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Ö S T E R R E I C H I S C H E G A S T R O N OM I E - U N D H O T E L Z E I T U N G

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Nr. 13-14 | 5. April 2013

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Geld wird im Winter verdient Destinationsstudie: Ötztal ist Top-Feriendestination Bauer trifft Beckenbauer Stanglwirt ist mehr als nur noble Promi-Absteige Legerer Luxus in Wien Konstantin Filippou eröffnet erstes eigenes Restaurant

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Trend oder Wende? Eine aktuelle Studie erläutert jetzt also die Trendwende im Anreiseverhalten der Urlauber – weg vom Auto, 79 hin zur Bahn, was unter anderem per kg auch damit erklärt wird, dass das eiFrischer gene Auto seine Bedeutung als StaSchweins-Bauch tussymbol verlieren und emotionslos als Transportmiel gesehen würde. gültig von 08.04. bis 19.04.2013, exkl. 10 % Mwst. Nun, genau das ist der Grund, der ein wenig an den Erkenntnissen dieser Studie zweifeln lässt. Ein Familienticket (zwei Erwachsene, zwei Kinder) der ÖBB von Wien auf den Arlberg kostet z. B. rund 360 Euro für beide Strecken. Bei den Kosten für Sprit und Abnützung bei einem Auto für die Strecke von knapp 1200 km muss man schon mit einem Ferrari kalkulieren, um auf ähnliche Werte zu kommen. Dazu kommen noch die Taxi- oder Zubringerzugfahrt zum Bahnhof und retour und eventuelle Mietwagenkosten, wenn man am Urlaubsort mobil sein möchte. Also gerade wenn man das Auto emotionslos Exklusiv für betrachtet, hat es für Urlaubsfahrten AGM Abholkunden! Angebote gültig von handfeste Vorteile. DI. 02.04. - SA. 13.04. Seit Jahren wird ja von allen möglichen Institutionen proklamiert, dass Minus 27 % das eigene Auto out sei und vor allem jungen Menschen das neueste iPad per kg wichtiger als das eigene Auto sei. Ein Vergleich, der schon deswegen ab 2 Karton KARREEROSE hinkt, weil die beiden angesprochenen Produkte in ziemlich verschiedenen Preisklassen liegen. Und mit der Realität haben solche Prognosen auch RZ_teaser_giga-pack_oegz_KW13_50x50.indd 1 22.03.13 wenig gemeinsam. Im Vorjahr ist der PKW-Bestand in Österreich um 1,6 Prozent gestiegen. Eine Trendwende Die saubere Lösung sieht irgendwie anders aus.

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Küchenchef Rudi Grabner (r.) soll die kulinarischen Ideen von Toni Mörwald im „Das Anton“ umsetzen

Der „Anton aus Niederösterreich“ werkt jetzt auch in Linz Im neu errichteten Linzer Musiktheater hat dieser Tage das Restaurant „Das Anton“ seine Pforten geöffnet. Für das gastronomische Konzept zeichnet Haubenkoch Toni Mörwald verantwortlich, als Küchenchef im Alltagsbetrieb wird Rudi Grabner fungieren.

Mörwalds Idee war die einer „österreichischen Brasserie“ mit mehreren Bereichen, inklusive Restaurant, Bar, Kaffeehaus und Lounge mit offenem Kamin, die unabhängig vom Theater täglich ab Miag geöffnet hat. Die Story dazu lesen Sie auf Seite 13.

Mobilität im Tourismus verändert sich Durch die demografische Entwicklung werden immer weniger Leute mit dem Auto auf Urlaub fahren. Neue touristische Mobilitätskonzepte, die die gesamte Reisekee umfassen, sind gefragt. Text: Irene Stelzmüller

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wei Driel aller Reisen werden laut einer EU-Statistik mit dem Auto getätigt, 15 Prozent mit dem Flugzeug, neun Prozent mit dem Bus und nur sechs Prozent mit der Bahn. Eine aktuelle Studie rund um das Thema „Neue Mobilität“ von Dr. Björn Bohlmann, Leiter des Competence Centers Transportation Horváth und Partners, zeigt, dass das eigene Auto als Statussymbol immer mehr an Bedeutung verliert und immer häufiger als Gebrauchsgegenstand gesehen wird. Derzeit liegt der allge-

meine Mobilitätsgrad bei 53 Prozent und wird, so schätzt Bohlmann, in den nächsten Jahren auf 50 Prozent sinken. „Im Fokus steht die Anreise zum Urlaubsort und die Mobilität am Urlaubsort. Das Schlagwort hierfür heißt Anschlussmobilität, sprich vernetzte Mobilitätskonzepte. Touristiker müssen sich heute überlegen, wie sie ihre Gäste zum Urlaubsort bringen und deren Mobilität am Urlaubsort sicherstellen. Ein wesentlicher Aspekt ist auch die demografische Entwicklung“, betont Bohlmann.

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„Um in Zukun die Verkehrsprobleme lösen zu können, benötigen wir kundengerechte, individuelle und flexible Mobilitätsangebote. Es geht dabei um die verstärkte Integration von privaten Verkehrsanbietern bzw. um die Zusammenarbeit von privat und öffentlich. Die E-Mobilität ist ein Hype, aber ich bin mir nicht sicher, ob wir damit unsere Touristen in die entlegenen Skitäler bringen können“, meint Dr. Erik Wolf, Geschäsführer der Bundessparte Transport & Verkehr der WKO. WEITER AUF SEITE 4

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c.kriegelstein@wirtschasverlag.at

Österreich ist Ungarns zweitgrößter Quellenmarkt

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ngarn ist unter den Österreichern mit 800.000 Nächtigungen beliebter denn je. „2012 hae auch Österreich ein Rekordergebnis von ungarischen Gästen – die ungarisch-österreichischen Tourismusbeziehungen blühen“, so Balázs Kovács. Der Touristiker ist für weitere vier Jahre Direktor der Repräsentanz Österreich.

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Tourismus

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K om m e nta r

Im neuen Kleid

Meldungen

Sichere Jobs IHS und WIFO prognostizieren weiter steigende Arbeitslosigkeit. Im Tourismus hingegen nimmt die Beschäftigung weiter zu. Die Branche punktet mit sicheren Jobs und internationalen Karrierechancen. Neben diesen Punkten nennen die Beschäftigten im Tourismus auch das Ambiente am Arbeitsplatz, die Beschäftigung mit Social Media und das internationale Flair als positive Argumente.

WKW-Wahlen 2010 Dem Wirtschaftsbund wurde der Bescheid zugesandt, dass der Wahlanfechtung der wahlwerbenden Gruppe „FPÖ-Pro Mittelstand“ von Seiten des Verfassungsgerichtshofes stattgegeben worden ist. Die Wahl in 14 Fachgruppen, u.a. der Fachgruppe Gastronomie Wien und Fachgruppe Wien der Kaffeehäuser, wurde aufgehoben. Es könnte in den betroffenen Fachgruppen zu Neuwahlen kommen.

