Issuu on Google+

29. NOVEMBER 2013  Nº 24

Unabhängige Fachzeitschrift für Lebensmittel und Konsumgüter, seit 1971

Nachhaltigkeit

S .4

Interspar Fleischforum S .9 S .7

Manner Heißer Tee S .10

S .14

S ü S S es B a b y S .16

Ob Schiene, Straße, Wasser oder Luft: Mobilität ist das Thema der Zukunft. 

Thinkstock

Unabhängige Fortbewegung Im Sinne der Nachhaltigkeit und Selbstbestimmung der Bevölkerung wird das Thema Mobilität in Zukunft ein besonders wichtiges für den Handel werden. gabriele jiresch g.jiresch@wirtschaftsverlag.at Die steirische Bezirkshauptstadt Deutschlandsberg ist beispielhaft für das Zusammenspiel aller Handelsformate, die in Österreich zu finden sind: Merkur, Hofer, Lidl, Fressnapf, dm drogeriemarkt und Bipa, um nur einige zu nennen. Sie alle liegen dicht beinander. Der Bürgermeister Mag. Josef Wallner spricht von einem „Open Air-Shoppingcenter“, da die Geschäfte vornehmlich an einer Straße liegen. Vor einer Woche hat sich ein funkenagelneuer Interspar dazu gesellt. Und die Märkte brummen, wie sich zeigt. „All diese Märkte binden die Kaufkraft im Bezirk. Dass die Unternehmen florieren, erkennen wir daran, dass sie schon seit vielen Jahren an diesen Standorten bestehen und keine Konkurse im Fachmarktzentrum zu verzeichnen sind“, so der Bürgermeister. Und der Interspar-Chef Markus Kaser schlägt in die gleiche Kerbe: „Wir führen selbstverständlich bei jedem

Markt eine Standort­analyse durch. Hier in Deutschlandsberg gab es keine Zweifel, einen 3100 m2 großen Interspar zu errichten. Wir wussten, dass die Kaufkraft des Bezirkes in diesem Ausmaß vorhanden ist. Die Bevölkerung möchte verstärkt in der Wohnnähe einkaufen, aber auch alles dort bekommen. Das spüren wir zum Beispiel in Wien sehr stark.“ Ein ähnliches Bild stellt sich auch in der Landeshauptstadt Eisenstadt dar, wo die Handelsfirmen teilweise sogar zweimal vertreten sind und trotzdem sehr gut wirtschaften.

Eldorado vor der Haustür Das Zauberwort dieser Entwicklung, die uns in der Zukunft noch sehr stark beschäftigen wird, lautet: Mobilität. Einige Faktoren, von denen die Mobilität abhängt: Nahversorgung, Landflucht, öffentliche Verkehrsmittel und Verkehrsmittel im allgemeinen, Nachhaltigkeit, Kosten, Bedeutung für die Wirtschaft, vor allem den Handel. „Mobilität wird immer wichtiger sein: Wir müssen sie optimal

und effizient gestalten“, so Rewe-Vorstand Frank Hensel bei der Veranstaltung viemobility 2012. Rewe umrundet einmal täglich den Erdball, um die über 3000 Märkte in Österreich zu beliefern. Alle neuen Märkte verfügen über Ladestationen. „Zu jedem Autoneukauf sollte es eine Karte für die öffentlichen Verkehrsmittel geben. Die Rivalität zwischen Individualund öffentlichem Verkehr muss beendet werden“, brachte es Hensel auf den Punkt. Hingegen ist laut einer VCÖ-Studie vom Sommer 2013 die Mobilität im ländlichen Raum von Autoabhängigkeit geprägt. Aufgrund von Zersiedelung, fehlender Nahversorgung und mangelnden Arbeitsplätzen müssen längere Distanzen zurückgelegt werden. Gleichzeitig ist das Angebot der öffentlichen Verkehrsmittel oft mangelhaft, betont der VCÖ. Die Studie „Zukunft der Mobilität in den Regionen“ kommt zum Schluss, dass Österreichs Regionen rasch ein besseres Mobilitätsangebot brauchen. Und damit wären wir beim Handel.  Fortsetzung: Seite 6

Quer gedacht Popstar-Feeling Wirklich daran geglaubt hat ja wohl keiner, dass die Schweizer sich selbst ein Messer ins Finanzherz rammen. Und jetzt ist es offiziell: 65 % der Teilnehmer eines Referendums lehnten eine Begrenzung von Managergehältern auf das höchstens Zwölffache eines einfachen Arbeiterlohns im jeweils selben Unternehmen klar ab. Es ist auch nicht verwunderlich, sitzen doch in der Schweiz die weltweit größten Konzerne aus allen Branchen: Nestlé, Novartis, Coop, Migros oder Roche. Und es ist auch nicht nachzuvollziehen, warum man sich selbst in der Gehälterstruktur beschneiden sollte. Denn zum einen haben die Manager der großen Unternehmen weltweit so einiges geleistet, um an ihre Positionen zu kommen, und zum anderen sind sie es, die an der Front stehen – auch in schlimmen Krisenzeiten. Vergleichbar ist ihre Situation manchmal mit einem Popstar-Leben: Im Jubel der Menge und bei den Einnahmen möchte jeder tauschen, wenn es aber um den Raub der Privatsphäre geht, will niemand mehr dieses Leben geschenkt haben. gabriele jiresch g.jiresch@wirtschaftsverlag.at

Anzeige

Genuss a la française! www.wirtschaftsverlag.at  Tel.: (01) 546 64-0  www. handelszeitung.at   P.b.b. Verlagspostamt 2340 Mödling  Zul.-Nr. GZ 02Z030728 M  Postnummer: 21 LK-Titelseite President.indd 1

05.01.2012 11:04:20 Uhr


Nº 24 · 2013  Handelszeitung 3

Thema

Jetzt ist Zeit um nachzudenken Der neue Handels-Kollektivvertrag gilt für die nächsten zwei Jahre. Ab 2015 sind 1500 Euro Mindestgehalt fix. Mehrverdiener unterliegen einer Staffelregelung. wolfgang friedrich w.friedrich@wirtschafsverlag.at

gesetzt werden. Es stimmt, dass die Umsätze steigen. Aber parallel dazu steigen auch Lohnnebenkosten und allgemeine Kosten, wodurch die Spannen sinken. Da muss man gegensteuern.“

Plus . w z 2,5 b % 5 5 2,

Die Verhandlungen zum Handels-KV endeten nach der dritten Verhandlungsrunde mit einem Doppelabschluss. Die Sozialpartner, die Bundessparte Handel der Wirtschaftskammer und die Gewerkschaft der Privatangestellten, einigten sich auf die Grundgehälter für Vollzeit-Angestellte ab 1. Jänner 2014 bzw. 2015. Ab Jänner 2014 steigt das Mindestgehalt auf 1450 Euro brutto, ab Jänner 2015 auf 1500 Euro. Grund für den Doppelabschluss ist ein komplett neues Gehaltsschema im Handel, das die Sozialpartner ab Jänner 2014 vereinbaren wollen. „Dafür brauchen wir Zeit. Wir wollen uns nicht von KV-Verhandlungen stören lassen“, sagte SpartenGeschäftsführer und Arbeitgeber-Verhandler Rene Tritscher.

Staffelungen und Lehrlinge Bis zur Grenze von 1850 Euro steigen die Gehälter im Jahr 2014 um 2,55 Prozent, darüber um 2,5 Prozent. Im Jahr 2015 errechnet sich das Gehaltsplus aus der durchschnittlichen Inflation (von Oktober 2013 bis September 2014) und einem Aufschlag von 0,4 Prozent. Lehrlinge erhalten sowohl 2014 als auch 2015 gestaffelte Aufschläge von 14 Euro im 1. Lehrjahr, 20 Euro im 2., 30 Euro im 3. und 26 Euro im 4. Lehrjahr. „Damit ist ein Riesenschritt nach vorne gelungen“, lobte Bettina Lorentschitsch, Obfrau der Bundessparte Handel der WKÖ. Ein WK-Vertreter aus dem steirischen Lebensmittelhandel sagt dazu im Gespräch mit der Handelszeitung: „Durch die Gültigkeit von zwei Jahren kann der Kollektivvertrag entrümpelt und neu auf-

Bis 1.850 Euro Monatsgehalt gibt’s ein Plus von 2,55 %, darüber eines um 2,5 % Doppelabschluss soll nicht zur Gewohnheit werden Aus Sicht der Gewerkschaft soll der Doppelabschluss nicht zum Vorbild für ­ andere Kollektivvertragsverhandlungen werden. „Wir wollen weiterhin 12-MonatsAbschlüsse, weil wir an der wirtschaftlichen Realität abschließen wollen“, stellte Gewerkschafts-Verhandler Manfred Wolf klar. Ein neues Gehaltsschema brauche aber Zeit und dafür mache man eine Ausnahme. Beide Verhandlungsseiten gaben sich bei einem Pressegespräch betont diplomatisch und sehen sich nicht als Verlierer des Doppelabschlusses. Das Gehaltsplus für 2015 wird aus der durchschnittlichen Inflation (von Oktober 2013 bis September 2014) und einem Aufschlag von 0,4 Prozent errechnet. Da man weder Inflationsrate noch Wirtschaftsleistung für diesen Zeitraum weiß, birgt diese Form des Abschlusses ein gewisses Risiko für beide Seiten.

Editorial

Eine Niederlage musste die Gewerkschaft bei ihren rahmenrechtlichen Forderungen einstecken. Handelsangestellte müssen weiter auf das frühere Erreichen der sechsten Urlaubswoche warten. „Man muss zur Kenntnis nehmen, dass man nicht alles durchbringt“, räumte Gewerkschafts-Chefverhandler Franz Georg Brantner ein. Schon im Vorjahr biss die Gewerkschaft bei dieser Forderung auf Granit. Derzeit kommen Handelsbeschäftigte nur dann in den Genuss von sechs Wochen Urlaub im Jahr, wenn sie 25 Jahre durchgehend im selben Unternehmen arbeiten. Aus Vordienstzeiten sowie Schul- und Studienzeiten werden bisher maximal 12 Jahre angerechnet. „Über 90 Prozent der Handelsangestellten sehen die 6. Urlaubswoche so nie“, hatte die Gewerkschaft im Vorfeld der Verhandlungen kritisiert.

Ach du meine Güte! Ein Gütesiegel soll Konsumenten bei ihrer Kaufentscheidung helfen. Doch laut einem Test des Vereins für Konsumenteninformation (VKI), können die meisten Produkte keinen Mehrwert vorweisen, der ein solches Siegel rechtfertigen würde. Der Großteil der Konsumenten würde bereits darauf achten, Produkte mit Bio- oder Herkunftssiegel zu kaufen, sei aber misstrauisch und „kennt sich nicht ganz aus“, so die Studienautoren. Darum gilt im Zweifelsfall der Preis als Hilfe bei der Kaufentscheidung. Getestet wurden 24 Marken – biologische, herkunftssichere und fleischlose Lebensmittel sowie umweltfreundliche Wasch- und Reinigungsmittel. Fazit: Auf die getesteten Produkte könne man vertrauen, doch könnte der Mehrwert besser ausfallen. Was kritisiert wurde, war die Vielzahl an Gütesiegeln eines einzelnen Handelsunternehmens. Wenn ein Konzern mit einer Nachhaltigkeitsmarke nicht zufrieden sei, würden für jeden Nebenbereich zwei oder mehrere Nebenmarken geschaffen, was noch mehr zur Verwirrung der Verbraucher führen würde. Ein Gütezeichengesetz, das die Vielzahl an private Labels kontrolliert, könnte hier Sicherheit bringen.

Arbeitsgruppen starten im Jänner Komplexe Themen wie die Zuschlagsregelung und das Gehaltsschema sollen ab Jänner 2014 in Arbeitsgruppen behandelt werden. Derzeit gibt es unterschiedliche Gehaltsgebiete je nach Bundesland und eigene Gehaltstafeln für unterschiedliche Branchen. Das führt dazu, dass eine BillaVerkäuferin mit den gleichen Voraussetzungen in Salzburg ein anderes Gehalt bekommt als beispielsweise in Kärnten. Es soll auch darüber gesprochen werden, ob gewisse Berufsbilder noch zeitgemäß sind. „Wir wollen moderne Definitionen von sich verändernden Berufen“, sagte Tritscher. Vereinfachungen will man auch bei der Zuschlagsregelung. Wer wochenends oder abends ab 18.30 Uhr arbeitet, bekommt unterschiedlich hohe Zuschläge. Als ersten Schritt werden die Sozialpartner eine Gehaltserhebung über alle Beschäftigten vornehmen. Diese Zahlen sollen als Basis dienen.

Wolfgang Friedrich w.friedrich@wirtschaftsverlag.at

  Nimm 2

KV-Abschluss: ein großer Wurf?

Bettina Lorentschitsch, Obfrau derBundessparte Handel, WKO: „Der Doppelabschluss bringt den Unternehmen Planungssicherheit, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bringt er eine klare Gehaltsperspektive für die kommenden zwei Jahre. Dieser innovative Doppelabschluss lässt den Sozialpartnern ausreichend Zeit, um in den beiden Jahren eine grundlegende Änderung des Gehaltsschemas im Handels-Kollektivvertrag zu verhandeln. Derzeit gibt es auch bei gleicher Qualifikation je nach Bundesland verschiedene Gehälter.“

Ilse Fetik, Frauenvorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp): „Gerade diese Branche beschäftigt sehr viele Frauen. Dieser Abschluss im Handel bringt für Frauen weitere Verbesserungen: Neben der Verankerung des Mindestgehalts von 1.500 Euro brutto ab 2015 haben die Verhandler eine weitere qualitative Vereinbarung auf dem Weg zu mehr Einkommensgerechtigkeit erreicht. Der neue, ab Jahresbeginn 2014 geltende Kollektivvertrag stellt eindeutig klar, dass Beschäftigten während ihrer Elternkarenz Gehaltserhöhungen zustehen.“

Parlamentsdirektion/Bildagentur Zolles KG/Mike Ranz

Wilke

Die ungewöhnliche Geltungsdauer von zwei Jahren scheint für alle Beteiligten Vorteile zu bringen – Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter sind zufrieden.

Impressum unabhängige Fachzeitung für den Lebensmittelhandel Herausgeber, Medieninhaber und Verleger: Österreichischer Wirtschaftsverlag GmbH, 1120 Wien, Grünbergstraße 15, Tel. (01) 546 64-0, Fax (01) 546 64/DW 538 für Redaktion, DW 528 für Anzeigen. E-Mail: handelszeitung@wirtschaftsverlag.at. ISDN (01) 545 58 74. Internet: www.handelszeitung.at. Redaktion (RED): Mag. Gabriele Jiresch (ELE) (Chefredakteurin), DW 383; Wolfgang Friedrich (fri) (stellvertretender Chefredakteur), DW 384; Max Pohl (mp), DW 382. Redaktionelle Mitarbeit: Barbara Egger (BE), Wolfgang Schedelberger (WS).Anzeigen: Franz-Michael Seidl (Verkaufsleitung), DW 240; Nicole Hoffmann-Thönnessen (Anzeigen- und Medienberatung), DW 268; Nina Hewson (Service), DW 484, Fax: DW 50484. E-Mail: handelszeitung@wirtschaftsverlag.at. Grafik Design: Sibylle Exel-Rauth, DW 157 Abonnement: Aboservice Österreichischer Wirtschaftsverlag, Tel. ++43/1/361 70 70-570, Fax ++43/1/361 70 70-9570, E-Mail: aboservice@wirtschaftsverlag.at. Jahresbezugspreis: € 80,– inkl. MwSt. Abonnements, die nicht einen Monat vor Ablauf des Bezugsjahres storniert werden, laufen weiter. Anzeigentarif: Nr. 38, gültig ab 1. Jänner 2013. Erscheinungsweise: 14-täglich. Hersteller: Friedrich VDV, Vereinigte Druckereien- und Verlags- GmbH & CO KG, www.friedrichvdv.com Unternehmensgegenstand: Herausgabe, Verlag, Druck und Vertrieb von Zeitungen und Zeitschriften sowie sonstigen periodischen Druckschriften. Geschäftsleitung: Thomas Zembacher. Marketing: Paul Kampusch, DW 130. Online-Marketing: E-Mail: onlinemarketing@wirtschaftsverlag.at. Beteiligung: Alleinige Gesellschafterin der Österreichischer Wirtschaftsverlag GmbH ist die Süddeutscher Verlag Hüthig GmbH. Gesellschafter der Süddeutscher Verlag Hüthig GmbH sind die Süddeutscher Verlag GmbH mit 91,98 %, Holger Hüthig mit 7,02 %, Ruth Hüthig mit 0,45 %, Beatrice Hüthig mit 0,28 % und Sebastian Hüthig mit 0,28 %. Bankverbindung: Bank Austria, Kto. 042405712 21, BLZ 11 210, IBAN AT5111 21 2142405712 21, BIC BKAUATWW. DVR: 0368491. ISSN: 1816-2231


4 

Handelszeitung  Nº 24 · 2013

Thema Nachhaltigkeit

Die Sonne Tirols im Kasten Zu Beginn 2014 wird MPreis an 20 Standorten Photovoltaik-Anlagen installiert haben und zu den größten Photovoltaik-Betreibern in Österreich zählen.

