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Unabhängige Fachzeitschrift für Lebensmittel und Konsumgüter, seit 1971

31. Oktober 2013  Nº 22

Bester Schinken, Berger Schinken. RÖMER-SCHINKEN

www.wirtschaftsverlag.at  Tel.: (01) 546 64-0  www. handelszeitung.at   P.b.b. Verlagspostamt 2340 Mödling  Zul.-Nr. GZ 02Z030728 M  Postnummer: 19

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31. Oktober 2013  Nº 22

Unabhängige Fachzeitschrift für Lebensmittel und Konsumgüter, seit 1971

Fleisch

S .5

Goldener S .8 Merkur LidlS .14 In terv iew S .16

Maximarkt

Wein

S .24

Sekt Suppen S .26 S .28

So begehrt wie noch nie ist die Auszeichnung „Goldener Merkur“ der Handelszeitung. Beinahe 50 Märkte aus ganz Österreich haben sich darum beworben. Bei unserer großen Gala am 17. Oktober in Wien sind die Gewinner geehrt worden. Mit dem „Goldenen Merkur für nachhaltiges Wirtschaften“ sowie einem „Goldenen Merkur für das Lebenswerk“ gab es insgesamt 10 Preisträger. Bericht ab Seite 8. Handelszeitung

Egoismus is(s)t nachhaltig Eine Studie zeigt: Je näher dem Verbraucher ein Produkt kommt, desto aufmerksamer achtet er auf die Nachhaltigkeit desselben. Davon profitiert die Lebensmittelbranche. wolfgang friedrich w.friedrich@wirtschaftsverlag.at

als ein Drittel spielt die Nachhaltigkeit auch bei ihrer Kleidung eine Rolle.

Wenn man den Antworten der Befragten glauben darf, dann achtet die Mehrheit der Österreicher auf die Nachhaltigkeit ihres Lebensstils. Das ergab eine OnlineStudie von marketagent.com im Auftrag der Wiener Maßjeansschneiderei „Gebrüder Stitch“, die kürzlich präsentiert wurde. Nachhaltig konsumiert wird demnach vor allem bei Lebensmitteln, die Gründe sind jedoch meist egoistisch. Roter Faden der Ergebnisse: Je näher ein Produkt dem Konsumenten kommt, desto wichtiger wird Nachhaltigkeit. So achten etwa zwei Drittel der mehr als 1000 Befragten zwischen 14 und 69 Jahren beim Kauf von Lebensmitteln auf deren nachhaltige Produktion, bei Kosmetik- und Körperprodukten rund 43 %, und für mehr

Bis zu 10 % mehr bezahlen Den Ergebnissen zufolge wären Befürworter von Nachhaltigkeit auch bereit, bis zu 10 % mehr für nachhaltig produzierte Produkte zu bezahlen. Relevante Themen beim Kauf von nachhaltigen Lebensmitteln sind aber, wie schon erwähnt, in erster Linie egoistischer Natur. Für 66 % ist nämlich die Vermeidung von schädlichen Zusatzstoffen „sehr relevant“. Fast ebenso wichtig ist die „Vermeidung umweltschädlicher Chemikalien“. „Faire Entlohnung der Produzenten“, „kurze Transportwege“ und „Vermeidung der Aufnahme von gefährlichen Stoffen durch die Arbeiter“ stehen erst viel weiter hinten. Als Gründe, warum überhaupt nachhaltig gekauft wird, steht die Schonung

und der Schutz der Umwelt bei 83 % der Befragten klar auf Platz 1 der Prioritätenliste, gefolgt vom „Wohl der kommenden Generationen“ (71 %), den „persönlichen Moralvorstellungen“ (62 %) und den „positiven Auswirkungen auf sich selbst“ mit 54%. Bemerkenswert: Für mehr als die Hälfte der Österreicher steht beim Kauf von nachhaltigen Produkten das „Wohl der Tiere“ (51 %) deutlich vor den „positiven Auswirkungen auf die Arbeiter“ (36%). Große Unterschiede zeigten sich bei der Bekanntheit von einzelnen Gütesiegeln. So kennen laut Studie 93 % das „AMA Gütesiegel“ für Lebensmittel und 74 % das „Fairtrade“-Siegel für Bekleidung. Dem gegenüber gaben jedoch 60 % der Studienteilnehmer an, kein Gütesiegel für nachhaltige Kosmetikprodukte zu kennen.   Fortsetzung: Seite 6

Quer gedacht Bezahlen mit NFC Es klingt so praktisch wie verlockend: Im Supermarkt bezahlen die Kunden vielfach schon heute einfach so: NFCfähige Bankomatkarte an ein Lesegerät an der Kassa halten, es piept, und schon ist die Rechnung beglichen. Es gibt Menschen, die dieser Bezahlmethode kritisch-distanziert gegenüberstehen. Da sind Argumente wie „Das könnte der Grund für die Preiserhöhungen der letzten Zeit sein“ oder „Das wird doch kaum jemand verwenden“ durch die Medien kursiert. Und auch in meinem Freundeskreis zeigt man sich skeptisch angesichts der bisherigen Versuche mit Quick & Co, die keinen berauschenden Boom ausgelöst haben. Doch der Lebensmittelhandel investiert in diese Technologie, als gäb’s kein Morgen. Die Banken sind – das liegt in ihrer Natur – ebenfalls an einer schnellen landesweiten Durchdringung interessiert. Und hier setzt das nächste Killerargument ein: „Jetzt muss ich nicht einmal mehr eine PIN eintippen und laufe Gefahr, die Übersicht zu verlieren.“ Das 25-€-Limit, das derzeit gilt, beruhigt. Ein wenig. wolfgang friedrich w.friedrich@wirtschaftsverlag.at

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Eine Jury des ­Lebensmittelhandels be­ wertet die Innovationen, die Sie bis 29. November 2013 einreichen. Die Teilnahmekriterien finden Sie unter www.handelszeitung.at/produktinnovationen2013

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Nº 22 · 2013  Handelszeitung 5

Thema

Der Handel adelt das Fleisch

70+30U

Zahlreiche Programme des Handels zielen auf die Aufwertung des Fleischs ab. Sie sehen Huhn, Rind und Schwein vor. gabriele jiresch g.jiresch@wirtschafsverlag.at

Merkur präsentiert seine Premium-Fleischmarke, Tann das Tiroler Hoamat Beef, in den Tiroler Spar-Märkten wird das Jungrind propagiert und in der Steiermark das Vulkanlandschwein. Nicht zuletzt feiert die Spar 10 Jahre „Rindfleisch à la carte“ und seit eineinhalb Jahren gibt es das Geflügelfleisch mit AMA-Gütesiegel. Nachdem Fleisch viele Jahre ein Stiefmütterchen-Dasein führte, reißen sich immer mehr Handelsketten darum, das Fleisch zu adeln, indem sie es mit speziellen Programmen hochwertiger machen. Diese Aktivitäten zielen auf mehrere Dinge ab: Zum einen bekommt Fleisch im Lebensmittelhandel eine höhere und wertigere Bedeutung und somit auch Schritt für Schritt in den Köpfen der Konsumenten. Des weiteren verdienen Bauern mit der Aufzucht spezieller Tiere mehr Geld. In der heutigen Zeit ist jede Mehreinnahme eines Fleischbauern ein willkommener Gedanke. Und nicht zuletzt ist es auch möglich, im LEH selbst für Fleisch aus den verschiedenen Programmen mehr zu verlangen. Denn auch die Fachkräfte, die hierzu geschult werden, stehen auf der Gehaltsliste der Unternehmen.

Die Programme im Einzelnen Die Programme haben ein Ziel: Das Bewusstsein für Fleisch zu stärken und somit auch die Haltung, Aufzucht, Transport und Schlachtung zu thematisieren. Das Thema Tiertransport und Tierwohl wird in den nächsten Jahren noch ein gewaltiges werden und mit Sicherheit auch Bilder zeigen, die uns erschüttern. Deshalb ist es weise gedacht, schon jetzt Vorsorge zu treffen.

Die Spar feierte unlängst 10 Jahre „Rindfleisch à la carte“. Gemeinsam mit rund 200 niederösterreichischen Rinderbauern bietet man seit 2003 Qualitätsfleisch aus re-

70 %

70 % des gesamten Rindfleisches im ­heimischen LEH hat kein AMA-Gütesiegel.

gionaler Landwirtschaft. Die Tiere werden in NÖ gemästet, geschlachtet und zerlegt. Für Rindfleisch à la carte werden ausschließlich Kalbinnen verwendet, deren Preis um 10 % höher liegt. Das entspricht einem Mehrerlös von 100 € pro Tier für den Bauern. In der Steiermark setzt die Spar auf das Vulkanlandschwein. Diese veredelte Köstlichkeit ist durch eine Kooperation mit dem Fleischhof Raabtal, dem Verein zur Förderung des Steirischen Vulkanlandes und 140 Landwirten aus der Region, die alle AMA-zertifiziert sind, möglich. Die Betriebe liefern 2000 bis 2500 Schweine/ Woche und bekommen einen Mehrpreis von 3 € pro Schwein. Ab sofort findet der Konsument 5 Frischfleischprodukte des speziellen Schweins bei Spar in der Steiermark vor. Besonders hervorzuheben ist die gute Ökobilanz, die sich – wie auch bei den anderen Programmen – durch die kurze Transportzeit ergibt. Das Rind ist in Tirol ein unverzichtbarer Lieferant für gute Qualität. Mit dem

Jungrindprogramm Tann Tiroler Hoamat Beef wird das feinfasrige, mit dem AMAGütesiegel versehene Produkt in den SparOutlets erhältlich sein. Pro Jahr werden 600 Jungrinder hier verarbeitet und unterstützen den starken Wunsch nach regionalen Produkten der Tiroler.

Dachmarke Premium Merkur verschreibt sich nicht nur einem Tier, sondern fasst in seiner Premiumfleischmarke „Das Beste vom Besten“ Edelteile von Kalbin und Schwein zusammen. Die erlesenen Teile stehen für besonderen Fleischgenuss bei Merkur Markt. Speziell zu bemerken ist auch, dass die Kalbinnen, die für die Premiummarke ausgewählt wurden, in Österreich geboren und aufgewachsen sind (Anm. der Redaktion: Italien gilt als der wichtigste Lieferant für Kalbfleisch). Beim Kalbinnenfleisch werden 16 Produkte, wie Ribeye Steak oder Hüferlsteak gelistet, beim Schweinefleisch sind es 8 Premiumstücke. Die Schweine stammen aus dem nö. Donauraum.

Geflügel braucht Sicherheit Beim Kauf von Geflügelfleisch müssen alle Beteiligten ganz besonders auf Hygiene achten, vor allem wenn sie Qualität aus Österreich kaufen möchten. Geflügelfleisch ist nämlich ein sensibles Lebensmittel und verlangt einen speziellen Umgang. Seit Mai 2012 ist Geflügelfleisch in die AMA-Familie eingebunden. Wie bei allen anderen Programmen steht auch die Produktion von Huhn und Pute mit dem AMA-Gütesiegel auf den Säulen Herkunft und Qualität. Alle Maßnahmen, die die Wertigkeit von Fleischprodukten erhöhen, sind im Sinne der zukünftigen Diskussion um das Tierwohl. Denn wie AMA-Geschäftsführer Michael Blass meint: „Die Verbesserung des Tierwohls kann nur Schritt für Schritt durchgeführt werden.“

  Nimm 2

Was sind für Sie die wichtigsten Themen bei Fleisch? Jedes Handelsunternehmen hat seine Prioritäten, was die Fleischtheke anbelangt. ­Kontrolle, Herkunft und Markenprodukte sind Themen, die bewegen.

Mag. Alois Huber, Geschäftsführer Spar NÖ und Wien: „Kürzlich haben die nö. Bauern das AMA-Gütesiegel als einziges Gütesiegel gefordert – ich unterstütze dieses Anliegen. Eine Vielzahl an wenig aussagekräftigen Gütesiegeln unterwandern eine zuverlässige Fleisch-Kennzeichnung. Es ist kein Zufall, dass AMAFleisch und so auch Spar von Fleischskandalen der letzten Jahre verschont geblieben sind. Nur eine strenge, unabhängige Kontrolle und das vorbildliche Qualitätsmanagement unserer Tann-Betriebe garantieren die einzigartige Fleischqualität für unsere Kunden.“

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Mag. Michael Franek, Vorstand Merkur Markt: „Unsere Kunden stellen – das zeigt uns die Marktforschung regelmäßig – hohe Ansprüche an die Qualität von Fleischprodukten und suchen ganz bewusst das Außergewöhnliche in Form von qualitativ hochwertigem Premium-Fleisch aus Österreich. Wir haben auf diesen Wunsch reagiert und präsentieren als Qualitätsführer im österreichischen Lebensmittel-Einzelhandel mit der Dachmarke ‚Das Beste vom Besten‘ eine neue Premium-Marke für erlesenen Geschmack.“

Editorial Hinter den Kulissen Die Schlacht ist geschlagen und der Goldene Merkur 2013 vergeben. Wir gratulieren allen Siegern, die es heuer geschafft haben, besser zu sein als die anderen. Wer dazu zählt, können Sie ab Seite 8 nachlesen. Doch nicht nur der Abend der Verleihung war enorm spannend, auch die Vorträge am Kogress „lebensmittel“ gingen thematisch in die Tiefe. Ein Punkt, der mir nicht mehr aus dem Kopf gehen will, ist die neue Form des Marketings: Öffnen wir uns, lassen wir uns hinter die Kulissen schauen. Denn wenn es in den vergangenen Jahren als wichtig galt, perfekt zu sein, so darf man heute auch Fehler machen. Bloss vertuschen sollte man sie nicht. Und ganz besonders erfreut sind Konsumenten dann, wenn sie wissen, wie etwa eine Produktion vonstatten geht. Die neue Ehrlichkeit hat Einzug gehalten im Bewusstsein der Kunden. Und sie schafft Vertrauen. Nun, wenn sie eine Frage an uns haben, so zögern Sie nicht, sie zu stellen. Wir werden Sie hinter unsere Kulissen blicken lassen. Gabriele Jiresch g.jiresch@wirtschaftsverlag.at

Impressum unabhängige Fachzeitung für den Lebensmittelhandel Herausgeber, Medieninhaber und Verleger: Österreichischer Wirtschaftsverlag GmbH, 1120 Wien, Grünbergstraße 15, Tel. (01) 546 64-0, Fax (01) 546 64/DW 538 für Redaktion, DW 528 für Anzeigen. E-Mail: handelszeitung@wirtschaftsverlag.at. ISDN (01) 545 58 74. Internet: www.handelszeitung.at. Redaktion (RED): Mag. Gabriele Jiresch (ELE) (Chefredakteurin), DW 383; Wolfgang Friedrich (fri) (stellvertretender Chefredakteur), DW 384; Max Pohl (mp), DW 382. Redaktionelle Mitarbeit: Barbara Egger (BE), Wolfgang Schedelberger (WS).Anzeigen: Franz-Michael Seidl (Verkaufsleitung), DW 240; Nicole Hoffmann-Thönnessen (Anzeigen- und Medienberatung), DW 268; Nina Hewson (Service), DW 484, Fax: DW 50484. E-Mail: handelszeitung@wirtschaftsverlag.at. Grafik Design: Sibylle Exel-Rauth, DW 157 Abonnement: Aboservice Österreichischer Wirtschaftsverlag, Tel. ++43/1/361 70 70-570, Fax ++43/1/361 70 70-9570, E-Mail: aboservice@wirtschaftsverlag.at. Jahresbezugspreis: € 80,– inkl. MwSt. Abonnements, die nicht einen Monat vor Ablauf des Bezugsjahres storniert werden, laufen weiter. Anzeigentarif: Nr. 38, gültig ab 1. Jänner 2013. Erscheinungsweise: 14-täglich. Hersteller: Friedrich VDV, Vereinigte Druckereien- und Verlags- GmbH & CO KG, www.friedrichvdv.com Unternehmensgegenstand: Herausgabe, Verlag, Druck und Vertrieb von Zeitungen und Zeitschriften sowie sonstigen periodischen Druckschriften. Geschäftsleitung: Thomas Zembacher. Marketing: Paul Kampusch, DW 130. Online-Marketing: E-Mail: onlinemarketing@wirtschaftsverlag.at. Beteiligung: Alleinige Gesellschafterin der Österreichischer Wirtschaftsverlag GmbH ist die Süddeutscher Verlag Hüthig GmbH. Gesellschafter der Süddeutscher Verlag Hüthig GmbH sind die Süddeutscher Verlag GmbH mit 91,98 %, Holger Hüthig mit 7,02 %, Ruth Hüthig mit 0,45 %, Beatrice Hüthig mit 0,28 % und Sebastian Hüthig mit 0,28 %. Bankverbindung: Bank Austria, Kto. 042405712 21, BLZ 11 210, IBAN AT5111 21 2142405712 21, BIC BKAUATWW. DVR: 0368491. ISSN: 1816-2231

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Handelszeitung  Nº 22 · 2013

Thema

Ein Statussymbol

Online-Semmerl boomt Der Lebensmitteleinkauf übers Internet weist Steigerungen auf, an denen man fast nicht vorbei kann.

Infografik Exel-Rauth

Die Einzelhandelsumsätze konnten im vergangenen Jahr zwar nominell gesehen um + 1,7 % auf rund 60 Milliarden Euro steigen, unter Berücksichtigung der Inflation bedeutet dies aber ein Minus von – 0,7 %. Dafür wachsen die Onlineanteile kräftig: Betrugen sie im Jahr 2011 erst 5 %, so machten sie 2012 rund 7 % der gesamten Einzelhandelsumsätze aus und werden bis Ende 2013 schon mehr als 9 % betragen. „Das Internet hat so manch eine Branche revolutioniert und nun ist der stationäre Einzelhandel an der Reihe“, so Wolfgang Richter, Geschäftsführer von RegioPlan. Während der Lebensmittelhandel (+ 3,5 %), der Baumarkt- (+ 3,3 %) oder der Möbelhandelssektor (+ 2,2 %) gute Steigerungsraten verbucht haben, mussten sich

Die Gesellschaft soll nicht an Bestehendem festhalten, Veränderung ist vonnöten. Götz W. Werner, Nachhaltigkeitsvisionär Das sind – zusammengefasst – die wesentlichen Statements: Wertewandel findet statt, Nachhaltigkeit gilt bereits als Statussymbol. Es gibt eine Sehnsucht, dem Ursprung wieder nah zu sein (Werner Lampert wird’s freuen). Wachstumsmärkte sind vor allem im Bereich Slow Food, Bio, Feinkost und Fair Trade zu finden. Aber den Menschen wird es auch wichtiger, dass es menschenwürdige Arbeitsbedingungen gibt, dass die Produkte umweltfreundlich hergestellt und fair gehandelt werden. Persönliche Empfehlungen (= Vertrauen) werden wichtiger als Gütesiegel, weil diese inzwischen zu unübersichtlich geworden seien. Glaubwürdigkeit und Transparenz sind wichtig, um erfolgreich zu sein. Qualität sei Suche nach Verbesserung nicht der Erhalt und die Kontrolle des Bestehendensagte etwa der Starredner des Tages, Götz W. Werner, Nachhaltigkeitsvisionär und Gründer der dm drogerie markt GmbH. In allen Unternehmen müssen Mitarbeiter Entwicklungschancen bekommen und auch bereit sein, sich zu verändern.

