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sp e Bl cial ec : O hu b nd er f B l l ä ch ec e hh nt a l b e ch ze ni ug k , e www.metallzeitung.at

Fachmagazin für die metallverarbeitende Wirtschaft  3 | 2012

HiEngineered Tubes & Sections Hi-Engineered Tubes & Sections

P.b.b. Verlagspostamt: 2340 Mödling, Zul.-Nr. GZ 02Z030717 M, Postnummer: 2 www.wirtschaftsverlag.at

Qualität – Wissen – Innovation – Service

voestalpine Krems GmbH www.voestalpine.com/krems

26. – 30. März 2012

Besuchen Sie uns auf der TUBE 2012 Halle 3, Stand C18


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Inhalt

Es geht voran! „Die Krise ist eine der Staaten und Ban­ ken, und keine der Wirtschaft“, erklärte mir kürzlich der Chef eines bedeutenden Stahl­ handelsbetriebes. Ich denke, der Mann hat recht, denn wie wäre es sonst zu erklären, dass allen Unkenrufen zum Trotz einige Sektoren – auch im Metallgewerbe  – un­ überhörbar „brummen“? Sieht man sich die Ergebnisse des vergangenen Jahres und die Erwartungen für 2012 in einigen metallver­ arbeitenden Branchen an, dann kann ein­ fach kein Pessimismus aufkommen. Bei Schlossern, Schmieden und Landmaschi­ nentechnikern zum Beispiel schaut es heuer stark nach „Business as usual“ aus: 78 Pro­ zent gehen hier von stabilen Verhältnissen für ihren eigenen Betrieb aus, was sich in einem konstanten Be­ schäftigtenstand manife­ stiert. Zwölf Prozent pla­ nen sogar eine Erhöhung des Personalstandes. Mag sein, dass die klein­ gewerbliche, oft regional orientierte Struktur viele Firmen flexibler und re­ sistenter gegen Schwan­ kungen macht. Ver­ brieft ist jedenfalls, dass Gerhard Rainer g.rainer@wirtschaftsverlag.at die Abhängigkeit der Klein- und Mittelbetriebe (KMU) von öffentlichen Projekten oder Di­ rektvergaben durch Bund, Länder und Ge­ meinden sehr gering ist. Im Gegensatz zur Industrie sind Gewerbe und Handwerk mit vielen kleineren Projekten, kürzeren Pro­ jektzeiten, größerer Flexibilität – heißt dann auch: mehr Stress – beschäftigt, liefern sich dafür aber weniger den etwaigen Großpro­ jekten der öffentlichen Hand aus, die mit­ unter kurz vor dem Start noch einmal ver­ zögert, neu ausgeschrieben oder in die Revi­ sion geschickt werden. Eine informative Lektüre wünscht Ihnen die Redaktion!

Aktuell Hannover Messe .......................................... 4 Bogner-Chef Ostermann über die Branche . 6 Werkzeugmaschinen im Kleinformat .......... 10 WK Pulverbeschichtung und Blechtechnik . 12 Metalltechnikschau MSV Brünn ................. 13

20 special: Oberflächentechnik Sauberkeit als Voraussetzung

Metall & Wirtschaft AMAG baut Ranshofen aus ........................ 14 Zink-Reserven gesichert . ........................... 18

special: Oberflächentechnik Elektrochemisches Polieren ....................... 20 Saubere Bauteile . ...................................... 22

special: Blech und -halbzeuge 24 26 28 30

Punktschweißen von Aluminium ................ Bleche trennen . ......................................... Heißes Eisen: Warmumformung ................. RMIG: Perfektion in Perforation .................

24 special: Blech und -halbzeuge Schweißen, formen, lochen

Metall & Technik .34 37 38 41 42 44

AluKönigStahl: Sicherheitsfenster und -türen Fill: Fassadenprojekt in Passau .................. fensterbau/frontale Vorbericht . ................ Metall für Verbundplatten .......................... wire+Tube 2012 ......................................... Wicona baut Polarstation ...........................

Maschinen & Werkzeuge 46 47 48 49

Emag dreht Kosten herunter ...................... Reibpräzision und Materialeffizienz . .......... Trends in der Werkzeugtechnik .................. Kompaktbearbeitungszentrum ...................

38 fensterbau/frontale 2012 Vorschau auf die Fassaden-Messe

Innung Metall am Ball 2012 ................................... 50 Veränderungen im Mitgliederstand ............ 51 Klubbrief .................................................... 53 sp

ec ia Ble l: O ch b e un rflä d -h ch alb ente z e ch ug nik e ,

Impressum

Fachmagazin für die metallverarbeitende Wirtschaft 3 | 2012

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Fischer, DW 441, Fax: DW 403, E-Mail: metall@wirtschaftsverlag.at, Anzeigenrepräsentanz OÖ: Verlagsbüro Gerhard Weberberger, Kleinwört 8, 4030 Linz, 0732/31 50 29-42, Mobil: 0676/5185575, E-Mail: linz@wirtschaftsverlag.at, Fax: 0732/31 50 29-46, Anzeigentarif: Nr. 23, gültig ab 1. Jänner 2012, Erscheinungsweise: monatlich, Herstellung: Friedrich VDV, Vereinigte Druckereien und Verlags-GmbH & CO KG, 4020 Linz, Zamenhofstraße 43–45, www.friedrichvdv.com, Marketing: Paul Kampusch, DW 130, Aboservice: Aboservice Österr. Wirtschaftsverlag, Tel: +43/1/361 70 70-570, Fax: +43/1/361 70 70-9570, E-Mail: aboservice@wirtschaftsverlag.at, Jahresbezugspreis: 55 €, Abonnements, die nicht einen Monat vor Ablauf des Bezugsjahres storniert werden, laufen weiter. Bankverbindungen: Bank Austria Kto 04240571200, BLZ 11000, IBAN AT511100004240571200, BIC BKAUATWW. DVR: 0368491

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Metall – Magazin für die metallverarbeitende Wirtschaft Herausgeber: Österreichischer Wirtschaftsverlag und Landesinnung Wien der Metalltechniker, vormals Schlosser, Landmaschinentechniker und Schmiede, 1030 Wien, RudolfSallinger-Platz 1, Tel: 01/514 50-0. Medieninhaber, Verleger: Österreichischer Wirtschaftsverlag GmbH, 1051 Wien, Wiedner Hauptstraße 120–124, Tel: (01) 546 64-0, Fax: (01) 546 64403, Internet: www.wirtschaftsverlag.at, Ressortleiter: Kersten Viehmann, DW 320, E-Mail: k.viehmann@wirtschaftsverlag.at, Chefredakteur: Gerhard Rainer, DW 348, E-Mail: g.rainer@ wirtschaftsverlag.at, Fachredakteure: Walter Frick,Dorian Kreicic, Kerstin Schustereder, Grafik: Equalmedia, 1180 Wien, Geschäftsführung: Thomas Zembacher, Verkaufsleiter: FranzMichael Seidl, DW 240, Anzeigenberatung: Mitch Andric, DW 252, E-Mail: m.andric@wirtschaftsverlag.at, Anzeigenservice: Andrea

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Die Industrie braucht Stahllösungen, die individueller und intelligenter sind als jemals zuvor. voestalpine Krems sichert Ihnen den entscheidenden Qualitäts- und Effizienzvorsprung: mit einer einzigartigen Serviceund Materialkompetenz über die gesamte integrierte Prozesskette, Synergien in der voestalpine Gruppe sowie weltweiten Forschungspartnerschaften.

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Aktuell Newsline

Geschäftsführerwechsel bei Messer Austria

Der diplomierte Wirtschaftsingenieur Wolfgang Pöschl hat am 1. Februar die Geschäftsführung der Messer Austria GmbH mit Sitz in Gumpoldskirchen übernommen und ist damit Nachfolger von Michael Beck. Messer Austria betreibt neben einer Luftzerlegungsanlage Wasserstoff- und Azetylenproduktionen, lagert und transportiert Gase per Tankwagen oder Flaschen und erzeugt Gase auch vor Ort. Hervorzuheben ist die hohe Kompetenz auf dem Gebiet der Spezialgase, welche am Standort Gumpoldskirchen hergestellt und vermarktet werden. www.messer.at

Neuer Bereichsleiter im Management der Koelnmesse

Mit Christoph Werner wird ein vielseitig erfahrener Messefachmann neuer Geschäftsbereichsleiter im Messemanagement der Koelnmesse. Werner verantwortet ab April die Veranstaltungen der Haus-, Garten- und Freizeitbranchen sowie des Gesundheitsbereichs. Dazu gehören unter anderem die Internationale Eisenwarenmesse, die spoga+gafa, die Intermot Köln, die Internationale Dental-Schau IDS und die Farbe.

HTL Bregenz erneuert Maschinenpark

An der Höheren Technischen Lehranstalt (HTL) Bregenz werden im Laufe dieses Jahres 16 neue Drehmaschinen im Gesamtwert von rund 577.000 Euro zum Einsatz kommen. Sie ersetzen die veralteten Maschinen, die teilweise schon 40 Jahre in Gebrauch waren und nun nicht mehr den aktuellen Erfordernissen einer zeitgemäßen Ausbildung gerecht werden konnten. Neben dem Land Vorarlberg, das knapp 294.000 Euro beisteuert, haben sich an der Finanzierung auch heimische Industriebetriebe, die Vorarlberger Elektro- und Metallindustrie (VEM) sowie die Wirtschaftskammer Vorarlberg beteiligt.

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Hannover Messe Industrie

Mekka der Technik-Branche Sie ist ein Fixpunkt für viele Techniker aus Gewerbe und Industrie: Die Hannover Messe. Und jedes Jahr präsentiert sie sich mit einem Themenmix am Puls der Zeit.

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liver Frese, Geschäftsbereichsleiter der Deutschen Messe, erwartet auch heuer rund 200.000 Besucher zur weltgrößten Industrieleitmesse im Norden Deutsch­ lands. Wie alle geraden Jahre ist 2012 wieder die Oberflächentechnik ein Schwer­ punktthema. 209 Firmen – darunter auch österreichische Unternehmen – listet das Aus­ stellerverzeichnis allein zu diesem Thema auf. Als neues Generalthema kommt dieses Jahr „Industrial GreenTec – von der Industrie für die Industrie“ hinzu. Dabei geht es um Energieeffizienz, Kreislaufwirtschaft, bis hin zu Beratung und Finanzierung. HMIBereichsleiter Oliver Frese registriert in diesem Bereich einen starken Zulauf von neuen Ausstellern. „Wir haben den Nerv der Zeit getroffen“, so Frese.

Effizienz-Arena

Am Thema Energieeffizienz kommt kein Unternehmen mehr vorbei. Im Ausstellungs­ bereich „Energieeffizienz in Industriellen Prozessen“ sowie in der Efficiency Arena wird die Bedeutung der Energieeffizienz für Industrie und Gewerbe herausgestellt. Es geht konkret um Kostensenkungen, Klimaschutz sowie die Machbarkeit und Wirt­ schaftlichkeit von Energieeffizienzprojekten. Es werden Technologien, Lösungen und Anwendungsbeispiele zu Energieeinsparpotenzialen vorgestellt sowie daraus resultie­ rende Wettbewerbsvorteile aufgezeigt.

Österreichische Beteiligung

Laut Statistik lag Österreich im Vorjahr bei den HMI-Besuchern auf Platz 10 und bei den Ausstellern auf Platz 13. Heuer listet das Ausstellerverzeichnis 54 österreichische Betriebe auf, rund ein Fünftel davon sind direkt der Metalltechnik zuzuordnen. 15 hei­ mische Betriebe präsentieren sich auf dem von der Wirtschaftskammer (WKO) organi­ sierten Gemeinschaftsstand. Vor allem für kleinere Unternehmen ist der Gruppenpavil­ lon ein guter Boden für den Schritt aufs internationale Parkett. Irene Braunsteiner, Project Manager International Trade Fairs bei der WKO Außenwirtschaftsorganisation: „Wir sind die Service Organisation, die alles organisiert. Die Unternehmen brauchen nur auf die Messe kommen und verkaufen.“ 

Vier Kernthemen der Hannover Messe: 1. Industrielle Automation & IT: Automatisierung war immer schon das „Herz“ der Hannover Messe. Neben den Maschinen und Lösungen gibt es heuer auch den neuen Ausstellungsbereich „Informationstechnik für die industrielle Produktion“. 2. Energie & Umwelttechnologien: Eines der am schnellsten wachsenden Themen. Mehr als 1200 Aussteller im Umfeld der Energie & Umwelttechnologien bedeuten, dass Hannover mittlerweile die „weltgrößte Messe für den Energiemix der Zukunft“ (Oliver Frese) ist. 3. Industrial Supply: Mit rund 1.300 Ausstellern beherbergt die HMI auch die weltgrößte industrielle Zuliefermesse. 4. Forschung und Entwicklung: Halle 2 beim Haupteingang Nord widmet sich voll und ganz den Themen Technologietransfer und Vernetzung von Forschung und Wirtschaft.


Aktuell

Sola

Messwerkzeug mit „Focus Libelle“ Der Vorarlberger Premium-Anbieter von Messwerkzeugen Sola ist im Rahmen des Staatspreises Innovation 2012 in der Kategorie Econovius nominiert. Der Econovius wird an Klein- und Mittelunternehmen (KMU) vergeben, die sich durch besonders innovative Leistungen auszeichnen. Sola entwickelte 2011 die innovative Focus-Libelle, die vier Mal mehr Kontrast und dadurch verbesserte Lesbar­ keit garantiert. Demzufolge kann der Handwerker schnel­ ler, präziser und besser ablesen. Ausgedehnte Praxistests mit Bauprofis in ganz Eu­ropa brachten große Resonanz: Rund 86 Prozent der befragten ProfiHandwerker stell­ ten eine wesentliche Verbesserung fest, teilt Sola in einer Aussendung mit. Ob und welchen Preis Sola mit seiner Entwicklung gewinnt, entscheidet sich am 22. März 2012, wenn die nominierten Projekte im Rahmen eines festlichen Galaa­ bends in Wien der Öffentlichkeit vorgestellt werden.   www.sola.at

Schachermayer

Metallmaschinen- Neuheiten in Linz Am 28. und 29. März trifft sich in Linz die Branche der Metallbe- und -verarbeiter zur traditionellen Hausmesse im Schachermayer Maschinenzentrum. „Wir entsprechen dem von zahlreichen Kunden bei den jüngsten Messen geäußerten Wunsch, die Messe am Mitt­ woch und Donnerstag auszurichten, weil an Freitagen die Unternehmer zum organisatorischen Wochenschluss daheim gefordert sind“, erklärt Prokurist Karl Hofmann. Das SCH-Maschinenteam bietet – gemeinsam mit den Werksspezialisten – die Top-Marken mit allen Innovati­ onen, die auf den ersten Frühjahrsmessen wie der Metav in Düsseldorf gezeigt wurden. Ein Großteil der Maschinen ist vorführbereit. Dazu erscheint rechtzeitig vor der Hausmesse ein eigener Folder mit zahlreichen Messeexponaten von den SCH-Part­ nern zu attraktiven Preisen. Die aktuellen SCH-Ausstel­ lungsmaschinen sind natürlich so gut wie neu und stehen gleich nach der Messe für den Verkauf zur Verfügung.  www.schachermayer.at

Mit Feuer verzinkt

zertifiziert nach ISO 1461: 2012

Die verzinkten Teile der Firma Feuer-VerzinkereiProfi kommen an vielen Ort zum Einsatz: beim Bau von Autobahnen, in der Industrie und im Gewerbe, wie z.B. bei Dachdeckereien. Auch für die Landwirtschaft verzinkt der Feuer-Verzinkerei-Profi Teile, ebenso wie Gussteile für Hydranten und spezielle Konsolen. Durch zentrifugieren der Teile im heißen Zustand bleiben Bohrungen sowie Gewinde frei. Nicht nur die Qualität der Arbeit, sondern auch der flexible Umgang mit Aufträgen und kurze Lieferzeiten machen Feuer-Verzinkerei zum Profi beim Verzinken. Tag und Nacht im Dreischichtbetrieb für Sie da.

Seit 16 Jahren ist das Judenburger Unternehmen Feuerverzinkerei- Profi auf das Verzinken von Kleinteilen und Schleuderware spezialisiert.

Feuer-Verzinkerei-Profi

Hassan Mashaiekh • Peter-Tunner-Straße 5 • 8750 Judenburg Tel.: 03572 / 44417 • Fax: DW -20 • Handy: 0664 / 5032770 Mobil: 0664/ 50 32 770 • E-Mail: vz@feuerverzinkerei-profi.at

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Aktuell Bogner Edelstahl

Newsline

Schmiedefest in Ybbsitz

„Unique Steel Proposition“ Der neue Chef der österreichischen Bogner Edelstahl Gruppe   Peter Ostermann sprach mit METALL über die Trends und   Herausforderungen in der Stahlbranche.

„Schmieden in Ybbsitz“ wurde von der UNESCO in die nationale Liste immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Das internationalen Schmiedefest Ferraculum von 15. bis 17. Juni am Ybbsitzer Marktplatz steht heuer unter dem Thema: „Ornamente schmieden – Metall schmückt und ziert“. Alle Schmiede und Metallgestalter sind eingeladen, in einem Wettbewerb ihrer Fantasie und ihrem Können freien Lauf zu lassen. Ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Wandern an der Schmiedemeile, herausfordernden Schmiedeprojekten, exklusiven Ausstellungen sowie Musik und Unterhaltung erwartet die Besucher. www.ferrum-ybbsitz.at

Erfolgreiche Euroguss 2012

Dem Abschlussbericht der veranstaltenden NürnbergMesse zufolge ist die diesjährige Euroguss ein voller Erfolg gewesen: Genau 8415 Fachbesucher und damit 18 Prozent mehr als bei der Vorveranstaltung kamen zwischen 17. und 19. Jänner 2012 auf die Fachmesse für Druckguss nach Nürnberg. Auch bei der Nettofläche sei mit einem Plus von 15 Prozent im Vergleich zu 2010 ein neuer Rekord verzeichnet worden. „Von einer Krise war während der Messe nichts zu spüren“, resümiert Gerhard Eder (Bild), Vorsitzender des deutschen Gießereiverbandes VDD. Aus Österreich waren elf Unternehmen als Aussteller vertreten. www.ask-EUROGUSS.de

R+T geht nach Russland

Erstmals wird dieses Jahr von 26. bis 28. September im Crocus Expo International Exhibition Centre in Moskau die R+T Russia, Russlands einzige fokussierte Fachmesse für die Bereiche Rollladen, Türen, Tore, Sonnenschutz, Fenster und Glas, stattfinden. Russland gilt zurzeit als einer der vielversprechendsten Wirtschaftsmärkte Europas. Besonders die millionenschweren Bauprojekte anlässlich der Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi oder der Bau eines Regierungsviertels am Rande Moskaus bieten zahlreiche Marktchancen. www.rt-russia.com

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D

ie Bogner Edelstahl Ges.m.b.H. ist als führende Marke für Han­ del, Logistik und Anarbeitung von Edelstahl seit 1950 bereits in drit­ ter Generation in Österreich und auf internationalen Märkten tätig. Auf einer Gesamtfläche von 23.000 m² lagert das Unternehmen Werkzeugstahl, Baustahl, Blankstahl, rostfreien Edelstahl und NEMetalle in sämtlichen Herstellungsformen und Abmessungsbereichen. Mehr als 600 Einzelpositionen werden täglich zuge­ schnitten, kontrolliert, verpackt, verladen und an Kunden geliefert. Die modernen Service-Center in Vösendorf und Wels erlauben eine Vielzahl an kundenspezi­ fischen Anarbeitungsleistungen in allen Produktbereichen. Das Unternehmen beschäftigt 250 MitarbeiterInnen und ist mit Tochter-Niederlassungen in Bosnien, Polen, Slowakei, Tschechien, Ungarn und Rumänien vertreten. Seit heuer ist Peter Ostermann als neuer CEO für die Fortsetzung der Wachstums­ strategie von Bogner verantwortlich. Er möchte das Unternehmen als globale Organisation fahren und mit zusätz­ lichen Dienstleis­tungen bei den Kunden punkten. So gehören die Anarbeitung von Edelstahl – wie etwa das Sägen von Blö­ cken – und die Vorproduktion (zum Bei­

➤  Trends

bei den Kunden:

spiel Bohren von Positionierungslöchern) schon lange zu Bogners Service-Portfo­ lio für die metallverarbeitende Industrie. Die aus großen Blöcken angearbeiteten Produkte kommen in die Regionallager, wo sie mit kleineren Sägen oder CNCMaschinen den Kundenwünschen ent­ sprechend weiterverarbeitet werden. Europaweit werden auf diese Weise mehr als 4000 Kunden aus dem Maschinen-, Anlagen- und Werkzeugbau sowie Archi­ tektur beliefert. In einer eigenen Akade­ mie bietet Bogner für seine Kunden auch Werkstattschulungen an.

Der Händler als Dienstleister

Ein ganz großes Thema ist für Ostermann die Materialdisposition als zusätzliche Dienstleistung für Metallbetriebe. „Hin­ ter uns stehen 70 Lieferanten, wir sind für die Produzenten eine Drehscheibe“, erklärt der Bogner-CEO. „Wir haben selbst 20 Einkäufer, die können unseren Kunden den Einkauf abnehmen und so zur Konsolidierung der Lieferantenstruk­ tur beitragen.“ Dazu stellt Bogner Edel­ stahl kundenspezifische Bedarfsprogno­ sen auf, macht Werkstoffberatung und gibt sogar Frühwarnungen heraus, wenn sich am Markt Veränderungen oder neue Entwicklungen abzeichnen.

• Werkstoffsubstitution • Strategischer Einkauf • Verkürzung der Beschaffungszyklen von drei Monaten auf eine Woche • Von Banken- zu Lieferantenfinanzierung • Qualitätsmanagement ISO 9000 (Transportwege-Optimierungsprogramm) • Outsourcing • Lieferanten-Konsolidierung: Preferred Partner liefert alles.


➤  Sell

Side Trends:

• Konsolidierung der Produzenten • Distribution über Händler (Weil 80 Prozent der Firmen sind Mittelstand.) • Diversifikation über Partnerschaften/Kooperationen • Konsignationslager zur Senkung der Kapitalbindung beim Kunden • Lieferantenfinanzierung • Ausbau von Anarbeitungsservices (Bogner: 80 Maschinen zur Verarbeitung, Partner in Ungarn mit weiteren 80 Maschinen, Beteiligung an Laserspezialisten in Wels) • Service Level Management (Bogner Edelstahl: Customer Service Center, von 7 bis 18 Uhr erreichbar) • Supply Chain Integration

Fenster

Ein weiteres Betätigungs­ feld in Sachen Dienstleis­ tung ist die Vorproduktion als Outsourcing-Modell für mehrere Kunden. Und was beim IT-erfahrenen CEO natürlich nicht unbemerkt blieb, sind die effizienzstei­ gernden Möglichkeiten der sogenannten Supply Chain Integration. Dabei geht es im Prinzip um die Anbindung der ITSysteme von Kunden an die automatisch gesteuerte Lagerver­ waltung bei Bogner. „Die Kunden haben oft ebenso wie wir ein SAP-System und wollen sich bei uns einhängen“, erklärt Oster­ mann. Mit einzelnen Kunden funktioniere das schon.