Die Region als Gesamtheit Wer das Unternehmen kennt, weiß um das Engagement für Regionalität und Nachhaltigkeit. Da das Denken für die Region nicht bei den Lebensmitteln aufhört, sondern den gemeinsamen Lebensraum als Ganzes beinhaltet, baut man nicht nur schöne Märkte, sondern verwendet schon lange auch nachhaltige Technologien in allen Bereichen. Dazu gehört die Photovoltaik. Die auf dem Dach erzeugte Energie wird im Lebensmittelmarkt direkt darunter verbraucht. Eine runde Sache.

Spar spart Energie

Früher Beginn Bereits im Jahr 2006 hat man gemeinsam mit dem Photovoltaik-Partner ATB-Becker in Absam die erste Photovoltaik-Anlage am Dach des Verwaltungsgebäudes in Völs gebaut. Die positiven Erfahrungen mit dieser Anlage machten dem Unternehmen Mut, die Stromerzeugung mit Sonnenenergie selbst in die Hand zu nehmen und weiterzuentwickeln. Gebaut wird auf den Märkten in Kematen, Oberhofen, Axams, Aldrans, IBK-Mitterweg, Pinswang, Schönwies, IBK Erzherzog Eugen Straße, Wattens und Weerberg. Zusammen mit den beiden Großanlagen auf den Dächern der Bäckerei Therese Mölk und der Alpenmetzgerei in Völs sind derzeit bereits 1,1 Megawatt an Sonnenstromleistung ausgebaut. Auf einer Fläche von insgesamt 7300 m2 erzeugen diese Solargeneratoren ca. 1.100.000 kWh umweltfreundlichen, CO2-neutralen Strom pro Jahr. Diese Energiemenge könnte den Jahresstrombedarf von rund 320 Tiroler Haushalten decken. MPreis investiert in dieses Vorhaben allein in der ersten Ausbaustufe einen Betrag von ca. 2,6 Mio. €. Red

Sparsame Lkws MPreis schätzt, dass alle geeigneten Dachflächen zusammen die „Ernte“ von 6.000.000 kWh Solarstrom pro Jahr ermög­ lichen.  MPreis

Nachhaltig mit Biss Procter & Gamble weltweit steckt sich nachhaltig selbst die höchsten Ziele. Dort geht es um die gesunden Zähne.

Hans K. Reisch, Vorstand; Jakob Leitner, Zentrale Marchtrenk; Landtagsabgeordnete Ulrike Schwarz und Gerald Geiger, SparLeiter Bau / Energie / Technik.  Spar

Mitte November eröffnete ein Spar-Markt in Linz/Holzstraße, der in Sachen alternativer Energie wegweisend ist: Er verfügt über die größte Photovoltaik-Anlage bei Spar OÖ. „Klimaschutz wird groß geschrieben. Darum investieren wir nicht nur in eine energieeffiziente Gewerbekälteanlage, LED-Beleuchtung und thermische Sanierung, sondern auch in alternative Energieversorgung“, stellt Spar-Vorstand Hans K. Reisch fest. Die Anlage erstreckt sich auf 300 m2 über die ganze Parkplatzüberdachung inklusive Zubau und erzeugt pro Jahr 50.000 kWh Grünstrom.  red

Der jährliche P&G-Nachhaltigkeitsbericht unterstreicht seit 15 Jahren ein klares Bekenntnis zu hohen Standards beim Thema Nachhaltigkeit. Die Fortschritte, die dabei Jahr für Jahr gemacht werden, fördern den Umweltschutz und wirken sich positiv auf das Leben der Menschen aus. „Gleichzeitig profitieren wir davon auch wirtschaftlich“, erklärte Len Sauers, Vice President of Sustainability bei P&G. „Uns treibt an, mit innovativen Produkten dazu beizutragen, den Alltag der Menschen nachhaltig zu verbessern, Umweltbelastungen zu reduzieren und natürliche Ressourcen für nachfolgende Generationen zu sichern. Nachhaltiges Vorgehen bei Rohstoffen und Energie oder die sorgfältige Verwertung von Produktionsabfällen bieten zudem eine hervorragende Chance, Kosten zu senken.“ In Österreich setzt P&G in diesem Zusammenhang gemeinsam mit dem SOS-

66 Jahre Austria Gütezeichen

Zwei wesentliche Player im heimischen Handel wurden vor Kurzem mit dem staatlichen Gütezeichen „berufundfamilie“ von Bundesminister Dr. Reinhold Mitterlehner ausgezeichnet. Eine ausgewogene Balance zwischen Beruf und Privatleben bzw. Familie ist Rewe International AG im Sinne der Mitarbeiterzufriedenheit ein wichtiges Anliegen. Deshalb wurden der Rewe International Dienstleistungs GmbH sowie den Rewe International AG Handelsfirmen Merkur und Bipa für ihre familienbewusste Personalpolitik das staatliche Gütezeichen verliehen. Als zukunftsorientiertes Unternehmen hat sich dm drogerie markt zum Ziel gesetzt, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf der Mitarbeiter künftig durch die richtigen Rahmenbedingungen noch gezielter zu unterstützen und erhielt dafür die Auszeichnung. Red

Kinderdorf ein bundesweites Projekt zur Förderung der Zahngesundheit um. Neben Zahnputz-Workshops, fördert P&G Österreich mit 50.000 € die tägliche Zahnpflege und übernimmt teilweise private Zahnarztkosten. Die Ausstattung der SOS-Kinderdörfer mit elektrischen Zahnbürsten und Zahnpasten der Marken Oral-B und blend-a-med rundet die Kooperation ab. „Im Rahmen dieses Projekts können wir unser Engagement im heimischen Umfeld ausbauen“, resümiert Tobias Grafe, Chef der österreichischen P&G-Organisation.  Red

Procter & Gamble Chef Österreich, Tobias Grafe

Spar

Photovoltaik bedeutet für MPreis Energieerzeugung ohne Umweltzerstörung, regional und nachhaltig. Deshalb setzt der Tiroler Händler auf diese erneuerbare und umweltfreundliche Energie. Im Photovoltaik-Projekt werden bis Frühling 2014 an 20 Unternehmensstandorten Photovoltaik-Anlagen installiert. Mit der angepeilten Leistung von insgesamt 1,8 Megawatt zählt MPreis zu den größten PhotovoltaikBetreibern in Österreich. Ziel ist es, alle MPreis-Standorte mit geeigneten Dachflächen zur Sonnenstromproduktion auszubauen und zu nutzen.

Handel unterstützt Beruf und Familie

Die neuen Euro 6-Lkws

Vor etwa einem Jahr eröffnete Spar in Sulz den ersten Klimaschutz-Supermarkt der Zukunft in Vorarlberg. Durch allerneueste energie- und ressourcenschonende Technologien verbraucht er nur 50 % der Energie, die ein herkömmlicher Supermarkt benötigt. Und nun folgt ein weiterer Schritt – Spar modernisiert den grünen Fuhrpark. Bereits vor dem Inkrafttreten der neuen Abgasnorm werden beinahe abgasfreie Euro 6-Lkw für die Belieferung der SparMärkte eingesetzt. red

Best Recruiter Die Hofer KG wurde in der Kategorie Lebensmittel- und Drogeriefachhandel als „Career’s Best Recuiter“ ausgezeichnet. Bereits zum vierten Mal wurde mittels einer Studie die Recruiting-Performance von insgesamt 520 österreichischen TopArbeitgebern auf Herz und Nieren getestet. Unter die Lupe genommen wurden die Online-Recruiting-Präsenz, die RecruitingAktivitäten, der Bewerber-Umgang, sowie das Bewerber-Feedback. Die Bandbreite der Methoden reicht dabei von Blindbewerbungen bis hin zu Testanrufen.  red

Darauf können Sie vertrauen! Die Austria Gütezeichen sind eine Orientierungshilfe für KundInnen und AuftraggeberInnen mit einem hohen Qualitätsanspruch – die Auswahl von Produkten und Dienstleistungen wird erleichtert. Die Austria Gütezeichen sind seit 66 Jahren ein Garant für ausgezeichnete Qualität.

www.qualityaustria.com 66Jahre_Handelsz_223x40.indd 1

01.03.13 11:08


Nº 24 · 2013  Handelszeitung 5

Thema Mitarbeiter  Karriere

20.000 Jobs für Europas Jugend Im Rahmen der Initiative „Nestlé needs YOUth“ verpflichtet sich der NahrungsmittelMulti, in den nächsten 3 Jahren 20.000 neue Stellen für junge Menschen bereitzustellen.

wolf Matthias Weger, 42

hat am 1. November die Leitung der Marketingabteilung der deutschen Wolf Firmengruppe übernommen. In seiner neuen Position berichtet Weger direkt an Christian Wolf, der als Geschäftsführer unter anderem für den Bereich Marketing verantwortlich ist. Weger ist seit Oktober 2012 als Produktmanager im Unternehmen – unter anderem zuständig für das Bayerische Spezialitäten-Sortiment. Zuvor war er nach verschiedenen Stationen in Food- & Beverage-Agenturen bei Ponnath Die Meistermetzger in ähnlicher Funktion tätig.

wiberg akademie Thomas M. Walkensteiner

Ab Jänner 2014 starten Wiberg und Walkensteiner mit der Wiberg Akademie ihre berufliche Partnerschaft. Am ehemaligen Produktionsstandort von Wiberg in Salzburg ist ein hochmodernes Kundenzentrum entstanden. Wiberg bietet Geschäftspartnern und Kunden in großzügig ausgestatteten Seminar- und Workshopräumen nunmehr die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen und „mehr Geschmack und mehr Genuss“ mit allen Sinnen zu erleben. Kreativer Kopf wird Thomas M. Walkensteiner als Head of Wiberg Academy und Brand Ambassador Culinary.

Im Rahmen dieser „Nestlé needs YOUth“ Initiative wird Nestlé bis 2016 europaweit sowohl 10.000 Mitarbeiter in der Altersgruppe unter 30 einstellen, als auch 10.000 Lehrlinge bzw. Trainees ausbilden. „Heute hat einer von vier jungen Menschen keinen Arbeitsplatz” sagt Laurent Freixe, Nestlé Vizepräsident und Direktor der Zone Europa. Er sprach bei der Nestlé needs YOUth Auftaktveranstaltung in Athen – der Hauptstadt von Griechenland, wo mehr als die Hälfte der Menschen unter 25 ohne Arbeit sind. „Denken Sie an die Auswirkungen auf unsere Gesellschaft, wenn diese jungen Menschen an den Rand gedrängt werden, ohne Einkommen, ohne Zukunft und ohne Hoffnung. Nachdem wir in Europa weiterhin investieren und auch wachsen, werden wir unser Möglichstes tun, ihre Fähigkeiten zu entwickeln und zu stärken und ihre Beschäftigungsfähigkeit zu verbessern unabhängig vom Bildungsgrad”, betonte er. Diese Initiave – die erste dieser Art in einem derartigem Umfang – basiere auf Nestlés Engagement in Europa und weiteren Investitionen trotz Wirtschaftskrise, fügte Freixe hinzu.

Vielversprechende Zukunft Alle Unternehmensbereiche werden Jobmöglichkeiten für jene anbieten, die an Nestlé’s Vielzahl an Karrieremöglichkeiten interessiert sind, einschließlich Produktion, Verwaltung, Personalwesen, Verkauf, Marketing, Finanz, Technik und Forschung & Entwicklung. Und alle Nestlé-Länderorganisationen werden an dieser Initiative teilnehmen und ihren Beitrag leisten. So wird etwa Deutschland 2.420, Spanien 1.250 und Italien 1.080 junge Menschen in dieser 3-Jahresperi-

Corinne Gabler, Generaldirektorin Nestlé Österreich, und AMS-Vorstand Johannes Kopf mit Lehrlingen und Studenten von Nestlé Österreich.  Nestlé

ode entweder als permanente Arbeiter/ Angestellte oder als Lehrlinge/Trainees einstellen. In Österreich werden 250 neue Mitarbeiter aus dieser Altersgruppe als permanente Angestellte oder Arbeiter eingestellt und zusätzlich 90 Lehrlinge bzw. Trainees in den nächsten drei Jahren beschäftigt. „In diesem Nestlé-Programm trägt Östereich überproportional im Verhältnis zu unserer Marktgröße bei“, sagt Corinne Gabler, Generaldirektorin Nestlé Österreich. Als Teil dieser Initiative wird es in der Schweiz, Frankreich, Deutschland, Österreich, in Skandinavien und in Großbritannien auch einige Stellen für junge Menschen aus Süd-Europa geben, die gerne wichtige Auslands­erfahrungen machen wollen.

Darüber hinaus wird es noch ein Berufsvorbereitungsprogramm geben, um den Übertritt von der Schule zum Arbeitsplatz zu erleichtern. Dieser Teil beinhaltet Berufsberatung, Workshops zur Lebenslaufgestaltung und Interviewtraining an Schulen, Universitäten und bei Nestlé selbst. „In Österreich gibt es jetzt schon für junge Bewerber auf Wunsch Feedback über den Bewerbungsverlauf, aber dies werden wir noch verstärken“, ergänzt Gabler. Außerdem wird Nestlé auch ihre 63.000 europäischen Lieferanten auffordern, an „Nestlé needs YOUth” teilzunehmen, indem sie jungen Menschen Arbeits-, Lehr- oder Praktikumsstellen anbieten. „Wir nennen dieses Programm ‚Allianz für die Jugend‘“, so Gabler. red

Familienbewusste Personalpolitik Rewe International Dienstleistungs GmbH sowie Merkur und Bipa wurden mit dem ­staatlichen Gütezeichen „berufundfamilie“ ausgezeichnet.

Wolf, Wiberg, Schlumberger

Österr. Sektkomitee Mag. Benedikt Zacherl

Mit der Gründung eines Österreichischen Sektkomitees nach dem Vorbild der regionalen Weinkomitees hat der österreichische Sekt künftig eine offizielle und starke Stimme für die Anliegen der heimischen Sekthersteller. Aus dem Kreise der 12 Mitglieder – unter anderen Sektkellereien wie Kattus, Szigeti, Stift Klosterneuburg, Inführ sowie Grundweinwinzer beispielsweise Riegelhofer/ Poysdorf oder Zantho/Andau – wurde Herbert Jagersberger aus dem Hause Schlumberger für die kommenden fünf Jahre als Vorsitzender gewählt. Als Geschäftsführer des österreichischen Sektkomitees agiert Benedikt Zacherl, der bereits in den vergangenen Jahren mit den Aktivitäten rund um den Tag des Österreichischen Sekts und als dessen Begründer für die Anliegen des heimisch Prickelnden sehr aktiv war.