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Wenn der Kunde das kaufen kann zu einem Zeitpunkt, wann er möchte, nicht durch Sonderangebote gesteuert, dann wird die Gesellschaft nachhaltiger werden. Der Handel ist der wichtigste Akteur für die Veränderung in Richtung Nachhaltigkeit. Deshalb sollen gemeinsam mit NGOs Standards definiert werden und konstruktiv an Lösungen gearbeitet werden.

Lady folgt auf Sir Herbert Schlögl legt seine Funktionen in der Wirtschaftskammer zurück. Neue Obfrau ist Margarete Gumprecht.

Ein Beispiel: Rewe Rewe arbeitet seit 2003 mit Global 2000 an einem Pestizid-Reduktionsprogramm, das ursprünglich wegen der zu hohen Pestizidbelastung bei spanischen Paprika ins Leben gerufen wurde. Seit 2009 wird auch an einem Nachhaltigkeitsprogramm im Obst-/ Gemüse-/Eierbereich zusammen gearbeitet, und zwar unter dem Namen „Pro Planet“. Hervorzuheben ist hier die Futterumstellung der Hühner bei Soja von brasilianischem auf europäisches Soja. Die dadurch entstehenden Mehrkosten trägt die Rewe und werden nicht auf den Kunden überwälzt. Rewe veröffentlicht alle 2 Jahre einen Nachhaltigkeitsbericht, in dem auch die Fortschritte bei der konkreten Zielerreichung dargestellt werden: die CO2-Emissionen bis 2022 auf 50 % (bezogen auf die Verkaufsfläche) zu reduzieren. Nachhaltigkeit ist organisatorisch im Top-Management angesiedelt, das zeigt die Bedeutung des Themas für das Unternehmen. Rewe betreibt bereits über 550 energieeffiziente Filialen und 200 ohne konventionelle Heizung, weiters 3 Hybrid-Lkw. Obst und Gemüse werden nur mehr in Klappkisten ausgeliefert, diese Maßnahme hat bis zu 1,5 Mio. € gebracht. PhotovoltaikPaneele werden an die Kunden verkauft, die in der Umgebung dieser Filialen wohnen. Nachhaltigkeit bekommt aber auch im Textilbereich einen starken Fokus: Einhaltung der Arbeitsrechte, Überprüfung der Lieferkette, einheitliche Kennzeichnung. Das deutsche Startup-Unternehmen „WeGreen“, finanziert durch Crowdfunding und deshalb unabhängig, hat eine Nachhaltigkeitsampel entwickelt, um im Internet Unternehmen und Produkte zu klassifizieren. Neben Preis und Qualität wird Nachhaltigkeit als Entscheidungskriterium für die Kunden immer wichtiger und fließt in diese Ampel als Kriterium ein.  Mitarbeit: Nora Salomon

HZ, Privat

Fortsetzung von Seite 3 Die Umwelt schonen, soziale Verantwortung übernehmen, Image und Vertrauen stärken und dabei Kosten sparen: Nachhaltigkeit steht in vielen Handelsunternehmen schon lange auf der Agenda. Doch welche Sortimente sind wirklich nachhaltig? Wie kann der Handel über das faire Produkt hinaus auch seine Filialen und Logistikketten ressourcenschonend gestalten? Und wie lautet das Erfolgsrezept für glaubwürdige und nachhaltige Mitarbeiterführung? Beim Handelskolloquium des Handelsverbands am 22. Oktober referierten Vertreter des Schweizer Duttweiler Instituts, NGOs (nichtstaat­liche Organisation), Architekten, Produzenten und Lieferanten zum Thema.

die Schuh- (+ 0,9 %) und die Sportartikelbranche (+ 0,6 %) mit schwächeren Wachstumsraten zufrieden geben. „Die steigende Bedeutung des Onlinehandels verlangt ein Rundummarken­ erlebnis – vom stationären Geschäft bis hin zum gesamten virtuellen Auftritt“, so Richter. Nicht alle der hauptsächlich stationär tätigen Händler schaffen das, was dazu führt, dass manche von ihnen auch vom Markt verschwinden. Zum ersten Mal seit dem Siegeszug des filialisierten und organisierten Einzelhandels ist Österreichs Verkaufsfläche zurückgegangen. Zwar ist der Rückgang von 2012 auf 2013 mit 0,8 % auf 14,8 Mio. m² noch minimal, jedoch sei das erst der Anfang eines Trends, so Richter. Red

Herbert Schlögl ist Interessenvertreter aus und mit Leidenschaft. Margarete Gumprecht auch.

Nach mehr als drei Jahrzehnten scheidet Kommerzialrat Herbert Schlögl als Mitglied des Bundesgremialausschusses des Lebensmittelhandels aus und legt die Funktion als Obmann-Stellvertreter, die er seit 2000 innehatte, zurück. Seit 1989 ist Schlögl auch Obmann des Wiener Landesgremiums für den Lebensmitteleinzelhandel. Nach der Zurücklegung der Funktion als Landesgremialobmann in Wien wird er dem Wiener Landesgremialausschuss jedoch weiter angehören und das Thema Lehrlingsausbildung betreuen. Bundesgremialobmann Julius Kiennast würdigt Schlögls unermüdlichen Einsatz für den Lebensmittelhandel: „Herbert Schlögl ist ein vorbildlicher Funktionär mit Handschlagqualität, der sich seit Jahrzehnten vor allem in der Lehrlingsausbildung engagiert.“ Der gebürtige Wiener Schlögl (* 1940) übernahm nach dem Abschluss der Lehre zum Einzelhandelskaufmann das Geschäft seines Onkels, vergrößerte es und spezialisierte sich dabei auf Feinkost. Bereits Mitte der 1980er-Jahre setzen Schlögl und sein Sohn auf Catering; dieser Service macht

seitdem einen wesentlichen Bestandteil des Betriebes aus. Per 19. Oktober 2013 folgt Margarete Gumprecht Herbert Schlögl als Obfrau des Lebensmittelhandels in Wien nach. In über 35 Jahren in der Branche sammelte sie große Erfahrung bzw. kennt die Probleme und Anliegen des Handels. Mit ihrem Sohn führt sie die Leopold Gumprecht KG und ist in erster Linie für die Gesamtkoordination und kaufmännische Abwicklung im Raum Wien zuständig. Margarete Gumprecht betreut seit 1992, als typischer „Nahversorger“, nicht nur Lebensmittelhändler und Gastronomiebetriebe, sondern auch 7 Eigen- und 8 Franchise-Standorte mit Erzeugnissen aus eigener Produktion. „Unternehmer sein bedeutet für mich vor allem eines: Menschlichkeit“, sagt Gumprecht. „Auch wenn es heute so scheint, als ob Menschlichkeit im härter werdenden Wettbewerb nichts mehr zu suchen hat, sehe ich darin keinen Widerspruch. Vielmehr findet man dadurch jene Orientierung, die uns in unserem täglichen Denken und Handeln leitet.  fri

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Nº 22 · 2013  Handelszeitung 7

Thema Mitarbeiter

Latente Talente

 Karriere

80 Wiener Lehrlinge aus allen Handelssparten beteiligten sich am Wettbewerb zum „Junior Sales Hermes 2013“.

lekkerland Martin Gekeler, 54,

bislang bei Lekkerland Österreich als Director Business Support verantwortlich für die Bereiche Personal und Marketing, hat die Geschäftsführung des Unternehmens übernommen. In dieser Funktion berichtet er künftig direkt an den CEO der Lekkerland-Gruppe, Michael Hoffmann. Martin Gekeler ist bereits seit 2006 bei Lekkerland Österreich in verantwortlicher Position tätig und somit ein ausgewiesener Experte

sca Ing. Andreas Greiner, 43,

ist neuer Werksleiter am SCA-Standort Ortmann. Er übernimmt die Agenden von Vorgänger Iman Farzaneh. Greiner ist seit mehr als 20 Jahren in führenden Positionen bei SCA tätig. Zuletzt war Greiner als Organization Improvement Manager für die Organisationsentwicklung an den Standorten Ortmann, Cuijk und Suameer verantwortlich.

Lehrling Robin Fuhrich gewann den Wettbewerb, mit ihm freute sich KR Brigitte Jank, ­Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien. Pleschberger

henkel Mag. Bernt Ringhofer, 47,

ist seit kurzem Global Sales Director Klebstoffe für Konsumenten, Handwerker & Bautechnik bei Henkel in Wien. Er steuert damit die weltweiten Verkaufsaktivitäten von Klebstoff-Marken wie Ceresit, Loctite, Pattex oder Pritt. In den vergangenen sechs Jahren war der gebürtige Tiroler Marketing & Sales Director CEE für Konsumentenklebstoffe in Osteuropa gewesen.

wedl Karl Forstner, 46,

Lekkerland, Henkel, Wedl, Vetropack, SCA, Dr. C. Soldan, privat (3)

ist der neue Leiter der Abteilung Einkauf beim Tiroler Handelshaus Wedl. Seine beruflichen Wege führten den Obersteirer zunächst nach Wien und Nieder­ österreich, wo er u. a. für Billa, Zielpunkt oder Denn’s Biomarkt in den Bereichen Category Management und Marketing tätig war.

vetropack DI (FH) Werner Schaumberger, 36,

hat die Position des Supply Chain Managers bei Vetropack Austria für den Geschäftsbereich Österreich/Schweiz übernommen. Schaumberger verfügt über eine profunde Ausbildung im Bereich Produktions- und Managementtechnik, die durch einen beruflichen Werdegang im Supply Chain Management und Auslandsaufenthalte abgerundet wird. Zuletzt war er bei Mondi Unicated Fine Papers Sales beschäftigt.

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Dr. C. SOLDAN Achim Penegger , 41

Die Traditionsmarke von Dr. C. Soldan, Em-eukal, startet mit einem neuem Country Manager durch. In den Apotheken hat sich die Marke im ersten Quartal auf Platz 1 katapultiert, nun will Penegger auch den Lebensmittelhandel erobern. Er bringt über 20 Jahre Erfahrung im Bereich Marketing/Vertrieb mit und arbeitete zuletzt sechs Jahre bei Wrigley Österreich als Verkaufsleiter.

Hartlieb marketing Artur Hartlieb (li.) und Wolfgang Pospisil

haben eine Kooperation beschlossen. Beide verfügen über reiche Erfahrungen in der Vermarktung von Lebensmitteln. Hartlieb im Bereich Marketing und Pospisil im Verkauf/Vertrieb. Um beide Bereiche optimal vernetzen zu können, haben die beiden Berater beschlossen künftig eng zusammenzuarbeiten. Dadurch können sowohl Marketing- und Innovationsprojekte, als auch VerkaufsKnow-how angeboten werden.

Cardbox Packaging Markus Ohrnhofer-Zisser

ist, neben Klaus Hockl, ab sofort zweiter Geschäftsführer des Standortes Wolfsberg. Gleichzeitig übernimmt der zertifizierte IMS-Manager die technische Verantwortung für die gesamte Gruppe. Der Grazer bereichert das Cardbox Packaging Team mit einer Reihe technischer Fertigkeiten, die er in verschiedenen Unternehmen von Grund auf gelernt hat.

Der Bewerb fand Anfang Oktober am WKO Campus Wien statt. Von den insgesamt 80 Lehrlingen, die dieses Jahr am Wettbewerb teilnahmen, hatten es 15 in die Endausscheidung geschafft. Vor einer Fachjury und zahlreichen begeisterten Besuchern durften sie in jeweils zehnminütigen Verkaufsgesprächen ihr Können und Geschick unter Beweis stellen. Dabei waren nicht nur Fachwissen und Argumentationstechnik wesentliche Kriterien, auch die Gesprächseröffnung und Bedarfsermittlung, der Zusatzverkauf, der allgemeine Eindruck und die Einwandbehandlung wurden von den Jurymitgliedern bewertet.

wurde diese von Wirtschaftskammerpräsidentin Brigitte Jank, die es sich im weiteren Verlauf des Abends nicht nehmen ließ, auch den Gewinnern des heuer erstmals abgehaltenen Fernlehrganges Handel Wien – David Bundschuh, Stefanie Marusch, Maximilian Wolfski und Alexander Piatek – persönlich zu gratulieren. Der Fernlehrgang soll die Lehrlinge des Wiener Handels mit wichtigem praxisorientierten Zusatzwissen fit für den täglichen Geschäftsalltag machen und stellt eine zusätzliche Vorbereitung auf den Praxisteil der Lehrabschlussprüfung dar.

Beeindruckende Leistungen

Junior Sales Champion International ante portas

Juryvorsitzender Klaus Puza, Geschäftsführer der Gremialgruppe Lebensmittel-, Agrar- und Außenhandel der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Wien, war vom Produktwissen und der Liebe der Finalisten zum Verkauf sichtlich angetan. Auch Jörg Schielin, Vorsitzender des Bildungspolitischen Ausschusses der Bundessparte Handel, zeigte sich beeindruckt. „Um den österreichischen Handel muss einem nicht bang sein“, so Schielin und weiter: „Diese jungen Damen und Herren sind die besten Botschafter ihres Berufes.“ Als Bester der Besten der Landesausscheidung ging am Ende Robin Fuhrich, Lehrling im dritten Lehrjahr beim Motorradzubehörspezialisten Detlev Louis, vom Platz. Seine kommunikativen Fähigkeiten und seine überzeugende Leistung beim Thema Zusatzverkauf verschafften ihm den letztlich entscheidenden Vorsprung. Platz 2 ging an Christoph Veitl, Firma Ingram Micro. Platz 3 teilen sich ex aequo Kathrin Jerovsek, Peeek & Cloppenburg und Danica Vuckovic, Humanic. Neben Sach- und Geldpreisen gab es für die Gewinner u. a. auch eine Trophäe. Übereicht

Für Robin Fuhrich und Christoph Veitl ist das Kapitel „Junior Sales Champion“ übrigens noch nicht geschlossen. Die beiden haben ihr Bundesland nämlich beim nationalen Gipfeltreffen der besten Jung­ verkäufer, dem „Junior Sales Champion ­Österreich“, der am 17. Oktober 2013 am WIFI Salzburg ausgetragen wurde, vertreten. Dort belegte Fuhrich Platz 3. Und erstmalig werden heuer die drei Erstplatzierten dieses Bewerbes die Nation in der Folge beim internationalen Wettbewerb am 3. Dezember im Salzburg Congress vertreten. Gemeinsam mit je drei Teilnehmern aus der Schweiz, aus Südtirol und aus Bayern geht es dann um den heiß begehrten Titel „Junior Sales Champion International“. 2012 wurden in Wien von 4148 Ausbildungsbetrieben an 5433 Standorten 19.078 Lehrlinge ausgebildet. Die Zahl der Lehrlinge hat sich damit im Vergleich zum Jahr 2011 um 189 oder 1,0 Prozent verringert. Der Anteil jener Jugendlichen, die keine österreichischen Staatsbürger sind, ist hingegen gestiegen und betrug 16,2 Prozent.CP/CW

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Handelszeitung  Nº 22 · 2013

Goldener Merkur

Die Besten der Besten Im Rahmen einer festlichen Gala wurde vor rund 300 ­Gästen der „Goldene Merkur“ an sieben ­hervorragende Fotos: Paul Landl & Andreas Urban Lebensmittelgeschäfte vergeben.  Im festlichen Ambiente des Colosseum XXI in Wien-Floridsdorf verlieh die Handelszeitung den begehrten Preis heuer zum 36. Mal. Aus 48 Bewerbern – selbstständige Kaufleute und Filialbetriebe aus ganz Österreich – gingen folgende Unternehmen als Gewinner hervor: Nah&Frisch Walter Hengsberger aus Schönberg am Kamp, Spar-Markt Johann Mohr aus St. Pölten, Sutterlüty Ländlemarkt aus Lochau, Eurospar-Markt Thomas Stix aus Weyer, BillaFiliale Zell am See, Billa-Filiale St. Johann im Pongau sowie der Interspar-Hyper-

markt in Wien-Mitte. In einer weiteren, neu eingeführten Kategorie gewannen die „Interspar-Lieferbox“, mit Zustellung von Bestellungen per e-Bike, und Henkel CEE für sein Programm „Nachhaltigkeitsbotschafter“ den „­Goldenen Merkur für nachhaltiges Wirtschaften“. Schließlich wurde noch ein „Goldener Merkur für das Lebenswerk“ an KR Herbert Schlögl vergeben. Der langjährige Branchenvertreter des Lebensmittelhandels hat sich vor allem im Ausbildungsbereich für den Nachwuchs verdient gemacht. red

Gabriele Jiresch, die Chefredakteurin der Handelszeitung, und ihr Stellvertreter Wolfgang Friedrich übergaben die Preise. Durch den Abend führte Moderator Thomas Wollner (re.) 

Johann Mohr, Spar-Markt in St. Pölten (li.), gewann in der Kategorie „Selbstst. 400 bis 1000 m2“. Mit im Bild: F. Wimmer von L. Moser.

Maria Kitzler von Berglandmilch mit Josef Sternbaum von der BillaFiliale in Zell am See, Sieger in der Kategorie „Filialbetrieb bis 400 m2“

Thomas Schmiedbauer (Wiesbauer) präsentierte die Sieger der Kategorie „Selbstständig über 1000 m2“: Thomas Stix (Eurospar in Weyer/ OÖ) und Sebastian Malang (Sutterlüty Ländlemarkt in Lochau/Vbg.)

