telefon: 037291 39550 E-Mail: info@augustusburg.de

2009

Gastgeber: Familien Doege und Sahlmann 09573 Augustusburg Hans-Planer-Straße 1 Tel.: (03 72 91) 66 66 Fax: (03 72 91) 6 00 52

www.cafe-friedrich.de · täglich ab 8 00 Uhr geöffnet · Konditoreiwaren auch außer Haus · dienstags Kaffeehausmusik live (ungerade Kalenderwoche) · donnerstags Sonderangebote · Ausgestaltung Ihrer Hochzeitsfeier · Beschneiter Skihang im Ort Unser Hotel, direkt am Wald gelegen, bietet Ihnen Ruhe, einen herrlichen Blick in das Erzgebirge und ist ein idealer Ausgangspunkt zum Wandern und Spazieren. Für die Weihnachtszeit empfehlen wir besonders Weihnachtsstollen, Spitzkuchen, Baumkuchen und andere Leckereien nach Opa’s Rezepten (Postversand möglich).

von modern

Ü/F: Rabatte: • • • •

DZ ab 27,50 € pro Person, EZ 39,- € ab 3 ÜN 5,- € pro Person und Nacht ab 7 ÜN 7,50 € pro Person und Nacht Kinder bis 5 Jahre frei · 6-14 Jahre 50% Januar-März: ab 4 ÜN 23,- € im DZ 30,- € im EZ • Kombikarte mit unbegrenzter Nutzung des Skiliftes und der Schloßmuseen

Überzeugen Sie sich von dem einzigartigen Flair der Gahlenzer Figuren in unserem Ladengeschäft und besuchen Sie uns an den Tagen der offenen Tür am 31.10. + 01.11.2009 und am 20. + 21.03.2010.

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Herstellung und attraktives Ladengeschäft: Erzgebirgische Holzkunst Gahlenz GmbH Gahlenzer Straße 20 | 09569 Oederan/OT Gahlenz Telefon 037292-6930 | www.gahlenz.de

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SILBERNES ERZGEBIRGE OEDERAN

OEDERAN UND UMGEBUNG Besonders sehenswert: • • • • •

Klein-Erzgebirge – das Erzgebirge in Miniatur (31. März bis 31. Oktober geöffnet) Altmarkt mit Stadtkirche • web-Museum Stadtwald mit Naturlehrpfad und ausgeschilderter Nordic-Walking-Strecke Dorfmuseum Gahlenz Alpaka – Wanderungen in Memmendorf

Ausflüge in die Umgebung: • Schloss Augustusburg • Barockgarten und Schloss Lichtenwalde • Grünhainichen als Hochburg erzgebirgischen Holzhandwerks Informationen: Tourist-Information Oederan im web-Museum 09569 Oederan · Markt 6 · Telefon: 03 72 92 / 2 71 28 · www.oederan.de

Egal ob es um eine Person oder einen Beruf geht, wir fertigen aus Ihrer Vorlage einen Räuchermann inklusive Frisur ■

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SILBERNES ERZGEBIRGE

LICHTENWALDE UND FRANKENBERG Fremdenverkehrsverein Schlossblick e.V. · Niederwiesa – Braunsdorf – Lichtenwalde • • • • •

FRANKENBERG LICHTENWALDE

Lichtenwalde mit Schloss und Barockgarten Historischer Ortskern mit Rittergut und Schloss-Allee Zschopautal-Wanderweg zu Harrasfelsen und Schauweberei Niederwiesaer Liederpfad entlang der Zschopau Abzeichenmuseum Niederwiesa

Zu Gast in Frankenberg • Veranstaltungs- und Kulturforum „Stadtpark“ • vielfältige Museumslandschaft: Museum „Rittergut Frankenberg“, Fahrzeugmuseum „Framo/Barkas“, Museum für Papier- und Druckgeschichte, Sächsische Teppichmanufaktur Bernards, Schmidt & Wenschuh KG, Freilichtmuseum Bleiberg mit der Ausgrabungsstätte Treppenhauer • Walderlebnispfad, romantisches Lützeltal, Striegistal, Schilfteich

Information Lichtenwalde

Information Frankenberg

Touristinformation Lichtenwalde Telefon: 03 72 06 - 52 00 Telefax: 03 72 06 - 88 77 53 Email: info@touristinfo-lichtenwalde.de Internet: www.touristinfo-lichtenwalde.de

Veranstaltungs- und Stadtmarketing GmbH Markt 15 · 09669 Frankenberg/Sa. Telefon: 03 72 06 - 56 92 512 Telefax: 03 72 06 - 56 92 518 Internet: www.frankenberg-sachsen.de www.stadtmarketing-frankenberg.de

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Dauerausstellungen: ❖ Johannes Schilling (1828-1910) – Leben und Werk ❖ gotische Bildwerke des 15./16. Jh. ❖ Pfarrküche ❖ Biedermeierzimmer ❖ Handwerksgeschichte ❖ Bürgerhäuser des 16.-18. Jh. ❖ Stadtgeschichte 13.-17. Jh. ❖ Industriegeschichte ❖ Auszüglerhaus (1732),

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STADT CHEMNITZ ❱❭ C H E M N I T Z

1 Der imposante Weihnachtsbaum ragt vor dem Chemnitzer Rathaus empor. Er wird mit 800 Weihnachtskerzen geschmückt. Foto: Gleisberg/CMT

2 Gemütliche Hütten vor der modernen Kulisse des gläsernen Kaufhofes: der Chemnitzer Weihnachtsmarkt ist etwas ganz besonderes. Foto: Zschage/CMT

Wenn es in Chemnitz weihnachtet… 1

Spieldose, Reiterlein und duftende Köstlichkeiten künden die schönste Zeit des Jahres an Alle Jahre wieder… Das klingt schon so richtig weihnachtlich. Und alle Jahre verwandelt sich auch das Areal um das Chemnitzer Rathaus in eine erzgebirgische Weihnachtswelt. Mehr als 170 festlich geschmückte Hütten bieten dem Besucher Volkskunst, Baumschmuck, Adventsgestecke sowie weihnachtliche und kulinarische Genüsse. Zusätzlich entführt ein Mittelaltermarkt mit etwa 30 Ständen der Handwerkskunst und Krämerei die Besucher in eine längst vergangene Zeit. Der Chemnitzer Weihnachtsmarkt wird in diesem Jahr vom 27. November bis zum 23. Dezember 2009 gefeiert. Eröffnung ist am 27. November um 16.00 Uhr. Spätestens dann durchzieht der Duft von Glühwein, gebrannten Mandeln, kandierten Nüssen, Lebkuchen und Bratwurst verführerisch die Marktgassen. Die jüngsten Besucher können mit der Bimmelbahn, dem Riesenrad oder Kinderkarussells ihre Runden drehen.

Willkommen in Chemnitz, der Stadt auf dem Vulkan, dessen Ausbruch vor 290 Millionen Jahren mit dem Versteinerten Wald unseren naturhistorischen Schatz begründete. Das größte und schwerste Fossil Europas befindet sich im TIETZ. Das ehemals vornehmste Kaufhaus Sachsens hält heute einen ganz besonderen Kulturmix bereit, dessen Bestandteil das Museum für Naturkunde ist.

Sonderausstellung

»Staub-Spiegel der Umwelt«

Bereits seit 1986 dreht sich die zwölf Meter hohe Weihnachtspyramide. Auf fünf Etagen stellen 24 Figuren den Alltag im Erzgebirge dar. Besonders typisch dabei sind der Waldarbeiter, der Jäger, das Reiterlein, die Kurrendesänger und die Bergmänner. Immer am Vortag des 1. Advents läutet die Bergparade die Weihnachtszeit im Erzgebirge ein. Insgesamt 600 Bergund Hüttenleute aus 29 Brüderschaften und Vereinen sowie 300 Bergmusiker aus sieben Bergkapellen geben in ihrem feierlichen Habit einen eindrucksvollen Einblick

in erzgebirgisches Brauchtum. Jeden Abend um 17 Uhr besucht der Weihnachtsmann die Kinder und bringt ihnen eine Märchenüberraschung mit. Er erzählt, was er im Märchenwald und bei der Vorbereitung des Festes alles erlebt. Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren können den Weihnachtsmann auf der Bühne des Chemnitzer Weihnachtsmarktes treffen. Auch der vom Kunsthandwerker Claus Döhler aus Sosa geschaffene fünf mal zwei Meter große Schwibbogen zeigt Handwerker des Erzgebirges mit dem für die Region besonders typischen Motiv, der Klöpplerin und dem Schnitzer. Mit einem übermannsgroßen Nussknacker, dem Reiterlein und dem Räuchermann wird die Reihe der erzgebirgischen Traditionsfiguren fortgesetzt. Bekannt ist auch die Chemnitzer Spieldose, deren Drehteller einen beachtlichen Durchmesser von 4,40 Meter hat. Halbstündlich erklingen über das Spielwerk weihnachtliche Weisen. Schon von weitem erstrahlt der imposante Weihnachtsbaum, der jedes Jahr im Forstamtsbereich Klingenthal ausgesucht wird. Unter den Augen der Chemnitzer Öffentlichkeit wird der Baum bereits am 14. November 2009 aufgerichtet. Über dem Weihnachtsmarkt erstrahlt die etwa 30 Meter hohe Fichte im Schein von 800 Weihnachtskerzen. Mehr als 15.000 Lichtpunkte lassen den Chemnitzer Weihnachtsmarkt jedes Jahr in einem festlichen Glanz funkeln.

noch bis 24.11. 2009 Sonderausstellung

»Glanzlichter der Naturfotografie 2009« 03.12.2009 bis 10.01.2010 Sonderausstellung

»Faszination Natur« ab 20. Januar 2010 Wir laden ein zur

Große Schaupräparation eines Wirbeltieres am 20.02. und 21.02.2010 Öffnungszeiten Museum für Naturkunde: Mo, Di, Do, Fr 10 - 20 Uhr Mi 15 Uhr öffentliche Führung sonst geschlossen Sa, So, Feiertag 10 - 18 Uhr

Das TIETZ / Museum für Naturkunde Chemnitz Moritzstraße 20 | 09111 Chemnitz | Tel.: 0371/4884366

www.naturkunde-chemnitz.de

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STADT CHEMNITZ

Im Fokus: 20 Jahre Friedliche Revolution

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»Das Tietz« in Chemnitz wirft mit dem Spezial »RÜCKBLENDE« einen Blick auf die Wendezeit Zwanzig Jahre ist er nun her, der Fall der Berliner Mauer: Veranlasst wurde er in der Nacht des 9. Novembers 1989 durch die friedliche Demonstration der DDR-Bürger, die das herrschende System nicht länger duldeten. Das TietzSpezial „RÜCKBLENDE“ will die Wirren der Wendezeit erneut einfangen. Die Veranstaltungsreihe des Kulturhauses Tietz in Chemnitz richtet ihren Fokus auf den Widerstreit zwischen politischer Unterdrückung und dem Streben der Menschen nach Selbstbestimmung und der freien Gestaltung ihres Alltages. Die Lesungen, Konzerte, Filme, Diskussionen und Ausstellungen der „RÜCKBLENDE“ geben Einblicke in die Gedanken-, Gefühls- und Lebenswelt der DDRBevölkerung. Autoren wie Renatus Deckert, Ingo Schulze, Christoph Hein, Rolf Schneider, Rayk Wieland und Susanne Schädlich schrieben ihre persönlichen Erfahrungen mit dem geteilten Deutschland nieder und setzten sich kritisch, aber auch humoristisch mit den Gegebenheiten in der DDR aus-

einander. Es entstanden tragikkomische und unglaubliche Geschichten von Fremdheit und Neuanfang, grenzenloser Liebe und der Suche nach dem wahren Paradies. Über die Verlockungen des verbotenen Westens erzählt Ingo Schulze am Donnerstag, 22. Oktober 2009, bei einer Lesung aus seinem Buch „Adam und Evelyn“. Rayk Wieland erinnert sich am Freitag, 30. Oktober 2009, an die Wirkung unbeholfener Gedichte und eine Liebe in Zeiten der deutschen Teilung. In „Ich schlage vor, dass wir uns küssen“ erzählt Wieland eine wahre Geschichte, die nicht einmal er selbst für möglich gehalten hat. Über System-Gegner und Aussteiger diskutiert Journalist Christoph Dieckmann gemeinsam mit Christian Kunert, Mitglied der Renft-Combo, und Wolfram Bodag von Engerling am Sonntag, 11. Oktober 2009. Dessen Bluesrockband lässt am selben Abend die Zeit der Bluesfreaks und Hippies musikalisch wieder aufleben. Aufstand und Protest sowie die Sehnsucht nach einem unkon-

ventionellen, freien Lebensstil sprechen aus den Texten und Melodien der Kult-Combo um Wolfram Boddi Bodag. Im November begeben sich Schriftsteller Christoph Hein und Schauspielerin Chris Pichler auf eine kritische Reise durch die Literaturlandschaft der DDR. Am Dienstag, 17. November 2009, werden Werke von E. Strittmatter, C. Wolf, M. Wander und anderen vorgestellt – Bücher, mit denen die DDR-Bürgerinnen und -Bürger aufgewachsen sind. „Spannung. Leistung. Widerstand. – Magnetbanduntergrund DDR“ gibt schließlich am Freitag, 4. Dezember 2009, mit Bild- und Musikbeispielen einen wunderbaren Einblick in die lebendige Kunst-, Musik- und Literaturszene im Untergrund der DDR. Eine Schulprojektwoche vom 9. November bis 13. November 2009, wissenschaftliche Diskussionen und Vorträge sowie kriminologische Experimente im Museum für Naturkunde, die die Überwachungspraxis der Stasi verdeutlichen sollen, runden das Tietz-Spezial ab.