Eine ausgewogene Balance zwischen Beruf und Privatleben bzw. Familie ist Rewe International AG im Sinne der Mitarbeiterzufriedenheit ein wichtiges Anliegen. Nun wurde dieses Engagement auch offiziell gewürdigt: Im Rahmen eines feierlichen Festaktes in der Wiener Aula der Wissenschaften verlieh Bundesminister Reinhold Mitterlehner der Rewe International Dienstleistungs GmbH sowie den Handelsfirmen Merkur und Bipa für ihre familienbewusste Personalpolitik das staatliche Gütezeichen „berufundfamilie“. „Uns ist eine gegenseitige faire und gewinnbringende Bindung zwischen Unternehmen und Mitarbeitern ein wichtiges Anliegen – dazu gehört auch, einen Ausgleich zwischen Arbeit und Privatleben bzw. der Familie zu ermöglichen“, erklärt Johannes Zimmerl, Konzern-Personaldirektor der Rewe International AG, und ergänzt: „Umso mehr freut es mich, dass sich neben der Rewe International Dienstleis-

tungs GmbH auch drei unserer Handelsfirmen, nämlich Billa und nun auch Merkur und Bipa, dem Audit berufundfamilie stellen.“ Die verliehenen Zertifikate sind die freiwillige Verpflichtung zu einem längerfristigen Prozess, der von externen Auditoren und Gutachtern begleitet und geprüft wird: Bereits vorhandene familienbewusste Maßnahmen werden noch weiter strukturiert und verstärkt. Darauf aufbauend werden zusätzliche, betriebsspezifische Ziele und Aktivitäten erarbeitet und vereinbart. Themenfelder wie Arbeitszeit, Informations- und Kommunikationskultur sowie Förderungen und Services für Familien stehen dabei ebenso im Fokus wie Elternschaft, Karenz und Wiedereinstieg in den Berufsalltag. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu fördern, ist insbesondere im Handel mit seinem hohen Anteil an Teilzeitkräften und weiblichen Mitarbeitern

ein wichtiger Aspekt in der Mitarbeiterbindung. Umso zentraler ist es für Rewe International AG – in Österreich Arbeitgeber für rund 40.500 Mitarbeiter – entsprechende Maßnahmen in diesem Bereich zu intensivieren. Deshalb hat sich die Rewe International Dienstleistungs GmbH bereits 2010 entschlossen, am Audit berufundfamilie teilzunehmen. Nach einer dreijährigen Umsetzungsphase ist das Unternehmen nun mit dem Vollzertifikat ausgezeichnet worden. Auch den Handelsfirmen Merkur und Bipa, die dem Audit in diesem Jahr beitraten und das Grundzertifikat erhielten, ist eine familienbewusste Personalpolitik ein großes Anliegen – hat doch alleine Bipa einen Frauenanteil von mehr als 98 %. Und auch die Handelsfirma Billa hat bereits im Vorjahr das Grundzertifikat erhalten und damit familienbewusste Ziele und Maßnahmen grundlegend und nachhaltig im Unternehmen verankert. red


6 

Handelszeitung  Nº 24 · 2013

Thema

Mobilität im Handel »  Fortsetzung von Seite 1 Mobilität und Handel sind entscheidende Faktoren für die Gewährleistung und Weiterentwicklung unseres modernen Lebenswandels. Sie bestimmen die Fließgeschwindigkeit unserer Gesellschaft und sichern unsere Versorgung. Das Thema Mobilität betrifft beide Gruppen, die in einem Dialog miteinander stehen: Auf der einen Seite den Handel, wenn es um die effiziente Belieferung der Filialen geht, auf der anderen Seite den Konsumenten, wenn es um die Möglichkeit geht, seine Bedürfnisse zu befriedigen.

4,8 Mio.

Österreicher leben in ländlichen Regionen

Um 16 %

will Österreich bis 2020 die Treibhausgasemissionen (zu 2005) verringern

45 %

Schlechte Anbindungen 4,8 Millionen Menschen leben laut VCÖStudie in ländlichen Regionen. Je geringer die Siedlungsdichte ist, desto höher ist die Abhängigkeit vom Auto. In Gemeinden mit geringer Siedlungsdichte fahren 45 % täglich mit dem Auto, in Orten mit hoher Siedlungsdichte sind es nur 27 %. Dagegen fährt heute in dicht besiedelten Gebieten jeder 3. täglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln, in dünn besiedelten Gebieten nur eine von 15 Personen. Der Grund sind auch die schlechten Bahn- und Verkehrsverbindungen der Gemeinden und sogar Bezirkshauptstädte. „Insgesamt ist jede dritte Bezirkshauptstadt nicht gut mit der Bahn erreichbar und nur in jede vierte Bezirkshauptstadt führen viele Buslinien“, betont der VCÖ. Konklusio: Es gibt drei Möglichkeiten für einen Konsumenten zu seinen Waren zu kommen: zum einen über den Online-Handel, zum anderen über die Fahrt zur nächstgelegenen Einkaufsmöglichkeit und zum Dritten durch die Forderung nach einem umfassenden Nahversorger, der fußläufig zu erreichen ist. Konträr zu diesen Varianten steht die übergeord-

der Einwohner von Gemeinden fahren täglich mit dem Auto

nete Forderung der EU, dass bis 2020 die Treibhausgasemissionen (verglichen mit 1990) um 20 % gesenkt werden müssen. Für Österreich bedeutet das eine Senkung von 16 %, verglichen mit 2005.

den Folgen für die Bevölkerung und die Wirtschaft wird die Notwendigkeit einer Neugestaltung der urbanen Lebensräume sichtbar. Das heißt, es geht nicht einfach nur um weniger Auto fahren, sondern um innovative und nachhaltige Konzepte und Systeme. Auf den Lebensmittelhandel hat die Mobilität einen elementaren Einfluss in Hinsicht auf die Wertschöpfung. Laut Studie macht er es den anderen Branchen vor: Angebot und Nachfrage rücken wieder näher zusammen. Die Mischung der wirtschaftlichen Fakten ist vielfältig: steigende Transportkosten, qualitative Anforderungen und persönliche Wünsche der Kunden, genau wissen zu wollen, was man isst. Nähere Informationen finden Sie unter www.klimafonds.gv.at. ele

„Gescheite“ Logistik Demnach ist es nicht nur das Ziel, den Individualverkehr einzudämmen, sondern vor allem den Berufsverkehr zu reduzieren oder umweltfreundlicher zu gestalten. Im Juli 2013 erschien in diesem Zusammenhang ein Gemeinschaftsprojekt zwischen Handel (z. B. Rewe), Politik, ÖBB, und Wissenschaft mit dem Titel: „Smart Urban Logistics“ – Effizienter Güterverkehr in Ballungszentren. Durch die zunehmende Urbanisierung und die daraus resultieren-

Ihr Fahrplan zum perfekten B2B Online-Auftritt

Content Ad Full/Content Banner Super Banner Newsletter

Skyscraper Advertorial

Skyscraper Super Banner

igen:

einste t z t e J

40 % s u n i m Bis zu parnis Ers rbung

Advertorial Super Banner

Skyscraper

Content Ad

Full/Content Banner Newsletter

Newsletter

nline-We O / t .a g la ver tschafts t ko, www.wir sverlag.a dia Jesch fos: Clau wir tschaft Nähere In -167 E c.jeschko@ 64 T 01/546

Hans Drexel, bis zuletzt im Aufsichtsrat der Spar Österreichische WarenhandelsAG, ist am 20. November 2013 im 76. Lebensjahr in Dornbirn (Vbg.) nach langjähriger schwerer Krankheit – und doch überraschend – verstorben. In ehrendem Gedenken trauern Aufsichtsrat, Vorstand, Betriebsrat und die gesamte Belegschaft um einen der ganz großen Spar-Wegbereiter. Gemeinsam mit seinen Brüdern Luis und Herbert hat Hans Drexel 1957 mit fortschrittlichen Kaufleuten Spar in Vorarlberg mitbegründet, war maßgeblich am Aufbau der Spar-Hauptzentrale in Salzburg beteiligt und langjähriger Geschäftsführer von Spar Vorarlberg. 1990 gründete er die Spar-Auslandsgesellschaft ASPIAG (Austria Spar International AG). Waren es zum Start noch drei Mitarbeiter, hat sich die ASPIAG heute zur erfolgreichen Spar-Auslandsgesellschaft mit über 1100 Standorten in Italien, Slowenien, Ungarn, Tschechien und Kroatien entwickelt. Heute erzielt die Spar Österreich-Gruppe die Hälfte des Konzernumsatzes im Ausland und beschäftigt dort rund 33.000 Mitarbeiter. Hans Drexel bekam 1990 für seine vielen Verdienste den Berufstitel Kommerzialrat verliehen. Mit 1. Jänner 2001 wechselte Hans Drexel in den Aufsichtsrat der Spar Österreichische Warenhandels-AG. Mit dem Spar-Ehrenring erhielt Hans Drexel die höchste Auszeichnung der Spar Österreich und mit der Van Well-Medaille die höchste Auszeichnung der Spar International. Er hat sein gesamtes berufliches Wirken in den Dienst von Spar gestellt. Die Redaktion der Handelszeitung drückt der Familie Drexel und den Familien der Spar ihr herzlichstes Beileid aus.

Super Banner

Content Ad Super Banner

Advertorial Newsletter

Advertorial

Skyscraper

Full/Content Banner

Content Ad

Full/Content Banner

Advertorial

Online_Fahrplan_Inserat_FL_275x135_sib.indd 1

27.06.2013 10:12:26

Spar

Nachruf


Nº 24 · 2013  Handelszeitung 7

Handel

Jumbojet nach Maß

Bio-Verpackung

Im steirischen Deutschlandsberg entstand aus einem Eurospar ein Interspar. Da die ­Fläche nicht den üblichen Interspar-Formaten enstpricht, wurde er der Größe angepasst.

Der neue Interspar in Deutschlandsberg wird von KaufmannProfi Franz Langmann und seinem Team geführt. Interspar

In nur zehn Monaten Bauzeit wurde um rund 18 Mio. Euro ein architektonisch her­ausragendes Interspar-Gebäude in der Frauentaler Straße in Deutschlandsberg errichtet. An dieser Straße befindet sich im übrigen alles an Konkurrenz, was man sich nur vorstellen kann. Umso beachtlicher, dass sich Spar dazu entschieden hat, aus dem Eurospar einen Interspar zu machen. „Die Kunden wollen einfach nicht mehr so weit fahren, wir spüren das an vielen Standorten in Österreich“, so Markus Kaser, Chef der Interspar. „Aber sie wollen vor Ort alles bekommen, was das Herz begehrt. Unsere Devise lautet: ‚Was man bei Interspar nicht bekommt, braucht man nicht‘“, meint er mit einem Schmunzeln. Der Markt ist bereits seit 21. Oktober mit leichten Einschränkungen in Betrieb. „In der kurzen Zeit seit wir offen haben, ist unser neuer Interspar schon zum richtigen Kundenmagnet in der Frauentaler Straße geworden. Nun sind auch die letzten Arbeiten rund um das Gebäude abgeschlossen und wir können ganz offiziell eröffnen“, sagt Kaser.

Der neue 3.100 m2 große Markt bietet den Kunden nicht nur mehr als 50.000 verschiedene Produkte fürs tägliche Leben zu Hause, sondern auch ein modernes Restaurant, ein Blumenfachgeschäft und eine Tabak-Trafik. Das Restaurant funktioniert aufgrund der hohen Qualität der Speisen sehr gut. „Interspar ist in der heimischen

Handelslandschaft ein Jumbojet, der neue Markt in Deutschlandsberg wurde auf die Größe angepasst“, erklärt Kaser. Eine Besonderheit ist die neue BrotAbteilung. Sie ist nahezu nahtlos in Holz designed. An der Wand prangt das „BrotManifest“, das es ab nun in jedem Interspar geben wird. ele

Ja! Natürlich hat mit der schrittweisen Umstellung auf umweltschonende Verpackungen aus Zellulosefolie bei Obst und Gemüse seit 2011 bereits insgesamt 110 t Plastik eingespart und ist damit Vorreiter in der Lebensmittel-Branche, wenn es um verantwortungsvolles Verpacken geht. Nach Zwiebeln, Salaterdäpfeln und Roten Rüben werden nun die Ja! Natürlich Zitrusfrüchte sukzessive in kompostierbare Netze aus 100 % nachwachsendem, biologisch abbaubaren Material „gehüllt“. Allein durch diese Umstellung werden jährlich weitere 18,6t Plastik eingespart.  Red

Gailtaler Mundart Vor acht Monaten hat Adeg Einetter im Ortszentrum von Kirchbach/Kärnten eröffnet, und bereits jetzt wird der Markt erweitert: Mehr Verkaufsfläche und ein noch größeres Angebot erwartet die Kunden. Kaufmann Erwin Einetter hat sich die Exklusivrechte an der Vermarktung der Spezialitätenmarke Gailtaler Mundart gesichert, deren Produkte ab sofort nur bei ihm erhältlich sind. Ebenfalls neu: das Café-Bar- Restaurant Mani‘s und die Trafik mit Lotto-Toto-Annahmestelle. Red

Pe r fe k t fü r d i e u m s a t z sta r ke We i h n a c ht s s a i s o n : „Wintersymphonie“ ist unser vielfältiges Sortiment für die 4. Jahreszeit. Mit raffinierten Geschmacksrichtungen in den unterschiedlichsten Variationen. Hergestellt in liebevoller Arbeit in unserer kleinen ChocoladenManufaktur im Herzen des Allgäus. Von Menschen, denen noch am Herzen liegt, was sie herstellen.

Adventskalender Nougat-Pralinés, 300 g

Winterpralinés 200 g, 125 g, 63 g

Winter-Chocolade 100 g

CONFISERIE HEILEMANN GmbH . 87789 Woringen . www.heilemann.de


8 

Handelszeitung  Nº 24 · 2013

Handel Wirtschaftskammer Steiermark

Kochen mit Herz

Kostenfresser entlarvt

Im Rahmen der laufenden Imagekampagne „Mein Kaufmann – mein Freund“ hat das steirische Gremium ein etwas anderes Kochbuch präsentiert.

Das Haushaltsparbuch hilft unnötige Kosten zu reduzieren und den Blick auf das Wesentliche zu schärfen.

Das Kochbuch mit Rezepten der Kunden brachte enormes positives Echo. Es wurde vorgestellt von Alois Siegl, Obmann steirischer Lebensmittelhandel, Sigrid Spath, seiner Stellvertreterin, Starkoch Willi Haider und Mag. Günther Knittelfelder, Geschäftsführer des steirischen Lebensmittelhandels (v.l.). Scheriau

gabriele jiresch g.jiresch@wirtschaftsverlag.at Das Ziel der Imagekampagne „Mein Kaufmann – mein Freund“ zielt vor allem auf die gute Beziehung zwischen Kaufleuten und Kunden ab. Die steirische Interessenvertretung des Lebensmittelhandels unter der Federführung von Obmann Alois Siegl und Günther Knittelfelder hat sich für das zweite Halbjahr 2013 etwas ganz Besonderes in der Kundenbeziehung einfallen lassen: Das Kochbuch von und mit Kunden. „Kochen mit Herz“ nannte sich die Kampagne, zu der die Kaufleute ihre Kunden aufriefen. Sie sollten ihre Kunden dazu bewegen, Rezepte einzuschicken. Daraus ist das Kochbuch in Form eines Kalenders entstanden.

