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P.b.b. Verlagspostamt 2340 Mödling, Zul.-Nr. GZ 08Z037802M Postnummer 05

we serve  Lions Clubs International – Multidistrikt 114 Österreich

September | Oktober 2013 Ausgabe Nr. 109


Topergebnisse

ım Kinsky Auktionshaus im Kinsky GmbH, Palais Kinsky 1010 Wien, Freyung 4, www.imkinsky.com

Beste Beratung erzielt beste Preise bei unserer Jubiläumsauktion Seit seiner Gründung vor 20 Jahren zählt das Auktionshaus im Kinsky zu den renommiertesten Auktionshäusern Europas. Sowohl die Qualität der Kunstgegenstände als auch die Anzahl der zur Versteigerung gelangenden Objekte sind beeindruckend: Mit Rekordpreisen von bis zu 4,4 Mio. Euro wechseln Kunstgegenstände im Kinsky um die 2.000 Mal jährlich ihren Besitzer. Die erste Auktion des privat gegründeten Auktionshauses im Kinsky in Wien fand im Dezember 1993 statt – mit dem Ziel hochwertige Kunstobjekte zu bieten und als professioneller Mittler zwischen Kunstliebhabern aufzutreten. Was damals klein begann, entwickelte sich sehr schnell zu einer eindrucksvollen Erfolgsgeschichte: Mit Seriosität, Expertise und umfassendem Service realisierte das Auktionshaus im Kinsky bis heute 96 Kunstauktionen. Seit 2011 leiten die Gesellschafter Michael Kovacek und Dr. Ernst Ploil die Geschicke des Auktionshauses. Beide verfügen über langjährige und profunde Kenntnisse des Kunstmarktes. Warum Kunst im Kinsky in den besten Händen ist: „Weil wir klein genug sind, um individuelle Fragen persönlich zu beantworten, weil wir kompetent genug sind, um das Objekt und den Markt richtig einzuschätzen, und weil wir groß genug sind, um auf einem internationalen Markt mit unserem Angebot zu überzeugen und bestmögliche Preise zu erzielen.“ Hochwertige Kunst verlangt die beste Beratung, persönlich und professionell. Die Standards, die das Auktionshaus im Kinsky bietet, sind hoch: verantwortungsvoller Umgang mit den Kunstwerken, fachkundige Beratung, Seriosität und Diskretion. Das zeichnet das Unternehmen seit seiner Gründung aus.

Alfons Walde, Wilder Kaiser und Hof, verkauft um € 375.000

Für unsere Jubiläumsauktion im November 2013 übernehmen wir hochwertige Kunst. Unsere Experten beraten Sie: Alte Meister Bilder des 19. Jahrhunderts Antiquitäten Jugendstil Klassische Moderne Zeitgenössische Kunst

Mag. Kareen Schmid, T +43 1 532 42 00-20, schmid@imkinsky.com Mag. Monika Schweighofer, T +43 1 532 42 00-10, schweighofer@imkinsky.com Mag. Roswitha Holly, T +43 1 532 42 00-19, holly@imkinsky.com Mag. Magda Pfabigan, T +43 1 532 42 00-15, pfabigan@imkinsky.com Mag. Claudia Mörth-Gasser, T +43 1 532 42 00-14, moerth-gasser@imkinsky.com Mag. Astrid Pfeiffer, T +43 1 532 42 00-13, pfeiffer@imkinsky.com


z u m g e l e i t   | 3

Allein sind wir ein Wort, Gemeinsam ein Gedicht!

I

n einer Welt der Hilfsbedürftigkeit gibt es jemanden, der hilft. In einer Welt der Zerstörung gibt es jemanden, der Hilfe leistet. Das ist, was wir tun. Anfang Juni trafen heftige Unwetter viele Orte in Österreich. Zahlreichen Familien wurde die Heimstätte zerstört, und sie mussten ihre Häuser verlassen. Die benachbarten Lions Clubs reagierten sofort, die verschiedenen Regionen leisteten großartige Hilfe. So spendeten allein im Distrikt West die Clubs innert kürzester Zeit mehr als 330.000 Euro an Soforthilfe – getreu unserem Motto: „Persönlich, rasch und unbürokratisch“. Ich danke an dieser Stelle allen Lions für ihre großartige Hilfe!

Karl Grabuschnigg, Governor Distrikt 114-W

Gemeinsam viel Bewegen. Am Samstag, dem 14. September 2013, fand die Eröffnung der Sonneninsel mit einem Lions-Day in Seekirchen statt. Unser gemeinsames großes Projekt wurde fertiggestellt. Dank der tatkräftigen Unterstützung vieler „Löwen“ in Österreich, Deutschland und Italien wurde das ambitionierte Ziel, die Tür den betroffenen Kindern und Jugendlichen für das erste psychosoziale Nachsorgezentrum zu öffnen, erreicht. Wir Lions haben es übernommen, die Betreibungs- und Therapiekosten des von der Österreichischen Kinderkrebshilfe errichteten Nachsorgezentrums für an Krebs erkrankte Kinder für die nächsten fünf Jahre zu sichern. Um dies auch mit Sicherheit zu gewährleisten, sind noch erhebliche Mittel aufzubringen. Ich appelliere an die solidarische und moralische Verpflichtung aller österreichischen Clubs zur Unterstützung dieses Projekts und bitte jene Clubs, die sich bisher zu keinem Beitrag durchringen konnten, ihre Haltung zu überdenken. Es ist eines unserer langjährigsten und wirkungsvollsten Projekte in unserer Heimat. Jene Kinder, die mit dem Schicksal einer Krebserkrankung kämpfen mussten, bietet die Sonneninsel Hoffnung und psychosoziale Nachsorgung zugleich! Wir Lions spenden großzügig an die diversesten Projekte in den verschiedensten Ländern der Erde. Findet jedoch ein großartiges Projekt im eigenen Land statt, entzieht man sich mit allen möglichen Argumenten der solidarischen Beitragsleistung. Jährliche Jugendcamps als Fixpunkt. Jugendlichen bietet die Lions-Bewegung mit ihren jeweiligen Camps die Möglichkeit, die Welt kennenzulernen. Die Campverantwortlichen haben mit ihrer Crew wieder Großartiges geleistet und den Jugendlichen unvergessliche Tage in Österreich bereitet. Zur Erinnerung: Ein Lions-Jugendaustausch ist weder Sigthseeing noch Sprachreise, sondern ein wichtiger Beitrag der Lions zur Völkerverständigung – zum Kennenlernen anderer Kulturkreise und damit zur Friedensarbeit. Nachhaltigkeit können wir nur dann erzielen, wenn wir bei der Jugend beginnen. Daher meine Bitte an jeden Lion Club: beteiligt euch am Programm unserer Jugendcamps durch die Ausrichtung von Veranstaltungen! Entsendet Jugendliche in fremde Länder und organisiert die Aufnahme von Incomern bei Gastfamilien. Halbjahresresümee. Wir sind in der ersten Hälfte unseres neuen Clubjahres. Ich möchte an dieser Stelle die Gelegenheit wahrnehmen und auf die Aufnahme von neuen, interessanten und interessierten „jungen“ Mitgliedern für unsere Clubs hinweisen. „Nicht auf sie zu warten, sondern sie zu gewinnen“ lautet das Gebot der Stunde. Nur so können wir die Zahl der helfenden Hände halten und erhöhen. Geben wir deshalb noch mehr Frauen die Möglichkeit, zu Lions zu kommen. In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein interessantes und von Freundschaft getragenes Clubjahr. Euer Karl Grabuschnigg, Governor Distrikt 114-W

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Inhalt Zum Geleit Allein sind wir ein Wort, gemeinsam ein Gedicht!.............................. Seite 3 Internationaler Präsident Träume vom Großen, um eine große Wirkung zu erzielen................ Seite 5

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Eröffnung der Sonneninsel Nachsorgezentrum für krebskranke Kinder........................................Seite 6 LCIF erweitert Partnerschaft mit Special Olympics Mission Aufnahme............................................................................... Seite 8 Lions Quest Kickstart................................................................................................Seite 9

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Alpine Lions Cooperation Volle Fahrt voraus............................................................................... Seite 10 Informationen aus den Distrikten Distrikt West........................................................................................Seite 12 Distrikt Mitte...................................................................................... Seite 20 Distrikt Ost.......................................................................................... Seite 31 Leos......................................................................................................Seite 41

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Sightfirst In Osteuropa Augenlicht retten..........................................................Seite 43 Internationale Vorstandstagung Hamburg Zusammenfassung der Vorstandsbeschlüsse.................................. Seite 44 mitgliederbewegungen........................................................... Seite 46

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Impressum.......................................................................................Seite 47

titelbild LC Rohrbach Böhmerwald

WE SERVE MISSION STATEMENT OF LIONS CLUBS INTERNATIONAL „To empower volunteers to serve their communities, meet humanitarian needs, encourage peace and promote international understanding through Lions Clubs.“

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in t e r na t ional e r p r ä s i d e n t   | 5

Träume vom GroSSen, um eine groSSe Wirkung zu erzielen

A

ls Sydney die Olympischen Spiele 2000 veranstaltete, hatte ich die Ehre, bei den Paralympics in Australien mitzuhelfen. Nie werde ich die Eröffnungszeremonie vergessen. Manche der Teilnehmer konnten nicht auf ihren Beinen gehen, also sind sie stolz auf ihren Händen auf der Bahn einmarschiert. Nichts konnte ihren dynamischen menschlichen Geist zurückhalten! Und das war erst das Aufwärmphase für die atemberaubenden athletischen Meisterleistungen, die sie im Wettbewerb erbrachten. Trotz körperlicher Einschränkungen liefen, sprangen und schwammen sie mit unglaublichem Eifer, Anstrengungen und, ja, überdurchschnittlicher Fähigkeit, Geschwindigkeit und Kraft. Dieses Jahr sporne ich die Lions und Clubs an, ihren Träumen zu folgen. Die körperlich eingeschränkten Athleten haben mich gelehrt, dass wir oft unsere Einsatzmöglichkeiten unterschätzen. In dieser Ausgabe schenken wir Clubs und Lions, die große Träume hatten und großartigen Erfolg erreicht haben, Beachtung.

Barry J. Palmer, Internationaler Präsident 2013/2014

Warum nicht du? Du hast zwei Auswahlmöglichkeiten. Du kannst deinen Traum so einschränken, bis er zur Realität passt. Oder du kannst die Realität so verändern, dass sie zu deinen Träumen passt. Die Geschichte der Lions ist Beweis für die Gültigkeit der zweiten Auswahlmöglichkeit. Fast ein ganzes Jahrhundert haben Lions Träume wahrgemacht. Träume sind unser Handelskapital. Träume wahrzumachen ist keine Zauberei. Man muss daran arbeiten. Die Formel ist ziemlich einfach. Als Erstes suchst du dir einen Traum aus. Es ist wichtig, diesen Traum mit anderen zu teilen, um ihn bekanntzumachen, damit er leben und atmen kann und Unterstützung und Eigendynamik erhält. Dann planst du, wie du den Traum erreichen kannst. Ein Maßnahmenplan wird den Traum buchstäblich dazu zwingen, Realität zu werden. Mach das heute, morgen, diese Woche oder spätestens diesen Monat. Unsere Gemeinschaften brauchen unsere Träume und unserer Leidenschaft, um zu dienen. Unsere Freunde und Nachbarn warten auf energische Freundlichkeit, unser Leitbild „Wir dienen“. Wir sind, wer wir sein wollen. Lasst uns keine Nachtträumer sein, die am Morgen aufwachen und sich an ihre Träume nicht erinnern können. Die Tagträumer sind wach und geistesgegenwärtig. Sie denken, was wäre, wenn ich dieses oder jenes machen könnte oder ausprobieren würde? Sie haben nicht nur einen Traum, sie leben ihn. Ein Lion zu sein ist an sich ein Geschenk, ein wahrer Traum, in dem wir die perfekte Möglichkeit haben, unseren guten Willen mit anderen zu teilen und für andere zu sorgen. Also Lions, folgt eurem Traum! Barry J. Palmer Your Lions Clubs International President

Übrigens Das ausführliche Motto unseres Internationalen Präsidenten Barry J. Palmer unter dem Titel „Verwirklichen Sie Ihren Traum“ ist auf unserer Homepage www.lions.at abrufbar.

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6  |  E r ö f f n u n g d e r Sonn e nin s e l

W

eder Regen noch Freitag, der 13. konnten den langersehnten „Aufgang“ der Sonneninsel trüben. Im Beisein des fast vollständigen Governorrats und vieler Lions österreichweit fand die offizielle Eröffnung des Krebs-Nachsorgezentrums für Kinder in Seekirchen am Wallersee statt. Bei der vorausgegangenen Pressekonferenz zeigte sich Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer stolz, dass die Sonneninsel besonders durch Privatinitiative vieler Beteiligten nun umgesetzt werden kann. So bedankte er sich auch besonders bei den Lions Clubs für ihre finanzielle Hilfe, die maßgeblich zur Umsetzung des Projekts beigetragen haben. Sichtlich gerührt zeigte sich die Obfrau der Salzburger Kinderkrebshilfe, Heidi Janik, die als betroffene Mutter sprach und daher weiß, welche Last die Angehörigen von krebskranken Kindern tagtäglich mit sich tragen. Ing. Herbert Maringer, Präsident des

Die Sonneninsel Österreichs erstes psychosoziales Nachsorgezentrum für krebskranke Kinder und deren Angehörige wurde am Freitag, den 13. September nach rund dreieinhalb Jahren Bauzeit in Seekirchen am Wallersee eröffnet. Durch den Lions Club Seekirchen wurde die finanzielle Unterstützung des Sonneninsel zur allgemeinen erfolgreichen Lion Activity.

T e x t M ag . Ka t h a r ina Sc h mi d F otos Sonn e nin s e l , H . s c h mi d , H . Ro s n e r , F . N E u ma y r

LC Seekirchen, betonte seine Begeisterung über das Engagement der Lions Clubs österreichweit sowie aus Südtirol und Bayern. Er sprach seinen Dank PID Horst Kirchgatterer, GRV MMag. DDr. Manfred Uratnik und PDG Franz Polst aus und dankte allen Lions für deren Spendenmittel. Auch aus Oak Brookkam via LCIF ein ansehnlicher Betrag. Auf der Sonneninsel finden Betroffene Kinder den Weg zurück in ein normales Leben. Fast fünf Millionen Euro an Baukosten sind angefallen. Knapp 60 Betten stehen zur Verfügung. Ein eigenes Team mit Psychologen und Therapeuten steht ganzjährig zur Verfügung. Dass der Traum eines „Ganz-Gesund-Werden-Zentrums“ Realität werden konnte, ist vor allem auch der Lions-Bewegung zu verdanken. Federführend war der LC Seekirchen, der die Initiative startete und bald weitere Lions Clubs für das Projekt begeistern konnte. Mitverantwortlich für den Erfolg der Sonneninsel waren schlußendlich die Kabinette unter der Leitung der GRV Wolfgang Kubat, Manfred Pfister, Ferry Hacker, Walter Zemrosser und Manfred Uratnik.

Die Vision Bis dato mussten Kinder, die an Krebs erkrankt waren september  |  Oktober 2013

und die Akutphase im Spital überlebt hatten, unter anderem nach Deutschland fahren, um psychosoziale Nachsorge in Anspruch nehmen zu können. Die Diagnose „Krebs“ ist nicht nur für die Kinder, sondern vor allem für das engste Umfeld – die Eltern, die Angehörigen – ein „Keulenschlag“. Das Leben ändert sich mit einem mal völlig. Meist geht die Erkrankung des Kindes auch mit einer Verarmung der Familie einher. Eltern müssen ihre Arbeit aufgeben, um sich ganz der Pflege des kranken Kindes widmen zu können. Zu diesem Zeitpunkt kommt die Salzburger Kinderkrebshilfe ins „Spiel“. Ohne die Unterstützung dieses ehrenamtlichen Vereins, der sich zur Gänze aus

Bild oben: Karl Grabuschnigg, Franz Polst, Herbert Kohn, Anni Kohn, Manfred Uratnik, LH Wilfried Haslauer, Günther Doll, Monika Schwaiger, Hannes Rosner, Heide Janik, Gerhard Schweiger, Herbert Maringer, Horst Kirchgatterer, Volker Hagn

Kommentar von GRV MD-114 Dr. Manfred Uratnik „Die „Sonneninsel“ ist fertig gestellt, die ersten Kinder wurden bereits betreut und die offizielle Eröffnung ist erfolgt. Damit wird die erste Tranche an Lionsgeldern für den Therapiebetrieb überwiesen. Dass wir dazu auch in der Lage sind, danken wir den vielen Lionsclubs aus Österreich (und dem benachbarten Ausland), die bisher schon dieses großartige Projekt finanziell unterstützt haben. Die Eröffnung der Sonneninsel möge Anstoß und Motivation für jene Lionsclubs in Österreich, die sich bis jetzt noch nicht beteiligt haben, geben, mit ihrer Spende den weiteren Betrieb zur Nachsorge der von Krebs geheilten Kindern zu gewährleisten“.


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privaten Spenden finanziert, würden viele Betroffene nicht über die Runden kommen. Seit 2009 unterstützen auch die Lions die Sonneninsel.

Die Unterstützer Einer der vielen „Väter“ der Sonneninsel ist der Unfallchirurg und Oberarzt am Salzburger UKH, LF Dr. Hannes Sollereder. Der Seekirchener trieb das Projekt unermüdlich voran. Auch sein Vorgänger als Präsident des LC Seekirchen, LF Ing. Günther Doll, und seine Nachfolger, LF Dr. Hannes Rosner, LF Bgm. a.D. Johann Spatzenegger, LF Ewald Ottradovetz und LF Ing. Herbert Maringer, aktueller Präsident des Lions Club Seekirchen-Wallersee, standen und stehen voll hinter dem Projekt. Die Lions verpflichteten sich, mindestens 300.000 Euro pro Jahr für Betrieb und Therapien zu zahlen. Laufzeit: für die nächsten 5 Jahre. Ein besonderer Rückhalt für die Sonneninsel kam aus der Stadtgemeinde Seekirchen. Bürgermeister a.D. Johann Spatzenegger und seine Nachfolgerin, Bürgermeisterin Mag. Monika Schwaiger, setzten sich von Beginn an für die Sonneninsel ein. Dank ihrer Initiative übernahm die Stadtgemeinde etwa die Wasser- und Kanalanschlusskosten in Höhe von rund 70.000 Euro. Der Dachverband der Österreichische Kinder-Krebs-Hilfe (ÖKKH) unterstützte den Bau der Sonneninsel mit rund einer Million Euro. Die Kinderkrebshilfe-Landesorganisationen aus Tirol, Kärnten und Steiermark sowie aus Südtirol (Peter Pan), die Kinderkrebshilfe Rottal-Inn und die Kinderkrebshilfe Berchtesgadener Land-Traunstein trugen ebenfalls zur Realisierung der Sonneninsel bei. Zusammen mit Spenden der Salzburger Kinderkrebshilfe – die den größten Spendenrucksack schulterte – kamen so rund 1,6 Millionen Euro zusammen. Seitens der öffentlichen Hand unterstützte das Bundeskanzleramt den Bau der Sonneninsel einmalig mit 15.000 Euro, die Länder Salzburg und Oberösterreich spendeten jeweils einmalig 200.000 Euro. 177.000 Euro kamen – ebenfalls einmalig – vom Land Steiermark.

vier Funktions- und Wohngebäuden. Es gibt insgesamt 27 Zweibettzimmer. Die Zimmer können bei Bedarf in bis zu 12 Familienzimmer mit Platz für jeweils sechs Personen zusammengelegt werden. Ein Veranstaltungssaal für bis zu 200 Personen, ein großer Seminarraum, ein Bewegungs- und Musikraum, eine Töpferwerkstatt, ein Malatelier und eine Holzwerkstatt bilden das nutzerorientierte Raumangebot. Die Holzbauweise sorgt für ein besonders positives und nachhaltiges Raumklima.

Dankesessen Als Dank lud die Kinderkrebshilfe Salzburg zu einem Abendessen ein. MitarbeiterInnen und Funktionäre der Kinderkrebshilfeorganisationen aus den Bundesländern, Großspender und natürlich Lions waren mit dabei. PID Dir. Horst Kirchgatterer verlas eine Grußbotschaft des leider erkrankten früheren Intern. Governors Eduard Wirfs: „Ich möchte Ihnen zu diesem Ergebnis herzlich gratulieren und gleichzeitig auch meinen persönlichen Dank dafür aussprechen, dass Sie mir Gelegenheit zur internationalen Mithilfe bei diesem Projekt durch LCIF, unserer Foundation, gegeben haben.“

Der LC Seekirchen überreicht Heide Janik als Dank eine Karikatur des bekannten Salzburger Karikaturisten Thomas Witzany

„Seit dem Jahr 2009 gilt unser Hauptaugenmerk der Unterstützung des Projekts Sonneninsel. Es freut uns sehr, dass der Kraftakt jetzt gelungen ist und die Sonneninsel in Betrieb ist. Wir Lions sind auch weiterhin Partner der Sonneninsel und der Salzburger Kinderkrebshilfe. Glück auf zum Start!“ Ing. Herbert Maringer, LC Seekirchen-Wallersee

Der Bau Die weiten Wege für Kinder und Eltern in deutsche Nachsorgezentren, die hohe Nachfrage und steigenden Anforderungen an eine modere Nachsorge waren der Grund für den Bau der Sonneninsel. Bei der Standortwahl und Planung der Sonneninsel wurde besonders auf die Bedürfnisse der jungen NachsorgePatienten geachtet. Errichtet wurde die Sonneninsel auf einem 13.500 m² großen Grundstück unweit des Wallersees an der Fischach. Die Grundidee für den Bau in der „VierkantForm“ kam vom Salzburger Architekten i. R. Dipl.Ing. Gert Cziharz. Die Planung und Bausauführung erfolgte durch den Salzburger Architekten Dipl.-Ing. Volker Hagn, der Mitglied im LC Salzburg ist. Er setzte bei der Planung auf höchsten technischen und umweltbewussten Standard und steckte viele unbezahlte Arbeitsstunden in das Projekt. Die Sonneninsel ist barrierefrei und besteht aus

Ganz besonders ausgezeichnet wurde dieser Abend auch durch die Anwesenheit von PGRV Dr. Manfred Pfister, der ebenso wie PDG Franz Polst, von Anfang an die Proponenten des LC Seekirchen-Wallersee bei der Umsetzung des Projekts „Sonneninsel“ innerhalb der Lions-Bewegung unterstützte und den unschätzbaren Wert eines Lions-Engagements erkannte. Als krönenden Abschluss konnte Moderator Rupert Pichler das Seekirchner Vokalensemble „Stimmlos“ ankündigen.

Bild links: Ing. Herbert Maringer, Mag. Monika Schwaiger, Heide Janik, Dr. Wilfried Haslauer Bild rechts: GRV MMag. DDr. Manfred Uratnik, Pr. Ing. Herbert Maringer, PDG Franz Polst, PID Horst Kirchgatterer

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8  |  L C I F e r w e i t e r t d i e Pa r t n e r s c h a f t mi t S p e cial O l y m p ic s

Special Olympics, an. Der ehemalige NBA-Star Yao Ming, ein Aufsichtsratsmitglied der Special Olympics, Timothy Shriver, Vorstand und CEO der Special Olympisc, und Ben Haack teilten Erfahrungen und inspirierende Geschichten mit den Zuhörern. Haack, Langzeitteilnehmer der Special Olympics und Vorsitzender der Special Olympics Australien, hat aus erster Hand den geleisteten Beitrag der Lions Clubs in Australien zur Gesundheit und zur Aufnahme von Athleten miterlebt. „Lions Clubs haben so viel gemacht und werden auch weiterhin so viel für die Special Olympics Athleten weltweit machen. Danke!“, sagte Haack. „Ich habe gesehen, wie Lions Club meinen Sportskameraden mit Brillen und einer

Ich glaube, es ist fast unmöglich, Worte dafür zu finden, was das Geschenk Augenlicht für die Athleten bedeutet.

Mission Aufnahme Mit 16 Jahren wurde bei Ben Haack seine geistige Behinderung offiziell diagnostiziert. Seither hatte er Probleme, eine Schule zu besuchen und Sport zu betreiben. Das änderte sich aber, als er den Special Olympics Australien beitrat, um Cricket und Fußball zu spielen. T e x t A lli e S t r y k e r F otos L C I F

Bild oben: LCIF-Vorstand Wayne Madden freut sich mit einem Athleten über die neue Brille während ­einer ­Untersuchung von Opening Eyes.

