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Sterne über Budapest Die Restaurantszene der ungarischen Hauptstadt boomt Neubesetzung im Artner Zwei Steirereck-Urgesteine arbeiten wieder zusammen Heizen & Energie Sonderthema: Der nächste Winter kommt bestimmt

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Die öffentlichen WCs im Arcotel Onyx in Hamburg prägen stilvolle Kunstwerke, die sie zu den stilvollsten stillen Örtchen machen

Stilvollstes stilles Örtchen 2013 Anlässlich der Neueinführung des vierlagigen Tempo-Toilettenpapiers hat sich Tempo auf die Suche nach den stilvollsten Toiletten Deutschlands begeben. Diese befinden sich im Arcotel Onyx in Hamburg, ein Haus der österreichischen Arcotel-Unternehmensgruppe. Prachtvolle Männer, verführeri-

sche Damen: Arcotel-Eigentümerin Dr. Renate Wimmer ließ auf der Adresse Reeperbahn 1 mit alter Mosaik-Kunst in den Frauentoiletten einen prachtvollen Männerkörper und in den Männertoiletten eine verführerische Dame bauen. Die Damentoilette ziert die Facebook-Seite der ÖGZ.

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talstarken Ketten verfügen sie über geringere Zimmerkapazitäten und kaum ein Marketingbudget. Umso drängender die Frage: Wie gut sehen sich Privathoteliers für den Wettbewerb gerüstet? „Wenn mir ein Hotelier erzählt, er hätte ein Vier-Sterne-Hotel mit 117 Zimmern im dritten Bezirk, dann hat er ein Problem, denn es fehlt ihm die Positionierung. Erfolgreiche Hoteliers erzählen Geschichten und verkaufen Erlebnisse“, bringt es Philipp Patzel, Hollmann Beletage, gleich auf den Punkt. Weiter auf Seite 5

uf den Tischen von Restaurants in der Europäischen Union dürfen schon bald keine Kännchen mit Olivenöl mehr stehen. Nach einer EU-Neuregelung müssen Gastronomiebetriebe ab dem 1. Jänner 2014 nicht nachfüllbare und versiegelte Flaschen anbieten, wie ein Sprecher der EU-Kommission dieser Tage in Brüssel bestätigte. Dies soll dem Verbraucherschutz dienen: Damit werde sichergestellt, dass der Restaurantkunde kein minderwertiges Öl angedreht bekomme, sagte der Sprecher, der auch auf Hygiene-Probleme hinwies. Für ebenfalls auf Gasthaustischen zu findende Essigkaraffen, Tabascoflaschen oder Salzstreuer gibt es jedoch keine Regelung.

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EU verbannt Olivenöl-Kännchen

Text: Irene Stelzmüller

einigung, zu dem er gemeinsam mit Bernhard Hiehs, Firma Derenko, und Niko Viramo vom Fizz Hotel einlud. Nach Recherchen von Christie + Co bieten in Wien derzeit knapp 420 Hotels etwa 30.000 Zimmer an. Mit einem Anteil von ungefähr 80 Prozent dominieren Drei- und Vier-Sterne-Hotels den Markt. Den Rest teilen sich die Segmente Budget- und Luxushotellerie. Gemessen an der Zahl der Betriebe dominiert in Wien – noch – ganz eindeutig die Privathotellerie mit drei Vierteln aller Hotels. Im Gegensatz zu den kapi-

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c.kriegelstein@wirtschaftsverlag.at

Drei Viertel der Wiener Hotels sind eigentümergeführt oder befinden sich in Familienbesitz. Als Konkurrenten sehen sie die kapitalstarke Marketingmaschinerie der Kettenhotellerie.

ie Schlagzeilen sind voll von neuen Projekten der internationalen Kettenhotellerie, die in den nächsten Jahren in Wien realisiert werden sollen. Rund 4.000 Hotelzimmer, die bis 2015 auf den Markt kommen, sind dieser zuzuordnen. Ist die eigentümergeführte Hotellerie für diesen Wettbewerb gerüstet? Dies diskutierte Lukas Hochedlinger, Managing Director Austria von Christie + Co, beim ersten Tourism-Talk mit namhaften Vertretern der Privat- und Kettenhotellerie sowie der Österreichischen Hotelierver-

Ja, die Situation hat vermutlich jeder schon mal erlebt, speziell in südlicheren Ländern: Man geht essen, auf dem Tisch steht eine kleine Karaffe Olivenöl, und wer dort hineinriecht, erlebt nicht selten sein blauen Wunder: Wenn man Glück hat, riecht das Öl nach gar nichts, wenn man Pech hat, steht die Karaffe seit Wochen in der südlichen Sonne und der Inhalt ist völlig ranzig. Offensichtlich solchen Problemen will die EU mit dem neuen Olivenölkännchen-Erlass zu Leibe rücken. Aber wie so oft, wenn eine neue Regelung aus Brüssel kommt, kann gut gemeint das Gegenteil von gut sein. Denn noch immer ist es der Kunde, der schlechte Qualität im Lokal akzeptieren kann oder eben nicht. Und gegen schlechtes Öl am Tisch hilft noch am besten die Bitte an den Ober nach einer anderen Flasche. So wie ein mündiger Gast auch bei minderwertigem Fleisch oder versalzenen Saucen reklamieren wird. Freuen werden sich über diesen Erlass wohl nur die industriellen Olivenölhersteller, die schon bald passende Gebindegrößen im Angebot haben werden. Und der regionale, kleine Produzent wird ausgebremst.

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Tourismus

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Tourismus ist „Airbag“ unserer Leistungsbilanz

K om m e n ta r

Schenner: Familienbetriebe legen Basis für den Erfolg.

Rauchwolken

i.stelzmueller@wirtschaftsverlag.at

Meldungen

Sportweltspiele In Wels werden im Juni 2014 die Sportweltspiele für Medizin (eine eigene Olympiade) abgehalten. Erwartet werden rund 2.000 Teilnehmer. „Schon 2012 erzielten wir durch Kongresse ein Nächtigungsplus von zehn Prozent. 2013 haben wir noch Kapazitäten frei, profitieren aber von Kongressen der Landeshauptstadt und werden 2014 mit den Sportweltspielen für Medizin ein Rekordjahr einfahren“, prognostiziert Peter Jungreithmair, Business Touristik Wels.

Dritte Stelle 2012 wurden in ganz Österreich über 14.000 Kongresse, Firmentagungen und Seminare mit 2,8 Mio. Nächtigungen gemeldet. Elf Prozent der Nächtigungen – der „Löwenanteil“ wird naturgemäß in Wien erzielt – entfallen auf Tirol. Insgesamt liegt Tirol im Bundesländer-Nächtigungsvergleich an dritter Stelle.

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inmal mehr gibt die jüngst veröffentlichte Leistungsbilanz der Österreichischen Nationalbank Grund zur Freude für die heimische Tourismuswirtschaft. Österreich zählt angesichts seiner positiven Wirtschaftsdaten zu den stabilsten Ländern des Euroraums und konnte selbst im ungünstigen Wirtschaftsumfeld des Jahres 2012 einen deutlichen Leistungsbilanzüberschuss erzielen. Das Plus fiel mit 5,5 Mrd. Euro bzw. 1,8 Prozent des BIPs sogar noch höher aus als im Jahr 2011 (+4,1 Mrd. Euro). Im Jahr 2012 war der Tourismus mit einem Plus von 6,8 Mrd. Euro einmal mehr ein entscheidender Erfolgsfaktor für dieses Ergebnis. „Die heimische Tourismusindustrie verzeichnete in den vergangenen Jahren trotz der Krise respektable Zuwächse. Mit den nun veröffentlichten Ergebnissen beweist der Tourismus

erneut, dass er mit seinem maßgeblichen Anteil an der Leistungsbilanz eine richtige ‚Airbag- Funktion‘ wahrnimmt“, kommentiert TourismusSpartenobmann Hans Schenner die aktuelle Leistungsbilanz. Erneut war der Reiseverkehr mit einem Einnahmenüberschuss von 6,8 Mrd. Euro eine wesentliche Stütze der heimischen Außenwirtschaft. Konkret haben im Jahr 2012 ausländische Gäste in Österreich um 6,8 Mrd. Euro mehr für ihren Urlaub ausgegeben (14,7 Mrd. Euro) als Österreicher im Ausland (7,9 Mrd. Euro). Schenner: „Die Basis für diesen Erfolg legen unsere tausenden heimischen Familienbetriebe und ihre Mitarbeiter. Denn sie sind es, die Österreich als offenes und gastfreundliches Land präsentieren und es so für Gäste aus dem In- und Ausland attraktiv gestalten.“

Panorama- und Genusswanderungen über den Dächern von Mayerhofen. Tirol:

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andern ist das perfekte Wohlfühlprogramm für Körper und Seele. Die Bewegung in der Natur beruhigt, der Alltagsstress fällt ab, der gesamte Bewegungsapparat wird auf sanfte Weise gestärkt. Ein Angebot an die Skifahrer, das Zillertal auch im Sommer zu besuchen. Die Wandermöglichkeiten im hinteren Zillertal sind schier grenzenlos. Insgesamt 200 Kilometer gut ausgebaute Wege laden dazu ein, Berge und Täler der Ferienregion Mayrhofen-Hippach zu Fuß zu erkunden – von der leichten Genusswanderung bis zur fordernden Tagestour inklusive Gipfelsturm. Ob ein entspannter Spaziergang mit der ganzen Familie über den Genießerrundweg (auch für Kinderwagen geeignet) am Ahorn, eine erlebnisreiche Wanderung über den Panoramarundweg am Penken oder eine geführte Themenwanderung im Naturpark Zillertaler Alpen: Hier findet jeder seinen Weg – und dank

der interaktiven Wanderkarte der Ferienregion Mayrhofen-Hippach auch gleich eine urige Hütte zur gemütlichen Einkehr. Auch die vier Seitentäler des hinteren Zillertals – Stilluptal, Tuxertal, Zillergrund und Zemmgrund – laden Wanderer zum Erkunden ein. Das Stilluptal gilt als Ort für Genießer und Romantiker. Hier laden die Kasseler Hütte, das Stilluphaus oder die Grüne-Wand-Hütte zur Rast bei regionalen Spezialitäten ein. Auch in den Seitentälern gibt es viel zu entdecken, und die auf www.mayrhofen.at veröffentlichte interaktive Wanderkarte sorgt dafür, dass Wanderer bei all den Möglichkeiten den Überblick nicht verlieren. Dauer und Schwierigkeit werden ebenso angegeben wie ein Höhenprofil und die Route. Mit GPS-fähigen mobilen Geräten lassen sich die Routen schnell und einfach downloaden.

Straßenkünstler

ü ll e r

Josef Bitzinger bringt mit in Auftrag gegebenen avantgardistischen Lichtinstallationen auf ­seinem Würstelstand bei der Albertina Licht in die dunklen Winternächte. Nun feierte der kunstaffine Gastronom fünf Jahre Würstelstand „Bitzinger“ und ließ anlässlich des Jubiläums sein täglich Brot mit Kreide, Senf und Ketchup in Szene setzen.

S t e lz m

Eigentlich sollte man meinen, dass das einstige Aufregerthema der Gastronomie – das Rauchverbot – endlich vom Tisch sei. Ja, Österreich ist eines der letzten Paradiese für Raucher. Und daran sollte auch in Zukunft nicht gerüttelt werden, weil, wie in unserem Land üblich, auf gesetzlicher Ebene mit den Vertretern der Gastronomie und Hotellerie eine praktikable und gangbare Lösung erzielt wurde, die sich seit nunmehr drei Jahren bewährt. Die Anzeigen von den unvermeidbaren Querulanten sind offensichtlich zurückgegangen, was auch daran liegt, dass die Gastronomen inzwischen die vorgeschriebenen Umbauten in die Realität umgesetzt haben. Unverständlich ist hier, dass nun wieder die Diskussion rund um das Thema Rauchen in der Gastronomie aufflammt. Beim Schutz vor Passivrauchen ist Österreich in das Schussfeld der EU-Bürokraten geraten. Und dies war gleichzeitig wieder ein Auslöser, die Diskussion über ein generelles Rauchverbot anzuzetteln. Angeblich ist es für ausländische Touristen völlig unverständlich, dass hierzulande in Lokalen noch geraucht werden darf. Hat schon mal wer daran gedacht, dass vielleicht die Möglichkeit, in der Gastronomie rauchen zu dürfen, Österreich bei ausländischen Gästen so beliebt macht? Und wer raucht, genießt und konsumiert – und dies bringt Geld in die Kassen der Wirte. Also an der österreichischen Raucherlösung für Lokale darf nicht gerüttelt werden, und diese sollte so auch in Brüssel verteidigt werden.

Interaktiv wandern

Impulse für neue Ideen

Höhere Abgaben

Steyr bündelt seine Angebote für Kongresse in der „Business Class Steyr“; Wels setzt auf Green Meetings.

Gastronomie steht unter hohem finanziellen Druck.

Oberösterreich:

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er Geschäftstourismus in Oberösterreich leistet einen wichtigen Beitrag zum Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort des Landes: 930 Kongresse, Firmentagungen und Seminare wurden in der Kongressstatistik für das Jahr 2012 erfasst. Knapp 100.000 der rund 1,3 Millionen Teilnehmer von Tagungen und Seminaren in Österreich gehen auf das Konto von Oberösterreich. Sie sorgten für mehr als 125.000 Nächtigungen in den heimischen Betrieben. „OÖ hat ein eigenes Kursbuch, und darin haben wir die touristische Entwicklung bis zum Jahr 2016 aufgezeigt, die auch das Kongressgeschäft beinhaltet. Im Wesentlichen geht es um die Qualitätssicherung und um die Optimierung der Dienstleistungskette“, erklärt Karl Pramendorfer, Geschäftsführer Oberösterreich Tourismus. Der Großraum Wien ist für OÖ als Wirtschaftsstandort ein sehr wich-

tiger Herkunftsmarkt für Tagungen im Städtedreieck Linz–Steyr–Wels. Steyr, die traditionelle Industriestadt, bietet sich für Tagungen, Meetings und auch für größere Events an. „Im letzten Jahr wurden alle Angebote für Veranstaltungen in der ,Business Class Steyr‘, einem Kreativpool aus Anbietern und Kunden, Themenvertretern und Querdenkern gebündelt, dem rund hundert Partner angehören. Die Spannungsfelder der verschiedenen Gruppen geben Impulse zu neuen Ideen“, freut sich Renee-Karolin Kohl, Business Class Steyr. Die zentrale Lage der Stadt und die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln zählen zum größten Standortvorteil von Wels für Green Meetings & Events. In Wels, der ersten Stadt in Österreich, werden sämtliche Seminarhotels mit dem österreichischen Umweltzeichen zertifiziert, und die Business Touristik Wels wird Lizenzgeber für Green Meetings.  is

Niederösterreich:

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ie Anhebung des Interessentenbeitrages an Gemeinden und Land sowie der Gebrauchsabgabe setzt die Gastronomiebetriebe zurzeit unter hohen finanziellen Druck, berichtet Mario Pulker, Obmann der Fachgruppe Gastronomie der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ). „Es gibt Betriebe, die aufgrund der neuen Regelung mehr als zehnfach höhere Abgaben zu entrichten haben als bisher“, sagt er. Der Interessentenbeitrag habe sich um bis zu 150 Prozent erhöht. Und das Gebrauchsabgabengesetz sehe vor, dass die Gemeinden ermächtigt werden, jeden Monat bis zu 150 Euro pro angefangene 10 m2 an Gebrauchsabgabe einzuheben. Zudem sei in der Branche ein Investitionsstau bemerkbar, abbaubar nur mit entsprechenden Förderungen. Eine weitere große Herausforderung für die heimischen Gastronomiebetriebe ist die vorgeschriebene Barrierefreiheit. „Bis 31. Dezember

