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4/2014

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I N H A LT

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TOP THEMA

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M E TA L L & B A U

Branchenbarometer: Erwartungen steigen 

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Folgeauftrag für Unger am Wiener Hauptbahnhof  Stahlblechfassade im Schigebiet 

INTERVIEW

Wintergarten: auf System und Glas kommt's an

Gebhard Aberer, Chef von DMG Mori Austria, sieht positive Signale 

8

Schachermayer Metall- und Glasbautage  Neuer Schüco-Beschlag AvanTec Simply Smart  Fensterbau/Frontale: Masse und Klasse in Nürnberg 

BRANCHE

Logikal 9.0: Simsala-BIM 

Collini eröffnet ein neues Werk  Abwärme in der Eisenproduktion nutzen  Intertool/Schweissen 2014: Endspurt zum Neustart  Neue Metallsoftware-Messe in Ulm  Ausgezeichnete Entwicklungen in Eisen  Fill expandiert nach Amerika  Pfeifer mit Rekordumsatz  EN 1090: Die Uhr tickt  Recht: Beendigung von Dienstverhältnissen 

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Maco Protect Türschlösser sichern Eingänge  Großlamellensysteme für Funktion und Design 

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SCHWERPUNKT: MASCHINEN & WERKZEUGE Mehr Effizienz im Spanprozess  Trumpf erhält Bankenlizenz  STM schneidet Rohre  Bosch Power Tools mit Produktfeuerwerk  CNC-Bearbeitung in der Praxis 

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TECHNIK & PRA XIS

Lava

Brandschutz pur mit innovativen Ideen

Schweißanweisung 2.0: Der WPS-Maker 

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GrindTec 2014: umfangreicher Bericht von den Augsburger Schleifwelten 

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INNUNGEN

Wien 

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Impressum 

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Niederösterreich 

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EDITORIAL

Frühlings­ erwachen Der Frühling ist da, und der Aktivitätslevel steigt spürbar an. „Die Signale stehen auf hellgrün“, beobachtet etwa Gebhard Aberer, der Chef von DMG Mori Austria im Gespräch mit METALL (Seite 8). Ein Grund dafür liegt wie so oft im Nachfragesog, den die deutsche Industrie auf österreichische Zulieferfirmen erzeugt. Die Folge: Hierzulande werden die Kapazitäten (wieder) stärker ausgelastet, oder sogar erweitert. Nicht in den Werkstätten und auf den Baustellen steigt die Betriebssamkeit, auch die Messen sprießen wie Löwenzahn aus dem Boden. Etwa die Schleifmesse „GrindTec“ in Augsburg (Seiten 44 ff) oder die „Fensterbau/ Frontale“ in Nürnberg (Seiten 30 ff). METALL war dabei und berichtet umfangreich von diesen Fachveranstaltungen. Ein Highlight steht der Branche allerdings noch bevor: Die heimischen Fachmessen „Intertool“ und „Schweissen/Join-EX“ werden vom 6. bis 9. Mai die Messe Wien zum Zentrum der heimischen MetalltechnikSzene machen (Seite 14). Ein Fixpunkt im Terminkalender – für Sie als Fachbesucher gleichermaßen, wie für uns als Fachzeitung. Selbstverständlich finden Sie daher in der Mai-Ausgabe von METALL ein umfangreiches Messe-Special, das Sie durch die Intertool und Schweissen/Join-EX begleiten wird. Um es mit einem der bekanntesten Wiener Originale, Karl Farkas, zu sagen: Schau‘n Sie sich das an! Ihr Gerhard Rainer

GERHARD RAINER Chefredakteur E g.rainer@wirtschaftsverlag.at


TOPTHEMA

BRANCHENBAROMETER

Stimmungstief, Erwartungshoch Im Metallgewerbe und -handwerk zeigt sich die Konjunkturlage weiter durchwachsen. Immerhin ist aber am Horizont ein Silberstreif zu sehen.

T

raditionell legt die KMU Forschung Austria jedes Jahr im ersten Quartal bei der Präsentation ihres Stimmungsbarometers für Gewerbe und Handwerk auch das Konjunkturergebnis des Vorjahres vor. Im jüngsten Bericht zeichneten die Branchenexperten diesmal ein Bild der Befindlichkeit, die nach vielen Richtungen ausschlägt. So lag zum Beispiel die nominelle Umsatzentwicklung im Jahr 2013 bei Schlossern, Schmieden, Landmaschinentechnikern etc. mit einem Plus von 1,5 Prozent zwar deutlich über der durchschnittlichen Stagnation in Gewerbe und Handwerk, aber dennoch unter dem Anstieg des Bruttoinlandspro-

dukts (BIP), das im vergangenen Jahr nominell um 2 Prozent gewachsen ist. Dabei hatten immerhin mehr als ein Drittel (36 Prozent) der Metalltechnikbetriebe im vergangenen Jahr Umsatzsteigerungen zu vermelden, die im Durchschnitt bei einem Plus von 11,9 Prozent lagen. Ein Fünftel der Betriebe (21 Prozent) musste hingegen Umsatzrückgänge – ebenfalls um durchschnittlich 11,9 Prozent – hinnehmen. Wenn man die allgemeine Preisentwicklung mit einrechnet, sind bei den Metallern 2013 die realen Verkaufspreise im Schnitt um lediglich 0,8 Prozent gestiegen. Die Verbraucherpreise stiegen im selben Zeitraum um

STIMMUNGSTIEF UND HOHE ERWARTUNGEN I N M E TA L LT E C H N I K B E T R I E B E N Beurteilung der Geschäftslage im 1. Quartal 2014

21% gut

53% saisonüblich

26%

schlecht

Erwarteter Auftragseingang für das 2. Quartal 2014

24%

steigend

61% unverändert

15%

rückläufig

Quelle: KMU Forschung Austria

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  04/2014

2 Prozent. Etwas mehr als ein Drittel (35 Prozent) der Metalltechnikbetriebe konnte seine Verkaufspreise 2013 gegenüber 2012 um durchschnittlich 3 Prozent erhöhen. Bei drei Fünftel (61 Prozent) der Betriebe blieben die Preise konstant – was real eigentlich eine Preissenkung bedeutet – und 4 Prozent der Schlosser, Schmiede & Co mussten ihre Verkaufspreise in abgelaufenen Jahr sogar reduzieren (durchschnittlich minus 8,6 Prozent). Alles in allem ist der Gesamtumsatz der Metallbranche real also nur um 0,7 Prozent gestiegen.

Regionales Geschäft Traditionell ist das Hauptbetätigungsfeld der österreichischen Metalltechniker rein regional definiert. So liegt die Exportquote beim heimischen Gewerbe und Handwerk insgesamt bei mageren 7,4 Prozent – die Metalltechniker schaffen mit 15,5 Prozent immerhin das Doppelte dieses Durchschnitts. Dennoch gehören Exportaufträge – bis auf wenige Ausnahmen – auch hier nicht zur Tagesordnung. Die Exportleistung erbringt rund ein Viertel der Betriebe, der Rest (74 Prozent) hatte 2013 kein Auslandsgeschäft zu verbuchen.

Investitionsloch Interessanterweise war das Jahr 2012 bei den Metallern eines der investitionsfreudigsten. Damals wurden im Branchendurchschnitt pro Mitarbeiter durchschnittlich 11.300 Euro in Betriebsgebäude und Maschinenpark investiert, der mit Abstand höchste Wert der letzten sieben Jahre. Völlig umgedreht stellte sich die Investitionslage hingegen 2013 dar: Da wurde in der Metallbranche mit durchschnittlich 5100 Euro je Beschäftigten weniger investiert als je zuvor. Dafür aber von mehr als der Hälfte der Betriebe (64 Prozent). Dabei floss ein Großteil des Geldes in Ersatzinvestitionen (49 Prozent), nur ein Drittel diente tatsächlich der Erweiterung (33 Prozent) und 18 Prozent der Betriebe inves-


tierten in Rationalisierungsmaßnahmen. Ob die Investitionslust der Unternehmen in Zukunft wieder zunimmt, bleibt abzuwarten. Im laufenden Jahr 2014 planen laut KMU Forschung Austria nur 52 Prozent der Betriebe, Investitionen vorzunehmen. Nicht einmal ein Viertel (23 Prozent) davon will dabei mehr ausgeben als im mageren Jahr 2013.

Auslastung mit Spielraum Als Messgröße zur Bestimmung der Branchenauslastung wird gerne der Auftragsbestand herangezogen. In Betrieben des Metallgewerbes sichern die bestehenden Aufträge derzeit im Durchschnitt eine Vollauslastung von 9,9 Wochen. So ein Durchschnittswert hat aber eine begrenzte Aussagekraft, denn 61 Prozent der Betriebe könnten dennoch sofort einen zusätzlichen Auftrag übernehmen. Praktisch alle Unternehmen (93 Prozent) haben innerhalb der nächsten drei Monate Kapazitäten für zusätzliche Aufträge frei. Die Zahlen der KMU Forschung Austria belegen außerdem, dass im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres der durchschnittliche Auftragsbestand heuer um 8,4 Prozent gesunken ist.

Die Hoffnung stirbt zuletzt Auf niedrigem Niveau hofft es sich leichter. Denn der Optimismus der Betriebe nimmt wieder zu: Ein Viertel der Unternehmen (24 Prozent) erwartet sich im zweiten Quartal 2014 eine Steigerung der Auftragseingänge. Nur 15 Prozent glauben, zwischen April und Juni einen Auftragsrückgang hinnehmen zu müssen. Und sehr pragmatisch ist auch die Beschäftigungssituation zu sehen: Was abzubauen war, ist bereits in den vergangenen Jahren abgebaut worden. Mittlerweile schätzen vier Fünftel (82 Prozent) der Betriebe, dass sie ihren Personalstand zumindest konstant halten werden. Und immerhin 12 Prozent der Unternehmen planen bereits im zweiten Quartal eine kräftige Erhöhung des Mitarbeiterstandes – nämlich um durchschnittlich 17,7 Prozent. [gr] 

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INTERVIEW

MASCHINEN UND WERKZEUGE

Die Zeichen stehen auf hellgrün Gebhard Aberer, Geschäftsführer von DMG Mori Austria, über den österreichischen Werkzeugmaschinenmarkt und die Erwartungen an die Intertool 2014.  I N T E R V I E W : G E R H A R D METALL: Herr Aberer, bemerken Sie 2014 bereits einen Aufschwung im Markt für Werkzeugmaschinen? Gebhard Aberer: Ja, wir haben sehr, sehr

gute Gespräche und sehr gute Projekte. Die Kunden sind ausgelastet, und aus Deutschland gibt es Signale, dass es stark nach oben geht. Ich spüre es in Österreich immer vier bis sechs Monate später, dass der Markt dann auch hierzulande anzieht. Die Zeichen sind bei uns schon auf Hellgrün, der Auftragseingang ist belebter, und ich glaube, mit dieser Entwicklung sind wir bis Mitte des Jahres in Österreich auf einer gut laufenden Konjunktur. Es zeichnet sich jedenfalls sehr positiv ab. METALL: Wer sind Ihre Kunden in Österreich? Aberer: 70 Prozent unserer Kunden sind

KMU, und hier ist vor allem die Zulieferbranche stark vertreten. Der „klassische Lohnfertiger“ zum Beispiel. Natürlich haben wir auch Großkunden aus der Industrie. METALL: Ab welcher Größe rentiert sich für einen heimischen Metalltechnikbetrieb ­eine Werkzeugmaschine? Aberer: Der Kundenstock beginnt schon

beim hochwertigen Schlosserbetrieb. Das klassische Produkt ist hier die CNC-Drehmaschine, und DMG Mori hat hier eine Riesenproduktpalette, die mit Einsteigermaschinen ab 40.000 bis 50.000 Euro beginnt. Damit ist für uns heute auch der gut aufgestellte, klassische Schlosser ein potenzieller Kunde. METALL: Ohne Hightechmaschine geht’s in der Metalltechnik nicht mehr … Aberer: Das hat sich auch bei uns als Anbie-

ter gewaltig verändert. Früher – als DMG – hätten wir viele Klein- und Mittelbetriebe gar nicht beliefern können, weil wir nur in der obersten High-End-Stufe tätig waren. Heute hingegen haben wir mit der kompakten „Ecoline“ auch eine Einsteigerlinie. Darum ist auch die Intertool für uns so wichtig, denn viele der Betriebe vor allem aus Ostösterreich erreichen wir auf kei8   

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ner großen Messe in Deutschland. Die erreichen wir nur mit unserem Außendienst, aber der kann ja keine Maschinen im Koffer mitnehmen. METALL: Damit sind wir beim Thema Intertool 2014 angelangt. Mit welchen Erwartungen gehen Sie auf die Messe? Aberer: Für uns ist die Intertool eine

sehr wichtige Plattform. Hier können wir

RAINER

hat und Entscheidungsträger dazu animiert werden, Investitionen zu tätigen. Ich selbst habe im Konzern sehr dafür gekämpft, auf dieser Messe in dieser Form und Größe auszustellen. Es ist unsere gemeinsame Pflicht, den Markt anzukurbeln und den kleinen und mittleren Unternehmen Angebote zu bieten. Denn wir brauchen Investitionen und wir brauchen die Innovationskraft und die

„Die Intertool muss zum Ort des Know-how-Transfers werden.“ GEBHARD ABERER, DMG MORI AUSTRIA den KMU unsere Innovationen und Produkthighlights vorführen. Wir haben gesehen, dass wir gemeinsam – auch mit dem Veranstalter Reed Messe Wien – etwas tun müssen, um die Messe wieder nach vorne zu bringen. In den angrenzenden Ländern wie Ungarn oder Tschechien gibt es erfolgreiche Messen in diesem Bereich, und es kann ja nicht sein, dass wir als Wirtschaftsstandort Österreich nicht in der Lage sein sollen, eine ebenfalls erfolgreiche Hightechmesse auszurichten. Die Branche braucht das, die KMU brauchen das dringend! METALL: Warum sollte man die Intertool nicht versäumen? Aberer: Die Intertool ist die einzige Platt-

form für kleine und mittlere Unternehmen speziell in Ostösterreich, Produktneuheiten und Innovationen aus erster Hand und im nahen Umfeld präsentiert zu bekommen. Uns ist es wichtig, positive Stimmung zu schaffen. Der Markt läuft derzeit gut, und ich glaube, gemeinsam können wir es schaffen, wirklich gutes Fachpublikum auf die Intertool zu bringen. Wir glauben, dass wir es gemeinsam mit der Messe Wien geschafft haben, die Ausstellerpalette attraktiver zu gestalten. Das Wichtigste ist, dass die Messe einen Charakter

Leistungsfähigkeit der Klein- und Mittelbetriebe. Und das schaffen wir nur mit einer Top-Plattform. METALL: Was halten Sie vom neuen Termin im Frühjahr? Aberer: Wir glauben, dass das Zeitfenster im

Frühjahr für die Intertool ein Vorteil ist. Wir können dadurch vielen Kunden frühzeitig die Innovationen 2014 präsentieren – und das vor der AMB Stuttgart (Mitte September in Stuttgart, Anm. d. Red.). Diese ÖsterreichPremieren noch vor der AMB sind ein großer Vorteil, das animiert die Entscheidungsträger hoffentlich zum Besuch der Intertool und vielleicht auch zu Investitionen in die eine oder andere Maschine. Ich glaube jedenfalls, dass der Zeitpunkt ein günstiger ist und dass die Messe zur Marktbelebung beiträgt. Was das Messekonzept betrifft, hat die Reed Messe Wien ganz hervorragend gearbeitet, und es gefällt mir, dass das Ganze sehr strukturiert ist. Wir haben mit der Intertool in den Hallen B und C nun wirklich die namhaften Werkzeugmaschinenhersteller an Bord – und auch die Peripheriehersteller, die natürlich zur Abrundung besonders wichtig sind. Damit bekommen Fachbesucher und Kunden etwas geboten, auch rund um die Werkzeugmaschine herum.


© hard

INTERVIEW

Gebhard Aberer: „Es ist unsere gemeinsame Pflicht, den Markt anzukurbeln.“ METALL: Als Aussteller haben Sie ein Premierenfeuerwerk geplant … Aberer: Wir müssen durch die richtige Aus-

wahl an Produktneuheiten Top-Innovationen bieten und die Innovationskraft zum Kunden tragen. DMG Mori kommt mit neun Maschinen auf die Intertool, sieben davon feiern hier ihre Österreich-Premiere. Die Highlights, die wir zur Intertool erstmals in Österreich vorstellen, waren 2014 nur auf der EMO und auf unserer eigenen Hausausstellung in Pfronten zu sehen. Da kann es für Betriebe

durchaus interessant sein, die Maschinen jetzt schon in Wien anzuschauen und eine Investitionsentscheidung vielleicht schon früher zu treffen. METALL: Die Konkurrenz schläft aber auch nicht … Aberer: Es gibt kein großartiges Wachstum

mehr, sondern eher einen Verdrängungswettbewerb. Angesichts der Tatsache, dass immer mehr asiatische Firmen auch hier auf den Markt drängen, müssen wir hervorstreichen, wie heimische Betriebe ihre Wett-

bewerbsfähigkeit durch Innovation stabilisieren können. Darum ist es wichtig, dass wir Know-how an die Betriebe transferieren und wirkliche technologische Highlights auf die Messe bringen, die die Betriebe auch weiterbringen können. Die Intertool muss zu diesem Ort des Knowhow-Transfers werden. Es muss ein großes Sortiment da sein, aufseiten der Kunden und bei den Ausstellern. Der Kunde braucht die große Auswahl und wir Aussteller brauchen den starken Wettbewerb. Dann ist die Messe interessant.     04/2014   9


BRANCHE

NEWSLINE

AMAG ist zufrieden Trotz herausfordernder Marktbedingungen stieg die Absatzmenge der Ranshofner AMAG-Gruppe 2013 auf ein neues Rekordniveau von 351.700 Tonnen (2012: 344.200 Tonnen). Der Aluminiumpreis lag 2013 allerdings im Durchschnitt um 8 Prozent unter dem Vorjahreswert. Dadurch kam es zu einem vierprozentigen Umsatzrückgang des Aluminiumherstellers auf 786,4 Millionen Euro (2012: 819,8 Millionen Euro). Vorstandschef Gerhard Falch freut sich über den Abschluss mehrjähriger, bedeutender Lieferverträge mit Airbus und Boeing.

Schweißerakademie

© TÜV Austria

Für SchweißerInnen mit Vorerfahrung gibt es in der TÜV Austria-OMV Akademie Gänserndorf eine Menge neuer Kurse. Die Kurse richten sich an StahlbauerInnen, RohrleitungsbauerInnen oder MetallbauerInnen. Die allgemeine Schweißfach- und Materialkunde ist ebenso Teil der neuen Ausbildungen wie praktische Übungen und die Einführung in nationale und internationale Normen. Frauen sind willkommen.

Neue Schweißkurse ab April.

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Mit dem Neubau in Hohenems schafft Collini fast eine Verdoppelung der Kapazitäten im Bereich der LeichtmetallBeschichtung.

GROSSINVESTITION

Collini eröffnet neues Werk Rund 23 Millionen Euro investierte der Oberflächenveredler Collini in ein neues Werk in Hohenems/Vorarlberg.

M

it der größten Investition in der Firmengeschichte bekennt sich das in vierter Generation geführte Unternehmen zu seinem Stammsitz Hohenems. Das neue Anodisierwerk wurde Anfang April offiziell eröffnet. Es sorgt für 80 neue Arbeitsplätze. Im Industriesektor intelligenter Oberflächenbeschichtung ist Collini die führende Unternehmensgruppe in Europa. Das Familienunternehmen beschäftigt über 1.400 Mitarbeiter, davon 431 am Hauptsitz in Hohenems. Zur Holding gehören 14 Betriebe in Österreich, Schweiz, Deutschland, Italien, Rumänien und Russland. Der Bau des neuen Werks zur Leichtmetall-Beschichtung am Stammsitz ist die bisher größte Einzelinvestition in der Firmengeschichte. Mit 23 Millionen Euro ist das Projekt auch die größte Investition, die jemals in Hohenems realisiert wurde. „Die regionale Verbundenheit ist uns sehr wichtig. Hohenems braucht hochwertige Arbeitsplätze und die daraus erwirtschafteten Steuereinnahmen für die Weiterentwicklung der Stadt“, erklärt der Vorstandsvorsitzende der Collini Gruppe, Johannes Collini. Notwendig wurde diese Großinvestition, weil das bisherige Anodisierwerk an seine Kapazitätsgrenzen gestoßen war. Mit dem Neubau erreicht Collini nun beinahe eine Verdoppelung der Kapazitäten im Bereich der Leichtmetall-Beschichtung. „Das Anodisieren ist eine Technologie zur Erzeugung einer oxidischen

© Darko Todorovic

Der Stahlkonzern voestalpine erneuert seine zweite Führungsebene: Sieben von zehn Divisionsvorständen werden frisch besetzt. Die erste Führungsreihe bleibt indes unverändert: Die Mandate der fünf Konzernvorstände an der Unternehmensspitze wurden um fünf Jahre verlängert - Konzernchef Wolfgang Eder ist nunmehr seit zehn Jahren CEO der voestalpine.

© Collini Holding AG

Sieben neue Voestler

Das neue Anodisierwerk wurde am 3. April offiziell eröffnet.

Schutzschicht auf Metallen. Durch dieses Verfahren werden Bauteile aus Aluminium über Generationen geschützt. Der Ressourceneinsatz ist im Verhältnis zur Lebensdauer minimal“, erklärt Vorstand Johannes Lusser den Prozess. Der Neubau am Rosenplatz in Hohenems entspricht modernsten Anforderungen: Sitzende Tätigkeiten auch in der Produktion, weitgehende Automatisierung und lichtdurchflutete Arbeitsräume schaffen auch für ältere Mitarbeiter beste Arbeitsbedingungen. Aktuell werden bei Collini 88 Lehrlinge in sieben Lehrberufen ausgebildet. Das Unternehmen wurde bereits im Jahr 2004 vom Wirtschaftsministerium als bester Lehrbetrieb der österreichischen Industrie ausgezeichnet. [red/collini] 


MESSER AUSTRIA

Investieren statt kündigen Der Industriegasespezialist Messer Austria lässt die Wirtschaftskrise links liegen und investiert 35 Millionen Euro.