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or den Special Olympics Australien sah ich keinen Sinn in meinem Leben und ich hatte auch kein wirkliches Leben. Ich habe sowohl in der Schule als auch im Sport unter Mobbing gelitten. Durch die Special Olympics habe ich ein richtiges Leben gefunden. Special Olympics hat mir und meiner Familie Hoffnung, Unterstützung, Respekt und Bedeutung gegeben,“ erklärte Ben Haack im Zuge einer Rede im Juli auf der 96. International Convention in Hamburg. Past International President Wing-Kun Tam kündigte in Hamburg die Erweiterung von Opening Eyes, der Partnerschaft von Lions Clubs International mit

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Chance, sich als Athlet und Person zu verwirklichen, geholfen hat.“ Seit 2001 haben die Special Olympics und LCI die Augen von mehr als 325.000 Special-OlympicsAthleten untersuchen lassen und mehr als 100.000 Athleten mit Sehbrillen durch die Hilfe von Essilor International and Safilo Group versorgt. „Ich glaube, es ist fast unmöglich, Worte dafür zu finden, was das Geschenk Augenlicht für die Athleten bedeutet“, so Timothy Shriver. „Wir hatten bisher nie eine so signifikante Partnerschaft in der Geschichte der Special-Olympics-Bewegung wie diese, die wir mit den Lions Clubs International teilen.“ Der Ausbau der Partnerschaft umfasst die Verbesserung der Leistungsfähigkeit von Special-OlympicsAthleten, die Erweiterung der Gesundheitsversorgung, die Beratung von Familien unter Berücksichtigung der zwei Organisationen, mehr junge Leute durch Sport und Förderprogramme zu unterstützen. Das Ziel ist die volle Akzeptanz und Aufnahme von Menschen mit geistigen Behinderungen. „Lions ist bereits dem Opening Eyes Projekt beigetreten, damit Special-Olympics-Athleten eine angemessene Untersuchung und Versorgung ihrer Augen zu bekommen. Wir freuen uns, noch mehr Gesundheitsprogramme, Sportprogramme und Familienaktivitäten umzusetzen. Gemeinsam können wir sie besser machen“, sagt Yao. Dieser Ausbau soll auch die globale und gemeinschaftliche Führerschaft von LCI veranschaulichen. „Danke an Lions Clubs für die fortlaufende Unterstützung, aber viel wichtiger, für euren Glauben in Menschen wie mich“, sagte Haack. „Eure Unterstützung wird es uns ermöglichen, mehr junge Leute zu erreichen und unsere Athleten zu unterstützen, um zu den Besten zu gehören.“


lion s q u e s t   | 9

kickstart Sportteams können Gemeinschaften bilden. Sandnes Ulf, eine Mannschaft aus Norwegen, ist nicht anders. Das professionelle Fußballteam dominiert die lokalen Nachrichten, fesselt die Einheimischen und inspiriert junge Fans. T e x t C h r i s t o p h e r B u nc h F oto T r on d R e k s t a d

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urch eine innovative Partnerschaft Die Geschichten der Spieler sind unterschiedlich, bringen Lions und das norwegische und genauso verschieden sind auch die HerausforFußballteam Sandnes Ulf, Lions derungen, denen sie sich gestellt haben. Manche Quest und Fußball in einen Klas- haben die Schule verlassen. Manche kamen aus senraum. Erfolg auf dem Spielfeld anderen Ländern und mussten sich an neue Kulturen anpassen und neue Freunde in Norwegen ist oft das Ergebnis davon, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort gewesen zu sein – und von ein gewinnen. Alle haben Opfer gebracht und schwere bisschen Glück –, und das ist genau das, was in Entscheidungen getroffen, um Erfolg auf dem Feld Sandnes passiert ist. Der Sohn von Lions-Quest- zu haben. Wenn Schüler diese positiven BotschafTrainer Trond Rekstad spielte für das Sandnes-Ulf- ten von ihren Helden hören, hören sie auch zu. Junior-Team. Rekstad kontaktierte die lokalen Lions Clubs, um eine Partnerschaft von Lions Quest mit Eine lebenslange Wirkung Sandnes Ulf vorzuschlagen. „Den Schülern bedeutet es so viel, wenn wir ihre Die Lions aus Sandnes und Rekstad trafen Schule besuchen“, sagt Spieler Bjørnar Holmvik. Die Schüler kommen in den Unterricht und tragen sich mit dem Marketingchef von Sandnes Ulf und fragten, ob das Team Interesse hätte, Lions-Quest- Blau, die Teamfarbe von Sandnes Ulf, und eine einBotschafter in Gemeinschaftsschulen zu werden. prägsame Stunde lang treffen Fünftklässler auf ihre Helden und sprechen über Themen, die in ihrem Die Partnerschaft begann im Jänner 2012. Leben von Bedeutung sind. Die Schüler bekommen auch Tickets für das Match, und am Ende jeder SesSpieler coachen die Kinder sion geben die Spieler Autogramme. Als die Lions die Sandnes-Ulf-Spieler fragten, ob sie „Es ist wichtig, dass alle Menschen es wagen, eine Botschafter werden möchten, baten sie um mehr: eigene Meinung zu haben, dass sie wagen, EntscheiSie wollten, dass die Spieler Vorbilder, Helden und – am wichtigsten – Lehrer sein würden. Die Spieler dungen zu treffen, ohne sich dafür zu schämen. Wenn wurden gebeten, Fünftklässlern eine Stunde lang wir das Leben für manche von ihnen leichter machen über Mobbing, Entscheidungsfindung, Prävention können, bin ich sehr glücklich“, sagt Spieler Tommy von Drogenkonsum und über Anstrengungen, um Høiland. Wenn die Spieler von Sandnes Ulf mit den Ziele zu erreichen, zu erzählen. Schülern über die Überwindung von MissgeschiDas Programm basiert auf Det er mitt valg, die cken und das Erreichen von Zielen sprechen, dann ist es mehr als ein Klischee. Für Jahrzehnte spielte offizielle norwegische Version von Lions Quest, ein das Team auf niedrigen Rängen im Profi-System. LCIF-Programm, das zwölf Millionen Schülern in 62 Ländern geholfen hat, essenzielle Lebensbewäl- Aber 2012, 100 Jahre nach der Clubgründung, wurde tigungsstrategien zu lernen, und sie in sozialem, das Sandnes-Ulf-Team in die norwegische Premier League hinaufgestuft. Das Sandnes-Ulf-Team hat emotionalem und dienendem Lernen unterstützte und Drogen- sowie Gewaltprävention einbrachte. Erfolg auf das Spielfeld gebracht und Lions Quest mitUm die Spieler für die Klassen vorzubereiten, hat genommen. Spieler tragen ein Logo von Lions Quest Rekstad einen Workshop durchgeführt. Die Spieler Norway auf der Rückseite ihres Trikots. Ein LionsQuest-Plakat ist auf dem Feld aufgestellt, ein kurzes halten eine strukturierte Unterrichtsstunde, die sie Lions-Quest-Video wird auf dem großen Bildschirm mit ihren Erfahrungen bereichern. während der Spielpause gezeigt, und ein Radiospot „Ihr habt einige Entscheidungen getroffen, um wird für diejenigen ausgestrahlt, die es nicht zum Elitefußballer zu werden“, sagte Rekstad zu den Profi-Spielern. „Ihr seid für die Jungen Helden. Spiel schaffen. Die Sandnes-Ulf-Spieler haben bereits Sie schauen zu euch auf, also wollen wir, dass ihr zehn Schulen besucht, und sie haben vor, weitere diese positiven Einstellungen zu den Fünftkläss- zehn bis Ende 2013 zu besuchen.  lern transportiert.“ www.lions-quest.org

Sandnes-Ulf-Spieler Edier Frejd hilft Schülern dabei, Lebensbewältigungstrategien mit Lions Quest ­Norwegen aufzubauen.

Vorzeigeprogramm „Es ist besser, Kinder aufzubauen, als ihre Eltern zu reparieren“ – das ist der Slogan von Lions Quest Norwegen. Lions veranstalten jährlich ein TulpenVerkaufsprogramm, wodurch 2012 mehr als zwei Millionen US-Dollar eingenommen wurden, fast 300.000 US-Dollar flossen in die Förderung des Lions-Quest-Programms in Norwegen. Vergangenes Jahr haben die Lions fast 200 Lions-QuestWorkshops veranstaltet, beinahe 400 der 447 Lions Clubs in Norwegen haben seit 2008 einen Workshop organisiert. „Das Programm erleichtert die Kooperation zwischen Zuhause, Schule und der Gemeinschaft. Die einzige freiwillige Organisation in Norwegen, die das anbieten kann, sind die Lions“, sagt Ivar Tollefsrud, Landesdirektor von Lions Quest Norwegen. “Durch Lions Quest können Lions Sichtbarkeit, Respekt und Wachstum erreichen und zeigen, dass wir Verantwortung für die nächste Generation übernehmen.”

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10  |  A L C – A l p in e L ion s C oo p e r a t ion

Volle Fahrt voraus! Was im Herbst 2010 noch eine Vision war, konnte im November des Vorjahres mit der Unterzeichnung des Gründungsaktes zu einem guten Abschluss gebracht werden: Die Alpine Lions Cooperation, kurz ALC, war geboren. T e x t PDG H e in z Kal t e n h u b e r , L C L in z D e l t a F otos G r a b u s c h ni g g , A L C

E Der elegante und originelle ALC-Pin.

ine Arbeitsgemeinschaft von Lions-Distrikten mit ihren zugehörigen Lions Clubs, die sich überwiegend in den Ländern des Alpenraums befinden (siehe LION, Ausgabe Jänner/Februar 2013) – damit ist nunmehr die Nutzung vieler Synergien institutionalisiert. Unser gemeinsamer Lebensraum, unsere gesellschaftlichen Ähnlichkeiten, unsere gemeinsamen historischen Wurzeln unterstreichen den Wunsch nach einem Miteinander in unserem Europa.

Nur Gartenzwerge blicken nicht über den Zaun

Euro-Alpine-Jugendallianz.

Für Lions International ist gegenseitige Anteilnahme und Unterstützung auch über Grenzen hinweg selbstverständlich. Eine der größten Stärken unserer Vereinigung ist, dass wir vor Ort persönlich, rasch und unbürokratisch helfen. LionsHilfe sollte aber an Grenzen nicht haltmachen. Als beachtlich ist die großzügige finanzielle Unterstützung unseres „Sonneninsel“-Projekts durch Lions Clubs aus Norditalien und Bayern hervorzuheben sowie auch die Mithilfe österreichischer Lions bei der Finanzierung des Neubaus der Kinderbibliothek in Aquila. Diese war 2009 dem verheerenden Erdbeben zum Opfer gefallen. Als weiteres starkes Zeichen der Solidarität stellte ALC dem

von den Unwettern im Frühsommer besonders betroffenen Distrikt 114-M als Hochwasserhilfe 11.401 Euro zur Verfügung.

Die großen Flüsse brauchen die kleinen Wässer (Albert Schweitzer) Mit ALC wurde im alpinen Raum eine gemeinsame Plattform für Lions-Projekte mit kulturellem, sozialem und humanitärem Hintergrund geschaffen. Nach den „North Sea Lions“ und den „Baltic Sea Lions“ ist das ein weiteres Zusammenrücken von Distrikten unter dem Lions-Logo. Manches kann eben nur dann gelingen, wenn viele mithelfen. Derzeit gehören Distrikte aus Norditalien, der Schweiz, Bayern und Österreich unserer Gemeinschaft an. Kroatische und slowenische Distrikte signalisieren deutlich ihr Interesse an einer Mitgliedschaft.

Miteinander reden, voneinander wissen und lernen, Verständnis füreinander entwickeln, sich ge­genseitig unterstützen ALC fördert Kontakte zwischen den Mitgliedsdistrikten, den Austausch von Erfahrungen, das gemeinsame Umsetzen von Projekten und somit die Zukunftsgestaltung. Im Mittelpunkt steht daher die Umsetzung nachhaltiger Projekte. Jeder Mitgliedsdistrikt ist aufgerufen, einmal jährlich dem ALC-Board ein Projekt dafür vorzuschlagen.

Wer die Jugend hat, hat Zukunft Lions widmen der Jugend besonderes Augenmerk: Musik-, Friedensplakatwettbewerb, Medizinstudenten ohne Grenzen, Lions Quest, Jugendcamps, internationaler Jugendaustausch. ALC bereichert mit der „Euro Alpine Jugend­allianz“ die Kommunikation von Jugendlichen aus den ALC-Distrikten und aus solchen, die es bald werden wollen. LF PDG Robert Gareißen aus Bayern war nicht nur Organisator, sondern betreute auch persönlich dieses dreiwöchige Camp in der Alpenregion (Raum Allgäu-München - Gardasee). Mit dieser Begegnung junger Menschen aus dem alpinen Raum fördert ALC deren Mobilität in Europa, ermutigt sie zu Eigeninitiative und Kreativität, unterstützt ihre aktive Teilhabe und ermöglicht so eine interkulturelle Lernerfahrung. september  |  Oktober 2013


Si g h t Fi r s t – L C I F   | 11

Plattform 10 gestartet! Wertorientierte Lebenskompetenzförderung oder wenn Kinder zu ­Persönlichkeiten werden.

Anfang September wurde im Berühmten Salzburger Hangar 7 die sogenannte Plattform 10 der Öffentlichkeit präsentiert. Es ist dies eine Kooperation von Rotary International, „Eigenständig werden Privatstiftung“ und Lions Clubs International. Allen drei Organisationen ist die Förderung der Jugend ein großes Anliegen. Aus diesem Grund bieten sie Fortbildung für Pädagogen und Pädagoginnen an, die eine kompetente Begleitung von Kindern und Jugendlichen unterschiedlicher Altersgruppen ermöglicht. Begleitet werden die Kinder und Jugendlichen vom vierten bis zum 14. Lebensjahr – davon leitet sich auch der Name Plattform 10 ab. Lions kümmern sich dabei mit dem Lions-Quest-Programm um Jugendliche zwischen zehn und 14 Jahren (Rotary um Kindergartenkinder, „Eigenständig werden“ um Volksschulkinder). Unser „Mr. Quest“, Dr. Franz Mayer, hat hierfür in Österreich auch schon großartige Arbeit geleistet. Das Rahmenprogramm zur Plattform-10-Präsentation bildete ein ausgezeichneter Expertentalk für Servus TV mit Prominenten zum Thema „Lebenskompetenzförderung“. Wermutstropfen war allerdings, dass nur der Moderator zweimal den Namen „Lions“ in den Mund nahm, einer der Diskutanten (Univ.-Prof. Dr. Markus Hengstschläger) seine Mitgliedschaft bei den Rotariern und deren Tätigkeiten mehrmals betonte und erst nach Ende der Sendung, im Beisein des Governorrates, ein Scheck mit 30.000 Euro Starkapital (10.000 pro Organisation) für die Plattform 10 überreicht wurde. Insgesamt ist die Plattform 10 sicher eine tolle Idee für unsere Jugend, wobei der Start aufgrund mangelnder Öffentlichkeitswirkung für uns Lions sicher publikumswirksamer hätte ausfallen können. Wir werden über die weitere Entwicklung berichten.

Wussten Sie … ... dass bis zu 80 Prozent der Blindheitsfälle vermeidbar sind? Das heißt, sie können entweder vermieden oder behandelt werden. Wir arbeiten intensiv daran, diese Zahl zu reduzieren. Und ich freue mich, sagen zu können, dass wir etwas bewirken. Ein Beispiel dafür sind unsere Bemühungen und Partnerschaften, die sich auf die Eliminierung von Onchozerkose (Flussblindheit) konzentrieren, eine Krankheit, die zu Blindheit führen kann. Ich war im vergangenen Monat in der Lage, gemeinsam mit dem ehemaligen US-Präsidenten und Lions-Freund Jimmy Carter an einer besonderen Feier in Kolumbien teilzunehmen. Dank der Tätigkeit von LCIF, des Carter Centers, der kolumbianischen Regierung und anderer engagierter Menschen und Organisationen wurde Kolumbien das erste von sechs Ländern in Nord-, Mittel- und Südamerika, das Flussblindheit ausgemerzt hat. Ich bin stolz auf unsere Rolle bei dieser erzielten Leistung. Durch das SightFirst-Programm ist es LCIF möglich, Lions die Bereitstellung von Hilfsdiensten zur Bekämpfung von Krankheiten wie Flussblindheit, Katarakt und Trachom zu ermöglichen, Einrichtungen zu bauen oder zu erweitern, Fachkräfte zu schulen und die Aufklärung über Augengesundheit in schlecht versorgten Gemeinden zu verbessern. LCIF unterstützt auch viele Hilfsdienste für Sehbehinderte, u. a. Ausbildung und Rehabilitation. Erst in der vergangenen Woche genehmigte LCIF 32 SightFirst-Zuschüsse in der Höhe von insgesamt US$ 7,5 Millionen. Diese Projekte werden Lions in Belize, den Vereinigten Staaten, in Tschechien, Nepal und anderen Ländern die Durchführung von verschiedenen Sehkrafterhaltungsprojekten ermöglichen. Ich hatte kürzlich die Gelegenheit, ein großartiges Beispiel eines Projekts im Spectrios-Institut für Sehschwächen in Illinois, USA, zu sehen. Das dedizierte Personal und die Ärzte helfen Menschen mit Sehschwächen mithilfe von Spezialgeräten, Technologie sowie Schulungen und unterstützen sie, um mit ihren Sehschwächen fertig zu werden. Ein LCIF-Zuschuss ermöglichte den Ausbau eines Teils des Instituts. Es war inspirierend, die Geschichten der Menschen zu hören, denen geholfen werden konnte. Egal, ob Sie einem ganzen Land bei der Ausmerzung einer Blindheit verursachenden Krankheit helfen oder einer einzelnen Person mit einer Sehschwäche zeigen, dass Lesen mit den richtigen Hilfsmitteln möglich ist, Sie führen Verbesserungen herbei. Und LCIF ist hier, um Ihnen zu helfen, diese Verbesserungen herbeizuführen. Mit freundlichen Grüßen Lions-Freund Wayne A. Madden Vorsitzender der Lions Clubs International Foundation

september  |  Oktober 2013


Foto: Andreas Ender

12  |  Di s t r i k t w e s t

16. Almkirtag des LC Liezen auf der Hintersteiner Alm.

Internationaler Besuch mit Flohmarkttrophäe!

L C L i ezen

L C M a t t see Tr u merseen

Almfest und Spendenübergabe

Kunst-Kitsch-Kram

Der 16. Almkirtag des LC Liezen auf der Hintersteiner Alm (Pyhrnpassnähe) war bei gutem Wetter auch gut besucht. Für Unterhaltung sorgten einige Musikgruppen, für Besinnung die Almmesse und für das leibliche Wohl die Clubmitglieder. Einen Teil des Reingewinns konnte LP Dr. Thorsten Hildebrandt an Ort und Stelle für Schulungsmaßnamen an das Rote Kreuz in Liezen, vertreten durch Dr. Florian Waltner und LF Dr. Rüdiger Altenaichinger, übergeben.

Trotz brütender Hitze führte der Lions-Flohmarkt „KunstKitsch-Kram“ wieder zu einem Rekordergebnis. Seit 37 Jahren veranstaltet der LC Mattsee Trumerseen den traditionellen Flohmarkt. Der Besucherandrang konnte nur durch Blockabfertigung bewältigt werden. Gegenüber dem Vorjahr wurde wieder ein Rekordergebnis eingefahren. Die erwirtschafteten Gelder kommen wie immer Bedürftigen, sozialen Einrichtungen oder Vereinen in der Trumerseen Region zugute.

Präsident Peter Bernatzik mit Vorgänger Oberst Martin Hämmerle.

Komödienspiele im Schloss Porcia: „Wer hat Angst vorm bösen Wolf“.

L C R h e i n t a l a m K u mm a

LC SpiTtal

Präsidentenwechsel

Theater für Kinder

Der LC Rheintal am Kumma feierte im Sommer den Präsdientenwechsel von Oberst Martin Hämmerle zu Peter Bernatzik (bpc). Der nunmehrige Past-Präsident Hämmerle hielt kurz Rückschau auf ein erfolgreiches Clubjahr und verteilte Geschenke an die bisherigen Vorstandsmitglieder. Der neue Präsident Peter Bernatzik bedankte sich bei allen für die geleistete Arbeit. Weitere Änderungen im Vorstand: Tipsy Ritter ist neue Vizepräsidentin, Michael Zündel (Caritas) neuer Vizepräsident, als neuer Sekretär fungiert Thomas Lang (Bawag).

Auch heuer hat der LC Spittal Kinder und Betreuer aus dem Integrationszentrum Rettet das Kind aus Seebach zu einer Aufführung des Kinderstücks „Wer hat Angst vorm bösen Wolf“ bei den Komödienspielen im Schloss Porcia eingeladen. Es ist eine schöne Tradition, den Kindern aus Seebach einen vergnüglichen Theaternachmittag zu bereiten. Unter der Regie von Florian Eisner und Dominik Kaschke wurde die Grimm’sche Märchenwelt auf den Kopf gestellt. Applaudiert haben neben den Kindern die LionsClub-Mitglieder Stefan Kulterer und Andreas Nestler.

september  |  Oktober 2013


Di s t r i k t w e s t   | 13

Liebe Lions, Liebe Leos!

L C S t J o h a nn P o ng a u

Pongauer Musiktag Der Sommer öffnete ein kurzes Sonnenfenster, das die Lions-Freunde des LC St. Johann im Pongau für eine Wanderung zur Bichlalm im Großarltal nutzten. Der Präsident hatte geladen, um die Bürde des Präsidentenamtes seinem Nachfolger zu übergeben. Tolle Leistungen und Auszeichnungen Die Einnahmen aus der Activity-Arbeit, vor allem aus dem wunderbaren Benefizkonzert mit dem Sinfonischen Blas­orchester Pongau, von mehr als 25.000 Euro konnten sich sehen lassen. Mit fast 33.000 Euro konnte der Club in Not geratenen Menschen und Familien vorwiegend im Pongau schnell und unbürokratisch helfen, wobei 15.000 Euro den Geschädigten der Hochwasserkatastrophe in Hüttau zukamen. Für ihre besonderen Verdienste konnte der Präsident Ossi Bommer und Klaus Jirsch die höchste Auszeichnung der Lions International Organisation, den Melvin Jones Fellowship Award, überreichen. Der Club darf selbst für herausragende Leistungen das Banner der Melvin Johnes Fellowship tragen. Andreas Felleis freute sich über den President’s Apprecia­tion Award, zudem konnten unter anderen zwei Freunde für die langjährige Mitgliedschaft ihr 40- und zwei ihr 45-Jahr-Chevron entgegennehmen. Viele Pläne Nachdem der Sekretär seinem Nachfolger mit humorigen Anregungen einen mit Club-Akten gefüllten Rucksack plus „geistiger Nahrung“ für kommende Arbeitsstunden übergeben hatte, berichtete der neue Präsident über seine Pläne und Ziele in seinem Präsidentenjahr. Vorträge über die Mobilität in der Zukunft, Ressourcen- und Energieprobleme stehen auf dem Programm, den Schwerpunkt der Activitys wird wieder das Benefiz-Konzert mit dem Sinfonischen Blasorchester Pongau bilden, das dieses Jahr unter dem Titel „Austria meets America“ im Rahmen des Festspielsommers Bischofshofen stattfindet. Mit den Dirigenten Johann Mösenbichler und Johan de Meij sowie dem jungen Salzburger Starposaunisten Hannes Hölzl verspricht der 27. Oktober ein großer Pongauer Musiktag zu werden.

