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Tischler

www.tischlerjournal.at

Offizielles Fachorgan der Bundesinnung und der Landesinnungen der Tischler | Oktober 2013

Journal 10

Bestens gerüstet

Maschinen- und Werkzeugkonzepte für effiziente und wirtschaftliche Fertigung in kleinen und großen Werkstätten.

Kunden jenseits der Grenzen

Auf historischem Boden

Serie, zweiter Teil: Wie man sich im Ausland neue Märkte erschließt. Ab Seite 8

Fachgerechte Bodenrestaurierung im Kaiserhaus Baden. Ab Seite 32


Schleifmaschinen der Spitzenklasse

« Die KÜNDIG Brilliant-1 hat sich bezahlt gemacht »

TISCHLEREI ROMAN

MÖBEL DESIGN

BAUER

Roman Bauer und Werkstattleiter Markus Wallner vor der KÜNDIG Brilliant-1 Lackschleifmaschine

bereit sein, günstige Serviceleistungen zu nutzen, um wenig produktive Arbeiten vorgängig zu erledigen.

Roman Bauer, Sie haben vor 7 Jahren die Meisterschule in Pöchlarn besucht und sich sofort nach dem Abschluss mit Meisterprüfung selbständig gemacht.

Sehen Sie den modernen Tischler vor allem als Verkäufer?

Ich wollte einen Betrieb von Null an aufbauen, suchte die Herausforderung und wollte meine eigenen Ideen verwirklichen. In Gloggnitz am Fuße des Semmerings eröffnete ich eine kleine Möbeltischlerei. Bis heute hat sich alles planmäßig entwickelt. In wenigen Jahren konnte ich mir im hochwertigen Möbelbau einen guten Namen aufbauen und gute Kontakte zu Privatkunden, namhaften Architekten und bekannten Firmen knüpfen.

Nein überhaupt nicht. Verkaufen allein hat mich nie gereizt. Wer einen fertigen Korpus einkauft, hat die Wertschöpfung verloren. Zuschneiden und Bekanten in der eigenen Werkstatt rechnet sich aber in meinen Augen ebenfalls nicht. Wir kaufen das Rohmaterial maßgeschnitten und bekantet ein. Die Wertschöpfung für den Tischler liegt eindeutig in seiner Kernkompetenz, der Bearbeitung von Oberflächen: Furnieren, Schleifen, Lackieren. Damit lässt sich gutes Geld verdienen.

Worin sehen Sie die Gründe für Ihren Erfolg?

Vor allem Kleinbetriebe haben heute gute Aussichten am Markt. Sie sind schneller und beweglicher, weil sie keine teure und aufwändige Produktion unterhalten müssen. Ein guter Tischler muss genau kalkulieren können. Er sollte erkennen, wo die größte Wertschöpfung liegt und

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Welche Bedeutung hat die KÜNDIG Brilliant-1 für Ihre Arbeit?

Sie ist absolut zentral. Ohne die Lackschleifmaschine wären die grossen Aufträge gar nicht mehr zu schaffen. Die Zeitersparnis ist riesig. Die Maschine hat sich so gesehen bereits bezahlt gemacht. Und die Schleifqualität ist einfach perfekt.

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Editorial & Impressum

Impressum Erstellt gemäß § 25 Abs 2 MedienG in der ­Fassung ab 1. 7. 2012 Medieninhaber, Verleger und Herausgeber: Österreichischer Wirtschaftsverlag GmbH, 1120 Wien, Grünbergstraße 15/Stiege 1, Tel.: +43 (0) 1 546 64-0, Fax: +43 (0) 1 546 64 DW 711, www.wirtschaftsverlag.at Unternehmensgegenstand: Herausgabe, Verlag, Druck und Vertrieb von Zeitungen und Zeitschriften sowie sonstigen periodischen Druckschriften. Chefredakteur: Dipl.-Ing. Thomas Prlić, DW 341, E-Mail: t.prlic@wirtschaftsverlag.at Mitarbeiter dieser Ausgabe: Andreas Haid, Michael Fischler, Jürgen Fragner, Lothar K. Friedrich, Gustav Just, Anne M. Müller, Ralf Siebenbürger, Dr. Stephan Trautmann Artdirektion & Grafik: butjabutja - multicrossmedia, Inh. Cecile M. Lederer, Linzerstraße 442, 1140 Wien Geschäftsführung: Thomas Zembacher Beteiligung: Alleinige Gesellschafterin der Österreichischer Wirtschaftsverlag GmbH ist die Süddeutscher Verlag Hüthig GmbH. Gesellschafter der Süddeutscher Verlag Hüthig GmbH sind die Süddeutscher Verlag GmbH mit 91,98 %, Holger Hüthig mit 7,02 %, Ruth Hüthig mit 0,45 %, Beatrice Hüthig mit 0,28 % und Sebastian Hüthig mit 0,28 %. Gesamtverkaufsleitung: Franz-Michael Seidl, DW 240 Anzeigenberatung: Violetta Seidel, DW 245, E-Mail: v.seidel@wirtschaftsverlag.at Anzeigenservice: Andrea Fischer, DW 441, Fax: DW 50441, E-Mail: tischler@wirtschaftsverlag.at Anzeigenrepräsentanz OÖ: Verlagsbüro Gerhard Weberberger, Kleinwörth 8, 4030 Linz, E-Mail: linz@wirtschaftsverlag.at, Tel.: +43 (0) 732 31 50 29, Fax: +43 (0) 732 31 50 29-46, Mobil: +43 (0) 676 518 55 75 Anzeigenpreisliste: Nr. 41 vom 1. 1. 2013 Erscheinungsweise: monatlich Hersteller: Friedrich VDV, Vereinigte ­Druckereien und Verlags-GmbH & CO KG, 4020 Linz, Zamenhofstraße 43–45, www.friedrich.vdv.com Marketing: Paul Kampusch, DW 130 Aboservice: Aboservice Österr. Wirtschaftsverlag, Tel.: +43 (0) 1 361 70 70-570, Fax: +43 (0) 1 361 70 70-9570, E-Mail: aboservice@wirtschaftsverlag.at. Jahresbezugspreis: 70 Euro. Abonnements, die nicht einen Monat vor Ablauf des Bezugs­jahres storniert werden, laufen weiter. Bankverbindung: Bank Austria, Kto 04240571200, BLZ 11000, IBAN AT511100004240571200, BIC BKAUATWW Druckauflage: 7070 Exemplare (1. HJ 13) DVR: 0368491

Vorsicht, Werbung!

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erbstzeit ist Veranstaltungszeit, das lässt sich auch an der Dichte der Veranstaltungsankündigungen in dieser Ausgabe ablesen. Es gibt Herbst- und Designmessen, Anwendertreffen von Softwareherstellern, Hausmessen von Maschinenanbietern und Ausstellungen von Design- und Meisterstücken, wie etwa jene im Lignorama in Riedau, wo alljährlich die schönsten Meisterstücke des Landes gekürt werden. Und: Herbstzeit ist auch Tagungszeit, in fast allen Bundesländern finden derzeit wieder die alljährlichen Fachgruppentagungen statt. Alljährlich, das klingt ein wenig nach Routine, dabei steckt in jeder dieser Tagungen nicht nur eine Menge an Organisationsarbeit, für die Besucher wird auch stets ein inhaltlich abwechslungsreicher Themenbogen » Innungstagungen sind von aktuellen Brancheninfos und Fach- immer eine gute Gelegenvorträgen bis zum geselligem Rahmenprogramm gespannt. Manch eine Tagung wird heit, mit Berufskollegen so gleichzeitig zur Fortbildungsveranstal- oder auch Ihren Standestung in Rechtsfragen oder zum Motivationsseminar. Und: Innungstagungen sind vertretern direkt ins Geimmer eine gute Gelegenheit, mit Berufs- spräch zu kommen. « kollegen oder auch Ihren Standesvertretern direkt ins Gespräch zu kommen. Sie Thomas Prlić, merken schon: Ich mache hier ganz unver- Chefredakteur Tischler Journal hohlen Werbung! Aber schließlich gilt bei diesem Thema, was auch für Wahlen gilt: In diesem Sinne: einen spannenden VeranWer nicht hingeht, kann auch nicht mitre- staltungsherbst und viel Spaß beim Lesen den. Und, wie es ein Innungsvertreter kürz- dieser Ausgabe wünscht lich formuliert hat: Die Innung, das sind ja nicht nur die Funktionäre, sondern alle Thomas Prlić Mitglieder.

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Unser Cover zeigt eine Nahaufnahme der neuen Kreissäge-Fräsmaschine KF 700 von Felder. Foto: Felder Sc h w e r p u n k t i m n ä c h s t e n Ti s c h l e r j o u r n a l :

Verbindungstechnik

Tischler Journal 10 | 2013

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Inhalt

Tischler Journal 10/2013 03 Editorial & Impressum 04 Inhalt 06 Highlight 68 Markt 70 Karikatur

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43 34

im brennpunkt 08 NEUE MÄRKTE JENSEITS DER GRENZEN

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Wie man im Ausland neue Märkte erschließt.

Aktuelles, Betrieb, Wirtschaft 12 Kurzmeldungen 14 Kolumne Mit fokussierende Fragen lässt sich die klassische Kundenbefragungen ersetzen.

15 Kolumne Sturschädel & Pfiffig: Professionalisierung in Marketing und Vertrieb.

16 Kolumne

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Rechtsanwalt Dr. Stephan Trautmann: Haftungsrisiken bei witterungsbedingten Schadensereignissen.

17 HOLZLAND ÖSTERREICH Eine neue Studie unterstreicht die Be-

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deutung der heimischen Holzwirtschaft.

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Inhalt

46

Sonderthema Maschinen & Werkzeuge

Innungen 20 INNUNG OBERÖSTERREICH 21 BUNDESINNUNG 22 Innung NIEDERÖSTERREICH 26 Innung Steiermark Material & Technik 28 Produktneuheiten 30 Interview Werner Ebenhoch über die neue Vertriebspolitik bei Pfleiderer.

32 Auf historischem Boden Fachgerechte Bodenrestaurierung im Kaiserhaus Baden.

Bildung 42 Meisterstücke Abschlussarbeiten vom Wifi Salzburg.

Sonderthema MASCHINEN & WERKZEUGE 46 REalität und VISION Maschinenlösungen für die wirtschaftliche Losgröße 1-Fertigung im Handwerk.

50 Bestens Ausgerüstet Basisinfos rund ums Thema Elektrowerk-

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highlight

WeiĂ&#x;er wohnen 6

Tischler Journal 10 | 2013


highlight

S

ozusagen auf den Leib seiner Bewohner maßgeschneidert präsentiert sich das oberhalb von Krems gelegene Einfamilienhaus mit seinem spektakulären Blick auf das imposante barocke Stift Göttweig. Nachdem die Bauherren eine Architektin (architekturbox ZT GmbH/Maria C. Siencnik ) mit der Planung des Familiensitzes beauftragt hatten, war rasch klar, für Detailplanung und Ausstattung noch einen weiteren Partner zu suchen. Tischler und Designer Martin Steininger legte dazu ein klares Konzept zur Innenarchitektur vor, das neben der Einrichtung und den fix eingebauten Möbeln auch die einzusetzenden Farben, die Böden sowie die Beleuchtung umfasste. Optischer Leit-

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faden dabei – ganz im Sinne der zukünftigen Bewohner: der konsequente Einsatz der Nichtfarbe Weiß. Der Boden im Eingangsbereich ist aus weißem Naturstein, der im Obergeschoß zentral gelegene Wohnbereich wird von einem mächtigen und – natürlich weißen – offenen Kamin dominiert, in der Küche wird auf den weißen Kunststeinarbeitsflächen geschnitten, gekocht und angerichtet. Im Schlafbereich entschied sich Steininger im Gegensatz zum Wohnbereich, wo der Boden aus weißem Epoxyharz gegossen wurde, für ein wenig mehr Wärme mit hellen Dielen aus Natureiche. Und von allen Zimmern gibt es einen direkten Zugang zum Garten. (red)

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Brennpunkt

Neue Märkte jenseits der Grenzen NEUE MÄRKTE, TEIL 2 Zuletzt sind wir der Frage nachgegangen, wie man als Tischler neue Märkte durch Spezialisierung erschließen kann. Gerade im grenznahen Bereich bewährt es sich, neue Märkte im Ausland zu suchen.  Text: Ralf Siebenbürger

» Ausländische Kunden schätzen die Tiroler Qualitätsarbeit, Zuverlässigkeit und Handschlagqualität. « LIM-Stv. Markus Decker, Tirol

zess einer individuellen Auftragsabwicklung. Ausländische Kunden schätzen die Tiroler Qualitätsarbeit, Zuverlässigkeit und Handschlagqualität und sind deshalb auch bereit, sich auf dieses Wagnis einzulassen“, ist Decker überzeugt. „Wir haben das Glück, viele ausländische Kunden als Stammkunden zu gewinnen, und werden aufgrund ihrer Zufriedenheit häufig weiterempfohlen.“ FREUDE AN DER ­HERAUSFORDERUNG Exportinteressierte Betriebe brauchen in erster Linie die Unterstützung durch das ausführende Team und nicht zuletzt Monteure, die bereit sind, Montagen im Ausland zu übernehmen. Für Decker sind Risikobereitschaft und Freude an neuen Herausforderungen die wichtigsten Eigenschaften für einen Unternehmer, um auf ausländischen Märkten erfolgreich zu sein. Neben dem Sich-Einlassen auf unterschiedlichste Traditionen der Erweiterung des einschlägigen Wissens empfiehlt sich aber auch auf dem Markt jenseits der Grenze die Kooperation. Verbünde wie etwa „Baumstark“, dem Decker selbst angehört, ermöglichen ein höheres Budget für einen eigenen Handelsvertreter und gezielte Werbung. Eine spezielle Situation ergibt sich für exportorientierte Vorarlberger Tischler. Sie sind die Einzigen, die jenseits der Grenze ein Nicht-EU-Land vorfinden: die Schweiz. Nichtsdestoweniger ist der Auslandsmarkt für einige Vorarlberger Tischlereibetriebe ein sehr gutes Standbein, wie der stellvertretende Landesinnungsmeister Hubert Sigg zu berichten weiß. Und die exportorientierten Unternehmen haben bisher durchwegs gute Erfahrungen mit ihren Kunden im Ausland gemacht.

LÄNGERE REISEN ZUM KUNDEN Für den stellvertretenden Tiroler Landesinnungsmeister Markus Decker ergibt die Summe der Erfahrungen mit ausländischen Kunden eine überaus positive Bilanz. Voraussetzung für das Bedienen des ausländischen Marktes sei jedoch die Bereitschaft des Unternehmers, lange Reisestrecken für Kundenbesuche auf sich zu nehmen, sich mit den unterschiedlichen Gegebenheiten bezüglich Kundenwünschen, landestypischen Bauweisen und Materialien, Logistik, Transport und Verzollungen auseinanderzusetzen. „Der direkte und RECHTZEITigE PLANUNG persönliche Kontakt mit dem Kunden ist Wer mit seinem Engagement im Ausland die Grundlage, um eine Basis des Vertrau- erfolgreich sein will, sollte aber auf einige ens zu gründen, und ermöglicht den Pro- Fallen achten, verrät Sigg: Es ist im Ausland

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Tischler Journal 10 | 2013

Fotos: Decker, Sigg, Pichler, Hager

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or allem im Westen Österreichs spielen Auftraggeber aus dem Ausland eine wichtige Rolle für die heimischen Tischler. In Tirol beispielsweise u ­ nterstützt die Landesinnung die Auslandsaktivitäten ihrer Mitglieder. Die Marketingabteilung der Wirtschaftskammer bietet Beteiligungen bei Fach- und Publikumsmessen im angrenzenden Ausland an. Leider ist das Interesse in den vergangenen Jahren stetig und stark zurückgegangen, bedauert der Fachgruppengeschäftsführer der Tiroler Tischlerinnung Wolfgang Kendler. Weitere Unterstützung ihrer Auslandsaktivitäten erfahren die Tiroler Tischler durch Exportberater der Wirtschaftskammer. So konnte erst im letzten Jahr für einen Tiroler Tischler eine Präsentation im World Trade Center in Honkong erreicht werden, weiß Kendler zu berichten. Auch mit einem speziellen Unterstützungsbetrag an proHolz werden diverse Cluster von Mitgliedsbetrieben für Auslandsaktivitäten unterstützt. Und nicht zuletzt werden PR-Aktivitäten wie der Tischlerpreis „Auszeichnung für Gestaltung & Tischlerhandwerk“ auch im Ausland vermarktet.


Brennpunkt

» Beim Schweizer Auftrag ist bei der Montage die rechtzeitige Planung der Arbeiten zu berücksichtigen. « LIM-Stv. Hubert Sigg, Vorarlberg

mit wesentlich höheren Kosten für die Akquirierung, Kundenbetreuung und Montage zu rechnen. In diesen Bereichen werden die auf laufenden Kosten oft erst zu spät erkannt. Ob es einen Unterschied zwischen deutschen und schweizerischen Auftraggebern gibt? „Beim deutschen Kunden ist die Bearbeitung des Kundenauftrags bei selbst produzierten Leistungen kein Problem. Hier ist generell auf die eventuell langen Anfahrtswege zu achten“, verrät Sigg. „Beim Schweizer Auftrag ist  bei der Montage die

rechtzeitige Planung der Arbeiten zu berücksichtigen. Es muss bereits acht Tage vorher die Arbeitsleistung angemeldet werden. Diese wird durchwegs überprüft und mit dem Lohnniveau des Schweizer Schreiners verglichen.“ Im Gegensatz zu den Tischlern im äußersten Westen konzentrieren sich die Auslandsaktivitäten der Kärntner Tischler naturgemäß eher auf die Nachbarländer auf der Apenninen- und Balkanhalbinsel. Meinrad Höfferer, Abteilungsleiter Außenwirtschaft und EU der Wirtschaftskammer

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Brennpunkt

» Die Qualität der Arbeit muss stimmen und dadurch die Zufriedenheit des Kunden gewährleistet sein. « LLW Josef Pichler, Kärnten

Kärnten, weiß zu berichten, dass Kärntner Tischlereibetriebe vermehrt zu Messen ins Ausland reisen, vor allem, wenn diese Messen in Deutschland oder Italien stattfinden. Einen Gruppenstand der Wirtschaftskammer Kärnten gibt es jedes Jahr auf der Internationalen Handwerksmesse in München, an dem mehrere Tischlereibetriebe teilnehmen. Auch bei der Kooperationssuche im Rahmen von EU-Projekten engagieren sich immer mehr Kärntner Tischlereibetriebe. „In unserem mittlerweile abgeschlossenen EUProjekt Alpe-Adria-Les nahmen zahlreiche Kärntner Tischlereibetriebe teil, um sich in Richtung Slowenien zu vernetzen“, berichtet Höfferer. Ein auslandserfahrener Kärntner Tischler ist Landeslehrlingswart Josef Pichler. Er engagiert sich schon seit 17 Jahren auf internationalen Messen und konnte so neue Märkte für seinen Betrieb in Deutschland und in

Italien erschließen. Entscheidend dabei ist zunächst der Einstieg in den neuen Markt. „Durch die bestehenden Kundenkreise werden dann wieder neue Kontakte geknüpft, zum Beispiel durch Mundpropaganda“, weiß Pichler. Voraussetzung für den Erfolg auf dem Auslandsmarkt ist: Die Qualität der Arbeit muss stimmen und dadurch die Zufriedenheit des Kunden gewährleistet sein. Nicht zuletzt muss eine aktive Kundenbetreuung stattfinden. Ein weiterer wichtiger Punkt – wenn man ins nicht deutschsprachige Ausland expandieren will: Es darf keine sprachlichen Barrieren geben. Neben Messeauftritten und Mundpropaganda durch bereits bestehende Kunden setzt Pichler auf Anzeigen in Journalen und die Auflage von Werbeprospekten. Wer neue Kontakte mit Firmen im Ausland sucht, dem empfiehlt Pichler die Zusammenarbeit mit der Außenwirtschaftsstelle der Wirtschaftskammer.

I NTERV I EW

Qualitätsmöbel für China Anton Hager aus Reith bei Kitzbühel in Tirol setzt auf einen weit entfernten, aber umso größeren Markt: China. Im Interview erzählt er über seine bisher gemachten Erfahrungen.

Welche Erfahrungen haben Sie bei der Präsentation mit dem chinesischen Publikum gemacht? Teilweise extreme Reaktionen – weil sie es nicht glauben wollten, dass alles massiv ist. Ich habe dann eine Architektin kennengelernt. Sie ist jeden Tag zu mir auf die Messe gekommen. Wir haben dann vereinbart, dass dieses Musterzimmer bei ihr im Büro ausgestellt wird. Man muss dazu wissen: Die Architektin besitzt einen Stock im Word Trade Center von Schanghai. Und dort steht nun das Zimmer.

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Hat es infolge Ihrer Präsentation in Schanghai schon geschäftliche Kontakte zu chinesischen Kunden gegeben? Wir haben in der Folge einen Katalog auf Englisch und Chinesisch herausgebracht, den wir heuer im April an Architekten und weitere Interessenten verteilt haben. Aufgrund dieses Katalogs haben sich bisher 34 interessierte Architekten bei uns gemeldet, und wir haben Ende Juni einen Workshop in Schanghai veranstaltet, der sehr gut angekommen ist: Mit zwei dieser Architekten sind wir jetzt dabei, die ersten Projekte auszuarbeiten. Was interessiert Chinesen besonders an der Zusammenarbeit mit österreichischen Tischlereibetrieben? Der gute Ruf als Handwerker. Und europäische Produkte haben einen guten Ruf. Worauf sollte ein österreichischer Tischler achten, der Geschäfte mit chinesischen Kunden machen will? Auf die richtigen Berater in China. Dolmetscher, Zoll, das kann sehr schwierig sein.

Anton Hager aus Reith bei Kitzbühel in Tirol

» Wenn die Chinesen uns mit Billigmöbeln überhäufen, dann geben wir ihnen doch einfach hochwertige Möbel zurück. « Anton Hager, TIschlermeister

Tischler Journal 10 | 2013

Fotos: Decker, Sigg, Pichler, Hager

Wie sind Sie dazu gekommen, Ihre Produkte in China vorzustellen? Ich habe im Vorfeld gelesen, dass im Herbst die größte Möbelmesse der Welt in Schanghai stattfindet. Und da habe ich mich dazu entschlossen, auf dieser Messe ein Gesundheitszimmer in Zirbe massiv auszustellen. Der dahinterstehende Gedanke war: Wenn die Chinesen uns mit Ramsch- und Billigmöbeln überhäufen, dann geben wir ihnen doch einfach hochwertige Möbel zurück!