Andreas Reiterer von TÜV Austria mit Anneliese Gerdenitsch von der Billa-Filiale in St. Johann im Pongau/Sbg, Siegerin in der Kategorie „Filialbetrieb 400 bis 1000 m2“. 

Ein Goldener Merkur für nachhaltiges Wirtschaften ging an Henkel CEE. Im Bild: Georg Grassl, General Manager Laundry & Home Care Österreich, bei seiner Dankesrede.

Wolfgang Koller von der Brau Union Österreich (li.) mit Christoph Handl vom Interspar Hypermarkt in Wien Mitte, Sieger in der Kategorie „Filialbetrieb über 1000 m2“. 

Walter Hengsberger, Inhaber des Nah&Frisch-Marktes in Schönberg am Kamp, Sieger in der Kategorie „Selbstständig bis 400 m2“. 

Für das Lebenswerk ausgezeichnet: Herbert Schlögl, Interessenvertreter des Lebensmittelhandels. 

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n e m m o k l Wil , n e t s e B bei den ! r e g r e b s g n Herr He Wer den Goldenen Merkur gewinnt, gehört zu den Besten der Branche. Mit verkaufsstarken Ideen, Top-Qualität und ausgezeichnetem Service hat sich Walter Hengsberger mit seinem Nah&Frisch-Markt in Schönberg (NÖ) diese Auszeichnung verdient. Wir gratulieren herzlich!

Walter Hengsberger Gewinner Goldener Merkur 2013

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Goldener Merkur

Unser Kongress „lebensmittel 2013“ hat die Zuhörer in seinen Bann gezogen.

Christof Kastner, Kastner, und Spar-Vorstand Hans K. Reisch, tauschen sich über Siegerqualitäten aus.

Markant Österreich: Nicole Enzminger, Claus Pühringer, Bettina Malle und Andreas Nentwich (v. l.).

Billa-Vertriebsdirektor Robert Nagele weiß hier noch nicht, wie viele Billa-Gewinner er heute beglückwünschen darf.

Anneliese Gerdenitsch (Billa St. Johann) und Josef Sternbaum (Billa Zell am See) tanzen die Rumba der Goldener-Merkur-Gewinner.

Josef Siess, Billa-Vorstand, und Patrick Anetshofer, Categorymanagement Billa.

WU-Professor Peter Schnedlitz hat Studenten zum Kongress mitgebracht.

Beste Stimmung und gute Gespräche ließen die rund 300 Gäste bis nach Mitternacht verweilen.

Unsere Band „first line“ hat für mehr als nur gute Stimmung gesorgt. 

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Tricky Niki verblüffte mit Fingerfertigkeit und einer „zweiten Stimme“. 

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CHRISTOPH HANDL INTERSPAR-Hypermarkt Wien-Mitte

THOMAS STIX EUROSPAR Stix Weyer

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Goldener Merkur

Bei Wiesbauer holten sich unsere Gäste den Appetit auf mehr.

Gaby Kritsch, Bergers Marketinglady, in Begleitung ihres Bruders Rudolf Berger (re.) und Wiesbauer-GF Thomas Schmiedbauer.

Bongrain-GF Aymeric de la Fouchardière (li.) und Walter Mayer, Bongrain-Verkaufsleiter.

Das Kamerateam von PULS 4 war emsig unterwegs, um Stimmung und Meinungen zu unserer Gala in Ton und Bild einzufangen.

Der Mineralwassermarkt schweißt die beiden seit Jahren zusammen: Waldquelle-GF Herbert Czech und Max Pohl aus der HZ-Redaktion.

Unter anderem vor die Kamera gebeten wurden Handelsobfrau Bettina Lorentschitsch und René Tritscher, Spartengeschäftsführer.

Es darf geraten werden, welcher Programmpunkt in diesem Moment gerade über die Bühne gegangen ist.

Fruchtige Durstlöscher von Rauch haben großen Anklang gefunden.

Lindt verkündete die bunte Botschaft: Nice to sweet you.

Die Geschäftsführung von TÜV Austria hat Sicherheit und Qualität mitgebracht.

Noch mehr Fotos und das PULS4-Video auf www.handelszeitung.at/goldener-merkur

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Der Hausverstand sagt:

»Wenn alles passt, kommt man gerne ins Geschäft.« Wir gratul ieren den BILLA Filialen Zell am Se e und St. Johann im Pongau !

Stimmt. Deshalb setzen wir besonders hohe Standards hinsichtlich Energieffizienz, Management, gesellschaftlicher Verantwortung und Mitarbeiterführung – damit unsere Kunden gerne bei uns einkaufen. Zwei BILLA Filialen wurden dafür jetzt sogar mit dem »Goldenen Merkur für nachhaltiges Wirtschaften« ausgezeichnet. Und die Freude darüber währt bestimmt länger – profitieren doch auch die Umwelt und unsere Mitmenschen von diesem Engagement.

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Interview

Lidl war noch nie so österreichisch Nachdem Brendan Proctor die Neuausrichtung des Diskonters Lidl in Österreich gestartet hat, sorgt Alexander Deopito seit August als Proctors Nachfolger für den Feinschliff und mehr. Fokus: Österreich. wolfgang friedrich w.friedrich@wirtschaftsverlag.at Handelszeitung: Sie sind der erste Österreicher, der die Geschäfte von Lidl hierzulande leitet. Ist das gleichzeitig ein Signal für die künftige Sortimentspolitik? Alexander Deopito: Als Österreicher möchte ich Garant dafür sein, dass wir den eingeschlagenen Weg weitergehen und noch stärker auf heimische Lebensmittel und Qualität setzen. Unser Ziel ist es, die Wünsche unserer Kunden voll und ganz zu erfüllen. Ein schönes Erfolgsbeispiel ist das Gemüsesortiment: Mit mehr als 25 verschiedenen Gemüsesorten aus Österreich bieten wir eine große saisonale Auswahl. Unsere hochwertige Dachmarke „Ein gutes Stück Heimat“ bringt Produkte von ausgesuchten heimischen Herstellern in die Regale, der Großteil davon ist zudem AMA-zertifiziert. Von der frischen Biovollmilch aus dem Inn- und Hausruckviertel über Heumilchjoghurts aus dem Zillertal bis hin zu knackfrischen Karotten aus dem Marchfeld ist alles streng geprüft und steht für ursprünglichen Geschmack aus Österreich. Aber auch in anderen Warengruppen listen wir schon jetzt zu einem Großteil österreichische Produkte. Von unserem Gesamtsortiment kommt gut ein Viertel aller Lebensmittel aus Österreich und der Anteil wird auch künftig sukzessive weiter steigen. Darauf lege ich persönlich großen Wert.

 Zur Person

Mag. Alexander Deopito, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Lidl Österreich: Der gebürtige Österreicher war zuletzt als Geschäftsleitungsvorsitzender Einkauf International der Lidl Stiftung Neckarsulm tätig. Mit der Übernahme der Geschäftsführung kehrt er nach Österreich zurück. Hier liegt sein Fokus auf heimischen Lebens­mitteln, einem modernen und umweltfreundlichen Filialkonzept und der Weiterentwicklung der Arbeitgebermarke „Lidl Österreich“.

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Nachhaltigkeit bei Lidl: Wo liegen die Schwerpunkte, auch was die Lidl-Mitarbeiter betrifft? Die Grundprinzipien der Nachhaltigkeit sind fest bei Lidl Österreich verankert. Als erfolgreiches Unternehmen ist für Lidl Österreich vor allem die soziale Unternehmensverantwortung sehr wichtig. Denn: Das Wertvollste von Lidl Österreich sind die Mitarbeiter. Wir unterstützen vor allem die persönliche und berufliche Weiterentwicklung durch ein vielseitiges Aus- und Weiterbildungsprogramm. Das beginnt schon bei den Lehrlingen, die wir mit unserem Programm „Lehrlinge on Tour“ professionell auf ihre spätere Tätigkeit vorbereiten. Wir bieten mit umfassenden Schulungen und Seminaren allen Mitarbeitern gute Aufstiegsmöglichkeiten und fördern dadurch ihre nachhaltige Entwicklung und die des Unternehmens. Nachhaltigkeit und CSR sind generell Bereiche, die bei Lidl einen hohen Stellenwert einnehmen. Wir tun viel in diesem Bereich, das ist für uns selbstverständlich. Wir sind uns unserer sozialen, ökonomischen und ökologischen Verantwortung bewusst. Die Themen sind fest in der Unternehmensphilosophie von Lidl verankert und werden auch dementsprechend gelebt. Wie hat sich das letzte volle Geschäftsjahr für Lidl Österreich entwickelt? Lidl Österreich ist auf einem erfolgreichen Weg. Wir haben über die Jahre unser Netz in Österreich auf 201 Filialen ausge-

baut. Auch im nächsten Jahr wird noch die eine oder andere dazukommen. Speziell in Ostösterreich, im Großraum Wien, sehe ich noch reichlich Potenzial. Derzeit steht aber nicht die quantitative Expansion im Vordergrund, das Hauptaugenmerk gilt der qualitativen Erneuerung unserer Filialen. Lidl Österreich wird also weiterhin investieren, vor allem im Rahmen von Modernisierungen und Erweiterungen der bestehenden Filialen. Dazu haben wir das größte Investitionsprogramm von Lidl in Österreich gestartet. Mit dem Erfolg wachsen auch unsere Mitarbeiterzahlen. Im Jahr 2011 waren es noch gut 3000, jetzt arbeiten schon rund 3600 Mitarbeiter für Lidl in Österreich. 2014 werden wir wohl die Marke von 4000 Beschäftigten übertreffen.

Mit mehr als 25 ­verschiedenen Gemüse­ sorten aus Österreich bieten wir eine große saisonale Auswahl. Wie sieht Ihre Vision eines modernen und umweltfreundlichen Filialkonzepts im Detail aus? Wie viel davon ist bis heute schon realisiert worden? Wir setzen derzeit den Fokus auf die Modernisierung und den Ausbau der bestehenden Filialen. Für die Neu- und Umbaumaßnahmen wird viel in den Wirtschaftsstandort Österreich investiert, vor allem in moderne und energieeffiziente Technik. Wir haben allein 2013 knapp 40 Filialen modernisiert, auch in den Folgejahren werden wir diesen Weg konsequent weitergehen. Die Filialen werden mit einem innovativen Heiz- und Kühlsystem ausgestattet, das für eine optimierte Energieeffizienz sorgt. Eine moderne Wärmepumpentechnik ermöglicht den kompletten Verzicht auf fossile Brennstoffe für den täglichen Heizbedarf. Das spart Kosten und schont die Umwelt. Die modernen Lidl-Filialen sind aber nicht nur besonders energieeffizient, sie bieten auch ein angenehmes Einkaufserlebnis. Die Verkaufsräume sind heller und freundlicher und die Backnischen sind für unsere Kunden ein Highlight geworden. Mit diesem „BacknischenKonzept“ ist Lidl Vorreiter in Österreich. Aktuell sind bereits über 50 Standorte mit den Backnischen ausgestattet. Mittelfristig soll die Hälfte aller Filialen mit einer Backnische ausgerüstet sein. Regionalität ist noch immer ein Zugpferd im Lebensmittelhandel. Wie signalisieren Sie den Lidl-Kunden, dass viele Ihrer Eigenmarken österreichisch sind? Wie hoch ist der momentane Eigenmarken-Anteil bei Lidl? Lidl Österreich setzt schon lange auf österreichische Lebensmittel und baut diesen Anteil ständig aus. Wir haben unser Ohr

ganz nah am Kunden und haben deshalb mit gezielten Studien genau erhoben, was sich unsere Kundinnen und Kunden wünschen. Die Österreicher sind Patrioten und legen großen Wert auf heimische Qualität. Sie wollen österreichische Produkte einfach und schnell erkennen. Deshalb haben wir das gesamte heimische Sortiment weiterentwickelt und den Verpackungen ein neues Gesicht gegeben. Alle österreichischen Produkte sind durch das rot-weißrote Herz bzw. das AMA-Gütesiegel sofort als solche erkennbar und in unseren Filialen besser angeordnet. Circa 80 Prozent des Sortiments bei Lidl Österreich sind hochwertige Eigenmarken. Auf der Suche nach heimischen Lieferanten werden Ihre Scouts viele Kollegen aus anderen Handelsorganisationen treffen. Gibt es Ihrer Meinung nach noch genügend Potenzial in Österreich? Ja, das Potenzial ist in Österreich vorhanden. Wir haben in unserer Heimat eine riesige Auswahl an Produkten und Rohstoffen in absolut hochwertiger Qualität. Und ebenso viele professionelle Lieferanten. Schon jetzt arbeiten wir mit vielen namhaften österreichischen Herstellern zusammen. Hinter den Artikeln unserer Eigenmarken stecken bekannte, heimische Unternehmen wie beispielsweise Anker, Manner, Berglandmilch, Nöm, Handl Tyrol, Radatz, Wiesbauer und viele andere mehr. Wir haben uns als seriöser und nicht mehr wegzudenkender Partner für unsere Lieferanten etabliert. Wir geben unseren Zulieferern Sicherheit, die Produktionen auszulasten. Sie werden pünktlich bezahlt, fair behandelt, können sich auf uns ver-

Die moderne Lidl-­ Filiale ist besonders ­energieeffizient, hell und freundlich. lassen und planen mit uns gemeinsam. In vielen Bereichen suchen wir weiterhin nach österreichischen Lieferanten, die die von uns geforderte hohe Qualität in den benötigten Mengen anbieten, um zusätzliche langfristige Partnerschaften aufzubauen. Mit Lidl haben viele heimische Unternehmen darüber hinaus die Chance, auch in andere Lidl-Länder zu liefern und so Zugang zum europäischen Markt zu bekommen. Seit August öffnen alle Lidl-Filialen schon um 7.30 Uhr. Hat sich diese halbe Stunde länger/früher offen schon bezahlt gemacht? Österreich ist ein Land der Frühaufsteher, viele kaufen lieber in der Früh als am Abend ein. Lidl Österreich bietet seinen Kunden schon auf dem Weg in die Arbeit frisches Brot und Gebäck. Damit reagieren wir einmal mehr auf die Kundenwünsche.

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Interview

So kann auch der Tageseinkauf noch vor Arbeitsbeginn erledigt werden. Die Kundenzufriedenheit steht hier vor wirtschaftlichen Überlegungen. Handelsforscher reden schon seit einiger Zeit das Ende des Diskont-Wachstums in Österreich herbei. Wahrscheinlich sehen Sie das anders. Wie begründen Sie Ihren Optimismus? Gerade in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten, wenn das Geld knapp ist, schauen die Österreicher beim Einkauf mehr auf ihre Geldbörse. Wir orientieren uns am Grundprinzip der Einfachheit. Unser Einkauf und Verkauf sind darauf ausgerichtet, die Artikel des täglichen Lebens in hochwertiger Qualität zu günstigen Preisen anzubieten. Wir haben Arbeitsabläufe, Umverpackungen und die Sortimentsgestaltung optimiert. So gelingt es uns, ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis zu schaffen, das für jeden nachvollziehbar ist. Und auch die Qualität stimmt: Unsere Eigenmarken sind schon mehrmals zu Testsiegern gekürt worden. Das belegt, dass auch günstige Produkte hochwertig sein können – und das ist bei uns der Fall. Das Match Supermärkte versus Diskonter ist nicht das einzige. Auch die Diskonter untereinander kämpfen um Kunden. Bitte um einen sportlichen Halbzeitbericht aus Ihrer Sicht, wenn möglich untermauert mit ­Marktzahlen. Wir haben im letzten Jahr mit unserer Kampagne eine umfangreiche 360-Grad-Neuausrichtung gestartet. Die Neugestaltung in der Filiale, unser Bake-off-Konzept und die Fokussierung auf heimische Produkte und Marken sind sehr gut angekommen und haben uns zusätzlich eine große Anzahl an Neukunden gebracht. Wir werden den eingeschlagenen österreichischen Weg weiter gehen. Die Schwerpunkte werden hier vor allem auf der „Frische“ bzw. auf heimischen und regionalen Lebensmitteln liegen. Auch im Filialbereich werden wir weiterhin sehr aktiv sein, der Fokus liegt dabei auf der Modernisierung der bestehenden Filialen. Eines ist ganz klar: Wir wollen unsere Umsätze deutlich steigern und somit Marktanteile dazugewinnen.

Alexander Deopito hat mit Anfang August den Vorsitz der Geschäftsleitung von Lidl Österreich übernommen. Sein Vorgänger, Brendan Proctor, ist in seine Heimat Irland zurückgegangen. Das muss Deopito nicht, denn er ist der erste Österreicher, der die Geschicke des Diskonters hierzulande leitet. 

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Lidl Österreich

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Handel Hofer baut aus

Maximarkt Anif: Zur Eröffnung holte sich Geschäftsführer Thomas Schrenk (re.) sportliche Verstärkung durch Weltklasse-Kicker David Alaba .  Wildbild

Maxi-male, geballte Kaufkraft In zwei großen Etappen wurde der Maximarkt in Salzburg-Anif umgebaut. Der Familienmarkt liegt demnach in einem Einzugsgebiet mit hoher Kaufkraft. gabriele jiresch g.jiresch@wirtschaftsverlag.at In zwei Schritten wurde während des laufenden Betriebes der gesamte Markt weggerissen und neu aufgebaut. Trotz der enormen Umbauarbeiten blieben die Kunden nicht aus. Und das Warten hat sich gelohnt, wie sich jetzt zeigt. Der neue Maximarkt in Anif liegt in einem Einzugsgebiet, das sich sehen lassen kann: Salzburg Land, Salzburg Stadt und sogar Kunden aus Deutschland kommen nicht nur wegen der günstigen maxi.tankstelle in den Markt. Der Familienmarkt, wie er sich selbst gerne nennt, verfügt über ein breites und hoch qualitatives Sortiment. Denn Transparenz und Offenheit bestimmt das neue, durchgängige Konzept, das den Maximarkt einzigartig macht.

