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P.b.b. Verlagspostamt: 2340 Mödling, Zul.-Nr. GZ 02Z030717 M, Postnummer: 3 www.wirtschaftsverlag.at

www.metallzeitung.at

Fachmagazin für die metallverarbeitende Wirtschaft

4 | 2012


Neue Elektroschutzverordnung 2012 Änderungen des ASchG, der GKV, der BauV und der VEXAT

Aushangpflichtige Gesetze Das Standardwerk für jedes Unternehmen In jeder Arbeitsstätte ist ein Abdruck dieser Gesetze sowie der auf Grund dieser Gesetze erlassenen Verordnungen soweit sie für die Arbeitsstätte anzuwenden sind für die Arbeitnehmer zur Einsicht ArbeitnehmerInnen schutzgesetz aufzulegen. Arbeitsmittelvero rdnung Arbeitsruhegeset z Arbeitsstättenveror dnung Arbeitszeitgesetz Bauarbeiterschut zverordnung Behinderteneinstell ungsgesetz Gleichbehandlungsg esetz Mutterschutzgeset z sicherheitsvertrau enspersonen-Verord nung Grenzwerteverordnu ng Elektroschutzveror dnung u.v.a.m.

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Das Kennzeichnungssystem der anzuwendenden Verordnungen zum ASchG ermöglicht das rasche Auffinden des aktuellen Textes der letztgültigen Verordnungen.

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Das Auflegen der „Aushangpflichtigen Gesetze“ schützt den Arbeitgeber vor Nachteilen infolge Nichtinformation der Arbeitnehmer über die für sie geltenden Vorschriften bei allfälligen Arbeitsunfällen bzw. arbeitsgerichtlichen Auseinandersetzungen.

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Inhalt

Spezialisten Im Schatten der weltgrößten Industriemesse, die heuer vom 23. bis 27. April in Hannover stattfindet, haben sich für die Metallbranche eine Reihe von feinen – und längst nicht mehr kleinen – Spezialmessen etabliert, die wegen ihres themenspezifischen Fokus zumindest in Mitteleuropa mittlerweile zu Branchentreffpunkten geworden sind. Seien es heuer bereits stattgefundene Veranstaltungen wie die Fertigungstechnik-Messe „Metav“ (S. 16), die Schleifspezialisten-Schau „GrindTec“ (S. 52), die „fensterbau/frontale“ (S. 30) oder die Eisenwarenmesse (S. 57) – alle erfreuten sich eines regen Fachbesucherstroms. Und noch kommende Ereignisse wie „EuroBlech“ (S. 17), AMB oder die Montage- und Handhabungstechnik-Plattformen „Motek“ und „Automatica“ (S. 16) freuen sich über gute Buchungsstände. Geht’s der Branche also schlecht? Schaut nicht danach aus. Auch die jüngsten Zahlen der KMU Forschung Austria zeigen, dass in Österreichs Stimmungsbarometer „keine WeltunGerhard Rainer g.rainer@wirtschaftsverlag.at tergangsstimmung“ zu verzeichnen ist, wie es KMU Forschung Austria Chef Walter Bornett bestätigt (Seite 4). Aber natürlich gibt es immer viel Luft nach oben: die Exportbegeisterung etwa muss im heimischen Metallgewerbe noch aus dem Tiefschlaf geholt werden. Nicht nur Biobauern profitieren überregional von ihrer Spezialisierung, auch der Wirkungsbereich des Handwerks hat sich in den letzten Jahren räumlich sehr erweitert. Und das hohe Niveau der österreichischen Lehrausbildung sollte der möglichen Expansion heimischer Metall-Spezialisten als stabiles Fundament dienen. METALL wünscht eine informative Lektüre!

Branche

13 Neue ÖNORM für Krane und  Hebezeuge

Metallgewerbe und Handwerk ist zufrieden 4 Die Vienna-Tec 2012 schaut nach Osten ..... 8 Metallbautag: intelligente Gebäude ............ 11 Neue Regelung der Kran-Sicherheit .......... 13 Werkzeugmaschinenbranche .................... 14 Die Tor-Branche macht 100 Millionen ....... 15 EuroBLECH mit positiven Vorzeichen ........ 17 Jeder Unfall ist vermeidbar ........................ 18

special: fenster, tür und tor Fenstermarkt Österreich ........................... Wärmedämmung auf Passivhausniveau .... Brandschutzfenster mit Widerstandskraft Energieeffizienz-Dorf in der Stadt ............. (R)Evolution in der Türentechnologie ......... fensterbau/frontale-Nachbericht .............. Drei Argumente für ein Fenster .................

20 22 25 26 28 30 34

„Aot-news“ ................... 37 – 40

20 special: Fenster, Tür und Tor

Metall & technik Lasys 2012: Laser in Aktion ...................... Analytik optimiert Prozesse ...................... Stahlbau: Blickfang aus Stahl und Glas ..... Korrosionsschutz in der Warmumformung Laser für Oberflächendesign ..................... Kettenhemd für Kindergarten ....................

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Maschinen & Werkzeuge

48 Edelstahlvorhang als  Fassaden element

GrindTec-Nachbericht ...............................  52 Meba-Bandsäge ohne Hydraulik ................  55 Bosch: In der Kürze liegt Kraft ................... 56

Innung Hufschmiede ............................................. 58 Mitglieder-Veränderungen Wien ................ 60

IMPRESSUM Metall – Magazin für die metallverarbeitende Wirtschaft Herausgeber: Österreichischer Wirtschaftsverlag und Landesinnung Wien der Metalltechniker, vormals Schlosser, Landmaschinentechniker und Schmiede, 1030 Wien, RudolfSallinger-Platz 1, Tel: 01/514 50-0. Medieninhaber, Verleger: Österreichischer Wirtschaftsverlag GmbH, 1051 Wien, Wiedner Hauptstraße 120–124, Tel: (01) 546 64-0, Fax: (01) 546 64403, Internet: www.wirtschaftsverlag.at, Ressortleiter: Kersten Viehmann, DW 320, E-Mail: k.viehmann@wirtschaftsverlag. at, Chefredakteur: Gerhard Rainer, DW 348, E-Mail: g.rainer@ wirtschaftsverlag.at, Fachredakteure: Dorian Kreicic, Kerstin Schustereder, Grafik: Equalmedia, 1180 Wien, Geschäftsführung: Thomas Zembacher, Verkaufsleiter: Franz-Michael Seidl, DW 240, Anzeigenberatung: Mitch Andric, DW 252, E-Mail: m.andric@ wirtschaftsverlag.at, Anzeigenservice: Andrea Fischer,

DW 441, Fax: DW 403, E-Mail: metall@wirtschaftsverlag. at, Anzeigenrepräsentanz OÖ: Verlagsbüro Gerhard Weberberger, Kleinwört 8, 4030 Linz, 0732/31 50 29-42, Mobil: 0676/5185575, E-Mail: linz@wirtschaftsverlag.at, Fax: 0732/31 50 29-46, Anzeigentarif: Nr. 23, gültig ab 1. Jänner 2012, Erscheinungsweise: monatlich, Herstellung: Friedrich VDV, Vereinigte Druckereien und Verlags-GmbH & CO KG, 4020 Linz, Zamenhofstraße 43–45, www.friedrichvdv.com, Marketing: Paul Kampusch, DW 130, Aboservice: Aboservice Österr. Wirtschaftsverlag, Tel: +43/1/740 40-7812, Fax: +43/1/740 40-7813, E-Mail: aboservice@wirtschaftsverlag.at, Jahresbezugspreis: 55 €, Abonnements, die nicht einen Monat vor Ablauf des Bezugsjahres storniert werden, laufen weiter. Bankverbindungen: Bank Austria Kto 04240571200, BLZ 11000, IBAN AT511100004240571200, BIC BKAUATWW. DVR: 0368491

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Branche Metallgewerbe und Handwerk

NEWSLINE

stuttgarter oberflächentechnik-Preis Im Rahmen der diesjährigen Internationalen Fachmesse für Oberflächen und Schichten O&S (12. bis 14. Juni in Stuttgart) wird erstmalig der Stuttgarter Oberflächentechnik-Preis „Die Oberfläche“ verliehen. Mit dem Preis zeichnet das Fraunhofer IPA disziplinübergreifend Innovationen aus, die als Schlüsseltechnologie die Einführung neuer Produkte und Technologien ermöglichen. Unternehmen, die in der vergangenen Zeit solche Anwendungen entwickelt haben, sind aufgerufen, ihre Bewerbungsunterlagen bis 15.5.2012 einzureichen. oberflaeche.ipa.fraunhofer.de

Zulieferindustrie erwartet leichte Belebung Eine leichte Belebung des Geschäftsklimas erwartet die deutsche Ar beitsgemeinschaf t Zulieferindustrie (ArGeZ) für die zweite Jahreshälf te. Sowohl die Bewertung der aktuellen Lage als auch die Zukunftserwartungen deuten laut ArGeZ an, den unteren Wendepunkt durchschritten zu haben. Der Geschäftsklimaindex Zulieferindustrie wird von der ArGeZ in Zusammenarbeit mit dem Münchner Ifo-Institut ermittelt. Er beruht auf der Befragung von rund 600 Unternehmen und deckt die Branchen Gießerei-Industrie, Kunststoffverarbeitung, Stahl- und Metallverarbeitung, NE-Metall-Industrie, Kautschukindustrie sowie Technische Textilien ab.

Grazer fahrwerke für russische Regionalzüge Siemens hat im Fährhafen Sassnitz auf der Insel Rügen den ersten von 38 Regionaltriebzügen vom Typ Desiro RUS nach Russland verschifft. In den Städten Kasan und Sotschi werden ab 2013 die ersten Passagiere mit dem Desiro RUS unterwegs sein. Im Februar 2014 sollen die Züge dann die Sportler und Zuschauer der Olympischen Winterspiele in Sotschi schnell und sicher zu den Sportstätten in den Bergen bringen. Die Fahrwerke für die russischen Regionalzüge werden am Siemens-Standort in Graz entwickelt und gefertigt. www.siemens.com/ infrastructure-cities

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Preisdruck und harter Wettbewerb 68 Prozent der heimischen Betriebe im Gewerbe und Handwerk klagen über  schwieriger gewordene Wettbewerbsbedingungen.

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onrad Steindl, Obmann der Bundessparte Gewerbe und Handwerk in der Wirtschaftskammer, sieht die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung in seiner Sparte noch relativ entspannt: „Wir nehmen an den Bewegungen der Konjunktur nicht so teil.“ Was übersetzt heißt, dass sowohl die Abwärts- als auch Aufwärtsentwicklungen der Konjunktur beim Gewerbe und Handwerk immer schaumgebremst ankommen. Das galt für den letzten Konjunktureinbruch, und es gilt auch für den ohnehin nur sanft erwarteten Aufschwung. Dennoch ist nicht alles eitel Wonne, bestimmte Problembereich drücken auf die Stimmung: „Die Exportquote ist in unserem Bereich nicht zufriedenstellend“, sagt Steindl. Tatsächlich nehmen 87 Prozent aller heimischen Handwerks- und Gewerbebetriebe nicht am Export teil. „Wir müssen unsere Potenziale mehr ausnutzen“, so der Spartenobmann, der auf eine weitere Problemzone hinweist: „68 Prozent der Betriebe klagen, dass der Wettbewerb bedeutend schwieriger geworden ist.“ Daten der Statistik erleuchten die Hintergründe für die Unzufriedenheit: „Die Preisentwicklung ist seit Jahren nicht zufriedenstellend, sie lag zuletzt immer unter der Inflationsrate“, erklärt Walter Bornett, Direktor der KMU Forschung Austria. „Dazu kommt, dass 20 Prozent der Handwerks- und Gewerbebetriebe keinen eigenen Lohn als Unternehmer verdienen, und weitere 20 Prozent machen sogar Verlust“, so Bornett. Erstaunlich, dass das Stimmungsbarometer dennoch – wenn auch knapp – weiter im positiven Bereich liegt. KMU-Forscher Bor[gr] nett: „Es herrscht keine Weltuntergangsstimmung.“ Weitere Konjunkturdaten über das Metallgewerbe und Handwerk auf www.metallzeitung.at

Auslastung: In welchem Zeitraum könnten  zusätzliche Aufträge aufgenommen werden?

Im Branchendurchschnitt sichert der Auftragsbestand eine Vollauslastung für 12,9 Wochen.

Geplante Erhöhung des Beschäftigtenstandes 

18 Prozent der Betriebe planen, den Beschäftigtenstand im Zeitraum April bis Juni 2012 um durchschnittlich 16,3 Prozent zu erhöhen. 76 Prozent rechnen mit einem konstanten Personalstand, 6 Prozent der Betriebe beabsichtigen, die Zahl der Mitarbeiter/innen um durchschnittlich 10,4 Prozent zu verringern. Im Durchschnitt ergibt sich daraus eine geplante erhöhung des Beschäftigtenstandes um zwei Prozent, damit liegt der Personalbedarf unter dem niveau des Vergleichsquartals im Vorjahr.


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Branche NEWSLINE

Bosch

kammerhomogenisierungsanlage für hammerer Aluminium Industries

Am Wettlauf um den Bosch-„Technik fürs Leben“-Preis 2012 nimmt ein Viertel  aller österreichischen HTLs teil.

Das Ranshofener Unternehmen Hammerer Aluminium Industries (HAI) hat Hertwich Engineering Österreich den Auftrag zur Lieferung einer Kammerhomogenisierungsanlage für die bestehende Gießerei erteilt. Die neue Homogenisierungsanlage ist bereits die zweite Anlage dieser Art, die Hertwich an HAI liefert. Der Ofen ist für extra lange Haltezeiten für Speziallegierungen ausgelegt, die in der HAIProduktion ein wachsendes Segment darstellen. Die Barrendurchmesser betragen 153 bis 381 mm bei einer Barrenlänge von 7 Metern. Die Ofenkapazität beträgt 43 Tonnen. Die Inbetriebnahme ist für April 2012 geplant. www.hai-aluminium.at,  www.sms-group.com

AMAG bekommt neuen Großaktionär Die Wiener B&C Industrieholding GmbH, Managementholding der im Jahr 2000 von Bank Austria und Creditanstalt errichteten B&C Privatstiftung, hat die Übernahme von 29,9 Prozent der Anteile an der AMAG Austria Metall AG von der CP Group 3 B.V. bekanntgegeben. Die Strategie der B&C Industrieholding ist ausgerichtet auf die Sicherung des Wachstums großer österreichischer Unternehmen durch langfristige Übernahme einer Kernaktionärsfunktion und somit auf den Erhalt von Konzernzentralen in Österreich sowie die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Beteiligungsunternehmen. Auch die zweitgrößte AMAG-Aktionärin RLB Oberösterreich hat ihre Anteile von 11,5 auf 16,44 Prozent aufgestockt. Weitere Beteiligungen halten die AMAG Arbeitnehmer Privatstiftung (11,1 Prozent) und die Oberbank Beteiligungsholding (5 Prozent). 37,9 Prozent der Aktien sind in Streubesitz. www.amag.at

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„Technik fürs Leben“-Preis Mit 22 österreichischen HTLs aus acht Bundesländern erreicht der „Technik fürs Leben“-Preis 2012 heuer einen Höchstwert an teilnehmenden Schulen. Der HTL-SchülerWettbewerb wurde vor fünf Jahren ins Leben gerufen und bietet den Gewinnern beliebte Berufspraktika in der Bosch-Gruppe als Siegesprämie. Maturanten stellen dabei ihr Können mit vielseitigen Projekten in den Kategorien Kraftfahrzeugtechnik, Industrietechnik sowie Gebrauchsgüter und Gebäudetechnik unter Beweis. Bei der diesjährigen Ausschreibung wurden 101 Diplomprojekte angemeldet – gleich 43 Arbeiten, also fast die Hälfte, kommen aus oberösterreichischen HTLs. Herausragend ist auch in diesem Jahr wieder die Teilnehmerzahl des Linzer Technikums: Mit 28 Anmeldungen von 61 MaturantInnen erhoffen sich die Schüler einen möglichen vierten Sieg für ihre Schule. Drei „Technik fürs Leben“-Preis-Trophäen haben sich Linzer Technikum-Teams bereits in den Jahren 2008 und 2011 gesichert. Neu mit dabei ist heuer die HTBL Saalfelden mit zwei Projektideen in den Kategorien Industrietechnik und Gebrauchsgüter und Gebäudetechnik.

„Run“ auf Industrietechnik

Die Industrietechnik hat sich in den letzen Jahren immer mehr als die meist umkämpfte der drei Wettbewerbskategorien herauskristallisiert. Mit 61 Anmeldungen sind heuer sogar weit mehr als die Hälfte aller Projekte Industrietechnik-Arbeiten. Hier wird es diesmal vielleicht das eine oder andere Kopf-an-Kopf-Rennen geben. Bis zum Einreichschluss am 30. April 2012 haben alle angemeldeten Teilnehmer jedenfalls noch Zeit, ihre Ideen weiter auszufeilen und zu Papier zu bringen. Bei der Preisverleihung im Juni 2012 werden dann drei Gewinnerteams mit einem Berufspraktikum in einem Unternehmen der Bosch-Gruppe belohnt. www.bosch.at/tfl

Brammer Österreich

Lineartechnik bringt Wachstum Vor rund drei Jahren begann der Industriegroßhändler Brammer Österreich, Spezialist für mechanische Instandhaltung (MRO), mit dem Aufbau der Lineartechnik-Sparte in Österreich. Mittlerweile ist daraus ein umsatzträchtiges Geschäft geworden: „Seit dem Start konnte der Bereich jedes Jahr um rund 150 Prozent wachsen“, sagt Peter Giesinger, Produktleiter für den Bereich Lineartechnik bei Brammer Österreich. 2011 betrug der Umsatz allein in dieser Sparte in Österreich rund 1,9 Millionen Euro. Giesinger: „Für heuer gehen wir von 2,4 Millionen Euro aus.“ Lineartechnik ist eine technische Teildisziplin der Antriebstechnik und ermöglicht geradlinige Bewegungen bei Führungs- und Antriebssystemen von Maschinen. Dadurch ergibt sich ein großes Einsatzfeld: „Im Prinzip überall dort, wo Automatisierungstechnik eingesetzt wird, insbesondere im Maschinenbau, Sondermaschinenbau oder Werkzeugmaschinenbau“, erklärt Giesinger. Aufgrund der Größe des englischen Mutterkonzerns kann Brammer auch hierzulande seinen Kunden ein breites Lieferantenportfolio mit allen namhaften Lineartechnik-Herstellern bieten, darunter THK, NSK, SKF und Schaeffler. www.brammer.at

ERRATUM

In der letzten METALL Ausgabe 03/2012 berichteten wir an dieser Stelle unter dem Titel „Unique Steel Proposition“ über Trends und Herausforderungen aus Sicht von Peter Ostermann, dem CEO der Bogner Edelstahl Holding. Dabei hat sich leider ein peinlicher Fehler eingeschlichen, indem die beiden Firmennamen Bogner und Böhler im Text zweimal verwechselt wurden. „Böhler“ und „Bogner“ sind allerdings zwei selbstständige Unternehmen bzw. Unternehmensgruppen, zwischen denen keine – aus der irrtümlichen Formulierung möglicherweise herauszulesenden – Beziehungen bestehen. Richtig sollte es selbstverständlich heißen: „So gehören die Anarbeitung von Edelstahl – wie etwa das Sägen von Blöcken – und die Vorproduktion (zum Beispiel Bohren von Positionierungslöchern) schon lange zu Bogners Service-Portfolio für die metallverarbeitende Industrie.“ Sowie: „In einer eigenen Akademie bietet Bogner für seine Kunden auch Werkstattschulungen an.“ Die METALL-Redaktion bedauert den Fehler!


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Branche NEWSLINE

Elisabeth Andexlinger, ehemalige Staatsmeisterin über zehn Tänze und WM-Finalistin im Tango Argentino, empfing kürzlich die Lehrlingshelden, um ihnen zu zeigen, was Leidenschaft bewirkt. Im Gespräch und mit kleinen Übungen erarbeiteten sich die Lehrlinge das Thema und erlebten dabei lebendig, wie ein Außenstehender – etwa ein Kunde – merkt, ob bei einer Tätigkeit Freude im Spiel ist oder nicht. Körpersprache, Stimme — all das verrät, ob jemand mit Leidenschaft bei der Sache ist oder ob hier nur „Dienst nach Vorschrift“ gemacht wird. Motto von Elisabeth Andexlinger: „Was man mit Leidenschaft macht, ist immer authentisch!“ www.lehrlingshelden.at

schmolz+Bickenbach ist optimistisch Die an der Schweizer Börse notierte Schmolz+Bickenbach AG, ein Unternehmen für Spezialstähle (u. a. Werkzeugstahl, rostfreie Langstähle, Edelbaustahl), hat im Geschäftsjahr 2011 gegenüber dem Vorjahr eine markante Verbesserung bei den Umsatzerlösen und den Ergebniswerten erzielt. Das Ergebnis nach Steuern erhöhte sich trotz Einmalbelastungen im Zusammenhang mit der Refinanzierung und von Steuereffekten gegenüber 2011 von 38,6 auf 42,7 Millionen Euro. Speziell das erste Halbjahr 2011 sei durch eine starke Nachfrage nach Spezialstählen gekennzeichnet gewesen, heißt es in einer Firmenmitteilung. Wesentliche Impulse kamen von der Automobil- und Automobilzulieferindustrie. Für das laufende Jahr ist Schmolz+Bickenbach aufgrund der Rückmeldungen von Kunden vorsichtig optimistisch. www.schmolz-bickenbach.com

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Fotos: Reed Exhibitions Wien/Andreas Kolarik

Lehrlingshelden schwingen tanzbein

Vienna-Tec 2012

Blick nach Osten Zur vierten Ausgabe der bedeutendsten heimischen Fachmesse für Industrie  und Gewerbe werden die Fühler weit nach Osten gestreckt.

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eit 2006 präsentiert die „Vienna-Tec“ im Zweijahresrhythmus gemeinsam sechs Industrie-Fachmessen gemeinsam unter dem Dach der Messe Wien: Automation Austria, Energy-Tec, IE Industrieelektronik, Intertool, Messtechnik und SCHWEISSEN/JOIN-EX. Das Leitthema der Messe lautet diesmal „innovation@industry – Technologien und Ideen von morgen“. Neben Zentral- und Osteuropa (CEE) sowie Südosteuropa (SEE) rückt zur heurigen Vienna-Tec von 9. bis 12. Oktober 2012 auch Eurasien in den Blickpunkt der Veranstalter. „Wir rücken zusätzlich zum CEE- und SEE-Fokus den eurasischen Wirtschaftsraum, in dem Weißrussland, Russland und Kasachstan ihre Wirtschaftsinteressen zu einem gemeinsamen Markt gebündelt haben, in den Mittelpunkt des Messegeschehens“, erklärt Matthias Limbeck, themenverantwortlicher Geschäftsführer von Veranstalter Reed Exhibitions Messe Wien. Erwartet werden laut Limbeck hochrangige Wirtschaftsdelegationen und Delegationen von Fachverbänden, Wirtschaftskammern sowie regionale Vertreter aus Tschechien, der Slowakei und Ungarn.

süd-Ural zu Gast

„Wir werden sicher nach Wien kommen. Die ‚Vienna-Tec‘ steht bereits in unserem Plan für 2012“, bestätigen der Industrieminister Vladimir Pavlov und die Wirtschaftsentwicklungsministerin Yelena Murzina der starken und bedeutenden russischen Industrieregion Tscheljabinsker Oblast gegenüber der Messeleitung der Vienna-Tec. Der Süd-Ural ist ein großer Verkehrsknotenpunkt, der direkt mit dem gesamten eurasischen Raum verbunden ist. Die industrielle Entwicklung des Gebietes bestimmen Metallurgie (verantwortlich für mehr als 60 Prozent der Industrieproduktion), Maschinenbau, Bauwesen, Landwirtschaft, Kraftstoff- und Energiewirtschaft. Mehr als 90.000 Unternehmen sind in dieser Region registriert. Die wachsende Nachfrage nach neuen Industrietechnologien und -maschinen hätten die Verantwortlichen der Regierung dazu veranlasst, die Vienna-Tec zu besuchen, erklärt die Reed Messe Wien in einer Aussendung. Aufgrund des starken Interesses slowakischer Unternehmen an der Region Süd-Ural plane man für den 9. Oktober 2012 eine russisch-slowakische Kooperationsbörse. Auch aus russischen Regionen wie Moskau, St. Petersburg, Kaliningrad, Tschuwaschien und Omsk haben sich bereits Delegationen angekündigt. Fix sind im Messeprogramm ein „Tag der Slowakei“ (9. Oktober) und ein „Tag der Republik Belarus“ (11. Oktober). www.vienna-tec.at


Branche

Pfeifer

Seil- und Hebetechnik mit Allzeit-Hoch Auf einen außerordentlich erfolgreichen Geschäftsverlauf blickt Pfeifer Seil- und Hebetechnik zurück: Das österreichische Tochterunternehmen des über 400 Jahre alten deutschen Seilherstellers Pfeifer konnte in der 38-jährigen Firmengeschichte mit 6,33 Millionen Euro den bisher höchsten Umsatz erzielen. „Damit übertrafen wir die eigene Prognose für das Geschäftsjahr 2011“, erklärt Michael Stadler, Österreich-Geschäftsführer von Pfeifer Seil- und Hebetechnik.  www.pfeifer.info

Fenster

Henkel

Lieferant des Jahres bei Rexam Das britische Unternehmen Rexam Plc, weltgrößter Hersteller von Getränkedosen, hat Henkel für seine jüngsten Produktinnovationen und für bei Rexam realisierte Einsparungen im Produktionsprozess als „Supplier of the Year“ ausgezeichnet. Im vergangenen Jahr hat Henkel mit Ridoline 740-E seine neueste Generation von Beizentfettern bei Rexam eingeführt. In der nordamerikanischen Filiale hat Henkel durch die Implementierung neuer Technologien Kostensenkungen in Anlagen zur Herstellung von Aluminiumdosen ermöglicht. Die Einführung der neuen Reinigunsmitteltechnologie Ridoline 243 bei Rexam im vergangenen Jahr führte zu einer markanten Reduzierung des Einsatzes von Fluorwasserstoff in der Produktion.  www.henkel.com

Stanztec

Full House in Pforzheim Die Veranstalter der Fachmesse für Stanztechnik, Stanztec 2012 (19. bis 21. Juni in Pforzheim), rechnen heuer mit einem vollen Haus: Laut letztem Buchungsstand werden sich 164 Aussteller auf den 3.500 m2 Hallenfläche präsentieren. Die Stanztec verfolgt ein konzeptionell schlüssiges Produktportfolio mit einer strengen Nomenklatur. Dieses beinhaltet alle Segmente ab der Produktentwicklung und dem Werkzeugbau über produktionstechnische Ausrüstungen und deren Peripherie bis hin zur Lieferung montagefertiger stanztechnischer Teile und Baugruppen. Fokus liegt auf dem deutschen „Stanztechnik-Valley“ um Pforzheim sowie weitergehend auf dem deutschsprachigen Raum.  www.stanztec-messe.de

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Branche Österreichischer Stahlbauverband

starke Währung beeinträchtigt hawa-Umsätze Der Schweizer Beschlägespezialist Hawa leidet unter der Stärke des Schweizer Franken. Währungsbereinigt startet das Unternehmen zwar mit einem leichten Plus ins neue Geschäftsjahr, doch sorgten der starke Schweizer Franken sowie die Wirtschaftskrise im Euro-Raum und in den USA trotz Absatzplus nominell für einen Umsatzrückgang. Der Zuwachs wurde wie bei zahlreichen anderen exportorientierten Schweizer Unternehmen von den Währungsverlusten eliminiert. So lag der Umsatz im vergangenen Jahr mit 45,7 Millionen CHF (37,9 Millionen Euro) um rund zwei Millionen Franken unter dem Vorjahresergebnis. Die starke Schweizer Währung werde laut Hawa auch 2012 ein wichtiges Thema bleiben, zumal nach wie vor knapp 80 Prozent des Umsatzes im Ausland erwirtschaftet werden. www.hawa.ch