STADT CHEMNITZ

CHEMNITZER WEIHNACHTSMARKT am Rathaus Eröffnungstag am 27. November, 16 – 22 Uhr 27. November bis 23. Dezember 2009 2 1 Das Tietz bei Nacht: Das imposante Kulturkaufhaus feiert dieses Jahr sein fünftes Bestehen. Foto: Tietz

2 Der Schriftsteller Christoph Hein liest im Rahmen des Tietz-Spezials Literatur zur Wendezeit. Foto: Tietz

sonntags bis donnerstags 10 bis 20 Uhr, freitags und samstags 10 bis 21 Uhr Über 200 festlich geschmückte Stände entführen die Besucher in die Adventszeit des Erzgebirges. • 28. November 2009, ab 14 Uhr Große Bergparade der Erzgebirgischen Bergbrüderschaften mit über 900 Teilnehmern • Mittelaltermarkt • Rathaus- und Turmführungen, Türmerruf, Turmblasen • Figürliches Glockenspiel 11, 14, 16 und 19 Uhr • Krippenausstellung und Adventsmusik in der Jakobikirche Nähere Informationen unter: www.chemnitz.de, Kultur & Freizeit, Freizeit

Rückfragen: Stadt Chemnitz, Marktwesen, 09106 Chemnitz Tel. 0371 4883130 / Fax: 0371 4883291 E-Mail: marktwesen@stadt-chemnitz.de

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TOURISMUSREGION ZWICKAU

Tourismusregion Zwickau 11

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Schloss

Burgen und Schlösser

Museum Sehenswertes

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Burg Stein, Hartenstein Schloss Wolfsbrunn, Hartenstein Schloss Lichtenstein Schloss Forder- & Hinterglauchau, Glauchau Schloss Schweinsburg Leubnitzer Schloss, Werdau Burg Schönfels, Lichtentanne Schloss Wiesenburg Schloss Wildenfels Schloss Waldenburg Schloss Wolkenburg

Webcode für diese Seite 1 9 7 4 auf www.willkommen-in-sachsen.de

Museum 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

August-Horch-Museum, Zwickau Städtisches Museum, Zwickau Robert-Schumann-Museum, Zwickau Priesterhäuser, Zwickau Heimat- und Bergbaumuseum, Reinsdorf Westsächs. Textilmuseum, Crimmitschau Stadt- & Dampfmaschinenmuseum, Werdau Agrar- und Freilichtmuseum Schloss Blankenhain, Crimmitschau Naturalien- und Raritätenkabinett, Waldenburg Esche-Museum, Limbach-Oberfrohna Bauernmuseum, Dürrengerbisdorf Karl-May-Haus, Museum Buntes Holz, Textil- und Rennsport-Museum, Hohenstein-Ernstthal

Sehenswertes 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15

Tierpark, Hirschfeld Miniwelt, Lichtenstein Daetz-Centrum, Lichtenstein Sahnpark mit Tiergehege und Eisstadion, Crimmitschau Silbermann-Orgel, Fraureuth Theater Plauen-Zwickau, Zwickau Windhundrennbahn, Wiesenburg Herrenhaus, Fraureuth Freilicht-Theater, Waldenburg Grünfelder Park, Waldenburg Wetzelmühle, Niederfrohna Rennstrecke Sachsenring, Hohenstein-Ernstthal Helmnot Theater, Lichtenstein Sägewerk, Wolkenburg Tierpark, Limbach-Oberfrohna


TOURISMUSREGION ZWICKAU

Überschrift Mythen undEinstieg unglaubliche Geschichten

Nachdenklich thront Robert Schumann, der große Sohn Zwickaus, auf seinem Sockel in der Innenstadt. Foto: Ilka Ruck

Überall in Zwickau und Umland stößt man auf Sagen, Mythen und unglaubliche Geschichten, taucht ein in Legenden oder märchenhafte Ereignisse. Die Automobilstadt entführt ihre Gäste gleich auf mehrere Zeitreisen. Doch ob Horch-Museum, Priesterhäuser, das herrliche Johannisbad im romantischen Jugendstil oder das imposante Ballhaus „Neue Welt“ – erst das Innenleben macht diese geschichtsträchtigen Gebäude lebendig. Spazieren Sie mit uns durch die Priesterhäuser, das einmalige, spätmittelalterlichen Ensemble am Domhof. Dort gab es im Jahre 1407 einen der spektakulärsten Gerichtsfälle in der Geschichte der Zwickauer Justiz: das „Blutgericht in Zwickau“. Auf historische Pfade kann sich der Besucher ebenso im August Horch Museum begeben. Dort lädt eine Sonderausstellung zur Begegnung mit unseren mobilen Ahnen ein. Doch nicht nur die Automobilbauer waren Erfinder.

Auch Marina Morgenstern aus Wiesen hat ihre eigene Erfindung kreiert. Sie bastelt Miniaturfloristik aus Naturmaterial. Und da zum schönsten Fest des Jahres immer wieder Geschenkideen gesucht werden, warten in der Wiesener Puppenstube die niedlichsten Weihnachtsbäumchen auf die Puppenmuttis. Die Tourismusregion Zwickau hat viele Gesichter und da sind echte Berühmtheiten dabei. Karl May, der literarische Vater von Winnetou und Old Shatterhand wurde in Hohenstein-Ernstthal geboren. Mit über 80 Millionen verkauften Büchern, in 42 Sprachen übersetzt, ist er der meistgelesene Schriftsteller deutscher Sprache. Gehen Sie mit uns auf Entdeckungsreise durch eine Region, die Traditionen und Historie lebendig werden lässt. Entdecken Sie die Tourismusregion Zwickau mit all ihren Zeugnissen der Vergangenheit und den Menschen, die auch heute noch für Erfindergeist stehen.

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TOURISMUSREGION ZWICKAU 1 Der größte Terrassensaal Westsachsens. 2 Das Ballhaus „Neue Welt“. Fotos (2): kultour-z

3 Die Ratsherrenstube in den Priesterhäusern. 4 Kopie des Grabsteines. Fotos (2): Museum Priesterhäuser Zwickau

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Eine »alte Dame« erzählt Geschichte Häuser, die in der Jugendstilepoche erbaut wurden, faszinieren auch heute noch durch ihre aufwändig dekorierten Fassaden. Das Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“ in Zwickau entstand 1902/1903 in der Blütezeit der Jugendstilepoche. Es wurde nach Entwürfen von Johannes Henning und von Baumeister Ernst Rascher gebaut und am 31. Mai 1903 eröffnet. Der wunderschöne Saal gilt als größter Terrassensaal Westsachsens. Bereichert wird das Haus durch den angrenzenden Park und die Festwiese. Im Laufe seiner über 100-jährigen Geschichte erlebte das traditionsreiche Haus zahlreiche namhafte Solisten, weltberühmte Orchester und Ensembles. Durch seine bezaubernde Atmosphäre, gepaart mit der Funktionalität moderner Veranstaltungsstätten, können verschiedene Genres gleichermaßen bedient werden. Damit bietet die „Neue Welt“ nicht nur das perfekte Ambiente für die regelmäßig stattfindenden Sinfonie-Konzerte und Robert-Schumann-Wettbewerbe, sondern ebenso für GalaBälle, diverse Ausstellungen und Events.

Spannende Geschichten in altem Gemäuer Wer eine märchenhafte Reise durch Zwickau starten möchte, der kommt an den Priesterhäusern (S. 114) nicht vorbei. Das einmalige, spätmittelalterliche Ensemble am Domhof gehört zu den ältesten Wohnbauten in Deutschland. Erbaut im 13. Jahrhundert vermitteln diese Denkmale heute im Innern einen fast unverfälschten Eindruck mittelalterlicher Wohnkultur und Lebensweise. Die Raumfolgen (Stuben, Küchen, Kammern, Keller) sind original erhalten geblieben, und das macht die Priesterhäuser zu einzigartigen Baudenkmälern Sachsens. Die Häuser dienten bis zur Reformation als Amtswohnungen der Priesterschaft der Marienkirche. Ab dem 15. Jahrhundert wohnten hier neben Geistlichen auch Bedienstete des Schulwesens sowie Glöckner und Organisten. Eines war allen Bewohnern der Priesterhäuser gemeinsam: Sie waren gebildete Menschen, die entscheidend zur Kulturentwicklung der Stadt Zwickau beitrugen. Spannung pur erwartet die Besucher, wenn sie sich durch enge Gänge, über schmale Treppen in die Wohnhäuser einkehren und diese erforschen. Mystische Geschichten, Puppenspiel oder die gut erhaltene Rußküche erzählen interessante Geschichten. Apropos Geschichten: Im Jahre 1407 gab es in der Muldestadt einen der spektakulärsten Gerichtsfälle in der Geschichte der Zwickauer Justiz: das „Blutgericht in Zwickau“. Vor über 600 Jahren wurden zuerst in Zwickau der hiesige

Stadtrichter und anschließend in Meißen der Zwickauer Bürgermeister nebst drei Stadträten durch das Schwert hingerichtet. 1983 entdeckte man bei Bauarbeiten im ehemaligen Kloster St. Afra in Meißen die Grabplatte zusammen mit den Gebeinen der vier Zwickauer Ratsmitglieder. Noch heute erinnern der Grabstein sowie Szenen aus dem Puppensiel in der Dauerausstellung der Priesterhäuser an dieses für Zwickau so bedeutende Ereignis. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.priesterhaeuser.de.

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TOURISMUSREGION ZWICKAU ❱❭ Z W I C K A U

1 Die vier Ringe stehen für Weltruhm. Foto: Ilka Ruck

Die ältesten Audiwagen der Welt stehen in Zwickau Kommen Sie nicht auch spontan ins Staunen, wenn blank polierte und mit Herzblut gepflegte Oldtimer an Ihnen vorbeirollen? Wer kann schließlich einer solchen Pracht widerstehen. Allerdings dürften es Freunde der alten Technik bedeutend einfacher haben. Anstatt am Straßenrand auf die Nobelkarossen zu warten, könnten sie ganz gemütlich durch ein wahrlich prächtiges und einzigartiges Automobilmuseum spazieren – genauer, durch das August Horch Museum in der Automobilstadt Zwickau. Hier sieht, fühlt, hört und riecht man förmlich den Pioniergeist und den Erfindungsreichtum der über 100-jährigen Automobilbautradition, und das mit facettenreichen Meilensteinen, Markengeschichte, Zeitcolorit und natürlich den Prachtstücken sächsischer Automobilbaukunst.

»Horch – ein Audi!« Bis Ende 2009 beherbergt das August Horch Museum sechs illustre, glanzvolle und zugleich ehrwürdige

2 Raritäten der Marke Audi können Sie noch bis Jahresende in Zwickau erleben. Foto: August Horch Museum

3 Marina Morgenstern und ihr TraumpuppenGarten.

Gäste, die den 100. Geburtstag ihres weltbekannten Namens an der Geburtsstätte begehen – denn sie hören alle auf den Namen Audi. Und so unterschiedlich die mobilen Ahnen in Entstehung, Innenleben und äußerer Erscheinung sind, treten uns genau dadurch einmalige Zeitzeugen einer Firma entgegen, die in wechselvoller Geschichte aus bescheidenen Anfängen zum Weltunternehmen wuchs. Unter dem Motto „Horch – ein Audi!“ geht es speziell um die Entwicklung in der Muldestadt zwischen 1909 und 1940, präsentiert durch rare Einzelstücke. Ältester Wagen ist ein Audi 22/55 PS Typ E Phaeton von 1912. Er steht für die frühen Jahre, geprägt vor allem von der Entwicklung eines einfachen und rationellen, weil standardisierten Bauprinzips von höchster Qualität. Er steht aber auch für die überragenden Siege bei den Österreichischen Alpenfahrten 1911 bis 1914, die dem Namen Audi bleibenden Ruhm verliehen. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.horch-museum.de.

4 Der Tante Emma-Laden, liebevoll gestaltet, bringt nicht nur Kinderaugen zum Leuchten . Fotos (2): Ilka Ruck

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Hier werden Kinderträume war Sie ist eine Frau mit vielen kreativen Ideen: Marina Morgenstern von der Wiesener Puppenstube – ihres Zeichens Puppendoktor, Museumsleiterin und sogar Erfinderin. Doch was könnte man in punkto Puppen und Puppenstuben denn noch Neues erfinden? Prompt hielt die 51Jährige kleine Bäumchen in der Hand und lächelte: „Das ist meine Erfindung: Miniaturfloristik. Sicher gibt es viele fertige Sachen, aber die gefallen mir nicht so gut. Also fing ich an, Naturmaterialien zu sammeln und kleine Bäumchen zu basteln, alles Einzelanfertigungen für Puppenstuben und Puppenhäuser. Sie werden aus echten Zweigen, Gras, Trockenblumen oder Islandmoos hergestellt.“ Und tatsächlich wachsen in den PuppenstubenGärten von Marina Morgenstern wunderschöne Bäume. Ob Apfel-, Zitronen- oder Laubbäume, die Kreationen sehen ihren großen Vorbildern täuschend ähnlich. Selbst Rosenbäumchen sind in ihrer Puppenstube zu haben. Passend zur anstehenden Weihnachtszeit punktet die Kreativfrau natürlich auch mit individuell gestalteten

Weihnachtsbäumchen, die das Herz eines jeden Kindes höher schlagen lassen. Für Puppenstuben-Sammler werden in der Puppenklinik in Wildenfels, im Ortsteil Wiesen sogar Themenstuben gefertigt. Zum Beispiel eine Gärtnerei, ein Tante Emma-Laden, ein Café oder ein Weihnachtszimmer – eben alles, was das Sammlerherz begehrt. Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. In der Vorweihnachtszeit hat Frau Puppendoktor besonders viel zu tun. Und sie weiß: „Gerade jetzt vor Weihnachten kramen viele Muttis und Omis ihre alten Puppen hervor und lassen sie für ihre Kinder oder Enkelkinder wieder herrichten. Für Marina Morgenstern gibt es nichts Schöneres, als Puppen in der Hand zu halten, sie zu spüren und das Material zu fühlen. Doch auch die persönliche Beratung macht der Puppenmutti Spaß. Dies beginnt bei der Auswahl des passenden Hauses oder einer Stube, über die Tapeten und Möbel bis hin zum dekorativen Zubehör – für die Großen zum Sammeln oder für die Kleinen als Spielzeug. Weitere Informationen erhalten Sie unter 037603 / 3400.

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TOURISMUSREGION ZWICKAU ❱❭ Z W I C K A U

Zurück in die Zukunft: Zwickau im 19. Jahrhundert 1

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Es ist einfach märchenhaft – das Zwickauer Johannisbad (S. 114). Am Rande der Nordvorstadt gelegen, gilt es als Kulturdenkmal aus der Zeit des Historismus und des Jugendstils. In dem 140 Jahre alten Gebäude kann der Gast auf eine Zeitreise ins 19. Jahrhundert gehen. 1869 von Dr. Schlobig als Bade- und Therapieeinrichtung eröffnet, wurde der Komplex um die Jahrhundertwende durch eine Schwimmhalle ergänzt. Zu jener Zeit war das Johannisbad die erste öffentliche Badeanstalt in dieser Größenordnung. Den Bürgern wurden von Anbeginn neben dem Baden und Planschen auch eine Vielzahl an therapeutischen Möglichkeiten wie Massagen, Moorbäder und Heilgymnastik geboten. Die für die damalige Zeit sehr moderne Einrichtung erfreute sich großer Beliebtheit.

In seiner langen Geschichte durchlebte das Johannisbad viele Höhen und Tiefen. Zwar wurde es von den beiden Weltkriegen verschont, konnte aber dem Zahn der Zeit und der Abnutzung nicht entfliehen. Das Bad und die Römische Sauna waren bis 1991 in Betrieb. Danach musste die Einrichtung geschlossen werden. Heute erstrahlt das Johannisbad wieder in seinem einstigen Glanz. Im Schwimmbad empfängt den Badegast ein Hauch von orientalischer Badekultur. Durch Stilelemente aus verschiedenen Epochen wurde ein Gesamteindruck erreicht, der jeden Besucher in Erstaunen versetzt. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.johannisbad.de.

1 Der wasserspeiende Drache erfreut vor allem die kleinen Badegäste.

2 Die Orientalische Badekultur macht das Johannisbad einzigartig.

Foto: Ilka Ruck

Foto: Ilka Ruck

❱❭ W E R D A U

Auf Zeitreise durch städtische Idylle

Eintauchen und wohlfühlen Genießen pur ist in der Badelandschaft im WEBALU (S. 117) angesagt. Hier finden Badelustige nicht nur Schwimm- und Nichtschwimmerbereiche in der Halle, sondern auch beheizte Außenbecken. Die Gestaltung der Anlage mit seinen künstlichen Felsen, den Wasserfällen und den vielen großen Grünpflanzen geben dem Bad einen unverwechselbaren Charakter. Eine besondere Attraktion ist die 65 m lange Rutsche. www.webalu.de

In Werdau (S. 117) begegnen sich Tradition und Moderne und wer mit offenen Augen durch das Städtchen bummelt, der wird viel Interessantes entdecken. Beispielsweise das Werdauer Rathaus. Im Jahre 2011 wird das Gebäude sein 100. Bestehen feiern. Sogar König Friedrich August III von Sachsen war zur Einweihung 1911 dabei. Ein Gemälde des Monarchen gibt es im historischen Ratssaal zu sehen. Das Werdauer Rathaus gilt als das wohl schönste Rathaus Sachsens. Über 100 Paare geben sich jedes Jahr im Standesamt das „Ja-Wort“. Eine Zeitreise in die Vergangenheit bietet ebenso der MASSI-Park. Gleich hinter dem Rathaus ist ein Park entstanden, der Gegenwart und Vergangenheit zusammen führt. Schlossermeister Theo Braun hat eine Metallplastik geschaffen, die unterschiedliche Zeitepochen darstellt.

