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ö s T e r r e i C H i s C H e g a s T r o N om i e - u N d H o T e l Z e i T u N g

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Nr. 40–41 | 4. oktober 2013

IHR GASTRO-PROFI mit Zustellservice

land um laa Kulinarische Saisonverlängerung marktplatz lädt zur Verkostung Hendrik Beckers Arbeitsplatz wurde rundum erneuert

Aktuelle Angebote auf www.wedl.com

sonderthema: eis und Winterdesserts Eis hat auch im Winter Saison

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gegründet 1946

Qualität erleben

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Ei, Ei, Ei

altenburger / a. Stöcher

Eierspeise ist nicht gleich Eierspeise. Die Eierspeise von drei Eiern, wie sie auf der Karte steht, wird in der Küche oft nicht nur aus drei frischen Eiern produziert: Die Lebensmittelindustrie hat sich hier für die Küchenchefs so manch hygienisch verpacktes Fertigprodukt einfallen lassen. Ei im Tetra Pak, vorgewürzt und verlängert mit Milch. Sicher eine Erleichterung für die Hotellerieküche, die morgens 550 Eierspeisen produzieren muss. Der Gast erkennt an der Farbe des Rühreis, und hier ist bewusst der deutsche Begriff gewählt, ob es sich um eine Eierspeis aus frisch aufgeschlagenen Eiern oder um die Fertigbrühe aus dem plastikbeschichteten Verbundkarton handelt. Dennoch kann der Gast auch bei frisch aufgeschlagenen Eiern nicht sicher sein, dass die Eierspeise nur aus Eiern besteht. Damit das Ei sämiger wird und besser aufgeht, versprudeln Köche Schlagobers oder Milch mit den Eiern. Aufgepasst! Hier muss der Service bestens geschult sein, denn Gäste mit Laktoseunverträglichkeit sollten sich darauf verlassen können, dass der Kellner bei der Bestellung darauf hinweist, ob die Zubereitung mit oder ohne Milch erfolgt. Es muss ja nicht immer Milch sein, auch prickelndes Mineralwasser sorgt für eine flaumige Eierspeis zum Frühstück.

Bei Markus Altenburger im nordburgenländischen Jois wird am Jungenberg händisch Chardonnay geerntet

die Weinlese des Jahrgangs 2013 hat begonnen In den sonst eher ruhigen und idyllischen Weinbauregionen Österreichs herrscht seit einigen Tagen geschäftiges Treiben. Von frühmorgens bis spätabends tönen Traktorengeräusche aus den Weingärten, und die Pressen in den Weingütern laufen auf Hochtouren. Die Lese hat begonnen,

und wie bei Markus Altenburger in Jois schneiden die Erntemannschaften fleißig Traube für Traube von den Rebstöcken. Wir wünschen allen Winzern eine gute Lese und sind bereits auf den Jahrgang 2013 gespannt! MEHR IN ÖGZ | WEIN 3, IN DIESER AUSGABE

sport allein ist zu wenig – internet wird genutzt

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ine Untersuchung von Steiermark Tourismus zum Tagesausflugsverhalten im eigenen Bundesland verdeutlicht, wie wichtig das Segment Tagestourismus ist: 70 Prozent aller Steirer haben in den Sommermonaten Tagesausflüge unternommen. Das Tagesausflugssegment mit einem Umsatzvolumen von 407 Mio. Euro ist auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor im Tourismus. Dabei stellt der Ausflug in die Natur das wichtigste Motiv dar. Georg Bliem, Chef von Steiermark Tourismus: „Für den perfekten Tag müssen das Wetter, ein gutes Preis-LeistungsVerhältnis sowie das gastronomische Angebot zusammenpassen.“

Mag. Arnold Oberacher und Dr. Martin Schumacher, Geschäftsführer der con.os tourismus.consulting gmbh. Der Großteil der befragten Touristiker glaubt, dass Menschen über 50 speziell auf ihr Alter und ihre Bedürfnisse zugeschnittene Produkte und Angebote suchen. Diese Annahme ist jedoch falsch. Produkte à la Seniorenteller sind nicht der richtige Weg, um diese Zielgruppe anzusprechen. Gefragt sind moderne Konzepte wie „Universal Design“ für eine zeitgemäße Produkt- und Angebotsentwicklung. WEITER AUF SEITE 4

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vom Jungstier

Tagestourismus bringt umsatz

Text: Irene Stelzmüller

teliers und Tourismusorganisationen in allen österreichischen Bundesländern feststellte, jedoch schätzen diese die Bedürfnisse, Freizeitverhalten und die Angebote falsch ein. „Obwohl das große touristische Potenzial in den Bereichen wie Reiseintensität oder Haushaltsausgaben richtig erkannt wird, liegen die meisten Befragten bei der Einschätzung von Bedürfnissen, den passenden Werbemitteln, dem Mediennutzungs- und Freizeitverhalten sowie der richtigen Angebotsgestaltung daneben“, erläutern die Studienautoren

per kg

i.stelzmueller@wirtschaftsverlag.at

Alt sind nur die anderen – con.os präsentiert Ergebnisse der ersten Umfrage unter Österreichs Touristikern zur Zielgruppe 50 plus, die altersunabhängige Angebote wünscht. m Zeitraum von 2005 bis 2010 verzeichneten die Urlaubsreisen der Europäer ab 55 Jahren ein Wachstum von 17 Prozent. In Österreich sind bereits 37 Prozent der Bevölkerung 50 Jahre oder älter. Dieser Anteil wird im Jahr 2030 auf 45 Prozent steigen. Laut RegioData Research ist die Kaufkraft der Älteren dreimal so hoch wie jene der Zielgruppe bis 20. Österreichs Touristiker erkennen zwar das große Potenzial der Zielgruppe 50 plus, wie con.os im Rahmen einer telefonischen Umfrage mit Ho-

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Tourismus

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K om m e nta r

Kilogramm statt Prozentzahlen

b.pesendorfer@wirtschaftsverlag.at

Meldungen

Sommer im Garten Erfolgreiche Bilanz für den dritten „Gartensommer Niederösterreich“: Seit Juni haben rund 70 (im Vorjahr 50) Gärten, Heurige, Wirtshäuser und Hotels im ganzen Bundesland ihre naturnahen Grünoasen mit Kunst, Kultur und Kulinarik bespielt. In den drei Monaten fanden 250 Veranstaltungen statt, insgesamt besuchten mehr als 500.000 Gäste das touristische Highlight in Niederösterreich.

Kulturoffensive Die Kulturbetriebe der Wien Holding (Vereinigte Bühnen Wien, Wiener Stadthalle und vier Museen) sollen verstärkt vermarktet werden. Daher engagiert sich die Wien Holding im Herbst bei den großen internationalen Tourismusmessen und -workshops mit besonderem Fokus auf touristische Fernmärkte in Ergänzung zu den Marketingaktivitäten der einzelnen Unternehmen.

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Neues Arge-Mitglied

Wein und Kulinarik soll Schweizer Gästen die Region östlich der Alpen schmackhaft machen.

Bratislava ist neues Mitglied in der Arge „Die Donau – Straße der Kaiser und Könige“.

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ie Schweizer zählen mit 1,3 Millionen Ankünften und rund 4,6 Millionen Nächtigungen im Jahr 2012 für Österreich zum drittgrößten ausländischen Herkunftsmarkt nach Deutschland und den Niederlanden. „Sie gehören zu den ausgabefreudigsten Gästen. Sie geben im Sommer pro Tag rund 135 Euro und im Winter 155 Euro aus, um zirka 35 Euro mehr als der österreichische Durchschnittsgast“, weiß Petra Stobla, Geschäftsführerin der Österreich Werbung (ÖW). In Österreich kommt es derzeit nach zwei Jahren mit extremen Zuwachsraten aus der Schweiz zu einer Verflachung des Trends. „Im Jahr 2011 gab es noch ein Plus von 13 Prozent, 2012 von sieben Prozent, und heuer liegen wir mit plus 0,7 Prozent bei leicht rückläufigen Ankünften“, so Stolba. „Aufgrund der stabilen Wirtschaftslage, der niedrigen Arbeitslosenrate und des starken Frankens ist die Schweiz ein heißumwor-

bener Markt. Wir punkten bei den Eidgenossen mit der Natur in Verbindung mit einem attraktiven Kulturangebot, aber unser größter Trumpf ist gelebte Gastfreundschaft“, erläutert Carmen Breuss, ÖW-Markt-Managerin Schweiz. Tirol und Vorarlberg sind aufgrund der geografischen Nähe Ganzjahresdestinationen, aber nun gilt es, den Eidgenossen die Vorzüge des Urlaubslandes Österreich auch östlich der Alpen schmackhaft zu machen. „Gemessen an Übernachtungen ist die Schweiz nach Deutschland der zweitwichtigste Auslandsmarkt für das Burgenland geworden“, erklärt Mario Baier, Direktor Burgenland Tourismus. „Der Schweizer Gast schätzt den preisgünstigen burgenländischen Wein. Diese Stärke möchten wir nutzen, um mit hochwertigen Angeboten über das Segment Wein und Kulinarik in Verbindung mit Natur- und Kulturerlebnis die Nächtigungszahlen weiter zu steigern.“ is

as Anliegen der internationalen Arbeitsgemeinschaft „Die Donau – Straße der Kaiser und Könige“ ist es, das gemeinsame europäische natur- und kulturhistorische Erbe zu pflegen und den Reisenden von heute zu erschließen. Die Arge besteht aus Tourismusverbänden, Städten und Schifffahrtsunternehmen entlang der Donau zwischen Regensburg und Budapest. Mit dem Beitritt der Donaustadt sind nun alle vier Staaten an dieser Stecke in der Werbegemeinschaft vertreten. „Es freut uns besonders, nun die Lücke, die wir mit der Slowakei in der Arge hatten, geschlossen zu haben“, sagt der Linzer Tourismusdirektor Georg Steiner als Geschäftsführer. Die Arge wird sich auch aktiv an Projekten der Europäischen Donauraumstrategie als Projektträger beteiligen. „Die neuesten Stadtentwicklungsprojekte an der Donau haben unter den Bewohnern so-

wie auch Touristen eingeschlagen und wir freuen uns jetzt, mit erfahrenen Partner gemeinsam die immer beliebtere Destination Donau vermarkten zu können“, erklärt der Vorstandsvorsitzender des Bratislava Tourist Board František Stano. Derzeitige Mitglieder der Arge sind: Regensburg Tourismus, Tourismusverband Ostbayern, Passau Tourismus, Werbegemeinschaft Donau OÖ, Linz Tourismus, Donauschifffahrt Wurm+Köck und Donau Österreich, Bratislava Tourismus sowie Ungarn Tourismus. Sie bemühen sich um die Kommunikation der Donau als historische Reiseroute wie auch des neuen Donauerlebnisses, die aktive Bewerbung der Strecke, erfolgreiche internationale Netzwerke, um attraktive Erlebnis-, Reise- und Hotelangebote, die Beschilderung der Route und aktuelles Informations- und Prospektmaterial für die Gäste.  bp

Pinkeln mit Einblick

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Der im Urin vorhandene Harnstoff sorgt bei Bäumen dafür, dass sie nicht richtig Wasser aufnehmen können, darum soll man auch nicht in den Wald pinkeln. Bei unseren Schweizer Nachbarn versucht man die Bäume in den Stadtgärten vor menschlichem Urin zu schützen. Damit die Herren der Schöpfung gar nicht in Versuchung kommen, hat man in Basel neben alten Alleebäumen ein sogenanntes duftendes Urinal – ohne Türe oder Vorhang – als Ersatz für den Baum gestellt. Man(n) soll sich frei wie in der Natur fühlen.

S t e lz m

Wie sich gerade um das Wahlwochenende wieder gezeigt hat, spielen in unserem Leben neben Farben auch Zahlen eine große Rolle. Nachdem genug prozentgerechnet wurde, habe ich absolute Werte für Sie ausgegraben. Beim Verzehr des wohlverdienten Post-Wahl-Schnitzels tauchte nämlich die Frage auf, wie viel Fleisch denn der Otto-Normalverbraucher so verdrückt. Ein wenig Recherche später: Alle fünf Jahre (ja, zufällig im gleichen Rhythmus wie Nationalratswahlen) wird zur Beantwortung dieser und anderer Fragen von der Statistik Austria die Konsumerhebung durchgeführt. Laut der letzten Daten aus dem Jahr 2009/2010 kommen pro Monat in einem österreichischen Haushalt (der durchschnittlich aus 2,29 Personen besteht) 2,3 kg Schwein und 2,9 kg Geflügel auf den Tisch. Fisch scheint mit 0,7 kg trotz der Omega-3-Werbekampagnen nicht ganz so attraktiv zu sein. Captain Iglo muss sich wohl warm anziehen und an die private Vorsorge denken! Käse verdrücken wir monatlich 1,7 kg, wobei ich hier ein West-Ost-Gefälle vermute. 11,3 kg Gemüse sind überraschend, der Erdapfel liegt mit 4,2 kg auf Rang eins der Gemüse-Beliebtheitsskala. Am anderen Ende fristet das Kohlgemüse (0,7 kg) ein Schattendasein. Obstsieger ist der Apfel – 3,2 kg im Monat werden verputzt. 28 Eier im Monat erinnern daran, den Cholesterinspiegel demnächst wieder überprüfen zu lassen. Auch beim Essen gilt also die altbekannte Weisheit: Wer die Wahl hat, hat die Qual.