Türen

Dynamik nimmt zu

„Unser Marktfeld wird größer“, resümiert Peter Ostermann. „Es kommt zu einer fundamentalen Zunahme der Dynamik und die Schnellen werden die Langsamen überholen.“ Bei der Nutzung von Stahl habe sich die Innovation beschleunigt, aber bei der Finanzierung zeige sich ein gefährlicher Trend: „Die gesamte Branche leidet unter Geldknappheit“, so Ostermann. Dabei komme es zu einer Pervertierung der Wirtschaft: „Die Finanzierung wechselt von den Banken in Richtung Liefe­ ranten. Das Zahlungsziel wird hinausgezögert und die Außen­ stände verursachen in unserem Unternehmen bis zu 800.000 Euro Finanzierungskos­ten.“ Auch dies ein Service, mit dem Bogner zur Zeit bei seinen Kunden punkten kann.  www.bogner.co.at

Zur Person Peter Ostermann (55) ist mit Jahreswechsel zum CEO der Bogner Edelstahl Holding bestellt worden. Der erfahrene Betriebswirt und Informatiker war zwölf Jahre in führenden Managementpositionen tätig, unter anderem als IT-Vorstand bei der Erste Bank, KonzernCIO bei den ÖBB sowie als Krisen-BusinessPerformance Manager beim Beratungsunternehmen KPMG. Ostermann hat Bogner Edelstahl in den vergangenen drei Jahren als Beiratsmitglied begleitet und dabei maßgeblich am Turnaround und an der neuen Wachstumsstrategie des Unternehmens mitgearbeitet, deren Umsetzung er jetzt – gemeinsam mit CFO Robert Broermann (45) – verantwortet.

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Aktuell DMG/Mori Seiki Austria

Newsline

Brandschutz heiß begehrt

Laut den Veranstaltern habe sich die zweite Ausgabe der Nürnberger Fachmesse und Kongress für vorbeugenden Brandschutz FeuerTRUTZ von 22. bis 23. Februar mit einem deutlichen Aussteller- und Besucherzuwachs als wichtiger Branchentreff für den vorbeugenden Brandschutz etabliert. Rund 3300 Besucher und 150 Aussteller kamen diesmal nach Nürnberg und der parallel stattfindende Brandschutzkongress war mit 850 Teilnehmern ausgebucht. Heiß diskutiert wurden unter anderem die gesetzliche Rauchmelderpflicht sowie die Vereinbarung von Brand- und Denkmalschutz. www.feuertrutz.de

Erfolgreiches Jahr für Atlas Copco

„2011 war ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr“, freut sich Dirk Villé, Geschäftsführer der Atlas Copco Kompressoren & Drucklufttechnik GmbH. Der Druckluftspezialist erzielte beim Maschinenverkauf als auch im Aftermarketgeschäft ein deutliches Wachstum. „Das Bewusstsein der Kunden für Energieeffizienz steigt und daher ist die Nachfrage nach drehzahlgeregelten Kompressoren, Wärmerückgewinnung sowie kostensenkenden und energiesparenden Dienstleis­ tungen, wie beispielsweise übergeordneten Steuerungen, sehr groß“, ist Dirk Villé über die laufende Entwicklung in der Druckluftbranche erfreut. Villé ist auch für 2012 optimistisch: „Die Auftragslage für das erste Quartal ist gut und von der propagierten Krise ist derzeit nichts zu spüren.“ Im Frühjahr eröffnet Atlas Copco in Judendorf bei Graz einen weiteren Servicestützpunkt in einem wichtigen Indus­ triegebiet. www.atlascopco.com

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Gemeinsam sind sie stärker Nach der Integration in Deutschland, Asien, USA und Japan werden nun auch die übrigen europäischen Märkte gemeinsam bearbeitet.

D

ie beiden internationalen Werkzeugmaschinen-Hersteller Gildemeister (Deutsch­ land) und Mori Seiki (Japan) unterhalten seit März 2009 eine strategische Koope­ ration, die mit einer Überkreuzbeteiligung verbunden ist. Seit Jahresbeginn koope­ rieren sie nun auch in Österreich bei Vertrieb, Service und technischen Support. Mit dem Headquarter in Klaus (Vorarlberg) und einer weiteren Niederlassung in Stockerau (Niederösterreich), setzt DMG / Mori Seiki Austria damit in der Alpenrepublik auf flächendeckende Kundenbetreuung. 52 Mitarbeiter in Österreich sollen dem Kunden eine optimale Unterstützung bei allen Produktionsaktivitäten sowie der Opti­ mierung von Fertigungsprozessen gewährleisten. „Die konzentrierte Marktorientierung und die Technologie-Führerschaft unserer Produkte sind der Schlüssel zum Erfolg“, so Gebhard Aberer, Geschäftsführer der DMG / Mori Seiki Austria. „Wir stellen uns der neuen Herausfor­ derung in Österreich und garantieren neben unserer Maschinenqualität eine hundertprozen­ tige Betreuung im Vertrieb und Service.“ Mehr Gebhard Aberer, DMG/Mori Seiki als 30 Service-Mitarbeiter und eine lokale 24/7 Austria: „Garantieren hundert­ Betreuung in Vertrieb Hotline soll dabei Hilfe in allen Servicefragen prozentige und Service.“ garantieren. DMG und Mori Seiki, bekannt für Maschinen zur Dreh-/Fräs- und Fräs-/Drehbearbeitung arbeiten daran den Bereich der Einstiegsmaschinen auszubauen. Die Baureihe „Ecoline“ etwa könne auf Grund eines hohen Stan­ dardisierungsgrads und eines eng gefassten Optionenbaukastens die Investitionskosten für die Kunden niedrig halten, heißt es in einer Firmenaussendung. Im Rahmen der Bodensee-Messe in Klaus vom 22. bis 25. Mai 2012 soll DMG / Mori Seiki Austria als neue Organisation vorgestellt werden.  www.dmgmoriseiki.com

European Aluminium Award 2012 Ob im Verkehrssektor, Bauwesen, Maschinenbau, in der Elektrotechnik oder   in der Konsumgüterindustrie: Für viele Neuentwicklungen ist Aluminium   der Ausgangspunkt. Alle zwei Jahre werden Innovationen mit dem „European Aluminium Award“ ausgezeichnet. Das Aluminium Centrum (Niederlande) sucht in Zusammenarbeit mit der EAA European Aluminium Association, dem GDA Gesamtverband der Alumini­ umindustrie sowie der Weltmesse ALUMINIUM 2012 wieder Produkte und Projekte, die den Werkstoff Aluminium auf inno­ vative Art und Weise verwenden. Heuer hat die Jury erstmals die Möglichkeit, verschiedene Sonderpreise im Bereich der Verarbeitung zu vergeben. Hier gibt es die Kategorien Walzen, Gießen, Pressen und Oberflächenbehandlung. Für den besten Beitrag im Bereich Umwelt, Nachhaltig­ keit und Energieeffizienz kann die Jury zudem den „Overall Jury Award“ vergeben. Bewerben können sich Firmen und Einzelpersonen bis 1. Juli 2012. Alle nominierten Produkte und Projekte werden im Oktober auf der ALUMINIUM 2012 in Düsseldorf ausgestellt.  www.aluminium-award.eu, www.aluminium-messe.com


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Aktuell Metav 2012

Werkzeugmaschinen im Kleinformat Von Makro bis Mini reichte die Bandbreite der Sonderthemen auf der Metav 2012 in Düsseldorf. Vor allem in   der Medizintechnik und Uhrenindustrie ist weniger oft mehr (wert).

I

n der Sonderschau „Metal meets Medical“ wurde unter anderem die gesamte Prozesskette zur Herstellung medi­ zintechnischer Produkte vorgeführt. Miniaturisierung wird aber nicht nur in der Medizintechnik großgeschrieben, kleine Teile sind in vielen Branchen groß im Kommen. Ein Paradebeispiel für die Präzisionsbearbeitung mechanischer Minibauteile ist die Uhrenindustrie.

Vollhartmetall-Mikrofräser mit Durchmessern von nur noch drei Hundertstel Millimetern, die auch noch gehär­ tete Stähle im HSC-Turbo-Tempo fräsen. Seit die Medizin­ technik boomt, haben auch Werkzeugmaschinen im Klein­ format Konjunktur. So präsentierte etwa die Darmstädter Datron AG ihre neue Hochgeschwindigkeits-Fräsmaschine C5 für die hochgenaue Fünfachs-Simultanbearbeitung von Kleinteilen beispielsweise in der Medizintechnik, der Uhren- und Schmuckindustrie oder dem Werkzeug- und Formenbau. Es können alle zerspanbaren Materialien bis zu einem Durchmesser von 60 mm fünfachsig simultan bearbeitet werden, auch das Fräsen hochkomplexer Geo­ metrien ist dabei möglich. Die direkt angetriebene DrehSchwenk-Achse gewährleistet eine gute Reproduzierbarkeit bei hoher Prozesssicherheit – und das bei einer Stellfläche von nur 1 m².

Präzision en miniature

Kompakt und dabei präzise wie ein Uhrwerk – die Tradi­ tions-Uhrenfabrik Junghans baut auch in der mechanischen Kleinstteile-Fertigung wieder auf eigenes Know-how: Mit einer kompakten Mikrofräsmaschine von Haas Automa­ tion für die Präzisionsbearbeitung filigraner Uhrwerksteile wurde die Tradition exquisiter Armbanduhren neu belebt. Nachdem man sich 1976 von der mechanischen Uhrenferti­

Foto: Datron

Noch weniger geht kaum mehr

gung komplett getrennt und sich dafür auf selbst gefertigte Quarzwerke und die Funkuhr-Technologie konzentriert hatte, wollte die deutsche Traditionsfirma nun Know-how und Technologie wieder in eigene Hände nehmen. Die Mikrofräsmaschine OM-2 des amerikanischen Herstel­ lers Haas Automation (OM steht für Office Mill) ist in ihren Abmessungen so kompakt, dass sie problemlos und ohne Umbauten in die neugestalteten Fertigungsräumlichkeiten transportiert werden konnte und auch danach beliebig mobil einsetzbar ist. Ihre Leistungsdaten, sagt Geschäfts­ führer Stotz, „sind nicht nur völlig ausreichend für unser Einsatzgebiet, die Fertigung sehr kleiner Uhrwerksteile für mechanische Armbanduhren“, durch die serienmäßige Hochgeschwindigkeitsspindel (bis 30.000 min-1) ist die Maschine sogar „wie maßgeschneidert für unsere Klein­ teilebearbeitung“.   www.metav.de

Montana Tech übernimmt Aluminiumfirmen von Hypo Geländer bauen in der halben Zeit!

Obere Wängen 2 D-73119 Zell u.A.

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E-Mail: kaercher-zell@t-online.de www.kaercher-zell.de Tel +49(0)7164 7452

Die Schweizer Industriegruppe Montana Tech Components AG (MTC) beabsichtigt gemeinsam mit ihrer 100%igen Alumi­ nium-Tochter Alu Menziken den mehrheitlichen Erwerb der beiden größten kroatischen Aluminium-Unternehmen AluFlexPack und TLM-TVP von der verstaatlichten österreichi­ schen Hypo Alpe Adria Gruppe. Mit der Übernahme will MTC seine Marktstellung bei Aluminium-Komponenten und -Profi­ len langfristig stärken. AluFlexPack ist der führende kroa­ tische Aluminium-Verpackungskonzern mit Hauptsitz in Zadar, TLM-TVP betreibt ein Aluminium-Walzwerk in Sibenik. Mit rund 240 Milionen Euro Umsatz und 1100 Mitarbeitern an sechs Standorten (fünf in Kroatien, einer in Polen) zählen die beiden Unternehmen zu den größten Industriekonzernen in Kroatien. MTC ist bei Aluminium-Profilen Tier-1-Lieferant von Airbus und Boeing.  www.montanatechcomponents.com


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Aktuell Newsline

Exportpreis 2012

Der Österreichische Exportpreis wird seit 1994 an österreichische Unternehmen verliehen, die erfolgreich auf Auslandsmärkten tätig sind. Beurteilt werden Exportleistungen der vergangenen zwei Jahre. Vergeben wird er in sechs Kategorien: Gewerbe und Handwerk, Handel, Industrie, Information und Consulting, Tourismus und Freizeitwirtschaft sowie Verkehr. Abkantpresse in der Blechtechnik

Automatikbeschichtungskabine

Berufsbildung im Ausland

Bei ihrer beruflichen Erstausbildung nutzen nur wenige Jugendliche in Europa die Möglichkeit, Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Zwar scheint die grenzüberschreitende Mobilität bei den Auszubildenden in letzter Zeit zu steigen, sie liegt jedoch noch immer deutlich unter den Zielzahlen, die die EU-Kommission im November 2011 verabschiedet hat. Dies geht aus einem Bericht der Johannes Gutenberg-Universität Mainz hervor. Die Bedeutung von Mobilität und internationalen Erfahrungen müsse mehr ins Bewusstsein kommen und vor allem den Unternehmen und Ausbildern nahegebracht werden, raten die Studienautoren. www.uni-mainz.de

Weniger Metallverpackungen gesammelt

In ihrer Jahresbilanz über die getrennte Verpackungssammlung hat die Altstoff Recycling Austria (ARA) neben Zunahmen bei Kunststoff und Altpapier nur bei den Metallverpackungen mit knapp über 30.000 Tonnen wieder eingesammelten Rohstoff ein Minus von 2,3 Prozent verzeichnet. Dies sei auf leichtere Verpa­ ckungen sowie auf eine Verschiebung zu anderen Verpackungsarten zurückzuführen, heißt es in einer ARA-Mitteilung. www.ara.at

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WK Pulverbeschichtung und Blechtechnik

Qualität gepaart mit Flexibilität Als Lohnfertiger verbindet WK die Kompetenzen aus Beschichtung und Blechtechnik mit Flexibilität.

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ualität ist, wenn der Kunde und nicht das beschichtete Material zurückkommt“, lautet das Credo des Guntramsdorfer Unternehmens. In zwei Hallen werden für Kunden aus der Metalltechnik Bauteile aus Aluminium, verzinktem oder blankem Stahl mit Pulverlack beschichtet. Die Auftraggeber kommen unter anderem aus dem Fenster-, Türen- und Fassadenbau über Maschinenbau bis hin zur Bahn- und Automobil­ industrie. „Flexibilität hat uns groß gemacht“, erklärt Christian Kerschhofer, Inhaber und Geschäftsführer der WK Pulverbeschichtung. Ohne die entsprechende Flexibilität wären die sehr variablen Auftragsgrößen und im Extremfall bis zu 90 Farbwechsel pro Tag auch schwer zu meistern. „Wir versuchen die Produktion nach den Terminwünschen unserer Kunden zu steuern“, sagt Kerschhofer. Mit der Blechbearbeitung startete WK im Jahr 2004. „Auslöser dazu war damals eigent­ lich Richard Jandrisevits, der nach dem Konkurs eines Wiener Blechbetriebes plötzlich ohne Job dastand.“ Kerschhofer holte sich die benötigten Blechbearbeitungsmaschinen aus der Konkursmasse und gründete gemeinsam mit Jandrisevits die WK Blechtechnik. Ihr Aufgabengebiet ist die Lohnfertigung von Blechteilen, zum Beispiel für den Fassa­ denbau, Metallbau, Maschinenbau oder Sonnenschutzhersteller. Ein bis fünf Millimeter dicke Stahl-, Edelstahl- oder Aluminiumbleche werden hier nach allen Regeln der Zunft verarbeitet. Das heißt Schneiden, Stanzen, Abkanten, Schweißen, Bohren etc. bis hin zur Anfertigung von Metallkonstruktionen. „Für den Kunden bedeutet das ein Zeitplus, weil für ihn die Besorgung des Materials und der Transport entfallen“, erklärt Jandrise­ vits. Zudem verfüge WK Blechtechnik mit Abkantpressen bis sechs Meter Breite in der Regel über eine bessere Ausrüstung als ein „normaler“ Schlosser. Das WK-Konzept der Verbindung von Blech- und Beschichtungstechnik scheint jeden­ falls aufzugehen, denn es liegen bereits Pläne für eine weitere Fertigungshalle vor, die [gr] spätestens in zwei Jahren in Betrieb gehen soll.  

Das Unternehmen Die WK Pulverbeschichtung GmbH wurde 1996 gegründet und ist seit 2000 in Guntramsdorf südlich von Wien ansässig. Im Jahr 2004 erweiterte der Betrieb durch den Bau einer zweiten Produktionshalle und die Gründung der WK Blechtechnik GmbH, für die 2008 eine weitere Halle errichtet wurde. Die nächste Erweiterung ist für Mitte 2013 oder Anfang 2014 vorgesehen. Das Unternehmen befindet sich seit 2011 im Besitz der Familie von Christian Kerschhofer, der das Unternehmen auch als Geschäftsführer leitet. Die WK Blechtechnik GmbH ist ein Tochterunternehmen der WK Pulverbeschichtung und wird vom geschäftsführenden Gesellschafter Richard Jandrisevits geleitet. Die Pulverbeschichtung beschäftigt – je nach Saison – 70 bis 75 Mitarbeiter und erzielte 2011 einen Umsatz von rund 5,7 Millionen Euro. In der Blechtechnik arbeiten zwölf Mitarbeiter, der Umsatz betrug 1,8 Millionen Euro. www.pulverbeschichtung.at


Aktuell MSV 2012

Herbstschau der Metalltechnik Sieben parallele, großteils metallbezogene Industriemessen füllen zur Maschinenbaumesse MSV   von 10. bis 14. September das Brünner Messegelände.

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ie 54. internationale Maschinenbaumesse MSV Brünn findet dieses Jahr wieder zum traditionellen Termin von 10. bis 14. September statt. Die MSV-Schwerpunkte dieses Jahres sind (erneut) Werkzeug- und Umformmaschi­ nen, denen sowohl die größte Brünner Messehalle P als auch weitere Ausstellungsflächen gewidmet sind. Bearbei­ tungs- und Umformtechnik ist nicht nur ein zentraler Tech­ nologiebereich der Maschinenbaubranche, sondern zugleich auch ein traditionelles und im Export äußerst erfolgreiches Geschäftsfeld tschechischer Hersteller. Seit 2010 finden parallel zur Maschinenbaumesse spezia­ lisierte Technologiemessen statt. Heuer ist dies wieder die Messebiennale IMT (Internationale Messe für Metallbearbei­ tung) als größte Schau dieser Branche in Mittel- und Osteu­ ropa, zumal in geraden Jahren, in denen die Weltausstellung EMO nicht stattfindet. Ebenfalls parallel zur MSV 2012 werden die 14. interna­ tionale Gießereifachmesse Fond-EX, die 21. internationale Fachmesse für Schweißtechnik Welding und die 4. inter­ nationale Fachmesse für Oberflächentechnik Profintech abgehalten. Dazu kommen noch eine Fachmesse für Kunst­ stoffe, Kautschuk und Verbundstoffe (Plastex) und eine Messe für Schutzausrüstung und Sicherheit am Arbeits­ platz (Interprotec).

Partnerland Indien

Premiere feiert auf der MSV dieses Jahr eine „India Show“, die höchste Form offizieller geschäftlicher und wirtschaft­ licher Präsentationen Indiens im Ausland. Mit ihr kom­ men etwa 150 indische Firmen sowie bedeutende Vertreter indischer Regierungsinstitutionen zur Maschinenbaumesse nach Brünn. Bei einer Anmeldung bis zum 31. März 2012 garantiert der Veranstalter den Ausstellern als Frühbucherbonus eine Preisermäßigung und eine freiere Wahl des Standorts.  www.bvv.cz/de/msv

die welt der metallbe- und -verarbeitung:

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erstmals mittwoch und donnerstag

hausmesse im Maschinenzentrum Linz 28. - 29. märz 2012

Mi: 09:00 - 18:00 Uhr Do: 09:00 - 18:00 Uhr

Die neuesten Maschinentrends bzw. Produktionslösungen für die zerspanende Metallbearbeitung und Umformtechnik. Die Einladung und der Folder mit attraktiven, preisgesenkten Ausstellungsexponaten sind unter www.schachermayer.at einzusehen oder anzufordern. Schachermayer-Großhandelsgesellschaft m.b.H. | Geschäftseinheit Maschinen und Anlagen | Schachermayerstraße 2 | A-4021 Linz Tel. +43(0)732-6599 DW 1418 | Fax: +43(0)732-6599 DW 1444 | maschinenmetall@schachermayer.at | www.schachermayer.at

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Metall & Wirtschaft AMAG

Newsline

Rohstoffversorgung entscheidet über Standort

„Wenn China mittlerweile fast 50 Prozent der globalen Eisenerzproduktion und über 40 Prozent der weltweiten Kohle-, Blei-, Zink-, Aluminium-, Kupfer- und Nickelproduktion konsumiert, ist es hoch an der Zeit, dass sich auch in der EU die Spitzenpolitik mit diesem fundamentalen Standortthema ernsthaft auseinandersetzt“, appelliert Peter Untersperger, Vorstandsvorsitzender der Lenzing AG, für zentrale notwendige Strategien, Maßnahmen und Aktivitäten für eine sichere und kostengerechte Rohstoffversorgung der österreichischen Industrie. Ein Positionspapier der Industriellenvereinigung soll in den kommenden Monaten an die Politik herantragen werden. www.iv-net.at

Standort Ranshofen wird ausgebaut Investition von 220 Millionen Euro in ein neues Warmwalzwerk, Ausbau der Plattenfertigung und Erweiterung der Gießerei. „Seit zwei Jahren arbeitet das Werk in Ranshofen hart an der Kapazitätsgrenze“, erläutert AMAG Technikvorstand Helmut Kaufmann anlässlich der Präsentation der AMAG-Bilanzergebnisse vor Journalisten in Wien. Nach der Zustimmung des Auf­ sichtsrates zum weiteren Ausbau wird in Ranshofen in den kommenden Jahren mit etwa 220 Millionen Euro eines der größten Investitionsvorhaben der europäischen Aluminiumindustrie realisiert. „Diese Entscheidung zur signifikanten Weiterentwick­

Haben gut lachen: (v.l.n.r.) Die AMAG-Vorstände Gerald Mayer (Finanzen), Gerhard Falch (Vorsitz) und Helmut Kaufmann (Technik) bei der Präsentation des ersten Bilanzergebnisses nach dem Börsegang 2011.

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lung des Standortes Ranshofen wird in die Geschichte der AMAG eingehen. Wir wer­ den mit den neuen Produktionskapazitäten unsere einzigartige Position als Spezia­ litätenanbieter mit führender Recyclingquote im globalen Markt ausbauen“, ist sich Gerhard Falch, Vorstandsvorsitzender der AMAG Austria Metall AG, sicher. „Der Markt verlangt breitere Bleche und dickere Platten“, erklärt Kaufmann. Eine völlig neue Warmwalzlinie sowie die Erweiterung der Plattenfertigung sollen in den nächsten vier bis sechs Jahren diese Nachfrage abdecken – und die Ranshofener Pro­ duktionskapazitäten um 50 Prozent steigern. Größere Breiten von bis zu 2.300 mm und größere Dicken von bis zu 150 mm ermöglichen im Bereich Walzen eine Steige­ rung des Anteils an Spezialwalzprodukten. Damit wird vor allem den Anforderungen aus der Transportindustrie (Luftfahrt, Automobil, LKW, Schiff), dem Maschinenbau sowie der Erzeuger von Windkraftanlagen Rechnung getragen. In den neuen Produktionsstätten werden etwa 200 neue Arbeitsplätze geschaffen. Mit 15 Prozent mehr Personal erreichen die neuen Anlagen im Endausbau voraussichtlich eine Produktionssteigerung von 50 Prozent.

Ausblick 2012

AMAG Vorstandschef Gerhard Falch erwartet für das laufende Jahr ein anhaltend hohes Preisniveau am Rohstoffsektor: „Der globale Verbrauch an Primäraluminium steigt mit einem Plus von sechs Prozent stärker als die Produktion (+5 Prozent)“, zitiert er jüngste Expertenprognosen. Auf Abnehmerseite sieht Falch in Branchen wie Transport (+9 Prozent), Konsumgütern (+7 Prozent) oder dem Maschinenbau (+5 Pro­ zent) sehr passable Verbrauchssteigerungen bei Walz- und Spezialprodukten im heu­ rigen Jahr.  www.amag.at


Metall & Wirtschaft AGRE

Erweitertes Portfolio Der in der oberösterreichischen Industriestadt Steyr angesiedelte Kompressorenhersteller AGRE will 2012 mit einigen technischen Neuheiten aufwarten. Dazu gehören neue hocheffiziente Schraubenkompressoren mit Getrie­ beantrieb, neuesten IE3-Motoren, neuen Schraubenele­ menten, verbesserter Kühlluftführung sowie voll integrier­ ter Wärmerückgewinnung und Drucklufttrockner.