Auch wenn Österreich ein kleines Tourismusland ist, international gesehen sind wir groß dabei.

Tirol: Die Russen machen gerne Urlaub in unserer Heimat, besonders Tirol hat es ihnen angetan.

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U

m aktuellen Ranking des World Economic Forum (WEF) liegt Österreich auf Platz 3 der wettbewerbsfähigsten Tourismusdestinationen der Welt. Gemäß „Travel & Tourism Competitiveness Report 2013“ konnten die Schweiz und Deutschland ihre Positionen eins und zwei behaupten und bilden nun – gemeinsam mit Österreich – die Top-3-Nationen weltweit. Frankreich, 2011 noch auf dem dritten Platz, rutschte auf Rang 7 ab. Weltweit führend ist Österreich bei der Tourismus-Infrastruktur. „Ein respektabler Erfolg für unseren Tourismus-Standort“, kommentiert Hans Schenner, Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKO), das erfreuliche Ergebnis. Der Report listet in einem Index 140 Staaten nach ihrer Wettbewerbsfähigkeit im Reise- und Tourismussektor auf. Auf den weiteren Plätzen

rangieren Spanien, Großbritannien, die USA, Frankreich, Kanada, Schweden, Singapur und Australien. Wie in der Vergangenheit liegen die deutschsprachigen Regionen vorn, der Abstand zu den nachfolgenden Ländern verringert sich aber zusehends. Die weiteren Stärken Österreichs liegen bei der Sicherheit und der Tourismusgesinnung der Bevölkerung (jeweils Rang 7). Im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit liegt Österreich auf Platz 6 im weltweiten Vergleich. Die kulturellen Ressourcen, wie etwa neun Weltkulturerben, werden mit Rang 12 gewürdigt. Auch bei der Hygiene, der Wasserqualität und der Gesundheitsversorgung ist Österreich top. Im oberen Drittel befindet sich unser Land in den Bereichen der politischen Rahmenbedingungen (Rang 37) und bei der Erreichbarkeit mit dem Flugzeug (Rang 30).

nter dem Motto „Der russische Herkunftsmarkt – Entwicklungen und Chancen” lud die Österreich Werbung (ÖW) gemeinsam mit der Tirol Werbung (TW) heimische Touristiker zum eintägigen Workshop ein. Mit gebündeltem Expertenwissen zu Trends, Zielgruppenforschung und Marktpotenzialen wurden auch Impulse für neue touristische Produktideen geliefert. Im Mittelpunkt stand der russische Gast, gleichzeitig war die Veranstaltung der Auftakt einer nunmehr besonders eng abgestimmten gemeinsamen Marktbearbeitung. Vor allem Tirol spielt hier eine große Rolle, entscheiden sich doch rund 40 Prozent der Russen bei ihrem Österreich-Urlaub für das westliche Bundesland. 30 Tiroler Tourismusdirektoren und Marketingleiter nutzten die Gelegenheit, um ihr Wissen um den russischen Gast über die gängigen Klischees hinaus zu erweitern.

„Die Urlaubsgewohnheiten der Russen haben sich in den letzten Jahren stark geändert. Mehr als die Hälfte der russischen Gäste in Österreich buchen ihren Urlaub bereits individuell – Tendenz steigend. Das Qualitätsbewusstsein und die Ansprüche sind stark gestiegen“, so Georg Kapus, Leiter des Büros der ÖW in Moskau. Im Winterurlaub sind die Gäste auf der Suche nach idealen Bedingungen auf der Piste, und auch kulinarisch werden höchste Ansprüche gestellt. 2012 konnte Österreich mit über 1.785.000 Millionen Nächtigungen (plus 18,9 Prozent) und rund 475.000 (plus 19 Prozent) Ankünften aus Russland ein deutliches Plus erzielen. Erfreulich sieht auch die Halbzeitbilanz der laufenden Wintersaison aus: plus 11,5 Prozent bei den Ankünften und plus 12,6 Prozent bei den Nächtigungen von November bis Jänner.

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Vom Osten nach Westen

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Vier Wochen lang haben wir den Relaunch angekündigt und uns damit selbst eine Deadline gesetzt. Wir freuen uns, Ihnen jetzt die neugestaltete ÖGZ druckfrisch präsentieren zu können. Begonnen hat alles bereits Ende Oktober, als sich das ÖGZ-Redaktionsteam in die erste von zahlreichen Klausuren begab, um das redaktionelle Konzept neu zu erstellen. Gleichzeitig wurde beschlossen, dieses in einem zeitgemäßen Layout umzusetzen, das den Charakter der Zeitung unterstreicht. Des Weiteren wurde Wert darauf gelegt, dass der Leser Gewohntes wiederfindet. Dies war der Startschuss für das hauseigene Art-Team unter der Leitung von Dirk Merbach, gemeinsam mit der Grafikerin Antonia Stanek, für die Seiten der vier großen Ressorts – Tourismus (neu), Hotellerie, Gastronomie und Markt – eine klare Textund Bildsprache zu entwickeln. Auf der einen Seite soll die neue Schrift zu besserer Lesbarkeit beitragen, auf der anderen werden grafische Akzente mit neuen Elementen wie dem Foto der Woche auf Seite 2 oder dem Inund Out-Stimmungsbarometer auf der Meinungsseite gesetzt. Es wird auch in den nächsten Wochen und Monaten noch ein paar Überraschungen geben. Mit dem Relaunch wurde ebenso das Beilagenkonzept überarbeitet und teilweise in die ÖGZ integriert; die Beilagen ÖGZ Café und ÖGZ Wein werden in derselben Anmutung wie die Zeitung gestaltet. Klicken Sie auch auf www.gast.at und „liken“ Sie auf www.facebook.com/ÖGZ!