Auf über 6000 m2 Verkaufsfläche bleiben keine Wünsche offen: 600 neue Produkte im Food-Bereich, ein völlig neu gestalteter Frischmarktplatz bietet viele Highlights: Dry aged und Wagyu-Rind aus USA, vor Ort geräucherter Fisch aus der Region, 700 verschiedene Weine und 70 Whisk(e)y-Sorten. Speziell in diesem Bereich setzt Maximarkt digitale Info-Screens für die Kundenkommunikation im Eingangs- und Frischbereich ein. Dabei werden Plakate durch multimediale Lösungen ersetzt. Dort stehen Preise, Aktionen und Produktbeschreibungen am Schirm, der zentral gesteuert wird.

Kunde kann alles sehen Und auch das Versprechen der Transparenz wird sofort eingelöst: „Unsere Kunden dürfen sehen, wie der Bäcker die Semmeln formt, Käse, Wurst und Schinken gelagert

18 Monate Bauzeit machen sich bezahlt: Der neue Maximarkt erwartet Mehrumsatz.  Maximarkt

wird, sowie Fleisch zubereitet“, beschreibt Maximarkt-Geschäftsführer Thomas Schrenk die Neuheit im Handel. Das schafft Vertrauen. Die gut bewährten lokalen Sortimente bleiben natürlich bestehen, ebenso wie die große Non Food-Abteilung, die von Fachkräften besetzt ist. Marktleiter Herbert Meinhart organsiert 170 Mitarbeiter. 23 Mio. € wurden in den Markt, der in nachhaltiger Bauweise entstand, investiert. Die Investitionen werden sich rechnen, denn beim Management rechnet man mit 20 % mehr Kunden/Jahr (1,2 Mio.). Die „Mutter“ Interspar, zu der Maximarkt seit 2002 gehört, hat sich bei der strategischen Entwicklung stark eingebracht.

 Fakten Maximarkt in Anif wurde 1974 erbaut und 2013 komplett neu errichtet. Verkaufsfläche: 6000 m2 Sortimentsartikel: rd. 55.000 Lokale Produkte: rd. 2500 Lokale Lieferanten: mehr als 400 Eigenproduzierte Artikel: rd. 250 Parkplätze: mehr als 400 (2,70 m breit) Sitzplätze maxi.restaurant: 150 Sitzplätze maxi.kaffeehaus: 25

Die Lebensmittelkette Hofer baut ihren Firmensitz in Sattledt im Bezirk Wels-Land bis 2015 um einen 2-stelligen Millionenbetrag aus. Neben einer Vergrößerung des Zentrallagers um 13.000 m2 wird auch die Konzernzentrale erweitert. Allein dort sollen 135 neue Arbeitsplätze großteils im hochqualifizierten Bereich entstehen, berichteten die „Oberösterreichischen Nachrichten“. Derzeit arbeiten in Sattledt 544 Mitarbeiter. Derzeit werden von OÖ aus auch die Märkte Schweiz, Slowenien und Ungarn mit insgesamt 310 Filialen betreut. In Österreich erwirtschaften 7000 Mitarbeiter der eigenständigen Tochter von Aldi Süd einen Jahresumsatz von 3,6 Mrd. €. Fix ist, dass das heimische Filialnetz erweitert wird. Mittelfristig soll es von aktuell 440 auf 500 wachsen: „Dort, wo wir Chancen sehen – verstärkt im urbanen Bereich, aber auch im Mühl-und Hausruckviertel“, werden die beiden Geschäftsführer Günther Helm und Friedhelm Dold zitiert. In einer Offensive für mehr Frischwaren und weniger Konservendosen ist die flächendeckende Einführung von Brotbackstationen geplant. Grundsätzlich will die Kette bei der Linie bleiben, sich über Eigenmarken zu definieren. „Von den fremden Markenartikeln haben wir nur eine ausgewählte Spitze gelistet, einmalig starke Marken“, erklärten die Geschäftsführer und kündigten ein Nivea-Programm an. red

Faire Botschafter

Das Spar-Management übergab an 90 SparLehrlinge die Fairtrade-Urkunde.  Spar

Fairtrade Österreich feiert heuer sein 20-Jahr-Jubiläum, und Spar ist seit 1999 Partner. Im Jubiläumsjahr haben 90 Lehrlinge der Spar-Akademie-Wien ihre Ausbildung zu Fairtrade-Botschaftern absolviert. Ende Oktober bekamen die Jugendlichen im Rahmen einer Feier die Urkunden überreicht. Die Ausbildung bestand aus mehrstündigen Workshops, wo die Jugendlichen von einem Experten alles rund um den fairen Handel erfuhren – über die Art und Weise, wie Fairtrade genau funktioniert, bis hin zur Sortimentsgestaltung. red

 Newsticker +++ Rewe „Wunderlin­ ge“ ist der Name jener Eigenmarke, die sich die Rewe für „nicht kor­ rekt gewachsenes Obst & Gemüse einfallen ließ (HZ 18/2013). +++ Kastner Der bur­ genländische Jugend­

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beschäftigungspreis wurde verliehen. In der Kategorie Großunter­ nehmen hat Kastner Abholmarkt und Gas­ trodienst in Eisenstadt den 1. Preis gewonnen. +++ MPreis: In der MPreis-Filiale Lans wer­

den die Käsespeziali­ täten von Bio vom Berg am besten präsentiert. Das kleine, feine Tiroler Bio-Erzeugerlabel und MPreis haben im Som­ mer einen Thekenwett­ bewerb veranstaltet, und Michaela Rauscher,

Christina Zabernig und Ruth Salchner von der MPreis-Feinkost in Lans schnitten am bes­ ten ab. +++ Merkur markt Seit Mai 2013 ist das Service-Bike für Kunden von Merkur

Hoher Markt im Einsatz und hat mittlerweile bereits 2013 Einkäufe wesentlich erleichtert. Der kostenlose BotenService des Merkur Flagship Stores in der Wiener Innenstadt ist schnell, umweltfreund­

lich und besonders komfortabel. +++ Pfeiffer cash&carry Nussbau­ mer baut in Oberwart einen 2500 m2 gro­ ßen Abholmarkt und ändert den Namen in „mein c+c“.

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Handel

Hier bin ich fesch, hier hab ich’s fein Dass dm drogerie markt mit 40 Prozent Marktanteil zweitgrößter Player im Drogeriefachhandel ist, dürfte bekannt sein, nebenbei ist die Handelskette aber auch Österreichs größter Anbieter im Bereich Kosmetik- und Friseurstudios. max pohl m.pohl@wirtschaftsverlag.at Ein flotter Schnitt und polierte Fingernägel. In mittlerweile 200 von österreichweit 380 dm-Filialen sind Friseurstudios untergebracht, in 100 Filialen gibt es zusätzlich Kosmetiksudios. „Wir sind in diesen Bereichen der größte Anbieter in Österreich, das Dienstleistungsgeschäft wird für uns immer wichtiger“, betont Mag. Martin Engelmann, Vorsitzender der dm-Geschäftsführung. Wo die Reise hingeht, zeigt sich am Besispiel der neuen dm-Filiale in der SCS, die mit 1350 m2 mehr als doppelt so groß ist, wie eine durchschnittliche dmFiliale. Dort werden erstmals auch Massagen mit Stimmungslicht angeboten. Und hernach gibt es gesunde Snacks aus der „dm gesunde pause“ Frischetheke. Ein Bestellterminal für rezeptfreie Arzneimittel der Apothekenmarke Zur Rose und ein Info-Terminal des Hörgeräte-Herstellers Hansaton runden das Serviceangebot ab. Erstmalig umgesetzt wird eine Kinderwelt: Hier finden Eltern Kindertextilien und Accessoires. Der Dialog mit dem Kunden ist das Grundprinzip des dm Stammkundenprogramms „active beauty Vorteilswelt“ mit

Der zu dm Österreich gehörende dm-Teilkonzern Ost- und Zentraleuropa steigerte den Umsatz 2012/13 um 4,7 % auf 1,128 Mrd. Euro. In Österreich eröffnete dm im abgelaufenen Geschäftsjahr drei Filialen und erneuerte 47 komplett. In Osteuropa eröffnete dm 56 Filialen und verfügt damit über 1033 Läden. Im laufenden Geschäftsjahr soll das Wachstums- und Erneuerungsprogramm in der selben Geschwindigkeit voranschreiten.

 Fakten Der zu dm Österreich gehörende dmTeilkonzern Ost- und Zentraleuropa betreibt Filialen in Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Serbien, Bulgarien, Rumänien und Mazedonien

Martin Engelmann (li), Vorsitzender der dm-Geschäftsführung, und sein Stellvertreter Manfred Kühner zogen Bilanz und erläuterten die Stoßrichtung.  APA/ Daniel Hinterramskogler

rund zwei Millionen Mitgliedern. Zudem kürten heuer gleich drei unabhängige Verbraucherstudien der Marktforschungsinstitute Nielsen, market und OGM dm zum Branchenliebling der Österreicher (Bestnoten für Sympathie, Vertrauen, Service).

Der Kuchen ist verteilt Die Pleite des Schlecker-Nachfolgers dayli hat die Umsätze von dm im Geschäftsjahr 2012/13 (per Ende September) in Österreich nicht zusätzlich angekurbelt. Die Er-

löse erhöhten sich um 5,3 % auf 720 Mio. Euro. Zum Vergleich: Im Geschäftsjahr 2011/12 war das Umsatzplus bei 6,2 % gelegen. dayli habe einen sehr geringen Einfluss auf die Umsatzentwicklung gehabt und sei kein wirklicher Mitbewerber mehr gewesen, stellte Engelmann dazu fest. Den Drogeriefachhandel (Parfumerien und Reformhäuser sind hier nicht miteinbezogen) teilen sich Bipa, dm und Müller. Engelmann beziffert den dm-Marktanteil hier mit 40 %, damit sei man Marktzweiter.

Österreich Filialen: 380 Umsatz: 720 Mio. Euro Mitarbeiter: 6039 Ost- und Zentraleuropa Filialen: 1033 Umsatz: 1,121 Mrd. Euro Mitarbeiter: 9382 bezahlte anzeige

Aus der Region – zum Greifen nah Neue Imagekampagne des Tiroler Lebensmittelhandels setzt auf Regionalität. Vier Plakatsujets thematisieren Text: Barbara Egger emotional die Hauptbereiche der Branche. Der Tiroler Lebensmittelhandel hat eine neue Imagekampagne gestartet. Unter dem Motto „AUS DER REGION – ZUM GREIFEN NAH! Ihr Nahversorger vor Ort“ wird für Produkte aus der Region geworben. Um die Kosten dafür gering zu halten – für 2014 sind ca. 30.000 Euro budgetiert – sorgen die Tiroler Lebensmittelhändler in ihren Geschäften für die Anbringung der Plakate. Auf großflächige Außenwerbung wird verzichtet. Es gibt aber zusätzlich bedruckte Einkaufs-Papiertaschen,

 Fakten Es gibt 1296 Nahversorger in Tirol. Der Konsum von nur 10 % mehr heimischer Lebensmittel unterstützt die regionale Wirtschaft mit zusätz­lichen 180 Mio. €. Das schafft ca. 1500 Arbeitsplätze in der Heimat. 47 % der Gesamtfläche Tirols werden landwirtschaftlich genutzt und 13.000 heimische Bauern bewirtschaften insgesamt 1,36 Mio. ha Ackerland. Die regionalen Erzeuger bringen 1500 regionale Produkte in die Regale der Tiroler Lebensmittelhändler.

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eine Roadshow durch die Bezirke, eine Homepage (www.zum-greifen-nah.at) sowie eine Konsumentenfibel.

Vier Schwerpunkte

Die Plakatsujets bauen auf die vier Schwerpunkte Milch- und Molkereiprodukte, Fleisch- und Fleischwarenerzeugnisse, Obst und Gemüse sowie Brot- und Backwaren auf. Die Road­ show wird noch im Dezember dieses Jahres starten. Der Bezirk Osttirol macht dabei den Anfang. Es werden regionale Produzenten, Nahversorger und Produkte vor den Vorhang geholt. Osttirol ist beispielsweise für regional produzierten Lebkuchen bekannt. Es folgen die weiteren Bezirke im Laufe des nächsten Jahres. „So wissen selbst nicht alle Einheimische, dass wir in Prutz im Bezirk Landeck einen Produzenten haben, der 4000 Marillenbäume bewirtschaftet“, so Gremialobmann Marcus Wörle. Die Tiroler Gemüsebauern würden schon jetzt viel mehr Fläche benötigen, da ihre Produkte bereits außerhalb der Grenzen Tirols sehr gefragt sind. Ebenso kämen Produzenten aus anderen Bundesländern, sich die Tiroler Apfelbauern näher anzuschauen. „Das Obstlager in Haiming ist ein Vor-

Obmann Marcus Wörle (li.) und Geschäftsführer Stefan Wanner präsentieren die Kampgane.

zeigebetrieb“, so Wörle. Die neue Kampagne des Tiroler Lebensmittelhandels will nun genau auf diese Stärken der Regionalität in Tirol aufmerksam machen und den Tiroler Lebensmittelhändler als Nahversorger positionieren. „Nicht nur die Nahversorgung ist Teil der Regionalität, sondern auch der Kaufmann selbst“, betonte Wörle. „Es geht nicht nur um die Regionalität der Waren, sondern auch um die Regiona-

lität des Nahversorgers.“ Insgesamt ist die neue Kampagne auf drei bis fünf Jahre ausgelegt. „Man kann Regionalität nicht oft genug und nicht stark genug betonen“, so Wörle. Auch das Budget sei sehr schnell und mit einstimmigem Beschluss des Gremiums zustande gekommen. „Alle stehen dahinter“, freut sich Wörle. Mehr unter www.zum-greifen-nah.at

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International

Bevölk e

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Ungar

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Flä Einwo che: 93.036 dichte hnerzahl: 9 km² ,9 Mio : 107 E . inwoh ner/km ²

Coole Feinkost im Hinterhof

Budapest, Ungarn: Szenebars, Künstlertreff und Bio-Markt – Simplakert ist ein Phänomen, das wie eine Mischung aus Berlin und New York wirkt, aber mitten im Budapest liegt. Ein ver­ fallenes Haus dient als Basis, im Hinterhof wird musikziert und am Sonntag auch gekocht sowie lokale Produkte verkauft. Es gibt Käse, Gemüse, Wurst und natürlich Paprika von Kleinproduzenten. Die Atmosphäre erinnert an ein UndergroundMovie, man hört viel Englisch aber weniger von Touristen sondern mehr von Ausländern, die in Budapest leben und eine Alternative zu den eintönigen Supermärkten suchen. Das Ganze funktioniert wohl nur deshalb, weil das Marktamt nicht so genau hinschaut, wenn z.B. vier junge Frauen stundenlang ihre Knoblauchsuppe kochen, und auch die Fluchtwege aus dem ersten Stock über eine enge Stahl-Wendeltreppe entsprechen wohl nicht ganz den Vorschriften. Trotzdem: Dieser ws „Alternativ-Markt“ ist toll und stimmungsvoll. 

 Weltmarkt

Kaufkraft trotz der Krise Nur wo die Krise in Europa am meisten zu spüren ist, hat auch die Kaufkraft verloren. Einer Wirtschaftskrise, die lang anhält, folgt meistens auch eine Kaufkraft- oder Konsumentenkrise. Mit anderen Worten: Es wird davon ausgegangen, dass das Geld, über das die Menschen tatsächlich verfügen können, immer weniger wird und/oder an Wert verliert. RegioData Research hat analysiert, inwiefern die globale Wirtschaftskrise seit 2008 auch zu einem realen Kaufkraftverlust in Europa geführt hat. Das Ergebnis: Nur in den Ländern, die am stärksten von der Krise getroffen wurden, haben die Konsumenten im Zeitraum 2008–2012 auch einen starken realen Kaufkraftverlust erlitten. Zuwächse gab es hingegen in 22 Ländern, so auch in Österreich mit 2 % plus. Es sind gerade jene Länder, die von der Wirtschaftskrise am stärksten erfasst wurden, in denen auch das durchschnittliche Kaufkraftniveau der Menschen zurückging. So fiel dieses Niveau insbesondere in Island, Serbien, Griechenland

und Ungarn um je mehr als –16 % real zurück. Weniger dramatisch waren die Rückgänge in den südeuropäischen Ländern Spanien, Portugal, Zypern und Italien, in Irland sowie in Kroatien, Rumänien und in den Baltischen Staaten. Leicht zurückgegangen ist aber auch die Kaufkraft in den westeuropäischen Ländern Luxemburg, Dänemark und Niederlande. Die „reichsten“ Europäer leben in Luxemburg. Hier verfügten die Menschen im Schnitt über eine jährliche Kaufkraft von 31.100 Euro für 2012. Die „ärmsten“ Europäer hingegen leben in der Republik Moldau, wo die durchschnittliche Pro-Kopf-Kaufkraft im Jahr 2012 nur 1020 Euro betrug. Aber nicht nur das West-Ost-Gefälle, sondern auch die Unterschiede zwischen dem Norden und dem Süden Europas sind noch beträchtlich und haben sich während der Krise verschärft. red

RegioData Kaufkraft Europa Veränderung der Kaufkraft real in % in Euro 2008 bis 2012:   unter –30   –30 bis –15   –15 bis 0   0 bis 15   15 bis 30   über 30

Quelle: RegioData Research, Kaufkraftkennziffern Europa, Ausgabe2013, Datenstand 2012 Erstellt mit RegioGraph Planung

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Handel forscht In London wurde das Solution Creation Centre von TCC (The Continuity Company) eröffnet.

Das Kaufverhalten wird real nachvollzogen und anschließend animiert. 

Strategische Partnerschaften und eine enge Zusammenarbeit mit dem Handel sind wesentliche Erfolgsfaktoren bei der Planung und Umsetzung der frequenz- und umsatzsteigernden Marketingprogramme von TCC (The Continuity Company). Der Experte für Kundenbindung geht nun noch einen Schritt weiter und präsentiert sein neues Solution Creation Centre – das erste dieser Art in Europa. Seit Mitte Oktober können im Unternehmenshauptsitz in London die maßgeschneiderten Marketingprogramme von TCC mithilfe von virtueller Realität visualisiert und noch vor ihrer Umsetzung im Einzelhandel zum Leben erweckt werden.