„Das Portfolio wird dabei auch erweitert, nämlich durchgängig bis zu einer Kom­ pressorleistung von 355 kW“, betont AGREGeschäftsführer Michael Khang. Ebenfalls neu ist der intelligente elektronische Reg­ ler „Air Control 5“ mit voller Netzwerkfähig­ keit. Das heißt, bis zu sechs drehzahlgere­ gelte Maschinen sind gleichzeitig in Master/Slave-Betrieb regelbar. Nachdem AGRE das Auslandsgeschäft vollständig an die jeweiligen Schwes­ AGRE-Geschäftsführer terunternehmen (vor allem in Michael Khang Deutschland und Ungarn) abgegeben hat, konzentrieren sich die 43 heimischen Mitar­ beiterinnen und Mitarbeiter nun verstärkt auf den Heimmarkt Österreich. In Tirol wurde außerdem mit der Firma Alpha Druckluftund Vakuumtechnik ein neuer engagier­ ter Vertriebspartner gefunden.  www.agre.at

54. Internationale Maschinenbaumesse MSV 2012

8. Internationale Messe für Metallbearbeitung

IMT 2012 MSV 2012

Frühbucherbonus bei Anmeldung bis

31. 3.

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PROMOTION

Die Auswahl an Kolbenkompressoren wurde stark erweitert: Es sind nun etwa 50 Prozent mehr Maschinen erhältlich, z. B. Petrol-/Diesel-Geräte für Ortsunabhängigkeit, keilriemengetriebene Industriemaschinen und Gewerbemaschinen   mit Schallbox und Trockner.


Metall & Wirtschaft Newsline

EU-Arbeitsmarkt

Schinko steigert Exportquote

Berufsausweis für Ingenieure

Der oberösterreichische Spezialist für Schaltschränke, Pultanlagen und Automatengehäuse Schinko hat einen Großauftrag an Land gezogen: Das Unternehmen liefert Gehäuse für die Münzzähler von Wincor Nixdorf nach Deutschland. „Durch diesen Neuauftrag erhöht sich unsere steigende Exportquote nach Deutschland neuerlich“, berichtet Gerhard Lengauer, Geschäftsführer von Schinko. Der Rahmenvertrag beinhaltet mehrere Hundert Gehäuse und die Lieferung von wöchentlich bis zu 20 Stück nach Ilmenau/D ist kürzlich angelaufen. www.schinko.at

Montanwerke Brixlegg verkauft

Die früher zur A-Tec-Gruppe gehörenden Montanwerke Brixlegg – Österreichs einziger Kupfererzeuger – und die französische Gindre-Gruppe, Hersteller von Kupfer-Halbzeugprodukten, sind von der Schweizer Umcor AG erworben worden. Umcor ist ein weltweit tätiges Handelsunternehmen im Bereich der nicht eisenhaltigen Metalle. Beide übernommenen Unternehmen sollen als selbstständige Unternehmen weitergeführt werden.

Aluminium-Lithium-Legierungen

Aleris International, ein führender Hersteller von Aluminium-Walzprodukten und Strangpressprofilen sowie von spezifischen Legierungen, baut in Koblenz eine spezielle Gießerei für Aluminium-LithiumPlatten und Blechprodukte. Damit will das Unternehmen der Nachfrage der Luft- und Raumfahrtbranche nachkommen. Aluminium-Lithium-Legierungen ermöglichen es Flugzeugherstellern, die Kraftstoffeffizienz durch die Gewichtsreduzierung mittels Aluminium zu erhöhen und gleichzeitig die Festigkeit, Korrosionsbeständigkeit und Ermüdungsbeständigkeit beizubehalten. www.aleris.com.

Mit einer Initiative zur Schaffung europäischer Berufsausweise hat die EU-Kommission den Weg für die sogenannte Engineering Card frei gemacht. Diese soll als Nachweis über berufliche Qualifikationen dienen und damit Bewerbungs­ verfahren innerhalb der Europäischen Union erleichtern. Die Europäische Kommission hat einen Vorschlag zur Modernisie­ rung der Richtlinie über Berufsqua­ lifikationen angenommen und damit den Weg für mehr Einheitlich­ keit auf dem europäischen Arbeits­ markt frei gemacht. Dazu zählt unter anderem auch die Einführung eines Europäischen Berufsaus­ weises. „Ein solcher Ausweis erhöht für Ingenieure die Möglichkeiten, europaweit zu arbeiten“, erklärt Willi Fuchs, Direktor des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI). Bisher haben Deutschland und die Niederlande die Enginee­ ring Card eingeführt. In weiteren sieben Ländern, darunter Spanien, Tschechien, Slo­ wakei, Slowenien und die Schweiz, steht die Einführung kurz bevor. In Österreich hinge­ gen ist die Engineering Card derzeit kein Thema.  www.engineering-card.de

G.O. Nilsson

Von Wals nach Wels Der österreichische SKF Vertragshändler G.O. Nilsson eröffnet eine zusätzliche Servicefläche in Wels.

Für das Unternehmen mit der Zentrale in Wals bei Salzburg gesellen sich dadurch zusätzlich zum Kundenkreis in den südlichen und westlichen Bundesländern weitere Partner aus Oberösterreich, Niederösterreich und Steiermark hinzu. „Besonders im Umfeld Oberösterreich und Steiermark können wir den hohen Bedarf an Antriebtsechnik auf diese Weise zeitoptimiert abdecken und den Kunden zukünftig auch im persönlichen Gespräch besser beraten“, erklärt CEO Helmut Mar­ schang. Sämtliche Produktsorten und Serviceleistungen wie das 24-Stunden Service und der Ruf, selbst die exotischsten Produktsorten für seine Kun­ den ausfindig zu machen, werden nun auch in Wels umgesetzt. Fünf Personen kümmern sich auf insge­ samt 1000m 2 um verstär­ kte Kompetenz, zusätzlichen Service und doppelte Verfüg­ Martin Felber, Helmut Marschang barkeit. Die G.O. Nilsson GesmbH ist SKF Vertragshändler für Wälzla­ gertechnik. Unter der Leitung von Martin Felber und Helmut Marschang werden Kunden aus Industrie, Groß- und Kleinhan­ Ihr SPEZIALIST in Abwasserdel ebenso wie Endverbraucher in den Bedarfsbereichen Wälz­ behandlungsfragen aller Art! lagertechnik, Dichtungstechnik, Antriebstechnik, Klebetechnik und Transporttechnik betreut. „In erster Linie geht es darum, die jeweilige Maschinenstillstandzeit des Kunden zu minimieren beziehungsweise komplett auszuschließen“, sagt CEO Martin Fel­ Watertreatment Electronics ber. Durch den Welser Standort könne man nicht nur eine fach­ spezifische Beratung vor Ort garantieren, sondern auch die Weg­ C.H. Erbslöh GmbH · Am Ausfergenufer 4 · 5400 Hallein/Österreich zeiten wesentlich verkürzen. Tel.: +43 (0)6245/71493-0 ∙ Fax: +43 (0)6245/71493-40 Die offizielle Eröffnung des Welser Servicecenters wurde für die info.at@cherbsloeh.com ∙ www.cherbsloeh.com www.nilsson.co.at letzte Maiwoche 2012 angesetzt.  

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Metall & Wirtschaft Zink

Rohstoff mit Reserven Laut einer EU-Studie ist die ausreichende Versorgung mit Zink auf Jahre gesichert.

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er schonende und effiziente Umgang mit Ressour­ cen steht heute für Unternehmen ganz oben auf der Agenda. Als Rahmen dafür hat die EU-Kommission im September 2011 den „Fahrplan zu einem ressourcen­ schonenden Europa“ vorgestellt. Ressourcen sind endlich und bisweilen auch nicht frei zugänglich. Erfreulich im Hinblick auf Zink ist das Ergeb­ nis der Studie „Critical Raw Materials for the EU“, die 2010 im Auftrag der Europäischen Kommission durchgeführt wurde: Zink zählt demnach nicht zu den versor­ gungskritischen Rohstoffen. Die Zinkreserven sind in den vergangenen Jahrzehnten stär­ ker gewachsen als der Einsatz von Zink in Produkten, und heute steht mehr Zink zur Verfü­ gung als zu irgendeinem anderen Zeitpunkt in der Geschichte, da welt­ weit neue Vorkommen entdeckt und Abbauund Gewinnungsverfahren weiterentwickelt wurden. Die Daten des Geologischen Dienstes der Vereinigten Staaten (USGS) verdeutlichen das: Betrugen 1994 nach USGS die weltweiten Zinkreserven 140 Millionen Tonnen, so wurden sie 2010 bereits auf 250 Millionen Tonnen geschätzt – und das trotz der zusätzlichen 16 Jahre, in denen Zink verwen­ det wurde.

Reserven sind dynamische Größen

Die heute bekannten Zinkreserven sind – wie alle natürlichen Ressourcen – keine festen, sondern dynamische Grö­ ßen, die sowohl von den geologischen Rahmenbedingungen als auch von der Interaktion zwischen Wirtschaft, Tech­ nik und Politik abhängig sind. Der Aus­ druck „Reserven“ bezeichnet dabei ledig­ lich die aktuell erfassten und vermessenen Zinkvorkommen, die mithilfe aktueller Tech­ nologien wirtschaftlich abgebaut werden können. 2010 wurden weltweit rund zwölf Millionen Tonnen Zink

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in Erzen abgebaut. In Europa gibt es Zinkerzbergbau bei­ spielsweise in Irland, Schweden und Polen. Einer der welt­ größten Zinkerzeuger ist das schweizerisch-englische Unternehmen Xstrata mit Aktivitäten in Spanien, Deutsch­ land und Kanada. Dazu gehört die Zinkhütte in Norden­ ham bei Bremerhaven, die eine Erweiterung ihrer Zink­ produktion um 150.000 Tonnen auf 300.000 Tonnen plant. „Das geschieht vor dem Hintergrund einer langfristig gesi­ cherten Versorgung mit Zinkerzen. Neben den abbauwür­ digen 250 Millionen Tonnen sind weltweit weitere 1,9 Mil­ liarden Tonnen Zink in Lagerstätten bekannt – wodurch sichergestellt ist, dass die Welt noch für lange Zeit über reichlich Zink verfügt“, erklärt Carl van Dyken, Geschäfts­ führer der Xstrata Zink GmbH.

Hoher Recyclinganteil

Diese Fakten dürfen jedoch nicht zu einem sorglosen Umgang mit natürlichen Ressourcen führen. Recycling spielt hier eine große Rolle: So werden etwa in Deutsch­ land mehr als 30 Prozent des gewonnenen Zinks aus Recy­ clingmaterialien erzeugt. Die Grenzen dieses Anteils lie­ gen in der langen Haltbarkeit des Metalls – Zinkdächer beispielsweise halten bis zu 200 Jahre. Entscheidend für Zink ist die sogenannte End-of-Life-Recyclingrate (EOL), die angibt, wie viel des nach Ablauf der Nutzungsdauer zur Verfügung stehenden Zinks auch tatsächlich recy­ celt wird. In Europa beträgt die EOL-Recyclingrate für alle Zink­anwendungen durchschnittlich 70 Prozent. Hauptquellen für das Zinkrecycling sind Zinkbleche, ver­ zinkter Stahl, Messing und Zinkdruckgussteile. Darüber hinaus gibt es eine Reihe zinkhaltiger Materialien, die bei­ spielsweise beim Feuerverzinken oder beim Recycling von Stahlschrott anfallen und als Rohstoffe für die Zinkerzeu­ gung genutzt werden– und zwar ganz ohne Downcycling: Recyclingzink weist die gleiche Qualität wie Primärzink auf.  www.recyclingportal.eu


Metall & Wirtschaft Photovoltaik-Kongress 2012

Unabhängig in die Zukunft Der Österreichische Wirtschaftsverlag veranstaltet gemeinsam mit dem   Klima- und Energiefonds am 19. und 20. April 2012 in der Pyramide WienVösendorf bereits zum dritten Mal den Österreichischen PhotovoltaikKongress. Aus diesem Anlass ein Gespräch mit Ingmar Höbarth, dem Geschäfts­führer des Klima- und Energiefonds. Während die fossilen Energieträger in den vergangenen Jahren immer teurer geworden sind, sinkt der Preis bei Photovoltaik (PV). Stimmt! Tendenziell sind PV-Anlagen seit 2006 um 58 Prozent billiger geworden. Diese Zahl stammt zwar aus Deutschland, wird sich aber von der in Österreich nicht maßgeblich unterscheiden. Man darf aber auch nicht vergessen: Laut uns vorliegenden Angaben wächst der Markt für PV-Anlagen ständig. Das hat zur Folge, dass natürlich auch diverse – mit der Thematik befasste – Industrieunternehmen verstärkt dabei sein wollen, um am Kuchen mitzunaschen. Die Folge ist eine Verbilligung der Produkte. Ein Schwerpunktprogramm des Klimaund Energiefonds war im Vorjahr die Förderung von Klima- und Energie-Modell­ regionen? Ziel des Programms war es, Klima- und Energie-Modellregionen bei der Gründung bzw. während der Aufbauphase zu helfen. Inhaltlich war es ein Entwicklungspaket für Modellregionen, das ein Umsetzungskon­ zept sowie die Tätigkeiten des Modellregi­ onen-Managers über maximal zwei Jahre unterstützte. Zusätzlich wurden 2011 erst­ mals Photovoltaikanlagen auf gemeinde­ eigenen Dächern gefördert. Die Förderhöhe betrug 1100 Euro/kW bzw. maximal 30 Pro­ zent der anerkannten Investitionskosten. Pro Klima- und Energie-Modellregion wurden maximal 60 kW unterstützt. In manchen Modellregionen wurden somit mehrere klei­ nere Anlagen ermöglicht. 158 Anlagen konn­

ten so errichtet werden. Für das Programm wurden rund 1,8 Millionen Euro aufgewen­ det. Derzeit haben wir 85 Klima- und Ener­ gie-Modellregionen, in denen mehr als zwei Millionen Menschen leben. Gibt es auch 2012 Photovoltaikförderungen? Davon kann man mit an Sicherheit gren­ zender Wahrscheinlichkeit ausgehen. Der­ zeit laufen aber noch die diesbezüglichen Verhandlungen. Wir werden natürlich sofort nach einer Entscheidung darüber infor­ mieren. Vielleicht bereits am Photovoltaik-Kongress? Kann absolut sein. Ich bin überzeugt, dass der Kongress wieder Entscheidungsträger, Vordenker, und Anwender zusammenbrin­ gen wird. Er wird wie in der Vergangenheit klar und verständlich über die Einsatzmög­ lichkeiten der Photovoltaik informieren. 

3. Photovoltaik-Kongress 2012 Dipl.-Ing. Ingmar Höbarth wird in einer gemeinsamen Talkrunde mit Bundesminister Nikolaus Berlakovich , Reinhold Buttgereit, Generalsekretär des internationalen Photovoltaik Verbands, und Hans-Josef Fell, energiepolitischer Sprecher der Bundesfraktion Bündnis90/ Die Grünen, den diesjährigen Photovoltaik-Kongress in Vösendorf eröffnen. Informieren auch Sie sich auf dem 3. Photovoltaik-Kongress umfassend darüber, was für Sie als Unternehmer und für Ihre Kunden (Produktinformation der unterschiedlichen Anbieter, Fördersituation für Ihre Kunden, Planung, Aufbau & Sicherheit von PV-Anlagen) wichtig ist. Termin: 19. und 20. April 2012, Vösendorf bei Wien Neu 2012: separate Fachforen für Kommunen/kommunale Betriebe und Gewerbe/Handwerk Preis: 199,– Euro (exkl. USt) Anmeldung: anmeldung@reded.at Alle Infos unter www.reded.at

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special: Oberflächentechnik

Bild 1: Detailansicht eines Verformungsrisses in einem Rohr aus Werkstoff 1.4404

Bild 2: Fremdmaterialrückstand auf der Innenoberfläche eines Rohres aus 1.4404

Henkel

Bild 3: Mikrodopplung auf einer Walzblechoberfläche aus Werkstoff 1.4571 im gebeizten Zustand

Elektrochemisches Polieren „deckt auf“ In einigen hochsensiblen Bereichen der Metallbearbeitung sind auch die kleinsten Oberflächendefekte nicht tolerierbar. Eine sichere, schnelle und zerstörungsfreie Werkstoffprüfung auf Mikrodefekte ist hier von fundamentaler Bedeutung.

B

auteile aus Metall oder Metalllegierungen werden meist durch Gießen, durch spanlose oder spanabhebende Formgebung, durch Schweißen oder aber durch Sinter­ verfahren hergestellt. Diese wärmetechnischen und mecha­ nischen Formgebungstechniken verursachen dabei am Bau­ teil fallweise Oberflächenausbildungen, die durch lokale (Mikro)Defektstellen gekennzeichnet sind. Derartige Defekt­ stellen in Form von (Haar)Rissen, Poren etc. beeinträchtigen in der Regel die Funktion bzw. die Standzeit des Bauteils im praktischen Betrieb und sollen deshalb möglichst vor der Inbetriebnahme bzw. im Rahmen zeitlicher Zwischenprü­ fungen durch entsprechende Prüfverfahren schnell und vor allem sicher erkannt und allenfalls einer Reparatur unterzo­ gen oder aber der ganze Bauteil ausgetauscht werden. Speziell in hochsensiblen Technikbereichen wie Luft- und Raumfahrt, Hochgeschwindigkeitstechnik, Energietechnik, Hochvakuumtechnik, Kerntechnik etc. ist bei Bauteilen, die hohen statischen oder dynamischen Belastungen ausgesetzt sind, die sichere und schnelle zerstörungsfreie Werkstoff­ prüfung auf Haarriss- oder Mikroporendefekte von funda­ mentalem Interesse für die Betriebssicherheit der Anlagen. Gerade im Hinblick auf das Vorhandensein von typischen Oberflächendefekten bei Bauteilen aus Stahl bzw. auch austenitischen wie ferritischen Edelstahllegierungen, die unter anderem das Korrosionsverhalten der Bauteile beein­

Innovative Filtrationstechnik für optimale Oberflächentechnik Qualitätsverbesserung für Oberflächenbehandlungen bei gleichzeitiger Kostenreduktion muss kein Widerspruch sein – unser patentierter automatischer Rückspülfilter Lenzing RWF schafft den Beweis: www.lenzing.com/RWF Lenzing Technik GmbH Tel.: +43 (0) 7672 701-3479 ■ www.lenzing.com/technik

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flussen, soll eine Reihe von Prüfverfahren auf die Wirksam­ keit und Treffsicherheit entsprechend spezifischer Defekt­ arten (Mikrodefekte) untersucht werden, wobei auch das chemische und das elektrochemische Polieren im Hinblick auf seine Eignung als zuverlässige und praktikable Defekto­ skopiemethode beurteilt werden soll.

Typische Defektarten

Bauteile wie Rohrleitungselemente, Blechhalbzeuge, Behäl­ ter, Ventilkörper, Achsenelemente oder Pleuel werden in der Regel nach dem Urformprozess des Gießens meist einer ganzen Reihe nachfolgender mechanischer Umformungs­ prozesse unterzogen. Solcherart hergestellte Bauteile zeigen fallweise eine Vielzahl von signifikanten Mikrodefekten: • lokale Rissstrukturen aus spanlosen Verformungsprozes­ sen wie Schmieden, Biegen, Walzen, Ziehen bzw. aus spa­ nenden Prozessen wie Bohren, Drehen, Schleifen oder auch aus Schweißverfahrensprozessen oder aus Glühpro­ zessen [Bild 1] • lokale Porenbildungen aus Gusslunkern, Seigerungen oder aus Schweißprozessen • lokale Fremdmaterialrückstände etwa vom Schleifen, Bohren, Honen bzw. vom Biegen oder Ziehen [Bild 2] • lokale Dopplungen vom Walzen [Bild 3] • lokale Strukturdefekte hinsichtlich nachhaltiger Gefüge­ änderungen von angewendeten Schweiß- oder Glühver­ fahren [Bild 4] Die Mehrzahl dieser Defekte wird durch die eingesetzten Bearbeitungsverfahren verursacht; der geringere Teil erklärt sich aus typischen Legierungsverunreinigungen oder Werk­ stoffinhomogenitäten.

➤  Verfahrensvorteile • (Mikro)Poren, (Mikro- oder Haar)Risse und (Mikro)Dopplungen werden erkannt, durch visuelle Erkennung wie durch austretende Poliersäure eindeutig pH-aktiv detektierbar. • Strukturelle bzw. gefügetechnische Defekte werden entweder ­entfernt (Fremdstoffkontaminationen) oder aber deutlich dargestellt (z. B. Schweißgutinhomogenitäten).


special: Oberflächentechnik

➤  Anwendungsfälle

Bild 4: Korngrenzenaufkohlung und beginnende interkristalline Korrosion auf einer aufgekohlten Edelstahloberfläche

der Oberflächen-Mikrodefektoskopie

• Analyse/Detektierung von Verformungsrissen bei geschmiedeten Turbinenschaufeln im Fußbereich durch spezielle Elektropolierverfahren. Kein anderes Verfahren erlaubt eine sicherere Erkennung von Mikrohaarrissdefekten infolge spanloser Verformungsprozesse. • Elemente von Treibstoffleitungen im Luftfahrtbereich werden auf Mikroporen, Haarrisse, Material­ inhomogenitäten auf der Oberfläche mittels exakt spezifizierter Elektropolierverfahren geprüft. • Reaktorbehälter bzw. Ventilkörper im Chemie- und Nuklearbereich werden im Schweißnahtbereich oder vollflächig durch chemische bzw. elektrochemische Verfahren schnell und sicher so konditioniert, dass eine anschließende visuelle Analyse schnell und absolut zielsicher erfolgen kann. • Pharmaapparate werden im Flächen- wie im Schweißnahtbereich solcherart erfolgreich geprüft. • Implantatteile werden ebenfalls mittels angepasster elektrochemischer Polierverfahren geprüft. • Eisenbahnfederungssysteme werden durch gezielte chemische Oberflächenbehandlung sowohl ­hinsichtlich des Dauerfestigkeitsverhaltens wesentlich verbessert als parallel auch betreffend allenfalls vorhandener Oberflächenmikrodefekte geprüft.

Unabhängig von der Herkunft beziehungsweise der Ursa­ che dieser typischen Mikrodefekte ist allerdings klar, dass diese sowohl die kalkulierten Bauteileigenschaften betref­ fend Festigkeit, Dichtheit, Korrosionswiderstand etc. mitunter merklich reduzieren, als auch geeignet sind, technologische Prozesse und Verfahrensabläufe maßgeblich zu stören. Beim Prüfverfahren ist dabei vor allem die sichere und effek­ tive Art der Sichtbarmachung bzw. die Erkennung der Defekte von Bedeutung. Es ist zu beachten, dass speziell mechanisch bearbeitete Metalloberflächen (Schleifen, Honen etc.) die Eigenschaft haben, nicht nur eine Reihe dieser Defekte zu ver­ ursachen (Schleifhaarrisse), sondern diese Defekte auch noch verfahrensbedingt durch systematisches Verschmieren zu ver­ decken (strukturkaschierende Beilbyschicht) und hierdurch einer ganzen Reihe von herkömmlichen Defektoskopiever­ fahren einer klaren Defekterkennung zu entziehen. Speziell mechanisches Schleifen/Honen ist dazu geeignet, vorhandene Mikrodefekte durch entsprechende Oberflächenverschmie­ rungen zu verdecken, wobei solche Kaschierungseffekte allerdings das Folgeproblem sicher nicht vermeiden lassen, sondern vielmehr die Früherkennung erschweren und ent­ sprechende Betriebsprobleme praktisch vorprogrammieren.