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3 Badevergnügen im WEBALU Werdau. 4 Das Werdauer Rathaus im Lichterglanz. Fotos (2): Stadtverwaltung Werdau

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Um über 100 Jahre zurück versetzt fühlt man sich im Stadtund Dampfmaschinenmuseum. Bereits im Jahre 1999 feierte die alte Dampfmaschine ihren 100. Geburtstag. Das Highlight zur Weihnachtszeit ist eine faszinierende Weihnachtsausstellung mit dem Dampfmaschinenberg. Apropos Weihnachten. Wenn der Duft von Glühwein, Weihnachtsgebäck oder Deftigem in der Luft liegt, sich die Kleinsten auf großer Fahrt mit der Kindereisenbahn vergnügen, dann ist Weihnachtsmarkt in Werdau. Vom 3. bis zum 4. Advent lädt der Markt zum besinnlichen Spaziergang ein. An den Wochenenden erwartet die Besucher von 14.00 bis 18.00 Uhr ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Märchenshow, Zauberei sowie weihnachtlichen Konzerten. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.werdau.de


TOURISMUSREGION ZWICKAU ❱❭ H O H E N S T E I N - E R N S T T H A L

Karl May – vom Märchenreich hinaus in die Welt Dass der seit Generationen meistgelesene Schriftsteller deutscher Sprache Karl May (1842-1912) in HohensteinErnstthal geboren wurde, ist kein Märchen. Wahr ist auch, dass der literarische Vater von Winnetou und Old Shatterhand, von Kara Ben Nemsi und Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawud al Gossarah in seiner Kindheit mit Begeisterung den Märchenerzählungen seiner Oma lauschte. Diese so genannte „Märchengroßmutter“ Johanne Christiane Kretzschmar war für May die liebste Oma der Welt. „Sie war Seele, nichts als Seele...“ schrieb er als älterer Herr in seiner Selbstbiographie „Mein Leben und Streben“. „Am meisten gelesen wurde ein ziemlich großer und schon sehr abgegriffener Band, dessen Titel lautete: Der Hakawati. (abgeleitet von Hikaya: Erzählung, Märchen – in Syrien vorwiegend Bezeichnung für einen nichtberuflichen Märchenerzähler)... Dieses Buch enthielt eine Menge bedeutungsvoller orientalischer Mär-

chen, die sich bisher in keiner andern Märchensammlung befanden. Großmutter kannte diese Märchen alle...Sie erzählte eigentlich nicht, sondern sie schuf; sie zeichnete, sie malte, sie formte... Wie wohl ich mich dann fühlte, wenn ich zu Großmutter kam und bei ihr mich in mein liebes, liebes Märchenreich flüchten konnte!“ Dass der Zauber von Harry Potter noch in hundert Jahren wirkt, ist denkbar. Der Zauber von Winnetou ist bereits seit 1875 nachgewiesen. Heute erinnert das Museum in seinem Geburtshaus an den großartigen Fabulierer. Das Karl-May-Geburtshaus ist Dienstag-Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet und informiert umfassend über Leben, Werk und Wirken des bekannten Sachsen, dessen Bücher über 80 Millionen mal verkauft und in 42 Sprachen übersetzt wurden. Weitere Informationen über Karl May und seine Geburtsstadt erhalten Sie im Internet unter www.hohenstein-ernstthal.de.

Hier zaubert der Koch persönlich

Ein Haus mit Geschichte

London, 1888. Nebel wabert durch die finsteren Straßen des East End. Da, ein schriller Schrei zerreißt die Stille. Ein Messer blitzt! Eine dunkle Gestalt verschwindet in der Nacht. Jack the Ripper hat wieder zugeschlagen. Klingt todernst – ist aber ein herrlich gruseliger Spaß: Das GruseldinnerTheater im Hohenstein-Ernstthaler Hotel „Drei Schwanen“ (S. 115). Hier ist der Gast am 26. und 27. März 2010 ab 19.00 Uhr hautnah dabei und genießt ein messerscharfes Erlebnis live und kulinarisch. Doch auch sonst lässt man sich in dem Vier-Sterne-Hotel & Restaurant so einiges einfallen. Für Markus Jost steht fest: „Essen ist nicht gleich Essen. Das beweist der Küchenchef seit Januar 2009 persönlich, mit den „Molekular-Abenden“. „Dabei wird mit dem Essen wahrlich experimentiert. Mittels Stickstoff beispielsweise, wird Nougatsahne außen zu Eis und innen bleibt sie weiter cremig“, verrät der Koch. Interessant sind auch Basilikum-Spaghetti oder Melonenkaviar. Wie der Zauber genau funktioniert, können die Gäste vor Ort erkunden.

Das Hotel & Restaurant „Drei Schwanen“ (S. 115) liegt eingebettet in eine traumhafte Landschaft am Fuße des Erzgebirges, mitten im Herzen der Karl-May-Geburtsstadt Hohenstein-Ernstthal (S. 115). Es ist nur einen Kilometer vom legendären Sachsenring entfernt. Kaum ein großes Ereignis wie Brände, Kriege, gesellschaftliche Wirren, aber auch große Feste gingen im Laufe der Zeit an dem prachtvollen Bau (errichtet 1881) vorüber. Im Hotel „Drei Schwanen“ wurde ein Stück Stadtgeschichte mitgeschrieben, denke man nur an die Verhaftung Karl Mays oder das Verfassen seiner zu Weltruhm gelangten Schriften im Hotel. 1997 umfassend modernisiert, präsentiert sich das Hotel heute im neuen, gestalterisch alten Gewand. Es entstand ein gelungenes Ensemble aus Tradition und Gegenwart. Seit September 2007 leitet Carsten Rusitschka das Hotel. Gemeinsam mit seinem Team ist er stets auf das Wohl der Gäste bedacht und bringt in Sachen Veranstaltungen stetig frischen Wind in die traditionellen Gemäuer.

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2 1 Titel des Museumsführers Karl-May-Haus. 2 Karl-May-Büste. Fotos (2): Karl-May-Haus

3 Küchenchef Markus Jost zaubert die ungewöhnlichsten Gerichte. 4 Das Hotel im Herzen von Hohenstein-Ernstthal. 5 Das niveauvolle Ambiente verführt zum Träumen. Fotos (3): Hotel & Restaurant „Drei Schwanen“

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TOURISMUSREGION ZWICKAU

ZWICKAU ROBERT-SCHUMANN-STADT ZWICKAU

Eine Stadt erleben: Beim Bummel durch diese Stadt werden Sie ganz schnell feststellen – Zwickau lohnt sich! Urige Kneipen, gepflegte Parkanlagen, besonders gut erhaltene, restaurierte Bausubstanz, attraktive Geschäfte in der Innenstadt, breitgefächerte Gastronomie, Museen, Veranstaltungen. Eine Stadt wie jede andere? Entdecken Sie das Besondere, hier, in der Geburtsstadt Robert Schumanns, hier, wo die Automobilindustrie Geschichte schrieb... Das gibt es nur in Zwickau: August-Horch-Museum Priesterhäuser Galerie am Domhof Kunstsammlungen

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Johannisbad Robert-Schumann-Haus Dom St. Marien Konzert- und Ballhaus Neue Welt

EINTAUCHEN ENTSPANNEN WOHLFÜHLEN

Hotel Merkur

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Seit 1912 Das Haus mit Tradition

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Johannisbad Betriebs GmbH Johannisstr. 16 08056 Zwickau Tel. 0375/27256-0 info@johannisbad.de

Johannisbad Zwickau

»Zu Besuch beim berühmtesten Musikerpaar der deutschen Romantik«

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Inhaber: Jörg Huhndorf Bahnhofstraße 58 · 08056 Zwickau Telefon: (03 75) 2 11 95 70 Telefax: (03 75) 2 11 95 68 www.Merkur-Hotel-Zwickau.de E-Mail: hotel.merkur@saxonia.net

Robert-Schumann-Haus Zwickau Museum | Konzertsaal | Forschungszentrum Öffnungszeiten Di – Fr 10 – 17 Uhr Sa /So 13 – 17 Uhr

Zwickau von oben – ein Erlebnis Restaurants in Südwestsachsen

Tourismusregion Zwickau e.V. Peniger Straße 10 08396 Waldenburg Telefon: 03 76 08- 27 243 Telefax: 03 76 08- 27 245 E-Mail: info@tourismus-zwickau.de Internet: www.tourismus-zwickau.de Öffnungszeiten: Mo - Fr 8 - 17 Uhr

Jedes Wochenende finden

Rundflüge

über Zwickau und Umgebung im Motor- und Segelflugzeug statt.

In diesem Restaurantführer finden Sie 100 schöne Restaurants und Gasthöfe sowie exklusive Rezepte der jeweiligen Küchenchefs. Foto: frilei-foto

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ISBN 978-3-937025-23-0 I 14,80 €

In allen Freie Presse-Shops, in den BLICK-Shops Limbach Oberfrohna und Hof sowie im Buchhandel erhältlich. www.chemnitzer-verlag.de

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Aero-Club Zwickau Reichenbacher Straße 131 • 08056 Zwickau Tel: (03 75) 78 11 83 • Fax: 78 11 82 • www.acz.de

Geöffnet: Di – So 13 – 18 Uhr Priesterhäuser Zwickau Domhof 5 – 8 · 08056 Zwickau Fon  0375 | 83 45 51 · Fax  0375 | 83 45 55 www.priesterhaeuser.de

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Galerie am Domhof Domhof 2 · 08056 Zwickau Fon 0375 | 21 56 87 · Fax 0375 | 21 56 87 www.galerie-zwickau.de

Kunstsammlungen Lessingstraße 1 · 08058 Zwickau Fon 03 75 I 83 45 10 · Fax 03 75 I 83 45 45 www.kunstsammlungen.de


TOURISMUSREGION ZWICKAU

HOHENSTEIN-ERNSTTHAL UND UMGEBUNG

HOHENSTEINERNSTTHAL

GEBURTSSTADT KARL MAYS Der Bergmannsgruß gilt hierzulande noch als Begrüßung, zeugt er doch vom einstigen Wirken der Bergleute hier am Ort, die schon vor über 500 Jahren mühsam Erze ans Tageslicht beförderten. Heute ist Hohenstein-Ernsthal eine moderne Stadt am Sachsenring, der legendären Rennstrecke, mit Sehenswürdigkeiten und Erholungsgebieten. Karl May wurde hier geboren, sein Geburtshaus ist heute Museum. Auch in den anderen Museen der Stadt gibt es Interessantes zu entdecken, wie Erzgebirgische Volkskunst, Textil- oder Rennsportgeschichte. Am Stausee Oberwald finden die Hohensteiner und ihre Gäste zu jeder Jahreszeit Entspannung und Erholung. Stadt- und Regionalinformation Hohenstein-Ernstthal Altmarkt 41 • 09337 Hohenstein-Ernstthal • Telefon: 03723-449400 • Fax 03723-449440 E-Mail: stadtinfo@hohenstein-ernstthal.de • Internet: www.hohenstein-ernstthal.de

Landhotel & Gaststätte

„Bärliebengut“ Obere Hauptstraße 24 · 09337 Hermsdorf Tel. (03723) 24 90 · 41 10 38 · Fax 41 10 37 e-mail: baerliebengut@web.de · www. baerliebengut.de 5 Einzel- und 5 Doppelzimmer Gaststätte mit Freiterrasse Vereins- und Jagdzimmer ausreichend Parkplätze vorhanden 500 m von der Rennstrecke „Sachsenring“ entfernt Mo., Di., Mi., Do., Sa. 11.30 - 14.00 / 17.00 - 21.00 Uhr Sonntag 11.00 - 21.00 Uhr Freitag nur nach Vereinbarung

Museen in

HOHENSTEINERNSTTHAL

Altmarkt 41 · 09337 Hohenstein-Ernstthal Tel. 03723/449400 · Fax 03723/449440 E-Mail: stadtinfo@hohenstein-ernstthal.de

Glückauf-Brauerei GmbH Gersdorf Hauptstraße 176 Telefon (037203) 910-0 E-Mail: service@glueckaufbiere.de

Museum

BUNTES im Postgut Friedrich-Engels-Straße 1 Telefon: (0 37 23) 40 24 15 Öffnungszeiten: Mittwoch, Samstag und Sonntag von 13.00 bis 17.00 Uhr www.hohenstein-ernstthal.de

Gaststube Bauernzimmer Saal und Kegelbahn Wander- u. Rad wanderweg Zwickauer Mulde ✓ Naturlehrpfade ✓ Kutschfahrten...

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TEXTIL- UND RENNSPORT-MUSEUM

ab 1.12.09 Das traditionelle »Erzgebirgische Neunerlei« als modernes 5-Gang-Menü

Antonstraße 6 Telefon: (0 37 23) 4 77 11 Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 13.00 bis 17.00 Uhr

Karl-May-Straße 54 Telefon: (0 37 23) 4 21 59 Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr

www.trm-hot.de

www.karl-may-haus.de

www.hohenstein-ernstthal.de

15 Gästebetten in sehr schön eingerichteten Doppel- und Einzelzimmern mit Dusche, WC

Muldenweg 9 · 08134 Wildenfels/OT Schönau Telefon/Fax: 03 76 03/83 95

Am Fuße des Erzgebirges gelegen. Verkehrsgünstige Lage (durch den Ort führt die B93 »Silberstraße« von Zwickau ins Erzgebirge, bis zur A72 Anschluss Zwickau Ost ca. 5 km)

www.landgaststaette-wiesenburg.de

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TOURISMUSREGION ZWICKAU

ZWICKAUER LAND Als Erzgebirgsvorland erstreckt sich die Region zwischen Crimmitschau und Schneeberg in Nord-Süd-Richtung. Die Ost-West-Ausdehnung wird von Westerzgebirge und Vogtland begrenzt. Große Waldgebiete mit gut ausgebautem Rad- und Wanderwegenetz bieten die ideale Ergänzung zu Museumsbesuchen oder einem ausgedehnten Stadtbummel. Ausflugsziele Burg Stein in Hartenstein Schloss Wildenfels Leubnitzer Schloss in Werdau Tierpark Hirschfeld Pferde- und Straußenhof in Königswalde Kletterwald Werdau

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Prinzenhöhle in Hartenstein Burg Schönfels Koberbachtalsperre Miniwelt Lichtenstein Daetz-Zentrum Lichtenstein

Willkommen im Tierpark Hirschfeld · weitläufiges Parkgelände mit altem Baumbestand

· 700 Tiere in 120 Arten · großer Spielplatz

30.10.2009 Minigolfturnier 03.04.2010 Familienosterfest

»Gaststätte Bärenschänke« im Tierpark Inh. Helga und Peter Demisch

Tierpark Hirschfeld · Tierparkstraße 3 08144 Hirschfeld Telefon: +49 (0) 37607 - 5239 Fax: +49 (0) 37607 - 85661 E-mail: tierpark@hirschfeld-sachsen.de Internet: www.tierpark-hirschfeld.de

18 Bahnen Minigolfanlage April bis Oktober geöffnet

• täglich geöffnet von 10 - 18 Uhr

Wanderstützpunkt Lochmühle

• Zwei automatische Kegelbahnen Tierparkstraße 5 · 08144 Hirschfeld

Auch Hunde dürfen an der Leine mit in den Park! Parken kostenlos

08144 Hirschfeld · Hauptstraße 41 Telefon: 03 76 07/ 52 09 Telefax: 03 76 07/ 52 08 E-Mail: tierpark@hirschfeld-sachsen.de

• gutbürgerliche Küche

• geschl. Veranstaltungen für bis zu 50 Personen

Öffnungszeiten April bis Oktober 9.00 - 18.00 Uhr November bis März 9.00 - 17.00 Uhr Kassenschluss jeweils eine Stunde vor Schließung

Gemeinde Hirschfeld

Telefon: (03 76 07) 52 38

· Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag von 13 - 18 Uhr (November bis März nur Samstag und Sonntag) · abseits von Hirschfeld in unberührter Natur · Übernachtung im Touristenlager · geführte Wanderungen, Kräuterwanderungen · Wanderungen durch das romantische Mühlental

www.hirschfeld-sachsen.de

Hotel Friesen

Leipzig, Chemnitz und Dresden

In diesem Jahr wird gefeiert – die Touristik & Caravaning in Leipzig wird 20 Jahre alt. Mehr als 1.000 Aussteller werden vom 18. bis 22. November auf Ostdeutschlands größter Reisemesse erwartet, damit steht der Jubiläumsfeier nichts mehr im Wege. Als Gratulanten sind Country-Musiker und Western-Dancer, Olaf Berger und G.G. Anderson – auf Einladung von Polster & Pohl Reisen – live und hautnah zu erleben. 20 Jahre TC – 20 Jahre Urlaub ohne Grenzen – die Idee wird sich wie ein roter Faden durch die Messe ziehen. Was könnte besser zum Thema freies Reisen passen als die USA, das diesjährige Partnerland der TC? Auch der grenzenlose Harz als Partnerregion greift diesen Gedanken auf und zeigt sich in der Glashalle mystisch, aktiv und gesund. Ob USA oder Harz – beide Ziele sind gut mit Reisemobil oder Wohnwagen zu erkunden. Die Auswahl dafür ist auf der TC reichlich, denn die führenden Caravaninghersteller werden rund 500 Fahrzeuge vorstellen. Für den Messeschwerpunkt „Urlaub Dich gesund“ ist in Halle 5 eine Gesundheits- und Fitness-Arena zusammen mit dem Ferienland Erzgebirge geplant. Hier starten Nordic Walking-Kurse mit Jens Weißflog und Sylke

Otto, am Mikrofon und am Herd in der Showküche ist MDR-Moderatorin Franziska Rubin zu erleben. Am Freitag, dem 20. November können TC-Besucher mit ihrem Ticket kostenlos die Vortragsreihe „Gesund essen“ besuchen. Es geht um Kost, die schön macht, Tipps zu Ayurveda und die Generation Chips wird aufs Korn genommen. Am Wochenende geht dann noch die Leipziger Fahrradmesse vom 21. bis zum 22. November parallel zur TC ins Rennen und zeigt Varianten vom Cityrad bis zum Mountainbike und vor allem auch Elektroräder.

