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P.b.b. Retouren an PF555, 1008 Wien, Zul.-Nr. GZ 02Z030719 M, Postnummer: 5

tiSchler

www.tischlerjournal.at

Offizielles Fachorgan der Bundesinnung und der Landesinnungen der Tischler | Juni 2014

JourNaL 06

Fix montiert Möbelbeschläge im Überblick: von Schiebe- bis Klappbeschlägen, von Montagehilfen bis zu Systemneuheiten

Sprechen Sie cSr?

kleben eben

Was verantwortungsbewusstes Wirtschaften auch kleinen Betrieben bringt ab seite 8

Was Sie beim Kleben von Holzfußböden beachten müssen ab seite 52


Schleifmaschinen der Spitzenklasse

Franz, Ing. Georg und Franz sen. Blauensteiner vor der BreitbandSchleifmaschine Kündig Brilliant-2

« Wichtig sind Qualität und Bedienung » Franz Blauensteiner, Sie führen eine Tischlerei in der Marktgemeinde Schweiggers im Waldviertel. Können Sie uns Ihren Betrieb kurz vorstellen?

1957 hat mein Vater hier im Ort einen Betrieb gegründet. Er begann vorerst mit der Produktion von Fenstern und Türen, aber auch Möbeln. Im Laufe der Jahre konnte er sich einen treuen Kundenkreis aufbauen. Ich selber habe meine Ausbildung an der HTL Mödling absolviert. Meine Leidenschaft gilt dem Entwerfen und Zeichnen von Möbeln. Mit Georg, unserem Sohn, steht bereits die dritte Generation für die Nachfolge bereit, auch er hat die HTL Mödling besucht. Wir beschäftigen derzeit 10 Mitarbeiter, sind im hochwertigen Innenausbau tätig und betreuen Kunden im Privat- und Objektbereich hier im Waldviertel sowie im Raum Wien. Ihr Maschinenpark ist spektakulär: 2 große liegende Plattensägen, die 4-Seiten Hobelmaschine, die große Kantenanleimmaschine und die beiden Schleifmaschinen von KÜNDIG. Sind Sie ein Maschinenfan?

Nein, diese Produktionskapazitäten benötigen wir, um GroßKÜNDIG GmbH

4191 Vorderweißenbach

aufträge abzuarbeiten. Meist sind es Aufträge für internationale Museen und Ausstellungen. In der Regel sind die Termine kurzfristig. Da ist es dann notwendig, über einen umfangreichen Maschinenpark zu verfügen, um die vorgegebenen Liefertermine einhalten zu können. Sie haben kürzlich die Breitband-Schleifmaschine KÜNDIG Brilliant-2 und die Kantenschleifmaschine KÜNDIG Uniq-S gekauft. Was gab den Anstoß?

Wir haben verschiedene Schleifmaschinen angeschaut. Wichtig sind Qualität und Bedienung. Mein Vater hat schon immer auf Qualität gesetzt und diese Tradition führen wir fort. Zudem muss bei uns jeder Mitarbeiter mit jeder Maschine arbeiten können. Die KÜNDIG Brilliant-2 überzeugt technisch mit dem Diagonalschleifverfahren und praktisch mit dem einfachen Handling. Eine neue Kantenschleifmaschine war schon länger ein Thema. Die Uniq-S mit dem Vorschubband und der Furnierschleifvorrichtung ermöglicht ein rationelles und exaktes Arbeiten auch bei Furnierkanten.

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edItorIal & IMPreSSuM

IMPRESSUM Erstellt gemäß § 25 Abs 2 MedienG in der Fassung ab 1. 7. 2012 medieninhaber, Verleger und herausgeber: Österreichischer Wirtschaftsverlag GmbH, 1120 Wien, Grünbergstraße 15/ Stiege 1, Tel.: +43 (0) 1 546 64-0, Fax: +43 (0) 1 546 64 DW 711, www.wirtschaftsverlag.at unternehmensgegenstand: Herausgabe, Verlag, Druck und Vertrieb von Zeitungen und Zeitschriften sowie sonstigen periodischen Druckschriften. chefredakteur: Dipl.-Ing. Thomas Prlić, DW 341, E-Mail: t.prlic@wirtschaftsverlag.at mitarbeiter dieser Ausgabe: Dipl.-Ing. Tom Červinka, Michael Fischler, Jürgen Fragner, Mag. Gudrun Haigermoser, Harald Jeschke, Gustav Just, Sandra Knopp, Dr. Stephan Trautmann, Mag. Manfred Wildgatsch Artdirektion & grafik: Equalmedia, 1180 Wien geschäftsführung: Thomas Zembacher beteiligung: Alleinige Gesellschafterin der Österreichischer Wirtschaftsverlag GmbH ist die Süddeutscher Verlag Hüthig GmbH. Gesellschafter der Süddeutscher Verlag Hüthig GmbH sind die Süddeutscher Verlag GmbH mit 91,98 %, Holger Hüthig mit 7,02 %, Ruth Hüthig mit 0,45 %, Beatrice Hüthig mit 0,28 % und Sebastian Hüthig mit 0,28 %. gesamtverkaufsleitung: Franz-Michael Seidl, DW 240 Anzeigenberatung: Violetta Seidel, DW 245, E-Mail: v.seidel@wirtschaftsverlag.at Anzeigenservice: Andrea Fischer, DW 441, Fax: DW 50441, E-Mail: tischler@wirtschaftsverlag.at Anzeigenrepräsentanz oÖ: Verlagsbüro Gerhard Weberberger, Kleinwörth 8, 4030 Linz, E-Mail: linz@wirtschaftsverlag.at, Tel.: +43 (0) 732 31 50 29, Fax: +43 (0) 732 31 50 29-46, Mobil: +43 (0) 676 518 55 75 Anzeigenpreisliste: Nr. 42 vom 1. 1. 2014 erscheinungsweise: monatlich hersteller: Friedrich VDV, Vereinigte Druckereien und Verlags-GmbH & CO KG, 4020 Linz, Zamenhofstraße 43–45, www.friedrich.vdv.com marketing: Paul Kampusch, DW 130 Aboservice: Aboservice Österr. Wirtschaftsverlag, Tel.: +43 (0) 1 361 70 70-570, Fax: +43 (0) 1 361 70 70-9570, E-Mail: aboservice@wirtschaftsverlag.at. Jahresbezugspreis: 74 Euro. Abonnements, die nicht einen Monat vor Ablauf des Bezugsjahres storniert werden, laufen weiter. bankverbindung: Bank Austria, Kto 04240571200, BLZ 11000, IBAN AT511100004240571200, BIC BKAUATWW druckauflage: 6.945 Exemplare (JS 2013) DVR: 0368491

mit Verantwortung

H

aben Sie schon einmal von CSR gehört? Die drei Buchstaben stehen für „Corporate Social Responsibility“ und bedeuten so viel wie verantwortungsbewusstes Unternehmertum. Dazu gehören nicht nur umweltbewusstes Verhalten, Maßnahmen zur Energieeinsparung und allgemein nachhaltiges Wirtschaften im Betrieb, sondern auch der Umgang mit Mitarbeitern, Lieferanten oder Geschäftspartnern. Vielen dieser Maßnahmen werden sozial bzw. verantwortungsvoll eingestellte Unternehmer in ihrem Arbeitsalltag ohnehin große Aufmerksamkeit schenken – auch wenn sie es vielleicht noch nicht CSR nennen. Auch der Wirtschaftsverlag arbeitet seit rund einem Jahr an einer CSR-Strategie und erstmals in der Verlagsgeschichte gibt es zu diesem Thema quer über alle Medien – aber abgestimmt auf die jeweiligen Branchen – einen inhaltlichen Schwerpunkt . Wir greifen das Thema unter anderem im Brennpunkt (ab S. 8) auf und erklären, wie auch kleinere Betriebe von CSR-Maßnahmen profitieren können. Passend zum viel strapazierten Begriff der Nachhaltigkeit – der ursprünglich aus der Forstwirtschaft kommt – widmen wir uns außerdem in einem Beitrag (S. 18) den immer häufiger gefragten Herkunftszertifikaten von Holz und der Frage, warum diese für die seit über einem Jahr gültige EU-Holzhandelsverordnung bedeutsam sind. Auch unsere beliebte „Sturschädel“-Kolumne und unser Zeichner Gustav Just haben sich diesmal übrigens – wie immer augenzwinkernd – mit der CSR-Materie befasst.

» Vielen dieser maßnahmen werden unternehmer ohnehin große Aufmerksamkeit schenken – auch wenn sie es vielleicht noch nicht cSr nennen. « Thomas Prlić, Chefredakteur Tischler Journal

Eine interessante Lektüre wünscht, thomas Prlić P. S.: Auch Spaß muss sein! Anlässlich der bevorstehenden Fußball-WM finden Sie dieser Ausgabe beigelegt einen WM-Planer zum Aufhängen für Ihre Werkstatt oder das Büro.

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Unser Cover zeigt die Montagehilfe Boxfix P von Blum. Foto: Blum SCHWERPUnKtE IM nÄCHStEn tISCHLER JoURnaL:

Software, Werkstattbedarf

tiSchler Journal 06 | 2014

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Inhalt

tiSchler JOURNAL 06/ 2014

22

03 editoriAl & imPreSSum 04 inhAlt 06 highlight 60 mArkt 62 kArikAtur IM BrennPunkt 8 SPrechen Sie cSr? Corporate Social Responsibility verspricht jede Menge Vorteile.

aktuelleS, BetrIeB, WIrtSchaFt 12 kurZmeldungen 14 kolumne

6

Harald Jeschke: Kooperationen als Win-win-Beziehungen

15 kolumne Meister Sturschädel und Meister Pfiffig über CSR

16 kolumne Rechtsanwalt Dr. Stephan Trautmann über Alkohol im Straßenverkehr

17 kolumne Steuertipps: Was bei der Beschäftigung von Ferialpraktikanten zu beachten ist.

18 woher kommt ihr holZ? Wissenswertes über die EU-Holzhandelsverordnung und Produktzertifizierungen

22 dAS Feuer entFAchen Wolfgang Allgäuer über Begeisterung und Unternehmenserfolg

Innungen 26 bundeSinnung 27 innung kÄrnten 28 innung niederÖSterreich 30 innung SteiermArk 31 innung tirol 32 innung wien 33 innung VorArlberg 34 innung oberÖSterreich

4

18 38 tiSchler Journal 06 | 2014


Inhalt

Material & Technik 36 Produktneuheiten 38 Aufwendige Aufgaben Mit der Produktsicherheit steigt auch der Zertifizierungsaufwand für Bauelemente.

42 Funktion trifft Ästhetik Von der Kastenfront bis zum Raumteiler – Schiebelösungen liegen im Trend

42

44 Fix montiert Praktische Verarbeitungshilfen von ­Beschlägehersteller Blum

48 Beschlägetrends

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Bildung 48 Meisterstücke

58

Meisterarbeiten aus der MK Pöchlarn

51 Altar und Muckibude Abschlussprojekte der TFBS in Absam

Sonderthema Fussböden 52 Kleben eben Wissenwertes über das Verlegen von ­Holzfußböden

52

Sonderthema Fußböden

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hIghlIght

Polstersessel „agora“, design: lievore altherr Molina, hersteller: andreuworld

chaiselongue „atoll“, design: Patrick norguet, hersteller: tacchini

couch „Zinta“, design: lievore altherr Molina, hersteller: arper. www.arper.com

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hIghlIght Sideboards „Spring“ und „Summer“, design: gino carollo, hersteller: Bonaldo

Bücherregal „colorfall“, design: garth roberts, hersteller: casamania

Sessel „offset“, design: daniele lo Scalzo Moscheri, hersteller: Montbel

Farbe bekennen

Fotos: hersteller

W

ie immer präsentierte sich Mailand mit dem Salone Internazionale del Mobile im vergangenen April wieder als Nabel der Designwelt. Für die 53. Ausgabe der Mailänder Möbelmesse ziehen die Veranstalter mit Ausstellern aus 160 Ländern und mehr als 357.000 Besuchern heuer eine besonders positive Bilanz. Auch in Sachen Trends und Neuheiten gab es in Mailand wie immer einiges zu sehen. Wie bereits bei den vergangenen Ausgaben erfreut sich vor allem das Holz als vielseitiger Werkstoff wieder großer Beliebtheit. Das Thema Nachhaltigkeit ist dabei nicht nur bei der Wahl des Materials von Bedeutung, sondern zeigt sich auch darin, dass es wieder eine ganze Reihe von dezen-

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ten Redesigns zu sehen gab. Gestalterisch Neues ist oft auf nur ein paar Kleinigkeiten beschränkt, ein altbekanntes Einrichtungsstück dafür in einer neuen Ausführung zu haben. Manche suchen mit handwerklicher Meisterschaft und aufwendigen Bearbeitungen zu überzeugen, andere mit einfallsreicher Formenvielfalt. Auch Farbe bekannte der „Salone“ in diesem Jahr: Besonders kraft voll geht es in die neue Saison, in teils dominantem Gelb, Rot, Blau oder Grün. Besonders auffallend auch wieder der Trend zu zarten Pastellfarben, die – bereits altbekannt – mit neutralen Beige- und Brauntönen kombiniert werden. Hier ein paar erste Eindrücke. (red)

kommode „Maggio“, design: alessandro Mendini, hersteller: Porro

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BrennPunkt

Sprechen Sie cSr? CSR & naCHHaLtIGKEIt Innovation, Kundenbindung und motivierte Mitarbeiter – Corporate

S

» cSr ins kerngeschäft zu integrieren bedeutet, zu hinterfragen: was, wo, wie und für wen produziere ich? « André Martinuzzi, WU Wien

enkt Ihre Firma CO₂-Ausstoß und Energieverbrauch und spart dadurch Geld? Unterstützen Sie Ihre Mitarbeiter gezielt bei der Aus- und Weiterbildung? Pflegen Sie einen fairen Umgang mit Lieferanten und Geschäftspartnern? Wenn ja, dann sind Sie am besten Weg zum verantwortungsvollen Unternehmertum, kurz zu einer gelungenen CSR-Strategie. Hinter diesen drei Lettern verbirgt sich das Managementinstrument Corporate Social Responsibility. Die EU-Kommission hat 2011 folgende Definition aufgestellt: „CSR ist die Verantwortung von Unternehmen für ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft.“ Darunter fallen ökologische, ethische, Menschenrechts- und Verbraucherbelange. Die konkrete Umsetzung findet etwa in einer umweltschonenden Produktion, bei der Unterstützung lokaler Beschaffungsmärkte oder durch die Miteinbeziehung von Mitarbeitern in Unternehmensentscheidungen statt. Doch mit einer einzelnen Aktion ist es nicht getan. CSR bedeutet, sich nicht nur auf einen Themenbereich zu fokussieren, denn nachhaltiges Wirtschaften muss sich im gesamten Unternehmen widerspiegeln. Oft führt die erste Annäherung über abgegrenzte Projekte weit hinaus. Einzelaktionen sind zwar leicht zu initiieren und machen sich gut fürs Image, laufen aber Gefahr, randständig zu sein. „CSR ins Kerngeschäft zu integrieren bedeutet, zu hinterfragen: Was, wo, wie und für wen produziere ich?“, bringt es André Martinuzzi, Leiter des Instituts für Nachhaltigkeitsmanagement an der WU Wien, auf den Punkt. Eine Vorgehensweise, die sich auch wirtschaftlich auszahlt. Fließt CSR in alle strategischen Unternehmensentscheidungen ein, können daraus enorme Innovationspotenziale entstehen, weiß Martinuzzi.

oder die auf Sparflamme laufende Konjunktur: Unternehmen stehen vor großen Herausforderungen. Zudem reagieren Kunden wie auch Mitarbeiter sensibler auf ökologische und soziale Aspekte. Jeder CSR-Prozess braucht deshalb den kritischen Blick von außen – den Dialog mit jenen Anspruchsgruppen, die direkt oder indirekt mit dem Betrieb verbunden sind, den sogenannten „Stakeholdern“. Darunter fallen etwa Kunden, Anrainer und Lieferanten. „Es geht darum, ihre Erwartungen zu kennen, deren legitime Interessen und Rechte zu berücksichtigen und sich mit etwaigen Problemen an der Schnittstelle zur Gesellschaft auseinanderzusetzen“, sagt Barbara Coudenhove-Kalergi, Co-Gründerin des Center for Responsible Management. Das kann etwa durch Kundenbefragungen und Beschwerdemanagement erreicht werden. Reicht es also, einfach den Erwartungen von außen zu entsprechen? Nicht wirklich. Denn verantwortungsvolles Wirtschaften sollte auf einer ethischen Haltung des Unternehmens selbst beruhen. Fehlt diese Grundhaltung, steht CSR auf tönernen Beinen, so die Expertin. Stimmen die kolportierten Werte nicht mit Erfahrungen von Kunden und Mitarbeitern überein, wird das Engagement rasch als unecht, als „Greenwashing“ wahrgenommen, was die Unternehmensreputation nachhaltig schädigt.

cSr iM betrieb integrieren CSR, einst vorwiegend mit Großunternehmen assoziiert, hat inzwischen auch bei den Klein- und Mittelständlern Einzug gehalten. Ob eine gezielte Lehrlingsförderung oder die Verwendung von Rohstoffen aus der Region – nachhaltiges Wirtschaften wird bereits » kmu können flexibler und vielerorts gelebt. Doch nicht alle etikettieschneller auf Änderungen ren ihr Engagement mit CSR. Die einzelnen Initiativen müssen zu einem großen Ganzen reagieren. « blicK VOn aUSSen Nachhaltiges Wirtschaften wird von einem verschmolzen werden, damit von einer StraThomas Walker, Leiter Institut für Wertewandel in der Gesellschaft angetrie- tegie gesprochen werden kann. KMU haben Nachhaltige Lösungen „walk-on“ ben. Ob Klimawandel, knappere Ressourcen einen strukturellen Vorteil, wie Thomas

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Fotos: Wu Wien, WalK-on, center For resPonsible ManageMent

Social Responsibility, kurz CSR, verspricht jede Menge Vorteile. Nur jene Unternehmen, die sich den Problemen stellen, sind damit wirklich erfolgreich. Text: Sandra Knopp


BrennPunkt

Walker, Leiter des Instituts für Nachhaltige Lösungen „walk-on“ betont: „Sie haben zwar professionelle Managementstrukturen, aber keine so starren Vorgaben wie Großkonzerne. Damit können sie flexibler, menschlicher und schneller auf Änderungen reagieren.“ Damit das klappt, muss CSR allerdings Chefsache sein. „Ich kenne zahlreiche engagierte Menschen, die versuchen etwas zu verändern. Spielt das Management nicht mit, läuft man gegen Gummiwände“, sagt Christine Maria Jasch, Leiterin des Wiener Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung. wiSSen, wO Man Steht Am Anfang des CSR-Prozesses steht für Gabriele Faber-Wiener, Co-Gründerin des „Centers for Responsible Management“ eine eingehende Unternehmensanalyse. Es gilt unter anderem, die eigene Marktposition zu bestimmen, Auswirkungen, Chancen und Hemmnisse zu definieren und zu festzustellen, welche Werte für das Unternehmen essenziell sind. Die Analyse von Fluktuation und Krankenstandtagen, Rohstoffverbrauch und Kundenzufriedenheit sind nur einige Kennzahlen, die Auskunft über die CSRPerformance geben. Bei ethischem Wirtschaften müssen sich Unternehmen immer wieder auch mit heiklen Themen auseinandersetzen. „Man verwendet CSR entweder als Ausweichstrategie oder zur Weiterentwicklung. Lange Zeit war es eine Ausweichstrategie“, so Faber-Wiener. Definiert etwa ein Betrieb Gerechtigkeit als Kernwert, sollte dieser also zum Beispiel an einem transparenten Gehaltsschema, das für alle Mitarbeiter einsehbar ist, festgemacht werden. wie cSr Sich aUSwirKt „CSR muss gleichzeitig einen wirtschaft-

lichen Nutzen für ein Unternehmen und einen gesellschaftlichen Nutzen für alle erbringen“, sagt CSR-Experte Martinuzzi. Umweltschonende Produktionstechniken können Innovationen fördern, im Idealfall kann gar eine Marktnische erobert werden. Wie eine Untersuchung der KMU-Forschung Austria zeigte, erwarten sich rund zwei Drittel der befragten Familienbetriebe durch CSR, Kosten zu senken. Etwa durch den effizienteren Einsatz von Rohstoffen und Energie. Positives Image, Markenbekanntheit und enge Kundenbindung sind weitere Vorteile, die mit nachhaltigem Wirtschaften verbunden werden. Diese Manage» man verwendet cSr entmentstrategie gilt oft auch als Geheimwaffe im „Kampf um die besten Talente“. Das ist weder als Ausweichstrategie in Zeiten des Fachkräftemangels vor allem oder zur weiterentwicklung. in strukturschwachen Regionen ein Argument. Wenig verwunderlich also, dass rund lange Zeit war es eine Ausdrei Viertel der heimischen Unternehmen weichstrategie. « die Mitarbeiter in den CSR-Fokus stellen. Darunter fallen Maßnahmen wie die stär- Gabriele Faber-Wiener, Co-Gründerin kere Partizipation, Gesundheitsvorsorge Center for Responsible Management oder Sport- und Freizeitaktivitäten. Dass man sich auf eine lange Reise begibt, sollte von Beginn an klar sein. „Verantwortungsvolles Wirtschaften ist als InnovatiInfo ganzheitlich engagierter tischler onstreiber ein zentrales Thema, aber nicht Der niederösterreichische Tischlereibeimmer einfach. Es gilt, Kunden wie Mittrieb Schrenk wurde für den Trigos 2014 in arbeiter zu überzeugen, auf Rückschläge der Kategorie „Ganzheitliches CSR-Engazu reagieren und in Forschung und Entgement: Mittelunternehmen“ nominiert. wicklung zu investieren“, sagt RespactEin hoher Lehrlingsanteil, eine für die Geschäftsführerin Daniela Knieling (siehe Branche unüblich hohe Frauenquote von auch Interview nächste Seite). Die Nachhal12 Prozent und die Verwendung nachhaltigkeitsplattform, auf der sich aktuell 260 tiger und umweltfreundlicher Produkte, Unternehmen mit ihren CSR-Aktivitäten für die das Unternehmen auch mit dem präsentieren, hat elf Branchenleitfäden und mit dem österreichischen Umweltzeichen eine Anleitung für den Weg zum eigenen zertifiziert wurde, sind einige der MaßnahNachhaltigkeitsbericht erstellt. Angebote, men der Tischlerei. die immer mehr Firmen annehmen.

