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gastronomie

architektur hotellerie design

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Streetfood an der Ringstraße Christian Domschitz macht Käsekrainer & Co salonfähig Seite

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Omas Fuhrpark

Stefan Schartner gibt Gas Das Restaurant im Hotel Herrenhof mit neuem Namen, neuem Koch und neuer Linie

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Weniger ist mehr

Der pure Geschmack Buchautor Gert Wolfgang Sievers kocht ohne Kräuter und Gewürze

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Party und Business

Singapur im Wandel Frisches Casino-Geld verwandelt Singapur in eine Party- und Dining-Metropole

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editorial

inhalt 01·2011

VON WOLFGANG SCHEDELBERGER

04 Omas Wagen Küchenchef Stefan Schartner lässt im Wiener

Heimat-Urlaub Was ist eigentlich Heimat? Das frage ich mich vor allem dann gerne, wenn ich weit von zu Hause entfernt bin und mich dennoch heimatliche Gefühle übermannen. So geschehen auch bei der von Pierre Nierhaus organisierten Gastro-Trend-Tour, die mich im Jänner nach Singapur führte. (Siehe Reportage ab Seite 10). Schon der Anblick von glänzenden Kupferkesseln aus Wien, in denen im 33.Stock des MBFC-Towers Bier gebraut wird, erweckte heimatliche Gefühle. Dass dann auch noch der Hopfen aus Österreich kommt, verleiht dem vor Ort gebrauten Bier eine österreichische Note, die mein Herz erwärmte und mich auch ein klein wenig stolz machte. Richtig stolz wurde ich auf meine Heimat jedoch, als ich in diversen Top-Lokalen in Singapur Wein aus Österreich angeboten bekam, manchmal sogar glasweise. Beim Wein bin ich eben Patriot, der gerne eine paar Flaschen aus Österreich in fremde Länder als Gastgeschenk mitnimmt, auch wenn das mitunter einen Aufpreis für Übergepäck bedeutet. Singapur ist überhaupt ein guter Boden, um über das Thema Heimat nachzudenken. Vor Jahrzehnten galt diese Stadt aufgrund der ethnischen Verschiedenheit der Bevölkerung und der allgemeinen Armut als soziales Pulverfass. Vier Jahrzehnte mit rasantem Wirtschaftswachstum – begleitet von einer ambitionierten Bildungspolitik in der „neutralen“ Amtssprache Englisch – hat dazu geführt, dass hier Chinesen, Malayen, Inder und zahlreiche Nicht-Asiaten aus aller Herren Länder harmonisch zusammen leben. Ethnische Unterschiede werden vor allem kulinarisch ausgelebt. Auch über das Thema „Heimaturlaub“ habe ich in Singapur nachgedacht. Ich habe in einem kleinen, sehr empfehlenswerten Designhotel namens „Wanderlust“ genächtigt, das in einem denkmalgeschützten Haus in Little India liegt. Unter der Woche wird es von Geschäftsreisenden und Touristen genutzt. Für die schlechter ausgelasteten Wochenenden versucht der findige Betreiber, der ehemaliger Wirtschaftanwalt Loh Lik Peng, lokale Gäste zu gewinnen. Unter der treffenden Bezeichnung „Stay-Cation“ (eine Abwandlung von vacation) macht man Bewohnern von Singapur mit speziellen ThemenAngeboten den Wochenend-Aufenthalt in einen Hotel schmackhaft.

Restaurant Herrlich Omas Küchentraditionen mit herrlichen Braten wieder aufleben

05 Reduced to the max! Kochbuchautor Gert Wolfgang Sievers ist in seinem neuesten Kochbuch dem reinen Geschmack auf der Spur – und verzichtet dabei auf sämtliche Gewürze

06 Wie der Hase läuft Neo-Gastronom Michael Pech lässt das Mittagsgesschäft in Graz untersuchen und verschenkt Rezepte zum selber Kochen

07 Trüffel, Hummer, Leberkäse Die Speisekarte des Vestibüls bietet unglaubliche Vielfalt, auch Einrichtung und Tischkultur sind absolut top

08 Buntglas Es muss nicht immer Porzellan sein – auch Geschirr aus Glas macht Spaß.

10 Vollgas & Partyspaß Singapur erfindet sich neu: weltbekannte Köche, Top-Hotels, witzige Clubs und Casinos locken Touristen

12 Netzwerk Einrichtungsgegenstände aus geflochtenen Materialien

„Viele Einwohner kennen zwar ihren Stadtteil und das Zentrum, andere Gegenden wie etwa Little India sind für sie jedoch fremd. Unter dem Motto ‚Lerne deine Stadt‘ kennen, stellen für diese Gäste Packages mit individuellen Geheimtipps für unsere Nachbarschaft zusammen“, erklärte mir Loh Lik Peng. Bekanntlich machen wir Österreicher ja auch am liebsten (oder zumindest am häufigsten) in Österreich Urlaub. Dass ein Wiener Hotel spezielle Angebote für Wiener machen würde (oder ein Tiroler Hotel für Tiroler) ist mir jedoch noch nicht bekannt. Ist das vielleicht eine noch brach liegende Marktlücke? Herzlichst Ihr Wolfgang Schedelberger

impressum Herausgeber, Medieninhaber und Verleger: Österreichischer Wirtschaftsverlag GmbH, 1051 Wien, Wiedner Hauptstraße 120–124, Tel.: (01) 546 64-0 • www.gast.at Redaktionsleitung: Mag. Wolfgang Schedelberger, DW 363, w.schedelberger@wirtschaftsverlag.at Redaktion: Verena Fischer, Dr. Walter Glück Fotografie: Larry Williams Grafik: Sibylle Exel-Rauth, s.exel-rauth@wirtschaftsverlag.at Verkauf: Gregory Kucera-Wurmehl, DW 260; Kurt Heinz, DW 265 Druck: Druckerei Ferdinand Berger & Söhne GmbH, Wiener Straße 80, 3580 Horn