Schnuppergolfen in der Chemnitz Arena Kaum sind die letzten Weihnachtsplätzchen aufgegessen und der Alltag hat einen gerade wieder, dreht sich erneut alles um die Themen Erholung und Genuss. Es geht um die schönste Zeit des Jahres: den wohlverdienten Urlaub. Vom 8. bis 10. Januar 2010 findet der Chemnitzer Reisemarkt bereits zum 7. Mal statt. Auch 2010 werden mehr als 220 Aussteller aus ganz Europa erwartet. Besonders sportlich wird sich das Westerzgebirge mit Oberwiesenthal vorstellen – hier kann jedermann beim Schnuppergolfen oder im Kletterpark sein Talent beweisen.

Linz als Kulturhauptstadt Europas auf dem Dresdner Reisemarkt Vom 29. bis 31. Januar 2010 lädt der Dresdner Reisemarkt zum Stöbern und Staunen ein. Über 500 Aussteller geben ihr Bestes, um die Besucher in Urlaubslaune zu versetzen. Die Partnerregion 2010 heißt Oberösterreich. Die Landeshauptstadt Linz – zur Kulturhauptstadt Europas gekürt – erstreckt sich auf beiden Seiten der Donau und hat mit seinem romantischen Altstadtviertel für Kurz- oder Langurlauber eine Menge zu bieten. Wem Stadturlaub auf Dauer zu einseitig ist, ein Abstecher ins Salzkammergut, beispielsweise nach Gmunden oder den Kurort Bad Ischgl, verspricht Erholung mit viel frischer Luft und guter Aussicht.

Weitere Infos: www.tmsmessen.de

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mit einem Besuch im Kletterpark Werdau oder einer Tageskarte im Webalu und einem Besuch im Stadt- und Dampfmaschinenmuseum in Werdau oder im August Horch Museum Zwickau

Die Touristik & Caravaning International feiert 20. Jubiläum

2 x Übernachtung inkl. Halbpension Anreise: Freitag – Abreise: Sonntag

3 Messen machen Lust auf Urlaub

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Preis pro Erwachsener im DZ 87,00 € Preis pro Kind (3-15 J.) im Zimmer der Eltern

44,50 €

Zuschlag für EZ pro Erw.

15,00 €

alle Preis inkl. 19% MwSt. Kinder bis 3 Jahren frei!

Doppelzimmer ab 65,00 € Einzelzimmer ab 42,00 € (incl. Frühstück)

Restaurant Biergarten Pilspub Sky Sports Bar Konferenzräume Inhaber: Michael Jubelt Zwickauer Straße 58 – Direkt an der B 175 08412 Werdau Tel.: 0 37 61/ 88 00-0 Fax: 88 00-50

Internet: www.hotel-friesen.de • E-Mail: Hotel.Friesen@t-online.de

Ratskeller Werdau Markt 10-18 08412 Werdau Tel. 03761/762766 Ratskeller

Werdau

· täglich geöffnet ab 11.00 Uhr · durchgehend warme und kalte Speisen auch zum mitnehmen · zwei separate Räume für Feierlichkeiten aller Art · Feierlichkeiten bis ca. 80 Personen im Hauptraum · Partyservice außer Haus von kalten Platten über Buffets bis zur kompletten Ausrichtung Ihrer Feierlichkeit mit Speisen und Getränken inkl. Service

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TOURISMUSREGION ZWICKAU

GROSSE KREISSTADT WERDAU Stolz ragt das Werdauer Rathaus seit fast 100 Jahren mit seinem knapp 60 m hohen Turm über die Gebäude der Innenstadt. Der mächtige Baukörper bestimmt markant den Markt. Es zählt zu den schönsten Rathäusern in Sachsen. Liebevoll sanierte Bürgerhäuser prägen das Stadtbild, Markt und Kirchplatz laden zu einer kurzen Rast ein. Beim Besuch im Stadt- und Dampfmaschinenmuseum liegt dem Besucher Werdau in einem schönen Modell sozusagen zu Füßen. Außerdem gibt es hier Fraureuther Luxusporzellan, eine originale 600-PS Dampfmaschine in Aktion, wertvolle Gegenstände aus dem 13. Jahrhundert und vieles mehr zu bestaunen. Für den Aufenthalt im WEBALU, Werdaus wundervoller Badelandschaft, sollte man sich besonders viel Zeit nehmen…

WERDAU

Informationen: Stadtinformation Werdau Telefon: 0 37 61 / 594 212 www.werdau.de

reisen! Attra P n e g i t s n ü g ktive Saunalandschaft zu Lassen Sie sich während der stündlich wechselnden Erlebnisaufgüsse verwöhnen oder genießen Sie einen kühlen Cocktail an unserer Saunabar.

Die Nummer 1 unter den Bädern in der Region !!!

Ziegelstraße 79 08412 Werdau Telefon 03761 8881-0 www.webalu.de

Ein Besuch lohnt sich.

WERDAU Auf Erlebnistour nach Werdau Werdau ist eine Kleinstadt mit ca. 23.000 Einwohnern. Für Urlauber und Feriengäste hat die Stadt einiges zu bieten. Im Hallen- und Freibad WEBALU ist ganzjährig der Badespaß für die gesamte Familie garantiert. Schwimmlehrgänge, Abnahme von Schwimmstufen sowie Animation bei Kindergeburtstagen werden angeboten. Geöffnet ist täglich. Weitere Informationen unter www.webalu.de oder Tel. 03761/88 81-0. Eine Zeitreise in die Vergangenheit gestattet der MASSIPark. Gleich hinter dem Rathaus ist ein Park entstanden, der Gegenwart und Vergangenheit zusammen führt. Schlossermeister Theo Braun hat eine Metallplastik geschaffen, die unterschiedliche Zeitepochen darstellt. Um über 100 Jahre zurück versetzt fühlt man sich im Stadt- und Dampfmaschinenmuseum in der Holzstraße 2. Bereits im Jahre 1999 feierte die alte Dampfmaschine den 100. Geburtstag. Eine umfangreiche Sammlung Fraureuther Porzellan ist zu sehen. Die Weihnachtsausstellung mit dem Dampfmaschinenberg ist das Highlight zur Weihnachtszeit. Geöffnet ist Sonntag bis Donnerstag von 10.00 bis 16.00 Uhr. Im Jahre 2011 wird das Werdauer Rathaus sein 100. Bestehen feiern. König Friedrich August III von Sachsen war zur Einweihung 1911 dabei. Das Gemälde im historischen Ratssaal zeigt den Monarchen. Regelmäßig gibt es Rathauskonzerte im Stadtverordnetensaal. Das Werdauer Rathaus gilt als das wohl schönste Rathaus Sachsens. Über 100 Paare geben sich jedes Jahr im Standesamt das „Ja-Wort“. Rathausführungen sind unter Voranmeldung bei der Bürgerinformation Tel. 03761/5940 möglich.

Ausgewählte Großveranstaltungen 26. und 27.09.2009 · 10.00 Uhr Orchideenschau in der Stadthalle Pleißental

10.10.2009 · 15.00 Uhr Das Musical „Unser Sandmännchen“ in der Stadthalle Pleißental

14.10.2009 · 19.30 Uhr Dampfmaschine im Museum

7. Rathauskonzert: Festliche Musik für Trompete, Harfe und Cembalo

Weihnachtsmarkt

11.11.2009 · 19.30 Uhr 7. Rathauskonzert: Natalia Anchutina – Domra und Lothar Freund – Klavier

15.11.2009 · 11.00 Uhr 10. Werdauer Herbstlauf

22.11.2009 2. Tauschtag in der Stadthalle Pleißental

28.11.2009 bis 10.01.2010 Rathauskonzert

Weihnachtsausstellung im Stadt- und Dampfmaschinenmuseum

06.12.2009 · 14.30 Uhr

Gaststätte Weidmannsruh

Übernachten im ältesten Haus von Werdau

Musikalische Vesper im Advent in der Marienkirche

12. bis 20.12.2009

Das nostalgische und verträumte Fachwerkhaus, das ehemalige Stadtgut, zählt zu den ältesten Gebäuden der Stadt. Im Barockstil erbaut wurde es 1560 erstmalig urkundlich erwähnt. Zu einem Jugendheim wurde es 1926 umgebaut. Es sind 44 Betten vorhanden. Die Jugendherberge Stadtgut, Jugendheimweg 1, ist unter der Telefon-Nr. 03761/3514, Fax: 03761-762700 und unter E-Mail kosakjuhe@web.de zu erreichen.

Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz

14.12.2009 · 19.30 Uhr Weihnachtsoratorium in der Marienkirche

08.01.2010 · 19.30 Uhr Neujahrskonzert in der Stadthalle „Pleißental“

Blick auf die Marienkirche

Rathaus Werdau Bürgerinformation: 03761/594 0 Markt 10 – 18 · 08412 Werdau

Der Werdauer Weihnachtsmarkt öffnet seine Pforten vom 3. zum 4. Advent. Große und kleine Besucher werden zum weihnachtlichen Bummel auf den festlich geschmückten Marktplatz eingeladen. Verweilen Sie bei Glühwein, Weihnachtsgebäck oder Deftigem, während sich die Kleinsten auf großer Fahrt mit der Kindereisenbahn befinden. Der Weihnachtsmann schaut am Wochenende in der Zeit von 14.00 bis 18.00 Uhr auf dem Markt vorbei und freut sich auf die „braven“ Kinder. Für ein Gedicht oder Weihnachtslied öffnet der Weihnachtsmann seinen Geschenkesack. An den Wochenenden des 3. und 4. Adventes gibt es von 14.00 bis 18.00 Uhr ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm. Märchenshow, Zauberei sowie weihnachtliche Konzerte stehen auf dem Programm. Wochentags ist von 11.30 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Entdecken Sie den Werdauer Wald im Herbst und Winter. Die Laubbäume tragen im Herbst ihr schönstes Kleid. Nadelbäume mit Schnee bedeckt verzaubern uns im Winter. Gaststätten im und am Rand des Waldes halten kulinarische Leckerbissen bereit.

Jugendherberge

Unter www.werdau.de erhalten Sie aktuelle Veranstaltungsinformationen.

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ERLEBNIS BERGWERK 1 2

1 Gaudi im Besucherbergwerk.

❱❭ G E S C H I C H T L I C H E S

2 So wurde das Gestein abgebaut.

Mit dem Berggeschrei fing alles an

Fotos (2): Besucherbergwerk Ehrenfriedersdorf

3 Zum Saigerhüttenfest. Foto: Ilka Ruck

4 Glückschmieden im Althammer. „Nichts, was im Licht der Welt besteht, ist ohne Beziehung zum Bergbau“. Die ersten Silberfunde um 1168 nahe der heutigen Bergstadt Freiberg (damals Christiansdorf) lockten zahlreiche Bergleute und Siedler aus Deutschland und Böhmen an. Danach erlangten die umfangreichen Silberfunde des Westerzgebirges große Bedeutung. Mit ihnen begann die Blütezeit des erzgebirgischen Bergbaus. Er prägte die Entwicklung des wirtschaftlichen Lebens im 15. und 16. Jahrhundert entscheidend. Innerhalb weniger Jahre entstanden in den Zentren des Silberbergbaus die bedeutenden Bergstädte Schneeberg (1471), Annaberg (1496) und Marienberg (1521), die der Sächsische Kurfürst mit zahlreichen Privilegien ausstatte. Dies betraf vor allem die eigene Gerichtsbarkeit, Markt- und Braurechte sowie die Geleits- und Zollfreiheit. Neben dem Silberbergbau entwickelten sich im 14. und 15. Jahrhundert im mittleren und östlichen Teil des Erzgebirges auch Zentren des Zinnbergbaues. Der Abbau konzentrierte sich um die Gebiete Gayer (heute Geyer), Ehrenfriedersdorf und Altenberg. Da Zinn damals noch als „unedles" Metall

Foto: Lichtenberger

Abenteuer Bergwerk Bernsteinzimmer in Deutschneudorf Öffnungszeiten: Di. bis So. ab 10.30 Uhr letzte Führung 15.30 Uhr oder nach Vereinbarung Für Kinder ab 6 Jahre geeignet. Gastronomie vorhanden Hutzenveranstaltungen und Mettenschichten in der Adventszeit. 24.10.09 Traditionelles Wildessen 31.12.09 Silvesterveranstaltung Vorbestellung: Deutschkatharinenberg 14 Telefon: (03 73 68) 1 29 42 www.fortuna-bernstein.de

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FortunaStollen

Deutschneudorf

Auf den Spuren des Schwarzen Goldes ...

