Issuu on Google+

PROGRAMM HEFT

MITTELSÄCHSISCHES

TH EATE R

WILLKOMMEN AUF DER

MAGAZINE

SEEBÜHNE KRIEBSTEIN 1. Jahrgang · Heft 1 · Ausgabe 2010 · 1,50 Euro

N

rtheater Gre if

Se

n tei

ne stei

NEU

23. Mai - 31. August 2010

en

Sommertheater

atu

ebü

hne Krie bs

MUSICAL

KRIMI

OPERETTE

MÄRCHEN

KONZERT O

Premiere »Cabaret« Wiederaufnahme »Odysseus«

Die Mausefalle

Operettengala »Ich lade gern mir Gäste ein«

Aschenputtel

Italienische Nacht

Die Csárdásfürstin

Geförder t vom Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen


Ganz unsere Natur

Vorhang auf für eines der beliebtesten sächsischen Biere. Genießen Sie die Aufführung mit naturherb-frischem Freiberger Pils.

www.freibergerpils.de


GRUSSWORT

SOMMERTHEATER AUF DER SEEBÜHNE KRIEBSTEIN

Willkommen auf der Seebühne Kriebstein Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Theater- und Naturfreunde, liebe Ausflügler! In den letzten Jahren ist in Sachsen ein ganz neues, einmaliges Ausflugsziel entstanden: die Seebühne Kriebstein – idyllisch gelegen an der gleichnamigen Talsperre, direkt neben der märchenhaften Burg Kriebstein und im Zentrum Sachsens, zwischen Chemnitz, Dresden und Leipzig über die Autobahnen 4 und 14 gut zu erreichen. Neben Schifffahrten und Spaziergängen, Burgbesichtigung und Klettergarten gibt es an diesem beliebten Ausflugsziel jetzt auch Konzerte und Theateraufführungen: von der „Operettengala“ bis zur „Italienischen Nacht“, vom Märchen „Aschenputtel“ bis zum Krimi „Die Mausefalle“ und nicht zuletzt die Musicals „Odysseus“ und „Cabaret“. Seit das Mittelsächsische Theater den neuen Spielort im Sommer 2005 entdeckt hat, haben sich die Besucherzahlen von wenigen Hundert auf einige Tausend rasant entwickelt. Dass wir damit langsam zu den traditionsreichen

sächsischen Freilichtbühnen aufschließen, zeigt auch dieses Heft, das wir gemeinsam mit der „Naturbühne Greifensteine“ am anderen Ende unseres Kulturraums ErzgebirgeMittelsachsen herausbringen. Wir wünschen Ihnen und damit auch uns einen schönen Sommer, viel Sonnenschein und laue Sommernächte für eine spannende, unterhaltsame und erfolgreiche Seebühnensaison 2010.

Mit herzlichen Grüßen

Dr. Christine Klecker Geschäftsführerin Mittelsächsisches Theater

Manuel Schöbel Intendant Mittelsächsisches Theater

Foto: C. Nieder

AUS DEM INHALT Spielplan, Eintrittspreise, Anreise

Seite 4

Operettengala

Seite 5

Cabaret

Seite 6/7

Odysseus

Seite 8/9

Die Csárdásfürstin

Seite 10/11

Die Mausefalle

Seite 12

Aschenputtel

Seite 13

Ausblick auf die Saison 2011 Seite 15/16 Ausflugstipp

Seite 17

Foto: C. Wirbeleit

3


SERVICE

Spielplan 2010 für das

ANFAHRT

THEATER AUF DER SEEBÜHNE KRIEBSTEIN MAI So

23.5. 16.00 Uhr

JUNI Fr 11.6. Sa 12.6. So 13.6. Mo 14.6. Di 15.6. Fr 18.6. Sa 19.6. Di 22.6. Sa 26.6. So 27.6. JULI So 4.7. Sa 10.7. So 11.7. Di 13.7. Fr 16.7. Sa 17.7. AUGUST Do 19.8. Fr 20.8. Sa 21.8. So 22.8. Fr 27.8. So 29.8. Di 31.8.

Ich lade gern mir Gäste ein Saisoneröffnung Seebühne Kriebstein

20.00 Uhr 20.00 Uhr 17.00 Uhr 10.00 Uhr 16.00 Uhr 20.00 Uhr – 22.00 Uhr 20.00 Uhr – 22.00 Uhr 10.00 Uhr 17.00 Uhr 17.00 Uhr

Odysseus Odysseus Odysseus Odysseus Ich lade gern mir Gäste ein Die Mausefalle Die Mausefalle Odysseus Aschenputtel Aschenputtel

19.00 Uhr 20.00 Uhr 17.00 Uhr 16.00 Uhr 20.00 Uhr 20.00 Uhr

Italienische Nacht Cabaret PREMIERE Cabaret Cabaret Cabaret Cabaret

16.00 Uhr 19.00 Uhr 19.00 Uhr 17.00 Uhr 19.00 Uhr – 21.30 Uhr 17.00 Uhr – 19.30 Uhr 16.00 Uhr – 18.30 Uhr

Ich lade gern mir Gäste ein Cabaret Cabaret Cabaret Die Csárdásfürstin Die Csárdásfürstin Die Csárdásfürstin

Regiobus Mittelsachsen bringt Sie zur Seebühne Kriebstein: Fahrplanerweiterung bei allen Samstags- und Sonntagsveranstaltungen des Mittelsächsischen Theaters auf der Seebühne Kriebstein Buslinie 642 „Zschopautaler“ (Chemnitz-Frankenberg-Mittweida-Talsperre Kriebstein und zurück) 14:02 Uhr, 16:02 Uhr und 18:02 Uhr ab Chemnitz Rückfahrt beginnt 30 min nach Vorstellungsende.

Änderungen vorbehalten

EINTRITTSPREISE

TICKETS & INFORMATIONEN

Musiktheater (Die Csárdásfürstin, Cabaret, Ich lade gern mir Gäste ein – Operettengala) Regulär Kinder bis 4 Jahre Kinder von 4 bis14 Jahren 17,00 € freier Eintritt 10,00 € Schauspiel (Odysseus, Aschenputtel, Die Mausefalle) Regulär Kinder bis 4 Jahre 14,00 € freier Eintritt

wollmerstaedt.communications

Tages- und Abendkasse Tickets können 2 Stunden vor Vorstellungsbeginn im Eingangsbereich der Seebühne Kriebstein erworben werden. Für alle Wetterlagen bieten wir dort Sonnencaps, Fächer und Regenponchos an.

ELEGANZ FASZINATION KREATIVITÄT Schmuckstücke von Gerlach und Berger unterstreichen zu jedem Anlass den individuellen Stil ihres Trägers. SEIT

1951

GO L DSCHMI EDE • GERLAC H

GOLDSCHMIEDEMEISTER ANDREA GERLACH & BERTRAM BERGER

4

16 • 09599

FREIBERG

FON:

Vorverkaufskassen des Mittelsächsischen Theaters Theater Freiberg Tel.: 03731/358235 Theater Döbeln Tel.: 03431/715265 tickets@mittelsaechsisches-theater.de www.mittelsaechsisches-theater.de www.seebühne-kriebstein.de

in allen Freie Presse-Shops

unter der kostenlosen Tickethotline 0800-8080123

unter www.freiepresse.de/ticktes

an allen bekannten Vorverkaufsstellen

Kinder von 4 bis14 Jahren 7,00 €

Gruppenpreis Tickets sind ab einer Zahl von 40 Personen 2 Euro pro Platz günstiger. Der Gruppenleiter erhält eine Freikarte.