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buchtipps

Allergien Unverträglichkeiten Immer mehr Menschen leiden unter Unverträglichkeiten – Störungen, die ähnliche Beschwerden wie Allergien hervorrufen. Mittlerweile gibt es auch auf einige Stoffe Intoleranzen: Gluten, WALTER GLÜCK Fruktose, Laktose und Histamin, wobei es auch unangenehme MehrfachUnverträglichkeiten gibt. Für derart geplagte Zeitgenossen ist der Besuch eines Restaurants oft mühsam. Enthalten doch viele wohlschmeckende Speisen genau den Stoff, der unangenehme Reaktionen provoziert: Histamin. Histamin ist auch im Körper vorhanden und für verschiedene Prozesse wichtig. Menschen, die eine Histamin-Unverträglichkeit haben, leiden also nicht unter einer Allergie, sondern unter mangelnder Abbaufähigkeit von Histamin. Rund 80 Prozent der erkrankten Personen sind Frauen mittleren Alters. Die Symptome der HistaminUnverträglichkeit sind u. a. MagenDarm-Probleme, Kopfschmerzen, Hautjucken, Kreislaufprobleme und Erschöpfung von unangenehm bis hin zu schwerem Krankheitsgefühl. Medikamente können lindern, haben aber auch Nebenwirkungen. Besser sind homöopathische Mittel. Dauerhafte Abhilfe schaffen aber nur jene, die den Verzehr stark histaminhältiger Lebensmittel einschränken. Findige Gastronomen berücksichtigen daher bei der Gestaltung der Speise- und Getränkekarte diesen Aspekt. Vor allem geräuchertes Fleisch, Salami und Innereien haben einen hohen Histamin-Anteil. Das Gleiche gilt für Meeresfrüchte und Fischkonserven, weniger histaminbelastet sind frische Süßwasserfische. Essig, essighaltige Produkte wie Senf, Sauerkraut und eingelegte Gemüse sind wahre Histamin-Bomben. Auch um Ketchup und ein Übermaß an Tomaten sollten Menschen mit einer Histamin-Unverträglichkeit einen Bogen machen. Es ist also gar nicht so schwer, histaminarme Alternativen anzubieten, wenn man weiß, worauf man achten muss. Ähnliches gilt bei alkoholischen Getränken. Bier gilt es generell zu meiden. Das Gleiche gilt für kräftige, farbintensive Rotweine. Junger Weißwein hat praktisch kein Histamin. Der Grund dafür ist simpel: Histamin findet sich in den Schalen der Weintrauben. Wird der Saft gleich abgepresst, wie bei der Weißwein-Kelterung üblich, gelangt praktisch kein Histamin in den Wein, je länger der Most jedoch mit den Beeren in Kontakt ist, umso höher der Histamin-Anteil. Ein Rosé-Wein enthält also mehr Histamin als Weißwein, aber deutlich weniger als Rotwein.

Easy Asia – Einfach asiatisch kochen, Bill Granger

A Gulasch und no a Bier, Ferdinand Altmann

Die asiatische Küche begeistert mit ihren frischen Zutaten, gewagten Kombinationen und überraschenden Aromenexplosionen. In „Easy Asia“ hat der Australier Bill Granger die besten Rezepte der Küchen Asiens so vereinfacht, dass man ohne ausgedehnte Einkaufstouren geschmackvoll asiatisch kochen kann. Gesammelt hat Bill Granger diese Rezepte auf seinen ausgedehnten Reisen durch Asien – sei es bei einem Familiendinner in Singapur, einem Businesslunch in Japan, in Strand- und Garküchen oder Restaurants. In „EasyAsia“ finden sich Rezepte wie Rindfleisch auf Rendang-Art, Lamm mit Sataysauce oder Bibimbap. 120 schnell und einfach zubereitete Rezepte mit leicht erhältlichen Zutaten.

Ferdinand Altmann hat sich wieder auf Spurensuche nach den alten Wirtshäusern des Weinviertels begeben. Literarisch unterstützt wird er dabei abermals von Martin Neid. Der vorliegende Band ist eine Fortsetzung des Buches „A Gulasch und a Bier“, das sich den Wirtshäusern und Wirtsleuten im östlichen Weinviertel widmete. Auch der zweite Band hat die Geschichte und Geschichten von Wirtshäusern und Einkehrgasthöfen zum Inhalt, wie es sie überall gegeben hat und teilweise noch immer gibt. Zahlreiche literarische Texte aus der Region, u. a. von Brigitte Andre, Adolf Jagenteufel, Theodor Kramer und Joseph Misson, komplettieren diese umfangreiche Dokumentation alter Wirtshäuser in Text und Bild.

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TEXT WOLFGANG SCHEDELBERGER FOTOS LARRY WILLIAMS

Der Lieblingsenkel fährt den Wagen vor Stefan Schartner, neuer Küchenchef im Steigenberger Hotel Herrenhof in Wien, lässt die „Oma-Küche“ aufleben und schiebt jeden Freitag große Braten ins Rohr.

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eit Kurzem ist Stefan Schartner neuer Küchenchef im Steigenberger Hotel Herrenhof in der Wiener Innenstadt. Er soll mit einer neuen Küchenlinie verstärkt auch Wiener Gäste ins Restaurant locken. Als erster Schritt bekam das Restaurant einen eigenen Namen („Herrlich“), aber damit alleine ist es ja nicht getan. Schartner hat also auch die Küchenlinie entsprechend adaptiert.

Unter dem Motto „Tafeln wie bei Oma“ kommen Gäste jetzt jeden Freitagabend in den Genuss eines traditionellen Bratens. Zu Mittag wird – ebenfalls ganz traditionell – Fisch serviert, grätenfrei und ebenfalls im Ganzen präsentiert. Was genau auf den Tisch kommt, variiert je nach Marktangebot. Ab einer Reservierung von sechs Personen kann man sich allerdings auch

seinen persönlichen Lieblingsbraten wünschen, ob Lamm, Roastbeef, Wild oder den klassischen Schweinsbraten. „Essen ist etwas Kommunikatives, und wenn man gemeinsam um einen Tisch sitzt und von einem Stück isst, hat man einfach ein anderes Erlebnis, als wenn jeder Gast ein anderes Gericht bestellt“, weiß Schartner um die emotionale