Klein, aber oho

Ab in die Verlängerung Die längere Tourismussaison an der Donau macht sich laut Studie bezahlt. Niederösterreich:

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ie zahlreich gesetzten Initiativen zur Saisonverlängerung, aber auch die letzte NÖ Landesausstellung 2011 im Römerland Carnuntum haben den Tourismusbetrieben entlang der Donau einen erkennbaren Wertschöpfungszuwachs beschert. Hatten 2010 die Gesamtumsatzerlöse aus dem Beherbergungs- und Gaststättenwesen in der Tourismusdestination Donau Niederösterreich 353,6 Millionen Euro ausgemacht, waren sie 2011 auf 365,2 Millionen Euro gestiegen. Das ist ein Anstieg um 3,3 Prozent, wie die Österreichische Hoteliervereinigung (ÖHV) in einer Studie berechnet hat. Um dieselben Prozentsätze haben auch die Erlöse aus der Verabreichung von Speisen und Getränken – von 283,2 Millionen auf 292,5 Millionen Euro – sowie die Erlöse aus der Beherbergung – von 48,7 Millionen auf 50,3 Millionen Euro – zugelegt. Der durchschnittliche Jahres-

umsatz pro Bett ist um 1,7 Prozent von 4.917 auf 5.001 Euro nach oben geklettert. Für Bernhard Schröder, Geschäftsführer der Donau Niederösterreich Tourismus GmbH, sind diese Zahlen sehr erfreulich, „weil sie belegen, dass die ergriffenen Maßnahmen zur Saisonverlängerung offenbar Wirkung zeigen und jetzt mehr Geld in der Region verbleibt“. Als erfolgreiche Initiativen nennt er am Beispiel der Wachau die dort im Frühling laufenden Programme „Osterreigen“ und „Wachau Gourmetfestival“ sowie die im Herbst gut frequentierte Weitwander-Route „Welterbesteig“. Auch die letzte NÖ Landesausstellung, die 2011 im Bezirk Bruck/Leitha abgehalten worden war, habe vielen Beherbergungsund Gastronomiebetrieben rund um die drei Ausstellungsorte Petronell, Bad Deutsch-Altenburg und Hainburg spürbare Mehrumsätze gebracht, erklärt Schröder.

Verschandelung der Peripherie Eine überparteiliche Plattform kämpft gegen die Expansion von Handelsflächen. SALZBURG:

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n Salzburg plant das Einkaufszentrum Europark die Erweiterung seiner Verkaufsfläche um 11.300 m² auf 52.500 m², Ikea will um 3.600 m² auf 18.600 m² vergrößern, beim Designer-Outlet soll um 15.000 m² auf eine Gesamtverkaufsfläche von 52.000 m² aufgestockt werden. Auf weniger als drei Autobahnkilometern zwischen Salzburg-West und Salzburg-Klessheim konzentrieren sich dann insgesamt 145.000 m² verbaute Fläche. Gegen diese Pläne ist die „Plattform gegen den Flächenwahn im Bundesland Salzburg“ aktiv geworden. Eine Reihe von Tourismusverbänden, Stadtmarketingorganisationen und Werbegemeinschaften quer durch das ganze Bundesland Salzburg hat sich der überparteilichen Plattform angeschlossen. Seit der letzten Erhebung der Einzelhandelsstrukturen 2005 stieg die Verkaufs-

fläche im Bundesland trotz stagnierender Umsätze um 115.000 m² (plus zwölf Prozent). Laut „Plattform gegen Flächenwahn“ kommt es durch ungebremste Handelsflächenexpansionen an der Peripherie nicht nur zur Verschandelung der Landschaft, sondern auch zur Zerstörung gewachsener Ortsund Stadtkerne. Diese seien aber essenzielle Basis für einen erfolgreichen Tourismus. Der Plattform geht es vor allem um die Wiederherstellung der Chancengleichheit gegenüber Wirtschaftsstandorten an der Peripherie: Eingeschränkte Liefererreichbarkeit, mangelnde Parkplätze, veraltete Infrastruktur oder restriktiver Denkmalschutz seien nur einige der Punkte, mit denen die Ortskerne zu kämpfen haben. Die Forcierung infrastruktureller Investitionen in den Ortszentren ist somit eines der Hauptanliegen der Plattform.


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Tourismus

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Steiermark

Da wird einem grün ums Herz Gleich vier Jubiläen sorgen in der Steiermark für einen vollen Veranstaltungskalender. Dass nicht nur der Wein eine wichtige Rolle spielt, wird mit dem Schwerpunktthema Wasser bewiesen. Ob mit oder ohne Rebensaft: Genussvoll geht es in Graz und Umgebung allemal zu.

Steiermark Tourismus/Schiffer/Nunner/Popp-Hackner/Archiv

Text: Bernadette Pesendorfer

Tourismusdirektor Georg Bliem (li.) hat viel zu feiern: das Freilichtmuseum Stübing, Peter Rosegger, das Stift Vorau und die Naturparke haben einen runden Geburtstag

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ie Steiermark hat sich für den Sommer 2013 viel vorgenommen. „Nach einem Plus von fast 35.000 Gästen im Sommer 2012 starten wir motiviert und zuversichtlich in die kommende Sommersaison“, verkündet Tourismusdirektor Georg Bliem. Neben dem UNO-Jahr des Wassers, welches für die Steiermark ein wichtiges Thema ist, gibt es auch vier Geburtstage zu feiern: 850 Jahre Stift Vorau, den 170. Geburtstag von Peter Rosegger, 50 Jahre Freilichtmuseum Stübing und 30 Jahre Steirische Naturparke. Auch Kulinarik und Genuss kommen nicht zu kurz. Großveranstaltungen wie die Airpower oder die Ersten Europäischen Chorspiele sollen viele Besucher in die Steiermark bringen.

Wasserspiele und Bergluft Im „Internationalen Jahr des Wassers“ präsentiert die Steiermark ihre Vielfalt, denn von erfrischenden Bergseen bis zum wohlig warmen Thermalwasser hat sie einiges zu bieten. Zum 850-jährigen Jubiläum erstrahlt das Augustiner-Chorherrenstift Vorau in neuem Glanz: Die Stiftskirche und Fresken wurden restauriert und eine neue Orgel eingebaut. Die feierlichen Höhepunkte finden im August statt. Beim 170. Geburtstag von Peter Rosegger wird seine Dichtkunst ebenso ins Zentrum gerückt wie seine Nähe zur Volkskultur und seine journalistische Tätigkeit. Monika Primas von der Volkskultur Steiermark betont, dass auch heute noch viele Rosegger-Themen aktuell sind. Das größte Freilichtmuseum Österreichs in Stübing feiert sein 50-jähriges Bestehen mit dem Jubiläumsfest „Österreich zu Gast in Stübing“ Anfang Mai. Museumsdirektor Egbert Pöttler freut sich auf die Konzerte und Theatervorstellung wie etwa „Leonce und Lena“ unter freiem Himmel. „Sieben auf einen

Streich“ lautet das Motto zur 30-JahrFeier der Steirischen Naturparke. Die jahreszeitlichen Höhepunkte des Natur-Erforschens werden im Jubiläumsjahr für die Gäste in Szene gesetzt. Neben diesen vier Geburtstagen gibt es auch Neuigkeiten aus luftigen Höhen: Der Dachstein wartet mit einer Hängebrücke, einer Zipline und einer neuen Glasgondel auf. Wie Fliegen fühlt sich eine Fahrt mit der Zipline an – in einem Gurt sausen bis zu vier Mutige gleichzeitig mit bis zu 65 km/h rund 2,5 Kilometer talwärts. Wer auf dem Dach der „Cabrio-Gondel“ Platz nimmt, braucht auch ein bisschen Mut, wird aber mit der uneingeschränkten Aussicht auf die Bergwelt belohnt. Die Kulinarik kommt im steirischen Frühling und Sommer auf keinen Fall zu kurz. Das einwöchige Genuss-Spektakel Ende Mai verspricht ein genussreiches Programm für Feinschmecker. Am Grundlsee wird ein Plättenfrühstück angeboten, und im August findet zum wiederholten Male die Lange Tafel der Genuss-Hauptstadt Graz statt.