BURGSTRASSE

03731 / 20 07 58


OPERETTENGALA

SOMMERTHEATER AUF DER SEEBÜHNE KRIEBSTEIN

Operettengala auf der Seebühne Kriebstein Bekannte und beliebte Melodien von Johann Strauß und Jacques Offenbach, Carl Zeller, Ralph Benatzky und anderen

1

»Ich lade gern 2

mir Gäste ein«

Vorstellungen:

15. Juni 2010, 16 Uhr | 19. August 2010, 16 Uhr

1

Spätestens mit der „Fledermaus“ schwang sich Johann Strauß zum Herrscher der Wiener Operette auf.

2

Jacques Offenbach sorgt mit seinen spritzigen Melodien nicht nur in Frankreich für gute Stimmung.

„Ich lade gern mir Gäste ein“ singt Prinz Orlofsky in der „Fledermaus“ und eröffnet damit sein großes Fest – und so wird der Prinz auch zum Gastgeber der Operettengala auf der Seebühne Kriebstein. Nicht nur das Personal aus der „Fledermaus“, auch der „Zigeunerbaron“ gehören hier zu den Gästen, man trifft auf „Orpheus in der Unterwelt“ und macht dem „Weißen Rößl“ am Wolfgangsee die Kurgäste abspenstig. Außerdem werden eine argentinische Präsidentengattin, die Julischka aus Budapest und eine Abordnung aus Tirol erwartet. Die Moderation übernimmt Chefdramaturg Hagen Kunze. Solistinnen und Solisten, der Chor des Mittelsächsischen Theaters und die Mittelsächsische Philharmonie musizieren unter der Leitung von Kapellmeister Johannes Schmeller.

Mittelsächsische Philharmonie zu Gast beim Mittelsächsischen Kultursommer SINFONIE DER ELEMENTE Händels Feuerwerks- und Wassermusik – ein unvergessliches Musikerlebnis auf der Seebühne Kriebstein, nicht nur für Klassikliebhaber – mit einer spektakulären Laser,- Licht- und Wassershow Es spielt die Mittelsächsische Philharmonie unter der Leitung von Peter Kubisch Samstag, 14. August 2010, 20.30 Uhr Der Kartenvorverkauf findet ausschließlich über den MISKUS statt.

5


CABARET Musical Buch von Joe Masteroff nach dem Stück „Ich bin eine Kamera“ von John van Druten und Erzählungen von Christopher Isherwood Gesangstexte von Fred Ebb Musik von John Kander

Cabaret

Deutsch von Robert Gilbert Fassung von Chris Walker

Originalproduktion am Broadway unter Leitung von Harold Prince Aufführungsrechte beim Verlag Felix Bloch Erben GmbH & Co. KG, Berlin

Die Handlung

Der junge amerikanische Schriftsteller Cliff Bradshaw kommt nach Deutschland. Am Grenzübergang lernt er den etwa gleichaltrigen Deutschen Ernst Ludwig kennen, der ihn bittet, eine Tasche über die Grenze zu schmuggeln. Nach der Ankunft in Berlin konzentriert sich Cliffs Leben auf zwei Schauplätze: Im Berliner „Kit-Kat-Club“ beherrscht der Conférencier die Szene: Er begrüßt die Gäste, moderiert die Show, kündigt deren Star Sally Bowles an, präsentiert aber auch eigene Nummern. In der Pension von Fräulein Schneider mietet Cliff ein Zimmer und lernt seine neuen Nachbarn kennen: Fräulein Kost, die dem ältesten Gewerbe der Welt nachgeht, und den jüdischen Obsthändler Herrn Schultz, der Fräulein

Schneider den Hof macht. Hier gibt er seinem neuen Bekannten Ernst Ludwig Englischunterricht, und hier steht plötzlich Sally vor der Tür und will bei ihm einziehen. Nun gibt es zwei Liebesgeschichten: die zwischen Sally und Cliff; und die zwischen Fräulein Schneider und Herrn Schultz. Die Lage spitzt sich zu. Ernst Ludwig entpuppt sich als NaziFunktionär, der Cliff für seine Zwecke einspannen will. Und beide Liebesgeschichten scheitern: Fräulein Schneider löst ihre Verlobung, da ihr die Verbindung mit einem Juden zu riskant erscheint. Cliff möchte bei seiner Abreise aus Deutschland Sally zwar mitnehmen, die aber will den Kit-Kat-Club nicht aufgeben.

Zum geschichtlichen Hintergrund Mitte der 20er Jahre begann für die Weimarer Republik eine Phase der Stabilisierung: Außenminister Stresemann führte Deutschland in die Weltpolitik zurück, und unter der Großen Koalition seiner DVP mit der SPD und dem Zentrum wuchsen langsam wieder Wirtschaft und Wohlstand, sank die Arbeitslosigkeit. Das Jahr 1929 jedoch brachte die Wende: Stresemann starb, der Börsencrash in New York löste eine Weltwirtschaftskrise aus, und die Regierungskoalition zerbrach über einem Streit über die Finanzierung der Arbeitslosenversicherung. Unruhe und Unsicherheit führten dazu, dass die NSDAP bei der Wahl im September 1930

1/2 Kostümentwürfe von Marlit Mosler.

ihren Stimmenanteil von 2,6 auf 18,3 Prozent versiebenfachte. Bis zur Ernennung Hitlers zum Reichskanzler dauerte es zwar noch drei Jahre, die demokratischen Parteien konnten sich jedoch auf keine parlamentarische Regierung mehr einigen, die häufig wechselnden Regierungschefs stützten sich auf den Reichspräsidenten Hindenburg statt auf eine stabile Mehrheit von Parlamentsabgeordneten. Die Demokratie wurde zwischen ihren rechten und linken Feinden zerrieben, die Auseinandersetzung verlagerte sich vom Parlament auf die Straße. Genau in dieser Zeit, vom Jahreswechsel 1929/30 zum Jahreswechsel 1930/31, siedeln die Autoren ihr Musical „Cabaret“ an.

3

Bezaubernd in jeder Rolle: Susanne Engelhardt. Foto: Detlev Müller

6

1


SOMMERTHEATER AUF DER SEEBÜHNE KRIEBSTEIN Sally Bowles Susanne Engelhardt Conférencier Christian Weber Clifford Bradshow Urs-Alexander Schleiff Ernst Ludwig Andreas Jendrusch Fräulein Schneider Ines Kramer Fräulein Kost Julia Klawonn Herr Schultz Andreas Kuznick Girls Norma Anthes, Diana Chudzinski, Urte Jung, Stefanie Metzler, Kathrin Moschke, Kahki Pixley, Sabine Roßberg, Rebecca Shorstein Boys, Kellner, Matrosen, Gäste Chormitglieder, Mitglieder des Theaterjugendclubs, Statisterie

2

Premiere: Vorstellungen:

Chor des Mittelsächsischen Theaters Mitglieder der Mittelsächsischen Philharmonie