Römheld wird MtC-Partner

Knauf als neues Mitglied Das steirische Baustoffunternehmen Knauf ist seit Februar Mitglied des Österreichischen stahlbauverbandes (ÖsTV).  „Es gibt einige gemeinsame Themenfelder, wie beispielsweise den Brandschutz, die von gemeinsamem Interesse sind“, erklärt dazu ÖSTV-Geschäftsführer Georg Matzner. „Knauf ist hier eindeutig Kompetenzträger, und damit ein Gewinn für den Verband“, erklärt Matzner. Wichtig ist für den ÖSTV beim Hochbau der Zugang zur Zielgruppe der Planer und Architekten, die letztendlich über das eingesetzte Baumaterial entscheiden. Das Unternehmen Knauf kann hier schon V. l. n. r.: Georg Matzner, Geschäftsführer auf jahrelange gute Erfahrung verweisen. des Österreichischen stahlbauverbands, den Geschäftsführer der knauf Gmbh „Wenn wir im Leichten Bauen vorankom- heißt otto ordelt im ÖstV herzlich willkommen. men wollen, müssen wir neben der Holzbauweise auch die Stahlbauweise forcieren“, kommentiert Knauf-Geschäftsführer Otto Ordelt. „Im mehrgeschoßigen Bau wird man in Zukunft die Stahlskelettbauweise verstärkt berücksichtigen müssen. Wenn wir einen Teil des Weges gemeinsam gehen können, dann finde ich das gut“, so Ordelt. Die Stahlskelettbauweise stelle eine optimale Ergänzung zum Trockenbau dar. Dieses Leichte Bauen erfüllt die bauphysikalischen Anforderungen, wie beispielsweise Schallschutz und Brandschutz, sehr gut und punktet vor allem bei Schnelligkeit und durch den hohen Vorfertigungsgrad. Auch die Vereinfachung der Bauausführung, der Logistik und des Energiemanagements wurden als gemeinsame Stärken erkannt. Die ressourcenschonende Verwendung von Rohstoffen bis hin zum Rückbau von Gebäuden, also eine Verbesserung der Ökobilanz, wird von beiden als große Chance für den Stahlbau gesehen. www.knauf.at

Foto: Knauf/M. Possert

NEWSLINE

Außenwirtschaft

Marktchancen für Zulieferer Wie der deutsche Spanntechnikspezialist Römheld am Rande der Metallbearbeitungsmesse Metav in Düsseldorf bekanntgegeben hat, ist seine englische Tochterfirma Roemheld Ltd. (UK) eine Partnerschaft mit dem größten britischen Zentrum für innovative Produktionsforschung MTC eingegangen. Das Manufacturing Technology Center (MTC) in Ansty Park bei Coventry sieht sich als Brücke zwischen innovativer universitärer Forschung und angewandten Produktionslösungen, um gemeinsam fortschrittliche Fertigungstechnologien zu entwickeln. Im Bild: Römheld-Geschäftsführer HansJoachim Molka und MTC-Geschäftsführer Clive Hickman besiegeln die Partnerschaft. www.roemheld.de

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Der internationale Luftverkehr wird in den kommenden 20 Jahren nach Berechnungen des Flugzeugbauers Airbus stark wachsen und rund 28.000 neue Passagiermaschinen brauchen. Mehr als ein Drittel der Nachfrage wird aus Asien und den Schwellenländern kommen. Einen guten Teil dieses Umsatzkuchens wird der europäische Flugzeugbauer Airbus abdecken und damit seinen Zulieferanten für die nächste Dekade sichere Umsätze bringen. Deutschland ist einer der wichtigen Produktionsstandorte für die Luftfahrzeugindustrie und eine beeindruckende Zahl österreichischer Firmen ist bereits Lieferant der ersten oder zweiten Ebene dieses Sektors. Am 23. April 2012 findet in Graz ein Branchenforum statt, bei dem unter anderem die Studie „Marktmöglichkeiten für österreichische Unternehmen in dem Zulieferbereich der Luftfahrtindustrie in Deutschland“ vorgestellt wird. Branchenexperten aus Deutschland und Österreich werden über die möglichen Chancen dieses Marktes, insbesondere im Bereich Zulieferung, referieren. Aufgrund der Förderung aus der Internationalisierungsoffensive zahlen Mitglieder keine Teilnahmegebühr, für Nicht-Mitglieder beträgt der Teilnahmebetrag 50 Euro (zzgl. 20 % USt.) portal.wko.at

Grafik: ThinkStock.com

Über Geschäftschancen im Zulieferbereich der deutschen Luftfahrtindustrie  informiert am 23. April ein Forum der Außenwirtschaft Österreich (AWO)  in Graz.


Branche Metallbautag 2012

Intelligente Gebäude durch Metallbautechnik Am 20. April 2012 findet im Rahmen der „Initiative Metallbautechnik“ im Tech Gate Vienna der Österreichische Metallbautag 2012 statt. Zentrales Thema ist die Intelligenz von Gebäuden. Darüber hinaus werden die jüngsten Entwicklungen und aktuellen Belange der Branche sowie künftige baurechtliche Vorgaben präsentiert. Veranstalter ist die Arbeitsgemeinschaft der Hersteller von Metall-Fenster/Türen/Tore/Fassaden (AMFT).

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Foto: www.alufenster.at | W. Tschapeller

elche Entwicklungen zeichnen Initiative Metallbautechnik, das Alusich ab und was können die minium-Fenster-Institut (AFI) und die Gebäude der Zukunft leisten? Arbeitsgemeinschaft der Hersteller von Welche Rolle kann die Metallbau-BranMetall-Fenster/Türen/Tore/Fassaden che dabei einnehmen? Diese Themen (AMFT), präsentieren die bisherigen beleuchtet Prof. Dr. Michael Krödel von Aktivitäten und Erfolge und erläutern die der Hochschule Rosenheim. Architekt weiteren Vorhaben. Dipl.-Ing. Martin Groß (Werner Sobek Stuttgart GmbH & Co. KG) präsentiert die Technik & Recht wesentlichen Aspekte für die erfolgreiche Bezirkshauptmannschaft in Unter dem Motto „Wohin kann die Reise interdisziplinäre Planung einer Fassade Murau. gehen?“ informiert Dipl.-Ing. Lars Anders bei einem großen Bauvorhaben am Bei(Priedemann Fassadenberatung GmbH) spiel des DC Tower 1. Dipl.-Ing. Wolfgang Gollner (Dr. Pfei- über Trends in der Fassadentechnik. Den Abschluss der ler GmbH Ziviltechnikergesellschaft) erläutert anhand Veranstaltung bildet der Vortrag des Geschäftsführers des praktischer Beispiele die Möglichkeiten für intelligente, OIB (Österreichisches Institut für Bautechnik) Dr. Rainer energieeffiziente und nachhaltige Gebäude. Mikulits, der die aktuellen Vorhaben und Entwicklungen im Bereich des Baurechts in Österreich und in Europa Zahlen, Potenziale und Entwicklungen erläutert. Anmeldung: Arbeitsgemeinschaft der Hersteller Im Lichte der aktuellen Entwicklungen zeigt Andreas von Metall-Fenster/Türen/Tore/Fassaden (AMFT), E-Mail: Kreutzer (Kreutzer Fischer & Partner), in welchen amft@fmmi.at  Bereichen der Metallbau gut aufgestellt ist und wo er www.amft.at/metallbautag noch Potenziale für die Branche sieht. Die Initiatoren der

Fensterantriebssysteme von Schachermayer.

Prima-Klima durch komfortables Lüften.

Beim Fernseher und Auto ist der Fernbedienung Standard, beim Öffnen und Schließen von Fenstern hat Schachermayer dieses Thema aufgegriffen und mit namhaften Partnern wie GEZE, HAUTAU, STG-Beikrich, GU und COMUNELLO aufgegriffen und entsprechende Antriebssysteme kreiert bzw. perfektioniert.

Barrierefreiheit Lüftungsantriebe sind bequem und sicher. Es gibt sie für die verschiedensten Fensterformen, -arten und -größen (darunter auch Dachflächenfenster und Lichtkuppeln). Mit Lüftertastern sind sie komfortabel und einfach zu bedienen. Funkfernbedienungen schenken barrierefreien Bedienkomfort und damit Lebensqualität.

Optisch dezent Elektrokettenantriebe empfehlen sich für vertikal eingebaute, rechteckige Kipp-, Klapp-, Schwing-, Dreh- und Wendefenster. Sie liegen parallel zum Fenster und passen sich je nach Farbgebung harmonisch der Fensterarchitektur an. Eine Designlösung zur optimalen Raumlüftung auch an breiten, vertikal

eingebauten und einwärts öffenen Oberlichtfenstern sind Scherenantriebe. Beschlagschere und Elektromotor sind unter einem kompakten Gehäuse vereint, wodurch Staub und Schmutz außen vor bleiben. Informationen im Baubeschläge-Technik Katalog BBT 2012.

Schachermayer-Großhandelsgesellschaft m.b.H. A-4021 Linz, Schachermayerstraße 2, Tel. 0732/6599-0*, Fax 0732/6599-1360 E-Mail: info@schachermayer.at, www.schachermayer.at

4 | 2012 

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Branche Berner

NEWSLINE

Umsatzmilliarde geknackt

fh oÖ mit neuem „Mechatronik/ Wirtschaft“-studiengang Die Schlüsseltechnologie „Mechatronik“ ist eine integrative Ingenieurwissenschaft, die die Bereiche Maschinenbau, Elektrotechnik/Elektronik und IT umfasst. Ab Herbst 2012 wird an der FH OÖ, Fakultät für Technik & Umweltwissenschaften, in Wels der renommierte Studiengang „Mechatronik/Wirtschaft“ (MEWI) nun berufsbegleitend angeboten. Der sechssemestrige Bachelorstudiengang ist nun für alle Personen mit Hochschulreife zugänglich. Für HTL-Absolventen mit facheinschlägiger Berufserfahrung wird auch ab Herbst 2012 bereits ein Einstieg ins 3. Semester möglich sein, erklärt der interimistische Studiengangsleiter Prof. Willibald Girkinger (Foto).

Control 2012 rechnet mit vollem haus

Die Berner Unternehmensgruppe hat erstmals in der 55-jährigen Unternehmensgeschichte die Umsatzmilliarde in Euro innerhalb eines Geschäftsjahres  überschritten.  „Wir haben die Milliarde geknackt“, freut sich Albert Berner, Aufsichtsratsvorsitzender und Gründer der Berner Unternehmensgruppe, einem Familienunternehmen mit den Sparten Berner, Caramba und BTI. „Dieser Erfolg ist das Ergebnis des Engagements unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der Loyalität unserer Kunden.“ Die Berner Unternehmensgruppe habe sich zu einem modernen europäischen Konzern entwickelt, der sein Wachstum ambitioniert vorantreibe. „Dabei sind wir dennoch immer ein Familienunternehmen geblieben, das auf langfristigen und einen Grund zum feiern für firmengründer nachhaltigen Erfolg setzt. Werte wie Kom- Albert Berner: Die Unternehmensgruppe erstmals die Umsatzmilliarde überpetenz, Persönlichkeit, Zuverlässigkeit und hat schritten. Verantwortung werden bei uns großgeschrieben“, betont Vorstand Lothar Aulich. Die Berner Unternehmensgruppe zählt rund 60 Gesellschaften in 25 Ländern und beschäftigt mehr als 9000 Mitarbeiter. Damit ist Berner ein führender europäischer Direktvertreiber für Verbrauchsmaterialien und Werkzeuge für das Bau- und Kfz-Handwerk sowie für die Industrie. www.berner.co.at

KABA

150 Jahre Innovation Wie aus einer einst kleinen Fabrik für Kassenschränke ein führendes Unternehmen für innovative Zutrittslösungen in der sicherheitsindustrie wurde.

Mit den Technologie- und Produktbereichen Messtechnik, Werkstoff-Prüfung, Analysegeräte, Optoelektronik und QSSysteme hat sich die Fachmesse „Control“ in den vergangenen 25 Jahren zu einer Leitmesse für Qualitätssicherung und alles, was im Prozessumfeld relevant ist, entwickelt. Die nächste Control findet von 8. bis 11. Mai 2012 in Stuttgart statt. Die Veranstalter rechnen mit mehr als 800 Ausstellern aus fast 30 Ländern. www.control-messen.de

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02.03.2012

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Wirtschaft 3 | 2012

März 2012

Besuc hen Sie auf der uns TUBE 2012 Halle 3, Stand C18

& Sec tion

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Info-Hotline:

14:45:22

Im Jahre 1862 gründete Franz Bauer in Zürich die Bauer Cassen AG, eine Produktionsstätte für Banksafes. Genau in dieser Safefabrik wurde 1934 der bekannte und noch heute produzierte Kaba 8 WendeschlüsselSchließzylinder erfunden und zum Patent angemeldet. Der Markenname Kaba stammt aus den jeweils ersten beiden Buchstaben des damaligen Firmenwortlautes Kassen Bauer. Heute ist die einst kleine Fabrik für Kassenschränke aus Zürich eines der weltweit führenden Unternehmen für innovative Zutrittslösungen in der Sicherheitsindustrie. Rund 7700 Mitarbeitende in über 60 Ländern erwirtschaften einen Jahresumsatz von rund einer Milliarde Schweizer Franken.

Die ersten schritte in Österreich

Der Grundstein der österreichischen Kaba Schließsysteme wurde 1968 in Eggenburg gelegt, als man mit der Kaba GmbH eine mechanische Vorproduktionsstätte für Halbfabrikate für das Schweizer Werk gründete. Im Jahre 1990 begann man erstmals den Fokus auf die Bekanntmachung der Marke in Österreich zu legen und gründete eine eigene Vertriebs- und Marketingstruktur. Ein wichtiger Meilenstein wurde 1997 gelegt, als die Grundmann Schließtechnik (GEGE) akquiriert und in die Kaba GmbH fusioniert wurde. GEGE feiert heuer übrigens ebenfalls das 150-jährige Gründungsjubiläum. Nur zwei Jahre später erwarb man die Firma Baurat Carl Czeiger, die unter dem Namen Kaba Benzing firmierte, Systeme zur Zeitwirtschaft und Betriebsdatenerfassung vertreibt und schließlich 2006 mit der Kaba GmbH fusioniert wurde. Die Kaba GmbH Österreich hat sich zum Produktions- und Logistikzentrum für Kaba und GEGE Schließzylinder sowie Türschlösser für Europa, Asien und Australien entwickelt und ist gleichzeitig die Zentrale der Vertriebs-, Marketing- und Serviceaktivitäten für Österreich und Südtirol. Das Leistungsportfolio umfasst neben Türschlössern, Schließzylindern und intelligenten Zutrittssystemen eine ganze Reihe weiterer innovativer Lösungen für Sicherheit, Organisation und Komfort beim Zutritt zu Gebäuden sowie beim Zugriff auf Werte. www.kaba.com/150-years


Branche Austrian Standards

Der Kran und die Sicherheit In der gerade erschienenen ÖNORM M 9601 werden die Betriebs- und Wartungsvorschriften für Krane und Hebezeuge neu geregelt.

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b zum Verladen von Lasten, im Baustellenbetrieb oder für Montagearbeiten – Krane und Hebezeuge sind in verschiedensten Bereichen heute nicht mehr wegzudenken. Damit ihre Sicherheit gewährleistet ist, sind die Betriebs- und Wartungsvorschriften in ÖNORMEN festgelegt. Die neuen Betriebs- und Wartungsvorschriften für Krane und Hebezeuge, wie sie in der mit 1. März 2012 erschienenen Neuausgabe der ÖNORM M 9601 enthalten sind, beginnen mit einer recht logisch klingenden Anforderung: „Krane bzw. Hebezeuge dürfen nur von Personen selbstständig bedient werden, die hierfür körperlich und geistig geeignet sind, über den Kran bzw. das Hebezeug und dessen Arbeitseinsätze entsprechend informiert und unterwiesen wurden und erforderlichenfalls über einen Nachweis der Fachkenntnisse verfügen.“ Im Anschluss an diese allgemeine Feststellung ist dann in diesem Dokument aber alles, was nach aktuellem Stand der Technik im Hinblick auf Sicherheit bei Aufbau, Betrieb und Wartung zu beachten ist, zusammengefasst. Neu hinzugekommen sind hier unter anderem Festlegungen für den Betrieb von Kranen bzw. Hebezeugen in der Nähe von elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln, die Verwendung von Arbeits-

körben, Arbeiten in explosionsgefährdeten Bereichen sowie Schweißarbeiten an der Last und der sogenannte Tandembetrieb, das heißt Befördern von Lasten mithilfe von zwei oder mehr Kranen.  www.as-institute.at

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Kranbahnen und Hebezeuge:   Bauvorschriften und Normen

ÖNORM M 9601 Krane und Hebezeuge – Betriebs- und Wartungsvorschriften ÖNORM M 9602 Krane und Hebezeuge – Prüfvorschriften ONR 139600 Krane, Kranbahnen und Hebezeuge – Vorschriften und Normen ON-ZP M 9602 Bbl 1:1984 01 01 Prüfbuch für Krane und Hebezeuge

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Branche Werkzeugmaschinenindustrie

Rekordwerte für Deutschland Die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie hat sich nach der Krise kraftvoll zurückgemeldet und das vergangene Jahr mit Rekordwerten abgeschlossen.

Für 2012 prognostiziert Martin Kapp, Vorsitzender des VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken), ein Produktionswachstum von 5 Prozent. 2011 erwirtschaftete die deutsche Werkzeugmaschinen-Branche 13,1 Mrd. Euro. „Mit 33 Prozent ist das der höchste Zuwachs, der je erreicht wurde“, sagte Kapp anlässlich der VDW-Jahrespressekonferenz in Frankfurt. Deutschland hat im Jahr 2011 Werkzeugmaschinen (inklusive Teile und Zubehör) im Wert von 120 Millionen Euro aus Österreich importiert. Die heimische WerkzeugmaschinenBranche liegt damit unter den Top 10 Importnationen mit

einem Marktanteil von 4,3 Prozent auf Rang sechs, nur knapp hinter den USA und knapp vor China. Dass ausgerechnet die Schweiz noch vor Japan in Deutschland Importweltmeister ist, erklärt sich aus der Besonderheit, dass in der Schweiz viele Tochterfirmen deutscher Hersteller beheimatet sind, die ihre Muttergesellschaften in Deutschland bedienen. Bei den Ausfuhren aus Deutschland liegt die Alpenrepublik mit einem Volumen von 263 Millionen Euro an siebter Stelle, das ergibt für den Werkzeugmaschinenhandel mit den deutschen Nachbarn einen Negativsaldo von 143 Millionen Euro. 

Hesse

Kompetenz im Maschinen- und Werkzeughandel Hochwertige Blechbearbeitungsmaschinen produziert die niederösterreichische Firma Hesse+Co. bereits seit 1947. Heute ist das Traditionsunternehmen auf den Handel mit neuen und gebrauchten Blechbearbeitungs- bzw.   Werkzeug­maschinen spezialisiert. Darüber hinaus bietet das Unternehmen ein reichhaltiges Sortiment an Werkzeugen für Abkantpressen, Schwenkbiegemaschinen, Tafelscheren, Stanz- und Nibbelmaschinen, Profilstahlscheren, Rohrbiege- und Profilbiegemaschinen sowie zahlreichen weiteren Maschinen an. Prompt lieferbare Standardsysteme stellen ebenso wie individuelle Werkzeuge nach Kundenzeichnung kein Problem dar und werden dank der kompetenten Fachbera-

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tung immer perfekt abgestimmt. Auch das Nacharbeiten bestehender Werkzeuge wird oft in Anspruch genommen und hilft diese so ökonomisch wie möglich zu machen. Da bei Hesse immer Messe ist, stehen in der 2000 m² großen Ausstellungshalle in Wiener Neudorf mehr als 300 Maschinen zur Besichtigung und Vorführung bereit. Außerdem hat Hesse+Co. in Wien-Vösendorf ein Schwermaschinenlager mit einer Krankapazität von 40 Tonnen und 700 m² Lagerfläche zur Verfügung. Auf der Unternehmens-Webseite findet man eine täglich aktualisierte Lagerliste sowie das komplette Lieferprogramm.  www.hesse-maschinen.com www.blechpower.com


Branche Branchenradar

Tor-Erfolge Die Herstellerumsätze mit Garagen- und Industrietoren durchbrachen 2011 erstmals die Grenze von 100 Millionen Euro.

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Umsatzentwicklung   er österreichische Markt für Garagen- und Industrie­ Garagentore & Industrietore in Österreich | Herstellererlöse tore wuchs 2011 kräftig, und zwar um +4,7 Prozent Garagen- und Industrietore 2008 2009 2010 2011 gegenüber dem Vorjahr auf nunmehr 102,4 Millionen Euro. Zu diesem Ergebnis kommt die Marktanalyse im Umsatz in Mio. € 96,3 94,6 97,8 102,4 aktuellen Branchenradar von Kreutzer Fischer & Partner. Der Umsatzzuwachs kommt etwa zu gleichen Teilen von Garagen- wie von Industrietoren. Bei Garagentoren ver- Normstahl. Beide Unternehmen melden ein Umsatzplus teidigt das Decken-Sektionaltor mit einem Absatzanteil von mehr als 6 Prozent und wachsen somit rascher als der von 86,5 Prozent seine marktbeherrschende Stellung ein- Markt.   www.kfp.at drucksvoll. Bei Industrietoren setzt sich hingegen der Run auf Schnelllauftore fort. Im Jahr 2011 wuchs der Umsatz um 11 Prozent gegenüber 2010 auf rund neun / Batterieladesysteme / Schweißtechnik / Solarelektronik Millionen Euro Herstellerumsatz. Damit hält das Schnelllauftor einen Marktanteil von rund 21 Prozent. / Immer wieder überraschen wir die Fachwelt mit Mit den Herausforderungen des Marktes revolutionären Ideen. Wie Cold Metal Transfer (CMT) – kommen die Anbieter unterschiedlich gut einem Schweißprozess, der im Vergleich zum zurecht. Die beste Performance ermitkonventionellen MIG/MAG-Schweißen tatsächlich kalt ist. telten die Branchenalysten für den MarktUnd einen stabilen Lichtbogen sowie eine exakte führer Hörmann und dessen Verfolger Prozessregelung garantiert. CMT ermöglicht Schweiß-

Rohstoffkosten Lackindustrie bekommt   eigenen Index Der neue Rohstoffkostenindex ermittelt die Entwicklung der Rohstoffpreise für die Lack- und Anstrichmittelindustrie nun viel genauer. Die Bauindizes beobachten die Entwicklung der Kosten, die den Bauunternehmen bei der Ausführung von Bauleistungen durch Veränderung der Kostengrundlage (Material und Arbeit) entstehen. Die Entwicklung der Rohstoffpreise für die österreichische Lack- und Anstrichmittelindustrie ist in bestehenden Indizes, wie etwa dem Baukostenindex, kaum bis gar nicht berücksichtigt. Seit Beginn 2012 wird daher nun auch für die Lack- und Anstrichmittelindustrie ein eigener Index von der WKO-Statistik errechnet, der die Entwicklungen der Rohstoffpreise in der Lack- und Anstrichmittelindustrie exakter wiedergibt. Die Grundlage dafür bildet der Index für Erzeugerpreise für gewerbliche Produkte von Destatis, dem deutschen Bundesamt für Statistik, der die durchschnittliche Preisentwicklung von Rohstoffen und Industrieerzeugnissen wiedergibt. Der neue Index wird künftig für Preisanpassungen für Produkte der Lackindustrie herangezogen werden können. http://lacke.fcio.at

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Branche MESSE-TERMINE

Montage- und handhabungslösungen

Metav 2012 Einen Überblick über Innovationen und Lösungen der Montage- und Handhabungstechnik erhalten die Besucher der Fachmesse Automatica von 22. bis 25. Mai in München. Wachstumsmotor für diesen Bereich ist wie so oft die Automobilindustrie, die verstärkt in neue Technik und neue Werkstoffe investiert. Weitere Wachstumstreiber sind neben der Elektronikindustrie auch die Metallindustrie und der Maschinenbau, kurz: überall dort, wo es darum geht, Produktivität zu steigern, Durchlaufzeiten zu verkürzen oder Taktzeiten zu erhöhen. www.automatica-munich.com

Motek 2012 mit Buchungsboom

Die 31. Internationale Fachmesse für Montage, Handhabungstechnik und Automation Motek (8. bis 11. Oktober in Stuttgart) verzeichnet zum gegenwärtigen Zeitpunkt schon mehr als 700 Aussteller und ist damit laut Veranstalter Schall-Gruppe nahezu ausgebucht. Zusammen mit der 6. Bondexpo (Fachmesse für Klebtechnologie) sowie der 5. Microsys (Fachmesse für Mikrosystem- und Nanotechnologie) bilde die Motek ein weltweit einzigartiges Prozessketten-Trio und die Rekordmarke von deutlich über 1000 Ausstellern sei durchaus in Reichweite, so der Messemacher Paul E. Schall. www.motek-messe.de

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Da kommt (Investitions)Freude auf Veranstalter und Aussteller der internationalen Messe für Fertigungstechnik  und Automatisierung, Metav, ziehen eine positive Bilanz. Mehr als 40 Prozent  der Fachbesucher wollen konkret investieren.

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em Abschlussbericht zufolge stand die diesjährige Metav ganz im Zeichen einer nach wie vor erfreulichen Investitionsgüternachfrage. „Die Metav war ein ganz wichtiges Signal“, sagte Wilfried Schäfer, Geschäftsführer beim Metav-Organisator VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken). „Als erste große Messe für die Metallbearbeitung im laufenden Jahr hat sie in einem unsicheren politischen Umfeld eindrucksvoll gezeigt, dass die Stimmung in der Industrie gut und die Investitionsbereitschaft in den Abnehmerbranchen nach wie vor hoch ist.“ An den fünf Messetagen von 28. Februar bis 3. März kamen demnach mehr als Wilfried Schäfer, VDW 40.000 Fachbesucher aus über 30 Ländern zur Metav 2012 nach Düsseldorf. „Angesichts voller Auftragsbücher und sehr hoher Auslastung in den Anwenderbranchen ist dies ein gutes Ergebnis“, bilanziert Schäfer. 60 Prozent der Besucher kamen aus der Industrie, vor allem aus dem Maschinen- und Anlagenbau sowie aus der Automobilindustrie. Ein Fünftel der Besucher rechnet sich zur Zulieferindustrie. „Es hat sich gezeigt, dass nach dem Zugpferd Automobilindustrie jetzt auch die kleinen und mittelständischen Kunden aus der Zulieferindustrie mit ihren Investitionen nachziehen“, erklärt dazu Jens Wunderlich, Marketingleiter einer Ausstellerfirma.

„Die Stimmung ist gut und die Investitionsbereitschaft hoch.“

„Unerwartete Geschäftsabschlüsse“

Wie ein roter Faden zieht sich die gute Investitionslaune der Industrie durch die Messebeurteilungen der Aussteller. Etwa 45 Prozent der Metav-Besucher haben eigenen Angaben zufolge Entscheidungsbefugnis und wollten auf der Metav auch Aufträge vergeben. Rund ein Fünftel der Entscheider bestellte direkt auf der Messe oder will dies im Anschluss daran tun. „Wir haben Maschinen verkauft auf dem Niveau von vor der Krise“, freut sich etwa Gisbert Krause, Geschäftsführer beim größten Metav-Aussteller Hommel aus Köln. Auch Oliver Süßmann, Geschäftsführer der deutschen Tochtergesellschaft des spanischen Herstellers CMZ, zeigt sich positiv überrascht: „In den ersten zweieinhalb Messetagen haben wir den durchschnittlichen Auftragseingang eines Monats erzielt und konnten Abschlüsse machen, die wir nicht erwartet hatten.“ Und dass in der Branche auch noch einiges in der Pipeline ist, beweist die Tatsache, dass mehr als 40 Prozent der MetavBesucher konkrete Investitionen planen. Die Investitionsvorhaben liegen schwerpunktmäßig in den Bereichen Werkzeugmaschinen, CAD/CAM-Systeme, Mess- und Prüftechnik sowie Präzisionswerkzeuge. Das geplante Investitionsvolumen bewegt sich zwischen 50.000 und 500.000 Euro. Die nächste Metav findet von 11. bis 15. März 2014 in Düsseldorf statt. www.metav.de


Branche EuroBLECH 2012

Die Vorzeichen sind positiv Betrachtet man den derzeitigen Buchungsstatus der internationalen Technologiemesse für Blechbearbeitung   EuroBLECH 2012 (23. bis 27. Oktober, Hannover), so deutet dieser auf eine deutliche Stabilisierung in der   blechbearbeitenden Industrie hin.

