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P.b.b. Verlagspostamt: 2340 Mödling, Zul.-Nr. GZ 02Z030719 M, Postnummer: 11

Tischler

www.tischlerjournal.at

Offizielles Fachorgan der Bundesinnung und der Landesinnungen der Tischler | Dezember 2012

Journal 12

Voller Spannung Praktische Ideen für die Werkstatt, die sich auch unter dem Christbaum gut machen – in unserem Sonderthema „Werkstattausrüstung“.

Kopierschutz

Zweites Leben

Im Brennpunkt: Wie man mit Patenten seine Ideen vor Nachahmung bewahrt.  Ab Seite 08

Wie eine oberösterreichische Firma altem Holz neues Leben einhaucht. Ab Seite 34


Schleifmaschinen der Spitzenklasse

« Eminente Produktionsverbesserung »

Guido Steffen, Leiter Betriebstechnik und Mitglied des Entwicklungsteams der Stöckli AG, und Gerald Krebs, Schleifspezialist der KÜNDIG AG, vor der KÜNDIG Technic CNC-1 Breitband-Schleifmaschine

Guido Steffen, in den 1980er Jahren sah man auf den Skipisten noch häufig Skier mit den klangvollen Namen Attenhofer, Streule, Authier, Schwendener und etliche andere. Viele dieser Marken sind verschwunden. Stöckli hingegen ist immer noch da und gewinnt wieder neue Kunden. Was steckt hinter dieser Geschichte?

setzt Stöckli zusätzlich auf den Sommer Outdoor Sport. Mit der Produktion von erstklassigen Fahrrädern mit exzellenten Komponenten gelingt es uns, in der Bikerszene Fuß zu fassen.

Dem Preiskampf aufgrund des starken internationalen Wettbewerbs und der Massenproduktion sind tatsächlich viele Skihersteller zum Opfer gefallen. Stöckli überlebte dank der strategischen Entscheidung von Sepp Stöckli, unserem Firmengründer: Im Jahre 1967 stoppte er den Skiverkauf über den Sportfachhandel, stellte auf den Direktvertrieb um, was faktisch einem Verkauf ab Fabrik gleichkam, und positionierte seine Skier konsequent als Premium-Marke. Im Laufe der Zeit eröffnete die Firma Stöckli eigene Sportgeschäfte und in den letzten Jahren sind lizenzierte Sporthändler hinzugekommen. Heute

Stöckli fertigt seine Skier in hochwertiger Sandwichtechnologie. Dabei werden Lagen unterschiedlicher Materialien wie Holz, Fiberglas, Alu-Titanal von Hand aufgelegt, dann verleimt und verpresst. Diese Konstruktionsart verleiht dem Ski sehr gute Torsions- und Flexwerte. Die Skikerne werden in vielen verschiedenen Profilen und Variationen angefertigt. Mit der CNCSchleifanlage von KÜNDIG können die mit CAD-Programmen gezeichneten Holz- und Kunststoffprofile mit bis zu 16 mm Spanabnahme in einem einzigen Durchgang exakt ausgeschliffen werden. Damit hat sich die Produktion eminent gesteigert und der Entwicklungsprozess neuer Modelle deutlich verbessert.

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eDitOrial & iMpressuM

IMPressUM Erstellt gemäß § 25 Abs 2 MedienG in der Fassung ab 1.7. 2012 Medieninhaber, Verleger und herausgeber: Österreichischer Wirtschaftsverlag GmbH, 1120 Wien, Grünbergstraße 15/ Stiege 1, Tel.: +43 (0) 1 546 64-0, Fax: +43 (0) 1 546 64 DW 535, www.wirtschaftsverlag.at Unternehmensgegenstand: Herausgabe, Verlag, Druck und Vertrieb von Zeitungen und Zeitschriften sowie sonstigen periodischen Druckschriften. chefredakteur: Dipl.-Ing. Thomas Prlic, DW 341, E-Mail: t.prlic@wirtschaftsverlag.at Mitarbeiter dieser Ausgabe: Hanna Geisswinkler, Alexander Stockinger, Stephan Trautmann, Tom Cervinka, Michael Fischler, Jürgen Fragner, Heinz Schmid Artdirektion & Grafik: butjabutja - multicrossmedia, Inh. Cecile M. Lederer, Linzerstraße 442, 1140 Wien Geschäftsführung: Thomas Zembacher Beteiligung: Alleinige Gesellschafterin der Österreichischer Wirtschaftsverlag GmbH ist die Süddeutscher Verlag Hüthig GmbH. Gesellschafter der Süddeutscher Verlag Hüthig GmbH sind die Süddeutscher Verlag GmbH mit 91,98 %, Holger Hüthig mit 7,02 %, Ruth Hüthig mit 0,45 %, Beatrice Hüthig mit 0,28 % und Sebastian Hüthig mit 0,28 %. Gesamtverkaufsleitung: Franz-Michael Seidl, DW 240 Anzeigenberatung: Michael Stich, DW 246, E-Mail: m.stich@wirtschaftsverlag.at Anzeigenservice: Andrea Fischer, DW 441, Fax: DW 520, E-Mail: tischler@wirtschaftsverlag.at Anzeigenrepräsentanz oÖ: Verlagsbüro Gerhard Weberberger, Kleinwörth 8, 4030 Linz, E-Mail: linz@wirtschaftsverlag.at, Tel.: +43 (0) 732 31 50 29, Fax: +43 (0) 732 31 50 29-46, Mobil: +43 (0) 676 518 55 75 Anzeigenpreisliste: Nr. 40 vom 1. 12. 12 erscheinungsweise: monatlich hersteller: Friedrich VDV, Vereinigte Druckereien und Verlags-GmbH & CO KG, 4020 Linz, Zamenhofstraße 43–45, www.friedrich.vdv.com Marketing: Paul Kampusch, DW 130 Aboservice: Aboservice Österr. Wirtschaftsverlag, Tel.: +43 (0) 1 361 70 70-570, Fax: +43 (0) 1 361 70 70-9570, E-Mail: aboservice@ wirtschaftsverlag.at Jahresbezugspreis: 70 Euro. Abonnements, die nicht einen Monat vor Ablauf des Bezugsjahres storniert werden, laufen weiter. Bankverbindung: Bank Austria, Kto 04240571200, BLZ 11000, IBAN AT511100004240571200, BIC BKAUATWW Druckauflage: 7210 Exemplare (1. HJ 12) DVR: 0368491

Tischler Journal 12 | 2012

Alle Jahre wieder

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a, sind Sie schon in Weihnachtsstimmung? Gerade zum Jahresende hin ist in vielen Betrieben wenig Zeit für Ruhe und Besinnlichkeit: Vor den Feiertagen sind noch viele Aufträge abzuarbeiten, manch einer nutzt jede freie Minute für Stammkundenbesuche, oder man ist mit dem Kopf schon längst bei der Planung fürs kommende Jahr. Stille Nacht, hektischer Tag! Im Betrieb und in der Werkstatt ist da jede Hilfe willkommen. Rund um unser aktuelles Sonderthema Werkstatteinrichtung haben wir diesmal versucht, Praktisches für den Arbeitsalltag mit ein paar Ideen für Weihnachten zu kombinieren. Ab Seite 56 finden Sie deshalb eine Reihe an nützlichen Produkten, die Ihnen oder Ihren Mitarbeitern den einen oder anderen Handgriff abnehmen können und die sich auch unter dem Weihnachtsbaum gut machen. Man darf sich ja auch zwischendurch einmal selbst etwas Schönes gönnen. Ansonsten bieten wir Ihnen auch zum Jahresabschluss wieder jede Menge Service und Information: Wir haben uns angeschaut, wie in der Firma Bortenschlager Wintergärten gefertigt werden, und wie das Unternehmen Altholz – der Name sagt es schon – altem Holz neues Leben einhaucht. Im aktuellen Brennpunkt erfahren Sie außerdem Wissenswertes rund ums Thema Patente – und wie man als Tischler seine eigenen Ideen schützen lassen kann. Viel Spaß beim Lesen, frohe Weihnachten und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr wünscht Ihnen

» Vor den feiertagen sind noch viele Aufträge abzuarbeiten oder man ist mit dem Kopf schon längst bei der Planung fürs kommende Jahr. stille nacht, hektischer Tag! « Thomas Prlic, Chefredakteur Tischler Journal

Thomas Prlic

C o V e r f oto

Unser aktuelles Coverfoto zeigt Schraubzwingen von Bessey in der Anwendung. www.bessey.de. Foto: Bessey sChWerPUnKt IM näChsten tIsChLer JoUrnaL

EDV-Software

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inHalt

Tischler JOURNAL 12/2012 03 eDiToriAl & iMPressUM 04 inhAlT 06 hiGhliGhT 60 MArKT 63 KAriKATUr iM Brennpunkt 08 PATenTe Wie man seine Erfindungen vor ungewollter Nachahmung schützt.

aktuelles, BetrieB, WirtsCHaFt 14 KUrZMelDUnGen 16 KolUMne Jungunternehmer: Keine Angst vor Zahlen.

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30 17 KolUMne Sturschädl & Pfiffig fragen sich, ob ältere Mitarbeiter eine Hilfe oder eine Last sind.

18 KolUMne Rechtsanwalt Dr. Stephan Trautmann über Kündigungen.

20 KoMMenTAr WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl über Änderungswünsche für B-Führerschein-Regeln.

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inHalt

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innungen 22 BUnDesinnUnG 23 innUnG Tirol 24 innUnG Wien 25 innUnG VorArlBerG 26 innUnG nieDerÖsTerreich 27 innUnG sTeierMArK Material & teCHnik 28 ProDUKTneUheiTen 30 WinTerGÄrTen In der Tischlerei Bortenschlager entstehen Wohnräume aus Holz und Holz-Alu nach eigener Entwicklung.

34 AlTholZ Beim oberösterreichischen Verarbeiter Altholz dreht sich alles um altes und antikes Holz.

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MasCHinen & Werkzeuge 43 GeWinnsPiel Makita verlost drei hochwertige Maschinensets.

45 cnc-AnlAGe Premiere bei den Handl-Fenstertagen

Messe 48 BAU München 2013 Reinhard Pfeiffer und Mirko Arend von der Messe München im Interview.

sonderthema Werkstatteinrich tung Praktische Dinge, die das Arbeiten im Betrieb oder auf de r Baustelle erleichtern - und die sich auch unter dem Weihnachtsbaum gut machen.

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BilDung 54 MeisTersTücKe Zwei Meisterstücke aus der Steiermark.

sOnDertHeMa 56 WerKsTATTeinrichTUnG Praktische Ideen für die Werkstatt und die Baustelle oder für den Gabentisch.

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Highlight

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highlight

Wohnwürfel

Text: Thomas Prlic

Foto: Hannes Meraner

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er „Fincube“ ist ein modular aufgebautes Haussystem, das theoretisch an jedem beliebigen Ort aufgestellt werden kann. Entwickelt haben den Würfel mit der optisch auffälligen Holzlamellenverkleidung der Südtiroler Unternehmer Josef Innerhofer und der Berliner Designer Werner Aisslinger. Dank schlauer Raumorganisation kommt im Fincube trotz der gerade einmal 49,7 m² Nutzfläche nie das Gefühl von Enge auf. Der mit großzügigen Pano­ramascheiben verglaste Wohnwürfel bietet Platz für Wohnzimmer und Küche, ein Schlafzimmer und ein Bad, würde sich bei Bedarf und je nach Kundenwunsch aber etwa auch als Event- oder Ausstellungsraum nutzen lassen. Und nicht nur bei der Holzskelettkonstruktion, sondern auch im Inneren haben Innerhofer und Aisslinger auf europäisches Lärchenholz als bevorzugten Werkstoff gesetzt. Bei einigen Elementen im Wohnraum kommt außerdem Zirbenholz zum Einsatz, die Farbgebung der Textilien folgt einem harmonischen, auf die jeweiligen Raumfunktionen abgestimmten Konzept. Für eine handwerklich hoch qualitative Umsetzung arbeiten der Designer und der Investor mit den in Südtirol beheimateten Betrieben Zimmerei Lobis und der Möbeltischlerei Prast als Produktionspartner zusammen. www.fincube.eu

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Brennpunkt

Ideen wollen geschützt werden können für Tischler eine interessante Möglichkeit sein, Erfindungen vor ungewollter Nachahmung zu bewahren. Doch nicht jede Erfindung hat das Potenzial, geschützt zu werden.  Text: Hanna Geisswinkler Patente

» Technisches Know-how von vornherein betriebsintern zu halten lässt die Konkurrenz außen vor. « Erwin Ladenstein, GF Ladenstein GmbH

Neu ist nicht gleich neu Dabei können sich Sessel, Tisch und Wandregal nicht jedes Mal neu erfinden lassen, trotzdem gibt es auch in der Möbelbranche immer wieder Neuheiten. Weiterentwickelt haben sich eben Techniken oder Materialien und damit Gestalt und Ausführung der Produkte, nicht aber die Idee selbst. Wer etwas Neues erfindet, der kombiniert, optimiert und wandelt Altbewährtes ab. „Dass Erfindungen heute eine Kombination aus Alt und Neu sind, stört gar nicht. Was sie brauchen, ist eine zusätzliche Wirkung“, sagt der Wiener Patentanwalt Wolfgang Poth. Dass dieser Zugang durchaus legitim ist, zeigt die Definition des Online­ lexikons Wikipedia: „Eine Erfindung ist

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die Erreichung eines neuen Zieles mit bekannten Mitteln oder eines bekannten Zieles mit neuen Mitteln.“ Wie es dazu kommt, entscheidet meist der Zufall oder gezielte Forschung. Kosten und Aufwand abwägen Das Patent ist der gängigste Erfindungsschutz, eignet sich aber nicht für jeden Anlass. Grundsätzlich schützt es eine technische Lösung, wenn diese neu und gewerblich nutzbar ist und sich für einen Fachmann nicht aus dem Stand der Technik ergibt. Den Stand der Technik bildet dabei alles, was vor dem Anmeldedatum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Daher ist man gut beraten, so lange nicht über seine Idee öffentlich zu sprechen, bis das Patent anerkannt wurde. Ob es sich tatsächlich um eine Neuheit handelt, zeigt eine Patentrecherche, die ab 330 Euro über das Österreichische Patentamt oder ebenfalls kostenpflichtig über Patentanwälte läuft. „Wer sich am Markt gut auskennt, kann auch auf eigene Faust recherchieren. Kosten können auf diese Weise eingespart werden“, rät Poth. Die Patentanmeldung kostet inklusive Erteilung und Veröffentlichung 530 Euro. Eine Patentanmeldung rentiert sich nur dann, wenn es überhaupt einen Markt für die Erfindung gibt. „Es ist eine Frage der Produktlebensdauer. Kann zwei Jahre nach Markteinführung nicht mit einem Gewinn gerechnet werden, ist von der Patentanmeldung abzuraten“, sagt Poth, der Patentanträge unter anderem anhand von Geschäftsmodellen beurteilt. Im Tischlergewerbe können außerdem zu geringe Produktionszahlen gegen eine Patentanmeldung sprechen. „Bei einem Ausstoß von zehn Stück pro Jahr zahlt sich der Aufwand einfach nicht aus“, sagt Erwin Ladenstein, Geschäftsführer der Möbelmanufaktur Ladenstein. Zäh ist auch die Anerkennungs-

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Fotos: Privat, Landesinnung Steiermark

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achbildungen sind im Tischlergewerbe wie in jeder anderen Branche ein bekanntes Problem. Umso maßgeblicher ist es, geistigen Besitz vor ungewollter Nachahmung zu bewahren. „Der Schutz des geistigen Eigentums ist deshalb so wichtig, weil er dem Patentinhaber das alleinige Recht gibt, seine Erfindung wirtschaftlich zu verwerten, sprich, diese herzustellen, feilzuhalten, in Verkehr zu bringen, zu gebrauchen und gleichzeitig andere davon auszuschließen,“ sagt Gerhard Ortlechner, Fachverantwortlicher im Rechtsservice der Wirtschaftskammer Steiermark. Zwischen 1991 und 2011 wurden 17.402 Patente und Gebrauchsmuster durch Holz verarbeitende Gewerbe angemeldet. Für 2012 wird laut Österreichischem Patentamt eine stabile Entwicklung erwartet. So viel zur Theorie. In der Praxis gehen die Meinungen der Tischler zu diesem Thema auseinander. Für Ortlechner steht in jedem Fall fest: „Ein Nichtpatentieren einer Erfindung würde ich wohl als Sparen am falschen Platz ansehen. Jedermann könnte dann die Erfindung nachbauen und den wirtschaftlichen Erfolg einstreifen.“


Brennpunkt

phase eines Patents, die zwei bis drei Jahre dauern kann, zumal laut Österreichischem Patentamt nur etwa 60 Prozent aller Anträge anerkannt werden. Geht die Patent­ anmeldung durch, kann sich ein Unternehmen hierzulande das Exklusivrecht für Produktion und Herstellung eines Produktes oder für ein Produktionsverfahren bis zu 20 Jahre sichern. Die Kosten zur Aufrechterhaltung des Patentes sind jährlich zu zahlen. Die Jahresgebühr ist von 100 auf 1700 Euro im zwanzigsten Jahr gestaffelt. „Hinsichtlich der Kosten ist festzuhalten, dass diese Investitionen sich bei guter Verwertung der Erfindung auf alle Fälle lohnen“, so WKO-Experte Gerhard Ortlechner.

2004 bietet das Gebrauchsmuster, dessen Anmeldungskosten mit 330 Euro überschaubar sind, eine gute Alternative. Für das sogenannte „kleine Patente“ sprechen geringere Jahresgebühren, die sich von 100 bis 450 Euro im zehnten Jahr staffeln, sowie eine schnellere Abwicklung. Nach etwa elf Monaten kann ein Gebrauchsmuster anerkannt sein. Es läuft nach zehn Jahre aus, was unter Umständen für das Produkt von Nachteil sein kann, weil es sich zu diesem Zeitpunkt am Markt gerade erst gefestigt haben könnte. Auch in diesem Fall ist ein durchdachtes Geschäftsmodell vor der Erwägung einer Gebrauchsmusteranmeldung daher entscheidend. Für Gottfried Riepl, Gründer und Verkaufsder passende Schutz leiter der Tischlerei mit Format GmbH, war Patentanwalt Poth weiß aus Erfahrung, diese Art des Erfindungsschutzes für sein dass „viele Unternehmer vor dem Aufwand Produkt „Tischleinstreckdich“ ausreichend. und den hohen Kosten einer Patentanmel- Das Tischmodell mit Ausziehschienen erdung zurückschrecken“. Erwin Ladenstein hielt 1993 den Kärntner Staatspreis. Da sich zum Beispiel investiert lieber in Veredelung das Produkt zum Marketinginstrument und Vermarktung seiner Produkte. Doch es des ganzen Unternehmens entwickelt hat, muss ja nicht immer ein Patent sein. Seit entschied sich Riepl zusätzlich für einen

» Ein Nichtpatentieren einer Erfindung würde ich wohl als Sparen am falschen Platz ansehen. « Dr. Gerhard Ortlechner, Rechtsservice WK Stmk

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Brennpunkt

» Vor allem in der heutigen virtuellen Welt ist der Schutz des geistigen Eigentums ­einfach notwendig. « Gottfried Riepl, Verkaufsleiter Tischlerei mit Format GmbH

Markenschutz. „Tischleinstreckdich“ ist somit eine registrierte Marke, die ab dem Tag der Eintragung im Markenregister für zehn Jahre geschützt ist. Der Schutz kann unbegrenzt für jeweils weitere zehn Jahre verlängert werden. Der Designschutz, auch Musterschutz genannt, kann für Tischler ebenfalls interessant sein. Dieser zielt auf das äußere Erscheinungsbild, das heißt die für das Auge wahrnehmbaren Merkmale, eines gewerblichen Erzeugnisses ab. Die Erfindung selbst, das Erzeugungsverfahren oder Ähnliches werden dabei jedoch nicht geschützt. „In diesem Fall reicht es aus, die Zeichnungen des zu schützenden Erzeugnisses einzureichen. Entscheidend ist der Wider­ erkennungswert des Designs“, erklärt Poth. Ladenstein beurteilt den Musterschutz skeptisch, „weil dieser durch minimale Formveränderung sehr leicht umgangen werden kann. Nach weniger als drei Jahren baut die Konkurrenz das Design nach.“ Österreich? Europa? die Welt?