Samstag, 10. Juli 2010, 20 Uhr Sonntag, 11. Juli 2010, 17 Uhr | Dienstag, 13. Juli 2010, 16 Uhr Freitag, 16. Juli 2010, 20 Uhr | Samstag 17. Juli 2010, 20 Uhr Freitag, 20. August 2010, 19 Uhr | Samstag, 21. August 2010, 19 Uhr Sonntag, 22. August 2010, 17 Uhr

Regie: Michael Funke Musikalische Leitung: Jan Michael Horstmann Bühne: Tilo Staudte Kostüme: Marlit Mosler Dramaturgie: Christoph Nieder Regieassistenz: Radoslav Tcherniradev Inspizienz: Ramona Reinke Soufflage: Saskia Just Technische Leitung: Wolfram Flemming Produktionsleitung: Mario Moranz Beleuchtung: Frank Thomas Klein Requisite: Sabine Friedrich Ton: Sebastian Mansch, Toni Paschke Bühnentechnik: Christoph Cholet, Johannes Berger Maske: Angelika Franke Gewandmeisterei: Annelie Eisenblätter Malsaal: Wolf-Dieter Günther Tischlerei: Carsten Dittrich Schlosserei: Michael Künzel

»Cabaret«: Der Weg zum Welterfolg Der englische Schriftsteller Christopher Isherwood verbrachte 1929 bis 1933 wilde Jahre in Berlin, arbeitete als Sprachlehrer und am berühmten Institut für Sexualwissenschaft von Magnus Hirschfeld, war mit Autoren wie W.H. Auden, Stephen Spender und Klaus Mann befreundet. 1933 verließ er Deutschland, reiste zunächst durch Europa und China und lebte ab 1939 in den USA, deren Staatsbürger er 1946 wurde. 1939 erschien sein autobiografischer Roman „Goodbye to Berlin“, dessen zweiter Teil „Sally Bowles“ überschrieben ist; gemeinsam mit anderen wurden die Texte 1946 als „The Berlin Stories“ wieder veröffentlicht. Nach diesen „Berliner

Geschichten“ schrieb John van Druten sein Theaterstück „Ich bin eine Kamera“, das dann zur Vorlage des Musicals „Cabaret“ wurde. Die Uraufführung 1966 am Broadway war ein großer Erfolg, der sich nach der Deutschen Erstaufführung 1970 in Wien zunächst nicht fortsetzte: zu ungewohnt war die Verbindung von musikalischer Unterhaltung mit der Geschichte des Nationalsozialismus. Spätestens die mit acht „Oscars“ ausgezeichnete „Cabaret“-Verfilmung von Bob Fosse (1972), mit Liza Minelli als Sally Bowles, machte dann aber auch die Bühnenfassung zu einem weltweiten Musicalhit.

Die Autoren John Kander (*1927) und Fred Ebb (1928-2004) gehören zu den erfolgreichsten Musical-Autoren. Nachdem sie bereits Lieder für Barbara Streisand geschrieben hatten, brachte ihr erstes gemeinsames Musical das Broadway-Debüt von Liza Minelli, die später durch die „Cabaret“-Verfilmung zum Weltstar wurde. „Cabaret“, 1966 am Broadway herausgekommen, war das zweite Musical von Kander und Ebb. Hier kombinierten sie erstmals eine realistische Bühnenhandlung mit einer „Show in der Show“, so wie bei ihren späteren Welterfolgen

„Chicago“ (1975) und „Kiss of the Spiderwoman“ (1992). In „Cabaret“ zeigen sich darüber hinaus Einflüsse aus dem Berlin der 20er Jahre. Lotte Lenya, Mitwirkende der Berliner Uraufführung der „Dreigroschenoper“ und Witwe Kurt Weills, stand in der Originalproduktion von „Cabaret“ als „Fräulein Schneider“ auf der Bühne. Robert Gilbert, der deutsche Übersetzer, schrieb im Berlin der Vorkriegszeit die Gesangstexte für Benatzkys „Weißes Rößl“ und in den 50er Jahren für Paul Burkhards „Feuerwerk“.

Susanne Engelhardt Die Sopranistin Susanne Engelhardt gehört seit der Gründung 1993 zum Ensemble des Mittelsächsischen Theaters und ist hier immer wieder zum Publikumsliebling gewählt worden. Unzählige Opern- und Operettenrollen hat sie mit ihrer Stimme, ihrer Darstellungskunst und ihrem Temperament zum sprühenden Leben erweckt. Ihre besondere Spezialität aber ist das Musical: In der Titelrolle von „My Fair Lady“

begeisterte sie ebenso das Publikum wie als Dorothy im „Zauberer von Oss“ und zuletzt als „Evita“. Auch die weibliche Hauptrolle in „Cabaret“ hat sie vor einigen Jahren bereits in den Theatern in Döbeln und Freiberg verkörpert. Nun kehrt sie in dieser Partie, in der Liza-Minelli-Rolle der Sally Bowles, auf die Seebühne zurück und knüpft, wiederum in der Regie von Michael Funke, an den „Evita“-Erfolg an. 3

7


ODYSSEUS

1

Wir sind Kinder des Odysseus, und wir suchen so wie er eine Umkehr von dem Irrweg, doch das fällt unsagbar schwer. Wir sind auf der falschen Straße, lang schon ist uns das bekannt doch wie viele gute Karten haben wir verbrannt. Hören wir nun die Geschichte, sagen Kopf und Herz und Bauch, wenn Odysseus an sein Ziel kam, dann schaffen wir das auch.

DER TITELSONG

Menschenfresser, Ungeheuer von der widerlichsten Art, alle seine Freunde starben auf der mörderischen Fahrt. Er verlor sich in der Fremde, wo er fast den Tod erlitt. Wenden, Schmerzen, wilde Träume brachte er uns mit. Hören wir… Und auch unser eignes Leben wird sehr leicht zur Odyssee. Wenn wir unsern Weg verlieren, wartet tausendfaches Weh. Menschen sind stets auf der Suche nach dem Ort, wo Leben lohnt, nach der Heimat, der Oase, wo der Frieden wohnt. Hören wir…

8


SOMMERTHEATER AUF DER SEEBÜHNE KRIEBSTEIN

Odysseus Familienmusical von Manuel Schöbel | Musik von Isolde und Jens Lommatzsch Aufführungsrechte beim Drei Masken Verlag München

Griechische Helden Die Mythen aller Kulturen beschreiben ideale Anlagen ihrer Helden – wie den Mut des Achill, die Kraft des Herakles, die Schlauheit des Odysseus und das Durchhaltevermögen des Ödipus. Der Held der griechischen Antike ist in jeder Hinsicht ein Meister: Er besteht Prüfungen, befreit die Welt von Übeltätern, bahnt Wege und geht stets als Sieger hervor. Jedoch ist er weder unverwundbar noch unsterblich, obwohl er oft von den Göttern unterstützt, aber manchmal auch behindert wird. Die griechische Mythologie ist reich an Helden jeder Art. Manche, wie Achill und Hektor, sind Kriegshelden. Andere, wie Odysseus und Theseus, sind Helden zu Frie-

Vorstellungen:

denszeiten. Herakles oder Perseus wiederum sind konstruktiv Schaffende; Ödipus oder Hektor sind eher Helden des Charakters als der Tat, weil sie auch in hoffnungsloser Lage standhaft blieben.

1

Blutige Schlachten, Krieger, Götter und verwundbare Helden - das Epos des Odysseus hat alles, was ein großes Schauspiel braucht.