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emnach haben gut sieben Monate vor Messebeginn bereits 1235 Ausstellerfirmen aus 38 Ländern ihre Stände fest reserviert und mit rund 83.000 m2 Nettoausstellungsfläche liege man schon jetzt knapp 5000 m2 über der Belegung der vergangenen EuroBLECH, teilten die Veranstalter im März mit. „Es ist deutlich erkennbar, dass die Investitionsbereitschaft weltweit wieder steigt und dass die Hersteller und Anbieter von Maschinen, Werkstoffen und Systemen für die Blechbearbeitung nach einer schweren Krise wieder zuversichtlich planen können“, erklärt Nicola Hamann, die EuroBLECHMessedirektorin beim Veranstalter Mack Brooks Exhibitions. „Die Branche hat sich sichtbar erholt, zeigt sich stabil, selbstbewusst und positiv. Sicher bestehen weiterhin Unsicherheiten, zum Beispiel was die Währungskrise im Euroraum sowie die Entwicklung in vielen Staaten Nordafrikas und des Nahen Ostens betrifft. Demgegenüber stehen jedoch weitgehend gute Absatzchancen, und das nicht nur in den Wachstumsmärkten Asiens und Südamerikas, sondern auch

in vielen Ländern Europas sowie auch in den USA“, so Hamann. Das Messeprofil umfasst die gesamte Technologiekette der Blechbearbeitung: Halbzeuge, Zuliefe r te i l e , Handling, Trennen, Umformen, Flexible Blechbearbeitung, Fügen, Schweißen, Verarbeitung hybrider Strukturen, Oberflächenbehandlung, Werkzeuge, Steuerungs- und Regeltechnik, CAD/ CAM-Systeme, Qualitätssicherung und Forschung & Entwicklung. Knapp die Hälfte aller bisher gemeldeten Aussteller kommt aus dem Ausland, mit Italien, der Türkei und der Schweiz als größte Ausstellerländer nach Deutschland.  www.euroblech.de

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Branche Integriertes Management

Jeder Unfall ist vermeidbar Am 18. Quality Austria Forum Mitte März in salzburg diskutierten Experten über Integrationsmöglichkeiten von  Managementsystemen sowie über die Umsetzung von nachhaltiger Führungsqualität in Unternehmen in der Praxis.

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er Titel des Quality Austria Forums lautete diesmal: „Integration von Managementsystemen“. Im Vordergrund stand dabei die Identifikation von Wettbewerbsund Standortfaktoren, die in der Wirtschaft aktuell bedeutend sind. „Jeder hat ein anderes Bild vom Begriff Integration. In Unternehmen geht es um die Fähigkeit, Systeme in der DNA eines Unternehmens zu verankern. Der Grad der Integration ist dabei direkt messbar mit dem Erfolg der Organisation verbunden“, so Konrad Scheiber, CEO der Quality Austria Trainings-, Zertifizierungs- und Begutachtungs GmbH in seiner Eröffnungsrede. Je komplexer die Organisation, desto höher werden auch die Anforderungen an die intelligente Verflechtung der verschiedenen Managementsysteme, etwa bei Qualität, Umwelt oder auch in Sachen Sicherheit. „Um die Komplexität zu verringern, Prozesse nachhaltig zu verbessern und die Ressourcen effektiver einzusetzen, ist eine Integration der vorhandenen Managementsysteme unerlässlich“, so Scheiber.

Die richtigen Mitarbeiter

David J. Kelly, Präsident der Austrian Foundation for Quality Management (AFQM) und ehemaliger CEO des Gasflaschenproduzenten Worthington Cylinders, konnte für das Unternehmen in den vergangenen Jahren zahlreiche Preise in puncto Unternehmensqualität entgegennehmen. Transparenz, offene Kommunikation sowie auch die optimale Zusammenstellung des Teams sind für Kelly dabei in Sachen Führung wesentlich: „Man muss nicht die besten Mitarbeiter haben, sondern die Richtigen. Wenn das Team gut harmo-

„Integration vorhandener Managementsysteme ist unerlässlich.“ Konrad Scheiber, Quality Austria

niert, ist schon viel erreicht.“ Der ständige Austausch mit den Mitarbeitern und mit allen relevanten Dialoggruppen sowie die konsequente Umsetzung der Prozessorganisation zählen zu den Erfolgsfaktoren. „Irgendwann macht jeder mal einen Fehler“, erklärt Kelly. Die Aufgabe als Führungskraft bestehe daher darin, die Abstände zwischen den Fehlern so groß wie möglich zu halten und die Prozesse darauf auszurichten, wenn möglich gar keine Fehler zuzulassen. „Die Orientierung an einem Geschäftsablauf ohne unerfreuliches Erlebnis steht immer an erster Stelle“, so Kelly.

Reduktion von Komplexität

Ebenfalls direkt aus der Praxis berichtete Quality-AustriaExperte Johannes Russegger. Innerhalb eines Unternehmens entsteht durch die diversen Wettbewerbsfaktoren wie Qualität, Innovation und Effizienz, Umwelt, Arbeitssicherheit, CSR, Sicherheit und Riskmanagement eine Fülle von unterschiedlichen Anforderungen an das System, die auch in Wechselwirkungen stehen und dabei gemanagt werden müssen.

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„Managementsysteme müssen genau geplant werden, um die Kundenanforderungen erfüllen zu können. Wichtig bei der Umsetzung ist die Kontrolle der oft komplexen Wechselwirkungen zwischen den Systemen.“ Im Laufe der betrieblichen Praxis haben sich mittlerweile drei Modelle der Integration durchgesetzt. Eine optimale Integration biete allerdings nur

„Orientierung an einem Geschäftsablauf ohne Fehler.“ David Kelly, AFQM

das prozessorientierte Modell – „die kompromissloseste Vorlage für eine umfassende Integration von Managementsystemen“, so Russegger. Vorteile, wie zum Beispiel Synergieeffekte durch Zeiteinsparungen, Abbau von Verwaltungsaufwand, ganzheitliches und zusammenhängendes Denken oder auch Reduktion von Komplexität, könnten nur damit voll ausgeschöpft werden.

1000 Tage unfallfrei

Mit konkreten „Best Practice“-Beispielen dokumentiert Quality Austria, wie Unternehmen die genannten Vorteile im Tagesgeschäft umsetzen. So kann etwa Gerhard Wagner, Direktor der OMV Raffinerie Schwechat, in Sachen Unfallstatistik mit einer beeindruckenden Bilanz aufwarten: Unfälle mit Ausfallstagen habe es dort nämlich in der eigenen Belegschaft seit mehr als 1000 Tagen nicht mehr gegeben. Das Ziel geht aber noch darüber hinaus, nämlich keine Unfälle bei Lieferanten, Partnern und MitarbeiterInnen zu haben. „Das Credo lautet: Jeder Unfall ist vermeidbar. Sicheres Arbeiten ist bei der OMV die Grundlage unserer Arbeit und hat absolute Priorität. Deswegen verfolgen wir alle dieses Ziel sowie die Reduktion von Beinaheunfällen, unsicheren Handlungen und Zuständen mit nachhaltigem Engagement“, so Wagner. Innerhalb der OMV werde die Sicherheitskultur hochgehalten und damit die Sicherheitsperformance seit Jahren permanent verbessert. Basis dafür ist auch hier ein stets weiterentwickeltes, integriertes Managementsystem.

Außenwirkung

Mitarbeiterzufriedenheit kann unter anderem auch wesentlich über eine umfassende Gesundheitsvorsorge für die Angestellten definiert werden. „Durch verbesserte Bedingungen handeln Mitarbeiter im Zusammenhang mit ihren Aufgabengebieten bewusster und nehmen ihre Eigenverantwortung wahr. Wir vermitteln ihnen, dass ihr eigenes Wohl nicht von der Führungskraft abhängt, sondern in den eigenen Händen liegt“, so Johannes Gschwandtner, Geschäftsführer des Dienstleisters für den Elektronikindustriebedarf technosert electronics. Das Programm ist eingebettet in ein integriertes Managementsystem und zeigt bereits Wirkung: Mitarbeiterzufriedenheit und Teamwork konnten gesteigert werden und die interne Kommunikation hat sich verstärkt. www.qualityaustria.com


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special: fenster, tür und tor

Österrreichischer Fenstermarkt

„Sanierungsquote längst erreicht“ In Österreich wurden 2011 mit Fenstern (und Fenstertüren) knapp mehr als 825 Millionen Euro umgesetzt.  Der Trend geht zu hochwertigen Produkten und größeren Fensterflächen.

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eit 2008 ist der Fenstermarkt in Österreich um rund des gesamten Fenstermarktes aus – 75 Prozent der Fens70 Millionen Euro gewachsen“, stellt Andreas Kreut- ter gehen in Sanierung und Umbau –, aber: „2012 wird es zer fest. Sein Beratungsunternehmen Kreutzer Fischer um 15 Prozent mehr Baubeginne geben“, weiß Kreutzer. Im & Partner Consulting analysiert seit zwei Jahrzehnten jähr- Bereich Sanierung ist hingegen bei den Fenstereinbauten lich die Entwicklungen der heimischen Fensterbranche. Im ein Minus von 2,4 Prozent zu registrieren. „Das ist kein Malabgelaufenen Jahr 2011 hat Kreutzer zwar nur ein geringes heur“, beschwichtigt der Marktforscher, denn die FensterAnsteigen der Nachfrage um +1,1 Prozent (Umsatzwerte) branche bewege sich bereits auf einem sehr hohen Niveau. ausgemacht, in den Jahren 2012 und 2013 soll es aber „Im Gegensatz zur Bauindustrie hat nämlich die Fensterinwieder zu einem Anstieg des Umsatzvolumens um etwa 3,4 Prozent kommen, prognostiziert der Marktexperte. Betrachtet man die Marktentwicklung nach Stückzahlen, so Marktforscher Andreas Kreutzer ist im Vorjahr allerdings die Zahl der abgesetzten Fensterflügel um etwa 31.000 gesunken, was einen leichten Absatzrückgang von -1,2 Prozent bedeutet. „Der Grund dafür ist ein dustrie die angepeilte Sanierungsquote längst erreicht“, so einfacher“, erklärt Andreas Kreutzer. „Die Fensterflächen Kreutzer. In der Tat liegt die jährliche Sanierungsquote von werden vor allem im Neubau immer größer, deshalb wer- Fenstern in Österreich bei 3,4 Prozent und ist damit mehr den weniger Flügel benötigt.“ Die Stückzahlen würden zwar als doppelt so hoch wie der Anteil der Fassadensanierungen heuer und 2013 wieder zunehmen, aber aus den genannten (1,2 Prozent) und fast fünfmal so hoch wie im Bereich Dach Gründen nur um 1,7 beziehungsweise 1,8 Prozent. (0,7 Prozent). Kreutzer: „Die Frage ist: Warum gelingt das Ausschlaggebend für die auch in wirtschaftlich bewegten bei Fenstern und sonst nicht?“ Antwort: Die FensterindusZeiten recht stabile Situation am Fenstermarkt ist der Neu- trie habe sich nie auf Förderungen verlassen, sondern habe bau von Gebäuden. Neubauten machen zwar nur ein Viertel stets daran gearbeitet, das Produkt zu innovieren.

„Innovation im Fensterbau generiert Nachfrage nach Werthaltigkeit.“

Grafiken: Kreutzer Fischer & Partner

Nachfrage nach Fenstern in Österreich

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special: fenster, tür und tor

holzfenster

2011 2012* 2013**

kunststofffenster

Stück

Umsatz in Mio. Euro

201.000 (7,9 %)

65,6 (7,9 %)

190.000 (7,3 %) 180.000 (6,8 %)

63,5 (7,4 %) 61,5 (7,0 %)

Durchschnittspreis

pro Fensterflügel

323

2011

328

2012*

333

2013**

holz/Alu-fenster Stück 2011 2012* 2013**

Umsatz in Mio. Euro

Umsatz in Mio. Euro

Stück

1,59 Mio. 399,7 (62,2 %) (48,4 %) 1,62 Mio. 415,0 (62,3 %) (48,6 %) 1,65 Mio. 430,0 (62,3 %) (48,7 %)

Durchschnittspreis

pro Fensterflügel

251 256 261

Alufenster Durchschnittspreis

Stück

Umsatz in Mio. Euro

416

2011

175.000 (6,8 %)

114,3 (13,9 %)

419

2012*

421

2013**

181.000 (7,0 %) 187.000 (7,1 %)

120,0 (14,1 %) 126,0 (14,3 %)

pro Fensterflügel

590.000 245,6 (23,1 %) (29,8 %) 608.000 255,0 (23,4 %) (29,9 %) 630.000 265,0 (23,8 %) (30,0 %)

Durchschnittspreis

pro Fensterflügel

653 663

GM RAILING

674

flexibel, sicher, genial einfach.

®

*Schätzung/**Prognose Quelle: Kreutzer Fischer & Partner

Ganzglasgeländer Das Original TRAV/Kat. B geprüft 8 Baureihen

fenstermarkt Österreich Umsatz in Mio. Euro

Fensterflügel in 1000

Vorgefertigte Glasbaumodule

(Veränderung zum Vorjahr)

(Veränderung zum Vorjahr)

2010

815,9 (+1,3 %)

2587 (-2,2 %)

50 % weniger

2011

825,2 (+1,1 %)

2556 (-1,2 %)

Montageaufwand

2012*

853,5 (+3,4 %)

2599 (+1,7 %)

Stufenlos justierbar

2013**

882,5 (+3,4 %)

2647 (+1,8 %)

Umfassende Beratung

*Schätzung/**Prognose Quelle: Kreutzer Fischer & Partner

Fenster als „spoiler“ des Bauwerks 

Fenster seien heute fast die einzigen fassadenbildenden Gestaltungselemente, sagt Marktanalyst Andreas Kreutzer. Die Innovationen im Fensterbau hätten zudem dazu geführt, dass auf Kundenseite zunehmend Mehrwert und Werthaltigkeit akzeptiert beziehungsweise nachgefragt werde. Dementsprechend sind die Durchschnittspreise pro Fensterflügel in den vergangenen Jahren kontinuierlich angestiegen. „Mit 23 Prozent Holz/ Alu-Fenstern liegt Österreich weltweit an der Spitze“, erläutert Kreutzer. Rund 62 Prozent der 2011 verbauten Fenster waren aus Kunststoff, knapp 8 Prozent aus Holz und knapp 7 Prozent aus Aluminium. Bis 2013 werden laut Kreutzers Branchenradar die Alufenster auch bei den Stückzahlen das reine Holzfenster überholt haben – bei den Umsätzen hatte [gr] Aluminium gegenüber Holz ja immer schon die Nase vorn. www.kfp.at

railing Glas Marte GmbH GM RAILING® Brachsenweg 39 6900 Bregenz, Österreich railing@glasmarte.at www.gm-railing.com

4 | 2012 

  21


special: Fenster, Tür und Tor

AluKönigStahl

Schüco Fenster – Wärmedämmung auf Passivhausniveau Wärmedämmung auf Passivhausniveau ist nicht nur der Standard der Zukunft: Bereits heute haben sich viele Kommunen verpflichtet, diesen Standard bei der Errichtung neuer öffentlicher Gebäude umzusetzen. Schüco und AluKönigStahl reagieren auf diesen Anspruch und bieten seit geraumer Zeit Aluminium-Fenstersysteme mit Wärmedämmung auf   Passivhausniveau an.

Schüco AWS 100 RW: Erfüllt die strengen Anforderung aller bedeutenden Nachhaltigkeitszertifikate und Energieeffizienzstandards.

Schüco AWS 90.SI+: Wärmedämmung auf Passivhausniveau

D

ie Fenster Schüco AWS 100 RW und AWS 90.SI+ vereinen die Vorteile des Werkstoffes Aluminium mit zukunftsweisender Wärmedämmung für eine nachhaltige Architektur.

Schüco AWS 90.SI+

Die Aluminiumkonstruktion mit 90 mm Bautiefe erreicht in Verbindung mit Dreifachverglasung einen Uf-Wert von 1,0 W/m2K. Ermöglicht wird dieser hervorragende Wärmedämmwert durch eine mit Schaumverbund-Isolier­stegen optimierte Dämmzone, eine großvolumige extrudierte Mitteldichtung mit „Fähnchen“ und eine Dämmung im Glasfalz. In Kombination mit dem verdeckt liegenden mechanischen Beschlag Schüco AvanTec sowie dem mechatronischen Beschlag Schüco TipTronic sind schmale Ansichtsbreiten bis 64 mm und Flügelgewichte bis 160 kg möglich. Je nach Beschlagwahl wird eine Einbruchhemmung bis WK3 erreicht.

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  4 | 2012

Die Vorteile auf einen Blick:

➤➤Bautiefe 90 mm, Ansichtsbreite 117 mm ➤➤Höchste Wärmedämmung mit einem Uf-Wert von 1,0 W/m²K ➤➤Coextrudierte Mitteldichtung mit Fahnen ➤➤Optimierte Dämmzone mit Schaumverbund-Isolierstegen ➤➤Umfangreiches Profilsortiment für vielfältige Lösungsvarianten ➤➤Kompatibel zu den Schüco Türenserien ADS 90.SI, ADS 90 PL.SI und ADS 90 PL SL.SI

Schüco AWS 100 RW – Wohnbaufenster

Der hohe Anteil an bestehender Bausubstanz mit thermischem Sanierungsbedarf sowie die Erfüllung der strengen Anforderung aller bedeutenden Nachhaltigkeitszertifikate und Energieeffizienzstandards motivierten die AluKönigStahl-Bautechnikspezialisten zur Entwicklung einer innovativen Aluminiumfenster-Lösung, die speziell im Bereich


special: fenster, tür und tor

schüco AWs 100 RW: Die innovative Aluminiumfenster-Lösung sorgt speziell im Bereich Wohnbau für richtungsweisende Impulse.

Wohnbau für richtungsweisende Impulse sorgt. Das Fenstersystem Schüco AWS 100 RW wird den heutigen und zukünftigen Anforderungen des Wohnbaus hinsichtlich Nachhaltigkeit und Effizienz in allen Belangen mehr als gerecht!

Die Vorteile auf einen Blick

➤ Bautiefe 100 mm, schmale Ansichtsbreiten ab 79 mm ➤ Höchste Wärmedämmung mit Uf-Werten von 0,85–0,96 W/m²K ➤ Festfeld: Dichtungsrahmen mit speziellem Steckdichtungssystem für hohe Luftdichtigkeit (Blower Door Test) ➤ Flügelgewichte bis 160 kg, Glasdicken bis 53 mm einsetzbar ➤ Dichtungssystem in vier Ebenen ➤ Dauerfunktion gemäß EN 12400 – Klasse 3 – 30.000 Zyklen ➤ Optimale Wirtschaftlichkeit (Lebenszykluskosten – Break-even nach drei Jahren)

Normengerechte, einfache Installation:

24V-Antriebe!

Aluminium – ein zukunftsfähiger Baustoff

AluKönigStahl GmbH Goldschlagstraße 87–89, 1150 Wien Tel.: 01/981 30-0, Fax: 01/981 30-64 E-Mail: office@alukoenigstahl.com www.alukoenigstahl.com

Schiebetor-Antrieb C720

Vielseitige Lösungen für Neubau sowie Nachrüstung: Drehtor-, Schiebetor- und Garagentor-Antriebe, Schranken, Funk und Zubehör sowie Poller. Wir informieren Sie gerne persönlich unter +43/662/85 33 95-0 oder besuchen Sie uns auf www.faac.at. FAAC GmbH Deutschland und Österreich kreisrund.at

Die Anforderungen an Fenster und Türen haben sich in den letzten zehn bis 20 Jahren sowohl für den Neubau als auch für die Sanierung massiv verändert. Aluminium ist mit seinen materialspezifischen Eigenschaften ein zukunftsfähiger Baustoff, der bei der Konstruktion, Gestaltung und Funktion von Bauteilen für Gebäude viele Vorteile bietet. Aluminium ist leicht, fest, präzise formbar, pflegeleicht, korrosionsbeständig und langlebig. Die Nutzungsdauer von Fenstern, Türen und Fassaden aus Aluminium erstreckt sich meist über die gesamte Lebensdauer eines Bauwerks. Durch Recyclingverfahren und moderne Produktions- sowie Konstruktionsverfahren wird die Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit von Bauprodukten aus Aluminium stetig erhöht. Daher können nahezu wartungsfreie Aluminiumelemente auch bei höheren Herstellungskosten wirtschaftlicher als Elemente aus anderen Werkstoffen sein. Die breite Palette an Schüco Aluminiumsystemen aus dem Hause AluKönigStahl bietet für nahezu alle Ansprüche die technisch perfekte Lösung.


special: Fenster, Tür und Tor

Efaflex

Transparente Tore sorgen für Durchblick und Vertrauen Efaflex Torsysteme Baden rüstet eines der größten Autohäuser Österreichs mit Schnelllauftoren aus.

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  4 | 2012

lassen viel Tageslicht in die Werkstatt und sind leicht und schnell zu reinigen. Unsere Mitarbeiter können die robusten und sicheren Tore schnell öffnen und schließen.“ Dies sei umso wichtiger, da die Tore pro Tag viele Öffnungszyklen absolvieren müssen. „Schließlich sind wir mit 1600 Neuwagenzulassungen jährlich eines der größten Autohäuser Österreichs.“ Alle fünf eingebauten Efaflex-Schnelllauftore versehen sicher und zuverlässig ihren Dienst und leisten einen erheblichen Beitrag zu einer Optimierung und Sicherung der innerbetrieblichen Abläufe. „Qualität macht sich eben bezahlt“, lobt Monsberger. Grund genug für die Planer, sich auch bei Folgeprojekten in zwei PIA-Betrieben in Zagreb und Rijeka für die bewährte Qualität der Efaflex-Tore zu entscheiden und die dortigen Werkstätten in bewährter Weise auszustatten.  www.efaflex.com

PROMOTION

T

ransparenz und Offenheit zählen heute zu den wichtigsten Grundvoraussetzungen für Erfolge von KfzBetrieben. Bereits bei der Planung eines Autohauses sollten die Planer die Betriebausrüstung so auswählen, dass sie zusammen mit den baulichen Maßnahmen einen für die Kunden ansprechenden und einladenden Eindruck erweckt. Der Porsche Inter Auto Betrieb in Graz Liebenau hat dies bei der Neugestaltung eines großen Teils des Betriebes hervorragend umgesetzt und sich für die Ausrüstung mit EfaflexToren entschieden. „Wir haben den VW-Schauraum sowie Werkstatt und Waschstraße für alle Marken neu gestaltet. Die Lackiererei und Spenglerei haben wir entsprechend angepasst“, erklärt Alexander Jobst, Projektleiter der Porsche AG Salzburg. „Dabei haben wir Wert auf große, helle und lichtdurchflutete Räume gelegt. Besonderes Augenmerk zollten wir dem Annahmebereich, also jenem Bereich, in dem der Kunde sein Fahrzeug an den Kundendienstleiter übergibt und einen ersten Eindruck vom Betrieb gewinnt.“ Die Investition in ein modernes und Einblick in die Werkstatt gewährendes Tor war aus diesem Grund sehr wichtig. „Der Kunde soll sehen, wo sein Fahrzeug repariert wird. Diese Transparenz schafft Vertrauen“, sagt Jobst. In der Ausschreibung überzeugte die Efaflex Torsysteme GmbH Baden (NÖ). „Der Spezialist für schnelllaufende Industrietore hat uns mit seinen vielfach bewährten Toren schließlich überzeugt“, so Alexander Jobst. Die schnellen Tore mit den Klarsichtlamellen schaffen jetzt das Image einer gläsernen Werkstatt. Gerhard Monsberger, Geschäftsführer des PIA-Betriebes in Graz-Liebenau, bestätigt die hohe Qualität der Tore: „Sie


special: fenster, tür und tor

IPM Schober

Brandschutzfenster mit hoher Widerstandskraft Exofire ist das erste Brandschutzfenster, das hohe Hitzeresistenz in Kombination mit hohem Wärmeschutz in einem Holz/Aluminium-Rahmen ermöglicht. 

D

er oberösterreichische Fensterspezialist IPM Schober Fenster legt eine neue Brandschutzfenster-Technologie vor. „Exofire ist ein Brandüberschlagsfenster, gedacht für vertikale Brandüberschläge in Gebäuden“, erklärt Karl Kerschberger, Leiter der Produktentwicklung bei IPM Schober. Vertikale Brandüberschlagsfenster verhindern bei einem Gebäudebrand ein Überschlagen der Flammen oder Funken auf weitere Geschoße. Das Besondere an Exofire ist, dass es sich dabei um eine Holz/Aluminium-Konstruktion handelt, die sich optisch nicht von normalen Fenstern unterscheidet und sich problemlos mit dem bereits etablierten IPM-Niedrigenergie-Fenstersystem System Vienna 9000 kombinieren lässt. Zudem erreicht Exofire die Brandschutzklasse EI90. Das heißt, der Funktionserhalt des Fensters im Brandschutztest über 90 Minuten wurde erreicht. „Es gab davor kein Holz/Alu-Fenster mit EI90-Verglasung“, erklärt Kerschberger. Exofire ist auch

in den Klassifikationen EI60 und EI30 erhältlich. Die Entwicklung ist bereits gesetzlich geschützt und das Schutzrecht auf das Patent wurde angemeldet. „Die Vorteile liegen beim Preis und der Optik“, erklärt IPM-Schober-Fenster-Geschäftsführer Florian Schober. „Mit Exofire ist eine Trennung zwischen den Elementen bei Holz/Alu-Fenstern nicht sichtbar, damit fügt sich das Fenster harmonisch ins Gesamtbild des Gebäudes ein.“ Zudem sei Exofire mit einem Wärmedämmwert (U-Wert) von 0,8 passivhaustauglich und lasse sich auch in bereits bestehende Fensterarchitekturen integrieren. Schober geht davon aus, dass das Produkt vor allem am Neubausektor Anklang findet: „Gerade in Wien werden die Brandschutzverordnungen weiter ausgeweitet und sind auch bei Bauherren und Bauunternehmern ein großes Thema.“ www.ipm.at

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… denn Kompetenz hat einen Namen 4 | 2012 

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special: Fenster, Tür und Tor

Gemeinschaftsmarke Alu-Fenster

Energieeffizientes Dorf in der Stadt Das ehemalige Areal der Eugenkaserne in Innsbruck war der Bauplatz für 13 „Stadtvillen“, die das 3. Olympische Dorf (O3) darstellen. Geplant haben die Architektenbüros reitter_architekten, eck & reiter sowie din a4. Gebaut wurde   im Auftrag der Neuen Heimat Tirol.

D

Foto: www.alufenster.at | Johann Maier

as 3. Olympische Dorf, welches in nur 22 Monaten erbaut wurde, wird als „passive Visitenkarte“ der Stadt Innsbruck bezeichnet. Der Grund dafür: Die gesamte Wohnhausanlage ist im Passivhausstandard errichtet. Die ausschlaggebenden Komponenten dafür sind eine sehr gut gedämmte Gebäudehülle, Aluminiumfenster mit Dreifachverglasung und eine Komfortlüftungsanlage. Der Heizwärmebedarf beträgt unter zehn Kilowattstunden je Quadratmeter und Jahr. Der Wert liegt damit bei einem Drittel der gesetzlichen Vorgabe. Außerdem wurden auf den Dächern der gesamten Bebauung insgesamt rund 1100 Quadratmeter Solarflächen installiert. Der effektive Jahresenergiebezug liegt bei etwa 400.000 Kilowattstunden (kWh).

Fenster und Fenstertüren aus Aluminium

Einen wesentlichen Anteil am Passivhausstandard haben die Aluminiumfenster und Fenstertüren. Das hier eingesetzte Aluminium-Profilsystem der Gemeinschaftsmarke „Alu-­Fens­ter“ wurde eigens für den hochwärmegedämmten Wohnbau entwickelt und beim O3 erstmals in diesem Umfang eingesetzt. Der durchschnittliche Uw-Wert liegt bei 0,85 W/m²K. Zudem bieten diese Fensterlösungen den Bewohnern einen starken Bezug zum Außenraum und bringen viel natürliches Licht in die Wohnungen.