2015 müssen alle Lokale barrierefrei gestaltet sein, was entsprechende Investitionen durch die Unternehmer voraussetzt“, so der Geschäftsführer der Fachgruppe Gastronomie der WKNÖ, Alexandros Rambacher. „Die Höhe der Investitionen wird sehr unterschiedlich ausfallen, da sie vom Umfang der Umbaumaßnahmen abhängt. Auch das Antikorruptionsstrafrecht trägt nicht zur Verbesserung der Geschäftslage in der Gastronomie bei. Die dadurch bewirkte Verschärfung bei Einladungen zu Geschäftsessen geht letztlich wieder zulasten der Branche“, stellt Mario Pulker fest. „In Gesprächen mit Kollegen ist zu hören, dass die Geschäftsessen massiv zurückgegangen sind. Für uns Gastronomen ist dies nach der Streichung der Absetzbarkeit von Geschäftsessen und strengen Bestimmungen des Korruptionsstrafrechts ein weiterer schwerer Schlag. Ob das allerdings im Sinne der Wirtschaft ist, sei infrage gestellt.“


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Tourismus

Schedelberger (6)

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links: Bock-Branding: Ungarns bekanntester Koch Lajos Biró ist immer zu Späßen aufgelegt, rechts: Onyx-Küchenchef Tamás Széll (r.) mit dem Chef-Patissier vom Café Gerbaud Zoltan Koloncis, der auch für die Desserts im Onyx verantwortlich ist

Sterne über Budapest Die Restaurant-Szene in Budapest ist in Bewegung. Mitverantwortlich für den jetzigen Qualitätssprung ist der erst 32-jährige Bocuse-d’Or-Finalist Tamás Széll. Text: Wolfgang Schedelberger

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rstaunlich lange hat es gedauert, bis die ungarische Restaurant-Szene die Schatten der kommunistischen Jahre hinter sich lassen konnte. Während in anderen Bereichen der Wirtschaft schon längst moderne Zeiten eingezogen waren, dauerte es in der ungarischen Gastronomie rund zwanzig Jahre, bis die ersten Restaurants von internationalem Format aufsperrten. „Mit der Abschaffung der Planwirtschaft war es ja nicht getan. Es hat sehr lange gedauert, bis der Kochberuf bei uns wieder Ansehen gewonnen hat. Viele junge Köche sind ins Ausland gegangen und nicht mehr wiedergekommen“, erklärt Dorá Bittera, Mitherausgeberin des ungarischen Gault Millau.

Nationaler Ruhm war Tamás Széll jedoch nicht genug. Er wollte sich auch international beweisen und bewarb sich für die Europa-Qualifikation für den Bocuse d’Or 2013, die er als Achter auf Anhieb schaffte. Beim großen Finale im heurigen Jänner in Lyon konnte Széll als Zehnter mehr als nur einen Achtungserfolg feiern. Noch nie gelang einem Land, das das erste Mal an einem Finale teilnahm, eine derart gute Platzierung. Széll ließ Kollegen aus Gourmet-Nationen wie der Schweiz, Italien und Belgien hinter sich. Möglich war dieser Erfolg nur, weil Széll – neben seinem unbestrittenen Talent und großem Ehrgeiz – einen hochkarätigen Coach hatte.

unseren Bistros genauso wie Tamás im Onyx auf Sterne-Niveau“, erklärt Bíró. Ein Gericht, mit dem Lajos Bíró und Tamás Széll landesweit für Aufsehen gesorgt haben, ist ihre moderne Interpretation der Gulaschsuppe. Sie ist ein Onyx-Klassiker geworden und wird jeden Tag frisch zubereitet. Dieses Gericht überzeugt nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch.

Am angerichteten Teller befindet sich neben einer mit traditionellem Rindsgulasch-Fleisch gefüllten Teigtasche nur knackiges Wurzelgemüse. Die Gulaschsuppe selbst wird vor den Augen der Gäste aus einer eleganten Silberkanne eingeschenkt. Der Geschmack ist typisch ungarisch und dann doch ganz anders, als man es bislang in Budapest zu kosten bekam.

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So präsentiert sich die Gulasch-suppe in einem ungarischen Sterne-Restaurant: Knackiges Wurzelgemüse und ein „Raviolo“ mit Fleischfülle wird vor den Augen der Gäste mit einer elegant-würzigen Suppe aus der Silberkanne vollendet

Als Mitbegründerin des gastronomischen Vereins Ungarns war sie auch für die Etablierung des „Czifray-Wettbewerbskurses“ für junge Köche verantwortlich, bei dem Tamás Széll im Mai 2011 den dritten Platz belegte. Dies war der Anfang einer bisher sehr rasant verlaufenden Karriere, denn nur wenige Wochen später wurde seine Küchenleistung im Restaurant Onyx von Michelin mit einem Stern ausgezeichnet. Das Onyx befindet sich unmittelbar neben dem berühmten Kaffeehaus Gerbaud im Zentrum von Budapest und hat es sich zur Aufgabe gemacht, fast ausschließlich mit ungarischen Produkten zu kochen. „Das war anfangs sehr schwierig, weil es bei uns keinen Markt für frische, hochwertige Produkte gab. Wenn jemand Top-Qualität produziert hat, ging dies zumeist in den Export, weil man dort höhere Preise erzielen konnte. Der Aufbau eines Netzwerks an guten Lieferanten war mindestens genauso aufwändig wie die Arbeit in der Küche“, erinnert sich Széll.

DESPERADOS

Altbewährtes neu erfinden Lajos Bíró ist der wohl bekannteste Koch Ungarns. Gleich nach der Wende im Jahr 1989 hat er mit dem ungarischen Parade-Winzer Joszef Bock in Villány auf dessen Weingut ein Restaurant eröffnet, in dem er traditionelle ungarische Gerichte modern interpretierte. Das Spiel bei der Zubereitung und am Teller ist seine große Leidenschaft, was man auch in seinem (leider nur auf Ungarisch erhältlichen) Kochbuch „Bizarre Foods“ nachlesen kann. Zusätzlich zum Restaurant in Villány eröffnete Bíró gemeinsam mit Bock zwei hervorragende Restaurants namens Bock Bistró in Budapest, das erste in Pest, das zweite in Buda. Bíro stellte sich als Coach für Tamás Szélls Bocuse-d’Or-Bewerbung zur Verfügung und entwickelte mit ihm auch einige Gerichte für das Restaurant Onyx. „Wer zu uns zum Essen fährt, sollte auch ungarische Geschmäcker erleben. Gleichzeitig müssen wir unsere traditionelle, mitunter etwas schwerfällige Küche entstauben. Wir machen das in

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Förderung für Live-Musik

Gratisbon 2013 Von AKM befreit – einmal im Jahr eine AKM-freie Veranstaltung

Aktion mit Tradition: Lebende Musik wird in Wien finanziell unterstützt.

Die Vereinbarung „Gratisbon 2013“, der von 2. Jänner 2013 an bis spätestens 30. November 2013 eingelöst werden kann, zählt bereits zu den bestens eingespielten Serviceeinrichtungen zwischen dem Veranstalterverband Österreich (VVAT) und der AKM. Der Gratisbon für eine AKM-freie Veranstaltung wurde Musikveranstaltern im Jänner per Post zugesandt und gilt bis 30. November 2013. Allerdings nicht für jede beliebige Veranstaltung. Folgende Bedingungen sind zwingend einzuhalten:

Information

VVAT

Der Veranstalterverband Österreich (VVAT) vertritt und berät Unternehmen, die musikalische oder literarische Urheberrechte für die öffentliche Aufführung nutzen. Zu den Mitgliedern des Veranstalterverbandes zählen Tourismusbetriebe ebenso wie Handelsbetriebe. Wir schließen für unsere Mitglieder Gesamtverträge mit den Verwertungsgesellschaften ab. Unsere Aufgabe ist die Förderung von wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen, die es unseren Mitgliedern ermöglichen, Urheberrechte zu verwerten. Kontakt: Veranstalterverband Österreich Dorotheergasse 7/1, A-1010 Wien E-Mail: office@vvat.at Tel.: 01/512 29 18-0, Fax: 01/512 29 18-33 Internet: www.vvat.at

Immer weniger Betriebe bieten ihren Gästen Live-Musik. Die Gründe dafür sind vielfältig. Um diesen Trend aufzuhalten und die Gäste weiterhin mit Wiener Musik beim Heurigen und im Kaffeehaus zu unterhalten, setzt die Stadtgemeinde Wien ein Zeichen. Unternehmer, die in ihren Betrieben lebende Musik spielen, werden gefördert. Voraussetzung dafür ist u. a., dass der Musiker zumindest drei Monate im Betrieb beschäftigt wird, eine Beschäftigungsdauer von 22 Tagen pro Monat sowie eine Anmeldung bei der Gebietskrankenkasse oder bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft. Für die Wiener Kaffeehäuser und Jazzbetriebe wird es wiederum Sonderaktionen geben. Die Förderungsaktion wird vom Veranstalterverband Österreich (VVAT) durchgeführt. Anfragen bitte an Michaela Ennsgraber, T +43 (0)1/512 29 18-13, E ennsgraber@vvat.at

1. Es muss eine zusätzliche – von Ihrem bestehenden AKM-Vertrag nicht erfasste – Veranstaltung sein. 2. Eine Mindest-Konsumation ist erlaubt, aber kein Eintritt oder Spenden. 3. Der Aufwand der Künstler, DJs etc. darf € 656,– + Ust. nicht übersteigen. 4. Der Gratisbon muss spätestens 3 Werktage vor der Veranstaltung bei der AKM einlangen. 5. Der Gratisbon ist nicht übertragbar, d. h. die Veranstaltung muss in Ihrem Betrieb stattfinden. Der Veranstalterverband Österreich leitet den Gratisbon für Sie gerne an die AKM weiter. Bei Verlust können Musikbetriebe einen Gratisbon beim Veranstalterverband Österreich unter der Telefonnummer 01/512 29 18-0 anfordern. Die zuständigen Geschäftsstellen der AKM finden Sie unter www.akm.at, Musiknutzer | Kontakt/Geschäftsstellen AKM.

tipps für die Praxis Rechtsten ce.com ww w.ipcompe

Achtung Copyright-Falle:

Arbeitnehmerfotos & Werbung Ob Werbefotos von Gastgewerbebetrieben in Katalogen oder auf Websites verwendet werden, häufig sind auch ArbeitnehmerInnen darauf abgebildet. Das freundliche Lächeln einer hübschen Kellnerin im Gastraum oder eines feschen Kochs in der Küche soll Gastfreundlichkeit ausstrahlen und den abgebildeten Betrieb für den Betrachter noch attraktiver machen.

ArbeitnehmerIn auf einem Foto Auch bei einem Foto einer/eines Arbeitnehmerin/s ist zu beachten, dass ein Recht am eigenen Bild besteht. Daher dürfen Fotos von Personen dann der Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht werden, wenn berechtigte Interessen der Abgebildeten verletzt würden. Und dies droht, wenn ein Foto zu Werbezwecken verwendet wird. Das gilt auch bei ArbeitnehmerInnen. Deshalb ist es notwendig, dass die/der abgebildete ArbeitnehmerIn der Verwendung dieser Aufnahme zustimmt bzw zugestimmt hat. Um dies im Streitfall nachweisen zu können, ist eine schriftliche Vereinbarung ratsam. Sinnvoll ist eine solche Zustimmung bereits im Zuge des Arbeitsvertrags einzuholen.

ArbeitnehmerIn als FotografIn Wesentlich ist aber nicht nur wer abgebildet ist, sondern auch wer das Foto „geschossen“ hat. Diese Person ist UrheberIn (oder HerstellerIn) und damit auch berechtigt, die Verwendung des Fotos zu erlauben oder zu verbieten. Das gilt auch für ArbeitnehmerInnen. Wenn gelungene Schnappschüsse von

Kompetenzzentrum für geistiges Eigentum

Arbeitnehmern in der Werbung verwendet werden, sollte deshalb zuvor die Zustimmung dieser eingeholt werden. Diese Rechteeinräumung sollte schriftlich und umfassend erfolgen, damit das Foto auch in verschiedenen Medien (zB in Flyer und bei Booking-Apps) veröffentlicht werden kann. Derartige Rechteeinräumungen sind in der Praxis vor allem dann hilfreich, wenn das Foto noch verwendet wird, obwohl die Arbeitnehmerin/der Arbeitnehmer nicht mehr beschäftigt wird.

„Schon im Arbeitsvertrag sollte unter anderem vereinbart werden, dass die Arbeitnehmerin/der Arbeitnehmer der Verwendung von Abbildungen ihrer/seiner Person für Werbezwecke zustimmt. Werden in der Werbung (zB in Foldern oder auf Websites) Fotos verwendet, die ArbeitnehmerInnen als FotografInnen gemacht haben, so sollte von diesen schriftlich eine möglichst umfassende Zustimmung zur Verwendung eingeholt werden.“ Grundsätzlich hat ein Urheber auch das Recht, genannt zu werden. Dies ist aber bei etlichen Werbemitteln nicht ohne weiteres möglich, zB weil auf dem Flyer nur wenig Platz ist. In solchen Fällen sollte mit der Arbeitnehmerin/dem Arbeitnehmer schriftlich vereinbart werden, dass sie/er auf das Recht der Nennung als UrheberIn verzichtet.

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Das Kompetenzzentrum für Geistiges Eigentum wurde 2001 auf Initiative und mit Unterstützung des Veranstalterverbandes Österreich gegründet. Es widmet sich der Förderung und Forschung im Bereich des Geistigen Eigentums. Diese Rechtstipps aus der täglichen Praxis werden Ihnen zur Verfügung gestellt vom Veranstalterverband Österreich.


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Nachhaltig wettbewerbsfähig

Karriere

Panhans Wechsel des Direktorpostens im Hotel Panhans am Semmering. Nach einer sechsmonatigen Übergangsphase und nach erfolgreicher Insolvenzabwicklung gibt es eine Amtsübergabe des Direktorpostens von Heimo Leitgeb an den Ternitzer Martin Tröstl. Heimo Leitgeb schaffte in der Übergangsphase dank seiner mehr als 25-jährigen internationalen Tätigkeit als Hoteldirektor für das Hotel einen nahtlosen Wechsel in die neue Firmenstruktur der Panhans-Gruppe. Der Wunsch der neuen Eigentümer war es, im Hotel Panhans einen ortsansässigen Leiter mit Erfahrung im Skiressort zu installieren. Es ist angedacht, auch zukünftig auf die Erfahrung von Herrn Leitgeb seitens der Panhans-Gruppe zuzugreifen und diese in die weiteren Entwicklungen am Semmering miteinzubeziehen.

Innovation, Kooperation oder gar Ausstieg sind nur einige Schlagworte, mit denen sich Hoteliers heute mit dem Blick auf morgen auseinandersetzen müssen.