2

Die Segel sind gesetzt für die große Fahrt der großen Taten an der Seebühne Kriebstein. Fotos (2): Detlev Müller

Freitag, 11. Juni 2010, 20 Uhr | Samstag, 12. Juni 2010, 20 Uhr Sonntag, 13. Juni 2010, 17 Uhr | Montag, 14. Juni 2010, 10 Uhr Dienstag, 22. Juni 2010, 10 Uhr

Odysseus Christian Weber Penelope, seine Frau Ines Kramer Telemach, sein Sohn Urs-Alexander Schleiff Io, seine Tochter Norma Anthes Phäton, Sohn des Telemach Andreas Jendrusch Kirke, Zauberin Sabine Roßberg Kalypso, Nymphe Sabine Roßberg Eumachos Andreas Kuznick Euryklea Dorothee Kretzschmar Mutter Ines Kramer Achill Michael Berger Agamemnon Friedrich Haug Theresias David Zimmering Radamantes Plamen Miladinov Athene Ines Kramer Die Freier Iros Plamen Miladinov Eurymachos Michael Berger Peisidros Friedrich Haug Antinoos David Zimmering Komparserie als Trojanerinnen, Winde, Sirenen, Liebende, Mägde Elisabeth Beckert, Bianca Buchholz, Josephine Egri, Julia Fischer, Christine Forst, Karin Hübler, Isabel Krmela, Madeleine Last, Nicole Möller, Franziska Mosler, Sophie Peupelmann, Anne Uhlig, Ilka Ulbrich als Krieger, Mannschaft, Freier Marie Göhler, Andrea Hahn, Andre Kaufmann, Jörg Last, Michael Martin, Plamen Miladinov, Tom Oeser, Thorvid Pohlink, Anja Schmidt, Michael Seifert, Maximilian Sterba, Brain Völkner Feuerschluckerin Daniela Bierbach

2

Regie: Klaus-Peter Fischer Ausstattung: Hans-Dieter Ruhland Dramaturgie: Hagen Kunze Choreografie: Franziska Franz Musikalische Einstudierung: Peter Kubisch Regieassistenz, Inspizienz: Radoslav Tcherniradev Soufflage: Saskia Just Technische Leitung: Wolfram Flemming Produktionsleitung: Mario Moranz Beleuchtung: Frank Klein Requisite: Sabine Friedrich Ton: Sebastian Mansch, Toni Paschke Bühnentechnik: Uwe Grahl Maske: Angelika Franke Gewandmeisterei: Annelie Eisenblätter Malsaal: Wolf-Dieter Günther Tischlerei: Carsten Dittrich Schlosserei: Michael Künzel

9


DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN

1 Die schöne Chansonette verdreht den Männern reihenweise den Kopf. 2 Beim Happy End liegen sich alle versöhnt in den Armen. Fotos (2): Detlev Müller

Operette in drei Akten von Leo Stein und Bela Jenbach Musik von Emmerich Kálmán Aufführungsrechte bei Musik und Bühne Verlagsgesellschaft m.b.H. Wiesbaden

Vorstellungen: Freitag, 27. August 2010, 19 Uhr Sonntag, 29. August 2010, 17 Uhr Dienstag, 31. August 2010, 16 Uhr

10

Csárdásfürstin Die

Erster Akt Am Abend vor ihrer großen Tournee durch die Ver einigten Staaten feiert die von zahlreichen Männern verehrte Chansonette Sylva Varescu nach ihrem letzten Heimauftritt im Budapester Varieté Orpheum Abschied mit Freunden auf einem Schiff. Unter den Gästen befindet sich auch der junge Edwin Ronald von und zu Lippert-Weylersheim, der die Sängerin leidenschaftlich liebt. Sein standesbewusster Vater, Fürst Leopold Maria, will mit allen Mitteln die Affäre zwischen Fürstensohn und „Brettldiva“ unterbinden und verlangt von Edwin die sofortige Rückkehr nach Wien und die Verlobung mit seiner Cousine, der Komtesse Anastasia, genannt Stasi. Wütend über die Machenschaften des alten Fürsten gibt Edwin Sylva gleich auf dem Schiff ein schriftliches Heiratsversprechen, bevor er mit seinem Vetter nach Wien aufbricht. Zuvor aber bittet er die Chansonette, nicht nach Übersee zu reisen. Graf Boni Káncsiánu, ein Freund Edwins und Gönner Sylvas, erfährt von dem Eheversprechen und zeigt der schockierten Sängerin eine Verlobungsanzeige von Edwin und Stasi. Verletzt und enttäuscht beschließt Sylva, nun doch nach Amerika zu fahren.

Zweiter Akt Zwei Monate später feiert der österreichisch-ungarische Adel ein Fest auf einem Schiff, das in Wien vor Anker liegt – dabei kommt es zu einem überraschenden Wiedersehen zwischen Edwin und Sylva: Der Fürstensohn hat sich bereit erklärt, in die Verlobung mit Stasi einzuwilligen, nachdem all seine Briefe nach Amerika ohne Antwort blieben. Sylva erscheint nun plötzlich an der Seite Bonis – als dessen angebliche Ehefrau. Doch im Laufe des Abends springt nicht nur zwischen dem entfremdeten Liebespaar, sondern auch zwischen Stasi und Boni der Funke über. Edwin, der das Ehespiel von Sylva und Boni für echt hält, stellt seinem Vater die Chansonette als zukünftige Braut vor und erwartet, dass dieser nun gegen die Heirat mit einer geschiedenen Gräfin Káncsiánu nichts mehr einzuwenden hat. Sylva ist darüber so empört, dass sie einen Skandal verursacht. Dritter Akt Am Ablegeplatz der Donaudampfer trifft das Paar erneut aufeinander. Boni, der seine Liebe zu Stasi eingesteht, versucht zu vermitteln. Aber erst nach einer überraschenden Enthüllung von Edwins Freund Feri von Kerekes kommt es zum von allen erwünschten Happy End.

1


SOMMERTHEATER AUF DER SEEBÜHNE KRIEBSTEIN Der Csárdás Reich an jäh-rhythmischen Bewegungen und Pantomimen im Zweivierteltakt, ohne eigentliche Tanzfiguren, drückt der Csárdás stets den Gemütszustand des Tänzers aus. Die Musik beginnt in langsamem Rhythmus, Lassa oder Lassu genannt; das Mädchen gestattet zwar die Annäherung, zieht sich aber gleich wieder zurück. Den Mann packt der Zorn; unter steter Steigerung des Tempos erneuert er seine Werbung, und in einem Wirbeltanz – Friss oder Fraska – bleibt er schließlich Sieger. Jeder Csárdás ist ein echtes kleines Drama, das durchwegs auf Fußspitzen getanzt wird. In Kálmáns Operette findet sich der Csárdás insgesamt drei Mal. Und jedesmal gibt er einen Einblick in die Seele der Titelfigur: Das Auftrittslied mit Ensemble und Chor „Heia, heia, in den Bergen ist mein Heimatland“ im ersten Akt, ferner das ebenfalls von Sylva dominierte Ensemble „O jag dem Glück nicht nach“ und das Terzett im dritten Akt „Nimm, Zigeuner,

Spiegelbild der Epoche deine Geige“: Diese drei musikalischen Ereignisse markieren, im Längsschnitt des szenischen Geschehens, Sylvas entscheidende Erlebnisstationen. Zuerst frohlockende Künstlerin, das virtuos ausgewachsene Naturkind aus den Bergen, das sich die Großstadt erobert hat; danach die liebesbeflügelte Frau, die unter den zahllosen unverbindlichen Anbetern den einzig herzensrichtigen herbeigesungen zu haben glaubt; schließlich die tief Niedergeschlagene, die in und dank dem „Feuercsárdás“ neue Kräfte schöpft. Wann immer der Csárdás in Kálmáns Operette durch Sylva spricht und sie durch ihn, dann niemals mit sich selber nur, sondern allemal auf andre ein. Mal prompt, mal zögernd, sprechen die anderen darauf an, um spätestens im Refrain ebenso lebhaft mitzureden. So lodert der Csárdás, den einzig Sylva zu entfachen vermag, auf als ein zwang- und klassenloses Wortfeuer der Gefühle, Gedanken und Körpergesten.