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aktuelles & Wirtschaft

Die Jahreshauptversammlung von Eumabois – dem europäischen Dachverband der 13 Landesverbände der Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen, Werkzeug und Zubehör – fand Anfang September im finnischen Jyväskylä statt. Die Vertreter der verschiedenen Organisationen wählten dabei ein neues Führungsgremium des Dachverbands. Neuer Präsident ist Ambrogio Delachi, Vorsitzender des italienischen Verbandes Acimall, das Amt des Stellvertreters hat als Vertreter für den VDMA Jürgen Köppel inne, Mitglied des Führungsgremiums des Homag Konzerns. Der scheidende Präsident Franz-Joseph Bütfering zog eine Bilanz der Arbeit der letzten sechs Jahre des europäischen Verbandes und erinnerte an die intensive Arbeit zum Schaffen eines hochwertigen Netzwerks für Messen und Veranstaltungen, die unter der Eumabois-Schirmherrschaft für die gesamte Branche Bezugspunkte in den verschiedenen Wirtschaftsgebieten darstellen (ab 2014 wird auch die „Iwf“ in ­Atlanta, USA, zum Eumabois-Messenetzwerk zählen).

d n e s u Ta

So viele Menschen beziehen in Österreich ein Einkommen entlang der Wertschöpfungskette Wald/Holz. Quelle: proHolz Austria

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Die Domotex naht Die Domotex als internationale Leitmesse der Bodenbelagsbranche wirft ihre Schatten voraus: Von 11. bis 14. Jänner 2014 wird die Domotex wieder in Hannover stattfinden. Rund 1400 Unternehmen aus 60 Ländern werden ihre aktuellen Produkte und Kollektionen auf dem Messegelände in Hannover präsentieren. Als Leitmesse der internationalen Bodenbelagsbranche will die Domotex wichtige Akzente setzen und Trends aufzeigen. Mit dem neuen Format „Innovations@ Von 11. bis 14. Jänner 2014 findet die Domotex in Hannover statt. Domotex“ werden ausgewählte Produktneuheiten und Designhighlights der Aussteller stärker hervorgehoben und bereits im Vorfeld der Messe in den Fokus gestellt. Ausstellende Unternehmen konnten bis 2. Oktober ihre Innovationen einreichen, von einer Jury ausgewählte Produktneuheiten werden dann auf der Messe entsprechend in Szene gesetzt. www.domotex.de

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Foto: Deutsche MessE

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Der scheidende Präsident Franz-Joseph Bütfering und sein Nachfolger Ambrogio Delachi

Am 24. September 2013 wurden im Architekturzentrum Wien die diesjährigen Staatspreise Design und der Sonderpreis DesignConcepts vergeben. Im Bereich Produktgestaltung-Konsumgüter ging der Preis für das Genium Beinprothesensystem an Studio Novo Communication & Product Design e. U. (Auftraggeber & Produzent: Otto Bock Healthcare GmbH). Im Bereich Investitionsgüter wurde Spirit Design Innovation & Brand GmbH für das Einsatzschiff der Schifffahrtsaufsicht des BMVIT ausgezeichnet (Auftraggeber: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie BMVIT, Produzent: ÖSWAG Werft Linz AG). Der Staatspreis Design Räumliche Gestaltung ging an Kadawittfeldarchitektur GmbH für den neuen Salzburger Hauptbahnhof (Auftraggeber und Ausführung: ÖBB Holding AG) und den Sonderpreis DesignConcepts erhielt Helene Steiner für ihren multifunktionellen „EDU Spind“. www.designaustria.at

Foto: designaustria/ Helene Steiner

Staatspreise vergeben

Neue Führung


Aktuelles & Wirtschaft

CNC - Spezialmaschinen

Holzkampagne Der Stellenwert von Wald und Holz für den Klimaschutz ist Fokus einer neuen Kampagne der österreichischen Forst- und Holzwirtschaft. Die Initiative macht seit Mitte September auf die vielfältigen CO2-Reduktionspotenziale durch forcierten Einsatz von Holz aufmerksam. Als plakatives Kürzel setzt sie den CO2-Footprint ein. Der CO2-Footprint drückt die Summe der durch bestimmte Prozesse hervorgerufenen CO2-Spuren in der Atmosphäre aus. Der Einsatz von Holz trägt in vielfacher Hinsicht zu CO2Vermeidungen bei und sorgt daher für einen kleinen Klimafußabdruck. Die neue Kampagne setzt die von proHolz Austria über viele Jahre aufgebaute Imagearbeit für Wald & Holz fort. Der Slogan „Holz ist genial“ wird als bewährter Absender beibehalten und führt zur Kampagnenwebsite mit einem umfangreichen Angebot an Detailinformationen zu Wald, Holz und CO2. www.holzistgenial.at

Foto: proHolz Austria

Die neuen Inserate sind seit Mitte September zu sehen.

Holz ist einzigartig – wie eine

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Foto: Privat

www.maka.com

Ehrung

5-Achs-Bearbeitung von

Anläslich seines 70. Geburtstags verlieh die Landesinnung Niederösterreich der Tischler und Holz gestaltenden Gewerbe Karlheinz Tiller eine Ehrenurkunde. Tiller war von 1985 bis 2001 Ausschussmitglied der niederösterreichischen Tischler und in dieser Zeit auch Bezirksinnungsmeister vom Bezirk Waidhofen/Thaya. Er war stets bemüht, die Tischler im Bundesland bestmöglich zu unterstützen. Als Gratulanten fand sich neben LIM KommR. Gottfried Wieland, LIMStv. KommR. Helmut Mitsch und LIM-Stv. Johann Ostermann auch BIM KommR. Ing. Josef Breiter ein.

Anwendungsbereiche

Karlheinz Tiller wurde anlässlich seines 70ers geehrt.

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Tischler Journal 10 | 2013

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Kolumne & Aktuelles

Geschäftsführung erweitert Foto: Weitzer Parkett

Vom Kunden lernen KOLUMNE Mit fokussierende Fragen lässt sich die klas-

sische Kundenbefragungen ersetzen. Text: Anne M. Schüller

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okus heißt Brennpunkt. Mit fokussierenden Fragen bringen Sie die wahren Beweggründe des Kunden am schnellsten auf den Punkt: unmittelbar, ungefiltert und bisweilen schonungslos. Sie eignen sich in der Neukunden-Akquise ebenso wie im Bestandskunden-Kontakt. Sie können mündlich oder auch schriftlich gestellt werden – und zwar von jedem im Unternehmen. Ihr größter Vorteil im Vergleich zu klassischen Kundenbefragungen: Sie helfen, ruckzuck den Kern der Sache zu treffen, um danach prompt reagieren zu können. So sparen Sie sich eine Menge Kosten und vermeiden Fehlentscheidungen am grünen Tisch. Vor allem aber: Sie werden schnell! Notwendige Veränderungen können sofort angestoßen werden. Wer nicht täglich neu in Erfahrung bringt, was die Kunden wirklich wollen, produziert rasch am Markt vorbei. Und: Kunden warten heute nicht mehr, bis Unternehmen in die Gänge kommen. Sie ziehen einfach von dannen. Und im Web erzählen sie der Welt, warum sie dies tun.

• Welchen Teil unseres Angebots finden Sie denn zu teuer? • Was ist bei einer Entscheidung für Sie das vorrangigste Kriterium? Nach solchen Fragen machen Sie unbedingt eine ausführliche Pause. Beantworten Sie Ihre Frage auch dann nicht selbst, wenn das etwas dauert. Allenfalls können Sie fragenderweise Antwortoptionen anbieten.

Im Bestandskunden-­ Gespräch Auch im Bestandsgeschäft sind fokussierende Fragen wertvoll. So kann etwa am Ende eines Telefonats, sofern der Gesprächspartner keinen Zeitdruck hat, eine der folgenden Fragen stehen. Diese wird am besten eingeleitet mit: Ach, übrigens … • Was ist für Sie eigentlich der wichtigste Grund, mit uns zusammenzuarbeiten? • Was wäre für Sie das Vorrangigste, das wir schnellstmöglich ändern oder verbessern sollten? • Auf was könnten Sie bei uns am wenigsten verzichten? • Wenn es eine Sache gibt, die Sie bei uns in der Vergangenheit ganz besonders gestört hat, was war denn da das Störendste für Sie? Im Neukunden-Gespräch • Wenn es eine Sache gibt, für die Sie uns garanFragen statt sagen: eine uralte Weisheit im tiert weiterempfehlen können, was wäre da das Vertrieb. Doch wer manche Anbieter zu Ter- empfehlenswerteste für Sie? minen begleitet, kann den Eindruck gewinnen, wenig sei davon bekannt. Anstatt sich Zugegeben, es erfordert ein wenig Mut, solmit klugen Fragen in die Lebens- oder Ar- che Fragen zu stellen. Doch der Lerngewinn beitssituation des Kunden zu versetzen, ist gewaltig. Welche Antwort auch immer wird dieser mit Produktmerkmalen bom- Sie erhalten: Hören Sie wohlwollend hin, bardiert. Nur: Wer durch einen Argumente- bedanken Sie sich und wertschätzen Sie die Beschuss versucht, sozusagen per Schrot- Offenheit Ihres Gesprächspartners. Denn flintentaktik, einen Zufallstreffer zu landen, Sie erfahren etwas über Ihre kaufentscheiwird versagen. Mit fokussierenden Fra- denden Pluspunkte oder über Ihre größten gen hingegen können Sie voll ins Schwarze Schwachstellen – aus Sicht des Kunden betreffen. In den einzelnen Gesprächsphasen trachtet, und die allein zählt. klingen diese dann so: www.anneschueller.de Was ist in diesem Zusammenhang das brenHörbuch zum Thema nendste Problem? Anne M. Schüller: Touchpoints – Auf Worauf legen Sie bei Ihrer Auswahl den größTuchfühlung mit dem Kunden von heute ten Wert? Managementstrategien für un• Was ist denn auf Ihrer Prioritätenliste der wichsere neue Businesswelt, ungetigste Punkt? kürzte Hörbuchfassung, 8 CDs • Wenn Sie an uns denken, was kommt ­Ihnen dann ISBN 978-3-86936-501-5, € 49,90 als Erstes in den Sinn?

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Mag. Alexandra Decker-Weitzer wechselt in die Unternehmensspitze von Weitzer Parkett. Mit ihrem Einstieg ist nun die junge Generation vollständig im Familienunternehmen vertreten. Alexandra Decker-Weitzer übernimmt die Steuerung des Vertriebs. Zusammen mit ihrer Schwester Dr. Nicola Weitzer, ihrer Cousine Mag. (FH) Kathrin Wesonig und ihrem Cousin DI (FH) Michael Wesonig leitet Mag. Alexandra DeckerWeitzer fortan in siebter Generation den Traditionsbetrieb.

e-Rechnung an den Bund Ab 1. Jänner 2014 können Rechnungen über Waren und Dienstleistungen an den Bund ausschließlich in strukturierter elektronischer Form eingebracht werden. Papierrechnungen und Rechnungen im PDF-Format werden ab diesem Zeitpunkt nicht mehr akzeptiert. Bereits seit 1. Jänner 2013 ist die Einbringung von strukturierten elektronischen Rechnungen (e-Rechnungen) an den Bund möglich. Zielvorgabe der Bundesregierung im Bereich E-Government ist es, die Kosten sowohl für die Wirtschaft als auch für die Bundesverwaltung zu senken. Eine der zahlreichen Initiativen in diesem Zusammenhang war die Umsetzung der „e-Rechnung an den Bund“. Rechnungen können so schneller, effizienter und sicherer erstellt, übermittelt und verarbeitet werden. Das soll Unternehmen und Verwaltung entlasten und helfen, Zeit und Geld zu sparen. Für die einfache Einbringung von e-Rechnungen steht die E-Government-Anwendung „e-Rechnung an den Bund (ER>B)“ zur

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AKTUELLES & Kolumne

Verfügung. Diese kann ausschließlich über das Unternehmensserviceportal (USP) erreicht werden. Um die elektronische Rechnung einbringen zu können, ist eine einmalige Registrierung am Unternehmensserviceportal erforderlich. www.usp.gv.at, www.erb.gv.at

Foto: Lauterbacher

Neues Sortiment

Ing. Martin Hiebler erklärt das neue Sortiment

Mitte September fand das erste Tischlertreffen beim Traditionsbetrieb Lauterbacher im Salzburger Ort Köstendorf statt. Anlass für die Präsentation war das erweiterte Sortiment. Neben Holzlamellen und Brennholz bietet Lauterbacher nun auch Dreischichtplatten und Deckplatten in individuellen Größen für hochwertige Möbel, Verkleidungen, Türen, Treppen oder Fußböden. www.holzverarbeitung-lauterbacher.at

Foto: Weinig

Bach behält Aufsichtsratsvorsitz Der am 10. September in Buenos Aires zum neuen IOC-Präsidenten gewählte Dr. Thomas Bach bleibt Aufsichtsratsvorsitzender der Weinig AG. Es wird die einzige Spitzenposition in der Wirtschaft sein, die der 59-Jährige nach Übernahme des höchsten Amtes im internationalen Sport beibehält. WeinigVorstandsvorsitzender Wolfgang Pöschl zeigte sich hoch erfreut über die Entscheidung.

Sturschädel vs. Pfiffig GLOSSE Meister Sturschädel und Meister Pfiffig

über Professionalisierung bei Marketing im Teilbereich Vertrieb. Text: Michael Fischler Meister Sturschädel Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass gerade im Bereich der Absatzwirtschaft die gesamte Kompetenz in die Hand des Unternehmers gehört. Das wäre ja noch schöner, wenn ich noch einen „wildfremden Menschen“ damit beauftragen und dafür auch noch bezahlen müsste. Produkte vorzufertigen und dann an den Mann bzw. an die Frau zu bringen zeugt von einer wenig ausgelasteten Firma und von ungenügender Umsicht des Tischlererbetriebs. Vielleicht auch noch mit einem Konkurrenten eine Partnerschaft im Absatzbereich eingehen, so weit kommt’s noch. Auch von diesen hochtrabenden betriebswirtschaftlichen Obermanagern halte ich nichts. Betriebswirtschaft ist nur etwas für Großbetriebe und nicht für uns Mittelständler. Meine Kunden kommen einfach zu mir und damit erübrigt sich für mich dieses Thema. Meister Pfiffig Marketing ist nun einmal die Komplexität der ganzheitlichen, marktorientierten Unternehmensführung zur Bedürfnisbefriedigung unserer Kunden, Mitarbeiter und zur Organisation des betrieblichen Ablaufes. Um diesen weit verzweigten Unternehmerfunktionen auch nur annähernd gerecht zu werden, darf wohl auch an Varianten gedacht werden, welche zur Professionalisierung bestimmter Teilbereiche des Marketings führen. Dazu gehört neben dem Beschaffungsbereich natürlich auch die Absatzbearbeitung. Marketing bedeutet weit mehr als nur Unternehmensführung, Ablaufplanung und Personalmanagement. Distributionspolitik als Teilbereich oder – vielleicht verständlicher – Vertriebsaktivitäten dürfen im Betrieb nicht stiefmütterlich behandelt werden. Vertriebsstrategien zu überdenken, zu entwickeln, aber auch in die Praxis umzusetzen sind wesentliche Säulen in der

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Betriebsführung. Jede Planung beginnt mit Ideen und Gedanken; um diese zu finden und zu ordnen, bedarf es öfters auch Unterstützung von außen. Outdoorkompetenz kann in diesem Bereich sicher sehr nützlich sein und natürlich auch zu Kooperationsmodellen führen. Vertriebsschienen oder Verkaufsstrategien zu entwickeln, gemeinsame Ressourcen zu suchen und zu verwenden oder Absatzpolitik zu betreiben sind grundsätzliche Aufgaben jedes Unternehmers. Betriebswirtschaftliche Denkweisen dürfen und müssen heute immer öfter hinterfragt, überdacht und überarbeitet oder einfach valorisiert werden. Sollten dabei eine Revidierung und eine Neuorientierung der bisherigen Absatzbearbeitung herauskommen, sind wir auf dem Weg zum erfolgreichen Unternehmen. Wirtschaften heißt das Zauberwort der Betriebsführung und daher auch in der Distributionspolitik oder einfach in der Verkaufspolitik.

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KOLUMNE

Alles Gute kommt von oben RECHTSKOLUMNE Über die Haftungsrisiken beziehungsweise Vermeidung von

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er Sommer ist mit einem neuen Hitzerekord vorbeigegangen, jetzt heißt es, langsam wieder daran denken, dass in der kalten Jahreszeit andere Wetterverhältnisse herrschen, die manchmal auch gefährlich werden können. Schneereiche Winter und darauf folgende rapide Tauwetter haben zu einem sprunghaften Ansteigen von Haftungen und Schadenersatzzahlungen bei Dachlawinen etc. geführt. Da nur wenige über die Haftungsrisiken bei Dachlawinen Bescheid wissen, hier ein paar Tipps rechtzeitig vor Saisonbeginn. Gerade im urbanen Bereich ist die Gefahr sehr hoch, weil Dachlawinen auf belebte Gehsteige oder die Straße abgehen und dort manchmal erheblichen Schaden anrichten können. Insbesondere durch Eiszapfen oder Eisbrocken können schwere Verletzungen mit manchmal erheblichen Dauerfolgen eintreten.

WIE SCHÜTZT MAN (SICH)? Ein Schutz ist verpflichtend, wenn Lawinen auf öffentlichen Wegen oder über Hauseingängen abgehen können. Dies bezieht sich auch auf den Straßenverkehr. Vorsichtsmaßnahmen wie Schneefanggitter oder Schneestopper sollten entweder in der Planungsphase eines Baus berücksichtigt oder entsprechend den Auflagen und Vorkehrungen der Bauaufsichtsbehörde auch nachträglich installiert werden. Wenn die Bauaufsichtsbehörde – hier empfiehlt sich eine Nachfrage – entsprechende Vorkehrungen vorschreibt, sind diese zu erfüllen. Und wenn Schutzmaßnahmen nicht vorgeschrieben werden, sollten diese aus Sicherheitsgründen dennoch durchgeführt werden. Wenn besondere Umstände es erkennbar erfordern (etwa bei einem steilen und glatten Dach), obliegt dem Hauseigentümer auch ohne Anordnung einer Bauordnung und ohne baubehördlichen Auftrag die Anbringung von Schutzvorrichtungen (Schneerechen) zur Verhinderung beziehungsweise Erschwerung des Abgehens von Dachlawinen.Trotzdem reicht das im Einzelfall nicht aus. Wenn zum Beispiel erhebliche Schneemengen gefallen sind oder

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» Ein Schutz ist verpflichtend, wenn Lawinen auf öffentlichen Wegen oder über Hauseingängen abgehen können. « Dr. Stephan Trautmann ein rapides Tauwetter einsetzt, müssen Dach oder Gesimse etc. genau beobachtet werden. Im Einzelfall hat hier eine entsprechende Säuberung (rechtzeitig) zu erfolgen. Natürlich muss dies nicht – wie bei der Säuberung von Gehsteigen – unentwegt gemacht werden, aber nach Notwendigkeit ist eine entsprechende Maßnahme rasch zu treffen, um sich nicht dem Vorwurf der Fahrlässigkeit auszusetzen.

Text: Stephan Trautmann

nehmer nicht aus der Haftung entlassen werden, wenn eindeutige Anzeichen vorhanden sind, dass eine Lawine abgehen könnte, oder aufgrund der Witterungsverhältnisse damit zu rechnen war. Hier kann ein Mitverschulden statuiert werden. Ein solches Mitverschulden kann insbesondere bei Beschädigungen von parkenden Autos entstehen, wenn entsprechende Witterungsbedingungen (zum Beispiel Tauwetter) eine Dachlawinengefahr evident erscheinen lassen, und der Kfz-Lenker sein Fahrzeug in einer derartig gefährlichen Zone abstellt, wo eine entsprechende Gefahrensituation leicht erkennbar ist. VERKEHRSSICHERUNGSPFLICHT Im Rahmen der sogenannten Verkehrssicherungspflicht hat der Hauseigentümer die Verantwortung dafür, dass Straßen und Gehwege problem- und gefahrlos genutzt werden können, wobei er eben mit allen ihm zumutbaren Mitteln dafür sorgen zu tragen hat, dass die Dachlawinen keine Schäden an geparkten oder vorbeifahrenden Fahrzeugen verursachen. Es empfiehlt sich deshalb, wie bei der Säuberung von Gehsteigen, eine Firma mit der Räumung zu beauftragen, weil die Haftung – wenn etwas passiert – auf die Reinigungsfirma übergeht, die in aller Regel auch eine entsprechende Versicherungseindeckung vorzuweisen hat. Beachten Sie aber das Judikat des OGH: „Ohne Rücksicht auf die Übertragung der Obsorge gegen das Abgehen von Dachlawinen auf einen anderen haftet der Hauseigentümer für Schäden, die aus ihm bekannten und trotzdem nicht behobenen Mängeln entstanden.“ (OGH 15.3.1972, 1 Ob 51/72; OLG Linz 2 R 106/71; LG Salzburg 4 Cg 419/70)

EIGENTÜMER HAFTET Prinzipiell hat der Hauseigentümer dafür zu sorgen, dass vom Dach (Gesims etc.) keine Lawinen abgehen können. Wenn der Hausoder Liegenschaftseigentümer entsprechende Vorkehrungen nicht trifft, kann er dafür verantwortlich gemacht werden. Beachten Sie, dass das Aufstellen von Warnstangen oder sonstigen Tafeln nicht ausreicht, um einen Haftungsausschluss im Falle des Falles Kontakt: Dr. Stephan Trautmann, zu konstruieren. Im Einzelfall kann dies je- 1030 Wien, Ungargasse 4/2/10, doch dazu führen, dass einem Geschädigten, Tel.: 01/713 42 72, Fax: 01/713 42 72-42, der diese Warnhinweise nicht beachtet hat, Mobil: 0664/326 5258, ein Mitverschulden zur Last gelegt werden E-Mail: trautmann@advocat.cc kann, was letztlich auf eine Schadensteilung Rechtsanwalt Dr. Stephan Trautmann ist auf die Rechtsberatung von Kleinhinauslaufen kann. Jedoch können Fußgänger und Verkehrsteil- und Mittelbetrieben spezialisiert.

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Foto: Thomas Prlić

­witterungsbedingten Schadensereignissen.


wirtschaft & Aktuelles

Holzland Österreich Studie Eine im Auftrag des Fachverbandes der Holzindustrie durchgeführte Studie

des Wirtschaftsforschungsinstitutes Economica unterstreicht die enorme Bedeutung der Holzwirtschaft in Österreich.

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ie Bedeutung der Holzwirtschaft Wirtschaftskrise konfrontiert sieht. Kul»Mit einer jährlichen in Österreich wird oft stark unterterer unterstreicht dies durch aktuelle Bruttowertschöpfung von Marktdaten. So ist der Nadelschnittholzschätzt. Dies führt ein Vergleich mit dem Tourismus besonders deutlich vor export in Österreichs wichtigsten Export10,62 Mrd. Euro trägt die Augen. Mit einer jährlichen Bruttowertmarkt Italien im ersten Halbjahr 2013 erHolzwirtschaft 3,9 Prozent neut um 22,4 Prozent eingebrochen. Auf schöpfung von 10,62 Mrd. Euro trägt die Holzwirtschaft im weiteren Sinn 3,9 Prodie vergangenen zwei Jahre summiert zum BIP bei.« zent zum BIP bei. Damit liegt die Branche sich damit ein Absatzminus von fast 45 nur ganz knapp hinter dem Tourismus, der Versorgungsproblematik Rechnung, son- Prozent mit dem Hauptexportmarkt Italien. rund 4,2 Prozent des BIP ausmacht. dern setzt auch beim vermehrten Einsatz Dies erfordert eine hohe Flexibilität und eiUm die Holzwirtschaft in Österreich und in von Holz bei öffentlichen Ausschreibun- ne neue Ausrichtung, weshalb die Sägeinder Politik besser zu verankern, hat der F V gen und einer verstärkten Förderung des dustrie von der Forstwirtschaft fordert, das Holzindustrie gemeinsam mit dem Wirt- Holzbaus an. Gleichzeitig bestätigt die Stu- dafür benötigte Rundholz in ausreichender schafts- und dem Lebensministerium das die auch die dringende Notwendigkeit des Qualität aus heimischen Ressourcen be„Arbeitsprogramm Holzwirtschaft“ ini- Strukturwandels, mit dem sich die heimi- reitzustellen. (red) tiiert. Dies trägt nicht nur der aktuellen sche Sägeindustrie nach der weltweiten www.saege.at Tischler_Inserate Glanz_2013_final_Tischler Journal 09.08.13 14:02 Seite 1

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Betrieb & Wirtschaft

Natürlich, gemütlich, modern JUBILÄUM Zwischen Tradition und Design am Puls der Zeit: Das Freistädter

­Unternehmen FM Küchen feiert heuer sein 50-jähriges Bestandsjubiläum. PARTNER FÜR TISCHLER Der Vertrieb ist bei FM Küchen stark auf Küchenstudios und Tischler fokussiert. Im Vordergrund steht dabei eine Full-Service-Unterstützung der Handelspartner: Dazu gehört ein umfangreiches Schulungs- und Trainingsprogramm durch Produkt- und Montageschulungen, eine Unterstützung bei der Planung, das Ersatzteile-Service und ein 24-Stunden-Service auf der Website.

