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architektur hotellerie design

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Josef und Astrid Krammer in Nordhessen

Nägel mit Köpfen

Ein erfolgreiches Österreicher-Lokal mit passender Küche und stimmiger Einrichtung

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Das Hotel Schloss Korb und seine Weine

Keine halben Sachen

Die Weingärten, die das romantische Hotel in Eppan umgeben, sind nicht nur eine Augenweide Seite 8

Thailand als Gastland am 1. Reise Salon in Wien

Just Keep Smiling!

Die schönsten Hotels Thailands in Ko Samui, Khao Lak, Phuket, Chiang Mai und Bangkok Seite 10

Ein Magier macht wilde Sachen Meinrad Neunkirchners wilde Küche

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inhalt 05·2012

editorial VON WOLFGANG SCHEDELBERGER

04 Ein Magier macht wilde Sachen Meinrad Neunkirchner setzt im Restaurant Freyenstein auf Kräuter,

Die Speisekarte

Wildpflanzen und viel Gemüse

Für normale Gäste in normalen Restaurants ist es die normalste Sache der Welt, nach der Speisekarte zu fragen. Dort stehen dann üblicherweise verschiedene Gerichte drauf. Und dann gibt’s oft noch ein Menü, sozusagen das Angebot für Sparefrohs, die darauf verzichten, individuell zu ordern, dafür aber mit einem besonders attraktiven Preis belohnt werden. Bis zum Ende des vergangenen Jahrhunderts wurde eine umfangreiche Speisekarte als Kennzeichen eines besonders guten Restaurants betrachtet. Je exotischer das Angebot, umso feiner das Lokal. Sie erinnern sich noch an Froschschenkel und Schildkrötensuppe? Heute offerieren fast nur noch ethnische Billigrestaurants zwanzig und mehr verschiedene warme Speisen. Gute zeitgemäße Restaurants beschränken sich auf eine überschaubare Zahl an Gerichten, weil man nicht alles immer frisch haben kann. Dennoch hat man als Gast zumindest die Wahl zwischen mehreren Optionen. Noch einen Schritt weiter geht Meinrad Neunkirchner in seinem Restaurant Freyenstein in Wien. Er offeriert seinen Gästen ein einziges abendliches Menü. Wer keine Überraschungen liebt, sondern sich à la carte etwas Bestimmtes aussuchen will, sollte ein anderes Lokal wählen. Dennoch ist das Freyenstein praktisch immer voll, denn dieser scheinbare Nachteil für Gäste entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als Vorteil. Neunkirchner kann fast auf den Teller genau den Einkauf und den notwendigen Arbeitsaufwand kalkulieren. Verdorbene Ware oder Stehzeiten gibt es so gut wie nicht. Da hier fast nur Stammgäste verkehren, wissen die Gäste, was sie erwartet und freuen sich über ein Preisniveau, das weit unter dem liegt, was man für ein derartiges Menü normalerweise bezahlt. Eine Speisekarte in Form eines bedruckten Blatt Papiers gibt es im Freyenstein zwar auch. Aber diese dient nicht der Auswahl, sondern entweder zur Steigerung der Vorfreude (vor dem Essen) oder zur Erinnerung an einen schönen Abend nach dem Essen. Wie sich doch die Zeiten ändern.

06 Den Nagel auf den Kopf getroffen Josef und Astrid Krammer setzen in ihrem neuen Lokal Nägel auf österreichisches Flair, sowohl in der Küche als auch im Gastraum

08 Keine halben Sachen Der Südtiroler Hotelier Fritz Dellago füllt auf seinem Schloss Hotel Korb hervorragende Weine ausschließlich in 0,5-Liter Flaschen

10 Traumurlaub im Land des Lächelns Hotels, die verzaubern: Vier Mal Four Seasons, The Sarojin (Khao Lak), St. Regis (Bangkok), W (Ko Samui) und Anantara (Phuket)

impressum Herausgeber, Medieninhaber und Verleger: Österreichischer Wirtschaftsverlag GmbH, 1120 Wien, Grünbergstraße 15/1, Tel.: (01) 546 64-0 • www.gast.at Redaktionsleitung: Mag. Wolfgang Schedelberger, w.schedelberger@wirtschaftsverlag.at Fotografie: Larry Williams, Titelfoto: Larry Williams Verkauf: Kurt Heinz, DW 265 Druck: Druckerei Ferdinand Berger & Söhne GmbH, Wiener Straße 80, 3580 Horn

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Die tonangebende FACHMESSE. s a l z b u r g .