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BrennPunkt

„nachhaltigkeit ist ein trend“ IntERVIEW Daniela Knieling von der NPO Respact über den praktischen Nutzen von

CSR für kleine und mittlere Unternehmen.

Interview: Gudrun Haigermoser

C

Werte er vertreten möchte. Es gibt mitt- mit unterschiedlichen Erfahrungen aus. lerweile viele tolle Unternehmer, die ihr Das bringt sehr viel an brauchbarem inhaltGeschäft verantwortlich ausrichten, unab- lichem Input. Denn es ist immer leichter, hängig von ihrer Größe. Dabei sind die sich mit Gleichgesinnten zu treffen, als nur Möglichkeiten, Verantwortung zu zeigen, vom Schreibtisch aus zu planen. extrem vielfältig. Wo besteht aus Ihrer Sicht noch Aufholbedarf in Sachen Nachhaltigkeit? » die kundengruppe, Es gibt viele spannende neue Geschäftsmodie reflektiert einkauft delle im Bereich Nachhaltigkeit und eine lebendige Szene von jungen Social Entreund hinterfragt, wo die preneurs. Aber wir sind weit davon entfernt, Produkte herkommen, uns gemütlich zurücklehnen zu können. Es gibt für jeden Einzelnen viel zu tun, die Herwächst. « ausforderungen sind enorm – Stichwort KliDaniela Knieling, Respact mawandel und Bevölkerungswachstum. Außerdem: Ein Unternehmer muss nah am Markt sein und Trends ablesen – und Das Managementinstrument CSR ist Nachhaltigkeit ist definitiv ein Trend. Die also nicht nur „den Großen“ vorbehal- Gruppe, die reflektiert einkauft und hinterten, sondern auf für kleine und mittlere fragt, wo die Produkte herkommen, wächst. Unternehmen anwendbar? Die Betriebe sollten auf diesen Markt und Es ist ein Irrglaube, dass CSR nur ein auf die sich wandelnden Bedürfnisse der Thema für die Großen ist. Jeder, der will Kunden reagieren, indem sie Nachhaltigkeit und der Entscheidungsbefugnis hat, kann und Verantwortung vorleben. Es ist ein klaseine Geschäfte nachhaltig und verantwort- rer Wettbewerbsvorteile, vorne dabei zu sein, lich ausrichten. Die Herausforderung ist, und allemal besser, als hinterher zu hoppeln. das Geschäftsmodell so anzulegen, dass am Ende damit auch Geld verdient wird. Aber man kann wohl nicht die gesamte Verantwortung auf die Unternehmer Wie beurteilen Sie die Einstellung der laden. Welche Unterstützung durch Rahheimischen (Klein)Unternehmer zu menbedingungen brauchen diese, um CSR? Ist nachhaltiges Wirtschaften ein besser nachhaltig und verantwortlich relevantes Thema? wirtschaften zu können? Die Unternehmer sind durchaus bereit für Natürlich sollten die RahmenbedingunCSR, aber der Begriff muss gut übersetzt gen förderlich sein. Aber am wichtigsten werden. Denn die praktische Umsetzung sind der Wille und die Einstellung: Das, Tischler Journal: Wo beginnt die unter- passiert oft, ohne unter einem besonderen was gemacht wird, muss aus Überzeugung nehmerische Gesellschaftsverantwor- Titel zu stehen. Wichtig ist es, die Chancen geschehen. Vor allem bei KMU gibt es zahltung und welche Verantwortung hat und den Innovationsfaktor zu sehen. reiche charismatische Führungspersönlichjeder einzelnen Unternehmer? keiten, die durch ihr Engagement auch viel Daniela Knieling: Die Unternehmen sind Wie bringt man dann die Theorie in die für die Allgemeinheit weiterbringen, die Teil der Gesellschaft und tragen damit – wie Praxis? Wie kann CSR langfristig in Einstellungen verändern. Die Kunden merjeder Einzelne – natürlich Verantwortung. einem Unternehmen etabliert werden? ken durchaus, ob ein Unternehmer auf regiDaher sollte sich jeder – ob es sich nun um Steigt jemand neu in das Thema ein, sollte onale Werkstoffe, effizienten Einsatz von einen produzierenden Betrieb oder einen er nicht gleich wieder „verschreckt“ werden. Energien oder Mitarbeitermotivation setzt, Dienstleister handelt – fragen, wie und Für Neueinsteiger bieten sich Arbeitsgrup- weil er wirklich dahintersteht. Oder ob er womit er sein Geld verdienen und welche pen an. Hier tauschen sich Unternehmer das nur tut, weil es eben gerade „in“ ist.

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Foto: häusler

orporate Social Responsibility – kurz CSR – ist in aller Munde. Nur, was ist darunter genau zu verstehen? Und welchen Nutzen können kleine und mittlere Unternehmen daraus ziehen? Das Tischler Journal sprach darüber mit Daniela Knieling, Geschäftsführerin der Non-ProfitOrganisation Respact (austrian business council for sustainable development), die heimische Unternehmen in Sachen nachhaltiges Wirtschaften unterstützt. Die Hilfe beinhaltet die Verleihung des Trigos (Österreichs Auszeichnung für verantwortungsvolles Wirtschaften), die Organisation von Veranstaltungen und Arbeitsgruppen zum Erfahrungsaustausch sowie die Herausgabe von Broschüren.


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aktuelleS & WIrtSchaFt Bei der herstellung des „tiroler Zirbenbettes“ findet der gesamte Veredelungsprozess in der region statt.

JUbiläUMStagUng

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regionalitätspreis auSZeIchnung Die Tischlerei Forcher wurde kürzlich mit dem Tiroler Regionalitätspreis 2014 ausgezeichnet. Mit der Auszeichnung wurde Forchers regionales und nachhaltiges Engagement gewürdigt. Das Familienunternehmen besteht seit 1928 und wird heute von Gerhard Forcher in dritter Generation geführt. Die Regionalität ist dabei ein wichtiger Bestandteil der Philosophie des auch international erfolgreichen Unternehmens.

3,7 hans georg oberwallner, Johann Fürst mit gattin und ernst-Martin Schaible

um so viel Prozent schrumpfte im vergangenen Jahr der österreichische markt für bodenbeläge. die herstellererlöse lagen damit bei insgesamt 284 mio. euro.

Bei der Herstellung des „Tiroler Zirbenbettes“ beispielsweise findet der gesamte Veredelungsprozess in der Region statt. Speziell dieses regionale Engagement wurde nun von den Bezirks Blättern unter der Patronanz der Industriellenvereinigung Tirol gewürdigt und mit dem Tiroler Regionalitätspreis 2014, Gewinner in der Kategorie Industrie, ausgezeichnet. www.forcher.at

MeSSeintereSSe Acht Monate vor dem Start vermelden die Veranstalter der Domotex in Hannover, der Weltleitmesse für Teppiche und Bodenbeläge, bereits besonders großes Marktinteresse für die nächste Messeausgabe (17. bis 20. 1. 2015). Die Deutsche Messe AG erwartet mehr als 1300 Unternehmen aus 60 Nationen, die vom textilen Bodenbelag über Parkett und Laminat bis hin zu Teppichen aktuelle Trends präsentieren werden. www.domotex.de

Quelle: branchenraDar/Kreutzer Fischer & Partner

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Fotos: Forcher, Deutsche Messe

Die Jahrestagung des Einkaufsverbandes Der Kreis fand diesmal im Kongresszentrum Schladming statt. Nach der Begrüßung und Eröffnung durch Ernst-Martin Schaible, Präsident von Der Kreis International, wurden die Neumitglieder (15 innerhalb nur eines Jahres) vorgestellt. Zu den Highlights der Tagung zählten die Vorträge von Verkaufstrainer Andreas Höld und dem ehemaligen Skirennläufer Rainer Schönfelder. Im Rahmen der anschließenden Jubiläumsgala anlässlich des 30-jährigen Jubiläums von Der Kreis Österreich wurden die Mitglieder mit zehn-, 15- und 20-jähriger Mitgliedschaft von Hans Georg Oberwallner (GF Der Kreis Österreich) und Ernst-Martin Schaible geehrt. Johann Fürst (Fa. Fürst creativ) erhielt neben einer Urkunde die Anstecknadel mit blauem Stein für seine 20-jährige Mitgliedschaft. www.derkreis.at


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Fotos: Susanne Reisenberger-Wolf, Maco

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GESTALTUNGSBEWERB Unter der Federführung des Holzcluster Salzburg hat die Marktgemeinde Kuchl einen geladenen Wettbewerb organisiert, bei dem es um die Gestaltung eines flexiblen, multifunktionalen Möbels für das neue Gemeindezentrum ging. Um von einer konventionellen Möblierung in Foyer und Eingangsbereich abzuweichen, waren Entwürfe für Sitzmöbel gesucht, welche sowohl von der Materialität als auch von der Grundhaltung Bezug auf den Neubau nehmen. Die Brüder Scherübl & Scherübl aus Radstadt wurden von der hochkarätigen Jury schließlich einstimmig als Erstgereihte ausgewählt und mit der Produktion des Entwurfs beauftragt. www.holzcluster.at

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Ausgezeichnet AWARD Der Salzburger Baubeschlaghersteller Maco wurde kürzlich mit dem AUVA-Award „Alle!Achtung!“ geehrt. Mit der Auszeichnung prämiert die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) seit 2011 jene österreichischen Betriebe, die hervorragende Leistungen im Bereich der Unfallverhütung und der Gesundheitsförderung erbringen. www.maco.at

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Von links nach rechts: Maco-Geschäftsführer Jürgen Pratschke, ­Werner Gohm (Obmann-Stv. AUVA) und Ing. Martin Schretthauser (AUVA-Landesstelle Salzburg)

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Kolumne & Aktuelles

Energiereserve Kooperation

Oberflächentage

KOLUMNE Eine Win-win-Beziehung beruht auf dem

Gleichgewicht zwischen Konkurrenz und Kooperation. 

Bei den Oberflächentagen gibt es wieder Fachinfos und Vorführungen rund um ein breites Anwendungsspektrum.

SELBSTBEWUSSTSEIN IST ­UNVERZICHTBAR Dass Kooperationen nur zwischen selbstbewussten Partnern funktionieren können, hat einen ganz einfachen Grund: Nur selbstbewusste Unternehmer kennen ihre Stärken … und auch ihre Grenzen. Und sie sind deshalb auch bereit, einen Schulterschluss zu wagen oder ihn sogar selbst aktiv zu suchen. Aber selbst dann bedarf es in einer Kooperation neben der fachlichen Rollenverteilung menschlicher Sensibilität und einer geschickten Feinabstimmung des Gleichgewichts. Es gilt, Konfrontationen abzumildern und unliebsame Wahrheiten behutsam zu formulieren. Denn Kooperation findet letztlich immer zwischen Menschen statt – und da muss eben auch „die Chemie stimmen“. So ist Kooperation (nach dem Soziologen Richard Sennett) als eine zutiefst handwerkliche Kunst zu begreifen: Sie erfordert die Fähigkeit, einander zu verstehen und aufeinander zu reagieren, um gemeinsames Tun zu ermöglichen. Und so ganz nebenbei lernt man noch eine ganze Menge über sich selbst. 

Die Heidelberger Lackfabrik lädt wieder zu den „Oberflächentagen“ in der österreichischen Niederlassung in Ybbs. Am 10. und 11. September 2014 von 9 bis 17 Uhr finden unter dem Motto „Lösemittelreduzierte und naturmatte Trendoberflächenbeschichtungen“ Vorführungen mit verschiedenen Lacksystemen statt. Das Spektrum reicht dabei von naturmatten, wässrigen und lösemittelhaltigen Lacken über Hartwachssiegel für Oberflächen von Treppen, Holzböden und Möbel bis hin zu unterschiedlichsten UV-Lacksystemen und deren Applikationsmöglichkeiten. www.heidelbergcoatings.com

Doppelt gewürdigt

Ko n ta k t

Harald Jeschke ist geschäftsführender Gesellschafter der softnomics marketing-kommunikation kg in Leon­ ding. Er hat viel Erfahrung in der Holzund Kreativwirtschaft, ist als Berater, Fachpublizist und Sprecher in Foren und auf Veranstaltungen tätig und gestaltet und leitet Workshops und Seminare. softnomics kg, 4060 Leonding, Edtstraße 3, Tel.: +43 (0)732/797310, E-Mail: h.jeschke@softnomics.at, www.softnomics.at

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WKOÖ-Präsident Dr. Rudolf Trauner überreicht die ineo-Auszeichnung an BLW Alois Kitzberger.

Bundeslehrlingswart und LIM-Stv. Alois Kitzberger wurde kürzlich im Rahmen einer Feier in der Welser Messehalle mit seinem Tischlereibetrieb mit dem „ineo“ ausgezeichnet und erhielt damit das Gütesiegel für das hohe Engagement in der Lehrlingsausbildung, die verantwortliche Förderung der beruflichen Entfaltung und die hohe Ausbildungsqualität des Unternehmens. Vor einigen Monaten wurde Kitzberger zudem mit der Wirtschaftsmedaille in Silber

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Fotos: Prlić, WKOÖ

BEIM REDEN KOMMEN D’LEUT Z’SAMM Jeder informelle und zwanglose Gedankenaustausch erzeugt seinen eigenen Win-win-Nutzen. Denn oft eröffnen zufällige Bemerkungen ganz neue Wege, die allerdings zumeist Prozesse mit einem „offenen Ausgang“ sind. Darin liegt wohl auch jener besondere Reiz von Kooperationsprojekten, den sie auf unternehmerisch denkende Menschen ausüben … Es lässt sich über sie einfach herrlich und unverbindlich „fantasieren“. Interessant ist, dass gerade ungewisse Marktentwicklungen den Glauben stärken, dass mit gemeinsamen Anstrengungen für jeden etwas zu holen sei. Auf Märkten mit knappen Gütern, deren Wert bereits feststeht, gilt es als eher wahrscheinlich, dass der eine als Gewinner und der

andere als Verlierer aus der Zusammenarbeit hervorgehen werde.

Foto: Thomas Prlić

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er Weg zum erfolgreichen Kooperieren ist zunächst immer mit Bedenken gepflastert, und am Beginn der Zusammenarbeit steht niemals eine präzise Liste der Gewinne und Verluste, mit denen die Partner vom Start weg rechnen können. Aber die Notwendigkeit von Kooperationen beginnt einfach mit der Tatsache, dass wir alleine nicht überleben können. Die Arbeitsteilung hilft uns, unsere unzureichenden Kräfte zu vervielfachen.

Text: Harald Jeschke


aktuelleS & koluMne

für seine außerordentlichen Verdienste um die oberösterreichische Wirtschaft geehrt. www.tischlerei-kitzberger.at

Sturschädel vs. Pfiffig GLoSSE Meister Sturschädel und Meister Pfiffig über die

unternehmerische Gesellschaftsverantwortung (CSR)

neUer MarKetingleiter Der Vorarlberger Maschinen- und Anlagenbauer Schelling holt mit Thomas Gsellmann (47) einen neuen Marketingleiter an Bord. Als Maschinenbauingenieur, im Vertrieb und im Marketing verdiente sich Gsellmann seine Sporen bereits 15 Jahre bei Schelling, um danach in anderen Unternehmen der Metallindustrie in führenden Positionen aktiv zu sein. Nun kehrt der praxisorientierte Profi mit fundiertem Wissen (Absolvent Unilehrgang Marketing) zurück zu seinen Wurzeln. www.schelling.com

führUng erweitert Bereits seit Februar 2014 bildet Fabian Klopfer (im Bild) gemeinsam mit Dr. Christian Rolfs die neue Geschäftsführung beim Reutlinger Druckluftspezialisten Schneider airsystems. Fabian Klopfer verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung in der Positionierung, Konsolidierung und Entwicklung von Marken in der TTS, zu der die Schneider Druckluft GmbH als Tochtergesellschaft zählt. Dr. Christian Rolfs ist Vorstandsvorsitzender der TTS und verantwortet neben Schneider Druckluft GmbH noch die weiteren TTS-Tochtergesellschaften Festool und Tanos. www.schneider-airsystems.de

Fotos: schelling, tts

aUfSichtSratSVOrSitZ Seit Ende Mai ist Dr. Michael F. Keppel neuer Vorsitzender des PfleidererAufsichtsrates und folgt damit dem bisherigen Vorsitzenden Dr. Kurt-Jürgen Kinzius nach. Vor einigen Wochen erhielt der deutsche Holzwerkstoffhersteller zudem in München den „Grünen Engel“ als Auszeichnung für seine besondere Nachhaltigkeit bzw. für sein Recycling. www.pfleiderer.com

tiSchler Journal 06 | 2014

Texte: Michael Fischler

MeiSter StUrSchäDel Sagt: Nun haben wieder ein paar „Superhirne“ ein Thema gefunden, noch dazu eines aus Amerika. Haben die keine anderen Sorgen? Sind die vielleicht mit ihren betrieblichen Belangen unterfordert? Alles, was bei mir zählt, ist Leistung, und alles, was von mir bezahlt, wird ist Leistung. Alles andere kann und will ich mir nicht leisten. Diese englischen Begriffe – und noch dazu abgekürzt – können mir gestohlen bleiben. Haben wir es in unserem wirtschaftlichen Umfeld nicht mit anderen Problemfeldern zu tun? Sind wir nicht ohnehin schon mehr als ganztägig gefordert? Müssen wir uns eigentlich alles aufschwatzen lassen, was Theoretiker erdenken?

MeiSter pfiffig Sagt: Wer sich etwas über den Tellerrand hinaus umhört, hat sich mit diesem jetzt in aller Munde befindlichen Thema schon öfters befasst oder zumindest darüber „sinniert“. Dieser so neu klingende Begriff Corporate Social Responsibility, kurz (CSR) genannt, ist ja im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich ein „alter Hut“, mit dem man sich schon Jahrzehnte beschäftigt. Global gesagt geht es einfach um die unterschiedlichsten Teilbereiche von sozialem, ökonomischem, legalem, ethischem und gesellschaftsverantwortlichem Wirtschaften, welches natürlich innerbetrieblich wie auch im äußeren Verantwortungsbereich jedes Unternehmers einen mehr oder weniger wichtigen Stellenwert haben kann oder soll. Natürlich beruhen diese Prinzipien noch auf Freiwilligkeit. Nur: Ein verantwortungsbewusster Unternehmer wird sich diesen nicht verschließen können. Im heutigen Verständnis wird CSR immer mehr als ein ganzheitliches, also alle Nachhaltigkeitsdimensionen

umfassendes Unternehmenskonzept zusammengefasst. Nun gibt es unzählige wissenschaftliche Abhandlungen dieses Themas, in mehr oder weniger verständliche Worte gekleidet. Grundsätzlich darf dazu auch festgestellt werden, dass der Begriff der Nachhaltigkeit ja aus der Forstwirtschaft stammt, und daher darf man hier auch auf unseren wichtigsten Rohstoff Holz Bezug nehmen. Auch das ehrbare Handwerk, ein Faktum, das schon in den verschiedensten Zunfturkunden zu finden ist, dürfte bestens zu diesen Inhalten passen. Natürlich wird vom kleinen Handwerksbetrieb bis hin zum sogenannten „Global Player“ die Annäherung an den einen oder anderen Teilbereich dieses Themas unterschiedlich sein, aber es wird eine Beschäftigung damit geben müssen – das müsste eigentlich schon der Hausverstand verlangen. Abschließend erlaube ich aber auch noch zu behaupten, dass sich sehr viele Tischlermeister ihrer sozialen Verantwortung bewusst sind und ihr Unternehmen im Sinne von CSR führen, aber „Nachhaltigkeit“ ist eben allumfassend und „sozial“ vielfältig.

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KOLUMNE

Entzugserscheinungen RECHTSKOLUMNE Ein verantwortungsvolles Miteinander im Straßenverkehr schont die

Gesundheit der anderen – und das eigene Geldbörsel.