Emmerich Kálmáns Weltruhm beruht auf dem einzigartigen Melodienreichtum seiner Csárdásfürstin aus dem Jahr 1915. „Die Mädis vom Chantant“, „Machen wir’s den Schwalben nach“, „Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht“, „Das ist die Liebe, die dumme Liebe“, „Tanzen möcht’ ich, jauchzen möcht’ ich“, „Jay, maman, Bruderherz“, „Mädchen gibt es wunderfeine“ – sie bilden kaum ein Drittel dieser einfallsstarken, sang- und tanzfrohen Musik. Dennoch hätten sie nicht ausgereicht, die Csárdásfürstin zu einer der erfolgreichsten Operetten der Welt zu machen, wäre nicht auch sie – ähnlich der Helena, der Fledermaus und dem Walzertraum – das Spiegelbild einer Epoche und ihrer Gesellschaft gewesen: der Vorkriegsära und der morschen Welt der Nachtlokale, Lebemänner und Chansonetten, in der man den Geliebten und die Mätresse mit jedem Programm wechselte, die Nacht zum Tag machte, den Notar ins Café Chantant herbeirief, um Heiratsversprechen zu beurkunden, und trotz alledem frühmorgens beim Korpskommando zum Dienst antrat.

Sylva Varescu, Varieté-Sängerin Lilia Milek Leopold Maria, Fürst zu Lippert-Weylersheim Hans-Heinrich Ehrler Anhilte, seine Frau Rita Zaworka Edwin Ronald, beider Sohn Emilio Ruggerio Komtesse Anastasia, genannt Stasi, Nichte des Fürsten Miriam Sabba Graf Boni Káncsiánu, Sylvas Gönner Jens Winkelmann Feri von Kerekes, genannt Feri Bácsi Sergio Raonic Lukovic Chor des Mittelsächsischen Theaters Mittelsächsische Philharmonie

2

Musikalische Leitung: Jan Michael Horstmann Inszenierung: Klaus Kühl Ausstattung: Tilo Staudte Choreinstudierung: Peter Kubisch Dramaturgie: Hagen Kunze Regieassistenz: Michael Britsch Inspizienz: Franciska Jakabb-Kämpf Soufflage: Lilly Baumgartner Technische Leitung: Wolfram Flemming Musikalische Einstudierung: Jan Roelof Wolthuis, Johannes Schmeller Produktionsleitung: Mario Moranz Beleuchtung: Frank Klein Requisite: Susanne Surek Ton / Video: Sebastian Mansch / Toni Paschke Bühnentechnik: Uwe Grahl / Falk Martin Maske: Angelika Franke Gewandmeisterei: Annelie Eisenblätter Malsaal: Wolf-Dieter Günther Tischlerei: Carsten Dittrich Schlosserei: Michael Künzel

11


DIE MAUSEFALLE

1

Die Mausefalle Ein Stück in zwei Akten von Agatha Christie Deutsch von Horst Willems Mollie Ralston Julia Klawonn Giles Ralston David Zimmering Christopher Wren Friedrich Haug Mrs. Boyle Ines Kramer Major Metcalf Michael Berger Miss Casewell Maren Borrmann Mr. Paravicini Andreas Pannach Detective Sergeant Trotter Andreas Kuznick Regie: Peter Kube Bühne: Jens Büttner Kostüme: Anette v. Bodecker-Büttner Dramaturgie: Roland Dreßler Regieassistenz und Inspizienz: Radoslav Tcherniradev Soufflage: Dorothee Kretzschmar Bühnenmeister: Torsten Falkenhain, Christoph Cholet Beleuchtungseinrichtung: Frank T. Klein Ton: Toni Paschke Requisite: Sabine Friedrich Maske: Uwe Schlegel Technische Leitung: Wolfram Flemming Produktionsleitung: Mario Moranz Gewandmeisterei: Annelie Eisenblätter Malsaal: Wolf-Dieter Günther Tischlerei: Carsten Dittrich Schlosserei: Michael Künzel Eine Pause Aufführungsrechte: Vertriebsstelle und Verlag Deutscher Bühnenschriftsteller und Bühnenkomponisten GmbH, Norderstedt

2

Agatha Christies

»

Mausefalle«

So hatten sich Mollie und Giles (Julia Klawonn und David Zimmering) den Eröffnungstag ihrer kleinen Pension nicht vorgestellt. Draußen tobt ein heftiger Schneesturm, der das abgelegene Landhaus von der Außenwelt abschneidet. Nur ein Polizist findet auf Skiern noch den Weg in die Pension – mit einer bedrohlichen Nachricht: Unter ihnen muss ein Mörder sein, der heute früh schon eine Frau getötet und weitere Morde angekündigt hatte. Sie alle sitzen nun in der Falle: Wer ist der Täter, wer das nächste Opfer? Verdächtig ist jeder, hatte sich doch ganz in der Nähe vor Jahren eine Tragödie ereignet, über die heute niemand sprechen möchte.

Agatha Christies Stück läuft seit der Uraufführung 1952 noch immer allabendlich im Londoner Westend. Das ist ein einsamer Weltrekord in der Theatergeschichte. Meisterhaft beherrscht Agatha Christie die Werkzeuge des klassischen Krimis, der das Publikum bis zur letzten Seite rätseln lässt, wer unter den Verdächtigen tatsächlich der Mörder ist. Nicht zufällig wurde die englische Autorin damit die meistgelesene Schriftstellerin der Weltliteratur. Nur die Bibel und Shakespeares Werke haben noch höhere Auflagen erzielt als die weit über hundert Romane, Theaterstücke und Kurzgeschichten der „Lady des Gruselns“.

Vorstellungen: Freitag, 18. Juni 2010, 20 Uhr Samstag, 19. Juni 2010, 20 Uhr

1

Zum Gruseln, diese Ungewissheit!

2

Da sitzen sie nun in der Falle – und keiner weiß, wer es war.