WB Riegler

Fortsetzung von Seite 1

„Das Konzept einer Unternehmensberatung über den Betrieb zu stülpen ist zu wenig. Da fehlt die Authentizität. Wir konnten uns in den Krisenjahren als Kunsthotel am Markt etablieren und haben uns gleichzeitig vom DreiSterne- zum Vier-Sterne-Hotel hochzertifiziert“, erklärt Roman Mayrhofer, Der Wilhelmshof. Innovation und Expansion sind die Triebfedern für die Branche. „Wir haben im Hotel Atlantis in einer weiteren Umbauphase 49 Zimmer zusätzlich errichtet und somit auf 117 Zimmer aufgestockt. Wir müssen mit dem Mehrvolumen noch lernen umzugehen, aber auch klar sagen, dass Wien im ersten Quartal keine großen Kongresse oder qualitätsvollen Veranstaltungen hatte. Dadurch wurde zusätzlich Druck auf die Zimmerpreise ausgeübt. Fakt ist, dass die Hoteliers ihr Fell zu billig verkaufen und nicht darüber nachdenken, wie kalt es ohne Fell werden kann“, warnt Alexander Ipp, Ipp Hotels. Bei den Lösungsansätzen waren sich die Diskutanten einig, dass klare Positionierung, Authenti-

Es diskutierten unter anderem Philipp Patzel, Hollmann Beletage, Katharina Kluss, Hotel Donauwalzer, Alexander Ipp, Ipp Hotels, und Roman Mayrhofer, Der Wilhelmshof

zität sowie Besinnung auf die eigenen Stärken für Privathotels ebenso bedeutsam sind wie ein professionelles Revenue-Management und ein schlagkräftiger Direktvertrieb. „Leider wissen drei Viertel der Hoteliers gar nicht, was Direktvertrieb heißt“, ist Philipp Patzel überzeugt. „Es kann beziehungsweise muss aber nicht aus jedem Privathotel ein Design-Boutique-Hotel werden“, ergänzt Lukas Hochedlinger. Alexander Ipp betont: „Auch bei der Übernahme eines Hotels sollte sich der künftige

Hotelier fragen, ob er nachhaltig wettbewerbsfähig ist.“ Gerhard Zeilinger, Motel One, meint, dass der RevenueManager eine nachgefragte Position sein wird, noch wichtiger aber ist für ihn, die Jugend zu motivieren, in die Branche einzusteigen, die besten Mitarbeiter zu finden und zu halten. Die diskutierenden Privathoteliers sehen keine Notwendigkeit, sich das Mascherl einer internationalen Hotelmarke aufs Dach zu stellen. „Das Hotel Donauwalzer sehe ich als Marke und dachte nie daran, einer Hotelko-

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operation beizutreten.“ Thomas Reisenzahn, ÖHV, warnt davor, sich zuerst einer Marke anzuschließen und dann über die Positionierung nachzudenken. „Dies kann nicht funktionieren. Die Positionierung ist Knochenarbeit.“ Lukas Hochedlinger empfiehlt Hoteliers, denen der Wettbewerbsdruck zu hoch wird, ganz rational dar��ber nachzudenken, ob nicht ein Ausstieg – also ein Verkauf der Immobilie – zum richtigen Zeitpunkt eine sinnvolle Alternative sein könnte. is

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Face-Lifting bringt Superior-Zusatz Nach vier Monaten Umbau präsentiert sich das Steigenberger Hotel and Spa in Krems in neuem Gewand.

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Zeitlose Eleganz prägt den modernisierten Lobbybereich

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echtzeitig zu Beginn der Sommersaison erstrahlen 125 der 141 Zimmer im Steigenberger Hotel and Spa in frischem Glanz. Das Zusammenspiel von warmen Holztönen, hellen Farben und edlen Materialien vermittelt dabei eine Atmosphäre, in der sich die Gäste rundum wohlfühlen sollen. Bilder des österreichischen Künstlers Fritz Gall, die der Weinregion Wachau gewidmet sind, zieren die Zimmer. Die neu gestalteten Bäder setzen auf Komfort und exquisites Design. Bereits im Jahr 2007 sind die 16 Juniorsuiten umgebaut und erneuert worden. Im modernisierten Lobbybereich charakterisiert zeitlose Eleganz den

neuen Stil des inmitten der Weinberge gelegenen First-Class-Hauses. Zu den restaurierten Hotelbereichen, die den Besuchern in geschmackvollem Ambiente zur Verfügung stehen, zählen außerdem die Bibliothek, die einladende Landhausbar sowie die Vinothek mit einer breiten Auswahl an erlesenen Weinen. Der hohe Standard des Steigenberger Hotel and Spa in Krems wird durch die neue Vier-Sterne-Superior-Klassifizierung durch die Wirtschaftskammer Österreich untermauert, mit der sich das Haus künftig schmücken darf. Das Merkmal Superior bescheinigt dem Steigenberger-Haus ein deutliches „Mehr“ an Dienstleistung.

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21 | 24. Mai 2013

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Jung, urban, zeitgemäß

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ingeladen sind modern denkende Gäste, die ihren Aufenthalt in legerer und zeitgemäßer Atmosphäre genießen möchten. Das neue Hotel nahe dem Wiener Hauptbahnhof prägt der Charakter des 21. Jahrhunderts und es präsentiert sich als junges, urbanes Hotel abseits der Sterne- und Kettenhotellerie mit herzlicher Gastfreundschaft. „Zeitgeist steht für ein modernes und ungezwungenes Wohn- und Lebensgefühl. Wir möchten, dass sich reiseaffine Gäste bei uns wohlfühlen und setzen in allen Bereichen auf Behaglichkeit, Qualität und zeitgemäßen Luxus“, umschreibt General Manager Hans Hollerer die Zeitgeist-Philosophie.

Wohnen & Tagen Im Zeitgeist Vienna finden die Besucher individuellen Komfort in entspannter Atmosphäre. Die 254 Zimmer und Suiten sind je nach Größe und Ausstattung in sechs Kategorien eingeteilt. Neben 152 City-Zimmern und 68 Deluxe-Zimmern stehen zwölf Ur-

ban-Rooms, zehn Prestige-Zimmer inklusive Terrasse, sechs Lifestyle-Lofts sowie sechs Zeitgeist-Suiten zur Auswahl. „LED-Leseleuchten spenden das entsprechende Leselicht, bevor man sich anschließend dem erholsamen Schlaf in den King- oder Queen-SizeBetten hingibt”, beschreibt Hollerer eines der Details. Neben dem 42“ LED-HD-Fernseher mit 100 T V- und Radioprogrammen gehören der Internetzugang direkt am Fernseher, kostenloses High-Speed-WLAN und Telefone mit Voice-mail sowie die individuell regelbare Klimaanlage zur Standard-Ausstattung der Zimmer. Mit wenigen Ausnahmen sind in allen Zimmern die Toiletten von den Badezimmern getrennt. Walk-in-Duschen mit Regenbrausen, ein Haarfön (1600 Watt) und ein Zimmersafe für 15“-Laptops sowie ein großer Schreibtisch mit nationalen und internationalen Steckdosen sollen einen komfortablen Aufenthalt ermöglichen. Für Tagungen oder Besprechungen

Zeitgeist Vienna (2)

Das Hotel Zeitgeist Vienna, das für ungezwungenes Wohn- und Lebensgefühl sorgen soll, wurde im neuen Wiener Hotspot Sonnwendviertel hinter dem neuen Hauptbahnhof eröffnet.

Zimmer in sechs verschiedenen Kategorien, davon sind sechs sogenannte Lifestyle-Lofts

„Zufriedene Gäste, die gerne wiederkommen“, sind das erklärte Ziel von Hans Hollerer und seinem Team. Team von links: Diana Laudenbach – Front Office Managerin, Andreas Bernhart – Gastronomischer Leiter, Hans Hollerer – General Manager, Marco Riederer – Online Marketing Manager und Anissa Habets – Sales Manager

und Meetings in kleinem Rahmen stehen zudem zwei Konferenzräume mit Tageslicht zur Verfügung. Für das richtige Verwöhnprogramm sorgen Sauna und Sanarium mit Außenterrasse, der Fitnessraum mit Cardio- und Fitnessgeräten lädt zum sportlichen Ausgleich.

reits bei den ersten warmen Sonnenstrahlen geöffnet wird, lädt das Lokal Pergola, das als Café-Bar geführt wird, morgens ab 10.00 Uhr zu einem kleinen und schnellen Vitalfrühstück und bietet seinen Gästen nach dem Motto „Grab & Go“ tagsüber kleine Snacks und Getränke zum Mitnehmen. Direkt neben dem Hotel-Entree lädt die Café-Bar zum Chillen, Lesen, Tratschen, Arbeiten oder Freundetreffen ein. Dem Zeitgeist entsprechend, wird darüber hinaus im Hotel Zeitgeist Vienna ein geschmackvoller Filterkaffee – eine spezielle Röstung aus der nahen Erwin Gegenbauer - Kaffeefabrik

Kulinarisch verwöhnt Auch im Bereich Kulinarik wartet das Hotel Zeitgeist Vienna mit Arrangements für jeden Geschmack und jede Gelegenheit auf. Mit Platz für 65 Personen sowie weiteren 55 Personen im ruhigen und grünen Innenhof, der be-

in Wien-Wieden – serviert. Hochwertige Grundprodukte von Lieferanten, die sich dem Bio-Gedanken verschrieben beziehungsweise Qualität zu ihrem Leitmotiv erklärt haben – wie etwa Sonnentor, die Kräutersirupe von Elke Pfiff, köstliche Snacks von Käsemacher oder die Privatbrauerei Zwettl kommen bei uns in der Küche zum Einsatz”, erklärt Hans Hollerer. Für jene Gäste, die ihren Morgen mit einem reichhaltigen Frühstück vom Buffet beginnen oder sich ihr Omelett frisch vom Koch zubereiten lassen möchten, ist das Restaurant Zeitgeist Anlaufstelle. is

Alpe-Adria-Trail: Vom Großglockner bis ans Meer

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

Wanderfreunde kommen in Kärnten – als Ausgangspunkt einer 750 km langen Route bis an die Adria – auf ihre Kosten Grenzenlos wandern

Grenzenlos magisch

Treue Begleiter

In Kärnten startend vom ewigen Eis des Gletschers am Fuße des majestätischen Großglockners, mächtige 3.798 m hoch, bis an die azurblaue Adria. Das Ziel heißt Muggia, idyllisches Hafenstädtchen etwas südlich der alten k. u. k.-Stadt Triest. Kontrastreich, grenzüberschreitend und leidenschaftlich inspirierend öffnet sich ein atemberaubendes Panorama. Schritt für Schritt. Auf jedem einzelnen der rund 750 km, die diese Entdeckungsreise insgesamt ausmacht

Wer das Unvergessliche sucht, wird in den drei Ländern – Österreich, Slowenien und Italien –verknüpft mit drei Kulturen, fündig. Auf 43 Etappen, jede von ihnen mit einer Wegstrecke um die 20 km. Die persönliche Distanz bestimmt allerdings jeder selbst. Denn selbstverständlich können die Etappen auch einzeln oder variabel kombiniert bewältigt werden. Die 3-Länder-Rundtour ist eine Variante für jene, die die landschaftlichen Hochgenüsse als Kurzversion erleben möchten.

Die paradiesischen Ausblicke im „Garten Eden“ sind verlässliche Weggefährten, die wiederkehrend zum Innehalten einladen. Verführerisch duften die Genüsse aus der kreativen Alpen-Adria-Küche entlang der Wegstrecke. Beeinflusst von den regionalen Esskulturen dreier Länder. International beliebt, selbst bei verwöhnten Gourmets. Serviert von geselligen Gastgebern, die gerne aus der Küche plaudern.

Millstätter Alpe mit Millstätter See

Gestillte Sehnsucht Gestartet wird inmitten des Nationalparks Hohe Tauern, dem größten Nationalpark Österreichs. Der Trail führt nach Heiligenblut, Großkirchheim und in die Künstlerstadt Gmünd, ausgezeichnet mit dem „EDENAward 2011“. Quer über die beeindruckende Millstätter Alpe mit ihren sanften Rundungen der Nockberge. Weiter nach Arriach, dem geographischen Mittelpunkt Kärntens, über die aussichtsreiche Gerlitzen Alpe, nach Velden am berühmten Wörthersee und zur Baumgartnerhöhe unweit des Faaker Sees. Auf den nächsten Etappen des Alpe-Adria-Trails begibt man sich auf Slowenisches Staatsgebiet. Es geht durch den

Ski-Weltcup-Ort Kransjka Gora, entlang der türkisgrünen Soča, quer durch den Nationalpark Triglav inmitten der geheimnisvollen Julischen Alpen, in die Weinbaugegend Goriška Brda, und später zum Gestüt und Pferdesportzentrum Lipica. Im Weinparadies Collio überschreitet man erstmals die Grenze zu Italien und stößt westlich in die traditionsreiche Stadt Cividale del Friuli vor. Nächstes Ziel ist die raue Landschaft der Hochebene des Karst. In Duino erreicht man das Meer. Und nur ein paar Kilometer weiter ist es endgültig geschafft und das idyllische Hafenstädtchen Muggia erreicht. Gekonnt in Szene gesetzt vom Licht der Adria.

Information Nähere Informationen unter www.alpe-adria-trail.com und www.facebook.com/AlpeAdriaTrail


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Professionelle Eventmanager

Luxussegment erweitern

Das Courtyard by Marriott Wien Messe spezialisiert sich auf individuell gestaltete Events von 25 bis 400 Personen. ness-Hotel insgesamt 14 Konferenzund Banketträume für Tagungen und Veranstaltungen mit eines Kapazität von 25 bis 400 Personen zur Verfügung. Die Konferenzräume präsentieren sich dank der großzügigen Panoramafenster in ausreichend natürlichem Tageslicht. Modernste Konferenztechnik und Breitband-Internetanschluss sind im Courtyard by Marriott Wien Messe ebenso selbstverständlich wie professionelles Eventmanagement.

Tageslicht und Grünanlage Der Hauptbankettraum, auch Prater genannt, liegt im Erdgeschoß und ist mit einer Gesamtmeetingfläche von 341 Quadratmetern und einer maximalen Sitzkapazität von 380 Personen der größte Veranstaltungsraum. „Prater“ kann in bis zu vier separate Räume unterteilt oder als ein großer Raum genutzt werden. Dank direktem Zugang zum Außenbereich können die Veranstaltungsgäste zudem die Grünanlage unter freiem Himmel genießen.

