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P.b.b. Verlagspostamt 2340 Mödling, Zul.-Nr. GZ 08Z037802M Postnummer 02

Lions Clubs International – Multidistrikt 114 Österreich

März | April 2013 Ausgabe Nr. 106


KONGRESS

TERMIN ORT PAUSCHALE

18. und 19. April 2013 Eventhotel Pyramide Vösendorf € 199,– (exkl. 20% USt)

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Drei Lions-Höhepunkte nahen!

M Walter Zemrosser Governorratsvorsitzender 2012/13

it großen Schritten steuern wir österreichischen Lions und Leos auf drei wirkliche Höhepunkte des aktuellen Lions-Jahres zu. Wie ihr der gedruckten Einladung (S. 9), aber auch dem Textbeitrag unseres Distriktgovernors 114-O, Herbert Kohn, entnehmen könnt, findet bereits in wenigen Wochen am 22. März 2013 der Lions Uno Day im Vienna International Center statt. Eine hochkarätige Veranstaltung mit Spitzen aus der Diplomatie wartet auf uns, und als Festvortragender konnte Staatssekretär Sebastian Kurz gewonnen werden. Gestattet mir, dem verdienstvollen Organisationsteam mit PID Ernst Musil, Governor Herbert Kohn, DB Walter Götz und Distriktsschatzmeister Karl Brewi an der Spitze meinen herzlichen Dank auszusprechen. Besonders hervorheben darf ich die glänzende Unterstützung durch die Lions-Freunde des Lions Clubs Vienna Cosmopolitan, Präsident Wolfgang Köhler und die IAEA-Directors Carsten Meyer und J. A. Casas-Zamora. Im Mai steht uns das DV/GDV-Wochenende im schönen Zell am See ins Haus. Auch dort leistet das Organisationsteam um Governor Helmut Heimrath und Club-Präsident Architekt Christoph Herzog eine tolle Arbeit. Mit dem Ferry Porsche Congress Center haben wir einen topmodernen noblen Rahmen für unsere Versammlungen und für den Galaabend am 25. Mai 2013 zur Verfügung. Die Hotelbuchungen werden über den Tourismusverband professionell abgewickelt. Über die atemberaubende Landschaftskulisse könnte ich nach zwei Besprechungen des Governorrates an Ort und Stelle ins Schwärmen geraten. Die unglaubliche Zahl von 350 österreichischen Teilnehmerinnen und Teilnehmern – mit täglich steigender Tendenz – dürfen wir für die World Convention in Hamburg erwarten. Nun haben wir neben dem Gresham-Carat-Hotel in der edlen Speicherstadt am Hafen noch ein zweites Österreicher-Hotel zugeteilt bekommen, in das alle Lions eingebucht werden, die nicht schon woanders selbst gebucht haben: Es ist dies das Hotel Mercure Hamburg City, auf halbem Weg vom Gresham-Carat-Hotel zum Convention-Gelände und vor allem auch auf derselben Shuttlebus-Linie. Wir werden uns daher kaum verfehlen können. Für uns Österreicher sollten die Höhepunkte wohl die internationale Parade unter der Führung unseres Incoming Governorratsvorsitzenden Manfred Uratnik am Samstag, bei der wir musikalisch umrahmt in Tracht auftreten, sowie der Österreich-Empfang am Sonntag nach der ersten Plenarsitzung mit International President Wayne Madden sein. Aber auch insgesamt erwartet uns mit der weltberühmten Hafenstadt Hamburg ein sehr interessantes Reiseziel. Bei der Anreise hat sich übrigens die große Mehrheit für die Eigenanreise entschieden. Es verbleibt für uns alle die uns stolz stimmende Tatsache, dass in Hamburg die größte heimische Delegation anwesend sein wird, die es je bei einer Lions World Convention gab. Vielen Dank für diesen grandiosen Beweis der Motivation und des Zusammenhaltes bei unseren Lions und Leos! Ich möchte diese Zeilen nicht schließen, ohne die ungeheure gemeinsame Charity-Kraft hervorzuheben, welche die österreichischen Lions und Leo Clubs aufbringen, wenn Not am Mann ist. Jeweils deutlich mehr als 100.000 Euro kamen für die Katastrophenhilfe im Paltental und in Lavamünd zusammen, für unser großes gemeinsames Projekt der Sonneninsel ist die Spendenbereitschaft der Clubs ungebrochen. Wir Lions und Leos können darauf wirklich stolz sein.

Herzlichst Ihr/euer Walter Zemrosser

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r DV/GDV 2013

Inhalt 6 9

Zum Geleit Drei Lions-Höhepunkte nahen!

Seite 3

Internationaler Präsident LCIF: Die Lions-Rettungsleine – ein besseres Leben für Millionen

Seite 5

Projekt Sonneninsel vor Fertigstellung

Seite 6

Service Club Leader Conference Präsentation der Organisationen mit Podiumsdiskussion

Seite 8

einladung zur gv/gdv 2103 Lions Austria zu Gast in Zell am See

Seite 9

LCIF-Jahresbericht Leben verändern

Seite 13

Distrikt West Distrikt Mitte Distrikt Ost Leos

Seite 16 Seite 20 Seite 27 Seite 35

Leos auf dem Vormarsch Interview mit Gerhard Reitmaier und Georg Mantler

Seite 33

editorial Impressum

Seite 37

mitgliederbewegungen

Seite 38

st in Zell am See Informationen aus den Distrikten 24. 5. – 25. 5. 2013

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in t e r na t i o nal e r p r ä s id e n t   | 5

LCIF: Die Lions-Rettungsleine – ein besseres Leben für Millionen

I Wayne A. Madden Internationaler Präsident 2012/2013

m Jahr 1943 stürzte ein US-Kampfflugzeug über dem Pazifik ab. Louis Zamperini überlebte den Absturz, aber sein Leidensweg hatte erst begonnen. Im offenen Meer treibend, wendete er Haie ab, umging den Beschuss von feindlichen Flugzeugen und reparierte erfinderisch sein kaputtes Rettungsboot. Gefangengenommen und grausam gefoltert, wurde er an seine Grenzen getrieben. Seine unglaublich inspirierende Geschichte wird im Bestseller „Unbroken“ von Laura Hillenbrand erzählt. Zamperinis Geschichte ist so fesselnd, weil er außergewöhnlich stark, mutig und einfallsreich war. Er war einzigartig. Wir wissen, dass wir nie das machen könnten, was er gemacht hat. Wir kennen wahrscheinlich nicht einmal jemanden, der das könnte. Wir sind menschlich, nicht übermenschlich. Zamperini überlebte durch seinen eigenen Verstand und Mut, aber wenn wir keine Hilfe haben, sind wir vermutlich keiner Katastrophe, keinem Unglück, und keinen Krankheiten gewachsen. Als ich die WHO vergangenes Jahr besucht und mich mit Gruppen getroffen habe, die sich für die Bekämpfung von Masern engagierten (ein mikroskopisch kleiner Virus, der stark genug ist, um zu Blindheit, Hirnschädigungen und Gehörverlust sowie bis zum Tod zu führen), wurde ich an unsere gemeinsame Verletzlichkeit erinnert. LCIF hat sich mit der Bill und Melinda Gates Foundation und anderen zusammen geschlossen, um Millionen Kinder vor Masern zu schützen. LCIF ist die weltweite Foundation der Lions, und es erfordert ein Dorf von Lions, um Krankheiten und andere Katastrophen zu bekämpfen. Die Zusammenarbeit von Lions mit LCIF bringt Augenlicht zu den Blinden, hilft Katastrophenopfern wieder auf die Füße, unterstützt Jugendliche bei ihren Herausforderungen im Leben und setzt unzählige andere gute Taten in großem Ausmaß um. Wie ihr aus den Nachrichten wisst, ist die Welt ein gefährlicher Ort. Armut lässt Menschen machtlos und schmerzerfüllt zurück. Wir Lions sind ein großartiges Gegenmittel, eine Kraft für alle Zeiten. LCIF ist der beste Weg für uns, unsere Ressourcen zu bündeln und unseren guten Willen zu leiten. Der effektivste Weg, um den Hauptproblemen in der Gesellschaft gegenüberzutreten, ist die Verbindung und Aufstellung von Ressourcen. LCIF repräsentiert die Lions bestmöglich und so effektiv wie möglich. In dieser Ausgabe feiern wir die Erfolge der LCIF. Vielen Dank euch Lions, für eure Unterstützung der LCIF und für die Hilfe, Hoffnung und Heilung, die ihr so vielen bringt. Bitte setzt eure Unterstützung für die Foundation fort. Es gibt nur einen Louis Zamperini, aber es gibt 1,35 Millionen Lions. Bitte seid weiterhin so großartige Lions, die ihrer Gemeinschaft eifrig helfen und genauso selbstlos den weltweiten Nachbarschaften durch unsere bemerkenswerte Foundation dienen.

Wayne A. Madden Lions Clubs International President m ä r z   |  a p r il 2 0 1 3


6  |  P r o j e k t s o nn e nin s e l

Sonneninsel vor Fertigstellung Im Jahr 2008 wurde von Lions-Freunden des Lions Club Seekirchen Wallersee die Idee der Notwendigkeit zur Errichtung eines psychosozialen Nachsorgezentrums für an Krebs erkrankte Kinder, Jugendliche und deren Eltern, Geschwister und Angehörige geboren. T e x t P D G / G D B F r an z P o l s t

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U

m dieses Projekt realisieren zu können, bedurfte es zweier wesentlicher Partner; nämlich der Salzburger beziehungsweise der österreichischen Kinderkrebshilfe als Bauherr einerseits und der österreichischen Lions Clubs andererseits, die bereit sind, die Betreibungs- und Therapiekosten für die ersten fünf Jahre zu sichern. Nur unter diesen Voraussetzungen konnte das Projekt in Angriff genommen werden. Der Governorrat des Gesamtdistrikts Österreich wurde im Jahr 2008 erstmals mit diesem Projekt konfrontiert und fand es höchst unterstützungswürdig. Bei der GDV im Jahr 2009 in Bad Vöslau wurde die Sonneninsel als gesamtösterreichisches Schwerpunktprojekt durch die Unterstützung aller österreichischen Lions Clubs, aber auch durch Lions Int. über LCIF und benachbarte ausländische Lions Clubs beschlossen. Seit diesem Zeitpunkt sind die Lions-Freunde des LC Seekirchen Wallersee unermüdlich mit großem persönlichem, zeit- und kostenintensivem Einsatz unterwegs, um für die Realisierung dieses bisher einmaligen Projekts zu werben und um Unterstützung zu bitten. Nach intensiven Kontakten mit den Governorräten der vergangenen Jahre, die sich immer wieder durch Berichte und Besichtigungen der Baustelle über den aktuellen Stand informiert haben, wurde das Projekt auch in allen Distrikten entsprechend unterstützt.

Wing-Kun Tam zu Besuch Höhepunkt war wohl der Besuch des Int. Präsidenten Dr. Win-Kung Tam im Februar des vergangenen Jahres anlässlich seines Österreich-Besuchs. Das Projekt hat ihn fasziniert, und er hat – wie auch schon seine Vorgänger – die Unterstützung von Lions Int. zugesagt. Letztlich wurde inzwischen von LCIF das Projekt mit US$ 150.000 unterstützt. Viele Lions Clubs aus Österreich, aber auch aus Italien und Deutschland und auch Leo Clubs haben bisher ihre Spenden überwiesen. Ihnen allen gebührt großer Dank. Selbst der Club der Soroptimisten hat anlässlich einer im Jänner dieses Jahres abgehaltenen Konferenz der Serviceclubs Österreichs erklärt, dass sie einen Teil der Spenden zum 50-Jahr-Jubiläum der Sonneninsel zur Verfügung stellen werden. Trotz allem gibt es immer noch eine große Anzahl von Lions Clubs in Österreich, die bisher nicht entsprechend überzeugt werden konnten, ihrer solidarischen Verpflichtung durch den Beschluss bei der GDV 2009 nachzukommen und ihren Beitrag zu leisten. Vielleicht hat auch die Tatsache, dass der Bau zuletzt mangels Finanzierungsmittel bei der Österreichischen Kinderkrebshilfe über ein halbes Jahr stillgestanden ist und dadurch immer wieder Gerüchte und Mutmaßungen entstanden sind, die bei entsprechender Erkundigung auszuräumen gewesen wären, Unsicherheit und Skepsis hervorgerufen. In den vergangenen Monaten wurden sowohl vom Bauherrn als auch von Lions durch den Governorrat entsprechende vertrauensbildende Maßnahmen gesetzt, die alle Zweifel ausräumen sollen und nachstehend kurz zusammengefasst werden: • Die Finanzierung zur Fertigstellung des Baues ist nun gesichert, der Innenausbau erfolgt seit Beginn dieses Jahres und die Eröffnung ist für Juli 2013 vorgesehen. • Der Governorrat des GD 114 hat mit dem Lions Club Seekirchen Wallersee eine schriftliche Vereinbarung geschlossen, dass alle bisher eingelangten Spendengelder der Lions Clubs auf ein gesondertes Konto gelegt werden, zu dem der Governorrat in der Person des GesamtdistriktSchatzmeisters Zugriff hat und daher die Verwendung der Lions-Spenden der Zustimmung des Governorrates bedürfen. Die bisherigen Spendeneingänge der Lions Clubs wurden vom Lions Club Seekirchen Wallersee aufgelistet und durch Bankbestätigung nachgewiesen.

Unterstützung und Hilfe Ich persönlich als Gesamtdistrikt-Beauftragter für die Sonneninsel glaube, dass nun alle Lions Clubs durch die gesetzten Maßnahmen überzeugt sein müssten, ihren Beitrag zu diesem einmaligen Projekt, auf das alle Lions in Österreich sehr stolz sein können, zu leisten, soweit das noch nicht geschehen ist. Nach der Eröffnung im Sommer dieses Jahres beginnen die Kosten für Betreibung und Therapie. Nun sind die Lions gefragt, die ihre Unterstützung zugesagt haben und ohne die dieses Projekt nicht machbar gewesen wäre. Wenn auch keine schriftliche Verpflichtungserklärung dazu abgegeben wurde, so soll doch die abgegebene Zusage von Lions Gültigkeit und Qualität haben. Das sind wir unseren Partnern und unserem Selbst-

Der Innenausbau erfolgt seit Beginn des Jahres.

verständnis als Lions im Sinne unserer ethischen Grundsätze schuldig. Ich bin kein Freund von nachdrücklicher Einforderung gegebener Zusagen – vielmehr möchte ich überzeugen. Allerdings müssen manche Lions Clubs aber auch daran erinnert werden, dass wir der weltweit größten Serviceorganisation angehören und unser Wirken nicht an der Gemeindegrenze endet. Ich habe in meinem Governorjahr vor zwei Jahren bei meinen Clubbesuchen und unzähligen Gesprächen derart viel Positives erlebt, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass sich Lions Clubs einer gemeinsam beschlossenen Aktion, die schwer erkrankten Kindern wieder ins Leben helfen soll, verweigern. Denken wir an die vor vielen Jahren gegebene Starthilfe der österreichischen Lions für das St. Anna Kinderspital in Wien und daran, welch großartige Institution inzwischen daraus geworden ist. Der Präsident des Lions Club Seekirchen Wallersee hat mich gebeten, für alle Spenden, die bisher von den verschiedenen Clubs – egal in welcher Höhe – eingelangt sind, auf das Herzlichste zu danken und jeden Club sehr gern zu einer Führung durch die Sonneninsel und anschließend zu einer kleinen Stärkung einzuladen. Das wäre doch eine gute Gelegenheit für einen Clubausflug. In diesem Sinne verweise ich auf die umfassende Informationsmöglichkeit über die Sonneninsel unter www.lions-seekirchen.at > Sonneninsel und danke allen für ihren Beitrag zu dieser Erfolgsgeschichte. m ä r z   |  a p r il 2 0 1 3


8  |  S e r v ic e C l u b L e ad e r C o n f e r e nc e

Leader Conference

Eine Präsentation der Organisationen mit Podiumsdiskussion: „Bedeutung von ­Serviceclubs für unsere Gesellschaft – heute und morgen“. T e x t F otos p g r V di p l . - K f m . D r . f e r dinand H ac k e r