Führerscheinentzug Immer wieder stellt sich (leider erst im Nachhinein) die Frage der Voraussetzungen und Berechtigungen eines Entzugs des Führerscheins sowie der Folgen von Übertretungen, die das Vormerksystem betreffen. Der Führerschein kann nicht nur dann entzogen werden, wenn Alkohol oder Drogen im Spiel sind, sondern auch zum Beispiel bei wesentlich überhöhter Geschwindigkeit. Generell allerdings auch bei manifester Nichteignung zum Lenken eines Kraftfahrzeugs. Bei Alkohol liegt das Verbot zur Inbetriebnahme eines Kraftfahrzeugs bei einem Alkoholgehalt des Blutes von über 0,5 g/l. Aber auch eine geringere Menge kann – beispielsweise im Zusammenspiel mit Medikamenten – bereits zu einer wesentlichen Beeinträchtigung führen.Bei mehr als 0,5 g/l Alkoholgehalt im Blut wird der Führerschein in der Regel nicht entzogen, sondern eine Geldstrafe verhängt und eine Vormerkung vorgenommen. Bei mehr als 0,8 g/l Alkoholgehalt im Blut wird der Führerschein abgenommen, die Weiterfahrt untersagt und die Lizenz auf einen bestimmten Zeitraum entzogen und eine Geldstrafe verhängt. Wenn einer Person der Führerschein abgenommen wurde, darf sie keinesfalls weiterfahren – das macht die Sache wesentlich schlimmer (strafrechtliche Folgen und mangelnder Versicherungsschutz). Bei Alkohol- und Drogendelikten erfolgt grundsätzlich die Einleitung eines ordentlichen Verwaltungsstrafverfahrens. Wer zum Alkoholtest gebeten wird, sollte kooperativ sein und so stark in den Alkomat pus-

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» Wer zum Alkoholtest gebeten wird, sollte kooperativ sein und in den Alkomat pusten, bis ein ordnungsgemäßer Wert herauskommt. « Dr. Stephan Trautmann ten, bis ein ordnungsgemäßer Wert herauskommt. Oft wird mit der Ausrede, man hätte gerade eine Verkühlung o.  Ä., versucht, den Test zu umgehen. Dies kann wie eine Verweigerung geahndet werden und in der Folge mit einer Entziehung der Lenkerberechtigung für die Dauer von mindestens sechs Monaten sowie Nachschulungen und psychologischen Eignungstests enden. Wer den Alkoholtest nicht durchführen kann, weil er/sie nicht in der Lage dazu ist, ein Ergebnis zu erzielen, sollte auf eine Blutabnahme bestehen, um den Grad der Alkoholisierung überprüfen zu lassen. Wenn es möglich ist, sollte zur Sicherheit sehr zeitnah noch einmal Blut abgenommen werden (Hausarzt oder Ambulanz), um eine Gegenprobe zu haben. Vormerkdelikte Das Lenken von Kraftfahrzeugen in alkoholisiertem Zustand kann neben der Abnahme des Führerscheins auch massive zivilrecht-

liche sowie strafrechtliche Folgen mit sich ziehen und unter Umständen (z. B. Unfall) auch zu einem Regress für die bezahlten Unfallschäden durch die Versicherung führen. Wer alkoholisiert Auto fährt, setzt ein sogenanntes „Vormerkdelikt“ und wird im Vormerksystem eingetragen. Wer innerhalb von zwei Jahren zwei solche Delikte begeht, muss sich einer besonderen Maßnahme (wie zum Beispiel Nachschulung, Fahrsicherheitstraining etc.) unterziehen. Das Vormerksystem ist eingeführt worden, um Wiederholungstäter leichter zu erkennen und entsprechende Strafen, aber auch Sicherungsmaßnahmen zum Schutze der Allgemeinheit treffen zu können. Bei mehr als zwei Delikten gilt ein Lenker bereits als nicht mehr verkehrszuverlässig und es kommt zu einer dreimonatigen Entziehung der Lizenz. Eine Vormerkung ist erst dann aus dem Register zu löschen, wenn innerhalb von zwei Jahren kein weiteres Delikt hinzukommt. Derzeit gibt es 13 Vormerkdelikte, die wichtigsten sind: Lenken im alkoholisierten Zustand, Gefährdung von Fußgängern am Schutzweg, Drängeln und zu knappes Auffahren, erhebliche Vorrangverletzungen (bei gleichzeitiger Gefährdung), Überfahren der Kreuzung bei Rotlicht (bei gleichzeitiger Gefährdung), mangelhafte Absicherung von Kindern im Auto etc. Alle Vormerkdelikte werden bei einem Unfall als sehr schwerwiegend erachtet und ziehen massive Folgen nach sich. 

Ko n ta k t

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Tischler Journal 06 | 2014

Foto: Thomas Prlić

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elikte wie Alkohol am Steuer oder die sogenannten „Vormerkdelikte“ stellen nicht nur eine Selbstgefährdung dar, sondern können auch andere Straßenteilnehmer gefährden. Deshalb werden sie streng geahndet. Die Rechtsfolgen (Abnahme des Führerscheins, Nachschulungen, psychologischer Eignungstest) sind langwierig und kostspielig.

Text: Stephan Trautmann


koluMne

Wir formen die Zukunft

Ferialpraxis & co. StEUERtIPPS Was bei der Beschäftigung von Ferial-

praktikanten zu beachten ist.

Text: Manfred Wildgatsch

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it dem Frühjahr nehmen wieder die Bewerbungen von jungen Menschen zu, die in den Ferien arbeiten wollen. Für viele Unternehmen ergibt sich dadurch die Möglichkeit, urlaubsbedingte Engpässe auszugleichen und auch die Chance, auf diese Weise später tüchtige Mitarbeiter zu rekrutieren. Wie aber sind nun diese jungen Leute arbeits- und sozialversicherungsrechtlich zu behandeln?

den sozialversicherungsrechtlichen Bestimmungen ausgenommen und es ist weder bei der Krankenversicherung noch bei der Unfallversicherung eine Meldung abzugeben. Sie sind im Rahmen der Schülerunfallversicherung unfallversichert. Es ist unbedingt ein Ferialpraktikantenvertrag abzuschließen, der diese Punkte festhält und den man bei einer eventuellen Kontrolle der Finanzpolizei vorweisen kann. Zahlt man diesen Jugendlichen auch echt ODer Unecht? nur ein Taschengeld, wird ein DienstMan hat dabei einmal in echte und verhältnis begründet und es gelten die unechte Ferialpraktikanten zu unter- Meldepflichten und Bestimmungen scheiden. Will jemand in den Ferien wie bei „normalen“ Mitarbeitern. Geld verdienen, um sich den Traum von Moped, Computer oder das neue VOlOntariat iPad leisten zu können, dann spricht Volontäre wollen ebenfalls ihre bisheman von unechten Ferialpraktikanten. rigen, meist theoretischen Kenntnisse Sie treten in ein normales, meist zeit- in der Praxis anwenden und erweitern. lich begrenztes Dienstverhältnis ein Sie arbeiten im Betrieb ohne Arbeitsund müssen daher auch dementspre- pflicht und ohne Entgeltsanspruch. Für chend behandelt werden. diesen Personenkreis besteht lediglich Je nach der Art der Tätigkeit werden sie eine Teilversicherung in der Unfallverals Arbeiter oder Angestellte geführt. sicherung. Sie sind also vor Aufnahme Nach erfolgter kollektivvertraglicher ihrer Tätigkeit dort anzumelden. Bei Einstufung werden sie auch bei der Beziehen wenn auch eines geringen Sozialversicherung angemeldet. Durch Entgelts, geldie Begründung eines Dienstvertraten sofort ges werden sie in die Organisation des die allgemeiBetriebes eingegliedert, sind weisungsnen Bestimmungen gebunden und schulden eine konkrete für Dienst Arbeitsleistung. nehmer. UnenDgeltlicheS praKtiKUM Davon unterscheidet sich der echte Mag. Manfred Ferialpraktikant. Dabei handelt es sich Wildgatsch um Schüler oder Studenten, die im Rahmen einer noch nicht beendeten Ko n ta K t Ausbildung zu Lernzwecken im UnterFür weitere Auskünfte stehen Ihnen nehmen arbeiten. Sie dürfen sich im Ihre Rat & Tat-Steuerberater, Kanzlei Betrieb aufhalten und betätigen, sind Jupiter, unter (01) 278 12 95, aber nicht zu Dienstleistungen veroffice@jupiter.co.at gerne zur pflichtet und beziehen vor allem keiVerfügung. nen Arbeitslohn. Diese unentgeltwww.jupiter.co.at lichen Ferialpraktikanten sind von

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BetrIeB & WIrtSchaFt

woher kommt ihr holz? ZERtIfIZIERUnGEn Immer öfter werden Betriebe mit den Begriffen der Holzhandels-

S

eit dem 3. März letzten Jahres sind erzeugenden Ländern, wie beispielsdie Bestimmungen der EU-Holzhan- weise in Afrika, Asien und Südamerika, delsverordnung (EU Nr. 995/2010) in geschlossen worden, wodurch mittels Kraft. Darin ist Unternehmen das Inver- eines Flegt-Genehmigungssystems die kehrbringen von illegal geschlagenen Höl- Importe kontrolliert und geregelt werden. zern und der Import von gesetzeswidrigen Holzerzeugnissen untersagt. Auf diese hOlZhanDelSVerOrDnUng Weise soll deren Absatz im europäischen Sie gilt für die Nachfrageseite und damit Binnenmarkt unterbunden werden. für rohes ebenso wie verarbeitetes Holz und Die Vorschrift ist in den EU-„Flegt“-(Forest eine Vielzahl von Erzeugnissen wie SpanLaw Enforcement, Governance and Trade) und Faserplatten, Sperrhölzer, Holzmöbel, Aktionsplan eingebettet, welcher bereits Fußböden, aber auch Papier. Davon ausge2003 der Kommission vorgelegt wurde. nommen sind Recycling- und AbfallproAls erste konkrete Maßnahme sind hierzu dukte sowie Verpackungsholz, sofern diese Flegt-Partnerschaftsabkommen mit Holz nicht als eigenständige Produkte in den Ver-

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kehr gebracht werden. Genauso sind Holzprodukte, wie etwa von alten Möbelstücken oder Sitzmöbeln, in der Bestimmung nicht berücksichtigt. Ein Hauptaugenmerk liegt auf den Importen aus Risikogebieten wie Südostasien, West- und Zentralafrika, Südamerika und Russland. Im Zuge dieser Verordnung wird dabei zwischen Marktteilnehmern (Operator) und Händlern (Trader) unterschieden. Die erste Gruppe bringt die Waren erstmalig in das Gebiet der Europäischen Union, wobei darunter die Holzernte in der EU und der Import von Holzprodukten fällt. Sie unterliegen der Sorgfaltspflicht, welche die

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Foto: PeFc

verordnung sowie einer Produktkettenzertifizierung konfrontiert. Die aktuellen Regelungen im Überblick. Text: Jürgen Fragner


BETRIEB & WIRTSCHAFT

Über zwei Drittel der Wälder in Österreich sind PEFC-zertifiziert.

ENTGELTLICHE einschaltung

Bereitstellung von Informationen über Art, Herkunft und Legalität der Lieferung sowie ein Risikoabschätzungs- und Risikominderungsverfahren (Due Diligence) umfasst. Damit sind auch heimische Waldbesitzer betroffen, die ihr Holz naturgemäß erstmalig am Binnenmarkt platzieren. Diese zählen nicht zur Risikogruppe, jedoch ist eine Ausnahmeregel aus Wettbewerbsgründen und Konformität mit den WTO-Bestimmungen nicht möglich. Die Umsetzung kann durch ein eigenes System erfolgen oder von einer Überwachungsorganisation (Zertifizierungsstelle) ausgearbeitet werden. Die Trader sind die zweite Gruppe in der Verordnung, welche mit bereits in Verkehr gebrachten Erzeugnissen handeln. Sie

pflichtenden Kennzeichnung bis hin zum Konsumenten, ebenso wie die Legalitätsbeurteilung auch auf Arbeitsrecht und Handelsgesetze zu beziehen, wurde in Verhandlungen erfolgreich abgewendet. Produktkettenzertifizierung Die Produktkettenzertifiziertung CoC (Chain of Custody) wird immer öfter bei Ausschreibungen für Holzerzeugnisse gefordert, um die nachhaltigen, legalen Quellen zu bescheinigen. Dazu erfolgt eine Durchleuchtung der gesamten Verarbeitungskette, wobei der Nachweis sowie die Kontrolle durch unabhängige Zertifizierungsstellen stattfinden. Dabei spielt die Erfüllung der Sorgfaltspflicht hinsichtlich der EU-Holz-

Starke Impulse Die Österreichische Gesellschaft für nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI) prägt in der Bau- und Immobilienwirtschaft den Paradigmenwechsel hin zur Nachhaltigkeit.

D Foto: ÖGNI

haben hierbei die Rückverfolgbarkeit mit Aufzeichnungen zu gewährleisten. Mit dieser Dokumentation wird einerseits die Lieferantenseite mit Lieferverträgen und analog die Kundenseite mit Auftragsbestätigungen (nicht für Konsumenten) dokumentiert, wobei allgemein die Nachweisbelege mindestens fünf Jahre vorgehalten werden. Mit dem Inkrafttreten des nationalen Holzhandelsüberwachungsgesetzes (HolzHÜG 2013) sind auch Kontrollen und Sanktionen in Österreich möglich. Der Begutachtungsprozentsatz wird basierend auf den Importangaben der Zollbehörden und den Kriterien der Holz- und Warenart sowie des Korruptionsindexes des Ursprungslandes festgelegt. Die Forderung nach einer ver-

 ie ÖGNI wurde 2009 von Unternehmen und Institutionen der Bau- und Immobilienwirtschaft mit dem Ziel gegründet, den Paradigmenwechsel der Branche hin zur Nachhaltigkeit zu ermöglichen. Beweggrund ist der Umstand, dass die Bau- und Immobilienbranche für 50 Prozent der Ressourcen, 40 Prozent der Energie und 30 Prozent der Emissionen verantwortlich ist – darüber hinaus ist die Vermeidung des Sick

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Building Syndroms Motivation für die Aktivitäten. Die ÖGNI setzt auf den 3-P-Ansatz bestehend aus Produkten, Prozessen und Personen und fokussiert auf die Lebenszyklusbetrachtung im Zusammenhang mit dem Dreiklang aus Ökologie, Ökonomie und Soziokulturellem. Die über 300 Mitglieder und 400 Experten der ÖGNI erarbeiten partnerschaftlich, ergebnisorientiert und international vernetzt Empfehlungen,

Kodices und Leitfäden, dabei integriert der Verein alle Stake­ holder der Bau- und Immobilienbranche: vom Bauherrn, Nutzer, Planer, Projektentwickler, Investor, Bewerter, Baustoffhersteller, Asset- bis zum Facility Manager. Als Produkte bietet der Verein u. a. internationale Zertifizierungen für Blue Buildings (nachhaltige Gebäude), EPDs für Baustoffe und ethische Unternehmenszertifizierungen

an. Hierfür wurden Grundlagen entwickelt, die es den Unternehmen ermöglichen, durch Corporate Governance, Compliance Management und Corporate Social Responsibility (CSR) umfassend nachhaltig zu agieren. www.ogni.at

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BetrIeB & WIrtSchaFt

handelsverordnung eine wesentliche Rolle, auch wenn zertifiziertes Holz automatisch als vernachlässigbares Risiko gilt. Analog hat für Ware, welche diese dokumentierte Eigenschaft nicht aufweist, sichergestellt zu werden, dass die Lieferung aus einem Einschlaggebiet mit einem vernachlässigbaren Wagnis – wie beispielsweise aus EU-Staaten – erfolgt. Dazu sind Selbsterklärungen von Vorlieferanten zulässig, falls sich dadurch das Herkunftsgebiet eindeutig definieren lässt.

südamerikanischen Urwälder gelegt. Dar- und Umweltorganisationen wurde hierzu aus haben sich auf globaler Ebene zwei Zer- die Alternative des PEFC (Programme for tifizierungssysteme von Holzprodukten am the Endorsement of Forest Certification Markt etabliert, welche mit dem jeweiligen Schemes) installiert. Daraus ist mittlerweile Logo die Nachhaltigkeit dem Konsumen- das weltweit größte Zertifizierungssystem ten versichern. Dazu sind Prüfungskriterien entstanden, wobei die jeweiligen nationavom WWF in Form des Forest Stewardship len Gegebenheiten berücksichtigt werden. Council Systemes (FSC) entwickelt worden, wodurch jedoch die Waldverlustrate in den DiSKriMinierUng VOn hOlZ bedrohten Gebieten nicht verringert wer- Anderen Produktsparten, wie beispielsweise den konnte. Eine großflächige Übertragung fossilen Rohstoffen, Stahl oder Beton, sind dieses Modells auf Europa, durch Druck auf bislang keine Nachhaltigkeitskriterien von die Verbrauchermärkte, ist aufgrund der Umweltorganisationen auferlegt worden. anders gelagerten Ausgangsposition nicht Somit leidet die Wettbewerbsfähigkeit durch ZertifiZierUng Der Grundstein wurde Anfang der 1990er- geglückt. Mit einem Zusammenschluss der die Aufwendungen für eine Zertifizierung Jahre von Greenpeace und WWF mit der europäischen Familienforstwirtschaft, Ver- der Nachhaltigkeit eines nachwachsenden Diskussion um die Abholzung der nord- und bänden der Holzwirtschaft, Sozialpartnern Naturstoffes.

„kunden die Sicherheit geben“ IntERVIEW Das Tischler Journal bat Herrn DI Clemens Kraus (Koordinator PEFC

Austria) zum Gespräch über das Thema Holzzertifizierungen.

DI Clemens Kraus (Koordinator PEFC Austria)

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Welche Grundaspekte berücksichtigt die Produktkettenzertifizierung CoC (Chain of Custody)? Diese stellt sicher, dass im Produkt das enthalten ist, was draufsteht. Bei gekennzeichneten Erzeugnissen haben mindestens 70 Prozent des Holzes aus zertifizierten Wäldern zu stammen. Die Kontrolle der Restanteile erfolgt dabei auf bestimmte Mindestanforderungen – wie beispielsweise dem Verbot von illegalen Schlägerungen. Dies wird mit dem System zur Sorgfaltspflicht überprüft, welches im Prinzip eine Qualitätskontrolle für Nachhaltigkeit beim Wareneingang ist. Sie ist bei PEFC auch auf die Erfordernisse der Holzhandelsverordnung abgestimmt, wobei die Regeln für die Verarbeitung und den Verkauf festgelegt sind. Der Mengennachweis kann dabei durch physische Trennung oder mit der Prozentsatzmethode ermittelt werden. Das CoC-Zertifikat ist notwendig für die Nutzung des Logos – mit welchen Kosten ist dabei zu rechnen? Je nach beauftragter Zertifizierungsorganisation variiert der Betrag, wobei die zusätzlichen Logokosten sehr moderat mit maximal 300 Euro pro Jahr in Österreich ausfallen.

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Foto: PeFc

» kommunikation, marktzugang und rohstoffsicherheit sind die hauptargumente für ein nachhaltigkeitszertifikat. «

Tischler Journal: Welche Vorteile entstehen für einen Tischler durch Holzzertifizierungen? Clemens Kraus: Kommunikation, Marktzugang und Rohstoffsicherheit sind die Hauptargumente für ein Nachhaltigkeitszertifikat. Ich höre immer wieder: „Wozu für die Zertifizierung bezahlen, wo in Mitteleuropa die Wälder schon über mehrere Hundert Jahre nachhaltig bewirtschaftet werden? Ich erhöhe doch nicht meinen Absatz damit!“ Möglicherweise nicht – aber Sie setzen ab und zusätzlich kommunizieren Sie, dass das Holz, mit dem Sie arbeiten, auch aus entsprechender Nutzung stammt. Es sind in Österreich über zwei Drittel der Wälder PEFC-zertifiziert und nur ein geringer Anteil nach anderen Systemen. Gerade importierte Holzmöbel aus Übersee tragen oft ein Nachhaltigkeitslabel, um dem Kunden die Sicherheit zu geben. Produkte, die aus nationalen bzw. europäischen zertifizierten Wäldern stammen und nicht gelabelt sind, werden von Konsumenten, die auf Nachhaltigkeit achten, weniger gekauft – wenn sie es in den Markt schaffen. Dies ist vor allem auch längerfristig zu sehen, denn die Bekanntheit und Bedeutung der verschiedenen Labels nimmt zu.

Interview: Jürgen Fragner


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BetrIeB & WIrtSchaFt

» den Vorsprung, den ich in einigen Jahren haben werde, erträume ich mir heute. « Wolfgang Allgäuer

das Feuer entfachen UntERnEHMEnSfÜHRUnG Der Vorarlberger Wolfgang Allgäuer ist Trainer für Begeiste-

rung und Unternehmenserfolg. Im Interview erklärt Allgäuer, was Motivation und Begeisterung unterscheidet und wie man seine Mitarbeiter damit „anstecken“ kann.

Interview: Thomas Prlić

BUCHtIPP

Endlich läuft der Laden – mit Begeisterung zum Erfolg, Wolfgang Allgäuer, Verlag Orell Füssli, September 2014, 208 S., EUR 21,95, ISBN 978-3-280-05561-8

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Vielleicht sollte man eher sagen: Menschen, die einfach mehr wollen. Die in ihrem Leben wissen, sie haben eine gewisse Stufe erreicht, und nach außen hin erfolgreich sind, aber innerlich nicht wirklich erfüllt. Erfolgreich zu sein heißt ja nicht unbedingt: Ich bin glücklich und habe ein sinnerfülltes Leben. Es gab eine Studie in Amerika, da hat man 95-Jährige sinngeTischler Journal: Herr Allgäuer, wie mäß gefragt, was sie in ihrem Leben noch lässt sich Begeisterung an der eige- einmal anders machen würden. Das waren nen Arbeit in wirtschaftlichen Erfolg allesamt erfolgreiche Leute und sie haben umwandeln? durchwegs gesagt: Ich würde mehr für bleiWolfgang Allgäuer: Indem ich ganz bende Werte arbeiten – also Dinge, die ein bestimmte Regeln in meinem Leben wenig über das Leben hinauszeigen. Und befolge und die Dinge umsetze, die Leute sie haben auch gesagt: Ich würde mehr voller Begeisterung in ihrem Leben anwen- Risiken eingehen und ich würde mehr den. Es gibt einfach einen Unterschied reflektieren – das heißt: öfter stehen bleizwischen Menschen, die eine Begeisterung ben, zur Ruhe kommen, reflektieren, ob ich ausstrahlen, und solchen, die nicht ganz am Weg bin, ob ich das tue, was ich wirkweiterkommen. lich will.

Der gelernte Tischler blickt auf rund 35 Jahre Erfolg als Unternehmer zurück und ist heute gefragter Keynote-Sprecher. Beim Tischlerkongress am 11. und 12. September in Salzburg spricht Allgäuer zum Thema „Endlich läuft der Laden. Mit Begeisterung zum Erfolg“, im Herbst erscheint auch sein gleichnamiges Buch.

Was meinen Sie genau mit: nicht ganz weiterkommen?

Wie sind Sie eigentlich auf dieses Thema der Begeisterung gekommen?