3

Eine unerträgliche Situation – es ist zum Mäusemelken! Fotos (3): HL Böhme

3

12


ASCHENPUTTEL

SOMMERTHEATER AUF DER SEEBÜHNE KRIEBSTEIN »Märe ist die Nachricht von überragenden Menschen und außergewöhnlichen Leistungen, von Handlungen und Ereignissen, die die Grenzen des Alltags weit überschreiten und in eine Welt führen, die der Leser nur mit grenzenlosem (Winfried Freund) Staunen und geheimer Bewunderung betritt.«

Aschenputtel Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm

1

Gibt es einen schöneren Ort zum Erzählen von wundervollen Märchen und alten Geschichten, als an einem stillen, lauschigen See, in mystisch-romantischer Atmosphäre?

wird letztlich dafür dann doch noch reich belohnt. Manuel Schöbel hat, nach der Bearbeitung vieler Grimm’scher Märchen, auch diesen Stoff für das Mittelsächsische Theater adaptiert – die in Deutschland von den Brüdern Grimm überlieferte Geschichte vom Also berichten wir von Aschenputtel Aschenputtel, die in unzähligen anderen Ländern unter (Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm) den Namen Cinderella, Cendrillon, Cenerentola oder Popelka zu den bekanntesten Märchen Europas gehört.

»Kein Blut im Schuh

Der Schuh ist nicht zu klein,

die rechte Braut, die führt er heim.«

… und dann wird das Mädchen Königin! Aber zuvor muss das Kind viele Entbehrungen und Beschämungen auf sich nehmen. So sehr es auch die Mutter betrauert, den Vater vermisst, von den Schwestern getriezt und von der Stiefmutter gescholten wird, glaubt es doch stets an das Gute in der Welt, vertraut auf die eigene Stärke und

Vorstellungen:

1

Ob der Prinz die rechte Braut erkennt?

2

Wer ist denn nun die Schönste im ganzen Haus? Wohl die, der der silberne Schuh passt... Fotos (2): Detlev Müller

Aschenputtel Sabine Roßberg Vater / Prinz Christian Weber Erzähler / Kupplerin / Zeremonienmeister Michael Berger Mutter Ines Kramer Berta, böse Schwester Friedrich Haug Christa, böse Schwester David Zimmering Der Mandelbaum gesprochen von Conny Grotsch Regie: Urs-Alexander Schleiff Ausstattung: Marlit Mosler Dramaturgie: Klaus-Peter Fischer Regieassistenz / Inspizienz: Radoslav Tcherniradev Soufflage: Ramona Reinke

Samstag 26. Juni 2010, 17 Uhr | Sonntag 27. Juni 2010, 17 Uhr Bühnenmeister: Christoph Cholet, Nicu Pitic Beleuchtung: Bernd Matzeik Ton: Toni Paschke Requisite: Sabine Friedrich Maske: Caroline Höpfner Technische Leitung: Wolfram Flemming Produktionsleitung: Mario Moranz Gewandmeisterei: Annelie Eisenblätter Malsaal: Wolf-Dieter Günther Tischlerei: Carsten Dittrich Schlosserei: Michael Künzel Aufführungsrechte: Drei Masken Verlag GmbH, München

2

13


ITALIENISCHE NACHT

Ein Opernabend von Monteverdi bis Puccini

»Italienische

Nacht«

I. Teil: Von Monteverdi bis Rossini Claudio Monteverdi Toccata und Ritornello aus „L’Orfeo“ „Pur ti miro“ aus „L’Incoronatione di Poppea“ Antonio Vivaldi „Sorge l`irato nembo“ aus „Orlando furioso“ „Agitata da due venti“ aus „Griselda“ Georg Friedrich Händel „Ah mio cor, schernito sei“ aus „Alcina“ Wolfgang Amadeus Mozart Ouvertüre und „Fuor del mar“ aus „Idomeneo“ Gaetano Donizetti „Quel guardo il cavaliere“ aus „Don Pasquale“ Gioachino Rossini „Dunque io son?“ aus „Il barbiere di Siviglia“

II. Teil: Von Verdi bis Puccini Giuseppe Verdi Ouvertüre aus „Nabucco“ „Come dal ciel precipita“ aus „Macbeth“ „Teco io sto“ aus „Un ballo in maschera“ Giacomo Puccini Hexentanz aus „Le Villi“ „Che gelida manina“ aus „La Bohème“ „Scuoti quella fronta di ciliegio“ aus „Madama Butterfly“ „Nessun dorma“ aus „Turandot“

1

Die Mittelsächsische Philharmonie setzt mit ihrem breiten musikalischen Repertoire nicht nur in Sachsen Akzente. Foto: C. Fanghänel

Italien – Mutterland der Oper Es ist einer der schönsten Irrtümer der jüngeren Geschichte: Als sich am Ende des 16. Jahrhundert in Florenz ein Zirkel geschichtsinteressierter Männer traf, um gemeinsam eine neuartige Musik zu schaffen, waren diese Intellektuellen der Meinung, sie könnten so das antike Theater wiederbeleben. Heute wissen Forscher längst, dass die Dramen von Sophokles wenig gemein hatten mit diesen aufwändigen Restaurationsversuchen. Aber die Gesänge zu Laute und Cembalo, die die Florentiner Meister schufen, wurden der Grundstein einer Musikrichtung, die seitdem nicht mehr aus dem Kulturleben wegzudenken ist – der Oper. Und der Siegeszug der neuen Gattung ging rasend schnell. Denn es dauerte nur wenige Jahre, bis mit Claudio Monteverdi der Superstar unter den damaligen Komponisten Werke schuf, die auch heute noch zu den Fixpunkten des Musiktheaters zählen. Das Mutterland des Musiktheaters Italien steht im Mittelpunkt dieser „Italienischen Nacht“, zu der die Mittelsächsische Philharmonie unter Generalmusikdirektor Jan Michael Horstmann am 4. Juli an die Seebühne Kriebstein lädt. Schreiten die Künstler im ersten Teil den Bogen von den Anfängen der Gattung im 17. Jahrhundert bis zu den sinnenfrohen Werken aus der Feder Rossinis – des Schöpfers des „Barbier von Sevilla“ – aus, so stehen nach der Pause dann die Schöpfungen der Großmeister Verdi und Puccini im Mittelpunkt. Vor allem diese sind Bravourstücke für die zahlreichen Sänger und Sängerinnen des Mittelsächsischen Theaters, die im Laufe der „Italienischen Nacht“ auf der Seebühne Kriebstein auftreten und ihr Publikum in südliche Gefilde entführen werden.

Die Mittelsächsische Philharmonie Mit der Gründung des Mittelsächsischen Theaters entstand 1993 auch die Mittelsächsische Philharmonie. Hervorgegangen aus Musikern der Orchester der Theater in Freiberg und Döbeln sowie des Wismut-Orchesters erreichte das neue Orchester schon in den ersten Spielzeiten unter der Leitung von Gerhardt-Dieter Worm eine erstaunliche Leistungsfähigkeit. Die Musiker haben sich inzwischen ein Repertoire erschlossen, dass vom Barock bis zur Gegenwart reicht und auch die großen Kompositionen des 19. Jahrhunderts, bis hin zu Bruckner und Wagner, umfasst. Daneben weitete sich das Angebot der Musiker ständig aus, neben der Mitwirkung in Opern, Operetten und Musicals des Mittelsächsischen Theaters gibt es Konzerte nicht nur in Döbeln und Freiberg sondern im gesamten Landkreis Mittelsachsen. Jan Michael Horstmann ist seit März 2004 Generalmusikdirektor des Mittelsächsischen Theaters Freiberg. Der 1968 in Frankfurt am Main geborene Sohn eines Schauspielers und einer Tänzerin tritt zudem seit fast zwei Jahrzehnten regelmäßig als Dirigent mit dem von Pina Bausch gegründeten Tanztheater Wuppertal auf. Schon während des Dirigierstudiums in Hamburg ging Horstmann als Kapellmeister an die Wuppertaler Bühnen. Von 1996 bis 2004 war er stellvertretender GMD in Magdeburg. Sein Repertoire reicht von alter Musik bis zu Uraufführungen. Mit der Mittelsächsischen Philharmonie gestaltet er vielfältige Konzertprogramme in ungewöhnlichen Kombinationen. Seine heimliche Leidenschaft gilt jedoch der kleinen Poesie der Straße: dem Chanson. Seit 1999 gestaltet er regelmäßig Chansonabende vor begeistertem Publikum.