... im Bergbaumuseum Oelsnitz/ Erzgebirge Museum des Sächsischen Steinkohlenbergbaus • Turmbefahrung mit einmaligem Panoramablick • originalgetreu nachgebaute Strecken und Querschläge mit funktionstüchtiger Abbautechnik • Zwillingsdampffördermaschine mit 1800 PS • “Schwarze Pause” - originelle Bergmannsvesper nach Anmeldung • alle Museumsbereiche barrierefrei

geöffnet Di - So 9:30 - 16:00 Uhr (letzter Einlass) Führungen 10, 12, 14 & 16 Uhr und nach Vereinbarung Tel: 037298/93940, www.bergbaumuseum-oelsnitz.de

galt, erlangte der Zinnbergbau jedoch nicht die wirtschaftliche Bedeutung des Silberbergbaues. Nachdem der Bergbau das wirtschaftliche Leben im 15. und 16. Jahrhundert bestimmt hatte, begann er am Ende des 16. Jahrhunderts zu stagnieren. Hauptursachen hierfür waren das Nachlassen der Ergiebigkeit der vorhandenen Lagerstätten, die zunehmenden Aufwendungen für die Erschließung und der Abbau der Erze aus immer tiefer werdenden Gruben. Auch begann Anfang des 17. Jahrhunderts der Preisverfall des sächsischen Silbers durch die billigen Importe aus Übersee, insbesondere aus Südamerika. Für die Bergleute des Erzgebirges brach mit dem Rückgang des Bergbaues eine schwierige Zeit an. Ihnen wurde nach und nach ihre Existenzgrundlage entzogen. Für viele nachfolgende Generationen der mit dem großen Berggeschrei im 15. und 16. Jahrhundert ins Gebirge gezogenen Bergmannsfamilien galt es nun, neue Erwerbsquellen zu suchen. Quelle: „Erzgebirgische Volkskunst“, Ingo Beer Verlag, Textauszug Dr. Hellmut Bilz


ERLEBNIS BERGWERK 3 4

❱❭ V O R G E S T E L L T : D I E S A I G E R H Ü T T E O L B E R N H A U

Molchner Stolln

Auf den Spuren von Legenden und Mythen Sie ist ein einzigartiges Zeitzeugnis des Hüttenwesens der Buntmetallurgie in Europa – die Saigerhütte Olbernhau/Grünthal. Entstanden im Jahre 1537, verdankt die Saigerhütte ihren Namen einem Verfahren zur Entsilberung von Rohkupfer, dem Saigern. Das Werk entwickelte sich zu einer der bedeutendsten so genannten sächsischen Bergfabriken. Zeitweise kamen von hier mehr als 10 Prozent des gesamten Silberaufkommens in Sachsen. Gleichzeitig war die Hütte Zentrum der Kupferverarbeitung in Sachsen. Vier Hammerwerke gehörten einst zum Komplex. Das erste Walzwerk arbeitete ab 1847. Eine Besonderheit der hiesigen Fabrikation bildete das Grünthaler Dachkupfer, welches über 400 Bauwerke, so z. B. die Dresdner Frauenkirche, das Ulmer Münster, der Stephansdom in Wien, tragen bzw. trugen. Es zeichnete sich durch seine hohe Qualität aus und überzog sich bereits nach kurzer Zeit mit der grünen Patina.

sich geschlossene, privilegierte Industriegemeinde, umgeben von den Resten einer wehrhaften Mauer. Am Originalstandort der Freianlage „Lange Hütte” wird an Hand von Öfen, Herden und einem Pochwerk die Dimension der Saigerhütte veranschaulicht. Im voll funktionsfähigen Hammerwerk erklärt der Hammerknecht die Geschichte dieser frühkapitalistischen Produktionsstätte und führt den sechs Zentner schweren Breithammer in Funktion vor. In der Ausstellung im Kupferwarenlager stellen Funde, museale Sachzeugen und Modelle sowohl die Entwicklung des Hüttenwerkes als auch den Produktionsprozess des Saigerns dar. Weitere Einrichtungen wie Hüttenschule und Arbeiterwohnhaus informieren über die Lebensweise der Hüttenarbeiterfamilien. Der Besucher erhält Einblick in Technik, Geschichte und soziale Struktur eines Jahrhunderte alten metallurgischen Betriebes. Wer das ganz Besondere liebt, der sollte sich im KupferDa, wo der Hammerknecht das Feuer schürt hammer sein Glück selber schmieden. Ganz egal ob HochWer heute den Kupferhammer sowie das Ensemble im zeit, Jubiläum oder als individuelles Weihnachtsgeschenk: Saigerhüttenareal besucht, dem erschließen sich Fakten denkwürdige Anlässe zum „Verschenken von Glück“ gibt und Zusammenhänge, Legenden und Mythen. es viele. Über 20 historische Einrichtungen umfasst die ehemals in Weitere Informationen: www.saigerhuette-olbernhau.de

• 600 m Fahrt mit der Grubenbahn zum Wasserrad • Zeugnisse aus der Zeit des Silber- und Kobaltbergbaus von 1733 bis 1857 und des Uranbergbaus von 1948 bis 1952 • Führungsdauer ca. 1 Stunde • Kinder ab 6 Jahre • Trauungen untertage • bei Gruppen Voranmeldung erbeten Sehmatalstraße 15 • 09456 Annaberg/OT Frohnau Tel. 03733-52979 • Fax 03733-542631 www.roehling-stolln.de • info@roehling-stolln.de geöffnet täglich von 9.00 bis 16.00 Uhr

75 Jahre Schaubergwerk

Eines der ältesten und schönsten im Erzgebirge Täglich geöffnet Telefon: (03735)6 25 22 · Funk: (0173)9 30 20 81 Amtsseite Dorfstraße 67 · 09496 Pobershau/Erzgebirge E-Mail: info@molchner-stolln.de · www.molchner-stolln.de

Schaubergwerk

„Herkules-Frisch-Glück“ in Waschleithe 08344 Grünhain-Beierfeld/Stadtteil Waschleithe · Am Fürstenberg 6 Tel.: 0 37 74/2 42 52 · Fax: 0 37 74/1 76 48 68 Internet: www.beierfeld.de • E-Mail: schaubergwerk@beierfeld.de • ältestes Schaubergwerk Sachsens • Bergschmiede - Bergschmiedetag • Veranstaltung in 2 Marmorsälen - Konzerte im Berg - Mettenschichten im Dezember - Mineralienausstellung • romantische Trauungen unter Tage • untertägige Seen & Berggeistkanzel • Befahrung mit Geleucht empfehlenswert sind warme Kleidung und festes Schuhwerk • kostenloser Eintritt mit der ErzgebirgsCard • Rabatte mit der Envia-Card • Zutritt für Kinder ab 4 Jahre Öffnungszeiten: 1. April – 31. Oktober: täglich 10.00 – 16.00 Uhr · Mo. Ruhetag 1. November – 31. März: täglich 11.00 – 15.00 Uhr · Mo. Ruhetag Führungen stündlich und nach Vereinbarung!

täglich geöffnet: 10.00 Uhr - 17.00 Uhr

Erzgebirgsmuseum Annaberg-Buchholz Große Kirchgasse 16 · Telefon 0 37 33 / 2 34 97 Fax 0 37 33/67 61 12 · www.annaberg-buchholz.de

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HOCHZEIT FEIERN 1

1 Eine romantische Hochzeit auf Schloss Schwarzenberg erlebten Nicole und Felix. 2 Der Königlich-Sächsische-Hochzeitswagen auf dem Gelände des Vereins Sächsischer Eisenbahnfreunde. Fotos (2): Armin Leischel

❱❭ S C H W A R Z E N B E R G

Märchenhafte Hochzeiten Kilometer in den Berg. Nach einem kurzen Spaziergang erreichen Sie unter Begleitung eines Bergführers den Trausaal. Die Zeremonie für die Eheschließung dauert 30 bis 40 Minuten und es können bis zu 80 Gäste teilhaben. Im wahrsten Sinne des Wortes haben die Stadt Schwarzenberg und der Verein Sächsischer Eisenbahnfreunde die Weichen für eine neue attraktive Eheschließung gestellt. „Jetzt können sich die Brautpaare in einem Königlich-SächsischenEisenbahnwaggon das Ja-Wort geben“, freute sich VSEGeschäftsführer Axel Schlenkrich. So entstand aus einem Wagen der Klasse 4 mit 60 Sitzplätzen ein Standesamt für 20 Hochzeitsgäste. Außerdem können sich Heiratswillige zu Beginn des Jahres auf der alljährlich stattfindenden Schwarzenberger Hochzeitsmesse in der „Ritter-Georg-Halle“ Anregungen und Tipps rund um das Thema Heiraten holen.

Erzgebirgsensemble Aue Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter – wir haben für jede Jahreszeit und für jeden Anlass das richtige Programm, ob Heimatabend oder Unterhaltungsprogramm, ob Konzert, Präsentation, Festzelt oder kleine private Feier. Fragen Sie uns! Zum Beispiel:

Erzgebirgs- & Bergmannsweihnacht in kleiner und großer Besetzung, auf Wunsch mit Weltrarität: Russische Hörner Erzgebirgsensemble Aue · PF 1231 · 08272 Aue Telefon/Fax: 03771-22008 · Funk: 0172-9471137 www.erzgebirgsensemble-aue.de

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Das Ausziehen übrlassen wir Ihnen ...

Das Schloss Schwarzenberg bietet eine romantische Kulisse für eine außergewöhnliche Hochzeit. Hier können sich die Brautpaare im kleinen Festsaal oder in der barocken Schlossstube das Ja-Wort geben. Für die musikalische Umrahmung stehen ihnen eine Orgel oder ein Spinett zur Verfügung. Auch der Verein des Besucherbergwerkes „Zinnkammern“ in Pöhla hat sich etwas Besonderes einfallen lassen. Ein Mannschaftswagen wurde extra für Hochzeitspaare umgebaut. Die Hochzeitskutsche auf Schienen bringt die Verliebten in den Berg. Damit die Brautleute währen der etwa 30-minütigen Fahrt ja nicht mehr „abspringen“ werden sie mit Sekt verwöhnt. Für die Trauung sollten Sie allerdings zwei bis drei Stunden einplanen, um im Kreise ihrer Familie einen romantischen wie märchenhaften Aufenthalt bei festlicher Beleuchtung und Musik unter Tage zu erleben. Sie fahren etwa drei

Ines Klömich

Braut-

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Abendmode für Sie und Ihn

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9.30 bis 18.00 Uhr Donnerstag geschlossen · Samstag 9.00 bis 13.00 Uhr Weitere Termine nach Vereinbarung Frankenberger Str. 240 · 09130 Chemnitz Tel. 0371/428783 · mail@brautundabendmode.de

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HOCHZEIT FEIERN Besondere Orte, an denen man sich traut Hier finden Sie Informationen im Heft:

Hochzeitsbräuche – wunderbar Reis werfen

sollte Fruchtbarkeitsgöttinnen anlocken, die dem Die Hochzeitsgäste werfen nach der Trauung Reiskörner. Brautpaar reichlich Nachwuchs bescheren. Dies soll nach alter Überlieferung die Fruchtbarkeit symbolisieren. Verüben Sie diesen Brauch aber nur vor der Dosen ans Auto hängen Kirche bzw. dem Standesamt, ansonsten könnten Sie An das Brautauto werden leere Blechdosen mit einer Schnur befestigt. Das Scheppern teilt allen mit, hier Schwierigkeiten mit dem Putzpersonal bekommen. fährt ein Hochzeitspaar.

Brautstrauß werfen

Die Braut wirft ihren Brautstrauß unter die umstehenden, Altes, Neues, Geliehenes, Blaues unverheirateten Frauen. Welche den Strauß fängt, wird Eine Braut sollte vier Dinge am Hochzeitstag bei sich wohl als nächste heiraten. Beweise dafür gibt es aber haben: etwas Altes, das für den Lebensabschnitt als nicht. ledige Frau steht. Etwas Neues, das das vor ihr liegende Leben als verheiratete Frau bezeichnet. Etwas GelieDie Brautjungfern henes, was als Zeichen der Freundschaft dient. Und Brautjungfern sind noch unverheiratete Mädchen, die etwas Blaues als Sinnbild für die Treue. die Braut in die Kirche begleiten. Sie sollen Geister, die der Braut böses wollen, von der Braut ablenken. Um Über die Schwelle tragen das zu erreichen, müssen die Brautjungfern Kleider tra- Böse Geister lauern nicht nur vor der Tür, sondern auch unter der Schwelle, wenn die junge Braut das neue gen, die dem der Braut sehr ähnlich sind. Heim betreten will. Sie missgönnen ihr nach altem Blumenkinder Aberglauben das Glück. Deshalb trägt der Bräutigam Das Streuen von frischen Blumen oder Blütenblättern die Braut beschützend über die Schwelle. Sie kommt ist ein alter heidnischer Brauch. Der Duft der Blumen so nicht mit den dunklen Mächten in Berührung.

Besucherbergwerk Zinnkammern Pöhla Seite 120 König-Albert-Turm in Grünhain-Beierfeld Seite 14, 15, 44 Kupferhammer Saigerhütte Olbernhau Seite 119 Majoratsgut Großhartmannsdorf Seite 89 Markus-Röhling-Stolln, Annaberg-Buchholz Seite 119 Pferdegöpel in Johanngeorgenstadt Seite 19 Schaubergwerk Herkules-Frisch-Glück Seite 14, 15, 119 in Waschleithe Schloss Lichtenwalde Seite 105 Schloss Schwarzenberg Seite 21, 120 Schloss Wolkenstein Seite 69, 72 Standesamt Werdau Seite 112

Hochzeitsmessen in der Region 31.10.2009 08.11.2009 14.-15.11.2009 15.-17.01.2010 16.-17.01.2010 23.-24.01.2010 30.-31.01.2010 20.-21.02.2010 06.-07.02.2010 13.-14.02.2010 13.-14.03.2010

Hochzeitsmesse, Wasserschloss Klaffenbach Hochzeitsmesse, Best Western Hotel, Lichtenwalde Hochzeitsmesse im Romantikhotel Schwanefeld, Meerane Feste & Feiern, Messe Zwickau Leipziger Hochzeit, Messe Leipzig Chemnitzer Hochzeit, Messe Chemnitz Schwarzenberger Hochzeitsmesse, Ritter-Georg-Halle Schwarzenberg Feste & Feiern, Messe Plauen Dresdner Hochzeit, Messe Dresden Hochzeitsmesse, Halle/Saale Yes-á-nova - Leipziger Hochzeitsmesse, Kongresshalle Leipzig

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GEWINNCHANCE

GEWINNSPIEL Gewinnen Sie in 4 Schritten. 1

Gewinncodes finden

Mit etwas Geduld finden Sie in diesem Magazin unsere versteckten Gewinncodes. Notieren Sie diese!!!

Hallo, liebe Kinder,

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Gewinncodes eintragen

Gehen Sie im Internet auf unsere Seite www.willkommen-in-sachsen.de/gewinnspiele und tragen die notierten Gewinncodes in die vorgegebenen Felder ein. Bestätigen Sie die Eingabe!

ich bin Knuffel, der Berggeist und möchte Euch schon heute ganz herzlich zu meiner Entdeckungstour im geheimnisvollen Weihnachtsland einladen. Ihr könnt mich über all dort treffen, wo Kinder sind oder es was über das Erzgebirge zu erfahren gibt. Zum Beispiel im Besucherbergwerk in Pöhla, in Kindergärten oder im Kulturhaus Aue. Einiges habe ich ja schon kennengelernt: Engel und Bergmann, das Räuchermännchen, Nussknacker und den Schwibbogen. Aber es gibt noch viel, viel mehr zu entdecken. Zum Beispiel die süß duftende Weihnachtsbäckerei, die Pyramide oder die bunten Spieldosen mit ihren schönen Melodien … Natürlich freue ich mich auf alle meine Freunde, die jungen Sänger, Musikanten und Tänzer des Erzgebirgsensembles Aue (S.121), die wieder mithelfen werden, dass ich mit Euch gemeinsam viel Neues über das Erzgebirge und die Weihnachtszeit erfahren kann. Glitzerspitz und Felsgestein! Dann treffe ich bestimmt auch meinen Bergmann Steffen. Nun hoffe ich, auch Ihr könnt´ es kaum erwarten, dann besucht mich doch im Kulturhaus Aue am 4. Dezember 2009 um 10 Uhr.

Wer noch mehr über Knuffel, den liebenswerten Berggeist, erfahren und nicht bis Weihnachten warten will, sollte das Knuffel-Buch lesen. Das Buch mit der Knuffel-Lied-CD gibt es im Kulturhaus Aue, beim Erzgebirgsensemble Aue (Telefon: 03771-22008), im Buchhandel (ISBN 3-937 190-10-4) und in den Geschäftsstellen der Freien Presse. „Knuffel, der Berggeist erkundet das geheimnisvolle Weihnachtsland.“ Ein einstündiges Programm des Erzgebirgsensembles Aue für Kindergärten- und Grundschulen in kindgemäßer Inszenierung, gestaltet von Kindern für Kinder.