Hoch im Kurs

Eine Gondel verbindet Die Skigebiete von Lech Zürs und Warth-Schröcken bieten nun rund 200 km Pisten. Vorarlberg:

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m Arlberg wird die Eröffnung des Auenfeldjets gefeiert. Eine zwei Kilometer lange 10er-GondelEinseil-Umlaufbahn verbindet jetzt das Skigebiet von Lech Zürs mit dem von Warth-Schröcken. Mit 47 Liften und Bahnen sowie 190 Kilometer Skiabfahrten entsteht damit das größte Skigebiet in Vorarlberg. Damit genießen Wintersportler im gesamten Arlberggebiet insgesamt 94 Bahnen und Lifte sowie 340 Pistenkilometer. „Mit dem Auerfeldjet geht für uns ein jahrzehntelang gehegter Traum in Erfüllung. Die unmittelbare Nähe zum Skigebiet ist für unsere Gäste ein enormer Vorteil und für den Wintertourismus eine attraktive Weiterentwicklung“, freut sich Michael Kohler, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Lechtal. Die neue Verbindungsbahn zwischen Lech Zürs und Warth-Schröcken ist ein Musterbeispiel sanfter Skigebietserweiterung: Der Bau des Auenfeldjets,

der mit wenigen Stützpunkten am westlichen Rand des Auenfelds geführt wird, erfolgte unter größtmöglicher Schonung der Umwelt. Die Gesamtinvestitionssumme des Projekts beläuft sich auf zwölf Millionen Euro inklusive Lawinensicherung. Durch den Auenfeldjet werden nicht nur zwei Skigebiete miteinander verknüpft, sondern auch deren Liftgesellschaften. Das Skigebiet Lech Zürs bildet gemeinsam mit den Skigebieten St. Anton, St. Christoph, Stuben und Sonnenkopf/ Klösterle sowie ab Winter 2013 auch mit Warth-Schröcken den Tarifverbund „Ski Arlberg“. Als Mitglied im „3TälerPass“ bildet Warth-Schröcken aber wie bisher gemeinsam mit den Liftgesellschaften aus dem Bregenzerwald, Großen Walsertal und Tiroler Lechtal ebenfalls einen Tarifverbund. Mit dem neuen Auenfeldjet bleiben die Tarife der jeweiligen Skigebiete bestehen und werden weiterhin separat geführt. bp

Gästerekord dank und trotz heißen Sommers Besonders Vorarlberg, Wien und Salzburg konnten ein sattes Plus bei den Nächtigungen einfahren.

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aut Statistik Austria erreichte von Mai bis August die Zahl der Ankünfte mit 14,3 Millionen (+3 %) einen neuen Höchstwert, während die Nächtigungen um 1,5 Prozent auf 49,5 Millionen gestiegen sind. Erfreulich ist dabei der Zuwachs bei ausländischen Gästenächtigungen (+2,1 %). Im Bundesländervergleich zeigt sich, dass fünf von neun Bundesländern in der Nächtigungsstatistik positiv bilanzieren. An der Spitze Vorarlberg mit plus 8 %, Wien mit plus 7,2 % und Salzburg mit 7,1 % Zuwachs. Keine Steigerungen erzielten das Burgenland (–6,2 %), Niederösterreich (–3,1 %), Oberösterreich (–3 %) und Kärnten (–0,7 %). Gerade in den letztgenannten Bundesländern muss aber der hohe Anteil an Tagestouristen berücksichtigt werden, womit die Nächtigungsstatistik etwas zu relativieren ist. „Ein in Summe erfreuliches Ergebnis. Den-

noch: Flächendeckender Jubel ist angesichts dieser Zahlen nicht angebracht“, betont der Obmann der Bundessparte Tourismus- und Freizeitwirtschaft in der WKÖ, Hans Schenner. In den Bundesländern Steiermark und Tirol herrscht Grund zur Freude: Die Steiermark verzeichnete von Mai bis August ein Gästeplus von 4,5 Prozent und ein Nächtigungsplus von 3,2 Prozent. Während desselben Zeitraums wurden in Tirol mit plus 5,3 Prozent die meisten Gästeankünfte seit Beginn der Tourismusstatistik registriert, bei den Nächtigungen sorgte ein Plus von 2,6 Prozent für das beste Ergebnis 1995. Insgesamt hat allein die Österreich Werbung heuer rund 25 Millionen Euro in die Bewerbung des Sommers investiert, darunter auch die nach dem Hochwasser lancierte Sonderkampagne „Jetzt.Österreich“. bp

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Thema

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Fotos: Stelzmüller

Rep ortage

Im Land um Laa zwischen Weingärten, Amarant-und Zwiebelfeldern führt der neu angelegte Wein-Erlebniswanderweg zu einem wahrlich bildhaften Ausblick auf Falkenstein

Kulinarische Saisonverlängerung „Land um Laa“ ist eine Tourismusinitiative von elf Gemeinden, die altes kulinarisches Brauchtum wieder auf leben lässt. Text: Irene Stelzmüller

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on alters her war der DreschHahn im Land um Laa die Dankesfeier nach dem Einbringen der Ernte Ende August, bei der der Bauer seine Mägde und Knechte mit einem guten Essen verwöhnte. Dieser Erntedankgedanke wird nun neu interpretiert und mit den urtypischen Lebensmitteln der Region – Zwiebeln, Erdäpfel, Kuttelkraut, Huhn, Hanf, schwarzer Holler, Wein und Bier – verbunden. „Mit der Initiative Dresch-Hahn, an der sich derzeit sechs Gastronomen beteiligen, haben wir eine neue kulinarische Schiene eröffnet, die zusätzlich zur Entwicklung der Region Land um Laa mit ihrem Impulsprojekt, der Therme Laa, beiträgt. Derzeit haben wir im Jahr rund 70.000 Nächtigungen“, freut sich Reinhold Russ, Obmann des Tourismusinnovationsvereins Land um Laa.

Amarant-Popcorn Die Gäste möchten lebendiges Brauchtum erleben und regionale Produkte genießen. Haubenkoch Martin Weiler serviert in seinem gleichnamigen Gasthaus zum Beispiel ein Tartare vom Mitterhofrind mit Hanfölmarinade und Amarantpopcorn. „Amarant wächst bei uns im Weinviertel. Es braucht viel Fingerspitzengefühl bei der Zubereitung von Amarant-Popcorn. Ich erhitze in einer Pfanne Sonnenblumenöl, gebe den Amarant dazu und nehme sie sogleich vom Feuer. Es gelingt trotzdem nicht immer“, meint Weiler. Im Zuge der touristischen Entwicklung restaurierten landwirtschaftliche Betriebe, wie der Bilderbuch-Bauernhof in Staatz, alte verfallene Häuser und errichteten darin Fremdenzim-

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mer. „Mit der Eröffnung der Therme kommen die Gäste auch im Winter. Wir vermieten drei Zimmer und zwei Wohnungen. Ich komme auf insgesamt 145 Vollbelegstage im Jahr“, erklärt Gerti Kastner. „Hauptsaison ist der Sommer. Im Trend liegen Reit-Wanderungen, denn durch unsere Stallungen können wir Mensch und Tier aufnehmen. Diese Gäste bleiben generell nur einen Tag, ebenso die Radfahrer.“ Neben Bier, Hanf und Zwiebeln ist das Land um Laa bekannt für seinen Wein. In dem Weinbauort Falkenstein ist die historische Kellergasse das touristische Aushängeschild. „Wir sind neun Weinbaubetriebe und haben es geschafft, dass immer zumindest ein Winzer ausgesteckt hat“, freut sich Johannes Stadler vom gleichnamigen Weingut. Er hat auch den Falkensteiner Wein-Erlebniswanderweg initiiert, der insgesamt sieben Routen enthält. „Die Gemeinde hat 150.000 Euro in das Projekt investiert. Eröffnet wurde der Wanderweg, der allein oder mit Führung erwandert werden kann, im Frühjahr 2013“, berichtet Stadler. Er selbst vermietet fünf Zimmer im Ort und sagt: „Die Gäste bleiben recht kurz. Unser Ziel ist es, Wein zu verkaufen. Das Geschäft mit der Zimmervermietung ist ein Nullsummenspiel, weil uns im Winter – und da sprechen wir von einem Zeitraum von vier bis fünf Monaten – einfach die Gäste fehlen.“ Zur Region Land um Laa gehört auch Staatz mit seiner Felsenbühne, die regelmäßig mit Musicals bespielt wird. 2013 kamen rund 14.000 Besucher, um „Die Schöne und das Biest“ zu sehen. Da die Vorstellungen fast bis Mitternacht dauern, werden die Musical-Besucher zu Nächtigungsgästen.

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Tourismus

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Sport allein ist zu wenig

Altersgruppen unterscheiden 42 Prozent der Befragten gaben an, Menschen über 50 in ihren Werbemitteln nicht differenziert anzusprechen. Auch das ist problematisch. Neueste Erkenntnisse aus der Demografie-Forschung zeigen, dass es notwendig ist, in der Kommunikation nach Altersgruppen zu unterscheiden. Die Verwendung von altersgerechten Models oder einer größeren Schrift in Werbemitteln reicht aber nicht mehr aus, um Menschen über 50 vom jeweiligen Angebot zu überzeugen. Wichtiger als die Wahl der Schriftgröße ist für diese Zielgruppe der rasch erkennbare konkrete Nutzen. Keine blumigen Beschreibungen oder pathetischen Formulierungen, sondern vielmehr eine klare und übersichtliche Struktur der Werbemedien und ein unverkennbarer Produktnutzen sind für diese Gäste entscheidend.

Zwei Drittel der Befragten unterschätzen immer noch die Nutzung des Internets. Bedeutend mehr Menschen über 50 nutzen sowohl für die Recherche von touristischen Informationen als auch für den Kauf von Urlaubsprodukten und Freizeitdienstleistungen das Internet. Statt Folder- und Prospekt-Produktion sollte auch für ältere Gäste mehr Energie und Kreativität in die Entwicklung von Online-Tools und mobilen Applikationen gelegt werden, denn über 70 Prozent nutzen mittlerweile das Internet – Tendenz: stark steigend!

Thema: Garten Wichtige Interessengebiete von Menschen über 50 finden in der Angebotsgestaltung der österreichischen Tourismuswirtschaft noch kaum Beachtung. Rund 60 Prozent der Touristiker glauben, Sport sei das wichtigste touristische Interessengebiet von Gästen über 50 Jahren (obwohl tatsächlich nur 30 Prozent der über 50-Jährigen in Österreich regelmäßig Sport betreiben). Und obwohl 52 Prozent der Österreicher und Österreicherinnen über 60 regelmäßig ihre Freizeit mit dem Thema Garten verbringen, nannten Touristiker dieses Thema kaum.

Thinkstock

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Touristiker sollten spezielle Angebote nicht auf ältere Menschen reduzieren. Altersunabhängiges Design kommt auch bei anderen Zielgruppen gut an – man sollte seine Gäste einfach direkt nach deren speziellen Wünschen und Bedürfnissen befragen, anstatt falsche Annahmen zu treffen.

Die Generation 50 plus ist internetaffiner, als so mancher Touristiker denkt. Sie nutzt das Internet für die Recherche von touristischen Informationen als auch für den Kauf von Urlaubsprodukten und Freizeitdienstleistungen

Touristiker müssen sich am tatsächlichen Freizeitverhalten ihrer Gäste orientieren. Für die Zielgruppe 50 plus ist Bewegung zweifelsfrei wichtig – aber fast immer in Kombination mit anderen Aktivitäten. Kultur und Genuss sind laut Deutscher Reiseanalyse wichtige Urlaubsthemen für die Zielgruppe 50 plus. Ältere Personen sind im Urlaub in-

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teressiert, etwas für Kultur und Bildung zu tun.

So lautet das Motto der Food & Beverage Academy, die in diesem Herbst mit vier Lehrgängen in Österreich, Deutschland und der Schweiz startet. „Unser F&B-Management-Lehrgang ist eine berufsbegleitende Ausbildung, die sich vor allem durch ihren starken Praxisbezug auszeichnet“, so Mag. Eduard Altendorfer, der die F&B Academy 2009 in Linz gründete. Die nächsten Kurse starten am 18. November in Wien, am 25. November in Linz und am 26. November in München und Zürich.