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Fotos: Walser

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olfgang Allgäuer (Jahrgang 1950) ist Trainer für Begeisterung, Selbstmanagement und Unternehmenserfolg. Nach einer Tischlerlehre sowie mehreren Jahren Vertriebserfahrung im Holzhandel gründete der Vorarlberger mit 26 Jahren das Unternehmen „Allgäuer Küchen“ und 1997 mit „olina“ eine der ersten Franchisemarken für Küchen. 2002 erhielt er einen österreichischen „Unternehmens-Oscar“ unter anderem für die beispielhafte Kooperation seiner Franchisekette mit kleinen Handwerksbetrieben.


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Das Thema beschäftigt mich schon seit 50 Jahren! Ich bin in Vorarlberg in einem kleinen Dorf aufgewachsen. Im Prinzip hatten dort alle dieselben Voraussetzungen: ob Bauer, Gemischtwarenhändler oder sonst jemand. Aber einige wenige davon waren einfach um Welten erfolgreicher als andere. Schon damals hat mich die Frage interessiert: Warum gibt es offenbar ein paar Menschen, die mehr aus ihrem Leben machen, als andere?

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Sie sagen, es reicht nicht, motiviert zu sein, man muss auch wirklich begeistert sein. Ist das so ein großer Unterschied? Ja, ich denke, es ist ein wesentlicher Unterschied. Motivation ist meistens etwas, das von außen auf den Menschen einwirkt. Begeisterung ist etwas, das von innen nach außen wirkt. Motivation ist auf irgendeine Weise immer antrainiert, Begeisterung ist uns angeboren. Die Motivation folgt stark dem Verstand, die Begeisterung dem Herzen. Begeisterung ist prinzipiell jedem Menschen in die Wiege gelegt. Bei einem Erwachsenen ist sie allerdings oft verschüttet, durch äußere Umstände, durch die Erziehung oder andere Ereignisse. Aber grundsätzlich ist das Feuer der Begeisterung in jedem Menschen schon vorhanden. Mit den richtigen Werkzeugen kann es jeder Mensch entfachen.

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Rauben uns das Berufsleben oder der Alltagstrott diese Begeisterung? Ich glaube, dass viele Menschen sich zu wenig Zeit für sich selbst nehmen. Man ist so in seiner Tretmühle drin, jeder will nach außen etwas darstellen. Aber die Zeit, nach innen zu schauen, oder Zeit für sich selbst zu haben fehlt oft. Ihre Strategie zur Begeisterung, wenn man es so nennen will, basiert viel auf Selbstreflexion: Die Auseinandersetzung mit eigenen Träumen und Wünschen, die Definition von Stärken bis hin zur Festsetzung von Zielen und Visionen – und dem Aufruf, das zu leben, was einem wirklich am Herzen liegt. Lässt sich Begeisterung so Schritt für Schritt „erarbeiten“? Ich denke, ja. Es geht hier um eine Beschäftigung mit sich selbst in Bezug auf seine Wünsche, Träume und Sehnsüchte. Viele Menschen gestehen es sich ja gar nicht mehr ein, dass diese Träume sehr wohl noch da sind. Ich mache in meinen Seminaren oft die wunderbare Erfahrung, dass Leute, die einmal weg vom Alltag sind, sich hinsetzen und eine halbe Stunde darüber nachdenken, was sie überhaupt noch für Wünsche haben. Dann bringen sie diese Wünsche zu Papier. Das Wichtigste dabei ist, dass derjenige weiß: Das schaut niemand an, ich muss es nicht offenlegen, das ist jetzt einmal nur für mich alleine aufgeschrieben. Und dann kommen oft Dinge in Bewegung, und viele Teilnehmer stellen fest, dass sie eigentlich etwas ganz anderes machen, als sie sich im Herzen wünschen. Das ist der erste Schritt: Auf das Innere zu hören, darauf aufmerk-

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BETRIEB & WIRTSCHAFT

sam zu werden und zu sagen: Da gibt es wahrscheinlich noch mehr für mich. Wie kann man das dann weitertragen? Wenn ein Unternehmer diese Dinge einmal für sich geklärt hat, dann kann er sie auch seinem Team weitergeben. Für uns im Betrieb war es immer ganz wichtig, sich einmal einen Tag Zeit zu nehmen, weg aus der Firma zu sein und zu fragen: Wovon träumen wir als Unternehmer überhaupt noch? Was haben wir für Möglichkeiten? Wie können wir vielleicht in Nischen vorstoßen, an die wir noch gar nicht denken? Also: Träumen ohne Begrenzung! Es geht darum, diese Dinge auch im Betrieb freizulegen. Ein Unternehmer soll das nicht nur im stillen Kämmerlein mit sich selbst machen, sondern sich auch trauen, diese Gedanken mit seinen Mitarbeitern weiterzuspinnen. Man darf nicht vergessen: Die Dinge, die heute auf den Markt kommen, hat ja auch irgendwann irgendjemand erträumt. Den Vorsprung, den ich in einigen Jahren haben werde, den erträume ich mir heute.

Bringt der Mitarbeiter seine ganz persönlichen Ziele in den Unternehmenszielen unter? In dem Moment, wo der Mitarbeiter sieht, dass in den Zielen der Firma auch seine eigenen Ziele Platz haben, muss ich mich nicht mehr um Motivation kümmern – dann ist er schon motiviert.

» Erfolgreich zu sein heißt ja nicht unbedingt: Ich bin glücklich und habe ein sinnerfülltes Leben. « Wolfgang Allgäuer

Im Betriebsalltag muss man auch Konfliktsituationen bewältigen. Wie geht man richtig damit um, ohne dass die Begeisterung dann gleich wieder weg ist? Wenn es Konfliktsituationen gibt, muss ich mich mit dem Mitarbeiter hinsetzen und offen und ehrlich die Dinge ansprechen – was gut ist, aber auch, was nicht passt. Ganz ohne psychologische Tricks, weil das die Mitarbeiter sowieso meistens gleich durchschauen. Für mich gehört auch dazu, dass ich den Mitarbeiter nicht nur als Kostenfaktor sehe, sondern dass ich in ihm auch den Menschen, mit seinen Gefühlen, Zielen, Wünschen und Träumen sehe. Oder dass ich von meinem Mitarbeiter auch weiß, wo überhaupt seine Talente liegen! Und wenn ich versuche ihn entsprechend einzusetzen, ist der Mitarbeiter ja auch viel effektiver, dabei glücklicher und das Unternehmen erfolgreicher.

tigt das zwar nicht solche Schwierigkeiten, aber es kann mir darüber hinweghelfen. Mit jedem Menschen und jedem Betrieb geht es nicht immer nur steil bergauf, das Gegen solche Träume und Visionen ste- Leben ist ja eine Berg- und Talfahrt. Jeder hen aber oft äußere Zwänge. Man ist hat auch einmal einen Durchhänger und im unternehmerischen Alltag ja auch ist irgendwann im tiefen, dunklen Tal drin. fremdbestimmt und abhängig von vie- Und dann stellt sich einem die Frage: Was len Faktoren, die man nicht immer selbst hält mich jetzt noch? In so einer Phase ist Mit welchen Schlussfolgerungen kombeeinflussen kann. die Motivation meistens weg. Wenn ich in men die Leute aus Ihren Seminaren? Wenn ich innerlich eine starke Mission dieser Situation aber eine Vision darüber Verfolgen Sie weiter, was die Teilnehmer und ein starkes Bild von mir habe, besei- erarbeitet habe, wo ich hinwill, dann ist daraus machen? das sozusagen der Stern in dunkler Nacht Das ist ganz unterschiedlich. Es gibt einige, – es ist zwar dunkel, aber ich sehe noch das die voll dranbleiben. Ich habe jetzt bei uns V ERAN S TALT U NG S TIPP in Vorarlberg ein Seminar gehabt und eheLicht. Tischlerkongress malige Teilnehmer eingeladen, es als AufMit Begeisterung Wie kann man denn seine Mitarbeiter frischung erneut mitzumachen, weil sich zum Erfolg – diesem nachhaltig begeistern? die Seminare in den letzten zehn Jahren Thema widmet sich Meine Erfahrung ist: Motivation wirkt, aber doch verändert haben. Interessant war: Die Wolfgang Allgäuer nur sehr kurzfristig. Wenn ich die Begeis- Werte der Teilnehmer haben sich praktisch auch als Referent terung des Mitarbeiters wecken will, muss überhaupt nicht verändert. Träume und beim 3. Tischlerkongress, ich mich einfach intensiver mit ihm ausei- Werte sind ja ein Fundament, damit ich der am 11. und 12. September in der nandersetzen. Ich muss schauen: Was sind mir überhaupt Ziele setzen kann. Zielen, brandboxx in Salzburg stattfindet. Neben seine Träume, Wünsche und Sehnsüchte – die völlig von meiner Persönlichkeit losVorträgen rund um die Unternehmensfühund haben die überhaupt in den Wünschen gelöst formuliert sind, gebe ich ziemlich rung liegt ein Schwerpunkt diesmal auf und Sehnsüchten meiner Firma Platz? wenig Chancen. dem Thema Kooperationen. In separaten Kann sich der Mitarbeiter mit den Zielen Wenn aber die Ziele und die große LebensFachforen für Bau- und Möbeltischler wermeiner Firma tatsächlich innerlich iden- vision auf den persönlichen Ressourden zudem Themen wie CE-Zertifizierung tifizieren? Man muss den Mitarbeiter hier cen aufbauen, dann brennt das Feuer der und Brandschutz bzw. Prozessoptimierung auch einbeziehen: Wir haben bei uns im Begeisterung. In meinem Vortrag beim und aktuelle Trends in der KantenbearBetrieb jedes Jahr im Jänner gewisse Ziel- Tischlerkongress zeige ich, wie das geht. In beitung behandelt. Infos und Anmeldung korrekturen vorgenommen und das sozusa- den Seminaren setzen es die Teilnehmer unter www.tischlerkongress.at gen ausnavigiert, um zu schauen, wo steht ganz praktisch um. jeder Mitarbeiter, und auch um zu schauen: www.wolfgang-allgaeuer.com 

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Tischler Journal 06 | 2014


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BundeSInnung

Jungtischler zeigen ihr können BUnDESInnUnG Mit dem 55. Bundeslehrlingswettbewerb am 21. Juni 2014 findet in

Villach wieder eine Großveranstaltung der heimischen Tischlerbranche statt.

Verbindung zwischen praktischem und theoretischem Wissenserwerb für junge Menschen. So gelingt es, jene hervorragenden Facharbeiter auszubilden, welche die österreichische Wirtschaft benötigt, um international wettbewerbsfähig zu bleiben“, betont KommR. Ing. Josef Breiter, Bundesinnungsmeister der Tischler und der Holz gestaltenden Gewerbe. herVOrragenDe facharbeiter „Wir sind bin überzeugt, dass wir heuer in Kärnten wieder einen hervorragenden Wettbewerb mit außergewöhnlichen Ergebnissen im Bereich Tischlerei und Tischlereitechnik erleben werden“, betonen BIM Breiter sowie der Bundeslehrlingswart Alois Kitzberger. In Österreich werden neben fachlichen Qualitäten müssen die teilnehmer auch mentale Stärken zeigen.

D

ie vergangenen schwierigen Wirtschaftsjahre hat die Tischlerbranche weitgehend gut bewältigt. Dies liegt einerseits an der Flexibilität der Unternehmen, aber auch an der Leistungsbereitschaft und hohen fachlichen Kompetenz der Mitarbeiter. Diese Qualitäten sind auch bei den Teilnehmern an den Bezirksund Landeslehr-lingswettbewerben gefragt. In besonders hohem Maß gilt dies jedoch für die hoch motivierten Kandidaten des

Bundeslehrlingswettbewerbs. Neben fachlichen Qualitäten müssen sie auch mentale Stärken zeigen, um sich gegenüber ihren Mitbewerbern aus den anderen Bundesländern durchzusetzen. Die 55. Ausgabe des Bundeslehrlingswettbewerb der Tischler findet in diesem Jahr am 21. Juni 2014 im Congress Center Villach in Kärnten statt. „Die Lehre ist in Österreich nach wie vor eine der wichtigsten und beliebtesten Ausbildungsformen. Sie schafft eine optimale

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derzeit in 1805 Lehrbetrieben 3050 Lehrlinge ausgebildet. Besucher, insbesondere Jugendliche, die sich für den Lehrberuf Tischler interessie-ren, sind herzlich eingeladen, den Wettkampfteilnehmern am Samstag, dem 21. Juni 2014, von 7.30 Uhr bis 13.00 Uhr über die Schulter zu schauen. (red/bundesinnung) www.tischler.at/innungen

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Fotos: WKo, WKoe

BIM kommr. Ing. Josef Breiter


Innung kÄrnten

mit leidenschaft und Präzision BEWERB Beim Kärntner Landeslehrlingsbewerb bewiesen die Jungtischler großes

Geschick mit Hobel und Säge, aber auch mit Computer und Planungs-EDV.

» der traditionelle landeslehrlingswettbewerb wird seit 55 Jahren ausgetragen und gilt als eine der wichtigsten Veranstaltungen des kärntner tischlerhandwerks. «

Innungsfunktionäre, ehrengäste und die besten nachwuchstischler und -tischlereitechniker

Foto: WKK

M

it höchster Präzision und großer Leidenschaft fertigten die besten 26 Tischlerlehrlinge ihre Werkstücke bei den heurigen Landeslehrlingswettbewerben Kärntens an. Als Wettbewerbsaufgaben wurden im ersten und zweiten Lehrjahr jeweils ein Schemel und im dritten Lehrjahr ein Hocker „Sgabello“ in Massivholz in der Zeit zwischen vier und fünf Stunden angefertigt. Die Tischlereitechniker für Planung und Produktion hatten für die Lösung ihrer Aufgaben am Computer fünf Stunden Zeit. Die ganz hervorragenden Leistungen würdigte Landesinnungsmeister Valentin Lobnig im Zuge der Siegerehrung in der Wirtschaftskammer Villach. Er dankte gleichzeitig den verantwortungsvollen Kärntner Ausbildungsbetrieben für ihren vorbildhaften und engagierten Einsatz in der Berufsausbildung. Großen Dank und Anerkennung sprach Lobnig dem Hauptverantwortlichen des heurigen Landeslehrlingswettbewerbs, dem Landeslehrlingswart Josef Pichler, aus. Dieser organisierte mit seinem Team und in hervorragender Zusammenarbeit mit den Tischlern des Bezirks Villach unter der Führung von Josef

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Ziak, Margret Rausch und Michael Rauter die Lehrlingsmeisterschaften in den Werkstätten der Fachberufsschule 1 Villach. Josef Pichler überreichte den Gewinnern ihre Siegermedaillen und allen Teilnehmern wertvolle Sachpreise der unterstützenden Tischlersponsoren. Den Überraschungshöhepunkt gab es zum Schluss. Mazda Austria stellt den siegreichen Tischlern einen Mazda 6 für ein halbes Jahr inklusive Vollkaskoversicherung zur Verfügung. Die Sieger der einzelnen Lehrjahre im Lehrberuf Tischlerei sind im ersten Lehrjahr Dominik Lerchbaumer (Jeld-Wen Türen GmbH), im zweiten Lehrjahr Michael Mostögl (Stugeba Mobile Raumsysteme GmbH) und im dritten Lehrjahr Konstantin Konec (Lehrbetrieb Rudolf Konec). Im Bereich Tischlereitechnik-Planung kam Christian Jellen vom Lehrbetrieb Harald Paier auf den ersten Platz, im Bereich Tischlereitechnik-Produktion gewann Marcel Brühl vom Lehrbetrieb Sinnex Innenausbau GmbH. Der traditionelle Landeslehrlingswettbewerb der Tischler wird nunmehr seit 55 Jahren ununterbrochen ausgetragen und gilt als eine der wichtigsten Veranstaltungen des Kärntner Tischlerhandwerks. Der-

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Innung nIederöSterreIch

Junge Profis am Pc LEHRLInGSWEttBEWERB Beim Landeslehrlingswettbewerb der Tischlereitechniker in

Pöchlarn bewiesen Niederösterreichs Jungtischler ihr Können.

U

nter der Wettkampfleitung von Sophia Leopoldine Stockner vom LehrHerbert Seitner ging am 9. Mai betrieb Bene AG, mit rund 370 Punkten erfolgreich der Landeslehrlings- Vorsprung durchsetzen. Im Bereich Prowettbewerb der niederösterreichischen duktion sicherte sich Leonhard Emminger Tischlereitechniker in den Kategorien vom Lehrbetrieb Mitsch GmbH Platz eins. „Planung“ und „Produktion“ über die Beide qualifizieren sich damit für den BunBühne. In der Disziplin „Planung“ konnte deslehrlingswettbewerb am 21. Juni in sich im heurigen Jahr eine junge Dame, Villach. Innungsvertreter und Sieger der tt-Planung: Johannes Michael Schoder, Sophia l. Stockner, alexander Suda

Sieger der tt-Produktion: christian Mühlwanger, leonhard emminger, Patrick katzgraber

gewinner tiSchlereitechniK-planUng Platz 1: Stockner Sophia Leopoldine (Lehrbetrieb: Bene AG, Waidhofen/ Ybbs): 5459 Punkte Platz 2: Suda Alexander (Lehrbetrieb: Schneider e.U., Euratsfeld): 5093 Punkte Platz 3: Schoder Johannes Michael (Lehrbetrieb: Josef Halbmayr, Aschbach Markt): 4710 Punkte

gewinner tiSchlereitechniK-prODUKtiOn Platz 1: Emminger Leonhard (Lehrbetrieb: Mitsch GmbH, Spannberg): 6508 Punkte Platz 2: Katzgraber Patrick (Lehrbetrieb: Ostermann e.U., Wiesmath): 6350 Punkte Platz 3: Mühlwanger Christian (Lehrbetrieb: Erwin Wasinger, Kematen): 6009 Punkte

über grenzen hinweg VERGLEICHSBEWERB Auch im internationalen Vergleich mischen Niederösterreichs

A

m 16. Mai zeigten Niederösterreichs Nachwuchstischler bei einem internationalen Lehrlingswettbewerb in Ungarn Flagge. Mathias Maderthaner von der Bene AG, Bernd Hofleitner-Bartmann von der Ostermann e. U., Lukas Fromhund von der Bene AG sowie Thomas Höllerer von der Tischlerei Christian Rössl stellten sich der Herausforderung. Betreut wurden die vier Jungtischler vor Ort in Székesfehérvár von BezIM Franz Schrenk und LBS FL Franz Rechberger. Nach Vorstellung und Begrüßung der Lehrlinge am 15. Mai, fiel am 16. Mai gegen 8 Uhr früh der Startschuss für den Wettbewerb, an dem internationale Tischlerlehrlinge teilnahmen. Aufgabe war es, bis

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Mittag ein Möbelstück nach allen Facetten des Tischlerhandwerks herzustellen. Von den Lehrlingen bis zum 17. Lebensjahr wurde ein Blumenkasten kreiert, wohingegen Lehrlinge bis zum 21. Lebensjahr mit der Aufgabe betraut wurden, einen Hocker mit runder Sitzfläche zu produzieren. Als Dankeschön für die Einladung erhielten unsere Nachbarn traditionell österreichische Köstlichkeiten. Bei den Teilnehmern bis zum 17. Lebensjahr konnte sich Bernd Hofleitner-Bart- Betreuerteam und teilnehmer des internatiomann mit der vollen Punkteanzahl auf nalen Bewerbs in ungarn Platz eins behaupten. Mit nur drei Punkten Unterschied lag auf Platz zwei Mathias Fromhund über Platz eins mit 96 Punkten Maderthaner. In der Kategorie „Teilnehmer freuen. Platz zwei belegte Thomas Höllerer bis zum 21. Lehrjahr“ durfte sich Lukas mit nur drei Punkten Unterschied.

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Fotos: WKnÖ

Tischlerlehrlinge ganz vorne mit.


Innung nIederöSterreIch

erwartungen übertroffen RÜCKBLICK Ein herausforderndes und lehrreiches Jahr an der Meisterschule

Pöchlarn neigt sich dem Ende zu. Zeit, die vergangenen beiden Semester aus Sicht der angehenden Meister Revue passieren zu lassen.

S

eitens der MK 31 wurde der Meisterschule ein herausragendes Zeugnis ausgestellt. „Wir freuen uns sehr über das positive Feedback der Meisterschüler. Einmal mehr zeigen uns die Rückmeldungen, dass wir mit unseren Ausbildungsschwerpunkten auf dem richtigen Weg sind. Es ist ein schönes Gefühl, zu sehen, wie sich die angehenden Meister Monat für Monat weiterentwickeln und dann am Ende der Ausbildung ihr gesamtes Wissen und Können in die Herstellung des Meisterstücks packen“, so der Geschäftsführer Für Schüler der Mk31 geht das ausbildungsjahr zu ende. der Meisterschule Mag. Dr. Gerhard Maly über die befruchtende Zusammenarbeit mit den Schülern der MK 31. Das hängt stark von den individuellen würden wir die Ausbildung an Freunde und Klassensprecher Lukas Hochstrasser stand Zukunftsplänen ab. Produktionstechnik Bekannte empfehlen, da es aus meiner Sicht repräsentativ für seine Klassenkameraden bedarf neben dem technischen Know-how nicht möglich ist, derart fundiertes Wissen Rede und Antwort. auch umfassender Planung – diese können in einer anderen Bildungseinrichtung in wir zukünftig sowohl als Freihandzeich- dieser kurzen Zeit vermittelt zu bekommen. Inwieweit haben sich eure Erwartungen nung als auch in 3D bieten. Unterrichtsan die MK Pöchlarn erfüllt? gegenstände, wie beispielsweise Betriebs- Wie sehen eure Pläne nach der MeisterJeder von uns hatte vor der Ausbildung technik, Wirtschaft und Recht, lieferten schule aus? gewisse Vorstellungen und Wünsche. uns ebenso das Grundwerkzeug für eine Die Zukunft der MK 31 sieht unterschiedliDiese Erwartungen wurden weit übertrof- mögliche spätere Unternehmensgründung. che Wege vor. Einige Kollegen möchten in fen. Zahlreiche Inhalte waren im Lehrplan die Arbeitsvorbereitung wechseln, auf die enthalten, die wir in der Praxis zukünftig wir in der Meisterschule optimal vorbereisehr gut gebrauchen können. Der Zeitplan Würdet ihr die Ausbildung euren Freun- tet wurden. Andere setzen es sich zum Ziel, ist straff, aber das ist gut so, denn nur so den bzw. Kollegen weiterempfehlen? CNC-Programmierer, Planer oder Technischafft man es, solch zahlreiche Inputs in Es war ein sehr anspruchsvolles Jahr, das scher Zeichner zu werden. Einige Schüler den beiden Semestern unterzubringen. von intensiven Lern- sowie Praxiseinhei- haben vor, sich mit der Ausbildung selbstten geprägt ist. Das komprimierte Ausbil- ständig zu machen. All diese Visionen könWelche Inhalte könnt ihr in Zukunft am dungskonzept bringt zahlreiche Inhalte in nen mit der Ausbildung an der Meisterbesten gebrauchen? den zwei Semestern unter. Auf alle Fälle schule Pöchlarn Realität werden.

