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www.tischlerjournal.at

2. Mai 2012 Nr. 5 Offizielles Fachorgan der Bundesinnung und der Landesinnungen der Tischler

hiGh-Tech & P.b.b. Verlagspostamt: 2340 Mödling, Zul.-Nr. GZ 02Z030719 M, Postnummer: 4

www.wirtschaftsverlag.at

DesiGn

Maschinen, Werkstoffe und mehr: Die wichtigsten Neuheiten und Highlights von den Messen in Nürnberg.

im BrennpunkT: zielgruppe 50 + im porTräT: attersee Werkstätten specialThema: verbindungstechnik


Schleifmaschinen der Spitzenklasse

« Die Maschine hat ausgezeichnete technische Eigenschaften »

Christian Hanisch und Christian Zwanzinger, der Prokurist und der Geschäftsführer der Tischlerei Unterleuthner, vor der Lackschleifmaschine KÜNDIG Brilliant-2

Christian Zwanzinger, die Tischlerei Unterleuthner ist in den letzten Jahren stark gewachsen und beschäftigt heute 50 Mitarbeiter. Wie erklärt sich Ihr Erfolg? Unser Wachstum hängt einerseits mit geschickten und weitsichtigen Übernahmen und andererseits mit der Verbesserung unserer Planung zusammen. Anfragen werden so rasch wie möglich beantwortet und samt Zeichnungen innerhalb weniger Tage zugestellt. Wie wichtig ist für Sie der Standort Hagenbrunn unmittelbar am Rande der Grossstadt? Unser Standort am Rande von Wien ist maßgeblich für unseren Erfolg verantwortlich. Die 17 Firmenautos der Montageteams, die täglich in Wien unterwegs sind, tragen ebenso zur Bekanntheit unserer Firma bei wie die Weiterempfehlungen unserer Kunden und der Reparaturservice, der uns als Türöffner wertvolle Dienste leistet.

KÜNDIG GmbH

4191 Vorderweißenbach

Wie sehen Ihre Ziele für die kommenden Jahre aus? Wir möchten uns noch stärker im hochwertigen Innenausbau und im individuellen Möbelbau positionieren. Und unsere Produktion soll noch effizienter werden. Sie haben kürzlich eine Lackschleifmaschine von KÜNDIG gekauft. Weshalb haben Sie sich für diese hochwertige Schleifmaschine entschieden? Die Anforderungen haben wir zusammen mit unserem Produktionsleiter festgelegt. Die Maschine muss im Lackbereich höchsten Ansprüchen genügen. Sie soll auch für Kalibrierarbeiten, das Furnier- und Massivholzschleifen und für Fensterrahmen eingesetzt werden. Auch Corian ist ein Thema. Unser Produktionsleiter hat die führenden Hersteller an der LIGNA in Hannover besucht. Ausschlaggebend für den Kauf der KÜNDIG Brilliant-2 waren ihre ausgezeichneten technischen Eigenschaften.

07219 70170

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inhalT & eDiTorial

BrennpunkT

Zielgruppe 50+: Die Kauflust im „besten Alter“ ........................................................4

hiGhliGhT

Stammtisch ...............................................................................................................8

WirTschafT

Kurzmeldungen & Aktuelles ....................................................................................10 Der SONN-Tags Tischler ..........................................................................................16 Die Universalisten vom Attersee .............................................................................18

innunG

Bundesinnung: Besuch vom Arbeitsinspektor .........................................................26 Landeslehrlingswettbewerb Burgenland ................................................................. 27 Landeslehrlingswettbewerb Niederösterreich ........................................................ 31 Landeslehrlingswettbewerb Wien ..........................................................................32 Steiermark: Dritter Turnusbewerb ...........................................................................34

maTerial & Technik

Zum Hören und Schauen.........................................................................................36 Feuerfestfenster......................................................................................................44

messe

Coverstory: Menschen, Maschinen, Innovationen...................................................46 BWS: Alles für das Handwerk .................................................................................49

maschinen & WerkzeuGe

Sägen mit Sektor ....................................................................................................54 Alles für die Holzberarbeitung.................................................................................55

BilDunG

Meisterstücke .........................................................................................................58 Renaissance der Meisterausbildung .......................................................................62 Bücher ................................................................................................................... 63

special verBinDunGsTechnik

Starker Zusammenhalt ............................................................................................64

kolumne

Meister Sturschädel – Meister Pfiffig..................................................................... 70 Unser Cover zeigt eineschwungvoll gestaltete Theke in der Sparkasse Schwyz, gefertigt von der Industrie-Manufaktur Hasenkopf mittels „Frescata“-Frästechnik. Design: Marty Architekten, Partner: Kreativschreinerei Wagner (beide CH), Foto: N. Kazakov Schwerpunkt im nächsten Tischler Journal: Leichtbau: Werkzeuge - Werkstoffe - Verbindungssysteme

IMPRESSUM: Medieninhaber, Verleger und Herausgeber: Österreichischer Wirtschaftsverlag GmbH, 1120 Wien, Grünbergstraße 15/Stiege 1, Tel.: +43 (0) 1 546 64-0, Fax: +43 (0) 1 546 64 DW 535, www.wirtschaftsverlag.at Chefredakteur: Dipl.-Ing. Thomas Prlic, DW 341, E-Mail: t.prlic@wirtschaftsverlag.at Mitarbeiter dieser Ausgabe: Ralf Siebenbürger, Michael Fischler, Jürgen Fragner, Cecile M. Lederer

Artdirektion & Grafik: butjabutja - multicrossmedia, Inh. Cecile M. Lederer, 1140 Wien Geschäftsführung: Thomas Zembacher Verkaufsleiter: Franz-Michael Seidl, DW 240 Anzeigenberatung: Michael Stich, DW 246, E-Mail: m.stich@wirtschaftsverlag.at Anzeigenservice: Andrea Fischer, DW 441, Fax: DW 520, E-Mail: tischler@wirtschaftsverlag.at Anzeigenrepräsentanz OÖ: Verlagsbüro Gerhard Weberberger Kleinwörth 8, 4030 Linz Tel.: +43 (0) 732 31 50 29,

Gute aussichten Geht man nach der Stimmung der Aussteller auf der Ende März in Nürnberg abgehaltenen Doppelmesse Holz-Handwerk und Fensterbau/Frontale, so haben sowohl Industrie als auch Tischler derzeit wenig Grund zur Klage: Der Ansturm auf die Messen (siehe S. 46) war enorm, die Stimmung bei den ausstellenden Firmen positiv. Und auch die aktuellen Konjunkturdaten klingen nicht schlecht. Das Jahr 2011 haben die heimischen Betriebe in Bezug auf die Umsätze betrachtet gut über die Runden gebracht (s. S. 10). Immerhin vermeldeten fast die Hälfte aller Tischlereien für das vergangene Jahr Umsatzsteigerungen im Vergleich zu 2010. Nach dem ersten Quartal 2012 sind die Erwartungen in der Branche für das weitere Jahr zwar etwas verhaltener als im Vorjahr – aber ein wenig Vorsicht hat bei der unternehmerischen Planung ja ohnehin noch nie geschadet. Was Tischler alles tun können, um ihren Betrieb noch erfolgreicher zu machen, beleuchten wir in dieser Ausgabe gleich zweimal: Wir haben einen Salzburger Tischler getroffen, der in seinem Betrieb dank alternativer Energien viel Geld spart (S. 16). Und eine Reportage zeigt am Beispiel der Attersee-Werkstätten (S. 22.), wie Tischler und andere Gewerke kooperieren und so gemeinsam mehr als alleine erreichen können. Passend dazu sei noch ein Hinweis auf den Tischler-Kongress in Wels am 13. und 14. Juni erlaubt, auf dem es ebenfalls spannende Vorträge mit wichtigen Hilfestellungen für Ihren unternehmerischen Alltag gibt (Die Anmeldung finden Sie unter www.tischlerjournal.at). Viel Spaß beim Lesen, Thomas Prlic

Fax: +43 (0) 732 31 50 29-46, Mobil: +43 (0) 676 518 55 75, Anzeigenpreisliste: Nr. 40 vom 1. Jänner 2012 Erscheinungsweise: monatlich Hersteller: Friedrich VDV, Vereinigte Druckereien und Verlags-GmbH & CO KG, 4020 Linz, Zamenhofstraße 43–45, www.friedrich.vdv.com Marketing: Paul Kampusch, DW 130 Aboservice: Aboservice Österr. Wirtschaftsverlag, Tel.: +43 (0) 1 361 70 70-570, Fax: +43 (0) 1 361 70 70-9570, E-Mail: aboservice@wirtschaftsverlag.at

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Jahresbezugspreis: 70 Euro. Abonnements, die nicht einen Monat vor Ablauf des Bezugsjahres storniert werden, laufen weiter. Bankverbindung: Bank Austria, Kto 04240571200, BLZ 11000, IBAN AT511100004240571200, BIC BKAUATWW Druckauflage: 7.117 Exemplare (2. HJ 11) DVR: 0368491

Tischler Journal 3


Brennpunkt

Die Kauflust im „besten Alter“ Menschen über 50 gelten als ideale Zielgruppe für Anbieter von gediegenem Tischlerhandwerk. Allerdings wollen sie als Kunden auch entsprechend ihren Ansprüchen und ihrer Kaufkraft umworben werden. Text: Ralf Siebenbürger

»

ie gelten als vermögend, kauffreudig und der Wunsch, sich die eigenen vier Wände nochsie fühlen sich noch lange nicht alt: Men- mals neu auszustatten. „Hier hat der Tischler schen über 50 gelten heute als die ideale Ziel- den Dirigentenstab in der Hand“, sagt Hehengruppe für Tischler. Der Marketingexperte berger. Dazu kommt, dass in Österreich wie Christian Hehenberger aus Gutau im Mühlvier- auch in Deutschland jeder zweite Angehörige tel beschäftigt sich schon länger intensiv mit der Generation 50+ nochmals seinen Wohnsitz der sogenannten „Generation 50+“ und hat da- wechselt. Es kommt eher oft vor – und das wird rüber erst kürzlich ein Buch veröffentlicht (sie- in den nächsten zehn Jahren noch stärker he Kasten). Als Antwort auf die Frage, welche Trend werden –, dass in diesem Alter das große Chancen diese Kundengruppe für Tischler er- Einfamilienhaus mit Hunderten Quadratmeöffnet, hat er ein paar beeindruckende Zahlen tern Garten verkauft und in ein kleineres, parat: „Fakt ist, dass die Generation 50+ in den smartes, aber altengerechtes Haus übersiedelt deutschsprachigen Ländern die reichste und wird. vermögendste Gesellschaftsgruppe ist. Sie macht 40 Prozent der Gesamtbevölkerung aus, Lukrativer Wachstumsmarkt verfügt aber über mehr als 50 Prozent des Geld- Auch der deutsche Marketingfachmann HansGeorg Pompe aus dem baden-württembergischen Bruchsal beschäftigt sich seit Jahren Tischler, die klug auf Kunden der Generation mit der Generation 50+ und hat dazu bereits mehrere Bücher (siehe Kasten) verfasst. Pompe 50+ eingehen wollen, wählen bewusst wird überdies auf dem Tischlerkongress im einen Berater aus, der selbst dieser kommenden Juni in Wels über das Thema sprechen. Er sieht die Generation 50+ als lukraGeneration angehört. « tiven Wachstumsmarkt mit einer gigantischen Christian Hehenberger, Marketingfachmann (OÖ) Kaufkraft und einer ausgeprägten Genuss- und Kauflust. „Sie geben viel Geld aus für Handwerkerprodukte und Dienstleistungen, die das Leund Sachvermögens; in der Schweiz sind es ben lebenswerter machen, zur eigenen Entbereits 60 Prozent“, analysiert Christian He­ pflichtung und Erleichterung, für Renoviehen­berger. „Dieser Trend wird sich fortsetzen. rungsarbeiten, zur eigenen Sicherheit rund Im Jahr 2020 wird diese Generation auch in ums Haus.“ Vielfach, meint Pompe, werden Österreich 60 Prozent des Geld- und Sachver- diese Kunden als „Senioren“ allerdings zu klimögens besitzen. Wir wissen, dass die Genera- scheehaft angesprochen oder in ihren Bedürftion 50+ die Kernzielgruppe für das Handwerk nissen ignoriert. Doch mit klassischen Marketingstrategien lassen sich 50+-Kunden nicht ist.“ langfristig binden: „Neue Ideen sind gefragt. Komfort, Genuss, Lebensqualität Wer den Mut aufbringt, bewusst einen anderen Dies habe mit einer Einstellungsänderung bei Weg als die Konkurrenz zu gehen, wird eine den 40-Jährigen zu tun, bei denen sich die Be- reelle Chance haben, nicht nur bei ‚älteren dürfnisse im Einrichten und Wohnen signifi- Kunden‘ zur unangefochtenen Nummer eins in kant ändern, erklärt der Oberösterreicher. Den Sachen Handwerk zu werden. Beträchtliche 18- bis 35-Jährigen sei Mobilität wichtiger als Umsatzsteigerungen von 30 bis 50 Prozent das Wohnen. „In dieser Generation wird der sind realistisch möglich – wenn man seine Tischler auch in Zukunft nicht punkten können. Hausaufgaben macht und Mut zeigt.“ Man schraubt sich die Möbel selbst zusammen, und das war’s. Der Turnaround beginnt mit et- Die richtige Ansprache wa 40 Jahren, wenn die Menschen die Meinung Allzu oft herrscht mangelndes Taktgefühl bei vertreten, Mobilität war wichtig, aber jetzt der Ansprache älterer Kunden – wer hört es steigt in der Prioritätenliste der Komfort, der schon gerne, wenn ihm sein Alter unter die Genuss, die Lebensqualität in den eigenen vier Nase gerieben wird? Auch bei der Einschätzung Wänden.“ Ab einem Lebensalter von rund 50 der Bedürfnisse und Interessen von Menschen Jahren sind außerdem in vielen Haushalten die jenseits der 50 herrschen vielfach falsche EinKinder aus dem Haus – damit steigt die Kauf- schätzungen. Was also sollte ein Tischler, der kraft signifikant an. Damit einher geht häufig sich vermehrt dieser Klientel annehmen möch-

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Fotos: Hehenberger, Pompe

S


Brennpunkt

te, beachten? „Es beginnt beim Bewusstsein und bei der Herangehensweise“, ist Pompe überzeugt. „Es ist entscheidend, wie es die Tischlereimitarbeiter im Kundenkontakt schaffen, in den Kopf, ins Herz und in den Bauch des Kunden 50+ zu kommen. Wenn Sie es verstehen, wegzukommen vom reinen Produktanbieter hin zum unabhängigen Nutzen schaffenden Lebensbegleiter, werden Sie den Zugang zu den anspruchsvollen Kunden 50+ bekommen.“ Konkret heißt das: Sich wirklich auf die Kunden einzustellen, sich in deren Lebenswelt einzufühlen und sie mit Bedacht und Fingerspitzengefühl durch den „Produktdschungel“ der Handwerksangebotspalette zu begleiten. „Das geht nicht mit der gleichen Beratungs- und Verkaufsmethodik wie bei Jüngeren!“ Kunden über 50 mögen im besten Alter sein – aber sie sind deshalb noch lange nicht alt. „Die Angehörigen der Generation 50+ fühlen sich im allgemeinen um 14 Jahre jünger als sie objektiv und physiologisch sind“, sagt Christian Hehenberger. „Ein 70-Jähriger fühlt sich wie 56, eine 60-Jährige will wie eine 46-Jährige behandelt werden – und auf gar keinen Fall als Seniorin.“ Als typischen Fehler, der in der Wirtschaft im Umgang mit älteren Kunden gemacht wird, führt der Fachmann ein Beispiel aus der Gastronomie an: „Wenn Sie die Speisekarte eines Gasthauses aufschlagen, finden Sie oft eine Rubrik ‚Seniorenteller‘. Mehr kann man diese Zielgruppe nicht beleidigen! Grundsätzlich ist es richtig, dass die meisten Angehörigen dieser Generation kleinere Portionen bevorzugen,

aber sie als Seniorenteller zu bezeichnen, ist eine Marketingsünde der besonderen Art. Tischler, die klug auf Kunden der Generation 50+ eingehen wollen, wählen bewusst einen Berater aus, der für diese Generation ein kompetenter Gesprächspartner ist – also am besten jemanden, der selbst dieser Generation angehört.“ Verstehen, was der Kunde braucht

Ähnlich argumentiert Pompe, wenn er Tischlern rät, besonders darauf zu achten, dass der tägliche Kundenkontakt entscheidet :„Das ‚Wie‘ in der Kundenansprache ist die zentrale Herausforderung. Je einfacher, schöner, bequemer, interessanter, überraschender man einem Kun-

» Tischler können sich die Lust der Best Ager an deren exklusive Wohnträume zunutze machen und ihren Platz in einer lukrativen Marktnische selbstbewusst erobern. « Hans-Georg Pompe, Marketingexperte (D) den 50+ etwas anbietet und präsentiert, umso eher wird man ihn überzeugen.“ Es gelte zu verstehen, was der konsumerfahrene, sensible Kunde im besten Alter braucht, was er will und vor allem was zu ihm passt, sagt Pompe: „Das heißt beispielsweise konkret, dass es für einen guten Tischlerhandwerksbetrieb nicht aus­ reicht, nur ein gutes Produkt und eine ordent-

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BrennpunkT

Christian Hehenberger: Die Zukunft der 50-PlusGeneration – Wie 40 % der Gesellschaft unser Leben, unsere Gesellschaft, Wirtschaft und Politik bis 2020 nachhaltig verändern werden, Institut für Marketing und Trendanalysen; 1. Auflage (Jänner 2012), 29,20 Euro, ISBN: 9783901852138 HansGeorg Pompe: Marktmacht 50plus – Wie Sie Best Ager als Kunden gewinnen und begeistern. Gabler, 2., überarbeitete und erweiterte Auflage 2011, 224 Seiten, 42,95 Euro, ISBN: 978-3-8349-1850-5

50-Jährigen als ideale Kundenschicht für die Tischler ansehen, stellt sich die Frage, wie es mit Auf die Frage, ob es unter der Voraussetzung, den vielen Menschen unter 50 aussieht. Hehendass sich ältere Menschen immer jünger füh- berger ist davon überzeugt, dass in dieser Genelen und die Lebenserwartung steigt, nicht sinn- ration nicht viel Interesse für die qualitätsvollen, voll sei, zwischen einer „Generation 50+“ und aber eher hochpreisigen Produkte des Tischlereiner „Generation 70+“ zu unterscheiden, handwerks herrscht. Pompe meint dazu: „Die stimmt Christian Hehenberger zu: „Es ist sinn- Generation 50+ ist die reichste Generation aller voll, noch etwas genauer zu differenzieren: Die Zeiten – und aus meiner Sicht die Top-Zielgrup50- bis 65-Jährigen sind die offensiven Genie- pe für das Tischlerhandwerk.“ Er bedauert, dass ßer, und das sind rund 53 Prozent der Genera- allzu viele Möbelanbieter den Ansprüchen ihrer tion 50+. Die 66- bis 75-Jährigen sind die selek- zumeist älteren, kaufkräftigeren Kunden nicht tiven Genießer. Sie machen 25 Prozent aus. Die mehr in vollem Umfang gerecht werden. „Für beiden Gruppen sind noch aktiv. Die 50- bis Tischlerbetriebe tut sich genau an dieser Naht65-Jährigen sind relativ homogen im Kunden- stelle ein lukrativer Markt auf – und dort liegt verhalten, während sich die 66- bis 75-Jährigen ihre kreative unternehmerische Herausfordedie Rosinen herauspicken. Die über 76-Jäh- rung und großartige Chance“, sagt Pompe. „Sie rigen sind die ruhig Gewordenen. Sie machen können sich die Lust der Best Ager am neuen 16 Prozent unserer Generation 50+ aus. Die individuellen Einrichten und deren exklusive letzten 5 Prozent sind die über 86-Jährigen. Wohnträume zunutze machen und ihren Platz in Das ist die Rückzugsgeneration.“ einer lukrativen Marktnische selbstbewusst eroFür Hehenberger ist es wichtig, im Umgang mit bern zwischen den Designermarken, die die älteren Kunden immer die Faustregel „minus 14“ speziellen Bedürfnisse von 50+ nach individuzu berücksichtigen: „Die Generation 50+ liebt ellen Möbelstücken immer noch ignorieren, und Genuss, Komfort und spielerische Spaßeffekte. den unendlich vielen austauschbaren MöbelanEs ist eine Irrmeinung, diese Generation sei nur bietern, die den Qualitätsansprüchen von 50+ am Funktionellen interessiert. Das Kind im mit ihren Massenprodukten von der Stange Manne kommt umso mehr heraus, je älter die nicht mehr entsprechen. Immerhin geben über Menschen werden. Und: Die Angehörigen der 50-Jährige fast 40 Prozent ihres Einkommens Generation 50+ wollen innovativ wirken.“ Wäh- für das Wohnen aus – das ist der höchste Anteil rend beide Fachleute die Generation der über ihres Einkommens, den sie dafür verwenden.“ 50+ isT nichT Gleich 50+

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Fotos: Hehenberger, Pompe, Illustration: Just, Coloration: Cecile M. Lederer/www.bujtabutja.at

Buchtipps

liche Dienstleistung drumherum anzubieten. Sondern es müssen darüber hinaus wichtige Details wie schönes Design, hohe Funktionalität, saubere Verarbeitung, ökologische Materialien, kleine Gesten beim Überbringen des Produkts, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit, Sauberkeit und eine gute Beziehung im Vorfeld des Auftrags, aber auch noch danach, für die Kunden 50+ erlebbar gemacht werden.“ Unterschiedlicher Meinung sind die beiden Experten in der Frage, ob die Bezeichnung „Generation 50+“ überhaupt ausreicht, um Kunden im Alter jenseits der 50 zu beschreiben. „Man sollte grundsätzlich nicht über ‚die Kunden‘ oder ‚die Zielgruppe‘ sprechen“, ist Pompe überzeugt, „aber es dient im Geschäftsleben der besseren Verständlichkeit. Es gibt keine Zielgruppen mehr – die Kunden sind einzeln zu betrachten, mit ihren Wünschen, Sehnsüchten, Eigenheiten, Einstellungen und Bedürfnissen. Auch übers Lebensalter kann und darf man kein Marketing und keine Werbung machen – sondern immer über das Lebensgefühl und über die Emotionalisierung. Hier sind die Tischler gefordert, sich von den Billigmöbelhäusern wegzudifferenzieren.“