Das Magazin „WILLKOMMEN im Erzgebirge“ verlost 10 Bücher von Berggeist Knuffel unter den Einsendungen mit der richtigen Antwort auf diese Frage: Wo ist der Berggeist Knuffel zu Hause? a) im Erzgebirge oder b) im Fichtelgebirge? Eure Antwort schreibt Ihr bitte bis zum 31. Januar 2010 an folgende Adresse: Verlag Anzeigenblätter GmbH Chemnitz • Brückenstraße 15 • 09111 Chemnitz • Kennwort: Berggeist E-Mail: info@willkommen-in-sachsen.de • Fax: 0371/334 91 36

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Teilnahmeformular ausfüllen

Pssst, schon gehört?!

Sind die von Ihnen gefundene Gewinncodes richtig und einem Gewinnspiel zugeordnet, werden Sie auf die entsprechende Couponseite weitergeleitet. Ausfüllen, abschicken und Daumen drücken!

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Teilnahmebestätigung

Wenn Sie das Formular komplett ausgefüllt und abgesendet haben, erhalten Sie am Bildschirm eine Teilnahmebestätigung. Nun wünschen wir Ihnen viel Glück!

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DIE

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RÄTSELSPASS Waagrecht 3. Teil des Baumes, 5. Vorname von Einstein, 10. Nutzland, 11. islam. Rel. Gott, 13. Farbe, 14. TV-Sender, 19. Waldschädling, 21. Musikinstrument, 23. Gebirgseinschnitt, 26. Erbträger, 27. Bergbau über Tage, 30. Stadt im Erzgebirge, 31. Geduldsspiel, 33. Baumteil, 36. Fusspfad, 37. Sammelbuch, 41. Automobilclub, 42. Wintersportgerät, 44. Abkürzung: Abonnement, 45. Mädchen; Bauernmagd, 46. Adliger, 47. großes Holzgewächs

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Senkrecht 1. KFZ-Kennzeichen: Ostallgäu, 2. deutsche Auto-Messe, 4. saugende Strömung, 6. Gebiet, 7. Bodensenke, 8. Farbe, 9. Teil des Schlittschuhs, 12. akademische Abkürzung, 15. Material des Töpfers, 16. Pfad zwischen Ackerland, 17. Frauenname, 18. Streckenende im Bergbau, 20. Kurzwort für Aluminium, 22. bildender Künstler, 24. erzählende Dichtung, 25. Werkstoff, 28. Abenteuer, Risiko, 29. Rittersitz, 32. kurz für: Eisenbahn, 34. Männername, 35. Koseform eines Großelternteils, 37. vom Herzen führendes Blutgefäß, 38. Farbe, 39. Räuber, 40. Geheimzahl beim Homebanking, 41. Krankenkasse, 43. großes Unglück, Unfall

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Ihre Gewinnchance: Mit etwas Glück gewinnen Sie einen Aufenthalt im Hotel & Restaurant Ratskeller in Schwarzenberg. Senden Sie eine Postkarte mit dem richtigen Lösungswort und dem Kennwort ERZGEBIRGE an:

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Lösungswort

Verlag Anzeigenblätter GmbH Chemnitz Brückenstraße 15 09111 Chemnitz oder mit dem Webcode »Rätsel-Erz2009« auf http://www.willkommen-in-sachsen.de

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Willkommen in diesem schönen Haus Im Herzen Schwarzenbergs (S. 21), direkt am Markt, erwartet Sie das Hotel & Restaurant Ratskeller. In der eindrucksvollen Atmosphäre dieses Jugendstilhauses verbringen Sie einige Tage, wenn Sie zu den glücklichen Gewinnern unseres Preisrätsels gehören. Lassen Sie sich verwöhnen von internationalen oder erzgebirgischen Köstlichkeiten und genießen Sie das Flair einer romantischen Kleinstadt mit ihrem Schloss und den historischen Gassen.

1. Preis Zwei Übernachtungen für 2 Personen im gemütlichen Doppelzimmer inkl. Frühstück, Nachmittagskaffee und einem exklusiven Candle-Light-Dinner.

2. Preis Eine Übernachtung für 2 Personen im gemütlichen Doppelzimmer inklusive Frühstück, Nachmittagskaffee und exklusivem Candle-Light-Dinner.

3. Preis Ihre Gastgeber freuen sich auf Sie!

Ein exklusives Candle-Light-Dinner für 2 Personen.

Einsendeschluss ist der 31. Januar 2010.

Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern! Sehr viele Karten mit dem Lösungswort „Steigeisen“ erreichten unsere Redaktion. Das war richtig! Vielen Dank, liebe Leserinnen und Leser. Die drei Gewinner, die unter Ausschluss des Rechtsweges ermittelt wurden, sind schon bald zu Gast im Traditionshotel „Wilder Mann“ in Annaberg-Buchholz oder im Relaxhotel „Sachsenbaude“ in Oberwiesenthal. Der erste Preis, eine Übernachtung für zwei Personen im Komfortdoppelzimmer inkl. Frühstück, Halbpension als 3-Gangmenü und freier Nutzung der Wellnessoase im Relaxhotel „Sachsenbaude“ geht an Adolf Schmidt aus Leipzig. Zwei Übernachtungen für zwei Personen im DZ inkl. Frühstück und freier Nutzung der Sauna im Traditionshotel „Wilder Mann“ – darüber kann sich Christian Schleussing aus Heusenstamm freuen. Und zum exclusiven Candle-Light-Dinner für zwei Personen ist Klaus Hüllnhagen aus Chemnitz ins Traditionshotel „Wilder Mann“ eingeladen. Herzlichen Glückwunsch! Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.

Herzlich Willkommen im Hotel & Restaurant Ratskeller 3 Sterne Superior in Schwarzenberg • 8 Doppelzimmer und 3 Einzelzimmer mit Minibar, TV, Telefon, Fön und Dusche • 1 Familienzimmer mit Minibar, TV, Telefon , Fön und Dusche • Tanzveranstaltungen im Saal • monatlich wechselnde Speisenangebote Öffnungszeiten: täglich ab 11.00 Uhr – Für Busse geeignet. Markt 1 · 08340 Schwarzenberg · Telefon: 03774 - 17 62 130 e-mail: schwarzenberg-ratskeller@email.de · www.schwarzenberg-ratskeller.de

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VERANSTALTUNGSKALENDER

DIE WEIHNACHTSMÄRKTE IN DER REGION

Datum 27.11.-28.11.09 27.11.-29.11.09 27.11.-06.12.09 27.11.-22.12.09 27.11.-23.12.09 27.11.-23.12.09 28.11.09 28.11.09 28.11.09 28.11.09 28.11.09 28.11.09 28.11.09 28.11.-13.12.09 28.11.-13.12.09 28.11.-20.12.09 28.11.-20.12.09 28.11.-20.12.09 28.11.-20.12.09 28.11.-30.12.09 28.-29.11.09 28.-29.11.09 28.-29.11.09 28.-29.11.09 28.-29.11.09 28.-29.11.09 28.-29.11.09 28.-29.11.09 28.-29.11.09 28.-29.11.09 29.11.09

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Datum

Ort

Nostalgischer Weihnachtsmarkt in der Saigerhütte Olbernhau Zwönitzer Hutzentage 2. Meeraner Märchenweihnachtsmarkt 20. Freiberger Christmarkt Chemnitzer Weihnachtsmarkt Weihnachtsmarkt in Zwickau Weihnachtsmarkt in Erlabrunn Pyramidenfest in Großhartmannsdorf Pyramidenfest in Leubsdorf Schwibbogenfest in Marbach Mildenauer Weihnachtsmarkt Advent an der Pockauer Amtsfischerei 15. Reinsberger Weihnachtsmarkt Auer Raachermannelmarkt 18. Olbernhauer Weihnachtsmarkt mit Handwerkerschau im Rittergut Annaberger Weihnachtsmarkt Marienberger Weihnachtsmarkt Schneeberger Weihnachtsmarkt Seiffener Weihnachtsmarkt Weihnachtsmarkt in Oberwiesenthal Weihnachtsmarkt in Beierfeld Weihnachtsmarkt in Eibenstock Pyramidenfest und Weihnachtsmarkt in Eppendorf Adventsfest in Flöha Weihnachtsmarkt in Hartenstein Weihnachtsmarkt in Kirchberg Nussknackermarkt in Neuhausen Weihnachtsmarkt in Thum Schlossweihnacht Waldenburg Weihnachtsmarkt in Zöblitz Clausnitzer Dorfweihnacht

29.11.09 29.11.09 29.11.09 29.11.09 29.11.09 29.11.09

Pyramidenfest in Helbigsdorf Glockenfest in Hennersdorf Weihnachtsmarkt in Lichtenberg Pyramidenfest in Niederwiesa Pyramidenfest in Schellenberg Weihnachtsmarkt mit Bergaufzug in Schellerhau Historischer Weihnachtsmarkt auf den Glauchauer Schlössern Weihnachtsmarkt in Zschopau Stollenmarkt mit weihnachtlichem Bergaufzug in Brand-Erbisdorf Weihnachtsmarkt in Frankenberg Weihnachtsmarkt in LimbachOberfrohna Weihnachtsmarkt in Oederan Schwarzenberger Weihnachtsmarkt mit 475-jährigerTradition Weihnachtsmarkt in Bernsbach Weihnachtsmarkt in Eibenberg Advents- und Weihnachtsmark an der Lichterkirche Forchheim Adventsmarkt im Schloss Lichtenwalde Weihnachtsmarkt in Naundorf Romantischer Weihnachtsmarkt im Schloss Klaffenbach Weihnachtsmarkt im Park, Crottendorf Weihnachtsmarkt in Frauenstein Nikolausmarkt in Lichtenwalde Nussknackermarkt in Neuhausen Weihnachtsmarkt im web Museum Oederan Pobershauer Bergadvent Weihnachtsmarkt in Rabenau Weihnachtsmarkt in Thalheim

03.-06.12.09 03.-06.12.09 04.-06.12.09 04.-06.12.09 04.-06.12.09 04.-06.12.09 04.-13.12.09 05.12.09 05.12.09 05.12.09 05.12.09 05.12.09 05.-06.12.09 05.-06.12.09 05.-06.12.09 05.-06.12.09 05.-06.12.09 05.-06.12.09 05.-06.12.09 05.-06.12.09 05.-06.12.09

So wie hier in Zwickau laden große und kleine Weihnachtsmärkte zu einem ganz besonderen Erlebnis ein: Weihnachten im Erzgebirge. Foto: Mattrose/iStock

Datum 05.-13.12.09 05.-13.12.09 05.-20.12.09 06.12.09 06.12.09 06.12.09 06.12.09 06.12.09 06.12.09 11.-13.12.09 12.12.09 12.-13.12.09 12.-13.12.09 12.-13.12.09 12.-13.12.09 12.-13.12.09 12.-13.12.09 12.-13.12.09 12.-13.12.09 12.-20.12.09 13.12.09 13.12.09 19.12.09 19.12.09 19.-20.12.09 19.-20.12.09 19.-20.12.09

Ort Weihnachtsmarkt in Crimmitschau Weihnachtsmarkt in Stollberg Weihnachtsmarkt in Dippoldiswalde Weihnachtsmarkt in Bärenstein Weihnachtsmarkt Colmnitz Pyramidenfest Erdmannsdorf Weihnachtsmarkt in Lichtenstein Weihnachtsmarkt in Mulda Weihnachtsmarkt in Schönbrunn Lößnitzer Weihnachtsmarkt mit Mettenschicht und Bergaufzug Bäuerlicher Weihnachtsmarkt am Mühlengelände Wolkenburg Weihnachtsmarkt Altenberg 15. Augustusburger Männelmarkt Romantischer Weihnachtsmarkt im Schloss Klaffenbach Ehrenfriedersdorfer Märchenweihnacht Weihnachtsmarkt in Gelenau Weihnachtsmarkt in HohensteinErnstthal Nussknackermarkt in Neuhausen Weihnachtsmarkt in Härtenfels Weihnachtsmarkt in Werdau Weihnachtsmarkt in Pretzschendorf Weihnachtsmarkt in RechenbergBienenmühe Weihnachtsmarkt in Grünberg Kleinster Weihnachtsmarkt Sachsens in Pretzschendorf Weihnachtsmarkt in Geyer Nussknackermarkt in Neuhausen Weihnachtsmarkt in Sayda Diese Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Änderungen vorbehalten.


VERANSTALTUNGSKALENDER

Schöne Weihnachtszeit ❱❭ ❱❭ ❱❭

Bergparaden Pyramiden-Anschieben Mettenschichten

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Weihnachtskonzerte Weihnachtliche Veranstaltungen

Datum

Veranstaltung

Datum

Veranstaltung

Datum

Veranstaltung

27.11.09 27.11.09

Pyramidenanschieben, Altenberg Pyramidenanschieben, AnnabergBuchholz, OT Frohnau Pyramidenanschieben, AnnabergBuchholz Pyramidenanschieben, Markt Crottendorf Mettenschicht, Pferdegöpel Rudolphschacht Marienberg, 19 Uhr Pyramidenanschieben, Wenzelsplatz Neuhausen, 17.30 Uhr Pyramidenanschieben, Marktplatz Wolkenstein, 18 Uhr Pyramidenanschieben, AnnabergBuchholz OT: Geyersdorf, Cunersdorf, Buchholz Pyramidenanschieben mit Figurenparade, Aue Pyramidenanschieben, Bernsbach Pyramidenanschieben, Börnichen Pyramidenanschieben, Markt BrandErbisdorf Mettenschicht, Silberwäsche Antonsthal Breitenbrunn, 17 Uhr Pyramideanschieben, Crimmitschau Weihnachtsstück Mundart der Bergbühne , "Zur Alten Mühle" Eibenstock, 19 Uhr Pyramidenanschieben, Marktplatz Frankenberg, 10.30 Uhr Bergmännische Musik zur Adventszeit, Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg, Pyramidenanschieben, Rathausplatz Gelenau, 15 Uhr Pyramidenanschieben, Grünhain Spieldosenfest und 4. Wichteltag, An der Spieldose Grünhainichen, 14 Uhr Erzgebirgischer Hutznohmd, Pferdegöpel Rudolphschacht Marienberg, 19 Uhr Pyramidenanschieben, Nassau, 16 Uhr Pyramidenanschieben, Rabenau OT Oelsa, 15 Uhr Kleine Bergparade, Seiffen, 9.30 Uhr Anschieben und 75. Jubiläum der KraußPyramide, Altstadt Schwarzenberg, 17.30 Uhr Hutznohmd im Kulturbahnhof, Stollberg Pyramidenanschieben, Waschleithe Pyramidenanschieben, Markt Zschopau Pyramidenanschieben, Zschopau OT Krumhermersdorf Abendlicher Bergaufzug, Zwönitz Schautage zum 1. Advent, Firma Wendt & Kühn, Grünhainichen, 10 Uhr Glanzlichter, Klein-Erzgebirge Oederan Olbernhauer Hüttenadvent, Saigerhütte Pyramidenanschieben, Schwarzenberg OT: Pöhla, Bermsgrün, Grünstädtel, Crandorf Weihnachtsdrahsch, Vorstadt Schwarzenberg, 14-20 Uhr Schlossweihnacht Waldenburg Scharfensteiner Adventszauber, Burg Scharfenstein, 11-18.30 Uhr