An dieser Stelle möchte ich noch kurz einen Blick auf die vergangenen Sommermonate werfen, in denen vonseiten des Kabinetts mit der ersten Sitzung am 28./29. Juli und der Governorratsitzung am 9./10. August viel Vorarbeit für das Clubjahr 2013/14 geleistet wurde. • Wir wollen Bindeglied zwischen Clubs, Zonen und Distrikt sowie Lions International sein und die immer noch bestehende Kluft zwischen den Clubs und den Distrikten verringern. • Wir wollen aktive Unterstützung der Clubs bei Fragen leisten! Nehmt diese Hilfe in Anspruch und kontaktiert uns in allen Fragen, die euch bewegen. • Kabinettsitzungen 23. 11. 2013 und 22. 02. 2014 in Anif • DV und GDV 24. und 25. 05. 2014 in St. Lamprecht • ALC-Edelweiß-Pin kann bezogen werden und zu Activity-Zwecken verkauft werden. • Jugendcamps, 2014 + 2015 in Vorarlberg; 2016 in Salzburg • Auf der Lions-Webseite wird ein extra Jugendcamp-Button eingerichtet, damit eine Direktinformation möglich ist. Nach dem Start ins neue Clubjahr, verbunden mit der obligatorischen Abhaltung der AO JHV, präsentieren die Präsidenten und Präsidentinnen ihre Programme. Hier stellt sich die erste Frage: Ist das Programm auf ein interessantes und spannendes Clubleben ausgerichtet, und können wir dadurch auf uns aufmerksam machen? Vielleicht können wir sogar dadurch neue Mitglieder gewinnen, oder sind wir eigentlich mehr oder weniger ein Stammtisch geworden, der sich ungern durch Einflüsse von außen stören lässt. Meist sind es ja wir, der Governor und die Mitglieder des Distriktkabinetts, die auf die Clubs zukommen und etwas wollen. Aber was wollen wir? Wir wollen getreu unserem Lions-Motto gemeinsam mit euch etwas bewegen und Aktivitäten koordinieren. Ich hatte vor kurzem diesbezüglich ein Erlebnis mit einem „alten, ehrenwerten“ Lions Club. Nach der zweiten E-Mail bezüglich einer Notfallanfrage mit der Bitte, wenigstens mit Ja oder Nein zu antworten, war die Antwort des Schriftführers: „... du nervst mich mit deinen Mails – streiche mich aus dem Verteiler!“ Dies zeigt in erschreckender Weise auf, wie es zum Teil um unsere Lions-Grundsätze bestellt ist. Ich sehe es als meine Aufgabe, diese Lions-Werte und Grundsätze einzufordern und bei Nichtwillen die Charter auch abzuerkennen. Wir brauchen keine Nadelträger – wir brauchen Mitglieder, die sich mit den Lions-Grundsätzen identifizieren. Nicht nur die Geldbeschaffung ist wichtig, sondern das Clubleben soll interessant und von Freundschaft und Respekt füreinander getragen sein. Wir sind Teil einer weltumspannenden Gemeinschaft, die viel bewegt und viel Hilfe zu stiften imstande ist, darauf können wir stolz sein. Viele bedürftige Menschen zählen auf uns Lions, lassen wir sie nicht im Stich und helfen weiter mit großem Engagement, wo Hilfe gebraucht wird: persönlich, rasch und unbürokratisch. Euer Karl Grabuschnigg, Governor Distrikt 114-West

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14  |  Di s t r i k t w e s t

L C B le i b u rg

L C B regenz

Petzencamp

MJF-Preisträger

Der LC Bleiburg Grenzstadt Südkärnten legt besonderes Augenmerk auf die Förderung der Jugend. Neben dem internationalen Jugendaustausch wird auch in der engeren Heimat Jugendarbeit geleistet. Das Ziel ist, die jungen Menschen bereits im Volksschulalter zusammenzuführen, einander bekanntzumachen und damit Vorurteile und Hindernisse sowohl sozialer, gesellschaftlicher oder sprachlicher Natur abzubauen. Hierzu wird alle zwei Jahre in den Volksschulen Südkärntens ein Quiz veranstaltet. Aus den richtigen Einsendungen wurden heuer die Schüler der dritten Klassen von drei Volksschulen eingeladen, an einem Jugendcamp auf der Petzen teilzunehmen.

Am 14. Juni lud Präsident Tone Salzmann zu seiner Abschiedsparty in das Clublokal des LC Bregenz. Über dessen Erfolge 2012/13 wurde ausführlich berichtet, besonders über den Stundenlauf und die drei neuen Mitglieder, die mit ihren Frauen anwesend waren. Als Anerkennung für sehr verdiente Past-Präsidenten wurden fünf Melvin Jones Fellows verliehen. Drei Preisträger waren anwesend (auf dem Bild v. l.: Alfred Grass, Tone Salzmann und Jörg Zimmermann). Die Freunde Wilfried Breuss und Dietmar Hefel bekommen den MJF beim ersten Meeting im neuen Jahr.

september  |  Oktober 2013

V. l.: Past-Präsident Andreas Seidl, Dr. Willi Mayr, Jugendbeauftragter ­Florian Scheicher, Bgm. Gerhard Anzengruber, Helmut Wasserbacher sen.

L C H a lle i n

Italienische Nacht Ein Rekordergebnis erzielten die Lions-Freunde aus Hallein bei der traditionellen Italienischen Nacht. Der laue Sommerabend lockte rund 10.000 Besucher in die Keltenstadt, die sich prächtig unterhielten und den Stand des LC Hallein mit den italienischen Weinen und Antipasti regelrecht stürmten. Ergebnis war ein Umsatz von 8.000 Euro. Lions-Präsident Mag. Erich Angerer sprach allen den besten Dank aus, vor allem aber dem „Italien-Activity-Meister“ Helmut Wasserbacher jun.

Bild: Josef Wind

Ereignisreiche drei Tage Insgesamt wurden 18 Schülerinnen und Schüler von den Volksschulen St. Michael ob Bleiburg, Bleiburg und Neuhaus vom Lions Club in dieses Camp eingeladen. Die verantwortungsvolle Aufsicht nahmen unter der Leitung von Friedl Oschmautz seine Gattin Gisela, Rosina und Gottfried Glawar, Elfi Schwanzer und Erich Kramer wahr. Dabei sorgten Elfi Schwanzer, Rosina Glawar und Gisela Oschmautz für die bildnerische Beschäftigung der Kinder, Friedl Oschmautz sorgte als Wanderonkel mit Erich Kramer für das Kennenlernen der Petzen und die Gipfelwanderung und Gottfried Glawar für das beliebte Petzenquiz, aufgebaut auf Geschicklichkeit und Wissen um die Heimat. Die drei Tage waren geprägt von Lagerfeuer, einer Bergtour auf den 2.012 Meter hohen Kniepssattel, Bemalung der LionsLeiberl als Erinnerung an das gemeinsame Erlebnis am Berg, Gesellschaftsspiele, flotte Lieder und Feuerwerk inklusive. Am dritten Tag fand das Petzenquiz statt, ein spannender Wettbewerb, bei dem Wissen und Geschicklichkeit gefragt waren. Die interessanten Fragen wurden von Gottfried Glawar zusammengestellt. Die siegreiche zweite Gruppe der Volksschule St. Michael erhielt 300 Euro für die Klassenkasse, Zweite wurde die erste Gruppe der VS St. Michael mit 200 Euro Gewinn und Dritte wurden gemeinsam die VS Bleiburg und Neuhaus mit je 100 Euro. Die Siegerehrung nahmen der Präsident des Lions Clubs, Helmut Pirker, und der Campleiter Friedl Oschmautz in Gegenwart der Eltern bei der Petzenlift-Talstation vor.


Di s t r i k t w e s t   | 15

L C H a ll

Schenken bereitet Freude

Foto: Erich Paristi

Das dachte sich der LC Hall und nahm sein 30-Jahr-Jubiläum zum Anlass, der Obfrau des Sozialsprengels Hall, Absam, Thaur und Mils, Stadträtin Sabine Kolbitsch, und GF Andrea Ortner ein dringend benötigtes Einsatzfahrzeug zu überreichen. „Dies ist übrigens nicht das erste, sondern bereits das dritte Fahrzeug, dass wir vom LC Hall gespendet bekommen“, erinnerte sich die ehemalige Obfrau des Sozialsprengels Hall, Agnes Dworak, und fügte hinzu „dass der LC Hall in den vergangenen 30 Jahren noch nie eine Bitte des Sozial­ sprengels abgelehnt habe und stets bereit war, rasch und unbürokratisch dort zu helfen, wo die Not am größten war“. Allen Grund zu feiern Tatkräftig unterstützt wurde die Spendeninitiative durch den LC Tirol, vertreten durch Präsident Dr. med. univ. Reinhold Erler, Past-Präsident Ing. Andreas v. Sauter und Sekretär Stefan Mayr, den LC Olympiaregion Seefeld, vertreten durch Past-Präsident Dr. Hugo Haslwanter, und den Jumelage-LC Gießen, vertreten durch Präsident Arvid Rapp und Sekretär Armin Gebauer, sowie den Sponsoren Swarovski Optik, Dink-

V. l.: Past-Präsident H. Kaufmann, GF A. Ortner, Präs. Ing. G. Schiestl, ­Obfrau S. Kolbitsch, 1. Vizepräs. Dr. M. Baldauf.

hauser Kartonagen GmbH, Bernhard Ingenieure ZT GmbH und dem Café Martin. 30 Jahre gelebte Menschlichkeit waren natürlich auch Anlass, ein wenig zu feiern. Im stilvollen Ambiente der Burg Hasegg übergab der amtierende Präsident Herbert Kaufmann feierlich die Präsidentschaft an seinen Nachfolger Ing. Georg Schiestl. Während Moderator Reinhard Schwaizer witzig und unterhaltsam durch den Abend führte, bezauberte der junge, sehr talentierte Magier Ben Hyven die zahlreich erschienenen Gäste.

L C Hemml a n d

Rudolf Tillian †

„Gemeinsames Anpacken“: das Motto für Erwin Krammer, Gottfried Bachler und Bruno Schmoliner (v. l.).

L C Hemml a n d

Nachhaltigkeit Sein Jahresabschlussfest zelebrierte der LC Hemmaland in der Fischzucht „Hammer“ von Markus Payer in der Engen Gurk bei Sirnitz. Nach einer Führung durch den VorzeigeFischzuchtbetrieb wurde den LC-Mitgliedern auch das neue Lions-Präsidium für die nächste Periode vorgestellt. Präsident ist der Althofener Gastronom Gottfried Bachler, ihm zur Seite als Vizepräsidenten stehen der Weitensfelder Arzt Bruno Schmoliner und der Althofener Volksschuldirektor Erwin Krammer. Bachler löst damit die bisherige Präsidentin Dagmar Wallgram ab. Präsident Gottfried Bachler will in neben karitativen Aufgaben die Themen Nachhaltigkeit und Verantwortung forcieren.

Am 24. September wäre ÖR Rudolf Tillian 100 Jahre alt geworden. Am 7. August 2013 wurde er, wenige Wochen nach dem Tod seiner Ehefrau, aus unserer Mitte abberufen. Der vielfach öffentlich ausgezeichnete Landwirt, Präsident des Kärntner Landtages i. R., Präsident des Kärntner Gemeindebundes und Bürgermeister der Stadtgemeinde Hermagor-Presseggersee i. R. hat die Politik in Kärnten und insbesondere im Bezirk Hermagor als „Mann mit Handschlagqualität und selbstlosem Engagement“ nachhaltig mitgeprägt. Im Mittelpunkt seines Handelns stand stets das Wohlergehen seiner Mitmenschen und seiner Familie. Seine großen Verdienste in Politik, Wirtschaft und öffentlichem Leben wurden mit hohen Auszeichnungen der Republik und des Landes Kärnten gewürdigt. Rudolf Tillian hatte Anfang der 1970er-Jahre die Idee, den LC Hermagor zu gründen. Es war ihm in seinem langen Leben stets ein Anliegen, bedürftigen Menschen zu helfen. So konnte er im Jahr 1977 die Gründungsväter begeistern, den LC Hermagor ins Leben zu rufen, der inzwischen zum größten Serviceclub des Gailtales avanciert ist. Im Clubjahr 1981/82 stand er den Hermagorer Löwen als Präsident vor. Bis zuletzt hat sich Rudi für unseren Club engagiert. Rudolf Tillian wurde im Jahr 2012 mit dem Melvin Jones Fellow gewürdigt. Wir durften seine Weggefährten sein. Rudi lebt in unseren Herzen weiter als ein ganz besonderer Mensch, Gründungsvater und Kamerad des LC Hermagor.

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16  |  Di s t r i k t w e s t

L C Herm a g o r

Flohmarkt der Superlative

Bild: Jürgen Feichter/EXPA Pictures

Seit 36 Jahren hilft der LC Hermagor in Not geratenden Familien, behinderten Kindern, alten und kranken Menschen sowie sozialen und karitativen Organisationen im Bezirk Hermagor. Bisher wurden bereits mehr als 300.000 Euro gespendet. Der jährliche Flohmarkt des LC Hermagor am Wulfeniaplatz und in den Stadtsälen des Rathauses in Hermagor zählt u. a. zur Haupteinnahmequelle und zu den größten Veranstaltungen im Clubjahr. Dieses Jahr fand er am vorletzten Juliwochenende statt. Eine Tombola, regionale Spezialitäten, gepaart mit Köstlichkeiten aus Friaul und Getränken, waren auch heuer etwas ganz Besonderes. Eine wahre Fundgrube an Artikeln aus allen Sparten, eben ein echter Flohmarkt, begeisterten die zahlreichen Flohmarktbesucher. Eine interessante Trachtenmodeschau übermittelte einen Überblick über die derzeit aktuellen Trends. Die musikalische Umrahmung dieser Großveranstaltung besorgte die Trachtenkapelle Wulfenia aus Tröpolach mit einem zünftigen Frühschoppenkonzert.

Hoher Besuch: Distrikt-Governor 114-West 2012/2013 Ing. Helmut Heimrath und Präsident Jan Christoph Hohlen vom LC der Stadt Schortens im ­Friesischen wurden von Präsident Egger begrüßt.

Präsident DI Alfred Egger vom LC Hermagor bedankt sich bei allen großzügigen Unterstützern, Spendern, Sponsoren, den Flohmarkteinkäufern und Besuchern. Ein ganz großes Danke gilt unseren Lions-Frauen und Kindern: Ohne euch wäre die Vorbereitung, Organisation und Abwicklung des 36. Flohmarkts nicht denkbar!

Markus Casna, Organisator des Benefizkonzerts auf der Burg Kaprun, ­Kapruns Lions-Präsident Gerald Rauter, Skistar Reinfried Herbst mit ­seinen Kids Lilly und Felix, Friedl Birnbacher, Rennrollstuhl-Olympiasieger Thomas Geierspichler und Rainer Casna, Moderator des Events.

4.000 Euro für die Flutopfer: Im Zuge der Spendenübergabe schilderten die Familien, wie ihre Häuser und Wohnungen in den Wassermassen versanken und der gesamte Ortskern von Lavamünd bis zu zwei Meter unter Wasser stand – und sie mussten hilflos zusehen.

L C K a pr u n

L C Herm a g o r

Hochwasserspende und Präsidentenwechsel

4.000 Euro für Flutopfer aus Lavamünd

Als Vertreter des Clubs Kaprun übergaben Friedl Birnbacher und Gerald Rauter im Rahmen des Benefizkonzerts zugunsten der Taxenbacher Hochwasseropfer auf der Burg Kaprun einen Scheck über 9.000 Euro an die Organisatoren. Und es gibt noch mehr Club-News: Vor kurzem übergab Friedl Birnbacher (Prokurist bei Intersport Bründl) seine Funktion als Präsident des LC Kaprun an Gerald Rauter. Der Gastronom stellt seine Präsidentschaft 2012/2013 unter das Motto „Integration von Menschen mit Beeinträchtigungen“.

Vor kurzem haben in den Räumlichkeiten der Raiffeisenbank Lavamünd Past-Präsident Heinz Wernitznig und Schatzmeister Erhard Maier 4.000 Euro an vier Familien übergeben, die vom Hochwasser am härtesten getroffen wurden. Die Schadenshöhe ist leider nicht zur Gänze durch die Schadensabgeltungen aus dem Katastrophenfonds des Landes Kärnten und freiwillige Spenden gedeckt, sodass ein beträchtlicher Teil an den betroffenen Familien „hängengeblieben ist“.

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Di s t r i k t w e s t   | 17

V. l.: Dr. Reinhard Kröss (neuer Präsident LC Landeck), Mag. Rudolf Trenk­walder (Past-Präsident), Barbara Trenkwalder, Katharina Bruckmann, Marc Bruder (Past-Präsident Bad Vilbel), Hubert Kunna, Uwe Rumpf (neuer Präsident LC Bad Vilbel).

Im Biedermeier-Schlössl Lerchenhof fand die Präsidentenübergabe und ein Clubmeeting mit Jumelageclub LC Cividale del Friuli-Manzano statt.

L C L a n d eck S c h r o f ens t e i n

Soziales Engagement

30 Jahre Jumelage Auszug aus der Festrede von Mag. Rudi Trenkwalder: „‚Der Mensch für sich allein vermag gar wenig und ist ein verlassener Robinson; nur in der Gemeinschaft mit den anderen vermag er viel.‘ Arthur Schopenhauer – Für mich als Präsident ist es eine Ehre am Ende meiner Präsidentschaft mit euch folgende Jubiläen zu feiern: 30 Jahre Jumelage mit Bad Vilbel Eine tiefe Freundschaft verbindet uns nun schon 30 Jahre mit unserem Partner Club Bad Vilbel. Wir können uns glücklich schätzen, mit dem LC Bad Vilbel einen Partnerclub zu haben, dessen Freundschaft und Partnerschaft unkompliziert ist und der in Notsituationen immer für uns da war. Im Bewusstsein, dass eine Jumelage auch gelebt werden muss, wurden viele gemeinsame Aktivitäten sowie Events organisiert und zahlreiche gemeinsame Reisen unternommen.

Bild: JMag. Rudi Trenkwalder

Präsidentenübergabe Landeck Schrofenstein: Mag. Rudi Trenkwalder übergibt an Dr. Reinhard Kröss. Ohne ein Pessimist zu sein, muss ich sagen, dass das vergangene Jahr ein trauriges für den LC Landeck Schrofenstein war. Wir gedenken unserer verstorbenen Lions-Freunde Dr. Ludwig Ladner, Josef Zangerl jun. und Eberhard Falkner. Wir haben einiges organisiert und veranstaltet, um Bedürftigen aus dem Bezirk zu helfen: • zweimal Verkaufsstand bei der Einkaufsnacht in Serfaus • Verkaufsstand bei der Einkaufsnacht in Landeck • Verkaufsstand beim Frischemarkt in Landeck • Adventmarkt am Schloss Landeck • Flohmarkt am Stadtplatz in Landeck Ich möchte mich bei allen Lions-Freunden bedanken, die mich unterstützt haben. Unserem neuen Präsidenten Dr. Reinhard Kröss wünsche ich für das Clubjahr 2013/14 viel Erfolg und alles Gute.“

L C Herm a g o r

DI Alfred Egger führt den LC Hermagor im Clubjahr 2013/14. Ihm zur Seite stehen Oberst Erhard Eder als Sekretär, erster Vizepräsident ist Erhard Maier, zweiter Vizepräsident Erich Semmelrock. Die feierliche Übergabe fand am Sonntag, dem 30. Juni 2013, im schönen Ambiente des Biedermeier-Schlössls Lerchenhof statt. An der Feier nahmen neben den Clubmitgliedern auch deren Ehefrauen und Partnerinnen sowie eine Abordnung des Jumelageclubs LC Cividale del Friuli-Manzano aus Italien teil. Hausmusik Musikalisch umrahmt wurde die Feier von der Hausmusik der Familie Waldner aus Weißbriach. Der scheidende Präsident Mag. Heinz Wernitznig und Sekretär Mag. Dr. Philipp Mödritscher legten eine sehr erfreuliche Erfolgsbilanz über das abgelaufene Clubjahr 2012/2013 vor. Verschiedene Club-Activitys wie der jährliche Flohmarkt am Wulfeniaplatz in Hermagor, Dämmerschoppen mit der Trachtenkapelle EGG als Auftaktveranstaltung zum Gailtaler Speckfest, Adventmarkt in Hermagor, Eisstockturnier als Zonenveranstaltung am Weißensee, Benefizkonzert mit den Lions Singers aus Triest zählten neben diversen Betriebsbesichtigungen und Kulturveranstaltungen zu den Highlights im abgelaufenen Clubjahr. Ehrenabzeichen Im Rahmen dieser Präsidentenübergabe wurden verdienstvolle Clubmitglieder für ihre langjährige Mitarbeit und Clubzugehörigkeit mit Ehrenabzeichen und Urkunde geehrt. Für 35 Jahre Reg. Rat a. D. Mag. Dr. Johann Flaschberger, 30 Jahre Engelbert Pichler, 20 Jahre Walter Korn, zehn Jahre Herbert Kristler und Dr. Arnold Pacher. Die finanziellen Hilfestellungen und Unterstützungen im Clubjahr 2012/2013 in der Höhe von 20.000 Euro an sozial bedürftige Mitmenschen im Bezirk Hermagor und vier vom Hochwasser betroffenen Familien in Lavamünd zeigen das soziale Engagement des LC Hermagor.

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Foto: LCM

18  |  Di s t r i k t w e s t

V. r.: Theresia Kirchner (Präsidentin LC Millennium), Mark Wolf, Rupert Kreuzer (Kulturverein Schloss Höch), Herbert Reiter (Präsident LC Pongau Höch), Claudia Storz und Prof. Alexander Müllenbach.

V. l.: Frank Riedel (Golfmanager GC AM Mondsee), Edith Petschenig und Daniela Werndl (LC Salzburg Amadea), Dorli Weinhold und Sandra Kierbach (Verein „Selbstbewusst“).

LC Pongau Millennium | LC Pongau Höch

L C S a lzb u rg Am a d e a

7.000 Euro für neuen Flügel

Kirschen-Charity-Golfturnier

Im Renaissance-Schloss Höch lauschten auf Einladung der LC Pongau Höch (Herren) und Pongau Millennium (Damen) mehr als 100 Gäste einem hochkarätigen Kulturgenuss für den guten Zweck. Die erfreulich Summe von 6.226 Euro versetzte auch Flachaus Bgm. Thomas Oberreiter ins Staunen, worauf dieser mit einer Summe von 7.000 Euro zur Finanzierung eines Flügels spontan den Rest als Spende der Gemeinde Flachau dazulegte. Gestaltet wurde der Abend von Prof. Alexander Müllenbach, Leiter der internationalen Sommerakademie Mozarteum (Piano), seiner Gattin, der Schriftstellerin Claudia Storz und dem renommierten Komponisten und Sänger Mark Wolf (Bariton).

Am 15. Juni veranstalteten die Damen des LC Salzburg Amadea das jährliche Kirschen-Charity-Golfturnier auf der Anlage des GC Am Mondsee. Bestens versorgt mit Startgeschenken der Sponsorfirmen Bogner und Louis Widmer und gestärkt durch Kirschen wurde eifrig für die gute Sache gekämpft. Präsidentin Edith Petschenig konnte am Abend bei der Siegerehrung einen Scheck von 10.000 Euro an die Vertreterinnen des Vereins „Selbstbewusst“ Dorli Weinhold und Sandra Kierbach übergeben. Aus dem Erlös der Schokotombola (Sponsor Confiserie Berger) wurde der Betrag von 3.000 Euro für Betroffene der Hochwasserkatastrophe im Bundesland Salzburg gespendet.

L C M a t t see Tr u merseen

P o ng a u er L i o ns cl u bs

Neuer Vorstand

hochwasserhilfe

Am Samstag, den 29. Juni 2013, wurde die Leitung des LC Mattsee Trumerseen offiziell an Vinzenz Fuchs übergeben. Der Weinakademiker löst damit den ehemaligen Präsidenten Dipl.-Ing. Martin Zehnder ab. Eine seiner ersten Aktivitäten war die Planung und Durchführung des traditionellen Charityflohmarkts Kunst-Kitsch-Kram.

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„Das Schicksal der Menschen, die durch das Hochwasser fast alles verloren haben, hat uns bewogen, sofort eine Hilfsaktion zu starten“, so der Präsident des LC St. Johann, Robert Bartolot. Die Pongauer Clubs Höch, Millennium, die Lungauer Lions und auch der LC Fuschl beteiligten sich an der Aktion und brachten 65.000 Euro zusammen.


Di s t r i k t w e s t   | 19

Kabarettist Johannes Habich kräftigte die Lachmuskeln der Besucher.

Präsidenten Dr. Reiner Erler und Andreas von Sauter.

L C V el d en

LC Tyrol

Lions und Amanda Klachl

hilfe für adrian

Amanda Klachl, wer kennt diese Figur nicht aus den vielen Sprüchen auf der letzten Seite der „Kleinen Zeitung“? Der Kabarettist Johannes Habich alias Amanda Klachl sorgt dafür, dass die Lachmuskeln der rund 150 Gäste im Dauereinsatz waren. Mit musikalischer Untermalung von Gert Prix wurde dieser gelungene Abend abgerundet. Für Brötchen und Pausengetränke sorgte sehr professionell das birkenhöfliche Küchenteam. Des LC Velden derzeitiger Präsident Ortwin Fritzer organisierte mit seinem Lions-Kollegen Johannes Habich unter dem Titel „Helfen macht Spaß“ diese Veranstaltung. Der Erlös des Kartenverkaufes geht zur Hälfte an eine alleinerziehende Mutter, deren Kind an dem Tourettesyndrom leidet. Den verbleibenden Teil erhält die Heimstätte Birkenhof für Renovierungsarbeiten.

Der LC Tyrol veranstaltete nun schon zum wiederholten Mal eine Bilderverkaufsausstellung in der Hofburg in Innsbruck. Die Aktion stand diesmal unter dem Motto „Hilfe für Adrian“, einem elfjährigen Knaben mit einer massiven Lippen-, Gaumen-, Nasenspalte, der deshalb bereits 13-mal operiert wurde. Jetzt benötigt er eine Zahnregulierung, die von keiner Kasse übernommen wird. Von namhaften Künstlern bekamen wir Exponate, die wir in der Galerie Foyer in der Hofburg präsentierten. Es wurden viele Bilder verkauft, sodass wir mit dem Reinerlös in der Höhe von circa 5.000 Euro die Hilfe für Adrian voll verwirklichen können. Was allerdings schade ist: Wir haben sämtliche ­Tiroler Lions eingeladen, die Ausstellung zu besuchen, doch kaum einer fand den Weg in die Hofburg.