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StammTis

8 Tischler Journal 05/2012


highlight

ch

Von Tischen war Raimund Sandhoff immer schon begeistert: „Ein Tisch ist einfach das zentrale Möbelstück in einer Wohnung.“ Allerdings seien Tische oft standardisierte Produkte, bei denen das Holz maßgeschneidert in eine strenge Form gepresst wird, so Sandhoff. Mit seinen „Stammdesign“-Platten macht Sandhoff stattdessen seit mittlerweile zwei Jahren Tische, denen man noch an jedem Zentimeter den Bezug zum ursprünglichen Baum ansieht und die aufgrund ihres markanten Äußeren zum Mittelpunkt jedes Raumes werden. Hinter dem Konzept zu den auch als Wandelemente oder als Skulpturen einsetzbaren Holzplatten steht eine einfache Grund­ idee: Sandhoff greift für die in seiner „Tischmanufaktur“ ver­edelten Platten auf „Problemhölzer“ zurück, die ansonsten kaum Verwendung finden würden: ein wild oder schief gewachsener Stamm ist für ihn jedoch gerade richtig. ­Jeder Tisch wird so zum Unikat. Die rohen Plat­ten werden nach dem Trocknen je nach Kundenwunsch von ihm individuell bearbeitet. Die Platten können beispielsweise mit oder ohne Rinde sein, glatt oder wild geschnittene Kanten haben und auch in der Länge variieren. Als filigrane Unterkonstruktion greift Sandhoff auf Glas als Werkstoff zurück, alle Designstücke sind zudem mit einem ­eigenen Stammdesign-Emblem gekennzeichnet und mit QR-Code versehen. So ist jede Platte bis zum Ursprungsstandort rückverfolgbar. Immerhin kommen bei den Stamm-Tischen ausschließlich ­heimische Holzarten zum Einsatz. www.stammdesign.at



Text: Thomas Prlic

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akTuelles & WirTschafT

Ergebnisse 2011: Nominelle Umsatzentwicklung

Bosch: personalia

7,0 % 6,0 % 5,0 % 4,0 % 3,0 %

BRUTTOINLANDSPRODUKT

TISCHLER

2,0 %

GEWERBE & HANDWERK

1,0 % 0%

Professor Dr.-Ing. Hermann Scholl wird nach 50 Jahren Betriebszugehörigkeit in wichtigen Positionen im Unternehmen seine Ämter mit Wirkung vom 30. Juni 2012 niederlegen. Auf Beschluss der Gesellschafter der Robert Bosch Industrietreuhand KG wird Scholl der Titel „Ehrenvorsitzender der Bosch-Gruppe“ verliehen. Mit 1. Juli wird zudem Franz Fehrenbach, seit 1999 Mitglied der Geschäftsführung und seit 2003 deren Vorsitzender, aus der Geschäftsführung ausscheiden und als Vorsitzender in den Aufsichtsrat der Robert Bosch GmbH eintreten.Zum neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung wurde mit Wirkung vom 1. Juli Dr. rer. nat. Volkmar Denner ernannt.

vertrotech: personalia

-1,0 % -2,0 % -3,0 %

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

2011

1,3

0,4

3,4

3,7

2,6

0,9

4,0

4,2

1,0

0,6

3,6

3,5

3,1

-2,0

2,0

2,7

4,3

4,5

5,6

5,8

3,2

-2,8

4,1

5,3

positiver Jahresrückblick Die österreichischen Tischler können in Summe auf ein positives Geschäftsjahr 2011 zurückblicken, wie die KMU-Forschung Austria berichtet. Immerhin 46 Prozent der Betriebe (befragt wurden 213 Tischlereien mit insgesamt 2758 Beschäftigten) meldeten für 2011 Umsatzsteigerungen im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich elf Prozent. 39 Prozent der Betriebe konnten den Umsatz auf Vorjahresniveau halten, nur 15 Prozent der Betriebe verzeichneten Rückgänge. Der gesamte Branchenumsatz hat sich damit um 4.2 Prozent erhöht. Im Branchendurchschnitt leicht erhöht, nämlich um 1,5 Prozent, haben sich 2011 die Verkaufspreise, wobei 57 Prozent der Firmen die Preise konstant hielten und 42 Prozent ihre Verkaufspreise steigern konnten. Preisbereinigt stieg der Branchenumsatz im Vorjahr damit um 2,7 Prozent an. Elf Prozent des Gesamtumsatz wurden dabei übrigens im Export erwirtschaftet. Etwas verhaltener als in den vergangenen Monaten präsentiert sich das Stimmungsbarometer für das erste Quartal 2012: 34 Prozent der Betriebe beurteilen die Geschäftslage als gut, 55 als „saisonüblich“, 11 „schlecht“. Für das zweite Quartal erwarten 21 Prozent der Betriebe steigende Auftragseingänge zum Vergleichszeitraum 2011, 75 Prozent erwarten hier keine Änderungen.

heco als bester lieferant Links: DI Ralf Linden und Rechts: Ing. Stefan Horak

Der bisherige Sales Area Manager und Niederlassungsleiter der „Vetrotech Central & Eastern Europe“, Ing. Thomas Hopfinger, hat das Unternehmen auf eigenen Wunsch, mit Ende April 2012, verlassen. Seit 1. April 2012, haben DI Ralf Linden, als gesamtverantwortlicher Sales Area Manager, sowie Ing. Stefan Horak, als Prokurist und Verkaufsleiter Österreich, die operative Führung der „Vetrotech Saint-Gobain Central & Eastern Europe“ übernommen. Die bisherigen Ansprechpartner in Verkauf, Auftragsabwicklung und Technik bleiben unverändert.

10 Tischler Journal 05/2012

Der deutsche Werkzeughandel wählte kürzlich seine besten Lieferanten. Erneut steht Heco auf Platz 1 und wurde „Partner des Fachhandels 2011“. Die Händler erteilten dem Schraubenhersteller Bestnoten für seine Innovationskraft und Fachhandelstreue. Die Auszeichnung beweist einmal mehr die ausgeprägte Kundennähe von Heco sowie den besonderen Service, mit dem das Unternehmen seine Handelspartner unterstützt. Besonders die Innovationskraft von Heco wurde hoch bewertet: „Diese hohe Einstufung ist eine weitere Bestätigung unseres Ideenreichtums und zeigt gleichzeitig den Stellenwert von Innovationen im Zusammenspiel zwischen Hersteller und Händler“, erklärt Andreas Hettich, Leiter Produktmanagement und Marketing bei Heco. Innovationen seien für die Handelspartner der Garant, um sich gegenüber dem Wettbewerb einen wichtigen Vorsprung zu verschaffen. Für den Hersteller wiederum sei der Fachhändler der wichtigste Partner, um seine Innovationen an den Mann, sprich den Handwerker, zu bringen.

Heco-Geschäftsführer Stefan Hettich erhält von Dr. Paul Kellerwessel, Vorsitzender des Arbeitskreis Werkzeuge, die Urkunde „Partner des Fachhandels 2011“.

Fotos: Bosch, Heco, Grafikgestaltung: Cecile M. Lederer/www.butjabutja.at

Prof. Dr.-Ing. Hermann Scholl, Franz Fehrenbach, Dr. Volkmar Denner


akTuelles & WirTschafT

zertifiziert Mitte April erhielt die Mayer & Co Beschläge GmbH (Maco) das Qualitäts-, Umwelt- und Arbeitssicherheitszertifikat der Quality Austria. Zertifiziert wurden die drei österreichischen Unternehmensstandorte Salzburg, Trieben und Mauterndorf. Die Maco-Gruppe gehört zu den führenden Unternehmen in der Entwicklung und Produktion von Baubeschlägen für Fenster und Türen. Stammsitz ist Salzburg. Im Zuge des Auditierungsprozesses wurden die drei Standorte mehrere Tage lang von vier Quality-Austria-Auditoren intensiv unter die Lupe genommen.

V. l. n. r.: KR DI Ernst Mayer, Maco-Inhaber, Ingenieur Robert Dick, Bereichsleiter Qualitätsmanagement der Maco-Gruppe, DI Axel Dick, Prokurist Marketing, Quality Austria.

Georg-Friedrich Blocher, Vorstand der Tanner AG und Veranstalter des Inka-Wettbewerbs, Franz Greisinger, Leiter Zentrales Marketing Leitz GmbH & Co. KG und Jurysprecher Jean-Claude Parent.

leitz auf platz 1 Die Leitz GmbH & Co. KG hat beim Inka-Wettbewerb mit ihrem aktuellen technischen Katalog „Leitz-Lexikon, Edition 6“ in der Branche „Werkzeuge“ den ersten Platz belegt. In der Gesamtwertung erhielt der Oberkochener Marktführer den dritten Preis. Vorgestellt wurde das rund 800-seitige „Leitz-Lexikon, Edition 6“ im vergangenen Jahr auf der Ligna in Hannover. Das Lexikon gibt es in einer deutschen und in einer englischen Sprachversion. Neben detaillierten Informationen zum Werkzeug-Vollsortiment, das Leitz selbst entwickelt und herstellt, enthält es umfangreiche Serviceteile, darunter das sogenannte „Anwenderlexikon“.

Jetzt lohnt der Weg ins Maschinenzentrum von Schachermayer Linz

Messe-Hits als Abverkaufs-Schnäppchen: Alle Vorführ-Neuheiten als Investition* * alle Ausstellungsmaschinen sind bei SCH nach den Messen als Schnäppchen erhältlich

Im SCH-Maschinenzentrum stehen wenige Tage nach der Messe BWF und der Messe Nürnberg die innovativen Vorführ-Neuheiten zum Abverkauf. Die Chance zur Investition in höchste Fertigungs-Effizienz. Zwei attraktvie Beispiele - so gut wie neu - mit nur wenigen Vorführstunden... Neue MARTIN-Formatkreissäge T65 Die Weltneuheit von Nürnberg war auch bei der BWF bei Schachermayer in Linz der Hit der neuen Formatsägenlinie. Speziell das Modell T65 begeisterte die Experten aus der Branche. BÜTFERING SWT 535 QCH – mit dieser Maschine bekommen Möbelteile ihren Hochglanz auf die wirtschaftlichste Weise. Diese Neuheit war bei den Vorführungen im Maschinenzentrum stark nachgefragt. Schachermayer-Großhandelsgesellschaft m.b.H. A-4021 Linz, Schachermayerstraße 2, Tel. 0732/6599-0*, Fax 0732/6599-1360 E-Mail: info@schachermayer.at, www.schachermayer.at

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Tischler Journal 11


Jede Wahl eine gute Wahl

Vielfalt ist das GeGenteil Von einfalt. Jeld-Wen hat alle MöGlichkeiten JELD-WEN bietet Europas größte Türenvielfalt mit Innen- und Außentüren in vielen Designs, Ausführungen und Oberflächen, für alle Anforderungen und Wohnstile. Ebenso vielfältig sind die Angebote an Zargen und Beschlägen sowie die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten. Finden Sie die Tür, die

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markt für innentüren wächst

Links: Eckhard Hattinger Rechts: Klaus-Peter Rawe

Deutsches holzgewerbe im plus Das Holzgewerbe legt für Jänner 2012 gute Zahlen vor: Die Umsätze stiegen um gute 11,2 Prozent. Sehr positiv hat sich der Bereich Holzverpackungen entwickelt, der um 18,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zulegte. Der baunahe Bereich gewinnt 17,9 Prozent hinzu, die Parketttafeln können ein Plus von 15,7 Prozent verbuchen und auch die Sägewerke und der Bereich Holzwerkstoffe entwickelten sich mit plus 8,5 bzw. plus 8,2 Prozent ordentlich. Einziger Negativausschlag: Das Auslandsgeschäft bei Holzwerkstoffen ging im Jänner um 1,3 Prozent zurück.

egger unter den besten arbeitgebern Egger Holzwerkstoffe wurde durch das Great Place to Work Institute zu den besten Arbeitgebern Österreichs 2012 für besondere Qualität und Attraktivität ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am 15. März 2012 in Wien statt. Martin Reinberger, Landesleitung Finanzen/Verwaltung, Wolfgang Loinger, Leitung Personalwesen Österreich, und Daniela Weiß, Personalreferentin, nahmen im Rahmen der feierlichen Zeremonie die Auszeichnung mit dem Gütesiegel für Arbeitskultur sowie einen Zusatzpreis für ganzheitliche Gesundheitsförderung entgegen. Der „Great Place to Work“-Wettbewerb zählt zu den weltweit renommiertesten Auszeichnungen. Das Great Place to Work Institute Österreich führte den Wettbewerb „Österreichs Beste Arbeitgeber“ heuer zum zehnten Mal durch. Dabei werden fünf Kernthemen beurteilt: Glaubwürdigkeit und Fairness des Managements, Identifikation der Mitarbeiter mit dem Arbeitsplatz sowie Respekt und Teamgeist im Unternehmen. V. l. n. r.: Dr. Erich Laminger, Geschäftsführer Great Place to Work Österreich, Wolfgang Loinger, Leitung Personalwesen Egger Österreich, Daniela Weiß, Personalreferentin, und Martin Reinberger, Egger Landesleitung Finanzen/Verwaltung

Der bisherige Sales Area Manager und Niederlassungsleiter der Vetrotech Central & Eastern Europe, Ing. Thomas Hopfinger, hat das Unternehmen auf eigenen Wunsch mit Ende April 2012 verlassen. Seit 1. April 2012, haben DI Ralf Linden als gesamtverantwortlicher Sales Area Manager sowie Ing. Stefan Horak als Prokurist und Verkaufsleiter Österreich die operative Führung der Vetrotech Saint-Gobain Central & Eastern Europe übernommen. Die bisherigen Ansprechpartner in Verkauf, Auftragsabwicklung und Technik bleiben unverändert.

küchen-Trends Der Markt für Küchenmöbel wuchs in Österreich auch 2011 signifikant um +2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Hersteller setzten alleine mit Küchenmöbeln insgesamt 354 Millionen Euro um. Wachstumstreiber sind ohne Zweifel Lackküchen. Im Vergleich zu 2010 stieg die Nachfrage nach Lackküchen um beinahe 17 Prozent. Bereits knapp jede fünfte neue Küche ist eine Lackküche. Auf dem Rückzug befinden sich hingegen Küchen aus Massivholz bzw. furnierten Fronten und die günstigen Küchen mit folienbeschichteten Fronten. „Insgesamt ist am österreichischen Markt klar ein Trend zu höherwertigen Produkten zu erkennen“, so Andreas Kreutzer, Geschäftsführer des Marktforschungsinstituts Kreutzer Fischer & Partner. Die österreichischen Anbieter, allen voran Dan, Ewe, FM Küchen und Haka, konnten 2011 die Marktposition gegenüber den deutschen Anbietern verteidigen. Insgesamt liegt der Marktanteil von Küchen aus heimischer Produktion – wertmäßig – stabil bei rund 50 Prozent.

Fotos: Fischer, Ewe, Hettich, Verband der dt. Möbelindustrie, thinkstock

Der Markt für Innentüren überraschte 2011 mit einem außergewöhnlich raschen Wachstum, wie das Marktforschungsinstitut Kreutzer Fischer & Partner vermeldet. Das Umsatzwachstum beschleunigte 2011 auf plus 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt setzten die Hersteller mit Innentüren 144 Mio. Euro um. Die Nachfrage wuchs um 4,2 Prozent auf nunmehr 814.000 Stück. Verantwortlich für die positive Entwicklung ist im Wesentlichen das Bestandsgeschäft. Der Bedarf für Sanierungsprojekte wuchs um 6,1 Prozent. Das entspricht rund 29.000 Innentüren.

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Alle Photovoltaikanlagen der Tischlerei Schwab schaffen bis zu 26.000 kWh/a.

Dass sich ein Handwerksbetrieb energieautark selbst versorgt ist neu im Salzburger Land. So geschieht es im Tischlereibetrieb Schwab in Schleedorf, der für sein Umweltengagement sogar ausgezeichnet wurde. Text: Cecile M. Lederer

S

chleedorf ist ein beschaulicher Ort nördlich von Salzburg mit rund 1000 Einwohnern. Einer davon ist der Tischlermeister Fritz Schwab. Ein kerniger Unternehmer mit Energie, Humor und nachhaltigen Ideen. Schon sein Büro zeigt seinen Hang, der Natur nahe zu sein und mit ihr zu arbeiten. So trennt nur eine großflächige Glasscheibe das Innere von den satten Wiesen und dem eindrucksvollen Gebirgspanorama der Alpen. In seinem Äußeren ähnelt Fritz Schwab aber weder einem typischen Sparmeister noch kommt er dem Bild des klischeehaften Planetenretters nahe. Ihm geht es vorrangig um Wertschöpfung und die bestmögliche Nutzung der nahe liegenden Ressourcen seiner Umgebung. Früher wurde der Betrieb zur Gänze mit Heizöl geheizt und der gesamte Strombedarf musste zugekauft werden. Eines Tages bemerkte Fritz Schwab, dass die vorhandenen Holzabfälle – wenn man sie in einer Hackschnitzelanlage verbrennt – als hervorragender Wärmelieferant dienen kön-

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nen und der Standort seines Betriebs prä­ des­tiniert für eine Photovoltaikanlage ist. Der leichte Wind im Flachgau hält die Luft klar und garantiert ausreichend Sonnenstunden. „Natürlich haben wir es da am Land besser als die Leute in der Stadt, weil wir den Platz für solche Projekte haben.“ Von Photovoltaikanlagen in der Sahara, Windanlagen in Nordeutschland und Hackschnitzel aus Polen hält er aber nicht viel, weil diese Ressourcen Tausende Kilometer transportiert werden müssen, um zum Verbraucher zu gelangen. Seiner Meinung nach sollten autonome Kreise in unmittelbarer Nähe geschaffen werden, die Sonne, Wind, Wasser und Feststoffe direkt vor Ort nutzen. schritt für Schritt

Wie so oft sind Tischlereien, insbesondere Familienbetriebe, gewachsene Strukturen. Was zu Großvaters Zeiten eine kleine Werkstatt mit angeschlossenem Wohnhaus war, wird über die Jahre, bedingt durch die be-

trieblichen Anforderung, baulich Stück für Stück erweitert. Um dem Gedanken einer nachhaltigen Wirtschaft gerecht zu werden, muss man nicht das Alte schleifen, ein Null­ energiehaus und eine neue CO2-freie Werkhalle bauen lassen. „Man kann so ein bestehendes System auch schrittweise anpassen.“ Als grundlegende Maßnahme

Der Hacker zum Zerkleinern der Holzabfälle wird am Wochenende eingeschaltet.

Fotos: Cecile M. Lederer/butjabutja - multicrossmedia

Der SONN-Tags Tischler


Aktuelles & Wirtschaft

» Möglichst wenig Energie zu verbrauchen ist für mich schon zu einem richtigen Sport geworden. «

Volle Kontrolle: Mit den Anzeigen am Wechselrichter und einer Onlinestatistik über den Energieverbrauch seines Betriebes ist das kein Problem mehr für Fritz Schwab.

Tischlermeister Fritz Schwab

für ein effizienteres Energiemanagement sieht der Tischlermeister die Dämmung. „Es bringt nichts, wenn ich mit meiner Hackschnitzelanlage den Garten heize.“ Genaue Analysen

Im Silo lagert wohlige Wärme in Form von Hackschnitzeln.

Als nächsten Schritt hat er mithilfe der Organisation „Umweltservice Salzburg“ gemessen, welche die großen Energiefresser im Betrieb sind. Über mehrere Monate wurden Durchgangsmesser an den einzelnen stromverbrauchenden Geräten angebracht. Über einen Monitor wurden dabei die Daten beobachtet. Mitterweile wird eine genaue Energiebuchhaltung geführt, um den Verbrauch im Überblick zu behalten. „Wir haben uns erst bewusst machen müssen, wie viel Strom wir wo verbrauchen. Dabei ver-

gisst man gerne die Kleinigkeiten wie undichte Kompressorschläuche, Leuchtstoffröhren oder die leistungsstarke Absauganlage, die wegen jeder kleinen Schleifarbeit anspringt.“ Die Absauganlage wurde dann auf drei Kreise mit einem ausreichend großen Motor pro Kreislauf aufgeteilt. Ein weiteres Beispiel ist der Hacker, ein großer Trichter mit Zerkleinerer für die Holzabfälle. Das geschredderte Material wird in den Silo hinter der Werkstätte gefördert. Früher wurde der Hacker pro Tag mehrmals wegen kleiner Holzmengen eingeschaltet, gleichzeitig mit anderen stromfressenden Maschinen. Das führte zu hohen Stromverbrauchsspitzen, die teilweise wieder durch Zukauf über einen Energielieferanten ausgeglichen werden mussten. Heute wird der

Wer helfen Will, muss „NeiN“ sageN! Eine Million Menschen in Österreich führen ein Leben am Rande der Armut, davon 260.000 Kinder. Setzen Sie ein Zeichen: Sagen Sie „Nein zu Arm und Krank!“ Mit Ihrer Spende unterstützen Sie arme und kranke Menschen, die dringend Hilfe benötigen. Mehr auf www.wirsagennein.at

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Hacker beispielsweise am Wochenende in Photovoltaik­anlage bestens genutzt. Fritz Betrieb genommen, wenn die Photovoltaik­ Schwabs Nachhaltigkeitsgedanke endet anlage überschüssigen Strom produziert, aber nicht an der Tür seiner Werkstatt. Er der ins öffentliche Netz eingespeist wer- muss mobil sein. den würde. Damit werden einerseits die Verbrauchsspitzen unter der Woche ge- Günstig unterwegs senkt und andererseits der Strom der „Ganz früher hatte ich wegen den harten Wintern einen Allrad-Jeep, der – sparsam gefahren – schon zehn Liter braucht. Auf Maßnahmen der Suche nach einem günstigeren Auto habe ich mich danach für einen Fiat 500 entschieden mit einem Verbrauch von nur • Außendämmung der Werkstatt drei bis vier Litern Diesel. Jetzt hab ich mit Wohnzimmerwandverbau in Lärche und Stein und Erneuerung der Fenster dem Mercedes 220 CDI zwar wieder ein • Hackgutheizung mit Heizkessel, 170-PS-Auto, aber ich kann damit trotzdem viele Interessenten. Auch die Fördergelder Silo und Hackgut-Austragung unter fünf Litern fahren.“ sollten breiter verteilt werden. „Kleinere • Errichtung von vier PhotovoltaikSeit einenhalb Jahren testet er auch diverse Summen, dafür aber weiter gestreut und anlagen (in Summe 25 kW peak) Elektroautos, die ihm von der Wirtschafts- unabhängig von einem Energieanbieter“, • Einsatz von LED-Beleuchtung kammer oder Importeuren zur Verfügung lauten seine Worte dazu. • Erneuerung der Abluftgebläse gestellt werden. Besonders interessant findet er das Konzept von Batterieleasing wie eingespart • Sensibilisierung der Mitarbeiter bei dem reinen Elektro­fahrzeug ZOË von Durch die umgesetzten Maßnahmen konnte • Druckluftschleifer-Umstellung Renault, das ab Herbst am Markt erhältlich der jährliche Stromverbrauch von 37.250 auf Niedrigvolt sein soll. Alles andere sei ihm zu teuer und kWh/a um rund 44 Prozent auf 21.000 • Auswahl von verbrauchsarmen zu risikoreich. „Ich bin immer auf der kWh/a gesenkt werden: Bei der Beleuch Fahrzeugmodellen Suche nach dem verbrauchsgünstigsten tung, der Gebläsesteuerung und der Druckluftsteuerung konnten circa 8146 kWh/a Auto am Markt.“ eingespart werden. Dazu kommen noch Einsparungen Förderdschungel österreich 8104 kWh/a durch die Minimierung von Viele Betriebe aus der Umgebung holen sich Stand-by-Verlusten. Der Ertrag der PhotoStrom, Heizöl: 29.700 kWh/a mittlerweile bei ihm Rat in Sachen För- voltaikanlagen beträgt 21.000 kWh/a. Kosteneinsparung: 16.680 EUR/a derungen. Aus Erfahrung weiß er, dass die „Natürlich muss sich die ganze Umrüstung österreichischen Förderungskonzepte für auch rechnen. Ich denke allerdings nicht in Reduktion der Energiekosten: 90 % erneuerbare Energie noch nicht ausgereift Amortisationszeiten von vier bis fünf JahEinmalige Investition 207.000 EUR sind, weil die bürokratischen Hürden groß ren für die Anlagen, so wie Großbetriebe es Amortisationszeit: 5—20 Jahre sind. Zwar soll das Ansuchen an sich gera- tun müssen, bei mir sind zehn oder zwölf Realisierung: 2008—2011 de noch bewältigbar sein, aber an den Jahre noch im Rahmen der Möglichkeiten.“ Hürden der weiteren Abwicklung scheitern www.tischlerei-schwab.at

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Fotos: Cecile M. Lederer/butjabutja - multicrossmedia, Tischlerei Schwab

Von links hinten: Fritz Schwab mit seiner Frau Angelika, seinen Eltern Josef und Theresia und der fröhlichen Belegschaft samt Zuwachs der Tischlergesellin Evelyn.