Die FM-Geschäfsführung: Christian Rösler (li.) und Herbert Traxler

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as Unternehmen FM Küchen aus schiedenen Programmlinien will man auf Freistadt feiert heuer 50-jähriges Tradition, Funktionalität, Natürlichkeit, Firmenjubiläum. Fünf Jahrzehnte, Gemütlichkeit und Lebensgefühl setzen. in denen sich FM aus bescheidenen Anfän- Nachhaltiges Handeln in allen Belangen gen bis hin zu einem bedeutenden Küchen- legt den Grundstein für eine intakte Umhersteller am österreichischen Markt ent- welt, an der sich noch viele Generationen wickelt hat. Seit dem Jahr 2005 ist FM Kü- erfreuen können. chen Teil der Nobia-Gruppe, dem größten Deshalb legt man bei FM großen Wert daKüchenhersteller Europas. rauf, in der Produktion umweltschonende Werkstoffe zu verwenden; wie U V-gehärDESIGN UND HANDWERK tete Wasserlacke, die über eine Vielzahl an FM steht für die Verbindung aus Hand- Vorteilen gegenüber herkömmlichen Lawerkstradition und kontinuierlicher Wei- cken verfügen. Zudem werden in der Herterentwicklung, die sich in jedem Küchen- stellung ausschließlich heimische Hölzer modell wiederfindet. Mit den drei ver- verarbeitet.

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MIT LASERKANTE FM Küchen trägt in der Produktion auch dem aktuellen Trend zur Laserkante Rechnung. Bei Bekantungen mit Schmelzkleber am Übergang von Frontfläche zu -kante traten vor allem bei sehr hellen Frontfarben unschöne Verfärbungen an der Kleberfuge auf. Dieser „Trauerrand“ ist nun Geschichte. Gegenüber der alten, nach wie vor weit verbreiteten Schmelzklebetechnologie überzeugt sie durch einen nahtlosen Übergang zur Kunststoff kante und somit durch eine „saubere“ Küchenoptik bis zum letzten Tag.(red/fm) www.fm-kuechen.at

Jubiläumsküche „Vicenza“

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Fotos: FM Küchen

NEUE MODELLE Anlässlich des 50-Jahres-Jubiläums präsentiert FM das Modell Vicenza Fichte in einer Sonderedition mit der Farbe Premiumweiß mit Goldkante. Dazu kommen neue Modelle wie die geradlinig und schnörkellos designte Küche Linea oder das großzügig gestaltete Modell Laccata.


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Innung Oberösterreich

Fachinformation und Fun-Faktor INNUNGSTAGUNG Die oberösterreichische Fachgruppentagung bot neben einem

geselligen Rahmenprogramm jede Menge Brancheninformation.

Text: Thomas Prlić

der Administration, einsetzbar sind. Derzeit gibt es für diese Frage keine klare Lösung, „wir wollen hier aber Rechtssicherheit vom Gesetzgeber“, so Spitzbart über das Thema, das auch viele andere technische Berufe betrifft. WELTMEISTERLICH LIM-Stv. BLW Alois Kitzberger widmete sich in seinem anschließenden Vortrag verschiedenen Ausbildungsthemen, darunter dem kürzlich gestarteten Projekt „MaturaPlus“, mit der AHS-Absolventen eine verkürzte Ausbildung zum Tischlereitechniker (mit Meisterprüfung) absolvieren können. Danach ehrten die Innungsvertreter den oberösterreichischen Teilnehmer Thomas Lindner vom Lehrbetrieb Tischlerei Kattenender wurde für seine Bronzemedaille bei den der WorldSkills Thomas Lindner für seinen WorldSkills geehrt. ausgezeichneten dritten Platz bei den Berufsweltmeisterschaften in Leipzig in der u einer Innungstagung gehört nicht Normenpaket zu erstellen, das für alle Mit- Sparte Möbeltischler. nur der fachliche Tagungsteil, auch glieder möglichst kostengünstig zur Verfü- Nach einem Vortrag von Michael Lang vom ein geselliges Rahmenprogramm gung gestellt werden soll. Beschlägehersteller Blum über die Ergebdarf nicht fehlen. Vor der Fachgruppennisse der Branchen- und Lehrlingsstudie tagung der oberösterreichischen Tisch- … UND LAND des „Forum Handwerk und Architektur“ ler und Holz gestaltenden Gewerbe stand LIM BIM-Stv. Gerhard Spitzbart berich- und einem Vortrag von LIM-Stv. Ing. Karl diesmal neben einem Besuch der Landes- tete danach Aktuelles aus der Landesin- Mitheis gab LIM-Stv. LLW Andreas Baumausstellung auch eine Segway-Tour durch nung, etwa über die nach wie vor laufenden gartner noch einen Einblick in die NachFreistadt auf dem Programm. „So eine Ta- Schwerpunktkontrollen des Arbeitsinspek- wuchsarbeit. Nach dem Bericht über die gung ist eben immer einer tolle Veranstal- torats. Daneben befasster er sich auch mit Innungsfinanzen von GF Bernhard Ecktung – und bietet auch einen Fun-Faktor“, dem Thema der Beschäftigung Schwange- mayr und der Jubilarehrung fand eine gemeinte denn auch Bundesinnungsmeister rer im Betrieb, die etwa aufgrund der Holz- lungene und informative FachgruppentaKommR. Ing. Josef Breiter. staubproblematik nicht in der Werkstatt ar- gung beim Abendessen noch einen geselDie Organisation der Veranstaltung hat- beiten dürfen, allerdings auch nicht so ein- ligen Ausklang. te in diesem Jahr die Arge Tischlerinnung fach in anderen Bereichen, beispielsweise www.tischlerinfo.com Freistadt rund um Bezirksmeister Martin Obereder übernommen, der unter anderem den Freistädter Bürgermeister Mag. Christian Jachs und LAbg. KommR. Gabriele Lackner-Strauss unter den Ehrengästen begrüßen durfte.

NEUIGKEITEN AUS BUND … BIM Breiter informierte zunächst über Neuigkeiten aus der Bundesinnung, etwa die heuer nach besonders langen Verhandlungen erzielte Einigung beim neuen Kollektivvertrag. Unter anderem arbeitet die Bundesinnung außerdem daran, ein

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V. li.: BIM Josef Breiter, LIM Gerhard Spitzbart, LIM-Stv. BLW Alois Kitzberger, LIM-Stv. Karl ­Mitheis, LIM-Stv. LLW Andreas Baumgartner

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Fotos: Thomas Prlić

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Bundesinnung

Neuheiten und Networking FACHTAGUNGEN Im Herbst finden traditionell in fast allen Bundesländern

die Fachgruppentagungen statt.

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erbstzeit ist Tagungszeit – in fast » Die Fachgruppentagunallen Bundesländern finden in diegen bieten Gelegenheit, um sen Wochen die jährlichen Fachgruppentagungen der Tischler und Holz sich über aktuelle Entwickgestaltenden Gewerbe statt, die neben aklungen in der Branche auf tuellen Informationen aus der Branche ein interessantes Rahmenprogramm mit dem Laufenden zu halten. « Vorträgen von Fachreferenten, Diskussionsrunden und die Möglichkeit zum Aus- ginn, Gesprächsrunde zum Thema Nachtausch mit Kollegen bieten. Eine gute Gele- wuchs, Auftrags- und Wirtschaftssituagenheit, um sich über aktuelle Entwicklun- tion, Hilfe für Klein- und Mittelbetriebe gen in der Branche auf dem Laufenden zu und anderes. Vortrag „Mut und Motivatihalten. Ein Besuch lohnt sich also. Im Fol- on“ von Peter Baumgartner, Verleihung des genden die nächsten Termine. Lehrabschlussprüfungs-Designpreises.

kussionen, Kabarett-Showact mit Oliver Hochkofler, große Zuliefermesse im Rahmenprogramm und Tombola (s. S. 24/25). Burgenland : 18.10.2013, Gut Purbach, Hauptgasse 64, 7083 Purbach, 14 Uhr Treffpunkt beim „Haus am Kellerplatz“, Besichtigung der Leithaberg DAC Vinothek mit Weinverkostung. 15 Uhr Sektempfang im Gut Purbach, 16 Uhr Beginn der Landestagung, 18 Uhr Abendessen mit begleitender Weinverkostung. Musikalisches Rahmenprogramm: d’Original Sautanz-Musi.

Salzburg: 15.11.2013, Ziegelstadel, PerKärnten: 11.10.2013, Casineum, Casi- Niederösterreich: 12.10.2013, Wifi St. nerweg 1, 5400 Hallein, Rahmenprogramm: no Velden, 9220 Velden, ab 16.30 Uhr Be- Pölten, Mariazeller Straße 97, 3100 St. Pöl- Besuch der Salzwelten in Hallein. grüßungsempfang, 17 Uhr Tagungsbe- ten, Beginn: 9 Uhr, u. a. mit Podiumsdis- www.tischler.at/innungen

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Innung niederösterreich

Kleine Meistertischler Nachwuchsförderung Im Rahmen der Wifi Kids-Academy schnupperten zahlreiche

Kinder in den Sommerferien in den Tischlerberuf und schlossen ihre Ausbildung mit dem miniMeisterbrief ab.

schickt und kreativ er mit dem Werkstoff Holz umgehen kann. Das Ergebnis ist ein tolles eigenes Werkstück, mit dem jedes einzelne Kind sichtlich Freude hatte – eine tolle Aktion“, erzählt eine Mutter. Eine andere Mutter sagte, dass sie es toll finde, dass die Kinder hier die Gelegenheit haben, sich in so vielen verschiedenen Berufssparten zu probieren. Denn man könne nie früh genug dran sein, die Interessen und Begabungen der eigenen Kinder zu fördern. Am Ende des Workshops erhielt jedes Kind den miniMeisterbrief. TISCHLER AUS LEIDENSCHAFT „Die Kids-Academy war ein voller Erfolg. Es ist schön, zu sehen, mit wie viel Begeisterung die Kinder bei der Sache sind. Und genau diese Begeisterung und Leidenschaft braucht man in unserem Beruf. Für uns wird es immer wichtiger, die Kinder bereits in jungen Jahren für die Tischlerausbildung zu motivieren. Unter den Teilneh-

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» Für uns wird es immer wichtiger, die Kinder bereits in jungen Jahren für die Tischlerausbildung zu motivieren. «

rüh übt sich, wer ein Meister werden heit, auf spielerische Art und Weise in verwill! Unter diesem Motto bot das ­Wifi schiedenste Berufe hineinzuschnuppern Niederösterreich im Sommer zwei und vielleicht auch zu erkennen, worin sie Aktionswochen für Kinder zwischen acht talentiert sind und was ihnen Spaß macht“, und 14 Jahren an. Die Kids hatten die Ge- begrüßt WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl LIM KommR. Gottfried Wieland legenheit, in unterschiedlichste Berufe hi- die Wifi-Nachwuchs-Initiative. neinzuschnuppern: miniMeistertischler, Die Wifi Kids-Academy dauerte von 29. Juli miniMeisterfilmer oder miniMeisterkoch – bis 9. August 2013 im Wifi St. Pölten jeweils hier fanden 180 Kinder genau das Richtige von Montag bis Freitag von 8 bis 15 Uhr und mern waren bereits zahlreiche potenzielle für ihren Ferienzeitvertreib. erfreute sich hoher Beliebtheit. Toptischler – das freut mich sehr. Das Anfertigen der eigenen Werkstücke zeigt sehr TALENTE FÖRDERN POSITIVES FEEDBACK früh, wie geschickt, kreativ und engagiert Die Wifi Kids-Academy kam heuer genau Viel positives Feedback kam nicht nur von jedes einzelne Kind ist. Vor allem von den richtig. Zwei Wochen lang in den Som- den begeisterten Kids, sondern auch von Leistungen unserer Teilnehmerinnen war merferien fanden im Wifi St. Pölten Work- deren Eltern. „Mein Sohn war in der ersten ich begeistert“, freut sich Wifi-Kurator und shops zu unterschiedlichsten Schwer- Augustwoche beim miniMeistertischler Landesinnungsmeister KommR. Gottfried punktthemen für Kinder statt. In diesen mit dabei und es hat ihm großen Spaß ge- Wieland, der den frisch gebackenen miniKursen konnten sie ihre Interessen erkun- macht. Er durfte sein handwerkliches Ge- Meistertischlern ihren Meisterbrief perden und ausbauen. „Bei der Wifi Kids-Aca- schick in der Werkstatt unter Beweis stel- sönlich übergab und zu den Werkstücken demy haben die Kinder eine tolle Gelegen- len. Hier konnte mein Sohn zeigen, wie ge- gratulierte. 

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Tischler Journal 10 | 2013

Foto: INNUNG NIEDERÖSTERREICH

Wifi-Kurator und LIM KommR. Gottfried Wieland (li.) übergab den frisch gebackenen miniMeistertischlern persönlich ihren Meisterbrief.


Innung niederösterreich

Sponsor Sachseneder stellt sich vor Visionen Getreu dem Motto „Handwerk hat goldenen Boden“ unterstützt

­Sachsen­eder aus Überzeugung die Meisterschule Pöchlarn.

Fotos: Sachseneder, Glaszone, Adler

Das Familienunternehmen Sachseneder GmbH, seit über 150 Jahren auf dem Markt, setzt auf traditionelle Wege, gepaart mit Ideenreichtum und innovativen Visionen. Im Angebot stehen alle gängigen Schnitthölzer und Holzwerkstoffe, Lohnbearbeitung sowie fertige Oberflächen, die an zahlreiche Holz verarbeitende Gewerbe und die Industrie geliefert werden. Seit Jahren unterstützt Sachseneder aus Überzeugung die Meisterschule in Pöchlarn. „Wir schätzen zum einen die solide Basisausbildung der Tischlermeister und zum anderen das komplexe Fachwissen, um die heutzutage hochtechnischen Fertigungsmethoden optimal einsetzen zu können,“ so Geschäftsführer August Sachseneder. Um auch den gewachsenen

Ansprüchen ihrer Kunden gerecht zu werden, geht die Sachseneder GmbH neue Wege in der Produktpräsentation. So wurde in Krems mit Holz24 ein Schauraum für Türen, Böden, Fassadengestaltung und Oberflächendekore geschaffen, der als Begegnungsraum von Tischlern, Architekten und Verarbeitern genutzt wird. Fachleute haben hier 24 Stunden lang, 365 Tage im Jahr die Möglichkeit, sich alleine oder in Begleitung ihrer Kunden über neueste Trends und Innovationen zu informieren. Ein aktueller Trend ist beispielsweise eines der neuen Holz & Co. Exklusivdekore, welche in den kommenden Wochen vorgestellt werden. Weitere Informationen unter www.sachseneder.at

Im Angebot bei Sachseneder stehen Schnitthölzer und Holzwerkstoffe, Lohnbearbeitung sowie fertige Oberflächen.

Glaszone sponsert MK Pöchlarn

Adler unterstützt Meisterschule

Um ihre Meisterstücke zu veredeln, greifen die Schüler der MK Pöchlarn immer häufiger auf Produkte der Firma Glaszone zurück. „Ich bin selbst Tischlermeister, und daher ist es mir eine Herzensangelegenheit, die Glaszone hat sich auf „funkelndes Meisterschule in Pöchlarn zu unterstützen. Uns ist es Design“ spezialisiert. wichtig, den jungen Tischlern aufzuzeigen, wie moderne Designelemente verwendet werden können, um die eigene Arbeit zu optimieren“, so Glaszone-Geschäftsführer Martin Zeller. Das Waldviertler Unternehmen hat sich auf funkelndes Design spezialisiert, das es in dieser Form weltweit kein zweites Mal gibt – ob in Duschwänden, Raumtrennwänden, als Glasfüllung von Eingangstüren oder als anspruchsvolle Alternative zu Fliesen. www.glaszone.com www.küchenrückwände.at

So gut wie jedes Meisterstück, das ein österreichischer Tischler fertigt, ist mit Adler-Lacken veredelt. So auch die Stücke, die in der Meisterschule Pöchlarn entstehen. „Die MK Pöchlarn ist eine der besten und wichtigsten Meisterschulen in Österreich. Als Unternehmen, das das Tischlerhandwerk in Österreich aktiv fördert, unterstützt Adler die Schule selbstverständlich mit seinen Qualitätsprodukten und mit Oberflächenschulungen vor Ort“, sagt Peter Stecher, der bei Adler als Verkaufsleiter im Bereich Tischlergewerbe für die Förderung der MK Pöchlarn zuständig ist. Mit 490 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen ist Adler Österreichs führender Hersteller von Lacken, Farben und Holzschutzmitteln. Rund 16.000 Tonnen Lack verlassen jährlich das Schwazer Werk und gehen an Kunden in über 25 Ländern weltweit. www.adler-lacke.com

Tischler Journal 10 | 2013

Beschichtungen aus Tirol veredeln Tischler-Meisterstücke in ganz Österreich.

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Innung niederösterreich

Heiße Workshops Weiterentwicklung Wer eine klare Strategie sucht, der muss sich vorab mit seinen

Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken auseinandersetzen. So geschehen am zweitägigen Workshop in Poysdorf.

ein Kampf. Im Geschäftsleben unterscheidet man zwischen einer operativen und einer strategischen Führung. Operatives Handeln, welches nicht auf strategischen Entscheidungen beruht, führt zur Verzettelung der Kräfte und endet letztendlich im Chaos. Das klingt jetzt alles so einfach und logisch, aber leider passiert in vielen Betreiben vieles intuitiv. Die SWOT-Analyse In einer Gruppenarbeit ging es dann an die Stärken-/Schwächenanalyse einer Großfläche und eines klassischen Tischlers. In 60 Minuten wurden Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken analysiert. Im nächsten Schritt ging es dann um die Erfolge der Vergangenheit. Wo war der Einzelne erfolgreich und kann hier eine Ausbaufähigkeit Foto links: Die Workshopteilnehmer und ­Moderator Rupert Sitz Foto unten: Die Orange dient als Gleichnis für Kooperationen.

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s ist Sommer. Es ist heiß und sieben Tischlereien aus Niederösterreich widmen sich unter der Leitung von S.I.T.Z. Consulting dem Thema „Strategie“. Es geht für die Teilnehmer Mitsch aus Spannberg, Artner aus Großpertholz, Grassmann aus dem Dirndltal, Helmer aus Obersdorf, Svoboda aus Krems, Ing. Siegfried Walli aus Thernberg und die Stefan GmbH & Co KG aus Stronsdorf bei dem Projekt, das sich über zwei Jahre zieht, um die Analyse des eigenen Betriebs. Zum Auftakt lernen sich die Betriebe kennen und erfahren, was es eigentlich heißt, zu führen. Der Zweck des Unternehmens wird genau erörtert, und schließlich lernt man auch strategische Methoden kennen, die den Prozess vereinfachen. AM ANFANG STEHT DIE ORANGE Quasi zur Auflockerung führt Rupert Sitz in die Gedankenwelt einer Kooperation am

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Beispiel einer Orange ein. Grundsätzlich haben von einer Kooperation alle etwas. Wenn ein Kooperationspartner nur seinen eigenen Vorteil realisieren will, wird er zwar kurzfristig gewinnen, muss sich in Zukunft aber andere Partner suchen. Die Übung ist so aufgebaut, dass durch maximale Kooperation alle Beteiligten ihre Aufgabe erledigen können. Interessant sind allerdings auch die Varianten und persönlichen Interpretationen. Dabei kann es zum Beispiel vorkommen, dass der Marmeladeproduzent ganz sicher ist, dass er die ganzen Orangen benötigt, also Schalen und Saft.

geortet werden. „Wir gehen tief in die Betriebe hinein, und jeder kann sofort beginEINE/MEINE STRATEGIE nen, sich zu verändern und an seiner StrateUm den Begriff der Strategie ganz nah zu er- gie zu arbeiten, und damit nichts einschläft, fassen, gibt es einen Exkurs in das Jahr 1780. wird der Prozess zwei Jahre lang begleitet“, Der Kriegsstratege Clausewitz meint, dass erklärt Landesinnungsmeister-Stellvertrees kein höheres und einfacheres Gesetz gibt, ter KR Ing. Helmut Mitsch die spannenden als seine Kräfte zusammenzuhalten, und der Workshops, an denen sich jeder niederöstermoderne Wettbewerb ist schließlich immer reichische Tischler beteiligen kann.

Tischler Journal 10 | 2013


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Innung steiermark

Craft Design WETTBEWERB Der steirische Designpreis der Tischler holt die kreativen Tischlerköpfe

auf die Bühne. Die Finalisten stehen nun fest.

D

ie Landesinnung der Tischler und der Holz gestaltenden Gewerbe hat nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr auch heuer wieder den Craft-Design-Wettbewerb ausgeschrieben. Ziel des Wettbewerbs ist es, die gestalterischen Leistungen der Tischlerbranche im Hinblick auf Design, Kreativität und Individualität aufzuzeigen. Insgesamt wurden 15 Projekte von steirischen Tischlerbetrieben, vier Projekte von Jungmeistern, die in den letzten drei Jahren die Meisterprüfung abgelegt haben und sechs Projekte von Lehrlingen, die im Schuljahr 2012/13 die Lehrabschlussprüfung (drittes und viertes Lehrjahr) absolviert haben, eingereicht.

Für die Bewertung und Preisvergabe wa- ber fiel allerdings nach Redaktionsschluss ren folgende Kriterien maßgeblich: die dieser Ausgabe – mehr über die Gewin­Gestaltungsidee durch den Tischler, Holz- ner in Tischler Journal 11/2013). Der Siegestalter oder Designer sowie ein hoher Ge- ger der Publikumswertung wurde mit eibrauchswert mit funktionellen Details bzw. nem Gutschein im Wert von 1000 Euro künstlerische Qualität. Dazu fließen noch für Tischlerleistungen belohnt. Die Lisdie Kreativität bei Gestaltung und Ausfüh- te mit den Finalisten finden Sie auch unter rung sowie eine hohe handwerkliche Aus- www.steirische-tischler.at führungsqualität in die Bewertung mit ein. Eine unabhängige Fachjury nominierte aus den Einreichungen die neun besten Stücke, K at eg o r i e L e h r l i n g e : welche sich den Augen des Publikums auf „Sideboard“ – Patrick Sampel, Lödersdorf der Grazer Herbstmesse von 3. bis 7. OktoLehrbetrieb: Einrichtungswerkstätte Radaber 2013 stellen mussten. schitz GmbH & Co KG, Riegersburg Die endgültigen Sieger in jeder Kategorie wurden letztendlich vom Messepubli- „Sideboard mit Verblendung“ – kum ausgewählt (die Entscheidung darü- Philipp Pratter, Kaindorf an der Sulm Lehrbetrieb: Kamper Handwerk+Bau GmbH, Tillmitsch „Wickeltisch“ – Shah Wali Fouroutan, Feldbach K at eg o r i e M e i s t e r :

„Rod Rest“ – Peter Groß, Wettmannstätten

K at eg o r i e B e t r i e b e :

„BE-ST“ – Tischlerei Erwin Prietl, ­Deutschlandsberg „wood tension“ – Tischlerei Walter ­Reisenhofer, Preding V. li: Die Jurymitglieder Dr. Edith Almhofer (Zeitschrift Schöner Wohnen), Thomas Prlić (Chefredakteur Tischler Journal), Prof. Franz Klary (HTL Ortweinschule Graz) und Thomas Karner (Messe Graz) mit LIM Walter Schadler

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„Dielenmöbel“ – Tischlerei August ­Kumpusch, Gleinstätten

Tischler Journal 10 | 2013

Foto: Landesinnung STEIERMARK

„Kipp Diwan“ – Thomas Trummer Betrieb: E. Hochegger GmbH, Raaba


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Material & technik

SataSondermodell

Mit einer „klassisch modernen“ Alternative im Einstiegssegment erweitert Roto das Griffesortiment für DrehkippFenster. Die neue „Samba“-Linie der deutschen Beschlagspezialisten verfügt über eine nach RAL GZ 607-9 geprüfte Technik und ist mit einer zehnjährigen Funktionsgarantie ausgestattet. Der ergonomische Griff ist neben der Basisversion „Standard“ in den Varianten „Secustik“, „Druckknopf“ und „Abschließbar“ erhältlich. Letztere ist mittels Zusatzfunktion auch als „TiltFirst“-Ausführung (Kippen vor Drehen) verfügbar. Eine Garnitur für Balkontüren gehört ebenfalls zum Repertoire. www.roto-frank.com

Foto: Ostermann

Foto: Roto

Klassisch modern

r e n r o C p p A Code statt Karte

Moderne Visitenkarten ermöglichen heute den einfachen Kontaktdaten-Austausch per QR-Code. Wer Visitenkarten trotzdem noch sammeln will, kann das mit der entsprechenden App auch platzsparend am Smartphone erledigen. Mit Programmen wie Abbyy Business Card Reader, Camcard oder WorldCard Mobile (jeweils für Android oder iPhone, Preis unter 10 Euro) lassen sich Visitenkarten einscannen und die von der App eingelesen Daten einfach verwalten.