Seite des gemeinsamen Essens Bescheid. Anders als in Omas Küche stellt der Braten im Restaurant allerdings eine gewisse logistische Herausforderung dar. Bei Oma saßen schließlich alle gleichzeitig um den Tisch und haben den Sonntagsbraten dann bekommen, wenn er fertig war. Im Restaurant wollen mehrere Gäste zu verschiedenen Zeiten ihre Tranche vom Braten haben, und zwar in perfektem Garzustand. „Das perfekte Timing und die Präsentation bei Tisch sind die größte Herausforderung“, erklärt Schartner und weiter: „Deshalb bekommen wir jetzt auch einen neuen Wagen, bei dem wir die Temperatur genau regeln können. So können wir den Braten im Ganzen präsentieren und vor den Gästen tranchieren.“ Das Gleiche gilt übrigens auch für den Wiener Suppentopf, ein anderer Klassiker aus Omas Küche. Auch der Suppentopf wird am Wagen vorgefahren und individuell eingeschenkt. „Neben der Qualität der Suppe sind es die vielen unterschiedlichen Einlagen, die dieses Gericht zu so etwas Besonderem machen. Doch jeder hat andere Vorlieben. Der eine will mehr Wurzelgemüse, der andere lieber klein geschnittenes Fleisch, der Dritte schwört aufs Mark“, weiß Schartner. Die Inszenierung eines Bratens stellt also Küche und Service vor einige Herausforderungen, doch diese Mühen lohnen sich offensichtlich. Das erste Echo der Gäste ist jedenfalls durchwegs positiv. „Zum einen schmeckt es den Gästen wirklich gut, zum anderen ist auch die Stimmung an den Tischen, wo gemeinsam ein Braten gegessen wird, immer besonders gut. Beim gemeinsamen Essen geht es nämlich nicht nur um das Stillen des Hungers, sondern darum, miteinander eine gute Zeit zu verbringen“, erklärt Schartner. «

kontakt

Restaurant Herrlich, Steigenberger Hotel Herrenhof, 1., Herrengasse 10, T.: 534 04 -0 www.steigenberger.at


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interview

Unique: Herr Sievers, letztes Jahr haben Sie für einen Gewürzmittelhersteller ein Buch mit dem Titel „In 80 Gewürzen um die Welt“ geschrieben, in Ihrem neuesten Werk verzichten Sie gänzlich auf Gewürze. Wieso dieser Sinneswandel? Gert Wolfgang Sievers: Ich liebe Gewürze, und es wäre absurd, im Alltag auf deren Einsatz zu verzichten. Aber mehr noch liebe ich den puren Geschmack und der wird von Gewürzen oft überdeckt. Das hat natürlich einen Grund. Schon früher, als die Möglichkeiten zur Haltbarmachung beschränkt waren, wurden Gewürze häufig dazu verwendet, den Geschmack von alten Lebensmitteln zu überdecken. Heute verwendet die Lebensmittelindustrie künstliche Aromastoffe im Übermaß, damit der Konsument nicht schmeckt, dass der Grundgeschmack der verwendeten Produkte eigentlich wenig hergibt. Das Gleiche gilt für viele Fastfood-Lokale. Für viele Gerichte ist der Einsatz von Gewürzen unverzichtbar. Asiatische Gerichte wie etwa Curries basieren überhaupt auf Gewürzen, aber auch ein Gulasch ohne Paprika oder ein Kümmelbraten ohne Kümmel machen ja nicht wirklich Spaß, oder?

Reduziert aufs Maximum! Gert Wolfgang Sievers hat das neue Kochbuch „Der pure Geschmack“ herausgebracht, bei dem er auf den Einsatz von Kräutern und Gewürzen gänzlich verzichtet. Was ihn zu diesem radikalen Ansatz bewegt hat, schildert der Autor im Unique-Interview mit Wolfgang Schedelberger. Sievers: Natürlich nicht, aber ich muss ein gutes, perfekt gereiftes Fleisch ja nicht zwingend zu Gulasch verarbeiten. Und was die asiatische Küche betrifft: Natürlich gibt es Gerichte, in denen man wirklich schmeckt, was man isst. Die Gewürze ergänzen dann im besten Fall das Geschmacksbild. Vor allem in günstigen Asia-Restaurants schmeckt jedoch in der Regel alles gleich, nämlich nach einer dicken, braunen süßsäuerlichen Sauce, die alle Geschmacksnuancen übertüncht, und das soll sie ja auch. Das schmeckt weder gut, noch ist es gesund, weil diese Saucen praktisch immer Glutamat enthalten. Apropos Glutamat. Die Asiaten sprechen von Umami als fünfte Geschmacksrichtung. Umami ist dafür verantwortlich, dass Gerichte besonders vollmundig schmecken. Wie stehen Sie dazu?

Sievers: Wir sprechen hier von Glutamat, das künstlich hergestellt als Geschmacksverstärker und viel öfter als Geschmacksverdecker eingesetzt wird. Viele Menschen haben eine Glutamat-Unverträglichkeit, ohne es zu wissen. Von einer fünften Geschmacksrichtung zu sprechen halte ich für Unfug. Auch Fette sind Geschmacksträger, Schärfe beeinflusst unsere sensorische Wahrnehmung, aber es sind keine Geschmacksrichtungen. Was spricht dagegen, Gerichte gut zu würzen? Fleisch ohne Salz schmeckt in der Regel fad, oder? Sievers: Salz verstärkt den ursprünglichen Geschmack, ohne ihn zu verfälschen. Es geht immer darum, alle vier Geschmacksempfindungen, also süß, sauer, bitter und salzig anzusprechen und in Balance zu halten, und das tue ich in meinem neuen Buch ja auch.

Ihre Kreation. Echt. Scharf. Dazu inspiriert nur der Original SteirerKren: Immer wie frisch gerieben! Für herzhafte Würze und Frische. Aromageschützt und praktisch wiederverschließbar. Nach dem Öffnen bis zu 6 Wochen gekühlt haltbar. Ideal für Suppen, Saucen und Dips ebenso wie für Fisch, Wurst und Fleisch.

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GERT WOLFGANG SIEVERS

Die mediterrane Küche kommt diesem Ideal übrigens oft sehr nahe. Mir geht es darum, meine Leser zum puren Geschmack des Grundprodukts zu führen. Ein Koch sollte den Grundgeschmack der Produkte kennen und sich erst dann überlegen, welche Gewürze ein Gericht tatsächlich verbessern. Wenn man so ans Kochen herangeht, wird man zwar nicht gänzlich auf Gewürze verzichten, aber diese wesentlich bewusster einsetzen. «


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w w w.g ast.at TEXT WOLFGANG SCHEDELBERGER FOTO WERNER KRUG

Wissen, wie der Hase mittags läuft wie sehr sich die Grazer mit dem Einfluss, den das Mittagessen auf ihre Leistungsfähigkeit hat, auseinandersetzen. Schließlich arbeiten wir ja schon länger mit der Ernährungsberaterin Sasha Walleczek zusammen und wollten erfahren, was die Grazer darüber denken, wenn sich eine Ernährungsexpertin Gedanken über die Gestaltung der Mittagsmahlzeit macht.

