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Tag der Sachsen

Oelsnitz Mittweida Tag der Sachsen

03. – 05. September 2010

Erscheinung: August 2009 Erscheinung: August 2010

Sachsen feiert am Äquator unter wilden Tieren S O N D E R V E R Ö F F E N T L I C H U N G VV O ON N FFRREEIIEE PPRREESSSSEE UUNNDD BBLLI ICCKK Z U M TA G D E R S A C H S E N


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Kuratorium verantwortlich für Sachsens größte Fete Verantwortlich für den Tag der Sachsen zeichnet das gleichnamige Kuratorium, das am 22. Februar 1992 von sachsenweit tätigen Vereinen, Verbänden und sonstigen gesellschaftlichen Gruppen gegründet wurde. Seither findet der Tag der Sachsen alljährlich am ersten Wochenende im September statt. Als einheitliches Erscheinungsbild dafür gilt das offiziell bestätigte Logo: der grün schraffierte Grundriss des Freistaates mit dem Schriftzug

◗ Grußwort von Stanislaw Tillich, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen

K U R Z & K NAP P

Ein Markenzeichen unseres Freistaates

Stanislaw Tillich.

Der Tag der Sachsen ist ein Markenzeichen unseres Freistaates. Seit 1992 richten die Gastgeberstädte das größte sächsische Volksfest aus – dieses Jahr wird das schöne Oelsnitz zum Magneten für viele Besucher sowie Aussteller, Vereine und Verbände. Auf dem Tag der Sachsen treffen sich Menschen und kommen miteinander ins Gespräch: Das Volksfest ist eine perfekte Plattform für Begegnung und Austausch. Das vielseitige Programm mit seinen künstlerischen, folkloristischen und sportlichen Veranstaltungen bietet für jeden Geschmack das Richtige. Heute ist der Tag der Sachsen weit über die sächsischen Grenzen hinaus bekannt. Auch Gäste aus unseren Nachbarländern kommen zu uns. Der Tag der Sachsen präsentiert unseren Freistaat als weltoffenes Land. Die Stadt Oelsnitz richtet den Tag der Sachsen in diesem Jahr unter dem Motto „Sachsen feiert am Äquator!“ aus. Das mag verwundern, liegt Oelsnitz doch tausende Kilometer vom Äquator entfernt. Aber das Foto: Landtag war nicht immer so: Vor 310 Millionen Jahren

verlief die Äquatorlinie durch unseren Teil Europas. Dort bildeten sich damals Steinkohlelagerstätten, und so entstand auch das Lugau-Oelsnitzer Steinkohlerevier. Der Erfolg des Tages der Sachsen hat viele Väter: kreative Vereinsmitglieder, engagierte Organisatoren und freiwillige Helfer, Freunde und Partner des Festes und nicht zuletzt viele Bürger der jeweiligen Gastgeberstadt. Mein besonderer Dank gilt deshalb der Stadt Oelsnitz und dem Kuratorium des Tages der Sachsen. Ich wünsche allen Teilnehmern und Gästen interessante Stunden und viel Freude in Oelsnitz.

Stanislaw Tillich Ministerpräsident des Freistaates Sachsen

◗ Grußwort des Präsidenten des Kuratoriums »Tag der Sachsen«, Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler

Tag der Sachsen: »Marathon der Lebensfreude«

Matthias Rößler.

Foto: Landtag

Liebe Leserinnen und Leser, vor wenigen Wochen hat mich das Kuratorium „Tag der Sachsen“ zu seinem neuen Präsidenten gewählt. Darüber habe ich mich sehr gefreut und werde mich mit ganzer Kraft dafür einsetzen,

die von meinem langjährigen Amtsvorgänger, Landtags- und Kuratoriumspräsident a. D. Erich Iltgen, im Zusammenwirken mit den Vereinen, Verbänden und Institutionen unseres Landes geschaffene schöne Tradition kontinuierlich fortzusetzen. Seit 1992 feiern wir alljährlich am ersten Septemberwochenende das Fest der Vereine und Verbände, jedes Jahr in einer anderen Stadt oder Region. Die Reise durch den Freistaat Sachsen führt uns in diesem Jahr in die schöne Erzgebirgsstadt Oelsnitz, wo vom 3. bis 5. September 2010 der nunmehr 19. „Tag der Sachsen“ stattfindet. Dank der regionalen Vielfalt an Kunst und Tradition in unserem Land hatte jeder „Sachsentag“ dabei ein ganz eigenes Gesicht. Was jedoch alle „Tage der Sachsen“ gleichermaßen auszeichnet ist – und darüber freue ich mich besonders –, dass er ein von Bürgern für Bürger gestaltetes Fest ist. Durch das ehrenamtliche Engagement tausender Mitglieder von Vereinen und Verbänden, die ihre Ideen und Vorstellungen einbringen, wird er zugleich ein lebendiger Ausdruck von Traditionsbewusstsein, Heimatverbundenheit und Identifikation mit unserem Freistaat Sachsen. Hunderte Vereine und Verbände kommen auch in diesem Jahr am Festwochenende in unsere dies-

jährige Ausrichterstadt Oelsnitz. Sie bieten ein Programm, das so bunt und facettenreich ist wie das Leben selbst und daher garantiert für jeden Geschmack etwas bereit hält. Die Organisatoren vor Ort haben alles bestens vorbereitet. Oelsnitz wird – da bin ich ganz sicher – eine sehr gute Gastgeberstadt für das bedeutendste sächsische Volks- und Heimatfest sein. Namens des Kuratoriums „Tag der Sachsen“ und auch ganz persönlich lade ich Sie, liebe Leserinnen und Leser, sehr herzlich zu einem Besuch beim „Tag der Sachsen“ ein. Überzeugen Sie sich selbst von dem ganz besonderen Flair unseres Festes. Herzlich willkommen bei einem Marathon der Lebensfreude vom 3. bis 5. September 2010 in Oelsnitz im Erzgebirge! Dort grüßt man sich nach Bergmannsart – Glück Auf!

Dr. Matthias Rößler

Erich Iltgen verabschiedet Dresden. Während der 37. Sitzung des Kuratoriums „Tag der Sachsen“ am 7. Juni 2010 fand die Verabschiedung von Erich Iltgen statt, der seit 1992 Präsident des Kuratoriums war. Zu dessen Nachfolger wurde Matthias Rößler, Präsident des Sächsischen Landtages, gewählt.

H O T L I NE Call-Center beantwortet alle Fragen Oelsnitz/Erzgebirge. Für die Beantwortung aller Fragen rund ums Fest hat das Organisationsbüro Tag der Sachsen eine Hotline eingerichtet. Das Call-Center ist zu folgenden Zeiten erreichbar: Montag (30.8.) bis Mittwoch (1.9.), 8 bis 16 Uhr, Donnerstag (2.9.), 8 bis 18 Uhr, Freitag (3.9.), 8 bis 24 Uhr, Samstag (4.9.), 8 bis 2 Uhr) und Sonntag (5.9.) 6 bis 22 Uhr. Die Hotline: 037298 170710.

FAK T EN Stadt unter Strom Oelsnitz/Erzgebirge. Für den Tag der Sachsen werden in der Stadt 20 Kilometer Extra-Stromleitungen und 20 Feststromanschlüssegelegt. 50 Generatoren sorgen darüber hinaus für netzunabhängigen Strom. Es gibt 25 zusätzliche Beleuchtungsmasten in der Stadt, acht Infopunkte, fünf Polizei- und acht DRK-Stationen.

Präsident des Kuratoriums „Tag der Sachsen“ Präsident des Sächsischen Landtags Seite 3


Die Sonderbeilage zum Tag der Sachsen Zum Tag der Sachsen rechnen die Organisatoren mit mehreren hunderttausend Besuchern, die nach Oelsnitz im Erzgebirge kommen. So viele Gäste brauchen natürlich Orientierung: Wo ist was los? Wie komme ich zu den einzelnen Festplätzen? Wo parke ich mein Auto? Wo kann ich übernachten? All diesen Service wollen wir mit diesem Journal bieten. Zugleich wollen wir neugierig machen auf eine Region, die auch ohne den Tag der Sachsen eine Reise wert ist.

KURZ & KNAPP Festgebiet Auf einer Fläche von zirka 100 Hektar wird zum Tag der Sachsen in Oelsnitz gefeiert. Verschiedene Themenbereiche halten für jeden Geschmack und für jede Altersgruppe das passende Programm bereit: Countrybühne, Gartenmeile, Schaustellerpark und vieles mehr. Bühnen In das Festgebiet sind insgesamt 19 Bühnen integriert, darunter drei große Medienbühnen der Partner RADIO PSR/R.SA, des MDR sowie HITRADIO RTL. Weitere 16 Bühnen sind aufgebaut, die unter anderem von Vereinen, Schulen, dem Landkreis sowie der Bundeswehr mit einem dreitägigen Programm gefüllt werden. Teilnehmer 549 Vereine haben sich für den Tag der Sachsen angemeldet, davon unter anderem 103 Kapellen, Orchester und Bands. Insgesamt wirken zirka 10.000 Sachsen an der Gestaltung des dreitägigen Spektakels mit, davon allein 2966 beim Festumzug. Titelbild Die Kinder vom Christlichen Kindergarten „Kastanie“ in Oelsnitz freuen sich auf den Tag der Sachsen, denn gerade für die Jüngsten gibt es eine Menge Angebote. Das Foto erstellte Markus Hertel.

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◗ Aus dem Inhalt Seite 5

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»Glück auf!« im erzgebirgischen Oelsnitz

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Partymeile zum Tag der Sachsen liegt nach Steinkohleabbau neun Meter unter Normalnull

Offizielles Journal macht Lust auf Sachsentag Oelsnitz/Erzgebirge. Alljährlich verbreitet der Tag der Sachsen Lebensfreude und zeigt Kultur und Engagement der Menschen im Freistaat. So werden auch in diesem Jahr am ersten Septemberwochenende Hunderttausende in Oelsnitz/Erzgebirge zu dem sachsenweit größten Volks- und Heimatfest erwartet. Dabei präsentieren sich Vereine und Künstler sowie Kirchgemeinden, Sportler der Region zeigen ihr Können, Händler und Handwerker des Ortes und aus der Umgebung sorgen für buntes Marktleben. Als Teil des ehemaligen Lugau-Oelsnitzer-Steinkohlenreviers ist der Ort von einer einzigartigen Landschaft geprägt. Die Steinkohle ist es auch, die für das Motto des 19. Tages der Sachsen verantwortlich zeichnet: „Sachsen feiert am Äquator!“. Zumindest lag der Ort vor rund 310 Millionen Jahren an der bedeutenden Linie, denn nachweislich bildeten sich Steinkohlenlagerstätten nur am Äquator. Und am Oelsnitzer Äquator feiern die Gäste „Unter wilden Tiere“, „Mit herzlichen Eingeborenen“ und auch „In exotischen Landschaften“. In dem vorliegenden offiziellen Journal zum Tag der Sachsen möchten wir auf diese und viele andere Besonderheiten des liebenswürdigen Ortes und seiner gastfreundlichen Menschen eingehen – auf das, was Sie schon wissen, und Stellen, die nicht so bekannt sind. Wir wollen Lust machen auf einen Besuch in Oelsnitz/Erzgebirge, wir wollen Lust machen auf den 19. Tag der Sachsen vom 3. bis 5. September 2010. (ari)

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Oelsnitz und der Äquator: Tropische Sumpfwälder sind weit entfernt und doch so nah

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Kohlerevier im einstigen Dorf

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Medaille zum Sachsentag zeigt Bauwerke der Stadt

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Drei Tage lang Party auf allen Bühnen Das ausführliche Festprogramm vom 3. bis 5. September 2010

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Unterhaltsames für Groß und Klein

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Redaktionsarbeit zum Anfassen

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Stadt hält grenzenlose Freundschaften aufrecht

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Konzertreigen zum »Musikfest Erzgebirge«

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Das Festgebiet

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Heimatblätter zum Sachsentag

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»Starker Sachse« in aller Munde

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Fest im Sortiment: Salami kommt gut an

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Zum Tag der Sachsen gibt’s Äquator-Bier vom Fass

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Ross und Reiter in Feierlaune

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Wimpel und Puppen zum Fest

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Sachsenfete endet mit großem Festumzug

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Der Tradition verbunden

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Charmantes Haus erhält komplexe Sanierung

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Präsentation außerhalb der Museumsräume

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Musikalisches Glanzlicht

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Bergbaumuseum: Spielplatz soll künftig Technikschau ergänzen

Verantwortlich für den Gesamtinhalt Verlagsbezirksleiter Erzgebirge: Andreas Mey Freie Presse, Markt 8, 09456 Annaberg-Buchholz Telefon 03733/141 13000 E-Mail: andreas.mey@freiepresse.de

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Beliebtes Podium für junge Kunstschaffende

Redaktion: Regionalleiter Erzgebirge: Andreas Luksch

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»Überwindung alles Trennenden in unserem Leben«

Anzeigenverkauf Freie Presse Anzeigenverkaufsleiterin Erzgebirge: Susann Uhlig

◗ Impressum: Das Magazin zum „Tag der Sachsen“ ist eine Gemeinschaftsproduktion von Freie Presse und BLICK. Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG 09111 Chemnitz, Brückenstraße 15 www.freiepresse.de Freie Presse Geschäftsführer: Ulrich Lingnau Verlag Anzeigenblätter GmbH Chemnitz 09111 Chemnitz, Brückenstraße 15 www.blick.de BLICK Geschäftsführer: Christian Jaeschke

Anzeigenverkauf BLICK Geschäftsstellenleiter Aue: Jörg Schale Anzeigen nach der Sonderpreisliste zur Beilage, einschließlich der Allgemeinen und Zusätzlichen Geschäftsbedingungen der o. g. Verlage

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Stimmenimitator gibt für seine Heimatstadt Vollgas

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Kreatives Team seit zehn Jahren

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Anreise mit Bus und Bahn

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City-Bahn hält zwei Mal direkt im Festgelände

Vertrieb Vertriebsdienstleistungen Express GmbH Sachsen 09116 Chemnitz, Winklhoferstraße 20

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Motto: »Lessing, Lausitz, Lebensfreude«

Verbreitete Auflage 175.000 Exemplare

Druck Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG 09111 Chemnitz, Brückenstraße 15


Staffelstab kommt aus Mittweida Die Freude bei Hans-Ludwig Richter (im Foto rechts), Bürgermeister von Oelsnitz im Erzgebirge, war groß, als er am 6. September 2009 in Mittweida den Staffelstab für die Ausrichtung des Tages der Sachsen im Jahr 2010 erhielt. Nach dem großen Festumzug überreichte der damalige Landtags- und Kuratoriumspräsident Erich Iltgen (Bildmitte) den Staffelstab an die diesjährige Gastgeberstadt. Auch Mittweidas Bürgermeister Matthias Damm wünschte seinem Amtskollegen viel Erfolg.

◗ Bürgermeister Hans-Ludwig Richter begrüßt alle Gäste

von Ariane Grund

»Glück auf!« im erzgebirgischen Oelsnitz Oelsnitz/Erzgebirge. Oelsnitz im Ausnahmezustand. Anders lassen sich die drei Tage am ersten Septemberwochenende wohl kaum umschreiben, an denen in der kleinen Bergarbeiterstadt im Erzgebirge Sachsens größtes Volks- und Heimatfest steigen wird. Zum 19. Mal feiern die Einwohner des Freistaates in diesem Jahr das Spektakel – und das nach Freiberg (1992), Annaberg-Buchholz (1994) und Marienberg (2006) zum vierten Mal im Erzgebirge. Im Vorfeld hatte Ariane Grund Gelegenheit, mit dem Oelsnitzer Bürgermeister Hans-Ludwig Richter (parteilos) zu sprechen.

Worauf freuen Sie sich besonders? Ha n s -L u d w i g Ri c h t e r: Zu den Besonderheiten zählen wir unter anderem das große Chortreffen am Samstag, zu dem wir über 1000 Sänger erwarten. Aber auch der große sächsische bergmännische Zapfenstreiche am Samstagabend, und das Gemeinschaftskonzert aller Orchester des Landesblasmusikverbandes am Sonntag sind besondere Höhepunkte. Darüber hinaus zeigen die 20 Bühnen im Festgebiet die Vielfalt der Kulturlandschaft und der Vereinstätigkeit in Sachsen. Woher kommt das Motto: Oelsnitz feiert am Äquator? Ha n s -L u d w i g Ri c h t e r: Das rührt daher, dass die Äquatorlinie vor 310 Millionen Jahren durch Europa verlief. Das Lugau-Oelsnitzer Steinkohlerevier entstand damals im Bereich eines äquatorialen Gebirgszuges, denn es ist nachgewiesen, dass Steinkohle ihren Ursprung in tropischen Re- Hans-Ludwig Richter. genwäldern hat. Was soll nach den drei tollen Tagen vom Tag der Wer hat Ihnen bei den Vorbereitungen geholfen? Sachsen bleiben? Ha n s -L u d w i g Ri c h t e r: Natürlich der gesamte Stab des Organisationsbüros. Darüber hinaus die Ha n s -L u d w i g Ri c h t e r: Spätestens nach dem Verwaltungsmitarbeiter, zahlreiche Vereine der ersten Septemberwochenende soll jeder im FreiStadt, Einwohner, Firmen, Institutionen und Ge- staat wissen, das es auch ein Oelsnitz im Erzgewerbetreibende und nicht zu vergessen die tech- birge gibt. Darüber hinaus hat bereits die Vorbenischen Versorger. Auch konnten wir auf Erfah- reitungsphase zum Sachsentag die Einwohner zusammen gebracht. Diese Einigkeit wird nachrungen aus Mittweida zurück greifen.

Foto: Rainer Dohle wirken und zu einem neuen Selbstbewusstsein führen.

Wie begrüßen Sie die Tag-der-Sachsen-Besucher in Oelsnitz. Ha n s -L u d w i g Ri c h t e r: Bei uns grüßt man traditionell mit „Glück auf!“. Und mit diesem Gruß möchte ich alle einladen, zu uns zu kommen und mit uns zu feiern.

R Ü CK B L I CK Olympiareife Übergabe Mittweida/Oelsnitz/Erzgebirge. Eine olympiareife Staffelstabübergabe legten die Läufer des Oelnitzer Laufclubs am 6. September 2009 hin: Zum ersten Mal in der Historie des Tages der Sachsen hatte mit Oelsnitz eine Stadt den Staffelstab auf traditionelle Weise zu Fuß an seinen neuen Bestimmungsort geholt. 14 Läufer machten sich nach der Übergabe des Staffelstabes in Mittweida auf den etwa 45 Kilometer langen Weg ins Erzgebirge. Etwa 2000 Gäste bereiteten den Sportlern auf dem Oelsnitzer Marktplatz dann am Abend einen triumpfalen Empfang. Zu den ersten Gratulanten zählten Bürgermeister Hans-Ludwig Richter und viele Vertreter der Bergarbeiterstadt, die den Sportlern ihren Tribut für diese große sportliche Leistung zollten. Der begeisterte Empfang ließ offenbar nicht nur den Gästen die Gänsehaut über den Rücken laufen. „Es war grandios auf dem Markt anzukommen. Das war, wie wenn die Fahne ins Olympiastadion getragen wird“, schwärmte der noch ganz euphorische Vereinschef Erik Kiwitter kurz nach Erreichen des Zieles.

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»Glück auf!« in Oelsnitz im Erzgebirge Der Tag der Sachsen – das größte Volksfest des Freistaates – findet in diesem Jahr in der Bergarbeiterstadt Oelsnitz/Erzgebirge statt. „Sachsen feiert am Äquator“ haben die Organisatoren die dreitägige Fete überschrieben, die vom 3. bis 5. September im Erzgebirge steigen wird. Die Region, die weit über die deutschen Grenzen in erster Linie als Weihnachts- und Bergbauregion bekannt ist, hat einiges mehr zu bieten. Davon können sich die Festbesucher überzeugen.

K U R Z & K NAP P Parkplätze Insgesamt über 40.000 Stellflächen für Pkw halten die Organisatoren außerhalb der Stadt für die motorisierten Besucher bereit. Zubringerbusse sorgen für den Transport in das und aus dem Festgebiet heraus. Ein Passieren der Stadt mit dem Auto ist während der Zeit des Festes nicht möglich.

◗ Oelsnitz feiert »unter wilden Tieren« und mit Verein(ten) Kräften

Partymeile zum Tag der Sachsen liegt nach Steinkohleabbau neun Meter unter Normalnull

Quartiere Fast 5300 Betten sind für die Gäste und die Teilnehmer der großen Sachsenfete in Oelsnitz und Umgebung in 100 Quartieren reserviert, davon reichlich 2200 in 12 Massenquartieren. Organisation Mit der Übergabe des Staffelstabes zum Tag der Sachsen in Mittweida begann für die Oelsnitzer die eigentliche Aufgabe der Festvorbereitung. Doch der Vergabe war bereits eine intensive Vorbereitung voraus gegangen. Nun nahm das Organisationsbüro seine Arbeit auf. Zusätzlich dazu begannen acht Arbeitsgruppen mit den Vorbereitungen. Sie kümmerten sich zum Beispiel um die Bereiche der Finanzen, der Ordnung und Sicherheit, der Ver- und Entsorgung sowie der Technik und Infrastruktur. Zum Organisationschef wurde Tilo Nüßler ernannt.

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von Ariane Grund

Die Stadt Oelsnitz im Erzgebirgskreis führt zur Unterscheidung von der gleichnamigen vogtländischen Stadt den Zusatz „im Erzgebirge“. Sie liegt am Fuße des Mittelgebirges. Foto: Rainer Dohle Oelsnitz/Erzgebirge. Oelsnitz im Erzgebirge rüstet sich für den 19. Tag der Sachsen. Rund 300.000 Besucher werden in der Bergarbeiterstadt erwartet, und um die 750 Veranstaltungsbeiträge sind geplant. 549 Vereine unterstützen das Fest. Und alle sind mit dabei: Kirchgemeinden, Sportvereine, Bildungseinrichtun-

gen, Kleingärtner und viele, viele mehr. Sie alle haben ein buntes Programm gemixt, das für jeden Geschmack etwas bereit hält: folkloristisches, sportliches, weihnachtliches. Die Faschingsfans kommen eben so auf ihre Kosten wie Hardrocker, Freunde der Volksmusik werden genau so begeistert sein wie Liebhaber mit-

Äquatorsteiger Karli und die CAP Oelsnitz GmbH präsentieren die Bergbauregion Sachsen om 3. bis 5. September 2010 verwandelt sich die Hedwigschachtstraße als Bergbaumeile in eine bunte Präsentation des sächsischen Bergbaues. Neben Ausstellern, die mit eigenen attraktiven Stänbu den die Bergbaumeile beleben, können sich auch alle anderen mit Interessantem zum Thema Bergbau an der Bergbaumeile beteiligen. Für sie alle bietet die CAP Oelsnitz GmbH Technologieorientiertes Gründerzentrum des Erzgebirgskreises im Auftrag der Stadt Oelsnitz/Erzgeb. mit einem Gemeinschaftsstand eine Plattform der Darstellung. Für die Besucher des Tags der Sachsen bedeutet dies eine anschauliche und unterhaltsame Reise in ein spannendes Kapitel sächsische Geschichte, Gegenwart und Zukunft. Vor allem Familien soll der Gemeinschaftsstand „Bergbau in Sachsen“ ansprechen, denn Kindern aller Altersgruppen wird einiges geboten. Möglich wird dies vor allem durch die freundliche Unterstützung vieler Partner. Die Präsentation „Bergbau in Sachsen“ ist auch Teil des Projektes ReSource, welches eine nachhaltige Erneuerung in Bergbaufolgeregionen Mitteleuropas anstoßen soll und im Rahmen des CENTRAL EUROPE Programms umgesetzt und durch EFRE Mittel kofinanziert wird.

telalterlicher Weisen. Hochkarätige Stars und regionale Bands versprechen Tage der Superlative. Dafür stehen Namen wie die Chartstürmer „2raumwohnung“, Erfolgssänger Kai Niemann, „De Randfichten” Gudrun Lange sowie Pro M. Die erzgebirgischen Traditionen werden gleichermaßen eine Rolle spielen wie exotische Kultur. Zu erleben gibt es das alles in der gesamten Stadt – vorrangig natürlich auf den vier großen Medienbühnen und weiteren 16 Vereinsbühnen. Jede Menge Händler, Vereine, Schausteller und Kleinkunstkönner präsentieren sich zwischen den Bühnen. So genannte Meilen, darunter eine Land- und Forstwirtschaftsmeile, eine Garten-, Schlemmer- und Blaulichtmeile, sowie enorme Freiflächen für Schausteller, Angelfreunde, Modellsportler, Forstleute, Reiter und Sportler aller Art, Händler und Gewerbetreibende oder ein historisches Infanterieregiment werden die Gäste in ihren Bann ziehen. Das Besondere am 19. Tag der Sachsen in Oelsnitz/Erzgebirge ist die Lage der Stadt. „100 Prozent des Festgebietes liegt neun Meter tiefer als vor 100 Jahren“, sagt Bürgermeister Hans-Ludwig Richter. Und er erläutert, dass während des Bergbaus in den Jahren 1844 bis 1971 insgesamt rund 142 Millionen Tonnen Kohle und ein Mehrfaches an Abraum flächendeckend abgebaut wurden. Das führte dazu, dass sich Oelsnitz an manchen Stellen bis zu 17 Meter unter der eigentlichen Erdoberfläche befindet. „Wir leben unter unserem Horizont“, sagt Richter und lacht. Tatkräftige Unterstützung erhalten die Oelsnitzer für die Ausrichtung des Mega-Events von 549 Vereinen aus dem gesamten Freistaat, davon allein 103 Kapellen, Orchester und Bands. Insgesamt wirken zirka 10.000 Sachsen an der Gestaltung des dreitägigen Spektakels mit, davon allein 3300 beim Festumzug, der den Höhepunkt des Sonntags und einen Höhepunkt des Festes bildet.