Neue Hotels und Attraktionen Neues ist auch von der HotellerieSeite zu vermelden: In Graz wurden das A&O Hotel and Hostel, der Steiermarkhof (vorm. Raiffeisenhof) und das Roomz eröffnet. Aber nicht nur in der Landeshauptstadt sind neue Unterkünfte entstanden – das Falkensteiner Hotel in Schladming, das Hotel Steirisch Ursprung in Brodingberg, die Steinhäuser vom Weingut Tement in Berghausen und das Spirodrom in Admont sind startklar. Einen großen Revitalisierungsprozess hat die Parktherme Bad Radkersburg hinter sich und empfängt nun in neuem Glanz ihre Gäste. Das Joanneum Naturkundemuseum öffnete kürzlich völlig neugestaltet seine Pforten und präsentiert 400 Millionen Jahre steirische Erdgeschichte.

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TOURISMUS

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Geld wird im Winter verdient Die Destinationsstudie 2013 der Österreichischen Hoteliervereinigung weist das Ötztal als Top-Feriendestination aus, im Städtetourismus führt Wien. Innovative Tourismusangebote bringen zusätzliche Nächtigungen. Text: Irene Stelzmüller

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Innovative Destinationen „Die gute Positionierung einer Destination ist ein wichtiger Motor für die wirtschaliche Ebene der Betriebe und für das Vorankommen einer Region“, betont Thomas Reisenzahn. Um die Nächtigungen anzukurbeln, haben einige Regionen spezielle Tourismusangebote erfolgreich positioniert. Er verweist etwa auf die Wachau mit dem 180 Kilometer langen „Welterbesteig“ oder auf Saalfelden-Leogang, eigentlich eine Winterdestination, die sich durch den Ausbau des Radwegenetzes für Mountainbiker mit mehr als 720 Kilometer langen Mountainbike-Strecken und Talradwegen zu einer araktiven Sommerdestination entwickelte. Die Zahl der Mountainbiker, die in die Region kommen, hat sich binnen zehn Jahren mit 210.000 mehr als verzehnfacht. „Das Skigebiet Wer-

ÖHV Dezember 2012, Gestaltung: Sebastian Gatscha, B.Sc

sterreich konnte 2012 das Rekordergebnis von 1992 hinsichtlich Nächtigungen toppen. Wir konnten mehr als 130 Millionen Nächtigungen erzielen, das sind um rund 600.000 mehr als im Rekordjahr. Aber um heute dieselbe Nächtigungsanzahl wie vor 20 Jahren erzielen zu können, benötigen wir um zehn Millionen mehr Anküne, da die Gäste jetzt kürzer bleiben. Daher brauchen wir mehr Gäste, um die gleiche Auslastung erzielen zu können“, sagt der Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) Thomas Reisenzahn anlässlich der Präsentation der neuesten Destinationsstudie. Die Aufenthaltsdauer der Urlauber hat sich in der Ferienhotellerie im Schni spürbar auf etwa vier Tage verkürzt.

Info: TOP-FERIENDESTINATIONEN: 1. Ötztal 2. Salzkammergut 3. Salzburger Sportwelt 4. Zell am See / Kaprun fenweng startete mit der Idee ,Urlaub ohne Auto‘. 1997 reisten sieben Prozent der Gäste mit dem Zug an, heute sind es schon mehr als 30 Prozent. Der österreichische Durchschni bei Bahnanreisen liegt bei acht Prozent. Die Werfenwenger sind hier bereits auf Schweizer Niveau – dazu kann man nur ,Chapeau‘ sagen“, so Reisenzahn. St. Gilgen, St. Wolfgang und Strobl steigerten die Nächtigungen mit dem „Wolfgangseer Advent“ binnen sechs Jahren um 250 Prozent. Serfaus-Fiss-Ladis, als Winter-

destination bestens eingeführt, präsentiert sich seit 2005 auch als Sommerdestination für Familien und generiert bis heute ein Nächtigungsplus von 53 Prozent.

Ötztal und Wien Die ÖHV-Destinationsstudie bewertet die Dynamik der Entwicklung in 88 Tourismusdestinationen: Zu den aufstrebendsten Ferienregionen Österreichs gehören derzeit das Ötztal, das Salzkammergut und die Salzbur-

ger Sportwelt. Doch auch Zell am See/ Kaprun und die Urlaubsregion Murtal haben 2011 einen kräigen Wachstumsschub hingelegt. Im Städtetourismus ist nach wie vor Wien führend – vor Salzburg und Graz. ÖHT-Geschäsführer Dr. Franz Hartl ging der Frage nach, wo wie viel Geld verdient wird: „Eine der Kennzahlen ist der Zimmerpreis in Relation zu den Nächtigungen, gepaart mit der Öffnungszeit. Mit kurzen Öffnungszeiten kann durchaus ein sehr hoher

Durchschnispreis erzielt werden, wie etwa am Arlberg, wo manche Betriebe nur 120 Tage offen halten, im Gegensatz zur Stadthotellerie, die 365 Tage offen hat. In puncto Erlös pro verfügbarem Zimmer können Arlberger Hoteliers einen durchschnilichen Zimmerumsatz von 234 Euro erzielen, die Region Serfaus-Fiss-Ladies 171 Euro oder Paznaun-Ischgl 162 Euro. Hingegen liegt der Erlös in Wien bei weniger als 60 Euro. Man kann sagen: Wo Winter drin ist, wird Geld verdient.“

Christian Mikes / www.fotodienst.at

Familien zum Umsteigen bewegen Noch reisen 84 Prozent der Nächtigungsgäste mit dem eigenen PKW in die alpinen Ferienregionen, weil am Urlaubsort individuelle Mobilitätsangebote fehlen.

