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Wirtschaftszeitung für bremen und umgebung

Ausgabe 19, Februar 2012 - Einzelpreis 1,90 EUR Unternehmen im Fokus

Bio Protection

„Top Job“ Am 31. Januar kürte eine mit namhaften Persönlichkeiten besetzte Jury unter den „Top Job“Unternehmen die drei „Arbeitgeber des Jahres“. Mit der Verleihung des Qualitätssiegels sollen mittelständische Arbeitgeber in ihrer Personalarbeit unterstützt und ihre Qualitäten als Arbeitgeber in der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden – in Zeiten akuten Fachkräftemangels eine eminent wichtige Aufgabe. Unter den Preisträgern findet sich auch ein ein Bremer Unternehmen, die abat Gruppe. Das Unternehmen ist in diesem Jahr „Arbeitgeber des Jahres“ in seiner Größenklasse und gehört bereits zum dritten Mal zu den ausgezeichneten Firmen des Unternehmensvergleichs „Top Job“. Die ITExperten haben das Gremium bei ihrer dritten erfolgreichen „Top Job“Teilnahme vor allem mit der Fähigkeit überzeugt, ihre Mitarbeiter zu unternehmerischem Denken zu animieren. Der Wettbewerb wird seit 2002 von der Überlinger Firma compamedia organisiert.

Bremen

Christian Rohde

Catja Stüting

und Torsten Stüting bieten mit der Werner Bollwinkel GmbH Full-Service für Firmenwagen. Seite 7

Die Etzel Kavernenbetriebsgesellschaft zieht von Hamburg nach Bremen um. Seite 9

vertreibt innovative Sicherheitslösungen an Unternehmen. Seite 8

Diesmal in unserem Schwerpunkt

Interview

OLT fliegt nicht mehr

Arbeitnehmer gehen auf Nummer sicher

Bremen (jsl). Der OLT-Unternehmenseigner Panta Holdings B.V. trägt denvon der Geschäftsführung und den Mitarbeitern entwickelten umfangreichen Sanierungsplan nicht mit. Damit musste OLT Express Germany den Flugbetrieb 27. Januar 2013 um 24.00 Uhr einstellen. Es sieht zum Beispiel umfangreiche Teilzeitregelungen und einen deutlichen Gehaltsverzicht aller Mitarbeitergruppen vor. Auch wesentliche Gläubiger hatten ihre Unterstützung in Aussicht gestellt, so dass die Umsetzung nur noch vom Beitrag des Gesellschafters abhing.

Die Bremer und Bremerhavener Beschäftigten suchen trotz der überwiegend guten konjunkturellen Lage häufig rechtliche Unterstützung. Zumeist geht es dabei um Fragen zur Vergütung.

Bremen (jsl). Die aktuelle hoch“, fasst Ingo Schieren- zurückgegangen sind mit „Die Vereinbarkeit von Fami- Ohne dieses SanierungskonAuswertung der Rechts- und beck, Hauptgeschäftsführer neun Prozent dagegen recht- lie und Beruf hat für unsere zept ist deutlich vorhersehSteuerberatungen der Ar- der Arbeitnehmerkammer, liche Anfragen zu arbeitneh- Mitglieder eine immer grö- bar, dass das Unternehmen beitnehmerkammer in 2012 das Ergebnis zusammen. merseitigen Kündigungen. ßere Bedeutung“, so Schie- nicht mehr wirtschaftlich erzeigt: In knapp 91.000 Fällen Grund seien beispielsweise Auch Fragen zu Arbeitszeug- renbeck. folgreich agieren kann. Zum holten sich die Beschäftig- die wachsende Zahl befris- nissen nahmen um elf Pro- Den größten Anteil der Be- Schutz der Gläubiger hat ten an den drei Standorten teter oder schlecht bezahlter zent ab und Beratungen zur ratungen machten in 2012 sich das Management daher Bremen-Stadt, Bremen-Nord Jobs sowie die zunehmenden Gestaltung von Arbeitsver- allerdings Fragen zur Ver- entschieden, alle Ausgaben und Bremerhaven einen Leiharbeitsverhältnisse. trägen um etwa vier Prozent. gütung aus, in denen es um soweit wie möglich sofort zu Steuer- oder Rechtsrat ein. Mit knapp 36.000 Beratungen „Das macht deutlich, dass die nicht oder nicht ordnungs- stoppen. Erste Konsequenz An den Beratungsthemen im Arbeits- und Sozialversi- Beschäftigten auf Nummer gemäß gezahlte Löhne und ist die sofortige vollständige wird deutlich, dass Beschäf- cherungsrecht lag die Nach- sicher gehen und eher im be- Gehälter ging (5.401 Bera- Einstellung des Flugbetriebs. tigte inzwischen seltener den frage 2012 in etwa auf dem stehenden Arbeitsverhältnis tungen). Fast ein Drittel der Arbeitsplatz wechseln und hohen Niveau des Vorjahres. bleiben“, betont Schieren- gesamten Beratungen im Über weitere Schritte wird offenbar weniger Chancen Auch wenn die Zahl der Be- beck. Arbeitsrecht drehten sich da- das Unternehmen nach Mögsehen, sich beruflich zu ver- ratungen zu betrieblich ver- Eine deutlich größere Rol- mit um für die Beschäftigten lichkeit zeitnah informieren. bessern. „Die Unsicherheit anlassten Kündigungen um le als noch 2011 spielten im existenzielle Fragen wie den OLT Express Germany ist unter Arbeitnehmerinnen etwa drei Prozent nochmals vergangenen Jahr Fragen zu Fortbestand des Arbeitsver- für Kunden über das Callund Arbeitnehmern wächst – gesunken ist, bildeten diese Mutterschutz und Elternzeit – hältnisses und angemessene center unter der Nummer vielen ist das Risiko eines Ar- Rechtsfragen nach wie vor hier nahmen die Beratungen und korrekte Entlohnung. +49 (0)1805 - 658 659 zu erreiMehr über die Top-Job- beitsplatzwechsels einfach zu einen Schwerpunkt. Deutlich um knapp acht Prozent zu. Weiterlesen auf Seite 3 chen. Unternehmensauszeichnung und den regionalen Preisträger erfahren Sie auf unseren SchwerOldenburg (jsl). Die Initiative müsse auch der Koalitionsver- um wichtige Hafenzufahr- sich Bremen und Niedersach- Aus- und Neubauprojekte mit punktseiten 12 und 13.  Maritimer Standort Nordwest trag Rechnung tragen. Auch in ten, Flüsse und Kanäle sowie sen in Berlin zusammen stark Nachdruck voranzutreiben, fordert mit Blick auf die anste- Zukunft sollte die Landesre- Fernstraßen und Schienenwe- machen.“ Weiter verlangt We- um so schneller Baurecht zu Inhalt henden Koalitionsgespräche gierung den Häfen und Schiff- ge auszubauen. Dafür sollten demeier, die Planverfahren für erlangen. in Niedersachsen, Schifffahrt fahrtsstandort Nordwest weiNews&Kommentar .............3 und Häfen in der Elbe-Weser- ter fördern und unterstützen. Bremen ................................4 Ems-Region zu stärken. Die in John H. Niemann, Präsident Unternehmen im Fokus .....8 der Initiative vereinten Kam- der Wilhelmshavener HaInterview .............................9 mern und Wirtschaftsverbänfenwirtschaftsvereinigung: Umland .............................. 10 de verlangen vor allem weitere „Letztes Jahr wurden in den Norden ............................... 11 Investitionen in die Seehäfen niedersächsischen Seehäfen Schwerpunkt ..................... 12 und deren Verkehrsanbinmehr als 50 Millionen Tonnen Forschung & Entwickl. ..... 14 dungen an das Hinterland. umgeschlagen. Angesichts der Finanzen ............................ 15 Der Präsident der Oldenbur- positiven WachstumsprognoIm Gespräch mit ............... 16 gischen IHK, Gert Stuke, be- sen sollten sie auch weiterhin MP C20 Gesundheit ....................... 17 ab 79,–51 tont: „Die maritime Wirtschaft einen Investitionsschwer€* Auto & Logistik ................. 18 ist eine der wichtigen Wachs- punkt des Landes bilden.“ Günstig und gutaussehend: RICOH-Multifunktionsdrucker Ratgeber ........................... 20 MP C300 tums- und Zukunftsbranchen Gemeinsames Engagement 1 ab 99,–/3501 Weiterbildung ................... 21 im Nordwesten.“ Alleine die der Länder Bremen und Nie- Das Handelskontor Suhren bringt Ihr Unternehmen nach vorn. Mit professioneller €* Events ................................22 bremischen und niedersäch- dersachsen fordert der ehe- Bürotechnik, die Ihre Arbeitsabläufe ganz schön beschleunigen und so bares Geld sischen Häfen beschäftigen malige Bremer Bürgermeister sparen. 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News & Kommentare Liebe Leserinnen, liebe Leser, willkommen im Jahr 2013. Wenn Sie diese Zeilen lesen, sind Sie über die Weihnachtsfeiertage nicht geplatzt und haben sich an Silvester auch nicht die Hornhaut mit selbst gebastelten Böllern weg gesprengt. Selbst der lang erwartete Weltuntergang hat Sie, ebenso wie unsere Redaktion, verschont. Kein Weltuntergang – das bedeutet, es steht uns mindesten ein weiteres arbeitsreiches, turbulentes und am Ende hoffentlich erfolgreiches Jahr bevor. Die ersten Stimmungsumfragen lassen ja schon ein wenig Hoffnung aufkeimen. Die Rahmenbedingungen blei-

Ausgabe 19; Februar 2013

ben angesichts der schwächelnden Weltwirtschaft und der anhaltenden Staatsschuldenkrise schwierig. Dennoch schauen viele Unternehmer derzeit optimistischer in die Zukunft als noch vor zehn Wochen. Vor allem die binnenwirtschaftliche Perspektive scheint derzeit recht viel versprechend zu sein. Sollten im zweiten Quartal wie prognostiziert auch die Exporte wieder anziehen, dürfen wir in folge dessen mit steigenden Investitionen rechnen. Es gibt also tatsächlich Anzeichen dafür, dass die Turbulenzen der letzten Monate abflauen. Anders als beim Weltuntergang hoffen wir, dass diese Prognose wahr wird.

Kommentar unserer Redaktion

Der Fall Schavan: Erneuter Sytemausfall

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Last Minute

Umweltnetzwerk wächst

Zech Group realisiert Immobilienprojekt „Bremium“ Bremen (jsl). Die Zech Group hat von der Hochtief Projektentwicklung GmbH ein Grundstück in der Bremer Überseestadt erworben. Das Unternehmen setzt hier am Kopf des Europahafens die unter dem Arbeitstitel „Bremium“ begonnene Entwicklung eines Bürogebäudes fort. Neben der Büronutzung sind Flächen für Einzelhandel und Gastronomie vorgesehen. Die Zech Group beabsichtigt, einen Teil der Büroräume für ihre in Bremen ansässigen, bislang auf mehrere Standorte verteilten

operativen Gesellschaften selbst zu nutzen. Auf dem rund 6.000 Quadratmeter großen Grundstück werden insgesamt etwa 13.500 Quadratmeter vermietbare Nutzfläche sowie 200 Tiefgaragenstellplätze mit direktem Gebäudezugang geschaffen. Eine Baugenehmigung liegt vor, so dass einem kurzfristigen Baubeginn nichts im Wege steht. Das „Bremium“ erfüllt mit seinen großzügigen Glasflächen und der von Naturstein geprägten Fassade alle Erwartungen an attraktives

Die Roland IndustrieVerpackungs-GmbH ist neuestes Mitglied in der partnerschaft umwelt unternehmen (puu) und lässt das Netzwerk auf 138 Partner anwachsen. Ob per LKW, Schiff oder Flugzeug: Die Roland Industrie-Verpackungs-GmbH aus Bremen liefert seit über 30 Jahren die gesamte Leistungspalette sach- und fachgerechter Verpackungslösungen. Der Dienstleister mit Sitz im GVZ beschäftigt rund 42 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. In den insgesamt drei firmeneigenen Lagerhallen mit über 3.000 qm Fläche und auf der zusätzlich ca. 6.000 qm Freifläche wird alles vom Ersatzteil über die Einzelmaschine bis zur kompletten Industrieanlage transportsicher für alle Verkehrsträger vorbereitet und verpackt.

Design sowie an eine hochwertige Ausstattung und entVon Jeanette Simon-Lahrichi spricht hohen ökologischen Ansprüchen. In einer zentraNein, es hat sich keineswegs leidet unter den wiederkehlen Lage zwischen Hansator erledigt. Der Fakultätsrat renden Plagiatsdebatten und Konsul-Smidt-Straße der Universität Düsseldorf noch viel mehr. Wie kann es bietet die Immobilie sowohl entschied mit 14 Dafür-Stim- sein, dass ein Politiker nach unverbaubare Ausblicke auf men und einer Enthaltung, dem anderen als Abschreidas Wasser und den Hildees müsse ein Plagiatsver- ber enttarnt wird? Hat denn Adolf-Park als auch eine opfahren gegen die aktuelle niemand deren Arbeiten timale Verkehrsanbindung. Bildungsministerin Annette gelesen? Wissenschaftliche Die nur drei Kilometer entSchavan eingeleitet werden. Standards zur Begutachtung fernte Innenstadt, der HauptDer Grund: Es besteht der von Doktorarbeiten gibt es bahnhof und der Flughafen Verdacht, sie habe bei ih- schließlich nicht erst seit sind schnell und einfach zu Christian-Hans Bültemeier rer Doktorarbeit vor über gestern. Bei deren scheinbar ist seit dem 1. Januar 2013 erreichen. dreißig Jahren falsch zitiert, schlampiger Anwendung, Kaufmännischer Vorstand möglicherweise sogar wis- drängt sich mehr und mehr www.zech-group.com und CFO der HANSA-FLEX sentlich abgeschrieben und die Frage auf: „Wie viele AG. Der international erfahfremdes Gedankengut als falsche Doktoren laufen rene, 47-jährige Manager das Eigene ausgegeben. Ein durch die deutsche Wissenfüllt damit die seit April 2011 Vorwurf, der einst als an- schaftslandschaft?“ Denn unbesetzte Position aus. Als onymer Hinweis das Licht es ist die eine Seite, dass Kaufmännischer Vorstand der Welt erblickte, hat sich die Plagiateure ihre Titel zu verantwortet Herr Bültemeiverselbständigt und über- unrecht trugen. Dem gegener alle zentralen kaufmännirollt nun die Ministerin und über steht aber ein System, schen Funktionen inkl. Perdas ganze wissenschaftli- dass offenbar mehr als ein- Bremen (jsl). Studium oder delskammer Bremen in der der berufsbegleitenden Stu- sonalwesen und IT der in 40 che System gleich mit. Wäh- mal einen Ausfall erlitten Ausbildung, Bafög oder Ge- Mary-Somerville-Straße 3 diengänge der Hochschule. Ländern aktiven Bremer Unrend sich die einen fragen, hat und die Fehlleistungen halt, Weiterbildung oder verschiedene Studienpro- Des Weiteren stellen Prof. ternehmensgruppe. ob man es denn nach drei nicht erkannte. Oberfläch- Berufserfahrung? Es muss gramme neben dem Beruf Dr. Nils Schulenburg und Jahrzehnten nicht gut sein lichkeit, Klüngel oder falsch nicht immer „oder“ sein: auf. Besucher haben zudem Prof. Dr. Nehlsen-Pein als lassen könne, streiten die verstandene Doktorvaterlie- Das berufsbegleitende Stu- die Möglichkeit, drei Ma- Studienleiter die wählbaren anderen über die der Bewer- be – egal,was die Gründe für dienprogramms der privaten nagement-Kurzvorlesungen Bachelor-Schwerpunkte vor: tung zu Grunde liegenden die Fehleinschätzungen der FOM Hochschule in Bremen zu besuchen und dabei erste Business Administration, wissenschaftlichen Maßstä- Vergangenheit waren, sie le- will für seine Studenten bei- Einblicke in die wirtschafts- International Management, be. Klar, der Ruf Schavans gen doch nahe, dass die be- des möglich machen. Wer wissenschaftlichen Bachelor- Gesundheits- und Sozialma- Die Europäische Kommissiist angekratzt. Doch das kannt gewordenen Fälle nur Einzelheiten über das flexi- studiengänge zu gewinnen. nagement, Wirtschaftsrecht, on empfiehlt in ihrer aktuAnsehen der Wissenschaft die Spitze des Eisbergs sind. ble Studienkonzept erfahren Rede und Antwort stehen Dr. Steuerrecht und Wirtschafts- ellen Bildungsstrategie den Aufbau und Ausbau dualer möchte, hat dazu am 7. Fe- Marc Förster, Geschäftsleiter informatik. Ausbildungsmodelle. Das bruar bei der kostenfreien der FOM Hochschule in BreIhre Meinung an die Redaktion Informationsveranstaltung men, und Karlheinz Heide- Anmeldungen zur Veranstal- sei ein wirksames InstruSie haben eine Eigene Meinung zu bestimmten Themen oder „Berufsbegleitendes Bache- meyer, Geschäftsführer für tung nimmt Svenja Haiduk ment zur Bekämpfung der möchten eine Meldung aus der letzten Ausgabe der Wirtlorstudium“ Gelegenheit. Ab Ausund Weiterbildung von unter 0421 168 932-18 und Jugendarbeitslosigkeit. Die schaftszeitung kommentieren? Gerne, senden Sie uns Ihren 18 Uhr zeigen der Handelskammer Bre- svenja.haiduk@fom.de ent- Kammerorganisationen aus Text an redaktion@wirtschaftszeitung.info Deutschland, Österreich und Geschäftsleitung, Dozenten men. Sie informieren über gegen. Luxemburg sprechen sich und ein Vertreter der Han- Aufbau, Umfang und Inhalt ebenfalls für enge Bildungskooperationen in der EU aus. Weiterlesen von Seite 1 In ihrer „Luxemburger Erklärung“ haben sie die besondeDa das Gesundheits- und einer geringfügigen Be- (ohne Erstellung von Steu- Auftrag des Landes Bremen Bremer Haushalten unter- re Bedeutung der Kammern Sozialwesen zu den größ- schäftigung. Anders als bei ererklärungen) hinzu, liegt für Bremer Bürgerinnen streicht. Steigende Tendenz im Rahmen der dualen Beten Arbeitgebern zählt den Beratungen insgesamt die Gesamtzahl bei fast und Bürger mit geringem zeigten wie im Vorjahr An- rufsausbildung unterstrichen. und allein im Land Bre- im Arbeitsrecht spielte bei 40.000 Beratungen. Beson- Einkommen durchführt, fragen zum Mietrecht mit In den drei Ländern leisten men jeder neunte Beschäf- den Pflegebeschäftigten dere Schwerpunkte waren lag mit knapp 13.000 Be- einem erneuten Zuwachs die Kammern – auch dank tigte hier arbeitet, hat die das Thema Arbeitszeit eine Fragen, inwieweit sich bei- ratungen etwas unter dem um knapp 4 Prozent. Im der gesetzlichen MitgliedA r b e i t n e h m e r k a m m e r große Rolle. „Die in dieser spielsweise das Elterngeld Vorjahresniveau. Bera- Vordergrund standen hier schaft der Unternehmen – ei2012 eine Sonderauswer- Branche übliche Schicht- auf die Steuer auswirkt tungsschwerpunkte waren Fragen zur Zulässigkeit nen entscheidenden Beitrag tung der Beratungen für arbeit verbunden mit oft oder inwiefern Beiträge dabei erneut Fragen zu von Mieterhöhungen oder zum Erfolgsmodell „Duale Beschäftigte in der Pflege verlangter Mehrarbeit stellt zur Kranken- und Pflege- Sozialleistungsansprüchen zu Nebenkostenabrech- Berufsbildung“. gestartet. Demnach haben gerade die Teilzeitzeitkräf- versicherung die Steuerlast aller Art wie etwa Arbeits- nungen. Die allgemeine sich Pflegebeschäftigte in te vor besondere Proble- mindern. Auch Fragen zur losengeld II oder Wohn- Diskussion um steigende 594 Fällen in arbeitsrechtli- me.“, so Ingo Schierenbeck. Fahrt- und Verpflegungs- geld sowie Fragen zum Mieten und Strompreise chen Fragen persönlich bei In der Steuerberatung hat kosten spielte beispielswei- Verbraucherinsolvenzrecht. schlägt sich damit auch in Sie der Arbeitnehmerkammer die Arbeitnehmerkam- se bei Beschäftigten von Zusammen machten diese den Beratungszahlen n e nd l! beraten lassen. 83 Prozent mer im vergangenen Jahr Leiharbeitsunternehmen Bereiche knapp 40 Prozent nieder. fi g der Ratsuchenden waren knapp 28.000 Steuererklä- eine große Rolle. aller Beratungen in der itun lhande e z Frauen und mehr als die rungen erstellt. Rechnet Die öffentliche Rechtsbe- ÖRB aus, was erneut die s aft Einze h Hälfte (51,4 Prozent) ar- man die telefonische und ratung (ÖRB), die die Ar- prekäre Einkommenssituac s t beiten in Teilzeit oder in persönliche Steuerberatung beitnehmerkammer im tion in vielen h im Wir

HANSA-FLEX AG erweitert Vorstand

FOM-Bildungsabend zum

berufsbegleitenden Bachelorstudium

Ausbau der „Dualen Berufsbildung“

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Bremen

Ausgabe 19; Februar 2013

BSH IT Solutions GmbH jetzt auch inMünster

Christoph Weiss neuer Präses der Handelskammer Bremen Christoph Weiss ist neuer Präses der Handelskammer Bremen. Das Plenum wählte den 47-jährigen Unternehmer heute Abend (21. Januar 2013) für die nächsten drei Jahre an die Spitze der Kammer. Er wird Nachfolger von Otto Lamotte, dessen Amtszeit zu Beginn der neuen Legislaturperiode des Plenums der Handelskammer tunusgemäß nach drei Jahren endete.