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ie „Service Club Leader Conference“, eine Erfahrungsaustausch- und Ko­operationsplattform der acht wichtigsten Service-Club-Organisationen in Österreich, präsentierte sich auf Einladung der Präsidentin des Nationalrats, Mag. Barbara Prammer, am 24. Jänner 2013 im Parlament. Unter dem Motto „Gemeinsam können wir mehr bewegen“ wollten wir auf die Leistungen unserer Seviceclubs aufmerksam machen. Die sehr erfolgreichen Kooperationen, die es durch die Plattform bereits gegeben hat, bekannter machen und neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit finden. Es gibt diese Erfahrungsaustauchund Kooperationsplattform „Service Club Leader Conference“ (SCLC) mittlerweile seit zehn Jahren. Der Grundgedanke dazu ist anlässlich eines Verfassungskonvents

im Parlament entstanden. Durch diese Plattform hat sich die Zusammenarbeit zwischen den teilnehmenden Service-Clubs erheblich verbessert: Mitglieder: Kiwanis, Lions (114-M, Rotary, Round Table, Soroptimisten, ZontasLadies Circle und Club 41). Gemeinsam haben wir mehr als 22.000 Mitglieder in Österreich, die ihre Leistungen ehrenamtlich für die Gesellschaft zur Verfügung stellen. Auch wenn es nur einen Teil dieser Leistungen widerspiegelt, sei angemerkt, dass unsere Clubs jährlich mehr als 10.000.000 Euro aufbringen, die zu 100 Prozent unseren Zielen zugutekommen. Vom Grundgedanken her ist der Schwerpunkt aller Organisationen zu helfen, Not zu lindern, überall dort, wo das soziale Netz nicht ausreichend greift. Darüber hinaus gibt es auch ganz spezifische Zielsetzungen und Schwerpunktthemen, die für unsere heutige Gesellschaft wichtig sind, von der Gesellschaft noch nicht ausreichend gewürdigt werden und wo die Gesellschaft auch noch keine Lösungen parat hat. Unsere Gruppe übernimmt damit sehr oft eine Vorreiterrolle (zum Beispiel war „Essen auf Rädern“ ein Lions-Projekt). In einigen Bereichen gibt es bereits sehr gewinnbringende Zusammenarbeit mehrerer Clubs. So etwa bei der Unterstützung der Jugend, ein Schwerpunkt für Kiwanis, Lions und Rotary. Ausgehend vom Lebenskompetenz Projekt Lions-Quest, „Jugendliche beim Erwachsenwerden zu unterstützen“, ist es zu einer Kooperation zwischen Lions, Rotary und m ä r z   |   a p r il 2 0 1 3

Mentorstiftung gekommen – zur Plattform 10 –, die Jugendliche zwischen drei und 15 Jahren betreut (von drei bis sechs Jahren und von sieben bis zehn Jahren, von elf bis 15 Jahren Lions-Quest). Gesundheitsthemen sind für alle unsere Partnerorganisationen wichtig, wie zum Beispiel der Kampf gegen die Blindheit (Lions), Kampf gegen Polio (Rotary), Kampf gegen Tetanus (Kiwanis), das Projekt „Golden Heart“ der Zontas, oder „Walk the World“, ein „Ernährungsprojekt“ der Soroptimisten, etc. Besonders schön ist es, dass es im Bereich Reha für krebskranke Kinder gleichgerichtete Aktivitäten in unserer Gruppe gibt. Lions unterstützt die Sonneninsel in Salzburg, Ladies Circle und Round Table sowie das Kumplgut und viele mehr. Schwerpunktmäßig sind unsere Leistungen im lokalen Bereich (80 Prozent) angesiedelt, aber wir vergessen auch nicht, „über den Zaun zu schauen“ und uns an internationalen Aktivitäten zu beteiligen. Ein Großteil der teilnehmenden Organisationen sind NGO-Partner der Uno. Dadurch ist es uns möglich, auf internationaler Ebene besonders effizient zu arbeiten.

information Wenn Sie Interesse haben, Näheres über uns zu erfahren, wenden Sie sich bitte an die nach­ stehenden Organisatoren dieser Veranstaltung: • Herbert Egger egger-geo@aon.at pastgovernorrat@kiwanis.at (Kiwanis) • Ferdinand Hacker ferdinand.hacker@aon.at (Lions) • Gertraud Pichler gertraud.pichler@tele2.at (Soroptimisten) • Christine Zöchling christine.zoechling1@chello.at (Zontas)


Einladung zur DV/GDV 2013

Lions Austria zu Gast in Zell am See 24. 5. – 25. 5. 2013


Lions Austria zu Gast in Zell am See

Der Lions Club

Zell am See Gestatten, dass wir uns vorstellen: Unter der Ägide des derzeitigen Präsidenten Arch. DDI Christoph Herzog und seines Sekretärs RR Franz Schwab bereitet sich der junggebliebene Zeller Lionsclub – der achtälteste Österreichs und mit 47 aktiven Mitgliedern der größte Lionsclub des Pinzgaus – derzeit akribisch auf die GDV 2013 vor. Der erweiterte Vorstand bildet das Organisationskomitee und feilt in engstem Kontakt mit „seinem“ Distriktgovernor Helmut Heimrath an den vielen Details dieser größten Lionsveranstaltung Österreichs.


Programm der

DV/GDV 2013 Samstag, 25. Mai 2013,

Programm am Vorabend zur DV/GDV Freitag, 24. Mai 2013 ab 13.30 Uhr Golfspiel am Golfplatz Zell am See – Kaprun mit unseren LF Albert Rieder und Harald Schlosser am Golfplatz Zell am See-Kaprun 15:00 Uhr Kabinettsitzung D114 West im Romantikhotel Metzgerwirt 17.00 Uhr Governorratssitzung im Romantikhotel Metzgerwirt 19.00 Uhr Gemütlicher Abend mit Freunden im AUGUT mit Musik „Handmade" & Schmankerlbuffet aus der Region. Gehzeit 15 Minuten. Keine Parkmöglichkeiten beim AUGUT. Shuttlebusse fahren von allen Hotels zum AUGUT (18.45 & 19.00 Uhr) und retour (22.30 & 23.00 & 23.30 Uhr)

ab 08.30 Uhr

Akkreditierung und Anmeldung im Ferry Porsche Congress Center (FPCC) 09.45 Uhr Begrüßung der Delegierten 10.00 Uhr Beginn der

Distriktversammlungen 13.00 Uhr Mittagsbuffet im FPCC 14.30 Uhr Beginn der

Gesamtdistriktversammlung 19.00 Uhr

Galaabend

Begrüßung durch Präsident Christoph Herzog und Grußworte Bgm. Hermann Kaufmann Grußworte DG West – Ing.Helmut Heimrath DG Mitte – Dir. Herbert Kohn DG Ost – HR DDr. Manfred Uratnik GRV – HR Dr. Walter Zemrosser Leo – GD Präs. Georg Mantler Klavierspiel und Präsentation des Siegers des Musikwettbewerbs 2013 Festvortrag von Frau BM Dr. Maria Fekter Show „Der Mentalist“ Manuel Horeth Moderation des Abends durch LF Christian Pentz

Programm für Beleitpersonen Samstag, 25. Mai 2013

Fahrt mit der Dampflok der Pinzgauer Lokalbahn nach Mittersill und Besichtigung des Nationalparkzentrums – Treffpunkt 10.00 beim FPCC


Anmeldung zur DV/GDV 2013


leben verändern

A

ls ihr nach der Operation ihres grauen Stars der Verband entfernt wurde, stand er vor ihr. Sie fand, dass er wie ein Prinz aussieht. – „Ich habe meinen Vater zum ersten Mal gesehen, und ich war sehr glücklich“, sagte Rangita nach der Operation in Nepal. Ihr Arzt hat angemerkt, dass Rangitas angeborener grauer Star schon viel früher hätte operiert werden müssen, aber ihre Familie konnte sich so einen teuren Eingriff nicht leisten. Dank der Lions und einer Beihilfe der LCIF und Rausch + Lombs Pe­diatric Cataract Initiative bekam Rangita die Operationen, die sie brauchte, und die notwendige Nachsorge. Das Augenlicht zu retten ist einer der vielen Arten, wie die Lions Clubs International Foundation Leben verändert. Die LCIF ermöglicht den Lions, durch ihren Service und ihre Großzügigkeit eine große Wirkung in der Welt zu zeigen. LCIF erreicht ihre Mission durch die Beschaffung von Beihilfen in vier Fokusbereichen – Jugendliche zu unterstützen, Katastrophenbeseitigung anzubieten, Augenlicht zu retten und menschliche Plagen wie Masern zu minimieren. Es folgen Geschichten, wie Lions vergangenes Jahr Menschen geholfen haben, ausgesucht aus dem jüngsten 2011-12-LCIF-Jahresbericht

Rangita Harjan, ein zehnjähriges Mädchen aus Indien, erkannte die Stimme ihres Vaters, sobald er den Raum ­betrat: tief, aber warm und kraftvoll. Sie kannte seine Berührung – stark, aber beruhigend. Sie erkannte sogar seinen Geruch – wie die Bäume, frisch und kräftig. Aber sie hat ihn noch nie gesehen und hat keine Ahnung, ob er klein oder groß, gutaussehend oder unscheinbar ist, ein lächelndes oder ein mürrisches Gesicht hat. T e x t A lli e S t r y k e r F oto s i g h t f i r s t

(der vollständige Bericht ist online auf www.lcif.org erhältlich). Es sind Geschichten von bedürftigen Menschen, denen geholfen wurde. Aber es sind auch Geschichten von Lions, die LCIF unterstützen und die Veränderung von Menschenleben möglich machen. Lions, Partner und Freunde spendeten der Foundation von 2011 bis 2012 43,4 Millionen US-Dollar, sodass sie 200 Millionen Menschen helfen konnte.

Augenlicht retten Seit 1925, als Helen Keller die Lions Clubs International herausforderte, die Ritter der Blinden zu sein, haben Lions Augenlicht gerettet und erhalten. Im vergangenen Finanzjahr haben Lions Club International eine neue kooperative Vereinbarung mit der WHO unterschrieben, um globale Anstrengungen im Kampf gegen unnötige Blindheit zu setzen und neu auftretende Bedrohungen gegen die Sehkraft durch Diabetes und andere Zustände durch das SightFirst-Programm der LCIF in Angriff zu nehmen. Bild oben: Blind von Geburt an, lernt ein Mädchen die Blindenschrift, was mithilfe einer LCIF-Förde­ rung an die Lions auf den Philippinen ermöglicht wurde.

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Rangita Harjan wusste nicht, wie ihr Vater Shambuhu aussieht, bis sie, ermöglicht durch die Pediatric ­Cataract Initiative, von Indien nach Nepal für eine Operation reiste.

Im Geschäftsjahr 2011–2012 vergab unsere Foundation 513 Zuschüsse von insgesamt 55,5 Millionen US-Dollar. Einige Beispiele der Auswirkungen von Lions im vergangenen Jahr: • Dank 35 SightFirst-Förderungen konnte das Augenlicht von 30 Millionen Menschen gerettet oder ihre Sehkraft verbessert werden. • Ungefähr 33.000 Menschen erhielten sofortige Hilfe nach Katastrophen durch 165 Notfallbeihilfen. • 4,7 Millionen Menschen profitieren vom Zugang zu Ausbildung, Technologie, Gesundheitsversorgung und von vielen anderen lebensverändernden Verbesserungen durch 160 Standardzuschüsse. • Mindestens 166.000 Schüler lernen positive Lebenskompetenzen durch 37 Lions-QuestFörderungen. • Mehr als 91.700 Menschen haben Zugang zu sauberem Wasser und medizinischer ­Verpflegung durch 26 internationale Hilfsfonds.

Das Lions-WHO-Projekt zur Beseitigung von zu verhindernder Kindheitsblindheit errichtet 26 kinderfreundliche Lions-Untersuchungszentren für Augengesundheit in weniger entwickelten Nationen. „Die Lions können sich selbst hoch anrechnen, dass sie in der Welt helfen, Fortschritte gegen viele Blindheit verursachende Zustände zu machen – dank der Unterstützung, die sie der WHO angeboten haben, und dank ihrer eigenen Aktionen, um Operationen gegen den grauen Star zu unterstützen und ansteckende Krankheiten zu bekämpfen, die zu Blindheit führen“, sagt Dr. Margaret Chan, Generaldirektorin der WHO. „Wir sind erfreut, unsere langanhaltende Zusammenarbeit mit den Lions in dieser Hinsicht ausweiten zu können.“ LCIF hat Millionen mit SightFirst geholfen. Das SightFirst-Programm unterstützt hochwertige und nachhaltige Projekte, die Services für die Augengesundheit bieten, Infrastruktur errichten, Personal trainieren und/oder Rehabilitation und Ausbildung in unterversorgten Gemeinschaften bieten. Die betroffenen Hauptbereiche umfassen: grauer Star, Flussblindheit, Bindehautentzündung, Ametropie und – besonders in entwickelten Nationen wie den USA – Augenkrankheiten durch Diabetes und grüner Star. Lions haben mehr als 415 Millionen US-Dollar mobilisiert, um SightFirst zu unterstützen und Augenlicht weltweit zu retten. SightFirst ist in China besonders aktiv. SightFirst China Action, eine Partnerschaft mit der Volksrepublik China und der China Disabled Persons Federation, ist eines der größten und erfolgreichsten Programme der LCIF. Lions haben diese Partnerschaft mit dem Start der Phase 3 der SightFirst China Action während des Lions World Sight Day in Shenzhen, China, 2011 erweitert. An diesem Tag wurde ein Plan bekanntgegeben, um die Services für Augenlicht zu erhöhen und Bindehautentzündung in China bis 2020 zu beseitigen. Zusätzlich stellte die LCIF Fonds für SightFirst bereit, um ein regionales Trainingsprogramm zu gestalten und Verknüpfungen in der Gesundheitsversorgung von Augenlicht zu stärken.

Millionen vor Masern schützen Masern sind eine vermeidbare Krankheit, die noch immer täglich hunderte Kinderleben weltweit fordert. Laut Lion Sanjay Khetan aus Nepal war es eine einmalige Chance, bei der Masern-Immunisierung von Millionen Kindern in seinem Land zu helfen. „Teil einer Initiative zu sein, die das Leben so vieler Kinder retten wird, gibt dir unermessliche Zufriedenheit. Dein Leben hat einen Sinn“, sagt er. Medizinische Komplikationen durch Masern umfassen Gehirnschwellung, starken Durchfall und Blindheit. Die WHO schätzte 2004, dass 100.000 Kinder jedes Jahr aufgrund einer Masernerkrankung erblinden. Unterernährte Kinder sind am anfälligsten m ä r z   |   a p r il 2 0 1 3

für Augenprobleme und Blindheit, die durch Masern erfolgen, weil es ihnen an Vitamin A mangelt, das essenziell für die Augen und andere kritische Organe ist. Im Oktober 2011 bat die Bill & Melinda Gates Foundation die LCIF, bei der Beseitigung von Masern zu helfen, und stellte sie vor die Herausforderung, zehn Millionen USDollar für Impfkampag­nen gegen Masern und Routineimpfungen zu sammeln. Die Gates Foundation versprach, zwei US-Dollar, die die Lions aufbrachten, mit jeweils einem US-Dollar auf insgesamt drei zu erhöhen, wenn das Ziel erreicht wird. Und das Ziel wurde im Oktober 2012 erreicht. Die Bemühungen der Lions hörten hier nicht auf. Sie haben auch die Measles-&Rubella-Initiative unterstützt, eine Koalition von globalen Führungspersonen aus der Gesundheitsbranche, die Impfkampag­ nen gegen Masern in mehr als 30 Ländern organisierten und durchführten. Lokale Lions boten wertvolle soziale Aktionen vor und während der Kampagnen an, um die geplante Zahl an Impfungen sicherzustellen, sie nahmen an Kampagnenstarts teil und halfen freiwillig in Impfzentren. Durch den Fokus, Masernimpfungen mit Kampagnen zu ermöglichen, haben Lions geholfen, 157 Millionen Kinder vor Masern im Jahr 2012 zu schützen.

Partnerschaft für die Jugend Das Lions-Quest-Programm der Foundation verändert das Leben von jungen Menschen weltweit durch das Lehren von Lebenskompetenzen. In Indien sieht Sunidhi Raje die positive Veränderung in ihr seit Lions-Quest ein Teil des Stundenplans geworden ist. „Dieses Programm hat mir geholfen, das Erwachsenwerden besser zu verstehen, und Probleme, die junge Menschen wie mich betreffen, zu bewältigen“, sagt sie. Die Schuldirektorin Manasi Muley sagt, dass ihre Schüler positives soziales Benehmen und Einstellungen entwickelt haben, essenzielle Kompetenzen gelernt haben und sich für ein gesundes und drogenfreies Leben entschieden haben. Die drei altersgerechten Stundenpläne von Lions-Quest sind für die Volksschule, die Unter- sowie die Oberstufe zugeschnitten. Lehrer besuchen Training-Workshops, um


1 5   |   L C I F Jah r e s b e r ich t den Stundenplan, der bis zum Endes des Geschäftsjahres in 35 Sprachen übersetzt wird, zu lehren. Viele Organisationen haben bekräftigt, dass Lions-Quest, aktiv in 73 Nationen am Ende des Geschäftsjahres, effektiv Lebenskompetenzen lehrt, die sich auf Charakterbildung, Hilfsbereitschaft, Prävention von Mobbing und Drogenmissbrauch auswirken. Eine Partnerschaft mit dem United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC) hilft mithilfe von Lions-Quest jungen Menschen in Südosteuropa, gesünder und verantwortungsbewusster zu leben. LCIF stellte 100.000 US-Dollar für die Übersetzung und Anpassung des Lions-Quest-Materials für Serbien und Montenegro zur Verfügung. LCIF wird mit dem UNODC zusammenarbeiten, um Familien-Trainingsprogramme zur Prävention von Drogenmissbrauch, HIV/AIDS und Kriminalität umzusetzen. Die Foundation kann Lions-Quest zu 30.000 Schülern in Botswana, Kenya, Malawi, Tansania und Uganda mit Unterstützung von 150.000 US-Dollar vom U.S. State Department bringen. In Lions-QuestTrainingsworkshops wurden in jedem der fünf afrikanischen Länder 750 Lehrer trainiert, die sich auf die Vermeidung von Drogen- und Alkoholproblemen spezialisiert haben.