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ie Verlagerung des Reiseverkehrs von der Straße auf die Schiene ist nicht erst ein Thema der letzten fünf Jahre. Vorreiter beim Personentransfer ist die Schweiz. „Wir möchten die Familien zum Umsteigen vom Auto auf die Bahn bewegen. Das Zugfahren wird durch den Haus-zu-Haus-Gepäcksservice immer komfortabler, aber am Ferienort muss gewährleistet sein, dass die Familie mobil sein kann. Dies schaf-

fen wir nur mit Partnern, wo man sowohl für die erste als auch die letzte Meile die Mobilität scha; und dort, wo zusätzlich individuelle Mobilität gebraucht wird, um zum Beispiel Besichtigungen am Urlaubsort zu machen, muss der Gast unkompliziert ein Auto oder Fahrrad bekommen. Dann werden wir auch diese Gruppe gewinnen, die derzeit noch Hemmungen hat, mit der Bahn anzurei-

sen“, meint Birgit Wagner, Mitglied des Vorstandes ÖBB Personenverkehrs AG. „Der Trend ,Weg vom eigenen Auto‘ spielt den Autovermietern in die Hände, denn wir bieten Konzepte zum Umsteigen“, sagt Martin Gruber, Avis-Budget Autovermietung. Viele meinen, dass die Anreise mit dem eigenen Auto in alpine Ferienregionen alternativlos ist. „84 Prozent der Nächtigungsgäste aus Österreich,

Über neue Konzepte und Herausforderungen für die Mobilität der Zukunft diskutierten auf Einladung des Travel Industry Club Austria der GF der Sparte Transport & Verkehr der WKO Dr. Erik Wolf, BB-Vorstandsmitglied Birgit Wagner, Avis-Budget Chef Martin Gruber, AUA-Vorstand Dr. Karsten Benz und Management-Berater Dr. Björn Bohlmann von Horvath & Partners

Deutschland und den Niederlanden und 76 Prozent der heimischen Tagesgäste reisen mit dem eigenen PKW an. Hingegen kommen nur 17 Prozent der Briten mit dem Auto. Wir produzieren in Österreich 52 Millionen Skifahrertage pro Jahr – und das inner-

halb von sechs Monaten mit einem sehr hohen Autoanteil. Abgesehen von den üblichen Staus gibt es keine nennenswerten Probleme, aber man muss qualitätsvolle, individuelle Systempartnerschaen andenken“, ist Erik Wolf überzeugt.

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Tourismus

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360°-Panorama Der Nationalpark Hohe Tauern bietet ab Juni einen eindrucksvollen (filmischen) Rundumblick. Auch die Ferienregion hat viel vor.

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er Nationalpark Hohe Tauern ist das größte Schutzgebiet Österreichs. Die Idee, diese 1.800 km² große Welt mit ihren 266 Dreitausendern und 342 Gletschern unter Schutz zu stellen, feiert 2013 ihr einhundertstes Jubiläum – der Nationalpark selbst ist über 30 Jahre alt. Das Nationalparkzentrum in Mittersill eröffnet daher eine „360°-Nationalparkwelt“ mit Rundum-Panoramafilm und der Nationalparkausstellung „Making of Nationalpark“. Die 19 Orte der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern legen Wert auf Gastfreundschaft, Brauchtum und gelebte Traditionen. Das Almsommerfest Mitte Juni ist der Auftakt für alle Almwanderer. Wildtierbeobachtungen oder Ausflüge ins Bachbett können mit Nationalpark-Rangern gebucht werden. Die Region ist mit 1.600 Kilometern Rad- und Bikewegen auch im Sattel erlebbar. Die Ferienregion ist offizieller „Movelo-Partner“ mit flächendeckenden Elektrobike-Verleih-Stationen und E-Tankstellen.

Wildkogel-Arena und Krimml Durch die neue Wildkogel Card sind Neukirchen und Bramberg, die beiden Nationalparkorte der WildkogelArena, klima:aktiv-mobil-Partner: Mit ihr können Urlaubsgäste mit der Pinzgauer Lokalbahn und dem Postbus sowie den örtlichen Wanderbussen sanft mobil unterwegs sein – und sie haben viele Inklusivleistungen in der Tasche. „60 Prozent der Nächtigungen finden im Winter statt. Die Gäste aus dem Inland sind sehr wichtig, wenn auch prozentuell noch zu wenig“, berichtet Ingrid Maier-Schöppl, Geschäftsführerin der TVB Neukirchen und Bramberg.

Hoch im Kurs Wien: Nächtigungsrekord

im Februar verzeichnet.

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in Anstieg der Gästenächtigungen um 5,6 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat 2012 bescherte Wien heuer seinen bisher besten Februar – er schlug mit 624.000 Nächtigungen zu Buche. Für die ersten beiden Jahresmonate ergibt sich damit ein Plus von 2,5 Prozent. Wiens zehn nächtigungsstärkste Herkunftsländer zeigten im Februar sehr unterschiedliche Entwicklungen: Zweistellige Zuwachsraten hatten die Nächtigungen aus Russland, Großbritannien, den USA und Japan, einstellig wuchsen Deutschland und Rumänien, Rückgänge gab es aus Österreich, Italien, Frankreich und der Schweiz. Die gute Nächtigungsentwicklung kam allen Hotel-Kategorien mit Ausnahme der Drei-Sterne-Betriebe zugute.

Wasser zählt zu den ganz besonderen Schätzen des Nationalparks: Zehn Klammen, 26 Wasserfälle, rund 550 Seen und 279 Bäche begegnen den Wanderern auf Schritt und Tritt. In Krimml stürzen die höchsten Wasserfälle Europas über hunderte Meter tosend in die Tiefe. Die Gesundheitsinitiative Hohe Tauern Health erforscht gemeinsam mit Salzburger

Wissenschaftlern die gesundheitsfördernde Wirkung der Wasserfälle bei Asthma und Allergien. Petra Lemberger, Geschäftsführerin des T VB Krimml: „Seit drei Jahren gibt es zu diesem Thema konkrete Angebote für unsere Gäste. Wasser und Gesundheit spielen eine große Rolle.“ Ende Juni öffnen in die Krimml die neuen Wasserwunderwelten ihre Pforten. bp

Nationalpark Hohe Tauern

Salzburg:

Die faszinierende Bergwelt im Nationalpark Hohe Tauern kann zwischen Juni und September mit einem Nationalpark-Ranger erklommen werden. 20 Wanderungen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden werden angeboten.

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To H ou tr e ilslm er uise

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Bauer trifft Beckenbauer Die legendäre Weißwurstparty kennt fast jeder in Österreich, doch der „Stanglwirt“ ist weit mehr als eine noble Promi-Absteige. Text: Clemens Kriegelstein

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Volksmusik (die echte, nicht der Musikantenstadl), das eigene Musizieren hat bei der ganzen Familie Hauser und im Hotel Stanglwirt nach wie vor einen hohen Stellenwert

(während der Wintersaison 250) sorgen für das Wohl der Gäste. Immer wichtig war Hauser dabei die Einbeziehung der lokalen Bevölkerung, die vor allem im angeschlossenen, bodenständigen Gasthaus eine wichtige Gästeschicht darstellt. Hauser: „Bei uns gibt es keine Kluft zwischen dem Landgasthof und dem Luxushotel. Da sitzt dann eben die einheimische Stammtischrunde beim Kartenspielen und unterhält sich nebenbei mit Prinz Albert von Monaco oder Franz Beckenbauer. Und diese Leute suchen gerade die zwanglose Atmosphäre und wollen nicht nur abgeschieden im Elfenbeinturm sitzen.“ „Bauer trifft Beckenbauer“ quasi als inoffizielles Motto, wie es Balthasar Hauser darstellt.