Für Barbara und Christine Lindner war die Ausbildung die perfekte Vorbereitung auf die Übernahme des elterlichen Hotels Penzinghof in Oberndorf bei Kitzbühel. „Durch den Lehrgang sind wir viel selbstbewusster geworden und haben gelernt, wie man Mitarbeiter richtig führt und sich auf strategische Ziele fokussiert.“

Tristan Hanzl wurde durch die F&B Academy zu einem Kalkulationsgenie und hat sich seinen Traum verwirklicht, in New York, in Kurt Gutenbrunners Restaurant Wallsé, Karriere zu machen. „Ich wollte immer schon nach New York, durch die Ausbildung habe ich dann den nötigen Anstoß bekommen, diesen Schritt zu wagen. Ich bin jetzt erfolgreicher Restaurantleiter und Sommelier im Wallsé. Durch die F&B Academy hatte ich auch weniger Troubles mit dem amerikanischen Visum“, so Hanzl.

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Tourismus

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Tirol forscht und fährt Tirol fährt nach Sotschi und bekommt ein Institut für internationale Zukunfts-Tourismusforschung. Text: Barbara Egger

Tirol Werbung, Egger

Oben (v. l.): Spartenobmann Harald Ultsch, Bundestourismussprecher Franz Hörl, Landeshauptmann Günther Platter, Fachgruppenobmann Siegfried Egger und Hotelier Christian Mühlberger Links: Der TirolBerg (im Bild Schladming) diente bereits während sechs Ski-Weltmeisterschaften als internationaler Treffpunkt

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raditionell nützen Tirols Touristiker den Tag der Tiroler Tourismuswirtschaft im Rahmen der Gastronomiefachmesse FAFGA, um Bilanz zu ziehen und thematische Schwerpunkte zu setzen. „Die Landtagswahlen sind geschlagen. Für uns war es wichtig, dass der Tourismus Chefsache bleibt. Diesen Punkt können wir abhaken“, sagte Spartenobmann Harald Ultsch. Schließlich habe LH Günther Platter auch für die kommende Legislaturperiode den Tourismus zur Chefsache erklärt.

Aus für TirolBerg? Seine Rolle als Cheftouristiker des Landes und die Antrittsrede bei den Touristikern nützte Platter, um abzurechnen. „Ich habe die Schnauze voll“, ließ der Landeshauptmann mit ungewohnten Tönen aufhorchen. „Ich will nicht mehr für den TirolBerg betteln gehen.“ Das Thema TirolBerg hatte schon in den vergangenen Wochen in Tirol hohe Wellen geschlagen. Hintergrund: Die Olympiastadt Innsbruck ist zwar mit dem Tourismusverband Innsbruck bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi vertreten, hat aber eine eigene Präsenz und vor allem eine Mitfinanzierung des TirolBergs in Sotschi abgelehnt. „Und das, obwohl Innsbruck und Tirol 2014 das 50-jährige olympische Jubiläum feiern“, so Platter sichtlich enttäuscht. Tatsächlich richtete die Olympiastadt Innsbruck zwei Olympische Winterspiele, 1964 und 1976, aus sowie die Youth Olympic Games 2012. Nicht aber allein die Stadt Innsbruck legte sich quer. Auch namhafte Tourismusverbände wollten sich nicht länger finanziell beteiligen. Der erfolgreichen Marke TirolBerg droht jetzt unverdien-

terweise das Aus. Nächster geplanter Einsatz wäre die Ski-WM in Vail / Beaver Creek in den USA. „Wir fahren nach Sotschi. Das wird aber das letzte Mal sein. Den TirolBerg wird es nur wieder geben, wenn außergewöhnliches Interesse der Tourismusverbände besteht“, so Platter bestimmt. So uneinig sich augenscheinlich Tirols Touristiker über die etablierte und zum Teil über die Grenzen Tirols hinaus auch neidisch beäugte WerbePlattform TirolBerg sind, ziehen sie bei der Tourismusforschung an einem Strang. „Wir brauchen eine Tourismusforschung im Land, um Destinations- und Entwicklungsforschung zu betreiben. Dazu braucht es das nötige Geld und politischen Willen“, forderte Ultsch. Für beides – Geld und politischen Willen – bekam der Spartenobmann ein umgehendes Ja. Tirols Wirtschaftskammerobmann Jürgen Bodenseer kündigte in seiner Rede an, ein Institut für internationale Zukunftsforschung für Tourismus einrichten und dafür auch finanziell aufkommen zu wollen. Landeshauptmann Platter sagte seine politische Unterstützung zu.

Online-Nachholbedarf Auch beim Thema „Betriebsauflösungen und -übergaben“ soll es stärkere Unterstützung seitens der Politik geben. „Damit müssen wir uns intensiv auseinandersetzen“, kündigte Platter an. Die Sparte Tourismus hat bereits reagiert und ein Beratungsunternehmen engagiert, das sich diesem Thema widmen soll. „Es werden derzeit drei Betriebe unterschiedlicher Größe und Lage untersucht mit der Prämisse der Fortführung. Zudem sollen auch Alternativlösungen erarbeitet werden, die

wir nach Vorliegen der Ergebnisse unseren Mitgliedern präsentieren werden“, erklärte Ultsch. Eine Absage erteilten Spartenobmann Ultsch und WK-Präsident Jürgen Bodenseer einer landesweiten Buchungsplattform. Bodenseer dazu: „Dieser Zug ist abgefahren.“ Ultsch analysierte: „Wir haben Nachholbedarf bei allem, was mit online zu tun hat. Da sind wir nicht gut genug.“ Für den Spartenobmann sollen hier die Tourismusverbände in Zukunft eine wichtige Rolle spielen und als Schaltstellen fungieren. „Mit einem eigenen Reservierungsportal werden wir uns nicht retten können.“

Über den TirolBerg Seit mehr als zehn Jahren begleitet die Tirol Werbung gemeinsam mit Tiroler Partnerregionen (z. B. Ischgl, Kitzbühel, St. Anton) den Österreichischen Skiverband mit dem TirolBerg zu den FIS Alpinen Ski-Weltmeisterschaften. Der Treffpunkt hat sich über die Jahre als fixer Bestandteil der alpinen Großevents in St. Anton, St. Moritz, Bormio, Aare, Garmisch-Partenkirchen und zuletzt 2012 bei der Ski-WM in Schladming etabliert. Der TirolBerg fungiert dabei nicht nur als Netzwerk-, sondern auch als Werbeplattform im B2B-Bereich. So können sich Regionen und Unternehmen im Rahmen von speziellen Themenabenden einem internationalen Publikum präsentieren. Auch ist der TirolBerg ein beliebter Treffpunkt der Skistars, Medienvertreter, Wirtschaftstreibenden, Politik, Kulturschaffenden etc. Österreichweit sowie im gesamten Alpenraum gibt es keine vergleichbare Plattform. Ein geschickter Schachzug gelang der Tirol Werbung im Rahmen

der Olympischen Spiele 2012 in London. Im Rahmen einer Partnerschaft mit dem Österreichischen Olympischen Komitee (ÖOC) wurde eine Kooperation über ein Austria-Tirol-Haus geschlossen. Während der zweieinhalb Wochen in London verbuchte das Aus-

tria-Tirol-Haus allein auf der Terrasse mehr als 40.000 zahlende Gäste. TVStationen aus aller Welt von USA bis Australien haben über das Haus berichtet. Diese Kooperation soll für die Olympischen Spiele 2014 erneuert werden.

Neu: Die E-Rechnung Mit der elektronischen Rechnung können Unternehmen Zeit und Geld sparen.

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urch die Anbindung der wichtigsten E-Government-Anwendungen der Bundesverwaltung an das Unternehmensserviceportal (USP) – unter anderem die E-Rechnung an den Bund – wird der zeitliche und finanzielle Aufwand für den Bund und Unternehmen verringert. Das USP ist das zentrale Internetportal der österreichischen Bundesregierung für Unternehmen.

Enorme Einsparungen Eine E-Rechnung ist eine Rechnung, die in einem strukturierten elektronischen Format ausgestellt, gesendet, empfangen und verarbeitet wird. Mit dem 1. Jänner 2014 können Rechnungen über Waren und Dienstleistungen an den Bund ausschließlich in strukturierter elektronischer Form eingebracht werden. Ab diesem Zeitpunkt werden von den österreichischen Bundesdienststellen weder Papierrechnungen noch Rechnungen im PDF-Format akzeptiert. Bereits seit 1. Jänner 2013 ist die

Einbringung von strukturierten elektronischen Rechnungen an den Bund möglich. Im Bereich B2G werden die Einsparungen des Bundes bei Nutzung der elektronischen Rechnung annähernd fünf Millionen Euro pro Jahr betragen. Für Unternehmen sind Einsparungen von bis zu 14 Millionen Euro pro Jahr möglich. Bei Einsatz strukturierter elektronischer Rechnungen auch im B2BBereich gehen Studien der WKÖ von einem Nutzenpotenzial von mehreren Milliarden Euro pro Jahr allein innerhalb Österreichs aus. Mit der E-Rechnung sollen neben der Kostenersparnis auch Fehlerquellen minimiert und Mitarbeiter in den Unternehmen und in der Verwaltung entlastet werden.

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espresso-effekt im Tourismus Wolfgang Kleemann, Geschäftsführer der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT), plauderte mit der ÖGZ über die Entwicklung der Kreditzinsen, aktuelle Förderaktionen und den Sterne-Award 2014, in dessen Mittelpunkt die Ausbildung steht. Text: Irene Stelzmüller

investitionsförderungen Besonders bemüht sich die ÖHT um jenen Betriebstyp, der nach Meinung von Kleemann der herausragende Erfolgsfaktor des österreichischen Tourismus ist. „Es muss uns gelingen, die heimische Familienbetriebstradition in die nächste Generation hinüberzuretten. Wir haben es gemeinsam mit ERP-Fonds und den Ländern geschafft, zinsenfreie Kredite mit zehn Jahren Laufzeit auf den Markt zu bringen, damit der elterliche Betrieb von der nächsten Generation übernommen werden kann und aufgebaute Investitionsrückstände abgebaut werden können. Wir verbinden diese Übernehmerinitiative mit einer Haftung unseres Hauses bzw. des Bundes und geben damit den Jungunternehmern die Bonität der Republik mit auf den Weg, damit die jungen Leute unabhängig von der derzeitigen Kreditklemme diese Investitionsförde-

rungen auch wirklich abholen können“, betont Kleemann.

Niedrigstes Zinsniveau Darüber hinaus sind derzeit die Kredite bei der ÖHT konkurrenzlos günstig. „Banken nehmen derzeit ihr Kerngeschäft, die Kreditvergabe, nur eingeschränkt wahr, weil sie aufgrund der regulatorischen Bestimmungen von Basel III hinsichtlich der Eigenkapitalquote in der Kreditvergabe gehemmt werden“, weiß Kleemann und ergänzt: „Da kommt der ÖHT mit dem ihr von der Republik zur Verfügung gestellten Haftungen für die Tourismuswirtschaft und den Zuschüssen aus dem Wirtschaftsministerium genau richtig. Damit kommen wir – je nach Bonität des Tourismusunternehmens – auf einen effektiven Jahreszinssatz von etwa 1,1 Prozent jährlich, der sich aus Kreditkosten unter Berücksichtigung des Zinsenzuschusses von 0,3 Prozent und den Kosten für die Bundeshaftung von 0,8 Prozent zusammensetzt. Dieser Zinssatz gilt hinsichtlich Zuschuss und Haftungsprovision für die gesamte Laufzeit des Kredits. Diese Konditionen laden geradezu zum Investieren ein.“ Der Tourismus ist einer der Wirtschaftszweige mit den höchsten Exportleistungen – die allerdings im Inland erbracht werden. Der ÖHT ist es gelungen, die Tourismuswirtschaft in das Exportfinanzierungsverfahren der „Österreichischen Exportfonds GmbH“ einzubeziehen. Durch diesen Rahmenvertrag können alle Unternehmen der Tourismus- und Freizeitwirtschaft, die wesentliche Umsätze mit ausländischen Gästen erzielen, in den Genuss

den zufügt. Ganz schlimm wird es aber dort, wo zusätzlich noch Rückstufungen bei den Gastroführern stattfinden. In Betrieben, die von den Führern abgewertet wurden, liegt der Umsatzrückgang nicht nur bei den branchenweiten acht Prozent, sondern bei 20 Prozent und mehr.

des Exportkreditverfahrens kommen. Zu diesem Zweck wird ein Kredit eingeräumt, der sich an Umsatz und Ausländernächtigungsanteil orientiert und die theoretisch aushaftenden Forderungen an ausländische Gäste finanzieren soll. Dieser Kredit wird derzeit mit 1,4 Prozent verzinst und ist damit so günstig wie noch nie. Er steht jedem Unternehmen so lange zur Verfügung, wie die Auslandsumsätze bestehen. „Je höher der Gästeanteil aus dem Ausland, desto höher auch der Kreditrahmen“, beschreibt Kleemann das relativ junge Modell der Betriebsmittelfinanzierung. ÖHT-Geschäftsführer Wolfgang Kleemann

Hochwasser 2013 Zur Beseitigung der Hochwasserschäden in den Katastrophengebieten wird über die ÖHT eine zinsenfreie Finanzierung von ERP-Krediten zur Verfügung gestellt. Deren Darlehenshöhe liegt zwischen 10.000 und max. 7,5 Mio. Euro, und diese Summe muss innerhalb von sechs Jahren zurückgezahlt werden, wobei die ersten drei Jahre tilgungsfrei sind und der Zinssatz während der gesamten Laufzeit null Prozent beträgt. Für diese Kredite steht zusätzlich eine unentgeltliche Haftung von ÖHT bzw. Bund zur Verfügung „Zum Glück scheinen aber Tourismusbetriebe vom Hochwasser nur wenig betroffen zu sein, und die Nachfrage für die Hochwasserförderung ist seitens des Tourismus enden wollend. Wir wickeln derzeit vier konkrete Förderungen ab und haben zusätzlich eine sehr konkrete Anfrage aus der Wachau. Förderanträge können noch bis 31. 12. 2013 eingereicht werden. Als Anerkennungsstichtag gilt der Schadenstag“, erklärt Kleemann.