Katastrophenopfern helfen Jahr um Jahr stellen sich Lions der Herausforderung, wenn Katastrophen die Welt erschüttern. Lions haben Millionen von Stunden freiwillig geholfen, um bei bevorstehenden Tragödien und beim langfristigen Aufbau nach Katastrophen zu helfen. In Haiti fühlen sich Lions und LCIF verpflichtet, Opfern des verheerenden Erdbebens 2012 zu helfen. Das Erdbeben hat eine Krankenpflegeschule schwer beschädigt. 100 Schüler und Lehrer wurden getötet. Sogar vor dem Erbeben litt Haiti an einem Mangel an Gesundheitspersonal, vor allem an Krankenpflegern. Nach der Katastrophe mussten mehr als 300 Schüler ihre Schulstunden in provisorischen Räumen und alternativen Orten verbringen. 2011 wurde die neue National Nursing School of Port-au-Prince (Nationale Krankenpflegeschule von Port-au-Prince) mit vier Klassenzimmern und einem Labor fertiggestellt. Jährlich werden hier

Lieber Lion, Als ich Vorsitzender der Lions Clubs International Foundation im Juli 2011 wurde, wusste ich, dass der Job lohnend sein wird, aber ich wusste nicht, wie lohnend er sein wird. Judy und ich besuchten Lions Clubs welt­ weit, beobachteten große und kleine Projekte, die Leben gerettet und ver­ bessert haben, zerstörte Orte wiederaufgebaut haben, kranken Personen geholfen und Jugendliche unterstützt haben. Es war wirklich eine Ehre für uns, als eure Repräsentanten der Foundation zu dienen. Wenn du oder dein Club unsere Foundation unterstützt haben, warst du mit uns dort. Du hast Sunita in Nepal geholfen, als sie ihre Masernimpfung bekommen hat. Du hast Millionen in Äthio­ pien geholfen, Medizin für Bindehautenzündung verteilt, und du hast Schüler aus 73 Ländern, wo Lions-Quest aktiv ist, unterstützt. Ja, du warst für diese Projekte und so viele mehr da, weil du die Stärke unserer International Foundation hattest. Keines dieser LCIF-Projekte wäre ohne deine Unter­ stützung möglich gewesen. Lasst mich diese Gelegenheit nutzen, um meine Dankbarkeit für euch Lions auszusprechen, für alles, was durch eure Hilfe erreicht werden konnte. Als Judy und ich Japan, Neuseeland, Indien, Nepal und andere Orte auf der ganzen Welt besucht haben, haben wir aus erster Hand die globalen Auswirkungen unserer Foundation, die Leben verändert und neu belebt, gesehen. Unsere Partner haben auch die Fähigkeit der LCIF erkannt, etwas in unserer Welt zu bewegen. Die Bill & Melinda Gates Foundation hat eine herausfordernde Förderung erlassen, um Spenden zur Eli­ minierung von Masern zu sammeln, und die Lions haben sich der Herausforderung gestellt. Unsere lebensverändernde Arbeit mit unseren anderen wichtigen Partnern setzt sich fort, unsere LionsQuest-Arbeit mit dem US State Department und das United Nations Office on Drugs and Crime miteingeschlossen. Ihr könnt mehr über die erreichte Großzügigkeit des vergangenen Jahres in unserem Jahresbericht online erfahren. Wenn wir Licht auf unsere Foundation werfen, werden wir besser verstehen, wie unsere Spenden der LCIF zuwachsen und somit noch mehr Menschen und bedürftigen Gemein­ schaften ermöglichen zu helfen. Noch einmal vielen Dank für eure ununterbrochenen Dienste für andere und für eure finanzielle Unterstützung der Foundation. Bitte erinnert euch so wie ich, wenn ich auf mein Jahr als eure Chair­ person zurückblicke, wir dienen anderen, wenn wir „das Licht der Hoffnung durch mich und dich scheinen lassen“. Heute gemeinsam dienen für ein besseres Morgen, Sid L. Scruggs III, LCIF Chairperson 2011–2012

Standard Grants ermöglichen Lions durch große Projekte, die Zugang zu Bildung, Technologie, Gesundheitsversorgung schaffen, Gemeinschaften zu helfen.

150 Studenten studieren. In Partnerschaft mit Humani Terra International hat LCIF finanzielle Mittel aufgebracht, um bei den Konstruktions- und Ausstattungskosten zu helfen (November 2012 LION). „Nach dem Erdbeben sah ich so viele Verletzte, und wir hatten nicht genug Krankenpflegepersonal, um ihnen zu helfen“, sagt Indji Tadgrin. „Das hat meine Entschlossenheit, Krankenpflegerin zu werden und im Leben von Menschen etwas zu bewegen, bekräftigt.“ Dringende Bedürfnisse zu decken ist nach einer Katastrophe entscheidend, wie Lions kürzlich nach dem Tsunami und Erdbeben in Japan, einem Erdbeben in Neuseeland und Hurrikanes in der Karibik und den USA gezeigt haben. Lions erfüllen auch langfristige Bedürfnisse, damit Menschen wieder in ihr Leben zurückkehren und ihre Unabhängigkeit zurückgewinnen können. LCIF vergab vergangenes Jahr 55,5 Millionen US-Dollar Zuschüsse. Dank der LCIF haben Lions SightFirst erweitert, um neue und auftretende Bedrohungen für das Augenlicht zu erkennen. Lions haben Lions in Nepal geholfen, damit Kinder gegen Masern geimpft und geschützt werden. Lions haben Partnerschaften durch LionsQuest geformt, um noch mehr Schülern den Nutzen von positiven Lebenskompetenzen zu ermöglichen. Lions haben geholfen, neue Krankenpfleger in Haiti auszubilden, um wichtige Gesundheitsverpflegung bereitzustellen. Dank der LCIF bieten Lions Hoffnung, Hilfe und Chancen für Menschen weltweit. www.lionmagazine.org m ä r z   |  a p r il 2 0 1 3


16  |  D i s t r i k t w e s t

L C P o ng a u M i l l e nni u m

LC Klagenfurt St. Georg

Trainerin Lydia Listberger, Theresia Kirchner (Präsidentin LC Pongau Millennium), Behindertensportvereinsobmann Alois Riedlecker, Karin Drack und Marlies Stempfl (LC Pongau Millennium). Foto: LCM

Der 1. Vizepräsident, Bobby Ehrlich (rechts mit einem Adventskalen­ der), und der Leiter der Activitys, Peter Paul Seebacher (neben dem Roll-up), nehmen an der kleinen Zeremonie teil. Foto: Sonya Konitsch

spende für Behindertenbus

HILFE FÜR Schwerstbehinderte

Die Mitglieder des Behindertensportvereins Pongau lieben ihren Sport, können ihn jedoch nur ausüben, wenn sie mobil sind. So herrschte jetzt große Freude bei den Vereinsmitgliedern, als sie einen neuen Behindertenbus in Empfang nehmen konnten. Die Lions-Damen des Lions Clubs Pongau Millennium beteiligten sich an der Finanzierung mit 3.000 Euro.

Für große Freude konnte der LC Klagenfurt St. Georg im Heim Marienhof in Maria Saal (Kärnten) sorgen. Die Heimleiterin, Eveline Pöttscher, nahm eine Geldspende von 8.000 Euro entgegen. Den Scheck überreichten der Präsident des Lions Clubs, Gerd Behnke, und die Managerin der City Arkaden, Andrea Wicht. Das Einkaufszentrum hatte die Aktion der Lions tatkräftig gefördert.

LC Saalfelden

Hilfe in dreiSSig Notfällen Lions Club Saalfelden geht mit viel Energie ins neue Jahr – und mit stattlich gefülltem Activitykonto. Gemeinsame Anstrengung. Gemeinsames Bemühen. Gemeinsame Freude: Der gesamte Lions-Club Saalfelden, alle Damen und Herren und viele fleißige Kinder, sind in die Vorbereitung und Abwicklung des Adventmarktes eingebunden. Seit mehr als zwei Jahrzehnten steht Jahr für Jahr das Clubgeschehen von Oktober an ganz im Zeichen der Veranstaltung. Alles selbstgemacht Das Tannenreisig für die Adventkränze wird selbst im Wald geholt. Dank der Mithilfe der Bundesforste. Die Kränze werden selbst geflochten. Dazu gibt es jede Menge kleine, selbstgemachte Weihnachtsbasteleien. Und natürlich wunderbare Kekse. Nicht zu vergessen: Maroni und Glühwein. Auch aus der eigenen Küche bzw. selbst zubereitet und nicht als lieblos aufgewärmte Massenware. Und es gibt einen eigenen Lions-Nikolo. Und Anklöckler, die, wie der Nikolaus, auf Bestellung einen Besuch absolvieren. Erfolgreiche Bilanz Auch in diesem Clubjahr war es wieder so. Der Erfolg: Fast

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Das Tannenreisig für die Adventkränze wird eigens im Wald geholt. Dank der Mithilfe der Bundesforste. Die Kränze werden selbst geflochten.

25.000 Euro wurden eingenommen. Damit kann wieder Familien, oder im Fall von Einzelschicksalen, unschuldig in Not geratenen Mitmenschen rasch geholfen werden. Im Vorjahr war das immerhin 30-mal der Fall. Die Lions in Saalfelden gibt es seit 1978. Derzeit hat der Club 51 Mitglieder. Jetzt, nach erfolgreichem Abschluss der umfangreichen Arbeiten und nach erfolgter Abrechnung aller Aktivitäten rund um den Weihnachtsmarkt, geht der Club unter der Leitung von Präsident Wolfgang Mariacher ins kurzweilige zweite Halbjahr. Einer der Höhepunkte wird der Clubausflug sein. Der führt heuer in die „alte Heimat“ des amtierenden Präsidenten – nach Osttirol.


di s t r i k t w e s t   | 17

L C A l t h o f e n H e mm a l a n d

Vor jedem Tun steht eine Vision Liebe Lions! Liebe Leos!

Der Lions Club Althofen Hemmaland fördert den Friedensplakatwett­ bewerb in der Neuen Mittelschule Althofen.

Sponsoring Der Lions Club Althofen Hemmaland stellte sich mit seiner Präsidentin, Landschaftsarchitektin Dagmar Wallgram, an der Spitze (im Bild links) wieder in den Dienst der guten Sache und förderte den Friedensplakatwettbewerb des aktuellen Jahres in der Neuen Mittelschule Althofen. Mehrere Klassen von begeisterten Schülerinnen und Schülern zeichneten eifrig an den Plakaten mit dem Thema „Stell dir vor, es wäre Frieden“. Das künstlerische Ergebnis konnte sich sehen lassen und fand allgemeinen Anklang. Fachlehrerin Dagmar Sucher (2. von rechts) konnte mit ihrer Klasse den Schulsieger Norman Leitgeb (Bildmitte) stellen und freute sich mit Direktorin Ingrid Zemrosser (im Bild rechts), die auch Distriktsbeauftragte im Westen für den Friedensplakat-Wettbewerb ist, über das Sponsoring der Althofener Lions.

LC Mattsee Trumerseen

auto für Flachgauer Tafel Der Lions Club Mattsee Trumerseen hat sich zum Ziel gesetzt, regional karitativ aktiv zu werden. Die Flachgauer Tafel – Verein für sozialen Ausgleich – benötigt zum Transport von Lebensmitteln, die qualitativ einwandfrei sind, aber aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr im Handel verkauft werden, einen Transporter mit Kühleinrichtung. Dieses Fahrzeug dient dazu, die von den Erzeugern, Lebensmittelhändlern und Großmärkten freigegebenen Waren zur Ausgabestelle in Mattsee zu transportieren. Um dieses Projekt verwirklichen zu können, hat der Lions Club Mattsee Trumerseen zum Ankauf des Transporters den beträchtlichen Betrag von 6.000 Euro beigesteuert.

So eine Vision hatte sicherlich nicht nur der Gründer von LCI, Melvin Jones, sondern die vielen Activitys und auch Charitys in unseren Lions-Clubs. Viele beginnen mit einem „Was könnte sein, wenn …“. Danach ist es auch wichtig, dass wir Taten folgen lassen! So entwickelte sich auch aus einer Vision heraus das Projekt Sonneninsel, um damit krebskranken Kindern eine Nachsorgeunterstützung zu ermöglichen. Die Verantwortlichen setzten alles daran, Anfang Juli 2013 den Therapiebetrieb zu beginnen! GDB für die Sonneninsel, PDG Franz Polst, der sich sehr verdient um den gelungenen Interessenausgleich zwischen österreichischen Lions, dem Initiator LC Seekirchen Wallersee und den Betreibern, der Österreichischen Kinderkrebshilfe, gemacht hat, konnte durch seine Bemühungen viel erreichen! Am 5. 11. 2012 wurde Lavamünd mit bis zu zwei Metern Wasserhöhe und 250 Geschädigten durch ein Hochwasser schwer beeinträchtigt. Mit eurer großzügigen Spendenunterstützung wurde ein Betrag von 105.000 Euro aufgebracht. Auch um einen Notfallzuschuss über 10.000 US$ wurde bei LCIF angesucht, der innerhalb von vier Tagen bewilligt wurde bzw. innerhalb von zehn Tagen in bar zur Verfügung stand! Einen herzlichen Dank übermittle ich euch von den vor Ort organisierenden Clubs, LC Bleiburg Grenzstadt Südkärnten und LC Lavantal, für die breite Unterstützung! Heuer finden die Gesamtdistriktversammlung und die Dis­ triktversammlungen in Zell am See statt. Dieser wunderschöne Ort ist aus ganz Österreich leicht zu erreichen! Der austragende Lions Club Zell am See mit seinem Organisationsteam hat bereits sehr viel an Vorleistungen erbracht. Der Governorrat und der Leo-GD-Präsident konnten sich Mitte Feber anlässlich eines Besuches davon überzeugen. Schulungsmaßnahmen für die verschiedensten Interessenlagen werden für alle Lions-Mitglieder angeboten. So ist am 9. März 2013 ein Führungskräfteseminar in Anif geplant. Ein weiteres Seminar ist in Ausarbeitung, gedacht für Neumitglieder, „Jung-Lions“, aber auch für jeden interessierten „Alt-Lion“. Das Seminar für „neue Amtsträger“ wird wieder in jeder Region angeboten. Wir haben beschlossen, die Region Vorarlberg von derzeit einer Zone in zwei Zonen aufzuteilen. Die zwei Zonenleiter sind bestellt, der jetzige Regionsleiter – zugleich auch einer der Zonenleiter – stellt sich als DG-West ab kommendem ClubJahr bei der nächsten DV zur Wahl. Wer Gutes tun will, muss es verschwenderisch tun. – Im Sinne von Martin Luther grüßt euch herzlichst Helmut Heimrath DG 114-West

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LC Hermagor

hilfe für vollwaisen Im Zuge eines tragischen Lawinenunglücks haben zwei Kinder – Juliana (7 Jahre) und Klemens (9 Jahre) – ihre Eltern verloren und sind somit Vollwaisen. Damit die Zukunft der Kinder wenigstens vor finanziellen Nöten bewahrt wird, stellte sich auch der LC Hermagor mit einer Sofortspende in der Höhe von 3.000 Euro ein. Der 18. Jänner dieses Jahres war ein herrlicher Tag, als das Ehepaar Helene (42) und Konrad (51) Hofmann – beide Mitglieder des ÖBRD Lesachtal und Bauersleute in der Ortschaft Frohn – und der Bergrettungschef der Ortsstelle Lesachtal, Manfred Steiner (54), zu einer Skitour ins Gebiet des Mittagskofels bei Liesing aufbrachen. Die sehr erfahrenen Skitourengeher starteten früh, doch die Lawinengefahr war für diesen Freitag in diesem Gebiet mit Stufe 3–4 angegeben. Nördlich des Mittagskofels auf 1.850 Metern passierte gegen 11 Uhr das tragische Unglück. Die drei Tourengeher lösten – laut späteren Untersuchungen – eine 100 Meter breite und 400 Meter lange Schneelawine aus und wurden von den gewaltigen Schneemassen verschüttet. Da niemand den Lawinenabgang wahrgenommen hatte, eilte auch niemand zu Hilfe. Erst als die drei Bergretter nicht wie vereinbart um 15 Uhr heimgekehrt

Sofortspende vom LC Hermagor über 3.000 Euro für die Vollwaisen ­Juliana und Klemens.

waren, schlug man Alarm und es folgte eine großangelegte Suchaktion. Im Einsatz waren die Bergrettung Lesachtal und Kötschach-Mauthen, die FF Liesing, die alpine Einsatzgruppe der Hermagor sowie der Rettungshubschrauber Martin 4, die Libelle Kärnten und die Libelle FLIR der Polizei. Mithilfe von Lawinensuchhunden der Bergrettung Lesachtal gelang es letztendlich, die drei Verschütteten gegen 17 Uhr aufzuspüren. Der Tod der drei Bergretter und deren Fehlentscheidung, diese Tour trotz hoher Lawinengefahr zu wagen, löste in der Gemeinde Lesachtal und weit darüber hinaus große Betroffenheit aus. Vor allem auch deshalb, weil die Kinder des Ehepaares Hofmann durch diese Tragödie zu Vollwaisen wurden.