P i nzg a u er C l u bs

Foto: Susanne Radke

Kinderschutz ist kein Tabu Auch im Pinzgau gibt es für missbrauchte Kinder und deren Angehörigen zwei Anlaufstellen. Ermöglicht wird dies vor allem durch die finanzielle Unterstützung der vier Pinzgauer Lions Clubs. Mit Mag. Christina Stoisser ist nun eine einheimische Psychologin neu zum Team des Kinderschutzzentrums gestoßen, das betroffenen Familien kostenlos rasche und unbürokratische Hilfe anbietet. An drei Nachmittagen in Zell am See und an einem Nachmittag in Mittersill können sich Kinder und Angehörige an den privaten Verein Kinderschutzzentrum wenden, wenn es um Fälle von sexuellem Missbrauch oder körperlicher und psychischer Gewalt gegen Minderjährige geht. Es ist vor allem den Lions Clubs zu verdanken, dass durch einen GesamtZuschuss von 90.000 Euro dieses Angebot für drei Jahre gesichert ist. In der Folge hofft man vor allem auf Unterstüzung durch Landesseite, damit die Basisversorgung auch im ländlichen Raum gewährleistet wird. „Unser oberstes Ziel ist es, das Selbstbewusstsein der Betroffenen zu stärken, die Symp­tome zu mildern und ihnen

Präs. Peter Hofer, Psychologin Christina Stoisser und GF Peter Trattner hoffen, dass die Betroffenen durch zwei lokale Anlaufstellen leichter erreicht werden können (v. l.).

den Weg in ein möglichst normales Leben zu ebnen. Die psychologische Betreuung und Beratung ist bis zu eineinhalb Jahre lang kostenlos, und es gibt keine Wartezeit“, erklärt Geschäftsführer Peter Trattner. „Uns war wichtig, dass wir auch vor Ort für die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft eine Anlaufstelle haben“, betont der Mittersiller Lions-ClubPräsident Peter Hofer.

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20  |  Di s t r i k t mi t t e

Präsident Dr. Lehner mit Lions-Freunden beim Marilleneinkochen.

v.l.: Frau Petrosyan mit Tochter und Dr. Erich Aichinger

L C W els L a n d Tr a u n a u

L C V ö ckl a br u ck

Marillenernte

unterstützung einer familie

Dkfm. Helmut Scheichl, ein Mitglied des LC Wels Land Traunau, stellte seine beiden Marillengärten in Kittsee zur Verfügung. Insgesamt 20 Mitglieder pflückten und kochten die Marillen ein. Es wurden 1.800 Marmeladegläser abgefüllt, die nun zum Verkauf bereitstehen (Handynummer Helmut Platzer 0664 4430815). Der Reinerlös dieser Marillenaktion, die unter der Patronanz des neuen Clubpräsidenten Dr. Michael Lehner steht, kommt allen karikativen Aktionen des Clubs zugute.

Im Sommer erreichte den LC Vöcklabruck ein Hilferuf aus Timelkam: Eine alleinerziehende Mutter aus Armenien stand vor kurzem mit ihren drei Kindern im Alter von acht, zehn und elf Jahren nach einer Delogierung regelrecht auf der Straße, wurde aber zwischenzeitlich vom Haus Lea in Obertalheim in Timelkam aufgenommen.

L C N e u h o f en

Weinerlebnis Das Weinerlebnis Neuhofen 2013, veranstaltet vom LC Neuhofen Kremstal, war wieder ein voller Erfolg und stand heuer im Zeichen der Hochwasseropfer in Goldwörth. Mehr als 1.500 Besucher erfreuten sich an den Weinen von mehr als 20 Winzern. Der Reinerlös wurde nochmals kräftig aufgerundet, so wurden 10.000 Euro gespendet. Das Geld wurde im Zuge einer symbolischen Scheckübergabe vor dem Gemeindeamt Goldwörth gleich persönlich an besonders betroffene Familien übergeben.

september  |  Oktober 2013

Arbeit und Versicherung Ein Clubmitglied hat zudem in Aussicht gestellt, dabei behilflich zu sein, dass Frau Petrosyan möglichst rasch eine Arbeit findet, um ihre Familie in absehbarer Zeit selbst versorgen zu können. Um Familie Petrosyan bis zu diesem Zeitpunkt bestmöglich zu unterstützen, findet zwischen dem LC Vöcklabruck und der Jugendwohlfahrt von der BH Vöcklabruck eine regelmäßige Abstimmung statt. Die Jugendwohlfahrt kommt zurzeit außerdem für die Versicherungsbeiträge der Krankenversicherung auf, da die Familie derzeit nicht krankenversichert ist. Wunsch der Tochter erfüllt Aufgrund des langgehegten Wunsches der älteren Tochter nach einem eigenen Fahrrad hat ein weiteres Clubmitglied des LC Vöcklabruck kurzerhand der Familie ein neuwertiges Fahrrad gespendet, worüber die junge Dame sichtlich hoch erfreut und äußerst dankbar war.

Foto: aichinger

V. l.: Sepp Oppolzer, Jürgen Forst, Albert Eiber (alle LC Neuhofen), Bgm. Johann Müllner (Goldwörth).

Erfreuliche Soforthilfe Nachdem das Haus Lea Kontakt mit dem LC Vöcklabruck aufgenommen hatte und einem der Activity-Referenten des Clubs, Dr. Erich Aichinger, der Sachverhalt über die derzeitige leider sehr triste Situation der Flüchtlingsfamilie geschildert worden ist, konnte bei einem der vergangenen Clubabende eine Soforthilfe in der Höhe von 1.500 Euro beschlossen werden. Ein Betrag über 500 Euro wurde der Familie bereits übergeben, weiters soll ein Betrag von 1.000 Euro dazu dienen, um im September zunächst die Kosten des Schulanfangs und in weiterer Folge die übrigen dringendsten Bedürfnisse decken zu können.


Di s t r i k t mi t t e   | 21

Liebe Lions! Liebe Leos! Nach dem Sommer starten die Clubabende, die Vorbereitung vieler Aktivitäten, um wieder in Not geratenen Mitmenschen zu helfen, aber auch Zusammentreffen von Lions zur Pflege der Freundschaften. Lions unterstützen die Familie Pedro (Mitte) nach dem Hochwasser.

Die erste Kabinettssitzung hat ebenfalls stattgefunden, wie man dem bereits erschienenen Protokoll entnehmen kann.

L C W i l h er i ng

LIONS helfen in Alkoven Nachdem die Hochwasseropfer in der Marktgemeinde Wilhering mit 19.000 Euro bereits im Juni 2013 vom LC Wilhering Donautal mit 16.000 Euro und dem LC Freistadt mit 3.000 Euro rasch und unbürokratisch unterstützt wurden, nahm sich in der Folge der LC Wilhering Donautal der unverschuldet in Not geratenen Hochwasseropfer in der Nachbargemeinde Alkoven an. An dieser Aktion beteiligten sich der LC Wilhering Donautal mit 15.000 Euro, der LC Traun mit 4.000 Euro, der LC Steyr St. Ulrich mit 2.000 Euro und der LC Wels Pollheim mit 1.000 Euro sowie der übergeordnete Distrikt 114-M mit 18.000 Euro. Der LC Freistadt hat sich abermals mit 3.000 Euro an der Aktion „Lions helfen Familien in Alkoven“ beteiligt. Der Präsident vom LC Wilhering Donautal, Wolfgang Schrammel, sein Lions-Freund Dipl.-Ing. Anton Mitteregger, der Past-Präsident vom LC Traun, Arch. Dipl.-Ing. Alois Höfler, und sein Lions-Freund Ing. Bernhard Wallot übergaben am Samstag, den 10. August 2013, persönlich 40.000 Euro an 20 Familien in der Gemeinde Alkoven. Weitere Unterstützung notwendig und geplant Das Werk von Jahren wurde innerhalb weniger Stunden vernichtet. Umso bemerkenswerter ist die Tatsache, dass die schwer getroffenen Familien mit Zuversicht und vollem Einsatz die Schäden aufarbeiten und hoffen, dass sie bis zu Beginn des Winters wieder in warme und sanierte Wohnungen einziehen können. Die 20 Familien wurden von einer unabhängigen Kommission der Gemeinde Alkoven nach sozialen, familiären und wirtschaftlichen Verhältnissen ausgewählt. Weitere 100 Familien haben um Unterstützung angesucht und würden sich über jede Beteiligung unterstützungswilliger Clubs und Mitbürger mehr als freuen. Von beiden Lions Clubs wurde versichert, die Unterstützungsaktion weiter voranzutreiben. Vom LC Wilhering Donautal wird am 19. Oktober 2013 ein Benefiz­ konzert mit prominenten Künstlern im Kulturzentrum Hartheim veranstaltet. Der LC Traun wird weitere Hilfsgelder zur Verfügung stellen. Der Governorrat der Lions Österreich hat versichert, die vom LC Wilhering Donautal organisierte Hilfsaktion zu unterstützen.

Hier möchte ich heute besonders auf unser Jugendprogramm Lions Quest eingehen. Einerseits danke ich allen Clubs, die bereits Basis- sowie Aufbauseminare veranstaltet oder mitorganisiert haben, andererseits ein Lob an jene, die für das laufende Jahr diese wichtige Clubactivity geplant haben. Leider haben wir noch immer nicht in allen Clubs eine/einen Clubbeauftragten für Quest! Bei 36 Clubs fehlen Clubbeauftragte, die für die Umsetzung unseres Lions-Programms sorgen sollten! Nur wenn es entsprechende Ansprechpartner gibt, ist eine positive Zusammenarbeit mit den Distriktbeauftragten und den Clubs möglich. Dies gilt natürlich auch für alle anderen Lions-Programme! Die Zeit des Schulbeginns ist auch für den Friedenplakatwettbewerb, ein weiteres Jugendprogramm, organisatorisch wichtig! Ich ersuche euch, die Schulen in eurem Bereich zu motivieren, sich wieder zahlreich an dieser wertvollen und öffentlichkeitswirksamen Aktion zu beteiligen. Es ist heuer gelungen, den Abgabetermin zu verlängern, aber auch das Thema wurde mit „Unsere Welt – unsere Zukunft“ aktualisiert. Motivieren wir Kinder dazu, sich künstlerisch damit zu beschäftigen, und freuen wir uns auf deren Ideen und Ergebnisse. Abschließend ein Dank allen, die sich an der Hilfsaktion Howaka 2013 beteiligten. Durch die hervorragende Zusammenarbeit vieler Clubs mit dem Distrikt war es möglich, getreu unserem Motto „persönlich, rasch und unbürokratisch“ Betroffenen zu helfen. Nicht das Kabinett suchte Hochwasseropfer, die Hilfe benötigen, sondern die Clubs vor Ort. Die Distriktführung organisierte die Spendensammlung und kümmerte sich um die Information der Clubs. Zusätzlich zu den Spenden der einzelnen helfenden Clubs vor Ort konnten mehr als 105.000 Euro (Spenden von 51 Clubs, Beiträge der ALC und privater Spender) den Opfern der Hochwasserkatastrophe übergeben werden! Aus dem Katastrophenfonds wurden Familien in Hallstatt nach dem Murenabgang mit 10.000 Euro unterstützt. Weiterhin alles Gute und „follow your dream!“ Euer Kurt Eckel

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22  |  Di s t r i k t mi t t e

Präsidentin Andrea Hehenberger (in der Mitte) mit ihren Vorstands­damen aller Lions Clubs in ganz Österreich.

Horst Krichgatterer, Präsident Manfred Scheinecker, Christoph Endt und Egon Manya mit seinen Eltern.

L C W els L e o ness a

L C W els P o ll h e i m

Feier am Weiher

ein neuer lebensabschnitt

Die Damen des Welser Lions Clubs feierten kürzlich am Schiederweiher in Hinterstoder ihre Hofübergabe. Neue Präsidentin ist Andrea Hehenberger, die Roswitha Itzlinger ablöst. Im abgelaufenen Clubjahr wurden bei verschiedenen Veranstaltungen mit namhaften Akteuren aus Kultur und Wirtschaft mehr als 17.000 Euro gesammelt, die ausschließlich sozialen Zwecken zugutekamen. Darunter auch eine Lesung mit „Kultkieberer“ Trautmann alias Wolfgang Böck. Der Erlös dieser Veranstaltung ging an die MPS Gesellschaft Austria, die sich für Menschen, die an der Stoffwechselerkrankung Mukopolysaccharidose leiden, engagiert. Bis Jahresende sind noch einige weitere interessante Aktivitäten geplant, darunter auch Vorträge zu Gesundheitsthemen.

Mit unermüdlichen Recherchen und Engagement organisierte Clubmitglied Christoph Endt vom LC Wels Pollheim für den Welser Jugendlichen Egon Manya ein Toshiba-17“Notebook im Wert von 600 Euro, um dem Burschen den Einstieg in die Leondinger HTL für EDV und Organisation zu ermöglichen. Er leidet unter der seltenen Krankheit Athetose, die sich unter anderem durch unkontrollierbare, unwillkürliche und langsame Bewegungen der Gliedmaßen und des Rumpfes zeigt. Anhand dieser rein körperlichen Einschränkungen z. B. im Nutzen von technischen Geräten, war Know-how gefordert, um den idealen Computer bereitzustellen. Ein herzliches Dankeschön geht daher auch an Peters Computeroase. Am 4. Juli erfolgte im Autohaus Scheinecker die Übergabe an Egon Manya.

L C T h ermenl a n d

Golfen für den guten Zweck Die Damen des LC Thermenland veranstalteten im Sommer die nunmehr dritte „Lions Golf Trophy powered by Thermenregion Bad Waltersdorf“. Aus dem Reinerlös des Turniers wurden ausgewählte Unterstützungen an Empfänger aus der Region vergeben. Mit den Mitteln des „Charity Balls“ (Grüntrefferwette) wurde Daniel Engel, ein junges Golftalent der Region und Mitglied des „Team Austria“ des BehindertenGolfsports, bedacht. Engel konnte sich über einen Reisekostenzuschuss für die Teilnahme am Team World Cup in Schottland in der Höhe von mehr als 600 Euro freuen – das österreichische Team bestritt diesen übrigens überaus erfolgreich und beendete das Turnier auf dem tollen dritten Platz. Weitere Mittel aus dem Turniertag ergingen an Familie Ganster aus dem steirischen Thermenland. Nach schweren privaten Rückschlägen stellte sich der Lions Club bei der nunmehrigen Witwe und ihren drei Kindern mit einer Woche Familienurlaub ein. Diese Auszeit kam mit großartigen Unterstützungen seitens der Therme Loipersdorf sowie

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Scheckübergabe für einen Familienurlaub vor dem Thermalhotel Leitner.

des Thermalhotels Leitner zustande: Die Hoteliers Jutta und Günter Leitner öffneten ihr Haus zu besonders günstigen „Lions-Sondertarifen“, während die Therme sämtliche Eintritte der Familie kostenlos zur Verfügung stellte. Weitere derartige Unterstützungen werden im Lauf der kommenden Monate folgen; der LC Thermenland dankt an dieser Stelle nochmals allen Sponsoren und Teilnehmern der Golf Trophy herzlich für ihre Unterstützung bzw. Teilnahme!


Di s t r i k t mi t t e   | 23

Der LC Kremsmünster nimmt seit fünf Jahren an der Friedensflotte Mirno More teil.

Mit 10.000 Euro beteiligte sich der LC Marchtrenk Welser Heide an der Hochwasserhilfe.

lc kremsmünster

L C M a rc h t renk W elser He i d e

Friedensflotte Mirno More

GroSSzügige Hochwasserhilfe

Seit fünf Jahren nimmt der LC Kremsmünster an der Friedensflotte Mirno More teil, die für Kinder und Jugendliche ins Leben gerufen wurde. Der Club übernimmt dabei nicht nur die Kosten, sondern ist mit zwei Lions-Mitgliedern an der Projektentwicklung und -umsetzung beteiligt: als Skipper, Koskipper und als Ansprechperson. Seit drei Jahren hat der Club es geschafft, das Projekt in der Zone D 114-M zu positionieren und kann dank der Beteiligung beinahe aller Clubs 2012 mit zwei vom Club finanzierten Schiffen teilnehmen. Ein Danke an alle Clubs!

In Anbetracht der Hochwasserkatastrophe beschloss der Vorstand des LC Marchtrenk ein Zeichen der Solidarität und der sofortigen Hilfe zu setzen. Neben zahlreichen ­Zeitungen, die zum Spenden aufgerufen haben, gab es auch den Spendenaufruf des Governors. Die Gewissheit, dass das gespendete Geld nur bei sorgfältig geprüften „Fällen“ ausbezahlt wird, hat den Ausschlag gegeben, 10.000 Euro auf das Distriktkonto zu überweisen. Es ist zu hoffen, dass weitere Clubs sich an der Hochwasserhilfe beteiligen, denn das Schicksal hat viele Familien schwer geprüft.

Günther Resl mit Jürgen Strinzel (links).

Präsident Gottfried Vrana überreicht erste „Little Leo Cocktails“.

L C K remsm ü ns t er

L C K i rc h d o r f

Regionshilfe

Löwen-Getränke

Der neue Präsident des LC Kremsmünster Dr. Jürgen Strinzel löste Günther Resl ab und feierte mit seinen 32 Clubkollegen und deren Partnerinnen. Er möchte die bisher bewährten Aktivitäten wie Kabarett, Punschstand, Altenheimfasching und -ausflug weiterführen sowie die neue Lions-Music-Night ausbauen. Besonderen Dank sprach er Günther Resl aus, denn er hatte auf sich genommen, den Club für zwei Jahre zu leiten.

Zwei neue Getränke wurden vom LC Kirchdorf beim Kirchdorfer Stadtspektakel von Freitag, 2. 8., bis Sonntag, 4. 8. 2013, präsentiert. Für Kinder gab es den alkoholfreien „Little Leo Cocktail“ und für die Erwachsenen den „Lions Cocktail“ und viele andere Erfrischungen. Traditionellerweise gab es für die Gäste auch gebratenen Rollbauch und Würste. Der dabei eingenommene Erlös wird Hochwasseropfern und Jugendprojekten zugutekommen.

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24  |  Di s t r i k t mi t t e

V. l.: LF LH Dr. Josef Pühringer, Christl Eckel, DG Mag. Kurt Eckel, DB PDG Mag. Heinz Kaltenhuber.

Die Teilnehmer des „Sound of Music Camps“ der Lions im Kaiserpark mit LC-Präsident Christoph Schmied (ganz rechts).

Distrikt Mitte

L C B a d Isc h l

DG Kurt Eckel bei Landeshauptmann Pühringer: Anlässlich seines Antrittsbesuchs informierte der neue DG 114-M den Landeshauptmann über das Jahresprogramm, die Schwerpunkte des Lions-Jahres 2013/14 und über sein Motto. Ein aktueller Schwerpunkt war dabei die LionsUnterstützung der Hochwassergeschädigten. LF Pühringer zeigte sich beeindruckt von der raschen und unbürokratischen Hilfe.

Distrikt Mitte

Melvin Jones für HOWAKA Am 24. August fand die erste Kabinettssitzung des Distrikts Mitte in Bad Ischl statt. DG Kurt Eckel begrüßte seine Kabinettsmitglieder in seiner Heimatstadt, die noch ganz im Zeichen des Lehár-Festivals stand. Zu Beginn der Sitzung konnte sein 1. VDG Dr. Franz Mostegel, der die gesamte Organisation der Howaka-Hilfe 2013 (Hochwasserkatastrophe) im Distrikt überhatte und perfekt organisierte, dafür mit der Auszeichnung Melvin Jones Fellow geehrt werden. Sichtlich gerührt und geehrt bedankte er sich beim Governor sogar mit einem Küsschen!

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Lions – Sound of Music Zu den vielen karitativen Aktivitäten der Lions Clubs International zählt es auch, die Toleranz unter den Menschen und Kulturen dieser Erde zu fördern. In diesem Sinne veranstalten die Lions weltweit jedes Jahr rund 100 Jugendcamps in 40 Ländern, bei denen Jugendliche unterschiedlichster Herkunft – und nur ein kleinerer Teil davon sind Kinder von Lions-Mitgliedern – die Möglichkeit erhalten, bei einer Gastfamilie in einem anderen Land zu leben. So ergibt sich die Chance, Gleichaltrige aller Nationen, Rassen und Religionen kennenzulernen, den eigenen kulturellen Horizont zu erweitern, Freundschaften zu schließen, und nicht zuletzt lernen die Jugendlichen die verschiedensten Lebensweisen des anderen anzunehmen und zu respektieren. Es ist schon jahrzehntelange Praxis, dass der Lions-Distrikt 114-Mitte – das sind die Bundesländer Oberösterreich und Steiermark, an deren Spitze derzeit mit Mag. Kurt Eckel ein Ischler steht – zum „Sound of Music Camp“ einlädt. Unter Anleitung eines Musikpädagogen erarbeiten die jungen Teilnehmer in rund zwei Wochen ein umfangreiches Gesangsrepertoire, das sie zu verschiedensten Anlässen auch gern zu Gehör bringen. Gleichzeitig haben sie so die Chance, Österreich mit seiner Kultur und natürlich auch mit seinen touristischen Höhepunkten kennenzulernen. Das „Sound of Music Camp 2013“ ging in Freistadt über die Bühne, zu den Besuchszielen der Mädchen und Burschen aus vielen Ländern – u. a. Japan, Kanada, Israel, Schweden, Norwegen, Serbien, Kroatien, Island oder Deutschland – zählte auch Bad Ischl. LC-Präsident Christoph Schmied – der von der Anziehungskraft Ischls auf viele große Künstler berichtete – und Sekretär Ing. Gerhard Flohberger luden die bunte Sängerschar zum Besuch von Kaiserpark und Kaiservilla sowie zum Abendessen beim Zauner an der Esplanade ein. Begeistert von Wiener Schnitzel und Kaiserschmarren revanchierten sich die Campteilnehmer mit einigen Gesangseinlagen, ehe sie die Kaiserstadt wieder verließen.

Foto Lions Club-Flohberger

„Mut – Tatkraft – Stärke“


Foto: F.Wisata

Di s t r i k t mi t t e   | 25

V. l.: Christian Steiner, Dr. Franz Wolf, Gerhard Baumgartner und Johann Gruber mit dem vom Hochwasser geschädigten Raimund Lindinger.

V. l.: Vizepräsident Helmut Andlinger, Präsident Johann Gruber, PastPräsident Gerald Gottsbachner.

L C E f er d i ng u n d H a u sr u ck

L C E f er d i ng

hilfe für Hochwasseropfer

Neuer LIONS-Club-Präsident

Über eine besondere finanzielle Unterstützung durfte sich ein durch das Jahrhunderthochwasser schwer geschädigter und auf den Rollstuhl angewiesener Alkovener freuen. Durch die Kooperation der beiden Lions Clubs Eferding und Hausruck und deren großzügigen Spende konnten Treppenlift und Hebebühne wieder instand gesetzt und somit des Alkoveners Mobilität im Hause wieder hergestellt werden. Groß waren Freude und Dankbarkeit bei Raimund Lindinger im Rahmen der Übergabe der Spenden durch die beiden Lions-Präsidenten Dr. Franz Wolf (LC Hausruck) und Johann Gruber (LC Eferding) sowie durch Past-Präsident Gerhard Baumgartner (LC Hausruck) und Sekretär Christian Steiner (LC Eferding).

Die 28 Mitglieder des LC Eferding freuen sich über einen neuen Präsidenten. In der Hoftaverne in Hartkirchen übernahm Johann Gruber das Amt von Gerald Gottsbachner. „Es wird immer wieder Menschen geben, die unsere Hilfe benötigen – und diesen Menschen werden wir helfen, persönlich, rasch und unbürokratisch“, betonte Gruber in seiner Antrittsrede. Als erster Vize-Präsident steht ihm ab sofort Helmut Andlinger zur Seite. Die nächste Lions-Veranstaltung des LC Eferding ist für Donnerstag, den 26. September 2013, angesetzt. Auf dem Programm steht dieses Mal ein Kabarettabend mit den Meistern des Wortwitzes, Wolf Gruber und Max Mayerhofer alias „Die Männer“, im Kulturzentrum Bräuhaus in Eferding.