Nachhaltigkeit garantiert

Im Jänner 2012 bewohnten anlässlich der 1. Winter Youth Olympic Games mehr als 1000 junge Athleten aus 60 Nationen das Dorf. Seit Februar ziehen Eigentümer und Mieter in

Beim 3. Olympischen Dorf (O3) – von den Architekturbüros reitter_architekten, eck & reiter sowie din a4 umgesetzt – bringen großzügige Fenster und Fenstertüren viel natürliches Licht in die Wohnungen.

die Stadtvillen. Der Bauherr „Neue Heimat Tirol“ und die Architekten wählten den Werkstoff Aluminium und vertrauten auf einen Metallbauer der Gemeinschaftsmarke „Alu-Fenster“. Projektleiter Elmar Draxl: „Vernetztes Planen wurde beim O3 großgeschrieben – nur dadurch konnte die hohe Qualität bis ins Detail gewährleistet werden.“  www.alufenster.at

Automatische Eingangslösungen von Besam Flexibel, sicher und attraktiv – das sind die automatischen Drehtürantriebe von Besam/ASSA ABLOY. Ob Neuinstallation oder Nachrüstung, die Besam Drehtürantriebe sind sowohl im Innenals auch im Außenbereich flexibel anpassbar und für verschiedenste Türvarianten geeignet. Nach den neuesten Normen geprüft, vereinen sie ein Maximum an Sicherheit und Funktionalität mit elegantem Design. So fügen sie sich harmonisch in jedes architektonische Umfeld ein. Profitieren auch sie von unserer Erfahrung und entscheiden Sie sich für eine Eingangslösung von Besam! ASSA ABLOY Entrance Systems GmbH www.besam.at · Hütteldorferstraße 216c · A-1140 Wien Tel +43 1 914 55 37-0 · Fax +43 1 914 92 98 www.besam.at · vertrieb@besam.at An ASSA ABLOY Group company

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special: fenster, tür und tor

ift Rosenheim

Umweltdeklaration für Fenster per Mausklick Umweltproduktdeklaration (EPD) einfach und schnell mit Onlinetool erstellen.

D

ie seit Februar 2011 in Europa eingeführte europäische Bauproduktenverordnung fordert Kennwerte und Nachweise für die Umweltwirkungen von Bauprodukten. Diese werden durch eine Ökobilanz ermittelt und in einer Umweltproduktdeklaration (EPD – Environmental Product Declaration) beschrieben. Immer häufiger wird deshalb in Ausschreibungen eine EPD gefordert, die auf den jeweiligen Fensterbaubetrieb ausgestellt sein muss; allgemeine Daten und Angaben reichen rechtlich nicht aus. Damit Hersteller von Fenstern aus Holz, PVC und Aluminium diesen notwendigen Nachweis einfach und schnell erhalten können, hat das ift Rosenheim ein Onlinetool erarbeitet. Unter www.ift-service.de kann mit wenigen Eingaben eine auf den Betrieb ausgestellte Muster-EPD erstellt werden, die den relevanten EN- und ISO-Normen entspricht. Der Bau- und Immobilienbereich hat großen Einfluss auf die Energie- und Ressourceneinsparung und damit auf die Umwelt, weil hier etwa 40 Prozent der Energie und Rohstoffe für die Herstellung und Nutzung von Gebäuden verbraucht werden. Um dem Ziel einer nachhaltigen Bauwirtschaft näherzukommen, wurden verschiedene Bewertungssysteme für nachhaltiges Bauen entwickelt. Die wichtigsten anerkannten Bewertungssysteme sind auf internationaler Ebene LEED und BREEAM (in Deutschland das BNB- und DGNBSystem). Die Erstellung von Muster-EPDs auf der ift-Serviceplattform erfolgt auf Basis durchschnittlicher Kenndaten, die einen typischen Branchendurchschnitt spiegeln und gewährleisten, dass die Muster-EPDs für die meisten Hersteller geeig-

net sind. Grundlage der Muster-EPDs sind die „Product Category Rules“ (PCR) nach DIN ISO 14025 und prEN 15804 sowie die ift-Richtlinie NA-01/1 „Allgemeiner Leitfaden zur Erstellung von Typ III Umweltproduktdeklarationen“. In einer Muster-EPD können keine spezifischen Qualitäten des Bauprodukts herausgestellt werden, die sich zur Differenzierung im Wettbewerb eignen. Deshalb erstellt das ift Rosenheim auch produkt- bzw. firmenspezifische EPDs, bei denen alle Daten individuell und firmen-/produktspezifisch erhoben und ausgewertet werden. Die Erstellung einer Muster-EPD ist kostenpflichtig. Der Bruttopreis (inkl. Umsatzsteuer) beträgt für Mitglieder des VFF und des ift Rosenheim 395 Euro. Ohne Mitgliedschaft kostet die Erstellung 595 Euro. www.ift-service.de

Türen, Flügel, Rahmen, Fassaden aus Aluminium oder Kunststoff Fräsen

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special: Fenster, Tür und Tor

Wicona

(R)Evolution in der Türentechnologie Als großen Evolutionsschritt auf Basis der erfolgreichen Wicona Türsysteme hat Hydro Building Systems nun die   neuen Serien Wicstyle evo in den Versionen mit Bautiefe 65 und 75 mm im Markt etabliert. Dabei liegen die Themen Wirtschaftlichkeit, Technologie und Nachhaltigkeit im Fokus dieser Weiterentwicklung.

1

Das Einsatzspektrum der Wicstyle evo umfasst vielfältige Anwendungen als ein- oder zweiflügelige Anschlagtür, als Pendel-, Halbpendel- oder Fingerschutztür oder auch als Einbau-Türelement in Wictec Pfosten-Riegel-Fassaden. Die Türen können zudem mit Zusatzfunktionen wie Einbruchhemmung (Klassen WK1 bis WK3), Durchschusshemmung (Klasse FB 4) oder Panikschlössern ausgestattet werden. Die Einbautiefe von bis zu 60 mm ermöglicht

2

3

Fotos: Wicona

W

ie bei der ebenfalls neuen Fensterserie Wicline evo stehen auch bei den Wicstyle-evo-Türen Wärmeschutz, Lösungsvielfalt und Verarbeitungsfreundlichkeit im Vordergrund. Die Leistungen und die Anwendungsvielfalt werden dabei quasi jedem Kundenwunsch gerecht. „Jedes Gebäude ist bekanntlich nur so gut wie seine schwächste Stelle“, so Wiconas Österreich-Verkaufsleiter Stefan Reuther, „daher kommt auch den Türen als

1: Anschlagtüren Wicstyle 65 im Bürogebäude Inovahaus Ulm. 2: Das Modulkonzept Wicona Unisys bildet auch bei den Türen die Basis für eine einfache, flexible und zeitsparende Verarbeitung. 3: Bei den Wicstyle-evo-Türen stehen Wärmeschutz, Lösungsvielfalt und Ver­ arbeitungsfreundlichkeit im Vordergrund.

Teil der Gebäudehülle eine ganz besondere Bedeutung zu. Dieser sind wir mit dem neuen Programm absolut gerecht geworden.“ Wicstyle evo besitzt Uf-Werte bis zu 1,6 W/ (m²K), damit ist bei der Version mit 75 mm Bautiefe ein Ud-Wert von bis zu 0,8 W/(m²K) problemlos möglich. Das entspricht Passivhausstandard. Beim Schallschutz stehen Werte bis zu 43 dB zu Buche.

Schnelle Montage

Das Modulkonzept Wicona Unisys bildet wie im gesamten Aluminiumprofil-Programm auch bei den Türen die Basis für eine einfache, flexible und zeitsparende Verarbeitung. Die schon mit der Wicline-evo-Fensterserie verbundenen Vorteile in der Montage gelten auch bei den Türen, darunter zum Beispiel die patentierte Eckwinkeltechnologie mit einseitiger Injektionstechnik und geführter Kleberverteilung. Einen besonderen Trick haben sich die Entwickler für die Schlossmontage einfallen lassen: Das Türschloss lässt sich einfach und sicher im Dämmsteg befestigen. Das macht die Bearbeitung schneller, die Schrauben werden ohne Vorbohren einfach in den Schraubkanal im Dämmsteg eingedreht. Für die Rollenbandmontage gibt es eine einfache und schnelle Klemmtechnik ohne Vorbohren oder anderweitige Profilbearbeitung. Vorteil: Die Bänder sind jederzeit austauschbar oder können ergänzt werden. Man sieht: Bei dieser „Evolution“ standen technische Kreativität genauso Pate wie Praxiserfahrung aus der Metallbauwerkstatt.

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  4 | 2012

für jede Anforderung und jeden Designanspruch eine passende Füllung mit Glas, Paneele oder flügelüberdeckend. Die Profilsysteme eignen sich zudem auch für (ergänzende) Oberlichter und Seitenteile. Die maximale Flügelgröße misst 1300 x 2520 mm, das maximale Flügelgewicht liegt bei 200 kg, sodass die aktuellen Architekturtrends mit großformatigen Strukturen einfach umgesetzt werden können.

Viele Varianten

Technisch klares Design in geometrischen Formen zeichnet das Wicstyle-evo-Programm aus, erkennbar unter anderem an den innen und außen flächenbündigen Flügeln oder an den klipsbaren Abdeckungen, die den Falzbereich komplett überdecken und in die alle Bauteile bündig integriert sind. Zunehmend nachgefragt werden flügelüberdeckende Füllungen, die für Wicstyle-evo-Türen einseitig und auch beidseitig möglich sind. Auch die Türbänder gibt es in mehreren Versionen mit Oberflächen in Eloxal oder pulverbeschichtet. Nach dem bewährten Wicona-Unisys-Prinzip lassen sich mit der neuen Türserie zahlreiche Varianten für unterschiedlichste Anwendungen und Einsatzbereiche erstellen. Ideal funktioniert die Kombination mit der Fensterserie Wicline evo durch teilweise gleiche Bauteile und eine aufeinander abgestimmte Technik.  www.wicona.at


special: Fenster, Tür und Tor

Micro-Epsilon

Nut und Feder exakt bestimmt Laser-Profilscanner überwacht die Einhaltung der Sollmaße bei der Herstellung von Sektionaltoren.

B

ei Sektionaltoren kommt es wie bei Parkett- oder Laminatböden zu einer Nut-und-Feder-Verbindung einzelner Sektionen, nur dass diese vielfach geöffnet und geschlossen werden. Für eine dichte und dennoch dauerhaft flexible Verbindung der Feder und der Nut ist die Einhaltung der Sollmaße von entscheidender Bedeutung. Gerade bei starken Temperaturunterschieden kommt es bei ungenauen Maßen zu einem Verklemmen und/oder schlechtem Sitz der Tore. Die Messung der Nut- und Federprofile ist wichtig für die Einhaltung der Fertigungsmaße. Bei der Fertigung werden bereits beschichtete Bleche von Rolle verarbeitet und in verschiedenen Biegeprozessen in die gewünschte Form gebracht. Zur besseren Wärme­ isolierung wird üblicherweise in dem Zwischenraum ein PU-Schaum eingebracht. Er schäumt unter definierten Bedingungen aus und stabilisiert die Form der Paneele zusätzlich. Nach dem Aushärten muss die Form geprüft werden, um Abweichungen speziell an den o. g. Feder- und Nutbereichen zu erkennen. Die Oberfläche der Folie darf keinen Einfluss ausüben. Den Kundenaufträgen entsprechend

int_metall_ö_0412_down

27/03/12

15:35

werden die Sektionen in vorgegebener Länge mit einer fliegenden Säge getrennt. Die Messung der Nut und Feder erfolgt mit einem Laser-Profilscanner scanCONTROL 271050. Um die Daten in das vom Kunden verwendete Protokoll zu übesetzen, wird die Output-Unit des Laserscanners verwendet. Im Profil ist ein Ankerpunkt definiert, nach dem alle Berechnungen erfolgen. Dadurch werden sämtliche Schwankungen im Bandprozess ausgeglichen. Die Ergebnisse werden an die Steuerzentrale der Linie übertragen.  www.micro-epsilon.de

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NEUHEIT ULTRASELECT 62/29 MEHR ALS NUR HÜBSCHE FASSADE Hightech-Sonnenschutzgläser von Interpane sind weltweit stilbildend für intelligente Fassadenkonzepte.

Der neue Shooting Star der ipasol-Produktreihe ist das dreifach silberbeschichtete Sonnenschutzglas ipasol ultraselect 62/29. Trotz hoher Lichtdurchlässigkeit von 62 Prozent besitzt dieses High-Tech-Glas einen niedrigen g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad) von nur 29 Prozent und reduziert die sommerliche Kühllast. Die hohe Selektivität ermöglicht Fassadenbauern und Architekten eine noch höhere Flexibilität bei der Gestaltung mit Glas. Und Betrachtern eine farbneutrale An- und Durchsicht. Das begeistert alle. Auch unser Model.

Neu : ipasol ultraselect 62/29 Lichtdurchlässigkeit 62% g-Wert 29% Ug-Wert 1,0 W/(m²K) Lichtreflexion außen 10%

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special: Fenster, Tür und Tor

fensterbau/frontale 2012

er als außen innen d ampfd icht

Strahlende Gesich Ende März 2012 hat das Messeduo der Fachmessen HolzHandwerk und fensterbau/frontale bei bestem Wetter rund 100.000 Fachbesucher nach Nürnberg gelockt.

M

it 779 Ausstellern aus 36 Ländern auf der fensterbau/ frontale und 498 Ausstellern auf der Holz-Handwerk boten also insgesamt 1277 Unternehmen in den ausgebuchten Messehallen Innovationen für die beteiligten Branchen. Der im Zweijahresrhythmus stattfindenden Messe wird auch von Österreich Beachtung zuteil: Immerhin verbuchte die Alpenrepublik das fünftgrößte Ausstellerkontingent bei der fensterbau/frontale (hinter Deutschland, Italien, Polen und der Türkei) – bei der Holz-Handwerk lag Österreich sogar auf Rang zwei hinter Deutschland. Veranstalter der fensterbau/frontale ist die NürnbergMesse GmbH, ideelle und fachliche Träger sind der Fachverband Glas Fenster Fassade Baden-Württemberg, der Landesinnungsverband des Glaserhandwerks Rheinland-Pfalz und der Landesinnungsverband des Bayerischen Glaserhandwerks. Die fensterbau/frontale ist zudem Gründungsmitglied der „Global Fair Alliance“ weltweit führender Fensterfachmessen. Der nächste Termin des erfolgreichen „Messe-Doppelpacks“ steht übrigens bereits fest: 26. bis 29. März 2014, wieder im www.frontale.de Messezentrum Nürnberg.  

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Die modulare Türserie S80+HW/S80+ von Gutmann hat hervorragende Wärmedämmeigenschaften in 80 mm ­flächenbündiger Ausführung.

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Der Spitzenwert für die Gutmann S80+HW (HW = hochwärmegedämmt) liegt bei Uf = 1,6 W/m²K. Die Standardserie S80+ erreicht einen Uf = 2,5 W/m²K. Thermische Trennung über Winglet-Isolatoren und optional bei der Premium-Ausführung mit Zusatzdämmstreifen, Glasfalzdämmeinlage im Flügel und 9 mm starker äußerer Glasanlagedichtung ermöglichen dieses hohe Dämmniveau. Der symmetrische Aufbau, tiefe Isolierstege und schubweicher Verbund schützen die Tür gegen den Bimetalleffekt. Profile, Zubehör und Dichtungen sind kompatibel mit der Fensterserie S70+. Die Premium-Hebeschiebetür SC180+HW und die Premium-Schiebetür S180HW mit 80 mm Flügelbautiefe beeindrucken mit einem Spitzenwert in der Rahmenisolation von Uf = 2,0 W/m²K bei 180 mm Blendrahmenbautiefe. Hinzu kommt die thermisch optimale Trennung über Winglet-Isolatoren – im Flügel mit Zusatzdämmstreifen. Eine Glasfalzdämmeinlage und eine 9 mm starke äußere Glasanlagedichtung verbessern die Wärmedämmung des Rahmens. Der stabile Konstruktionsaufbau bietet Schutz vor Bimetalleffekt. Es können Glasstärken bis zu 56 mm, Flügelgewichte bis 400 kg und baubare Größen von bis zu 3000 mm Höhe realisiert werden. www.gutmann.de


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hter in Nürnberg

Heroal

Hochwärmegedämmter Profilverbund Eine neue Alufenster-Generation setzt Maßstäbe für ­Wärmedämmung und wirtschaftliche Fertigung. Auf der fensterbau/frontale hat das Aluminium-Systemhaus Heroal seine neue Fenstergeneration „heroal neo“ vorgestellt. Eine der Neuerungen ist dabei der patentierte hochwärmegedämmte Profilverbund ohne Einsatz von Rahmen- und Glasfalzdämmungen. Das spare laut Heroal Zeit und Material bei der Verarbeitung und sorge für beste Qualität und Funktion in der Nutzung. Kernstück des nachhaltigen AluminiumfensterProfilsystems heroal neo ist seine neue, patentierte Steggeometrie, die den material- und zeitintensiven Einsatz von Rahmen- und Glasfalzdämmungen überflüssig macht – und dabei eine exzellente Wärmedämmung bietet: Bei einer Rahmenbautiefe von nur 72 mm erreicht heroal neo einen Uf-Wert von einzigartigen 1,4 W/m2K und erfüllt somit die Wärmeschutzanforderungen an Fenster der EnEV 2009 sowie der kommenden Verschärfungen in der EnEV 2012. Neu- und weiterentwickelte Eckwinkel-, Verbinder-, Mitteldichtungs- und Beschlagtechnologien von Heroal sollen zudem für eine optimierte Fensterkonstruktion bei gleichzeitiger deutlicher Kostenersparnis in der Fertigung sorgen.  www.heroal.de

SUPPORT. GARANTIERT. Wintergärten von Solarlux stehen seit jeher für anspruchsvolles Design, filigrane Profile, ausgereifte Technik mit langer Lebensdauer sowie eine hochwertige Materialauswahl. Wenn Sie dazu noch eine einfache Montage sowie einen hohen Vorfertigungsgrad erwarten, sind wir der richtige Partner für Ihren Fachbetrieb. Unser exklusiver Rundum-Service vom Entwurf bis zur Ausführungsplanung wird auch Ihre Kunden begeistern – garantiert.

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special: Fenster, Tür und Tor

ISO-Chemie

Fensterabdichtung für die Altbausanierung Die Produktentwickler von ISO-Chemie haben sich eine Lösung für die energieeffiziente und nachhaltige Fenster­ abdichtung im Altbau einfallen lassen. Multifunktions-Fugendichtbänder werden im Neubau schon jahrelang erfolgreich bei der Fensterabdichtung eingesetzt. Mit ISO-Bloco Reno steht Verarbeitern, Händlern, Planern und Architekten nun eine adäquate Abdichtungslösung für die Altbausanierung zur Verfügung. Im Altbau bleibt dem Verarbeiter meist nur wenig Spielraum, um die Fenster in die Laibung einzupassen, was eine herkömmliche Rahmenmontage von Multifunktionsfugendichtbändern extrem erschwert. Diese Problematik wird mit ISO-Bloco Reno umgangen. Denn das vorkomprimierte Band wird nicht auf dem Fens­ terrahmen befestigt, sondern vor der Fenstermontage direkt in die U-Ausnehmung im Mauerwerk, die durch den Ausbau der Altfenster entsteht, montiert. Die Expansion erfolgt erst nach Positionierung des Fensters gegen den Rahmen und ermöglicht damit eine sichere, einfache und zeitsparende Abdichtung. Das neue Renovierungssystem besteht aus zwei miteinander verbundenen Abdichtungskomponenten. Die aus hoch-

Erste Wahl im Hospital

wertigem Kunststoff bestehende Kernschicht bildet die sogenannte Glattstrichebene, da sie ähnlich wie der Glattstrich in einer Neubausituation eine Grundlage für die Abdichtung der Anschlussfuge gegen das Fensterprofil gewährleistet. Gleichzeitig werden dadurch dahinterliegende Hohlräume sicher versiegelt und gedämmt. Die zweite Komponente ist ein vorkomprimiertes Dichtungsband mit einer integrierten Folienmembran, welches langsam gegen das Fensterprofil expandiert und dieses sicher abdichtet. Als Montagehilfe ist das Abdichtungssystem dazu selbstklebend ausgerüstet. Standardmäßig umfasst das Sortiment verschiedene Bandbreiten von 65 bis 105 mm, die für U-Ausnehmungen mit einer Breite von 48 bis 104 mm geeignet sind. Durch eine Breiten- und Tiefenvariabilität können nahezu alle zu erwartenden U-Ausnehmungen, die beim Ausbau der Altfenster entstehen, abgedichtet werden. Raumseitig ist das Band zu 100 Prozent luftdicht und dampfbremsend. Im Funktionsbereich sorgt es für eine optimale Schall- und Wärmedämmung und im Außenbereich bietet es mit über 1000 Pa Schlagregendichtheit einen hervorragenden Wetterschutz. Außerdem erfüllt das Abdichtungssystem die Anforderungen BG 1 bzw. BG 2 und BG R nach DIN 18542:2009. www.iso-chemie.de

Geze

Ketten-Reaktionen Neue Kettenantriebe als Antwort auf die Anforderungen der modernen Gebäudetechnik

DER SPEZIALIST FÜR • Edelstahlzargen  • OP-Türen  • Strahlenschutz-Türen  • Brandschutz-Türen  • Metallmöbel Kiefer technic GmbH A 8344 Bad Gleichenberg · Feldbacherstraße 77 Tel.: (0043) 0 31 59 / 24 04-0 · Fax: DW -23 office@kiefertechnic.at · www.kiefertechnic.at

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Die neue Generation der Kettenantriebe von Geze: ECchain, Slimchain, Powerchain und E 920 – E 990 bilden mit den dazugehörigen Verriegelungsantrieben E 905/E 906 und Power lock eine komplette Produktfamilie im durchgängigen Geze-Design. Durchgängig ist auch die neue Steuerungstechnik. Jeder Antrieb entspricht ganz speziellen Nutzungsanforderungen: Der ECchain ist ein kostengünstiges Einsteigermodell und eignet sich auch für den privaten Wohnungsbau. Das „Allround“-Modell Slimchain bietet nicht nur vielfältige Einsatzmöglichkeiten – sein Design ist anspruchsvoll, „schlank“ und dezent. Powerchain ist das „Kraftpaket“ für besonders schwere und große Fensterelemente, zum Beispiel in öffentlichen Gebäuden. Die „E 920 – E 990“-Reihe ist vollständig im Fensterprofil integriert. Von außen sind die Antriebe nicht sichtbar und genau das Richtige für die moderne Architektur und puristische, reduzierte Designs, in die sich die Technik unauffällig einfügen soll. www.geze.com


special: Fenster, Tür und Tor

Renson

Auszeichnung für Senkrechtmarkise Der Renson Fixscreen 150 Evo ist Gewinner des „Innovationspreises Architektur + Fenster Tür Fassade“ auf der fensterbau/frontale 2012.

TORSTEUERUNG

Die neue windfeste Senkrechtmarkise mit der innovativen patentierten „Connect & Go“-Technologie war auf der R+T und der fensterbau/frontale dem internationalen Publikum vorgestellt worden. In Nürnberg ging der Preis in der Kategorie 2 (Produkte von hoher architektonischer Qualität) an den Fixscreen 150 Evo von Renson. Das Produkt ist die neue windfeste Senkrechtmarkise für Glasflächen bis 22 Quadratmeter. Der Preis lobt die produkt- und projektorientierte Zusammenarbeit zwischen Architekten und Industrieunternehmen im Bereich Fassade mit dem höchsten Innovationspotenzial aus und prämiert unter den zahlreichen am Markt angebotenen Produkten diejenigen, die in besonderem Maße den Belangen des Architekten entsprechen. Wichtige Kriterien bei der Beurteilung durch die Jury von namhaften Architekten sind sowohl die funktionale als auch die gestalterische Qualität, Materialechtheit und Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten. Der Fixscreen 150 Evo basiert auf dem intelligenten, jedoch einfachen Führungssystem mit Reißverschluss der Fixscreen-Technologie. Dadurch ist der Screen sicher in den seitlichen Führungen fixiert, straff und windfest in jeder Position. Eine neue patentierte elektrische Verbindung („Connect & Go“-Technologie) garantiert die einfache Montage und Demontage der Tuchwelle sowie den leichten Austausch von Tuch und Antrieb. So sorgt das elektrische Kabel beim Befestigen der Kassette oder beim Austausch von Tuch und Antrieb nicht länger für Probleme. Außerdem kann das Kabel durch den in den Führungen integrierten Kabelkanal schnell und einfach montiert werden. www.renson.eu

Alumero

Almont-System für die gesamte Gebäudehülle Mit einer ganzen Palette an Produktneuheiten sowie überzeugenden ­Systemtechnologien präsentierte sich die international agierende ­Salzburger Unternehmensgruppe Alumero heuer erstmals auf der ­Branchen-Fachmesse fensterbau/frontale in Nürnberg. „Mit dem neu entwickelten Bausystem Almont bietet Alumero eine Systemtechnologie für die gesamte Gebäudehülle“, erklärt Manfred Rosenstatter, Gründer und Geschäftsführer von Alumero. Almont ist eine Systemtechnologie für die gesamte Gebäudehülle. Mit dem neuen Fenster- und Türensystem AL750HI sowie dem Fassadensystem ist Alumero ein Gesamtanbieter für die gesamte Gebäudehülle aus Aluminium. Das AlumeroSystem Aalmont AF50 ist ein wärmegedämmtes Fassadensystem, welches sich für Vertikalfassaden ebenso eignet wie für Schrägfassaden (Dächer und nach außen geneigte Fassaden). „Langlebigkeit, Witterungsbeständigkeit und Wartungsfreiheit zeichnen den Werkstoff Aluminium besonders aus. Etwa durch die Verwendung von Alu-Pfosten-undRiegelkonstruktionen, die sich in zahlreichen architektonischen Fassadenlösungen eindrucksvoll widerspiegeln“, so Rosenstatter. Das geringe Gewicht und die hohen Wärmedämmwerte von Aluminium – beispielsweise bei Fenstersystemen mit Verbundprofilen – tragen wesentlich zur Senkung der Energiekosten bei und sorgen zudem für ein angenehmes Raumklima. www.alumero.at

gemäß

ÖNORM EN 12453

Torsteuerung MTS-1 mit Bedienkonsole

Entwickelt um alle Anforderungen der ÖNORM EN 12453 zu erfüllen.

F IndustrieFür t torantriebe mit 400 V und 230 V Anschlussspannung.

Hindernis-FreifahrtFunktion auch für die AUF-Bewegung.

Vier unabhängige Sicherheitseingänge.

W Wartungshoheit durch Bedienkonsole mit mehrstufiger Berechtigungshierarchie.

Eigene Tastereingänge für Müllabfuhr- und Feuerwehrfunktion.

Zykluszähler und Wartungszähler.

S Schrankensteuerung mit wählbarer u Sofortschließung.

Alle gebräuchlichen Steuerungsarten sind voreingestellt und mit steckbaren Jumpern leicht anzupassen.

Mehr Informationen

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Fotos: AluFusion

special: fenster, tür und tor

Alufusion-flaggschiff ist das fenstersystem fs 110, das vor allem im unteren Bereich der fensterbank bessere Dämmwerte erreicht.

AluFusion

Drei Argumente für ein Fenster Wärmedämmung, schalldämmung und sicherheit sind die Themen, mit denen sich die österreichische AluFusion Gruppe  am Markt positioniert. Ihre Argumente lauten: Top-Werte in allen drei Kategorien.