führer der Handelskammer. KG) gewählt. Mit der Wahl Christoph Weiss ist verhei- von Christoph Weiss zum ratet und hat zwei Kinder. Präses setzt sich das Präsidium der Handelskammer BEGO ist eines der führen- nun folgendermaßen zusamden Dentalunternehmen men: Präses Christoph Weiss weltweit. Das inhabergeführ- (BEGO Bremer Goldschläte Unternehmen bietet in den gerei Wilh. Herbst GmbH & drei Geschäftsfeldern Dental, Co. KG) sowie die VizepräMedical und Implant Systems sides Matthias Claussen (C. eine große Palette von Pro- Melchers GmbH & Co. KG), dukten und Dienstleistungen Frank Dreeke (BLG LOGISan. BEGO beschäftigt aktuell TICS GROUP AG & Co. KG), weltweit rund 350 Mitarbei- Eduard Dubbers-Albrecht Christoph Weiss ist seit 1997 ter und ist in Forschung und (IPSEN LOGISTICS GmbH), geschäftsführender Gesell- Weiterbildung sehr aktiv. Als Wiebke Hamm (Abraxas Meschafter der BEGO Bremer einziges Unternehmen der dien Hamm & Wächter GbR), Goldschlägerei Wilh. Herbst Dentalbranche wurde BEGO Otto Lamotte (Henry LaGmbH & Co. KG mit Sitz im 2008 für seine Innovations- motte Oils GmbH), Joachim Technologiepark Universität. kraft mit dem Gütesiegel Linnemann (Justus Grosse Dem Plenum der Handels- „TOP 100“ ausgezeichnet. GmbH), Janina Marahrenskammer gehörte er erstmals Hashagen (H. Marahrens im Jahr 2001 und dem Präsidi- Neu in das Präsidium wur- GmbH Schiffs- und Sicherum im Mai 2003 an. Von 2004 de Frank Dreeke (BLG LO- heitsbeschilderung), Lutz H. bis 2006 war er Rechnungs- GISTICS GROUP AG & Co. Peper (Willenbrock Förder-

Bremen (jsl). Die BSH IT Solutions eröffnete neben den bestehenden Standorten in Bremen und Westerstede zum 01. Januar 2013 eine neue Zweigstelle in Münster. In den neuen Büroräumen haben aktuell bereits drei neue Mitarbeiter ihre Arbeit aufgenommen. Dr. Sascha Vohl verstärkt als Gesamtverantwortlicher der Infrastruktur-Technik das Team der BSH im Geschäftstechnik GmbH & Co. KG) Peter Hoedemaker (KAEFER bereich Infrastructure Soluund Dr. Patrick Wendisch Isoliertechnik GmbH & Co. tions & Services und wird sich (Lampe & Schwartze KG). Kommanditgesellschaft), schwerpunktmäßig auf den Andreas Kellermann (Daim- Ausbau des Servicegeschäftes Für drei Jahre in das Ple- ler AG, Mercedes-Benz Werk konzentrieren. Im Rahmen num der Handelskammer Bremen), Dr. Dietmar Rin- der engen Zusammenarbeit kooptiert wurden Ludwig gel (ArcelorMittal Bremen der BSH IT Solutions mit ihrer Blomeyer (DEUTSCHE GmbH), Heinz-Jürgen Wag- Muttergesellschaft, der AllBANK AKTIENGESELL- ner (Karstadt Warenhaus geier IT Solutions, wurde so eine Technikstruktur im IT-InSCHAFT, Filiale Bremen), GmbH). frastrukturbereich geschaffen, Marco R. Fuchs (OHB AG), die sich in den Säulen „Projekte“, „Service“ und „Hosting“ darstellt. Ebenfalls seit dem 01. Januar 2013 verstärkt ein Account Manager den Vertrieb ständische Unternehmen, oft Digital – IKT-Anwendun- effizienter abgewickelt wer- am Standort Münster. Ein schwer zu durchschauen“. gen in der Wirtschaft“ vom den können. Mit Hilfe des weiterer Vertriebsmitarbeiter, Hilfestellung dabei gibt nun Bundesministerium für Lotsen können die Unterneh- der bereits seit 2011 aus dem das neue Projekt „eBusiness- Wirtschaft und Technologie men ihre Wettbewerbsfähig- Home-Office in NordrheinLotse Metropolregion Bre- (BMWi) gefördert wird. Er keit durch eine verbesserte Westfalen für die BSH tätig ist, men-Oldenburg“. informiert Unternehmen un- Abwicklung ihrer elektroni- wird sein Büro ebenfalls am Der Lotse ist Teil der För- ter anderem darüber, wie mit schen Geschäftsprozesse stei- Standort Münster beziehen. derinitiative „eKompetenz- Hilfe moderner Informations- gern. Insgesamt beschäftigt die BSH Netzwerk für Unternehmen“, und Kommunikationstechaktuell 65 Mitarbeiter. die im Rahmen des Förder- nologien (IKT) Geschäfts- www.ebusiness-lotse-mbo.de. www.bsh-it.de schwerpunktes „Mittelstand- prozesse digitalisiert und

Start für den „eBusiness-Lotsen Metropolregion Bremen-Oldenburg“ Bremen (jsl). „eBusiness – also der elektronische Handel – ist der Fitmacher für die Zukunft eines Unternehmens. Digitale Daten, Rechnernetze und das Internet helfen bei der Optimierung von Geschäftsprozessen“, sagt Nicola Illing, Projektleitung für dieses Thema bei der WFB Wirtschaftsförde-

rung Bremen GmbH. „Die Anwendungen reichen von Kundenmanagementsystemen über die automatische Identifizierung und Lokalisierung von Gegenständen mittels RFID/NFC bis hin zur elektronischen Rechnungslegung. Aufgrund seiner Vielfältigkeit ist eBusiness jedoch, gerade für klein- und mittel-

Januar 2013:

Das Tragwerk steht Seit November 2012 be- 10.500 qm große Produkgleiten wir ein Bauvorha- tions- und Logistikhalle ben der Bremer Nieder- zu schaffen, so ragen jetzt lassung der GOLDBECK bereits über 100 Stützen West GmbH. in den Himmel, die die „Noch ist auf der Baustel- späteren Ausmaße der le von dem neuen Gebäu- Halle erkennen lassen. de nicht viel zu sehen“, GOLDBECK errichtet so endete im Dezember europaweit Produktionsder erste Teil unserer und Logistikhallen und Baustellenreportage. Bürogebäude und ParkIm Januar empfingen häuser. uns Projektleiter Frank „Dass wir Ihnen innerKröncke und sein Baulei- halb weniger Wochen ter Martin Krause erneut eine so deutliche Weiund präsentierten die be- terentwicklung der Bauachtlichen Baufortschrit- stelle zeigen können, te in der Weser-Ems-Stra- liegt vor allem an der ße. Bauweise“, erklärt Frank Waren die Arbeiter Ende Kröncke. „Wir bauen November noch damit mit vorgefertigten systebeschäftigt einen tragfä- matisierten Elementen. higen Untergrund für die Hierbei kommt ein gro-

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ßer Teil der Stützen aus dem GOLDBECK eigenen Werk in Hamm. Die Stützen werden transportoptimiert 2-teilig angeliefert. In hochbelasteten Bereichen werden Stützen komplett mit Stützenfuß geliefert und aufgestellt. Das pulverbeschichte Stahldachtragwerk kommt aus dem GOLDBECK Werk in Bielefeld und wird von eigenen Montagekolonnen gerichtet.

schlossen ist, kann der Innenausbau beginnen und die Hallensohle betoniert werden. Auch in diesen Bauphasen besuchen wir das Team von GOLDBECK an der Hansalinie, so dass wir Sie auf dem Laufenden halten werden.

NEU E Bau SERIE stel D lenb ER W IR esu ch b TSCH ei G AFT S old bec ZEITU k-T N eil 2 G

Einen Überblick über GOLDBECK erhalten Sie auf der Homepage des Unternehmens. Hier dokumentieren Webcams den Baufortschritt einiger Projekte.

In den nächsten Schritten werden in Abhängigkeit www.goldbeck.de/de/akder Witterung das Dach tuelles/baustellen-webund die Wände erstellt. cams/ Sobald das Gebäude ge-

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Ausgabe 19; Februar 2013

Bremen

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prizeotel Bremen-City erhält Award von HolidayCheck zum vierten Mal in Folge prizeotel Bremen-City ist HolidayCheck TopHotel 2013 Einziges prämiertes Bremer Hotel im Budget-Segment Bremen (jsl). Das prizeotel Bremen die TopHotel-AusBremen-City (www.prize- zeichnung erhalten hat. Insotel.com), Bremens erstes gesamt würdigte HolidayBudget-Design Hotel, wur- Check 467 Häuser weltweit. de von HolidayCheck mit “Wir sind sehr stolz auf die der Auszeichnung Holiday- kontinuierliche AuszeichCheck TopHotel 2013 prä- nung seitens HolidayCheck. miert. Die Auszeichnung Es bestätigt uns erneut, wird an Hotels vergeben, die dass wir den richtigen Fobei den Reisenden im ver- kus setzen. Für uns stehen gangenen Jahr besonders die Eigenverantwortlichbeliebt waren. Für das pri- keit der Mitarbeiter und die zeotel Bremen-City ist es seit Qualität unseres Produkts Eröffnung der vierte Preis an oberster Stelle. Das ist von HolidayCheck in Fol- die Strategie, die wir auch ge. Ferner ist es das einzige in den neuen prizeotelHotel im Budget-Segment, Häusern in Hannover und das 2013 im Bundesland Hamburg fortsetzen“, er-

klärt Marco Nussbaum, CoFounder und CEO prizeotel. Bereits im Vorjahr wurde das prizeotel Bremen-City als einziges Hotel im Bundesland Bremen mit der Auszeichnung HolidayCheck TopHotel prämiert. 2011 zählte es zu den 99 beliebtesten Hotels weltweit und erhielt dafür den HolidayCheck Award. Für die aktive Kommunikation mit seinen Gästen auf HolidayCheck bekam das Bremer BudgetDesign Hotel 2010 den HolidayCheck Special Award.

ZARA kommt nach Bremen Bremen (jsl). Das internationale spanische Modeunternehmen Inditex hat für seine Premiummarke ZARA das ehemalige Brinkmann-Haus in der Obernstraße angemietet, welches derzeit noch von dem Unternehmen Kultgenutzt wird. Das bestätigt Jens Ratjen von dem bundesweit tätigen Immobilienunternehmen storescouts, das den Vertrag zwischen Mieter und Vermieter vermittelt hat. ZARA war bereits seit einigen Jahren auf der Suche nach einer geeigneten Mietfläche in Bremen, konnte aber bis dato keine

passende Immobilie finden. Kurz vor dem Jahreswechsel fiel dann die endgültige Entscheidung. Die langandauernden und intensiven Verhandlungen zwischen ZARA und der Vermieterseite, einem niederländischen Privatinvestor, wurden mit einer Vertragsunterzeichnung besiegelt, vermeldet storescouts. Nach Vorliegen der Baugenehmigung soll noch in diesem Jahr mit dem aufwendigen Um- und Ausbau der Flächen begonnen werden, damit ZARA möglichst bald in Bremen eröffnen könne, so Ratjen.

Nach Beobachtungen von storescouts ist schon seit längerer Zeit ein Anstieg bei der Nachfrage nach TopLagen innerhalb der Bremer Innenstadt zu verzeichnen. Diese Entwicklung und einige Neuvermietungen, die storescouts in jüngster Zeit in der Stadt begleitet hat, haben das Unternehmen veranlasst, sich auch selbst mit einem eigenen Büro in der Sögestraße niederzulassen, um so direkt am Ort des Geschehens zu sein und den Ansprüchen des Vermietungsmarktes gerecht zu werden.

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Enterprise Europe Network Bremen Bremen schöpft EUfür zwei weitere Jahre beauftragt Bremen (jsl). Das Enterprise unterstützt. Das DienstleisEurope Network (EEN) Bre- tungsangebot des Enterprise men wurde mit Wirkung zum Europe Network Bremen ist 1. Januar 2013 von der Europä- breit gefächert: Von Informaischen Kommission für zwei tionsveranstaltungen über weitere Jahre beauftragt, die Innovationsberatung bis hin Themen Innovation und In- zu Unternehmerreisen und ternationalisierung im Land Kooperationsbörsen bietet das Bremen zu fokussieren. Das EEN Bremen sein langjähriEEN Bremen wird weiterhin ges Know-how an und geht vom Senator für Wirtschaft, auf individuelle Anfragen ein. Arbeit und Häfen (SWAH) co- „Ob Unternehmen oder Forfinanziert und von der WFB schungseinrichtungen auf der Wirtschaftsförderung Bremen Suche nach Geschäftspartnern GmbH, der BIS Bremerhave- für Produktion und Vertrieb, ner Gesellschaft für Investiti- für Forschungsvorhaben oder onsförderung und Stadtent- Technologiekooperationen wicklung mbH sowie der DD sind – beim EEN Bremen finDie Denkfabrik Forschungs den sie immer einen passenund Entwicklungs GmbH ope- den Ansprechpartner“, erklärt rativ umgesetzt. Stephan Limberg, Prokurist Das EEN Bremen ist damit Teil und Leiter des Geschäftsbeeines europäischen Netzwer- reichs Wirtschaftsförderung kes mit über 600 Partnern in bei der BIS. derzeit 53 Ländern, das vor allem kleine und mittlere Unter- „Das EEN hat sich seit seiner nehmen sowie Forschungsein- Gründung im Jahr 2008 in richtungen beim Aufbau von Bremen fest etabliert und verinternationalen Kooperationen stärkt durch Maßnahmen zur Wirtschaftszeitung für Bremen und Umgebung 

Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen auch die Wirtschaftskraft der Region“, beschreibt Hans-Georg Tschupke, Abteilungsleiter Innovation bei der WFB. In den letzten beiden Projektjahren 2011-2012 hat das EEN Bremen eine Vielzahl an Veranstaltungen zu EU-Themen mit verschiedenen Institutionen in Bremen und Bremerhaven durchgeführt sowie Unternehmerreisen, unter anderem nach Marseille in Frankreich (in Kooperation mit der Handelskammer Bremen) und nach Izmir in der Türkei, erfolgreich umgesetzt. Auf vielen internationalen Leitmessen und Events hat das EEN Bremen Kooperationsbörsen organisiert, bei denen Unternehmen aus Bremen und Bremerhaven in direkten Gesprächen mit ausländischen Unternehmen Kooperationsmöglichkeiten ausloten konnten. www.een-bremen.de.

Mittel vollständig aus Bremen (jsl). Das Biotechnologiezentrum BioNord und der Kreuzfahrtterminal in Bremerhaven wurden gefördert, das Schulschiff Deutschland, das City-Marketing in Bremen-Vegesack, die Initiative Kultur vor Ort in Gröpelingen unterstützt und der Radweg „Grüner Ring“ rund um Bremen initiiert: 116 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) hatte die Europäische Union in der Förderperiode 2000 bis 2006 für das Land Bremen bereitgestellt. Jetzt hat die Europäische Kommission das Programm als eines der ersten deutschen Programme offiziell abgeschlossen. Senator Martin Günthner: „Es ist gelungen, die zur Verfügung gestellten Gelder vollständig abzurufen. Dies zeigt, dass Bremen sich seiner Verantwortung gegenüber der EU, diese Programmmittel sorgfältig und zielgerichtet einzu-

setzen, gerecht geworden ist. Dies ist eine gute Voraussetzung für die laufenden Vorbereitungen zur neuen Förderperiode 2014 – 2020.“ Insgesamt wurden in Bremen und Bremerhaven durch das Programm über 300 kleine und mittlere Unternehmen gefördert. Damit konnten fast 1.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Die Förderung von Hochschulabsolvent/innen führte zu 59 Existenzgründungen und mit der Förderung des Technologietransfers konnten 106 Unternehmensgründungen initiiert werden. Aus der geförderten Frauenberatung ergaben sich zudem 171 Existenzgründungen. Projektbeispiele und der Abschlussbericht zum Programm können auf der Internetseite www.efre-bremen.de eingesehen werden.

1.000.000 Container mit CODIS papierlos verladen Bremen (jsl). Am 11. Januar 2013 war es soweit: auf dem Containerterminal Bremerhaven wurde der millionste Container vollelektronisch für den Bahntransport abgefertigt. Die beteiligten Unternehmen, Terminalbetreiber Eurogate sowie die Transportdienstleister Transfracht und DB Schenker Rail AG freuen sich gemeinsam mit der dbh Logistics IT AG (dbh), Hersteller und Betreiber von CODIS, über dieses Jubiläum. Bereits seit einigen Jahren arbeiten die Unternehmen bei der Umstellung von papierbehafteten Prozessen auf eine vollständig EDI-basierte Abwicklung des schienengebundenen Containerverkehrs eng zusammen. So konnte CODIS als zentrale, neutrale Kommunikationsplattform im August 2008 implementiert werden. Seitdem wird die Software beständig weiterentwickelt und aktuellen Entwicklungen angepasst. CODIS wird auch - in einer erweiterten Version auf neuer technischer Plattform - im neuen Tiefwasserhafen von Wilhelmshaven eingesetzt. Da der JadeWeserPort ein Seezollhafen, Bremerhaven hingegen ein Freihafen ist, gelten hier zum Teil abweichende Bedingungen. Mit CODIS 2.0 steht in Wilhelmshaven eine Anwendung zur Verfügung, die auch den speziellen Anforderungen eines Seezollhafens gerecht wird.

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Bremen

Ausgabe 19; Februar 2013

2013 startet mit traditionellen Wirtschaftsempfängen Friedrich Merz spricht auf Neujahrsempfang des Wirtschaftsrat Bremen (jsl). Unter dem Motto „Wirtschaftspolitische Herausforderungen im Jahr 2013“ fand am 14. Januar der Neujahrsempfang des Wirtschaftsrates in Bremen statt. Mehrere hundert Unternehmer und Persönlichkeiten aus Bremen und dem niedersächsischen Umland erlebten einen bemerkenswer-

ten Vortrag von Friedrich Merz. Merz gab einen Ausblick auf die Weltwirtschaft 2013 und fokussierte dabei stark auf Europa. Pointiert und scharfsinnig beschrieb Merz, worauf es in den nächsten Monaten und Jahren ankommt und was seiner Meinung nach getan werden muss, wenn Europa auf lange Sicht

wettbewerbsfähig bleiben will. So müsse endlich eine Grundsatzdebatte darüber geführt werden, welche Art Wirtschaftspolitik verfolgt werden soll (angebotsoder nachfrage-orientiert). Beim anschließenden Gettogether wurde unter den geladenen Gästen munter weiter diskutiert.

DGNB-Gold zertifiziert

Neujahrsempfang „Die Familienunternehmer-ASU“ in exklusiver Location Bremen (jsl). Gemeinsam auf das neue Jahr angestoßen wurde auch beim Bremer Landesverband Die Familienunternehmer – ASU. Der Verband versteht sich als die Stimme des Unternehmertums. Dementspre-

chend waren zum Neujahrsempfang am 13. Januar neben den Verbandsmitgliedern auch zahlreiche Externe aus der Unternehmenslandschaft eingeladen. Über 100 Gäste kamen im PaulaModersohn-Becker Museum

zusammen. Der Hausherr, Museumsdirektor Dr. Laukötter, begrüßte die Gäste bevor diese sich bei einem gemeinsamen Rundgang in die Welt von Paula Modersohn-Becker entführen ließen.

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Ausgabe 19; Februar 2013

Bremen

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Einzigartiger Full-Service für Firmenwagen Bremens einziges unabhängiges Fahrzeug-Reparatur-Zentrum seiner Art, die Werner Bollwinkel GmbH, wächst seit mehreren Jahren kontinuierlich. Ein moderner Neubau ist der nächste Schritt auf dem Weg in eine erfolgversprechende Zukunft. Bremen (jsl). Egal ob Dach- raturzentrum in der Haferwendecker, Malermeister oder de werden Autos aller Marken Klempner – wenn sich kleine repariert, instandgesetzt oder oder mittelständische Unter- aufgearbeitet und zwar nach nehmen einen oder mehrere Herstellervorgaben, so dass Firmenwagen halten, sind sie die Garantieansprüche der in ihrer täglichen Arbeit meist Kunden erhalten bleiben. „Als auch auf sie angewiesen. Des- Multimarkenwerkstatt können halb sind gerade Unternehmer wir unsere Leistungen deutim Schadensfall auf schnelle lich günstiger anbieten als die Hilfe angewiesen. Als erste und Vertragswerkstätten der Hereinzige nicht markengebunde- steller“, erklärt Stüting. „Mit ne Werkstatt in Bremen mit den unserem speziell geschulten Abteilungen Karosserie, La- Fachpersonal können wir alle ckierung, Mechanik inklusive Arbeiten an Autos, WohnmoReifenservice und Fahrzeug- bilen und Wohnwagen sowie pflege bietet die Werner Boll- Nutzfahrzeugen bis 6,5 t erlewinkel GmbH Firmenkunden digen. Mechanik, Karosserie, ein Full-Service-Konzept rund Lackierung, Achsvermessung um ihre Fahrzeugflotte. Nach – wir machen alles selbst. Mittihrem Geschäftsmodell ge- lerweile haben wir sogar einen fragt, sagt die kaufmännische Alu-Instandsetzungsplatz.“ Geschäftsleiterin Catja Stüting Doch zur Full-Service-Fuhrkurz: „Wir reparieren Autos“. parkbetreuung gehört mehr Tatsächlich verbirgt sich da- als „nur“ reparieren. „Von der hinter ein breites Spektrum an Fahrzeugbeschriftung über Leistungen, wie es so in der die Inspektion bis hin zum Hansestadt kein zweites Mal zu Reifenservice mit Einlagerung finden ist. Denn in dem Repa- leisten wir für unsere Kunden

im Prinzip alles rund um ihr Auto“, sagt Geschäftsführer Torsten Stüting. „Durch den engen Kontakt zu den Firmen, kennen wir natürlich auch deren Fahrzeuge und Bedürfnisse sehr genau. Dadurch können wir den Kunden informieren, wenn das Fahrzeug zum TÜV fällig ist oder anstehende Arbeiten so terminieren, dass die Autos möglichst wenig im täglichen Geschäft fehlen.“ Zum besonderen Service der Werner Bollwinkel GmbH gehört darüber hinaus der kostenlose Hol- und Bringservice innerhalb Bremens sowie ein Flotte von 17 eigenen Ersatzwagen verschiedener Klassen, die den Kunden im Bedarfsfall zur Verfügung stehen. „Unsere Kunden müssen mobil bleiben oder schnellst möglich wieder mobil werden“, weiß Catja Stüting. „Um das für alle Autos, auch für die neuesten Modelle, gewährleisten zu können, setzen wir auf die regelmäßige

Schulung unserer Mitarbeiter und auf die neueste Technik.“ Innovativ und zukunftsweisend – diese Ausrichtung der Werner Bollwinkel GmbH will die Geschäftsführung in diesem Jahr noch stärker forcieren. Um das zu erreichen, wird gerade ein fast 1.000 qm großer Erweiterungsbau in unmittelbarer Nähe zum aktuellen Standort errichtet. Ab April werden hier alle Aufträge und Fahrzeuge angenommen. Die Arbeitsbereiche Mechanik und Fahrzeugpflege / Aufbereitung sollen außerdem in Zukunft hierher verlagert werden. Dass bei Bollwinkel auf höchstem Niveau gearbeitet wird zeigt eine weitere Neuerung. Denn mit der Eröffnung des Neubaus wird die Werkstatt zum Bosch-Car-Service. Neben der neuen Halle haben sich Catja und Torsten Stüting noch weitere 4.500 qm Bauland gesichert. Man weiß ja nie, was die Zukunft noch bringt.