L C G r a z S c h l o ssberg

Sommer-Redoute Bereits zum dritten Mal veranstaltete der LC Graz Schlossberg die überaus erfolgreiche Benefiz-Sommmerredoute im wunderbaren Ambiente des St. Veiter Schlössls in Andritz. Es wurden wieder fast 300 Gäste bei dieser Redoute begrüßt. Eine besondere Freude bereitete der Umstand, dass Vertreter der Politik, aber auch viele Lions-Funktionäre und -Freunde anderer Clubs sowie der Vizegoverner Dr. Franz Mostegl der Veranstaltung beiwohnten. Umrahmt von der Löwen-Combo und den kulinarischen Spezialitäten von Eckstein war diese Charity-Redoute ein gelungener Abend und wiederum ein voller Erfolg. Aus dem Erlös dieses Abends werden wir bedürftigen und an schwerer Diabetes leidenden Kindern ein Erlebniswochenende auf einem Reiterhof ermöglichen. Im Jahr 2012 konnten wir eine Blinde, die ihren Blindenführhund bei einem tragischen Unfall verlor, mit einem Großteil der Anschaffungs- und Ausbildungskosten eines neuen Hundes im Wert von circa 30.000 Euro unterstützen.

Fast 300 Gäste besuchten die diesjährige Sommerredoute im wunderbaren Ambiente des St. Veiter Schlössl in Andritz.

Weiters wird laufend und zielgerichtet Menschen in der Region ehrenamtlich, unbürokratisch und rasch geholfen, Menschen die plötzlich und unverschuldet in Not geraten sind. Vor allem auch dann, wenn Versicherungsleistungen und staatliche Unterstützung ausgeschöpft sind oder keine beziehungsweise vollkommen unzureichende Hilfestellungen geleistet werden.

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26  |  Di s t r i k t mi t t e

Gesamtdistriktssektretärin LF Nicole Olt vor einem Teil des ungarischen Husarenregiments.

Franz Hehenberger begleitet mehrere Projekte in Afrika und Lateinamerika, um der Bevölkerung zu mehr Selbstständigkeit zu verhelfen.

distrikt mitte

L C R o h rb a c h B ö h merw a l d

treffen zu Kaisers Geburtstag

Nachhaltige Hilfe in Afrika

Vom 15. bis 18. August finden in Bad Ischl immer die Kaisertage statt. Der Höhepunkt ist der 18. August, an diesem Tag wurde heuer an den 183. Geburtstag Kaiser Franz Josephs gedacht, der bis 1914 hier seine Sommer verbrachte. In diesen Tagen konnte Governor Kurt Eckel in seiner Heimatstadt Bad Ischl Lions-Freunde aus dem Distrikt Ost begrüßen. PDG Heinz Polke mit seiner Familie sowie Distriktssekretärin LF Nicole Olt verbrachten die kaiserlichen Tage in Ischl.

LF Dr. Franz Hehenberger ist Geschäftsführer von „Sei so frei“, der entwicklungspolitischen Aktion der oö. Katholischen Männerbewegung. Seine Erfahrung schöpft er aus 20 Jahren Projektmanagement, Begleitung und Betreuung von Projekten in Afrika und Lateinamerika. „Wichtig dabei ist der lange Atem, um die Bevölkerung auf dem Weg in die Selbstständigkeit zu begleiten“, so Hehenberger. Inhalte der Projekte sind Landwirtschaft, Bildung, Wasser, Gesundheit und Kleingewerbe. Als neu ernannter „Beirat für internationale Projekte“ konnte er den LC Rohrbach Böhmerwald von der Nachhaltigkeit dieser Projekte überzeugen. Für die Wasserversorgung für circa 35.000 Personen wurden circa 87.500 Euro von Lions investiert.

Marsch zur Kaiservilla Wie schon zu Kaisers Zeiten marschieren nach der Kaisermesse die Angehörigen der Familie Habsburg, Adelsfamilien und Abordnungen der Traditionsregimenter aus den ehemaligen Kronländern und mehrere Bürgergarden zur Kaiservilla. Heuer waren zu diesem Anlass Husaren aus Ungarn angereist – aus diesem Grund steigerte sich die Begeisterung unserer Nicole zusätzlich! Schließlich wurde sie nach der Veranstaltung eingeladen, auf einem Husarenpferd einen Ritt im Kaiserpark zu unternehmen.

LC Ried im Innkreis

Erfolgreiches Galakonzert Zu einem großen Erfolg wurde auch dieses Jahr das vom LC Ried im Innkreis veranstaltete Konzert mit dem Wiener Johann Strauss Orchester unter Alfred Eschwe. Ohrwürmer der Strauss-Dynastie trugen zum frenetsichen Beifall des Publikums bei. Auch dem Clubkassier stand nach dem Konzert die Freude ins Gesicht geschrieben.

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Di s t r i k t mi t t e   | 27

LC Linz Nibelungen

Foto: cityfoto

Unvergesslicher Kinderflug Der LC Linz Nibelungen und die oö. Landes-Rettungsflugwacht schickten in Zusammenarbeit mit dem blue danube airport Linz 21 Kinder der Onkologie der Landes- Frauenund Kinderklinik Linz zu Oberösterreich-Rundflügen in die Lüfte. Unter dem Motto „Lachen ist die beste Medizin“ wurde den jungen Onkologiepatienten und deren Geschwistern viel Freude bereitet. Unter der Schirmherrschaft von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, vertreten durch Landtagsabgeordnete Mag. Helena Kirchmayr, wurden 21 Kinder mit der von Red Bull zur Verfügung gestellten Cessna 337 D „Push Pull“ der „Flying Bulls“ sowie mit der Cessna 175 OE-DCG der OÖ-LFRW auf einen Rundflug geschickt. Als Rahmenprogramm standen Fahrzeuge der Feuerwehr Linz und der Flughafenfeuerwehr, eine AB212 und eine Lockheed C-130 Herkules des

ÖBH sowie der Rettungshubschrauber Christophorus 10 des ÖAMTC zum Besichtigen zur Verfügung. Durch die finanzielle Unterstützung namhafter oberöster­reichischer Unternehmen war es möglich, den Kindern einen unvergesslichen Tag zu bereiten.

LC Wels Leonessa

Medizinstudenten in wels Im Rahmen einer Lions-Activity bringt seit dem Jahr 2004 Past International Director Horst P. Kirchgatterer jährlich sechs bis acht Medizinstudenten von mittel- und osteuropäischen Universitäten zu einer vierwöchigen Famulatur in das Klinikum Wels-Grieskirchen bzw. ins Krankenhaus der Elisabethinen in Linz. Heuer famulieren acht Studenten aus Danzig, Polen, Cluj-Napoca, Rumänien, und Prag, Tschechische Republik, in den beiden Krankenhäusern, wo sie mit dem hohen Standard der österreichischen Medizin vertraut gemacht werden. Die medizinische Ausbildung steht natürlich im Vordergrund, doch auch die Verständigung zwischen den einzelnen Nationen und Kulturen wird dadurch vertieft. Wurde vor zehn Jahren noch von einer „Ärzteschwemme“ gesprochen, lechzen die österreichischen Spitäler heute nach Turnusärzten, und einige der Famulanten haben vor, nach Abschluss ihres Medizinstudiums zurück nach Wels zu kommen, um hier auch ihren Turnus zu absolvieren. Die Lions Clubs aus Grieskirchen, Marchtrenk und Wels übernehmen das Sponsoring der anfallenden Kosten und

V. l.: Prim. Dr. Ali Abri, Prim. Dr. Josef Romankiewicz, Director Horst P. Kirchgatterer, OA Dr. Hannes Mühleder, OA Dr. Michael Lehner, Roswitha Itzlinger vom LC Wels Leonessa und der GF des Klinikums Wels-Grieskirchen Mag. Dietbert Timmerer.

betreuen die Studenten auch außerhalb des Krankenhauses. Dabei machen die angehenden Ärzte mit Clubmitgliedern von Lions Bekanntschaft und freuen sich über deren herz­ liche Gastfreundschaft. Als Botschafter Österreichs kehren sie nach vier Wochen Famulatur wieder in ihre Heimatländer zurück.

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28  |  Di s t r i k t mi t t e

LC Bad Ischl

Helmut Gamerith †

Foto: thinkstock

Im 82. Lebensjahr verstarb kürzlich Univ.-Prof. Dr. Helmut Gamerith, einer der profiliertesten Juristen Österreichs und Gründungsmitglied des LC Bad Ischl. Die Lions verlieren mit Helmut Gamerith eine große Persönlichkeit, die sich seit der Gründung des Clubs vor 52 Jahren in vielfältigster Weise ins Clubleben eingebracht hatte. Der gebürtige Wiener durchlief nach dem Studium der Rechte in Innsbruck alle Stationen der Juristenlaufbahn – Gerichtsjahr, Konzipiententätigkeit, erste Erfahrungen als Richter in Salzburg, Neumarkt und Vöcklabruck –, um dann bis 1975 die Funktion des Vorstands am Bezirksgericht Bad Ischl auszuüben. Es folgten die Berufung an das Oberlandesgericht Linz und schließlich an den Obersten Gerichtshof in Wien, dem er über viele Jahre als Vizepräsident vorstand. Als Helmut Gamerith sich 1996 aus der aktiven Tätigkeit als Richter zurückzog, widmete er sich verstärkt der Lehrtätigkeit an der Universität Innsbruck, die der ob seiner profunden Fachkompetenz geschätzte Universitätsprofessor bis 2012 ausübte. Wie vielseitig Helmut Gamerith sein Wissen

einzubringen bereit war, unterstreichen die zahlreichen weiteren Funktionen, die er über viele Jahre hinweg ausgeübt hat. Erwähnt seien hier sein Wirken als Präsident des Obersten Patent- und Markensenats, als Vorsitzender der Datenschutzkommission oder als Mitautor in juristischen Fachzeitschriften. Der Vater zweier Kinder war zeit seines Lebens ein begeisterter Sportler, erfahrener Alpinist und Kletterer mit einem von seinen Freunden bewunderten Tourenwissen quer durch den Alpenraum, leidenschaftlicher Schwimmer und Skitourengeher. Als Hobbybotaniker zeichnete ihn auch eine enorme Pflanzenkenntnis aus, gemeinsam mit seiner Gattin Erni war ihm die Arbeit im eigenen Garten Ausgleich und Anliegen zugleich. Univ.-Prof. Dr. Helmut Gamerith wurde im allerengsten Familienkreis verabschiedet, der LC Bad Ischl brachte durch Präsident Christoph Schmied die Trauer und aufrichtige Anteilnahme der Clubfreunde zum Ausdruck. Die Ischler Lions werden ihrem Gründungsmitglied stets ein ehrendes Andenken bewahren.

LC Linz Kuernberg

LC graz schlossberg

Präsidentenübergabe

PRÄSIDENTENABSCHIED

Am 21. Juni 2013 fand das Presidents Dinner des LC Linz Kuernberg statt. Nach einer ausführlichen Besichtigung des Linzer Flughafens in Hörsching wurde anschließend im Sky-Gourmet-Restaurants die Hofübergabe gefeiert. Nachdem der Präsident Johann Obermayr in einer Ansprache das vergangene Jahr nochmals Revue passieren ließ, bedankte er sich bei seinem Sekretär und vor allem bei den Clubfreunden für die tatkräftige Unterstützung und das tolle Gelingen des Charity-Golfturniers, bei dem rund 17.000 Euro als Reinerlös eingespielt wurden. Von diesem Reinerlös wurden 10.000 Euro für Hochwasseropfer verwendet. Der Präsident Johann Obermayr konnte auch zwei neue Clubfreunde, Jürgen Wiltschko und Erwin Krinninger, begrüßen. Anschließend wurde dem neuen Präsidenten Markus Miniberger die Präsidentennadel übergeben.

 m 12. Juli 2013 fand anlässlich des ersten SommerA Stammtisches im Marienbräu in Hart bei Graz die Präsidenten-Übergabefeier statt. Der einladende Past-Präsident Peter Pfrimer gab einen Überblick über das abgelaufene Clubjahr mit seinen vielen und sehr erfolgreichen Aktivitäten, mit einem Dank an alle Clubfreunde und die Damen. Anlässlich dieser Amtsübergabe an den neuen Präsidenten Josef Kranich wurde auch der Amtsschlüssel überreicht. Mit bewegenden und humorvollen Worten würdigte der neue Präsident das abgelaufene Clubjahr mit den vielen Aktivitäten und die Leistungen des Past-Präsidenten, des Clubvorstands sowie der ambitionierten Clubmitglieder. Präsident Josef Kranich überreichte dem scheidenden Präsidenten symbolisch einen großen Lions-Löwen mit einem großen Danke im Namen aller Clubfreunde.

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Di s t r i k t mi t t e   | 29

LC Bad Leonfelden

musik ist völkerverbindend

Foto: Gareth Tynan, Grooving Doctors EV.

Ganz im Zeichen des völkerverbindenden Gedanken stand das Lions-Camp „Sound of Music“: Jugendliche aus 21 Nationen verbrachten 14 Tage im Mühlviertel in Oberösterreich. Die 27 Teilnehmer im Alter zwischen 17 und 22 Jahren kamen aus der ganzen Welt. Von den LCs Freistadt und Bad Leonfelden in Zusammenarbeit mit dem Distrikt 114-M und mit Unterstützung zahlreicher Clubfreunde bzw. Partnerclubs organisiert, standen musikalische Schwerpunkte ebenso im Mittelpunkt wie interessante Ausflüge. Diese führten u. a. nach Salzburg, Südböhmen oder in das ehemalige KZ Mauthausen, wo die Teilnehmer mit einem dunklen Stück der österreichischen Geschichte konfrontiert wurden. Die Höhepunkte der musikalischen Aktivitäten waren der Nationenabend in Bad Leonfelden mit Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer als Ehrengast und das große Abschlusskonzert im Freistädter Salzhof. Die Instrumente dafür wurden ihnen vom Musikhaus Danner in Linz kostenlos zur Verfügung gestellt. Dieses Sponsoring reihte sich nahtlos zu zahlreichen weiteren Unterstützungen, mit denen sich die

regionale Wirtschaft und viele Lions Clubs beteiligten. Der organisatorische Leiter des Camps, Ernst Strauss vom LC Freistadt: „Es war großartig zu sehen, wie aus den Jugendlichen aus aller Herren Länder innerhalb kürzester Zeit eine homogene Gemeinschaft wurde. Die Musik als Sprache sorgte dafür, dass Unterschiede schnell überbrückt wurden und der Beweis dafür erbracht wurde, dass Friede und Freundschaft abseits aller Konventionen möglich sind. Dies war auch für mich und die vielen Helfer, denen ich herzlich danke, eine wichtige und vor allem bereichernde Erfahrung.“

LC Fuschlsee Mondsee

LC Gallneukirchen

7.200 Euro für Sterntalerhof

Ausverkauftes Konzert

Bei idealen Bedingungen feierten weit mehr als 3.000 Zuhörer am 3. August die Lickin’ Boyz, die zu einem Benefizgastspiel für den LC Fuschlsee Mondsee zugunsten des Sterntalerhofes während des Seefests in Mondsee auftraten. Die Grooving Doctors – echte Mediziner, die mehrmals jährlich den Arztkittel gegen das Rocker-Outfit tauschen – rissen das Publikum von der ersten Minute an mit einem Rockklassiker der Rolling Stones – „Jumpin’ Jack Flash“ – mit. Nachdem die Vorgruppe Nena & Band ein wenig gezickt hatte, ging das Konzert mit knapp einstündiger Verspätung über die Bühne. Dies tat der Stimmung allerdings keinen Abbruch. Die Mitglieder des LC Fuschlsee Mondsee konnten einen Scheck in der Höhe von 7.200 Euro dem Sterntalerhof übergeben – ein Hospiz, das sich um Familien mit schwerst- und sterbenskranken Kindern kümmert.

Rund 1.400 Besucher fanden sich vor kurzem im ausverkauften Festzelt der Diakonie ein, um ein Benefizkonzert der Seer zu hören und zu sehen. Insbesondere mit ihren Hits wie „Wilds Wossa“ hatten Die Seer das Publikum schon bald auf ihrer Seite. Als Veranstalter des Seer-Konzerts fungierten Rotary Gallneukirchen-Gusental und Lions Gallneukirchen. Die Club-Präsidenten Dr. Dietmar Bibl (Lions) und Hermann Hinteramskogler (Rotary) betonten in ihren Grußworten die freundschaftlichen Kontakte der beiden Clubs und die sozialen Motive dieser und ähnlicher Veranstaltungen. Das Seer-Konzert war nicht die erste gemeinsame Veranstaltung der beiden Clubs, und es wird auch nicht die letzte gewesen sein. Die oö. Landessonderausstellung, die 2015 in Gallneukirchen stattfinden wird, bietet dazu den passenden Rahmen.

september  |  Oktober 2013


30  |  Di s t r i k t mi t t e

SKA ALTHEIM

Lebenshilfe-fussball Mit dem Sieg der Tagesheimstätte Wels, die sich in einem packenden Finale erste im Sieben-Meter-Schießen gegen die Spielgemeinschaft Braunau/Mattighofen durchsetzte, endete die neunte Fußballlandesmeisterschaft der Lebenshilfe Oberösterreich: Auf den Plätzen drei und vier landeten die Mannschaften von Regau und Ried. Dahinter folgten Braunau/Mattighofen II, die Diakonie Mauerkirchen sowie die beiden Oldstars-Mannschaften um den Altheimer Bürgermeister LAbg. Franz Weinberger, den Braunauer Bürgermeister Johannes Waidbacher, NR-Abg. Harry Buchmayr, Altheims Vizebürgermeister Rudi Gollhammer, den Präsidenten des SK Altheim Dr. Franz Mitterbauer, Trainerurgestein Helmuth Gottstein, Christian Königstorfer, Lions-Verantwortlichen Dr. Ferdinand Hacker, Jung-Oldstar Kilian Hacker (elf Jahre) und Turnierorganisator Mag. Christian Hacker.

Altheimer Achtalstadion als Austragungsort Die neunte Fußballlandesmeisterschaft der Lebenshilfe OÖ fand zum sechsten Mal im Achtalstadion des SKA Altheim statt. Unterstützt wurde das Turnier wiederum von den Lions und dem Langzeitsponsor T-Mobile. Für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sorgten die Verantwortlichen des SK Altheim um Dr. Franz Mitterbauer, der Turniermoderator der ersten Stunde Laci Vorich sowie die zahlreichen Helferinnen und Helfer des SK Altheim im Hintergrund, ohne deren Engagement das Turnier sicher nicht in der Form abgewickelt werden könnte. „Der SK Altheim ist stolz, dieses Turnier austragen zu dürfen. Altheim wird selbstverständlich auch 2014 Austragungsort der Landesmeisterschaft sein. Da feiern wir das Zehn-Jahr-Jubiläum der Landesmeisterschaft“, so der Präsident des SKA Altheim Dr. Franz Mitterbauer.

save the date

DV/GDV 2014 in St. Lambrecht Termin 23. bis 25. Mai 2014 Vorläufiges Programm Freitag 23. 5. 2014: 16.00 Uhr Governorratssitzung im Benediktinerstift 18.00 Uhr „Come together“, gemütliches Abendessen Pavillon (Stiftsgarten) des Benediktinerstifts Samstag 24. 5. 2014 Benediktinerstift 09.00 bis 12.00 Uhr Kabinettssitzungen 13.00 bis 17.30 Uhr Distriktversammlungen 114-OMW/Leos Sonntag 25. 5. 2014 Benediktinerstift 09.00 bis 13.00 Uhr Gesamtdistriktversammlung MD 114

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LC Linz Land Athena

Präsidentin Andrea Luger Andrea Luger übernimmt mit September 2013 die Präsidentschaft des Lions Clubs Linz Land Athena von Ärztin Dr. Waltraud Einwagner. Andrea Luger lebt in St. Florian bei Linz. Sie ist verheiratet und Mutter einer erwachsenen Tochter. Beruflich ist sie seit 1999 für das Personalwesen bei der Firma Reiter Betten und Vorhänge zuständig.


Di s t r i k t o s t   | 31

„Let us serve together“

Die Jungmediziner mit Vertretern der Lions-Clubs.

L C B AD E N H E L E N E N TA L | L C B a d en s t . h elen a

Famulieren bringt erfolg Die beiden Lions Clubs Baden St. Helena und Baden Helenental haben gemeinsam das zur Tradition gewordene Lions Programm – Medizinstudenten ohne Grenzen – finanziell unterstützt. Zehn Medizinstudenten, diesmal aus Tschechien, Kroatien, Bulgarien und Rumänien, wurde es mit finanzieller Unterstützung der beiden Lions Clubs ermöglicht, dass sie in ihren Studienfächern ein Monat an Wiener Krankenhäusern und Kliniken famulieren konnten. Die Famulanten konnten einerseits im Team mit Ärzten Diagnosen erstellen oder bei der Patientenaufnahme und im OP assistieren, andererseits auch mit Turnusärzten und Krankenschwestern bei der Anwendung von Behandlungsmethoden und Heilverfahren mit moderner Technik an Patienten behilflich sein. An einem Tag haben wir die Studenten zur Besichtigung mit Führung in das Stift Heiligenkreuz eingeladen. Ein anschließender kulturell geführter Spaziergang durch die Stadt Baden endete mit großer Bewunderung für die Geschichte, Schönheit und Gepflegtheit der Stadt. Anschließend lud Uli Grabner, Past-Präsidentin des Damenclubs St. Helena, zu ihrem Heurigen „Schwarze Säule“ nach Sooß und verwöhnte alle mit kulinarischen Köstlichkeiten und hervorragendem Wein unserer Region. Beide Lions Clubs wollen diese Jugendaktivität unter der exzellenten Organisation vor Ort von LF Roland Heim (LC Baden Helenental) im kommenden Jahr wieder finanziell unterstützen. LF Univ.-Prof. Dr. Herbert Ehringer, Mitglied des LC Wien Europa, hat vor zehn Jahren erkannt, dass Famulieren von Medizinstudenten aus den ehemaligen Reformländern im westlichen Europa für deren weitere Ausbildung von grundlegender Bedeutung und Notwendigkeit ist. Aufgrund seiner exzellenten Kontakte zu all den Universitäten und in finanziell unterstützender Zusammenarbeit mit 85 Lions Clubs österreichweit wurde bisher weit mehr als 1.000 Studenten und Studentinnen von über 28 Unis aus mehr als 13 Reformländern diese Art des Praktikums ermöglicht.

Liebe Lions, liebe Leos! Ich hoffe, ihr seid alle gut erholt aus dem Urlaub zurück, und einem schwungvollen Start ins neue Clubjahr steht nichts im Wege. Das Clubjahr 2013/14 ist zwar gerade ein paar Wochen alt, aber trotzdem hat sich schon einiges ereignet, worüber es sich lohnt zu berichten. Im Juni wurden leider auch Gebiete im Distrikt Ost, vor allem entlang der Donau, in der Wachau und in Hainburg, vom Hochwasser stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Hilfe der Lions war wieder beeindruckend, und ich kann euch berichten, dass viele Lions-Freunde nicht nur spontan beim Aufräumen geholfen haben, sondern von den Clubs auch enorme Summen zur Verfügung gestellt wurden, um den am meisten Betroffenen rasch zu helfen. So konnten in der Region Wachau 100.000 Euro und in Hainburg 35.500 Euro an Spenden übergeben werden. Allen Lions-Freunden und allen Clubs möchte ich dafür sehr herzlich danken. Im Zuge des Jugendaustausches waren junge Damen und Herren aus 21 Nationen zu Gast bei uns. Am 25. Juli stellten sie im Zuge des Nationenabends ihre Länder vor. Es wurde ihnen ein umfangreiches Programm geboten, und sie sind sicher mit vielen schönen Erinnerungen und vielen neuen Freundschaften im Gepäck nach Hause gefahren. Abschließend möchte ich noch auf einen Punkt, der mir sehr am Herzen liegt, hinweisen: Ich muss nämlich feststellen, dass nicht nur der Distrikt, sondern auch unsere Clubs immer wieder von anderen Organisationen um Geldspenden gebeten werden, wie z. B. vom Verein „die Möwe“. In diesem speziellen Fall möchte ich erwähnen, dass viele Lions Clubs in der Zwischenzeit auch in anderen Distrikten unser Präventionsprogramm gegen sexuellen Missbrauch von Kindern „Mein Körper gehört mir“, das in Schulen aufgeführt wird und für Kinder der dritten und vierten Volksschulklassen geeignet ist, unterstützen. Dies soll keine Bevormundung der Clubs darstellen, sondern zum Nachdenken anregen, an wen das hart erarbeitete Geld gespendet wird. Jetzt im Herbst beginnt wieder die Zeit der Geldbeschaffungen. Für eure Activitys wünsche ich euch viel Erfolg und kräftig klingende Kassen. Mit lieben lionistischen Grüßen eure Eva-Maria Franke Governor Distrikt 114-O

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LC BADEN HELENENTAL

LC BADEN HELENENTAL

Jugendaustausch

Melvin Jones Award

Der LC Baden Helenental hat sich wieder am internationalen Lions-Jugendaustauschprogramm beteiligt. Diesmal haben 28 Jugendliche im Alter von 16 bis 21 Jahren aus 21 Nationen mit großer Begeisterung an den vom Distriktbeauftragten 114-Ost, Isi Herget, und seinem Team gebotenen kulturellen und sportlichen Veranstaltungen teilgenommen. Der LC Baden Helenental übernahm die Jugendlichen für einen Tag. Günther Beck organisierte mit ihnen einen Besuch des Golfplatzes Enzesfeld. Am Nachmittag waren alle dank der von der Stadtgemeinde Baden zur Verfügung gestellten Freikarten im Strandbad Baden. Am Abend ging es zum Heurigen Streiterhof von LF Toni Märzweiler. Es gelang wieder einmal hervorragend, mit den Jugendlichen den Geist gegenseitiger Verständigung unter den Völkern zu wecken.