Kommunikation & Korrespondenz

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Meeresgott Neptun vollzieht Taufe Der symbolische Äquator auf der Badstraße wurde am 12. Juli 2007 mit einer zünftigen Äquatortaufe eingeweiht (Foto: F. Plobner, Archiv). Seitdem nimmt alljährlich Meeresgott Neptun hier die Taufe der Absolventen des Beruflichen Gymnasiums vor. Jeder Akteur bekommt dabei ein durch das Oelsnitzer Stadtoberhaupt, Bürgermeister Hans-Ludwig Richter, beglaubigtes Taufzertifikat. „Äquatortaufen” sind auch zum Tag der Sachsen zu erleben.

◗ Der Wissenschaftler Alfred Wegener beschreibt 1915 die Kontinentaldrift

von Ariane Grund

Oelsnitz und der Äquator: Tropische Sumpfwälder sind weit entfernt und doch so nah von Samen über mehrere tausend Kilometer schloss er aus. Ähnlichkeiten fand der Wissenschaftler auch in Gesteinsformationen von Gebirgszügen in Südafrika und Argentinien. Wegener sammelte weitere Befunde und erklärte diese durch das Vorhandensein eines ehemaligen Urkontinents, den er Pangaea – zusammenhängendes Land – nannte. In seinem Buch „Die Entstehung der Kontinente und Ozeane“ (1915) erklärt Alfred Wegener den Grundgedanken der Kontinentalverschiebungstheorie, die eine wesentliche Grundlage des heutigen Modells der Plattentektonik bildet. Die Hauptursache für die Ablehnung seiner Theorie

Im Bergbaumuseum Oelsnitz öffnet am 23. Oktober die neue Ausstellung zur Geologie der Steinkohle. Hauptattraktion dabei ist die Nachbildung eines Steinkohlenwaldes. Museumsleiter Jan Färber hält einen fossilen Fund in den Händen, mit dessen Hilfe die Bäume nachgestaltet wurden. Foto: Ariane Grund

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bestand allerdings darin, dass die Kräfte für die Bewegung im Inneren der Erde nicht erklärt werden konnten. Die Theorie von Wegener findet zu seinen Lebzeiten wenig Anerkennung, geriet in Vergessenheit und erst in den 60-er Jahren des 20. Jahrhunderts setzen sich Modelle zur Plattentektonik durch. Heute ist bestätigt, dass sich vor 340 Millionen Jahren die Platten Gondwana auf der Südhalbkugel und Laurasia auf der Nordhalbkugel auf einander zu bewegten und kollidierten. Infolge der Kollision entstand ein gewaltiger äquatorialer Gebirgszug von den Appalachen in Nordamerika über Mitteleuropa bis nach Nordchina, welcher auch das variszische Gebirge einschließt. Sowohl innerhalb des äquatorialen Gebirges als auch am Rand bildeten sich Senken in denen Farne, Siegel- und Schachtelhalme wuchsen, wie sie nur in tropischen Sumpfwäldern vorkommen. Große Flüsse transportierten Schlamm und Gestein vom Gebirge und deckten die Wälder und Sümpfe bei wechselnden Klimaverhältnissen ab. Dieser Prozess wiederholte sich in zehntausenden von Jahren mehrmals. Es entstanden mehrere Steinkohlenflöze. Versteinerungen von Bäumen, Abdrücke von Farnen und andere pflanzliche Reste im Gestein sind Zeugen dieses Prozesses. Die Bildungsbedingungen für Steinkohlenlagerstätten waren zu dieser Zeit nur entlang der damaligen Äquatorregion vorhanden, so dass auch die Lagerstätten von Flöha, Lugau und Oelsnitz sowie Zwickau und die großen Steinkohlenlagerstätten im Ruhrgebiet, Polen, Sibirien, China nur in diesem Bereich entstehen konnten. Die Großplatte Pangaea zerfällt Millionen Jahre später und Bruchstücke bilden die heute bekannten Kontinente wie Amerika, Afrika und Australien. Somit schließt sich der Kreis um Oelsnitz. Die Steinkohle – ursprünglich am Äquator gebildet – liegt heute mitten in Europa.

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Oelsnitz/Erzgebirge. Mit „Oelsnitz“ und „Äquator“ verbindet sich der Begriff der Kontinentalverschiebung, dessen Begründung auf den deutschen Polar- und Klimaforscher Alfred Wegener zurück geht. Die Idee der Verschiebung kommt ihm beim Betrachten einer Weltkarte. Beim Vergleich der atlantischen Küsten von Südamerika und Afrika stellte der Deutsche eine deutliche Übereinstimmung der Küstenlinie fest. Wie bei einem Puzzle scheinen die Teile aneinander zu passen. Zusätzlichen Anstoß erhält er 1911 beim Vergleich von Pflanzen aus den Küstenregionen von Brasilien und Afrika, die eine verblüffende Ähnlichkeit aufweisen. Einen Transport

B EGR I F F E Kontinentaldrift/ Kontinentalverschiebung Die Theorie der Kontientalverschiebung oder auch Kontinentaldrift wurde von Alfred Lothar Wegener aufgestellt. Sie widersprach der Annahme, dass sich die Geographie der Erde nicht verändert. Wegener betrachtet die heutigen Küstenlinien der Kontinente und stellte fest, dass diese wie ein Puzzle zusammen passen. Daraus schloss er, dass diese einmal zusammen gewesen sein müssen. Die Theorie der Kontinentalverschiebung geht davon aus, dass es vor rund 200 Millionen Jahren nur eine einzige riesige Landmasse gab, den gigantische Urkontinent Pangaea. Vor etwa 135 Millionen Jahren brach die Kontinentalmasse auseinander. Das Tethysmeer trennte einen Südkontinent ab, der als Gondwana bezeichnet wird. Der Nordkontinent zerfiel in die beiden Teile Nordamerika und Eurasien. Bis vor zirka 100 Millionen Jahren hat sich der Zerfallsprozess der Kontinente weiter fortgesetzt. Vor allem der große Südkontinent hat sich in Südamerika, Afrika, Indien, Antarktis und Australien aufgespalten.

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Im Umkreis von Oelsnitz leben eine Million Menschen Die Stadt Oelsnitz liegt eingebettet in eine malerische Landschaft am Fuße des Erzgebirges. Sie dehnt sich auf einer Gesamtfläche von etwas mehr als 26 Quadratkilometern aus und zählt zu den bevölkerungsreichsten Gemeinden der Region. „Würde man mit der Zirkelspitze auf der Landkarte in unseren Ort stechen und einen Kreis ziehen, so leben im Einzugsgebiet von rundum 30 Kilometern rund eine Million Menschen“, sagt Bürgermeister Hans-Ludwig Richter.

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Kohlerevier im einstigen Dorf

Gesamtfläche: 26,34 km² Einwohner: 12.269 (Stand: 30. November 2008)

von Ariane Grund

Geschichtliches: ◗ 1219: Erste Erwähnung über die Ortschaft Oelsnitz ◗ 1844: Beginn des Abbaus von Steinkohle Untertage von Steinkohle ◗ 1924: Oelsnitz erhält Stadtrecht

Bei Auftragserteilung* erhält jeder Kunde ein Energiesparsystem im Wert von 200,- € gratis dazu.

◗ 1971: Einstellung der Kohleförderung, Erschöpfung der Ressourcen

Energieeinsparung ist wichtiger denn je!

◗ 1999: Integration der Gemeinde Neuwürschnitz zur Stadt Oelsnitz ◗ 2000: Errichtung des Aussichtsturmes „Glückauf“ als Bergbaudenkmal Sehenswürdigkeiten: ◗ Bergbaumuseum ◗ Aussichtsturm „Glückauf“ ◗ Heinrich-Hartmann-Haus ◗ Rittergut (15. Jhdt.) Traditionsveranstaltungen: ◗ Hegebachfest im Juni

R AU

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Oelsnitz/Erzgebirge. Oelsnitz war schon seit der Besiedlung im 12. Jahrhundert durch hauptsächlich aus Franken und Thüringen kommende Bauern größer als die Dörfer in der Nachbarschaft. Noch um 1900 waren in dem „Ort am Erlenbach“ – was die Übersetzung des Namens Oelsnitz aus dem Slawischen bedeutet – die Wurzeln als Waldhufendorf noch erkennbar. Doch mit der Entdeckung der Steinkohlelagerstätte fand der einst durch Landwirtschaft, Leinenweberei und Strumpfwirkerei geprägte Ort Anschluss an die wirtschaftlich aufstrebenden Zentren der Industrialisierung. Nach einem Zufallsfund von Steinkohle unmittelbar an der Erdoberfläche im Jahr 1831 förderte der Zwickauer Bergfaktor Karl Gottlob Wolf im Januar 1844 die erste Kohle aus einer Tiefe von neun Metern. Damit begann die wechselvolle Geschichte des Kohlereviers. Während die ersten Jahrzehnte vom primitiven Abbau in geringer Tiefe gekennzeichnet waren, setzte die erste Gründerzeit mit der Gründung größerer Unternehmen um 1855 ein. Schließlich entstanden ab 1871 viele tiefe Schächte in und um Oelsnitz. Der Abbau verlagerte sich in die Beckenmitte bis zu 100 Meter Tiefe. Nach 1900 konzentrierte sich der Kohlebergbau in den zwei großen Gewerkschaften „Deutschland“ und „Gottes Segen“. Um 1913 war der Bergbau in Oelsnitz auf dem Höhepunkt seiner Entfaltung: Rund 11.000 Beschäftigte förderten 2,3 Millionen Tonnen Steinkohle im Jahr. Kontinuierlicher Lohnanstieg steigerte die Kaufkraft, Handel und Handwerk florierten. Im Bauwesen herrschte Hochkonjunktur. Fast 200 Gebäude entstanden in nur wenigen Jahren neu. Am 19. April 1924 wurde der Ort als größtes sächsisches Dorf zur Stadt erklärt. Die Einwohnerzahl stieg weiter an und zählte um die 20.000. 1934 entstand der Ortsteil Neuwürschnitz durch die Zusammenlegung der selbstständigen Gemeinden Neuwiese und Oberwürschnitz. Bergbaubedingte Senkungen waren der Tribut für den Wohlstand. Sie führten zu tiefgreifenen Veränderungen im Ortsbild. Die Schlagzeile, dass Oelsnitz ein „versinkender Ort“ sei, machte die Runde. Bei größeren Niederschlägen standen zahlreiche Gebäude unter Wasser. Siedlungen für Bergmannsfamilien in Neuoelsnitz und an der Waldesruh entstanden. 1971 wurde die Steinkohlenförderung wegen Erschöpfung der Lagerstätten eingestellt. Das führte zu einem Rückgang der Einwohnerzahl. Am 1. Januar 1999 wurde Neuwürschnitz als Ergebnis der Gemeindegebietsreform Ortsteil von Oelsnitz. Quellen: Heino Neuber und Horst Rößler


Investitionen in Vorbereitung der Sachsenfete In der Vorbereitungszeit des Tages der Sachsen konnte die Stadt Oelsnitz/Erzgebirge mit staatlicher Hilfe in mehrere Maßnahmen investieren. Die Gesamtinvestitionssumme beläuft sich auf ca. vier Millionen Euro. Für das Geld wurden unter anderem verschiedene Wege, die Umsteigeanlagen von Bus zur Bahn (Foto) sowie die Stadthalle saniert. Ein Großteil des Geldes floss auch in die Mittelschule. Hier entstanden unter anderem Zimmer für die Ganztagsbetreuung, eine Mediathek, ein Veranstaltungsraum sowie ein Schulungsraum mit Teeküche.

◗ Schülerin entwarf Maskottchen

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Karli erobert Herzen der Besucher „Karli“ – das Maskottchen für den Tag der Sachsen 2010 in Oelsnitz – stammt aus der Feder der Oelsnitzerin Jenny Hofmann. Die damalige Neuntklässlerin schuf die Weltkugel mit Bergmannshut und setzte sich im Februar 2009 mit dieser Idee aus mehr als 20 Einsendungen beim Maskottchenwettbewerb durch. Dabei hatten die Neuwürschnitzer Grundschule, das Förderschulzentrum, die Turleymittelschule und das Berufsschulzen-

trum mitgemacht. Die Ideen der Mädchen und Jungen reichten vom Maulwurf, der wie die Bergleute unter der Stadt aktiv ist, über verschiedene Bergziegen bis hin zu einer kompletten Maskottchenfamilie in Form von Hämmern. Seinen Namen bekam der Äquatorsteiger dann wenige Wochen später: „Karli“, einer von 31 Vorschlägen, überzeugte schließlich die Jury, weil er die Verbindung zum einstigen Karl-Liebknecht-Schacht herstellt.

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◗ Erinnerungsstücke in Silber und Kaiserzinn

von Ariane Grund

Medaille zum Sachsentag zeigt Bauwerke der Stadt Oelsnitz/Erzgebirge. Das Kuratorium „Tag der Sachsen“ hat gemeinsam mit der Stadt Oelsnitz und der Sächsischen Numismatischen Gesellschaft die Sachsentag-Tradition fortgesetzt und zum Fest eine Silbermedaille geprägt. Konzeption und Entwurf entstanden durch Heiko Ziesch aus Bischofswerda. Die Vorderseite nennt das diesjährige Motto des Tages der Sachsen „Sachsen feiert am Äquator“, welches mit dem Namen der Ausrichterstadt einem Banner gleich auf einem angedeuteten Globus dem Äquator folgt. Das Logo des Tages der Sachsen befindet sich auf den dargestellten Breitengraden und Meridianen, mit der Jahreszahl 2010. Im oberen Teil sind das Stadtbild prägende Bauwerke dargestellt. Eisenbahnviadukt mit Lokomotive und ein Wagen, der Glück-auf-Turm, Rudolf-Brunnen, Rathaus, Christuskirche, daneben das ortstypische Fachwerkhaus und im oberen Medaillenrund das Stadtwappen. Die

Rückseite ist dem Bergbau gewidmet. Abgebildet ist eine alte Schachtanlage von Niederwürschnitz, skizzenhaft die abgetragenen Anlagen des Karl-Liebknecht-Schachtes, dem Bergbaumuseum, der letzte Hunt, der Beginn und Ende des Bergbaus dokumentiert und als mittiger Hintergrund die Andeutung eines geologischen Schnittes durch das Revier. Eine kleine Signatur „sto" steht für eine oberkarbonische Schicht. Den Vordergund prägt die Wappenseite des ersten sächsischen Gedenktalers aus dem Jahr 1567 mit den Kurschwertern und der Umschrift „Tandem Bona Causa Triumphat“ (letztendlich siegt die gute Sache). Die Medaille in Feinsilber kostet 39,50 Euro und kann aus Kaiserzinn gefertigt auch für 12 Euro erworben werden. Die Auflage der Gedenkprägung ist auf jeweils 900 Stück limitiert. Sie ist im Bergbaumuseum und in der Stadtinformation erhältlich.

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Verkehr Um den Festverkehr zu den Parkplätzen und den Durchgangsverkehr um die gesperrte Stadt zu leiten, kommen unter anderem 190 runde, 14 dreieckige, 43 quadratische und 103 rechteckige Zeichen, 28 Plantafeln, 52 Absperrschranken und 142 Signallampen zum Einsatz. Notfall Neun Rettungswagen plant das Deutsche Rote Kreuz aufzubieten, außerdem sechs Krankenwagen, drei Notarztfahrzeuge und rund 300 Helfer, darunter 193 Sanitätshelfer. Die Gefahrenerwartung hängt vom Wetter ab: Bei Regen ist mit mehr Frakturen, bei Sonne mit mehr Bienenstichen und Alkohol-Vorfällen zu rechnen. Shuttleverkehr Sieben Shuttlebusse pro Parkplatz sollen die Festgäste von den Parkplätzen ins Festgebiet bringen. Die Parkgebühr beträgt zehn Euro, die Shuttlefahrt ist kostenlos. Einen festen Takt gibt es nicht. Die Busse fahren, wenn sie voll sind. Finanzen Die Ausrichtung des Festes wird vom Freistaat mit 700.000 Euro für Infrastrukturmaßnahmen unterstützt. Bis zu 153.000 Euro können davon direkt in die Organisation gesteckt werden.

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The Lords verabschieden das Publikum am Freitag „The Lords“ ist eine deutsche Beat- und Rockband aus Berlin, die in den 60-ern fĂźr Furore in Deutschland sorgten. Zu ihren bekanntesten StĂźcken zählen „Shakin’ All Over“ und „Poor Boy“. Zwischen 1965 und 1969 hatten die „Lords“ zwĂślf Titel in der deutschen Hitparade. Ihr grĂśĂ&#x;ter Hit war der Klassiker „Glory Land“. „The Lords“ werden in Oelsnitz die Nacht zum Samstag noch einmal zum Tag machen und das Publikum glĂźcklich vom ersten der drei tollen Sachsentage verabschieden.

TI PP „De Randfichten“ sind wieder da Johanngeorgenstadt/Oelsnitz/Erzgebirge. Mit ihrer neuen Single „Rups am Grill“ haben sich „De Randfichten“ nach ihrer kreativen Pause eindrucksvoll auf den BĂźhnen der Region zurĂźck gemeldet. Die dreikĂśpfige Band landete mit ihrem Sommerhit den hochoffiziellen Song der Grillsaison 2010. Dass der Song nicht nur ein Muss fĂźr alle Gartenfeten ist, zeigen die drei am Freitagabend auf der MDR-BĂźhne. Ein Muss!

â—— Das Festprogramm vom 3. bis 5. September 2010

Drei Tage lang Party auf allen BĂźhnen LandtagsbĂźhne (4)

F R EI TAG, 3 . S EP T EM B ER 2 0 1 0 RADIO PSR/R.SA (1)

13.45 Uhr

17.00 Uhr Offizielle ErĂśffnung des Tages der Sachsen mit Landtagspräsident Matthias RĂśĂ&#x;ler, anschl. Preisverleihung des „Vereinsmeier in Gold“ fĂźr besonders engagierte Vereinsarbeit im Freistaat Sachsen durch Ministerpräsident Stanislaw Tillich ab 18.00 Uhr bis ca. 1.00 Uhr sind folgende Auftritte geplant: „Goombay Dance Band“, „Karussell“, „The Rubettes“ und „The Lords“ sowie die BĂśttcher & Fischer-Show mit Witzen und Liedern.

14.00 Uhr

14.20 Uhr 15.00 Uhr 16.00 Uhr 16.30 Uhr 17.00 Uhr 18.30 Uhr 19.00 Uhr 19.30 Uhr

SchĂźtzenumzug Oelsnitz/Erzgebirge. Am Samstag (4. September) um 13 Uhr wird schon mal fĂźr den GroĂ&#x;en Festumzug am Sonntag geprobt. Beim groĂ&#x;en SchĂźtzenumzug kĂśnnen sich bereits am Samstag alle Sächsischen SchĂźtzenvereine den Besuchern eindrucksvoll und lautstark präsentieren. Um 13 Uhr ist der Start des SchĂźtzenumzuges am Heinrich-Hartmann-Haus geplant, von wo die geballte sächsische SchĂźtzenschaft zur Parade Ăźber einen Teil der Festumzugsstrecke zum Stadion zieht. Dort werden die MeisterschĂźtzen bereits erwartet. Präsentationen, SchieĂ&#x;stände aber auch viele andere MĂśglichkeiten zum „Stelldichein“ der sächsischen SchĂźtzen sind dort vor Ort.

MedienbĂźhne MDR (3) 22.30 Uhr Unterhaltung fĂźr jedermann mit dem Musikverein NeuwĂźrschnitz 19.00 Uhr Jaqueline 20.00 Uhr Michael Heck 21.00 Uhr „De Randfichten“ ab 23.00 Uhr Diskothek mit Bodo GieĂ&#x;ner

ErĂśffnungsveranstaltung – Mit dem CCM Westewitz – Sektion Fanfarenzug – geht der Tag der Sachsen stimmungsvoll los. BĂśllerschĂźsse der SchĂźtzengilde Wasserschloss Klaffenbach begleiten die ErĂśffnung. Tanzperlen des Zschopautales Wahl der ErntekĂśnigin Prominentenbesuch Rock’n’Roll und Tanzclub „Ireen“ Musicolour – rockige Musik Nic’s Dance Factory Sport mit dem SV GrĂźn-WeiĂ&#x; Lippersdorf Orchester Liebertwolkwitz – stimmungsvolle Blasmusik „Miners“ – Musik fĂźr die Jugend

18.30 Uhr 19.00 Uhr 19.40 Uhr 20.30 Uhr

18.00 Uhr

ErzgebirgsbĂźhne (5) 14.00 Uhr 16.00 Uhr

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Artistengruppe „Carivo Deluxe“ Sebnitzer Kinder- und Jugendblasmusik

„The Rubbets“ werden am Freitag den Rathausplatz im erzgebirgischen Oelsnitz zum Rocken bringen. Die Engländer treten auf der RADIO PSR/R.SA-BĂźhne (1) auf. Foto: Agentur

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Tanzgruppe „Die Bornaer Tanzelfen“ Rad-Artistik-Gruppe „Cornellis“ Krostitzer Akrobaten Band „Gipsy“


Weltberühmter Chor gastiert zum Tag der Sachsen Am 4. September 2010, 18 Uhr, gastiert der berühmte Thomanerchor Leipzig in der Evangelischen Kirche Hohndorf. Unter Leitung von Georg Christoph Biller singen die Knaben Werke ehemaliger Thomaskantoren unter anderem von Bach, Kuhnau und Schein. Die Thomaner präsentieren sich als ein zeitgemäßer und erfrischend junger Chor – ganz der Jugendlichkeit der Sänger angemessen. Und doch ist man sich kurz vor dem 800-sten Geburtstag seiner Traditionen und Wurzeln bewusst und erkundet diese immer wieder musikalisch.

Landessportbund-Sachsen-Bühne (6)

15.25 Uhr 16.30 Uhr 17.10 Uhr 18.00 Uhr 18.20 Uhr 19.05 Uhr 19.45 Uhr

Stepp und Sport mit dem TSV Kitzscher Artistengruppe „Carivo Deluxe” Tanzperlen des Zschopautales Frauengymnastik mit dem TSV Kitzscher Aerobicteam des ESV Lok Riesa Krostitzer Akrobaten Rock’n’Roll Club „Caddy” Rock’n’Roll und Tanzclub „Ireen” Kirchenbühne (8)

16.00 Uhr 17.00 Uhr 17.55 Uhr 18.15 Uhr 19.05 Uhr 19.30 Uhr 20.30 Uhr 22.10 Uhr 22.30 Uhr

DJ Braucher aus Freiberg Hebel’s Hausband Livehouse everything skit, Tanzpantomime Bläserchor Lichtenstein Livehouse everything skit, Tanzpantomime Lightguide GbR Compassion Livehouse’s everything skit denKmal, Happy Metal meets Ervolsmusik

14.00 Uhr 17.45 Uhr 19.15 Uhr 20.25 Uhr 21.15 Uhr 22.30 Uhr

Schul- und Nachwuchsband Contest Misery Kidz Crayfish Freischwinger Monrose Big Maggas

14.00 Uhr

Spielteilnahme ab 18 Jahren. Verantwortungsbewusst spielen.