Werner Bollwinkel GmbH

Haferwende 44, 28357 Bremen - Horn Lehe Telefon: 0421-696778-0, Telefax: 0421-696778-01 E-Mail: info@bollwinkel.de, Web: www.bollwinkel.de

WISSENSBILANZ-NORD: Unternehmens-Schätze erfolgreich gehoben

Fraunhofer-Academy auditiert drei norddeutsche Unternehmen zum Jahresstart 2013 Die Wissensbilanz ist ein innovatives Potenzialermittlungsverfahren, das in nur vier moderierten Team-Workshops Unternehmen aller Größen und Branchen, Fach-Netzwerken, Abteilungen oder komplexen Projekten ermöglicht, ihre Prioritäten zu erkennen, zielgerichtete und realistische Maßnahmen zu entwickeln und diese erfolgreich umzusetzen. Dazu wird der aktuelle Status strukturiert erfasst, bewertet, gewichtet, softwareunterstützt dokumentiert, verständlich visualisiert und als aussagekräftiger Ergebnisbericht ausgewiesen.

Die WISSENSBILANZ-NORD aus Bremen moderiert dabei den Einsatz des intellektuellen Kapitals (Human-, Beziehungsund Strukturkapital) und verknüpft dies innovativ mit den Geschäftsprozessen. Wirtschaftsförderungen fördern diesen Prozess in der Regeln finanziell. Drei Bremer Unternehmen haben die Wissensbilanz in 2012 erfolgreich durchlaufen und sie zu Beginn dieses Jahres zusätzlich durch eine Zertifizierung durch das Frauenhofer Institut aufgewertet. Durch die auch marketingwirksame Fraunhofer-Zertifizierung gewinnt das Ergebnis der Wis-

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Motivation zur Wissensbilanz

Weitere Verbesserung der Positionierung und Dienst- Verbesserung der geplanten Unternehmensübergabe leistung für die Kunden, Stakeholder und Partner.

senbilanz und ihre abgeleiteten Entwicklungsmaßnahmen maßgeblich an Glaubwürdig- Maßnahmen in Auszügen keit gegenüber externen Inter- 1. Überarbeitung Vision/Leitbild essengruppen wie Kooperati- 2. Einführung „Projektleiter onspartnern, Banken und der Gebäudevermessung“ Öffentlichkeit, die aus dem 3. BGM (Betriebliches Gesundheitsdann zertifizierten Wissensbi- management), wie z.B. „Sehschule“ lanz-Ergebnisbericht die Nach- 4. Strategie-Workshop haltigkeit der Unternehmeung erkennen können.

Medienagentur BRASSAT GmbH - Mediengruppe www.brassat.info

Professionelle und verantwortliche Entlastung der Ge-

an die 3. Generation, kontinuierlicher Verbesserungs- schäftsführung vom Tagesgeschäft., Teambildung und prozess und Innovationsmanagement

Strukturierung von Abteilungen

Maßnahmen in Auszügen

Maßnahmen in Auszügen

1. Designoptimierung/Re-Design +

1. Interne Zuständigkeiten- und

Marketing-Verbesserung

Verantwortlichkeiten-Klärung

2. Homepage und Kundenansprache verbessern

2. Optimierungs-Workshop für Kunden-

3. Schulung „Zeit- und Prioritäten- Management“

bestände/ -beziehung/ -Auftragslage/

4. Regelmäßige Treffen + Präsentation

-Ansprache (inkl. Neuentwicklung

zur Fehlervermeidung

eines Group-Office-Systems)

5. Standardfragen für NEU-Kunden-

3. Quartalsweises Kunden-Event,

aufträge entwickeln

Kundenveranstaltung

Die Wissensbilanz lässt sich auf unterschiedlichste UnterNutzen und Perspektiven Nutzen und Perspektiven nehmensformen anwenden. Nutzen und Perspektiven Das zeigen auch die aktuellen Die Wissensbilanz wird als Erfolgsmethode zu einem Mit der Wissensbilanz kann das umfangreiche intellek- Messbare Verbesserung: Innerhalb von 2-3 Monaten kontinuierlichen Verbesserungsprozess in den Unter- tuelle Kapital, das bei DINO auf über 50 Jahren Erfah- war 30% mehr Effektivität in der Projektbearbeitung Beispiele: Kontakt: Detlef Kahrs www.wissensbilanz-nord.de

nehmensalltag integriert und zur noch professionelle- rung aufbaut, strukturiert erfasst werden. Die interne ren Unternehmens-Kommunikation genutzt.

erreicht. Die Wissensbilanz wird als Erfolgsmethode

und externe Unternehmenskommunikation kann

zu einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess ein-

noch stärker berücksichtigt werden.

gesetzt.

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Unternehmen im Fokus

„Wir machen aus jeder Firma eine Festung“ „Um zu ermitteln welche Unternehmensalltag und alle Produkte eine Firma wirk- sind froh, wenn sie nicht anslich braucht, führen wir eine schlagen. Im Ernstfall ist die sehr genaue Sicherheitsana- Technik der Retter in der Not, lyse vor Ort durch“, so der verhindert Schlimmeres und Langenhagen (jsl). Es ist der diese Einstellung sorgt oft für trolle spezialisiert“, erklärt sen, ohne Dinge zu zerstören Sicherheitsexperte. Im Rah- kann vielleicht sogar dazu Albtraum jedes Unterneh- böse Überraschungen. Denn Mierzwa. Das bedeutet, die oder zu entwenden. Die Vi- men der Bestandsaufnahme beitragen, Täter zu überfühmers: Schon auf dem Park- ein Einbruch, egal ob als Mitarbeiter identifizieren deoüberwachung ermöglicht begehen die Mitarbeiter von ren“, weiß Mierzwa. platz vor dem Firmenge- Sabotageakt oder um Wert- sich am Eingang über ih- zudem, dass der Einbruchs- Bio Protect alle Räume eines lände fällt ihm auf, dass die sachen zu stehlen, hat für ren Fingerabdruck und er- versuch aufgezeichnet wird. Unternehmen, stufen deren Neben dem Schließen von geTüren oder Fenster zu den viele Betriebe fatale Folgen. halten Zugang zum Gelän- Damit gewährleistet die Wertigkeit ein und überle- fährlichen Sicherheitslücken Betriebsräumen offen stehen, Die Arbeit muss ruhen, weil de oder Gebäude. Je nach biometrische Überwachung gen genau, welche Wege ein können die Systeme des in vielleicht sogar aufgebro- Anlagen fehlen, Geschäfts- Wunsch und Bedarf können einen 100-prozentigen Versi- Einbrecher in das Gebäude Langenhagen bei Hannover chen wurden. Im Büro oder geheimnisse entwendet wur- die Alarmsysteme mit un- cherungsschutz.“ nehmen könnte. „Oft sind ansässigen Unternehmens der Werkstatt alles durch- den oder Arbeitsplätze kom- terschiedlichsten Tools wie unsere Kunden schockiert weitere Dienstleistungen für wühlt, Computer, Werkzeu- plett zerstört sind.“ Kameras kombiniert wer- Mit ihren Systemen richtet über die hohen Sicherheits- Unternehmer erbringen. Die ge, einfach alles von Wert den. „Mit unseren Systemen die Bio Protect GmbH ihren mängel“, meint Mierzwa. Identifizierung mit dem Finfehlt. Ausgeraubt! Um genau solche Szenarien machen wir aus jedem Un- Fokus auf den Mittelstand. „Gleichzeitig haben sie aber gerabdruck kann zum Beizu vermeiden, vertreibt die ternehmen eine Festung“, so Optimalen Schutz gewähr- auch Angst vor einem riesi- spiel in der Zeiterfassung „Viele Unternehmer machen Bio Protect GmbH seit 2009 Mierzwa. „Der Alarm und leisten die biometrischen gen Sicherheitsapparat.“ Ge- genutzt werden. Ein solches sich zu wenig Gedanken innovative Sicherheitslösun- die Systemstimme, die den Systeme aber auch sehr klei- nau den versuchen Mierzwa System stellt minimale Anum die Sicherheit ihres Fir- gen, die speziell auf die Be- Eindringling auffordert, sich nen oder großen Unterneh- und sein Team zu vermei- forderungen an die EDV, mengeländes“, meint Ma- dürfnisse von Unternehmen zu identifizieren, wirken un- men. So rüsteten Mierzwa den: „Wir sind immer darum bietet im Gegenzug aber rek Mierzwa, Geschäftsfüh- zugeschnitten sind. „Mit serer Erfahrung nach extrem und seine Kollegen zum Bei- bemüht, mit geringem Auf- detaillierte Auswertungen. rer der Bio Protect GmbH. unserem Bio Protect System abschreckend und führen spiel den weltgrößten Elekt- wand die größtmögliche Si- Gleichzeitig verhindert das „Schließlich ist es viele Jahre haben wir uns im Bereich dazu, dass Einbrecher das romarkt mit ihrer innovati- cherheit zu schaffen.“ Außer- System bewusst Fehlbuchungut gegangen. Doch genau Biometrische Zugangskon- Gelände schleunigst verlas- ven Technik aus. dem soll der Unternehmer gen von Arbeitszeiten durch sich nicht ständig mit dem Mitarbeiter und Kollegen. System befassen müssen. BioSecurePro „Einmal anschließen, fertig“ Die Zugangskontrolle per - das ist das Motto von Bio Venenscan findet bereits Protect. Sollte es doch einmal häufige Anwendung in LaFragen oder einen Fehlalarm, boren oder Medizin- und BioSecurePro - Fernüberwachung, biometrisch steuerbar zum Beispiel durch eine fal- Lebensmittelunternehmen. sche Handhabe geben, ist Diese Methode gewährleisDas Sicherheitssystem nach Maß! das Serviceteam schnell zur tet schlüsselloses Arbeiten Stelle. Bio Protect ist rund unter erhöhten Sicherheitsum die Uhr erreichbar und bedingungen. Für bis zu bietet eine 48-Stunden Ser- 3.000 Nutzer können hier in vicegarantie. „Unsere inno- Sekundenschnelle Zugangsvativen Sicherheitslösungen rechte gewährt oder entzoSind Sie sicher das Sie sicher sind? sind wie ein Airbag. Beinahe gen werden. Mit unserer akustischen Fernüberwachung unsichtbar begleiten sie den sind wir für Sie da, wenn Sie nicht vor Ort sind.

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Interview

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„Wir glauben an eine Zukunft für Gas“ Etzel-Kavernenbetriebsgesellschaft (ekb) verlegt Betriebssitz von Hamburg nach Bremen Die Etzel-Kavernenbetriebsgesellschaft (ekb) wurde 2007 als als Joint Venture von BP, DONG Energy und Gazprom Germania gegründet, um in Etzel einen Erdgasspeicher zu errichten. Zuletzt hat das Unternehmen seinen Firmensitz von Hamburg nach Bremen verlegt, um so näher an den Produktionsstätten zu sein. Nach erfolgreichen Tests und der Inbetriebnahme

will die ekb in diesem Jahr mit seinen Produkten an den Markt gehen. Im Interview mit der Wirtschaftszeitung erklärt Geschäftsführer Christian Rohde, was genau seine Firma WEGBESCHREIBUNG anbietet und wie sie sich im Wettbewerb behaupten will. IVG Kavernen-Informationszentrum Etzel

Emden

Emden

Sande

r rxe Ma

Ein Gasspeicher ist im Prinzip nichts anderes als ein sehr großes unterirdisches Lager. Wir stellen den Hohlraum und die Logistik für das Ein- und Ausspeichern von Erdgas zur Verfügung. Die Ein- und Ausspeicherleistung sowie der entsprechende Hohlraum sind die drei Produkte,

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Welche Produkte bieten Sie an?

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Erdgasspeicher gibt es viele. Was an unserem Projekt einzigartig ist, ist das Konsortium. Die ekb wurde 2007 unter Beteiligung der BP, der dänischen DONG und dem deutschen Teil der Gazpom gegründet. In dieser Zusammenstellung der Gesellschafter, die zu gleichen Teilen an dem Unternehmen beteiligt sind, ist die ekb einzigartig. Ziel der Unternehmung ist die Etablierung einer gemeinsamen, erfolgreichen Gasspeicheranlage. In Etzel bei Friedeburg haben wir einen optimalen Standort dafür gefunden.

Infobox in Etzel: Beim Postweg 2, 26446 Friedeburg

Bürgertelefon: 0 44 65 / sie 977aber 93 39 schwer zu sagen. Denn wir die wir in verschiedensten ranten verpflichten E-Mail: infozentrum-etzel@ivg.de Konfigurationen anbieten. weiterhin zur Abnahme. sind mit unserem Speicher Internet: www.kavernen-informationszentrum-etzel.de Wer sind Ihre Kunden? An dieser Stelle kommen kommerziell noch nicht wir ins Spiel. Wir sind ein gestartet. Im Moment beÜBERSICHT BESCHREIBUNG WEGBESCHREIBUNG Nur um die Dimensionen Spezialdienstleister für finden wir uns noch in derMit dem Auto klar zu machen: Wir spei- die Energiewirtschaft, der Testphase und in der InbeVon der A29 kommend fahren Sie an der Wittmund 10km ab und dann auf die B436 chern am Standort Etzel überschüssige MengenJever triebnahme. Wir werdenAusfahrt IVG„Sande“ Kavernen-Informationszentrum Etzel Richtung Friedeburg. Nach ca. 8 km biegen derzeit in sechs Kavernen Gas einlagern kann, bis 2013210noch an Wilhelmsden Markt ge210 Sie „Beim Postweg“ links ab (Abfahrt haven Infobox in Etzel: Beim Postweg 2, 26446 Friedeburg Gas. Diese sechs Kaver- sie benötigt werden. Un- hen. Erst dann werden wirKavernenanlage Süd II) und haben nach Bürgertelefon: 0 44 65 / 977 93 39 Sandewir tatsächlich nen haben ungefähr 600 sere potenziellen Kunden sehen,6 wo 50 m die Infobox des Kavernen-InformationsAurich E-Mail: Jadebu Friedeburg zentrums Etzelinfozentrum-etzel@ivg.de erreicht. Besucherparkplätze se Millionen Kubikmeter Ar- sind im Prinzip alle Un- stehen. n Internet: www.kavernen-informationszentrum-etzel.de befinden sich direkt neben der Infobox.der Etzel-Kavernenbetriebsgesellschaft (ekb) Christian Rohde, Geschäftsführer beitsgasvolumen. Da kann ternehmen, die sich im BeA31 kommend fahren Sie weiter auf Foto: ekb man sich als Laie nicht viel reich Gas,72Gaslogistik und 437 WieZetel sieht IhreVarel strategischeVon der ÜBERSICHT BESCHRE die A28 Richtung Bremen/Oldenburg/Leerdrunter vorstellen, deshalb Gasversorgung 436 mit ihrem Ausrichtung8 aus? 437 Mit dem A VarelOst. Bei der Ausfahrt Leer-Ost biegen Sie will ich Ihnen ein Beispiel Geschäftsmodell engagieVon der A2 Bockhorn 31 rechts ab auf die B436 Richtung WilhelmsWittmund geben. Ein durchschnittli- ren. Das heißt, Produzen- Der Mietvertrag für die KaAusfahrt „S haven. Nach 10km ca. 10 km rechts abbiegen und Jever Richtung F Wilhelmsches Haus verbraucht etwa ten, Lieferanten, Händler, vernen und die Investitioder B436 Richtung Wiesmoor weiterfolgen. 210 Dr. 29 210km passieren Sie die Leer Sie „Beim Nach weiteren ca. 10 haven 28 2.000 – 3.000 Kubikmeter Transporteure, Leer-Ost Versorger, nen sind auf eine langfris2 Kavernena Ortschaft Friedeburg. Folgen Sie dem Verlauf Kr. Gas pro Jahr. Das heißt Stadtwerke. tige Planung ausgerichtet. Sande Oldenburg50 m die In der Straße weiter. Nach ca. 5 km biegen Sie 6 Westerstede Leer Jadebu also, man könnte mit unseWir schauen sehr Nord weit in„Beim Postweg“Aurich Friedeburg zentrums E se rechts ab (Abfahrt Kavern rem Speicherinhalt 200.000 Wie 70 sieht das72 Wettbewer- die Zukunft. In den nächsbefinden s nenanlage Süd II) und haben nach 50 m die Haushalte ein Jahr lang bumfeld aus? ten JahrenOldenburg sehen wir ganzInfobox des Kavernen-Informationszentrums Varel 72 437 Zetel Von der A3 Etzel erreicht. Besucherparkplätze befinden 8 versorgen. klar Wachstum vor uns. die A28 Ri 436 437 sich direkt neben der Infobox. VarelOst. Bei de Unsere direkten Wettbe- Dementsprechend Osna-sollen Bockhorn brück 31 für Busse Hinweis rechts ab a Das heißt, Privatpersonen werber sind beispielsweise die SpeicherBremen deutlich erBitte der Wegschreibung „Mit dem Auto“ haven. Nac gehören nicht zu Ihren die Gasspeichergesellschaf- weitert werden. Ich perDETAIL folgen bis „Beim Postweg“ (Abfahrt Kaverder B436 R Wittmund Dr. 29 Kunden? ten, die auf dem deutschen sönlich glaube fest an einenenanlage SüdLeerII). Nach 50 m finden Sie Nach weite 28 Leer-Ost und dem europäischen Zukunft für Gas. Es wirdneben der Infobox2 den zentralen SchwerlastOrtschaft F Kr. Standort Etzel. Oldenburgder Straße Nein. Unsere Speicher Markt Lagerleistugen an- sehr spannend, wie sichparkplatz am Leer Westerstede Nord „Beim Pos sind Hohlräume in einem bieten, die also irgendwo das Thema Gas im BereichMit der Bahn 72 70 nenanlage Vom Bahnhof Sande mit dem Taxi ca. 15 Salzstock. Diese eignen eine Gasspeicheranlage be- der Energiewende positioInfobox de Oldenburg Minuten Anfahrtszeit. sich sehr gut um kurz- sitzen. Auf dem deutschen niert. Etzel erreic Etzel Das ist natürlich im Riepen fristig große Mengen Gas Markt gehören dazu unter Moment hochpolitisch. IchMit dem Flugzeug sich direkt Friedeburg Vom Flughafen Bremen mit dem Taxi/MietInfobox OsnaMoorstrich ein- oder auszuspeichern. anderem die Gasspeicherbin überzeugt, dass Gas ein brück Bremen Hinweis fü Hors wagen ca. 1,5 h Anfahrtszeit. Stapelt er S Zu Beginn dieses Winters gesellschaften der EWE, Mittel sein kann, trprobates aße Bitte der W Kavernenanlage in Etzel liegt rund 100 km blieben zum Beispiel viele RWE oder EON. um mögliche436Versorgungs- DETAIL tr. folgen bis „ S Wittmund r ge stein r nenanlage u von Bremen entfernt, im ostfriesischen Versorger, Stadtwerke aber lücken bei der Umstellung IVG Kavernenb e Fried neben der Landkreis Wittmund. Der Salzstock für die auch Händler aufgrund Wie positionieren Sieanlage sich auf Beim alternative Energien Horsten parkplatz a Hohejohls auszugleichen. Postweg Kavernen ist 17 Kilometer lang, 5 Kilometer der milden Temperaturen in diesem Strudden Umfeld? breit. Er ragt von ca. 4.000 Meter bis auf ca. Mit der Ba auf ihrem Gas sitzen. Ihre Vom Bahn 750 Meter an die Erdoberfläche heran. Verträge mit den Gasliefe- Das 437 ist im Moment noch www.ekb-storage.de Minuten An Fotos: IVG Etzel Mit dem F Riepen IVG Infobox am Standort Etzel Marx Friedeburg Vom Flugh Infobox Moorstrich Leer

Die ekb betreibt im ostfriesischen Etzel Erdgasspeicher. Ein Projekt, das weltweit einzigartig ist, oder?