A

uch an unserer Branche ist die schwierige wirtschaftliche Lage der letzten Jahre nicht spurlos vorübergezogen. Da unsere Konzernspitze jedoch rechtzeitig auf die angespannte Situation reagiert hat, können wir nun statt großer Entlassungswellen spannende Investitionen in Österreich vermelden“, erklärt Wolfgang Pöschl, Geschäftsführer von Messer Austria mit Sitz in Gumpoldskirchen/NÖ. Bis Ende 2013 sind umfangreiche Projekte in Gumpoldskirchen und Vomp/Tirol mit einem Volumen von rund 35 Millionen Euro umgesetzt worden. Die Messer Gruppe ist in 30 Ländern in Europa, Asien und Lateinamerika vertreten und laut Pöschl der größte eigentümergeführte Industriegasespezialist am Markt. „Diese Form des Unternehmens-

Torgiganten für große Lösungen.

gefüges vermeidet Anonymität und erlaubt weitreichende Identifikationsmöglichkeiten der Mitarbeiter mit der Firma und umgekehrt. Dadurch und durch kurze Entscheidungswege unterscheiden wir uns in unserer Unternehmensphilosophie entscheidend von unseren großen Konkurrenten“, so der Geschäftsführer der österreichischen Konzerntochter Messer Austria, die an sieben Standorten rund 170 Mitarbeiter beschäftigt und im vergangenen Jahr das Ergebnis zum Vorjahr deutlich verbessern konnte. Das Unternehmensziel, den Mitarbeitern umfassende Weiterbildungsmaßnahmen zu bieten, sei durch Seminare im Vertrieb und für die Führungskader konsequent umgesetzt worden, so Pöschl. [red/ messer]  

BRANCHENRADAR

Weniger Umsatz Der Markt für Garagentore zeigte sich in Österreich im Jahr 2013 deutlich schwächer als zuletzt.

D

ie Herstellererlöse schrumpften um mehr als sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr, berichtet der aktuelle Branchenradar „Garagentore in Österreich 2014“ von Kreutzer Fischer & Partner. Verantwortlich für diese negative Entwicklung sei primär ein einbrechender Sanierungsmarkt gewesen, erklären die Studienautoren. Im Vergleich zu 2012 schrumpfte das Austauschgeschäft um gut elf Prozent, im Neubau lag das Minus bei rund einem Prozent gegenüber 2012. Insgesamt setzten die Hersteller von Garagentoren im Jahr 2013 am österreichischen Markt 58,6 Millionen Euro um. Die Ursache für die auffallend zurückhaltende Investitionsbereitschaft der Ei-

genheimbesitzer lag einerseits am insgesamt schwachen Investitionsklima, andererseits am wetterbedingten späten Start der Bausaison. Da ab Mitte des Jahres die Handwerks-Kapazitäten ausgelastet waren und die Betriebe kein oder zu wenig zusätzliches Personal einstellten, wurde vielerorts der Austausch des Garagentores auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. In den Produktsegmenten kam es zu einem dramatischen Absatzeinbruch bei Schwingtoren, vor allem weil zwei Anbieter ihr diesbezügliches Angebot stark reduzierten. Ein robustes Wachstum stellten die Studienautoren indessen bei Rolltoren fest. Dominierend bleibt weiter das Decken-Sektionaltor. [red/kfp]  

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NEWSLINE

WKO fördert Normenarbeit Unternehmen, die bei der Erstellung von Normen mit dem Austrian Standards Institute (ASI) zusammenarbeiten, bekommen 2014 den ASI-Jahresbeitrag (450 Euro) für jeweils einen teilnehmenden Experten von der Wirtschaftskammer refundiert. Dies soll es allen Unternehmen ermöglichen, am Normungsprozess teilzunehmen.

Schlacken sind mit Magma vergleichbar.

Gemeinsamer Weichenservice

ROHEISENPRODUKTION

ÖBB (51 Prozent) und voestalpine (49 Prozent) haben ein Joint Venture zur Wartung von Weichen gegründet. Rund ein Drittel der 14.500 ÖBB-Weichen werden im ersten Schritt von der Gemeinschaftsfirma gewartet. Schon ab 2015 soll die Gesellschaft über 100 Mitarbeiter haben, und 2020 einen dreistelligen Millionenumsatz erzielen.

Leobener Verfahren spart Energie bei Verwertung von Hochofenschlacke.

Renson inspiriert Innovation kann nicht ohne Kommunikation, sagt der belgische Lüftungs- und Sonnenschutzhersteller Renson und stellt deshalb seit 2007 jährlich ein Referenzbuch vor. Mit einer Menge von Referenzobjekten soll auch die jüngste, siebente Ausgabe für Architekten, Fassadenbauer, SonnenschutzFachbetriebe, Fensterbauer und andere Verarbeiter eine Inspirationsquelle für ihre Objekte sein.

Abwärme besser nutzen B

ei einer weltweiten Produktion von jährlich etwa 1.100 Millionen Tonnen Roheisen werden als Nebenprodukt rund 300 Millionen Tonnen Schlacke produziert. Sie kann granuliert und zu Hüttensand weiterverarbeitet werden, der in der Zementindustrie verwendet wird. Eine energiesparendere Methode, in der die entstehende Abwärme in Stahlwerken genutzt werden kann, wurde an der Montanuniversität Leoben entwickelt. Dort haben die Forscher gemeinsam mit der Siemens VAI und der voestalpine Stahl sowie ThyssenKrupp Steel Europe ein Verfahren entwickelt, das die Schlacke nicht mit Wasser kühlt, sondern in einem trockenen Prozess mithilfe von Luft kühlt.

© Renson

Nasse Granulationsverfahren

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Preferenzobjekte als Ideengeber.

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Bisheriger Stand der Technik sind sogenannte nasse Granulationsverfahren, bei denen die Schlacke mit einer Ausgangs­ temperatur von 1.500 bis 1.600 Grad Celsius mit viel Wasser rasch abgekühlt wird. „Dabei kann die Wärme, die ins Wasser geht, nicht genützt werden und das Wasser muss zusätzlich rückgekühlt werden. Der nass granulierte, feuchte Hüttensand muss auch noch getrocknet werden“, schilderte Harald Raupenstrauch, Univ.-Prof. am Lehrstuhl für Thermoprozesstechnik der Montanuni Leoben, gegenüber der APA.

Abhilfe schaffe die trockene Schlackengranulierung, wie sie bereits in einer Versuchsanlage zu Forschungszwecken in Leoben errichtet wurde. Hier beruhe das Konzept auf dem „Rotating Cup“-Prinzip, bei dem die schmelzflüssige Schlacke über einen sich schnell rotierenden Drehteller in kleinen Tröpfchen in Richtung Granulatorwand geschleudert wird und dann in das bewegte Schlackenbett falle.

Drehteller-Prinzip „Die heiße Abluft kann bei gleicher Produktqualität sinnvoll zur Wärmerückgewinnung genutzt werden“, so Raupenstrauch. Im industriellen Prozess soll die entstehende Heißluft zur Dampf- oder Stromerzeugung oder für andere Vorwärmezwecke herangezogen werden. Der Arbeitsschritt der Nachtrocknung wird eingespart.

Ausgezeichnete Technik Die bisherigen Tests hätten vielversprechende Ergebnisse gebracht. Es werde bereits an einem „Scale-Up für eine größere Anlage“ gearbeitet, so Raupenstrauch. Für den Prototyp der trockenen Granulation von Hochofenschlacke mit Wärmerückgewinnung wurde das Leobener Team jüngst mit dem „Energy Globe Styria Award“ – die regionale Stufe des internationalen Energy Globe Award – ausgezeichnet. [red/ apa] 


NEWSLINE

Weltstahl stagniert Das Wachstum der globalen Stahlbranche schwächelt. Im Februar stieg die weltweit hergestellte Stahlmenge nur noch um 0,6 Prozent auf 125 Millionen Tonnen. Vor allem in China geht es langsamer aufwärts. Dort wuchs die Produktion im Februar nur um 0,4 Prozent auf 62,1 Millionen Tonnen. In Europa wächst dagegen die Hoffnung auf ein Ende der jahrelangen Talfahrt. In der EU erschmolzen die Hütten im Februar fast 14 Millionen Tonnen Rohstahl, 4,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

“umweltfreundlichste” Gebäude der Welt

© FeuerTrutz

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Löschübungen gehören um Programm der FeuerTrutz.

Brandschutz in Köln Die Kölner Brandschutzmesse FeuerTrutz 2014 erfreut sich wachsender Beliebtheit: Im heurigen Februar sind 186 Aussteller (2013: 165) aus sechs Ländern und 5.116 Besucher (2013: 3.555) im Messezentrum Nürnberg zusammen gekommen. 950 Teilnehmer zählte allein der komplett ausgebuchte begleitende Kongress.

ERMÖGLICHT FAST UNBEGRENZTE MÖGLICHKEITEN Sapa Building System Austria hat einen großen Anteil zu dieser Auszeichnung beigetragen. Durch diese Vergabe des BREEAM Outstanding Zertifizierung, wurde dieses Projekt als das “umweltfreundlichste” Gebäude der Welt ausgezeichnet. Der Erfolg gibt uns recht. Sapa ist auch ein kompetenter Patner für GROß – PROJEKTE.

Brandschutz in St.Pölten Am 8. und 9. September 2014 findet in der Fachhochschule St.Pölten die 12. FSE Brandschutz-Fachtagung 2014 statt. Dieses Jahr werden laut Veranstalter FSE Ruhrhofer & Schweitzer an beiden Tagen insgesamt 600 Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum erwartet. Die Tagung richtet sich an alle im vorbeugenden Brandschutz tätigen Fachleute bei Behörden, Feuerwehren, Versicherungen, Ingenieurbüros, Architekten und der Industrie.

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Endspurt zum Neustart Jetzt wird’s ernst: Mit den drei zentralen Themenschwerpunkten Fertigungstechnik, Schweißen und Automatisierung startet am 6. Mai in Wien die wichtigste heimische Technikmesse.

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s ist bereits angerichtet: Von 6. bis 9. Mai 2014 finden in der Messe Wien zeitgleich drei Fachmessen statt: Zum einen die von Reed Exhibitions Messe Wien organisierte Fachmesse „Intertool“ und die von der SZA (Schweißtechnische Zentralanstalt) ausgerichtete „Schweissen“; zum anderen die ebenfalls von Reed Exhibitions veranstaltete „Smart Automation Austria“. Zusammen bilden die drei Fachmessen die wohl wichtigste Plattform für die heimische (Metall) Technikbranche. „Die vergangenen Monate haben gezeigt, dass neue Herangehensweise an die Fachmessethemen gut bei den Ausstellern angekommen ist“, erklärte Maththias Limbeck, Geschäftsführer von Veranstalter Reed Exhi-

„Effizienz und Produktivität leben von Innovationen. Dementsprechend ist ein Ziel der Fachmesse und des Kongresses, Firmen und Vortragende nach Wien zu bekommen, die diesen Gedankenweg unterstützen“, erklärte etwa Karl Lammer, Geschäftsführer der Schweißtechnischen Zentralanstalt (SZA) und als solcher für die „Schweissen/ Join-EX“ verantwortlich. „In diesem Rahmen bietet die ‚Schweissen‘ und der 2. Wiener Produktionstechnik Kongress (WPK) eine Netzwerksplattform, Visionen zu generieren, Pläne aufzustellen und Maßnahmen für Umsetzungen zu finalisieren“, so Lammer. Ein thematischer Schwerpunkt liegt dieses Jahr in der Automatisierung und der Prozesstechnik. „Schweißen ist ein Teil der

„Effizienz und Produktivität leben von Innovationen.“ KARL LAMMER, SZA bitions Messe Wien, Anfang April vor Journalisten in Wien. Gebucht haben insgesamt 455 Aussteller aus elf verschiedenen Ländern (Österreich, Deutschland gefolgt von Firmen aus der Schweiz, Tschechien, Italien, Südkorea u.a.). Bei der „Intertool“ sind das 221 Aussteller, 30 bei der „Schweissen“ und 204 Aussteller bei der „Smart“. Die Bemühungen waren diesmal besonders groß, die „neue“ Messe zum neuen Termin zu einer Erfolgsstory zu machen. Veranstalter und Vertreter der einzelnen Branchen und Ausstellerfirmen haben lange und intensiv am Konzept gefeilt, und die Erwartungen sind dementsprechend hoch:

Fertigungstechnik“, hebt der SZA-Chef den vernetzten, prozessorientierten Aspekt der Schweißtechnik hervor. „Die Schweißtechnik wird heute von unzähligen Schlagworten begleitet, die strategisch richtig einsortiert und entsprechend technisch umgesetzt werden müssen. Dabei sind alle wertschöpfenden Prozesse von wesentlicher Bedeutung – sie entscheiden über Erfolg oder Verlust.“ Für die „Intertool“, bei der es vor allem um Maschinen, Peripherie, Zubehör und Dienstleistungen für die Metallbearbeitung geht, brach Gebhard Aberer, Geschäftsführer von DMG Mori Austria, eine argu-

mentative Lanze: „Die ‚Intertool‘ bildet die ideale Plattform in Österreich, unsere Produkthighlights und Innovationen in regionalem Umfeld zu präsentieren - insbesondere den zahlreichen klein- und mittelständischen Unternehmen. Als Marktführer fühlen wir uns verpflichtet, die ‚Intertool‘ gemeinsam mit der Reed Messe Wien als Know-how-Träger für den Wirtschaftsstandort Österreich zu stärken und dadurch langfristig zu sichern.“ (siehe auch Interview auf Seite 8).

Zusatzprogramm Neu für das Fachmessen-Trio sind die Vortragsbühnen in den Messehallen, die mit hochkarätigen Key Notes zu branchenrelevanten Themen das Fachpublikum auf den neuesten Wissensstand bringen. „Mit dem Zusatzprogramm wollen wir den Fachbesuchern noch mehr Information zu ihrer Branche und mehr Tiefe zu den Innovationen der Industrie mit auf den Weg geben“, erklärt Matthias Limbeck. Damit sich der Besuch der Fachmesse auch wirklich für jeden lohnt, wurden Top-Redner aus Wirtschaft und Forschung (Wolfgang Mathera, Pero Micic, Kai Millarg, u.a.) sowie prominente Persönlichkeiten aus der Sportwelt (etwa Gerhard Zadrobilek, Michael Hadschieff und Toni Innauer) engagiert, die auch über den „technischen Tellerrand“ hinausblicken und über globale Wirtschaftstrends und Technologien von morgen sowie über Motivation und Erfolg sprechen werden. Ganz neu ist diesmal übrigens ein „Matchmaking“-System, das es Fachbesuchern erlaubt, bereits im Vorfeld der Veranstaltung Kontakt mit Ausstellern aufzunehmen und Gesprächstermine zu organisieren. [gr] 

„Neue Herangehensweise an die Fachmessethemen ist gut angekommen.“ MATTHIAS LIMBECK, REED MESSE WIEN 14   

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BRANCHE

M E TA L L S O F T W A R E

Neue Messe in Ulm Am 28. Mai 2014 steigt in Ulm eine neue Messe namens „Metallsoftware Süd“. Zu sehen sind IT-Lösungen für Werkstatt, Baustelle und Büro.

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ute Lösungen können das Handwerk erleichtern, und zwar enorm – wenn sie zu den individuellen Anforderungen passen. Und davon gibt es einige in den Betrieben der Metall-, Fenster- oder Fassadenbauer, Stahlbauer oder Schlosser und in allen weiteren metallverarbeitenden Unternehmen. Alleine die neuen Normen und Vorgaben der EN1090, Bauproduktenverordnung, Rückverfolgbarkeit der Materialien & Co. fordern immer mehr Strukturen, die ein Betrieb ohne Hilfsmittel kaum stemmen kann. Der Informationsbedarf seitens der Handwerksbetriebe sei vorhanden, weiß der Metallverband Nordrhein-Westfalen,

der seit zehn Jahren auch im norddeutschen Oberhausen die Messe „Metallsoftware“ ausrichtet. Der zusätzliche Standort Ulm wurde deshalb gewählt, weil sich die Einzugsgebiete für das Metallhandwerk aus Süd­ deutschland, Österreich und der Schweiz hier besonders günstig kreuzen, so die Veranstalter. So hätten künftig auch die Metall-, Fenster- und Fassadenbauer ebenso wie Schlosser und Stahlbauer aus diesen Regionen die Möglichkeit, sich ohne weite Anreisewege über Software-Lösungen für ihre Betriebe, Werkstätten und Baustellen zu informieren.

Rund 20 Software-Anbieter haben bereits als Aussteller auf der Metallsoftware Süd in Ulm zugesagt. Darunter die 4CAM GmbH, MegaCAD, Aveva, CAD-Plan, Digi-Zeiterfassung, Graitec Innovation, ISD Software und Systeme, In-Software, Mensch und Maschine Tedikon, NetSoft, Open Mind Technologies, O.P.S., Orgadata, Sapa Building Systems, Softwareschmiede Höffl, Stahlbau Finke, SysCAD, T.A. Project, Tenado und Zink Software. Die Aussteller decken einen breiten Mix ab, etwa zu Akquise, Aufmaß, Auftragsabwicklung, Blechkonstruktion, Büro und Management, etc.  

56. Internationale Maschinenbaumesse

MSV 2014

9. Internationale Messe für Metallbearbeitung

MSV 2014 IMT 2014

29. 9.–3. 10. 2014 Brünn, Tschechische Republik

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BRANCHE

„EISEN 2014“

Ausgezeichnete Entwicklungen Auf der Kölner Eisenwarenmesse sind im März die besten Lösungen der Hartwarenbranche aus den Bereichen Produktentwicklungen und Corporate Social Responsibility mit dem „Eisen 2014“ ausgezeichnet worden. die Bestimmung von Distanzen und Berechnung von Flächen und Volumina anhand eines Fotos ermöglichen. Die Jury ist überzeugt davon, dass es jeden Handwerker, Architekten und Installateur begeistern wird.“

© Koelnmesse

Corporate Social Responsibility

Der Eisen-Award zeichnet die besten Entwicklungen aus.

ie Koelnmesse verleiht den „Eisen Award“ gemeinsam mit dem deutschen Zentralverband Hartwarenhandel und den CSR-Award in Kooperation mit dem Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten. Aus mehr als 80 Bewerbungen wählte die Jury zunächst insgesamt 13 Nominierte aus, von denen sich nun sechs Unternehmen über eine Auszeichnung freuen dürfen.

Die Gewinner Die unabhängige Jury begründete ihre Entscheidung zur Auswahl der Preisträger wie folgt: „„Lockhard Alulift (Alulock): „Der Alulift ermöglicht ein sicheres Auf- und Abbauen von Gerüsten mit Liftfunktion und ist somit eine große Erleichterung bei der Arbeit. Er ist eine einfache Alternative zu Scherenarbeitsbühnen.“ „„MasterCut (P.F. Freund & Cie.): „Hier gilt ‚Form follows function‘: Die Werkzeugentwicklung wurde wissenschaftlich begleitet mit dem Ergebnis, dass die Schieferschere mit vergleichbaren Produkten nichts gemeinsam hat. Sie erleichtert die Arbeit durch geringeren Krafteinsatz. Die Neugestaltung ist eine echte Innovation!“ 16   

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„„Gedore Verlängerung mit Haltemagnet (Gedore Tool Center): „Eine Innovation kann auch ganz unscheinbar daherkommen – das Produkt macht magnetische Nüsse überflüssig, die Verlängerung erledigt das. Sehr praktisch und sehr nützlich.“ „„Leica Disto D810 touch (Leica Geosystems): „Das Messgerät besticht durch seinen Touchscreen und Hightech, die

© Koelnmesse

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Werkzeug zum Anfassen auf Kölner Eisenwarenmesse.