Großzügige Zimmer „Mein Vater war immer ein Visionär“, erklärt Maria Hauser im ÖGZ-Gespräch. „Er wollte ein Haus mit den Materialien der Umgebung gestalten, also hauptsächlich Holz und Stein, als

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Stanglwirt

pätestens am Wochenende des klassischen Hahnenkammrennens in Kitzbühel, wenn alljährlich zur großen Weißwurstparty geladen wird, bei der sich alles, was prominent, schön oder reich sein will, die Klinke in die Hand gibt, ist das Hotel „Stanglwirt“ von Balthasar Hauser wieder in aller Munde. Doch auch wenn das Haus in Going am Wilden Kaiser auch unterm Jahr gerne von namhaften Gästen aufgesucht wird – den Stanglwirt auf eine klassische Luxus-Promibude zu reduzieren, ginge weit am tatsächlichen Kern vorbei, auch wenn schon Hausers Mutter als singende Tiroler Wirtin Leute wie Cary Grant, Clark Gable oder Kaiserin Soraya von Persien bewirtet hat, bekannte Gäste also schon immer im Stanglwirt ein- und ausgegangen sind. Den Gasthof selbst gibt es seit 1609. Seit 300 Jahren ist das Stanglwirt-Anwesen mit eigener Landwirtschaft (22 Milchkühe und 30 Jungtiere, von denen Milch und Fleisch auch in der Küche Verwendung finden) im Familienbesitz. Seit 250 Jahren gibt es keinen Ruhetag. Balthasar Hauser, der den Betrieb 1966 mit 19 Jahren übernommen hat und auch heute noch als Familienbetrieb gemeinsam mit Ehefrau Magdalena, den Töchtern Maria und Elisabeth sowie Sohn Richard führt, ist seither der 17. Stanglwirt in Folge. Sukzessive hat Hauser in den vergangenen Jahrzehnten den kleinen, familiären Gasthof in ein Fünf-Sterne-Biohotel mit riesigem Wellnessbereich, eigenem Reitstall (27 Lipizzaner), Tennisdorf, Driving Range, Kinderbauernhof, 600 ha eigenem Jagdrevier und, und, und verwandelt. 230 Mitarbeiter

diese Form des Bauens noch keinen Menschen interessiert hat.“ Und diese Bauweise wurde so konsequent beibehalten, dass sogar die Aufzüge innen mit Holz komplett verkleidet sind. Alle paar Jahre wurde die Anlage erweitert, die letzte große Ausbaustufe war im Jahr 2000, als die Betriebsgröße mit einem Schlag verdoppelt wurde und aus dem Vier-Sterne-Urlaubshotel ein Fünf-Sterne-Resort internationalen Zuschnitts wurde, mit heute 175 Zimmern, davon 70 Suiten. Die Zimmer sind dabei bewusst großzügig ausgelegt und haben mindestens 40 m2 Wohnfläche, die Suiten (alle mit funktionsfähigem offenem Kamin) sogar mindestens 60 m2. „Die Gäste sollen sich bei uns eben wie zu Hause fühlen, daher ja auch unser Motto: ‚Daheim beim Stanglwirt‘“, so Maria Hauser. Ein Slogan übrigens, den nicht die Familie Hauser erfunden hat, sondern den – offensichtlich sehr zufriedene – Hotelgäste kreiert haben. Balthasar Hauser wollte das ganze Hotel immer so gestalten, wie man sich ein entsprechendes privates Haus in dieser Größe einrichten würde, wo man private Gäste empfängt. Der Stil ist dadurch immer wichtiger als die reine Funktion. Das beginnt bei den Stühlen in den Essbereichen, die für ein Hotel ungewöhnlich schwer (und damit auch komplizierter für das Personal zu handeln) sind und endet bei weißen Möbelstoffen oder weißen Teppichen (!) auf den Gängen, die mindestens einmal pro Woche gewaschen werden müssen. Maria Hauser: „Aber durch all diese Kleinigkeiten kommt beim Gast eine heimelige, private Atmosphäre auf. Außerdem macht es einen ‚sauberen‘ Eindruck, weil man eben nichts verstecken kann.“

88 Prozent Auslastung

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Die Zufriedenheit der Gäste lässt sich wohl auch an der durchschnittlichen Auslastung von 88 Prozent ersehen. Stolz sind die Hausers dabei darauf, dass diese Quote komplett selber verkauft ist. So gibt es keinerlei Kooperation mit Reisebüros oder -veranstaltern. Man ist nicht Mitglied bei Leading Hotels, Best Wellness Hotels oder einer anderen Marketingorganisation. Der Stanglwirt ist noch nicht

einmal auf den einschlägigen Internet-Buchungsportalen wie hrs oder booking.com vertreten. Maria Hauser: „Natürlich kann man uns schon online buchen, aber eben nur über die eigene Hotel-Homepage.“ Auch ein durchschnittlicher Nächtigungspreis pro Person von 200 Euro – wohlgemerkt ohne Konsumation – ist in Österreich selbst in der Top-Hotellerie nicht unbedingt Standard. Hauser dürfte die Verkörperung des Spruches „Den Tüchtigen hilft das Glück“ sein. Nicht nur einmal hat er bei einer Idee (auch finanziell) alles auf eine Karte gesetzt, Zu- und Umbauten waren meist von einem Gefühl initiiert und nicht von einem Businessplan, und fast immer hat sich der Erfolg

tränke inkludiert, das ist also auch für normale Leute leistbar.“ Einzige Voraussetzung sei das Erscheinen in Tracht.

von selbst eingestellt. Selbst ein Projekt wie die Weißwurstparty ist eher „passiert“ und ohne großartige Eigeninitiative einfach über ihn hereingebrochen. „1992 hat ein befreundeter Fleischhauer aus Bayern die Idee zu diesem Event gehabt, die Ware selbst mitgebracht und die deutsche Skinationalmannschaft dazu eingeladen. Der Abend ist eingeschlagen wie eine Bombe, die Gästeliste ist von Jahr zu Jahr länger geworden, und heute tummeln sich an diesem Abend, für den alleine die Aufbauten zwei Wochen lang dauern, regelmäßig rund 2.500 Gäste im Stanglwirt“, lacht der Hausherr. Tochter Maria legt dabei Wert auf die Feststellung, dass „kein einziger Promi für sein Auftauchen an dem Abend bezahlt wird. Die kommen freiwillig, weil sie sich hier wohlfühlen. Und selbstverständlich ist diese Party für jedermann zugänglich, der eine Eintrittskarte kauft. Ab 125 Euro geht’s los, und da sind schon Weißwürste, Bier, Sekt und andere Ge-

Stillstand gibt es beim Stanglwirt jedenfalls keinen, und so wird derzeit der Wellnessbereich des Hotels eben mal verdreifacht. Vor allem großzügige Ruheflächen werden eingeplant und abgetrennte Kinderbereiche. Dazu ein 25-Meter-Solepool, ein 25-Meter Sportpool, ein Naturbadeteich, neue Saunabereiche etc. Ende des Jahres soll der Umbau abgeschlossen sein. „Damit haben wir dann schon fast die Größe einer richtigen Therme – allerdings eben ausschließlich für unsere Hausgäste“, wie Maria Hauser stolz erklärt.