Bei der Jahresabschlussfeier mit Amtsübergabe im festlichen Ambiente des Arkadenhofes im Schloss Weikersdorf in Baden wurde der scheidende Präsident Peter Pursch mit der Melvin-Jones-Fellowship-Auszeichnung geehrt. Als „Eventmanager“ hat er mehrere große Veranstaltungen erfolgreich über die Bühne gebracht und so die Öffentlichkeit auf die Lions aufmerksam gemacht. Es gab einen Mitgliederzuwachs von sechs neuen jungen Mitgliedern. Aber nicht genug. Nach einer brillant organisierten Podiumsdiskussion mit Staatssekretär Sebastian Kurz in Baden begann Peter Pursch mit einer Gruppe von jung und aktiv gebliebenen pensionierten Lions-Freunden und deren Damen, Zuwandererkindern im Volksschulalter aus unterschiedlichen Kulturkreisen, unsere Sprache, rechnen, schreiben und lesen beizubringen.

L C W i en Amb a ss a d o r

PRÄSIDENTENÜBERGABE Am letzten Clubabend des vergangenen Clubjahrs übergab Harald Hotz-Behofsits die Amtsgeschäfte an die neue Präsidentin Dr. Gudrun Walter. Dr. Gudrun Walter ist Fachärztin für Unfallchirurgie, Ärztin für Sport- und Allgemeinmedizin und arbeitet als Oberstärztin im Heeresspital in Wien. Zusätzlich ist sie als Unfallchirurgin im KH Tamsweg und als Notärztin in Notarzthubschraubern und Notarzteinsatzfahrzeugen tätig. Sie war bereits mit Ärzte ohne Grenzen und dem österreichischen Bundesheer im Ausland im Einsatz. Gudrun Walter ist eines der Gründungsmitglieder des LC Wien Ambassador und wird mit ihrem Team im Clubjahr 13/14 das 25-Jahr-Jubiläum feiern. Als erste „Amtshandlung“ hat sie Dr. Heinrich Querner, Botschafter i. R., als neues Clubmitglied aufgenommen. Heinrich Querner, Jg. 1941, hat nach dem Studium der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften (Dr. iuris. 1968) zunächst in der Privatwirtschaft gearbeitet und ist dann in das BM für europäische und internationale Angelegenheiten gewechselt. Er war u. a. in Genf, Neu-Delhi (Stellvertreter des Botschafters), Prag (Stellvertreter des

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Präs. Gudrun Walter, LF Heinrich Querner.

Botschafters), Hongkong (Generalkonsul, auch zuständig für Taiwan), Kairo (Botschafter, auch für Sudan), Amman (Botschafter, auch zuständig für Irak) tätig. Obwohl sich Dr. Querner seit 2006 im Ruhestand befindet, hält er Vorträge über islamisches Recht und studiert dieses an der Universität Wien. Am 3. Oktober 2013 steht als nächste Activity ein Konzertabend in der Kirche Neulerchenfeld auf dem Programm, der von Mitgliedern der Wiener Philharmoniker gestaltet wird. Genaue Angaben gibt es auf der Homepage.


Di s t r i k t o s t   | 33

L C B AD E N H E L E N E N TA L

Jahresrückblick Das theaterpädagogische und präventive Kinderschutzprogramm gegen sexuelle Übergriffe oder gar Missbrauch an Kindern hat sich mit Unterstützung der Lions hervorragend entwickelt. Im Distrikt 114-Ost haben sich seit 2009 bis heute 53 Prozent (2012 43 Prozent) der Clubs wiederholt und an mehreren Volksschulen finanziell beteiligt, damit das Programm erfolgreich stattfinden konnte. Tendenz weiterhin steigend. Im Distrikt 114-Mitte gab es im vergangenen Jahr eine Steigerung auf sieben Prozent der teilnehmenden Clubs. Tendenz stark steigend. Im Distrikt 114-West hat auch hier im letzten Jahr eine Steigerung der wiederholt unterstützenden Clubs auf sieben Prozent stattgefunden. Tendenz stark steigend. Daraus ergibt sich eine nachweisliche Teilnahme im Gesamtdistrikt 114 von immerhin bereits mehr als 22 Prozent der heimischen Lions Clubs, die die Volksschulen finanziell unterstützt haben, damit das Kinderschutzprogramm „Mein Körper gehört mir“ direkt den Kindern angeboten werden konnte. Seit dem 13-jährigen Bestehen des Programms

Segeln bringt Kindern mit besonderen Bedürfnissen das Lachen zurück.

konnten in Österreich knapp mehr als 120.000 Kinder, circa 60.000 Eltern und an die 10.000 Schulpädagogen erreicht werden. Viele Lions Clubs in allen drei Distrikten haben bereits beschlossen, im kommenden Schuljahr die Volksschulen weiterhin finanziell zu unterstützen. Sie sehen darin eine notwendige Verpflichtung, unsere Kinder vor solchen Belästigungen, Übergriffen oder gar Missbrauch präventiv zu schützen, damit sie sich aus solchen für sie unangenehmen Situationen gefahr- und gewaltlos entfernen können.

LC BADEN HELENENTAL

V. l.: Past-Präsidentin Gabi Leiss, Beate Haslwanter, Mag. Susanne Stokreiter-Strau, Leiterin des Fachgebietes Jugendwohlfahrt, Martha Umhack, Präsidentin Gerlinde Koch und Bezirkshauptmann Dr. Heinz Zimper.

Sportliche Förderung

LC Baden St. Helena

Der LC Baden Helenental unterstützt seit vielen Jahren die Initiative „Segeln mit Behinderten“ des integrativen Segelvereins „mini 12-er“ aus Wien. Auf Einladung des LC Baden Helenental unter Präsident Christian Böck und PastGovernor Wolfgang Trenner fand Ende August mit dankenswerter Unterstützung von Vizebgm. Ing. Manfred Schärfinger am Schlosssee in Oberwaltersdorf eine Segelaktion mit drei Booten statt. Der integrative Segelverein „mini 12-er“ unter der Führung von Obmann Walter Pavlis und der Aufsicht von Prof. Georg Doblhoff ist auf Segeln mit Behinderten spezialisiert. Die Mitglieder des LC Baden Helenental, aber auch DG Eva-Maria Franke und Bundesrätin Angela Stöckl waren von der Vorführung sehr beeindruckt und haben den Club ermutigt, das Behindertensegeln weiterhin zu unterstützen und zu fördern.

Ferienaufenthalte Die BH Baden organisiert wie bereits im Vorjahr auch 2013 für sozial benachteiligte und problembelastete Kinder mit speziellen Bedürfnislagen aus dem Bezirk Baden Ferienaufenthalte. Die Mittel dafür werden ausschließlich durch Spenden aufgebracht. Diese decken die Unterbringung, die 24-Stunden-Betreuung inklusive pädagogisch geschulter Begleitung, Verpflegung, Ausflüge, soziales Lernen, Therapien, Spiele sowie An- und Abreise der Kinder. Im Durchschnitt kostet ein zweiwöchiger Ferienaufenthalt pro Kind 700 Euro. Nachdem die Organisation und die Verwaltungstätigkeit über die Jugendabteilung der BH Baden abgewickelt werden kann, können 100 Prozent aller Spenden diesem Zweck zugeführt werden.

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LC Burg Forchtenstein

LC Burg Lichtenstein

Geisterkomödie

Wein und Gesang

„Ein Geist kommt selten allein“, sondern mit ihm kam auch ein Scheck für die Activitykasse des LC Burg Forchtenstein. Bei leider fast unwirtlichen äußeren Bedingungen, die sich sehr stark auf die Besucherzahlen und damit auch auf die Höhe des Schecks auswirkten (es war eine Open-Air-Veranstaltung), präsentierte die Theatergruppe Kalenberg diese Geisterkomödie, mit dabei als Dr. George Bradman war L Günter Neubauer. Ein Danke gilt dem Ensemble für diese Benefizveranstaltung und besonders der Familie von Lion Günter, die bis nach Mitternacht die Gäste animierten und somit den Reinerlös vergrößerten. Wir hoffen, dass im nächsten Jahr bei den beiden Einaktern von Nestroy „Frühere Verhältnisse“ und „Häuptling Abendwind“ der Wettergott gnädig ist und viel mehr Besucher begrüßt werden dürfen.

Beim Schottenheurigen in Maria Enzersdorf fand Mitte Juni die vom LC Burg Liechtenstein organisierte Veranstaltung „Wein und Gesang“ statt. Der Chor Cantus Carnuntum unter der Leitung von Pedro Santos Figueira präsentierte ein hervorragendes, zur Heurigenatmosphäre passendes und unterhaltsames musikalisches Programm. Der aus Portugal stammende Dirigent stimmte selbst ein typisch österreichisches Volkslied an, was der Veranstaltung beinahe einen internationalen Charakter verlieh. Dies geschah aber auch mit dem Ungarischen Tanz Nr. 5 von Johannes Brahms, womit dem Publikum vom Chor ordentlich eingeheizt wurde. Mit dem Reinerlös und einer zusätzlichen Spende des (mittlerweile aufgelösten) Leo Club Burg Liechtenstein aus dem restlichen Vereinsvermögen wird das Projekt Sonneninsel unterstützt.

LC DEUTSCH WAGRAM

LC Wien Habsburg Lothringen

EINE STADT HILFT

Flohmarkt

Eine Vielzahl von Vereinen und Institutionen haben sich zusammengetan, um Hochwasseropfern zu helfen. Der LC Deutsch Wagram war mit von der Partie und spendete Buffet und Getränke. Das Endergebnis belief sich auf 7.000 Euro, fast ein Drittel davon schafften die Lions. Die Aktion ist ein gutes Beispiel für das Miteinander in einer Stadt.

Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr ist die Kinder-Diabetes-Aktion mit dem KH Eisenstadt / KH Mödling – Dr. Bittmann – wieder gelungen. Mit zwei Flohmärkten konnte das notwendige Geld aufgebracht werden. Außerdem wurden Dipl.-Kaufmann Ing. Anton Bieber und die Gastronomin Maria Palatin mit der Lions-„Dankesplakette“ geehrt.

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Am 21. Juni hat Abt Georg zu einem informativen Empfang ins Benediktinerstift Melk geladen.

V. l.: Dr. Dr. Robert Wojtek, Prof. Erich Tromayer, Dr. Michael Spindelegger und Manfred Ceresna.

LC Wien Europa

LC Hinterbrühl

Ein Lions-jahr geht zu Ende

Kind in Not

Ein arbeitsreiches Jahr neigt sich dem Ende zu: 50-Jahr-Feier eines der ältesten Lions Clubs Österreichs, ein erfolgreicher Basar und der eintausendste Medizinstudent, der im Rahmen des Projekts Medizinstudenten nach Österreich kam, waren die Highlights dieses Jahres. Da ist ein besonderer Abschluss angemessen. Am 21. Juni hat Abt Georg zu einem informativen Empfang ins Benediktinerstift Melk geladen. Nach einer Stiftsbesichtigung ging es danach ins Schloss Luberegg in Emmersdorf, wo Präsident Thomas Partel im Namen des Vorstands das ausklingende Clubjahr auch zu einer Spende für Hochwasseropfer vor Ort nutzte. Renate Landstätter nahm den vom neuen Präsidenten Peter Hanisch überreichten Betrag freudig entgegen.

Der LC Hinterbrühl hat noch unter dem scheidenden Präsidenten KR Manfred Kunert beschlossen, dem Hinterbrühler Außenminister und Vizekanzler Dr. Michael Spindelegger ganz spontan für seinen Spezialfonds für Hochwasseropfer 5.000 Euro zu spenden. Die Mittel wurden dem Spezialfonds „Kind in Not“, dem alle Activity-Erlöse des Clubs zufließen, entnommen. So konnte eine kleine Delegation, bestehend aus Dr. Dr. Robert Wojtek (Präsident 13/14), Prof. Erich Tromayer (Clubmeister 13/14) und dem langjährigen Kassier Manfred Ceresna, im Außenministerium dem Vizekanzler den Scheck überreichen. Dieser nahm sich sogar noch eine Viertelstunde Zeit für ein Gespräch über aktuelle Probleme und Anliegen der Lions.

L C H a i nb u rg

Hochwasserhilfe Das Hochwasser im Juni 2013 hat viele Familien entlang der Donau in Österreich betroffen und großen Schaden angerichtet. Neben den materiellen Schäden haben die betroffenen Menschen oft an den Nachwirkungen der körperlichen und psychischen Beanspruchungen zu leiden. Hainburg war stark von Zerstörungen betroffen – es sind 34 Haushalte geschädigt, vorerst wurde ein Schadensausmaß in der Höhe von rund 1.070.000 Euro erhoben. Viele helfende Hände waren unermüdlich im Einsatz, um erst einmal zu schützen und die Schäden so gering als möglich zu halten. Gemeinsame Hilfestellung für Menschen Der LC Hainburg konnte bereits vielen Menschen nicht nur in Hainburg, sondern auch im regionalen und überregionalen Bereich helfen. Sofort nach Bekanntwerden des Ausmaßes des Hochwassers und der zu erwartenden Schäden wurde beschlossen, den betroffenen Mitbürgern zu helfen – organisatorisch und materiell. Der LC Hainburg war aber mit der Hilfe nicht auf sich allein gestellt. Spontan haben die

Der LC Hainburg konnte mit weiteren Lions Clubs 35.500 Euro spenden.

LCs Neusiedler See, Neunkirchen-Schwarzatal, Wien Prinz Eugen und der übergeordnete Lions-Distrikt 114-Ost finanzielle Unterstützung der in Mitleidenschaft gezogenen Bevölkerung von Hainburg zugesagt. Insgesamt konnten so Spenden in der Höhe von insgesamt 35.500 Euro den Hochwassergeschädigten zur Verfügung gestellt werden. Die Organisation wurde von Ing. Hannes Wimmer des LC Hainburg in Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde Hainburg – insbesondere mit Michaela Edlinger – übernommen.

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LC Krems

LC Kreuzenstein

Sozialgipfel

Höchste Auszeichnungen

Zu einem Sozialgipfel der Kremser Serviceclubs hatte der Lions Club seine Partnerserviceclubs und die im Raum Krems tätigen Hilfs- und Sozialorganisationen zu einem Gedankenaustausch eingeladen. Ziel dieses ersten Treffens war es, die Hilfsaktivitäten der Serviceclubs gemeinsam mit den anderen Sozialorganisationen in Zukunft besser zu gestalten. Bei einem weiteren Beisammensein der Präsidenten und Beauftragten der Clubs und Sozialorganisationen wird es darum gehen, die Hilfe optimal zu koordinieren, Informationen auszutauschen und gemeinsame Checklisten für soziale Activitys auszuarbeiten.

Im Rahmen der „Geschäftsübergabe“ beim Präsidentenabend an den neuen Präsidenten des LC Kreuzenstein Friedrich Buschmann gab es für Dr. Wolfgang Sovis und DI Peter Spitzer den Melvin Jones Fellow. Dr. Wolfgang Sovis seit 1995 ist Mitglied des LC Kreuzenstein. Er war vorher Mitglied beim Leo Club Kreuzenstein. In seine Präsidentschaft fiel unter anderem die Neuauflage der „Volkssagen“ aus dem Bezirk Korneuburg. DI Peter Spitzer ist seit 2000 Mitglied, war Sekretär, Präsident und zuletzt Zensor. In seine Präsidentschaft fiel die Sanierung des KolomanStatue bei der Stadtpfarrkirche.

Lions-Quest-Seminare: Teilnehmer aus Mödling und Umgebung nahmen an den Seminaren in der Europa-Mittelschule Mödling teil.

V. l.: Präsident Heinz Krasny, Anneliese Gründer, Wolfgang Pitzal, Past-Präsident Stefan Konrath.

LC Mödling

LC Mödling

Lions-Quest-Seminare

Eröffnungsheuriger

Der LC Mödling hat sein Activity-Programm 2013–2014 vom 26. bis 28. 8. 2013 mit der Veranstaltung von zwei Lions-Quest-Seminaren begonnen. In den Räumen der Europa-Mittelschule Mödling wurde ein Basisseminar mit 23 und ein Aufbauseminar mit 28 Lehrern durchgeführt. Der Wunsch der Teilnehmer nach Lösungen, wie Kinder im Alter von zehn bis 15 Jahren erfolgreich durch die Phase des Erwachsenwerdens zu führen sind, war sehr groß.

Zur Eröffnung des Clubjahres 2013/14 lud Präsident KR Mag. Heinz Krasny zum Schottenheurigen ein. Höhepunkt dabei war die Ehrung von Dr. Wolfgang Pitzal für seine langjährige Tätigkeit als Clubsekretär und von Anneliese Gründer für ihr unermüdliches Engagement anlässlich der Adventaktivität und für die seit Jahren handwerklich gefertigten Weihnachtsdekorationen. Präsident Krasny und PP Konrath überreichten die President Appreciation Awards.

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LC krems

42. Lions-Flohmarkt Freitag, 11. 10. 2013 15.00 bis 19.00 Uhr Samstag, 12. 10. 2013 9.00 bis 16.00 Uhr Ort Österreichhallen in Krems Keine Haussammlung! Bitte Selbstanlieferung bei Österreich­ hallen! Warenannahme: Sa., 05. 10. und So., 06. 10. 9.00 bis 12.00 Uhr Mo., 07. 10. bis Do., 10. 10. 9.00 bis 18.00 Uhr Nicht angenommen werden: Elektrogroßgeräte, Kühlschränke, Fernsehgeräte, Ölöfen, Großmöbel, Matratzen ...

Dr. Christoph Dadak mit den beiden Famulantinnen Lubomira Hornakova und Martina Masnicova.

LC Krems Weißwurst-Party Freitag 11. 10. 2013 ab 18.00 Uhr Musik Kremser Stadtkapelle, New Orleans Dixie Jazz Band, KamptalKrainer Getränke Bierspezialitäten vom Fass und ­Weine der Wachauer, Kremstaler und Kamptaler Topwinzer Spende  10 Euro für Weißwurst und Brezn Schnitzelessen Samstag 12. 10. 2013 11.00 bis 14.00 Uhr Spende 2,90 Euro für Schnitzel mit Salat Livemusik „Hodern 3“ Freitag 11. 10. 2013 Blutspendeaktion 13.00 bis 19.00 Uhr gegen Warengutschein 7 Euro

Auslandspraktikum

Der gesamte Erlös dient wohltätigen Zwecken.

Im Rahmen der Aktion „Medizinstudenten ohne Grenzen“ unterstützte der LC Krems heuer zwei Medizinstudentinnen aus der Slowakei, die im Sommer ein vierwöchiges Praktikum im Landesklinikum Krems absolviert hatten. Die beiden Famulantinnen, die von Lions-Freund Dr. Georg Gruber betreut wurden, waren begeistert davon, wie viel sie bei diesem Praktikum fachlich erfahren und gelernt haben und wie freundlich sie von den Ärzten und Patienten aufgenommen wurden. Sie haben ihren Aufenthalt in Krems auch genutzt, um die Stadt und die Wachau kennenzulernen. Für die Kooperation mit der Direktion und der ärztlichen Leitung des Landesklinikums bemühte sich Oberarzt Dr. Christopf Dadak.

LC Krems

LC Krems

Weiterbildung geschenkt

Staffellauf

Präsident Thomas Neuhauser (im Bild Mitte) und Oskar Schild (links) übergaben an das Hilfswerk Krems – Betriebsleiter Karl Rethaler, Einsatzleiterin Margit Steinmetz und Vorsitzender Hans Mühleder (rechts) – einen 800-Euro-Spendenscheck für eine Patenschaft im Bereich Lernbegleitung.

Am 31. August fand der 28. Weinstadtlauf in Langenlois statt. Mit dabei waren einige sportbegeisterte Lions des LCs Krems und ihre Gattinnen. Die Sportler waren vom Staffellauf so dermaßen begeistert, dass sie auch im nächsten Jahr wieder eine Staffel stellen wollen.

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LC Mödling

Gemeinsame Hilfe Rund 400 Schüler der Europa-Sport-Mittelschule Mödling und Sportvolksschule Lerchengasse Mödling erliefen am 29. Mai mit dem Sternen-Lauf unglaubliche 12.092,20 Euro für Wiens mobiles Kinderhospiz Momo. Am 25. Juni waren Dr. Martina Kronberger-Vollnhofer und Mag. Nina Hollinger von Momo in der Schule zu Gast und nahmen den Scheck der stolzen Großspender entgegen. Der Charitylauf wurde von den Schülern der ESM Mödling organisiert. Jeder Schüler bemühte sich um Sponsoren, die jede gelaufene Runde mit einem Euro unterstützten. So potenzierten sich die Spenden auf diese beachtliche Summe. Hilfe für schwerkranke Kinder Wien hat seit März 2013 ein neues mobiles Kinderhospiz namens Momo. In Wien und Umland sind rund 800 Kinder und Jugendliche von einer lebensverkürzenden Krankheit betroffen. Momo bietet medizinische und pflegerische Betreuung, psychische und soziale Beratung, Hilfe für die Geschwis-

terkinder und Angehörigen. Das Angebot ist für Betroffene kostenlos und wird derzeit durch Spenden finanziert. Die engagierten Lehrer Martin Glanzner und Georg Henger standen als Initiatoren zur Seite. Prominente Unterstützung kam von Fußballer Ivica Vastic, der als Zugmaschine mit den Schülern mit lief. DI Hubert Rinner, Präsident des Rotary Clubs Mödling, und Bmst. Ing. Stefan Konrath, Präsident des LC Mödling, ergänzten den Sternen-Lauf mit den notwendigen Rahmenbedingungen wie Getränken und Urkunden.

Der Vizepräsident des LC Perchtoldsdorf, Martin Rigl, übergibt das Auto an das Hochwasseropfer aus Zell am See.

Alle Anwesenden freuen sich schon auf den 27. August 2014, wenn es wieder heißt: Stelzenessen in der Luftburg zum Sommerausklang.

LC Pertcholdsdorf

LC Wien Ambassador

Hilfe nach Hochwasser

Volles Haus

Nach der Unwetterkatastrophe im Frühsommer haben auch die Lions Clubs in ganz Österreich Hilfe geleistet. Der LC Perchtoldsdorf konnte durch einen Hinweis des LC Zell am See einer Familie helfen, deren Haus durch eine Mure stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Auch das Auto der Mutter wurde komplett zerstört. Mit einer spontanen Geldspende der Lions konnten die wichtigsten Dinge wiederbeschafft werden. Was die Familie aber am meisten überraschte, war ein tipptopp aufbereiteter Mazda 323 der Firma Mazda Heiss in Perchtoldsdorf. „Ich freue mich sehr, dass Pepi Heiss sofort auf meine Bitte um Unterstützung mit diesem tollen Auto geholfen hat. Wir bedanken uns bei ihm sehr herzlich für diese großzügige Spende“, betont Jürgen Heiduschka, PP der Perchtoldsdorfer Lions.

Zum sechsten Mal fand am 28. August 2013 das traditionelle Stelzenessen in der Luftburg im Prater statt. ZL Mag. Patricia Eder (LC Wien Ambassador) lud Lions des gesamten Distrikts und Gäste zum traditionellen Ausklang der Urlaubszeit. Bei bester Stimmung waren DG EvaMaria Franke, PDGs Herbert Kohn, Gerhard Schweiger und Wolfgang Trenner, Distrikt-Beauftragte, Zonenleiter und Präsidenten zu Stelze und Bier zusammengekommen, um den Sommer Revue passieren zu lassen. Die Präsidentin des LC Wien Ambassador freute sich über den Besuch von circa 50 Lions aus zwölf Lions Clubs. Nicht nur Urlaubserlebnisse waren Thema, sondern auch Gedanken über Projekte für das neue Clubjahr. Auch Leo GDP Armin El Araby und Leo-DB Birgit Leopold blieben bis zur Sperrstunde.

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Di s t r i k t o s t   | 39

LC Wien Excelsior

LC Wien Ambassador

Ich bin O.K.