29.11.09 29.11.09 29.11.09 29.11.09

Pyramidenanschieben, Affalter Große Bergparade, Aue Pyramidenanschieben, Breitenbrunn, 14 Uhr Weihnachtsstück Mundart der Bergbühne, "Zur Alten Mühle" Eibenstock, 15 Uhr Pyramidenanschieben, Mulda Pyramidenanschieben, Pretzschendorf Pyramidenanschieben, Rabenau OT Spechtritz Pyramidenanschieben, Rittersgrün, 14 Uhr Pyramidenanschieben, Scheibenberg, 15.45 Uhr Pyramidenanschieben, Stollberg Bergparade, Stadtgebiet Thum, 14 Uhr Hüttenadvent mit Bergaufzug, Rollemühle, Waldkirchen Pyramidenanschieben, Warmbad, 16 Uhr Historische Mettenschicht, Besucherbergwerk Ehrenfriedersdorf, 19 Uhr Fackelwanderung mit dem Nikolaus, FVV Carlsfeld, 18 Uhr Historische Mettenschicht, Besucherbergwerk Ehrenfriedersdorf, 19 Uhr Traditionelle Mettenschicht, Pferdegöpel Rudolphschacht, Marienberg, 19 Uhr Plätzchenbacken im Holzbackofen, Natur- u. Wildpark, Waschleithe Adventsmärchen, Schloss Augustusburg, 16 Uhr J.S. Bach Weihnachtsoratorium, Dom St. Marien, Freiberg, 16 und 19.30 Uhr Traditionelle Mettenschicht, Lampertusschacht, Hohenstein-Ernstthal, 16.30 Uhr Erzgebirgischer Hutznohmd, Pferdegöpel Rudolphschacht, Marienberg, 19 Uhr Großer Aufzug der Saigerhüttenknappschaft, Olbernhau Lichterzug auf Bergbaupfaden, Seiffen Pyramidenfest mit Handwerkermarkt, Fa. Blank, Grünhainichen, 10 Uhr Glanzlichter, Klein-Erzgebirge Oederan Großer Kinderweihnachtsmarktim Haus des Gastes, Seiffen Weihnachtswichtel Werkstatt, Burg Scharfenstein Turmblasen und Glockenspielkonzert, Lößnitz Turmblasen, König-Albert-Turm, Grünhain Adventssonderfahrt mit der Dampflok, Nossen, 8 Uhr Nikolausfahrt auf der Fichtelbergbahn, Oberwiesenthal Florianmarkt, Hammerunterwiesenthal Märchenumzug, Altstadt Schwarzenberg, 14.30 Uhr Großer Bergaufzug, Stollberg Historische Mettenschicht, Besucherbergwerk Ehrenfriedersdorf, 19 Uhr Großer Erzgebirgischer Weihnachtschor, Stadtpark Olbernhau, 18.30 Uhr Historische Mettenschicht, Besucherbergwerk Ehrenfriedersdorf, 19 Uhr

11.12.09

Weihnachtsprogramm des Sächsischen Blasmusikkorps, Stadtpark Frankenberg, 19.30 Uhr Freiberger Weihnacht, Nikolaikirche Freiberg, 19 Uhr Traditionelle Mettenschicht, Pferdegöpel Rudolphschacht Marienberg, 19 Uhr Weihnachtsliedersingen "Euch zur Freude", Zwönitztalhalle Burkhardtsdorf Weihnachtsdrachenfliegen, Sportplatz Frauenstein, 13.30 Uhr Bergaufzug zum Schwibbogenfest, Rathaus Johanngeorgenstadt, 14 Uhr Große Bergparade, Altstadt Schwarzenberg, 17 Uhr Große Bergparade, Seiffen, 15.30 Uhr Glanzlichter, Klein-Erzgebirge Oederan Freiberger Weihnacht, Nikolaikirche Freiberg, 17 Uhr Hutznohmd, König-Albert-Turm, Grünhain Große Bergparade, Marienberg, 14 Uhr Erzgebirgischer Hutznohmd, Pferdegöpel Rudolphschacht Marienberg, 19 Uhr WeihnachtsKUNSTmarkt mit Schauvorführungen, Galerie ART IN, Meerane, 14 Uhr Lichterfest in den Meeraner Höhlern Sonderführung, 18 Uhr Wichtelbasteln im Museum mit anschließendem Wichtelumzug, Olbernhau Historische Mettenschicht, Besucherbergwerk Ehrenfriedersdorf, 19 Uhr Historische Mettenschicht, Besucherbergwerk Ehrenfriedersdorf, 19 Uhr Weihnachtssauna, Johannisbad Freiberg J.S. Bach Weihnachtsoratorium, Dom St. Marien Freiberg, 17 Uhr Erzgebirgischer Hutznohmd, Pferdegöpel Rudolphschacht Marienberg, 19 Uhr Laternenzug zum Weihnachtsmann, Seiffen, 17 Uhr Treff an der Fachschule Glanzlichter, Klein-Erzgebirge Oederan Große Bergparade, AnnabergBuchholz Adventsmärchen, Schloss Augustusburg, 16 Uhr Märchenumzug, Parkplatz an der Zschopau, Scharfenstein, 16 Uhr Wahl zum Zwönitzer Stollenkönig Historische Mettenschicht, Besucherbergwerk Ehrenfriedersdorf, 19 Uhr Orgelkonzert im Kerzenschein, Dom St. Marien, Freiberg, 20 Uhr Turmmetten, Turm der St. Niklaskirche Ehrenfriedersdorf, 19 Uhr Öffentliche Mettenschicht, Besucherbergwerk Wismutstollen, Frankenberg Mettenschicht, Bürger- und Berggasthaus, Scheibenberg, 18 Uhr

27.11.09 27.11.09 27.11.09 27.11.09 27.-29.11.09 28.11.09 28.11.09 28.11.09 28.11.09 28.11.09 28.11.09 28.11.09 28.11.09 28.11.09 28.11.09 28.11.09 28.11.09 28.11.09 28.11.09 28.11.09 28.11.09 28.11.09 28.11.09 28.11.09 28.11.09 28.11.09 28.11.09 28.11.09 28.-29.11.09 28.-29.11.09 28.-29.11.09 28.-29.11.09 28.-29.11.09 28.-29.11.09 28.11.-20.12.09

29.11.09 29.11.09 29.11.09 29.11.09 29.11.09 29.11.09 29.11.09 29.11.09 29.11.09 02.12.09 03.12.09 04.12.09 04.12.09 04.-05.12.09 05.12.09 05.12.09 05.12.09 05.12.09 05.12.09 05.12.09 05.-06.12.09 05.-06.12.09 05.-06.12.09 05.-06.12.09 05.-19.12.09 06.12.09 06.12.09 06.12.09 06.12.09 06.12.09 06.12.09 09.12.09 10.12.09 11.12.09

11.12.09 11.12.09 12.12.09 12.12.09 12.12.09 12.12.09 12.12.09 12.-13.12.09 13.12.09 13.12.09 13.12.09 13.12.09 13.12.09 13.12.09 13.12.09 16.12.09 18.12.09 19.12.09 19.12.09 19.12.09 19.12.09 19.-20.12.09 20.12.09 20.12.09 20.12.09 20.12.09 22.12.09 22.12.09 23.12.09 26.12.09 28.12.09

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Veranstaltungen

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VERANSTALTUNGSKALENDER

VERANSTALTUNGSKALENDER

FÜR DIE REGION ERZGEBIRGE Herbst/Winter 2009/2010

Ort Chemnitz Frankenberg Frankenberg Freiberg Gelenau Gelenau Gelenau Gelenau Glauchau Grünhainichen HohensteinErnstthal Lichtenstein LimbachOberfrohna

Datum / Ausstellungen 01.11.09-28.02.10 Mechanische Landschaft, Oberfrohnaer Straße 2-4 29.11.09-20.02.10 Weihnachtsausstellung, Museum Rittergut 07.02.10 Reptilienausstellung, Stadtpark, 10-18 Uhr 28.11.09-Februar 10 Schnitzkunst von Rolf Mudrak, Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg 31.10.-01.11.09 Schnitzausstellung, Strumpfmuseum 31.10.-01.11.09 Modellbahnausstellung, E.-Grohmann-Str. 7, 10 Uhr 12.-13.12.09 Modellbahnausstellung, E.-Grohmann-Str. 7, 10 Uhr 12.-13.12.09 Schnitzausstellung, Strumpfmuseum 28.11.09-21.02.10 Traditionelle Weihnachtsausstellung, Schloss Hinterglauchau 29.11.09 Sonderschau erzgebirgische Krippen, Museum Volkskunst, 13 Uhr 28.11.09-24.01.10 Weihnachtsausstellung, Textil- und Rennsportmuseum 13.11.09-31.01.10 Sonderausstellung „Andere Länder, andere Krippen“, Daetz-Centrum

11.12.09-17.01.10 Weihnachtsausstellung Thema Teddybären, Schloss Wolkenburg Lößnitz 12.12.09-10.01.10 Große Schnitzausstellung, Bürgerhaus Oederan 28.11.09 Krippenausstellung, Haus am Klein-Erzgebirge Oederan 28.11.09-21.02.10 Weihnachtsausstellung, web Museum Olbernhau 28.11.-17.12.09 Große Handwerkerschau, Rittergut Pobershau 05.11.-23.02.10 Schwibbogen von Klaus Kolbe, Böttcherfabrik Rabenau 28.-29.11.09 Modellbahnausstellung Rabenau 05.-06.12.09 Modellbahnausstellung Schwarzenberg 29.11.09-11.01.10 Jahresendfiguren u. Weihnachtliches aus DDR-Zeiten, Museum Schloss SZB Stollberg 28.11.-13.12.09 Große Schwibbogenausstellung, St. Jakobikirche Thum 16.01.-24.01.10 Gartenbahnausstellung, Volkshaus Werdau 28.11.09-10.01.10 Weihnachtsausstellung, Stadt- und Dampfmaschinenmuseum Zwickau 25.07.-31.12.09 Sonderausstellung - Horch ein Audi!, Horch Museum

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Datum

Veranstaltung Oktober

01.-31.10.09 02.10.09 02.-03.10.09 02.-04.10.09 02.-04.10.09 03.-04.10.09 02.-12.10.09 03.10.09 03.10.09 03.10.09 03.10.09 03.10.09 03.10.09 03.10.09 03.10.09 03.10.09 03.10.09 03.-04.10.09 03.-04.10.09 03.-04.10.09 04.10.09 04.10.09 04.10.09 05.-11.10.09 06.12.09 07.-08.10.09 07.-11.10.09 08.10.09 09.10.09 09.10.09 09.10.09 09.-11.10.09 09.-16.10.09 09.-18.10.09 10.10.09 10.10.09 11.10.09 11.10.09 11.10.09 12.-18.10.09

12. Erzgebirgisch-Sächsische Spezialitätenwochen,Region Silbernes Erzgebirge 6. Museumsnacht im Städtesechseck, Museen in SZB und Umgebung Schwarzenberg Oktoberfest, Freibad Erdmannsdorf Oktoberfest, Sportplatz Halsbrücke Herbstfest, Rittergut Olbernhau 14. Ansprunger Motocross, Steinbruch Zöblitz Herbst-Volksfest, Platz der Völkerschaft Zwickau Backofenfest, Annaberg-Buchholz OT Geyersdorf Museumstag, Annaberg-Buchholz 19. Oldtimer Herbsttreffen, Schloss Augustusburg, 9-15 Uhr Tierparkfest, Chemnitz 4. Crimmitschauer Familientag, Badergasse Minigolfturnier, Tierpark Hirschfeld Musikbahnhof, Ausstellungshalle IG Preßnitztalbahn, Jöhstadt 16. Kirchberger Altstadtfest 23. Fichtelberglauf, Oberwiesenthal, 11 Uhr Führungen in der St. Anna-Fundgrube, Wolkenburg, 16 Uhr 10. Hobby- und Talentschau Mittelsachsens, Zur Schmiede Reinsberg Bauernmarkt, Hauptmarkt Stollberg Herbst- und Erntedankfest, Stadt Wolkenstein Tag der offenen Tür für Brautpaare, Schloss Augustusburg 22. Internationaler Weißeritztallauf, Sportplatz Röthenbach Pretzschendorf Natur- und Ökomarkt, Burghof RechenbergBienenmühle, 10 Uhr Internationales Filmfestival "Schlingel", Chemnitz Nikolaustag in der Bärenschänke, Tierpark Hirschfeld Buchholzer Jahrmarkt, Annaberg-Buchholz Kulturfestival Begegnungen, Chemnitz 6. Freiberger Kneipen Rallye, 19 Uhr Blues- und Musiknacht, Restaurant Vitzthum im Schloss Lichtenwalde, 20 Uhr Ural Kosaken Chor und Marienberger Bergsänger, Sankt Marienkirche Marienberg, 19.30 Uhr Ostrock Klassik, Stadthalle Zwickau, 20 Uhr Kirmes, Kemtau Wanderwochen, Olbernhau Oktoberfest, Hotel Lugsteinhof Altenberg 19. Ehrenfriedersdorfer Röhrgrabenlauf, Greifensteinwald Ehrenfriedersdorf, 13 Uhr Herbstfest, Hennersdorf Äppelmarkt, Wildpark Geising Erlebnistag im Schloss, Schloss Nossen, 13-16 Uhr Parkführung, Grünfelder Schloss, Waldenburg, 14.30 Uhr 7. Internationale Theaterferien, Theater-

Kultur erleben! Datum 15.10.09 16.-18.10.09 16.-18.10.09 17.10.09 17.10.09 17.10.09 17.10.09 17.10.09 17.-18.10.09 17.-18.10.09 18.10.09 18.10.09 18.10.09 18.10.09 18.10.09 23.10.09 23.-25.10.09 24.10.09 24.10.09 24.10.09 24.10.09 24.-25.10.09 24.-25.10.09 24.-25.10.09 25.10.09 25.10.09 29.10.09 30.10.09 30.10.-01.11.09 31.10.09 31.10.09 31.10.09 31.10.09 31.10.09 31.10.-01.11.09 31.10.-02.11.09 31.10.-02.11.09

Veranstaltung pädagogisches Zentrum Stollberg Musical der Mittelsächsischen Philharmonie, Stadtpark Frankenberg, 19.30 Uhr 5. Osterzgebirgisches Puppentheaterfest in und um Bärenfels/Altenberg Chemnitzer Herbstschau, Messe Chemnitz Nachtskispringen, Hammerbergschanze Rittersgrün, Breitenbrunn, 19 Uhr Oktoberfest, Johannisbad Freiberg Großes Kart und Poketbike Event, Saxoniaring Freiberg Karibische Nacht, Aqua Marien, Marienberg, 18 Uhr Gruselnacht auf der Fichtelbergbahn, Oberwiesenthal Schlittenhunde Trainingsläufe, Altenberg OT Oberbärenburg Drachenfest, Pfaffroda Tag des traditionellen Handwerks im Erzgebirge - Handwerker in der Region öffnen ihre Werkstätten für Besucher Parkbahnfest, Sächs. SchmalspurbahnMuseum, Breitenbrunn HolzKunstMarkt 2009, Daetz-Centrum, Lichtenstein Barocktänze im Ballsaal Artis Causa, Schloss Waldenburg, 17 Uhr Bergschmiedetag mit Bergmannsaufzug am "Schaubergwerk Herkules-Frisch-Glück", Waschleithe Konzert The Lords, Tivoli Freiberg, 21 Uhr Kirmes, Park Crottendorf Anwintern , Bobbahn Eibenstock, 18 Uhr Erzgebirgische Kirmes, Muldentalhalle, Mulda Oktoberfest im Haus am Klein-Erzgebirge, Oederan Fischfest im Natur- und Wildpark, Waschleithe Nordic Walking im Besucherbergwerk Ehrenfriedersdorf, 10 Uhr Seitenwagentreffen und Autogrammtauschbörse, Textil- und Rennsportmuseum Hohenstein-Ernstthal Zwönitzer Kirmes Kirmes im Suppenland, Sehmatal, 13.30 Uhr Parkführung, Grünfelder Schloss, Waldenburg, 14.30 Uhr Nacht der Lieder, Tivoli Freiberg, 20 Uhr Halloween, Schloss Schlettau, 20 Uhr Schautage zum Reformationsfest, Firma Wendt & Kühn, Grünhainichen, 10 Uhr 6. Ball der Wirtschaft, Tivoli Freiberg, 20 Uhr Benefizkonzert, Dom St. Marien, Freiberg, 17 Uhr Halloween in der Miniwelt, Lichtenstein Kinderspuk im Schloss Schlettau, 15 Uhr Führungen in der St. Anna-Fundgrube, Wolkenburg, 10 Uhr Kirmesmarkt, Marktplatz Scheibenberg, 9 Uhr Kirmes, Festplatz Gelenau, 14 Uhr Kirmes, Festplatz Thalheim