Gartenbühne (14) 15.00 bis 2.00 Uhr Auftritte verschiedener DJ’s Western- und Country-Bühne (15) 14.00 Uhr

Heimatbühne (9) Theatergruppe MS Hartenstein Stimmungsmusik mit dem Verein Stammtischler-Markranstädt

TI PP

Blaulichtbühne (12) „Die Kassenpatienten” bieten eine stimmungsgeladene Bühnenshow mit den Liedern der „Ärzte”. Foto: Agentur 16.00 Uhr Präsentation des DRK Sachsen 16.45 Uhr Vorführung Selbstverteidigung 20.00 Uhr OB – Life 18.00 Uhr Sebnitzer Kinder- und Jugendblasmusik Rockstage No. 13 (13) 19.00 Uhr Darbietungen der SG Hennersdorf 20.00 Uhr Männergesangsverein „Sachsentreu” 17.00 Uhr RAK (Ska Rock Punk) 22.00 Uhr Die Kassenpatienten 19.00 Uhr sharp dressed apes (Soul & Punk) Bundeswehrbühne (10) 22.00 Uhr meniaK (Latin, Ska, Reggae, Rock)

Faschingsbühne/Zelt (11)

15.00 Uhr 16.45 Uhr

Bornaer Carnevals Verein Oelsnitzer Carnevalsverein Sportverein Schönbrunn Fanfarenzug Westewitz Torgauer CC und Oelsnitzer CC Stammtischler-Markranstädt Disco

15.00 Uhr 16.00 Uhr

Eröffnunung des Faschingszeltes mit dem Oelsnitzer Carnevalsverein Stammtischler-Markranstädt Andre Krause (Musik)

LOTTO grüßt alle Sachsen

Kinderprogramm mit „Jonny & Friends“ 18.45 Uhr Marc Lorinser 19.30 Uhr Sport und Aerobic, ESV Riesa 20.00 Uhr Gudrun Lange und Band Kactus 21.15 Uhr East Dance Company, Line Dance ab 22.00 Uhr Gudrun Lange und Band Kactus

Grimma i 2008

Mittweida i 2009

Viel VVergnügen ergnügen auf dem Tag der Sachsen OOelsnitz l it 2010

Marienberg i 2006

Reichenbach i 2007

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15.00 Uhr

17.00 Uhr 18.00 Uhr 19.15 Uhr 20.00 Uhr 20.15 Uhr 21.00 Uhr 22.00 Uhr

Spitzensportler beim Tag der Sachsen Oelsnitz/Erzgebirge. Beim diesjährigen Tag der Sachsen gibt es jede Menge Sportliches zu erleben. Die Energieversorger der Region präsentieren gemeinsam mit dem Landessportbund drei Tage lang 30 sächsische Sportvereine in einem Non-StopProgramm auf der Landessportbund-SachsenBühne (6). Darüber hinaus kann sich jeder Besucher in einem Sportparcour an zehn MitmachStationen versuchen. Dabei gibt es unter anderem eine Kletterwand, Torwandschießen und einen Fahrradsprintsimulator. Jede Menge Spitzensportler aus Sachsen werden die Bühne besuchen, darunter Olympiateilnehmer von Vancouver. Für die kleinen Gäste gibt es eine Schmink- und Bastelstraße.

EM O T I O NEN Musical erzählt vom Leben Jugendlicher Oelsnitz/Erzgebirge. Emotionen und Spannung pur sind garantiert, wenn die rund 30 internationalen Nachwuchskünstler von „new challenge” ihre mitreißende Show „HOMEZONE: reloaded” („ZUHAUSE: die zweite“) auf dem Tag der Sachsen präsentieren. Das Musical erzählt mit einer Mischung aus Live-Musik, Streetdance und Schauspieleinlagen vom ganz normalen Wahnsinn des Alltags Jugendlicher (Samstag, 19 Uhr, Kirchenbühne (8)) Seite 11


»2Raumwohnung« bringen ihre Hits ins Erzgebirge Gegründet im Jahr 2000 in Berlin ist das deutsche Popduo „2Raumwohnung“ inzwischen eine der gefragtesten Bands des Landes. „Wir trafen uns in einem Garten“, „Ich und Elaine“, „Besser geht’s nicht“, „36 Grad“ – die Liste der Hits von Inga Humpe und Tommi Eckart ist lang. Zum Tag der Sachsen werden sie dem sächsischen Publikum ihre größten Hits präsentieren und das Partythermometer auf dem Rathausplatz weit über 36 Grad steigen lassen – Mitsingen Pflicht!

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Zum Tag des Handwerks

Sternwanderung mit Zielpunkt Oelsnitz Oelsnitz/Erzgebirge. Wenn am Sonntag (5. September) Besucher aus allen Teilen Sachsens nach Oelsnitz im Erzgebirge strömen, um dem großen Festumzug zuzuschauen, dann werden auch eine Reihe Wanderer die Bergbaustadt erreicht haben. Sie starten bereits am frühen Morgen an verschiedenen Sammelpunkten der Region zu einer Sternwanderung. „Es werden insgesamt 13 Distanzen aus Orten der Region nach Oelsnitz führen, wobei von den Treffpunkten aus auch öffentliche Verkehrsmittel oder Autos bis zum Startort genutzt werden", sagt Gerd Schlenstedt, Fachübungsleiter Wandern im ESV Lok Oelsnitz. Aus dem Erzgebirgskreis sind das Annaberg-Buchholz, Aue, Marienberg, Geyer, Schneeberg, Sosa, Schwarzenberg und Zwönitz. Darüber hinaus werden Touren von Zwickau, Glauchau, LimbachOberfrohna, Burgstädt oder Grüna zum Zentrum des größten Volksfestes im Freistaat führen. Zu dem wird es eine behindertengerechte Strecke geben, die in der Feststadt selbst beginnt. Die Ankunft aller Wanderfreunde ist gegen 13 Uhr an der Landessportbund-SachsenBühne geplant. Im Anschluss nehmen sie innerhalb des Wanderblockes am 14 Uhr beginnenden Festumzug teil.

am 17.10.2010 von 9 – 17 Uhr geöffnet

Schulbühne (16) 17.00 Uhr 17.25 Uhr 17.50 Uhr 18.45 Uhr 19.30 Uhr 20.45 Uhr 22.00 Uhr

17.30 Uhr 18.00 Uhr 20.00 Uhr

Eröffnung Marc Lorinser „Uriko“-Band Rapper KJR ERZ Elvis burns the bar Rapper KJR ERZ Rockzeit für die Jugend

Fanfarenzug Hoyerswerda Fanfarenzug des CCM Westewitz Pöblitzer Trommelkompanie

Bühne Kul(T)ourbetrieb Erzgebirgskreis (18) 17.00 Uhr 18.00 Uhr 19.45 Uhr

Liedermacher des Erzgebirgskreises „Stellmäcke“ Musik mit „Wind, Sand und Sterne“

Die East Dance Company aus Chemnitz präsentiert internationale Tänze. Foto: Privat

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14.00 Uhr 15.00 Uhr 16.30 Uhr 17.00 Uhr 18.00 Uhr 18.30 Uhr 19.00 Uhr 19.35 Uhr 20.00 Uhr 20.30 Uhr 21.00 Uhr 21.30 Uhr 22.00 Uhr 23.00 Uhr

Theaterverein Hormersdorf Clown Bemme & Co. Puppentheater mit Michael Frank Musikschule Musicus Tanz und Sport, SV Schönbrunn André Krause Gymnastik mit dem TSV Kitzscher Artistengruppe „Carivo Deluxe“ East Dance Company, Line-Dance Nic’s Dance Factory Rock’n’Roll Club „Caddy“ Rock’n’Roll und Tanzclub „Ireen“ Musikschule Musicus Mark Lorinser

11.00 Uhr bis 17.00 Uhr Vereinsprogramm mit Auftritten sächsischer Vereine 18.30 Uhr Buntes Familienprogramm mit bis 2.00 Uhr RADIO PSR, dem Finale der Wernesgrüner Lokalmeisterschaften, Finale Echter Nordhäuser „Minute der Sachsen“, mit Auftritten von Kai Niemann, „Die Firma“, „2Raum-Wohnung“, „Biba und die Butzemänner“ Medienbühne MDR (3) 10.00 Uhr

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14.00 Uhr 17.00 Uhr 18.00 Uhr 20.30 Uhr

Warm-up bei den Bikern Eröffnung des Highjump-Contest Interview mit den Fahrern des Contests After-Show-Party

14.00 Uhr 15.00 Uhr

19.00 Uhr 20.00 Uhr

Stadion • Garten-, Wochenendund Wohnblockhäuser • Pavillons, Carports • Zimmereiarbeiten

15.00 Uhr

Traditionsfußballspiel Bahnhofstraße 23.00 Uhr

17.30 Uhr

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Vereine und Verbände beim Heimatsender (Moderation: Heike Leschner) Kirche und Musik Spiel, Sport und Spaß mit Ronny Krappmann, Franziska, Vereinen und Verbänden (Moderation: Peter Neumann & Gert Zimmermann) Modern Talking Reloaded Die MDR 1 RADIO SACHSENSchlagernacht mit Franziska, Ronny Krappmann, Nicole und zum 25-jährigen Bühnenjubiläum: Olaf Berger & Band (Moderation: Heike Leschner) MDR 1 RADIO SACHSEN-Disko thek mit Bodo Gießner

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Showprogramm mit frechen Liedern, Zauberei und Späßen Mit seinem speziellen sächsischen Humor ist Clown Lulu ein Leckerbissen der Clownerie. Die Sängerin und Schauspielerin Angelika Mann ist die „Lütte”, wenn sie gemeinsam mit Clown Lulu auf die Bühne steigt. Im Gepäck haben die beiden dann ein Kinderprogramm mit frechen Liedern sowie Zauberei und Späßen. Sie bieten ein abgefahrenes Showprogramm, das bei jeder Altersklasse gut ankommt. Zu erleben sind die beiden zum Tag der Sachsen unter anderem am Samstag auf der Medienbühne HITRADIO RTL, Beginn 15 Uhr.

12.00 Uhr 12.30 Uhr 12.45 Uhr

13.15 Uhr 14.00 Uhr 14.30 Uhr 15.00 Uhr 15.30 Uhr 16.00 Uhr 16.30 Uhr 17.00 Uhr 18.00 Uhr 18.30 Uhr 19.00 Uhr 19.30 Uhr 20.00 Uhr 20.30 Uhr 21.00 Uhr

10.00 Uhr 10.30 Uhr 10.45 Uhr 13.00 Uhr 13.00 Uhr 20.30 Uhr

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Erzgebirgsbühne (5)

Sachsentag-Chor mit mehr als 1000 Sängern Oelsnitz/Erzgebirge. 1.000 Sängerinnen und Sänger sollen sich zum Tag der Sachsen zu einem gewaltigen Chor zusammenschließen und ein gemeinsames Konzert im Stadion der Stadt geben. Dahin gehen die Vorstellung von Lutz Eßbach, Leiter des Knappenchors Zwickau. Extra für den Tag der Sachsen hat er ein Liedblatt zusammengestellt. Ausgewählt hat er dafür Lieder, wie „Jetzt kommen die lustigen Tage, „Kein schöner Land“, „Ich ging emol spaziere“ und das „Steigerlied“. „Ich habe mich hauptsächlich auf Volkslieder konzentriert. Die Herausforderung steht, die verschiedenen Chöre unter einen Hut zu bringen. Meist kennen die Chöre ein Lied in unterschiedlichen Sätzen und das muss nicht unbedingt harmonieren“, sagt Eßbach, der neben seiner Chorleitertätigkeit die Arbeitsgruppe Berglied beim Sächsischen Landesverband der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine leitet. Das große Chöresingen steigt am Samstag, 4. September, 15.30 Uhr im Oelsnitzer Stadion. Eingeladen sind Chöre, Hausgemeinschaften oder auch Einzelsolisten.

12.40 Uhr Sportclub Riesa 13.10 Uhr Rad-Artistik „Cornellis” Marc Lorinser 13.40 Uhr The Boogie Legs, Stollberg East Dance Company, Westerntänze 14.30 Uhr Fechtshow, Fechtclub Oelsnitz Polizeisportverein Schwarzenberg, 14.50 Uhr Lugauer Turnverein Showtanz 15.15 Uhr Tanzschule Karo Dancers Showtanzgruppe des Spiel-Spaß16.10 Uhr 1. Asiatischer Kampfkunstverein Kindertreff Zwickau Eisenbahnsportverein Lok Riesa, 16.35 Uhr Rock`n Roll und Tanzclub „Ireen” sportlicher Tanz 17.30 Uhr Akrobatik, TSV Sachsen Hermsdorf Tanzsportgemeinschaft Zwickau: 17.55 Uhr Krostitzer Akrobaten „Tanz und Sport ist bei uns ein 18.40 Uhr Tanzsportgemeinschaft Zwickau Rubin“ 19.15 Uhr Sweet Devils, VFL Pirna Lopitz 07 Sorbischer Männerchor Delany 21.00 Uhr Maila, Band Marienberger Spatzen Medienbühne HITRADIO RTL (7) Geselliger Tanzkreis Bautzen Bagad Kadoudal, Frankreich ab 10.00 Uhr Vorstellung von Vereinen Prominentenbesuch 13.00 Uhr Kindervereinigung Sachsen Rock’n’Roll Club „Caddy" 14.00 Uhr Hitradio RTL-Familiencontest SV Grün-Weiß Lippersdorf 15.00 Uhr Clown Lulu & Lütte (Angelika Mann) Orchester Liebertwolkwitz 16.00 Uhr Jan Sievers Rock’n’Roll Club Dancing Shoes 17.00 Uhr Präsentation von VereinsTanzsportteam Geringswalde programmen Tanzgruppe „Die Bornaer 19.30 Uhr Cliff Tanzelfen“ 21.30 Uhr Thomas Godoj Meeraner Tanzgirls 23.00 Uhr ReMode (Depeche Mode) Döbelner Dance Company TSV Graupe Kirchenbühne (8) Zenker & Co., Country

Theaterpädagogisches Zentrum: Märchen „Hase und Igel” Volkshochschule Aue: -Orientalische Tänze Olbernhau-City-Ballett Salutschießen mit den Schützen Präsentation der Kreismusikschulen Remembers, Tanzmusik

Landessportbund-Sachsen-Bühne (6) 10.00 Uhr 10.15 Uhr 10.35 Uhr 11.05 Uhr 11.15 Uhr 11.50 Uhr

Start 1. Oelsnitzer Extrem-Bergsprint Aerobicteam des ESV Riesa Flame Dancers Siegerehrung Bergsprint Artistengruppe „Carivo-Deluxe” Tanzsportteam Geringswalde

10.15 Uhr 11.30 Uhr 12.15 Uhr 12.45 Uhr 13.40 Uhr 14.15 Uhr 15.00 Uhr 15.30 Uhr 16.20 Uhr 17.00 Uhr 17.30 Uhr 18.30 Uhr 19.00 Uhr 21.15 Uhr 21.45 Uhr

Mit unserem Äquatorbier grüßen wir alle Besucher zum Tag der Sachsen in Oelsnitz.

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Umbrella – Midlife Rock Jugendchor Hatikwah, Thalheim Botschafter MR. JOY – Jonglage, Artistik Konzert mit den Bläsern der Sächsischen Posaunenmission Tanzpantomime „The Clincher” Old Fashion/Immanuel – Blues Rock Tanzpantomime „The Clincher” Beyond Presipice Compassion Tanzpantomime „The Clincher” Kirchenchöre der Region Stollberg singen Compassion New Challenge – Homezone: reloaded – Rockmusical Tanzpantomime „The Clincher” New Challenge – Homezone: reloaded – Rockmusical

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Freiberg bewirbt sich um den Tag der Sachsen 2012 Freiberg bewirbt sich um die Ausrichtung des Tages der Sachsen 2012. Im Jahr des 850-jährigen Bestehens der Stadt soll der Tag der Sachsen einer von vielen Höhepunkten im Jubiläumsjahr werden. Die Stadt hatte bereits die Premiere des Volksfestes im Jahr 1992 ausgerichtet. Sie wurde vom Kuratorium „Tag der Sachsen“ angesprochen, ob sie für Großenhain einspringen könne. Die nordsächsische Stadt war am Pfingstmontag von einem Tornado heimgesucht und teilweise zerstört worden und musste ihre Bewerbung für 2012 deshalb zurückziehen.

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Zapfenstreich der Bergleute Oelsnitz/Erzgebirge. Es ist ein seltenes Ereignis, welches die Besucher zum Tag der Sachsen zum Abschluss des Samstages miterleben dürfen: der Große Bergmännische Zapfenstreich. Nach dem Vorbild des militärischen Zapfenstreiches findet auch der bergmännische Zapfenstreich nur zu ausgewählten Ereignissen statt. Am späten Samstagabend werden die Trachtenträger – musikalisch angeführt von drei Bergmannskapellen – mit vollständigem bergmännischen Geleucht und Fackeln Aufstellung nehmen. Im Anschluss an die Abnahme der Parade beginnt der Zapfenstreich. Beim gemeinsamen Singen des „Steigerliedes“ ist Gänsehautfeeling schon vorprogrammiert. Das Zeremoniell des Zapfenstreiches reicht in seinen Anfängen bis in die Zeit des 30-jährigen Krieges zurück. Ursprünglich war damit der Degenschlag des Obersten auf den Spundhahn des Fasses gemeint, der den Ausschank beendete und die Nachtruhe im Feldlager befahl. Im bergmännischen Brauchtum des sächsischen Erzgebirges gibt es seit Ende des 16. Jahrhunderts musikalisch umrahmte abendliche Bergaufzüge. Der erste Große Bergmännische Zapfenstreich wurde 1996 in Schneeberg zelebriert.

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Heimatbühne (9)

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Orchester Liebertwolkwitz Marc Lorinser Akkordeonorchester „C'est la vie“ Sächs. Sportverein Altenberg Schalmeienkapelle Großolbersdorf Musikschule Fröhlich Fanfarenzug des CCM Westewitz Sebnitzer Kinder- und Jugendblasmusik Tanzgruppe Weißenberg Yellow Boogie Dancers Zwönitz Drift, Tanzmusik

Rockstage No. 13 (13) 11.00 Uhr 14.00 Uhr 21.00 Uhr 22.00 Uhr

Solche Musical „Paranoia Avenue“ Electric Elk fast beat superchargers Gartenbühne (14)

Bundeswehrbühne (10) 11.00 Uhr 13.30 Uhr 15.00 Uhr 17.15 Uhr 18.30 Uhr 19.45 Uhr 21.00 Uhr

Hofer-Zoll-Kapelle Schulförderverein GS Hohndorf Fanfarenzug Hoyerswerda Vorführung Diensthundestaffel Schalmeienkapelle Großolbersdorf CAP-Tanzgruppe OB – Life „Rockige Musik“

11.00 Uhr

Solisten und Schülerband der Modern Music School Zwickau 15.00 Uhr Modenschau 19.00 Uhr String Puppets sowie Ludwig & Co. ab 22.30 Uhr Auftritte verschiedener DJ’s

Pro Musicum Hohdorfer Kaooden, Gugge Hohdorfer Kaooden, Gugge Daniel Orange Plant Emily Freischwinger Die „Ossis“ kommen

Western- und Countrybühne (15) 10.00 Uhr

Faschingsbühne/Zelt (11)

10.50 Uhr 11.15 Uhr 11.50 Uhr

10.00 Uhr 10.00 Uhr

Bornaer CV und Torgauer CC Kinderprogramm mit Jenny and Friends 11.00 Uhr Oelsnitzer CV und FC Olbersdorf 12.00 Uhr Bagad Kadagul, Frankreich 13.00 Uhr Torgauer Carneval Club 14.00 Uhr Carnevals-Vereinigung Stollberg 15.00 Uhr Görlitzer Karnevalsverein 16.00 Uhr Oelsnitzer Carnevalsverein 17.00 Uhr Neuwürschnitzer Carnevalsverein 18.00 Uhr Faschingsclub Penig 19.00 Uhr Galaprogramm ab 19.00 Uhr CCM Westewitz 22.00 Uhr Disco

12.15 Uhr 12.40 Uhr 15.00 Uhr 15.30 Uhr 16.35 Uhr 17.15 Uhr 18.00 Uhr 18.30 Uhr

Sebnitzer Kinder- und Jugendblasmusik Rad-Artistik, SV Süpnitz Clemens Jungbauer Polizeisportverein Schwarzenberg Liedermacher Johannes Kleibl Akkordeon-Express Pegasus Westerntanz Tanzperlen des Zschopautals Biathlon Leipzig Bornaer Tanzelfen Spielmannszug Lommatsch Pro Musicum

Blaulichtbühne (12) 10.00 Uhr 11.00 Uhr 11.30 Uhr 12.30 Uhr

Mülsener Musikverein Vorführung Diensthundestaffel Mülsener Musikverein Poldi im Festgelände

Pro Musicum aus Thalheim spielen Country Western, Folk und Oldies. Foto: Privat

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Frontmann von »Caught in the Act« singt in Oelsnitz Benjamin John Boyce startete seine Karriere 1992 als Frontmann der englisch-niederländischen Boygroup „Caught in the Act“. Nach der Auflösung der Band begann der 1968 in London geborene Popsänger eine Solokarriere. Mit den Singles „Change“ (1999) und „Where Is Your Love“ (2004) konnte er sich zweimal in den deutschen Popcharts platzieren. Zum Tag der Sachsen kommt der Engländer nach Oelsnitz/Erzgebirge – zum einen, um musikalisch zu begeistern, zum anderen als Jurymitglied beim Bandcontest auf der Schulbühne.

Schulbühne (16) 10.00 Uhr 11.00 Uhr 11.30 Uhr 12.15 Uhr 13.00 Uhr 13.00 Uhr 20.00 Uhr 20.30 Uhr 21.00 Uhr 21.30 Uhr 22.00 Uhr

21.15 Uhr 22.30 Uhr

Tanzgruppe „Ottmar Gerster“ Theaterkids Lugau Theaterstück CAP DJ Wipp Bandcontest Showtanzverein „Avanti“ Benjamin Boyce Madhouse Tanzsportteam Geringswalde Benjamin Boyce mit Madhouse Madhouse

Musikschule Musicus Duo Rockin’ Akkordeons Fitnessbühne (20)

10.00 Uhr 14.00 Uhr 15.30 Uhr 16.30 Uhr 18.00 Uhr 19.00 Uhr

Vorstellung der drei Disziplinen beim Bike-Contest Fitnessprogramm 4. Disziplin 5. Disziplin 6. Disziplin Palettenhochsprung anschließend Siegerehrung und After-Show-Party

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Stadion 13.00 Uhr 13.00 Uhr 13.00 Uhr

Madhouse.

Foto: Agentur

Bühne Kul(T)tourbetrieb Erzgebirgskreis (18) 10.00 Uhr 11.00 Uhr 12.15 Uhr 13.30 Uhr 14.45 Uhr 17.15 Uhr 18.15 Uhr

Familientag „HarmoNovus“ Duo „Roter Mohn“ Erzgebirgsensemble Aue Spukis Schlosszirkus Duo „Roter Mohn“ „HarmoNovus“ Vereinsbühne (19)

10.00 Uhr 11.30 Uhr 11.30 Uhr 11.50 Uhr 13.00 Uhr 14.00 Uhr

16.00 Uhr 17.30 Uhr 18.00 Uhr 18.30 Uhr 19.00 Uhr 20.00 Uhr

Hartensteiner Musikanten Tim Stüdemann CCM Westewitz (v. d. Bühne) Akkordeon Orchester Olbersdorf Stammtischler Markranstädt Europa Miniköche „Riesaer Makkaronis“ – Kochen für Jung und Alt Musikverein Lichtenstein Tanzschule Suleika Tim Stüdemann Akkordeonorchester „C’est la vie“ große Aue-Party mit Marc Lorinser Stammtischler Markranstädt

13.30 Uhr 14.00 Uhr 15.00 Uhr 15.30 Uhr 16.30 Uhr 17.00 Uhr

Beachvolleyballturnier Pölbitzer Trommelkompanie Beginn des Schützenumzugs durch die Stadt Hundevorführung Spielmannszüge Hundevorführung gemeinsames Singen aller Chöre Hundevorführung Regimentsvorführung Badstraße

10.00 Uhr

Lommatzscher Spielleute Postberg

10.30 Uhr

Spielmannszug Hirschfeld Untere Hauptstraße

11.00 Uhr 11.00 Uhr 12.00 Uhr

Schalmeienkappelle Großolbersdorf Pölbitzer Trommelkompanie Spielmannszug Hirschfeld Regimentsplatz

10.00 Uhr 15.00 Uhr 17.00 Uhr

Antreten von Infanterie und Artillerie Abmarsch zum Manöver: „Historisches Gefecht nachgestellt“ Vorführung: Schützen im Wandel der Zeit

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Bergbaumeile Dem Thema „Bergbau in Sachsen“ wird zum Tag der Sachsen ein ganzes Areal gewidmet. Auf der Bergbaumeile sind Vereine, Museen, Unternehmen und sonstige Einzelaussteller vertreten. Außerdem gibt es einen Stand der CAP Oelsnitz GmbH, der eine große Anzahl weiterer Einrichtungen vorstellt, die ebenfalls mit dem Thema Bergbau verbunden sind. Der Gemeinschaftsstand „Bergbau in Sachsen“ informiert die Besucher über die gesamte Breite des Themas und gibt Anregung, sich mit diesem Thema über den Tag der Sachsen hinaus zu beschäftigen. So erhält der Besucher beispielsweise Ideen für Besuche in Museen und Schaubergwerken und wird informiert über die wirtschaftliche Rolle, die der Bergbau in Sachsen heute spielt. Besondere Höhepunkte sind unter dem Motto „Berggeschrey 2010“ eine Schatzsuche für Kinder, ein Bergbau-Parcours für Kinder sowie das Puzzle Neuseenland vom gleichnamigen Leipziger Tourismusverein.