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Begleitende Kongresse:

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National Days


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aktuell

Kulinarische Überflieger 2012 Das Restaurant Ikarus lebt die Vielfalt der internationalen Spitzenküche. Und das spiegelt sich auch im Kochbuch Kulinarische Überflieger wider. Auf über 300 Seiten werden die Gastköche präsentiert, die im kulinarischen Jahr 2012 den Hangar-7 besuchten. Persönlichkeiten, so unterschiedlich wie ihre Kochphilosophien: ob Ryan Clift, der Entertainer der Molekularküche, oder Tim Raue, das Koch-Raubein mit Hang zur asiatischen Aromenküche. Im Mittelpunkt stehen ihre hochfeinen Menüs – mit über 60 Gerichten zum Nachkochen. Das Buch kulinarische Überflieger ist ab sofort im Hangar-7 Online-Shop, direkt im Hangar-7 oder im Buchhandel In deutscher und englischer Sprache erhältlich. Collection Rolf Heyne Verlag Preis: 49,90 € www.hangar-7.com

Kartoffeln – Das Kochbuch

Kraut & Rüben

Achim Schwekendiek

Achim Schwekendiek

Alle haben ein paar Dellen und entwickeln mit der Zeit immer mehr Augen. Aber keiner scheint sich daran zu stören, denn sie sind vor allem eins: köstlich. Bunt wird es mit blauen oder roten Knollen auch noch. Der Erdapfel ist ein echtes Allroundtalent: Von der Tandoori-Kartoffelsuppe bis zu Powidltaschen aus Kartoffelteig und MascarponeAmaretto-Eis sind Knollenkreationen aller Art vertreten. Abgerundet mit einer kleinen Warenkunde und vielen nützlichen Informationen zu Eigenschaften und Lagerung der Nachtschattengewächse ist das Kochbuch eine Bereicherung für jede Küche. Und wer von Sieglinde, Birte und Linda genug hat, kann es ruhig auch einmal mit Laura oder Agnes versuchen. Fotos: Barbara Lutterbeck. Edition Styria, 24,99 € www.styriabooks.at

Getreide Johann Pabst Getreide ist der wichtigste Bestandteil einer gesunden Ernährung. Denn in den Körnern steckt die Energie, die wir tagtäglich brauchen, um körperliche und geistige Leistungen zu erbringen. Spitzenkoch Johann Pabst präsentiert in seinem neuen Kochbuch die ganze Vielfalt des Getreides: Ob Weizen oder Dinkel, Polenta, Reis, Gerste, Hafer, Amaranth oder Kamut – seine Kreationen reichen von herzhaften Getreidesuppen über verführerische vegetarische und fleischhaltige Menüs bis hin zu leichten süßen Verführungen. Johann Pabst ist Küchenchef im Hotel & Spa Der Steirerhof in Bad Waltersdorf. Kneipp Verlag, 19,99 € www.kneipp.com

Gemüse-Klassiker von einst erleben eine Renaissance. So ist etwa Kohl das ideale Wintergemüse. Er liefert Vitamine und Nährstoffe, enthält wenig Kalorien, dafür aber reichlich Ballaststoffe und ist gut lagerfähig. Die Auswahl ist groß: Von Kohlrabi und Brokkoli über Blumenkohl und Spitzenkohl, Wirsing und Chinakohl gibt es viele Sorten, die den Speiseplan abwechslungsreich gestalten. Für die Rübe ist Schluss mit dem Aschenputtel-Dasein. Wurzelgemüse schmecken im Winter besonders gut, denn dann haben sie Saison: die Pastinaken und Topinamburen, die Petersilienwurzeln, Schwarzwurzeln und Rote Bete. Sie sind wahre Delikatessen und im Vitamingehalt kaum zu übertreffen. Fotos: Barbara Lutterbeck. Edition Styria, 24,99 € www.styriabooks.at

Alles für den perfekt gedeckten Tisch Als spezialisierter Großhändler orientiert sich C+C Pfeiffer an den Ansprüchen der Gastronomie. So auch beim breit gefächerten Non-Food-Sortiment.

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chon kleine Dekoelemente können einen großen Unterschied bewirken. Wohlschmeckende Gerichte sind die Grundvoraussetzung, zur wirklich perfekten Bewirtung von Gästen braucht es aber noch vieles mehr. Umfang und Vielfalt des Non-Food Sortiments können sich bei C+C Pfeiffer wirklich sehen lassen: Von der Espresso-Untertasse bis zur Kochmütze werden die Wünsche der Gastronomen mit über 6.500 Artikeln aus verschiedensten Kategorien erfüllt. Typisch für C+C Pfeiffer und vorteilhaft für die Kunden ist die Praxiserfahrung fast aller Mitarbeiter: „Da ich selbst aus der Gastronomie komme, habe ich bei der Auswahl des Sortiments immer die Bedürfnisse unserer Kunden im Hinterkopf. Ich stelle mir das gerne bildlich vor, frage mich, wie würde dieses Produkt im Gastro-Alltag zum Einsatz kommen, ist es dabei praktisch oder nützt es eigentlich

wenig“, so Manuela Peterseil Category Managerin Non-Food bei C+C Pfeiffer.