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Aktuelles & Wirtschaft

Die Universalisten vom Attersee Komplettanbieter sind immer öfter gefragt. Aus diesem Grund haben sich rund um den Attersee einige Hand­ werksbetriebe zu den Attersee-Werkstätten zusammen­ geschlossen. Sie bieten ihren Kunden einen branchen­ übergreifenden Einrichtungsservice. Text: Ralf Siebenbürger

B

egonnen hat alles im Jahr 2001. Da- ben, die die Attersee-Werkstätten bilden, mals kam Günther Wendl, Tischler- werden in naher Zukunft weitere drei meister in Nussdorf am Attersee, auf die Betriebe als Netzwerkpartner kommen.“ Idee, befreundete Tischlermeister aus der Die Netzwerkpartner – eine Schlosserei, Region zur Zusammenarbeit einzuladen. eine Kunstschlosserei und eine Gärtnerei Ab dem Jahr 2006 stießen auch andere – werden mit ihren Betrieben zwar nicht Gewerke zu der Vereinigung. Mittlerweile Mitglieder der Attersee-Werkstätten, werkooperieren unter dem Dach der Attersee- den aber regelmäßig bei Bedarf mit ihnen Werkstätten zehn Betriebe: vier Tischler, zusammenarbeiten. ein Installateur, ein Elektriker, ein Maler, ein Fliesenleger und Ofensetzer, ein Fünf Grundsätze Raumausstatter und ein Bau- und Zimme- Die fünf Grundsätze, denen sich die beteireibetrieb. Und mittlerweile laufen die ligten Unternehmen verschrieben haben, gemeinsamen Geschäfte der Attersee- sind: umfassende Beratung, optimale KoWerkstätten so gut, dass sie sich seit dem ordination, handwerkliche Präzision auf Vorjahr eine eigene Koordinatorin leisten. höchstem Niveau, zuverlässiges und sauDiese Koordinatorin, Gabriela Rathje, ist beres Arbeiten in der Wohnung des KunAbsolventin der HTL Mödling und ausge- den und Handschlagqualität. Und weil bildete Innenarchitektin. Ihre Ausbildung die Attersee-Werkstätten sich dem Slogan prädestiniert sie zur Koordination der un- „Schön wohnen ist nicht genug“ verschrieterschiedlichen an einem Projekt beteilig­ ben haben, bieten sie ihren Kunden Beraten Gewerke. Über die weitere » Die Grundsätze sind umfassende Entwicklung der Beratung, optimale Koordination, At te r s e e -We r kstätten weiß sie handwerkliche Präzision, sauberes zu erzählen: „Zu Arbeiten und Handschlagqualität. « den zehn Betrie-

Die Bauernstube klassischen Stils gehört ebenso zum Programm der Attersee-Werkstätten wie modernes Design.

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Aktuelles & Wirtschaft

tung zu den Themen barriere- aus St. Georgen im Attergau als freies Wohnen, Wellness und Schriftführer, Tischlermeister gesundes Wohnen, Wohnen Robert Kollroß aus Attersee als und Arbeiten ohne Wider- Schrif tführerstellvertreter, spruch und Wohnen mit High- Tischlermeister Max Rebhan tech an. aus Nussdorf am Attersee als Im Vorjahr gab Günther Wendl Kassier und Malermeister nach zehn Jahren an der Spitze Matthäus Hupf aus Oberwang der Attersee-Werkstätten sein als Kassierstellvertreter. Amt ab. Seit dem heurigen Jänner steht Tischlermeister Hans Gute Kooperationen Dachs aus St. Georgen im At- Kooperationen von Tischlereitergau als neuer Obmann an betrieben mit anderen Gewerder Spitze der Attersee-Werk- ken sind mittlerweile schon stätten. Mit ihm im Vorstand: recht oft üblich geworden. Aber Elektriker Walter Hemetsber- eine gewerkeübergreifende Koger aus Nussdorf am Attersee operation mit vier Tischlern als Obmannstellvertreter, erscheint auf den ersten Blick Raumausstatter Gernot Haberl ungewöhnlich. Hans Dachs, der

Auch auf Restaurierungen, wie im Fall dieses Haustores, verstehen sich die Handwerker vom Attersee.

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akTuelles & WirTschafT

» zehn Betriebe zu koordinieren ist schon schwierig. aber in unserem fall kennen wir einander schon lange. «

Ein Vorzimmerschrank der Attersee-Tischler

arBeiTsTeilunG – einer für alle

genutzten Maschinen. Ihre Kunden finden die Handwerker der Attersee-Werkstätten vor allem in der Region. Neben den Einheimischen sind es vor allem Zweiwohnsitzbesitzer, die gerne auf die Dienstleistungen der Attersee-Werkstätten zurückgreifen. „Sehr viele der Aufträge, die wir gemeinschaftlich erledigen, sind Umbauten“, erzählt Hans Dachs. Vor allem Umbauten von Badezimmern sind in letzter Zeit oft gefragt. Neben den gemeinsamen Projekten hat jeder Betrieb natürlich auch noch immer seine eigenen Kunden. Auf die Frage, welchen Anteil die unter der Flagge der Attersee-Werkstätten übernommenen Arbeiten haben, kann Hans Dachs nur für seinen eigenen Betrieb antworten: „Bei mir sind 25 bis 30 Prozent Arbeiten für die AtterseeWerkstätten. 70 bis 75 Prozent sind meine eigenen Aufträge.“

Dazu kommt eine interessenbedingte Arbeitsteilung: Die Tischlerei der Brüder Die richTiGe chemie Rebhan in Nussdorf am Attersee ist Spe- Ob es nicht schwierig sei, so viele Bezialist für Fenster und Türen, stellt aber triebe unter einen Hut zu bekommen? gelegentlich auch Möbel her. Tischlermeis- „Zehn Betriebe zu koordinieren ist schon ter Kollroß aus Attersee ist der Spezialist ein bisserl schwierig“, räumt Hans Dachs für Massivholz, Restaurierungen und De- ein. Umso wichtiger ist es, sich die Koorkoratives im Atterseer Tischlerquartett. perationspartner genau anzuschauen, Günther Wendl ist der Planungsspezialist. ehe man die regelmäßige ZusammenarHans Dachs, dessen Betrieb der größte beit aufnimmt. „In unserem Fall kennen von den Tischlereibetrieben in der Koope- wir einander schon lange“, erklärt Dachs, ration ist, übernimmt für die Kollegen „bei uns waren meistens schon die Väter Eine Küche aus den Attersee-Werkstätten Fertigungen, etwa von Korpussen. Er be- miteinander befreundet. Darum funktioschäftigt in seinem Betrieb drei Mitarbei- niert die Zusammenarbeit bei uns auch neu gewählte leitende Kopf der Attersee- ter und zwei Lehrlinge. Bei ihm stehen so gut.“ Und jedem Handwerker, der sich Werkstätten, erläutert das Konzept: „Einer- auch die meisten der gemeinschaftlich auf die Suche nach Kooperationspartnern seits sind die Attersee-Werkmacht, gibt Dachs folgenden Rat mit stätten eine Einkaufsgeauf den Weg: „Es muss einfach meinschaft. Dann nutzen die Chemie passen. Darauf wir die Maschinen gemeinmuss man achten!“ sam. Und wenn einer von www.atterseewerkstaetuns Zeitprobleme hat, ten.at hilft der andere aus.“ Allein der gemeinsame Einkauf Der neue Vorstand: Elektriker Walter Hemetsberbringt den koopeger, Tischler Robert Kollrierenden Betrieroß, Manfred Wendl, ben EinkaufskosObmann Tischler Hans tenersparnisse Dachs, Raumausstatter von 5 bis 10 ProGernot Haberl und Tischler Max Rebhan zent.

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Holz vom Megastore Mit der Erweiterung der Lagerfläche auf insgesamt 16.000 m² und mit rund 7000 zusätzlichen Lagerplätzen schafft Hechenblaickner den Sprung zum Holzmegastore.

Foto: Hechenblaickner

Aktuelles & Wirtschaft

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eit Ende Jänner 2012 wird fleißig am dritten und letzten Bauabschnitt des neuen Hechenblaickner Holzmegastores gearbeitet, denn das Familienunternehmen hat sich ein ehrgeiziges Ziel mit dem Fertigstellungsdatum gesetzt. Anfang September sollen die Tore zum größten Holzgroßhandelsunternehmen im Süden Österreichs geöffnet werden. Hechenblaickner errichtet zwei weitere Hallen mit insgesamt 4000 m² Fläche. Der größte Teil dieser Investition fließt in die zweite automatische Regalanlage, welche Platz für weitere 5000 Pakete Schnittholz und Fensterkantel bietet.

die Ware in der erwarteten Qualität ausgeliefert werden kann. Mit der Erweiterung des Lagers wird auch die Logistik optimiert, wodurch wichtige Prozesse im Unternehmen vereinfacht und beschleunigt werden, was sich wiederum in noch kürzeren Lieferzeiten zum Kunden niederschlägt. Abholkunden schätzen die bereits sehr geringen Wartezeiten, die sich aufgrund des optimalen Zugriffs auf Lagerware nochmals verkürzen werden. Man müsse sich auf den Markt einstellen und die Weichen für die Zukunft rechtzeitig stellen, so Inhaber und Geschäftsführer Michael Hechenblaickner, der sich über die stetig wachsende Zahl an Optimierte Logistik Kunden sehr freut. Teilweise nehmen KunIm künftigen Holzmegastore wird die ge- den einen weiten Weg nach Graz auf sich, samte Lagerware in geschlossenen und kli- um aus dem umfangreichen Sortiment an matisierten Hallen gelagert, um höchste Holz und Furnier vor Ort auszusuchen. Bes­ Produktqualität zu gewährleisten. Die Bela- tens geschultes Personal steht hierbei gerne dung der eigenen Lkw wird ebenso in einer bei der richtigen Materialauswahl beratend geschlossenen Halle durchgeführt, sodass zur Seite. www.heholz.at

Mit der Erweiterung des Lagers wird die Logistik optimiert.

Neue Logistikhalle Der Vorarlberger Beschlägehersteller Grass hat die Weichen auf Wachstum gestellt und eine neue Logistikhalle am Standort Götzis gebaut.

Das Grass-Hochregallager in der neuen, hochmodern ausgestatteten Logistikhalle

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ie neue Halle ist Teil eines innovative Grass-Unterflurumfangreichen Investiti- System ‚Dynapro‘ weiter steionsprogramms. gern“, berichtet der VorstandsInsgesamt hat Grass-Eigentü- vorsitzende Ronald Weber. mer Würth seit der Übernahme von Grass im Jahr 2004 ei- Stark Nachgefragt nen dreistelligen Millionenbe- Mit dem Ausbau der Produktrag vor allem in die Moderni- tions- und Lagerkapazitäten sierung der beiden Vorarlber- können steigende Nachfragen ger Produktionsstandorte bedient werden. Bereits in den Höchst und Götzis investiert. ersten drei Monaten 2012 entDer Neubau in Götzis mit wickelt sich die Auftragslage einem Investitionsvolumen für Grass sehr positiv. Vor von knapp sechs Millionen Eu- allem das US-Geschäft, aber ro erfolgte anstelle der alten auch der deutsche Markt zeiVersandhalle und umfasst eine gen erfreuliche Signale. Im hochmodern ausgestattete Lo- Vorjahr hat Grass eigene Gegistikhalle inklusive Hochre- sellschaften in Großbritannien gallager. Mithilfe zukunftswei- und Australien gegründet, von sender Technik wird sowohl denen man sich heuer deutdie innerbetriebliche Logistik liche Wachstumsraten erwarals auch die Distributionslogis­ tet. Auch in Japan ist man mit tik verbessert. „Die neue Halle eigenen Mitarbeitern erfolgwird die Leistungsfähigkeit reich am Markt präsent. der Produktionsstätte für das www.grass.at

Foto: Grass

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aktuelles & Wirtschaft

Möbel und Naturböden für Anspruchsvolle

Foto: Admonter

Im neuen Flagshipstore stellen Team 7 Wels und die Holz- und Parkettbodenexperten von Bawart gemeinsam ihre Produkte aus – und dazu noch Naturböden von Admonter. Gerade im hochwertigen Bereich sind ex- Admonter Naturböden und -platten. So wird klusive Schauräume und fachkundige Bera- eine unvergleichliche Produktvielfalt im tung für den Konsumenten kaum mehr hochwertigen Segment geboten. Qualität wegzudenken. Umso besser, wenn sich ver- und Design sind auch in den neuen Ausstelschiedene Produkte des Interieurs zusam- lungsräumlichkeiten deutlich zu spüren menschließen und so dem Konsumenten und zu sehen. Naturböden in Eiche aus dem Zeit und Wege sparen. Dieses Konzept liegt Hause Admonter bilden die Basis, wobei dem neuen Flagshipstore von Team 7 Wels das Konzept durch eine trendige Bar aus zugrunde, das am 12. April feierlich im gehobelter Eiche in Weiß ergänzt wird. Eine Kreis von Kunden und Partnern eröffnet Vielzahl an Mustern auf drehbaren Musterwurde. Gemeinsam mit dem Unternehmen portalen und Admonter MaterialbibliotheBawart, das für exklusive Parkett- und Na- ken komplettiert das Angebot und eröffnet turböden steht, und einem Ofenbauer sowie dem Kunden eine maximale Auswahl an einem Audiospezialisten verwirklichte Holzböden für den anspruchsvollen GeTeam 7 Wels diesen neuen Flagshipstore. schmack – und das in gehobenem Wohlfühlambiente. Mehr Informationen zum Hochwertige Produktvielfalt neuen Parkett Studio Wels finden Sie auf An zwei Tagen der offenen Tür am 13. und www.admonter.at und www.bawart.at 14. April konnten sich auch die ersten Interessierten im neuen Store umsehen und sich Stolz auf das neue Parkettstudio: Bawartvom Konzept überzeugen. Auf 150 m² präGeschäftsführer Christoph Bawart und ­Admonter-Geschäftsführer Ewald Fuchs sentiert Bwart neben der Eigenmarke auch


Bundesinnung

Besuch vom Arbeitsinspektor Das Arbeitsinspektorat besucht in den nächsten zwei Jahren alle Möbeltischlereien in Österreich. Zur Vorbereitung auf die kürzlich angelaufene Schwerpunktaktion gibt es bei der Bundesinnung Tipps und Hilfestellung. Text: Thomas Prlic

Eine gute Vorbereitung und geordnete Unterlagen erleichtern die Betriebsbesuche des Arbeitsinspektorats.

geht, zur Unterstützung bei der Vorbereitung abrufbar. Darauf finden sich wichtige Informationen über bereitzuhaltende Unterlagen wie etwa gewerbebehördliche Bescheide betreffend der Aufstellung der Maschinen oder der Absaugung. Die Checklisten bieten zudem auch Informationen darüber, worauf bei den Betriebsbegehungen etwa im Umgang mit Holzstaub (Aufbewahrung der Arbeitskleidung, Arbeitslätze, Spänelagerung etc.) oder im Spritzlackierbereich Wert gelegt wird. AUVA-Mappe

Viele Inhalte zu diesen Themen sind auch in der AUVA-Mappe „Sicherheit bei der Holzverarbeitung“ enthalten, die über die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt in der Adalbert-Stifter-Straße 65, 1200 Wien zum Preis von Euro 26,- bezogen werden kann (Tel. 033111-0). Infoveranstaltungen

Weitere Ratschläge und Tipps können sich die Innungsmitglieder auch bei den von den Landesinnungen gemeinsam mit dem Arbeitsinspektorat veranstalteten Infoveranstaltungen in den einzelnen Bundesländern holen. In deren Rahmen

I

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» Es ist wichtig, schon jetzt die gesetzlich erforderlichen Unterlagen im Betrieb durchzusehen, und zu schauen, ob sie am aktuellen Stand sind. « BIM KommR Ing. Josef Breiter Checklisten zur Vorbereitung

Die Standesvertretung hat schon im Vorfeld – etwa im Zuge der Landesinnungstagungen – auf die Schwerpunktaktion hingewiesen und steht den Mitglieder natürlich auch jetzt, während der laufenden Aktion, mit Ratschlägen und Hilfestellungen zur Seite. Auf der Homepage der Bundesinnung (www.tischler.at/innungen) sind beispielsweise Checklisten, nach denen das Arbeitsinspektorat vor-

wird ebenfalls auf die Schwerpunkte der Begehungen hingewiesen. Die Vorträge der Arbeitsinspektoren dauern rund eineinhalb Stunden. Die Erfahrungen der ersten Veranstaltungen haben dabei gezeigt, dass im Rahmen von sachlichen und interessanten Diskussionen anschließend auch noch viele Fragen rund um das Thema besprochen werden können. www.tischler.at/innungen

Fotos: Bundesinnung, thinkstock

n den kommenden Wochen und Monaten erhalten viele Tischlerbetriebe in ganz Österreich Besuch vom Arbeitsinspektor. Die Bundesinnung hat es in den vergangenen Monaten schon mehrfach angekündigt: Nachdem in der Vergangenheit zahlreiche andere Branchen an der Reihe waren, liegt der Schwerpunkt des Arbeitsinspektorates (AI) in den kommenden zwei bis drei Jahren nun im holzverarbeitenden Bereich. In diesem Zeitraum will das AI Betriebsbegehungen auch bei Möbeltischlereien in Österreich durchführen. Bundesinnungsmeister KommR Ing. Josef Breiter betont, dass sich die betroffenen Tischlereien früh genug auf die Schwerpunktaktion vorbereiten sollen: „Es ist wichtig, schon jetzt die gesetzlich erforderlichen Unterlagen im Betrieb durchzusehen, ob sie am aktuellen Stand sind. Und man sollte sich dementsprechend rechtzeitig um eine Aktualisierung bemühen.“


Innung Burgenland 2. Lehrjahr

1. Lehrjahr

1. Lehrjahr: 1. Platz: Dominik Treitl, Tischlerei Jagschitz 2. Platz: Lukas Bedöcs, Fa. Halb 3. Platz: Florian Binder, TRT Holzdesign 4. Platz: Martin Woschitz, Fa. Karl Fruhmann 5. Platz: Nina Wuth, Tischlerei Hoffmann 6. Platz: Martin Schoditsch, Tischlerei Schoditsch 7. Platz: Steven Mihalovits, Fa. Knappitsch 8. Platz: Jasmin Seipel, Wifi Eisenstadt 9. Platz: Stefan Gallobisch, Selbsthilfewerkstatt Stadtschlaining 10. Platz: Bernd Richard Koch, Tischlerei Lazelberger 11. Platz. Patrick Posch, Fa. Karl Fruhmann 12. Platz: Angelika Bugnyar, Fa. Gerbautz

3. Lehrjahr

2. Lehrjahr: 1. Platz: Jennifer Nemeth, HEINDL aus Heiligenbrunn 2. Platz: Annika Palkovich, Fa. Neudörfler 3. Platz: Dominik Nyamandi, Fa. Gerbautz 4. Platz: Michael-Helmut Pandur, Fa. Parapatits er Landeslehrlingswettbewerb der Tischler im Burgenland 5. Platz: Rene Pröll, Fa. Franz Tschirk findet traditionell im Rahmen der Lehrlingshow in der Berufs- 6. Platz: Daniel Habit, Tischlerei Honigschnabel schule Pinkafeld statt. Die angetretenen Nachwuchstischler mussten im ersten und zweiten Lehrjahr jeweils mit unterschiedlichen 3. Lehrjahr: Anforderungen eine Kornschaufel anfertigen. Im dritten Lehrjahr 1. Platz: Dominik Ferstl, Fa. Neudörfler galt es, einen Weinträger zu fertigen. Landesinnungsmeister Peter 2. Platz: Georg Ort, Fa. Schloffer Pauschenwein, Landeslehrlingswart Ing. Christoph Grünwald, der 3. Platz: Martin Eichinger, Fa. Schloffer Vizepräsident der WK Burgenland Paul Kraill sowie Berufschuldi- 4. Platz: Adin Islamovic, Tischlerei Hoffmann rektor Rudolf Höfler freuten sich über die ausgezeichneten Leis- 5. Platz: Andreas Trimmel, Fa. Zapfl tungen und gratulieren im Rahmen der Siegerehrung den Gewin- 6. Platz: Werner Magdits, Tischlerei Nemeth nern zu ihren Erfolgen. Im Folgenden die Ergebnisse. 7. Platz: Daniel Trieb, Fa. Vamos

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Innung Niederösterreich

LANDESINNUNG

Fulminanter Ausklang der Viertelveranstaltungen Nach dem erfolgreichen Start der beiden Viertelveranstaltungen im Industrie- und Waldviertel waren nun das Wein- und Mostviertel an der Reihe. Und wenn die Tischlerei Hager nach Auersthal bzw. die Tischlerei Scheiter nach Bibersbach zum Gedankenaustausch einlädt, nutzen diese Gelegenheit jeweils rund 50 Tischler aus der Region. „Die vier Viertelveranstaltungen sind für 2012 nun abgeschlossen. Und die Bilanz ist durch die Bank positiv. Insgesamt konnten rund 200 Tischler aus den Vierteln zu den Neuheiten aus der Branche informiert werden. Das bedeutet ein Plus von rund 25 Prozent zum Vorjahr. Das freut uns und zeigt, dass wir mit unserem Konzept am richtigen Weg sind. Ein herzliches Dankeschön an alle Betriebe und Beteiligten, die dies erst möglich gemacht haben“, zeigt sich Landesinnungsmeister KommR Gottfried Wieland begeistert vom Veranstaltungserfolg.