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Ausgabe 19; Februar 2013

Umland

„Kundenfreundlichkeit ist Teil des Selbstverständnisses“ Osterholzer Kreisverwaltung führt weitere Servicegarantien ein

Landkreis Osterholz (jsl). Bereits seit mehreren Jahren bietet der Landkreis Osterholz seinen Kunden bei einigen Dienstleistungen wie z.B. bestimmten Baugenehmigungen eine Servicegarantie. Nun kommen weitere Dienstleistungen in den Bereichen Verkehr, Soziales und Gewerbe hinzu. „Kundenfreundlichkeit ist bereits seit Jahren ein Teil des Selbstverständnisses der Kreisverwaltung“, sagte die Erste Kreisrätin Heike Schumacher. Bereits 2008 hat man daher damit begonnen, den Kunden in bestimmten Bereichen eine sog. Servicegarantie zu geben. Diese beinhaltet in der Regel (>90 % der Fälle) eine Zusage an den Kunden, bei Erfüllung

aller Voraussetzungen innerhalb einer festgelegten Zeitspanne die erwünschte Leistung zu erhalten. Für beide Seiten entstehen so Planungssicherheit und Verlässlichkeit. Den Auftakt machten 2008 Servicegarantien für bestimmte Baugenehmigungen. So erhält der Kunde beispielsweise bei Vorlage aller notwendigen Unterlagen die Zusage, über den Bauantrag für ein Einfamilienhaus binnen 30 Tagen eine Entscheidung zu erhalten. Die Einhaltung solcher Servicegarantien wird kontinuierlich im Rahmen eines Controllings überprüft. Auch im gewerblichen Bereich werden nun neue Standards gesetzt. Konkret sollen künftig für Unternehmerinnen

von den Wirtschaftsunternehmen positiv bewertet. Hervorzuheben ist, dass dieser 21. Studiengang der erste ist, der mit 27 Modulfächern und nach der neuen Prüfungsordnung mit Kreditpunkten, wie im Bachelorstudium, durchgeführt worden ist.“ Zwei Absolventen, Sven Wilke-Runnebaum, Garrel und Daniel Schreiner, Edewecht, haben den Studiengang mit der Note „sehr gut“ abgeschlossen. Das berufsbegleitende Studium umfasste sechs

Semester mit 900 Unterrichtsstunden und dauerte drei Jahre. Die VWA Oldenburg wird getragen von der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, der Stadt Oldenburg und der Oldenburgischen Industrieund Handelskammer. Eine Festrede hielt bei der Abschlussfeier Prof. Dr. Anke Hanft, Leiterin des Arbeitsbereiches Weiterbildung und Bildungsmanagement und Direktorin des Centers für lebenslanges Lernen (C3L) der Uni Oldenburg.

Höchste Qualifikation im Handwerk: Neuer Lehrgang ab September

Mit 111 Logistikinvestitionen in 2011 war dieses eines der erfolgreichsten Jahre für die Logistikwirtschaft in Niedersachsen. Das Investitionsvolumen erreichte knapp über 900 Mio. Euro. Dadurch konnten 5.000 neue Arbeitsplätze geschaffen und fast 8.000 Arbeitsplätze gesichert werden.

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Oldenburg (jsl). Die 38 Absolventen des 21. VWA-Studienganges mit dem Abschluss Betriebswirt/-in (VWA) haben am Freitag, 11. Januar 2013 in einer Feierstunde der Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Oldenburg e. V. (VWA) ihre Zeugnisse erhalten. Prof. Dr. Jürgen Taeger, Studienleiter der VWA, lobte das Engagement der Teilnehmer/innen. „Sich nebenberuflich in seiner Freizeit zu qualifizieren bedeutet Durchhaltevermögen, verdient Achtung und es wird

und Unternehmer bestimmte Bearbeitungszeiten in den Bereichen Markt-/Messefestsetzung und Maklererlaubnisse (30 Tage), Güterkraftverkehr (25 Tage), Personenbeförderung (25 Tage) und Reisegewerbekarten (10 Tagen) nicht überschritten werden, sofern alle erforderlichen Unterlagen vorgelegt wurden. „Die Kreisverwaltung unterstreicht damit, dass sie sich als Partner der Wirtschaft versteht“, macht Eckermann deutlich. Die in diesem Zusammenhang vom niedersächsischen Landkreistag verliehene Auszeichnung als „Mittelstandsfreundliche Kommune 2012“ habe man ausdrücklich als Ansporn Zwölf Absolventen des Studienganges „Betriebswirt/in (HWK)“ nahmen vor Weihempfunden. nachten von den Mitgliedern des Prüfungsausschusses der Betriebswirte (HWK) die Glückwünsche zur bestandenen Prüfung entgegen.

Diepholz: Starker Logistikund Investitionsstandort Diepholz (jsl). Nach dem Charakteristisch für die Inaktuellen Marktspiegel Lo- vestitionen im Landkreis Diegistik 2011/2012 des Landes pholz ist, dass der größte Teil Niedersachsen ist die höchs- durch viele kleine Investitite Anzahl an Investitionen in onsvolumen gekennzeichnet niedersächsischen Landkrei- ist. In der Gesamtschau für sen im Landkreis Diepholz 2011 sind im Landkreis zwei festzustellen. Hier wurden Großprojekte mit einem Vofast 20 Prozent der gesamten lumen von mehr als 10 Mio. € Investitionen im Jahr 2011 realisiert worden. getätigt, wobei sich der über- „Die Zahlen zeigen deutwiegende Teil auf den nördli- lich, dass die Logistik im chen Landkreis Diepholz ent- Landkreis Diepholz ein lang der BAB 1 konzentriert. Wirtschafts- und Beschäfti-

Betriebswirte (VWA) feiern Abschluss

Braunschweig (jsl). Rolf stärkt die Leistungsfähigkeit Meyn, Vorsitzender des Prü- der Handwerksbetriebe in fungsausschusses, gab zu erheblichem Maße. Mit dem verstehen, dass für den er- Studiengang wendet sich die folgreichen Handwerker von Handwerkskammer Braunheute eine rein handwerkli- schweig-Lüneburg-Stade an che Qualifikation nicht mehr Personen, die sich nach ihrer ausreichend sei. Mehr denn Meisterprüfung für besondeje seien betriebswirtschaftli- re Führungsaufgaben qualiches Denken und Handeln fizieren und ihr Bewusstsein gefragt, so Meyn in seiner für betriebswirtschaftliches Ansprache. Denken und Handeln erweiDer Studiengang zum/zur tern wollen. „Betriebswirt/-in (HWK)“ Ab dem 7. September 2013

startet im Technologiezentrum Stade ein neuer Teilzeitlehrgang zum/zur Betriebswirt/in (HWK). Interessenten erhalten gern ausführliche Informationen bei Michael Breuß, Telefon: (0 41 41) 6062-15, E-Mail: breuss@ hwk-bls.de. Das komplette Lehrgangsangebot der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade befindet sich auch auf www. hwk-bls.de.

gungsmotor ist und sich der Landkreis immer mehr als bedeutender und zukunftsfähiger Investitionsstandort für die Logistik in der Hansalinie und in Niedersachsen etabliert hat. Erfreulich ist auch, dass der überwiegende Teil der Investitionen aus dem Mittelstand heraus geKonjunkturdelle zum Jahresende tätigt wurde und somit zu einer hohen regionalen Wertschöpfung beiträgt,“ erläu- Oldenburg (jsl). Die olden- und Logistikgewerbe haben vor in der Staatsschuldenburgische Wirtschaft blickt die Konjunkturabkühlung krise, den steigenden Enertert Landrat Cord Bockhop. derzeit zuversichtlicher auf zu spüren bekommen. Das giepreisen sowie in einer das Jahr 2013 als noch im vo- geringere Wachstum habe schwächeren Weltwirtschaft, rangegangenen Quartal. Der sich seit Jahresmitte 2012 ab- deren Perspektiven sich jeKonjunkturklimaindex der gezeichnet und sei erwartet doch in den vergangenen Oldenburgischen Industrie- worden, so Peters. Im Einzel- Monaten aufgehellt hätten. und Handelskammer (IHK), handel haben sich nicht alle Peters: „Die Belebung der das wichtigste Stimmungs- Erwartungen an das Weih- Konjunktur dürfte sich im barometer der regionalen nachtsgeschäft erfüllt. Sehr Verlauf des zweiten QuarWirtschaft, steigt um fast vier zufrieden äußern sich derzeit tals bemerkbar machen.“ Die Punkte auf 108,2 Punkte. Das Baugewerbe, Großhandel so- oldenburgische Wirtschaft ist das Ergebnis der jüngs- wie Dienstleistungsgewerbe. geht von einem anziehenden ten IHK-Konjunkturumfrage. „Für 2013 sind die Unterneh- Exportgeschäft aus. Im Zuge „Die konjunkturelle Dynamik men wieder zuversichtlicher, dessen dürften die Investitiohat in den letzten Monaten wenngleich die Rahmenbe- nen zunehmen. Die Lage am 2012 nachgelassen. Daher ist dingungen schwierig blei- Arbeitsmarkt wird sich kaum die heimische Wirtschaft mit ben“, so der IHK-Hauptge- verändern. Das Gros der Ungeringerem Schwung in das schäftsführer. Derzeit hielten ternehmen plant mit ähnlich neue Jahr gestartet“, fasst Dr. sich Optimisten und Pessi- hohem Beschäftigungsstand Joachim Peters, IHK-Haupt- misten die Waage. Das ent- wie in den Monaten zuvor. geschäftsführer, die Antwor- spreche einer deutlich besten zur aktuellen Geschäftsla- seren Einschätzung als noch Weitere Details zur IHK-Umge zusammen. Vor allem die vor drei Monaten. Risiken frage im Internet unter www. Industrie sowie das Transport- sähen die Betriebe nach wie ihk-oldenburg.de

Oldenburg:

Unternehmen für 2013 zuversichtlich

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Norden

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„Mittelstandsinitiative Energiewende“ gestartet - Neue Servicestelle DIHK-Erhebung bestätigt Relevanz von „Law – Made in Germany“ und Regionaldialoge

Deutsches Recht im internationalen Handel gefragt

Rund drei Viertel der grenzüberschreitend agierenden deutschen Unternehmen würden gerne stärker auf Vertragsrecht „made in Germany“ zurückgreifen. Das geht aus Zum Jahresbeginn 2013 startet die neue „Mittelstandeiner aktuellen Erhebung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) sinitiative Energiewende“, eine gemeinsame Initiative hervor. des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi), des Bundesministeriums für Umwelt, NaZu der Frage, welche Rechts- Sammelklagen. In der Praxis denken. „Das sollte sich än- turschutz und Reaktorsicherheit (BMU), des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) und des grundlagen sie bei internati- sehen sich jedoch mehr als dern.“ onalen Geschäftsaktivitäten 40 Prozent der international Deutschen Unternehmen Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH).

verwenden und welche Vor- agierenden Unternehmen teile eine stärkere Implemen- gezwungen, lokales Recht zu tierung deutschen Rechts im nutzen. 9 Prozent betreiben internationalen Geschäftsver- ihre Geschäfte auch nach USkehr ihrer Ansicht nach hätte, amerikanischem beziehungsäußerten sich 2.500 auslands- weise englischem Recht. aktive Betriebe. „Wir freuen uns über rechtsDas Resultat: 74 Prozent der politische Flankierung, etwa Unternehmen wünschen sich durch die deutschen 
 Botmehr „Law – Made in Germa- schaften“, sagte dazu DIHKny“ – aus vielerlei Gründen: Chefjustiziar Stephan Wer85 Prozent dieser Betriebe ge- nicke dem „Handelsblatt“. hen davon aus, dass so eine „Auch im bilateralen Ausverständlichere und einfache- tausch, den die Bundesrere Vertragsgestaltung erreicht gierung mit 
vielen Ländern würde. führt, sollte das Thema im- Knapp 64 Prozent erhoffen mer wieder angesprochen sich eine einfachere Rechts- werden.“ durchsetzung. Wenn beispielsweise deut- Ein Drittel erwartet verrin- sche Schiedsurteile etwa in gerte Anwaltskosten. Staaten wie 
Russland nicht - 19 Prozent versprechen sich vollstreckt werden könnten, weitere Vorteile im interna- bedeute das für die betroftionalen Wettbewerb, bei- fenen 
Unternehmen höhere spielsweise keine Gefahr von Kosten, gab Wernicke zu be-

würde es nach Einschätzung des DIHK-Chefjustiziars sehr helfen, wenn 
Schiedsverfahren häufiger auf der Grundlage von deutschem Recht stattfinden 
würden. Das würde auch den Schiedsstandort Deutschland stärken, „der sein Potenzial 
bei Weitem nicht ausgereizt hat“. Wernicke berichtete, dass nach Beobachtungen des DIHK manche Länder „an der Übernahme von Teilen des 
 deutschen Rechts durchaus interessiert“ seien. „Es wäre aus 
unserer Sicht begrüßenswert, wenn sich auch seitens der Unternehmen die 
 Erkenntnis durchsetzte, dass es Wahlmöglichkeiten gibt. Die angelsächsische 
Rechtsordnung ist eben nicht alternativlos.“

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Die Mittelstandsinitiative wird die Unternehmen des Mittelstands mit fachkundiger Information und Expertise rund um die Energiewende unterstützen. Für den Erfolg der Energiewende und den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland ist es unverzichtbar, dass mittelständische Unternehmen aus Industrie, Handel, Handwerk und Dienstleistungen die vielfältigen Chancen nutzen, die sich durch die Energiewende eröffnen. Viele Unternehmen und Betriebe haben gezielten Informations- und Qualifikationsbedarf, um weitere Energieeinsparpotenziale zu heben und ihre Energieeffizienz zu verbessern. Mit dem Start der Initiative wurde eine vom DIHK und vom ZDH getragene Servicestelle „Mittelstandsinitiative Energiewende“ eingerichtet. Dort können sich mittelständische Unter-

nehmen ab sofort über Förder- und Beratungsmöglichkeiten vor Ort informieren. Zudem wird die Servicestelle künftige Projekte der Initiative koordinieren. Um die zahlreichen Informationsund Beratungsangebote flächendeckend zugänglich zu machen, wurde das OnlinePortal www.mittelstandenergiewende.de eingerichtet. Teil der Initiative ist auch ein direkter Dialog mit dem Mittelstand über die Chancen und Herausforderungen der Energiewende. In den „Regionaldialogen“ werden Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler, Bundesumweltminister Peter Altmaier, DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann und ZDH-Präsident Otto Kentzler das Gespräch mit der mittelständischen Wirtschaft suchen. Eine gemeinsame Auftaktveranstaltung mit beiden Ministern soll im März in Berlin stattfinden.

Zertifizierungen erfolgreich abgeschlossen: Wiesenhof Privathof-Geflügel erhält Label des Deutschen Tierschutzbundes  vathof-Ställen installiert, - mittlerweile sind es beum die Verhaltenswei- reits 28. Wir konzentriesen der Tiere genau zu ren uns jetzt darauf, das dokumentieren, zu prü- Angebot sukzessive ausfen und anschließend zubauen“, so Dr. Josef auszuwerten. Bachmeier, Geschäftsführer der Brüterei Süd Tierwohlaspekte und Mitglied des Labelim Fokus beirates Tierschutzlabel des Deutschen TierDie wichtigsten Kriteri- schutzbundes. en des Tierschutzlabels in der Einstiegstufe sind QR-Code macht neben der langsamer Herkunft transparent wachsenden Rasse, die längere Aufzuchtdau- Per Smartphone können er der Hähnchen, die sich Verbraucher beim geringere Besatzdichte Einkauf von Privathofund der Auslauf in ei- Geflügel direkt darüber nem überdachten Wintergarten. Strohballen, Picksteine und Sitzstangen im Stall geben den Tieren darüber hinaus die Möglichkeit, ihre natürlichen Verhaltensweisen auszuleben.

Rechterfeld (ots) - Der Gruppe, zu der auch Deutsche Tierschutz- Wiesenhof gehört. bund hat für Geflügel- Schon durch das Weifleisch erstmalig das dehähnchen aus AusLabel „Für Mehr Tier- laufhaltung und das schutz“ der Einstiegsstu- Bio-Sortiment verfügt fe vergeben und Wiesen- Wiesenhof in der Gehof Privathof-Geflügel flügelbranche über den Tierwohlaspekt mit dem neuen Siegel größten Erfahrungs- überzeugt Verbraucher gekennzeichnet. „Ich schatz mit alternativen freue mich sehr, dass Haltungsformen. Dieses Das Konzept kommt bei unser Privathof-Konzept Expertenwissen hat Wie- den Verbrauchern gut die Kriterien des Deut- senhof in das neue Pri- an: Seit der Einführung schen Tierschutzbundes vathof-Konzept einflie- von Privathof-Geflügel erfüllt, die für die Tiere ßen lassen und dieses im im Oktober 2011 hat sich einen Mehrwert an Tier- Austausch mit Wissen- der Absatz vervierfacht. wohl gewährleisten. Da- schaftlern der Ludwig- „Der bisherige Marktermit wird unsere Arbeit Maximilians-Universität folg von Privathof gibt belohnt und es ist eine München entwickelt. Im uns Recht und bestärkt wertvolle Auszeichnung Rahmen einer umfang- uns in unserer Arbeit. für uns“, erklärt Peter reichen und langfristig Gestartet sind wir mit 12 Wesjohann, Vorstands- angelegten Studie wur- Höfen, die unser Privavorsitzender der PHW- den Kameras in den Pri- thof-Geflügel aufziehen Wirtschaftszeitung für Bremen und Umgebung 

informieren, wie und wo das Hähnchen aufgewachsen ist, das sie in Händen halten. Auf www.wiesenhof-privathof.de wird jeder einzelne Stall vorgestellt, in dem Privathof-Geflügel aufwächst. „Diese Transparenz dem Verbraucher gegenüber ist Wiesenhof ein besonderes Anliegen“, betont Peter Wesjohann. Wiesenhof startet mit Entwicklung von Privathof-Pute „Wir freuen uns über den großen Erfolg von Privathof-

Geflügel und wünschen uns durch das Label des Deutschen Tierschutzbundes zusätzliche Absatzimpulse. Ausruhen werden wir uns auf diesem positiven Ergebnis jedoch nicht. Die wertvollen Erfahrungen mit Privathof werden wir verstärkt nutzen und das Konzept weiter ausbauen. Für die Entwicklung des Produktes Wiesenhof Privathof-Pute sind wir bereits mit einer Feldstudie gestartet“, sagt Dr. Josef Bachmeier.

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Norden

Schichtwechsel mit Top-Arbeitgebern „Top Job“-Preisverleihung am 31. Januar 2013 im Landschaftspark Duisburg-Nord. Im über 100 Jahre alten ehemaligen Hüttenwerk des Landschaftsparks Duisburg-Nord wird auch heute noch Geschichte geschrieben. Denn am 31. Januar 2013 kamen hier die besten Arbeitgeber des Mittelstands zusammen. Was sie auszeichnet? Ein herausragendes Führungsmanagement, ein transparentes Kommunikationssystem, moderne Aus- und Weiterbildungskonzepte und Strukturen, die definitiv nichts mit althergebrachten Hierarchien zu tun haben. Vor der imposanten Kulisse wurden sie ausgezeichnet und gefeiert.

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„Top Job“im e b l e it T lt o aus Bremen h telständler it M e h c li d il SAP-Beratung b r o lement ehrt v C g n a g lf o W d Awar che ie mittelständis D – t er gb In t. besBremen/S ren Mitarbeitern ih et et bi e pp abat Gru nternehmen gungen. Das U sem Jahr te Arbeitsbedin ie Bremen ist in d mit Hauptsitz in hres“ in seiner Größenes Ja Mal „Arbeitgeber d its zum dritten re be rt hö ge d Unterklasse un ten Firmen des ne ch ei ez sg au wird zu den op Job“. Dieser „T s ch ei gl er sv comnehmen rlinger Firma be Ü er d n vo hnung seit 2002 t. Die Auszeic er si ni ga or ia gung pamed ührlichen Befra sf au r ne ei f au ntwortgründet d Personalvera itut un r te ei rb ita der M as Inst erber durch d agement lichen aller Bew an m Personal d un g un hr tor des für Fü allen. Als Men G . St t itä rs ve ichte der Uni werbs überre d be ett sw en hm Unterne ruppe un ent der abat G ar im Wolfgang Clem . rn am 31 Janu op ge rä st ei Pr n weitere d das „T ch „Top Job“ ba k Duisburg-Nor nehmensverglei Prof. Dr. Heier nt Landschaftspar U er D vorbildhren, das Job“-Siegel. trage auch die t auf dem Verfa t für Führung und u er si az D . en n d vo ei ns rm Job“-Jury ve Unternehmenskultur bei. „U afts- ke Bruch vom Institu twickelt hat. Prof. t von der „Top ch is he e ns lic ei ent en pp ru em G G rö s at G Die ab rsonalmanagem ein starke “ in der Pe es et d hr seit 2005 im in Ja rb ge es d ve n er at se aus, lö r Team führen s ih d un un en zum „Arbeitgeb 00 Beschäftigte) gekürt ab ch ch ru us B ir ta Mitarbeiterbe01–5 e und sind im Rahmen von „Top Job“ die h- gefühl. W m ne le er ob nt Pr ßenklasse B (1 U e e ig et d kniffl ngen der Per1998 gegrün ist dieses enge fragungen und die Befragu g meinsam h un ic kl m ic r w worden. Das Fü nt h. -E ic aktuelle Runde am erfolgre P-Beratung, durch. Für die r ite men bietet SA nsleit- und -steuerungs- Te lle orben, na so tio iteinander ernehmen bew hmens“, und das Produk IT-Experten haben das M große Stärke unseres Unterne rova. haben sich 131 Unt die Auszeichnung a Ja Die lten eine system PLUS. wicklerin Maryn Mitar- 89 von ihnen erha folgreichen nt er E Pen tt tschen MittelSA ri t d ig r ät re st ih wie man eitgeber im deu rbeitgeber er be d n, rb A se it e is m st w Gremium bei n be m te s le is al al ahme vor rigen Top-A Die IT-Spezial ühl stärkt. „Top Job“-Teiln und ihr Wir-Gef unden- stand. Die diesjäh itt 328 Mitarbeiter. itarbeiter zu et M d in re rb ih ve t, r ug ite ze ieren: be ndesweit im K ftigen im Schn miliFähigkeit über Denken zu anim st wenn diese bu . Ihr heißer Draht beschä eite Unternehmen ist in Fa em lb ch Se is er m a eh rm rn Fi nd zw er si eten unte d s es hn in d eg ic m Je ze rw te ge nternehmertu sletter. „Damit enbesitz. 40 Prozent der Aus ertariflich. in einsatz un n ew io N at e is „Das interne U rn an te rg in O dezentrale ist der firmen eschäftigten üb tschland so wird durch die tlohnen ihre B stützung des nd die Kollegen in ganz Deu en er nt eitgeber sind U re ie B d in d sie hier rbildlichen Arb es si n t vo iß ße ihie sä he d Projektteams un s , al t“ nd , er U rt rd ald lgreich: Unter informie ts gefö on fo t R en er d gu em ch an ag tli st af an or se V ch m te ts st Selb gt der gskräf ch wir le und 13 Weltg. „Die Führun rbeitern men im Büro“, sa sletter schildert die au sich 26 nationa en d zur Begründun fin ew ita N n M n ne re Im chs, die ih Wermann. age und die führer. hen sich als Coa e gewähren eschäftsleitung die Auftragsl um rä el pi ieses markt ss d ng n G lu en d „W an H s. en en hl e hm auf groß So fü ung des Unterne t wird, kann man ehmen werden f unterstützen. an rn ar Pl te ed n B U i “d be b e un Jo si und player vermittel en Alle „Top e www.topjob.de im Porträt tigten als Team Wissen nicht Denken von d es ch sich die Beschäf is Webseit er m .“ eh untern mann. der zugleich in er er ke W t hm är ne kl is er al er nt , zi U als espe estellt. arten“ fobrief vorg es dem Softwar ynamik Mitarbeitern erw In ge en lin d ge en tz em nu Zud msd tigten hohen Wachstu ne Über- Die 250 Beschäf szutauschen ten trotz der ei , Know-how au ur kt um , ru St em en rd al ße tr au und der dezen so ein Abnetzwerken. eschäftigten, al B r re ih g un , zu und zu er lle fa ford gs un ig un Beschle rutschen in die Unr Automotivetem PLUS fü ys 30 ss p ng ap ru kn ue n te vo leit- und -s n Umsatz ns he lic tio . hr uk jä ng od n tu fo Pr In d das ppe eine Instandhal ntwicklung un tern erwirtschaftet die Gru logistik oder -E ns , g tio ng un tu uk er ra od eu Be st Pr Prbei der tions ppe bietet SA ngen, etwa in it ca. 300 Mita - und Produk Die abat Gru enstleister. M ette SAP-Lösu die Fertigungs r di pl : Intralogistik ik m fü in st ko ha ng gi C G su Lo A ly Lö ie at e pp w ng der Su einzigartig ru entiert die ab ie ne ternehmen so ei em im S pl pt U VW genauso O im d t r PL e ei ro. Weltw , Daimler un Lösungen zu der Softwar W it es m BM bt + i, gi at ud ab en A Millionen Eu a ch rm Bran hören et die Tochterfi stleister aller den Kunden ge Daneben biet r Logistikdien agement. Zu Fü an e. M ri s st rt du Pa In e n Servic in der diskrete agement und Transportman d Hermes. un L H genauso wie Worldnet, D st Po e ch ts wie die Deu

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„Top Job“ – das Projekt Die Auszeichnung „Arbeitgeber des Jahres“

Zum elften Mal prüft „Top Job“ im Rahmen eines Benchmarkings unter der wissenschaftlichen Leitung von Frau Prof. Dr. Heike Bruch von der Universität St. Gallen das Personalmanagement mittelständischer Unternehmen. Die Besten von ihnen erhalten ein Qualitätssiegel. Ziel des Projekts ist es, mittelständische Arbeitgeber in ihrer Personalarbeit zu unterstützen und ihre Qualitäten als Arbeitgeber in der Öffentlichkeit bekannt zu machen – in Zeiten akuten Fachkräftemangels eine eminent wichtige Aufgabe.