Für jeden das Richtige Die große Bandbreite im Sortiment spricht auch die unterschiedlichsten Kunden an – der Haubenkoch findet hier genauso seine Küchenhelfer wie der Schulbuffet-Besitzer. Für diverse Geschmäcker und Anlässe ist man bei C+C Pfeiffer auf jeden Fall vorbereitet, sei es bei Glas und Porzellan oder bei der Dekoration. „Das Wichtigste ist uns die Kundenzufriedenheit“, so Peterseil, „da ziehen wir bei C+C Pfeiffer aber generell abteilungsübergreifend an einem Strang.“ Soll heißen, dass z.B. auch die Sommeliere umfangreich zu Gläsern beraten können. Wäre das noch nicht genug, wird wie selbstverständlich auch an Trends gedacht. Diese zeigen sich einerseits

DER NEUE C+C PFEIFFER NONFOOD KATALOG: DAS BESTE AUS DEM BEREICH NON-FOOD AUF ÜBER 240 SEITEN

in einzigartigen Produkten, wie etwa (Cocktail-)Gläsern mit optischen Schwebeeffekt, andererseits in der inspirierenden Darstellung in den Märkten selbst. Hier finden sich, saisonal abgestimmt, gedeckte Tische mit Dekobeispielen. Gute Ideen zur Inspiration sind bei C+C Pfeiffer bei jedem Einkauf inkludiert. Denn in allen Märkten befinden sich Dekotische, die saisonale Themen aufgreifen. So haben Kunden stets vor Augen, wie einzelne Produkte in der Anwendung wirken, bzw. können Ideen für ihre eigenen Kreationen schöpfen.

Der Umwelt zuliebe C+C Pfeiffer schätzt nicht nur seine Kunden, sondern auch unsere schöne Natur. Ganz in diesem Sinne lebt das Unternehmen den Nachhaltigkeitsgedanken auch im Non-FoodBereich. Im Glassektor wird nach dem Motto

EIN BLICK IN DEN NON-FOOD BEREICH DES NEUEN C+C PFEIFFER MARKTES IN VILLACH

„Wertschöpfung in Österreich“ unter anderem auf zwei heimische Produzenten gesetzt, in der Geschirrauswahl findet man Kochgeschirr, das von Energie, über Rohstoffe, Rechnungslegung bis zur Verpackung zu 100% nachhaltig produziert wird.


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w w w.g ast.at TEXT WOLFGANG SCHEDELBERGER FOTOS LARRY WILLIAMS

NEUNKIRCHNER LÄSST DIE EINGELEGTEN NÜSSE, NICHT EIN, SONDERN GANZE ZWEI JAHRE REIFEN

„Mir macht es

Spaß, mit wilden Pflanzen zu kochen. Sie geben bekannten Gerichten eine besondere Note“

Ein wilder Zauberer Meinrad Neunkirchner gilt als Meister der Aromen. Am liebsten gewinnt er sie aus seltenen Wildpflanzen, die er entweder frisch verwendet, oder mit verschiedenen Techniken haltbar macht, um auch im Winter nicht auch raffinierte Würzungen verzichten zu müssen.

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as Freyenstein ist eines der ungewöhnlichsten Restaurants von Wien, und das hat natürlich mit dem hier werkenden Koch zu tun. Von außen betrachtet, würde kaum jemand auf die Idee kommen, dass es sich hier um ein mit 2-Hauben bewertetes Feinschmecker-Lokal handelt. Gut, auch der Koch selbst erweckt nicht unbedingt den Eindruck, als hätte er mit den schicken Welt der Nobelgastronomie allzu viel am Hut. Doch die Stammgäste des Freyensteins wissen genau, was sie an „ihrem“

NOCH REIFEN DIE NÜSSE IM FREIEN, DEMNÄCHST KOMMEN SIE IN DEN KELLER

Küchenchef haben. Das Lokal ist Abend für Abend ausreserviert, der überwiegende Teil sind Stammgäste, die neugierig darauf warten, mit welchen seltenen Raritäten sie jedes Mal aufs Neue überrascht werrden. Neunkirchner hat zu Beginn seiner Karriere bei Eckart Witzigmann im legendären Aubergine in München gekocht, dann ging es in französische Spitzenrestaurants wie das Troisgros oder Marc Meneau, bevor er zurück nach Wien ging.Wieso er sich nicht um ein Lokal in der Wiener Innenstadt bemüht hat? „Ich will von dem, was ich mache, anständig leben können und nicht auf den Good-Will von Investoren oder Gönnern angewiesen sein. Vom Kochen alleine können die wenigsten ambitionierten Restaurants in der Stadt leben. Und dann fühle ich mich ganz persönlich in einem normalen Umfeld wesentlich wohler als in einem Nobelschuppen“, erklärt Neunkirchner. Kaum ein anderer Koch Österreichs beschäftigt sich derart intensiv mit mehr oder weniger seltenen Wildpflanzen. Egal ob Krause Glucke (ein sehr rarer Pilz) oder Hagebutte (in rauen Mengen vorhanden), was immer ihm seine Lieferanten bringen, verkocht Neunkirchner auch. Doch wie funktioniert das eigentlich mit der Beschaffung wilder Pflanzen wirklich? Und wie entsteht der Preis für Dinge, für die es praktisch keinen Markt gibt? „Ich habe vier Leute, die gerne in der Natur unterwegs sind und die Augen offen haben. Sie kennen sich mit Wildpflanzen aus und können Qua-