NIEDERÖSTERREICH

Tischlerei Scheiter/Bibersbach

Tischlerei Hager/Auersthal

Auch diesmal wurden tiefe Einblicke in die veranstaltenden Tischlereibetriebe gewährt. Das Arbeitsinspektorat musste sich ebenso im Wein- und Mostviertel den fachlichen Fragen der Tischler in puncto neue Grenzwerteverordnung stellen. KommR Ing. Helmut Mitsch zeigte daraufhin mit seinem Vortrag zum Thema Benchmark auf, wie sich Personal-, Material- oder auch Versicherungskosten analysieren und effizient senken lassen. Anmelden lohnt sich! Im Anschluss präsentierte Stefan Zamecnik die Ergebnisse des NÖ. Eignungstests. Eine Möglichkeit, bereits im Vorfeld feststellen zu können, ob potenzielle Lehrlinge den späteren Aufgaben gewachsen sind. Also jetzt schon mal für den nächsten Termin vormerken lassen! Herbert Seitner stellte den Tischlern danach die Website www.tischlernoe.at vor, die seit Ende 2011 Neues aus der Welt der niederösterreichischen Tischler verrät. Reinschauen lohnt sich!

www.tischlernoe.at Einmal mehr wurde auf das Konzept der Eventmeile hingewiesen. Kommerzialrat Gottfried Wieland rief erneut zur aktiven Teilnahme auf. Öffnen auch Sie Ihre Pforten für die interessierten Augen aus der Region. Zahlreiche Tischler haben es bereits mit Erfolg vorgemacht: www.eventmeile.at

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Innung niederösterreich

LANDESINNUNG

NIEDERÖSTERREICH

Je mehr Kommunikation jeder einzelne Tischler betreibt, desto höher sind auch seine Marktchancen. Um dies erfolgreich umzusetzen, hat die Landesinnung den Tag der offenen Tür noch flexibler für Sie gestaltet und in das Konzept der Eventmeile umgewandelt. „Das Ziel der Eventmeile ist es, den Tischler zu motivieren, mit den Kunden aktiv in Kontakt zu treten, sich dem Markt mehr zu öffnen, von der Hobelbank hervorzutreten und präsent zu sein. Und genau zu diesem Zweck fördern und promoten wir die Events unserer Mitgliedsbetriebe“, definiert Landesinnungsmeister KommR Gottfried Wieland die Zielsetzung. Das Konzept hat an jede Betriebsgröße und jede Eventualität gedacht. Drei Pakete unterschiedlicher Größe wurden zu diesem Zweck geschnürt: PA K

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PAKET 1 – Ihre Großveranstaltung mit Radio-Unterstützung Megaveranstaltung an einem Samstag Nachmittag mit 2 Bands und großer Öffentlichkeit (siehe unten Leistungen 2-4)

PA K

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PAKET 2 – Ihr Individual-Event Ob Modenschau, Tag der offenen Tür, Kochshow, Messeauftritt oder Schauraumeröffnung, nutzen Sie die Eventmeile und treten Sie unter dem aussagekräftigen Format mit Ihrem individuellen Event auf. (Leistungen 2-4)

PA K

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PAKET 3 – Die Beratungsoffensive Wir bieten ½ Tag Beratung (= 4 Stunden im Wert von 400 Euro; zzgl. Fahrtspesen). Wenn Ihre Veranstaltung tatsächlich zustande kommt, refundiert Ihnen Ihre Landesinnung gegen Vorlage der bezahlten Rechnung den Betrag. (Leistungen 1-4)

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Leistungen der Landesinnung: 1) Beratungsleistung 2) Vor- und Nachbericht Wir unterstützen Sie mit ½ Tag Beratung, um Ihrem Event zu nachhaltigem Erfolg zu verhelfen. Nehmen Sie kompetente Hilfe in Sachen Eventplanung in Anspruch und lassen Sie uns Ihre Veranstaltung zu einem Erlebnis machen.

Wir promoten Ihre Veranstaltung online. Auf den Websites www.tischler.at, www. eventmeile.at und www.tischler-noe.at verfassen wir für Sie einen ansprechenden Vor- und Nachbericht zu Ihrem Event. Selbstverständlich gibt es dort auch einen praktischen Link zu Ihrer Website.

3) Eventmeile-Aufkleber Sie erhalten 1.000 Stk. Aufkleber mit Ihrer individuellen Veranstaltung und Ihrem Logo.

4) Bereitstellung des Aktionslogos Nutzen Sie das Eventmeile-Logo zu Ihrer persönlichen Verwendung. Setzen Sie dieses auf Plakaten, Flyern und all Ihren Werbemitteln ein, um aktiv von der Bekanntheit der Eventmeile zu profitieren und das Image für sich zu nutzen.

Zwei besonders kreative Eventmeile-Veranstaltungen gehen im Mai über die Bühne, die beide die Beratung aus Paket 3 in Anspruch nahmen: Einrichtungsberatung bei Pirkl – die Idee dahinter: Die Großfläche macht 70% ihres Umsatzes am Wochenende. Die arbeitende Gesellschaft hat zu diesem Zeitpunkt endlich Zeit und Kopf, um sich über ihre Einrichtung in Ruhe Gedanken zu machen. Eine Zeit, in der der Tischler normalerweise nicht geöffnet hat. Grund genug für den Qualitätstischler Pirkl aus Böheimkirchen im Mai auch sonntags Einrichtungsberatungen anzubieten.

Alles neu bei Grassmann Sessel – die Idee dahinter: Das neue Sesselparadies in Kirchberg a. d. Pielach, im wunderschönen Dirndltal, präsentiert sich ab sofort noch größer, noch flexibler und noch leistungsfähiger. Das Unternehmen nimmt den Umzug an den neuen Standort zum Anlass, um den Kunden, Lieferanten und Partnern einen Blick hinter die Kulissen zu gewähren. Am 11. und 12. Mai öffnet das Unternehmen seine Pforten und lädt zum Tag der offenen Tür. Neben einer Führung durch den neuen Betrieb können sich die Besucher am Stand der Lehrwerkstätte Pielachtal austauschen.

Sie haben eine Event-Idee, brauchen aber jemanden, der Ihnen bei der Umsetzung hilft oder brauchen Details für Ihre bereits geplante Veranstaltung? Dann melden Sie sich noch heute bei Ihrer Landesinnung bzw. fragen nach der Event-Checkliste. 0094_TJ_Mai12.indd 1

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Tischler Journal 29


Innung Niederösterreich

MEISTERSCHULE FÜR TISCHLER

NIEDERÖSTERREICH

Engagierte Unterstützung Nur durch engagierte Unterstützung kann die Meisterschule Pöchlarn ihr hohes Ausbildungsniveau halten und weiter ausbauen. Das weiß auch August Sachseneder von Holzwerkstoffe Sachseneder, der seinen Beitrag für die Meisterschule als Goldsponsor leistet. Beim Interview gab er Einblicke in seine Motivation dafür und was er den jungen Tischlern mit auf den Weg geben möchte. Warum unterstützen Sie die Meisterklasse? Da es immer mehr Materialen sowie verschiedenste Verarbeitungsmethoden und Einsatzgebiete gibt, liegt uns eine solide Tischlerausbildung sehr am Herzen. Ein tiefes und breites Fachwissen sichert den Tischlern auch in Zukunft eine gute Auftragslage. Welchen Weg sollten Ihrer Meinung nach junge Tischler gehen? Eine solide Basisausbildung sowie Fachwissen über das Handwerk an sich, über die Maschinen und über die Vielzahl von Materialien und deren Ver- und Bearbeitungsprozesse sind Pflichtübung. Denn richtige Handwerker sterben aus, die Nachfrage wird aber auch in Zukunft stark steigen. Deswegen: Wissen und Praxis aneignen und so als erfolgreicher Tischler durchstarten. Wofür steht Holzwerkstoffe Sachsender? Sachseneder GmbH ist ein Familienunternehmen mit fast 170 Jahren Erfolgsgeschichte. Wir punkten mit Traditionen und jahrelanger Erfahrung, gepaart mit jugendlichem Elan und Ideenreichtum. Bei uns ist und bleibt der Kunde nun einmal König – 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, wenn es um Schnitthölzer, Platten, Furniere und Dienstleistungen wie Zuschnitt, Bekantung, Bearbeitungen, Frästechnik und Lohnlackierung in den verschiedensten Oberflächenausführungen geht. Wo liegen die Stärken Ihres Unternehmens? Durch unser breitgefächertes Netzwerk an Industriepartnern sind wir in der Lage, sowohl die Kundenwünsche optimal umzusetzen als auch Tischler über neue Produkte auf dem Laufenden zu halten. Unsere Stärken liegen in der Top-Beratung, einem gut sortierten Lager und motivierten Mitarbeitern. Ein perfektes Logistiksystem macht uns zum optimalen Partner für den Tischler. www.sachseneder.at

Eine erfolgreiche Leistungsbilanz. Noch druckfrisch zeigt der Leistungsreport der MK 29 das gesamte Spektrum der Ausbildung und gibt tiefe Einblicke in das Unterrichtsleben. Auch Visionen und der Notwendigkeit einer effizienten und qualitativ hochwertigen Ausbildung wird Raum gegeben. Schließlich stellt der Report auch die Förderer der Meisterschule vor, denn ohne ihre tatkräftige Unterstützung würde die Kaderschmiede für Produktionstechnik nicht den Stellenwert haben, den sie heute hat. „An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bei allen Sponsoren bedanken“, unterstreicht Geschäftsführer Dr. Gerard Maly die tragende Rolle der Sponsoren.

Kontakt: Meisterschule für Tischler • 3380 Pöchlarn, Oskar-Kokoschka-Straße 5 • Tel.: (0 27 57) 76 90 E-Mail: poechlarn@meisterschule-tischler.at • www.meisterschule-tischler.at 0094_TJ_Mai12.indd 3

30 Tischler Journal 05/2012

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Innung niederösterreich

Ausgezeichneter Nachwuchs Beim Lehrlingswettbewerb der niederösterreichischen Tischler in der Berufsschule Pöchlarn gab es heuer eine Rekordbeteiligung – und hervorragende Ergebnisse.

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inen Teilnehmerrekord konnten die nie- viel dazu!“ Ebenfalls ein Stelldichein gaben derösterreichischen Tischler heuer sich unter anderem Gottfried Hagel von der beim Landeslehrlingswettbewerb in der Be- Bezirkshauptmannschaft Melk, die Vizerufsschule in Pöchlarn verzeichnen: 41 bürgermeisterin der Stadt Pöchlarn und Lehrlinge traten im ersten Lehrjahr gegen- Spartenobfrau Gewerbe/Handwerk Ing. Reeinander an, 21 im zweiten und im dritten nate Scheichelbauer-Schuster, die Obfrau immer noch elf. Landesinnungsmeister der Wirtschaftskammer-Bezirksstelle Melk KommR Gottfried Wieland und seine Stell- Herta Mikesch, Berufsschulinspektor Ing. vertreter KommR Johann Ostermann und Karl Hinnerth, BeKommR Ing. Helmut Mitsch freuten sich rufsschuldirektor 1. Lehrjahr dabei nicht nur über den zahlenmäßig stark Ing. Erich Drabek vertretenen Tischlernachwuchs, sondern sowie sein Stellverauch über die zahlreich erschienenen Eh- treter Berthold Oberrengäste. Die Präsidentin der Wirtschafts- müller. Anzufertigen kammer Niederösterreich Sonja Zwatzl ließ hatten die Teilnehes sich nicht nehmen, allen Teilnehmern zu mer des ersten Lehrihrem Antreten zu gratulieren: „Sich über- jahres eine Obsthaupt hier herzustellen – da gehört schon schale, im zweiten

Lehrjahr galt es, einen Weinträger anzufertigen, im dritten einen Kindersessel. Auch die Leistungen der in diesem Jahr angetretenen Teilnehmer konnten sich sehen lassen – im zweiten Lehrjahr schafften etwa gleich vier Teilnehmer mehr als 8000 Punkte. Im Folgenden die Platzierungen:

1. Lehrjahr: 1. Platz: Lukas Fromhund, Bene AG 2. Platz: Thomas Höllerer, Fa. Christian Rössl 3. Platz: Philip Leonhartsberger, Umdasch Shop-Concept 4. Platz: Jakob Prüller, Bene AG 5. Platz: Martin Zwinz, List components & furniture GmbH 2. Lehrjahr: 1. Platz: Florian Wentner, Tischlerei Alfred Pöchhacker 2. Platz: Manuel Gschossmann, Tischlerei Manfred Aichinger 3. Platz: Peter Fallmann, Holzwerkstatt Pechhacker GmbH 4. Platz: Patrick Katzgraber, Fa. Johann Ostermann 5. Platz: Thomas Zenz, List components & furniture GmbH

2. Lehrjahr

3. Lehrjahr: 1. Platz: Lukas Hochstrasser, Bene AG 2. Platz: Manuel Federler, Tischlerei Arnauer GmbH 3. Platz: Daniel Enk, List components & furniture GmbH 4. Platz: Andreas Failmayer, Fa. Alfred Pöchhacker 5. Platz: Martin Faustmann, List components & furniture GmbH

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Innung Wien, Niederösterreich

Die besten Jungtischler Wiens Kürzlich traten in Wien die besten Nachwuchstischler der Bundeshauptstadt beim Landeslehrlingswettbewerb gegeneinander an. Der Dank der Wiener Landesinnung für die zahlreichen Sachpreise geht an die Sponsoren Berner GesmbH, Felder KG, FunderMax GmbH, Schachermayer GesmbH und Schmidtschläger. Beim anschließenden Buffet fand die Siegerehrung des diesjährigen Lehrlingswettbewerbs der Wiener Tischler noch einen gemütlichen und geselligen Ausklang. 1. Lehrjahr: 1. Platz: Christian Watzal, Theaterservice GmbH 2. Platz: Daniel Weiser, Theaterservice GmbH 3. Platz: Felix Reinberger, Theaterservice GmbH

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nde März fand auch in Wien der diesjährige Landeslehrlingswettbewerb statt. Die Teilnehmer im ersten Jahr mussten innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens eine Schmuckschatulle anfertigen. Im zweiten Lehrjahr galt es, einen CD-Ständer anzufertigen. Die Lehrlinge des dritten Lehrjahres mussten ihr Können bei der Fertigung eines Kor-

pusses samt Tür unter Beweis stellen. Die Siegerehrung fand in feierlichem Rahmen auf der Dachterrasse des Gewerbehauses statt. Die glücklichen Sieger wurden von Lehrlingsbetreuerin Maria-Theresia Bret­ schneider und Landesinnungsmeister KommR Johann Burgstaller für ihre ausgezeichneten Leistungen mit Medaillen, Urkunden und Sachpreisen geehrt.

2. Lehrjahr: 1. Platz: Belmin Asanoski, Nowak & Steiner GesmbH 2. Platz: Matthias Sevcik, Tischlerei Michael Johann 3. Platz: Denis Hain, Ing. Markus Koncecny 3. Lehrjahr: 1. Platz: Jennifer Linke, Theaterservice GmbH 2. Platz: Florian Spirk, Danko & Sobol GesmbH 3. Platz: Jasar Ahmetasevic, Ing. Markus Konecny

NÖ: 30 Jahre Tischlerei Scheiter Rudolf Scheiter aus Biberbach blickt auf 30 Jahre Firmengeschichte zurück und wurde von der Landesinnung mit der Silbernen Ehrennadel ausgezeichnet. nlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Tischlerei Scheiter aus Biberbach fand kürzlich die offizielle Jubiläumsfeier statt. Firmengründer Rudolf Scheiter gab dabei einen Rückblick über die Firmengeschichte der 1981 gegründeten Tischlerei, die derzeit 39 Mitarbeiter beschäftigt. Ein Höhepunkt der Jubiläumsfeier war das Referat von Bestsellerautor Mag. Christian Hehenberger, im Rahmen der Festlichkeiten wurde Geschäftsführer Rudolf Scheiter zudem vom Landesinnungsmeister KommR Gottfried Wieland mit der Silbernen Ehrennadel ausgezeichnet. Weiters bat die Firma Scheiter Sponsoren für eine bedürftige Familie aus ihrem Bezirk um Spenden, so konnte im Rahmen der Feier stellvertretend an die Frau Landtagsabgeordnete Michaela Hinterholzer ein Scheck über 2000 Euro übergeben werden.

32 Tischler Journal 05/2012

Foto: Landesinnung NÖ/WKO

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innunGskurzmelDunGen

steiermark: 3. Turnuswettbewerb i n der Landesberufsschule Fürstenfeld fand kürzlich der dritte Turnuswettbewerb der steirischen Tischler statt. Landesinnungsmeister Walter Schadler, Landeslehrlingswart LIM-Stv. KommR Anton Ulrich sowie Dir.-Stv. Gerwald Halwachs gratulierten den Teilnehmern zu ihren hervorragenden Leistungen und den ausgezeichneten Ergebnissen.

1. Lehrjahr

1. LEHRJAHR: 1. Platz: Patrick Sidar , Frewein 2. Platz: Martin Kraus, August Kumpusch 3. Platz: Patrick Hödl, Ladenstein GmbH 4. Platz: Nico Ponstingl, Josef Knaus eU 5. Platz: Daniel Kolb, Christian Haberler 2. LEHRJAHR: 1. Platz: Shah Wali Fouroutan, Cserni Wohnen GmbH 2. Platz: Alexander Stenitzer, Anton Ulrich e.U. 3. Platz: Christoph Karner, Josef Oswald

4. Platz: Manuel Posch, KPA Katzbeck ProduktionsGmbH Austria 5. Platz: Michael Berger, Michael Berger GmbH 3. LEHRJAHR: 1. Platz: Philipp Pratter, MDD Produktions und Handels GmbH 2. Platz: Karl Schritliser, Möbeltischlerei Strohmeier GmbH 3. Platz: Patrick Sampel, Radaschitz GmbH & Co KG 4. Platz: Alexander Lödler, Körbisch Christian 5. Platz: Thomas Unger, Knittelfelder e.U.

3. Lehrjahr

münchner messe m

it mehr als 1.100 Ausstellern in mehr als 60 Berufen ist die internationale Handwerksmesse in München Deutschlands größte Leistungsschau dieser Branchen. Grund genug für 18 Steirer unter der Leitung von Spartenobmann HerLIM Walter Schadler, mann Talowski die deutLIM-Stv. Harald Almer schen Nachbarn zu besuchen und sich über aktuelle Trends zu informieren. Interessant ist diese Messe für Branchen, die ganz Individuelles gestalten, etwa für Tischler wie LIM-Stv. Harald Almer, der in Gleisdorf eine Tischlerei mit 20 Mitarbeitern betreibt. Er macht 60 Prozent seines Umsatzes in Bayern und ist schon seit 30 Jahren auf der Handwerksmesse präsent. „Vor Ort zu sein, ist sehr wichtig, weil die Kunden den Handwerker gerne in der Nähe haben“, sagt Almer.

34 Tischler Journal 05/2012

rüstige 90 a

m 30. April 2012 feierte KommR Josef Kompacher in der Steiermark seinen 90. Geburtstag. Über fast drei Jahrzehnte war Kompacher in der Landesinnung der Tischler als Ausschussmitglied und fast so lange als Landesinnungsmeister tätig. So trug er maßgeblich dazu bei, dass die Fachgruppe der Tischler heute in der Öffentlichkeit einen anerkannten Platz einnimmt. Ihm ist es zuzuschreiben, dass sich die Zusammenarbeit und die Kollegialität unter den Berufskollegen festigte und sich auch das Image der Tischler nach außen profilierte. Der Träger des Goldenen Ehrenzeichens des Landes Steiermark übernahm zahlreiche Funktionen in unterschiedlichsten war er etwa auch Präsident der InOrganisationen. So ternationalen Schreiner-Union. KommR Josef Die steirischen Kompacher Tischler, die Landesinnung und das Tischler Journal gratulieren.

Foto: Innung Steiermark/WKO

Fotos: Landesinnung Stmk., WKO

2. Lehrjahr


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36 Tischler Journal 05/2012

ie ausgewogene Anordnung von Absorptionsflächen ist Voraussetzung für ein harmonisches Klangerlebnis. Besonders in Probelokalen oder Musikkellern ist eine raumakustische Gestaltung notwendig, damit die Musiker sich selbst und ihre Kollegen gut hören können. Dies galt es auch beim Umbau des Probesaals im Tiroler Oberndorf zu berücksichtigen. Das Gemeindeamt hatte sich für die Umgestaltung der bestehenden Räumlichkeiten und zur Errichtung eines neuen Probelokals für die Bundesmusikkapelle Oberndorf entschieden. Dabei wurden die Akustik und die Ästhetik nicht dem Zufall überlas-

sen und Egger-ProAkustik-Finest-Platten eingesetzt. Das Gemeindeamt in Oberndorf in Tirol und die Musiker haben sich gemeinsam mit der Architektengruppe P3 und der Firma Artelier-Zehetmayr, die sich auf Raumakustik spezialisiert haben, zum Ziel gesetzt, das Musikprobelokal nicht nur nach akustischen Gesichtspunkten auszuführen, sondern auch auf eine zeitgemäße Gestaltung des Interieurs zu achten. Seit Anfang Dezember 2011 wird der neue Proberaum der Bundesmusikkapelle im ersten Obergeschoß des Gemeindeamtes in Oberndorf in Tirol genutzt.

Fotos: Egger Holzwerkstoffe

Beim Umbau des Probesaals in Oberndorf stand nicht allein die Raumakustik im Vordergrund. Die Planer achteten bei der Umsetzung auch auf eine zeitgemäße Gestaltung des Interieurs.


Material & technik

Beste Akustik ohne Kompromisse

Um eine optimale Grundlage für die Raumakustik zu schaffen, mussten im neuen Probelokal vorab die einzelnen Frequenzwerte errechnet und dazu die Absorptionswerte der neuen Egger-Pro­ Akustik-Finest-Platte herangezogen sowie die Raummaße durch Durch- und Abbrüche von Wänden und Decken verändert werden. So wurde sichergestellt, dass Hintergrundgeräusche, die Nachhallzeit, Schalldämpfung und Brillanz ausgeglichen sind. Für die Erhöhung der Klangdeutlichkeit sind zudem die Akustikwandund Deckenflächen bewusst in verschiedenen Winkeln zueinander angeordnet. 300.000 Löcher

Durch die kaum wahrnehmbare Mikroperforation von 1,8/1,8/0,5 mm kommt das Plattendekor in Ferrara Eiche der Eg-

ger-ProAkustik-Finest-Platten sehr gut zur Geltung. Gleichzeitig wird die Nachhallzeit mess- und hörbar verringert. Auf einem Quadratmeter ProAkustik Finest befinden sich über 300.000 Löcher, die die Oberfläche nahezu glatt erscheinen lassen, wodurch sie nicht als Akustikplatte wahrgenommen wird. Zwei dekorgleiche Deckensegel verbessern die Raum­ akustik zusätzlich. Zugleich dienen sie als Beleuchtung und sorgen für eine angenehme Atmosphäre in dem großen Raum. Farbstimmung

Auch Farben spielten eine große Rolle und tragen wesentlich zur Stimmung im Raum bei. Auf Basis der Farbwünsche der Musikkapelle, der Gemeinde und der Architekten wurden die Dekore für die Gestaltung der Wände und des angrenzenden Büros festgelegt. Der grünlich-

graue Farbton des Eurodekors Ferrara Eiche naturhell lässt sich hervorragend mit dem Boden, dem Teppich und den Stühlen kombinieren. In der anliegenden Küche wurde darüber hinaus das helle, warme Dekor Starnberg Ahorn natur eingesetzt. www.egger.com

Fakten

Bauherr: Gemeinde Oberndorf, 6372 Oberndorf in Tirol, www.oberndorf-tirol.at Architekt/Raumakustik/Umsetzung: Architektengruppe P3, 6380 St. Johann in Tirol, www.architektengruppe-p3.at, ARTELIER – Fa. Zehetmayr, 4292 Kefermarkt, www.artelier.at

3)

1) Um eine optimale Raumakustik zu schaffen, wurden ­vorab die Akustik­ werte berechnet. An der Wandver­ kleidung wurden ProAkus­tik-FinestPlatten im Dekor Ferrara Eiche naturhell H1334 ST9 mit einer Feinstperforation von 1,8/1,8/0,5 mm angebracht. 2) Im ersten Obergeschoß des Gemeindeamtes in Oberndorf in Tirol wurde das neue Probelokal für die Bundesmusik­ kapelle errichtet. 3) Für die Veränderung der Reflexionsfläche wurden zwei Deckensegel verwendet, die zugleich als Beleuchtung dienen.