Grundsätzlich ist ein Patent ein territoriales Ausschließungsrecht. Der am Österreichischen Patentamt angemeldete Erfindungsschutz ist demnach nur innerhalb Österreichs gültig. Das gilt auch für Gebrauchsmuster, Marken- und Musterschutz. Ist die schützenswerte Neuheit nicht nur für den nationalen, sondern auch für den internationalen Markt von Interesse, ist der Erfindungsschutz auszuweiten. Der Patentanmelder muss dafür tief in die Tasche greifen. Jedes zusätzliche Land treibt die Jahresbeiträge in die Höhe. Allein die europäische Patentanmeldung kostet mindestens 4300 Euro. „Tischleinstreckdich“-Erfinder Riepl entschied sich gegen eine internationale Patentanmeldung und gründete stattdessen ein Franchiseunternehmen mit Partnern in Österreich, Deutschland und Frankreich. Ausgewählten Partnerbetrieben sind da» Dass Erfindungen heute­ mit Produktion und Vertrieb seines „Tischleinstreckdich“ gestattet. Den Markt in eine Kombination aus Alt Deutschland und Frankreich abzudecken und Neu sind, stört gar nicht. ist ein strategischer Zug. Neben Großbritannien zählen diese Länder zu den SchlüsWas sie brauchen, ist eine selmärkten Europas. Ist der Umsatz eines ­zusätzliche Wirkung. « Patentes innerhalb Europas wahrscheinlich, ist es ratsam, sich ausschließlich auf Dipl.-Ing. Dr. Wolfgang Poth, diese Schlüsselmärkte zu konzentrieren. Patentanwalt Wien Es gibt Alternativen zum Franchising. Zum

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Beispiel: „Der Patentinhaber kann Lizenzen erteilen oder das Patent verkaufen und es somit auf diese Weise finanziell verwerten. Durch diese gesetzliche Regelung werden Innovationen gefördert“, sagt Ortlechner. Ein Lizenzvertrag regelt dabei sehr umfangreich, unter welchen Bedingungen das Patent genutzt werden darf. Es ist ratsam, diesen durch einen Anwalt genau prüfen zu lassen. „Für gewöhnlich sind Probleme vorprogrammiert, wenn Geld fließt“, so Poth. Die Konkurrenz schläft nicht „Abpausen ist immer schlecht“, sagt Ladenstein. Direkte Nachbildungen sind in der Branche dennoch ein bekanntes Problem. Selbst patentierte Erzeugnisse sind davor nicht gefeit, da der Erfindungsschutz keine Garantie für die Einhaltung der Patentrechte geben kann. Aus diesem Grund rät Ladenstein, „technisches Know-how von vornherein betriebsintern zu halten, um die Konkurrenz außen vor zu lassen“. Auf diese Weise schützt sich zum Beispiel das Klappbettmodell des Unternehmens, das Erwin Ladensteins Vater in den 70er-Jahren patentieren ließ, ganz von selbst. „Wir stellen die Beschläge im eigenen Werk her. Die Technik des Klappbetts konnte bisher niemand nachbauen“, so Ladenstein. Um Patentverletzungen grundsätzlich zu unterbinden, ist eine regelmäßige Patentüberwachung empfehlenswert. Diese sichert das individuelle Schutzrecht und stärkt die eigene Marktposition. Auch Riepl, der von zahlreichen Gebrauchsmuster- und Markenschutzverstößen berichten kann, sucht alle zwei bis drei Wochen gezielt nach Verstößen. „Vor allem in der heutigen virtuellen Welt ist der Schutz des geistigen Eigentums einfach notwendig. Sobald wir Verstöße nachweisen können, klagen wir auf Unterlassung“, sagt der Unternehmer. Daraufhin kann auf Wunsch des Patentinhabers der patentverletzte Gegenstand vernichtet werden. Oft endet eine Patentverletzung in einer Schadensersatzforderung. Umfassende Informationen zum Thema bietet die Österreichische Wirtschaftskammer im Rahmen von Patentsprechtagen an. Die letzten Sprechtage in diesem Jahr finden am 4.12. in der Wirtschaftskammer Steiermark und am 17.12. in der Wirtschaftskammer Niederösterreich statt.

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aktuelles

Neuer Geschäftsführer Dipl.-Ing. Michael Leuchte (50) übernahm mit 1. Dezember 2012 die Gesamtverantwortung für den weltweiten Vertrieb von Tür-, Fensterund Sicherheitssystemen von Geze und die Geschäftsführung von Geze Service. Das Unternehmen bekräftigt damit seine Strategie des Wachstums und der Internationalisierung. www.geze.de

Trauer bei J.u.A Frischeis: Firmenmitbegründerin Antonia Frischeis ist am 25. Oktober 2012 im 91. Lebensjahr verstorben. Gemeinsam mit ihrem Mann Josef legte sie 1948 im niederösterreichischen Stockerau das Fundament von J.u.A. Frischeis. Heute zählt das Unternehmen mit fast 50 Standorten in 14 Ländern zu einem der größten Holzhändler Europas. Antonia Frischeis war lange Jahre mit der operativen Führung des Unternehmens betraut und blieb bis zuletzt ihrem Unternehmen eng verbunden.

Domotex In Hannover öffnet die Domotex, die internationale Leitmesse für Teppiche und Bodenbeläge, zwischen 12. und 15. Jänner ihre Pforten. Rund 1400 Unternehmen aus 60 Ländern werden auf der Fachmesse ihre neuen Produkte und Kollektionen in Szene setzen. Dazu zählen handgefertigte und maschinell hergestellte Teppiche, textile und elastische Bodenbeläge, Parkett und Laminat sowie Verlege-, Pflege- und Anwendungstechniken. Spannend und neu: der Treffpunkt Handwerk in Halle 7 fasst sämtliche Aktivitäten für Profis zentral zusammen. Anwender sind eingeladen, neue Materialien und Werkzeuge vor Ort selbst auszuprobieren. Insgesamt erwarten die Veranstalter 40.000 Fachbesucher aus mehr als 80 Ländern. www.domotex.de

Hoppe wird 60

7 , 59 » So viel Prozent der Firmen im Gewerbesektor bezahlen laut einer aktuellen Analyse der Creditreform Wirtschaftsforschung ihre Rechnungen pünktlich innerhalb eines Monats. Im Vorjahr waren es noch 70,5 Prozent. « *

Am 5. November 1952 von Friedrich Hoppe in Heiligenhaus (bei Düsseldorf) gegründet, ist Hoppe heute ein international tätiges Unternehmen mit Sitz in Müstair (Graubünden) in der Schweiz. Es entwickelt, produziert – unter anderem in Hessen und Südtirol – und vermarktet mit derzeit rund 2600 Mitarbeitern Beschlagsysteme aus Aluminium, Edelstahl, Kunststoff und Messing für Türen und Fenster. Geführt und geprägt wird das Familienunternehmen mittlerweile in der zweiten Generation von den beiden Eigentümern Wolf und Christoph Hoppe. Und die Weichen für den Fortbestand von Hoppe als Familienunternehmen auch in der dritten Generation wurden mit dem Eintritt von Christian Hoppe, dem ältesten Sohn von Wolf Hoppe, in das Unternehmen im April 2012 bereits gestellt. www.hoppe.com

*Quelle: www.creditreform.at

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Foto: Deutsche Messe, Domotex, Hoppe, Sata, Kölnmesse, Schmutzhart

† Antonia Frischeis


Aktuelles

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115 Jahre Schmutzhart Anlässlich des 115-jährigen Firmenbestehens lud Farben Schmutzhart in Wiener Neustadt zu einer Festveranstaltung. Rund 200 Kunden und Lieferantenvertreter folgten der Einladung und erlebten im tollen Ambiente des Wr. Neustädter Flugzeugmuseums einen abwechslungsreichen Abend mit Infoständen Livemusik, Tanzeinlage und einem großem Buffet. Einige langjährige Kunden wurden im Rahmen der Feier von den Geschäftsführern Friedrich Scheibenreif und Maria Kunz sowie dem zuständigen Außendienstmitarbeiter, Herrn Gersthofer, geehrt. Farben Schmutzhart wurde 1897 gegründet, ist seit vier Generationen im Familienbesitz und beliefert Autolackier-, Tischlerei-, Maler-, Schlosser- und Industriebetriebe mit seinen Produkten. www.schmutzhart-farben.at

Möbelmekka Köln Von 14. bis 20. Jänner 2013 präsentieren zur IMM Cologne wieder mehr als 1100 Unternehmen aus rund 50 Ländern über 100.000 Möbel und noch mehr Einrichtungsgegenstände. Davon sind ungefähr ein Drittel absolute Neuheiten. Als internationale Leitmesse zeigt die Möbelmesse in Köln die ganze Breite und Tiefe des Angebots für den Einrichtungsbereich und dank der parallel stattfindenden LivingKitchen auch alles rund um das Thema Küche. Zur zweiten Ausgabe der Living­ Kitchen erwarten die Veranstalter 175 Aussteller aus mehr als 20 Ländern. IMM Cologne // LivingKitchen: von 14. bis 20. Jänner 2013, www.imm-cologne.de, www.livingkitchen-cologne.de

Tischler Journal 12 | 2012 

Das internationale Küchenevent auf der imm cologne.

Wohnen. einrichten. leben. Die internationale einrichtungsmesse 14. – 20. 01. 2013

Gesell GmbH & Co. KG, Sieveringer Str. 153, 1190 Wien Tel. (01) 320 50 37, Fax (01) 320 63 44, office@gesell.com

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kOluMne & aktuelles

Keine Angst vor Zahlen

sAtA-weihNAchtsspeNde

JUngUnternehMer Erfolg ist eine Mischung aus gutem

Geschäftskonzept und ökonomischer Denkweise.

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inge, die man gerne macht, macht man gut. Dinge, die man ungern macht, macht man gar nicht. Es ist eine Vermeidungstaktik, mit der man letzten Endes nur sich selbst schadet – und seinem eigenen Unternehmen. Betriebswirtschaft schreckt viele Firmengründer ab. Fachausdrücke wie Controlling oder Businessplan machen Angst. Man schummelt sich dann durch, anstatt sich intensiv damit zu beschäftigen. Häufig wird ein Familienurlaub besser geplant als die Betriebsgründung. Die Folgen einer vernachlässigten Planung werden kurze Zeit später ersichtlich: Das Unternehmen hebt nicht richtig ab, geht vielleicht ganz unter. Dann retten die besten Geschäftsideen nichts mehr. sowohl Als Auch Zu unternehmerischem Erfolg kann nur eine Mischung aus gutem Geschäftskonzept und ökonomischer Denkweise führen. Dabei reicht es auch nicht, sich auf den Buchhalter oder Steuerberater zu verlassen. Betriebswirtschaftliche Kenntnisse sind für den Experten mit dem Skelett eines Menschen zu vergleichen: Es ist die Basis. Ohne solides Gerüst klappt eine Gründung nicht. Darauf aufbauend lassen kreative Ideen, Leidenschaft, Fantasie ein vitales Unternehmen entstehen. Glücklich schätzen sich jene angehenden Unternehmer, die betriebswirtschaftliche Kenntnisse im Laufe ihrer Ausbildung mitgenommen haben. Aber auch für alle jene, die keine betriebswirtschaftlichen Kenntnisse haben, gibt es Möglichkeiten, sich diese anzueignen. Die Ausrede „Das hab’ ich nicht gelernt, darum kann ich’s nicht“ gilt nicht. Kurse und Ausbildungen, etwa bei der Unternehmerakademie im Wifi, ermöglichen, sich Schritt für Schritt Wissen anzu-

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eignen. Zu erwarten, dass man einen Kurs absitzt und als Unternehmer des Jahres herauskommt, ist aber ein Irrtum. Unternehmertum ist ein lebendiger, langfristiger Prozess. Es setzt Erfahrungen und Vergleichswerte voraus. Mit einem Werkzeugkasten an betriebswirtschaftlichen Kenntnissen fällt das Gründen leichter – gerade die Erstellung eines Businessplans. Mit einem guten Businessplan hat der Firmengründer einen Fahrplan, der ihm sagt, in welche Richtung es geht. Und: ob es in die richtige Richtung geht. Der Businessplan, auch Geschäftsplan genannt, ist ein schriftliches Unternehmenskonzept. Es enthält alle Schritte, die der Jungunternehmer zur Umsetzung seiner Geschäftsidee plant und wird von nahezu allen Kapitalgebern bei der Finanzierung verlangt. Die Businessplan-Initiative i2b hilft angehenden Unternehmern

Bereits zum vierzehnten Mal kommt die Sata Weihnachtsspende Hilfsorganisationen im In- und Ausland zugute. In diesem Jahr unterstützt Sata das SOS-Kinderdorf Württemberg und die Hafenschule „Francis¬co da Motta“ in Rio de Janeiro. Sata bedankt sich bei allen Kunden und Geschäftspartnern, die auch in diesem Jahr auf das Weihnachtgeschenk verzichten und dadurch die Weihnachtsspende für soziale Projekte ermöglichen. www.sata.com

bAueN mit holz

» Unternehmertum ist ein lebendiger, langfristiger Prozess. es setzt erfahrungen und Vergleichswerte voraus. « Mag. Alexander Stockinger mit Unterlagen und kostenlosen Expertenfeedbacks beim Erstellen. Helfen kann es auch, sich in Netzwerken wie der Jungen Wirtschaft auszutauschen. Nicht, weil man dort das Einmaleins der Betriebswirtschaftslehre lernt, sondern weil man Kontakte knüpft, sich mit anderen vergleichen und Erfahrungswerte austauschen kann. Teilweise gibt es auch Förderungen für Unterstützungsmaßnahmen durch externe Berater, um als Gründer und Unternehmer eine kompetente Begleitung an der Seite zu haben. Der Autor, Mag. Alexander Stockinger, ist Gründungsberater des Gründerservice Oberösterreich.

Die Ausstellung „Bauen mit Holz – Wege in die Zukunft“ zeigt von 14.12.2012 bis 17.2.2013 im Wiener Künstlerhaus einen der ältesten Baustoffe der Menschheit in neuer Ästhetik. 50 international ausgewählte Beispiele veranschaulichen die Vielfalt moderner Holzarchitektur von wegweisenden öffentlichen Bauten und mehrgeschossigem Wohnbau über weit gespannte Tragwerke bis zum Hochhausbau. Die Bundesinnung der Tischler und der Holzgestaltenden Gewerbe unterstützt diese Branchenveranstaltung als Trägerorganisation. www.proholz.at

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aktuelles & kOluMne

FoTos: saTa, kengo kuma & associaTes, zoW, deuTsche messe, ligna

ligNA: multitAleNte

Die Maschinenmesse Ligna zeigt von 6. bis 10. Mai 2013 in Hannover die neuen Multitalente der Fertigungstechnik. Die Individualisierung der Märkte stellt an die Holz verarbeitende Industrie und das Handwerk so hohe Anforderungen wie nie zuvor. Moderne Fertigungssysteme müssen in der Lage sein, Großserien wie Kleinserien bis zu Losgröße 1 zu produzieren, sowie für die neue Vielfalt bei Werkstoffen und Produkten gerüstet sein. Immer mehr Hersteller setzen dabei auf integrative Lösungen, die Arbeitsprozesse mehrerer Maschinen zusammenfassen. Für den Anwender eröffnet sich durch die diese Emtwicklung die Chance, einmal zu investieren und mehrfach zu profitieren. www.ligna.de

Tischler Journal 12 | 2012

sturschädel vs. Pfiffig Pro & Contra Ältere Mitarbeiter im Betrieb - wertvolle

Stütze oder Belastung?

Text: Michael Fischler

M eister Sturschädel: Die Zukunft ge- ders wichtig, das solche Techniken noch hört der Jugend mit Tempo, Agilität und beherrscht. Flexibilität. Ein moderner Betrieb benö- Ein gesunder Mix von älteren und erfahtigt eben „moderne“ Mitarbeiter. Darun- renen Mitarbeitern mit jungen, dynamiter verstehe ich junge, dynamische Fach- schen Kollegen wird wohl den Fachbeleute, denen das Computerzeitalter ver- trieb ausmachen, der zukunftsorientiert traut ist, die auf neue Trends rasch und und vorausschauend seine Kundschaft flexibel reagieren, die Herausforderun- zufriedenstellt. gen geradezu aufsaugen und ihr Hand- Und noch eine weitere Idee: Manchmal werk ganz einfach beherrschen. Ältere könnte es durchaus sinnvoll sein, einen Mitarbeiter sind betriebsblind, reagie- schon im sogenannten Ruhestand beren mit Unverständnis und kosten ein- findlichen Fachsenior für Spezialaufträfach zu viel, pochen auf ersessene Rech- ge zu reaktivieren. Dies würde uns leichte und reagieren unflexibel. Ein moder- ter über Stoßzeiten helfen, die ja gerade ner Maschinenpark kann von diesen gar in der Vorweihnachtszeit und in der Zwinicht mehr bedient werden, denn Schu- schensaison auftauchen. Dazu müsste lungsmaßnahmen rentieren sich einfach natürlich auch der Gesetzgeber seine eng nicht mehr. Und: So schlimm wird es mit gesteckten Steuervorschriften inklusive dem prognostizierten Facharbeiterman- Pensionsrecht etwas flexibler gestalten. gel schon nicht werden. Geholfen werden könnte da sowohl dem mit Fachkompetenz ausgestatteten, rüsMeister Pfiffig: Sicher kann es da und tigen Senioren, aber genauso den nach dort mit einzelnen Mitarbeitern mit zu- Fachpersonal suchenden Fachbetrieben. nehmendem Alter zu Problemchen kom- Würde Flexibilität von allen ernsthaft men, aber nicht mit den sogenannten überlegt, gäbe es sicher eine Menge Vor„alten Hasen“, die vor Fachkompetenz teile statt Vorurteile. geradezu strotzen und die auch darauf brennen, ihr Wissen an Interessierte weiterzugeben. Ältere Mitarbeiter – und damit meine ich eben reifere – sind ausgeglichener, weniger mit Problemen rund um Karrierechancen behaftet und vor allem an selbstständiges Arbeiten gewöhnt. Oftmals sind es eigentlich wir, die unseren sogenannten „Älteren“ auch gar keine Chance bieten, ihr Wissen und ihre Erfahrung weiterzugeben. Alleine die Freizeitgestaltung ist bei älteren Mitarbeitern einfach anders und bringt gerade bei der Arbeitszeit dort und da Vorteile. Wir wissen natürlich alle, dass auch der modernste und technisch hoch entwickelte Tischlerbetrieb nicht nur mit Computerprofis alleine seine Produktion aufrechterhalten kann. Und gerade im Zusammenhang mit alten Verarbeitungstechniken, die heute bei „Spezialkunden“ immer häufiger gefragt sind, ist fachkundiges Personal beson-

illusTraTion: JusT, coloraTion: cecile m. lederer/WWW.buTJabuTJa.aT

leichtbAu Auf der zow Auf der Zuliefermesse ZOW in Bad Salzuflen werden die Neuerungen im Möbelleichtbau seit 2009 regelmäßig einer großen Fachöffentlichkeit vorgestellt. Auch 2013 präsentieren die Mitglieder der Interessengemeinschaft Leichtbau e.V. – igeL (www.igel-ev.net) ihr spezielles Werkstoff- und ProzessKnow-how auf dem igeL-Forum in Halle 22.1. Hier können sich Interessierte von 18. bis 21. Februar aus erster Hand informieren. www.zow.de

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KOLUMNE

Unangenehme Pflichten Verträge Bei der Beendigung eines Dienstverhältnisses sollte man nicht auf

bestimmte Formvorschriften und Fristen vergessen.