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Foto: Sata

Sondermodell

SataJet 4000 Design und Farbe gehören zum Alltag eines B „Carl Avery Lackierers. Im Rahmen des von Sata im Edition“ letzten Jahr weltweit ausgeschriebenen Designwettbewerbs reichten 178 Teilnehmer aus 17 verschiedenen Ländern insgesamt 285 Entwürfe ein. Gewinner des Wettbewerbs war der amerikanische Lackierer Carl Avery. Dessen Design lanciert Sata diesen Herbst als Sonder­ edition, umgesetzt auf der Hochleistungspistole SataJet 4000 B in streng limitierter Auflage. Das Sondermodell ist aufgrund der speziellen Oberflächenveredelung auch für den täglichen Einsatz im Arbeitsalltag geeignet. Sollte die Lackierpistole jemandem zu schade für die Praxis sein, eignen sich die Sata-Sondereditionen auch als Designobjekte in der Vitrine, als hochwertiges Geschenk für herausragende Leistungen von Mitarbeitern oder zu anderen besonderen Anlässen. Erhältlich noch bis 31. Oktober 2013 beim Sata-Fachhandel. www.sata.com

Auf der Lackierkante haften selbst wasserbasierende Lacke ohne vorheriges Anschleifen.

Lackierkante Je nach Zusammensetzung besitzt jeder Lack andere Haftungseigenschaften. Häufig kommt es vor, dass ein Lack auf der Platte perfekt haftet, nicht aber auf der Kante. Durch die Spezial­ oberfläche ist die neue Ostermann Lackierkante mit nahezu allen handelsüblichen Lacken kompatibel. Selbst wasserbasierende Lacke haften perfekt. Der Trick: Auf der Leimauftragsseite sorgt der Primer wie gewohnt für eine optimale Verbindung von Kante und Kleber. Auf der lackierfähigen Seite bewirkt eine Spezialoberfläche die optimale Haftung der verschiedensten Lacktypen. Bei der Vielzahl der unterschiedlichen Lacke ist jedoch immer zunächst eine Probelackierung notwendig. Die neue naturfarbige Ostermann Lackierkante gibt es ab einem Meter Länge in den Stärken eins und zwei Millimeter und in jeder Breite bis 104 mm. www.ostermann.eu

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Glas Kompetenz Gasperlmair

material & technik

Foto: Imos AG

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„Imosianer“-Treffen

EINSCHEIBENSICHERHEITSGLAS SPLITEX® ESG SPLITEX DIGITAL® SPLITEX COLOR® SPLITEX INTERIOR® SPLITEX PRINT® SPLITEX® DIMAX Glasdruck

Der deutsche Softwarehersteller Imos aus Herford veranstaltet gemeinsam mit seinem österreichischen Partner, der Lumacon Holztechnologie GmbH, am 22. Oktober ein Anwendertreffen in den Räumen von Homag Austria in Oberhofen am Irrsee. Präsentiert werden dabei alle Neuheiten der aktuellen Version 11.0., bei der neben zahlreichen Produktverbesserungen der durchgängige Datenfluss im Auftrags- und Produktionsprozess im Fokus steht. Die aktuelle Strategie „sales-to-machine“ wurde weiterentwickelt und bezieht mit dem mit einem Augmented-RealityModul ausgestatteten „Imos 360“ erstmalig auch den Kunden des Software-Anwenders ein. www.imos3d.com

VERBUNDSICHERHEITSGLAS SPLITEX® VSG SPLITEX VSG COLOR® SPLITEX FLOOR® SPLITEX PROTECT® RÖNTGENSCHUTZ SCHOTT RD 30 Bleigleichwert 0,5 Pb SCHOTT RD 50 Bleigleichwert 1,6 Pb SCHOTT RD 50 Bleigleichwert 2,2 Pb

Trendspotting

Foto: Egger Holzwerkstoffe

FLACHGLAS Floatglas klar und färbig MADRAS-Design Gussglas und Drahtglas LUXAR® entspiegelt Spiegel Restaurationsglas Satinato maté BESCHLÄGE DORMA PAULI DORMA-MANET KL-MEGLA HAWA SADEV FISCHER MINUSCO GUIDOTTI ProFIN-S klemmfrei GEZE DEUBL-Zargen WSS

Mit den Dekoren aus der Zoom-Kollektion von Egger eröffnen sich vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Beim Design von Innenräumen wie auch von Möbeln sind Kreativität in der Materialwahl und ein Gespür für Komposition und Kombination in Verbindung mit aktuellen Trends gefragt. Unter www.egger.com/trendspot will der Tiroler Holzwerkstoffhersteller deshalb Anregungen für die ersten Ideen und Inspirationen beim Start in ein neues Projekt oder auf der Suche nach neuen Materialoptiken oder Farbqualitäten geben. Zugleich sind Verarbeiter aufgefordert, ihre besten Referenzobjekte mit Dekoren aus der Egger Zoom-Kollektion zu präsentieren. Der Gewinner des Contests wird mit einem Profi-Fotoshooting oder einer Präsentation seines Projektes auf der EuroShop 2014 in Düsseldorf belohnt. www.egger.com/trendspot

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Material & technik

„Nur noch ein Ansprechpartner“ INTERVIEW Werner Ebenhoch, Leiter des Handelsgeschäfts bei Pfleiderer, über die

Neuerungen in der Marken- und Vertriebspolitik des Holzwerkstoffherstellers. 

Interview: Thomas Prlić

W 

erner Ebenhoch ist seit 14 Jahren beim deutschen Holzwerkstoffhersteller Pfleiderer in unterschiedlichen Positionen beschäftigt. Nach der abgeschlossenen Restrukturierung des Unternehmens leitet er seit Jänner dieses Jahres das Handelsgeschäft der Pfleiderer GmbH. Mit dem Tischler Journal sprach Ebenhoch darüber, wie die neue Markenstrategie sich auf das Produktangebot und den Vertrieb auswirkt.

Tischler Journal: Die wichtigste Änderung in der neuen Unternehmensstrategie ist für die Kunden die Bündelung der drei Marken Duropal, Wodego und Thermopal unter einer Dachmarke. Heißt das, ich bekomme z. B. als Tischler im Fachhandel nur noch Pfleiderer-Produkte oder immer noch dieses oder jenes Duropal-, Wodego- und Thermopal-Produkt? Werner Ebenhoch: Wir begleiten unsere Dachmarke Pfleiderer weiterhin mit diesen hervorragend eingeführten und akzeptierten Marken. In der konkreten Produktbezeichnung werden jedoch nur die Produkte Hochdruckschichtstoff (HPL) und HPL-Elemente weiter unter dem Markennamen Duropal

Das neue PremiumBoard MFP Hybrid kombiniert die Vorteile einer Multifunktionsplatte mit denen einer hochdichten Faserplatte.

Werner Ebenhoch leitet das Handelsgeschäft bei Pfleiderer.

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dienung der Handelsstruktur – also dem Zulieferer des Tischlers, auch in Österreich – beauftragt haben, ist das Werk in Leutkirch. Die Restrukturierung hat auch intern ei- Hier haben wir eine sehr hohe Fertigungsniges umgekrempelt. So haben die fünf breite und -tiefe, von der Rohspan- über die Werke in Deutschland jetzt bestimmte direkt beschichtete Platte bis zur SchichtstoffSpezialisierungen auf Kundengruppen und HPL-Kompaktplatte sowie zum Verbunund Produkte. Welche Auswirkungen delement. Alle klassischen Plattenwerkstofhat das für die Kunden? fe von A bis Z werden also über dieses Werk Neben der Zusammenführung von Mar- abgewickelt. Einzige Ausnahme ist die HPLken und Sortimenten haben wir uns auch ei- Arbeitsplatte, deren Fertigung komplett im ne funktionale Organisation gegeben. Der Werk Arnsberg konzentriert wurde. Kunde, der bisher für die verschiedenen Produktsysteme auch verschiedene Ansprech- Was ändert sich durch die neue Strukpartner bei uns im Haus und verschiede- tur an der Verfügbarkeit des bisherigen ne Händler hatte, hat so nur noch einen An- Produktspektrums? sprechpartner. Wir haben in dem Zuge au- Wir hatten uns mit den drei bisherigen Marßerdem die Werke auf Kundengruppen ken in manchen Fällen auch selbst im Markt spezialisiert. Das Werk, das wir mit der Be- Konkurrenz gemacht. Das vermeiden wir

Tischler Journal 10 | 2013

Fotos: Pfleiderer

vermarktet, die anderen Produkte werden nicht mehr direkt einer Marke zugeordnet.


material & technik

Genuss – Design – Vielfalt Kopffrei-Wandhaube Limara

jetzt, indem wir die starken Produkte aus den Altmarken in der neuen Dachmarke bündeln, so Doubletten vermeiden und gleichzeitig eine noch größere Sortimentstiefe erreichen. Eine wesentliche Veränderung für uns war auch, das Plattenformat auf den aktuellen Standard von 2,80 Meter zu verändern. Gerade in den letzten Jahren gab es in der Hinsicht immer wieder – gerade aus Österreich – Hinweise in unsere Richtung, dass wir dieses Format nicht anbieten, obwohl es besonders nachgefragt wird. Dem haben wir jetzt Rechnung getragen: Seit Beginn dieses Jahres bieten wir bei HPL und bei Dekorspanplatten dieses Längenformat an.

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Das neue „DST“-Programm soll die Kombinierbarkeit von Dekoren, Strukturen und Trägermaterialien hervorheben. Wird das auch unter diesem Namen beim Kunden kommuniziert?

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»Eine wesentliche Veränderung für uns war, das Plattenformat auf den aktuellen Standard von 2,80 Meter zu verändern. « Werner Ebenhoch, Pfleiderer Wir haben eine Dekorkollektion mit in Summe 301 Dekoren, davon bieten wir 180 Dekore im DST-Sortiment, also in einer Vielzahl von Produktvarianten an: von der direkt beschichteten Spanplatte über HPL oder mit verschiedenen Trägerwerkstoffen als Verbundelement. Daraus ergibt sich für Verarbeiter und Planer eine Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten, die auch allen Anwendungen und deren technischen Notwendigkeiten Rechnung tragen. Welche Auswirkungen hat das alles auf den Vertrieb und Handel in Österreich? Wir wollen unsere Produkte in Österreich in einem selektiven Vertrieb vermarkten. Statt dem ehemaligen Stützpunkthändler-Konzept definieren wir jetzt einzelne Händler als Premiumpartner. Das sind Partner, die einen hohen Service genießen, was die Unterstützung im Marketing angeht, aber auch im Service und die Logistik betreffend. Das heißt schnelle Verfügbarkeit und Lieferzeiten. Auf der anderen Seite haben wir natürlich auch den Anspruch, dass über die Premiumpartner die Marke Pfleiderer flächendeckend vermarktet wird. www.pfleiderer.com

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TOP-PREIS

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Material & technik

Auf historischem Boden FUSSBODEN Historisches Terrain ist der Parkettboden

im Kaiserhaus in Baden. Im Zuge der Adaptierung als Museum wurde der Boden von einem Waldviertler Tischler und Bodenleger fachgerecht restauriert.  Text: Ralf Siebenbürger

von dem der Bad Ischler Fremdenverkehr bis heute zehrt. An die Erfolge der oberösterreichischen Kurstadt möchten die Niederösterreicher nun anschließen. Im Jahr 1813 kaufte Kaiser Franz das Haus auf dem Hauptplatz und bewohnte es regelmäßig. Mit seinem Tod im Jahr 1835 kam Baden aus der Mode. Eine zweite Blüte erlebte das Kaiserhaus, das weiterhin im Besitz der Habsburger verblieben war, unter dem letzten österreichischen Kaiser Karl. Danach verlor das Haus an Be-

» Die besondere Herausforderung bestand darin, den historischen Boden für seine künftige Nutzung zu rüsten. « Albert Pani, Tischler und Bodenleger

Bodenerfahren Der 39-Jährige ist gelernter Tischler, zu seiner Lehrzeit war der Beruf des Bodenlegers noch kein eigener Lehrberuf. 1995 war er einer der ersten Bodenlegermeister in Österreich. Pani hat viel Erfahrung mit historischen Parkettböden: Er hat schon die Böden in der Wiener Hofburg, in Schloss Schönbrunn, im Schloss Hernstein und in Stift Zwettl restauriert. Dazu qualifiziert ihn nicht zuletzt auch eine Parkettrestauratorenausbildung, die er 2005 in Stuttgart absolviert hat. Bei all diesen Projekten arbeitet er mit dem Weinviertler Holzrestaurator Michael Sebestian zusammen. Den Auftrag, den historischen Boden im Kaiserhaus zu restaurieren, bekamen Nach der Restaurierung zeigt das Parkett ­seinen historischen Charakter. die beiden auf Empfehlung des Bundesdenkmalamtes, das ihre Arbeitsweise seit Jahren latt sei es, das höfische Parkett, sagt Badener Stadtväter entschlossen, das Haus kennt und schätzt. „Die besondere Herausein Sprichwort. Im Fall des soge- zu einer Touristenattraktion zu machen. forderung beim Boden im Badener Kaisernannten Kaiserhauses auf dem Von 1796 bis zu seinem Tod verbrachte Kai- haus bestand darin, den historischen Boden Hauptplatz der niederösterreichischen Kur- ser Franz jeden Sommer in Baden. Damit für seine künftige Nutzung zu rüsten“, erstadt Baden war das schon lange nicht mehr hatte in seiner Ära Baden jenen Rang als läutert Pani. Der Zustand der Konstruktion, der Fall. Jahrzehntelang lag das Haus in ei- kaiserliche Sommerresidenz, dem unter wie er sie vorfand, war sehr instabil. Leimfunem Dornröschenschlummer, ehe sich die Kaiser Franz Joseph Bad Ischl zukam und gen und Holz waren an vielen Stellen gebro-

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Fotos: A. Pani

deutung. Für die nun erfolgte Adaptierung als Museum sollte so viel wie möglich von der alten Substanz erhalten werden. Das galt nicht zuletzt für die rund 265 Quadratmeter Parkettböden aus massiver Eiche in den ehemaligen kaiserlichen Wohnräumen, die von Bodenleger Albert Pani aus Rastenfeld im Waldviertel restauriert wurden.


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lagersysteme – manipulatoren – steuerungstechnik

Leimfugen und Holz waren beim alten Boden an vielen Stellen gebrochen, die Dicke der Parketttafeln schwankte enorm.

chen, die Dicke der Parketttafeln schwankte zwischen 18 und 32 Millimetern. Um die unterschiedlich dicken Tafeln auf gleiches Niveau zu bringen, wurden Hohlräume mit Holzspänen aufgefüllt. „Eine solche Konstruktion hält starke Beanspruchungen nicht aus“, erläutert Pani. Um aber möglichst viele der historischen Parketttafeln weiterverwenden zu können, mussten die dünneren Tafeln an der Unterseite mit Holz aufgefüttert werden. Nur was unrettbar zerstört war, hat Pani durch neue Tafeln ersetzt. Insgesamt konnte er 147 Quadratmeter historischen Parkettboden restaurieren, 77 Quadratmeter mussten ergänzt werden. Im künftigen Eingangsbereich des Museums wurden 41 Qua­ dratmeter Dielenboden aus Tanne mit einer Umrahmung aus Eichenholz nach dem historischen Bestand rekonstruiert.

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Jede Tafel auf ihrem Platz Ende März begannen die Arbeiten mit dem Ausbau des Parketts. Der Unterboden musste komplett erneuert werden. Als Spezialist für die Restaurierung historischer Böden legt Pani Wert auf exakte Wiederherstellung: „Jede Tafel liegt auf dem Platz, auf dem sie vorher gelegen ist.“ Abschleifen, um unterschiedlich dicke Tafeln auf ein Niveau zu bringen, kam nicht infrage: „Das nähme dem Boden den historischen Charakter“, wendet Pani ein. „Es ging darum, die Authentizität des Bodens zu bewahren. Der Anspruch einer Restaurierung besteht ja eben nicht darin, 200 Jahre auszulöschen und ein neuartiges Produkt zu verlegen.“ So kann der Besucher sich heute noch ein Bild davon machen, wie einst der Kaiser und seine Gäste über den Parkettboden gegangen sind. Gelegentlich sind gestopfte Löcher in den Parkettafeln zu sehen. Manch einer könnte dabei an die hohen Absätze an den Schuhen höfischer Damen denken. Aber weit gefehlt: Die Bleistiftabsätze kamen erst Mitte des vergangenen Jahrhunderts auf. Die Löcher im Parkettboden des Kaiserhauses dürften eher von den genagelten Offiziersstiefeln der militärischen Entourage der Kaiser stammen, die das Haus bewohnt haben.

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Material & technik

Druck machen WERKZEUG Mit cleveren Produkten wie der neuen Spannzulage bietet Stubai

­praktische Hilfsmittel für die Arbeit in der Werkstatt.

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s ist eine Frage, die viele Handwerker aus dem Arbeitsalltag kennen: Wie kann man beim Verleimen, etwa bei Korpussen, den Anpressdruck gleichmäßig verteilen? Gewöhnliche Schraubzwingen erzeugen nur in den Randbereichen Druck, und so muss man sich häufig mit selbst gebauten Zulagen behelfen. Auf der BWS in Salzburg stellte der Tiroler Werkzeughersteller Stubai mit der Spannzulage eine einfache, aber schlaue Lösung für diese Problematik vor, die beim Messepublikum prompt auf großes Interesse stieß. Die Spannzulage verteilt beim Spannen den Druck gleichmäßig, Druckschrauben helfen dabei, auch in der Mitte Druck aufzubauen. Auf diese Weise erübrigt sich die Verwendung tiefer Zwingen und auch „hausgemachte“ Zulagen sind nicht mehr notwendig.

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Spannzulagen verteilen beim Spannen den Druck gleichmäßig.

dem auch für Einzelpersonen ohne zusätzliche Hilfe schnell und unkompliziert möglich. So lässt sich der Bedarf an Zwingen reduzieren und für den Betrieb Zeit und Geld sparen. ZWINGEND RATSCHEN Die Tiroler Werkzeugmacher haben auch noch weitere kleine Helferleins im Umgang mit Schraubzwingen im Sortiment: Bei schwer zugänglichen Stellen steht dabei mitunter der Griff im Weg. Stubai bietet als Lösung dafür ein System mit einem schwenkbaren Griff, der über einen verstellbaren Ratschenkopf mit der Schraubspindel verbunden ist. Bei Bedarf wird dann einfach der Griff gekippt und in „Ratschenstellung“ gebracht. Und auch der Kraftaufwand wird durch die Hebelwirkung der Ratsche praktischerweise reduziert. (red/stubai) www.stubai.com 

Tischler Journal 10 | 2013

Die Zulagenhalter ermöglichen auch Einzel­ personen das Anbringen der Zulagen ohne ­zusätzliche Hilfe.

Fotos: Stubai

VIELSEITIG EINSETZBAR Das praktische Hilfsmittel schützt gleichzeitig das Werkstück vor Beschädigungen beim Einspannen. Mit einem Zwischenstück lassen sich die Zulagen auf einfache Weise verlängern und so auch bei größeren Möbelstücken einsetzen. Weitere Verwendungsmöglichkeiten ergeben sich etwa auch in Kombination mit Kantenfixspannern, beim Pressen von Platten, um Flächendruck aufzubauen, oder in Kombination mit Türspannern. Mit den zusätzlich erhältlichen Zulagenhaltern ist Bei Bedarf lässt sich der das Anschwenkbare Griff einbringen fach umkippen. der Zulagen zu-


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Samtig und kratzfest LACKE IVM Chemicals hat mit einem neuen

Lack einen Durchbruch im Bereich der Soft-Touch-Beschichtung erzielt.

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romapur Velvet Diamond ist ein transparenter Soft-Touch-Decklack mit niedrigem Glanzgrad und einer sehr hohen Kratz- und Abriebfestigkeit. Der Lack ist das Ergebnis eines umfangreichen Entwicklungsprojekts mit dem Ziel, die maximale physikalische Stabilität zu erreichen. Der Zusatz von marktüblichen Plastifizierungsmitteln wäre die einfachste Lösung, eine angenehme Haptik zu erreichen. Die Stabilität des Effekts ist so jedoch kaum gewährleistet, da ein Produkt nur so lange stabil bleibt, wie die ihm beigefügten Additive, zum Beispiel Harze. Außerdem ist es nahezu unmöglich, eine Reaktion mit anderen Komponenten des Lacks zu verhindern. IVM Chemicals bevorzugte daher die Auswahl innovativer, hochelastischer Harze, die

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ein bewegliches Polymernetz bilden. Das heißt, die beschichtete Oberfläche folgt der Bewegung einer Berührung ohne Widerstand oder Reibung. Im Moment eines Kontakts oder Drucks ist die Oberfläche weich, kehrt aber dank ihrer exzellenten Elastizität gleich wieder zurück in den Ausgangszustand. KRATZ- UND ABRIEBFESTIGKEIT Diese wichtige elastische Komponente, zusammen mit einem auf Nanotechnologie basierenden Mattierungsmittel, bildet die Basis einer besonderen Kratz- und Abriebfestigkeit – der Decklack verleiht den beschichteten Objekten eine außergewöhnliche, fühlbar samtige Oberfläche. Wenngleich Soft-Touch-Beschichtungen schon seit einiger Zeit auf dem Markt bestehen, gibt es bezüglich der Kratzfestigkeit zur-

zeit nichts Vergleichbares. Durch die ideale Kombination von Ästhetik und Haptik sowie die hohe Kratzfestigkeit findet Cromapur Velvet Diamond für die Beschichtung aller modernen Möbel, Türen, Leisten und dekorativen Elemente seinen Einsatz. Sorgfältig ausgewählte Rohstoffe gewährleisten die Sicherheit: Der neue Decklack ist EN 71/3 (Europäische Norm für Spielzeugsicherheit)-konform und somit auch besonders geeignet zur Lackierung von Kindermöbeln und -spielzeug. Cromapur Velvet Diamond ist eine matte, farblose Polyurethan-Beschichtung, die als Endlack auf deckenden oder lasierenden Lackaufbauten von Holz, MDF und Grundierfolien aufgebracht werden kann. (red/ivm) www.cromalacke.com www.ivmchemicals.de

Tischler Journal 10 | 2013

Foto: IVM

Durch die Kombination von Ästhetik und Haptik sowie die hohe Kratzfestigkeit lässt sich der Lack für die Beschichtung moderner Möbel, Türen, ­Leisten und dekorativer Elemente einsetzen.