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Deutschlands Superstar von 2008 tritt zum Sachsentag auf Mit seinem Sieg bei der fünften Staffel von Deutschland sucht den Superstar im Jahr 2008 wurde Thomas Godoj bekannt. Doch die musikalischen Wurzeln des 1978 in Polen geborenen Musikers reichen weiter zurück: Bereits mit der Band „Tonk!“ machte er von 2003 bis 2005 deutschsprachige Rockmusik. Seine Debütsingle „Love Is You“ stieg im Juni 2008 auf Anhieb in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf Platz 1 der Single-Charts ein. Zum Tag der Sachsen kommt Godoj am Samstag nach Oelsnitz (21.30 Uhr, Medienbühne Hitradio RTL).

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Fortsetzung von Seite 15:

10.00 Uhr 11.00 Uhr 11.30 Uhr 12.00 Uhr 13.00 Uhr 16.00 Uhr

Karli’s Schlemmermeile Um Hunger und Durst zu stillen sollten Besucher Karli’s Schlemmermeile aufsuchen. Die dort aufgebauten 84 Stände sind reich gefüllt mit Grillspezialitäten, Fleisch- und Wurstwaren, Brot- und Backwaren sowie Kaffee, Cocktails, Fisch, Eis, Pilzgerichten, Kartoffelprodukten und mehr.

Seite 16

15.15 Uhr

Stadtorchester Klingenthal Sweet Devils, Vfl Pirna André Kraus Verein zur Förderung der Musikschule „Ottmar Gerster“ Vorführungen des Sportclubs Riesa Jugendblasorchester Bernsdorf

15.50 Uhr 16.10 Uhr

Verein zur Förderung der Musikschule „Ottmar Gerster” Kinderballett: Siggy’s Teeny Ballett Oelsnitzer Knappen

Medienbühne HITRADIO RTL (7) 10.00 Uhr 12.00 Uhr 14.00 Uhr 16.00 Uhr 17.30 Uhr

Erzgebirgsbühne (5) Von 14 bis 16 Uhr wird der MDR den Festumzug zum Tag der Sachsen live im Fernsehen 10.00 Uhr übertragen. Die Moderatoren Katrin Huß und 11.15 Uhr Andreas F. Rook sind vor Ort. Foto: Agentur 12.00 Uhr 16.00 Uhr S O NNTAG, 5 . S EP T EM B ER 2 0 1 0 17.00 Uhr

Sachsenmilch Familienbrunch Kindervereinigung Sachsen Umzug Rumpelstil, Band Abschlussveranstaltung Kirchenbühne (8)

Landesblasmusikorchester Volkschor „Frisch Auf“ Niederwürschnitz Orchester Liebertwolkwitz Clown Bemme & Co. Gräflich Schönburgische Schloßcompanie

11.15 Uhr 12.30 Uhr 13.00 Uhr 16.00 Uhr 17.30 Uhr

Tobias Richter & Band Lifehouse’s everything skit Kentalla Voicepoint-Choir Steeproad

RADIO PSR/R.SA (1) Landessportbund-Sachsen-Bühne (6) 10.00 Uhr 11.30 Uhr 12.30 Uhr

Großer Festgottesdienst Stammtischler Markranstädt Akkordeonorchester „C'est la vie“ Medienbühne MDR (3)

14.00 Uhr 20.15 Uhr

Frühschoppen mit den Oelsnitzer Blasmusikanten Live-Übertragung des Festumzugs im MDR-Fernsehen „Heute klappt’s“, Stadthalle

Ko nt ak t :

10.00 Uhr 10.30 Uhr 10.55 Uhr 11.30 Uhr 11.55 Uhr 12.30 Uhr 13.05 Uhr 13.55 Uhr 14.40 Uhr 15.00 Uhr

Heimatbühne (9)

Akrobatik, SC Riesa Aerobicteam, ESV Riesa Sportverein Altenberg SSV Brand-Erbisdorf Döbelner Dance Company, Tanz Tanzschule Karo Dancers, Schlema Sportverein Schönbrunn, Tanz Sweet Devils, Vfl Pirna Tanzsportgemeinschaft Zwickau Kinderballett: Siggy’s Teeny Ballett

10.00 Uhr 10.20 Uhr 11.00 Uhr 12.20 Uhr 12.30 Uhr 13.00 Uhr

Aerobic und Sport, Vfl Riesa 1. Asiatischer Kampfkunstverein Zwickau Bergmusikkorps „Frisch Glück“ Annaberg-Buchholz/Frohnau Showtanzgruppe des Spiel-Spaß-Kindertreff Kinderprogramm mit „Jonny & Friends“ Dream4Life, Modenschau

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Kirchenmeile Auf der Kirchenmeile, die vom Rathaus aus gesehen nach oben Richtung Christuskirche beginnt und über die Lutherstraße weiter geht, werden 38 Stände die Breite des kirchlichen Lebens abbilden. Es gibt dort tolle Mitmachangebote für Kinder und Jugendliche. Das Erklimmen einer Kletterwand, eine große Hüpfburg, ein Menschenkicker mit Turnierangebot, das Bedienen einer historischen Druckerpresse, das Entdecken der interaktiven Welt der Bibel sowie verschiedene Spiel- und Spaßangebote warten darauf, ausprobiert zu werden. Dazu gibt es Informationsstände aus den Bereichen Hospiz, Evangelische Mittelschule, Kirchliche Sozialarbeit, Kinderhilfswerk „Compassion“ und zum Kirchentag in Dresden. Auch gastronomische Angebote hält die Kirchenmeile bereit, darunter Spezialitäten wie den „Sächsischen Rahmklecks“ sowie Süßes und Deftiges.

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Sängerin Nicole zu Gast auf der Medienbühne MDR (3) Als die 17-jährige Abiturientin Nicole im Jahr 1982 den Titel des Eurovision Song Contests nach Deutschland holte, erlangte sie über Nacht europaweite Berühmtheit. Inzwischen steht die Schlagersängerin über 30 Jahre auf der Bühne und feiert dies mit ihrer „Leib und Seele“-Tour 2010. Damit gastiert sie am 15.11. in Dresden, am 16.11. in Chemnitz und am 18.11. in Leipzig. Wer nicht bis dahin warten möchte, sollte sich zum Tag der Sachsen am Samstagabend an der Medienbühne MDR (3) einfinden. Ab 20 Uhr wird die Sängerin zur Schlagernacht dabei sein.

Bundeswehrbühne (10) 10.00 Uhr 12.00 Uhr

Jugendblasorchester Neuwürschnitz Swing & Old Friends

11.00 Uhr 12.40 Uhr 13.00 Uhr

Rockin’ Akkordeons Radfahrverein Weinböhla Reichenbacher Harmonika-Band

Faschingbühne/Zelt (11) 10.00 Uhr 11.00 Uhr

Faschingsclub Olbersdorf Kinderprogramm mit Jonny & Friends lebende Tiere werden vorgestellt ab 13.00 Uhr Disco ab 16.00 Uhr Disco Blaulichtbühne (12) 10.00 Uhr 11.00 Uhr 11.45 Uhr

Akkordeonorchester „C'est la vie“ Vorführung der Diensthundestaffel Präsentation des DRK Sachsen

Vereinsbühne (19) 10.00 Uhr 11.00 Uhr 11.30 Uhr 12.00 Uhr 13.00 Uhr 16.00 Uhr 17.00 Uhr

Witzschdorfer Blasmusikanten Musikschule Musicus mini Marc Lorinser Kinderchor der GS Lichtenstein Musikverein Meinersdorf Musikschule Musikus Marc Lorinser Fitnessbühne (20)

10.00 Uhr Die Rad-Artistik-Gruppe „Cornellis“ vom Sport- 12.00 Uhr verein Süpitz beherrscht die Kunst des Hochrad- und Einradfahrens. Foto: Privat 10.00 Uhr

buntes Bühnenprogramm Moderation vom Bühnentruck Regimentsplatz Inspektion und Parade der Einheit

Schulbühne (16) Rockstage No. 13 (13) 16.00 Uhr

Cashbags Gartenbühne (14)

10.00 Uhr

Instrumentenkarussel, Musik vom Band

Stadion 10.00 Uhr 10.35 Uhr 11.05 Uhr 11.35 Uhr 12.05 Uhr 12.35 Uhr 13.00 Uhr

CAP Modenschau, BSZ Plauen Krostitzer Akrobaten BSZ Plauen Theaterstück BSZ Plauen Marc Lorinser

10.00 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr

Heinich-Eck 13.00 Uhr

Western- und Countrybühne (15)

Beachvolleyballturnier Hundevorführung Wettbewerb der Schützenvereine

Schalmeienkapelle Großolbersdorf

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M EI L EN Blaulichtmeile Auf der „Blaulichtmeile“ an der Schillerstraße werden sich zirka 15 verschiedenen Informationsstände von Bundesund Landesbehörden sowie Vereine präsentieren. Die Standbetreuer geben Auskünfte zu den jeweiligen Aufgaben, beispielsweise von Polizei, Zoll- und Steuerverwaltung, sowie dem Landesamt für Verfassungsschutz Sachsen. Präsentationen und Vorführungen ergänzen das Angebot. Zu den Höhepunkten zählen der Auftritte der Zollmusikkapelle und von Poldi – dem Maskottchen der Sächsischen Polizei – sowie die Vorführungen der Diensthundestaffeln. Gartenmeile 19 Gartenvereine mit 234 Teilnehmern präsentieren sich auf der Gartenmeile. Entlang der Hedwigschachtstraße gibt’s Informationen rund um den Anbau von Blumen, Obst und Gemüse sowie das Anlegen eines Kräutergartens. Darüber hinaus werden Tipps zu Dekoration und Nutzung von Blumen und Kräutern erläutert. Zu erleben sind eine Bonsaiausstellung mit Tipps zur Pflege und Aufzucht, der Sensendengelverein Schwarzbach zeigt sein Können, Imker erläutern ihre Arbeit mit den Bienen, und auf die Jüngsten wartet ein unterhaltsames Programm.

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Welterbe-Projekte werden beim Sachsentag präsentiert Der Förderverein Montanregion Erzgebirge präsentiert sich beim „Tag der Sachsen“ zusammen mit der Modellsammlung des Miniaturparks Klein-Erzgebirge aus Oederan. Der 2003 gegründete Förderverein setzt sich dafür ein, dass die weltweit einzigartige Region mit ihren kulturhistorisch wertvollen Schätzen und Denkmalen sowie ihrer einzigartigen Landschaft für die Menschheit erhalten bleibt und auch international bekannt gemacht wird. Auch die St. Annenkirche in Annaberg-Buchholz steht auf der Liste der schützenswerten Objekte (Foto).

H I NT ER GR U ND Verein strebt UNESCO-Welterbe-Titel für das Erzgebirge an Freiberg. Nach Marienberg, Olbernhau und Schneeberg ist Oelsnitz als vierte Stadt des Erzgebirgskreises für das UNESCOWelterbeprojekt „Industriekulturlandschaft Montanregion Erzgebirge“ bestätigt. Das betrifft die Projekte „Bergbaulandschaft Oelsnitz Erzgebirge“ und das Areal Kaiserin-AugustaSchacht innerhalb des Bergbaumuseums. Schon in vier Jahren will die durch 800 Jahre Bergbau geprägte Industrie- und Kulturlandschaft Erzgebirge zum Unesco-Weltkulturerbe gehören. Im Jahr 2013 soll der Antrag von der Bundesregierung mit der Tschechischen Regierung als gemeinsames grenzüberschreitendes Projekt beim Welterbekomitee eingereicht werden. Wenn alles glatt geht, kann 2014 die Verleihung stattfinden. Insgesamt sollen 34 deutsche Welterbe-Stätten, die bereits unter nationalem Denkmalschutz stehen, wie die Freiberger Altstadt, die Grube „Reiche Zeche“ in Freiberg, das historische Bewässerungssystem Rothschönberger Stolln oder die Zentren von Marienberg, Schneeberg und Annaberg einbezogen werden. Hinzu kommen zwölf tschechische Projekte.

◗ BLICK-Aktionen legen Schwerpunkt auf Bewegung

Unterhaltsames für Groß und Klein Oelsnitz/Erzgebirge. Am bunten Stand von „Freie Presse“ und BLICK geht es rund ums Thema „Spaß an Bewegung und Aktivität“. Auf der Präsentationsfläche an der Ecke Untere Hauptstraße/Innere Neuwiesner Straße ist besonders an die Jüngsten gedacht: Sie können sich an mobilen kleinen Sportgeräten austoben und haben die Möglichkeit, Buttonvorlagen zu bemalen und daraus Anstecker zu fertigen. Darüber hinaus präsentiert das Medienunternehmen Spiel, Spaß und Aktionen, Kinderschminken, eine Zaubershow sowie Ballonmodellieren. Neben Informationen rund um die Themen Bewegung und Aktivität gibt es am Stand unter anderem auch die beliebte BLICK-Publikation „WILLKOMMEN im Erzgebirge“. Für seine Präsentation konnte der BLICK dieses Jahr den Verein Ferienland Westerzgebirge als Partner gewinnen, der am Samstag und Sonntag mit lustigen Aktionen für Abwechslung sorgen wird. Auf dem Gelände des „Freie Presse“-Standes befindet sich darüber hinaus der zusätzliche Geldautomat, den die Sparkasse Erzgebirge für alle Mit Musik von der Swinging Dixie Union wurde im vergangenen Jahr am BLICK-Stand das die Festtagsbesucher bereit stellt, die aufgrund Tanzbein geschwungen. Seien Sie gespannt, was der Verlag zum Tag der Sachsen 2010 an Über- der unzähligen Möglichkeiten, Geld auszugeben, raschungen für seine Gäste bereit hält. Foto: BLICK (Archiv) Nachschub an Barem brauchen.

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www.veranstaltungen-erzgebirge.de

Pflockenstraße, 09376 Oelsnitz / Erzgebirge Telefon: 037298 / 9394-0 www.bergbaumuseum-oelsnitz.de

Wieder einmal in’s Konzert oder Theater gehen, ein Museum besuchen, sich auf einem Fest vergnügen – also einfach einmal vom Alltag abschalten – das kann zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Auf dem Veranstaltungsportal sollten Sie auf jeden Fall fündig werden. Neben den Veranstaltungshinweisen für den Erzgebirgskreis, die von den Kommunen und den Kultureinrichtungen eigenständig in das Portal eingepflegt werden, finden Sie auch reichlich Angebote für eine aktive, kulturell-künstlerische bzw. sportliche Betätigung, also alles, was Sie für Ihre Freizeitgestaltung nutzen können. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei den Veranstaltungen und in den Einrichtungen.

kul(T)our-Betrieb des Erzgebirgskreises Wettiner Straße 64, 08280 Aue, Tel.: 03771/2771602 kultur@kreis-erz.de, www.kultour-erz.de

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von Ariane Grund


Spargedanke trägt die Sparkassenfiliale Oelsnitz über 150 Jahre Viele Veränderungen hat die Sparkasse Oelsnitz im Laufe ihrer 150 Jahre durchlebt: vom Taler bis zum Euro, von der handgeschriebenen Karteikarte bis zu EC-Automaten, vom kleinen Schalter hin zu offenen, hellen Räumen, von der Geldauszahlung zur Beratung. Darüber hinaus erstreckte sich das Geschäftsgebiet einst bis Zwickau. „Was geblieben ist in den Jahren seit 1859 ist der Spargedanke, der innerhalb der Familien über Generationen hinweg weiter getragen wurde“, sagt Conny Förster, die seit zehn Jahren dem Bereich Lugau-Oelsnitz vorsteht.

◗ »Pressegarten an der Sparkasse« lädt zum Entspannen und Verweilen ein

von Ariane Grund

Redaktionsarbeit zum Anfassen Oelsnitz/Erzgebirge. Rund um die Oelsnitzer Sparkassenfiliale an der Albert-Funk-SchachtStraße 1a ist an allen drei Festtagen etwas los: Im „Pressegarten an der Sparkasse“ hinter dem Gebäude des Kreditinstitutes gibt es samstags und sonntags erholsame Biergartenathmosphäre. Das Foyer der Filiale verwandelt sich in eine gläserne Redaktion. Die Besucher erleben am Samstag und Sonntag jeweils in der Zeit von 13 bis 17 Uhr Redaktionsarbeit zum Anfassen. „Wir zeigen vor Ort, wie Redakteure und Fotografen die Welt des Erzgebirgskreises in die Zeitung bringen und dabei spannend, informativ, nachdenklich und unterhaltsam das Geschehen der Region dokumentieren“, sagt Andreas Luksch, Regionalleiter Erzgebirge. Vor dem Sparkassengebäude gibt es das regionale Buch- und CD-Programm des Chemnitzer Verlages, dessen Themenspektrum von reich bebilderten Reise- und Stadtführern über spannende Krimis bis hin zu Ratgebern und Kochbüchern reicht. Am Samstag können sich die Besucher ein Tag-der-SachsenBasecup mit ihrem Namen besticken lassen, am Sonntag werden die Sportlegenden Markus Beyer und Sylke Otto zu Gast sein. An beiden Tagen kann man sich seine eigene „Freie-Presse“-Titel- Der Pressegarten der „Freien Presse“ ist ein beliebter Ruhepunkt im Festtrubel, so wie hier Foto: Freie Presse (Archiv) seite als Erinnerung mit nach Hause nehmen. zum Pressefest im Juni im Chemnitzer Küchwald.

■ Wahltarife mit hohem Kundennutzen

AOK PLUS präsentiert sich auf der Hedwigschachtstraße

Zahngesundheit in besten Händen Jetzt den Tarif AOK PLUS dental abschließen.

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Am Ende der Hedwigschachtstraße kurz vor der Einmündung in die Bahnhofstraße finden die Besucher den Aktionsstand der AOK PLUS. Wir möchten Sie über die vielen Vorteile bei der AOK PLUS informieren. Im Mittelpunkt stehen unsere attraktiven Wahltarife.

AOK PLUS dental: Wussten Sie schon, dass Sie bei der AOK PLUS einen Wahltarif abschließen können, der die Lücke zwischen den Leistungen des Gesetzgebers und den tatsächlich anfallenden Kosten beim Zahnersatz schließen hilft. Wer diesen Tarif wählt, erhält den doppelten Festzuschuss bei Zahnersatz und einen Extra-Treuebonus für langjährige Teilnahme. Dadurch kann die maximale Erstattungshöhe bis zu 100 Prozent der Rechnung betragen. Der monatliche Beitrag ist gering. Anja Dietel, Regionalgeschäftsführerin So beträgt er für die Teilnehmer im Alter von 21 bis der AOK PLUS 60 Jahren nur 5,95 Euro. Es gibt keine Wartezeit und die AOK PLUS verzichtet auf eine Gesundheitsprüfung. sation von Rücktransporten im Krankheitsfall. Neugierig geworden? Dann besuchen Sie uns am Stand der AOK PLUS. Wir freuen uns auf Sie. AOK PLUS weltweit: Sie sind gern auf Reisen? Der Tarif AOK PLUS weltweit sichert alle Gesundheitsrisiken bei einer Auslandsreise Erinnerungsfoto: ab. Dazu gehören zum Beispiel alle notwendigen Wer ein ganz ausgefallenes Erinnerungsfoto sucht, hat medizinischen Behandlungen, die Unterstützung in bei uns die beste Gelegenheit. Lassen Sie sich überNotfällen sowie die Kostenübernahme und Organiraschen. Sie werden Ihren Augen nicht trauen.

HI STORI E Wirtschaftlicher Aufschwung der Region lässt Sparkasse entstehen Oelsnitz/Erzgebirge. Mit einer Festwoche feierte die Oelsnitzer Filiale der Sparkasse Erzgebirge im Oktober 2009 ihr 150-jähriges Bestehen. Die Mitarbeiter um Regionalbereichsleiterin Conny Förster nutzten den Anlass, um spannende Geschichten aus der Historie des Kreditinstitutes zusammen zu tragen. Die Wurzeln der heutigen Sparkassenfiliale Oelsnitz liegen im Sparverein, der vor 150 Jahren durch die Kaufleute Karl Meinert und Friedrich Klappenbach sowie den Ortspfarrer Rudolf Michael Ober aus der Taufe gehoben wurde. Ausgangspunkt war der Steinkohlenabbau und der damit verbundene wirtschaftliche Aufschwung in der Region. „Plötzlich reichte der Sparstrumpf nicht mehr aus. Es blieb etwas übrig, was gespart werden konnte“, so Conny Förster. Die erste Filiale befand sich im Rathaus, wurde von einem Mitarbeiter betrieben und war nur an wenigen Stunden ausschließlich montags geöffnet. Heute betreuen 14 Mitarbeiter die Spareinlagen von etwa 6500 Menschen mit rund 9000 Konten.

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Bergbaustadt bewirbt sich um Landesgartenschau 2015 Die Vorbereitungen auf den Tag der Sachsen laufen auf Hochtouren, da wird im Rathaus der Stadt bereits das nächste große Ding geplant. Wie Bürgermeister Hans-Ludwig Richter (parteilos) sagte, will sich Oelsnitz um die Austragung der Landesgartenschau im Jahre 2015 bewerben. Die Bewerbung ist der zweite Anlauf zur Ausrichtung der alle drei Jahre veranstalteten Landesgartenschau. Bereits 2003 hatte Oelsnitz einen entsprechenden Vorstoß gewagt und sich um die Schau 2009 bemüht. Das Großereignis wurde damals nach Reichenbach ins Vogtland vergeben.

FAKTEN Sprockhövel ◗ Fläche: insgesamt ca. 47,78 Quadratkilometer ◗ Einwohner: 25.800 ◗ Lage: EnnepeRuhr-Kreis (Autokennzeichen EN) ◗ Sehenswürdigkeiten: Bergbauwanderweg „Die Spur der Kohle“; Naherholungs- und Ausflugsziel „Elfringhauser Schweiz“ Chodov ◗ Fläche: knapp 1500 Hektar ◗ Einwohner: 15.000 ◗ Lage: Kreis Sokolov ◗ Sehenswürdigkeit: St. Laurentius-Kirche Mimon ◗ Fläche: etwa 1500 Hektar

◗ Oelsnitz pflegt Städtepartnerschaften

von Ariane Grund

Stadt hält grenzenlose Freundschaften aufrecht Oelsnitz/Erzgebirge. Eine enge Partnerschaft auf verschiedenen Ebenen unterhält Oelsnitz mit der tschechischen Stadt Chodov sowie der Stadt Sprockhövel im Ruhrgebiet. Freundschaftliche Beziehungen bestehen darüber hinaus mit Mimon (Tschechien) und Avion (Frankreich). Alle vier Partner und den Sachsentag-Ausrichter eint der Bergbau, der das Werden und Wachsen der Städte und Regionen maßgeblich geprägt hat.

und Glasbläserei geprägt. Eine Städtepartnerschaft wurde 2004 besiegelt.

Mimon

Zwischen der nordböhmischen Kleinstadt Mimon und Oelsnitz/Erzgebirge besteht bereits seit 1968 ein Partnerschaftsvertrag. Umgeben von der malerischen Landschaft des Ralsko-Hügellandes leben in Momin rund 7.000 Menschen. Sprockhövel Die im Jahr 1371 gegründete Stadt liegt an der alten Handelsstraße, die von Zittau nach Prag Sprockhövel ist eine Stadt im südlichen Ruhrge- führte. biet und gehört zum Ennepe-Ruhr-Kreis. Die Avion Stadt gilt als Wiege des Ruhr-Bergbaus und zählt rund 25.000 Einwohner. Die Städtepartnerschaft mit Oelsnitz besteht seit dem Jahr 2000. Avion ist eine Ortschaft des Pas-de-Calais in Nordfrankreich, wo das Bergbaurevier beginnt, Chodov mit dem das Leben der Region stark verbunden ist. Die Stadt gehört zum Distrikt von Lens-LiéDie Stadt Chodov liegt im Bezirk Sokolov in vin und zählt etwa 18.600 Einwohner und eine Die Partnerstädte von Oelsnitz präsentieren Nordwestböhmen und zählt zirka 15.000 Ein- Fläche von 1300 Hektar. Die Städtepartnersich an diesem Ortseingang mit ihrem Wappen. wohner. Ihre wirtschaftliche Entwicklung ist vor schaft mit Oelsnitz/Erzgebirge besteht seit dem Foto: Rainer Dohle allem durch Maschinenbauwesen, Baufertigung Jahr 1961.

◗ Einwohner: 7.000 ◗ Lage: Kreis Ceska Lipa, Region Liberec ◗ Sehenswürdigkeit: Kirche, Bürgerschule, Stadtpark Avion ◗ Lage: im Norden Frankreichs; gehört zur Communaute e’agglomeration LensLievien, die aus 36 Gemeinden besteht ◗ Einwohner: knapp 18.000

Konzerte Shows Events Theater Tickets erhalten Sie in allen Freie Presse-Shops und über die kostenlose Ticket-Hotline 0800 80 80 123.