Jury hat bewertet „Kochen mit Herz“ ist somit ein Kochbuch der ganz besonderen Art, und es wurde in Zusammenarbeit mit dem Kochprofi Willi Haider gemeinsam erarbeitet. Das Ergebnis ist ein Stück Heimat: Echt, steirisch gut. Es sind womöglich die 150 besten Lieblingsrezepte der Steirerinnen und Steirer: Von herrlichen Vorspeisen und herzhaften Suppen bis hin zu echt steirischen Schmankerln und köstlichen Nachspeisen ist alles und vor allem für jeden etwas dabei.

fotos ist ein Genuss für alle Sinne garantiert. Willi Haider über „Kochen mit Herz“: „Dieses Kochbuch ist etwas ganz Besonderes und mit sehr vielen ‚Rezepten mit Herz‘.“

Bewusst kaufen – bewusst kochen Neben den einzigartigen regionalen und saisonalen Rezepten fällt „Kochen mit Herz“ durch die innovative Gestaltung in Form eines Stehkalenders auf. Mit dem handlichen Nachschlagewerk lässt es sich ab jetzt noch einfacher kochen. „Ergänzt wird das Werk durch Beiträge zum wichtigen Thema der Reste-Verwertung unter dem Motto: ‚Verkochen statt Vernichten!‘ sowie einen Saison-Kalender. Damit behält man immer den Überblick welche Obst- und Gemüsesorten in welchen Monaten Saison haben“, erklärt Günther Knittelfelder, Gremialgeschäftsführer des steirischen Lebensmittelhandels. Mit dem Kauf heimischer Produkte fördert man steirische Erzeuger und Verarbeiter. Das wird dem Kunden vermittelt: Beim steirischen Lebensmittelhändler kann man mit gutem Gewissen zugreifen – viele Lebensmittel werden in der Region hergestellt, verarbeitet und ohne lange Transportwege an Kundinnen und Kunden weitergegeben. So bleiben alle wichtigen Vitamine und Nährstoffe erhalten. „Kochen mit Herz“ hilft wieder mehr steirische Qualität zu genießen.

Bodenständig und schmackhaft „Auf insgesamt 168 Seiten erfährt man in ‚Kochen mit Herz‘, wie man aus regionalen und saisonalen Produkten traditionelle Gerichte zaubern kann“, erläutert Alois Siegl, Obmann des Landesgremiums des steirischen Lebensmittelhandels. Das Kochbuch des steirischen Lebensmittelhandels ist ein moderner Klassiker, der die regionale steirische Küche in komplett neuem Licht erstrahlen lässt – mit appetitanregenden Farb-

 Fakten Das steirische Kochbuch „Kochen mit Herz“ in Form eines Stehkalenders kann vom selbstständigen Lebensmittelhändler beim steirischen Gremium bestellt werden. Preis: 7 Euro Anfragen: ggfknittelfelder@wkstmk.at

Aufgrund der enormen Nachfrage präsentiert das Land Steiermark gemeinsam mit dem Lebensmittelhandel Steiermark und der Energie Steiermark eine neue Ausgabe des vergriffenen Ratgebers. Ein Check bei Wasser, Strom, Heizung und Lebensmitteln bringt steirischen Haushalten bis zu 1000 € pro Jahr. Neben strom- und wassersparenden Haushaltsgeräten sowie Neuanschaffungen helfen schon kleine Verhaltensänderungen, die Haushaltskasse zu entlasten: Bei der „Heizung“ können so über 100 € eingespart werden. Beim Wasser sind meist 220 € „überflüssig“. Das Einsparpotenzial beim Strom liegt bei 330 € und bei Lebensmitteln bei 380 €. Das „Steirische Haushaltssparbuch“ enthält nachhaltige

Tipps, um den Alltag energiebewusster, klimafreundlicher und kosteneffizienter zu gestalten. Wie gut Sparen bei Lebensmitteln schmeckt, weiß der Gremialobmann des Lebensmittelhandels Steiermark, Alois Siegl: „Wer sich für ‚Genuss auf steirisch‘ entscheidet, sagt bewusst ‚ja‘ zu Qualität, Regionalität, Nähe, Frische und Saisonalität. Neben Kosten für lange Transportwege und Lagerung wird auch CO2 eingespart. Das schont Umwelt und Geldbörse!“ Gremialgeschäftsführer Günther Knittelfelder ergänzt: „Der Lebensmittelhandel berät gerne über die richtige Lagerung und die Mindesthaltbarkeitszeiten. Nicht jede abgelaufene Ware ist auch gleich verdorben, weiß ihr Kaufmann vor Ort!“ ele

Restlos genießen Lebensmittelverschwendung ist ein heikles Thema bei ­Handel, Industrie und Konsumenten. Das Gremium nimmt sich dieses Themas an. Im Rahmen des Dokumentarfilms „Taste the Waste“ stellten Saubermacher und der Lebensmittelhandel Steiermark das gemeinsame Kochbuchprojekt „Restl-Genussrezepte“ vor. Ziel ist, bewusstes Einkaufen zu fördern und die Wertschätzung gegenüber Lebensmitteln zu steigern. Bewusst kaufen heißt zu verhindern, dass Lebensmittel dort landen, wo in Österreich jährlich 166.000 Tonnen davon enden: im Müll. Vor diesem Hintergrund initiierte Saubermacher gemeinsam mit dem Lebensmittelhandel Steiermark das nachhaltige Rezeptbüchlein „Restl-Genussrezepte“ von 4-Haubenkoch Heinz Reitbauer. Dieses ist seit Ende September kostenlos bei den steirischen Lebensmittelkaufleuten und Saubermacher erhältlich.

Weg in den Abfall erspart Die wichtigste Zutaten für die Rezepte: Reste von Lebensmitteln, denen der Weg in den Abfall damit erspart bleibt. Hans Roth, CEO Saubermacher: „Pro Kopf landen jährlich unverpackte Lebensmittel im Wert von 387 € im Müll. Das Thema beschäftigt Saubermacher seit vielen Jahren und gab auch den Anstoß für das Projekt ‚Restlos genießen‘, das erste Restl-Rezeptkochbuch auf Küchenrolle. Mit der Weiterführung der Initiative als Rezeptbüchlein wollen wir weitere ‚Restlos-Genießer‘ erreichen und der weltweiten Nahrungsmittel-Vernichtung entgegen wirken.“ „Bewusst kaufen – restlos genießen“ heißt, dass bei der Produkt-Auswahl ein Umdenken stattfinden muss. Es liegt am Konsumenten, sich bewusst für die wahren „Schätze“ der Heimat zu entscheiden und ihnen auch bei der Verarbeitung besondere Wertschätzung entgegenzubringen. Alois Siegl, Obmann Lebensmittelhandel Steiermark: „Es zahlt sich aus, auf

Das Restl-Genussrezepte-Heft wurde mit 4-Hauben-Koch Heinz Reitbauer verwirklicht. wkstmk

die manchmal billigere Importware zu verzichten. Denn diese kommt uns letztendlich teu(r)er zu stehen, weil sie oft Tausende von Kilometern unterwegs ist und niemals die Frische haben kann, die Produkte aus der Heimat bieten.“ ele

 Fakten •T  äglich wird in Wien so viel Brot weggeworfen, wie ausreichen würde, um ganz Graz (280.000 Einwohner) zu versorgen. • Das „Restl-Heft“ wurde in einer Auflage von 50.000 Stück produziert. •F  ilm Taste the Waste: Er thematisiert die weltweite Nahrungsmittel-Vernichtung und zeigt Alternativen.


Nº 24 · 2013  Handelszeitung 9

Industrie

Auf den Zahn gefühlt Das 15. AMA-Fleischforum in Salzburg erlebte einen Preisregen für Menschen, Produkte und Konzepte.

Beim 15. AMA-Fleischforum am 7. November in Salzburg und der anschließenden Gala vergab die AMA-Marketing die höchsten Auszeichnungen dieser Branche, die Austrian Meat Awards. „Die Prämierungen mit den Lukulli sowie den Produkt-Champions stärken das Image der Branche, vor allem aber stärkt es das Vertrauen der Konsumenten“, gratulierte Michael Blass, Geschäftsführer der AMA-Marketing. Mit dem Goldene Lukullus werden jene Persönlichkeiten ausgezeichnet, die sich durch ihr außergewöhnliches Engagement besondere Verdienste erworben haben. Die Auszeichnungen, die nur alle zwei Jahre vergeben werden, gingen an: Stephan Mikinovic, dem ehemaligen Geschäftsführer der AMA-Marketing, an Walter Schmiedhofer, Initiator „Ennstal Lamm“, und an Johann Stabauer, Metzgermeister, Schulungsleiter für Fleischsommeliers und AMA-Grillclub. Eine Anerkennung im Bereich innovatives Qualitätsmanagement – in Form des silbernen Lukullus – erhielten: Franz Tiefenthaller, Initiator des fahrenden Mischfutterwerkes in Oberösterreich, und das Konzept „Rindfleisch à la carte“, das Qualitätsprogramm von Gut Streitdorf und Spar.

Beste Fleischfachgeschäfte Mehr als 80 Geschäfte bewarben sich in sechs Kategorien um den POS-Lukullus 2013. Über den Sieg entschieden StoreChecks durch drei Experten. Sie bewerteten 84 Einzelkriterien, darunter den Gesamteindruck des Sortiments, die Präsentation der Produkte, den Umgang mit der Ware und die Fachkompetenz des Personals und führten mehrere Testkäufe durch. Sieger in der Kategorie Lebensmitteleinzelhandel bis 450  m² wurde Spar Salzburg Universitätsplatz. In der Kategorie bis 900 m² Verkaufsfläche gewann der Sutterlüty-Markt in Dornbirn, in der Kategorie bis 2000 m² Merkur am Hohen Markt in Wien. Bei den Verbrauchermärkten mit mehr als 2000 m² holte sich Interspar Meidling den heurigen POS-Lukullus. Für das innovativste kulinarische Konzept wurde das Familienunternehmen Hütthaler in Vöcklabruck ausgezeichnet.

Produkt-Champion Die Kategorie „Klassik“ stand heuer ganz im Zeichen der Frankfurter- und Sacher-

würstel. Der Sieg in dieser Disziplin ging an die Frankfurter von Schirnhofer. Der zweite Platz ging an die Wiener Sacherwürstel von Trünkel, über Bronze freuen sich ex aequo Moser und Sorger – beide für ihre Frankfurter. Den ersten Platz in der Kategorie „Selbstbedienung“ sicherte sich die „Anno dazumal Salami“ von Sorger. Der zweite Platz wurde an die „Premium Röllchen“ von da´Waldviertler vergeben. Mit dem dritten Platz wurde die „Kleiner Strizzi Cabanossi“ von Stastnik ausgezeichnet. In der Kategorie „Theke“ ging der Sieg an den „Naturschinken Venezia“ aus dem Hause Frierss. Über Silber freut sich Berger für seinen „Regional Optimal Wiesenkräuter-Schinken“. Den dritten Platz belegte Wiesbauer mit „Pastrami“ als Thekenstück. Die Kategorie „Geflügel“ entschied die „Steirerhuhn Leberpastete“ von H. Lugitsch für sich. Diese Feinkost-Innovation punktete aufgrund ihrer cremigen Konsistenz und ihres feinen Geschmacks. Der zweite Stockerlplatz gebührt dem „Gänsegrammelschmalz von der Südburgenländischen Weidegans“ aus dem Hause Hink. Über den dritten Platz freut sich die Firma Pöttelsdorfer Putenspezialitäten für die „Edelputen Salami Pfeffer“. FRI

Michael Blass (GF der AMAMarketing, li.) und Agrarlandesrat Josef Schwaiger (re.) gratulieren Stephan Mikinovic und Gattin Christina zum goldenen Lukullus.  AMA/Dall

 Fakten •  Goldener Lukullus: Stephan Mikinovich, Walter Schmiedhofer, Johann Stabauer •  Silberner Lukullus: Spar-Kooperation „Rindfleisch à la carte“ und Franz Tiefenthaller •  Beste Geschäfte: Spar Universitätsplatz, Salzburg; Sutter­ lüty, Dornbirn; Merkur Hoher Markt, Wien; Interspar Meidling, Wien •  Beste Produkte „Klassik“: Frankfurter von Schirnhofer (1), Wiener Sacherwürstel von Trünkel (2), Frankfurter von Moser und von Sorger (3) •  Beste Produkte „Selbstbedienung“: „Anno dazumal Salami“ von Sorger (1), „Premium Röllchen“ von da´Waldviertler (2), „Kleiner Strizzi Cabanossi“ von Stastnik (3) •  Beste Produkte „Theke“: „Naturschinken Venezia“ von Frierss (1), „Regional. Optimal. Wiesenrkräuter-Schinken“ von Berger (2), „Pastrami“ von Wiesbauer (3) •  Beste Produkte „Geflügel“: „Steirerhuhn Leberpastete“ von Lugitsch (1), „Gänsegrammelschmalz“ von Hink (2), „Edelputen Salami Pfeffer“ von Pöttelsdorfer Putenspezialitäten (3)


10 

Handelszeitung  Nº 24 · 2013

Interview

„Natürlich darf ich auch kosten“ Dr. Carl Manner hat zeit seines Lebens die Farbe „Rosa“ im Herzen getragen. Vor Kurzem ­wurde er mit dem Brand Award für sein Lebenswerk um Österreichs rosa Kulturmarke geehrt. Und die Manner-Schnitte feiert ihren 115. Geburtstag? Richtig, und die Manner AG wird 100 Jahre alt. Josef Manner, mein Großvater, eröffnete zwar bereits 1890 im Herzen von Wien, nur einen Steinwurf vom Riesentor des Wiener Stephansdoms entfernt, ein kleines Geschäft, in dem er vor allem Tafelschokoladen und Feigenkaffee verkaufte. Später stieg Johann Georg Riedl als Fiancier ins Unternehmen ein, und 1913 wurde nach einer rasanten Entwicklung die Manner AG gegründet. Nach dem 1. Weltkrieg verkleinerte sich naturgemäß unser Markt, und auch die Nazi-Zeit hat keinen größeren markt gebracht, sondern Krieg. Damals bin ich mit meinen Eltern sogar von Dornbach in die bereits im 16. Bezirk ansässige Firma gezogen, weil wir uns dort sicherer gefühlt haben. Es war insgesamt eine schwierige Zeit, alleine was den Import von Rohstoffen wie Haselnüssen betrifft. Wann ging es dann wieder bergauf? So richtig hat die europäische Schnittenentwicklung im Jahr 1960 durchgestartet, als die Maschinen aus der Schweiz erlaubten, 100 Stück in der Minute zu produzieren, sie mit einer Alu-Schleife zu verpacken und sie damit 1 Jahr konservierbar zu machen. das war eine Sensation! Später kam der Vierer-Pack dazu, der sich zum Hauptartikel entwickelte. Also reiste mein Vater Anfang der 60er-Jahre in die Schweiz und kaufte die Maschinen.

Er steht auch mit 84 Jahren voll in seinem Unternehmen: Dr. Carl Manner. 

Manner

gabriele jiresch g.jiresch@wirtschaftsverlag.at

  Zur Person Dr. Carl Manner (84), der Enkel des Firmengründers, kümmerte sich über 50 Jahre selbst um die Geschäfte. Heute ist er im Aufsichtsrat und hat das operative Geschäft abgegeben. Demnach kann er die Zeit seinen liebsten Hobbys – der Mathematik, Physik und vor allem der Oper – widmen. Trotzdem steht das Unternehmen im Vordergrund, und es vergeht kaum ein Tag, an dem er nicht am Schreibtisch sitzt.