Hai nun vorbei Selbst wenn eine Idee mal an die Grenzen der Durchführbarkeit stößt, zeigen sich die „Stanglwirte“ flexibel. So haben die Haie etwa, die zwölf Jahre lang ein riesiges Aquarium im Wellnessbereich behaust haben und eine der Hauptattraktionen des Hotels waren, mit der Zeit eine problematische Größe erreicht und wurden daher vor knapp zwei Jahren abgegeben. Übrig bleibt für die Gäste der Blick auf ein inzwischen natürlich gewachsenes, wunderschönes Korallenriff samt anderen tropischen Fischen.

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Hotelbewertungen richtig nutzen

Die Lehrlinge des Courtyard by Marriott Wien Messe organisierten ihr eigenes Event. Mayr-Hassler

Alexander Fritsch, Holger Sigmund: „Hotelbewertungen richtig nutzen“, ISBN 978-3-87515-080-3, Matthaes Verlag, 32,90 Euro Dieter Mayr-Hassler ist Gründer der fabelhaften Hotels – eine Kooperation von mittlerweile zehn extravaganten Unterkünften

Kreative Gastgeber Fabelhafte Hotels sind eine junge Kooperation zehn extravaganter Unterkünfte mit dem Ziel, ihre Individualität gemeinsam zu vermarkten. Text: Irene Stelzmüller

Zwei Drittel aller Gäste lesen vor der Buchung einer Unterkunft die Online-Feedbacks anderer Nutzer, was ihre Buchungsentscheidung maßgeblich beeinflusst. Aus diesem Grund haben sich die beiden Tourismus­ experten Alexander Fritsch und Holger Sigmund eingehend mit dem Thema Hotelbewertungen und der damit verbundenen Online-Reputation von Übernachtungsbetrieben beschäftigt. Dabei gehen sie den Kernfragen nach: Welche Chancen und Risiken haben Online-Bewertungen für Betriebe? Welchen Einfluss haben Bewertungen auf Buchungen? Wie reagiert man richtig auf Kritik? Und nicht zuletzt: Wie kann man Gästefeedback und Qualitätsmanagement miteinander verbinden? Das Buch „Hotelbewertungen richtig nutzen“ ist prall gefüllt mit wissenswerten Grundinformationen, erläuternden Beispielen und wertvollen Tipps für den professionellen Umgang mit Gästebewertungen und ist daher das perfekte Handwerkzeug für jeden Hotelier und Touristiker, der Gästefeedback positiv für sich und sein Unternehmen nutzen möchte.

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ieter Mayr-Hassler hat nach einer Hotelkooperation gesucht, die zu seinem Spiele- und Buchhotel Tschitscher passt. Und was liegt da näher, als eine eigene Kooperation zu gründen? „Es gibt zahlreiche Hotelgruppen, die ihre Mitglieder in ein strenges Kriterien-Korsett zwängen. Die fabelhaften Hotels sind eine Vereinigung von Individualisten für Individualisten. Wir verstehen uns als Plattform für ganz besondere, oft einzigartige Häuser. Bei den fabelhaften Hotels haben sich kreative Einzelkämpfer und Vorreiter unter einem Dach zusammengefunden, um gemeinsam ihre Individualität zu hegen und zu pflegen – und damit sind wir auch unter den Hotelgruppen wieder etwas ganz Besonderes.“ Acht einzigartige Unterkünfte – Boutiquehotel Stadthalle Wien, Schlosshotel Mailberg/NÖ, Baumhotel Kopfing und Schlosshotel Altenhof/OÖ, Rogner Bad Blumau/ Steiermark, art-lodge und Kleinsasserhof/Kärnten, sowie das Spieleund Buch­hotel Tschitscher/Tirol, – gehören zu den Gründungsmitgliedern der fabelhaften Hotels.

Geschichten erzählen Cary Eggeling, Schlosshotel Mailberg, betont: „Die fabelhaften Hotels bieten uns die Möglichkeit, unsere Einzigartigkeit und Kreativität

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an unsere Kunden zu vermitteln und im Austausch mit unseren Kollegen am Hotel der Zukunft mitzubasteln – langweilige Hotels mit Betten und Bad haben alle, aber wer gewinnen will, braucht Ideen und muss dem Kunden eine Geschichte erzählen können, und nicht nur ein Hotel mit Geschichte sein!“ Ähnlich sieht dies auch Robert Rogner, Rogner Therme Bad Blumau: „Das Rogner Bad Blumau ist anders. Wir sprechen Menschen an, die einen Mehrwert suchen, wobei Qualität und Dienstleistung wichtige Faktoren für die Auswahl des Urlaubsortes sind. Gäste buchen bei uns kein Zimmer, sondern ein Gesamterlebnis, welches sich an den Bedürfnissen orientiert. Die neue Gruppe ist genauso individuell wie unsere Gäste.“ Jüngste Mitglieder der Hotelkooperation sind das Kunst- und Designhotel „Der Wilhelmshof“, das einzige von Künstlerhand (Ty Waltinger) gestaltete Hotel Wiens, und das Hotel Madlochblick in Lech am Arlberg, das sich seit 600 Jahren im Besitz der Familie Schuler befindet. „Die Idee und die Bezeichnung ,fabelhafte Hotels‘ haben mich fasziniert. Ich finde, es löst ,Kino im Kopf‘ aus!“, beschreibt Andrea Schuler, Hotel Madlochblick, die Entscheidung, der jungen Hotelkooperation beizutreten.

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om Brainstorming zum fertigen Event – die Lehrlinge des Courtyard by Marriott Wien Messe stellten ihr fachliches Können und ihre Kreativität im Rahmen eines eigenen Lehrlingsevents unter Beweis und gaben ihren Eltern, Freunden und Ausbildern damit einen Einblick in ihr gastronomisches Leistungsvermögen. Die eigene Veranstaltung von A bis Z zu betreuen verlangt von den jungen Nachwuchshoteliers und -gastronomen eine strukturierte Herangehensweise, eine harmonische und zielführende Teamarbeit und schlussendlich eine professionelle operative Umsetzung.