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Kirchgemeinden laden die Festbesucher ein Die Oelsnitzer Kirchen, die zusammen in der Ökumene und in der evangelischen Allianz verbunden sind, laden alle Festbesucher ein, die Kirchenmeile, die Kirchenbühne, die offenen Kirchen, den Festumzugswagen sowie den ökumenischen Gottesdienst beim „Tag der Sachsen“ zu erleben. Neben der katholischen wird auch die evangelische Kirche am Wochenende geöffnet sein. In der evangelischen Christuskirche (Foto) können Besucher zu unterschiedlichen Zeiten Bläser- und Gospelchöre, Vorträge sowie eine Taizé-Nacht erleben.

Konzertreigen zum »Musikfest Erzgebirge« Hohndorf. Der Auftritt des Thomanerchores Leipzig am 4. September in der Hohndorfer Kirche gehört zur Konzertreihe „Musikfest Erzgebirge”, das vom 3. bis 12. September an ausgewählten Orten der Region stattfindet. Mit dem Festival soll den Worten seines Intendanten HansChristoph Rademann zufolge eine Brücke zwischen den reichen musikalischen Traditionen des Erzgebirges und faszinierenden Interpretationen internationaler Künstler geschlagen werden. Das „Musikfest Erzgebirge” ist neu in diesem Jahr und umfasst zehn Konzerte an zehn verschiedenen Orten. Den Veranstaltungsreigen bereichern zwei Gottesdienste: Der erste findet am 5. September, 10 Uhr in der St. Georgenkirche Schwarzenberg, der zweite am 12. September, 10 Uhr, in der St. Annenkirche Annaberg (Foto) statt. Tickets für die Konzerte, die jeweils 20 Uhr beginnen, gibt es in allen Geschäftsstellen der „Freien Presse”. Einige Konzerte sind allerdings bereits ausverkauft. www.musikfest-erzgebirge.de Foto: Rainer Dohle (Archiv)

◗ Programm des »Musikfestes Erzgebirge« ◗ 3. September, 20 Uhr: Schwarzenberg, St. Georgenkirche – Collegium Vocale Gent, Philippe Herreweghe: Johann Sebastian Bach/Messe h-Moll. ◗ 4. September, 18 Uhr: Hohndorf bei Oelsnitz/ Erzgebirge, evang. Kirche – Thomanerchor Leipzig, Georg Christoph Biller: Werke ehemaliger Thomaskantoren (J. S. Bach, Johann Kuhnau, Johann Hermann Schein). ◗ 5. September, 20 Uhr: Marienberg, St. Marienkirche – Dresdner Kammerchor, Dresdner Barockorchester, Hans-Christoph Rademann: Johann Adolph Hasse/Requiem C-Dur. ◗ 6. September, 20 Uhr: Schlettau, Stadtkiche St. Ulrich – Flanders Recorder Quartet: Werke und Arrangements von J. S. Bach. ◗ 7. September, 20 Uhr: Grünhain-Beierfeld, St. Nicolai-Kirche – Ensemble Chelycus: Wiederentdeckung: Werke von Daniel Bollius. ◗ 8. September, 20 Uhr: Zschopau, St. Martinskirche – Jugendbarockorchester Bachs Erben: J. S. Bach, 4. Brandenburgisches Konzert, Werke von Johann Christian und Wilhelm Friedemann Bach. ◗ 9. September, 20 Uhr: Freiberg, Dom St. Marien – Jeremy Joseph: Werke von Bach, Froberger, Kerll. ◗ 10. September, 20 Uhr: Schneeberg, St. Wolfgangskirche – Singer Pur & David Orlowsky: Werke von Gesualdo und Palestrina.

MIT enviaM UND MITGAS GEMEINSAM ZUM TAG DER SACHSEN.

◗ 11. September, 20 Uhr: Lößnitz, St. Johanniskirche – Kantoreien des Erzgebirges, Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz, Simon Halsey: Best of „The Messiah“ von Georg Friedrich Händel.

Als führende regionale Energiedienstleister für Strom und Gas in Ostdeutschland sind wir in Sachsen zu Hause. Wir sind vor Ort für Sie da. Als Förderer des Tages der Sachsen in Oelsnitz spenden wir gern die notwendige Energie für ein Erlebnis der Extraklasse. Wir freuen uns auf

◗ 12. September, 20 Uhr: Annaberg-Buchholz, St. Annenkirche – Rias-Kammerchor, Akademie für Alte Musik Berlin, Hans-Christoph Rademann: Claudio Monteverdi, Marienvesper.

Ihren Besuch. Mehr über unser wirtschaftliches und gesellschaftliches Engagement erfahren Sie unter www.enviaM.de und unter www.mitgas.de

FAKTEN Stadtwappen Oelsnitz

Oelsnitz/Erzgebirge. Das Wappen der Stadt Oelsnitz ist senkrecht geteilt. Es zeigt rechts einen Bergmann in Tracht mit „Gezäh“ (Werkzeug), links „redend“ für die slawische Herkunft des Ortsnamens drei Erlen. Die weiß-grünen sächsischen Landesfarben und die rot-weißen Stadtfarben sind darin enthalten. Bis 1990 führten alle Kommunen und Verwaltungseinheiten (Bezirke und Kreise) in der ehemaligen DDR das Staatswappen in ihren Amtssiegeln. Nach der Bildung der fünf neuen Bundesländer im Oktober 1990 begannen die Kommunen ihre historischen Wappen wieder in Gebrauch zu nehmen. Diejenigen Gemeinden, welche kein altes Wappen besaßen, oder ein den Regeln nicht entsprechendes Wappen führten, nahmen zum Teil neue Wappen an. Eine 1991 erlassene Verwaltungsvorschrift regelt jetzt die kommunale Wappenführung im Freistaat Sachsen. Die zur Genehmigung bei der Landesbehörde vorzulegenden Wappenentwürfe bedürfen einer genauen heraldischhistorischen Prüfung durch das Sächsische Hauptstaatsarchiv Dresden.

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Das Festgebiet

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Samtpfötchen machen sich für eigenen Sachsentag hübsch Auch die schönsten Samtpfötchen des Freistaates veranstalten unter Federführung des Vereins „Edelkatzenclubs Stollberg und Umgebung“ in diesem Jahr zum wiederholten Mal ihren Sachsentag. Die „Landes-Edelkatzenschau Sachsen“ findet am 16. und 17. Oktober im Kulturforum Stadtpark in Frankenberg statt. Der Verein richtet die Landesschau seit sieben Jahren aus. Sein Anliegen ist zum einen die Ausstellung der landesweit schönsten Samtpfötchen zum anderen der Erfahrungsaustausch. Informationen zum Verein und zur Schau gibt es unter www.sachsenkatzen.de.

PAR K EN Für Pkw stehen 7000 regenfeste Plätze bereit Oelsnitz/Erzgebirge. Mehr als 7000 regenfeste Stellplätze für Pkw halten die Organisatoren des Tages der Sachsen für die Besucher des Festes auf zwei großen Parkplätzen außerhalb der Stadt vor. Das Festgebiet selbst ist an allen drei Tagen autofreie Zone. Für den Transport der Gäste ins Festgebiet sorgen Shuttle-Busse. Pro abgestelltem Fahrzeug werden zehn Euro Gebühr verlangt. Fast ein Jahr lang hat die Arbeitsgruppe Ordnung, Sicherheit und Verkehr beraten, wie der Besucheransturm und das damit verbundene Verkehrsaufkommen zu bewältigen ist. Dabei ging es in den Überlegungen um Parkplätze, Zubringerverkehr, Verkehrsführungen und mehr. An erster Stelle stand eine Schlechtwettervariante, bei der man auch bei starkem Regen Großparkplätze nutzen kann. Die 7000 regenfesten Parkplätze hat sich die Stadt Oelsnitz durch einen Vertrag mit der Firma KomParking Gesellschaft für kommunalen Parkservice mbH aus Bocholt gesichert. Das Unternehmen legt den Hauptparkplatz an der B80 in Niederwürschnitz mit Platten aus (Fahrspuren) und bewirtschaftet ihn. Bei schönem Wetter stehen weitere Parkplätze in Hohndorf (Rödlitzer Straße) und in Oelsnitz an der Pflockenstraße bereit. Seite 24

Heimatblätter Architekt legt zum Sachsentag Bildband vor

Flotte E-Roller fürs Org-Team

von Ariane Grund

von Ariane Grund

von Ariane Grund

Oelsnitz/Erzgebirge. Ein thematisches Heft der „Sächsischen Heimatblätter“ wird zum Tag der Sachsen der Oelsnitz-Historie gewidmet sein. Mit mehr als 100 Seiten soll die Ausgabe ein paar Seiten mehr bekommen als ihren 96-Seiten-Standard-Umfang. Auf die übliche Auflage von 2200 sollen zudem noch einmal 1000 Stück extra gepackt werden. Am Oelsnitz-Heft arbeitet ein hochkarätiges Autorenteam. Bürgermeister Hans-Ludwig Richter etwa hat zwei Texte des Heftes verfasst: über das Adelsgeschlecht von der Oelsnitz und über Bernhard Turley. Auch der Oelsnitzer Heino Neuber kommt zu Wort. Erst im Juni hatte der Museologe einen Oelsnitz-Bildband vorgestellt. Jetzt ist er mit einem „Rückblick auf die Anfänge des Bergbaus im Lugau-Oelsnitzer Steinkohlerevier“ vertreten. Designerin Ute Günther (Oelsnitz) schreibt über den von ihr innerhalb der Diplomarbeit gestalteten Bergbauweg der Stadt. Erscheinen soll die Ausgabe Ende August. Dann wird es auch eine Präsentation der Publikation in Oelsnitz geben.

Oelsnitz/Erzgebirge. „Tage in Oelsnitz im Erzgebirge“ lautet der Titel des 80 Seiten umfassenden Buches von Bernd Sikora. „Eine Darstellung aus der Sicht des Reisenden“, so beschreibt der Architekt, Grafiker und Publizist das Konzept des großformatigen Buches, welches Geschichten über die Zeit als Dorf der Bauern und Handwerker, als Stadt der Kohle und über die Gegenwart erzählt. Historische Schwarz-Weiß-Aufnahmen, vor allem aber Farbfotos und Panoramabilder von Peter Franke geben dem Buch das Gepräge. Der Autor Bernd Sikora – 1940 in Stollberg geboren – ist in Oelsnitz aufgewachsen, betreibt ein Architekturbüro in Leipzig und hat unter anderem den im Jahr 2000 errichteten Glückaufturm entworfen. Als Autor zur Oelsnitzer Ortshistorie ist Sikora bereits vor sechs Jahren in Erscheinung getreten. Damals hatte Bernd Sikora gemeinsam mit Peter Guth ein Buch zur Schulgeschichte publiziert. Der Titel: „Oelsnitz im Erzgebirge – Zeugnisse“.

Oelsnitz/Erzgebirge. Die Mitglieder des Sachsentag-Organisationsteams sind an den drei Festtagen mit Elektrorollern unterwegs. Dafür stellt das Zschopauer Traditionsunternehmen MZ insgesamt acht Stück seiner umweltfreundlichen Elektro-Mopeds „Charly“ sowie seines Hybridmodells „Emmily“ (Elektro- und Benzinantrieb) zur Verfügung. Damit ist das Team schnell und umweltfreundlich auf Tour durch die Innenstadt. Die leistungsstarken Motoren lassen – je nach Steigung – Geschwindigkeiten bis 20 km/h zu. Getankt wird einfach an der Steckdose – nach fünf Stunden Aufladezeit ist „Charly“ bereit, 20 Kilometer zu fahren. Damit hat der Roller einen Stromverbrauch von rund 25 Cent auf 100 Kilometern. Versichert wird „Charly“ wie ein Moped. Wer noch mehr Informationen rund um die innovativen Roller möchte, sollte zum Tag der Sachsen am Werksstand der MZ Motorenwerk Zschopau GmbH vorbei schauen. Dort gibts alles Wissenswerte über die elektrischen Miniroller, und wer Lust hat, darf eine Proberunde drehen.

Sperrkreise Tag der Sachsen 2010

Quelle:

Org.-Büro „Tag der Sachsen“, google maps


ErlĂśs fĂźr guten Zweck: Sachsenbrot spĂźlt Geld in die Stadtkasse Ein Jahr vor Beginn des Tages der Sachsen starteten die 23 Bäcker der Bäckerinnung Stollberg im September 2009 die Aktion „Starker Sachse“. Von den eigens fĂźr den Sachsentag kreierten Broten wurden in einer vierwĂśchigen Aktion mehr als 7000 StĂźck verkauft. 60 Cent des Verkaufspreises – Ăźber 4200 Euro – spendeten die Bäcker an die Stadt Oelsnitz/Erzgebirge. Von dem ErlĂśs wurden neue Sitzgelegenheiten fĂźr das NeuwĂźrschnitzer Waldbad angeschafft.

◗ Bäckerinnung wiederholt Sachsenbrot-Verkaufsaktion

von Ariane Grund

ÂťStarker SachseÂŤ in aller Munde

Bäckermeister Gunter WeiĂ&#x;bach und Ehefrau Heidi präsentieren ein extra groĂ&#x;es Exemplar vom „Starken Sachseâ€?. Foto: Ariane Grund Oelsnitz/Erzgebirge. Seit dem 16. August wie- „Starker Sachse“. Dabei gibt es das 750 derholt die Bäckerinnung Stollberg ihre Aktion Gramm schwere Roggenmischbrot, dessen Re-

zeptur eigens in Vorbreitung des Tages der Sachsen kreiert wurde. 18 Meisterinnen und Meister folgen der Innungsidee und verkaufen in einer zweiten Verkaufsaktion nach 2009 den kleinen „Sachse“ in insgesamt 42 Filialen. „Die Idee des ‘Starken Sachsen’ wurde schon vor etwa zwei Jahren geboren. Damals haben wir uns zu einer Versammlung Gedanken gemacht, was die Bäckerinnung zum Tag der Sachsen beisteuern kann“, erinnert sich Innungsobermeister Gunter WeiĂ&#x;bach. Entstanden ist ein ballast- und mineralstoffreiches Roggenbrot, von dessen Geschmack die Käufer schon im vergangenen Jahr Ăźberzeugt waren. Auch in der zweiten Staffel wird der ErlĂśs einem guten Zweck zugefĂźhrt: Von jedem verkauften Sachsenbrot zum Preis von 2,10 Euro zweigen die Bäcker 60 Cent ab. DarĂźber hinaus backen die Meister der Innung fĂźr den Festumzug kleine BrĂśtchen. „Wir werden am Umzug teilnehmen, aber auf einen aufwändigen Wagen verzichten“, gibt der Stollberger einen Ausblick. Die Bäcker verwĂśhnen die Zuschauer mit frisch gebackenen BrĂśtchen, die sie in KĂśrben oder auf der Brotschippe präsentieren. So sollen rund 2000 StĂźck an den Mann und die Frau gebracht werden.

Rund 400.000 Sachsen spenden regelmäĂ&#x;ig beim DRK Blut.

Danke! DRK-Blutspendedienst / Sachsen Termine und Informationen: www.blutspende.de 0800 / 11 949 11

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ÂťGewerbegebiet HoffeldÂŤ Oelsnitz/Erzgebirge 1994 grĂźndeten die Städte Oelsnitz/Ergebirge und Lugau und die Gemeinden Erlbach-Kirchberg und Ursprung den Zweckverband „Gewerbegebiet Hoffeld“. Das gemeinsame Gewerbegebiet, gelegen am Erzgebirgsrand zwischen Chemnitz und Zwickau, wurde im Jahr 2009 durch die Erteilung der Genehmigung um das Gebiet „Hoffeld Mitte“ ergänzt, um weiteren Investoren attraktive Gewerbeflächen bieten zu kĂśnnen. Ihre Vorteile: - hervorragende Verkehrsanbindung zwischen zwei Autobahnen (A 4 und A 72) - gĂźnstiger GrundstĂźckspreis - hohes Fachkräftepotential

Ihre Ansprechpartner: Stadtverwaltung Oelsnitz: Frau Griebel ¡ Liegenschaften Tel: 037298 3860 Stadtverwaltung Lugau: Herr Jacob ¡ Bauamt Tel: 037295 5216 Sitz des Zweckverbandes: Stadtverwaltung Oelsnitz Rathausplatz 1 ¡ 09376 0elsnitz Vorsitzender: Herr Bßrgermeister Richter Stadt Oelsnitz/Erzgeb.

Sachsentag mit Tradition Der Tag der Sachsen ist das grĂśĂ&#x;te Volks- und Heimatfest im Freistaat. Seit 1992 wird es alljährlich am ersten Septemberwochenende in einer anderen sächsischen Stadt gefeiert. Die sächsischen Vereine und Verbände sind an diesen Tagen die Hauptakteure. Sie präsentieren ihre Aktivitäten und informieren Ăźber heimatliches Brauchtum. Von vielfältigen Sportarten bis zur klassischen Musik, vom sozialen Engagement bis zum historischen Handwerkermarkt ist fĂźr Besucher aller Altersgruppe etwas dabei. Bereits vom 4. bis zum 6. Juli 1914 veranstaltete man in Dresden einen so genannten Sachsentag. Insgesamt 36 Abordnungen aus ganz Sachsen stellten damals mit kolorierten Bildern ihre Heimat vor. Wie heute gab es auch damals einen groĂ&#x;en Festumzug.

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Mein kleiner grĂźner Kaktus HarmoNovus – das sind fĂźnf junge Männer aus dem Altlandkreis Aue-Schwarzenberg, die sich der Musik der Comedian-Harmonists verschrieben haben. Sicher werden sie zum Tag der Sachsen auch das Lied „Mein kleiner grĂźner Kaktus“ vortragen. Auftritt: Samstag, 4. September, 11 Uhr auf der BĂźhne Kul(T)ourbetrieb Erzgebirgskreis (18).

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Neuwürschnitz seit 1999 ein Teil von Oelsnitz Seit dem 1. Januar 1999 ist Neuwürschnitz ein Ortsteil von Oelsnitz/Erzgebirge. Der Ort selbst entstand 1934 durch den Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Neuwiese und Oberwürschnitz. Anziehungspunkt des Ortes sind das Naherholungszentrum mit Waldbad und Waldbühne. Der naturbelassene See liegt geschützt und umgeben von Bäumen. Er bietet ausreichend Platz, um eine Runde ungestört zu schwimmen.

◗ Neuwürschnitzer unterstützen Sachsenfete

K U R Z & K NAP P Vereine erhalten neues Domizil Neuwürschnitz. Die neue Mehrzweckhalle des Soziokulturellen Zentrums in Neuwürschnitz wird beim Tag der Sachsen als Schlafstätte für Besucher dienen. Mit Hilfe der Förderung durch den Freistaat, die bei der Mehrzweckhalle 66 Prozent der Gesamtkosten ausmachte, entstand ein 16 mal 23 Meter großes Gebäude. Insgesamt kosteten der Abriss der alten Halle und der Neubau eine halbe Million Euro. Fünf Jahre lang hatten die Stadt, der Ortschaftsrat und die Vereine um den Neubau gekämpft. Aber erst die Aufnahme ins StadtumbauOst-Programm ließ den Plan Realität werden. Zum Sachsentag ist die Halle als Übernachtungsmöglichkeit fest eingeplant. Matratzen und Decken bringen die Gäste mit. Das Soziokulturelle Zentrum, kurz SKZ, ist der kulturelle Mittelpunkt von Neuwiese und wird durch einen Förderverein betreut. In ihm sind mehrere Vereine, darunter der Musikverein Neuwürschnitz, der Neuwürschnitzer Carnevalsverein, der Gartenverein „Heimaterde“, der Freizeittreff des Kinder- und Jugendvereins Niederwürschnitz oder auch die Heimatstube ansässig. Die Räumlichkeiten und Anlagen des Soziokulturellen Zentrums sind auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Es finden viele Veranstaltungen statt.

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von Ariane Grund

Fest im Sortiment: Salami kommt gut an Neuwürschnitz. Sie ist seit Mai der Renner in den 23 Filialen der Neuwürschnitzer Fleischund Wurstwaren AG und bei den Oelsnitzern sowieso in aller Munde: die Äquator-Salami. „Die Idee dazu entstand bereits im vergangenen Jahr“, verrät Vorstand Andreas Fröhlich. „Mit ausgewählten Rohstoffen, ohne Geschmacksverstärker und ohne Laktose und Gluten sowie mit handwerklicher Liebe der Mitarbeiter haben wir eine Salami extra für den Tag der Sachsen kreiert“, so Fröhlich. Von jeder im Mai verkauften Äquator-Wurst flossen 50 Cent ins Stadtsäckel, um den Tag der Sachsen zu unterstützen. Aufgrund der großen Nachfrage gehört die Äquator-Salami nun fest ins Sortiment der Neuwürschnitzer Fleisch- und Wurstwaren AG, das aus insgesamt über 300 Artikeln besteht. Beliefert werden neben den eigenen FiMandy Scheibner, Filialleiterin der Marktflei- lialen auch Großhändler, darunter der Lebensscherei Stollberg, präsentiert die „Äquator Sa- mitteleinzelhandel, Gastronomen und Großkülami“. Foto: Ariane Grund chen.

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Pro Woche verlassen etwa 30 Tonnen Fleischund Wurstwaren den Neuwürschnitzer Betrieb, in dem 60 Mitarbeiter in Neuwürschnitz und weitere 90 Mitarbeiter im Filialnetz tätig sind, das sich von Chemnitz über Zwickau bis nach Oberwiesenthal spannt. Seit Firmengründung wurden 130 Lehrlinge ausgebildet, zur Zeit absolvieren drei Jugendliche ihre Lehre „Unser Unternehmen zeichnet sich durch Bodenständigkeit aus“, sagt Andreas Fröhlich. Gegründet 1958 als PGH Empor konnte sich der Betrieb in den Jahren nach der Wende kontinuierlich weiter entwickeln: 1990 erfolgte die Neugründung, sechs Jahre später der Neubau der Produktionsstätte, 2005 deren Erweiterung. Zukünftig will der Betrieb sein Filialnetz modernisieren. „Und dann hoffen wir, dass von dem von der Politik versprochenen Bürokratieabbau etwas bei uns ankommt“, so Fröhlich. Und weiter. „Wir wollen für das Erzgebirge und Südwestsachsen ein zuverlässiger Frischelieferant bleiben.“

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Bundesehrenpreis des Freistaates fßr Gersdorfer Brauerei Die Glßckauf-Brauerei in Gersdorf braut nach alten Rezepten und nach den Regeln des Deutschen Reinheitsgebotes. 2010 hat das Unternehmen vom Landwirtschaftsministerium den Bundesehrenpreis fßr Qualität erhalten, worauf Geschäftsfßhrererin Renate Scheibner zurecht stolz ist. Zum Tag der Sachsen ist die Glßckauf-Brauerei an den Ständen präsent, die von Vereinen gestaltet werden. Auch im Alltag unterstßtzt die Brauerei das Vereinsleben in der Region. Wichtig sei es, dass Menschen zusammenkommen und miteinander sprechen.

â—— In der GlĂźckauf-Brauerei Gersdorf wird mit Herz und Seele gebraut

von Ralf Wendland

Zum Tag der Sachsen gibt’s Äquator-Bier im Fass

In der modernen FlaschenabfĂźllung sorgen AnlagenfĂźhrerin Anja Heinrich und Biersieder Bernd Patzlaff fĂźr einen reibungslosen Ablauf. Fotos: Ralf Wendland Gersdorf. In Gersdorf hat das Bierbrauen Tradition und das seit 130 Jahren: Richard HĂźbsch hat die GlĂźckauf-Brauerei im Jahre 1880 gegrĂźndet. Damals wurde aus einer Strumpffabrik

eine Brauerei, die bis heute nach alten Rezepten und den strengen Regeln des Deutschen Reinheitsgebotes von 1516, verschiedene Sorten Gerstensaft produziert.

Die Geschichte der Brauerei ist lang und ereignisreich. „Nach der Wende“, so erzählt GeschäftsfĂźhrerin Renate Scheibner, „haben wir aus dem Kombinatsbetrieb ‚VEB GlĂźckauf Brauerei’ wieder das gemacht, was es einst war: eine Privatbrauerei.“ FrĂźher hatte der Betrieb 308 Beschäftigte, in der AbfĂźllung wurde in zwei und in der Bier-Produktion in drei Schichten gearbeitet. Heute sind 36 Mitarbeiter im Einschicht-System tätig. In der Gersdorfer Brauerei werden jährlich 40.000 Hektoliter eigenes Bier hergestellt, hinzu kommen LohnabfĂźllungen. Alkoholfreie Getränke und Hefeweizen werden hinzu gekauft. Das Wasser zum Brauen kommt aus einem 40 Meter tiefen Brunnen. Ausgeliefert wird der Gestensaft regional, im Umkreis von 50 Kilometern. Auf die Frage, was das GlĂźckauf-Bier auszeichnet, hat Renate Scheibner eine einfache Antwort: „Das Bier ist mit Herz und Seele gebraut. Jedes Bier hat seinen eigenen Charakter und es muss immer auch ein bisschen Herzblut dabei sein.“ Zum Tag der Sachsen setzt die GlĂźckauf-Brauerei Ă„quator-Bier an. Das Besondere: „Dieses Bier wird es nur im Fass geben, nicht in Flaschen. Es ist eine Mischung aus Pils und Schwarzbier – gebraut nach einem alten Rezept“, so Scheibner.