LC Hermagor

LC St. Veit an der Glan

Eisstockturnier

Martinischmaus

In prächtiger Winterlandschaft kamen die Mitglieder der Lions Clubs Hermagor, Spittal/Drau, Feldkirchen, Villach und Lienz an den Weißensee zum Lions-Eisstockturnier. Gewinner des Wanderpokals wurde wie im Vorjahr die Mannschaft I des LC Lienz, mit Moar Franz Robitsch. Die Organisation übernahmen Eismeister Norbert Jank, Kampfrichter Hannes Pichler, Obermoar Alfred Knaller, Mag. Günter Fian, LC Präsident Mag. Heinz Wernitznig, Sekretär Mag. Dr. Philipp Mödritscher und Jugendbeauftragter Erhard Eder. Für das leibliche Wohl sorgten Monika Fian, Andrea Winkler und Margit Eder. Der Erlös kommt bedürftigen Menschen im Bezirk Hermagor zugute.

1. Vizepräsident Mag. Franz Maier, Sekretär AVKfm. Harald Horn, Präsident Ing. Matthäus Spindelböck, Pate und Clubmeister Karl Pug­ ganig sowie das neue Lions-Mitglied Josef Rukavina (v. l.).

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Der traditionelle Ganslschmaus fand diesmal im Clublokal Glantaler Hof statt. Clubpräsident Ing. Matthäus Spindelböck übergab LionsFreund Hans Kernmaier die Ehrenurkunde für die 15-jährige Mitgliedschaft und begrüßte das neue Lions-Mitglied Josef Rukavina.


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L C I nns b r u ck G o l d e n e s D a c h l

LC Vorarlberg

Lions unterstützen KINDER

V. l.: Mag. (FH) Philipp Bechter, Schulsozialarbeiter der ersten Stunde, Marlies Erhard, Vizepräsidentin Lions Club Innsbruck Goldenes Dachl, Dr. Carlo Hasenöhrl, Präsident, Mag. Josef Danner, Aufsichtsratsvor­ sitzender Tiroler Kinderschutz, Karin Hüttemann, Geschäftsführerin Tiroler Kinderschutz, Bezirksschulinspektor Wolfgang Haslwanter.

Scheck für sozialarbeiter Anfang Dezember 2011 gab das Trio Hellsberg gemeinsam mit der Nachwuchspianistin Maria Radutu auf Einladung des LC Innsbruck Goldenes Dachl ein gefeiertes BenefizKammerkonzert im Innsbrucker Konservatoriumssaal. Mit dem Erlös aus diesem Konzert sollten die ersten Sozialarbeiter-Stellen in Innsbruck mitfinanziert werden. Ein Jahr später war es nun endlich so weit. Im Rahmen einer kleinen Feier übergaben Präsident Dr. Carlo Hasenöhrl und Vizepräsidentin Marlies Erhard der Geschäftsführerin vom Tiroler Kinderschutz, Karin Hüttemann, Geschäftsführerin vom Tiroler Kinderschutz, einen Scheck in der Höhe von 8.000 Euro. Jugendliche konkret unterstützen „Nach den überaus erfolgreichen Pilotprojekten in Imst und Jenbach kann die Schulsozialarbeit mit Unterstützung des Lions Club Innsbruck Goldenes Dachl jetzt endlich auch in Innsbruck durchstarten“, freut sich Karin Hüttemann. Schulsozialarbeit sei ganz bewusst als niederschwelliges Beratungsangebot angelegt, erklärt Hüttemann. Das sei enorm wichtig, denn dadurch können die Schülerinnen und Schüler im Falle von Mobbing, Problemen in der Peergroup oder bei familiärer Gewalt frühzeitig und unverzüglich unterstützt werden. „Es war und ist uns ein wirkliches Anliegen, dass Schulsozialarbeit in Innsbruck etabliert wird“, betont Dr. Carlo Hasenöhrl, Präsident des Lions Club Innsbruck Goldenes Dachl, bei der Scheckübergabe. Das Projekt habe die Clubmitglieder sofort begeistert, weil den Jugendlichen damit unverzüglich geholfen werden könne, ergänzt Vizepräsidentin Marlies Erhard. Der Lions Club Innsbruck Goldenes Dachl hat sich nämlich zum Ziel gesetzt, Projekte zu fördern, die Jugendliche in ihrer Lebens- und Alltagsbewältigung ganz konkret unterstützen.

Alle Mitglieder der insgesamt neun Lions Clubs Vorarlbergs spendeten im Rahmen der Aktion „Adventfenster“ einen kleinen Betrag für den guten Zweck. Die rund 5.100 Euro erhält nun – aufgeteilt auf zwölf Monate – eine sechsköpfige Götzner Familie für ihre beiden erkrankten Söhne. In ganz Österreich gibt es nur vier Kinder mit der seltenen Stoffwechselerkrankung, die eine Spezialbehandlung, spezifische Ernährung und teure Medikamente erfordert. Vorarlbergs oberster „Löwe“ Karl Grabuschnigg und Präsident Martin Hämmerle (LC Rheintal am Kumma) überreichten am Samstag, dem 9. 2., gemeinsam mit weiteren Lions-Club-Mitgliedern im Hotel Dorfpark den Scheck. Damit ist gewährleistet, dass Yusuf (8) und Samet (5) Demir gut unterstützt werden und lernen, mit der Krankheit besser umzugehen. Die Eltern Nurten und Mustafa Demir bedankten sich herzlich.

L C S t J o h a nn im P o ng a u

Othmar Moser † Am 31. Jänner ist unser ­Lions-Freund Othmar Moser von uns gegangen. Der Lions Club St Johann im Pongau verliert mit ihm eines seiner verdienstvollsten Mitglieder und einen gleichwohl engagierten wie liebenswerten LionsFreund. Zwei Präsidentenjahre, 1971/72 und 1982/83, ein Sekretärsjahr und das ehrenvolle Amt des Zonen-Chairman in seiner 44-jährigen Mitgliedschaft sind schon genug Beweis für sein Engagement, aber dass der Start unseres Flohmarkts seiner Initiative zu verdanken ist, dass er als Zonen-Chairman zur Gründung unseres Patenclubs Pongau Höch beigetragen hat und zahlreiche neue Mitglieder in unseren Club gebracht hat, hat ihn besonders ausgezeichnet. „Selbstloses Helfen bedeutet, das Ego ausschalten“ war ein Zitat des Geistlichen. Er hat nach seiner Pensionierung sein gesamtes zahnärztliches Inventar als Lions-Spende dem Zahnambulatorium Klinka Selo in Kroatien gestiftet. Sein Engagement wurde mit dem Melvin Jones Fellowship belohnt. Wir vermissen seinen Humor, seine Freundschaft und Geselligkeit, aber auch seine kritischen Anregungen. So werden wir ihn in Erinnerung behalten, so hat er unser Clubleben geprägt und den Lions-Gedanken stets lebendig erhalten.

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20  |  D i s t r i k t w e s t

LC Tyrol

Lions-Charity-Skirennen Am Abend des 18. Jänner organisierte der LC Tyrol auf der hellerleuchteten „Heiligwasser-Wiese“ am Fuße des Patscherkofels das erste Lions-Charity-Skirennen – ein einfacher Riesentorlauf mit zwei Durchgängen, wobei derjenige gewinnt, der in beiden Läufen die möglichst idente Zeit fährt. Somit war das Rennen komplett offen für alle Altersgruppen, sowohl für Kinder geeignet als auch für Frauen und Männer gleichwertig. Sportliches Engagement Der SV Sistrans steckte mit seiner langjährigen Erfahrung einen einfachen Parcours und führte die Zeitnehmung absolut professionell durch, genau auf die Hundertstelsekunde. Und das war auch nötig, denn der Sieger fuhr in beiden Läufen die absolut idente Zeit, beim Zweitplatzierten differierten die beiden Rennzeiten auch nur um eine Hunderstelsekunde. Viele schöne und wertvolle Preise, durch großzügige Sponsoren geliefert, begeisterten alle Teilnehmer. Mit mehr als 90 Meldungen übertraf das Starterfeld alle Erwartungen. Somit war die Veranstaltung nicht nur ein sportlicher, sondern auch ein gesellschaftlicher und vor allem ein schöner finanzieller Erfolg.

V. l.: Peter Höck (Betreuer), Dr. Reiner Erler (Präs. LC Tyrol), Knabe Umutcan, Dr. Karl Reitter (LC Kufstein).

Hilfe für querschnittgelähmtes Kind Sollte doch der Reinerlös zum Ankauf eines speziellen Rollstuhls für ein seit seiner Geburt querschnittgelähmtes Kind dienen. Zu diesem Zweck suchte der LC Tyrol auch die Kooperation mit seinen Freunden vom LC Kufstein, die dankenswerterweise mit großer Begeisterung mithalfen. Auch der Distrikt West trug einen Teil dazu bei. So konnte noch am selben Abend ein Scheck über 3.000 Euro überreicht werden. Der Abend klang mit einem gemütlichen Beisammensein fröhlich aus. Ein besonderer Dank für diese rundum gelungene Veranstaltung gebührt dem Präsidenten Dr. Reiner Erler und seiner Gattin Irmgard, die die ganze Organisation fast im Alleingang bewältigten.

L C M a g d a l e ns b e r g

L C K l a g e n f u r t C a r in t h i a

Leuchtturmprojekt

VERNISSAGE

Der Pyramidenkogel, der zentrale Aussichtsberg im Kärntner Seental, wird mit einem sensationellen Turmbau „bekrönt“. Die besondere Idee: ein Holzturm mit über 70 Meter Höhe, gefertigt aus Holzverbundteilen. Nur in einem beispiellosen Zusammenwirken von Architekten, DI Klaura, Baumeistern, der Firma Rubner, Holzbauindustrie, und von Logistikern wie Felbermayr, Maletz, konnte das Bauvorhaben realisiert werden. Eine der größten Herausforderungen: die Anlieferung und Montage der Holzfertigteile. An vorderster Front mit Lösungen dabei unser Lions-Präsident Ing. Hubert Maletz. Er war verantwortlich für die Zulieferung der Materialteile.

Kürzlich rückte der LC Klagenfurt Carinthia den Friedensplakat-Wettbewerb in den Mittelpunkt. Lions-Freund Prof. Günther Meierhofer konnte Fachinspektor Hofrat Horst Kothgasser und Distriktsbeauftragte Ingrid Zemrosser für die Idee einer Ausstellung aller Zeichnungen der Schulsieger des Distrikts West gewinnen. Vizepräsident Rudolf Altersberger hat die Ausstellung mit Governorratsvorsitzendem Walter Zemrosser eröffnet. Club-Präsident Militärdekan Michael Matiasek und Schuldirektor Hofrat Helmut Findenig zeigten sich erfreut, da die Distriktsiegerin, Nicole Zerza, aus der vom LC Klagenfurt Carinthia gesponserten Siegerklasse des BRG Viktring stammt.

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di dis st trri k i kt t mi wt et st e   | 21

L C b a d isc h l

HALLO, DOLLY!

T O L ER A N Z A L S Z IE L – HE L F EN ALS AUFTRAG Liebe Lions, liebe Leos! Anfang Februar ist das Kabinett in Laakirchen zur zweiten Kabinettsitzung zusammengekommen; wir haben DS Helmut Schöfbänker herzlich für die Gastfreundschaft in den Büroräumen seiner Firma zu danken.

Intendant Dr. Michael Lakner mit den Künstlern der Eröffnungs­ premiere am 13. Juli 2013: KS Kurt Schreibmayer und Ann Mandrella als Dolly Levi und Horace Vandergelder.

SPEZIELL FÜR LIONS BUNDESWEIT Vorlage für Thornton Wilders Stück über die umtriebige Heiratsvermittlerin Dolly Levi ist die Posse mit Gesang „Einen Jux will er sich machen“ von Johann Nestroy. Datum Sonntag, 4. August 2013, 15.30 Uhr Ort Kongress & TheaterHaus Bad Ischl Treffpunkt Sonntag, 4. August 2013, 13 Uhr, auf der Terrasse des Kongress & TheaterHauses Bad Ischl (bei Regenwetter im Franz-LehárRestaurant des Kongress & TheaterHauses) zu Welcome-Cocktail und Einführungsvortrag durch Intendant Dr. Michael Lakner, ab 13.30 gemeinsames Mittagessen Dauer ca. 2 3/4 Stunden inkl. Pause Kartenkategorien pro Vorstellung 78,–/71,–/59,–/43,–/26,– Euro VIP-Paket Der Preis für das VIP-Paket pro Person setzt sich zusammen aus dem Kartenpreis aus der gewählten Kategorie und zuzüglich 33 Euro. Das VIP-Paket beinhaltet Welcome-Cocktail, Einführungsvortrag zur Operettenvorstellung, dreigängiges Operettenmenü, Eintrittskarte in der gewünschten Kategorie, Glas Festspielwein in der Pause, kostenloser Parkplatz Optionen bei einem Wochenendaufenthalt: Besichtigung der Lehár-Villa, Jause im Café Zauner, Kurkonzert, geführter Stadtrundgang. Kartenreservierungen und Hotelanfragen unter demStichwort „LIONS“ (bitte bei Bestellung Mitgliedsausweis faxen) im Kartenbüro des Lehár-Festivals Bad Ischl, Tel.: +43 6132 23839, Fax: +43 6132 23839 39, info@leharfestival.at. ­ Weitere Infos zum Festival unter www.leharfestival.at.

Zur Halbzeit des Clubjahres haben alle Zonenleiter-Berichte deutlich gemacht, mit wie viel Freude und Engagement – von wenigen Ausnahmen abgesehen – in den einzelnen Clubs gearbeitet wurde und wird. Mit hoher Anerkennung ist zu vermerken, mit welcher Vielfalt an Ideen geldbringende Activitys geplant und mit welchem Einsatz diese durchgeführt werden, um die finanziellen Voraussetzungen für unser Motto „Wir helfen“ zu schaffen. Die eindrucksvolle Bilanz der Clubs gibt Gelegenheit, uns mit gewissem Stolz zu vergegenwärtigen, dass wir Lions die Activity-Gelder eben durch unseren Ideenreichtum, Arbeitseinsatz und Zeitaufwand lukrieren. Wir sind dabei selbstverständlich auf die Mithilfe unseres Publikums und der Gäste bei den Veranstaltungen angewiesen – daher ist allen jenen herzlich zu danken, die uns finanziell helfen, damit wir wieder Bedürftigen helfen können. Manche Konzerte, Flohmärkte, Verkaufsaktionen usw. unserer Clubs sind erfreulicherweise schon so im Bewusstsein der Besucher verankert, dass diese bereits nachfragen, wann denn eine bestimmte Lions-Veranstaltung wieder stattfinde. Dies lässt auf die Qualität der Veranstaltung selbst schließen, ebenso aber auch auf die damit verbundene erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit. Es ist daher nur folgerichtig, einen hohen Prozentsatz der erwirtschafteten Gelder insofern im Ort und in der Region zu belassen, indem wir ganz bewusst Bedürftige im Ort, in der Region unterstützen. Darüber hinaus dürfen wir überregionale Activitys (etwa Katastrophenhilfe, Sonneninsel) nicht vergessen. Ebenso sind wir als Teil einer internationalen Gemeinschaft generell verpflichtet, über LCIF unseren Beitrag für weltweite Projekte von LCI zu leisten. Abschließend verweise ich auf die überarbeiteten Statuten des „Kooperationsfonds“; sie sind auf der österreichischen LionsHomepage (Intranet) zu finden und bieten einen Anreiz, die Activitys der Clubs zu vernetzen, denn: Gemeinsam sind wir stärker! Euer Manfred Uratnik

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22  |  D i s t r i k t mi w e ts tt e

LC Bad St. Leonhard – Obdach

Reise nach Buthan Von 3. bis 15. 11. 2012 nahmen die Lions Richard Stückler, Norbert Schrunner und Dr. Jörg Königseder mit Gattin Mag. Susanne Königseder an einer von Dr. Sepp Riedmann organisierten Reise nach Bhutan teil. Die Teilnehmer kamen aus diversen Serviceclubs aus der Schweiz und Österreich. Zugang zu Schulbildung Dr. Sepp Riedmann ist schon seit Jahren um „Bildung für Kinder im Abseits“ in Bhutan mit großem Engagement bemüht und konnte auch mit Unterstützung von Lions und anderen Serviceclubs Beachtliches in die Tat umsetzen. Er erwähnte in einem Gespräch auch die beabsichtigte Errichtung einer Schule in Linghsi. In diesem entlegenen Gebiet haben derzeit die Kinder keinen Zugang zu Schulbildung. Sie leben vier Tagesmärsche ohne sonstige Verkehrsverbindung von der nächstgelegenen Stadt Paro im Westen Bhutans entfernt. Da Bhutan zu den ärmsten Ländern gehört,

Teilnehmer diverser Serviceclubs reisten mit Dr. Jörg Königseder nach Bhutan und erlebten herzliche Gastfreundschaft.

ist man bei der Errichtung solcher Projekte auf Unterstützung angewiesen. Beim Besuch des realisierten Projekts in Thimphu wurden die Reisenden herzlich empfangen – die Dankbarkeit war sehr groß. Die nächste Lions-Reise mit Organisation und Begleitung von Dr. Riedmann ist von 2. bis 14. November 2013 geplant. Interessenten mögen sich an Dr. Sepp Riedmann, 6900 Bregenz, Riedergasse 13 od. riedmann.advocat@aon.at wenden.

