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SMARTES DESIGN FÜR EIN INDIVIDUELLES DUSCHERLEBNIS GROHE SmartControl für die Unterputz-Installation in Kombination mit der GROHE Rapido SmartBox Ab sofort gibt es mehr Bewegungsfreiheit im Bad! Die schlanke, elegante Optik der neuen GROHE SmartControl Unterputz-Varianten fällt sofort ins Auge. Diese werden mit der gleichen Druck- und Drehknopf-Technologie gesteuert und in quadratischer oder runder Formgebung sowie mit Oberflächen in Chrom oder Weiß angeboten. Durch die Kombination mit den neuen zweistrahligen Rainshower 310 SmartActive Kopfbrausen steht für jedes Badambiente und jede Einbausituation die optimale Lösung zur Verfügung. grohe.at


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EDITORIAL / INTRO / 7

CHECK-IN

Hygiene und Erfrischung mit dem Bidet im WC

Moralische Verpflichtung Wie ist eigentlich Ihre Meinung zum Thema „Nachhaltigkeit“? Ganz ehrlich – können Sie diesen Begriff noch hören? In den letzten Jahren ist – zumindest gefühlt – alles „nachhaltig“ geworden, was irgendwie an den Konsumenten gebracht werden soll. Großen Anteil an diesem inflationären Gebrauch haben zweifelsfrei jene schwarzen Schafe unter den PR-Strategen, die das „Nachhaltigkeits-Mascherl“ wahllos nahezu jedem Produkt umhängen, da „gutes Gewissen“ bekanntlich als abschlussförderliche Komponente des Kauferlebnisses gilt. Zudem kämpft der Begriff mit einem Unschärfeproblem, wodurch der eigentliche Nachweis inhaltlich kaum eingefordert werden kann. Der Reality Check im Internet bestätigt unsere These: Mehr als 19 Millionen Einträge wirft Google aus, wenn man nach diesem Wort sucht. Wir vom Team der Gebäude Installation meinen jedenfalls, dass es kein Wunder wäre, wenn Sie genervt auf diesen Begriff reagieren. Wir finden aber auch, dass dies dann enorm schade sei! Denn gerade unsere Branche steht an vorderster Front, wenn es um Nachhaltigkeit geht. Kaum ein Gewerbe hat es mehr in der Hand als wir, die Entwicklung unserer Welt in eine energieeffizientere, ökologische, grüne, bessere Richtung zu lenken. Der Installateur ist es, dem der Konsument fast blind vertraut, wenn es um Heizen und Kühlen bzw. Wasser- oder Energiesparen geht. Wir haben somit eigentlich die moralische Verpflichtung, uns mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen ... auch wenn uns der Begriff bereits nerven sollte. Die Kollegen unseres Schwestermagazins „Die Wirtschaft“ sind in diesem Zusammenhang sogar noch einige Stufen weiter gegangen, indem sie sich dem komplexen Thema der unternehmerischen Gesellschaftsverantwortung gewidmet haben, das neudeutsch „Corporate Social Responsibility“ – CSR genannt wird. In einer spannenden Sonderausgabe beschreiben meine Kollegen, inwiefern dieser freiwillige Beitrag der Wirtschaft zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen kann und wie entsprechend verantwortliches unternehmerisches Handeln sämtliche Lebensbereiche positiv beeinflusst. Sie finden diese Sonderausgabe mit zahlreichen Best Practice-Modellen als Beilage der vorliegenden Ausgabe, weil wir meinen, dass gerade unsere Branche auf diesem Gebiet eine besondere Verantwortung trägt.

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Chefredakteur Christian Klobucsar c.klobucsar@wirtschaftsverlag.at

GEBÄUDE INSTALLATION / 4 / 2018

de.toto.com


8 / INTRO

Inhalt INTRO

12

07 Editorial 08 Impressum 10 News

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Lohn- und Sozialdumping: Eine Überprüfung ergab: Bei 44,5 Prozent der kontrollierten ausländischen Firmen wurde der Verdacht auf Unterentlohnung ausgesprochen.

14 SANITÄR WELLNESS

18

Damit es beim Duschen trocken bleibt: Bodenebenes Duschen gehört immer mehr zum Standard im Badezimmer. Daher werden Duschrinnen laufend weiterentwickelt.

22

Design Meets Function: Die Marke ­Keramag wird in die Geberit-Produktfamilie integriert. Warum, erklärt Geberit-Chef Stephan Wabnegger.

18 16 Highlights 28 Trends & Märkte

26

Zeitgemäßer Luxus: Das traditionsreiche „Excelsior“ in Dubrovnik wurde aufwendig renoviert – mit Armaturen von Hansgrohe.

21

26

Die Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz ist unter www.wirtschaftsverlag.at/ offenlegung ständig abrufbar.

HEIZUNG LÜFTUNG

45

37

Flächenklimatisierung: Die Betonkernaktivierung wird stark an Bedeutung gewinnen.

38

Für jede Größe gerüstet: Bei Großanlagen muss sich das Heizsystem zwingend nach bestimmten Vorgaben richten.

46

42

35 Highlights

IMPRESSUM Medieninhaber, Verleger, Heraus­geber, Redaktion: Österreichischer Wirtschaftsverlag GmbH, 1120 Wien, Grünbergstraße 15/Stiege 1, T +43 1 54664 0, www.wirtschaftsverlag.at Chefredakteur: Christian Klobucsar (CK), T +43 1 54664 353, c.klobucsar@wirtschaftsverlag.at Mitarbeiter dieser Ausgabe: Mag. Bettina Kreuter, DI Dr. Udalfried Krames, Heinz Schmid Redaktionsleitung: Stefan Böck Grafik: Margareta BergnerDamjanovic, T +43 1 54664 162, m.bergner@wirtschafts­verlag.at Geschäftsführung: Thomas Letz Verkaufsleitung: Dr. Rainer Wimmer Anzeigenberatung: Mag. Petra Stix, T +43 1 54664 281, p.stix@wirtschaftsverlag.at Anzeigenservice: T +43 1 54664 444, installateur@wirtschaftsverlag.at Anzeigenrepräsentanz OÖ: Gerhard Weberberger, 4030 Linz, Kleinwört 8, T +43 732 315029, F +43 732 315029 46, M +43 676 5185575, linz@wirtschaftsverlag.at Anzeigentarif: Nr. 39, 1. 1. 2018 Erscheinungsweise: 10 x pro Jahr Druck: Druckerei Ferdinand Berger & Söhne GmbH, Wiener Straße 80, 3580 Horn; Aboservice: Aboservice Österr. Wirtschaftsverlag, T +43 1 54664 135, aboservice@wirtschaftsverlag.at Jahresbezugspreis: 58 Euro (Inland); 93 Euro (Ausland) Abonnements, die nicht einen Monat vor Ablauf des Bezugsjahres storniert werden, laufen weiter. Bankverbindung: Bank Austria IBAN AT17 1100 0095 2329 8900, BIC BKAUATWW Druckauflage: 11.000 (2. HJ 2017) DVR: 0368491

Wir tragen Verantwortung: Wir verpacken unsere Zeitschrift nur dann in (umweltverträgliche) Folie, wenn der Postversand es auf Grund von Beilagen erfordert. Der Verlag und alle unsere Druckbetriebe sind CO2neutral. Mehr erfahren: www. wirtschaftsverlag.at/ueber-uns/ csr und auf Twitter @CSR_Verlag Namentlich gekennzeichnete Beiträge müssen nicht unbedingt mit dem Standpunkt der Redak­tion übereinstimmen, sondern stellen nur die Meinung des Autors dar.

„Elektrische Heizformen gewinnen an Bedeutung“: Interview mit dem Viessmann Österreich-Chef Ing. Peter Huber.

36 News 48 Trends & Märkte

46

Clevere Lösung: In Waldkirch wurde eine Sporthalle energetisch saniert.

Österreichische

38

ÖAK

Auflagenkontrolle

GEBÄUDE INSTALLATION / 4 / 2018


INHALT / INTRO / 9

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KLIMA LÜFTUNG

EXIT

53 Highlights

61 Bluebox

58 Trends & Märkte

64 Seminare & Steuertipps

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62

Klima- und Energiestrategie: Das sind die Inhalte des Anfang April vorgelegten Strategieentwurfs. Die Beschlussfassung ist für Juni geplant.

Nicht nur für die Baustelle: Einfache spartanische Nutzfahrzeuge waren gestern. Heutige Modelle bieten ein Maximum an Komfort.

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Multifunktionsgeräte auf dem Vormarsch: Aktuelle Klimasplitgeräte können trotz kleiner Einbaumaße sowohl kühlen als auch heizen.

62

DER NEUE BWT PERLA Die besten Gründe um mit BWT die Zukunft zu erobern: ∙ 24 h seidenweiches BWT Perlwasser zum Genießen, Schützen und Sparen ∙ Formschön bis ins letzte Detail ∙ Service wie nie zuvor – der Betriebsstatus kann vom BWT Trinkwasser-Profi kontrolliert werden ∙ Konnektivität – via WLAN, LAN und GSM ∙ Erstmaliger Auto-Check – die Anlage überprüft sich selbst und leitet die Daten an den BWTWerkskundendienst

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∙ Sicherheit in allen Fällen – AQA Stop und AQA Safe sperren die Wasserleitung bei auffälligem Wasserverlust oder Wasserschäden


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herheit bei der Renovierung.


12 / INTRO / NEWS

NEUE OSTÖSTERREICH-ZENTRALE Kürzlich hat die Austria Email AG in der Wiener Adamovichgasse 3 (1230) neue Räumlichkeiten bezogen: Im Service & Training Center Vienna, in dem derzeit insgesamt zehn Personen beschäftigt sind, werden künftig auch Produktschulungen veranstaltet. Das Gebäude selbst ist ein nach neuesten Standards im Neubau eingerichteter Showcase, in dem man energieeffiziente Produkte im Echtbetrieb erleben kann. Dafür kommt auch eine Heizungswärmepumpe aus dem eigenen Sortiment zum Einsatz. Austria Email-Vorstand Dr. Martin Hagleitner erklärt dazu: „Planer, Bauherren und Installateure sind herzlich eingeladen, vor Ort unser Angebot kennenzulernen und sich beraten zu lassen. Wir haben die Produkte und den persönlichen Service für ihren individuellen Bedarf!“

(V. l.): Mag. Michael Bauer und Christine Steinauer (Laufen Austria), Bernhard Karlsberger (Hansa Austria), Evelyn Sillip und Christian Buchbauer (Geberit)

Österreichs beliebteste OaseBad-Marken 6371 Österreicher haben in den vergangenen Wochen und Monaten bei der großen OaseBad-Markenbadpromotion mitgemacht, bei der es OaseBad-Markenbäder im Wert von 20.000 Euro zu gewinnen gab. Im Rahmen der OaseBad-Markenbadpromotion waren die Mitspieler unter anderem aufgefordert, sich mit den Marken der OaseBad-Industriepartner auseinanderzusetzen und ihre Lieblingsmarken im Sanitärbereich bekannt zu geben. Während der Energiesparmesse in Wels wurden mit Laufen, Geberit und Hansa jene drei Unternehmen ausgezeichnet, die bei dieser Abfrage bei Endkonsumenten die meisten Stimmen erzielen konnten. ZAHL DES MONATS

ZWEIUNDZWANZIG

DAS BAD DER SCHANDE GESUCHT Noch bis Ende Juni suchen die 1a-Installateure im Rahmen eines Contests „Das Bad der Schande“ und verwandeln es in „das Bad der Träume“. Personen aus ganz Österreich können an dieser Aktion teilnehmen und eine Komplettrenovierung ihres Bades gewinnen. „Die 1a-Installateure wollen mit ihrer Aktion dem Gewinner den Wunsch nach seinem Bad der Träume erfüllen und klar dokumentieren: Mit einem 1aInstallateur wird auch Österreichs desolatestes Bad zu einem Bad der Träume!“, erläutert Mag. Paul Apfelthaler, 1a-Installateur-Geschäftsführer, den Hintergrund dieses Gewinnspieles. Das Gewinnspiel findet auf der Facebook-Seite der 1a-Installateure statt: www.facebook.com/1aInstallateure.

Wasser werden jährlich in Österreich verbraucht.

HEIZUNGSOPTIMIERUNG: KOSTEN UND ERSPARNIS Beispiel: Einfmalienhaus, 125 m2 Wohnfläche, Baujahr 1983, Heizenergieverbrauch vor Abgleich: 19.000 kWh/Jahr

4 von 5 Heizungen schlecht eingestellt Zwei Drittel der Heizungen in Österreich sind bekanntlich veraltet. Hinzu kommt jedoch, dass zudem mehr als 80 Prozent der Anlagen nicht optimal eingestellt sind. Damit wird nicht nur Geld verschenkt, sondern auch das Klima unnötig belastet. „Die jährlichen Heizkosten sind in einem durchschnittlichen Einfamilienhaus bei einer gut eingestellten Heizung im Schnitt rund 430 Euro niedriger als bei einer schlecht eingestellten Heizung, so Wiebke Lübben, Heizungsexpertin der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online. Das Frühjahr sei nun der richtige Zeitpunkt, um die Heizanlage unter die Lupe zu nehmen. Denn jetzt bleibt Hausbesitzern ausreichend Zeit für eine gute Planung, die Suche nach dem richtigen Handwerker und das Umsetzen der Maßnahme vor dem nächsten Winter.

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Fotos: Cayenne, Luiza Puiu, Oasebad; Grafik: meine-heizung.de

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14 / INTRO / WIRTSCHAFT

Lohn- und Sozialdumping eindämmen Bei der Kontrolltätigkeit der BUAK (Bauarbeiter-Urlaubs- und Abfertigungskasse) wurde zuletzt bei 44,5 Prozent der kontrollierten ausländischen Firmen der Verdacht auf Unterentlohnung ausgesprochen. Bei heimischen Betrieben war dies nur bei knapp einem Prozent der Fall. REDAKTION

HEIMISCHE BETRIEBE UNTER DRUCK Die Obfrau verweist in diesem Zusammenhang auf die zuletzt publizierten Zahlen, die zeigen, dass die Betriebe insbesondere in der Ostregion, also aus Niederösterreich, Wien, dem Burgenland und der Steiermark unter Druck sind. Auch anhand der Konjunkturzahlen werde sichtbar, wie sehr vor allem die Betriebe in Bauund Baunebengewerbe im Fokus stehen. Während Gewerbe und Handwerk im Vergleich zur Gesamtwirtschaft im Schnitt mit rund 1,5 Prozent bereits unterdurchschnittlich gewachsen sind, liegen die Wachstumszahlen etwa bei den Dachdeckern oder den Installateuren sogar nur bei knapp über null. „Gerade weil die Ostregion so stark betroffen ist, benötigen wir

Monatliche Mindestgrundlöhne Lohngruppe..............................Monatslohn € Lohngruppe Techniker..........................3.011,71 Lohngruppe 1........................................2.757,29 Lohngruppe 2........................................2.459,54 Lohngruppe 3........................................2.134,73 Lohngruppe 4........................................1.997,58 Lohngruppe 5........................................1.901,95 Lohngruppe 6........................................1.822,55 Lohngruppe 7........................................1.822,55 Lehrlingsentschädigungen gültig ab 1. 1. 2018 in Euro 1. Lehrjahr................................................593,95 2. Lehrjahr................................................796,45 3. Lehrjahr.............................................1.071,59 4. Lehrjahr.............................................1.439,58

» ÖSTERREICHS GEWERBE- UND HANDWERKSBETRIEBE SIND HAUPTBETROFFEN VON LOHNUND SOZIALDUMPING HEREINDRÄNGENDER AUSLÄNDISCHER UNTERNEHMEN ... « in diesen Regionen eine Konzentration der Kompetenzen“, so ScheichelbauerSchuster. Zur effektiven Bekämpfung von Lohndumping insbesondere aus dem Ausland fordert Scheichelbauer-Schuster eine Bündelung der Kräfte: So brauchen wir z. B. eine Schwerpunkt-Bezirkshauptmannschaft pro Bundesland, die sich um sämtliche derartigen Fälle kümmert, die die Kommunikation mit den ausländischen Behörden führt und auch unterei­ nander vernetzt ist, sowie eine Konzentration der Finanzpolizei auf Betrugssysteme insbesondere aus dem Ausland. Parallel hierzu sollte die Finanzpolizei ermächtigt werden, an ausländische Sozialversicherungsträger mitzuteilen, in welchem Ausmaß der kontrollierte ausländische Arbeit-

nehmer laut Lohnunterlagen angemeldet war. So könnten Fälle abgestellt werden, in denen ein ausländischer Arbeitnehmer in seinem Herkunftsland für zehn Stunden sozialrechtlich angemeldet ist und tatsächlich in Österreich 40 Stunden oder mehr arbeiten, so die Obfrau von Gewerbe und Handwerk.

VERBESSERUNG DER VOLLZIEHUNG „Wir benötigen keine Verschärfung der gesetzlichen Lage, auch eine Verkürzung der maximalen Entsendedauer auf 24 oder gar zwölf Monate ist nicht zielführend, weil Entsendungen meist deutlich kürzer dauern. Was wir benötigen, ist eine Verbesserung der Vollziehung, also eine leichtere Vollstreckung der Strafen im Ausland, eine verbesserte Kooperation der ausländischen Behörden und eine Bekämpfung von Scheinfirmen bereits im Herkunftsland. Lohn- und Sozialdumping darf nicht dazu führen, dass unfaire Wettbewerbsbedingungen zu existenzbedrohenden Nachteilen für redliche Unternehmen führen“, so Scheichelbauer-Schuster.

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Illustration: Thinkstock

„Österreichs Gewerbe- und Handwerksbetriebe sind hauptbetroffen von Lohn- und Sozialdumping hereindrängender Unternehmen, das immer weitreichendere Ausmaße annimmt. Die bessere Durchsetzbarkeit von Strafen im Ausland hat aus Sicht unserer Betriebe oberste Priorität“, betonte kürzlich die Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Renate Scheichelbauer-Schuster. „Die Bundesregierung hat das Ausmaß dieser Problematik erkannt und im Regierungsprogramm wichtige Eckpunkte verankert. Österreich verfügt hier bereits über klare Richtlinien und die schärfste Gesetzgebung gegen Unterentlohnung in der EU. Diese trifft aber vor allem inländische Unternehmen, weil Strafen im Ausland kaum zu vollstrecken sind, selbst Sicherungsmaßnahmen im Inland sind oft wirkungslos“, so Scheichelbauer-Schuster.

KV-Zulagen bzw. Entfernungszulagen und Nächtigungsgeld in Euro (gültig ab 1. 1. 2018) kleine Entfernungszulage............................8,72 mittlere Entfernungszulage.......................22,90 große Entfernungszulage..........................45,79 Nächtigungsgeld........................................16,28 Schmutzzulage..........................................0,542 Erschwerniszulage.....................................0,542 Gefahrenzulage..........................................0,542 Nachtarbeitszulage (22–6 Uhr).................1,970 Schichtzulage (zweite Schicht)..................0,480 Schichtzulage (dritte Schicht)...................1,970 Montagezulage..........................................0,829


SANITÄR WELLNESS Sanitär- und Wellnesseinrichtungen, Projekte, Design und Trends

Weniger kann mehr: IXMO SOLO von KEUCO vereint Einhebelmischer und Schlauchanschluss in einem Modul.


16  SANITÄR & WELLNESS  HIGHLIGHTS

SCHOKO ODER CAPPUCCINO? Was wie eine Einladung zum Kaffee klingt, sind die Farben der Mineralguss-Serie Jura von Duschwannen und Wandpaneele, die es jetzt mit passender Rinne gibt. Die Duschen sind in den Farben Weiß und Anthrazit am Lager. Die Farben Cappuccino, Zement und Schoko sind auf Wunsch optional lieferbar. www.repabad.com

EDLE DESIGNER-PLATTE Die neue Geberit-Betätigungsplatte „Sigma21“ wurde von Christoph Behling entworfen. Mit ihrer hochwertigen Materialkombination und Formensprache erfüllt sie höchste ästhetische und funktionale Ansprüche. www.geberit.at

Blickfang Mit der Armaturenserie „Hansadesigno“ findet jedes Zuhause die passende Armatur. Ein schlanker, runder Querschnitt endet in einer soft abgerundeten Basis. Diese Form wirkt fast jugendlich, gleichzeitig zeitlos, geometrisch klar und dennoch sanft. Die Roségold-Version macht mit ihrem außergewöhnlichen Strahlbild „Mikado“ das Wasser zum optischen Blickfang. www.hansa.at

INTELLIGENTE PFLEGE Ein Aspekt, der bei Sensia Arena sofort ins Auge fällt, ist das moderne und elegante Design aus dem hauseigenen Grohe-DesignStudio. Allein seit Beginn des Jahres wurde das Dusch-WC bereits mit renommierten Preisen wie dem iF Design Award, dem Interior Innovation Award, dem Plus X Award, dem Red Dot Design Award sowie dem Green Good Design Award ausgezeichnet. Sensia Arena wurde bisher mit insgesamt vierzehn Design Awards ausgezeichnet. www.grohe.at

Fotos:Artweger, Geberit, Grohe, Repabad, Hansa

MEHR KOMFORT IM KLEINEN BAD Gerade in kleinen Bädern und Schlauchbädern ist Platz kostbar. Eine besonders platzsparende Variante bietet für diese Fälle die „Walk In“ von Artweger. Dank der 360 TWIN Scharniere kann die gesamte Glaswand bei Nichtgebrauch einfach weggeklappt werden. www.artweger.at

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ADVERTORIAL  SANITÄR & WELLNESS  17

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SMARTES DESIGN VOR UND HINTER DER WAND Grohe SmartControl für die Unterputzinstallation in Kombination mit der Grohe Rapido SmartBox. Ein Raum mit viel Bewegungsfreiheit – so wünschen wir uns unser Badezimmer und insbesondere den Bereich der Dusche. Wer als Planer oder Installateur diesen meist knapp bemessenen Platz so ­effektiv wie möglich nutzen möchte, kann nun auf ein besonders „schlankes“ Duo setzen: Grohe SmartControl für die Unterputzinstallation in Kombination mit der neuen Grohe Rapido SmartBox. Denn durch die Installation der Technik hinter der Wand und das ultraschlanke Design von nur 43 Millimetern Ausladung auf der Wand wird zusätzlicher Raum in der Dusche geschaffen. Die neuen SmartControl-Varianten werden mit der gleichen selbsterklärenden Druck- und Drehknopftechnologie gesteuert und in quadratischer oder runder Formgebung sowie mit Oberflächen in Chrom oder Weiß angeboten. Durch die Kombination mit den neuen zweistrahligen Rainshower310-SmartActive-Kopfbrausen steht für jedes Bad­ambiente und jede Einbausituation die optimale Lösung zur Verfügung. Einfach smarter: Grohe SmartControl – alle Vorteile vor der Wand Die schlanke, elegante Optik der Grohe-SmartControl-Unterputzvarianten fällt sofort ins Auge. Erst auf den zweiten Blick werden auch die Funk­ tionsmerkmale hinter dem ästhetischen Design und den eleganten Knöpfen erkennbar. Die Vorteile: • Eine für alles! Mit der Grohe Rapido SmartBox und den Grohe-SmartControl-Unterputzvarianten können Handbrause und Kopfbrause nun mit nur einer Unterputzbox und einem Fertigmon­ tageset gleichzeitig bedient werden. Damit ist die Steuerung von bis zu drei Dusch- oder Wannenfunktionen mit nur einer Armatur möglich. • Drücken, Drehen, Duschen! Das SmartControlBedien-Interface ist intuitiv bedienbar. Neben ­einer einfachen Ansteuerung unterschiedlicher Strahlarten ermöglicht der in Grohe Smart­ Control integrierte Mengenregler auch eine präzise Regelung der Wassermenge. Hierzu genügt ein einfaches Drehen des Knopfes. 1 Nachträglich um sechs Grad justierbare Wandrosetten – immer perfekt ausgerichtet. 2 Grohe Rapido SmartBox: nur 75 mm Installationstiefe – passt in jede Wand. 3 Smartes Design vor und hinter der Wand: Grohe SmartControl und Grohe Rapido SmartBox.

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Grohe SmartControl: „Drücken, Drehen, Duschen“ – intuitive Bedienung mit integrierter Mengensteuerung.

•U  ltraschlankes Design und mehr Gestaltungsfreiheit! Die Grohe-SmartControl-Unterputzvarianten ragen insgesamt nur 43 mm aus der Wand, und die Grohe-SmartControl-Wand­ rosette ist nur 10 mm tief. Sie sind in quadratischer oder runder Formgebung sowie mit Oberflächen in Chrom oder Weiß erhältlich. Die integrierte Abdichtung verhindert das Eindringen von Wasser in die Wand. Einfach einfacher: Grohe Rapido SmartBox – alle Vorteile hinter der Wand Die Grohe Rapido SmartBox steckt voller inno­ vativer, ausgeklügelter Details und passt sich allen Projekten an. Ihre Vorteile: •W  eniger Installationsaufwand und geringere Kosten! Die Grohe Rapido SmartBox verfügt 1

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über drei Abgänge für ein breiteres Angebot an Duschoptionen und schafft das, wofür bisher zwei Unterputzkörper notwendig waren. Darüber hinaus macht die Grohe Rapido SmartBox jegliche Adapter praktisch überflüssig. Sie verfügt über ½-Zoll-Anschlüsse, an die sich alle Standardleitungen anschließen lassen. • Zuläufe von unten! Die Grohe Rapido SmartBox ist mit von unten anzuschließenden Zuläufen ausgestattet, die einen direkten Anschluss an die Warm- und Kaltwasserversorgung ermöglichen. • Nachträgliches Justieren um sechs Grad möglich! Die Wandrosetten von Grohe können – dank der Langlöcher in der Funktionseinheit – im Nach­hinein noch um bis zu sechs Grad justiert und so perfekt an Fliesen und Fugen ausgerichtet werden. • Passt in jede Wand! Mit ihrer Installationstiefe von nur 75 mm passt die Grohe Rapido SmartBox in jede noch so dünne Wand. • Einfache Montage vor Ort! Dank der griffigen Messinganschlüsse kann der Anschluss an die Rohrleitungen mithilfe einer Rohrzange montiert werden, sodass die Installation vor Ort zügig ausgeführt werden kann. Professionelle Beratung und Produktschulungen zum SmartControl Sortiment im neuen Grohe Live! Center: Business Park Vienna, Wienerbergstraße 11 / Ebene 1 / Top 2, 1100 Wien Termine unter Tel. 01 / 680 60 134 oder livecenter-at@grohe.com www.grohe.at


18  SANITÄR & WELLNESS  DUSCHRINNEN

Durch die höhenverstellbaren Standfüße können beispielsweise bei Aschl die Rinnen millimetergenau eingepasst werden.