E

in Fenster ist heute ein Hightech-Produkt“, erklärt März am Forschungsinstitut ift Rosenheim die strenge PrüRudolf Pfisterer, Geschäftsführer der Salzburger Pfis- fung für die Einbruchssicherheitsklasse RC3 bestanden. terer GmbH und Sprecher der 2008 gegründeten öster- Fenster dieser Sicherheitsklasse müssen einem „gewohnt reichischen AluFusion Gruppe, die Positionierung der vorgehenden Täter“, der mit einem zweiten Schraubenzieher Gemeinschaftsmarke von fünf regional verankerten Fenster- und einem Kuhfuß versucht, das verschlossene und verrieherstellern. „Ob Wärmeschutz, Lärmschutz oder Einbruchs- gelte Bauteil aufzubrechen, mindestens fünf Minuten Widersicherheit, das Vorantreiben von Innovation bei unseren Pre- standszeit entgegensetzen. mium-Fenstern ist uns wichtig.“ Die AluFusion Gruppe hat im Jahr 2011 ihren Umsatz um spezialfenster 9 Prozent auf insgesamt 15,8 Millionen Euro gesteigert. Eine Erfolgsstory von AluFusion sind laut Pfisterer die LawiDie Stückzahl (verbaute Fensterflügel) ist dabei um etwa 4 nenschutz- und Hochwasserfenster: „Dieser Markt besitzt ein Prozent auf 54.000 Einheiten gewachsen. „Die Wertigkeit gewaltiges Potenzial, zumal sich laut VAV-Versicherung in der Fenster ist steigend, was auch mit Features, wie etwa Österreich 163.000 Gebäude mit einem Wert von 114 Mrd. Beschattung, zusammenhängt“, so Pfisterer. Das Konzept der Kunststoff-Alu-Fensterhersteller von AluFusion lautet: Ein Vertrauenshersteller mit Premium-Produkten in der Nähe Rudolf Pfisterer, AluFusion vom Kunden. Mitglieder der Gemeinschaftsmarke sind die fünf regional verankerten Fensterhersteller Entholzer/Oberösterreich, Opitz/Kärnten, Pfisterer/Salzburg, Rupo/Stei- Euro an Standorten befinden, die mindestens alle 30 Jahre ermark und Uchatzi/Niederösterreich. Das ehrgeizige Ziel einem Hochwasser ausgesetzt sind“, so Pfisterer. Auch die der Gruppe: Österreichs innovativstes Kunststoff-Alu-Fens- AluFusion-Hochwasserschutzfenster werden vom ift Rosenter zu vertreiben, das neben optimaler Wärmedämmung heim einem umfassenden, standardisierten Test unterzogen. und Sicherheit auch den hohen Ansprüchen der Architekten „Die Kombination von Aluminium und Kunststoff bei Alugenügt. Dafür werden Forschung, Know-how, Einkauf und Fusion ist aufgrund der Nässebeständigkeit besonders für Hochwasser- und Lawinenschutzfenster geeignet“, erklärt Marketing gebündelt. Pfisterer. Die Richtlinie für Hochwasserschutzfenster verRasante Entwicklung lange kein hundertprozentig wasserdichtes Fenster, aber es „Auch wenn man es den Produkten nicht sofort ansieht, fand müsse dem hohen Wasserdruck standhalten und im Ernstfall in den vergangenen zehn Jahren bei Fenstern ein gewal- verhindern, dass größere Mengen von Wasser in das Haus tiger Innovationsschub statt“, erklärt Pfisterer. Als Beispiel eindringen. „Innerhalb von 24 Stunden dürfen nicht mehr als führt der Salzburger Fensterexperte die Verbesserungen bei 240 Liter Wasser durch das Fenster in den Raum gelangen“, Wärme- und Schallschutz an: „Waren 2002 etwa noch Wär- erläutert Pfisterer. Mit einer Druckfestigkeit von bis zu 1500 meschutzwerte von circa 1,3 W/m2K gängig, sind es bei uns kg/m2 handelt es sich bei diesen Spezialprodukten im Prinaktuell bis zu 0,6 W/m2K. Auch beim Lärmschutz geht die zip um Lawinenschutzfenster, die mittels ÖNORM 5302 auf Entwicklung weiter, so ist schon ein Fenster mit 50 dB bei ihre Hochwassersicherheit getestet werden. Bis dato wurden AluFusion in Planung“, so Pfisterer. Was das dritte Argu- von AluFusion 1760 Hochwasser- und Lawinenschutzfenster www.alufusion.at ment – die Einbruchssicherheit – betrifft, hat AluFusion im in Österreich eingebaut.

„Steigende Wertigkeit der Fenster.“

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special: Fenster, Tür und Tor

Metallbau und Schlosserei

Brinck

Sicher ist sicher Ein Bauteil aus dem vielfältigen Rohrverbindersystem von Brinck ist die mittels Pendellager konstruierte Sicherheitstür, die bei Durchgängen mit Niveauunterschieden, wie etwa an Schächten und Arbeitsbühnen, als Absturzsicherung oder im öffentlichen Nahverkehr als Passierschranke eingesetzt wird. Da sich diese Sicherheitsvorkehrung durch einen leichten Gegendruck öffnen lässt und danach selbstständig wieder schließt, bleiben beim Passieren die Hände frei. Der Öffnungs- bzw. Schließmechanismus funktioniert durch eine im Gelenk des Moduls integrierte Rückholfeder, wobei der Widerstand durch Einkerbungen individuell eingestellt werden kann.  www.brinck.de

2D und 3D Perfekte Visualisierung Profile, Bleche und Glas Spitzenperformance leicht erlernbar Bidirektionale logiKal®-Schnittstelle Automatische Fertigungsunterlagen Treppen und Geländer 3D-Achsraster 23 . - 27 . Ap ril 20 12 Ha lle 7, St an d B2 6

Mit unseren Softwarelösungen realisieren unsere Kunden die vielfältigsten Aufgaben aus dem gesamten Spektrum des modernen Metallbaus. Auch das komplette Dienstleistungspaket, vom Consulting und Direktvertrieb über Installation, Schulung und Wartung bis hin zur Hotline, erhalten Sie von uns abgestimmt aus einer Hand. Infos unter www.isdgroup.at

Würth

ISD Software und Systeme GmbH Tel: 0732 / 9015-1800 4020 Linz

Ein Dübel, der mehr aushält Der Fixanker M12 ist einer der meistgenutzten Dübel im Würth-Programm und oft die richtige Wahl bei der Befestigung von vorgehängten Fassaden, Geländern oder Holzkons­ truktionen. Der Würth-Entwicklungsabteilung ist es nun gelungen, mit kleinen Detailveränderungen erheblich höhere Zuglasten für diesen Anker anzugeben. Die sichtbarste Veränderung ist die um 5 mm erhöhte effektive Verankerungstiefe. Hiermit wurde es möglich, die charakteris­ tische Tragfähigkeit auf Herausziehen NRk P im gerissenen Beton C20/25 von 12 auf 16 kN zu erhöhen. Der Fixankerkonus mit patentiertem Kunststoffüberzug ermöglicht im gerissenen Beton ein sicheres Nachspreizen. Er ist geeignet für Einzelbefestigung im gerissenen und ungerissenen Beton mit europäischer technischer Zulassung ETA-99/0011.  www.wuerth.at

HiCAD im Video:


special: fenster, tür und tor

Solarlux

Software beschleunigt das Projekt Umständliches Blättern in Prospekten und suchen in Katalogen und Listen war gestern. Die softwarelösung myxCON  von solarlux ermöglicht dem Handwerker bereits beim ersten Kundengespräch die Konstruktion, Konfiguration, Preiskalkulation und Visualisierung des Projekts.

Planung und Visualisierung direkt vor ort ermöglicht die neue solarluxsoftware myXCon.

Der Kundenwunsch nach einer Detailplanung oder einem Angebot führt aktuell oft zu einer Verzögerung des Auftrags, weil weitere Termine beim Kunden vereinbart werden müssen. Solarlux hat für seine Handels- und Handwerkerkunden nun eine Softwarelösung, mit der bereits im ersten Kundengespräch auf dem Laptop oder dem iPad alle wesentlichen Leistungen erbracht werden können. Der Produktkonfigurator myXCON ermöglicht eine vollständige Konstruktion vieler Solarlux-Produkte bereits im Kundengespräch. Angebote inklusive Produktbeschreibung, Preiskalkulation und Visualisierung in fotorealistischer 3D-Optik lassen sich gleich vor Ort erstellen, ändern und speichern und auch bei einer späteren Weiterbearbeitung problemlos verändern oder ergänzen. Die 3D-Datei kann dem Endkunden separat zur Verfügung gestellt werden, sodass er sich in seinem Glashaus virtuell auf dem Bildschirm bewegen kann. Mehr als zwei Jahre Entwicklungszeit sowie über 10.000 Programmierstunden wurden in Zusammenarbeit mit externen Beratern und Programmierern aufgewendet, um das Tool so zu entwickeln, dass vom ersten Beratungsgespräch bis zur Angebotserstellung und Auftragsabwicklung alle Daten erfasst und an die jeweiligen nachgelagerten Bearbeitungsschnittstellen reibungslos übergeben werden können. Dabei wurde besonders auch auf ein einfaches Handling für

den täglichen Gebrauch Wert gelegt: Eine intuitive Bedienerführung und die im Hintergrund mitlaufende Plausibilitätsprüfung verhindern Planungs- und Preisermittlungsfehler bereits während der Eingabe. Für die Preisfindung können die Planenden eigene Kalkulationsgrundlagen mit individuellen Preisauf- bzw. -abschlägen wie auch Fremdprodukte integrieren. Auch die Erstellung eines Auftrags und das Auslösen des Bestellvorgangs erfolgt „auf Knopfdruck“. Und durch die Anbindung an das Konstruktionsprogramm AutoCAD stehen alle für die bauseitige Auftragsabwicklung notwendigen Daten und Listen zur Verfügung. myXCON liefert Zeichnungen für die Montage, erstellt Glaslisten mit den vollständigen Glasmaßen, ermittelt die Maße für die senkrechten Glas-Faltwand-Elemente und für die Beschattung die Markisenmaße. Für Solarlux-Partner bedeutet myXCON eine komfortable Arbeitserleichterung und Zeitersparnis und im Umgang mit Interessenten und Endkunden ein höchst professionelles und serviceorientiertes Auftreten. Durch den Onlinemodus ist myXCON nicht ortsgebunden, sodass Konfigurationen, Angebote, Aufträge und Bestellungen sogar direkt vor Ort beim Kunden erstellt werden können. www.solarlux.at

Das Schwerpunktthema in der nächsten Ausgabe:

Sonderthema im

Brennpunkt

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Füge- und Verbindungstechnologie Anzeigenschluss: 30.04.2012 Erscheinungstermin: 18.05.2012 Anzeigenkontakt: Mitch Andric m.andric@wirtschaftsverlag.at, T +43 1/546 64-252

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02.04.2012 11:33:36


news d er A rb e i t s gem e i n s chaf t O ber f l ächentechnik , Au sgabe

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Europäische Chemikalienpolitik: Verordnungen, Fristen und Behörden

E

CHA, REACH, CLP, GHS und SVHC sind Begriffe, mit denen wir in der Oberflächentechnik in Theorie und Praxis immer häufiger konfrontiert werden. Worum geht es dabei? ECHA ist die Europäische Chemikalienagentur mit Sitz in Helsinki, Finnland. Ihre Aufgabe ist die Regelung der technischen, wissenschaftlichen und administrativen Aspekte bei der Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien auf Basis eines EU-weit einheitlichen Verfahrens. http://echa.europa.eu/de/ REACH ist jene Verordnung der Europäischen Union (EG Nr. 1907/2006), welche erlassen wurde, um menschliche Gesundheit und Umwelt vor Risiken, die durch Chemikalien entstehen können, zu verbessern und dadurch zugleich die Wettbewerbsfähigkeit der chemischen Industrie in der EU zu erhöhen. Das Wort „REACH“ ist eine Abkürzung englischer Begriffe, die für Registrierung (Registration), Bewertung (Evaluation), Zulassung (Authorisation) und Beschränkung (restriction) von Chemikalien (CHemicals) stehen.

inhalt seite 1 Europäische Chemikalienpolitik seite 2 Editorial seite 3 Veranstaltungen seite 4 Nachwuchswettbewerb 2012 Überarbeitung der Abwasseremissionsverordnungen Impressum

CLP und GHs sind harmonisierte Systeme zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien. Die CLP-Verordnung – Regulation on Classification, Labelling and Packaging of Substances and Mixtures, EG Nr. 1272/2008 – ist EU-weit gültig. Die GHSVerordnung (Globally Harmonised system of Classification and Labelling of Chemicals) wurde von den Vereinten Nationen am 20.01.2009 beschlossen und gilt weltweit. http://www.reachhelpdesk.at/clp/ sVHC ist die Bezeichnung für „besonders besorgniserregende Stoffe“ (substances of Very High Concern). Als solche gelten Stoffe, die die Kriterien des Art. 57 der REACH-Verordnung erfüllen. Darunter fallen:

➤ Stoffe mit kanzerogenen, mutagenen, reproduktionsschädigenden Eigenschaften (CMR-Kategorie 1 und 2). ➤ Stoffe, die nach den Kriterien des Anhang XIII der REACH-Verordnung als persistent, bioakkumulierend und toxisch bewertet werden (PBT-Stoffe). ➤ Stoffe, die nach den Kriterien des Anhang XIII der REACH-Verordnung als sehr persistent und sehr bioakkumulierend bewertet werden (vPvB-Stoffe). ➤ Stoffe mit gleichermaßen besorgniserregenden Eigenschaften, z. B. mit endokrinen (hormonähnlichen) Eigenschaften, oder Stoffe, die nicht PBT-/vPvB-Kriterien erfüllen, aber persistent, bioakkumulierbar und toxisch sind und schwerwiegende und irreversible Wirkungen auf Mensch oder Umwelt zeigen.

Chromtrioxid, Chromsäure  und Cobaltsalze

Aufnahme von stoffen in Anhang xIV der  REACH-Verordnung  Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie die EU-Kommission, vertreten durch die ECHA, sind aufgrund des Rechtstextes aufgefordert, aktiv SVHC-Stoffe zu identifizieren und Vorschläge dazu in Form von Stoffdossiers bei der ECHA einzureichen. Die von den EU-Mitgliedstaaten und der Kommission vorgeschlagenen Stoffe werden nicht direkt in den Anhang XIV der REACHVerordnung aufgenommen, sondern werden zunächst und nach einem öffentlichen Konsultationsverfahren in die „Kandidatenliste“ aufgenommen. Auf der Kandidatenliste befinden sich aktuell neben vielen anderen

Stoffen auch Chromtrioxid, Chromsäuren, Kobaltsalze und Borsäure. Die aktuelle Kandidatenliste finden Sie unter: http://echa.europa.eu/de/candidatelist-table

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news Liebe Leserin, lieber Leser! Es ist abzusehen, dass das europäische Chemikalienrecht massive Veränderungen in der Oberflächentechnik auslösen wird. Der striktere Umgang mit Stoffen und stärkere Regelmentierungen bei deren Anwendung werden letzten Endes zu Verschiebungen bei den anwendbaren Technologien führen. Die AOT versucht dem einerseits durch Information der Branchenmitglieder und andererseits durch Mitarbeit auf europäischer Ebene Rechnung zu tragen. So ist der Beitritt der AOT zu CETS die logische Konsequenz, um sich mehr auf der europäischen Ebene zu bewegen, wo auch letzten Endes die Entscheidungen fallen. Um den Standort Österreich wettbewerbsfähig zu erhalten, ist es auch weiterhin notwendig, die Aus- und Weiterbildung zu stärken. Durch die demografische Entwicklung ergeben sich auch hier neue Herausforderungen. Abschließend möchte ich bereits jetzt auf das Herbstsymposium hinweisen und um Ihren Besuch bitten, um ein gelebtes Miteinander und einen intensiven Meinungsaustausch zu ermöglichen. In diesem Sinne hoffe ich, dass wir weiterhin für Sie informativ sein können. Robert Melcher Leiter Arbeitskreis Technik & Umwelt, stv. Vorsitzender

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Priorisierung von stoffen  für die Kandidatenliste

Sobald ein Stoff auf der Kandidatenliste steht, kann er grundsätzlich in den Anhang XIV der REACH-Verordnung aufgenommen werden. Prioritär zu behandelnde Stoffe sind solche mit a) PBT- oder vPvB-Eigenschaften und/oder b) die sich in weit verbreiteter Verwendung befinden und/oder c) in großen Mengen vorhanden sind. ECHA erstellt eine Auswahl von Stoffen aus der Kandidatenliste, die prioritär für die Aufnahme in den Anhang XIV empfohlen werden sollen. Über diesen Vorschlag der ECHA findet ebenfalls eine öffentliche Konsultation statt. Im Falle von Chromtrioxid hat die AOT im September 2011 eine Stellungnahme eingebracht und sich gegen die Aufnahme von Chromtrioxid in Anhang XIV ausgesprochen. Unter Berücksichtigung von im Konsultationsverfahren eingegangenen Positionen aktualisiert die ECHA ggf. ihre Empfehlung. Hinsichtlich Chromtrioxid wurde seitens ECHA am 20.12.2011 trotz zahlreicher ablehnender Stellungnahmen aus ganz Europa die Empfehlung zur Aufnahme von Chromtrioxid und anderen Stoffen in Anhang XIV veröffentlicht. Die Aufnahme von Chromtrioxid in den Anhang XIV der REACH-Verordnung wird darin für Februar 2013 empfohlen (Stand: März 2012).

Übergangsfristen

Mit der Aufnahme eines Stoffes in den Anhang XIV der REACH-Verordnung (Veröffent-

lichung im Amtsblatt der EU) laufen für die Anwender wichtige Fristen. Die ECHA hat die Aufnahme von Chromtrioxid in Anhang XIV ab Februar 2013 empfohlen. Im Anhang XIV wird für jeden Stoff ein sogenanntes Application Date (Datum für die Einreichung) festgelegt. Anträge zur Weiterverwendung von Stoffen für bestimmte Verwendungen müssen vor dem Application Date bei der ECHA abgegeben werden. Danach beginnt der Zulassungsprozess. Ab dem Sunset Date ist eine weitere Verwendung eines Stoffes nicht mehr möglich, außer es wurde fristgerecht ein Antrag auf Zulassung eingebracht. Die Zeitspanne von der Aufnahme des Stoffes in Anhang XIV bis zum Sunset Date wird üblicherweise so gewählt, dass den potenziellen Antragstellern genügend Zeit für die Vorbereitung eines Zulassungsantrags oder die Umstellung auf Ersatzstoffe ermöglicht wird. Die genauen Fristen werden ebenfalls im Anhang XIV der REACH-Verordnung veröffentlicht.

Zulassung für weitere Verwendung

Stoffe im Anhang XIV dürfen nach Ablauf der definierten Übergangsfristen nur noch in Verkehr gebracht und verwendet werden, wenn zuvor für diese Stoffe – und für definierte Verwendungen dieser Stoffe – eine entsprechende Zulassung vorliegt. Antragsteller für eine solche Zulassung können Hersteller, Importeur oder nachgeschaltete Anwender sein. Derartige Anträge sind an die ECHA zu richten. Da mit einem Antrag diverse umfangreiche Studien eingebracht werden müssen, ist dieses Verfahren sehr

Abb.: REACH Zulassungsverfahren, vereinfacht/Quelle: Arbeitsgemeinschaft Oberflächentechnik

editorial


kostspielig. Viele Unternehmen sind nachgeschaltete Anwender, da sie den Stoff meist nicht selbst herstellen, sondern für einen eigenen Prozessschritt von einem Händler kaufen. Um nun z. B. Chromtrioxid für bestimmte Anwendungen weiterverwenden zu dürfen, gibt es nur zwei Möglichkeiten: ➤➤Entweder man bezieht den Stoff von einer Firma, der für die betreffende spezielle Verwendung seitens ECHA eine Zulassung erteilt wurde. Hinweis: Nachgeschaltete Anwender müssen in so einem Fall jedenfalls die in der Zulassung des Lieferanten festgelegten und von nachgeschalteten Anwendern inhaltlich kaum beeinflussbaren Bedingungen einhalten sowie der ECHA melden, dass sie einen derartig zugelassenen Stoff verwenden. ➤➤Oder nachgeschaltete Anwender beantragen selbst die Zulassung bei der ECHA und stellen damit sicher, dass die Zulassung jedenfalls die von ihnen benötigten Verwendungen unter von ihnen definierten Bedingungen abdeckt. Dies kann aber auch über die Teilnahme an einem Konsortium erfolgen, welches gemeinsame Anträge stellt und sich die Kosten teilt. Jedenfalls dürfen nachgeschaltete Anwender zugelassene Stoffe nur für Verwendungen nutzen, für welche die ECHA eine Zulassung erteilte.

Zulassungs-Konsortium

Vor Kurzem hat sich ein Konsortium mit Sitz in Deutschland gebildet, welches derzeit aus mehr als 130 interessierten europäischen Unternehmen besteht, welches einen Antrag für die Weiterverwendung von u. a. Chromtrioxid für spezielle Verwendungen (z. B. Verwendung von Chromtrioxid beim Hartverchromen) bei der ECHA stellen wird. Diesem Konsortium, das vom deutschen ZVO (Zentralverband Oberflächentechnik e. V.) ins Leben gerufen wurde, kann jedes interessierte europäische Unternehmen beitreten. Auch erste österreichische Unternehmen sind diesem Konsortium beigetreten, darunter Collini. Der Abschluss zur Definition für zu autorisierende Verwendungen ist zum 30.06.2012 geplant. Bei Interesse an einem Beitritt zum

Autorisierungskonsortium für die Verwendung von Chromtrioxid und Chromsäuren in der Galvanotechnik ist die Kontaktperson Herr Dr. Uwe König, E-Mail: u.koenig@zvo.org.

Zulassungsentscheidung

Die Zulassungsentscheidung kann sowohl vor als auch nach dem Sunset Date erfolgen, abhängig von der Bearbeitungsdauer der ECHA. Die EU-Kommission entscheidet aufgrund der Stellungnahmen der Ausschüsse für „Risikobeurteilung und sozioökonomische Analyse“ über den Zulassungsantrag. In der Zulassungsentscheidung wird festgehalten, unter welchen Bedingungen und bis zu welchem Zeitpunkt der Stoff weiterverwendet werden darf. In einer erteilten Zulassung wird zusätzlich festgelegt, wann die Zulassung wieder überprüft wird (befristeter Überprüfungszeitraum!). Diese Prozesse unterliegen ständigen Veränderungen. Es gibt bisher keine Erfahrungen betreffend die Zulassung von Stoffen gemäß Anhang XIV der REACH-Verordnung. Wir weisen darauf hin, dass alle Angaben trotz sorgfältigster Bearbeitung ohne Gewähr erfolgen. Weiters empfehlen wir betroffenen Unternehmen regelmäßig direkt Informationen zu relevanten Themen, z. B. bei Ihrem Partnerbetrieb in der Oberflächentechnik, einzuholen. AOT-Mitglieder können bei ergänzenden Fragen zu den   Aussendungen an unsere Mitglieder gerne das AOT-Büro via office@arge-ot.at kontaktieren. Nichtmitglieder sind herzlich eingeladen der AOT beizutreten. Nachdem immer mehr Themen auf europäischer Ebene diskutiert und entschieden werden, hat der AOT-Vorstand im Februar 2012 den Beitritt zum CETS, dem europäischen Dachverband für Galvanotechnik und Organische Beschichtung, beschlossen. CETS ist offiziell anerkannter Stakeholder bei EU und ECHA mit Anhörungsrecht. Quellen: http://echa.europa.eu/de, www.reachhelpdesk.at, www.reach-info.de, www.reach-clp-helpdesk.de www.arge-ot.at, www.cets-surface.eu

VERANSTALTUNGEN DER AOT 2012 AOT-Abwasserkurs 2012 Auch im heurigen Jahr wird im Herbst wieder ein zweitägiger Abwasserkurs in Wien abgehalten, wobei der Termin noch zeitgerecht bekanntgegeben wird. AOT-Herbstsymposium 2012 Datum: Mi., 17.10.2012 (ganztags), Do., 18.10.2012 (vormittags) Ort: WIFI Wien Abendveranstaltung: 17.10.2012 Programm: Sobald das Programm im Detail ausgearbeitet ist, werden wir Sie gerne informieren. Anlässlich des kommenden Herbstsymposiums 2012 werden auch die Prämierung der Sieger des ­Nachwuchswettbewerbs der ARGE OT sowie die Generalversammlung stattfinden. Bitte merken Sie sich diesen Termin vor! www.arge-ot.at

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news Nachwuchswettbewerb 2012 Teilnahmeberechtigte Personen: 

Teilnahmeberechtigt am AOT-Nachwuchswettbewerb sind Personen, die entweder eine Ausbildung in der Oberflächentechnik gerade in Österreich/Südtirol absolvieren oder eine solche maximal 12 Monate vor Anmeldung zu diesem Nachwuchswettbewerb abgeschlossen hatten, bzw. darf bei Schülerinnen und Schülern der Ausbildungsabschluss nicht früher als im Sommersemester des Vorjahres erfolgt sein. Der Nachwuchswettbewerb findet getrennt für zwei Gruppen von Teilnehmern statt. Gruppe 1: Schüler und Schülerinnen von Fachschulen, HTL Rosensteingasse, HTLs oder Fachhochschulen mit Oberflächentechnik-Schwerpunkt. Gruppe 2: Lehrlinge ab dem 2. Lehrjahr der Berufsschulen Ferlach, Neunkirchen, Knittelfeld oder einer anderen österreichischen oder Südtiroler Berufsschule (z. B. Chemie), von der Lehrlinge mit einem OT-Thema am Wettbewerb teilnehmen möchten.

Prämierung, Preise 

Die offizielle Prämierung der 2 x 3 Preisträger aus den Gruppen 1 und 2 findet im Rahmen des AOT-Herbstsymposiums am 17./18. Oktober 2012 statt. Die siegreichen Arbeiten werden im Rahmen der Tagung durch die Sieger jeweils kurz vorgestellt. Urkunde und Preisgeld: 1. Platz: € 2000,– 2. Platz: € 1200,– 3. Platz: € 800,–

Alle Teilnehmer erhalten eine Teilnahmeurkunde. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 5 Teilnehmer pro Gruppe.

Frist zur Anmeldung und Abgabe der Projektarbeiten:  Anmeldungen: Gruppe 1: bis 31.05.2012 E-Mail an AOT-Büro, engelmann@fmmi.at Gruppe 2: bis 31.05.2012 E-Mail an AOT-Büro, engelmann@fmmi.at Die fristgerechte elektronische Anmeldung hat die Personendaten (Name, Adresse, Schule, E-Mail-Adresse) und das Thema der Projektarbeit zu umfassen. Abgabe der Projektarbeiten: Gruppe 1: bis 15.09.2012 Gruppe 2: bis 01.09.2012 Die aktuelle Ausschreibung vom AOT-Nachwuchswettbewerb ist auf der AOT-Homepage unter www.arge-ot.at abrufbar. Für weitere Informationen steht das AOT-Büro gerne unter  05/90900-3468, engelmann@fmmi.at zu Ihrer Verfügung.

Überarbeitung der Abwasseremissionsverordnungen In den kommenden Jahren überarbeitet das Lebensministerium (BMLFUW) in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) alle Abwasseremissionsverordnungen (AEVs). Momentan gibt es in Österreich 65 geltende AEVs die teilweise bis zu 20 Jahre alt sind. Der Überarbeitungsprozess aller AEVS wird mehrere Jahre in Anspruch nehmen, wobei in den Überarbeitungen besonderes Augenmerk auf die in Zusammenhang stehenden BREFs gelegt wird. An diesen werden sich die neuen AEVs hauptsächlich orientieren. Für 2012 und 2013 wurde bereits mit der Überarbeitung folgender AEVs begonnen: AEV Glasindustrie, AEV Eisenmetallindustrie, Analysenverordnung, AAEV und AEV Abluftreinigung. Für die Branche der Oberflächentechnik wird besonders die AEV Eisenmetallindustrie relevant, da diese von einigen Unternehmen anzuwenden ist. Sollten Sie Fragen zu diesem Thema haben oder sich am Überarbeitungsprozess beteiligen wollen, stehen wir gerne zu Ihrer Verfügung. Weiters bitten wir betroffene Unternehmen um Rückmeldungen bis zum 31.5.2012, damit wir sie direkt über geplante Änderungen informieren können. zinkl@fmmi.at

impressum Medieninhaber, Verleger und Herausgeber:  ARGE Oberflächentechnik, Wiedner Hauptstraße 63, A-1045 Wien, Tel.: +43/05/90 900-3519, Fax: +43/01/505 09 28, E-Mail: office@arge-ot.at, www.arge-ot.at/www.fmmi.at Redaktion: Mag. Barbara Schicker und Gerhard Rainer Druck: Friedrich VDV, Erscheinungsweise: halbjährlich Layout & Grafik: ÖWV, 2012

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Metall & Technik LASYS 2012

Der Laser in Aktion Auf der internationalen Fachmesse für   Laser-Materialbearbeitung, Lasys 2012,   stellen Laser-Experten die Bearbeitungs­ bandbreite dieses innovativen Werkzeugs vor.