Michael Pech vom Grazer Restaurant Prato hat eine Studie in Auftrag gegeben, um herauszufinden, wie Grazer, die in der Innenstadt arbeiten, zu Mittag essen. Die zum Teil überraschenden Ergebnisse helfen ihm dabei, sein Mittagsangebot zu optimieren.

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as Mittagsgeschäft ist für viele Gastronomen eine enorme Herausforderung. Gäste haben wenig Zeit und wollen wenig ausgeben – manche gehen daher zu Imbissbuden oder – so vorhanden – in die Betriebskantine. Andere bringen eine Jause von zu Hause mit oder fahren überhaupt nach Hause. Doch was wünschen sich arbeitende Menschen tatsächlich zu Mittag? Wie zufrieden sind die Grazer mit dem vorhandenen Angebot? Mit welchen speziellen Angeboten bewegt man Gäste dazu, ins eigene Lokal zu kommen? Michael Pech wollte bei der Angebotserstellung nicht weiter im Trüben fischen, sondern

Prato Michael Pech hat gemeinsam mit Günther Plattner im Sommer 2011 das Restaurant Prato eröffnet. Der junge Küchenchef Daniel Edelsbrunner ist bereits ein Meister seines Fachs und kocht freitags und samstags am Private Table „Katharina Prato“ gegen Voranmeldung sogar auf Zwei-Hauben-Niveau. Doch auch „normale“ Gäste speisen abends ganz hervorragend. Zu Mittag verfolgen die Betreiber mit ihrem „Mood Food“-Angebot eine günstigere und weniger exklusive Schiene. Prato im Palais 8010 Graz, Sackstraße 16 T.: 0316/23 20 98 www.prato.at

wissen, wie der Hase läuft. Er hat dazu die Grazer Agentur bmm mit der Erstellung der Studie „Die Essgewohnheit von berufstätigen Grazern zu Mittag“ beauftragt. Unique: Herr Pech, ist Graz so ein spezielles Pflaster, dass es eine eigene Studie braucht, um die Marktsituation beim Mittagsgeschäft herauszufinden? Michael Pech: Jedes Einzugsgebiet hat seine Besonderheiten, so auch die Grazer Innenstadt. Ich war schon erstaunt zu erfahren, dass fast ein Drittel der Befragten regelmäßig nach Hause fährt, um daheim mittagzuessen. Knapp 40 Prozent besuchen zu Mittag regelmäßig eine Betriebskantine. Mehrmals die Woche gehen nur knapp 18 Prozent in ein Lokal zum Mittagessen. Fast noch wichtiger war es für uns herauszufinden, welche Angebote sich die Leute erwarten und wie sie die Qualität ihrer aktuellen Mittagsverpflegung einschätzen. Sind Menschen überhaupt in der Lage, ihre diesbezüglichen Wünsche bei einer standardisierten Befragung klar darzustellen? Michael Pech: Wenn man eine Studie in Auftrag gibt, ist es entscheidend, vorher zu wissen, was man eigentlich erfahren will, damit man die Ergebnisse auch nutzen kann. Für uns war es entscheidend, zu erfahren, wie zufrieden die Grazer mit ihrer aktuellen Mittagsverpflegung sind und was sie sich eigentlich wünschen. Deshalb haben wir auch konkret danach gefragt. Wichtig war es auch zu erfahren,

Und ist die bewusste Auseinandersetzung mit der Wirkung des Essens für viele Menschen tatsächlich ein Thema? Michael Pech: Die Studie zeigt ein differenziertes Bild. Fast 40 Prozent schätzen das eigene Mittagessen als nicht ausgewogen ein, was ein beachtlicher Wert ist. Schließlich handelt es sich um eine Selbsteinschätzung und nicht um die Diagnose eines Arztes. Ein Zehntel fühlt sich nach dem Mittagessen regelmäßig schlecht, gibt dies auch zu. Das ist wirklich verblüffend! Interessant ist auch, dass Männer und Frauen unterschiedliche Ansprüche ans Mittagessen stellen. Zwanzig Prozent der Frauen fühlen sich kulinarisch schlecht versorgt, das sind doppelt so viele wie bei den Männern. Es verwundert daher nicht, dass über 80 Prozent der Frauen es befürworten würden, wenn das Mittagsmenü von einem Ernährungsexperten gestaltet würde. Frauen sind offensichtlich wesentlich bewusster, wenn es ums Essen und die eigene Gesundheit geht. Und was bedeuten diese Ergebnisse für die Gestaltung des mittäglichen Speiseangebots im Prato? Michael Pech: Es hat uns bestärkt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Unser Mood-Food-Menü, das wir gemeinsam mit Sasha Walleczek entwickeln, kommt sehr gut an, nicht nur bei den Damen. Sich vernünftig und gesund zu ernähren steht ja auch in keinem Widerspruch zu wohlschmeckendem Essen. Aber im Gegensatz zum Abendessen, wo man abschalten, sich belohnen und auch ein bisschen „sündigen“ will, wollen die

Leute beim Mittagessen Energie tanken. Außerdem ist es uns wichtig, Gäste auch zu Mittag mit einem speziellen Angebot anzusprechen. Das Prato wirkt aufgrund der geschmackvollen Einrichtung edel und für manche auch teuer. Mit unseren günstigen Mood-Food-Mittagsmenüs wollen wir Gästen eventuelle Schwellenängste nehmen. Mit diesem Konzept sprechen Sie aber nur diejenigen an, die zu Mittag in ein Restaurant oder Gasthaus gehen, doch das sind nur knapp 18 Prozent. Ist die Mehrheit der Grazer Berufstätigen also für die Gastronomie als potenzielle Kunden verloren? Michael Pech: Hoffentlich nicht. Deshalb bieten wir unsere Mittagsmenüs auch als Take-away an. Wir haben gerade neue Takeaway-Boxen angeschafft, damit unser Essen auch als Take-away gut wahrgenommen wird. Damit sprechen wir Leute an, die zwar ausgewogen mittagessen wollen, aber aus verschiedenen Gründen nicht im Lokal bleiben wollen oder können. Aber wir dürfen uns nicht in den Sack lügen. Auch wenn man noch so toll kocht und fair kalkuliert, für viele Menschen ist es einfach nicht leistbar, täglich auswärts zu essen. Deshalb geben wir unseren Gästen zu Mittag eine Rezeptidee mit der passenden Einkaufsliste für daheim mit. Ist es nicht ein bisschen paradox, dass man im Restaurant eine Empfehlung bekommt, wie man zu Hause besser isst? Michael Pech: Nur auf den ersten Blick. Selbst unsere treuesten Gäste kommen nicht jeden Tag zu uns. Ich kenne niemanden, der jeden Tag mittags und abends in einem Lokal isst. Wir wollen für unsere Gäste kompetente und sympathische Partner sein, wenn es um Genuss und Ernährung geht. Wenn es uns gelingt, dieses Bild glaubhaft zu vermitteln, ist das eine der besten Kundenbindungsmaßnahmen, die ich mir vorstellen kann. «