Accor setzt Fokus auf das Luxus- und Upscale-Segment, und bis 2015 werden 400 Hotels angestrebt. Courtyard by Marriott Wien Messe

O

b Galadiner, Barbecue, Küchenparty, Tagung, Kongress, klassisches Meeting oder Firmenweihnachtsfeier, Hochzeit, Ball, Modenschau oder Produktpräsentation in großem Stil – alle diese Veranstaltungen haben ein gemeinsames Ziel: Den Gästen soll in perfektem Rahmen ein individuelles und unvergessliches Ereignis geboten werden. General-Managerin Sonja Bohrer und das professionelle Event-Team des Vier-Sterne-BusinessHotels Courtyard by Marriott Wien Messe setzen auf individuelle Beratung der Kunden. „Nur mit einem eingespielten Team und einer optimalen Zusammenarbeit aller hoteleigenen Abteilungen gelingt es, die vielen Schritte von der Bankettreservierung über die Ideenfindung, die kulinarische Ausrichtung, die technische Umsetzung bis zur perfekten Service-Begleitung einer Veranstaltung gekonnt zu meistern“, erklärt Bohrer. Auf insgesamt 800 Quadratmetern und zwei Etagen stehen im Busi-

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Das Angebot der Verpflegung der Eventgäste geht vom gesetzten Dinner über die Küchenparty bis zum „Flying Buffet“

Insgesamt zehn Räumlichkeiten, darunter zwei Board-Rooms, stehen den Gästen im ersten Stock des VierSterne-Hotels zur Verfügung. Das hoteleigene Küchen-Team zaubert Speisen für jeden Geschmack und jeden Anlass. Auch hier sind den Ideen keine Grenzen gesetzt: vom gesetzten Dinner über eine Küchenparty bis hin zum klassischen Buffet oder einem „Flying Dinner“. Die Eventmappe des Hauses gibt es in neuer Form in einer übersichtlichen Online-Broschüre auf der Homepage des Hotels zum Durchblättern.

D

er weltweit führende Hotelbetreiber Accor möchte das Angebot im Luxus- und Up-scale-Segment von derzeit 300 Accor-Häusern (65.000 Zimmer weltweit) bis 2015 auf 400 Häuser erweitern. Accor hat einen Luxus-Ansatz entwickelt, der auf dem französischen Ursprung der Gruppe basiert und unkonventio-nelle Individualität in den Mittelpunkt stellt. Jede der vier Marken – Sofitel, MGallery, Pullman und Grand Mercure – ist auf diesem stark segmentierten Markt so ausgerichtet, dass sie den Erwartungen der Kunden wie auch der Eigentümer gerecht wird. „Im Segment Luxus- und Upscale ist künftig mit einer starken europäischen Stimme zu rechnen. Wir haben äußerst hohe Ambitionen für unsere Marken und Hotelketten und verfügen über beste Voraussetzungen für eine rasche Expansion auf diesem Markt“, erklärt Yann Caillère, Presi-

Extra breite Betten

dent und COO von Accor. 42 Prozent der Luxus- und Upscale-Hotels der Gruppe befinden sich heute im Raum Asien-Pazifik, 35 Prozent in bedeutenden europäischen Städten. Die beabsichtigte Expansion soll zu über 90 Prozent über Managementverträge vorangetrieben werden. Die vier Marken im oberen Preissegment teilen sich eine Reihe gemeinsamer Werte als wesentliche Bestandteile des Luxus. Diese sind: ein echter Sinn für Gastfreundschaft, kreatives Ideenreichtum, kompromisslose Qualität und Weltverbundenheit. Die Marke Sofitel verfügt über ein wachsendes Netz von derzeit 120 Hotels (Managementverträge) an internationalen Spitzenstandorten in 40 Ländern. Aktuell geplant sind zehn Hoteleröffnungen. Die nächste Neueröffnung ist das „Sofitel So Singapore“, für das Karl Lagerfeld derzeit das Logo entwirft.

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Hotel Markus Sittikus zeigt sich nach Renovierung in neuem Gewand.

einfach. perfekt!

Die Zimmer spiegeln den extravaganten Charakter des Hauses wider

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m Vier-Sterne-Hotel Markus Sittikus im Herzen der Stadt Salzburg wurden acht der insgesamt 39 Zimmer vollständig renoviert und neu eingerichtet. Diese zeichnen sich nun ebenfalls durch ein individuelles und künstlerisch arrangiertes Interieur mit liebevollen Details aus. Die gesamte Einrichtung trägt im belebenden Zusammenspiel von Tradition und Moderne die persönliche Handschrift der Geschäftsführerin Anna Sunshine Sigl. Die Hoteleigentümerin kombiniert Trends mit Tradition und charmanten Raffinessen. Jedes der insgesamt 39 Zimmer versprüht seinen eigenen Charme. Für Sigl steht Individualität an erster Stelle: „Die besonderen Details und das individuelle Dekor der einzelnen Zimmer spiegeln den extravaganten Charakter unseres Hau-

Anna Sunshine Sigl entstammt der Eigentümerfamilie der Privatbrauerei Sigl

ses wider, auf den wir sehr stolz sind“, erklärt die Geschäftsführerin den stilistischen Ausgangspunkt der Renovierung im Hotel Markus Sittikus. Grundsätzlich stehen für die Hotelgäste verschiedenste Zimmerkategorien zur Auswahl: Die Dimension erstreckt sich vom Einzelzimmer über Standard- und Superior-Doppelzimmer bis hin zum Dreibettzimmer. Alle 39 Nichtraucher-Zimmer unterscheiden sich in Stil und Einrichtung. Vor allem für Businesskunden interessant sind die neuen Einzelzimmer mit extra breiten Betten (1,10 m).

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herrlich duftende Weizenbackware mit aromatischem Olivenöl verfeinert. Italienisches Flair – in nur wenigen Minuten auf den Tisch gezaubert.

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T oeui n M r iusnmgu s

Umf rage der Woche

Wie lief das Muttertagsgeschäft? Gerhard Bocek, Marchfelderhof, Deutsch-Wagram/NÖ Das Geschäft lief atemberaubend. Wir waren etwa vier Wochen im Vorhinein ausreserviert. Und zwar mittags, nachmittags und abends! Für viele Leute hat das einfach Tradition, dass man zum Muttertag in dem Marchfelderhof kommt, genauso wie viele den Geburtstag immer hier bei uns feiern. Auch wenn der eine oder andere mir am Muttertag versichert hat, er kommt seit 25 Jahren regelmäßig zu mir, und ich mir denke, dass ich den noch nie gesehen habe ... Aber wir waren jedenfalls von Mittag bis elf Uhr abends voll. Es war herrlich! Heinz Hanner, Restaurant Hanner, Mayerling/NÖ Gerade am Land ist der Muttertag ja ein Muss-Geschäft. Wenn’s da nicht läuft, ist es ein Problem. Für uns war der Muttertag vor zwei Wochen wahrscheinlich der tollste, den wir je hatten. Auch die Mitarbeiter waren richtig happy an dem Tag. Nicht nur das Restaurant war ausgebucht, auch unsere Leger-Schiene war knallvoll. Wie überhaupt das Bistro-Konzept sehr gut geht, weil die Leute halt auch in Zeiten wie diesen gerne zum Hanner gehen und gute Qualität genießen, aber halt nicht so viel Geld ausgeben wollen. Josef Leban, Gasthaus Leban, Kittsee, Burgenland Heuer ist der Muttertag für uns ungünstig gefallen. Aber grundsätzlich ist der Muttertag bei uns immer ein besonders guter Tag, da könnten wir das Lokal dreimal füllen. Wir haben zwar fast 90 Sitzplätze, aber für Muttertag sind wir immer sehr schnell ausgebucht. Davon abgesehen, dass der Sonntag an sich bei uns der stärkste Tag in der Woche ist. Nach und nach wird das Geschäft aber auch unter der Woche besser. Gerhard Fuchs, Kreuzwirt, Gut Pössnitzberg Wir sind ein DreiHauben-Restaurant. Fallen nicht wirklich in die Zielgruppe der Ausflugsrestaurants für Großfamilien. Zu unser aller Überraschung lief das Muttertagsgeschäft heuer besser als in den letzten Jahren. Ich habe ein eigenes Muttertagsgericht kreiert, in dem sich die Philosophie unseres Hauses widerspiegelte. Bei uns werden nur regionale Produkte verwendet. Ich ziehe diese Konzept schon seit zehn Jahren durch – anfangs belächelt, hat es sich bewährt.

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Cicero

Michael Vesely, reisinger’s am salzgries

zweifelt am Trendstatus Kürzlich betrat Ihr Cicero, in Begleitung eines befreundeten Ehepaars samt zehnjähriger Tochter, eines jener Wirtshäuser, die ganz plötzlich im Trend liegen und von Gästen geradezu überrollt werden. Tatsächlich war der Gastraum, der in etwa 40 Personen Platz bot, ziemlich voll. Reserviert hatte Cicero nicht, doch freundlicherweise verwandelte einer von zwei Kellnern rasch einen für zwei Gäste gedeckten Tisch in einen für vier, bevor er sich flugs anderen Gästen widmete. Es dauerte an die fünfzehn Minuten, bis er für die Aufnahme der Getränke wiederkehrte, noch einmal so lang, bis die Speisen bestellt, und in Summe mehr als 50 Minuten, bis sie auf dem Tisch waren. Auf das fehlende Besteck hatte man weiterhin vergessen, ebenso auf einen bestellten Salat. Für eine Pfeffermühle

musste Ihr Cicero gleich mehrmals nachsetzen. Dafür kümmerte sich niemand um die leeren Gläser. Generell war es für Gäste überaus schwierig, ihre Wünsche kundzutun, da die Kellner immer wieder lange in der Küche verweilten und dann mit dem versunkenen Ausdruck von „Ich habe jetzt keine Zeit für so etwas!“ an den Gästen vorbeirauschten, um zumindest die Speisen an die Wartenden zu bringen. Wenig überraschend war der Vorgang des Bezahlens ebenfalls mit ausgiebiger Wartezeit verbunden. In Summe hatten Ihr Cicero und seine Freunde ganz gut gegessen, lange gewartet, sich ob der Überforderung der Servicekräfte gewundert und auch einige Male geärgert. Stellt sich die Frage, wie lange so ein Wirtshaus seinen Trendstatus halten kann.

Jetzt also das Olivenöl. Geht es nach dem Willen der Europäischen Union, dann dürfen wir Gastronomen ab dem nächsten Jahr Olivenöl nur mehr in kleinen Einwegflaschen auf den Tisch stellen. Als Grund wird möglicher Betrug durch minderwertiges Öl angegeben. Die geplante Verordnung soll Verbrauchern davor schützen, gepanschtes Öl serviert zu bekommen. Es ist vermutlich nur mehr eine Frage der Zeit, bis andere offen ausgeschenkte Lebensmittel folgen werden. Dem Gast wird von den EU-Beamten offenbar nicht zugetraut, selbst Qualität zu erkennen. Tatsächlich erzeugen derartige Verordnungen unmündige Konsumenten, die in Folge mit immer mehr Verboten vor angeblichen Bedrohungen geschützt werden müssen. Weiters ist zu befürchten, dass die unzähligen kleinen Lieferanten, deren

Produkte unser gastronomisches Angebot so spannend und vielfältig machen, den mit diesen Verordnungen immer einhergehenden bürokratischen und finanziellen Aufwand (bspw. für Zulassungen) nicht überstehen. Zusammen mit der geplanten EU-Saatgutverordnung, die zu einer weiteren Reduktion der verfügbaren Obst- und Gemüsesorten führen kann, steht am Ende dieser Entwicklung der europaweite Einheitsgeschmack, geliefert von einigen wenigen Großbetrieben. Der Trend geht bereits dahin: Die Umsätze der Fastfood-Industrie boomen, ebenso wie die der Convenience-Produzenten. Aus anderen Branchen wissen wir: Sobald ein Produkt zu „commodity“ wird, bleibt lediglich der Preis(-Kampf) als Unterscheidungsmerkmal. Ob das dann noch Gastronomie ist?

in oder ou t ? | Frühstück außer Haus Vor wenigen Jahren als neuester Trend aufgekommen, läuft das Außer-Haus-Frühstücksgeschäft nicht mehr unbedingt in jedem Fall wie geschmiert.

36%

64% Ergebnis aus interner Umfrage und Facebook-Community

Kindersegen im Büro? Expertise: Am besten funktioniert’s immer, wenn Chef und junge Mutter am selben Strang ziehen – dazu weitere Infos zu neuen Finanz-Regelungen.

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enn man nach einem Karenzurlaub wieder zurück in den Job kommt, ist meist alles anders: In der Firma ist die Zeit nicht stehengeblieben, es gibt neue Kunden, neue Arbeitsbereiche etc., und gleichzeitig ist man nicht mehr so flexibel wie früher, weil man sich ja um ein Kind kümmern muss. Der Anspruch auf Karenz dauert – je nach Vereinbarung mit dem Chef – maximal bis zum Tag vor dem zweiten Geburtstag des Kindes. Achtung: Auch wenn man länger Kindergeld bezieht – das Recht auf seinen alten Job hat man nur zwei Jahre lang. Während der Karenz ist der Arbeitgeber verpflichtet, den Arbeitnehmer über wichtige Änderungen im Betrieb zu informieren. Es wäre aber sowieso anzuraten, in Kontakt mit den KollegInnen und dem Arbeitgeber zu bleiben, um auf dem Laufenden zu sein. Während der Karenz kann auch ein geringfügiges Dienstverhältnis mit demselben Arbeitgeber eingegangen werden, ohne den Kündigungsschutz zu gefährden. Außerdem ist es möglich, drei Monate der Karenz bis zum sechsten Geburtstag des Kindes aufzuheben. In Betrieben mit mehr als 20 Dienstnehmern kann auch das Recht

auf Teilzeitarbeit bis zum sechsten Geburtstag des Kindes in Anspruch genommen werden – für alle diese Ansprüche sind Fristen zu wahren, innerhalb derer man dem Arbeitgeber Bescheid geben muss. Aus eigenem Interesse ist es wichtig, sich rechtzeitig um eine angemessene Betreuung für den Nachwuchs zu kümmern – es lässt sich wesentlich leichter arbeiten, wenn man das Kind in guten Händen weiß. Bei Erkrankung des Kindes hat man Anspruch auf Pflegefreistellung bis zu einer Arbeitswoche pro Jahr, für ein im gemeinsamen Haushalt lebendes Kind unter zwölf Jahren kann man noch eine zweite Woche bekommen, falls dieses noch pflegebedürftig ist. Ist die Zeit der Pflegefreistellung erschöpft, kann der Arbeitnehmer auch ohne vorherige Vereinbarung mit dem Arbeitgeber Urlaub nehmen. Eine Möglichkeit, einem Arbeitnehmer Geld zukommen zu lassen, ohne Lohnnebenkosten auszulösen, ist ein Zuschuss zu den Kinderbetreuungskosten: Bis zu EUR 500,– p. a. kann für Kinder, die noch nicht zehn Jahre alt sind und die in einer öffentlichen oder privaten institutionellen Kinderbetreuungseinrichtung oder

von einer pädagogisch geschulten Person betreut werden, bezahlt werden. Dieser Zuschuss ist lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei, muss aber allen oder bestimmten Gruppen von Arbeitnehmern gewährt werden. Allen Arbeitnehmern mit Kind kann man als Chef am besten mit Verständnis für das eine oder andere Zuspätkommen, Früher-abholen-Müssen etc. Freude machen. Die Arbeitnehmer werden es mit höherer Motivation und Loyalität danken, außerdem werden sie sicher durch praktische Übung „multitaskingfähiger“ ...

Rechnungsausstellung in Fremdwährung Bei internationalen Geschäften ist vertraglich oft eine andere Währung als der Euro als Abrechnungsbasis festgelegt. In diesem Fall ist ab 2013 die verpflichtende Angabe des Steuerbetrages in Euro vorgesehen. Die Umrechnung hat mit dem Tageskurs zum Zeitpunkt der Leistungserbringung zu erfolgen.