Für ihre Nachhaltigkeitskonzepte, die wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer Verantwortung und umweltgerechtem Handeln verbinden, wurden die Unternehmen Izar Cutting Tools und Knipex-Werk C. Gustav Putsch jeweils mit dem „Eisen 2014 CSRAward“ ausgezeichnet. Hier begründete die Jury ihre Entscheidungen so: „„Izar Cutting Tools: „Das im Belegschaftsbesitz befindliche Unternehmen Izar Cutting Tools legt bei der Unternehmensführung den Schwerpunkt auf ethische Grundsätze und soziale Verantwortung. Das Unternehmen diente als Vorbild für eine Studie des Europäischen Parlaments zur „Finanziellen Beteiligung der Arbeitnehmer“ (EEP). Alle zwei Jahre veröffentlicht Izar Cutting Tools einen Nachhaltigkeitsbericht, der eine transparente Zusammenfassung des Unternehmenseinfluss auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt zeigt und somit alle drei Nachhaltigkeitsdimensionen abdeckt.“ „„Knipex-Werk C. Gustav Putsch: „Für KNIPEX ist CSR fester Bestandteil des Unternehmensleitbildes. Von der Mitarbeiterförderung und -motivation, über die Etablierung von Nachhaltigkeitsstandards entlang der Lieferkette, der Umstellung auf Ökostrom, dem Einsatz von Photovoltaik auf den Hallendächern und Elektromobilen als Flottenfahrzeuge, dem 80-prozentigen Recycling des Abfalls, ehrenamtlichen Engagements in der Region bis hin zu einem stabilen und systematisch umgesetzten Geschäftsmodell - Knipex hat die Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft in sämtliche Geschäftsprozesse integriert.“ [red/koelnmesse] 


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MANAGEMENT SERVICE

E X PA N S I O N

Fill-iale in Amerika Das oberösterreichische Maschinenbauunternehmen Fill hat eine Niederlassung in Mexiko gegründet. ie 100-prozentige Tochtergesellschaft startet in Puebla mit einem fünfköpfigen Vertriebs- und Service-Team. „Viele unserer Kunden haben ihren Sitz in Mexiko. Um nahe am Kunden zu sein, haben wir uns für diesen Standort entschieden. Zudem bieten sich von Mexiko aus hervorragende Möglichkeiten, den nord- und südamerikanischen Markt zu bearbeiten“, sagt Eigentümer und Geschäftsführer Andreas Fill. Als Ideenfabrik für individuelle Komplettlösungen haben sich die oberösterreichischen Maschinen- und Anlagenbauexperten international einen Namen gemacht. Seit seiner Unternehmensgründung 1966 hat sich Fill im Laufe der Jahre zu einem international erfolgreichen Maschinen- und Anlagenbauer entwickelt. Die Exportquote beträgt rund 90 Prozent. „Wir verstehen uns als Systemintegrator,

© Fill

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ZUSCHNITT

LOHNARBEIT

ANARBEITUNG

KOMPONENTENBAU

STAHLHANDEL

HANDELSWARE

Fill Geschäftsführer Andreas Fill (links) und Wolfgang Rathner.

der bei Bedarf auch als Generalunternehmer auftritt. Unsere hochautomatisierten Fertigungsverfahren mit kurzen Zykluszeiten, einer integrierten Qualitätssicherung und Prozessüberwachung bieten unseren Kunden einen echten Wettbewerbsvorteil“, erläutert Wolfgang Rathner, Geschäftsführer bei Fill, der auch für das neue Unternehmen in Mexiko die Verantwortung trägt. [red/fill] 

PFEIFER ÖSTERREICH

Rekordumsatz zum 40er Die Österreich-Tochter des Memminger Unternehmens Pfeifer Seil- und Hebetechnik legt überdurchschnittlich zu. ie deutsche Mutter verweist auf 435 Jahre Tradition – die heimische Filiale Pfeifer Seil- und Hebetechnik Österreich kann immerhin bereits auf 40 Firmenjahre zurückblicken. „Pünktlich zum 40er wurde der Umsatzrekord von 7,5 Millionen Euro erreicht“, freut sich Michael Stadler, Österreich-Geschäftsführer von Pfeifer Seil- und Hebetechnik. Das bedeutet ein Plus von 14 Prozent – und das in einem Marktumfelde, das sich eher „seitwärts“ bewegt. Innerhalb von zehn Jahren hat Pfeifer damit den Österreich-Umsatz von 1,9 Millionen Euro auf das Vierfache angehoben. Das sei nur durch einen kontinuierlichen Ausbau der Premium-Posi-

© gmh hofbauer

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Geschäftsführer Michael Stadler von Pfeifer Seilund Hebetechnik mit Sitz in Asten bei Linz.

tion möglich geworden, der Realisierung von Großprojekten sowie das Gewinnen von neuen Großkunden, so Pfeifer in einer Firmenmitteilung. Auch der Start ins Jahr 2014 verlaufe „über Plan“, heißt es. Allerdings werde für heuer eher das Halten des derzeitigen Umsatzes erwartet. 

SÜD

EN 1090 –2

it se 46 19

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Die Uhr tickt …

© ÖGS

Erst rund ein Viertel der Metalltechnikbetriebe ist nach EN 1090 zertifiziert. METALL besuchte einen Workshop der Österreichischen Gesellschaft für Schweißtechnik (ÖGS) Ende März in Sattledt/OÖ.  T E X T : G E R N O T W A G N E R

Bewerben Sie Ihre Produkte oder Dienstleistungen in der OIZ, dem Fachmagazin der österreichischen Immobilienbranche. Sie erreichen alle Bauträger & Immobilienverwaltungen. V. l. n. r.: Lydia Öttl (ÖGS Kommunikation), Gerhard Posch (ÖGS), Elisabeth Engelbrechtsmüller-Strauß (Fronius) und Johann Wirnsperger (ÖGS) beim ÖGS-Workshop in der Fronius-Zentrale in Sattledt.

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n Österreich betrifft die EN 1090 rund 4000 Unternehmen, die tragende Bauteile aus Stahl und Aluminium herstellen. „Die Norm wurde entwickelt, um den freien Warenverkehr in der EU sicherstellen zu können. Dadurch soll auch ein einheitlicher Sicherheitsstandard für die in der EU in Verkehr gebrachten Produkte festgelegt werden“, erläutert Johann Wirnsperger, Geschäftsführer der Österreichischen Gesellschaft für Schweißtechnik (ÖGS). Diese Zertifizierungen stellen besonders für Klein- und Mittelbetriebe eine besondere Herausforderung dar, da sie nicht gewohnt sind, sich mit derartigen Anforderungen auseinanderzusetzen. „Das In-Verkehr-Bringen eines nicht zertifizierten Tragwerks nach dem 1. Juli 2014 ist rechtswidrig und kann daher für das jeweilige Unternehmen, aber auch für den Endkunden hohe Kosten nach sich ziehen“, so der Geschäftsführer der ÖGS. Wie die Kon-

sequenzen genau aussehen, wenn man dann ein Tragwerk ohne CE-Kennzeichnung in den Verkehr bringt, ist noch ungewiss. Ein mögliches Szenario könnte sein, dass ein Tragwerk im Zuge einer Anlagenbewilligung nach Gewerbeordnung nicht genehmigt wird, weil die CE-Kennzeichnung nicht vorliegt. „Die Anlage des Endkunden würde dann still stehen, bis das Tragwerk im Nachhinein zertifiziert wurde. Dabei können die Schäden schnell in Millionenhöhe gehen, wenn man die Kosten für den Betriebsausfall der Anlage mit einbezieht. Eine weitere Möglichkeit ist, dass das rechtswidrig in Verkehr gebrachte Tragwerk als Schwarzbau eingestuft und ein Rückbau gefordert wird. Das wäre allerdings der schlimmste Fall“, erläutert der ÖGS-Geschäftsführer.

Große Verunsicherung Die Fülle an Informationen zu diesem Thema ist mittlerweile sehr umfangreich ge-


BRANCHE

worden. Zahlreiche Betriebe sind verunsichert durch nicht kompetente Personen und mangelhafte oder falsche Auskünfte. Diese Situation trägt natürlich zu der ohnehin vorhandenen Skepsis bei. Leopold Schöggl, Leiter der Zertifizierungsstelle beim TÜV Austria, empfiehlt daher, „… sich mit einer akkreditierten und notifizierten Stelle nach EN 1090 in Verbindung zu setzen, abzuklären, welche Anforderungen für den angestrebten Zertifizierungsumfang tatsächlich notwendig sind, und maßgeschneidert die Anforderungen für den jeweiligen Betrieb zu erarbeiten.“

Praktische Umsetzung Die beim ÖGS-Workshop präsentierten Erfahrungsberichte von bereits zertifizierten Unternehmen unterschiedlicher Größenordnung zeigten: Der Aufwand lässt sich bewältigen, auch für Kleinbetriebe. Wichtig ist, die Anforderungen Schritt für Schritt zu erledigen, also Schweißer zu zertifizieren, Sichtprüfer auszubilden sowie Unterlagen der werkseigenen Produktionskontrolle (WPK) zu erstellen. Die Referenten machten deutlich, dass ein effizientes Ergebnis, welches den Abläufen im Betrieb gerecht wird, erst dann zustande kommt, wenn alle Beteiligten von Anfang an eingebunden sind und ihre Erfahrungen einbringen. In vielen Betrieben würde man ohnehin schon so arbeiten, dass die Anforderungen der EN 1090 praktisch erfüllt seien. Nun gelte es eben, diese Abläufe zu Papier zu bringen und je nach Ausführungsklasse die Arbeiten zu dokumentieren.

Zeitaufwendig Ohne externe Unterstützung ist die Zertifikation für viele nicht zu bewältigen – allein der Überblick über die drei Teile der EN 1090 mit knapp 200 Verweisen auf andere Normen ist schier unmöglich. Und für die Dokumentation der Abläufe fehlt fast immer das notwendige Personal. „So nebenbei geht das mit der Zertifizierung sicher nicht“, berichtet Franz Bäck, Geschäftsführer eines kleinen steirischen Lieferanten von Logis­ tik­ komponenten aus Stahl. Das Unternehmen mit 26 Mitarbeitern hat die Prozedur für die EN 1090 EXC 1 bis 3 bereits seit einiger Zeit hinter sich. Einig war man

sich beim Workshop, dass es nicht möglich sein wird, alle betroffenen Hersteller noch fristgerecht zu zertifizieren. Viele Firmen könnten sich nicht mehr rechtzeitig vorbereiten und auch die Kapazitäten der Zertifizierungsstellen würden nicht ausreichen. „Unternehmen sollten darauf achten, sich in der richtigen Ausführungsklasse zertifizieren zu lassen, da sonst der Aufwand für den Betrieb enorm und alles andere als wirtschaftlich ist. Für den Tätigkeitsbereich der meisten Firmen reicht die niedrigste Ausführungsklasse EXC 1 völlig aus“, so der ÖGS-Geschäftsführer. Die vermeintlich kluge Philosophie „je höher die EXC-Klasse, umso sicherer das Produkt“ würde nur unnötige Kosten für Prüfungen verursachen.

Was bringt es den Kleinen? Wie in allen Belangen der Qualitätssicherung sollen die Unternehmen in der Umsetzung der Norm auch Vorteile sehen. Abläufe werden optimiert, der Qualitätsstandard wird erhöht und dadurch die Wirtschaftlichkeit der Unternehmen verbessert. Auch im Wettbewerb werden Betriebe mit hohem Augenmerk auf Qualität Vorteile am Markt für sich verbuchen können. Doch für kleine Schlosserei- und Metalltechnikbetriebe mit nur wenigen Mitarbeitern sind die Prüfungen besonders hürdenreich, die Kosten für das Audit von etlichen Tausend Euro schmerzlich spürbar. Und ob es den erhofften Qualitätsschub bringt, daran zweifelt so mancher Metallbauer. 

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RECHT

RECHT

Beendigung von Dienstverhältnissen Über den vorzeitigen Austritt von Arbeitnehmern, die „Einvernehmliche“ und Konkurrenzklauseln.  T E X T : D R . S T E P H A N T R A U T M A N N

ie vorzeitige Auflösung bedeutet, dass das Arbeitsverhältnis nicht durch Kündigung (egal ob durch den Dienstgeber oder durch den Dienstnehmer) oder Entlassung beendet wird, sondern durch Mitteilung des Dienstnehmers, dass mit sofortiger Wirkung das Arbeitsverhältnis beendet ist. Dies ist also im Prinzip vonseiten des Dienstnehmers das Gegenstück zur Entlassung durch den Dienstgeber. Die vorzeitige Auflösung ist sowohl bei befristeten als auch bei unbefristeten Arbeitsverhältnissen möglich. Da die vorzeitige Auflösung an keine Fristen gebunden ist, versuchen Dienstnehmer so mitunter die Kündigungsfristen zu umgehen, was durchaus gefährlich ist, da bei einem unberechtigten vorzeitigen Austritt nachteilige Folgen – wie etwa Schadenersatzforderungen – für den Dienstnehmer eintreten können.

Berechtigt oder nicht? Der sogenannte vorzeitige Austritt kann berechtigt oder unberechtigt sein. Im Falle des berechtigten vorzeitigen Austritts erhält der Dienstnehmer neben den allgemeinen Ansprüchen auch die Abfertigung, die – je nachdem, ob die Abfertigung alt oder neu gilt – berechnet und gegebenenfalls ausgezahlt werden muss. Soferne der Austritt tatsächlich berechtigt ist, kann vom Arbeitnehmer eine entsprechende Kündigungsentschädigung sowie Urlaubsersatzleistung geltend gemacht werden. Prinzipiell kann man sagen, dass die Ansprüche des Dienstnehmers bei einem berechtigten Austritt gleich sind wie bei der Dienstgeberkündigung. Die Berechtigung zum Austritt ist zum Beispiel dann gegeben (siehe auch § 26 Angestelltengesetz sowie §82 a Gewerbeordnung), wenn der Arbeitgeber sich weigert, seiner gesetzlichen Schutzpflicht nachzukommen oder wenn es zu Tätlichkeiten gekommen ist, wobei es sich dabei auch um Ehrverletzungen durch den Arbeitgeber handeln kann. 20   

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Wichtig ist bei einem vorzeitigen Austritt, dass tatsächlich einer der gesetzlich angeführten Tatbestände vorliegt. Ist das nicht der Fall, spricht man von einem unberechtigten vorzeitigen Austritt. Wenn der Dienstnehmer ohne wichtigen Grund vorzeitig austritt, ist die Auflösungsabgabe nicht zu entrichten. Bei vorzeitigen Austritten aufgrund der Geburt eines Kindes (§ 15r MSchG bzw. § 9a VKG) fällt keine Auflösungsabgabe an.

Einvernehmliche Auflösung Bei der einvernehmlichen Auflösung von Dienstverhältnissen ist zu beachten, dass auch dann eine Abfertigung (hier: „Abfertigung alt“) gewährt werden muss und Vereinbarungen über den Verzicht auf die Abfertigung sehr restriktiv behandelt werden. Prinzipiell ist festzuhalten, dass derartige Vereinbarungen über den Verzicht von Abfertigungen nicht gültig sind. Allenfalls kann in einem Prozess versucht werden, darzulegen, dass die einvernehmliche Auflösung gewählt wurde, um von einer Entlassung Abstand zu nehmen. Dann könnte allenfalls ein Verzicht auf die Abfertigung „halten“. Dies sollte aber jeweils im Einzelfall durch fachkundigen Beistand überprüft werden. Ein wesentlicher Vorteil der einvernehmlichen Beendigung eines Dienstverhältnisses ist jedenfalls, dass man an keinerlei Fristen oder Beendigungsgründe gebunden ist.

Konkurrenzverbot bzw. -klausel Oftmals werden Konkurrenzverbot und Konkurrenzklausel (auch das sollte bei einer einvernehmlichen Regelung thematisiert werden) verwechselt. Das Konkurrenzverbot gilt während des aufrechten Dienstverhältnisses. Die Konkurrenzklausel hingegen wird für die Zeit nach Beendigung des Dienstverhältnisses vereinbart. Nach § 7 Abs 1 AngG dürfen Angestellte ohne Bewilligung des Arbeitgebers weder ein selbstständiges kaufmännisches Unternehmen betreiben noch in dem Geschäftszweig des

Arbeitgebers für eigene oder fremde Rechnung Handelsgeschäfte machen. Wenn ein Dienstnehmer dagegen verstößt, kann dies unter Umständen einen Entlassungsgrund darstellen. Die Konkurrenzklausel bedeutet für den Dienstnehmer, für die Zeit nach Beendigung des Dienstverhältnisses gewisse Einschränkungen der nachfolgenden beruflichen Tätigkeit in Kauf nehmen zu müssen. Gerade Inhalt und Umfang einer Konkurrenzklausel sind sehr diffizil und sollten tatsächlich auf den speziellen Fall maßgeschneidert vereinbart werden. Als Faustregel gilt, je umfangreicher die Konkurrenzklausel ist, desto weniger hält sie einer gerichtlichen Überprüfung stand. 

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Nächstes Unger-Projekt am Hauptbahnhof: Überdachung des Vorplatzes.

WIENER HAUPTBAHNHOF

Das nächste Metalldach Das Rautendach des Wiener Hauptbahnhofs ist fertig. Für Unger Stahlbau gibt es aber nur eine kurze Pause.

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ach der termingerechten Fertigstellung der vielbeachteten und bereits mehrfach ausgezeichneten Bahnsteigüberdachung am neuen Wiener Hauptbahnhof eröffnet Unger demnächst die nächste Baustelle – wieder am Wiener Hauptbahnhof. Das Oberwarter Stahlbauunternehmen erhielt einen Folgeauftrag für die Überdachung des Vorplatzes Nord-West. Die Stahlbauarbeiten für den ca. 95 Tonnen schweren Stahlunterbau beginnen im Juni 2014. Die Unger-Spezialisten arbeiten bereits an der Planung der rund 473 m2 großen, architektonisch ansprechenden Glas-Stahl-Überdachung des Vordaches Nord-West. In den kommenden Wochen erfolgt die Demontage des bestehenden provisorischen Schutzdaches. Aufbauend auf einer rippenartigen beschichteten Stahlkonstruktion

wird die Dachverglasung im Alu-Stahl-Rahmenprofilsystem durchgeführt. Die gesamte Konstruktion wirkt durch die Edelstahl-GlasAusbildung elegant und öffnet den Vorplatz zum Hauptbahnhof am Südtiroler Platz. Unter dem Flugdach werden Passagiere künftig bequeme Sitzmöglichkeiten vorfinden, um auf ihre Busverbindung zu warten, oder wettergeschützt zu den Aufzügen bzw. Stiegen zum Hauptbahnhof zu gelangen. Eine besondere Herausforderung stellt – wie immer -- die Baustellenlogistik dar: Während der gesamten Bauarbeiten muss der Zugang zu den Liften, Stiegen und Bussen nahezu durchgehend gewährleistet sein. Der Wiener Hauptbahnhof ist eines der größten Infrastrukturprojekte Österreichs. Das Bahnhofsgebäude wird im Herbst 2014 eröffnen. [red/unger] 

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NEWSLINE

Aluminium-Preis Alle zwei Jahre prämiert das Aluminium Centrum (Niederlande) in Zusammenarbeit mit der EAA European Aluminium Association, dem GDA Gesamtverband der Aluminiumindustrie sowie der Messe „Aluminium“ Produkte und Projekte, die den Werkstoff Aluminium auf innovative Art und Weise verwenden. Gesucht werden Innovationen aus den Bereichen Industrie- und Verbraucherprodukte in sechs Kategorien Design & Lifestyle, Lighting & Interior, Building & Architecture, Aerospace & Automotive, Marine & Offshore sowie Production Techniques, Tools & Machinery. Unter allen Einreichungen lobt die Jury zudem einen Gesamtpreis für die zukunftsweisendste Innovation unter dem Titel „Aluminium for Future Generations“ aus. Einsendeschluss ist der 15. Juni 2014. Die nominierten Produkte und Projekte werden im Oktober auf der „Aluminium 2014“ in Düsseldorf ausgestellt, wo auch die Preisvergabe stattfindet. Ausschreibungsunterlagen: online unter www.aluminium-award.eu.

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M E TA L L & B A U

Bilder © René Müller Photographie

Wellenförmig schmiegt sich die Gebäude­hülle an den Baukörper .

Mit seiner ovalen Form und der fast fließend wirkenden Metallfassade bildet das Hauptgebäude des InterContinental Davos Hotel eine neue Landmarke.

Wechselspiel von offenen und geschlossenen Flächen.

FA S S A D E N B A U

Stahlwellen im Skigebiet Im Ostschweizer Wintersportort Davos wurde eine „nicht baubare“ Hotelfassade aus drei Millimeter dünnem Stahlblech realisiert.

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ei der Idee für die weiche, aber präg­ nante Außenform des InterContinental Davos Hotel ließ sich Oliver Hofmeister vom Münchner Planungsbüro Oikios u. a. von Fichtenzapfen aus dem angrenzenden Wald inspirieren. Mit der Umsetzung der Gebäudehülle waren hochkarätige Partner in enger Zusammenarbeit beschäftigt: designtoproduction für die komplexe digitale Modellierung der Hüllflächen und die Parametrisierung der Fassadengeometrie, das Statikbüro Wilhelm + Partner sowie seele als Spezialist für außergewöhnliche Fassadenkonstruktionen. Von Fachleuten war die Fassade mit ihren dreidimensional ge-

krümmten Brüstungselementen unter Berücksichtigung der Kostenvorgaben und des Qualitätsanspruchs vorab als „nicht baubar“ eingeschätzt worden. Fassadenspezialist seele sorgte für die vielleicht überraschendste Idee: nämlich die Herstellung der Brüstungselemente aus Stahl anstelle des ursprünglich vorgesehenen Aluminiums. Eine quadratisch aufgebaute Konstruktion aus lasergebrannten Primär- und Sekundärrippen bildet die geforderten räumlichen Krümmungen aus. Der Trägerrost wurde allseitig mit nur 3 mm starken Dünnblechen aus Stahl elastisch bespannt, die heute mit ihrer champagnerfar-

Produktion, Logistik und Montage vollbrachten Meisterleistungen.

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benen metallischen Beschichtung die sichtbare Oberfläche der Fassade bilden. Die von seele vorgeschlagene Stahlbauweise erwies sich als kostengünstiger und für thermische Längenänderungen weniger anfällig als Aluminium. Vor allem aber erlaubte sie die originale Umsetzung der geplanten Geometrie mit hoher Präzision, geringsten Toleranzen und den im Entwurf vorgesehenen glatten Oberflächen. Gleichzeitig konnte mit dem Rippentragwerk ein ganz neues Konzept der statisch bestimmten Befestigung und der geschoßweisen Lastabtragung in die Decken verwirklicht werden. In der Herstellung wurde jedes Brüstungselement als Unikat aufgefasst, das aber durch die immer gleiche, quadratisch aufgebaute Stahlrippenkonstruktion trotzdem wirtschaftlich nach einem Baukastensystem hergestellt werden konnte. Insgesamt wurden in die Hotellhülle 791 Brüstungselemente mit über 62.000 Einzelteilen verbaut. Die Elemente in den Hauptgrößen von rund 1,6 m x 4,5 m und in Sondergrößen bis zu 14,6 m wurden mit individuell gefertigten Transportgestellen per Lkw vom Produktionsstandort im tschechischen Pilsen ohne Beschädigung nach Davos transportiert. 


M E TA L L & B A U

RÜCKBAUPROJEKT

Wiederverwertung von Voitsberg S

eit 2013 wird das Kohlekraftwerk im weststeirischen Voitsberg Stück für Stück rückgebaut. Nun ist der Block III von der Porr an eine rumänische Investorengruppe verkauft worden. Sie werden in den kommenden Monaten Komponenten des Blocks demontieren und anschließend anderweitig wiederverwerten. Für den laut Porr „sehr gut erhaltenen Block III“ hätten sich zahlreiche Käufer interessiert. Mit dem Verkauf an die rumänische Gruppe „Project House“ seien die Bemühungen, um eine nachhaltige Verwertung, gelungen, meinte Porr-Generaldirektor Karl-Heinz Strauss.