Fotos: WKnÖ

» unterrichtsgegenstände, wie beispielsweise betriebstechnik, wirtschaft und recht, lieferten uns das grundwerkzeug für eine mögliche spätere unternehmensgründung. « MK31-Klassensprecher Lukas Hochstrasser

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Innung SteIerMark

Zweiter turnuswettbewerb naCHWUCHS Vor Kurzem fanden der zweite Turnuswettbewerb sowie ein Ausschei-

dungsbewerb der Tischlereitechniker in der LBS Fürstenfeld statt. Im Folgenden die Ergebnisse. JUBILÄUM 1

Feier beim Frühstücken

1. LEHRJAHR 1. Platz:

Christoph Teibinger / Lehrbetrieb Michael Poglitsch KG

2. Platz:

Verena Sampt / KPA Katzbeck ProduktionsGmbH Austria

3. Platz:

Rebecca Hofstädter / KPA Katzbeck ProduktionsGmbH Austria

TISCHLEREITECHNIK PLANUNG 1. Platz:

Michael Riegler / Lehrbetrieb Michael Berger GmbH

2. Platz:

Patrick Haas / Lehrbetrieb Michaela Gether

3. Platz:

Mathias Wessely / Lehrbetrieb Gerhard Lammer

2. LEHRJAHR 1. Platz:

Christoph Stadler / Lehrbetrieb Franz Johann Heinzl

2. Platz:

Thomas Eisenberger / Tischlerwerkstätte Peter Kahr GmbH

TISCHLEREITECHNIK PRODUKTION 1. Platz:

3. Platz

Martin Galler / Lehrbetrieb Hammer, Bau- und Möbeltischlerei und Möbelhandelsges.m.b.H

Bernhard Peßl / Möbelwerkstätte Hutter GmbH & Co KG

2. Platz:

Manuel Reichmann / Faustmann Möbelmanufaktur GmbH

3. Platz:

Florian Hinterreiter / Lehrbetrieb Bernhard Schnabl

BM christine Siegel, labg. Franz Schleich und zahlreiche gäste gratulierten der tischlerei lenz in Bad gleichenberg zum Firmenjubiläum.

Das beliebte Frühstücken und Netzwerken der Wirtschaftskammer Steiermark fand zur Abwechslung kürzlich in einer Tischlerei statt. Die Familie Lenz in Bad Gleichenberg war Gastgeber von „Business & Breakfast“ der WK-Regionalstelle Südost bzw. der regionalen Jungen Wirtschaft und feierte auch gleichzeitig das 80-Jahr-Jubiläum ihres Traditionsbetriebes. Viele Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Medien und Kultur gaben sich ein Stelldichein und genossen beim Smalltalk das Frühstück aus regionalen Produkten. Außerdem gratulierte die Wirtschaftskammer Steiermark Firmeninhaber Bernhard Lenz für die 80 Jahre unternehmerische Leistung der Familie mit einer Urkunde.

3. LEHRJAHR

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1. Platz:

Daniel Kolb / Lehrbetrieb Christian Harberler

2. Platz:

Patrick Hödl / Ladenstein GmbH

3. Platz:

Georg Maierhofer / Tischlerei Gegg GmbH

110-jähriges Firmenjubiläum Alois Wegerer gründete im Jahr 1904 in Ratten die Tischlerei Wegerer. Heuer feiert der Betrieb mit 48 Mitarbeitern unter der Leitung von Siegfried Wegerer sein 110. Bestandsjubiläum. Die Tischlerei Wegerer hat schon einige Auszeichnungen, wie etwa als frauen- und familienfreundlicher Betrieb, erhalten. Anlässlich des runden Jubiläums dankten das Präsidium der Wirtschaftskammer Steiermark und die Landesinnung der Tischler und der Holz gestaltenden Gewerbe in festlichem Rahmen der Familie für ihre Leistungen für die steirische Wirtschaft. LIM Walter Schadler übereichte zu diesem Anlass eine Ehrenurkunde.

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Fotos: WKstMK

JUBILÄUM 2


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ment von 250 Schülern, Lehrpersonal und Tischlermeistern machten die erste Tiroler Tischler Trophy zu einem unvergesslichen Erlebnis.

das Projekt „der lernstift“ der hauptschule niederndorf räumte den ersten Preis in der kategorie „Idee“ ab.

Foto: christian Forcher

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DIVERSES

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ie Landesinnung der Tischler und Holz gestaltenden Gewerbe Tirol verlieh erstmals die Tiroler Tischler Trophy. Rund 250 Schüler der 7. und 8. Schulstufe, 15 Klassen aus ganz Tirol, haben sich in den letzten Monaten im Rahmen ihres Werkunterrichts daran beteiligt. Aufgabe war es, aus den zur Verfügung gestellten Materialien, einfachen Holzlatten, ein kreatives und einmaliges Lernmöbel zu erstellen. Unterstützt wurden sie dabei von ihren Lehrern sowie von einem Tischlermeister, der jedes Team begleitete. Die nominierten Schülerteams präsentierten ihre Werkstücke auf der Bühne des Veranstaltungszentrums Kiwi in Absam. Äußerst angetan zeigte sich auch Landesinnungsmeister Georg Steixner, der die Kreativität der Teilnehmer lobte und sich bei den Werklehrern und Patronanztischlern für ihr Engagement bedankte. Sieger in der Kategorie „Idee“ wurde die HS Niederndorf mit ihrem Projekt „Der Lernstift“, Patronanztischler Klaus Buchauer stand hilfreich zur Seite. Die Kategorie „Material“ entschied die NMS Mieming mit Patronanztischler Christian Pienz für sich. Ihr Projekt lautet auf den Namen „Lernen und entspannen“. In der Kategorie „Design“ ging der erste Preis an die NMS Vomp/Stans mit ihrem Projekt „Flexi“ mit Patronanztischler Kurt Erharter. Der Publikumspreis wurde über Onlinevoting ermittelt und ging an die NMS LienzNord für ihr Projekt „study-Mobil“, Patronanztischler war Michael Huber. (red/wk tirol)

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Innung WIen

best of bundeshauptstadt BEWERB Die Wiener Landesinnung kürte Ende April im Rahmen des Landeslehr-

lingsbewerbs die Teilnehmer für den bevorstehenden Bundeswettbewerb in Villach. Text: Thomas Prlić

N

lehrlingsbetreuer lIM-Stv. Martin Pöll, Felix reinberger, Philip Zink, Manuel kirschner und lIM Johann Burgstaller

Teilnehmer auch für sich selbst schon viel profitiert. Burgstaller verwies bei der Gelegenheit auf das Kästchen, das der berühmte Philosoph Sir Karl Popper als Abschluss seiner Tischlerlehre 1928 im Wiener Gewer-

ner Lehrlinge Flagge gezeigt, tolle Stücke produziert und damit gute Imagewerbung für ihren Beruf gemacht haben.

Die beSten Auch Pöll bedankte sich bei den Lehrlingen für ihre eifrige Teilnahme und verkün» Jeder kann beim Finale des landeslehrlingswettbedete schließlich die Sieger – für die zwecks werbs zeigen, dass er auch unter druck die entsprechen- Vorbereitung auf den Bundesbewerb in den kommenden Wochen noch ein paar Traiden leistungen erbringen kann. « ningseinheiten anstehen. Im ersten Lehrjahr kam Manuel Kirschner (Art for Art TheLIM KommR. Johann Burgstaller aterservice GmbH) ganz oben aufs Stockerl, Zweiter wurde Lukas Steinbacher (Art for behaus als Gesellenstück anfertigte und das Art Theaterservice GmbH), Dritter Rohullah gUte leiStUngen LIM Burgstaller bedankte sich im Rahmen in Form eines Nachbaus heute noch in den Hosseini (Weidinger & Partner GmbH). Sieseiner Begrüßung bei den Ausbildnern Innungsräumlichkeiten zu bewundern ist. ger im zweiten Lehrjahr wurde Philip Zink und gratulierte allen Teilnehmern zu ihren „Für alle Teilnehmer im dritten Lehrjahr vor Dominik Brandmayer (beide Art for Art Leistungen: „Jeder hier hat sich schon in ein interessanter Vergleich“, so Burgstaller. Theaterservice GmbH) und Bernhard Wolder Vorausscheidung qualifiziert und kann Landeslehrlingsbetreuer LIM-Stv. Martin kensteiner (Tischlerei Konecny). Im dritbeim Finale des Wettbewerbs zeigen, dass Pöll berichtete noch von der Veranstaltung ten Lehrjahr belegten Felix Reinberger und er auch unter Druck die entsprechenden „Best of Jungtischler“ im Rahmen der Messe Daniel Weiser (beide Art for Art TheaterserLeistungen erbringen kann.“ So habe jeder „Wohnen & Interieur“, bei der auch die Wie- vice GmbH) die Spitzenplätze.

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Foto: thoMas Prlić

ichts dem Zufall überlässt man bei der Landesinnung Wien in Sachen Vorbereitung auf den Bundeslehrlingswettbewerb, der heuer Ende Juni in Villach stattfinden wird. Wie in vielen anderen Bundesländern werden auch in Wien die Besten des Landeslehrlingsbewerbs als Teilnehmer zum bundesweiten Wett-Tischlern entsandt. Allerdings verläuft das strenge Auswahlverfahren in der Bundeshauptstadt zweistufig: Die Lehrlinge aus den drei Lehrjahren müssen zuerst in einer Vorausscheidungsrunde bestehen, etwa die Hälfte der Teilnehmer qualifiziert sich dann für den Hauptbewerb. Der Wettbewerb selbst findet traditionell in der Wiener Berufsschule statt, die Siegerehrung dann in den festlichen ehemaligen Innungsräumlichkeiten im Wiener Gewerbehaus. Landesinnungsmeister KommR. Johann Burgstaller konnte zum feierlichen Anlass zahlreiche Ehrengäste begrüßen: neben Spartenobmann-Stellvertreterin Mag. (FH) Maria Smodics-Neumann und Berufsschul-Inspektorin Dipl.-Päd. Ing. Romana Schütz auch Berufsschuldirektor Dipl.-Päd. Dipl.-HTL-Ing. Christoph Hrabe und seine Stellvertreterin Dipl.-Päd. Karin Mayr.


Innung VorarlBerg

Superchillig! SCHÜLERBEWERB Die Innung Vorarl-

berg veranstaltete bereits zum dritten Mal die „Tischler Trophy“ – diesmal unter dem Thema „Chillen“.

I

m Jahr 2009 organisierte die Landesinnung Vorarlberg der Tischler und Holz gestaltenden Gewerbe zum ersten Mal die „Tischler Trophy“ – einen Kreativwettbewerb für dritte Hauptschulklassen, mit dem den Schülern das Tischlerhandwerk nähergebracht werden sollte. Die Idee dahinter: Die Schüler fertigen im Werkunterricht im Zeitraum eines halben Jahres mit ihrem Werklehrer und unterstützt von einer professionellen Tischlerei ein Möbelstück. Die Idee fand so guten Anklang, dass das Konzept inzwischen auch im Bundesland Tirol erfolgreich umgesetzt wird (s. S. 31). Im „Ländle“ gab es inzwischen die dritte Ausgabe der Tischler Trophy, im vergangenen März wurden die besten Projekte öffentlich präsentiert und prämiert. Beteiligt waren diesmal zwölf Mittelschulklassen, die wieder jeweils mit einem „Patronanztischler“ ihre kreativen Ideen umsetzten. Für die aktuelle Auflage des Bewerbs gab es die Vorgabe, ein Möbel zum Sitzen, Liegen oder „Chillen“ herzustellen. Bewertet wurde dabei in den vier Kategorien Idee/Konzept, Design, materialgerechter Einsatz und Kreativität – wobei wie immer auf Letztere und das „B’sundrige“ am jeweiligen Werkstück besonders viel Wert gelegt wurde. In der Kategorie Idee/Konzept konnten die „Walser Allrounder“ (VMS Kleinwalsertal) den Bewerb für sich entscheiden, in der Kategorie Design gewann „RE Kugelstuhl“ (HS Lauterach), in Sachen „Materialeinsatz“ schaffte es „D’Boga Bückar“ (HS Bezau) auf den ersten Platz und als kreativstes Team wurden die „Alberschwender Chillys“ (VMS Alberschwende) ausgezeichnet. Für den Publikumspreis wurden die Facebook-„Likes“ und die Kreativität bewertet, hier entschied das Team der VMS Hard Mittelweiherburg die Wertung für sich. (red)

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designwettbewerb 2014 Die Landesinnung OÖ der Tischler und Holz gestaltenden Gewerbe schreibt heuer zum neunten Mal den Designwettbewerb holzArt aus. Ziel des Wettbewerbs ist es, die gestalterischen Leistungen der Tischlerbranche und der Holzgestalter im Hinblick auf Design, Kreativität und Individualität aufzuzeigen. Ausgezeichnet werden Arbeiten, die sich in Optik, Funktion und Verarbeitungsqualität deutlich von Massen- und Serienprodukten unterscheiden. Teilnahmeberechtigt sind alle aktiven Mitglieder der Landesinnung mit Stammsitz in OÖ sowie alle oberösterreichischen Inhaber eines Meisterbriefs der in der Innung vertretenen Gewerbe (Tischler, Drechsler, Bildhauer, Binder). Die zehn besten Wettbewerbsstücke werden im Rahmen der Gemeinschaftsausstellung der OÖ Tischler auf der Welser Herbstmesse präsentiert. Einreichschluss: Fr., 20. Juni 2014. Infos: www.tischlerinfo.com

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V. l. n. r.: llW andreas Baumgartner, BlW lIM-Stv. alois kitzberger, thomas hautzeneder, regina tröbinger, Peter Steiner, dir. Johann Bartl, BS kremsmünster, Franz Pernerstorfer, ak linz, lIM gerhard Spitzbart

ausbildenden Lehrbetriebe und die gute Zusammenarbeit mit der Berufsschule und den Lehrlingswarten in den Bezirken wurden gelobt. Ein großer Dank gilt den Sponsoren für die Unterstützung des Wettbewerbs mit Sachpreisen. Im dritten Lehrjahr konnte Thomas Hautzeneder (Lehrbetrieb Alois Sammer) den ersten Platz für sich entscheiden. Im zweiten Lehrjahr erreichte den ersten Platz Regina Tröbinger aus Königswiesen (Lehr-

betrieb Anrei-Reisinger GmbH) und im ersten Lehrjahr siegte Peter Steiner vom Lehrbetrieb Josef Loy. Die Lehrlinge aus dem Bezirk Perg errangen die höchste Punkteanzahl und holten damit die Wertung in ihren Bezirk. Die jeweiligen Sieger der einzelnen Lehrjahre werden ihr Bundesland traditionell beim Bundeslehrlingswettbewerb vertreten, der heuer Ende Juni in Villach stattfindet. (red/ innung oberösterreich) www.tischlerinfo.com

Die ergebniSSe iM Detail 1. lehrjahr (teilnehmer / lehrbetrieb) rang 1: Peter Steiner / Lehrbetrieb Josef Loy, Aurach/Hongar rang 2: Marcel Gundacker / Anrei-Reisinger, Pabneukirchen rang 3: Joachim Stöttner / Mühlviertler Holzwerkstatt, St. Peter 2. lehrjahr rang 1: Regina Tröbinger / Anrei-Reisinger, Pabneukirchen rang 2: Oliver Gegenleitner / Jeld-Wen Türen, Spital/Pyhrn rang 3: Paul Vormayr / Team 7, Ried 3. lehrjahr rang 1: Thomas Hautzeneder / Lehrbetrieb Mag. Alois Sammer, Pichl rang 2: Maximilian Strasser / Lehrbetrieb Karl Reidinger, Weng rang 3: Markus Hießl / Lehrbetrieb Franz Riepl, Sandl bezirkswertung rang 1: Bezirk Perg, rang 2: Bezirk Vöcklabruck, rang 3: Bezirk Kirchdorf

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Foto: PriVat

eim Landeslehrlingswettbewerb der Tischler, der am 26. April 2014 im Wifi Linz unter der Gesamtorganisation von Landeslehrlingswart Andreas Baumgartner durchgeführt wurde, hatten 37 Tischlerlehrlinge ihr fachliches Können in einem praktischen und einem theoretischen Teil zu bestätigen. Im praktischen Teil waren im ersten Lehrjahr ein Gestell, im zweiten Lehrjahr ein Schubladenkorpus und im dritten Lehrjahr ein Korpus mit Tür zu fertigen. Im theoretischen Teil mussten Holzmuster erkannt werden. Im Rahmen der Siegerehrung zeigten sich Landesinnungsmeister Gerhard Spitzbart und Bundeslehrlingswart und LIM-Stv. Alois Kitzberger sowie Landeslehrlingswart Andreas Baumgartner beeindruckt vom hohen fachlichen Können des Berufsnachwuchses. Das große Engagement der


Projekt_Ferienwaldheim Stuttgart, Design_Heidi Kucher

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Material & Technik

Zum Mitnehmen Glas Marte hat für das Schiebesystem­ GM Lightroll 10/12 einen neuen Mitnehmer entwickelt, durch den die Schiebegläser miteinander gekoppelt (Mitnehmerfunktion) und verriegelt werden können. Eine zusätzliche Versperrfunktion ist deshalb nicht mehr erforderlich. Da der Mechanismus individuell aktiviert werden kann, bleibt die Flexibilität der einzelnen Schiebegläser erhalten. Ein Öffnen und damit der Durchgang ist bei dieser Balkon- und Loggiaverglasung somit an jeder gewünschten Stelle jederzeit möglich. Aktiviert wird die Mitnahmebzw. Sperrfunktion bequem mit dem Fuß. www.glasmarte.at 

Verarbeiter können die Eco Pass Bodenschwelle nun auch als Gesamtlösung in Form von ­auftragsbezogenen Komplettpaketen beziehen.

Rundumservice

BAUELEMENTE Mit der „Portal HS Comfort Unit“ von Siegenia können Fensterhersteller sämtliche zur Abwicklung eines Auftrags erforderlichen Komponenten in Form von auftragsbezogenen Komplettpaketen beziehen. Das macht die Fertigung von Hebe-SchiebeElementen auch aus Sicht von Verarbeitern wesentlich einfacher. Durch den hohen Vormontagegrad der Eco Pass Bodenschwelle kann Siegenia ein „Rundum-Sorglos-Paket“ anbieten, mit dessen Hilfe sich über alle Betriebsgrößen hinweg hohe Zeit- und Kosteneinsparungen realisieren lassen. Vom Laufwagen über die Führungsschiene bis zur Bodenschwelle erhalten Verarbeiter bei der „Portal HS Comfort Unit“ sämtliche Komponenten exakt zugeschnitten, individuell vorgebohrt und mit einem maximalen Vormontagegrad. Zusätzlich gibt Siegenia Gewährleistung auf die Dichtigkeit des gelieferten Elements. www.siegenia.com

Variotec stellt für vier seiner Passivhausfenster- und -türensysteme neue Umweltproduktdeklarationen (EPDs) vor. Mit diesen Nachweisen erfüllen Handwerker, die die Produkte des Neumarkter Herstellers einsetzen, Nachhaltigkeitsvorgaben in öffentlichen, gewerblichen und privaten Ausschreibungen. Die EPDs gelten für das passivhauszertifizierte Fenstersystem „Energyframe II“, das Holz-Aluminium-Fenster „ENEF 12 V“, die Passivhaustür „Thermosafe 100“ und die passivhaustaugliche Hebe-SchiebeTür „Thermosafe HS“. Variotech setzt dabei auf sogenannte produktspezifische EPDs, da diese die Ökobilanz der Fenster und Türen realistisch abbilden. www. variotec.de 

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Kollektion erweitert Dekore Nachdem der Holzwerkstoffhersteller Pfleiderer im vergangenen Jahr seine neue, 300 Dekore umfassende Kollektion präsentiert hat, bringt er nun eine Reihe neuer Dekore heraus. Zu den neuen Serien gehört etwa die an aktuelle Polsterlederfarben angelehnte Leather Line oder das exklusive Eiche St. Tropez, das von rohen Fasern und Rissen in 3DAusprägung geprägt ist. Da die Nachfrage nach naturbelassenen Hölzern ungebrochen ist, hat Pfleiderer auch seine erfolgreichen Buche-, Nadelhölzer- und Kastaniendekore um weitere Neuheiten ergänzt: Fjord Buche beispielsweise mit ihren kleinen Ästen, leichten Plankungen und Buche-typischen Markstrahlen steht nun in einer helleren Variation zur Verfügung. www.pfleiderer.de 

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Fotos: Glas Marte, Q-Schlafsystem, Variotec, Siegenia, Glas Marte

Vier neue EPDs


MaterIal & technIk

Schöner Schlaf

Holzpflege mit DANSKE-Holzölen

SchlaFSYSteM Rund ein Drittel des Lebens verbringt der Mensch mit Schlafen. Doch nicht nur die Länge des Schlafes entscheidet über das Wohlbefinden, sondern vor allem die Qualität. Mit dem Q-Schlafsystem will der Unternehmer Reinhard Schraml erholsamen Schlaf ermöglichen und sucht für das System Tischlereien als künftige Vertriebspartner. Das QSystem besteht aus vier Komponenten: einer viskoelastischen Unterlage, einer Matratze mit spezieller Konstruktion und geometrischer Unterfederung zur idealen Gewichtsverteilung. Dazu kommt noch ein metallfreies, zusammensteckbares Bett. Die einzelnen, in normgrößen erhältlichen Komponenten können jedoch auch mit anderen Lattenrosten oder Betten kombiniert werden. www.q-schlafsystem.at

Erhält die Natürlichkeit und schützt das Holz.