Gängige Methoden der Defektoskopie

Um Mikrodefekte wie Poren, Risse, Dopplungen etc., welche für das Betriebsverhalten (Festigkeit, Dichtheit, Korrosion etc.) eindeutig nachteilige Wirkungen erwarten lassen, mög­ lichst sicher aufspüren zu können, sind in der Regel folgende Verfahren in Anwendung: • Röntgenverfahren für Schweißbindefehler und gröbere Schweißporen Metall-Anzeige185x60:Metall-Anzeige185x60

• US-Verfahren für gröbere Dopplungseffekte • Penetrationsprüfung für Poren und Rissbildungen • chemische Lösungen wie Huey/Strauss-Test für Strukturoder Gefüge- bzw. Kontaminationsdefekte • Wirbelstromprüfungen für Dopplungs- und Bindefehler • Magnetpulververfahren nach Förster etc. Alle diese Verfahren haben spezifische Anwendungen und entsprechende Vor- und Nachteile. Speziell durch eine Mate­ rialschmierschicht von 1 bis 10 µm Dicke verdeckte lokale Mikrodefekte entziehen sich erfahrungsgemäß der sicheren und zuverlässigen Detektion durch Penetrationsprüfung auf­ grund der Zugänglichkeitsbarriere für die chemischen Subs­ tanzen. Sehr feine lokale Dopplungen, etwa in der Endlosrohrfer­ tigung, können durch Wirbelstromprüfungen oder US-Prü­ fungen erfahrungsgemäß nicht gesichert erkannt werden. In diesem Zusammenhang ist die Anwendung des che­ mischen Polierens oder des elektrochemischen Polierens – ursprünglich entstanden als Weiterentwicklung der ­chemischen/elektrochemischen Ätzverfahren für Metall­ strukturanalysen – zur absolut sicheren Defekterkennung von besonderem Vorteil, da durch die Anwendung dieser Verfahren nicht nur technologisch sehr hochwertige Metall­ oberflächen entstehen, sondern auch die durch die mecha­ nische Bearbeitung entstandenen Kaschierungsschichten an der Bauteiloberfläche gesichert und belastungsfrei entfernt werden (rein kristalline Metalloberflächenstrukturen) und allfällig vorhandene Mikrodefekte zum Beispiel infolge des Faradayeffekts deutlich geöffnet und visuell gesichert prüf­ bar aufbereitet werden.  www.henkel-epol.com

23.02.2012

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special: Oberflächentechnik

Die bei voestalpine Rotec gefertigten Generatoren für Airbags besitzen hohe Festigkeit. Vor der Reinigung in der ELBA weisen sie Verschmutzungen in Form von Fetten, Ziehseifen und Phosphaten auf.

Resonanzspeicher für Fahrzeuge mit Hydrauliksystemen haben ein großes Volumen mit einer kleinen Öffnung und sind sehr schwierig zu reinigen.

Zur Reinigung der Resonanzspeicher für Fahrzeuge mit Hydrauliksystemen, an die hohe Anforderungen gestellt werden, wurde die PALMA bei voestalpine Rotec installiert.

MAFAC

Saubere Bauteile Die voestalpine-Tochter Rotec in Annweiler reinigt Stahlteile für Airbags mit Maschinen von Mafac.

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ie Bauteilreinigung ist heute unverzichtbarer Bestand­ teil eines jeden Auftrags“, weiß Peter Pinkau, Produkti­ onsleiter bei dem zur voestalpine-Gruppe gehörenden deutschen Unternehmen voestalpine Rotec in Annweiler/ Rheinland-Pfalz. Das ursprünglich auf Umformung und Emaillierung spezialisierte Werk produziert seit 1998 Stahl­ teile für Airbags von Fahrzeugen und ist heute innerhalb der voestalpine Rotec-Gruppe der Standort mit der höchsten Fer­ tigungstiefe in Sachen Stahlumformung. Da die Verunreinigungen auf den in Annweiler produzierten stählernen Airbag-Generatoren bei der Weiterverarbeitung Probleme bereiteten, wurde bereits vor neun Jahren die Rei­ nigungsmaschine Elba des Alpirsbacher Experten für indus­ trielle Reinigungsmaschinen Mafac angeschafft. Seither läuft das Zwei-Bad-System im Dreischichtbetrieb. Vier Jahre später kam die Reinigungsmaschine Palma hinzu, in der zunächst Resonanzspeicher für Fahrzeuge mit Hydrauliksys­ temen gereinigt wurden. Inzwischen wurde diese Anlage auf die zeitgleiche Reinigung von Stahl- und von Aluminiumtei­ len umgestellt. Die Anforderungen an die Herstellung der Generatoren für die Sprengkapseln der Airbags sind umfangreich. Die unauf­ fällig aussehenden Gehäuse müssen eine hohe Festigkeit besitzen. Nach der Fertigung der Werkstücke werden beim Kunden Deckel auf die Rohre geschweißt, was in den Anfän­ gen mit Schwierigkeiten behaftet war. Denn durch die Ver­ unreinigungen der Stahlteile mit Fetten, Ziehseifen und Phosphaten war der Schweißvorgang problematisch. Somit kam für den Lieferanten die Reinigung als zusätzliche Kun­ denanforderung hinzu. Die Anschaffung einer Reinigungs­ anlage wurde notwendig. Dabei fiel die Wahl nach nur wenigen Versuchsreihen im Mafac-Technikum auf die auf wässriger Basis arbeitende Reinigungsmaschine Elba. „Neben dem guten Namen, den Mafac besitzt, und der Nähe zum Standort Alpirsbach waren für uns das Reinigungs- und Trocknungsergebnis sowie die Tatsache, dass Mafac mit einem geschlossenen Wasserkreis­ lauf arbeitet, ausschlaggebend“, erklärt Produktionsleiter

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Pinkau. Der gesamte Reinigungsprozess umfasst elf Minu­ ten. Da die Airbag-Generatoren unempfindliche Teile ohne komplexe Geometrien sind, können sie als Schüttgut in das Beschickungssystem eingelegt und nur mit einem Deckel fixiert werden. Bei der von Mafac entwickelten Verfahrens­ technik des Spritzreinigens rotiert das Beschickungssystem gegen- oder gleichläufig zu dem mit Vollstrahldüsen ausge­ statteten Spritzsystem. Zur Trocknung werden die Stahlteile mit warmer Druckluft impulsartig abgeblasen und anschlie­ ßend mit erhitzter Warmluft beaufschlagt. „Nach den guten Erfahrungen mit der Elba haben wir 2007 eine zweite Mafac-Maschine, die ‚Palma‘, angeschafft“, sagt Peter Pinkau. Grund dafür war der Produktionsbeginn von Resonanzspeichern für Fahrzeuge mit Hydrauliksystemen, „an welche sehr hohe Reinigungsanforderungen gestellt werden“, so der Produktionsleiter. Die dickbauchigen Reso­ nanzspeicher haben ein großes Volumen, aber nur eine kleine Öffnung und sind somit schwierig zu reinigen. Die Palma ist ebenfalls ein Zwei-Bad-System mit allerdings deut­ lich umfangreicheren Mediumtanks. Sie ist im Gegensatz zu ihrer „kleinen“ Schwester mit zwei Verfahrenstechnologien ausgestattet: Neben dem bewährten Spritzreinigen kann die Reinigungskammer mit ihrem Fassungsvermögen von 450 Litern auch bis zu 100 Prozent geflutet werden. Während des Reinigungsprozesses werden die Resonanz­ speicher in Spezialvorrichtungen im Beschickungssystem eingelegt. Durch die Fixierung der Stahlteile lässt sich die Verfahrenstechnik des Spritzreinigens in vollem Umfang nutzen. Die Ausrüstung des Reinigungssystems der Palma mit Vollstrahldüsen macht dabei sowohl ein punktuelles Abreinigen der Werkstücke als auch eine flächige Reinigung möglich. „Entscheidend war für uns bei diesen Werkstücken auch die Trocknung, für welche die Palma ebenfalls zusätzliche Opti­ onen bietet“, so Peter Pinkau. Neben dem bereits beschrie­ benen Impulsblassystem ist serienmäßig ein Kondensations­ system eingebaut, das im Anschluss an jeden Reini­gungs­prozess aktiviert wird. (ira)   www.mafac.de


special: Oberflächentechnik

Rösler Oberflächentechnik

Vorbehandlung großer Konstruktionen Das neue System RRBK 25/21 von Rösler ist ein Rollenbahn-Konstruktionsstrahler, der es ermöglicht,   komplette Stahlkonstruktionen vor dem Lackieren zu strahlen. sowohl die Ein- und Auslaufrollenbahn als auch die Strahl­ kammer begehbar. Dies vereinfacht in Verbindung mit den großen Wartungsöffnungen auch die Wartungs- und Repara­ turarbeiten.  www.rosler.com

Das Strahlsystem RRBK 25/21 wurde für die Bearbeitung von bis zu 16.000 x 2500 x 2100 mm großen, dreidimensionalen Schweißkonstruktionen sowie Blechen mit einer minimalen Höhe von 3 mm ausgelegt.

Foto: Rösler Oberflächentechnik GmbH

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U

m die Oberflächen von Stahlkonstruktionen – etwa für den Industrie- und Lagerhallenbau – optimal auf die Lackierung beziehungsweise Pulverbeschichtung vorzubereiten, werden sie nach dem Schweißen gestrahlt. Ein auf die Anforderungen eines großen polnischen Stahl­ bauers maßgeschneidertes Strahlsystem von Rösler ermög­ licht etwa die Bearbeitung von bis zu 16 x 2,5 x 2,1 Meter (L x B x H) großen, dreidimensionalen, massiven Schweiß­ konstruktionen mit einem Maximalgewicht von 24 Tonnen. Die Anlage verfügt über zwölf elektronisch gesteuerte Turbi­ nen Hurricane H 42 mit je 15 kW Antriebsleistung. Die Plat­ zierung der Turbinen gewährleistet, dass Rost und Zunder sowie Schweißrückstände von allen Bereichen der Konstruk­ tionen zuverlässig entfernt werden. Eine in die untermuldete Auslaufkammer integrierte Abblasstation stellt sich durch Werkstückerkennung automatisch auf die Höhe der Teile ein und sorgt für die Entfernung von verbliebenem Strahl­ mittel. Die Abmessungen der Bauteile, insbesondere deren Höhe, machten sehr große Öffnungen an der Ein- und Aus­ laufkammer sowie der Strahlkammer erforderlich. Schutz­ vorhänge aus Spezialgummi sowie ein Schiebesystem aus Stahlplatten verhindern den Austritt von Strahlmittel durch die konstruktionsbedingt großen Öffnungen an der Ein- und Auslaufkammer. Die Beschickung der Anlage erfolgt mit dem Hallenkran. Damit Mitarbeiter die Befestigungen der Werkstücke schnell und problemlos lösen können, wurde das Strahlsystem einerseits in das Fundament abgesenkt. Andererseits sind

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special: Blech und Blechhalbzeuge

Links: Im Takt von ca. 100 Sekunden schweißen die Fachleute bei GF pro Fahrzeugtür 16 Punkte von exakt je 5 mm im Durchmesser. Rechts: Die Punktverbindungen sind wiederholgenau von gleich hoher Qualität.

Fronius

Aluminiumteile punkten Der Automobilzulieferer Georg Fischer Automotive nutzt eine alternative Version des Widerstands-Punktschweißverfahrens.

A

nders als konventionelles Punktschweißen überwin­ det DeltaSpot die Hindernisse, die bisher dem hoch produktiven Fügen des Werkstoffes Aluminium im Wege standen. Experten von Georg Fischer entwickelten die Lösung für die Türrahmen des neuen Porsche Pana­ mera gemeinsam mit dem Schweißsystempartner Fronius. Laut Wolfgang Hintsteiner, dem bei Georg Fischer für das Projekt verantwortlichen Ingenieur, hat sich die Anlage als prozesssicher und kostengünstig erwiesen. Kennzeichnend für DeltaSpot sind umlaufende Prozess­ bänder. Sie unterbinden den direkten Kontakt zwischen Elektrode und Werkstück, aber vermitteln ihn indirekt. Dies hilft den Elektrodenverschleiß drastisch zu reduzie­ ren und macht den Wärmeeintrag in die Fügestelle regelbzw. optimierbar. Aus dem Leichtbauwerkstoff Aluminium bestehen sowohl die rund 3 mm dicken Rahmen als auch das darauf zu fügende 2 mm dicke Versteifungsblech der Fahrzeugtü­ ren. Die Fachleute beschritten beim Lösen dieser Aufgabe neue Wege. Sie hatten zuvor mehrere Fügeverfahren auf ihre fertigungstechnische Eignung und Wirtschaftlichkeit untersucht: Das konventionelle Widerstandspunktschwei­ ßen, das Rührreibschweißen, das Clinchen, das Stanz­ nieten sowie einen Klebeprozess. „Hinzu kam DeltaSpot, dessen Stärken die Entwickler von Fronius besonders im Fügen von Aluminium bezeichnen“, berichtet Wolfgang Hintsteiner. Im Auswahlprozess erwies sich DeltaSpot

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als das geeignetste Fügeverfahren. Die damit gefügten Teile aus beschichtetem Aluminium-Druckguss und -blech bestehen die Qualitätstests. Im Unterschied zum herkömmlichen Widerstandspunkt­ schweißen entstehen die gepunkteten Verbindungen zwi­ schen Tür und Rahmen der Fahrzeugtür nahezu sprit­ zerfrei, das heißt ohne die Hauptabdichtung an dieser sensiblen Stelle zu beeinträchtigen. Der wärmebedingte Verzug am Werkstück bleibt eng begrenzt und gegebenen­ falls korrigierbar. Die geforderte hohe Maßgenauigkeit am Außenflansch ist mit DeltaSpot gleichfalls gegeben. Clin­ chen und Stanznieten hingegen hätten dies nicht erfüllt und außerdem durch formverändernd einwirkende mecha­ nische Kräfte intolerable Oberflächenschäden verursacht. Klebeverbindungen sind während des Aushärtens nicht belastbar und das die Oberfläche verunreinigende Klebe­ medium würde nachfolgende bzw. parallel laufende Füge­ prozesse stören. „Mit dem Prozessband erzeugen wir wiederholgenau einen gleichmäßigen Punkt“, resümiert Wolfgang Hintsteiner. „Wir schweißen im Takt von circa 100 Sekunden eine der Türen und brauchen die Oberfläche hinterher nicht nach­ zuarbeiten. Für Anwendungsfälle wie die unseren mit schweißbarem Guss, definierter Oberfläche, Antikorro­ sionsbeschichtung und gegebener Zugänglichkeit ist ­DeltaSpot erste Wahl.“  www.fronius.com


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ie Vorteile der Schlitzschere liegen in der Schnel­ ligkeit und der Genauigkeit des Schnitts. Hochwer­ tige Blechschlitzscheren erreichen eine Schnittge­ schwindigkeit von bis zu zehn Meter pro Minute. Durch die Schnitttechnik wird das Material nicht verformt: Die

you‘re in good hands ...

Schlitzschere trennt einen dünnen Span aus dem Blech. Aufgrund dieser Technik muss relativ wenig Vorschub­ kraft eingesetzt werden. Die Schlitzschere ist vor allem für gerade Ab- und Ausschnitte in Wickelfalzrohren und Tafel­ blechen geeignet. Das zu bearbeitende Blech sollte nicht dicker als zwei Millimeter sein. Für Bleche bis zu vier Millimeter Dicke eignen sich Blech­ scheren. Im Gegensatz zur Schlitzschere schneidet die Blechschere einfach durch das Material. Mit einem leis­ tungsstarken Motor erreicht sie Schnittgeschwindigkeiten von bis zu acht Meter in der Minute. Aufgrund des Schnei­

Knabber sind extrem wendig und kurvengängig.

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deverfahrens wird das Blech einseitig verformt. Blech­ scheren werden vorwiegend für Abschnitte und lange Schnitte in Tafelbleche eingesetzt. Werden vorwiegend Well- und Trapezbleche, Profile oder dicke Bleche bearbeitet, empfiehlt sich der Einsatz eines Knabbers. Er stanzt präzise durch das Werkstück und kann Materialdicken bis zu fünf Millimeter ohne Verfor­ mungen bewältigen. Knabber sind meist sehr kompakt gebaut, sodass sich selbst an schwer zugänglichen Stellen wie im Schaltschrankbau auch Kurven und Ausschnitte www.fein.de präzise schneiden lassen.  


special: Blech und Blechhalbzeuge

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Innovativer Schweißkantenformer

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iele Anwender betrachten die Qualität der Schweiß­ kanten als besonders entscheidendes Merkmal, denn sie bildet die wichtige Basis für gute Schweißnähte. Die Ingenieure und Techniker von Trumpf haben mit dem TruTool TKF 2000 einen Schweißkantenformer entwickelt, der in Stahl (400 N/mm2) maximale Fasen von bis zu 20 mm Länge in einem Bearbeitungsgang abtragen kann. Die Schrägungswinkel lassen sich zwischen 20° und 55° stu­ fenlos einstellen, die Bleche dürfen eine Materialstärke von 10 bis 50 mm haben, und die Nennaufnahmeleistung des Spezialwerkzeugs liegt bei 2500 Watt. Das neue Werkzeug lässt sich je nach Bedarf mit oder ohne Eigenantrieb ausstatten. Die Entscheidung sollte vom pri­ mären Einsatzfall abhängig gemacht werden, wie Ver­ triebsleiter Johannes Wetzel erklärt: „Sind vor allem lange, gerade Bleche zu bearbeiten, raten wir in jedem Fall zum Eigenantrieb. Am Blech angesetzt, läuft das TruTool TKF 2000 alleine mit der eingestellten Geschwindigkeit und muss während des Bearbeitungsprozesses lediglich über­ wacht werden. Dadurch spart der Anwender Kraft und kann mit einer Arbeitsgeschwindigkeit von bis zu 1,4 m/ min äußerst produktiv unterschiedliche Schweißkanten erzeugen.“ Sind häufig kurvenförmige Kanten gefordert oder muss an Innenausschnitten (ab 55 mm) gearbeitet werden, ver­ zichtet man besser auf den Eigenantrieb. Dank des modu­ laren Aufbaus ist auch ein späteres Um- und Aufrüsten einfach möglich. Mit dem ent­ sprechenden Standard­ modul können Anwen­ der den Umbau selbst vo r n e h m e n . O h n e Eigenantrieb (rund 10 kg) wiegt der Schweiß­ kantenformer 36 kg. Beim neuen TruTool TKF 2000 können Anwender ihren Quali­ tätsanspruch mithilfe unterschiedlicher Stoßstähle sogar bedarfsgerecht erfül­ len. Der „Highquality“Stoßstahl erfüllt höchste Ansprüche an die Fasenqualität. Ent­ scheidend dafür sind der konstruktive Auf­

bau mit zwei schrägen, nach­ schleifbaren Kanten und der reduzierte Vorschub. Demge­ genüber erzeugt der „Longlife“-Stoßstahl die Fasen schneller und hat vier Kanten, die mehrmals nach­ geschliffen werden können. Ist ein Wechsel notwendig, verliert ein geübter Bediener dabei nur wenig Zeit. Dank eines Werkzeugschnellver­ schlusses lässt sich diese Aufgabe in weniger als fünf Minuten erledigen.  www.trumpf.com

Emissions- und oxidfreie Schnittkanten

Bearbeitung von kurvenförmigen Kanten mit Radien und Innenausschnitten

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Fotos: TRUMPF GmbH + Co. KG

Mit dem TruTool TKF 2000 ist es erstmals möglich, Schrägungslängen bis zu 20 mm   in Baustahl und Aluminium zu erzeugen.


Foto: Stahl-Informations-Zentrum / ThyssenKrupp Steel Europe

special: Blech und Blechhalbzeuge

Partiell vergütete B-Säulen bieten höchste Sicherheit im Crashfall.

Automobilbau

Heißes Eisen: Warmumformung Immer festere Stähle sorgen dafür, dass Autos leichter und zugleich sicherer werden. Warmumgeformte Stähle spielen dabei eine große Rolle. PcP_AZ_Metall_90x125_RZ.qxd:PCP 93x13305_07 RZ.qxd 27.02.20

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Pc P. Sicherheitsroste GmbH Stahl - und Edelstahlverarbeitung

Sicher nach oben PcP. Produkte sind die ideale Lösung zur Überwindung von großen und kleinen Höhenunterschieden.

ie Automobilindustrie steht derzeit vor großen Herausforderungen. Die Grenzwerte der EU für die CO2-Emissionen der Fahrzeuge, deren Überschrei­ tung ab 2012 nicht unerhebliche Strafzahlungen nach sich ziehen wird, zwingen die Hersteller zu umfangreichen Maßnahmen, um die Flottenverbräuche weiter zu reduzie­ ren. Neben antriebsseitigen Verbesserungen und der Optimie­ rung der Fahrwiderstände kommt dem Leichtbau hierbei eine entscheidende Rolle zu. Für sich allein betrachtet nicht immer die kostengünstigste Alternative, erschließt der Leichtbau auch sekundäre CO 2-Reduzierungspoten­ ziale und ist damit für zukünftige Antriebskonzepte uner­ lässlich. Mit dem Trend zu Karosserie-Mischbauweisen stehen momentan vor allem sogenannte Leichtbauwerkstoffe im Mittelpunkt vieler Betrachtungen. In diesem Zusammen­ hang wird das Leichtbaupotenzial von Stahl vielfach unter­ schätzt, das entgegen häufiger Auffassung bei Weitem noch nicht ausgeschöpft ist. Bestes Beispiel hierfür sind pressgehärtete, das heißt warm­umgeformte, Bauteile aus ultrahochfesten ManganBor-Stählen. Die Blechplatinen aus diesen Stählen wer­ den auf rund 950 Grad Celsius erwärmt und anschließend umgeformt. Durch die gezielte Abkühlung noch im Werk­ zeug, die eine Härtung des Werkstoffs bewirkt, werden Bauteilfestigkeiten von bis zu 1600 Megapascal erreicht.

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Bereits seit Mitte der 1980er-Jahre ist die Warmumfor­ mung bekannt und wird für die Herstellung einzelner


sicherheitsrelevanter Bauteile wie Seitenaufprall- oder Stoßfängerquerträger eingesetzt. Zum endgültigen Durch­ bruch verhalf dieser Technologie Volkswagen im Jahr 2005. Mit der Anwendung des Verfahrens bei B-Säulen, Schwellern, Mitteltunnel, Dachrahmen sowie im Bereich der Stirnwand konnte das Rohkarosseriegewicht des Pas­ sat im Vergleich zu einer Bauweise mit höchstfesten, kon­ ventionell umgeformten Stählen um rund 20 Kilogramm reduziert werden. Inzwischen setzen alle Großserienhersteller auf die Warm­ umformung. Mit Zuwachsraten von jährlich etwa 20 Pro­ zent bei den produzierten Bauteilen steigt der Anteil pressgehärteter Stähle in den Fahrzeugen kontinuierlich. „Waren es 1997 noch acht Millionen, wurden im letzten Jahr weltweit auf rund 150 Produktionsanlagen bereits 124 Millionen Warmumformteile produziert. Für das Jahr 2015 gehen wir von 350 Millionen Bauteilen aus“, so Lothar Gräbener, Vice President Sales von Schuler SMG, einem auf Warmumformanlagen spezialisierten Hersteller. In den Rohkarosserien aktueller Fahrzeuge befinden sich durch­ schnittlich zwischen 5 und 15 Prozent warmumgeformte Bauteile. Mittelfristig erwarten die Fachleute von Automo­ bil-, Stahl- und Anlagenherstellern durchaus Anteile von bis zu 30 Prozent.