Interaktives Zentrum „Angesichts der aktuellen weltweiten Wirtschaftslage, veränderter Kaufbedürfnisse und der zunehmenden Bedeutung von Multichannel-Retailing ist es heute für den Handel wichtiger denn je zuvor, Kaufanreize zu schaffen und loyale Konsumenten zu belohnen. Unser neues interaktives Zentrum unterstützt uns dabei, das Verhalten von Konsumenten zu verändern – und so messbare Steigerungen bei ihren Ausgaben und letztlich bei Marktanteilen und

TCC

Erträgen unserer Kunden zu erreichen“, beschreibt Michael Ioakimides, CEO von TCC International, die Unternehmensphilosophie. „TCC steht für emotionale Einkaufserlebnisse. Im neuen Solution Creation Centre haben wir erstmals die Möglichkeit, unsere Programme mit den Augen des Konsumenten zu betrachten und unsere Produkte damit noch punktgenauer auf marktspezifische Bedürfnisse der Retailer anzupassen“, ergänzt Österreich-Geschäftsführer Manfred Litschka.

Kreativ im Handel Ein Besuch im Solution Creation Centre ist als dreiteilige Tour konzipiert. Diese führt durch einen virtuellen Store, einen speziellen Raum für Ideenfindung und Konzeptionierung sowie einen Kreativbereich, in dem Handelstrends und neueste Forschungsergebnisse im Bereich Käuferverhalten und -loyalität präsentiert werden. Für die technische Umsetzung zeichnet der führende Spezialist Red Dot Square, ein Unternehmen der WPP Group, verantwortlich. Die Eröffnung des Solution Creation Centre ist ein Meilenstein der internationalen Wachstumsstrategie von TCC. Mehr unter www.tccglobal.com. red

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Ein überzeugendes alkoholfreies Bier Österreichs bestes Bier setzt mit dem Gösser NaturGold, einem natürlich trüben „Märzenbier“ durch ein innovatives Brauverfahren neue Maßstäbe im Bereich alkoholfreier Biere. Erstmalig wurde im Rahmen der Ski WM im vergangenen Februar Gössers neueste Innovation präsentiert: Das Gösser NaturGold, ein natürlich trübes alkoholfreies „Märzenbier“. Mit dem NaturGold schließt Gösser eine Lücke im Segment der alkoholfreien Biere und liefert, worauf Bierkenner und Genießer bereits lange gewartet haben: besten Geschmack zu jeder Tageszeit. Ein neues, innovatives Brauverfahren garantiert den gössertypischen, vollmundig-bierigen Geschmack. Als unfiltriertes – und daher natürlich trübes – alkoholfreies „Märzenbier“ behält es außerdem alle wichtigen Inhalts-und Geschmacksstoffe und setzt somit einen qualitativen Meilenstein in der Entwicklung alkoholfreier Biere. Egal ob tagsüber, beim Mittagessen oder nach dem Sport – das alkoholfreie Bier überzeugt geschmacklich, auf erfrischenden Biergenuss muss in keiner Situation mehr verzichtet werden. Gösser NaturGold enthält gut

ein Drittel weniger Kalorien als ein vergleichbares Märzenbier.

Erfolgsmodell NaturRadler

Das Gösser NaturGold ist die Antwort von Gösser auf die wachsende Nachfrage nach alkoholfreien Bieren. Dem Anspruch, das beste Bier zu brauen, wurde Gösser auch bei seiner neuesten Spezialität gerecht. Schon mit der Einführung des NaturRadlers, der sich im Rekordtempo zu Österreichs beliebtestem und meist verkauftem Radler überhaupt entwickelte, hat Gösser bewiesen: Mit einem hochwertigen Produkt kann eine starke Marke zum richtigen Zeitpunkt größte Erfolge bewirken. Die Innovation aus bestem Hause hat den Radlermarkt nachhaltig belebt und das Segment mehr als verdreifacht. Die Erfolgschancen stehen also auch für das neue alkoholfreie Gösser NaturGold mehr als gut. Dieses setzte innerhalb des ersten Jahres neue Maßstäbe am Biermarkt und verfügt nach seiner Einführung im Februar 2013 bereits über rund 19 Prozent Marktanteil im Segment der alkoholfreien Biere (Quelle: Nielsen, Wert, KW 1–36/2013). Damit zeigt das Gösser NaturGold alkoholfrei, dass immer mehr Menschen

Auf Alkohol kann im Fall des Falles verzichtet werden, nicht aber auf besten Biergenuss

zwar ab und zu auf Alkohol, nicht aber auf Biergenuss verzichten möchten.

Über Gösser

Gössers Siegeszug beginnt 1860, als der Unternehmer Max Kober Teile des Stiftes Göss erwirbt und die dortige Klosterbrauerei reaktiviert. Heute ist Gösser mit einer spontanen Bekanntheit von 74  % die bekannteste Biermarke Österreichs, sowie Marktführer mit einem nationalen Marktan-

teil von 15,6 % (Quelle: Nielsen, Wert, KW 1–36/2013). Damit ist Gösser das meistverkaufte und beliebteste Bier Österreichs. Für die Biererzeugung verwendet die Gösser Brauerei Brauwasser aus dem eigenen Quellschutzgebiet, Braugerstensorten aus dem Osten Österreichs und Hopfen aus dem südsteirischen Leutschach. Dafür wurde Gösser 2011 auch mit dem AMA Gütesiegel ausgezeichnet. Mehr unter www.goesser.at

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28.10.2013 14:12:54


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Handelszeitung  Nº 22 · 2013

Industrie

Getränke-Weltmeister Gurkerl-Performance Rauch Bio Trio wurde auf der Anuga mit dem internationalen Innovationspreis „taste 13“ ausgezeichnet.

Bio Johannisbeere, Bio Marille und Bio Apfel naturtrüb bilden das Bio Trio.  Rauch

Mit fast 7000 Ausstellern aus rund 100 Ländern ist die Anuga in Köln die internationale Leitmesse für die Lebensmittelindustrie. In der Sonderschau „taste13“ werden jährlich Produkte und Konzepte ausgezeichnet, die in puncto Idee, Innovation und kreativer Umsetzung überzeugen. In der Kategorie „Drinks“ konnte heuer Rauch mit dem Sortiment „Bio Trio“ einen der begehrten Innovationspreise gewinnen. Nachhaltiger Trinkgenuss „Wir wollen in der Gastronomie ein nachhaltiges Zeichen mit Bio-Säften setzen und

haben die seit Jahren erfolgreiche Sorte Bio Apfel naturtrüb um zwei weitere BioSäfte ergänzt: Mit Bio Johannisbeere und Bio Marille ist so das Bio Trio entstanden, das in Köln die internationale Jury überzeugen konnte“, freut sich Prok. Herbert Pohl, Leitung Verkauf Gastronomie, über den Erfolg seiner drei Bio-Säfte. Und er ergänzt: „Rauch hat mit den Bio-Produkten den Trend zu heimischen Fruchtsorten aus natürlichem Anbau aufgegriffen und daraus hochwertige, vollmundige Fruchtsäfte kreiert.“ Alle Bio-Produkte von Rauch sind übrigens mit dem Europäischen Bio-Gütesiegel ausgezeichnet. Für Bio Apfel naturtrüb werden ausschließlich Bio-Äpfel aus aromatischen Sorten verwendet. 100 % Fruchtanteil machen daraus eine gesunde Erfrischung. Bio Marille überzeugt mit 40 % Fruchtgehalt und einem einzigartigen Geschmackserlebnis. Bio Schwarze Johannisbeere beeindruckt bei einem Fruchtgehalt von 30 % durch ein ausgewogenes Zusammenspiel von Frucht- und Säurespiegel. Rezeptur, natürlicher optischer Eindruck sowie Verbraucherfreundlichkeit haben schließlich auch die Jury in Köln überzeugt und dem Bio Trio den „Lebensmittel-Oscar“ beschert. red bezahlte anzeige

Der Eferdinger Feinkosthersteller startet ab Oktober mit einem neuen Markenauftritt. Im Zuge eines umfangreichen Verpackungsrelaunches wurden Logo und Design neu gestaltet. Dabei bleibt efko seinen traditionellen efko-Elementen, wie den Farben grün-weiß, treu und sichert so die Wiedererkennung der beliebten Produkte in den Regalen. Der ebenfalls neu entwickelte Slogan „Weil’s von efko ist“ stellt klar die Kernwerte des Unternehmens in den Fokus: Qualität, Herkunft und Geschmack. „Durch unseren neuen Markenauftritt vermitteln wir unseren Kunden noch stärker, wie sehr wir als österreichisches Traditionsunternehmen unseren Produkten und unseren Regionen verbunden sind. Das alles wurde in einer sympathischen und ansprechenden Form umgesetzt, mit einem kleinen Augenzwinkern“, erklärt Klaus Hraby, Geschäftsführer von efko.

Alpenmilch Salzburg und Käsehof vereinen Regionalität, Nachhaltigkeit, Frische und Qualität.

Eine Neuerung im gesamten Redesign sind die Sprüche der Gurkerl direkt am Glas und auf allen Werbemitteln: „Achtung, uns lässt man richtig sauer werden!“, „Wir tun nur so grün, in Wahrheit sind wir rot-weißrot“ oder „Die besten Eferdinger Gurken der Welt!“ Damit lässt man die Gurkerl in

ARA senkt Tarife für Papier & Plastik

Waldquelle kommt immer besser an

Sprechende Gurkerl

Seit 1995 sind die ARALizenztarife von 310 €/t um 61 % gesunken.

Das Salzburger Land ist für viele der Inbegriff von wunderschöner Naturlandschaft mit saftigen Wiesen und freilaufenden Kühen.

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efko

der neuen Werbelinie selber zu Wort kommen und mit den Konsumenten in Form von Sprechblasen kommunizieren. Die neu gestalteten Gläseretiketten sind geradliniger und übersichtlicher, ein eigenes Farbleitsystem unterstützt die Kunden beim Einkauf. „Um unseren Konsumenten den Griff zum Gurkerl ihrer Wahl auch optisch zu erleichtern, haben wir den verschiedenen Sorten unterschiedliche Farben zugeordnet. So ist es jetzt ganz einfach, die Lieblingssorte zu finden“, erklärt efko-Marketingleiterin. Mag. Silvia Maurer.  red

t / € 1 2 1 –61 %

Klare Zeichen wurden bei der SalzburgMilch neben der Fusion von Alpenmilch Salzburg und Käsehof mit der neuen Marke gesetzt. So kommt die Frische jetzt nicht nur mit dem Sortiment ins Regal, sondern auch mit den Verpackungen, deren hochwertiges Neudesign nun noch besser die Qualität der SalzburgMilch-Produkte unterstreicht. Denn für diese werden nur ausgesuchte Rohstoffe – wie zu 100 % gentechnikfreie Salzburger Rohmilch – verwendet. Die Herstellung erfolgt künftig an zwei speziali-

efko-Chef Klaus Hraby und seine Marketing­leiterin Silvia Maurer. 

6 U 94 +

Die neue Marke SalzburgMilch

efko, der Eferdinger Feinkosthersteller, präsentiert sich mit neuem Design und lässt Gurkerl Sprüche klopfen.

sierten Salzburger Standorten, und auch die Eröffnung des Käsekompetenzzentrums Lamprechtshausen wird neue Qualitätsmaßstäbe setzen. Dem Ruf ein verlässlicher Partner zu sein, der mit einem hohen Service-Grad überzeugt, wird die größte Molkerei Salzburgs also weiterhin mehr als gerecht. Mit engagierten Bauern und motivierten Mitarbeitern sorgt die SalzburgMilch für Qualitätsprodukte, die in keinem Kühlregal fehlen dürfen. Nähere Informationen finden Sie unter www.milch.com

Gute Nachrichten für die Kunden der Altstoff Recycling Austria AG (ARA): Ab 1. Jänner 2014 senkt Österreichs führendes Sammelund Verwertungssystem für Verpackungen die Lizenztarife für Papierverkaufsverpackungen sowie Kunststoffe klein um jeweils 5 Prozent. Alle anderen Tarife bleiben unverändert. Möglich wurden die Preissenkungen durch gute Verwertungserlöse im Bereich Altpapier und Recycling-Kunststoffe sowie durch Kosteneinsparungen. Zudem rechnet die ARA mit Zuwächsen bei der Gesamtlizenzmenge in 2013. „Wir kalkulieren diese positive Entwicklung bereits im laufenden Geschäftsjahr in die Tarifkalkulation ein“, betont ARA Vorstand Werner Knausz. Die durchschnittlichen Lizenzierungskosten pro Tonne Verpackungen sinken damit weiter von zuletzt 126 Euro auf 121 Euro. Für die Wirtschaft bedeutet das eine Ersparnis von rund 4,7 Mio. Euro jährlich red

Seit 2010 misst Waldquelle in Zusammenarbeit mit der Agentur Marken-Stern für Strategy, Branding und Design für „Waldquelle Mineralwasser“ und „Waldquelle Frucht“ seine strategische Markenführung. Markenstrahlkraft wird durch konsequente Markenpflege erreicht und dadurch der Wert der Marke gesteigert. Lagen die Ergebnisse in den letzten Jahren bei rund 60 %, leuchtet Waldquelle Mineralwasser heute mit einer Strahlkraft von rund 85 % Waldquelle Frucht von rund 70 %. „Damit liegt Waldquelle im absoluten Spitzenfeld unter den Top-Marken Österreichs“, ist sich Waldquelle-Geschäftsführer Herbert Czech mit Alice Nilsson, Geschäftsführerin von MarkenStern, einig. Czech: „Der Erfolg ist ein klares Zeichen, dass Waldquelle in den letzten Jahren den richtigen Weg eingeschlagen hat. Mein neuer Geschäftsführerkollege Herbert Emberger kann somit auf einem gefestigten Markenwert-Index weiter aufbauen.“ red

85 Prozent der Österreicher finden ­Waldquelle sympathisch.  Waldquelle

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Nº 22 · 2013  Handelszeitung 21

Industrie

Panta rhei in Erdberg Henkel CEE installiert zwei neue Abfüll-Straßen und baut Wien zu einem reinen Flüssigprodukte-Standort aus.

Werksleiter Alfred Smyrek, Wolfgang Weber, Leiter Steuerung Produktion Core CEE, und ­Günter Thumser, Präsident Henkel CEE, eröffneten die neue Produktionsanlage.  Henkel

Das Wiener Henkel-Werk für Laundry & Home Care baut sein Produktportfolio weiter aus. Ab sofort werden auch Fensterputzmittel der Marke Clin in Erdberg hergestellt. Henkel investierte dafür in zwei neue Abfülllinien, die soeben in Betrieb gegangen sind. Insgesamt fließen heuer rund 12 Millionen Euro in die Produktion an der Erdberger Lände. Über 200.000 Tonnen Flüssigprodukte aus dem Bereich Wasch- und Reinigungsmittel verlassen jährlich das Werk, mehr als 80 Prozent davon gehen in den Export. 14 mittel- und osteuropäische Länder werden aktuell von Wien aus beliefert. Der Löwenanteil der hergestellten Markenwa-

re stammt aus den Bereichen Weichspüler (Silan), Universalwaschmittel (Persil, Dixan, Weißer Riese) sowie Handgeschirrspülmittel (Pril). „Mit der Inbetriebnahme der neuen Linien für Clin Fensterputzmittel haben wir die Umstellung von Wien zu einem reinen Flüssigproduktestandort abgeschlossen. Aber wir setzen unser Investment konsequent fort: In Zukunft wollen wir unseren Bereich Weichspüler-Produktion sukzessive erweitern. Das eröffnet uns völlig neue Perspektiven “, erklärt Günter Thumser, Präsident Henkel CEE. Der Flüssiganteil am Markt liege bereits bei fast zwei Drittel. red

Nachruf

Investitionen in Villach & Zwettl

Hans Riegel, der Chef des Süßwarenherstellers Haribo, ist gestorben. Riegel wurde 90 Jahre alt, er galt als einer der erfolgreichsten Familienunternehmer der Nachkriegszeit. Bereits seit 1991 hatte Riegel einen österreichischen Pass, die Steiermark war die Wahlheimat des passionierten Jägers. Hier hielt er auch eine Privatstiftung und war an der Peterquelle beteiligt. Hans Riegel war der Sohn des gleichnamigen Haribo-Gründers und hatte maßgeblichen Anteil am weltweiten wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens. Gemeinsam mit seinem 2009 gestorbenen Bruder Paul Riegel baute er die Familienfirma nach dem Zweiten Weltkrieg wieder auf. Der verstorbene Haribo-Patriarch erhielt mehrere internationale Auszeichnungen, darunter das „Große Goldene Ehrenzeichen der Republik Österreich“. 1994 wurde er für soziales Engagement und Verdienste um die Sportförderung mit dem deutschen Bundesverdienstkreuz erster Klasse ausgezeichnet. Noch zu seinen Lebzeiten hat der kinderlose Seniorchef die Zukunft des Unternehmens geregelt. Mit an die Spitze rückten 2010 bereits zwei Neffen. Riegels halber Anteil am Unternehmen fließt nach seinem verfügten Willen in eine Privatstiftung, die für den Fortbestand von Haribo als Familienfirma wirken soll.

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Die Vereinigte Kärntner Brauereien AG gaben die größte Investition der Firmengeschichte bekannt. Nach dem Umbau des Sudhauses und des Gärkellers 2004/2005 und der neuen Filtration 2009 wird nun um 11 Mio. Euro die Generalsanierung der Produktion (Flaschenabfüllhalle) in Angriff genommen. Die seit 1858 bestehende Villacher Brauerei ist die größte Kärntner Brauerei mit einem Jahresausstoss von 280.000 Hektolitern Bier und 45.000 Hektolitern alkoholfreie Getränke. Der Gesamtumsatz lag 2012 mit 245 Mitarbeitern bei 45 Mio. Euro, die Exportquote beträgt 9 Prozent.