L C B a d I sc h l : L C G m u n d e n

LC Feldbach

Lokalderby am Eis

Wohltätigkeitsball Der Ball des Lions Club Feldbach im Feldbacher Veranstaltungszentrum wurde wieder seinem Ruf als schönster Ball der Südoststeiermark gerecht. Die Einnahmen dieses Balles stellen neben dem Erlös des jährlich abgehaltenen Lions-Basars die wesentliche finanzielle Grundlage für die sozialen und kulturellen Tätigkeiten des Lions-Club Feldbach dar.

L C Ri e d / I nnk r e is xxxx

Tarockturnier

Sich selbst einmal etwas Gutes getan haben sich die Bad Ischler und Gmundner Lions bei ihrem zweiten LionsBratl-Schießen Ende Jänner. Auf Gegeneinladung des Ischler Präsidenten Franz Unterberger lieferten sich 24 Lions-Freunde spannende und lustige „Eisstockkehren“ auf der tollen 50-m-Bahn des Grabnerwirtes in Pfandl-Bad Ischl. Und auch das zweite „Derby“ sah die Gmundner Abordnung schlussendlich als glückliche „Bratl-Sieger“. Beim gemütlichen Abendausklang wurde auch gleich das dritte Zusammentreffen im Jänner 2014 vereinbart.

180 Teilnehmer aus nah und fern fanden sich am 19. Jänner in der Rieder Bauernmarkthalle ein, um am zehnten Lions-Tarockturnier des LC Ried im Innkreis teilzunehmen. Nach einem mehr als vierstündigen Turnierverlauf, der den Tarockfreunden hohe Konzentration und Durchhaltevermögen abverlangte, konnten die Organisatoren LF Alfred Keiler und LF VP Johannes Huber an die Gewinner wertvolle Preise überreichen, die zum überwiegenden Teil von den eigenen Club-Freunden großzügig zur Verfügung gestellt wurden. Der nicht unbeträchtliche Reingewinn dieser Veranstaltung wird für karitative Zwecke in der Region zur Verfügung gestellt, was von den Teilnehmern des Turniers mit Applaus aufgenommen wurde. Kartenspielen für einen guten Zweck macht eben doppelt Freude.

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di dis st trri k i kt t mi wt et st e   | 23

LC Braunau

sportliche lebenshilfe Am 26. Jänner 2013 fand die bereits siebente Fußball-Hallenlandesmeisterschaft der Lebenshilfe Oberösterreich statt. Sieger waren die Kicker der Spielgemeinschaft Braunau/ Mattighofen, die damit den von LAbg. Erich Rippl gespendeten Wanderpokal in ihrem Besitz halten dürfen. Die Mannschaften von Wels und Regau vervollständigten das Podium. Dahinter folgten Ried im Innkreis, die Diakonie Mauerkirchen und die Oldstars um LAbg. Erich Rippl, Bürgermeister Johannes Waidbacher, Vizebürgermeister Günter Pointner, SK Altheim-Präsident Franz Mitterbauer, der 21-fache österreichische Fußballnationalspieler Thomas Winklhofer, Christian Königstorfer sowie Youngster Kilian Hacker und Turnieorganisator Christian Hacker. Die Torjägerkrone holte sich mit 14 Treffern Lukas Gruber von der Tagesheimstätte Wels. Zum besten Spieler wurde Wolfgang Hangweier von der Tagesheimstätte Ried im Innkreis gekührt, zur besten Spielerin Sabrina Hölzl von der Tages-

Das siegreiche Team der Spielgemeinschaft Braunau/Mattighofen mit Bürgermeister Johannes Waidbacher, Lebenshilfe-Präsident Ing. Franz Weiß, Brigitte Swoboda (Lebenshilfe-Arbeitsgruppe Braunau) und Tur­ nierorganisator Christian Hacker. © Lola

heimstätte Regau und Michael Hansel von der Diakonie Mauerkirchen zum besten Tormann. Ein Sonderlob für die perfekte Organisation bekam Dr. Josef Hois, der Obmann des ATSV Laab, von Bgm. Johannes Waidbacher und Ing. Franz Weiß, dem Präsidenten der Lebenshilfe OÖ.

LC Graz

L C G r a z S c h l o ss b e r g

60. Geburtstag

Einladung Nach einem überaus erfolgreichen Start unserer SommerRedoute im Juni 2011 wird der Lions Club Graz Schlossberg bereits die dritte Sommer-Redoute am Samstag, dem 15. Juni 2013 um 18.30 Uhr im St. Veiter Schlössl, Andritzer Reichsstraße 144, 8046 Graz, veranstalten. Es sind ausreichend Parkplätze vorhanden.

Dr. Rudolf Mayer (links), DG HR Mag. DDr. Manfred Uratnik (r.).

Mit einem Festakt feierte die Karl-Franzens-Universität Graz den 60. Geburtstag des Ehrenpräsidenten Univ.Prof. Dr. Stefan Karner. Seine bleibenden Verdienste um die Kriegsfolgenforschung, die Aufklärung des Schicksals von Kriegsgefangenen, Zwangsarbeitern und Vertriebenen bis hin zu Lösungsvorschlägen im Ortstafelstreit sind manifest. LF Karner ist Vorstand des Universitätsinstituts für Wirtschafts-, Sozial- und Unternehmensgeschichte und des Ludwig-Boltzmann-Instituts für KriegsfolgenForschung und war Gastprofessor an der Havard Universität. Als Gratulanten bzw. Festredner würdigten u. a. LR Mag. Kristina Edlinger-Ploder, Dekan Univ.-Prof. Dr. Wolf Rauch, e.m. Univ.-Prof. LR a.D. DDr. Gerald Schöpfer sowie Dr. Wolfgang Schüssel das bisherige Lebenswerk von LF Karner. Auch Lions-Präsident Dr. Rudolf Mayer und DG HR Mag. DDr. Manfred Uratnik waren dabei.

Wir freuen uns darauf, wieder viele Gäste und Freunde begrüßen zu dürfen. Umrahmt von der Löwen-Combo und den kulinarischen Spezialitäten von Eckstein sowie einer Mitternachtsüberraschung wird auch dieser Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Eintrittskarten werden nach Überweisung einer Dinnerspende von je 75 Euro bis spätestens 19. April 2013 auf unser Konto 700039 beim Bankhaus Krentschker BLZ 19520 zugesandt. Die Tischzuweisung erfolgt in der Reihenfolge des Zahlungseinganges. Mit dem Erlös aus dieser Veranstaltung helfen wir in erster Linie Personen vor Ort, die unverschuldet in Not geraten sind und leider auch durch den sozialen „Rost“ fallen, schnell und unbürokratisch.

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24  |  D i s t r i k t mi w e ts tt e

L C H a u s r u ck

„Kinder kennen Frieden“ Unter diesem Motto veranstaltete Lions International den Friedensplakat-Wettbewerb 2011/2012. 150 Schüler der Hauptschule I und II in Grieskirchen und der Hauptschule in Bad Schallerbach haben daran teilgenommen. Die Schüler wurden von ihren Lehrern Regina Ritz, Helga Pacher, Siegrid Raab, Andrea Stölzl und Josef Hörfarter betreut. „Die Bilder haben eine sehr starke Ausdruckskraft. Besonders beeindruckt hat mich, wie jeder Einzelne sein Bild beschrieben und interpretiert hat“, so Präsident Gerhard Baumgartner. Gutschein für die Sieger Die Sieger der einzelnen Klassen wurden nun im Atrium in Bad Schallerbach geehrt und von Präsident Bgm. Gerhard Baumgartner ausgezeichnet: Hannah Pfeisinger (13 Jahre, aus Wallern) – Hauptschule in Bad Schallerbach; Erik Rumpfhuber (elf Jahre, aus Meggen-

hofen) – HS I in Grieskirchen; Felix Mader (elf Jahre, aus Pollham ) – HS II in Grieskirchen. Zusätzlich wurden je Klasse fünf Schüler und Schülerinnen geehrt. Lions-Freund Alois Haberfellner, der den Wettbewerb vorbereitet und betreut hat, übergab jedem Schüler einen Gutschein für den Besuch des Aquapulco in Bad Schallerbach. Heute zählt der Lions Club Hausruck, der 1959 gegründet wurde, 36 Mitglieder und ist so Mitglied der weltweiten Vereinigung Lions International mit seinen 1,4 Millionen Mitgliedern in 191 Ländern der Welt.

L C Linz N i b e l u ng e n

L C l inz ni b e l u ng e n

Nibelungen-Förderpreis

Alfred Kemptner †

Benedict Mitterbauer erhielt 5.000 Euro. Foto: Dedl/Land

Der Lions Club Linz Nibelungen fördert seit 1996 den künstlerischen Nachwuchs mit dem mit 5.000 Euro dotierten Nibelungenförderpreis. Heuer richtete sich der Preis an junge Bratschisten und Bratschistinnen, die sich im Rahmen eines Vorspielens einer Fachjury in der AntonBruckner-Privatuniversität Linz stellen mussten. Sieger wurde Benedict Mitterbauer aus Kremsmünster. Er studiert seit 2009 bei Prof. Katanic an der Akademie für Begabtenförderung der Anton-Bruckner-Universität und wurde beim Landes- und Bundeswettbewerb „prima la musica“ mehrfach prämiert. Der 18-Jährige überzeugte mit einer Prelude von J. S. Bach, einer Sonate von R. Clarke und dem Solostück „Here comes the Strait“ von V. Markovic. Club-Präsident Dr. Christoph Duba, Initiator Franz Novotny, Koordinator Dipl.-Ing. Wolfgang Mayer und Moderator Michael Trnka überreichten den 5.000-Euro-Scheck.

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Mit Alfred Kemptner hat uns am 19. 12. 2012 ein äußerst engagierter und allseits beliebter LionsFreund verlassen. In seinem Berufsleben hat Fredi Kemptner 48 Jahre bei der OÖ Versicherung gearbeitet und es dabei vom Sachbearbeiter zum Generaldirektor-Stellvertreter gebracht. Besonders ausgezeichnet hat Fredi Kemptner sein Durchsetzungsvermögen, enormer Fleiß und Erhgeiz, aber vor allem seine große Menschlichkeit. Im Sternzeichen des Löwen geboren, war es naheliegend, dass Fredi Kemptner auch Lions-Mitglied wurde. Von 1996 bis 2012 war er ein sehr engagiertes und verdientes Mitglied des LC Linz Nibelungen. Wegen seiner Hilfsbereitschaft war er in der gesamten Lions-Familie sehr bekannt und geschätzt. Als blendender Unterhalter und immer gut aufgelegter Freund hat er uns viele schöne Stunden bereitet. Seine Menschlichkeit hat sich ganz besonders in schwierigen Lebenssituationen gezeigt, wo wir seinen Optimismus bewundert haben. Selbst in den Jahren seiner schweren Krankheit hat er seine optimistische Lebenseinstellung nie verloren. Fredi war für uns ein besonders lieber und verlässlicher Freund, ein wahrer Sonnenmensch. Wolfgang Pfeil, Jänner 2013


di dis st trri k i kt t mi wt et st e   | 25

LC Thermenland

„Club Excellence“-Award Ein Grund zur Freude für den noch jungen Lions Club Thermenland: Die Lions-Damen aus Bad Waltersdorf erhielten die begehrte Auszeichnung für ihr vorbildliches Clubwesen. Im Rahmen des jüngsten Clubabends konnten die „Löwinnen“ Distriktgovernor HR MMag. DDr. Uratnik mit Gattin sowie Gründungspaten DB Dir. Heinz Wiener (LC Fürstenfeld) zum Austausch über das gemeinsame lionistische Wirken willkommen heißen. Herausragende Clubarbeit Neben Grußworten und einem Überblick über aktuelle regionale, nationale und internationale Lions-Projekte verlieh der Ehrengast der Damenriege als Höhepunkt des Abends den „Club Excellence“-Award für herausragende Clubarbeit im Bereich der humanitären Dienstleistung, des Mitgliederwachstums sowie auch der Organisationsverwaltung. Die Präsidentin des betreffenden Clubjahres 2011/12, Mag.

(FH) Doris Salchinger, wurde dabei mit dem „President Excellence“-Pin sowie der Kristallnadel des Past International President Wing-Kun Tam für die erfolgreiche Clubführung bzw. Mitgliederwerbung bedacht. Gemeinsam mit der amtierenden Clubpräsidentin DI Sabine Siegel wurde den LF DG Uratnik und DB Wiener herzlich für diese Wertschätzung und speziell allen Clubmitgliedern für die engagierte und freudvolle Zusammenarbeit gedankt.

LC Peuerbach

L C V ö ck l a b r u ck

GroSSzügige Beteiligung

JAZZEREIGNIS DES JAHRES

4.500 Euro vom LC Peuerbach für die Anschaffung eines Treppenlifts.

José Saluzzi begeisterte die Gäste mit dem Jazzquartett Etapas.

Ein schwerer Schicksalsschlag fesselte Frau Maria Königs­ eder an einen Rollstuhl. Damit die Mutter und Hausfrau die zweite Etage und damit das Schlaf- und Badezimmer erreichen kann, waren umfangreiche Umbauarbeiten vonnöten.

Dem Lions Club Vöcklabruck gelang unter Präsident Peter Lothring das Husarenstück, das außergewöhnliche Jazzquartett Etapas rund um José Saluzzi aus Argentinien nach Vöcklabruck zu holen. Mit Tradition und freier Expressivität, gepaart mit eigenen Klangkompositionen, versetzt José Saluzzis Quartett den Zuhörer stets in neue klangliche Sensibilität. Gemeinsam mit dem bekannten österreichischen Bassisten Oliver Steger, dem Pianisten Dieter Stemmer und dem Schlagzeuger und Perkussionisten Jörg Mikula weiß José Saluzzis Etapas von Momenten, die waren, und Momenten, die sein werden, zu erzählen. Das Konzert fand am 8. Februar 2013 in der Landesmusikschule in Vöcklabruck statt, für die Bewirtung der Gäste sorgten der Lions Club Vöcklabruck. Sämtliche eingenommenen Spenden werden dem guten Zweck als Soforthilfe zugeführt.

Nicht nur ein Treppenlift, sondern auch die behindertengerechte Adaptierung des Hauses haben die finanziellen Möglichkeiten der Familie gesprengt. Durch die Erkrankung ist Frau Königseder auch auf eine Betreuung rund um ihr Wohl angewiesen. Alles in allem eine Situation, die die Familie unvorbereitet getroffen hat. Um die finanzielle Last ein wenig zu verringern, hat sich der Lions Club Peuerbach dazu entschlossen, sich an der Anschaffung des Treppenlifts mit einer Summe von 4.500 Euro zu beteiligen.

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26  |  D i s t r i k t mi w e ts tt e

L C W EL S LEO N E S S A

L C W EL S LEO N E S S a

kinderhilfe

Kinderfreude berührt

Die Brüder Paschinger mit Damen des Lions Club Wels Leonessa.

Der LC Wels Leonessa freut sich über die Aktion „Weihnachtspackerl“.

Angelsport Paschinger hat ein Herz für Kinder und übergibt dem Lions Club Wels Leonessa einen Scheck über 1.500 Euro. Von dem Erlös der Tombola bei ihrer jährlichen Hausmesse konnten die Brüder H. u. H. Paschinger vom gleichnamigen Angelsportfachgeschäft in der Pernau einen Scheck in der stolzen Höhe von 1.500 Euro an die Präsidentin des Lions Club Wels Leonessa, Roswitha Itzlinger, übergeben. Kinder mit und ohne besondere Bedürfnisse zu unterstützen ist für die Damen des Clubs eine Herzensangelegenheit – durch solch vorbildliches Engagement kann viel erreicht werden.

Die Wünsche der Kinder – Fußbälle und Schuhe, Bücher, Spiele und vieles andere mehr wurden von fleißigen Leonessen weihnachtlich verpackt und an die Lehrer an den Schulen übergeben. Die Freude der Kinder unter dem Christbaum ist ein Dankeschön an alle Freunde, die durch ihren Besuch des Adventmarkts die Aktion „Weihnachtspackerl“ ermöglicht haben. Es ist wie jedes Jahr eine ganz berührende Aktivität, die wir, aber vor allem die vielen Kinder nicht mehr missen möchten.