Kontakt

Neue Vorsteuerregeln bei Ist-Bezug! Seit 1. Jänner 2013 können Ist-Versteuerer (das sind jene, bei denen die Umsatzsteuerabrechnung nach Zahlungseingängen erfolgt) Vorsteuern auch erst geltend machen, wenn die (Vorsteuer enthaltende) Rechnung bezahlt ist. Dies hat insbesondere auf die gängige Praxis der Überrechnung der Umsatzsteuer negative Auswirkungen und erhöht – zumindest kurzfristig – den Finanzierungsbedarf. Nach dem Gesetzestext ist die Überrechnung nicht mehr möglich.

Dr. Michael Kowarik Der Rat-&-Tat-Autor ist Wirtschaftstreuhänder, Steuerberater und zertifizierter Wirtschaftsmediator. 1150 Wien, Schwenderg. 7–13, Stiege 2 T 01/892 00 55, E info@kowarik.at, www.kowarik.at


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Entgeltliche Einschaltung

Frischfleisch für den Grill Gerade beim Kurzbraten und Grillen ist die Fleischqualität besonders wichtig. Deshalb verlassen sich besonders in der Grillsaison viele Küchenchefs auf das qualitätsgeprüfte KRÖSWANG-Sortiment. „Bis ein Steak oder Kotelett am Griller brutzelt, ist es vielen Einflüssen ausgesetzt, die für die Grilltauglichkeit ausschlaggebend sind. Diese Einflüsse beginnen bei der Haltung und Fütterung der Tiere, setzen sich bei Transport und Schlachtung fort und enden bei der lückenlosen Kühlkette bis zur Zustellung in die Küche“, erklärt Mag. Manfred Kröswang. Deshalb lohnt es sich, einen Blick auf die Produktionsbedingungen von Grillfleisch zu werfen.

len. Nach dem Schlachten wird das Fleisch langsam abgekühlt, dadurch wird es besonders zart – zu schnell abgekühltes Fleisch wird zäh.

ALMO-Almochsenfleisch Beim Grillen von Rindfleisch kommt es vor allem auf Zartheit und gute Marmorierung an.

Deshalb ist das ALMO-Almochsenfleisch besonders für die Grillsaison perfekt geeignet. Den ALMOs wird nämlich die nötige Zeit zum Wachsen gelassen. Durch das langsame Wachstum ist das Fleisch besonders zart, wunderschön marmoriert und durch den hohen intramuskulären Fettanteil besonders geschmacksintensiv.

PREMIUM-Schweinefleisch

Lamm & Wild Immer beliebter in der Grillsaison wird Lammfleisch. Der Frische-Lieferant bietet unter anderem Lammkronen, Lammkeulen und Lammkeulenscheiben sowie Lammrücken. Besonders gut am Grill macht sich auch Wildbret, das es ganzjährig in hoher Qualität bei KRÖSWANG zu bestellen gibt. Wild ist aber nicht nur köstlich, sondern auch gesund. Denn einerseits ist Wildfleisch arm an Fett und Cholesterin, andererseits reich an Eiweiß, Mineralstoffen, Vitaminen und ungesättigten Omega-3-Fettsäuren.

Geflügel

Kröswang (3)

Ausgewogene Fütterung mit qualitativ hochwertigen Futtermitteln und ausreichend Platz für die Schweine ist Grundvoraussetzung für eine gute Entwicklung des Tieres und somit des Fleisches. Deshalb hat Schirnhofer mit 100 ausgewählten heimischen Schweinebauern ein einzigartiges Qualitätssicherungssystem für PREMIUM-Schweinefleisch entwickelt. Ein kurzer Tiertransport und eine schonende Schlachtung sind ebenfalls wichtig für die Fleischqualität. Bei Schirnhofer werden die Schweine nach der sanften CO2-Betäubung geschlachtet, das bedeutet für die Tiere weniger Stress und für die Küchenchefs keine Probleme mit wässrigem Fleisch beim Gril-

Und das schmeckt man vor allem beim Grillen und Kurzbraten.

Ein perfektes Steak braucht hochwertige Rohstoffe – die gibt’s beim Frische-Lieferanten

Gesund und köstlich ist auch frisches Geflügel, das KRÖSWANG vom Kärntner Qualitätsproduzenten Wech bezieht. Die Tiere stammen aus Bodenhaltung mit natürlichen Tages- und Nachtrhythmen, sauberem Quellwasser und hochwertigem Futter. Rund 270 Geflügelbauern sorgen bei Wech für den täglichen Nachschub an frischen Maishendln und Bauernputen – am Tag nach der Produktion ist die Ware beim KRÖSWANG-Kunden.

Der Salat ist fertig

Frisch aus dem Teich

Der KRÖSWANG Frische-Vorteil bei küchenfertigem Salat: Produktion nur auf Bestellung, Verwendung erntefrischer Rohstoffe, Lieferung innerhalb von 24 Stunden.

Erst wenn die Kunden bestellt haben, werden die Fische aus dem Teich geholt. Kein anderer Großhändler bietet frischere Fische.

gänge reduzieren die Keimzahlen, schließen die Poren und garantieren somit eine haltbare Frische ohne Verlust an Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. „Ganz wesentlich für die Frische ist auch der spezielle Aromabeutel“, erklärt Mag. Manfred Kröswang, „der Atmosphärenaustausch reduziert die Keimzahlvermehrung erheblich und sichert somit die haltbare Frische.“ Nicht nur die Frische spricht Tagesfrische Salate bei KRÖSWANG: 100 % Frische, 100 % Geschmack, für küchenfertige Salate, 0 % Abfall auch die Kosten sind ein gutes Argument: Denn die SaAlle tagesfrischen Salate im KRÖSWANG-Sor- late sind immer fix kalkulierbar, von 10 kg eintiment werden mit lückenloser Qualitätssiche- gekaufter Ware können auch 10 kg verkauft rung in der Delikatessen-Manufaktur Kugler’s werden, selbstverständlich reduzieren sich Köstliche in München hergestellt – naturbelas- auch die Personalkosten. Weil die Produkte besen und ohne chemische Zusätze. „Die Produk- reits 100 % hygienisch geliefert werden, köntion erfolgt ausschließlich auf Bestellung und nen auch keine Verunreinigungen in der Küche wird innerhalb von 24 Stunden an unsere Kun- entstehen. Die Aromabeutel verhindern außerden geliefert – damit garantieren wir maximale dem lästige Geruchs- und GeschmacksüberFrische der Produkte“, erläutert Mag. Manfred tragungen zwischen den Waren im Kühlraum Kröswang. und erhöhen die Qualität der im Kühlraum geBei Kugler’s Köstliche beginnt die strikte Qua- lagerten Produkte. litätskontrolle schon bei der Anlieferung der Neben tagesfrischen Salaten und SalatRohstoffe: Ausschließlich frischeste und hoch- mischungen produziert Kugler’s Köstliche für wertigste Waren passieren die Qualitätssiche- KRÖSWANG Rohkost und Gemüse, Kräuter, Gerung. Stabilität und Haltbarkeit der geschnit- müsemischungen und Gemüsepfannen, Feintenen Naturprodukte wird durch modernste kostsalate sowie Feinkostaufstriche. Alle Artikel Schneidemaschinen gewährleistet, welche werden ausschließlich auf Bestellung produziert die Zellstruktur der Salate nur minimal ver- und innerhalb von 24 Stunden tagesfrisch geletzten. Schonende biologische Waschvor- liefert.

Forelle, Saibling und Co werden für KRÖSWANG-Kunden im oberösterreichischen Gunskirchen ausschließlich auf Bestellung produziert – und das täglich. Bis 11.30 Uhr bestellen die KRÖSWANG-Kunden ihren frischen Süßwasserfisch, pünktlich um 12 Uhr geht der Sammelauftrag an den Fischproduzenten Holzinger. Sofort nach Auftragseingang werden bei Holzinger die bestellten Fische aus dem Quellwasserteich geholt, geschlachtet, verarbeitet und am gleichen Tag versandfertig gemacht. Bereits am nächsten Vormittag sind die bestellten Fische in der Küche der KRÖSWANG-Kunden und können tagesfrisch verarbeitet werden. Alle Holzinger-Fische stammen ausschließlich aus Aquakulturen, „das heißt, die Tiere werden unter kontrollierten Bedingungen

gezüchtet und laufend veterinärmedizinisch überprüft“, erläutert Mag. Manfred Kröswang. Alle Fische werden durch geschulte Mitarbeiter ausschließlich händisch verarbeitet, dadurch ergeben sich keine mechanischen Verletzungen, und der Fisch bleibt länger frisch. Transportiert und geliefert werden Forelle, Saibling und Co auf Eis in zertifizierten Styropor-Verpackungen – das sind die besten Lagerbedingungen für frischen Fisch. Die Nachfrage nach heimischen Qualitätsfischen steigt seit Jahren, deshalb baut KRÖSWANG sein Sortiment laufend aus. Aktuell sind folgende Fische tagesfrisch erhältlich – küchenfertig oder als Filets: Saibling, Seesaibling, Forelle, Bachforelle, Seeforelle, Lachsforelle, Wels, Naturwels, Huchen, Stör und Karpfen.

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Prominente Neubesetzung im Artner

Speisekarte der Woche

Helmut Österreicher und Herbert Schmid wollen mit zeitgemäßer österreichischer Küche neuen Schwung in das Restaurant am Wiener Franziskanerplatz in Wien bringen.

Es grünt so grün

Text: Alexander Jakabb

Eine „Green Card“ einmal anders: nicht die weltweit heißbegehrte unbeschränkte Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis für die USA, sondern eine Speisekarte (die zusätzlich zur regulären Karte als mit Kreide beschriftete Tafel aufliegt) mit allerlei „grünen“ Gerichten. Quasi die „Green Card“ für jedermann. Entdeckt im Wirtshaus Steirereck der Familie Reitbauer am steirischen Pogusch.

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Veranstaltungen

Obstschnitzkurs des Kochverbandes Jakabb

ie kennen sich seit drei Jahrzehnten, davon haben sie 24 Jahre gemeinsam im Wiener Steirereck gearbeitet. Vier-HaubenKoch Helmut Österreicher verschlug es danach ins MAK (Österreicher im MAK), der erfahrenste Käsesommelier der Nation, Herbert Schmid, übernahm die Restaurantleitung im Wiener „Eisvogel“. Der umtriebige Gastronom Markus Artner hat nach den Abgängen von Christoph Brunnhuber (zurück ins Fabios) und Sommelier Hermann Botolen mit Österreicher und Schmid würdige Nachfolger für den Relaunch seines Innenstadtlokals engagieren können. Helmut Österreicher wird hauptsächlich für die Küchenlinie verantwortlich sein und kündigt an: „Meine Wurzeln sind eine sehr bodenständige österreichische Küche, die ich hier neu interpretieren werde. Wir werden sehr saisonal arbeiten. Die Hauptaufgabe wird aber sein, die Küche zu überwachen und strukturell immer wieder Veränderungen zu machen und sozusagen Finetuning zu betreiben. Durch den vorigen Küchenchef war eine italienische Linie vorhanden, der Wunsch von Markus Artner ist aber, eher typisch österreichisch zu kochen.“ Mit einem Großteil der Köche und Mitarbeiter hat Österreicher früher schon zusammengearbeitet. Die Küchenstruktur und die Speisekarte

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Helmut Österreicher, Sous-Chefin Andrea Hofmann (ex MAK), Küchenchef Markus Krenn (ex Eisvogel/Meinl/Steirereck), Restaurantleiter Herbert Schmid (ex Eisvogel) haben Anfang Mai ihre neue Tätigkeit gemeinsam aufgenommen (v. l.)

wurden bereits in den ersten Tagen geändert. Küchenchef Markus Krenn (ex Sous-Chef Eisvogel) und Andrea Hofmann (ex Sous-Chefin im MAK) werden im täglichen Einsatz werken, Küchenleiter Österreicher wird so oft wie möglich da sein und immer wieder mithelfen.

Bewährtes belassen Der Jospergrill, für den Artner in den letzten Jahren Aufmerksam-

keit bei den Gästen erweckt hat, wird auch wieder in Betrieb genommen, da viele Stammgäste deswegen auch herkommen. Restaurantleiter Schmid hat nicht vor, an der Weinkarte viel zu verändern, da sie nach seiner Meinung sehr umfangreich und hochwertig ist. Als Traditionalist ist er auch ein Freund von Beständigkeit. „Ich rechne stark damit, dass ich hier länger als ein paar Monate mit dabei

sein werde. Man will ja auch Kontinuität und ich habe schon vor, hier längere Zeit mitzuwirken“, verspricht Österreicher. In weiterer Folge sollen mit den anderen beiden Wiener Lokalen von Patron Artner, auf der Wieden und in der Hermesvilla im Wiener Lainzer Tiergarten, Synergien geschaffen werden. www.artner.co.at

Der Verband der Köche Österreichs veranstaltet für seine Mitglieder im Vereinslokal Thorvaldsengasse 24/54/R1, 1120 Wien, von 10. bis 11. Juni von 9 bis 16 Uhr einen Gemüseund Obstschnitzkurs. Mitgliederrabatt: Lehrlinge € 100,– und sonstige Mitglieder € 30,–. Anmeldung unter info@kochenundkunst.at

DiningCity Restaurantwoche Von 1. bis 7. Juli 2013 findet die inzwischen schon 9. DiningCity Restaurantwoche in Österreich statt. Infos: www.restaurantwoche.at

Frische-Kompetenz bei KASTNER!

„Sichern Sie sich den neuen Frischekatalog!“ Unter: office@kastner.at oder www.kastner.at Christof Kastner, Geschäftsleitung


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To g au st rr i som nu om s ie

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Wein

Verkostung steirischer Lagenweine Am Montag, 27. 5., laden die Steirischen Terroir- und Klassikweingüter erstmalig zur Verkostung ins Palais Ferstel. Zwischen 15 und 20 Uhr können die aktuellen Jahrgänge der Großen STK Lage® 2011, Erste STK Lage® 2012 und Steirische Klassik® 2012 der Weingüter Gross, Lackner-Tinnacher, Wolfgang Maitz, Neumeister, Erich und Walter Polz, Erwin Sabathi, Hannes Sabathi, Sattlerhof, Tement, Winkler-Hermaden verkostet werden. Zusätzlich können auch internationale Sauvignon Blancs und reifere Jahrgänge verkostet werden. Von 14 bis 15 Uhr findet ein Lagenworkshop statt. Anmeldung: wine@wine-partners.at

Weinblüte in Lutzmannsburg Mit der ersten Lutzmannsburger Weinblüten-Wanderung am 8. und 9. Juni 2013 laden die elf Lutzmannsburger Winzerfamilien Weinliebhaber ein, das Rotweinerlebnis mit allen Sinnen zu erleben und die ganze Vielfalt der Lutzmannsburger Weine am Ort ihres Ursprungs zu probieren. www.rotweinerlebnis.at

Wie schmeckt Grüner Veltliner? Praktisch jeder heimische Weinfreund bildet sich ein zu wissen, wie Grüner Veltliner schmeckt. Doch die wenigsten haben Veltliner aus Neuseeland, Australien, Deutschland oder den USA probiert. Text: Wolfgang Schedelberger

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a, dürfen s’ denn des? So naiv-empört sich Kaiser Ferdinand I. seinerzeit über Demonstranten in Wien äußerte, so denken viele Österreicher, wenn sie das erste Mal hören, dass „unser“ Grüner Veltliner heute auf der ganzen Welt angebaut wird. Und nicht nur in unseren östlichen Nachbarländern Tschechien, Slowakei und Ungarn, wo der Grüne Veltliner schließlich auch eine lange Tradition hat. Doch für eine Rebsorte gibt es natürlich keinen Gebietsschutz. Mit dem gleichen Recht, mit dem heimische Winzer französische Rebsorten wie Chardonnay, Sauvignon Blanc, Merlot oder Pinot Noir anbauen, probieren heute Winzer aus den USA, Neuseeland, Australien und Deutschland, aus der Grünen-Veltliner-Rebe gute Weine zu keltern. Und der eine oder andere Grüne-Veltliner-Stock wird wohl auch schon in China stehen. Wie diese Weine schmecken, wollten Heinz Frischengruber und Roman Horvath von der Domäne Wachau gemeinsam mit geladenen Weinexperten vergangene Woche herausfinden.