1

14


AUSBLICK

1

FREIBERGER SCHLOSSFESTSPIELE

2

3

❱❭D R E I T H E A T E R I N S Z E N I E R U N G E N Z U D E N F R E I B E R G E R S C H L O S S F E S T S P I E L E N 2 0 1 0 :

Grete Beier, Gottfried Silbermann und Mozarts Zauberflöte im Freiberger Schlosshof Seit der Wiedereröffnung des Schlosses Freudenstein im Jahr Odette Bereskas Theaterstück „Gestatten, Silbermann“ spielt 2008 zeigt das Mittelsächsische Theater hier im Spätsommer genau diese Spekulationen durch: Drei Experten aus drei Aufführungen im Rahmen der damals neu gegründeten Frei- Jahrhunderten treffen in der Gegenwart aufeinander und wollen das „Phänomen Silbermann“ erklären – doch dabei berger Schlossfestspiele. geraten sie immer wieder in Streit über den großen Meister: Vor drei Jahren begannen die Open-Air-Aufführungen im Dieser selbst muss also in bunten und vitalen Spielszenen Schlosshof mit Katrin Langes „Ich, Grete Beier, Mörderin.“: auf die Bühne treten und so manches Bild geraderücken. PreDie Theaterinszenierung rund um das Schicksal der Brander miere ist am Freitag, den 3. September um 20.00 Uhr; weiBürgermeistertochter Grete Beier, die im Jahre 1908 als letzte tere Vorstellungen folgen am Samstag, den 4. um 20.00 Uhr Frau im Königreich Sachsen als Mörderin hingerichtet wurde, und am Sonntag, den 5. um 16.00 Uhr. war ein solcher Erfolg, dass das Stück auch in diesem Sommer wieder auf dem Spielplan steht: am 24., 27. und Mit Mozarts „Zauberflöte“ schließlich gibt es erstmals auch 28.08.2010 um 20.00 Uhr sowie am 26.08.2010 um 16.00 Uhr. große Oper Open Air im Schlosshof: am 7. und am 8. September jeweils um 19.00 Uhr. Annette Jahns wird ihre InszeEigentlich passt diese Aufführung gar nicht mehr ins Pro- nierung, die im Juni zunächst in der Nikolaikirche herausgramm, sollen doch die Schlossfestspiele in Jahrhundert- kommt, selbst an diesen außergewöhnlichen Spielort schritten bis zum großen Stadtjubiläum immer weiter in die anpassen. Geschichte führen – und da geht es im dritten Jahr bereits 300 Jahre zurück, ins Jahr 1710. Damals kehrte der legendäre 1 Von Lust und Liebe... Orgelbauer Gottfried Silbermann aus dem Elsass nach Sachsen heim. Das gab schon immer Raum für Spekulationen: 2 ...Verzweiflung und Trauer... Was wäre passiert, wenn die Leipziger den genialen Entwurf der Universitätskirchen-Orgel angenommen hätten? Weil 3 ...und anderen großen Gefühlen erzählen die Freiberger den Großstädtern der Mut fehlte, wurde Freiberg zum StandSchlossfestspiele vor geschichtsträchtiger Kulisse: hier die Aufführung „Grete Beier“. Fotos (3): Eckhardt Mildner ort der Silbermann-Werkstatt.

Freiberger Schlossfestspiele Aufführungen des Mittelsächsischen Theaters 24. August bis 8. September 2010 Ich, Grete Beier, Mörderin Schauspiel von Katrin Lange Regie: Steffen Pietsch; Ausstattung: Ulrike Schlafmann; Musik: Sascha Mock 24., 27., 28.08., 20.00 Uhr; 26.08., 16.00 Uhr Gestatten, Silbermann Schauspiel von Odette Bereska. Regie: Steffen Pietsch; Bühne: Suse Tobisch 03. und 04.09., 20.00 Uhr; 05.09., 16.00 Uhr Die Zauberflöte Oper von W.A. Mozart Musikalische Leitung: GMD Jan Michael Horstmann Regie: Annette Jahns; Ausstattung: Ulrike Kunze 07. und 08.09., 19.00 Uhr

TICKETS & INFORMATIONEN ■

Karten für alle Vorstellungen gibt es ab sofort an der Theaterkasse des Mittelsächsischen Theaters in der Freiberger Borngasse, Tel. 03731/3582-35 www.mittelsaechsisches-theater.de

SCHLOSSRESTAURANT

Café/Bistro/Vinothek Turmrestaurant Biergarten Saal / Lounge Rosenzimmer Kochkurse Konzerte offene Eventküche Themenabende

Schloßplatz 4 09599 Freiberg

Besuchen Sie das Freiberger Brauhaus. Buchen Sie Ihre Brauereiführung unter brauhausfuehrung.freiberg@freenet.de oder telefonisch unter 0 37 31 / 3 63 - 200. Erleben Sie sächsische Braukunst und Genuss.

Tel. 0 37 31 / 77 41 74

täglich ab 10 Uhr www.genuss-im-schloss.de

www.freibergerpils.de

15


AUSBLICK

SOMMERTHEATER AUF DER SEEBÜHNE KRIEBSTEIN 2011

Die Mischung macht's! SCHON JETZT RESERVIEREN: Viele Höhepunkte im Sommer 2011 Der Sommer 2010 ist noch nicht Vergangenheit, da planen die Verantwortlichen beim Mittelsächsischen Theater schon die nächste Saison auf der Seebühne Kriebstein. Und wie schon in diesem Jahr, so soll auch 2011 eine bunte Mischung quer durch alle Sparten die Interessenten an die romantische Talsperre locken. Los geht’s wie 2010 mit einer heiteren Operettengala am Pfingstsonntag (4. Juni 2011, 16 Uhr), dann folgt neben der Wiederaufnahme des Musicals „Cabaret“ das Kinder- und Familienstück „Peter Pan“ aus der Feder von Manuel Schöbel. Mit „Der kleine Horrorladen“ präsentiert das Mittelsächsische Theater auch 2011 wieder ein Musical, zudem wird im Juli auch das neue Songprogramm „Money, Money“ auf der Open-Air-Bühne gezeigt. Für Freunde der heiteren Muse gibt es dann Ende August und Anfang September zum Abschluss der Seebühnensaison 2011 mit der Aufführung der Operette „Im Weißen Rößl“ einen besonderen Höhepunkt. Schon jetzt nehmen die Theaterkassen in Döbeln (03431-715265) und Freiberg (03731-358234) Reservierungen für den Sommer 2011 entgegen – gern auch per E-Mail unter tickets@mittelsaechsisches-theater.de.