Große Metallbau Auktion Online Auktion

© PORR-Voitsberg

Der Block III vom Kraftwerk Voitsberg ist an rumänische Investoren verkauft worden, die Komponenten werden wiederverwertet.

9.000 Tonnen Altmetall.

Der Käufer kann aus dem Block III Teile wie den Turbinensatz, Generator, Kessel, Kesselwasserspeiseanlage, Pumpen, E-Filter und Rauchgasreinigung fachgerecht demontieren und wiederverwenden. Unklar sei noch, ob die Komponenten in einem der aktuellen Projekte der Investorengruppe eingebaut oder nach der Wartung weiterverkauft werden, erklärte die Porr Umwelttechnik gegenüber der APA. Das Kraftwerk Voitsberg ist nach Angaben von Porr das derzeit größte Rückbauprojekt in Österreich. In Block I und Block II waren insgesamt rund 9.000 Tonnen Altmetall zu verschrotten. [red/apa] 

Erste Wahl im Hospital

Im Namen und Rechnung unseres Auftraggebers, versteigern wir unter Zugrundelegung unserer allgemeinen Geschäftsbedingungen die kompletten Betriebseinrichtungen eines modernen

Metallbaubetriebes – Wien 11 Auktionsstart: Auktionsende: Besichtigung: Besichtigungsadresse:

ab sofort im Internet möglich Montag, 28.04.2014 ab 09.00 Uhr 26.04.2014 von 09.00 bis 17.00 Uhr Leberstraße 24, A-1110 Wien ( Siemens-Gelände )

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Rolltore von Teckentrup: Flexible Platzsparer © Teckentrup

Rolltore brauchen kaum Platz, eigenen sich daher auch ideal für große Hallenabschlüsse und über­ zeugen durch Stabilität und Wirtschaftlichkeit.

BEI DER SICHERUNG VON TIEFGARAGEN KOMMEN HÄUFIG ROLLGITTER ZUM EINSATZ. SCHNELL UND EINFACH EINGEBAUT – DAS NEUE ROLLTORSYSTEM „EASY“ VON TECKENTRUP. den Antrieb integriert – die Bedienung erfolgt komfortabel über einen Dreifach-Taster.

Kontakt: Teckentrup GmbH & Co. KG Andreas Ober, Verkaufsbüro Österreich 3481 Fels am Wagram, Tel.: 0664 / 545 89 46 andreas.ober@teckentrup.biz, www.teckentrup.at

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Rolltore brauchen wenig Platz und lassen sich auch außen montieren – als Außenroller mit Panzerverkleidung. Damit sind Rolltore/-gitter ideal für Tiefgaragen, zur Ladensicherung, für Verladestationen und in der Industrie. Zudem fügen sie sich problemlos in Bestandsbauten ein und sind so perfekt für die Sanierung geeignet. Bei Teckentrup (Verkaufsbüro: Fels am Wagram bei Wien) finden Baufachleute die gesamte Palette an Rolltoren und -gittern bei einem Anbieter. Rollgitter kommen zum Einsatz, wenn Durchsicht, Einbruchschutz oder Belüftung gefragt ist. Das gilt unter anderem für Ladenpassagen mit großen Schaufenstern, Tiefgaragen und Parkhäuser. Teckentrup Rollgitter gibt es in unterschiedlichen Gitterformen aus Aluminium, Stahl oder Edelstahl. Leistungsfähige Antriebe sorgen für müheloses Öffnen und Schließen per Totmann- oder Impuls-Steuerung. Durch einen hohen Vorfertigungsgrad – viele Elemente sind vormontiert – und intelligente Einbauhilfen sparen Handwerker beim Einbau der neuen „easy“-Rolltore bis zu 40 Prozent Arbeitszeit. Die einfache Montage ist sogar von nur einer Person möglich (Montage-Video unter: teckentrup.at/easy). Zur Wahl steht das „Easy“ als Alu-Rollgitter „TG-X“, als einwandiges, gelochtes Rolltorprofil „6010 visio“ und als doppelwandiges, wärmedämmendes Profil „ThermoTeck“. Die vorverdrahtete Steuerung ist in

Ausgezeichnet dank sehr zufriedener Franchisepartner Zaunteam besteht den Systemcheck des Deutschen Franchise Verbands (DFV). Dabei unterzog sich das Franchisesystem auch gleich der freiwilligen und anonymen Partnerzufriedenheitsanalyse. Für die hervorragenden Ergebnisse wird Zaunteam zum zweiten Mal in Folge mit dem „F&C Award Gold“ ausgezeichnet.

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Zaunteam hat sich auf den Verkauf und die Montage von Zäunen und Toren jeglicher Art spezialisiert. Seit der Gründung 1989 wächst die Zaunbaufirma kontinuierlich und zählt heute bereits über 76 Franchisenehmer in Österreich, Deutschland und der Schweiz.

Kontakt: Weitere Informationen gibt es bei Zaunteam Franchise AG, Patrick Bontenakels, Tel.: +49 (179) 471 37 77 patrick.bontenakels@zaunteam.com www.zaunteam.com WERBUNG

Die Auszeichnung des Internationalen Centrums für Franchising und Cooperation (F&C) in Münster bescheinigt dem Unternehmen eine überdurchschnittlich hohe Zufriedenheit der Franchisepartner. In der Franchisewirtschaft gilt der F&C Award als anerkanntes Qualitätssiegel. Besonders gut bewertet wurden vor allem die Bereiche Marktauftritt, Verhältnis zwischen den Franchisenehmern und die Ansprechpartner in der Systemzentrale. Zudem würden sich 98 % der Befragten nochmals für Zaunteam entscheiden. Patrick Bontenakels, Leiter der Franchisierung, ist sehr zufrieden mit dem Ergebnis: „Diese Analyse ist für uns ein wichtiges Instrument. Hiermit erhalten wir aus neutraler Perspektive Hinweise, wo wir heute stehen und in welchen Bereichen noch Verbesserungspotenziale ausgeschöpft werden können. Dass wir in anderen Bereichen zum zweiten Mal so ein gutes Ergebnis erzielen, freut uns natürlich sehr und ist für uns zugleich ein Ansporn für die Zukunft.“


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WINTERGARTEN

Glasklar durchs Jahr Viel Raum, Licht und Transparenz soll er bieten, der Wintergarten. Aus diesem Grund nimmt Glas als Baustoff eine zentrale Rolle ein. m eine optimale Verglasung zu finden, sollten Bauherren zunächst klären, welche Anforderungen sie an das gewünschte Glashaus stellen. Neben der reinen transparenten Optik eines Wintergartens tritt zunehmend der Wunsch nach beweglichen Wänden in den Vordergrund. So erhält der Glasraum im Sommer durch seine Offenheit zusätzlichen Mehrwert“, erklärt Ernst-Josef Schneider, Geschäftsführer der deutschen Sunflex Aluminiumsysteme GmbH, einem Spezialisten für Faltanlagen, Schiebe-DrehSysteme und Horizontal-Schiebe-Wände für Terrassen und Wintergärten.

Verbund von Glas, Profil und Rahmen ist entscheidend.

© Sunflex

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Planung mit Köpfchen Um zwischen finanziellen Aspekten und gewünschter Lösung ein Optimum zu finden, steht allem voran eine detaillierte Planung, bei der bereits Fachmeinungen von Architekt, Bauunternehmer oder Statiker hinzugezogen werden sollten. Denn nachträgliche Ausbesserungen gestalten sich immer kostenintensiv. „Wichtig ist, von Anfang an festzulegen, welche Anforderungen der Wintergarten erfüllen muss“, erklärt Sunflex-Geschäftsführer Ernst-Josef Schneider.

Glas gibt und Glas nimmt Für einen reinen Wetterschutz, der an die bestehende Außenfassade angeschlossen wird und keine erhöhte Sicherheit benötigt, reichen ungedämmte Einfach- oder Isolierverglasungen. Aber: „Auch bei wärmegedämmten Glassystemen und -elementen ist zu bemerken, dass sie grundsätzlich niemals so gute Werte wie eine Massivwand erzielen“, so Schneider. „Aktuelle wärmege-

dämmte Lösungen mit zwei oder drei Glasscheiben erfüllen bei guter Verarbeitung die Anforderungen an die geltenden Energiesparverordnungen aber in vollem Umfang.“ Dies spiele eine Rolle, wenn der Wintergarten einen kompletten Durchbruch zum Haus habe, da sich in diesem Falle die Heizleistung besonders in den Wintermonaten erhöhe. Lösungen mit Zwei- oder Dreifachverglasungen gelten hierbei mittlerweile als Standard. Neben dem Glas selbst stellt der Verbund zwischen Glas, Systemprofil und Rahmen einen entscheidenden Aspekt für einen energieeffizienten und sicheren Wintergarten dar. „Dies betrifft verstärkt auch den Aspekt des Einbruchschutzes, der im Fall eines offenen Durchbruchs gegeben sein muss, aber auch anzuraten ist, sobald der Glasraum als Wohnbereich mit Möbeln, technischen Geräten oder Ähnlichem ausgestattet ist“, bemerkt Schneider. Verbundsicherheitsglas mit unsichtbarer Folie erschwert das Einschlagen der Verglasung. Detailgenaue Passformen, die ineinandergreifen, und verdeckt liegende Beschlagteile schaffen weitere Sicherheit. [red/sunflex] 

D R E H F L Ü G E LT Ü R E N

Leistungsstarker Antrieb Kompakte Bauweise und außergewöhnliche Power kennzeichnen den neu entwickelten Antrieb.

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berall wo Menschen arbeiten, gepflegt werden und wohnen, hat es Türen, die den Personenfluss hemmen oder behindern. Die Automatisierung dieser Türen ermöglicht hindernisfreie Durchgänge, hygienische und reibungslose Abläufe. Der Schweizer Hersteller automatischer Tür-, Tor- und Wandsysteme, Gilgen Door Systems (Österreich-Niederlassung im Con-

corde Business Park Schwechat/NÖ), bietet nun einen leistungsstarken und leisen Drehflügeltürantrieb an. Der von Grund auf neu entwickelte Antrieb FD 20 besticht durch kompakte Bauweise und außergewöhnliche Power, mit der er Außentüren bei Windgeschwindigkeiten bis 80 km/h öffnen und schließen kann. Der universell einsetzbare Drehflügeltüran-

trieb eignet sich für Neuanlagen und Modernisierungen gleichermaßen. Leichte Innentüren können genauso wie schwere Außentüren mühelos automatisiert werden. Die elektromechanische Antriebseinheit sorgt für eine leise und harmonische Türbewegung. Das klare Design des Gilgen FD 20 passt in jede Gebäudearchitektur. [red/gilgen]    04/2014   25


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„Sensationelle Besucherresonanz“ bei den Schachermayer-Metall- und Glasbautagen Anfang März lud das Familienunternehmen Schachermayer seine Metall und Glas verarbei­tenden Partner zu den Metall- und Glasbautagen ein. Das Veranstaltungskonzept richtete sich speziell an den Anforderungen der Branche aus. Technische Innovationen, Fachinformationen von anerkannten Experten und die Präsentationen führender Markenhersteller fanden in der neuen Beratungswelt von Schachermayer Linz auf 5800 m2 einen beein­druckend großen Rahmen. „Die Resonanz der Besucher war sensationell! Eine eigene Veranstaltung speziell für Metall und Glas verarbeitende Betriebe in dieser Größenordnung hat in der Branche gefehlt. Wir schließen damit eine Lücke. Aufgrund der positiven Rückmeldungen unserer Partner wird es die Metallund Glasbautage künftig alle zwei Jahre geben. Die Veranstaltung wird sich zum Branchentreffpunkt entwickeln!“, davon ist Karl-Heinz Granzner, Verkaufsleiter für Metall- und Glasbau bei Schachermayer, überzeugt.

Imposante Ausstellung in neuer Beratungswelt Schachermayer erwartete seine Partner in der neuen Beratungswelt in der Unternehmenszentrale in Linz. Modern und optimal strukturiert bot die Ausstellung einen noch besseren Produktvergleich der führenden Markenhersteller. Neben der innovativen Präsentation ergänzten Fachvorträge das Messeprogramm. MMag. Dr. Prof. Harald Pill zeigte sein Trainingskonzept „So sind Sie garantiert zu teuer – Erfolgsfaktoren im Verkauf“. Referent Ing. Rudolf Baminger thematisierte bei den Metall- und Glasbautagen 2014 die Arbeitssicherheit auf der Baustelle.

KARL-HEINZ GRANZNER, VERKAUFS­LEITER FÜR METALLUND GLASBAU BEI SCHACHERMAYER, IST ÜBERZEUGT, DASS SICH DIE VER­ ANSTALTUNG ZUM TREFFPUNKT DER BRANCHE ENTWICKELN WIRD.

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Messe-Highlights Neue Sortimentssparte Chemisch-Technische-Produkte (CTP) „„ voestalpine Stahlprofil mit der Neuheit des thermischen „„ Profilsystems (bei SCH bereits auf Lager) Renson Lüftungsgitter in Eigenfertigung „„ 3D-Aufmaß-Messgerät Leica 3D Disto „„ Präsentation neuer leistungsfähiger Akkugeräte „„ Präsentation des neuen Schachermayer-Sortimentskoffer „„ Infostand zur EN 1090 „„ Führungen durch die Schachermayer-Logistik „„ Fachvorträge durch namhafte Experten „„

Schachermayer und Metall historisch verbunden Schachermayer wird stark mit Holz verarbeitenden Betrieben assoziiert, was sich über Jahrzehnte entwickelt hat. Karl-Heinz Granzner betont: „Allerdings zeigt die Tradition auch die enge Verbindung von Schachermayer zum Metallbereich, schließlich ist das Familienunternehmen im Jahr 1809 aus einer Schlosserei entstanden. Die Partnerschaft zu Metall und Glas verarbeitenden Betrieben ist uns daher von jeher ein Anliegen, und es gilt, diese kontinuierlich zu stärken. Unser Ziel ist es, von den Verarbeitern nicht nur als lagerführender Händler mit großem Sortiment gesehen zu werden, sondern als kompetenter Partner, der die Fertigungsprozesse seiner Kunden aktiv unterstützt.“

Schachermayer-Partnerportal Die Neuheiten und Topmarken von den diesjährigen Metall- und Glasbautagen finden Schachermayer-Partner großteils im SchachermayerPartnerportal wieder. Dieses beinhaltet auf www.schachermayer.at den bewährten Webshop, den Webkatalog zur blitzschnellen Suche sowie Dokumentendownloads und viele weitere Dienstleistungen.


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AluKönigStahl: Schüco Beschlag AvanTec SimplySmart jetzt neu! Der neue Schüco Beschlag AvanTec SimplySmart überzeugt durch einen erweiterten Öffnungswinkel von 180° und durch eine intuitive, werkzeuglose Verarbeitung sowie eine flexibilisierte Montagereihenfolge. Die verbesserte Funktionsintegration der Beschlagskomponenten, z. B. durch bauteilintegrierte Eckumlenkungen und Schließrollen, erleichtert den Einbau. Darüber hinaus reduzieren ergänzende SimplySmart-­ Optimierungen zeitkritische Verarbeitungsprozesse: Eine neue umlaufende Mitteldichtung und die Eckstücke der neuen Glasfalzdämmung sorgen für eine signifikante Reduzierung der Verarbeitungszeit von Schüco AWS Fenstersystemen.

AluKönigStahl bietet mit Schüco AvanTec SimplySmart eine neue mechanische, nach innen öffnende Beschlagsgeneration an, die zeitloses Design und vielseitige Funktionalität mit intelligenter Montage verbindet. Neben werkzeuglosen und flexibilisierten Montageabläufen sind ­etablierte Designmerkmale wie verdeckt liegende Beschlagskomponenten, Flügelgewichte bis 250 kg für Dreh- und 200 kg für Drehkippflügel sowie eine Öffnungsweite von 180° herausragende Kriterien. Werkzeug-

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LIEFERPROGRAMM ISOLIERGLAS THERMOGUARD® Wärme-, Schall und Sonnenschutz­ isolierglas auch mit Einbausprossen, Sprossenfelder SuperSpacer los werden die verdeckt liegenden Funktionselemente wie Ecklager, Schere oder Eckumlenkung im Flügelrahmen montiert. Dies wird durch eine neue integrative Clipstechnik ermöglicht, mit der die Beschlagskomponenten von außen direkt in die Schüco ­Profilnut aufgesetzt werden können – bei ungeöffneter Beschlagsnut in den Flügelrahmen­ ecken. Neben der Montagetechnik wurde auch die Montagereihenfolge flexibilisiert. Mit Schüco AvanTec SimplySmart gilt das Montage­ prinzip: zuerst alle Funktionskomponenten wie Ecklager oder Schere, dann die Riegelstange, gefolgt von den Verriegelungskomponenten. Dabei ist der Startpunkt flexibel wählbar. Die Auflösung der starren Montagereihenfolge erleichtert die Verarbeitung und reduziert die Komplexität sowie Know-how-Intensität des Beschlageinbaus. Mit der neuen Beschlagsgeneration Schüco AvanTec SimplySmart wurde auch das Sicherheitskonzept erheblich vereinfacht. Durch den modularen Beschlagsaufbau bietet der Grundbeschlag bereits erhöhte Grundsicherheit. Darüber hinaus kann bei bestehenden Fenster­elementen ein geforderter Zusatzschutz nachträglich umgesetzt werden. Das heißt, auf Basis der Grundkonfiguration werden ohne Austausch von Komponenten und ohne zusätzliche mechanische Bearbeitung einfach die additiven Verriegelungskomponenten zur gewünschten Einbruchsicherheit hinzugefügt.

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Umlaufende Mitteldichtung und Glasfalz­ dämmung mit SimplySmart Technologie Eine neue umlaufende und für diesen Anwendungsfall auch geometrisch angepasste Mitteldichtung aus reinem Moosgummi gewährleistet eine optimierte Montagefreundlichkeit, hohe Systemdichtheit sowie verkürzte Verarbeitungszeit. Eine speziell entwickelte Schnitttechnik sorgt in Verbindung mit einem multifunktionalen Eckstück, welches in der Ecke des Fensters unter die umlaufende Dichtung geclipst wird, auch für eine langfristig optimale Positionierung im Eckbereich. Um die Montage der Glasfalzdämmung speziell in den Eckbereichen zu beschleunigen und zu vereinfachen, wurden neue Formstücke entwickelt, die zeitgleich als Abstandhalter für die Verglasungs­brücken dienen. Ein zeitaufwendiges manuelles Ablängen der Eckstücke aus der Meterware entfällt somit. Über zusätzliche Aus­ stanzungen im neuen Formstück wird zudem die kollisionsfreie Montage der Glasleisten erleichtert. Die Schüco SimplySmart Technologie steht für einfache und fehler­ tolerante Fertigung und Montage sowie für effiziente Planung. Insofern ist auch die Kalkulationssoftware SchüCal mit einer neuen und ein­facheren Benutzeroberfläche Teil dieses Konzepts.

FLACHGLAS Floatglas klar und färbig MADRAS-Design Gussglas und Drahtglas LUXAR® entspiegelt Spiegel Restaurationsglas Satinato maté BESCHLÄGE DORMA PAULI DORMA-MANET KL-MEGLA HAWA SADEV FISCHER MINUSCO GUIDOTTI ProFIN-S klemmfrei GEZE DEUBL-Zargen WSS

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F E N S T E R B A U / F R O N TA L E 2 0 1 4

Masse und Klasse in Nürnberg Mit einem neuen Rekordergebnis ist am 29. März 2014 das Messedoppel „fensterbau/frontale“ und „Holz-Handwerk“ zu Ende gegangen. METALL war vor Ort. Beschlag ist so kompakt, dass er auf wenigen Zentimetern an der oberen Ecke des Fensters Platz findet und trotzdem die Stabilität und Wirkung eines herkömmlichen Dreh-Kipp-Beschlags aufweist. Ein weiterer interessanter Prototyp, den Roto seinen Messebesuchern zur Begutachtung vorlegte, ist der „Haustür-Eckriegel“. Ebenso im Teststadium ist ein leicht gängiger Fensterschließmechanismus, bei dem der Öffnungshebel mit einer Kraft­ übersetzung ausgestattet ist und dadurch auch mit sehr geringem Kraftaufwand eine sichere und feste Verriegelung des Flügels ermöglicht.

© hard

Elektronik für die Jalousie

Die Fensterbau/Frontale war für alle der richtige Rahmen.

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ehr als 108.000 Fachbesucher – das sind rund 10 Prozent mehr als beim letzten Mal vor zwei Jahren – fanden diesmal den Weg nach Nürnberg. Dabei sorgten die 796 Aussteller der fensterbau/frontale 2014 laut Veranstalter für ein „internationales Leuchtfeuer der Branche“. Unternehmen aus 37 Ländern präsentierten an den vier Messetagen die ganze Palette der Möglichkeiten zu den Themenschwerpunkten Energieeffizienz, Nachhaltigkeit, Automation und Design im Fenster-, Türen- und Fassadenbau. Auf den folgenden Seiten einige Highlights, die METALL beim Rundgang durch die fensterbau/frontale in Erfahrung brachte.