Gefahr oder Kompliment? Susanne Staggl von der ÖWM, die an der Verkostung ebenfalls teilnahm, er-

Schedelberger

Meldungen

Heinz Frischengruber und MW Roman Horvath von der Domäne Wachau organisierten diese ungewöhnliche Verkostung

klärte dazu: „Eigentlich ist es ein Kompliment an unsere Winzer, das an so vielen Orten mit Grünem Veltliner experimentiert wird. Er ist zu einer international bekannten Premium-Marke geworden, und das sollte uns stolz machen. Entscheidend wird es sein, dass wir in Österreich unsere Stilistik beibehalten und weiter gezielt auf ein stimmiges Herkunftsmarketing setzen.“ Aber was verleiht dem Grünen Veltliner seine universelle Einsatzfähigkeit zu fast allen Gerichten? Sind es unsere Böden, das heimische Klima oder eben

doch die Rebe an sich? Bis auf einen Wein aus Ungarn, der unter dem Namen „Grashopper“ bei heimischen Diskontern verkauft wird, wurden ausschließlich Premium-Weine verkostet, die in ihren Herkunftsländern zwischen zehn und 25 Euro kosten. Weiters ist zu bemerken, dass die meisten Veltliner-Weingärten in Übersee noch relativ jung sind. Einen „Pfefferl“, wie er für die meisten heimischen Veltliner typisch ist, suchte man vergeblich. Bei den meisten neuseeländischen Veltlinern war ein Sauvignon-Blanc-Ton be-

merkbar. Die beiden besten Überseeweine der Verkostung waren für mich der Heart of Gold 2010 aus Oregon und der Grüne Veltliner 2012 von Hahndorf Hill aus Australien. Näher an unserem gewohnten Geschmacksbild waren die Veltliner aus der Pfalz (Weegmüller 2011) und aus Mähren (Veltlinske Zelené 2010). Fürchten müssen sich unsere Winzer vor der Konkurrenz aus Übersee also nicht. Diese beleben die Weinszene und machen unsere Parade-Rebsorte zu einem internationalen Thema.

Jetzt auch in Rosé Zum zehnten Geburtstag strahlt Schlumberger DOM in neuem Gewand und erstmals in Rosé. Text: Wolfgang Schedelberger

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Sorte Refosco Ausbau im Edelstahl auf der Hefe mit wöchentlicher Bâtonnage über ca. 60 Tage Empfehlung passt gut als Aperitif, zu Vorspeisen, Krustentieren, Meeresfrüchten und zu Pasta mit leichten Saucen Trinktemperatur 10° Celsius Alkohol 12,5 % vol. Auge lachsrosa Farbe mit hell kirschroten Reflexen Nase intensive Aromen von gerade reifen roten Früchten, vor allem Himbeeren und Wildkirschen Gaumen weicher, von lebhafter und frischer Säure schön ausbalancierter Körper; langes und angenehmes Finale

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Masi steht für hochwertige Weine mit modernem Charakter und geschichtlichem Herzen. Um Weine unverwechselbarer Persönlichkeit und Stil hervorzubringen, werden hauptsächlich autochthone Rebsorten Venetiens verwendet und traditionelle mit modernen Techniken der Weinherstellung kombiniert. Die Trauben werden leicht gepresst und die Mazeration findet in der Presse bei 10° Celsius über ca. 2 Stunden statt.

Die DOM-Paten Manfred Tement (l.), Illa Szemes (M.) und F. X. Pichler (r.) mit den beiden SchlumbergerVorständen Eduard Kranebitter (2. v. l.) und Herbert Jagersberger (2. v. r.)

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chlumberger DOM wurde 2003 mit dem Anspruch gegründet, der Gastronomie eine exklusive Prestige-Cuvée mit Champagner-Format anzubieten. Anfangs war es nicht ganz einfach, diesen Anspruch auch zu erfüllen, denn schließlich zeichnen sich große Champagner-Häuser dadurch aus, dass sie bei der Cuveetierung auf größere Mengen älterer Weine zurückgreifen können. Im Laufe der Jahre ist Schlumberger DOM jedoch immer besser geworden, was wohl auch dem glücklichen Händchen von Vorstand Herbert

Jagersberger zu verdanken ist, der für die Produktion verantwortlich ist. Zum zehnjährigen Jubiläum wurde dem DOM nicht nur ein neues Outfit verpasst, mit dem Rosé hat er auch eine kleine, sehr attraktive Schwester bekommen.


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Der Wolf hat Lust auf Wein Das Salzburger Weinhandelshaus Wein Wolf lud zur Veranstaltung „Lust auf Wein“ in die eleganten Räumlichkeiten von Schloss Klessheim.

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roßer Andrang herrschte bei der diesjährigen „Lust auf Wein“-Tour. Der Salzburger Weingroßhändler Wein Wolf präsentierte mehr als 300 Weine aus allen wichtigen Weinbaugebieten Europas und Übersee. 53 Winzer waren angereist, um über 300 Fachbesuchern ihre Neuheiten vorzustellen. Vertriebsleiter Johannes Einzenberger berichtet: „Mit dem aktuellen Weißweinjahrgang 2012 und den Rotweinen aus 2011 warten grandiose Weine in den Kellern. Das Echo der Gastronomen war überwältigend.“ Außerdem gab es zwei hochklassige Workshops. ÖMW-Sommelier Gerhard Elze referierte über Herkunftsstrategien österreichischer Weine, danach präsentierten Fèlsina und Poliziano jeweils sieben Jahrgänge ihrer Top-Lagenweine.

Bestens gelaunt: Wein-Wolf-Geschäftsführerin Christine Stelzer (M.) mit Sandra Andres und Susanne Dämon vom Gläserhersteller Glassy

Bunter Salzburger Weinberg Die Döllerers sind jetzt selbst unter die Weinbauern gegangen. Hinter dem Hotelrestaurant in Golling wurden exquisite Rebstöcke gepflanzt.

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er wünscht sich das nicht? Einen Riesling von Franz Hirtzberger, Grünen Veltliner von Bernhard Ott, Sauvignon blanc und Muskateller von Wolfgang Maitz, Blaufränkisch von Pepi Tesch und Zweigelt von René Pöckl im eigenen Garten stehen zu haben? Vergangene Woche haben diese Winzer, die allesamt seit vielen Jahren mit den Döllerers verbunden sind, bei der Auspflanzung des Weingartens „Hermannshölle“ in Golling mitgeholfen. Getrunken wird dieser Gemischte Satz in Zukunft allerdings nicht als Wein, sondern als Sturm zum Erntedankfest.

Weintipp

Dunkles sattes Rot, fast schwarz und zarte Nuancen von roten Beeren. Typischer Geruch nach Veilchen, sehr frisch in der Nase, intensive Beerenaromatik mit einem satten Touch von neuem Holz, etwas Vanille. Kraftvoll mit zarten Röstaromen, samtige, attraktiv-süßliche Frucht; sehr lang im Abgang. Ein absoluter Preis-Leistungs-Hit. Giovanni Marino von der Trattoria dal Toscano schätzt diesen typischen Morellino vor allem als Speisebegleiter zu Wildschwein- und Rindfleischgerichten. Gastronettopreis: € 8,80

Annemarie Foidl, Präsidentin des österreichischen Sommelierverbandes, empfiehlt Carpe Diem Kombucha als alkoholfreies Genussgetränk.

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Feines aus dem coolen Norden

Frischluft-Dinners Die Tafelfreuden unter freiem Himmel im Weinviertel gehen heuer mit noch mehr ­ Veranstaltungen in die dritte Saison.

Aus dem Waldviertel kommen Lebensmittel von außergewöhnlicher Güte, die auch von der heimischen Gastronomie zunehmend geschätzt werden. Text: Wolfgang Schedelberger

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Keschbaum (2)

Zur Präsentation der Broschüre „Waldviertel – ganz mein Geschmack” fanden sich Top-Produzenten aus dem Waldviertel im Wiener Gasthaus Möslinger ein (oben), wo die Familie Taudes das ganze Jahr über mit Waldviertler Produkten kocht Unten (v. l.): Roman, Monika Josef Taudes mit ihren zwei Kochlehrlingen Rechts: Als Hauptgang gab es die kulinarische Dreifaltigkeit des Waldviertels auf einem Teller – Karpfen in Mohnpanade mit Erdäpfelsalat aus seltenen Sorten des Waldviertels

as Konzept hinter „Tafeln im Weinviertel“ ist rasch erklärt: An langen, weiß gedeckten Tafeln servieren Weinviertler Spitzenköche inmitten der Weinviertler Landschaft beste Gerichte, Winzer reichen dazu den passenden Wein. „Tafeln im Weinviertel“ lebt neben den kulinarischen Highlights vor allem von der wunderbaren Landschaft, und so wird unter freiem Himmel an malerischen Plätzen getafelt – in der Kellergasse, zwischen den Reben, in märchenhaften Schlosshöfen oder mit Blick ins weite Land. Die Erfolge der letzten beiden Jahre waren beachtlich, sämtliche Tafeln waren ausgebucht. Heuer gibt es 25 Tafeln für insgesamt rund 2.200 Gäste. Bei der Zubereitung der Menüs sind regionale Produzenten die ersten Ansprechpart-

ner für die Köche. Wild, Zwiebel, Kürbis, Erdäpfel – all das kommt direkt aus dem Weinviertel und wird liebevoll zu einem Fünf-Gänge-Menü verarbeitet, dabei kann man dem Koch großteils direkt vor Ort über die Schulter blicken. Selbstverständlich kommt auch der passende Wein von Winzern aus der Region. Auftakt für den Weinviertler Genussreigen ist das „Tafeln bei Fürst Liechtenstein“ am Freitag, den 31. Mai, in Wilfersdorf, am Samstag geht es in Asparn an der Zaya bei archäologischen Schätzen weiter. Die weitere Tafeln finden bis Ende August jeweils am Freitag und Samstag statt. Der Weinviertel Tourismus organisiert für auswärtige Gäste Unterkünfte. www.tafeln-im-weinviertel.at

Weinviertel Tourismus / Seymann

rodukte wie Waldviertler Mohn, Waldviertler Karpfen und Waldviertler Erdäpfel werden von Feinschmeckern und ambitionierten Küchenchefs gleichermaßen geschätzt. Ihre jeweilige Herkunft ist durch ihre Auszeichnung als Genussregionsprodukt auch gesetzlich garantiert. Doch das Waldviertel hat kulinarisch noch wesentlich mehr zu bieten. Hervorragende Wurst- und Fleischprodukte etwa (auch das Waldviertler Weiderind ist ein Genussregionsprodukt) oder feine Käse von den Käsemachern. Aus dem weitverbreiteten Roggen wird nicht nur hervorragendes Brot gebacken, sondern auch Whisky gebrannt. Dann gibt es den Waldviertler Hopfen, der den Bieren aus Zwettl und Weitra ihr typisches Aroma verleiht. Im südlichen Waldviertel gedeiht hervorragender Wein, wie etwa im Kamptal. Und wer bei seinem Getränk einmal auf Alkohol verzichten will, kann dies genussvoll mit aromatischen Kräutertees von Sonnentor aus Zwettl tun. All dies wurde bei der Präsentation der Broschüre „Waldviertel – ganz mein Geschmack“ im Wiener Gasthaus Möslinger aufgetischt.

Mit der neuen Broschüre „Waldviertel – ganz mein Geschmack“, in der 72 authentische Geschmackserlebnisse vorgestellt werden, will der Waldviertel Tourismus bewussten Genießern einen Ausflug ins Waldviertel ans Herz legen. „Im Waldviertel verbinden sich traditionelle Landwirtschaft und Lebensmittelveredelung mit den innovativen Geschmacksnoten einer modernen, spannenden Kulinarik. Die Waldviertler Geschmackswelt bietet eine einzigartige Vielfalt, die sich von anderen Regionen Österreichs deutlich unterscheidet. Mit unserer neuen Freizeitbroschüre möchten wir nun alle Gäste einladen, diese besondere Welt persönlich kennenzulernen“, erklärte Andreas Schwarzinger, Ge-

Schedelberger

Vor Ort bewusst genießen

schäftsführer vom Waldviertel Tourismus. „Die Weinviertler haben viele Kartoffeln, wir haben ausgezeichnete Erdäpfel“, erzählte Herbert Frantes von der Erdäpfelregion Lainsitztal. Er hatte Raritäten wie „Blauer Schwede“, „Highland Burgundy Red“ und „Shetland Black“ mitgebracht, die den Erdäpfelsalat aus Waldviertler Kipflern aromatisch ergänzten. Spannend auch, wie vielfältig sich der Waldviertler Mohn einsetzen lässt, und zwar nicht nur in der

süßen Küche. So veredelte Küchenchef Josef Taudes an diesem Abend die Panier des gebackenen Karpfens mit Graumohn. Für die Marinade der Blattsalate greift Taudes besonders gerne auf ein nussiges Mohnöl aus dem Waldviertel zurück. Für einen stimmungsvollen Ausklang sorgte dann eine hochgeistige Spezialität aus dem hohen Norden: Rye-Whiskies von der Destillerie J. Haider. www.geschmack-waldviertel.at

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Ein Haus am See Das Thalhammers in Feldkirchen an der Donau feierte mit über 200 Gästen seinen fünften Geburtstag.

Superstimmung auch bei Regen: Robert Thalhammer, Martin Gallistl, Chef vom ­Pöstlingberg-Schlössl, Wolfgang Stieglecker, Segafredo-Austria-Verkaufsleiter, Michi Thalhammer und Josef Paukenhaider, Brau-Union-Verkaufsdirektor

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it südländischer Urlaubsatmosphäre sorgt das Restaurant, Café und die Bar Thalhammers seit fünf Jahren für Entspannung, kulinarischen Genuss und Badevergnügen. Alles begann 1994, als Robert Thalhammer von seinem Vater das damalige kleine Bade-Buffet an den Badeseen übernahm. Elf Jahre später, nach der Geburt der kleinen Juniorchefin Hanna, beschloss er nach langen Überlegungen mit seiner Frau Michi, seinen großen Wunsch, ein Restaurant am See, zu verwirklichen. In den Anfangszeiten wurde dazu der alte Trakt durch ein modernes Restaurant mit

Buffet und Seeterrasse ersetzt. Nach dem großen Andrang innerhalb der Sommermonate folgte der Zubau einer Bar. Vier Jahre später wurde noch ein Teil der Seeterrasse verglast und mit einem Schiebedach versehen, sodass eine Location für 130 Personen im Innenbereich und rund 200 Gästen auf der Seeterrasse entstand. Ob für private Events, Firmenfeiern, Hochzeiten oder einfach nur zum kulinarischen Genuss und Entspannen verwöhnen die leidenschaftlichen Gastronomen Michi und Robert Thalhammer ihre Gäste vom Frühstück bis zum abendlichen Cocktail.