Veranstaltungen


VERANSTALTUNGSKALENDER Datum

Veranstaltung November

01.11.09 01.11.09 01.11.09 01.11.09 07.11.09 07.-08.11.09 07.-08.11.09 08.11.09 08.11.09 08.11.09 10.-14.11.09 11.11.09 14.11.09 14.11.09 15.11.09 18.11.09 19.11.09 20.11.09 21.11.09 21.-22.11.09 28.11.09 28.11.09 28.-29.11.09 28.-29.11.09 29.11.09

28. Modelleisenbahnbörse, Brauhof Freiberg, 9-15 Uhr Saisonende in der Miniwelt, Lichtenstein Stadtführung, Markt Waldenburg, 14.30 Uhr Volkskunsttag, Zwönitz 4. Kriminacht, Schloss Wildenfels, 19 Uhr Stadtmeisterschaft Mensch-ärgere-dichnicht, Stadthalle Marienberg Turnier Grand Prix, Minigolfhalle Eibenstock 11. Hochzeitsmesse, Best Western Hotel, Lichtenwalde, 10-17 Uhr Volkskunsttag, Klein-Erzgebirge Oederan Bergschmiedetag mit Bergmannsaufzug am "Schaubergwerk Herkules-Frisch-Glück", Waschleithe 7. Literaturtage "20 Jahre friedliche Revolution", Lößnitz 7. Rathauskonzert, Werdau, 19.30 Uhr 14. Festtag der sächsischen Zupfmusik, Petrikirche Freiberg 5. Lustiger Rutschenwettkampf, Aqua Marien, Marienberg, 12 Uhr 10. Werdauer Herbstlauf, 11 Uhr Konzert mit Ute Freudenberg, Nikolaikirche, Freiberg, 19.30 Uhr 40-jähriges Bühnenjubiläum - Die Puhdys, Tivoli Freiberg, 21 Uhr 40-jähriges Bühnenjubiläum - Die Puhdys, Tivoli Freiberg, 21 Uhr Musik-Festival "II. Zwönitztal rockt!", Zwönitztalhalle Burkhardtsdorf, 18.30 Uhr Kunsthandwerkermarkt, Schloss Augustusburg, 11-18 Uhr 7. Fest der Kulturen, Alte Mensa Freiberg, 15 Uhr Traditionelles Turmblasen des Posaunenchors, Kirchturm der Ev.-Luth. Kirche Thalheim, 17 Uhr Mundarttheater-Aufführung, Deutsches Haus Crottendorf Kleinbahnfest, Rabenau Abdampfen und Modelldampftreffen, Bulldogmuseum Burkhardtsdorf

Dezember 04.12.09 05.12.09 05.12.09 06.12.09 06.12.09 07.12.09 09.12.09 12.12.09 12.12.09 19.12.09 20.12.09

4. Stadtkonzert, Ratssal des Rathauses, Marienberg, 19.30 Uhr Puhdys - Akustik Tour, Stadttheater Glauchau, 20 Uhr Traditionelles Turmblasen des Posaunenchors, Kirchturm der Ev.-Luth. Kirche Thalheim, 17 Uhr Modellbahnbörse, Stadthalle Chemnitz, 10 Uhr 4. Waldenburger Querfeldeinrennen, Freibad Waldenburg, 9 Uhr Europacup Bob und Skeleton, Rennschlitten- und Bobbahn Altenberg Buchlesung mit Sabine Ebert, Rittersaal des Schlosses Schlettau, 19.30 Uhr 15. Internationaler Erzgebirgsschwimmcup, Aqua Marien Marienberg Traditionelles Turmblasen des Posaunenchors, Kirchturm der Ev.-Luth. Kirche Thalheim, 17 Uhr Traditionelles Turmblasen des Posaunenchors, Kirchturm der Ev.-Luth. Kirche Thalheim, 17 Uhr Skittycup Sachsen - Schüler AK 6 bis 10, Skihang Pobershau, 10 Uhr

Datum 19.-20.12.09 26.12.09 27.-29.12.09 29.12.09 30.12.09 31.12.09 31.12.09

Veranstaltung Deutschlandpokal Skilanglauf, Oberwiesenthal Der Große Chinesische Nationalcircus, Stadthalle Zwickau, 20 Uhr Int. Deutsche Meisterschaft Skilanglauf Sprint, Oberwiesenthal Puppentheater für Kinder, Galerie ART IN, Meerane, 15 Uhr Schlosshof Party, Frauenstein, 19 Uhr Silvesterparty, Freilichtbühne Oberwiesenthal Silvestersingen, Altmarkt Zschopau

16.01.10 16.01.10 16.-17.01.10 23.01.10 23.01.10 23.-24.01.10 28.01.10 30.-31.01.10 31.01.10

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Januar 09.01.10

Haßlauer ® Weihnachtssterne

10. envia M Hallenmasters, Stadthalle Zwickau, 14 Uhr 49. Steinkuppenlauf, Skiareal Fischerbaude Holzhau, 10 Uhr Meisterschaft Erzgebirgskreis, Schanzengelände Johanngeorgenstadt, 10 Uhr 6. Erzgebirgs-Ski-Marathon, Oberwiesenthal Frank Schöbel & Band, Stadtpark Frankenberg, 16 Uhr Snowboardwettkampf Ski/Alpin, Skihang Pobershau, 17 Uhr 16. Theaterball, Theater und Nikolaikirche Freiberg Holiday on Ice - "Energia", Stadthalle Zwickau, 19 Uhr Hochzeitsmesse, Ritter-Georg-Halle, Schwarzenberg Skifasching, Lifthang Pobershau, 14 Uhr

für Innen Ø 65cm für Außen Ø 75cm komplett mit Beleuchtung

Februar/März 09.02.10 14.02.10 15.02.10 16.02.10 26.-28.02.10 27.02.10 27.02.10 27.02.10 27.02.10 06.03.10 13.03.10

The Original USA Gospel Singers & Band, Stadtpark Frankenberg, 20 Uhr Skifasching, Oberwiesenthal, 10.30 Uhr Arschleder-Wettruscheln, Neudorf Eisfasching, Eisstadion Crimmitschau Weltmeisterschaft im SchlittenhundeRennen, Oberwiesenthal Stadtgründungstag mit Bergparade, Stadtkirche Johanngeorgenstadt, 14.30 Uhr 36. Internationaler Kammlauf, Kammloipe Johanngeorgenstadt 8. Pobershauer Seniorenrennen, Pobershau, 16 Uhr Crottendorfer Mundarttheater. "De gemischte Sauna", Volkshaus Thum, 15 und 19 Uhr Auersberglauf, Schanzengelände Johanngeorgenstadt, 9.30 Uhr Abwinterparty (witterungsabhängig), Ski hang Tellerhäuser, Breitenbrunn, 15 Uhr Diese Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Änderungen vorbehalten.

Dampffahrtage der Preßnitztalbahn Herbstdampf . . . . . . . . . . . . 03. & 04.10.09 Fahrten im Advent . . . . . . . . 28. & 29.11.09 Nikolausfahrten . . . . . . . . . . 05. & 06.12.09 Fahrten im Advent . . . . . . . . 12. & 13.12.09 Fahrten im Advent . . . . . . . . 19. & 20.12.09 Fahrten zum Jahreswechsel . . . . . . . 27.12.09 – 03.01.10 Winterdampf . . . . . . . . . . . . . 30. & 31.01.10 Winterdampf . . . . . . . . . . . . . 06. & 07.02.10 Winterdampf . . . . . . . . . . . . . 13. & 14.02.10 Winterdampf . . . . . . . . . . . . . 20. & 21.02.10 Ostern 2010 . . . . . . . . . . . . . . 02. – 05.04.10

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SERVICE ❱❭ S T I C H W O R T V E R Z E I C H N I S Märchenhaftes Erzgebirge

Museen und Ausstellungen

5. Osterzgebirgisches Puppentheaterfest. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 85 Bergmännische Sagen und Märchen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 7, 14, 50, 62 Bergparade im Fackelschein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 88 Das kleine Ich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 85 Die Geschichte vom kleinen Licht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 38 Eibenstocker Märchenweihnacht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 18 Geisterstunde im Besucherbergwerk . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 50 Gruselnacht in der Fichtelbergbahn . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 47, 48 Heiraten im Erzgebirge . . . . . . . . . . . S. 14, 15, 19, 21, 69, 72, 89, 105, 112, 119, 120, 121 Henker, Kerker und andere schaurige Geschichten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 69 Hundsmarterweibl und sein Gust . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 1, 6, 17 Lebendige Pyramidenfiguren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 13, 15, 22 Märchenhafte Unterhaltung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 63, 68, 70, 88, 91 Marionettentheater unter Tage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 88 Priesterhäuser. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 6, 110, 114 Schwarzenberger Märchenumzug . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 20, 21 Sternenmärchen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 67 Winnetou und Old Shatterhand. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 113

Adam-Ries-Museum. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 54 August Horch Museum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 111, 114 Ausstellung historischer Kinderbücher Holzhau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 94 Bergbaumuseum Oelsnitz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 118 Das TIETZ - Museum für Naturkunde Chemnitz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 106, 107 DDR-Museum in Gelenau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 50 Deutsche Raumfahrtausstellung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 30 Deutsches Stuhlbaumuseum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 87, 101 Deutsches Strumpfmuseum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 42, 50 Dorfmuseum Gahlenz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 92, 104 Erzgebirgisches Freilichtmuseum in Seiffen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 79 Frohnauer Hammer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 56 Geowissenschaftliche Sammlungen Bergakademie Freiberg . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 99 Glashüttenmuseum Neuhausen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 86 Heimatmuseum „Rittergut“ Frankenberg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 92, 105 Karl-May-Museum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 113 Museum „Alte Pfarrhäuser“ Mittweida . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 105 Museum „Buntes Holz“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 115 Museen und Galerie auf Schloss Augustusburg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 91 Nussknackermuseum Neuhausen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 86 Puppenmuseum in der Pobershauer Böttcherfabrik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 68, 73 Sächsisches Schmalspurmuseum Rittersgrün. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 16 Spielzeugmuseum Seiffen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 79 Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 96, 97 Stadt- und Dampfmaschinenmuseum Werdau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 112, 117 Technisches Museum Alte Stuhlfabrik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 86 Textil- und Rennsportmuseum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 115 web Museum Oederan. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 92, 104 Weltgrößte Mineralienausstellung „terra mineralia“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 88, 96, 99

Für Familien besonders empfohlen 11. Kleinbahnfest der Weißeritztalbahn . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 87 16. Schlittenhunderennen in Nassau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 94 40. Wintertreffen für Motorradfahrer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 91 Alpaka-Wanderungen in Memmendorf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 104 Arschleder Wettruscheln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 53 Erlebnis- und Freizeitbäder . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 8, 31, 43, 51, 54, 62, 99, 112, 114, 117 Erlebniswelt Bretschneider’s Weihnachtsland . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 34 Erzgebirgssafari . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 27 Fackelwanderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 18 Fichtelberg-Schwebebahn. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 57 Fichtelchens Kinderland . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 52, 53, 58, 59 Großer Kinderweihnachtsmarkt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 78 Herbstfest im Weidegut Colmnitz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 86 Maria Lichtmess auf dem Zwönitzer Markt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 39, 41 Mineralienreise rund um die Welt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 88, 96 Mitmachen und gewinnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 81, 122, 123 Naturcamping Thalheim. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 29 Planetenwanderweg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 67 Schwibbogenfest in Johanngeorgenstadt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 19 Skifasching . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 18, 30, 31, 53, 68, 84 Ski-Fun-Park Carlsfeld . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 30 Spielzeugland Olbernhau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 70, 75 Spielzeugdorf Seiffen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 65 Themenwege und Lehrpfade . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 16, 26, 31, 43, 64, 73, 78, 105 Tierpark Hirschfeld . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 116 Waldgeisterweg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 127 Weihnachtsmärkte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 18, 19, 20, 22, 24, 25, 26, 31, 36, 39, 40, 42, . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49, 55, 65, 67, 73, 74, 83, 88, 93, 106, 107, 117, 124 Weltcup Rennrodel in Altenberg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 95 Wichteltage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 33, 70 Wintersport im Erzgebirge . . . . . . . . . . . . . S. 2, 7, 9, 17, 24, 30, 31, 32, 33, 36, 39, 42, 52, . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53, 57, 58, 63, 65, 66, 70, 73, 74, 78, 84, 91, 94, 95, 103 Zeiss-Planetarium in Drebach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 45, 67 Zoo der Minis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 23

Schlösser und Burgen Burg Scharfenstein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 67 Burg Wildeck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 66 Schloss Augustusburg. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 91, 103, 104 Schloss Freudenstein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 99 Schloss Lichtenwalde . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 93, 104, 105 Schloss Schwarzenberg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 20, 21 Schloss Wolkenstein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 69, 72 Schlossruine Hartenstein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 25 Wasserschloss Klaffenbach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 121

Bühne und Theater Eduard-von-Winterstein-Theater . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 7, 48, 54 Mittelsächsisches Theater Freiberg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 7 Theater Plauen-Zwickau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 7

Gesundheit tanken Klinik am Tharandter Wald. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 101 Kurort Bad Schlema . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 8, 27 Silber-Therme Warmbad . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 8, 72 Thermalbad Wiesenbad. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 8, 45, 51

130

Abenteuer Bergwerk Abenteuer Bergwerk Deutschneudorf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 118 Bergarchiv Freiberg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 96 Besucherbergwerk „Reiche Zeche“, „Alte Elisabeth“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 88, 96, 97 Besucherbergwerk „Im Gößner“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 119 Besucherbergwerk Markus-Röhling-Stollen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 56, 119 Lehr- und Schaubergwerk Frisch Glück-Glöck’l. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 19 Sächsisches Industriemuseum Besucherbergwerk Ehrenfriedersdorf . . S. 39, 50, 118 Saigerhütte Olbernhau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 119 Schaubergwerk Herkules-Frisch-Glück . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 14, 15, 119 Schaubergwerk Molchner Stollen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 73, 119

typisch Erzgebirge Bergmannsschmaus. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 88 Erzgebirgsbahn . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 2 Echt erzgebirgische Spirituosen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 21, 30, 37, 84 Erzgebirgische Holzkunst . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 24, 27, 28, 29, 33, 34, 43, . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54, 64, 65, 74, 76, 77, 78, 79, 80, 90, 102, 103, 104 Erzgebirgisches Spielzeug. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 64, 74, 76, 79, 102, 111 Erzgebirgssafari . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 27 Klöppelkunst . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 59, 72 Mettenschichten und Hutznohmde. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 14, 17, 19, 39, 56, 62, 70 Nussknacker . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 24, 90, 103 Schwibbogen und Pyramiden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 19, 22, 24, 29, 33, 40, 49, 54, 66, . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70, 74, 76, 77, 78, 79, 80, 88, 90 Stollen und andere Weihnachtsleckereien. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 29, 40, 41, 43 Tag des traditionellen Handwerks . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 39, 55, 90 Weihnachtssterne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 56, 127

Service Erzgebirge mobil. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 2, 11, 35, 131 Erzgebirgscard . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 10 Internetadressenübersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 128, 129 Ortsverzeichnis. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 128, 129 Rätsel und Gewinnspiel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 81, 122, 123 Serviceadressen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 128, 129 Touristinformationen und Fremdenverkehrsämter. . . . . . . S. 17, 19, 21, 23, 26, 27, 31, . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32, 37, 39, 41, 42, 43, 54, 56, 57, 59, 71, 72, 73, . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74, 76, 78, 95, 96, 101, 102, 103, 104, 105, 115, 117 Übersichtskarte Erzgebirge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 4, 5 Übersichtskarte der Regionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 12, 46, 60, 82, 108 Veranstaltungskalender . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 124, 125, 126, 127


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