Fotos: heco, PFleiDerer

Schraubschulung

DANSKE Fassaden-Holzöl

SeMInare Die Heco-Seminarbroschüre 2/2014 ist da: Ab Juni können Planer, Händler und Handwerker wieder an den praxisorientierten Produkttrainings sowie Anwendungsschulungen teilnehmen. Die neuen Termine sind auf der Homepage des Schraubenherstellers und im Fachhandel erhältlich. Interessierte können innerhalb des Seminarprogramms zwischen zweitägigen Grundlagenschulungen und speziellen Tagesseminaren wählen. Damit die Teilnehmer ihre neuen Kenntnisse künftig optimal einsetzen, können sie die Schrauben im Praxisteil der Seminare testen. Hier steht ihnen das Werklabor der Heco-Akademie zur Verfügung. www.heco-schrauben.de

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farblos oder transparent-pigmentiert, in allen DANSKE Farbtönen

UV-Schutz

für Holzhäuser (außen), Fassadenschalungen, Balkone, Bienenhäuser (außen), usw.

DANSKE Boden-Holzöl 

transparent-pigmentiert in allen DANSKE Farbtönen

geringer Festkörpergehalt (nicht schichtbildend)

wirkstofffrei (barfußgeeignet)

für Terrassen, Balkonböden oder Stege

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www.synthesa.at


Material & Technik

Aufwendige Aufgaben BAUELEMENTE Mit der Produktsicherheit steigt auch der Dokumentations- und

­ ertifizierungsaufwand. Wie bei den Funktionselementen bietet Sturm jetzt auch Z Außentüren und Fenster mit allen geforderten Dokumentationen an.

D

ie Bauproduktenverordnung der EU fordert eine umfassende Dokumentation der Leistungsfähigkeit für verwendete Produkte wie Fenster, Außentüren und Festverglasungen. Diese Unterlagen müssen allen Beteiligten entlang der Prozesskette bis hin zum Endkunden übergeben werden. Gleichzeitig ist die neue Verordnung – im Unterschied zur bis vor einem Jahr gültigen Richtlinie – für alle EU-Länder verbindlich und führt damit zu einheitlichen Produktstandards. Die im Rahmen der Verordnung geforderte „Leistungserklärung“ beschreibt das Türbzw. Fensterelement in wesentlichen Merkmalen wie Schlagregendichtheit, Windwiderstandsfähigkeit und Wärmedurchgang. Alle in der Leistungserklärung des Herstellers angeführten Merkmale müssen mit einem Prüfzertifikat hinterlegt werden.

Durch die EU-Bauproduktenverordnung dürfen nur noch Außentüren und Fenster verwendet ­ erden, die CE-konform sind und über eine Leistungserklärung verfügen. w

tungen und Qualitäten, die ein Element die Rechtssicherheit aller Beteiligten und erfüllen muss und zu der man als Herstel- für die einfache Abwicklung im Bauproler verpflichtet wird, ist lang. Trotz tech- zess ist die lückenlose Zertifizierung damit Umfangreiche Anforderungen nischem Know-how und handwerklicher von besonderer Bedeutung. Durch über 20 Mit der neuen EU-Bauproduktenverord- Fähigkeiten kann so der „behördliche“ Teil Jahre Spezialisierung auf Türen mit Sonnung können selbst einfache Außentüren eines Außenelements das eigene Zeitbud- derfunktionen verfügt Sturm über langjähzu umfangreichen und aufwendigen Auf- get, die Kalkulation und die rechtliche Ver- riges Know-how im Umgang mit komplegaben werden. Die Liste der Normen, Leis- antwortungsbereitschaft überfordern. Für xen Zulassungsverfahren. ▶

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Fotos: Sturm

Prüfung der Kennzeichnung Die EU hat Produktgruppen festgelegt, in denen Hersteller nachweisen müssen, dass ihre Produkte alle EU-Bestimmungen erfüllen, die anzuwenden sind. Erst dann dürfen diese Produkte in den Verkehr gebracht werden, zu ihnen gehören eben auch Bauprodukte wie Fenster und Türen. Die CE-Kennzeichnung ist dann der sichtbare Nachweis, dass das jeweilige Produkt in diesem Sinn EU-konform ist. Mit der höheren Verbindlichkeit, die durch die neue EU-Bauproduktenverordnung entsteht, wird die CE-Kennzeichnung von den neuen Marktüberwachungsbehörden genau geprüft – durchaus auch vor Ort auf der Baustelle. Damit dürfen nur noch Außentüren und Fenster verwendet werden, die sowohl CE-konform sind als auch über eine Leistungserklärung verfügen.


Material & Technik

Alle Zulassungen Wie bei den Funktionselementen bietet Sturm jetzt auch alle Außentüren und Fenster ausschließlich mit allen geforderten, umfassenden Dokumentationen samt Leistungserklärung und CE-Kennzeichnung an und liefert den Kunden so Komplettlösungen aus einer Hand.

Niedrigenergie- und Passivhausstandard (DU = 0,663 W/(m²K), Q100 = 2,17 m³/(hm)). Beide Systeme können mit Feuerschutzund Einbruchschutzfunktion kombiniert werden, eine verdeckte Mitnehmerklappe ist ebenso möglich wie ein Panikbeschlag.

Renderbild: www.eitzlmayr.at

ENTGELTLICHE einschaltung

Individuelle Ausführungen Außentüren sorgen für den Ersteindruck, sollen zur Fassade passen, müssen jeder Witterung standhalten, Sonne, Frost und Regen sollen über viele Jahre spurlos an ihnen vorübergehen. Hinzu kommt noch der Wunsch nach höchster Energieeffizienz. Fenster und Türen galten lange als die energietechnisch „undichten Stellen“ des Gebäudes. Sturm Passivhauselemente übertreffen heute sogar die Dämmwerte massiver Stein- und Ziegelfassaden. So verfügt etwa das Türsystem „Clima Top Eco“ über Spitzenwerte beim Energie- Sturm bietet Türen in Passivhausstandard sparen. Und die innovative Konstruktion sowie mit Feuerschutz- und Einbruchs­ „Clima Top Plus“ bietet darüber hinaus schutzfunktion.

Brandschutz- und EnergiesparFenster Sturm Brandschutzfenster und -fenstertüren der Schutzklassen El2 30 C (T30) und E30 C (R30) bieten mehr Gestaltungsmöglichkeiten am Brandabschnitt. Sie sind in ein- und zweiflügeliger Ausführung lieferbar, fix verbaut genauso wie mit Dreh- oder Dreh-Kipp-Mechanismus, außerdem sind sie in einer Ausführung für die Innenanwendung verfügbar. Energiesparfenster wiederum galten lange als das Nonplusultra für effiziente Fenster. Aber auch hier ist der Passivhausstandard auf dem Vormarsch: Die von Sturm angebotenen passivhausgeeigneten Fenster geben nochmals 50 Prozent weniger Kälte ab als Energiesparfenster. (red/sturm) www.feuerschutztuer.com

3D-CAD beflügelt die Planungsidee Tischler benötigen ein vielseitiges 3D-Planungssystem.

D

ie Anforderungen an Planungsvorleistung steigen, die Möglichkeiten an Material und Technik auch. Um hier dem Kunden eindeutige Vorschläge zu unterbreiten, ist eine 3D-Darstellung eine notwendige Entscheidungsgrundlage. Ob nun Objekt- oder Gastronomieeinrichtungen, gehobener Innenausbau oder private Küchen und Wohnräume – ein 3D-CAD für Tischler soll alles darstellen können, so wie es wirklich auch gebaut wird. Nur so können die individuellen, eigenen Stärken der Planungsidee herausgearbeitet und Designmerkmale veranschaulicht werden. Gerade bei der anspruchsvollen

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Innenarchitektur gewinnt die fotorealistische Präsentationsmöglichkeit sehr an Bedeutung. Immer kürzere Bauzeiten benötigen eine virtuelle Gesamteinrichtungsplanung für ganze Etagen elitären Wohnens. So können Abstimmungsprozesse mit dem Kunden schon vor Entstehen des Gebäudes frühzeitig beginnen, Planungsfehler vermieden, designabhängige Installationsanordnungen in Übereinstimmung mit dem modernen Interieur genau positioniert und im Möbel integriert werden. Immer mehr „Non-Holz“-Materialien erfordern vom Tischler genaueste Detailzeichnungen für Metall, Glas, Stein, aber auch Mineral-

stoffplatten, Lichtdesign und AutoCAD, ist der Aufstieg zur Elektrifizierung moderner auto- 3D-Planung leicht und zügig matisch öffnender Elemente umsetzbar. wie Laden, Klappen, Schiebetüren per Fingertouch. AutoCAD VarioDesign3D ist eine 2D ist heute in der AV moder- Entwicklung von Cad Design ner Betriebe nicht mehr wegzu- Center Reinhold Duft, 4942 denken. Mit VarioDesign3D, der Gurten, 07757-7003-0. „All in one“-3D-Anwendung auf of ­fi ce@cdc.at, www.cdc.at 

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Material & Technik

Wie man Kanten richtig lagert KANTEN Lager kosten Geld. Die Experten beim Zulieferspezialisten Ostermann

­empfehlen deshalb, so viele Kanten wie möglich kommissionsweise zu bestellen.

Links: Mit der Ostermann App können Kunden QR-Codes für häufig bestellte Kanten generieren. Rechts: Ein perfektes Lagerregal für Kanten.

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häufig bestellte Kanten zu generieren. Wird eine Kante benötigt, scannt man den QRCode und die Bestellung ist im Warenkorb. Der Versand des Warenkorbs kann über die App und über den neuen OstermannOnlineshop erfolgen. Um die Codes am Lagerplatz anzubringen, führt Ostermann ab sofort selbstklebende Regalschienen – sogenannte Scannerschienen – im Sortiment, die sich vorne am Regalboden befestigen lassen und in die sich die QR-Codes einfach einschieben lassen. GratisBauanleitung Passend zum Thema können interessierte Tischler auf der Ostermann-Website ab sofort eine kostenlose Bauanleitung für einen Kantenschrank downloaden. Bei der Umsetzung des Projekts sind der Kreativität in der Werkstatt jedoch keine Grenzen gesetzt – Ostermann freut sich immer über die Zusendung von Bildern aus der Praxis. (red/ostermann) www.ostermann.eu 

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Foto: Ostermann

M

it dem „Just in time“-Lieferser- Das perfekte Kantenlager vice von Ostermann werden Das perfekte Kantenlager besteht aus einselbst Kleinstmengen ab einem zelnen, unterschiedlich großen SchubfäMeter innerhalb von 24 Stunden zuverläs- chern. Das Maß für die Fachböden sollte sig geliefert. Dennoch bleiben immer wie- mindestens 800 x 800 mm betragen. Ideal der Reste übrig. Damit auch im kleinsten ist, wenn für unterschiedlich breite Kanten Kantenlager die Übersichtlichkeit gewahrt unterschiedlich hohe Regalfächer vorhanbleibt, hier einige Tipps vom Kantenspezi- den sind. Breite Kanten gehören wegen des alisten Ostermann. größeren Gewichts in die unteren Fächer. Die Kantenrollen werden einzeln und flächig liegend eingeschoben. Damit man auf So geht’s Um Deformationen zu verhindern, lagert den ersten Blick sieht, welche Kante sich man Kantenrollen immer liegend – nie im Fach befindet, empfiehlt es sich, die stehend. Sie sollten staubfrei, spritz- und einzelnen Fächer mit Angaben zur Bezeichvor UV-Licht geschützt – zum Beispiel in nung der Kante, Stärke und Breite, Angaeinem fensterlosen Raum oder einem ver- ben zum Lieferanten und der im Regal schlossen Schrank – gestapelt werden. UV- befindlichen Restmenge zu beschriften. Licht zerstört den aufgetragenen Primer. Wenn dann noch eine Tür die Kanten vor Die beste Lagertemperatur ist eine gleich- Licht und Staub schützt, lagern die Kanten mäßige Raumtemperatur von 17 bis 20 °C. optimal. Furnierkanten und Hirnholzkanten sollte man am besten in einer dicht verschlos- Scannerschienen senen Plastikhülle lagern. So trocknen sie Mit der Ostermann-App haben Ostermannnicht aus und werden nicht brüchig. Kunden die Möglichkeit, QR-Codes für


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HOLZ IN NATÜRLICHER FORM GESCHÜTZT DURCH AROMATENFREIE CROMA LACKE Speziell für die Hervorhebung der natürlichen Schönheit von Holz umfasst die umfangreiche Produktlinie CROMA LACKE auch ein großes Sortiment an immer mehr gefragten aromatenfreien Lacken – ohne die gesundheitsschädlichen Aromaten Toluol und Xylol. In sensiblen Umgebungen wie Hotels, Krankenhäusern oder Kindergärten sind sie immer öfter erste Wahl. Die geruchsmilden Produkte betonen die Charaktereigenschaften des jeweiligen Holzes und schützen dabei die Oberfläche vor Vergilbung, mechanischer Abnutzung und weisen eine hohe chemische Beständigkeit auf – besonders geeignet für alle Oberflächen die eine erhöhte Widerstandsfähigkeit benötigen. Entscheiden Sie sich für aromatenfreie CROMA  LACKE und somit für eine gesündere Umwelt.

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Material & Technik

Funktion trifft Ästhetik

Das Silent Aluflex 80 bietet in einem System viele Einsatzmöglichkeiten – und lässt z. B. die Küche einfach verschwinden.

BESCHLÄGE Mitte Mai lud der Beschlagsspezialist Häfele zum Impulsworkshop nach

S

chiebetürbeschläge und Aluminiumrahmen mit individuellen Füllungen sowie deren zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten bildeten – neben den Themen Licht und Büro – den inhaltlichen Schwerpunkt der Häfele Impulsworkshops in der Römerhalle in Mautern bei Krems. In fünf Stationen standen die jeweiligen Produktexperten den Tischlermeistern Rede und Antwort, luden dazu ein, die Neuentwicklungen auszuprobieren, und gaben jede Menge hilfreiche Tipps und Tricks für den Einbau und die Montage.

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Mehr Platz zum Leben verwandeln lässt oder an Wochenenden zur Die Anforderungen an die eigenen vier Spielwiese für die Kinder und NachbarskinWände sind hoch: Sie sollen ausreichend der mutiert. Schiebetürsysteme sind hier Platz für ein geselliges Zusammensein mit die ideale Lösung für zweckmäßige WohnFreunden und der Familie bieten, gleichzei- räume, sie vereinen Technik und Design, tig aber auch als Rückzugsort zur Erholung schaffen Räume und optimieren den verund Entspannung dienen. Die Küche, die fügbaren Platz. Ob als schlichte Kastensich bei Bedarf für das gemeinsame Kochen front oder flexibler Raumteiler, als begehzu Essplatz und Wohnzimmer hin öffnen barer Schrank im Schlafzimmer oder um lässt, steht ebenso auf der Wunschliste der das Heimbüro unauffällig verschwinden zu Bewohner wie der Wohnbereich, der tags- lassen – Schiebelösungen liegen im Trend. über als Home Office dient und sich abends Multifunktionalität lautet das Schlagwort, nach „Büroschluss“ in eine Wohlfühloase das all diese Anforderungen an den pri-

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FOTOS: Häfele, Červinka

Mautern in Niederösterreich. Im Mittelpunkt standen aktuelle Trends und Entwicklungen für ein flexibles Wohn- und Arbeitsumfeld.Text: Tom Červinka


Material & Technik

Finetta Flatfront ist ein flächenbündiges Schiebebeschlagsystem für Sideboards und Kleiderschränke bis zu einer Höhe von drei Metern.

light stellen PETG-Füllungen mit eingegossenen Naturmaterialien wie Bambus, Farn, Federn, Weidenäste und zahlreiche andere Varianten dar. Besondere Lichtakzente lassen sich beispielsweise mit beleuchteten Acrylglasfüllungen realisieren. Aber nicht nur was das Design betrifft, auch in puncto Technik hat das neue Schiebetürsystem einiges zu bieten. Mit Abmessungen von 500 bis 2500 Millimetern Breite und 500 bis maximal 3500 Millimetern Höhe kann es an nahezu jede Raumsituation individuell angepasst werden. Über einen verstellbaren Montagewinkel lässt sich die obere Führungsschiene sogar an beliebige Dachschrägen anpassen. Eine Blende sorgt dabei für einen übergangslosen Anschluss an die Dachfläche. Für bewegliche Ecken werden spezielle Aluminiumgriffprofile eingesetzt, die auf Gehrung schließen. Die Bodenlaufschiene wird entweder in den Boden bündig eingelassen oder einfach aufgeklebt. Die obere Laufschiene wird an die Unterkonstruktion geschraubt und mit einer Blende versehen, die nach der fertigen Montage einfach aufgeklipst wird. Für ein sanftes und leises Öffnen und Schließen der Türen sorgt das Dämpfungssystem Smuso. Vor allem bei Schrankräumen sorgen selbstklebende Bürstendichtungen dafür, dass der Bereich hinter den Schiebetüren sauber und staubfrei bleibt. Zusätzlich angebrachte Gleitdichtungen am unteren Türrahmen halten zudem die Bodenlaufschiene sauber. Für die Türgriffe stehen sowohl Muschel- als auch Stoßbeschläge zur Verfügung.

Hand zu öffnen. Dabei schwenkt der Türflügel aus der ebenen Front heraus und kann vor die andere Tür geschoben werden. Der Abstand zwischen den beiden Flügeln ist dabei so groß, dass nicht nur seitliche Griffleisten oder Muschelgriffe, sondern auch schlanke Stoßgriffe verwendet werden können. Beim Schließen sorgt der in den Beschlag inte­grierte Dämpfer für eine sanfte, abgebremste Bewegung. Für ein Plus an Bequemlichkeit kann der Beschlag auch mit einem Elektroantrieb versehen und beispielsweise mittels Fernsteuerung bewegt werden. Eine ähnlich spannende Schranklösung auch das Häfele-Partnerunternehmen Hawa mit seinem flächenbündigen Beschlagsystem Folding Concepta. Hier können die faltbaren Schrankfronten seitlich in einen schmalen Spalt in den Schrankkorpus geschoben werden. Der Vorteil des Falt-Schiebe-Systems: Die gesamte Front kann geöffnet werden und gibt den Blick auf das Innenleben des Schranks in voller Breite frei. www.haefele.at

vaten Wohnraum auf einen Nenner bringt. Weil Menschen morgens andere Bedürf- Flächenbündige fronten nisse haben als tagsüber oder abends, weil Egal ob Singlewohnung, Apartment für sie Dinge manchmal benutzen und ein zwei oder Familiendomizil – Stauraum ist andermal wieder aus dem Blickfeld haben in allen Haushalts- und Wohnraumgrößen möchten. ein gefragtes Gut. Schiebeschranksysteme sparen nicht nur in engen HauseingangsVielseitige Schiebetürlösung fluren oder kleinen Schlafzimmern Platz, Genau dafür wurde Silent Aluflex 80 ent- auch dort, wo ausreichend Raum zur Verwickelt, das in einem System eine Vielzahl fügung steht, sind sie eine beliebte Altervon unterschiedlichen Einsatzmöglichkei- native zum klassischen Kleiderschrank mit ten bietet. Das schlanke Schiebetürsystem Drehtüren. Mit seinen auf Fixmaß vorkonbesteht aus Aluminiumrahmentüren, die fektionierten Beschlaggarnituren Finetta standardmäßig in Schwarz, aluminium- Flatfront präsentierte Häfele im Rahmen oder edelstahlfarben eloxiert bzw. Weiß seines Workshops ein flächenbündiges pulverbeschichtet werden können. Als Schiebebeschlagsystem für Sideboards Füllung kommen sowohl Holz oder Acryl- und Kleiderschränke bis zu einer Höhe glas als auch Glas oder Spiegel zum Ein- von drei Metern. Bis zu 100 Kilogramm satz – bis zu einem Gewicht von maximal schwere Holztüren kann der Schlitten tra80 Kilogramm pro Tür. Ein optisches High- gen und ist dabei leichtgängig mit einer

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Die ideale Ergänzung für den modernen Holzbau TÜRBESCHLÄGE: Langschildgarnituren Rosettengarnituren Sichterheitsgarnituren FENSTERBESCHLÄGE MÖBELBESCHLÄGE: Möbelknöpfe Kleiderhaken Bügelgriffe

www.halcoe.at


Material & Technik

Mit dem Montagegerät Boxfix E-L lassen sich die Komponenten von Legrabox pure ohne umständliches Halten präzise verschrauben.

Mit Boxfix P können Legrabox pure und Tandembox auf einem Gerät montiert werden.