L C W EL S LEO N E S S A

hilfe für Silent Angels Von dieser schweren Beeinträchtigung sind besonders Mädchen betroffen, in Österreich kommen jährlich zwischen zwei bis sechs Kinder damit zur Welt. Besonders tragisch ist der Umstand, dass die Mädchen sich etwa bis zum dritten Lebensjahr normal entwickeln, sie lernen laufen und sprechen, dann setzt eine Rückentwicklung ein. Schlimm ist auch der Verlust der Sprache, weshalb sie liebevoll Silent Angels genannt werden. Letztendlich sind die Kinder vollständig auf Hilfe angewiesen, was für Eltern und Geschwister oft eine große Belastung darstellt. Gegenseitiger Austausch Die Rett-Syndrom-Gesellschaft organisiert einmal im Jahr ein Österreich-Treffen aller Familien, deren Kinder vom Rett-Syndrom betroffen sind, um sich gegenseitig auszutauschen und zu unterstützen. Mit dem Betrag von 2.000 Euro wird es Eltern ermöglicht, an diesem Treffen teilzunehmen, wofür sie selbst nicht die finanziellen Mittel hätten.

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Von links, stehend: Christa Kirchgatterer, Eva Märzinger, Rosemarie Schmids­berger, Roswitha Itzlinger (alle vom Lions Club Wels Leonessa), ÖRSG-Präsident Ing. Painsi Günther, Markus Malzer bei der Übergabe; vorn von links: Isabella Malzer und Romana Malzer.


didi s ts rt irki tk tw o e s t   | 27

L C M ö d l ing

Besuch vom Partner-Club

Gastgeschenke an die Homberger Lions: Der Partnerschaftsclub Möd­ ling überraschte mit einer Sachertorte.

Zehn Jahre erfolgreiche Arbeit im Club waren für die Homberger Lions Grund genug, mit allen Freunden, ihren Damen und vielen Ehrengästen im Assa-vonKram-Haus in Homberg-Hülsa zu feiern. Die Grüße des Distrikts überbrachte im Auftrag von Governor Martin Ebert die Region-Chairperson Rolf Simon. Ihn begleitete die Zone-Chairperson Wolfgang Kahr. Präsident Jürgen Monstadt war besonders erfreut darüber, dass sich eine kleine Abordnung aus Mödling bei Wien nach Homberg begeben hatte, trotz des widrigen Winterwetters. Ebenso weilten Lions aus den Patenclubs Bebra-Rotenburg und Main-Kinzig Interkontinental unter den Gästen. Viele Auszeichnungen Der Begrüßung durch Präsident Monstadt folgte eine Zusammenfassung der Ereignisse und Besonderheiten der vergangenen zehn Jahre, die von Gründungspräsident Helmut Blau vorgestellt wurde. Zu den Höhepunkten der Feier gehörte die Verleihung einer Ehrenmitgliedschaft an Lions-Freund Thomas Stützer vom Club Main-Kinzig Interkontinental. Die Laudatio hielt PDG Hans Spichalsky. Jürgen Monstadt verlieh Gründungspräsident Helmut Blau die Goldene Lions-Krawattennadel. 2011 begründete der Homberger Club eine Partnerschaft mit dem Club Mödling bei Wien. Sein Präsident Stefan Konrath und der IT-Beauftragte Alex Webersink erhielten von Jürgen Mon­ stadt den Presidents Appreciation Award. Die Begründungen trug der Partnerschaftsbeauftragte Gert Wenderoth vor, der zusammen mit Alex Webersink vor drei Jahren die Fäden gesponnen hatte. Der Partnerschaftsclub Mödling überraschte mit einer eigens zum Jubiläum hergestellten Sachertorte, und der Club Main-Kinzig Interkontinental übergab symbolisch einen Ginkgo-Baum. Dass der Homberger Club den Zielen der Internationalen Organisation gerecht wird, zeigen die vielen Spenden, die in den zehn Jahren mehr als 40.000 Euro ausmachten. Der Förderverein mit Lions-Freund Bernd Pfeiffer an der Spitze konnte immer wieder dort tätig werden, wo es nötig war.

Liebe Lions-Freundinnen, liebe Lions liebe Leos Am 22. März 2013 findet im Vienna International Center-VIC (Uno-City) der Uno-Lions Day statt. Diese Veranstaltung für alle Lions in Österreich ist mit großem Engagement vorbereitet worden, herzlichen Dank an alle Beteiligten. Alle angemeldeten Teilnehmer müssen von unserem Distriktschatzmeister Dr. Karl Brewi, bevor die Veranstaltung stattfindet, an die Sicherheitsabteilung der Uno schriftlich gemeldet werden. Basierend auf dieser Meldung werden von der Uno die Sicherheitspässe ausgestellt. Bitte unbedingt einen Personalausweis mitnehmen, um durch den Sicherheitscheck gelangen zu können. Es besteht keine Möglichkeit, sich vor Ort anzumelden. Nähere Informationen sind auf der Lions-Homepage zu finden und zwar unter folgendem Link: http://lions.at/page.php?P=124514. Die Besetzung der Merkur-Märkte für den Leo-LionsAktionstag am 4. Mai 2013 wird in die Datenbank von den Zonenleitern eingetragen. Mit Merkur wurde vereinbart, dass alle Märkte besetzt werden. Mit der Bitte an alle Clubs, bei dieser jährlichen Aktion mitzuarbeiten, um hilfsbedürftige Menschen zu unterstützen. Dies ist auch einmal mehr eine besondere Gelegenheit, Lions bekannter zu machen. Viele Hilfsansuchen werden an den Distrikt gestellt und sodann an die Clubs weitergeleitet. Es sollte unser Leitspruch „persönlich, rasch und unbürokratisch“ im Auge behalten werden. Ich darf noch darauf hinweisen, dass das Mitgliederwachstum nicht außer Acht gelassen werden soll, denn es gibt Clubs, die dringend Zuwächse benötigen. Dies erfordert Anstrengungen in der jeweiligen Region/Stadt, und sie sind teilweise auch schon gelungen. Seit 1. Juli 2012 wurden bereits 64 neue Mitglieder in unsere Lions-Gemeinschaft aufgenommen. LionsBase-Schulungen mit zusätzlichen, telefonischen Kontakten sollten nun für alle Clubs Klarheit gebracht haben, dass für die Richtigkeit der Daten Sekretäre und Internetbeauftragte zuständig sind. Bei meinen Clubbesuchen ist auch die Sonneninsel ein wichtiges Thema. Zu meiner großen Freude beweisen immer mehr Clubs ihre Spendenfreudigkeit. Danke! Als Vorankündigung möchte ich auf die Sonnwendfahrt in der Wachau hinweisen, die am 22. Juni 2013 stattfinden wird. Mehr Information wird es demnächst an alle Lions im Distrikt geben. Herzliche Grüße euer Herbert Kohn

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28  |  D i s t r i k t o w se ts t

L C W i e n E x c e l si o r

Mit Musik helfen Bereits zum zweiten Mal im Jahr 2012 veranstaltete der Lions Club Wien Excelsior ein vielbeachtetes knapp zweistündiges Benefizkonzert, um mit dem Reinerlös aus Eintrittsgeldern und dem Buffet kurz vor Weihnachten gezielt bedürftigen Einrichtungen und Personengruppen uneigennützig zu helfen. Am 4. Dezember trat der aus weiblichen Stimmen bestehende Chor Belaja Russija aus Minsk in der evangelischen Gustav-Adolf-Kirche, dem größten evangelischen Kirchenbau in Wien, auf. Das Publikum der gutbesuchten Kirche erfreute sich an russischer, weißrussischer und ukrainischer Folklore („Schwarze Augen“) und geistlichen Gesängen („Halleluja“). Der evangelische Bischof Dr. Michael Bünker hatte im Vorfeld den Ehrenschutz übernommen. In seiner herzlichen Begrüßung erklärte Pfarrer Michael Bickelhaupt, wofür die dringend benötigten Spenden verwendet werden. 1.000 Euro kommen der sozialen Einrichtung s’Häferl zugute:

Chor Belaja Russija aus Minsk in der evangelischen Gustav-Adolf-Kirche.

„Das Häferl befindet sich direkt hier unterhalb unserer Kirche. Es ist eine Art Restaurant, denn rund 180 zweigängige Menüs werden an vier Wochentagen den bedürftigen Menschen an den Tisch serviert.“ Weitere 1.000 Euro flossen in den Sozialfonds der Gemeinde, mit dem Menschen in akuter Not geholfen wird. Das Publikum verlangte nach Zugaben. Und für 2013 plant der Club Wien Excelsior neue Konzerte.

L C Eis e ns t a d t

LC Marchfeld

Präventionsprogramm

Rot-Kreuz-Ball

V. l.: DI Helmuth Koch, Mag. Andrea Kolbe-Karall, Direktorin Marko­ vits, Wolfgang Trenner und (hockend) die junge Theatergruppe.

Der Rot-Kreuz-Ball vom LC Marchfeld und vom Roten Kreuz in Groß Enzersdorf war ein voller Erfolg.

Der Lions Club Eisenstadt unterstützt das Projekt „Mein Körper gehört mir“, ein interaktives Theater gegen den sexuellen Missbrauch an Mädchen und Buben. Das Projekt wurde vom Österreichischen Zentrum für Kriminalprävention ins Leben gerufen. Es wird in den 3. und 4. Volksschulklassen von einer jungen Theatergruppe im Klassenverband aufgeführt. Voran geht eine Aufführung für Eltern und Lehrer. Der LC Eisenstadt hat dieses Projekt in den letzten zwei Jahren in den Volksschulen Eisenstadt, St. Georgen, St. Margarethen, Schützen, Trausdorf und in Siegendorf finanziell unterstützt. Die Elternvereine, die Raika und das Land Burgenland haben sich auch daran finanziell beteiligt. Der LC Eisenstadt wird dieses Projekt weiterhin betreuen und versuchen weitere Volksschulen für diese Activity zu gewinnen.

Die fruchtbringende Zusammenarbeit des Lions Clubs Marchfeld mit der Bezirksstelle des Roten Kreuzes in Groß Enzersdorf zeigte sich wieder beim bestens besuchten gemeinsamen Ball. Als idealer Veranstaltungsort präsentierte sich das Hotel Sachsengang. Clubpräsident Oberst Wolfgang Hrubesch und Bezirksstellenleiter Direktor Walter Mayr konnten eine Reihe von Ehrengästen, mit Landeshauptmann-Stv. Wolfgang Sobotka, Governorratsvorsitzendem Walter Zemrosser, Governor Herbert Kohn, Vizegovernor Eva-Maria Franke sowie zahlreichen Bürgermeistern und Abgeordneten an der Spitze, begrüßen. Bis spät in die Nacht wurde getanzt und für den guten Zweck beim Losverkauf gesammelt. Zahlreiche attraktive Preise sorgten für gute Stimmung im zahlreich erschienenen Publikum.

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didi s ts rt irki tk tw o e s t   | 29

Li o ns C l u b W i e n C l a ssic

LC Wien St. Stephan

band mit einem instrument

Weihnachtsaktion 2012

Am 16. April findet in der Volksbank Wien AG ein Benefizgitarrenkonzert mit dem Musiker Markus Schlesinger statt. Er vereint sowohl das Bass-, Akkord- als auch Melodiespiel meisterhaft auf seiner Akustikgitarre. Sein abwechslungsreiches Programm reicht von wunderschönen Eigenkompositionen und Jazzbearbeitungen über Blues bis hin zu Folk und raffinierten FingerstyleArrangements allseits bekannter Songs. Eintritt frei – Um eine Spende wird gebeten. Im Anschluss Einladung auf Getränke und Büffet – Konsumation frei. Veranstaltet wird das Konzert vom Lions Club Wien Classic. Bei diesem Konzertabend heißt es zurücklehnen, zuhören und genießen.

Die mobilen Kinderkrankenschwestern vom Verein Moki unterstützen bedürftige Familien bei der Pflege ihrer Kinder.

Auf euer Kommen freut sich das „Lions Club Wien Classic“-Team.

Seit einigen Jahren beschenkt der Club Wien St. Stephan bedürftige Familien mit behinderten Kindern zur Weihnachtszeit mit Einkaufsgutscheinen für LebensmittelSupermärkte. Um bedürftige Familien zu finden, hilft der Verein Moki (www.moki.at) bei der Auswahl der Familien. Moki ist eine Vereinigung von diplomierten mobilen Kinderkrankenschwestern. Sie betreuen und helfen vor allem Familien oder alleinerziehenden Eltern mit behinderten Kindern, die zu Hause gepflegt werden müssen.

LC Wien St. Stephan

Li o ns C l u b W i e n C l a ssic

Besuch im Museum

Preisverleihung

Übergabe eines Drucks von akad. Maler Helmut Magreiter an Dr. Sa­ bine Ladstätter.

Präsident Ing. Robert Feistritzer (2. v. l.) und Klubsekretär Sebastian Gimbel (links) gratulierten den Gewinnern.

Am 12. Februar 2013 stand der Besuch des Ephesos Museums unter fachkundiger Führung der Direktorin des Österreichischen Archäologischen Instituts, Dr. Sabine Ladstätter, die auch Grabungsleiterin in Ephesos ist. Die Exponate, die sich seit fast einhundert Jahren in der Nationalbibliothek befinden, wurden bei einer Privatführung erörtert. Die österreichischen Archäologen sind vor Ort am Werk und haben berühmte Bauwerke fachkundig restauriert, die zum Besuchermagnet geworden sind.

Rund 40 Schülerinnen und Schüler der 1. und 2. Klassen des Phoenix Realgymnasiums im 10. Wiener Gemeindezeitung haben auf Initiative des Lions LC Wien Classic beim Friedensplakatwettbewerb mitgemacht. Letztendlich wurden in beiden Klassen jeweils drei Gewinner ermittelt. Die Preisverleihung fand im Beisein von Schuldirektor Mag. Markus Röder und von Zeichenlehrer Mag. John Pallikunnel statt. Es waren Präsident Robert Feistritzer und Klubsekretär Sebastian Gimbel gekommen.

Datum Dienstag. 16. April 2013 Uhrzeit 19.30 Uhr Ort Volksbank AG Wien, Foyer, Operngasse 8, 1010 Wien

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30  |  D i s t r i k t o w se ts t

L C W I E N A M BA S S ADOR

Die Froschkönigin Ein Abend voller Energie und Lachen: „Die Froschkönigin“ rockt den Festsaal im Amtshaus Margareten. Die Kabarettistin und Stimmenparodistin Marion Petric begeisterte am 21. Februar mit ihrem Programm „die Froschkönigin – Promis im Märchenland“ 130 Gäste im Amtshaus Margareten. Ihre Imitationen reichten von Gerda Rogers, Herbert Grönemeyer über Stefanie Werger bis hin zu Vera Russwurm, Angela Merkel und vielen anderen mehr. Mit erstaunlicher Energie und mitreißenden Songs sorgte Marion Petric für hervorragende Stimmung. Der Lions Club Wien Ambassador veranstaltete diesen fröhlichen Abend, der aber nicht zur Gänze im Zeichen von Comedy stand. Auch Kunst war ein großes Thema. Eine

Marion Petric begeisterte als „Froschkönigin“.

Vernissage von Christoph Überhuber zeigte mehr als 20 Porträts österreichischer Künstler. Um den Erlös für den guten Zweck zu steigern, durfte auch eine Tombola nicht fehlen.

L C W i e n FO C U S

LC Wien Focus

Charityevent der Damen des LC Wien Focus: „Teste mit uns den Jun­ gen Wiener“.

Pop-up-Store der Damen des LC Wien Focus im Atelier von Mode­ designer Gabriel Baradee.

Weinverkostung

Shakkei for Lions

Unterstützt vom Weingut Wien Cobenzl und der Bäckerei Felber luden die Damen des LC Wien Focus bereits zum dritten Mal zum Charityevent „Teste mit uns den Jungen Wiener“. Rund 300 Gäste haben diese Veranstaltung besucht. Thomas Podsednik, der Chef des Hauses, hat den „Jungen Wiener“ präsentiert, Uschi Podsednik hat die Gäste mit Getränken verwöhnt, und das Duo Tesak & Blazek spielte älteste und neueste Wienerlieder. Besonderen Anklang fanden sowohl die Kellerführung als auch die Tombola, bei der jedes Los gewann. Die amerikanische Versteigerung von zwei Brautkleidern, durchgeführt von Harry Blümel, war der Hit des Abends schlechthin. Der Reinerlös der Veranstaltung kommt den Vienna Warriors, Wiens erstem Eishockeyverein für körperbeeinträchtigte Menschen, zugute. Dank der großzügigen Spenden unserer Gäste freuen wir uns sehr, den Verein mit einem Betrag von rund 7.600 Euro unterstützen zu können.

Die Damen des LC Wien Focus organisierten am 1. Dezember einen exklusiven Pop-up-Store. Der Modedesigner Gabriel Baradee, der mit seinem Modelabel Shakkei den Vienna Award for Fashion and Lifestyle 2012 gewonnen hatte, stellte dazu sein Atelier zur Verfügung. Neben seinen eigenen Kreationen wurden Schmuck, Hüte, Brillen, Taschen anderer Designer ausgestellt und verkauft. Ein Teil des Verkaufs wurde von den Designern als Spende an den Club abgegeben. Neben vielen Freunden und Bekannten durfte man sogar die Bezirksvorsteherin des neunten Bezirks, Martina Malyar begrüßen. Die Damen des Clubs halfen bei der Beratung und beim Verkauf und sorgten zusätzlich für originelle Überraschungsgeschenke, die gegen eine Spende mitgenommen werden konnten. Ein herzlicher Dank gilt dem Weingut Wendelin aus Gols, das die Veranstaltung großzügig unterstützte.