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Expansion mit Sushi & Co Die DOTS Group baut ihr Catering-Engagement mit der Firma Event&Rent aus.

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OTS-Group-Eigentümer Martin Ho kooperiert mit dem Unternehmen Event&Rent von Paul Rittenauer und baut nachfragebedingt sein Cateringgeschäft aus. Zum Auftakt der Kooperation bespielten die Gastronomieexperten das „Club House“ beim Surf Weltcup in Podersdorf und servierten Highlights der experimentellen Asia Cuisine des DOTS twentyone. Schon im Sommer 2013 wird DOTS Catering gemeinsam mit Event&Rent während des Filmfestivals am Wiener Rathausplatz einen kulinarischen Hotspot mit experimentellen Makis und klassischen Cocktails bespielen. Die bestehende Zusammenarbeit zwischen Rittenauer und Ho wird damit

weiter vertieft: In der Vergangenheit haben sie erfolgreich den Club „Sushi Disco“ etabliert. Bereits in der Vergangenheit machte DOTS-Gründer Ho mit seinem Catering beispielsweise beim Life Ball 2008 auf sich aufmerksam, wo er im VIP-Bereich 7.000 experimentelle Makis mit einer Gesamtlänge von 175 Metern auftischte. Das Catering-Angebot soll durch die Zusammenarbeit mit Event&Rent, die für Personal und Logistik verantwortlich zeichnet, sukzessive ausgebaut werden. „Ich freue mich, dass wir mit diesem Schritt unser gastronomisches Produkt auch außerhalb der eigenen vier Restaurants und Cafés professionell präsentieren können und

direkt bei unseren Gästen sind, wenn sie einmal nicht bei uns essen“, so Ho zum Ausbau des DOTS Caterings. Das von Paul Rittenauer gegründete Unternehmen Event&Rent spezialisiert sich auf Gastronomiemanagement, Personal, Equipment und Mobiliar. Die 2005 von Martin Ho gegründete DOTS Group betreibt mit dem DOTS experimental sushi, dem DOTS im Brunnerhof, dem DOTS twentyone im 21er Haus sowie YOSHI das.CAFÉ auf der Mariahilfer Straße vier Gastronomiebetriebe in Wien mit einer Gesamtfläche von 3.430 Quadratmetern und 810 Sitzplätzen. Der Erfolg der DOTS Group basiert auf kreativen, experimentellen Sushi- und Makikreationen.

Ladies Night bei Vapiano Exklusiver Service für Damenrunden, jeden zweiten Mittwoch im Monat.

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reundinnen unter sich: Es wird viel geredet und laut gelacht – idealerweise bei erlesenem Wein, gutem Essen und bester Stimmung. Jeden zweiten Mittwoch im Monat stehen jetzt bei Vapiano (wo normalerweise der Self-Service-Gedanke gepflegt wird) in den Restaurants ab sofort die Ladies mit einem besonderen Service im Mittelpunkt: reservierte Plätze, ladylike dekorierte Tische und ein eigener Kellner, der sich um Speise- und Getränkewünsche kümmert. Der Ladies-Kellner begrüßt die

Teilnehmerinnen dazu noch mit einem Aperitif und kleinen Appetizern direkt am Tisch. Zum Abschluss des Abends werden die weiblichen Gäste noch mit Goodiebags verabschiedet. So bekommen alle Ladies das „Seitenblicke Magazin“ schon einen Tag vor

Erscheinungstermin und darüber hinaus etwa Kinokarten für die Romantikkomödie „The Big Wedding“. Die jeweils limitierten Plätze können in den Restaurants im Vorfeld unter dem Stichwort „Vapiano Ladies“ reserviert werden.

Innovative Gastronomie

„EIN ALKOHOLFREIES GETRÄNK AUF HÖCHSTEM NIVEAU.“ Für Thomas Dorfer, Österreichs „Koch des Jahres 2009“, ist Carpe Diem Kombucha der perfekte alkoholfreie Begleiter zum Essen.

Neues Konzept soll allen Gästen mit besonderen Nahrungsbedürfnissen helfen, ihre Lieblingsgerichte wieder zu genießen.

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Alltag integrieren können. Durch die ausgeklügelte Zusammensetzung von vollwertigen Zutaten werden Speisen wie zum Beispiel eine Sachertorte von 450 kcal pro Stück (100 g) zu nur 300 kcal pro Stück (100 g)! Das Glyx4you-Prinzip ist von Apfelstrudel bis zum Wiener Schnitzel auch für Vegetarier und Veganer mit dem gleichen Erfolg anwendbar. Michaela Haunold will Gastronomen zeigen, wie man auf besondere Ernährungsbedürfnisse von Gästen eingeht

ihrer langjährigen Erfahrung im Gastronomiekonzept „GAST“ zusammengefasst. Damit können die Gäste aktiv ihre Lieblingsspeisen kreieren und gesunde Lebensmittel und Alternativen kennenlernen, die sie dann in ihren

Info Michaela Haunold Glyx4you – Ernährungsprogramm, 3441 Baumgarten am Tullnerfeld, Baumschulstraße 23, Tel.: 0676/719 52 20, www.glyx4you.com, michaela.haunold@glyx4you.com

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ie Lebensmittelunverträglichkeiten nehmen seit einigen Jahren enorm zu, so ist das Essen außer Haus für zahlreiche Gäste zum Risiko geworden. Ob Diabetiker, Laktose- oder Glutenintolerante, Allergiker oder auch Vegetarier und Veganer – jede Gruppe hat ihre besonderen Nahrungsbedürfnisse. Zum ersten Mal will jetzt ein Gastronomiekonzept alle diese Ansprüche erfüllen und sie auf eine Speisekarte bringen. Dieses Gastronomiekonzept wurde von der Ernährungsberaterin und Buchautorin Michaela Haunold entwickelt. Als Urheberin des Ernährungsprogramms „Glyx4you®“ hat sie bereits hunderten Menschen geholfen, nachhaltig ihr Gewicht zu reduzieren und ihre Wohlbefinden wieder zu erlangen. Jetzt hat die Buchautorin das Beste aus


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T oaurrkits m u s M

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Heizen & Energie

Umweltschonende Heizung

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ie steigenden Heizkosten werden für viele Unternehmen immer mehr zum Problem, besonders dort, wo Kälte und Komfort aufeinandertreffen: Vor allem Hotels mit einem Schwerpunkt auf Wintersport investieren oft in große Heizkessel, um ihren Gästen ein angenehmes Raumklima bieten zu können. Im Sommer allerdings, wenn weniger Heizung und Warmwasser benötigt werden, verschwenden die Großanlagen unnötig Energie. Das neue Young Generation Resort Buchegg in Hinterglemm verfolgt daher eine andere Strategie und nutzt statt eines großen zwei mittlere, zusammengeschaltete Heizsysteme. Im Sommer lässt sich so ein Kessel ganz abstellen, um Brennstoff zu sparen. Außerdem wird das Jugendhotel dadurch auch beim Ausfall einer Anlage von der zweiten weiter mit Wärme versorgt. Geheizt wird dabei ökologisch – mit Hackschnitzeln aus eigener Produktion, was die Energiekosten zusätzlich niedrig hält. Das Hotel ist ganz auf sportlich aktive Reisegruppen ausgerichtet. Neben 58 Doppel- und Mehrbettzimmern fin-

den sich hier auch eine Sonnenterrasse, ein Aufenthaltsraum mit verschiedenen Spielgeräten, eine Sauna und sogar ein eigener Kinosaal. „Aus Gründen des Umweltschutzes und weil wir durch die eigene Landwirtschaft selbst genug Holz hatten, während Öl und Gas immer teurer werden, haben wir uns dann für ein Hackschnitzelsystem entschieden“, erklärt der Geschäftsführer Bascht Hasenauer. Mit dessen Fertigung und Montage wurde die Lopper Kesselbau GmbH beauftragt, nachdem sich bereits mehrere ihrer Öfen im Ort bewährt hatten, unter anderem beim Bruder des Hoteliers.

Hoher Wirkungsgrad Die verwendeten Turner-Hackschnitzelvergaser mit einer Nennleistung von je 180 kW zeichnen sich vor allem durch den namensgebenden Rollrost aus. Dabei handelt es sich um eine Walze aus segmentierten StahlgussScheiben, die über eine Edelstahlwelle ständig gedreht werden und so Verunreinigungen wie Rinde, Nadeln oder sogar Metallreste abführen, bevor sie im Glutstock Schlacke bilden können.

Damit es die Gäste im Young Generation Resort Buchegg immer angenehm warm haben und dennoch in Zeiten mit wenig Heizbedarf keine Energie verschwendet wird, nutzt das Hotel eine Kombination aus zwei Turner-Hackschnitzel-Vergasern

Auf diese Weise lässt sich selbst minderwertiges Brennmaterial problemlos verwerten. Der Verbrennungsprozess selbst läuft in mehreren Stufen ab, um die größtmögliche Energieausbeute zu erzielen: Erst werden die Hackschnitzel bei bis zu 200 °C im speziell gedämmten Füllschacht getrocknet. Dank dieses Schritts kann auch Material mit bis zu 50 Prozent Restfeuchte verwendet werden. Das Holz wird danach bei über 200° C in seine chemischen Bestandteile zerlegt, die dabei zu oxidie-

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Young Generation Resort Buchegg (2)

Young Generation Resort Buchegg regelt die Heizung mit zwei Hackschnitzelvergasern bedarfsgerecht als Alternative zu einer überdimensionierten Großheizanlage.

ren beginnen. Anschließend wird die so entstandene Holzkohle bei 900 bis 1.000° C verbrannt. Auch die freiwerdenden Schwelgase der Vorvergasung fängt das Heizsystem auf und leitet sie mit Sekundärluft in eine Ausbrennkammer, wo sie nochmals entzündet werden. Dabei wird nicht nur weitere Energie freigesetzt, sondern auch vorhandener Feinstaub verbrannt. Durch die konstant hohe Temperatur innerhalb dieser Zyklonbrennkammer wird zugleich die Bildung von hohen Stickstoff- oder Kohlenmonoxidanteilen

vermieden. Kohlenmonoxid-, Stickstoff- und Feinstaubgehalt sind daher sehr gering. Gleichzeitig wird mit diesem Verfahren ein Wirkungsgrad von 91,6 bis 93,8 Prozent erreicht. Die anfallende Asche muss nur etwa einmal pro Woche entleert werden, da das eingesetzte Brennmaterial fast völlig verwertet wird. „Außerdem reinigen wir die Kessel einmal im Monat. Sonst gibt es eigentlich nichts zu tun“, so der Hotelier. www.buchegg.at www.lopper-holzfeuerung.de

Genuss mit gutem Gewissen Die steirische Firma Gofair bietet ökologisch nachhaltigen Automatenkaffee an.

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ainer Dunst und Christoph Gerhold, Geschäftsführer des steirischen Unternehmens Gofair, brachten vor einem Jahr den ersten 100 % klimaneutralen Automatenkaffee auf den Markt. Als Öko-Pioniere versuchen sie damit Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, Fairness sowie hohe Geschmacks- und Qualitätsansprüche zu verbinden. Die Rohstoffe sind mit dem Bio-Gütesiegel ausgezeichnet und zudem Fairtrade-zertifiziert. Auf künstliche Aromastoffe und E-Nummern wurde zur Gänze verzichtet! Die Papierbecher sind ohne PE-Beschichtung und als erste Automatenbecher zu 100 Prozent kompostierbar! Statt Aufheller verwendet Gofair 100 Prozent Biomilch in Trockenform ohne Zusatzstoffe! Die Heißgetränke sind zuckerfrei bzw. sparsam mit BioZucker gesüßt! Neben der hohen Produktqualität und der modernen Optik besticht der Gofair-Automat durch seine hervorragenden Energiekennzahlen. Der Stromverbrauch ist um bis zu 80 Prozent niedriger als bei vergleichbaren Geräten. Durch den Ankauf von Humus-Zertifikaten wird der nicht vermeidbare CO2-Verbrauch von Gofair kompensiert. Dieses neue Konzept für Heißgetränkeautomaten stellt eine po-

Die Produkte von Gofair wollen Ökologie und höchste Produktqualität miteinander verbinden

sitive Revolution in der Automatenbranche dar. Gofair konnte innerhalb kürzester Zeit eine Vielzahl namhafter Kunden für dieses nachhaltige Konzept gewinnen. www.gofair.at


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Entgeltliche Einschaltung

Gesundheitshotel Gugerbauer steigt auf Pellets um Mit dem Umbau und der Erweiterung des Hotels 2009 wurde auch die alte Gasheizung gegen eine moderne Pelletsheizung getauscht. Seitdem heizt Familie Gugerbauer günstiger, tut etwas für die Umwelt und ist unabhängig von den willkürlichen Preissteigerungen der fossilen Energien.

Das Gesundheitshotel Gugerbauer liegt in der Altstadt von Schärding am Inn. Hausherr Karl Gugerbauer und seine Familie sind von den Vorteilen einer modernen Pelletsheizung aus dem Hause KWB überzeugt

KWB Powerfire Hackgut- und Pelletsheizung 130-300 kW

Leises Kraftpaket Das Gesundheitshotel Gugerbauer liegt idyllisch in Schärding am Ufer des Inn. Doch das musste Familie Gugerbauer schon mehrmals teuer bezahlen. „Zwischen dem Fluss und unserem Hotel liegen nur wenige Meter Entfernung. Wenn es viel regnet, steht meist unser Keller unter Wasser. Vor allem die Heizung war in der Vergangenheit besonders betroffen. Und das beinahe jedes zweite Jahr“, erzählt Karl Gugerbauer, Inhaber des Hotels. Das war auch der Grund, warum man im Rahmen des Umbaus nach einer alternativen Lösung suchte. Und die fand man in einem MikroNahwärme-Netzwerk, das erhöht im Stadtzentrum errichtet wurde. Im rund 120 Meter vom Hotel entfernten, neu errichteten Heizhaus arbeiten zwei Kessel – eine Pelletsheizung mit 300 kW und eine Pelletsheizung mit 100 kW von KWB Die Biomasseheizung – im Wechselbetrieb. Liefert der Betrieb des kleineren Kessels zu wenig Wärme, schaltet das System automatisch auf den größeren Kessel und sorgt so für die optimale Raumtemperatur im Hotel.

Warum Heizungstausch? Im Rahmen des Um- und Neubaus machte sich Familie Gugerbauer natürlich auch Gedanken über die Energieversorgung. In einem Be-

ratungsgespräch überzeugte das Technische Büro Brand die Familie – vor allem mit dem Argument der Kostenersparnis – von einer modernen Biomasseheizung. Bei einer Ausschreibung konnte „KWB Die Biomasseheizung“ Karl Gugerbauer überzeugen: „KWB war nicht der günstigste Anbieter, hat aber für mich die innovativste Technik am Markt und den geringsten Stromverbrauch im Verhältnis zur erzeugten Energie“, erklärt Karl Gugerbauer. Die Wahl des Brennstoffes wurde durch die engen Gassen in Schärding sehr schnell gefällt: „Wir benötigen jährlich rund 130 Tonnen Pellets, eine vergleichbare Menge Hackschnitzel in dem begrenzten Lagerraum einzubringen, wäre einfach zu aufwändig gewesen“, erklärt Gugerbauer. 130 Tonnen Pellets benötigt das Gesundheitshotel jährlich, um 50 Zimmer, ein Hallenbad, eine Saunalandschaft und einen großen Therapiebereich mit Wärme zu versorgen. Der Brennstoff wird regional aus Oberösterreich bezogen, und dabei wird auch noch gespart: „Wir haben etwa ein Drittel unserer Gesamtfläche zugebaut, das Heizen kostet uns jedoch nicht mehr als vor dem Zubau“, freut sich Gugerbauer über die Kostenersparnis durch den Umstieg auf eine Pelletsheizung.