Maßgeschneiderte Eigenschaften

Durch verschiedene Konzepte lassen sich unterschied­ liche mechanische Eigenschaften in einem Bauteil ein­ stellen. Neben dem Presshärten von Tailored Blanks oder Tailor Rolled Blanks gewinnt das partielle Vergüten zuneh­ mend an Bedeutung. Hierbei wird durch unterschiedlich schnelle Abkühlung nur in einem Teilbereich des Bauteils eine hohe Härte erzeugt. Somit können anforderungsge­ rechte Eigenschaften über die Bauteillänge erzeugt wer­ den. Gleichzeitig werden Prozessschritte eingespart; das Verschweißen von Stählen mit unterschiedlichen Eigen­ schaften entfällt. Die B-Säule des Automobils ist ein typisches Anwendungs­ beispiel hierfür. Im unteren Bereich soll sie nachgeben und sich verformen, um bei einem Seitenaufprall möglichst viel Energie aufzunehmen. Im oberen Bauteilbereich, in Kopf­

Quelle: Stahl-Informations-Zentrum / Schuler SMG

special: Blech und Blechhalbzeuge

Warmumformung liegt im Trend

höhe des Fahrers, ist dagegen eine möglichst hohe Festig­ keit gefordert. Auch bei den Stahlherstellern geht die Ent­ wicklung neuer warmumformbarer Stahlsorten weiter in Richtung noch höherer Bauteilfestigkeiten. In einem For­ schungsprojekt wurde etwa eine neue Sorte entwickelt, die Festigkeiten bis zu 2000 Megapascal ermöglicht. Neben den Anwendungen im Karosseriebau wird künftig auch der Fahrwerksbereich stärker in den Fokus rücken. Beispielsweise werden zurzeit Fertigungskonzepte entwi­ ckelt, die die Innenhochdruckumformung mit dem Press­ härten kombinieren.

Leicht und kostengünstig

Auch wenn es darum geht, leistungsfähige Bauteile und Systeme zu vergleichsweise niedrigen Kosten zu verwirkli­ chen, führt am Werkstoff Stahl kein Weg vorbei. Ein Kilo­ gramm Gewicht einzusparen kostet beim Stahl etwas mehr als zwei Euro. „Ein Kilo Gewichtsersparnis mittels CFK kostet 50 Euro, mittels Alu sind es zehn bis zwölf Euro“, stellt Holger Schubert, Werkstofffachmann bei Daimler, fest. Für exklusive Kleinserien verwendet Daimler in der Karosserie Aluminium: Beim Mercedes SLS AMG besteht sie zu 96 Prozent daraus, der Rest ist Stahl. Bei der aktu­ ellen E-Klasse ist das Verhältnis umgekehrt: 90 Prozent sind Stahl, 7 Prozent Aluminium, der Rest ist Kunststoff.   www.stahl-info.de

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Links: Bestimmungsort dieser Lochblechrolle ist die Lärmschutzwand einer Autobahn. Rechts: Nicht immer sind es Löcher, die dem Blech Schönheit und Funktion verleihen.

RMIG

Perfektion in Perforation Der Lochblech-Hersteller RMIG betreibt in Raguhn/Deutschland sein größtes Produktionswerk.   Ein Lokalaugenschein von Gerhard Rainer.

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or mehr als 150 Jahren hat sich die Region um die (ost)deutsche Stadt Dessau im Zuge der Industria­ lisierung zu einem Zentrum des Maschinen- und Fahrzeugbaus entwickelt. Das bekannteste Dessauer Unternehmen war Junkers, das dort von 1915 an bis zu seiner Zerstörung 1945 Motoren und Flugzeuge baute. Älter als Jun­ kers war allerdings die bereits 1861 gegründete Gottlob Heerbrandt AG, eine „Metalltuchfabrik“ (Drahtweberei), Metall­ locherei und Maschi­ nenfabrik in der klei­ nen Stadt Raguhn, 15 Kilometer südlich von Dessau. Als Zuliefe­ rer der Junkers-Werke überstand auch dieses Unternehmen den Zwei­ ten Weltkrieg nicht, die Überreste wurden 1949 als „Volkseigener Betrieb“ in die DDR-Ver­ waltung übernommen, und wuchsen in der Mit einem Druck von 500 Tonnen werden Folge unter dem Namen in der Breitpresse die Blechbahnen Coil to „Press- und Stanzwerke Coil nach Kundenwunsch gestanzt.

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Raguhn“ (Prestara) wieder auf fünf Werke mit insgesamt 1100 Mitarbeitern an. Nach der deutschen Wiedervereini­ gung kam es 1992 zur Privatisierung der Prestara durch den dänischen RMIG-Konzern. Das Lochblechwerk Raguhn ist heute mit etwa 135 Mitarbeitern größter Arbeitgeber der Stadt, und mit 32 Millionen Euro Umsatz einer der größten Produktionsstandorte für Lochbleche in Deutsch­ land und Europa.

Hochdruck auf voller Breite

RMIG verfügt im Werk Raguhn über fünf Breitpressen mit Kapazitäten von 160 bis 500 Tonnen. Die zwei größ­ ten Pressen können ganze Blechrollen verarbeiten (Coil to Coil). Zwei weitere Streifenpressen drücken mit 50 bezie­ hungsweise 250 Tonnen durchs Metallblech. Alle Pressen sind CNC-gesteuert und haben eine Fertigungsbreite bis zu 1,5 Meter. Dazu kommen Maschinen für die Weiterver­ arbeitung: drei Stanzautomaten, ein Laser-Stanzautomat, zwei Scheren, zwei Abkantpressen, fünf Exzenterpressen, zwei Dreiwalzenbiegemaschinen und acht Walzen zum Richten. Neben dem Werkzeugbau am RMIG-Hauptstand­ ort in Dänemark verfügt auch das Werk Raguhn über einen eigenen Werkzeugbau. Dieser ist für die individu­ elle Fertigung notwendig, denn jedes Muster braucht sei­ nen eigenen Präge- oder Stanzstempel.

Fast überall zu sehen

Ist man erst mal auf die vielfältigen Einsatzbereiche von Lochblechen aufmerksam geworden, dann sieht man sie


LEXIKON Sechsecklochung: Sechsecklochungen gewähren einen extrem großen freien Querschnitt von bis zu 80 Prozent. Bleche mit dieser Lochung haben deshalb ein geringes Gewicht bei weitestgehender Erhaltung der Stabilität aufgrund der Bienenwabenstruktur. Quadratlochung: Quadratlochbleche können ebenfalls eine sehr große offene Fläche haben (bis zu 70 Prozent freier Querschnitt) und finden deshalb (wie die Sechsecklochbleche) speziell im Lüftungsbereich ihre Anwendung. Architekten und Designer erzielen mit Quadratlochblechen vielfältige und sehenswerte Lösungen bei Fassaden, Decken oder Geländerfüllungen.

vom könner zum profi

Rundlochung: In technischen wie auch in dekorativen Anwendungen werden Bleche mit Rundlochung am häufigsten verwendet. Die Rundlochung ist die solideste Form und lässt sich vielseitig variieren.

plötzlich überall: Vom Schallschutz über Architektur und Innenausbau, Fassadengestaltung, Automobilin­ dustrie, in Haushaltsgeräten bis hin zum Saatgut- oder Schälsieb in der Lebensmittelindustrie. Dabei werden bei RMIG rund zwei Drittel des Umsatzes mit soge­ nannten „Taylor Made“-Produkten erzielt, erklärt der dafür zuständige Manager Gunnar Trautwein. Also Sonderlochungen und Bearbeitung nach spezifischen Designvorgaben des Kunden. Etwa von der Automarke Audi, die ihre Verkaufsterminals mit abgekanteten Sonnenschutz-Lochblechen verkleidet. Das Opernhaus von Oslo wiederum kleidete seine Fassade in weißes, mit acht verschiedenen Mustern geprägtes Alumini­ umblech. Und an einer dänischen Musikschule wur­ den durch unterschiedlich große Rundlochungen in der Stahlblech-Verkleidung sogar stilisierte Fotos auf die Frontfassade gezaubert.

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Auch wenn es gerade die kundenspezifischen Anferti­ gungen sind, durch die sich RMIG besonders hervor­ heben kann, hält das Unternehmen in seinem RMShop eine breite Palette an Standardprodukten bereit, die in kleinsten Mengen und innerhalb von 24 Stun­ den geliefert werden können. Neben den mehr als 45.000 Blechen sind hier auch ergänzende Produkte wie etwa Streckmetalle oder Einfassprofile ständig lagernd.  www.rmig.com

Bei Würth bekommen Sie alles, was Sie als SchweißProfi brauchen, aus einer Hand! Von Anlagen über Zubehör bis zur SchutzausSchutzaus rüstung. Mit Würth schweißen Sie Perfektion!

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Staatsmeister im Schweißen, Worldskills 2011 Teilnehmer

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special: Blech und Blechhalbzeuge

Verbundfenster Lambda 100 von HUECK

Eleganz trifft auf optimale Wärme- und Schalldämmung

B

eim Verbundfenster Lambda 100 wird die innere Dop­ pelglas-Fensterebene mit einem vorgesetzten Flügel kombiniert. Der dadurch entstehende zusätzliche Luft­ polster zwischen den beiden Flügeln verleiht dem Fenster optimale Wärme- und Schalldämm-Eigenschaften. So wer­ den mit dieser neuen Verbundfenster-Konstruktion Schall­ dämmwerte (Rw) bis 49 dB erzielt. Dabei kann bei einer Ansichtsbreite von nur 78 mm ein exzellenter Uf-Wert bis 1,1 W/m2K realisiert werden (äußerer SG-Flügel mit Float 8 mm geklebt, Verglasung innen 8/16/9 L). Da die Jalousien bei Lambda 100 zwischen den beiden Fens­terflügeln liegen, bieten sie nicht nur einen effektiven Sonnen- und Hitzeschutz, sondern sind auch vor Verunrei­ nigungen, Wind und Regen geschützt. Dabei ist das Ver­ bundfenster leicht zu reinigen, denn für diesen Zweck kön­ nen die beiden Flügel entkoppelt werden. Auch optisch überzeugt Lambda 100 in allen Dimensionen. Die geringe Bautiefe von nur 100 mm und die schlanken Ansichtsbreiten ab 76 mm geben Spielraum für eine ele­ gante und schlanke Architektur. Der äußere Flügel kann wahlweise als sichtbarer oder Structural-Glazing-Flügel ausgeführt werden. Aufgrund seines einzigartigen Flügel­

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aufbaus ist der Flügelzwischenraum überzeugend homogen gestaltet. Dank der schwarzen Kunststoffglasleiste werden störende Farbbrüche über die gesamte Flügeltiefe vermie­ den. Das ist besonders wichtig bei zweifarbigen Ausfüh­ rungen, die ebenso einfach zu realisieren sind. „Die Herausforderung bei dieser Neuentwicklung lag darin, eine Lösung zu finden, die nicht nur den geforderten Wärme- und Schalldämmwerten, sondern auch den archi­ tektonischen Ansprüchen an schlanke, elegante Ansichten entspricht“, erläutert Thomas Volkelt, der als Leiter des Bereichs Objekt-Konstruktion für die neue Konstruktion verantwortlich zeichnet. „Die positiven Reaktionen von Architekten und Verarbeitern haben uns gezeigt, dass wir diese Aufgabe voll erfüllt haben.“ Als Teil des Lambda-Baukastens sind auch bei dieser Kons­ truktion alle Glasleisten des Systems einsetzbar. Standard­ beschläge und die modular aufgebauten Isolierungsvarian­ ten stammen aus der Serie Lambda 77 L. Als Öffnungsarten sind Dreh-, Kipp-, Drehkipp- und Kipp-vor-Dreh-Fenster möglich. Das maximale Flügelgewicht beträgt 170 kg.  www.hueckrichter.at

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Wegen seiner hervorragenden Wärme- und Schalldämm-Eigenschaften und dem leicht zu integrierenden, innenliegenden Sonnenschutz erfährt das Verbundfenster-Prinzip derzeit eine Renaissance. Mit Lambda 100 präsentiert Hueck ein modernes Verbundfenster als vielseitig einsetzbare Erweiterung des erfolgreichen modularen Fenstersystems Lambda. Die komplexe Neuentwicklung kombiniert das Konzept des Lambda-Baukastens mit den Vorteilen dieser Fensterkons­ truktion und einer eleganten Optik.


Schneller Biegen. Die TruBend Serie 7000.

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Gewichtsoptimierte Maschinenbauteile aus Kohlefaser und eine ausgeklügelte Ergonomie ermöglichen es, Bleche mit besonders hoher Geschwindigkeit zu bearbeiten – vor allem bei einem Format bis DIN A3. Das macht die Maschinen der neuen TruBend Serie 7000 zu den schnellsten Biegemaschinen der Welt. www.trumpf.com


Metall & Technik

AluKönigStahl

Schüco AWS 90 BR und ADS 90 BR für Fenster und Türen mit hohen Sicherheitsanforderungen

Fotos: Schüco/AluKönigStahl

Angesichts der gestiegenen Anzahl von Verbrechen und Terroranschlägen weltweit wächst das Sicherheitsbedürfnis in allen Ländern. Die Schüco-Systeme aus dem Hause AluKönigStahl können perfekt auf die jeweiligen Sicherheitsanforderungen abgestimmt werden und sorgen für optimale Sicherheit der Nutzer.

Schüco ADS 90 BR mit Einbruchhemmung RC4

A

Schüco AWS 90 BR mit Durchschusshemmung FB 4

lle zwei Minuten wird eingebrochen! Jahr für Jahr entstehen dadurch Milliardenschäden. Von den ide­ ellen unwiederbringlichen Werten oder den phy­ sischen und psychischen Schäden bei Gewaltanwendung ganz zu schweigen. Auch der Bedarf an durchschusshem­ menden Fenstern, Türen und Fassaden steigt merklich an. AluKönigStahl bietet mit den aktuellen Schüco-Sicher­ heitssystemen für Einbruch- und Durchschusshemmung passende Lösungen. Selbstverständlich sind auch hier alle Komponenten perfekt aufeinander abgestimmt und ent­ sprechen den geltenden Sicherheitsvorschriften. Schüco AWS 90 BR (Aluminium Window System, 90 mm Bautiefe, Bullet Resistant) und ADS 90 BR (Aluminium Door System) sind komplett einschließlich der Systembe­ schläge geprüft: nach EN 1522 für Durchschusshemmung bis FB 4 und nach ENV 1727-1630 für Einbruchhemmung bis RC4 (nach alter Norm WK4). Eine innovative Einschub­ technik erlaubt die Verwendung von ein und derselben Profilplattform für FB-4- oder RC4-Anforderungen. Bei der Kombination von Elementen der Schutzklasse FB  4 mit Einbruchhemmung ist ebenfalls die Widerstandsklasse RC4 erreichbar. Die Konstruktionen Schüco AWS  90  BR und ADS  90  BR sind kombinierbar mit einbruch- oder durchschusshem­

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menden Fassaden nach Klasse RC4/FB 4. Sie basieren auf den bewährten AWS- und ADS-Standardserien und sind mit diesen Serien kompatibel. Die Profilplattform für Ein­ bruch- und Durchschusshemmung wird mittels Einschub­ technik erreicht. Neben Profilen, Beschlägen und Zubehör gehört auch das Sicherheitsglas Schüco Protect zum Sys­ tem. Es bietet durch unterschiedlichen Scheibenaufbau Einbruch- oder Durchschusshemmung. Mit Schüco AWS 90 BR lassen sich unter Berücksichti­ gung des maximalen Flügelgewichtes einflügelige, nach innen öffnende Drehkipp- oder Drehfenster mit Oberlich­ tern und/oder Seitenteilen realisieren. Erreichbar sind Flügelmaße bis maximal 1450 x 1800 mm. Bei einer RC4Anforderung ist ein Flügelgewicht bis maximal 160 kg bei Verwendung des verdeckt liegenden Avan-Tec-Systembe­ schlags möglich, ein Flügelgewicht bis maximal 200 kg bei Verwendung des Kurbeldrehkippbeschlags (KDK). Schüco ADS 90 BR ist zum Bau von 1- und 2-flügeligen Türen nach innen und außen öffnend sowie Türen mit Sei­ tenteilen und/oder Oberlichten geeignet. Bei Berücksich­ tigung des maximalen Flügelgewichtes von 300 kg lassen sich Flügelmaße von 1300 x 2500 mm realisieren. Die Schüco Systemlösungen für mehr Sicherheit sind auf ein wesentliches Kriterium ausgerichtet: die äußere Ästhe­


Metall & Technik

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tik bleibt erhalten, weil die Schutzmechanismen überwie­ gend im Inneren der Elemente integriert sind. Dadurch werden die kreativen Möglichkeiten in der Form und Farbgebung nicht beeinträchtigt. Um Sicherheit rundum gewährleisten zu können, müssen alle Komponenten der Konstruktion wie Rahmenprofile, Beschläge, Glas, Befes­ tigungsmittel und Baukörper in die Planung einbezo­ gen werden. Dazu liefert AluKönigStahl alle relevanten Schüco-Systemkomponenten aus einer Hand – inklusive kompetenter Beratung. Ob als Planer, Verarbeiter, Bauherr oder Nutzer – mit Schüco Systemlösungen für Einbruch- und Durchschuss­ hemmung sind Sie immer auf der sicheren Seite! 

Generalvertretung für Österreich

… denn Kompetenz hat einen Namen AluKönigStahl GmbH Goldschlagstraße 87–89, 1150 Wien Tel.: 01/981 30-0, Fax: 01/981 30-64 E-Mail: office@alukoenigstahl.com www.alukoenigstahl.com

Glas Gasperlmair GesmbH 5602 Wagrain Tel. 0 64 13/88 02-0 Fax 0 64 13/88 02-33 www.glas-gasperlmair.at auftrag@ glas-gasperlmair.at 3 | 2012 

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Metall & Technik Welser Profile

Welches Spezialprofil hätten’S denn gern? Die Veredelung von Spezialprofilen zählt neben der Rollverformung zu einer der Kernkompetenzen von Welser Profile. Die Möglichkeiten der Funktionserweiterung nehmen stetig zu und werden zum Großteil in den der Rollverformung nachgelagerten Prozessen verwirklicht.

➤  Welser

Profile

• Produzent von Spezialprofilen und Profilrohren aus Stahl, Edelstahl und Nicht-Eisenmetallen • Familienbetrieb in 11. Generation • über 18.500 realisierte Profilquerschnitte • Gesamtbetriebsfläche 420.000 m² • rund 1750 Mitarbeiter • 3 Produktionsstätten • 11 Verkaufsniederlassungen

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gezieltes Dickenreduzieren der Bandstärke oder Anstau­ chen des Spaltbandes, bevorzugt im Randbereich bzw. an den Bandkanten, eine belastungsoptimierte Auslegung des Profils möglich – und dies bei verbesserter Oberflächengüte. Neben dem Vorteil der deutlichen Gewichtsreduktion, der Reduktion des Materialbedarfes und vor allem der Integra­ tion von unterschiedlichen Funktionen zählen eine erhöhte Festigkeit im umgeformten Bandbereich sowie die Möglich­ keit einer Bearbeitung von bereits vorverzinkten Bändern zu den großen Vorteilen des Verfahrens. Durch die spezielle Rohr-Enden-Bearbeitung entwickelt Welser neue kundenindividuelle Stahlrohre für Branchen, in denen Bauteile für starke Beanspruchungen oder form­ schlüssige Verbindungen erforderlich sind. Während bisher mehrere Rohre unterschiedlicher Durchmesser für derar­ tige Einsatzzwecke ineinandergesteckt bzw. zusammenge­ schweißt werden mussten, ist es durch ein neues, mehrstu­ figes Verfahren möglich, unterschiedliche Durchmesser und Geometrien in einem Bauteil zu erzeugen. Da das Rohr an den verjüngten Stellen aufdickt, wirkt sich dies positiv auf die Festigkeit und Stabilität aus. Darüber hinaus kann der Bearbeitungsschritt des Nachverzinkens eingespart werden, da durch das Wegfallen von Schweißarbeiten auch vorver­ zinktes Material verwendet werden kann. Die Werkzeuge für die Produktionsmöglichkeiten werden getreu der Maxime „alles aus einer Hand“ im eigenen Hause konstruiert und erlauben nicht nur rasche Reaktions- und Durchlaufzeiten, sondern auch Optimierungen im Kaltum­ formbereich, die speziell bei hoch- und höchstfesten Stählen Lösungen ermöglichen, die am Markt nachgefragt werden. Ein neues Highlight gibt es nun zu den bestehenden Techno­ logiefilmen, die sehr anschaulich die technischen Möglich­ keiten bei Welser Profile illustrieren. Ganz aktuell wurde nun der neue, vierte Technologiefilm „Punching & Cutting“ auf www.smartXcellence.com veröffentlicht. Dieser zeigt nun einen wesentlichen, bisher fehlenden Teil der tech­ nischen Möglichkeiten bei Welser Profile.  www.welser.com www.smartXcellence.com

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I

ndividuelle Prägungen am Pro­ dukt, Locheinbringungen an den unmöglichsten Positionen, kom­ plexe Querschnitte durch entspre­ chende Verformungsstufen, unter­ schiedlichste Fügemethoden zur Gestaltung umfassender Produktsys­ teme. Dies sind nur einige Beispiele der Möglichkeiten, die bei Welser Profile tagtäglich in höchster Präzi­ sion realisiert werden. Profilquer­ schnittsformen, Lochgeometrien, die erforderlichen Toleranzen bzw. die Funktionsanforderungen des Kun­ denprodukts definieren die Kombi­ nation der unterschiedlichen Tech­ nologiemöglichkeiten. Die anspruchsvollen Querschnitte, die die Techniker von Welser Profile gemeinsam mit den Kunden entwickeln, sind nur durch die richtige Kombination der vielfältigen, hochmodernen Ferti­ gungsverfahren zum richtigen Zeitpunkt zu verwirklichen. So können zum Beispiel Stanzoperationen in das flache Band vor der Rollprofilierung, integriert in den Profilierprozess oder nachträglich am fer­ tigen Profil eingebracht werden, um so den gewünschten Kundenan­ forderungen präzise zu entsprechen. Außerdem können jederzeit weitere Funktionen wie Gewin­ deformen oder tiefgezo­ gene Lochungen für die spätere Anwendung ein­ gebracht werden. Mechanische Fügeverfah­ ren wie Clinchen, Nieten sowie das durch Welser patentierte Durchsetz­ füge- und Rolldruckfü­ geverfahren können in allen Produktionsschrit­ ten integriert werden. Im Zuge der prozessinte­ grierten Banddickenop­ timierung wird durch


Metall & Technik Fill Metallbau

Fassaden-Großprojekt in Passau Anspruchsvolle Fassade für das neue Bürogebäude der ZF Friedrichshafen AG.

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9/02/12

10:59

gelang es, diese herausfordernde Vorgabe einzuhalten: „Noch vor Weihnachten war die gesamte Fassade technisch dicht, zur vollsten Zufriedenheit von Architekt und Bau­ herr“, berichtet Projetleiter Max Kobler.  www.fill.at

Abbildung: Aidenberger , Friedl & Partner

Ein prestigeträchtiges Projekt realisiert der oberösterrei­ chische Metallbauspezialist Fill derzeit in Passau: Der Auf­ trag umfasst die gesamte Fassadengestaltung für das groß­ zügige neue Bürogebäude, das der deutsche Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen AG errichtet. Fill liefert für das neue Bürogebäude Pfosten-Riegel-Fassaden aus Leichtmetall, Aluminium-Fensterkonstruktionen, Atri­ umfassaden und Glasdächer im Gesamtwert von 4,5 Millio­ nen Euro. Eine besondere Schwierigkeit stellen dabei zahl­ reiche Sonderprofile sowie Sonderfenster dar, die sich nach außen öffnen lassen müssen. Nicht zuletzt ist auch der straffe Zeit­ plan eine Herausforderung: Das Gebäude musste zum ­Jahresende 2011 – also inner­halb von nur drei Monaten – tech­ nisch dicht sein. Dem Team mit Franz Mayr (Technik) und Obermonteur Johann Stranzinger

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NEUHEIT SONNENSCHUTZGLAS AUCH EINE FASSADE HAT DAS RECHT AUF STILVOLLE KLEIDUNG Hightech-Sonnenschutzgläser von Interpane sind weltweit stilbildend für intelligente Fassadenkonzepte.