Wien im Visier Die Privatbrauerei Zwettl investierte seit dem Jahr 2010 rund 15 Millionen Euro in den Ausbau und die Modernisierung des Standortes. Der Jahresumsatz stieg um 1,4 % auf 22,1 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr. Das von der Brauerfamilie Karl Schwarz geführte Unternehmen erzielte mit mehr als 100 Mitarbeitern einen Jahresausstoß von 190.000 Hektolitern Bier. Kontinuierlich zeigt sich auch die Entwicklung der Marke Zwettler am Wiener Markt. Nach einem deutlichen Wachstum in den Jahren 2011 und 2012 (+10,4 %) konnte auch in den ersten neun Monaten 2013 in Wien ein deutliches Plus von mehr als 10 % verzeichnet werden. red

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Handelszeitung  Nº 22 · 2013

Panoptikum  Agenturecke

Effektives BTL ­ Division 4, eine der führenden BelowThe-Line (BTL) Marketing- und Event Agenturen Österreichs, führte gemeinsam mit der Wirtschaftsuniversität Wien (Institut Marketing Management) und in Kooperation mit der Marke Casali (Josef Manner & Comp. AG) eine wissenschaftliche Studie zur Wirkung von Promotion-Kampagnen und dem Verhalten von Konsumenten durch. Die Einstellung zu einer Marke ist zwar einer der Haupteinflussfaktoren beim Kauf einer Produktneueinführung. Die Studie zeigte allerdings, dass der Geschmack einen 10Mal so starken Effekt auf die Kaufabsicht und einen doppelt so großen Effekt auf die Zahlungsbereitschaft hat, wie die Einstellung zum Produkt selbst. Umso mehr eine Below-TheLine-Kampagne die Aufmerksamkeit der Kunden auf sich zieht, desto höher ist auch die Absicht, das Produkt weiterzuempfehlen. Die Studie belegte, dass der Einfluss des Promotion-Stands auf die Nachfrage nach Casali Coconuts im Vergleich zur Einstellung zur Marke Casali mehr als doppelt so stark war. Fazit: Der direkte und interaktive Kontakt mit dem Konsumenten im Zuge einer PromotionKampagne am POS schafft nicht nur ein positives Erleben der Marke und neuer Produkte sondern definitiv höhere Verkaufszahlen. „Mit dieser Studie konnten wir unterstreichen, wie effektiv Promotions im Vergleich zu klassischen Werbemaßnahmen sind und welchen Einfluss sie auf den Abverkauf haben können“, so Alexander Zoubek, Geschäftsführer von Division 4. mp

 Eine Technologie erreicht die Massenreife

Augmented Reality revolutioniert den Handel Es ist an der Zeit, neue Wege zu beschreiten. Die Anreicherung der Realität mit digitalen Inhalten wird den Handel stark umkrempeln. norbert kraus GF Werbe- und Designagentur CO 2 Die Branche thematisiert Augmented Reality zwar schon länger, aber erst jetzt erreicht diese Technologie den Massenmarkt. Grund dafür sind immer leistungsfähigere Smartphones und Innovationen wie Google Glasses. Unter erweiterter Realität (engl.: augmented reality, kurz AR) versteht man die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung. Diese Information kann alle menschlichen Sinnesmodalitäten ansprechen. Zukünftig werden wir verpackte Waren vorab in 3D ansehen und virtuell ausprobieren. Marketer werden mittels Augmented Reality Coupons-Kampagnen, Gewinnspiele und kleine Games oder Musikclips promoten, und PR-Verantwortliche werden die Konsumenten damit umfassend informieren.

Die schier endlosen Anwendungsmöglichkeiten von Augmented Reality zeigen heute bereits Firmen wie Wrangler und Ikea. Bei Wrangler kann etwa das Produktschild der Jeans mit dem Smartphone eingelesen werden, und schon präsentiert ein Model im Video genau diese eine Hose. Mit der Ikea-App lassen sich die Möbel aus dem Produktkatalog einscannen und dann am Handy-Display in 3D zu Hause betrachten. Augmented Reality intensiviert damit nochmal die Verschmelzung der Offline- und Online-Welt. Für Unternehmen ist das eine riesige Chance, um für zusätzliche Shopping-Erlebnisse zu sorgen. Die Hauptrolle spielt dabei das Packaging: Farbe, Form und Aufmachung eines Produktes waren schon bisher kaufentscheidend und jetzt kommt eine völlig neue Dimension dazu: Mit Augmented Reality kommuniziert die Verpackung mit den Konsumenten und wird so zu einem eigenen Medium.

 Cartoon 

Gerald Mayerhofer

Alexander Zoubek, Geschäftsführer von Division 4. www.division4.at

 Consumer Watch

Werbetricks­ Zu den klassischen Inhaltsstoffen vieler Lebensmittel-Spots gehört es, den Herstellungsprozess in einer verklärten Handwerks-Romantik darzustellen. Wie lange und teuer wäre aber die Herstellung etwa eines Frischkäses, wenn sie das Produkt liebevoller Handarbeit wären? Das hat sich die deutsche Verbraucherzentrale näher angesehen, wie das deutsche Medien-Portal „Meedia“ berichtet. Würde etwa Ferrero seine „Hanutas“, wie im Fernsehspot „Für Dich gebacken“ zu sehen, tatsächlich von Hand produzieren lassen, so könnte eine Person pro Tag gerade einmal rund 130 Exemplare der Haselnussschnitte herstellen. Die Werber könnten jetzt argumentieren: Der beste Beweis für die Qualität ihrer Handwerkskunst ist der Umstand, dass sich überhaupt jemand Gedanken über deren Inhalte macht. fri

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  Jetzt mal ehrlich, Herr Gunz

Wie wichtig sind Ihnen die kleinen Nahversorger? Die Gunz Warenhandels GmbH mit Stammsitz in Mäder/Vorarlberg führt ein europäisches Lebensmittelsortiment mit mehr als 1500 Artikeln und 28 Eigenmarken. Geschäftsführer Werner Gunz erläutert im Gespräch mit der Handelszeitung ein Pilotprojekt für kleine Nahversorger. Welches Projekt haben Sie da in der Pipeline? Üblicherweise werden unsere Waren in größeren Verpackungseinheiten ausgeliefert. In einem Testlauf bieten wir nun die Abgabe der Waren auch stückweise an. So können kleine Nahversorger, die weder starke Kundenfrequenzen noch große Lagerflächen haben, trotzdem individuelle Sortimente in ihre Regale bringen und sich von Mitbewerbern

abheben. Nehmen wir als Beispiel Olivenöl: Die kleinste Bestellmenge wäre hier ein Karton mit 12 Flaschen, der kleine Nahversorger kann von uns aber auch lediglich zwei Flaschen beziehen. Und wie funktioniert die Logistik? Wie gesagt: im Moment befindet sich das Projekt in einer Testphase mit Abgabe ab Werk. Sollte das Modell, das wir derzeit mit einem Kaufmann aus dem Laternser Tal ausprobieren, gut ankommen – und es sieht ganz danach aus – würden wir das in Zukunft mit einem Postversand bzw. Paketdienst machen. Interessenten können die Waren in unserem Webshop bestellen und haben sie 24 Stunden später im Geschäft. mp

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Panoptikum Früh übt sich ...

Nestlé

... wer einmal ein ganz Großer werden will. Andreas Vojta (re. im Bild), Olympiastarter über 1.500 m, fungierte als Startrichter bei den Kleinsten. Vojta gewann 2006 selbst noch das Bundesfinale der Nestlé Austria Schulläufe. Mittlerweile ist er Profisportler geworden und unterstützt gerne die Nestlé Austria Schullaufserie. Die besten 25 Läuferinnen und Läufer aus jeder Altersklasse qualifizierten sich am Ende für das Bundesfinale, das am Schulende 2014 in Wien stattfinden wird.

Wo er auftaucht ...

Goodshoot

... fliegen ihm die Herzen zu. Vor Karl Wlaschek, Doyen des heimischen Lebensmittelhandels, braucht sich die Lebensmittelindustrie auch nicht mehr zu fürchten. Der 96-Jährige macht heute in Immobilien und beschert der Branche nur mehr Gastauftritte – z. B. beim Ottakringer Bockbierfest, worüber sich Brauerei-Chefin Christiane Wenckheim sehr freute.

Dass sie wirklich ...

Johann Kattus

... gekickt haben, ist verbrieft. Wichtiger ist der Reinerlös des Kattus Benefizmatches: 10.000 Euro kommen dem Verein „Rainbows – Für Kinder und Jugendliche in stürmischen Zeiten“ zugute. Im Bild: Sophie Kattus mit Rudi Obauer (Restaurant-Hotel Obauer) und Heinz Reitbauer jun. (Steirereck), zwei Spielern der Österreichischen Fußball-Nationalmannschaft der Gastronomie, die 2:7 gegen das Team Kattus verloren hat.

Mit Hochprozentigem ermixte ...

Pernod Ricard

... sich Lukas Hochmuth von der Wiener „Ritz-Carlton“-Bar den Sieg beim Havana Club Cocktail Grand Prix (gesponsert von Pernod Ricard). Er wird nun Österreich im Juni 2014 beim internationalen Finale des Havana Club Cocktail Grand Prix in Havanna vertreten.

Pictures Born

Für besondere Verdienste ...

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... um den Wiener Handel erhielt Gerhard Kaiser, Geschäftsführer der Firma Erich Schenkel & Sohn KG, den „Handels­ hermes“. „Dieses visionäre Wiener Familienunternehmen trotzte seit 130 Jahren den Wirren unsicherer Zeiten und zählt heute zu den erfolgreichsten Wiener Handelshäusern“, erklärte „Marmeladenkönig“ Hans Staud in seiner Laudatio. Im Bild: Handels-Spartenobmann Erwin Pellet, Gerhard ­Kaiser, WKW-Präsidentin Brigitte Jank und Hand Staud (v. l.). Einreichungen bitte an Max Pohl, m.pohl@wirtschaftsverlag.at

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Handelszeitung  Nº 22 · 2013

Sortiment Wein

Lenz Moser Vielfalt unter einem Dach

Die niedrigen Erntemengen der letzten Jahre sind für die Branche nicht immer leicht zu ­verarbeiten, was die Liefermengen im LEH angeht. Thinkstock

Kater-Stimmung Um die Qualität der heimischen Weine und ihre Vermarktung beneiden uns viele Länder. Doch sind uns mit der Fläche auch Grenzen gesetzt. gabriele jiresch g.jiresch@wirtschaftsverlag.at Wie oft wird die Geschichte der österreichischen Weinwirtschaft zitiert, wenn es um die positive Entwicklung einer Branche geht. Durch den Weinskandal 1985 wurden Verkauf und Export drastisch erschüttert, und es brauchte eine ganze Zeit, um wieder Fuß zu fassen. Heute ist Wein aus Österreich aus den nationalen und internationalen Regalen nicht mehr wegzudenken – vor allem, was die Qualität angeht. Einen Strich durch die Rechnung machte aber die Witterung der letzten Jahre: Durch Hagel, Regen und andere negative Wettereinflüsse gingen die Erntemengen zurück, was der Qualität keinen Abbruch tat. Doch den verfügbaren Mengen waren Grenzen gesetzt. Da die Verkäufe im LEH auch aus diesem Grund

wieder umkehrt, was offensichtlich in Österreich auch erreicht wurde: Erfreulich ist die Entwicklung für den österreichischen Wein, dieser legte 1–36/2013 um 4,9 % im Absatz zu. Dies bedeutet, dass österreichischer Wein im LEH (inkl. H/L) wieder Marktanteile gewinnt. Der österreichische Weinmarkt ist weiterhin von einer starken Dynamik gekennzeichnet, zum einen sind Absatzzuwächse nur im LEH und im Export erzielbar, zum anderen ist der Rotweinboom gebrochen, und der Konsumtrend vor allem im Sommer geht deutlich zu österreichischen Weißweinen. Die von vielen Weinkellereien forcierten Roséweine zeigen eine stabile bzw. nur leicht steigende Tendenz. „Aufgrund der mengenschwachen Jahrgänge 2009/2010/2012 hat der österreichische Wein vor allem in

2,4 Mio. hl ist die erwartete Ernte des heimischen Weins – 0,9% ist der Absatz des Weins im LEH zurückgegangen 5 Mio. Euro Schäden gab es durch Unwetter 2013 gesunken sind, war Kater-Stimmung angesagt. Aufgrund der geringen Ernte 2012 in ganz Europa hat es im LEH insgesamt eine leichte Verschiebung zu Überseeweinen im Basissegment gegeben, der Bedarf an österreichischen Qualitätsweinen konnte aber sehr gut abgedeckt werden. Nielsen weist für den Lebensmittelhandel (LEH+H/L) für den Zeitraum 1–36/2013 bei Gesamtwein (in- und ausländischer Wein) ein Absatzminus von 1,3 % aus. Somit setzt sich der Trend des Absatzrückganges im LEH weiter fort, auch in 1–52/12 gab es ein Minus von 0,9 %. Dieser Trend ist auch seit einigen Jahren in Deutschland zu spüren. Die Forderung der Weinwirtschaft besteht darin, dass der Lebensmittelhandel diesen Trend

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den Preiseinstiegsklassen bis 2 € stark an Marktanteilen verloren. In diesen Bereichen ist der heimische Wein mit seiner arbeitsintensiven, handwerklichen Produktion aufgrund der kleinbetrieblichen Struktur nicht wettbewerbsfähig und die Wertschöpfung für Winzer denkbar gering. Erfreulich ist, dass in allen anderen Preisklassen Zuwächse, sowohl bei Menge und Wert, für den österreichischen Wein verzeichnet werden konnten, womit ein klares Trading Up stattgefunden hat. Dies ist bei der zuvor bereits erwähnten Struktur der heimischen Weinwirtschaft langfristig der richtige Weg um die Wertschöpfung und Wertschätzung für unseren Wein zu sichern“, so Willi Klinger, Geschäftsführer der Österreichischen Weinmarketing.

Maßgeblich zu einer positiven Entwicklung für den österreichischen Wein trägt auch die Weinkellerei Lenz Moser mit ihren starken Marken bei. Ganz offensichtlich sucht der Konsument auch bei Wein die Sicherheit der Herkunft und das Vertrauen in bekannte Qualitätsweinmarken. Lenz Moser unterstützt den Absatz seiner Weine mit Rundfunkwerbung in den Monaten September bis Dezember sowie Printwerbung. Weiters erfolgt am POS eine Vielzahl an Verkaufsförderungen wie Verkostungen, Displayplatzierungen u.v.a. Erst unlängst gab es 3 x Gold für die Winzer beim Mundus Vini: Fast 250 Weinexperten aus 45 verschiedenen Nationen verkosteten 6212 angestellte Weine beim internationalen Weinpreis. Insgesamt wurde 30 x die Prämierung „Großes Gold“, 1142 x „Gold“ und 1601 x „Silber“ vergeben. Lenz Moser konnte auch bei der AWC Vienna 2013 mit 4 x Gold, 40 x Silber und 20 x Siegel ein sehr schönes Ergebnis verbuchen. Mehr für das Auge als für den Gaumen hat man sich abermals dazu entscheiden, den JungwinzerinnenKalender als Hauptsponsor zu unterstützen. Ziel ist die Weinwerbung und die Tourismuswerbung zu fördern. Heuer werden ca. 4000 Exemplare dieses Kalenders (Stückpreis 25 €) aufgelegt und sind bereits seit September erhältlich.

Bei uns findet der Konsument die Sicherheit der Herkunft und das Vertrauen in die Marke Friedrich Wimmer, Marketingleiter bei Lenz Moser

Winzer Krems Eine Serie mit dem Namen „13“ Im Frühsommer 2013 wurde die seit rund zehn Jahren auf dem Markt befindliche „Pulverturm-Serie“ völlig neu überarbeitet. Ziel war es, bei den bereits gut eingeführten Weinen neben einem zeitgemäßen Erscheinungsbild auch den Fokus noch mehr auf die Herkunft und Marke „Sandgrube 13“ zu legen. Das Ergebnis ist eine klare Positionierung auf die Hausnummer von Winzer Krems, der 13. Die Zahl hat somit nichts mit dem aktuellen Jahrgang zu tun, das ist reiner Zufall. Die Etiketten-Grafik entstammt auch per Zufall aus der Feder des Illustrators der Billa-Corso-Marke. Die Sorten decken mit Grüner Veltliner, Riesling, Zweigelt und Zweigelt Rosé die drei wichtigsten Rebsorten der Winzer Krems ab. Auf der Anuga erhielt Winzer Krems für ein anderes Produkt eine Auszeichnung: In der Kategorie „Weißwein trocken“ schaffte es die Edition Chremisa Grüner Veltliner 2012 auf Platz 1.

Domäne Wachau Die Katze macht einen Sprung Die Trauben der heurigen Weinlese kommen sehr sauber und mit guter Reife an, allerdings werden sehr kleine Mengen bei Grüner Veltliner aufgrund starker Verrieselung erwartet. Deshalb wird man im gesamten Sortiment Preisanpassungen durchführen müssen. Das Geschäftsjahr 2012 zeigt sich per Ende des 3. Quartal positiv. Allerdings zeigt sich bereits eine akute Weinknappheit. „Gesamt betrachtet rechnen wir mit einem dezenten Plus gegenüber dem Vorjahr“, so Roman Horvath, Geschäftsführer der DW. 2013 wurde der Grüner Veltliner Steinfeder Katzensprung neu positioniert. Der Wein hat in Exportmärkten (insb. Deutschland & Holland), aber auch in Österreich schon großartig Fuß gefasst. Die Qualität der Weine im LEH wird mit diversen Promotionen und POS-Material unterstützt.

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Sortiment Wein Schloss Fels Gegen den Trend Die Absätze liegen etwas höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, die Umsätze sind infolge des langjährigen Trends zu höheren Qualitäten deutlich gestiegen. Die ersten Jungweine sind ausgeliefert und pr��sentieren sich typisch duftig, fruchtig, anregend. Schloss Fels hat heuer einen Top-Rotwein gelauncht, auf den man lange hingearbeitet hat: Weingut Schloss Fels Selection Zweigelt Alte Reben Barrique – ein kräftiger, milder Zweigelt aus einem 50 Jahre alten Weingarten am Rohrendorfer Berg, Jahrgang 2011, elf Monate in neuen Barriques gereift. Ein Wein gegen den Trend, der aber gut angenommen wird. „Wir sind nur auf den heimischen LEH fokussiert und promoten unsere Weine mit allen verfügbaren Instrumenten, das Erfolgsgeheimnis ist aber einfach: ausgezeichnetes Preis-LeistungsVerhältnis, an der Verbrauchererwartung orientierte Qualität, eine für den Groß- und Einzelhandel attraktive Spanne auch in Aktion. Besonders gut angenommen werden Weine in sortiert bestückten Displays“, so Geschäftsführer Klaus Klein.