Studie: Die Essgewohnheiten von Berufstätigen zu Mittag 67,1 % 39,1 % 29 % 33,8 % 50,9 %

haben eine fixe Mittagspause zur kulinarischen Versorgung. schätzen ihr Mittagessen als gänzlich oder teilweise unausgewogen ein. fahren regelmäßig (zumindest einmal die Woche) nach Hause, um dort mittagzuessen. bereiten sich regelmäßig zu Hause eine Jause zu, die sie mit zur Arbeit nehmen. der befragten Frauen fühlen sich in der Grazer Innenstadt zu Mittag kulinarisch unzureichend gut versorgt (31,1 % nur teilweise gut versorgt, 19,8 % gar nicht gut versorgt). Die Studie wurde von bmm im Oktober 2011 erstellt und beruht auf 311 geführten Interviews.


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promotion TEXT WOLFGANG SCHEDELBERGER FOTOS LARRY WILLIAMS

Streetfood an der Ringstraße In Wien gibt es kein anderes Top-Restaurant, dessen Speisekarte so vielfältig ist wie die des Vestibüls. Küchenchef Christian Domschitz verwöhnt seine Gäste mit Trüffel, Taube und Hummer genauso selbstverständlich wie mit Leberkäse, Käsekrainer und Schweinsbraten. Bei der Tischwäsche vertraut man im Vestibül auf Salesianer Miettex. Fabes zu Gast war, hat mich dieses Gericht total begeistert, und nachdem dieser große Küchenchef im Vorjahr verstorben ist, wollte ich ihm eine Hommage widmen. Trotz des hohen Preises geht dieses Gericht irrsinnig gut. Man glaubt gar nicht, wie viele unserer Gäste schon einmal bei Santamaria gegessen haben und sich darüber freuen, eine seiner Kreationen bei uns in Wien genießen zu können“, erklärt Domschitz.

Schnecken, Rollmops & Schweinsbraten

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as im Wiener Burgtheater gelegene Restaurant Vestibül ist ein sehr vielseitiges Lokal. Zu Mittag dient es Managern als eleganter Platz für ein gepflegtes Business-Lunch. Am Nachmittag wird es gerne als ruhiges Kaffeehaus genutzt. Am frühen Abend kommen Theatergäste, um vor der Aufführung ein kleines Dinner zu sich zu nehmen. Danach findet dann ein fliegender Wechsel statt, wenn kurz vor acht Uhr die regulären Dinnergäste kommen. Und nach der Aufführung nutzen viele Theaterbesucher die gemütliche Bar, an der auch geraucht werden darf, um noch ein paar Gläser Wein zu trinken. Darüber hinaus wird das Lokal von Schauspielern und Theatermitarbeitern gerne als „Betriebskantine“ genutzt.

einen Küchenchef. Aber wir bewirten im Vestibül auch viele Gäste, die weniger Zeit haben und aus verschiedenen Gründen auch weniger Geld ausgeben wollen. Für die bieten wir erstens zahlreiche Gerichte auch in kleinerer Portionsgröße an. Zum anderen haben wir einen sehr günstigen Bereich auf der Karte, wo wir die ‚Straßenküche‘ salonfähig gemacht haben“, erklärt Küchenchef Christian Domschitz, der das Vestibül seit zweieinhalb SALESIANER: STRAHLEND WEISSES TISCH- Jahren gemeinsam mit TEXTILIEN VERMITTELN HÖCHSTE TISCHKULTUR seiner Partnerin Veronika Doppler führt.

kontakt Vestibül im Burgtheater, 1., Dr. Karl Lueger Ring 2, T.: 01/532 49 99; www.vestibuel.at

Vielseitige Gästewünsche Wie bringt man diese vielfältigen Gästewünsche unter einen Hut? Mit einer durchdachten und abwechslungsreich gestalteten Karte, wie Christian Domschitz erklärt: „Ganz besonders schätzen wir die Gäste, die extra zu uns kommen, um das große Menü zu genießen, denn das ist das ultimative Kompliment für

Das Beste vom Würstelstand

Doch was bedeutet „Straßenküche salonfähig zu machen“ genau? Seit vielen Jahren zählt der als Gruß aus der Küche gereichte Mini-Leberkäs zu den Signature-Dishes von Christian Domschitz. Er bezieht ihn, so wie das gesamte Fleisch, von einem Fleischhauer seines Vertrauens aus Litschau im Waldviertel. Dieser hat immer auch ein paar Käsekrainer mitgeliefert, die als Personalessen verwendet werden. Ein Stammgast, der außerhalb der Küchenöffnungszeiten eine Kleinigkeit essen wollte, kam in den Genuss dieses Personal-essens, war hingerissen

und fragte: „Wieso gibt es diese rustikale Köstlichkeit nicht regulär auf der Karte?“ Einfach Käsekrainer auftragen zu lassen war Domschitz dann aber doch ein bisschen zu banal. Also bat er seinen Fleischer, für ihn Würste in Miniaturformat zu machen, und ein neues Gericht war geboren: Das Beste vom Würstelstand! Für neun Euro gibt es jetzt vier verschiedene Würste, die mit Senf und Ketchup – selbstverständlich hausgemacht – auf einem Holzteller serviert werden.