A 

ufgrund der Wirtschaftslage sehen sich manche Betriebe mit der Notwendigkeit konfrontiert, Personal abzubauen. Um das Dienstverhältnis mit einem Dienstnehmer zu beenden, gibt es – abgesehen von Sonderformen, wie zum Beispiel der vorzeitigen Auflösung von Dienstverhältnissen aus wichtigen Gründen – prinzipiell drei Möglichkeiten: Die einvernehmliche Auflösung des Dienstverhältnisses, die Kündigung (durch Dienstgeber oder Dienstnehmer) und die Entlassung.

stelltengesetz herangezogen (allfällige Änderungen in Kollektivverträgen beachten!), wobei, wenn nichts anderes vereinbart wurde, das Dienstverhältnis unter Einhaltung einer mindestens sechswöchigen Kündigungsfrist zum Quartalsende gekündigt wird. Eine Verlängerung der Fristen ist möglich, nicht jedoch eine Verkürzung! Soferne eine Vereinbarung zwischen dem Dienstgeber und dem Dienstnehmer getroffen wurde, kann das Arbeitsverhältnis zu jedem 15. eines Monats und zum Monatsletzten beendet werden. Dies muss jedoch ausdrücklich vereinbart worden sein. Angestellte, die kürzer (weniger) als die normale Arbeitszeit arbeiten, haben andere Fristen (14 Tage ohne Kündigungstermin).

Die Kündigung Die Kündigung bedeutet die Erklärung des Dienstgebers oder des Dienstnehmers, das Dienstverhältnis mit den gesetzlichen Vorlagen, wie etwa Kündigungsfristen, zu beenden. Die Kündigungserklärung ist eine Erklärung, die erst dann Wirksamkeit entfaltet, wenn sie dem Dienstnehmer auch zugegangen ist. Im Gegensatz zu einer Entlassung muss eine Kündigung nicht begründet werden. In vielen Fällen ist es sogar sinnvoll, keine Begründung zu geben, da diese gegebenenfalls Anlass zur Anfechtung einer Kündigung geben kann. Ausspruch der Kündigung

Foto: Thomas Prlic

Die Kündigung kann mündlich oder schriftlich erklärt werden, wobei im Falle der mündlichen Kündigung – sofern diese nicht durch den Kollektivvertrag ausgeschlossen ist – das Problem auftreten kann, dass im Falle einer Anfechtung oder nachfolgender sonstiger Streitigkeiten die Beweisbarkeit der ordnungsgemäßen Kündigung schwerer ist als bei einer schriftlichen Kündigung. Es empfiehlt sich deshalb, immer eine Kündigung, auch wenn es nicht vorgeschrieben ist, schriftlich auszusprechen. Die schriftliche Kündigung sollte entweder persönlich übergeben werden (es empfiehlt sich, die Übernahme auf einer Kopie vom Dienstnehmer bestätigen zu lassen) oder aber in einer Form abgesendet werden, die gewährleisten kann, dass die Kündigung auch tatsächlich zugegangen ist oder zugeht (Einschreibebrief etc).

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Text: Stephan Trautmann

Arbeiter wird gekündigt

» Oft ist es sinnvoll, keine Begründung zur Kündigung zu geben, da diese Anlass zur Anfechtung sein kann. «

Hier ist vorher zu prüfen, ob der jeweilige Kollektivvertrag eigenständige Richtlinien hinsichtlich der Kündigung hat und ob es sich um einen Gewerbebetrieb handelt. Dies ist deshalb wichtig, da in diesem Fall die Gewerbeordnung heranzuziehen wäre. Die Fristen bei der Kündigung von Arbeitnehmern sind individuell. Prüfen Sie deshalb jeweils Dr. Stephan Trautmann den Kollektivvertrag! Wenn das Arbeitsverhältnis kürzer als drei Monate gedauert hat Einhaltung von Fristen oder nicht die Hauptbeschäftigung darstellt, Die Kündigungsfristen und Termine sind im beträgt die Kündigungsfrist für Arbeiter 14 Arbeitsrecht, zum Beispiel im Angestellten- Tage. In Gewerbebetrieben ist die Kündigesetz, aber auch in mehreren Spezialverträ- gungsfrist – sofern nicht eine andere Regegen (zum Beispiel Kollektivverträgen) gere- lung vereinbart wurde – ebenfalls 14 Tage. gelt. Bedenken Sie, dass das Angestelltengesetz eben durch Kollektivverträge abgeändert Zusammenfassung werden kann. Wenn Sie frist- oder termin- Auch wenn die Formvorschriften bei einer widrig kündigen, bedeutet das nicht, dass Kündigung lockerer sind als bei einer Entdie Kündigung wirkungslos ist, sie wird nur lassung, so empfiehlt es sich, zeitgerecht die zum nächsten fristgerechten Termin wirk- Fristen und Termine sowie die daraus entstesam, was unter Umständen unangenehm henden Kosten zu prüfen und den Ausspruch und kostspielig sein kann. Der Dienstnehmer der Kündigung in einer Form zu machen, hat bei der Kündigung erhebliche finanziel- dass dem Dienstnehmer klar ist, dass er gele Ansprüche, die vorher im Einzelnen ausge- kündigt ist (am besten schrifltich). rechnet werden sollten. Kontakt: Dr. Stephan Trautmann, Ungargasse 4/2/1, 1030 Wien, Tel: 01/713 42 Angestellter wird gekündigt 72, Mobil: 0664/326 52 58, F: 01/713 42 Hier werden die Fristen des § 20 Ange- 72-42, E-Mail: Trautmann@advocat.cc

Tischler Journal 12 | 2012


BetrieB & WirtsCHaFt

„Weniger Bürokratie, mehr service!“ InterVIeW Mit dem neuen Unternehmensserviceportal (USP) können Betriebe unlieb-

same Amtswege im Internet erledigen. Finanzministerin Maria Fekter im Interview.

FoTo: bmF

Welche Vorteile kann sich der Unternehmer vom neuen Serviceportal erwarten? Maria Fekter: Das USP schafft einen einfacheren Zugang zu Informationen und somit optimale Bedingungen für unsere Wirtschaftstreibenden. Der wesentlichste Vorteil für Unternehmen ist, dass in Zukunft lediglich eine Anmeldung reicht, um die wichtigsten E-Government-Anwendungen des Bundes nutzen zu können – und das rund um die Uhr verfügbar.

und hängt von der Anzahl der Melde- und Informationsverpflichtungen gegenüber der Verwaltung ab. Fakt ist, dass insbesondere Einpersonenunternehmen und KMU enorm profitieren. Denn der Verwaltungsaufwand macht bei diesen Unternehmensformen etwa 10 Prozent ihres Umsatzes aus. Sie sind daher deutlich stärker belastet als große Unternehmen und können folglich aus dem USP den größten Nutzen ziehen. Bürokratieabbau bedeutet vor allem KMU zu stärken, die das Rückgrat der Unternehmenslandschaft in Österreich und eine Säule der Stabilität sind. Das ist mir besonders wichtig.

Was benötigt man für die Anmeldung? Für die Anmeldung werden entweder die FinanzOnline-Zugangsdaten oder eine Bürgerkarte benötigt. Wenn beides nicht zur Verfügung steht, ist auch eine Anmel- Es wird von 300 Millionen Euro Einspadung am Finanzamt möglich. Da Service- rungen für die Unternehmen gesproorientierung für mich oberste Priorität chen – was heißt das konkret für ein hat, bieten wir auf der Startseite einen On- heimisches KMU? lineratgeber an, der in wenigen Schritten Die Einsparung von 300 Millionen Euro redurch den Registrierungsprozess führt. sultiert vor allem aus einer höheren Effizienz in der Abwicklung von unliebsamen Wie viel Zeit ersparen sich Unternehmen Amtswegen. KMU können so ihre Ressourwirklich? cen stärker für ihre Kernaufgaben nutzen. Das ist für jedes Unternehmen verschieden Das ist mir ein großes Anliegen, denn die

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„Die Verwaltung muss sich an den Bedürfnissen der Menschen und der Wirtschaft orientieren und nicht umgekehrt“, Maria Fekter, Finanzministerin.

Verwaltung muss sich an den Bedürfnissen der Menschen und der Wirtschaft orientieren und nicht umgekehrt. Mein Ziel ist daher: weniger Bürokratie, mehr Wachstum und vor allem mehr Service. (red)


BetrieB & WirtsCHaFt

Betriebe sind nicht die feuerwehr KoMMentar Der Wunsch vieler Tischler nach gelockerten Führerscheinregeln im

Güterverkehr ist verständlich, eine Umsetzung aber nicht möglich.

E

s war bei der Landesinnungstagung der niederösterreichischen Tischler: Die – übrigens hervorragend vorbereitete – Tagung war ganz auf das Thema Strategie als zentraler Faktor nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolgs ausgerichtet. Doch zwischen Überlegungen zum punktgenauen Erobern von Marktnischen, zum Ansprechen neuer Kundensegmente oder zum gewissen Extra beim Service, das unverwechselbar macht, kristallisierte sich in den Gesprächen ein weiteres Thema mehr und mehr heraus: Der Wunsch der Tischler (und mit ihnen sicherlich auch anderer Berufsgruppen) nach Lockerungen beim Steuern von Lkw – analog der Regelung für Blaulichtfahrzeuge, die im Einsatzfall und nach einer entsprechenden Schulung ja auch bis zu einem Gesamtgewicht von 5,5 Tonnen mit einem Führerschein B gesteuert werden dürfen. mobilität Als erfolgsfAKtor Der Wunsch ist auf den ersten Blick verständlich: Mobilität gehört schließlich zu den großen wirtschaftlichen Erfolgsfaktoren. Und da ist es klar, dass die Betriebe es als Vorteil sehen würden, wenn ihren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern der B-Führerschein zum Lenken von Lkw bis 5,5 Tonnen genügen würde. Ganz so einfach ist die Sache freilich

werden, aus Gründen der Verkehrssicherheit durchaus seine Berechtigung. Denn die unterschiedlichen Anforderungen bei den Führerscheinklassen wurden ja nicht aus Jux und Tollerei festgelegt, sondern um ein größtmögliches Maß an Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Initiativen zur Förderung von Aufschulungen auf reguläre Lkw-Führerscheine werden bei mir aber immer Unterstützung finden. spArpoteNziAle Zugleich lohnt es sich, den eigenen Werkverkehr gründlich zu analysieren. Denn bei einem Pilotprojekt in der Wirtschaftskammer Niederösterreich hat sich gezeigt, dass acht von zehn Betrieben mehr für ihren Werkverkehr ausgeben als eigentlich nö-

nicht. Die angesprochenen Einsatzfahrzeuge, meist der Feuerwehr, sind nämlich in der Regel keine Lkw, sondern Fahrzeuge, die üblicherweise mit einem Führerschein der Klasse B gelenkt werden dürfen und die nur durch das mitgeführte Einsatzgerät höhere Gewichtskategorien erreichen. Es handelt sich also nicht um Fahrzeuge, die für den klassischen Transport von Gütern gedacht sind. Auch bei der Einführung des „kleinen Feuerwehrführerscheins“ wurde mit einer absoluten Sonderregelung, die eben nicht dem Gütertransport dient, argumentiert. Denn eigentlich widerspricht die Regelung EU-Recht. Und es gibt klare Hinweise, dass seitens der EU das Lenken schwerer Nutzfahrzeuge künftig sogar noch stärker als bisher an eine entsprechende Ausbildung, medizinische Untersuchung sowie Prüfung gebunden werden soll. sicherheit hAt vorrANg Man muss den Fakten ins Auge sehen: Die Regel für Feuerwehren ist einfach etwas anderes als der Gütertransport. Das lässt sich nicht einfach umlegen. Und das hat, auch das soll hier offen ausgesprochen

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Text: Sonja Zwazl

» Die unterschiedlichen Anforderungen bei den führerscheinklassen wurden ja nicht aus Jux und Tollerei festgelegt, sondern um maximale sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. « Sonja Zwazl, Präsidentin der WKNÖ

tig. Vorhandene Sparpotenziale werden also oft nicht oder zu wenig genutzt – wobei die jeweils passenden Maßnahmen von Betrieb zu Betrieb natürlich sehr unterschiedlich sein können. Was die Führerscheinregeln angeht, wird es sich aber nicht ändern lassen: Unsere Betriebe sind zwar eine unverzichtbare Sicherheitseinrichtung, wenn es um Arbeitsplätze, Lebensqualität und Wohlstand geht. Im Straßenverkehr aber sind sie nicht die Feuerwehr.

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Advertorial

Kostenfaktor Energie INTERNET-APP Der KMU-Energiepreis-Check hilft Firmen, ihre Energiepreise mit

jenen anderer Betriebe zu vergleichen.

F 

Entgeltliche Einschaltung; Foto: Rauchenberger

ür Unternehmen ist es bislang sehr schwer, die Angebote ihres Stromoder Gaslieferanten zu beurteilen. Mit dem KMU-Energiepreis-Check hat die unabhängige Regulierungsbehörde E-Control eine Internet-Applikation entwickelt, die es Unternehmen erstmals ermöglicht, ihre Energiepreise mit jenen zu vergleichen, die andere in ihrer Branche bezahlen. Das Interesse an diesem Tool ist entsprechend hoch.

wiederum anderen Unternehmen einen Vergleich und bietet die Chance, die eigenen Konditionen zu verbessern. Das ist deshalb so wichtig, weil diese Unternehmen ja Sondervertragskunden sind und ihren Energiepreis direkt mit dem Strom- und Gaslieferanten verhandeln. Alle Infos zum KMU-Energiepreis-Check und zu den weiteren Services der E-Control finden die Unternehmen unter www.e-control.at. Der KMUEnergiepreis-Check kann aber Herr Boltz, Sie haben mit auch direkt unter www.e-condem KMU Energiepreis- trol.at/kmu-energiepreisCheck eine Initiative für Ge- check angeklickt werden. werbeunternehmen gestartet. Wie funktioniert denn Und wie kommt die Applikanun eigentlich dieses Tool? tion an?

Walter Boltz: Der KMU-Energiepreis-Check funktioniert nach dem Prinzip „Kunden informieren Kunden“. Dabei geben Betriebe unterschiedlichster Branchen und Größen ihre Verbrauchsdaten sowie die Energiepreise, die sie bezahlen, ein. Dies ermöglicht dann

Walter Boltz: Der KMU-Energiepreis-Check wird von den heimischen Gewerbebetrieben sehr gut angenommen. Bereits mehr als 10 Prozent all jener Unternehmen, für die der Check gedacht ist, verwenden diesen auch tatsächlich schon. Insgesamt wurden von den Un-

DI Walter Boltz, Vorstand EnergieControl Austria

ternehmen bisher knapp 4000 Preise eingegeben. Das zeigt uns, dass das Bedürfnis nach mehr Transparenz und Information gerade auch im Gewerbebereich sehr groß ist.

Infos

KMU-Energiepreis-Check Die Applikation ist abrufbar unter www.e-control.at/ kmu-energiepreis-check

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BunDesinnung

energieeffizient – Tischler? Ja! BUnDesInnUng Ein neuer Folder mit Energiekennzahlen, Einsparungspotenzial und

Tipps zeigt Tischlern den Weg zur Senkung des Energieverbrauchs.

BIM KommR. Ing. Josef Breiter

Bundesinnungsmeister kommr. ing. Josef Breiter

D

er steigende Energieverbrauch ist nicht nur für die Klimapolitik ein wichtiges Thema. Wachsende Energiekosten und damit einhergehend die Frage nach einem sorgsameren Umgang mit den Ressourcen machen auch vor Tischlereien nicht halt. „Die Umsetzung von Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz ist eine wesentliche Voraussetzung, um den eigenen Betrieb zu stärken und wettbewerbsfähig zu machen. Die Servicepartner der Wirtschaftskammer bieten speziell dafür Beratungen verbunden mit einer Förderung an“, erklärt Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich. „Energieverbrauch und Energiekosten steigen stetig. Sparsamer Umgang mit Energie ist ein zentrales Thema der Klimapolitik sowie für jeden einzelnen Betrieb und für jeden Tischler“, ergänzt Nikolaus Berlakovich, Landwirtschafts- und Umweltminister. prAKtische hilfestelluNg Der druckfrische Energieeffizienz-Folder für Tischler ist eine praktische Hilfe-

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stellung für eine (energie)effiziente Betriebsführung. Er gibt Antworten auf die wesentlichen Fragen: Wo liegen die Einsparpotenziale? Wie effizient ist der Betrieb? Wie kann der Betrieb effizienter gemacht werden? Wo erhalten Tischler Unterstützung? „Nicht nur Energie, auch Zeit ist knapp. Deshalb konzentriert sich der neue Folder für Tischler auf konkrete Vorschläge für Stromund Wärmeanwendungen im Unternehmen“, so KommR. Ing. Josef Breiter, Bundesinnungsmeister der Tischler und der Holz gestaltenden Gewerbe. Gebäudehülle, Heizungsanlage, Späneabsauganlagen, Lackiererei, Druckluft, Beleuchtung und organisatorische Maßnahmen liefern branchenspezifische An-

satzpunkte für Effizienzsteigerungen. Der Folder wurde von der Bundesinnung der Tischler und der Holz gestaltenden Gewerbe und dem Energieinstitut der Wirtschaft, in Zusammenarbeit mit dem Wifi Unternehmerservice der Wirtschaftskammer Österreich und klima:aktiv, der Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums, erstellt. gedrucKt oder Als dowNloAd Die kostenlose Broschüre kann unter http://www.tischler.at/innungen/bundesinnung/news/1163 heruntergeladen werden. Weitere Informationen und Kontakte zu Ansprechpartnern für geförderte Energieberatungen in den Bundesländern sind unter wko.at/energieeffizienz abrufbar. www.tischler.at/innungen/wien

FoTo: bundesinnung

» nicht nur energie, auch Zeit ist knapp. Deshalb konzentriert sich der neue folder für Tischler auf konkrete Vorschläge für stromund Wärmeanwendungen im Unternehmen. «

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innung tirOl

ein Tiroler in schanghai

FoTo: WkT, Forcher

S

o weit wie Toni Hager aus Reith bei lermeister Toni Hager präsentierte auf eiKitzbühel kommt wohl selten ein nem 30 m² großen Stand ein ZirbenschlafTischler in Exportangelegenheiten zimmer, welches vom Messepublikum mit herum: Der Tiroler Tischlermeister nahm großem Interesse bestaunt wurde. Besonals einziger Österreicher auf der zwischen ders positiven Anklang fanden das Alpen11. und 15. September abgehaltenen inter- flair und der Charme der Tiroler Firma sonationalen Möbelmesse Schanghai Teil, wie die gesundheitlichen Aspekte der Zirder „Furniture China 2012“. Neben den chi- be. Ein außerordentlich großer Erfolg für nesischen Ausstellern nahmen an der Mes- das Reither Unternehmen ist, dass das Ausse über 190 ausländische Firmen teil. Die stellungszimmer für das komplette Jahr Messe dauerte fünf Tage und wurde von 2013 im World Trade Tower in Schanghai tischlermeister toni Hager (rechts) mit exportknapp 72.000 Personen, vor allem Designer, präsentiert wird. berater Di günther Blunder aus innsbruck und Architekten und Händler, besucht. Tisch- www.wohnen-hager.at chinesischen interessenten und Vertriebspartnern

Maßgeschneidert

S

eit 2006 präsentiert sich die Tiroler Innung der Tischler und Holz gestaltenden Gewerbe jedes Jahr auf der Innsbrucker Herbstmesse mit einem eigenen Stand. Als Eyecatcher fungieren dabei regelmäßig die 35 Zirbentafeln, die von insgesamt 30 Tiroler Tischlern individuell gestaltet wurden – von händisch bearbeitet bis zu CNC-gefräst, mit Kunststoff oder mit Swarovski-Steinen besetzt. So zeigt die Innung auf optisch eindrucksvolle Weise die Schaffensbandbreite des Holzhandwerks auf. Dazu konnten die Besucher in einer Installation mit 20 Röhren den Duft verschiedener Holzarten erschnuppern und so den Werkstoff wirklich mit allen Sinnen erleben. Und mit der Präsentation von eigens maßgeschneiderten Holzkleidern zeigten die Tiroler heuer auf einfallsreiche Weise, dass die Tischler sich sogar als Modedesigner sehen lassen können. www.ihr-tiroler-tischler.at


innung Wien

links: ehemaliger lehrbrief aus dem Jahr 1819. rechts: zum Bibliotheksbestand gehören auch historische Wanderbriefe, die tischler von aufenthalten in anderen städten und ländern mit heimbrachten.