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Tischler Journal 37


Promotion

Schlichte Eleganz und nützliches Design Das Bürogebäude von Oppenhoff & Partner befindet sich am Konrad-Adenauer-Ufer in exponierter Lage der Kölner Innenstadt. Der Innenausbau des Objektes überzeugt durch seine schlichte Eleganz und sein nützliches Design. werkstoffplatten, die ebenfalls mit kanadischem Ahorn furniert wurden. strapazierfähig

» Die Innenraumgestaltung bekommt durch den Hell-DunkelKontrast eine ganz besondere Note. «

Die Tischler setzten bei der Lackierung des kompletten Innenausbaus auf den Zweihorn 2KPUR Klarlack Crystallit. Dieser ist dank einer neuen innovativen Rezeptur nun in einer noch besseren Qualität erhältlich. In den Glanzgraden Matt, Seidenmatt, Seidenglänzend und Glänzend wird der Klarlack nun mit 25 Prozent höherem Festkörperanteil und einer 50 Prozent höheren Kratzfestigkeit angeboten. Das bedeutet eine größere Reichweite sowie eine noch höhere Beanspruchbarkeit und das bei gleichzeitig glatteren, eleganteren Oberflächen. Zweihorn hat seinen besten

In den kleineren Konferenzzimmern fanden für die Wandver­ kleidung Furniere aus Sen-Esche und Wenge ihre Verwendung.

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Der Konferenzbereich

Die Innenraumgestaltung bekommt dabei durch den HellDunkel-Kontrast, der aus der Kombination von Sen-Esche und Wenge bei den Holzoberflächen besteht, eine ganz besondere Note. Die Wandverkleidungen im großen Konferenzbereich wurden auf einer speziellen Unterkonstruktion montiert. Die teilweise rundgebogenen Platten wurden aus Wenge-Furnier mit massiven Kanten produziert. In den kleineren Konferenzräumen fan-

Die Bibliothek

Die hauseigene Bibliothek beeindruckt mit circa 6000 Bänden, die auf rund 500 Regalmetern untergebracht sind. Für die gewichtigen Werke wählten die Tischler einen Aufbau mit geschlossenen Mittel- und Seitenwänden sowie einem unteren und oberen Konstruktionsboden. Im Bereich der Mittel- und Seitenwände sowie der Konstruktionsböden wurden gemäß den statischen Anforderungen verstärkte Stahlprofile

38 Tischler Journal 05/2012

Die hauseigene Bibliothek beeindruckt mit circa 6000 Bänden, ­klaren Linien und einem feinen kanadischen Ahornfurnier.

als verwindungssteife Kons­ Crystallit aller Zeiten kürzlich truktion eingebaut. Die Rahmen auf der Holzhandwerk 2012 in und Außenseiten wurden aus Nürnberg vorgestellt. Für 20 Millimeter starken Holz- Schreiner und Tischler, die auf werkstoffplatten, die in kana- ein elegantes und dauerhaft dischem Ahorn (Mapel) hori- schönes Oberflächenbild ihrer zontal furniert wurden, gebaut. Möbel Wert legen und das weiDie Kanten wurden mit über- terhin mit lösemittelbasierten furnierten Massivholzanlei- Systemen erstellen wollen, ist mern umlaufend hergestellt. der neue Crystallit die erste Für die Korpusinnenseiten ver- Wahl. wendeten die Tischler Holz- www.zweihorn.com

Fotos: Akzo Nobel Wood Coatings GmbH – Geschäftsbereich Zweihorn

as mehrgeschoßige Büroge- den für die Wandverkleidung bäude der Rechtsanwalts- Furniere aus Sen-Esche und und Steuerberatungskanzlei Wenge ihre Verwendung. In der begeistert mit seiner Fernsicht Verkleidung sind Revisionsklapauf den Rhein und das gegen­ pen, Abluftlamellen und ein überliegende Ufer und dessen Ausschnitt für einen Plasmabild­ urbane Bebauung. Den impo- schirm eingelassen. Auch die santen Innenausbau realisierte Zimmertüren wurden genauso die Möbelwerkstätte Gert Schu- wie die Tischplatten des Konfemann GmbH, Altenkirchen. renzbereiches mit Sen-Esche furniert.


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alles aus einer hand Es hat als Vision begonnen, mittlerweile hat sich Jewa Profi-Maßmöbel zu einem etablierten Fertigteilhersteller in Tirol entwickelt. Mit guter Qualität, guten Preisen und gutem Kundenservice. oder ich dem Kunden jederzeit zur Verfügung. Wir gehen individuell auf jeden Kunden ein und sind sehr lösungsorientiert“, legt Bereichsleiter Dominik Jenewein, Sohn des Geschäftsführers, großen Wert auf Kundenservice. unTersTüTzunG für Tischler

Das Unternehmen hat es sich als Ziel gesetzt, die Tischlerbranche durch einen vereinfachten Bestellablauf zu unterstützen. Der Tischler bekommt das Endprodukt fix und fertig aus einer Hand geliefert und

» auch ein kleiner Betrieb kann mit unserer hilfe bei Großprojekten mitbieten. « Walter Jenewein, Geschäftsführer Jewa Profi-Maßmöbel steht im Tiroler Stubaital seit mehr als vier Jahren für beste Qualität in der Holzfertigung.

ebaut 2007, eröffnet 2008. Jewa ProfiMaßmöbel steht im Tiroler Stubaital seit mehr als vier Jahren für beste Qualität in der Holzfertigung. Durch einen hochmodernen Maschinenpark, der eine qualitativ hochwertige, auf den Millimeter genaue Fertigung zulässt, werden innerhalb kürzester Produktionszeiten ganze Großaufträge abgefertigt. Doch was heute so beeindruckend erscheint, war anfangs alles andere als einfach. „Wer glaubt, so einen CNC-Betrieb aufzustellen sei einfach, der irrt“, erklärt Geschäftsführer Walter Jenewein. „Es handelt sich um hochsensible Maschinen, das erfordert jede Menge Know-how und Erfahrung.“

rungsschnitten und Detailfräsungen kaum Grenzen gesetzt. Die Kanten werden mit PU-Leim verklebt und garantieren daher maximale Sauberkeit im Vergleich zu herkömmlichen Schmelzklebern. WeBshop unD kunDenservice

Die Auftragsabwicklung läuft zumeist über den firmeneigenen Webshop, der eine sofortige Preisfindung ermöglicht. Zusätzlich werden Beschläge und sonstige Extras automatisch mitberechnet, der Tischler bekommt alles aus einer Hand. „Bei Fragen stehen unser Betriebsleiter Florian Mair

inDiviDuelle vielfalT

Nachdem die Anfangsschwierigkeiten überwunden waren und man sich das notwendige Wissen angeeignet und die nötige Erfahrung gesammelt hatte, ging auch die Auftragslage rasch nach oben. „Das Jahr 2011 war ein großer Schritt. Wir haben die Anfangsprobleme abgelegt und uns in Richtung einer tollen Zukunft entwickelt“, freut sich Jenewein. Mittlerweile steht Jewa ProfiMaßmöbel für beste Qualität bei guten Preisen. Dank der modernen Maschinen sind dem Betrieb bei Rundbekantungen, Geh-

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Die Auftragsabwicklung läuft meist über den Webshop, der eine sofortige Preisfindung ermöglicht.

muss sich nicht mehr um das Bestellen von Platten, Kanten, Beschlägen etc. kümmern. „Durch guten Preis sowie schnelle und individuelle Produktion sparen sich die Tischler teure Maschinen und auch ein kleiner Betrieb kann mit unserer Hilfe bei Großprojekten mitbieten“, nennt Walter Jenewein nur einige der vielen Vorteile für das Tischlergewerbe. „Der Andrang und die Anfragen auf Shop-Zugangsdaten steigen kontinuierlich, und Kunden, die einmal einen Auftrag bei uns machen lassen, kommen auch gerne wieder.“ Das Projekt Jewa ProfiMaßmöbel ist somit voll angelaufen und steuert dank guter Zusammenarbeit mit den Tischlern einer erfolgreichen Zukunft entgegen. www.jewa.at

Fotos: Jewa, Jaso

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Material & technik

Nachhaltig elegant Parkett ist qualitativ hochwertig und langlebig. Auch die gesundheitlichen Aspekte sind ein echter Pluspunkt.

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or allem Allergiker wissen dies zu schätzen. „Bedingt durch die problemlose Reinigung haben Keime und Bakterien keine Chance“, weiß Michael Schmid, Geschäftsführer des Parkettherstellers Jakob Schmid Söhne (jaso). Die Firma aus dem badenwürttembergischen Kippenheim verwendet zur Produktion ausschließlich gut abgelagerte und schonend getrocknete Hölzer, die nach strengen Qualitätsrichtlinien überprüft werden. Zudem werden Hölzer aus nachhaltiger Forstwirtschaft genutzt, wodurch eine Wiederaufforstung der Wälder gewährleistet wird. Für jaso bedeutet ökologisches Wirtschaften, in allen Bereichen umweltbewusst zu handeln. Breite Parkettvielfalt

Dem Kunden steht ein breites Sortiment von Zweischicht- und Massivparkett bis hin zu Landhausdielen zur Auswahl. Die große Anzahl an Ausführungen, Holzarten und Oberflächen bietet vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten für alle Ansprüche. Jüngst ergänzt wurde das Dielenprogramm um die drei Meter lange „Kaiserwald“-Diele. Deren enorme Länge und Breite sorgt für eine besonders großzügige Raumwirkung. Ausgesuchte Stämme von heimischen Eichen bilden dafür den Rohstoff. Ob bewusst modern oder traditionell eingerichtet verleiht dieser Dielenboden dem Lebensraum einen ganz persönlichen Stil und ein behagliches Wohngefühl. www.jaso.de

Landhausdielen mit Längen von drei Metern sorgen für eine ­großzügige Raumwirkung.

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online mit ideen Seit Anfang April präsentiert sich der Beschlägespezialist Blum im Internet in modernem Design und mit vielen zusätzlichen Funktionen.

Neues Design, übersichtliche Struktur, zusätzliche Funktionen – der neue Internetauftritt von Blum.

it seinem neuen Web-Auftritt vices“, „Ideen“ und „Über Blum“ erfüllt der Beschlägespezia- und ist damit nutzerfreundlich auf list Blum die heutigen Ansprüche die verschiedenen Bedürfnisse der der User an Technik und Design. Besucher abgestimmt. Unter den Die klare Struktur ermöglicht ein- beiden ersten Bereichen finden die faches Navigieren und damit User übersichtlich, leicht auffindschnelles, leichtes Auffinden der bar und ansprechend gestaltet akgewünschten Inhalte. blum.com ist tuelle Informationen zu Produkten auch auf mobilen Endgeräten wie und Dienstleistungen. Der Bereich iPhone, iPad etc. funktionsfähig Ideen ist gänzlich neu und bietet und zudem mit YouTube verlinkt. Informationen zu „Dynamic Space“, Zahlreiche Bilder und Videos tra- Ideen von Blum für praktische Kügen zum besseren Verstehen der chen. Neben wertvollen Tipps für Inhalte bei. Neu ist auch das Media den Küchenkauf können sich User Center, eine zentrale Plattform hier viele Anregungen für ihr Zuüber alle Bereiche für bequemes hause holen. Auf dem „Inspiration Downloaden von Dokumenten und Boulevard“ wird anhand realer Beizum direkten Abspielen und Anse- spiele gezeigt, wie Blum-Produkte hen von Filmen. in allen Wohnbereichen prakDer Web-Auftritt gliedert sich in tischen Einsatz finden. die Bereiche „Produkte“, „Ser- www.blum.com

Foto: Blum

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vario-nc schafft neue verbindungen

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ine solch hohe Fertigungsautomatisierung, welche vor einigen Jahren nur für die Möbelindustrie galt, ist heute Standard in Tischlereibetrieben ab circa zehn bis 15 Mitarbeitern. Dabei geht es um das Zusammenspiel von CAD mit NCMarkro-Programmen, welche in der notwendigen Grundausstattung von VarioNC mitgeliefert und vom Kunden bei Bedarf noch ergänzt werden können. Die

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geseite in Fertigungslage. Variablen aus den NC-Makros sind am CAD-Bauteil separat einstellbar, sofern diese von der generellen Einstellung abweichen. Die dahinter liegenden CAM-Systeme können NC-Hops oder Woodwop sein. Die Verarbeitung findet unabhängig im AutoCAD statt. Ein Stücklistensystem als Bindeglied ist nicht erforderlich, kann aber zur Weiterverarbeitung wie optimierte Zuschnittlisten, Furnierlisten oder Kantenlisten genutzt werden und die Teile aus Variodesign3D automatisch erhalten. Die Nachfrage nach einer solchen digitalen Verbindung zwischen dem AV-ArbeitsbeEinzelteile kommen in der 3D-Detailpla- reich und der fertigungsbedingten Anfornung an der Stelle zur Bearbeitung, wo derungen erfolgt heute nahezu bei jeder sie sich mit den angrenzenden Bauteilen dritten Anfrage über ein 3D-Planungstreffen. Werden zusätzliche Teile hinzu- und Visualisierungssystem. Auch wenn gefügt, so werden diese auf die gleiche in die NC-Maschine erst in absehbarer Weise automatisch bearbeitet, werden Zeit investiert wird, wird die EntscheiEinzelteile gelöscht, verschwinden auch dung über ein 3D-Planungssystem in Abdie dazugehörigen Bearbeitungen aus hängigkeit getroffen, wie weit die digitale den benachbarten Teilen. Die Ausgabe automatische Verarbeitung möglich ist. der Daten erfolgt je Bauteil und Aufla- www.cdc.at

Abbildung: Duft

Die CAM-Automatisierung bedingt heute oft eine detaillierte 3D-Planung. Dabei sind Strukturbaukästen nur mehr als eine Gruppe frei zusammenstellbarer Teile im CAD existent und werden in Stücklistensystemen nicht mehr benötigt.


maTerial & Technik

schnell geplant, schnell geliefert Speedmaster präsentierte auf der Holz-Handwerk den Speed-Planner 1.0, der eine vollwertige CAD-Planung und die Visualisierung der möblierten Räume ermöglicht.

Foto: Speedmaster

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ie Messe Holz-Handwerk war für uns den auf der Messe sechs neue Lagerdekoein voller Erfolg“, freut sich Ge- re und zwei neue Arbeitsplattendekore schäftsführer Günther Schweiger gemein- vorgestellt. Ab Mai 2012 wird die Blumsam mit seinem Team über den großen Tandembox Antaro in Weiß neuer StanBesucherandrang am Messestand. „Der dard. Weiters wird auch die Blum-Tanpersönliche Kontakt zu unseren Kunden dembox Invito ins Programm aufgenomist uns sehr wichtig und die Messe bietet men, die sehr vielfältige Gestaltungsmögdafür den idealen Rahmen.“ Speedmaster lichkeiten bietet. präsentierte im Rahmen der Holz-Handwerk unter anderem auch den Speed- neuer proDukTionssTanDorT Planner 1.0. Mit diesem neuen CAD-Pla- Geschwindigkeit, Flexibilität und Qualität nungstool, das sowohl online als auch – diese Eigenschaften schätzen Kunden offline verwendet werden kann, hat der an Speedmaster. Um den raschen LieferTischler auch die Möglichkeit zur Pla- service – 48 Stunden ab Werk – auch nung und Visualisierung der möblierten weiterhin garantieren zu können, wird Räume. Die Benützung ist für Speedmas- Speedmaster in Deutschland im Gewerbepark Endsee einen weiteren Produktionster-Kunden selbstverständlich kostenlos. Speedmaster will dem Tischler eine Kom- standort errichten. Ende Februar fand der plettlösung bieten und arbeitet daher kon- Spatenstich für die erste Ausbaustufe tinuierlich an der Erweiterung und Wei- statt. Schon für September 2012 ist der terentwicklung des Sortiments. So wur- Start der Fertigung von Möbelteilen ge-

plant. Dadurch hat Speedmaster auch in Zukunft ausreichend Kapazitäten, um die Kunden in Österreich, Deutschland, Südtirol und der Schweiz bestmöglich bedienen zu können. www.speedmaster.at

Großer Besucherandrang am SpeedmasterMessestand auf der Holz-Handwerk

Ob Drehtüren, Schiebtüren, Duschen oder die neuen Balkonfaltwände – alle Komplettsysteme „GLAS + BESCHLAG“ von GLAS-GASPERLMAIR!

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maTerial & Technik

feuerfestfenster Exofire, entwickelt vom oberösterreichischen Unternehmen IPM Schober Fenster, ist das erste Brandschutzfenster, das hohe Hitzeresistenz in Kombination mit hohem Wärmeschutz in einem Holz-Aluminium-Rahmen ermöglicht. auch in den Klassifikationen EI60 und EI30 erhältlich. Damit diese Technologie auch einzigartig bleibt, ist die Neuentwicklung bereits gesetzlich geschützt und das Schutzrecht auf das Patent wurde angemeldet. preisWerT & enerGiesparenD

„Die Vorteile liegen ganz klar beim Preis und der Optik. Mit Exofire ist eine Trennung zwischen den Elementen bei HolzAlu-Fenstern nicht sichtbar, weder von außen noch von innen. Damit fügt sich das Fenster harmonisch ins Gesamtbild des Gebäudes ein“, ergänzt IPM-SchoberFenster-Geschäftsführer Florian Schober. Zudem ist Exofire mit einem Wärmedämmwert (U-Wert) von 0,8 passivhaustauglich und lässt sich auch in bereits bestehende Fensterarchitektur integrieren. Vor allem aber bei Neubauten soll das Fenster verstärkt Anwendung finden. Schober: „Wir gehen davon aus, dass das Produkt vor allem am Neubausektor großen Anklang findet. Gerade in Wien werden die Brandschutzverordnungen weiter ausgeweitet und sind auch bei Bauherren Fenster im Brandschutztest: Exofire erreicht die Brandschutzklasse EI90. und Bauunternehmern ein großes Thema“. Die neue Entwicklung ergänzt er oberösterreichische Fensterspezia- mit dem bereits etablierten IPM-Niedrig- eine Reihe innovativer Produkte, die IPM list IPM Schober Fenster legt mit dem energie-Fenstersystem System Vienna Schober Fenster erfolgreich in der jünSystem Exofire eine neuwertige Brand- 9000 kombinieren lässt. Zudem ergeren Vergangenheit entwickelte. Darunter auch Limes, eine schutzfenster-Technologie vor. „Exofire ist reicht Exofire die Brandschutzbehindertengerechte Boein Brandüberschlagsfenster, gedacht für klasse EI90. Das heißt, der denschwellenschiene, die vertikale Brandüberschläge in Gebäuden“, Funktionserhalt des Fenserklärt Karl Kerschberger, Leiter der Pro- ters im Brandschutztest barrierefreies Bauen erduktentwicklung bei IPM Schober Fens- über 90 Minuten wurde möglicht und in puncto Wärmedämmung und ter. Vertikale Brandüberschlagsfenster erreicht – eine Neuheit am Schlag regendichte verhindern bei einem Gebäudebrand ein Markt. Kerschberger dazu: überzeugen kann. www.ipm.at

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» mit exofire ist eine Trennung zwischen den elementen bei holz-alu-fenstern nicht sichtbar, weder von außen noch von innen. « Überschlagen der Flammen oder Funken „Exofire löst ein Problem, auf weitere Geschoße. Das Besondere an das bisher nicht gelöst Exofire ist, dass es sich dabei um eine wurde. Es gab davor kein Holz-Aluminium-Konstruktion handelt, Holz-Alu-Fenster mit die sich optisch nicht von normalen Fens- EI90-Verglasung“. Darütern unterscheidet und sich problemlos ber hinaus ist Exofire

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Fotos: Schober

Florian Schober, Geschäftsführer IPM Schober Fenster


maTerial & Technik

klassische akzente Der dänische Türen- und Fensterhersteller Frovin bietet sein „Berliner Kastenfenster“ jetzt auch in einer Energiesparversion an.

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ie Wände werden immer stärker gedämmt. Die Fenster müssen dabei Schritt halten, sonst bleibt die Energieeinsparung durch Wärmedämmung nur unbefriedigend. Deshalb wurde das klassische „Berliner Holzfenster“ von Frovin weiterentwickelt. Mit viel Liebe fürs Detail gefertigt, zeichnen sich diese Holzfenster aus Fichte, Lärche oder auch aus europäischer Eiche neben dem hohen technischen Standard durch eine elegante Gestaltung aus. Große Flexibilität in der Fertigung eröffnet die Möglichkeit, sensibel auf alle architektonischen Anforderungen einzugehen.

Foto: www.frovin.de

klassisch-schlanke profile

Schmale Profile lassen viel Luft und Licht ins Haus, setzen Räume in Szene. Der besondere Energiespareffekt wird erreicht mit einer Bautiefe von 90 mm, umlaufenden Dichtungen, einem gedämmten Glasrandverbund und der Verwendung von Dreifachglas (ohne Krypton). So erhält man je nach Gestaltung einen Gesamtdämmwert des Fensters bis zu Uw = 0,80, was fast der Passivhausqualität entspricht. Die Schönheit durch die klassisch-schlanken Profile und den traditionellen Holzwetterschenkel bleibt dennoch erhalten. Im Sommer kühl, im Winter warm – das sind die angenehmen Vorteile eines hohen Dämmeffekts. Die Berliner Fenster von Frovin mit den besonderen Energiespareigenschaften geben Häusern einen ganz besonderen, klassischen Akzent. www.frovin.de

Schmale Profile lassen viel Luft und Licht ins Haus, setzen Räume in Szene.


messe

menschen, maschinen, innovationen Beschläge, Maschinen, Werkstoffe, Lacke oder Zubehör: Das Messedoppel Holz-Handwerk und Fensterbau/Frontale in Nürnberg bot quer durchs Produkt- und Maschinenspektrum eine Reihe an Innovationen und Highlights. Mit einem hervorragenden Oberflächenbild hat sich der Klarlack Crystallit schon vielfach bewährt.

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ie Ende März in Nürnberg abgehaltenen Messen Holz-Handwerk und Fensterbau/Frontale sind eigentlich zwei Messen in einer: Sie finden zur selben Zeit am selben Ort statt, einige Ausstellungshallen werden thematisch der einen Veranstaltung zugerechnet, einige der anderen. Ob Holzbearbeitung oder Fensterbau: Weil sich die Besucher am riesigen, mehr als ein Dutzend Hallen umfassenden Messegelände aber ohnehin frei bewegen können, macht die Unterscheidung für das Publikum keinen großen Unterschied. Rund 100.000 Besucher fanden sich heuer zum Messedoppel ein, das mit 1277 Ausstellern diesmal komplett ausgebucht war. Auf der Holz-Handwerk waren die heimischen Aussteller gleich nach den deutschen zahlenmäßig übrigens am stärksten vertreten.