Eine mit namhaften Persönlichkeiten besetzte Jury kürt unter den „Top Job“-Unternehmen die drei „Arbeitgeber des Jahres“. Deren Auswahl umfasst zwei zusätzliche Analyserunden. Die drei aussichtsreichsten Kandidaten pro Größenklasse werden zur Vertiefung der Untersuchung von der wissenschaftlichen Leitung besucht.

Der Benchmarkingbericht Alle Unternehmen der aktuellen „Top Job“-Runde erhalten einen 80-seitigen, detaillierten Benchmarkingbericht. Diese individuelle Stärken-Schwächen-Analyse von Prof. Dr. Heike Bruch zeigt jedem Teilnehmer Verbesserungsmöglichkeiten für seine Personalarbeit auf und gibt ihm einen persönlichen Maßnahmenkatalog an die Hand. Die „Top Job“-Unternehmen können so den Status quo ihres Personalkonzepts – auch im Vergleich zu anderen Unternehmen – ermitteln und ihn konstruktiv hinterfragen. Unterstützt werden sie dabei bei Bedarf von Dr. Wolfgang Feige, dem Personalexperten der compamedia GmbH.

Das Event Eine große Preisverleihung rundet das Projekt ab. Sie bietet einen idealen Rahmen für Netzwerkgespräche zwischen den besten Arbeitgebern, Medienvertretern und Gästen aus Wirtschaft und Politik. Das Buch: „TOP JOB – Die besten Arbeitgeber im Mittelstand“ In einem jährlich erscheinenden Buch werden die „Top Job“-Unternehmen mit ihren außergewöhnlichen Personalmanagementkonzepten in Einzelporträts präsentiert. Fachbeiträge und praktische Tipps namhafter Autoren zu den Themen „Führung“, „Karriere“ und „Gesellschaftsentwicklung“ runden das Werk ab. Erhältlich ist die Publikation im Buchhandel, bei allen bedeutenden Onlineshops oder direkt beim Verlag Redline Wirtschaft.

Die Pressearbeit Buch und Event garantieren bereits breite Publizität – ein Plus für die „Top Job“-Unternehmen, die sich bei der Suche nach neuen Mitarbeitern als vorbildliche Arbeitgeber bekannt machen möchten. Für zusätzliche Medienpräsenz sorgt die umfangreiche Pressearbeit des Organisators compamedia. Außerdem erhalten die ausgezeichneten Unternehmen wertvolle Impulse und Tipps für die eigene Medienarbeit.

Die Teilnahmebedingungen Die Teilnahme an „Top Job“ steht Mittelständlern mit bis zu 5.000 Beschäftigten offen. Die Gebühr für die Teilnahme einschließlich Benchmarkingbericht beträgt je nach Größenklasse zwischen 4.900 und 8.900 Euro. Unternehmen, die den Sprung in die Riege der „Top Job“-Unternehmen schaffen, investieren zusätzlich 3.900 Euro in eine umfassende Unternehmensanalyse und Arbeitgeberkommunikation.

Der Mentor Wolfgang Clement ist der Mentor des Projekts. Er gilt als „Mann der Wirtschaft“ – der Mittelstand liegt ihm dabei ganz besonders am Herzen. Das hat er bereits in seiner aktiven Zeit als Bundeswirtschaftsminister mit der „Offensive für den Mittelstand“ bewiesen. Nun stellt er seine Erfahrung dem Projekt „Top Job“ zur Verfügung. Denn, so sein Credo: „Ohne die Mittelständler geht in Deutschland gar nichts.“

Die Träger „Top Job“ ist ein Projekt der compamedia GmbH in Zusammenarbeit mit dem Institut für Führung und Vision der Universität St. Gallen. Kooperationspartner sind monster.de, HRM.de, meinestadt. de sowie die Messen PERSONAL und „Zukunft Personal“. Medienpartner ist die „Süddeutsche Zeitung“.

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Forschung und Entwicklung

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Revolution im Büro! Das Bremer Unternehmen NOPAR International entwickelt selbsthaftende, beschreibbare Folien. Eine Erfindung, die in absehbarer Zeit das Flipchart, wie es uns bekannt ist, in Rente schicken könnte. Bremen (jsl). Die Idee zu seinen Produkten kam Stefan Schmitt, dem Geschäftsführer der NOPAR International GmbH, bereits vor zehn Jahren. Er war damals als Manager in einem Folienkonzern beschäftigt und entdeckte im Labor dieser Firma eine Folie, die eine zu hohe elektrostatische Aufladung hatte. Seine Mitarbeiter im Labor versuchten die Ursache dafür herauszufinden, da elektrostatisch aufgeladene Folien für die vorgesehene Verpackungsanwendung nicht geeignet waren. Die Aufladung war so stark, dass die Folie sogar an der Wand haften blieb. Ein Fehler, dessen Potenzial Stefan Schmitt sehr schnell erkannte. Er untersuchte die Folie genauer und fand heraus, dass diese aufgrund der besonderen Zusammensetzung die elektrostatische Energie ähnlich wie eine Batterie aufnahm und speicherte. Daraus entwickelte Schmitt das neue Produkt „Folio Contact“. Diese Folie haftet auf nahezu allen glatten Oberflächen wie Türen, Schränken, Wänden oder Fenstern und eignet sich so für zahlreiche Anwendungsgebiete. Einen echten Siegeszug trat das Produkt bereits in der Unternehmenswelt an. Denn ganz gleich ob bei Schulungen, Tagungen, Präsentationen, Workshops oder Brainstormings – die Folio Contact kann über-

all dort zum Einsatz kom- entwickelt, um die Folimen, wo Ideen entstehen enblätter in entsprechenund festgehalten werden der Auflage zu bedrucken. müssen. Anders als beim Firmenlogos, Schriftzüherkömmlichen Flipchart ge, Kalender, Poster oder können die einzelnen Jahresplaner – UnternehFolien durch die elektro- mer finden hier ein großes statische Haftung einfach Sortiment an Werbe- und so an die Wand gehängt Präsentationsmitteln. werden, wie es gerade er- „Mit unseren Produkten forderlich ist. So bleiben beliefern wir Büromaralle Informationen sicht- kenartikelhersteller, die bar, können geordnet und unsere Produkte unter umgehängt werden. Haf- ihrer Flagge vermarkten“, ten ohne Klebstoff, bedeu- erklärt Stefan Schmitt. „So tet auch keine Rückstände kann man unsere Produkauf den Oberflächen, wo te heute im Großhandel die Folie einmal drauf war. und in allen gut sortierDie Produkte von Folio ten Büroartikelmärkten Contact können mit allen finden.“ Bremer Unterhandelsüblichen Perma- nehmer können kleine nent-Markern beschriftet und größere Stückzahlen werden. Auch Papier und von Folio Contact zudem Metaplan-Karten haften direkt online bestellen helfen Schmitts Produkauf Folio Contact ohne (www.nopar-internatio- te heute tatsächlich bei jegliche Hilfsmittel. nal.com). der Restaurierung verAus dieser ursprünglichen Zu einem gänzlich neu- schmutzter Dokumente, Idee ist binnen weniger en Anwendungsgebiet indem sie zum Beispiel Jahre eine breite Angebot- kamen die Spezial-Folien Schimmel, Dreck und alspalette entstanden. Heu- von Stefan Schmitt unter kalische Ablagerungen te stellt NOPAR Internati- anderem nach dem Ein- aus dem Papier und von onal selbsthaftende Folien sturz des Kölner Stadt- der Oberfläche ziehen. für die verschiedensten archivs. Die Dokumente, „Unsere größte Stärke ist Anwendungen her. Ne- die dort verschüttet wur- die Vielseitigkeit unseres ben der karierten Folio den, mussten in einem Produkt Portfolios. Wir Contact Flipchart Folie aufwendigen Verfahren haben noch ein unglaubgibt es zum Beispiel auch gereinigt und restauriert liches Potenzial und unFolio Contact Whiteboard werden. Hierzu wurde zählige EntwicklungsErasable. Die spezielle Fo- auch eine neue Maschi- möglichkeiten vor uns“, lie kann mit Whiteboard- nentechnik entwickelt, so Schmitt. „Unsere Kommarkern beschrieben und welche den Einsatz von petenzen liegen jedoch wieder abgewischt wer- speziell dafür hergestell- in der Entwicklung und den. Folio Contact Black- ten elektrostatisch gela- Herstellung. Wir sind daboard ist eine schwarze denen Folien erforderte. her ständig auf der Suche Folie, die bereits in zahl- Der Entwickler und Kon- nach internationalen Verreichen Restaurants und strukteur der Sanierungs- triebspartnern, die sich Cafés genutzt wird, um maschine, welche diese vom Folio Contact Virus darauf die aktuelle Tages- Arbeit erledigt, ließ sich anstecken lassen. karte zu präsentieren. Da- von den Entwicklungen rüber hinaus hat Nopar der NOPAR leiten. Nach Weitere Informationen: International ein System ein paar Modifikationen nopar-international.com

Die Folien von nopar International bringen neue Flexibilität ins Büro. Foto: NOPAR

Ein Fall für zwei: Roboterteam fit für Suche nach Wasser in Mondkratern Bremer DFKI-Wissenschaftler haben ein intelligentes Roboterteam entwickelt, das am Südpol des Mondes in tiefen Kratern nach gefrorenem Wasser suchen soll. Bremen (jsl/pr). Die For- renden Systemen beschreischergruppe um Prof. Dr. tet die Raumfahrtrobotik Frank Kirchner konstruier- neue Wege. Diese führen te und programmierte das zu größeren Missionszielen, Roboterteam über dreiein- langfristigen Operationen halb Jahre im Projekt RIM- und kostengünstigeren EinRES (Rekonfigurierbares sätzen“, sagt Kirchner, wisIntegriertes Mehr-Roboter senschaftlicher VerantwortExplorations-System). Den licher des Projekts: „Die in Auftrag für das 3,7 Mio. dieser Forschung entsteEuro schwere Vorhaben henden Basistechnologien gab die Raumfahrt-Agentur dienen auch irdischen Eindes Deutschen Zentrums sätzen. Tiefsee-Explorationsfür Luft- und Raumfahrt, systeme könnten zum Beifinanziert mit Mitteln des spiel nach diesem Vorbild Bundesministeriums für entwickelt werden.“ Wirtschaft und Technolo- Das RIMRES-System zeichgie (BMWi). Projektziel war net sich durch eine intellies in einer Übungsmission gente elektromechanische auf der künstlichen Krater- Schnittstelle zwischen Rolandschaft zu zeigen, dass ver und Kletterroboter aus. heterogene Roboter gemein- Über diese teilen die Robosam komplexe Aufgaben ter Energie und Informatiautonom oder teilautonom onen. Das ermöglicht eine Teamarbeit. bewältigen können. „Mit reibungslose der Einführung von sich “Sherpa und CREX können selbstständig rekonfigurie- wie ein einziges System Wirtschaftszeitung für Bremen und Umgebung 

agieren, arbeiten aber im getrennten Zustand völlig unabhängig voneinander“, sagt Projektleiter Florian Cordes. So kann der rund 160 Kilogramm schwere Sherpa seinen 27 Kilogramm leichten Begleiter am Kraterrand absetzen und ihm den Befehl geben, den Abhang herabzusteigen. CREX kehrt mit Gesteinsproben aus dem Krater zurück. Der robuste Rover ist ein Multitalent: Dank eines Navigationsmoduls findet er sich im Gelände zurecht, kann weite Strecken energieeffizient fahren und einzelne Räder heben, um Hindernisse zu überwinden. Mit seinem zwei Meter langen Greifarm stützt er sich ab, falls er in sandigem Boden stecken bleibt oder lädt Nutzlasten wie Akkus und wissenschaftliche Messgeräte ab.

Durch integrierte Kameras – daraus kann Atemgas für lässt sich die Mission von Astronauten und Treibstoff der Erde aus beobachten. für Raketen gewonnen werDas Team kann durch wei- den. Hinweise auf Wasser tere Roboter ergänzt werden. in Kratern am Südpol des Die Existenz gefrorenen Erdtrabanten wurden im Wassers auf dem Mond er- Jahr 2009 anhand von Speköffnet der bemannten Raum- trometer-Daten festgestellt. fahrt neue Perspektiven. Nun gilt es herauszufinden, Wasser lässt sich in Wasser- in welcher Tiefe, Konzentstoff und Sauerstoff zerlegen ration und Verteilung das

Wassereis in den Kratern schlummert. Projektpartner war das Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation (ZARM). Beteiligt waren außerdem die Astrium GmbH, das Bremer Raumfahrtunternehmen OHB-System AG und das DLR-Institut für Raumfahrtsysteme.

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Finanzen

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zenStudie: Ein Großteil der Deutschen ist zum Thema Leasing schlecht informiert

Große Informationsdefizite und Halbwissen rund um Leasing können zu falschen Einschätzungen bei der Investitionsplanung führen Hamburg (jsl) – Wenn es „Stattdessen tendieren Privat- tungsmöglichkeiten für Leaum Leasing geht, herrscht in personen wie Geschäftskun- singverträge bevorzugt die deutschen Haushalten große den immer noch dazu, ihre Mehrheit der Bevölkerung Unsicherheit. Über 80 Prozent Investitionen über ihre Haus- Anlaufstellen, bei denen sie (81%) der deutschen Bevölke- banken zu finanzieren. Dies die Produkte direkt erwerben. rung über 18 Jahren sind der belastet aber nicht nur unnö- So erwartet ein Drittel derjeniMeinung, Leasing sei in der tig ihre Kreditlinie, sondern gen, denen Leasing ein Begriff Regel teurer als eine klassi- beeinflusst auch die Liquidi- ist, die beste Beratung direkt sche Finanzierung (36%) oder tät. Die Folge: Die finanzielle vom Händler (38%), gefolgt können diese Frage gar nicht Flexibilität wird erheblich ein- von der Hausbank bzw. Sparerst einschätzen (45%). Das geschränkt.“ kasse (21%) und den Leasingist das zentrale Ergebnis einer gesellschaften großer Herstelrepräsentativen Umfrage, die Informationsdefizite und ler (14%). Nur jeder zehnte das Marktforschungsinstitut Besitzdenken stehen im Vor- (11%), der nach eigenen AnIPSOS im Auftrag der FML dergrund gaben Leasing kennt, zieht Finanzierungs- und Mobili- Auffällig bei den Ergebnissen: unabhängige und spezialien Leasing GmbH & Co. KG, Selbst 42 Prozent der deutsch- sierte Leasinggesellschaften Hamburg durchgeführt hat sprachigen Bevölkerung, die für gute Beratung in Betracht. (953 Teilnehmer ab 18 Jahren). nach eigenen Angaben Lea- Dabei lohnt sich gerade hier Dabei sollten sich gerade in sing kennt, fühlt sich entwe- der Vergleich, denn unabhänwirtschaftlich angespannten der zu schlecht informiert gige Anbieter bieten im VerZeiten sowohl Privatpersonen oder hat sich noch nie konkret gleich zu Banken schnellere als auch Unternehmer über mit Leasing auseinanderge- Finanzierungsentscheidunoptimale Finanzierungsmög- setzt. Gleichzeitig ergab die gen. Zudem sind sie nicht an lichkeiten klar sein. Das ist Umfrage, dass knapp ein Drit- Hersteller bzw. feste Partner jedoch nicht der Fall: Etwa tel aller Befragten (28 %) ein und Produkte gebunden, sonein Drittel der Deutschen Objekt lieber besitzen möchte, dern erstellen für ihre Kunden über 18 Jahren (31%) wissen als es zu mieten. „Wirtschaft- individuelle Leasingkonzepte. nicht, dass man auch Com- lich betrachtet sollte der Wert Ralf Marquardt dazu: „Es ist puter, Büroreinrichtungen eines Objektes in seiner Nut- vorschnell, eine Leasingentund Maschinen leasen kann. zung liegen, nicht in seinem scheidung am POS zu treffen, Und: Weniger als 20 Prozent Besitz,“ so Ralf Marquardt, da hier die wirtschafliche Si(19%) wissen um die Mög- geschäftsführender Gesell- tuation des Interessenten gar lichkeiten, mit Leasing im schafter der FML Finanzie- nicht eingehend analysiert Vergleich zur klassischen Fi- rungs- und Mobilien Leasing werden kann.“ nanzierung Geld zu sparen. GmbH & Co. KG. „Unabhän- „Insgesamt zeigt die Umfra„Dieses Ergebnis ist erschre- gig vom Kenntnisstand in ge, dass in großen Teilen der ckend. Denn speziell für mit- der Bevölkerung ist Leasing Bevölkerung noch viel Untelständische Unternehmer gerade im gewerblichen Be- klarheit zum Thema Leasing ist Leasing eine kapitalscho- reich bei Gütern mit kurzen herrscht. Gerade bei einem nende Finanzierungsmethode, Technologiezyklen, wie zum so sensiblen Thema wie Indie aus Unwissenheit vielfach Beispiel in der Informations- vestitionsplanung ist eine noch nicht voll ausgeschöpft technologie, eindeutig die sachliche und vor allem unwird,“ kommentiert Udo F. bessere Alternative gegen- abhängige EntscheidungsMann, geschäftsführender über der klassischen Eigen- grundlage für den Erhalt der Gesellschafter der FML Fi- oder Fremdkapitalfinanzie- eigenen wirtschaftlichen und nanzierungs- und Mobilien rung,“ so der Experte weiter. technologischen Flexibilität Leasing GmbH & Co. KG aus Gefragt nach einer Einschät- absolut notwendig,“ äußert Hamburg, dieses Ergebnis. zung zu den besten Bera- Marquardt abschließend.

EIB, DZ BANK und VR LEASING unterstützen kleine und mittlere Unternehmen Für kleine und mittelgroße Firmenkunden der Volksbanken Raiffeisenbanken stellt die Europäische Investitionsbank (EIB) gemeinsam mit der DZ BANK und der VR LEASING Mittel in Höhe von 100 Mio. Euro zur Verfügung. Das Darlehen unterstützt insbesondere Finanzierungen und Projekte innovationsstarker mittelständischer Unternehmen, die sich aufgrund ihrer Unternehmensgröße nicht am Kapitalmarkt refinanzieren können. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) hat sich seit Beginn der Finanzkrise der Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten erschwert. Selbst mittelgroße Unternehmen, sogenannte Midcaps mit bis zu 3.000 Mitarbeitern, stehen bei der Mittelbeschaffung vor besonderen Herausforderungen: Häufig sind sie zu groß für eine Bankenfinanzierung, aber noch zu klein,

um sich etwa durch die Ausgabe von Aktien oder die Begebung von Anleihen zu refinanzieren. Zugleich sind Midcap-Unternehmen häufig stark innovationsorientierte Unternehmen, die auf Investitionen in Forschung und Entwicklung angewiesen sind. Entscheidend für den Unternehmenserfolg ist daher der Zugang zu einfachen und schnellen Finanzierungslösungen über Banken oder Leasingunternehmen. „Mit dem jetzt unterzeichneten Rahmenkredit fördern wir auch auf diesem Wege die mittelständische Projektfinanzierung. Zusammen mit unseren Partnern DZ BANK und VR LEASING unterstützen wir gezielt den Bereich der Wirtschaft, der am stärksten unter der Zurückhaltung des europäischen Bankensektors leidet, nämlich KMU und MidcapUnternehmen. Denn genau dieses Segment ermöglicht

Wirtschaftszeitung für Bremen und Umgebung 

Wachstum und schafft Arbeitsplätze“, sagte Wilhelm Molterer, Vizepräsident der Europäischen Investitionsbank und unter anderem zuständig für Finanzierungen in Deutschland, bei der Unterzeichnung des Kreditvertrags.