Dynamischer Sonnenschutz Motorisch bewegliche Klappläden aus Aluminiumlamellen hat Renson mit dem Sonnenschutzsystem „Cilium“ vorgestellt. Die Klappläden des außen liegenden Sonnenschutzsystems basieren auf C-förmigen Sunclips Sonnenschutzlamellen. In heruntergeklappter Position verringern diese Klappelemente die direkte Sonnen- und Lichteinstrahlung erheblich. Im hochge30   

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fahrenen Zustand dienen sie noch immer als Schatten und Blendschutz für die Anlagen. Geschlossen bilden die Klappelemente eine einwandfrei durchlaufende Lamellenansicht mit den sich darüber, darunter und daneben befindlichen Lamellenflächen. (Siehe Bild 1)

Rotos Haus der Visionen Die deutsche Roto Gruppe hatte auf ihrem Messestand einen geschlossenen Bereich installiert, in dem technische Entwicklungen und Produktideen im Entwicklungsstadium den Kunden vorgeführt wurden. In diesem „Haus der Visionen“ wollte Roto das Feedback von Kunden erfahren, ob die darin präsentierten Entwürfe und Prototypen auf Marktchancen hoffen können oder nicht. Denn nicht alles technisch Machbare findet Akzeptanz bei den Verarbeitern, hier kommt es auf eine Vielzahl von Einflussfaktoren an, welche schon beim Metallbauer über die Akzeptanz eines Produkts entscheiden. Zu sehen war im Haus der Visionen u. a. ein sehr kleiner und Platz sparender Mechanismus für Dreh-Kipp-Fenster. Der sonst fast die halbe Fensterbreite einnehmende

Die Osttiroler Spezialisten für Sonnen- und Wetterschutztechnik, Hella, stellten auf der fensterbau/frontale eine Multimedia-Jalousie vor. Hier wurden computergesteuerte LED-Leisten des Münchener Unternehmens Mediabiose auf den Jalousielamellen angebracht. Bis zu sechs zwischen 800 und 2400 mm breite Gehänge können über eine Medienbox gesteuert werden, wodurch bei heruntergelassenen Lamellen eine eindrucksvolle LED-Laufschrift in Fenster oder Auslage ermöglicht wird. (Siehe Bild 2) Ebenso hat Hella das selbst entwickelte Steuerungssystem Onyx für Jalousien und Rollläden präsentiert. Kern dieses Systems ist ein kleiner „elektronischer Würfel“ mit individuellem QR-Code, der bei jedem zu steuernden Element angebracht wird. Der Clou: Wenn man den QR-Code mit dem iPad oder iPhone scannt und in die dazugehörende App einbringt, kann man über das Mobilgerät jeden einzelnen Rollladen individuell ansteuern. Dabei wurde die Bedienungsoberfläche sehr intuitiv und einfach gehalten: Ein Fingerwischen nach oben öffnet die Jalousie, dieselbe Geste abwärts schließt sie. Ebenso können bestimmte Jalousien als Gruppen definiert und gemeinsam gesteuert werden, genauso wie man verschiedene Zustände als „Favoriten“ definieren und im Bedarfsfall quasi „in einem Wisch“ aktivieren kann. (Siehe Bild 3) [gr] 


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© Renson

Ein antrieb – viele Einsatzmöglichkeiten

© hard

Bild 1: Der dynamische Sonnenschutz „Cilium“ ist in zwei Standardaus­ führungen mit C-Lamellen lieferbar.

© hard

Bild 2: Hella-Entwickler Manuel Stanglechner bei der Vorführung der OnyxSteuerung für Jalousien und Rollläden.

Bild 3: Bis zu sechs MultimediaJalousien lassen sich zu einem Gesamtdisplay zusammenschließen.

I N F O R M AT I O N Die nächste „fensterbau/frontale“ findet wieder gemeinsam mit der „Holz-Handwerk“ in zwei Jahren von 16. bis 19. März 2016 im

als auch lich! 014 2 rhält t e s b n r o i e ers Ab H utzv dsch n a r B

Der Gilgen Drehflügeltürantrieb FD 20 eignet sich für Neuanlagen und Modernisierungen gleichermassen. Leichte Innentüren, wie schwere Aussentüren können mühelos automatisiert werden. Die elektromechanische Antriebseinheit sorgt für eine leise und harmonische Türbewegung. Gilgen Door Systems – Wir sind der sichere Partner für anspruchsvolle Lösungen.

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Messezentrum Nürnberg statt.

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LO G I K A L 9 . 0

„Simsala-BIM“ Mit der Version 9.0 der Software LogiKal bringt Orgadata Innovationen, die den Metallbauern den Weg zum modernen Arbeiten wesentlich erleichtern. in Zusammenspiel mit anderen Gewerken ist für Fenster-, Türen- und Fassadenbauer keine Hexerei mehr. Die Software LogiKal von Orgadata lässt sich jetzt mit BIM verbinden, der Arbeitsmethode „Building Information Modeling“, zu Deutsch Gebäudedaten-Modellierung. Die BIM-Arbeitsmethode holt alle an einem Bau Beteiligten sozusagen virtuell an einen Tisch. Ein 3D-Modell eines Gebäudes enthält dabei sämtliche Maße und Informationen und vernetzt darüber alle Gewerke. Orgadatas Software für den Fenster-, Türen- und Fassadenbau unterstützt künftig die integrierte Arbeitsweise der BIM-Modelle. „Es wird möglich sein, geometrische Daten und Maße von Fenstern, Türen und Fassaden aus dem BIM im LogiKal zur Verfügung zu stellen, wo diese zu fertigen Positionen komplettiert werden“, erklärt Vertriebsprojektleiter Jens Brümmer und ergänzt, dass die Daten keineswegs auf der Einbahnstraße fahren: „Das Programm LogiKal kann die fertigen Daten an das BIMModell zurücküberweisen.“ So kann LogiKal beispielsweise den Maßen der Fenster-

© Orgadata

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LogiKal meistert DrittdatenIntegration und BIM-Verbindung.

öffnung aus dem Modell fertige Profile und Beschläge zuordnen. Brümmer: „Der Architekt arbeitet mit dem BIM-Modell und LogiKal baut das Fenster ein.“ Selbst die Wartungszyklen etwaiger Dreh-Kipp-Beschläge könnten hinterlegt werden, was Vorteile fürs spätere Facility-Management bringen würde. Nachdem Orgadata und der Haustürenhersteller Rodenberg im vorigen Jahr mit einem Türfüllungskonfigurator auf den Markt gekommen waren, entwickelt das

Softwareunternehmen jetzt weitere Konfiguratoren: mit dem Sonnenschutzspezialisten Warema einen Konfigurator für Raffstores, einen Glaskonfigurator mit dem Hersteller „Flachglas Markenkreis“ und einen Konfigurator für Briefkastenanlagen mit dem Anbieter Renz. Wer LogiKal-Anwender und zugleich Kunde der genannten Hersteller ist, kann künftig aus dem Programm für den Fenster-, Türen- und Fassadenbau heraus direkt auf eine Internetseite der Partnerunternehmen zugreifen. Über diese intelligenten Schnittstellen können die Metallbauer mit wenigen Klicks das komplette Angebot der Hersteller in ihre Konstruktion einbinden. Die Verarbeiter bauen ihre Elemente wie zuvor in LogiKal, laden dann von den jeweiligen HerstellerWebsites die Bestandteile in ihre Zeichnung ein und bekommen so bereits während der Konstruktion eine originalgetreue Ansicht der Elemente. Aufgrund einer integrierten Plausibilitätsprüfung lässt das Programm nur Kombinationen zu, die sich in der Realität tatsächlich bauen lassen. [red/orgadata] 

C A D F Ü R M E TA L L B A U

Konstruktion & Planung Die Software SysCAD ist ein Werkzeug für alle konstruktiven Aufgaben im Metallbau.

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ie Besonderheit liegt beim Branchenpaket SysCAD im konstruktiven Ansatz. Herkömmliche Programme für die Arbeitsvorbereitung gehen immer von einem Element aus. Schnitte sind dabei dann das Ergebnis der Elementkonstruktion. SysCAD unterstützt indes beide Wege: vom Detail zum Element oder vom Element zum Detail. Die Profilsystem-Bibliotheken sind einheitlich und CAD-gerecht überarbeitet. SysCAD vermaßt die Schnitte CAD-gerecht mit assoziativen oder abgerissenen Maßen. Das Programm ist außerdem einfach in der Anwendung – und es ist lieferantenunabhängig.

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Die Komplettlösung für die Konstruktion und Planung mit Profilsystemen hat intelligente Funktionen für die freie Konstruktion im Metallbau, wie z. B. Folie, Blech, Paneel, Glas oder Dämmung. Diese Funktionalität gilt auch für die mehr als 100.000 Elemente der gepflegten Normteile-Bibliothek mit speziell für den Metallbau angepassten Objektvarianten. SysCAD bietet Funktionen für die Arbeit mit Profilsystemen, wie z. B. die automatische Verglasung und Kombination der Profile gemäß den Bestellkatalogen der Hersteller. Highlight von SysCAD ist die automatische Schnittgenerierung

in AutoCAD. Nach dem Erzeugen der Fenster-, Türen- oder Fassadenelemente werden die Schnitte automatisch in der Zeichnung nach den Voreinstellungen generiert. Die Zuschnittslisten, Stücklisten, Glaslisten oder Bestelllisten werden wahlweise in der Zeichnung oder in Microsoft Excel erstellt. SysCAD unterstützt dabei in der Verwaltung von eigenen Maueranschlüssen und Sonderprofilen. Unterstützt werden alle führenden Lieferanten, wie u. a. Hueck-Hartmann, Schüco, Wicona, Heroal, Jansen, Alcoa, Raico, Forster, Sapa, Reynaers, Metra und Stabalux. 


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Eingang dicht und sicher An Haus-, Wohnungs- und Nebeneingangstüren ­erschweren Maco ProtectTürschlösser gewaltsames Eindringen von außen.

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chall- und Wärmeschutz durch entsprechend regulierbaren Anpressdruck komplettiert den Zugewinn an schlossspezifischen Eigenschaften. Je nach Ausführung und Anforderung lassen sich Sicherheitskomponenten, wie beispielsweise die Stahlhaken-Bolzen-Kombination bis zur Widerstandsklasse RC 3, einsetzen.

Das Maco Türschloss Z-TA Comfort für automatisches Ver- und motorisches Entriegeln, das Z-TA Automatic und die Schließteilleiste.

Automatisch Das 3-Fallen-Schloss Z-TA und das 3-Fallen-Schloss Z-TF bieten ausgereiften Be­ dienkomfort und geringen Montageaufwand. Am Z-TA fahren die Verschluss­ elemente ohne Schlüsselbedienung sofort automatisch aus und sind gegendruckgesichert, nachdem die Tür in den Rahmen fällt. Das Z-TA steht in zwei Varianten zur Verfügung: als Z-TA Automatic mit Türentriegelung per Schlüssel und als Z-TA Comfort mit Türentriegelung mittels Motor, ausgelöst durch das Zutrittskontrollsystem „Maco openDoor“.

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Österreich Werbung, Dachstein Suedwand, Foto: Mallaun

Mit dem modularen Türschlosssystem Protect Modul für ein- und zweiflügelige Eingangstüren aus Holz, Kunststoff oder Aluminium ist von 1650 bis 3100 mm Türhöhe immer die richtige Schlosslösung zur Hand. Charakteristisch sind die gleiche Schloss-

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kastenpositionierung mit variablem oberen Verriegelungspunkt und einheitlicher Kastenfräsung sowie einfache Verlängerungs- oder Verkürzungsmöglichkeiten der Mehrpunktverriegelung. Damit ist die Variabilität in der Anpassung an unterschiedliche Türhöhen gewährleistet. Zum Modulprogramm gehören das griffbetätigte Türschloss G-TS, das zylinderbetätigte Türschloss Z-TS und jetzt neu auch das Z-TA. Alle Schlossvarianten sind für eine perfektionierte Einbruchhemmung jeweils in Stahlhaken-Bolzen-Kombination ausgeführt. Für weitere Funktionen können das Zusatzschloss ZS, ein Türbegrenzer oder

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das Stulpmodul mit Magnetzapfen (Verschlussüberwachung) dazu kombiniert werden. Die Türschlossprogramme G-TS und Z-TS sind ebenso mit vier i.S.-SicherheitsRollzapfen erhältlich. Die i.S.-Ausführung hat sich für die zuverlässige Einbruchhemmung bereits bewährt. Das für den britischen Markt entwickelte Türschloss C-TS vereint die Griff- und Wechselbetätigung in einem Schlosskasten und bietet Sicherheit bis RC 2. Das G-TA Automatic ergänzt das bestehende Programm für den französischen Markt. Alle Türschlösser sind dauerfunktionsgetestet. [gr] 


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Funktionalität und innovatives Design Großlamellensysteme ermöglichen nicht nur energieeffizientes Sonnenlichtmanagement, sondern auch eine faszinierende Fassadengestaltung.

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sthetisch hochwertige Lösungen, die eine optimale Tageslichtlenkung und zuverlässige Sonnenschutztechnik bieten, hat der Hamburger Fassadenspezialist MLL in seinem Programm.

Beim außen liegenden Sonnenschutz (Bild) verringern Lamellen bei herunter geklappter Position die direkte Sonnen- und Lichteinstrahlung. Im hochgefahrenen Zustand dienen die Lamellen als Schatten-

Tageslichtsysteme als Belichtungselement und auch zur Gebäudegestaltung.

spender und Blendschutz. Geschlossen wirken sie als durchlaufende Lamellenwand. Das Lamellensystem vermeidet ein Überhitzen von Gebäuden im Sommer („MLLNightcooling“), ist also ein Beitrag zur Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit von Gebäuden. Die für Büro- und Verwaltungsgebäude besonders geeigneten Lamellensysteme können horizontal auskragend und vertikal/fassadenparallel angebaut werden. Das Rastermaß der Unterkonstruktion beträgt bis zu 1,20 Meter, die Lamellenlänge kann sich bis 7,50 Meter spannen. Die Lieferung kann als Sonnenschutz in Einzelteilen bzw. als Wetterschutz vormontiert (Rahmenbauweise) erfolgen. Auch eine intelligente motorische Steuerung, die sich automatisch nach dem Lichteinfall richtet, ist möglich. [red/mll] 

S TA B S TA H L

Potenziale für Gewichteinsparung Bei Fahrzeugen gilt die einfache Rechnung: weniger Gewicht ist gleich weniger CO2-Ausstoß.

A

uf der „Tube & wire 2014“ in Düsseldorf zeigte das Stahlwerk Annahütte Mitte April gemeinsam mit den Schwesterbetrieben der Lech-Stahlwerke LSW, wie Antriebsund Fahrwerkskomponenten aus Stabstahl zur deutlichen Gewichtseinsparung beim Automobil-bau beitragen. „Leichtbau in der Automobilerzeugung heißt bislang: Einsparungen an Karosserie, Elektronik und Interieur. Wobei heute bei den Bauteilgruppen Elektronik und Innenausstattung durch zusätzliche Komfortausstattung und elektronische Assistenzsysteme wie Spurhalte- oder Abstandsassistenten teilweise sogar eine Gewichtszunahme zu verzeichnen ist. Wir setzen dort an, wo die Anstrengungen zur Gewichtseinsparung bis dato meist aufgehört haben: bei Antrieb und Fahrwerk. Innovative Komponenten aus Stabstahl eröffnen hier neue Einsparungspotenziale“, sagt Peter Meyer,

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Gewichtsreduktion durch Formgebung bei Antriebskomponenten aus Stabstahl.

Geschäftsführer des Stahlwerks Annahütte, das gemeinsam mit den Schwesterbetrieben der Lech-Stahlwerke LSW neue Lösungsansätze vorstellte.

Innovative Formgebung Ermöglicht wird die Gewichtsreduktion durch innovative, neue Formgebung bei einzelnen Komponenten, den Einsatz von speziellen Werkstoffen mit bestimmten Materialeigenschaften (z.B. höhere Festigkeit bei höherer Zähigkeit) sowie durch Materialsubstitution (z.B. Umstellung von Gussteil auf geschmiedetes Bauteil). Einsparpotenzial im Bereich der Formgebung ergibt sich an vielen Stellen und durch unterschiedliche Maßnahmen – beispielsweise durch Verringerung von Wandstärken in niedrig belasteten Bereichen, durch Aussparungen an Stellen ohne funktionelle Relevanz oder durch das Anbringen von Hohlräumen in nicht hochfesten Segmenten. „Wir sind einer der ersten Stahlhersteller, der die Entwicklung in diesem Anwendungsbereich vorantreibt“, betont Geschäftsführer Meyer. [red/sah] 


MASCHINEN & WERKZEUGE DIE TOPTHEMEN:

S PA N P R O Z E S S E

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Trumpf wird zur Bank

Mehr Effizienz in die Maschine

STM schneidet Rohre Die „Bohr´n Identität“ CNC in der Praxis

Bei spanenden Werkzeugmaschinen ist eine Halbierung des Energieverbrauchs möglich.

M

NEWSLINE

150.000

brauchs entfällt auf die Peripherie der Anlagen, z. B. Hydraulik, Kühlen und Schmieren. Ein Forschungsprojekt an der TU Darmstadt widmet sich nun der Steigerung der Energieeffizienz von Werkzeugmaschinen. Dabei wurden die Energieverbräuche der einzelnen Komponenten analysiert und eine Reihe von Optimierungskonzepten für einzelne Komponenten entwickelt. Ein Softwaretool vergleicht verschiedene Maschinenkonfigurationen und liefert frühzeitig Analysen von Energieverbräuchen und Kosten. Energieeinsparungen von bis zu 50 Prozent seien möglich, sodass eine Amortisierung bereits nach wenigen Monaten erreicht werde, erklären die Projektverantwortlichen. [red/bine] 

© EMO

oderne Werkzeugmaschinen bohren, fräsen, sägen, drehen und schleifen vollautomatisch. Diese Spanprozesse machen oft nur etwa 20 Prozent des Energieverbrauchs der Maschine aus. Das Gros des Ver-

Weniger Energie fürs Bearbeitungszentrum.

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Haas Automation hat in den vergangenen sieben Jahren seine installierte Basis verdoppelt. Im März feierte das Unternehmen auf der „Manufacturing and Automation Expo“ in Stockholm die Auslieferung der 150.000sten CNC-Werkzeugmaschine.

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SCHWERPUNKT MASCHINEN & WERKZEUGE

T R U M P F E R H Ä LT B A N K L I Z E N Z

Maschinenbauer als Financier Als erster seiner Branche hat der Laser- und Werkzeugmaschinenbauer Trumpf eine eigene, mit allen Kompetenzen ausgestattete Bank gegründet.

U

nter dem Namen „Trumpf Financial Services“ bietet das Kreditinstitut Kunden und Mitarbeitern künftig eine breite Palette von Finanzdienstleistungen. Herstellereigene Kreditinstitute sind zwar aus dem

Trumpf-Chefin Nicola Leibinger-Kammüller.

Automobilbereich bekannt, im Maschinenbau stellt dies jedoch weltweit ein Novum dar. „Wir haben sicher branchenspezifische Vorteile: Wir sind näher an unseren Kunden als mancher klassische Bankenvertreter, bewegen uns in der Realwirtschaft und sorgen für Reinvestitionen in den Maschinenbau“, erklärt die Vorsitzende der Trumpf Geschäftsführung, Dr. Nicola LeibingerKammüller. Mit der Zulassung zur Universalbank kann Trumpf in Zukunft rund um Absatzfinanzierung, Kreditvergabe und Existenzgründung europaweit völlig neue Produkte anbieten. Die Vollbank-Lizenz ermöglicht ein grenzüberschreitendes Dienstleistungsangebot ohne gesonderte Zulassungsverfahren („EU-Passport“).

Trotz der Universallizenz werde die Trumpf Bank eigenen Angaben zufolge aber eine Spezialbank bleiben, die mit branchenspezifischem Fachwissen in erster Linie Kunden aus dem Bereich der Fertigungstechnik anspricht. Auch Mitarbeiter sollen von der Banklizenz profitieren: Im Laufe des Jahres werde es Tages-, Festgeld- und Sparkonten als attraktive Anlagemöglichkeiten geben, so Trumpf in einer Firmenmitteilung. Bereits seit dem Jahr 2001 betreibt der Maschinenhersteller Absatzfinanzierung über eine eigene Leasing-Gesellschaft. Derzeit nutzen Kunden in 22 Ländern Finanzierungsmodelle von Trumpf, in elf Staaten gibt es dafür Kooperationspartner. [red/ trumpf] 

Das wichtigste Werkzeug von PFERD Das wichtigste Werkzeug von PFERD ist das Werkzeughandbuch. Und nach wie vor ist es weit mehr als nur ein Katalog. Auch die 22. Auflage überzeugt auf über 600 Seiten durch die leicht verständliche und logisch strukturierte Werkzeugnavigation sowie tiefes technisches Wissen. So gelangt der Leser schnell zum optimalen Werkzeug. „Der schnelle Weg zum optimalen Werkzeug“ – die anwendungsorientierte Navigation – wurde weiterentwickelt und optimiert. Dadurch wird die Auswahl der jeweiligen Werkzeuglösung nochmals erleichtert. Über die ersten Seiten des Werkzeughandbuchs und über die Tabulatoren gelangt der Leser wie gewohnt zunächst in den richtigen Katalog. Dort führen überarbeitete Einleitungsseiten mit weiteren Navigationshilfen, z. B. über bearbeitbare Materialien oder Arbeitsprozesse, zum für die Anforderungen optimalen Werkzeug. Der zunehmenden Bedeutung von Arbeitsergonomie und dem wachsenden Interesse

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an diesem Thema aufseiten der Anwender wird das Werkzeughandbuch 22 gerecht: Die bekannten PFERDERGONOMICS-Piktogramme kennzeichnen Lösungen für geringere Vibrationen, reduzierten Lärm, verminderte Staubentwicklung und optimierte Haptik beim Arbeiten. Neu sind auch die QR-Codes, über die weiterführende Informationen, wie z. B. Anwendungsvideos oder Prospektmaterial, direkt aus dem Werkzeughandbuch aufgerufen werden können. Die 22. Ausgabe des PFERD-Werkzeughandbuchs steht in einer langen Tradition von Handbüchern, die von Beginn an nicht nur Produktverzeichnisse waren. Die Werkzeughandbücher waren stets geprägt durch das technische Wissen, zahlreiche Anwendungsempfehlungen und genau beschriebene Einsatzbedingungen der Werkzeuge. Erst dadurch wurde es möglich, die Werkzeuge optimal auszuwählen und einzusetzen. www.pferd.com

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Mit der 22. Ausgabe des PFERD-Werkzeughandbuches präsentiert PFERD das kompletteste Programm für die Oberflächenbearbeitung und zum Trennen.