Der Tischler als Philosoph InnUng WIen Die Wiener Landesinnung eröffnet Anfang Dezember ihre Bibliothek

und enthüllt eine Gedenktafel für Sir Karl Popper.

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reiche Wanderbriefe, die Tischler von Aufenthalten in anderen Städten und Ländern mit heimbrachten. Um den Bücherbestand noch zu erweitern, nimmt man in der Landesinnung Spenden nicht mehr benötigter Fachbücher gerne entgegen. Auf seine Gesellenprüfung erhielt Popper übrigens die Note „Gut“, wie man in der Innung dank der noch erhaltenen Prüfungsurkunde herausfand. Der spätere Philosoph war in seinen jungen Jahren angeblich kein besonders guter Schüler. Seine Matura absolvierte er erst im zweiten Anlauf. Auch seine Karriere als Tischler währte nur kurz. Nach der Prüfung wandte er sich verstärkt seinen Studien zu. Auf sein Gesellenstück war er trotzdem zeitlebens Stolz – es steht bis heute in seinem ehemaligen Haus in London. www.tischler.at/innungen/wien

Info

eröffnung & enthüllung Eröffnung der Bibliothek, Enthüllung der Gedenktafel, im Anschluss Adventmarkt: Freitag, 7. Dezember 2012, ab 14.30 Uhr Bibliothek | Innenhof Ziegelofengasse 31, 1050 Wien

Tischler Journal 12 | 2012

FoTo: innung Wien

D

er gebürtige Wiener Sir Karl Pop- Büroräume im ersten Stock und der eheper (1902–1994) war als Philosoph malige Sitzungssaal werden weiterhin für weltberühmt. Dass er stattdes- besondere Innungsanlässe und auch für die sen einst beinahe eine Karriere als Tisch- neue Bibliothek genutzt. Anlässlich der Erler eingeschlagen hätte, ist in der breiten öffnung am 7. Dezember wird LandesinÖffentlichkeit heute allerdings weitge- nungsmeister KommR. Johann Burgstalhend unbekannt. Nach der Matura absol- ler eine Gedenktafel zu Ehren Poppers vierte Popper in einem Betrieb in der Wie- enthüllen. ner Gumpendorfer Straße eine zweijährige Lehrausbildung, die er 1924 mit der Gesel- historische eiNblicKe lenprüfung abschloss. In der Wiener Lan- Bei der Eröffnung der Bibliothek gewährt desinnung hegte man schon länger Pläne, die Landesinnung auch Einblicke in ihdem berühmten Philosophen deshalb ei- re Sammlung an Büchern und Zeitschrifne Art Gedenkstätte einzurichten. Jetzt hat ten, die eindrucksvoll die Geschichte des sich mit der Eröffnung der Tischlerbiblio- Tischlerhandwerks in Wien dokumentiethek in den Räumlichkeiten im ehemali- ren. Der ehemalige Innungsgeschäftsfühgen Innungshaus endlich der passende An- rer Gerhard Schuppich hat in den verganlass dafür ergeben. Immerhin hatte Popper genen Monaten den gesamten Bestand kahier seinerzeit auch seine Gesellenprüfung talogisiert und geordnet. Insgesamt besitzt abgelegt. die Innung 1805 Fachtitel, darunter Werke wie die „Geschichte der Genossenschaft eNthülluNg der gedeNKtAfel der Tischlerei in Wien“ von Johann Jedlitzka Nach der Übersiedlung der Landesinnung aus 1893, historische Jahrbücher und Zeitvon der Ziegelofengasse im fünften Wie- schriften oder Mitgliederverzeichnisse, die ner Gemeindebezirk ins Gewerbehaus im mitunter interessante Erkenntnisse ans Tadritten Bezirk bot sich die Möglichkeit zur geslicht bringen: 1924 hatte die Innung etNeunutzung des ehemaligen Innungshau- wa mit 4345 Mitgliedern einen historischen ses. Einige Stockwerke ließ man sanieren Höchststand. Dazu kommen sehenswerte, und zu Wohnungen umbauen, ein Teil der teils jahrhundertealte Dokumente wie zahl-

Text: Thomas Prlic


Innung vorarlberg

Holz ist gesundheitsfördernd INNUNG VORARLBERG Eine Diskussionsrunde in Vorarlberg beschäftigte sich mit der

provokanten Frage: „Wie giftig ist Holz?“

A 

nlässlich der medialen Diskussion über positive und negative Auswirkungen von Holz auf die menschliche Gesundheit lud die Firma Tischler Rohstoff, Hohenems, gemeinsam mit der Landesinnung und der Vorarlberger Holzbau_kunst zur Diskussion „Wie giftig ist Holz?“. Der renommierte Wiener Toxikologe Dr. Karl Dobianer entwarnte in seinem Vortrag und betonte die Vorzüge des heimischen Holzes: „Holzprodukte haben eine – wissenschaftlich erwiesene – positive Wirkung auf die Gesundheit.“ Zirbenholz wirke sich beispielsweise positiv auf das HerzKreislauf-System aus. Der Baustoff steigere auch das Wohlbefinden der Menschen, die den Geruch des Holzes einatmen. Und auch die hygienischen Vorteile von Holz gegenüber anderen Stoffen hob der Wissenschaftler hervor. Für Dobianer – so das Resümee des Abends – ist es völlig unverständlich, dass Holz immer stärker als gefährlicher Rohstoff thematisiert werde. Karl Dobianer ist ein Verfechter sachlicher Diskussionen und wandte sich gegen die allgemeine Tendenz, die Konsumenten zu verunsichern. Gerade Lobbyverbände hätten mit Einzelmeinungen auf EU-Ebene zu einer bürokratischen Überreglementierung geführt, so der Experte. „Der Wind aus Brüssel wird schärfer, die Reglementierungen für Holz verarbeitende Betriebe werden strenger. Und schlussendlich betrifft es auch den verunsicherten Konsumenten“, wagt Dobianer einen Blick in die Zukunft.

Toxikologe empfiehlt – Produzenten wie Konsumenten – zertifizierte, heimische Hölzer. 150 Tischler und Holzbaumeister folgten der Einladung in die Klimahalle der Tischlereigenossenschaft nach Hohenems. Ziel dieser ersten Veranstaltung war es, den Vorarlberger „Holzverarbeitern“ ein wissenschaftlich fundiertes Wissen über aktuelle Themen zu geben. Weitere Veranstaltungen sind geplant. (WKV) www.tischler.at/innungen/vorarlberg Eine hochkarätige Expertenrunde diskutierte positive und negative Auswirkungen von Holz auf die Gesundheit. Anz_Allg_90x125_Button_4c 18.10.12 14:09 Seite 1

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Warnung vor Panikmache Im Anschluss diskutierte eine Expertenrunde mit dem Toxikologen und stellte sich den Fragen des Fachpublikums. Gesundheitslandesrat Christian Bernhard kritisierte, dass gerade der nachwachsende und klimaneutrale Baustoff Holz schlechtgeredet wird. Äußerst positiv sei die frühzeitige und seriöse Auseinandersetzung der Vorarlberger Holz verarbeitenden Betriebe mit diesem aktuellen Thema. Der

Tischler Journal 12 | 2012 

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innung nieDerÖsterreiCH

Tickets zu vergeben MK PÖChLarn In der 30-jährigen Geschichte der Meisterschule Pöchlarn haben sich

bisher 743 Meisterschüler ein Ausbildungsticket abgeholt.

I

m Jubiläumsjahrgang beweisen Bar- Bereich „Mitarbeiterausbildung“, die Zei- und dort voraussichtlich im Bereich Fertibara Kranz und Julia Nussbaummül- chengegenstände und das Zusammenar- gung mein Wissen einbringen. Die Fächer ler, dass der Tischlerberuf heutzutage beiten im Team, da sich jetzt schon eine Produktionstechnik, Planung und Raumkeineswegs mehr eine Männerdomäne ist, sehr gute Klassengemeinschaft abzeichnet. gestaltung werden die nächsten Monate und nutzen die Vorteile des krisensicheren Früher oder später werde ich dann den el- meine größte Aufmerksamkeit erhalten. Berufsbildes als Nahversorger vor Ort. Wel- terlichen Betrieb übernehmen. Die Meis- Ich freue mich schon auf die neue Herausche Zielgruppe spricht die Kaderschmiede terschule stellt dafür die beste Vorausset- forderung.“ für Produktionstechnik nun vor allem an? zung dar.“ Einerseits sind es häufig Teilnehmer, die eine Übernahme des elterlichen Betriebes GERD lUTZ: Ko n ta K t zum Ziel haben oder ihr Wissen in punc- „Die MeisterMeisterschule der to Produktionstechnik weiter ausbauen schule Pöchlarn Tischler möchten. Die Motivationen sind vielfältig. hat in der UmOskar-Kokoschka-Straße 5 gebung den bes3380 Pöchlarn BARBARA ten Ruf. Nach Tel.: 02757/76 90 KRAnZ: „Wir der Ausbildung E-Mail: poechlarn@meisterschuleführen zu Hause werde ich zurück tischler.at www.meisterschule-tischler.at einen Tischlerei- zur Firma Seliger betrieb, daher ha- nach Wien gehen be ich das Tischlerhandwerk von der Pike auf mitbekommen. Obwohl unser Betrieb in Oberösterreich angesiedelt ist, habe ich schon oft von der Meisterschule in Pöchlarn gehört. Der gute Ruf geht weit über die Grenzen des Landes hinaus. Die perfekte Kombination aus Fachwissen und praktischer Ausbildung haben die letztendliche Entscheidung gebracht. Mein Ziel ist es, einmal den elterlichen Betrieb zu übernehmen. Nur mit noch mehr Know-how.“

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FoTos: mk Pöchlarn

JUlIA nUSSBAUMMÜllER: „Nach der HTL in Mödling war ich auf der Suche nach einer guten Ausbildung, die mich in puncto Handwerk und Planung noch weiter nach vorne bringt. Am meisten freue ich mich auf den

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innung steierMark

Bester Bautischler LanDesInnUng steIerMarK Die steirischen Teilnehmer schnitten bei den im Oktober

abgehaltenen Staatsmeisterschaften hervorragend ab.

V

on 15. bis 19. Oktober fanden im Wifi in Linz die Staatsmeisterschaften im Bereich der Bautischler und der Möbeltischler statt. Die steirischen Kandidaten konnten sich dabei hervorragend behaupten. Wolfgang Fank (Betrieb Kreativ Tischlerei Feldhofer aus Vorau) ist der neue Staatsmeister im Bereich der Bautischler und wird Österreich somit bei der Berufsweltmeisterschaft 2013 in Leipzig vertreten. Die 42. WorldSkills finden von 2. bis 7. Juli 2013 in Leipzig statt. Auch der Vizestaatsmeister ist mit Johannes Payerhofer (Betrieb Tischlerei Siegmund Spandl aus Waldbach) ebenfalls ein Steirer. Der Punkteabstand zwischen dem Staatsmeister und dem Vizestaatsmeister fiel äußerst gering aus. Im Bereich der Möbeltischler hat Tho-

mas Lindner (Betrieb Tischlerei Katteneder Wolfgang, Rechberg, OÖ) gewonnen. Die steirischen Teilnehmer in der Kategorie Möbeltischler, Josef Haidinger (Betrieb Tischlerei Walter Haidinger aus Feldbach), Michael Hackl (Betrieb Tischlerwerkstätte Anton Ulrich e. U. aus Bad Gleichenberg) und Manfred Zink (Betrieb Lux Tischlerei Kooperative GmbH aus Grafendorf bei Hartberg), konnten ebenfalls hervorragende Ergebnisse erzielen. (Innung Stmk)

Von links: Vizestaatsmeister Johannes payerhofer, staatsmeister Wolfgang Fank und liM-stv. llW kommr. anton ulrich

erster Turnuswettbewerb LanDesInnUng steIerMarK Vor Kurzem fand der erste steirische Turnuswettbewerb

FoTos: innung sTeiermark

in der LBS Fürstenfeld statt.

2. leHrJaHr: 1. platz: Manuel Janisch vom lehrbetrieb knaus Josef e. u., Feldbach, 2. platz: georg Maierhofer vom lehrbetrieb ulrike koch-Deutsch, st. peter im sulmtal, 3. platz: rené schrei vom lehrbetrieb griesbacher gmbH, kirchbach in der steiermark, 4. platz: andreas kolb vom lehrbetrieb kotrasch gmbH & Co kg, Haus

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3. leHrJaHr: 1. platz: thomas zengerer vom lehrbetrieb tischlerei pfeifer kg, sinabelkirchen, 2. platz: patrick Flucher vom lehrbetrieb tischlerwerkstätte anton ulrich e. u., Bad gleichenberg, 3. platz: patrick lackner vom lehrbetrieb lambert Hölzl gmbH & Co kg, st. lorenzen im Mürztal, 4. platz: armin Binder vom lehrbetrieb Hermann, Hösch, gnas

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Material & Technik

Per Knopfdruck lässt sich die gesamte Kochinsel anheben.

im Hurrikan-Test

Für Energiesparer Das Schweizer Unternehmen Swisspacer zählt weltweit zu den Hauptakteuren im Bereich der Fertigung von thermischen Abstandhaltern, der „warmen Kante“. Die thermischen Abstandhalter für Isolierverglasungen Marke Swisspacer garantieren Energieeinsparungen sowohl in puncto Heizbedarf als auch bezüglich Klimaanlagen. Der Abstandhalter Swisspacer V beispielsweise verstärkt sowohl die Wärme- als auch die Kälteisolierung durch seine exzellenten Isoliereigenschaften und behält selbst gebogen seine gesamte Leistungsfähigkeit. www.swisspacer.com

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Gehoben kochen Die Anforderungen an modernes Kochen steigen stetig. Über Jahrzehnte hinweg hat Haka mit dem „Cookpit“ ein strategisches Konzept entwickelt, bei dem jeder Griff in der Küche sitzt. Nun wurde die Idee mit einer weiteren Innovation aufgewertet. Ein elektronischer Mechanismus ermöglicht es, per Knopfdruck die gesamte

Kochinsel anzuheben und wieder abzusenken. Und das mit einer Bandbreite von rund 20 cm. Durch die Höhenverstellbarkeit des gesamten Kochsystems wird der Bewegungsapparat entlastet. Ob großer oder kleiner Koch, Kreuzschmerzen beim Kochen gehören ab sofort der Vergangenheit an. www.haka.at

Öffnen, schieben – weg Häfele hat mit Finetta Spinfront einen eigenen Dreh-Einschiebe-Beschlag in sein Programm aufgenommen, dessen Doppeltüren im geöffneten Zustand völlig von der Bildfläche verschwinden. Das gesamte Innenleben eines Schranks oder einer Schrankfront sind dann frei zugänglich. Tischler können sich über eine einfache Montage freuen, da das gesamte System komplett vormontiert geliefert wird. Es muss nur noch mit zehn Befestigungsschrauben an der Seitenwand befestigt werden. Finetta Spinfront kann mit Einzeloder mit Doppeltüren realisiert werden. Der Beschlag ist bei Verwendung von fünf

Bändern für Türflügelgewichte bis 60 kg ausgelegt. www.hafele.com

Tischler Journal 12 | 2012

Fotos: Gaulhofer, Rottler & Rüdiger und Partner GmbH, Haka, Schneider airsystems, Häfele, Admonter

Als erster industrieller Fensterproduzent Europas hat Gaulhofer vor Kurzem die Prüfungen für das Starksturm-Zertifikat bestanden. Schauplatz der Hurrikan-Tests war Tampa/Florida. Das renommierte Fenstertestlabor Architectural Testing prüfte 20 verschiedene Fenstermodelle des steirischen Herstellers auf ihre Hurrikan-Resistenz. Am Prüfstand waren Standardfenster, einzig die Verglasung wurde modifiziert und durch eine spezielle Folie verstärkt. www.gaulhofer.at


Material & Technik

Druckluft mit Service Zum Herbst dieses Jahres erweitert der Reutlinger Druckluftspezialist Schneider airsystems sein Portfolio um den Bereich Dienstleistungen und bietet ab sofort die professionelle Rundumbetreuung der Druckluftanlagen an. Das Konzept ist einfach und übersichtlich: Jeder Kunde hat die Möglichkeit, aus einem breit gefächerten Portfolio verschiedener Services die benötigten Leistungen auszuwählen. Das Angebot reicht dabei von der Bestands- und Bedarfsanalyse über Beratung und Anlagenplanung, Installation und Inbetriebnahme bis zu Instandhaltung und Service. www.schneider-airsystems.at

Jubiläum Im steirischen Admont werden seit 40 Jahren die Admonter Naturböden und Naturholzplatten hergestellt. Anlässlich des Jubiläums lud die Stia Holzindustrie zum Jubiläumsfest und präsentierte dabei unter anderem die neue Produktlinie Xeis. Mit natürlichen Farbtönen von hell bis dunkel deckt Xeis in sieben Designs eine breite optische Palette ab, allesamt in rustikaler Eiche und ausschließlich in Natur-geölt. Die Besonderheit der Xeis-Produkte sind die drei unterschiedlichen Oberflächenstrukturen, in denen sie erhältlich sind. www.admonter.at

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Der Treffpunkt für Handwerk und Industrie 10. – 13.04.2013 | Messezentrum Salzburg 33. Internationale Fachmesse für Fertigungsbedarf, Holzbe- und -verarbeitung, Eisenwaren, Werkzeug, DIY-Bedarf, Schloss & Beschlag

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Material & Technik

Die Wintergartenmacher WINTERGÄRTEN In der Tischlerei des Bauunternehmens Bortenschlager entstehen

Wohnräume aus Holz und Holz-Alu, die nach jahrelanger Entwicklung im Großflächensystem gebaut werde.