DAMIT ES BEIM DUSCHEN TROCKEN BLEIBT

TEXT MAG. BETTINA KREUTER

Nicht nur die Technik, sondern auch das Design ist im Duschbereich gefragt. Ein besonders einheitliches Fliesenbild mit durchgängiger Optik ermöglicht die neue befliesbare Duschrinne Geberit CleanLine. Lediglich ein schmaler Edelstahl-Rahmen deutet auf den Ablauf hin. Angebracht werden kann sie direkt an der Wand oder in der Mitte der Duschfläche. Die Rinnen aus gebürstetem Edelstahl werden in drei unterschiedlichen Varianten und einer Länge von 90 oder 130 cm angeboten. Das Ablängen auf die Größe des Duschplatzes erfolgt direkt beim Einbau. Eine schmale und elegante Bauform zeichnet die Reihenduschrinne +100 und die Einzelduschrinne Classic+ von Aschl aus. Gleichzeitig ist die Wasserabfuhr erhöht. „Mit diesen Duschrinnen haben wir Pro-

dukte entwickelt, die absolut dicht sind und beinahe ewig halten“, ist CEO Ing. Roman Aschl überzeugt. Das Sortiment von ACO wurde um drei Duschrinnen erweitert. Mithilfe der Modelle ShowerDrain E+, M+ und U lassen sich nahezu alle baulichen Herausforderungen und gestalterischen Ansprüche erfüllen – vom privaten Wohnungsbau über Hotels bis hin zu Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen. Eine besonders flexible Lösung für die Entwässerung bodengleicher Duschen bietet Viega mit der Duschrinne Advantix Vario. Sie kann nicht nur längs, sondern auch in U- oder L-Form in­ stalliert werden. Sie lässt sich in der Länge variabel und dank des nur knapp 20 mm breiten Ablaufspaltes dezent in das Fliesenbild integrieren. Ausgehend von der Standardlänge 1200 mm kann sie je nach Bedarf bis

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Foto: Aschl

Bodenebene Duschen gehören immer mehr zum Standard im Badezimmer. Duschrinnen werden laufend weiterentwickelt – damit der Einbau für alle Beteiligten stressfrei verläuft. Und es auch später keine nassen Überraschungen gibt.


DUSCHRINNEN  SANITÄR & WELLNESS  19 Die Duschrinne Advantix Vario kann nicht nur längs, sondern auch in U- oder L-Form installiert werden.

Foto: ACO, Viega

Die werkseitig angebrachte Dichtmanschette verhindert die Entstehung von Rissen durch thermische Spannung zwischen Rinnenkante und Estrichbelag.

auf 300 mm gekürzt oder mit einem Verbindungsstück bis auf 2800 Millimeter verlängert werden. Die neuen Duschrinnen Linearis Comfort und ­Linearis Compact sowie der Wandablauf Scada von Kessel sind mit werkseitig angebrachten Dichtmanschetten zur Abdichtung unterhalb keramischer Beläge ausgestattet.

UNTERSTÜTZUNG FÜR INSTALLATEURE Mittlerweile ist die gewerkeübergreifende Zusammenarbeit zwischen Installateur, Fliesen- und Estrichleger gut geregelt und hat sich eingespielt. Viele der neuen Duschrinnen sind mit dem Gütezeichen des Österreichischen Fliesenverbandes „Meine Technik Gütezeichen“ versehen. Auch seitens der Hersteller gibt es umfangreiche Serviceangebote für die Planung, den Einbau und den technischen Support. Bei Kessel reicht dieses von der Beratung vor Ort bis hin zu einem breitgefächerten Seminarangebot im Kundenforum in Vorchdorf. Bei Aschl sind immer Detailpläne und Fertigungszeichnungen für die Baustelle inkludiert, versichert Produktmanager Clemens Zechmeister: „Sodass es erst gar nicht zu Missverständnissen kommen kann und der Einbau ein Kinderspiel ist.“ Der gesamte Montageablauf von der Auslegung der Entwässerung über die Abdichtung im Verbund bis zum Anschluss des Fliesenbelags muss fachlich einwandfrei sein. ­Christian Rüsche, Geschäftsführer von Viega Österreich, beschreibt den angebotenen Support: „Es beginnt damit, dass der SHK-Fachhandwerker mit unserem Online-Konfigurator die Duschrinne exakt nach den Wünschen des Kunden und den Anforderungen der Baustellensituation auslegen kann. Kommt es während des Einbaus zu Fragen, steht eine technische Hotline mit Fachleuten zur Verfügung. Im Gespräch von Profi zu Profi werden direkt die Antworten gefun-

den, die der Fachhandwerker auf der Baustelle gerade braucht. Außerdem sind in unserem Seminarcenter in Seewalchen Entwässerungsanlagen nach ÖNORM EN 12056 und ÖNORM B 2501 Schwerpunktthemen.“ Nach Eingabe der gewünschten Abmessungen inklusive Einbau- und Belaghöhe errechnet der Online-Konfigurator dann per Knopfdruck die komplette Materialliste, die für die Bestellung benötigt wird. Ein Sägeplan und die notwendigen Verarbeitungshinweise für den Einbau runden das Informationspaket ab.

Die neuen ACO Duschrinnen. www.aco.at/duschrinnen Werksseitig angebrachte Dichtmanschette Integrierte Sekundärentwässerung Rinne aus elektropoliertem Edelstahl Freier Zugang zur Rohrleitung für optimale Reinigung GEBÄUDE INSTALLATION / 4 / 2018


20  SANITÄR & WELLNESS  DUSCHRINNEN

Die Komplett-Duschrinnen Linearis Comfort und Li- „ R E I B U N G S L O S E R Ü B E R G A N G V O N I N S TA L L AT E U R Z U nearis Compact sind mit angeschweißtem Ablauf und F L I E S E N L E G E R “ werkseitig angebrachter Dichtmanschette einbaufertig und eignen sich mit ihren niedrigen GesamteinbauhöWie erleichtern Sie Handwerkern die Arbeit? hen besonders für bodenebene Duschen. „Damit finDr. Ernst Strasser, ACO: Installateure profitieren von der schnelleren Montage und der flexiblen Ausrichtung der Duden unsere Kunden noch komfortablere Produktlösunschrinnen. Auch Fliesenlegern wird die Arbeit erleichtert, gen in unserem Ablaufsortiment, die zudem der neuen da die werkseitig angebrachte Dichtmanschette die EntNorm DIN 18534 entsprechen“, so Reinhard Späth, Leistehung von Rissen durch thermische Spannung zwischen ter Marketing bei Kessel. Bei der Geberit ClanLine sorgt ­Rinnenkante und Estrichbelag bzw. Fliesenkleber verhindert. die vormontierte Dichtfolie dafür, dass der Ablauf am Dank neuer Wandaufkantung wird ein durchgängiges Fliesenbild möglich, da die FlieÜbergang zu den Fliesen dicht hält und kein Wasser sen ohne Schnittkanten verlegt werden können. Dies ergibt weniger Schneidarbeiten in den Boden eindringen kann. – also Einsparung bei Zeit und Kosten. Zwar liegt die Duschrinne nicht im LeistungsBeim Einbau der neuen Duschrinnen von Aschl ist bereich des Fliesenlegers, jedoch trägt er bei den Abdichtungsarbeiten und der Fliesennur darauf zu achten, dass die Rinnen gut unterfüllt verlegung maßgeblich zum fachgerechten Einbau bei. werden. „Wir liefern unsere stabilen Rinnen in einem Stück, dadurch werden Fehler bei der Montage ausgeschlossen. Zudem können durch die höhenverstellba- Worauf muss beim Einbau geachtet werden? ren Standfüße die Rinnen millimetergenau eingepasst Strasser: Einen der wichtigsten Faktoren beim Einbau von Duschrinnen stellt die Verwerden“, erklärt Produktmanager Clemens Zechmeis- bundabdichtung dar. Nach Anschluss der Rohrleitungen gilt es jedenfalls, eine Dichtter. Einer der größten Pluspunkte dieser Rinnen aus heitsprüfung der Rohrleitungen vorzunehmen – noch vor Estrich-Verlegung. Ein weiteEdelstahl ist die Entwässerung der oberen Dichtebene rer wichtiger Faktor ist das Gefälle auf dem Duschplatz. In der Praxis haben sich Gefälle des Bodenaufbaues. Durch die Drainagelöcher wird die zwischen 1,5 und 2 Prozent bewährt. Der Werkstoff Edelstahl unterstützt beim Einbau Dünnbettabdichtung entwässert, der umlaufende Kle- zusätzlich durch seine stabilen Materialeigenschaften einen sicheren Einbau. beflansch dichtet die obere Entwässerungsebene optimal ab. Dadurch werden Stau- und Sickernässe – und Haben Ihre Duschrinnen ein Gütezeichen? in der Folge Schäden an Fugen- und Fliesenbett – ver- Strasser: Ja. Die beiden Duschrinnen E+ und M+ wurden durch den Österreichischen Fliesenverband mit dem „Meine Technik Gütezeichen“ ausgezeichnet. Durch diese Komieden. Zudem trocknet der Boden viel schneller auf. Die Duschrinne ShowerDrain E+ von ACO wurde operation ist ein reibungsloser Gewerkübergang von Installateur und Fliesenleger auf aus dem Modell ShowerDrain E durch das Hinzufügen der Baustelle ermöglicht worden. von Sickerwasseröffnungen entwickelt. Zusätzlich wird werksseitig eine Dichtmanschette angebracht. „Damit erfüllen wir gleichermaßen die Anforderungen des im Komplettpaket zur Verfügung. Häufig wird diese Österreichischen Fliesenverbandes, von Fliesenlegern Arbeit von einem nachfolgenden Gewerk wie Abdichter und von Installateuren,“ informiert Dr. Ernst Strasser, oder Fliesenleger ausgeführt. „Obwohl die Abdichtung Geschäftsführer von ACO Österreich. Die ShowerDrain dann nicht mehr in der Hand des SHK-Handwerkers M+ besitzt einen um 360° drehbaren Endtopf und ist liegt, ist durch unser ‚Fliesenleger-Paket‘ auch dieser somit flexibel und ideal für jede Einbausituation geeig- Prozess klar definiert“, so Viega-GF Rüsche. net. Zusätzlich können beide Modelle durch die große Zu dem Komplettpaket für die fachgerechte AbdichAuswahl an Designrosten aus Edelstahl individuell tung der Duschrinne gehört beispielsweise ein spezigestaltet werden, auch eine Gravur mit Namen oder eller Hartschaumblock, um das Innere der Duschrinne Logo ist möglich. Die ShowerDrain U erfüllt selbst an- vor Verunreinigungen zu schützen. Nach dem Entferspruchsvollste Designwünsche, da sie durch ihre Be- nen der Bauschutzfolie vom Rinnenflansch wird ein Ein besonders einschaffenheit direkt in die Duschwand eingebaut wird Spezialkleber aufgespachtelt. Darauf ist das Abdichund somit praktisch unsichtbar ist. tungsband zu kleben und in den Kleber beziehungs- heitliches Fliesenbild mit durchgängiger Geberit hat bereits bei der Entwicklung der neuen weise in die Verbundabdichtung einzuarbeiten. Der Optik ermöglicht Duschrinne das Augenmerk auf das reibungslose Zu- Auftrag einer zweiten Schicht Flüssigfolie schließt den die neue befliesbare sammenspiel der Gewerke gelegt. Von Beginn an wur- Abdichtungsvorgang ab. Mit den mitgelieferten Steg- Duschrinne Geberit den auch Fliesenleger in die Entwicklungsarbeit ein- haltern lässt sich der Rost stufenlos an Fliesenhöhen CleanLine. bezogen, um die Schnittstelle für beide Gewerke so bis 20 mm anpassen. Für stärkere Beläge – wie Natureinfach wie möglich zu gestalten. Bei der CleanLine steine – steht ein spezielles Set mit einem HöhenausDie Komplettwird ab Werk eine Dichtfolie fix auf den Ablauf einge- gleich von 15 bis 30 mm zur Verfügung. Dusch­rinnen Linearis spritzt. Diese lässt sich vom Fliesenleger einfach in die Comfort und Linearis Abdichtung des Duschbodens einarbeiten. Compact sind mit

FLIESENLEGER-PAKET SORGT FÜR DICHTHEIT Viega stellt zur Installation seiner Duschrinnen das vollständige Material für die fachgerechte Abdichtung

angeschweißtem Ablauf und werkseitig angebrachter Dichtmanschette einbaufertig.

GEBÄUDE INSTALLATION / 4 / 2018

Fotos: Geberit, Aco, Kessel

KEINE HÜRDEN BEIM EINBAU


WASSER  SANITÄR & WELLNESS  21

Darum beneidet uns die ganze Welt

Foto: Thinkstock

Anlässlich des Weltwassertages am 22. März präsentierte die Österreichische Vereinigung für das Gas- und Wasserfach – ÖVGW einen Überblick über die wichtigsten Rahmenbedingungen und Kennzahlen der heimischen Wasserversorgung. REDAKTION

Pro Jahr stehen Österreich 76,4 Milliarden Kubikmeter Wasser zur Verfügung. Der gesamte jährliche Wasserbedarf liegt momentan bei 2,2 Milliarden Kubikmeter, wobei zwei Drittel auf Landwirtschaft und Industrie entfallen. Von der theoretisch verfügbaren Wassermenge verwenden Österreichs Haushalte weniger als ein Prozent. Derzeit werden ca. 81.000 Kilometer Rohrleitungen von rund 5.500 Wasserversorgungsunternehmen in Österreich betrieben, instand gehalten und gewartet. Das österreichische Leitungsnetz entspricht somit etwa der doppelten Strecke

um den Äquator. Zudem betreiben und warten die Wasserversorgungsunternehmen 1,44 Millionen Hausanschlussleitungen und ebenso viele Wasserzähler. Der durchschnittliche Wasserverbrauch pro Kopf pro Tag liegt in Österreich bei 130 Litern. Ohne ausgeprägten Außenbereich oder Pool ergibt sich ein Haushaltsverbrauch von rund 112 Litern pro Einwohner und Tag, wobei der Großteil des Wassers für Hygiene verwendet wird. Der Anteil für die Wasserversorgung am Warenkorb des österreichischen Verbraucherpreisindex schlägt mit nur 0,2 Prozent zu Buche. „Das Branchenbild dokumentiert die hohe Leistungsfähigkeit der österreichischen Wasserwirtschaft. Die bedeutenden Investitionen in der Vergangenheit versetzen die österreichische Trinkwasserwirtschaft in die Lage, die vielfältigen Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Die Österreicherinnen und Österreicher können sich darauf verlassen, dass die Versorgung rund um die Uhr einwandfrei funktioniert und gesundes Trinkwasser zu einem moderaten Preis aus dem Wasserhahn fließt“, so ÖVGW-Vizepräsident und Sprecher des Wasserfachs Franz Dinhobl.

Duschrinne Linearis Comfort

Einbaufertige Komplett-Duschrinne Hygienisch: Hohe Abflussleistung von 1 l/s ohne Aufstau Variabel: Für Bodenbeläge bis 22 mm geeignet Dichter Verbau: Entspricht aktueller DIN EN 1253-1

GÜTEZEICHEN geprüft und registriert vom österreichischen Fliesenverband

GEBÄUDE INSTALLATION / 4 / 2018

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22  SANITÄR & WELLNESS  INTERVIEW

» DIE MARKE KERAMAG WIRD AB APRIL 2019 MIT EINEM DREIMONATIGEN ÜBERGANGSZEITRAUM DURCH GEBERIT ERSETZT. «

Foto: Geberit

DIPL.-ING. STEPHAN WABNEGGER

GEBÄUDE INSTALLATION / 4 / 2018


INTERVIEW  SANITÄR & WELLNESS  23

DESIGN MEETS FUNCTION Wie auf dem Webportal der Gebäude Installation bereits zu lesen stand, wird die Marke Keramag in die GeberitProduktfamilie integriert. Im Gespräch mit der Gebäude ­Installation verrät Geberit Österreich-GF Dipl.-Ing. Stephan Wabnegger nun exklusiv nähere Details über diese Zusammenführung.

INTERVIEW CHRISTIAN KLOBUCSAR

Geberit ÖsterreichChef Dipl.-Ing.Stephan Wabnegger startete seine Karriere nach dem Ingenieurstudium in der Unternehmensberatung und im Bankenbereich. Nach seinem Wechsel in die Industrie war er in verschiedenen Funktionen tätig – unter anderem als Geschäftsführer bei Doppelmayr. 2011 wechselte er in ein Start-up-Unternehmen in der Baubranche. Seit Anfang 2015 ist er Geberit ÖsterreichGeschäftsführer.

Was war zentral ausschlaggebend, dass der Brand Keramag aufgelassen wird? Mit der Bündelung der Stärken von Keramag und Geberit vereinen wir die besten Elemente beider Welten. Für unsere Kunden und Geschäftspartner kombinieren wir die Kompetenzen und das Know-how beider Welten, um unser Markenversprechen „Know-How In­stalled“ weiterzuentwickeln. Für unsere Endkunden führen wir Design und Funktionalität unter dem Markenversprechen „Design Meets Function“ zusammen und entwickeln so moderne Badezimmerlösungen weiter. Daher vereinen wir unsere Marken zu einer einzigen starken Marke mit einer einzigartigen Positionierung und Identität. Gemeinsam setzen wir unsere Evolution unter dem Namen Geberit fort und entwickeln uns stetig weiter. Immer mit dem Ziel, das Leben von Menschen zu verbessern.

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In den 110 Jahren der Marke Keramag haben sich unter den heimischen Installateuren natürlich viele Fans entwickelt. Was ist Ihre Botschaft an diese Gruppe? Dass sie weiterhin gerne Fans bleiben sollen! Die 2019 bevorstehende Umstellung von Keramag auf Geberit wird die Linien und Produkte, die unsere Kunden lieb gewonnen haben, nicht beeinflussen, diese stehen weiterhin zur Verfügung. Wir werden aber das Portfolio erweitern und weiterentwickeln. In welchem Zeitablauf wird die Metamorphose der Marke Keramag zu Geberit erfolgen? Wann geht’s offiziell los, wann sollte dieser Prozess abgeschlossen sein? Die Marke Keramag wird ab April 2019 mit einem dreimonatigen Übergangszeitraum durch Geberit ersetzt. Im Übergangszeitraum können sowohl mit Keramag als auch mit Geberit gekennzeichnete Produkte ausgeliefert werden, wobei Geberit dafür sorgen wird, dass je Bestellung oder je Objekt nur Produkte der gleichen Marke geliefert werden. Der Zeitplan im Detail: Vor

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24  SANITÄR & WELLNESS  INTERVIEW April 2019: Vertrieb von Keramag-Produkten wie bisher, April bis Juni 2019: Übergangszeitraum – hier wird sowohl Keramag als auch Geberit ausgeliefert. Ab Juli 2019: ausschließlich Vertrieb von Geberit-Produkten. Nehmen wir als Beispiel die aktuelle Acanto Badserie. Wird sie künftig als Geberit Acanto weitergeführt, oder kommen völlig neue Namen für die bereits eingeführten Serien? Für Keramag-Serien bleiben die Namen mit wenigen Ausnahmen bestehen. Keramag Acanto wird als Geberit Acanto weitergeführt. Die größten Änderungen werden sein: Der Zusatz „Nr.1“ entfällt bei Renova und Renova Comprimo wird zu Renova Compact. Was passiert mit jenen Keramag-Produkten, die bereits beim Großhandel oder beim Installateur eingelagert sind? Alle beim Großhandel und beim Installateur lagernden Keramag-Produkte können weiter verkauft werden. Erst im Zuge der Umstellung in 2019 werden GeberitProdukte entsprechend nachgeliefert. Wie sieht es mit Ersatzteilen für Keramag-Produkte aus? Ersatzteile werden für das gesamte Sortiment verfügbar sein, sowohl für das neue Geberit-Sortiment als auch das alte Keramag-Sortiment. Ersatzteile werden sich nicht ändern, abgesehen von geringfügigen Anpassungen, wie beispielsweise der Bündelung von Teilen. Werden alle aktuellen Keramag-Serien als Geberit-Brand weitergeführt oder einige auch eingestellt? Die 2019 bevorstehende Umstellung von Keramag auf Geberit wird keine unmittelbare Auswirkungen auf das Produktportfolio haben. Selbstverständlich werden wir unser Produktangebot im Bereich Keramik im Interesse unserer Kunden weiterhin aktiv aufrechterhalten, weiterentwickeln und verbessern.

KERAMAG Die Keramag Keramische Werke GmbH mit Sitz in Ratingen sowie mit Werken in Wesel und Haldensleben ist einer der führenden deutschen Markenhersteller für Sanitärkeramik. Das Produktprogramm umfasst Bade-, Duschwannen, Badmöbel, Vorwandelemente, Spezialarmaturen für Kindergärten, elektronische Urinalspülsysteme, Trockenurinal-Technologie sowie Sanitärobjekte aus dem Mineralwerkstoff Varicor, das höchste Anforderungen an Belastbarkeit und Hygiene erfüllt und daher unter anderem ideal für klinische Arbeitsbereiche oder hochfrequentierte Sanitärräume geeignet ist. Sanitärkeramik von Keramag wird ausschließlich aus baubiologisch einwandfreien Keramikgrundstoffen gefertigt und bei hohen Temperaturen gebrannt. Die Glasur verbindet sich dabei fest mit dem Keramikscherben zu einem glänzend schönen und enorm belastbaren Waschtisch, WC und Bidet. Sanitärkeramik ist ritz- und kratzfest, resistent gegen Temperaturwechsel und Chemikalien, auf Dauer optisch ansprechend und pflegeleicht.

» FÜR KERAMAG-SERIEN BLEIBEN DIE NAMEN MIT WENIGEN AUSNAHMEN BESTEHEN. KERAMAG ACANTO WIRD BEISPIELSWEISE ALS GEBERIT ACANTO WEITERGEFÜHRT. «

GEBERIT Die weltweit tätige Geberit-Gruppe ist europäischer Marktführer für Sanitärprodukte. Als integrierter Konzern verfügt Geberit in den meisten Ländern Europas über eine sehr starke lokale Präsenz und kann dadurch sowohl auf dem Gebiet der Sanitärtechnik als auch im Bereich der Badezimmerkeramiken einzigartige Mehrwerte bieten. Die Fertigungskapazitäten umfassen 30 Produktionswerke, davon sechs in Übersee. Der Konzernhauptsitz befindet sich in Rapperswil-Jona in der Schweiz. Mit mehr als 12.000 Mitarbeitenden in rund 50 Ländern erzielte Geberit 2017 einen Nettoumsatz von CHF 2,9 Milliarden. Die Geberit Vertriebs GmbH & Co KG sowie die Geberit Produktions GmbH & Co KG sind eigenständige Gesellschaften für den österreichischen Markt. Die Produktionsgesellschaft am Standort Pottenbrunn (bei St. Pölten) ist eine der vier Hauptproduktionsstätten der Geberit-Gruppe. Hier werden unter anderem die Formstücke für das neue Silent-PP Steckprogramm gefertigt.

Wann planen Sie die erste Werbekampagne für Geberit-Keramik bzw. -Badmöbel? Die Kampagnen für unsere Badezimmer-Serien laufen wie geplant weiter und werden dann in der Umstellungsphase auf die Marke Geberit geändert. Eine spezielle Kampagne zum Markenwechsel ist derzeit nicht geplant. Ganz generell zu Geberit: Entsprechend der unternehmenseigenen Zielvorgaben von drei Prozent jährlichem Wachstum lag Ihre Gruppe mit 3,5 Prozent auch zuletzt im Plansoll. Im Kontext zur anhaltend guten Baukonjunktur hätte das Wachstum aber auch höher ausfallen können, oder? Ich bitte um Verständnis, dass wir zu aktienkursrelevanten Themen keine Aussagen machen können. Die Zinsen sind niedrig, die Währung ist auf niedrigem Niveau stabil und die Zuwanderung hoch. Woran liegt es aus Ihrer Sicht, dass unsere Branche bzw. die Baubranche ganz allgemein in der Realität dennoch langsamer wächst, als ihr viele Analysten in der Theorie zuschreiben? Aus unserer Sicht ist der Fachkräftemangel der limitierende Faktor. Eine Studie, die wir Ende letzten Jahres in der Sanitärbranche durchgeführt haben, hat dies bestätigt. Geberit engagiert sich daher schon länger aktiv für den Beruf des Installateurs und fördert Schulen und Ausbildungsprogramme. Sie haben gerade die limitierten Installateurkapazitäten thematisiert. Wie kann ein Unternehmen wie Geberit mithelfen, dieses Nadelöhr zu entschärfen? Geberit kooperiert schon lange mit Ausbildungsinstitutionen im Bereich der Gebäudetechnik wie beispielsweise Berufsschulen, HTLs und FHs und unterstützt dort die Aus- und Weiterbildung. Bei Geberit in Pottenbrunn bilden wir jährlich rund 20 Lehrlinge aus, die – beispielsweise als Kunststofftechniker oder Kunststofftechnikerin – innovative und qualitative Produkte für die Gebäudetechnik ermöglichen.

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KOMMENTAR  SANITÄR & WELLNESS  25 EXPERTENTIPP

Hygiene ist nicht verhandelbar! Trinkwasserhygiene steht im Spannungsfeld von Installationskosten, Energieeffizienz und Komfort. Hygiene ist jedoch nicht verhandelbar! Dem Betreiber, Planer und Installateur ist Verantwortung für die Umsetzung aufgetragen. Jeder Trinkwasserhygiene-Fachmann weiß: Um die Wassersicherheit im Gebäude zu gewährleisten, muss Wasser fließen und die richtige Temperatur eingehalten werden. Es wird zunehmend schwieriger, diese Hygieneansprüche zu erfüllen: Die Verbraucher wollen jederzeit und überall raschen Zugang zu Trinkwasser haben. Dementsprechend werden zu viele Zapfstellen installiert, die teils nur unregelmäßig genutzt werden. Zudem ist die allgemeine Mobilität gestiegen: Dienstreisen oder Urlaubsaufenthalte hinterlassen temporär leer stehende Wohnungen. Wohnräume werden stärker als früher beheizt, gleichzeitig sinken mit dem Anspruch der Energieeinsparung die Temperaturen im Warmwasserspeicher. Zu guter Letzt soll die Technik so wenig Platz wie möglich einnehmen: Dicht nebeneinander liegende Warm- und Kaltwasserleitungen können „Lauwarmwasser“ ergeben. All diese Faktoren begünstigen die Verkeimung in der Trinkwas-

serinstallation! Erkranken Verbraucher in der Folge, kann das auch wirtschaftliche Konsequenzen für die Betreiber und die beauftragten Fachfirmen nach sich ziehen. Fachkundige Planer und Installateure müssen ihre Kunden aus dem privaten, gewerblichen und öffentlichen Bereich auf die Risiken hinweisen. Die gute Nachricht: Es gibt vielfältige Lösungen, damit die gute Wasserqualität auch im Gebäude erhalten bleibt. Der erste Schritt ist die Bewusstseinsbildung, gefolgt von einer soliden Beratung mit geeigneten Installations- und Betriebsoptionen.

Jörg Eberhardt, Vizepräsident und Referent des FORUM Wasserhygiene

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26  SANITÄR & WELLNESS  OBJEKTREPORTAGE

Nach einer umfassenden Renovierung wurden alle Zimmer und Luxussuiten des „Excelsior Dubrovnik, Adriatic Luxury Hotels“ nicht nur sehr hochwertig, sondern auch mit modernster Technik ausgestattet. In den Bädern kommen Armaturen und Brausen der Marke Hansgrohe zum Einsatz.

ZEITGEMÄSSER LUXUS

TEXT REDAKTION

Die spektakuläre Lage mit Ausblick auf das Adriatische Meer und die antike Altstadt macht das Hotel Excelsior zu einem Wahrzeichen von Dubrovnik.