Fix montiert BESCHLÄGE Der Beschlägehersteller Blum unterstützt die Fertigung seines neuen

U

m aktuelle Trends der Möbelgestaltung mit entsprechenden Beschlagslösungen unterstützen zu können, entwickelte der Vorarlberger Beschlägehersteller Blum ein neues Boxsystem in geradliniger, schlanker Optik. Legrabox pure verfügt über 12,8 Millimeter schlanke Seitenwände, die innen und außen gerade sind. Mit neuen, speziell für die Fertigung entwickelten Verarbeitungshilfen unterstützt Blum die Montage des neuen Boxsystems. Für kleinere und mittlere Serien bietet Blum mit Boxfix P ein passendes Montagegerät. Es eignet sich sowohl für Legrabox pure als auch für Tandembox, das bewährte Blum-Boxsystem. Bei Boxfix P sind variable Breiteneinstellungen und

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optional voreinstellbare Anschläge mög- box pure entwickelt, die Fronteinstellung lich. Auf dem Montagegerät lassen sich die des neuen Blum-Boxsystems wird mit dem Schubkasteneinzelteile pneumatisch ver- Torx-Schraubenzieher ermöglicht. klemmen und anschließend verschrauben. Diese Verarbeitungshilfen wurden in einem Montiert werden können Schubkästen und komfortablen Starter-Kit zusammengestellt. Auszüge bis zu einer Breite von 1200 Mil- Für die sichere Montage von Legrabox pure limetern und mit Zargen in der Länge von hat der Beschlägespezialist weiters auch 270 bis 600 Millimetern. ein Bodenfalzgerät für das einfache Herstellen des Falzbodens und eine spezielle Körnerlehre für das exakte Markieren und In einem Set Mit dem Montagegerät Boxfix E-L lassen Ankörnern der unterschiedlichen Befestisich der Boden und die Rückwand mit gungs- und Bohrpositionen im Programm. wenigen Handgriffen spaltfrei und präzise Die bewährte Universal-Bohrlehre für das verschrauben – und das ohne umständli- flexible Markieren und Vorbohren verschieches Halten. Um das genaue Vorbohren von dener Befestigungspositionen ergänzt das Boden und Rückwand zu erleichtern, wurde Angebot. (red/blum) zudem eine spezielle Bohrlehre für Legra- www.blum.com 

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Fotos: Blum

Boxsystems Legrabox pure mit praktischen Verarbeitungshilfen. Mit dem Starter-Kit wird die Montage schnell, einfach und exakt.


MaterIal & technIk

HECO-UNIX-top Dielenschraube – Die einzigartige Dielenschraube mit dem Zusammenzieheffekt

geschmiedete wohnträume BESCHLÄGE Das Tiroler Unterneh-

men Halcö bietet vom rustikalen Schmiedeeisenbeschlag bis zu modernen Varianten ein breites Produktspektrum.

Patentiertes HECO-UNIX-top Vollgewinde Spaltfreie Montage trotz Einsatz einer Vollgewindeschraube Kein Knarren der Belagbretter dank Fixierung durch das Vollgewinde Schnelle, zeitsparende Montage ohne Vorbohren

Linsensenkkopf mit Fräsrippen und T-Drive Leichtes Versenken Kein Aufspleißen des Holzes Optisch ansprechende Montage

HECO-Schrauben GmbH & Co.KG Dr.-Kurt-Steim-Straße 28, D-78713 Schramberg Tel.: +49 (0)74 22 / 9 89-0, Fax: +49 (0)74 22 / 9 89-200 E-Mail: info@heco-schrauben.de, Internet: www.heco-schrauben.de

RSOCAD . AV . CNC

RSO

Foto: hotel aQua DoMe längenFelD

E

gal ob traditionelle Produkte in rustikaler Form oder schlichtes Design, das gut mit Holzräumen harmoniert – die Firma Halcö aus dem Stubaital hat vielfältige Lösungen parat, wenn es um die Realisierung schmiedeeiserner Wohnträume geht. Von Designbeschlägen aus Edelstahl über schmiedeeiserne Fenstergriffe, Türbänder, Hausnummern bis hin zu Ziernägeln wird alles komplett in den betriebseigenen Werkstätten in Fulpmes produziert. Das traditionsreiche Tiroler Unternehmen kann auf über 75 Jahre Erfahrung zurückblicken und fertigt auch für den internationalen Baubereich – von Muschelgriffen über Kleiderhaken bis zu Schlüsselschildern. Tradition in modernen Formen – auch das kann Halcö bieten. Neben rustikalen Schmiedeeisenbeschlägen haben die Stubaier auch modernste Produktvarianten im Portfolio. Das neue Beschlägeprogramm „Das neue Schmiedeeisen“ zeichnet sich durch geradlinige und schlichte Formen aus und bietet vor allem für den modernen Holzbau die passende Ergänzung. (red/halcö) www.halcoe.at der schmiedeeiserne Beschlag rundet die moderne raumgestaltung passend ab.

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Sof tware für die Möbelbranche Vertriebspartner Österreich cad-concept Vertriebs- und Dienstleistungs GmbH Erlauftalstraße 44 A-3251 Purgstall Tel.: +43 7489 70999 office@rso-group.at

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www.rso-group.at


Material & Technik Maximaler Halt Tenso P-14, der neuste Verbindungsbeschlag von Lamello, erlaubt ein besonderes Maß an Flexibilität, Schnelligkeit und Einfachheit im gesamten Argbeitsprozess. Das Besondere am Tenso P-14 ist die hohe Spannkraft, welche mit dem Widerstand beim Zusammendrücken aufgebaut wird und den Zusammenbau von Werkstücken ohne Schraubzwingen oder Pressen ermöglicht. Der Einbau des Verbinders, basierend auf der P-System-Profilnut, erfolgt zeitsparend und effizient. Die formschlüssige Verankerung zwischen Werkstück und Beschlag garantiert maximale Haltekräfte und kommt gänzlich ohne Schrauben oder Klebstoff aus.  www.lamello.at  Tenso P-14

Clip & schieb

Eku-Clipo ist filigran und elegant designt und dank Cliptechnik einfach zu montieren.

SCHIEBEBESCHLÄGE Die Clipo-Beschlagsfamilie von Eku bewegt leichte Holz-, Glasund Alurahmentüren von 15 bis 35 kg an Side- und Highboards aller Art. Neues HighEnd-Produkt und Familienoberhaupt ist der Eku-Clipo 16 mit seinen dank größerer Rollen hochwertigen Laufeigenschaften und der unsichtbar in der Laufschiene integrierten Dämpfung. Die Tür wird sanft gestoppt und fährt elegant in ihre Endposition. Das schont das wartungsfreie Beschlagsystem. Das Produkt ist als In-, Mixfront- und Forslide-Lösung sowie in den Kombinationen Inslide/Mixslide und Inslide/Forslide verfügbar. Es kann für eine und mehrere Türen pro Möbel mit einem Gewicht bis maximal 16 kg pro Tür verwendet werden. Eku-Clipo Holz wird für 1500 x 1000 mm große Holztüren von 16 bis 19 mm Dicke eingesetzt. www.eku.ch

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Elegantes Doppel BESCHLÄGE Mit Tiomos Mirro und Tiomos M9 bringt der Beschlägehersteller Grass zwei Neuheiten aus der Scharnierfamilie Tiomos auf den Markt. Mit dem System Mirro hat Grass in der Frontanbindung für hochwertige Spiegel- und Glastüren eine elegante Ausführung realisiert. Das Scharniersystem mit integrierter Soft-close-Dämpfung wird mit einer Exzenterschraube an einem Edelstahladapter auf der Tür befestigt, ganz ohne Glasbohrung. Der Scharnierarm kann problemlos auch auf bestehenden Klebeadaptern aufgesetzt werden. Tiomos M9 wiederum ist speziell für den Einsatz bei sehr dünnen Möbeltüren und bei vierseitigem Gehrungsanschlag gedacht und weist eine extrem geringe Topftiefe auf. Selbst bei einer Fronstärke von nur zehn Millimetern bleibt das Scharniersystem dauerhaft stabil in jeder Position. www.grass.at 

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Fotos: Eku, Grass, Hettich, Lamello

Gut organisiert Mit der ArciTech-Innenorganisation von Hettich können Küchenhersteller auf die vielfältigen Wünsche der Endverbraucher eingehen. Vom einfach zu reinigenden flexiblen Besteckeinsatz aus Kunststoff bis hin zur hochwertigen Materialkombination aus Holz und Stahl oder Edelstahl, die ein optisches Highlight hinter der Blende setzt, gibt es die richtige Lösung für jedes Segment. Zum Beispiel die OrgaTray-Besteckeinsätze aus Stahl und Edelstahl, die vormontiert geliefert werden und damit, genauso wie die Kunststoffbesteckeinsätze, einfach der Kommission beilegbar sind. Außerdem lassen sie sich mit individuell zuschneidbaren Holzelementen aus Eiche kombinieren und so auch in Schubkästen nutzen, die nicht den gängigen Standardbreiten entsprechen. www.hettich.de 

Tiomos Mirro ist ein neues Glas- und Spiegeltürscharnier mit integrierter Dämpfung.


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Bildung

Schmuckstück MEISTERSTÜCK Julia Nussbaummüller hat an der MK Pöchlarn einen edlen Schmuck-

Info

Schmuckkasten „Par’ Strass“ Meisterstück von Julia Nussbaummüller, entstanden an der MK Pöchlarn

Unter www.tischlerjournal.at Plan online ansehen oder QR-Code scannen und mit dem Smartphone direkt zum Plan gelangen.

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ufmerksame Leser des Tischler Journals kennen das Meisterstück von Julia Nussbaummüller bereits. Immerhin hat die Niederösterreicherin mit ihrem Schmuckkasten bereits im vergangenen Herbst die Publikumswertung der „Tischlermeistergalerie“ im Riedauer Holzund Werkzeugmuseum Lignorama gewonnen. „Durch die stark männerdominierte Berufssparte war es mir wichtig, ein Meisterstück für die moderne Frau zu gestalten“, erklärt die junge Tischlermeisterin in ihrer Projektdokumentation die Idee zu dem außergewöhnlichen Möbel. Ein Schmuckkasten von derartigen Dimensionen war für Nussbaummüller zudem bislang eine Markt­lücke. Die Niederösterreicherin setzt in der Gestaltung dabei auf starke Helldunkel-

kontraste in der Farbgebung und bringt durch die asymmetrische Anordnung der horizontalen und vertikalen Elemente eine starke Dynamik in die Gesamtform. Die Korpusteile bestehen aus Spanplatten furniert mit Satin Nuss, die Fronten sind aus elfenbeinfarben lackierten MDF gefertigt. Sämtliche Elemente sind auf Gehrung gearbeitet, Nussbaummüller legte zudem Wert auf ein durchgehendes Furnierbild bei den Korpusteilen. Der Schmuckkasten verfügt über versteckte Seitenauszüge, die Inneneinteilung der Schubladen ist individuell gestaltbar. Hinter der Spiegelfront ist ein Kettenauszug hervorzuziehen, möglich wird das durch das Vollauszugssystem mit Kugelführungen, welches platzsparend in der schmalen Korpusseite untergebracht werden konnte. (red)

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Fotos: MK Pöchlarn

kasten entwickelt – und dafür auch schon einen Preis gewonnen.


Bildung

Zeit für ein Gläschen MEISTERSTÜCK Schlicht, elegant, funktionell: Patrick Schachinger hat an der

MK Pöchlarn eine Anrichte samt Zimmerbar gefertigt.

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ür den Entwurf seines Meisterstücks wollte Patrick Schachinger modernes Design mit hoher Funktionalität vereinen. Er entwarf eine Anrichte mit der Zusatzfunktion als Wein- und Schnapsbar, plante dazu einen Weinkühlschrank und ausreichend Stauraum für Gläser und Flaschen ein. Sein Meistermöbel taufte er auf den Namen „vino e liquore“. Die Front der Anrichte wird von einem weißen Gehrungskorpus umschlossen. Gefertigt ist dieser aus einer Leichtbauplatte mit MDF belegt, im hinteren Bereich werden von oben und unten Massivholzpfosten in Elsbeere aufgeschoben, um dem Möbel einen besonderen Schliff zu verleihen. Dahinter befinden sich Beleuchtungskörper. Zum Öffnen der Frontelemente (Elsbeere mit Dreischichtplattenkern) die-

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nen filigrane Alugriffleisten. Nicht nur der Farbkontrast zwischen Fronten, Pfosten und Korpus, sondern auch die zusätzliche indirekte Beleuchtung hinter dem oberen Pfosten, welche dem Möbel etwas Lebendigkeit verleiht, geben dem Stück seinen besonderen Charakter. Der innere Korpus ist in mit Elsebeere furnierten Paneelplatten gefertigt. In der linken Hälfte befinden sich der Weinkühlschrank sowie ein Ladenauszug zum Unterbringen von Weinund Sektgläsern. Die Schnäpse werden im rechten Teil des Korpus aufbewahrt, in dem auch ein Ladenauszug für Schnaps- und Whiskeygläser untergebracht ist. Die Oberfläche des äußeren Korpus ist mit pigmentiertem Lack behandelt, sämtliche Furniere sowie Massivholzflächen sind geölt. (red) 

Info

Anrichte „vino e liquore“ Meisterstück von Patrick Schachinger, entstanden an der MK Pöchlarn

Unter www.tischlerjournal.at Plan online ansehen oder QR-Code scannen und mit dem Smartphone direkt zum Plan gelangen.

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Bildung

Gastfreundlich Design Labor eröffnet

Restaurant & Bar Design, Julius Wiedemann, Marco Rebora, Köln 2014, Taschen Verlag, Hardcover, 23,9 x 25,6 cm, 432 Seiten, € 39,99, ISBN 978-3-8365-4668-3 (In den Sprachen: D, E, F)

MAK Design Labor, Themeninsel Sitzen

Mode-Verkaufsraum mit „anziehbarer“ ­Möblierung von Nicole Grötzl und Nina Sevcik.

Mein Raum DIPLOMARBEITEN In der HTL-Mödling/Innenarchitektur haben 16 junge Maturanten ihre Diplomarbeiten in Zusammenarbeit mit dem Büromöbelhersteller Bene ausgearbeitet. Als Abschluss präsentierten sie ihre Arbeiten inklusive einer Designzeitung im Schauraum von Bene. Neben dem frühzeitigen Aufspüren von Trends und der Offenheit für Anregungen aus vielfältigen Bereichen stand pädagogisch „Bildung folgt Kultur und nicht umgekehrt“ im Mittelpunkt der Diplomarbeiten. Entstanden sind sechs beachtliche, in Gruppenarbeit erstellte Diplome, die unter dem Thema „Mein Raum“ die Kultur von „eigenschaftlichem“ Denken und Entwerfen verfolgen. http:// htl.moedling.at 

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Fotos: Héctor Santos-Díez / BIS Images / TASCHEN, Grötzl, Sevcik/HTL Mödling, MAK/Georg Mayer

NEUES BUCH Die Restaurant & Bar Design Awards sind eine Auszeichnung im Bereich des sogenannten Hospitality Designs und haben sich zur Aufgabe gesetzt, ausgefallene und wegweisende Restaurantkonzepte zu würdigen. Die Bandbreite der Projekte reicht dabei von Lokalen auf Schffen, Flughäfen, Museen oder Hotels. Das im Taschen Verlag erschienene Buch „Restaurant & Bar Design“ stellt nun 100 dieser Projekte auf der ganzen Welt vor. Zu bewundern sind darin außergewöhnliche Gastronomie- oder eher: Gastlichkeitskonzepte vom Nachtclub über Restaurants bis hin zum Strandkiosk, die die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten in dem Segment aufzeigen.

Das MAK in Wien will sich anlässlich seines 150. Bestandsjubiläums deutlicher als Museum für Kunst und Alltag positionieren und hat, exakt zum 150. Geburtstag am 12. Mai, das neue MAK Design Labor eröffnet. In Zusammenarbeit mit dem österreichischen Designteam EOOS und kuratorisch begleitet vom IDRV – Institute of Design Research Vienna nimmt das Design Labor eine radikale Neupositionierung der ehemaligen MAKStudiensammlung vor und versteht sich als bewusster Gegenentwurf zur berühmten Schausammlung. Mit dem Design Labor will das MAK eine bessere Einschätzung des heutigen Designbegriffs ermöglichen und das Thema Gestaltung stärker in die Lebensnähe rücken. Knapp 2000 nach Themeninseln arrangierte Exponate schaffen auf 1900 Quadratmetern neu konzipierter Schaufläche Bezüge zwischen historischem Kunsthandwerk und zeitgenössischem Designschaffen. www.mak.at 


BIldung

Altar und muckibude aBSCHLUSSPRoJEKt Mit Fachwissen und Spaß an der Arbeit gestalteten die Tischlerei-

techniker an der Tiroler Fachberufsschule für Holztechnik ihre Abschlussprojekte.

… ZUM fertigen prODUKt Großen Zuspruch bekam die von den Schülerinnen und Schülern selbst gestaltete Präsentation der Arbeiten, bei der diese einen interessanten Überblick über den Ablauf eines solches Projekts – von der Aufgabenstellung bis zum fertigen Produkt – brachten. Zahlreiche Ehrengäste – Kommerzialrat Hans Felder, Landesschulinspektor Roland Teissl, Abteilungsvorstand Georg Haider, Landesinnungsmeister Georg Steixner und viele andere – konnten sich von den großartigen Leistungen der Lehrlinge überzeugen. (red/tfbs) www.tfbs-holztechnik.at

„holy Joseph get´s a home“ ist der titel für die neukonzipierte Schulkapelle.

Fotos: tFbs absaM

S

eit Jahren wird an der Tiroler Fachberufsschule für Holztechnik die Ausbildung zum „Tischlereitechniker“ angeboten. 26 Schüler und zwei Schülerinnen haben im Schuljahr 2013/14 diese Ausbildung absolviert und Ende April im Rahmen einer Abschlussfeier ihre Projekte präsentiert. Zentrales Moment der schulischen Ausbildung in diesem Lehrberuf ist das „projektorientierte Arbeiten“. Die Schulleitung betonte, dass diese Art der Unterrichtsgestaltung neben der Entwicklung der fachlichen Qualifikationen im Besonderen die sozialen Kompetenzen fördert.

VOn Der aUfgabe … Die Planungstechniker konzipierten, gestalteten und fertigten unter der Federführung von Ing. Christian Margreiter die Kapelle der Schule. Als Projektbezeichnung wurde der Titel „Holy Joseph gets a home“ gewählt. Hannes Plank zeichnete als Projektleiter für die Gestaltung des Multifunktionsraums – Projektbezeichnung „Copy and share“ – verantwortlich. Bernd Weber leitete jene Projektgruppe, welche unter dem Motto „No Pain – No Gain“ den Fitnessraum plante und fertigte. Der Projektname „Style Your bodyCenter“ ist treffend gewählt.

Spaß am Sport: Fitnessraum unter dem Motto „no Pain – no gain“


Sonderthema Fussböden

Kleben eben FUSSBÖDEN Die Verlegung von Holzfußböden, wie beispielsweise Parkett, erfolgt je

H

olzböden werden in verschie- steigt der Wärmeübergang bei der Verwendensten Preislagen angeboten. dung eines Heizestrichs. Bei einer verklebten Verlegung macht sich zusätzlich der Kleberverbrauch Einsatz und Holzfeuchte in puncto Kosten bemerkbar. Jedoch entste- Bestimmte Parkettsorten erfordern zur Stahen mit dieser Verlegeart Vorteile, wie etwa bilisierung eine Verklebung auf einem feseine höhere Maßstabilität, das Verkleben ten Untergrund. Dabei stehen die für die führt so auch zu einer Erhöhung der Dauer- Verlegung wichtigen Vorgänge des Quelhaftigkeit und Renovierungsfähigkeit. Fer- lens und Schwindens des Holzes im Vorner wird die Fugenausbildung aufgrund der dergrund. Diese treten mit der Aufnahme schubfesten Verbindung minimiert, was zu beziehungsweise Abgabe von Wasser auf, einem deutlich ruhigeren, ebeneren Ver- die auch durch organische Lösungsmittel lauf führt. Obendrein sinkt der auftretende verursacht werden können. Für die FestRaumschall bei Begehen des Bodens und es legung der geeigneten Einbaufeuchte ist

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die Betrachtung des Raumklimas während der Nutzung maßgeblich, wichtige Einflussfaktoren sind hier die Parameter Außenklima, passive Lüftung, Temperierung sowie Gebrauch des Raums. Weiters spielen für ein behagliches Klima die Faktoren aktive Luftzufuhr und auch Wassereintrag eine Rolle, wobei von einem Mittelwert von 20 +/-1 Grad Celsius und einer mittleren relativen Luftfeuchte in Höhe von 50 +/-20 Prozent ausgegangen wird. Für konventionelle Werte liegt die durchschnittliche Holzfeuchte für Massivparkett im Bereich von 9, für Mehrschichtparkett

Tischler Journal 06 | 2014

Fotos: Uzin, Bona

nach Produktausführung meist schwimmend. Eine Reihe von Vorteilen bietet allerdings auch das Kleben.  Text: Jürgen Fragner