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kulinarik

KATHARINA SEISER UND MEINRAD NEUNKIRCHNER HABEN NACH „KOCHEN MIT WILDKRÄUTERN“ JETZT MIT „ÖSTERREICH VEGETARISCH“ IHR ZWEITES GEMEINSAMES BUCH HERAUS GEBRACHT

litäten einschätzen. Vor allem aber, wissen sie genau, was ich will. Der Preis richtet sich mehr nach dem Aufwand und nicht so sehr nach der Menge“, erklärt Neunkirchner. Und wieso verwenden nicht mehr Köche wilde Pflanzen aus der heimischen Natur? Ein Blick nach Skandinavien, wo die New Nordic Cuisine mit diesem Konzept dieser Tage riesige Erfolge feiert, würde das ja nahe legen. „So leicht ist das gar nicht, denn es dauert viele Jahre bis man sich in der weiten Welt der wilden Pflanzen wirklich auskennt. Aber wieso

sich nicht mehr junge Köche über simple Dinge wie Hagebutten drüber drauen, verstehe ich auch nicht. Natürlich ist der Aufwand höher, aber das Ergebnis lohnt in jedem Fall“, so Neunkirchner. Vor kurzem hat er mit der Journalistin Katharina Seiser das zweite gemeinsame Kochbuch „Österreich Vegetarisch“ geschrieben. Mutiert das Freyenstein gar zu einem vegetarischen Restaurant? Neunkirchner: „Das sicher nicht, aber mir ist die Auseinandersetzung mit Gemüse seit je her wichtig. Auch ich esse ja nicht jeden Tag Fleisch.“

„ÖSTERREICH VEGETARISCH“ IST SOEBEN IM BRANDSTÄTTER VERLAG ERSCHIENEN

VEGETARISCHE KÜCHE MUSS WEDER FAD SCHMECKEN, NOCH SO AUSSCHAUEN: KOHLROULADE MIT ROTE RÜBEN SAUCE (O.), ERDÄPFELNOCKERL MIT ZWIEBELSAUCE (L.)

Restaurant Freyenstein 18., Thimigasse 11 T.: 0664/439 08 37 www.freyenstein.at

„Bei Tischkultur und Dekoration geht es für mich um ein stimmiges Ganzes. Ein gedeckter Tisch sollte einladend und anregend wirken, es heißt ja nicht umsonst, dass „das Auge mitisst“. Meine Kunden schätzen unseren Extraservice: die Inspiration direkt im Markt und die außergewöhnlich gute Beratung.“ Prity Partel, Abteilungsleitung Non-Food, Wien Nord

„DAS BESTE FÜR DIE GASTRONOMIE“

Wenn es um Non-Food Artikel geht, sind Gastronomen bei C+C Pfeiffer bestens beraten. Mit einem umfangreichen Sortiment, fachspezifischem Know-how und individueller Beratung werden selbst ausgefallene Kundenwünsche effizient in die Realität umgesetzt. 2345 Brunn am Gebirge • 8055 Graz/Seiersberg 5071 Salzburg/ Wals • 8720 Spielberg • 4050 Traun • 9500 Villach • 4600 Wels • 1220 Wien www.ccpfeiffer.at www.facebook.com /ccpfeiffer


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w w w.g ast.at TEXT WOLFGANG SCHEDELBERGER FOTOS KARSTEN VOGEL

Den Nagel auf den Kopf getroffen Der oberösterreichische Gastronomie-Einrichter id-Werkstatt hat der hessischen Kleinstadt Fritzlar das Restaurant Nägel gestaltet, das der gebürtige Steirer Josef Krammer mit seiner Frau Astrid betreibt. Im Nägel galt es, verschiedene Aspekte unter einen (Filz)Hut zu bringen, was hervorragend gelungen ist.

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anchmal dauert es eine Weile, bis verschiedene Dinge so zusammen finden, dass etwas Großartiges heraus kommt. Am historischen Stadtplatz der nordhessischen Dom- und Kaiserstadt Fritzlar war das Hotel Nägel seit 1905 das erste Haus am Platz. Nachdem sich die früheren Betreiber in den Ruhestand zurück gezogen hatten und die Eigentümer nicht die notwendigen Mittel für die anstehende Generalsanierung aufbringen konnten, wurde das Schmuckkästchen versteigert und landete im Besitz einer Bank. Auch diese fand keinen passenden Betreiber und so (ver)fiel das Traditionshaus Nägel in einen Jahre langen Dornröschenschlaf, aus dem es erst

OBEN: DIE ID-WERKSTATT KOMBINIERT GESCHICKT MASSIVE EICHE MIT GEBÜRSTETEM MESSING

DIE HISTORISCHE FASSADE DES FACHWERKHAUSES IN FRITZLAR

am 1. Mai 2012 erweckt wurde. Dass bei dieser Erweckung ein steirischer Koch und ein oberösterreichischer Gastronomie-Einrichter maßgeblich beteiligt waren, macht diese Geschichte besonders bemerkenswert. Josef Krammer stammt aus der Südsteiermark und hat nach seiner Ausbildung in Bad Gleichenberg viele Jahre lang in den besten Häuser Tirols als Koch gearbeitet (u.a. auch in Schloss Lebenberg und im Schwarzen Adler in Kitzbühel). Damals lernte Krammer auch seine heutige Ehefrau Astrid kennen. Sie kommt ursprünglich aus Borken nahe der deutsch-niederländischen Grenze und war auf Saison in Tirol, wo sie im Service arbeitete. Nach einigen Jahren entschieden

die beiden, sich nicht nur privat aneinander zu binden. Sie wollten sich auch beruflich selbständig machen. Als sich die Gelegenheit ergab, im Winter 2007 das Restaurant Sonnenhof in Kössen zu übernehmen, schlugen sie zu. Dort lief eigentlich alles nach Wunsch, doch war der Pachtvertrag befristet und lief vergangenes Jahr aus. Da kam ihnen der Vorschlag des Fritzlarer Architektens Christian Gerlach, der den beiden als langjähriger Wintergast bestens bekannt war, gerade recht. Er hatte das renovierungsbedürftige Hotel Nägel erworben gehabt und war auf der Suche nach einem engagierten Betreiber. Rasch war man sich handelseins und einer Übersiedlung der Kram-