Feste und Feiern in der GroĂ&#x;en Kreisstadt Aue immer am letzten Sonntag im Mai immer am 3. Wochenende im Juli mit Pyramidenfigurenparade sowie ErĂśffnung Auer Raachermannelmarkt (Weihnachtsmarkt) immer am Samstag vor dem 01. Advent GroĂ&#x;e Bergparade immer am 01. Advent Raachermannelmarkt – der Auer Weihnachtsmarkt – immer bis zum 03. Advent Tiergartenfest Stadtfest Pyramideanschieben – Tradition seit 1882 –

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Weitere Informationen im Internet unter www.aue.de oder Stadtinformation im Rathaus Tel.: 03771/281-0

EI NB L I CK E Glßckauf-Brauerei ermÜglicht Fßhrungen Gersdorf. Neugierige SachsentagBesucher, die sich die Region näher anschauen und selbst einmal sehen wollen, wo das Äquator-Bier zum Tag der Sachsen in Oelsnitz herkommt, kÜnnen sich bei einer Fßhrung in der Glßckauf-Brauerei in Gersdorf umschauen und eine Menge interessante Dinge ßber die Braukunst erfahren. Fßhrungen werden immer dienstags ab 13 Uhr angeboten. Nach telefonischer Anmeldung sind Fßhrungen täglich mÜglich, auch am Wochenende. Informationen dazu gibt’s per Telefon: 037203 910-0.

F ER NS EH EN Gastgeberstadt wird im MDRFernsehen vorgestellt Oelsnitz/Erzgebirge. Damit mĂśglichst viele Gäste den Weg ins Erzgebirge finden, bringt das MDR Landesfunkhaus Sachsen die Gastgeberstadt eine Woche vor dem „Tag der Sachsen“ auf den Bildschirm: Oelsnitz steht am 28. August 2010 im Mittelpunkt der Sendung „Unterwegs in Sachsen“, Beginn 18.15 Uhr.

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Erntekönigin wird gesucht – Krönung zum Tag der Sachsen Der Sächsische Landesbauernverband wählt am 3. September die Erntekönigin und -prinzessin 2010 bis 2012. Zum Tag der Sachsen werden die jetzigen Amtsinhaberinnen ihren Nachfolgerinnen Krone, Titel und Schärpe übergeben. Für den Titel bewerben sich Kandidatinnen, die in der Land- beziehungsweise Ernährungswirtschaft arbeiten, auf diesen Gebieten lernen oder studieren beziehungsweise im Fachhandel arbeiten. Sie werden in den kommenden zwei Jahren die sächsische Landwirtschaft nach außen vertreten.

Z AH L EN Investitionen am laufenden Band Der Pferdesportverein Oelsnitz wurde 1965 von acht Gründungsmitglieder aus der Taufe gehoben. Nach nur einem halben Jahr zählte der Verein bereits 39 Mitglieder. Seit mehr als 30 Jahren investiert der Verein in das Areal am einstigen Hedwigschacht: ◗ 1986 Stallneubau ◗ 1990 Neubau der Gerätehalle

◗ Veranstaltungserprobt: Pferdesportverein Oelsnitz

von Ariane Grund

Ross und Reiter in Feierlaune Oelsnitz. Zwölf Reiter-Pferd-Paare werden zum Festumzug zum Abschluss des Tages der Sachsen das Bild vom Ritter von der Oelsnitz stellen. Der Überlieferung nach gründete das Rittergeschlecht im 12. Jahrhundert das Dorf Oelsnitz, 1219 nennt eine markgräfliche Urkunde einen Ritter Rembert de Olsnitz. Bedeutete damals Ross und Reiter das einzige Fortbewegungsmittel, so pflegt der Pferdesportverein Oelsnitz (PSV) die pferdesportlichen Wurzeln der Ahnen. Gegründet 1965 von etwas mehr als einer Handvoll Enthusiasten zählt der Verein heute

über 80 Mitglieder. In den zurückliegenden Jahren wurde der Stall neu gebaut, es entstanden eine Gerätehalle und neue Außenboxen für die Pferde sowie ein Allwetterdressurviereck. Höhepunkt der baulichen Aktivitäten seit der politische Wende war die Errichtung der Reithalle und der Einbau einer Beregnungsanlage sowie einer Funktionsebene. Damit wurde das Training wetter- und saisonunabhängig. Täglich üben Trainingsgruppen von fünf bis sechs Kindern. Sie erhalten Reitunterricht werden aber auch in der Pferde- und Lederpflege unterwiesen. Das jüngste Mitglied im Verein ist neun

◗ 1997 Neubau zwei Außenboxen ◗ 1999 Errichtung Dressurviereck ◗ 2001 Errichtung Blockhaus ◗ 2001 – 2004 Neubau Außenboxen ◗ 2004 Errichtung Reithalle ◗ 2008/09 Einbau einer Beregnungsanlage und Funktionsebene in der Reithalle

Jahre alt. „Jeden dritten Sonntag führen wir unser so genanntes Babyreiten durch“, sagt Ulrich Kretschmer. Der 43-Jährige ist stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Vereins und als Stallmeister sowie Objektverantwortlicher für alle organisatorischen Belange – von der Fütterung der Pferde bis hin zur Vorbereitung von Veranstaltungen – zuständig.

Areal wird zur Westerstadt 25 Pferde, darunter sieben vereinseigene Turnierpferde, stehen in den modernen Boxen. „Wir benötigen täglich zirka vier Zentner Stroh als Einstreu, vier Zentner Heu und rund 60 Kilogramm Kraftfutter. Darüber hinaus stehen den Tieren knapp ein Hektar angemietete Weidefläche zur Verfügung. Zum Tag der Sachsen wird sich das Areal in eine Westernstadt verwandeln. Dabei beherbergt die Reithalle die Countrybühne, auf der als musikalischer Höhepunkt unter anderem Gudrun Lange erwartet wird. Darüber hinaus wird Gelegenheit sein, Gelände und Verein kennen zu lernen. Die Vereinsmitglieder sind auf eine Vielzahl an Aktionen – vom Wasserbüffel bis zu Konzerten – vorbereitet, 40 von ihnen werden aktiv bei der Vorbereitung und Durchführung der drei tollen Sachsentage helfen. Veranstaltungserprobt ist der Verein allemal: zu seinem jährlichen Reitfest zählt er etwa 1000 Besucher, der Tag der offenen Tür ist ebenfalls ein Höhepunkt im Veranstaltungskalender, der darüber hinaus von zahlreichen Wettkämpfen geprägt ist.

Förderung der Jugend

Die 13-jährige Justine Welzel wurde auf Pascha aktuelle Kreismeisterin im Springreiten. Sie holte den Titel für den Pferdesportverein Oelsnitz in der Altersklasse bis 21 Jahre. Ulrich Kretschmer (li.) kümmert sich um die wirtschaftlichen Belange des Vereins, Katja Goltzsche (re.) ist seit 2008 Präsidentin des PSV. Foto: Ariane Grund Seite 28

„Wir betreiben den Turniersport und tragen intensiv zur Förderung der Jugend bei“, sagt Ulrich Kretschmer, der einst selbst ein erfolgreicher Turnierreiter war. Kürzlich freute sich der Verein über die Erfolge seiner Schützlinge zu den Meisterschaften des Erzgebirgskreises, allen voran über den Meistertitel von Justine Welzel, die als 13-Jährige in der Altersklasse bis 21 Jahre den Titel im Springreiten holte. Trainiert wird sie – wie die anderen Talente des Vereins auch – von Horst Kretschmer. „Er ist das Herz des Vereins“, sagt Katja Goltzsche, seit 2008 Präsidentin des PSV. „Horst Kretschmer leitet seit über 40 Jahren ehrenamtlich die sportlichen Geschicke des Vereins, während Uli sich um die wirtschaftlichen Belange kümmert. Er gestaltet auch die sportliche Seite der Vereinsfeste, wie Tag der offenen Tür, Reitfest und Weihnachtsrevue und führt dann durchs Programm. Ohne ihn wäre der PSV nicht das, was er ist“, hebt sie lobend hervor.


Oelsnitz machte zum Pressefest auf sich aufmerksam Von dem Besucheransturm des diesjährigen Pressefestes im Chemnitzer Küchwald wird wahrscheinlich das erzgebirgische Oelsnitz als Ausrichterstadt des Tages der Sachsen profitieren. Gleich am Eingang hatten Jörg Haschek und seine Helfer vom Organisationsbüro (Foto) auf die Mammutveranstaltung aufmerksam gemacht. „Die Resonanz der Pressefestbesucher war riesig“, freute er sich. Viele hatten nach den Höhepunkten gefragt, Prospekte mitgenommen und Karli, das offizielle Sachsentag-Maskottchen, in ihr Herz geschlossen.

◗ Fleißige Hände sorgen für schmucke Stadt

von Ariane Grund

Wimpel und Puppen zum Fest Oelsnitz/Erzgebirge. Die Stadt kann es gar nicht erwarten, endlich die Gäste des Sachsentages zu begrüßen. Und um sich von ihrer schönsten Seite zu zeigen, werden seit Monaten zahlreiche Hinweisschilder für den öffentlichen Verkehr, mehr als 50 Kilometer Wimpelketten, Teilnehmerausweise, Blumenkästen, über 500 Puppenkörper und zehn Info-Häuschen gefertigt. Und das alles von fleißigen Händen in der Gemeinnützigen Bildungseinrichtung für Fortbildung und Umschulung Sachsen GmbH (F+U Sachsen gGmbH). Nicht zu vergessen: Auch das etwa 50 Zentimeter große Maskottchen – der Äquatorsteiger Karli –, wurde hier mehr als 100 Mal genäht. Die F+U gGmbH übernahm insgesamt drei Maßnahmen in den beiden Bereichen Näherei und Holzmontage. 25 geförderte Beschäftigte fanden über mehrere Monate nicht nur einen Job, sondern eine Aufgabe, die Freude bereitete. Auch nach dem Tag der Sachsen ist noch nicht Schluss. Bis November wird sich eine Fol- Durch die geschickten Hände von Barbara Jahnke gingen mehr als 100 „Karlis“. Das Sachsengemaßnahme mit der Demontage und Einlage- tag-Maskottchen in dieser Größe ist unter anderem als Dankeschön für Sponsoren und als Präsent gedacht. Foto: Ariane Grund rung im Holzbereich befassen.

Unser Ort soll schöner werden Die Vorbereitungen zum Tag der Sachsen werden von rund 80 Teilnehmern in verschiedenen Maßnahmen der ARGE Stollberg unterstützt. Wir danken den Trägern dieser Maßnahmen für das entgegengebrachte Vertrauen und möchten die Zusammenarbeit zum Wohle der Menschen weiter fortführen.

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W I S S ENS W ER T Fläche an der Schillerstraße gerüstet für Fahrgeschäfte Oelsnitz/Erzgebirge. Der zukünftige Rummelplatz für den Tag der Sachsen ist so befestigt, dass er auch den Belastungen schwerer Fahrgeschäfte standhält. Auf dem knapp 500 Quadratmeter großen Festplatz an der Schillerstraße wird die Hauptattraktion wohl der „Skyflug“ sein, von dem man aus 55 Meter Höhe über das Festgetümmel schauen kann. In unmittelbarer Nähe wird auch das 45 Meter hohe Riesenrad seinen Platz finden. Ein zweiter Rummel mit weniger spektakulären Fahrgeschäften, der mehr für Familien geeignet sei, wird im Festgebiet an der Stadionstraße platziert. Der Platz an der Schillerstraße, auf dem vor ein paar Jahren noch Wohnblocks standen, wurde als Rummelplatz ausgewählt, weil auf der eigentlichen Oelsnitzer Festwiese die Medienbühne und der Landessportbund ihren Platz haben werden, sagte Tilo Nüssler, Organisationsleiter des Tages der Sachsen. Für die Zeit nach dem großen Fest gibt es noch keine konkreten Nutzungspläne für das Areal, sagte Bürgermeister Hans-Ludwig Richter (parteilos). Zunächst werde es wohl eine Freifläche bleiben, später strebe man eine Wohnnutzung an.

Bundesagentur für Arbeit Seite 29


Ein König ist Mitglied des Laufclubs Thomas König aus Bockau ist seit vielen Jahren deutsche Spitze im Langstreckenlauf. Er absolviert 200 Trainingskilometer pro Woche. Mit dem 1. Januar 2010 ist das Mitglied der deutschen Nationalmannschaft zum Laufclub Oelsnitz-Erzgebirge gewechselt. Dort sucht er eine neue Herausforderung. „Der Verein ist unkompliziert. Eine dufte Truppe, in der nicht nur Erfolge, sondern auch der Spaß eine große Rolle spielen“, lobt der 44-jährige König den LC. Der Bockauer war Deutscher Meister und mit Deutschland Dritter bei der Weltmeisterschaft.

TI PP ExtremBergsprint auf 1,8 Kilometern Länge Oelsnitz/Erzgebirge. Zum Tag der Sachsen in Oelsnitz am ersten September-Wochenende engagieren sich auch die Sportvereine der Bergstadt. Einer davon ist der Laufclub OelsnitzErzgebirge, der sich etwas ganz Besonderes einfallen ließ: den ersten Oelsnitzer Extrem-Berglauf zum Plateau der Deutschlandschachthalde. Auf ihren 1,6 Kilometern Länge weist die Strecke einen Höhenunterschied von 110 Metern auf. Start ist am 4. September, 10 Uhr, im Stadion. Vielfältige Murmelbahnen Oelsnitz/Erzgebirge. Verschiedenartige Murmelbahnen – kuschelig, klangvoll, riesig, winzig – warten auf die jüngsten Besucher des Festes. Zahlreiche Künstler, Designer und Handwerker der Region haben sich die Murmelbahnen ausgedacht und gebaut. Am Tag der Sachsen sind sie zum Spielen freigegeben. In der BLETTERBOX – Textilund Grafikwerkstatt – gibt es die Möglichkeit, mit der Textilkünstlerin Gisela Männel selbst Murmeln zu entwerfen und zu filzen. Sina Altmann und ihr Team von SinaAltmannHaare sowie Ina Sauske von Kosmetik hautnah werden die Kinder in Murmelwesen, Äquatortierchen oder einen starken Sachsen verwandeln. Ort: Meinertstraße, Ecke Lindenstraße. Seite 30

◗ 15 Themen, 129 Bilder, 3300 Mitwirkende

von Ariane Grund

Sachsenfete endet mit großem Festumzug Oelsnitz/Erzgebirge. Auf dem Papier ist er längst fertig: der große Festumzug zum Abschluss des Tages der Sachsen in Oelsnitz. In 15 Themen mit insgesamt 129 Bildern werden 3300 Mitwirkenden einerseits Historisches nachstellen, andererseits die Vielfalt des kulturellen und wirtschaftlichen Lebens in der Stadt und im Freistaat bildlich beschreiben sowie einen Ausblick auf die große Sachsenfete 2011 geben. Den musikalischen Auftakt bilden die Oelsnitzer Blasmusikanten, Bergmusikkorps „Glück auf“.

»Handwerk, Handel und Gewerbe«

»Hilfsdienste«

Dieser Block gibt Einblicke in das aktuelle wirtschaftliche Geschehen der Stadt. Unternehmen und Verbände sowie Innungen zeigen Handel und Gewerbe der Stadt und Umgebung.

Verschiedene Ortsverbände des Deutschen Roten Kreuzes stellen sich in dieser Rubrik vor. Darüber hinaus präsentieren sich unter anderem der Arbeiter-Samariter-Bund oder auch die Johanniter-Unfallhilfe.

»Die Vielfalt sächsischer Vereine« »Sächsische Hoheiten«

Die Vielfalt der Sächsischen Vereine reicht vom Schulförderverein bis zum Fremdenverkehrsver-ein, vom Heimatverein bis zum Musikver»Sachsen feiert am Äquator« ein, von der Kleinbahn bis zum Museum. Sie alle sind zum Festumzug nach Oelsnitz gekomDas Helmnot Theater Lichtenstein rollt eine men. Stahlkugel mit einem Durchmesser von drei »Tiersportvereine« Metern – symbolisch für unsere Erde. Die Streben zeigen die Meridiane, Stern und Sonne begleiten den Umzug. In den nachfolgenden Bil- Die Pferde-, Hunde- und die Kleintierzüchter gedern harmonieren Neptun, Dinosaurier, Ritter stalten drei Bilder. und Mönche sowie verschiedene Länder am »Sportvereine« Äquator.

Eine Pferdekutsche mit majestätischer Besetzung zieht an den Festbesuchern vorüber: Rhododendronprinzessin von HohensteinErnstthal mit Sarah I, Vugelbeerkönigin Claudia mit ihrer Prinzessin Theresa aus Lauter, Rosenprinzessin Antonia die I. aus Lichtenstein. Auch die neu gekürte Sächsische Erntekönigin nebst Ernteprinzessin rollt im geschmückten Wagen vorbei.

»Bunter sächsischer Karneval«

15 sächsische Vereine stellen innerhalb des Ver„Die Böhms“ – eine von fünf Schleuderbrettdar- bandes ein buntes, farbenfrohes Bild. Inmitten bietungen, die zu DDR-Zeiten aktiv und die ein- des Blocks der Karnevalisten präsentiert sich Seit dem Jahr 1996 bestehen freundschaftliche zige Amateurgruppe in diesem Genre war – erin- der Rock’n Roll Club „Caddy“ aus Großbothen. Beziehungen zur westfälischen Stadt Sprockhö- nern in dem Auftaktbild an ihre Erfolge. Darüber »Wir bewerben uns für vel, die 2000 mit einem Partnerschaftsvertrag sind Fußballer, Wanderer, Kegler Tänzer, Turner, die Landesgartenschau 2015« besiegelt wurden. Wintersportler und Akrobaten mit von der Partie. »Ausrichterstadt 2011 Kamenz« Hoch auf dem – wenn auch nicht gelben, dafür »Soziale Vereine« aber historischen Wagen mit Vierergespann – Der Kamenzer Geschichtsverein präsentiert das präsentieren sich Sachsens LandesgartenschauMotto des Tages der Sachsen 2011 „Lessing – In diesem Bild des Festumzuges präsentiert sich städte, vertreten durch deren OberbürgermeisLausitz – Lebensfreude“. Darüber hinaus gibt es der Verein zur Förderung sozial, körperlich, ter und Bürgermeister sowie ihren Maskottchen sorbische Brauchtumsdarstellungen mit musika- geistig und/oder seelisch benachteiligter Kinder »Thema historische Fahrzeuge« lischer Begleitung. und Jugendlicher.

»Partnerstadt Sprockhövel«

»Kirche«

»Feuerwehr«

Liebhaber zeigen ihre besten Stücke, unter anderem das August-Horch-Museum Zwickau. Darü„In einem Boot“ sitzen Kinder unterschiedlicher Unterschiedliche Vereine zeigen das Gestern und ber hinaus präsentieren sich der Oldtimer Club ethnischer Herkunft, sozialer Schichten und reli- Heute der technischen Ausstattung der Florians- Neukirchen sowie der 1. Lanz-Bulldog-Club Leipjünger. zig. giöser und weltanschaulicher Prägung.

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Heimspiel der Oelsnitzer Blasmusikanten Die Oelsnitzer Blasmusikanten spielen in diesem Jahr zwischen Berlin und Seiffen, zwischen Schneeberg und Leipzig. 65 Konzerte stehen auf dem Plan, der Tag der Sachsen gehört als Heimspiel natürlich dazu. Vom 3. bis 5. September ist der Klangkörper zum Großen Zapfenstreich am Samstag, 19 Uhr, zum sonntäglichen Frühschoppen auf der MDR-Bühne (10 bis 12.30 Uhr) und zum Abschlussprogramm auf der Bühne von Hitradio RTL zu erleben. Darüber hinaus erklingen die Töne des Bergmusikkorps zum Festumzug.

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von Ariane Grund Oelsnitz/Erzgebirge. Die Traditionspflege haben sich die Musiker des Bergmusikkorps „Glück Auf“ Oelsnitz sprichwörtlich auf die Fahne geschrieben. Schärpen und Fahnen weisen auf die Herkunft und spiegeln die Liebe und Verbundenheit zur Heimatstadt wieder. Das typische Schachtmotiv, ein Türstock, verziert in gestickter Form die getragenen Kesselpauken. Zudem darf der Klangkörper einen Schellenbaum – Prunkstück eines Musikkorps – sein eigen nennen. Die Geschichte der Oelsnitzer Bergmusiker reicht bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zurück: 1890 wurde das Schachtorchester des Steinkohlenbergbaus erstmals erwähnt. Heute gehören 70 Musiker in Habit im Alter zwischen neun und 81 Jahren zur Kapelle. Im Jahr 2001 wurde den Oelsnitzer Blasmusikanten der Titel „Bergmusikkorps“ verliehen. „Damit würdigt der Sächsische Landesverband der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine unsere Traditionspflege und die Jugendarbeit“, sagt Orchesterleiter Tilo Nüßler, der das Orchester 1991 mit damals 18 Musikern übernommen hat. „Nicht nur die Zahl unserer Musiker veränderte sich, sondern auch unser Erscheinungsbild“, so Nüßler, der auch Organisationschef des Tages der Sachsen ist. Bis 1993 trugen die Oelsnitzer die Bergmannskleidung der Wismutkumpel, seitdem gibt es eine neue Tracht. Dass die Oelsnitzer Blasmusikanten auch beim Tag der Sachsen aufspielen, versteht sich von selbst. Ihr Repertoire umfasst neben der bergmännischen Blasmusik auch zeitgemäße Titel. „Mit rund 65 Konzerten pro Jahr und den dazu notwendigen Proben bestreiten wir ein sehr umfangreiches Programm“, erläutert Nüßler. „Zu Bergaufzügen und Konzerten, auf Weihnachtsmärkten aber auch bei Auftritten in sozialen Einrichtungen wollen wir die Menschen erfreuen“, sagt er.

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Praller Auftrittskalender der Oelsnitzer Bläser Oelsnitz/Erzgebirge. Die Oelsnitzer Blasmusikanten blicken im Jahr 2010 auf einen vollen Terminkalender. Rund 65 Konzerte stehen an. Dass Tilo Nüßler, der Chef des überregional bekannten Bergmusikkorps „Glück Auf“, dieses Jahr als Organisationsleiter des Tages der Sachsen bis über beide Ohren in Arbeit steckt, hält den eingespielten Klangkörper nicht davon ab, zwischen Oelsnitz, Zwickau und Berlin auf die Pauke zu hauen. Nach dem Tag der Sachsen gibt es eine Reihe weiterer Möglichkeiten, den Klangkörper live zu erleben (Auswahl): ◗ 26.09., 16 bis 18 Uhr Kirmes Niederwürschnitz; ◗ 01. 10., 18.30 Uhr Fackelumzug Hohndorf; ◗ 10.10., 15.30 bis 17.30 Uhr Kirmes Gersdorf;

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◗ 16.10., 18 bis 24 Uhr Bergmannsandacht Neue Welt Zwickau; ◗ 24.10., 15 bis 18 Uhr Oktoberfest der Blasmusik Oelsnitz;

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◗ 29.10., 19 Uhr Fackelumzug Lugau; ◗ 6.11., 18 bis 24 Uhr Bergmannsandacht Oelsnitz; ◗ 27.11., 14 Uhr Bergparade Chemnitz und 17 Uhr Bergparade Oelsnitz; ◗ 28.11., 17 Uhr Bergparade Aue; ◗ 17.12, 19 bis 21 Uhr Weihnachtskonzert Stadthalle

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Ein Wahrzeichen von Oelsnitz: der Rudolph-Brunnen In den wirtschaftlichen Glanzzeiten der Stadt Oelsnitz gibt es eine Reihe Höhepunkte, die unvergessen in die Chronik eingegangen sind. Dazu gehört auch die Errichtung des Rudolph-Brunnens auf dem Marktplatz. Er wurde durch den in Oelsnitz geborenen Bergwerksbesitzer Hermann Rudolph aus Teplitz gestiftet und zum Heimatfest im Juli 1914 eingeweiht.