Das „Excelsior Dubrovnik, Adriatic Luxury Hotels (ALH)“ ist nicht nur eines der führenden Luxushotels im kulturellen Zentrum Kroatiens, sondern auch Zeitzeuge der historischen und kulturellen Stadtentwicklung. Mit Ausblick aufs Adriatische Meer und auf die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Altstadt nimmt das 1913 als königliche Villa Odak erbaute Hotel seit jeher die Rolle eines Wahrzeichens ein. Nach einer umfassenden Renovierung im Mai dieses Jah-

res mit dem renommierten Zagreber Architektur- und Designstudio BF beginnt jetzt ein neues Kapitel. Ob im historischen Teil oder im modernen, neu erbauten Gebäudekomplex The Tower: Alle Zimmer und Luxus­ suiten wurden nicht nur sehr hochwertig, sondern auch mit modernster Technik ausgestattet. „Beim Renovierungskonzept stand neben einem hohen Designanspruch auch ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen im Vordergrund. Deshalb haben wir uns bei der Badausstattung für den Einsatz von Armaturen und Brausen der Marke Hansgrohe entschieden. Die integrierte EcoSmart-Technologie hilft uns dabei, den Wasser- und Energieverbrauch um bis zu 60 Prozent zu reduzieren“, erklärt Luksa R ­ asica, ALH Capex und Maintenance Direktor.

ENERGIESPARENDES DUSCHVERGNÜGEN IN SCHÖNSTER FORM In den Bädern der 158 Zimmer, darunter 139 KingsizeZimmer und 19 Suiten, haben mit der umfassenden

GEBÄUDE INSTALLATION / 4 / 2018

Fotos: Adriatic Luxury Hotels Archive

Das traditionsreiche „Excelsior“ in Dubrovnik beherbergte in der Vergangenheit bereits Persönlichkeiten wie etwa Queen Elizabeth II., Orson Wells, Margaret Thatcher, Sophia Loren oder Roger Moore. Kürzlich wurde nun dieses traditionsreiche 5-Sterne-Hotel aufwendig renoviert – unter anderem mit Armaturen und Brausen von Hansgrohe.


OBJEKTREPORTAGE  SANITÄR & WELLNESS  27 Der Blick auf die Stadtmauer lässt sich in den Excelsior Signature-Suiten auch direkt von der Badewanne aus genießen.

Renovierung neueste Technologien zum Wasser- und Energiesparen Einzug gehalten. Mit einem ausgeklügelten System zur Durchflussbegrenzung, speziellen Strahldüsen und der Beimischung von Luft sorgt die Hansgrohe EcoSmart-Technologie im Hotel Excelsior für einen geringen Wasserverbrauch beim Duschen. Zudem verwöhnt die Crometta S 240 Kopfbrause mit füllig weichen Wassertropfen aus einem 24 Zentimeter großen Brausekopf, der sich durch Neigen individuell auf den Duschenden einstellen lässt. Die voll verchromte Strahlscheibe ist robust und reinigungsfreundlich. Als passende Ergänzung sorgt die Croma Select S Vario Handbrause für flexibles Duschvergnügen. Per Klick auf die großflächige Select Taste am Duschgriff wählt der Duschende zwischen drei Strahlarten – vom sanften Regenschauer über den kraftvollen „IntenseRain“ bis zum kräftigen „TurboRain“.

ENTSPANNEN IN LUXURIÖSER ATMOSPHÄRE Den Innenarchitekten ist es gelungen, die nostalgischen Elemente einer glanzvollen historischen Epoche mit modernem Design gekonnt zu vereinen. Alle Zimmer prägt eine zeitlos elegante Ausstattung. Die anspruchsvolle Raumgestaltung spiegelt sich auch in den Badezimmern wider. Mit klarem und schlankem Design überzeugte die Hansgrohe-Armaturenlinie Talis S die Planer. Die bodenstehenden Einhebelmischer sind nicht nur ein passender Kombipartner zu den frei stehenden Komfortwannen, sondern zugleich eleganter Blickfang. Die wandmontierten Talis S Einhebel-Armaturen bieten großzügigen Bewegungsfreiraum. Das Hotel Excelsior hat sich mit der Modernisierung in einen stylischen Hotspot verwandelt. Die neuen, exklusiven Komfortbäder tragen mit einem glanzvollen Auftritt entscheidend dazu bei.

Mit der Renovierung haben auch neueste Technologien in den Bädern Einzug gehalten. Beim Duschen sorgt die Hansgrohe EcoSmart-Technologie für einen geringen Wasserverbrauch.

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28  SANITÄR & WELLNESS  TRENDS & MÄRKTE

Der Kontakt hält Eine neue Generation der BWT-Perlwasseranlagen mit erweitertem Serviceangebot, Konnektivität und innovativem Designkonzept erobert derzeit den Markt. REDAKTION

ten ein 360°-Betriebskonzept bieten: völlig intuitiv und so einfach wie nie, über Tablet, Smartphone oder auch am Gerät selbst. Aufbauend auf dem neuen Servicekonzept bieten wir höchste Sicherheit mit bis zu sechs Jahren Vollgarantie.“

DER KONTAKT HÄLT

Via Smartphone und Tablet kann die Leistungsfähigkeit der Anlage jederzeit überprüft werden.

Netz zu einer perfekten Symbiose finden.“ Hübner: „Dabei stehen der Mensch und die Bedienerfreundlichkeit immer an erster Stelle.“

SEIDENWEICHES WASSER 4.0 Die BWT-Innovationsleistung besteht neben neuer Hard- und Software aus einer völlig neuen Form des Informationsaustausches: Neu installierte Anlagen können registriert werden und übermitteln ihren Betriebsstatus. BWT geht mit den Daten selbstverständlich entsprechend modernster Datenschutzrichtlinien um. Über eine eigens für In­ stallateur-Partner eingerichtete Managementoberfläche können diese auf die Daten ihrer installierten Geräte zugreifen. So ist eine rasche Reaktion auf etwaige Störungen möglich, sowohl vom BWT-Werkskundendienst als auch vom BWT-Partner-Installateur. In diesem Dreieck – BWT, Trinkwasser-Profi und Endkunde – wird so das Gerät selbst zur Schnittstelle reibungsloser Kommunikation. Lutz Hübner: „Wir können in Zusammenarbeit mit unserem Handwerkspartner jetzt dem KonsumenDie neue Perlwasseranlage BWT Perla bietet ein erweitertes Serviceangebot, Konnektivität und ein noch nie da gewesenes Designkonzept.

FA C T B O X BWT Perla • Seidenweiches BWT Perlwasser für geschmeidiges Haar, weiche Wäsche und deutlich weniger Reinigungsmittel-Bedarf. • Neue Farbwahl, hochglänzende Oberflächen, robustes Chassis, kompakte Abmessungen. • Ein Bewegungssensor aktiviert das leuchtende BWT-Logo als Statusanzeige. Der Touchscreen am Gerät liefert die Details (außer BWT Perla one). • BWT@home-App bringt die Informationen des BWT Perla auf Smartphone und Tablet • Easy-Fill mit griffloser Tip-On-Abdeckung zum einfachen Befüllen mit praktischen zehn Kilogramm Perla Tabs. •D  ank Konnektivität, Trinkwasser-Profi-Partnerschaft und 360-Grad-Hygiene- und Service­ konzept bis zu sechs Jahren Vollgarantie. •Ü  berwachung von Anlage, Wasserverbrauch und Umfeld mit integriertem Leckageschutz (außer BWT Perla one).

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Fotos: BWT

Die Duplex-24/7-Perlwasseranlagen BWT Perla vereint ab sofort perfekte Wasseraufbereitung mit modernster Kommunikationstechnologie. Die Konnektivität unterstützt die Betriebssicherheit, sorgt für bequeme Bedienung und schafft das Fundament für außerordentliche Servicequalität. Bei der Entwicklung stand der Mensch (die Nutzerfreundlichkeit) im Mittelpunkt. Unverändert blieb nur die Spitzenleistung, die diese Anlage bietet: Wasser, das ein Badezimmer in eine Wellnessoase verwandelt: Zarte Haut, glänzendes Haar werden mit seidenweichem BWT Perlwasser verwöhnt. Dazu wird die Wäsche anschmiegsam weich und bleibt in Form. Lutz Hübner, Geschäftsführer von BWT in Deutschland und Österreich, betont: „Mit dieser neuen Generation unserer wichtigsten Produktgruppe bringen wir eine Weltsensation und legen den Grundstein für eine neue digitale Ära: Unsere Perlwasseranlagen fügen sich nun ideal in das Konzept des ‚Internet der Dinge‘, in dem Mensch, Maschine und

BWT Perla-Kunden werden informiert, wenn der Betrieb der Anlage beeinträchtigt ist. Fehlermeldungen können nicht übersehen werden, in der App kann via Smartphone und Tablet die Leistungsfähigkeit der Anlage auch selbst überprüft werden. Das „intelligente Zuhause“ wird um einen wesentlichen Bestandteil ergänzt: Man braucht nicht in den Technikraum zu gehen, wo die Anlage außer Sichtweite arbeitet. Ob Salz nachgefüllt werden muss oder auch ob der Status in Ordnung ist – ein Blick auf das Smartphone genügt. Dabei bietet die BWT Perla ein einzigartiges doppeltes Netzwerk zur internen Konnektivität im Haushalt: Sie kann sowohl via WLAN und LAN als auch über das GSM-Netz kommunizieren. Das heißt: Reicht das Heimnetz nicht bis in die Kellerräume, bietet der Mobilfunk ein Back-up ohne Zusatzkosten. Zusätzlich bietet BWT eine Erweiterungsantenne, um die Konnektivität nicht nur zu versprechen, sondern auch dafür zu sorgen.


TRENDS & MÄRKTE  SANITÄR & WELLNESS  29

SCHNELL MONTIERT MIT VICONNECT Villeroy & Boch bietet mit ViConnect intuitiv, einfach und schnell zu montierende Vorwandelemente und hochwertige Betätigungsplatten made in Germany.

Fotos: Villeroy&Boch

Das aktuelle Angebot umfasst Trocken- bzw. Nassbauelemente für Waschtische, Bidets und Urinale. Damit sind für alle wandhängenden Sanitärkeramiken passende Installationslösungen von Villeroy & Boch erhältlich. Das ViConnect-System beinhaltet außerdem Betätigungsplatten, die das Design der Marke Villeroy & Boch sichtbar in den Vordergrund stellen. Designstarke Betätigungsplatten Ein echtes Highlight sind die Betätigungsplatten M300 und E300. Denn die Platten können bei allen ViConnect-Vorwandelementen aufgesetzt oder mit einem optionalen Zusatzrahmen aus Edelstahl, der auch als Orientierung bei der Fliesenverlegung dient, flächenbündig eingebaut werden. Die Frontplatte wird intuitiv via Magnettechnik angebracht. Die Betätigungsplatten überzeugen durch ihr elegantes, zeitgemäßes Design. Einzigartig ist die filigrane Plattenstärke, die selbst aufgesetzt nur 5 mm beträgt. Die schmalen Tasten verleihen den Platten eine ausgespro-

Die Betätigungsplatten M300 und E300 können aufgesetzt oder flächenbündig eingebaut werden.

chen leichte und dezente Anmutung, und das abgerundete Design der Tasten sorgt für eine gute Haptik beim Betätigen der Spülung. Die Platten stehen in insgesamt zehn Varianten zur Verfügung und wurden passend zu den gängigsten Möbelfronten ausgewählt. Drei besonders edle Ausführungen werden mit Glasplatten und Edelstahltasten (M300) in den Farben „Glass, Glossy White“, „Glass, Glossy Black“ und „Glass, Glossy

Grey“ angeboten. Zahlreiche weitere Farbkombinationen sind mit der Kunststoffausführung E300 möglich. ViConnect L200 ist mit einer LED-Beleuchtung ausgestattet und wird ebenfalls in „Glass, Glossy Black“ angeboten. Die WC-Betätigungsplatte ist mit einem komplett umlaufenden Lichtband veredelt, das ein optisches Highlight bei jeder Badgestaltung darstellt. www.villeroy-boch.at

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30  SANITÄR & WELLNESS  TRENDS & MÄRKTE HIGHLIGHT IN DER WAND Das moderne Lichtkonzept, individuell organisierbarer Stauraum und ansprechendes Design machen den Royal Match von Keuco zu einem universellen Spiegelschrank für jedes Bad. Neben dem klassischen Wandvorbau-Modell ist eine elegante HalbeinbauVariante erhältlich. Mit nur 67 mm vor der Wand erscheint der Halbeinbau-Spiegelschrank in flacher Spiegeloptik. Der großzügige Stauraum versteckt sich in der Wand. Dank geringer Einbautiefe von 82 mm ist er auch für dünne Trockenbauwände geeignet. Der Clou des Royal Match ist die seitliche LED-Beleuchtung: Beim Öffnen drehen sich die Spiegeltüren um die Leuchten, sodass immer das perfekte Licht zur Stelle ist – im geschlossenen und im geöffneten Zustand. Die langen, seitlichen LED-Leuchten in angenehmem Warmweiß mit 3000 Kelvin sorgen für eine gleichmäßige und blendfreie Gesichtsausleuchtung. Trotz der langen Lebensdauer der LEDs von 30.000 Stunden und mehr, lassen sich die Leuchtmittel bei einem unerwarteten Ausfall vom Fachmann einfach austauschen. Die Leuchtdioden sitzen auf Trägerstreifen, die dank einer Steckverbindung getauscht werden können. Wie alle Keuco-Spiegelschränke hat auch der Royal Match einen hochwertigen Aluminium-Korpus, der Langlebigkeit und leichte Pflege garantiert. www.keuco.com/at

Keuco Royal Match: Halbeinbau-Spiegelschrank als versteckte Stauraumlösung.

SCHÖNER, FILIGRANER, VIELFÄLTIGER Die Armaturenlinie Lineare von Grohe präsentiert sich in neuem Design und mit einer einzigartigen Produktvielfalt. Zehn Jahre nach ihrer Markteinführung zählt Lineare bereits zu den Grohe-Designklassikern. Jetzt hat das Team des Design Studios die DNA der Linie weiterentwickelt und wurde dafür bereits mit einem Red Dot Design Award ausgezeichnet. Auffallend sind die ausgesprochen schlanken Dimensionen und klar definierten Umrisse der neuen Lineare. Sie besitzt den schmalsten Armaturenkörper, den Grohe je produziert hat. Ihr Auslauf und der ergonomische Hebel wurden besonders flach gestaltet. Sie kann sowohl mit runden als auch eckigen Keramiken perfekt kombiniert werden. Grohe hat aber auch den Bedienkomfort optimiert: Der höhere und längere Auslauf bietet viel Freiraum beim Händewaschen. Das umfangreiche Sortiment umfasst unter anderem eine Waschtischarmatur mit schwenkbarem Auslauf, eine frei stehende Wannenarmatur, eine wandmontierte Waschtischarmatur sowie eine Drei-Loch-Waschtischarmatur. Zur Auswahl stehen Produktvarianten in brillant glänzendem Chrom sowie in mattem SuperSteel. www.grohe.at

Lineare von Grohe gibt es in brillant glänzendem Chrom sowie in mattem SuperSteel.

Auf knapp 200 Seiten stellt Conform Badmöbel im neuen Gesamtkatalog die verschiedenen Planungs-, Design- und Klassiksortimente ihrer insgesamt acht Programme dar. Mit dem Versprechen, für jede Gestaltungsanforderung im Bad die passende Lösung parat zu halten. „Die neue Wohnlichkeit im Bad“ – unter diesem Motto präsentierte der österreichische Badmöbelhersteller Conform in den vergangenen Wochen das umfangreichste Neuheitenprogramm der Unternehmensgeschichte auf den wichtigen SHK-Leitmessen im DACH-Raum. Neben den trendigen Updates für die erfolgreichen Longseller aus den Serien Groove, Touch me, Classic und Riva sowie der mit dem German Design Award 2018 ausgezeichneten Boutiqueserie TiAmo stießen dabei vor allem die neuen Badeinrichtungskonzepte Foqus und Xanadu als „österreichische Wertarbeit mit internationaler Designausrichtung“ beim internationalen Fachpublikum auf reges Interesse. All diese Erfolgsserien wurden im neuen Gesamtkatalog zusammengefasst. Neu im Programm sind unter anderem die Designserien Foqus und Xanadu, die – jede für sich stilistisch eigenständig – mit offenen und geschlossenen Funktionsbereichen spielen und ästhetisch hochwertige Badeinrichtungen mit einem Höchstmaß an Individualität kreieren. www.conformbad.at Im neuen Conform-Gesamtkatalog finden sich auf 196 Seiten sämtliche Erfolgsserien des Badmöbelexperten.

GEBÄUDE INSTALLATION / 4 / 2018

Fotos: Keuco, Grohe, Conform Badmöbel

CONFORM GESAMTKATALOG DRUCKFRISCH VERFÜGBAR


TRENDS & MÄRKTE  SANITÄR & WELLNESS  31

SCHNELLTEST WEIST LEGIONELLEN NACH Bei einem Ausbruch der Legionärskrankheit ist es wichtig, so schnell wie möglich die genaue Quelle zu finden, um weitere Infektionen zu verhindern. Ein Forschungsteam hat nun einen Schnelltest entwickelt, der dies in 35 Minuten kann.

Fotos: Jonas Bemetz

Die gefährlichste Spezies unter den knapp 50 Legionellen-Arten ist Legionella pneumophila. Sie ist für 80 Prozent aller Erkrankungen verantwortlich. Kommt es zu einem Ausbruch, muss schnellstmöglich die Quelle der Keime identifiziert werden, um weitere Infektionen zu verhindern. Den Ausbruchsort hat man gefunden, wenn, ähnlich wie beim Vaterschaftstest, die Keime im Prozesswasser der technischen Anlage mit den beim Patienten nachgewiesenen eindeutig übereinstimmen. Dazu sind jedoch oft viele Anlagen zu testen, und die für den Test notwendige Kultivierung dauert rund zehn Tage. Schneller Nachweis mit Antikörpern Für den Nachweis des Legionella-Erregers in der Klinik gibt es inzwischen einen Schnelltest, der von den Legionellen gebildete Verbindungen im Urin der Patienten nachweisen kann. „Leider ist dieser Schnelltest nur ein erster Hinweis und für den Nachweis im Wasser technischer Anlagen nicht geeignet“, sagt PD Dr. Michael ­Seidel,

GEBÄUDE INSTALLATION / 4 / 2018

Leiter der Forschungsgruppe am Lehrstuhl für Analytische Chemie und Wasserchemie der TU München. Das Wissenschaftlerteam entwickelte daher im Rahmen des vom Bundesforschungsministerium geförderten Projekts „LegioTyper“ einen MessChip, der nicht nur den gefährlichen Erreger Legionella pneumophila nachweisen kann, sondern auch zeigt, welcher der rund 20 Subtypen vorliegt. Schnell, kostengünstig und vielseitig Der folienbasierte Mess-Chip nutzt die Mikro­ array-Analyseplattform MCR der Münchner Firma GWK GmbH. Mithilfe von 20 verschiedenen Antikörpern liefert das System eine vollständige Analyse innerhalb von 34 Minuten. „Im Vergleich zu bisherigen Messungen, liefert die neue Methode nicht nur einen riesigen Geschwindigkeitsvorteil“, sagt Michael Seidel, „sondern ist auch noch so billig, dass wir den Chip zum Einmalgebrauch einsetzen können.“

Bisher dauerten entsprechende Tests zumindest mehrere Tage, künftig nur noch eine halbe Stunde.

Das System kann sowohl in der Umwelthygiene als auch in der klinischen Diagnostik angewandt werden. In Kombination mit einem weiteren, DNA-basierten Verfahren kann das System sogar zwischen abgestorbenen und lebenden Legionella-Erregern unterscheiden. Damit ist es möglich, den Erfolg von Desinfektionsmaßnahmen zu überwachen.


32  SANITÄR & WELLNESS  TRENDS & MÄRKTE

RENOVIERUNGSKONZEPT AUS GLAS Mit der neuen Komplettdusche Vinata der Buchenauer Roth Werke ist der Austausch einer alten Badewanne gegen eine komfortable Dusche in einem Tag möglich. Das innovative Renovierungskonzept besteht aus einer hochwertigen Glasschiebetür, Glasrückwänden und einer Mineralgussduschwanne. Die Dusche selbst ist aufgrund der hohen werkseitigen Vormontage in rund drei Stunden montiert. Roth Vinata gibt es in zwei Ausführungen. Das Modell „Spirit“ ist eine großzügige Duschlösung für die ganze Familie. Die Variante „Comfort“ steht für eine komfortable und sichere Nutzung im Alter oder bei Pflegebedürftigkeit. Zur Ausstattung gehören eine Halterung für die Montage eines Sitzes und zusätzliche Haltegriffe. Ein Duschsitz ist optional erhältlich. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau fördert die Schaffung bodengleicher Duschflächen. Für Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes von Pflegebedürftigen zahlen die Pflegekassen bis zu 4000 Euro. Die Glasrückwände sind in Weiß oder Anthrazit erhältlich. Eine hochwertige Armatur von Hans­ grohe ist auf das moderne Design der Roth Vinata abgestimmt. Die integrierte Mineralgussduschwanne bietet stabilen Stand – die rutschfeste

Die Roth Vinata Comfort ist mit einem Sitz und Haltegriffen erhältlich. Sie eignet sich zum Austausch einer bestehende Badewanne.

Standfläche entspricht der Bewertungsklasse C DIN 51097 (PN24). Alle Glaselemente bestehen aus sechs Millimeter starkem Sicherheitsglas mit ETC-Beschichtung (Easy To Clean). Je nach Bad-

situation bietet Roth die passende Größe – die Roth Vinata gibt es in Breiten von 1200 bis 1700 Millimeter und Tiefen von 700 bis 900 Millimeter. www.roth-werke.de

FRISCHEKICK FÜR JEDES BAD

Zahlreiche Produktvarianten erlauben zudem, unterschiedliche Badsituationen zu realisieren und Waschtisch, Dusche und Wanne ganz individuell auszustatten – und das auch für preisbewusste Kunden. Präzise Konturen und organische, weiche Rundungen prägen die Formensprache der Novus-Armaturen, die gemeinsam mit dem renommierten Gestaltungsbüro Phoenix Design entwickelt wurden. Griff und Auslauf der Einhebel-Waschtischmischer sind dabei nach oben aufgerichtet und sorgen für eine schwungvolle Optik. Das Sortiment für den Waschtisch reicht vom kleinen Einhebelmischer, etwa für das Gästebad, über die Dreiloch-Variante bis zum schwenkbaren Modell mit 240 Millimetern Auslaufhöhe. So findet sich für jede Art der Nutzung das passende Modell, um bequem die Hände oder auch mal die Haare am Waschbecken zu waschen oder hohe Gefäße zu füllen. Dank eines belüfteten Strahls (AirPower-Technologie) und der BegrenNovus: Präzise Konturen und weiche Rundungen.

zung des Durchflusses auf rund fünf Liter pro Minute (EcoSmart-Technologie) fließt das Wasser füllig-weich, spritzarm und sparsam ins Waschbecken. Sollte sich am Auslauf Kalk ablagern, lässt er sich einfach per Fingerwisch von den Silikon-Noppen entfernen (QuickClean-Technologie). Zur Wahl stehen auch Waschtisch-Modelle mit Hansgrohe CoolStart-Technologie: Bei neutraler, mittlerer Griffstellung fließt hier ausschließlich Kaltwasser. Damit wird das Leitungssystem nicht mehr unnötig mit Warmwasser befüllt. Auf diese Weise und durch den geringeren Warmwasserverbrauch sinken Energiebedarf und zugleich auch der CO₂-Ausstoß. In einem Vier-PersonenHaushalt lassen sich rund 163 kg CO₂ pro Jahr einsparen. Die jährlichen Energiekosten können um bis zu 64 Euro gesenkt werden. Noch größer wird das Sparpotenzial bei der Nutzung im öffentlichen oder halböffentlichen Bereich, etwa in Hotelbädern oder öffentlichen Waschräumen – und das, ohne für die Modelle mit CoolStart-Technologie einen Aufpreis zu zahlen. www.hansgrohe.at

GEBÄUDE INSTALLATION / 4 / 2018

Fotos: Roth, Hansgrohe

Mit der Armaturenlinie Novus der Marke Hansgrohe kommt frisches, lebendiges Design ins Bad. Die moderne, klare Optik passt zu verschiedenen Stilwelten und Keramiken.


TRENDS & MÄRKTE  SANITÄR & WELLNESS  33

MINIMUM-WANNENTRÄGER Bette hat einen neuen Träger für die Montage seiner superflachen Duschwannen und Duschflächen entwickelt. Der kostengünstige Wannenträger erleichtert die Arbeit des Installateurs und hilft dadurch Deckungsbeiträge zu optimieren.

Foto: Bette

Auf Großbaustellen mit vielen Bad-Einheiten oder bei Badrenovierungen in Mietobjekten werden häufig superflache Duschwannen auf Estrich oder Holzböden installiert. Das sollte schnell und einfach vonstattengehen, denn Zeitvorteile bedeuten bares Geld für Handwerk und Betreiber. Können zum Beispiel pro Duschwanne zehn Minuten Installationszeit eingespart werden, ist das bei 50 Wohneinheiten schon ein ganzer Arbeitstag, der bei der Montage eingespart wird und an dem Mieter nicht woanders untergebracht werden müssen. Werkseitig vormontiert Badspezialist Bette hat daher mit dem MinimumWannenträger einen neuen Duschwannenträger für seine superflachen Duschwannen und Duschflächen entwickelt, der werkseitig an der Dusche vormontiert wird. Auf der Baustelle trifft dann ein fertig konfektioniertes Paket ein, bei dem lediglich die Verpackung entfernt werden muss. Der In­

gerelement aufbringen, Duschwanne sauber über dem Abfluss ausrichten, mit 50 Kilogramm beschweren und den Kleber 24 Stunden aushärten lassen – fertig.

Der Wannenträger wird einfach auf dem Boden aufgeklebt, Aufbauhöhen ab 35 mm sind möglich.

stallateur muss dann nur noch die normgerechte Abdichtung herstellen, was mithilfe des kompatiblen Bette-Dichtsystems (DIN 18534-1 zertifiziert) ebenfalls mühelos und sicher gelingt. Danach noch handelsüblichen Montagekleber, nicht drückenden Bauschaum oder Silikon auf das Trä-

Aufbauhöhen ab 35 mm machbar Mit dem neuen Träger sind mit den Duschen ­BetteFloor, BetteFloor Side und BetteUltra 25 minimale Aufbauhöhen ab 35 mm realisierbar, mit BetteUltra 35 ab 40 mm. Zudem werden diese Kombinationen mit einem Schalldruck von 17 dB(A) auch den erhöhten Anforderungen der Schallschutzstufe 3 der VDI 4100 mehr als gerecht, die den Schall auf weniger als 24 dB(A) begrenzt. Sven Rensinghoff, Bette: „Unser neuer Minimum-Wannenträger ist ein durchdachtes, praxisnahes System und ein echter Problemlöser im Badezimmerbau. Damit verkürzt sich die Montagezeit erheblich, und der Monteur gewinnt Zeit für den nächsten Auftrag. Schneller, sicherer und einfacher geht es kaum!“ www.bette.de

www.kinedo-bad.de

DIE by

PROBLEMLÖSER FÜR DEN UMBAU DER BADEWANNE

Zum Beispiel „DUO“: In nur einem Tag wird aus der „alten“ Wanne eine elegante Dusch-Badewanne mit niedrigem Einstieg. Ideal für eine schnelle Sanierung!