Handelszeitung: Das Jahr 2013 ist für Sie ein Jahr der Jubiläen. Es tut sich so einiges im Hause Manner. Carl Manner: Ja, heuer ist wirklich ein aufregendes Jahr: Wir haben vor zwei Wochen unser neues Bürogebäude eröffnet und bauen nun die gesamte Produktion um. Der Hof wird überdacht, und wir können einen maximal rationellen Betrieb durch eine Parallelstellung der Maschinen erreichen. Und trotzdem bleiben wir – im Gegensatz zu einem Konzern – mit unseren Entwicklungen flexibel und können uns auf Besonderheiten spezialisieren. Die Produktion in Perg wird nach Wien verlegt. Rund 40 Millionen Euro sollen in den nächsten 3 Jahren in das Areal in Ottakring fließen und so den Standort langfristig sichern. Mit der Eröffnung des neuen Bürogebäudes startet nun der Um- und Ausbau bzw. die Modernisierung der Produktionsanlagen, die bis Anfang 2016 beendet sein werden.

Aber die Zeiten haben sich geändert? Ja, denn heute produzieren wir 300 oder auch 600 Stück eines Artikels pro Minute. Doch die Märkte für diese Menge müssen erst geschaffen werden. Zunächst hat der große Absatzmarkt auf sich warten lassen, er lag damals bei 10 %. Heute liegen wir bei 60 %. Erst durch die Ostöffnung und den EU-Beitritt haben wir wirklich große Märkte bekommen. 1970 kam dann auch noch die Fusion mit Napoli/Casali in der Laxenburgerstraße in Wien dazu, 1995 die Fusion mit Walde in Tirol und 2000 mit Heller & Schmidt. Bereits 1999 wurde das Werk in Wolkersdorf/NÖ erreichtet, das sich heute auf Saisonware und Hohlfiguren spezialisiert. Heute machen wir im gesamten Unternehmen einen Umsatz von mehr als 176 Mio. Euro, das stärkste Produkt ist nach wie vor die Manner-Schnitte. Das alles waren Riesenschritte, wie schafft man das in so unsicheren Zeiten? Wir mussten das Unternehmen immer wieder modernisieren, und natürlich schafft man das alleine nicht. Wir haben heute 670 Mitarbeiter. Doch eines muss ich auch sagen: Mein Großvater war genial, ich war immer konsiliant. Ich habe mir immer schwer getan, jemanden zu entlassen, denn ich hatte schon immer eine hohe soziale Einstellung. Große Konzerne tun sich da leichter. Aber wir sind stetig gewachsen, und unser wichtigster Auslands-Partner

ist heute Deutschland. Dort verkaufen wir 2/3 von dem, was wir in Österreich verkaufen. Ja, man denkt immer, ein Traditionsunternehmen hat es leicht, doch das stimmt offensichtlich nicht? Nein, wir mussten auch viel kämpfen. Und vor allem ist die Marke Manner nur als Ganzes etwas wert. Nicht jeder Teil für sich, sondern alles zusammen. Was ich spannend finde ist, dass sich Traditionsunternehmen viel besser in exklusiven Branchen halten. Und natürlich hilft uns der Standort Wien, denn Wien als Marke ist viel stärker als Manner.

Mein Großvater war ein genialer Mensch, ich war immer ein konsilianter Mensch mit hoher sozialer Einstellung.

Wie sehen Sie andere Märkte? Vor allem jene, in denen Sie aktiv sind? Deutschland ist mit den Preisen billiger, weil auch die Verteilung günstiger ist und die Mehrwertsteuer anders aussieht. Aber es ist kein leichter Markt, da es 10 Handelsorganisationen gibt. Der amerikanische Markt wiederum ist sehr unangenehm, denn dort haben sie besondere Importschwierigkeiten. Will man richtig in die USA, so müsste man ordentlich investieren. Aber der heimische Markt ist für Manner sehr wichtig? Selbstverständlich, es ist unser wichtigster Markt, und das seit jeher. Jede Marke hat für sich eine besondere Bedeutung, allerdings ist die Manner-Schnitte das Zupferd. Damit ist auch die Farbe rosa verbunden, die wir immer einsetzen. Nun geht es bei den Umbauten und Neubauten eben darum, einen maximal rationellen Betrieb zu schaffen, um für das Unternehmen das Beste zu erreichen. E geht ja um viele Arbeitsplätze vor Ort. Und wir machen es richtg, denn die duchschnittliche Firmenzugehörigkeit bei Manner ist sehr hoch. Sie haben vor kurzem den Brand Life Award erhalten. Eine große Ehre. Natürlich, aber ich bin da auch pragmatisch, denn mir ist es auch wichtig und recht, wenn man etwas über uns liest. Ich mache somit Reklame für Manner. Ich bin nun einmal das Aushängeschild für das Unternehmen, und das ist auch gut so. In der Firma selbst bin ich nicht mehr im operativen Geschäft tätig, doch wenn neue Produkte entwickelt werden, darf ich natürlich kosten und meine Meinung dazu abgeben. Aber ich bin mehr für das Cremige als fürs Knusprige.


Nº 24 · 2013  Handelszeitung 11

Industrie

Regionalität geerntet Seewinkler Sonnengemüse zieht Saisonbilanz und geht motiviert an den Start in die Gemüsesaison 2014.

Weil’s der Lebensmittelhandel wünscht, starten Anbauversuche mit Raritäten. 

Die erste Saison, in der die Erzeugerorganisation Sonnengemüse Vertriebsgesellschaft mbH ihr Gemüse unter der Marke „Seewinkler Sonnengemüse“ vermarktet und vertreibt, neigt sich dem Ende zu. Die Beendigung der Kooperation mit der LGV Ende 2012 hat ermöglicht, dass die Herkunft, die Regionalität der Produkte auch tatsächlich ausgelobt werden kann und man sich verstärkt auf das Gemüse aus dem Freilandanbau konzentrieren kann. Das Jahr 2013 stellte für die FrischgemüseBranche eine große Herausforderung dar. Durch die schwierigen Witterungsbedingungen (der lange Winter, die extreme Hitze im Sommer und die für den Seewinkel untypisch wenigen Sonnentage im Frühjahr) sind die Ernteerträge niedriger als in den Vorjahren ausgefallen. Dennoch erreicht Seewinkler Sonnengemüse den prognostizierten Umsatz von 15  Mio.  €, rund 13 % weniger als im Jahr 2012. „Der Umsatzrückgang resultiert vom Abgang eines großen Erzeugerbetriebes und war zu erwarten“, sagt Geschäftsführer Josef Peck. Auch heuer hat man wieder gesehen, dass die Nachfrage nach frischen, schmackhaften, regionalen und nachhaltig produzierten Gemüse merklich stärker

KOSTBARES SCHENKEN

sonnengemüse

wird und auch in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnt. Seewinkler Sonnengemüse hat auf diese positive Entwicklung des Konsumverhalten reagiert und hat bereits für 2014 die Anbauflächen beim Hauptprodukt erweitert. Sechs Millionen Stück Paprika in den Farben rot, gelb, orange und grün wird es in der Saison 2014 zusätzlich geben. Um nächstes Jahr 2 bis 3 Wochen früher mit der Paprikasaison zu starten sowie der erste österreichische Paprikalieferant am Markt zu sein, werden heuer noch zahlreiche Jungpflanzen ausgesetzt. 2013 erntete Seewinkler Sonnengemüse unter anderem über 3,5 Millionen Stück Zucchini, über 3 Millionen Bund Jungzwiebel, über 1,5 Millionen Bund Radieschen sowie über 2 Millionen Kilogramm Frühkartoffeln. Auf der Suche nach mehr Geschmack plant Seewinkler Sonnengemüse in Absprache mit dem Lebensmitteleinzelhandel und ihren Erzeugern auch in der Saison 2014 diverse Anbauversuche. Für verschiedene Arten in Form und Farbe in den Paprikagewächshäusern, Paradeiserraritäten im geschützten Folientunnel, aber auch im Freiland sind Versuche vorgesehen. fri

Geschäftsführer Josef Peck: „Unsere Marke steht für Regionalität und Geschmack – aber auch für Natürlichkeit und Nachhaltigkeit.“

Pokern um Milchgeld Ein Preispoker zwischen Milchwirtschaft und Lebensmittelhandel sorgt derzeit für Engpässe bei Eigenmarken. In der Tat wurden heuer 1,5 % weniger Milch geliefert, erst im Herbst sind die Mengen wieder gestiegen. Derzeit werde verhandelt, man hoffe, dass das Thema in 14 Tagen erledigt sei, hieß es beim AMAMilchforum vergangene Woche in Graz. Binnen Jahresfrist habe es für die Bauern 12 % mehr Milchgeld gegeben, man zahle 44 bis 46 Cent aus, berichtete Helmut Petschar, alter und neuer Präsident der Vereinigung Österreichischer Milchverarbeiter (VÖM). Diese Anpassungen habe man in Österreich – anders als in Deutschland – vom Handel nicht oder zumindest nicht im vollen Umfang zurückerhalten. So sei es legitim, wenn man sich in anderen Bereichen umsehe, wo die Wertschöpfung höher sei, so Petschar. Tatsächlich gingen große Mengen – heuer schon rund 300 Mio. Liter – nach Deutschland oder nach Südtirol. Neben teilweisen Engpässen bei Eigenmarken sei auch zu beobachten,

dass Handelsketten die österreichische Ware austausche, erklärte VÖM-Geschäftsführer Johann Költringer. So sei bei einer Eigenmarken-Butter eines der großen Anbieter in jüngster Zeit das AMA-Gütesiegel verschwunden, was Hinweis darauf sei, dass nicht mehr nur österreichische Milch verarbeitet werde. Um wie viel Geld die Molkereien vom Handel mehr haben möchten, wolle man nicht sagen, zumal dies Sache der einzelnen Molkereien sei. Dass es sich „um die zehn Prozent“ handeln soll, war aber zu vernehmen. Einen Engpass bei den Milchprodukten insgesamt werde es nicht geben. AMA-Geschäftsführer Michael Blass berichtete, dass Österreich 2012 mit 20,5 kg Konsum pro Kopf ein „alltime-high“ erreicht habe. Insgesamt wurden von den Konsumenten 1,55 Mrd. Euro für Milchprodukte ausgegeben, pro Haushalt sind das 38 Euro pro Monat. red

ÖSTERREICH WEIN Ein großer Wein ist ein Geschenk von bleibendem Wert, weil man seinen Geschmack ein Leben lang nicht vergisst. Wein aus Österreich. Kostbare Kultur. www.österreichwein.at


12 

Handelszeitung  Nº 24 · 2013

Panoptikum  Agenturecke

  Cartoon 

Gerald Mayerhofer

Schärdinand ­ Der Geschmack steht im Mittelpunkt der neuen Kommunikations-Ausrichtung von Schärdinger, einer Marke von Berglandmilch. Dem Spruch „Was Gutes isst man nie allein“ folgend, personalisiert die Agentur Dirnberger de Felice Grüber den guten Geschmack und installiert eine zauberhafte Figur: den Schärdinand. Sein Name ist Programm: Denn Schärdinand ist ein trickreicher Kerl, der keine Gelegenheit auslässt, um an ein Schärdinger-Produkt zu kommen und immer dann auftaucht, wenn eines davon auf dem Tisch steht und Genuss verheißt. „100 Prozent österreichische Herkunft ist bei unseren Produkten die Basis, auf die wir noch eines draufsetzen, um die Differenzierung zum Mitbewerb zu verstärken. Gelungen ist uns das, indem wir der Marke Schärdinger ein Gesicht gegeben haben. Mit einem kongenialen und unverwechselbaren Namen, der direkt aus unserer Marke entspringt“, so Berglandmilch-Chef Josef Braunshofer. Die Werbekampagne wird im TV, Print, im Radio und online zu sehen und zu hören sein. Auftraggeber: Berglandmilch eGen, Otto Leitgeb; Agentur und Konzept: Dirnberger de Felice Grüber; Kundenberatung: Christoph Ableitinger, Julia Seidler; Filmproduktion: PPM Films; Musik: Günter Mokesch. Die neu kreierte Figur „Schärdinand“ aus der neuen SchärdingerKampagne lässt nichts unversucht, um an guten Käse zu kommen.

  Consumer Watch

Unter Erwartungen ­ Die Online-Plattform lebensmittelcheck.at hat die Cappuccino Coffee Pads von Senseo unter die Lupe genommen. Laut Zutatenliste setzt sich das Produkt so zusammen: pflanzliches Fett gehärtet, Glukosesirup, Zucker, Magermilchpulver, löslicher Kaffee (9,8 %), Stabilisator (E340, E452), Aroma, Milchprotein, Salz, Trennmittel (E551, E341), Emulgator (E481). Bemängelt wird, dass erstens so wenig Kaffee enthalten sei, und dann noch Löskaffee statt echter Bohnen. Das Produkt wird vorsorglich als „Typ Cappuccino“ bezeichnet – und das Wort „Typ“ so winzig klein gedruckt, dass es praktisch unlesbar sei. Wer wissen wolle, welcher Kaffee in die Tasse kommt, müsse die Packungsaufschrift ganz genau lesen. Douwe Egberts dazu: „In Marktforschungsstudien haben wir festgestellt, dass viele Pads-Verwender einen cremigeren, süßeren Kaffee möchten. (…) Die neue Rezeptur mit 9,8 % Kaffeeanteil erfüllt somit ideal die Verbrauchererwartungen.“ www.lebensmittel-check.at

  Herr Hirschvogl mag’s gern nachhaltig

Was Du heute kannst besorgen Nachhaltigkeit beginnt beim Controlling und muss in der Chefetage ­entschieden werden – so rasch wie möglich. mag. arno hirschvogl Wirtschaftstreuhänder & Steuerberater info@ah-steuerberatung.at Zukunft ereignet sich nicht ohne Zutun von selbst. Erst durch Wissen und Mitwirken sowie gezieltes Handeln kann sie Gestalt annehmen. Was aber führt zu einer enkelfreundlichen Unternehmenspolitik? An erster Stelle ist eine nachhaltige, umweltbewusste Produktion zu nennen. Konsumenten wollen mit gutem Gewissen einkaufen und sind bereit, z.B. für Bio-Produkte höhere Preise zu zahlen. Umweltorientiertes Konsumverhalten liegt im Trend. Darauf einzugehen bedeutet, langfristig den Geschäftserfolg zu sichern und einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten. Jede unternehmerische Entscheidung heute hat Einfluss auf morgen. Ökonomische, ökologische und soziale Gesichtspunkte müssen im Gleichgewicht sein. Nur langfristig angelegte Konzepte können auf

Dauer höhere Erträge gewährleisten. Zugegeben, vor allem zu Beginn sind grüne Gedanken oft mit höheren Kosten verbunden. Hier ist es deshalb wichtig, bisherige Kriterien im Controlling entsprechend zu erweitern. Die eigenen Ergebnisse müssen vergleichbar sein. Nur so ist nachhaltiger Erfolg messbar und zeigen sich Möglichkeiten, Vorgangsweisen zu optimieren. Kriterien zur Berechnung von Kennzahlen eines Green Controlling sind die Reduktion der Abfallmenge und gezielte Recycling-Maßnahmen ebenso, wie die Messung von Energie und CO2- Emissionen. Weitere Ansatzpunkte sind die Auswahl nachhaltig arbeitender Lieferanten oder landwirtschaftlicher Bearbeitungstechniken. Schlussendlich kommt es auf den Umgang mit Mitarbeitern an, auf Aspekte der Gleichstellung ebenso wie der Arbeitssicherheit. Relativ kleine Schritte im einzelnen Unternehmen können so auf Perspektive zu einem großen Schritt für alle werden.

print- und digitale ­medien liegen in Indien näher Fläche Ein :3 Bevölk erung wohnerzah .287.590 km² beieinander als l: 1.210 sdicht .193.42 e: 365 Einwo man denkt. Auf hner/k 2 m² einer Landstraße im Norden des Landes fanden wir diese Art des Handels: Zeitungen und Süßwaren untermalt mit einer Möglichkeit die Tagesthemen zeitnah per TV zu erleben. Die Frage bleibt bloß: Wo befindet sich der Stromstecker für das Gerät?