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er Österreichischen Hotelund Tourismusbank geht es darum, mit dem Instrument von projektbezogenen Förderungen den Tourismus zeitgeistig weiterzuentwickeln. „Wirtschaftsförderung muss immer versuchen, wie ein ,Trendscout‘ künftige Entwicklungen vorauszuahnen und hat immer auch eine Lenkungsfunktion. Nehmen Sie ein Beispiel: Jeder Hotelgast empfindet ein vom Badezimmer getrenntes WC als angenehmes Ausstattungsmerkmal. Dass in so vielen österreichischen Hotels diese Annehmlichkeit gegeben ist, findet die Begründung in einer unserer Förderrichtlinien“, sagt ÖHT-Geschäftsführer Wolfgang Kleemann.

Haube weg, umsatz weg Die Gastronomie-Guides wie Gault Millau, À la carte oder Falstaff beeinflussen mit ihren Bewertungen die Umsätze der heimischen Gastronomiebetriebe. „Die Spitzengastronomie – speziell im urbanen Raum – ist sicher der Hauptverlierer in der Wirtschaftsflaute der letzten Jahre. Man geht aus wirtschaftlichen oder auch nur aus optischen Gründen – ich nenne das gerne Solidaritätskrise – in ein niedriger bewertetes und preisgünstigeres Lokal essen. Wir haben in den letzten drei Jahren zahlreiche Betriebe der gehobenen Gastronomie beobachtet. Im Median hatten Unternehmen, die eine oder mehr Hauben haben, in den letzten drei Jahren bilanzmäßig einen Umsatzrückgang von acht Prozent zu verzeichnen. Das ist unpackbar“, echauffiert sich Kleemann, denn es zeigt, wie man diese Branche in einer ohnehin wirtschaftlich schweren Zeit mit Themen wie Anfütterungsverbot, Compliance-Bestimmungen etc. Scha-

Wolfgang Kleemann, der unter anderem auf der Fachhochschule Wien, an der Alpe-Adria-Universität Klagenfurt sowie am Management Center Innsbruck unterrichtet und im Beirat der Modul University Vienna sitzt, freut sich, dass der Sterne-Award 2014 „Ausbildung – im Mittelpunkt der Mitarbeiter“ zum Thema hat. „Ich finde es ein äußerst wichtiges Thema. Es darf dabei aber nicht nur um die fachliche Ausbildung gehen, sondern auch um die Persönlichkeitsentwicklung der Mitarbeiter – vom Auftreten über die Allgemeinbildung bis zum Time-Management“, so Kleemann. Er fordert, dass den Mitarbeitern die Chance eingeräumt wird, den Gästen auf Augenhöhe zu begegnen. „Ich spreche in diesem Zusammenhang gerne vom Espresso-Effekt im Tourismus: Die Gäste sind wissbegierig, sie saugen Infos über die Region wie Koffein auf. So kann zum Beispiel die Servicekraft, während sie den Orangensaft presst oder die Eierspeise rührt, dem Gast die Region mit bildhaften Erlebnissen vorstellen oder eine persönliche Ausflugsempfehlung geben – und sei es nur der Hinweis, dass aufgrund des Wetters heute eine gute Fernsicht herrscht.“

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Bernd Hinteregger schuf mit seinem bereits siebenten Standort nun auch in Wien ein Hotel, das dem Budget der Gäste entgegenkommt.

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links: Bernd Hinteregger vor dem neuen HB1 Design- und Budgethotel Wien-Schönbrunn rechts: Viel Hotel zum besten Preis: Ein Blick auf eines der Doppelzimmer mit Garten

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esign und Ausstattung lassen hier mehr an ein Vier- oder FünfSterne-Hotel als an ein Budget-Hotel denken: Qualitative Betten, hochwertige Visco-Schaummatratzen, Erlebnisduschen, Holzböden in SilberscheinOptik, anpassungsfähige Schreibtische und Gratis-WLAN im gesamten Haus – nun hat auch Wien sein erstes HB1 Design & Budget Hotel. „Der Trend, der sich derzeit in der Hotellerie ganz deutlich abzeichnet, ist, dass entweder Fünf-Sterne-Hotels oder Budget-Hotels neu gebaut werden. Für den Tourismus der Stadt ist das eine große Bereicherung, weil günstige Hotels mit hohem Standard nicht nur die Zukunft, sondern bereits die Gegenwart sind. Die Budgets der Menschen werden immer knapper, und im Gegensatz dazu wird alles ständig teurer“, erklärt Hotelier Bernd Hinteregger, der seine Initialen in umgekehrter Reihenfolge gleich als Trademark nützt.

Bar ist Frühstücksraum Bei der Errichtung wurde nicht gespart: Den Hotel-Neubau in der Höhe

von 10 Millionen Euro finanzierte Bernd Hinteregger, gemeinsam mit Investor-Partner Helmut Steiner. Da das Hotel ganz exakt geplant und jeder Quadratmeter bestens genützt und die Zimmer flächenoptimiert seien, ergaben sich beim Errichten des Hotels preisliche Vorteile. „Die Bar im sechsten Stock ist gleichzeitig Frühstücksraum, auf Wellnessbereiche oder sonstige öffentliche Flächen, die von den Gästen im Städtetourismus sowieso sehr wenig genützt werden, wurde gänzlich verzichtet. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit zu günstigen Preisen und hohem Komfort“, so Hinteregger weiter. Verkehrstechnisch günstig an der Linzer Straße in Wien-Penzing gelegen, sieht man von der Rooftop-Bar im sechsten Stock des HB 1 Hotel Wien Schönbrunn direkt auf die Gloriette, den Schlosspark und auf Teile des Schlosses Schönbrunn selbst. Die 96 vollklimatisierten Zimmer liegen hingegen zum größten Teil hofseitig, 17 davon haben direkten Gartenzugang, und drei sind behindertengerecht eingerichtet. Die Größe variiert zwischen

17 und 21 m². Das Doppelzimmer kostet 85 und ein Einzelzimmer 67 Euro pro Nacht. Am Frühstücksbuffet werden Lachs, frisches Obst, Markenkaffee, frisch gepresster Orangensaft und andere Köstlichkeiten für 7,90 Euro gereicht. Das lästige Parkplatzsuchen in der Kurzparkzone fällt dank der Tiefgarage zum Preis von 17 Euro pro Nacht einfach weg. Derzeit gibt es fünf HB1 Hotels und zwei HB1 Ferienparks. Das HB1 Hotel Wien-Schönbrunn, das Cohotel Linz und der Ferienpark Gaal sind zu 50 Prozent, das HB1 Hotel Wiener Neudorf zu 70 Prozent in Hintereggers Besitz. Die restlichen Anteile werden von Finanzpartnern gehalten. Das HB1 Congresshotel Villach, das HB1 Parkhotel Klosterneuburg und das Koralpendorf sind in Pacht bzw. im Management. Bernd Hintereggers erklärtes Ziel der nahen Zukunft? „In den ersten beiden Jahren eine Auslastung von 75 Prozent zu haben.“ Durchaus realistisch, denn: Im Schnitt schafft er das mit seinen Häusern zu 70 Prozent. dp

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Der Hof der Familie Engelbrecht in Höbersdorf wurde um vier Doppelzimmer und ein Café erweitert.

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rius Engelbrecht im Jahr 2010 in fünfter Generation übernommen und um Hofstallungen mit Einstellplätzen und Reitstall für Pferde erweitert haben.

Wögerer

n Höbersdorf (NÖ), einem 400-Seelen-Ort nur 20 Minuten von Wien entfernt, liegt der Hof der Familie Engelbrecht, den Regina und Ma-

In den neuen Doppelzimmern wurden die Farben Weiß und Rot kombiniert

RESERVIERUNGSLEITUNG Thurnhers Alpenhof*****, Zürs am Arlberg, Österreich Damit nicht nur die Pferde königlich versorgt werden können, wurde der Betrieb in Zusammenarbeit mit Wögerer GmbH, dem Profi auf dem Gebiet der Planung und Einrichtung für Gastronomie und Hotellerie, um vier Doppelzimmer und ein Café erweitert. Das Café fand seinen eigenen Platz in einem früheren Stall, an welchen ein Wintergarten angefügt wurde. Das schöne Gewölbe wurde freigelegt und harmoniert mit der bei den Möbeln dominierenden Farbe Weiß. Die Tische in dunkler Eiche und die rote Tapezierung ergänzen harmonisch das Interieur. Die neue Bar kann mittels ausklappbarer Frontklappe multifunktionell zum Beispiel auch als Frühstücksbuffet verwendet werden. Die flexible Tischstellung ermöglicht die für jeden Anlass ideale Anordnung.  is

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Best-Ager-Touristen eine eigene Zielgruppe? Karl Pramendorfer, Direktor OÖ Tourismus „Von den 4,57 Millionen Sommernächtigungen in Oberösterreich werden knapp 27 Prozent in den Monaten September und Oktober getätigt. Für Oberösterreichs Tourismusbetriebe ist der Herbst also wertvoller Nächtigungsbringer. Unsere Gäste – die in der Nachsaison übrigens etwas älter sind als der typische Sommerurlauber, häufiger zu zweit verreisen und auch ausgabefreudiger sind – schätzen das herbstliche Angebot mit den Freizeitmöglichkeiten wie Radfahren und Wandern bis hin zum Spazierengehen.“ Mario Baier, Direktor Burgenland Tourismus „Eine längere Aufenthaltsdauer, ein hohes frei verfügbares Einkommen, eine geringere Konzentration auf die Hauptsaisonen sowie eine hohe Reiseintensität machen die Best Agers für das Burgenland zur lukrativen Zielgruppe. Die Generation der 50bis 70-Jährigen stellt bereits das Gros der Urlauber am Neusiedler See. Kultur und Genuss zählen zu den wichtigsten Urlaubsthemen, wobei Genuss für Best Agers vor allem Entspannung und Ruhe genießen sowie gesunde, regionale Küche bedeutet. Und hier verfügt das Burgenland über hervorragende Potenziale.“ Leo Bauernberger, Geschäftsführer, SalzburgerLand Tourismus „Das SalzburgerLand hat mit seiner Mischung aus Natur, ­Kultur, Gesundheit und Bewegung für die Gruppe der Best Agers viel zu bieten. Laut der T-Mona-Studie sind 35 Prozent der Gäste über 50 Jahre. Der überwiegende Teil, knapp 80 Prozent, kommen im Winter zum Skifahren und im Sommer zum Wandern. Die Speerspitze unseres Angebots für Best Agers ist die Hotelangebotsgruppe ‚Da geht’s mir gut‘. Die 21 Mitgliedsbetriebe haben sich besonders auf die Zielgruppe eingestellt.“ Georg Bliem, GF Steiermark Tourismus „Natürlich, und ob. Rund 50 Prozent der Gäste sind 50 Jahre alt und älter. Aber: Wir hüten uns davor, diese Zielgruppe über ihre Falten, vorhandene oder nicht, sprich ihr Alter, anzusprechen. Was hingegen genau passt, das sind die Themen der Steiermark, vom kulinarischen bis zum landschaftlichen Genuss, von den Wellnessangeboten bis zur Kultur. Wir müssen uns eher bemühen, diese Gäste länger bei uns zu behalten, darin sehe ich die größte Herausforderung gegen den stärker werdenden Trend zu Kurzurlauben.“

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Cicero

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und der Restauranttipp Ihr Cicero greift immer wieder einmal Restauranttipps auf. So ließ er sich in ein italienisches Lokal im 14. Wiener Gemeindebezirk verlocken, dessen Pizzen dem Restaurantkritiker rechte Lobeshymnen entlockt hatten. Der gute Ruf war auch anderen Gästen nicht entgangen, und so war das Wirtshaus proppenvoll, als Cicero und seine Begleitung dort spontan an einem spätsommerlichen Abend einkehrten. Erfreulicherweise fand sich in dem großen Gastgarten gerade noch ein freier Tisch für zwei. Also wäre einem gemütlichen Abend eigentlich nichts im Wege gestanden, wenn … Nun, dass die Vorspeisen vor den Getränken serviert wurden, fiel noch nicht weiter auf. Nach 40 Minuten dominierten allerdings die bis dato nicht servierten Pizzen das Tischgespräch, nach einer Stunde war das Unvermögen des