Genuss hat bei uns Tradition. Schon seit 1849 keltern unsere Kellermeister aus besten österreichischen Trauben feinste Weine für höchste Trinkfreude. Verwöhnen auch Sie sich und Ihre Kunden mit heimischen Klassikern wie dem Lenz Moser Selection Grüner Veltliner oder dem Lenz Moser Selection Blauer Zweigelt. Da sind sich Weinkenner einig: Lenz Moser ist Österreichs Wein!

Erzherzog Johann Weine Für gehobene Ansprüche 2013 war ein sehr herausforderndes Jahr. Die Wetterextreme haben natürlich auch das Kaufverhalten massiv beeinflusst. Als Neuheit präsentiert man eine neue Weinlinie. „Selektion Erzherzog Johann“ steht für gehobene Ansprüche. Die Sortenvariationen reichen von Sauvignon blanc, Chardonnay bis hin zum Klöcher Traminer. „Durch laufende Verbesserung im Bereich der Flaschen-Adjustierung wollen wir ein möglichst attraktives Produkt auf den Markt bringen. In Plan ist eine eigene Weinflasche, welche den Markenwert von Erzherzog Johann Weinen unterstreichen soll“, so Geschäftsführer Peter Stelzl.

Weinkellerei Wegenstein Mehrfach ausgezeichnet Nicht nur im Inland, auch im Export, und hier vor allem nach Deutschland, blickt die Weinkellerei auf eine stabile Entwicklung mit leichten Steigerungen 2013 zurück. Da heuer keine Neuheiten geplant waren, setzt man verstärkt auf ein stabiles Sortiment. Dieses erfährt ohnehin durch den neuen Jahrgang eine stetige Erneuerung. „Wir erzielten 2013 viele Auszeichnungen. So bewertete das Falstaff-Magazin Anfang des Jahres zwölf Weine mit 87 bis 90 Punkten. Der Weinführer ‚Weinkaufen im Supermarkt‘ kürte uns zum ‚Aufsteiger des Jahres 2013‘. Darüber hinaus schafften wir mit dem Grünen Veltliner Reserve Wachau einen Salonplatz. Wir nutzen diese Auszeichnungen nun sehr gezielt und konsequent am Point of Sale: Alle preisgekrönten WegensteinProdukte tragen die Auszeichnungen direkt auf dem Etikett oder am Flaschenhals und informieren die Kunden über diese Prämierungserfolge“, berichtet Geschäftsführer Herbert Toifl.

ÖWM/Weinmarketing Junge, komm bald wieder Frisch, fruchtig und spritzig – so präsentiert sich der „Junge Österreicher“. Unter dem prägnanten Logo-Aufkleber werden inzwischen mehr als 1 Mio. Flaschen verkauft. Neben dem „Jungen Österreicher“ gibt es auch regional viele beliebte Jungweinmarken, wie „Junger Wiener“, „Primus Carnuntum“, „Der Junge“ aus der Thermenregion oder der „Primus Pannonikus“ aus dem Burgenland. Die bekannteste unter ihnen ist ohne Zweifel jedoch der „Steirische Junker“, der jährlich am ersten Mittwoch vor Martini präsentiert wird.

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Sortiment Sekt Schlumberger Trendsetter

Die Verbraucher haben Sekt & Co inzwischen als Ganzjahresgetränk entdeckt. Das merkt man an einer Umsatzverschiebung, die aussagekräftig ist. thinkstock

Sektdurst, ganzjährig Am „Tag des österreichischen Sekts“, am 22. Oktober, fiel offiziell der Startschuss für die Schaumwein-Hochsaison. Aber Sekt fließt auch unterm Jahr. Immer häufiger. In keiner Zeit des Jahres wird so viel Sekt, Champagner und Prosecco getrunken wie im letzten Quartal eines Jahres. Auch wenn durch neue Produktkonzepte die Absätze in den Sommermonaten zuletzt kräftig ankurbelt werden konnten, wird im Handel noch immer mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes bei Sekt, Champagner & Co. im letzten Jahresviertel generiert. Und während die Ab- bzw. Umsätze 2012 zwischen Oktober und Dezember erstmalig seit Jahren leicht rückläufig waren, erwartet die Branche für den heurigen Vergleichszeitraum wieder deutliche Zuwächse. Schon im ersten Halbjahr 2013 verzeichnete etwa der Sektmarkt ein

zweistelliges Wachstum. Mit rund zwei Drittel Wertanteil ist Sekt das bedeutendste Marktsegment und entwickelt sich weiterhin sehr dynamisch. Weiter gewinnen konnte in den letzten Jahren auch der Champagner, während Frizzante bzw. Prosecco an Bedeutung verliert. Laut Nielsen ist die Gesamtverkaufsmenge an Sekt von 2008 – dem Jahr vor dem Start der Initiative zum Tag des österreichischen Sekts – bis 2012 um 23 % gestiegen. Gleichzeitig konnte dabei der Anteil von heimischem Sekt auf über 30 % gesteigert werden: Das bedeutet, jede dritte im LEH verkaufte Flasche Sekt stammt aus österreichischer Produktion. hoT

Henkell Kleinflasche ganz groß Dem Trend zum Kleingebinde folgt Henkell mit der neuen 0,2er-Flasche von Mionetto il Ugo! Der perlende Vino Frizzante schmeckt nach Holunderblüten und Limette. Ansonsten steht bei Henkell in der Hochsaison natürlich die klassische Markenfamilie, allen voran Henkell Trocken, im Fokus.

Schloss Raggendorf Königlich Neben dem traditionellen Ritter Sekt den fruchtigen Frizzante-Variationen mit Geschmack nach Pfirsich, Erdbeere oder Apfel-Ribisel steht bei Schloss Raggendorf auch in der Hochsaison weiterhin die Bar Royal-Linie im Fokus. Die trendigen Drinks aus perlendem Weißwein sind mit nur 3,9 % Alkoholgehalt sehr leicht und angenehm frisch. In der mattierten 0,7-l-Flasche erhältlich sind die fünf Sorten „sprizz“, „hûgo“, „lemon-ice“, „lychee“ und „melon“.

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Schlumberger-Vorstandsvorsitzender Eduard Kranebitter nennt vor allem zwei wesentliche Trends, die am Markt aktuell für Dynamik sorgen: Einerseits ist beim Sekt, wie auch beim Wein, derzeit Rosé stark im Kommen, und andererseits gewinnen die Kleinflaschen immer mehr an Bedeutung. Beiden Trends trägt man mit dem Schlumberger Rosé Secco Rechnung, der neuerdings auch in der 0,2 lFlasche zur Verfügung steht und zusammen mit Schlumberger White Secco und Schlumberger Gold ganz gezielt die junge, moderne Zielgruppe anspricht. Damit sich letzterer noch besser in die trendige Fashion-Linie einfügt, erhält dieser übrigens demnächst ein neues Design mit edlem Sleeve in purem Gold. Rund um Weihnachten und Silvester sorgen natürlich die klassischen Schlumberger-Geschenkpackungen immer für starke Abverkäufe und eröffnen Herstellern wie Handel große Wertschöpfungspotenziale. „Gerade in der kommenden Zeit der Feiern lohnt sich ein genauer Blick der Konsumenten auf die Produkte, die man genießt und verschenkt“, so Kranebitter, „österreichischer Sekt weiß vor allem dank der hohen Qualität, Vielfalt und Herkunft ganz besonders zu überzeugen.“ Mit gewohnt hochwertigen Präsent-Ideen, neu designten Geschenk-Dosen und sogar eigens (gemeinsam mit Lindt/Hofbauer) kreierten Pralinen ist Schlumberger bestens für die Saison gerüstet.Neues gibt es aber auch bei den weiteren Marken aus dem Hause Schlumberger: So präsentiert sich das Top-Produkt Hochriegl 1. Reserve in einer neuen, deutlich hochwertigeren Aufmachung und Goldeck positioniert sich in einem neu gestalteten Geschenkkarton noch stärker als bisher als reinsortiger Rebsorten-Sekt aus heimischen Veltliner-Trauben.

Ziel ist es, mit hochwertigen Produkten und tollen Verpackungen Wertschöpfung zu generieren. Eduard Kranebitter

Stift Klosterneuburg Landessiegersekt Das Weingut Stift Klosterneuburg bezeichnet sich als „einen der stärksten und erfolgreichsten Hersteller im Segment der Winzersekte“. Der PremiumJahrgangssekt Mathäi, der als niederösterreichischer Landessieger ausgezeichnet wurde, feierte heuer auch die Aufnahme in den SALON. Zur Vermarktung des eigenen Klostersektes und des Premium-Sektes Mathäi werden unterschiedliche Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt und somit die Konsumenten gezielt angesprochen. Unter anderem begeistert das Weingut Stift Klosterneuburg bei internationalen Verkostungen und Präsentationen, aber auch bei Veranstaltungen in der eigenen Vinothek.

Vranken-Pommery Kunst auf und in Flaschen Unter dem Motto „Von Frankreich bis ans andere Ende der Welt“ präsentiert Pommery seit Oktober die Künstler-Edition 2013 – dieses Jahr in Kooperation mit Sarrita King. Pommery Brut Royal, das Herzstück des französischen Champagnerhauses, erstrahlt für kurze Zeit in neuem Glanz: Als Art Collectors Limited Edition zieren die kreativen Entwürfe der australischen Künstlerin die ­Geschenkverpackungen des Brut Royal und machen die Kollektion zum Blickfang des Jahres. Die ­Kollektion der Künstlerin mit Aborigine-Abstammung umfasst sechs Variationen von universellen, kosmopolitischen Symbolen und Motiven, die eng an die Kultur der ihrer Vorfahren geknüpft sind: Natur, Feuer, Wasser, Hand, Mensch und Luft. Das Champagnerhaus Pommery präsentiert seit 2003 regelmäßig limitierte Editionen in Form der „Art Collectors“-Reihe.

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Sortiment Sekt 20

Destillerie Franz Bauer Alkoholfrei und prickelnd

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Neu im Sortiment der Destillerie Franz Bauer sind: Light Live „Hûgo“ – mit einer ­fruchtigen Note von Limette und Minze und dem Geschmack der Holunderblüte, sowie Light Live „Sprizz“ – Schon die Optik ist bei Light Live Sprizz ein Highlight. Auch g ­ eschmacklich ist er mit seinem fruchtigen, bittersüßen und erfrischenden Geschmack ein Erlebnis. Von Tsarine Champagne aus dem Haus Chanoine Frères ließ einst Zar Alexander I. für seine Zarin spezielle Flaschen anfertigen. Die Tsarine-Flasche ist diesen besonderen Karaffen der damaligen Zeit nachempfunden. Alle TsarineChampagner werden ausschließlich aus der ersten Pressung ausgewählter Trauben gekeltert und sind eine Cuvée der klassischen Champagnerrebsorten „Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier“.

Borco Das „L“ ist groß in Fahrt Champagne Lanson entwickelt sich in Österreich sehr gut. So konnte der Absatz nach Abschluss des dritten Quartals im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt werden. Dazu beigetragen hat die neue Cuvée White Label Sec und die neue „Pink Edition“ des sehr beliebten Lanson Rosé Label. Lanson Rosé Limited Pink Edition 2013: Die Flasche wurde in ein neues, noch auffälligeres Gewand gehüllt. Die neue Ausstattung hebt sowohl das charakteristische „L“ des Markennamens als auch das Lanson-Kreuz noch stärker hervor. Die limitierte Sonderedition wird zum Jahresendgeschäft 2013 erneut schwerpunktmäßig in den Fachhandel und die Gastronomie fließen. Zusätzlich wird ein gezielter Einsatz im hochwertigen Einzelhandel angestrebt. 20 13

Kattus Für (fast) jeden Geldbeutel

Philipp Gattermayer

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Medienkampagne für Kattus Brut und Kattus Demi Sec.

Das erste Halbjahr 2013 verlief für Kattus äußerst erfolgreich – sowohl was die eigenen Produkte im Bereich der Schaumweinerzeugung betrifft, als auch die zahlreichen Vertriebsprodukte. Mit den eigenen Marken wie Kattus Sekt und Kattus Frizzante sowie als Vertriebspartner von weiteren erfolgreichen Marken wie MM, Rotkäppchen Sekt bis hin zum exklusiven Champagner Laurent-Perrier bietet Kattus SchaumweinProdukte in beinahe allen Preiskategorien. Was die Vertriebsprodukte betrifft, seien vor allem Rotkäppchen Sekt und MM sowie auch die exklusive Champagnermarke Laurent-Perrier die Wachstumstreiber im Schaumweinsegment, sagt Mag. Philipp Gattermayer, der Kattus-Geschäftsführer. Der Trend hin zum Rosé Champagner sei nach wie vor ungebrochen. Kattus erreicht mit der exklusiven Vertriebsmarke Laurent-Perrier Champagner 2013 ein Wachstum von 25 Prozent.

Lenz Moser Malteser Brut Jahrgangssekt Malteser Brut ist ein Gutssekt (Winzersekt) aus dem Schlossweingut des Souveränen Malteser Ritterorden in Mailberg/NÖ. Die Trauben dafür stammen aus ökologisch orientierter Traubenproduktion. Malteser Brut Sekt ist besonders bekömmlich durch die malolaktische Gärung (Umwandlung der aggressiven Apfelsäure in die milde Milchsäure) wie sie auch beim Champagner und Cava üblich ist, daraus resultiert sein niedriger Säuregehalt. Er enthält keine biogenen Amine wie z. B. Histamin und wurde mehrfach prämiert.

Pernod Ricard Belle Epoque Edition Première Belle Epoque Edition Première von Perrier-Jouët ist ein neues Produkt, eine Limited Edition Belle Epoque für das Frühjahr 2014 – eine trockene 2007 vintage Cuvée aus der Hand von Perrier-Jouëts Kellermeister Hervé Deschamps.

Spitz Blüten-Frizzante Im Sommer hat Spitz ungewöhnlichen Geschmacksrichtungen bei den neuen ­Frizzante-Sorten auf den Markt gebracht: Veilchen- und Hibiskusblüten.

Szigeti „fresh & fancy“ Fruchtig und frech präsentieren sich jetzt die beiden neuen „Limited Editions“: der „Blaue Muskatier“ mit fruchtigen Johannisbeer- und Brombeer-Aromen, und „Sweet Dreams“ mit einem Bukett von reifen, gelben Äpfeln und Birnen und frischer Ananas. „fresh & fancy“ soll als „heimische Alternative“ zu Prosecco und Co. alle ansprechen, die sonst nicht zu Sekt greifen, sondern ausländischem Sprudel den Vorzug geben.

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Der „Junge Österreicher“ gilt offiziell als größte Jungweinmarke des Landes und ist mit dem prägnanten „Junger Österreicher“ – Sticker auf der Flasche schnell erkennbar. Der junge Wein des Jahres bietet einen ersten sensorischen und geschmacklichen Eindruck des Weinjahres 2013 und zeigt seine Frische und Intensität am besten jetzt, in der Herbst- und Winterzeit!

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www.österreichwein.at

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Sortiment Suppen Unilever Suppen wie für Kaiser

Meine Suppe – sofort! Suppen und Suppeneinlagen sollen neue Käufergruppen ansprechen. Instant und Convenience sind die Trends. wolfgang friedrich w.friedrich@wirtschaftsverlag.at Der allgemeine Suppenmarkt (Nasssuppen und Trockensuppen) entwickelt sich aktuell leicht rückläufig.* Marktführer Knorr trotzt der Negativentwicklung am Markt mit einer sehr starken Performance. So geht Knorr mit deutlichen Umsatzzugewinnen als klarer Sieger der letzten vier Wochen am Markt hervor. Zusätzlich konnte der Suppenexperte seine Marktführerschaft weiter kräftig ausbauen Trotz leicht negativer Entwicklung am Markt der Nasssuppen sowie der Trockensuppen konnte Knorr auch in diesen beiden Kategorien starke Umsatzgewinne sowie Marktanteilszugewinne verzeichnen. Knorr baute somit deutlich seine Marktvorherrschende Position aus. Dem rückläufigen Trend versucht unter anderem Maggi/Nestlé durch inno-

vative Konzepte entgegenzuwirken, um so auch neue Käufergruppen anzusprechen. Der Nass-Suppenmarkt – das Segment in dem etwa auch Inzersdorfer vertreten ist – verzeichnete im vergangenen Jahr (MAT bis Woche 12/2013 lt. Nielsen) ein leichtes wertmäßiges Wachstum von 0,6 %. Die Marke Inzersdorfer konnte um 10,5 % deutlich überproportional zulegen und hat damit einen Marktanteil von 16 % erreicht. Auch für den Suppentopf gilt: Regionalität und Convenience sind dem Konsumenten wichtig. Der Trend geht eindeutig in Richtung Instant – Convenience, aber ohne auf Geschmack und Qualität zu verzichten. Frische ist im Kommen, braucht aber noch eine Lernphase. Suppen werden in der Frische noch nicht sehr akzeptiert, wie einige Hersteller anmerken. * AC Nielsen LH Total inkl. H/L, Umsatz­ entwicklung, KW 36.

Maresi Klassiker im Suppentopf Alle Inzersdorfer-Suppen erscheinen seit kurzem im hochwertigen Design. Gleichzeitig wurde die Rezeptur der Gulaschsuppe überarbeitet wodurch sie jetzt noch cremiger schmeckt und feiner gewürzt ist. Bei allen klaren Suppen wurde ebenfalls eine Verbesserung der Suppenwürzung vorgenommen. Sie zeichnen sich nun durch einen kräftigen und harmonischen Geschmack aus.

Felix Austria Jetzt wirds richtig zünftig Felix Austria bietet ab Oktober für alle die Hütt’nZauber Gulaschsuppe in der 2,9-kg-Dose an. Sie wird ohne Zusatz von Geschmacksverstärkern und Aromen hergestellt, und wird in Österreich produziert. Für Felix Hütt’n-Zauber Gulaschsuppe wird außerdem Fleisch von österreichischen Schlacht­ höfen verwendet – perfekt für jede Party.

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Land-Leben Happy birthday, Backerbse Die Backerbse ist sechzig Jahre alt: 1953 startete Rudolf Ölz mit der maschinellen Großproduktion der Backerbse. Das Jubiläum läutete das Unternehmen Land-Leben, das mittlerweile vom Enkel Martin Ölz geführt wird, mit spannenden Aktionen sowie einem Gewinnspiel ein. So startete Land-Leben mit der Website die-backerbse.at ins Festjahr. Gleich 12 x Urlaube zu zweit, mit der Familie oder Freunden in österreichischen Alpenhotels und noch viele weitere Preise sind noch bis März 2014 zu gewinnen. Dazu müssen Konsumenten aus ganz Europa ihre Lieblingshütte nach verschiedenen Kriterien bewerten. Die „Goldene Backerbse“ wird den Siegerhütten dann in einem großen Festakt überreicht.