OHNE FLIESENARBEITEN  KEIN SCHMUTZ

Montage an 1 Tag

DUO

GEBÄUDE INSTALLATION / 4 / 2018

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Keine aufwändigen Arbeiten

Leichterer Zugang


34  SANITÄR & WELLNESS  TRENDS & MÄRKTE

REVOLUTIONÄRE 4-IN-1-SYSTEMLÖSUNG Das bereits ab Werk vormontierte 4-in-1-System „NexSys“ von Kaldewei, bestehend aus Ablaufrinne, Gefälleträger, Abdichtung und emaillierter Duschfläche, sorgt für eine besonders einfache und schnelle Montage. NexSys bietet einen völlig neuartigen Lösungsansatz für bodenebene Duschen und verbindet zwei Welten perfekt miteinander: die Vorzüge einer fugenlosen Duschfläche aus Stahl-Email mit dem Design eines gefliesten Duschbereiches mit Duschrinne. Damit eröffnet die NexSys ein neues Marktsegment und läutet den Wandel von der Duschrinne zur Rinnendusche ein. Zum Markteintritt ist die Produktneuheit in acht Abmessungen erhältlich. Optisches Highlight des eleganten Designs ist die schlanke Ablaufrinne mit einer hochwertigen Designblende aus gebürstetem Edelstahl, die sich bündig in das puristische Gesamtbild der Duschfläche einfügt. NexSys ist, wie alle Badlösungen von Kaldewei, aus Stahl-Email gefertigt, sodass die edle Anmutung über Jahrzehnte erhalten bleibt. Bei der Installation geht Kaldewei mit der Duschfläche neue Wege. So lässt sich das bereits vormontierte System aus Ablaufrinne, Gefälleträger, Abdichtband und Duschfläche nach dem

NexSys ist direkt in die Estrichaussparung einsetzbar.

Stahl-Email für eine edle Anmutung über Jahrzehnte.

Höhenausgleich direkt in die Estrichaussparung einsetzen – eine deutliche Zeitersparnis für den SHK-Profi. Durch die niedrige Aufbauhöhe ist der bodenebene Einbau auch bei geringer Bautiefe möglich. NexSys präsentiert sich ohne jegliche Innenkontur und ist so für eine Einpassung in das Fliesenraster des Bades perfekt geeignet – wie eine große emaillierte Fliese mit inte­

griertem Rinnenablauf. Eine optimale Schalldämmung ist durch das beiliegende Schallschutzband gewährleistet. Unterstützung für die Planung und Montage sowie zusätzliche Infos bietet Kaldewei mit einer Vielzahl an Online-Tools wie Montagefilmen, dem Produktkonfigurator oder einer interaktiven Planungshilfe. www.kaldewei.de

FUNKTIONAL UND ÄSTHETISCH

„Linus E“ entspricht somit den gestiegenen Ansprüchen im öffentlichen und halböffentlichen Sanitärraum: Sie bietet optimale Hygiene durch die berührungslose Auslösung und Spülfunktionen. Weitere wesentliche Merkmale sind die besondere Reinigungsfreundlichkeit aufgrund von glatten Flächen, ein hoher Vandalenschutz, gewährleistet durch die massive Metallausführung, und ein außergewöhnliches Design, das von den Grundformen Kreis und Quadrat lebt. Ebenso wie bei allen elektronischen Sanitärarmaturen von Schell wurde bei „Linus E“ besonderes Augenmerk auf eine für den Benutzer komfortable und leicht verständliche Nutzung gelegt. Diese erfolgt ohne jegliche Berührung. „Linus E“ bietet damit höchste Hygiene sowie absolute Zuverlässigkeit durch eine schnelle intelligente Erfassung. Durch die berührungslose Nutzung hält auch bei starker Nutzerfrequenz die Sauberkeit an und der Pflegeaufwand verringert sich. Der neue infrarotgesteuerte Wandauslauf ­„Linus E“ ist äußerst robust. Alle wichtigen Bau-

teile befinden sich hinter einer 180 x 188 Millimeter großen Frontplatte und somit vandalengeschützt in der Wand. Die Frontpatte ist wahlweise aus Edelstahl oder hochwertig verchromtem Messing erhältlich. Für unterschiedliche Waschtischgrößen stehen drei Auslauflängen zur Verfügung – 110, 170 und 230 mm –, sodass an jedem Einsatzort die optimale Waschplatznutzung und ein harmonischer Gesamteindruck gewährleistet sind. Ein diebstahlsicherer Strahlregler sorgt für den voluminösen, weichen Wasserfluss.

Wandauslaufserie „Linus“ von Schell

Hohe Betriebssicherheit „Linus E“ gibt es in Ausführungen für Mischwasser und für vorgemischtes bzw. kaltes Wasser. Die Mischwasser-Wandarmatur verfügt zusätzlich über eine Temperatursteuerung. Alle Komponenten sind von langer Lebensdauer. Die Elektronik bietet hohe Betriebssicherheit für alle stark frequentierten Einsatzbereiche. Neben einer reakti-

onsschnellen Erfassung verfügt sie über die von Schell entwickelten und von Gebäudebetreibern geschätzten verschiedenen Betriebsprogramme und vielfältigen Einstellmöglichkeiten von maximaler Laufzeit, Nachlaufzeit, Stagnationslaufzeit und Spülintervallen. Auch ein Energiesparmodus und ein Reinigungsstopp lassen sich sekundengenau festlegen und aktivieren. www.schell.eu

GEBÄUDE INSTALLATION / 4 / 2018

Fotos: Kaldewei, Schell

Der Armaturenspezialist Schell hat seine Wandauslaufserie „Linus“ für den Waschtisch jetzt um eine elektronische Variante ergänzt.


HEIZUNG ENERGIE Innovatives für Planung, Einrichtung und Nutzung

Schlank, robust und zuverlässig

In geschlossenen Heiz- und Kühlsystemen sind Membran-Druckausdehnungsgefäße (MAG) bekanntlich ein Pflichtbestandteil der Druckhaltung. Jüngst hat Reflex Winkelmann sein MAG-Produktportfolio mit der „SlimLine“ in den Größen 180, 220, 280 und 320 Liter mit besonders schlanken Modellen sinnvoll erweitert. www.reflex.de

FUNKTIONALES DESIGNOBJEKT Designer Tomas Fiegl entwickelt gemeinsam mit Kermi Designheizkörper, die den Ansprüchen des modernen Wohnens gerecht werden – wie etwa das Modell „Signo“. Durch ein quadratisches Heizelement, das auch zu zweit oder zu dritt kombiniert werden kann, entsteht eine flächige Anmutung. www.kermi.at

Fotos: Reflex, Kermi, Hargassner, Wieland, Meibes

PELLETS-BRENNWERTTECHNIK Ab sofort ist der Hargassner Nano Pelletskessel auch als Nano-PK PLUS erhältlich. Das PLUS bedeutet + Brennwerttechnik. Durch einen zusätzlichen Niro-Kondenswärmetauscher wird die Temperatur unterhalb des Kondenspunktes gebracht und kondensiert wieder aus. Der Niro-Wärmetauscher wird automatisch gereinigt und erzielt als Nebeneffekt eine perfekte Abgasreinigung, wodurch die FeinstaubEmissionen stark reduziert werden. Dieser Kondenswärmetauscher ist auch jederzeit nachrüstbar. www.hargassner.at

DÜNNSCHICHT-FLÄCHENHEIZUNG Für die energieeffiziente Flächentemperierung mit dem cuprothermSystem auf Kupferrohr-Basis stellt die Wieland-Werke AG das erweiterte Sortiment und einen weiteren Systemaufbau vor: cuprotherm „ekoLight“, eine dünnschichtige und mit 30 kg/m² einschließlich Lastverteilschicht ultraleichte Lösung. Cuprotherm ekoLight eignet sich damit ideal für die Renovierung und Sanierung bestehender Gebäude. www.wieland.com

ENERGIESPAREND „LogoAktiv“, die neueste Wohnungsstation der Meibes System-Technik GmbH bringt noch mehr Leistung bei zugleich höherer Effizienz. Zurückzuführen ist dies auf die Einsparung der zentralen Versorgungspumpe aufgrund der stationseigenen Aktivhydraulik. www.meibes.de


36 / HEIZUNG & ENERGIE / NEWS

(V. l.): Sabine Wolfsgruber (umweltservice Salzburg), Bernhard Zwielehner (Steiner Haustechnik), Astrid Rössler (LH-Stv.) und Markus Schmidt (Steiner Haustechnik)

STEINER HAUSTECHNIK ERHÄLT UMWELTPREIS Die neue Zentrale des GC-Sanitärgroßhändlers Steiner Haustechnik in Bergheim wurde kürzlich mit dem „umwelt blatt salzburg 2018“ ausgezeichnet und gilt damit als Vorzeigeprojekt im Bereich der energieeffizienten Neubauten. Der Salzburger Sanitärgroßhändler hat mit seinem energieeffizienten Neubau ein revolutionäres Projekt mittels Bauteilaktivierung umgesetzt. Darüber hinaus wurden eine Photovoltaik-Anlage und E-Ladeinfrastruktur errichtet sowie die Abfalllogistik optimiert. „Die Steiner Haustechnik existiert nun schon über 150 Jahre. Nachhaltigkeit ist uns in die Wiege gelegt, und deshalb haben wir bei unserem Neubau besonders auf Energieeffizienz geachtet. ‚umwelt service salzburg‘ hat uns in allen Belangen – von Mobilität bis Energie – voll unterstützt“, so Bernhard Zwielehner, persönlich haftender Gesellschafter der Steiner Haustechnik.

Biomasse-Verband begrüßt Ausstieg „Mit der Vorlage des Entwurfs zur Klima- und Energiestrategie ist ein erster wichtiger Schritt in Richtung Energiewende vollbracht. Das Papier beinhaltet eine Fülle guter Ansätze, wie den Ausstieg aus der Ölheizung, das Ziel 100 Prozent erneuerbarer Strom bis 2030, die Forcierung des öffentlichen Verkehrs und alternativer Antriebe sowie die Anhebung der Sanierungsrate im Gebäudebestand“, analysiert Rudolf Freidhager, Präsident des Österreichischen Biomasse-Verbands, die vorliegende Klima- und Energiestrategie. Aufgrund des immer stärkeren Handlungsdrucks durch den fortschreitenden Klimawandel plädiert Freidhager aber für eine Nachschärfung der Ziele: „Wie mittlerweile zahlreiche Studien belegen, könnten bis 2030 etwa 60 Prozent der in Österreich benötigten Energie erneuerbar erzeugt werden. Die Strategie sollte dies berücksichtigen und sicherstellen, dass 2030 die Erneuerbaren die Mehrheit der Energie bereitstellen. Bis zum Beschluss der Strategie im Juni sollten konkrete Maßnahmen, Zeitpläne und Sektorziele ergänzt werden.“

Nachdem Vaillant Finanzchef Dr. Dietmer Meister Ende letzten Jahres das Unternehmen verlassen hat, ging nun mit Dr. Carsten Voigtländer per Ende März auch der Vorsitzende der Geschäftsführung der Vaillant Group. Dr.-Ing. Norbert Schiedeck, Geschäftsführer Technik der Vaillant Group, hat das Ressort von Dr. Voigt­ länder mit Wirkung zum 1. April interimistisch zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben übernommen. Der neue Vaillant-Chef wurde am 13. Dezember 1965 geboren. Nach dem Studium des Maschinenbaus und der Promotion an der Technischen Universität Clausthal arbeitete Dr.-Ing. Schiedeck in verschiedenen Positionen im Bereich Dieseleinspritzsysteme bei der Robert Bosch GmbH. Im Jahr 2000 wechselte er zur Volkswagen AG, wo er für diverse Aufgaben in der Motorenproduktion verantwortlich zeichnete. Von 2003 bis 2007 war er für die ThyssenKrupp Bilstein Suspension GmbH tätig, zuletzt als Technischer Geschäftsführer. Anschließend wurde er Mitglied des Vorstands der Vossloh AG, wo er von 2007 bis 2014 die Zentralbereiche Technik, Vertrieb und Personal verantwortete. Dr.-Ing. Norbert Schiedeck ist verheiratet und hat vier Kinder. Als Nachfolger für Dr. Dietmar Meister hat der Vaillant-Aufsichtsrat Dr. Stefan Borchers zum Geschäftsführer des Heiz-, Lüftungs- und Klimatechnikspezialisten bestellt. Dr. Borchers übernimmt somit die gruppenweite Verantwortung für Finanzen und Dienstleistungen. Der neue Finanzchef wurde am 3. Mai 1969 in Hildesheim geboren und ist studierter Betriebswirt. In die Vaillant Group trat er 2012 als Group Finance Director ein. Dr. Borchers ist verheiratet und hat zwei Söhne.

Fotos oben: (v. l.): Dr. Carsten Voigtländer ging, Dr.-Ing. Norbert Schiedeck kam Fotos unten (v.l.): Dr. Dietmer Meister ging, Dr. Stefan Borchers kam

GEBÄUDE INSTALLATION / 4 / 2018

Fotos: Pixabay, Vaillant, Steiner Haustechnik KG

Vaillant-Führung abgetreten


FLÄCHENHEIZUNG / HEIZUNG & ENERGIE / 37

Flächenklimatisierung auf dem Vormarsch

Foto: Aichinger

Betonkernaktivierung bzw. thermische Bauteilaktivierung ist eine relativ junge Technik zum Heizen und Kühlen, die, Experten zufolge, weiter an Verbreitung gewinnen wird, da sie zu beträchtlichen Energieeinsparungen bei gesteigertem Wohlbehagen der Nutzer führt. DI DR. UDALFRIED KRAMES

Bei diesem Verfahren wird die Bausubstanz eines Gebäudes als Wärme- (bzw. Kälte-)Speicher herangezogen. Es ist ein großflächiges Rohrsystem integriert, das eine große Speicherkapazität hat. Die dem System zugeführte Temperatur ist niedrig; sie liegt im Bereich der gewünschten Raumtemperaturen. Deshalb ist der Energieverbrauch sehr niedrig. Es geht darum, die Soll-Raumtemperaturen ganzjährig aufrechtzuerhalten, unabhängig von der Außentemperatur.

bieten sich folgende Wärmequellen an: besonders die Solarthermie, hier ist neuerdings auch die Abwärme von PVT-Kollektoren anzuführen. Bei diesen werden die PV-Module an der Rückseite gekühlt; die abgezogene Wärme ist Nutzwärme, die eben u. a. in ein Betonkernnetz eingespeist werden kann. Sehr gut eignen sich weiters Wärmepumpen, die bei der niedrigen Temperatur mit besonders hoher Arbeitszahl laufen. Auch Abwärme aus allen möglichen Quellen ist denkbar.

FUNKTIONSWEISE

ANGENEHME KÜHLE

Die Betonkernaktivierung ergänzt sich ideal mit erneuerbaren Energiesystemen.

Warum eigentlich Beton? Könnte man nicht ebenso gut Bauteile aus anderen Stoffen aktivieren? Beton speichert und leitet Wärme besonders gut. Bei ebenerdigen Bauten aller Art, vom Bungalow bis zur Industriehalle, genügt eine Bodenplatte aus Beton, wie bereits viele Beispiele belegen. Das übrige Gebäude kann aus anderen Materialien bestehen. Heute existieren bereits viele Beispiele von Gebäuden, von Einfamilienhäusern bis zu Sportanlagen, mit gut funktionierender Betonkernaktivierung. Manchmal ist eine zusätzliche Back-up-Heizung vorhanden, neuere Anlagen haben erst gar keine, und man hat es noch nie bereut. Es braucht eigentlich nicht eigens gesagt zu werden: Das Verfahren ist nur bei Neubauten realisierbar. Der fortschrittliche Installateur soll sich bereits in der Planungsphase einbringen. Hier konnten nur Anregungen gegeben werden; dieses überaus komplexe Fachgebiet muss aus eigener Initiative recherchiert werden.

Die thermische Aktivierung besteht Zur Kühlung genügt meist Grundwasser, darin, dass ausreichend dicke Bauteile, eine Kältemaschine ist kaum erforderlich. wie Böden, Wände und Decken, aus Die Kühlung von der Decke her kann beBeton mit Wärme oder Kälte entspre- sonders angenehm sein, weil sie „kühlen chend der gewünschten Raumtemperatur Kopf“ bewahren hilft. beladen werden. Dazu sind in der Mittel­ ebene der Bauteile Kunststoffrohre, meist in Abständen von 10 bis 30 cm, angeordnet; der Wärmeüberträger ist Wasser. Wo Scherkräfte auf die Rohre einwirken können, werden letztere durch mindestens 1 m lange Rohrschutzhülsen geschützt. Bei herkömmlichen Flächenheizungen sind die Rohrschlangen möglichst oberflächlich angeordnet, um rasch auf Änderungen der Temperaturregelung zu reagieren. Die aktivierten Bauteile reagieren viel träger, halten dafür aber die Temperatur bei plötzlichen Wetterwechseln länger konstant. So ist eine Nachtabsenkung der Temperatur bei Betonkernaktivierung nicht möglich. Nichtsdestoweniger können bei ein und derselben Anlage die Raumtemperaturen stark differenziert je nach Nutzung gewählt werden. Da nur niedrige Temperaturen erforderlich sind, Anders als bei der Fußbodenheizung werden die Rohre bei der Bauteilaktivierung tief im Beton angebracht.

GEBÄUDE INSTALLATION / 4 / 2018


38 / HEIZUNG & ENERGIE / HEIZUNG IM OBJEKT

Der Vitoflex 300-RF ist mit der Rotationsfeuerung für Holz­ pellets, Hackschnitzel und Holzspäne ausgestattet.

FÜR JEDE GRÖSSE GERÜSTET Bei Großanlagen richtet sich das Heizsystem nicht nur nach den örtlichen Gegeben­ heiten, sondern auch nach den speziellen Bedürfnissen des Objekts.

Durch den höheren Verbrauch eines Großprojektes fallen die Heizkosteneinsparungen im Vergleich zur Investition größer aus. „Je größer das Objekt, umso wichtiger ist es, bei der Wärmeversorgung auf Heizkosten, Nachhaltigkeit und Sicherheit zu achten“, weiß Windhager-Geschäftsführer Manfred Faustmann. Seitens der Hersteller macht man sich diesbezüglich laufend Gedanken, die in die Weiter- und Neuentwicklung von passenden Heizlösungen einfließen.

Auch Lösungen für verschiedene Betriebe wie Hotels oder Gewerbebetriebe und zum Nachrüsten werden angeboten: Speziell für die Nachrüstung für Gebäude, die über keine geeignete Fläche für eine Pelletsheizung verfügen, hat ÖkoFEN mit der Betonheizzentrale eine Komplettlösung im Programm. Darin sind alle Komponenten der Heizung inklusive Pellets­ lager untergebracht. Größe und Ausstattung werden individuell angepasst.

INTERVIEW MAG. BETTINA KREUTER

GEBÄUDE INSTALLATION / 4 / 2018


HEIZUNG IM OBJEKT / HEIZUNG & ENERGIE / 39

Hargassner wiederum hat den Heizcontainer, der speziell bei Industrieanlagen oft zum Einsatz kommt.

DIAGNOSE UND WARTUNG AUS DER FERNE Unverzichtbar bei gewerblichen Anlagen ist laut ÖkoFEN die Möglichkeit zur Onlineüberwachung des Heizsystems. Serienmäßig ist ein Webserver in der Heizungssteuerung des Herstellers integriert. Dieser ermöglicht die Einbindung in ein übergeordnetes Gebäudemanagement, beispielsweise via ModBus. Auch der direkte Zugriff über PC und App auf die Heizung ist möglich. Über das Support-Center kann der Heizungsnutzer einem oder mehreren Servicetechnikern temporär Zugang zu seinem Heizsystem gewähren, um eine Ferndiagnose oder Fernwartung zu ermöglichen.

AUSREICHEND WARMES WASSER Neben der Raumwärme darf auch auf das Warmwasser nicht vergessen werden: Vor allem in der Hotellerie kommt auch der Warmwasserbereitung eine große Bedeutung zu. Hier muss ständig ausreichend warmes Wasser zur Verfügung stehen. Mit der TransTherm aqua LS bietet Hoval hier ein fertig montiertes Speicherladesystem mit zwei Wärmetauschern für hygienische Warmwasserbereitung im Speicher-Ladeprinzip, das speziell für niedrige Rücklauftemperaturen konzipiert wurde.

KASKADEN-SYSTEME JE NACH BEDARF ÖkoFEN versteht unter Großanlagen Pelletsheizsysteme mit einer Leistung von 112 bis 512 kW. Diese werden als Mehrkesselanlagen angeboten, das heißt, dass zwei, drei oder vier Einzelkessel in Kaskadenschaltung miteinander verbunden sind. Durch die sehr kompakte Baugröße benötigen zwei Kessel mit einer Gesamtleistung von 112 kW nur 2,6 m2 Grundfläche im Heizraum. Nicht benötigte Kessel werden in der Kaskadennutzung abgeschaltet. Dadurch moduliert das System auf die niedrigste Modulationsstufe des einzelnen Kessels herab. Eine 512 kW Anlage ist in der Lage, auf nur 19 kW Leistung zu modulieren. Das führt zu einer optimalen Anpassung an den Wärmebedarf. Durch den wechselnden Betrieb der einzelnen Kessel wird der Verschleiß auf ein Minimum reduziert. Das Mehrkesselsystem ermöglicht Service- und Wartungsarbeiten an einem Kessel, während sich die anderen im Betrieb befinden. Ein Sicherheitskessel ist nicht notwendig, weil sich die Kessel in der Kaskade gegenseitig absichern.

JETZT. PUMPEN-TECHNOLOGIE DER ZUKUNFT. NEU

Biomasse KWK: Das neue Biomasse-KWK von Hargassner bietet eine interessante Technologie für die Wärme- und Stromerzeugung.

WILO-STRATOS MAXO: DIE ERSTE SMART-PUMPE DER WELT*. Ihr neuer Partner ist die flexibelste Pumpe: Die Wilo-Stratos MAXO passt sich perfekt an alle Anwendungen an und sorgt mit intelligenten Regelungsarten für einen optimalen Systemwirkungsgrad. Außerdem können Sie die Pumpe durch die vielfältigen Schnittstellen in alle relevanten Systeme integrieren. Und mit optimierten und innovativen Energiesparfunktionen stimmt sich die Wilo-Stratos MAXO hervorragend auf die wechselnden Anforderungen ab. Mehr Effizienz, Konnektivität und Komfort bietet Ihnen keine andere Pumpe im Markt. So erleichtern wir schon heute Ihr Leben mit den Innovationen von morgen.

WILO BRINGS THE FUTURE.

Erleben Sie die Zukunft der Pumpen-Technologie:www.wilo.at

*Unter einer Smart-Pumpe verstehen wir eine neue Kategorie von Pumpen, die weit über unsere Hocheffizienzpumpen oder Pumpen mit Pumpen-Intelligenz hinausgeht. Die Kombination aus neuester Sensorik und innovativen Regelungsfunktionen (z.B. Dynamic Adapt plus und Multi-Flow Adaptation), der bi-direktionalen Konnektivität (z.B. Bluetooth, integrierte Analogeingänge, binäre Ein- und Ausgänge, Schnittstelle zum Wilo Net), Aktualisierung durch Software-Updates sowie einer exzellenten Benutzerfreundlichkeit (z.B. dank Setup Guide, Preview-Prinzip zur vorausschauenden Navigation und der bewährten grünen Knopf-Technologie) machen diese Pumpe zu einer Smart-Pumpe.

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40 / HEIZUNG & ENERGIE / HEIZUNG IM OBJEKT

Hoval bietet je nach örtlichen Gegebenheiten und Anforderungen das passende Heizsystem für Großobjekte an.

REFERENZEN Die Firma Innovametall setzt auf eine Anlage mit einem 55 kW Kessel, der gleichzeitig 4,5 kW Strom produziert, kombiniert mit einer 128 kW Brennwert-Tandemanlage. Der stromerzeugende Kessel läuft als Grundlastkessel, und das Brennwertsystem liefert Wärme bei höherem Bedarf. Im Landhotel Koller in Gosau ist eine ähnliche Anlage in Betrieb. Hotel­ chef Gottfried ­Koller setzt auf das wirtschaftliche System aus Pelletsheizung und eigener Stromerzeugung.

ROTATIONSFEUERUNG UND NACHSCHUB Die Rotationsfeuerung des Vitoflex 300-RF von Viessmann ist eine der modernsten Feuerungstechnologien für Holzpellets, Hackschnitzel und Holzspäne. Mittels Einschubschnecke wird der Brennstoff kontinuierlich auf einen beweglichen Rost geführt, auf dem die Vergasung unter lambdageregelter Primärluftzufuhr stattfindet. Auf Basis des patentierten Rotationsfeuerungsprinzips werden die Brenngase mit der Sekundärluft vermischt. Dadurch werden eine perfekte Durchmischung sowie niedrige Emissionen erzielt.

Die exakte Regelung des Verbrennungsvorgangs erfolgt mit Lambdasonde und Temperaturfühler. Mit Leistungsgrößen von 150 bis 540 Kilowatt ist der Vitoflex 300-RF vor allem für den Einsatz in großen Mehrfamilienhäusern und für Anwendungen in Gewerbe, Industrie und Kommunen konzipiert. Vortrockner für feuchte Hackschnitzel, automatische Zuführsysteme für den Brennstoff und eine selbsttätige Ascheaustragung sind für den vollautomatischen Betrieb verfügbar. Ebenso sind abgestimmte Feinstaubfilter und Abgaszyklone für die Abgasentstaubung lieferbar. Vor allem für den Einsatz bei Landwirten, in Mehrfamilienhäusern und öffentlichen Gebäuden eignet sich der Großkessel Eco-HK 250 bis 330 kW von Hargassner mit einer Doppel-Einschubschnecke. Weiters ist eine senkrechte Verbindungsschnecke erhältlich, die zum Überwinden von Höhenunterschieden und Stockwerken dient. Dadurch wird die Planung von Heiz- und Lagerraum bei Hackgutanlagen flexibler.

AUCH ZUR STROMERZEUGUNG Das neue Biomasse-KWK von Hargassner ist eine interessante Technologie für die Wärme- und Stromerzeugung, die auch im optimalen Leistungsbereich für Biomasse-Nahwärmeanlagen mit hohen elektrischen und auch Gesamt-Wirkungsgraden betrieben werden kann. Strom aus Holzgas-KWK-Anlagen leistet einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit und zur Vermeidung von Energieimporten. Mit der Kraft-Wärme-Kopplung werden 60 kW Wärme und 20 kW Strom erzeugt. Die Vorteile sind eine kompakte Bauweise mit sehr wenig Platzbedarf und der vollautomatische Betrieb. Auch ÖkoFEN entwickelte in den vergangenen Jahren Strom erzeugende Pelletsheizungen zur Serienreife – im Großanlagenbereich werden diese Technologien bereits eingesetzt.

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Fotos: ÖkoFEN, Windhager

Die Möglichkeit zur Onlineüberwachung des Heizsystems ist speziell bei gewerblichen Anlagen unverzichtbar.