SCHWERPUNKT MASCHINEN & WERKZEUGE

Rohrdrehvorrichtung.

3D-Rohrschneiden.

Schneidsoftware IGEMS.

WACHSENDER MARKT

STM schneidet Rohre Bei den Anlagen des österreichischen Wasserstrahlspezialisten können jetzt alle gängigen Rohrschneidaufgaben ins System integriert werden.

R

ohre und Profile sind in praktisch allen Branchen heiß begehrt. Sie werden für Sportgeräte, Mobiliar, Landmaschinen ebenso gebraucht wie für einfache Trägerkonstruktionen. Der Bedarf wächst aktuell schneller als die vorhandenen Fertigungskapazitäten. Der österreichische Wasserstrahlspezialist STM hat jetzt ein Rohrschneidemodul entwickelt, das die vollautomatische Umsetzung aller Standard-Schneidaufgaben auf diesem Sektor ohne großen Umrüstaufwand ermöglicht. Dazu gehören rotationssymmetrische Körper ebenso wie verschiedenste Ausschnittgeometrien in der Mantelfläche von Formrohren. Alle Arbeiten können entweder direkt auf dem Schneidetisch oder mit Hilfe einer in die Anlagensteuerung integrierten interpolierten Rohrdreheinheit umgesetzt werden. Diese ist mit allen STM-Systemen kompatibel und problemlos nachrüstbar. Es können alle gängigen Materialien geschnitten werden, auch parallele Schneidprozesse werden durch die Drehachse nicht gestört. Die hohe Qualität der Schnittkanten mache eine Nachbearbeitung meist über-

flüssig und spare im Vergleich zu anderen Technologien Arbeitsschritte und zeitraubende Werkzeugwechsel, teilt STM in einer Aussendung mit. Das senke die Teilekosten im Vergleich zu konventionellen Verfahren wie Sägen, Bohren und Fräsen deutlich. Grundsätzlich können Rohre zwischen 10 und 400 mm Durchmesser bei einer Materialdicke bis 600 mm geschnitten werden. Für höhere Werkstückdurchmesser bietet STM spezifische Hochportal-Anlagen an. Die Länge des Werkstückes ist auf die jeweilige Schneidbeckengröße limitiert, wobei Sonderanfertigungen auch größeren Spielraum ermöglichen. Eine Besonderheit von STM ist die Bearbeitung von Rohren und anderen Volumenbauteilen ohne eine mechanische Rohrdreheinheit: Werkstücke werden in diesem Fall fest auf der Arbeitsfläche der Schneidanlage positioniert und direkt beschnitten. Das Höhenprofil des Rohres oder anderer gewölbter Bauteile wird automatisch berücksichtigt und abgefahren. Anwender einer 2D-Anlage können so auch ohne Investition in eine Rohrdreheinheit senkrechte Löcher in Rohre und gewölbte Bauteile

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einbringen. In Kombination mit den 3DSchneidköpfen des STM-Systems können die Ausschnitte senkrecht zur Werkstückoberfläche oder unter einem Winkel eingebracht werden. Für Ausschnitte auf dem Rohrumfang wie z.B. gerade oder schräge Rohranschlusslöcher, das gerade und schräge Beschneiden von Rohrenden oder Ausschnitte auf anderen rotationssymmetrischen Bauteilen hat STM eine kompatible Rohrschneidvorrichtung entwickelt, die voll in das System integriert ist. Auch in der STM-Schneidsoftware ist das Rohrschneiden eine integrierte Funktion. Wird eine 2D-Anlage mit einer Rohrdreheinheit kombiniert, können auch Rohrenden komplett umlaufend beschnitten und Ausschnitte auf dem kompletten Rohrumfang eingebracht werden. Den Königsweg der Bearbeitung von Rohren und gewölbten Bauteilen stellt die Kombination aus einer 3D-Anlage mit einem Schneidkopf STM3D oder I-Head und der integrierten Rohrdreheinheit dar. Damit ist nahezu jede nur denkbare Bearbeitung dieser Bauteile machbar. [red/stm] 

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© Bosch

SCHWERPUNKT MASCHINEN & WERKZEUGE

Der GDX 18 V-EC Professional von Bosch ist ein vielseitiges Akkugerät mit besonders langer Lebensdauer.

Intelligente Bremse und Totmannschalter am Haltegriff Winkelschleifer.

ELEKTROWERKZEUGE

Die „Bohr’n-Identität“ Bosch Power Tools will 2014 ein regelrechtes Produktfeuerwerk auf den Markt abschießen. Bei den handgehaltenen Elektrowerkzeugen wie Bohrschraubern & Co. dominieren dabei vor allem Akkugeräte.

R

Akku als Leistungsträger

und 100 neue Produktmodelle allein von Bosch werden professionellen Anwendern 2014 zwar die Auswahl des geeigneten Werkzeugs nicht unbedingt leichter, dafür aber den künftigen Einsatz produktiver machen.

Intelligenz für mehr Effizienz Bosch will den Verwendern seiner Geräte immer effizienteres Arbeiten ermöglichen: „Unsere Systemlösungen helfen Handwerkern, produktiv zu sein, knifflige Aufgaben souverän zu lösen und damit den Zeitdruck im harten Baustellenalltag zu meistern“, erklärt Henk Becker, seit einem Jahr verantwortliches Vorstandsmitglied im Geschäftsbereich Power Tools der Robert Bosch GmbH. Auch dieses Jahr sollen die Weiterentwicklungen diesem Ziel dienen, etwa durch besonders effiziente Akkugeräte, Geräte mit hohem Anwenderschutz sowie Spezialmaschinen und -zubehör.

Die neuen 18-VoltHochleistungsakkus mit CoolPack-Technik …

… liefern nun fünf Amperestunden Ladungsträgerkapazität.

„Den Zeitdruck im harten Baustellenalltag meistern.“ HENK BECKER, BOSCH POWER TOOLS 38   

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„Akkugeräte sind dann besonders effizient, wenn sie eine lange Lebensdauer und eine lange Laufleistung aufweisen“, erklärt Becker. Um diese Kriterien zu erfüllen, habe Bosch die Maschinen mit wartungsfreien, langlebigen EC-Motoren, Akkus mit CoolPack-Technik zum Schutz vor zu schneller und hoher Erwärmung und einer nochmals höheren Ah-Zahl ausgestattet. So bieten die neuen 18-Volt-CoolPackAkkus mit 5,0 Ah gegenüber den bisherigen 4,0-Ah-Akkus nochmals 25 Prozent mehr Laufzeit. Beim CoolPack-Akku wird die Wärme, die mit zunehmender Einsatzdauer und Leistung entsteht, durch seine spezielle Gehäusegeometrie mit Kühlrippen permanent nach außen abgeleitet. Dadurch bleibe er über die gesamte Laufzeit von 5,0 Ah einsatzfähig, versichert Bosch. Die Wärmeableitung wirkt sich auch positiv auf die Lebensdauer des Akkus aus. Für Herbst plant Bosch übrigens die Einführung von sogenannten induktiven Akkus und Ladegeräten. Bei diesem „semistationären“ System bleibt der Akku im Gerät und wird geladen, sobald das Gerät während einer Arbeitsunterbrechung auf der Ladestation abgestellt wird.


SCHWERPUNKT MASCHINEN & WERKZEUGE

Elektronik für mehr Wirkungsgrad Die bürstenlosen EC-Motoren sind komplett wartungsfrei und arbeiten mit einem Wirkungsgrad von mehr als 80 Prozent, statt 60 bis 70 Prozent bei herkömmlichen Bürstenmotoren. Folge: Die Geräte werden nicht so heiß und können pro Akkuladung bis zu 30 Prozent mehr leisten. Zusätzlich schützt eine Electronic Motor Protection (EMP) das Gerät: Sie schaltet den Motor bei Überlast sofort ab. „Durch diese Faktoren verdoppelt sich die Lebensdauer von Bosch-Akkugeräten mit EC-Motoren gegenüber Werkzeugen mit konventionellen Motoren“, so Becker.

Bremse, die schneller macht Effizientes Arbeiten und hohen Anwenderschutz verbindet Bosch in seinen neuen Winkelschleifern. Die Geräte müssen zwischen einzelnen Arbeitsschritten immer

wieder abgelegt werden. Ein langes Auslaufen der Scheibe ist dabei nicht nur hinderlich, sondern kann sogar gefährlich werden, wenn der Anwender das Gerät zu früh ablegt und es sich verselbstständigt. Bosch bringt nun sechs neue Winkelschleifermodelle heraus, die mit einem „Intelligent Brake System“ ausgestattet sind: Das ist ein magnetisch arbeitendes Bremsmodul, das im Gegensatz zu mechanischen oder elektronischen Bremssystemen auch bei Stromausfall wirkt und den Winkelschleifer um bis zu 70 Prozent schneller abbremst. Das Gerät kann dadurch schneller abgelegt werden, und der Anwender kann früher weiterarbeiten. Zwei der sechs Modelle verfügen zusätzlich über den bewährten Totmannschalter „Protection Switch“, der über die gesamte Länge des Haltegriffs bedient werden kann. [gr] 

Intelligent Brake.

TECHNIK Schnellbremsung Das „Intelligent Brake System“ ist eine Wirbelstrombremse. Wird der Winkelschleifer ausgeschaltet oder gibt es einen Stromausfall, werden zwei zueinander parallele Magnete im Getriebe so ausgerichtet, dass sich ihre Nord- und Südpole gegenüberliegen. Dazwischen liegt eine Kupferscheibe, in der durch den entstehenden magnetischen Fluss ein Bremsmoment erzeugt wird (Wirbelstrom-Prinzip). Dadurch kommt die Scheibe des Winkelschleifers innerhalb ­kürzester Zeit zum Stehen.

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SCHWERPUNKT MASCHINEN & WERKZEUGE

BEARBEITUNGSZENTRUM

CNC für zeitgemäße Duschstandards Praxis. Der Sanitäranbieter Palme erreicht seine Fertigungstiefe u. a. durch ein Bearbeitungszentrum mit vier CNC-gesteuerten Achsen zur Bearbeitung von Profilstäben oder Teilen aus Aluminium, PVC, NE-Metallen und Stahl bis 3 mm.

Das CNC-Bearbeitungszentrum Emmegi Phantomatic T3 Star.

S

eit über 40 Jahren produziert die Firma Palme Duschabtrennungen und Sanitärtrennwände in Taufkirchen a. d. Pram. Zu Beginn der 1970er-Jahre von Familie Prader gegründet, vertrieb das Unternehmen seine Produkte bereits ein Jahr später erfolgreich in ganz Österreich. Der Verkauf erfolgt ausschließlich über den Sanitärgroßhandel. Seit 1992 werden die Produkte auch über das Tochterunternehmen in Neuhaus/Inn in Deutschland vertrieben. Die Firma Palme produziert in Österreich und lagert nicht ins Ausland aus. „Auch die Forschung und Entwicklung erfolgt haus­ intern, direkt in Taufkirchen. 200 Mitarbeiter sind in der Planung, Konstruktion, Fertigung und im Vertrieb tätig. So werden Standards auf höchstem Niveau gewährleistet“, erklärt Geschäftsfüh-

Geschäftsführer Johann Hosner mit Maschinenbediener Gerhard Augustin.

40   

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rer Johann Hosner. Die Firma Palme hat einen hohen Anteil an Fertigungstiefe, so ist zum Beispiel das Eloxieren Teil des hausinternen Fertigungsprozesses ebenso wie eigene Pulverbeschichtung und Herstellung der benötig­ten Spritzgussteile. Letztes Jahr wurde ein neues CNC-Bearbeitungszentrum zur Bearbeitung von Profilstäben, Aluminium und PVC in Betrieb genommen. Die Anschaffung wurde durch zunehmende Produktionsengpässe und immer aufwendigere Bearbeitungen notwendig.

Marktanalyse Nach eingehender Marktanalyse und durch die unterstützende Beratung von Handl Maschinen in Wels wurde die passende Maschine gefunden. Die Wahl fiel auf das Bearbeitungszentrum Phantomatic T3 Star der Marke Emmegi. Wesentliche Entscheidungskriterien waren laut Firma Palme die bereits langjährige gute Zusammenarbeit mit Handl sowie die bekannt zuverlässige Qualität von Emmegi. Die Emmegi Phantomatic T3 Star ist ein Bearbeitungszentrum mit vier CNC-gesteuerten Achsen zur Bearbeitung von Profilstäben oder Teilen aus Aluminium, PVC, NEMetallen und Stahl bis 3 mm. Die Maschine verfügt über einen Werkzeugwechsler mit vier bzw. acht Plätzen, in dem auch zwei Winkelköpfe und ein Scheibenfräser für die

Fünfseitenbearbeitung am Werkstück untergebracht werden können. Der stufenlos drehbare Arbeitstisch ermöglicht außerdem die Bearbeitung von beliebigen Winkeln zwischen -90° und +90°. Mit den Winkelköpfen können die beiden Stirnseiten des Profils in der 0°-Position des Arbeitstischs bearbeitet werden. Die NC-Profildreheinrichtung kann Drehungen von -90° bis +90° (einschließlich Zwischenwinkel) ausführen. „Dank dieser Lösung können Profile aus Stahl, Aluminium und PVC mit maximaler Geschwindigkeit und Genauigkeit ohne manuelles Drehen des Werkstücks oder ohne Winkelaggregat bearbeitet werden. In jedem Bearbeitungszustand wird die Leistung der Motorspindel genutzt“, erzählt Josef Haas, Fachbereichsleiter für Alu und Kunststoff bei Handl Maschinen. Die Maschine weist einen robusten Anschlag auf der linken Seite auf, der als Referenzpunkt für den Profilstab dient. Der Anschlag ist versenkbar, wird pneumatisch verfahren und automatisch je nach Bearbeitung von der Maschinensoftware ausgewählt. Der optionale rechte Anschlag bietet den Vorteil, dass mehrere Werkstücke für Bearbeitungen in der Multi-Piece-Betriebsart geladen werden können. Zusätzlich besteht außerdem die Möglichkeit, den Stab oder das Reststück zu repositionieren und Bearbeitungen an überlangen Profilen auszuführen. Dank des neuen Bedienpults, welches in Augenhöhe drehbar angeordnet ist, kann der Bediener den 15-Zoll-Touchscreen-Monitor aus jeder beliebigen Stellung beobachten. Ein frontseitiger, leicht zugänglicher USB-Anschluss ersetzt das Diskettenlaufwerk. Die Spanneinrichtungen werden automatisch über die X-Achse verfahren. Dadurch kann jedes Spannelement extrem einfach positioniert werden und somit das Profil festspannen. Die Positionsanzeige und die Überprüfung der korrekten Positionierung erfolgen über die CNC-Steuerung mit direkter Ablesung am Bildschirm des Be­ dienpults. 


TECHNIK & PRA XIS DIE TOPTHEMEN:

WPS-MAKER

GrindTec 2014

Schweißanweisung 2.0 Der WPS Maker von MIG Weld ist eine einfach zu bedienende, leistungsfähige Software zur Erstellung von Schweiß­ anweisungen (WPS).

D

ie Schweißnahtdetails werden aus den Nahtabmessungen automatisch erzeugt und sind maßstabsgetreu. Der Schweißnahtaufbau kann beliebig selbst gestaltet werden und die Einträge für Grundwerkstoffe, Schweißzusätze, Schutzgase und

Wolframelektroden werden durch Datenbanken unterstützt. Beim WPS-Maker 2.0 ist nun der Code völlig neu geschrieben und den Möglichkeiten und Anforderungen neuer Betriebssysteme angepasst worden. Gleichzeitig erfolgte die Berücksichtigung der aktuellen Normen. Für WPS-Maker gibt es auch vorgefertigte Schweißanweisungen. Für viele Nahtarten, Werkstoffe, Verfahren und Schweißpositionen können diese mit wenigen Modifikationen sofort eingesetzt werden. Insgesamt werden mehr als 60 vorgefertigte Schweißanweisungen für Stahl, CrNi-Stahl und Aluminium mitgeliefert. [red/mig weld] 

Augsburger Schleifwelten

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NEWSLINE

Würth in Wien Nach einer Generalsanierung wird das älteste Würth Kundenzentrum in Wien-Inzersdorf als erster Flagshipstore Österreichs im Herbst 2014 neu eröffnet. Die Verkaufsfläche wird von derzeit 250 m² auf 750 m² erweitert. Das neue Kundenzentrum stellt auch völlig neu gestaltete Schulungsräume für Produktschulungen zur Verfügung.

GF Alfred Wurmbrand investiert in Kundennähe.

Trust in Retrofit – Sie arbeiten auf Maschinen und Anlagen, die alt, aber gut sind?

Wir machen diese „retrofit“ und passen sie mit neuen Technologien und Komponenten den Erfordernissen moderner Produktionsprozesse an. Durch diese Umrüstung bzw. Nachrüstung werden ältere Anlagen auf den neuesten Stand gebracht. Das erhöht die Produktivität und verlängert die Lebensdauer, schont Ressourcen und spart Geld.

Lohnfertigung

– Sie haben einen Auftrag, wir haben die Maschinen. Egal, ob Drehen, Bohren, Fräsen, Schleifen oder Schweißen, egal, ob Einzelteil, Baugruppe, Prototyp oder Kleinteil – die Firma Perndorfer ist ein kompetenter Partner bei allen diesen Arbeiten im Bereich der Lohnfertigung.

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TECHNIK & PRA XIS

GRINDTEC 2014

Augsburger Schleifwelten Mehr als 500 Spezialanbieter präsentierten Mitte März in Augsburg auf der internationalen Fachmesse für Schleiftechnik GrindTec das Neueste in Sachen Schleiftechnik.

Schwingungsdämpfung von Framag.

Boehlerit ist Spezialist für Hartmentall.

Treffpunkt der Schleifspezialisten.

Alicona misst Oberflächen.

A|K|E Real Time Analyzer.

ie Schleiftechnik ist aus der Fertigung nicht wegzudenken. Vom Automobilbau über industrielle Massenprodukte bis hin zum Entgraten, Fräsen oder Finishen in der Werkstatt. Das wurde von der GrindTec – die alle zwei Jahre in Augsburg stattfindet – auch heuer eindrucksvoll bestätigt. Mit 520 Unternehmen aus 29 Ländern präsentierte sich die Schleiftechnikmesse größer denn je, auch die Ausstellungsfläche wurde um 20 Prozent auf 37.000 m² erweitert. Seit der Premiere 1998 hat sich die Zahl der Aussteller damit vervierfacht. Und die GrindTec hat sich als internationale Veranstaltung rund um Werkzeugbearbeitungssysteme, Maschinenperipherie, Prozesstechnik, Management, Forschung &

Entwicklung sowie Dienstleistung etabliert: Mit 40 Prozent Auslandsanteil erreichte die Messe dieses Jahr den bislang höchsten Internationalisierungsgrad. Vertreten waren unter anderem Belgien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Kanada, Österreich, Polen, Schweiz und die Serbische Republik. Bemerkenswert war das deutlich gestiegene Interesse Asiens. Nahezu jeder zehnte GrindTec-Aussteller hat seinen Firmensitz in China, Korea, Indien, Taiwan oder Japan. Auch beim Publikum dieses führenden Forums der Schleiftechnik war erhöhtes Interesse festzustellen. Die Zahl der Besucher hat sich gegenüber 2012 um 13 Prozent auf 15.300 erhöht. Gäste aus mehr als 50 Nationen wurden registriert.

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GrindTec in Rot-Weiß-Rot Abrichtrollen, Auswuchtsysteme, Bornitridschleifscheiben, Fräser-Schleifmaschinen, Gewindeschleifmaschinen, Magnetabscheider, Refraktometer und Schleifpasten waren einige der zahlreichen Ausstellungsschwerpunkte. Auch heimische Unternehmen haben sich mit Innovationen und Lösungen, aber auch bewährten Produkten vorgestellt.

Effizienz mit Framag Mit Hydropol-Light und Hydropol-Superlight stellte der oberösterreichische Anlagenbauer Framag innovative alternative Betonwerkstoffe für den Maschinenbau vor. Durch das geringere spezifische Gewicht werden Schwingungen dort gedämpft, wo


vorher sie an der Maschine entstehen: an der Berührungsstelle von Werkzeug und Werkstück. Hydropol-Light und -Superlight sind ausgelegt für bewegte Einheiten wie etwa Schlitten, Schieber, Fräsköpfe, Traversen und Portale. Die hohe dynamische Steifigkeit, die wirtschaftliche Fertigung ab Losgröße 1 und die fehlende Beschränkung bei Bauteilgrößen ermöglichen längere Werkzeugstandzeiten, höhere Energieeffizienz, bessere Oberflächenqualität am Werkstück, hohe Wärmestabilität und Maschinendynamik.

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Mikropräzision mit Alicona Das Grazer Unternehmen Alicona hat sich dem Messbereich verschrieben und bietet Lösungen zur Qualitätssicherung geschliffener, polierter und beschichteter Oberflächen sowie zur Messung der Schleifkörper bzw. Schleifwerkzeuge. Mit einer Steigerung der Messgeschwindigkeit um mehr als das Doppelte und einer Reihe zusätzlicher Möglichkeiten zur Auswertung von Oberflächengeometrien bietet Alicona der Fertigungsindustrie eine noch effizientere Messtechnologie zur Qualitätssicherung von Mikropräzisionsteilen. Oberflächen werden bereits ab drei Sekunden hochauflösend gemessen. Zusätzliche Möglichkeiten zur Automatisierung von Messabläufen, Überprüfung von Zeichnungsmaßen und Erstellung von benutzerdefinierten Messreports erweitern die bestehenden Module zur wiederholgenauen Oberflächenanalyse. Für den Anwender bedeutet das, mit nur einem System sowohl die Rauheit als auch die Form seiner Bauteile einfach, schnell und wiederholgenau zu messen. Vor allem in der Mikropräzisionsfertigung sind geschliffene Oberflächen meist hochglänzend und haben eine komplexe Geometrie mit steilen Flanken. Die entscheidenden Vorteile der Fokus-Variation bei der Messung derartiger Oberflächengeometrien sind die hohe vertikale Auflösung und der hohe Arbeitsabstand der Messsysteme. Anwender erzielen auch bei Komponenten mit stark

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TECHNIK & PRA XIS

Die Sorte CTF28T weist eine hohe Warmhärte und Beständigkeit gegen Thermoschock und Oxidation auf. Cermet eignet sich hervorragend zur Bearbeitung von Stahl und Gusseisen. Dabei müssen die Werkzeuge im Gegensatz zu Hartmetall nicht beschichtet werden. Somit können sehr scharfkantige Schneiden und damit hohe Oberflächengüten erzielt werden. www.ceratizit.at Hartmetallstäbe von Ceratizit.