Der neue Shooting Star der ipasol-Produktreihe ist das dreifach silberbeschichtete Sonnenschutzglas ipasol ultraselect 62/29. Trotz hoher Lichtdurchlässigkeit von 62 Prozent besitzt dieses High-Tech-Glas einen niedrigen g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad) von nur 29 Prozent und reduziert die sommerliche Kühllast. Die hohe Selektivität ermöglicht Fassadenbauern und Architekten eine noch höhere Flexibilität bei der Gestaltung mit Glas. Und Betrachtern eine farbneutrale An- und Durchsicht. Das begeistert alle. Auch unser Model.

Neu : ipasol ultraselect 62/29 Lichtdurchlässigkeit 62% g-Wert 29% Ug-Wert 1,0 W/(m²K) Lichtreflexion außen 10%

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fensterbau/frontale 2012 Solarlux

Sicherheit, Energieeffizienz und Service Der Spezialist für Glas-Faltwände und Glas-Anbauten zeigt auf der fensterbau frontale eine Vielfalt   an intelligenten Lösungen. Im Fokus stehen die Themen erhöhter Einbruchschutz der Glas-Faltwände, energieeffiziente solare Architektur sowie ein erweitertes Service-Paket auch im digitalen Bereich – ein Novum in der Branche. Die 3,40 Meter hohe Glas-Faltwand SL 70e lässt sich über eine Breite von sieben Metern vollständig öffnen. Die aus eigenen Entwicklungen gereiften Verglasungssysteme zeichnen sich vor allem durch Energieef f izi­ enz, ausgereifte Technik und filigranes Design aus. Mit einer Vielzahl von weiteren, exklusi­ ven Exponaten, darunter die passivhaustaugliche Holz/Aluminium GlasFaltwand SL 97 sowie die wärmegedämmte Hori­ zontal-Schiebe-Wand SL 60-HSW für Geschäftsund Ladeneingänge, erhält der Fachbesucher

auf dem Messestand einen beeindruckenden Überblick darüber, wie mit Solarlux-Verglasungslösungen transpa­ rente Architektur mit flexiblen Raumöffnungen realisiert werden kann. Fünf der Glas-Faltwandsysteme von Solar­ lux entsprechen auch den heutigen Anforderungen nach erhöhtem Einbruchschutz. Sie wurden im Hinblick auf ihre einbruchhemmenden Eigenschaften gemäß der neuen Ein­ bruchnorm, die seit September 2011 gültig ist, optimiert und vom Prüfinstitut Velbert (PIV) mit der Widerstands­ klasse RC2 zertifiziert. Ein absolutes Novum in der Branche ist ein digitales ServicePaket von Solarlux, welches enorme Handlingvorteile für Handelspartner bietet. Hierzu gehört unter anderem eine Online-Bestellsoftware, mit der Fachhändler Angebote und Aufträge konfigurieren können – von kompletten Wintergär­ ten, Glashäusern bis hin zu Verglasungslösungen in sämt­ lichen Varianten. Die erstellte Konfiguration wird als 3D Ansicht veranschaulicht, Veränderungen können auf Wunsch leicht vorgenommen und Bestellungen ausgelöst werden.  www.solarlux.at Halle 7A, Stand 419

Glas Marte

Glasgeländer für bodentiefe Fenster Die GM Windoorail Glasgeländermodule von Glas Marte bieten der modernen Architektur mit Transparenz,   Offenheit und Leichtigkeit einen ungehinderten Blick nach draußen. Als Absturzsicherung für bodentiefe Fenster besticht das Glasgeländer durch einfache und schnelle Montage, Sicherheit, Funktionalität und Ästhetik. Als Messeneu­ heit präsentiert Glas Marte auf der fensterbau/frontale das Glasgeländermodul GM Windoorail Frameless, eine fixe Einheit bestehend aus einem Glaselement mit viersei­ tig freien, polierten Kanten und mindestens vier Glashal­ terungen in den Ecken. Das Modul setzt auf der bisherigen Bauart mit einem unteren und einem oberen Metallprofil sowie einem Glaselement mit zweiseitig freien, polierten Kanten auf. Die vorgefertigten Module werden am Stockrahmen der Fenstertür und nicht wie üblich an der Fassade montiert. Dadurch bleibt die vielschichtig angebrachte Wärmedäm­ mung des Gebäudes in ihrer Funktion intakt. Die Befesti­

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gung an die Fensterprofile ermöglicht einen Tole­ ranzausgleich und lässt Dilatationen zu.

Sanftes Auffangen

Die Befestigung ist das technische und funktio­ nelle Herzstück. Im Falle einer enormen Belastung (wenn z. B. eine Person gegen das Geländer stürzt) gibt das Glasgelän­ der kontrolliert nach. Die Impulskräf te werden durch den Mechanismus abgefedert, die Beanspru­ chungen vom Glasgelän­ der aufgenommen und in die Unterkonstruktion einge­ l e i tet . D a s S yste m w u r d e i n z a h l r e i ch e n Pendelschlag-Versuchen getestet und dokumentiert.  www.windoorail.com, www.gm-railing.com, www.glasmarte.at Halle 7A, Stand 321


fensterbau/frontale 2012 Renson

Länger den Sommer genießen Im Jahr 2010 hat Renson seine Lagune-Terrassenüberdachung mit integriertem wind­ festem, wasserdichtem, jedoch lichtdurchlässigem Sonnenschutzdach vorgestellt. Auf der fensterbau/frontale stellt das Unternehmen „Camargue“ vor – eine innovative Lösung mit einem sonnenhemmenden und wasserdichten Lamellendach mit versteckten Entwässe­ rungskanälen. Die Seite und Vorderseite können mit windfesten Screens, Loggia-Schiebepa­ neelen, gläsernen Schiebewänden oder mit einer Kombination dieser Elemente abgeschlos­ sen werden. Camargue kombiniert eine Aluminium-Struktur mit einem aus drehbaren AluminiumLamellen bestehenden Dach. Diese Lamellen können parallel oder senkrecht zum Gebäude ausgerichtet werden. Im geschlossenen Zustand ist dieses Dach komplett wasserdicht. Der Nie­ derschlag auf den Lamellen wird über ver­ steckte Entwässerungskanäle abgeführt, sogar während starker Regenfälle. Diese Wasserab­ fuhr funktioniert auch beim Öffnen der Lamel­ len nach einem Regenschauer, sodass die Möbel auf der Terrasse weiterhin geschützt sind. Camargue kann mit unterschiedlichen Ele­ menten als Seite oder Vorderseite ausgerüstet werden: mit windfesten Sreens, mit gläsernen Schiebewänden oder mit Loggia-Schiebepaneelen. Durch das Hinzufügen von diesen Ele­ menten ergeben sich fast unbegrenzte Personalisierungsmöglichkeiten. Die windfesten Fix­ screen-Senkrechtmarkisen mit Motorantrieb sind in 50 Farben erhältlich und können mit Kristallfenstern ausgerüstet werden. Auch gläserne Schiebewände können integriert wer­ den, eventuell in Kombination mit Screens. Bei der Entwicklung von Camargue wurde der Verarbeitungsqualität, der einfachen Mon­ tage und der beschränkten Wartung viel Aufmerksamkeit gewidmet. Befestigungsteile sind nahezu unsichtbar, alle elektrischen Kabel können versteckt werden und sogar eine unsicht­ bare Bodenbefestigung ist möglich. Die Terrassenüberdachung kann außerdem auf unter­ schiedliche Weisen montiert werden: freistehend (mit 4 Trägern), Fassadenmontage (mit 2 Trägern) oder integriert in bestehenden Öffnungen (ohne Träger).  www.renson.de Halle 7, Stand 528

Orgadata

Software-Innovationen für Fenster-, Türen- und Fassaden Am Messestand der Orgadata AG werden Logikal-Lösungen für das Konstruieren und Pro­ duzieren von Fassaden, Fenstern und Türen stehen. Neuerungen gibt es unter anderem auch im „Projektcenter“ der Software. Zusätzlich präsentiert das Unternehmen ein neues LogiKal-App. Mit diesen und weiteren Innovationen sollen Metallbau-Unternehmen ihre Projekte noch schneller, günstiger und hochwertiger umsetzen können. Bernd Hillbrands verspricht „spannende Entwicklungen bei LogiKal“. Laut dem Vorstands­ vorsitzenden der Orgadata AG gehen die Neuerungen auch auf Anregungen von MetallbauUnternehmern zurück. Entstanden ist so zum Beispiel eine Innovation in der Fassadenkon­ struktion und -produktion: Jetzt können aus einer großen Fassadenposition einzelne Bereiche als eigenständige Positionen und Elemente heraus­ gelöst werden. Diese lassen sich für die Fertigung mit wenigen Mausklicks zu einer Produktions­ einheit zusammenfassen. Während der Kalkula­ tion ist die Fassadenposition noch als komplette Einheit angelegt, um zum Beispiel ein Angebot erstellen zu können. Ein Metallbauer kann dieses Projekt für die Fertigung flexibel in ver­ schiedene Abschnitte unterteilen. LogiKal erstellt dann zu den Fassadepositionen unter anderem jeweils auch eigene Werkaufträge, inklusive Druckleiste, Deckel, T-Verbinder, www.orgadata.com Trennpfosten oder Trennriegel usw.   Halle 7A, Stand 319

TRANSPARENZ UND DESIGN

Manuelles Schiebewandsystem – GEZE MSW Schiebewandsysteme von GEZE eignen sich besonders für moderne, designorientierte Ganzglaslösungen in anspruchsvoller Architektur. Ein flexibles Baukastensystem und die Integration von Flügelelementen unterschiedlicher Funktionalität bieten einen großen gestalterischen Freiraum nicht nur in Hotels und Kongresshallen, Einkaufszentren oder Flughäfen.

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BEWEGUNG MIT SYSTEM

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11.04.2011 14:17:10


fensterbau/frontale 2012 Foppe+Foppe

Idencom

Auf dem Branchentreff in Nürnberg setzt Foppe+Foppe mit seinem Profilsystem HT90+SI neue Maßstäbe für thermisch getrennte Aluminiumkonstruktionen.

Mit BioKey hat Idencom eine Fingerprint-Technologie entwickelt, deren vielfältige Produktpalette in den letzten Jahren mit einigen Auszeichnungen prämiert wurde.

Das Programm ist auch auch bei den Schiebetüranlagen, Terras­ sendächern und Wintergärten durch Konstruktionen mit noch größe­ ren Bautiefen und ein neues, filigranes Schiebetürsystem erweitert worden. Highlight ist jedoch das hochisolierende Aluminiumprofil Foppe HT90+SI. Mit dem Wert Uf=0,77 W/m2K nimmt das Aluprofil laut Hersteller eine Spitzenposition am Markt ein. Für eine gängige Fensterkonstruktion mit 3-fach-Vergla­ sung sind mit dem Profil Werte von Uw=0,67 W/m2K möglich. Die bei­ den Aluminiumschalen des Profils sind über einen hochdämmenden Polyurethan-Wärmeblock und Polyamidstege miteinander verbunden. Im Gegensatz zu Stegsystemen bleibt der für die Schwitzwasserbil­ dung entscheidende Isothermenverlauf von +10° C innerhalb des Wärmeblocks. Hierdurch wird eine Kondensatbildung auf der Rah­ meninnenseite wirkungsvoll verhindert. Ein weiteres Plus: Polyure­ than und Aluminium können voneinander getrennt und vollständig dem Recyclingkreislauf zugeführt werden.  www.foppe.de Halle 7A, Stand 534

Zur frontale präsentiert Idencom Germany in Nürnberg neben den im Markt verbreiteten BioKey Fingerprint-Systemen nun auch eine BioKey Edelstahl Code Tastatur und eine BioKey Bluetooth Variante. Beide Innovationen – Bluetooth und Tastatur – erweitern das modulare Baukastenprinzip BioKey Inside als Ergänzung zum Fingerprint. BioKey Inside ist ein neuer Ansatz, Produkte für Her­ steller und Industrie im „Baukastenprin­ zip“ anzubieten. Mit den unterschied­ lichen Produktvarianten, die auch für die Unter- und Aufputzanwendung angeboten werden, bietet sich für Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen im Markt der Zutrittskontrollen die Möglichkeit, das eigene Portfolio mit passenden, hochquali­ tativen Produkten der jeweiligen Technolo­ gie zu erweitern bzw. zu ergänzen. Modu­ lar werden die passenden Produkte zusammengestellt und von Idencom als Komplettlösung gefertigt und geliefert. Sowohl Design als auch Material, Schnitt­ stellen, Funktion, Soft- und Hardware sind individuell konfigurierbar.  www.idencom.com Halle 2, Stand 2-426

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Metall & Technik Die Verbundplatten aus der Metals-Linie von Reynobond Architecture bestehen aus echten Metallen wie Edelstahl, Kupfer, Zink oder Aluminium, sind aber leichter und besser zu verarbeiten als eine Vollmetallplatte.

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Hinter dem vermeintlich traditionellen Zinkdach der Bibliothek des Augustinerklosters Erfurt verbirgt sich „Reynobond Zinc“, eine Verbundplatte, bestehend aus zwei vorbewitterten Zinkblechen um einen feuerbeständigen Kern.

Die neuen Glasgeländer für bodentiefe Fenster

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Und das zeichnet sie aus:

Echte Metalle für Verbundplatten

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Ausdrucksstarke Fassaden aus Zink, Aluminium, Kupfer und Edelstahl Die neue Metals-Linie von Reynobond kombiniert die Schönheit echter Metalle mit den Verarbeitungsvorteilen einer Ver­ bundplatte. Die neuen Fassadenplatten verfügen über den natürlichen Glanz und die besonderen Eigenschaften von Alu­ minium, Kupfer, Edelstahl oder Zink. Im Vergleich mit Vollmetallen lassen sie sich vielseitiger verarbeiten und verleihen somit unterschiedlichsten Gebäudetypen einen klassischen bis edlen Charakter. Die insgesamt elf neuen Verbundplat­ ten aus der Metals-Linie von Reynobond Architecture bestehen aus echten Metal­ len wie Edelstahl, Kupfer, Zink oder Alu­ minium, sind aber leichter, widerstands­ fähiger und besser zu verarbeiten als eine Vollmetallplatte. Die Vielzahl tech­ nischer Befestigungen ermöglicht Fas­ sadengestaltungen mit unterschiedlichs­ ten Formen und Effekten. So können mit

Reynobond Metals Kurven, Winkel und andere Designelemente realisiert wer­ den, die mit schwereren Materialien nicht möglich sind. Die Metals-Linie ist in zwei Untergruppen aufgeteilt: Aluminium Natural und Natu­ ral Metals. Aluminium Natural setzt sich aus vier reinen Aluminiumoberflächen mit unterschiedlich gebürsteten Struk­ turen zusammen und ist in verschie­ denen Patinatönen erhältlich. Die natürlichen Effekte von Edelstahl oder vorbewittertem Zink finden sich in den Oberflächen von Natural Metals wie­ der. Hier ist der feuerbeständige Kern beidseitig mit echtem Zink, Kupfer, Alu­ minium oder Edelstahl beschichtet. Die Edelstahloberflächen sind sowohl in einer glatten als auch gebürsteten Version ver­ fügbar.  www.alcoaarchitecturalproducts.eu

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Metall & Technik

Stahlseile als Funktionselemente und Blickfang im Brückenbau

Seile spannen die Überdachungen von Sportstadien.

wire 2012

Voll auf Draht Drahtseile und ihr Einsatz in der modernen Technik

K

abel, Federn, Schrauben oder Drahtseile – diese und viele weitere Erzeugnisse der Draht-, Kabel- und draht­ verarbeitenden Industrie sind allgegenwärtig, weil sie für die Übertragung von Elektrizität, elektronischen Daten oder mechanischen Kräften unverzichtbar sind. Mögen viele dieser Erzeugnisse eher unspektakulär erscheinen, so beeindrucken Drahtseile oft bereits durch das Umfeld, in dem sie eingesetzt werden.

bel und sicher einzuleiten. Ein Beispiel sind die unter der Bezeichnung „Bowdenzüge“ an Zweirädern als Zugseile für Schalt- oder Bremsvorgänge eingesetzten Drahtseile. Son­ nenschutz-Markisen und Kopiergeräte funktionieren mit ihnen, Förderbänder werden durch eingearbeitete Fein­ drahtseile verstärkt, und einige große Bauwerke werden von Seilen aus Stahldrähten gehalten.

Tragen, Fördern, Heben, Spannen und Halten

An Hängeseilbahnen kann man die Funktion und Bedeu­ tung von Drahtseilen als Trag- wie Zugelement gut beob­ achten. Mit diesen Verkehrsmitteln, die zu den sichersten überhaupt zählen, gelangt man auf beeindruckende Berge, aber auch über breite Flüsse. Als Attraktion gilt hier unter anderem das Tragseil der Seilbahn, die zur Aiguille du Midi am Mont-Blanc-Massiv hinaufführt. Ein Streckenabschnitt überwindet dort bei einer freien Spannweite von 2867 Metern einen Höhenunterschied von 1500 Metern und gilt als steilste Seilbahnstrecke der Welt. Das Seil trägt eine Kabine, die bis zu 65 Passagiere transportieren kann. Drahtseile revolutionierten auch die Architektur, vor allem den Brückenbau. Hängebrücken wie die Golden Gate Bridge in San Francisco, Schrägseilbrücken wie die Köhlbrandbrü­ cke in Hamburg und der Viaduc de Millau in Südfrank­ reich, mit 2460 m übrigens die längste ihrer Art, sind herausragende Beispiele. Auch das transparente Dach des Münchner Olympiastadions wird von Drahtseilen gehalten. Eine wichtige Rolle im Zusammenhang mit Drahtseilen spielt die im Jahr 1963 gegründete Internationale Organisa­ tion zum Studium der Betriebsfestigkeit von Seilen O.I.P.E.E.C. (International Organization for the Study of the Endurance of Ropes). Und über zukunftsweisende Ferti­ gungs- und Anwendungskonzepte informiert die internatio­ nale Leitmesse für die Draht- und Kabelindustrie wire, die von 26. bis 30. März – parallel zur internationalen Rohr­ fachmesse Tube – in Düsseldorf ausgetragen wird.  www.seile.com, www.wire.de

Der Fachdefinition nach sind Stahldrahtseile und Stahl­ drahtlitzen „hoch beanspruchbare Maschinenelemente, die in vielen Bereichen der Technik wichtige Aufgaben wie Tragen, Fördern, Heben, Spannen und Halten erfüllen“. (Quelle: Drahtseil-Vereinigung e. V.). Zu den Eigenschaften gehören eine hohe Belastbarkeit verbunden mit Flexibili­ tät und Elastizität sowie eine hohe Verschleißfestigkeit und gute Dauerbiegewechseleigenschaften. Je nach Einsatzge­ biet werden auch Seile aus bestimmten Nichteisen-Metal­ len und anderen Werkstoffen eingesetzt. Ein Drahtseil ent­ steht, wenn man kaltgezogene Stahldrähte wendelförmig umeinanderlegt („schlägt“), wodurch eine Litze entsteht, und mehrere Litzen auf ähnliche Weise um ein zentrales Element – die „Seele“ – verseilt. Mit wachsender Drahtan­ zahl steigen die Festigkeit und die Flexibilität des Seils. Um voll einsatzfähig zu sein, muss ein Seil noch mit Endbe­ schlägen versehen sein.

Typisch und spektakulär

Bekannte Einsatzgebiete für Drahtseile sind Hebe- und Förderanlagen wie Krane, Aufzüge und Seilbahnen. Drahtseile sind auch unverzichtbar für den Ausbau der Stromversorgung, zum Beispiel um Masten für Überland­ leitungen aufstellen, Übertragungsleitungen aufziehen und Rotorblätter an Windkraftwerken anbringen zu kön­ nen. Dünne Stahlseile werden oft eingesetzt, um Schaltund Sicherheitsfunktionen in technischen Bauteilen flexi­

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Seilbahnen, Seilbauwerke und Nervenkitzel


Metall & Technik

Tube 2012

Energiesektor treibt Rohrindustrie Nach der Wirtschaftskrise des Jahres 2009 hat die Stahlrohrindustrie wieder kräftig zugelegt.   Treibende Kraft dahinter ist der Energiesektor. Mit einem Zuwachs der weltweiten Produktion von 13 Pro­ zent auf rund 124 Millionen Tonnen ließ die Stahlrohrindus­ trie bereits 2010 den Einbruch des vorangegangenen Kri­ senjahres schneller hinter sich als erwartet. Einen großen Anteil an dieser Entwicklung hatten dabei die chinesischen Stahlrohrhersteller. Mit der Produktion von 58 Millionen Tonnen erreichten sie 2010 einen Weltmarkanteil von 46 Prozent. Mit mehr als 60 Millionen Tonnen ist das Marktsegment der kleinen geschweißten Rohre mit Abstand der größte Pro­ duktbereich vor den nahtlosen Rohren mit etwa 39 Millio­ nen Tonnen. Motor dieser Entwicklung ist einmal mehr der Energiesektor, der infolge der steigenden Ölpreise für ver­ stärkte Investitionen sorgt. Auch die erhöhte Nachfrage aus dem Automobilbau und der Maschinenbau trugen zum Wachstum bei.

Gestiegene Rohstoffkosten drücken Gewinne

Die anziehende Stahlrohrnachfrage sorgt zwar für steigende Produktionsmengen, jedoch nicht für gleichermaßen spru­ delnde Gewinne. Denn im Zuge der weltweiten Konjunk­ turerholung hatte die Stahlrohrbranche 2010 mit teilweise erheblichen Preissteigerungen bei Rohstoffen für die Stahl­ erzeugung zu kämpfen. Die Verteuerung vor allem bei Erz und Kokskohle beeinträchtigte die Margen insbesondere bei zu Festpreisen gebuchten Aufträgen. Der Erfolg von Stahlrohr­ herstellern ist und bleibt eng mit der Entwicklung ihrer Kundenbranchen, wie etwa Automotive oder Maschinenbau, verbun­ den. Das Geschäft von Rohrherstellern, deren Pro­ dukte für Infrastrukturpro­ jekte bestimmt sind, weist dagegen einen spätzykli­ schen Charakter auf. Denn die Energiewirtschaft, die hinter einem großen Teil solcher Projekte steht, richtet sich tenden­ ziell nach langfristigen Bedarfsveränderungen. Für Großrohr­ hersteller gehört daher die Entwicklung der globalen Öl- und Gasmärkte in Abhängigkeit vom Ölpreis, die weltweite Anzahl aktiver Bohrlöcher, die Gesamtlänge von Explorationsboh­

rungen sowie der Bedarf an OCTG-Produkten (Oil country tubular goods) zu den Zukunftsindikatoren.

Zunehmende Nachfrage bei Stahlrohren

Grundlagen für die Wachstumsprognosen sind unter ande­ rem die Annahmen, dass die konjunkturelle Dynamik der Weltwirtschaft voraussichtlich insgesamt etwas nachlässt, der grundsätzliche Aufwärtstrend aber weiter besteht. Auch wird der Aufschwung regional mit unterschiedlicher Stärke und Geschwindigkeit stattfinden. So dürfte die wirtschaft­ liche Erholung in den Industrieländern durch die hohen Staatsverschuldungen und die anstehenden Finanzreformen gebremst werden. In den Schwellen- und Entwicklungslän­ dern werden dagegen wieder kräftige Zuwächse erwartet. Für die Stahlrohrbranche ergibt sich daraus ein weltweit deutlich positiveres realwirtschaftliches Umfeld als in der jüngeren Vergangenheit. Vor diesem Hintergrund nimmt man in der Branche an, dass sich trotz der weiterhin bestehenden finanzwirtschaft­ lichen Risiken in 2011 die Stahlrohrnachfrage erhöht. Für China erwartet man, dass die dortige Stahlrohrproduktion in Zukunft weniger stark zunimmt als bisher und hauptsäch­ lich vom Bedarf im eigenen Land angeschoben wird. Außer­ halb des Reiches der Mitte sollte sich der Erholungsprozess ebenfalls fortsetzen, allerdings ohne das Niveau der Boom­ jahre 2007 und 2008 zu erreichen.