Material & Technik

Altersgerechtes Bauen – woran es hakt BARRIEREFREIHEIT Mit der Art und Weise, wie wir heute bauen, werden wir uns in

ein paar Jahren schwertun. Altersgerecht und damit barrierefrei zu bauen muss ­zusehends Standard werden. Text: Andreas Haid

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Foto: Alumat Frey Gmbh

ie Alterspyramide verschiebt sich nach oben: Laut Statistik Austria werden in Österreich bis zum Jahr 2075 im Vergleich zu heute etwa doppelt so viele Menschen über 65 Jahre alt. Das heißt, wir werden alle älter – mit vielen Vor-, aber auch Nachteilen: Ältere Menschen verlieren an Beweglichkeit, die Körperkraft lässt nach. Stürze sind mit 80 Prozent die Hauptunfallart von Senioren zu Hause. Damit einher gehen viele Probleme für den Einzelnen: Halbdunkle Treppen werden zu gefährlichen Hindernissen, kleine Spalten zu unüberwindbaren Gräben, Türstöcke zu Stolperfallen, eine Badewanne unbrauchbar. Mit der Art und Weise, wie wir heute bauen, werden wir uns in ein paar Jahren schwertun. Altersgerecht und damit barrierefrei zu bauen auf einem hohen komfortablen Niveau muss zusehends Standard werden, wollen wir ältere Menschen nicht aus dem täglichen Leben ausschließen. STUDIE ZEIGT PROBLEMFELDER Dass es hier allerdings noch sehr viel aufzuholen gibt, zeigen jetzt zwei Studien. Die eine wurde vom Bauherren-Schutzbund in Berlin in Auftrag gegeben und befasst sich mit den Mängeln, die derzeit noch beim barrierefreien Bauen bestehen. Fazit: Oft hakt es schon vor Baubeginn, in den Verträgen bzw. Baubeschreibungen. „Badmodernisierung mit barrierefreier Dusche“, „Umbau zum barrierefreien Haus“ oder der „Bau einer barrierefreien Eigentumswohnung“ steht in diesen Verträgen, ohne detailliert auf Normen bzw. individuelle Wünsche und Bedürfnisse der Kunden einzugehen. Oft ist der Umbau dann auch noch dringend, weil sich der Kunde in einer Notbzw. Akutsituation befindet. Ist der erste Umbau nicht zufriedenstellend und muss erneut gebaut werden, kann das zu massiven Mehrkosten und gerichtlichen Streitigkeiten führen, wie die Studie in mehreren Fallbeispielen gut aufzeigt.

Tischler Journal 10 | 2012 

Damit die Tür nicht zur Stolperfalle wird: schwellenlose Schiebetürlösung

WAS KOSTET BARRIEREFREIHEIT? klarheit über die genauen Normen bzw. BeDie zweite Studie kommt aus der Schweiz dürfnisse der Kunden. Beides bremst die und behandelt die psychischen Ursachen Barrierefreiheit und muss konkretisiert von mangelnder Barrierefreiheit für be- werden, wenn wir unsere Umgebung fit für hinderte Menschen. Befragt wurden hier- die Zukunft machen wollen.  für Architekten, Bauherren und Behörden. Zwar gaben alle drei Gruppen an, dass barInfo rierefreies Bauen von großer Wichtigkeit KONGRESS ist. Jedoch hatten die Gruppen unterschiedDer Wirtschaftsverlag informiert liche Einschätzungen, was die Kosten dieSie zu diesem Thema umfassend ser Barrierefreiheit betraf. „Die Implikatiauf dem Kongress onen sind klar. Personen, welche die Kos„Bauen & Komfort“ ten überschätzen, dürften zurückhaltender Fachkongress für zukunftsorientiertes sein bei der Berücksichtigung des Aspekts Planen Bauen Sanieren Behindertengerechtigkeit“, ­schreiben die 21.–22. November 2013 in Wien Studienautoren und empfehlen mehr AufPauschale € 199,- (exkl. USt.) klärungsarbeit, was denn nun barrierefreiAnmeldung und alle Infos unter es Bauen kostet. Vor allem Behörden, die www.bauenundkomfort.at Genehmigungen für Gebäude im öffentlichen Bereich erstellen, hatten hier großen Nachholbedarf. Neben anderen, kleineren, sind es diese beiden großen Faktoren: Kosten und Un-

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Material & Technik

SOFTWARE Infos zu Neuheiten, kostenlose Workshops und informative Fachvorträge

bietet das Cad+T-Anwendertreffen von 17. bis 19.10.2013 in Wagrain.

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Neudörfler gewann den Renderwettbewerb im vergangenen Jahr.

Ihre Stufe zum Erfolg ... Die größte Treppenbaugemeinschaft Europas, mit über 80 eigenständigen Unternehmen, sucht neue Franchise Partner in Österreich

on 17. bis 19. Oktober 2013 lädt der Softwareanbieter Cad+T zu seinem diesjährigen Anwendertreffen mit neuer Location. Erstmalig findet das Treffen im Sporthotel Wagrain in Salzburg statt. Das Programm, das Cad+T-Anwender und -Interessenten erwarten dürfen, umfasst neben den Neuheiten des Hauses Cad+T und Autodesk interessante Fachvorträge zu unterschiedlichen Themen sowie Präsentationen von Cad+T-Kunden über ihre Erfahrungen und Erfolge. Zusätzlich werden wieder die im letzten Jahr äußerst beliebten kostenlosen Workshops in kleineren Gruppen zu Themen wie Rendering, Konstruktion, CNCAnbindungen und vieles mehr angeboten. Beliebter Programmpunkt ist auch wieder der alljährliche Cad+T-Renderwettbewerb. Eine Jury bewertet die Einsendungen im Rahmen des Anwendertreffens und freut sich auf möglichst viele tolle Renderings.

Noch bis Montag, 14.10.2013, können Interessierte zwei ihrer besten Renderings unter office@cadt.at einreichen. Anmeldungen zum Anwendertreff sind in der CAD+T-Zentrale in Ansfelden per EMail: office@cadt.at, per Fax: 07229-8310060 oder per Telefon: 07229-83100-0 möglich. (red/cadt) www.cadt.at

Foto: CAD+T, Rendering: www.neudoerfler.com

Wissen, Workshop, Wettbewerb

Am Programm stehen Fachvorträge, Workshops und Erfahrungsberichte von Kunden.

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ie Easyfast-Wave-Schraube von Berner wartet mit einigen Neuerungen auf: Die Frästaschen am Unterkopf sind die Lösung für Fräskopf- und Senkkopf-Anwendungen. Die Frästaschen reiben für den Schraubenkopf vor und nehmen überstehende Späne und Holzmehl auf. So kann die Schraube sauber im Holz versenkt werden. Zugleich ist die Easyfast Wave optimal für Beschläge geeignet, da ihre Frästaschen die Oberfläche des Beschlags nicht beschädigen und Rost somit keine Angriffsfläche bieten. Des Weiteren ermöglichen die Frästaschen ein bündiges Versenken der Schrauben in den Beschlag. Das Doppelganggewinde wiederum verkürzt die Einschraubzeit um bis zu 50 Prozent gegenüber herkömmlichen Spanplattenschrauben. (red/berner) www.berner.co.at.

Tischler Journal 10 | 2013

Foto: Berner

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apierrechnungen und Rechnungen, die per EMail oder im PDF-Format übermittelt werden, werden nicht anerkannt. e-Rechnungen

können effizienter und sicherer bearbeitet werden. Fehlerquellen werden minimiert und Mitarbeiterinnen sowie Mitarbeiter in Unternehmen und der Verwal-

tung entlastet. Bei umfassendem Einsatz strukturierter elektronischer Rechnungen gehen Studien der Wirtschaftskammer Österreich von einem Nutzenpotenzial von mehreren Milliarden Euro pro Jahr allein innerhalb Österreichs aus. Um elektronische Rechnungen einbringen zu können, ist eine einmalige Registrierung am Unternehmensserviceportal (www.usp.gv.at) erforderlich. Danach können die Rechnungen jederzeit über die am USP verfügbare Anwendung „e-Rechnung an den Bund“ (www.erb.gv.at) erstellt oder – bei Erstellung durch ein eigenes Programm – hochgeladen werden. Als dritte Einbringungs-

möglichkeit steht ein Webservice zur Verfügung. Das Unternehmensserviceportal (USP) Das USP ist das zentrale Internetportal der österreichischen Bundesregierung für Unternehmen. Informationen zu sämtlichen Unternehmensbereichen erleichtern es Betrieben, sich in der Behördenwelt zurechtzufinden. Zudem können am USP die wichtigsten E-Government-Anwendungen der Bundesverwaltung mit nur einer Anmeldung genutzt werden. www.usp.gv.at 

Arbeitsvorbereitung ist heute digital Durch 3D-CAD-Planung lassen sich die Arbeitsschritte automatisieren.

I 

mmer mehr direkten Nutzen aus der CAD-unterstützten Planung ziehen, Informationen, die im Projekt schon einmal festgelegt wur-

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den, bis zum Ende der Produktionskette weiterverarbeiten, ohne mehrmalige Eingabe in verschiedene Systeme, das sind die aktuellen Themen,

die heute den Tischler beschäftigen. Ein Lösungsweg kann sein, bestehende Systeme digital zu verbinden. Dies ist meist auch kosteneffizienter, als alles auf eine neue Gesamtlösung zu stellen und alle Programme – vor allem Branchen-, Auftrags- und Stücklistensysteme – auszutauschen. CAD spielt dabei die Schlüsselrolle als verbindendes Glied in der Kette zwischen kaufmännischem Auftrag, der Werkzeichnung und dem technischen Auftragssystem. Im CAD sind die geometrischen Daten enthalten, welche die Kunden und Projektdaten sowie Ausführungseigenschaften zusammen zu Papier bringen.

Für Tischlereien ist Variode­ sign3D die 3D-CAD-Anwendung, welche Ihre Visionen wahr macht, mit lebendigen Renderbildern präsentiert, in Aufträge verwandelt, Werkpläne und Stücklisten generiert. Vario-NC erstellt intelligente Verbindungen zwischen den Bauteilen direkt als CAM-Dateien für NC-Hops oder Woodwop, sodass Sie nur mehr das Rohteil auf legen und die Maschine starten. Sauger und Werkzeugbelegung inkludiert. VarioDesign3D – eine Entwicklung von Cad Design Center Reinhold Duft, 4942 Gur ten, 07757-7003-0, office@cdc.at, www.cdc.at

Tischler Journal 10 | 2013

Foto: Thinkstock

leistungen an den Bund in strukturierter elektronischer Form eingebracht werden.

ENTGELTLICHE einschaltung

E-Rechnung Ab 1. Jänner 2014 müssen Rechnungen über Waren und Dienst-

Renderbild: www.schellhorn.at

e-Rechnung an den Bund – so funktioniert’s

Entgeltliche Einschaltung des Bundesministeriums für Finanzen

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ENTGELTLICHE einschaltung

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Clever sparen – farbige Füller selbst hergestellt Der innovative „Wigranit Restefüller“ (WIG/RF) für Möbel arbeitet lösemittelhaltige Zweihorn-Produkte in einen pigmentierten füllkräftigen Füller um. terlack ein, fallen Beschädigungen und Kratzer in der Deckschicht weniger auf. Es ist daher von Vorteil, ähnliche Füllerfarbtöne für die späteren Buntlackfarbtöne auszusuchen: Dunkel pigmentierte Füller können zum Füllen von Objekten benutzt werden, welche später ebenfalls dunkel pigmentiert lackiert werden sollen, damit eventuelle Kratzer im Lack während des Gebrauchs später nicht auffallen. Entsprechend wird für empfindliche Weiß- und Pastellfarbtöne ein weißer Füller als Untergrund empfohlen. Das

maximale Mischungsverhältnis beträgt 1:1. In dieser Farbmischung ist es sogar erstmalig möglich einen tiefschwarzen Füller herzustellen. www.zweihorn.com/ produkte

Im Mischungsverhältnis 1:1 mit Wigranit Novacolor Schwarz erhält man einen tiefschwarzen Füller – perfekt für schwarze Buntlackaufbauten .

Fotos: Akzo Nobel Wood Coatings GmbH – Geschäftsbereich Zweihorn

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estbestände noch nicht im etwa halb gefüllten Gebingehärteter 2K-PUR-La- de mit zehn Kilo Inhalt geliecke von Zweihorn fin- fert und direkt im Gebinde mit den mit dem „Wigranit Restefül- den gewünschten Lacken aufgeler“ eine weitere, sinnvolle Ver- füllt. Vor dem Gebrauch wird die wendung – anstatt aufwendig Mischung aus je einem Teil Wientsorgt oder bis an die Haltbar- granit Restefüller und lösemitkeitsgrenze verwahrt zu werden. telhaltigem Zweihorn-Lack mit Es können auch unterschied- „PUR-Härter 5085“ gehärtet: Die liche ungehärtete Lösemittel- Dosierung Lackgemisch/Härter lacke zugleich vermischt wer- erfolgt entweder nach Gewicht den, beispielsweise „Wigranit im Verhältnis 10:1 oder nach VoNovacolor“, „Wigranit Isolierfül- lumen im Verhältnis 100:15. ler“ und „Crystallit Klarlacke“. Das schafft Platz im Lacklager. Farbige Füller nach Wigranit Restefüller eignet sich Wunsch für die Grundierung von Möbel­ In Kombination mit den Buntoberflächen im Innenbereich lacken aus der Reihe „Wigravon Holz und Holzwerkstoffen. nit Novacolor“ (WNC) entsteht Hartfaser, MDF in Feuchträu- mit dem „Wigranit-Restefüller“ men sowie harzreiche und stark ein pigmentierter Füller nach inhaltsstoffhaltige Hölzer wie Wunsch. Damit ist das Produkt Kiefer, Teak oder Wenge soll- entsprechend den RAL-, NCSten vorher entsprechend isoliert und Sikkens-Farbsystemen anwerden. Der Wigranit Restefül- nähernd genau nuancierbar. ler wird als Füllerkonzen­t rat Setzt man die Mischung als Un-

Tischler Journal 10 | 2013

Übrig gebliebene Zweihorn-Lacke finden mit dem „Wigranit Restefüller“ eine weitere Verwendung und mit Buntlacken lassen sich gezielt pigmentierte, gut zu verarbeitende Füller selbst abmischen.

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Bildung KONGRESS

Globus mit Geheimnissen MEISTERSTÜCK Reinhard Scheuerer hat am Wifi Tirol

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ein ungewöhnliches, weltenbummlerisches Globus-Kästchen geschaffen.

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einhard Scheuerers Meisterstück, das 2013 im Rahmen des Meisterkurses am Wifi Tirol entstanden ist, ist in mehrerlei Hinsicht ungewöhnlich: Die Form seines Kästchens – ein hochformatiger Kor-

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„Globus Kästchen Weltführer“ Meisterstück von Reinhard Scheuerer, entstanden 2013 am Wifi Tirol

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pus, der von zwei kreisförmigen Elementen eingefasst wird – ist durchaus ungewöhnlich. Die Spitze des Kästchens bildet ein Globus, und auch der Name des Werkstücks ist durchaus einfallsreich, wenn auch etwas rätselhaft: Globus-Kästchen Weltführer. Mit seinem originellen Entwurf hat es Scheurer bis zu einer Nominierung für die diesjährige Tischlermeistergalerie im Lignorama in Riedau gebracht, bei der am 11. Oktober wieder die besten Meisterstücke gekürt werden. Auch sonst hat es das Globus-Kästchen in (und außer) sich: Der Innenkorpus, der Sockel und die Trennplatte sind in Wenge furniert und geschliffen, die runden Teile in – auch nicht alltäglich – Tulpenbaum gehalten. Beide Hölzer bilden einen schönen Kontrast, hinter den ausklappbaren runden Elementen verbergen sich Schubladen und Glashalterungen. Und sogar der Zwischenraum zwischen runder Hülle und quadratischem Innenkörper ist nicht verloren und lässt sich für Geheimfächer nutzen. (red)

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Fotos: Wifi Tirol

TERMIN


Bildung

Klare Sache MEISTERSTÜCK Johannes Zanon hat ein geradliniges

Meisterstück mit runden Elementen und handwerklich tollen Details gefertigt.

Fotos: Wifi Tirol

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as Möbel, das Johannes Zanon aus Info Absam heuer im Meisterkurs des „Sideboard“ Wifi Tirol gefertigt hat, ist auf den Meisterstück von Johannes Zanon, ersten Blick eine klare Sache: ein klassisches entstanden 2013 am Wifi Tirol. Sideboard mit einem geradelinigen Korpus, der auf einem Holzgestell ruht. Die gestalterische Raffinesse liegt hier aber im Detail: Die filigrane Sockelkonstruktion, die wie der Korpus in Eichenholz gehalten ist, verfügt über elegant abgerundete Ecken und lässt den massiven Möbelkörper darüber doch leicht und luftig erscheinen. Die formale Strenge wird zudem durch Elemente wie abgerundeten Ecken der cremefarbenen Scannen Sie diesen QR-Code mit Schubladenfronten aufgelockert. Ihrem Smart­phone und gelangen Sie Dazu kommen noch handwerklich sehens­direkt zum Plan. werte Details wie die gezinkten Eckverbindungen der Korpuswände. „Der Kontrast zwischen geradlinigem Aufsatz und rundem Unterteil soll bei diesem Möbel besonders hervorgehoben werden“, schreibt Zanon in und mit Zapfenbändern angeschlagenen Tüseiner Erklärung zum Möbelstück. ren soll zeigen, dass trotz traditioneller BauUnd: „Die Ausführung in Massivholz sowie art ein anspruchsvoller, zeitgemäßer Entdie Wahl zu klassisch geführten Schubladen wurf möglich ist!“ (red)

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Bildung

Türe, Tisch und Uhrenkasten LEHRABSCHLUSS Die Absolventen der Tiroler Fachberufsschule Lienz

präsentierten Anfang September im Rahmen der Freisprechfeier ihre Lehrabschlussstücke. Wir bringen eine kleine Auswahl.

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6 Fotos: Ing. Reinhold Kollnig

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1: Alfred Perfler, Tischlerei Perfler: Schauvitrine aus Fichte für Miniaturfahrzeuge 2: Rafael Schuß, Tischlerei Kilzer GmbH & Co KG: Haustür in Lärche, quer geschwartelt mit Glasausschnitt 3: Christian Steidl, Tischlerei Lanser GmbH: Uhrenkasten in Zirbe massiv, natur geschliffen 4: Carina Huber, Gabriel Forcher Tischlerei GmbH: frei stehende TV-Kommode in Wenge und Ahorn 5: Fabian Kammerlander, Lehrbertrieb Friedrich Wieser: TV-Möbel in Eiche und Altholz gehackt 6: Benjamin Schneider, Lehrbetrieb Thomas Kratzer: Küchentisch und vier Stühle in Nuss

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Tischler Journal 10 | 2013


Bildung

Bei uns nicht nur machbar, sondern im Alltag umgesetzt:

Foto: Blickfang/ Pühringer

BlickfangJubiläum Unter anderem auf der Blickfang zu sehen sind wieder Designstücke der Tischlerei Pühringer.

Tag für Tag

Die Design-Verkaufsschau Blickfang feiert von 18. bis 20. Oktober im MAK Wien ihr zehntes Jubiläum mit einem umfangreichen Programm. Die internationale Verkaufsmesse für Möbel, Schmuck und Mode will Design in allen Facetten begreifbar machen und mit Auszeichnungen, Sonderschauen und Workshops, zahlreichen neuen Ausstellern sowie erstmals vorgestellten Produkten auch die Bewusstseinsbildung für den Stellenwert von Design fördern. www.blickfang.com

Foto: FunderMax Foto: Holzforschung Austria

Rund 350 Besucher lockte das Seminar Terrassen aus Holz – Update 2013 der Holzforschung Austria nach Rosenheim, Schladming und Perchtoldsdorf. Dabei konnte das Wissen der Fachexperten der Holzforschung Austria erstmals auch über die Grenzen Österreichs hinaus weitergegeben werden.

Tischler Journal 10 | 2013

0 - Fuge Keine Experimente Keine Kompromisse

Studenten schufen Objekte für die Höfe der TU Wien – zum Beispiel ein Butterbrot.

Damit das Ergebnis stimmt! Durch die Verarbeitung von PUKlebstoff kann man eine optimale Fugenoptik erreichen. Doch damit ist es nicht getan, denn nicht nur die Fuge macht die Qualität. Bei uns wird auch auf die gesamte weitere Bearbeitung grösster Wert gelegt.

und ist derzeit für das Sommersemester 2014 vorgesehen. www.fundermax.at

Terrassen-Seminar

Die Referenten des Seminars „Terrassen aus Holz – Update 2013“ der Holzforschung Austria

Teil um Teil

Keine Nacharbeit

Hofintervention Unter dem Motto „Intervention in den Höfen“ fand im Sommersemester 2013 der jüngste Studierenden-Wettbewerb von TU Wien und FunderMax statt. Das Institut für Kunst und Gestaltung lud die Studierenden ein, mit Werkstoffen von FunderMax Objekte für die Innenhöfe des Universitätsgebäudes am Wiener Karlsplatz zu entwerfen. Die besten Vorschläge wurden vom Unternehmen dann realisiert und sind in den Höfen 1 und 2 am Standort Karlsplatz 13 bis Ende Oktober zu besichtigen. Die Neuauflage des Wettbewerbs wird von FunderMax und TU Wien bereits vorbereitet

Meter für Meter

Die Teilnehmer, darunter viele Ausführende und Landschaftsarchitekten, waren sich einig: Die präsentierten Ergebnisse boten umfassende Lösungen für den aktuellen Terrassenbau, bei denen kein Aspekt unbeachtet blieb. Basis des Seminars war ein dreijähriges Forschungsprojekt der Holzforschung Austria. Aus diesem ist ebenfalls der Tagungsband Terrassenbeläge aus Holz hervorgegangen, der sich seit seinem Erscheinen im Juni 2013 zu einem Verkaufsschlager entwickelt hat. Themen der Tagung waren unter anderem die Bereiche Material, Sicherheitsaspekte, Konstruktion und Lebensdauer, ebenso wie die Eigenschaften der Holzarten und die Rutschsicherheit oder Befestigung, Wartung und Lebensdauer. www.holzforschung.at

Kantenleimen auf höchstem Niveau

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sonderthema Maschinen & Werkzeuge

Realität und Vision CNC-gesteuerte Oberfräsen und –Bearbeitungszentren (im Bild: Venture 320L von Homag) fanden zuerst im Holz verarbeitenden Handwerk und erst dann als Insellösungen in der Holzindustrie Einsatz.