1

Elite-Gewerbepark GmbH Dammstraße 2-4 · 09618 Brand-Erbisdorf

Geschäftsführung: Dammstraße 12 · 09618 Brand-Erbisdorf Tel: 037322/5670 · Fax: 037322/567-90

Vermietung von Büro- und Gewerbeflächen

16

Money, Money Schon seit Langem besteht beim Publikum und im Ensemble des Mittelsächsischen Theaters der Wunsch und das Bedürfnis nach einem musikalischen Programm, das überwiegend von Schauspielern getragen sein soll. Nach zahlreichen Mischformen und spartenübergreifenden Aufführungen wie „Evita“ und „Cabaret“ sollen nun die vielfältigen stimmlichen und musikalischen Talente unserer Schauspielerinnen und Schauspieler weitgreifend präsentiert werden. In einem revueartigen Programm, getragen von einer LiveBand, sollen Hits der 50er bis 90er Jahre erklingen und ein lebendiges Bild der musikalischen, kulturellen und sozialen Entwicklung dieser Jahre nachzeichnen. Ergänzt durch flotte Choreographien und charmante Conférence entsteht ein unvergesslicher Abend für alle Zuschauergruppen. Ralph Benatzky: Im Weißen Rößl Die erfolgreichste Operettenproduktion der jüngsten Vergangenheit am Mittelsächsischen Theater wird wieder gezeigt – in der umjubelten Regie von Klaus Kühl: Eine witzige und durch und durch charmante Geschichte dreier

Paare, die im Gasthaus „Zum Weißen Rößl“ einfach nicht zusammenfinden wollen, so dass am Ende der plötzlich am Wolfgangsee vorbeikommende Kaiser höchstpersönlich den Beteiligten die Augen öffnen muss. Und dann finden alle doch noch zusammen. Zwar anders, als erwartet, aber eben dennoch glücklich … Matthew Barries: Peter Pan (Bühnenfassung Manuel Schöbel) Die Geschichte vom Jungen Peter Pan, der nicht erwachsen werden will – ursprünglich in einem Roman für Erwachsene beschrieben – gehört heute weltweit zu den Kinderbuchklassikern. Sie handelt von einem kleinen Helden, der im „Nimmerland“ wohnt und immer Kind bleiben will. Matthew Barries’ Kinderbuchklassiker will Manuel Schöbel für das Ensemble und die Seebühne in Kriebstein einrichten. Dazu entnimmt er der bekannten Geschichte einige Kernfiguren und -motive, um mit ihnen ein neues, fantasievolles und abenteuerreiches Spiel aufzuziehen. Diese Inszenierung soll sich insbesondere an ein Familienpublikum wenden und dem Bedürfnis großer Schülergruppen nach Unterhaltung während der letzten Schulwochen wegen der in diesem Sommer spät einsetzenden Schulferien entgegenkommen. Alan Menken/Howard Ashman: Der kleine Horrorladen Obwohl noch nicht einmal vor 25 Jahren in Deutschland erstaufgeführt, zählt „Der kleine Horrorladen“ schon jetzt zu den meistproduzierten Musicals. Die Handlungsstränge sind so simpel wie die Songs eingängig: Im mehr schlecht als recht laufenden Blumenladen träumt der Angestellte Seymour von einem bürgerlichen Leben mit der angebeteten Kollegin Audrey. Doch die wiederum lebt in einer unglücklichen Beziehung mit einem sadistischen Zahnarzt – bis eine seltsame Pflanze auftaucht und das Leben Seymours von Grund auf ändert: Nun stellt sich Erfolg und Geld ein, der Zahnarzt kommt recht skurril ums Leben, Audrey wird Seymours Geliebte und dem Leben in der Vorstadt mit kleinem Gärtchen würde nichts mehr im Wege stehen. Wäre da nicht der Wunsch der „Audrey 2“ getauften Pflanze nach Blut als Lebenselixier … Änderungen vorbehalten 1

Susanne Engelhardt wird auch in der Spielsaison 2011 die Zuschauer begeistern. Foto: Detlev Müller


AUSFLUGSTIPP

TALSPERRE KRIEBSTEIN

Felsen, Burgen und Blicke ins Tal Mitten im schönen Zschopautal zwischen Mittweida und Waldheim thront über der Talsperre Kriebstein die gleichnamige Burg, die aus dem 14. Jahrhundert stammt. Doch es gibt nicht nur diese historischen Mauern zu entdecken, in denen sich ein Museum, ein Café sowie Veranstaltungsräume für verschiedene Anlässe befinden. Die schroffe Felslandschaft bietet Erholungssuchenden aus Nah und Fern weitaus mehr. Bei einer entspannten Fahrt mit einer der Fähren oder mit dem Boot lässt sich beispielsweise vom Wasser aus ein wunderbarer Überblick über die Talsperre gewinnen und die Burg aus einem völlig anderem Blickwinkel betrachten. Wanderfreunde sollten das Terrain um die Burg zu Fuß erkunden. Verschiedene Aussichtspunkte lassen den Reiz der Talsperre spüren. Dabei gibt es vieles zu bestaunen: etwa den so genannten Wappenfelsen, das Ringethaler Raubschloss, die Schröterbastei auf dem Pfaffenstein und den Ehrenberger Hang mit den Resten eines ehemaligen Raubschlosses. Alle Aussichtspunkte sind über einen gekennzeichneten Wanderweg zu erreichen und geben meist einen Blick auf die Staumauer frei. Wer es besonders sportlich mag, für den ist der Kletterwald Kriebstein das Richtige. Abwechslungsreiche Parcours mit steigendem Schwierigkeitsgrad sorgen bei Neueinsteigern, aber auch bei erfahrenen Kletterern für Spaß und Action. Dieser hat von März bis November seine Pforten geöffnet. Kultur-

1 1

Eine Schifffahrt auf der Talsperre Kriebstein in Verbindung mit dem Besuch der Seebühne macht einen Ferientag zu Foto: Talsperrenzweckverband Kriebstein einem unvergesslichen Erlebnis.

interessierte können in den Sommermonaten das Verfügung, drei Campingplätze befinden sich ebenfalls vor Ambiente der Talsperre bei einem Konzert oder einer Ort. Die Talsperre Kriebstein ist eines der schönsten und Theateraufführung der Seebühne Kriebstein genießen. Für abwechslungsreichsten Ausflugs- und Urlaubsziele der Urlaubsgäste stehen nicht nur Hotels und Pensionen zur Region, das für jeden Geschmack das Richtige bereit hält.

10 Jahre Garantie

Flachplatten und Wellplatten Hohlkammerplatten aus Acryl und Polycarbonat zur Selbstverlegung Vordächer und Geländersysteme

Beratung · Bedarfsermittlung · Zuschnitt · Lieferservice Schlegel/Hainichen · Am Gewerbegebiet 4 · Tel. 037207/66 811 · Fax 66 810

Gehen Sie auf Entdeckungsreise

ZWECKVERBAND KRIEBSTEIN TALSPERRE

Bei uns können Sie erleben: • Fahrgastschifffahrt • Fährbetrieb • Camping • Übernachtung • Kletterwald • Seebühne • Kunstpfad rund um die Talsperre

An der Talsperre 1 09648 Kriebstein Telefon: 03 43 27 / 9 31 53 Telefax: 03 43 27 / 6 83 38 E-Mail: ZV-Kriebstein@t-online.de Internet: www.Kriebsteintalsperre.de

17


Seebühne Kriebstein