Wenn es um Leasing geht, herrscht in deutschen Haushalten große Unsicherheit. Über 80 Prozent (81%) der deutschen Bevölkerung über 18 Jahren sind der Meinung, Leasing sei in der Regel teurer als eine klassische Finanzierung (36%) oder können diese Frage gar nicht erst einschätzen (45%). 81 % Das kann ich nicht einschätzen

Leasing ist in der Regel teurer als eine klassische Finanzierung

36%

45%

19%

Mit Leasing kann man in der Regel gegenüber einer klassischen Finanzierung Geld sparen Basis: n=953 deutschsprachige Personen ab 18 Jahren aus der Bundesrepublik, repräsentativ; Alle Angaben in Prozent Frage: Mit welcher der folgenden Aussagen stimmen Sie am meisten überein?

Ein Zehntel der Deutschen wendet sich zur Leasingberatung an spezialisierte, unabhängige Leasinggesellschaften

Weiß nicht/ Keine Angabe

19 Sonstiges

Spezialisierte, unabhängige Leasinggesellschaften

34

2

Händler

10

14 Leasinggesellschaften großer Hersteller

21

Hausbank/ Sparkasse

Basis: n=953 deutschsprachige Personen ab 18 Jahren aus der Bundesrepublik, repräsentativ; Alle Angaben in Prozent Frage: Stellen Sie sich vor, Sie möchten etwas leasen. Was glauben Sie, wer berät Sie am besten?

Midcaps in der Regel um kleinere Volumina handelt, vergibt die EIB diese Kredite nicht direkt, sondern über zwischengeschaltete Banken, sogenannte Intermediäre. Dabei handelt es sich um langjährige Geschäftspartner, wie in diesem Fall die DZ BANK, das Zentralinstitut für mehr als

900 Genossenschaftsbanken. Die DZ BANK reicht die Mittel ergänzend zur regulären Refinanzierung an die Eschborner VR LEASING weiter und unterstützt damit die Kunden der Volksbanken Raiffeisenbanken mit weiteren günstigen Finanzierungsmitteln.

Die Europäische Investitionsbank ist die Bank der Europäischen Union für langfristige Finanzierungen. Ihre Eigner sind die EU-Mitgliedstaaten. Aufgabe der EIB ist es, die Ziele der EU durch die langfristige Finanzierung tragfähiger Projekte zu fördern.

Als Bank der Europäischen Union stellt die EIB günstige Finanzierungsmittel für Vorhaben zur Verfügung, die wirtschaftlich tragfähig sind und den politischen Zielen der EU entsprechen. Schwerpunkte bilden Investitionen in Innovation und Qualifikation (hier vermehrt auch in Bildung und Ausbildung), die Unterstützung von KMU und MidcapUnternehmen, die Finanzierung der Ressourceneffizienz sowie strategisch wichtiger Infrastrukturvorhaben – im Verkehrsbereich genauso wie im Energieund Kommunikationssektor. Da es sich bei den Finanzierungen an KMU und www.wirtschaftszeitung.info


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Ausgabe 19; Februar 2013

Im Gespräch mit

Hildegard Kohake und Erwin Bartsch vom Bremer Fonds e.V. Ruder selbst in die Hand zu nehmen“, erklärt Kohake. „Dabei ist es gerade mit dem Bremer Fonds so einfach etwas zu verändern. Wir nehmen den Unternehmen praktisch Eine Schülerpräsentation schulische und berufliche über ausreichende Mittel teile und damit letztlich alles ab, sind die Treuhänauf der Nacht der Jugend Ausbildung angeht. Sogar verfügt, müssen sich die in den Standort Bremen. der für ihr soziales Enga2007 im Bremer Rathaus die Lebenserwartung ist Bremer Bürger selbst hel- Unternehmen, die sich im gement.“ Damit meint Kobestätigte Hildegard Ko- in Bezirken wie Tenever fen und sich umeinander Bremer Fonds engagieren hake, dass der Verein die hakes schlimmste Befürch- oder Oslebshausen ge- kümmern.“ Dabei spielen tun letztlich nicht nur et- Spenden zu 100 Prozent tungen. Damals stellten ringer als zum Beispiel in Unternehmen für Bartsch was für die Kinder und Ju- an Projekte ausschüttet. besondere Rolle. gendlichen, sondern auch Die Unternehmen können Schüler einer elften Klasse Borgfeld.“ Aus der Idee ist eine das Geld zur freien Verfüeine eigene Studie vor, die in den vergangenen Jah- „Die Unternehmer müssen für sich.“ belegte, dass Ungleich- ren eine Initiative von Bre- sich wieder stärker ihrer Das Motto des Vereins gung stellen oder sich eiheit in der Hansestadt mer Unternehmen, Unter- sozialen Verantwortung „Bremer unterstützen Bre- nen speziellen Förderbean der Tagesordnung ist. nehmern und Bürgern zur bewusst werden. Wer, mer“ ist eingängig, die reich aussuchen. In jedem Tatsächlich zeigte die Un- Förderung von Erziehung wenn nicht sie hat die Zielsetzungen sind klar Fall kommt jeder Cent an. tersuchung, dass die Ent- und Bildung von Kin- Mittel, um wirklich etwas formuliert und deren Not- Denn der Verwaltungsapwicklungs- und Bildungs- dern und Jugendlichen zu verändern? Mit ihren wendigkeit ist für jeden parat wird nicht aus den chancen von Kindern und aus sozial benachteiligten Spenden unterstützen die ersichtlich. Dennoch re- Spenden finanziert, sonJugendlichen stark von Stadtteilen Bremens ge- Firmen Projekte, die Kin- agieren die Bremer Unter- dern ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen. dem Stadtteil abhängt, in worden. Vorstandsvorsit- der in ihrer Entwicklung nehmen sehr zurückhal- den dem sie leben. . „Bis heu- zender der Organisation unterstützen und zwar tend auf die Anfragen von „Die Beiträge für Mitgliete ist Bremen in zwei Teile ist Erwin Bartsch. Er weiß: vom Kindergarten bis Hildegard Kohake, Erwin der sind so gestaltet, dass geteilt“, erklärt Hildgard „Obwohl die Gründung zum Berufseinstieg. Die Bartsch und ihren Kolle- jedes Unternehmen, vom Kohake. „In Stadtteilen unseres Vereins mittler- Investition in die Kinder gen. „Grundsätzlich fin- kleinsten bis zum größmit hoher Kinderarmut weile sechs Jahre zurück von heute ist eine Inves- den wir immer ein offenes ten, sich sozial engagiehaben die jungen Men- liegt, ist das Thema Un- tition in Zukunft, in gut Ohr. Der Bedarf wird er- ren kann, indem es uns schen deutlich schlechte- gleichheit so aktuell wie ausgebildete Arbeitskräf- kannt. Oft fehlt am Ende finanzielle Mittel zur Verre Perspektiven, was ihre nie. Wo die Politik nicht te, in sozial stabile Stadt- jedoch die Motivation das fügung stellt.“, erklärt KoDer Bremer Fonds e.V. setzt sich für die Verbesserung der Bildungs- und Ausbildungschancen von Kindern und Jugendlichen in Bremen und Bremerhaven ein. Den Vorstand des Vereins bilden Hildegard Kohake, Erwin Bartsch und Dr. Michael Beckhusen. Gemeinsam machen sie sich stark für die Unterstützung der schulischen und beruflichen Ausbildung des Nachwuchses. Mit der Wirtschaftszeitung für Bremen und Umgebung sprachen Hildegard Kohake und Erwin Bartsch über ein zweigeteiltes Bremen.

hake. 2011 stand der Verein einmal kurz vor dem Aus. Das Unternehmen eines Gründungsmitgliedes brach überraschend zusammen. Doch statt einfach aufzugeben ordnete sich der Verein neu. „Im vergangenen Jahr hat sich die Mitgliederzahl verdoppelt. Das ist natürlich toll, reicht aber längst nicht aus, um den großen Bedarf an Unterstützung bei Bremer Kindern und Jugendlichen zu decken“, erklärt Bartsch. „Wir sind daher ständig auf der Suche nach neuen Unterstützern und freuen uns über jeden, der seiner soziale Verantwortung nachkommt, indem er die Angebote des Bremer Fonds nutzt und sich auf diese Weise aktiv für eine bessere Zukunft der Kinder unserer Stadt einsetzt.“

Sie wollen sich engagieren? Dann los! Das nächste Mitgliedertreffen findet am Donnerstag, 28.02.2013, 19.00 Uhr, in der Havanna Lounge statt. Interessierte sind sehr herzlich eingeladen. Darüber hinaus erhalten Sie ausführliche Informationen beim

Balu und Du Balu und Du ist ein Mentorenprojekt, das Grundschulkindern Hilfe bei der Bewältigung ihres Alltags anbietet. Freiwillige Mentoren, „Balus“ genannt, zwischen 18 und 30 Jahren, kümmern sich um 6 bis 10 Jahre alte Kinder. Mogli und Balu verbringen einen Teil ihrer Freizeit zusammen, z.B. mit Ausflügen im Stadtteil der „Moglis“. Wirtschaftszeitung für Bremen und Umgebung 

Ausbildungsbrücke Die Ausbildungsbrücke ist ein Patenmodell für Schülerinnen und Schüler im Übergang von Schule in Beruf. Schülerinnen und Schüler in den Abschlussklassen von Haupt- und Realschulen werden durch ehrenamtliche Ausbildungs-Patinnen und Ausbildungs-Paten begleitet.

Bremer Fonds e.V. Telefon: 0421-168 93 168 Mobil: 0151-613 27 163 E-Mail: info@bremer-fonds.de Internet: www.bremer-fonds.de Bankverbindung: Bremer Landesbank Konto-Nr. 1010545005 BLZ 29050000 www.wirtschaftszeitung.info


Ausgabe 19; Februar 2013

Gesundheit

Kunststück im Netzwerk

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NEUE

KOLU VON M MNE IN DER ARKU S BEG DER WIRTSC EROW , QUAL HAFTSZEIT UN ITRAIN GMBH G

Eine gesunde Idee aus Bremen erobert Deutschland Im Kolumnen-Gespräch: Markus Begerow (54). Er ist ein Urgestein der deutschen Fitnessbranche. Begerow schuf die Bremer ULC-Studiogruppe und betreibt bis heute selbst zahlreiche Studios im Nordwesten. Mit Firmenfitness begann der Sportwissenschaftler bereits im Jahr 2000 und gilt in Deutschland als Vater der systematischen Firmenfitness. Kaum jemand versteht mehr von diesem Thema. Wir sprachen mit ihm über die Herausforderung im Netzwerk.

gleitung sind unerlässlich. Diese Normierung betreiben wir in Abstimmung mit den Unternehmerverbänden.

Plattform für Firmenfitness und Betriebliches Gesundheitsmanagement in Deutschland: qualitrain (c) iStockfoto/LajosRepasi

Was macht das Firmenfitness-Geschäft so schwierig? Man muss vier Grundprobleme lösen, um den Unternehmen einen positiven Beitrag zum betrieblichen Gesundheitsmanagement liefern zu können. Das erste ist die Trainingsinfrastruktur: Für ein regional tätiges Unternehmen brauchen Sie bereits fünf bis zehn Studios, in denen auf gleichartig gutem Niveau trainiert werden kann. Denn auf Dauer trainiert niemand weit von zu Hause entfernt. Das Studio der Wahl liegt immer recht nah an Wohnoder Arbeitsstätte. Betreibt ein regionales Unternehmen im erweiterten Umkreis Niederlassungen – denken wir mal an regionale Energieversorger – dann brauchen Sie schnell bereits 30-40 Studios in der Fläche. Insofern ist das Netzwerk die Basis des Produktes. Gibt es kein Netzwerk, gibt es keine Firmenfitness – wenn wir mal die

Sie sprachen von vier Voraussetzungen, die erste sind die Studios in der Fläche, die zweite eine normierte Trainingsqualität - welches sind die anderen? Die dritte wichtige Voraussetzung ist die technische Lösung zur Verwaltung der Studiobesuche. Es ist das zentrale Tool, das wir speziell für dieses Geschäftsmodell der Studios entwickeln ließen. Mit unserer Software erfassen wir jeden Studiobesuch zentral und haben so die Daten für die wichtigsten Vorgänge zur Hand: Das sind einerseits die transparenten Abrechnungen mit den Studios als Leistungserbringern. Andererseits wollen aber auch die Personalverantwortlichen in den Unternehmen wissen, wie das NutzungsverKleingruppenrabatte für den Unterneh- halten ihrer Mitarbeiter ist. mer aus der Studionachbarschaft außeracht lassen. Als Kontrolle? Nein, nicht als Kontrolle. Es gibt einige Wie viele Studios braucht das qualitrian Unternehmen, die ihren Mitarbeitern eiNetzwerk für die bundesweite Abde- nen Bonus anbieten, wenn sie eine beckung? stimmte Trainingshäufigkeit erreichen. Wir rechnen mit einem Minimum von 600 – Aber das ist immer freiwillig. Es ist eher 900 Partnern. In den Metropolen brauchen ein Erfolgscontrolling. Es erstreckt sich auf wir eine höhere Dichte, in den ländlichen die anonymisierten Daten, um festzustelRegionen eine gleichmäßige Verteilung für len, ob das Thema Gesundheitsprävention eine gute Erreichbarkeit. im Unternehmen auch hinreichend angenommen wird. Das ist die rein quantitative Betrachtung... Genau. Entscheidend wird es dann bei der Und wenn das nicht der Fall ist? Verbindung von Flächenabdeckung und Dann fördern wir gemeinsam mit der PerQualität. Und da sind wir bei der zweiten sonalverantwortlichen und dem BetriebsVoraussetzung: Die Studios müssen alle in rat die Trainingsakzeptanz. Durch Events, ihren Kernleistungsbereichen den Trainie- Vorträge, Gesundheitstage – renden vergleichbare Leistungen anbieten. immer gemeinsam mit den Studios vor Eine Normierung der Leistungsstandards Ort. Dadurch schaffen wir eine gute Traiin der Trainingsplanung und Trainingsbe- ningsbeteiligung mit entsprechenden

„Denk an mich. Dein Rücken“ Neue Präventionskam- in der Freizeit zu verrinpagne will Belastungen gern. im Job und in der Freizeit verringern Rückenbelastungen bei der Arbeit (djd/pt). Ob Altenpfleger, Feuerwehrmann Dieses Ziel wollen sie oder Busfahrerin, ob innerhalb von drei JahMetallbauer, Bürokraft ren (2013 bis 2015) mit oder Schüler: Mehr als verschiedenen Aktionen zwei Drittel aller Deut- sowie einem vielfältigen schen leiden früher oder Informations- und Beraspäter einmal unter Rü- tungsangebot erreichen. ckenschmerzen. Sie gel- Die bundesweite Kamten als Volkskrankheit pagne wendet sich an Nummer eins und sind alle Arbeitnehmerinnen häufig Ursache für Früh- und Arbeitnehmer in verrentungen. Mit ihrer Deutschland, an Schüneuen Präventionskam- ler und Schülerinnen pagne „Denk an mich. sowie ehrenamtlich TäDein Rücken“ (alle In- tige. Doch auch Arbeitfos: www.deinruecken. geber und die Personen, de) haben es sich die die für den betrieblichen Berufsgenossenschaften Arbeitsschutz Verantund Unfallkassen, die wortung tragen, sind Sozialversicherung für aufgefordert, für die Landwirtschaft, Forsten Entlastung der Beschäfund Gartenbau sowie tigten zu sorgen. „Denk die Knappschaft zum an mich. Dein Rücken“ Ziel gesetzt, die Rücken- unterstützt sie dabei und belastungen bei der Ar- zeigt, wie sie etwa mit beit, in der Schule und ergonomisch gestalteWirtschaftszeitung für Bremen und Umgebung 

ten Arbeitsplätzen oder betrieblich geförderten Präventionsangeboten die Rückenbelastungen in den Betrieben vermindern können. Überdert?

oder

unterfor-

Gerade bei der Arbeit sind Rückenbelastungen keine Seltenheit. Fast ein Viertel aller Beschäftigten in Deutschland muss hierbei häufig schwere Lasten bewegen, weitere 14 Prozent arbeiten in sogenannten Zwangshaltungen. Das heißt: Sie müssen längere Zeit gebückt, hockend, kniend oder über Kopf arbeiten. Neben dieser Überforderung steht jedoch auch die Unterforderung durch mangelnde Bewegung, zum Beispiel durch dauerndes Sitzen im Büro, aber auch in der Freizeit. All dies kann den Rücken belas-

Markus Begerow (54), der Sportwissenschaftler und qualitrain-Geschäftsführer entwickelte mit seiner ULC-Studiogruppe die heutige Struktur für ein bundesweit funktionierendes Firmenfitnessgeschäft qualitrain GmbH, Klemperhagen 12, 27721 Ritterhude Fon: (0421) 330045 – 0, Fax: (0421) 330045 – 999 Mail: info@qualitrain.net, www.qualitrain.net Markus Begerow, Wolfgang Jeschke

Effekten auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter – und entsprechend positiven Entwicklungen in den Unternehmen. Die Formel für das Firmenfitness-Konzept? Ein großes Qualitätsnetzwerk für alle Mitarbeiter, aber nur ein Vertragspartner für die Unternehmen. Ein einfaches Projektmanagement, exzellente Trainingsqualität und Unterstützung der Unternehmen bei ihren eigenen BGM-Projekten. Und das alles auf hohem Niveau.

ten. Rückenschmerzen fach: Das richtige Maß und Ausfalltage sind oft- an Belastung hält den mals die Folge. Rücken gesund. Die Rückenmuskulatur darf Dem Rücken etwas Gu- also weder über- noch tes tun unterfordert werden. Die PräventionskamDer wichtigste Tipp ge- pagne „Denk an mich. gen Rückenschmerzen Dein Rücken“ zeigt, ist zunächst recht ein- wie dies erreicht wer-

den kann. Unter www. deinruecken.de steht ein umfangreiches Angebot an Broschüren, Hintergrundinformationen und Aktionsmaterial zur Verfügung, das hilft, dem Rücken etwas Gutes zu tun.

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Auto & Logistik

Ausgabe 19; Februar 2013

Erdgas, Elektro, Hybrid - Jetzt geht es los! Die Hersteller steigen 2013 mit voller Kraft in den alternativen Antrieb ein

Der schnellste Seriensportwagen mit Elektroantrieb aus

Der neue Hybrid von Range Rover ist sparsamer unterwegs

Mitsubishi tritt 2013 erstmals mit einem Hybridmodell auf

Die Smartphone Apps im BMW i3 informieren unter ande-

dem Hause Mercedes sprintet in 3,9 Sekunden von Null auf

als der Diesel. Foto: dmd/Range Rover

dem Markt an. Foto: dmd/Mitsubishi

rem über die nächste Füllstation. Foto: dmd/BMW

100 km/h. Foto: dmd/Mercedes

moment von 210 Nm, das bereits vom Start weg anliegt. Bei der Reichweite bleibt der Wolfsburger im Bereich der Konkurrenz: 150 Kilometer soll der Stromvorrat möglich machen. Damit das auch annähernd klappt, ist die Höchstgeschwindigkeit auf 130 km/h limitiert. Noch unbekannt ist der Im Herbst soll die Elek- Preis. Unter 20.000 Euro troversion des Kleinst- dürfte er aber kaum liewagens Up die alterna- gen. tive Antriebstechnik in die Mitte der deutschen Noch einmal deutlich Gesellschaft führen. Der teurer, aber auch exkluKleinstwagen ist als siver tritt der BMW i3 leichtes und relativ preis- an. Mit einer Leistung wertes Stadtauto präde- von 125 kW/170 PS und dürfstiniert für den Strom- Hinterradantrieb antrieb. Immerhin 60 te der Kleinwagen zum kW/82 PS dürfte der An- Chef-Dynamiker unter strombetriebenen trieb leisten. Wichtiger den ist aber das füllige Dreh- Stadtautos werden. Die Ein ganzes Füllhorn an Modellen mit alternativen Antrieben bereichert dieses Jahr den Automarkt. Darunter unter anderem: der schnellste Elektro-Seriensportwagen, supersparsame Hybridmodelle und ein Modell mit Erdgasantrieb.

Logistische Meisterleistung.

sportwagen mit Elektroantrieb auf den Markt. Anders als bei gängigen Elektroversionen von Autos mit Verbrennungsmotor wurde nicht einfach der 420 kW/517 PS starke V8-Benziner ausgebaut und durch einen E-Motor ersetzt. Stattdessen gibt es gleich vier Stromtriebwerke – für jedes Rad eines. Gemeinsam entwickeln die vier Triebwerke 552 kW/751 PS Leistung und ein maximales Drehmoment von 1.000 Nm. Der Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 ist so nach 3,9 Sekunden absolviert. In Sachen Höchstgeschwindigkeit muss sich der ElektroSportler aus Rücksicht Mercedes bringt im Juni auf die Lithium-Ionenden schnellsten Serien- Akkus allerdings mit elektronisch begrenzten 250 km/h zufrieden geben. Rund 250 Kilometer pro Ladung des 60 kWh großen Akkus sollen möglich sein. Interessenten sollten allerdings ihren Kontostand überprüfen: Mit 416.500 Euro ist der SLS AMG Coupé Electric Drive mehr als doppelt so teuer wie die konventionell angetriebene Version.