Hummer, Taube, Trüffel Am anderen Ende der Preisskala gibt es Domschitz’ berühmtes Szegediner Hummerkrautfleisch um 44 Euro als Hauptspeise (um € 15,– als Kostprobe, € 22,– als Vorspeise). „Das muss einfach sein, weil viele Gäste seit Jahren deswegen zu mir kommen und ich auf diese Kreation auch wirklich stolz bin“, erklärt Domschitz. Der Hummer ist übrigens das einzige SalzwasserTier, das im Vestibül auf den Tisch kommt. Alle anderen Fische bezieht Domschitz vom Gut Dornau in Niederösterreich. Ein weiteres „Luxusgericht“ (€ 38,–), das Domschitz seit Februar auf der Karte hat, ist Rindermark mit Perigord-Trüffel, eine Hommage an den im Vorjahr verstorbenen katalanischen Drei-Sterne-Koch Santi Santamaria. „Für so etwas muss auf meiner Karte Platz sein, weil mir das ein persönliches Anliegen ist. Als ich vor zwei Jahren im Can

Aber es geht natürlich auch bodenständiger. Jeden Donnerstag wird ein ganzer Schweinsbraten ins Rohr geschoben. Gerichte wie Weinbergschnecken, Rollmops, Punschkrapfen vom Tullnerfelder Schwein (eine weitere DomschitzKreation) oder Geselchtes vom Waller tragen eine typisch österreichische Handschrift, wenngleich sie eine durchdachte Verfeinerung erfahren. Und wie wichtig sind die Theaterbesucher für den Geschäftsgang? „Wir freuen uns sehr über dieses Zusatzgeschäft, und im August, wenn das Burgtheater geschlossen hat, spüren wir das Ausbleiben dieser Gäste auch. Aber es ist und bleibt ein Zusatzgeschäft, und das ist auch gut so, denn wir wollen ein Restaurant betreiben, das nicht nur wegen seiner Lage besucht wird“, erklärt Domschitz. Theatergäste werden übrigens mit einem speziellen Menü umgarnt, das auf Wunsch auch in zwei Akten aufgetragen wird. So ist es möglich, Vorspeise und Hauptgang vor der Aufführung, Käse und Dessert dann nach dem Stück zu essen.

Ein echter Familienbetrieb Für den nachhaltigen Erfolg des Vestibüls ist jedoch nicht nur das vielseitige Speisenangebot verantwortlich. Christian Domschitz sieht vor allem die Tatsache, dass er mit seiner Partnerin Veronika Doppler sowohl privat wie auch beruflich so gut harmoniert, als eigentliches Erfolgsgeheimnis. „Familienbetriebe funktionieren einfach besser als Unternehmen, die von angestellten Mitarbeitern geleitet werden. Das spüren auch die Gäste. Außerdem tut es jedem Lokal gut, wenn es nicht nur einen Chef, sondern auch eine Chefin gibt. Das zeigt sich im Umgang mit den Gästen und Mitarbeitern genauso wie bei der Einrichtung“, streut Domschitz seiner Lebensgefährtin Rosen. «


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tischkultur

01.

Buntglas PRODUCTSCOUT VERENA FISCHER V.FISCHERWIRTSCHAFTSVERLAG.AT FOTOS HERSTELLER

04. Geschirrteile aus Glas sind ein wich-

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tiger Bestandteil jedes schön gedeckten Tisches. Durch die Verwendung von bunten Trinkgläsern, Glastellern, Karaffen und Schalen ergeben sich völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten, die jede Tafel optisch aufwerten. Colour-Blocking ist in, also treiben Sie es bunt!

03. 1.

01. Sunny Day Hersteller: Thomas | Design: Rosenthal Creative Center | Karaffen, Schalen, Tischlichter und Becher aus handgearbeitetem Glas, Waterblue, Apple Green, Lavender, Denim oder Klar | Füllmenge Karaffe: 950 ml www.rosenthal.de

1. 05. 07. Abc Hersteller: Vetri delle Venezie | Trinkglasserie aus farbigem Glas, Wein-, Sekt- und Wassergläser, Rot, Weiß, Schwarz, Amethyst, Grün oder Grau www.vetridellevenezie.de

02. Wave

06.

07.

Hersteller: Leonardo | Trinkbecher aus Glas mit Hydroglasur auf der Innenseite, acht verschiedene, besonders widerstandsfähige, kraftvolle Farben, zwei Größen | Maße: H 9/13 cm, Füllmenge: 25/30 cl www.leonardo.de

08. Contrast bowl Hersteller: Kosta Boda | Design: Anna Ehrner | Schale aus Kristallglas, sieben verschiedene Farbstellungen, drei Größen | Maße: Ø 16 cm / 23 cm /35 cm, H 8,5 cm / 12,5 cm / 17 cm www.kostaboda.com

03. Dancing Stars Jazz Hersteller: Nachtmann | Platzteller aus Kristallglas, Rot oder farblos | Maße: Ø 32 cm www.nachtmann.com

09. Shakes Hersteller: Plates GmbH | Teller und Schalen in zehn verschiedenen Farbstellungen, zwei Teller- und drei Schalengrößen www.plates.de

04. Hya

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Hersteller: Bormioli Rocco | Design: Gumdesign | Teller aus Glas mit Glastropfen auf dem Tellerboden, tiefe und flache Teller, Salatschüssel und Schälchen, Purple oder transparent www.bormiolirocco.com

10. Timeless Colour Hersteller: RCR Crystal | Design: Manola Del Testa | Likörgläser aus Kristallglas, sechs verschiedene Farben, Wein-, Champagner-, und Wassergläser, Schälchen | Maße: Ø 6,5 cm, H 16,9 cm, Füllmenge 11 cl www.rcrcrystal.com

09. 05. Lempi Hersteller: Iittala | Design: Matti Klenell | Trinkglas stapelbar, universell verwendbar, Lila, Grau, Hellblau oder Transparent | Füllmenge: 34 cl www.iittala.com