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Heizen & Energie

Komfort trotz weniger Aufwand

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Moderne Gebäudeautomation für die Hotellerie schlägt sich nicht zuletzt in geringeren Energierechnungen wider. der Gira FacilityServer. Sie steuern, regulieren und überwachen alle Komponenten zentral. Natürlich ist auch eine individuelle Anpassung möglich, in verschiedenen Arbeitsbereichen oder auf den Zimmern.

Auch Arbeitskraft sparen Werden Heizung, Ventilation und Beleuchtung miteinander verknüpft und zusätzlich äußere Bedingungen miteinbezogen, lässt sich bares Geld sparen. So verringert sich im Winter nach einer bestimmten Zeit die Wärmezufuhr, wenn die Fenster zum Lüften geöffnet sind. Kehrt der Gast auf sein Zimmer zurück und verschließt es, melden das Sensoren, und die gewünschte Raumtemperatur wird automatisch wieder angepasst. Die nötigen Parameter dazu sind allgemein festgelegt, aber selbstverständlich variabel – abhängig von Jahreszeit, individuellen Bedürfnissen oder räumlichen Ansprüchen. Dasselbe gilt auch für die restliche Klimatisierung, denn diese muss im Gästebereich andere Voraussetzungen erfüllen als beispielsweise in der Hotelküche. So arbeitet die Lüftung auf den Zimmern besonders effizient in Kombination mit einer intelligent geschalteten Verschattung: Um

Stefan Bauer

V

om Low-Budget-Haus bis hin zur absoluten Luxusklasse – für jedes Hotel ist es eine hohe Kunst, die Balance aus Service und Wirtschaftlichkeit zu halten: Der Kunde ist König, das Hotel ein ökonomischer Betrieb. Eine Automatisierung bestimmter Prozesse hilft daher, Ressourcen zu sparen, und ermöglicht obendrein mehr Komfort für Gäste und Mitarbeiter. Eine elektronische Gebäudesteuerung verknüpft einzelne Faktoren zu einem System, wodurch bisher getrennte und manuelle Abläufe intelligent geregelt und automatisiert werden. Bis ins kleinste Detail lassen sich die Funktionen hinterlegen und darüber hinaus kontrollieren – selbst die Einstellungen zur Dachrinnenheizung oder Türüberwachung. Zentral von der Lobby aus erfolgt die gesamte Steuerung, wie zum Beispiel die der Beleuchtung innen und außen. Gira, ein Lösungsanbieter rund um moderne Gebäudetechnik, realisiert dies mittels KNX/EIB-System: Zusammen mit der Elektroinstallation werden Steuerleitungen verlegt, die Programmierung erfolgt später – somit ist auch eine schnelle Änderung bei laufendem Betrieb problemlos machbar. Als Gehirn hinter dem gesamten Netzwerk steht der Gira HomeServer oder

Nach dem Check-out des Gastes – hier etwa im Hotel Lago in Ulm – senkt die automatische Steuerung die Beheizung oder Kühlung des Zimmers, um Energie zu sparen

eine Aufheizung durch Sonneneinwirkung und die damit verbundene energiefressende Abkühlung zu verhindern, fahren die Jalousien an heißen Tagen automatisch herunter. Ist der Gast anwesend und möchte die Sonne genießen, genügt ein Knopfdruck und sie bleiben oben. Abgesehen von der eingesparten Energie hilft das KNX/EIB-System noch, eine weitere wichtige Ressource zu schonen: die Zeit der Mitarbeiter. So müssen die Angestellten nicht jeden Tag aufs Neue ein und dieselbe Lichtszene einstellen, wenn diese hinterlegt

ist und zu einer bestimmten Stunde oder einer definierten Helligkeit automatisch aktiviert wird. Außerdem können Sensoren im Empfangsbereich die Beleuchtungsstärke je nach Tageszeit anpassen. Für Bereiche, in denen das Ambiente eine große Rolle spielt, lassen sich eine Vielzahl an Möglichkeiten für Licht und Musik speichern – bequem abrufbar von der Lobby aus und selbst von unterwegs. Denn die GiraGebäudesteuerung ist sowohl auf separaten Touchpanels, wie auch auf einem PC, iPad oder iPhone zu bedienen. www.gira.de

Die Firma Fröling ist bekannt für ihre modernen und energiesparenden Heizkesselsysteme. Der neu entwickelte Pelletskessel P1 Pellet (Bild) mit einer Nennwärmeleistung von 7 und 10 kW besticht durch seine kompakte und modulare Bauweise (Grundfläche von nur 0,38 m²). Zusätzlich zum minimalen Platzbedarf punktet der P1 Pellet mit äußerst leisem Betrieb und hohem Komfort, niedrigen Emissionen und geringem Stromverbrauch. Durch den raumluftunabhängigen Betrieb und die kompakte Bauform eignet sich der Pelletskessel für den Neubau, speziell bei Niedrigenergie- und Passivhäuser genauso wie für den sanierten Altbau. Der P1 Pellet ist optional mit Boiler- und Hydraulikeinheit erhältlich. Beide Einheiten können jederzeit nachgerüstet werden. www.froeling.com

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Kärnten im Kochfieber

Schuster Hoteleinrichtungen bietet von der Planung über die Produktion bis zur Montage „alles aus einer Hand“.

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egründet 1923, besteht der Familienbetrieb Hoteleinrichtungen Schuster im bayerischen Grabenstätt seit 90 Jahren und wird nun in der dritten Generation von den Brüdern Rudi und Michael Schuster geführt, die sich gemeinsam mit 50 Mitarbeitern und Fachkräften um Verkauf, Planung und Fertigung kümmern. Gemeinsam mit dem Kunden entwickeln sie individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnittene Lösungen. Die Betreuung beginnt bei der Analyse des momentanen Zustands über die Planung und Konzepterstellung und reicht von der

„Ab in den Süden!“, hieß es für alle Jungköche, die ihre Chance im letzten Qualifying des großen Eurogast Big Cooking Contest nutzen wollten.

Produktion bis hin zur Montage vor Ort. Hierzu bietet der Hoteleinrichter alles aus einer Hand – von den Bodenbelägen, den Vorhanganlagen, außergewöhnlichen Wandgestaltungen bis hin zu speziellen Schlafplatzlösungen. Hergestellt werden die Möbel mit modernen Fertigungsmethoden im Werk in Grabenstätt am Chiemsee. Dabei legt der Betrieb großen Wert auf Nachhaltigkeit und hohe handwerkliche Qualität seiner Arbeiten. Einen ersten Eindruck der vielfältigen Zimmereinrichtungs-Stile erhält man auf der Homepage. www.schustermöbel.de

Schuster

Ein reibungsloser Ablauf im Küchen- und Logistikbereich ist die Grundvoraussetzung für den Erfolg eines Gastronomiebetriebes. Dies ist allerdings nur möglich, wenn man einen zuverlässigen Lieferanten an der Seite hat. Ein erfahrenes Team, ausgezeichnete Qualität und partnerschaftliche Zusammenarbeit – so lautet das Erfolgskonzept von Gastro-Profi. „In über 15 Jahren haben wir uns den Ruf als kompetenter Partner für die Gastronomie erarbeitet. Neu ist nur der Name – Gastro-Profi“, so Geschäftsführer Johannes Starrermayr (Bild), der weiter erklärt: „Unser Team verfügt über viel Erfahrung und hilft z. B. bei der Erstellung von Menüplänen. Natürlich sind wir auch bei Einkaufsgruppen wie Hogast, Gastro Pool und Handover als Lieferant gelistet.“ Gastro-Profi beschäftigt rund 60 Mitarbeiter und befindet sich zu 100 Prozent in österreichischem Privatbesitz. Das Zentralllager mit rund 7.000 m² Fläche befindet sich in Alkoven bei Linz. Der Softdiscounter bietet internationale Markenartikel und regionale Produkte in einem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis. www.gastro-profi.at

Deutsche Qualität – seit 90 Jahren

Organisiert haben Eurogast Kärntner Legro, Eurogast Zuegg und der VKÖ das heiße Kochduell im Süden. Austragungsort war erneut die Die Kochkünstler Florian Zillner und WI’MO in Klagenfurt. Direk- Robert Andexer vom Team „Cookart Salzburg“ ergatterten den letzten tor Wilhelm Kuhn und Fachfreien Platz für das große Finale im vorstand Heidi Cas freuten Herbst auf der Innsbrucker fafga sich, den BCC wieder in ihrer Schule begrüßen zu dürfen: „Der Wettbewerb ist eine tolle Plattform für den jungen, motivierten Kochnachwuchs. Der direkte Vergleich ist wichtig für die Weiterentwicklung der Teilnehmer, und der eine oder andere wächst hier über sich hinaus.“ Die zwölf Teams gaben alles, denn es ging um viel. Neben Geldpreisen im Wert von insgesamt 2.200 Euro kämpften die Küchenmeister von morgen vor allem um eines: den letzten freien Platz im großen Finale mit der Chance, EurogastKüchenrockstar 2013 zu werden und den ultimativen Hauptpreis – einen Backstagepass für die Küche eines Starkochs – zu gewinnen. Die Teams „Natur & Kreativ“ mit Christoph Vejdosky und Richard Brandt sowie „Cookart Salzburg“ mit Florian Zillner und Robert Andexer kochten sich ins Tagesfinale. Der große Sprung ins Finale des BCC gelang schließlich Team „Cookart Salzburg“ mit Florian und Robert! www.bigcookingcontest.at

Die dritte Generation der Firmenchefs, Michael und Rudi Schuster

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Veröffentlichung gemäß § 5 Stellenbesetzungsgesetz Das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung gibt gemäß § 5 Stellenbesetzungsgesetz bekannt, dass Herr Mag. Gerhart Stadlbauer, MBA nach öffentlicher Ausschreibung zum Geschäftsführer der Österreichischen Mensen-Betriebsgesellschaft mbH bestellt wurde. An der Auswahlentscheidung haben Dr. Alexander Egger, Mag a. Doris Schöberl und Dipl.-Kfm. Peter Wanka 450297 mitgewirkt.

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Saisoneröffnung

Top-Lehrlinge beim Stanglwirt

Amuse Bouche

Ein kleines Team von Young Styria, Ina Majcen (Young Styria), Christine Ackerl (Oekopark Hartberg) und Stefan Reisinger (Appelhof, Mürzsteg), der Angebotsgruppe für Schul- und Jugendreisen von Steiermark Tourismus, war wieder unterwegs: In drei Tagen wurden 161 Schulen in Graz und erstmals auch im Burgenland besucht. Ziel dieser Reise war es, den Lehrern die jugendgerechten Angebote der Steiermark vorzustellen, damit auch zukünftig wieder viele Schülerreisen ins Grüne Herz Österreichs führen.

Weinwurm

Schülerreisen

Wiens Bürgermeister Michael Häupl und Wirtschaftskammer-Wien-Präsidentin Brigitte Jank luden zur traditionellen Saisoneröffnung an die Alte Donau. Mit einer Länge von acht Kilometern, zahlreichen Seitenarmen und Buchten ist die Alte Donau Anziehungspunkt für 1,5 Millionen Erholungssuchende pro Jahr – für Wiener ebenso wie Touristen. Insgesamt erwirtschaften die Betriebe an der Alten Donau jedes Jahr rund 24 Millionen Euro Umsatz.

Das Lehrlingsteam vom Arcotel Kaiserwasser, Elisabeth Fasching und Shannen Swoboda, gewann durch die Bronzemedaille beim „Wettkampf der Top-Lehrlinge 2012“ von Amuse Bouche einen Schnupperaufenthalt im Bio-Hotel Stanglwirt. Sie durften einen Blick hinter die Kulissen des Top-Hotels werfen, bei dem sie den Unterschied zwischen Stadt- und Ferienhotellerie kennenlernten. Höhepunkt des Schnupper-Trainings war ein Treffen mit Box-Weltmeister Wladimir Klitschko.

TS Bad Gleichenberg

Steiermark Tourismus GmbH

Kochshow Unter dem Motto „Viele Köche verderben den Brei“ verwöhnten die Juniorköche der Tourismusschulen Bad Gleichenberg, unter der Leitung von Kochlehrer Rupert Dessl, die Gäste auf der Kochbuchmesse im Rahmen der Grazer Frühjahrsmesse. Die Nachwuchs-Köche (zehn bis 14 Jahre alt) zauberten in der einstündigen Kochshow einen köstlichen Spargelsalat, plauderten mit Moderator und Organisator Taliman Sluga über ihre Erfahrungen in der Küche, Lieblingsgerichte und Hoppalas beim Kochen.

Das Berufsbild des Rezeptionisten hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Diese Mitarbeiter sind für die Gäste die erste und letzte Ansprechperson in einem Hotel, oftmals auch Beschwerdemanager. Das Tourismuskolleg Innsbruck hat vor drei Jahren gemeinsam mit der WK Tirol das Pilotprojekt zur Ausbildung „Front Office Manager“ gestartet. „Heute sind wir stolz, dass die ersten 18 Absolventen den Lehrgang erfolgreich abgeschlossen haben“, freute sich Christian Grote, Direktor des Tourismuskolleg Innsbruck.

WK Tirol

Erfolgreiches Pilotprojekt

Befähigungsprüfung bestanden, Zeugnisse überreicht

Pictures Born

Die Fachgruppenobleute Josef Bitzinger, Andrea Feldbacher, Berndt Querfeld und Willy Turecek überreichten 45 Damen und Herren im Rahmen einer kleinen Feierstunde, im Festsaal des Hauses der Wiener Gastwirte am Judenplatz, die Prüfungszeugnisse und Urkunden anlässlich der bestandenen Gastgewerbebefähigungsprüfung. Besonders beglückwünschte der Spartenobmann Rosmarie Magret Puntigam und Dominik Artur Kazmierczak. Beide haben die Prüfung mit Auszeichnung abgelegt.

Original Budweiser

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Diplome für Küchenmeister Die Küchenmeisterausbildung bereitet die Teilnehmer auf Führungsaufgaben in der Küche vor. Sechs Wiener Küchenmeister erhielten nun ihre Diplome. Sie bestanden die mehrteilige Prüfung, bei der sie unter anderem ein Meistermenü und eine Meisterplatte mit einem unbekannten Warenkorb zubereiten mussten. Ergänzend dazu gab es eine schriftliche sowie mündliche Prüfung. Der Lehrgangsleiter Christian Tötzl ist überzeugt: „Je höher die beruflichen Qualifikationen sind, umso besser sind auch die Karriereaufstiegsmöglichkeiten. Die Diplome sind in der Wirtschaft anerkannt und helfen auch bei einem internationalen Karrierewunsch weiter.“


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