TI PPS Veranstaltungen 2010 in der Stadthalle Oelsnitz (Auswahl)

◗ Sachsentag-Büro im »ehemaligen Marchwitza«

Charmantes Haus erhält komplexe Sanierung

◗ 10. bis 12.09., gesamtes Haus: Christlicher Jugendtag ◗ 18.09., 14 bis 20 Uhr, großer Saal: Heimatfest der Schlesier ◗ 18.09., 19.30 Uhr, „Die Bar“: Kabarett „Die BarHocker“ ◗ 25.09., 19 Uhr, HO-Gaststätte: Lieder, die die Welt erschüttern (Kabarettsongs mit Duale Satire Deutschland, Restrisiko & den BarHockern, Moderation Danny Hobusch) ◗ 09.10., gesamtes Haus: Oelsnitzer Puppenspielfestival ◗ 24.10., 15 bis 20 Uhr, großer Saal: Oktoberfest der Blasmusik (mit dabei: die Oelsnitzer Blasmusikanten, Stadtkapelle Oelsnitz, die Meinersdorfer Musikanten, die Würschnitztaler und die Hartensteiner Musikanten) ◗ 06.11, 18 bis 24 Uhr, großer Saal: Bergmannsandacht ◗ 13. und 20.11., 19 bis 3 Uhr, gesamtes Haus: Saisoneröffnung des Oelsnitzer Carnevalsvereins ◗ 17.12., 18 bis 21 Uhr, großer Saal: Weihnachtskonzert der Oelsnitzer Blasmusikanten

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von Ariane Grund

Vier Millionen Euro wurden in den zurückliegenden Monaten in eine erste komplexe Sanierung der Stadthalle Oelsnitz gesteckt. Foto: Ariane Grund

Oelsnitz/Erzgebirge. Die Oelsnitzer nennen ihr Kulturhaus immer noch liebevoll „ehemaliges Marchwitza“ und verbinden damit unter anderem gute Erinnerungen an Tanz- und Konzertveranstaltungen, Theateraufführungen und Barbesuche. In den Jahren 1955/56 für die Bergarbeiter der Region erbaut, trug das Kulturhaus bis zur politischen Wende den Namen des deut-

sche Arbeiterdichters „Hans Marchwitza“. Heute steht das Haus unter Denkmalschutz. Der Veranstaltungskalender beinhaltet Bälle, Firmenpräsentationen, Theateraufführungen sowie Tanz- und Konzertveranstaltungen. Geeignet sind die Räumlichkeiten weiterhin für Messen, Ausstellungen und Galas. Kernstück des Hauses ist der fast 500 Quadratmeter große

Festsaal mit Bühne für Großveranstaltungen. Die behutsam restaurierte Bar stellt ein einzigartiges Kleinod aus den 1950-er Jahren dar. Sie ist Bühne des hauseigenen Kabaretts „Die BarHocker“. Ein Ballettzimmer, der bergbautypische Raum „Füllort“ sowie das große Klubzimmer vervollständigen die Auswahl an Räumen. Darüber hinaus verfügt das Oelsnitzer Kulturhaus über eine moderne Vierbahnenkegel anlage. Bei der in den zurückliegenden Monaten erfolgten komplexen Modernisierung der Stadthalle sind zirka vier Millionen Euro verbaut worden. Das Geld steckt unter anderem in der Erneuerung der Fassade, in der Dämmung sowie in neuen Heizungs- und Sanitäreinrichtungen. Zum Tag der Sachsen rückt der Musentempel ins Licht der Öffentlichkeit. Geplant ist, dass der Vorsitzende des Kuratoriums „Tag der Sachsen“, Matthias Rößler, in der Stadthalle einen Empfang gibt. Im Haus ist außerdem das Org-Büro.

Begehbare Stahlskulptur gibt weiten Blick ins Land frei Oelsnitz/Erzgebirge. Ein wichtiger Zeitzeuge der über einhundertjährigen Bergbauzeit der Region ist der Aussichtsturm „Glückauf“, der als Bergbaudenkmal im Jahr 2000 errichtet wurde. Er steht auf der Abraumhalde des Deutschlandschachtes, die sich als Bergkuppe über dem ehemaligen Steinkohlerevier auf einer Höhe von 487 Metern erhebt. Von den insgesamt fünf Aussichtsplattformen der Stahlskulptur geht der Blick weit übers Land. Die höchste Aussicht besteht in 25 Metern Höhe, der Turm ist insgesamt 36 Meter hoch. Foto (Archiv): Rainer Dohle


Jährlich 70.000 Gäste aus aller Welt zu Besuch Das Zwickauer Automobilmuseum begrüßt jährlich etwa 70.000 Gäste aus aller Welt. Wechselnde Sonderausstellungen ergänzen die Expositon. Noch bis Dezember sind dabei unter dem Motto „Ein Wanderer und kein Anderer!“ aus Anlass des 125. Gründungsjubiläum der Wanderer-Werke Fahrzeuge, Motorräder, Werkzeug- und Büromaschinen sowie Fahrräder zu bestaunen. Das Museum hat dienstags bis sonntags 9.30 bis 17 Uhr, jeden ersten Donnerstag im Montag bis 21 Uhr geöffnet.

◗ August-Horch-Museum Zwickau in Oelsnitz dabei

von Ariane Grund

Präsentation außerhalb der Museumsräume Oelsnitz/Zwickau. Mit einem Stand mitten im Festgebiet und der Teilnahme am Festumzug mit einem Horch 930 wird sich das AugustHorch-Museum Zwickau zum Tag der Sachsen präsentieren. Doch wie präsentiert man ein Museum außerhalb seiner angestammten Räume? „Wir versuchen den Sachsentag-Besuchern in Oelsnitz unser Museum in Bildern nahe zu bringen“, sagt Rudolf Vollnhals. Der Geschäftsführer der gemeinnützigen August Horch Museum Zwi-

ckau GmbH ist darüber hinaus überzeugt, dass das Preisrätsel mit Fragen zum Museum gut ankommen wird. Erfahrungen mit der großen Sachsenfete haben die Zwickauer schon: Bereits in Reichenbach (2007) und in Mittweida (2009) waren sie vor Ort, um für ihre Ausstellung die Werbetrommel zu rühren. „Zu uns muss man kommen, weil wir nicht nur interessante Details rund um das Automobil zeigen sondern weil wir vielmehr deutschlandweit das einzige Automobil-

museum sind, das seine Exponate in historischen Fabrikgebäuden zeigt. In den Hallen, wo sich heute unsere Ausstellung befindet, wurden einst Fahrzeuge hergestellt“, sagt Rudolf Vollnhals. Das Zwickauer Museum nimmt seine Besucher mit auf eine Zeitreise über 100 Jahre Automobilgeschichte. Beim Rundgang, für den man ruhig zwei Stunden Zeit einplanen sollte, kann man neben Autos und Motoren auch eine historische Tankstelle und einen Prüfstand bestaunen.

Ausweis »passt auf Kinder auf« von Ariane Grund

FAK T EN ◗ 1988 Eröffnung einer Interimsausstellung im ersten Bauabschnitt ◗ 15. Mai 1990 Nach Fertigstellung des II. Bauabschnittes; Übergabe der Ausstellung an die Öffentlichkeit; Exponate: 12 Fahrzeuge und 6 Motoren ◗ 1991 – 1993 Verwaltung des Museums durch eine Auffanggesellschaft (SAQ) im Zuge der Liquidation der Firma Sachsenring Automobilwerke Zwickau GmbH ◗ 1993/1994 Verwaltung durch den Förderverein des Museums ◗ 1994 – 2000 Verwaltung durch die Firma Sachsenring Automobilwerke Zwickau GmbH i.L. ◗ 12.12.2000 Stadt Zwickau und AUDI AG gründen die gemeinnützige August Horch Museum Zwickau GmbH ◗ 2001 Internationaler Architektenwettbewerb mit über 800 Beteiligten

Der Kinderausweis zum Tag der Sachsen ist kostenlos an allen acht Infopunkten im Stadtgebiet Foto: Agentur erhältlich. Oelsnitz/Erzgebirge. Mit einem Kinderausweis möchten die Organisatoren des Tages der Sachsen sicher stellen, dass keiner der jüngsten Besucher verloren geht. An den acht Infopunkten im Festgebiet können sich die Eltern für ihren Nachwuchs einen kostenlosen Kinderausweis abholen. Dort tragen sie den Namen ihres Kindes sowie ihre Handynummer ein. Den Ausweis tragen die Kleinen an einem Schlüsselband um den Hals. Sollten sie im Trubel Mutti und Vati aus den Augen verlieren, hat jeder Gast die Möglichkeit, die Eltern über den Verbleib des Kindes zu informieren.

◗ 2002 – 2004 Umfassende Sanierung, Umbau und Neugestaltung des Museums; 10.09.2004: feierliche Eröffnung

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◗ 2004/2005 Umbau und Neugestaltung des alten Kontorgebäudes für die Erweiterung der Ausstellungsfläche; 28.09.2005 Eröffnung ◗ Quelle: www.horchmuseum.de Seite 33


»Zeitstrudel« erinnert an flächendeckenden Kohleabbau Die 17,20 Meter hohe Skulptur „Zeitstrudel“ wurde 2006 von dem Italiener Paul Fuchs geschaffen. Sie weist darauf hin, dass im Jahr 1900 die Oelsnitzer Hauptstraße etwa auf Höhe des sich drehenden Balkens verlief. Während des Bergbaus im Lugau-Oelsnitzer-Steinkohlerevier wurden in den Jahren 1844 bis 1972 insgesamt rund 140 Millionen Tonnen Steinkohle und ein Vielfaches an Abraum flächendeckend abgebaut. Das heutige Oelsnitz liegt unter der eigentlichen Erdoberfläche.

HISTORISCH Aus der Geschichte des sächsischen Steinkohlebergbaus Trotz seines geringen Umfangs hat der sächsische Steinkohlebergbau durch die Anwendung neuer Technologien Beachtenswertes zur Entwicklung der Produktivkräfte im Bergbau beigetragen. Der Zwickauer Steinkohlebergbau war der älteste im heutigen Sachsen.

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◗ Gegen Mitte des 19. Jahrhunderts nahm der Stein-kohlebergbau auf den Fluren von Niederwürschnitz, Lugau und Oelsnitz seinen Anfang. ◗ 1846 Im Lugau-Oelsnitzer Revier bestanden mehr als 25 kleinere Schächte mit einer Gesamtbelegschaft von etwa 250 Bergleuten. ◗ 1870 Im Lugau-Oelsnitzer Revier existierten elf Aktiengesellschaften mit einem Anfangskapital von 23 Millionen Mark. ◗ 1913 Mit 5.445.291 Tonnen wurde die höchste sächsische Steinkohlenförderung erreicht.

»Lasst mich den letzten Weg in Würde gehen ... ... genau so, wie ich lebte!«

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von Ariane Grund Oelsnitz/Erzgebirge. Um die Traditionen des Steinkohlebergbaus in der Region nachhaltig zu sichern, wurden zahlreiche Einrichtungen und andere Zeugnisse aus vergangener Zeit, die eng mit dem Bergbau in Zusammenhang stehen, als Traditionspunkte mit Infotafeln markiert. Zusammengefasst sind diese Traditionspunkte im Bergbaulehrpfad des Lugau-Oelsnitzer Steinkohlereviers. Die 43 Stationen des Lehrpfades, die sich in Oelsnitz, Lugau, Hohndorf und Gersdorf befinden, vermitteln einen nachhaltigen Eindruck über die vom Bergbau geprägte Region. Darüber hinaus existiert ein Bergbauweg durch Oelsnitz. Der Rundwanderweg führt über eine Strecke von zwölf Kilometern. Seine Wanderung dauert vier Stunden. Entlang des Weges gibt es 18 Informationspunkte, die eng mit der Entwicklung des Ortes verbunden sind: Bergbaumuseum (1), Dampftrasse (2), Erzgebirgisches Becken (3), Turleyring (4), Untere Hauptstraße (5), Katholische Kirche (6), Friedensschacht (7), Bohrung (8), Altes Energiewerk (9), Deutschlandschacht (10), Garnstraße (11), Halde (12), Christuskirche (13), Rote Schule (14), Rathaus (15), Rittergut (16), Mittelgasse (17), Bahnhof Neuoelsnitz (18).

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◗ 1948 Am 13.10. förderte Adolf Hennecke in einer Schicht 24,4 Kubikmeter Kohle. Damit erfüllte er die Arbeitsnorm mit 387 Prozent. ◗ 1967 Am 21.12. fällte der Ministerrat der DDR die Entscheidung über die „planmäßige schrittweise Einstellung“ der Steinkohleförderung.

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Grundsteinlegung für die heutige Christuskirche war am 18. April 1725. Ein Jahr später wurde sie geweiht. Diese und weitere Informationen erfährt der Wanderer am Infopunkt Nr. 13 des Bergbauweges, der über zwölf Kilometer durch Oelsnitz führt und 18 kulturhistorische Stätten des Ortes miteinander verbindet. Foto: Rainer Dohle


Auf den Spuren des »Schwarzen Goldes« Schon von weitem ist der Förderturm des ehemaligen Steinkohlewerkes Oelsnitz zu sehen. Bis 1971 wurde über diesen Turm das „Schwarze Gold“ des Erzgebirges gefördert. Heute ermöglicht er Besuchern des Bergbaumuseums Oelsnitz einen einmaligen Blick auf das Lugau-Oelsnitzer Steinkohlerevier. Einzigartig im Museum ist die Nachstellung der früheren Unter-Tage-Situation. In einem System aus Strecken und Querschlägen auf 500 Metern Länge werden Besuchern verschiedene Ausbaumethoden der Strecken gezeigt und erklärt.

◗ Museumspädagogischer Bereich wird ausgebaut

von Ariane Grund

Bergbaumuseum: Spielplatz soll künftig Technikschau ergänzen

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Traditionsbewusste Bergleute bauten ab 1976 den Karl-Liebknecht-Schacht zum Museum um, zehn Jahre später wurde es zum Tag des Bergmanns eröffnet. Heute zählt das Bergbaumuseum jährlich etwa 25.000 Besucher. Foto: Rainer Dohle Oelsnitz/Erzgebirge. Ein Kinderspielplatz soll im Rahmen seiner Umstrukturierung das Bergbaumuseum Oelsnitz zukünftig bereichern. Natürlich soll es ein Spielplatz mit Bergbaubezug sein. Und so stellen ihn sich seine Initiatoren vor: „Unser Förderturm in Miniaturausgabe als Klettergerüst, ein Kohlehund, der Sand fördert, eine Bergbaustrecke, die die gebückte Arbeitshaltung der Bergleute und die Dunkelheit unter Tage simuliert – die Kinder sollen die Arbeitsbedingungen der Bergleute spielerisch erfahren“, sagt Jan Färber. Seit zwei Jahren ist der 31-Jährige Leiter der Einrichtung und maßgeblich an den Plänen zu dessen Umgestaltung beteiligt. Eines der insgesamt acht Projekte sieht den Ausbau des museumspädagogischen Bereiches vor. Der Spielplatz ist Teil dieses Bereiches, dass in großem Maße nachgefragt wird und zur Zeit nicht genügend bedient werden kann. Zukünftig wird sich die Einrichtung stärker an den Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen ausrichten. „Wir möchten lehrplanorientiert arbeiten und sowohl Gruppen von Grund- und Mittelschülern als auch Gymnasiasten lebendig und anschaulich Kenntnisse über die Geschichte ihrer Region nahe bringen“, sagt Jan Färber. Derzeit sind die Verantwortlichen dabei, gemeinsam mit Firmen die Pläne für den Spielplatz zu entwickeln, der auf dem Gelände vor dem jetzigen Eingang zum Verwaltungsgebäude entstehen soll. Die Anschubfinanzierung für das insgesamt etwa 35.000 Euro

teure Projekt wurde von der Sparkasse Erzgebirge geleistet. Der Verein Freunde und Förderer des Bergbaumuseums Oelsnitz/Erzgebirge e. V. erhielt die Kalenderspende des Jahres 2008 und unterstützt damit die Errichtung des Spielplatzes. Dieser wird in Etappen gebaut und soll voraussichtlich im Jahr 2011 komplett sein. Das Bergbaumuseum Oelsnitz zählt zu einem der größten deutschen Museen seiner Art. Sein Schwerpunkt ist gegenwärtig auf die Technikgeschichte ausgerichtet, künftig sollen sozial- und regionalgeschichtliche Aspekte des ZwickauOelsnitzer Steinkohlereviers stärker in den Mittelpunkt gerückt werden. In diesem Zusammenhang öffnete im Sommer 2010 eine Ausstellung zur Geologie der Steinkohle, deren Attraktion die Nachbildung eines Steinkohlenwaldes ist. In ihm reisen die Besucher etwa 310 Millionen Jahr in die Erdgeschichte zurück. Nachdem der Karl-Liebknecht-Schacht (bis 1946 Kaiserin-Augusta-Schacht) 1971 stillgelegt wurde, bauten traditionsbewusste Bergleute ab 1976 das Museum auf. Nach zehn Jahren Beräumungs-, Aufbau- und Gestaltungsarbeiten konnte das Bergbaumuseum Oelsnitz zum „Tag des Bergmanns“ im Jahr 1986 eröffnet werden. Pro Jahr zählt das Museum etwa 25.000 Besucher. Seit 2000 ist das Außengelände saniert, im Jahr 2005 wurden die Planungen für einen Erweiterungsbau in Angriff genommen, der kürzlich übergeben werden konnte.

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Z AH L EN Der KaiserinAugusta-Schacht – nach 1945 KarlLiebknechtSchacht – ist das Symbol des Lugau-Oelsnitzer Steinkohlereviers. ◗ 6.6.1869 Beginn des Abteufens ◗ 1869/74 Teufe bis auf 313 Meter ◗ 1899 Weiterteufe bis auf 416 Meter ◗ 1922 Beginn der Modernisierung des gesamten Gruben- und Übertagebetriebes ◗ 1922/23 Bau des Förderturms für eine elektrische Turmförderanlage ◗ 1932/34 Weiterteufe auf 595 Meter. Damit standen Füllort und Hauptförderstrecke bei 146 Meter unter Normalnull (NN). ◗ 1.1.1960 Zusammenschluss der Steinkohlewerke „Karl Liebknecht“ und „Deutschland“ zum VEB Steinkohlewerk Oelsnitz. Die untertägige Förderverbindung zwischen beiden Gruben erfolgte ein Jahr später. Das gesamte Grubengebäude hatte einen Umfang von 130 Kilometern offener Grubenbaue. Die Gesamtbelegschaft belief sich in dieser Zeit auf rund 10.000 Bergarbeiter. ◗ 31.3.1971 Förderung des letzten Huntes Steinkohle ◗ 1975 Verfüllung der Schachtröhre ◗ ab 1976 Aufbau des Museums ◗ 4.7.1986 Eröffnung des Bergbaumuseums Seite 35


Aktuelle Ausstellung zeigt Karikaturen und Cartoons In der aktuellen Ausstellung „Zugespitzt“ (13. August bis 10. Oktober 2010) präsentiert die Galerie im HeinrichHartmann-Haus die renommiertesten Karikaturisten und Cartoonisten aus dem deutschsprachigen Raum, darunter alle bisherigen Preisträgerarbeiten im Wettstreit um den Deutschen Karikaturenpreis. Dieser wird seit 2000 unter einem jährlich wechselnden Wettbewerbsmotto von der Sächsischen Zeitung initiiert. Für die Gewinner gibt es dabei den „Geflügelten Bleistift“ in Gold, Silber und Bronze.

I M P O R T R ÄT Heinrich Hartmann Heinrich Hartmann wurde am 10. September 1914 in Oelsnitz geboren. Durch sein künstlerisches Talent wurde er im Alter von 17 Jahren Mitarbeiter namhafter Verlage, die unter anderem seine Holzschnitte zum Thema Erzgebirge und Bergarbeit veröffentlichten. Der Oelsnitzer studierte von 1934 bis 1938 an der Kunstakademie in Berlin. Als Kriegsheimkehrer begegnete Hartmann Tausenden von heimat- und elternlosen Jugendlichen. Er begann, mit ihnen gemeinnützige Arbeiten zu leisten und sie individuell in Familien, Schulen und Lehrstellen zu vermitteln. So wurde Heinrich Hartmann zum Initiator des 1949 gegründeten Internationalen Bundes (IB). 1949 gründete er die Werbeagentur Hartmann. Neben fünf Jahrzehnten umfassenden werbegrafischer Arbeit schuf Hartmann ein ebenso umfassendes künstlerisches Werk. Es entstanden über 3000 Arbeiten in verschiedenen Techniken. Für sein soziales Engagement erhielt Heinrich Hartmann eine Reihe von Auszeichnungen, darunter 1975 das Große Bundesverdienstkreuz. Heinrich Hartmann verstarb am 9. Februar 2007 in Reutlingen.

Quelle: www.heinrich-hartmannhaus.de

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◗ Galerie im Heinrich-Hartmann-Haus

von Ariane Grund

Beliebtes Podium für junge Kunstschaffende Oelsnitz/Erzgebirge. Am 10. September 2004 eröffnete Heinrich Hartmann in seiner Heimatstadt Oelsnitz die von ihm errichtete Galerie. Auf den Grundmauern seines einstigen Elternhauses entstanden eine Kunstgalerie über zwei Etagen sowie ein Wohngebäude. Das HeinrichHartmann-Haus, das seit 2007 Eigentum der Stadt ist, hat sich dank Hartmanns Initiative und Unterstützung zu einem überregional beachteten Zentrum zur Förderung der Jugend und Kultur etablieren können. Neben wechselnden Ausstellungen verschiedener Genres der bildenden und angewandten Kunst beherbergt es eine ständige Ausstellung zum Leben und Schaffen des 2007 in Reutlingen verstorbenen Künstlers. Hartmanns bildkünstlerischer Nachlass wird thematisch wechselnd in der Oelsnitzer Galerie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Heinrich-Hartmann-Haus bietet vor allem jungen Künstlern ein Podium. Die Galerie lädt regional und sachsenweit arbeitende Künstler als auch international renommierte Kunstschaffende ein. Sie ist donnerstags von 10 bis 17 Uhr, freitags von 14 bis 17 Uhr, samstags von 14 bis 19 Uhr und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöff- Die Galerie im Heinrich-Hartmann-Haus wurde 2004 auf Initiative des Künstlers eröffnet. Seitdem bietet sie eine Ausstellungsplattform für junge Künstler. Foto: Rainer Dohle net.


»Plötzlich Sonne auf dem Brot« „Mein Großvater war ein Steinkohlenbergmann, der tausend Meter tief unter der Erde arbeitete. Morgens, wenn die Sonne aufging, fuhr er ins Bergwerk ein, und abends, wenn sie unterging, fuhr er aus, sechs Tage in der Woche – vierzig Jahre lang. Einer der schönsten Augenblicke seines Lebens sei gewesen, als er nicht mehr habe einfahren müssen und an einem Wochentag plötzlich Sonne auf dem Brot gehabt habe.“ – Reiner Kunze –

◗ Im Gespräch mit Ehrenbürger Reiner Kunze

von Ariane Grund

»Überwindung alles Trennenden in unserem Leben« Im Jahr 2003 verlieh die Stadt Oelsnitz die Ehrenbürgerwürde an Reiner Kunze. Der Schriftsteller wurde 1933 in der Stadt geboren und lebt heute in Erlau bei Passau/Bayern. Ariane Grund hatte Gelegenheit, für das Journal zum „Tag der Sachsen“ mit ihm ins Gespräch zu kommen.

Was verbindet Sie noch heute mit Oelsnitz/Erzgebirge? Re i n e r K u n ze : Mit Oelsnitz im Erzgebirge verbindet mich erstens die Nabelschnur. Zweitens verbindet mich mit meiner Geburtsstadt der erzgebirgische Dialekt, in dem ich aufgewachsen bin, und den ich noch immer beherrsche. Womit nicht das Sächsische gemeint ist, das in meiner Aussprache zu tilgen mir leider nie völlig gelang. Drittens: Meine Heimat ist Deutschland, und im Innersten zu Hause fühle ich mich in der deutschen Sprache. Sie ist das Kostbarste, was ich an Heimat besitze. Aber wer sich im Leben mehrmals eine neue Heimat aufbauen muss, besitzt mehrere Heimatgegenden, und die prägendste war und bleibt Oelsnitz im Erzgebirge. Viertens: In Oelsnitz und Umgebung leben heute Menschen, denen ich so viel Dank schulde, dass ich mich außerstande sehe, ihn auch nur annähernd abzustatten.

Was schätzen Sie an der Stadt? Re i n e r K u n ze : Das, was ich an den Menschen schätze, die die Stadt heute gestalten: ihre schöpferischen Einfälle, ihren Wagemut, ihren weit über das Weichbild der Stadt hinausreichenden Denkhorizont.

Wie möchten Sie den Lesern Ihre Literatur nahe bringen? Re i n e r K u n ze : So, dass sie sich denen, die das Gedicht zum Leben brauchen, weitestgehend selbst nahe bringt. Aber nicht jeder Text eines jeden Autoren ist in jedem Augenblick für jeden.

Die Liste der Ehrungen, die Ihnen zugedacht wurden, ist so lang wie die Liste Ihrer Veröffentlichungen. Welchen Stellenwert spielt dabei die Ehrenbürgerschaft Ihrer Geburtsstadt? Ra i n e r K u n ze : Mit der Ehrenbürgerschaft bekam ich unter anderem den Senker einer Schwarzerle vom Ufer eines der Pahnerteiche geschenkt, an denen ich als Kind spielte. Wir haben sie ganz oben an unserem Haushang gepflanzt, der zur Donau abfällt, und dort zeugt sie, schon mindestens acht Meter hoch, von der Überwindung alles Trennenden in unserem Leben.

Schreiben Sie noch? Re i n e r K u n ze : Das zuletzt erschienene Buch heißt „lindennacht“.

Was bedeutet Ihnen Literatur? Re i n e r K u n ze : Der Natur wären der Musiker, der Maler, die Tänzerin oder der Dichter nicht eingefallen, wenn sie für die Menschheit nicht überlebenswichtig wären. Also bedeutet Literatur für mich zu versuchen, mich auf meine Weise um den Menschen zu kümmern.