STÜCKZAHL-1-FERTIGUNG CNC-gesteuerte Bearbeitungszentren und Platten­

E

in Rundgang durch die Leitmesse Ligna in Hannover im Mai dieses Jahres offenbarte: Noch nie stand eine so weit gefächerte Palette an CNC-gesteuerten Bearbeitungszentren aus dem internationalen Herstellerangebot dem Tischlerhandwerk zur Verfügung wie heute. In rund 150 ausgestellten BAZ, von der Oberfräse bis hin zu modular aufgebauten Portalmaschinen zum Sägen, Fräsen, Bohren, Schleifen, Beschlag- und Dübeleinsetzen sowie zum Kantenanleimen und Kantennachbearbeiten, spiegelte sich das hohe Entwicklungsniveau wider. Welches Potenzial in dieser Maschinenart steckt, zeigten die Maschinenbauer mit modular aufgebauten Aggregaten, die speziell den Anforderungen nach Bedienerfreundlichkeit und Rüstzeitoptimierung entsprechen. Insbesondere der Forderung aus dem Handwerk nach rentabler Stückzahl-1-Fer-

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tigung tragen jetzt auch die Hersteller von weise und Basis für rentable BetriebsabläuPlattenaufteilsägen verstärkt Rechnung – fe. Denn nur wer effizient fertigt, kann langauch beim Plattenzuschnitt. fristig überleben. Ein Blick zurück lässt erkennen: Während Ein Blick zurück in der Metallbearbeitung vor langer Zeit die Überhaupt war es das Holz verarbeiten- Vorteile der NC- und später der CNC-Bearde Handwerk, das zuerst erkannte, wie mit beitung erkannt wurden (dem Autor sind Bearbeitungszentren die Losgröße 1 wirt- als damaligem Konstruktionsingenieur beschaftlich gefertigt werden kann, und be- reits seit dem Jahr 1968 NC-Steuerungen in darfsorientierte Lösungen von den Maschi- Werkzeugmaschinen via Lochkarten und nenbauern einforderte. -streifen bekannt), stellt die damalige Firma Vor fast zwanzig Jahren ist auch die Fünf- Reichenbacher in Coburg im Jahr 1970 eine Achs-Steuerung in diesem Handwerkszweig angekommen. Die Treppenbauer waren die » Es war das Holz verarbeiersten Anwender, die die Fünf-Achs-Steuerung für die spanende Mehrseitenbearbei- tende Handwerk, das tung in einer Aufspannung einsetzten. Ge- zuerst erkannte, wie mit rade darin zeigt sich der technische Fortschritt im Holzhandwerk. Heute ist die Bearbeitungszentren die Drei- bis Fünf-Achsen-Teilebearbeitung (in- Losgröße 1 wirtschaftlich terpolierbar) die effizienteste Fertigungs-

gefertigt werden kann. «

Tischler Journal 10 | 2013

Foto: Homag

aufteilsägen eröffnen dem Tischlerhandwerk neue Kreativität. Hohe Flexibilität, Rüstzeitminimierung, Energie- und Ressourceneffizienz sind Entscheidungskriterien für die Fertigung der Losgröße 1. Text: Lothar K. Friedrich


Sonderthema Maschinen & Werkzeuge

Foto: Felder

CNC-BAZ profit H20von der Format-4

für die Produktion von Türen, Fensin der X- und Y-Achse mit Lochstreifen elek- Inzwischen haben tern, Treppen und Vollholzmöbeln ab tronisch gesteuerte Oberfräse vor. Sie erfüll- auch die WerkzeugLosgröße 1. te die numerische Dateneingabe, wenn auch hersteller diesem in ganz spezieller Form und nicht direkt. Im Verfahren neue ImRückblick stellt dieser Prototyp einen histo- pulse gegeben. Diarischen Markstein dar, der bereits damals mantbestückte Oberfräsignalisierte, welche Bedeutung die CNC- ser steigern die FräsquaTechnik haben und mit welcher Vehemenz lität beim Formatieren sie in die Holzbranche, damals vorrangig im und Nuten. Ausrissfreie Holz verarbeitenden Handwerk, einziehen Schnittkanten, bis zu wird. Heute ist diese Fertigungstechnik auf 30 Prozent längere Standwege Oberfräsen und Bearbeitungszentren all- und bis zu 30 Prozent höhere Vorschubge- drängen zu Inseits akzeptiert und wird als rentables Ferti- schwindigkeiten erhöhen die Produktivi- vestitionen in die Fergungsmittel uneingeschränkt genutzt. tät. Bei Spanplatten sind nun Vorschübe bis tigungsabläufe der Tischlerbetriebe. Ener30 m/min und bei MDF bis 35 m/min mög- gie- und Ressourceneffizienz werden zuNesting-Aufteilverfahren lich. Die Problematik der konstruktiv unver- nehmend zu entscheidenden WettbewerbsDas Nesting-Verfahren wurde in den USA meidbaren Schneidenlücken im Bereich der faktoren. Statt maximalem Gewinn bei entwickelt und kam vor rund zehn Jahren oberen Deckschicht der Platten und der da- minimalem Kapitaleinsatz muss künftig nach Europa. Es hat sich im Handwerk in mit zwangsläufig verbundenen Standweg- gelten: intelligente Fertigungsprozesse bei der Stückzahl-1-Fertigung von plattenför- und Qualitätseinbußen ist inzwischen passé. maximaler Wertschöpfung bei minimamigen Werkstücken bewährt, weil beim Einlem Ressourcenverbrauch. Neben den trasatz dieser Maschinenbauweise keine Plat- Zeichen der Zeit verstehen ditionellen ökonomischen Zielgrößen „Zeit“, tenaufteilsäge erforderlich ist. Steigende Energie- und Rohstoffpreise „Kosten“ und „Qualität“ werden ökologische

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Zielkriterien wie Energie- und Materialeffizienz sowie geringe CO2-Emissionen auch im Handwerk Beachtung finden müssen. Um diese Ziele zu erreichen, sind technische Innovationen unerlässlich, vor allem auch dann, wenn rentable Fertigungsmittel die Umsetzung von kreativen Ideen im Handwerk erleichtern. CNC-gesteuerte Bearbeitungszentren haben somit eine Schlüsselfunktion in Tischlerbetrieben eingenommen, weil auf ihnen nicht nur traditionelle Werkstoffe bearbeitet werden können, sondern auch Compositewerkstoffe, Kunststoffe und Leichtmetalle sowie ähnliche Materialien (allerdings mit Zerspanungswerkzeugen und entsprechend dem zu zerspanenden Material mit spezifisch geformten Schneidengeometrien). Mit erweiterten Funktionen, wie beispielsweise dem fugenlose Kantenanleimen via Lasertechnologie, der neuen Touchscreen-Steuerungssoftware oder der virtuellen Inbetriebnahme sowie anderen Features, wurden die nächsten Entwicklungsschritte in der Losgröße1-Fertigung auf CNC-Bearbeitungszentren realisiert. Herausgefordert wurden die Hersteller von Bearbeitungszentren durch die in jüngster Zeit weiterentwickelten Zerspanungswerkzeuge. Sie ermöglichen durch den Einsatz von Diamantschneidstoffen und beschichteten Hartmetallen eine lange Standzeit und hohe Schnittqualität. Voraussetzungen hierfür sind steife Spindelantriebssysteme, geeignet für hohe Dreh-

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zahlen – das ermöglicht materialspezifische, exakte Schnittgeschwindigkeiten an der Werkzeugschneide und Werkzeuge mit kleinem Durchmesser, erfordert aber auch in besonderen Anwendungsfällen mit Flüssigkeit gekühlte Spindeln. Ein Fertigungsbeispiel steht für einen erfolgreichen und effektiven Einsatz: Statt Gehrungssägen auf einer Oberfräse oder einem Bearbeitungszentrum erzielt man mit diamantbestückten Schaftfräswerkzeugen winkelgenaue und ausrissfreie Gehrungskanten. Wirtschaftlicher PLATTENZUSCHNITT bei LOSGRÖSSE1 Die industrielle Möbelproduktion stand hier Pate für das Handwerk: Nach erfolgreicher Markteinführung im Labormöbelbau bieten die Maschinenbauer diese Zuschnitttech-

» Herausgefordert wurden die Hersteller von Bearbeitungszentren durch die in jüngster Zeit weiterentwickelten Zerspanungswerkzeuge. «

Resümee Mit den beiden Maschinengattungen CNCgesteuerte Oberfräse bzw. CNC-Bearbeitungszentrum sowie mit Neuentwicklungen bei Plattenaufteilsägen und Portalfräszentren kann die Losgröße-1-Fertigung auch im Handwerk bei der Bearbeitung von plattenförmigen Werkstücken realisiert werden. Der Gewinn liegt in der hohen Flexibilität. Damit lassen sich die Fertigungsstückkosten deutlich senken. Zur Analyse der Rentabilität muss sich jedes Unternehmen selbst seine Kosten-Nutzen-Berechnung erstellen. Dritte in diesem Bunde sind die Werkzeughersteller, die mit neuen Werkzeugsystemen, meist mit PKD-Diamanten oder beschichteten Hartmetallschneiden bestückt, hohe Schnittqualitäten (sprich: ausrissfreie Kanten) und lange Standzeiten erzielen. 

Die Maschinenbauweise der Conturex für die Losgröße-1-­Fertigung von Türen, Fenstern und Möbeln

Tischler Journal 10 | 2013

Foto: Weinig

Hochflexible Plattenaufteilsäge für die Einzelstückfertigung von flächigen Werkstücken, hier als Industrielösung.

nologie auch dem Laden- und Innenausbau- sowie dem Tischlerhandwerk an. Die Forderung nach hoher Fertigungsflexibilität führte zu völlig neuen Fertigungssystemen, vor allem im Bereich der Plattenaufteilung. Die Ligna in Hannover zeigte Plattenaufteilsysteme für die Losgröße-1-Fertigung, wie sie auch im Tischlerhandwerk zum Einsatz kommen könnten. Ein österreichisches Unternehmen präsentierte eine Zuschnittanlage, bei der das Plattenmaterial mehrfach automatisch im Rundlauf durch die Säge geleitet wird. Sie erlaubt bestmögliche Materialausnutzung durch dritte, vierte und fünfte Schnittebenen. Für das Holz verarbeitende Handwerk ist diese Lösung vorerst noch eine Vision, aber von der Systematik her gesehen greifbar in naher Zukunft. Auch andere Hersteller präsentierten mit kompakteren Aufteilzentren in Portalbauweise das Plattenaufteilen bei Losgröße 1.

Foto: Schelling

sonderthema Maschinen & Werkzeuge


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neration HPC von Oertli verspricht mehr Leistung, optimale Oberflächenqualität und hohe Wirtschaftlichkeit in der Bearbeitung.

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Foto: Oertli

ertli ist es gelungen, seine Hochleistungs-Werkzeuge noch weiter zu verbessern. Noch mehr Leistung, optimale Oberf lächenqualität und hohe Wirtschaftlichkeit waren das Ziel. Die hervorragenden Ergebnisse in der Praxis zeigen, dass dieses Ziel mit der Entwicklung der neuen Werkzeuggeneration HPC (High Performance Cutting) voll und ganz erreicht wurde.

Höhere Drehzahlen und mehr Vorschub Ausgangspunkt der Entwicklung war die SP-Technik, die spielfreie Spannung von Werkzeugen auf der Spindel. Diese Spannung garantiert eine konstant hohe Wuchtgüte, verhindert Vibrationen und ermöglicht so eine Drehzahlsteigerung von 25 Prozent. Für eine ausreichend große Zerspanungsleistung hat Oertli Hybridwerkzeuge entwickelt, die Vorzerspanung und Finish in einer Bearbeitung vereinen. Die Zerspanung wurde dahingehend optimiert, dass auch bei einer Steigerung des Vorschubs keine Splitter oder Ausrisse am Werkstück entstehen. (red/oertli) www.oertli.at

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sonderthema Maschinen & Werkzeuge

Die Sägeblattführung beeinflusst entscheidend das Kurvenverhalten.

ELEKTROWERKZEUGE

Hinsichtlich der Frage nach dem optimalen Elektrowerkzeug, das zuverlässig seinen Dienst ausübt, scheiden sich oft die Geister. Oft steht zur Debatte, auf welche „inneren Werte“ es denn dabei wirklich ankommt. Im Folgenden einige grundsätzliche Erläuterungen zu einzelnen Maschinentypen. Text: Jürgen Fragner

Bestens gerüstet B ereits 1895 entwickelte die schwäbische Firma C. & E. Fein eine elektrifizierte Handbohrmaschine und legte damit den Grundstein für handgeführte Maschinenwerkzeuge, welche elektrisch angetrieben und nicht ortsgebunden eingesetzt werden können. Sie hatte einen maximalen Bohrdurchmesser von vier Millimetern und wog stolze siebeneinhalb Kilogramm. Die Weiterentwicklung dieses Grundprinzips erfolgte durch zahlreiche Hersteller, wobei umfangreiche Einsatzbereiche erschlossen wurden. Heutige Elektrowerkzeugsysteme bestehen aus einem Gehäuse, elektrischen Komponenten wie Schaltelementen, Leistungselektronik und Motor sowie den mechanischen Elementen wie Getriebe und Werk-

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zeughalter sowie den Zubehörteilen. Dabei wird je nach Erfordernis die Drehbewegung in eine Rotation, Schwingung, Huboder Schlagbewegung und Wärme umgesetzt. Dies führt zu – je nach Werkzeugtypus – schraubenden, bohrenden, sägenden, fräsenden, hobelnden, schleifenden, stanzenden, schlagenden oder fügenden Anwendungen. Prinzipiell besteht hinsichtlich der Ausführung, Leistungsdaten, Präzision, des Zubehörs, der Langlebigkeit sowie des Preisniveau ein wesentlicher Unterschied zwischen Heimwerker- und Handwerksmaschinen. Aktuelle Antriebe Es finden immer häufiger bürstenlose BLDC-Motoren (brushless direct current)

ihre Verwendung. Dabei wird das Magnetfeld im Anker nicht elektrisch, sondern durch Permanentmagnete erzeugt und eine mechanische Stromübertragung über Schleifkontakte (Kohlebürsten) ist nicht erforderlich. Dadurch entstehen zwei erhebliche Vorteile. Der erste ist, dass ein hoher Wirkungsgrad von mehr als 80 Prozent, im Vergleich zu rund 60 bei Universalmotoren, erreicht wird. Damit entfaltet sich beispielsweise bei Akkugeräten eine höhere Ausdauer. Mit der Verwendung von Sensoren in Verbindung mit einer verwendungsausgelegten Leistungselektronik erfolgt eine Optimierung der Leistungsdaten. Folglich kann bei der Motorauslegung die Wattzahl reduziert werden, ohne am Leistungsniveau einzubüßen.

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Foto: Festool




sonderthema Maschinen & Werkzeuge

Zum Einsatz kommt die Technologie bereits etwa bei Akkubohrern und Stichsägen. Bei Letzteren läuft das Sägeblatt beim Positioniervorgang mit einer niedrigeren Geschwindigkeit, welche sich bei Materialberührung erst kurzfristig auf das gewünschte Level steigert. Auch können durch die Leistungselektronik weitere Features geregelt werden, wie etwa ein auf die Motorfrequenz abgestimmtes stroboskopisches LED-Licht, um eine einfache Verfolgung des Schneidwerkzeugs zu ermöglichen. Als zweiter wesentlicher Vorteil gilt, dass kein Verschleiß am Motoranker auftritt, noch ist ein Austausch von Kohlebürsten notwendig. Akkumulatoren Im Vorfeld der Mondlandung im Jahre 1969 wurde der Akkubohrer, genauso wie die Quarzuhr, perfektioniert, um den Astronauten die ortsungebundene Beschaffung von Mondgesteinsproben zu ermöglichen. Diese Technologie wird noch immer weiter vorangetrieben, um ausreichende Leistung und akzeptables Gewicht ideal zu verbinden. Zum Einsatz kommen hier Nickel-Cadmium-Akkus (NiCd), Nickel-Metall-Hydrid-Akkus (NiMh) und Lithium-Ionen-Akku (Li-Ion), wobei Letztere schon länger als Stand der Technik gelten. Als grundlegende Regel für die Auswahl von Akkus gilt: Strom x Spannung = Leistung.

Sektor 4

» Im Vorfeld der Mondlandung wurde der Akkubohrer, genauso wie die Quarzuhr, perfektioniert, um den Astronauten die ortsungebundene Beschaffung von Mondgesteinsproben zu ermöglichen. «

Winstore Solutions to excellence. SOLUTIONS TO EXCELLENCE. Zuverlässig und flexibel

Die Sektor 4 Baureihe ist eine Plattenaufteilsäge, welche in der Lage ist sämtliche Anforderungen kleiner und mittlerer Betriebe bei der Produktion von Einzelteilen und kleinen Serien zu erfüllen.

­ ine einzelne Zelle eines Li-Ion-Akkus lieE fert 3,6 Volt (V), wenngleich bei einer Angabe von 18 V erkennbar ist, dass fünf Einheiten verbaut sind. Mit der Bezeichnung von beispielsweise drei Amperestunden (Ah) wird die Nennkapazität bezeichnet und stellt damit die gespeicherte Energiemenge dar. Dadurch kann die Ausdauer durch die Rechnung von V x Ah = Wattstunden (Wh) dargestellt werden, wobei eine größere Zahl eine längere Arbeit am Stück beschreibt. Genauso zeigen die Ah, dass – als Faustregel – der Akku bei einer Entnahme von einem halben A rund sechs Stunden hält. ►

Tischler Journal 10 | 2013

Winstore, das schnelle und präzise Flächenlager zum automatischen Beschicken von Plattensägen und Nestingzellen. Ideal für Bearbeitungszellen, die Vielfalt und Flexibilität beim Beladen von Produkten unterschiedlicher Größen und Farben erfordern.

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Biesse Deutschland GmbH Gewerbestr. 6a, D-89275 Elchingen Tel. +49 (0)7308 9606 0 - Fax +49 (0)7308 9606 66 Brückenstr. 101, D-32584 Löhne Tel. +49 (0)5731 74487 0 - Fax +49 (0)5731 74487 11 info@biesse.de - www.biesse.de Biesse Schweiz GmbH Grabenhofstrasse 1, 6010 CH-Kriens Tel. +41 (0)41 399 09 09 - Fax +41 (0)41 399 09 18 info@biesse.ch - www.biesse.ch Vertriebsniederlassung Österreich Vertriebsniederlassung Österreich Am Messeplatz 6, A-5020 Salzburg, Tel. +43 (0)664 3075808 - Fax. +49 (0)7308 960666 thomas.graf@biesse.de - www.biesse.at


sonderthema Maschinen & Werkzeuge

Die Handwerks-Stichsäge Modell 4351 von Makita mit werkzeuglosen Sägeblattwechsel und schenkbarer Grundplatte

(Akku-)Bohrschrauber Die Maschinenauswahl ist naturgemäß von der Aufgabenstellung abhängig, wenngleich oft Zubehörteile, wie beispielsweise Winkelköpfe in Verbindung mit Schnellwechslern, die Selektion erleichtern. Zumeist finden einoder zweigängige Geräte Verwendung, wobei mittlerweile auch viergängige mit optionaler Schlagfunktion ihren Einzug am Markt gehalten haben. Dabei wird ein Bereichsfenster zwischen den ersten und den zweiten Gang sowie oberhalb der höchsten Stellung eingeschoben. Dadurch kann ein schnellerer Arbeitsfortschritt bei gleichzeitiger Präzision erreicht werden. Zum Standard gehört dabei, dass bei Akkuausführungen eine Kapazitätsanzeige über den jeweiligen Akkustand informiert. Grundsätzlich erfolgt das Schrauben bei einem hohen und das Bohren bei einem niedrigen Drehmoment und stellt damit ein entsprechendes Auswahlkriterium, neben dem Gesamtgewicht für das Gerät, dar. Auch in Hinblick auf die Unfallverhütung und Effektivität des Arbeitsfortschritts sollten hierzu Maschinen mit einer Schnellbremse vorgezogen werden. Stichsägen Diese Werkzeugart wurde von einem Schweizer von der Nähmaschinentechnik abgelei-

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» Grundsätzlich erfolgt das Schrauben bei einem hohen und das Bohren bei einem niedrigen Drehmoment. « wechselaufnahme des Sägeblatts und dessen Führung Systemunterschiede, wobei eine Möglichkeit der einfachen Nachjustierung gegeben sein sollte, um die Präzision nachhaltig zu gewährleisten. Letztere steht oft in Diskussion in Bezug auf die Rechtwinkligkeit der Schnitte über einen großen Querschnitt. Dazu ist auf jeden Fall die Verwendung von empfohlenen Schneiden, wie beispielsweise Sonderformen aus zwei verlöteten Einzel-

blättern oder in geschränkter Ausführung in entsprechender Länge, anzuraten. Hinsichtlich der Ausstattung wird neben verstellbaren Winkeltischen auch eine Beleuchtung auf LED- sowie Laserbasis angeboten. Letztere erfüllt jedoch nur eine sinnhafte Funktion bei Geradschnitten. Als Zubehör-/Verschleißteile werden meist Gleitschuhe für verschiedene Materialien und ein auswechselbarer Splitterschutz gegen den Ausriss am Werkstück bereitgehalten. Dies schützt nur bei einer bündigen Montage, wobei auch das Sichtfenster (Spanflugschutz) mit der Späneabsaugung oft nur teilweise die gewünschte Wirkung (werkstoffabhängig) erzielt. Resümee Elektrohandwerkzeuge aus dem Handwerksbereich weisen kabel- oder akkugebunden eine beachtliche Universalität hinsichtlich der möglichen Anwendungsfälle auf. Es gibt Unterschiede zwischen den einzelnen Lösungen, wenngleich nur durch Austesten festgestellt werden kann, ob die Maschine zu den individuellen Bedürfnissen und Anforderungen passt. Darüber hinaus ist die Technik weit fortgeschritten und mit der BLDCMotor-Technik befinden sich sehr robuste Geräte mit vielen Features am Markt. Zu beachten ist jedoch, dass für eine erfolgreiche Anwendung einsatzfähige Schneiden unumgänglich sind. Hierzu lässt sich in der Tischlerei immer häufiger beobachten, dass beispielsweise eine passende Stichsäge öfter Verwendung findet als die stationäre Bandsäge.

Akku-Technik im Vergleich Nic k e l- C a d m i u m A k k u ( Ni C d )

Nic k e l- M e ta l l- H yd r i d -A k k u ( NiM h )

Li t h i u m - I o n e n -A k k u ( Li - I o n )

+ sehr kältebeständig

+ Doppelte Energiedichte als NiCd-Akku und längere Haltezeit

+ leichter als die vorher gegangenen Modelle

- schwer - umweltschädigende Eigenschaften - Anfälligkeit für den Memoryeffekt

+ geringeres Gewicht + kaum Memory-Effekt - Kälteempfindlichkeit ab circa 0° Celsius - geringere Lebensdauer als der NiCd-Akku

+ kein Memory-Effekt + geringes Gewicht + hohe Energiedichte - geringe Hochstrom fähigkeit

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Foto: MAKITA

Aus diesem Grund ergibt sich die Entscheidung, ob einerseits Kraft mit hohem Drehmoment oder andererseits Beständigkeit bei der Anwendung gefordert ist. In weiterer Überlegung sind ebenso gleiche Akkutypen, als auch – die meist vorhandenen – Ladegeräte einzubeziehen.

tet und ist bereits 1947 als „Lesto“Maschine in Serie produziert worden. Durch die Bauweise sind Kurvenschnitte möglich, wobei gerade Schnitte mit Kreissägen meist präziser gelingen. Aktuelle Geräte besitzen eine ergonomische Gehäuseform und Schalteranordnung, welche der Bedienbarkeit und den jeweiligen Vorlieben, wie beispielsweise mit einem Bügelgriff, entgegenkommt. Manche Modelle weisen ein hohes Eigengewicht auf, das die Handhabung mitunter erschwert. Genauso bestehen hinsichtlich der Schnell-


sonderthema Maschinen & Werkzeuge

Fenster- und Türenerzeuger erwarten Vorführungen auf der neuen Uniline.

Blick hinter die Kulissen MASCHINEN Biesse präsentiert von 17. bis 19. Oktober in Pesaro Neuheiten,

innovative Lösungen und Konzepte rund um die Holzbearbeitung.

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bezahlte anzeige

er Branchentreff bietet die Gelegenheit, innovative Maschinenkonzepte und Entwicklungen aus erster Hand kennenzulernen. Führungen durch die Fertigungshallen und Workshops erlauben eine realistische Beurteilung der Möglichkeiten der Gruppe. Präsentiert werden auf dem CNC-Sektor das neue Fahrportal Rover G FT für Nesting, die Rover B G Edge – eine Fahrportalanlage mit Kleberauftrag direkt auf das Werkstück zur perfekten Formteilbeleimung – und der Verkaufshit, die Rover B G, erhältlich mit neuem LED-Positioniersystem oder automatisch rüstbarem Tisch (EPS). Die ebenfalls völlig neue Rover A 16XX bietet die Möglichkeit, trotz kompakter Ausführung auch eine sehr komplexe Werkstückfertigung zu erzielen.