Als Heizwertkessel wird die Pellematic von ÖkoFEN von 72 bis 112 kW (in der Vierer-Kaskade 448 kW) angeboten. Mit Brennwerttechnik ist sie von 82 bis 128 kW und in der Vierer-Kaskade bis 512 kW erhältlich. Die beiden Pellets­ kesel BioWIN XL sowie der Hackgutvergaser ­PuroWIN mit jeweils 60 kW von Windhager können als Kaskadenlösung mit bis zu vier Kesseln eine Leistung von bis zu 240 kW bringen. Durch die Kombination von mehreren Kesseln lässt sich der für Großobjekte typische, oft stark schwankende Wärmebedarf besonders wirtschaftlich und sicher abdecken. Ab Herbst wird es den Hackgutvergaser PuroWIN mit vier zusätzlichen Leistungsgrößen von 72 bis 103 kW neu im Programm geben. Der Vergaserkessel kann wahlweise auch mit Pellets betrieben werden. Wer auf Gas setzt, kann bei Hoval den Gas-Brennwertkessel UltraGas® entweder als Einzelkessel bis 1150 kW installieren oder mit der Systemregelung TTE bis zu acht Kesseln in einer Kaskade schalten. Bei niedrigen Systemtemperaturen arbeiten Wärmepumpen besonders effizient. Eine der größten derzeit am Markt verfügbaren Luft-/Wasser-Wärmepumpen ist die Hoval Belaria dual AR (60) für Heizung und Kühlung. Im Sole- und Grundwasser-Bereich kommt 2018 neu eine reversible Wärmepumpe bis 140 kW Heizleistung für aktive Kühlung. In Kaskadenschaltung können hier unglaubliche Heiz- und Kühlleistungen von über einem Megawatt realisiert werden.

ÖkoFEN versteht unter Großanlagen Pelletsheizsysteme mit einer Leistung von 112 bis 512 kW. Diese werden als Mehrkesselanlagen angeboten: zwei, drei oder vier Einzelkessel sind in Kaskadenschaltung miteinander verbunden.


INNOVATION / HEIZUNG & ENERGIE / 41

Neue Ära der Pumpentechnik Mit dem Launch der Stratos „Maxo“ untermauert Wilo seinen Anspruch als digitaler Pionier in der Pumpenbranche. Der Nachfolger der Wilo-Stratos setzt neue Standards in Konnektivität, Systemeffizienz und Benutzerfreundlichkeit und bestätigt die Innovationsführerschaft von Wilo. REDAKTION/WILO

in Groß-Gebäuden definiert zudem neue Maßstäbe im Bereich der Energieeffizienz. Sie wurde schon 2017 im Rahmen der ISH mit dem „Design Plus powered by ISH“ ausgezeichnet. Die Jury konnte in allen drei Kategorien überzeugt werden. „Besonders stolz sind wir aber auf ‚Gold‘ in der Kategorie ‚Technik‘ des Aussteller-Innovationspreises ‚Blue Innovation Award 2018‘, der erstmals im Rahmen der Energiesparmesse 2018 ausgeschrieben wurde. Damit unterstreichen wir die Innovations-, Design- und Technik-Vorreiterrolle unseres Unternehmens bei Produktlösungen rund um das Element Wasser“, so Priglhuber.

PERFEKT VERNETZT, EINFACH ZU KONFIGURIEREN

Fotos: Messe Wels / Pelzl, Wilo

V. l.: Juryvorsitzender des Blue Innovation Award Innungsmeister KR Ing. Michael Mattes, Ing. Thomas Priglhuber (Verkaufsleitung Wilo-Pumpen), Gerhard Vogel, MBA (Geschäftsleitung Wilo-Pumpen), Bundesministerin DI Elisabeth Köstinger und Messepräsident Hermann Wimmer

„Unsere Stratos Maxo ist die erste SmartPumpe der Welt. Die neue Grüne-KnopfTechnologie vereint als Nachfolger für unseren roten Knopf die bewährte Bedienung mit neuen, optimierten Funktionen. Das schafft ganz neue Maßstäbe in der Bedienbarkeit – außerdem war es uns wichtig, dass auch die Installation der Pumpe vereinfacht wird“, erklärt Ing. Thomas Priglhuber, Verkaufsleiter bei Wilo-Österreich. Aufgrund ihrer hohen Konnektivität lässt sich die Wilo-Stratos Maxo absolut flexibel in die verschiedensten Anwendungen einbinden, wie Priglhuber erklärt: „Analoge und digitale Schnittstellen, die bei der Stratos noch optional über IF-Module verfügbar sind, werden bei der Wilo-Stratos Maxo standardmäßig enthalten sein. Durch neueste Kommunikations-Schnittstellen (Bluetooth) kann sie mit direkter Anbindung an mobile EndDie Wilo-Stratos Maxo erzielt „Gold“ in der Kategorie „Technik“ des Aussteller-Innovationspreises „Blue Innovation Award 2018“.

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geräte genutzt werden und bietet mit „Wilo Net“ eine neue Standardschnittstelle zur Vernetzung von Wilo-Produkten untereinander, z. B. zur Multipumpensteuerung – unsere Stratos Maxo ist somit eine der am besten vernetzten Pumpen, die es gibt.“ Zusätzlich sind weitere CIF-Module erhältlich, die eine problemlose Integration in die Welt der Bussysteme ermöglichen. Zukünftig wird die Bedienung und Einstellung über eine eigens entwickelte App möglich sein, über welche die Pumpendaten unter anderem ausgelesen und für die Systemoptimierung genutzt werden können. Die neue Wilo-Stratos Maxo für HVAC- und Trinkwasseranwendungen

Die anwendungsgeführten Einstellungen des Setup Guides bieten intuitive Bedienbarkeit. Dank innovativer Energiesparfunktionen wie „Multi-Flow Adaptation und No-Flow Stop“ sowie eines exzellenten EEI ≤ 0,17 ist sie zudem auch die Pumpe mit dem höchsten System-Wirkungsgrad auf dem Markt: „Bei der MultiFlow Adaptation handelt es sich um eine neue innovative Energiesparfunktion, bei der die Zubringerpumpe ihre Förderleistung genau an den jeweiligen Bedarf der Verbraucherkreispumpen anpasst“, führt der Verkaufsleiter aus. Weiters passt die Wilo-Stratos Maxo über Dynamic Adapt plus die Pumpenleistung selbstständig ohne Eingabe eines Sollwertes an die sich ändernden Bedingungen des Systems dynamisch an.“ Ein weiteres Plus ist die Erfassung der Wärmemenge – da sie zwischen Heiz- und Kühlbetrieb umschalten kann, werden außerdem auch Kältemengen separat erfasst. Zudem unterstützt die Zieltemperatur-Regelung der Zirkulationspumpe die Vermeidung des Legionellenwachstums. Optimale Hygieneunterstützung bietet die Stratos Maxo-Z zusätzlich, indem sie selbstständig erkennt, ob eine thermische Desinfektion ausgeführt wird und unterstützt die Rohrleitungsspülung durch maximale Förderleistung. Erhältlich ist die Wilo-Stratos Maxo ab 1. Juli 2018.

I N F O R M AT I O N E N www.wilo.at


42 / HEIZUNG & ENERGIE / INTERVIEW

„ELEKTRISCHE HEIZFORMEN GEWINNEN AN BEDEUTUNG“ Viessmann hat mit seiner Beteiligung an Etherma, einem der führenden Elektroheizungsanbieter, für Aufmerksamkeit gesorgt. Welchen Stellenwert elektrische Heizungen künftig im Unternehmensportfolio haben werden, hat uns Viessmann ÖsterreichGeschäftsführer Ing. Peter Huber verraten.

INTERVIEW CHRISTIAN KLOBUCSAR

» ELEKTRISCHE HEIZSYSTEME WERDEN HERKÖMMLICHE HEIZSYSTEME NIEMALS ZUR GÄNZE ERSETZEN KÖNNEN. « PETER HUBER

Seit Kurzem hört man immer öfter den Slogan: „Die Zukunft des Heizens ist elektrisch“. Sehen Sie persönlich das auch so? Elektrische Heizformen gewinnen seit Jahren an Bedeutung. In Österreich merkt man das vor allem am Boom der Heizungswärmepumpe. Elektrische Heizsysteme werden in Zukunft einen gewissen Anteil im Portfolio-Mix einnehmen, können jedoch herkömmliche Heizsystemen niemals zur Gänze ersetzen. Jüngst hat Ihr Unternehmen die „Weso-Aurorahütte“ in Gladenbach verkauft, die seit mehreren Jahrzehnten vor allem biferrale Verbundheizflächen für Ölheizkessel hergestellt hat. Ist das eine Reaktion auf das nahende Ende der Ölzeit? Moderne Heizgeräte, die den Anforderungen der Brennwerttechnik entsprechen, werden zum Großteil aus Edelstahl gefertigt. Aus diesem Grund geht natür- „Die Internetaufschaltung von Heizsystemen ermöglicht eine aktive Betreuung der Systeme über den gesamten Lebenszyklus.“ ­ lich der Bedarf an Gussmaterial zurück. Peter Huber, Geschäftsführer Viessmann Österreich

Derzeit stürzt sich die Heizungsindustrie nahezu geschlossen auf den Ausbau ihres Wärmepumpenangebotes. Dennoch setzt Viessmann – übrigens als einziger Anbieter auf diesem Gebiet in unserer Region – gleichzeitig auch auf die Brennstoffzellentechnologie. Warum? Die Brennstoffzelle ist die Spitze der Technologie Pyramide. Viessmann sieht sich als Führer in Technologiefragen und steht daher zu dieser Technologieform, die von uns zur Serienreife entwickelt wurde. Ziel der jüngsten Beteiligung Viessmanns am heimischen Elektroheizungsanbieter Etherma ist laut einer offiziellen Aussendung die Ergänzung des Viessmann-Komplettangebots. Welches System aus diesem Haus ist denn für Sie besonders spannend? Im preiswerten Fertighausbau bzw. in selten geheizten Gebäuden hat die E-Heizung ein wirtschaftlich vertretbares Anwendungsfeld und wird auch dort als Komplementärprodukt eingesetzt werden.

Mit Ihrem relativ jungen Geschäftsbereich PV+E-Systeme konnten Sie bereits erste Erfahrungen am Elektromarkt sammeln. Dürfen wir nun aufgrund des zusätzlich erworbenen Knowhows durch Etherma schon bald mit innovativen Entwicklungen rechnen, die dann als ViessmannElektrosysteme vermarktet werden? Viessmann ist bekannt für innovative Entwicklungen quer über die gesamte Produktpalette. Natürlich wird das E-Heizsystem aus dieser Innovationskraft nicht ausgeschlossen. Max Viessmann hat vor knapp einem Jahr bei einem Interview den Weiterentwicklungspfad des Unternehmens mit folgendem Satz beschrieben: „Früher haben wir ein Produkt ausgeliefert und den Lebenszyklus dem Kunden überlassen. Heute können wir etwa durch vernetzte Heizungssysteme zusätzliche Services anbieten.“ Welche

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INTERVIEW / HEIZUNG & ENERGIE / 43 dieser zusätzlichen Services werden denn derzeit vom Markt besonders aktiv genutzt? Die Internetaufschaltung von Heizsystemen ermöglicht eine aktive Betreuung der Systeme über den gesamten Lebenszyklus. Vorbeugende Störungsbehebung, wie auch zeitgerechte Wartungsarbeiten können damit punktgenau erfasst und abgearbeitet werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, dass auf Kundenwunsch Beratung und Tipps zum effizienten Einsatz der Geräte zur Verfügung gestellt werden. Von welchen digitalen Entwicklungen versprechen Sie sich für die Zukunft besonders spannende Erlösmodelle? Die rasante Entwicklung im Bereich der Digitalisierung wird Erlösmodelle bringen, die zum heutigen Zeitpunkt noch nicht abschätzbar sind. Lässt sich festmachen, wie viel zusätzliche Wertschöpfung der konsequente Ausbau der Digitalisierung für Viessmann gebracht hat? Die digitale Wertschöpfung lässt sich auch zur Zeit schon monitär bewerten. Im Moment stehen wir natürlich erst am Anfang einer Entwicklung, deren Dynamik sich nur sehr schwer abschätzen lässt. Seit Kurzem ist Viessmann Mitglied des Zukunftsforums SHL. Was erwarten Sie sich vom Zukunftsforum, und wie können Sie sich einbringen?

Das SHL Forum scheint eine sehr konstruktive und zielgerichtete Vernetzung von Handwerkern, Industrie und Großhandel zu sein. Unsere Erwartungen fokussieren sich vor allem auf den Bereich der Beeinflussung maßgeblicher politischer Entscheider. Wir gehen davon aus, dass durch die geballte Kompetenz im Forum entsprechende Einflussnahme auf die Gesetzgebung im Energie- und Wasserversorgungsbereich erfolgt.

FA C T B O X Die Viessmann Group ist einer der international führenden Hersteller von Heiz-, Industrieund Kühlsystemen. Das 1917 gegründete Familienunternehmen beschäftigt 12.000 Mitarbeiter, der Gruppenumsatz beträgt 2,25 Milliarden Euro. Das Komplettangebot der Viessmann Group umfasst Produkte und Dienstleistungen für Heiz-, Industrie und Kühlsysteme, mit individuellen Lösungen von 1,5 bis 120.000 kW für alle Energieträger und Anwendungsbereiche. Dazu gehören Brennwertgeräte/-systeme, wandhängend von 1,9 bis 150 kW und bodenstehend von 1,9 bis 6000 kW sowie Blockheizkraftwerke (BHKW) für den Betrieb mit Erd- oder Biogas von 1,0 bis 530 kWel bzw. von 5,3 bis 660 kWth. Das Angebot an regenerativen Energiesystemen umfasst thermische Solaranlagen mit Flach- und Vakuum-Röhrenkollektoren zur Trinkwassererwärmung, Heizungsunterstützung und solaren Gebäudekühlung, Spezialheizkessel und Feuerungsanlagen von 4 kW bis 50 MW für Scheitholz, Hackschnitzel und Holzpellets, Wärmepumpen von 1,7 bis 2000 kW zur Nutzung von Wärme aus dem Erdreich, dem Grundwasser oder der Umgebungsluft sowie von Photovoltaiksystemen. Darüber hinaus bietet Viessmann innovative Kühlsysteme für gewerbliche Anwendungen. www.viessmann.at

Innovationstreiber gesucht Nürnberg 16. – 18.10.2018 Sichern Sie sich die Aufmerksamkeit eines hochkarätigen Publikums aus Branchengrößen, Fachpresse und Politik. Überzeugen Sie mit realisierten Projekten, die mit Funktionalität, Energieverbrauch und technischen Innovationen punkten. BEWERBEN SIE SICH BIS ZUM 29. JUNI 2018 für den Chillventa AWARD – die Auszeichnung für Expertenteams aus Anlagenbauern, Planern und Betreibern auf der Fachmesse für Kälte, Klima, Lüftung und Wärmepumpen!

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44 / HEIZUNG & ENERGIE / PRAXISTIPP

Flächenheizungen nachrüsten Spezielle Systeme für die nachträgliche Installation von Flächen­ heizungen bieten passgenaue Lösungen für jeden Anwendungsfall – etwa bei geringer Aufbauhöhe oder wenn Wand oder Decke genutzt werden sollen. JÖRG STETTE/UPONOR

Auch in Bestandsgebäuden steigen die Ansprüche an das Raumklima und die Energieeffizienz. So wird im Rahmen von Maßnahmen zur energetischen Ertüchtigung von Ein- und Mehrfamilienhäusern nicht selten der Umstieg vom Heizkörper zur Fußbodenheizung realisiert. Je nach Projekt müssen bei der Nachrüstung einer Flächenheizung jedoch unterschiedlichste Rahmenbedingungen berücksichtigt werden. Der nachträgliche Einbau einer Flächenheizung erweist sich immer dann als schwierig, wenn die notwendige Aufbauhöhe nicht vorhanden ist oder der Bauherr den vorhandenen Estrich aus Zeit- oder Kostengründen nicht entfernen möchte. In diesen Fällen sind besonders höhenreduzierte Fußbodenheizungen gefragt. So verfügt etwa das Uponor Minitec System über eine Aufbauhöhe von nur 10 mm. Maßgeblich verantwortlich hierfür ist ein spezielles Folienelement, in dessen Haltenoppen sich die schmalen Rohrleitungen sicher fixieren lassen. Für eine optimale Wärmeverteilung können die Verlegeabstände flexibel gewählt werden. Anschließend wird eine Ausgleichsschicht eingebracht, wobei im Extremfall eine Überdeckung von nur 5 mm ausreicht. Besonders gute Fließeigenschaften zeigen dabei etwa die Nivellierestriche von Knauf. Eingestanzte Lochungen im Folienelement stellen zudem sicher, dass sich die Ausgleichsmasse direkt mit dem Untergrund verbindet. Der Estrich umschließt die Rohre vollständig. Sollen derartige Systeme auf einer Dämmung aufgebracht werden, ist allerdings darauf zu achten, dass die Kombination vom jeweiligen Hersteller auf ihr Zusammenwirken geprüft wurde.

FÜR DIE SCHNELLE UND FLEXIBLE VERLEGUNG Wünscht der Bauherr einen besonders zeit- und kostensparenden Einbau, sind Klettsysteme für Fußbodenheizungsrohre empfehlenswert. Diese Befestigungstechnik für die Ein-Personen-Verlegung bietet auch in der Renovierung mittlerweile Lösungen für ein breites Spektrum von Anwendungsfällen. Erhöhte Anforderungen an die Trittschalldämmung in Mehrfamilienhäusern lassen sich beispielsweise mit Klett Silent von Uponor umsetzen. Die Verlegeplatten erfüllen die Anforderungen der DIN 4109 „Schallschutz im Hochbau“ und ermöglichen in Verbindung mit definierten Estrichen zudem reduzierte Rohrüberdeckungen, was das System auch für die Nachrüstung interessant macht. Gleichzeitig stellt die integrierte Mineralfaserdämmung auch eine nachhaltige, nicht brennbare Alternative zu den verbreiteten EPS-Dämmstoffen dar.

KOMBINATION AUS INNEN­ DÄMMUNG UND WANDHEIZUNG Nicht selten gehen mit der nachträglichen Installation einer Flächenheizung weitere Maßnahmen wie die energetische Sanierung der Gebäudehülle einher. Die Außendämmung ist dabei nicht immer möglich, beispielsweise wenn die Fassade aus Denkmalschutzgründen erhalten bleiben soll. Eine Alternative sind hier Systemkombinationen aus Innendämmung und Wandheizung, bei denen durch die enge Zusammenarbeit verschiedener Hersteller optimale bauphysikalische Ergebnisse erzielt werden. Eine derartige Lösung stellt etwa die folgende Gemeinschaftsentwicklung von

Das Niedrigaufbausystem Minitec lässt sich auf vorhandenem Estrich sowie auf nahezu allen anderen Untergründen wie Fliesen oder Parkett verlegen. Soll die Außenfassade eines Bestandsgebäudes unbedingt erhalten bleiben, bietet sich eine Systemlösung aus feuchtigkeitsaufnehmenden Dämmplatten und Wand- oder Deckenheizung an.

Knauf Aquapanel und Uponor dar. Dabei werden zunächst dampfdiffusionsoffene Dämmplatten des Typs TecTem Insulation Board Indoor auf die Innenwände aufgebracht. Diese nehmen nicht nur eventuell anfallende Feuchtigkeit zuverlässig auf, sondern erhöhen auch die Temperatur auf der Wandoberfläche, was Schimmel- und Feuchteschäden zuverlässig vorbeugt. Auf die Dämmplatten wird anschließend das Renovis Trockenbausystem von Uponor aufgebracht. Dieses besteht aus lediglich 15 mm dicken Gipskartonfaserplatten, in denen werkseitig Heizrohre integriert sind. Die Elemente lassen sich schnell und einfach im Wand- und Deckenbereich anbringen und verfügen über Heizleistungen von bis zu 120 W/m2 (Wand) bzw. 60 W/m2 (Decke). Da das System auch zum Kühlen geeignet ist, setzt sich gerade in sanierten Wohngebäuden zunehmend die Deckenmontage durch.

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PRAXISTIPP / HEIZUNG & ENERGIE / 45

Heizungssanierung kennt keine Jahreszeit Viele schrecken vor dem Kesseltausch während der Heizperiode zurück. Für dieses Problem hat Hotmobil eine Lösung. REDAKTION/HOTMOBIL

Genau für diese Aufgabenstellung bietet Hotmobil eine maßgeschneiderte Branchenlösung: „Heizungsmodernisierungen mit mobilen Heizzentralen auch in der kalten Jahreszeit und dies ohne Komfortverlust.“ Denn eine Umstellung eines Heizsystems von einem fossilen Energieträger auf erneuerbare Energie dauert länger und muss gut geplant werden. Dank der innovativen Dienstleistungen von Hotmobil, dem österreichischen Marktführer für mobile Wärme und Kälte, müssen modernisierungswillige Heizungs-

» BEVOR EIN KUNDE EINE ­FEHLENTSCHEIDUNG TRIFFT, HANDELT ER VORERST GAR NICHT, AUSSER ER MUSS UND DER KESSEL IST EIN „TOTALSCHADEN“. DIE KUNDEN „HEIZEN, BIS DER OFEN AUS IST. «

Foto: Hotmobil

Heizungsmodernisierungen mit mobilen Heizzentralen auch in der kalten Jahreszeit ohne Komfortverlust.

In Österreich schrumpft der individuelle Wärmeerzeugermarkt seit Jahren und dies nur aufgrund der viel zu geringen Sanierungsrate; die bereits installierten Heizsysteme, speziell Ölheizkessel, werden immer älter und älter. Es bedarf einer massiven Steigerung der Sanierungsquote, will man die Klimaziele erreichen. So sind mehr als 600.000 installierte Heizsysteme in Österreich älter als 25 Jahre und dringend modernisierungsbedürftig. Es besteht aber auch eine massive Verunsicherung bei den Kunden. Auf welches System soll man umsteigen? Bevor ein Kunde eine Fehlentscheidung trifft, handelt er vorerst gar nicht, außer er muss und der Kessel ist ein „Totalscha-

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den“. Die Kunden „heizen, bis der Ofen aus ist“. Will Österreich seine Klimaziele nur halbwegs erreichen, so muss die Sanierungsquote von derzeit knapp ein Prozent massiv erhöht werden.

SAISONALE ENGPÄSSE Aber wie soll dieses enorme Potenzial überhaupt gehoben werden, wenn ein akuter Fachkräftemangel herrscht und Kunden grundsätzlich nur in den Sommermonaten ihre Kessel tauschen? Wie kann man diesem saisonalen Kapazitätsengpass der Installateure entgegenwirken? Haben wir überhaupt die nötige Anzahl von Installateuren in Österreich, um diesen Sanierungsstau aufzulösen?

besitzer nicht auf einen Umstieg auf ein erneuerbares Energiesystem in der kalten Jahreszeit verzichten – auch dann nicht, wenn es sich um einen Notfall handelt. Hotmobil schafft für Installateure den nötigen Planungsfreiraum, um auch in den Wintermonaten einen Umstieg auf ein erneuerbares Energiesystem zu ermöglichen. So könnte man mit der derzeit vorhandenen Installateur-Basis bis zu 13.000 Wärmeerzeuger mehr im Jahr modernisieren, wenn man den saisonalen Ausgleich für das Handwerk nutzt. Es muss daher nicht immer ein 1:1 Tausch sein. Die ganze Branche braucht Wachstum, da sie seit Jahren schrumpft. Rauchfangkehrer könnten gegen Bezahlung von Bund/Land einbezogen werden und Heizungsbesitzer über den Zustand ihres „Altkessels“ sowie die Vorteile einer Kesselsanierung herstellerneutral informieren. In Deutschland gibt es bereits ein eigenes Gesetz dafür. Dieses „Energieverbrauchskennzeichungsgesetz“ bedient sich der Beratungskompetenz der Rauchfangkehrer zu fixen Vergütungssätzen. Mit dieser gesetzlichen Regelung will Deutschland die Sanierungsquote um + 0,7 % erhöhen, was einer Steigerung um ca. 120.000 Kessel entspricht. Bereits jetzt vermerkt Hotmobil vermehrte Mietanfragen für mobile Wärmeerzeuger aus dem benachbarten Bayern.


46 / HEIZUNG & ENERGIE / OBJEKTBERICHT

» WIR WOLLTEN AUF JEDEN FALL WEG VON DER BESTEHENDEN LUFTHEIZUNG, HIN ZU EINEM STATISCHEN FLÄCHENHEIZSYSTEM. «

Fotos: Zehnder

BERND RIEGER, FACHPLANER INGENIEURBÜRO FÜR ENERGIEEFFIZIENZ UND GEBÄUDETECHNIK

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OBJEKTBERICHT / HEIZUNG & ENERGIE / 47

CLEVERE LÖSUNG FÜR SANIERTE SPORTHALLE

Das Wärmeverteilsystems und die Hallenbeleuchtung der Georg-Schindler-Halle in Waldkirch (D) wurden umfassend saniert.

Da die Heizkesselanlage in der 1982 gebauten Georg-Schindler-Halle in Waldkirch (D) ihre technische Lebensdauer erreicht hatte, war dies der Anstoß für eine Sanierung des Wärmeverteilsystems und der Hallenbeleuchtung. Die ballwurfsicheren Deckenstrahlplatten Zehnder ZBN mit LED-Einbauleuchten vereinen spezielle Anforderungen von Sporthallen in einem einzigen System.

Die 1982 in Massivbauweise erbaute Georg-­SchindlerSporthalle besitzt eine Länge von 36 m, eine Breite von 21 m und eine Höhe von 6,90 m. Der Umkleidetrakt befindet sich in einem separaten Gebäude. „Wir wollten auf jeden Fall weg von der bestehenden Luftheizung, hin zu einem statischen Flächenheizsystem“, so Fachplaner Bernd Rieger vom Ingenieurbüro für Energieeffizienz und Gebäudetechnik. „Heizkörper waren aufgrund der vorhandenen Prallschutzwände, welche nicht belegt werden konnten, keine Option.“ Das Ingenieurbüro entschied sich deshalb für Deckenstrahlplatten zur Beheizung.

ATTRAKTIVER KOMBINUTZEN Als Ergänzung zur natürlichen Beleuchtung durch die Oberlichter im Flachdach waren Bauherr und Planer zudem auf der Suche nach einem qualitativ hochwertigen und langlebigen LED-System. Beim Raumklimaspezialisten Zehnder wurden sie fündig: „Zehnder ist hinsichtlich Deckenstrahlplatten sehr erfahren. Außerdem gibt es bei diesem Hersteller seit Kurzem auch die Möglichkeit, die LED-Beleuchtung in die Deckenstrahlplatten zu integrieren“, berichtet Rieger. Im Vordergrund stand dabei das optisch ansprechende Erscheinungsbild dieser innovativen Kombination von Deckenstrahlplatten und LED-Einbauleuchten. „Auch kostentechnisch war diese Kombination optimal geeignet für die Waldkircher Sporthalle“, so der Fachplaner. Zudem waren die Ballwurfsicherheit und Massivität des Zehnder-Systems von Bedeutung. Für die hocheffiziente Beleuchtungstechnologie konnte eine staatliche Förderung, ein LEDSanierungsprogramm in Kombination mit einer tageslichtabhängigen Beleuchtungssteuerung, in Anspruch genommen werden. Die Baumaßnahmen im Rahmen der Sanierung begannen Ende Juli 2016 und wurden Anfang November desselben Jahres fertiggestellt. Die Montage der Deckenstrahlplatten erfolgte durch Zehnder und war innerhalb von wenigen Tagen abgeschlossen. Insgesamt wurden in der Sporthalle Waldkirch 24 Deckenmodule vom Typ Zehnder ZBN

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montiert. Diese besitzen jeweils eine Breite von 1,20 m, eine Länge von 4,30 m bis 5,30 m sowie eine Gesamtlänge von 118 m. Die Zehnder-Deckenstrahlplatten wurden per Kettenabhängung an Weitspannträgern befestigt. Die Verbindung der einzelnen Deckenstrahlplatten-Elemente erfolgte mittels Panzerschläuchen, welche entlang der Deckenkonstruktion mehrfach durch vorgefertigte Leimbinderbohrungen geführt wurden. Insgesamt sorgen 40 in die Deckenstrahlplatten integrierten LED-Einbauleuchten, mit zwei Beleuchtungsvarianten (500/750 lx) für eine optimale Ausleuchtung der Halle. Eine einwandfreie Funktion der LED-Einbauleuchten ist bis zu einer maximalen Vorlauftemperatur von 80 °C gegeben.