Text: Thomas Prlic

bis 60 Wintergärten pro Jahr, die vor allem im Großraum Oberösterreich und den angrenzenden Bundesländern errichtet werden. Um die Kapazitäten noch auszubauen, sucht Karin Bortenschlager für ihre Tischlerei derzeit einen weiteren Tischlermeister als Projektleiter und Verkäufer. Und zur Expansion in alle Bundesländer ist das Unternehmen derzeit auch auf der Suche nach Tischlereien als Vertriebs- und Montagepartner.

» Je komplizierter das Projekt, desto besser sind wir. « Tischlermeister Johann Hartinger

D 

ie Firma Bortenschlager vereint Mehr als 80 Prozent Projektanteil gleich drei Meisterbetriebe unentfallen auf die großflächig verglasten Holzund Holz-Alu-Vorbauten. ter einem Dach: Als Baufirma realisiert man Projekte vom Einfamilienhaus über Kommunalbauten bis zum Sanierungsvorhaben. Dazu kommt noch eine ten dazu“, sagt Johann Hartinger, der die Holzbauabteilung, in der Dachausbauten, Tischlerei im Unternehmen aufgebaut hat Carports oder auch Hallen geplant und und auch deren Leiter ist. umgesetzt werden; seit 27 Jahren gehört Gegründet wurde die Firma Bortenschlaaußerdem eine eigene Massivholztischle- ger im Jahr 1900 als Zimmermeisterberei zum Unternehmen, die sich auf die Pla- trieb. Heute führt die Geschäftsführerin nung von qualitativ hochwertigen Winter- Karin Bortenschlager gemeinsam mit ihgärten spezialisiert hat. Der Tischler-Meis- rem Bruder Wolfgang Hagelmüller das in terbetrieb mit insgesamt 16 Mitarbeitern Hohenzell bei Ried/Innkreis beheimatete fertigt zwar auch Stiegen, Möbel, Fenster Unternehmen mit insgesamt rund 140 Mitoder Türen, mehr als 80 Prozent Projek- arbeitern in mittlerweile vierter Genera­ tanteil entfallen aber auf die großflächig tion. Die Spezialisierung auf Wintergärten verglasten Holz- und Holz-Alu-Vorbau- hat sich in der Tischlerei (die ein paar Kiloten. „Der Einstieg beim Kunden ist immer meter entfernt vom Stammsitz in Aurolzder Wintergarten, all die anderen Bereiche münster liegt) im Laufe der Jahre allmähkommen dann in der Regel zum Wintergar- lich entwickelt. Heute fertigt man rund 50

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Fotos: Bortenschlager, Thomas Prlic

Komplettanbieter Die Wintergärten werden in der Tischlerei nicht nur gebaut, sondern auch selbst entworfen. Je nach Kundenwunsch können die Wohnraumerweiterungen und verglasten Hauszubauten stilistisch modern oder


Material & technik

Die Konstruktion wird Großteils in der Werkstatt vorgefertigt. Auf der Baustelle erfolgen dann nur mehr einzelne Arbeitsschritte.

rustikal, ein- oder zweigeschoßig und auch sonst in fast allen möglichen Dimensionen gebaut werden. Dabei profitiert die Tischlerei naturgemäß von den beiden anderen Abteilungen im Unternehmen, die zwar organisatorisch getrennt laufen, bei Bedarf aber eng zusammen arbeiten. Gerade weil Wintergärten technisch ans zimmermannsmäßige Bauen angrenzen und häufig im Rahmen von Sanierungen entstehen, kann die Tischlerei so als Komplettanbieter auftreten. „Im Prinzip können wir vom Fundament bis zum Dachstuhl alles anbie-

KREISSÄGEBLÄTTER DER PERFEKTE SCHNITT IN SÄMTLICHEN BAUSTOFFEN Sehr lange Standzeit Perfekte Schnittqualität Höchste Präzision

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Karin Bortenschlager führt gemeinsam mit ihrem Bruder Wolfgang Hagelmüller das Unternehmen in mittlerweile vierter Generation.

ten. Das ist ein großer Vorteil gegenüber den Mitbewerbern“, sagt Tischlermeister Johann Hartinger. Rahmensystem Wie generell im Fensterbau macht der Trend zur Dreifachverglasung auch vor den Wintergärten aus dem Hause Bortenschlager nicht halt. Bei rund 95 Prozent der Projekte, schätzt Hartinger, kommen inzwischen die Dreifachgläser zum Einsatz, wobei er die damit einhergehenden höheren Lasten und größeren Querschnitte nicht als Problem ansieht. Hartinger hat ein eigenes Konstruktionssystem entwickelt und über die Jahre verfeinert, nach dem heute alle Wintergärten im Betrieb gefertigt werden. Das System basiert dabei auf einer Rahmenbauweise statt der sonst oft üblichen Pfosten-Riegel-Konstruktionen. Der Vorteil dabei: Auch bei größeren Konstruktionen führen hohe Wind- oder Schneelasten zu keinen Statik- oder Stabilitätsproblemen. Ein durchlaufender Rahmen hält eben mehr aus als viele kleinere Einzelelemente. Standard des von Hartinger entwickelten Systems sind dabei 112er-Profile, je nach Dimensionierung können aber auch noch massivere Querschnitte zum Einsatz kommen. Zum typischen Elementaufbau gehören dabei astfreie, vierfach verleimte Pro-

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dem Vierseithobel bewerkstelligt. Gedübelt wird mit dem Dübelautomaten, dann wird jedes einzelne Stück geschliffen und gewässert. Anschließend werden die Rahmen zusammengebaut, die Beschläge eingearbeitet, die Fälze eingefügt und die Glasleisten eingeschnitten. Lackiert wird mit Wasserlack, einmal mit Grundierung und dann noch zweimal mit dem Deckanstrich. Dann montiert ein Mitarbeiter die Aluminiumprofile, der präzise Aluzuschnitt wird mit einer vollautomatischen ElumatecDoppelgehrungssäge ausgeführt. Passend zu den Wintergärten bietet die Tischlerei auch die entsprechenden Insektenschutz- und Beschattungssysteme samt dazugehöriger Elektrosteuerung an. Außerdem beraten die Mitarbeiter die Kunden bei Bedarf rund ums Thema Förderungen. Und wer zu seinem Wintergarten zusätzliche Extras wie eine außen liegende Wendeltreppe und andere Sonderwünsche hat, bekommt auch diese erfüllt. „Je komplizierter das Projekt, desto besser sind wir“, sagt Johann Hartinger. Spezialist und filhölzer, deren Oberflächen mit Wasser- gleichzeitig Komplettanbieter: Auf dielacken behandelt sind. Die eingesetzten se Weise sind für die Tischlerei eben auch Dreifach-Isolierscheiben sind mittels Glas- komplexe, größere Projekte in der Umsetleisten fixiert, dazu kommen Details wie zung kein Problem. drei umlaufende Dichtungen (die dritte www.tischlerei-bortenschlager.at Dichtung ist im Stock eingebaut), voll verdeckte Fensterbeschläge, die außen liegenden Aluminiumprofile sind an den Ecken formschlüssig verbunden und dauerhaft mit je zwei Aluwinkeln verpresst. Die seitlich eingebauten Thermoblocker sind mit innen liegender Dampfsperre versehen und erfüllen so die Anforderungen einer Ral-Montage. Der Bodenanschluss der Konstruktion wird immer mit Thermoholz ausgeführt. 98 % Vorfertigungsanteil Für die Rahmenkonstruktionen ist in der Tischlerei Leimholz bis zu sechs Metern Länge vorrätig. Wegen des hohen Vorfertigungsgrades von etwa 98 Prozent erfolgen auf der Baustelle nur mehr einzelne Arbeitsschritte, wie etwa die Wandanschlüsse. In der Werkstatt setzt Johann Hartinger immer noch auf handwerklich maßgeschneiderte Fertigung statt auf Massenproduktion: „Wir brauchen keine Fensterstraße, wir machen alles individuell“, sagt der Tischlermeister. Der Zuschnitt der Profilhölzer erfolgt auf einer Doppelgehrungssäge, die anschließende Profilbearbeitung wird mit

Bei rund 95 Prozent der Projekte kommen mittlerweile Dreifachgläser zum Einsatz.

Tischler Journal 12 | 2012


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nterschiedliche Melde- und Informationsverpflichtungen gegenüber der Verwaltung bedeuten für Unternehmen ein hohes Maß an zeitlichen und finanziellen Belastungen. 230 Millionen Mal pro Jahr erfüllen Betriebe in Österreich Informationsverpflichtungen gegenüber Behörden oder Dritten. Mit dem USP wird sich das nun ändern. Maßgeschneiderte, unternehmensrelevante Informationen und die gebündelten E-Government-Anwendungen des Bundes mit SingleSign-on-Funktion ermöglichen Behördenwege per Internet. Das jährliche Einsparungspotenzial des USP für Unternehmen liegt bei bis zu 300 Millionen Euro. Betriebe benötigen ab sofort nur noch ein Portal für alle unternehmensrelevanten Informationen und Behördenwege zum Bund.

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Nomen est omen Altholz Der Name ist Programm: Seit eineinhalb Jahrzehnten dreht sich beim ober-

österreichischen Holzverarbeiter Altholz alles um altes bzw. antikes Holz.

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zweite Chance zu geben. Und so wurde der überwiegende Großteil der alten Holzteile in seinem eigenen Haus wieder verbaut. Eine erfolgreiche Geschäftsidee war geboren. Heute, rund 15 Jahre später, arbeiten über 30 Mitarbeiter mit derselben Leidenschaft und Begeisterung wie der Firmengründer daran, Originale aus Altholz aufzubereiten. Wichtigste Voraussetzung für ein „echtes“ Stück Altholz: Das verwendete Holz muss schon mindestens einmal in Gebrauch gewesen sein. Doch auch an die Oberfläche gibt es spezielle Anforderungen. So kommen beispielsweise nur Balken infrage, die eine von Hand bearbeitete bzw. gehackte Oberfläche aufweisen. Das ist nicht nur ein optisches Qualitätskriterium, sondern ein wesentliches Altersmerkmal. Denn von Hand gehackt wurde nur bis zum Ende des

18. Jahrhunderts. Danach entwickelte sich in ganz Europa die Sägeindustrie. Bau- und Konstruktionshölzer wurden von da an nur noch gesägt. Von Jägern und Sammlern Je deutlicher die Gebrauchsspuren, umso begehrter ist das Material, das vom Altholz-Team abgebaut, aufbereitet und weiterverkauft wird. „In der Regel bekommen wir alte Stadlbretter oder Dachbalken. Diese wurden meist nicht oberflächenbehandelt, was aus unserer Sicht den Wert wesentlich erhöht“, erklärt Thomas Scharl, Assistent der Geschäftsführung. Neben der strukturellen Beschaffenheit und Gebrauchstauglichkeit geht es also in erster Linie um optische Qualitäten, die darüber entscheiden, ob sich ein Stück Holz für die

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Fotos: www.altholz.net, Nicolas Hafele

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ine alte Fischermühle war das erste Objekt, das Hubert Baumgartner bis auf die Grundmauern in seine Einzelbestandteile zerlegte. Noch rein privat und ohne kommerzielle Absicht dahinter ging es ihm nicht darum, Platz für Neues zu schaffen, sondern ganz im Gegenteil: Er wollte Altes erhalten. Die Mühle stand damals kurz vor dem Einsturz. Wind und Wetter der vergangenen Jahrhunderte hatten der Konstruktion stark zugesetzt, Nichtnutzung und ausbleibende Erhaltungsmaßnahmen taten den Rest dazu. Aus Leidenschaft für das Echte wurde Brett für Brett und Balken für Balken entfernt – und wiederverwertet. Anstatt das kostengünstig gewonnene Material zu Brennholz zu verarbeiten, entschied sich Baumgartner, dem hochwertigen Werkstoff eine

Text: Tom Cervinka


Material & technik

Links: Aus Alt mach Neu: Je nach Kundenwunsch werden die Hölzer gehobelt, als ­Verlegematerial mit Nut und Feder versehen oder vereinzelt zu Tischplatten und fertigen Möbeln verarbeitet.

» Die alten Stadlbretter oder Dachbalken wurden meist nicht oberflächenbehandelt, was den Wert wesentlich erhöht. « Thomas Scharl, Assistent der Geschäftsführung

weitere Verarbeitung eignet oder nicht. So diesem Gebiet etwas Altes abgerissen wird, den konstruktiven Einsatz von Altholz ohnestehen beispielsweise von Hand bearbeite- erfahren wir bzw. unsere Partner in der Re- hin keine Zertifizierungsmöglichkeiten gibt. te oder sonnenverbrannte Oberflächen beim gel als Erste davon und kaufen das abgeAltholz-Team hoch im Kurs. baute Holz entweder gleich baustellenwei- Aus alt mach neu Um ausreichend „neue“ alte Hölzer für die se oder auch nur in größeren Einzelmengen, Die Aufbereitung der Hölzer am FirWeiterverarbeitung zur Verfügung zu haben, wie zum Beispiel einen ganzen Dachstuhl“, so menstammsitz im oberösterreichischen hat Baumgartner in den vergangenen ein- Scharl weiter. Schlierbach beschränkt sich auf ein noteinhalb Jahrzehnten ein europaweites Liefe- Nach dem Abbau werden die einzelnen Ele- wendiges Minimum. In einem ersten rantennetzwerk aufgebaut. Ausgehend vom mente genau unter die Lupe genommen. Ver- Schritt werden Balken und Bretter vom gesamten österreichischen Bundesgebiet morschte, vermoderte oder nichtmehr trag- Staub der Jahrhunderte befreit. Das paserstreckt sich dieses mittlerweile von Süd- fähige Teile müssen aussortiert werden. Wo- siert entweder trocken mit Besen und deutschland über Polen, Tschechien und Un- bei mit Tragfähigkeit nicht vorrangig die sta- Bürste oder mit Wasser bei starker Vergarn bis nach Rumänien. „Wann immer in tische Einsetzbarkeit gemeint ist, da es für schmutzung. Besonders hartnäckigen VerJedes Stück Metall muss entfernt ­werden, um das Holz schneiden oder hobeln zu können.

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material & Technik

Die Aufbereitung der Hölzer am Firmenstammsitz im oberösterreichischen Schlierbach ­beschränkt sich auf ein notwendiges Minimum. Das verwendete Material stammt oft von alten Stadlbrettern oder Dachbalken.

zu Tischplatten und fertigen Möbeln verarbeitet. So findet sich manch alter Dachbalken als besonderes Schmuckstück oder Dekorationselement in einem modernen Dachgeschoßausbau wieder. Oder es werden alte Bretter von einem Heuschuppen zu hochwertigen Wandvertäfelungen umgearbeitet. Oder sie erleben dank ihrer außergewöhnlichen Oberflächenstrukturen im hochwertigen Designmöbelbau ihren zweiten Frühling.

Am Firmenstandort in Schlierbach lagern gut sortiert mehrere Tausend Kubikmeter Holz, getrennt nach Qualität und Material.

sowohl im Einkauf als auch im Verkauf um unreinigungen wird mit dem Hochdruckeiniges teurer. Lackierte Hölzer, beispielsweireiniger zu Leibe gerückt. Anschließend se von alten Fußböden, wurden bei Altholz werden Hölzer, die für die weitere Verar- 100 Prozent Recycling bislang nicht verwertet. Mittlerweile hat sich beitung gedacht sind, entnagelt. Mit einem Mehrere Tausend Kubikmeter Holz lagern aber ein ziemlicher Lagerbestand aufgebaut Metalldetektor wird jedes Stück Metall auf- gut sortiert, nach Qualität und Material ge- und so wurde das Projekt „Madame Patina“ gespürt und entfernt, um das Holz schnei- trennt, am Firmenstandort in Schlierbach. ins Leben gerufen. Dabei werden alle Arten den oder hobeln zu können. Gegen einen Zum überwiegenden Großteil sind es Fich- von lackierten Oberflächen zu dekorativen etwaigen Holzwurmbefall hilft die Trock- te und Tanne, die hier auf eine neue Bestim- Dreischichtplatten für den Möbel- bzw. Innung in der Trockenkammer. „Eine che- mung warten. Die Spezialität des Hauses ist nenausbau verarbeitet. Damit kann nun auch mische Behandlung kommt bei uns nicht allerdings alte Eiche, die nicht nur beim Alt- dieses spezielle Material hochwertig verwerinfrage und ist auch nicht erforderlich“, so holz-Team, sondern auch auf Kundenseite tet werden. Und was sich dann tatsächlich Firmengründer Hubert Baumgartner. Je heiß begehrt ist. Vor allem in größeren Di- gar nicht mehr für eine weitere Verarbeitung nach Kundenwunsch werden die Hölzer mensionen oder Abmessungen ist Eiche nur eignet, wird vor Ort zu Hackschnitzel verardann noch gehobelt, als Verlegematerial schwer erhältlich, in der Aufbereitung und beitet und für die Befeuerung der Trockenmit Nut und Feder versehen oder vereinzelt Verarbeitung wesentlich aufwendiger und kammer genutzt. www.altholz.net

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Tischler Journal 12 | 2012


Material & Technik

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Onlineshop Speedmaster hat

einen neuen Internetshop entwickelt.

The hot connection …

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ar es vor zehn Jahren noch fast undenkbar, Möbelteile online zu konfigurieren, so ist das Internet als Plattform für Speedmaster heute nicht mehr wegzudenken. Der Internetshop war für die Geschäftsidee „Möbelteile in 48 Stunden ab Werk“ essenziell. Angebote und Bestellungen über das Internet bringen eine schnelle und klare Auftragsinformation und effiziente Abwicklung. Ein beispiellos vernetzter Arbeitsablauf garantiert eine rasche Auftragserfüllung bei maximaler Flexibilität für viele Wünsche. Seit Oktober ist nun ein völlig neuer Internetshop von Speedmaster online. Parallel dazu wird auch an der Entwicklung des Projekts „Raumplaner“ gearbeitet.

Generalvertretung für Österreich

Foto: Speedmaster

Einfacher, übersichtlicher Der neue Shop bringt den Tischlern viele Vorteile. Die Konfiguration wurde vereinfacht, Darstellung und Übersicht sind bedienerfreundlich, die Geschwindigkeit wurde optimiert und das gewünschte Möbel ist mit noch weniger Mausklicks im Warenkorb. So gewinnt der Kunde wiederum wertvolle Zeit. Zudem ist Speedmaster mit dem neuen Internetshop technisch auf dem neuesten Stand. Dadurch stehen alle Möglichkeiten für eine Weiterentwicklung, neue Features etc. offen und auch das Angebot hinsichtlich Produkten und Service kann damit ständig erweitert werden. (red/Speedmaster) www.speedmaster.at

Tischler Journal 12 | 2012 

… denn Kompetenz hat einen Namen Glas Gasperlmair GesmbH 5602 Wagrain Tel. 0 64 13/88 02-0 Fax 0 64 13/88 02-33 www.glas-gasperlmair.at auftrag@ glas-gasperlmair.at 37


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Innovation trifft beste Infrastruktur MESSE Mit der neuen Multifunktionshalle 10 bietet die BWS 2013 topmoderne Präsentationsflächen.