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06. Trend Colours

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Flexible Freiluftkonzepte Markilux erleichtert die erweiterte Nutzung des Outdoor-Bereichs mit simpel zu montierenden Markisen, die flexibel einzusetzen sind. Die Montage der syncra 2 fix wird zum Kinderspiel. Die Zeiten, in denen Gäste im Freien sitzen wollen, werden nicht nur aufgrund der Nichtraucher-Regelungen immer länger. Findige Gastronomen nutzen daher die zur Verfügung stehenden Freiflächen, um ihre Gäste unter freiem Himmel zu verwöhnen. Doch mit dem freien Himmel ist das so eine Sache. Bei leichtem Regen macht der ungeschützte Aufenthalt im Freien genauso wenig Spaß wie bei prallem Sonnenschein. Markisen von markilux bieten da eine praktische Lösung, weil sie sich mit wenigen Handgriffen ein- bzw. ausrollen lassen. Aber auch das Aufstellen der neuen syncra 2 fix von markilux wird dank eines zeitsparenden Montagesystems zum Kinderspiel. Das freistehende, fest installierbare Markisensystem syncra fix setzt künftig dabei ganz auf die Attribute „einfach“ und „schnell“. Bisher eine kompakt geschweißte Stahlkonstruktion, sind nun alle Bauteile des großzügigen Schattenspenders einzeln verschraubbar. Sie lassen sich damit unkompliziert nachjustieren und ebenso schnell wieder demontieren. Günter Schöttler, technischer Leiter von markilux, erklärt: „Durch diese neue Art des Verschraubens wird der Zusammenbau der syncra 2 fix wesentlich einfacher. Das bedeutet deutlich weniger Montageaufwand.“ Bis auf die Fußplatten besteht die Markise ab jetzt komplett aus Aluminium. Auch das erleichtert die Montage. Wobei dies, so Schlötter, nichts am standfesten und stabilen Charakter der Markise ändert. Dafür aber an der Optik. Die Oberfläche des Aluminiums macht eine ebenmäßigere, feinere Lackierung möglich. Die gibt es in den üblichen RAL-Farben von markilux oder aber in den eleganten LoungeTönen Anthrazit-metallic, Steingrau-metallic und Cremeweiß-Struktur. Um das neue Erscheinungsbild zu unterstreichen, hat das Markisenständersystem zudem runde, schlanke Säulen bekommen. Integriert ist ein Kabelschacht mit verschließbarer Öffnung. In ihm versteckt sich die gesamte Stromversorgung für einen motorisierten Betrieb, ein Beleuchtungssystem oder ein Wärmestrahler. www.markilux.com

Der Sommer darf kommen Karasek präsentiert eine Reihe an Neuigkeiten für die kommende OutdoorSaison. Die Serie „Costa Rica“ präsentiert sich in neuen Farben. Die neuen Gestellfarben Schwarz und Weiß lassen bereits erfolgreiche Modelle wie „Costa Rica“ in völlig neuem Look erscheinen. Besonders elegant für die gehobene Gastronomie sind Stühle mit der neuen KaratexDeluxe-Bespannung „Stratos“. Das Sortiment an pflegeleichten teco.Star-Tischplatten wurde um schicke Designs und günstigere Preisgruppen erweitert, und die Farbe Bordeaux ergänzt die Auswahl an Karatex-Bespannungen. Die attraktiven und sehr preisgünstigen, aber trotzdem objekttauglichen Bistromodelle Elba und Grado runden die Kollektion 2012 ab. Das Wiener Traditionsunternehmen Karasek feiert heuer übrigens sein 80-jähriges Bestehen. Die ursprüngliche Produktionspalette umfasste Stahlrohrbetten und Innenmöbel aus Holz. Im Laufe der Jahre entwickelte sich die Produktion immer mehr in Richtung Garten- und Terrassenmöbel. www.karasek.co.at

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DAS MANDARIN ORIENTAL LIEGT DIREKT AN DER

MARINA BAY. DIE FORMEL-1-STRECKE FÜHRT DIREKT AM HOTEL VORBEI.

Vom Business-Hub zur Party-Stadt Die ehemals als langweilig geltende Business-Metropole Singapur mit SaubermannImage erfindet sich neu und wird auch für Touristen immer interessanter. Nicht zuletzt dank neuer Casino-Lizenzen, die frisches Geld bringen, entstehen spektakuläre Hotels und Themenparks. TEXT WOLFGANG SCHEDELBERGER

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ährend in Europa und Amerika über Finanz- und sonstige Krisen gejammert wird, scheint sich ganz Asien in einem gewaltigen Wirtschaftsboom zu befinden. Das spürt man an einem Handelsplatz wie Singapur ganz besonders. Der moderne Stadtstaat im Zentrum Südostasiens ist im Auf- und Umbruch und zeigt sich gar nicht so streng, wie es einem die westliche Berichterstattung glauben machen will.

Rasante Entwicklung: Vom Armenhaus zum Finanzzentrum Singapur hat sich in den letzten Jahrzehnten schrittweise, dafür aber in berauschendem Tempo entwickelt. Unabhängig wurde Singapur erst 1965 und war da-

mals bettelarm. Außerdem wurde die ethnische Vielfalt – Chinesen, Malaien, Inder und einige verbliebene Europäer – von den meisten Beobachtern als soziales Pulverfass gesehen. Heute zählt gerade der bunte Bevölkerungsmix zu den großen Pluspunkten der Stadt, die Verständigung funktioniert reibungslos, und zwar durchgehend auf Englisch. Nachdem Singapur zuerst auf Leicht- und dann auf Schwerindustrie (Bekleidung bzw. Schiffsbau und Raffinerien) gesetzt hatte, hat sich die Stadt nicht zuletzt dank großer Investitionen in die Infrastruktur (Hafen und Flughafen) als globaler Handelsplatz etabliert. In den 1980er- und 1990er-Jahren wurde Singapur zu einem der wichtigsten Finanzzentren der Welt.

Let’s Party: Formel 1, Casinos, Nachtclubs, Starköche In den letzten zehn Jahren setzt Singapur verstärkt auf den Tourismus. Seit 2008 macht hier der Formel-1Zirkus Station, zwei Jahre später eröffnete das erste Casino seine Pforten. Über diesem Casino steht das neue inoffizielle Wahrzeichen der Stadt – das Marina Bay Sands Hotel. Mit seinen drei Türmen, die in 200 Meter Höhe mit einem Palmengarten (Bild 1) verbunden sind, sticht es unter den zahlreichen Wolkenkratzern der Metropole City noch heraus. Wie man es aus den luxuriösen Casino-Hotels von Las Vegas kennt, hat man auch hier internationale Starköche engagiert, um Dependancen aufzumachen: im Marina Bay Sands etwa

u. a. die Drei-Sterne-Köche Guy Savoy, Daniel Boulud und der im Vorjahr verstorbene Katalane Santi Santamaria. Mit dabei auch Mario Batali aus New York, Wolfgang Puck und als einziger Spitzenkoch mit Wurzeln in Singapur Justin Quek. Joel Robuchon hat vor kurzem auf der neu erschlossenen Erlebnisinsel Sentosa, wo im Vorjahr das zweite Casino aufgesperrt hat, ein Atelier Robuchon eröffnet. Dabei gab es schon bisher keinen Mangel an Luxushotels. Mandarin Oriental, Four Seasons, Grand Hyatt, Shangri-La etc. sowie lokale Größen wie das Fullerton (seit kurzem mit einem neuen Schwesternhotel Fullerton Bay) machen die Auswahl schwer. Nur um das weltberühmte Raffles sollte man mittlerweile einen großen Bogen machen. Von außen wirkt es zwar immer noch sehr elegant, die Einrichtung und Infrastruktur ist jedoch schon in die Jahre gekommen. Nicht einmal die Bar, in der der Singapur-Sling erfunden wurde, ist empfehlenswert. Schade zwar, aber an gepflegten Bars gibt es im heutigen Singapur wahrlich keinen Mangel.