Restaurants das einzige verbliebene Thema. Eine Reklamation wurde vom Kellner mit einer schüchternen Entschuldigung entgegengenommen. Nach einer weiteren halben Stunde war die Pizza endlich fertig. Der Kellner bat nochmals um Nachsicht und bot als Wiedergutmachung an, dass die Nachspeise auf Kosten des Hauses ginge. Von so einer Reaktion lässt sich Ihr Cicero im Regelfall versöhnlich stimmen. Nicht jedoch, wenn das Dessert erneut eine halbe Ewigkeit lang nicht daherkommt, ebenso wenig wie die nachbestellten Getränke. Das reichte dann, und zwei nachhaltig verärgerte Gäste verließen das Lokal, ohne ihr Dessert verzehrt zu haben. Noch in der Tür haben sie das Lokal für immer von ihrer Tippliste gestrichen. Falls Sie sich betroffen fühlen, schreiben Sie uns: i.stelzmueller@wirtschaftsverlag.at

Wir expandieren in der Stadthotellerie und eröffnen am heißumkämpften Markt in Wien ein Hotel im VierSterne-Segment und möchten bei laufendem Betrieb als Superior-Hotel klassifiziert werden. Damit widersetzen wir uns dem Trend, der zur Low-Budget-Hotellerie tendiert, und sind davon überzeugt, dass im VierSterne-Superior-Segment noch genügend Platz am Wiener Markt ist, da die Vier-Sterne-Hotellerie nicht über einheitliche Standards in der Hard- und Software verfügt. Man muss auch kein Hotel im ersten Bezirk haben, sondern es sollte lediglich innerhalb des Gürtels liegen. Hier ist die Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel gegeben, und eine Taxifahrt kostet um die zehn Euro. Wien hat tatsächlich schon zu viele Hotelbetten. Dies sieht man an den dramatisch sinkenden

Zimmerraten, egal ob Sommer oder Winter. Die Stadt Wien sollte sich in puncto Realisierung von neuen Hotels eine Nachdenkpause gönnen. Nicht jedes Büro sollte ein Hotel werden! Wien gehört zu den Top-Tourismus-Metropolen, ist aber von Zimmerpreisen, wie sie in Rom, London oder Paris verlangt werden, meilenweit entfernt. Ich selbst bin für freie Marktwirtschaft, aber man kann von einer Stadt, die ein Sozial- und Wirtschaftsunternehmen ist, verlangen, hier einen Gang zurückzuschalten. Sollte die Auslastung in unserem neuen Hotel nicht passen, werden wir sicher nicht mit den Zimmerpreisen hinunterfahren, denn von diesen kommt man nicht mehr weg. Mit niedrigeren Preisen sinkt auch die Qualität, der Service muss reduziert werden, und man muss auf Leihpersonal zurückgreifen.

in oder ou t ? | Eisdessert im Winter Eis nur im Sommer. Das ist „Eis“ von gestern. Das Thema Eisdesserts im Winter wird für Gastronomen immer interessanter, da diese von Gästen immer häufiger nachgefragt werden. Eiserzeuger entwickeln hierfür neue Produkte.

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Wenn die Finanzpolizei anklopft Für viele Unternehmen gilt es als Worst Case, wenn die Finanzpolizei vor der Tür steht – unangemeldet, wie dies meist der Fall ist. Die oberste Prämisse dafür lautet: gut vorbereitet sein und Ruhe bewahren. Expertise:

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Guten Tag, Finanzpolizei!“ Diese Worte hört wohl kein Unternehmer oder leitender Mitarbeiter gern. Rechnen muss man dennoch damit, vor allem in Branchen mit tendenziell hohem Anteil an ausländischen Arbeitskräften wie der Gastronomie und Hotellerie. Die Finanzpolizei wurde in den vergangenen Jahren personell massiv aufgestockt und hat auch mehr Rechte als früher. Unangemeldete Besuche können jederzeit stattfinden. Jedem Wirtschaftstreibenden sei daher angeraten, sich genau mit seinem Steuerberater bzw. Rechtsanwalt über das richtige Verhalten in der Kommunikation mit den Prüforganen zu beraten.

Zutritt gewähren Dem Zutrittswunsch der Behörde muss man jedenfalls nachkommen, wenn der Besuch innerhalb der Geschäftszeiten stattfindet. Die Finanzpolizei ist berechtigt, Grundstücke und Gebäude, Betriebs- und Arbeitsstätten zu betreten sowie Wege zu befahren. Haben die Beamten die Betriebsräume oder das Gelände betreten, sollten die ersten Fragen auf Unternehmerseite jene nach dem Dienstausweis und dem

Prüfauftrag sein. Denn die Befugnisse der Finanzpolizei sind unterschiedlich und richten sich nach Auftrag sowie dem jeweils zugrundeliegenden Gesetz. Für die sogenannte Nachschau sind die Beamten mit einem Generalauftrag ausgestattet, der auf der Rückseite des Dienstausweises aufgedruckt ist. Wie der Name schon sagt, dient dies dazu, im Betrieb nachzusehen, beispielsweise ob es den Betrieb überhaupt gibt. Viel weiter reichen die Befugnisse, wenn die Finanzpolizei in Sachen Ausländerbeschäftigungsgesetz unterwegs ist. Neben dem Recht, die Identität von Personen festzustellen sowie Fahrzeuge und andere Beförderungsmittel zur Überprüfung anzuhalten (z. B. Taxis), umfassen sie sogar die Festnahme von Personen.

kann. Viel Spannung kann bereits bei Beginn der Amtshandlung abgebaut werden, wenn eine Liste mit diesen Informationen vorgelegt wird. Personen im Unternehmen, die üblicherweise als Erste mit den eintreffenden Beamten konfrontiert sein werden, sollten entsprechend geschult und instruiert sein – beispielsweise Empfang, Rezeption, Portier, Schankpersonal etc. Besonders wichtig ist es, so schnell wie möglich herauszufinden, wer der Leiter der Amtshandlung ist und was er bezweckt. Sobald dies feststeht, sollte man versuchen, durch klare Kommunikation, vorbereitete Checklisten und Kooperationsbereitschaft den Behördenbesuch so unproblematisch wie möglich zu gestalten.

Checklisten vorbereiten

Im Rahmen der oben erwähnten Nachschau sind gewisse Amtshandlungen erlaubt, andere nicht. In den meisten Fällen umfasst die Nachschau nur das Recht, alles anzusehen, was offenliegt oder offengelegt wird. Das heißt, es dürfen keine Kästen geöffnet oder Ordner aus den Regalen genommen werden. Allerdings hat die Behörde das Recht, in die Bücher und Aufzeich-

Die Frage, ob, wie viele und namentlich welche Ausländer im Betrieb beschäftigt sind, muss der Arbeitgeber sofort klar beantworten können. Er hat daher einen Beauftragten im Unternehmen zu bestimmen, der jederzeit über die jeweils aktuelle Anzahl und die Namen der im Betrieb beschäftigten ausländischen Mitarbeiter Auskunft geben

nungen Einsicht zu nehmen. Diese sind daher auf Verlangen vorzulegen. Außerdem darf der Prüfer nicht stillschweigend von einem Gesetzesbereich in den anderen wechseln, ohne dies ausreichend kundzutun. Prüfungen, für die zwingend ein schriftlicher Prüfauftrag vorzulegen ist, insbesondere für die klassische Betriebsprüfung oder die Prüfung in finanzstrafrechtlichen Angelegenheiten, dürfen ohne einen solchen Prüfauftrag nicht begonnen werden.

Kontakt

Rechte und Pflichten kennen

Mag. Christoph malzer Geschäftsführer von Moore ­Stephens City Treuhand GmbH, Kärntner Ring 5–7, 1010 Wien, T 01/531 74-770 E c.malzer@citytreuhand.at

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Seit fünfzig Jahren in der Küche Alfred Miller, der Patron des Wirtshauses Schöneck in Innsbruck und ein Synonym für höchste Kochkunst, feiert ein außergewöhnliches Jubiläum. sorgte für die Verpflegung im Innsbrucker Tivoli-Stadion. Um seine wahre Leidenschaft wiederzuentdecken, kam ihm der Zufall zu Hilfe. Für das neue Stadion gab es keinen Vertrag mehr, und am Schulweg seiner Kinder kam er immer wieder am Studentenlokal „Schöneck“ vorbei, das schon bessere Zeiten gesehen hatte. Das Wirtshaus – ursprünglich eine kaiserliche Jagdresidenz – aus dem 19. Jahrhundert hatte es ihm angetan. Hier sollte sein neues Lokal entstehen.

Wirtshaus Schöneck

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eit nunmehr 50 Jahren ist es die Küche, die für Alfred Miller die Bretter der Welt bedeuten. Nach der Kochlehre in Reutte und verschiedenen Saisonstellen in Tirol zog es ihn in die Welt, um internationalen Spitzenköchen über die Schulter zu schauen. Seine Wanderjahre führten den Weltenbummler nach Spanien, Schweden und über die Schweiz wieder zurück nach Tirol, wo er auch als Privatkoch für eine Großindustriellenfamilie arbeitete. 1984 verwirklichte er sich erstmals seinen Traum vom eigenen Lokal. Mit dem Restaurant „Gourmet“ sorgte er für Furore und brachte einen Hauch von Glamour und Haute Cuisine nach Innsbruck. Der Name Alfred Miller stand schon damals für Kochkunst auf höchstem Niveau, vergleichbar mit den edelsten Tropfen, die Winzer hervorbringen. Seine exzellente und kreative Küche brachte dem Visionär in Sachen Genusskunst eine Haube ein. Trotzdem war die Zeit offenbar nicht reif für den Visionär der Gaumenfreuden. Also nahm er einige Jahre Auszeit und

Unbändige Leidenschaft Mit dem Verpächter wurde er bald handelseinig. Also nahm er vier Millionen Schilling in die Hand und begann, das Objekt liebevoll zu restaurieren. Während der aufwändigen Restaurierungsarbeiten sah Alfred Miller, mit welchem Kleinod er es dabei zu tun hatte. Trotz der erforderlichen Generalsanierung der Technik wurde mit der Erhaltung des Objektes und der Einrichtung behutsam umgegangen. Was daraus geworden ist, bezeichnen

Geradlinig, schnörkellos und von bester Qualität – dafür stehen Alfred Millers Kreationen

Einheimische als auch Gäste nicht umsonst als das „schönste Eck“ von Innsbruck. Gepaart mit der Kochkunst des Grandseigneurs der Spitzenköche ist es ein absoluter „Place to be“. Als dieses „Schmuckstück“ fertig war, war auch seine unbändige Leidenschaft, nur das Allerbeste auf die Teller zu bringen, wieder entfacht. Und mit seinem Kön-

nen, seiner Kreativität, dem unbändigen Ehrgeiz und seinem vollen Engagement dauerte es nicht lange, bis sich auch der Erfolg einstellte. Zwei Hauben adelten den mehrfach ausgezeichneten Alfred Miller. Doch noch mehr als alle Auszeichnungen freut ihn die Anerkennung durch seine Gäste. Den Koch-Olymp

hat der bald 65-Jährige längst erklommen, doch ans Aufhören denkt er noch lange nicht. Im Gegenteil, er strotzt nur so von Ideen, die er noch umsetzen möchte. Kochen wie für Freunde lautet sein Credo, das er in alle seine Kreationen einfließen lässt. Und so mutiert jede Einkehr bei ihm zu einer Reise für die Sinne. ar

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Küche für die armen Leut’

Meldung

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Das Salzburger Restaurant Refettorio zelebriert in edlem Rahmen die Cucina povera. So wie das Original, das voriges Jahr in Mailand eröffnete, will man mit einer neuen Schlichtheit überzeugen. Text: Wolfgang Schedelberger

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Zwangloser Genuss Im Refettorio bewegt sich Ruggieri jetzt etwas weg von der Gourmetschiene, obwohl alle Speisen natürlich Gourmetqualität haben. Aber sie werden eben nicht mit zahlreichen Kleinigkeiten „behübscht“, sondern präsentieren sich schlicht und zurückhaltend. Durchaus erwünsch-

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ucina povera bedeutet wörtlich übersetzt „arme Küche“, dabei drückt dieser Begriff ein sehr modernes Konzept aus: den Reichtum der Schlichtheit und den Luxus allerfeinster Zutaten. Für Giovanni Ruggieri, den Küchenchef des Salzburger Refettorios, verkörpert die Cucina povera vor allem die Seele der italienischen Kulinarik: „Die regionale, ländlich geprägte Küche, die ausschließlich auf frischen Produkten basiert, war schon immer ein Favorit der wahren Genießer“, sagt der in Sternerestaurants ausgebildete Küchenchef. Das Ambiente ist schlicht und dennoch elegant (o.) und bietet den perfekten Rahmen für „einfache“ Gerichte wie den grünen Risotto (r. o.) von Küchenchef Giovanni Ruggieri (r.)

ter Nebeneffekt: Die hochwertigen Zutaten rücken in den Vordergrund. Der Trend zu alter Tradition sorgt dafür, dass es im Salzburger „Speisesaal“ zwangloser und kommunikativer zugeht als in anderen Feinschme-

Österreichs Salon-Winzer stellen sich vor:

ckerlokalen. Vor allem auch familiärer. Die Gerichte werden in Pfannen, Töpfen und Schüsseln zum Tisch gebracht, sodass jeder sich selbst bedienen kann. Dass nicht nur die Lebensmittel, sondern auch Geschirr, Besteck, Teller und Möbel aus Italien kommen,

Um zwei Stipendien im Gesamtwert von 4.000 Euro können sich Studierende und Schüler an Gastro-Bildungseinrichtungen ab sofort via Facebook bewerben. Orderman, Teil der NCR Corporation, fördert mit dem „GastroStipendium“ die ambitionierten Gastronomen von morgen. Die Initiative wurde erstmals 2012 durchgeführt und mit dem Staatspreis ausgezeichnet.Das Stipendium für Studierende ist mit 2.500 Euro und jenes für die Schüler mit 1.500 Euro dotiert. Einreichungen sind unter facebook.com/Orderman möglich. „Sperrstund“, also Bewerbungsschluss, ist der 30. November.

rundet das Gesamtkonzept ab. Nicht weniger sympathisch wirkt, dass die Preise, trotz des Aufwands, recht fair ausfallen. Das Refettorio befindet sich unterhalb des Kapuzinerbergs in der Linzer Gasse 43–45. www.refettoriosimplicitas.com

Flüssiger Wald

Buchtipp

Wein

Zum dritten Mal bringen die Bundesforste gemeinsam mit Braumeister Axel Kiesbye ein Jahrgangsbier mit Waldaromen auf den Markt.