Sehr geehrte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Lions Club,

Bei den Vorbereitungen für den diesjährigen Lions-Tag des Distrikts 114-Ost hat der LC Wien Excelsior mit dem Verein „Ich bin O.K.“ Kontakt aufgenommen und erreicht, dass seine Tanzgruppe am Lions-Tag am 15. 09. 2013 aufgetreten war. Gezeigt wurden Ausschnitte aus der aktuellen Jahresproduktion „Ost Side Story“. Ein Ziel dieses Vereins ist es, Menschen mit Behinderung aktiv in das kulturelle Leben einzubinden. Besonders die Tanzgruppe von „Ich bin O.K.“ hat durch prominente Auftritte einen hohen Bekanntheitsgrad und war damit eine der Attraktionen beim Lions-Tag 2013. Im Zuge der Programmvorbereitung stellte sich heraus, dass „Ich bin O.K.“ dringend ein neues Telefax benötigt. Der LC Wien Excelsior hat sofort ein solches Gerät besorgt und es am 17. Juli 2013 übergeben.

LC Wien Opera

Therapiepferde helfen Kindern Im Otto-Wagner-Spital gibt es seit zehn Jahren ein besonderes Therapiezentrum: Therapiepferde schenken hier Kindern und Jugendlichen viel Kraft, Lebensmut und Lebensqualität. Der Verein e.motion (www.pferd-emotion. at) begleitet dort mittlerweile pro Woche etwa 350 Kinder. Der LC Wien Opera hatte die Unterstützung von zwei Geschwisterpärchen für ein Sommersemester beschlossen.

mein Name ist Mara Rogge, ich bin 17 Jahre alt und wohne in Wien. Als ich zum ersten Mal von Ihrem internationalen Austauschprogramm erfahren hatte, war ich sofort hellauf begeistert und beschloss unverzüglich, mich zu bewerben, da ich mich von jeher für fremde Kulturen (insbesondere für die Japans) interessiere. Des Weiteren reizte mich die Vorstellung, gleichaltrige Jugendliche aus aller Welt kennenlernen und neue Freundschaften schließen zu können. Bei meiner Ankunft in Tokio am 12. Juli 2013 war ich voller Vorfreude. Meine offenherzige erste Gastfamilie nahm mich beinahe wie eine dritte Tochter auf, und nahm mich auf großartige Ausflüge (wie in die alte Tempelstadt Nikko oder den basarartigen Bezirk Asakusa) sowie in eine Vorstellung der japanischen Takarazuka-Revue „Die Rose von Versailles“ mit. Eine solche Show live zu sehen gehörte zu meinen größten Träumen. Obwohl der Abschied von Mr. und Mrs. Matsumura und ihren beiden Töchtern von Schwermut geprägt war, freute ich mich dennoch bereits auf das internationale Jugendcamp, das uns die Möglichkeit gab, Freundschaften zu vertiefen und von den Kulturen der anderen zu lernen. Zusammen verlebten wir eine wunderbare Woche, unter anderem in Disneyland und in einer japanische Karaoke-Bar, und auf der „Farewellparty“ begannen die meisten von uns gar zu weinen. Nach dem Camp kam ich in eine zweite Gastfamilie (ich bin mehr als dankbar für alles Erlebte und für interessante Gespräche mit meiner Gastmutter) und anschließend in eine dritte, bei der ich so viel Freundlichkeit und Herzlichkeit erfuhr wie nie zuvor in meinem Leben. Weiters stellten mich Mr. und Mrs. Kobayashi vielen interessanten Menschen vor, nahmen mich auf einen Tagesausflug in die Hafenstadt Yokohama mit und besuchten mit mir ein weiteres Takarazuka-Musical: „Romeo und Julia“. Am 17. August trat ich meine Heimreise nach Wien an, um unvergessliche Erfahrungen bereichert und überglücklich und dankbar für die Möglichkeit, diese machen zu können. Ich möchte dem Lions Club meinen allerherzlichsten Dank und „Arigatou Gozaimasu“ dafür aussprechen. Mit freundlichen Grüßen, Mara

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LC Kreuzenstein

Buschmann leitet die Geschicke Mit 1. Juli gab es an der Spitze der Lions im Bezirk Korneuburg einen Präsidentenwechsel: Friedrich Buschmann folgt Dr. Kurt Fischer als Präsident nach. Zu den herausragenden Aktivitäten des scheidenden Präsidenten zählt zweifellos der Abschluss der Denkmalbeschriftung. Es war ein langer und zäher Weg, bis 72 Bauwerke und Kleindenkmäler in der Stadt Stockerau beschriftet werden konnten. Schwerpunkte Zu weiteren Schwerpunkten zählte zweifellos auch die zweimalige Hilfe für Hochwasser- bzw. Murenopfer. Zuerst stand die Hilfe für Betroffene durch Murenabgänge in der Steiermark an. Zuletzt stellte der LC Kreuzenstein für die Hochwasseropfer entlang der Donau vorerst einen Betrag von 70.000 Euro als Soforthilfe zur Verfügung. Die Mittel werden personenbezogen eingesetzt, gehen weder in allgemeine Töpfe noch an Vereine. Ein weiterer Schwerpunkt war zweifellos auch die Organisation des Flohmarkts. Dieser dient zur „Mittelbeschaffung“, um wieder helfen zu

können. Der 41. Flohmarkt erbrachte ein Rekordergebnis. Seit Jahren wird „Ware“, die nicht rückübersiedelt und auch nicht weggeworfen soll, über die „Caritas-Schiene“ zur Weiterverwendung nach Ungarn gebracht. Heuer waren dies 200 Kartons, die so einer Verwendung für rund 350 Großfamilien bzw. zur Finanzierung des Ausbaus von Kindergärten im Raum Budapest überstellt wurden. Die erste Herausforderung für den neuen Präsidenten Friedrich Buschmann wird das Lions-Kabarett am 11. August mit „Pigor & Eichhorn“ auf der Festspielbühne sein.

Education Togo: Die geförderte neuerrichtete Mittelschule in Haloukpaboundou, Togo, wird 150 Schüler aufnehmen können.

28 Jugendliche aus 21 Nationen namen am Lions Youth Exchange Camp „Vienna and Around“ 2013 des Distrikts 114-Ost teil.

LC Wien Opera

Distrikt 114-Ost

Bau einer Schule in TOGO

Vienna and Around

Thomas Maidorfer sah bei einer Reise die Armut in Togo und erkannte das Potenzial, mit relativ wenig Geld viel Hilfe leisten zu können. Er baute ein Team mit Freiwilligen in Österreich und Afrika auf, die den Bau einer Mittelschule unterstützen wollten. Der gegründete Verein hat mittlerweile in den vergangenen Jahren bereits drei Schulen in Afrika gebaut. Nachdem Thomas Maidorfer auch im LC Wien Opera Mitglied ist und Projekte direkt vor Ort steuern und überprüfen kann, unterstützt der LC Wien Opera diese Initiative. Die geförderte Mittelschule wird in Zukunft 150 Schüler in Haloukpaboundou im Togo aufnehmen können. www.educationtogo.org

Das Lions Youth Exchange Camp „Vienna and Around“ 2013 des Distrikts 114-Ost ging am 3. August zu Ende. Für die 28 Jugendlichen aus 21 Nationen wurde wieder ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Zwei Wochen lang standen gemeinsame sportliche Aktivitäten in Verbindung mit Sightseeing, Kultur und Freizeitvergnügen auf dem Programm. Herzlichen Dank an die Lions Clubs, die durch ihren Beitrag die Finanzierung dieser Aktivitäten ermöglichten. Der Nationenabend, erstmals im Wiener Traditionscafé Prückel, war wieder ein besonderes Highlight. Die unterhaltsamen Präsentationen wurden mit viel Engagement und Herzlichkeit vorgeführt und fanden großen Anklang bei den zahlreichen Besuchern.

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L E O S   | 41

Liebe Leos! Liebe Lions! Gemeinsam beim Befüllen der Jausensackerln.

LEO CLUB PERG | GALLNEUKIRCHEN

HOCHWASSER-JAUSEN Der Strudengau rund um Grein war vom Hochwasser schwer betroffen. Die Mitglieder des Leo Club Perg und Leo Club Gallneukirchen entschlossen sich daher, persönlich, rasch und unbürokratisch zu helfen, und fertigten 450 Jausensackerln für Opfer und Helfer im Bezirk Perg an.

Nach einem herrlichen Sommer starten wir voller Energie und Elan in den Herbst und das neue Clubjahr. Auch dieses Mal kann ich wieder einen neuen Club in der LeoGemeinde begrüßen. Der Leo Club Großebersdorf ist Anfang September gegründet worden. Die Truppe unter der Führung von Gründungspräsident Gerald Beck ist voller Elan und hat als Auftaktveranstaltung bereits ein gewinnbringendes Benefiz-Volleyballturnier organisiert. Dessen Erlös kam bereits bedürftigen Menschen in der Region zugute. Nachdem der Herbst nun angekommen ist, ist es für die neuen Amtsträger auch Zeit, sich in ihren Rollen einzufinden, ihr Jahr zu planen und erfolgreiche Activitys auf die Beine zu stellen. Um diesen Einstieg etwas leichter zu machen, bietet der Leo.Gesamtdistikt im Zuge des ersten Leo.Weekend in Krems an der Donau ein Clubcoaching an. Hier wird den Amtsträgern erklärt, welche Rolle und Aufgabenbereiche die einzelnen Amtsträger üblicherweise einnehmen, welche Services ihnen der Leo.Gesamtdistrik zur Verfügung stellt etc. Als kleines Schmankerl ist es mir gelungen, Tatjana Lackner von der Schule des Sprechens für die Leitung eines Rhetorikworkshops zu gewinnen.

V. l.: Magdalena Kompek, Jakob Etzel, Ines Paweronschitz, Eva-Maria Neumeister, Georg Mantler, Laura Zeindl, Sebastian Schwarz, Nina ­Stiglbrunner und Anita Quixtner.

L E O - G E S A M TDI S T R I K T

Schiff ahoi für guten Zweck Der Leo Club Krems Danubio veranstaltete bereits zum fünften Mal die Leo-Schifffahrt „Donausommer & Feuerzauber“ mit mehr als 200 Gästen. An Bord der MS Anton Bruckner konnte beim Buffet geschlemmt und das Feuerwerk der Landesgartenschau in Tulln genossen werden. „Besonders beliebt war die Tombola mit schönen Sachpreisen, gespendet von Kremser Betrieben, und die beschwingte Musik der Matthias-Weber-Band“, so Nina Stiglbrunner, Präsidentin des Leo Clubs. „Besonders gutes Feedback haben wir für die perfekte Organisation, das feine Ambiente des Schiffs und das knapp 20-minütige Feuerwerk bekommen“, führt Georg Mantler, Veranstaltungsleiter der Schifffahrt, aus.

Außerdem findet vom 15. bis zum 16. November 2013 ein weiteres Modul der Leo-Lions-Akademie statt. Die Mitglieder haben auch dieses Jahr wieder dank der großartigen Unterstützung von Lions die Möglichkeit, an den Leadership- und Teambuilding-Seminaren teilzunehmen und das Erlernte in ihre Clubs zu tragen. Mit dem Lions Europa Forum steht auch wieder ein erfreuliches Internationales Event am Programm. Von 31. Oktober bis 2. November findet das größte europäische Lions-Event in Istanbul statt. Die türkischen Leos haben bereits ein aufregendes Programm für uns zusammengestellt. Wir können uns also auf einiges freuen. Mit diesen großartigen Ausblicken auf die zahlreichen Events und Activitys wünsche ich allen Leos und Lions einen wunderbaren Start in den Herbst und ein fulminantes Clubjahr 2013/14. Alles Liebe, euer Armin

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Die Leos sagen Danke auf der „Burg Kreuzen“ in Oberösterreich.

Die diesjährigen Leo.Weekends starten in und um Krems.

L E O - G E S A M TDI S T R I K T

Gesamtdistrikt | LEO Club Krems Danubio

LEO.Akademie

LEO.Weekend Wachau

Die Leo.Akademie ist ein großartiges Erfolgsprojekt – im jüngst vergangenen Clubjahr konnten gleich drei Module angeboten werden.

Fr., 18., bis So., 20. Oktober 2013, Krems an der Donau Den Auftakt der heurigen Leo.Weekends gestaltet der Leo Club Krems Danubio. An einem herbstlichen Wochenende in und um Krems gibt es die Möglichkeit, Leos aus ganz Österreich zu treffen. Neben Clubcoaching und der ersten Ratssitzung runden Heurigenbesuch und Partyboot das Programm ab. Social Activity wird ein Spaziergang mit Müllsammlung sein. www.mitgliederbereich.leo.at

Mittlerweile absolvieren rund 75 Leos aus ganz Österreich dieses Weiterbildungsangebot, das großteils von den Lions finanziert wird. Dafür dürfen wir uns herzlich bedanken!

L E O - G E S A M TDI S T R I K T

Leo Europa Forum 2013 Anfang August machte sich eine Delegation der österreichischen Leos auf, um nach Finnland zu fahren und am Leo Europa Forum, kurz LEF, teilzunehmen. Nachdem ein paar Leos schon am Vorprogramm teilgenommen hatten, wurden wir nach unserer Ankunft in Himos – einem finnischen Skiort – herzlich begrüßt und auf Hütten aufgeteilt. Ein Get-together und ein New Comer’s Workshop (in dem diejenigen, die das erste Mal zum Forum fahren, eingewiesen werden) waren der Auftakt für eine tolle Woche mit 140 Leos aus ganz Europa und Gästen aus Australien oder Amerika. Ein Highlight zu Beginn des LEF war die Eröffnungszeremonie mit einer Flaggenparade. Die Zeit in Himos gestaltete sich sehr abwechslungsreich. So konnte zu Beginn der Woche zwischen verschiedenen Sport- und Sprachworkshops oder Paintball, Cottage Olympics (verschiedene typisch finnische Wettkämpfe), einem finnischen Sprachkurs oder einem Tanzkurs gewählt werden. Aber auch der Austausch auf Leo-Ebene sollte nicht zu kurz kommen, sodass auch Workshops zum Thema Leonismus angeboten wurden. Hier konnten viele neue Anregungen für die Leo Clubs zu Hause gesammtelt werden. Die ganze Woche stand unter dem Motto „Nachhaltigkeit“, wobei Recycling ein großes Thema war. Das bunte Programm war auch mit einer Sightseeing-Tour durch Tampere oder Jyväskylä gespickt. Wenn so viele junge Leos aufeinandertreffen, darf natürlich ein Abendprogramm nicht fehlen. Das Organisationsteam hat

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Bei der Presentation of Countries war Österreich mit Apfelstrudel, Schinkenfleckerln, Wein und Almdudler vertreten.

sich viel Mühe gegeben und unterschiedlichste Mottopartys organsiert wie zum Bespiel einer Kleidertauschparty. Ein weiterer Höhepunkt für unsere Delegation war die POC (Presentation of Countries), wo jedes teilnehmende Land landestypische Speisen und Getränke verteilt. Österreich war mit Apfelstrudel, Schinkenfleckerln, Wein und Almdudler sehr gut vertreten. Des Weiteren ist unbedingt die Gala zu erwähnen, die dieses Jahr unter dem Motto „Schnee“ stand, sowie der türkische Empfang am letzten Abend, der uns schon mal auf das Leo Europa Forum 2014 in Istanbul einstimmen sollte. Alle teilnehmenden österreichischen Leos können auf eine sehr schöne Woche zurückblicken und sich schon auf das nächste Europa Forum in Istanbul freuen, frei nach dem türkischen Motto: „Keep clam and wait for LEF 2014“.


S i g h t F i r s t   | 43

in Osteuropa Augenlicht retten Als der Kommunismus in Osteuropa und Russland scheiterte, wurden die Gesundheitssysteme ins Chaos gestürzt. Spezialisten für Augengesundheit auszubilden wurde problematisch. Lions und SightFirst sprangen in die Bresche. T e x t A l l i e S t r y k e r F o t o LCI F

A

n einer Ecke des Campus des V ­ inohrady Teaching Hospital Eye Department der Karls-Universität in Prag gelegen, hat das Lions Ophtalmology Educational Center (LOEC) Augenärzten einen Zugang zu öffentlicher Augengesundheitsversorgung in Zentral- und Osteuropa sowie in der früheren Sowjetunion ermöglicht. Das LOEC wurde durch eine SightFirst-Förderung, die örtlichen Lions 1998 gewährt wurde, errichtet und ausgestattet. Augenärzte nehmen an Lehrprogrammen am LOEC teil, die sich mit Ursachen von vermeidbaren Sehbehinderungen und Blindheit befassen. Seit 2002 wurden 1.120 Augenärzte aus 20 Ländern von führenden Spezialisten in Augengesundheit ausgebildet, die oft ihre Zeit ehrenamtlich zur Verfügung stellen. „Das Lions-Center ist ein leuchtendes Beispiel einer erfolgreich fortgesetzten Zusammenarbeit von Lions vor Ort und des Vinohrady Teaching Hospital Eye Department“, sagt Dr. Ivo Kocur von der WHO. Dieses Zentrum ist ein einzigartiges Projekt von LCIF. Die Einrichtung LOEC wurde auch vom Partnerschaftsfonds der Karls-Universität und der Christoffel Blinden Mission (CBM), einer deutschen Organisation für Augengesundheit, unterstützt. In der Republik von Moldawien ist die Rehabilitation von Sehschwächen ein neues Gebiet. Augenärztin Atiana Ghidirimschi nutzte die Möglichkeit, an Kursen zum Thema Sehschwäche im LOEC teilzunehmen: „Das gewonnene Wissen ist sehr wichtig für meine Praxis, und am wichtigsten ist, ich kann unseren Patienten, die ihre Hoffnung verloren haben, besser helfen!“ Dr. Ghidirimschi sagt, dass das gewonnene Wissen durch die LOEC-Kurse die Untersuchungsmethoden von Patienten mit geringem Sehvermögen verbessert haben. Dr. Ghidirimschi: „Ich möchte meine Dankbarkeit für die Spezialisten, die uns mit sehr nützlichen Informationen versorgt haben, ausdrücken.“ Im Dezember nahmen die bosnische Augenärztin Amra Nadarevic und ein Kollege an einem Kurs über Augenentzündungen teil. „Mir gefiel, dass wir während zwei Tagen alles über Augenentzündungen fragen konnten“, sagt Dr. Nadarevic. „Die Experten hatten viel Geduld, all unsere Fragen zu beantworten. Das Wissen, das sie vermitteln, ist sehr wert-

voll.“ Für Dr. Nadarevic war die Erfahrung mit LOEC unbezahlbar. „Dr. Kocur hat mich inspiriert und mir viel zu denken gegeben, als ich nach Bosnien zurückgekommen bin“, sagt sie. Nichts von dem wäre ohne die Lions möglich gewesen. Seit 1996 war der Prager Hartig Lions Club der erste Projektmitarbeiter der Karls-Universität. Zusammen haben sie ein großes Bedürfnis gestillt. „Man muss bedenken, dass das Zentrum zur Zeit des politischen Wechsels in den Ländern in Osteuropa und der früheren Sowjetunion stattfand“, sagt Dr. R. Pararajasegaram, ein ehemaliger beratender Augenarzt der WHO und Mitglied des SightFirst-Beratungskomitees. Seit der Gründung wurde die Finanzierung für die Trainingskurse von CBM bereitgestellt, und Studenten wurden von den Universitäten oder Unternehmen unterstützt. Jetzt wird SightFirst das Zentrum mit einer Förderung

Das Lions-Zentrum hat das Konzept eines öffentlichen Gesundheitsansatzes in der Planung und Bereitstellung von Augen­ gesundheitsversorgung gefördert. unterstützen, das Kurse in pädiatrischer Augenheilkunde, Fehlsichtigkeit, Ametropie und diabetischen Augenkrankheiten bietet. Diesen Sommer werden 27 Studenten von diesen Kursen profitieren. „Das Lions-Zentrum hat das Konzept eines öffentlichen Gesundheitsansatzes in der Planung und Bereitstellung von Augengesundheitsversorung gefördert“, sagt Dr. Kocur. „Es hat eine beispiellose Plattform für Erfahrungsaustausch und Networking für die ganze Generation von jungen Augengesundheitsexperten geschaffen.“ Augenärztin Lucia Gogorova, eine Assistenzärztin im zweiten Jahr am Faculty Hospital Kralovske Vinohrady in Prag, hat an drei Kursen im LOEC teilgenommen. „Die vom LOEC organisierten Kurse sind die beste Möglichkeit, um meine Fähigkeiten zu diskutieren, zu vergleichen und zu verbessern.“ Die im LOEC Ausgebildeten stimmen zu, dass die Erfahrung unbezahlbar und einzigartig ist. „Ich kann sagen, dass das LOEC mir hilft, eine gute Ärztin zu werden und mein Bestes zu geben“, sagt Dr. Gogorova.

SightFirst ermöglicht in Prag u.a. Kurse in pädriatischer Augenheilkunde

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44  |  I N TER N A T I O N A L E V O RST A N DST A GU N G H A M BURG

ZUSAMMENFASSUNG DER VORSTANDSBESCHLÜSSE 30. JUNI – 3. JULI 2013 AUSSCHUSS FÜR RECHNUNGSPRÜFUNG 1. Überprüfte die Ergebnisse des vereinbarten Verfahrens hinsichtlich der DistriktGovernor-Spesenabrechnung, die von Grant Thornton durchgeführt wurde, und bemerkte, dass keine maßgebenden Ausnahmen festgestellt wurden. AUSSCHUSS FÜR SATZUNG UND ZUSATZBESTIMMUNGEN 1. Wies die vom Distrikt 4-L6 (Kalifornien, USA), Distrikt 322-D (Indien) und Distrikt 323-C (Indien) eingereichten Wahlbeschwerden mit Bezug auf den Zweiten VizeDistrikt-Governor ab und bestätigte folgende Personen in ihren jeweiligen Distrikten als Zweite Vize-Distrikt-Governors für das Geschäftsjahr 2013-2014: • Lion John Ruiz – Distrikt 4-L6 (Kalifornien, USA) • Lion S. K. Dhar – Distrikt 322-D (Indien) • Lion Ashok Gupta – Distrikt 323-C (Indien) 2. Gab der vom Distrikt 301-A2 (Philippinen) eingereichten Wahlbeschwerde mit Bezug auf den Zweiten Vize-Distrikt-Governor statt, erklärte die Wahl des Zweiten VizeDistrikt-Governors für das Geschäftsjahr 2013–2014 im Distrikt 301-A2 für null und nichtig und ohne Rechtskraft und Rechtswirkung, erklärte eine Vakanz im Amt des Zweiten Vize-Distrikt-Governors für das Geschäftsjahr 2013–2014 und bestimmte, dass die Vakanz im Amt des Zweiten VizeDistrikt-Governors im Einklang mit der Internationalen und Distrikt-Satzung und den Zusatzbestimmungen neu zu besetzen ist und dass die Klagegebühr minus US$ 100,00 dem Beschwerdeführer zurückzuerstatten ist. 3. Gab der vom Distrikt 301-D1 (Philippinen) eingereichten Wahlbeschwerde mit Bezug auf den Zweiten Vize-Distrikt-Governor statt, erklärte die Wahl des Zweiten Vize-DistriktGovernors für das Geschäftsjahr 2013–2014 im Distrikt 301-D1 für null und nichtig und ohne Rechtskraft und Rechtswirkung, erklärte eine Vakanz im Amt des Zweiten Vize-Distrikt-Governors für das Geschäftsjahr 2013–2014 und bestimmte, dass die Vakanz im Amt des Zweiten Vize-Distriktseptember  |  Oktober 2013

Governors im Einklang mit der Internationalen und Distrikt-Satzung und den Zusatzbestimmungen neu zu besetzen ist und dass die Klagegebühr minus US$ 100,00 dem Beschwerdeführer zurückzuerstatten ist. 4. Gab der vom Distrikt 308-A2 (Malaysia) eingereichten Wahlbeschwerde mit Bezug auf den Zweiten Vize-Distrikt-Governor statt, erklärte die Wahl des Zweiten Vize-DistriktGovernors für das Geschäftsjahr 2013–2014 im Distrikt 308-A2 für null und nichtig und ohne Rechtskraft und Rechtswirkung, erklärte eine Vakanz im Amt des Zweiten Vize-Distrikt-Governors für das Geschäftsjahr 2013–2014 und bestimmte, dass die Vakanz im Amt des Zweiten Vize-DistriktGovernors im Einklang mit der Internationalen und Distrikt-Satzung und den Zusatzbestimmungen neu zu besetzen ist und dass die Klagegebühr minus US$ 100,00 dem Beschwerdeführer zurückzuerstatten ist. 5. Überarbeitete das Distrikt- und Multidistriktverfahren zur Schlichtung von Disputen in Kapitel VII und Kapitel XV der Vorstandsdirektive, um die zeitliche Planung für die Auswahl der Vermittler zu klären. CONVENTION-AUSSCHUSS 1. Verlängerte die Frist für die frühe Registrierung und die Frist für die Hotelzuweisungen für Delegierte auf die zweite Jännerwoche des Kalenderjahres der Convention. AUSSCHUSS FÜR DISTRIKT- UND CLUBVERWALTUNG 1. Ernannte einen Koordinierenden Lion für die Republik Montenegro für das Geschäftsjahr 2013–2014. 2. Genehmigte eine neue provisorische Zone in der Republik Moldawien. 3. Legte eine Richtlinie fest, die fordert, dass ein Zertifizierter Beratender Lion den Clubs zugewiesen wird, die in den Status quo versetzt werden. 4. Überarbeitete die Richtlinie, die es DistriktGovernors erlaubt, das Versetzen von Clubs in den Status quo bis zu 90 Tage vor der Distrikts- bzw. Multidistriktsversammlung anzufordern. 5. Überarbeitete eine Direktive dahingehend, dass den Clubs mit einem Beitrags- oder Gebührenrückstand von $US 10 oder weni-

ger vollberechtigter Status anerkannt werden kann, solange die anderen Voraussetzungen für eine Vollberechtigung erfüllt sind. 6. Klärte, dass die Abrechnungsregeln für Distrikt-Governors die Kosten der Multidistrikt-Anlässe nur dann decken, wenn der Anlass vom Multidistrikt veranstaltet wird. Diese Änderung wird ab 1. Juli 2014 wirksam. 7. Änderte die Direktive dahingehend, dass Anträge auf Distrikt-Neuordnung einen Plan für Mitgliedschaftswachstum und Führungsweiterbildung enthalten müssen und die Anträge nur auf der Oktober-Vorstandstagung geprüft werden. 8. Änderte die Anzahl der Ämter im GlobalMembership-Team (GMT) und Global-Leadership-Team (GLT) von 40 Gebietsleitern für jedes Team auf 41 Gebietsleiter. AUSSCHUSS FÜR FINANZEN UND HAUPTSITZVERWALTUNG 1. Stimmte zu, dass der Accounting-Department-Manager im Auftrag des Ausschusses für Finanzen und Hauptsitzbelange regelmäßig anfallende Dokumente in Zusammenhang mit Investitionen unterzeichnen darf. 2. G  enehmigte die Prognose des vierten Quartals 2012–2013, welche einen Überschuss projiziert. 3. Die Vorstandsdirektive wurde in Bezug auf beim Vorstand eingereichte Anträge, die sich auf die vom Ausschuss für Finanzen und Hauptsitzbelange zu prüfende Prognose auswirken, abgeändert. Alle Anträge müssen Folgendes enthalten: • Die projizierten Kosten für das gegenwärtige Geschäftsjahr bzw. die beiden Folgejahre. • Eine kurze Beschreibung der Auswirkung auf die strategischen Initiativen und Ziele der Hauptabteilung. 4. Genehmigte das endgültige Budget für das Geschäftsjahr 2013–2014, welches einen Überschuss widerspiegelt. 5. Genehmigte aufgrund des Zeitplans der Vorstandstagungen im Jahr 2013–2014 eine Ausnahme bezüglich der Vorstandsdirektive, die erfordert, dass der Ausschuss für Finanzen und Hauptsitzbelange eine empfohlene Gesamtjahresprognose für die Überprüfung auf der Jänner-Exekutivausschusstagung vorlegt.