Energie als treibender Sektor

Steigende oder zumindest stabile Öl- und Gaspreise sollten gute Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Investitions­ bereitschaft des Energiesektors nicht abnimmt. Hoffnung setzt die Branche auch darin, dass zu den bereits im Bau befindlichen Pipelines weitere große Leitungsrohrprojekte beschlossen werden. Dazu sollten die positiven Entwick­ lungen in der Automobilindustrie und vor allem im Maschi­ nenbau für eine Stabilisierung oder sogar Steigerung der Nachfrage sorgen. Die Prognosen gehen allerdings davon aus, dass außerhalb Chinas auch 2012 das Rekordniveau der Vorkrisenjahre noch nicht wieder erreicht werden kann. (Quelle: Salzgitter AG) Die gesamte Vielfalt des Rohruniversums versammelt sich übrigens demnächst auf der Internationalen Rohr-Fachmesse Tube, die von 26. bis 30. März 2012 wieder in Düsseldorf www.tube.de stattfindet.  

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Metall & Technik

Links: Große Glasflächen sollen bei der indischen Polarstation einen großzügigen Ausblick auf die Polarregion bieten und dem Gefühl der Beengtheit entgegenwirken. Rechts: Damit am Südpol alles reibungslos klappt, wurde der Aufbau der Station in Duisburg geprobt.

Wicona

Unter extremen Bedingungen Auch Indien begibt sich auf die Spuren von Roald Amundsen – und baut seine Polarstation Bharati in der Antarktis mit Fenstern und Glasfassaden von Wicona.

E

xakt 100 Jahre sind vergangen, seit der legendäre nor­ wegische Antarktis-Pionier als erster Mensch zum Südpol gelangte. Die unwirtliche Region ist heute ein internationaler Forschungsstandort für Meteorolo­ gie, Klimatologie und Astrophysik. Heuer wird dort die von Indien errichtete „New Indian Research Station Bha­ rati“ ihre Arbeit aufnehmen. Für das futuristisch gestylte Forschungsgebäude kommen unter anderem hochwärme­ gedämmte Aluminiumkonstruktionen und Brandschutz­ fenster von Wicona zum Einsatz. Geplant wurde die Station von der IMS Ingenieurgesell­ schaft mbH und bof Architekten aus Hamburg in einer speziellen, rationell vorgefertigten Containerbauweise. Als Generalunternehmer fungiert die Kaefer Construction GmbH. Die Bremer Spezialisten für Isolierung und Innen­ ausbau in den Bereichen Industriegebäude, Offshore und Schiffbau beauftragten in Abstimmung mit den Planern die Bremer Lenderoth GmbH mit dem Bau der Außenfas­ sade und dem inneren Brandschutz für die Forschungssta­ tion.

Höchste Anforderungen

Entwicklungsdetails und Konstruktion der Aluminium­ fassade orientieren sich an den extremen Wetterbedin­ gungen der Südpolregion. Thermische und mechanische Belastungen durch Blizzards mit riesigen Schneemengen und rasenden Windgeschwindigkeiten sowie Tempera­ turen von -40 °C und darunter stellen höchste Anforderun­ gen an das Material. Um den Forschern einen großzügigen Ausblick auf die Polarregion zu bieten und einem Gefühl der Beengtheit entgegenzuwirken, ist ein großer Anteil der Fassade verglast. Die Außenhülle besteht in diesem trans­ parenten Bereich aus einer speziell modifizierten PfostenRiegel-Konstruktion mit hochwärmegedämmten Alumi­ niumpaneelen und dreifach isolierten Glaselementen mit einer Neigung von bis zu 15° an den beiden Stirnseiten. Basis hierfür ist die Wicona-Serie WicTec 50 HI in einer modifizierten, hochisolierten HI (High-Insulated) Version. Mit diesem Aufbau erreicht die Fassade einen Ucw-Wert von 0,8 W/(m²K).

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Durch die Bauweise mit vormontierten Elementen passte sich die Fassadenkonstruktion dem notwendigen Modular­ konzept des Auf- und Abbaus bei der Testmontage in Duis­ burg und für die Endmontage am antarktischen Zielort fle­ xibel an.

Brandschutz ist auch am Südpol wichtig

Bei den Container-Innenelementen stand für die Bremer Metallbauer das Thema Feuerschutz im Vordergrund. Len­ deroth baute hierzu Brandschutztüren (T-30) auf Basis der WicStyle 75 in der Version FP (Fire-Protected). Erstmals zum Einsatz kamen Wicona Lochfenster in Brandschutz­ klasse F-30 mit Drehflügeln. Dazu wurde die neue Serie WicLine evo speziell den geforderten Brandschutztests unterzogen.

„Probedurchgang“ in Deutschland

Die aus 134 Containern bestehende Station gelangte per Schiff vom Verladeort Antwerpen zunächst nach Kapstadt, wo nochmals 50 Container für das Bau-Camp, weiteres Ausrüstungsmaterial und das 50-köpfige Montageteam an Bord genommen wurden. Vom Kap aus waren es noch rund 5200 km bis zum endgültigen Standort „Larsemann Hills“ am Nordrand der Antarktis. 15.000 km von diesem Zielort entfernt, im Duisburger Binnenhafen, war die Station Bha­ rati im Sommer 2011 schon einmal zur Probe errichtet wor­ den. Dabei wurden die einzelnen Container fertig ausgerüs­ tet, alle Ein- und Anbauten anschließend hochseetauglich fixiert. Am Zielort bleibt für den Aufbau nur ein begrenztes Zeit­fens­ ter im antarktischen Sommer bis März 2012, da dürfen keine Teile fehlen, alle Montageschritte müssen perfekt passen. Ob dieses logistische Meisterstück gelingt, entscheidet sich der­ zeit, denn der Bau der Station hat begonnen. Im Jänner 2012 wurde mit einer zweiten Schiffsladung das restliche Material für den Endausbau der Forschungsstation Bharati angeliefert. Zum geplanten Fertigstellungstermin April werden dann etwa 25 Experten die Polarstation in Betrieb nehmen, dort leben und arbeiten.  www.wicona.at


AMB 2012

Geführte Wanderungen Mit einer Innovationstour Metallbearbeitung will das Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen (PTW) der Technischen Universität Darmstadt die Besucher der AMB 2012 auf den neuesten Stand bringen.

D

ie im Zweijahresrhythmus stattfindende internationale Aus­ stellung für Metallbearbeitung (AMB) öffnet dieses Jahr zwi­ schen 18. und 22. September ihre Tore auf dem Stuttgarter Messegelände. Die Besucher möglichst kompakt und effizient über den State-of-the-Art in der Metallbearbeitung zu informieren, dies hat sich das PTW-Institut der TU Darmstadt dieses Jahr vorgenom­ men. Eine Studie des PTW hat ergeben, dass sich die Messebesucher im Durchschnitt einen Tag auf der Messe aufhalten – das bedeutet, die Zeit ist knapp. In den acht oder neun Stunden, die der Besu­ cher für den Aufenthalt eingeplant hat, so die Studie, vergehen vier Stunden in zuvor organisierten Terminen. Die restlichen vier Stunden verbleiben dem Besucher, um sich einen Eindruck von der Messe an sich und den neusten Trends zu machen. Dem engen Zeitfenster und dem Wunsch der Besucher, kompakt über die aktu­ ell bedeutendsten Trends in der Produktionstechnik informiert zu werden, möchte das PTW deshalb mit sei­ nem Standkonzept auf der AMB gerecht werden. Durch die engen Verbin­ dungen der anwendungs­ nahen Forschungsein­ richtung mit zahlreichen Innovationsführern der Branche werde gewähr­ leistet, dass nur diejenigen Schwerpunkte in Themenclustern prä­ sentiert werden, wel­ che hohes Innovations­ potenzial und zugleich eine hohe Praxisrelevanz haben, schreibt das PTW in einer Aussendung.

Themen-Cluster zur Orientierung

Die „PTW-Innovations­ tour Metallbearbeitung – Trends von morgen“ bie­ tet eine Einsicht in zukunftsweisende Ferti­ gungsschwer punkte. Damit sich der Besucher einfach orientieren kann, wird jedes Thema eigens in einem Cluster aus unterschiedlicher Sicht von insgesamt 25 Innovationsführern beleuchtet. Dazu wurden Werkzeug-, Maschinen- und Automatisie­ rungslösungshersteller sowie Dienstleister und Anwender in das Ausstellungskonzept integriert. Durch regelmäßig stattfindende geführte Besuchertouren erhalten Interessierte einen kompakten Einstieg in die Inhalte der verschiedenen Innovationscluster. Als aktuell bedeutendste Trends hat das PTW die Themen CFK im Maschinenbau, Energieeffizienz, Lean Machining, Komplettbear­ beitung und Titanzerspanung identifiziert.  www.messe-stuttgart.de

CONFORT 160 von Sapa Building System

„Mehr Licht!“ Dieser Slogan setzt sich auch bei der Schiebe- und Hebeschiebekonstruktion Confort 160 fort. C160 – Ein hochleistungsfähiges, hochwärmedämmendes und benutzerfreundliches Schiebe-u. Hebeschiebesystem, das eine ansprechende und ästhetische Form aufweist. Überzeugt in seiner Haltbarkeit, Stabilität und bemerkenswerter Energieeffizienz. Sapa Building System Vertriebs GmbH Pirching 90, 8200 Gleisdorf Tel. 03112/7366-0 Fax 03112/7366-6 E-mail: austria@sapagroup.com

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Maschinen & Werkzeuge Emag

Die Kosten herunterdrehen Die VL 2 P ist eine zweispindlige Vertikaldrehmaschine mit Pendeltechnik für Teile bis 100 mm Durchmesser.

D

er Kostendruck in Zulieferunter­ nehmen und kleinen Fertigungs­ betrieben nimmt auch im Jahr 2012 weiter zu – so das Ergebnis einer Allens­ bach-Umfrage unter den Einkaufsverant­ wortlichen der Unternehmen. Erwartet werden mehrheitlich ansteigende Kosten beim Einkauf der Rohstoffe, steigende Energiepreise, aber auch ein zuneh­ mender Preisdruck von Seiten der Auf­ traggeber. Eine zentrale Lösung für diese Herausforderungen sehen viele in der Produktion selbst: Flexible und effek­ tive Abläufe müssen dafür sorgen, dass einerseits die Kosten sinken und andererseits mit einer hohen Bau­ teilqualität die Wettbewerbsfähig­ keit ansteigt. Mit der VL 2 P (Futterdurchmesser 160 mm) bietet Emag nun eine

Maschine, die sowohl für Lohnfertiger und Drehteilehersteller als auch für die Automobilindustrie geeignet ist. Bei der VL 2 P sind die Arbeitsspindeln links und rechts vom Maschinengrundkörper angebracht und führen die Z-Bewegung aus. Der Werkzeugrevolver sitzt an der Vorderseite und verfährt in der X-Achse. Bei der neuen Emag-Maschine steht klar die Reduzierung der Nebenzeiten im Fokus. Unproduktive Zeiten der Maschine aufgrund von Be- und Entlade­ vorgängen werden nahezu eliminiert. Besonders bei Werkstücken mit kurzen Bearbeitungszeiten kann die Maschine punkten, da hier das Ver­ hältnis Hauptzeit zu Nebenzeit aus­ schlaggebend für die Wirtschaft­ lichkeit des Prozesses ist.  www.emag.com

Die VL 2 P ist eine zweispindlige Pendeldrehmaschine für die Komplettbearbeitung von Futterteilen in zwei Aufspannungen.

TRUMPF Schweißkantenformer. TruTool TKF 2000. Der neue Schweißkantenformer TruTool TKF 2000 ist der erste Schweißkantenformer, der Schrägungslängen bis zu 20 mm in Baustahl und Aluminium erzeugen kann. Das innovative Werkzeug zeichnet sich dabei insbesondere durch hohe Oberflächenqualität, Produktivität sowie Emissionsfreiheit aus. Die Qualität der Schweißkante ist entscheidend und die Basis für einwandfreie Schweißnähte. Und genau diesen Anspruch erfüllt TruTool TKF 2000 und ist deshalb kaum in einem anderen mobilen oder stationären Verfahren in dieser Güte möglich.

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Maschinen & Werkzeuge HAM

Reibpräzision und Materialeffizienz

D

as Problem kennen alle Hersteller von Präzisions­ werkzeugen: Die knapper werdenden und sich in den Händen einiger weniger Lieferanten befindenden Res­ sourcen an Rohmaterialien stellen für die Beschaffung eine immer größere Herausforderung dar. Weitergedacht, wird damit auch die Lieferfähigkeit bezüglich Standard- und spe­ zifischer Sonderwerkzeuge mehr oder weniger stark beein­ trächtigt. Diese Problematik ließ die Entwicklungsingeni­ eure der deutschen Firma HAM Hartmetallwerkzeugfabrik Andreas Maier über Alternativen nachdenken. Sie zerlegten Voll-Cermet-Werkzeuge in ihre funktionalen Bestandteile und kamen so auf die Idee, eine modulare Feinstbearbei­ tungsreibahle zu konstruieren. Diese besteht aus den drei Hauptelementen Spannhülse, Deckungshülse und Schneid­ werkzeug (Reibahle). Das komplette Reibwerkzeug wiede­ rum ist in einem Standard-Dehnspannfutter aufzunehmen und zu spannen. Das modulare Konzept der Reibahlen für die Feinstbearbeitung erlaubt es zum einen die ReibwerkzeugKomponenten zusammen zu setzen bzw. bei Bedarf wieder zu demontieren. Zum anderen können im Verschleißfall die benötigten Komponenten einzeln beschafft werden, wodurch die Werkzeugkosten verringert werden. Da das Werkzeug­ system auch eine Zentralkühlung zur direkten Lenkung des Kühlmittelstrahls an die Schneiden integriert, ist eine ziel­ Metallzeitschrift_210x140_R2P.pdf 1 2/27/2012 gerichtete Schmierkühlung gegeben. Auch diese1:51:29 wirkt PM sich

positiv auf das Verschleißverhalten der Schneiden aus und führt am Ende zu verringerten Werkzeug-Wechsel­ zyklen. Bearbeitungsversuche im industriellen Umfeld brachten Standzeit-Erhöhungen im Bereich von 30 Pro­ zent bei gleicher oder besserer Bohrungsqualität. Die Vorteile der in modularer Bauweise gefertigten Feinstbearbeitungsreibahlen liegen auf der Hand. Einer­ seits helfen der Stahlschaft und der nur sehr kurze VollCermet-Kopf Material und damit Kosten zu sparen. Andererseits sind die weiteren Basis-Komponenten Spann- und Schutzhülse für den wiederholten Einsatz bestimmt. Drittens lässt sich der Voll-Cermet-Kopf nachschleifen, und viertens kann die Aufspannung in der Maschine mit Hilfe eines standardisierten Dehn­ spannfutters erfolgen. Die Werkzeugkonstruktion mit dem gefügten Stahl-Grundkörper ist für das Hochgeschwindig­ keitsreiben ausgelegt und in verschiedenen Durchmessern (aktuell 10, 12, 16, 20 mm) lieferbar.  www.ham-tools.com Schematische Darstellung des neuen modularen Reibahlensystems mit den drei Hauptkomponenten Schneidwerkzeug (gefügte Einheit aus Stahlkörper und kurzem Voll-Cermet-Kopf), Schutzhülse aus Stahl, Spannhülse aus Stahl mit Dichtring.

Abbildung: HAM Hartmetall-Werkzeugfabrik Andreas Maier GmbH

Eine modular konzipierte Feinstbearbeitungsreibahle spart durch einen Voll-Cermet-Kopf   Werkzeug- und Wechselkosten.

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Österreichs größtes Lagerprogramm an Alu- und Niroblechen. Mit 9000m² Lagerfläche in Wien und Salzburg sind wir in Sachen Verfügbarkeit Ihr verlässlicher Partner. Fixformate sowie Folienbeschichtung gehören zu unseren Serviceleistungen.

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Maschinen & Werkzeuge Fraunhofer-IPT

Trends in der Werkzeugtechnik Die neue „Werkzeugstudie 2012“ des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie IPT gemeinsam mit dem Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen zeigt auf, welche Verbesserungspotenziale die eingesetzte Werkzeugtechnik, neue Kühlschmierstrategien sowie robuste und flexible Systeme zur Prozessüberwachung bergen.

U

m die Entwicklungstrends in der Werkzeugtechnik für das Bohren, Drehen und Fräsen zu untersu­ chen, haben die beiden Forschungsins­ titute rund 150 Unternehmen befragt, darunter mehrheitlich Anwender von Zerspanungstechnologien, Werkzeugher­ steller und -beschichter sowie Hersteller von Werkzeugmaschinen, Werkstoffen und Sondersystemen für Aktorik, Senso­ rik und Spannsysteme.

Standardisierung wird Pflicht

Foto: Fraunhofer IPT

Schon die Auswahl des passenden Werk­ zeugs für die jeweilige Bearbeitungsauf­ gabe ist von enormer Bedeutung für die weitere Optimierung des Zerspanpro­ zesses. Die Mehrheit der befragten Unter­ nehmen gab jedoch an, hier eher unsyste­ matisch vorzugehen. Die Auswahl erfolgt Fräsbearbeitung einer Triebwerksschaufel wenig methodisch, vorhandenes Fachwis­ sen der Mitarbeiter wird nicht immer aus­ geschöpft oder gar dokumentiert. Dies kann die Prozessaus­ Leistungsfähige Prozessüberwachungssysteme legung verzögern und zu hohen Kosten führen. Scheiden Robustheit, Bedienerfreundlichkeit und Flexibilität sind langgediente Mitarbeiter aus dem Unternehmen aus, geht die wichtigsten Auswahlkriterien bei Systemen zur Pro­ viel Wissen verloren. Großen Bedarf sehen rund 80 Prozent zessüberwachung, gaben rund zwei Drittel der Befragten der Befragten daher in Zukunft für standardisierte Verfahren erwartungsgemäß an. Überraschend hingegen: 50 Prozent der Prozess- und Werkzeugauslegung sowie Informationen der Unternehmen konnten sich noch nicht vorstellen, dass moderne Prozessüberwachungssysteme ihnen dabei hel­ über optimierte Werkzeuggeometrien und Beschichtungen. fen können, die Reinheit des Kühlschmiermittels zu prü­ Abgestimmte Kühlschmierstrategien fen oder unterschiedliche Tribosysteme (Grundkörper– Neue Kühlschmierstrategien zu entwickeln sehen fast alle G e ge n kö r p e r – Z w i s ch e n sto f f ) h i n s i ch t l i ch d e r befragten Unternehmen als eine ihrer wichtigsten Auf­ Kühlschmierstoffstrategie oder Beschichtungstechnologie gaben an, um Zerspanprozesse zu verbessern. Denn erst zu bewerten. Nützlich werden solche Funktionen immer wenn Kühlschmierstrategien wie die Minimalmengen­ dann, wenn neue und schwer zu bearbeitende Werkstoffe schmierung, Hochdruck- und Cryogenkühlung perfekt auf wie hochharte Stähle oder hochwarmfeste Legierungen auf die eingesetzten Zerspanwerkzeuge abgestimmt sind, kön­ Eisen-, Nickel- oder Titanbasis ins Spiel kommen.  nen diese ihre volle Wirkung entfalten und Prozesse noch www.ipt.fraunhofer.de leistungsfähiger machen.

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Maschinen & Werkzeuge DMG/Mori Seiki

Kompakt-Präzisions-Bearbeitungszentrum Mit dem Horizontalbearbeitungszentrum NHX4000 steht dem Anwender jetzt die gesamte Steuerungskompetenz von DMG / Mori Seiki zur Verfügung, wodurch sich die neue NHX Baureihe in stärkerem Maße in Europa etablieren soll. Nach der Weltpremiere der NHX4000 mit Siemens 840 D solutionline auf der EMO 2011 in Hannover, wurde auf der Hausausstellung in Pfronten nun auch die NHX4000 mit MAPPS IV Steuerung präsentiert – produziert bei Deckel Maho in Pfronten. Das NHX Maschinenkonzept basiert auf der erfolgreichen NH-Baureihe mit mehr als 6.000 weltweit installierten Maschinen. Diese Gesamtperformance zum BestPrice konzentriert sich auf eine kompakte Bauweise von lediglich 12,5 m². Entsprechend zuversichtlich zeigt sich Christian Thönes, Vorstandsmitglied der Gildemeister AG und Geschäftsführer der Deckel Maho Pfronten GmbH: „Auf­ grund des attraktiven Preises von 194.900 Euro und durch die unmittelbare Marktnähe im Bereich der Horizontalbe­ arbeitung sind wir überzeugt, unsere Position in diesem Maschinensegment entscheidend ausbauen zu können.“ Das Werkstückspektrum der NHX4000 mit 400er-Palette umfasst Werkstücke bis 630 mm Durchmesser und 900 mm Höhe. Im Arbeitsbereich von 560 × 560 × 660 mm (in X x Y x Z) bearbeitet das Horizontalzentrum die Bauteile extrem genau und effizient. Der hohe Präzisionsanspruch geht ein­ her mit beeindruckenden Geschwindigkeits- und Dnyamik­ werten. So verfahren die Linearachsen mit bis zu 60 m/min, bei Beschleunigungswerten bis 9 m/s². Im Prozess selbst ste­ hen dem Anwender dann Spindeldrehzahlen im Standard bis

12.000 min-1 und ein Drehmoment von 110 Nm zur Verfü­ gung. Im Standard bietet die Maschine außer­ dem ein Ringmagazin mit einer Kapazität von 40 Plätzen, das optional bis auf 60 Plätze erweiterbar ist. In allen Varianten beeindruckt der schnelle Werkzeugwechsler mit einer Span-zu-Span-Zeit von lediglich bis zu 2,8 Sekun­ den. Im Zusammenspiel mit der Palettenwechselzeit von 8 Sekunden sind demnach kür­ zeste Nebenzeiten garantiert. Neben der Performance im Pro­ zess beeindruckt die NXH 4000 außerdem durch ihren geringeren Stromverbrauch und reduzierte Betriebskosten gegen­ über Vorgängermodellen. Es sei laut Herstel­ ler gelungen, den Energiebedarf um bis zu 50 Prozent zu sen­ ken, unter anderem durch eine geringere Anzahl an Servomotoren, LED-Beleuchtung und ein Hydraulikaggregat mit Druckspeicher, dessen Pumpe im Standby-Modus automa­ www.dmgmoriseiki.com tisch gestoppt wird.  

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Der stärkste Gasnagler

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105 Joule machen den DIGA-CS 2 Power von Würth zum  stärksten Gasnagelgerät seiner Kategorie. Ob im Trockenbau (wie z. B. beim Anbringen von U-Profi­ len), im Baubereich (wie z. B. beim Anbringen von Schalungs­ zubehör und Rondellen) oder im Installationsbereich (wie z. B. beim Anbringen von Leerrohrhaltern) – der neue Gasnagler DIGA-CS 2 Power von Würth ist universell einsetzbar. Das Hochleistungs-Gasgerät gewährleistet die schnelle und sichere Befestigung auf Beton, Stahl und Mauerwerk. Da keine Kabel und Schläuche benötigt wer­ den, ist ein freies Arbeiten des Profis sichergestellt. Der DIGA-CS 2 Power ist mit 105 Joule das stärkste Gasgerät in sei­ ner Kategorie, aber den­ noch nahezu rückstoß­ frei. Das Leichtgerät mit nur 3,6 kg ist zudem der kürzeste Kontaktarm auf dem Markt, mit dem Nägel von 15 bis 40 mm mit Durchmessern von 2,6 bis 3,7 mm gesetzt werden können.  www.wuerth.at

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Innung

Der Schlosserball

„Metall am Ball 2012“

Fotos: Viorica Zangger

Der Schlosserball fand heuer am Samstag, dem 21. Jänner 2012, im herrlichen Ambiente des   renovierten Casino Baumgarten in Wien statt.