Sonderthema Fussböden

» Die Verarbeitung des Klebstoffs geschieht­ häufig mit einer Zahnspachtel oder einem ­Auftragsgerät. «

von 8, mit einem einzuhaltenden Toleranz- mische Reaktion mit der Umgebungsbereich für die Einzelelemente von +/-2 Pro- feuchte ab. Dieser Vorgang beginnt bereits zent. Bei einem zu feuchten Einbau ergibt unmittelbar nach der Gebindeöffnung. Das sich eine deutlich vergrößerte Fugenbreite, Abbindeverhalten hängt maßgeblich vom die – je nach Klebstoff – zu Spannungsspit- auftretenden Feuchtegehalt des Unterzen an den Kanten und damit zur Ablösung grunds und des Holzes sowie den klimatiführen kann. Bei einer zu trockenen Verle- schen Bedingungen ab. Zweikomponentige gung ergeben sich Schubspannungsspitzen, Systeme erfordern eine genaue Einhaltung die ein Zerreißen des Estrichs zur Folge der Mischungsverhältnisse und ein sorgfälhaben können. Für die Installation in Räu- tiges Anmischen. Direkt nach der Vermimen, die anhaltend von üblichen Wohnkli- schung beginnt eine kontinuierliche Vermaverhältnissen abweichen – wie beispiels- festigung, durch die begrenzte Tropfzeit ist weise Kirchen – sind feuchteangepasste somit eine gute Arbeitsvorbereitung notProdukte empfehlenswert. wendig. PU-Klebstoffe wirken sich in der Regel als nicht quellend gegenüber Holzböden aus. Kleberarten In der EN 14296 wird zwischen harten und Die Silanklebstoffe als weitere Variante bilweichen Klebstoffen sowie nach dem che- den eine härtere Fuge als dauerelastische mischen Aufbau und den mechanischen PU-Kleber. Sie bleiben jedoch so weit flexiEigenschaften unterschieden. Als prüf- bel, dass sie sich zur schubfestelastischen technisches Kriterium in Sachen Härte gilt Verklebung fast aller Parkettarten eignen. die auftretende Gleitung, wobei die har- Als letzte Variante sind zweikomponentige ten Klebstoffe einen berechneten Wert von Epoxidharzklebstoffe zu erwähnen. Sie unter zwei aufweisen. Analog dazu tritt bei enthalten keine aufquellenden Bestandder zweiten Variante eine höhere Zahl auf, teile, allerdings meist Gefahrenstoffe, die im ausgehärteten Zustand weisen weiche entsprechende Arbeitsschutzmaßnahmen Kleber ein weitgehend elastisches Verhal- erfordern und daher häufig durch PU-Klebten auf. stoffe ersetzt werden. Hinsichtlich des Aufbaus kommen Dispersions- und Reaktionsharz-Klebstoffe zum Ein- Einbau satz. Erstere können pulverförmig oder in Eine Lagerung von Parkett auf der Baustelle Komponenten aufgebaut sein. Sie enthalten wird nicht empfohlen. Ein Angleich der in der gebrauchsfertigen Konsistenz Wasser, Holzfeuchte auf die Baustellenbedingunwas die Holzelemente zum Quellen bringt. gen verhält sich gegensätzlich zur RegeDas Ausmaß ist dabei von der Holzart, Holz- lung, dass Holzböden mit der während der feuchte, Saugfähigkeit des Unterbaus, der Nutzung auftretenden Feuchte zu verlegen Charakteristik sowie dem Wassergehalt des sind. Die Holzfeuchte ist dabei stichprobenKlebers und den klimatischen Bedingungen artig zu überprüfen, wobei der in Folie einvor und nach der Verlegung abhängig. Dies gehüllte Boden erst unmittelbar vor dem setzt einen besonders ebenen Untergrund Einbau ausgepackt werden sollte. Neben voraus, dazu kommt eine gewisse Empfind- der Erfüllung der Herstellervorgabe hinlichkeit gegenüber mechanischen Störun- sichtlich der klimatischen Voraussetzungen gen (Keile) in der Abbindephase. für die Verklebung sind auch die verwendeZu den Reaktionsklebstoffen wiederum ten Materialien an die Raumlufttemperatur zählen die Polyurethane (PU), Silane und anzugleichen. Genauso erfordern VoranstriEpoxide. PU-Systeme können aus ein oder che und Spachtelmassen einen ausreichenzwei Komponenten bestehen. Einkompo- den Trocknungsgrad, auch hier ist jeweils nentige Systeme binden durch eine che- die Herstellerangabe zu beachten. Die Ver-

Tischler Journal 06 | 2014

arbeitung des Klebstoffs geschieht häufig mit einer Zahnspachtel oder einem Auftragsgerät. Die dabei benötigte Spachtelzahnung erfolgt aus der Herstellerangabe, wobei die aufgetragene Fläche innerhalb der offenen Zeit des Klebers belegbar ist. Hierbei sind die notwendigen Wandabstandsfugen einzubeziehen und eine fixe Anschlagrichtreihe vorzusehen. Ein Beschweren mit Sandsäcken kann beispielsweise bei Randbereichen notwendig sein. Auch sind eingesetzte Keile unmittelbar nach der Verlegung zu entfernen, da ansonsten mit Aufwölbungen zu rechnen ist. Vor einer Weiterbehandlung des verlegten Bodens sind eine hinreichende Klebstoffabbindung sowie eine Wiederangleichung der Holzfeuchte sicherzustellen. Diese Wartezeiten sind je nach verwendetem Klebstoff und Holzart, Untergrund und Raumklima unterschiedlich, wobei hierzu die Herstellerangaben zurate gezogen werden. Bei Fertigparkett mit behandelter Oberfläche beispielsweise sollte die erste Nutzung nicht früher als 24 bis 48 Stunden nach der Klebung erfolgen. 

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Sonderthema Fussböden

Boden mit Charakter FUSSBÖDEN So vielseitig wie die Natur zeigen sich auch die neuen Trendböden:

Die Landhausdiele präsentiert sich aktuell in den verschiedensten Formaten, ­Sortierungen und Farben – von rustikal bis modern.

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olz ist mehr als ein natürlicher Werkstoff, auf dem es sich angenehm gehen lässt. Es strahlt Wärme aus, macht ein Haus zu einem gemütlichen Zuhause, passt sich an seine Bewohner an: ob strapazierfähig im Kinderzimmer, praktisch in der Küche oder elegant-gemütlich im Wohnzimmer. Selbst Experten überrascht der Verwandlungskünstler immer wieder mit seiner Vielseitigkeit – wie aktuell die Landhausdiele.

Passt sich jedem Stil an: rustikale Landhausdiele Eiche von Eurowood.

Die gesamte Palette Seit mittlerweile zehn Jahren ist J. u. A. Frischeis nun mit Eurowood am Markt präsent. Die Eigenmarke steht für ein funktionales wie vielfältiges Programm, das mit seiner sofortigen Verfügbarkeit punktet. Zu jedem Boden gibt es das passende Zubehör – von der Unterlagsmatte über die Leiste bis zum Pflegeprodukt.

„Landhausdiele Natur geölt“ für ein modern-gemütliches Ambiente

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Neben der Landhausdiele beinhaltet Eurowood auch den pflegeleichten Trendboden Vinyl oder den Laminatboden Chalet, dessen Langdielen Echtholz zum Verwechseln ähnlich sehen. Kurz gesagt: Eurowood bündelt die gesamte Bandbreite verschiedenster Böden in allen Preisklassen unter einer Marke. Schauräume zum „Begreifen“ Holz muss man im wahrsten Sinne des Wortes „begreifen“ können, um ein Gefühl dafür zu bekommen und die richtige Wahl zu treffen. Frischeis bietet daher in all s­ einen Niederlassungen großzügige, ­m oderne Schauräume: Dort sind mehr als 400 Böden der verschiedensten nationalen wie internationalen Hersteller zu finden – inklusive zahlreich verlegter Muster­flächen, viele davon auch an der Wand. In den Frischeis-Schauräumen können Partnerbetriebe mit ihren Kunden nach Lust und Laune gustieren, Produkte direkt vor Ort vergleichen und natürlich von umfangreicher Fachberatung profitieren. (red/ frischeis) www.frischeis.at 

Tischler Journal 06 | 2014

Fotos: Frischeis

Jedes Stück ein Unikat Dem aktuellen Trend zu individuellen, hochwertigen Parkettböden folgt auch Frischeis und baut seine exklusive „Eurowood Landhausdielen“-Kollektion aus: Zusätzlich zum umfangreichen Schiffsboden- und Landhausdielensortiment wird das Eurowood-Programm 2014 um zahlreiche neue Fertigparkettböden mit besonderer Oberflächenbehandlung erweitert. Für den Wunsch nach Individualität steht die gesamte Palette zur Auswahl: Dielenformate von schmal bis extrabreit, eine Farbwelt, die von Grau über Beige bis zu Weiß reicht, und natürlich verschiedene Sortierungen. Ob natur oder rustikal mit Ästen und Kittstellen – jede Landhausdiele ist ein Unikat.


Sonderthema Fussböden

Für den perfekten Auftritt OBERFLÄCHEN Zur Wiederherstellung der natürlichen Schön-

heit von Holzböden ­bietet Synthesa ein kleines, aber hochwertiges Sortiment an Oberflächenbeschichtungen.

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ahrelang mit Füßen getreten, braucht Parkettkleber auch der hochwertigste Holz- oder Für die Neuverlegung von Parketten raten die ProHolzparkettboden irgendwann eine Ver- duktentwickler von Synthesa zum leicht zu verarjüngungskur. Kerben, Kratzer und unan- beitenden wasser- und lösemittelfreien 1-K-MS-Parsehnliche Laufspuren bilden unschöne kettklebstoff. Perfekt für die Verklebung über einer Blickfänge, die selbst die hübscheste Woh- Fußbodenheizung und beinahe auf allen herkömmlinung rasch „alt aussehen“ lassen. Zur Wie- chen Untergründen im Innenbereich einsetzbar. derherstellung der natürlichen Schönheit Speziell für textile Bodenbeläge führt Synthesa einen des Holzes bietet Synthesa für den Profi­ hochwertigen, faserarmierten, aber preiswerten Disverarbeiter – neben der bewährten Holz- persionsklebstoff auf Wasserbasis im Programm. produktpalette für den Objektbereich – Auch für PVC- und CV-Beläge in Bahnen und Flieein kleines, aber sehr hochwertiges und sen, PVC-Verbundbeläge, Linoleum und Nadelvlies zugleich günstiges Sortiment unterschied- ist dieser Allroundkleber geeignet. lichster Oberflächenbeschichtungen. (red/synthesa) www.synthesa.at  „Mit wenigen universell einsetzbaren Produkten hat der Tischler, Raumausstatter oder Bodenleger alles für den perfekten Auftritt bei seinen Kunden“, sagt SynthesaProduktmanager Johann Riegler. „Dazu führen wir die dazugehörigen Verarbeitungsgeräte und eine große Bandbreite an Schleifmitteln im Sortiment – Fachberatung inklusive.“ Egal ob robuste Robinie, fein gemaserter Bergahorn, massive Eiche oder exklusive Kirsche – zur Versiegelung des ParkettholVorbereitung auf die Meisterprüfung für zes nach der Verlegung oder dem Renovierabschliff hat Synthesa mit seinen Oberflächenbeschichtungen für jeden Bedarf und Details siehe www.wifiwien.at/802733 abgestimmt auf den Benutzer die richtige Kostenlose Info-Veranstaltung: Fr, 27.6.2014, 18.00 Uhr und Fr, 29.8.2014, 18.00 Uhr Lösung. Lehrgangsdauer: 29.9.2014 – 1.4.2015 (448 Lehreinheiten) Für alle Fälle Für normal strapazierte Böden empfiehlt Ausbildung zum/zur sich der Einkomponenten-Versiegelungslack auf Wasserbasis. Für stärker belastete Parkette und Holzfußböden eignet sich ein Details siehe www.wifiwien.at/772093 zweikomponentiger Wasserlack. Der richKostenlose Info-Veranstaltung: Do, 4.9.2014, ab 19.30 Uhr tige Härter spielt hier eine besonders verLehrgangsdauer Tageskurs: 7.10. – 25.11.2014 (115 Lehreinheiten) antwortungsvolle Rolle. Er steht für hohe Chemikalienbeständigkeit und AbriebLehrgangsdauer Wochenendkurs: 17.10.2014 – 13.6.2015 (115 Lehreinheiten) festigkeit. Wer die Natürlichkeit seines Bodens weiter unterstreichen will, der verWIFI. Wissen Ist Für Immer. wendet als Alternative eine Öl-Wachs-Komwww.wifiwien.at/kontakt bination. Speziell SynthoTop-Hartölwachs T 01 476 77-5555 ist bequem und einfach aufzutragen. Das Währinger Gürtel 97, 1180 Wien Holz bleibt diffusionsoffen und resistent gegen Feuchtigkeit.

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Tischler Journal 06 | 2014

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Sonderthema Fussböden

Exklusive Echtholzböden HOLZBÖDEN Mit seiner neuen Wood Flooring Collection setzt Kaindl auf natürliches

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Eiche Sabin in 10,5 mm starker Premiumdiele, eine von 14 Varianten der neuen Kaindl-Echtholzböden

aterial, Farbe, Oberfläche – Böden sind bestimmende Gestaltungselemente für Räume. „Mit natürlichem Holz und edlem Design eröffnet die Kaindl Wood Flooring Collection neue Möglichkeiten der exklusiven Raumgestaltung. Gleichzeitig bietet sie effiziente Montage, einfache Pflege und höhere Belastbarkeit als traditionelle Holzböden“, sagt KaindlGeschäftsführerin Doris Buchmesser. Die neuen Kaindl-Echtholzböden werden ausschließlich als 10,5 mm starke Premiumdiele (1383 x 159 mm) geliefert. Sieben der 14 Böden sind in Eiche ausgeführt, darüber hinaus stehen Varianten mit Ahorn, Buche, Esche und Nuss sowie mit Teak und Robinie zur Wahl. Für eine hohe Belastbarkeit sorgt die schützende Deckschicht aus einer siebenfachen UV-Lackierung in Nanotechnologie. Alternativ steht für ausgewählte Dielen erstmals eine geölte Oberfläche zur Verfügung, auf

Wunsch sind alle Varianten der Wood Flooring Collection auch hochglänzend lieferbar. Dem Trend zu ausdrucksstarken Böden folgt die neue Kaindl Wood Flooring Col­ lection auch mit dem Altholzboden Eiche Karat. Dabei kommt bis zu 300 Jahre altes Holz zum Einsatz und lässt so eine besonders authentische Atmosphäre entstehen. Durch das innovative Kaindl LOC-System können die Echtholzböden ohne Leim effizient montiert und sofort benutzt werden. Die matt lackierten Dielen verfügen über Nutzungsklasse 31, Aquastop-Trägerplatten sorgen dafür, dass Dielen und Böden dauerhaft formstabil bleiben. Für seine Produkte setzt Kaindl ausschließlich Holz aus PEFC-zertifizierten Wäldern ein, der „Blaue Engel“ bestätigt schadstoffarme Herstellung. Die „Greenguard Gold“-Zertifizierung weist Kaindl-Echtholzböden zudem als besonders emissionsarm in Innenräumen aus. (red/kaindl)  www.kaindl.com 

Foto: Kaindl

Holz in hochwertigem Design.

Neuer Hesse-Parkettkatalog OBERFLÄCHEN Der neue Hesse-Katalog bietet eine Fülle an Informationen zur

D Der neue Parkettkatalog von Hesse

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ie aktuelle Auf lage des neuen Hesse-Parkettkatalogs steht ab sofort zur Verfügung. Als komplett überarbeitete Version bietet der Katalog wieder eine Fülle an Informationen zur modernen Versiegelung von Parkettböden. Nicht nur die Optik ist aktualisiert, auch das enthaltene Sortiment ist angepasst und entspricht den aktuellen Ergebnissen der Hesse-Forschung. Jeder Anwender findet schnell das für ihn geeignete Versiegelungsmaterial, indem er den Produktkurzbeschreibungen auf der Inhaltsübersicht folgt. Auf den anschließenden Produktseiten wird das zuvor

ausgewählte Produkt auf Basis der HesseTechnikinfos umfassend beschrieben. Produkttypische Merkmale, technische Daten, Bestellhinweise sowie ein entsprechendes Verfahrensbeispiel runden die Produktseiten ab. Alle Lacke im neuen Parkettkatalog sind intern geprüft oder durch externe unabhängige Prüfinstitute zertifiziert. Diese Zertifikate beziehen sich auf die allgemeine Bauaufsichtliche Zulassung (Ü) als emissionsgeprüftes Bauprodukt nach DIBt-Grundsätzen. Ebenfalls kennzeichnen sie ein Produkt als decopaintfähig gemäß der ChemVOC FarbV. (red/hesse) www.hesse-lignal.de 

Tischler Journal 06 | 2014

Foto: Hesse

­modernen Versiegelung von Parkettböden.


SondertheMa FuSSBöden

urlaub daheim PaRKEtt Erhebend: Die neue Parkettkollektion „Elevation 2014“ von Scheucher

weckt Urlaubserinnerungen.

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Fotos: scheucher

eder hat in seiner Seele besondere Urlaubserinnerungen von „seiner“ Insel auf bewahrt. Auch Jahre später noch, wenn vieles schon längst vergessen ist, bleiben tiefe Eindrücke abrufbar – oft reicht ein kurzer Reiz im Alltag, damit sich dieser Gedanke aus dem Schlaf erhebt und man wieder in Erinnerungen schwelgt. Die neue Parkettkollektion von Scheucher „Elevation 2014 “ spielt mit diesen Assoziationen und besonderen Momenten, greift das Urlaubsmotto thematisch auf und will damit dem Lebensgefühl und Eigenarten von 15 europäischen Inseln nachspüren. wie inSeln aUS DeM OZean Fußboden „Sylt“: intensive Strukturen in einem harmonischen gesamteinruck Ihrem Namen nach sollen sich die Eichenböden der Kollektion Elevation 2014 für „erhebende“ Gefühle sorgen und aus der Masse abheben – wie Inseln aus dem Ozean. Zur Auswahl stehen dabei Destinationen wie Capri, Teneriffa, Ibiza, Korfu oder Korčula – die jeweils assoziativ den Charakter der jeweiligen Böden umschreiben. Die Böden der neuen Elevation-Kollektion rustikales Flair und quer strukturierte akzente sind mit Laugen, Beizlaugen und/oder Wie die namensgebende Insel will auch der in braungrauen tönen kennzeichnen den Boden pigmentierten Ölen farbstabil behandelte Parkettboden „korsika“ durch raue Schönheit „losinj“. beeindrucken. Eichenparkettböden, sorgsam mit Bürsten und anderen Vertreibereinheiten in die Poren der gebürsteten oder bandge- wirksam gegen Schmutz- und Wasserein- während die Schiffsböden ungefast Ihren sägten Oberfläche einmassiert und durch drang geschützt. Kleine Fasen betonen bei starken Charakter zeigen. (red/scheucher) zusätzlichen transparenten SEDA-Auftrag den Landhausdielen den Dielencharakter, www.hopa.at, www.scheucherparkett.at

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Sonderthema Fussböden

Die Natur zu Füßen KORKFUSSBÖDEN Die Egger-cork+-Fußbodenkollektion vereint die Vorzüge des natür-

Z

wölf neue Dekore legt der Tiroler Holzwerkstoffhersteller Egger in seiner überarbeiteten Korkfußbodenkollektion auf. „Den Schwerpunkt der Egger-cork+-Fußböden bilden die derzeit sehr angesagten Eichedekore. Darunter finden sich sowohl natürliche als auch lebhafte Ausführungen mit markanten Astlöchern und großflächigen Maserungen“, gibt Michael Gerbl, Leitung Marketing und Produktmanagement Egger Retail Products, erste Einblicke. Neben dem Dielenformat Classic (1292 x 193 mm) werden erstmals sieben Dekore im Dielenformat Large (1292 x 245 mm) in der neuen Kollektion angeboten. Die Egger-cork+-Fußbodenkollektion vereint Eichevariationen prägen die sieben neuen Large-Dekore.

die Vorzüge des natürlichen Produkts Kork mit der Funktionalität von Laminatfußböden. Die cork+-Technologie erlaubt es, den Spezialkork mittels Direktdruckverfahren mit Dekor und Oberfläche zu versehen. Das Resultat sind Dielen mit trendigen Holzdekoren und passgenau gestalteter Oberfläche, die optisch wie ein Laminatfußboden wirken. Der Unterschied wird in der Haptik und in der Akustik deutlich: Tritt- und Raumschall sind optimiert, der Boden fühlt sich warm und weich an. Die Böden der neuen Kollektion wurden gemäß der Norm prEN 16511 mit der Nutzungsklasse 31 zertifiziert, wodurch sie auch in gewerblichen Bereichen wie Hotelzimmern zum Einsatz kommen können. Zudem sind die Fußböden sind CEund PEFC-zertifiziert. (red/egger) www.egger.com

Foto: Egger

lichen Produkts Kork mit der Funktionalität von Laminatfußböden.

Boden mit Gefühl HOLZBODEN Ein Boden mit dreidimensionaler Oberfläche, fein genug, um darauf

­barfuß zu laufen und aus echtem Holz, das ist der neue Boden aus dem Hause Mafi.

Der neue Naturholzboden Buche Vulcano aus der Fresco-Kollektion

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Tischler Journal 06 | 2014

Foto: Mafi

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ie neuen Mafi-Naturholzböden chenveredelung durch natürliches Öl. Das Buche Vulcano Fresco Arco und eigentliche Highlight des neuen Bodens ist Arcolino wurden im Zuge der Eröff- die dreidimensionale Oberfläche. Arcolino nung des neuen Mafi Flagshipstores in bezeichnet eine sehr feine und leicht strukWien am Schottenring präsentiert. turierte Oberfläche, wohingegen Arco – itaDer dunkelbraune Farbton der Buche setzt lienisch für Bogen – für eine kräftige, erhafür jeden Raum ein stilvolles Ausrufezei- bene Struktur steht. Besonders barfuß ist chen, ohne dabei zu dominant zu werden. die feine Haptik ein Erlebnis für gestresste Mafi verfolgt konsequent die ganzheitli- Füße im hektischen Alltag. Zusätzlich che Verwendung heimischer Hölzer, was macht die spezielle Oberfläche den Boden dazu geführt hat, dass diese Hölzer durch besonders robust, da die weicheren Stellen das Thermoverfahren auch in dunklen Far- im Holz entfernt wurden. ben erhältlich sind. Ein weiterer Vorteil ist Beide Ausprägungen – Arco und Arcolino – die Reduktion des Quell- und Schwind- eignen sich auch für starke Beanspruchunverhaltens des Holzes. Bei sämtlichen gen wie in der Gastronomie oder Hotellerie. Mafi-Naturholzböden erfolgt die Oberflä- (red/mafi) www.mafi.at 


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