TEXT REDAKTION

EFFIZIENTE WÄRMEVERSORGUNG Für die Wärmeversorgung wurde ein mit Erdgas betriebenes Blockheizkraftwerk mit einem Gas-Brennwertkessel als Spitzenlast eingebaut. Die Anbindung des Blockheizkraftwerks an das Zehnder-Wärmeverteilsystem läuft über einen Pufferspeicher. Über Zonenventile können unterschiedliche Gruppen an Deckenstrahlplatten separat angesteuert werden. Dies ermöglicht eine individuelle Beheizung einzelner Zonen innerhalb der Sporthalle. Die Deckenstrahlplatten wurden mit einer Vorlauftemperatur von 65 °C und einer Rücklauftemperatur von 45 °C ausgelegt. Die Raumtemperatur der Sporthalle beträgt dabei 18 °C. Der große Vorteil der Deckenstrahlplatten: Eine von den Sporttreibenden als besonders behaglich empfundene Wärme bei zugleich maximaler Energieeffizienz für den Hallenbetreiber. Denn Deckenstrahlplatten funktionieren nach dem Sonnenprinzip. Dadurch kann die Lufttemperatur bei gleicher Empfindungstemperatur um drei Grad Kelvin geringer gehalten werden als bei einem umluftbasierten System. Durch diesen Effekt lassen sich bis zu 40 % Energiekosten einsparen. „Ein weiterer Effekt ist, dass keine Luftumwälzung in der Halle stattfindet, sodass Zugluft der Vergangenheit angehört. Gerade für den schwitzenden Körper des Sportlers ist das wichtig“, erklärt Rieger.

Mit den ballwurfsicheren LED-Einbauleuchten kann eine Energiekos­ teneinsparung von bis zu 90 Prozent erreicht werden.


48 / HEIZUNG & ENERGIE / TRENDS & MÄRKTE

GROSSER HUB BEI KOMPAKTEN MASSEN Sie regeln sowohl einzelne Heizkreise bei Fußboden- und Radiatorheizungen als auch Zonenventile und Ventile in Einund Zweistrangsystemen: die Stellantriebe der TS Ultra-Serie von Oreg – einer Marke von Eberle Controls. Trotz der kompakten Maße von 82 x 39 x 54 mm haben die Stellantriebe für Heizungs-, Kühlungsoder Lüftungssysteme einen Hub von 5,5 mm und sind besonders leistungsstark, schnell und hochwertig in ihrer Qualität. Enge Verteiler? Kein Problem! Mit einer Breite von 39 mm passen die beiden Modelle TS Ultra und TS Ultra Plus problemlos in enge Verteiler mit nur 40 mm Ventilmittenabstand. Mit dem Anschlussmaß von M30 x 1,5 mm können die Stellantriebe auf viele Ventile und auf alle gängigen Verteiler ohne Adapter aufgeschraubt werden. Ein Kabel verbindet den Stellantrieb mit dem entsprechenden Raumtemperaturregler – normalerweise über eine Klemmleiste, z. B. EV 230 von Oreg. Bei Platzmangel im Verteiler ist die Zustandsanzeige oftmals nicht gut einsehbar, deshalb ist sie bei den Modellen von Oreg am oberen Ende der Regler angebracht und über 360 Grad posi-

facht die Installation zusätzlich und ermöglicht einen besseren Austausch. Die Schutzart und Schließkraft ist beim TS Ultra Plus etwas höher als beim TS Ultra: Schutzklasse IP55 (TS Ultra: IP44) und 120 N Schließkraft (TS Ultra: 100 N).

Die beiden Stellantriebe TS Ultra und TS Ultra Plus von Oreg sind klein, schnell, leise und haben einen Hub von 5,5 cm. Sie eignen sich besonders für den Einsatz in engen Verteilern mit nur 40 mm Ventilmittenabstand.

tionierbar. So können sie von jedem Blickwinkel leicht abgelesen werden. Der TS Ultra Plus verfügt außerdem über verbesserte Einstellmöglichkeiten an der Kappe für eine optimale manuelle Positionierung. Das Gerät kann über Kopf montiert werden, das mitgelieferte Steckkabel verein-

Starke Maschine, leise Töne Die Gesamthöhe der Stellantriebe beträgt nur knapp 82 mm – dennoch liegt die Hubhöhe bei beträchtlichen 5,5 mm. Auch in Sachen Schnelligkeit überzeugen die TS-Ultra-Stellantriebe: zwei Minuten für 4 mm Ventilöffnung. Obwohl klein, sind sie robust. Und obwohl sie leistungsstark sind, arbeiten sie sehr leise. Die kurzen Öffnungs- und Schließzeiten sorgen für einen geringen Stromverbrauch. TS Ultra und TS Ultra Plus sind jeweils in den Versionen 230 V und 24 V erhältlich. Außerdem können weitere Geräteoptionen auf Anfrage geliefert werden. www.oreg-drayton.de

AUSGEZEICHNETER KAMINOFEN „STAGE“ Wodtke gehört mit dem Kaminofen „Stage“ zu den Preisträgern des German Design Award 2018.

Form und Funktion in Einklang Um entstehende Emissionen und den Brennstoffverbrauch zu reduzieren, hat Wodtke in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Bauphysik die HiClean-Filter Technik weiterentwickelt. „Schon vom ersten Schritt der Entwicklung an wurde die Konstruktion des Kaminofens Stage präzise auf die HiClean-Filter-Technik abgestimmt, geprüft und zertifiziert – immer mit dem Fokus auf Sicherheit und Nachhaltigkeit“, so Christiane Wodtke, geschäftsführende Gesellschafterin. „Wir betrachten diesen Award auch als Auszeichnung unserer Innovationsfreude!“ Insbesondere die HiClean-Filter-Technik, der modulare Wärmespeicher und die Möglichkeit des

Die Wodtke HiClean-Filter-Technik HCF 02 sorgt so für einen besonders emissionsarmen Abbrand bei gleichzeitig hohem Wirkungsgrad.

Die Wärmespeicher-Module (seitlich und oben angebracht) geben die Wärme über Stunden ab und verbreiten so lang anhaltende Behaglichkeit.

raumluftunabhängigen Betriebs ergeben eine optimale Kombination, die einen besonders effizienten und emissionsarmen Abbrand bei gleichzeitig hohem Wirkungsgrad ermöglicht. Der Stage verbindet fortschrittlichste Verbrennungstechnik mit edler Eleganz. Die behagliche Wärme des Feuers wird über die große, zweifach gewinkelte Scheibe – die durch die Wodtke AWS-

Scheibenspülung lange sauber bleibt – großzügig an den Raum abgegeben. „Funktion und Form miteinander zu vereinen – sich ständig weiterzuentwickeln und zu verbessern: Das ist unsere Leidenschaft“, so Christiane Wodtke. „Dieses höchste Lob von den führenden Designpreis-­ Juroren ist für uns weiterer Ansporn.“ www.wodtke.com

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Fotos: Eberle Controls, Wodtke

Die Jury begründete die Auszeichnung folgendermaßen: „Der moderne Kaminofen überzeugt mit einer effizienten und vergleichsweise emissionsarmen Verbrennung. Mit seiner streng geradlinigen, monolithischen Formensprache wirkt er zudem puristisch elegant, wodurch er sich in viele Wohnumgebungen harmonisch einfügt.“


TRENDS & MÄRKTE / HEIZUNG & ENERGIE / 49

ÖKOFEN SETZT AUF SMART HOME Intelligent vernetzte Haushaltsgeräte sind der neue Trend im Eigenheim. Auch eine ÖkoFEN Pelletsheizung kann man von überall, ob von der Couch oder unterwegs aus, mit der kostenlosen myPelletronic App steuern.

Foto: Ökofen

Im Jubiläumsjahr 2018 präsentiert ÖkoFEN eine Innovation, die die Benutzerfreundlichkeit des Heizsystems weiter erhöht. Die neueste Generation der Pelletronic-Software ermöglicht die Sprachsteuerung mit dem Smart Home-Lautsprecher Alexa. Beispielsweise ist es so ab Herbst 2018 möglich, per Sprachbefehl die Heizung zu bedienen oder Systemdaten zu erfragen. Ob das Anpassen der Raumtemperatur, das Aktivieren des Energiesparmodus bei Abwesenheit oder das Starten der Warmwasserbereitung – alltägliche Eingriffe in das Heizsystem nehmen ÖkoFENKunden in Zukunft über die Sprachsteuerung vor. Künstliche Intelligenz für die Heizung Die neue Software macht das Heizsystem noch intelligenter. Die bekannte Einbindung von Online-Live-Wetterdaten in die Regelung wird um die Selbstoptimierungsfunktion erweitert. Die Pelletronic lernt das Verhalten des Nutzers und stellt das Heizsystem darauf ein. Somit wird ei-

nerseits der Wohnkomfort weiter erhöht, die Effizienz steigt, und es wird kostengünstiger geheizt. Zukünftige Heizanforderungen werden selbstständig erkannt und zu einem Nutzerprofil kombiniert. Unnötige Ein- und Ausschaltvorgänge werden so reduziert. Neues Bedienteil Mit der neuen Software erscheint für alle, die auf modernes Design setzen, auch ein neues Bedienteil. Mit seinem modernen Design fügt es sich un-

Das neue Bedienteil mit seinem modernen Design fügt sich unauffällig in jeden Wohnraum ein.

auffällig in jeden Wohnraum ein. Das Highlight stellt die individuelle Konfiguration der Benutzeroberfläche dar. Jeder kann rasch seine Lieblingsfunktionen erreichen und -werte abrufen. Das Bedienteil kann zudem über WLAN mit dem Kessel verbunden werden, sollte kein Kabel für die Datenverbindung vorhanden sein. Energiemanager der Zukunft Noch weiter in die Zukunft lassen die neuen Funktionen für Strommanagement blicken. Wärme und Strom werden im Haus der Zukunft immer weiter verschränkt, weshalb in der neuen Software neben der Möglichkeit, Solarstrom im Heizsystem zu speichern (power2heat) auch die Integration von intelligenten Autoladestationen ermöglicht wird (power2charge). Steht das Elek­ troauto zu Hause und die PV Anlage liefert ausreichend Strom, kann der überschüssige Strom in den Akku des Autos geladen werden. www.pelletsheizung.at

GEBÄUDE INSTALLATION / 4 / 2018

HOLTER-Abholzentren finden Sie 4 x in Wien sowie in Graz, Premstätten, Linz, Wels, Salzburg, St. Johann/Tirol, Hall/Tirol, Traboch und Frauendorf


50 / HEIZUNG & ENERGIE / TRENDS & MÄRKTE

NEUE VERTEILER-REGELSTATION Schütz erweitert das Produktangebot im Bereich Energy Systems und präsentiert eine hausgefertigte Neuheit für die Fußbodenheizung: Der selbstregulierende Heizkreisverteiler Dynomatic mit automatischer Durchflussregelung ist nun auch in Kombination mit einer eigenen Verteiler-Regelstation mit Hocheffizienz-Umwälzpumpe verfügbar. Zwei Typen von Regelstationen umfassen das Produktprogramm: als Festwertregler durch Einstellung eines Maximalwerts oder als witterungsgeführte Vorlauftemperaturregelung in Abhängigkeit von Außentemperatur, Heizkennlinie und Raumsolltemperatur. Trotz unterschiedlicher Heizflächen in einem Gebäude, wie Heizkörper und Fußbodenheizung, werden so die Raumtemperaturen optimal geregelt und Kosten eingespart. Sind in einem Heizsystem sowohl Flächenheizung (35 °C) als auch Heizkörper (55 °C) installiert, werden für die Fußbodenheizung in der Regel niedrigere Heizmitteltemperaturen benötigt. Schütz bietet für diesen Anwendungsfall nun auch die Möglichkeit, den selbstregulierenden Verteiler Dynomatic mit einer Regelstation aus der Eigenfertigung zu kombinieren. Die neue Verteiler-Regelstation von Schütz ist ab sofort erhältlich. www.schuetz.net

Schütz bietet zwei Typen von Verteiler-Regelstationen mit Hocheffizienz-Umwälzpumpe an.

SOLARWÄRME HOLT AUF Solarwärme kommt wieder in Fahrt, wie der aktuelle Energiebericht der Stadt Wien zeigt. Die Preise fielen von 2013 bis 2015 um 14 Prozent und befinden sich weiter im Sinkflug. Besonders Großanlagen mit Solarwärme unterbieten zunehmend die Konkurrenz. „Der zunehmende Wettbewerb im schrumpfenden Solarwärmemarkt hat seit 2013 zu sinkenden Preisen geführt“, betont Roger Hackstock, Geschäftsführer von Austria Solar. „Aber auch technische Innovationen und Großanlagen haben die Kosten gesenkt.“ Der vor Kurzem veröffentlichte Energiebericht der Stadt Wien zeigt, dass die Kosten für ein gesamtes Solarwärmesystem im Einfamilienhaus in nur zwei Jahren von 1200 Euro (2013) auf 1041 Euro (2015) pro Quadratmeter Kollektorfläche gefallen sind. Die Berechnung der Stadt Wien erfolgt auf Basis der geförderten Solaranlagen und gibt Aufschluss über die Entwicklung der Anlagenkosten in der Stadt. Bei Megawattanlagen für Betriebe oder im Fernwärmenetz wird Solarwärme mittlerweile schlüssel­ fertig um weniger als fünf Cent pro Kilowattstunde verkauft. www.solarwaerme.at

Austria Solar fordert einen Solaranteil an der Wärmeversorgung von fünf Prozent bis 2030.

Der Vitoligno 300-S ist mit Nenn-Wärmeleistungen von 33 bis 75 kW für den monovalenten Heizbetrieb mit Scheitholz konzipiert und somit beispielsweise für Ein- und Mehrfamilienhäuser sowie für landwirtschaftliche und holzverarbeitende Betriebe sehr gut geeignet. Seine kompakten Abmessungen, insbesondere die niedrige Bauhöhe sowie die Unterfahrbarkeit des Kessels, bieten erleichterte Einbringung und platzsparende Aufstellmöglichkeiten. Neben den langen Nachlegeintervallen ermöglichen die automatische Zündung sowie automatische Wärmetauscherreinigung als auch die menügeführte Regelung mit der Option der internetbasierten Fernbedienung eine zeitsparende, einfache und intuitive Bedienung dieses Scheitholzkessels. In den Toploader können Halbmeterscheite (50 cm) bequem von oben in den großen Füllraum (185 bis 255 Liter) geladen werden. Dabei sorgt die Schwelgasabsaugung für raucharmes Nachlegen. Neben Scheitholz können auch stückige Holzreste, Grobhackschnitzel und Holzbriketts als Brennstoffe verwendet werden, wodurch die Brennstoff-Flexibilität deutlich erhöht wird. Der Kessel passt die Wärmeleistung stufenlos an den Wärmebedarf an. Der Vitoligno 300-S erfüllt problemlos die strengsten Emissionsanforderungen und ist somit förderfähig. www.viessmann.at Mit einem Wirkungsgrad von bis zu 94,6 % ist der 300-S der effizienteste Scheitholzkessel seiner Bauart.

GEBÄUDE INSTALLATION / 4 / 2018

Fotos: Windhager, Schütz, Austria Solar/Der Wilhelmshof

SCHEITHOLZ-VERGASERKESSEL FÜR PROFIS


TRENDS & MÄRKTE / HEIZUNG & ENERGIE / 51

UMFASSENDE NEUHEITENSCHAU Der Komplettanbieter für Komfortsysteme Vogel&Noot zeigte im Rahmen der Energiesparmesse in Wels seine neuesten Innovationen. Vor allem für das Easytec Installationssystem zeigten die Besucher großes Interesse. Es ist ein Gesamtpaket, das von der Wasser- bis zur Wärmeverteilung alles umfasst: Sowohl für Heizkörper- als auch Sanitäranbindungen ist es bestens geeignet. Das System besteht aus Kunststoff-Aluverbundrohren und Press-Fittings aus Messing und garantiert eine gleichbleibende Dämmleistung bei niedrigem Gesamtdurchmesser. Dazu kommt noch das Qualitätsmerkmal „unverpresst undicht“, damit lässt sich bei der Druckprüfung leicht kontrollieren, ob ein Fitting eventuell nicht ordnungsgemäß verpresst wurde. Seit der Vorstellung im letzten Jahr wurde das System weiter optimiert und abgerundet.Der ULOW E2 mit elektronischem Stellantrieb ist ein wahrer Allrounder. Sowohl Heizen als auch Kühlen meistert er durch die trockene Komfortkühlung mit Bravour. Durch vereinfachte Steuerung, dank des neuen Stellantriebs, bietet der E2 jetzt noch mehr Bedienkomfort in den eigenen vier Wänden. www.vogelundnoot.com/at

EASYTEC – verbindet was zusammengehört. Die erstklassige Handhabung und hohe Robustheit zeichnen dieses Produkt aus und machen den Einbau zum Kinderspiel.

ENERGIEEFFIZIENTER WÄRMETRANSPORT Die Materialeigenschaften von Rohren und Rohrverbindungen sind ein entscheidender Faktor für die Lebensdauer, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit von Wärmeverbundlösungen. Für einen effizienten Wärmetransport hat Rehau langlebige Systeme entwickelt, die sich flexibel verlegen lassen. So bietet der Polymerspezialist beispielsweise für die Wärmeverteilung in ausgedehnten Nahwärmenetzen oder bei großen Abständen zwischen einzelnen Wärmeabnehmern das Verbundrohrsystem Insulpex. Es verbindet Blockheizkraftwerke (BHKW), Holzhackschnitzelanlagen oder Biomassekessel mit größeren Abnehmern und verteilt die Wärme ideal innerhalb von Industrie-, Kälte-, Gewächshaus- oder Produktionsanlagen. Zentrales Element ist das PE-Xa Mediumrohr mit hochdämmender Isolation aus PU-Schaum, das eine Wärmedämmung für Temperaturen bis 95 Grad und eine dauerhafte Längswasserdichtigkeit nach AGFW 420 garantiert. Das Material hält auch kurzzeitigen Störfalltemperaturen von 110 Grad Celsius stand. Spezial-Fittings oder heißwasserbeständige Elektroschweißmuffen verhindern langfristig Korrosion und Inkrustation. www.rehau.at

Insulpex besteht aus dem Hochleistungswerkstoff PE-Xa und einer Isolation aus PU-Schaum.

WP FRESH WÄRMEPUMPENSPEICHER

Fotos: Vogel&Noot, Citrin Solar, Rehau

Der neue WP Fresh Wärmepumpenspeicher erweitert die Systemspeicherfamilie des Solarthermie- und Speicherherstellers CitrinSolar um einen Spezialisten, der für die Zusammenarbeit mit Wärmepumpen optimiert wurde. Dazu trägt unter anderem die hydraulische Schichtbox bei. Sie sorgt dafür, dass der Vorlauf der Wärmepumpe direkt an den Heizkreis weitergeleitet wird. Dadurch wird die Strömung im Speicher stark reduziert und die thermische Schichtung erhalten. Dies gilt gleichermaßen für Wärmepumpenheizungen im Neubau, die mit niedrigen Temperaturen um die 35 Grad arbeiten, als auch für Hochtemperatur-Wärmepumpensysteme. An den Speicher lassen sich optional zwei Heizkreise anschließen. Für eine effiziente und hygienische Warmwasserbereitung setzt der WP Fresh auf das hauseigene Frischwassermodul. Die Geräte sind einfach zu transportieren, da die Faservliesisolierung mit wenigen Handgriffen abgenommen und wieder angebracht werden kann. Die WP Fresh Wärmepumpenspeicher sind mit einem Nennvolumen von 828 bzw. 929 Litern erhältlich. www.citrinsolar.de Der WP Fresh Wärmepumpenspeicher braucht nur eine Stellfläche von ca. einem Quadratmeter.

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52 / HEIZUNG & ENERGIE / TRENDS & MÄRKTE

WOHNUNGSSTATION FLOW 8000 Junkers Bosch präsentiert mit seiner neuen Wohnungsstation Flow 8000 eine Lösung für die optimale Wärmeverteilung in Etagenwohnungen und Mehrfamilienhäusern – sowohl in Neubauprojekten als auch in der Modernisierung. Die neuen Geräte lassen sich problemlos an die hauseigene zentrale Wärmeversorgung oder an Nah- und Fernwärmenetze anschließen. So ist zum Beispiel auch die Nutzung von regenerativen Energiequellen wie Sonnen- oder Erdwärme einfach möglich. Die Flow 8000 trägt das BoschLogo. Damit zeigt Junkers nach 80 Jahren Partnerschaft noch deutlicher seine Zugehörigkeit zu Bosch. Die Wohnungsstation Flow 8000 erzeugt hygienisch einwandfreies Wasser im Durchflussprinzip. Eine elektronische Regelung sorgt für konstante Warmwassertemperaturen. Dank ihrer RundumIsolierung reduziert die Flow 8000 Wärmeverluste auf ein Minimum. Damit ist die Wohnungsstation eine ökonomisch und ökologisch sinnvolle Lösung. Die Flow 8000 gibt es in zwei Leistungsgrößen für die Warmwasserbereitung: als 35-Kilowatt- und als 50-Kilowatt-Gerät. Heizungsseitig lassen sich bei der Flow 8000 sowohl gemischte als auch ungemischte Heizkreise einbinden. Das

Einbinden ist dabei sehr einfach, denn ein elek­ tronisches Ventil regelt automatisch den hydraulischen Abgleich. Fit für Vernetzung Regelungstechnisch ist die Flow 8000 flexibel, denn die Wohnungsstation lässt sich in unterschiedlichste Regler-Umgebungen einbinden. Sie arbeitet mit den EMS 2-Reglern von Junkers Bosch zusammen. Kommen diese zum Einsatz, dann ist die Flow 8000 auch internetfähig und kann bequem von unterwegs gesteuert werden – zum Beispiel über den smarten WLAN-Regler Bosch EasyControl. Außerdem ist durch die Kombination mit dem EMS 2-Regler nicht nur eine raumtemperatur- sondern auch eine witterungsgeführte Regelung möglich. Einfach und flexibel montieren Für den Neubau, aber auch die Renovierung und Modernisierung ist die Wohnungsstation im Auf-

putzgehäuse im ansprechenden, modernen Glasdesign verfügbar. Dank einer flexiblen Anschlussplatte für vorhandene Anschlüsse geht die Montage leicht von der Hand. Bestehende Gasthermen in Etagenwohnungen lassen sich so mühelos ersetzen. www.junkers.at

Rund um die Wärmeverteilstationen bietet Bosch ein komplettes Sortiment an Heiz- und Systemtechnik.

EFFEKTIVER LUFT- UND SCHMUTZABSCHEIDER

Obwohl diese sich nicht geräuschvoll bemerkbar machen, beeinträchtigen sie dennoch die Leistung. Dazu kommt, dass durch zu viel Sauerstoff in der Anlage Korrosionspartikel entstehen und zu Verschlammungen führen können. Damit das Heiz- oder Kühlsystem effizient und lange störungsfrei arbeitet, ist es notwendig, Luft und Verunreinigungen zu entfernen. Eine Lösung für beides bietet Flamco mit seinem kombinierten Luft- und Schlammabscheider Flamcovent Clean Smart. Dieser überzeugt nicht nur mit einer hohen Trennleistung: Aufgrund seines äußerst geringen Strömungswiderstands spart er auch Energie ein. Der kombinierte Luft- und Schlammabscheider erreicht um 60 Prozent bessere Ergebnisse als konventionelle Produkte. Zurückzuführen ist dies auf den doppelten Stauungseffekt: Das TrenneleDer Luft- und Schmutzabscheider ist nahezu wartungsfrei.

ment in der Bahn des Hauptstroms verursacht die erste Stauung in der Anlage. Verschmutztes Wasser wird hierdurch in das Auffanggehäuse umgeleitet. Die zweite Stauung entsteht im Rückstrom des sauberen Wassers, das vor dem Trennelement in die Mitte des Hauptstroms zurückgeführt wird. Mikroblasen und Schmutzteilchen werden nach außen geleitet und landen im Auffanggehäuse. Auf diese Weise reduziert sich die Fließgeschwindigkeit des Wassers bis auf weniger als ein Prozent im Vergleich zu der des Hauptvolumenstroms. Luftblasen steigen automatisch nach oben zum Entlüftungsventil auf, Schmutzteilchen sinken nach unten in den Schmutzfänger. 25 Neodym-Supermagnete fangen dort zusätzlich eisenhaltige Teilchen ab. Pro Zyklus erzielt der Flamcovent Clean Smart so eine besonders hohe Abscheidung von 40 Prozent Luft und Schmutz bei nur zehn Prozent Isolierung des Hauptstroms.

Störungsfrei und energiesparend Der Luft- und Schmutzabscheider ist nahezu wartungsfrei und eignet sich auch für den Einsatz bei außergewöhnlichen Strömungsgeschwindigkeiten von bis zu 3 m/s. Das Ergebnis: Die Heiz- oder Kühlanlage erbringt im Dauerbetrieb eine kon­ stante Leistung bei optimalem Komfort; ihre Lebensdauer verlängert sich deutlich. Ein positiver Nebeneffekt ist darüber hinaus, dass der äußerst geringe Strömungswiderstand signifikante Energieeinsparungen erzielt. Flamco liefert den Flamcovent Clean Smart für viele Anschlusstypen in diversen Größen bis 2" und auf Wunsch in der EcoPlus-Variante mit einem EPP-Isoliermantel in einer Stärke von 20 Millimetern. Dank des um 360 Grad drehbaren Anschlusses ist er in vertikalen wie auch horizontalen Rohrleitungen installierbar. In einem Heizsystem empfiehlt der Hersteller den Einbau direkt nach dem Kessel oder Mischventil vor der Zirkulationspumpe an der Vorlaufleitung. www.flamco.de

GEBÄUDE INSTALLATION / 4 / 2018

Fotos: Junkers/Bosch, Flamco

Selbst gewissenhaftes Entlüften am Heizkörper entfernt nicht alle Luftblasen: Sogenannte Mikroblasen, deren Durchmesser weniger als 0,2 Millimeter beträgt, verbleiben in der Strömung.