M

it besonderer Freude konnten wir auch wieder einige Ehrengäste begrüßen: Die Sparte Gewerbe und Handwerk wurde durch Frau Mag. (FH) Maria Elisabeth Smodics-Neumann, Spartenobmann-Stellver­ treter und Innungsmeisterin der Landesinnung Wien der Mode und Bekleidungstechnik vertreten. Weiters begrüßten wir Bundesinnungsmeister KommR Harald Schinnerl für die Metalltechniker sowie die Berufsgruppenobmänner KommR Roland Ofner (Schlos­ ser), KommR Wilhelm Seidl (Metalldesign) und KommR Rudolf Fasching (Oberflächentechnik), Altinnungsmeister KommR Heinrich Amadei (Messerschmiede) und KommR Johannes Waismayer (Graveure) sowie einige Ausschuss­ mitglieder, auch von befreundeten Innungen. Die Innung der Metalltechniker war weiters vertreten durch Innungs­ geschäftsführer Mag. (FH) Mag. Rainer Hartlieb sowie die Ausschussmitglieder Erwin Klenkhart, Ing. Günter Kro­ mus, Martin Kruschitz.

Durch den Abend führte Ballobmann Erwin Graf. Unser Berufsgruppenobmann, KommR Roland Ofner, hieß die Ballbesucher herzlich willkommen, Bundesinnungsmeis­ ter KommR Harald Schinnerl eröffnete den Ball. Die Star Club Formation der Tanzschule Immervoll sorgte für die festliche Gestaltung der Eröffnung. Um Mitternacht prä­ sentierte uns Erwin Graf ein Potpourri von Max Raabe. Das Ensemble Swing Music spielte unermüdlich zum Tanz auf und sorgte für beste Unterhaltung und gute Stimmung. Ein weiterer Höhepunkt war wie alle Jahre die Supertom­ bola mit mehr als 200 Tref­fern sowie die Ziehung der zehn Hauptpreise. Die heurige DAMENSPENDE – köstliche „Schlossertört­ chen“ – wurde von der Firma Waitschacher zur Verfügung gestellt. Fotos sind auf der Klubhomepage entweder unter Schlos­ serball – Der letzte Ball (mit diesem Bericht) oder direkt über die Bildergalerie zu sehen. 

Wir danken nachstehenden Firmen und Personen für ihre Unterstützung: Hauptsponsor

Wolfsgruber GmbH, I-39031 Bruneck, Südtirol ZinkPower Brunn GmbH, 2345 Brunn/Gebirge

Sponsoren

Folgende zehn Preise wurden als Haupttreffer verlost, die zur Verfügung gestellt wurden von:

EVVA Sicherheitstechnologie GmbH, 1120 Wien ALUKÖNIGSTAHL GmbH, 1150 Wien Dom Sicherheitstechnik GmbH, 1140 Wien Egger Glas, Isolier- und Sicherheitsglaserzeugung GmbH, 8212 Gerasdorf a. d. F. Eisen-Skala Schrottverwertung GmbH, 1100 Wien Frankstahl Rohr- und StahlhandelsgmbH, 2353 Guntramsdorf Konrad Klausser Schließanlagen GmbH, 1160 Wien Franz Moser Gesellschaft m.b.H., 9800 Spittal/Drau Peneder Feuerschutz GmbH, 1220 Wien Schachermayer Wien, 1232 Wien Schiekmetall Handels-GmbH, 1140 Wien TOR TEC Brandschutztor GmbH, 4902 Wolfsegg am Hausruck

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G. Senft Gesellschaft m.b.H., 1080 Wien, Reisegutschein – Ruefa Erwin Klenkhart, 1170 Wien, Reisegutschein – Star Inn-Hotel Klausser Schließanlagen GmbH, 1160 Wien, Balkenschloss Melkus GmbH, 1120 Wien, Swarovksi-Collier KommR Roland Ofner, 1040 Wien, Fahrrad Schachermayer GmbH, 1230 Wien, Akku-Bohrer Welcome Bank GmbH, 1100 Wien, 1 Wochenende mit Mercedes B-Klasse inkl. 1000 km, Versicherung Restaurant „Adam“, 1080 Wien, All Inclusive für 2 Personen Konditorei Hübler, 1170 Wien, 2 x je 1 Riesen-Torte


Innung

Tombolatreffer

Basi GmbH, D-41238 Mönchengladbach Beiersdorf GmbH, 1100 Wien Cihal Michael, 1130 Wien Cihal Walter, 1050 Wien Compostella Alfred, 1200 Wien Confiserie Eibensteiner, 1010 Wien Heider Ernst, 1210 Wien Holl Martin, 1080 Wien Kaffeekonditorei Hübler, 1170 Wien Klub der Freunde der Messerschmiede, 1030 Wien Kotányi GmbH, 2120 Wolkersdorf im Weinviertel Krejca Alois, 1020 Wien Kromus Ing. Günter, 1200 Wien Anton Melkus GmbH, 1120 Wien Mitterlehner Christian, 1220 Wien Theaterverein Wiener Metropol, 1170 Wien Neuwirth Susanna, 1160 Wien Ofner KommR Roland, 1040 Wien Orion Leuchten, 1100 Wien

Ploberger GesmbH, 2070 Retz Riess Kelomat GmbH, 3341 Ybbsitz Schössmetall GmbH & Co KG, D-83395 Freilassing SEB-TEFAL HandelsgmbH, 2345 Brunn/Gebirge Stingl Helmut, 1140 Wien Swarovski Austria VertriebsgmbH & Co KG, 6063 Rum Tischler Edith, 1220 Wien Theodor Triebenbacher GmbH, 5321 Koppl Volkstheater Wien in den Außenbezirken, Wien Ed. Wüsthof Dreizackwerk KG, 42655 Solingen

Förderungsbeiträge

Cihal Walter, 1050 Wien Hamerle Hermann, 2326 Lanzendorf Kolesa Stahl- und Metallbau Gesellschaft m.b.H., 1070 Wien Pfingstgraef Gustav, 1120 Wien Stuchly Rudolf und Brigitte, 3002 Purkersdorf Tischler Edith, 1220 Wien

Veränderungen im Mitgliederstand Wien Gewerbeerteilung

Blazevic Predrag, 1150 Wien, Hackengasse 22/8, „Metalltech­ nik für Metall- und Maschinenbau verbunden mit Metalltech­ nik für Schmiede und Fahrzeugbau; Metalltechnik für Landund Baumaschinen (verbundenes Handwerk), eingeschränkt auf Universalschweißer“; Grandon OG, 1020 Wien, Czernin­ gasse 4 Heim/505, „Metalltechnik für Metall- und Maschi­ nenbau verbunden mit Metalltechnik für Schmiede und Fahrzeugbau; Metalltechnik für Land- und Baumaschinen, eingeschränkt auf Eisenmonteur“, Geschäftsführer: György Pataki; Haimov Mier, 1140 Wien, Nisselgasse 8, „Metalltech­ nik für Metall- und Maschinenbau, eingeschränkt auf Auf­ sperrdienst“; Omega Portfolio GmbH, 1010 Wien, Opern­ ring 1/000, „Metalltechnik für Metall- und Maschinenbau“, Geschäftsführer: Nebojsa Savic; Pataki & Nemet Metallbau OG, 1180 Wien, Dempschergasse 10/1/12, „Metalltechnik für Metall- und Maschinenbau; eingeschränkt auf Eisenmon­ teur“, Geschäftsführer: György Pataki; PKE Facility Management GmbH, 1100 Wien, Computerstraße 6, „Metalltechnik für Metall- und Maschinenbau verbunden mit Metalltechnik für Schmiede und Fahrzeugbau; Metalltechnik für Land- und Baumaschinen (verbundenes Handwerk)“, Geschäftsführer: Ing. Hartwig Johannes Willfort.

Änderung des Firmennamens

Forstinger Österreich GmbH, 1230 Wien, Richard-StraußStr. 28, „Anfertigung von Schlüsseln mittels Kopierfräs­ maschinen“, Geschäftsführer: Ing. Berthold Finster, früher Forstinger Betriebs GmbH; Kögler Andreas e.U., 1050 Wien, Reinprechtsdfr. Str. 15, „Metalltechnik für Metall- und Maschi­ nenbau, eingeschränkt auf die Herstellung, Montage und Repa­ ratur von Gittern, Zäunen, Geländern, Handläufen, Türen und Fenstern sowie von Zylindern, Schlössern, Balkenschlössern und Beschlägen sowie die Anfertigung von Schlüsseln mittels Kopierfräsmaschinen und den Aufsperrdienst“, früher K & K Sicherheitstechnik e.U.; Milovan Popovic KG, 1150 Wien, Jhe­ ringgasse 36/18A, „Metalltechnik für Metall- und Maschinen­

Jänner 2012 bau, eingeschränkt auf die Herstellung, Reparatur und Montage von Fenstern Türen und Toren, Vordächern, Geländern und Git­ tern, Stiegen, Balkonen, Wintergärten, Rauchfangkehrerstegen, Portalen samt dazugehörigen Konstruktionen sowie Schweiß­ arbeiten ausgenommen Schienenschweißungen“, Geschäfts­ führer: Milovan Popovic, früher Milovan Popovic KEG; rausgebrannt Lasergravuren e.U., 1060 Wien, Otto-Bauer-Gasse 4/D/ IV, „Graveur“, früher Beamfire Lasergravuren e.U.

Neuer Gewerbeinhaber

Culjak Boze, 1150 Wien, Wickhoffgasse 8/3, „Metalltechnik für Metall- und Maschinenbau eingeschränkt auf Schweißar­ beiten ausgenommen Schienenschweißungen“, Gewerbeinha­ ber ausgeschieden: Culjak Schweisstechnik KG; Schlosserei Johannes Wolf GmbH, 1150 Wien, Herklotzgasse 31, „Schlos­ ser einschließlich der Gitterstricker (§ 94 Z. 71 GewO 1973)“, Geschäftsführer: Dipl.-Ing. (FH) Christian Wolf, Gewerbeinha­ ber ausgeschieden: Johannes Wolf.

Änderung des Berechtigungsumfanges

Shimonov Michail, 1190 Wien, Heiligenstädter Straße 157, „Schlosser, eingeschränkt auf den Aufsperrdienst und die Anfertigung von Schlüsseln mittels Kopierfräsmaschinen“, frü­ her „Schlosser, eingeschränkt auf den Aufsperrdienst“.

Errichtung einer weiteren Betriebsstätte

Hofbauer Bernd, 1150 Wien, Sechshauser Str. 8–10, „Messer­ schmiede einschließlich der Erzeuger von Hieb- und Stichwaf­ fen (§ 94 Z. 53 GewO 1973)“, weitere Betriebsstätte 1020 Wien, Jungstraße 15/9/213.

Verlegung einer weiteren Betriebsstätte

GAP Metallverarbeitungs- und HandelsgmbH, 3300 Amstetten, Peter Mitterhofer-Straße 4, „Metalltechnik für Metallund Maschinenbau (verbundenes Handwerk)“, Geschäftsfüh­ rer: Andreas Griessenberger, Verlegung nach 1090 Wien, Wasa­ gasse 31/2/34.

3 | 2012 

  51


Innung

Endigung einer weiteren Betriebsstätte

Babadschanov Evgenij, 1170 Wien, Jörgerstr. 33, „Anfertigung von Schlüsseln mittels Kopierfräsmaschinen“, Endigung der weiteren Betriebsstätte 1090 Wien, Nußdorfer Straße 1; Grigoryan Ashot, 1090 Wien, Alserbachstraße 24, „Anfertigung von Schlüsseln mittels Kopierfräsmaschinen gemäß § 1 Z. 2 der 1. Teilgewerbe-Verordnung, BGBL. Teil II Nr. 11/1998“, Endigung der weiteren Betriebsstätte 1110 Wien, Simmeringer Haupt­ straße 142–150/000; Haimov Juri, 1090 Wien, Alser Straße 30, „Schlosser (Handwerk), eingeschränkt auf Aufsperrdienst“, Endigung der weiteren Betriebsstätte 1140 Wien, Nisselgasse 8.

Standortverlegung

Auraschloss-Aufsperrdienst e.U., 1170 Wien, Kalvarienberg­ gasse 43/2–3, „Metalltechnik für Metall- und Maschinenbau, eingeschränkt auf Aufsperr- und Schlüsseldienst sowie kleinere Bauschlosserarbeiten wie insbesondere Gartenzäune, Fenster­ gitter, Gartentüren, Geländer, kleine Vordächer bis 3 m2, Türen und Fenster und die Montage und Reparatur von Sektionaltoren für PKW-Garagen“, früher 1170 Wien, Geblergasse 69/12; Bagci Isa, 1100 Wien, Viktor-Adler-Markt, Stand 78/81, „Schlosser, eingeschränkt auf Aufsperrdienst, aufgrund der Nachsicht von der Erbringung des vorgeschriebenen Befähigungsnachweises gem. § 19“ sowie „Metalltechnik für Metall- und Maschinenbau, eingeschränkt auf Aufsperrdienst“, früher 1100 Wien, LaaerBerg-Straße 12;

Geschäftsführerbestellung

Stahl- und Anlagenbau Ing. Telatzky Gesellschaft m.b.H., 1050 Wien, Blechturmgasse 1, „Schlossergewerbe, einge­ schränkt auf Stahl- und Portalbau“, Geschäftsführer: Dr. Anton Aigner per 18.01.2012; Trophy Expert Handels GmbH, 1060 Wien, Bürgerspitalgasse 18/2, „Graveur“, Geschäftsführer: Markus Siegfried Paul Steinmayer per 30.11.2011; Schlosserei Johannes Wolf GmbH, 1150 Wien, Herklotzgasse 31, „Schlos­ ser einschließlich der Gitterstricker (§94 Z. 71 GewO 1973), Geschäftsführer Dipl.-Ing. (FH) Christian Wolf per 19.12.2011.

Ausscheiden des Geschäftsführers

DIE HALLENBAUER GMBH, 4901 Ottnang am Hausruck, Attn­ angerstraße 42, „Metalltechnik für Metall- und Maschinenbau (§ 94 Z 59 GewO 1994)“, Geschäftsführer Florian Peneder ausge­ schieden per 10.12.2011; Iusip Andrian, 1090 Wien, Alser Straße 26, „Anfertigung von Schlüsseln mittels Kopierfräsmaschinen gemäß § 1 Z. 2 der 1. Teilgewerbe-Verordnung, BGBl. Teil II Nr. 11/1998“, Geschäftsführer Elena Dovgopol ausgeschieden per 31.10.2010; Insolvenzmasse nach der STAHL- & ANLAGENBAU Ing. TELATZKY Gesellschaft m.b.H., 1050 Wien, Blechturm­ gasse 1, „Schlossergewerbe, eingeschränkt auf Stahl- und Por­ talbau“, Geschäftsführer Ing. Kurt Telatzky ausgeschieden per 01.01.2012; I-V-A Kunstschmiede- und Stahlbauschlosserei GmbH, 1160 Wien, Gansterergasse 4, „Schlosser (Handwerk)“, Geschäftsführer Ivan Dzigumovic ausgeschieden per 12.01.2012.

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52 

  3 | 2012

Wiederbetriebsmeldung

Savicic Sasa, 1100 Wien, Katharinengasse 16/2/18, „Metalltech­ nik für Metall- und Maschinenbau“, per 11.01.2012.

Ruhendmeldung

OMEGA - Montage u. Rohrleitungsbau GmbH, 1100 Wien, Her­ tha-Firnberg-Str. 3/24, „Schlosser gem. § 94 Z. 13 GewO 1994“, per 31.12.2011.

Gewerberücklegung

ABC Sonnenschutz-Systeme GmbH, 1150 Wien, Clementinen­ gasse 10/10, „Schlosser (Handwerk), eingeschränkt auf die Montage von Sonnenschutzanlagen“, Geschäftsführer: Erich Krenn per 19.01.2012; Dorofeeva Maria, 1050 Wien, Rein­ prechtsdorferstraße 3, „Anfertigung von Schlüsseln mittels Kopierfräsmaschinen“, Geschäftsführer: Iouri Dorofeev per 31.12.2011; GREP Fenster- und Türenhandels GmbH, 1220 Wien, Enzianweg 19, „Metalltechnik für Metall- und Maschinen­ bau (verbundenes Handwerk)“, Geschäftsführer: Mario Grubits per 31.12.2011; Mrskos Ernst, 1070 Wien, Neubaugasse 63, „Emailleur“ per 18.01.2012; Petrov Petar, 1140 Wien, Wißgrillg. 12/17, „Schlosser (§ 94 Z. 11 GewO 1994), eingeschränkt auf die Montage von Sonnenschutzsystemen und das Service von Fen­ stern und Türen sowie den Austausch von Kleinteilen“ per 16.01.2012; A. Pospisil Gesellschaft m.b.H. in Liqu., 1030 Wien, Apostelg. 37, „Schlosser einschließlich der Gitterstricker (§ 94 Z. 71 GewO 1973)“, Geschäftsführer: Andreas Pospisil per 31.12.2011; Praunias Ernst sen., 1120 Wien, Rauchg. 40, „Schlossergewerbe“ per 31.12.2011; Schmock Johann, 1110 Wien, Simm. Hauptstr. 19, „Wagenschmiedegewerbe“ per 31.12.2011; Shimonov Michail, 1190 Wien, Heiligenstädter Straße 157, „Schlosser gem. § 94 Z. 13 GewO 1994, einge­ schränkt auf die Anfertigung von Schlüsseln mittels Kopierfräs­ maschinen, aufgrund der Nachsicht von der Erbringung des vor­ geschriebenen Befähigungsnachweises gem. § 28 Abs. 1 Z. 2 GewO 1994“ per 12.01.2012; WAS Thomas Bau- und Schlossereibetrieb G.m.b.H., 1150 Wien, Johnstraße 14/14–15, „Metalltechnik für Metall- und Maschinenbau verbunden mit Metalltechnik für Schmiede und Fahrzeugbau; Metalltechnik für Land- und Baumaschinen (verbundenes Handwerk)“ per 31.12.2011. 

Veränderungen im Mitgliederstand Vorarlberg Jänner 2012 Gewerbeerteilung

Wolf Christian Rafael, Unterfeld 7, 6714 Nüziders; Schrottenbaum Patrick, Hauptstraße 65, 6719 Bludesch per 15.02.2012.

Löschung des Gewerbes

MTE Metallverarbeitung Marte OG, Seglerweg 11–13, 6972 Fußach. 


Innung Klubbrief TERMINE Donnerstag, 15.3.2012

19.30 Uhr

Klubsitzung – Metropol

Freitag, 16.3.2012,  bis Sonntag, 18.3.2012

07.00 Uhr

Skiwochenende nach Kaprun

Donnerstag, 5.4.2012

19.30 Uhr

Klubkegeln

Donnerstag, 19.4.2012

19.30 Uhr

Klubsitzung

Unser nächster Klubkegelabend findet am Donnerstag, den 5.4.2012, im Gasthof Weinknecht, 2331 Vösendorf, Orts­ str. 161, Beginn 20.00 Uhr, statt. Es gibt eine große Auswahl an hervorragenden Speisen zu vernünftigen Preisen! Bitte unbe­ dingt Indoor-Schuhe mit nicht abfärbender Sohle mitnehmen! Die März-Klubsitzung am Donnerstag, den 15.3.2012 ver­ bringen wir bei den „Stehaufmanderln“ und ihrem Pro­ gramm „Austria’s next Top-Schmäh“ im Metropol. Achtung! Unser Kartenkontingent ist ausgeschöpft! Für alle Angemel­ deten: Die Karten kosten € 30,– pro Person, Beginn ist 20.00 Uhr. Bitte rechtzeitig da sein und die Karten möglichst genau bezahlen. Danke! Für alle Angemeldeten: Abfahrt zum Skiwochenende am Frei­ tag, dem 16.3.2012, pünktlich um 7.00 Uhr von der BP-Tank­ stelle Hadikgasse/Kefergasse (U4-Station Ober St. Veit). Wir gratulieren unseren Geburtstagskindern im März: Waltraud Kolesa, Erwin Franz Klenkhart, Silvia Weber, Erwin Klenkhart jun., KommR Roland Ofner, Walter Cihal. Rückschau: In der Februar-Klubsitzung war Wolfgang Katzer – „gewe­ sener Bamschabl (der mit dem Muckenstrunz)“ – unser Gast. Er erzählte uns – auf seine ganz spezifische Art, von der nie­ mand weiß, ob er es gerade ernst meint oder nicht – von sei­ nem Werdegang. Geboren wurde er 1950 in Mödling und erfreute sich immer schon an seinen großen Vorbildern Charly Rivel oder Grock; Clowns, über die auch Erwachsene lachen mussten und vor allem lachen durften. Er studierte Musikwis­ senschaft, Philosophie und nebenbei Kunstgeschichte. Seinem „Doktor“ in Musikwissenschaft fehlt lediglich das Rigorosum, zu dem er einfach nie gekommen ist, weil immer irgendetwas dazwischenkam. Er spielt(e) Klavier, hat Steppen gelernt (im Kloster, bis ein Mönch kam und ihn bat, „die Schreibmaschine abzustellen“). Begonnen hat er als Klavierkomiker (mehr oder weniger erfolgreich), war dann in „Spotlight“, der Sendung von und mit Peter Rapp, durch die er bekannt wurde und wo er auch seinen späteren Kollegen Peter Traxler („Mucken­ strunz“) kennenlernte. Sie taten sich zusammen und bekamen prompt eine eigene Fernsehsendung. Von da an ging der Weg stetig bergauf. Die Namen Muckenstrunz und Bamschabl über­ nahmen sie von Frau Sperl, der Kantinenfrau im Tonstudio, die alle großen Männer Bamschabl und alle kleinen Mucken­ strunz nannte. Er hat alles gelernt, was zu einem großen Showman und Komi­ ker gehört, u. a. war er auch bei Samy Molcho („spricht sieben Sprachen und sagt kein Wort“), schrieb Romane als Gegensatz zum Komiker-Dasein und versucht nun eine neue Karriere als Solo-Komiker. Einige „Wuchteln“ von ihm: In Mörbisch ist das Schauspieler­ dasein schwer: Man weiß nie, ob die Leute klatschen oder die

Wolfgang Katzer, gewesener Bamschabl, war im Februar bei der Klubsitzung zu Gast.

Gelsen erschlagen; er ist ein Frühbucher: Er begann schon früh, Bücher zu schreiben; alle Romanbuchautoren haben einen „Entwertungsreflex“ – sie verunstalten die erste Seite durch ihr „Geschreibsel“ – u. v. m. Apropos: Ich bat ihn natür­ lich auch mein (sein neues) Buch (Ayasha tanzt) zu „entwer­ ten“. Auf die Frage, was er denn schreiben solle sagte ich: „Für Renate“ und irgendetwas Nettes. Ratet mal, was er mir geschrieben hat! („Für Renate – ‚irgendetwas Nettes‘ und herz­ liche Grüße“). Wir danken ihm für den „komischen“ Abend und wünschen ihm viel Erfolg für seine Solo-Karriere. Das Klubkegeln im Februar gewann bei den Damen Renate Hofer vor Renate Stingl und Erika Aichinger, bei den Herren siegte Gerhard Held vor Bruno Zangger und Robert Aichinger. Wie immer gestalteten wir das Kegeln wieder als Partner­ kegeln. Die Paare und deren Platzierungen: Renate Hofer – Robert Aichinger: 390 Erika Aichinger – Gerhard Held: 377 Erika Aichinger – Bruno Zangger: 366 Renate Stingl – Helmut Stingl: 357 Renate Hofer – Peter Strauß: 341 Viorica Zangger – KommR Roland Ofner: 306 Julia Held – Ernst Heider: 300 Wir gratulieren herzlich! 

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Metallzeitung 03/12