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promotion

mers nach Fritzlar stand nichts mehr im Wege. Allerdings galt es zuerst einmal ein schlüssiges GastronomieKonzept zu entwickeln und dann den richtigen Partner für die Lokalgestaltung zu finden. „Uns war schnell klar, dass wir einen reinen GastronomieBetrieb machen wollten. Aufgrund der prominenten Lage und der großen Zahl an Tagestouristen lag es auch auf der Hand, durchgehend warme Küche anzubieten, vom Frühstück bis zum spätabendlichen Snack“, erklärt Josef Krammer das Geschäftsmodell im Nägel.

HELLE, LUFTIGE RÄUME, GUTES LICHT UND EDLE MATERIALIEN SCHAFFEN ATMOSPHÄRE

L: EINE SUBTILE HOMMAGE AN DIE STEIERMARK

Was das kulinarische Angebot betrifft, war es Krammer wichtig, seine österreichischen Wurzeln nicht zu verleugnen, ohne jedoch in eine Klischéebehaftete Traditionsküche zu verfallen. Wiener Schnitzel, Zwiebelrostbraten und Kaiserschmarren müssen zwar sein, nicht zuletzt um bei den Gästen Urlaubserinnerungen zu wecken. Zu enge kulinarische Grenzen will sich Krammer aber auch nicht stecken. So kocht er auch italienische Gerichte und die eine oder andere hessische Spezialität. Auch bei der Lokalgestaltung wollten sie Österreich-Flair vermitteln, ohne jedoch ein plakatives ÖsterreichLokal zu machen. „Wir wollten ein modernes, unkompliziertes Wohlfühlambiente, das zu jeder Tageszeit funktioniert. Wichtig war uns auch eine Bar, an der sich Gäste wohlfühlen, die nicht zum Essen kommen. Wir wollen die Hemmschwellen, uns zu besuchen, bewusst niedrig halten“, erklärt Astrid Krammer. So weit, so konkret. Die Herausforderung für die Planer der id-Werkstatt aus dem oberösterreichischen Traun, die Wünsche der Krammers in ein Konzept zu gießen, das optimal mit dem historischen Ambiente des Fachwerkhauses harmoniert. Das neue Lokal der Krammers sollte vom Feeling her an einen Urlaub in Österreich erinnern, ohne jedoch

RECHTS: MIT 1.300 EDLEN MESSINGNÄGELN WURDE DER SCHRIFTZUG IN DER WAND GESTALTET

jeder Gast, der uns das erste Mal besucht, bestaunt die beeindruckende Installation an der Wand. Natürlich versuchen wir, die Gäste mit unserer Küche zu begeistern und zum Wiederkommen zu bewegen. Aber eine stimmige Lokaleinrichtung erleichtert die Aufgabe natürlich. Außerdem fühlen wir uns selbst im Lokal total wohl, und auch das ist wichtig. Denn wir verbringen ja noch mehr Zeit hier, als die treuesten Stammgäste“, streut Astrid Krammer dem Team der id-Werkstatt Rosen.

ASTRID UND JOSEF KRAMMER

mit kitschigen Versatzstücken oder platter Symbolik zu spielen. „Solche Vorgaben sind für einen Einrichter natürlich besonders reizvoll. Wir lieben es, wenn der Wirt einerseits genau weiß, was er will, andererseits die konkrete Umsetzung zu Projektbeginn noch komplett offen ist“, berichtet Johannes Tretter von der id-Werkstatt und weiter: „Ein Lokal entsteht ja jedes Mal aufs Neue, wenn ein Gast hereinkommt, und es in seinem Kopf zu arbeiten beginnt. Je subtiler man dabei mit Elementen spielt, desto erfolgreicher ist das Lokal auf Dauer. Wir haben uns dafür entschieden, das Thema Österreich vor allem über die Stoffe zu vermitteln. Auch der original steirer Loden, den wir unter anderem für die Sitz-

bezüge gewählt haben, erfüllt diese Funktion prächtig.“ Zu Berücksichtigen galt es natürlich auch, die historische Bausubstanz des alten Fachwerkhauses, die man als perfekten Rahmen einbinden wollte. Astrid und Josef Krammer wollten den historischen Name Nägel weiter verwenden, obwohl er in den letzten Jahren ein paar Schrammen bekommen hatte. „Wir haben schnell heraus gefunden, dass jeder in der näheren und weiteren Umgebung dieses Haus kennt, und man sehnsüchtig darauf gewartet hat, dass es wieder aufsperrt. Wir wollten den Namen auch mit dem Thema“ Nagel“ im Lokal thematisieren. Wie das die id-Werkstatt dann gelöst hat, war wirklich verblüffend. Praktisch