Fenster- und Türenerzeuger erwarten Vorführungen auf der bewährten Rover A 13XX sowie der brandneuen hochflexiblen Uni­line: die Lösung für mannlose Fenster-Einzelfertigung mit neuer richtungsweisender Technologie und dabei leistungsstark, aber sehr genügsam im Platzbedarf. Am Verleimsektor werden Lösungen zum Verleimen gezeigt: die neue Akron 1400 und die Hochleistungsanlage Stream MDS mit dem Biesse AirForce-System zur Verarbeitung von Laserkanten – ausgezeichnet mit dem „Visionary Award“ für Produktinnovationen 2013. Das AirForceSystem versteht sich als Antwort auf höchste Qualitätsansprüche in der Laser-Kantenbearbeitung, aber auch als erschwingliche Lösung. Es besteht auch die Besichtigungsmöglichkeit einer Produktionslinie mit au-

tomatischem Flächenlager der Baureihe Winstore 3D K2. Der Bohrbereich erstreckt sich von der CNC-Vertikalbohrmaschine Skipper V 31 mit minimalem Platzbedarf – passend für die Bearbeitung von Möbelteilen bis hin zum Hochleistungsmodell Skipper 130. Abgerundet wird das Angebot durch die bewährten Breitband-Schleifmaschinen der Marke Viet. (red/handl) www.handl.at

Info

Biesse Inside Informationen zur Veranstaltung bei: Handl Maschinen in Wels, Prok. Manfred Lindenmaier, Tel.: 07242/66871-23, E-Mail: cnc@handl.at

Der Name Walter Zimmermann GmbH ist seit über 50 Jahren ein Qualitätsbegriff im Handel mit Holzbearbeitungsmaschinen und Zubehör. Wir suchen für unseren neuen Standort in Hörsching bei Linz für das Marktgebiet Ostösterreich 2 Verkaufsaußendienst-Mitarbeiter/innen Ihre Stärken sind Akquisitionsgeschick, technisches Verständnis, Lernbereitschaft. Sie haben Leidenschaft für den kundenorientierten Verkauf, agieren selbstständig mit Unterstützung aus der Zentrale und sind abschlussstark. Wir bieten für diese Außendiensttätigkeit ein sehr gutes Markenportfolio mit unschlagbarem Preis-Leistungs-Verhältnis, vielseitige Weiterbildungsmöglichkeiten, leistungsgerechte Entlohnung sowie ein Dienstfahrzeug. 1 Techniker/in Sie sind gelernte/r Maschinentechniker/in (bevorzugt Holzbearbeitungsmaschinen), lernen gerne, arbeiten nach der Schulung in der Zentrale eigenständig, sind verlässlich und flexibel. Wir bieten Ihnen beste technische Voraussetzungen, vielseitige Weiterbildungsmöglichkeiten, leistungsgerechte Entlohnung. 1 Sekretär/in stundenweise nach Vereinbarung Sie sind ein Organisationstalent, arbeiten selbstständig und schätzen freie Zeiteinteilung. Gerne auch Wiedereinsteiger/in. Wir bieten Ihnen ein modernes Office und leistungsgerechte Entlohnung. Wollen Sie in einem engagierten Team mitarbeiten, dann richten Sie Ihre Bewerbungsunterlagen an: Walter Zimmermann GmbH, z.H. Ing. Gerald Gstach – Personalabteilung 6714 Nüziders, Landstraße 34 Tel.: 0 55 52/63 630-13 • gerald@zimmermann-maschinen.at


sonderthema Maschinen & Werkzeuge

Passgenaue Maschinenkonzepte MASCHINEN Felder bietet mit seiner Marke Format-4 maßgeschneiderte

Lösungen für die effiziente Möbel-, Fenster- und Türenfertigung in kleinen und großen Werkstätten.

Kompaktes CNC-Bohr- und Fräszentrum c-express 920

ckelten Softwarelösungen für einfache und effiziente Programmierung bieten schnelle Programmerstellung und hohe Automatisierungsmöglichkeiten, eine Vielzahl an Nestinganwendungen sowie Barcode-Anbindungen für vernetzte Werkstätten.

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eller Maschinenkonfiguration und eigens entwickelter Software sowie Lieferung, Aufstellung und Service ist der Kunde ideal gerüstet für alle Herausforderungen der Holzbearbeitung. ALLES AUS EINER HAND Für die Optimierung von Produktivität und Effizienz müssen Maschine und Software perfekt harmonieren, zahlreiche Schnittstellen von verschiedenen Anbietern erschweren dieses Zusammenspiel oft. Mit den Alles-aus-einer-Hand-Lösungen von Format-4 wird das Programmieren zum Kinderspiel: Mit den intuitiven Programmen WoofFlash, Flash3D und FlashFrame gelingen die Planung, Programmierung und Realisierung von Möbeln, Fenstern oder Türen im Handumdrehen. Die jahrelang bewährten und im Hause Felder entwi-

NESTINGEFFIZIENZ Die profit H08 von Format-4 ist das CNCBearbeitungszentrum für professionelle Nestinganwendungen bei geringem Platzbedarf. Speziell für die universelle Anwendung entwickelt, überzeugt das gewinnbringende Multitalent mit höchster Präzision und beeindruckender Produktivität bei der Bearbeitung verschiedenster Materialien. PERFEKTIN IN EINEM ­ RBEITSGANG A Das Plattenzuschnitt-, Bohr- und Fräszentrum profit H10 ermöglicht eine neue Art der Effizienz in der Einmannproduktion. In nur einem Arbeitsgang erledigt das CNC-Bearbeitungszentrum Zuschnitt, Bohrung und

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Fotos: Felder

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ormat-4 bietet maßgeschneiderte CNC-Lösungen für individuelle Anforderungen und folgt so dem Unternehmensgrundsatz, dem Kunden genau die Maschine anzubieten, die er gerade benötigt. Die Simulation des Kundenbetriebs in einem Format-4-Technologiezentrum ermöglicht eine optimale Bedarfsanalyse für passgenaue Maschinenkonzepte. Von der kompakten Korpusfertigungs-CNC c-express 920 über die platzsparende Nesting-CNC profit H08 bis hin zur Fünf-AchsCNC profit H50 – Format-4 hat immer eine passende Lösung für effiziente Möbel-, Fenster- und Türenfertigung. Zahlreiche Ausstattungspakete, Konsolensteuerungsvarianten und Baugrößen ergänzen das große Lieferangebot. Mit einem passend abgestimmten Komplettpaket aus guter Beratung, individu-

SCHLUSS MIT HALBEN SACHEN Eckverbindungen und Reihenlochbohrungen in Korpusteilen sind immer wieder eine Herausforderung an klassische Bohrmaschinen. Das neue CNC-Bohr- und Fräszentrum c-express 920 von Format-4 ist die perfekte Lösung und mit nur 2,5 m² Platzbedarf selbst für kleinste Werkstätten ein echter Gewinn.


sonderthema Maschinen & Werkzeuge

Wir formen die Zukunft

Neues Fünf-Achs-BAZ: profit H50

» Die Simulation des Kundenbetriebs in ­einem Format-4-Technologiezentrum er­möglicht eine optimale Bedarfsanalyse. «

die Türenfertigung optimierten H30LVersion bietet das CNC-Bearbeitungszentrum Verfahrwege von 6050 mm in der X-, 1790 mm in der Y- sowie 280 mm in der Z-Achse und damit ausreichend Platz für produktivitätsmaximierende Pendelbelegung.

JEDE MENGE KREATIVITÄT Nesting bei maximaler Werkstoffausbeu- Die hochpräzise Fünf-Achs-Spindel der te und geringstem Verschnitt. Die hoch- neuen profit H50 garantiert grenzenlose präzisen Schnittkanten sind ohne Nach- Kreativität und reduziert gleichzeitig die bearbeitung sofort weiterverarbeitbar. Anschaffungs- und Folgekosten für Spezialaggregate und Werkzeuge auf ein MiGEWINNBRINGER nimum. Individuelle WerkstückgestalFÜR ALLE FÄLLE tung und vollautomatische Fertigung Die universellen Format-4-CNC-Bearbei- bei geringem Investitionsvolumen – Fortungszentren der profit-H20-Serie brin- mat-4 macht mit der profit H50 die Zugen maximale Produktivität in die Werk- kunft der Komponentenfertigung leiststatt und sind ab dem ersten Einsatztag bar. Die profit H50 kann mit sechs, acht, echte Gewinnbringer. Mit einem Verfahr- oder zehn Konsolen bestückt werden. Das weg von 3550 bis 5670 mm auf der X- und großformatige Arbeitsfeld misst 3740 1680 mm auf der Y-Achse bieten die CNC- mm in der X-, 1505 mm in der Y- sowie Modelle ideale Arbeitsbedingungen bei 350 mm an der Z-Achse. Drei frei wählder Möbel- und Türenfertigung und ei- bare, jahrelang bewährten Konsolensysnen breiten Einsatzbereich. teme mit unterschiedlichem AutomatiGängige Standardprodukte oder indivi- sierungsgrad sichern die perfekte Anpasduell gestaltete Unikate, das Format-4 sung an unterschiedlichste WerkstückCNC-Bearbeitungszentrum profit H30 größen und -formen. (red/felder) fertigt Einzelstücke und Großserien mit www.felder-group.com höchster Effizienz. In der speziell für www.format-4.at

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■ beidseitig ausrissfreie Kantenqualität durch vergrößerten Achswinkel,

■ mehrfach nachschärfbar, ■ ideale Werkzeugtechnik für Durchlaufoder CNC-Bearbeitungsmaschinen mit Laserkantentechnik oder vergleichbarer Nullfugen-Technik. Überzeugen Sie sich vom Experten in der Kantenbearbeitung!

Plattenzuschnitt-, Bohr- und Fräszentrum profit H10: Effizienz in der Einmann-Produktion

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„Österreich ist ein Vorreiter des Nestings“ INTERVIEW Hubert Hargaßner, Geschäftsführer von Homag ­Austria, im Gespräch

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Wie stark ist das Thema Nesting bei den österreichischen Handwerkern präsent und welches Potenzial sehen Sie in der Technologie? Ich würde Österreich als Vorreiter des Nestings in Zentraleuropa sehen. Homag Austria hat hier bereits viele funktionierende Referenzen geschaffen. Die gehen vom Kleinbetrieb bis zur großen Industrie. Positiv zu bemerken ist, dass bisher keiner der Kunden, die in diese Fertigungstechnologie investiert haben, diesen Schritt bereut hat. Vielmehr sehen wir, dass sich diese Kunden den dadurch erlangten Vorteil bewahren wollen. Für uns ist das Nesting absolut wegweisend. Es gibt aber natürlich noch immer Anwendungsfälle, wo die klassischen Fertigungsmethoden besser sind.

ubert Hargaßner ist Geschäftsführer von Homag Austria und betreut mit über 20 Mitarbeitern in der Firmenzentrale in Oberhofen am Irrsee mehr als 1000 Kunden aus Industrie und Handwerk in Österreich. Anlässlich der Hausmesse von ­Homag Austria (siehe Infokasten) bat das Tischler Journal Hargaßner zum Interview.

Tischler Journal: Die Tischler galten ja bisher in wirtschaftlich turbulenten Zeiten durchaus als „Krisengewinnler“ mit relativ stabiler Auftragslage. Wie sieht es denn in Zeiten wie diesen mit der Investitionsfreudigkeit der Tischler bei den Maschinen aus? Hubert Hargaßner: Wie immer in der Wirtschaft gibt es auch in der Krise Gewinner und Verlierer. Viele Tischler haben gewonnen, vor allem auch jene, die als Qualitätsanbieter im Konsumentenbereich tätig sind. Umgekehrt haben Sparmaßnahmen jene, die im Objektbau tätig sind, teilweise hart getroffen. Da sind Investitionen ausgeblieben oder es wurde nur das Notwendigste investiert. Insgesamt ist die Homag Group in Österreich relativ gut durch die Krise gekommen, was die Umsätze betrifft. Wir sehen auch eine stabile Entwicklung in der Zukunft.

Fotos: Homag

über den österreichischen Markt, das Potenzial von Nesting-Maschinen und die Möglichkeiten der neuen Touchscreen-Steuerung.

» Heute kann man mit zwei bis drei Leuten und einer optimalen Betriebsausstattung echt große Mengen bewältigen. « Hubert Hargaßner, GF Homag ­Austria

tionierung keine Trends zeigt. Alle Hersteller haben ihre Produktpräsentationen nach Hannover verlegt. Zur Ligna hat sich die Branche herausgeputzt. Die Stückzahl1-Fertigung ist ein großes Thema. Für uns in Österreich erscheint das jedoch oftmals als ein übertriebener Hype. Der Österreicher ist schon seit Jahrzehnten gewohnt, in kundenbezogenen Stückzahlen zu denken und zu handeln. Was in den Kundengesprächen auf den Messen eindeutig thematisiert wurde, ist die Software. Fertigungsleittechnik wurde als das Tool für die Zukunft erkannt. Hier hat die Homag Gruppe einen echten Vorteil im Vergleich zum Mit2013 war mit der BWS und der Ligna ein bewerb. Es ist zu erwarten, dass die Messewichtiges Messejahr. Welche waren aus besucher in den nächsten Jahren mehr vor ­Ihrer Sicht die wichtigsten Trends? den Bildschirmen stehen werden als vor Leider ist es so, dass die BWS durch ihre Psi- den Maschinen.

Gibt es hier strukturelle Unterschiede zum deutschen Markt? Deutschland ist nicht mit Österreich zu vergleichen. Interessant ist, dass die DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) in vielen Konzernen zusammengefasst wird, obwohl es sich trotz der geografischen Nähe der Länder um drei komplett unterschiedliche Märkte handelt. Die herausragendsten Punkte im Vergleich sind meiner Meinung nach die große Flexibilität und das Kostenbewusstsein der österreichischen Tischler und Möbelhersteller.

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Fünf-Achs- und Verleimtechnik: Mit dem easyEdge Kantena

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SONDERTHEMA Maschinen & Werkzeuge

Ein stark gehyptes Thema bei der Kantenbearbeitung ist zurzeit die viel zitierte Nullfuge. Homag bietet mit dem laserTec- und dem airTec-Verfahren unterschiedliche Lösungen für Handwerk und Industrie. Wie leistbar und breitentauglich sind diese Technologien schon? Die Nullfuge ist ja von jeher ein angestrebtes Ziel in der Kantenbearbeitung. Aber was ist die Nullfuge eigentlich? Die echte Nullfuge bedeutet, das Medium zwischen Kante und Platte zu eliminieren. Die verwendeten Kleber haben einen gravierenden Nachteil: Der Kleber bildet durch Schrumpfen eine eingefallene Fuge. In dieser sammeln sich Schmutzpartikel, die einen grauschwarzen Rand entstehen lassen. Für eine echte Nullfuge wird der Kleber durch ein thermoplastisches Polymer ersetzt. Um dieses zu reaktivieren, werden eben Laserstrahlen oder heiße Luft genutzt. Beide Verfahren funktionieren. Der Einsatz der jeweiligen Technologien richtet sich vor allem nach den Leistungsbedürfnissen der Kunden. laserTec wird bei großen Mengen eingesetzt, airTec ist für kleinere und mittlere Stückzahlen die richtige Lösung. Jeder Handwerker arbeitet anders, d. h. er benötigt auf seine individuelle Arbeitsweise genau abgestimmte Maschinen. Gleichzeitig gibt es einen großen Trend in Richtung flexible „Alleskönner“.

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anleimmaggregat lässt sich beides verbinden.

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Der Wechsel von Mitarbeitern an verschiedene Maschinen ist nun mit einem wesentlich geringeren Aufwand verbunden als früher. Last but not least ist der Remote Service zu erwähnen. Ein Punkt, der im Verkauf oft thematisiert wird, ist, dass manche Maschinenanbieter kostenlose Tools zur Fernwartung anbieten, Homag aber Geld dafür verlangt. Nur: Mit den Homag-Steuerungen ist es möglich, bis hin zu den Schaltelementen zu gelangen. Neben der Fehlererkennung ist auch die Fehlerreparatur per Fernserviceeinsatz möglich. Die Notwendigkeit von Serviceeinsätzen vor Ort wird damit wesentlich reduziert. Da es sich hierbei um einen echten Dienstleistungsaufwand handelt, sehen wir eine entsprechende Berechnung als gerechtfertigt an. Um die Erfolgsquoten möglichst Touchscreen-Bedienoberfläche an einer Brandt-Kantenanleimmaschine hoch zu halten, ist eben auch die neue Steuerungsgeneration ein wesentlicher FakWie bewältigt man als Maschinenher- se hemmen oder verhindern dann mit der tor. Alles in allem ist PowerTouch mehr als steller diesen Spagat? damit verbundenen Fixkostenbelastung ein Tablet-PC zur Maschinenbedienung. Ich weiß nicht, ob das so ein großes Prob- die weitere Entwicklung des Betriebs. Die PowerTouch ist eine Revolution. Zu unselem ist. Vielmehr stellt sich die Frage nach Flexibilität ist dann für lange Zeit weg. Ich rer Hausmesse (siehe Infokasten, Anm. d. der Wirtschaftlichkeit der Investition. Der glaube, die Prozessberatung ist deshalb Red.) können wir die Steuerung an den MaTischler neigt oft dazu, Flexibilität mit un- wichtiger als das Wissen über die Maschi- schinen live vorführen und zeigen. angenehmen Aufgaben zu verwechseln. nen. Die Bewältigung des Spagats ist soDas erlebt man häufig in der Planungspha- mit die Kompetenz des Maschinenverkäu- Ein kurzer Blick in die Zukunft, wohin se für Neuinvestitionen. Der Wunsch nach fers in allen Prozessfragen, die den Kunden entwickelt sich die Branche aus Ihrer der möglichst automatisierten Erledigung betreffen. Sicht? aufwendiger Arbeiten, die allerdings nur Unserer Ansicht nach wird es eine weitefallweise vorkommen, führt leider oftmals Eine intere ssante Neuerung, die re Reduktion der produzierenden Betriezu unwirtschaftlichen Investitionen. Die- ­Homag heuer präsentiert hat, war das be geben. Die Produktivität von gut ausgePowerTouch-Bedienungssystem.Geht statteten Betrieben steigt schneller als das es bei dieser Touchscreen-Steuerung Marktwachstum. Heute kann man mit zwei schlicht um den Bedienungskomfort bis drei Leuten und einer optimalen BeTermin bzw. wie tief greift das ins Handling ei- triebsausstattung echt große Mengen beHausmesse Homag Austria ner Maschine ein? wältigen. Auch wenn es sich nicht um Se23. bis 25.10. 2013, Oberhofen am Es wurden damit viele Ziele erreicht. Nerienfertigung handelt. Irrsee, Gewerbegebiet, Salzweg 2a ben der optimalen Bedienbarkeit ist der Die Anzahl der Betriebe wird in etwa gleich Umstieg von Windows XP auf Windows 7 bleiben, aber die Unterscheidung zwischen Ein Schwerpunkt liegt diesmal auf der ein großes Thema. Die Homag Gruppe ist Dienstleister und Produzent wird schärPräsentation der laserTec- und der airTecder erste große Anbieter, der das umsetzt. fer werden. Der Materialmix wird größer, Kantenanleimtechnologien samt der Im Laufe des nächsten Jahres sollten die Durchlaufzeiten werden kürzer und die entsprechenden Maschinen. Am Mittwoch Steuerungen umgestellt sein. Aber der we- Qualität steigt bei gleichbleibenden oder (23.10.) wird die Hausmesse mit themensentlichste Punkt ist nun die Einführung sogar sinkenden Preisen. Das sind vielseitibezogenen Vorträgen ergänzt. Alle beteider einheitlichen Steuerungs- und Bedien- ge Herausforderungen, die zudem noch mit ligten Maschinenhersteller, Werkzeuglieferanten und Kantenhersteller referieren philosophie. Sicherlich ist es so, dass eine Fachkräftemangel und steigenden Umweltzum Thema. Unter anderem gibt es auch Kantenanleimmaschine ganz andere Soft- auflagen gewürzt sind. Das alles sind aber einen Vortrag des ersten Anwenders einer waretools benötigt als eine CNC oder eine auch Chancen für die Zukunft. Wer der guairTec-Maschine in Österreich. Säge. ten alten Zeit nachtrauert, hat bereits verEs gibt allerdings auch viele Teile von Ma- loren. Wir sehen es positiv und haben uns Um vorherige Anmeldungen unter schinensteuerungen, die unabhängig von auch auf einen entsprechenden Wachsinfo@homag-austria.at wird gebeten. der Bearbeitungsmaschine gleichgehal- tumspfad eingestellt. ten werden können. Das ist jetzt umgesetzt. www.homag-austria.com

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Fotos: Homag

sonderthema Maschinen & Werkzeuge


sonderthema Maschinen & Werkzeuge

Ins_AWB_59x255_Hausmesse_RZ:Tischlerjournal 1

Wirtschaftlicher fertigen WERKZEUGE Mit dem VectorCut-Plattenaufteilkreis-

sägeblatt, dem Zerspaner DT Plus und dem Fügefräserprogramm Diamaster EdgeExpert stellt Leitz eine Reihe von Werkzeug-Neuentwicklungen vor.

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eitz hat die VectorCut-Kreissägeblätter speziell für die Anforderungen beim Zuschnitt von Einzelplatten und Plattenpaketen entwickelt. Durch eine neuartige Zahnform verringert sich die Reibfläche zwischen Sägezahn und Werkstoff und damit der Schneidenverschleiß. Im Vergleich mit marktüblichen Sägeblättern weisen sie um 30 Prozent höhere Standwege auf. Mit der Reibung sinkt auch der Energiebedarf des Bearbeitungsprozesses. Bei den Praxistests wurde eine Energieeinsparung von zehn Prozent erzielt. Die VectorCut-Plattenaufteilsägen lassen sich zudem bis zu 15 Mal nachschärfen, gegenüber zehn bis maximal zwölf Nachschärfzyklen bei konventionellen Sägeblättern. Eine veränderte Spanraumgeometrie optimiert zudem die Späneabfuhr und reduziert die Lärmentwicklung der Kreissägeblätter um drei dB(A).

ZERSPANER DT PLUS Auch der neue Zerspaner DT Plus reduziert die Kosten in der Möbelfertigung. Das Werkzeug arbeitet über seinen gesamten Lebenszyklus hinweg mit konstanter Schnittbreite. Erhöhte Nachschärfzonen an den Schneiden ermöglichen bis zu zwölf Nachschärfzyklen. Spanräume mit Ungleichteilung und eine neuartige Tragkörpergeometrie wirken beim Zerspaner DT Plus schwingungsdämpfend, was sich positiv auf die Schnitt-

DIAMASTER EDGEEXPERT Der Anteil an schwer zu bearbeitenden Werkstoffoberflächen in der Möbelfertigung nimmt stetig zu. Dies erfordert neue Werkzeugkonzepte wie das Diamant-Fügefräserprogramm Diamaster EdgeExpert. Bohrungs- oder Schaftwerkzeuge mit vergrößertem Achswinkel und individuell auf den Bearbeitungsprozess abgestimmten Schneidengeometrien ermöglichen eine beidseitig ausrissfreie Kantenqualität bei empfindlichen Dekoren, Folienbeschichtungen, dünnen Papieren, Hochglanzbeschichtungen sowie Furnieren. Ideal geeignet ist die Werkzeugtechnik für den Einsatz auf Kantenanleimmaschinen mit Lasertechnik oder vergleichbarer Nullfugentechnik. Zum Wirtschaftlichkeits-Vorteil tragen Diamantschneiden bei, die mehrmals nachschärfbar sind. Wahlweise bietet das Diamaster-EdgeExpert-Programm Werkzeuge mit wiederverwendbarem Leichtmetall-Tragkörper und wechselbaren Schneiden wie den neuen Fügefräser WhisperCut EdgeExpert Plus. (red/leitz) www.leitz.org

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Foto: leitz

Diamaster EdgeExpert: Top Kantenperformance bei höchstem Vorschub

qualität auswirkt. Mit den Vibrationen sinkt dabei die Lärmbelastung durch das Werkzeug.