Nestlé Die Suppe für jede Tasche Mit Maggi Moment Mahl präsentiert Maggi den perfekten Begleiter für zwischendurch und überall: Suppengenuss, der in jede Tasche passt. Das Besondere an den neuen Instantsuppen ist ihre innovative Verpackung: Sie lässt sich mit nur einem Handgriff in einen handlichen Becher verwandeln. Unter der Marke Maggi Guten Appetit wurde eine Prinzessinnen und Feuerwehr Suppe auf den Markt gebracht, mit kindgerechter Rezeptur.

Winkelbauer Exotisch, würzig, schnell Roi Thai: Kokosmilch, Kokoswasser und authentische Suppen werden unter der goldenen Marke produziert. Die Verpackung und UHT-Technologie von Tetra Pak garantieren ein frisches, volles Geschmackserlebnis. Die fix und fertig abgeschmeckten Suppen enthalten alles außer frischem Gemüse, Fleisch oder Meeresfrüchten. Die Range besteht aus einer 250- und einer 500-ml-Packung. Derzeit sind im Sortiment 5 verschiedene Curry Suppen (rot, grün, gelb, Massaman, Panang), Tom Kha und 2 Tom Yum Rezepten (eines mit Kokosmilch).

Fotos: Werk

Frische Suppen sind im Kommen. Allerdings braucht das noch ein wenig Zeit, und zwar ­sowohl bei den Verbrauchern als auch beim Lebensmittelhandel. thinkstock

In diesem Jahr erweiterte Knorr erfolgreich sein Kaiserteller Gourmet Segment um die drei Kaiser-Teller-Gourmet-Aromapacks in den Varianten „Cremesuppe von Waldpilzen mit Thymian und einer feinen Trüffelnote“, „Cremesuppe von Tomaten verfeinert mit Mascarpone und einem Hauch Oregano“ sowie der „Cremesuppe von Kürbis mit Karotten, Obers und Rosmarin verfeinert“. Mit dem neuen Verpackungsformat setzte Knorr weitere Akzente im Nasssuppenbereich. Zudem legte Knorr den Erfolg der Kaiser Teller Gourmet-Plattform auch auf die Instant-Range um, mit den Sorten „Cremesuppe von feinem Kürbis mit Créme Fraiche, Schnittlauch und gerösteten Croutons“ sowie der „Cremesuppe von weißem und grünem Spargel mit Frühlingszwiebeln und einem Hauch Zitrone“. Kürzlich lancierte Knorr, ebenfalls im Premium-Kaiserteller-Gourmet Segment eine neue Trockensuppen-Variante: Die Knorr Kaiserteller Gourmet „Cremesuppe von feinen und gerösteten Zwiebeln mit Emmentaler und einem Hauch Balsamico“ steht für ein besonderes Geschmackserlebnis ohne Zusatz von Geschmacksverstärkern, Konservierungsstoffen sowie künstlichen Farbstoffen. Fans der Knorr Kaiserteller Gebundenen Gemüsesuppe dürfen sich freuen: Seit September gibt es die Trockensuppen-Variante in verbesserter Rezeptur: mit mehr Gemüsestücken sowie einem noch ausgewogenerem Gemüsegeschmack.

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Neue Produkte Vier Diamanten Thunfisch in Sonnenblumenöl

Schärdinger Ofentaler

m&m’s & Celebrations Adventkalender

Danone Dany Sahne

Bereits seit 2010 bietet Vier Diamanten Skipjack-Thunfisch aus MSC-zertifizierter Angelruten-Fischerei an. Bisher konnten die Konsumenten zwischen den Varianten „naturell“ und „in Olivenöl“ wählen. Ab sofort offeriert Vier Diamanten außerdem Thunfisch in Sonnenblumenöl aus nachhaltiger Fischerei: Sonnenblumenöl ist ein wertvolles Speiseöl, das geschmacksneutral und hitzestabil ist. Damit ist der Thunfisch in der kalten und warmen Küche vielseitig einsetzbar.

Mit dem Schärdinger Ofentaler bringt die Berglandmilch eine heiße Käse-Spezialität neu in den Handel. Und so funktioniert die Zubereitung: Zunächst wird der Käse direkt in der Holzschale zehn Minuten im Ofen bei 200 °C gebacken. Anschließend wird die Oberfläche kreuzförmig eingeschnitten und der Käse an den vier Ecken aufgeklappt. Danach geht es nochmals für ein paar Minuten ab in den Ofen, bis der Käse die gewünschte Bräunung erreicht hat. Fertig!

Mars sorgt in der Weihnachtszeit wieder für Spaß und süße Abwechslung. So gibt es neben einem putzigen „m&m’s“-Dispenser mit Yellow als Weihnachtsmann unter anderem „m&m’s“-Metalldosen in drei Designs. Auch „Celebrations“ sind wieder in der Metalldose und in der Weihnachtsbaum-Verpackung sowie in der kultigen Champagner-Flasche erhältlich. Und sowohl von m&m’s als auch von Celebrations gibt es jeweils einen neuen Adventkalender mit 24 Naschereien.

Als Nr. 1 am Dessert-Markt sorgt ­ anone bei „Dany Sahne“ für saisonale D geschmackliche Abwechslung. Passend zur kühlen Jahreszeit gibt es ab sofort wieder die Saisonsorte Dany Sahne Marzipan, die bereits im Jahr 2011 sehr gut bei den österreichischen Konsumenten angekommen und vielen sicher noch in guter Erinnerung ist. Brandneu ist zudem Dany Sahne ToffeeKuss mit zwei zartschmelzenden Toffee-Inseln in einem Bett aus cremigem Vanille-Pudding.

Berger Winter-Schinken

Campari Orange Passion

Teekanne Kaminzauber

Cultur Brauer Neun Bock Biere

Berger hat für die kalte Jahreszeit ein Trio aus winterlichen Schinken-Variationen zusammengestellt: Neben dem Walnuss-Honig-Schinken und MandelCrisp-Schinken steht diese Saison auch wieder der Trüffel-Schinken zur Verfügung. Bei dieser Spezialität umhüllen die schwarzen Trüffel den Schinken nicht nur an der Oberfläche, sondern werden zusätzlich auch schonend in diesen eingearbeitet, sodass ein besonders intensives Aroma erzielt wird.

Mit Campari Orange Passion bringt Campari Austria ein trendiges PremiumMixgetränk neu auf den Markt. Der Drink verbindet den unverwechselbaren Geschmack des italienischen Bitters mit der Fruchtigkeit von Orangensaft und der Süße von Rohrzucker – was eine sehr gelungene Kombination ergibt. Die 17,5 cl-Flasche erstrahlt im eleganten rot-orangen Design und unterstreicht so auch optisch den einzigartigen Spirit und die Leidenschaft von Campari.

Marktführer Teekanne wartet zum Start der Tee-Saison wieder mit einer Vielzahl innovativer Neuheiten auf und sorgt in allen Segmenten für Abwechslung. Das diesjährige Highlight im FrüchteteeBereich ist eine winterliche Komposition namens Kaminzauber mit fruchtigem Bratapfel-Geschmack. Angeboten im sehr ansprechenden Packungsdesign reiht sich die Line Extension perfekt bei den bestehenden Winter-Tees „Hüttenzauber“ und „Winterzauber“ ein.

Speziell für die Herbstzeit haben die Cultur Brauer ein Paket mit den besten Bockbier-Spezialitäten geschnürt: Die neun Cultur Brauer (Schloss Eggenberg, Freistadt, Hirter, Mohrenbrauerei, Brauerei Murau, Brauerei Schrems, Trumer, Zillertal Bier und Privatbrauerei Zwettl) vertreten alle Bier-Regionen des Landes und bieten eine breite Geschmacksvielfalt: Von nussigen und feinen Honignoten bis hin zu malzig-süßen Bieren und solchen mit viel Frucht ist alles dabei.

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CMYK | Schiffelhuber

Weil’s von efko ist.

Wer war das?

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Neue Produkte Wiesbauer Frühstücks Aufschnitt

Milka Wunsch Stern

Look O Look Candy-Pizza

Bauer Schnaps

Bereits seit längerem bietet Wiesbauer erfolgreich verschiedene AufschnittVariationen an und baut sein abwechslungsreiches Angebot konsequent weiter aus. Ergänzend zum bestehenden Sortiment offeriert Wiesbauer jetzt neu einen Frühstücks Aufschnitt, der vier beliebte Frischwurst-Spezialitäten, fein geschnitten und appetitlich gelegt, in einer transparenten Servierschale vereint: „Feine Extrawurst“, „Pikant Feine“ „Gurkerl Extra“ und „Champignon-Aufschnittwurst leicht“.

Herzenswünsche lassen sich jetzt auf besonders süße Weise übermitteln: Denn auf jedem mit Trüffelcrème und Luftschokolade gefüllten Milka Wunsch Stern findet sich eine von zehn Botschaften, wie zum Beispiel „Alles Liebe“ oder „Für ein Lächeln“. Ganz sicher für ein Lächeln sorgt außerdem die Tatsache, dass Milka pro verkaufter Packung 5 Cent an die Charity-Organisation Make-a-Wish Foundation spendet und damit die Herzenswünsche schwer kranker Kinder erfüllt.

Eine echt witzige Produktidee ist die süße Candy-Pizza von Look O Look: Diese hat mit 24 Zentimetern einen ähnlich großen Durchmesser wie „echte“ Pizzen, ist jedoch mit unterschiedlichstem Fruchtgummi bunt belegt. Zusätzlicher Gag: Die „Candy-Pizza“ (à 435g) ist im typischen, fast handelsüblichen Pizzakarton verpackt, wodurch sie sich ideal als Überraschungsgeschenk oder als besonderes Party-Mitbringsel macht. Zu beziehen ab sofort über Valora Trade Austria.

Nach mehr als zehn Jahren präsentiert die Destillerie Franz Bauer ihre Schnäpse im völlig neuen Look. In der schlichten Flasche und mit stylischem Etikett ist das Erscheinungsbild nun genauso hochwertig und klar wie der Inhalt. Zusätzlich bringt Bauer mit dem Steirischen Landeswappen und dem Stadtwappen der Stadt Graz seine Heimatverbundenheit zum Ausdruck. Dazu passend zeigt sich am Flaschenhals der „Styrian Panther“, das Symbol für die steirische Eigenständigkeit.

Hilcona Pasta Italia

Zwettler Achat Honig-Bier

Trünkel Preiselbeer- & Pfeffer-Pastete

Aptamil Junior Kindermilch

Mit den neuen halbtrockenen Pasta Italia-Spezialitäten von Hilcona lassen sich im Handumdrehen typisch italienische Gerichte zaubern. Die beiden Variationen „Tortelloni Ricotta e Spinaci“ und „Ravioli Bolognese“ bestehen aus einer hauchdünnen Pastateig-Hülle und cremig-würziger Füllung, wobei nur natürliche Zutaten aus Italien, ohne Geschmackverstärker, Konservierungsstoffe oder künstliche Aromen, verarbeitet werden. Die Pasta ist nach fünf bis sechs Minuten im Wasserbad al dente.

Die Waldviertler Privatbrauerei Zwettl hat für 2013 einen besonderen JahrgangsBock kreiert: Das Zwettler Achat Honig-Bier ist mit Wald- und Blütenhonig verfeinert und erhält dadurch seine außergewöhnliche Geschmacksnote. Insgesamt wurden für das limitierte Bier 3.250 Kilogramm Honig aus der Region verarbeitet, abgefüllt wurden 60.000 Liter. Erhältlich ist das filtrierte „Zwettler Achat“, das übrigens nach dem gleichnamigen Edelstein benannt ist, seit Mitte Oktober in der 0,33 l-Flasche.

Das Wiener Traditionsunternehmen Trünkel erweitert sein Pasteten-Sortiment: Zusätzlich zur bereits erfolgreich etablierten feinen „Leber-Pastete“ und „Trüffel-Pastete“ bereichern ab sofort eine fruchtig-süße Preiselbeer-Pastete und eine würzige Pfeffer-Pastete das Angebot. Beide passen perfekt in die Herbstzeit und schmecken als bodenständige Delikatessen am besten mit frischem Brot oder Gebäck. Zu haben ab sofort in der 125g-Packung fürs SBRegal.

Basierend auf 30 Jahren Forschungserfahrung hat Milupa eine neue Generation der Aptamil Junior Kindermilch entwickelt. Sie ist an die speziellen Ernährungsbedürfnisse von Kleinkindern im Wachstumsalter angepasst: Ab einem Jahr bis ins Kindergartenalter trägt „Aptamil Junior“ dazu bei, die Grundlage für eine gesunde Zukunft zu schaffen, denn die Kindermilch enthält eine ausgewählte altersgerechte Kombination aus Vitaminen, Kalzium und patentierten Prebiotics.

Palmolive Magic Softness

Persil Color-Gel

Silan Aroma Therapie

Hakle Toilettenpapier

Ein wahrer Schaum-Traum sind die neuen Handseifen von Palmolive mit dem klingenden Namen Magic Softness. Der voluminöse, lockere Schaum enthält pflegende Inhaltsstoffe, die beim Händewaschen für ein samtigweiches Hautgefühl sorgen. Mit bis zu 200 Pumpvorgängen pro Flasche ist der Schaum außergewöhnlich ergiebig und sparsam in der Anwendung. „Palmolive Magic Softness“ ist in den zwei Duftvarianten Mandarine und Himbeere erhältlich.

Frische Kleidung, die nicht nur sauber ist, sondern auch langanhaltend duftet – das verspricht das neue Persil Color-Gel Lavendel Frische. Es vereint die bewährte Wasch- und Leuchtkraftformel von Persil mit frisch-blumigem Lavendel-Duft und lässt damit ab Oktober sommerliche Urlaubserinnerungen aufkommen. Wie gewohnt sorgt das „Persil Color-Gel“ schon ab 20 Grad für strahlende Reinheit und bewahrt auch bei oftmaligem Waschen die gleichbleibende Farbkraft der Textilien.

Schon seit Jahrhunderten werden Düfte wegen ihrer positiven Wirkungen auf Körper, Geist und Seele ganz gezielt eingesetzt. Die Weichspüler-Range Silan Aroma Therapie ist genau darauf ausgerichtet und betört mit exotischen Düften aus aller Welt. Dies gilt auch für die neue Variante Fiji Refresh, die mit den Aromen von Mandarine und Grünem Tee aufheiternd wirken und das Wohlbefinden fördern soll. Abgerundet wird der Duft durch blumige Noten von Jasmin und Orangenblüte.

Auf vielfachen Wunsch der Konsumenten geht Kimberly-Clark bei seinem 3-lagigen Toilettenpapier Hakle Natürlich Pflegend mit Kamille und Hakle Arctic White wieder zurück zur bewährten 10-Rollen-Packung. Damit dabei der Wiedererkennungswert gewährleistet ist, bleibt das Packungsdesign unverändert. Hakle steht bereits seit mehr als 80 Jahren für hochwertiges Toilettenpapier und hat in Österreich eine gestützte Bekanntheit von 76 Prozent.

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Fernet Branca: Nostalgie-Glas

Saint Albray: Koziol-Frischhaltebox

Borco

Bongrain

TV-Spot

Beam Austria

POS POS-Verkostungen/Sampling

% Überfüller-Aktion

1+

Jim Beam: Reise n. Kentucky

Bic Soleil Scent: € 1,– an Pink Ribbon

BIC

Gewinnspiel/Sammel-Promotion

Snickers: Hungry me Generator

Innocent: Das große Stricken

Innocent

Mars

merci, Toffifee, nimm2: Weihnachts-Platzierung

Storck

Festtags Lachs: Orangen-Senf-Sauce

Philadelphia: Geld-zurück-Aktion

Mondelez

KW 47

Gottfried Friedrichs

Schwarze Pute

Sugo: 15 Cent an Rote Nasen

Moser

Felix

Desperados: House Party Pack; Download-Codes

Brau Union

KW 46

Becel: Mitmachen & Cholesterin senken; 100 Produkt-Pakete

KW 45

Unilever

KW 44

Napoli Dragee Keksi: Social Media Aktion, Hashtag: # winak

KW 43

Manner

weihnachten

krampus, nikolo

Halloween

ereignis

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KW 49

Hörfunk-Spot

KW 48

KW 51

Zweitplatzierung

KW 50

POS

KW 01

Onpack-Promotion

KW 52

Internet-Aktion

KW 02

Charity-Aktion

Test-Aktion

Bic engagiert sich als Partner der Pink Ribbon-Aktion im Kampf gegen Brustkrebs und widmet diesem wichtigen Projekt den DamenRasierer Bic Soleil Scent: Ein Euro pro verkaufter Packung geht direkt an die Österreichische Krebshilfe. Der „Bic Soleil Scent“ ist ein Drei-Klingen-Rasierer, der dank zweier Gleitstreifen mit Lanolin und Vitamin E Hautirritationen auf ein Minimum reduziert und die Haut pflegt. Gleichzeitig verwöhnt beim Rasieren der nach Lavendel duftende Griff die Sinne.

Aktion gegen Brustkrebs

Auch dieses Jahr unterstützt Felix mit einer Sugo-Sonderedition die Rote Nasen Clowndoctors. Ab November gibt es für kurze Zeit die SugoSorten „Fleisch“, „Putenfleisch“, „5 Kräuter“ und „Gemüse“ im speziellen, auffällig gestalteten 580-g-Familienglas – von jedem verkauften Glas kommen 15 Cent der Charity-Aktion zugute, damit die Clowndoctors in Österreichs Spitälern kranken Kindern sowie Senioren und Menschen mit Behinderung noch öfters ein Lächeln schenken können.

Ein Lächeln schenken

Promotionkalender


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Mit Bedacht wählen. Geschmack zeigen. Sich Zeit nehmen. Auf Werte achten.

DAS IST DIE MÉTHODE TRADITIONNELLE DER FEINEN LEBENSART HZ_2213_001-032.indb 1 285x400_anzeige_sparkling_wirtschaftsverlag_rz.indd 1

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Die Handelszeitung 22/13