» auf der holz-handwerk waren die österreichischen aussteller gleich nach den deutschen zahlenmäßig am stärksten vertreten. «

len, Haustürblättern oder auch für PfostenRiegel-Konstruktionen. Die Tiroler Firma Felder präsentierte Maschinen ihrer drei Marken Felder, Hammer und Format-4 – mit dabei etwa die Premium-Formatkreissäge kappa400 von Format-4, die mit ihrer schweren Bauweise, einfacher Bedienung und ausgezeichneten Ergebnissen in der Bearbeitung von Massivholz, Platten oder auch Kunststoff punktet und bei Bedarf auch mit 5-Achssteuerung lieferbar ist. maschinen unD WerkzeuGe Sein 60. Betriebsjubiläum feierte auf der Einen gewaltigen Andrang gab es auf die Messe Maka und nutzte Holz-Handwerk zur Maschinenhallen. Als größter Aussteller Präsentation seiner neu entwickelten Propräsentierte die Homag-Gruppe in ihrer duktreihe PE 90, 5-achsige CNC-Zentren „Homag-City“ gleich 28 Maschinen quer zur Bearbeitung von Massivholz, Türen und durch bzw. entlang der Produktionskette. Treppen, die sich im Vergleich zur VorgänDarunter auch Neuheiten wie den Homag- gerreihe durch höhere Produktivität, bessepowerProfiler BMB 900, ein CNC-Bearbei- re Flexibilität, optimierte Ergonomie und tungszentrum zur Fertigung von Fenstertei- eine sehr anwendungsnahe Konfigurierbar-

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keit auszeichnen. Die Nürtinger Firma Holz-Her wiederum stellte unter anderem ihre neuen CNC-Bearbeitungszentren ProMaster 7017 classic und Pro-Master 7017 performance vor. Die Baureihe bietet ein hohes Niveau in der Ausstattung und beeindruckende Bearbeitungsmaße von 3425 mal 1285 mm. Auch Weinig zeigte auf der Messe sein umfangreiches Programm für Handwerk und Fensterbau und präsentierte zu seiner Kernkompetenz Hobeln und Profilieren beispielsweise die drei neuen Modelle Powermat 600, 1200 und 2400. Altendorf präsentierte in Nürnberg unter anderem seine „Altendorf 2“: Eine „drei in einer“-Säge, die die Stärken einer Plattensäge, einer Längsschnittsäge und einer Formatkreissäge in einer Maschine vereint. Bei Ott führte man dem Fachpublikum auf der Messe die neue Baureihe „TopEdge“ vor. Die Kantenanleimmaschinen dieser Type sollen künftig die bewährte Maschinenreihe Profimatic ablösen und mit ihrem Design vermehrt auch die Kunden aus der Der Dämpfeinzug SoftMove 80 wird bei allen Hawa-Junior-80-Systemen für Holz und Glas eingesetzt und sorgt beim Schließen für zusätzlichen Komfort.


messe

Nicht die passende Kante am Lager ?

Fotos: Bargstedt Handlingsysteme, Akzo Nobel Wood Coatings GmbH – Geschäftsbereich Zweihorn, Felder/Format-4, Hettich

Bis zu fünf Achsen gesteuert: Format4-Formatkreissäge kappa 400

Möbelindustrie ansprechen. Bei Lang- Mit seinen beiden Tochterunternehmen zauner wiederum gab es Weiterentwick- Sikkens und Zweihorn war der Beschichlungen der bewährten Kantenschleifma- tungshersteller AkzoNobel am Messeschine LZK 3-NCV bzw. der Durchlauf- doppel präsent. Während Sikkens auf fräs- und Profilschleifmaschine LZK SD der Fensterbau unter anderem die Durafzu sehen. lex-Technologie – für dauerhaften WetterAuch bei einem Werkzeughersteller wie schutz bei Holzfenstern – präsentierte, Leitz dürfen auf einer Messe wie der feierte man bei Zweihorn auf der HolzHolz-Handwerk Neuheiten nicht fehlen: Handwerk das hundertste FirmenbeUnter anderem präsentierte Leitz seine standsjahr und zeigte unter anderem den neuen MC-33-Hobelmesser, die ihre Vor- Klarlack-Klassiker Crystallit, der dank gänger um 30 Prozent an Leistung über- neuer Rezeptur nun in noch besserer treffen. Zudem erweiterte das Unterneh- Qualität erhältlich ist. IVM Chemicals men sein Programm der PKD-Schaftfrä- mit seiner Marke Croma Lacke stellte ser um die neuen Oberfräser Diamaster unterschiedliche Produktinnovationen Pro³ und Plus³, die ausrissfreies Fräsen vor, etwa sein neues, wasserbasierendes und verlängerte Standwege sowie er- UV-Öl mit identischer Anfeuerung auf höhte Vorschubgeschwindigkeiten in al- allen Holzuntergründen. Adler Lacke len Plattenmaterialien und -stärken ga- wiederum präsentierte auf der Fensterrantieren sollen. Werkzeughersteller bau seine neue Fensterfarbkarte und auf Bosch zeigte auf der Messe mit der GKT der Holz-Handwerk die neue Öl-Palette 55 GCE unter anderem seine erste Tauch- Legno, die für die Anwendung im Innenkreissäge, außerdem neue Stich-, Kapp- bereich den Kriterien zahlreicher Umund Gehrungssägen. Das auf Befesti- weltzeichen entspricht. gungstechnik spezialisierte Unternehmen Prebena wiederum stellte aus seiner BeschläGe breiten Produktpalette sein Druckluft- Bei den Beschlägeherstellern drehte sich Kompressoren-System „Mobilo“ oder wie immer alles rund ums Thema Komauch das Worline-100-Set samt Kompres- fort und Funktionalität – und wie man sor, Druckluftnagler und weiterem Zube- mit kleinen Eingriffen das Wohnen angenehmer machen kann. So zeigte Hettich hör vor. nicht nur sein neues modulares SchuboBerflächen kastensystem ArciTech; mit dem Ein- und Apropos Druckluft: Von Sata konnte man Anbauleuchtensystem Magic widmet auf der Messe die neue Lackierpistolen- man sich dank LED-Technologie auch generation SataJet 4000 B begutachten. verstärkt der Beleuchtung im Möbelbau. Sie tritt die Nachfolge der erfolgreichen Ein Thema, auf das im Übrigen auch HäSataJet 3000 B an und ist nun in allen fele mit seinem Loox-System setzt. Blum erforderlichen Düsengrößen verfügbar. wiederum präsentierte aus seinem beDie SataJet 4000 B bietet ein markantes, währten Boxsystem Tandembox in Nürnmodernes Design, und das in kompakter, berg die Programmlinie Tandembox anreduzierter Baugröße. taro dem Handwerk. Die puristisch desi-

00/2012 Tischler Journal 47

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Messe

Hettich bringt Licht ins Möbel: So lassen sich auch im Detail eindrucksvolle Effekte erzielen. Die LED-Leuchte wird hinter den Glasboden gesteckt.

gnte Tandembox antaro gibt es als offene Platten, Werkstoffe und mehr Variante mit Einfachreling oder als ge- Ganz im Zeichen seiner neuen Dekorschlossene Ausführung mit Einschubele- Kollektion stand der Messeauftritt des menten aus Glas oder Holz. Und der Tiroler Holzwerkstoffherstellers Egger: Schweizer Schiebebeschläge-Hersteller Die neue Zoom-Kollektion ist seit März Hawa hat seine Hawa-Junior 80 weiterent- im Handel (siehe auch Tischler Journal wickelt und das Beschlagsystem mit dem 3/2012) und umfasst nun 271 Dekore, von neuen Dämpfeinzug SoftMove 80 ausge- denen fast 60 Prozent neu sind. Egger stattet. Beschläge für Türen hingegen gab setzt bei seinen Dekoren stark auf den es bei Dorma zu besichtigen – so etwa Trend zur Natürlichkeit, aber auch klasden Türschließer TS 93, der auch Anfor- sische und moderne Hölzer sind in der derungen an barrierefreies Bauen (z. B. neuen Kollektion enthalnach Din Spec 1104 und Din 18040-1) ten. Mit ganz unterschiederfüllt.

Belastbares Allroundtalent: CNC-Bearbeitungs­ zentrum Pro-Master 7017 classic von Holz-Her

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lichen Werkstoffen – vor allem mit dem Mineralwerkstoff Corian, aber auch mit Acryl, Holz- und Holzwerkstoffen – arbeitet hingegen die Industriemanufaktur Hasenkopf. Auf der Holz-Handwerk präsentierte das Unternehmen spektakuläre Designobjekte, individuelle Schubladenlösungen sowie die neue 3D-Frästechnik Frescata, mit der materialübergreifend Oberflächen mit außergewöhnlichen Designs und Strukturen gestaltet werden können. Ebenfalls ideal auf die Gestaltungsbedürfnisse der Tischler abgestimmt präsentierte sich Groß- und Versandhändler Ostermann: Unter anderem hat man das Sortiment designstarker 1-mm-ABS-Kanten stark erweitert – erhältlich sind über 500 Farben und Dekore, bei Bedarf auch mit unterschiedlichen Prägungen. Lieferbar sind die Kanten bereits ab einem Meter Länge und innerhalb von 24 Stunden – damit das schön designte Möbel auch termingerecht fertig wird.

» Rund 100.000 Besucher fanden sich heuer zum Messedoppel ein, das diesmal mit 1277 Aus­ stellern komplett aus­ gebucht war. «


messe

alles für das handwerk Die BWS 2013 in Salzburg wirft erste Schatten voraus: Die Fachmesse für alle Themen rund um die Holzbe- und -verarbeitung wird im kommenden Jahr durch den Schwerpunkt „Raumdesign“ ergänzt.

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ie besteht seit 1975 und gehört als interregionale Branchenleitmesse mit wachsender Ausstrahlung in die Nachbarländer zu den größten und bedeutendsten Fachmessen im Portfolio von Marktführer Reed Exhibitions Messe Salzburg: die internationale Fachmesse für Fertigungsbedarf, Holzbe- und -verarbeitung, Eisenwaren, Werkzeug, DIYBedarf, Schloss & Beschlag, die „BWS“. Die nächste und 33. Ausgabe der im Zweijahresturnus veranstalteten Fachmesse findet von 10. bis 13. April 2013 im Messezentrum Salzburg statt. Die Vorarbeiten dazu laufen bei Veranstalter Reed Exhibitions bereits auf Hochtouren. „Klein- und Mittelbetriebe bilden das Rückgrat unserer Wirtschaft, sie tragen entscheidend zu Beschäftigung und Wohlstand bei“, stellt Johann Jungreithmair, CEO von Veranstalter Reed Exhibitions Messe Salzburg, mit Blick auf die BWS 2013 fest, die er als „klassische Handwerksmesse“ bezeichnet. KMU machen 90 Prozent des Fachpublikums der BWS aus: Sieben von zehn Fachbesuchern frequentierten 2011 überdies keine andere Fachmesse, das heißt: Für den weitaus überwiegenden Teil des Fachpublikums stellt die BWS die zentrale Informations- und Order-Plattform dar. Themenspezifische schWerpunkTe

Wie BWS-Messeleiter Ing. Andreas Wetzer erklärt, haben sich beim Messekonzept die Strukturierung in Fachbereiche und die Präsentation themenspezifischer Schwerpunkte bewährt: „Vor allem der kompakte Überblick über alle relevanten Themenbereiche stellt für viele Handwerksbetriebe die Attraktivität der BWS dar. Von Maschinen über Werkzeuge, EDV-Lösungen bis hin zu Werkstoffen, Halbfertigprodukten, Beschlägen und Verbrauchsmaterial – Salzburgs Komplettplattform für Fertigungsbetriebe bietet alles, was des Handwerkers Herz begehrt – und das übersichtlich präsentiert für den Eintagesbesuch.“ Zusätzlich zu den etablierten Fachbe-

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Die Fa. Lederhilger ist der Spezialist für hochwertige Arbeitsplatten. Die Massivholzarbeitsplatten sind keilgezinkt, oder haben durchgehende Lamellen und es gibt sie in über 40 unter unter-schiedlichen Holzarten. Sie werden individuell geölt oder lackiert, aber auch Rohzuschnitte sind möglich. Platten Plattenstärken von 30, 40, 60 und 80 mm sind im Programm. Weiters wird der wasserfeste Einbau von flächenbündigen Spülen angeboten.

KMU machen 90 % des Fachpublikums der BWS aus: Sieben von zehn Fachbesuchern frequentierten 2011 überdies keine andere Fachmesse.

reichen wird es 2013 Schwerpunkte wie Holzbau, Arbeitsschutz, die Nutzfahrzeuge-Sonderschau Cargo und den neuen Themenfokus Raumdesign geben. Mit diesem Schwerpunkt wollen die Veranstalter die Funktion von Tischlereibetrieben als Einrichtungsberater und Raumausstatter unterstreichen. Gezeigt werden unter dem Motto „Raumdesign“ Produkte wie Heimtextilien, Wohnaccessoires, Böden, Tapeten und Wandbekleidungen, Dekore und Kleinmöbel. „Oft“, so Messeleiter Andreas Wetzer, „ergänzen Tischlereibetriebe ihr angestammtes Tätigkeitsfeld durch Bereiche, die in die Einrichtungsberatung hineinreichen; auf der BWS wird dieser Entwicklung Rechnung getragen.“ www.bwsmesse.at

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05/2012

Tischler Journal 49


Maschinen & WerkzeugE

Für jeden Zweck das richtige Gerät Der Elektrowerkzeugspezialist Makita veranstaltete Anfang 2012 ein Gewinnspiel, bei dem hochwertige Sachpreise aus dem Hause Makita verlost wurden. Jetzt stehen die glücklichen Gewinner fest. kunft verstärkt in der Akkutechnologie. Kräftigere Akkus und kürzere Ladezeiten ermöglichen viele Vorteile. Emissionsfreies Arbeiten mit geringem Geräuschpegel und leichte Wartung bei starker Leistung sind beispielsweise markante Eckdaten. Makita bietet Akkugeräte bis zu einer Leistung von 36 Volt an. Nicht nur handliche Akkuschrauber oder leis­ tungsstarke Bohrhämmer befinden sich im Produktportfolio von Makita, sondern auch die unterschiedlichsten Gartengeräte zum Arbeiten im Freien. Lückenloser Service

Die Firma Klotz aus Umhausen sicherte sich den ersten Preis: das Geräteset MEU029, bestehend aus einer 4351FCT-Stichsäge und der Eintauchsäge SP6000.

Ein dichtes Netz von Fachhändlern sorgt für lückenlosen, erstklassigen Service in ganz Österreich. Die Partnerschaft zwischen Makita und diesen Fachhändlern basiert auf hohem gegenseitigem Vertrauen und hat sich in jahrelanger Zusammenarbeit bewährt. Der enge Kundenkontakt steht bei Makita an erster Stelle. Für die Umsetzung dieses Anspruchs steht neben den Servicekapazi-

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ie Firma Makita veranstaltete Ende 2011/Anfang 2012 ein Gewinnspiel für Tischler, bei dem es attraktive Sachpreise zu gewinnen gab. In Ausgaben des Tischler Journals wurde eine Gewinnfrage gestellt. Durch Ausfüllen und Einsenden des Coupons an Makita konnte man an der Gewinnspielauslosung teilnehmen. Die Preise waren allesamt hochwertige Sets, bestehend aus mehreren MakitaMaschinen und Zubehör für die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche. Der Wert des Hauptpreises betrug mehrere Hundert Euro. Der Vertriebsleiter der Firma Makita, Herr Christian Will, besuchte im März 2012 die einzelnen Firmen und übergab alle Preise persönlich. Makita bedankt sich für die zahlreiche Teilnahme und gratuliert nochmals den glücklichen Gewinnern. Breite Produktpalette

Makita Österreich wurde als zehnte Niederlassung weltweit im August 1981 gegründet und bietet mittlerweile eine breit gefächerte Produktpalette von über 500 Modellen im Sektor der Elektrowerkzeuge an. Seit über 30 Jahren decken die Pro-

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Zweiter Preis für die Firma Voglauer aus ­Abtenau: Akku-Bohrschrauberset Modell BDF343 SHX4

Die Firma Graf aus Zillingdorf gewann als dritten Preis ein Spezial-Set DK 1150 mit einer 4351CTStichsäge und einem BO3710-Schwingschleifer.

dukte von Makita sämtliche Hauptanwendungszwecke wie Bohren, Stemmen, Schrauben, Trennen, Schleifen, Hobeln, Sägen oder Fräsen ab. Egal ob elektrisch oder mit Akkubetrieb – Makita hat für fast jeden Zweck das richtige Gerät. Der technische Schwerpunkt liegt in Zu-

täten in der eigenen Werkstatt in Wien auch die persönliche Betreuung der Kunden durch die Mitarbeiter von Makita Österreich im Vordergrund. So ist fachmännischer und zeitnaher Service jederzeit garantiert. www.makita.at


Maschinen & Werkzeuge

Automatisch ausgebessert Die österreichischen Maschinenbauexperten von Fill beliefern das finnische Unternehmen Metsä Wood mit einer vollautomatischen Holzausbesserungsanlage. Es ist der erste Auftrag von Fill am riesigen finnischen Holzmarkt.

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as Fill Kompetenz Center Holz hat einen großen Auftrag aus Finnland an Land gezogen. Für das international tätige holzverarbeitende Unternehmen Metsä Wood wird eine „speedfiller plywood“-Ausbesserungsanlage geliefert. Dabei handelt es sich um eine spezielle Weiterentwicklung des bewährten „speedfiller“-Konzepts für Sperrholz. Aufgrund der limitierten Platzverhältnisse ist es dabei notwendig, kombinierte Köpfe einzusetzen, die in der Lage sind, Fräsungen und Ausbesserungen in einem Arbeitsschritt durchzuführen. flexible Kundenlösungen

Die Ausbesserungsanlage „speedfiller plywood“ ermöglicht erstmals das vollautomatische Ausbessern von Sperrholzoberflächen mit gleichbleibender Qualität. „Der automatische Produktionsprozess bringt

» Bis zu 5000 Platten mit bis zu 50.000 Fehlern können pro Schicht vollautomatisch erkannt und gleichzeitig ausgebessert werden. « neben Kostenvorteilen vor allem eine spür- nierte Köpfe verwendet, die Fräsungen und bare Verbesserung der Arbeitsbedingun- Ausbesserungen gleichzeitig durchführen gen“, erklärt Erwin Altendorfer, Leiter des können. Kompetenz Centers Holz bei Fill. Aufgrund Das vollautomatische Ausbessern von Holz­ der Kundenanforderung war es notwendig, oberflächen (Parkett, Mehrschichtplatten, die bewährten „speedfiller“-Ausbesse- Sperrholz) ist eine revolutionäre Technolorungsanlagen weiterzuentwickeln. Beim gie aus dem Hause Fill. Nach der automaneuen „speedfiller plywood“ werden kombi- tischen Beladung der Anlage erkennt ein

Scanner allfällige Fehler im Holz und gibt diese Informationen an die Verarbeitungsportale weiter. Größere Fehler können ausgefräst und mit Zweikomponenten-Polyurethan ausgegossen werden. Kleinere Fehler werden mittels Einkomponenten-Füllmaterial ausgebessert. Dabei werden bis zu 50 Prozent des Füllmaterials eingespart. Je nach Anforderung erreicht der „speedfiller plywood“ eine beeindruckende Kapazität. Bis zu 5000 Platten mit bis zu 50.000 Fehlern können pro Schicht vollautomatisch erkannt und ausgebessert werden. www.fill.co.at

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Tischler Journal 51


Maschinen & WerkzeugE

Messeauftritt mit Weltpremiere Homag zeigt auf der Xylexpo 2012 von 8. bis 12. Mai in Mailand auf Basis der neuen Plattform BMG 300 unter anderem drei Venture-Maschinen. durch Einsatz des nen. Damit sind nahezu alle KundenwünFlex5+-Aggregats zur sche in der Möbel- und Türenproduktion Durchführung von Ar- und im Innenausbau erfüllbar. Mit wenigen beiten in jedem Winkel Standardwerkzeugen deckt die Maschine zu nutzen. Das Besonde- ein enormes Spektrum an Aufgaben ab. Die re ist die Art des Verlei- Venture 313 mit easyEdge-Aggregat wiedemens mit integriertem rum, eine Komplettlösung für die CNC-Beinklusive Kantenanleimen, powerEdge-Kantenanlei- arbeitung maggregat. Vorkappsta- macht den Tischler flexibel für den indivition und Pick-up-Platz duellen Möbel- und Innenausbau: Die sind vorne an der Ma- 15-kW-4-Achs-Frässpindel mit Flüssigkeitsschine aufgebaut. Das kühlung und der große Bohrkopf mit 35 führt zu einfachster Be- Spindeln und 26 Wechselplätzen machen dienung bei Kantenwechsel, Leimbefüllung die Venture 313 zu einer schlagkräftigen und Service. Aggregat und Vorkappstation Maschine. Die Bekantung von Formteilen fahren bei der Maschine mit dem Portal mit. mit Kanten bis zwei mm Dicke und 60 mm Werkstückhöhe ist mit dem easyEdge-Agohne Kompromisse gregat ein Kinderspiel. Die Nutzung der Die Venture 316 führt den Tischler in neue fünften Achse durch das Flex5+-Aggregat Dimensionen an Stabilität und Präzision in ermöglicht zusätzlich das Arbeiten in jeder Klasse der Fünf-Achs-Einsteigermaschi- dem Winkel.

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um ersten Mal in Mailand zu sehen ist dabei die Venture 320. Das Motto heißt „Kantentechnik und mehr“ bei professioneller CNC-Bearbeitung mit integriertem powerEdge-Kantenanleimaggregat. Die technische Ausstattung der Venture 320 entspricht jener der Venture 313 – das heißt auch hier ist es möglich, die fünfte Achse

Foto: Homag

Homag Venture 316: 5-AchsTechnik ohne Kompromisse

Hochleistungshobeln Mit der Xylexpo ist Mailand wieder für einige Tage das Zentrum der holzbearbeitenden Industrie. Leitz präsentiert seine innovativen und leistungsfähigen Zerspanungswerkzeuge. Die neuen Leitz-Hobelmesser MC 33 sind um 30 Prozent leistungsstärker als die bisherigen Hobelmesser MC.

30 Prozent leistungsstärker als das bisherige Hobelmesser MC und erzielt bis zu sechsfach längere Standwege gegenüber unbeschichteten Hobelmessern HS.

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ie Leitz-Produktneuheiten zur Xylexpo 2012 sind neue beschichtete Werkzeuge für die Fertigung von Holz-, Kunststoff- und Alufenstern sowie die neuen beschichteten Hobelmesser MC 33. Bereits vor Jahren hat Leitz mit der extrem harten und verschleißfesten Hochleistungsbeschichtung der Hobelmesser

52 Tischler Journal 05/2012

MC eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber unbeschichteten Hobelmessern erzielen können. Dank intensiver Forschung und Entwicklung ist nun in konsequenter Weiterentwicklung der Hochleistungsbeschichtung ein erneuter Innovationssprung gelungen: das neue Leitz Hobelmesser MC 33. Dieses ist um

Foto: Leitz

Premiumservice

Die Hochleistungsbeschichtung führt zu einem Verschleißverhalten der Schneide, welches eine gleichbleibende Hobelqualität über einen langen Zeitraum bis zum nächsten Schärfen garantiert. Begleitet wird das neue Hobelmesser MC 33 durch den Premiumservice von Leitz, der sich durch eine Reihe besonderer Vorteile auszeichnet. Die Hochleistungsbeschichtung der Hobelmesser bleibt auch nach dem Schärfen erhalten und ermöglicht eine ausgezeichnete Hobelqualität. Gewichtsgleiche Hobelmesser – durch ein neues Leitz-Qualitätssiegel gekennzeichnet – sorgen für eine bessere Wuchtgüte und schonen somit die Maschinenspindel.