Highspeed-Schleifen mit Junker.

Hochpräzisionsmaschinen von GST.

unterschiedlichen Reflexionseigenschaften und steilen Flanken eine vertikale Auflösung von bis zu 10 nm. Bei der Qualitätssicherung von Mikrokomponenten mit hoher Oberflächengüte spielt zusätzlich zur Oberflächen- bzw. Rauheitsmessung auch die Formmessung eine entscheidende Rolle. www.alicona.com

Gewappnet mit Boehlerit Das Unternehmen aus Kapfenberg steht für Hartmetalllösungen und bietet die optimale Hartmetallsorte für den jeweiligen Einsatz. Als korrosionsbeständige Hartmetalle bietet Boehlerit die Hartmetallsorten MB05 und MB20EDM. Die Korrosionsgeschwindigkeit ist bis zum 20-Fachen niedriger, wodurch eine wesentlich längere Verweilzeit im Dielektrikum möglich ist und im Einsatz ein höherer Schutz gegen einen chemischen Angriff durch das Kühlschmiermittel gegeben ist. Erodierblöcke werden mit allseitiger Schleifzugabe und auf Kundenwunsch mit Startbohrungen gefertigt. Sämtliche auf diesem Gebiet eingesetzten Boehlerit Hartmetallsorten werden im Sinter-HIP-Verfahren hergestellt, wodurch ein gleichmäßiges und porenfreies Gefüge erreicht wird. www.boehlerit.at

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Hartmetall-Innovation bei Ceratizit Hartmetalle sind auch Thema des Luxemburger Unternehmens Ceratizit, mit einem der Produktionssitze in Reutte. Die GrindTec stellt dabei für die Tiroler ein wichtiges Event für die Business Unit Stäbe und Formteile dar. In Augsburg war Ceratizit heuer mit Innovationen rund um Hartmetallstäbe vertreten. Dazu zählen Stäbe mit einem Vierkanalsystem, Fräserrohlinge aus zwei unterschiedlichen Hartmetallqualitäten und eine Neuauflage an Cermetstäben. CTS20D-Dual Blank ist ein universal einsetzbarer Fräserrohling, der im Schneidenbereich, wo hohe Leistung gefragt ist, aus der Hochleistungssorte CTS20D besteht. Der Schaftbereich ist aus dem ressourcenschonenden Recylingmaterial TMG30 geformt. Stäbe mit einem Vierkanalsystem wurden geschaffen, um die Leistungsfähigkeit von VHM-Bohrern zu steigern. Durch zwei zusätzliche Kühlkanäle fließt bei gleichem Druck eine höhere Menge an Kühlschmiermittel durch das Werkzeug. Zudem ist der Wärmegradient an der Schneidkante sehr niedrig. Dies reduziert deutlich die Spannung im Material und damit verbunden auch das Bruchrisiko. Auch bei Cermetstäben, wieder im Ceratizit-Portfolio, gibt es eine Innovation.

Auf der Welle mit GST Die GST – Gesellschaft für Schleiftechnik aus Sierndorf/NÖ war heuer erstmals auf der GrindTec als Aussteller vertreten. Angesprochen wurde das Publikum unter anderem mit Hochpräzisionsrundschleifmaschinen für die Serienfertigung, Rundschleifmaschinen für die Motoren- und Getriebefertigung und Getriebewellschleifmaschinen – alle mit dem Fokus auf energieeffiziente Komplettbearbeitung. GST-Anlagen kommen vor allem bei der Bearbeitung von Getriebe-, Kurbel- und Motorausgleichswellen zur Anwendung. www.gst.at Weitere österreichische Aussteller waren die Induktive Erwärmungsanlagen, iew, mit Entwicklungen rund um Induktionsanlagen, Lötanlagen und Lötmaschinen, Mach Rotec mit Lösungen für Schleifscheiben sowie der Fachverband Österreichischer Präzisionswerkzeugschleifer.

Internationales Schleiftreffen 29 Länder waren in Augsburg vertreten. Diese Internationalität kommt für Projektleiter Joachim Kalsdorf nicht überraschend. „Die hohe Spezialisierung bringt Angebot und Nachfrage ideal zusammen.“ METALL wirft einen kurzen Blick in die Bereiche Werkzeugbearbeitungssysteme, Schleifmaschinen, Technologie, Maschinen- und Prozessperipherie.

Junkers Hochgeschwindigkeit Die Junker Gruppe war mit dem gesamten Leistungsspektrum rund um Hochgeschwindigkeits-Schleifmaschinen und Schleiftechnologien vor Ort – innovative Schleiflösungen für Kleinserien bis hin zur Produktionslinie für die Massenproduk­ tion. Am Messestand präsentierte das Unternehmen das Außen-/Innenrundschleifen mit Lean Selection allround sowie die Jupiter 250. Lean Selection allround ist eine universelle CNC-Außen- und -Innenrundschleifmaschine, ermöglicht Schleifen verschiedener Operationen in einer Einspannung dank hochgenauem, schwenkbarem


TECHNIK & PRA XIS

Schleifspindelstock mit bis zu drei Hochleistungsschleifspindeln. Mit der Jupiter 250 ist spitzenlos Rundschleifen in zwei Verfahren möglich: Durchgangs- und Einstechschleifen. Anlasserwellen sind damit ebenso realisierbar wie Kreuzgelenke, Bolzen und Wälzkörper. Die LTA Lufttechnik, ein Kompetenzzentrum für alle Filtrationsaufgaben und seit 1995 Teil der Junker Gruppe, überzeugte das Publikum mit Luftfilteranlagen für Anwendungen wie Absaugung und Reinigung von Öl- und Emulsionsnebel an Werkzeugmaschinen, Erfassung und Abscheidung von Löt-, Schweiß- und Ölrauch, Staub- und Späneabsaugung sowie u. a. mit Explosions- und Brandschutz an ölgekühlten Werkzeugmaschinen. www.junker.de / www.lta.de

A|K|E Echtzeitanalyse Eine optimierte Qualitäts- und Prozesskontrolle ermöglicht der Real-Time-Analyser von A|K|E. Schleifbetriebe, Sägewerke und Metall verarbeitende Betriebe können damit ihre Werkzeuge selbst untersuchen. Der robuste A|K|E-Analyser ist darauf ausgelegt, unter Werkstattbedingungen zuverlässig zu funktionieren. Die Ergebnisse werden mithilfe einer umfangreichen Software erstellt und archiviert. Eine Barcode- und QR-CodeErkennung vereinfacht die Zuordnung und Archivierung der Ergebnisse zu den jeweiligen Werkzeugen. Dank der hochauflösenden Kamera entstehen detaillierte, kontrastreiche Bilder und Videos, die direkt am Bildschirm, per E-Mail oder Skype mit Kollegen diskutiert und mit Notizen versehen werden können. Schneidenkanten, Verrundungen, Schartigkeiten, Späneflug, Aufbauschneiden und Schleifbilder lassen sich optisch einfach darstellen. Der A|K|E „RealTime-Analyser“ ist mit einer eigenen LEDBeleuchtung versehen. Zwei Hauptachsen und drei weitere Achsen erlauben feinste Justierungen. Damit können Kreissägeblätter und Schaftwerkzeuge bis zu einem Durchmesser von 1000 mm untersucht werden.

matikkonzentrator. Damit steht auch den Anwendern von Einzelanlagen neben der bisherigen manuellen eine vollautomatische, prozesssichere Variante zur Verfügung, die für die Rückgewinnung von Öl und wertvollen Rohstoffen im Rückspülgut sorgt. Der MicroPur lässt sich vom einfachen Einstiegsmodell mit 60 l/min Volumenstrom bis zur Zentralanlage frei skalieren. Dank seiner platzsparenden Modulbauweise – die einzelnen Bausteine lassen sich auch übereinander anordnen – benötigt er nur sehr wenig Stellfläche. Die aktuellen Ausführungen können direkt an der Wand platziert werden, ohne zusätzlichen Zwischenraum für Wartungsarbeiten. So sind auch bei beengten Platzverhältnissen leistungsfähige Anlagen projektierbar. www.knoll-mb.de

Automatische BDE mit D4 Das Problem bei der Betriebsdatenerfassung traditioneller ERP-/PPS-Software ist der Zeitaufwand beim Scannen, Auswäh-

www.d4-software.com

Vielfalt im Schleifen

Knoll mit kompaktem Feinfilter.

www.ake.de

Filtern mit Knoll Das Unternehmen Knoll Maschinenbau gehört zu den führenden Anbietern von Förder- und Filteranlagen für Späne und Kühlschmierstoffe in der Metallbearbeitung. Auf der GrindTec präsentierte Knoll u. a. den Feinstfilter MicroPur in der Ausführung 240F/AK5. Der Filter besticht durch kompakte Bauweise, ist als Einzelanlage ausgeführt und enthält einen integrierten Auto-

len, Authentifizieren und mehrfach Klicken. Eine Revolution gibt es durch D4:InTouch RFID, erstmals vorgestellt bei der GrindTec 2014. Prozesse zur Betriebsdatenerfassung lassen sich in vollem Umfang automatisieren. Bei D4:InTouch RFID wird eine Funktechnologie über Transponder eingesetzt, die bereits seit geraumer Zeit in Zutrittskontrollen angewendet wird. Nähert man sich mit einem Transponder und einer gelabelten Zeichnung dem Terminal, wird man als Person und die Zeichnung als Fertigungsauftrag erkannt und sofort zum anstehenden Arbeitsschritt geführt. Der User bestätigt das und kann starten. Möglich wird das durch einen Chip, der im Label integriert ist. Dieser Chip wird beim Druck des Labels mitprogrammiert. Zielgruppe der D4:InTouch RFID sind Einzelunternehmer ebenso wie kleine und mittlere Unternehmen bis hin zu Konzernen, die entweder branchenspezifische Komplettlösungen oder flexible Lösungen für Teilbereiche suchen. Dabei deckt das Produktspektrum insbesondere die Branchen Fertigungsunternehmen, Produktionsunternehmen in der Zerspanung, Großhandel, Einzelhandel und den Dienstleistungsbereich ab.

Präzisionsschleifen bei Danobat.

Die Hochpräzisions-Schleifmaschine der Baureihe IRD-400 war das Novum am Stand von Danobat-Overbeck. Die Schleifmaschine IRD-400 wurde für Innen-, Außen-, Radius-, Planflächen und Unrundschleifen entwickelt. Der maximale Innenschleifdurchmesser beträgt 200 mm, das zulässige Höchstgewicht der Werkstücke liegt bei 70 bzw. 170 kg. Die Maschine eignet sich ideal zur Bearbeitung von Matrizen und Stanzwerkzeugen. Die im Werkstückspindelstock untergebrachte B-Achse mit einem Schwenkbereich von +95° bis -15° gestattet dem Anwender im Zusammenwirken mit der 3-Achsen-Interpolationssoftware das Schleifen unterschiedlicher Radien, ohne dass die Schwenkpunkte von Hand eingestellt werden müssen. Die beiden Achsen der Maschine werden über Siemens-Linearmotoren angetrieben, wodurch hohe Verfahrgeschwindigkeiten bei Verschleißfreiheit in den Antrieben gegeben ist. Der Werkstückspindelstock mit integriertem Synchronmotor gewährleistet größtmögliche Rundheit bei gleichzeitig hoher Flexibilität und sehr kurzen Umrüstzeiten. Die Steuerungssoftware, die auf die spezifischen Anwendungen der Kun  04/2014   45


TECHNIK & PRA XIS

den zugeschnitten wird, ermöglicht einen schnellen Werkstückprogrammwechsel und bietet eine Simulation in 2D/3D. Dadurch kann der Anwender ein fertiges Bearbeitungsprogramm auf mögliche Kollisionspunkte überprüfen. Die Weiterentwicklung der Kurvenschleif­software bietet die Möglichkeit der Bearbeitung von Werkstücken mit unrunden Grundformen in Kombination mit einem frei definierbaren Profil der Werkstückmantellinie. www.overbeck.de

Präzision bei Mapal Der deutsche Zerspanungsspezialist Mapal war mit Uniset-P, einem neu entwickelten Einstellgerät in optimaler Ergonomie, bei der GrindTec. Mit Uniset-P können nahezu alle Werkzeuge bis zu einem Durchmesser von 500 mm und einer Länge von 600 mm optimal vermessen und eingestellt werden. Der größte Vorteil gegenüber bekannten Einstellgeräten liegt in der sehr guten Zugänglichkeit an das Werkzeug beim Einstellen. Den nötigen Platz, um die Einstellsysteme an den Werkzeugen optimal zu er-

Mapal misst Werkzeuge.

reichen, schafft der Portalaufbau. In den Säulen des Portals sind Messkamera und Gegenlichtquelle aufgenommen. Der Portalaufbau schafft darüber hinaus hohe Genauigkeit und ist mechanisch und thermisch extrem stabil. Andere Innovationen von Mapal: EasyAdjust-System, Tritan-Drill, QTD-Schneidplatten-Bohrer, Handbohren CFK, Mega-Speed-Drill, OptiMill-Composite-Speed, EcoFeed-Blue, OptiMill-Silent und Tooltronic.

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www.mapal.com

Oelheld gleitet perfekt Präsentiert wurde auf der GrindTec der aus synthetischen Polyalphaolefinen hergestellte chlor- und schwermetallfreie Hochleistungskühlschmierstoff SintoGrind TTK, ausgelegt auf Hochgeschwindigkeitsschleifprozesse, die äußerste Präzision und beI N F O R M AT I O N Kompetenzzentrum Schleiftechnik 2014 waren zahlreiche Forschungseinrichtungen sowie Aus- und Weiterbildungsinstitutionen in Augsburg vertreten. Gemeinsam mit Fachmedien und dem GrindTec FORUM bildeten sie das Kompetenzzentrum Schleiftechnik, das Einblick in den neuesten Stand aus Forschung und Entwicklung gab.

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ste Kühlung erfordern. SintoGrind TTK ist aromatenfrei und mit Additiven von hoher Druckaufnahmefähigkeit legiert. Beim Einsatz bleiben die Schleifscheiben frei und griffig. Zwei Vorteile gegenüber Kühlschmierstoffen auf Wasserbasis: zwei- bis dreifach höhere Abtragleistung sowie geringerer Scheibenverschleiß bei besserer Oberflächengüte des Werkstücks. SintoGrind TTK ist besonders verdampfungs- und vernebelungsarm sowie extrem schaumarm und besitzt aufgrund seiner geringen Viskosität ein äußerst gutes Spül- und Kühlvermögen. Der Schmierstoff eignet sich vor allem für Maschinen, die mit hohen Kühlschmiervolumenströmen und hohen Spüldrücken operieren, und ist für alle Filtersysteme, insbesondere für Kantenspaltfilter geeignet. Als Einsatzbereich wird von oelheld angegeben: Nutenschleifen mit Diamantscheiben in Hartmetallen und Schleifen mit CBN- und Korundscheiben für HSSund Hartmetallwerkstoffe. www.oelheld.de

Schärfen mit Vollmer Bei der Herstellung von Rotationswerkzeugen spielt der Schärfprozess eine zentrale Rolle. Im Zentrum der Vollmer Gruppe stand daher das Schärfen von Rotationswerkzeugen, entweder mit Diamant bestückt oder aus Vollhartmetall. Der schwäbische Technologieführer für Schleif- und Erodierma-


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schinen präsentierte unter dem Motto „Präzision geht neue Wege“ unter anderem die neue Werkzeugschleifmaschine Vgrind 160 sowie die Erodiermaschine QXD 250 mit neuer Software ExLevel Pro. www.vollmer-group.com

Neuer Fokus bei Werth Highlight bei Werth Messtechnik war der Werth 3D-Patch. Durch ein neues, zum Patent angemeldetes Fokusvariationsverfahren wird es mit dem Werth 3D-Patch möglich, in einem noch größeren Dynamikbereich Oberflächentopografien zu messen. Dunkle und helle Bereiche des gleichen Objektausschnitts können mit optimaler Beleuchtung gleichzeitig erfasst und daraus die Messpunktewolke berechnet werden. Die WinWerth-Software wandelt anschließend die berechneten Punkte in ein STLFormat um und vergleicht es direkt mit CAD-Daten. Das Messen von Regelgeometrieelementen erfolgt entweder durch Zuhilfenahme der CAD-Daten zur Punktselektion oder mit der WinWerth-Segmentierungsfunktion durch Anklicken eines Punkts auf der gewünschten Fläche und Auswahl des Typs des zu messenden Geometrieelements. Der neue 3D-Patch ist für alle Geräte mit Bildverarbeitungssensorik verfügbar.

Ergänzung großer Werkzeugschleifzentren. Be- und entladen werden die Bohrer und Fräser von Hand. Gespannt werden die Werkzeuge im Hydrodehnspannfutter manuell oder auf Wunsch per Knopfdruck. Über einen elektronischen Messtaster werden sie selbstständig positioniert. Alles Weitere geschieht vollautomatisch. Bedient wird die Maschine über einen 15-Zoll-Monitor mit Touchfunktion, zur Grundausstattung gehören Softwaremodule für die gängigsten Bohrer- und Schaftfräsergeometrien. Verfügbar ist Ideal Pro mit der Schleifsoftware „tool-kit Professional“ von MTS. Diese Software deckt einerseits das Nachschleifen von Bohrern und Fräsern ab, andererseits gestaltet sie durch die vorhandene Kollisionsüberwachung auch die Handhabung einfacher und sicherer. www.brinkmann-wecker.de

China, Korea, Indien, Taiwan und Japan sind auf dem Weg nach Europa – auch im Bereich der Schleiftechnik. Nahezu jede zehnte Beteiligung der heurigen GrindTec kam aus Asien: China 35 Aussteller, Japan drei, Korea fünf, Indien vier und Taiwan vier. Vertreten waren die Unternehmen vor allem in den Bereichen Diamantwerkzeuge, Schleifscheiben, Schleifpasten und Polierpasten. Zhengzhou Sinabuddy Mineral ist etwa ein führender Lieferant für Schleifkörper und Schleifmittel. Zhengzhou Hongtuo ist spezialisiert auf CBN- und Diamanthonsteine und passende Honwerkzeuge für die Bohrungsfeinbearbeitung. Die keramisch gebundenen CBN-Schleifscheiben sind speziell entwickelt für Schleifmaschinen von Junker, Landis und z. B. Schaudt. Die nächste „GrindTec“ findet in zwei Jahren von 16. bis 19. März 2016 statt.

I N F O R M AT I O N Werkzeugschleifer des Jahres Im Rahmen der GrindTec fand am 20. März das Finale des Wettbewerbs

www.werth.de

„Werkzeugschleifer des Jahres 2014“ statt. Der Gewinner heißt Florian Ritzhaupt (29)

Kostengünstige Nacharbeit Das deutsche Unternehmen Brinkmann + Wecker präsentierte ein handlich-­kompaktes CNC-Universal-Werk­zeugschleif­zentrum mit sechs Achsen des italienischen Herstellers Cuoghi, speziell konzipiert zum kostengünstigen Nachschleifen von Bohrer- und Fräswerkzeuggeometrien – den Ideal Pro. Die Maschine ist geeignet als Einstiegsgerät und

angele_metall2013_90x60 Dienstag, 26. M

Augenmerk Asien

rz 2013 16:46:32

aus Rauenberg/Malschenberg. Der gelernte Werkzeugmacher, der vor zwei Jahren seine Meisterprüfung absolviert hat und heuer sein Studium zum Betriebswirt des Handwerks beendet, hat sich gegen vier Mitbewerber behauptet und durfte sich über den ersten Preis, einen Flug nach Schanghai, Scharfe Werkzeuge durch Vollmer.

freuen.

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ÖKONOMIE NACHHALTIGES WIRTSCHAFTEN

SOZIALES

ÖKOLOGIE

Nachhaltiges Wirtschaften – Erfolgsmodell für Mittelstandsunternehmer Nachhaltigkeit muss sich immer auf das Unternehmens-Kerngeschäft konzentrieren, nur dann können Sie unternehmerischen Erfolg ableiten. Wie genau das funktioniert, ist Thema der KMU-Tagung. Ihr persönlicher Nutzen: ◊ Sie erhalten die Ergebnisse der großen Nachhaltigkeitsstudie der KMU Forschung Austria. Daraus können Sie Strategien für Ihr Unternehmen ableiten. ◊ Expertendiskussionen verdeutlichen Ihnen Ihre strategischen Ansätze: wie agieren Sie in Ihren Märkten, wie wirkt sich Nachhaltigkeit auf Produktentwicklung, Materialkreisläufe, Finanzierung und Ihr Mitarbeiter-Management aus? ◊ Best-Practice-Beispiele zeigen Unternehmen, die sich durch nachhaltiges Wirtschaften erfolgreich etabliert haben.

Detailprogramm und Anmeldung unter www.kmu-Tagung.at Kooperationspartner: www.kmu-plattform.eu gemeinsam stark.

14. MA I 201 AUST RIA TR 4 E HOTE L SAV ND OYEN WIEN


INNUNG NIEDERÖSTERREICH

NIEDERÖSTERREICH

Tag des High-Tec-Lehrlings In Wifi St.Pölten lieferte der „Tag des HighTec-Lehrlings“ Ende März eine beeindruckende Leistungsschau der niederösterreichischen Nachwuchstalente.