Indien


Nº 24 · 2013  Handelszeitung 13

Panoptikum Weintaufe & Martiniganslessen

Lenz Moser/Martin Pröll

Über 500 Gäste aus dem In- und Ausland folgten der Einladung der Weinkellerei Lenz Moser zum traditionellen Herbstfest. Nach einem stimmungsvollen Empfang bei Maroni, Glühwein und Kürbiscremesuppe begann der Abend mit dem ersten Höhepunkt: der Weinsegnung. Nach dem Martini­ ganslessen und der Jungweinverkostung klang der gesellige Abend bei einem fulminanten Feuerwerk mit musikalischer Untermalung aus. Unser Bild zeigt Walter Holzner, Hans Penz, Otto Bruckner, Elfriede Mayrhofer, Josef Pleil, Katharina Auer, Jürgen Lethmayer, Taufpaten Wolfgang Böck, Ernest Großauer, Birgit Perl und Abt Georg Wilfinger (v. l.).

Treffpunkt Genuss

APA-Fotoservice / Pauty

Nach zwölf erfolgreichen Jahren in ihrem Lokal in der Lustkandlgasse in Wien Alsergrund ist Starköchin Kim Sohyi gänzlich in den Merkur-Markt am Hohen Markt übersiedelt, wo sie bereits seit der Eröffnung des Flagship Stores vor einem Jahr mit einem Restaurant und zuletzt auch mit der Take Away Linie „Kim kocht To Go“ von sich hören ließ. Mit ihr im Bild: die Merkur-Vorstände Klaus Pollhammer, Michael Franek und Manfred Denner (v.l.).

Don’t sleep with your BlackBerry

Henkel

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Talk bei Henkel“ lud Günter Thumser, Präsident Henkel CEE, bereits zum 11. Mal nach Wien-Erdberg ein. Über 200 Gäste folgten der Einladung zum Thema „Arbeitsprozesse sind optimierbar, Menschen nicht. BusinessStrategien für die Zukunft?“ Als Keynote Speaker fungierte Antonella Mei-Pochtler (Senior Partner & Managing Director Boston Consulting Group). „Wir haben heute größere Entscheidungsfreiheiten, arbeiten örtlich und zeitlich ungebunden. Damit gibt es aber auch weniger Sicherheit und mehr Volatilität“, sagte die Unternehmensberaterin. Im Anschluss diskutierten: Mei-Pochtler, Susanne Höllinger (Vorstandsvorsitzende Kathrein Privatbank AG), Margarete Schramböck (CEO NextiraOne Austria), Desislava Dikova (Institute for International Business, Wirtschaftsuniversität Wien) und Gastgeber Günter Thumser.

Die beliebtesten Wintersportler

Erich Spiess

Die Wintersportfans hatten auch heuer wieder die Möglichkeit, für ihre persönlichen Favoriten des alpinen und nordischen Skizirkus´ zu voten. Anna Fenninger, Marcel Hirscher und Gregor Schlierenzauer bekamen die „Goldene Teekanne“. Als Newcomer des Jahres wurde Matthias Mayer mit der „Silbernen Teekanne“ ausgezeichnet.

Kleines Jubiläum groß gefeiert

Spar

Kürzlich feierte das Familienunternehmen Steinberger mit 300 Gästen seinen 3. Geburtstag im neu errichteten Eurospar in Neunkirchen. Zu Vulcanoschinken, Sushi, Hummus & Fallafel rockte die Band Living Transit. Im Bild: Spar St. Pölten-GF Alois Huber, Susanne Steinberger-Luger, Claudia Schiftner, Hans Steinberger, Gertraud Steinberger und Hans Steinberger sen. Einreichungen bitte an Max Pohl, m.pohl@wirtschaftsverlag.at


14 

Handelszeitung  Nº 24 · 2013

Sortiment Tee Teekanne Innovationstreiber

Beim Teegenuss treffen verschiedene Welten aufeinander. Britischer Tradition steht der Wunsch gegenüber, neue Sorten und Geschmäcker zu befriedigen. thinkstock

Hoch die Tassen! Nicht ohne Grund weist der Tee-Markt ­Umsatzzuwächse auf. Abwechslungsreiche Sortenvielfalt sowie neue ­Konzepte sorgen für ständige Marktbelebung. Mit dem Tag des Tees am 9. November startete offiziell die diesjährige Tee-Hochsaison. Aus diesem Anlass präsentierte das Österreichische Teeinstitut die aktuellsten Zahlen zum Markt und setzte zahlreiche

Der Markt für Tee im Beutel (dies entspricht 95 % des Gesamtmarktes) verzeichnete im österreichischen Lebensmittelhandel zuletzt ein Umsatzplus von knapp 7 % und erreichte damit per KW 32/13 einen

95 % des Tees werden im LEH im Beutel verkauft 11 % Wachstum weist Grüntee auf – der Primus der Sparte 40 % des heimischen Marktes machen Kräutertees Maßnahmen, um die Teekultur in unserem Land weiter zu fördern. „Dabei drehte sich in diesem Jahr alles um die Teekultur an den Arbeitsplätzen der Österreicher“, wie Konsul Edith Hornig, Präsidentin des Teeinstituts, erklärt. Denn Tee ist eine gesunde Alternative zu zuckerhaltigen Getränken und daher bestens geeignet, den täglichen Flüssigkeitsbedarf zu decken. Laut einer GfK-Umfrage (9/2013) trinken mehr als die Hälfte der Österreicher (53 %) am Arbeitsplatz gerne die eine oder andere Tasse Tee, fast jeder Zweite davon täglich oder zumindest mehrmals pro Woche.

Wert von 54,15 Mio. € (Nielsen, LH total, exkl. H/L, Wert, MAT). Das weiterhin größte Teilsegment ist mit mehr als 40 % Umsatzanteil der Kräutertee, der weiter stärker wächst als der Gesamtmarkt, gefolgt von Früchtetee (ca. 38 %), Schwarztee (ca. 15 %) und Grüntee. Letzterer hat mit 6,3 % Anteil zwar nach wie vor die geringste Umsatzbedeutung am Markt, wächst aber mit mehr als 11 % stärker als alle anderen Segmente. Insgesamt lassen die Innovationen der heurigen Saison aber in allen Bereichen wieder beachtliche Zuwächse erwarten.  hot

Sonnentor Jedem der Seine Sonnentor startet mit einer Vielzahl an Neuheiten in die Tee-Saison. Neben einem Ingwer-Frucht-Tee und den weihnachtlichen Tee-Kompositionen mit so klingenden Namen wie Sternentanz, sticht dabei vor allem das brandneue Konzept der vier Elemente hervor: Basierend auf der wissenschaftlichen Lehre Hildegard von Bingens gibt es für jeden Typ Mensch eine eigene Tee-Komposition, die unter Berücksichtigung der Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde auf natürliche Weise Geist und Körper in Einklang bringen soll. Die vier Sorten: Starker Wille, Ruhige Seele, Freier Geist und Sicherer Halt.

Teekanne hält mit seinen beiden stärksten Marken „Teekanne“ und „willi dungl“ im heimischen LEH 63,5% Wertanteil und konnte seine absolute Marktführerschaft im Tee-Markt somit noch weiter ausbauen (Nielsen, LH total, exkl. H/L, Wert, MAT 32/13). Neben konsequenter Markenführung und umfassenden ganzjährigen Kommunikationsaktivitäten stärkt Teekanne seine Position vor allem durch laufende Produktinnovationen, die den Markt beleben und neue Verwendungsanlässe schaffen. Ein wahrer Big Bang gelang dem Marktführer diesbezüglich mit dem Launch von Cool Sensations: Die im April 2013 neu eingeführte Sorte Himbeer Zitrone avancierte auf Anhieb zum Top-Seller im Früchtetee-Markt: bestes Produkt nach Kundenakzeptanz sowie zweitstärkstes Produkt nach Umsatz (Nielsen, LH total, Früchtetee, KW 17-32). Rechtzeitig zum Start der Wintersaison präsentiert Teekanne nun seinen nächsten Clou: easy Tea sind die ersten Tee-Kapseln für die Nespresso-Maschine. Damit lässt sich jetzt auch frisch aufgebrühter Tee einfach auf Knopfdruck zubereiten, jede Kapsel ist einzeln aromaverpackt und garantiert so perfekten Produktschutz. „Mit ‚easy Tea‘ können unsere Kunden die gewohnte Teekanne- Qualität nun in Sekundenschnelle genießen, denn durch die Kapsel-Technologie entfällt die bislang gewohnte Ziehzeit bei der Teezubereitung“, erklärt Mag. Bernhard Zoller, Geschäftsführer Teekanne Österreich. Zum Start erhältlich sind vier erlesene Geschmacksrichtungen Indischer Chai, Waldbeere, 6 Kräuter und Pfefferminze. Neues gibt es bei Teekanne aber natürlich auch im klassischen Beutel-Sortiment – und zwar in allen Segmenten: Neben dem Premium-Schwarztee Earl Grey in der 40er-Vorratspackung sorgen eine edle Sencha-Grüntee-Mischung, die winterliche Komposition Früchtegarten Kaminzauber mit Bratapfel-Geschmack sowie Kräutergarten Ingwer & Zitrone für noch mehr geschmackliche Abwechslung. Die Kräutertee-Linie Harmonie für Körper & Seele wird durch einen wohltuenden Tee namens Innere Wärme ergänzt und bei willi dungl kommt die Komposition Natürlich fasten gerade recht, um nach der kulinarisch üppigen Festtagszeit leichter wieder ein paar überflüssige Pfunde loszuwerden.

Winkelbauer Dilmah Superpremium Neu im Vertrieb der Firma Winkelbauer ist das Tee-Sortiment von Dilmah, das für echten, unverfälschten Tee-Geschmack steht und international bei Kennern hoch im Kurs steht. Als Familienunternehmen verantwortet Dilmah den gesamten Herstellungsprozess: Die Teegärten in den besten Anbaugebieten Sri Lankas befinden sich im eigenen Besitz und sowohl Anbau und Ernte als auch die Verarbeitung, Verpackung und Vermarktung der Tees wird vom Gründer Merrill J. Fernando und seinen Söhnen Dilhan und Malik auf international hohem Niveau selbst organisiert. Aus den Vornamen der beiden Söhne ergibt sich übrigens auch der Markenname Dilmah. Aber nicht nur die absolute Premium-Qualität zeichnet die Tees aus, sondern auch die ethische Produktion. Denn die Wertschöpfung bleibt weitgehend in Sri Lanka und kommt dort den Mitarbeitern und der Gemeinschaft zugute. Erhältlich sind in Österreich unterschiedliche Produkte: Die Exeptional-Range bietet 16 Sorten im Triangle-Beutel, dazu kommen 17 limitierte Variationen (lose und Beutel) aus der SelectionLinie sowie ein Regional Tea-Sortiment mit den vier exklusivsten Tees der Welt.

Mit easy Tea können unsere Kunden die gewohnte TeekanneQualität nun in Sekundenschnelle genießen. Mag. Bernhard Zoller, Geschäftsführer Teekanne Österreich


Nº 24 · 2013  Handelszeitung 15

Sortiment Tee Neuner’s Tradition und Vertrauen

Valora Trade Clipper Tee

Neuner’s besteht als Betrieb heuer seit 35 Jahren, die Familie ist schon in 5. Generation seit bald 130 Jahren tätig. Neuner’s arbeitet seit über 30 Jahren mit seinem Rohstoffpartner Martin Bauer, der ebenso als generationenalter Familienbetrieb mit Vertragsbauern arbeitet. Die Neuerung, die Klammer am Teebeutel durch eine Naht zu ersetzen, hat Neuner’s, wo möglich, vor ein paar Jahren bei seinen Produkten umgesetzt. Beim Geschmack ist die Aufmerksamkeit der Konsumenten auf die gesundheitlichen Aspekte gerichtet. Neuner’s hat noch nie künstliche Aromen eingesetzt.

Die Marke Clipper überzeugt seit 25 Jahren als preisgekrönter, innovativer Teeanbieter und Pionier für biologischen Tee in England. Valora Trade Austria verwöhnt ab sofort österreichische Teetrinker mit dieser hochwertigen, original englischen Teequalität. Clipper-Tees stammen aus den besten Teegärten Afrikas, Indiens und Sri Lankas. Alle Grün- und Schwarztees werden aus Fairem Handel bezogen. Die hohe Qualität des mehrfach preisgekrönten Bio-Tees aus England ist in insgesamt 10 Sorten zu je 20 (bzw. Green Tea zu 25) Beuteln je Packung erhältlich.

Milford Frische Früchtchen

Milford setzt mit den zwei neuen Früchtetee-Kreationen Cassis-Minze und Ingwer-Erdbeere einen interessanten Trend. Denn das Zusammenspiel von süßen Früchten und erfrischenden Komponenten überrascht durch eine neuartige Geschmacks-Vielfalt. So ist die Sorte „Cassis-Minze“ zusätzlich mit süßen Brombeerblättern und Zitrusaromen von Orangenschalen aufgepeppt und soll als Verbindung von Schwarzer Johannisbeere und frischer Pfefferminze sowohl Früchte- als auch KräuterteeFans begeistern. Und Ingwer-Erdbeere ist eine Ergänzung zu der bekannten Komposition „Ingwer-Orange“ und besticht durch die unverkennbare Schärfe der gesunden, wärmenden Powerknolle. Wie alle Tees von Milford enthalten auch die beiden Neuen ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe.

Tee-Genuss und höhere Umsätze gibt’s jetzt auf Knopfdruck!

Neu für

Nespresso ® Maschinen

TEEKANNE easy Tea sind die ersten Tee-Kapseln auf dem österreichischen Markt, die sich mit Nespresso® Maschinen zubereiten lassen. Damit unterstreicht TEEKANNE seine Innovationskraft und macht es allen noch leichter: Ihre Kunden genießen ruckzuck eine perfekte Tasse Tee – und Sie höhere Umsätze. Übrigens: Die Markteinführung wird von TV-Spots, Street-Sampling, Facebook-Kampagne und Roadshow begleitet.

Twinings Royaler Auftritt

Basierend auf der 300-jährigen Firmengeschichte beliefert Twinings noch heute das britische Königshaus mit Tee. Um den Premiumanspruch der Marke noch stärker zu unterstreichen, hat Twinings nun auch sein Schwarztee-Sortiment einem Packungs- und Design-Relaunch unterzogen und damit dessen Erscheinungsbild an jenes der bereits im Vorjahr überarbeiteten aromatisierten Teesorten angepasst. Die zeitgeistige Karton-Verpackung mit hochwertigem Stülpdeckel zeigt sich nicht nur optisch ansprechend und funktional, sondern bietet außerdem auch einen verbesserten Aromaschutz. Das Packungsinnere ist zusätzlich mit emotionalen Illustrationen bedruckt, um die Konsumenten in die Welt des Tees zu entführen. Aber auch die Teebeutel selbst wurden optimiert und dem gesteigerten Bedürfnis nach Natürlichkeit angepasst. Sie kommen ab sofort ohne Klammer aus. Ausgenommene Modelle: SAECO D250, SAECO SUP022, Romeo E350 und Einbau-Maschinen. Markenzeichen eines Unternehmens, das keine Verbindung mit TEEKANNE GmbH oder anderen mit dieser verbundenen Gesellschaften hat.