R u b r i k   | 45

6. Genehmigte einen geringfügigen Haushaltspunkt bezüglich jährlicher ärztlicher Untersuchungen für Verwaltungsamtsträger und Hauptabteilungsleiter. 7. Genehmigte mit Wirkung ab 1. Juli 2014 die Kürzung der Frist für das Einreichen der Spesenabrechnung von 120 Tagen auf 60 Tage für Exekutivamtsträger, internationale Direktoren, Past Internationale Präsidenten und Distrikt-Governors. 8. Der zwischen dem 17. und 21. Juni 2012 vom Ausschuss für Finanzen und Hauptsitzbelange gefasste Beschluss 5 wurde gänzlich aufgehoben und durch folgenden Text ersetzt: a. Der Letztjährige Internationale Präsident und Erste Vizepräsident können an allen Gebietsforen teilnehmen. Der Zweite Vizepräsident kann am Forum seines/ ihres eigenen Gebiets teilnehmen. Verpflegung und Unterkunft werden von der Vereinigung zurückerstattet und mit dem Reisebudget des Amtsträgers verrechnet. 9. Eliminierte die Notwendigkeit einer unterzeichneten Spesenabrechnung für DistriktGovernors, genehmigte Rednerverpflichtungen und In-Distrikt-Budgets, soweit nicht von lokalen Gesetzen und Vorschriften gefordert. Die Direktive trifft eventuell nicht auf alle Budgets zu, es wird daher empfohlen, dass der Amtsträger vor Einreichung einer Spesenabrechnung die jeweilig zutreffende Direktive überprüft. LCIF 1. Überarbeitete die Portfolio-Strukturierung für SightFirst wie folgt: 30 Prozent Dividenden und 70 Prozent feste Einkünfte. 2. Genehmigte die Ausarbeitung einer Absichtserklärung (MOU, Memorandum of Understanding) mit der Behindertenolympiade zur Unterstützung erweiterter Aktivitäten als globale Partner. Die Absichtserklärung wird für einen fünfjährigen Zeitraum gelten und einen Überblick über finanzielle Unterstützung in Höhe von US$ 7,8 Millionen geben, wobei das Jahresbudget jährlich zu genehmigen ist. 3. Erneuerte den Core-4-Finanzierungsprioritätenstatus für das Diabetespräventions- und Kontrollprogramm um zwei Jahre, bis 30. Juni 2015. 4. Genehmigte einen Blockzuschuss in Höhe von US$ 200.000 für die Erneuerung der Lions-Quest-Gemeindepartnerschaftszuschüsse. 5. Genehmigte 29 Standardzuschüsse, internationale Hilfszuschüsse sowie Core4-Zuschüsse in Höhe von insgesamt US$ 1.342.203. 6. Genehmigte einen Großkatastrophenzuschuss in Höhe von US$ 100.000 für Gebiete im Multidistrikt 321, die von den Himalaya-Überschwemmungen betroffen sind, und ernannte Ausschussführungskräfte, die diese Initiative leiten. 7. Genehmigte einen SightFirst-Zuschuss (1634/324-A8) in Höhe von US$ 195.328.

8. Verhängte mit sofortiger Wirkung ein Zahlungsmoratorium bezüglich aller Zuschuss­ anträge von den Distrikten 318-B und 323-C. Wies beide Distrikte an, die Gelder bis spätestens 30. September 2013 an LCIF zurückzuzahlen, oder das besagte Zahlungsmoratorium bleibt bis zum 31. Dezember 2015 in Kraft. 9. Revidierte das LCIF-Verwaltungs- und Direktiven-Handbuch dahingehend, dass Änderungen am LCIF-Lenkungsausschuss die Aufnahme von zwei passiven Mitgliedern und die Verbesserung der Aufgaben und Verantwortungen von Ausschussmitgliedern vorsehen, um die LCIF-Freiwilligenstruktur noch mehr zu unterstützen. 10. Änderte das LCIF-Verwaltungs- und Direktiven-Handbuch dahingehend, dass es die aktualisierten SightFirst-Richtlinien und Kriterien enthält. 11. Überarbeitete im LCIF-Verwaltungs- und Direktiven-Handbuch die Abschnitte über allgemeine und Lions-Quest-Bankgeschäfte mit aktualisierten Bankinformationen und fügte den LCIF-Finanzanalysten in beiden Abschnitten als befugte(n) Person/Zeichnungsberechtigten hinzu. 12. Änderte Kapitel XVI im Direktiven-Handbuch dahingehend, dass es die Aufnahme von zwei passiven Mitgliedern in den Lenkungsausschuss widerspiegelt. 13. Überarbeitete Kapitel XVI im DirektivenHandbuch mit aktualisierten Bankinformationen für Foundation-Konten und fügte den LCIF-Finanzanalysten als befugte(n) Person/Zeichnungsberechtigten hinzu. AUSSCHUSS FÜR FÜHRUNGSBELANGE 1. Fügte Zonen- und Regionsleiter (wo zutreffend) dem Global-Leadership-Team auf Distriktsebene (GLT-D) hinzu. AUSSCHUSS FÜR MITGLIEDSCHAFTSENTWICKLUNG 1. Legte mit sofortiger Wirkung fest, dass bei Gründung eines Leo/Lions Clubs zehn der Leo/Lions mindestens ein Jahr und einen Tag Leos gewesen sein müssen, um den Gründungsgebührenerlass zu erhalten. 2. Aktualisierte die Vorstandsdirektive dahingehend, dass sie die Neueinführung der Beitrittsgebühren für Familienmitglieder und Änderungen an Bestätigungsprozessen mit Wirkung vom 1. Juli 2013 widerspiegelt. 3. Fügte dem GMT-Distrikt-Koordinatorteam mit sofortiger Wirkung Zonenleiter als Mitglieder hinzu. 4. Aktualisierte mit sofortiger Wirkung die Verantwortungen und Beschreibung des Clubbeauftragten für Mitgliedschaft zur Nutzung der GMT/GLT-Distriktsstruktur. Die Änderungen werden Clubs helfen, Mitgliederwachstum und -zufriedenheit zu einer Priorität zu machen und werden ein vereintes Clubteam zur Leitung der Clubinitiativen schaffen. 5. Legte fest, dass Änderungen am Zweigverein-Programm den Zweigclubs mehr

Autonomie in den Bereichen Finanzmittel, Gebühren, Auflösung, Mitgliedereinladung und Clubanwesenheitsforderungen geben sollen. AUSSCHUSS FÜR ÖFFENTLICHKEITSARBEIT 1. Bestimmte, dass LCI zur Unterstützung der Hundertjahrfeier die Dienste einer Marketingfirma in Anspruch nehmen wird. AUSSCHUSS FÜR SERVICE-AKTIVITÄTEN 1. Gab die Empfänger der Leo-des-Jahres-Auszeichnung für das Jahr 2012–2013 bekannt. 2. Ä  nderte den Wortlaut im Direktiven-Handbuch bezüglich des Brillenrecycling-Programms von Lions Clubs International, um zu klären, dass die Lions-BrillenrecyclingZentren (LERCs) ab dem 1. Juli 2013 der Vorstandsdirektive entsprechen müssen, nicht den LERC-Richtlinien. 3. Änderte den Wortlaut im Direktiven-Handbuch in Bezug auf die Auszeichnung für besonderen Einsatz von „Sehkrafterhaltung und Blindenfürsorge“ auf den offiziellen Namen „Sehkrafterhaltung, Aufklärung und Aktion“. 4. Entfernte mit Wirkung vom 1. Februar 2014 die Bezugnahme auf die Gebühr für neue Leo-Mitglieder aus Kapitel XXIII, Artikel XI des Direktiven-Handbuchs. 5. Entfernte mit Wirkung vom 1. Februar 2014 die Bezugnahme auf die Gebühr für neue Leo-Mitglieder aus Kapitel XXII des Direktiven-Handbuchs. 6. Änderte den Wortlaut in Kapitel XXIII des Direktiven-Handbuchs dahingehend, dass bürgende Lions Clubs Artikel mit dem LeoClub-Emblem von der LCI-Abteilung „Clubbedarf“ beziehen können. 7. Entfernte mit Wirkung vom 1. Februar 2014 den Wortlaut aus Kapitel XXIII des Direktiven-Handbuchs, der besagt, dass Lions Clubs International Leo-Club-Mitgliedern Ausweiskarten über den bürgenden Lions Club zukommen lässt. 8. Entfernte mit Wirkung vom 1. Februar 2014 den Wortlaut aus Kapitel XXIII des Direktiven-Handbuchs, der sich auf den Inhalt und die Kosten der Kits für neue Leo-Mitglieder bezieht. 9. Entfernte mit Wirkung vom 1. Februar 2014 die Bezugnahme auf die tatsächlichen Versandkosten für Kits für neue Leo-Mitglieder aus dem Kapitel XXIII des Direktiven-Handbuchs.

Weitere Informationen zu beliebigen der oben gefassten Beschlüssen finden Sie auf der LCIWebsite unter www.lionsclubs.org oder wenden Sie sich unter 630-571-5466 and den Internationalen Hauptsitz. september  |  Oktober 2013


46  |  M i t g li e d e r b e w e g u n g e n

Name Club

Name Club Ruth Cerny Innsbruck Triumphpforte

Johannes Bost, Claudia Herzog, Carolin Herzog, Matthias Posch, Iris Graz Zehetner,

Tim Cole Lungau

Judith Kiesenhofer Rohrbach Dreiländereck Raphael Palgetshofer St. Pölten Laura Viechtbauer Gmunden-Traunsee

Anita Genser, Angelika Grünberger, Carmen Simona Sourij, Gloria Mittelkärnten Anima Kosta-Haslinglehner, Carinthiae Hemma Lettner Bernhard Huber Bad St. Leonhard Obdach

Christoph Wambach Groß Ebersdorf

Zoran Jelen West Tyrol

Karl Altenburger, Jürgen Armbrust, Stephan Holler, Georg Innerhofer, Michael Jagersbacher, Andreas Koch, Franz Köllinger, Franz Josef Krispel, Johann Lampl, Helmut Ledinegg, Leibnitz Bojan Mauhar, Florian Ott, Michael Paulitsch, Helmut Reiterer, Gernot Röck, Franz Karl Johann Schantl, Franz Strohmeier, Peter Tschernko

Anton Köss, Werner Oberhauser, Bregenzerwald Jakob Dietrich Christian Kranebitter, West Tyrol Hanspeter Prantl Gerhard Leitner, Thomas Schindler, Hohensalzburg Peter Horner Frank Obermaier, Josef Wimmer Seekirchen Wallersee

Wolfgang Luckmann, Karl Peierl, Veste Riegersburg Josef Zotter Georg Schepers Ausseerland

Sebastian Rettenbacher, Hallein Johann Bernhofer Robert Roth, Wolfgang Schösser Innsbruck Igls

Harald Bauer, Dominik Graul, Anif Jürgen Sperrer

Artur Schiwek Großgmain Michael Untermoser Maria Wörth

In tiefer Trauer und in bleibender Erinnerung denken wir an Name Gerhard Eilenberger Helmut Gamerith Helmut Herster Peter Herzog Walter Kirchmair Rudolf Tillian

Datum †

Club

Distrikt

27. 07. 2013 31. 07. 2013 08. 08. 2013 05. 07. 2013 28. 08. 2013 08. 08. 2013

Wien Europa Bad Ischl Graz Joanneum Mittersill Zell am See Hermagor

114-O 114-M 114-M 114-W 114-W 114-W

97. World Convention in Kanada Lions Clubs International bereitet sich auf einen ereignisreichen 97. Lions Clubs International-Kongress vor, der vom 4. bis 8. Juli 2014 in der dynamischen Stadt Toronto in Ontario, Kanada, stattfinden wird, und wir möchten Sie herzlich einladen, dieses Fest mit uns zu feiern. Idyllisch gelegen am Lake Ontario, zeichnet sich die größte Stadt Kanadas durch eine ganz eigene Dynamik und durch eine besondere kulturelle Vielfalt aus. Ob pulsierendes Nachtleben, atemberaubende Architektur, großartige Museen, Vintage-Modegeschäfte oder Luxusgeschäfte: In Toronto finden Sie das alles und noch viel mehr. Entdecken Sie eine energiegeladene Welt aus Kunst und Kultur und eine einzigartige Atmosphäre, die es jedem Besucher leicht macht, sich heimisch zu fühlen.

Die wichtigste Komponente unseres internationalen Kongresses sind jedoch Sie – die Lions und Leos aus aller Welt, die mit ihrem Engagement für bedürftige Menschen eine zuverlässige Konstante in einer schnelllebigen Welt schaffen. Seien Sie mit dabei, wenn tausende Lions aus aller Welt vom 4. bis zum 8. Juli 2014 in Toronto zusammenkommen.

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Foto Thinkstock

Unsere Kongressbesucher können sich auf eine inspirierende Woche freuen, die Angenehmes mit Nützlichem verbindet, und sie können an der gemeinsamen Gestaltung der Zukunft unserer großartigen Organisation teilhaben. Bei unserem Kongress in Toronto erwarten Sie eine internationale Parade der Nationen, anregende Plenarsitzungen, eine internationale Galashow sowie die Wahl des internationalen LCI-Präsidenten 2014/2015.


e d i t o r ial   | 47

LIONS/LCIF – Sehkraft für Alle

U

nsere Stiftung LCIF (Lions Club International Foundation) ist in aller Welt führend, wenn es um die Prävention vermeidbarer Erblindung und die Wiederherstellung der Sehkraft geht. Unsere Sehkraftprogramme umfassen die Entwicklung und Verbesserung von augenmedizinischen Vorsorgesystemen, Operationen und Behandlungen zur Wiederherstellung der Sehkraft und die Verteilung von Arzneimitteln an Risikogruppen zur Vermeidung von Augenkrankheiten. Seit der Einführung von SightFirst im Jahr 1990 spielt das Programm eine zentrale Rolle bei der weltweiten Vermeidung von Erblindung. Dank der erfolgreichen Zusammenarbeit von Lions und ihren Partnern wie regionalen Gesundheitsbehörden, Augenspezialisten und anderen NGOs konnte im Rahmen von SightFirst das Sehvermögen bei 30 Millionen Menschen wiederhergestellt oder verbessert werden. SightFirst ist eines der führenden Mitglieder von Vision 2020, einer weltweiten Initiative zur Beseitigung vermeidbarer Erblindungen.

Heinz Schmid, Chefredakteur GDB Lion

Weil die Initiative ein besonderes Augenmerk auf den Aufbau eines umfassenden und nachhaltigen augenmedizinischen Vorsorgesystems legt, dient SightFirst in erster Linie der Finanzierung von Projekten, die Vorsorgeleistungen sicherstellen, vorhandene Einrichtungen zur Augenheilkunde aufbauen oder stärken, Fachpersonal ausbilden und Aufklärungsarbeit in unterversorgten Regionen leisten. In zwei großen Spendenkampagnen haben Lions bereits 415 Millionen US-Dollar für das SightFirst-Programm aufgebracht und so die Leistungen noch mehr Menschen auf der Welt zugänglich gemacht. Mit einem Kostenaufwand von nur sechs US-Dollar kann das Sehvermögen eines Menschen wiederhergestellt oder die Erkrankung an Flussblindheit vermieden werden. So erhalten noch weitere Millionen Menschen das Geschenk der Sehkraft. Kurz vor Redaktionsschluss dieser Ausgabe war es endlich so weit: Die „Sonneninsel“ wurde im Beisein des Salzburger Landeshauptmannes und aller österreichischer Lions-Granden feierlich eröffnet. Siehe dazu auch unseren Bericht auf Seite 6. Viele Zweifler wurden damit eines besseren belehrt, aber es bleibt noch viel zu tun (= zu Spenden), um den laufenden Betrieb dieses Lions-Großprojekts zu gewährleisten. Gratulation auf jeden Fall aber an die Seekirchner Lions, die Tolles geleistet haben, aber auch an alle österreichischen Lions, denn ohne ihre Spenden wäre die „Sonneninsel“ nie entstanden. Ein weiterhin erfolgreiches Clubjahr wünscht euch herzlichst euer Heinz Schmid

I M PRESSU M Lion Österreich, Offizielle Veröffentlichung von Lions Clubs International, Gesamtdistrikt 114-Österreich. Autorisiert vom Internationalen Vorstand, Lions Clubs International. EXECUTIVE OFFICERS President Barry J. Palmer, North Maitland, Australia; Immediate Past President Wayne A. Madden, Auburn, Indiana, United States; First Vice President Joseph Preston, Dewey, Arizona, United States; Second Vice President Dr. Jitsuhiro Yamada, Minokamo-shi, Gifu-ken, Japan. Contact the officers at Lions Clubs International, 300 W. 22nd St., Oak Brook, Illinois, 60523-8842, USA. DIRECTORS Second year directors Benedict Ancar, Bucharest, Romania; Jui-Tai Chang, Multiple District 300 Taiwan; Jaime Garcia Cepeda, Bogotá, Colombia; Kalle Elster, Tallinn, Estonia; Stephen Michael Glass, West Virginia, United States; Judith Hankom, Iowa, United States; John A. Harper, Wyoming, United States; Sangeeta Jatia, Kolkata, West Bengal, India; Sheryl M. Jensen, Rotorua, New Zealand; Stacey W. Jones, Florida, United States; Tae-Young Kim, Incheon, Korea; Donal W. Knipp, Missouri, United States; Sunil Kumar R., Secunderabad, India; Kenneth Persson, Vellinge, Sweden; Dr. Ichiro Takehisa, Tokushima, Japan; Dr. H. Hauser Weiler, Virginia, United States; Harvey F. Whitley, North Carolina, United States. First year directors Fabio de Almeida, São Paulo, Brazil; Lawrence A. “Larry” Dicus, California, United States; Roberto Fresia, Albissola Marina, Italy; Alexis Vincent Gomes, Pointe-Noire, Republic of Congo; Cynthia B. Gregg, Pennsylvania, United States; Byung-Gi Kim, Gwangju, Korea; Esther LaMothe, Michigan, United States; Yves Léveillé, Quebec, Canada; Teresa Mann, Hong Kong China; Raju V. Manwani, Mumbai, India; William A. McKinney, Illinois, United States; Michael Edward Molenda, Minnesota, United States; John Pettis Jr., Massachusetts, United States; Robert Rettby, Neuchatel, Switzerland; Emine Oya Sebük, Istanbul, Turkey; Hidenori Shimizu, Gunma, Japan; Dr. Steven Tremaroli, New York, United States. Medieninhaber und Ver­leger: Österreichischer Wirtschaftsverlag, 1120 Wien, Grünbergstraße 15/Stiege 1, www.wirtschaftsverlag.at. Geschäftsführer: Thomas Zembacher. Chefredaktion: Heinz Schmid, h.schmid@wirtschaftsverlag.at T 01-54664-351 Redaktion: Mag. Katharina Schmid, k.schmid@wirtschaftsverlag.at T 01-54664-352 Anzeigenberatung: Franz-Michael Seidl, f.seidl@wirtschaftsverlag.at, T 01-54664-240, F 01-54664-50240 180, www.wirtschaftsverlag.at. Herstellung: Friedrich VDV Vereinigte Druckereien- u. Verlags-GmbH & Co KG, Zamenhofstraße 43–45, 4020 Linz, T 0 732-650703; Richtung der Zeitschrift: Information über das Clubgeschehen im MD-114, Forum für Diskussionen der Mitglieder, Vertretung humanistischen Gedankengutes

september  |  Oktober 2013


KONGRESS

Kongressprogramm Donnerstag, 21. November 2013 10.00 Uhr

Nachhaltigkeit: Utopie oder bereits Realität?

Referent:

Philipp Kaufmann, ÖGNI

10.30 Uhr

Barrierefreiheit als Wettbewerbsvorteil

Referent:

Roland Wegmann, Comfort4all

12.00 Uhr

Konzepte für die Generationenstadt

TERMIN ORT PAUSCHALE

21. und 22. November 2013 EMS Lounge Wien € 199,– (exkl. 20 % USt)

Referentin: DI Dr. Christiane Feuerstein, Architektin 12.45 Uhr

Bauliche Herausforderungen des demografischen Wandels meistern

Referent:

DI Gernot Hertl, Hertl Architekten

14.30 bis 17.30 Uhr

Wählen Sie zwischen den parallel stattfindenden Praxis-Foren: FORUM A: Architektur • Generationen am Mühlgrund • Geriatriezentrum Liesing • Denkmalgeschützte Gebäude FORUM B: Handwerk • ÖNORM B1600 • Diskussionsrunde 17.30 Uhr

Abschlusshighlight: Wer Visionen hat, kann Grenzen überwinden

Referent:

Thomas Geierspichler, Rennrollstuhlfahrer, Olympiasieger

a sthem kunft nche u Z s Da aubra der B t in einem ak komp kongress. ! c Fa h elden

Jetz

t anm

Freitag, 22. November 2013 9.30 bis 12.00 Uhr

Wählen Sie zwischen den parallel stattfindenden Praxis-Foren: SCHWERPUNKT TOURISMUS • Impulsreferate • Workshops FACHFOREN • Design • Handwerkspraxis • Marketing & Vertrieb 12.00 Uhr

Planen, Bauen und Sanieren für höchsten Komfort in allen Lebensabschnitten Neue Geschäftsideen als Chance für Ihr Unternehmen!

Preisverleihung des Wettbewerbs „Tourismus für alle - Initiativen für barrierefreies Reisen“

Eine erfolgreiche Kooperation mit:

Ausführliches Kongressprogramm und Anmeldung unter: www.bauenundkomfort.at


Lion 05/13