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rstmals steht der von Reed Exhibitions Messe Salzburg veranstalteten „BWS 2013“ von 10. bis 13. April 2013 die neue topmoderne Multifunktionshalle 10 im Messezentrum Salzburg zur Verfügung. Modernste Klima- und Lüftungstechnik, breitere Gänge, optimale Orientierungsmöglichkeiten und eine insgesamt luftigere Atmosphäre sind die wichtigsten Pluspunkte, die Ausstellern und Besuchern gleichermaßen zugute kommen. Darüber hinaus steht der kürzlich fertiggestellte Kongressbereich im Obergeschoß der neuen Halle zur Verfügung, der zusätzliche

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Möglichkeiten für das begleitende Fachprogramm schafft. mit neuem Gesicht Auf mehr als 15.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche findet der Bereich der Investitionsgüter optimale Präsentationsmöglich-

keiten vor. Hier wird der komplette Maschinen- und Anlagenbereich neu gegliedert und im neuen Rahmen übersichtlich präsentiert. Diese attraktiven Gegebenheiten in einer der modernsten Messehallen Österreichs haben bereits viele Aussteller zum Anlass genommen, neue Präsentationskonzepte für ihren Messeauftritt zu erarbeiten. „Das neue Gesicht der ‚BWS‘ macht sich auch in einem erhöhten Interesse vieler neuer Anbieter bemerkbar“, freut sich Messeleiter Ing. Andreas Wetzer. Die Aufplanung der Halle 10 ist zwar so gut wie abgeschlossen. „Wenige Restplätze sind aber noch frei. Wer im neuen Ambiente dabei sein möchte, muss sich schnell entscheiden“, gibt der Messeleiter als Tipp mit. Für Rückfragen stehen Messeleiter Ing. Andreas Wetzer und sein Team

jederzeit gerne zur Verfügung. Neben der kompletten Halle 10 werden bei der „BWS 2013“ in bewährter Weise die Hallen 1, 2, 3, 5, 6 und 9 belegt sein. Eine komplette Übersicht über die Produkt- und Themenbereiche, Schwerpunkte sowie alle weiteren Informationen zur „BWS“ finden Sie stets aktuell unter www.bwsmesse.at. Der Eingangsbereich der Halle 10 mit dem neuen Foyer Kongress

» Die ,BWS‘ wird sich 2013 in der topmodernen Halle 10 mit einem völlig neuen Gesicht präsentieren. Noch sind wenige Restplätze frei. Wer im neuen Ambiente dabei sein will, muss sich schnell entscheiden. « Ing. Andreas Wetzer/Messeleiter „BWS“ bei Reed Exhibitions Messe Salzburg

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Entgeltliche Einschaltung; Fotos: Reed Exhibitions Messe Salzburg/Kolarik

Eine topmoderne Infrastruktur bietet die neue Halle 10 im Messezentrum Salzburg.


Material & Technik

Passt hinter jeden Schrank ELEKTROTECHNIK Das Steckermodul Evoline-FlatPlug zeichnet sich

durch seine geringe Bauhöhe und sein bewegliches Steckergesicht aus. sicht ist kein Kraftaufwand erforderlich, um den Stecker aus der Steckdose zu ziehen. Denn der Evoline-Plug drückt sich durch Hebelkraft selbst aus der Steckdose. Ein weiterer Vorteil des preisgekrönten Designs des Evoline-Plug gegenüber handelsüblichen Steckern, die oft nur mit großer Kraftanstrengung herauszuziehen sind. Auch Schäden, die durch aus den Wänden herausgerissene Steckdosen entstehen, sind durch den Einsatz des Evoline-Plug nun Vergangenheit. Zahlreiche Designpreise wie der red dot design award 2011 oder der Interior Award 2011 zeugen von der Außergewöhnlichkeit des Evoline-Plug. (red/Schulte) www.schulte.com

Aufgrund seiner geringen Bauhöhe kann der Evoline-FlatPlug praktisch ohne Überstand in eine Steckdose gesteckt werden.

Innen weiß HOLZWERKSTOFFE FunderMax bringt mit seiner Interior-

Kollektion auch eine neue Variante im Plattenaufbau.

F  Foto: FunderMax

Foto: Schulte

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ufgrund seiner geringen Bauhöhe kann der Evoline-FlatPlug praktisch ohne Überstand in eine Steckdose gesteckt werden. Damit können jetzt auch Möbelstücke bündig an die Wand herangerückt werden – auch ohne Ausschneiden der Rückwand. Dieser Vorteil offenbart sich auch für alle Geräte, die in Möbeln verbaut werden, etwa Hifi-Anlagen, TV-Geräte oder Sat-Receiver. Auch im Küchenbereich bietet die flache Bauform erhebliche Vorteile, da sich die Anschlussdosen zumeist im oberen Wandbereich befinden und in vielen Fällen die Hängeschränke zu niedrig montiert sind. Hier ist der Evoline-Plug eine optimale Lösung. Dank einem beweglichen Steckerge-

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underMax steht mit seiner Interior- und Funktion entsprechen ganz jenen Kollektion nicht nur für hochwerti- von Compactplatten mit schwarzem Kern. ge Oberflächen, sondern auch für ei- Doch mit dem weiß durchgefärbten Platne Neuentwicklung im Plattenaufbau: Die tenkern ergeben sich in der Anwendung Max Schichtstoffplatten (HPL), Star Fa- ganz neue Designmöglichkeiten. So sind vorit Superfront mit weißem Kern sowie nun Fräsungen innerhalb der Fläche ebenMax Compact Interior mit weißem Kern so möglich wie gezielte Kantengestaltunsind neue Angebote speziell an den pro- gen. Auch Deckflächen lassen sich damit fessionellen Möbelbau. Dunkle Eckkanten besonders vielfältig realisieren – angebei beschichteten Möbeln oder Objektein- sichts der Fülle an Dekoren der aktuellen richtungen können damit elegant vermie- Kollektion. den werden, das gesamte Erscheinungs- Genauso vielfältig ist die Palette der Gebild wird einheitlich. Zum Beispiel Max staltungsvarianten bei Star Favorit SuCompact Interior mit weißem Kern: Form perfront mit weißem Kern sowie bei Max Schichtstoff (HPL) mit weißem Kern, der neu in das Sortiment aufgenommen wurDurch den weiß durchgefärbten de. (red/FunderMax) ­Plattenkern ergeben sich ganz neue www.fundermax.at Gestaltungsmöglichkeiten.

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Die Firma Neudörfler konnte in diesem Jahr den Renderwett­ bewerb für sich entscheiden.

Fotos: CAD+T, mit der freundlichen Genehmigung von Neudörfler www.neudoerfler.com

Material & Technik

Neue Lösungen beleben den Markt SOFTWARE Beim Anwendertreffen in Ramsau am Dachstein nutzte CAD+T die

Gelegenheit zur Präsentation von Neuerungen und interessanten Kundenprojekten.

Ü 

ber 150 Anwender und Interessen- zukünftiger Zusammenarbeit als Praktikan- tet das Programm Werkzeuge zur Vereinfaten besuchten während der drei Ta- ten, Tischler oder Projektleiter. chung und Beschleunigung der Arbeitsabge Workshops, Fachvorträge, Prä- Ein Highlight war die weitere Entwicklung läufe. „Was das neue ,Professional‘ kann, ist, sentationen und führten persönliche Gesprä- des Tischlermoduls. Die neueste Version lässt die Problemzonen in einem Tischlerbetrieb che mit den Spezialisten von CAD+T und den – vom Innenleben über Sonderteile, Beschlä- zu Gewinnzonen zu machen“, sagt Anton anwesenden Partnerfirmen. Wünsche und ge oder auch Designartikel – keine Wünsche Schwarz, Eigentümer von CAD+T. Ideen wurden hier gemeinsam aufgenom- des Planers offen. Aber auch die 2D-Konst- Bei dem gemeinsamen Abendessen am Freimen und evaluiert und als Input für die kom- ruktionslösung und Maschinenanbindung tagabend wurden die Sieger des Renderwettmenden Versionen genutzt. der dritten Generation für eine breite Anwen- bewerbs gekürt. Die Gewinner waren dieses Dazu Thomas Schwarz, Leiter der Soft- derschicht durfte nicht fehlen. Konstruieren Jahr Zeichnungen der Firma Neudörfler Ofwareentwicklung: „Das Anwendertreffen ist in 2D und trotzdem 3D-Daten erhalten – das fice Systems, Neudörfl (Ö), Aichinger GmbH, für uns ein offenes Forum. Wir zeigen, was erspart Zeit bei der Erstellung der Stückliste Wendelstein (DE) und Jansenberger, Treglwir geplant haben, und unsere Anwender ge- und ermöglicht eine direkte Ausgabe an die wang (Ö). (red/CAD+T) ben Feedback, äußern Wünsche und setzen CNC ohne zusätzliche Programmierzeiten www.cadt.at  Prioritäten. Wir entwickeln so unsere nächs- für Ihre Sonderteile. Partner-Vorträge und ten Releases gemeinsam.“ -Workshops für spezielle Bereiche wie das „Digital Prototyping“, Rendern mit der neuesTrends und Projekte ten Version des Gamma Ray „OPRM“ RendeCAD+T nutzte die Gelegenheit, um die Neu- rers sowie Laserkantentechnik rundeten das erungen vorzustellen, über Trends auf nati- dreitägige Programm ab. onaler und internationaler Ebene zu informieren und interessante Kundenprojekte, Neue Branchenlösung mit tatkräftiger Unterstützung der Kunden Immer wichtiger wird die Transparenz der selbst, zu präsentieren. Anwesende Lehrer Aufträge und der dazu notwendigen Zusamund Schüler, wie zum Beispiel der HTL Imst menarbeit innerhalb und außerhalb des Unoder des Werkschulheims Felbertal, profi- ternehmens. Dazu stellte CAD+T die neue tierten von den Informationen und Kontak- Branchenlösung „Professional“ vor. Von Mehr als 150 Teilnehmer besuchten an den drei Tagen ten zu den CAD+T-Anwendern hinsichtlich der Angebotslegung bis zur Montage bie- Workshops, Fachvorträge und Präsentationen.

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Tischler Journal 12 | 2012


Advertorial

Ideen werden Wirklichkeit

Variodesign3D lässt kreative Ideen und Vorstellungen real werden.

Entgeltliche Einschaltung; Abbildung: www.tischlerei-wallner.at

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us der bloßen Überlegung, einer 2D-Skizze und den freien 3DKonstruktionsmöglichkeiten entsteht neues Design, genau nach den betriebseigenen Kriterien. Die daraus entstandenen Möbel- oder Innenausbaupositionen ergeben in den Raum getragen ein Gesamtbild, genau abgestimmt auf die örtliche Situation des Kunden. Ergänzt mit Accessoires, den ausgewählten Materialien, Lichtern und der kreativen Farbgestal-

tungen der Wände, lassen sich die Kunden mit dem bereits fertigen Renderfoto vom neuen Raum überraschen. Kommt ein Auftrag zustande, können aus der Planung die nötigen 2D-Werkzeichnungen direkt durch Schnitte im Raum auf verschiedenen Ebenen erstellt werden. Digital, ohne Datenverlust gehen dann die Einzelteilinformationen in Stücklisten sowie mittels Vario-NC in fertige NC-Programme je Teil weiter.

Info

VarioDesign3D und Vario-NC sind eine Entwicklung von Cad Design Center Reinhold Duft, 4942 Gurten, Tel.: 07757-7003-0 E-Mail: office@cdc.at, www.cdc.at

Ordnung im Schrank Die griffbereite Aufbewahrung frischer Arbeitskleidung im Kleidungsspender von Salesianer Miettex macht das Leben leichter.

Entgeltliche Einschaltung; Foto: Salesianer

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eder Mitarbeiter hat so rund um die Uhr Zugriff auf seine Berufskleidung in seinem versperrbaren Bekleidungsfach. Beim optionalen, kostengünstigen Schrankservice werden die Fächer vom österreichischen Marktführer im Miettextil-Service im vereinbarten Intervall befüllt. Die gebrauchten Teile werden einfach in den Berufskleidungsspender eingeworfen und bei der Lieferung von frischer Arbeitskleidung von Salesianer Miettex mitgenommen und gereinigt. Wird in Unternehmen mit gefährlichen Stoffen gearbeitet, hat nach den EU-Richtlinien

Tischler Journal 10 | 2012 

für Gefahrenstoffe der Arbeitgeber die Verpflichtung, nicht nur die Arbeits- und Schutzbekleidung bereitzustellen, sondern auch die für deren Aufbewahrung notwendigen Schränke und Spinde. Die Vorteile: » Sicherheit, immer frisch gewaschene Arbeitskleidung zur Verfügung zu haben » Wirtschaftlichkeit durch Outsourcing an einen Professionisten » Garantiert hygienisch einwandfreie Arbeitskleidung » Keine Kosten für Maschinen, Anschaffung und Wäsche-Ersatz

» Bester Tragekomfort » Imagegewinn durch einheitlich gepflegtes Erscheinungsbild » Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls der Mitarbeiter sowie Identifikation mit dem Unternehmen » Organisatorische Entlastung www.salesianer.com

Die gebrauchten Teile werden in den Berufskleidungsspender eingeworfen und bei der Lieferung von frischer Arbeitskleidung von Salesianer Miettex mitgenommen und gereinigt.

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MasCHinen & Werkzeuge

hightech für jedermann haUsMesse Die 20. Auflage der Weinig-Hausmesse InTech erwies sich einmal mehr

als Magnet für die Massivholzbranche.

Der neue Conturex Compact rundet das leistungsspektrum des profiliercenters nach unten ab.

FoTo: Weinig

R

und 1000 Fachbesucher aus lebt werden: Der Conturex Compact aller Welt kamen nach Tau- rundet das breite Leistungsspektberbischofsheim, wo der rum des Profiliercenters nach unWeltmarktführer für Maschinen ten ab. Dass der Einsatz von Highund Anlagen zur Massivholzbear- tech mittlerweile für kleinere Bebeitung von 7. bis 9. November auf triebe ebenso profitabel ist wie für 2.000 m2 die gesamte Wertschöp- die Industrie, machte Weinig auch fung in der Massivholzverarbei- im Bereich Holzoptimierung deuttung zeigte. Eine der großen Über- lich. Herausragend hier der neue raschungen war die Ankündigung EasyScan und die Produktionssofteines Doppelendprofilers. Mit der ware OptiPal. Eine neue Generaneuen Maschine erweitert Weinig tion der Steuerungen mit nochseinen Produktbereich Endenbear- mals erleichterter Bedienbarkeit beitung. Während die Interessenten komplettierte die vielen Innovatifür diese Technologie noch bis zur onen auf der Weinig InTech 2012. Ligna 2013 warten müssen, konnte (red/Weinig) eine weitere Neuheit schon live er- www.weinig.de

natürliche holzstrukturen BÜrstMasChInen Seit über 20 Jahren ist HOG Spezialanbieter von stationären

Bürstmaschinen und handgeführten Bürstwerkzeugen.

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FoTo: hog

D

er familiär geführte Betrieb trieanlage BM1350 für jede Anforzeichnet sich durch Kom- derung die passende Lösung. Quer petenz, hohe Qualität und zur Holzfaser strukturieren liegt Zuverlässigkeit aus und ist immer im Trend, ist aber nicht einfach zu bemüht, die Produkte und Prozes- bürsten. Durch den Einsatz neu se Holz verarbeitender Betriebe zu entwickelter Strukturbürsten und optimieren. einer speziellen Verfahrenstechnik Ob Schleifen, Bürsten, Polieren, gibt es die Möglichkeit, Längs- und Imprägnierung, Reinigen oder Ent- Querholz in einem Arbeitsgang zu stauben – für jeden Anwendungs- bürsten. Auch für Altholz wurde eibereich bietet HOG eine große ne spezielle Bürstmaschine entwiAuswahl an hochwertigen Bürs- ckelt – BM650B. Die Bauweise der ten. Speziell im Bereich Struktu- Maschine verhindert auch bei stark rieren hat das Unternehmen durch konischen Balken eine Beschädikurzfristige Lieferzeiten eine ent- gung der Bürsten. Weiters erreicht scheidende Marktposition erlangt. man mit längeren Borsten selbst Bei den Stationärmaschinen bie- bei gehackten Oberflächen ein austet HOG vom Einstiegsprodukt gezeichnetes Bürstbild. (red/Hog) BM600 bis hin zur Hightech-Indus- www.hog-innovations.at

Die Bürstmaschine BM650 wurde speziell für altholz entwickelt.

Tischler Journal 12 | 2012


MasCHinen & Werkzeuge

Jetzt ! n gewinne

Akku-Kraft

eLeKtroWerKzeUge Bei Makita denkt man an die Zukunft und bietet kraftvolle

Lithium-Ionen-Technologie mit vielen Vorteilen an.

D

er technische Schwerpunkt liegt verstärkt in der Akku-Technologie. Kräftigere Akkus und kürzere Ladezeiten ermöglichen viele Vorteile. Emissionsfreies Arbeiten mit geringem Geräuschpegel und leichte Wartung bei starker Leistung sind markante Eckdaten. Makita bietet Akku-Geräte bis zu einer Leistung von 36 V an. Nicht nur handliche Akku-Schrauber oder leistungsstarke Bohrhämmer befinden sich im Produktportfolio von Makita, sondern auch die unterschiedlichsten Gartengeräte zum Arbeiten im Freien. Makita bietet bis zu drei Jahre Garantie auf fast alle Maschinen und zwei Jahre auf Akkus. Durch die Registrierung im Internet können Kunden für Ihre Maschinen in den Genuss einer erweiterten Verlängerungs-

garantie kommen. Wenn man seine bei einem autorisierten Fachhändler in Österreich gekauften Geräte innerhalb von vier Wochen ab Kaufdatum online anmeldet, verlängert sich die Garantie auf insgesamt 36 Monate. Seit Februar 2012 neu ist auch eine zusätzliche Akku-Garantie. Alle Li-Ionen-Akkus können unter den gleichen Bedingungen wie die Maschinen registriert und somit auf zwei Jahre Garantie erweitert werden.

MEU029 (2. Preis) und DK1474 (3. Preis). Egal ob Schleifen, Schrauben oder Bohren, die Einsatzgebiete sind sehr vielseitig. Kreuzen Sie einfach die richtige Antwort zur gestellten Gewinnfrage an und schicken Sie den Gewinncoupon per Post, Fax oder E-Mail an die angegebene Nummer oder Adresse von Makita retour. Nach dem Einsendeschluss am 31.01.2013 wird es zu einer Ziehung der Gewinner kommen, die dann von Makita kontaktiert werden. Alles weitere bezüglich der GewinnübergewiNNspiel gabe wird danach persönlich vereinbart. Derzeit veranstaltet Makita ein Gewinn- Makita wünscht viel Glück und den spiel mit sehr attraktiven und hochwerti- Gewinnern jetzt schon viel Spaß und ergen Preisen. Ideal und vielseitig einsetzbar folgreiches Arbeiten mit den neuen Makitafür jeden Handwerker sind die zu gewin- Werkzeugen. (red/Makita). nenden Maschinen-Sets LXT231 (1. Preis), www.makita.at

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MasCHinen & Werkzeuge

Kraftvoll und schnell sägen sägen Milwaukee bringt mit der SSPE 1300 SX und der SSPE 1500 SX zwei neue

Universal-Säbelsägen auf den Markt.