André Dominé, 39,90 €, 944 S., ullman verlag

Text: Irene Stelzmüller

U

Label LSD

2443 Leithaprodersdorf, Hauptstraße 10 Tel:. 0664/124 34 56 www.l-s-d.at kissme@l-s-d.at

Unter dem Weinlabel LSD haben sich Bernhard Liszt, Jürgen Silberknoll und Bernhard Dragschitz, drei junge Winzer aus der burgenländischen Gemeinde Leithaprodersdorf, zusammengefunden. Ziel des „dynamischen Labels“ ist es, wie man auch schon am Namen erkennt, durch Individualität und Mut eine freche, peppige Weinlinie zu kreieren. LSD möchten dadurch einen erfrischenden, unverstaubten Zugang zu Wein vermitteln und abseits starrer Strukturen einen eigenen Stil formen. Aus den traditionsreichen, familieneigenen Rieden sind rund 2,5 Hektar Rebfläche ausgekoppelt worden, die jetzt mit neuem Geist beseelt und mit Enthusiasmus gepflegt werden. Mit Weinstöcken die großteils über 40, manche sogar bis zu 80 Jahren alt sind, produzieren die drei schrägen Winzer Weine ohne Kitsch und alles andere als „Marmelade“. Die Rieden befinden sich an den nordwestlichen Ausläufern des Leithagebirges und bestehen zu jeweils 50 Prozent aus Blaufränkisch und Grünem Veltliner. Bereits mit ihrem ersten Jahrgang 2011 konnte das mutige Weingut LSD im Landessiegerstechen Burgenland auftrumpfen und ist auch aktuell im SALON 2013 vertreten. Wie es dem Naturell der drei jungen Winzern Liszt, Silberknoll und Dragschitz entspricht, findet ein Großteil des Marketings wie auch der allgemeinen Kommunikation über Facebook statt.

Die Lärchentriebe geben dem Waldbier 2013, einem obergärigen Ale mit 8,2 Prozent Vol. Alkohol, seine harzigzitronenartigen Aromen, die Zapfen bringen pinien- und gewürzkräuterartige süße Noten ein. Das Bier zeigt sich bernsteinfarben und leicht opal, da es komplett naturbelassen nur durch eine 90-tägige kalte Lagerung geklärt wurde. Das im August 2013 in der Trumer Privatbrauerei Josef Sigl gebraute Waldbier „Lärche“ wird in limitierter Auflage in Gourmet-Flaschen zu 0,75 Liter um Euro 8,90 und im 0,33-LiterSampler in der 24er-Standardbox um Euro 47,76 angeboten. Beziehen kann man das Bier direkt bei Axel Kiesbye und unter anderem über die Trumer Brauerei und in den Wein-&-Co-Bars.

Citronenrot

Neusiedler See-Hügelland

nd es ist die Lärche. Nach den Tannen-Maitrieben und Zirbenzapfen der letzten Jahre kamen diesmal die Jungtriebe (Nadeln) und Zapfen der Lärche ins Bier. Jenes Baumes, der als einziger Nadelbaum im Spätherbst seine Nadeln abwirft und besonders gut im Hochgebirge gedeiht. Von dort stammen die aromatischen Zutaten, sie wurden im Juni auf rund 1.400 Metern Seehöhe in einem Wald der Österreichischen Bundesforste bei Bad Aussee am Rande des Dachsteinplateaus geerntet. Georg Erlacher, ÖBf-Vorstandssprecher, und Braumeister Axel Kiesbye präsentierten die Edition Waldbier 2013 „Lärche“ Ende September in der Saint-CharlesApotheke in Wien.

Georg Erlacher, Vorstandsprecher der ÖBf, und Braumeister Axel Kiesbye

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Auch wenn man die Güte eines Buchs nicht in Kilogramm bemisst, kann man „Wein“ von André Dominé nur als gewichtiges Werk beschreiben. Es ist eine überarbeitete und deutlich erweiterte Fassung seiner erfolgreichen Enzyklopädie „Wein“. Die Kapitel zu den deutschsprachigen sowie den mittel-, nord- und westeuropäischen Ländern wurden komplett aktualisiert, neu bebildert und um neue Weinbauregionen ergänzt. Auch für alle anderen Weinregionen der Welt bleibt Dominés Buch das verlässliche Nachschlagewerk. Es ist mit über 150 detaillierten Karten angereichert und bietet mit zahlreichen Erzeugerhinweisen wertvolle Orientierung beim Weinkauf. In Verbindung mit den fundierten Informationen zu Weingeschichte, Weinerzeugung, Weinkellern und Weingenuss ist es Weinatlas, Enzyklopädie und Einkaufsführer in einem.

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Marktplatz lädt zur Verkostung

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Speisekarte der Woche

Hendrik Beckers Arbeitsplatz, die Küche im Hilton Vienna Danube, wurde runderneuert, ebenso das Restaurant Waterfront Kitchen.

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kostet werden. Viele Produkte sind aus biologischer Landwirtschaft oder von ausgezeichneten Fairtrade-Herstellern. „Die Waterfront Kitchen rundet die Komplettrenovierung des Hilton ­Vienna Danube um einen sympathischen kulinarischen Aspekt ab. Mit den großzügigen Zimmern, dem topmodernen Konferenzzentrum, der Waterfront Hall und dem trendigen Restaurant sind wir gerüstet für die dynamische Entwicklung und Belebung des Donauufers direkt am Viertel 2, der Trabrennbahn und in unmittelbarer Nähe zur neuen Wirtschaftsuniversität Wien“, freut sich Generaldirektor Markus Hussler. Hilton Vienna Danube

ch bin die letzten Monate quer durch Österreich und nach Norditalien gereist, um die Zutaten für authentische Speisen aus der AlpeAdria-Region zu finden. Da ich bei meinem Küchenkonzept auf Regionalität und Frische großen Wert lege, wurde ich unter anderem in den Genussregionen Österreichs fündig“, erklärt Hendrik Becker. Das Angebot reicht von VulcanoSchinken aus der Steiermark über italienische Teigwaren bis zum traditionellen Wiener Schnitzel vom Mostviertler Milchkalb oder Rumpsteak vom Simmentaler Rind. Die Dessertkarte lockt mit Marillen-Tiramisu, hausgemachtem Apfelstrudel und Wiener Wäschermädeln. Die Weinauswahl bietet Tropfen aus österreichischen und italienischen Lagen.

Strahlendes Kobaltblau Nicht nur das Küchenkonzept wurde erneuert, sondern auch das Restaurant mit Donaublick und Terrasse umgebaut. Das Restaurant Waterfront Kitchen präsentiert sich nun im neuen, puristisch trendigen Design in hellen Farben und natürlichen Materialien. Das britische Designerteam Central Design Studio wählte eine funktio-

Hendrik Becker kocht mit regionalen Zutaten der Alpe-Adria-Region

nelle, einladende Einrichtung mit Eichenholz, Leder und Stahl, akzentuiert mit strahlendem Kobaltblau. „Die neue Waterfront Kitchen ist eine Einladung an internationale Gäste und Wiener, Spezialitäten aus der Region im einzigartigen Ambiente der

Waterfront Kitchen zu genießen“, erklärt Hilton Country General Manager Norbert Lessing anlässlich der Neueröffnung. Im legeren Ambiente des „Marktplatzes“ im Eingangsbereich des Restaurants können Delikatessen der Alpe-Adria-Region gekauft und ver-

Kriegelstein

Text: Irene Stelzmüller

Aus der beliebten Reihe jenseitiger Speisekartenübersetzungen, diesmal aus dem fernen Bali. Ob die Crew eines einschlägigen Films beim Dreh in dem Lokal verköstigt wurde, ließ sich nicht in Erfahrung bringen. In jedem Fall gilt bei „Lasagne Al Porno“: Knapp daneben ist auch vorbei!

Lieferanten • Die Bäckerin: Fünf-Elemente-Weinbrot • Familie Magedeler: Kürbiskern-Walnuss-Öl • Vulcano: Steirische Schinken und Würste • Zotter: Fairtrade-Schokolade • Familie Ogris: • Rosentaler Biohonig • Ciao Cino: Italienische Spezialitäten und Biscuits

Meldung

Seidls Bierguide Biergenuss ist seine Welt: Bierpapst Conrad Seidl findet immer mehr gute heimische Bierlokale, innovative Brauereien und spannende Biere. Der „Bier Guide 2013“ weist den Weg zu diesen Lokalen: Beinahe 1.200 Lokale werden vorgestellt.

Ottakringer bereichert den Bier-Herbst Bierspezialität im Retro-Stil: Gold Fassl Spezial jetzt mit Nostalgie-Bügelverschluss. Bereits 2012 wurde die Rezeptur für das Gold Fassl Spezial der Ottakringer Brauerei adaptiert. Nun erhält diese Bierspezialität auch ein passendes Gewand: Mit dem charmanten Bügelverschluss wird das Gold Fassl Spezial seit Mitte September 2013 exklusiv über die Tresen der österreichischen Gastronomie wandern und nicht nur den Gaumen, sondern auch die Augen der Gäste erfreuen. Der Retro-Charme der Flasche ist die ideale Ergänzung zum Bier selbst. Erfunden wurde der spezielle Mechanismus der Bügelverschlussflasche nämlich bereits 1875 und wurde mit geringen Verbesserungen in der ursprünglichen Form beibehalten. Auch die Rezeptur des Gold Fassl Spezial erfreut sich einer langjährigen Brautradition. Seit Mitte September wird das kräftige Gold Fassl Spezial nun mit dem Bügelverschluss nostalgisches Flair in Österreichs Gastronomie bringen.

Entgeltliche Einschaltung

Das Gold-Fassl-SpezialGeschmackserlebnis: Ausgewogen, kraftvoll, intensiv Nach alter Brautradition gebraut, aber dem Biergeschmack des 21. Jahrhunderts angepasst, verleihen die traditionelle Wiener Malztype und die speziell ausgesuchten Malze dieser Bierspezialität eine sanfte Karamellnote. Verfeinert mit einer ausgewogenen Hopfenbittere ist es gehaltvoll, kräftig und süffig im Trunk. Eine harmonische Komposition aus den besten Zutaten!