Info Der Autor besuchte Singapur Ende Jänner mit einer von Pierre Niehaus geleiteten Gastro Trend Tour. Nierhaus ist Coach und GastronomieKonsulent und veranstaltet jährlich fünf Trend-Touren in die spannendsten Metropolen der Welt. Heuer stehen noch London (13.– 15. 4.), Chicago (6.–9. 9.) und Shanghai (15.–19. 11.) auf dem Programm. Maximal 15 Teilnehmer pro Reise. Infos: www.nierhaus.com

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Bier und Wein aus Österreich Hervorragendes Bier und einen fantastischen Ausblick bekommt man etwa im LeVel 33 (Bild 2), das sich auf 156 Metern Höhe in der 33. Etage des MBFC-Towers befindet. Das Bier wird vor Ort gebraut, Braukessel und Anlage wurden übrigens von Salm Bräu aus Wien geliefert. Das Thema Bier wird auch im Restaurant Brotzeit groß inszeniert. In Partnerschaft mit Paulaner haben sich mit mittlerweile drei Brotzeit-Outlets in Singapur etabliert, die Expansion in weitere asiatische Länder ist voll im Gange. Auch wenn das Konzept aus Deutschland stammt, wird vor Ort Deutsch mit österreichischem Zungenschlag gesprochen. Im Outlet im Mall Vivo City kümmern sich der Wiener Tobias Meyer (Bild 3 links) und der Vorarlberger Claus Schwarzmann (rechts) um das Wohl der Gäste. Immer populärer wird auch Wein aus Österreich. Vor kurzem ging das bereits dritte Austrian Wine Festival über die Bühne, das der ehemalige ÖWM-Chef Michael Thurner mit dem Tiroler Gastronomen Wolfgang Lapper veranstaltet. Lapper, der bereits seit 25 Jahren in Singapur arbeitet und mehrere Lokale betreibt, schenkt in seinem spanischen Lokal Botega y Tapas Grünen Veltliner aus (Bild 4). In jedem Fall einen Besuch wert ist auch der Tippling Club von Ryan Clift (Bild 5), der im März 2012 Gastkoch im Hangar-7 war. Wie der Name Tippling Club (in etwa mit „Tschecherantenclub“ übersetzbar) schon sagt, bekommt man hier auch etwas zu trinken: Es sind – ohne Übertreibung – die besten Cocktails der Stadt. Ausblick über die Skyline bietet der Tippling Club zwar nicht,

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dafür hat man das Gefühl, in einem gemütlichen Bungalow mitten im Dschungel zu sitzen, und das ist in einer Großstadt wie Singapur ja auch etwas wert. Wer Hotels, Restaurants und Bars wie die bisher erwähnten besucht, mag zum Schluss kommen, dass Singapur eine teure Metropole ist, doch das stimmt nur bedingt. Man kann auch in Hotels wie dem Wanderlust (Bild 6) oder Majestic absteigen, die in weniger teuren Gegenden liegen. Beide Hotels, die der ehemalige Anwalt Loh Lik Peng gegründet hat, gehören zur Gruppe der Design-Hotels und bieten ausreichend Komfort, gepaart mit spektakulärem Design. Jedes Zimmer wurde von einem anderen Designer gestaltet – die Fassade der beiden denkmalgeschützten Häuser blieb jedoch unverändert. Wirklich günstig nächtigt man im relativ zentral gelegenen Arbeiterund Rotlichtviertel Geylang, aber das ist wohl nicht jedermanns Sache, wenngleich man sich auch dort um die eigene Sicherheit keine Sorgen machen braucht. Und auch beim Essen muss man in Singapur keinesfalls ein Vermögen ausgeben. Wer nicht in einem schicken Ambiente sitzen will, kann hier für wenig Geld sehr, sehr gut essen. Ein Besuch in einem der zahlreichen Hawker-Centers, wie dem Maxwell Foodcourt (Bild 7) ist absolut Pflicht. Dort sucht man sich von einem der dutzenden unabhängig agierenden Marktständen ein Gericht aus und nimmt es zum Verzehr an einen Tisch mit. Hier zeigt sich auch die Verschiedenheit der

ethnischen Einwohner ganz deutlich. Chinesisches Dim Sum findet man genauso wie indische Curries, malaiische Satays oder thailändische Suppen. Lediglich die Zeit zwischen 12.30 und 13.30 Uhr, wenn sämtliche Angestellten gleichzeitig die Hawker-Centers stürmen, gilt es zu vermeiden. Dem gleichen Konzept folgend, sind die Food-Courts in den modernen Malls organisiert, wie etwa in der Mall 313@somerset (Bild 8). Sie haben vielleicht etwas weniger ursprüngliches Flair, bieten dafür aber mehr Hygiene und komfortablere Sitzgelegenheiten. Die großen Luxushotels locken mit ihren Top-Restaurants vor allem am Abend eine zahlungskräftige Klientel an. Zu Mittag ist auch hier ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis gesucht. Besonders innovativ präsentiert man sich etwa im Grand Hyatt Hotel. Im ebenerdigen Allinclusive-Restaurant Strait Kitchen werden verschiedene Küchenlinien authentisch präsentiert. Das geht so weit, dass indische Spieße auf einem Holzkohle-Grill zubereitet werden. Der indische Koch mit seinem Grill befindet sich in einer Glaskabine mit starkem Abluftsystem. (Bild 9). All-inclusive ist auch das Konzept, mit dem Luxushotels am Sonntag um Brunch-Gäste rittern. Einer der besten Plätze dafür ist das etwas außerhalb gelegene Shangri-La Hotel (Bild 10). Mit umgerechnet 70 Euro ist es zwar nicht wirklich billig, dafür gibt es einfach alles, von Sushi über Austern und Hummer bis zu warmen Fleisch- und Ei-Gerichten, Obst, Gemüse, Suppen etc. «

Immer populärer werden Weine aus Österreich. Vor kurzem fand bereits zum dritten Mal das Austrian Wine Festival statt. die Bühne.

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