S

äbelsägen spielen ihre Stärken immer dann aus, wenn es darum geht, größere Schnitttiefen zu realisieren oder um beim Trennen, Ablängen und ähnlichen Aufgaben schnell und unkompliziert voranzukommen. Zwei neue, kraftvolle Modelle stellt Milwaukee vor, die sich vor allem durch die Aufnahmeleistung des Elektromotors unterscheiden. Zur Wahl stehen die SSPE 1300 SX und die SSPE 1500 SX mit 1300 beziehungsweise 1500 Watt. Die maximale Schnitttiefe wird vom verwendeten Sägeblatt bestimmt. Dabei können die unterschiedlichsten Materialien bearbeitet werden. Beide Geräte liegen mit ei-

nem Gewicht von jeweils knapp 4 kg stabil in der Hand und sind dabei gut ausbalanciert. Die Säbelsägen besitzen eine ½“-Universal-Aufnahme. Der Blattwechsel erfolgt werkzeuglos dank des Schnellwechselsystems Fixtec. Der Sägeblattanschlag ist verstellbar und kann zur vollen Ausnutzung der Blattlänge ebenfalls ohne zusätzliche Hilfsmittel abgenommen werden. Ein

zuschaltbarer Pendelhub verbessert die Schnittleistung. Bei der Arbeit überwacht ein Rückschlagschutz die optimale Kraftübertragung und verhindert drohende Motor- und Getriebeschäden bei plötzlichen Lastwechseln, zum Beispiel wenn das Sägeblatt blockiert. (red/Milwaukee) www.milwaukeetool.de Die sspe 1300 sX von Milwaukee

Kompromisslos energieeffizient DrUCKLUftteChnIK Agre bringt neue Schraubenkompressoren im mittleren

A

Die neuen geräte wurden kompromisslos auf energieeffizienz getrimmt.

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uf der diesjährigen ViennaTec präsentierte Agre die neue übergeordnete Steuerung ECOntrol6, die die Energieaufnahme einer Kompressorstation mit bis zu sechs Kompressoren durch intelligente Regelung um bis zu 30 Prozent reduzieren kann. Nicht einmal einen Monat später folgte bereits die nächste Produktvorstellung. Schraubenkompressoren der Größenordnung elf bis 30 kW sind mit circa 450 Stück pro Jahr in Österreich auch für Agre ein Kernprodukt. Was lag also näher, als genau in diesem Produktbereich den nächsten Schritt zu tun? Unter dem bekannten Namen Alup Largo sind fünf Baugrößen zwischen elf und 30 kW Nennleistung und Liefermengen von 32,2

bis 76,7 l/s und drei Ausführungsvarianten, nämlich mit und ohne Kältetrockner sowie – jetzt neu – auch mit Trockner auf Behälter, ab sofort erhältlich. Die Maschine wird auch als besonders energieeffiziente drehzahlgeregelte Ausführung mit dem Namen Alup Allegro gebaut. Die neuen Geräte wurden kompromisslos auf Energieeffizienz getrimmt: Direktantrieb mit Hochleistungsgetriebe, intelligenter Netzwerkregler AirControl5 mit schnelleren Prozessoren, neue Kühlluftführung mit leistungsfähigeren Wärmetauschern, vier Druckstufen zwischen 7,5 und 13 bar, voll integrierbar mit Trockner, Behälter und Filtern. (red/Agre) www.agre.at

Tischler Journal 12 | 2012

FoTo: agre

Leistungsbereich von 11 bis 30 kW auf den Markt.


MasCHinen & Werkzeuge

es kommt nicht auf die Größe an CnC-anLage Neue kompakte CNC-Fensteranlage von Biesse feiert bei den Handl-

Fenstertagen im Februar 2013 Österreich-Premiere.

FoTo: handl

M

it der UniLine von Biesse zeigt der Maschinenhändler Handl neue richtungweisende Technologien für die Fenstererzeugung. Als vollautomatisches Multizentrum verfügt die UniLine über viele Qualitäten weit größerer Anlagen – im Platzbedarf erweist sie sich dagegen als sehr genügsam. Auf den 20. Fenstertagen, die von 13. bis 15. Februar 2013 bei Handl in Wels stattfinden, feiert die UniLine Österreich-Premiere. Mit uniline von Biesse: neue, richtungsweisende technologien kompakten Abmessungen und ungeahnter Vielseitigkeit wird diese neue Anlage die eine oder andere Winkelanlage aus der Werk- Flüssigkeitskühlung bereit. Zusatzbearbei- ergeben sich in der Weiterverarbeitung und statt verdrängen. tungen werden mit fix gerüsteten Multi- Endmontage nicht zu verachtende Einspafunktionseinheiten erledigt. rungspotenziale. Nicht die höhere StückvielversprecheNde detAils Im Rahmen der Handl-Fenstertage wird die zahl, sondern vor allem optimierte Prozesse, Die Beschickung der Anlage erfolgt vollau- neue UniLine live zeigen, was in ihr steckt. Qualitätssteigerung und eine Minimierung tomatisch, und nach präziser Einspannung Doch so sehr sich die neue Fensteranla- der manuellen Nacharbeit machen heute des Teils gehen viele Schritte, die man von ge auch in den Mittelpunkt drängt – Fens- eine Investition rentabel, sind die FensterCNC-Anlagen kennt, ungewöhnlich schnell terbauer wissen, dass ein perfekt gefrästes spezialisten bei Handl überzeugt. Bei Beraüber die Bühne. Ein neues Spannsystem Kantel noch kein Fenster macht. In diesem tung und Planung stützt sich Handl auf ein spart Zeit beim Einspannen und Umspan- Sinne widmet sich Handl dem gesamten breites Angebot an Spezialmaschinen. Dass nen der Teile, Werkzeugwechsel passieren Fertigungsprozess – vom Hobelautomat bis dies keine „hohlen Worte“ sind, zeigt Handl im Eilzugstempo. Für die Fräsbearbeitung zur Beschlagmontage und Verglasung. Ab- auch auf der völlig neu gestalteten Website steht eine souveräne 19-kW-Spindel mit gestimmt auf moderne Fertigungstechnik www.handl.at

CNC - Spezialmaschinen

Effizienz durch

neueste

Technologie

5-Achs CNC-Bearbeitungszentrum [PE 90] ¬ Neues Maschinenkonzept ¬ Modernste Steuerung ¬ Neues Design ¬ Basic bis zur High-End Ausführung

[ ] 1952

Vorteile ¬ Höhere Produktivität ¬ Bearbeitung im Pendelbetrieb möglich ¬ Automatischer NC-Rüsttisch ¬ Leichtere Bedienung ¬ Erhöhte Achsgeschwindigkeiten ¬ Verbesserte Ergonomie

1978

entsteht die KPF 1000, mit ihr beginnt bei MAKA die spannende Ära der CNC-Bearbeitungsmaschinen

erfahren und innovativ 1962

1972

60 Jahre deutscher Maschinenbau

1982

1992

2002

[ ] 2012 www.maka.com


Maschinen & Werkzeuge

Maschinen im Schulbetrieb AUSBILDUNG Der Tiroler Holzbearbeitungsmaschinen-Hersteller Felder ist seit vielen

Jahren Partner der HTL Mödling.

Möchten auch Sie Ihren nächsten Urlaub hier verbringen?

Foto: HTL Mödling

D 

ie Abteilung Innenarchitektur und Holztechnologie wird von mehr als 1000 Schülerinnen und Schülern besucht, die ihren praktischen Unterricht in modernen Werkstätten absolvieren können. Der Holzbereich erfordert allerdings hohe Investitionskosten für die Maschinen. „Ohne Partner aus der Industrie geht gar nichts“, wissen HTL-Direktor Ing. Mag. Harald Hrdlicka und Abteilungsvorstand DI Peter Cernov. In drei Hallen stehen etwa 100 große Maschinen, die von Maschinenmeister Franz Koch in Schuss gehalten werden. Bestimmte Grundgeräte stehen den Tischlern und Holztechnikern gleich drei- oder vierfach zur Verfügung, damit es nie zu Engpässen kommt. Aus Gründen der Sicherheit und besseren Ausbildung wird nämlich nur in Kleingruppen gearbeitet. Seit vielen Jahren ist der Tiroler Holzbear- An einer Felder-Kreissäge v.l.n.r.: Jennifer Parzer, Jeannine Lichtl, Emilia Knoll, Dominik Slavik, beitungsmaschinen-Hersteller Felder ver- Alexander Frühwirth, Florian Ortmayer mit ihrem Klassenvorstand Robert Kovar. lässlicher Partner der HTL Mödling. Zu Beginn dieses Schuljahres wurden zwei For- sprechen. HTL-Maschinenmeister Franz team des Unternehmens Felder sorgte für matkreissägen Format-4 Kappa 550e-mo- Koch schätzt vor allem die Bedienfreund- die fachgerechte Inbetriebnahme und Eintion mit Positioniersteuerungen geliefert, lichkeit und Zuverlässigkeit der Felder- schulung der HTL-Lehrer auf die neue Gewelche besonders einfach zu bedienen sind Maschinen auch unter harten Betriebsbe- rätegeneration. (red/ Heindl) und dem neuesten Stand der Technik ent- dingungen im Schulbetrieb. Das Service- htl.moedling.at


Maschinen & Werkzeuge

Zeitgemäße Ausbildung Ausbildung In der Berufsschule in Wien freut man sich über eine neue Ausbildungs­

maschine: eine Hofmann Schwenkfräse UFM 210 Vision.

Foto: BS Wien

G 

eliefert wird die neue Tischfrä- winkels notwendig ist. Und durch den ge- chergestellt. Nicht zu vergessen die (fast) se wieder vom Welser Maschinen- nialen Schwenkbereich von 141°, -45,5° bis unendlichen Anwendungsmöglichkeihändler Handl, der die Schule be- +95,5°, ist auch bei der vorteilhaften liegen- ten bei einer Spindelschwenkung bis 95,5°. reits in der Vergangenheit mit Format- den Fertigung ein perfektes Handling si- (red/Hrabe). kreissägen, Schleifmaschinen oder RahSchuldirektor Hrabe und Handl-Berater Hannes Kernstock menpressen beliefert hat. Ein gewisses Maß an Investitionsbereitschaft ist notwendig, um den Schülern permanent ein Maximum an Ausbildungsqualität bieten zu können. An die 400 Schüler werden in der Wiener Berufschule jährlich in den Lehrberufen Tischlerei, den bundesweiten Lehrgängen für Drechsler, Bildhauer und der großen Gruppe von Musikinstrumentenerzeugern ausgebildet. Ziel ist es, in den kommenden Jahren die Schwerpunkte der Lehrmethoden auf kompetenz­ orientierte Lehrpläne und projektbezogene Unterrichtsinhalte zu richten und somit einen modernen und zeitgemäßen Unterricht zu gewährleisten. Das augenfälligste Merkmal der neuen Hofmann Universal-Schwenkfräsmaschine UFM 210 ist, dass alle Achsen über die Spindel verstellt werden. Die lineare Spindelverstellung stellt zudem sicher, dass bei der Höhenverstellung der geschwenkten Spindel keine Korrektur des Schwenk-

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Messe

Die „Bau“ hat einen Lauf Bau 2013 Die „Bau 2013“ ist voll ausgebucht. Österreich spielt für die Messe in München

sowohl auf Aussteller- als auch auf Besucherseite eine wichtige Rolle. 

Die „Bau“ belegte vor zwei Jahren das gesamte Münchner Messegelände. Wie sieht es für 2013 aus? Dr. Reinhard Pfeiffer: Wir werden wieder voll ausgebucht sein. Seit einigen Jahren ist die Nachfrage nach Ausstellungsfläche deutlich größer als unsere Hallenkapazität. Wir führen deshalb eine Warteliste, auf der sich zurzeit rund 350 Unternehmen befinden. Leider können wir derzeit nicht alle Flächenwünsche erfüllen. Abhilfe ist mittelfristig in 2011 kamen 236.000 Besucher zur Weltleit­ messe für Architektur, Materialien und ­Systeme nach München.

Sicht, denn die Messe München wird zwei neue Messehallen bauen. Spätestens 2019 werden wir zur BAU 20.000 m² Fläche zusätzlich anbieten können. Welche Leitthemen werden auf der Bau 2013 den Takt vorgeben? Mirko Arend: Das Thema Nachhaltigkeit steht nach wie vor über allem. Es bildet eine Art Klammer für unsere anderen Leitthemen: Energie 2.0, Stadtentwicklung im 21. Jahrhundert und generationengerechtes Bauen. Alle diese Themen sind miteinander verknüpft und haben mit dem nachhaltigen Planen und Bauen zu tun. Und genau um diese Themen geht es auf der Bau. Welchen Stellenwert hat Österreich für die Messe? Dr. Pfeiffer: Österreich führt das Ranking an, und zwar auf Aussteller- und Besucherseite. Auf der Bau werden auch 2013 wieder über 100 Aussteller aus Österreich vertreten sein, und auch auf der Besucherseite gehen wir davon aus, dass wir das sehr hohe Niveau von 2011, als mehr als 11.000 Besucher aus Österreich kamen, zumindest halten können. Aus Österreich zählen wir traditionell deutlich mehr Besucher als beispielsweise aus Nord- oder Ostdeutschland. Das ist auch nicht verwunderlich, denn Salzburg ist gerade mal eine gute Autostunde von München entfernt, nach Wien sind es vier Stunden, also nicht weiter als nach Frankfurt. Das Ordnungssystem nach Produkten und Materialien wird 2013 durch eine neue „Themenführung“ ergänzt … Arend: Übergeordnete Themen machen es den Besuchern leichter, sich in der Angebotsvielfalt der Messe zurechtzufinden. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass viele Besucher nicht unbedingt nach einem bestimmten Produkt suchen, sondern nach Lösungen für einen bestimmten Gebäudebereich oder nach einer Gebäudesystematik Ausschau halten. Mithilfe der neuen The-

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» Seit einigen Jahren ist die Nachfrage nach Ausstellungsfläche deutlich größer als unsere Hallenkapazität. « Dr. Reinhard Pfeiffer, GF Messe München menführung, umgesetzt in unserem BauApp für iPhone, iPad und Android können sie an entsprechenden Symbolen erkennen, in welchen Hallen zum Beispiel Produkte präsentiert werden, die vorwiegend an der Fassade zum Einsatz kommen bzw. dort Anwendung finden. Die neue Themenführung soll die erfolgreiche Gliederung nach Produkten und Materialien ergänzen. Welche Highlights sind 2013 für das Rahmenprogramm vorgesehen? Arend: Es gibt viele Highlights. Bekannte Architekten wie Patrik Schumacher, Brian Cody oder Werner Sobek werden Vorträge halten. Im Forum A6 werden Architekten und Hersteller gemeinsame Projekte vorstellen. Unter Tagesthemen wie Smart Urban Systems, Engineered Materials oder New Nature wird über die Zukunft der Architektur diskutiert und vieles mehr. Handwerker haben auf der Bau einen speziellen Anlaufpunkt, den „Treffpunkt Handwerk“, und natürlich gibt es wieder zahlreiche interessante Preisverleihungen.

Tischler Journal 12 | 2012

Fotos: Messe München GmbH

D 

ie Weltleitmesse für Architektur, Materialien, Systeme will im Jänner 2013 ihre Erfolgsgeschichte fortsetzen. Heinz Schmid*) sprach mit Dr. Reinhard Pfeiffer, Geschäftsführer der Messe München GmbH, und Mirko Arend, stellvertretender Geschäftsbereichsleiter und Projektleiter der BAU 2013.

Text: Heinz Schmid


Messe

Eine spezielle Neuheit für 2013 ist auch der Onlinekatalog, mittels dem aus­stellende Firmen, deren Produkte, neue Lieferanten, Unternehmensprofile, Kon­ taktpersonen, Jobangebote oder die neuesten Pressemitteilungen leicht gefunden werden können. Arend: Wir haben unseren Onlinekatalog, den es übrigens schon zur Bau 2011 gegeben hat, in der Tat deutlich weiterentwickelt, sodass wir damit Aussteller und Besucher über konkrete Informationen noch besser zusammenbringen und vernetzen können. Aussteller haben vielfältigere Möglichkeiten, z. B. über die integrierten Pressefächer das jeweilige Unternehmen und ihre Produkte darzustellen und schon frühzeitig dazu zu informieren. Wir haben die Suchfunktionen im Onlinekatalog dahingehend erweitert, dass nun z. B. auch nach Marken gesucht werden kann. Noch wichtiger ist mir – und das ist tatsächlich

eine absolute Neuerung –, dass wir die Niveau noch zu steigern. Im Kern geht es Möglichkeiten und Funktionalitäten des auch um die Qualität der Besucher und um Onlinekatalogs auch in unsere Bau-App die weitere Internationalisierung. Dies ist komplett übertragen haben, die sich Inte- uns 2011 mit einer Steigerung von 60 Proressierte bereits ab Anfang Dezember kos- zent auf insgesamt 60.000 ausländische tenlos downloaden können. Gäste eindrucksvoll gelungen. Selbst Wirtschaftskrisen und konjunkturelle EinbrüWie schaut die Besuchererwartung für che konnten die Besucher nicht von der die Bau 2013 aus? Reise nach München abhalten. Wenn uns Dr. Pfeiffer: Die Bau hatte in den letzten also das Wetter im Jänner keinen Strich Jahren das, was man hier in Bayern „einen durch die Rechnung macht, werden wir, Lauf“ nennt. 2011 haben wir mit 236.000 auch rein zahlenmäßig, eine sehr erfolgreiBesuchern einen schon fast sensationellen che Bau 2013 erleben. Dessen bin ich sicher. Rekord erzielt. Es ist nicht einfach, dieses www.bau-muenchen.com

Die Zukunft des Bauens

» Das Thema Nachhaltigkeit bildet die Klammer für unsere anderen Leitthemen: Energie 2.0, Stadtentwicklung im 21. Jahrhundert und genera­ tionengerechtes Bauen. « Mirko Arend, Projektleiter Bau 2013

20 Mal BAU fünf Jahrzehnte Erfolg

D Messe München GmbH . info@bau-muenchen.com Tel. +49 89 949-11308 . Fax +49 89 949-11309 A MAYA International GmbH . office@maya.co.at Tel. +43 1 512 9490 . Fax +43 1 512 9463

Tischler Journal 12 | 2012 

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Messe

nachhaltige Befestigung

Mobil erfasst

fix geklippt

Die webbasierende Zeiterfassung OSD-Mobile Time Solution (OSD-MTS) vom Branchensoftware-Anbieter OS Datensysteme aus Ettlingen macht Schluss mit der „Zettelwirtschaft“. Sie kann praktisch von jedem mobilen Endgerät wie Smartphone, Tablet-PC, Note- oder Netbook aus aufgerufen werden, erfordert keine Installation und keinen App-StoreDownload. Als Web-Applikation ist sie immer up to date und sorgt über die Onlineverbindung dafür, dass Mitarbeiter- und Projektdaten im Unternehmen stets aktuell sind. Damit lassen sich Zeiten von Mitarbeitern bequem erfassen, die Wartungs- oder Montagearbeiten extern ausführen oder an anderen Standorten oder Niederlassungen tätig sind. Halle C3, Stand 407. www.osd.de

Knapp bietet eine perfekte Befestigung zur Verglasung von Holzfenstern, HolzAlu-Fenstern und Türen. Das FixClip-Verglasungssystem ermöglicht die Verglasung in einem Arbeitsgang, gleichzeitig dichtet es ab und befestigt dazu noch unsichtbar die Glasleiste. Die Abdichtung von außen kann trocken oder nass erfolgen. Mit dieser innovativen Verglasungsmethode gehören Probleme wie durchnässte Glasfalze, unsaubere Silikonfugen, verfaulte Flügelhölzer und sichtbare Verschraubungen der Vergangenheit an. Die am ift Rosenheim geprüfte FixClip-Schiene ist in zwei Größen für den Glaseinstand von 18 und 20 mm erhältlich. Die Standardfarbe ist Schwarz. Weitere Farben sind auf Wunsch erhältlich. Makellose Verglasung bei Fenster und Türen erfüllt höchste Ansprüche an die Ästhetik. Halle B5, Stand 112. www.knapp-verbinder.com

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Besuchen Sie uns vom 14.-19. Januar auf der BAU in München, Stand C3 409. 3E Österreich GmbH Wolfauweg 2 5101 Bergheim b. Sbg. Mobil +43 664 135 139 7 info.at@3e-it.com www.3e-it.com

IT’S WORKING TOGETHER

FoTos: heco, knaPP, osd

Neben der Qualität seiner Produkte stellt Heco auf der Bau München auch deren Beitrag zur Wirtschaftlichkeit vor. So entwickelt das Unternehmen seine Produkte stets unter dem Aspekt, möglichst wenig Montagepunkte bei hoher Sicherheit zu gewährleisten. Ein Beispiel hierfür ist der Schwellenanker Multi-Monti-TimberConnect. Er kombiniert ein patentiertes Betongewinde mit einem Holzgewinde und ermöglicht die schnelle und zuverlässige Befestigung von Holzbauteilen auf Beton. Die einmalige Kombination unterschiedlicher Bemessungskonzepte erlaubt deutlich höhere Zug- und Querlasten bei weniger Befestigungspunkten. Halle A1, Stand 521. www.heco-schrauben.de


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Mehr Glas, weniger Rahmen

fenster & tÜren Finstral hat sich

von einer Tischlerei zu einem führenden europäischen Hersteller von Fenstern, Türen und Glasanbauten entwickelt.