Das Nägel D-34560 Fritzlar Marktplatz 12 - 14 T 0 56 22-790 6000 www.im-naegel.de im-naegel@t-online.de Gastro-id-Werkstatt A-4050 Traun T 0 72 29-75 190 M 0 664-357 24 05 www.id-werkstatt.at office@id-werkstatt.at


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Keine halben Sachen Fritz und Ruth Dellago führen das malerisch über Eppan gelegene Hotel Schloss Korb mit viel Engagement und Herzblut. Am liebsten verbringt Fritz Dellago jedoch seine Zeit in den umliegenden Weingärten. Seine Weine füllt er fast ausschließlich in Halbliter-Flaschen.

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chloss Korb ist ein magischer Ort. Das gilt zum einen für die spektakuläre Aussicht, die man von der Schlossterrasse hat. Zur linken liegt malerisch der Kurort Meran, gerade vor einem befindet sich die Provinzhauptstadt Bozen und rechts blickt man Richtung Süden auf den Kalterer See. Mit 20 Zimmern und Suiten ist das Hotel Korb ein kleines, romantisches Hideaway, das vor allem bei Paaren jeglichen Alters sehr beliebt ist. Aber auch für exklusive Veranstaltungen wird Schloss Korb gerne gebucht. Neben den Zimmern bietet Schloss Korb unzählige besondere Plätze, die zum geselligen Beisammensein einladen, vom großen Ballsaal mit Panoramablick über romantische Burgstuben bis hin zum aufwändig renovierten Weinkeller, der sich in einem ehemaligen Bunker verbirgt. Spektakulär auch der Stollen, der hinter dem Haus viele hundert Meter tief in den Berg führt. Beides Relikte aus dem ersten Weltkrieg, die heute einen wesentlich sympathischeren Verwendungszweck haben.

Und dann gibt es noch ein ambitioniertes Restaurant, das zu Mittag von vielen auswärtigen Gästen besucht wird. Am Abend sind es vor allem die Hausgäste, die sich an Südtiroler und italienischen Spezialitäten laben. Wirklich spektakulär ist auch die Weinkarte, auf der sich die größten Gewächse aus Italien und Frankreich in großer Jahrgangstiefe tummeln. Doch die große Zeit der teuren PrestigeWeine ist auch auf Schloss Korb vorbei.

„Die Halbliter-Fla-

sche ist das optimale Format für das Restaurantgeschäft. Wir füllen jetzt fast alle Weine so“ „Früher wurden Weine wie Ornellaia, Sassicaia oder Masseto regelmäßig bestellt. Heute ist das die Ausnahme. Die Leute brauchen keine Prestigeweine mehr, sie suchen eine gute, ehrliche Qualität

EIN STOLZER WINZER: FRITZ DELAGO MIT SEINEN VIELFÄLTIGEN WEINEN

FRITZ UND RUTH DELLAGO STRAHLEN UM DIE WETTE

Eine sinnvolle Partnerschaft Zwei Premiummarken treffen sich: wein & co und Carpe Diem Kombucha. Das aufwändig fermentierte, gleichzeitig aber alkoholfreie Genussgetränk ist ab sofort in den drei Sorten Classic, Quitte und Cranberry in sämtlichen Geschäften erhältlich und auch Teil des hochkarätigen Angebots in den Bars und Restaurants der Weinfachhandelskette.

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enn’s mal kein Wein sein soll“ lautet das Motto der neuen Kooperation, die nicht nur in sämtlichen Geschäften von wein & co mit entsprechendem Angebot am Wein- und Kühlregal zum Ausdruck kommt, sondern auch im Online Shop. Darüber hinaus findest sich Carpe Diem Kombucha in allen Bars und Restaurants von wein & co als perfekte alkoholfreie Begleitung insbesondere zum Mittagessen, aber auch zu allen anderen Mahlzeiten. Rechtzeitig zur Weihnachtssaison wird Carpe Diem Kombucha zusätzlich mit hochwertigen Holzdisplays präsentiert und das Sortiment um die exklusiven 3er Geschenkkartons erweitert. „Carpe Diem Kombucha ist eine sinnvolle Ergänzung unseres umfangreichen Weinsortiments, da auch bei uns immer öfter hochwer-

den drei Sorten Classic, Cranberry und Quitte begeistert Carpe Diem Kombucha bei uns immer mehr Genießer, die auf vielschichtigen Geschmack ohne Alkohol Wert legen. Das einzigartige Getränk entsteht in einem mehrtägigen Herstellungsverfahren, in dem erlesene und sorgfältig zusammengestellte Kräuter durch Doppelfermentation veredelt

DIE HOCHWERTIGE ERGÄNZUNG ZUM WEINSORTIMENT BEI WEIN & CO

tige alkoholfreie Getränke nachgefragt werden.“, so Oliver Sartena, Mitglied der Geschäftsleitung.