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Produktinformation: Gold Fassl Spezial in der 0,5-Liter-Bügelverschlussflasche Alkoholgehalt: 5,6 % Vol. Stammwürze: 12,7°

Gold Fassl Zwickl jetzt auch in der Flasche! Das Gold Fassl Zwickl von der Ottakringer Brauerei ist in der Gastronomie seit Jahren ein Dauerbrenner. Nun hat Wiens älteste Privatbrauerei ein Verfahren entwickelt, das die hohe Qualität des Zwickls auch in der Flasche gewährleistet. Ab sofort ist die 0,5-Liter-Pfandflasche in Gastronomie und Handel erhältlich. Der Begriff „Zwickln“ kommt ursprünglich von der ungefilterten ersten Bierprobe, die der Braumeister direkt vom Fass über den ZwicklHahn entnommen hat. 1984 brachte Ottakringer als erste städtische Großbrauerei diese besondere Bierspezialität zur Ausschank. Aber erst heute sind die Bierexperten der Ottakringer Brauerei mit der Qualität des Zwickls in der Flasche so zufrieden, dass diese Bierspezialität auch in den Handel kommt. Ottakringer-Chefin Christiane Wenckheim erklärt wieso: „Wir haben immer gesagt, Zwickl schmeckt am besten vom Fass, und daher füllen wir es nicht in die

Gebraut nach alter Tradition

Das Bier mit geringem Kohlensäuregehalt

Flasche ab. Unsere Braumeister haben aber nun eine Produktionsmethode gefunden, welche die Frische und das einmalige Geschmackserlebnis dieser Bierspezialität auch in der Flasche garantiert. Jetzt sind wir mit dem Ergebnis zufrieden und können unseren Zwickl-Fans ihr Lieblingsbier auch für Zuhause anbieten.“

Das Zwickl-Geschmackserlebnis: Naturtrüb, cremig, mild Bierliebhaber schätzen die Cremigkeit und Würze, die Milde und die Süffigkeit des Zwickls. Im Vergleich zu anderen Biersorten weist das Zwickl einen geringeren Kohlensäuregehalt auf, der das Bier besonders weich macht. Alle natürlichen Schweb- und Trubstoffe, das sind kleinste Partikel, Proteine und Mineralien, die für die Trübung und damit den besonderen Geschmack des Bieres verantwortlich sind, bleiben im Bier erhalten. Diese Stoffe gelten unter Ernährungsfachleuten als besonders wertvoll, sie lassen das Bier jedoch auch schneller altern. Das Gold Fassl Zwickl ist daher in der Flasche bei dunkler und kühler Lagerung maximal zwölf Wochen haltbar. Produktinformation: Gold Fassl Zwickl in der 0,5-Liter-Pfandflasche Alkoholgehalt: 5,2% Vol. Stammwürze: 12,2° www.ottakringer.at

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Eisige Hygienevorschriften Eis muss auch im Winter bei mindestens –18° C gelagert werden und mit dem Produktionsdatum versehen sein. Text: Irene Stelzmüller

werden. Die Eisbehälter sollten mit Frischhaltefolie abgedeckt sein. Ferner muss das Eis mit dem Produktionsdatum sowie den Zeichen der Person versehen sein, die das Eis produziert hat. So kann das Eisalter und die Rückverfolgbarkeit – zumindest zum Teil – nachvollzogen werden. Speiseeis ist bis zur Abgabe aus der Vitrine an den Verbraucher bei einer Temperatur von

lich, da die Bakterien von Eiweiß- und Fettspuren umhüllt sind. Eine Reinigung sollte immer nach dem Gebrauch der Geräte beziehungsweise zu Arbeitsschluss erfolgen. Die Desinfektion der getrockneten Arbeitsutensilien sollte am nächsten Tag erfolgen. Die Oberfläche der Verkaufspulte, in denen sich die Vorratsbehälter befinden, muss aus har-

tem, glattem Material bestehen. Die Vorratsbehälter müssen zum Käufer hin abgeschirmt sein, um ein Hineingreifen oder Hineinhauchen zu vermeiden. Für die Portionierer von Speiseeis sind Gefäße mit 1,5%iger Zitronen- oder Weinsäurelösung zur Reinigung zu verwenden. Aus hygienischen Gründen sollte auf Abklopftücher verzichtet werden.

Knödelküche

Herzige Schokolade

Nestlé-Schöller: Bratapfel

Hügli:

sind Adventspezialitäten.

Knödel als Hauptgericht oder in kleinerer Menge auch als Dessert.

Backwaren als Dessertkombination für die kühle Jahreszeit.

Insgesamt vier neue Mövenpick Eisdessert-Kreationen bereichern das Wintersortiment. Die neuen Eissorten Mövenpick Crème Elise, Mövenpick Butter Karamell, Schöller Bratapfel Vanille und Schöller Zimt Pflaume gibt es in der Fünf-Liter-Wanne. Eis nach Lebkuchenart, gewürzt mit nussigen Elisen-Gebäck-Stückchen. Nüsse, Mandeln, Honig und duftende Gewürze machen den Lebkuchen seit Jahrhunderten zu einer unverzichtbaren Adventsspezialität. Nestlé-Schöller hat die Mövenpick Crème Elise mit bester LebkuchenTradition kombiniert. Winterzeit ist Glücklich-Zeit! Kennen Sie ihn noch? Den herrlichen Duft von Bratäpfeln aus Mutters Ofen ...so glücklich schmeckt die Winterzeit heuer wieder! Die Sorte Bratapfel-Vanille lässt Kindheitsträume aufleben! Aromatisches Apfeleis mit Zimt und cremiges Vanilleei, kombiniert mit Zimtsauce. www.nestle-schoeller.at

Passend zur Herbstsaison und nur saisonal erhältlich sind Maroniknödel – Topfen-Kartoffelteig mit einer zarten Fülle aus Maronipüree. Bereits vorgekocht und fertig gebröselt und somit besonders leicht vorzubereiten sind die klassischen Marillenknödel mit echten Wachauer Marillen oder Zwetschkenfruchtknödel. Als Alternative zu den klassischen Varianten gibt es Erdbeerfruchtknödel mit stückiger Fruchtfülle. Ungekocht und ungebröselt gibt es Heidelbeerfruchtknödel mit ganzen Heidelbeeren und als neutrale Variante Topfenknödel. Mit einem Fruchtspiegel oder mit Butterbröseln angerichtet – ein Gaumenschmaus. Locker und leicht mit erfrischendem Topfengeschmack und einer Kalibrierung von 50 g eignen sich diese Knödel für die Dessertspeisekarte. www.huegli.com

Nichts verführt und verwöhnt nach einem guten Essen so sehr, wie Eis und Desserts, und das zu jeder Jahreszeit. Beim Dessert hat jeder andere Vorlieben, dennoch spielen Abwechslung und Vielfalt eine sehr große Rolle. Passend zur kalten Jahreszeit bietet Edna im Dessertbereich das „Schmelzende Herz“. Der verführerische kleine Schokoladentraum mit seinem warmen und feinen, schmelzenden Bitterschokoladenherz ist in der Kombination mit Eis ein unvergessliches Geschmackserlebnis. Auch die Kombination mit Früchten oder verschiedenen Saucen lässt hier großen Gestaltungsfreiraum in der Weiterveredelung. Das Dessert ist schnell und einfach im Handling. Nur noch kurz in der Mikrowelle erwärmen, und dann ein unvergessliches Dessert servieren. „Zusätzlich können mit den Finefood- und Feinkostartikeln aus Ednas Servicewelt verschiedene Eis- und Dessert-Kreationen gezaubert werden und mit den passenden Nonfood-Produkten für die Gäste in Szene gesetzt werden“, so Josef Stöckle, Vertriebsleitung Edna International. www.edna.at

Tresterbrand

Süße Vielfalt

Knusperbox.

Häagen-Dazs: Wintergenuss mit Limited Edition Marc de Champagne Truffle.

Hiestand: Coup de Pates erweitert die süße Produktlinie.

Die Vandemoortele-Produktentwickler sind ständig auf der Suche nach wertvollen Rezepturen, die dem Handel Impulse verleihen und den Konsumenten nachhaltig begeistern. Robert Maaßen, Vertriebsdirektor bei Vandemoortele in Deutschland und Österreich, erklärt: „Wir haben ein neues Produkt gesucht, das eine perfekte Kombination aus Sensorik und Haptik ist sowie Vorteile bei Herstellung und Verzehr mit sich bringt – und dabei auch noch geschmacklich und optisch überrascht.“ Nach langen Testläufen entstanden so The Original doony’s®-KnusperBällchen – Mini-Donuts mit dem Zeug zum Kult. Den handlichen Hefeteigbällchen im To-go-Format, die sich durch eine spezielle Teigrezeptur besonders soft präsentieren, werden neuentwickelte Zucker-Knusperperlen auf weißer, rosafarbener oder kakaohaltiger Glasur aufgesetzt. Die Minibällchen aus Donut-Germteig gibt es in drei Sorten. Die Lieferung erfolgt als Mixed Box mit je einem Tray à 30 Stück pro Sorte. Als Gratis-Zugabe zur Abverkaufs-Unterstützung bei der Neueinführung liegen jedem Karton 15 doony’s®-KnusperSchachteln bei. www.vandemoortele.de

Zart schmelzende ChampagnerEiscreme wärmt selbst an klirrend kalten Wintertagen die Seele, während Schokoladetrüffeln den Gaumen verzaubern. Die Premium-Eiscrememarke Häagen-Dazs verwöhnt die Gäste mit der neuen Limited Winter Edition Marc de Champagne Truffle. Das Aroma des Marc de Champagne (ein milder Tresterbrand, gewonnen aus ausgepressten ChampagnerTrauben) bildet mit dem Schmelz des Schokoladentrüffel und der cremigen Textur der Vanille-Eiscreme eine verführerische Einheit. www.haagen-dazs.at

Beim Dessert im Restaurant und am Buffet sowie bei süßem Fingerfood bei Konferenzen und Empfängen schätzen Gäste eine große und hochwertige Auswahl. Mit der Produktlinie Coup de Pates erweitert Hiestand, spezialisiert auf Convenience-Produkte, das Angebot süßer Produkte. Die Petits Fours in den Mischungen Confiserie und Chocolate versüßen Konferenzen und Empfänge. Nach zwei bis zweieinhalb Stunden im Kühlhaus bei 4° C sind diese aufgetaut und servierfertig. Bei den Petits Fours Confiserie werden die Kreationen Pistazien-, Sauerkirsch-Pistazien-, Karamell- und Kaffee-Gebäck, Zitronen-Makronen-, Praliné- und HimbeerTörtchen sowie Kaffee- und Schokoladen-Eclair angeboten. Die Petits Fours Chocolate bietet Hiestand in den Sorten Whiskey-Savarin, Schoko-Kirsch, Pistazie-Walnuss und Pistazie-Mandel sowie als Ganache-Teegebäck, Schoko-Mokkaund Reis-Feuillantine. www.hiestand.at

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Knusperbällchen aus der

Hiestand

Vandemoortele:

Edna:

Häagen-Dazs

und Lebkuchen

Kultig verpackt

Vandemoortele

–5° C zu halten. In Betrieben, wo Speiseeis hergestellt wird, darf nur Wasser aus einer öffentlichen Trinkwasserversorgungsanlage verwendet werden. Maschinen, Geräte und Gefäße für die Erzeugung müssen in regelmäßigen Zeitabständen mit den entsprechenden Mitteln gereinigt und desinfiziert werden. Reinigung und Desinfektion in einem Arbeitsgang sind nicht mög-

Duftet nach Advent

Huegli

Nestlé-Schöller

er Verkauf von Eis unterliegt im Winter den gleichen Hygienebestimmungen wie im Sommer. Obwohl industriell gefertigtes Speiseeis kaum mit frischem vom Konditor erzeugten Eis vergleichbar ist, gelten für den Verkauf über die Gasse dieselben gesetzlichen Bestimmungen. Eis muss, wenn es nicht sofort zum Verkauf gelangt, bei mindestens –18° C gelagert

Edna International

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Z ztzsz E i s & W i nt e r d e s s e r

Mit der Note von Zimt

M

it Herbst und Winter steht wieder einmal die Genießerzeit des Jahres ins Haus. Man trifft sich mit Freunden, Kollegen oder im Familienkreis und lässt sich kulinarisch verwöhnen – oder gönnt sich einfach einmal eine kleine Auszeit ganz für sich selbst. Um diese schönen Momente perfekt zu untermalen, erweitert Eskimo das Sortiment um eine neue cremige Winter-Variation: Carte D’Or Spekulatius ist eine winterliche Komposition aus Spekulatiuseis mit feinen Spekulatiusstückchen und einer zarten Note von Zimt.

eine Kugel Carte D’Or Spekulatiuseis daneben. Ihre Gäste werden von dieser winterlichen Zusammenstellung begeistert sein! Übrigens eignen sich diese beiden Tellerkreationen nicht nur zum Dessert – sie können ebenso gut am Nach-

mittag zu diversen Kaffee- und TeeSpezialitäten gereicht werden. Weitere Serviceleistungen sowie zusätzliche hilfreiche Tipps und Tricks vom Eskimo-Eispatissier finden Sie stets auf www.eskimo-business.at

Spekulatius Wintertraum, serviert mit roten Gartenfrüchten und frischer Minze

Eskimo

Carte D’Or Spekulatius, das Wintereis von Eskimo, ist in der 2,4-l-Wanne erhältlich.

Zum Nachmittagskaffee Als Solokugel auf einem Teller, mit zwei Spekulatius angerichtet, versüßt es den Gästen den Nachmittagskaffee – und rundet als Dessert-Komposition mit hochwertigen Zutaten die Menüs in Herbst und Winter perfekt ab. Schon mit wenigen Handgriffen sind optisch ansprechende Dessertvariationen möglich. Mit den kühleren Jahreszeiten beginnt zugleich eine neue Eissaison. Dann sind weniger die fruchtigen und leichten Speiseeissorten gefragt, sondern vielmehr Varianten, die sich subjektiv „wärmer“ anfühlen, wenn sie auf der Zunge zerschmelzen. Dazu zählen unter anderem schokoladige und nussige Eissorten, aber eben auch solche mit einer feinen Note von Zimt oder Honig. Findige Gastronomen stellen daher zum Herbstbeginn ihr Sortiment ein wenig um und ergänzen ihr Eis-Angebot rund um die Klassiker Vanille und Milchschokolade um beliebte Saisonvarianten wie Carte D’Or Zimt und Tiramisu – und natürlich die Neuheit Spekulatius.