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LC Wien Mozart

Konzertpianistin Dina Yoffe im Großen Saal des Wiener Musikvereins.

Fulminanter Erfolg Die internationale Konzertpianistin Dina Yoffe feierte am 8. Dezember 2012 im ausverkauften Großen Saal des Wiener Musikvereins einen fulminanten Erfolg mit ihrer Interpretation des Klavierkonzerts Nr. 4 von Ludwig van Beethoven mit dem Bruno Walter Symphony Orchestra unter der Leitung von Jack Martin Händler. Dina Yoffe ist Mitglied des Lions Club Wien MozART und Art Direktor der Online Academy for Classical Music & More des Clubs.

LIONS-DAY 2013 Sport und Spiel für Gross und Klein Sonntag, 15. 9. 2013 Zeit: 11.00 - 18.00 Uhr Ort: KSV Sportzentrum, Rustenschacher Allee 3-5, 1020 Wien / mittenmim ä r zPrater!   |  a p r il 2 0 1 3


32  |  D i s t r i k t o w se ts t

L C K r e u z e ns t e in

L C BADE N HELE N E N TAL

Integrationshilfe

PODIUMSDISKUSSION

Der Lions Club Kreuzenstein übernimmt die Kosten für eine gezielte Förderung der Deutschkenntnisse bis zum Ende des Schuljahres.

Prof. Thomas Jorda, Prof. DDr. Erwin Rauscher, Amina Baghajati, Clubpräsident Peter Pursch, DDr. Michael Landau, Sebastian Kurz.

Um sich tatsächlich integrieren zu können, gehört auch eine entsprechende Kenntnis der Sprache und ein für eine Berufsausbildung unbedingt notwendiger Schulabschluss. Um dies alles für vier Mädchen bis zum Ende des Schuljahres zu ermöglichen, nimmt der Lions Club Kreuzenstein 2.000 Euro in die Hand.

Unter der Leitung von Prof. Thomas Jorda, Chefredakteur der „NÖN“, diskutierten auf dem Podium Amina Baghajati, Frauenbeauftragte der islamischen Glaubensgemeinschaft Österreich, Sebastian Kurz, Staatssekretär für Integration, DDr. Michael Landau, Direktor der Caritas-Wien, und Prof. DDr. Erwin Rauscher, Rektor der Pädagogischen Hochschule NÖ in Baden.

Defizite ausgleichen Vor zwei Jahren kam eine Familie mit drei Mädchen als Wirtschaftsflüchtlinge aus Rumänien nach Österreich. Was trotz eigener Bemühungen bis heute fehlt, sind entsprechende Deutschkenntnisse. Diese gravierenden Mängel an Kenntnissen in Deutsch hindern die Mädchen, einen positiven Schulabschluss absolvieren zu können, und schmälern damit auch die Möglichkeit, eine weiterführende Schule beziehungsweise eine Berufsausbildung zu absolvieren. Aus eigener Kraft schaffen es die drei Mädchen trotz Förderung in der Schule nicht, die Defizite raschest auszugleichen. Ein Mädchen kann aufgrund ihres Alters nicht mehr ins österreichische Schulwesen eingegliedert werden, ein weiteres Mädchen der Familie benötigt in den nächsten Wochen einen positiven Schulabschluss mit entsprechenden Deutschkenntnissen. Die jüngste der drei Geschwister soll ebenfalls innerhalb kürzester Zeit zur „ordentlichen“ (nach östericheichischem Schulrecht) Schülerin werden, um dann eine entsprechende Ausbildung machen zu können. Gezielte Förderung Aufgrund eines entsprechenden Ansuchens übernimmt nun der Lions Club Kreuzenstein die Kosten für eine gezielte Förderung bis zum Ende des Schuljahres. In letzter Minute kam nun auf Ansuchen der Schule auch noch ein vierzehnjähriges Mädchen aus Moldawien dazu. Auch sie leidet unter gravierenden Deutschkenntnissen und möchte eine entsprechende Berufsausbildung durchlaufen, um in Österreich integriert zu werden.

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Quo vadis, Österreich? Das Thema der Diskussion, mit der der LC Baden Helenental am 18. 2. 2013 wieder einmal zu Gast im Festsaal der Pädagogischen Hochschule NÖ in Baden war, lautete „Quo vadis, Österreich? – Wege der Integration“. Ein Thema, das viele Österreicher bewegt, berührt, interessiert, auch polarisiert und sicherlich nicht kalt lässt. Wie ernst und wichtig Integration allseits genommen wird, zeigte sich in der prominenten Besetzung des Podiums und im aufmerksamen und durchaus diskussionsfreudigen Publikum. Schon die einleitende Frage zum Ist-Stand machte deutlich, wie kompetent und engagiert und doch auch unterschiedlich die Frauenbeauftragte, der Politiker, der Pädagoge oder der Theologe diesen wahrnehmen und interpretieren. Interessante Themen Sehr konkrete Vorschläge wie mehrsprachige Pädagogen im Grundschulsektor, ein Begegnungsprogramm für Frauen unterschiedlicher Kulturen, Bewerbung des Einbürgerungsprozesses wurden vorgestellt. Der Schlüsselbegriff Leistung dominierte die Diskussion. Dessen negative Bedeutung wurde relativiert, sowohl Pflichten als auch Rechte jedes Einzelnen bzw. des Staates und die enorme Bedeutung der Wertschätzung von Leistung, die nicht nur durch Bemessung in Geldeswert erfolgen darf, seien wichtig. Dem Schlusswort des Theologen, dass Menschenwürde abseits jeder Leistung jedoch mit dem ersten Atemzug beginnt, wurde mit Applaus zugestimmt.


I n t e r v i e w   | 33

Leos auf dem Vormarsch Die österreichischen Leos sind derzeit so gut aufgestellt wie schon lange nicht. PDG Gerhard Reitmaier, Leo-Beauftragter im Gesamtdistrikt und im Distrikt Ost, und Georg Mantler, zum zweiten Mal Präsident der heimischen Leos, formulieren im Gespräch mit Chefredakteur GDB Heinz Schmid ihre Ziele: T e x t r e da k t i o n F oto L e o s

G

erhard, gibt es aus deiner Sicht Berührungsängste zwischen Leos und Lions? Gerhard: Überhaupt nicht. Ich arbeite sehr gern mit jungen Menschen und nehme an vielen Anlässen der Leos teil. Daraus sind eine für mich bereichernde Zusammenarbeit und viele Freundschaften entstanden, trotz des vorhandenen Generationenunterschieds. Georg: Wir Leos suchen den Kontakt zu den Lions und sind für die tolle Unterstützung von Gerhard sehr dankbar. Es ist für uns sehr hilfreich, einen derart erfahrenen Lion als Bindeglied unterstützend an unserer Seite zu wissen.

Was ist denn derzeit euer Hauptziel? Georg: Wir wollen mittelfristig in jeder Zone einen Leo Club etablieren. Dazu ist es aber notwendig, den Begriff „Leo“ in die Köpfe der Lions zu bringen, denn oft ist die Jugendorganisation überhaupt kein Thema in den Lions Clubs. Gerhard: Eine sehr gute Möglichkeit bietet dazu der regelmäßig stattfindende Leo.Lions. Workshop. Dieser bietet die Möglichkeit des gegenseitigen Kennenlernens und Gedankenaustausches. Ein weiteres erfolgreiches Projekt ist doch die Leo.Akademie? Gerhard: Das stimmt, denn rund 75 Leos sind in dieser Weiterbildungsschiene involviert. Georg: Die Akademie ist eine Erfolgsstory. Wir sehen, dass die Teilnehmerinnen und

PDG Gerhard Reitmaier, Leo-Beauftragter im Gesamtdistrikt und im Distrikt Ost, mit Georg Mantler, Leo-Präsident.

Teilnehmer die erlernten Inhalte aktiv mit in die Clubs nehmen und dadurch stabilere Clubs entstehen. Gerade was die Gruppendynamik, den Führungsstil und Konfliktsituationen angeht, können die Akademie-Absolventen gut danach handeln. Das erfolgreichste gemeinsame Projekt ist aber doch der Leo.Lions.Aktionstag, der jedes Jahr stattfindet? Gerhard: Das stimmt, denn die gemeinsame Aktion, die von den Leo Clubs initiiert wurde, findet heuer bereits zum achten Mal in Folge und zum fünften Mal flächendeckend in ganz Österreich statt, sodass an einem Tag rund 400.000 Personen unser Leitbild „Wir helfen“ vermittelt werden kann. Georg: Der Leo.Lions.Aktionstag steht unter dem Motto: „Ein Produkt mehr im Einkaufswagen hilft!“. Dabei bitten Leos und Lions österreichweit die Kunden in allen Supermärkten von Merkur, mindestens ein Produkt mehr zu kaufen und als Sachspende am Ausgang abzugeben – entweder lang haltbare Grundnahrungsmittel oder Hygieneartikel. m ä r z   |  a p r il 2 0 1 3


34  |  in t e r v i e w Wie sieht es denn eigentlich mit Neugründungen aus? Georg: Besonders gut unterwegs ist derzeit der Distrikt Mitte. Hier gab es in den letzten beiden Clubjahren gleich fünf Neugründungen (Rohrbach-Dreiländereck, Juvamus, Perg, Graz und Gallneukirchen). Weitere Clubs stehen hier in den Startlöchern. In Wien streben wir eine Stärkung der bestehenden Clubs an. Allgemein müssen wir die Jugendlichen verstärkt ansprechen und „abholen“ – zum Beispiel von den Unis . Gerhard: Das funktioniert nur durch intensive Zusammenarbeit mit Zonenleitern, LeoBeauftragten der Lions und dem Leo-Gesamtdistrikt-Team. Mein großer Wunsch ist oftmals eine engere Beziehung zwischen dem LionsPatenlub und dem Leo Club. Manchmal funktioniert das ausgezeichnet, manchmal gar nicht. Ganz wichtig für einen erfolgreichen Aufbau der Leo-Organisation ist aber eine flächendeckende Unterstützung durch den Governorrat. Vor kurzem hat der Leo.Lions.Workshop stattgefunden. Was sind denn die wichtigsten Ergebnisse? Georg: Wir stehen vor dem Problem einer „Alters-Gap“. Leos, die das Alterslimit von 30 Jahren erreichen, haben zum einen oft eine Scheu, allein in einen Lions Club überzutreten, da sie sich vom Alter her noch nicht zugehörig fühlen oder teilweise auch die notwendigen finanziellen Mittel nicht zur Verfügung haben. Der Workshop hat gezeigt, dass das wesentlichste Element, um die natürliche Kluft zwischen Lions und Leos zu verringern, eine intakte und intensiv gelebte Beziehung zwischen Patenclub und Leo Club ist. Zusätzlich starten wir das „Leo-Alumni“-Konzept. Dieses soll eine Brücke zwischen Leos und Lions bilden und sicherstellen, dass niemand verlorengeht. Die Alumni-Mitglieder werden nach wie vor zu allen Leo-Anlässen eingeladen und bleiben über die Alumni-Mitgliedschaft in Kontakt mit uns. Ziel ist es, eine Brücke zwischen Leos und Lions zu erstellen, um so letztendlich doch einen Übertritt zu den Lions zu erreichen. Gerhard: Ein weiteres großes Problem ist, dass die Leo Clubs in der Regel gemischte Clubs sind, die Patenclubs oft jedoch nicht. Ein Faktum, das für Übertritte wenig förderlich ist. Warum sollen Leos und Lions eigentlich mehr zusammenarbeiten als bisher? Gerhard: Im persönlichen Kontakt lernt man sich gegenseitig kennen und verstehen. Dazu kommt, dass es Spaß macht, gemeinsam mit Jugendlichen Positives zu unternehmen. m ä r z   |   a p r il 2 0 1 3

Lions vor Ort Keine Angsthasen im Teddybär-Krankenhaus

Ein Arzt behandelt den geliebten Begleiter eines Kindes im Teddybär-Krankenhaus der Lions.

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ein Elternteil will sein Kind ins Krankenhaus bringen, aber jeder Elternteil freut sich, seine Kinder ins Teddybär-Krankenhaus in Kroatien zu begleiten. Hier stellen sich Eltern beiseite, und Kinder dürfen mit ihren Teddybären hervortreten und mit den Ärzten und Krankenschwestern kommunizieren, während ihre geliebten Gefährten eine Impfung, einen Verband für einen gebrochenen Arm oder eine Augen- oder Ohrenuntersuchung bekommen. Die Idee dahinter ist, die Ängste von Kindern vor einem Arztbesuch zu mindern und genauso ihre Unabhängigkeit und Reife zu fördern. Diese Aufgaben sind in Kroatien besonders wertvoll, wo jedes Kind kostenfreie Gesundheitsversorgung erhält.

Hilfe für Sonderschule Das provisorische Krankenhaus ist die Idee vom Slavonski Brod New Century Marsonia Lions Club. Slavonski Brod, bekannt als Marsonia im Römischen Reich, hat 60.000 Einwohner. Der Club mit 14 Mitgliedern hat verschiedene Ärzte, die im Stadtkrankenhaus arbeiten und ihre Stethoskope und andere medizinische Hilfsmittel in das Teddybär-Krankenhaus mitbringen. Die Lions haben das besondere Krankenhaus bei einem Kinderfest aufgestellt, das unter einem großen Zelt im Stadtzentrum stattfand. Die Gebühr für eine Teddybär-Untersuchung betrug 10 Kuna (1.75 US$), die an ein Waisenhaus gespendet wurden. Kindern zu helfen ist ein zentraler Schwerpunkt des Clubs, sagt Präsidentin Marija Jankovic. Lions verkaufen Weihnachtskarten, die Volksschulkinder und Sonderschulkinder gebastelt haben. Die gesammelten Geldmittel erhält die Sonderschule. Mitglieder veranstalten auch einen Wohltätigkeitsbasar für das Waisenhaus und feiern dort Weihnachten mit den Kindern.

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di s t r i k t w l ee o st s   | 35

G E S A M TD I S TR I K T – I N TER N AT I O N ALE S

In Hamburg findet die diesjährige Lions Clubs International Conven­ tion statt.

LIONS CLUBS INTERNATIONAL CONVENTION Freitag, 5. Juli bis Dienstag, 9. Juli 2013 | Hamburg (Deutschland) „Meet friends in Hamburg!“ – unter diesem Motto treffen rund 20.000 bis 25.000 Leos und Lions aus der ganzen Welt zusammen. Noch nie war die World Convention so nahe an Österreich wie 2013. Die beste Gelegenheit also, diese einzigartige Chance wahrzunehmen!

G E S A M TD I S TR I K T – I N TER N AT I O N ALE S

LEO EUROPAFORUM Samstag 10. August bis Samstag, 17. August 2013 | Himos (Finnland) Seit 1975 findet einmal jährlich das Leo Europaforum in einem europäischen Land statt. Rund 250 Leos aus ganz Europa treffen sich, um eine Woche lang Ideen und Erfahrungen auszutauschen, die Kultur des Gastgeberlandes besser kennenzulernen und internationale Kontakte zu knüpfen. Maria Schillhuber war bereits im Jänner beim Leo EuropaPre-Forum vor Ort und hat die tolle Location mit gemütlichen Apartment-Häusern besichtigt. Die Gastfreundschaft der Finnen wird uns begeistern! Wir haben die wichtigsten Programmpunkte, AnmeldeInformationen, Anreisemöglichkeiten und vieles mehr im Leo.Mitgliederbereich (www.mitgliederbereich.leo. at) zusammengestellt. Auskunft erteilt auch gern Maria Schillhuber (ILO, maria.schillhuber@leo.at). Bitte rasch anmelden!