Reichweite soll 160 Kilometer betragen. Optional wird es für Käufer auch einen Range-Extender geben. Außerdem sorgt eine Reihe von Smartphone-Apps im voll vernetzten i3 dafür, dass der Fahrer nicht nur über die aktuelle Reichweite informiert wird, sondern beispielsweise auch über die nächsten Ladestationen auf der ausgewählten Route. Mit rund 35.000 Euro wird auch der i3 kein Schnäppchen – Preistreiber ist in diesem Fall jedoch nicht allein die Batterie, sondern auch die aufwändige Leichtbaukarosserie aus Karbon.

ridmodell bringt Mitsubishi Mitte 2013 in Form des Outlander PHEV mit Plug-in-Technik, zwei Elektromotoren und einem Vierzylinderbenziner auf den Markt. Dank des zusätzlichen Stromstoßes per Steckdosenanschluss soll der Verbrauch lediglich 1,7 Liter auf den ersten 100 Kilometern betragen. Die Elektromotoren des 1,8 Tonnen schwere Allraders leisten jeweils 60 kW/81 PS, ihr Drehmoment liegt bei 195 Newtonmetern. Die Gesamtreichweite mit vollen Lithium-Ionen-Batterien (12 kWh) und Kraftstofftank beträgt theoretisch 880 Kilometer, 55 Kilometer können davon rein elektrisch gefahren werden.

Deutlich mehr Sprit benötigt der Range Rover Hybrid, der allerdings auch ein Plus an Leistung, Platz und Komfort bietet. Gut sechs Liter soll die Kombination aus Sechszylinderdiesel und E-Motor benötigen. Damit wäre der Hybrid rund einen Liter sparsamer als die aktuell genügsamste konventionelDeutlich preiswerter le Version des Allraders und attraktiver dürften mit dem 190 kW/258 PS da andere Antriebsal- starken Diesel. ternativen bleiben. Etwa der Hybridantrieb. Sein Einen anderen Weg geht erstes deutsches Hyb- Audi: Statt auf Elektri-

fizierung setzen die Ingolstädter beim A3 auf Erdgasantrieb. Der Kompakte wird von einem speziell entwickelten 1,4-Liter-Benzinmotor angetrieben, der es auf 81 kW/110 PS bringt und ein Drehmoment von maximal 200 Newtonmetern entwickelt. Die Spitzengeschwindigkeit soll bei über 190 km/h liegen, der Standardspurt in 9,5 Sekunden erledigt sein. Parallel zur Markteinführung Ende 2013 will Audi einen besonders umweltfreundlichen Kraftstoff anbieten, der synthetisch mit Hilfe von Windkraft hergestellt wird. Mit dem sogenannten e-gas soll der CO2-Ausstoß rechnerisch auf 30 Gramm pro Kilometer gedrückt werden. Der Kunde kann das e-gas über eine spezielle Tankkarte beziehen. Natürlich kann auch normales Erdgas getankt werden. Der A3 Sportback TCNG wird von einem speziell auf Gasbetrieb entwickelten 1,4-Liter-Benzinmotor angetrieben, der es auf 81 kW/110 PS bringt und ein Drehmoment von maximal 200 Newtonmetern entwickelt. Die Spitzengeschwindigkeit soll bei über 190 km/h liegen, der Standardspurt in 9,5 Sekunden erledigt sein.

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Ausgabe 19; Februar 2013

Auto & Logsitik

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Russland:

Ausbau der Verkehrs- und Transportwege braucht Gesamtstrategie Russlands Wirtschaft wächst jährlich zwischen drei und vier Prozent. Der Reichtum des Landes an Erdöl und Erdgas, die geringe Arbeitslosigkeit, eine konsumfreudige Mittelschicht und das insgesamt hohe Ausbildungsniveau im Land sorgen für gute Stimmung in der Wirtschaft. Im Vergleich mit anderen BRIC-Staaten bildet Russland aber das wirtschaftliche Schlusslicht. Einer der Gründe: Die seit Sowjetzeiten kaum ausgebaute Infrastruktur und deren landesweit betrachtet geringe Dichte limitieren ein stärkeres Wirtschaftswachstum. Während der westliche Landesteil über eine verhältnismäßig gut ausgebaute Infrastruktur verfügt, ist der zentrale und asiatische Teil aufgrund der geringen Besiedlung kaum erschlossen. Seiner gewichtigen Rolle als Transitland zu

den boomenden Märkten in Asien kann Russland damit kaum gerecht werden. Marc Brenneiser, CEO des russischen Logistik-Dienstleisters STS Logistics, sieht großen Handlungsbedarf: „Im Vergleich mit westlichen Staaten investiert Russland 50 Prozent weniger in Ausbau, Modernisierung und Erhalt seiner Transportwege. Angesichts des Zustandes und der geringen Dichte der Infrastruktur sollten die dafür zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel aber mindestens 50 Prozent höher sein als in anderen westlichen Staaten.“ Korruption und fehlender Masterplan für Investitionen behindern Ausbau Russland hat die Notwendigkeit leistungsstarker Verkehrswege für sein weiteres Wirtschaftswachstum erkannt und bis 2030 Investitionen in Höhe von insgesamt 125 Milliarden Euro

angekündigt. Besondere Bedeutung kommt dabei dem Schienennetz zu, das mit einer Länge von etwa 85.000 Kilometern zwar das zweitlängste der Welt ist, aber landesweit nur eine Dichte von gerade einmal fünf Metern pro Quadratkilometer aufweist. Zum Vergleich: in Deutschland sind es 117 Meter. Dennoch macht der Schienenverkehr innerhalb Russlands mit 83 Prozent den größten Anteil am Güterverkehr aus. Damit diese Position gefestigt werden kann, stehen für die Modernisierung, den Neu- und Ausbau von Bahnhöfen sowie den Bau von Parallelstrecken jährlich etwa 10 Milliarden Euro zur Verfügung – deutlich mehr als beispielsweise im BRIC-Land Brasilien, wo bis 2020 13 Milliarden Euro für den Bahnausbau vorgesehen sind. Für den Handel und Güter-

10 Milliarden Euro will Russland jedes Jahr in den Ausbau des Schienennetzes investieren. Kein Wunder, ist doch der Schienenverkehr von höchster Bedeutung für die Logistik im Land. Bereits 2011 hat die russische Bahngesellschaft RZD weitere acht Exemplare des Superzuges Velaro aus dem Hause Siemens geordert und ihre Flotte somit verdoppelt. Der Auftrag ist 600 Millionen Euro wert und umfasst auch einen Wartungsvertrag für die Dauer von 30 Jahren. Foto: Siemens

transport zwischen Westeuropa und dem westlichen Russland ist das Straßennetz der bedeutendere Transportweg. Die inländische Anbindung im zentralen und östlichen Teil des Landes ist jedoch schlecht. Laut der staatlichen Gesellschaft Rossijskie awtomobilnye dorogi, die im Regierungsauftrag den Bau von Schnellstraßen und Autobahnen realisiert, sind zur Verbesserung der Situation bis 2013 elf Ausschreibungen mit einem Volumen zwischen 160 Millionen und 3,7 Milliarden Euro geplant.

Doch die Zahlen allein trügen. Die in Russland verbreitete Korruption treibt die Kosten für den Bau von Transportwegen in schwindelerregende Höhen. Kirill Vlasov, Vorstandsmitglied von STS Logistics und stellvertretender Sprecher des Chapters Moskau der Bundesvereinigung Logistik (BVL) schätzt, dass rund 30 bis 40 Prozent der gesamten Kosten für Infrastrukturprojekte auf Korruption zurückzuführen sind. Nicht nur die Korruption erschwert den raschen Ausbau der Transportwege. Für

eine koordinierte Verwendung der Finanzmittel fehlt vor allem ein einheitliches Konzept. Einzelne Vorschläge von Expertenkommissionen wie höhere Investitionen, verstärkte Nutzung von Public-Private-Partnerships und die Öffnung militärische Flughäfen für die zivile Nutzung sind nicht bindend. Inwieweit diese Vorschläge umgesetzt werden, bleibt abzuwarten. Einen ausführlichen Hintergrundbericht zu diesem Thema finden Sie unter: www. bvl.de/thema/infrastrukturin-russland

Noch drei Monate bis zum Aktionstag

Logistik macht’s möglich! Bremen (jsl). In drei Monaten, am 18. April 2013, ist es wieder soweit. Der Tag der Logistik lädt Besucher ein, einen Blick hinter die Kulissen der Logistikbranche zu werfen und Einblicke in die logistischen Aufgaben und Tätigkeiten zahlreicher Unternehmen, Organisationen und Bildungseinrichtungen zu gewinnen. Seit 2008 bewährt sich der Tag der Logistik als deutschlandweiter Aktionstag, der beim letzten Durchgang im April 2012 rund 34.000 Besucher bei 401 Veranstaltungen auf die Spur logistischer Lö-

sungen und Leistungen brachte. Insgesamt waren mehr als 550 Unternehmen beteiligt. Derzeit sind schon rund 75 Veranstaltungen gemeldet – und täglich werden es mehr. Unternehmen, Organisationen und Bildungseinrichtungen bietet der Tag der Logistik die Möglichkeit, sich öffentlich zu präsentieren und ihre Logistik vorzustellen. Besucher können unter anderem bei Betriebsführungen, Vorträgen, Planspielen oder Ausstellungen Einblicke in unterschiedliche logistische Arbeitsbereiche bekommen.

Die zentrale Anlaufstelle des Logistik-Standortes, für alle Belange in der Lo- eine zentrale Großverangistik in der Hansestadt,Wir staltung durchführen. erstellen für Sie: der Verein Via Bremen, Informationen für Verwird am Tag der Logistik, anstalter und Teilnehmer gemeinsam mit einer Viel- gibt es unter www.tagAE in ATLAS-Export zahl namhafter Akteure der-logistik.de.

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Ratgeber

Ausgabe 19; Februar 2013

www.facebook.com/wirtschaftszeitung KAN NEUE R ZLE I W ECHTS EIß MA KOLU NTE M L & NE DE VOG R ELS ANG

Neuregelungen bei den Minijobs und Midijobs Seit dem 1. Januar 2013 sind Neuregelungen im Bereich der sogenannten „Minijobs“ in Kraft getreten. Die Entgeltgrenzen bei geringfügig entlohnter Beschäftigung und bei Beschäftigungen in der Gleitzone werden um jeweils 50 € angehoben. Darüber hinaus sollen die geringfügig entlohnten Beschäftigten jetzt in der gesetzlichen Rentenversicherung versicherungspflichtig sein, sich aber auf Antrag von der Versicherungspflicht befreien lassen können. Die Neuregelungen im Einzelnen: Anhebung der Entgeltgrenze bei den Minijobs von 400 auf 450 €. Auf zwei Jahre befristete Ausnahmeregelung für bestehende Beschäftigungsverhältnisse im Bereich von 400,01 bis 450 €, die durch die Anhebung der Entgeltgrenze zu Minijobs und somit den Schutz in der Kranken- und Arbeitslosenversicherung verlieren würden. Diese bleiben bis Ende 2014 „Gleitzonenbeschäftigte“ nach bisherigem Recht. Einführung einer Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung für nach Inkrafttreten der Neuregelung begründete geringfügig entlohnte Beschäftigungsverhältnisse (für den Bestand bleibt es bei der Versicherungsfreiheit mit der Möglichkeit, für die Zukunft auf die

Versicherungsfreiheit zu verzichten und die Beiträge aufzustocken). Möglichkeit der geringfügig entlohnt Beschäftigten, sich von der Rentenversicherungspflicht befreien zu lassen. Anhebung der Entgeltgrenze bei den „Midijobs“ von 800 auf 850 €, so dass ein „Midijob“ künftig in der Entgeltspanne zwischen 450,01 und 850 € vorliegt. Zweijährige Übergangsregelung für bestehende Beschäftigungsverhältnisse im Bereich von 800,01 bis 850 €, so dass für diese weiterhin die „normale“ Sozialversicherungspflicht gilt, verbunden mit der Möglichkeit, die Gleitzonenregelung zu wählen. Die Möglichkeit der Befreiung von der Rentenversicherungspflicht bzw. deren Fortbestand für die bereits bestehenden geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse sind nicht ohne Risiken für den Arbeitgeber, denn in § 2 Abs. 1 S. 4 des Nachweisgesetzes gibt es eine Hinweispflicht des Arbeitgebers zur Möglichkeit einer Pflichtversicherung in der Rentenversicherung. Kommt der Arbeitgeber dieser Hinweispflicht nicht nach, kann er nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (BAG v. 17.04.2002 – 5 AZR 89/01) schadensersatzpflichtig werden. Im Falle

einer Erwerbsminderung hat ein (geringfügig) Beschäftigter nach den rentenrechtlichen Regelungen nur dann einen Rentenanspruch, wenn er in den letzten 5 Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung 3 Jahre pflichtversichert war. Über diesen Umstand sind alle Beschäftigten, die auf die Rentenversicherungspflicht verzichten, aufzuklären und der Arbeitgeber sollte sich diese Aufklärung schriftlich bestätigen lassen. Sonst läuft er Gefahr, eine mögliche Erwerbsminderungsrente an den betroffenen Arbeitnehmer zahlen zu müssen! Mit der Anhebung der Arbeitsentgeltgrenze auf monatlich 450 € bei den geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen werden auch die Hinzuverdienstgrenzen im Recht der gesetzlichen Rentenversicherung entsprechend angepasst. Wer eine Altersrente vor Erreichen der Regelaltersgrenze als Vollrente oder eine Rente wegen voller Erwerbsminderung in voller Höhe in Anspruch nimmt, kann ab dem 1. Januar 2013 bis zu 450 € im Monat hinzuverdienen, ohne dass es zu einer Rentenminderung kommt. Wer die Regelaltersgrenze erreicht hat (65 Jahre und 2 Monate in 2013), braucht wie bisher keine Hinzuverdienstgrenze zu beachten.

Viel Wind um (fast) nichts Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ab dem ersten Tag Kaum eine Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts hat in der letzten Zeit so viel Aufmerksamkeit in der Tagespresse auf sich gezogen wie das Urteil vom 14. November 2012. Das ist umso verwunderlicher, weil diese Entscheidung keinen besonders spektakulären Inhalt hatte. Das Bundesarbeitsgericht hatte anhand des Falls einer Redakteurin einer Rundfunkanstalt entschieden, dass ein Arbeitgeber bereits am ersten Tag einer Erkrankung vom Arbeitnehmer die Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung verlangen kann, ohne dass dies an besondere Voraussetzungen gebunden ist. Dabei lenkte die Berichterstattung irreführend die Aufmerksamkeit auf die Möglichkeit des Arbeitgebers, eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung am ersten Tag einer Krankheit zu verlangen. Irreführend deshalb, weil sich diese Möglichkeit bereits unmittelbar aus dem Gesetz ergibt und nichts bahnbrechend Neues ist. So heißt es in § 5 Entgeltfortzahlungsgesetz: „Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als drei Kalendertage, hat der Arbeitnehmer eine ärztliche Bescheinigung über das Bestehen der Arbeitsunfähigkeit sowie deren voraussichtliche Dauer spätestens an dem darauffolgenden Arbeitstag vorzulegen. Der Arbeitgeber ist berechtigt, die Vorlage der ärztlichen Be-

scheinigung früher zu verlangen.“ Die Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts war nur deshalb erforderlich, weil in der juristischen Fachliteratur umstritten war, ob es, abweichend vom Wortlaut des Gesetzes, einer besonderen Rechtfertigung des Arbeitgebers bedarf, um die Vorlage eines Nachweises bereits ab dem ersten Tag zu verlangen. Diese Frage verneinte das höchste deutsche Arbeitsgericht mit seinem Urteil ausdrücklich, womit ein juristischer Theorienstreit endlich beigelegt ist. Wesentliche Änderungen für die betriebliche Praxis sind infolge dieser Entscheidung nicht zu erwarten, da aufgrund der gesetzlichen Ausgangslage der Arbeitgeber bereits zuvor die Möglichkeit hatte, eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung von allen, aber auch nur von einzelnen Mitarbeitern bereits ab dem ersten Tag zu verlangen. Ob und inwieweit eine solche Forderung des Arbeitgebers sinnvoll ist, muss jeder Arbeitgeber auch in Zukunft selbst entscheiden. Die Beratungspraxis zeigt, dass ein krankgeschriebener Arbeitnehmer in der Regel länger der Arbeit fernbleibt, als derjenige, der aufgrund einer Eigendiagnose das Bett hütet. Erst wenn der Arbeitgeber den Missbrauch durch einzelne Arbeitnehmer vermutet, bietet sich das Ver-

langen einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ab dem ersten Tag zur Überprüfung an. Auch im entschiedenen Fall handelte der Arbeitgeber nicht ohne Veranlassung. Im Vorfeld der Anweisung, die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bereits am ersten Tag vorzulegen, hatte die Arbeitnehmerin für einen bestimmten Arbeitstag zwei Mal einen Dienstreiseantrag gestellt, den der Arbeitgeber jeweils abschlägig beschieden hatte. Am fraglichen Tag meldete die Arbeitnehmerin sich dann krank und erschien am darauffolgenden Tag wieder zur Arbeit. Erst infolge dieses Verhaltens traf der Arbeitgeber die Entscheidung über die Änderung der Vorlageverpflichtung. Das Bundesarbeitsgericht hat mit seiner Entscheidung daher nur geklärt, dass der Arbeitgeber die Vorlage der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ab dem ersten Tag und ohne Begründung fordern kann. Ob der Arbeitgeber von diesem Recht Gebrauch macht, bleibt ihm letztlich selbst überlassen. halb nicht, weil er während des Urlaubsjahres erkrankt war, verfällt der Urlaubsanspruch 15 Monate nach Ablauf des Urlaubsjahres.

Rechtsanwältin Eva Maria Terhörst Leiterin der Geschäftsstelle Bremen, AGA Norddeutscher Unternehmensverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistung e. V eva-maria.terhoerst@aga.de, www.aga.de

Rechtsanwalt Dr. Klaus Vosteen Weißmantel & Vogelsang - Rechtsanwälte und Fachanwälte Langenstraße 68, 28195 Bremen Telefon: 0421/9 60 99-0, Telefax: 0421/9 60 99-11 e-Mail: info@kanzlei-wv.de, Internet: www.kanzlei-wv.de

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Mittelstand muss Aufträge wegen Fachkräftemangels ablehnen BVMW und monster.de zeigen Wege gegen den Mangel auf Berlin (jsl) - „Der Mittelstand leidet trotz der positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt zunehmend unter Fachkräftemangel. Fast jedes dritte Unternehmen musste aus diesem Grund bereits Aufträge ablehnen. Hier ist vor allem die Politik gefordert. Sie muss die steuerlichen Rahmenbedingungen für die betriebliche Aus- und Weiterbildung verbessern und die Vermittlung qualifizierter Arbeitskräfte optimieren.“ Dies erklärte der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, zur heutigen Beratung des Jahreswirtschaftsberichts 2013 der Bundesregierung im Bundestag. Dass die Erwerbstätigkeit in diesem Jahr leicht

zunehmen und die Arbeits- Mitarbeiter mit den richtigen losigkeit auf Vorjahresniveau Qualifikationen. Alle Firmen bleiben dürfte, sei in erster stehen in den kommenden Linie dem Mittelstand zu ver- Monaten zunehmend im danken. „Wir wissen aus unse- Wettbewerb um neue Talente“, rer aktuellen Unternehmerum- ergänzt Bernd Kraft, Vice Prefrage, dass knapp 60 Prozent sident General Manager beim der Betriebe die Zahl ihrer Be- Recruiting-Experten Monster. schäftigten auf dem Stand von „Die Umfrage zeigt deutlich 2012 halten will. Etwa ein Drit- auf, wohin sich die Situation tel der Mittelständler plant so- im Bereich Personalbeschafgar zusätzliche Einstellungen“, fung entwickeln kann, und betonte Mittelstandspräsident welche Konsequenzen fehlenOhoven. Zugleich, und das sei de Mitarbeiter zur Folge haben. ein Alarmzeichen, fände aber Es gilt, den Unternehmen des derzeit jeder zweite mittelstän- Mittelstands die notwendige dische Betrieb nicht in jedem Unterstützung und Beratung Fall und jeder dritte Mittel- zur Verfügung zu stellen, um ständler überhaupt keine ge- sich bei den Talenten und zueigneten Arbeitskräfte. „Um künftigen Mitarbeitern richtig Projekte zeitnah und erfolg- zu positionieren.“ reich umzusetzen, brauchen www.fachkraft-im-mittelUnternehmen die passenden stand.de. www.wirtschaftszeitung.info


Ausgabe 19; Februar 2013

Weiterbildung

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Hochschulbildungsreport 2020:

Deutsche Hochschulen noch nicht ausreichend auf Demografiefalle vorbereitet Essen/Berlin (jsl) - Das deut- von McKinsey Deutschland, unterrepräsentierten Studie- der Fachausbildung sein“, sche Hochschulsystem ist wies auf die positiven Ansät- rendengruppen ausrichten. sagte Andreas Schlüter: noch nicht ausreichend auf ze im Hochschulsystem hin: Das deutsche Bildungssys- „In der Schule werden die die demografische Heraus- „Es gibt immer mehr Studie- tem sollte insgesamt durch- Grundlagen für den Studieforderung vorbereitet. Um rende ohne Abitur, immer lässiger gestaltet werden nerfolg gelegt. Wir müssen sinkenden Studierenden- mehr Weiterbildungsstudie- und mehr Angebote an der die besten Abiturienten für zahlen, der wachsenden rende, immer mehr Fernstu- Schnittstelle zwischen be- den Lehrerberuf gewinnen, Vielfältigkeit der Bildungs- dierende. Das ist eine gute ruflicher und akademischer und wir brauchen hier drinbiografien und dem steigen- Entwicklung. Allerdings Bildung schaffen, so die Au- gend mehr Ausländer und den Weiterbildungsbedarf hinken die Hochschulen mit toren der Studie. Wechsel Männer. Wir appellieren an gerecht zu werden, muss die entsprechenden Studienan- in beide Richtungen sollten Bund und Länder, die angeHochschullandschaft gezielt geboten bislang hinterher. erleichtert und Kompeten- kündigte Qualitätsoffensive weiterentwickelt werden. Hier liegt noch ein großes zen und Qualifikationen ge- zur Lehrerbildung umzusetDas ist eines der Ergebnis- Akademisierungspotenzial, genseitig besser anerkannt zen und dabei das Thema Dise des ersten Hochschulbil- das es mit Blick auf die lang- werden. Stifterverband und versität in den Blick zu nehdungsreports, den der Stif- fristige demografische Ent- McKinsey empfehlen den men.“ Stifterverband und terverband für die Deutsche wicklung zu heben gilt. Das weiteren Ausbau dualer Stu- McKinsey empfehlen, den Wissenschaft und McKinsey derzeitige Studierenden- diengänge sowie die konse- Quereinstieg in den Lehrer& Company heute in Berlin Hoch sollte uns nicht über quente Öffnung der Hoch- beruf zu erleichtern und vorgestellt haben. die langfristig dramatischen schulen für Studierende die Attraktivität des GrundDer Hochschulbildungs- Auswirkungen des Gebur- ohne Abitur, aber mit einer schullehramts durch eine report 2020 erscheint 2013 tenrückgangs hinwegtäu- entsprechenden beruflichen leistungsgerechte Bezahlung zum ersten Mal. Mit ihm schen.“ Qualifikation. Hochschulen und bessere Karrierechanmöchten die Initiatoren der sollten mehr zeitlich und cen zu erhöhen. Debatte um die Zukunft Nichtakademikerkinder räumlich flexibel studierba- Weitere zentrale Ergebnisder Hochschulbildung eine zum Studienerfolg führen re Studienangebote einrich- se der Studie: Die MINTklare Richtung und analy- Andreas Schlüter, General- ten, die es Arbeit¬nehmern Bildung hat weiterhin mit tische Substanz geben. Der sekretär des Stifterverban- erlauben, sich über ein gan- hohen Abbrecherquoten zu Report analysiert künftig des, sagte: „Eine der größ- zes Berufsleben hinweg für kämpfen: Nur zwei von drei jedes Jahr den Status quo ten Herausforderungen des ihre jeweiligen Aufgaben zu Studienanfängern schaffen des Hochschulsystems an- Hochschulbildungssystems qualifizieren. tatsächlich einen Abschluss. hand von 70 Indikatoren, besteht darin, mehr JugendStifterverband und McKinzeigt Veränderungen und liche mit Migrationshin- 86 Prozent der jungen Leh- sey regen daher ein StuTrends auf, formuliert mess- tergrund und mehr Nich- rer sind weiblich dienerfolgsmonitoring an, bare Ziele für das Jahr 2020 takademikerkinder zum Die derzeit größte Baustelle das den Studienerfolg mit und gibt Empfehlungen, Studienerfolg zu führen. Wir an den Hochschulen ist die finanziellen Anreizen für wie diese Ziele zu erreichen müssen Herkunft und Bil- Lehrerbildung und hier vor Hochschullehrer und Fakulsind. Untersucht werden dungschancen entkoppeln. allem die Diversität im Stu- täten verknüpft. Ähnliche sechs Handlungsfelder: Das ist nicht nur gerecht, dium und in den Lehrerzim- Herausforderungen gibt es chancengerechte Bildung, sondern auch notwendig, mern. Der typische Lehrer ist im Bereich der internationaberuflich-akademische Bil- denn wir können es uns weiblich und deutsch, in den len Bildung: Zwar bleiben 31 dung, quartäre Bildung (also nicht länger leisten, soviel Schulen sorgen allein die Prozent der ausländischen die akademische Weiterbil- Talent brachliegen zu lassen Schüler für Vielfalt. Ihnen Absolventen zum Arbeiten dung), internationale Bil- und so viel Potenzial zu ver- fehlen Vorbilder und An- in Deutschland, mehr als dung, Lehrer-Bildung und schwenden.“ Stifterverband sprechpartner. Nur 0,1 Pro- jemals zuvor. Dennoch geMINT-Bildung (Mathematik, und McKinsey empfehlen, zent der Ausländer werden hen zu viele aus¬ländische Informatik, Naturwissen- die Studieneingangsphase Lehrer. Nicht mal ein Drittel Studierende dem Arbeitsschaften, Technik). Auf allen zu stärken und neu zu struk- der Lehrer sind männlich, markt verloren: Ihre AbbreHandlungsfeldern verzeich- turieren, um unterschiedli- bei den unter 30-Jährigen so- cherquote ist mit 50 Prozent net der Report in der ersten che Vorkenntnisse der Stu- gar nur 14 Prozent. doppelt so hoch wie die der Ausgabe Fortschritte gegen- dienanfänger auszugleichen. „Die Hochschulen sollten deutschen Studierenden. über dem Vorjahr, nur bei Ausgewählte Hochschulen sich aktiv um mehr Diversi- Stifterverband und McKinder Lehrerbildung hat es in Ballungsräumen sollten tät bei den Studienanfängern sey empfehlen, verstärkt UnRückschritte gegeben. sich als Integrationshoch- in Lehramtsstudiengän- ternehmen in die Betreuung schulen profilieren, die sich gen bemühen. Die Lehrer- ausländischer Studierender Mehr Differenzierung im mit ihren Strategien, Struk- bildung muss sich an der einzubinden, um ihnen früh Angebot turen und Angeboten an den Schulpraxis orientieren, sie konkrete berufliche PerspekJürgen Schröder, Director speziellen Bedürfnissen von darf nicht länger Anhängsel tiven aufzeigen zu können.

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SVG Bremen bildet Berufskraftfahrer aus: VIA BREMEN ist mit dabei Bremen (jsl). Seit September ist die StraßenverkehrsGenossenschaft Bremen eG mit dem Logo von VIA BRE-

MEN auf den Straßen der Hansestadt unterwegs. Die beiden Lkw vom Typ MAN TGX 1840 und Mercedes-

Benz Actros 1841 werden im Dienst der SVG Fahrschule eingesetzt und sind die Ausbildungsfahrzeuge für angehende Berufskraftfahrer. Mit ihrer markanten gelb-grünen Lackierung in Kombination mit dem rot-weißen Schriftzug sind sie ein auffälliger Blickfang im Bremer Straßenverkehr. So erreicht im Alltag das Markenzeichen von VIA BREMEN die breite Bremer Öffentlichkeit. Die SVG Bremen eG ist für die regionalen Transportund Logistikunternehmen bereits seit über 60 Jahren ein wichtiger Servicepartner und Dienstleister. Mit Gründung der SVG Fahrschule reagier-

Wirtschaftszeitung für Bremen und Umgebung 

te man schon vor einigen Jahren auf die zunehmende Nachfrage des Transportgewerbes nach qualifiziertem Fahrpersonal. Die angehenden Berufskraftfahrer/innen profitieren nach ihrer Ausbildung von den exzellenten Verbindungen der SVG Bremen eG zum Gewerbe. Zahlreiche regionale Speditionen und Logistikunternehmen sind bereits langjährige Kunden und profitieren ihrerseits vom Engagement der SVG Bremen eG. So werden Jahr für Jahr gut ausgebildete junge Berufskraftfahrer/innen in der Region Bremen/Bremerhaven vermittelt. www.wirtschaftszeitung.info


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Event- und Messeplan

Ausgabe 18; Dezember 2012

BOATFIT 2013: Schmuckstücke, Legenden und Innovationen Bei Bootsbesitzern und Segelfreunden hat sie bereits einen festen Platz im Terminkalender: Zum achten Mal bereits findet vom Freitag, 22. bis Sonntag, 24. Februar die Boatfit in der Messe Bremen statt. Seit 2006 lockt sie jedes Jahr kurz vor Saisonbeginn rund 11.000 Liebhaber von Bootsklassikern, Restauratoren, Anbieter von Zubehör, Händler und Bootseigner zur Wissenserweiterung und zum Einkauf in die Bremer Messehallen. Selbst bei einer Messe, die es sich nicht zum Ziel gemacht hat, Neuheiten zu präsentieren, gibt es Novitäten: Zu bewundern sein wird bei-

spielweise ein Kajak, welches Budget. Nichts für Einsteiaus nachwachsenden Roh- ger, aber für Liebhaber des stoffen besteht und recycle- klassischen Bootsbau ist der bar ist. Friedrich Deimann Vortrag von Detlef Löll:„SY aus Bremen präsentiert hier -Germania Nova- der Nachsein „Meisterstück“ und bau einer Legende“. somit ist es noch ein Prototyp. Es besteht aus Flachs, Die achte BOATFIT findet Kork und einem Bioharz. von Freitag, 22. bis Sonntag, Auch die „Jungen Wilden“ 24. Februar 2013 jeweils von der Fahrtensegeler- Szene 10 bis 18 Uhr in den Hallen 6 sind mit an Bord. Ostseeprin- und 7 der Messe Bremen statt. zessin Merle Ibach hat im Al- Eine Tageskarte kostet 9 Euro, ter von 22 schon eine Menge ermäßigt 7 Euro, Feierabenderlebt: Sie ist von Berlin bis St. Ticket ab 15 Uhr 6 Euro. Petersburg und zurück, quer über die Ostsee getörnt und Mehr Infos auch unter das auf eigenem Kiel. Auf der www.boatfit.de Boatfit berichtet Sie über das Leben und Segeln auf kleinen Booten und mit schmalem

ESF-Lernmesse Bremen am 27. Februar 2013 - Musical Theater Die ESF-Lernmesse Bremen ist größte Lernmesse in Norddeutschland. Unter dem Motto „Gut zu wissen“ will die ESF-Lernmesse 2013 die gesellschaftlich aktuelle Notwendigkeit von Bildung, Qualifizierung, Weiterbildung und lebenslangem Lernen in den Mittelpunkt stellen. Auf drei Ebenen werden im Musical Theater Bremen über 50 namhafte Bildungs- und Beschäftigungsträger aus Bremen und dem Bremer Umland alle interessierten Bürgerinnen und Bürger umfassend und kompetent über ihre aktuellen Angebote in den Bereichen Ausbildung,

Fort- und Weiterbildung sowie Qualifizierung und Beschäftigung informieren. Die ESF-Lernmesse 2013 findet am Mittwoch, den 27. Februar 2013 in der Zeit von

10:00 Uhr bis 18:00 Uhr wieder im Musical Theater Bremen im Richtweg 7 – 13 (in Nähe des Hauptbahnhofes Bremen) statt. Der Eintritt ist wie immer kostenlos.

Messeplaner Februar 2013 Bremen

22.02.2013 - 24.02.2013 / Weser-Ems Halle Oldenburg

06.02.2013 - 10.02.2013 / Hamburg Messe und Congress

01.02.2013 - 03.02.2013 / Messe Bremen

NordHaus 2013 - Bau- und Handwerksmesse Rund 180 Aussteller präsentieren auf der NordHaus Messe Oldenburg auf ca. 10.000 m² Hallenfläche, sowie auf dem Freigelände die neuesten Entwicklungen und Tendenzen aus den Bereichen Bauen, Sanieren und Modernisieren. Energie sparen und Umweltschutz durch Bauen im Niedrigenergiesektor und durch energetische Sanierung gehören ebenso zum Angebotsspektrum, wie neue Wohnformen und Produktneuheiten. Ein umfangreiches Vortragsprogramm ergänzt produktübergreifend und firmenneutral alle Themen des Bauens auf der NordHaus Oldenburg Messe. www.weser-ems-halle.de

BCM - Bremen Classic Motorshow 2013 Die Messe BCM - Bremen Classic Motorshow ist eine Oldtimer Messe Ausstellung & Markt für klassische Fahrzeuge. Mehr als 500 Aussteller aus zahlreichen Ländern präsentieren auf der Bremen Classic Motorshow Oldtimer, Youngtimer, Automobile und Motorräder, Klassiker und Motorsport, Ersatzteile und Restaurierung. Die Bremen Classic Motorshow ist das Highlight für klassische Fahrzeuge im Norden und eine Muss-Veranstaltung für alle Fans und Sammler. www.classicmotorshow.de Hannover

Reisen Hamburg 2013 Die Messe Reisen Hamburg ist die große Ideenmesse für Urlaub & Caravaning. Rund 1.000 Aussteller aus 80 Nationen zeigen auf der Reisen Messe Hamburg faszinierende Reiseziele und neue Urlaubstrends, von Strandurlauben in Europa und Übersee, Städtetrips und Kreuzfahrten über Deutschlandreisen oder Abenteuertouren bis zum neuen Trend Aktivurlaub. Eindrucksvolle Filmvorführungen, persönliche Erlebnisberichte, zahlreiche Sonderschauen und ein attraktives Rahmenprogramm machen die Reisen Hamburg zur idealen Plattform zum Informieren und Vor-Ort-Buchen. www.reisenhamburg.de

15.02.2013 - 16.02.2013 / Weserpark Bremen

01.02.2013 - 03.02.2013 / Messegelände Hannover

15.02.2013 - 17.02.2013 / Hamburg Messe und Congress

Reisebörse Bremen 2013 Die Messe Reisebörse in Bremen ist eine Endverbrauchermesse rund ums Reisen und Tourismus. Zahlreiche Aussteller informieren auf der Reisebörse Messe Bremen über die neuesten Reiseangebote für den großen Sommerurlaub, Kurreisen, Studienund Rundreisen, Kreuzfahrten oder Wochenendreisen. Ihren Traumurlaub sowie zahlreiche Last-Minute-Schnäppchen, Sonderangebote und Reisen mit Messerabatt können Sie auf der Reisebörse Bremen natürlich gleich buchen. www.reiseboersen.de

ReiseZeit 2013 Die Messe ReiseZeit Hannover ist Die Urlaubsmesse. Rund 260 Aussteller präsentieren auf der ReiseZeit Messe Hannover ihre Produkte und Dienstleistungen rund um den Urlaub. Ob mit dem Traumschiff in die Karibik oder per Hurtigruten in die Arktis, ob zu den schönsten Golfplätzen der Welt oder zur Entdeckungstour durchs Reiseland Niedersachsen- hier trifft Naherholung auf Fernreise. In spannenden Foren erfahren Besucher der ReiseZeit Hannover Messe mehr über traumhafte Urlaubsregionen und die schönsten Reiseziele. www.ab-in-den-fruehling.de

Hanse Golf 2013 Die Messe Hanse Golf Hamburg ist die Golfmesse im Norden. Zahlreiche Aussteller präsentieren auf der Hanse Golf Messe Hamburg ihre Produkte rund um den Golfsport. Das Angebot der Golfmesse Hamburg umfasst dabei unter anderem Ausrüstung, Golfreisen, Platzausstattung und Clubbedarf, sowie Golfplätze, Golfclubs, Golfresorts, Golfhotels, Golfmagazine und Verbände. Ein interessantes Rahmenprogramm, sowie die große Driving Range und das Putting Green ergänzen das Angebot der Hanse Golf Hamburg Messe. www.hansegolf.com

22.02.2013 - 24.02.2013 / Messe Bremen

23.02.2013 - 24.02.2013 / Blumengroßmarkt Hannover

22.02.2013 - 23.02.2013 / Hamburg Messe und Congress

Oldenburg

Motorradmesse Hannover 2013 Die Motorradmesse Hannover ist eine Messe für Motorräder, Roller und Zubehör. Zahlreiche Aussteller präsentieren auf der Motorrad Messe Hannover ihr Produkte und Dienstleistungen, sowie zahlreiche Motorrad-Neuheiten aller wichtiger Marken. Zum Angebotsspektrum gehören dabei natürlich auch Bekleidung, Zubehör- und Tuningteile. Ein umfangreiches Rahmenprogramm ergänzt das Angebotsspektrum der Motorradmesse Hannover. www.motorbike-messe.de

16.02.2013 - 18.02.2013 / Weser-Ems Halle Oldenburg

Hamburg

Einstieg Hamburg 2013 Die Messe Einstieg Hamburg ist Hamburgs Messe für Berufsausbildung und Studium. Welche Ausbildungsberufe und Branchen bieten derzeit gute Chancen? Welcher Studiengang bringt mich meinem Wunschberuf näher? Diese und andere Fragen beantworten auf der Einstieg Messe Hamburg über 300 Aussteller. Neben dem Angebot an den Ausstellerständen gibt es ein Programm mit zahlreichen Vorträgen und Talkrunden, in denen Wege zur Berufsfindung aufgezeigt und Einblicke in Berufsbilder und Branchen gegeben werden. www.einstieg.com

OMT - Oldenburger Modetage 2013 Die Messe OMT Oldenburg (Oldenburger Modetage) ist die größte Textil- und Modefachmesse im Norden Deutschlands. Zahlreiche bedeutende Anbieter geben auf der OMT Messe Oldenburg (Modetage Oldenburg) einen umfassenden Überblick über neueste Trends und Produkte und zeigen mehr als 500 Kollektionen von DOB, HAKA, Sport und Kindermode bis zu Wäsche. Die Oldenburger Modetage bieten den Einkäufern aus der Textil- und Modebranche die Gelegenheit, sich über aktuelle Kollektionen zu informieren und in angenehmer Atmosphäre ihre Ordertermine wahrzunehmen. www.mode-tage.de

05.02.2013 - 06.02.2013 / Handelskammer Hamburg

24.02.2013 - 24.02.2013 / CCH - Congress Center Hamburg

Hamburg T.R.E.N.D. 2013 Die Messe Hamburg T.R.E.N.D. ist eine Fachmesse und Fachtagung für Entwicklungsstrategien der Abfallressourcenwirtschaft. Zahlreiche Aussteller präsentieren im Rahmen der Fachausstellung der TREND Messe Hamburg ihre aktuellen Produkte und Dienstleistungen, sowie Entwicklungsstrategien rund um Technologien, Recycling, Entsorgung, Nachhaltigkeit und Abfallressourcen. Die Fachtagung der Messe TREND Hamburg bietet zahlreiche Vorträge namhafter Experten aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft zu unterschiedlichen Themenblöcken und lässt darüber hinaus angemessenen Freiraum für Diskussion und gemeinsame Gespräche sowie eine Netzwerkbildung innerhalb der Branche. www.hamburgtrend.info

ADFC Radreisemesse 2013 Die ADFC Radreisemesse in Hamburg ist die Radreise-Messe des ADFC Hamburg. Auf rund 4.500 m² Ausstellungsfläche präsentieren sich auf der ADFC Radreisemesse Hamburg Fahrradhersteller und -händler, Komponentenhersteller, Outdoor-Ausstatter, Reiseveranstalter, Touristikregionen, Fremdenverkehrsverbände, Hotel- und Gastronomiebetriebe mit ihren Produkten und Dienstleistungen. Bild-Präsentationen und Kurzvorträge geben auf der ADFC Radreisemesse Hamburg interessante Anregungen und Informationen für Ihren nächsten Fahrradurlaub. www.hamburg.adfc.de

Boatfit 2013 Rund 200 branchenspezifische Aussteller beraten auf der Boatfit Messe Bremen fachkundig beim Kauf von Ausrüstung & Zubehör, Maschinen, Motoren und Bekleidung. Darüber hinaus erfahren Sie alles Wissenswerte über REFIT, Restaurierung, Aufarbeitung und Pflege Ihres GFK,- Holz oder Stahlbootes. www.boatfit.de

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Top-Event Recht & Urteile

Ausgabe 18; Dezember 2012

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Energie-Rettungsschirm gesucht Zwei Messen in Bremen zeigen, wie der Blackout verhindert werden kann Bremen/Alpen, 12. Juli 2012 – Gehen in deutschen Industriebetrieben und Privathaushalten demnächst die Lichter aus? Müssen Produktionsstandorte ins Ausland verlagert werden, wegen hoher Energiekosten und aus

Furcht vor Blackouts? Stehen GAS AND COAL und die den Verbrauchern Stromrati- „waste to energy+recycling“ onierungen bevor wie in Ja- finden vom 19. bis 20. Februar pan? Zwei Veranstaltungen 2013 auf dem Bremer Messein Bremen wollen zeigen, wie gelände statt. dies durch den Einsatz heimischer Brennstoffe verhindert werden kann: die CLEAN

Ohne Kohle, Gas und Bio- rungsmittelproduktion nicht energie läuft nichts aufrechterhalten.“ Die chemische Industrie in Deutsch„Wir brauchen einen Energie- land ist derzeit zu mehr als Rettungsschirm“, sagt Dr. 70 Prozent auf Energie aus Ines Freesen, Brancheninsi- nicht-erneuerbaren Quellen derin und Geschäftsführerin angewiesen. Bei der metallder Freesen & Partner GmbH, verarbeitenden Industrie liegt die das Messe-Duo ins Leben der Anteil bei mehr als 80%, gerufen hat. „Es ist einfach in der Nahrungsmittelprounrealistisch zu glauben, wir duktion bei über 60%. Mehr könnten in naher Zukunft die als ein Drittel des gesamten notwendige Versorgungs- Primärenergieverbrauchs sicherheit mit erneuerba- (siehe Glossar) in Deutschren Energien gewährleisten. land entfallen auf den StromOhne Kohle, Gas und Bio- sektor. Dabei stellten im Jahr energie lässt sich der Betrieb 2011 Kohle, Gas und Biomasin wichtigen Wirtschafts- se und Hausmüll zusammen bereichen wie Chemie, Me- mit mehr als 57% den größtallverarbeitung oder Nah- ten Anteil der Bruttostromer-

zeugung (siehe Glossar). Die zukünftig nicht mehr bereitstehende Kernenergie trug rund 17% bei. Darüber hinaus brachte mit fast 8% nur Wind einen nennenswerten Beitrag. Heimische Brennstoffe, umweltverträglich genutzt Wie sich die Brennstoffe Kohle, Gas, Biomasse und Abfall umweltverträglich und wirtschaftlich einsetzen lassen, darum geht es in Bremen. Die CLEAN GAS AND COAL dreht sich um die Forderung nach sauberer, sicherer und bezahlbarer Grundlastsicherung (siehe

Glossar). Bei der „waste to energy+recycling“ geht es darüber hinaus um die Rohstoffsicherung. Eine grosse gemeinsame Ausstellung zeigt technische Lösungen für die Versorgungssicherheit. Das begleitende Vortragsprogramm mit drei internationalen Foren setzt sich kritisch mit Themen wie Brennstoffmangel, Effizienzsteigerung und Umweltschutz auseinander. Im Fokus steht dabei nicht nur Deutschland, sondern auch Märkte mit anderen Rahmenbedingungen wie Grossbritannien, Polen und die Türkei.

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Ausgabe 19, Febraur 2013

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