16 

Handelszeitung  Nº 24 · 2013

Sortiment Baby Beiersdorf Beliebte Kombiprodukte

Von der Babynahrung bis zur Pflege wünschen sich Eltern einfach nur das Beste.

Thinkstock

Mit Zusatzausstattung Für Babys und Kleinkinder wollen alle Eltern das Beste: Ob in der Nahrung, Verabreichung oder Pflege, es geht darum, mehr als notwendig zu bieten. gabriele jiresch g.jiresch@wirtschaftsverlag.at Die Babykategorie ist in Österreich seit Jahresbeginn um 1,7 % gegenüber der gleichen Periode im Vorjahr gewachsen. Das größte Wachstum kommt dabei von den Toiletries, mit +2,9 %. Feuchttücher konnten seit Jahresbeginn ebenfalls um 1 % vs. Vorjahr zulegen. (Quelle: Nielsen, YTD KW 40/2013, LH+DFH+Diskont % chg. PY).

erst Jahre später zeigen. Da ein Kind in den ersten drei Lebensjahren seine Größe verdoppelt, benötigt es bis zu 6 x so viele Nährstoffe wie ein Erwachsener, obwohl das Bäuchlein aber 5 x kleiner ist. Stillen ist nach wie vor das Beste für Mutter und Baby und in Österreich voll im Trend. Wir haben eine der höchsten Stillquoten in Europa. Besorgniserregend ist allerdings, dass Allergien im Vormarsch sind. Sie sind eines der häufigsten Leiden im Kindes-

50 % der Babynahrung ist Milchnahrung 2 % konnte der Babynahrungsmarkt steigen 1,1 % ist die Geburtenrate 2012 gestiegen Der Gesamtmarkt Babynahrung konnte lt. Nielsen kumuliert im Vergleich zum Vorjahres-Zeitraum um 2 % im Umsatz auf 97,6 Mio € zulegen. Das Wachstum kommt hierbei insbesondere aus dem Bereich der Säuglingsmilchen. Der Bereich Babypflege entwickelt sich relativ konstant bei einem Umsatzvolumen in Höhe von knapp 30 Mio. €. Das Segment der Milchnahrung steht für mehr als 50 % der gesamten Babynahrungskategorie in Österreich. Ein stark wachsender Bereich ist dabei das Kleinkind-Segment ab 12 Monaten, also die Kindermilch.

Ernährungsfehler zeigen sich erst später Ein wichtiger Trend in Österreich ist die zunehmende Thematisierung richtiger Ernährung von Babys und Keinkindern sprich: die Ernährung in den ersten drei Lebensjahren. Viele Kleinkinder essen bereits im Alter von einem Jahr das gleiche wie Mama und Papa, in vielen Fällen allerdings zu viel, zu süß, zu fett, zu eiweißund salzreich. Interessante neue Erkenntnisse geben Hinweise darauf, dass sich die Folgen dieser frühen Ernährungsfehler

und Jugendalter und reichen vom Heuschnupfen bis hin zu schweren Lebensmittelallergien. Laut 1. Österreichischem Allergiebericht leiden etwa 1,6 Millionen Österreicher potenziell an einer Allergie. Im Säuglings- und Kleinkindalter zählen Nahrungsmittel zu den häufigsten Ursachen allergischer Reaktionen.

 Fakten Die Zahl der Lebendgeborenen lag in den 1980er- und 1990er-Jahren bei durchschnittlich 90.000 pro Jahr, wobei Höchstwerte in den Jahren 1982 (94.840) bzw. 1992 (95.302) verzeichnet wurden. Seither ist kein einheitlicher Trend erkennbar. Vom Jahr 2001, in dem die bislang geringste in Österreich jemals registrierte Geburtenzahl verzeichnet wurde, bis 2011 rangierten die Zahlen der Neugeborenen zwischen 75.458 (2001) und 78.968 (2004). 2012 betrug die Zahl der Lebendgeborenen 78.952, was einem Anstieg um 1,1 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.  Statistik Austria

Nivea Baby konzentriert sich auf den Bereich der Körper- und Haarpflege und auf Baby-Sonnenschutz. Besonders beliebt sind Kombiprodukte – wie der Bestseller „Nivea Baby Shampoo & Bad“, aber auch Top-Seller wie das etablierte „Nivea Baby Puder“, die „Nivea Baby Sonnenschutz Lotion LSF 50+“, sowie die „Nivea Pflege Creme“. Bevorzugt werden Produkte mit besonders milden Formeln und hautschonenden, natürlichen Inhaltsstoffen etwa Kamille, Calendula etc. Nivea Baby Shampoo & Bad sind zwei Produkte in einem: Die seifenfreie Formel reinigt und pflegt sanft mit Kamille empfindliche Babyhaut und feine Babyhaare, schützt vor Tränen und hilft Hautirritationen zu vermeiden. pH hautneutral, ohne Alkohol, Farbstoffe und Parabene. Nivea Baby Puder ist ein extra feines Puder, das überschüssige Feuchtigkeit bindet und nachhaltig die Beruhigung der Haut unterstützt. Wirkt Haut­ reizungen entgegen. Nivea Baby Pflege-Creme ist die intensive Hautpflege mit Calendula, die die Babyhaut mit Feuchtigkeit verwöhnt, um das natürliche Gleichgewicht der noch sensiblen Gesichts- und Körperhaut zu bewahren. Stärkt die Schutzbarriere der Haut und zieht schnell ein und fettet nicht.

Procter & Gamble Trocken und sicher Stetige Forschung und Weiterentwicklung bilden die Kernkompetenz und sind der Erfolgsgarant von Pampers. Bedürfnisse verändern sich mit fortgeschrittener Entwicklung von Babys. Daher gibt es im Produktportfolio der Marke Pampers verschiedene Windeltypen, die auf die verschiedenen Entwicklungsphasen von Babys angepasst sind. Vollkommen neue Maßstäbe setzt die Pampers Active Fit mit DryMax Technologie: Die dünnste und trockenste Windel aus dem Haus Pampers ist nun mit einem weich gesteppten Außenvlies ausgestattet. Pampers NewBaby wurden auf vielfachen Elternwunsch mit dem Urin-Indikator ausgestattet, den es zuvor nur in den Krankenhauswindeln gab. Auf der Pampers Baby-Dry Linie wurde im Januar 2013 eine verbesserte Sauglage eingeführt, die Feuchtigkeit noch schneller aufnimmt. Für Anfang 2014 sind weitere Innovationen aus dem Hause Pampers in der Pipeline . Auch im Thema Nachhaltigkeit ist Pampers Vorreiter: Das Windelvolumen von Pampers konnte in den letzten 20 Jahren um 50 % reduziert, beim Verpackungsgewicht konnten rund 70 % eingespart werden. Für 2014 darf mit einem der stärksten Marketing- und Kommunikationspläne der letzten Jahre gerechnet werden.

Moltex Die erste Ökowindel 2013 präsentiert sich Moltex mit einem innovativen dynamisch-frischen Erscheinungsbild für die „1. Ökowindel der Welt“. Marken- und Produktauftritt setzen gezielt auf die Faktoren Funktionalität, Umweltfreundlichkeit, 50 Jahre Kompetenz und Innovationskraft. Moltex möchte nun, durch die umfassende Neugestaltung des Marken- und Produktkonzeptes, die Wertigkeit und auch Aussagekraft der Tradtionsmarke Moltex wieder prägnanter darstellen. Wichtige Spezifika der Marke Moltex werden durch die neue Namensgebung: „Moltex nature no.1“ und den Claim: „1. Ökowindel der Welt“ deut­ licher kommuniziert. Seit 2010 werden Funktionalität und Spaßfaktor der Moltex Öko-Windeln durch die erworbene Peanuts-Lizenz vereint.

Es wird sich der Trend fortsetzen, dass Babypflege frei von Alkohol, Farbstoffen, pH-neutral und auch für sensitive Haut geeignet sein muss. Thomas Witt, Geschäftsführer Beiersdorf


Nº 24 · 2013  Handelszeitung 17

Sortiment Baby Danone Milupa steht für Milch

Nestlé Grundstein für die Zukunft

Laut Firmenauskunft ist Milupa mit 63,7 % (Nielsen, Wert, rollierendes Jahr 2013 per KW 32) Marktführer in der Milchnahrung – jenem Segment, das für mehr als die Hälfte der gesamten Babynahrungskategorie steht. Besonderes Augenmerk gilt der Spezialnahrung. Aptamil ist auch die Nr. 1 im Segment der Säuglings-Spezialnahrung. Die Aptamil Milchnahrung wurde relaunched, ebenso wie alle Milupa und Aptamil Milch-Getreidebreie, d.h. völlig neue Rezepturen inkl. neuem Design. Dank der intensiven Aptamil-Forschung wurde „Aptamil Pronutra“ entwickelt. Darüber hinaus wurde Aptamil Getreide-Flocken neu auf den Markt gebraucht. Der Verbraucheranfrage folgend, sind auch noch Aptamil Spezialbrei allergenarm sowie Milupa Grießbrei Tradition als neue Produkte dazugekommen. Im Bereich der Beikost hat Milupa eine zusätzliche Sorte der MiluJause im Quetschbeutel auf den Markt gebracht. Ein stark wachsender Bereich ist dabei das Kleinkind-Segment ab 12 Monaten, also die Kindermilch. Hier nimmt Milupa mit einem Marktanteil von 73,5 % (Nielsen, rollierendes Jahr per KW 32 2013) die Spitzenposition in Österreich ein. Das neue Aptamil Junior entspricht als eine der ersten den Empfehlungen von Kinder-Ernährungsexperten.

Mit der Produktrange Alete Kleine Entdecker offeriert Alete, seit über 75 Jahren erfahren in der Baby- und Kleinkindernährung, eine vielseitige Produktserie. Alle Produkte sind auf die besonderen Ernährungsbedürfnisse von Kleinkindern zwischen einem und drei Jahren abgestimmt und enthalten Lebensmittel mit hoher Nährstoffdichte. Die Riegel von Alete Kleine Entdecker sind nicht nur ohne Zuckerzusatz, sondern liefern je nach Sorte auch wertvolle Mineralstoffe wie Eisen, das wichtig für die Blutbildung ist und zudem die geistige Entwicklung der Kinder unterstützt, und Calcium zum Knochenaufbau. Der Alete Kleine Entdecker Getreideriegel Apfel-Traube enthält zusätzlich Vollkorn-Getreide. Eisen, Calcium und fünf Vitamine finden sich in den leckeren Alete Kleine Entdecker Butterkeksen. Der Alete Kleine Entdecker Getreide-Drink Schoko ist eine kleinkindgerechte Alternative zu herkömmlichem Kakaopulver: Er enthält weniger Zucker, ist stärker kontrolliert und besteht zu 60 % aus wertvollem Getreide. Nestlé bietet nun innerhalb der Beba Pro Serie auch eine Beba Pro Folgemilch ohne Stärke an – Beba Pro 2 ohne Stärke. Diese Nahrung ist ideal auf den Nährstoffbedarf in Kombination mit Gläschen und Breien abgestimmt.

Hipp Rund um die Flotte Karotte Im Gesamtmarkt Babynahrung ist Hipp nach eigenen Angaben mit einem Marktanteil von 41,2 % Marktführer. In der aktuellen Nielsen-Periode (KW37–40/2013) liegt Hipp Babysanft bei der Pflege bei einem Marktanteil von 12,3 %. Im Segment der Feuchttücher konnte man in dieser Periode erstmals die Hürde von 13 % Marktanteil überspringen. In diesem Jahr hat das Unternehmen das Gläschen Menü Sortiment unter ernährungswissenschaftlichen Gesichtspunkten erweitert und in die Bereiche vegetarische Menüs, Fisch-Menüs und Fleisch-Menüs unterteilt. Im Bereich der Fisch-Menüs bietet man nun in jeder Fütterungsstufe mindestens einen Artikel an. Mit den vegetarischen Menüs werden vollwertige Menüs ganz ohne Fleisch angeboten, mit natürlichem Eisenanteil. Des Weiteren wurde ein Baby-Quellwasser auf den Markt gebracht und das 1-3 Jahre Kinder-Sortiment weiter ausgebaut. Hier wurden etwa neue Sorten der Früchte-Spaß Quetsche eingeführt und im Kinder-Teller-Sortiment wurde mit „KinderTellern aus aller Welt“ und „Kinder Ravioli“ neue Abwechslung auf den Speiseplan gebracht. Der Bereich der Babypflege hat sich einem Relaunch unterzogen. Der neue abverkaufsstarke PremiumAuftritt spricht stärker eine breitere Zielgruppe wie etwa Mütter mit Jungen und Fremdverwender an. Die Waschschaum-Ente war die Neuheit im Basissortiment.

Erdal Das Frosch Baby Die Kombination aus natürlicher, hocheffizienter Reinigungskraft sowie Umwelt- und Hautverträglichkeit steht für Frosch – „Bio-Qualität zum Wohlfühlen seit 1986.“ Die Kategorie Frosch Baby besteht inzwischen aus drei Produkten. Neben dem Frosch Baby SpülReiniger – für die sanfte Reinigung von Babys Geschirr und Spielzeug, gibt es zwei neue Produkte für Babys Wäsche: Das Frosch Baby VorwaschSpray – für fleckenfreie Baby-Textilien und den Frosch Baby Wäsche-Spüler – die sanfte Pflege für Babywäsche. Für 2014 sind weitere Produkte geplant.

Johnson & Johnson Penaten ist kreativ Die größte Penaten-Produktneuheit dieses Jahres ist die Einführung der Penaten Mamalinie, die erst seit Kurzem erhältlich ist. Unterstützt wird der Launch aktuell mit einer starken Online-Kampagne, sowie durch Print-Einschaltungen in zielgruppengerechten Medien. Drei Produkte, nämlich die Penaten Mama Massagecreme, die Penaten Mama Parfümfreie Lotion, das Penaten Mama Massage Öl mit 100 % pflanzlichem Öl, geben strapazierter Haut wohltuende Pflege. Wichtig sind auch die extra saugfähigen Penaten Mama Stilleinlagen zu erwähnen, die nicht verrutschen. Ab Dezember 2013 sind drei neue Motive der 150-ml-Penaten Creme Dose als Design-Edition erhältlich: ein kleiner Vogel mit Hut, Giraffen und ein Schäfchen.

Mam Ich kann schon alleine ... 1976 hatte der Wiener Peter Röhrig die Idee, bei Babyprodukten erstmals herausragendes Design mit optimaler Funktionalität und medizinischer Sicherheit zu verbinden. In Österreich ist Mam im Segment der Schnuller mit ca. 46 % Marktanteil klarer Marktführer. Im Segment Babyflaschen ist Mam derzeit Nummer 2. (Quelle: Nielsen, 2013). Neu ist die Feeding Line (Esslerngeschirr und –besteck), die die Kleinen bei diesem wichtigen Schritt unterstützt: Dipper Set, Feeding Bowl, Feeding Spoons & Cover, Snack Box, Baby’s Cutlery und Baby’s Bowl & Plate.

Nuk Selbst gekocht und gewaschen Bei Nuk Fresh Foods handelt es sich um eine Reihe rund um das Zubereiten, Aufbewahren und Füttern von selbst gekochter Babykost. Die Produkte sind seit Kurzem auf dem Markt. Das Nuk Reiniger-Sortiment umfasst drei Produkte (Vollwaschmittel, Fleckenspray und Haushaltsreiniger) für babygerechte Sauberkeit im Familienhaushalt. Sie werden aktuell im Markt eingeführt.