KLIMA LÜFTUNG Innovatives für Planung, Einrichtung und Nutzung

ENERGIEEFFIZIENZ MIT SYSTEM Das Kermi System x-optimiert bietet für das Heizen, Kühlen und Lüften ein durchgängiges, modulares Konzept, bei dem alle Komponenten aus einer Hand stammen: Nachhaltige Wärmeerzeugung, langfristige Wärmeenergiespeicherung, effiziente Wärmeübertragung, kontrollierte Wohnraumlüftung und intelligente Regelungen sind aufeinander abgestimmt und lassen sich zu einem System verbinden. Für ein Zusammenspiel sorgen die Kermi-Smart Home-Lösungen. www.kermi.de/smart-home

Kombinierte Lüftung und Temperierung Individuelle Systemlösungen für ein optimales Raumklima im Einzelhandel stellte Kampmann kürzlich auf der SHK Essen vor. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Kombination von zentraler Lüftung und dezentraler Temperierung. Für angenehme Temperaturen und eine optimale Luftverteilung in größeren Verkaufsräumen sorgen vor allem die leistungsstarken Ultra Lufterhitzer mit den auf allen Seiten individuell einstellbaren Luftlenklamellen in ihrem sechseckigen Gehäusedesign. www. kampmann.de

Fotos: Kermi, Kapmann, Haier, Inverter, Trane Lyra

PREMIUM-WERKSTOFF Haier, eine weltweit führende Marke für Haushaltsgroßgeräte, hat unter der Marke Casarte eine Klimaanlage auf den Markt gebracht, in der neuartige endlosfaser-verstärkte thermoplastische Composites (CFRTP) von Covestro zum Einsatz kommen. Dank seiner unidirektionalen Carbontextur verleiht CFRTP der Klimaanlage einen luxuriösen Metalleffekt mit einer eleganten und schönen Oberfläche. www.covestro.com

LUFTGEKÜHLTE WASSERKÜHLMASCHINEN Mit Lyra präsentiert Trane die vierte Generation eines HLK-Systems für den Innenbereich, das über einen Luftkanal mit der Außenseite des Gebäudes verbunden ist. Es eignet sich für Bereiche, in denen der Dachzugang eingeschränkt ist, und verringert die Belastungen auf Bewohner und die Nachbarschaft. www.trane.com

LEISESTER LÜFTER Die inVENTer GmbH bringt ab Sommer den zweiten Lüfter mit dem neuartigen Xenion-Ventilator auf den Markt. Der iV14-Zero zeichnet sich durch einen besonders hohen Schallschutz und besonders leisen Betrieb bei gleichzeitig großer Leistungsstärke und geringer Leistungsaufnahme aus. www.inventer.de/xenion


54 / LÜFTUNG & KLIMA / NEWS

Klima- und Energiestrategie: die Fakten Der von Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger und Verkehrsminister Norbert Hofer Anfang April vorgelegte Entwurf einer Klima- und Energiestrategie soll als Grundlage zur Diskussion und Weiterentwicklung bis zur endgültigen Beschlussfassung im Ministerrat im Juni 2018 dienen. REDAKTION

reize, auf die sich Investoren zumindest mittelfristig verlassen können. Die Produktion von Solarstrom im Gewerbe kann nur abheben, wenn sie von Fesseln befreit wird. Neue Wege der Finanzierung sind zu öffnen, wenn der Staat seine Förderbudgets nicht ausreichend ausweiten kann. Schwarzer hält fest: „Alle diese Maßnahmen sind im Regierungsprogramm vorgesehen, es fehlt aber die budgetäre Bedeckung. Erst wenn diese gesichert ist, kann die legistische Umsetzung folgen. Jede verlorene Zeit der verbliebenen zwölf Jahre bis 2030 ist später nicht mehr aufzuholen.“

AUFSCHIEBEN WIRD ZUM BUMERANG In den genannten Bereichen auf der Investitionsbremse zu stehen, lohne sich für den Fiskus nicht. Weicht Österreich ab 2021 vom Zielpfad ab, fallen Strafzahlungen an. Setzt man diese Summen proaktiv als Investitionsförderungen ein, erspare man sich die Strafzahlungen, so Schwarzer.

WKÖ GEGEN VERBOTE

WKÖ-Umweltexperte Stephan S ­ chwarzer zweifelt jedoch am realistischen Ziel: „Fehlende Ambition kann man der Strategie nicht vorwerfen. Vielmehr ist die Frage angebracht, ob mit vernünftigen Mitteln derart rasant die Anteile der erneuerbaren Energien am Energieverbrauch angehoben werden können.“ Laut Schwarzer sei der Entwurf zu rigoros ausgefallen: „Die von einzelnen NGO geäußerte ‚Enttäuschung‘ steht unter der Prämisse, wir wollen 100 % und das sofort‘ und ist daher verfehlt. Die Bundesregierung kann nicht nur ein Ziel im Auge haben. Im Sinne des anerkannten Zieldreiecks muss sie die Versorgungssicherheit der Haushalte und Betriebe sowie die Sicherung der Beschäftigung mitbedenken. Generell ist es vernünftiger, Ziele

moderat anzusetzen und zu übertreffen, als bei Zielfestlegungen zu glänzen und ihnen hinterherzulaufen.“ Praxisfremd sei es, von einer Verbesserung der Energieeffizienz um mehr als 1,5 Prozent pro Jahr auszugehen. Über längere Perioden hinweg betrachtet wäre ein Effizienzfortschritt von einem Prozent pro Jahr erreichbar.

BUDGET MUSS NACHZIEHEN Wolle die Klima- und Energiestrategie das Tempo der Fortschritte deutlich steigern, müsse sie neue Instrumente bringen. Beispiele: Sollen Sonnen- und Windstrom immer mehr an Bedeutung gewinnen, dann müssen Netze und Speicher ausgebaut werden. Sollen sich die Gebäudesanierungen verdoppeln, braucht es An-

INVESTITIONEN ALS VORAUSSETZUNG Im Vergleich zu anderen EU-Ländern verfüge Österreich über eine hervorragende Ausgangsposition. So sei der Anteil erneuerbarer Energien am Verbrauch von 24 auf 34 % seit 2005 gestiegen. Seit 2005 seien die CO2-Emissionen rückläufig, und der Energieverbrauch habe sich vom Wirtschaftswachstum abgekoppelt. Die Schaffung investorenfreundlicher Rahmenbedingungen sei jetzt das Gebot der Stunde.

GEBÄUDE INSTALLATION / 4 / 2018

Foto: BMLFUW Paul Gruber

Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger und Verkehrsminister Norbert Hofer präsentierten den Strategieentwurf, der von Experten zwar als ambitioniert, aber großteils nicht umsetzbar eingestuft wird.

Dem Ruf nach Verboten erteilt die WKÖ eine Absage. Schwarzer: „Verbote sollten so sparsam wie möglich eingesetzt werden. Wenn es gescheite Alternativen gibt, braucht man Verbote nicht. Gibt es die Alternativen aber nicht, wird die Zwangsandrohung ins Leere laufen.“ Dies gelte auch für Ölheizungen. Wenn der Bestand ohnedies bereits um ein Drittel abgenommen hat, seien Verbote überschießend. Sie belasten Haushalte unverhältnismäßig, die über keine wirtschaftliche Alternative verfügen. Dort wäre es sinnvoll, die Emissionen durch Ersatz veralteter durch moderne Technologien deutlich (etwa um ein Viertel) zu verringern.


laufer

OBJEKTBERICHT / LÜFTUNG & KLIMA / 55

Individuelles Heizen, Kühlen und Lüften Nach zweijährigem Dauerbetrieb im Unternehmensneubau der Schütz GmbH belegen kontinuierliche Messreihen der Temperaturen positive Ergebnisse des neuartigen 4-Leiter-Systems. REDAKTION

SF-Filter – die Nr. 1 in Auswahl und Kompetenz. Für alle FilterFälle.

Fotos: Airconomy

Rationalisieren Sie Ihren Filtereinkauf. SF-Filter liefert 30‘000 Filtertypen sofort ab Lager. Alle Weltmarken. Topqualität für lange Laufzeiten, denn Experimente lohnen sich nicht. Auch individuelle Problemlösungen durch echte Filterprofis. Das neue Verwaltungsgebäude der Schütz GmbH & Co. KGaA

Der Anschluss erfolgt primärseitig im 4-Leiter­ system.

Die Schütz GmbH & Co. KGaA entschied sich 2014 zum Neubau des Verwaltungsgebäudes in Selters. Eine moderne Wärmepumpenanlage sowie die passive Kühlung einer Erdsondenanlage versorgen daher den modern gestalteten Bürokomplex. 52 Büroeinheiten über vier Etagen, drei Besprechungsräume sowie mehrere Küchen, Toiletten- und Abstellräume bieten der Belegschaft hier zeitgemäße Arbeitsbedingungen. Dazu zählt ausdrücklich ein behagliches Raumklima, wobei es nicht nur gilt, eine Fläche von nahezu 3000 m2 mit frischer Luft zu versorgen, im Winter warm zu halten und im Sommer zu kühlen. Da­ rüber hinaus erforderten die deutliche Nord-Süd-Ausrichtung des Gebäudes sowie die großzügigen Fensterflächen der modernen Architektur adäquate Antworten von der Haustechnik: Nur ein neuar-

tiger Ansatz war in der Lage, die unterschiedlichen Anforderungen zu erfüllen: Sämtliche Räume mussten hinsichtlich Beheizung, Lüftung und Kühlung individuell steuerbar sein! Das unternehmenseigene System Airconomy leistet bereits einige dieser Anforderungen: Als Komplettsystem kombiniert es nicht nur die klassische Warmwasser-Fußbodenheizung mit kontrollierter Be- und Entlüftung und Wärmerückgewinnung. Es bietet darüber hinaus die Möglichkeit zur bedarfsgerechten Kühlung. Grundsätzlich heizt oder kühlt Airconomy den Raum über eine Flächenheizung, allerdings führt das System zusätzlich frische, gefilterte Luft kontrolliert unter den Heizrohren in das Gebäude. Das Airconomy Systemmodul dient dabei als Wärmetauscher und bringt die Frischluft genau auf die gewünschte Raumtemperatur. Die Geometrie des Systemmoduls sorgt für eine sehr leistungsstarke Schalldämpfung und erfüllt darüber hinaus auch alle Anforderungen, die aufgrund steigender Sensibilität durch Allergien und Hygiene entstehen. Energetisch interessant: Im Fall von Airconomy sorgen die inte­ grierte Wärmerückgewinnung und niedrigere Vorlauftemperaturen als üblich für einen besonders geringen Primärenergiebedarf. www.airconomy.net

FA C T B O X Heizlast..............60 kW Kühlleistung .......113 kW Luftmenge ..........7820 m3/h Lüftungsgeräte...4500 m3/h, 3500 m3/h Wärmepumpe ....3 Sole-/Wasser-Wärme­ pumpen 16,8 kW in Kaskade Kühlung ..............Erdsondenanlage, 25 Bohrungen je 80 Meter

GEBÄUDE INSTALLATION / 4 / 2018

SF-Filterdienst GmbH Wiesenstrasse 37 A-6837 Weiler Phone +43 5523 51516 0 Fax +43 5523 51516 4

sf-filter.com


56 / LÜFTUNG & KLIMA / ÜBERSICHT RAUMKLIMAGERÄTE

MULTIFUNKTIONSGERÄTE AUF DEM VORMARSCH Klimasplitgeräte leiden bei Herrn und Frau Österreicher nach wie vor unter dem Vorurteil, dass sie nicht nur Energiefresser seien, sondern dazu auch noch laut. Dabei ist bei aktuellen Systemen genau das Gegenteil der Fall. Zudem bieten die meisten Geräte auch noch den Vorteil, dass sie trotz kleiner Einbaumaße sowohl kühlen als auch heizen können.

TEXT ÖSTERREICHISCHE ENERGIEAGENTUR/ CHRISTIAN KLOBUCSAR

1

Vor allem für jene Haushalte, die mittels Photovoltaik auf ihren eigenen Strom zurückgreifen können, sind diese Multifunktionsgeräte besonders interessant. Doch welche Modelle am Markt sind besonders zu empfehlen? Wir haben auf die Expertise der Österreichischen Energieagentur gesetzt, die über die von ihr gehostete Website www.topprodukte.at empfehlenswerte Produkte aus den verschiedensten Bereichen listet. „topprodukte.at“ ist Partner des Eurotopten-Netzwerks, in dessen Rahmen derzeit in über 20 Ländern vergleichbare Informationsservices angeboten werden. Die Auswahl der Produkte erfolgt auf Basis von Herstellerangaben, die auf europäischen Verordnungen und Normen beruhen, wie beispielsweise das EU-Energielabel, das Energy Star-Programm, das Österreichische Umweltzeichen und Prüfberichte von akkreditierten Prüfanstalten. Die Produktauswahl erfolgt neutral bzw. herstellerunabhängig.

2

4

A U S W A H L­K R I T E R I E N Die von uns übernommenen Geräte aus der TopprodukteWertung der Energieagentur tragen alle die Kennzeichnung „Gold“ für besonders herausragende Produkte.

EEK A+++ A++ A+ A B C D E F G

SEER SEER ≥ 8,50 6,10 ≤ SEER < 8,50 5,60 ≤ SEER < 6,10 5,10 ≤ SEER < 5,60 4,60 ≤ SEER < 5,10 4,10 ≤ SEER < 4,60 3,60 ≤ SEER < 4,10 3,10 ≤ SEER < 3,60 2,60 ≤ SEER < 3,10 SEER < 2,60

SCOP SCOP ≥ 5,10 4,60 ≤ SCOP < 5,10 4,00 ≤ SCOP < 4,60 3,40 ≤ SCOP < 4,00 3,10 ≤ SCOP < 3,40 2,80 ≤ SCOP < 3,10 2,50 ≤ SCOP < 2,80 2,20 ≤ SCOP < 2,50 1,90 ≤ SCOP < 2,20 SCOP < 1,90

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6

GEBÄUDE INSTALLATION / 4 / 2018

FFotos: Toshiba, LG, Daikin, Norica X, Mitsubishi, Samsung

Die Energieeffizienzklasse ist laut EU-Energielabel beschrieben. Diese wird über die jahreszeitbedingte Leistungszahl im Kühlbetrieb (SEER) bzw. die jahreszeitbedingte Leistungszahl im Heizbetrieb (SCOP) ermittelt:


ÜBERSICHT RAUMKLIMAGERÄTE / LÜFTUNG & KLIMA / 57

1

2

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4

5

6

MITSUBISHI KLIMA

SAMSUNG

ASYG09KXCA

MSZ-Serie EF25VE2 W/B/S

AR09JSPFBWKNEU

RXJ20M

AOYG09KXCA

MUZ-EF25VE

AR09JSPFBWKXEU

Wand-Split-Gerät

Wand-Split-Gerät

Wand-Split-Gerät

Wand-Split-Gerät/ Inverter

Wand-Split-Gerät

8855169036474

Energieeffizienzklasse Kühlen

A+++

A+++

A+++

A+++

A+++

A+++

Energieeffizienzklasse Heizen

A+++

A+++

A++

A+++

A++

A++

Leistungszahl ­Kühlen (SEER)

9,10

9,10

8,73

8,50

8,50

8,50

Leistungszahl ­Heizen (SCOP)

5,20

5,20

4,60

5,10

4,70

4,60

Jährlicher Energieverbrauch im Kühlbetrieb [kWh]

96

96

248

103

103

k. A.

Kühlleistung [kW]

2,50

2,50

2,30

2,50

2,50

2,50

Gerätetyp

K+H

K+H

K+H

K+H

K+H

K+H

Kältemittel

R410A

R410A

R32

R32

R410A

R410A

3,20

3,20

2,50

3,60

3,20

3,20

Schallleistungspegel [dB(A)] Innengerät

20

57

54

58

36

38

Höhe x Breite x Tiefe Innengerät [cm]

29,3 x 83,1 x 27,0

29,5 x 87,5 x 23,5

30,3 x 99,8 x 21,2

29,3 x 78,6 x 37,8

19,5 x 89,5 x 29,9

26,7 x 93,6 x 26,4

MARKE / FIRMA

TOSHIBA KLIMA

LG

DAIKIN

NOCRIA X

Modell

Super Daiseikai 8 RAS-10G2KVP-E

Prestige Inverter V H09AK

EMURA FTXJ20LW/S

Außengerät

RAS-10G2AVP-E

Bauart

Wandklimagerät Hybrid Inverter

EAN-Nummer

Heizleistung [kW]

GEBÄUDE INSTALLATION / 4 / 2018


58 / LÜFTUNG & KLIMA / TRENDS & MÄRKTE

EFFIZIENTESTES MINI-VRF-SYSTEM AM MARKT Die neuen Mini-VRF-Geräte der Panasonic ECOi-Serie mit nur einem Ventilator können trotz äußerst kompakter Bauweise bis zu zwölf Inneneinheiten versorgen. Mit den Geräten lassen sich VRF-2-Leiter-Systeme mit einer Gesamtleitungslänge von 180 m realisieren. Das macht die Mini-ECOi zum flexibelsten Mini-VRF-System am Markt. Dabei sind die Anlagen nicht nur besonders leistungsstark. Dank der Abmessungen von gerade einmal 996 x 980 x 370 mm (H x B x T) findet die Mini-ECOi praktisch überall Platz – sogar auf Mauervorsprüngen oder auf einem kleinen Balkon. Auch in Sachen Effizienz setzen die Mini-ECOi mit EER-Werten bis 4,50 und COP-Werten bis 5,19 bei Nennbedingungen neue Standards.

reich für noch höhere Effizienz. Unterstützt wird dies zudem durch eine variable Verdampfungstemperatur, die ebenfalls in Abhängigkeit von der jeweiligen Laststufe gesteuert wird. Der dreilagige Wärmetauscher erreicht stets eine optimale Wärmeübertragung. Dass die Wärme dann auch zuverlässig abtransportiert wird, garantiert ein speziell geformter, stromsparender Ventilator, der einen erhöhten externen statischen Druck von bis zu 35 Pa erzeugen kann. Abhängig von der Einbausituation lässt sich die Ventilatorpressung individuell einstellen.

Präzise Invertersteuerung Möglich wurde die Effizienzsteigerung unter anderem durch den neuen Panasonic Doppelrollkolbenverdichter. Dank präziser Invertersteuerung in 0,1-Hz-Schritten und eines großen Regelungsbereichs von 18 bis 100 % sorgt dieser vor allem im Teillastbe-

Vereinfachte Installation Die Systeme sind für eine Leitungslänge von bis zu 50 m mit Kältemittel vorgefüllt. Dieses Plug-and-Play-Konzept reduziert nicht nur die Anschaffungskosten, sondern vereinfacht und beschleunigt auch die Installation,

Durch die kompakte Bauweise leicht platzierbar.

vor allem, weil private und kommerzielle Anlagen in diesem Leistungsbereich selten Leitungslängen von über 50 m benötigen. Die neuen MiniECOi mit einem Ventilator sind ab sofort in den Leistungsgrößen von 12, 14 und 15,5 kW lieferbar. www.aircon.panasonic.eu/AT_de

WÄRME- UND FEUCHTERÜCKGEWINNUNG

Harmonische Einbettung in den Wohnraum.

In diesem Gerätesegment stellt das Wernig Comfort Vent CS 50 damit eine bislang einzigartige Innovation dar. Durch seine sehr kompakten Abmessungen ist das Lüftungsgerät nicht nur eine höchst praktische Lösung im Sanierungsfall, sondern kann auch bei Neubauprojekten sehr flexibel eingeplant werden und überzeugt durch einfachste Montage und integrierte Wärme- und Feuchterückgewinnung. Das neue dezentrale Lüftungsgerät Wernig CS 50

zur Belüftung von einzelnen Räumen oder kleinen Wohneinheiten lässt sich durch einen minimalen Eingriff in den Baukörper installieren. Lediglich eine Kernlochbohrung von ca. 340 Millimetern und ein 230-V-Stromanschluss sind erforderlich. In die Kernlochbohrung wird ein Wandeinbaurohr geschoben, das sich beliebig für Außenwandstärken von 350 bis 600 Millimetern einkürzen lässt. In dieses kompakte Wandeinbaurohr wird ein Rohr aus EPP (Expandiertes Polypropylen) bündig versenkt, in welchem sich die gesamte Gerätetechnik inklusive Enthalpietauscher befindet. Harmonische Einbettung in den Wohnraum Der Werkstoff EPP sorgt für eine gute Wärmeund Schalldämmung und trägt somit zu einem ­effizienten und komfortablen Betrieb bei. An der Fassade sowie im Wohnraum ist nach der Montage jeweils nur eine unauffällige Geräteblende von 376 x 380 x 50 Millimetern (im Wohnraum mit erhöhtem Schallschutz 376 x 380 x 100 mm) zu sehen, welche überstreichbar und damit op-

tisch anpassbar ist. In der Innenraumverblendung ist die Bedieneinheit integriert, mittels welcher bedarfsgerecht vier Lüfterstufen gewählt oder das Gerät ausgeschaltet werden kann. Mittels Statusanzeige wird ein anstehender Filterwechsel angezeigt. Je nach Einbauhöhe des Gerätes an der Wand kann die Wandblende so aufgesetzt werden, dass das Bedienelement oben oder unten positioniert ist, um eine bequeme Handhabung sicherzustellen. Die Wernig-Qualitätsfilter können vom Bewohner leicht und ohne Werkzeug ausgetauscht werden, der eingebaute Enthalpie­ tauscher lässt sich ebenfalls herausziehen und dank seiner neuartigen Polymer-Membran ganz einfach unter fließendem Wasser reinigen. Weitere Wartungsarbeiten sind nicht notwendig. Der leistungsstarke Enthalpietauscher ist in dieser Geräteklasse einzigartig und ermöglicht bis zu 82 % Wärmerückgewinnung. Er beugt äußerst ­effizient einer zu trockenen Raumluft vor und verhindert auch die Entstehung von Kondensat. www.wernig.at

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Fotos: Wernig, Panasonic

Mit dem Comfort Vent CS 50 stellte Wernig kürzlich ein dezentrales Komfort-Lüftungsgerät vor, durch das man auch bei kleinen Wohnflächen von den Vorteilen komfortabler Wohnraumlüftung mit Feuchterückgewinnung profitiert.


TRENDS & MÄRKTE / LÜFTUNG & KLIMA / 59

BESONDERS FLACHES LÜFTUNGSGERÄT Stiebel Eltron bringt mit dem LWZ 130 ein zentrales Lüftungsgerät mit ­Wärmerückgewinnung für Wohnungen bis 130 Quadratmeter auf den Markt.

Wohnungsweise zentral lüften mit Wärmerück­ gewinnung: das LWZ 130.

Mit nur 237 mm Höhe verschwindet es bequem in abgehängten Decken. Mit einem externen Regler lässt sich das Lüftungsgerät über einen Wochentimer individuell einstellen. Dank Kreuzgegenstrom-Wärmeübertrager werden bis zu 90 Prozent der Wärmeenergie aus der Abluft an die frische Zuluft übertragen. Auch bei Minusgraden ist der reibungslose Betrieb garantiert: Ein Luft-Vorheizregister sorgt dafür, dass kein Kondensat oder Frost im Wärmetauscher entsteht. Optional kann ein Enthalpiewärmeübertrager eingesetzt werden, der sicherstellt, dass nicht nur die Wärme aus der Abluft, sondern

auch ein Teil der Feuchtigkeit an die Zuluft übertragen wird. Insbesondere Allergiker profitieren von den einfach austauschbaren Filtern. Für die Zuluft lässt sich ein Mittelstaubfilter oder ein Feinstaubfilter einsetzen. Als Luftverteilsystem können die Stiebel-EltronSysteme LVE-onfloor bzw. LVS-infloor genutzt werden. Beim Luftverteilsystem Infloor werden die Luftkanäle in der Betondecke oder der Holzbalkenlage bzw. der abgehängten Decke verlegt. Es besteht aus einem zentralen Luftverteiler, einem Kunststoff-Rundrohr DN75 und Formteilen zur Aufnahme von Ab- und Zuluftventilen. Die Luftauslässe sind in der Decke. Das Luftverteilsystem Onfloor ist ein System zur Verlegung der Luftkanäle im Fußbodenaufbau oder in Wänden. Es besteht aus einem zentralen Luftverteiler, einem flexiblen Rundrohr DN75, Kunststoff-Flachkanal 130 x 52 mm und Formteilen zur Ausführung von Wand-, Decken- oder Bodenauslässen. www.stiebel-eltron.at

NEUE BERECHNUNGSSOFTWARE Profi-air easyCALC, die Schnellauslegungssoftware von Fränkische für die kontrollierte Wohnraumlüftung, hat ab sofort zusätzliche Funktionen.

Fotos: Stiebel Eltron, Fränkische

Das Programm greift nun auf alle profi-airProdukte zurück, ist direkt mit Excel verknüpft und nimmt auch abgeschlossene Projekte als Vorlage.

Die kostenlose Berechnungssoftware easyCALC ermöglicht die Schnellkalkulation von profi-air-Lüftungssystemen – praktische Erweiterungen machen das Programm nun noch einfacher: Haben Nutzer die Fläche der Zimmer in Qua­dratmetern eingegeben, übernimmt das übersichtlich aufgebaute Online-Tool den Rest: e­ asyCALC berechnet die erforderliche Luftmenge in den einzelnen Räumen gemäß DIN 1946-6 und gibt einen Überblick über die

GEBÄUDE INSTALLATION / 4 / 2018

HEIZEN. LÜFTEN. KÜHLEN. IN EINEM SYSTEM.

benötigten Materialien. easyCALC greift dabei auf das gesamte profi-air-Sortiment von Fränkische zurück, ab sofort auch auf neue profiair-Produkte sowie das Rohrsystem in Nennweite 90. Mit wenigen Klicks exportieren Nutzer die Materialliste als Tabelle in Excel oder erstellen ein PDF – das schafft eine übersichtliche Darstellung und erleichtert die weitere Planung. „Wir wollen unseren Kunden stets optimale Lösungen an die Hand geben und haben unser bewährtes Kalkulationsprogramm weiterentwickelt. Planer und Installateure gehen Projekte so noch komfortabler an und profitieren von der Software auch für zukünftige Vorhaben“, sagt Tobias Fraas, Produktmanager bei Fränkische. Denn bereits abgeschlossene Projekte lassen sich in profi-air easyCALC einfach kopieren, sodass die Konzeption ähnlicher Vorhaben nun noch leichter von der Hand geht. profi-air easyCALC ist frei verfügbar. Die Software ist unter folgendem Link zu erreichen: ­easycalc.fraenkische.com

LASSEN SIE IHRER

KREATIVITÄT

FREIEN RAUM. Mit unserer raumsparenden Komplettlösung aus Fußbodenheizung und Lüftungssystem verwirklichen Sie Projekte mit höchstem Anspruch bei Effizienz, Komfort und Ästhetik. Perfekter Schallschutz und Lufthygiene inklusive. Wir freuen uns auf Ihre Aufgabe!