E

EnTGElTlICHE EInSCHAlTUnG; FoTo: FinsTral

in Unternehmen, viele Qualitäten, internationales Niveau: Finstral ist von einer Bau- und Möbeltischlerei zu einem führenden europäischen Hersteller von Fenster, Türen und Glasanbauten mit Hauptwerk in Unterinn am Ritten (Südtirol/Italien) herangewachsen und umfasst heute 13 Produktionswerke und ca. 1400 Mitarbeiter. Mit eigener Profil-, Isolierglas- und Elementproduktion kontrolliert Finstral den Herstellungsprozess vom Rohstoff bis zum fertigen Fenster und gewährleistet damit durchgehende Qualität aus einer Hand. Finstral-Mitarbeiter sind ein junges dynamisches und internationales Team mit Know-how, Motivation und viel Fensterfreude.

moderne Fensteroptik durch außenseitig kaum sichtbares Flügelprofil umlaufende Verklebung von Glas und Flügelrahmen für hohe Stabilität hochwertige Beschlagsausführung für modernen Bedienungskomfort und wirkungsvolle Einbruchhemmung außenseitige Verblendung des Blendrahmens mit Aluminium für eine umfangreiche Auswahl in der Farb- und Oberflächengestaltung sichere Klipsverbindung zwischen Kunststoffprofil und lumin niu iumv mver erbl blen endu d ng Aluminiumverblendung

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Tischler Journal 12 | 2012

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Die strategische Allianz zwischen AGC und Interpane verbindet flächendeckende Präsenz mit einer erweiterten Produktpalette auf höchstem Niveau. Somit erleben unsere Kunden ab sofort eine merkbare Erweiterung des Leistungs- und Lieferspektrums.

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stark und präzise Fein, Hersteller professioneller Elektrowerkzeuge für Handwerk und Industrie, präsentiert auf der Bau seine Produktneuheiten. Dazu gehören etwa besonders leistungsstarke und präzise Bohrmaschinen mit Lithium-Ionen-Akku-Technologie sowie bürstenlosem Fein-Motor. Die kabellosen Fein-Bohrmaschinen der Baureihe ABOP sind mit einem einhülsigen Metall-Schnellspannbohrfutter, MetallGetriebegehäuse sowie einem Pistolengriff ausgestattet und eignen sich für schnelle und präzise Bohrungen in Materialien wie Holz und Verbundwerkstoffen, Metall oder Blech. Fein bietet außerdem ein umfangreiches Zubehörprogramm für oszillierende Elektrowerkzeuge. Für den Fein MultiMaster und den Fein SuperCut wurden etwa die neuen E-Cut Long-Life-Sägeblatter aus BiMetall entwickelt, die besonders hohe Schnittgeschwindigkeiten gewährleisten. Halle A5, Stand 332 www.fein.at

haus voller ideen

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Auf dem mehr als 400 m2 großen EggerStand stellt der Tiroler Holzwerkstoffhersteller Messeneuheiten der drei Unternehmensbereiche Holzbau, Möbel-/ Innenausbau und Fußboden vor. Die Besucher von Egger erwartet dabei kein herkömmlicher Messestand, sondern ein „Haus voller Ideen“ komplett aus Egger-Materialien. Dort finden sich alle Produktthemen vom mehrgeschoßigen Holzbau über Fußbodenneuheiten bis zu akustischen Lösungen und Designtrends für den Möbel- und Innenausbau unter einem Dach. Teil des Messeauftritts werden darüber hinaus Vorträge zu Design und Holzbau sein sowie Servicestationen, die die Egger-Welt online erfahrbar machen. Halle B5, Stand 339 www.egger.com

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Tischler Journal 12 | 2012


aDVertOrial

Ganz schön - matt Der Silikondichtstoff Ramsauer 130 Alkoxy matt ist besonders beständig gegen Reinigungsmittel, Witterung und UV-Strahlen.

EnTGElTlICHE EInSCHAlTUnG FoTo: ramsauer

D

er Ramsauer 130 Alkoxy matt ist ein einkomponentiger Silikonkautschuk, speziell entwickelt für den Fensterbau, und bereichert das bekannte Farbspektrum des Ramsauer 130 Alkoxy durch ein neues mattes Erscheinungsbild. Wie der bewährte Ramsauer 130 Alkoxy ist er geprüft und zerti-

fiziert nach der DIN 18545 Teil 2 Gruppe E sowie nach DIN EN ISO 11600 Klasse G 25 LM. Er ist sehr gut verträglich mit einem weiten Spektrum von Lasuren und zeigt aufgrund einer extra entwickelten Silan- und Siloxanrezeptur eine ausgezeichnete Haftung auf verschiedensten Farb- und Lacksystemen. Bei dem Silikondichtstoff 130 Alkoxy matt sorgt eine spezielle Polymerstruktur für eine extreme Beständigkeit gegen Reinigungsmittel, Witterung und UV-Bestrahlung. Der Anwendungsbereich

erstreckt sich vom einfachen Verfugen von Holz- und Metallrahmen bis zum Abdichten von VSG-Glasfenstern und Fliesenfugen. Bei saugenden Untergründen ist auf die Verwendung des Ramsauer-Primers 70 zu achten, der speziell auf diese Kombination von Untergrund und Silikonkautschuk abgestimmt wurde. Für den Einsatz auf pulverbeschichteten Oberflächen ist eine Vorbehandlung mit Ramsauer-Primer 40 notwendig. www.ramsauer.at Halle A5, Stand 416

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Flugtisch MEISTERSTÜCK Ideen muss man haben: Daniel Ysopp benutzte einen Flugzeugflügel

als Ausgangsbasis für einen Tisch.

„OE-CGC“ Meisterstück aus dem Flügel einer abgestürzten Cessna von Daniel Ysopp, entstanden an der HTBLVA Ortweinschule, Graz, 2012

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in Tisch mit einem Rollcontainer, das mag als Idee für ein Meisterstück noch nicht so außergewöhnlich sein, einen Flugzeugflügel dafür als Ausgangsbasis zu verwenden, allerdings sehr wohl. Daniel Ysopp hat für sein an der Grazer Ortweinschule entstandenes Meisterstück tatsächlich einen Flügelteil einer abgestürzten Cessna verarbeitet. Das fertige Meisterstück besteht aus einem Schreibtisch samt dazu passendem Rollcontainer. Der Flugzeugflügel besteht aus Aluminium, auch alle anderen sichtbaren Metallteile sind in Alu ausgeführt. Bei den Korpussen des Tisches und des Rollcontainers kommt als Trägermaterial Spanplatte zum Einsatz. Als Furnier verwendete Ysopp wie auch bei den Massivholzanleimern und dem Ladenholz Santos Palisander. Die Auflage am Tisch besteht aus Bullenleder. Die Schreibtischhülle und alle Aluteile wurden hochglanzpoliert und lackiert. Bei den

Korpussen und Laden kam ein PU-Lack mit Glanzgrad G30 zum Einsatz. In die Hohlräume des Flügels passte der Jungtischler drei Korpusse mit handgezinkten Laden ein, in der mittleren Lade setzte er einen Utensilieneinsatz ein. Verkleidet sind die Korpusse mit einer flächenbündig eingeklebten Blende. Der Flügel selbst ist auf zwei Fußgestellen montiert. Die Hülle des Rollcontainers ist auf Gehrung verleimt, die Laden des Containers sind handgezinkt.

Fotos: Ortweinschule Graz

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bildung

Einblicke Meisterstück Martin Krispel hat mit viel Präzision ein klar

strukturiertes, leichtes Präsentationsmöbel gefertigt.

Fotos: Ortweinschule Graz

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ästen sind für gewöhnlich dazu da, Dinge darin aufzubewahren oder zu versperren. Das Meisterstück von Martin Krispel will aber das genaue Gegenteil: Es ist eher eine Vitrine als ein Kasten und als Präsentationsmöbel sollen die darin aufbewahrten Gegenstände auch gut sichtbar sein. Dementsprechend hat Krispel sein Möbelstück mit einer transparenten Ummantelung aus hochwertigem Acrylglas versehen. Von außen betrachtet besteht das Möbel aus zwei U-Formen. Die Vitrine ist 1920 mm hoch, die Größe des Grundrisses beträgt 480 mm x 480 mm. Das Besondere an dieser Vitrine ist die Drehtür, die drei Ausschnitte aufweist, in denen sich flächenbündige Holzfüllungen befinden. Im In-

neren der Vitrine befinden sich zwei Korpusse und insgesamt zwei auskragende Holzfächer, die an der Rückwand befestigt sind. Der untere Korpus besteht aus einer Drehtür und zwei innen liegenden Glasfächern. In den oberen Korpus ist eine Lade mit Lauf-, Streif- und Kippleisten integriert. Das gesamte Innenleben ist so aufgebaut, dass die Holzfüllungen der Drehtür scheinbar damit verbunden sind. Als Grifflösung wird im linken Bereich eine Edelstahl-Flachstange, die durch das gesamte Stück vertikal verläuft, angebracht. Der innere Bereich des Möbels ist in Räuchereiche gefertigt, die einen Kontrast zur äußeren Form herstellen soll, da diese aus heimischer Eiche besteht. 

I NFO

U12 Präsentationsmöbel von Martin Krispel, entstanden als Meisterarbeit an der ­HTBLVA Ortweinschule, Graz 2012

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sOnDertHeMa WerkstatteinriCHtung

spannen, schneiden, schenken WerKstatteInrIChtUng Die Zeit verfliegt und die Feiertage stehen vor

der Tür. Anlass genug, das Sonderthema Werkstattausrüstung einmal mit ein paar Geschenkideen zu verbinden, die sicher nicht in irgendwelchen Schubladen verstauben. Text: Jürgen Fragner

E

s gibt viele kleinere und größere praktische Dinge, die die Arbeit in der Werkstatt erleichtern. Weil Weihnachten vor der Tür steht, hat die Redaktion für das Sonderthema Werkstattausrüstung diesmal einige Produkte ausgewählt, die eine Hilfestellung oder Verbesserungspotenzial für die tägliche Arbeit bieten und sich auch unter dem Weihnachtsbaum gut machen würden

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(auch wenn einige der Vorschläge dafür womöglich etwas groß sind). Im Vordergrund stand dabei nicht der Anschaffungswert, sondern der effektive Anwendungsnutzen, um den Arbeitsalltag, nicht nur zur Weihnachtszeit, zu erleichtern. Im Folgenden also neun Ideen, die hoffentlich Freude machen, von klein bis groß, von Hightech bis ganz simpel, für die Werkstatt oder auch für die Montage.

eiNe sAubere düse Für eine entsprechende Oberflächenqualität ist in hohem Maß der Zustand der Lackierdüse verantwortlich. Durch die Kombination mit einem lösungsmittelbeständigen Behälter zur Reinigung und Aufbewahrung wird ein Antrocknen von Schmutzpartikeln verhindert und dazu noch Ordnung in der Werkstatt gehalten. Dadurch lassen sich mit geringem Aufwand ärgerliche Kosten für eingetrocknete Düsen einsparen. www.hausleitner-schweitzer.at

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sOnDertHeMa WerkstatteinriCHtung

KrAftvolle KlAssiKer Es stimmt schon, dass sich in jeder Werkstatt Schraubzwingen finden lassen. Oftmals sind es aber genau die Exemplare, die besonders Ärger bereiten. Die klassische Ausführung für solides Spannen besitzt neben einem Temperguss-Bügel eine Hohlprofilschiene in Verbindung mit einer Rutschsicherung. Daneben steht eine Vielzahl an adaptierten Variationen zur Auswahl, welche für sorgenfreies Arbeiten bereitstehen. Einen guten Überblick gibt es unter www.bessey.de

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sAuberes schNittbild Ein erstklassiges Aussehen der Schnittkante in beeindruckender Geschwindigkeit mit minimaler Fuge ist bei vielen Werkstücken gefragt. Besonders bei teuren und extravaganten Holzarten kommen dazu auch in heimischen Werkstätten immer öfter Japansägen zum Einsatz. Zu dem hervorragenden Ergebnis trägt neben der Übung auch die Werkzeugqualität entscheidend bei. Ein Set für die professionelle Anwendung mit einer Blattlänge von 240 Millimeter gibt es bei www.dictum.com

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Sonderthema Werkstatteinrichtung

Der Arbeitsplatz Die Hobelbank gilt noch immer als das Herzstück des Arbeitsplatzes des Tischlers. Egal für welche Tätigkeit, rund um diesen Bereich kommen die wesentlichen Komponenten für einen reibungslosen Ablauf verbunden mit der notwendigen Produktivität zusammen. Ein bisschen Patina darf dabei schon sein, eine entsprechende Stabilität ist für ein sauberes Arbeiten jedoch einfach unumgänglich. Schöne Sondermodelle aus österreichischer Herstellung von Wittmann gibt es unter www.hobelbank.at. Hobelbank für Profis – Wittmann GmbH

Der künstliche Mitarbeiter Gerade heute bedeutet im Handwerksbetrieb das Aufeinandertreffen von Ereignissen wie Krankenstand, Präsenzdienst von jungen Mitarbeitern oder auch die schulischen Ausbildungszeiten einen massiven Einschnitt in die Produktivität eines Betriebs. Selbst der Spitzenausgleich mit Hilfskräften ist meist nur eine notdürftige Lösung, da die Ergebnisse erst nach längerer Einarbeitungszeit vorzeigbar sind. Hierzu versucht seit Jahren die Robotertechnik eine Hilfestellung für die manuelle Fertigung zu geben. Entscheidend dabei ist die Steuerung, wobei mittlerweile handwerksgerechte, grafische Bedienoberflächen und durch eine am Werkzeugflansch angebrachte 6D-Maus der Arbeitsvorgang einfach angelernt werden können. Die Arbeitsschritte sind in Eingabemasken hinterlegt, wenngleich ein Programmierassistent selbstständig ein passendes Programm erstellt. Damit ist eine einfache Bedienbarkeit sichergestellt, sodass sich bereits der Einsatz bei Einzelstückzahlen rechnet. Nähere Informationen unter www.reisrobotics.de.

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Die Kantenbelegung kann sich schon einmal zu einer herausfordernden Geduldsfrage entwickeln. Eine Vorrichtung mit Sofortvorspanndruck sowie Selbstjustierung für die schonende Verbindung von beispielsweise Winkelstücken oder auch Falzverkleidungen erleichtert die Montage von Schubladen und nicht zuletzt Regalen ungemein. Das Hilfsmittel wird dabei auf geringes Gewicht in Kombination mit geschmiedetem Aluminium und einer verchromten Spindel für eine leichtgängige Einhandbedienung ausgelegt. Diese und weitere Lösungen gibt es unter www.zimmermannmaschinen.at.

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sonderthema werkstatteinrichtung

Fehlerfreies AufmaSS Die Genauigkeit von Naturmaßaufnahmen ist eine wichtige Stellgröße für die erfolgreiche Umsetzung eines Projekts. Wer hat sich noch nicht eine 3D-Aufmaßskizze gewünscht, welche mit Bluetooth und Laser-Messtechnik ein echtes räumliches Abbild widerspiegelt? Dabei können beispielsweise Bohrpunkte aus vorhandenen Konstruktionszeichnungen angezeigt und Höhenpunkte im Handumdrehen übertragen werden. Durch die simultane Messung sowie Zeichnung entsteht ein prompt vergleichbares Bild, das die Aufmaßzeit auf einen Bruchteil reduziert und sich damit ideal für den Stiegenbau oder auch zur Innenraumgestaltung eignet. Videos zur Verwendung befinden sich unter der Adresse www.flexijet.info/firma/flexijet-videos.

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Kurven leichtgemacht Rundungen tragen entscheidend zum Charakter eines Werkstücks bei. Mit flexiblen Linealen wird die sichere, saubere Herstellung von Bögen mit beliebigem Schwung leicht gemacht. Das Hilfsmittel besteht aus einem hochelastischen Kunststoff, der zäh und bruchfest ist. Damit können abhängig von jeweiligem Querschnitt engere oder weitere Radien abgenommen beziehungsweise gefräst werden. Für parallele Kurvenlinien bietet sich ein Bogenstreichmaß aus eloxiertem Aluminium als Zubehörteil an. Nähere Infos unter www.fisch-tools.com

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JETZT BEI TEILNEHMENDEN NISSAN HÄNDLERN. Alle NISSAN Nutzfahrzeuge unter www.nissan-nutzfahrzeuge.at Angebot gültig bis 31.12.2012. Nur für Firmenkunden. NISSAN Business Leasing (RCI Banque SA, Niederlassung Österreich) inkl. gesetzlicher Vertrags- und Bearbeitungsgebühren. Fixzinsgarantie für die gesamte Laufzeit. Berechnungsgrundlage: NISSAN NV400 Pro Kastenwagen, Frontantrieb L1H1 2,8 t, 2.3 l dCi, 100 PS. Sonderpreis inkl. BusinessBonus und Händlerbeteiligung, Laufzeit 36 Monate, Kilometerleistung 15.000 km p. a., 0 % Anzahlung, Restwert netto € 12.083,81 (brutto € 14.500,57). Gesamtbelastung netto € 19.247,81 (brutto € 23.097,37). Nominalzinssatz 4,4 %. Freibleibendes Angebot von NISSAN Finance, gültig bis 31.12.2012 bei allen teilnehmenden NISSAN Händlern.

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Tischler Journal 12/12