Unser Wintereis 2013

Winterliche Komposition aus köstlichem Spekulatiuseis mit feinen Spekulatiusstückchen und einer zarten Note von Zimt – ein unwiderstehlicher Genuß!

Tipps vom Eispatissier Carte D’Or Spekulatius können Sie auf vielfältige Weise mit unterschiedlichen Dessertkomponenten kombinieren und so Ihre Gäste immer wieder neu überraschen. Ein Beispiel für einen köstlichen süßen Verführer ist der „Spekulatius Wintertraum“. Als Zutaten verwenden wir rote Gartenfrüchte mit Sauce, Mandelsplitter, Zimt, frische Minze und natürlich Carte D’Or Spekulatius. Und so schnell ist dieser „Wintertraum“ gemacht: Zunächst geben Sie ein wenig Sauce von den roten Gartenfrüchten auf einen Teller und setzen zwei Kugeln Carte D’Or Spekulatius obenauf. Anschließend garnieren Sie die Tellerkreation mit roten Gartenfrüchten, Mandelsplittern, Zimt und – als weiteren Farbtupfer – frischer Minze aus. Insbesondere im Winter sehr beliebt ist die Kombination von Eis mit einer unserer bekanntesten Mehlspeisen. Eine absolut unwiderstehliche Variation der Carte-D’Or-Winter-Neuheit ist daher das Dessert „Spekulatius Palatschinken“: Zunächst geben Sie einen Schokosaucen-Spiegel auf den Teller, legen mit Puderzucker und Mandelsplittern garnierte Palatschinken darauf und setzen anschließend

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Zehn Messen unter einem Dach M

Neun Trendthemen Zusätzlich fokussiert die Anuga mit neun Trendthemen alle wichtigen Zukunftstrends: Gourmet-Produkte und regionale Spezialitäten, Halal-Food, Bio-Produkte, vegetarische Produkte, Health & Functional Food, koschere Produkte, Fingerfood, Handelsmarken (private Labels), Ingredients und fair gehandelte Produkte. Mit rund 6700 Anbietern aus etwa 100 Ländern wird die 32. Anuga zur globalen Drehscheine für den Handel mit Nahrungsmitteln und Getränken. Die Messe belegt das komplette Kölner Messegelände, das sind 284.000 m2 Ausstellungsfläche in elf, teilweise mehrgeschoßigen Hallen. Erwartet werden heuer rund 160.000 Fachbesucher aus 185 Ländern. „Die Anuga profitiert von der Wirtschafts-

Anuga

it zehn Fachmessen unter einem Dach führt die weltweit größte Nahrungsmittelmesse Angebot und Nachfrage zielgerichtet zusammen: Anuga Fine Food (Feinkost, Gourmet- und Grundnahrungsmittel), Anuga Drinks (Getränke), Anuga Chilled & Fresh Food (frische Convenience, frische Feinkost, Fisch, Obst & Gemüse), Anuga Meat (Fleisch, Wurst, Wild und Geflügel), Anuga Frozen Food (Tiefkühlkost und Speiseeis), Anuga Dairy (Milch- und Molkereiprodukte), Anuga Bread & Bakery, Hot Beverages (Brot, Backwaren, Brotaufstrich und Heißgetränke), Anuga Organic (Bio-Produkte), Anuga FoodService (Technik und Ausstattungen für Gastronomie / Außer-HausMarkt), Anuga RetailTec (Technik und Dienstleistungen für den Handel).

Die Anuga, die weltweit größte Nahrungsmittelmesse, zeigt die neuesten Produkte in den Bereichen Feinkost und Gourmetnahrungsmittel, Tiefkühlkost, Backwaren, Heißgetränke sowie Technik und Ausstattungen für Gastronomie

Kleinanzeigen

krise“, erklärte Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Kölnmesse, im Gespräch mit der ÖGZ. „Viele Produzenten haben zuletzt weniger auf ihren Heimmärkten ausgestellt, sondern sind zur Anuga gekommen. Das wird auch heuer so sein.“

Österreich: Klein, aber fein Seit vielen Jahren stellen auch zahlreiche österreichische Unternehmen auf der Anuga aus, teilweise mit eigenem Stand, teilweise unter dem Dach der Wirtschaftskammer Österreich. 2011 waren 125 Anbieter aus Österreich in nahezu allen Produktgruppen in Köln vertreten. Das  hohe Niveau der rot-weiß-roten Abordnung spiegelte sich nicht zuletzt im Neuheitenwettbewerb der Anuga – taste – wider: Immerhin schafften es sieben Innovationen aus Österreich in die Top-Auswahl von 54 Produkten. „In diesem Jahr kommt erstmals eine Gruppenbeteiligung aus Österreich in der Anuga Organic zustande, worüber wir uns sehr freuen“, so Böse. Auf Besucherseite wurden bei der letzten Anuga 1.622 Österreicher registriert, was beweist, dass sich in Köln nicht nur der heimische Handel, sondern auch die Produzenten über Neuheiten und Trends informieren. Heuer können Sie dies vom 5. bis zum 8. Oktober täglich von 10 bis 19 Uhr machen, am 9. 10. bis 18 Uhr. Die zeitlich nach hinten verschobenen Öffnungszeiten nehmen Rücksicht auf die Reise- und Besuchsgewohnheiten der Gäste. mp

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Raps

Vom 5. bis 9. Oktober 2013 werden in Köln auf der Anuga Lebensmittel und Getränke nach Themen und Branchen gesplittet präsentiert.

Farbvergleich: Fisolen, zubereitet mit und ohne „Gemüse Willy“

Frühstück unter grünem Stern Unter dem Motto Kräuter und Gemüse lädt Raps im Rahmen der Messe „Alles für den Gast“ zum Talk ’n’ Brunch unter Küchenchefs.

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räuter und Gemüse sind das Leitthema. Waschechte Kräuterhexe inklusive. Darauf dürfen sich die Kunden der Firma Raps, beim schon traditionellen „GASTfrühstück“ freuen. Nach den ausgebuchten „KräuterGASTROdialogen“ im Juni dieses Jahres hat sich die jüngste grüne Kreation „Opus Verde“, eine universelle Gemüsewürzung, der Obertrumer Gewürzmeister als echter Verkaufsschlager entpuppt. Zudem wurde der innovative „Gemüse Willy“ dieses Jahr beim Zukunftsforum für Ernährungswirtschaft in Hannover mit dem „Zukunftspreis 2013“ ausgezeichnet. Bei der Preisübergabe wurde von den Juroren vor allem die stimmige Zukunftsorientierung des Produktkonzepts „Gemüse Willy“ unterstrichen. Insbesondere das Thema Nachhaltigkeit war für die Preisvergabe ausschlaggebend. Mit dem Ge-

müse Willy „sei es möglich, den Wareneinsatz, bei gleichzeitig besserer Qualität, zu reduzieren und damit dem Trend zur Wegwerfgesellschaft entgegenzusteuern“, hieß es im Zukunftsforum.

Deklarationsfrei Verblüffend dabei ist, dass die Gemüsemarinade mit der farbhaltenden Wirkung sowohl ohne zugesetzte Geschmacksverstärker auskommt, als auch deklarationsfrei auf Speisekarten ist. In Deutschland, wo Gastronomen bereits verpflichtet sind, kennzeichnungspflichtige Zutaten auf der Speisekarte anzuführen, ein äußerst schlagendes Argument. In Österreich endet die Übergangsphase mit Dezember 2014, ab dann müssen auch hierzulande alle deklarationspflichtigen Zutaten auf den Speisekarten angeführt werden.  is

Weststeiermark Hotel unter dem Schätzwert, Nähe Lipizzanergestüt Piber 40 Betten, Restaurant, Wellness, Sauna, Hallen- und Freibad, Fitness, Solarium, Tennisplätze, Sport- und Kinderspielplatz, Parkplatz für ca. 70 PKW, verbaute Fläche ca. 2.200 m², Preis auf Anfrage (variable Zahlungsbedingungen)

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Sz e n e

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20 Jahre Traunseewirte Längste Schank der Welt

Traunseewirte

Vive la France!

Pannoneum

Zum dritten Mal bot heuer die Genussmeile die Gelegenheit, Produkte der gesamten Thermenregion Wienerwald zu verkosten. 85 Weinbaubetriebe und fünf Kulinarikproduzenten der Region verwandelten den 1. Wiener Wasserleitungswanderweg an zwei Wochenenden im September zur „längsten Schank der Welt“. Über zehn Kilometer – von Mödling über die Gebietsvinothek in Thallern nach Gumpoldskirchen und weiter über Pfaffstätten, Baden und Sooß bis nach Bad Vöslau – konnten von den Besuchern genussvoll erkundet werden.

Die Traunseewirte luden anlässlich des alljährlichen Herbst-Events zum 20-jährigen Jubiläum ihrer Kooperation ein. Der Obmann der Wirte, Franz Pernkopf, und Obm.-Stv. Gundi Gröller führten durch den Abend und bedankten sich bei den zahlreichen Lebensmittelproduzenten, den Partnerfirmen sowie bei allen Geschäftspartnern und Freunden, die zum Erfolg der Wirtegemeinschaft beigetragen haben. Feierten gemeinsam das Jubiläum (v. l.): Robert Oberfrank (WKO Gmunden), Franz Pernkopf (Landhotel Grünberg), Gundi Gröller (Alpenhotel Altmünster) und Dr. Christoph Leitl.

24 Schüler der 5. Jahrgänge des Pannoneums Neusiedl starteten ihr letztes Schuljahr mit einer Intensivsprachwoche in Cannes. Am Vormittag verbesserten die zukünftigen Maturanten in einer Sprachschule ihre Französischkenntnisse, nach dem Kleingruppen-Unterricht ging es an den Strand oder zum Shoppen in die Einkaufsstraßen. Mit dem Hochgeschwindigkeitszug TGV ging es auch nach Paris zum Sightseeing. Die Schüler beginnen ihr Abschlussjahr nun erholt und um viele Erfahrungen reicher.

R. Fehringer

Wienerwald Tourismus / Bauer

22 Nationen zu Gast in Wien Der WienTourismus begrüßte erstmals eine Großgruppe von Mitgliedern des Vienna Experts Club International (VECI) in Wien. Rund 120 Key Accounts der Reisebranche aus den weltweit 22 aktiv bearbeiteten Auslandsmärkten des WienTourismus folgten der Einladung unter dem Motto „Magic moments in Vienna“ und absolvierten ein facettenreiches Programm voller Wien-Highlights. Tourismusdirektor Norbert Kettner (Mitte) verbrachte mit den Fachleuten einen Abend im Weingut Wolff.

Auf dem Golfplatz Seefeld-Wildmoos wurde die Serie der Wedl Gourmet Golf Trophy 2013 (Kärnten, Oberösterreich, Salzburg) beendet. Der anspruchsvolle Kurs verlangte den Spielern aus der Hotellerie und Gastronomie alles ab – zum Glück warteten am Halfway kulinarische Köstlichkeiten. Kleiner Koffeinschub zwischendurch: Christian Kaltschmid (Kaltschmid Hotels Seefeld), KR Leopold Wedl und Fritz Kaltschmid (Kaltschmid Hotels Seefeld).

Wedl

Kulinarisch Golfen

Zauberlehrlinge 2013 ausgezeichnet

F. Crepaz

Die Niederösterreichische Wirtshauskultur kürte in der TMS Tourismusschule des Wifi St. Pölten die besten Kochlehrlinge des Landes. In der Kategorie „1. Lehrjahr“ siegte Mike Phillip Lauer vom Schlosskeller Mailberg, das „2. Lehrjahr“ gewann Lukas Frühstück vom Hönigwirt in Kirchschlag. Oliver Grimus vom Gasthof Fischerwirt in Ernsthofen konnte in der Kategorie „3. und 4. Lehrjahr“ überzeugen. Im Bild (v. l.): Sonja Zwazl (Bundesrätin und Präsidentin der Wirtschaftskammer NÖ), Zauberlehrling Oliver Grimus, Puls4-Fußballexperte Frenkie Schinkels und Christoph Madl (Geschäftsführer NÖ-Werbung).

Original Budweiser

BÖG / K. Prokop

Neues Magazin & neuer Botschafter

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In Wien wurde das neue „Magazin der Besten Österreichischen Gastlichkeit“ vorgestellt, das sich ausschließlich der kulinarischen Kultur Österreichs widmet. Das dem Magazin beigelegte „BÖG-Guide-Booklet“ führt den Gast zu den ca. 300 Restaurants in ganz Österreich, die sich der Besten Österreichischen Gastlichkeit verpflichtet fühlen. Auch wurde mit KommR Prof. Siegfried Wolf ein „Kulinarischer Botschafter 2014“ geehrt. Gute Stimmung in der Schlumberger Wein- und Sektkellerei (v. l.): Toni Mörwald, Sigi Wolf, Hans Schenner und Benedikt Zacherl.

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