Woran arbeiten Sie gerade? Re i n e r K u n ze: An einem Gedichtband für Kinder. Was bereitet Ihnen in Ihrer Freizeit besondere Freude? Re i n e r K u n ze : Endlich zum Schreiben zu kommen. Werden Sie Gelegenheit haben, zum Tag der Sachsen nach Oelsnitz zu kommen? Re i n e r K u n ze : Leider muss ich ihn versäumen. Als ich zum „Tag der Sachsen“ eingeladen wurde, hatte ich bereits Veranstaltungen in der diesjährigen Kulturhauptstadt „Ruhrgebiet“ zugesagt, unter anderem in Essen. Das kommt davon, wenn Sachsen nicht in Sachsen wohnen. www.suzuki-sx4.de

Z U R P ER S O N Schriftsteller Reiner Kunze

◗ geboren am 16.8.33 in Oelsnitz/Erzgebirge ◗ 1951bis 55 Studium der Philosophie und Journalistik an der Universität Leipzig ◗ 1955 bis 59 wissenschaftlicher Assistent mit Lehrauftrag. Aus politischen Gründen Abbruch der Universitätslaufbahn, Arbeit als Hilfsschlosser ◗ seit 1962 freiberuflicher Schriftsteller ◗ 1977 Übersiedlung in die Bundesrepublik Deutschland ◗ 1988/89 Gastdozenturen für Poetik an den Universitäten München und Würzburg ◗ 2006 Gründung der Reiner und Elisabeth KunzeStiftung ◗ Quelle: www.reinerkunze.com

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Reiner-KunzePreis Zusammen mit der Sparkasse Erzgebirge verleiht die Stadt Oelsnitz im ZweiJahres-Rhythmus seit 2007 den „Reiner-KunzePreis“. Erster Preisträger war der Dichter Utz Rachowski (2007), der Preis 2009 ging an an den Schriftsteller und Übersetzer Thomas Eichhorn. Die Auszeichnung soll das Aufklärerische in der Literatur würdigen und ist mit 4000 Euro dotiert. Seite 37


Marc Lorinser beherrscht 40 Stimmen Der Oelsnitzer Heiko Vetter, alias Marc Lorinser, ist ein echtes Multi-Talent. Als Deutschlands einziger Originaltonart-Stimmenimitator ist er in der Lage, 40 Stars so zu imitieren, dass Zuhörer glauben, die Original-Stars stehen auf der Bühne. Zum Tag der Sachsen hat Lorinser für seine Heimatstadt den offiziellen Song „Oelsnitz meine Heimatstadt“ geschrieben und ist während des Festes auf verschiedensten Bühnen im Festgebiet live zu erleben.

H Ö H EP U NK T E Marc Lorinser ist mit seiner Sachsentag-Band insgesamt auf zehn Bühnen im Festgebiet unterwegs: ◗ 3. September: 17.25 bis 17.45 Uhr, Bühne 16: Marc Lorinser Band 18.45 bis 19.15 Uhr, Bühne 15: Marc Lorinser Band

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◗ Tag der Sachsen ist wie Teilnahme bei Olympia

von Ralf Wendland

Stimmenimitator gibt für seine Heimatstadt Vollgas Oelsnitz/Erzgebirge. Musik braucht er zum Leben, wie die Luft zum Atmen: Marc Lorinser ist Deutschlands einziger Originaltonart-Stimmenimitator und ein echtes Oelsnitzer Kind. Der 40Jährige ist in der Stadt aufgewachsen und dort zur Schule gegangen, hat in der Ferne Erfahrungen gesammelt und jetzt, zum Tag der Sachsen, ist er zurück in seiner Heimatstadt. 40 Stimmen hat Lorinser, alias Heiko Vetter, der beruflich als Referent im Gesundheitswesen tätig ist, drauf. Ob Herbert Grönemeyer, Bruce Springsteen, Bryan Adams oder Joe Cocker: Schließt man die Augen, könnte man meinen, die Stars stehen selbst auf der Bühne. Das schönste Kompliment: „Es gibt Zuhörer, die sagen mir: Du klingst perfekter, als das Original.“ Mit Udo Lindenberg ist der Oelsnitzer dreimal live aufgetreten. „Wenn ich daran denke, bekomme ich noch heute Gänsehaut.“ Auf der Bühne lebt Lorinser für seine Zuhörer: er versteht es mit Musik Emotionen zu wecken. Für den Tag der Sachsen hat der Musi-

ker die offizielle Hymne „Oelsnitz meine Heimatstadt“ geschrieben. Die Inspiration hat er sich aus dem Leben geholt. „Die Sachsentag-Hymne ist eine Wertschätzung für die Leute, die früher unter Tage schwer arbeiten mussten, um ihre Brötchen zu verdienen. Ich gebe den Leuten genau das Medikament, was sie zum Tag der Sachsen brauchen: die Region vom Waldbad bis zum Promnitzer.“ Mit Valentin Kuhn hat sich der Oelsnitzer für seine Sachsentag-Band einen 12-jährigen Gitarristen ins Boot geholt. „Valentin ist jemand, der mit uns träumt und auf der Bühne Vollgas gibt.“ Seinen Schlagzeuger Heiko Riedel kennt Lorinser seit 28 Jahren. „Wir harmonieren sehr gut“, strahlt der 38-jährige Riedel. Zum Sachsentag lassen es die Jungs, die sich selbst als „die jungen Puhdys“ sehen, richtig krachen. „Es kommt ein Riesen Event auf uns zu. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, wie eine Teilnahme bei Olympia.“

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Gitarrist Valentin Kuhn tritt zum Tag der Sachsen mit Marc Lorinser auf.

Foto: Agentur


Die BarHocker geben ihrem Affen Zucker Kay Haberkorn und Sascha Wildenhain, besser bekannt als Oelsnitzer BarHocker, haben sich gesucht und gefunden. Als Kabarett-Team nehmen die beiden zum GroĂ&#x;teil Alltagsgeschichten aufs Korn, genau so aber auch politische Ereignisse. Bei ihren Auftritten bringen sie eine bunte Kabarett-Mischung auf die BĂźhne. Dabei sparen sie nicht mit Selbst-Ironie â&#x20AC;&#x201C; ziehen nicht nur Ăźber Leute her und machen sich lustig, sondern kĂśnnen durchaus auch Ăźber sich selbst lachen. Gekonnt geben sie ihrem Affen Zucker.

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Oelsnitz/Erzgebirge. Der Oelsnitzer Kay Haberkorn (41) ist von Beruf Koch. Sascha Wildenhain (36) kommt aus Lugau und ist als Werkzeugmacher tätig. Neben Beruf und Familie gehĂśrt das Kabarett fĂźr beide seit zehn Jahren dazu. Begonnen hat alles 2000, der erste Auftritt folgte ein Jahr später. Wie es dazu kam, ist eine Geschichte fĂźr sich. â&#x20AC;&#x17E;Stadthallenleiter Holger Wendland kannte mich vom Karneval und vom Amateurtheater Thea(l)ternativ. Er hat mich angesprochen, ob ich mir vorstellen kann, in Richtung Kabarett, etwas zu tunâ&#x20AC;&#x153;, erzählt Haberkorn. Hintergrund: Die Bar der Stadthalle, die frĂźher als Geheimtipp galt, aber artentfremdet als Abstellfläche genutzt wurde, sollte neu belebt werden. Problem war nur, so Haberkorn: â&#x20AC;&#x17E;Mir fehlte die Kabarett-Erfahrung. Ein Bekannter, der mitwirken sollte, hat aus ZeitgrĂźnden einen RĂźckzieher gemacht.â&#x20AC;&#x153; Wendland lieĂ&#x; jedoch nicht locker, wollte, dass Haberkorn Solo auftritt. â&#x20AC;&#x17E;Da habe ich Sascha angesprochen. Er war sofort begeistert, wir haben uns hingehockt, angefangen Texte zu schreiben und zu proben. Damals wussten wir nicht, ob unser Stil ankommt. Doch wir haben uns gesagt: â&#x20AC;&#x2DC;Guck mer maâ&#x20AC;&#x2122;, und so haben wir auch unser erstes Programm genannt.â&#x20AC;&#x153; Bei den BarHockern ist alles 50/50 aufgeteilt. â&#x20AC;&#x17E;Es gibt Dinge, um die kĂźmmert sich Sascha, besonders wenn es um Verträge geht. Ich kĂźmmere mich vorrangig um die Texte â&#x20AC;&#x201C; ein GroĂ&#x;teil stammt aus meiner Feder.â&#x20AC;&#x153; Doch auch Sascha greift zum Stift. Im stillen Kämmerlein wird getextet â&#x20AC;&#x201C; dann hocken die Kabarettisten in der Bar zusammen, schauen die Texte durch, beginnen daran zu feilen. Aus dem Material entsteht schlieĂ&#x;lich das neue Programm. Im Repertoire haben Kay Haberkorn und Sascha Wildenhain tiefgehende Texte genauso, wie zum Himmel schreienden BlĂśdsinn und schräge Sachen, wie sie selbst sagen. Zum Tag der Sachsen werden sie an der ErĂśffnungsveranstaltung als Ilse und Lilo mitwirken.

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Neues Programm hat im September Premiere Oelsnitz/Erzgebirge. â&#x20AC;&#x17E;Scheibe â&#x20AC;&#x201C; Einzeln eintreten!â&#x20AC;? Das neue Programm der BarHocker feiert am 18. September in der Bar der Stadthalle in Oelsnitz Premiere. Den roten Faden des Programms haben Kay Haberkorn und Sascha Wildenhain um ein typisch deutsches Thema gesponnen: â&#x20AC;&#x17E;Es geht um die in Deutschland ach so beliebten Hinweise, Vorschriften, Verbote, Gebote, Tafeln und Schilder, die Ăźberall zu finden sind und unser aller Leben regeln. â&#x20AC;&#x17E;Eben Dinge, die ein normal denkender Mensch eigentlich von sich aus machtâ&#x20AC;&#x153;, so Haberkorn. â&#x20AC;&#x17E;Dinge, wie Fahrräder nicht an die Hauswand lehnen oder eben einzeln eintreten.â&#x20AC;&#x153; Im Programm legen die Kabarettisten diesmal mehr Wert auf Lieder, was das ganze Geschehen auflockert. Die aktuelle KabarettSaison ist bereits so gut wie ausverkauft. Informationen zu den Veranstaltungen und zu mĂśglichen Restkarten gibtâ&#x20AC;&#x2122;s in der Stadthalle in Oelsnitz, Telefon 037298 12435. Näheres zu den BarHockern, die aktiv an ihrer Lieder-CD arbeiten, Fakten und Termine, gibtâ&#x20AC;&#x2122;s im Internet: www.barhocker-oelsnitz.de.

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08309 Eibenstock Kay Haberkorn fĂźhlt sich in seiner Rolle als Kabarettist wohl â&#x20AC;&#x201C; bringt das Publikum zum Lachen und auch zum Nachdenken. Foto: Ralf Wendland

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Rittergut mit wechselvoller Geschichte Eines der ältesten Gebäude von Oelsnitz ist sein Rittergut. Zwar ist seine genaue Bauzeit unbekannt, fest steht allerdings, dass es eines von drei Vorwerken des Ortes gewesen ist. Um 1220 war es vermutlich im Besitz des Adelsgeschlechts der „von der Ölsnitz“. Nach mehreren Herrschaftswechseln ging das Rittergut in den Besitz des Fürsten Otto Victor von Schönburg-Waldenburg über, der es bis 1859 bewirtschaftete. Fürst von Schönburg-Waldenburg ließ unter anderem in den Jahren 1869 bis 1874 den Kaiserin-Augusta-Schacht teufen.

Festgebiet gleicht vor dem Aufbau einer Geisterstadt Oelsnitz/Erzgebirge. Am Freitagmorgen, dem 3. September, 6 Uhr, wird die Innenstadt im Inneren Sperrkreis für Sekunden einer Geisterstadt gleichen: kein Auto auf der Straße, keines mehr auf irgendeinem Parkplatz oder in irgendeiner Parktasche entlang dieser Straßen wird zu sehen sein. Denn nur Sekunden später beginnt im Festgebiet das Einströmen und Aufbauen der Händler und Gastronomen sowie Schausteller. Präsentationsstände finden sich wenig später auf allen Straßen, in den Parknischen und in Kreuzungsbereichen sowie auf allen Festplätzen. Und dies geschieht zum Großteil mit spezieller Lade- oder Hebetechnik. Lkw bringen sattelzugweise tausende Tonnen Leckereien, Handelswaren und Besonderheiten. Damit wird der Innere Sperrkreis kurzfristig zur größten Anlieferzone im Freistaat. Übrigens sind alle Straßen und Plätze inklusive deren Parkflächen und Fußwege im Gesamtkonzept millimetergenau verplant.

Quelle: Org.-Büro „Tag der Sachsen“, VMS

S P ER R K R EI S

Linienverbindungen (03. bis 05.09.2010 nur während der Veranstaltungszeit Tag der Sachsen) Bezeichnung BUS TS 1 BUS Zug TS 2/ 523 Zug 523 BUS TS 3 BUS TS 4 BUS TS 5 BUS TS 6 BUS TS 7 BUS TS 8 Zug Tram 522 BUS 380 A B C D

Relation Lugau - Niederwürschnitz - Stollberg - Mitteloelsnitz Stollberg - Oelsnitz St. Egidien - Lichtenstein - Stollberg Hohenstein-Ernstthal - Lugau - Turleyring/ Kurze Straße Chemnitz - Lugau - Turleyring/ Kurze Straße Thum - Thalheim - Stollberg - Mitteloelsnitz Annaberg - Zwönitz - Stollberg - Mitteloelsnitz Hartenstein - Mitteloelsnitz Zwickau - Lichtenstein - Oelsnitz, Bahnhofstraße Chemnitz - Stollberg Aue - Stollberg

Häufigkeit/ Bemerkung 2 * stündlich 4 * stündlich 1 * stündlich 2 * stündlich 1 * stündlich 1 * stündlich 1 * stündlich 1 * stündlich 2 * stündlich 4 * stündlich 1 * stündlich wichtige Zugangspunkte Festgelände

Mitteloelsnitz Station City-Bahn v./n. Stollberg, Endpunkt TS 1/ 2/ 5/ 6/ 7 Bahnhofstraße Station City-Bahn v./n. St. Egidien, Endpunkt TS 8 Kurze Straße Endpunkt TS 3/ 4 Sonntag wegen des Festumzuges, Neuoelsnitz, Turleyring/Dr.-Otto-Nuschke-Str. TS 3, TS 4 wichtige Umsteigepunkte

Stollberg Hartenstein St. Egidien Hohenstein-E. Zwickau Chemnitz

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Umstieg zwischen Zug 522 v./n. Chemnitz und 380 v./n.Aue auf Zug 523/ TS 2 v./n. Mitteloelsnitz Umstieg zwischen Zug 535 v./n. Johanngeorgenstadt und TS 7 Umstieg zwischen Zug v./n. Chemnitz und v./n. Zwickau auf Zug 523 v./n. Oelsnitz-Bahnhofstraße Umstieg zwischen Zug v./n. Chemnitz auf TS 3 Umstieg zwischen Zug v./n. Leipzig und Stadtverkehr auf TS 8 Umstieg zwischen Zug v./n. Leipzig, Riesa, Dresden und Stadtverkehr auf Zug 522 nach Stollberg weiter mit Zug 523/ TS 2 nach Mitteloelsnitz

Umfassende Informationen sowie die genauen Fahrpläne erhalten Sie in der Sonderinfo vom Verkehrsverbund Mittelsachsen zum Tag der Sachsen, die ab Mitte August unentgeltlich erhältlich ist. In diesem Heft erhalten Sie neben Hinweisen zur Nutzung der Busse und Bahnen auch einiges Wissenswertes zu Veranstaltungen und zum Fest an sich. Bitte beachten Sie auch die örtlichen Informationen und Aushänge sowie die Veröffentlichungen im Internet unter www.vms.de bzw. www.tds-oelsnitz-erzgeb.de. Viel Spaß beim Tag der Sachsen.


Bus und Bahn rüsten sich für den Tag der Sachsen Mit einer Reihe zusätzlicher Bus- und Bahnverbindungen werden die Nahverkehrsunternehmen und der Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) den erwarteten Besucheransturm zum Tag der Sachsen bewältigen. Zwischen Stollberg und Oelsnitz pendeln Busse und City-Bahn im 15-Minuten-Takt. Auch in die Region und in andere Teile des Erzgebirges gibt es zusätzliche Angebote, so nach Thum und Thalheim, Schwarzenberg und Johanngeorgenstadt, Aue, Zwönitz und Annaberg-Buchholz.

◗ Erweitertes Fahrtangebot zur Sachsenparty

von Ariane Grund

City-Bahn hält zwei Mal direkt im Festgelände Oelsnitz/Chemnitz. Zum Tag der Sachsen weitet die City-Bahn Chemnitz GmbH ihr Fahrtangebot auf den Linien 523 (Stollberg–Oelsnitz– Glauchau) und 522 (Chemnitz–Stollberg) aus. Die Züge der Linie 523 sind länger als üblich und verkehren im Ein-Stunden-Takt bis spät in die Nacht hinein. Mit den Haltepunkten Mitteloelsnitz und Oelsnitz Bahnhofstraße gibt es direkt im Festgebiet zwei Ein- und Ausstiegsstellen. Noch vor dem Tag der Sachsen wurde am Bahnhof Oelsnitz in eine moderne Umsteigestelle für den Nah- und Regionalverkehr investiert. Dabei entstanden zwei Bushaltestellen mit Wartehäuschen, neu angelegte Gehwege, ein Fahrradständer, Busstellplätze sowie Stellplätze für Pkw. Die Eisenbahn hat in Oelsnitz eine lange Tradition. Bereits 1858 erhielt das Lugau-Oelsnitzer Revier über die Strecke von Niederwürschnitz nach Wüstenbrand eine Eisenbahnverbindung nach Chemnitz. Im Jahr 1878 wurde die Verbindung Stollberg–St. Egidien für den Materialtransport, ein Jahr später auch für die Personenbeförderung eröffnet. Aus den Richtungen Chemnitz und Zwickau können die Gäste des Tages der Sachsen bequem Seit 2003 verkehrt die City-Bahn zwischen und besonders umweltfreundlich mit der City-Bahn nach Oelsnitz fahren. Zwei Haltepunkte St. Egidien und Stollberg. In Stollberg besteht befinden sich direkt im Festgebiet. Foto: Rainer Dohle Anschluss an die City-Bahn nach Chemnitz.

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H I S T O R I S CH Eisenbahn war unverzichtbar Oelsnitz/Erzgebirge. So wie die Steinkohle aus dem Lugau-Oelsnitzer Revier unverzichtbar für die Entwicklung zahlreicher Industriebereiche war, so war es unverzichtbar, sie zu den Stätten ihrer Weiterverarbeitung zu transportieren. Vor diesem Hintergrund wurde bereits in der Mitte des 19. Jahrhunderts eine Eisenbahnverbindung in die nahe Industriestadt Chemnitz geschaffen. Im Jahr 1877 begann der Bau der über 19 Kilometer langen Strecke von Stollberg nach St. Egidien. Diese wurde 1878 für den Material- und Kohletransport frei gegeben. Ein Jahr später durfte sie auch von Reisenden benutzt werden. Im gleichen Jahr wurde Neuoelsnitz mit Lugau und Wüstenbrand verbunden. Der Bahnhof Neuoelsnitz wurde zum Knotenpunkt: 1913 zählte man 90.054 Reisende. Im Jahr 1950 wurden täglich 220 bis 240 Waggon Steinkohle aus dem KarlLiebknechtSchacht weiter geleitet und außerdem jede Menge Grubenholz umgeschlagen. In seiner Blütezeit besaß der Bahnhof Neuoelsnitz sechs Gleise, eine Drehscheibe, 17 Wei-chen und eine Doppelkreuzweiche. 1990 wurde der Reiseverkehr zwischen Wüstenbrand und Neuoelsnitz eingestellt, 1993 die Gleise bis auf zwei demontiert.

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Lessings Geburtsstadt lädt 2011 ganz Sachsen ein Der Tag der Sachsen 2011 findet vom 2. bis 4. September in Kamenz statt. Kamenz, aus dem Sorbischen „Kamjenc“ für Ort am Stein, wurde erstmals 1225 in einer Urkunde des Bischofs von Meißen erwähnt. Die Stadt ist bekannt als der Geburtsort des großen deutschen Dichters und Aufklärers Gotthold Ephraim Lessing, der 1729 hier das Licht der Welt erblickte. Besonders die landschaftlich reizvolle und kulturell bedeutende Umgebung soll zum Großevent allen Gästen vorgestellt werden.

AU S B L I CK Kamenzer bereiten sich auf Staffelstabübernahme vor Kamenz/Oelsnitz/Erzgebirge. „Gegenwärtig wird die Staffelstabübernahme in Oelsnitz und die Präsentation anlässlich des Tages der offenen Tür des Sächsischen Landtages am 3. Oktober vorbereitet“, sagt Marcel Linack, Leiter des Projektbüros Tag der Sachsen in Kamenz. Bei der Staffelstabübergabe in Oelsnitz stellt die neue Ausrichterstadt im Rahmen des Bühnenprogramms am Sonntag ihr Maskottchen für den 20. Tag der Sachsen vor. Darüber hinaus wird den Besuchern das Veranstaltungsmotto „Lessing, Lausitz, Lebensfreude“ näher gebracht. Die Ankunft des Staffelstabes in Kamenz am Abend des 5. September wird in der Stadt zu einer großen Auftaktveranstaltung für den 20. Tag der Sachsen werden.

TI PP Puhdys singen für Kamenz Kamenz. Voller Stolz verkündet Kamenz, dass es gelungen ist, die „Puhdys“ für die Vorbereitung des 20. Tages der Sachsen zu gewinnen. Im Ergebnis einer engen Zusammenarbeit entstand ein Song dieser populären Band. Die Musiker werden mit ihrem neuen Lied „Auf nach Kamenz“ Menschen in ganz Deutschland auffordern, den 20. Sachsentag zu besuchen.

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◗ 20. Tag der Sachsen: Auf nach Kamenz vom 2. bis 4. September 2011

von Ariane Grund

Motto: »Lessing, Lausitz, Lebensfreude« Kamenz. Im kommenden Jahr wird die Stadt Kamenz in der Oberlausitz Gastgeber des 20. Tages der Sachsen sein. Um dieses Jubiläum ausrichten zu können, begann die Stadt unmittelbar nach der Entscheidung mit ersten Planungen zur Vorbereitung dieser Veranstaltung. Das Programm und die Ausrichtung des Tages der Sachsen stellt sich die Stadt Kamenz einerseits einzigartig und doch für alljährliche Tagder-Sachsen-Besucher altvertraut vor. „Von Anfang an wurde die Bewerbung um den Tag der Sachsen von den Bürgern und den etwa 130 Vereinen der Stadt getragen. Sie sind es auch, die sich jetzt gemeinsam mit dem sechsköpfigen Organisationsteam um die Vorbereitung kümmern“, sagt Marcel Linack, Leiter des Projektbüros Tag der Sachsen. Die Ausrichterstadt des kommenden Jahres geht die bevorstehenden Aufgaben im Rahmen des Sachsentages gemeinsam mit ihren Einwohnern und Gewerbetreibenden sowie vielen Helfern in der Region tatkräftig und motiviert an. Alle Beteiligten sehen in der Ausrichtung Kamenz, Geburtsort von Gotthold Ephraim des großen Festes eine Chance für die Stadt Lessing, wird 2011 den Tag der Sachsen aus- und die Region. Ziel ist es, Kamenz im Freirichten. Foto: Rainer Dohle staat als ein sehens- und erlebenswertes Besu-

cherziel zu etablieren und auch für Gewerbetreibende und Händler nachhaltige Effekte zu erzielen. Was 1992 in Freiberg mit dem ersten Tag der Sachsen begann, war von Anfang an eine Erfolgsgeschichte. Schon damals konnte man mehr als 500 Vereine und Verbände für die Veranstaltung gewinnen und mehr als 250.000 Besucher anlocken. Heute, fast zwanzig Jahre später, ist der Tag der Sachsen zu einem festen Bestandteil der Veranstaltungskalender am ersten Septemberwochenende geworden. Die Stadt Kamenz wird viele der bewährten und vertrauten Strukturen, wie die verschiedenen Festmeilen, diverse Themenbühnen und die Aufteilung in Sperrkreise beibehalten, denn sie machen das Spektakel aus. „Die für den 20. Tag der Sachsen geplanten besonderen Ereignisse können zum jetzigen Zeitpunkt – mehr als ein Jahr vor der Veranstaltung – noch nicht hiebund stichfest bekannt gegeben werden. Die Planungen dazu sind jedoch in vollem Gange“, so Marcel Linack. Fest steht jedenfalls schon zum heutigen Zeitpunkt: Kamenz freut sich auf die Sachsen. Also: Auf nach Kamenz 2011.



Journal Tag der Sachsen