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Kompakter Kubus

Effizientes Vakuum

Weinig zeigt in Mailand auf rund 1000 m2 ein umfassendes Programm für Handwerk und Industrie mit einer Reihe von Neuheiten und Weiterentwicklungen. Erstmals auf der Xylexpo zu sehen sind dabei beispielsweise die neuen Kehlautomaten Powermat 1200 und 2400. Vorgeführt wird unter anderem die neuartige, frei programmierbare 3D-Profilierung. Wie immer seit seinem Erscheinen vor knapp einem Jahr dürfte auch der kompakte Vierseiter Cube wieder im Mittelpunkt stehen. Die vollautomatische Maschine reduziert bewährte Weinig-Hobeltechnik auf das Wesentliche, zeichnet sich durch einfachste Bedienung aus und ist zehn Mal so schnell wie Abrichte und Dickenhobel. Ergänzt wird das Ausstellungsprogramm der Hobel- und Profilierautomaten durch den Unimat 218, eine Maschine mit sechs Arbeitsspindeln, die sich besonders an Firmen mit kleinen Budgets, aber hohem Anspruch an die Qualität richtet.

Das Ausstellungsprogramm der J. Schmalz GmbH auf der Xylexpo umfasst Vakuum-Lösungen für das Aufspannen, für manuelles und automatisiertes Handhaben von Holz- und Möbelteilen im Produktionsprozess. Mit der neuen Blocksauger-Baureihe VC-S für CNCBearbeitungszentren von SCM/Morbidelli stellt Schmalz eine güns­ tige und flexible Alternative zum Originalsauger vor. Die SchmalzSauger sind kompatibel mit den Saugern der Maschinenhersteller und werden ebenso einfach auf der Konsole fixiert. Weil die Bauhöhen identisch sind, kann auch ein einzelner Blocksauger ausgetauscht und im Mischbetrieb weitergearbeitet werden. Dank integriertem Tastventil bleiben nicht benötigte Sauger einfach auf der Maschine. Im Verschleißfall kann statt dem gesamten Block auch nur die Saugplatte schnell getauscht werden.

Lagerlogistik

GLOBELYST M – EINE GENERATION VORAUS

Fotos: Schelling, Schmalz, Weinig

Schelling, der renommierte österreichische Hersteller von Plattenaufteilsägen und -anlagen lässt auf der Xylexpo die Muskeln spielen. Das Flächenlager vs punktet mit einer ausgeklügelten Lagerlogistik und fantastischen Verfahrgeschwindigkeiten bis zu 150 m/min. Es stellt die kontinuierliche Beschickung und somit auch eine permanente Auslastung der angebundenen Plattenaufteilsäge fh 4 sicher – selbst bei unterschiedlichsten Materialarten und -größen. Die übersichtlich und einfach zu bedienende Lagersoftware StorageManager lässt die unterschiedlichsten Lagerstrategien von sortenreiner, sortenrein-dynamischer bis zu chaotischer Lagerhaltung zu und kennt per Materialstammdefinition immer exakt den Lagerort jeder einzelnen Platte. Prioritätsgesteuerte Ein-, Aus- und Umlagerungen sowie ausgefeilte ABC-Analysen der Lagerware garantieren einen durchgängigen Arbeitsfluss und erhöhen die Effizienz des Lagers.

»Der Experte für Holz bin ich! Der Experte für intelligente Fahrzeugeinrichtung heißt Sortimo!«

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Tischler Journal 53


Maschinen & WerkzeugE

Sägen mit Sektor Seit Kurzem erleichtert eine neue Plattenaufteilsäge der Type Selco Sektor 470 die Arbeit in der Werkstatt der Tischlerei Thennemayer. Verkauf, Montage und Einschulung wurde von Handl Maschinen in Wels realisiert.

Verkauf, Montage und ­Einschulung an der neuen ­Maschine übernahm die Österreichvertretung Handl Maschinen aus Wels.

A

ls Roman Thennemayer 1968 eine Neue Technikfeatures bestehende Tischlerei in Hürm über- Laufende Investitionen unterstützen die nahm, startete er mit zwei Lehrlingen Schlagkraft des Unternehmens. So wurde und einem Gesellen auf rund 60 m² Be- Ende des letzten Jahres eine neue Plattentriebsgelände. Durch viel Engagement, aufteilsäge der Type Selco Sektor 470 in harte Arbeit und Liebe zum Detail festigte Betrieb genommen. Verkauf, Montage und das Unternehmen seinen professionellen Einschulung wurde von der Öster­reich­ Ruf. Der Familienbetrieb, mittlerweile in vertretung Handl Maschinen in Wels realidritter Generation, hat sich seit den Sieb- siert. Aufgrund der verwendeten Plattenforzigerjahren zusätzlich auf Gastronomie-, mate war die Notwendigkeit einer SchnittHotel- und Pensionseinrichtungen spezia- länge von 4300 mm gegeben. „Im Gegenlisiert. Seine Kunden kommen aus ganz satz zur vorher verwendeten Plattensäge Öster­reich, dem bayrischen Raum und erleichtern heute technische Features wie Italien. In den letzten zehn Jahren wur- die elektronische Vorritzer­einstellung, die den zwei Wohnstudios eröffnet und somit elektronische Nuttiefenregulierung und der Zugang zum Privatkundensektor er- das standardmäßig verbaute Quick-Changeweitert. Das Profiteam Die neue Plattenaufteilsäge der Type Selco Sektor plant und realisiert 470 wurde Ende letzten Jahres in Betrieb genommen. sämtliche Einrichtungen im Innenausbau. Eine breit gefächerte Produktpalette namhafter Hersteller rundet die Arbeit der eigenen Tischlerei optimal ab. Heute produziert man auf mittlerweile 3000 m² mit circa 50 Mitarbeitern und modernsten Maschinen.

54 Tischler Journal 05/2012

System zum werkzeuglosen Sägeblattwechsel den Arbeitsalltag“, erläutert Johann Haas, Fachberater für Holzbearbeitungsmaschinen bei Handl. Automatischer Ablauf

Automatische Geschwindigkeitsanpassun­ gen bei Stapelschnitten und schmalen Be­ säumschnitten werden von der Steuerung verwaltet und benötigen keinen Eingriff des Bedieners. Auch um eine gesteuerte Druckbalkenöffnung mit Kurzhub und den automatischen Überstand des Sägeblatts zur Platte kümmert sich die Steuerung. Bei manuellen Zuschnitten übernimmt ein mitfahrender Sensor die Vermessung des Teils und macht eine Maßeingabe per Hand unnötig. Softwareseitig wurde eine durchgängige Lösung über den automatischen Import aus dem bestehenden Stücklistensys­tem realisiert. So kann ein automatischer Ablauf bis zum Etikettendrucker gewährleis­tet werden. Des Weiteren wurden alle notwendigen Auswertungen und Auftragslisten an die Kundenwünsche angepasst. www.handl.at

» Die elektronische Vorritzereinstellung, die Nuttiefenregulier­ ung und das QuickChange-System zum werkzeuglosen Sägeblattwechsel erleichtern den Arbeitsalltag enorm. «


Maschinen & Werkzeuge

Alles für die Holzbearbeitung Ein Jahr nach der Übernahme von Panhans veranstaltete AWB Maschinenbau seine erste Hausmesse der jungen Firmengeschichte in Micheldorf. Im MIttelpunkt standen dabei die Plattenaufteilsägen.

» Wir haben uns konsequent weiter­ entwickelt und unser Produktportfolio sinnvoll erweitert. « Wilfried Amann, Geschäftsführer wohlgefühlt, waren sehr interessiert und ließen sich für unsere Produkte begeistern. Besonders freut uns auch, dass wir mit unserem neuen Partner Störi Mantel gleich zur Hausmesse einen Auftrag landen konnten.“ Im März 2012 hat AWB Maschinenbau mit dem Längskreissägen-Hersteller Störi Mantel einen neuen Partner gewonnen. „Mit Störi Mantel können wir den Kunden in Österreich nun eine qualitativ hochwertige Lösung im Massivholzbereich bieten. Unsere Techniker haben ebenfalls Erfahrung mit Längskreissägen und wir können dadurch dem Kunden auch Support, Service und Ersatzteile bieten. Das war für uns wesentlicher Aspekt in dieser neuen Partnerschaft“, freut sich Prokurist Stefan Amann auf die Zusammenarbeit mit Störi Mantel. www.awb.co.at Das neue AWB-Flächenlager – im Bild kombiniert mit einer ­Panhans-Plattensäge S45 Speed – weckte großes Interesse bei den Messebesuchern.

A

HECO-UNIX – Die einzigartige Vollgewindeschraube mit dem Zusammenzieheffekt ®

m 9. und 10. März veranstaltete die AWB Maschinenbau die erste Hausmesse der noch jungen Firmengeschichte. Ein Jahr nach der Übernahme der damaligen Panhans Maschinenbau wollte Geschäftsführer Wilfried Amann ein weiteres Zeichen am Markt setzen: „Wir haben uns im ersten Jahr nach der Übernahme konsequent weiterentwickelt, haben viel in die Produktentwicklung gesteckt und mit strategischen Partnern unser Produktportfolio sinnvoll erweitert. Nun wollten wir unser gesamtes Angebot den Kunden präsentieren.“ Plattenaufteilsägen im Mittelpunkt

An den zwei Tagen der Hausmesse konnten sich die Besucher über die verschiedensten maschinellen Anwendungen in der Holzbearbeitung informieren. Im Mittelpunkt standen natürlich die Plattenaufteilsägen, bei denen neben der neuen Panhans P8 auch die einzigartige S45-Gehrungssäge sowie eine Schelling fh4 präsentiert wurde. Es waren auch Segmente eines Flächenlagers aufgebaut, um die Integration von Säge und Lager zu demonstrieren. Neben den Plattensägen konnten die Besucher das komplette Spektrum der Panhans-Standardmaschinen begutachten und testen. Spezialisten aus den Bereichen Abfallzerkleinerung, Brikettierung und Absaugung informierten die Kunden über die neuesten Entwicklungen. Die Partnerfirma Kündig aus der Schweiz war mit ihren Schleifmaschinen vor Ort, die Firmen Beck und Hova präsentierten den Besuchern ihre Handlingsgeräte und Arbeitstische. Neuer Partner

Geschäftsführer Wilfried Amann zeigte sich angesichts des Publikumsandrangs zufrieden: „Die Besucher haben sich bei uns

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05/2012

Tischler Journal 55


Termin: 13. und 14. Juni 2012 Ort: Messezentrum Wels Kongressgebühr: ¤ 199,– (exkl. USt)

13. Juni 2012

Kongressprogramm 9.15 Uhr

>> Eröffnung des Kongresses

durch Herrn BIM und Vizepräsident der WKNÖ KommR. Ing. Josef Breiter und DI Thomas Prlic, Chefredakteur des Tischler Journals

15.15 Uhr

>> Online Marketing und Social Media –

Nutzen und Chancen für den Tischlereibetrieb Mag. Friedrich Fuhrmann, Fuhrmann & Fuhrmann OG 16.00 Uhr

>> Holzwerkstoffe: stetige Verbesserungen und radikale Innovationen

>>

Privatdozent Dr. Ulrich Müller, Kompetenzzentrum Holz (Wood K plus) 10.15 Uhr

Kaffeepause

>> Neue Holzbearbeitungstechniken und Massivholzbearbeitung Referent eingeladen 11.45 Uhr

>> Neue Wege für erfolgreiches Arbeiten mit Lehrlingen

Gernot Schneebauer, HEARTBEAT GmbH 12.45 Uhr

Mittagspause

14.15 Uhr

>> „Marktmacht 50plus“ – wie Tischler Best Ager als Kunden verführen, begeistern und gewinnen Hans-Georg Pompe, POMPE Marketing

9.00 Uhr

>> Barrierefreiheit ist keine Hürde – was der Tischler über die neue ÖNORM B 1600 wissen muss

Ing. Hans Wiesinger, Allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger für barrierefreies Planen und Bauen 9.45 Uhr

>> Haptik und Oberflächenstruktur von Holz – Kontaktkomfort von Holzoberflächen

Marie Louise Zukal, Bakk.techn., Institut für Holzforschung an der BOKU Wien 10.30 Uhr

16.30 Uhr

Die Möbel der Zukunft – wohin wird sich das Design entwickeln? FH-Prof. Mag. Dr. Günther Grall, Campus Kuchl der FH Salzburg 17.30 Uhr

11.00 Uhr

14. Juni 2012

Kaffeepause

9.30 Uhr

Kaffeepause

Abschlusshighlight Mit Human Leadership zum Erfolg Mit Wertschätzung zur Wertschöpfung

>> >>

Dipl.-Päd. Ing. Peter Baumgartner, LEADERSHIP www.peterbaumgartner.at 18.30 Uhr

Ende des ersten Kongresstages

19.00 Uhr

>> Abendveranstaltung

Verbringen Sie einen gemütlichen Abend bei gutem Essen und nutzen Sie die Gelegenheit zu informellen Gesprächen mit Branchenkollegen, Experten und Vertretern der Industrie!

11.15 Uhr

>> Tipps vom Rechtsprofi für den Unternehmeralltag Dr. Stephan Trautmann, Rechtsanwalt 12.15 Uhr

>> Zünden Sie den Turbo mit den richtigen Betriebskennzahlen

Hans-Peter Graf, Sybeco.beratung 13.00 Uhr

Abschließendes Mittagessen und Ende des Tischlerkongress 2012


Der fixe Treffpunkt der Branche! Nach einer gelungenen Premiere im Jahr 2010 in Gmunden geht der 2. Tischlerkongress im Juni im Messezentrum Wels über die Bühne. Das positive Echo der Erstveranstaltung stärkt unsere Überzeugung, dass dieser Kongress zu einem fixen Treffpunkt der Tischlerbranche werden wird. Das zeigt auch das große Interesse der Industrie an der Veranstaltung. Wir haben in den letzten Wochen viel recherchiert, mit Experten gesprochen und die Tischler konkret nach Themen befragt. Das Ergebnis ist eine breite Palette an wichtigen Themen für Ihren Berufsalltag. Dabei richten wir das Augenmerk einerseits auf fachlich-technische Fragestellungen, andererseits greifen wir auch viele betriebswirtschaftliche Themen auf, die für den „Tischler als Unternehmer“ relevant und wichtig sind. Ich freue mich besonders, Sie in Wels zu treffen! DI Thomas Prlic, Chefredakteur Tischler Journal

Infos und Anmeldung:

Ja, ich melde mich zum TISCHLERKONGRESS an!

Heike Penka E h.penka@RedEd.at T (+43 1) 546 64-142, F DW -514

Senden Sie mir das Detailprogramm zum TISCHLERKONGRESS! Informieren Sie mich über Werbemöglichkeiten im Rahmen der begleitenden Fachausstellung.

Firma

Vor- und Zuname

Straße

E-Mail/Telefon/Fax

PLZ

Ort

Eine erfolgreiche Kooperation von:

Unterschrift/Datum

Mit freundlicher Unterstützung von:


Bildung

Hi-Fi-Möbel „Audio-Visual“ Von Wolfgang Moosbrugger aus Schnepfau, entstanden als Abschlussarbeit an der zweijährigen Meisterschule für Tischlereitechnik und Raumgestaltung (Ortweinschule) in Graz Projektbeschreibung: Das Meisterstück besteht aus drei Elementen: Dem um 10 Grad zurückgeneigten Rahmen, dem auf dem unteren Rahmenteil aufliegenden Korpus und aus dem Standfuß, der zugleich als Aufhängung für den Fernseher gilt. Trägermaterialien: Rahmen aus 16 mm MDF, Innenkorpus aus 19 mm Spanplatten, Deckel aus 23 mm Spanplatten, Ladenböden aus 5 mm MDFPlatten

Audiovisuell Wolfgang Moosbrugger hat als Meisterstück an der Ortweinschule Graz ein minimalistisch-modernes Hi-Fi-Möbel gestaltet.

Außenhülle: Klappe und Außenhülle bestehen aus einer Kombination aus massiven Leisten (amerikanische Nuss) und Plexiglas.

Oberflächen: Rahmen pigmentlackiert in Cremeweiß, Innenkorpus und Deckel mit amerikanischer Nuss furniert und PU-Lack seidenmatt lackiert. Standfuß und Fernsehaufhängung in Edelstahl geschliffen

58 Tischler Journal 05/2012

Foto: Ortweinschule Graz

Laden: Zwei handgezinkte L­ aden mit halbverdeckten Zinken beim Vorderstück und offenen Zinken beim Hinterstück, beide Laden massiv in amerikanischer Nuss


BilDunG

arizona Dreams Sebastian Degenhard hat sein Abschlussprojekt an der Ortweinschule Graz gestalterisch an einen Kaktus angelehnt.

Garderobe „arizona“ Von Sebastian Degenhard aus Steinfurt, entstanden als Abschlussprojekt an der zweijährigen Meisterschule für Tischlereitechnik und Raumgestaltung in Graz Projektbeschreibung: Möbel in Form eines Kaktus. Der Sockel aus Mineralwerkstoffplatten gibt dem Möbel seine Standfestigkeit. Im stehenden Teil (giftgrün lackierte MDFPlatten) befindet sich ein Paternoster-Mechanismus für die beweglichen Korpusse an den Seiten. An der Vorderseite befinden sich dekorativ beleuchtete Glasfächer als Ablage. Materialien: Türen und Boden in Olive furniert, die Laden aus massiver Olive Sockel aus Mineralwerkstoffplatte

Foto: Ortweinschule Graz

Oberflächen: alle tragenden Teile in grünem Pigmentlack gefärbt. Seilführung aus Polyamid. Glas am Funktionskorpus angebracht und von hinten mit grünen LEDs beleuchtet.

Wallner Holzhandel GmbH.


Bildung

Herausragend auskragend Christian Obereigner hat als Meisterstück an der Grazer Ortweinschule einen Schreibtisch gefertigt – und im vergangenen Jahr damit die Lignorama-Galerie gewonnen. Schreibtisch „Auskragend“ Von Christian Obereigner aus Laussa in Oberösterreich an der Ortweinschule in Graz Projektbeschreibung: Schreibtisch mit Rollcontainer als Beistellmöbel Materialien: Tisch aus schichtverleimten MDF-Platten, Formrohre und nicht sichtbare Metallteile in Eisen, Griffe aus Edelstahl. Korpus hergestellt aus einer Spanplatte, furniert in Rio Palisander, Massivholzanleimer aus Santos Palisander, mit Rio Palisander überfurniert. Ladenholz ebenfalls aus Santos Palisander Oberflächen: Schreibtisch, Hülle des Rollcontainers und Utensilienlade cremeweiß lackiert, Korpus lackiert mit PU-Lack G30

Beschläge: Laden mittels Unterbodenführung geführt, als Rollen kommen Doppelrollen zum Einsatz, Schrauben aus Edelstahl, alle weiteren Beschläge Sonderanfertigungen aus Edelstahl.

60 Tischler Journal 05/2012

Foto: Ortweinschule Graz

Ausführung: Alle drei Teile des Tisches im Schichtaufbau gefertigt. Um ein Abzeichnen der Fugen zu verhindern, wird eine MDFDeckschicht (1,5 mm) auf­geleimt. Alle drei Teile auf Gehrung verleimt. Hülle des Rollcontainers ebenfalls auf Gehrung verleimt, ebenso wie alle sichtbaren Kanten. Mittelböden geschraubt, ­Laden schlagen stumpf auf, obere Kante der obersten ­Lade auf Gehrung ausgeführt. Drei Laden handgezinkt


Bildung

Neue Werkstoffe für neues Design Die Ausstellung „Skin – Material Future“ zeigt im Rahmen des Designmonats Graz, welche Möglichkeiten neue Materialien Designern und Architekten eröffnen.

S

itzmöbel aus Weizenkleie, frei formbare Wandelemente aus Schilf, biegsame Holzplatten oder mit Sonnenkraft produzierte Lampenschirme: Die Ausstellung „Skin – Material Future“ zeigt im Rahmen des Designmonats Graz, welche Gestaltungsmöglichkeiten sich Designern und Architekten durch neue Verfahren und Materialinnovationen schon heute eröffnen.

Foto: Jólan van der Wiel, Nofrontiere

Erlebbare Innovation

Anhand von rund 40 konkreten Objekten macht die Ausstellung Innovation erlebbar „Ioyo“ ist ein Sitzmöbel und besteht aus und stellt den Entwicklungsprozess in den Fichtenhackschnitzeln und Baumrinde Vordergrund. Die Ausstellung läuft seit En- ­(Organoid Technologies und Nofrontiere). de April und ist noch bis Sonntag, dem 27. Mai 2012, im oberen Geschoß der design- tationen und Einzelgesprächen mehr über Halle zu sehen. Gemeinsam mit der Ausstel- die Einsatzmöglichkeiten der neuen Verfahlung „Selected: sustainable design“ lädt ren und Materialien zu erfahren. „MaterialSkin am Montag, dem 7. Mai 2012, Designer, und Verfahrensinnovationen sind ein steter Architekten, Studierende sowie alle Interes- Motor für wichtige Weiterentwicklungen in sierten zum „Material Day“: Die halbtägige der Designbranche und im ProduktionsVeranstaltung bietet Gelegenheit, in Präsen- sektor“, betont Alexander Szadeczky, Ge-

Die „Gravity Stools“ von Jólan van der Wiel ­erhalten ihre individuelle Form durch Schwerkraft und Magnetfelder.

schäftsführer von Nofrontiere Design. Nofrontiere ist die treibende Kraft hinter der Plattform für Vernetzung und Kommunikation „Skin – Future Materials“ und zeichnet für Konzeption und Design der Ausstellung im Rahmen des Designmonats Graz verantwortlich. www.skin-futurematerials.com

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Der Treffpunkt für Handwerk und Industrie 10. – 13.04.2013 | Messezentrum Salzburg 33. Internationale Fachmesse für Fertigungsbedarf, Holzbe- und -verarbeitung, Eisenwaren, Werkzeug, DIY-Bedarf, Schloss & Beschlag

Infos & Anmeldeunterlagen: www.bwsmesse.at

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Bildung

Renaissance der Meisterausbildung Jährlich werden rund 24 Meisterschüler in Hallstatt aufgenommen, die eine abgeschlossene Ausbildung zum Tischler, Drechsler oder Bildhauer vorweisen können. Bis 25. Mai läuft die Anmeldefrist. Text: Reinhard Feichtinger Fachwissen & soziale Kompetenz

Holzverbindungsobjekt von Martin Winterauer, Bad Goisern

G

eselle ist, der was kann, Meister ist, der was ersann, Lehrling ist jedermann.“ Dieser alte Handwerksspruch hat auch heute nichts an Bedeutung verloren. Er hebt das handwerkliche Können eines Gesellen ebenso hervor wie die gestalterischen Fähigkeiten des Meisters und betont zudem, dass jedermann – im Sinne des lebenslangen Lernens – ein Lernender und damit ein Lehrling bleiben sollte. Präsentation der projekte

Mit der Präsentation ihrer Meisterschulprojekte läuten die angehenden Tischler-, Drechsler- und Bildhauermeister der einjährigen Meisterschule an der HTL Hallstatt ihre bevorstehende Meisterprüfung ein. Die präsentierten Projekte sollen im Detail den Schwierigkeitsgrad und die Machbarkeit des noch zu fertigenden Meis­terstücks aufzeigen. Die Ausbildung zum Meister, die jetzt ohne Praxiszeit an die Lehrzeit oder eine adäquate Berufsausbildung angehängt werden kann, erlebt zurzeit eine Renaissance. Aus welchen Gründen auch immer die Meisterprüfung angestrebt wird – sei es der Sprung in die Selbstständigkeit oder eine höhere Stufe der Karriereleiter –, ein höherer Bildungsabschluss im Handwerk bedeutet immer höheres Einkommen und mehr Arbeitsplatzsicherheit.