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sonderthema Maschinen & Werkzeuge

Spezialgebiet: Schleifen SCHLEIFEN Vom Kalibrieren bis zum Formschleifen mit CNC-Anlagen bietet Kündig

Schleifmaschinen für vielfältige Anwendungszwecke.

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eit Jahrzehnten leisten Schleifmaschinen in der Holz- und Oberf lächenbearbeitung wertvolle Dienste. Nicht zuletzt aufgrund der Entwicklungsarbeit der Schweizer Maschinenbaufirma Kündig sind auch andere Branchen wie die Kunststoffbranche auf die Einsatzmöglichkeiten von Breitbandschleifmaschinen aufmerksam geworden. Dabei stehen die folgenden Anwendungen im Zentrum: Das Präzisionskalibrieren von diversen Materialien, das Aufrauen von dünnen Materialien und das Formschleifen von empfindlichen Materialien.

Spezialmaschine für präzises Kalibrieren: Kündig Technic Precision-1 2200-R

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Kündig Breitbandschleifmaschinen bearbeiten Oberflächen bis zu 2500 mm Breite und wenigen Zehntel Millimetern Dicke.

AUFRAUEN Wie das Kalibrieren gehört auch das Aufrauen oder Anschleifen von Oberflächen für die Weiterverarbeitung (dem Verleimen oder Lackieren) zu den Standardanwendungen von Breitbandschleifmaschinen. Seit Jahren baut Kündig äußerst belastungsfähige Spezialmaschinen, die dünne Werkstücke wie HPL-Laminate oder Furniere für das anschließende Verleimen auf-

Spezialmaschine für das Aufrauen von dünnem ­Material: Kündig Technic Botop-2 2200-RR

rauen. Dem Anschleifen dünner Materialien ab Rolle wie Kork, Gummi, Stoff und Folien dient die kürzlich entwickelte Kündig Technic Botop-2 2200-RR, welche zudem in der Lage ist, diese Materialien gleichzeitig von unten und oben zu bearbeiten. FORMSCHLEIFEN Kündig Technic CNC-Maschinen sind Schleifanlagen, die durch Computerprogramme gesteuert werden. Mit den mit CNC-Fräsanlagen vergleichbaren Schleifmaschinen lassen sich von 0,4 mm bis 220 mm dicke, fragile Werkstücke präzise, ausrissfrei und in perfekter Qualität schleifen. Anwendung finden diese Schleifmaschinen seit Jahren in der Bearbeitung von Holzkernen für die Snowboard- und Skifabrikation. Mit der Spezialmaschine lassen sich konkave und konvexe Profilarbeiten mit bis zu 16 mm Spanabnahme ausführen. Die Technik eignet sich besonders für Materialien, die eine schonende Verarbeitung erfordern. (red/kündig) www.kundig.at

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Fotos: Kündig

PRÄZISIONSKALIBRIEREN Das Kalibrieren, das heißt das Schleifen von Holz, Platten und Kunststoffen auf eine exakte Dicke, gehört zu den Standardanwendungen von Breitbandschleifmaschinen. Die dabei übliche Schleifgenauigkeit von +/- 0,1 mm reicht heute nicht mehr allen Anwendern: So verlangen etwa die Zertifizierungsanforderungen von Zulieferbetrieben der Flugzeugindustrie eine höhere Präzision. Wabenlaminate für den Flugzeugbau und kohlefaserverstärkte Hochleistungsbremsscheiben können mit der neu entwickelten Kündig Technic Precision-1 2200-R extrem genau kalibriert werden: mit einer Toleranz von +/- 0,01 mm.


Mit Ostermann punkten in Service und Qualität

sonderthema Maschinen & Werkzeuge

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jubiläum gibt es bei Paul Ott einen Generationswechsel an der Unternehmensspitze.

Größter Plattenverbund in Europa mit 120.000 Zuordnungen

Foto: Ott

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Kanten in unterschiedlichen Stärken

egründet wurde die Paul Ott GmbH 1963 mit Fokus auf die Fertigung von Furnierpressen. In den 1970ern begann man mit der Produktion von Kantenanleimmaschinen. In den Achtzigerjahren führten finanzielle Schwierigkeiten des deutschen Mutterunternehmens zu dessen Niedergang, die österreichische Paul Ott GmbH war davon nicht betroffen. 1984 wurde Hans Kaser zum Haupteigentümer und richtete das Unternehmen mit innovativen Maschinenlösungen für das Kantenanleimen (auch Pressen waren weiterhin ein wichtiges Thema) in den folgenden Jahren erfolgreich auf den internationalen Markt aus. Im vergangenen Jahrzehnt führte man etwa das neue Verleimsystem CombiMelt ein und sorgte mit der neuen Maschinengeneration „Shark“ im Bereich Kantenanleimen für Aufsehen. Shark war die erste Maschine mit CombiMelt und AKF – dem neuen Eckenrund- und Kopierfräsaggregat. Beide Aggregate sind heute in jeder Ott-Kantenanleimmaschine als Grundausstattung zu finden. Die Ott Kantenanleimmaschinen reichen heute von der „kleinen“ Tornado Top mit 6,2 Metern Maschinenlänge bis zu den spezialisierten Bekantungszentren TransEdge, die beispielsweise zwei TopEdge – die größten Maschinen aus dem Hause Ott – mit Handlingsystem verbinden. Zum 50. Firmenjubiläum gibt es bei Paul Ott nun einen Generationswechsel: Nach über 30 Jahren an der Spitze des Unternehmens ist Hans Kaser Anfang September in den Ruhestand getreten, die Nachfolge übernehmen seine Tochter Beatrix Brunner und deren Ehemann Dipl.-Ing. (FH) René Brunner, die den erfolgreichen Weg weiter fortführen werden. (red/ott) www.ottpaul.com

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Bequem länger arbeiten AKKUTECHNOLOGIE Lithium-Ionen-Akkus bieten

viele Vorteile gegenüber älteren Technologien. Bei Makita sorgt zusätzlich die Kommunikation zwischen Ladegerät und Akku für eine verlängerte Lebensdauer. masse aller Elemente, was im Akku zu einer erheblichen Gewichtsersparnis führt. Die Energiedichte von Lithium-Ionen ist in der Regel doppelt so hoch wie jene von Standard-Ni-CD. Daher werden weniger Zellen benötigt, um die erforderliche Spannung zu erhalten, wodurch wiederum eine kompaktere Bauart ermöglicht wird. Die Gewichtsersparnis bedeutet, dass Makita eine 18-Volt-Span-

» Durch die Zwei-Wege-Kommunikation erkennt das Ladegerät den Akku und kann dessen Ladegeschichte abrufen und analysieren. « nung aus einem Akku mit dem Gewicht eines 12-Volt-NI-CD-Akkus erhalten kann. Und die Gewichtsreduzierung ist naturgemäß auch eine enorme Arbeitserleichterung für den Anwender.

chip (im Akku) und einer CPU (im Ladegerät) miteinander kommunizieren. Diese zwei Kernelemente sind in der Verlängerung der Akkulebensdauer unerlässlich. Durch diese Zwei-Wege-Kommunikation erkennt das Ladegerät den Akku und kann dessen Ladegeschichte abrufen und analysieren. So kann der Akku entsprechend seines Zustandes und der bisherigen Nutzung optimal geladen werden.

INTELLIGENTES LADESYSTEM Der Akku ist ein Einschub-Akku, der maximale Sicherheit beim Kontakt zwischen Akku und Werkzeug bietet. Manche Ladevorgänge verkürzen die AkkuLEICHT UND KOMPAKT Lebensdauer, wenn Akku und LadegeDer größte Unterschied zwischen Li-Ion rät nicht so entworfen wurden, dass sie und Ni-MH oder Ni-CD ist der Gewichts- effizient miteinander arbeiten können. vorteil. Dieser wird durch zwei Faktoren er- Makita erreicht mit Lithium-Ionen-Akkus reicht: chemische Zusammensetzung und eine um bis zu vier Mal längere Laufzeit, physische Eigenschaften. In einem Lithi- resultierend aus dem optimalen Ladevorum-Ionen-Akku wird die Energie durch gangsystem mit den Makstar-Ladegeräten. die Bewegung von Lithium-Ionen gespei- Bei diesem System können Akku und Lachert. Lithium hat die drittkleinste Atom- degerät über einen eingebauten Speicher-

LÄNGERE LEBENSDAUER Je nach Zustand des Akkus wird das Ladesystem den Akku schneller laden, wenn der Akku neu und in gutem Zustand ist, oder langsamer, wenn er aufgrund des Alters bzw. der Anzahl der bisherigen Ladezyklen schon geschwächt ist. Das Makita Ladegerät kühlt den Akku während des Ladevorgangs und hält ihn somit auf optimaler Temperatur. Dies in Verbindung mit der Kommunikation zwischen Akku und Ladegerät, verlängert die Akkulebensdauer und bietet außerdem eine schnelle Ladezeit von nur 22 Minuten. (red/makita) www.makita.at 

Akkus. Li-Ion-Akkus verfügen über eine hohe Energiedichte, die bis zu vier Mal mehr Arbeitskapazität während der gesamten Lebensdauer liefert als vergleichsweise herkömmliche Nickel-Cadmium-Akkus. Weiters halten diese Akkus ihre Ladung länger, selbst nach langer Lagerzeit liefern sie noch Leistung. Zudem kennen die Geräte keinen Memory-Effekt; der Akku kann jederzeit geladen werden.

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Foto: Makita

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akita Li-Ion-Werkzeuge haben sich längst am Markt bewährt. Nun bietet Makita ein erweitertes Sortiment an mit einer umfangreichen, leistungsstarken und leichtgewichtigen Auswahl von professionellen Werkzeugen für jeden Job. Lithium-Ionen-Akkus von Makita haben im Vergleich zu älteren Technologien zahlreiche Vorteile. Die langlebigen Li-Ion-Akkus sind um 40 Prozent leichter als vergleichbare Nickel-Metall-Hydrid (Ni-MH)-

Makita bietet ein breites Sortiment an Li-IonWerkzeugen an – dazu gehört auch der Akku-Bohrschrauber BDF458RFJ.


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sonderthema Maschinen & Werkzeuge

Das Sägeaggregat der Panhans V91 Twin II lässt sich in beiden Richtungen um exakt 45,5 Grad bewegen.

Alles aus einer Hand MASCHINEN AWB bietet für seine Kunden System­

lösungen und Holzbearbeitungsmaschinen samt entsprechendem Service.

D

as Maschinenhandels- und Planungsunternehmen AWB bietet von der Beratung über Engineering, Verkauf und Service alles aus einer Hand. Die Firmenzentrale von AWB liegt in Hohenems in Vorarlberg, im oberösterreichischen Ort Michelsdorf hat AWB ein Vertriebsbüro samt neu gestaltetem Schauraum. Dort können Kunden mit Vertriebsverantwortlichen Hans Pechmann und Jürgen Prutsch das gesamte Produktportfolio testen und besichtigen – zum Beispiel auf der Hausmesse am 30. und 31. Oktober.

Fotos: AWB

SCHELLING S45 Die Schelling Säge-Lager-SoftwareKombination über das gesamte Produktportfolio bietet zahlreiche Vorteile und ist der Grundstein zur Just-in-time-Produktion. Die Allround-Plattenaufteilsäge S45 sorgt für optimierte Arbeitsabläufe im Zuschnitt von plattenförmigen Holzwerkstoffen. Die Säge teilt nicht nur Platten hocheffizient auf, sie versieht sie gleichzeitig mit variablen Gehrungsschnitten von 0 bis 46 Grad. PANHANS V91 TWIN II Hohe Sicherheit und gute Ergonomieeigenschaften kennzeichnen die Holzbearbeitungsmaschinen der Marke Panhans. Die Bezeichnung V91 steht für eine

unter dem Maschinentisch angeordnete Technik, mit der sich das Sägeaggregat in beiden Richtungen um exakt 45,5 Grad bewegen lässt. Dies ermöglicht Gehrungsschnitte in einem breiten Bereich, ohne dass hierfür ein Umsetzen des Werkstücks erforderlich ist. Wie bei allen Maschinen stattet Hokubema die Panhans-Säge V91 mit einem umfangreichen Sicherheitspaket aus. Wichtiges Element ist hier die drehbare Multifunktionsschutzhaube.

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STÖRI MANTEL Das Produktprogramm umfasst eine komplette Serie von modernen Längskreissägen unter der Bezeichnung FLS und des Produktportfolios Untertischkappsäge UKS. Das robuste Maschinengestell ist als selbsttragende Konstruktion mit einer Mittelstütze und großer Lichthöhe ausgeführt, was zusammen mit einer präzisen Führung des Sägeaggregats eine hohe Lebensdauer ermöglicht. Die universelle Längskreissäge FLS eignet sich besonders für den Einsatz in kleinen und mittelgroßen Fertigungsbetrieben. Mit der FLS können Prismen, Bohlen, Kantholz und auch großflächiges Material aufgesägt werden. Das Material kann dabei besäumt, getrennt und größengeschnitten werden. (red/awb) www.abw-maschinen.at

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Zwei für den richtigen Schliff SCHLEIFMASCHINEN Die Firma Rieder entschied sich bei der Erweiterung ihres Türenferti-

gungs- und Innenausbaubereichs für zwei Schleifmaschinen aus dem Hause Weber.

A

ANFORDERUNGSPROFIL Zunächst wurden gemeinsam mit den Vertretern der Hans Weber Maschinenfabrik die Anforderungen an eine neue Breitbandschleifmaschine diskutiert. Bereits nach kurzer Zeit war klar, dass der ursprüngliche Mit der neuen Schleiftechnik können die anfallenden Aufgaben schneller, gleichmäßiger und ohne Plan, alle Aufgabenbereiche mit einer Ma- weitere Nacharbeit von Hand ausgeführt werden. schine abzudecken, zwar möglich ist, allerdings gewisse Einschränkungen damit stücke beidseitig in einem Arbeitsgang er- te für die Tiroler die Verarbeitung von Tüverbunden sind. Da ein nicht unerhebli- folgen, um nicht zuletzt auch eine Entlas- ren dar, bei denen Längs- und Querhölcher Produktionsanteil erst einmal kalib- tung der Mitarbeiter herbeizuführen. Da al- zer auf einem Werkstück gleichzeitig beriert werden muss und die Maschine auch lerdings gleichzeitig bei der Oberflächen- arbeitet werden sollten. Egal ob die Obervon der angrenzenden Zimmerei zum Ka- bearbeitung auch sehr kurze Werkstücke flächen nur geschliffen werden oder diese librieren mitverwendet werden soll, ent- mit unter 200 mm Länge sicher bearbeitet auch noch eine Struktur erhalten sollten, es schied man sich dazu, diese Arbeiten in ei- werden sollen, war die Aufteilung der bei- war bisher nie ohne längere Nacharbeit von ner separaten Maschine zu erledigen. Die- den Arbeitsbereiche die logische Konse- Hand möglich. Hier konnte jedoch bei den ser Aufgabenbereich sollte Aufgrund der quenz, um in Zukunft ohne Einschränkun- Versuchen die Weber CBF-Technik in Komoftmals sehr großen und schweren Werk- gen und Zeitverlust beim Arbeitsablauf alle bination mit dem Planetenkopfsystem die Schleifaufgaben sicher zu bewältigen. gestellten Anforderungen erfüllen. Die ruhige und homogene Fläche, die durch den kurzen Eingriff beim CBF-System entsteht, » Vor der Kaufentscheidung AUSGIEBIGE TESTPHASE Danach ging es an die Praxisumsetzung. ließ auch bei den Testwerkstücken keine wurden die Maschinen Mit den verschiedensten Musterteilen ka- Fragen mehr offen und konnte überzeugen. im Technikum bei men die Oberflächenspezialisten der Fir- Egal ob Struktur, Furnier, Lack oder Fülma Rieder nach Kronach, um die Maschi- ler, alle Einsatzgebiete wurden ausgiebig Weber auf Herz und nen im Technikum bei Weber auf Herz und getestet, um anschließend hausintern eiNieren getestet. « Nieren zu testen. Eine offene Frage stell- ne Beurteilung der fertigen Flächen durch-

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Fotos: Weber

lles um den Bau aus einer Hand, das bietet die Firmengruppe Rieder aus Ried im Zillertal. Mit sechs Geschäftsbereichen deckt das Unternehmen das Spektrum Tiefbau, Hochbau, Holzbau, Fenster, Bautischlerei und Innenausbau ab. Die verschiedenen Bereiche sind an mehreren Standorten beheimatet. Rieder mit Sitz im Tiroler Zillertal beliefert hauptsächlich Kunden aus dem österreichischen und süddeutschen Raum. Der Bereich Innenausbau und Türen befindet sich direkt in Ried. Dort ist die Fertigung mit den Bearbeitungsmaschinen in großzügig dimensionierten Hallen untergebracht. Nachdem die strategische Entscheidung getroffen war, den Bereich Türen und Innenausbau zu verstärken, stand auch die Erneuerung der Schleiftechnik an.


sonderthema Maschinen & Werkzeuge

Innenansicht der KSL 1350

führen zu können. Ein ausschlaggebender Punkt, der letztendlich auch mit zur Kaufentscheidung beitrug, war nicht zuletzt der Weber Planetenkopf mit seinen rotierenden Schleifbürsten. Auf allen Flächen konnte dieser nochmals eine Verbesserung der Oberflächenqualität erzielen. ZWEIMAL WEBER Nach Abschluss der ausgiebigen Testreihe fiel die Entscheidung dann auch zugunsten der Firma Weber. Beim Kalibrieren entschied man sich für eine Maschine der KSFBaureihe mit je zwei Bearbeitungsstationen von unten und oben. Mit insgesamt fast 140 kW Antriebsleistung und vier präzisen Stahlkontaktwalzen, ist hier ein Abtrag von zwei Millimetern und mehr pro Seite in einem Arbeitsgang ohne Probleme möglich. Bei der Oberf lächenbearbeitung fiel die Entscheidung ebenfalls auf eine Maschine der KSF-Baureihe mit insgesamt sieben Bearbeitungsstationen. Als Erstes sorgt in der Maschine nochmals eine Kontaktwalze dafür, dass kleinere Werkstücke schnell in einem Durchgang kalibriert und fertig bearbeiten werden können. Anschließend übernimmt ein Querband den Vorschliff. Mit dem darauf folgenden CBF-Aggregat lassen

sich dann alle Flächen im Kreuzschliff bear- der Fläche oder an der Kante, rückstandsbeiten und mit dem dahinter angeordneten los entfernt. zweiten Querband können auch komplett Mit der Inbetriebnahme der beiden quer furnierte Teile in einem Arbeitsgang Schleifmaschinen konnten gleich mehrefertig bearbeitet werden. Die richtige Struk- re Probleme im Hause Rieder in der Fertitur erhält die Oberfläche anschließend von gung gelöst werden. Mit der neuen Schleifzwei Bürstaggregaten, die mit Schnellwech- technik können alle anfallenden Aufgaben selvorrichtung für die Bürsten ausgestat- schneller, gleichmäßiger und ohne weitetet sind. Für das perfekte Finish arbeitet am re Nacharbeit von Hand ausgeführt werEnde der Maschine noch der Planetenkopf, den. Durch die einfache Steuerung und Beder die Werkstückkanten brechen kann dienung sind alle Ergebnisse jederzeit exund die Holzfasern auf ein Minimum ab- akt reproduzierbar. Auch die Trennung der kürzt. Mit der anschließenden Werkstück- beiden Arbeitsbereiche erwies sich als die reinigung Weber ES, die aus einzeln ange- richtige Entscheidung. (red/weber) steuerten rotierenden Blasdüsen besteht, www.hansweber.de, wird der komplette Schleifstaub, egal ob auf www.rieder-zillertal.at 

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Flexibel, sicher, präzise FORMATSÄGEN Mit dem beidseitig um 46 Grad schwenkbaren Sägeaggregat

bietet die F 45 Elmo III D von Altendorf jetzt noch mehr Möglichkeiten.

D

ie F 45 Elmo III D des Mindener Formatkreissägen-Herstellers Altendorf bietet mit dem beidseitig um 46 Grad schwenkbaren Sägeaggregat noch mehr Flexibilität beim Sägen von einfachen Kantenwinkeln und Schifterschnitten. Nach Eingabe der Werte am 12”-Touchscreen der Steuerung und Betätigen der Starttaste werden Sägeblatthöhe, Schwenkwinkel und Parallelanschlag elektromotorisch positioniert. Der Bediener entscheidet selbst, ob das Werkstück am Parallelanschlag oder zum Schneiden von Gehrungen am Winkelanschlag angelegt wird. Das beidseitig schwenkbare Sägeaggregat

bietet zahlreiche Vorteile: Große, sehr schwere Werkstücke müssen vom Bediener nicht länger gestürzt werden, denn das Sägeblatt schwenkt zum Werkstück. Werkstücke mit empfindlichen Oberflächen können auf dem Doppelrollwagen mit der Außenseite (Gutseite) nach oben bearbeitet werden. Doch das Aggregat erweitert nicht nur das Anwendungsspektrum, sondern bringt auch Verbesserungen in der Positioniergeschwindigkeit: Die Schwenkung um 90 Grad ist in nur zwölf Sekunden erledigt. Durch die schnelle beidseitige Schwenkung können Winkel und Gegenwinkel präzise und wirtschaftlich hergestellt werden.

Sicherheit durch zwei Schutzhauben Zum sicheren Arbeiten an der F 45 Elmo III D kommen wie bei den anderen AltendorfFormatsägen lediglich zwei Schutzhauben (schmal oder breit) zum Einsatz. Die Schutzhauben verfügen über eine strömungsoptimierte Konstruktion und sind durch die Parallelogrammtechnik leicht in der Höhe einstellbar. Mit wenigen Handgriffen kann von der schmalen Haube auf die große Schutzhaube umgerüstet werden. Für spezielle Aufgaben kann die Haube von der Maschinenvorderseite aus mit nur einem Handgriff entriegelt und weggeschwenkt werden.

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Komfortable Steuerung Die Steuerung für die Maschine ist identisch mit der bereits seit vielen Jahren eingesetzten und bewährten Steuerung der F 45 Elmo III. Bewährt hat sich die intuitive Bedienung über den 12”-Touchscreen (Bildschirmdiagonale 310 mm). Bei dem

Auf bau der Steuerung steht dabei Bedienerfreundlichkeit im Vordergrund. So werden zum Beispiel nur die aktuell verwendeten Funktionen im Bildschirm dargestellt und alle Achsen direkt positioniert. Mit der Erweiterung des Schwenkbereichs auf 92 Grad hat der Bediener die Möglichkeit,

Optionen für noch besseres Arbeiten In Verbindung mit der Vakuumspannung im Doppelrollwagen, einem Parallelogramm-Querschlitten oder dem Winkel-Gehrungsanschlag in digitaler Ausführung wird die F 45 ELMO III D zu einem echten Winkelschnittzentrum. Die digitalen Anschläge mit Längen- und Winkelanzeige ermöglichen das präzise Einstellen der Anschlagklappen und absolute Maßwiederholgenauigkeit. Die Vakuumspannung im Doppelrollwagen gewährleistet, dass die Werkstücke über die ganze Schnittlänge exakt auf dem Tisch aufliegen und während des Sägevorgangs nicht verrutschen. Somit muss der Bediener das Werkstück nicht selbst festhalten und führen – ein großes Plus an Sicherheit und Präzision. (red/altendorf) www.altendorf.com

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