I

m kostenlosen Fachforum „Lasers in Action“ haben Besucher die Gelegenheit, mehr über Lasertechnologien und -anwendungen zu erfahren. Das Fachforum bringt an allen drei Veranstaltungstagen von 12. bis 14. Juni Experten aus der Laserindustrie zusammen und bietet ein vielseitiges Programm aus Fallstudien, Anwendungen und einer Übersicht über die verschiedenen Lasertechnologien. In mehr als 25 Vorträgen stellen Unternehmensvertreter das breite Spektrum an Beispielen für die LaserMaterialbearbeitung vor. Erläutert werden unter anderem die Vorteile des Einsatzes von Hochleistungs-Femtosekunden-Laser für die industrielle Mikrobearbeitung und die mobile Hochleistungs-Laserbearbeitung bei großen Werkstücken. Aber auch die Themen Laser-Mikroschweißen von Polymeren und das Schneiden beliebiger Materialien mit mittelstark gepulsten CO2-Lasern werden beleuchtet. Wer eine Lösung für die Glasbearbeitung sucht, kann sich über das Schneiden von Display-Glas mit Pikosekundenlasern informieren. Und für Anwender, die eine Markierungslösung benötigen, wird der Vortrag zur Lasermarkierung in der nordamerikanischen Medizintechnik wegweisend sein. Weitere Anwendungsfelder sind die Fertigung von Tanks und Boilern sowie die Optikformung mithilfe diffraktiver Strahlen zur effizienten Mikrobearbeitung. Der dritte Tag steht im Zeichen der Lasertechnologie in der Automobilindustrie. Vorgestellt werden neue Anwendungen in der Automobiltechnik und neue Perspektiven für die Konstruktion leichter Automobile durch definierte Schweißtiefen und Verbindungsbreiten von lasergeschweißten unähnlichen Stahl-Aluminium-Verbindungen. Schließlich werden noch feste Stromverstärker für kurzgepulste Laser und Regelkreise für Laserschweißprozesse vorgestellt. Die kostenfreie Veranstaltung wird von Europa Science und der Zeitschrift „Laser Systems Europe“ mit Unterstützung des Laser Institute of America und der Messe Stutt­ gart organisiert.  www.lasys-messe.de

Beim Laserauftragschweißen helfen Lasersysteme wie der TruLaser Robot 5020 von Trumpf bei Reparaturarbeiten Kosten zu sparen.

Diodenlaser von Laserline werden beispielsweise in der Automobil­ herstellung zum Schweißen von Aluminiumteilen eingesetzt.

➤  Lasys

2012

Die Lasys 2012 findet von 12. bis 14. Juni auf dem Stuttgarter Messegelände statt. Erwartet werden rund 200 Aussteller sowie Besucher aus fast allen Branchen, vorwiegend aus dem Maschinenbau, Automobilbau, der optischen Industrie, der metallbe- und -verarbeitenden Industrie, dem Anlagen- und Apparatebau, der Elektro- und Elektronikindustrie sowie der Medizintechnik. Gezeigt werden Innovationen und Weiterentwicklungen rund um die Lasertechnologie, also Maschinen, Verfahren und Dienstleistungen, inklusive der laserspezifischen Maschinensubsysteme. Die Lasys richtet sich gezielt an Anwender und Anbieter der Lasermaterialbearbeitung und ist branchen- und zugleich materialübergreifend ausgerichtet.

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Metall & Technik SensoTech

Analytik optimiert Prozesse Mit „LiquiSonic“-Sensoren zur Konzentrationsmessung lassen sich die Produktqualität permanent sichern   und wertvolle Ressourcen einsparen.

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b in Beiz- oder Chrombädern, bei der Säureregeneration, beim Kaltwalzen oder der Oberflächenveredelung – die Potenziale der Produktionsanlagen können durch den Einsatz von Analysenmesstechnik besser ausgeschöpft werden. Systeme, die online und direkt im Prozess messen, erlauben eine kontinuierliche und schnelle Erfassung von Konzentrationswerten. An solche Messgeräte werden hohe Anforderungen nach Robustheit, Wartungsfreiheit und Langzeitstabilität gestellt. Beim „LiquiSonic“-System von SensoTech werden die Sensoren durch die Verwendung von Sondermaterialien wie Halar, PFA oder Hastelloy (siehe Lexikon) korrosionsbeständig gemacht. Beim ausgefeilten Sensordesign finden die jeweiligen Prozessbedingungen Berücksichtigung. So kann der Anwender beispielsweise zwischen Rohr- oder Tauchsensoren und verschiedenen Einbaulängen oder Druckstufen wählen. Die Schallgeschwindigkeit als physikalische Messgröße liefert präzise und im Sekundentakt aktualisierte Messwerte, sodass verzögerungsfrei auf Änderungen reagiert werden kann. Je nach Applikation, beispielsweise in Beizbädern, kann die Schallgeschwindigkeit mit einer weiteren physikalischen Messgröße kombiniert werden. Neben den Sensoren gehört zum LiquiSonic-Messsystem der Controller, der als Auswerteeinheit dient. Nach Installation zeigt dieser sofort die aktuelle Konzentration an. Zur automatischen Regelung kann der Controller an gängige Prozessleitsysteme angeschlossen werden. Die Anwender profitieren nicht nur von Qualitäts- und Prozesssicherheit, sondern auch von erheblichen Kostensenkungen durch Minimierung des Energie- und Materialverbrauchs.

Metallbeizen

Beim Metallbeizen werden durch den Einsatz von LiquiSonic die Säure- und Salzkonzentration kontinuierlich gemessen, um eine hohe Beizbadqualität sicherzustellen. Durch die Online-Bestimmung direkt im Prozess kann sofort Frischsäure beziehungsweise regenerierte Säure gezielt nachdosiert werden. Daneben entfallen die Kosten durch Überdosierungen oder der Aufwand und Zeitverzö➤  Lexikon Halar ist ein thermoplastischer Kunststoff, der aufgrund seiner chemischen Formulierung höchste Widerstandkraft gegen die meisten bekannten und aggressiven Chemikalien sowie Lösungsmittel aufweist. PFA ist die Abkürzung für Perfluoralkoxy-Polymere. Diese sind eine Weiterentwicklung des verbreiteten Sinterwerkstoffs Polytetrafluorethylen (PTFE) und wurden wie dieses zuerst von DuPont auf den Markt gebracht. PFA sind aber im Gegensatz zu PTFE thermoplastisch verarbeitbar (Spritzgießen, Extrudieren, Schweißen). PFA ist beständig gegen nahezu alle Chemikalien, zeigt eine sehr hohe Temperaturfestigkeit und ist flammwidrig. Wichtige Markennamen für PFA sind Teflon PFA, Symalit, Dyneon und Hyflon. Hastelloy ist der Markenname einer Nickelbasislegierung der Firma Haynes International. Die damit bezeichnete Gruppe von Werkstoffen ist gegen viele aggressive Chemikalien beständig. Hastelloy-B-Legierungen zählen zur Gruppe der hoch korrosionsbeständigen Nickel-Molybdän-Legierungen.

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Inline-Analysensystem für Prozesse in Flüssigkeiten: Controller und Halar-beschichteter Rohrsensor des Messsystems „LiquiSonic“ von SensoTech

gerungen durch Probenentnahmen und Laboranalysen. Die Konzentrationsmessung in Beizlösungen erfordert aufgrund der chemisch aggressiven Inhaltsstoffe Sensoren mit hoher Korrosionsbeständigkeit. SensoTech verwendet daher in Beizanlagen LiquiSonic-Sensoren, die aus Halar oder PFA gefertigt sind.

Säureregeneration

Während sich im Beizbad die Säure mit Metallsalzen anreichert, wird diese anschließend beim Regenerationsverfahren aufgearbeitet und von den Salzen separiert. Abhängig von der jeweiligen Altsäure kommen verschiedene Trennverfahren zum Einsatz. Beim Sprührostverfahren wird LiquiSonic zum einen nach dem Verdampfer zur Bestimmung des aufkonzentrierten Säure- und Salzgehalts und zum anderen am Ende des Regenerationsprozesses zur Kontrolle der regenerierten Säure installiert.

Kaltwalzen

Das Messsystem wird auch bei verschiedenen Walzgerüsttypen und Bandbehandlungsanlagen für Edelstahl, Normalstahl sowie Nichteisenmetalle eingesetzt. Beim Kaltwalzen analysiert LiquiSonic die Konzentrationen von Walzölemulsionen, Nassdressiermitteln oder Prozessreinigern.

Elektrolytische Verzinkung

Während der elektrolytischen Verzinkung werden in einer wässrigen Lösung mittels Gleichstrom Zinküberzüge auf das Stahlband aufgebracht. Die elektrischen Felder des Zinkbades haben dabei keinen negativen Einfluss auf die LiquiSonic-Messtechnik. Für das Beschichtungsergebnis ist die Zusammensetzung der Elektrolyten entscheidend. Durch den Einsatz von LiquiSonic können die einzelnen Konzentrationsbestandteile des Elektrolyten bestimmt und die Nachdosierung gesteuert werden.  www.sensotech.com


DER ZUKUNFT VORAUS! Greifen Sie gemeinsam mit uns nach Ihren Möglichkeiten. Primatech ist spezialisiert auf Laserschneiden, Abkanten und Schweißen von Metallteilen sowie auf die Fertigung von Komponenten und Baugruppen. Wir verfügen über das notwendige Know-how, um in unseren modernen Laser- und Abkantzentren Metallteile in jeder beliebigen Form herzustellen – mit höchster Präzision, der Zukunft voraus!

primatech Metallverarbeitung GmbH | Gewerbestraße 5 | 4774 St. Marienkirchen bei Schärding Tel. +43 (0)7711 317 30 | Fax +43 (0)7711 317 31 | office@primatech.at


Metall & Technik

Aktuell erfolgt der Einhub des 80 Meter langen Canyonträgers, der in rund 17 Metern Höhe scheinbar frei schwebt und einen Blickfang und optisches Highlight darstellt.

Schwebende Stahlkonstruktion der Unger Steel Group für das LLC des WU Campus

Unger Steel Group

Blickfang aus Stahl und Glas Die Unger Steel Group realisiert Zaha Hadids Vision des WU-Bibliotheks- und Lernzentrums mit einer anspruchsvollen Stahlträgerkonstruktion.

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in Architekturwettbewerb entschied über den zukünftigen Auftritt der Wirtschaftsuniversität Wien (WU), der von einem internationalen Architektenteam geplant wurde. Das Bibliotheks- und Lernzentrum (LLC – Libraryand Learningcenter) wird nach diesem Entwurf von fünf weiteren Gebäuden umgeben sein, die vom Japaner Hitoshi Abe, der Spanierin Carmen Pinoos, dem Spanier Eduardo Arroyo und dem Briten Peter Cook gestaltet werden. Auf Basis eines Masterplans des Wiener Architektenteams BUSarchitektur entstand hier ein Gesamtentwurf, der alle Gebäude mit einschließt.

Visuelles Markenzeichen

„Auf rund 90.000 Quadratmetern zwischen Messegelände und Prater entsteht ein architektonisch äußerst anspruchsvolles und außergewöhnliches optisches Highlight, das weltweit für Aufmerksamkeit sorgen wird“, sagt Hans-Peter Weiss, Geschäftsführer der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), die für die Abwicklung des Bauvorhabens verantwortlich ist. Als besonders spektakulär gilt das von der renommierten Architektin Zaha Hadid entworfene Bibliotheks- und Lernzentrum (LLC), das zum Herzstück und Zentrum der neuen WU und auch visuell das Markenzeichen des neuen Campus in Wien-Leopoldstadt werden soll. Ein Teil des Baus erscheint wie eine liegende Acht. Der Gebäudekomplex be­inhaltet die Hauptbibliothek, die Studierenden-Arbeitsplätze des Learning Center sowie eine große Aula, die als Veranstaltungsort zum Nabel der WU werden soll. Weiters findet man dort künftig die Studienservices sowie die IT-Serviceabteilung mit dem Info-Center.

Technische Herausforderung

Um Zaha Hadids Vision und Plan umzusetzen, wurde die Unger Steel Group als Stahlbauspezialist beauftragt, um die auf statischen Berechungen von Vasko & Partner basierenden Stahlkonstruktionen für diesen prestigeträchtigen

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Bau zu realisieren. Benötigt wird eine Stahlkonstruktion der Extraklasse, ein sogenannter Canyonträger, der freitragend über 80 Meter lang auf rund 17 Metern Höhe schwebt und auf dem die gesamte Hauptstahldachkonstruktion ruht. Dieser Träger allein wiegt 350 Tonnen und wird in acht Einzelelementen geliefert und vor Ort zu einer spannenden sowie umfassenden Konstruktion zusammengebaut. Die Hauptdachtragkonstruktion besteht aus geschweißten Stahlteilen, die eine Höhe von bis zu 2,5 Metern aufweisen. Auf vorab betonierten Stahlrundrohrstützen werden diese Stahlträger angehängt und nach Gesamtmontage weiter vorgespannt, um eine möglichst ebene Fläche zu erhalten. Aufgrund der komplexen Montagesituation wird der Canyonträger im Bauzustand von drei Montagehilfstütztürmen unterstellt werden. Selbst die Montageflächen müssen gesichert werden, um der Drucklast der Krane standhalten zu können. Ein eigenes, komplexes Montagekonzept wurde ausgearbeitet und kommt als detaillierte Anleitung zum Einsatz. Ein spezieller 600-Tonnen-Autokran mit Schwebeballast wird für die Manipulation der Einzelteile auf der Baustelle sorgen, die aufgrund ihrer Länge, Breite und des Gewichts nur als separate Sondertransporte in der Nacht in die Stadt gebracht werden können. Nur mit enormer Präzisionsarbeit und umfassender und langjähriger Erfahrung gelingt es, dieses komplex anmutende Werk fehlerfrei zu bewältigen. Die logis­tische Taktung der zahlreichen Einzelteile und die Vorbereitung fordern etwa ein Jahr Vorlaufzeit und einen Abwicklungszeitraum von sieben Monaten. Insgesamt werden 4000 m2 Fläche bebaut, die Tonnage beträgt 1341, die schwebende Konstruktion endet auf rund 30 Metern Höhe. Bis Mitte 2013 sollen die Bauten mit rund 100.000 m² Nutzfläche errichtet werden. Die Nettogesamtkosten werden 492 Mio. Euro betragen. Mit dem Studienjahr 2013/2014 soll die WU endgültig von der Spittelau in den zweiten Bezirk umgezogen sein.  www.ungersteel.com


Metall & Technik Vertrauen in Blau

Pferd auf der Eisenwarenmesse in Köln

PROMOTION

„Vertrau Blau“ stand in leuchtenden Lettern am PFERD-Messestand der diesjährigen Eisenwarenmesse in Köln.   Unter diesem Motto präsentierten die Spezialisten für Schleifen, Trennen und Bürsten ihre neuen Produkte,   Leistungen und Innovationen. „Mit unserem neuen Claim ‚Vertrau Blau‘ stellen wir den Kern einer jeden erfolgreichen Partnerschaft ins Zentrum der Kommunikation – das Vertrauen“, erläutert PFERD-Rüggeberg Geschäftsführer Dietmar Höckner. Ganz bewusst sei der Claim als Aufforderung formuliert: „Wir bitten den Kunden uns das Vertrauen zu schenken, unsere Produkte zu kaufen und unsere Leistungen in Anspruch zu nehmen. Wir sind sicher, dass er mit PFERD eine Bestätigung erfahren wird und dass sein Vertrauen gerechtfertigt ist“, fügt Höckner hinzu. Neben dem zentralen Thema „Pferdergonomics“ – das Programm zur Reduzierung von Vibration, Lärm und Staub und Optimierung der Haptik – galt den Produktinnovationen großes Interesse. Mit der Schleifscheibe CC-Grind-Solid, der Polifan®-Strong-Freeze, den neuen Hartmetallfrässtiften der Zahnung Inox und der neuen, leistungssichernden Funktionsverpackung für Trennschleifscheiben „ProBag“ stellte PFERD gleich vier Innovationen vor. Insgesamt habe man sehr viele interessante Gespräche am Stand führen können. „Wir präsentieren unserem Partner im Vertrieb – dem Handel – hier die Schwerpunkte unserer Zusammenarbeit für die nächsten 24 Monate“, so Dietmar Höckner, „er hat ein Anrecht auf die bestmögliche Information und soll erkennen, dass es sich lohnt, auf PFERD und seine Leis­tungsfähigkeit zu vertrauen. Und genau darum geht es doch, oder?“  www.pferd.com

Prefa/Metasyst

Stark wie ein Stier, flink wie ein Wiesel 4000 verschiedene Aluminiumprodukte – von Dachelementen über Schrauben bis hin zur fünf Meter langen Dachrinne – chaotisch und dennoch effizient zu lagern ist eine Herausforderung. Der niederösterreichische Spezialist für Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Dach- und Fassadensystemen aus Aluminium, Prefa, hat sich mit dieser Herausforderung an den Wiener Intralogistikspezialisten Metasyst Informatik gewandt. Die mehr als 4000 verschiedenen hochwertigen Aluminiumprodukte produziert Prefa ausschließlich in Österreich und Deutschland. Etwa im 1998 eröffneten deutschen Produktionswerk in Wasungen, in dem nun die Phase 1 der Implementierung des neuen Lagerverwaltungssystems „Metalag-LVS“ bereits abgeschlossen und das Fertigwarenlager in Betrieb gegangen ist. Die Prozesssteuerung erfolgt über den Metalag-Leitstand und mobile Scannerterminals für Einlagerung, Umlagerung, Kommissionierung, Versand und Inventur. Gerade ein eher kleines Lager muss dementsprechend gut verwaltet werden. Das Produktionswerk Wasungen beinhaltet rund 3000 Lagerplätze, die Kapazitäten sind also begrenzt, dazu gesellt sich eine steigende Produktvielfalt. Die damit verbundene Komplexität lässt Verwaltungssysteme schnell an ihre Grenzen stoßen. Metalag LVS ist entsprechend auf Kommissionieren, Nachschubsteuerung und Verpackung ausgelegt. Das LVS wurde erfolgreich an das vorhandene Warenwirtschaftssystem Infor (früher: Baan) gekoppelt, eine weitere Schnittstelle zu einem Versandmodul ist geplant. Der manuelle Lagerbetrieb wird beleglos über mobile Scannerterminals abgewickelt.

Entschlackung der Prozesskette

Ein riesiges Produktsortiment – von sehr kleinen Schrauben bis hin zu großen, langen, sperrigen Produkten wie fünf Meter langen Dachrinnen – muss in unterschiedlichsten Einheiten (Kilogramm, Meter, Flächen, Stückzahl etc.) abgebildet und auch kommissioniert werden. Das Metalag LVS berücksichtigt in der Kommissionierung diese artikelspezifischen Einheiten. Die Einlagerungssteuerung erfolgt chaotisch und ist dennoch auf einzelne Lagerbereiche aufgeteilt, die aufgrund der Artikeleigenschaften zugeordnet werden. Mit dem Lagerverwaltungssystem soll in Zukunft weniger Ware auf Lager liegen, aber rechtzeitig und mit kurzer Durchlaufzeit produziert werden.  www.metasyst.at

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Metall & Technik ThyssenKrupp

Korrosionsschutz in der Warmumformung ThyssenKrupp Steel Europe hat eine neue Oberfläche entwickelt, die dem Rost auch bei warm umgeformten   Komponenten keine Chance lässt.

Die neue Beschichtung eignet sich auch für die innovative „Tailored Tempering“-Technologie, mit der sich warm umgeformte Bauteile mit lokal unterschiedlichen Festigkeits- und Dehnungseigenschaften fertigen lassen.

D

auerhaft korrosionsgeschützte Automobilbauteile fertigt man aus verzinktem Stahlband: eine schlichte Wahrheit, die so allerdings nur für kalt umgeformte Bauteile gilt. Bei der Warmumformung war die Korrosionsschutz-Frage bislang schwierig zu lösen. Mit GammaProtect hat ThyssenKrupp eine elektrolytische Beschichtung mit hohem Schmelzpunkt, die den extremen Temperaturen der Warmumformung standhält. Neben Schutz gegen Verzunderung bietet sie aktiven, kathodischen Korrosionsschutz wie eine klassische Verzinkung für kalt umformbare Stähle. Damit erweitert die Oberfläche den Einsatzbereich der Warm­umform-Technologie auf Teile im besonders korrosionsgefährdeten Nassbereich der Karosserie. Weil sich durch Warmumformung („Hot Forming“) sowohl strenge Sicherheits- als auch hohe Leichtbau-Anforderungen erfüllen lassen, erlebt die Technologie besonders im Automobilbau einen Boom. Die Stärken von GammaProtect zeigen sich vor allem bei der direkten Warmumformung. Hier werden Stahlbleche zunächst auf rund 900 Grad Celsius erhitzt, sofort danach in einem speziellen Umformwerkzeug zum Bauteil geformt und gleichzeitig schnell abgekühlt. Durch die rasche Abkühlung entstehen Komponenten mit Festigkeiten von bis zu 1650 Megapascal. Damit lassen sich die Bauteile dünnwandiger und Gewicht sparend konstruieren. Zink mit seinem relativ niedrigen Schmelzpunkt von 419,5 Grad wird in der Aufheizphase des Hot-Forming-Prozesses flüssig. In der direkten Warmumformung ist das ein Risiko: Beim Umformen der heißen Blechplatinen kann flüssiges Zink das Werkstoffgefüge angreifen, sodass im fertigen

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Bauteil Risse entstehen. Bei der indirekten Warmumformung ist das Phänomen weniger ausgeprägt, denn dort wird zunächst das kalte Blech zum Bauteil geformt und die hohe Festigkeit durch anschließendes Aufheizen und Abkühlen, also ohne weitere Umformbelastung hergestellt. Diese Variante braucht allerdings mehr Zeit und verursacht höhere Kosten als der direkte Warmumformprozess. Mit GammaProtect können nun die Vorteile der kostengünstigen direkten Warm­umformung genutzt werden, ohne auf einen aktiven Korrosionsschutz verzichten zu müssen.

Überzug für höheren Schmelzpunkt

Die Zusammensetzung von GammaProtect erhöht den Schmelzpunkt des Überzugs auf über 870 Grad. Dabei ist der Zinkanteil hoch genug, dass die kathodische Korrosionsschutzwirkung nicht beeinträchtigt wird. Die Beschichtung ist so widerstandsfähig, dass sie zeitliche Schwankungen im Fertigungsablauf verkraftet und stabile Prozesse ermöglicht. Auf der anderen Seite lassen sich mit GammaProtectgeschützten Blechen aber auch deutlich schnellere Aufheizgeschwindigkeiten erzielen, sodass sich die Verweildauer der Bleche im Ofen um bis zu 20 Prozent verkürzen kann. Mit neuen Aufheiztechnologien wie Induktion oder Infrarotstrahlung könnten sich Warmumform-Stähle bis zu 100 Mal schneller auf die nötige Temperatur bringen lassen. Auch unter diesen Bedingungen bleibt die neue Beschichtung von ThyssenKrupp Steel Europe stabil und sorgt für nachhaltigen Korrosionsschutz.  www.thyssenkrupp.com


Metall & Technik Mit Laserbearbeitung kann man auf haptisch glatten Oberflächen optische 3D-Effekte erzeugen.

Innovation

Oberflächendesign durch Laserumschmelzen Das Verfahren ermöglicht die Gestaltung neuartiger Oberflächenstrukturen.

A

m Fraunhofer Institut für Lasertechnik (ILT) wurde ein Verfahren zum Strukturieren von Werkzeug durch Laserumschmelzen entwickelt. Der Laserstrahl fährt über das Werkstück und schmilzt durch den Wärmeeintrag die Metalloberfläche auf. Dabei wird die Laserleistung moduliert, sodass an definierten Stellen die Schmelzbadgröße kontinuierlich verändert wird. Aus der Schmelze erstarrt die oberste Materialschicht und weist aufgrund ihrer Oberflächenspannung eine gleichmäßig verringerte Rauheit auf. Die Oberfläche bleibt glänzend poliert zurück. Beim Laserstrukturieren durch Umschmelzen bedarf es keiner weiteren Nachbehandlung. Die Oberflächen erhalten direkt eine optische Qualität. Bei einer Strukturtiefe von ca. 200 µm lassen sich Flächenraten von bis zu 75 mm2/min erzielen. Das bedeutet, dass hier bei einer einzigen Überfahrt eine Volumenumverteilungsrate von 15 mm³/min erzielt wird. Für

ebene Flächen und einfach gekrümmte Bauteilgeometrien ist das Laserverfahren zum Strukturieren durch Umschmelzen bereits industriell einsetzbar.

Zweiglanzeffekt

Ist für das Endprodukt, wie zum Beispiel Dekorelemente oder ganze Produktoberflächen, ein zusätzlicher Zweiglanzeffekt erwünscht, wird die Oberfläche des Werkzeugs in einem weiteren Arbeitsschritt zunächst flächig mattiert. Anschließend werden ausgewählte Bereiche mit einem Laserstrahl umgeschmolzen. Diese Teilbereiche erstarren dabei geglättet aus der Schmelze. Somit entsteht ein Kontrast zwischen den matten, unbearbeiteten und den glänzenden, laserpolierten Bereichen. Je nach Stärke des Zweiglanzes wird sogar ein 3D-Effekt erzeugt, die polierten Stellen scheinen aus der Oberfläche zu ragen. 

AMB-Wettbewerb

CNC-Dreher des Jahres Die Plattform für die zerspanende Metallbranche, AMB (18. bis 22. September 2012 in Stuttgart) ist bereits so gut wie ausgebucht und rechnet mit einem regen Besucherinteresse. Unter den 1300 bereits fixen Ausstellern befinden sich auch 21 Unternehmen aus Österreich. An Fachbesuchern werden heuer insgesamt rund 90.000 erwartet. Neben einem Windenergie-Parcours, bei dem jene Aussteller, die in diesem Bereich etwas anbieten, eine spezielle Kennzeichnung erhalten, gibt es dieses Jahr auch den Wettbewerb „Dreher des Jahres“, bei dem es um die beste Programmierung einer CNC-Werkzeugmaschine geht. Wer an dem Wettbewerb teilnehmen will, sollte sich bis Mai im Internet bewerben.  www.messestuttgart.de

Geländer bauen in der halben Zeit!

Obere Wängen 2 D-73119 Zell u.A.

E-Mail: kaercher-zell@t-online.de www.kaercher-zell.de Tel +49(0)7164 7452

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Metall & Technik Edelstahl in der Fassadengestaltung

Kettenhemd für den Kindergarten In der Fassadengestaltung zeitgenössischer Architektur erfüllt rostfreier Edelstahl sowohl funktionelle   als auch ästhetische Aufgaben.

Bild links: Ein Kettenvorhang umhüllt das Erdgeschoß des Hochhauses 1 Bligh Street in Sydney. Rechts: Im Haus und trotzdem im Freien – die Kindertagesstätte

I

n der Fassadengestaltung haben Kettengeflechte im Vergleich zu zahlreichen anderen Materialien einen entscheidenden Vorteil: Sie bilden eine einheitliche und auf Hochglanz polierte Oberfläche, die beispielsweise auch als Plattform für Lichtinstallationen dienen kann“, erklärt Jörg Schüle, Geschäftsführer der auf Kettengeflechte spezialisierten deutschen Firma proMesh. „Darüber hinaus ist rostfreier Edelstahl äußerst wartungsarm und lässt sich zu 100 Prozent recyceln.“ Bei seinem aktuellen Projekt in Sydney, das bereits in der Planungsphase mehrfach ausgezeichnet wurde, umschließt das Ringgeflecht den Outdoor-Spielbereich einer im Hochhaus untergebrachten Kindertagesstätte wie ein luftdurchlässiger Vorhang, und mit seinen ca. 1500 Quadratmetern umhüllt der geflochtene Edelstahldraht fast ein Drittel des ovalen Gebäudes in den unteren Stockwerken.