Facettenreiche Aromenvielfalt Kombucha hat in Asien seit mehr als 2000 Jahren als wohltuendes Naturgetränk einen legendären Ruf. In

OPTIMAL ENTFALTEN SICH DIE AROMEN IN CARPE DIEM KOMBUCHA IM WEINGLAS BEI 8 BIS 10 GRAD

werden. Dabei reifen eine facettenreiche Aromenvielfalt und wertvolle, bekömmliche Inhaltsstoffe. Leicht moussierend wird Carpe Diem Kombucha dadurch zum harmonischen, alkoholfreien Speisenbegleiter. Neben wein & co ist Carpe Diem Kombucha in der gehobenen Gastronomie und im Premium-Lebensmittelhandel erhältlich.


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DER WEINKELLER BEFINDET SICH IM EHEMALIGEN WELTKRIEGSBUNKER

und trinken bei uns lieber Südtiroler Weine“, erklärt Fritz Dellago. Diese Entwicklung hat wohl auch damit zu tun, dass die Südtiroler Weine selbst in den vergangenen zwanzig Jahren enorm an Qualität zugelegt haben. Und auch Schloss Korb liegt inmitten malerischer Weingärten, die bis vor einigen Jahren noch von benachbarten Winzern gepachtet waren. Fritz Dellago wollte jedoch schon immer eigene Weine keltern und hat schrittweise eigene Weingärten zurück genommen und benachbarte Rieden neu erworben. Viel hat er in den vergangenen zehn Jahren neu ausgepflanzt, was sich in laufend steigenden Qualitäten niederschlägt.

Das optimale Format Der Gutteil der Weine wird im eigenen Restaurant verkauft, beziehungsweise von Hotelgästen bei der Abreise mitgenommen. Diese Vertriebsschiene hat Dellago vor ein paar Jahren dazu motiviert, seine Weine (bis auf den einfachen Vernatsch) in eleganten HalbliterFlaschen zu füllen. „Die Leute trinken nicht mehr so viel wie früher. Seinerzeit war es üblich, dass zwei Personen ge-

meinsam eine Flasche Weiß- und Rotwein zum Abendessen getrunken haben. Das ist heute nicht mehr so. Mit unserem Angebot an Halbliterflaschen haben wir das aufgefangen. Kleine Mengen unserer besten Weine füllen wir zusätzlich noch in Magnums, weil Weine darin einfach am besten reifen. Für die herkömmliche 0,75 Liter-Flasche habe ich keinen Bedarf“, erklärt Dellago. So ungewöhnlich, wie das Flaschenformat 0,5-Liter heute erscheint, ist es jedoch nicht. Früher wurde es in Italien und Frankeich regelmäßig genutzt. Heute wird es eigentlich nur noch bei Süßweinen eingesetzt. Allzu viel will Dellago jedoch nicht über Flaschenformate sinnieren: „Viel wichtiger als die Flasche ist der Wein, der sich darin befindet. In den nächsten Jahren kommen unsere Weinreben ins optimale Alter und dann wird unser Wein noch besser schmecken.“

XXXX Hotel Schloss Korb, Eppan Tel.: + 39/333/150 37 60 www.schloss-hotel-korb.com

Enjoy – ausgezeichnetes Design Inspiriert vom weichen Kurvenverlauf einer feingliedrigen Kette besticht die Kollektion Enjoy durch modernes, zeitloses Design, das außergewöhnlich und zugleich harmonisch ist. Enjoy bietet speziell für den Bereich Coffee und Snack vielfältige Präsentationsmöglichkeiten und macht aus kleinen Genussmomenten ein besonderes Erlebnis. Für all jene, die ihre Gäste nicht nur verwöhnen, sondern auch überraschen möchten.

Enjoy vereint ausgezeichnetes Design und marktgerechte Funktionalität und steht stellvertretend für Bauschers hohen innovativen Anspruch.

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Just Keep Smiling! Thailand ist eine der beliebtesten Fernreise-Destinationen der Österreicher. Doch nicht nur die Freundlichkeit der Menschen, die gute Küche und die paradiesischen Traumstrände machen einen Aufenthalt in Thailand so verlockend. Im „Land des Lächelnds“ liegen auch einige der schönsten Luxushotels der Welt.

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etzt, wo die Tage kürzer werden und sich die Temperaturen langsam dem Gefrierpunkt nähern, fangen viele Österreicher an, sich mit ihrer nächsten Fernreise zu beschäftigen, um den unausweichlichen Winter in unseren Breitengraden zumindest für einige Tage (oder Wochen) zu entfliehen. Thailand bietet sich dabei in vielerlei Hinsicht als absolute Traumdestination an. Zu den schon eingangs geschilderten Verlockungen kommen noch ein paar praktische Gründe dazu. Thailand ist sehr sicher, die meisten Thais, mit denen man als Tourist in Kontakt kommt, sprechen ausreichend Englisch und die Hauptstadt Bangkok ist von Österreich aus leicht erreichbar (aus Wien und München auch mit Direktflügen).Aufgrund des insgesamt sehr günstigen Preisniveaus ist Thailand bei jungen Rucksacktouristen, die mit minimalem Budget möglichst viel erleben wollen, genauso beliebt, wie bei älteren Semestern, die zum „Überwintern“ oft monatelang bleiben. In den letzten Jahren hat sich in Thailand jedoch auch ein absolutes Premium-Segment etabliert, das wohlhabende Gäste aus der ganzen