18 

Handelszeitung  Nº 24 · 2013

Neue Produkte Magnum Mini Baileys

Vöslauer Sonderedition

iglo Schoko- & Kakao-Germknödel

Jim Beam Hot Punch

Für eiskalte Genussmomente sorgt Eskimo diesen Winter mit der Neuheit Magnum Mini Baileys: Das Mini-Eis am Stiel kombiniert hochwertiges Magnum-Eis mit dem vollmundigen Aroma von „Original Baileys Irish Cream“, es ist durchzogen von einer köstlichen Sauce und umhüllt von knackiger Milchschokolade oder weißer Schokolade. Zu haben sind die „Magnum Minis“ ab sofort in der 6er-Vorratspackung, das darauf befindliche Rainforest Alliance-Zeichen besiegelt den nachhaltigen Kakao-Anbau.

Vöslauer sorgt zu Jahresende für eine prickelnde Überraschung im LEH. In Zusammenarbeit mit bekannten Kulturinstitutionen erscheint von Dezember 2013 bis Jänner 2014 eine Sonderedition der 1,5 l-PET-Flasche mit kunstvoll gestalteten Etiketten. Auf den Flaschen sind u.a. die Saliera, Gustav Klimt oder die Wiener Sängerknaben abgebildet. Besonderer Clou: Die Etiketten fungieren als „1+1“-Ticket ins Museum – wer eine Eintrittskarte bezahlt, kann zu zweit einen Tag voll Kunst & Kultur verbringen.

Flaumiger Germteig gefüllt mit Powidl und mit Mohn betreut – so kennt man den „iglo Riesen-Germknödel“ seit vielen Jahren. Als Neuinterpretation präsentiert Iglo jetzt zwei süße Variationen im Kleinformat: Neu sind einerseits die Schoko-Germknödel mit zartem Schokoladen-Kern sowie andererseits die Kakao-Germknödel mit fruchtiger Weichsel-Füllung und Kakao-Brösel-Mischung zum Bestreuen. Die Zubereitung erfolgt über Dampf oder in nur einer Minute in der Mikrowelle.

Eigens für kalte Winterabende und gesellige Runden in der Adventzeit hat Jim Beam den trinkfertigen Hot Punch kreiert. Das neue Heißgetränk, bestehend aus echtem Kentucky Straight Bourbon Whiskey in Kombination mit Früchten und saisonalen Gewürzen, enthält 15 Vol.% Alkohol und soll mit seinem runden Geschmack nicht nur Whiskey-Fans, sondern insbesondere auch die Damenwelt ansprechen. Die Limited Edition ist ab sofort für kurze Zeit in der auffällig gesleevten 0,7-l-Flasche erhältlich.

Kelly’s Pop Corn Chips

Schärdinger Schlanke Linie Frucht Joghurt

Reiningshaus Jahrgangs Pils

Lindt Lindor Caramel

Mit den Kelly’s Pop Corn Chips interpretiert Kelly jetzt Popcorn völlig neu: Denn ab sofort ist Popcorn nicht mehr nur rund und weich, sondern auch knusprig wie Chips, mit Ecken und Kanten. Hergestellt aus 100 % österreichischem, gentechnikfreiem Mais behält das Produkt den typischen Geschmack, aber auch den hohen Anteil an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Passend zur Marke sticht die Neuheit am PoS durch das amerikanische Packungsdesign sofort ins Auge.

Die Schlanke Linie von Schärdinger eröffnet Firgurbewussten neue kulinarische Horizonte: Denn Schärdinger kombiniert cremiges Frucht Joghurt mit knusprigem Müsli, das separat im Stülpdeckel verpackt ist und erst direkt vor dem Genuss mit dem Joghurt gemischt wird. Sprichwörtlich im Handumdrehen erhält man so ein praktisch fettfreies Frühstück bzw. eine leichte Zwischenmahlzeit. Zu haben im 180g-Becher in den drei Sorten „Pfirsich-Marille“, „Himbeer-Preiselbeer“ und „Ananas“.

Abhängig vom Aroma des Leutschacher Celeja Hopfens, aus dem es exklusiv gebraut wird, präsentiert sich das Reininghaus Jahrgangs Pils jedes Jahr neu, aber immer wieder mit unvergleichlichem Geschmack. Der Jahrgang 2013 überzeugt mit strohgelber Farbe und weißem, feinporigem Schaum. In der Nase und am Gaumen präsentiert sich das Pils mit kräftigen Hopfenaromen und einer harmonisch eingebundenen Bittere. Im Abgang zeigt sich ebenfalls eine anhaltende Hopfenbittere.

Lindor ist das zarteste Geheimnis der Maîtres Chocolatiers von Lindt und verführt Schoko-Liebhaber seit sechzig Jahren mit dem unvergleichlichen Geschmack. Das Besondere daran: Durch den niedrigen Schmelzpunkt bei 20 °C beginnt die Füllung im Mund sofort zu schmelzen, gleichzeitig überrascht die Creme am Gaumen mit einem kühlenden Effekt. Diesen Herbst warten die Maîtres Chocolatiers mit einer ganz besonderen Sorte auf: Lindor Caramel gibt es als klassische Kugel oder im Tafel-Format.

Ottakringer Gold Fassl Genuss-Box

Apfelino Apfelsaft rosé

inzersdorfer Schlemmertopf

Landhof Wintergrill-Party

Ottakringer bietet für Bier-Fans jetzt eine besondere Sonderedition an. Die Gold Fassl Genuss-Box enthält nicht nur 4x2 Bier-Spezialitäten (Pils, Dunkles, Bock und Spezial), sondern auch einen „Pocket Guide“ zum fachmännischen Verkosten der Sortenvielfalt. Denn jeder Bier-Typ hat unterschiedliche Geschmacksnoten, dabei reicht der Bogen von sehr herb und kräftig bis hin zu süßeren, malzigeren Nuancen. Und als zusätzliches Extra ist der Box auch noch ein passendes Glas gratis beigepackt.

Als spezielle Sonderabfüllung offeriert der Obsthof Schiefermüller neu den klaren Apfelino Apfelsaft rosé, der zu 100 % aus frisch geernteten Äpfeln direkt gepresst wird. Seine unverwechselbare Farbe und den süß-säuerlichen Geschmack erhält der Saft durch die Kombination unterschiedlicher gelb- und rotfleischiger Apfelsorten. Durch diesen Mix mit rotfleischigen Äpfeln weist er zudem einen hohen Anteil an Anthocyanen auf, denen gesundheitsfördernde Eigenschaften nachgesagt werden.

Unter dem Namen Schlemmertopf offeriert inzersdorfer jetzt beliebte herzhafte Mahlzeiten in der 1,2 kg-Dose für drei bis vier Portionen – ideal für die ganze Familie oder für ein spontanes Treffen mit Freunden. Hergestellt nach traditionellen Rezepturen, sind die vier Gerichte „Kessel Gulasch“, „Würstel Gulasch“, „Bunter Nudeltopf“ und „Puten Chili Con Carne“ genau auf den österreichischen Geschmack abgestimmt und wie gewohnt einfach und schnell im Topf oder in der Mirowelle zuzubereiten.

Gegrillt wird inzwischen auch in Österreich längst nicht mehr nur im Sommer im Garten. Auch an kalten Wintertragen erfreuen sich Würstel großer Beliebtheit, egal ob sie bei Glühwein draußen am Rost oder indoor am Plattengriller oder in der Pfanne zubereitet werden. Genau auf diesen Trend setzt Landhof mit einem neuen Würstel-Mix, der in der 450-g-Packung viel Abwechslung für die Wintergrill-Party bietet. Enthalten sind Mini-Berner, Mini-Käsekrainer, MiniRostbratwürstel und eine Grillschnecke.


Nº 24 · 2013  Handelszeitung 19

Neue Produkte Joya Bio Heidelbeere

Gmundner Milch Käsescheiben

Häagen-Dazs Salted Caramel & Baileys

Stiegl Original Stieglbock

Als Marktführer für frische Soja-Produkte im heimischen LEH bringt Joya jetzt das erste vegane Heidelbeer-Joghurt in Bio-Qualität auf den Markt. Wie alle Produkte der Marke ist auch das neue Joghurt rein pflanzlich und wird ausschließlich aus garantiert gentechnikfrei angebauten Sojabohnen aus Österreich ohne Aromazusätze hergestellt. Darüber hinaus besticht Joya Bio Heidelbeere mit dem höchsten Fruchtanteil aller Soja-Joghurts am Markt und schmeckt deshalb extrem fruchtig.

Sowohl Gmundner Milch als auch Gmundner Keramik sind namhafte Unternehmen mit regionaler Verankerung, deren Produktqualität weit über die Landesgrenzen hinaus geschätzt wird. Nun haben sich die beiden zusammengetan, um den Käsescheiben der Gmundner Milch ein unverkennbares Aussehen zu verleihen. Ob „Traunstein König“, „Gmundner Berg“ oder „Gosauer Jausenkäse“ – sie alle präsentieren sich ab sofort im Traditionsdesign der Gmundner Keramik Manufaktur.

Die Premium-Eis-Marke Häagen-Dazs überrascht mit zwei exquisiten Kreationen, die perfekt in die Winterzeit passen: Wie der Name schon verrät, verbindet die Sorte Salted Caramel süße Karamell-Eiscreme mit gesalzener Karamellsauce und gesalzenen Karamellstückchen – was ein überraschendes Geschmackserlebnis ergibt. HäagenDazs Baileys hingegen besticht durch den typisch sahnigen Original-Geschmack des berühmten Creme-Likörs. Erhältlich jeweils im 500-ml-Becher.

Schon im August brauten die StieglBraumeister ihr sehr rundes und volles Bockbier ein. Das Ergebnis ist der Original Stieglbock mit leuchtenden Kupfertönen aus einer speziellen KaramellMalzmischung, wobei die Malz- und Hopfentöne perfekt ausbalanciert sind. Die feine Hopfenbittere ist gut eingebunden, der volle Körper wird geprägt von Nussaromen und gebrannten Mandeln. Mit 7 % Alkohol und 16,5 ° Stammwürze passt der kräftige Bock hervorragend zu Wild und gut gereiften Käsesorten.

Nivea Vital Teint Optimal

Max Factor Excess Volume

THE FUTURE OF SWEETS & SNACKS Die Pflege-Linie Nivea Vital mildert Falten und versorgt anspruchsvolle, reife Haut mit intensiver Feuchtigkeit sowie essentiellen Nährstoffen. Für die perfekte Rundumpflege wird die Range nun um das Teint Optimal Anti-Age Konzentrat ergänzt, das mit hochkonzentriertem Lumicinol die Zeichen der Hautalterung wirksam bekämpft. Das Konzentrat korrigiert Ungleichmäßigkeiten des Teints und reduziert selbst dunkle Pigmentflecken sichtbar innerhalb von nur vier Wochen.

Für dramatische Wimpern-Looks sorgt die Excess Volume Mascara von Max Factor. Sie verbindet eine hochwertige Base für extremes Volumen mit einer darauf abgestimmten, tiefschwarzen Lackformulierung: Im ersten Schritt ummantelt der Base Coat aus Wachs und dunklen Pigmenten die Wimpern und verdichtet sie auf magische Weise. Anschließend umhüllt der mikrodünne Lackfilm die Oberfläche jeder einzelnen Wimper und verleiht ein glossy LackFinish vom Ansatz bis zur Spitze.

Bama Metallic Gel

Garnier Fructis Wunder-Öl Hitzeschutz & Pflege

www.ism-cologne.de

Köln, 26. –29.01.2014

Schuhe im Metallic-Look sind dieses Jahr das Highlight auf Weihnachts- und Silvesterpartys. Damit die Freude am glitzernden Schuhwerk möglichst lange anhält, bietet der Schuhpflege-Experte Bama die richtigen Produkte für das anspruchsvolle Material: Das neue Metallic Gel schützt Glattleder wirksam gegen Flecken und verleiht den Bronze-, Silberund Goldtönen einen frischen Farb-Kick. Ebenfalls ideal für Glitzer-Schuhe, egal ob Glatt-, Rauleder oder Synthetik, ist die Aktiv-Universal Pflege.

Nach der erfolgreichen Lancierung des pflegenden „Wunder-Öls“ lanciert Garnier Fructis nun eine Line Extension speziell für regelmäßiges Hitze-Styling. Das auf Arganöl basierende Haaröl wird vor dem Föhnen oder Glätten ins Haar gesprüht und schützt dieses vor der starken Hitzeeinwirkung (bis 230 °C). Die Formel zieht sofort ins Haar ein und sorgt durch Verdrängung der Wassermoleküle für eine schnelle Trocknung. Spliss wird vermieden und das Haar ist seidig, weich und glänzend.

Es gibt viele Trends. Aber nur eine Messe, die sie setzt. Impulsgeber. Trendsetter. Businessplattform. Plus: Brasilien als Partnerland. Entdecken Sie auf der ISM, was Sie Ihren Kunden am besten verkaufen. Ihr direkter Kontakt: Tel. (01) 320 50 37 · Fax (01) 320 63 44 Gesell GmbH & Co. KG Sieveringer Straße 153 1190 Wien office@gesell.com

online Jetzt Eintrittskarte sparen! % 34 kaufen und bis zu


KW 50

KW 51

KW 52

Jägermeister: Shot-Gläser gratis

Destillerie Bauer

% Überfüller-Aktion

POS

Gewinnspiel/Sammel-Promotion

Snickers: Hungry me Generator

Mars

1+

Captain Morgan, Johnnie Walker, Baileys: Kampagne

Diageo

POS POS-Verkostungen/Sampling

Knorr: Mit Knorr schmeckt’s einfach besser

Unilever

Nestlé Cerealien: Jahresstart-Promotion

Nestlé

Wilkinson: Movember

merci, Toffifee, nimm2: Weihnachts-Platzierung

Storck

Wilkinson Sword

Philadelphia: Geld-zurück-Aktion

Mondelez

€ 1,– an Pink Ribbon

Havana Club, Ramazotti, Four Roses: Glas onpack

Pernod Ricard

Bic Soleil Scent:

Sugo: 15 Cent an Rote Nasen

Felix

BIC

Bresso: Urlaub am Hausboot in der Camargue

TV-Spot

KW 01

KW 03

Hörfunk-Spot

KW 02

nimm2, Knoppers, Toffifee: Jahresstart-Promotion

BeerTender: Treuepkt. sammeln & 3D-Fernseher gewinnen

KW 49

Bongrain

Storck

Brau Union

Valentinstag

weihnachten / Silvester

ereignis

Mit dem QR-Code auf www.handelszeitung.at zum aktuellen OnlinePromotionkalender

KW 05

Zweitplatzierung

KW 04

KW 07

Onpack-Promotion

KW 06

Internet-Aktion

KW 08

Charity-Aktion

Test-Aktion

In einer aktuellen Werbekampagne zeigen die KnorrChefköche, wie abwechslungsreich mit den traditionellen Suppen und Basis-Produkten gekocht werden kann. So zaubert Knorr-Chef­k öchin Elisabeth Strunz im TV mit Basis für Pasta Asciutta herzhafte Pizza­ taschen oder mit der Kaiser Teller Kürbiscremesuppe eine cremige Kürbis-Pasta. Die besten Rezepte sind im neuen „Knorr Rezeptmagazin“ zusammengefasst, weitere Kochideen gibt es auf der Homepage sowie auf der Facebook-Fanpage.

Mit Knorr schmeckt’s

Das neue Jahr naht in großen Schritten – und wie gewohnt sorgt Storck zum Jahresstart wieder mit auffälligen Dekora­ tionen und Marken-Platzierungen für Aufmerksamkeit am PoS. Dabei hat man sich diesmal etwas „Arktisches“ einfallen lassen, denn als putziger Eyecatcher fungiert ein großer, kuscheliger Plüsch-Pinguin. Bestückt sind die Sonderplatzierungen mit Knoppers, Toffifee sowie den beliebtesten nimm 2-Produkten.

Happy New Year!

Promotionkalender


Handelszeitung 24/13