N

de/Fahrzeugbautechniker und der Kfz-Techniker Lust auf Lehre. Die niederösterreichischen Metallgewerbe veranstalteten den „Tag des High-Tec-Lehrlings“ heuer bereits zum zehnten Mal. Im Mittelpunkt standen die Berufe: © Thinkstock

eben dem breiten Angebot an Berufsinformationen über die zwölf Metallberufe standen vor allem die Lehrlingswettbewerbe der Mechatroniker, Metall-und Elektrotechniker im Mittelpunkt. Zusätzlich machten die „Schaubewerbe“ der Schmie-

Handwerkliches Können ist gefragt.

„„Metalltechnik „„Schmiedetechnik „„Fahrzeugtechnik „„Elektroinstallationstechnik „„Kommunikationstechnik „„Kfz-Technik „„Elektronik „„Mechatronik „„Kälte-und Klimatechnik sowie „„Landmaschinentechnik Höhepunkt war die gemeinsame Siegerehrung, bei der WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl die Lehrlingstrophäe „Metallica“ überreichte: „Ihr zeigt, dass unsere Jugend Engagement und Leistungsbereitschaft hat. Euer Erfolg zeigt auch, dass die duale Ausbildung ein internationales Vorzeigemodell ist. Viele Preisträger bei Berufswettbewerben wie diesem oder bei den World Skills sind Basis für die Erfolge unserer talentierten Jugend und der hervorragenden Ausbilderbetriebe.“ [Quelle: NÖ Wirtschaft]  FA K T E N

„„14 Schulen und 2 Berufsschulen – insgesamt 580 Schüler – besuchten den Tag des HighTec-Lehrlings.

„„60 Lehrlinge nehmen an Lehrlingswettbewerben/Schaubewerben teil. Mehr als 500 Schülerinnen und Schüler informierten sich in St.Pölten über technische Lehrberufe.

Als Trophäe wurde für die besten Lehrlinge und Ausbildungsbetriebe der „Metallica“ überreicht.

„„Die Metallbranche bildet mehr als ein Viertel aller Lehrlinge (Burschen und Mädchen) aus und ist somit der größte Lehrlingsausbilder.

Kleine Fotos ©WKNÖ/Gerald Lechner

„„In den Top Ten der beliebtesten Lehrberufe bei Burschen sind 5 Metallberufe platziert, die ersten drei sind Metall-, Elektro-und Kfz-Technik.

„„Der neue modulare Lehrberuf „Metalltechniker“ ist der beliebteste Lehrberuf bei Burschen überhaupt. Bei Mädchen liegt dieser Lehrberuf in der Beliebtheit bereits unter den Top Ten. Mit voller Konzentration: Die Bewerbe machten Lust auf Lehre.

WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl gratuliert allen Teilnehmern der Bewerbe.

„„Über 40 Prozent aller männlichen Lehrlinge lernen einen Metallberuf.

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INNUNG WIEN

KR Wilhelm Seidl (li.), Berufsgruppenvorsitzender der Metalldesigner, und der Wiener Landesinnungsmeister KR Georg Senft. Aus dem Metalldesign-Werkstück wird später ein Meisterschaftsteller für die Fußballliga.

B E R U F S G R U P P E M E TA L L D E S I G N E R

Die Metallbearbeitungs-Spezialisten Kommerzialrat Wilhelm Seidl, Berufsgruppenvorsitzender der Metalldesigner in der Metalltechnikinnung Wien, stellt im Gespräch mit METALL seinen Berufsstand vor.

W

ilhelm Seidl ist Metalldrücker mit Leib und Seele. Er betreibt in dritter Generation einen Handwerksbetrieb in einem schönen alten Gewerbehof im 6. Wiener Gemeindebezirk. Seit rund 15 Jahren ist Seidl in der Wiener Innung an führender Stelle aktiv: Zuerst als Innungsmeister der Metalldesigner und seit der Zusammenlegung der Metalltechnikberufe im Jahr 2010 ist Seidl Innungsmeister-Stellvertreter und Berufsgruppenvorsitzender für die Metalldesign-Berufe.

Was ist Metalldesign? Der Beruf des Metalldesigners beschreibt vier verschiedene, historisch gewachsene Handwerke: Metalldrücker, Gürtler, Graveure und Ziseleure. Diese früher eigenständigen Innungen schlossen sich vor etwa 15 Jahren zur Berufsgruppe der „Metalldesi50   

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gner“ zusammen, auch die Stempelmacher (Flexografen) wurden integriert. Flexografen hatten ursprünglich viel mit Metallguss zu tun, heute sieht die Praxis des Stempelmachers allerdings anders aus. Ebenso hat sich das Berufsbild der Graveure durch den Einzug von Computer und Maschine stark geändert. Die traditionelle Handgravurtechnik mit dem Stichel beherrschen heute nur noch einzelne Betriebe. Den Lehrberuf Graveur gibt es noch, die Lehrabschlussprüfung reicht als Befähigungsnachweis zur Selbstständigkeit, denn die Meisterprüfung gibt es nicht mehr.

Metalldrücker Sehr wohl zählt die Meisterprüfung hingegen bei den Metalldrückern und Gürtlern. Der Metalldrücker stellt runde Hohlkörper aus Blech her.

Dabei werden unter „Blech“ alle Metalle, von Kupfer über Aluminium, Messing, bis hin zu Eisen etc., verstanden, die dünn genug sind (maximal circa 2 mm), um sie noch mit manueller Kraft bearbeiten zu können. Der Metalldrücker muss auch den Beruf des Holzdrechslers beherrschen. Denn die Formen, über die das Metallblech gedrückt wird, müssen vorher gedreht beziehungsweise gedrechselt werden. Formen können aus Holz, Kunststoff oder – für größere Stückzahlen – aus Stahl sein. Die rotierende Blechscheibe wird mit entsprechenden Werkzeugen und Hebeln händisch an die Form gedrückt. Industriell auf CNC-gesteuerten Maschinen hergestellte Metalldrückererzeugnisse machen nur in großer Serie Sinn oder wenn das Ausgangsmaterial für Handwerkerkräfte zu dick ist.


Alle Bilder © hard

INNUNG WIEN

Mit Körperkraft, Hebeln und Werkzeugen wird eine rotierende Blechscheibe über die Form gedrückt.

Meisterstücke aus dem Metalldesign.

Gewerbe geworden, eine Ausbildung als Former und Gießer ist weiterhin möglich und auch anzuraten. Metallgießer stellen Lusterteile, kleine Bronzefiguren, Türdrücker, Türschilder, Silberbesteck, Silberschmuck u. Ä. im Schleuderguss her. Vielfach werden auch Einzelanfertigungen für Künstler gegossen. Größere Objekte wie Skulpturen werden oft im Sandgussverfahren hergestellt, können allerdings auch im Wachsschmelzverfahren produziert werden. Die Verarbeitung von Buntmetallen wie Messing, Bronze, Aluminium, Silber und anderen Metallen gehört ebenso zu den Tätigkeiten der Metallgießer. Danach gehen die Stücke zum Gürtler (oder Ziseleur) und zum Galvaniseur bzw. Metallschleifer, die den Guss ausarbeiten bzw. die Oberfläche entsprechend behandeln.

Gewerbe rar geworden: „Die Metalldrücker etwa zählen in Wien nur noch fünf einschlägige Betriebe, wobei jeder einzelne sein Spezialgebiet hat und wir untereinander ein sehr kollegiales Verhältnis pflegen“, so Seidl.

Gürtler Auch der Gürtler ist ein eigener Lehrberuf mit Lehrabschluss und Meisterprüfung. Bei den Gürtlern gibt es zwei oder drei Kategorien: eine Richtung ist auf Beleuchtungskörper spezialisiert – im Volksmund „LusterGürtler“ genannt. Unter die Tätigkeiten des Gürtlers fallen Biegen, Kanten, Abschleifen, Löten usw. Die Bezeichnung „Gürtler“ stammt übrigens daher, dass dieser Beruf ursprünglich die Schnallen und Beschläge für Pferdegurte, Sättel und Zaumzeug herstellte. Die zweite Sparte der Gürtler sind die „sakralen Gürtler“. Diese erzeugen zum Beispiel Monstranzen, Tabernakel und andere kirchliche Gegenstände. „Der Gürtler ist hier ein Zwischenglied zwischen Schlosser und Goldschmied“, erklärt Wilhelm Seidl. Unter Ziseleur wiederum versteht man jenen Beruf, der Gussprodukte quasi endfertigt. Da muss gefeilt werden, entgratet, geglättet etc., damit zum Beispiel ein Türdrücker am Ende so aussieht, wie er aussehen soll.

Metallgießer Eine weitere, sehr kleine Gruppe sind die Metallgießer. Heute gibt es davon in Wien nur noch fünf Mitgliedsbetriebe. Der Metallgießer ist in der Zwischenzeit ein freies

Kleine, feine Gruppe Nachdem all diese Berufe vor einigen Jahren in die Gruppe der Metalldesigner zusammengeführt worden waren, ist die Berufsgruppe im Zuge der letzten Kammerreform wiederum in die Metalltechnikerinnung integriert worden. Aktuell stellen Metalldesigner innerhalb der Wiener Metalltechnikerinnung gut 10 bis 15 Prozent der Mitgliedsbetriebe. Dennoch sind die einzelnen

Ausbildungswege „In Sachen Lehrlinge ist die Situation auch bei den Metalldesignern angespannt“, sagt Wilhelm Seidl im Gespräch mit METALL. Bei Gürtlern und Graveuren sei die Lehrlingsnachfrage zwar etwas besser als bei den Metalldrückern, aber eher in den Bundesländern und nicht im Wiener Raum. Eine eigene Berufsschulklasse geht sich in Wien schon länger nicht mehr aus, sodass die Metalldesign-Lehrlinge gemeinsam mit den Azubis aus ganz Österreich die Berufsschule in Neunkirchen/NÖ, wo sie später auch die Lehrabschlussprüfungen ablegen, besuchen. „Neunkirchen ist eine sehr moderne Schule mit modernster Einrichtung. Die Lehrlinge bekommen dort wirklich auch technisch umfassendes Wissen vermittelt“, erklärt Seidl die Vorteile. Dennoch: Aus ganz Österreich zusammen sind es derzeit weniger als zehn Lehrlinge, die hier ihren Berufsschulblock absolvieren. [gr]    04/2014   51


INNUNG WIEN

Veränderungen im Mitgliederstand Wien GEWERBEERTEILUNG Bootsservice Rainer GmbH, 1110 Wien; Danho Simon, 1180 Wien; Franz Weinrank GmbH, 1060 Wien; homeconstruct Bau und Planung KG, 1190 Wien; Juster Lukas, 1030 Wien; Multi – HU Connect GesmbH, 1200 Wien; Z.A.P. Service und Wartung GmbH, 1050 Wien;

NEUER GEWERBEINHABER Alubau-Schlosserei Wuke Gesellschaft mbH, 1230 Wien; Geschäftsführer: Reinhard Wurm per 13.9.2013.

ÄNDERUNG DES BERECHTIGUNGSU M FA N G E S Babadostow Eduard, 1190 Wien; „Metalltechnik für Metall- und Maschinenbau, eingeschränkt auf die Anfertigung von Schlüsseln mittels Kopierfräsmaschinen sowie Aufsperrdienst“. Chaoulov ­Murdahai, 1030 Wien; „Metalltechnik für Metall- und Maschinenbau, eingeschränkt auf die Montage und den Tausch von mechanischen Schlössern und Beschlägen sowie den Aufsperrdienst“. IL RECINTO KG, 1150 Wien; „Metalltechnik für Metall- und Maschinenbau; Metalltechnik für Schmiede und Fahrzeugbau; Metalltechnik für Land- und Baumaschinen (verbundenes Handwerk)“.

ERRICHTUNG EINER WEITEREN B E T R I E B S S TÄT T E Auraschloss – Aufsperrdienst e. U., 1170 Wien; weitere Betriebsstätte 1190 Wien; Haimov Gennadi, 1150 Wien; weitere Betriebsstätte 1200 Wien.

ENDIGUNG EINER WEITEREN B E T R I E B S S TÄT T E Peneder Bau-Elemente GmbH, 4904 Atzbach, Endigung der weiteren Betriebsstätte 1220 Wien.

S TA N D O R T V E R L E G U N G Aranbaev Bnaya, 1210 Wien, früher 1080 Wien; Johann Konrad Gesellschaft m.b.H., 1200 Wien, Donaufelder Straße, früher 1200 Wien, Wasnergasse.

FEBRUAR 2014

AUSSCHEIDEN DES GESCHÄFTSFÜHRERS Laser-Gruppe-Materialbearbeitungs GesmbH, 1140 Wien, Geschäftsführer Hans Prihoda ausgeschieden per 20.2.2014; VAMED Management und Service GmbH & Co KG, 1230 Wien, Geschäftsführer Höhn Werner ausgeschieden per 05.2.2014.

RUHENDMELDUNG BABAEV OG, 1130 Wien, per 1.1.2014; ­Blemenschütz Roseber Bauschlosserei GmbH, 1120 Wien, per 31.1.2014; Hawle Peter E.U., 1210 Wien, per 11.2.2014; RB Metallbau GmbH, 1230 Wien, per 1.11.2013.

GE WERBERÜCKLEGUNG „AKS“ Sari OG, 1070 Wien, per 30.1.2014; Kimjagarow Iljawu, 1200 Wien, per 31.1.2014; Milic Aleksandar, 1150 Wien, per 28.1.2014; Paunovic Goran, 1190 Wien, per 21.1.2014; Peneder Bau-Elemente GmbH, 4075 Breitenaich, per 29.1.2014; Rainer Peter, 1110 Wien, per 31.1.14; ­Schmid Franz, 1060 Wien, per 31.1.14; ­Metallbau Stjepanovic KG, 1140 Wien, per 6.2.14.

ENDIGUNG DER GE WERBEBERECHTIGUNG UNTERGANG DER JURISTISCHEN PERSON RS Metallbau GmbH, 1170 Wien, per 25.1.14.

Vollständige Angaben zu den erteilten Gewerben auf www.metallzeitung.at/Berufsvertretung

IMPRESSUM METALL Magazin für die metallverarbeitende Wirtschaft. Herausgeber: Österreichischer Wirtschaftsverlag und Landesinnung Wien der Metalltechniker, vormals Schlosser, Landmaschinen­techniker und Schmiede, 1030 Wien, Rudolf-Sallinger-Platz 1, Tel: 01/514 50-0. Medieninhaber, Verleger: Österreichischer Wirtschaftsverlag GmbH, 1120 Wien, Grünbergstraße 15/1, Tel: (01) 546 64-0, Fax: -403, Internet: www.wirtschaftsverlag.at. Unternehmensgegenstand: Herausgabe, Verlag, Druck und Vertrieb von Zeitungen und Zeitschriften sowie sonstigen periodischen Druckschriften. Beteiligung: Alleinige Gesellschafterin der Medizin Medien Austria GmbH (der Österreichischer Wirtschaftsverlag GmbH) ist die Süddeutscher Verlag Hüthig GmbH. Gesellschafter der Süddeutscher Verlag Hüthig GmbH sind die Süddeutscher Verlag GmbH mit 91,98 %, Herr Holger Hüthig mit 7,02 %, Frau Ruth ­Hüthig mit 0,45 %, Frau Beatrice ­Hüthig mit 0,28 % und Herr Sebastian Hüthig mit 0,28 %. Ressortleiter: Kersten Viehmann, DW 320, k.viehmann@wirtschaftsverlag.at. Chefredakteur: Gerhard Rainer, DW 348, g.rainer@wirtschaftsverlag.at. Autoren dieser Ausgabe: Renate Hofer, Mag Karin Legat, Dr. Stephan Trautmann, Ing. Gernot Wagner. Grafik: Antonia Stanek (Konzept), Gerlinde Gröll. Geschäftsführung: Thomas Zembacher. Verkaufsleiter: Franz-Michael Seidl, DW 240. Anzeigenberatung: Sascha Ortner-Tabor, DW 252, s.tabor@wirtschaftsverlag.at. Anzeigenservice: Andrea Fischer, DW 441, Fax: DW 403, metall@wirtschaftsverlag.at. Anzeigenrepräsentanz OÖ: Verlagsbüro Gerhard Weberberger, Kleinwört 8, 4030 Linz, Tel: 0732/31 50 29, Fax: -46 DW, Mobil: 0676/5185575, linz@wirtschaftsverlag.at. Anzeigentarif: Nr. 25, gültig ab 1. Jänner 2014. Erscheinungsweise: monatlich. Herstellung: Friedrich VDV, Vereinigte Druckereien und VerlagsgmbH & Co KG, 4020 Linz, Zamenhofstraße 43–45, www.friedrichvdv.com. Marketing: Paul Kampusch, DW 130. Aboservice: Aboservice Österreichischer Wirtschaftsverlag, Simmeringer Hauptstraße 24, 1110 Wien, Tel: 01/361 70 70-570, Fax 01/361 70 70-9570, aboservice@wirtschaftsverlag.at. Jahresbezugspreis: Abo Inland: 58 Euro, Ausland: 86 Euro, Abonnements, die nicht einen Monat vor Ablauf des Bezugsjahres storniert werden, laufen weiter. Bankver­bindungen: Bank Austria Kto 04240571200, BLZ 11000, IBAN AT511100004240571200, BIC BKAUATWW. DVR: 0368491

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INNUNG WIEN

Gewerbe und Handwerk: Erfolgreich gemeistert Mit einer Festveranstaltung zeichnete das Wiener Gewerbe und Handwerk zum siebenten Mal alle AbsolventInnen der Meister- und Befähigungsprüfungen 2013 aus. Unter den mehr als 250 geladenen Jungmeisterinnen und –Meistern befanden sich natürlich auch eine Gruppe erfolgreicher Metalltechnik-Spezialisten (Bild). METALL gratuliert herzlich!

Klubbrief D E S

M O N AT S A P R I L 2 0 1 4

Donnerstag, 17. April 2014 19.00 Uhr Donnerstag, 8. Mai 2014 19.30 Uhr Donnerstag, 15. Mai 2014 18.30 Uhr Donnerstag, 5. Juni 2014 19.30 Uhr Juni Unsere nächsten Klubkegelabende finden am Donnerstag, den 8. Mai 2014 und 5. Juni 2014 im Gasthof Weinknecht, 2331 Vösendorf, Ortsstraße 161, 20 Uhr, statt. Es gibt eine große Auswahl an hervorragenden Speisen zu vernünftigen Preisen! Bitte unbedingt Indoorschuhe mit nicht abfärbender Sohle mitnehmen! Im April steht unser Klubtreffen diesmal ganz im Zeichen der Clowns und der Magie! Wir besuchen das „Circus- und ClownMuseum“ am Donnerstag, den 17. April 2014, 1020 Wien, Ilgplatz 7. Teffpunkt pünktlich um 19 Uhr. Dort werden wir in einer ca. 45-minütigen Führung im „Museums-Circus“ durch die Welt der Clowns, Jongleure, Zauberer, Bauchredner, Dompteure und Artisten geführt. Nach der Führung werden wir in einer ca. 30-minütigen Show verzaubert. Ausklingen lassen wir den Abend dann im Gasthaus Möslinger. Bitte gebt umgehend im Innungsbüro Eure Teilnahme bekannt (01/514 50-26 11 DW). Eintritt: 5 Euro pro Person. Am Donnerstag, den 15. Mai 2014, werden wir Herrn Ing. Pichler und „seine“ Hochschaubahn im Prater besuchen, und zwar schon um 18.30 Uhr! Auch hierzu könnt Ihr Euch schon anmelden. Im Juni steht wieder die Premiere in Laxenburg auf dem Programm, Details geben wir noch bekannt.

Clown-Museum! Klubkegeln Prater – Hochschaubahn Klubkegeln Premiere Laxenburg

Wir gratulieren unseren Geburtstagskindern im April: Edgar Gschladt, Hildegard Lukas, Marta Kromus, Christian Mitterlehner, Hildegard Eles und Rudolf ­Lachnit.

Rückschau: Im März fiel die Klubsitzung ja durch das Skiwochenende aus. Alle, die dabei waren, verbrachten einige wunderschöne, vor allem verletzungsfreie Tage am Nassfeld, lediglich am Sonntag traten sie die Heimkehr wetterbedingt schon nach dem Frühstück an: Es schneite binnen einer Stunde 10 cm,

Tendenz anhaltend. Danke auch nochmals für die lieben Grüße bei der „Telefonkonferenz“ am Freitag – ich hab mich sehr darüber gefreut! Das Kegeln im März gewann bei den Damen Renate Stingl vor Viorica Zangger, bei den Herren siegte Bruno Zangger vor den ex aequo Zweitplatzierten Ing. Günter Kromus und Rudi Lachnit. Wir gratulieren allen!

A N T O N

B E R A N

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A R T M E TA L L

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Soundgarden HEAVY METAL FÜR INTELLIGENTE Ein Meilenstein des Grunge-Rock: Clever, groovy, experimentell, brutal. Heruntergestimmte Gitarren von Black Sabbath treffen auf den Blues von Led Zeppelin und die anspruchsvollen Arrangements des Postpunks. Erfrischend weit entfernt vom Metal-Posing der 1980er-Jahre – obwohl Lockenkopf Chris Cornell manchmal ganz schön knödelt. Dazu schwer depressive, witzige Texte: „I’m looking California / and feeling Minnesota.“ Den Opener „Rusty Cage“ coverte Johnny Cash unter Anleitung von Metalproduzent Rick Rubin und adelte damit sich selbst und die Rocker aus Seattle. Mit dem etwas überproduzierten Nachfolger „Superunknown“ wurden Soundgarden zu Megasellern. Hier pflegten sie noch ihre rohen Postrock-Wurzeln aus Seattle. „Holy Water“ und „New Damage“ sind mit das Brutalste, was im Genre jemals aufgenommen wurde. Nach 13 Jahren Pause haben sie letztes Jahr eine neue Platte herausgebracht und spielen heuer live auf dem Nova Rock. Hingehen! [tv]

ING. HONER

DIE NÄCHSTE AUSGABE ERSCHEINT AM 2. MAI 2014  

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Metallzeitung 04/14