Projekt Down Under

Da das Hochhaus 1 Bligh Street in unmittelbarer Nähe zum Hafen von Sydney errichtet wird, sind die Anforderungen an das verwendete Material sehr hoch: Der rostfreie Edelstahl muss sowohl der salzhaltigen Luft als auch den Belas­ tungen durch Wind langfristig standhalten. Zudem sind die Verarbeitungseigenschaften entscheidend – sei es bei der Drahtherstellung oder beim Biegen und Schweißen der Kettenringe. „Wir haben proMesh für diese Anwendung einen Draht aus dem austenitischen Werkstoff 1.4404 empfohlen, der häufig im Offshore-Bereich eingesetzt wird. Er behält auch geschweißt eine hohe Beständigkeit gegen interkristalline Korrosion“, erklärt Matthias Stich, Geschäftsführer von Sprint Metal, einer Tochtergesellschaft der Schmolz + Bickenbach AG. Die Erschmelzung des Werkstoffs, die Herstellung des Walzdrahts mit

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einer Dicke von acht bis zehn Millimetern und die Weiterverabeitung zu einem Vorziehdraht mit einem Durchmesser von 1,6 Millimetern übernahm die französische Konzerntochter Ugitech nach den Vorgaben von Sprint Metal. Im deutschen Werk in Reichshof fertigte die Edelstahlzieherei schließlich den Architekturdraht mit einem Durchmesser von 1,1 Millimetern. Durch die anschließende Wärmebehandlung, die eine definierte Wärmezufuhr mit festgelegter Haltezeit und Abkühlung beinhaltete, erzielte Sprint Metal schließlich eine gesteigerte Streckgrenze und Zugfestigkeit des Materials.

Das Geflecht

Aus dem fertigen Draht fertigte anschließend die proMesh GmbH im württembergischen Mühlacker das Ringgeflecht, das unter der Marke alphamesh weltweit angeboten wird. Das auf Metallgeflechte spezialisierte Unternehmen produziert neben Architekturgeflechten unter anderem auch schnitt- und stichfeste Kettenhandschuhe für die Fleischereibranche oder Stichschutzwesten für die Polizei. In diesem Großprojekt verarbeitete proMesh rund sieben Tonnen Draht mit einer Gesamtlänge von über 920 Kilometern zu einem Kettengeflecht, das auch heute nach dem gleichen „Webmus­ ter“ aufgebaut ist wie ein mittelalterliches Kettenhemd. Dabei umschließt jeder einzelne Ring vier weitere. Doch während früher sämtliche Kettenglieder mühsam gebogen und verschweißt werden mussten, wird das moderne Werkstück durch hoch spezialisierte „Ringgeflechtsmaschinen“ in nahezu endlosen Abmessungen hergestellt. Dabei wird der Draht in die Maschine eingeführt, entsprechend dem eingestellten Ringdurchmesser in der erforderlichen Länge abgeschnitten, zu einem Ring gebogen und abschließend an den beiden Drahtenden miteinander verschweißt. Die Länge der Geflechtstreifen richtet sich nach kundenindividuellen Anforderungen – bei diesem Projekt waren es bis zu 17 Meter. Vor Ort wurden die Bahnen dann mit durchgefädelten Edelstahlseilen verbunden.  www.sprintmetal.de, www.alphamesh.de


Fotos: ZAFT Dresden

Metall & Technik

Ausführungsformen des Pulver-Airbrushsystems mit spezieller Rundstrahldüse für punkt- und konturgenaue Pulverlack­ applikationen

Selektive Vorbeschichtung der Schmalflächen (hier von einer Holzwerkstoffplatte) durch das Pulver-Airbrushsystem mit spezieller Flachstrahldüse

Pulverbeschichtung

Lack nur dort, wo er hingehört Mit einem neu entwickelten Pulver-Airbrushsystem, das nach dem Baukastenprinzip aufgebaut ist, lassen sich lokal genau begrenzte, randscharfe Beschichtungen realisieren. Anwendern eröffnen sich damit vielfältige Möglichkeiten zur selektiven Pulverbeschichtung in Verbindung mit hohen Kosteneinsparungen.

D

ie heute verfügbaren Pulversprühsysteme sind auf die Beschichtung der gesamten Werkstücke ausgelegt und eignen sich in der Regel nicht zum gezielten selektiven Beschichten. Werkstückbereiche, die nicht beschichtet werden dürfen, müssen entweder maskiert oder nach dem Pulverbeschichten des gesamten Werkstücks wieder abgesaugt werden. Wenn der Pulverlack nur dort appliziert wird, wo es tatsächlich erforderlich ist, eröffnen sich deutliche produktionstechnische und wirtschaftliche Vorteile. Bei der Entwicklung des Airbrushsystems haben Fraunhofer IPA, die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, ein Anlagenhersteller und ein Lohnbeschichter zusammengearbeitet. Die Projektpartner entwickelten und erprobten ein kostengünstiges und wandlungsfähiges Pulver-Airbrushsystem für selektive Beschichtungen, das nach dem Baukastenprinzip aufgebaut ist, wobei Sprühorgane für den manuellen und den automatischen Betrieb realisierbar sind. Für sehr kleinflächige oder nur punktuell zu beschichtende Werkstückbereiche wurden Rundstrahldüsen entwickelt, mit deren Hilfe ein extrem konzentrierter Sprühstrahl und dadurch ein nahezu punktförmiges Sprühbild erzeugt werden können. Bei für den Massenmarkt hergestellten Produkten ergeben sich durch die Anwendung des Pulver-Airbrushsystems neue kostengünstige Designmöglichkeiten, wie beispielsweise mehrfarbige Pulverlack-Dekorapplikationen. Aufgrund des extrem konzentrierten Sprühstrahls eignet sich das Pulver-Airbrushsystem auch zur selektiven Vorbzw. Nachbeschichtung der Schnittkanten von Blechteilen. Dies verbessert den Korrosionsschutz und spart mechanische Entgratprozesse. Das neue Pulver-Airbrushsystem erlaubt die Gestaltung extrem kompakter Sprühsysteme. Insbesondere kleine und handliche Handapplikationssysteme, wie sie für Ausbesse-

rungsarbeiten an bereits pulverlackierten Substraten und für konturgenaue Feinstbeschichtungen gebraucht werden, waren für viele Pulverlack verarbeitende Firmen bisher nicht verfügbar. Zur Erzeugung breiterer Lackierstreifen eignen sich Ausführungsformen des Pulver-Airbrushsystems mit speziellen Flachstrahldüsen. Damit lassen sich beispielsweise lokal begrenzte Funktionsoberflächen wie Gleitschichtbeschichtungen auf Führungsschienen konturgenau herstellen. Der Einsatz des Pulver-Airbrushsystems zur selektiven Beschichtung ist mit der Einsparung von Pulvermaterial verbunden und führt beim Wegfall von Maskierungsarbeiten darüber hinaus zu Einsparungen an Fertigungszeit sowie an Personal-, Abdeckmaterial- und Entsorgungskosten. 

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l a t e M

be a g s l Au

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Das Lieferantenverzeichnis für die Metallbranche

Mitte August erscheint in Metall Ausgabe 8/2012 ein umfangreiches Lieferantenverzeichnis, das über ein Jahr aufliegt. In diesem „Zuliefer-Special“ wirkt Ihre Anzeige wie von selbst: vom kleinen Fettdruck bis zur großen Raumanzeige. Anzeigenschluss: 25. Juli 2012

Nähere Informationen erhalten Sie von:

Foto: Paul Ott/Zentrale der Fa. Kiefertechnik

Mitch Andric, T: +43 1 546 64-252, E-Mail: m.andric@wirtschaftsverlag.at Für Oberösterreich: Gerhard Weberberger, T: +43 732-31 50 29-0, E-Mail: linz@wirtschaftsverlag.at

Zuliefer-Special 2012/2013


Maschinen & Werkzeuge Fraunhofer IPT

Drehen und Härten in einer Maschine Kürzere Durchlaufzeiten und eine höhere Flexibilität in der Drehbearbeitung bietet ein neues Werkzeugsystem, mit dem Werkstücke direkt in der Drehmaschine gehärtet werden.

Drehen und Härten in einer Aufspannung

Die Vorteile des neuen Werkzeugsystems liegen auf der Hand: Rüst-, Transport- und Liegezeiten entfallen, weil die bislang getrennten Arbeitsschritte Drehen, Härten und Hartdrehen in einem einzigen automatisierten Fertigungsablauf in derselben Aufspannung erfolgen. Das verkürzt die Durchlaufzeiten und erhöht die Flexibilität des Anwenders, der für die Laserbearbeitung nicht mehr auf externe Dienstleis­ ter angewiesen ist. Außerdem kann das System sehr einfach nachträglich in konventionelle Drehmaschinen integriert werden und lässt sich selbst ohne Fachkenntnisse der Lasertechnik bedienen.

Auch keramische Werkstücke direkt drehen

Eine weitere Anwendung des Systems ist die Fertigung geometrisch komplexer Bauteile aus Siliziumnitrid-Keramik durch laserunterstütztes Drehen. Dabei wird das Werkstück vor dem Eingriff der Werkzeugschneide durch den integrierten Laser lokal erwärmt und damit die Mit dem Laser werden Bauteile direkt in der Festigkeit des Werkstoffs Drehmaschine gehärtet. reduziert. So gelingt es nun, auch größere Stückzahlen geometrisch komplexer Bauteile ausgehend von standardisiertem Stangenmaterial als Halbzeug komplett zu bearbeiten.  www.ipt.fraunhofer.de

TRUMPF Schweißkantenformer. TruTool TKF 2000. Der neue Schweißkantenformer TruTool TKF 2000 ist der erste Schweißkantenformer, der Schrägungslängen bis zu 20 mm in Baustahl und Aluminium erzeugen kann. Das innovative Werkzeug zeichnet sich dabei insbesondere durch hohe Oberflächenqualität, Produktivität sowie Emissionsfreiheit aus. Die Qualität der Schweißkante ist entscheidend und die Basis für einwandfreie Schweißnähte. Und genau diesen Anspruch erfüllt TruTool TKF 2000 und ist deshalb kaum in einem anderen mobilen oder stationären Verfahren in dieser Güte möglich.

www.at.trumpf.com

Foto: Fraunhofer IPT

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as Besondere an dem Werkzeugsystem ist ein integrierter fasergekoppelter Laser. Der Laserstrahl wird dabei außerhalb des Bearbeitungsraums erzeugt und über einen Lichtleiter in den Werkzeugrevolver der Drehmaschine geführt. Dieser enthält nun nicht mehr nur die konventionellen Drehwerkzeuge, sondern auch Laserstrahlwerkzeuge für unterschiedliche Bearbeitungsaufgaben. Prozessschritte wie Härten, Umschmelzen, Legieren oder Auftragschweißen, die mit dem Laser ausgeführt werden, lassen sich damit flexibel in die Fertigungsabläufe einbinden.


Maschinen & Werkzeuge

GrindTec2012

Neuheiten in Präzisionsschliff Mit 450 Ausstellern und 13.732 Fachbesuchern hatte die Schleiftechnik-Messe GrindTec 2012 ein Rekordergebnis   zu verzeichnen.

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lle zwei Jahre findet auf dem Augsburger Messegelände die Leitmesse für Schleiftechnik „GrindTec“ statt und heuer fiel die Bilanz nach den vier Messetagen im März laut Veranstalter „spektakulär“ aus: 12 Prozent mehr Aussteller als vor zwei Jahren und um 22 Prozent mehr Besucher in den Messehallen. Dazu gute Noten vonseiten der Ausstellerfirmen, die den Erfolg ihrer Messebeteiligung zu 80 Prozent mit „sehr gut“ oder „gut“ bewerteten, weitere 16 Prozent waren „zufrieden“.

Gute Stimmung

Positiv wie nie wird auch das Messenachgeschäft eingeschätzt: 50 Prozent erwarten ein „sehr günstiges“ oder „güns­tiges“, 45 Prozent ein zumindest „befriedigendes“ Folgegeschäft. Ein Grund für diese Zuversicht sei in der wieder deutlich besseren Situation der Branche zu sehen, schreiben die Augsburger Messeveranstalter im GrindTec-Schlussbericht. Zum anderen liege es aber auch an der hohen Ent-

Mach Rotec: Neues Schleifzeitalter

Im Schleifen bildet die Schnittgeschwindigkeit einen der wesentlichen Parameter für Qualität, Produktivität und Output. Produktivitätssteigerungen gehen vielfach einher mit Erhöhung der Umfangsgeschwindigkeiten von Schleifscheiben. Je öfter und je häufiger das gleiche Schleif-

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scheidungskompetenz der Fachbesucher: 89 Prozent von ihnen seien „Allein- bzw. Mitentscheider“ gewesen oder zumindest „beratend beteiligt“. Erfreulich sehen die Veranstalter auch die Zukunft der Schleiftechnik-Branche: Eine Befragung auf der GrindTec hat ergeben, dass 61 Prozent der Besucher unmittelbar vor einer Investition stehen – die GrindTec diente ihnen nur noch zur Absicherung dieser Entscheidung. Die gute Investitionslaune speist sich aus einer positiven Lagebeurteilung: Für gut die Hälfte der Besucher bietet die derzeitige Situation noch Potenzial und auch die Zukunft wird von der großen Mehrheit sehr positiv gesehen: Für 43 Prozent bleibt die günstige Lage zumindest in absehbarer Zeit erhalten, 37 Prozent gehen von einer weiteren Verbesserung aus. Niemand glaubt an einen massiven Rückgang. Die nächste GrindTec findet im Jahr 2014 von 19. bis 22. März (Mittwoch bis Samstag) statt.  www.grindtec.de

korn zum Abtragen kommt, desto wirtschaftlicher können Schleifprozesse ausgeführt werden. Damit lässt sich auch der stetige Trend im Schleifen begründen, die Umfangsgeschwindigkeit von Schleifscheiben permanent zu erhöhen. Nunmehr scheint die Zeit dafür reif, den industriellen Maßstab der Umfangs- bzw. Schnittgeschwindigkeiten von ca. 120 m/s auf die magische Grenze von 200 m/s anzuheben. Ermöglicht wird diese sogenannte Mach Grinding Technology auf Basis der Mach Disks von Mach Rotec. www.mach-rotec.com

Haas: Neue Software-Maßstäbe

Am Stand der deutschen Haas Schleifmaschinen GmbH waren neben den Hartmetall-Werkzeugschleifmaschinen solche zum Schleifen von Wendeplatten interes-

sant. Zudem lohnte sich der Blick auf die Software zur Simulation „multigrind horizon 1.0“, die in Sachen Benutzerfreundlichkeit neue Maßstäbe setzt: Als erste vollständig geometriebasierte Schleifsoftware zeigt sie dem Anwender bei jedem Programmierschritt, welche Auswirkungen seine Eingabe auf den Schleifprozess und damit auf das zu schleifende Werkstück hat. Das führt sicher zum passenden Schleifprogramm, egal, wie komplex das Werkstück ist. www.multigrind.de

Amada: Optische Kontrolle am Projektor

Die GLS-5T ist laut Hersteller Amada die weltweit führende optische Profilschleifmaschine. Über einen Projektor und Lupe wird der Schleifbereich bis zu 100-fach


Maschinen & Werkzeuge

vergrößert und 1 μm wird mit dem bloßen Auge sichtbar. Am Werkstück sind allerfeinste Details sofort zu erkennen. Auch die neueste Evolutionsstufe der GLS-Baureihe überzeugt mit höchster Qualität. Hierbei stechen die stabile Konstruktion, der Bedienkomfort der Amada-Fanuc-CNC-Steuerung und die vielfältigen Möglichkeiten hervor, auch komplexeste Konturen bearbeiten zu können. Konturgenauigkeiten von 1 μm werden erreicht und der Anwender hat alle Möglichkeiten der Bedienung – manuell, NC-gestützt, CNC-gesteuert und bis zu 5-Achsen interpolierend. Mit dem Teach-in-Playback-Verfahren ist sogar der Schleifscheibenverschleiß kompensierbar. www.amada-mt.de

Schunk: Schleiftaugliche Präzisionsaufnahme

Beim Werkzeugschleifen entscheiden wenige µm über die Qualität der gefertigten Schneiden – so die feste Überzeugung bei der Schunk GmbH & Co. KG. Die Spannmittel spielen dabei eine Hauptrolle. Deren Rundlaufund Wechselwiederholpräzi-

sion sowie deren Schwingungsverhalten bestimmen maßgeblich das Schleifergebnis. Schunk stellte mit dem Tendo Hydro-Dehnspannfutter eine besonders schleiftaugliche Präzisionsaufnahme mit Rundlauf- und Wechselwiederholgenauigkeit kleiner als 0,003 mm zur Verfügung. Das kann die Standzeit der damit gefertigten Werkzeuge um bis zu 75 Prozent steigern. www.de.schunk.com

Rösler optimiert Schleifprozesse

Form und Oberflächenfinish erhalten hochpräzise Werkstücke heute durch optimierte Schleifprozesse – ganz gleich, ob es sich um Gussoder Schmiedeteile handelt. Seit einem Jahr bündeln daher die Haas Schleifmaschinen GmbH und Rösler Oberf lächentechnik ihr Know-how. Formgebende Schleifprozesse, etwa auf einer Haas Multigrind CB, können unmittelbar in das kompakte Schleppfinish-System von Rösler übergeben werden. Schnittstellenbedingte Probleme sind dabei ausgeschlossen. Die beiden unterschiedlichen Maschinen von unterschied-

lichen Herstellern arbeiten logistisch auf der gleichen Frequenz. www.rosler.com

Alicona: Automatische   Schneidkantenmessung

Mit dem IF-EdgeMaster von Alicona Imaging können Form, Schartigkeit und Rauheit zum Beispiel von Wendeschneidplatten auch in der Produktion gemessen werden. Der IF-EdgeMaster ist ein optisches 3D-Messsystem zur automatischen Schneidkantenmessung. Kleinste Radien und Winkel werden unabhängig von Typ, Größe, Material und Bearbeitung gemessen. Der IFEdgeMaster ermöglicht außerdem die rückführbare Rauheitsmessung von Schneidkanten. Die Ergebnisse erreichen eine hohe vertikale Auflösung, selbst in einer Produktionsumgebung mit Temperaturschwankungen und Vibrationen. www.alicona.at

Drehen-Fräsen Drehen-Fräsen

für alle Branchen

für alle Branchen

Ceratizit: Wo Härte zählt

Hightech-Hartmetalle für Präzisionswerkzeuge, Verschleißschutz, Holz und Gestein waren die GrindTec-Schwerpunkte des Hartmetallexperten Ceratizit. Unter dem Slogan „Upgrade your tools with Ceratizit“ präsentierte das Unternehmen eine Vielzahl an Produkten für die Präzisionswerkzeugindustrie. Die Hartmetallstäbe etwa erreichen mit zwölf verschiedenen Hartmetallsorten und einer großen Vielfalt an Ausführungen in jedem Anwendungsbereich eine hohe Performance. Das Vollsortiment reicht von rohen bis geschliffenen Rundstäben, mit und ohne Kühlbohrung, von Rohlingen für Mikrobohrer bis hin zu XXL-Stäben. Speziell mit diesen Produktlinien entwickelt Ceratizit innovative Kundenlösungen. Auch im Bereich Verschleißschutz bietet Ceratizit einer Vielzahl von Branchen sowohl Standardprodukte als auch kundenspezifische Lösungen an, die entsprechend den individuellen Kundenbedürfnissen maßgeschneidert sind. www.ceratizit.at

KOWE CNCKOWE CNCMetallverarbeitungs GmbH Metallverarbeitungs Moosham 76 A-4943 GmbH Geinberg

Moosham 76 0043(0)7723/44822-0 Fax 0043(0)7723/44822-4 A-4943 Geinberg office@kowe-cnc.com 0043(0)7723/44822-0 www.kowe-cnc.com Fax 0043(0)7723/44822-4

office@kowe-cnc.com www.kowe-cnc.com 4 | 2012 

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Maschinen & Werkzeuge Eisenblätter

„Sniper“ macht keine halben Sachen Ein schleifsystem ermöglicht die Zwei-Drittel-Umschließung von Rohren und damit eine 360-Grad-Bearbeitung  aus einer einzigen Arbeitsposition.

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it herkömmlichen Schleifmaschinen zur Rohrbearbeitung können Werkstücke immer nur Stück für Stück bearbeitet werden. Ein ständiges Drehen des Rohres oder ein wiederholter Wechsel der Arbeitsposition sind notwendig. Besonders schwierig wird es, wenn die Rohre fest verbaut sind, zum Beispiel in einem Geländer, was die maschinelle Rundumbearbeitung nahezu unmöglich macht. Dafür hat die Gerd Eisenblätter GmbH ein Schleifsystem speziell für Rohre entwickelt, das durch Zangengreiftechnik eine Zwei-Drittel-Umschließung des Rohres ermöglicht. Wird das Gerät dann angehoben oder gesenkt, ist so

Der patentierte „Rohr-sniper“ von eisenblätter ist so konstruiert, dass er zum einen besonders gut und ausbalanciert in der hand liegt und zum anderen nur eines geringen kraftaufwands bedarf, um bei 30 bis 42 Millimetern Rohrdurchmesser eine Zwei-Drittel-Umschließung der Greifarme zu erzielen.

die vollständige 360-Grad-Bearbeitung des Rohres möglich, ohne dabei die Arbeitsposition zu wechseln. Eine Hebelvorrichtung sowie Gasdruckdämpfer verringern zudem den nötigen Kraftaufwand um ein Vielfaches. Selbst bei 70 Millimetern Durchmesser ist immer noch ein 50-prozentiges Umgreifen des Rohres möglich. Beide Greifarme des Rohr-Snipers sind beweglich und werden mittels eines Hebels gesteuert, der bequem mit der Führungshand bedient werden kann. Für die exakte Synchronität der Bewegung sorgt eine Zahnradmechanik. Das Schleifband, das über Umlenkrollen zwischen den AuslegeArmen gespannt ist, lässt sich passgenau um das Rohr legen. Gasdruckdämpfer gewährleisten einen konstanten Druck und eine kontinuierliche Straffung des 40 Millimeter breiten Bandes. Die Umlenkrollen sind zudem verstellbar, sodass Rohrdurchmesser von 30 bis 70 Millimetern bearbeitet werden können – je geringer der Rohrdurchmesser, desto größer ist die Umschließung. Umfasst das Band zwei Drittel des Rohres, kann mit einer leichten Schwenkbewegung eine Rundumbearbeitung erzielt werden. Ein spezielles Lüftungssystem am Antriebsmotor bringt doppelten Nutzen: Es lenkt die angesaugte Luft zum Kopf der Schleifmaschine, der damit gekühlt wird. Gleichzeitig wird der Luftstrom so geführt, dass er den entstehenden Schleifstaub vom Nutzer wegbläst. Zusätzlich zum gummierten Stielhandgriff gibt es einen Bügelhandgriff, der so angebracht ist, dass ein ausbalanciertes Schleifen in jeder Arbeitsposition, auch 90° verdreht, möglich ist. Damit fällt die Bearbeitung von Eckbereichen und schwer zugänglichen Teilen leichter. www.eisenblaetter.de

Haas

Höhere Drehzahl und Leistung Neue spindeln für die vertikalen Bearbeitungszentren (VMC) Haas Automation erhöht die Drehzahl und Leistung der Spindeln für die Grundausstattung seiner Modellreihe von SK-40-VMCs und bietet auch mehrere neue Spindeln als Sonderzubehör an. Alle vertikalen Bearbeitungszentren, das heißt alle Modelle von der Haas VF-1 bis zur VF-12 mit SK-40-Spindel, verwenden jetzt eine leistungsstarke, bei 8100 min-1 drehende Spindel mit Inline-Direktantrieb und einem 22 kW starken Vektorantrieb. Das Haas Inline-System koppelt die Spindel direkt mit dem Motor, um die Wärmeentwicklung zu verringern, die Kraftübertragung zu ver-

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bessern und eine herausragende Oberflächenqualität zu erzielen. Für Werkstätten, die größere Drehzahlen benötigen, wird als Sonderzubehör eine Inline-DirektantriebSpindel mit 10.000 min-1 angeboten. Beide Spindeln verfügen über ein Bearbeitungsdrehmoment von 122 Nm. Für Unternehmen, die nach einem zusätzlichen Drehmoment bei geringer Drehzahl suchen und nicht auf die Flexibilität eines Getriebes verzichten wollen, stehen zwei Getriebespindeln als Sonderzubehör für die SK-40-VMCs von Haas zur Verfügung. Sie drehen mit 8100 min-1 bzw. 10.000 min-1 und sind mit einem präzisen zweistufigen Getriebe ausgestattet. Beide Spindeln bieten ein Drehmoment von 339 Nm. www.haascnc.com


Maschinen & Werkzeuge MEBA

Hochleistungsbandsäge ohne Hydraulik Die Hochleistungsbandsäge MEBAe-cut für den rationellen Produktionseinsatz ist laut Hersteller die erste  Hightech-säge am Markt, die ausschließlich über elektrische Antriebe arbeitet und damit für sauberes sägen bei  höchster Performance sorgt.  Der deutsche Spezialist für Bandsägemaschinen Meba hat als erster Hersteller der Branche schon vor Jahren einen elektrischen Sägevorschub in alle Maschinen integriert. Beim neuen Maschinenmodell wurde nun gänzlich auf Hydraulik verzichtet. MEBAe-cut zeigt sich mit stabiler Sägerahmenkonstruktion mit beidseitiger Lagerung der Bandscheiben sowie stabiler Maschinenständerkonstruktion. Sie verfügt über einen leistungsstarken 5,5-kw-Sägeantrieb. Alle Antriebsmotoren der Säge werden mit Sanft-Anlauf betrieben, sodass keine Spannungsspitzen entstehen. Ihre elektrischen Achsen lassen sich sehr feinfühlig, dynamisch und exakt bewegen. Eine Tatsache, die sich äußerst positiv auf Schnittleistung, Abschnittgenauigkeit, Schnittverlauf und auf die Standzeit des Sägebands auswirkt. MEBAe-cut ist mit einer neuartigen elektrischen Materialspannung ausgestattet. Der Spanndruck lässt sich für jeden Anwendungsfall individuell einstellen und über die Maschinensteuerung vorwählen. Kombiniert mit dem bewährten Sägevorschubsystem, dem Materialeinschubsystem (beide erfolgen über elektrische Servoachsen und Kugelrollspindel) und den spielfreien Führungselementen, ist die MEBAe-cut laut Hersteller unschlagbar in Präzision und Zuverlässigkeit. Ausgestattet mit automatischer Materialhöhenerkennung und automatischer Einstellung der beweglichen Bandführung auf

Materialbreite, bietet die Maschine ein hohes Maß an Flexibilität. Das schwenkbare Bedienpult sowie der Kratzbandförderer sind sowohl antriebsseitig als auch spannerseitig montierbar. Die Säge verfügt weiters über eine neue, auf Windows CE basierende CNC-Maschinensteuerung mit einem berührungssensitiven Touchpanel. www.meba-saw.de

MeBAe-cut ist in den drei Modelltypen 300, 400 und 500 und als halbautomat oder 90°-Vollautomat erhältlich. Alle Modelle der neuen Baureihe sind auf hohe Produktivität für den Dauereinsatz im ein- und Mehrschichtbetrieb der Industrie und des stahlhandels ausgerichtet.

Eine Leitz Reference. Für jede Messaufgabe. Lernen Sie Hexagon Metrology auf der Control 2012 kennen. Vom 8. bis 11. Mai. Messe Stuttgart. Halle 5. Stand 5302

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Maschinen & Werkzeuge Bosch

In der Kürze liegt Kraft Die neuen Akku-Drehschlagschrauber GDR 14,4-LI Professional und GDR 18-LI Professional von Bosch kommen dem Anwenderwunsch nach kompakten, leichten und dennoch leistungsfähigen Elektrowerkzeugen entgegen.

Für hohe Leistung bei kürzester Bauform ihrer Klasse stehen die neuen Akku-Drehschlagschrauber GDR 14,4-LI Professional und GDR 18-LI Professional von Bosch, die im Mai auf den Markt ­kommen.

Die Akku-Drehschlagschrauber GDR 14,4-LI Professional und GDR 18-LI Professional bringen trotz geringen Gewichts und sehr kurzer Bauweise ein Drehmoment von 120 beziehungsweise 130 Newtonmetern auf die Schrauben.

Die Geräte sind nur 138 Millimeter lang, wiegen mit „Compact“-Akku (1,3 Ah) gerade einmal 1,3 Kilogramm und machen so das Arbeiten über Kopf oder an Engstellen leicht. Ausgelegt sind sie für maximale Schraubendurchmesser von zwölf Millimetern, die sie mit einem Drehmoment von 120 beziehungsweise 130 Newtonmetern kraftvoll anziehen oder auch lösen. Die hohe Drehzahl von 2600 Umdrehungen pro Minute sorgt für einen schnellen Arbeitsfortschritt.