SCHÜTZ GmbH & Co. KGaA Schützstraße 12, 56242 Selters Telefon: +49 (0) 26 26/77-0 Telefax: +49 (0) 26 26/77-440 airconomy@schuetz.net www.airconomy.net


60 / LÜFTUNG & KLIMA / TRENDS & MÄRKTE

FEUCHTERÜCKGEWINNUNG FÜR ALLE Die neue HomeVent Generation, die derzeit das umfangreiche Sortiment erweitert, ist das leiseste Gerät seiner Klasse. Darüber hinaus macht es die Arbeit der Planer und Installateure noch einfacher. Mit den neuen HomeVent comfort FRT hält neue Flexibilität Einzug – jetzt auch in der Sanierung, also beim Tausch alter Wohnraumlüftungen gegen die neue Generation mit Feuchterückgewinnung. Die neue Gerätegeneration ist in drei Leistungsklassen erhältlich: das HomeVent comfort FRT (251) wälzt in Einfamilienhäusern bis zu 250 m3/h um, das mittlere Modell bis zu 350 m3/h und für größere Gebäude das stärkste bis zu 450 m3/h. Die vier Lüftungsstutzen für Außenluft, Zuluft, Abluft und Fortluft sind an den neuen Geräten alle oben angebracht. Das heißt, die Geräte können direkt auf den Boden gestellt oder wie bisher an der Wand platziert werden. Hoval bietet drei unterschiedlichen Schalldämmboxen, die Position der Anschlussstutzen kann damit einfach variiert werden. Diese Neuentwicklung macht das ­HomeVent comfort FRT flüsterleise und enorm flexibel. Die Schallleistung am Zuluftstutzen beträgt bei 175 m³/h lediglich 24 dB(A). Mit nur ei-

HomeVent comfort FRT ist flüsterleise.

ner Geräteserie können alle Anschlussvarianten abgedeckt werden! Wer die Luftkanäle nicht in der Decke, sondern im Boden führen will, stellt das Komfortlüftungsgerät von Hoval ganz einfach so auf, dass die vier Lüftungsstutzen nach unten gerichtet sind. Das Lüftungsgerät HomeVent comfort FRT (451) passt mit seiner Breite von lediglich 560 mm in einen nach EU-Norm erstellten Einbauschrank. Einbau leicht gemacht: Das System überzeugt mit einem Gewicht von nur 39 kg bei einer Luftmenge von 450 m3/h. Leistungsstarke Ventilatoren und hochwertige Materialien ermöglichen diese im Marktvergleich einzigartig leichte Konstruktion. Der Filterwechsel erfolgt wie gewohnt, einfach und ohne Werkzeug. Geregelt wird das Gerät über die Systemregelung TopTronic E, wie die Hoval Heizung, welche die Wärme für Räume und Brauchwasser liefert. Das Raumbediengerät mit seinem Touch-Display zeigt auf einen Blick alles Wichtige an. www.hoval.at

DAIKIN MIT NEUEM FLAGSHIP-STORE Am 23. März eröffnete der Klimaprofi Daikin in der Shopping City Süd (2334 Vösendorf, Südring) den ersten FlagshipStore des Unternehmens in Zentraleuropa.

Prima Klima – präsentiert im wohnlichen Ambiente.

qualifizierten Daikin-Partnern möchten wir so den österreichischen Klimatechnik-Privatmarkt beleben und gestalten. Österreich ist für Daikin ein sehr wichtiger Markt“, so Carl Lievens. Trend zum perfekten Klima „Der Privatmarkt für Klimageräte in Österreich wächst rasant, und immer mehr Menschen in Österreich erkennen die Vorteile von professionellen Klimageräten in den eigenen vier Wänden. Wir er-

Gezeigt wird das gesamte Daikin Produktportfolio.

leben, dass viele Interessierte bei der Informationsbeschaffung zum Kauf von Klimageräten noch durch technische Fachbegriffe und auf den ersten Blick durchaus komplex anmutende Lösungen überfordert sind und annehmen, dass dafür eine hohe Investition und aufwendige Umbauarbeiten notwendig sind. Diese Missverständnisse möchten wir in unserem neuen Store ausräumen“, so Klaus Koller, General Manager Sales von Daikin Austria. www.daikin.at

GEBÄUDE INSTALLATION / 4 / 2018

Fotos: Hoval, Neonred

„Unser neues Flagship-Store-Konzept empfindet alle relevanten Klima-Bereiche in einer echten Wohnung bzw. einem echten Haus nach – vom Keller über das Badezimmer und Wohnzimmer bis hin zum Schlafzimmer. Somit können Interessierte zukünftig authentisch erleben, wie ein Daikin-Klima- oder Heizgerät in ihrem eigenen Zuhause aussieht und sich durch dezente und moderne Designlösungen harmonisch in den persönlichen Wohn- und Lebensraum einfügt“, so Carl Lievens, Managing Director bei Daikin Central Europe, anlässlich der Flagship-Store Eröffnung in der SCS. Der neue Flagship-Store ist eine Reaktion auf das wachsende Bedürfnis nach professioneller Klimatisierung. Dafür suchen Privatkunden auch verstärkt den direkten Kontakt zum Hersteller, um sich über optimale Klimatechnik-Lösungen zu informieren. Das Portfolio im Flagship-Store umfasst Split und Multi Split-Klimaanlagen, Heizungswärmepumpen sowie Luftreiniger. „Wir haben hohe Erwartungen an unser neues Store-Konzept. Gemeinsam mit unseren


BLUE BOX Kurz, prägnant, informativ – der Serviceteil der Gebäude Installation

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Fotos: Vaillant, Wien Energie, Griffner Haus, PYD, Franke Group

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  VAILLANT

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  WIEN ENERGIE

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  HERZ

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  PYD

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  FRANKE GRUPPE

Norbert Schiedeck

Brigitte Bach

Stefan Jausz

Christian Pfnür

Patrik Wohlhauser

Geschäftsführer Technik der Vaillant Group, hat zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben interimistisch das Ressort von Dr. Carsten Voigtländer übernommen, der das Unternehmen verlassen hat. Der neue Vaillant-Chef ist promovierter Maschinenbauer und wurde 1965 geboren. Dr.-Ing.Norbert Schiedeck ist verheiratet und hat vier Kinder.

Die gebürtige Oberösterreicherin Brigitte Bach (52), bisher Leiterin des AIT Center for Energy, wechselt zu Wien Energie. Sie verantwortet künftig deren Business Development. Dieses beinhaltet unter anderem die Entwicklung neuer Geschäftsfelder wie Null-Emissions-Stadtquartiere, Elektromobilität, Telekommunikation und Digitalisierung.

verstärkt seit Anfang März die Geschäftsführung der Herz Energietechnik GmbH im ­burgenländischen ­Pinkafeld. Gemeinsam mit DI Dr. Morteza Fesharaki soll er die Expansion des Kesselspezialisten vorantreiben. Während Fesharaki für die Produktion sowie F&E zuständig ist, leitet Jausz die Bereiche Finanzen, Personal, Marketing und Vertrieb.

Der langjährige PYDHandelsvertreter ­Christian Pfnür ergänzt seit Anfang 2018 das Unternehmen als neuer Vertriebsleiter. Der Berchtesgadener begann 2002 als freier Handelsvertreter und kennt das Unternehmen daher bestens. Sein neues Arbeitsfeld wird der gezielte Ausbau der Vertriebsaktivitäten über Deutschland hinaus sein.

Nachfolger von CEO Alexander Zschokke, der das Unternehmen verlassen hat, wurde Patrik Wohlhauser, der Mitte März die Führung der Franke Gruppe übernahm. Der neue CEO hatte diese Funktion zuletzt in der Wittur Holding GmbH inne, einem weltweit führenden Hersteller und Zulieferer von Komponenten für den Aufzugsbau.

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62 / EXIT / FUHRPARK

NICHT NUR FÜR DIE BAUSTELLE Einfache spartanische Nutzfahrzeuge waren gestern. Heute bieten aktuelle Modelle zum Teil sogar schon mehr Komfort als Mittelklasse-PKW. Wir haben uns umgesehen und präsentieren einige der Bestseller.

FÜR DIE HELDEN DES ALLTAGS

Citroën Jumpy Renault Alaskan

Für gewerbliche Nutzer ist der Citroën Jumpy geradezu ideal, denn er wurde für eine praktische und sichere Nutzung ganz im Sinne der Effizienz und Ergonomie konzipiert. Dank ihrer neuen modularen Plattform profitiert die neue Jumpy-Generation von einer optimierten Architektur, die noch mehr Nutzen, Komfort und Sicherheit bietet. Der Jumpy, der sich an ein breites Publikum Gewerbetreibender (Handwerk, Bauwesen, Lieferservices, Dienstleistungsfirmen, Körperschaften etc.) richtet, kommt in verschiedenen Varianten auf den Markt: als Kastenwagen, Kombi, Doppelkabine und als Plattform-Fahrgestell. Diese sind in drei Längen (XS: 4,60 Meter, M: 4,95 Meter und XL: 5,30 Meter) verfügbar, sodass jeder Kunde sein Fahrzeug ganz nach seinen Bedürfnissen und seinem Tätigkeitsfeld auswählen kann. Außerdem verfügt der Jumpy über eine in diesem Segment einzigartige Variabilität durch die Moduwork-Trennwand. Dieses System erleichtert die Arbeit im Alltag durch die Möglichkeit, den äußeren Beifahrersitz an die Trennwand hochzuklappen und bietet so ein Volumen mit ebener Ladefläche und dank der großen Durchreiche in der Trennwand eine Nutzlänge von bis zu vier Metern.

ROBUSTER PICK-UP FÜR DIE BAUSTELLE Mit dem Alaskan präsentiert Renault seinen ersten Pick-up für den europäischen Markt. Der Newcomer in der Nutzlastklasse von einer Tonne ermöglicht mit seiner groß dimensionierten Ladefläche, seinen ausgeprägten Offroad-Fähigkeiten und seiner robusten Konstruktion ein vielseitiges Einsatzspektrum für Beruf und Freizeit. Als Motorisierungen stehen zwei durchzugsstarke und effiziente Turbodieselaggregate mit 120 kW/163 PS und 140 kW/190 PS zur Verfügung. Mit 5,39 Meter Länge, 1,81 Meter Höhe und 1,85 Meter Breite entspricht der Alaskan dem Maßkonzept der Midsize-Pick-up-Klasse. Der Alaskan ist in Österreich in der Variante mit Doppelkabine und 2,46 Quadratmeter großer Ladefläche am Markt. Die Ladeflächenlänge misst 1,58 Meter, die Ladeflächenbreite 1,56 Meter. Die Ladebetthöhe beträgt 47,4 Zentimeter. Die maximale Nutzlast liegt bei 960 Kilogramm. Die Ladefläche lässt sich durch die mit 500 Kilogramm belastbare Heckklappe noch verlängern.

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FUHRPARK / EXIT / 63

MAXIMALE MODULARITÄT Die dritte Generation des Mercedes Sprinter definiert in allen Teildisziplinen die Spitzenklasse der LargeVans. Die neuen Vernetzungslösungen von Mercedes PRO connect bilden zusammen mit der ebenfalls völlig neuen Telematikgeneration, die parallel in der A-Klasse ihre Premiere feiert, die perfekte Basis für alle erdenklichen Logistik- und Transportanforderungen. Dazu gehört auch ein attraktives Preisniveau ab 21.850 Euro in Österreich (Preis ohne MwSt.) für die Version als Kastenwagen mit dem Modell 211 CDI WORKER. Der neue Sprinter ist ab Juni verfügbar. Mehr als 1700 verschiedene Ausführungen lassen sich zusammenstellen und damit deutlich mehr als bei seinem Vorgänger. Bei den Branchenlösungen reicht die Bandbreite von klassischen Kurierdiensten auf der letzten Auslieferungsmeile über den Transport von Waren auch auf längeren Strecken bis hin zu Servicetechnikern, die ihr Fahrzeug als rollendes Ersatzteillager nutzen.

MASSGESCHNEIDERTES LASTENTIER Volkswagen Nutzfahrzeuge hat mit dem neuen ­Crafter einen der innovativsten und effizientesten großen Transporter im Programm. Zum Debüt im Herbst 2016 startete der neue Crafter mit Frontantrieb und einem maximalen Gesamtgewicht von 3500 kg. Seitdem hat Volkswagen Nutzfahrzeuge die Anzahl der Antriebs- und Karosseriekombinationen konsequent ausgebaut – um für alle denkbaren Transportaufgaben maßgeschneiderte Lösungen bereitzuhalten. So wird der Crafter jetzt auch mit Heck- und Allradantrieb (4MOTION) angeboten; zudem ist die Hinterachse bei Heckantrieb wahlweise mit S ­ ingleund Zwillingsbereifung ausgestattet. Der Crafter 4MOTION-Allradantrieb meistert auf Baustellen die schwierigsten Untergrundbedingungen; der heckgetriebene Crafter indes kann mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 5000 kg gefahren werden. Karosserieseitig kann der Crafter als Kastenwagen, Kombi sowie Einzel- und Doppelkabine (Pritschenwagen und Fahrgestell) konfiguriert werden. Zudem sind zwei Radstände (3,64 und 4,49 Meter) erhältlich. Der Kastenwagen wird mit drei Gesamtlängen (5,99, 6,84 und 7,40 Meter) angeboten.

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Mercedes Sprinter

VW Crafter


64 / EXIT / SEMINARE / STEUERTIPPS

Ferienjobs Was dürfen Studenten verdienen, ohne die Zuverdienstgrenzen zu verletzen?

SEMINARE

Nähere Infos und PDF-Katalog unter: viega.at/Seminare

Beckhoff Summer School Beckhoff bietet in diesem Jahr IT- und programmierbegeisterten Jugendlichen die Möglichkeit, die Welt der PC-basierten Steuerungstechnik von Beckhoff aus erster Hand kennenzulernen. Zwei „Beckhoff Summer School“-Wochen vom 09. bis 13. Juli 2018 und vom 27. bis 31. August 2018 stehen zur Wahl. Stattfinden werden die Programmierkurse an den zwei Beckhoff-Standorten in Bürs und Greinbach. Neben den Grundbegrifflichkeiten der Steuerungs- und Digitaltechnik erlernen die Teilnehmer das Erstellen von Steuerungslogik in den Programmiersprachen der IEC-61131-3. Nähere Infos: info@beckhoff.at

Pentair: Seminarprogramm ist online Das neue Seminarprogramm von Pentair Jung Pumpen ist online. Es umfasst neben rein technischen Produktschulungen zur häuslichen und kommunalen Abwasserentsorgung auch viele Bonus-­Seminare. Seit Januar bietet Jung Pumpen zusätzlich in Griesheim ein ausgewähltes Seminarprogramm an. Das breit gefächerte Programm richtet sich an SHK-Installateure, Planer, Architekten, Anlagen- und Tiefbauer sowie an Mitarbeiter aus Wohnungsbau-Gesellschaften, Kommunen und Handel. Nähere Infos: www.jung-pumpen-forum.de

Ein Student, der grundsätzlich Anspruch auf Familienbeihilfe hat und diese laufend bezieht, darf ab seinem 19. Geburtstag maximal 10.000,- Euro pro Jahr verdienen (steuerpflichtiges Einkommen, ohne 13. und 14. Bezug). Wird dieser Betrag überschritten, so ist so viel zurückzuzahlen, wie die 10.000,– Euro-Grenze überschritten wurde. Verdient man im darauffolgenden Jahr wieder weniger/nichts, kann man wieder Familienbeihilfe beziehen, wenn die sonstigen Voraussetzungen vorliegen, muss aber einen neuen Antrag stellen.

STUDIENBEIHILFE Hier beträgt die Zuverdienstgrenze ebenfalls 10.000,– Euro p. a. – wird nicht das ganze Jahr Studienbeihilfe bezogen, gilt: 833,– p. m. x Anzahl der Monate, in denen Beihilfe bezogen wurde. Näheres, besonders über die Berechnung der 10.000,– Euro-Grenze und Ausnahmen, unter www.stipendium.at

SOZIALVERSICHERUNG Solange Studenten nicht mehr als bis zur Geringfügigkeitsgrenze (2018: 438,05 Euro) verdienen, können sie bei den Eltern gratis mitversichert sein (Achtung: Altersgrenze maximal 27 und ordentliche Verfolgung des Studiums) oder freiwillig eine eigene Versicherung abschließen, falls ein solcher Versicherungsschutz nicht möglich ist. Es gibt eine eigene Versicherung für Studenten (reine Krankenversicherung) bzw. die Möglichkeit, eine Versicherung als geringfügig Beschäftigte(r) abzuschließen, sobald man eine solche Beschäftigung begonnen hat (Krankenund Pensionsversicherung). Sollte man während des Jahres mehr verdienen als 438,05 brutto p. m. (Stand 2018), ist man gesetzlich pflichtversichert und die selbst

abgeschlossenen Versicherungen enden automatisch. Achtung, sobald man wieder weniger verdient, muss man einen neuen Antrag auf eine freiwillige Versicherung/ Mitversicherung bei den Eltern stellen, sonst ist man nicht versichert! Durch Einzahlung des ÖH-Beitrags ist man jedenfalls unfall- (und auch haftpflicht-)versichert! Näheres unter www.oeh.jku.at

KÜNDIGUNGSFRISTEN BEI TEILZEITANGESTELLTEN AB 2018 Teilzeitbeschäftigte mit einer Wochenarbeitszeit von weniger als 7,7 Stunden (38,5-Stunden-Woche) oder 8 Stunden (40-Stunden-Woche) hatten bisher Kündigungsfristen von 14 Tagen bis vier Wochen. Ab 2018 gelten dieselben Kündigungsfristen wie für alle Angestellten, nämlich je nach Dauer des Beschäftigungsverhältnisses mindestens sechs Wochen Frist und Beendigung nur zum Quartalsende. Dies gilt auch für alle geringfügig beschäftigen Angestellten! Eine Kündigung mit 15. und Monatsende muss extra im Dienstvertrag vereinbart werden und ist in manchen Kollektivverträgen nur in einem beschränkten Zeitraum (z. B. Handel: in den ersten fünf Jahren) möglich.

DIE AUTOREN Für weitere Auskünfte stehen Ihnen Ihre Rat & TatSteuerberater, Kanzlei Jupiter unter (1) 278 12 95, office@jupiter.co.at und Dr. Michael Kowarik unter T (1) 892 00 55, info@kowarik.at, gern zur Verfügung. www.ratundtat.at

GEBÄUDE INSTALLATION / 4 / 2018

Illustration: Thinkstock

Viega Seminare 2018 Mit dem anhaltenden Aufschwung der heimischen Bauwirtschaft wachsen auch die Herausforderungen, unter steigendem Zeit- und Kostendruck weiterhin die gewohnte Qualitätsarbeit abzuliefern. Unterstützung bietet dabei Viega mit qualifizierten Schulungen zu den Top-Themen der SHK-Branche und der technischen Gebäudeausrüstung: Der Erhalt der Trinkwasser­hygiene, der vorbeugende anlagentechnische Brandschutz, sichere und zeitsparende Installationstechnik sowie moderne Badgestaltung sind einige Themen des neuen Seminarprogramms.


MEINUNG

| BA12-14G |

KOMMENTAR / EXIT / 65

Eine Steuerung für alle Gewerke. Integrale, PC-basierte Gebäudeautomation von Beckhoff.

Von außen betrachtet In Österreich werden in Neubauten praktisch keine Ölheizungen mehr eingebaut, sondern nur mehr bestehende Anlagen erneuert. Bald könnte es auch auf dem Gebiet der Gasheizungen ähnlich aussehen, zumindest wenn man den Prognosen einiger Energieexperten glauben darf. Fossile Brennstoffe, an die wir derzeit herankommen, reichen laut Untersuchungen noch für ca. 50 Jahre. Was ist also die Heizform der Zukunft. Viele schwören auf Strom, ich bin da eher skeptisch, denn woher nehmen wir in Zukunft den ganzen Strom, denn auch die Automobilindustrie produziert z. B. immer mehr Elektroautos. Eines der immer wieder genannten Stichworte beim Thema Heizung ist die Wärmepumpe, die sowohl in unserem Land als auch in Deutschland immer mehr Marktanteile gewinnt. Ebenfalls in aller Munde ist die Digitalisierung: Smart Home, also moderne Steuersysteme für die Wohnung per Tablet oder Smartphone, verspricht mehr Energieeffizienz sowohl in der Mietwohnung als auch im Eigenheim! Es gibt unzählige Anbieter auf dem Smart Home-Markt, die sich der Heizthematik widmen. Meist ist eine intelligente Steuerung der Thermostate oder des Heizkessels per App inkludiert. So kann man vom Sofa oder von unterwegs direkt die Temperatur in den eigenen vier Wänden steuern und damit sparen. Smarte Heizsysteme werden in Zukunft sicher zur Grundausstattung jeder Heizung gehören. Nicht nur für die persönliche Energieersparnis sind sie jetzt eine Option, sondern auch, um der Ressourcenverschwendung entgegenzuwirken. Noch kurz ein interessantes Beispiel aus dem Ausland. Angeblich ist 2050 ganz Dänemark „grün“ und unabhängig von fossilen Brennstoffen. Seit 2013 ist dort die Installation von Öl- und Erdgaskesseln in Neubauten verboten. Seit 2016 gilt das Verbot sogar für bestehende Ölkessel, sofern Fernwärme zur Verfügung steht. Über 60 Prozent der Häuser werden damit derzeit bereits mit Fernwärme beheizt, 40 Prozent davon aus erneuerbaren Energien. Die Hauptstadt Kopenhagen soll bereits bis zum Jahr 2025 CO₂-neutral sein und mit gutem Beispiel vorangehen. Einen Vorteil hat Dänemark im Vergleich zu Österreich jedoch, den Wind. Die Dänen planen, den Überschuss ihres Stroms aus Windkraftanlagen zu Heizzwecken mittels Elektrowärmepumpen zu nutzen.

Von Heinz Schmid, Senior Editor

GEBÄUDE INSTALLATION / 4 / 2018

Microsoft Technology Center, Köln: Die integrale Gebäudeautomatisierung wurde mit PC- und Ethernet-basierter Steuerungstechnik von Beckhoff realisiert.

www.beckhoff.at/building Die offene, PC-basierte Steuerungstechnik von Beckhoff bildet die Grundlage einer integralen Gebäudeautomation, die alle Anforderungen an eine nachhaltige und effiziente Lösung erfüllt. Eine einheitliche Hard- und Softwareplattform steuert alle Gewerke, von der nutzungsgerechten Beleuchtung über die komfortable Raumautomation bis zur hocheffizienten HLK-Regelung. Das Ergebnis: Durch die optimale Abstimmung aller Gewerke werden die Energieeinsparpotenziale über die Energieeffizienzklassen hinaus voll ausgeschöpft. Darüber hinaus reduziert die integrale Gebäudeautomation Hardware-, Software- und Betriebskosten. Für alle Gewerke stehen vordefinierte Softwarebausteine zur Verfügung, die das Engineering enorm vereinfachen. Funktionserweiterungen oder -änderungen sind jederzeit möglich.

Die ganzheitliche Automatisierungslösung von Beckhoff:

Flexible Visualisierung/ Bedienung

Skalierbare Steuerungstechnik, modulare I/OBusklemmen

Modulare SoftwareBibliotheken


GROSSHANDEL

Von Profi zu Profi: Topadre ssen für Ihren Geschäft serfolg Herz Armaturen GmbH Richard-Strauss-Straße 22, 1230 Wien T 01-616 26 31-0, F 01-616 26 31-227 office@herz.eu, www.herz.eu

Fritz Holter GmbH, Sanitär- und Heizungs­großhandel Sengerstraße 27, 4600 Wels T 050 483-4830, F 050 483-439 85 office@holter.at, www.holter.at

Rehau Gesellschaft m.b.H. Gebäudetechnik Industriestraße 17, 2353 Guntramsdorf T 02236-246 84-0, F 02236-246 84-275 www.rehau.at

ÖAG Zweigniederlassung der Frauenthal Handel GmbH Oberlaaer Straße 250, 1230 Wien T +43 50406 0, F +43 50406 520 office@oeag.at, www.oeag.at

Saunier Duval Clemens-Holzmeister-Straße 6, 1100 Wien T 05 7050-2200 info@saunierduval.at, www.saunierduval.at Exklusiver Vertrieb für Fachpartner über ÖAG, T 05 04 06 6

SHT Haustechnik GmbH Gurkgasse 7–9, 1140 Wien T 05 9696-0, F 05 9696 1-9315 info@sht-gruppe.at, www.sht-gruppe.at

Vaillant Group Austria GmbH Clemens-Holzmeister-Straße 6, 1100 Wien T 05-7050 info@vaillant.at, www.vaillant.at

SANITÄR & WELLNESS

Viessmann Ges.m.b.H Viessmannstraße 1, 4641 Steinhaus b. Wels T 07242-623 81-110, F 07242-623 81-440 info@viessmann.at, www.viessmann.at

Geberit Vertriebs GmbH & Co KG Gebertstraße 1, 3140 Pottenbrunn T 02742-401-402, F 02742-401-61 sales.at@geberit.com, www.geberit.at

Windhager Zentralheizung GmbH Anton-Windhager-Straße 20, 5201 Seekirchen/Wallersee T 06212-23 41-0, F 06212-42 28 info@at.windhager.com, www.windhager.com

Grohe Ges.m.b.H. Wienerbergstraße 11/A7, 1100 Wien T 01-680 60, F 01-688 45 35 info@grohe.at, www.grohe.at

Hansa Austria GmbH Rottfeld 7, 5020 Salzburg T 0662-43 31 00-11, F 0662-43 31 00-20 office@hansa.at, www.hansa.at

KLIMA & LÜFTUNG

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Hansgrohe IZ NÖ Süd, Str. 2d/Objekt M18, 2355 Wiener Neudorf T 02236-62830, F 02236-61905 info@hansgrohe.at, www.hansgrohe.at

HSK Duschkabinenbau KG Zum Hohlen Morgen 22 59939 Olsberg Germany Tel. +49 2962 97903-0 Fax +49 2962 6570 info@hsk-duschkabinenbau.at

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HSK Duschkabinenbau KG Zum Hohlen Morgen 22, D-59939 Olsberg T +49 (0) 2962-9 79 03-0, F +49 (0) 2962-65 70 info@hsk-duschkabinenbau.at www.hsk-duschkabinenbau.at PALME Duschabtrennungen Gesellschaft m.b.H. Jechtenham 16, 4775 Taufkirchen/Pram T 07719-8585, DW 0, F 0719-8873 palme@palme.eu, www.palme.eu

Glas Wiesbauer Ges.m.b.H. & Co. KG 4310 Mauthausen, Freistädter Straße 5 T 07238-22 98, F 07238-3655 office@glas-wiesbauer, www.glas-wiesbauer.at

HEIZUNG & ENERGIE Robert Bosch AG Göllnergasse 15–17, 1030 Wien T 01-797 22-0, F 01-797 22-8099 junkers.rbos@at.Bosch.com, www.junkers.at

bösch heizung.klima.lüftung Walter Bösch GmbH & Co KG Industrie Nord, 6890 Lustenau T 05577-813 1 0 info@boesch.at, www.boesch.at HELIOS Ventilatoren GesmbH Siemensstraße 15, 6023 Innsbruck T 0512-2 659 88, F 0512-2 659 88-85 info@heliosventilatoren.at, www.heliosventilatoren.at

TROX Austria GmbH Lichtblaustraße 15, 1220 Wien T 01-250 43 0, F 01-250 43 34 trox@trox.at, www.trox.at

Messe Wels GmbH Messeplatz 1, A-4600 Wels T 07242-93 92-0, F 07242-93 92-66451 www.energiesparmesse.at, www.messe-wels.at

MESSTECHNIK d.M.t. Reinhard Winder Tobelgasse 15, 6850 Dornbirn T 05572-29 76 22 www.dmt.at, office@dmt.at

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Gebäude Installation 04/18  
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