62 Tischler Journal 05/2012

» Ein höherer Bildungsabschluss bedeutet immer ein höheres Einkommen. «

Früher wie heute sind fachliches Wissen und handwerkliches Können die Grundlagen jeder Meisterausbildung. Aber auch der Umgang mit dem Computer und computergesteuerten Holzbearbeitungsmaschinen, allgemeinbildende sowie wirtschaftsorientierte Fächer, die Entwicklung von sozialer Kompetenz, Lehrlingsausbildung und Mitarbeiterführung sind aus dem modernen Berufsbild eines Meis­ters nicht mehr wegzudenken. Workshops zu verschiedensten Materialien, persönlichkeitsbildende Seminare und die Pflege von Kontakten zu Wirtschaftsbetrieben sollen die solide Basis für das spätere Berufsleben der angehenden Meis­ter und Meisterinnnen vertiefen. Jährlich werden circa 24 Meisterschüler in Hallstatt aufgenommen, die bereits eine abgeschlossene Ausbildung zum Tischler, Drechsler oder Bildhauer – Lehre oder Fachschule – vorweisen können. Die Anmeldefrist dauert noch bis 25. Mai. Eine Aufnahmeprüfung wird für alle Bewerber am Freitag, dem 1. Juni, um 13.30 Uhr abgehalten. Info: www.htl-hallstatt. at oder Tel.: 06134/8214 Meisterschüler Franz Laimer aus Bad Ischl mit seinem Projekt Bauerntisch


BilDunG

innovativer möbelbau

Traditionelle handwerkskunst

Vom vollendet geschwungenen Formholzstuhl bis zur Leuchte aus dem 3D-Drucker: Heute sind Möbel realisierbar, über die wir früher nicht einmal nachgedacht hätten. Dirk Schellberg gibt in seinem Buch „Innovativer Möbelbau“ einen Überblick über klassische Materialien und Techniken bis hin zu neuesten Fertigungsmethoden und zeigt die vielfältigen Möglichkeiten, diese miteinander zu kombinieren. Führende Designer und Möbelbauer berichten in Interviews über ihre Arbeitsweisen und Konzepte. Neben umfassender Information bietet das Buch vielfältige Inspiration für Designer, Tischler, Innenarchitekten sowie Möbelhersteller und regt an, jenseits der traditionellen Wege Neues zu schaffen.

Es gibt sie noch, diese wunderbaren alten, aber auch jungen Meister in ihren kleinen, feinen Werkstätten. Jene Menschen, deren edle Handwerksprodukte den Stillstand der Zeit statt deren Fortlauf in die Moderne anzeigen. Sie halten lebendig, was an Kulturgut der Ahnen unrettbar verloren scheint. Der Hallstätter Kunsttischler und Instrumentenbauer Arnold Lobisser ist einer dieser Zunft. „Krone“-Redakteur und Buchautor Mark Perry und sein Fotograf Gregor Semrad, ein Perfektionist mit der Kamera, haben Lobisser ebenso aufgespürt wie andere Meister der Zünfte. Neben tollen Fotos und lesenswerten Porträts der Handwerker und Künstler bietet das Buch auch Serviceinformation, denn es verrät alle Kontaktdaten und Angebote der Handwerker. Gregor Semrad/Mark Perry: Traditionelle Handwerkskunst in Österreich. Wertvolles, Erlesenes, Besonderes, Leopold Stocker Verlag, Graz 2012, 160 Seiten, 300 Farbabbildungen, Hardcover, 22,90 Euro, ISBN: 978-3-7020-1344-8

Dirk Schellberg: Innovativer Möbelbau – Aktuelle Materialien und Techniken, DVA, München 2012, 228 Abbildungen, 61,70 Euro, ISBN: 978-3-421-03786-2

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starker zusammenhalt Verbindungen stellen, wie im täglichen Leben, eine Notwendigkeit dar. Gerade in der Tischlerei können sie mit vielen Varianten gelöst werden, um Einzelteile zu formschönen und funktionsgerechten Werkstücken zu vereinen. Text: Jürgen Fragner er Anwendungsbereich von Holzverbindungen ist weit gefächert und reicht von kleinen Reparaturen bis hin zum Möbelbau. Eine Unterscheidung der Methoden ist dabei hinsichtlich des optischen Ergebnisses als auch der Belastbarkeit, des Arbeitsaufwandes und des Maschinen- und Materialeinsatzes möglich. Ebenfalls im Bezug auf die Ausrichtung kann zwischen Breiten-, Längs-, Rahmen- und Korpusverbindungen unterschieden werden. Seit jeher wird auf eine passgenaue und stabile Ausführung Wert gelegt, da sich die aufgewendete Mühe für die Herstellung in einem fachgerechten und funktionellen Endergebnis wiederfindet. Zu den traditionellen Holzverbindungen zählen beispielsweise offene, halb verdeckte und verdeckte Schwalbenschwanzzinken, Schlitz und Zapfen, Nut und Feder, Überplattungen und Holznägel. Die grundlegende Fertigkeit, solche Verbindungen herzustellen, erfordert ein praktisches Verständnis sowohl hinsichtlich des Werkstoffs Holz als auch von Geometrie und Proportion. Dabei sind möglichst fugenlose Verbindungen der Stolz des Tischlers, sie erfordern allerdings

64 Tischler Journal 05/2012

auch eine saubere Arbeitsweise. Mit der Entwicklung von Holzwerkstoffen und rationellerer Möbelfertigung werden mittlerweile vorwiegend Dübelung, Verzinkung, Gratung, Nutung sowie lösbare Schraub- und Steckverbindungen angewandt. Durch die Nutzung von CNC-Bearbeitungszentren (CNC-BAZ) erleben die traditionellen Verbindungen jedoch wieder eine Renaissance, da in kurzer Zeit die Umsetzung selbst von kompliziertesten Macharten möglich ist. Für eine kostengünstige und vor allem schnelle Ausführung kommen seit Jahren eingeführte Systeme zum Einsatz, die in weiter ausgefeilten Lösungen angeboten werden. Dabei gelangen, von der Losgröße abhängig, meist Handmaschinen zur Anwendung. DüBelverBinDunG

Sie gilt als eine grundlegende wie auch einfache Art, die ihren Ursprung beMakita: Eingebauter Scheibennutfräser an der PJ7000

Fotos: Mafell, Festool, Würth

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Special verbindungstechnik

reits in der Antike findet und bis heute ein unentbehrliches Konstruktionsmittel darstellt. Dabei erfolgt eine Verstärkung durch mechanische Elemente in den Nahtstellen von verleimten Holzverbindungen. Dies führt zu einer Erhöhung der Kraftschlüssigkeit, Scherstabilität und Verwindungssteifigkeit. Eine Unterscheidung kann von den Ausführungen gesehen in Rundsowie Flachdübel erfolgen. Runddübel

Sie bewirken eine Ergänzung und Verschiebesicherung der stumpfen Leimfuge. Dabei lassen sich Verbindungen auch an relativ schmalen Flächen mit Hartholz- oder Kunststoffdübeln erzeugen. Hartholzdübel wurden früher aus achteckig gehobelten Stäben gefertigt, welche durch das Dübeleisen geschlagen werden. Außerdem erfolgte die Herstellung auch an Fräsmaschinen mit entsprechend genuteten Holzlehren und Spiralrundstabhobelmaschinen. Sie gelten mittlerweile als klassischer Zukaufteil. Runddübel kommen in glatten und in geriffelter Ausführung zur Anwendung, wobei sich bei Letzterer die Leimfläche vergrößert und ein Abstreifen des Leimfilms verhindert wird. Die Fertigung ist mit verhältnismäßig einfachen Mitteln möglich. Oftmals stellt jedoch die exakte Positionierung der notwendigen Bohrungen ein Problem dar. Da bereits geringe Abweichungen die Deckungsgleichheit der Teile beeinflussen, kann durch den Einsatz von Dübellehren und Schablonen das Resultat wesentlich verbessert werden. Daneben finden Reihenbohrlehren wie auch Handmaschinen Verwendung. Bei der letzten Variante stehen absolut präzise Löcher im Vordergrund, die sich allerdings als besonders fehlerempfindlich darstellen. Es wird mit konventionellem Anriss,

Eine klassische Standard-Nutfräse von Würth

Anschlagstiften, Lehren oder Zusatzanschlägen gearbeitet, womit in kürzester Zeit die erforderlichen Bohrungen möglich sind. Magnetangetriebene Varianten

Sie eignen sich für immer wieder lösbare und komplett unsichtbare Verbindungen und werden sowohl im Innenausbau als auch im Treppenbau gerne angewandt. Angesichts der hohen Spannkraft der Verbinder ist ein Verleimen ohne Schraubzwingen möglich. Das System besteht aus einem berührungsfreien Magnetantrieb, welcher mit einer Akkubohrmaschine je nach Drehrichtung geöffnet oder geschlossen wird. Die Verbindung

Festool: Ovale Verbindungsdübel im Einsatz bei Tischzargen

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Tischler Journal 65


gilt als verschleißfrei, da sie ohne Aufwand gelöst und wieder verbunden werden kann. In den Aufnahmebohrungen werden die beiden Teile eingedreht, und mit dem Magnetaufsatz verschraubt sich der Verbinder mit dem Innengewinde der Eindrehmutter. Dabei erfolgt über einen Schlagmechanismus ein Verspannen, wobei die Teile mit 160 Kilogramm aneinandergepresst werden. formfeDern

Darunter werden auch Holzverbindungsblättchen mit einer annähernd elliptischen Form verstanden. Die Entwicklung passierte durch den Schweizer Schreiner Hermann Steiner Mitte der 50er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Zu dieser Zeit galten die Spanplatten, welche in den 1930ern erfunden, soweit gütetechnisch optimiert und entwickelten sich zu einem aufkeimenden Marktsegment. Das Patent wurde 1969 auf das System einer Handmaschine mit einem Scheibennutfräser und dem passenden Verbindungsmittel in Form von Buchenpressholz

erteilt. Der Patentschutz ist hierzu bereits abgelaufen und wird damit mittlerweile auch von vielen anderen Herstellern entsprechend vermarktet. Die dabei verwendeten Größen der Fräser und Federn sind nicht genormt und haben sich jedoch zu einem allgemein anerkannten Quasi-Standard herausgebildet. Ein darauf aufbauendes System ist zum Patent angemeldet, wobei sich eine flexiblere Umsetzung mit einer Profilfräsung erreichen lässt. Dazu wird einerseits eine Handmaschine wie auch eine Lösung für CNC-BAZ mit Winkelköpfen angeboten. Bei der manuellen Variante kommt eine Hubmechanik zum Einsatz, welche nach dem Eintauchen des Fräsers automatisch die Bewegung für die Profilnut ausführt. Die Nutzung als Standard-Nutfräsmaschine funktioniert auch durch eine Umstellung der Hubeinstellung. Die Frästiefe ist wie bereits bei früheren Baureihen mit einem Tiefenbegrenzer einstellbar. Durch die Hinterschnittrippe wird der Verbinder ohne Werkzeug in die Nut eingeschoben. Neben der formschlüssigen Verankerung wird durch die Bolzen im Verbinder eine Verdrehsi-

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Mit einer Arbeitsbreite bis zu 610 Millimeter bietet das Zinkenfräsgerät die Möglichkeit, offene und halb verdeckte Zinken zu fertigen. Auch Gratverbindungen und monotone Fingerzinken sind ausführbar, wobei durch frei verschiebbare Führungsfinger die Zinken frei aufgeteilt werden können.

Leistungsstarke, robuste 710-WattMaschine für stabile und exakte Verbindungen in Hart- und Weichholz, Spanplatten und Kunststoff mit Holzverbindungsplättchen. Auch zum Ausbessern von Materialfehlern mit Holzflicken geeignet.

Die Basis ist der feste Bohrabstand von 32 Millimetern und eine Vielzahl an Verstellmöglichkeiten. Durch das Anschlagsystem wird eine Serienbearbeitung für Bohrungen von drei bis 16,2 Millimetern ermöglicht. Gängige Winkelmaße verfügen über eine Rasterung und die Anschlaghöhe ist zwischen acht und 40 Millimetern einstellbar.

Mit dieser Maschine können neben Flachdübelnuten auch beispielsweise Schatten- und Längsnuten sehr exakt hergestellt werden. Die Handmaschine wurde durch einen neuen Tiefensteller wesentlich erweitert. Nach einem Fräserwechsel können an der gleichen Maschine weitere 15 Lamello-Verbinder eingesetzt werden. Mit der Verwendung des Clamex-PVerbinders wird eine Verleimhilfe – ohne Zwingen – ermöglicht. Neben einer Vereinfachung von Montageprozessen wird die Flexibilität von Gehrungsverbindungen erhöht.

Lösbare und komplett unsichtbare Verbindungen können mit dem Magnetantriebssystem geschaffen werden. Die Verschraubung erfolgt dabei über ein M5-Edelstahlgewinde und kann für viele Werkstoffe eingesetzt werden.

Das gleichzeitig drehende und pendelnde Arbeitsprinzip der Handmaschine führt zu leichtgängigem Arbeiten mit hohen Standzeiten und ohne Brandspuren. Es stehen viele Dübelgrößen zur Auswahl, wobei ein schnelles und exaktes Positionieren durch sechs wegklappbare Anschlagstifte möglich ist. Die gefrästen Langlöcher können exakt oder etwas breiter ausgeführt werden.

Foto: Lamello, Würth, Makita, Mafell, Festool, Leigh

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Frässchablonen mit frei wählbarer Zinkenaufteilung von Leigh

Handmaschine Zeta mit Clamex-P-Verbinder von Lamello

cherheit erreicht und zusätzliche Positionierungshilfen können entfallen. Mittels einer sechs Millimeter großen Öffnung kann dabei das Verbindungsmittel mit einem drehbaren Riegel geöffnet und geschlossen werden. DüBelfräse miT ovalen verBinDunGsmiTTeln

Dieses System wurde als vielseitige Ergänzung zu der bestehenden Rund- und Flachdübelfertigung entwickelt. Die geometrische Form des Dübels bringt eine höhere Leimfläche mit sich und führt zu einer stabilen sowie verdrehsicheren Verbindung. Dabei werden Ausführungen mit einer Handmaschine geschaffen, für die normalerweise stationäre Maschinen erforderlich sind. Im Vergleich sind so kürzere Rüst- und Bearbeitungszeiten erzielbar, die zu einer deutlichen Ersparnis führen. Die Handmaschinen weisen neben Einstellmöglichkeiten für Höhe, Tiefe und Winkel der Fräsung auch eine Regelung der Fräslochbreite auf, welche exakt oder mit Spiel rückschlagfrei gefertigt werden kann. Das erste Dübelloch wird mithilfe von Anschlagstiften ausgerichtet, wobei sich das Fräswerkzeug gleichzeitig dreht und pendelt. Die Umsetzung von Belastungswerten ähnlich von Schlitz- und Zapfenverbindungen sind dabei beispielsweise für den Rahmen- und Gestellbau möglich. zinkenfrässchaBlonen

Damit können traditionelle Holzverbindungen wie offene sowie halb verdeckte Zinken und Gratverbindungen mit der Handfräse gefertigt werden. Die Hilfsmittel für die professionelle Anwen-

dung erlauben eine unabhängig von der Werkstückbreite frei wählbare Zinkenaufteilung. Der Einsatz ist praktisch mit allen gängigen Oberfräsen mit Eintauchfunktion möglich, die mit Adapterplatten anpassbar sind. Für die Fertigung wird am Fräskorb eine Führungshülse montiert, welche spielfrei in die Aussparungen der Matrize passt. Die Positionierung der zu verbindenden Teile erfolgt durch die Klemmung in der Schablone, wobei mittels einer Drehung des Fingerkamms die Zinken- und Schwalbenteile abwechselnd zueinander passend gefräst werden. Mit der genauen Passung des Führungssystems können präzise Verbindungen in kürzester Zeit geschaffen werden, welche im Vergleich zu ordentlichen Handzinken nicht zu unterscheiden sind. Alle beispielhaft genannten Varianten stellen gute Lösungsmöglichkeiten für Verbindungen dar. Meist werden auch Zubehörteile wie Absaugungen, Aufbewahrungscontainer und Verbindungsmittel als preisgünstige Gesamtpakete angeboten. Es bestimmt jedoch der Anwendungsfall die optimale Lösung, wobei in vielen Tischlereien mehrere Systeme vorhanden sind. Dabei ist auf die Bevorratung der entsprechenden VerHANS BRÜGMANN GMBH & CO. bindungselementtypen Schraubenfabrik Wert zu legen. Auch ist Auf der Heide 8 der Anschaffungswert im 21514 Büchen · Deutschland Tel. +49 (0) 4155 / 81 41-0 · Fax: -80 Hinblick auf die durchwww.rampa.com · mail@rampa.com schnittliche Einsatzdauer sowie die damit auftretende Schrankstandzeit oftmals kritisch zu beurteilen.

05/2012

Tischler Journal 67

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28.03.2012 13:44:21 05/2012Tischler TischlerJournal Journal 3 05/2012 69


kolumne

meister sturschädel

meister pfiffig

Die Arbeitszeit zur Körperertüchtigung oder gar zum Schlafen vergeuden, wem fallen solche schwachsinnigen Spitzfindigkeiten ein? Arbeit ist gesund, sie fördert die körperliche und geistige Beweglichkeit – das genügt.

Vorbeugung ist die beste Therapie, das ist eine altbekannte Weisheit. Gemeinsame Trainingsphasen haben sich in vielen Betrieben schon lange bewährt. Körperliche Fitness bringt eben nachweisliche Vorteile für das Unternehmen.

s

tudien hin, Studien her: Für die Erholung ist einzig und allein die Freizeit zu verwenden. Acht Stunden Arbeit, acht Stunden Erholung und acht Stunden Schlaf ist der ideale Tagesablauf. Da braucht es keine wissenschaftlichen Untersuchungen und schon überhaupt keine wie auch immer gut gemeinte Ratschläge diverser Wichtigmacher und Besserwisser. Es kann doch nicht sein, dass ich auch noch für die Fitness meiner Mitarbeiter zuständig bin und deren Ertüchtigung in der Dienstzeit stattfindet. Was denn nicht noch alles! Da gibt es noch Studien, welche belegen sollten, dass ein „Kurzschlaf“ zur Leistungssteigerung beitragen soll. Wem fällt denn nur so ein Blödsinn ein?

70 Tischler Journal 05/2012

D

ass die körperliche und geistige Fitness der Dienstnehmer einen wichtigen Faktor für das Unternehmen darstellt, ist sicher nicht erklärungsbedürftig. Dass in der heutigen, doch stressigen Zeit gerade die Burn-outs ständig steigen, kommt wohl auch nicht von ungefähr. Vitalität und Fitness gehören zum guten Mitarbeiter genauso dazu wie Flexibilität und Kompetenz. Schlafstörungen und Übermüdung bedrohen die Gesundheit und die Lebensqualität der Menschen. Zur Vorbeugung und zur Behandlung von Müdigkeit kann vieles getan werden. Vor allem der Schlaf in der Nacht ist dazu da, Körper und Geist zu regenerieren und Kraft für den kommenden Tag zu sammeln. Doch, wie erst kürzlich zum Tag des Schlafes 2012 festgestellt wurde, gibt es zu unterschiedlichen Zeiten auf Tag und Nacht verteilt sogenannte Leistung» Die körperliche und stiefs. Bei der älteren Generation und vor geistige fitness der allem heute im asiaDienstnehmer stellt tischen Raum gehört ein kleines Nickerchen einen wichtigen zwischendurch zum ganz normalen Tagesfaktor für das ablauf, dabei hat dieunternehmen dar. « ses heute modern genannte „Powernapping“ zahlreiche Vorteile. Von diesem regelmäßigen kurzen Energieschlaf profitieren Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Er fördert die Konzentration und die Leistungsfähigkeit im Job, steigert den Spaß an der Arbeit, senkt sogar das Risiko für Herzinfarkt und Burnout. Dass auch beim Fallen der Leistungskurve um die Mittagszeit die Unfallhäufigkeit zunimmt, belegen die Unfallstatistik der AUVA. Rund um diesen Energieschlaf wurden schon einige Konzepte erstellt – von der Konstruktion einer eigenen Liege über diverse Komplettpakete zur Umsetzung. Die Liege, deren Neigung individuell einstellbar ist und deren ergonomische Form eine rasche Entspannung aller Körperpartien fördert, steht im Mittelpunkt. Dazu kommen noch Ideen zur Raumgestaltung und Impulsvorträge und vieles andere mehr. Schlafstörungen sind eine ernst zu nehmende Krankheit geworden und die erhobenen Zahlen sind alarmierend: 26 Prozent der Bevölkerung klagen aus unterschiedlichen Ursachen darüber. Bekannte Betriebe, darunter auch einige Tischlereien, haben ein tägliches Trainingskonzept schon Jahrzehnte in den betrieblichen Tagesablauf integriert. Auch das Kurzschlafkonzept findet da und dort schon Einzug und bringt herzeigbare Erfolge. Auf alle Fälle sind derartige Überlegungen Bestandteile der Firmenphilosophie geworden, denn: Geht’s den Mitarbeitern gut, geht’s auch der Wirtschaft besser.

Text: Michael Fischler, Illustration: Just, Coloration: Cecile M. Lederer/www.butjabutja.at

Texte: Michael Fischler


Neue Elektroschutzverordnung 2012 Änderungen des ASchG, der GKV, der BauV und der VEXAT

Aushangpflichtige Gesetze Das Standardwerk für jedes Unternehmen In jeder Arbeitsstätte ist ein Abdruck dieser Gesetze sowie der auf Grund dieser Gesetze erlassenen Verordnungen soweit sie für die Arbeitsstätte anzuwenden sind für die Arbeitnehmer zur Einsicht ArbeitnehmerInnen schutzgesetz aufzulegen. Arbeitsmittelvero rdnung Arbeitsruhegeset z Arbeitsstättenveror dnung Arbeitszeitgesetz Bauarbeiterschut zverordnung Behinderteneinstell ungsgesetz Gleichbehandlungsg esetz Mutterschutzgeset z sicherheitsvertrau enspersonen-Verord nung Grenzwerteverordnu ng Elektroschutzveror dnung u.v.a.m.

WOLFGANG

ADAMETZ · JOsEF KErs chhAG

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Das Kennzeichnungssystem der anzuwendenden Verordnungen zum ASchG ermöglicht das rasche Auffinden des aktuellen Textes der letztgültigen Verordnungen.

Aushangpflichtig e Gesetze ArbeitnehmerInne nschutzgesetz

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Das Auflegen der „Aushangpflichtigen Gesetze“ schützt den Arbeitgeber vor Nachteilen infolge Nichtinformation der Arbeitnehmer über die für sie geltenden Vorschriften bei allfälligen Arbeitsunfällen bzw. arbeitsgerichtlichen Auseinandersetzungen.

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