Anti-Schock-Bithalter

Mit der verriegelbaren ¼‘‘-Hex-Werkzeugaufnahme lassen sich Bohrer und Schrauberbits schnell und einfach spannen. Entsprechendes Zubehör hat Bosch im Programm: Das „Diamond Impact“-Sortiment umfasst Torx-, PH-, PZ- und Hex-Schrauberbits mit jeweils 25 und 50 Millimetern Länge und einen „Anti-shock“-Bithalter. Das „Impact Control“-Sortiment umfasst unterschiedliche Steckschlüssel und Steckschlüsseleinsätze. Beide wurden speziell für den Einsatz mit Schlagschraubern entwickelt. Zur Ausstattung von GDR 14,4-LI Professional und GDR 18-LI Professional gehören ein integrierter Beleuchtungsring mit drei LEDs für gute Aus-

leuchtung des Arbeitsbereichs, eine Motorbremse, die die Qualität von Serienverschraubungen sichert, und ein Gasgebeschalter für sanftes Anbohren. Beide Drehschlagschrauber gehören zur „lightseries“ von Bosch, die sich durch leichte und universell einsetzbare Geräte auszeichnet. Betrieben werden sie mit 14,4- oder 18-Volt-Lithium-Ionen-Akkus. Das „Flexible Power System“ bietet pro Voltklasse zwei AkkuVersionen: den „Premium“-Akku mit 3,0 Amperestunden für besonders lange Akku-Laufleistung und den kleineren, leichteren „Compact“-Akku mit 1,3 Amperestunden. Für ihre lange Lebensdauer sorgt die Electronic Cell Protection (ECP). Sie schützt den Akku vor Überlastung, Überhitzung und Tief­entladung.

Vier verschiedene Sets

Die Drehschlagschrauber sind ab Mai 2012 in vier unterschiedlichen Sets – jeweils inklusive eines Akku-Bohrschraubers der „lightseries“ oder der „dynamicseries“ von Bosch – erhältlich. Die Preise pro Set liegen zwischen 299 und 479 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.  www.bosch-professional.com

Desoutter

Neue Lösung für die Schraubmontage Komplexe Anforderungen in der Schraubmontage bewältigt das „KoALa“-Schraubverfahren. Der Hersteller von Industriewerkzeugen Desoutter präsentiert auf der Automatica (Internationale Fachmesse für Automation und Mechatronik, 22. bis 25. Mai in München) neue Lösungen für die Schraubmontage. Gezeigt werden unter anderem halbautomatische und automatische Schraubsysteme mit Zuführtechnik, das neue KoALa-Schraubverfahren (KoALa = Kopfauflage-Erkennung der Schraube) sowie neue Steuerungen. Das KoALa-Verfahren, das Desoutter erst

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vor Kurzem eingeführt hat, stoße bei ersten Referenzkunden auf hohes Interesse, sagt Produktmanagerin Stefanie Heß. Es eigne sich für die Montage gewindeformender Schrauben vor allem in Kunststoff oder Metall – insbesondere in Aluminiumdruckguss.  www.desoutter.de


Maschinen & Werkzeuge

Gewinner des „EISEN 2012“-Awards

Innovation am Werkzeug Auf der 38. Internationalen Eisenwarenmesse Köln wurden heuer im März erstmals Auszeichnungen für die auffälligsten Werkzeugentwicklungen und -innovationen verliehen. Dabei wurden Produkte prämiert, die – auch im übertragenen Sinne des Wortes – ihren Preis wert sind.

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igitale Präzision, Qualität, Ergonomie sowie Nachhaltigkeit lauteten die Trendthemen der Kölner Eisenwarenmesse. 2665 Aussteller präsentierten dort ihre Neuheiten, die besten davon wurden erstmalig mit dem „EISEN 2012“-Award in den Bereichen Innovation und Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Der Innovationspreis ging an die Firmen Gedore Tool Center, Knipex-Werk C. Gustav Putsch und Rhodius Schleifwerkzeuge. Für ihre ganzheitlichen Konzepte zeichnete die Expertenjury die Unternehmen wolfcraft und Diager außerdem mit dem Sustainability-Preis „EISEN“ aus. And the winners are:

Ablesefehler verhindern

Der Dremaster DMK 200 von der Gedore Tool Center KG ist ein verstellbarer, auslösender Rohrdrehmomentschlüssel mit Vierkant und integrierter Knarre für kontrollierten Rechts- und Linksanzug. Das Werkzeug besitzt eine umschaltbare Skala für die Drehmomenteinheit. Im Gegensatz zu anderen Werkzeugen wird hier jedoch nur jeweils eine Drehmomenteinheit angezeigt und damit ein Ablesefehler zu 100 Prozent verhindert.

Mit halber Kraft

Der Kraft-Seitenschneider Knipex Twin Force der KnipexWerk C. Gustav Putsch KG erzielt mit seiner patentierten Doppelgelenk-Konstruktion eine sehr hohe Übersetzung, die Schneidleistungen mit einem deutlich geringeren Kraftaufwand ermöglicht.

Gleichzeitig wird der Schnittschlag so weit gedämpft, dass sich die Spannung in der Muskulatur nicht ruckartig, sondern schonend löst. 50 Prozent Kraftersparnis im Vergleich zu einem Kraft-Seitenschneider gleicher Größe sind ein Spitzenwert.

Mauerschlitz in einem Arbeitsgang

Die Frässcheibe LD403 All in one der Rhodius Schleifwerkzeuge GmbH & Co. KG tritt gegen das bislang mühsame Ausstemmen des Mittelsteges und die Beseitigung des entfernten Baumaterials bei der Erstellung von Mauerschlitzen an: Das Gerät fräst und entfernt den Mittelsteg in einem Arbeitsgang, was bis zu 45 Prozent Zeitersparnis bringt. Die drei fest miteinander verbundenen Diamantscheiben bilden ein leis­ tungsstarkes System, das die Rüstzeiten senkt.  www. eisenwarenmesse.de ➤  Teilnehmer Zum heuer erstmals verliehenen Innovationspreis EISEN 2012 gab es knapp 100 Einreichungen. Eine Expertenjury nominierte davon 19 Produkte und daraus wiederum die drei Gewinner, deren Neuheiten als besonders wertvoll bewertet wurden. Zu den Finalisten beim „EISEN 2012“ zählten u. a.: Arnz Flott GmbH Werkzeugmaschinen, August Rüggeberg GmbH & Co. KG – Pferd-Werkzeuge, Bessey Tool GmbH + Co. KG, Boorwerk BV, CIMCO-Werkzeugfabrik Carl Jul. Müller GmbH, HAZET Werk, Hermann Zerver GmbH & Co. KG, Jokosit GmbH, KERN-DEUDIAM Diamantwerkzeuge & Maschinen GmbH, KRESS-elektrik GmbH & Co. KG, Leica Geosystems GmbH, NWS Germany Produktion W. Nöthen e. K., PREBENA, Parat GmbH & Co. KG, SHERPA Connector ( Vinzent Harrer GmbH), Wera Werk Hermann Werner GmbH & Co. KG

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Innung

Hufschmiede

Sensibles Berufsbild mit hohem Qualitätsanspruch Bericht über den 58. Lehrgang Huf- und Klauenbeschlag in Stadl Paura. Von DI Christian Atzmüller*)

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er 10. Februar 2012 war für die Teilnehmer des Lehrgangs für Huf- und Klauenbeschlag der Bundesinnung die Krönung harter Arbeit und intensiven Lernens. An diesem Tag wurden im Pferdezentrum Stadl Paura die begehrten Zeugnisse über die erfolgreiche Ablegung des Kurses überreicht. Der zwölf Wochen dauernde, in zwei Teilen abgehaltene Lehrgang, umfasst insgesamt 485 Stunden und hat neben den anatomischen Grundlagen, Orthopädie, der Praxis des Hufeschmiedens und rechtlichen Belangen auch kaufmännische Gegenstände zum Inhalt. Damit soll gewährleistet werden, dass die Absolventinnen und Absolventen, die ja mit der Ablegung der staatlichen Abschlussprüfung berechtigt sind, das aus dem Handwerk der Schmiede stammende Teilgewerbe „Huf- und Klauenbeschlag“ auszuüben, auch das für die selbstständige Berufsausübung und Unternehmensführung notwendige Rüstzeug erhalten. Am 58. Lehrgang der Bundesinnung der Metalltechniker nahmen insgesamt acht Bewerber und eine Bewerberin teil. Dies zeigt wieder einmal, dass der früher ausschließlich den Männern vorbehaltene Beruf des Hufschmieds keine reine Männerdomäne mehr ist.

Teilnehmer 2011/12: •  Matthias Brandl •  Josef Voglreiter •  Mario Swoboda •  Thomas Bumb •  Wolfgang Herzog •  Patric Pirker •  Emanuel Böhm •  Catharina Pertl •  Jakob Hofer

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Erfreulich für das Hufschmiedewesen in Österreich ist die Wiedereinführung des Lehrberufs Hufschmied im Jahr 2010. In den 70er-Jahren des 20. Jahrhunderts war der Lehrberuf abgeschafft worden – man sah aufgrund der zunehmenden Motorisierung keinen Bedarf mehr für Pferde und damit einhergehend natürlich auch keinen Sinn, den Beruf des Hufschmieds weiter auszubilden. Nun wird das Rad der Geschichte nicht zurückgedreht, das würde angesichts gestiegener Anforderungen unverantwortlich sein. Aber der immer größer werdende Bestand an Pferden in Österreich erfordert eine entsprechende Anzahl an gut ausgebildeten Fachleuten zur entsprechenden Versorgung der Tiere. Die vor zwei Jahren erlassene Ausbildungsordnung trägt den modernen Erfordernissen Rechnung und zieht auch – nach lediglich etwas mehr als einem Jahr des Inkrafttretens – schon vermehrt Ausbildungswillige an. Derzeit sind es 18 Lehrlinge, davon einer aus Deutschland sowie drei weibliche und 14 männliche aus Österreich, die Hufschmied lernen. Der derzeit als Ausbildungsversuch geführte Lehrberuf soll 2015 einer Evaluierung unterzogen und dann in einen Regellehrberuf übergeführt werden. Zu klären ist in diesem Zusammenhang noch der endgültige Standort der Berufsschulausbildung. Hier gibt es zum Leidwesen der Hufschmiede noch keine klare Entscheidung, da ein gesicherter Berufsschulstandort auch zur Attraktivierung eines Lehrberufs beiträgt. Ein erfolgreicher Abschluss der Hufschmiedelehre ist nach Ansicht der Bundesinnung der Metalltechniker eine hervorragende Grundlage für die Absolvierung des Lehrgangs für Huf- und Klauenbeschlag. Aber auch der Abschluss eines anderen Lehrberufs aus der Metalltechnik oder eines verwandten Lehrberufs, wie er in der Liste der Zulassungs-


Innung

voraussetzungen der Bundesinnung angeführt ist, bildet eine optimale Ausgangsbasis. Die Standesvertretung der Hufschmiede ist überzeugt, dass nur ein möglichst hoher Qualitätsanspruch – sowohl an die Kandidaten als auch an die Ausbildungseinrichtung, die Kursinhalte und die Vortragenden und Prüfer – das sensible Berufsbild des Hufschmieds bestmöglich abdecken kann. Neben dem Erwerb praxistauglicher Kenntnisse und wichtiger Kompetenzen durch den Kursteilnehmer, der damit den Grundstein für seine berufliche Entwicklung legt, stehen vor allem die Aspekte Tiergesundheit und Sicherheit der Reiterinnen und Reiter im Fokus der Ausbildung. Falsch beschlagene Hufe führen zu Krankheiten oder auffälligem Verhalten der Tiere – nicht auszudenken, welche Folgen ein Abwurf einer Reiterin oder eines Reiters infolge eines fehlerhaften Hufbeschlags haben kann oder wenn ein Fiakerpferd durchgeht. Hier haftet nämlich der Hufschmied für allfällige Fehler, dessen sollte man sich bewusst sein. Der Huf-

schmiedekurs der Bundesinnung möchte auch dieses Verantwortungsbewusstsein transportieren und stellt daher auch entsprechende Anforderungen an die Zulassung zum Kurs. Zum Abschluss gratulieren wir nochmals den neun Teilnehmern aus Stadl Paura 2011/12 und wünschen alles Gute für eine erfolgreiche berufliche Zukunft!  *) DI Christian Atzmüller ist Geschäftsführer der Bundesinnung der Metalltechniker.

TIPP Der nächste Kurs für Huf- und Klauenbeschlag beginnt am 5. November 2012, die Eignungsprüfung findet am 21. September in Stadl Paura statt. Genaue Informationen findet man auf der Internetseite der Bundesinnung unter: www.metalltechnik.at

Wiener Gewerbe und Handwerk

Erfolgreich gemeistert 2012 Die Sparte Gewerbe und Handwerk der Wirtschaftskammer Wien und ihre Innungen luden mehr als 200 „Jungmeisterinnen und Jungmeister“ sowie erfolgreiche Kandidaten der Befähigungsprüfungen ins Austria Trend Hotel Savoyen am Wiener Rennweg. Viele Absolventen wählen den Gang in die unternehmerische Selbstständigkeit. In Wien bilden mehr als 48.000 Unternehmen der Sparte Gewerbe und Handwerk das Rückgrat der Wirtschaft. Mit Einsatz, Engagement und Mut zum Risiko sichern sie die Lebensqualität am Wirtschaftsstandort. Die einzelnen Branchen – das Gewerbe und Handwerk verfügt über 100 verschiedene Berufsausbildungen – kombinieren langjährige Tradition mit frischen und zukunftsweisenden Ideen und Ausrichtungen. Einige Berufsbilder sind verschwunden,

andere neu entstanden. Viele haben sich in den letzten Jahrzehnten gewandelt – und vor allem weiterentwickelt. Spartenobmann Walter Ruck sieht eine Vorrangstellung der Wiener Unternehmer aus dem Gewerbe und Handwerk im Hinblick auf die besondere Ausbildungsleistung: „Die einzelnen Unternehmen leisten einen wesentlichen Bei- Walter Ruck, Obmann der trag, der die Zukunft der Branche Sparte Gewerbe & Handwerk: Wirtschaft wächst und nachhaltig sichert. Die Wirtschaft „Die benötigt Fachkräfte.“ wächst und benötigt am dringendsten gute Fachkräfte!“  wko.at/wien/gewerbe

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Foto: Foto Weinwurm

Das Wiener Gewerbe und Handwerk zeichnete zum fünften Mal alle AbsolventInnen der Meister- und   Befähigungsprüfungen eines Jahrganges aus.

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Innung Veränderungen im Mitgliederstand Gewerbeerteilung

Standortverlegung

A.P. Schlosserei e.U., 1160 Wien, Thaliastraße 75/4/7, „Metalltechnik für Metall- und Maschinenbau verbunden mit Metalltechnik für Schmiede und Fahrzeugbau; Metalltechnik für Land- und Baumaschinen“, Geschäftsführer: Nikolic Miladin; Bangiew Arkadij, 1110 Wien, Simmeringer Hauptstraße 123, „Anfertigung von Schlüsseln mittels Kopierfräsmaschinen“; Dorofeev Iouri, 1050 Wien, Reinprechtsdorfer Straße 3, „Anfertigung von Schlüsseln mittels Kopierfräsmaschinen“; Heitzmann Andreas, 1220 Wien, Percostraße 15, „Messerschmiede einschließlich der Erzeugung von Hiebund Stichwaffen“; K & K Sicherheitstechnik OG, 1050 Wien, Reinprechtsdorfer Straße 15, „Metalltechnik für Metall- und Maschinenbau“, Geschäftsführer: Andreas Kögler; Karschigijew David, 1090 Wien, Währinger Straße 14, „Anfertigung von Schlüsseln mittels Kopierfräsmaschinen gemäß 1. Teilgewerbe-Verordnung, BGB1. Teil II Nr. 11/1998“; Kubik Ing. Joachim, 1100 Wien, Troststraße 39/2/26, „Metalltechnik für Metall- und Maschinenbau verbunden mit Metalltechnik für Schmiede und Fahrzeugbau; Metalltechnik für Land- und Baumaschinen (verbundenes Handwerk)“; LSS Stahlbautechnik GmbH, 1160 Wien, Sandleitengasse 15/000/19, „Metalltechnik für Metall- und Maschinenbau verbunden mit Metalltechnik für Schmiede und Fahrzeugbau; Metalltechnik für Land- und Baumaschinen (verbundenes Handwerk)“, Geschäftsführer: Ing. Alfred Lechnitz; Raffalt Ing. Horst, 1140 Wien, Steinböckengasse 98, „Messerschmiede einschließlich der Erzeugung von Hieb- und Stichwaffen“; Steel-Master e.U., 1030 Wien, Klopsteinplatz 6/3/1, „Metalltechnik für Metall- und Maschinenbau verbunden mit Metalltechnik für Schmiede und Fahrzeugbau; Metalltechnik für Land- und Baumaschinen (verbundenes Gewerbe)“, Geschäftsführer: Eduard Nikolic.

Bauschlosserei Blemenschütz Gesellschaft m.b.H., 1120 Wien, Vivenotgasse 31, „Schlosser einschließlich der Gitterstricker“, Geschäftsführer: Gertrude Ulber, ausgeschieden Alexander Blemenschütz per 19.02.2007; I-V-A Kunstschmiede- und Stahlbauschlosserei GmbH, 1160 Wien, Gansterergasse 4, „Schlosser (Handwerk)“, Geschäftsführer: Josip Dzigumovic per 15.02.2012; Franz Rabas GmbH, 1160 Wien, Enenkelstraße 19, „Metall- und Eisengießer“, Geschäftsführer: Martin Petermann, ausgeschieden Michael Rabas per 22.01.2012; Stahlschmiede GmbH, 1040 Wien, Waaggasse 1/14, „Metalltechnik für Metallund Maschinenbau, eingeschränkt auf die Montage von Bauund Stahlbauschlosserkonstruktionen, soweit diese Tätigkeiten nicht dem Baumeistergewerbe vorbehalten sind (im Standort eingeschränkt auf den Bürobetrieb)“, Geschäftsführer: Dragi Jankovic per 14.02.2012; Stöller Dichtungstechnik Gesellschaft m.b.H., 1200 Wien, Raffaelg. 32, „Schlosser“, Geschäftsführer: Ing. Franz Czermak per 31.01.2012; UNIPLAN Montage GmbH, 1020 Wien, Hedwigg. 4/Top 26, „Schlosser (Handwerk)“, Geschäftsführer: Andrew Spanblöchl per 01.02.2012.

Neuer Gewerbeinhaber

Ausscheiden des Geschäftsführers

EPRA Sicherheits- und Metalltechnik GmbH, 1100 Wien, Laxenburger Str. 119/1–4, „Schlosser einschließlich der Gitterstricker“, seit 29.12.2011; Heinrich Renner GmbH, 3550 Langenlois, Kamptalstraße 64, „Schlosser, beschränkt auf den Bürobetrieb“, Geschäftsführer: Kurt Renner, seit 10.08.2011.

Änderung des Berechtigungsumfanges

Kögler Andreas e.U., 1050 Wien, Reinprechtsdorfer Straße 15, „Metalltechnik für Metall- und Maschinenbau“, früher Metalltechnik für Metall- und Maschinenbau, eingeschränkt auf die Herstellung, Montage und Reparatur von Gittern, Zäunen, Geländern, Handläufen, Türen und Fenstern sowie von Zylindern, Schlössern, Balkonschlössern und Beschlägen, sowie die Anfertigung von Schüsseln mittels Kopierfräsmaschinen und den Aufsperrdienst.

Errichtung einer weiteren Betriebsstätte

Haimov Boris, 1180 Wien, Währinger Straße 99/2, „Anfertigung von Schlüsseln mittels Kopierfräsmaschinen“ + „Schlosser (Handwerk), eingeschränkt auf Aufsperrdienst“, weitere Betriebsstätte: 1160 Wien, Thaliastraße 110; Dipl.-Ing. Richard Huber Gesellschaft mit beschränkter Haftung, 1080 Wien, Blindengasse 29, „Graveure, Guillocheure und Ziseleure gem. Par.94 Z.26 GewO.1973, beschränkt auf das Gravieren von Schildern mittels Graviermaschinen“, Geschäftsführer: Ing. Georg Richard Huber, weitere Betriebsstätte: 1060 Wien, Mollardgasse 85A (Werkstättenhof).

60 

Februar 2012

  4 | 2012

Csar Michael, 1100 Wien, Baron-Karl-Gasse 3/65/3, „Schleifen von Schneidewaren“, früher: 1010 Wien, Wollzeile 30/3.

Standortverlegung aus einem anderen Bundesland

MEHA Metallkonstruktionen und Handels Ges.m.b.H., 1080 Wien, Stolzenthalergasse 24, „Metalltechnik für Metall- und Maschinenbau verbunden mit Metalltechnik für Schmiede und Fahrzeugbau; Metalltechnik für Land- und Baumaschinen“, Geschäftsführer: Ing. Alexander Kolesa, früher: 2201 Gerasdorf bei Wien, Kapellerfeld, Schillergasse 12–16.

Geschäftsführerbestellung

AIMONT Industriemontage GmbH, 1020 Wien, Handelskai 132/000/4/B2, „Metalltechnik für Metall- und Maschinenbau verbunden mit Metalltechnik für Schmiede und Fahrzeugbau; Metalltechnik für Land- und Baumaschinen (verbundenes Handwerk), eingeschränkt auf Industriemontagen, insbesondere die Montage von Behältern samt zugehöriger Rohrleitungen, Stahlkonstruktionen und Geländer“, Geschäftsführer Stanivuk Vukosav ausgeschieden per 05.01.2012; casasecura Sicherheitstechnik e.U., 1020 Wien, Praterstraße 31 Bürogebäude/M 180, „Metalltechnik für Metall- und Maschinenbau“, Geschäftsführer Ing. Alfred Lechnitz ausgeschieden per 01.01.2012; METEX Handelsgesellschaft m.b.H., 1070 Wien, Seidengasse 44, „Schlosser (Handwerk)“, Geschäftsführer Savic Nebojsa ausgeschieden per 09.01.2012.

Ruhendmeldung

ASST Sonnenschutztechnik e.U., 1110 Wien, Roschegasse 3/32, „Metalltechnik für Metall- und Maschinenbau, eingeschränkt auf die Montage und Reparatur von Rollläden, Markisen, Jalousien und Rollos sowie Katzen- und Insektenschutzgittern“ per 17.02.2012; KLIMES GmbH, 1170 Wien, Lacknergasse 57, „Schlosser (Handwerk)“, Geschäftsführer: Josef Klimes per 29.02.2012.

Gewerberücklegung

Cuk Radovan, 1150 Wien, Beckmanngasse 60/2, „Schlosser“, endet am 02.02.2012; Lindorfer Edmund, 1050 Wien,


Innung

Siebenbrunnenfeldgasse 28, „Schlossergewerbe“, endet am 17.01.1991; Ospalski Ralf, 1210 Wien, Wankläckergasse 23A, „Schlosser, eingeschränkt auf Montage- und Reparaturarbeiten im Haus- und Wohnbereich, erweitert auf Aufsperrdienst, sowie Anfertigung von Schlüsseln mittels Kopierfräsmaschinen“, endet am 23.01.2012; Pawlik Franz, 1080 Wien, Pfeilgasse 23, „Metallschleifer und Galvaniseure“, endet am 26.08.2011; schöfmann Bernhard, 1150 Wien, Hütteldorfer Straße 59, „Schlosser einschließlich der Gitterstricker“; endet am 14.02.2012; stefanovic Vladislav, 1110 Wien, Geiselbergstraße 48, „Schlosser“, Gewerberechtseinschränkung ab 21.9.1995 auf „Schlosser, eingeschränkt auf die Anfertigung von Schlüsseln mittels Kopierfräsmaschinen“, endet am 31.01.2012.

Endigung der Gewerbeberechtigung –  Untergang der juristischen Person

Gesellschaft  für  sparsames  Heizen  GmbH, 1040 Wien, Große Neugasse 15/7, „Schlosser, im Standort beschränkt auf den Bürobetrieb“, Geschäftsführer: Franz Lammer, endet am 17.02.2012.

Endigung aufgrund der Entziehung  der Gewerbeberechtigung

E.s.A.D. – sicherheitstechnik e.U., 1160 Wien, Hofferplatz 2, „Metalltechnik für Metall- und Maschinenbau, eingeschränkt auf Schlüssel- und Aufsperrdienst sowie Reparatur und Montage von Schlössern, Zusatzschlössern (insbesondere Riegelschlösser), Beschläge und Türen“, endet am 06.02.2012.

Klubbrief TERMINE Donnerstag, 12.4.2012

19.30 Uhr

Klubkegeln

Donnerstag, 19.4.2012

19.30 Uhr

Klubsitzung

Donnerstag, 3.5.2012

19.30 Uhr

Klubkegeln

Juni 2012

Laxenburg

sonntag, 22.7.2012

Parndorf – Kultursommer

Unsere nächsten Klubkegelabende finden am Donnerstag, den 12.4.2012 und 3.5.2012, im Gasthof Weinknecht, 2331 Vösendorf, Ortsstraße 161, Beginn 20.00 Uhr, statt. Es gibt eine große Auswahl an hervorragenden Speisen zu vernünftigen Preisen! Bitte unbedingt Indoorschuhe mit nicht abfärbender Sohle mitnehmen! In der März-Klubsitzung am Donnerstag, dem 19.4.2012, haben wir Mag. pharm. Alexander Ehrmann von der Saint Charles Apotheke zu Gast. Dort gibt es nicht nur die gängigen schulmedizinischen Produkte, sondern auch alternative Heilmittel wie Homöopathie, Schüsslersalze und TCM werden angeboten. Sicher wieder ein interessanter Vortrag! Gäste sind wie immer herzlich willkommen. Im  Juni besuchen wir traditionell auch dieses Jahr Laxenburg. Heuer steht „Der Graf von Laxenburg“ am Programm. Am sonntag, dem 22.7.2012, haben wir gemeinsam mit unseren Messerschmiedefreunden die Gelegenheit, den Kultursommer in Parndorf zu genießen. „Der Talisman oder Die Schicksalperücke“ steht heuer auf dem Programm. Beginn der Theatervorführung ist um 20.00 Uhr auf dem Kirchenplatz (bei Schlechtwetter in der Volksschule). Unser lieber Kollege KommR Heinz Amadei organisiert einen Bus und einen Heurigenbesuch. Details werden noch bekanntgegeben. Bitte schon jetzt die Teilnahme bekanntgeben, da nur 20 Plätze zur Verfügung stehen. Weitere Infos: www.kulturparndorf.at bzw. www.theatersommer.info Wir gratulieren unseren Geburtstagskindern im März: Edgar Gschladt, Hildegard Lukas, Marta Kromus, Eduard Nikolic, Christian Mitterlehner, Hildegard Eles, Ing. Herbert Nakovich, Ing. Peter Weingart, Rudolf Lachnit. Rückschau: In der März-Klubsitzung strapazierten wir unsere Lachmuskel wieder einmal so richtig: Wir besuchten die Stehaufmandln im Metro-

pol. Auch wenn diese „nur“ mehr aus zwei Personen bestehen, sind sie auf jeden Fall einen Besuch wert! Ihr neues Programm „Austrias Next Top Schmäh“, bei dem die beiden Vollblutkomödianten Peter Peters und Rudi Kandera wieder wie immer in die verschiedensten Rollen schlüpfen, bringt einige altbekannte Witze neu verpackt und zauberhafte neue „Doppelkonferenzen“. Ich kann einen Besuch auf ihrer Tour (z. B.: 22.4.2012 im Rothneusiedlerhof, siehe www.events.at/die_stehaufmandln_austrias_next_ top_schmaeh/detail.html) nur allen wärmstens empfehlen! Das Klubkegeln im März gewann bei den Damen Julia Held vor Erika Aichinger und Edith Tischler, bei den Herren siegte Walter Cihal vor Gerald Held und Bruno Zangger. Wir gratulieren herzlich!

Leider haben wir bei den firmen, die unseren schlosserball mit tombolatreffern unterstützt haben, offenbar einen wichtigen Partner anzuführen vergessen: Wir danken der firma Würth handelsges.m.b.h., 3071 Böheimkirchen, für die Zurverfügungstellung zahlreicher schöner tombolatreffer.

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