Liebe Leos! Liebe Lions! Der Frühling steht auch heuer wieder ganz klar unter einem Motto: Leos und Lions arbeiten eng zusammen. Dies hat sich ganz deutlich beim Mitte Februar in Wien abgehaltenen Leo.Lions.Workshop gezeigt, bei dem um die 75 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Österreich engagiert miteinander diskutierten, Probleme erörterten, Lösungen suchten und vor allem eines: sich besser kennenlernten. Der Leo.Lions.Workshop ist mittlerweile ein Fixpunkt im Jahr und hat schon hervorragende Zusammenarbeiten – wie beispielsweise den Leo.Lions.Aktionstag – hervorgebracht. Dennoch würden wir uns wünschen, dass sich noch mehr Leos und vor allem Lions gemeinsam an den Workshop-Tisch setzen. Dass dieser Schritt, aufeinander zuzugehen, nicht ganz einfach ist, ist verständlich – schließlich trennen uns doch einige Jahre. Das ist nicht nur beim Leo.Lions.Workshop so, sondern manches Mal auch auf Clubebene. Daran müssen wir kontinuierlich arbeiten, und wir freuen uns, wenn nicht nur eine Patensondern eine wahre Partnerschaft zwischen Leo und Lions Club herrscht. Vorzeigepartnerschaften gibt es schon viele – sie sind es, die es nachzuahmen gilt: entweder bei bestehenden Verhältnissen oder bei Neugründungen. Das nachhaltig verfolgte mittelfristige Ziel, in jeder Zone mindestens einen Leo Club anzutreffen, ist daher unsere Vision. Jahr ein, Jahr aus stellen wir unser gutes Partnerschaftsklima beim Leo.Lions.Aktionstag unter Beweis, der auch heuer wieder am ersten Mai-Wochenende (Sa, 4. Mai 2013) in allen MerkurFilialen ausgetragen wird. Mit einer neuen Zuteilungsdatenbank – dem „Aktionstagsmanager“ – wird die Organisation noch einfacher und übersichtlicher. Er ist unter www.llat.leo.at abrufbar; die jeweiligen Zonenleiter nehmen die Zuteilung in ihrer Zone vor. Packen wir’s auch heuer wieder gemeinsam an, damit der Leo.Lions.Aktionstag ein weiteres Kapitel der Erfolgs­ story schreibt! Zuletzt möchte ich noch zum wohl schönsten Event des Jahres einladen: die Gesamtdistrikt-Versammlung. Auch sie wird heuer traditionsgemäß gemeinsam mit unseren Lions-Freunden in Zell am See statt finden. Bei bereits zwei Lokalaugenscheinen konnte ich mich von der besonderen Atmosphäre in Zell am See überzeugen, so freue ich mich auf dieses Fest mit Freunden! Alle Infos gibt’s wie gewohnt auf www.mitgliederbereich.leo.at! Euer Georg Mantler Leo-Gesamtidistrikt-Präsident

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36  |  lD ei s otsr i k t w e s t

LEO C l u b G ä ns e r n d o r f

Neuaufnahmen Der Leo Club Gänserndorf ist stets bestrebt nach stetigem, stabilem Wachstum – so das Credo der Clubführung. Aufgrund der Altersgrenze der Leos hat der Club aus Gänserndorf eine Drei-Jahres-Strategie beschlossen. So sollen jedes Jahr zwei neue Mitglieder aufgenommen werden, um den Club-Nachwuchs aufzubauen. Es soll so bei einem Ausscheiden der „alten“ Leos und einem potenziellen Übertritt in die Patenorganisation Lions Clubs der Fortbestand des Leo Clubs nicht gefährdet werden. Bei der letzten Sitzung am 16. Jänner 2013 im Clublokal Gambrinus konnte Club-Präsident Alexander Gary zwei neue Mitglieder begrüßen. Der Groß Schweinbarther Julian Ofenböck ist mit 15 Jahren das jüngste Mitglied des Leo Clubs Gänserndorf. Der zweite Neuzugang ist Gerald Beck. Derzeit besteht der Verein aus 16 aktiven und vier Ehrenmitgliedern. Weiters stehen drei Aspiranten unter Leo-Beobachtung. Im Sommer sind zwei Veranstaltungen geplant: Am 23. August 2013

V. l.: Alexander Gary (Präsident), Julian Ofenböck, Helmut Legat (Event­ beauftragter), Gerald Beck, Thomas Handlinger (PR-Beauftragter).

findet in Schönkirchen/Reyersdorf das Kabarett mit dem „Lustigen Hermann“ statt. Am 8. September 2013 steigt der traditionelle Wandertag mit dem Kellergassenfest in Groß Schweinbarth. Informationen zu den Veranstaltungen des Leo Clubs Gänserndorf finden Sie auf www.leo-gaenserndorf.at. Dort gibt es auch Infos zur Spenden- und Hilfsbereitschaft der Bevölkerung des Weinviertels.

LEO C LUB W I E N TAL u n d LEO -­ G E S A M TD I S TR I K T

LEO - G E S A M TD I S TR I K T

Leos und Lions aus ganz Österreich beim Leo.Weekend Wien.

Einfach traumhaft – Zell am See. Und wir sind dort!

LEO.Weekend Wien

LEO.Weekend Zell am See

Beim Leo.Weekend Wien mit rund 50 begeisterten Leos aus ganz Österreich zeigten wir Wien abseits der Touristen-Trampelpfade. Genächtigt wurde im Wombats City Hostel am Naschmarkt, Sightseeing gab’s auf einem alternativen Stadtrundgang und gefeiert wurde z. B. in der eigens angemieteten Leo.PartyBim. Sportliche genossen den Freitagabend beim „Wiener Eistraum“. Kulinarische Köstlichkeiten schlemmten die Leos im trendigen, vegetarischen Restaurant „yamm!“ und in Plachuttas Grünspan in Ottakring. Inhaltlich wurden beim traditionellen Leo. Lions.Workshop Erfahrungen in der Beziehung zwischen Leos und Lions ausgetauscht, an gemeinsamen Projekten gearbeitet und Handlungsweisen für den Übertritt von Leo zu Lions aufgezeigt.

Krönender Abschluss des Leo-Jahres ist die Gesamt­ distrikt-Versammlung.

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Das Leo-Gesamtdistrikt-Team hat sich ein besonders tolles Rahmenprogramm überlegt. Fixpunkt ist wie immer das festliche Galadiner, dieses Mal im noblen Ambiente des Ferry Porsche Congress Centers. Mehr Infos gibt’s wie immer im Leo.Mitgliederbereich. Freitag, 24. Mai bis Sonntag, 26. Mai 2013 | Zell am See Anmeldung + Programm im Leo.Mitgiederbereich www.mitgliederbereich.leo.at


e di t o r ial   | 37

Der April ist Leo-Awarness-Monat Liebe Lions! liebe Leos!

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ie Übernahme der Patenschaft für einen Leo-Club bringt neue Energie in euren Lions Club und kann den Bekanntheitsgrad des Clubs in der Gemeinde steigern und auf diese Weise zur Erschließung neuer Zielgruppen wie junge Berufstätige oder Eltern beitragen. Der April ist internationaler Leo-Club-Awareness-Monat und damit der ideale Zeitpunkt, um über eine Patenschaft für einen Leo Club nachzudenken. Eine solche Patenschaft ermöglicht Leo-Club-Mitgliedern rasch die Teilnahme an Hilfsprojekten in der Gemeinde sowie an gesellschaftlichen Veranstaltungen und Aktivitäten zur Entwicklung von Führungsfähigkeiten und eröffnet ihnen damit neue Wege in Bezug auf Wachstum und Kameradschaft. Leo Clubs sind eine Möglichkeit, die Jugend von heute positiv zu beeinflussen und den jungen Menschen zu helfen, ihre bürgerliche Mitbestimmung zu stärken und Führungsfähigkeiten für später zu sammeln. Beachtet dazu auch unser Interview auf Seite 33.

Heinz Schmid, Chefredakteur GDB „LION“

„Schutz für unsere Umwelt“ Umweltprobleme sind für viele Menschen und Kommunen auf der ganzen Welt von besonderer Bedeutung: Nach Angaben des UN-Umweltprogramms haben nur 20 Prozent der Weltbevölkerung Zugang zu sauberem Wasser. Es sterben mehr Menschen an den Folgen verunreinigten Wassers als in gewaltsamen oder kriegerischen Auseinandersetzungen. Allein im vergangenen Jahrhundert sind auf der Erde mehr als 80 Prozent der Gesamtwaldflächen verlorengegangen und mit ihnen Lebensräume, die Schutz vor Naturkatastrophen bieten und CO2 absorbieren. Die Folge ist ein globaler Klimawandel. Wir Lions haben im Rahmen der Hilfsdienstkampagne „Schutz für unsere Umwelt“ wieder eine besondere Gelegenheit, den Umweltschutz ins Zentrum der Aufmerksamkeit zu rücken und gleichzeitig die Stärke unseres weltweiten Netzwerkes zu demonstrieren. Im April ist jeder Club weltweit eingeladen, sich zusammen mit anderen Lions auf der ganzen Welt für die Umwelt einzusetzen. Helft, das Bewusstsein für den Schutz unserer Umwelt zu schärfen, und nutzt dazu den Tag der Erde. Der Tag der Erde (Earth Day) wird alljährlich am 22. April in mehr als 175 Ländern begangen und soll die Wertschätzung für die natürliche Umwelt stärken, aber auch dazu anregen, das Konsumverhalten zu überdenken. Unsere Zentrale in Oak Brook regt an, im Laufe des Monats April eine praktische Aktivität zu organisieren, um Lions und NichtLions für ein Umweltprojekt auf kommunaler Ebene zu mobilisieren. Unterlagen und InfoBroschüren gibt es auf www.lionsclubs.org. Herzlichst euer Heinz Schmid

I M PRESSU M Lion Österreich, Offizielle Veröffentlichung von Lions Clubs International, Gesamtdistrikt 114-Österreich. Autorisiert vom Internationalen Vorstand, Lions Clubs International. Präsidium Präsident: Wayne A. Madden, USA 2. Immediate Past-Präsident: Dr. Wing-Kun Tam, Hongkong, China. I, USA. 1. Vizepräsident: Barry John Palmer, Australien . 2. Vizepräsident: Joseph Preston, USA Vorstand Direktoren im 1. Jahr: Benedict Ancar, Jui-Tai Chang, Jaime Garcia Cepeda, Kalle Elster, Stephen Michael Glass, Judith Hankom, John A. Harper, Sangeeta Jatia , Sheryl May Jensen,Stacey W. Jones, Dr. Tae-Young Kim, Donal W. Knipp, Sunil Kumar R., Leif Åke „Kenneth” Persson, Ichiro Takehisa, Dr. H. Hauser Weiler, Harvey F. Whitley Direktoren im 2. Jahr: Joaquim Cardoso Borralho, Marvin Chambers, Bob Corlew, Claudette Cornet, Jagdish Gulati, Dave Hajny, Tsugumichi Hata, Mark Hintzmann, Pongsak „PK“ Kedsawadevong, Carolyn A. Messier, Joe Al Picone, Alan Theodore „Ted“ Reiver, Brian E. Sheehan, Junichi Takata, Klaus Tang, Carlos A. Valencia, Sunil Watawala. Herausgeber: Lions Clubs International, Gesamtdistrikt 114-Österreich, Fleschgasse 32/5, 1130 Wien, www.lions.at. Medieninhaber und Ver­leger: Österreichischer Wirtschaftsverlag, 1120 Wien, Grünbergstraße 15/Stiege 1, www.wirtschaftsverlag.at. Geschäftsführer: Thomas Zembacher. Chefredaktion: Heinz Schmid, h.schmid@wirtschaftsverlag.at T 01-54664-351 Redaktion: Mag. Katharina Schmid, k.schmid@wirtschaftsverlag.at T 01-54664-352 Anzeigenberatung: Franz-Michael Seidl, f.seidl@wirtschaftsverlag.at, T 01-54664-240, F 01-54664-50240 180, www.wirtschaftsverlag.at. Herstellung: Friedrich VDV Vereinigte Druckereien- u. Verlags-GmbH & Co KG, Zamenhofstraße 43–45, 4020 Linz, T 0 732-650703; Richtung der Zeitschrift: Information über das Clubgeschehen im MD-114, Forum für Diskussionen der Mitglieder, Vertretung humanistischen Gedankengutes

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38  |  i n t e r n a t i on a l | neu b e i l i ons

World Convention Hamburg

Neue Mitglieder Im Zuge der Umstellung auf LionsBase können wir diesmal die neuen Mitglieder nicht in gewohnter Form präsentieren, sondern nur mit Name und Familienname. Die leider seit der letzten Ausgabe verstorbenen Lions-Freunde werden wir ebenfalls aus technischen Gründen in der nächsten Ausgabe veröffentlichen.

Gerald Baumgartner

Liebe Lions, liebe Leos, Ist das nicht einfach eine tolle Sache? 60 Jahre Lions in Deutschland! Zum ersten Mal ist die Lions Clubs Internationale Convention in Deutschland! Und dann auch noch in Hamburg! Wenn ich als Ruhrgebietler richtig orientiert bin, dann ist Hamburg doch das Tor zur Welt! Jahrhundertelang sind Menschen aus ganz Europa von Hamburg aus in die Welt ausgewandert. Sie haben versucht ihr Glück zu finden, und vielen ist es gelungen, sich in der Neuen Welt und anderswo ein neues Leben aufzubauen. Nicht zuletzt haben wir diesen Auswanderern aus Deutschland und aus Europa zu verdanken, dass in den Vereinigten Staaten von Amerika, in der Stadt Chicago, sich 1917 der Lions Club International gegründet hat. Melvin Jones und eine Gruppe von Gleichgesinnten waren diejenigen, die mit der ersten Satzung der „Association of Lions Clubs“ unsere Ziele und ethischen Grundsätze festgelegt haben. Auch der Name „Lions“, für Stärke, Mut, Treue und Lebenskraft stehend, wurde beschlossen. Vor 60 Jahren sind die Lions Clubs International auch nach Deutschland gekommen. Der erste Deutsche Club, der LC Düsseldorf, hat hier bei uns tiefe Wurzeln geschlagen. Heute haben wir in unserem MD 111 Deutschland über 1.520 Lions Clubs mit mehr als 50.000 Lions-Freundinnen und LionsFreunden. Das Engagement unserer Mitglieder, die Lions Clubs mit neuen, jungen Mitgliedern zu erweitern, ist der Garant zur Überlebensstrategie unseres Clublebens und des Überlebens unserer Activitys, um für alle Bedürftigen Gutes zu tun. Jetzt kommt in Hamburg, im Juli 2013, die 96. Internationale Convention. Also lasst uns das Tor zur Welt weit aufmachen, um in Deutschland viele Lions-Freunde aus der ganzen Welt bei uns als Gäste zu empfangen! Sicher sind viele Lion-Freunde dabei, die ihre Wurzeln in Europa oder sogar in Deutschland haben. Aber auch alle anderen Lions-Freunde aus der ganzen Welt sind uns herzlich willkommen!! Ich freue mich auf Hamburg, ich freue mich auf unsere Lions-Freunde aus aller Welt. Mit herzlichen Lions-Grüßen PDG Heinz-Joachim Kersting, Governorratsvorsitzender 2012/2013 Anmeldungen zur World Convention unter www.lionsclub.org märz  |  april 2013

Margit Holzer

Clemens Becker

Wolfgang Janisch

Christoph Benda

Ulrich Kahlhammer

Norbert Blaha

Elfriede Kleissl

Konrad Breit

Johannes Leitner

Marc Deimling

Klaus Lendl

Markus Diemling

Christian Pokorny

Otto Ellinger

Bernhard Prammer

Thomas Fercher

Clemens Rarrel

Jürgen Freithofnig

Nicole Riml

Irene Ganser-Ulreich

Andreas Schwarz

Martin Haydter

Maria Shirzad

Eleonora Hentschke

Thomas Webersberger

Kerstin Hermann

Julia Widowitsch

Franz Herzog

Franz Zauner

Lorenz Hohenauer

UNO LIONS DAY NEW YORK Lions International hat 1945 auf Einladung der United Nation Organisation bei der Ausarbeitung der Charta für nicht staatliche Organisation (NGOs) beratend mitgewirkt. Daher die enge Verbundenheit zu den Vereinten Nationen, die alljährlich in den Räumlichkeiten der Uno in New York feierlich begangen wird. International President Wayne A. Madden Seither haben wir Lions zusamund PDG Wolfgang Trenner, LC Baden menarbeitend mit der Uno Helenental. viele wichtige und erfolgreiche humanitäre Projekte wie z. B. SightFirst, Masernimpfaktion und vieles mehr durchgeführt. Auch auf dem Gebiet des Bildungswesens gibt es eine enge Zusammenarbeit mit der Unesco, um die Ausbildung unserer Kinder und Jugend zu fördern. International President Wayne A. Madden ermunterte in seiner Ansprache die anwesenden Delegierten, sich sowohl für Reduzierung des Analphabetentums weltweit einzusetzen, aber auch die Masernimpfaktion zu unterstützen. Nach Referaten der UN-Delegierten und Grußworten von internationalen Lions wurde zu einem Diner geladen. Es kam zu einem regen Gedankenaustausch mit UN-Botschaftern. Unter musikalischer Darbietung des Jugendchors der Barr Middle School wurde das Friedensplakat der Weltsiegerin 2012, Jenny Park (13), vom Lions Club Northridge California, enthüllt. Mit der Bekanntgabe des neuen Friedensplakatthemas „Our World – Our Future“ endete die diesjährige, sehr beeindruckende Begegnung.


..........lädt zur Lesung ”OH HERR, ICH BIN BRATSCHIST”

Fred Charwat

Be

ll u e st

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te r a K r

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i musikalischer Rahmen

Markus Hinterberger markus.hinterberger@gmx.at

0664 512 65 31

Stephanie & Jacobus

Weichinger

mit Horn und Flöte

......und in der Pause gibt es Speis und Trank am Buffet Sie helfen mit dem Reinerlös Ihrer Spende über

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in Not geratenen Familien

Club Taktlos

Dornbacherstrasse 107 1170 Wien, Neuwaldegg

Die Bratscher sieht man nicht, man hört sie nicht, die Geigen decken sie zu, die Celli stützen sie, aber Gott der Herr ernährt sie doch!


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Lion 02/13  

Lions Club International - Multidistrilt 114 Österreich