Welt anzieht. Das Angebot an Luxushotels mit einem weltweit unvergleichlichen Service ist einzigartig. Dabei sind individuell geführte Hotels wie das Sarojin in Khao Lak (Bild 1) genauso zu empfehlen, wie die von bekannten LuxuskKetten. Doch gerade wenn man sehr viel Geld für ein exklusives Urlaubserlebnis in die Hand nimmt (zwischen 300 und 600 Euro pro Nacht sind keine Seltenheit), sollte die Qualität auch wirklich überzeugen. Was die bekannten Luxusmarken betrifft, sind die Four Seasons Hotels in Thailand nicht zu toppen.

Vier Mal vier Jahreszeiten Egal ob in Chiang Mai (Bild 2), wo man inmitten von Reisfeldern absolute Ruhe genießt, oder auf Ko Samui (Bild 3 und 4), wo das Four Seasons spektakulär auf einem Kap liegt, hier ist man auch als anspruchsvoller Gast immer perfekt aufgehoben. Was mir persönlich besonders wichtig ist – und in noch so detaillierten Hotelprospekten nie vermittelt werden kann – ist der Gästemix. In Four Seasons Hotels steigen weder Angeber noch Wichtigtuer ab, sondern „ganz normale“

Gäste, mit gepflegten Umgangsformen und angenehmen Auftreten. Das ist nicht in allen Luxushotels dieser Welt so. Neben diesen beiden Hotels betreibt Four Seasons noch ein spektakuläres „Zelthotel“ im Golden Triangel im Grenzgebiet zu Burma und Laos. Statt entspanntem Badeurlaub kann man hier eine unberührte Naturlandschaft erleben, ohne dass man beim Komfort irgendwelche Abstriche machen müsste. Four Seasons schnürt übrigens spezielle Thailand-Packages, bei denen man Aufenthalte im Golden Triangel, Chiang Mai und Ko Samui kombinieren kann. Dazu kommt noch ein wunderschönes Hotel in Bangkok, das direkt neben dem Royal Bangkok Sports Club liegt. Schließlich starten und enden die meisten Thailand-Reisen in der Hauptstadt Bangkok. Und ein paar Tage lang, macht diese quirlige Metropole mit ihrem tollen Kultur- und Shopping-Angebot absolut Spaß.

Luxus in Bangkok Übrigens ist auch die Hotelszene in Bangkok in Bewegung. Laufend wird das ohnehin schon breite An-

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international

TEXT WOLFGANG SCHEDELBERGER

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6 gebot an Luxushotels mit noch spektakuläreren Häusern getoppt. So hat im vergangenen Jahr gleich neben dem Four Seasons das St. Regis eröffnet, das derzeit das exklusivste Hotel der Stadt ist (Bilder 5 und 6). Wer nach einem langen Flug oder einer aufregenden Reise eine Ruheoase der Extraklasse sucht, ist hier bestens aufgehoben. Für viele Gäste ist Thailand aber in erster Linie ein Badeparadies mit Phuket und Ko Samui als wichtigsten Touristenzentren. Das Vorhandensein einer hoch entwickelten touristischen Infrastruktur hat seine Vorteile, bringt aber auch Touristenmassen mit sich.

setzt die Starwood-Gruppe jetzt auf die Entwicklung von W-Resorts an Traumstränden. Ein in jeder Hinsicht spektakuläres Hotel dieser Kategorie ist das neue W-Resort auf Ko Samui (Bilder 8 und 9).

Reise Salon mit Thailand Wer jetzt Lust bekommen hat, den kommenden Winter in wärmeren Gefilden zu verbringen und ein wirklich exklusives Reiseerlebnis sucht, sollte unbedingt den heuer erstmals stattfindenden Reise Salon in der Wiener Hofburg besuchen (23. bis 25. November).

Dort werden individuelle ReiseAngebote für Destinationen in der ganzen Welt präsentiert. Das Motto dieser hochkarätigen Veranstaltung lautet „Entdecke neue Horizonte.“ Ein besonderer Platz wird auf dem Reise Salon natürlich dem diesjährigen Gastland Thailand eingeräumt, das sich in seiner ganzen Vielfalt präsentieren wird. Die Hofburg öffnet die Türen für den Reise Salon am Freitag den 23. 11. und Samstag 15.11. jeweils von 14 bis 20 Uhr, am Sonntag den 25. November von 14 bis 20 Uhr. Die Tagestickets kosten 14.- €, ermäßigte Tickets gibt es für 9.- €

Ruhe-Oasen im Trubel

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Doch sowohl in Ko Samui als auch auf Phuket gibt es absolute Ruheoasen. Was den Komfort in den eigenen „Zimmern“ betrifft, ist das zur asiatischen Luxuskette Anantara gehörende Hotel in Phuket wohl nicht zu überbieten (Bild 7). Ein absoluter Trend der letzten Jahre sind Premiumhotels mit hohem Design-Anspruch. Nachdem sich die spektakulären W-Hotels zuerst in den Metropolen Nordamerikas und dann Europas etabliert haben,

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