Teamarbeit Die zehn Lehrlinge in unterschiedlichen Lehrjahren der Lehrberufe Koch, Restaurantfachmann sowie Hotel- und Gastgewerbeassistenten mussten von der thematischen Grundidee für die Veranstaltung über die Erstellung der Einladung, der Budgetierung, der Menüplanung inklusive sämtlicher Kalkulationen,

der Zusammensetzung dekorativer Arrangements bis zum Empfang der Veranstaltungsgäste, Hausführungen und dem Service während der Speisenfolge alles selbst organisieren. Vor allem aber lernten sie am Praxisbeispiel die Wichtigkeit der Zusammenarbeit und Verlässlichkeit der einzelnen Teammitglieder sowie die Gestaltung eines realistischen Projektablaufplans und die Einschätzung zeitlicher Erfordernisse und Engpässe. Nicht nur den Eltern war der Stolz ins Gesicht geschrieben. „Wir als Hotel sind besonders gespannt und stolz auf das großartige Projekt, das unsere Lehrlinge auf die Beine stellten“, beschreibt die eventerfahrene General Managerin Sonja Bohrer ihre Freude. „Unsere Lehrlinge betreuten aktiv sämtliche Arbeitsprozesse und tauchten abwechselnd in die Rolle des Projektleiters ein, um zu spüren, was es heißt, alle Beteiligten zu koordinieren und die Verantwortung für den Gesamterfolg zu tragen“, so Sonja Bohrer.

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Zehn Lehrlinge planen, kalkulieren und realisieren ihren eigenen Event

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Auf Expansionskurs Udo M. Chistée hat in den letzten Jahrzehnten in der heimischen Hotellerie Geschichte geschrieben. Vor fünf Jahren hat er mit Amedia eine neue Hotelmarke gestartet, die mit einem scharfen Profil in Österreich und Deutschland reüssiert.

Unterhaltungsmedien gibt es in jedem Hotel. Wie darf man sich das Medien-Angebot in einem Haus vorstellen, das sich Amedia nennt? Udo M. Chistée: Wir bieten ein modernes Hotel-Konzept, das sich hauptsächlich an Business-Gäste wendet und sich aufs Wesentliche beschränkt. Unser Media-Angebot geht weit über das der Konkurrenz hinaus und orientiert sich daran, was manche Leute privat zu Hause haben. Schnelles W-LAN, große TV-Schirme mit Video-on-Demand und weit über hundert TV-Kanäle sind bei uns Standard. Außerdem können Sie bei uns kostenlos telefonieren. In Europa wächst das Marktsegment im Low-Budget-Segment sehr stark. Amedia ist aber trotz seiner Beschränkung aufs Wesentliche darüber angesiedelt, oder? Während im Low-Budget-Segment auf Dienstleistung und einen persönlichen Empfang weitgehend verzichtet wird, spielt das bei uns eine entscheidende Rolle. Eine ansprechende Architektur, moderne Kunst und gute Lagen kommen bei Amedia immer dazu. Entweder sind wir sehr zentral gelegen oder unmittelbar in der Nähe der Messe oder bei einem Flughafen. Auf Gastronomie verzichten wir komplett und arbeiten ausschließlich mit externen Partnern zusammen. In Sternen ausgedrückt: Wo sind die Amedia-Hotels positioniert? Wir sind im Segment zwischen drei und vier Sternen zu Hause. Unsere Hotels in Österreich sind mit vier Sternen kategorisiert. Die Häuser im DreiSterne-Bereich laufen unter der Marke Amedia-Express. Aber offizielle Kategorisierungen sind nicht mehr so wichtig, weil die Bewertungen auf Internetplattformen marktrelevanter sind. Der Markt gibt immer eine sehr ehrliche Antwort, was man für sein Produkt verlangen kann. Stimmen Preis und Leistung überein, ist man auch gut gebucht. Der Hotelmarkt hat sich in den letzten zehn Jahren dramatisch verändert. Häuser, die nicht darauf reagieren, geraten stark unter Druck. Andererseits sehe ich nach wie vor enorme Wachstumschancen. Die wollen und werden wir nutzen.

amedia

Interview: Wolfgang Schedelberger

Derzeit sind sie mit vier AmediaHotels in Österreich, einem in Prag sowie sechs Häusern in Deutschland vertreten. Wo sehen Sie denn – geografisch betrachtet – Wachstumschancen? Unsere Spielwiese ist der deutschsprachige Raum, da kenne ich mich aus. Österreich ist weitgehend abgedeckt. Wir haben gerade ein Projekt in Lustenau finalisiert, das wir im Sommer 2014 eröffnen wollen. Am 1. Mai sperren wir in Berlin in prominenter Lage am Kurfürstendamm ein Amedia mit 190 Zimmern auf. In Deutschland wollen wir über kurz oder lang in den großen sieben Destinationen präsent sein, wobei auch ein so exotischer Standort wie Zwickau aktuell super läuft. Ein Projekt in Frankfurt ist schon sehr konkret, und auch nach München wollen wir unbedingt. Wenn alles nach Plan läuft, dann gibt es in fünf Jahren rund 30 Amedia-Hotels.

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Info Die ahc int. consulting ag ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in Wels. Alleinaktionär und Vorstandsvorsitzender ist Udo M. Chistée. Auf Grundlage seiner Erfahrungen von 1975 bis 1983 als General Manager der Novotels UK und Österreich/Osteuropa gründete Chistée 1983 die ahc int. consulting ag. ahc steht für

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Austrian Hotel Company. Von 1983 bis 1993 entwickelte Chistée die Hotelkette Austrotel. 1993 verkaufte er diese an Queens Moat Hotel und startete die neuen Hotelprojekte Bel-

Info

mondo, Eurohotel und HighwaySeit 1. März 2013 ist Rinaldo Bortoli bei der Amedia Hotel GmbH als Operations

Manager tätig. Mit Rinaldo Bortoli wurde ein erfahrener

Hotel in Deutschland, Österreich und Tschechien. 2007 verkaufte er diese an die russische Azimutgruppe. Seit 2008 investiert

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Meldungen

Sternefamilie wächst Die Hotelstars Union (HSU) freut sich über weiteren Zuwachs: Als 13. Mitglied ist nun Belgien dem europäischen Hoteliersverbund beigetreten. Klaus Ennemoser, Obmann des FV Hotellerie: „Mit jedem weiteren Mitgliedstaat gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung gesamteuropäische Harmonisierung der Hotelklassifizierung.“

Innovatives Spa Das Hotel Jungbrunn in Tannheim in Tirol sicherte sich als bestes Hotel der Kategorie „Innovative Spa“ den Gala Spa Award 2013. 139 Pflegelinien mit 258 Produkten sowie 112 Hotelund Day-Spa-Konzepte beteiligten sich an der Ausschreibung. Sie gilt als eine der wichtigsten internationalen Beautyund Spa-Auszeichnungen.

Küche für Kinder Das Werzer’s Hotel Resort Pörtschach investierte unter anderem in ein Kinderparadies mit je 150 Quadratmeter Indoor- und Outdoorfläche. Und frei nach dem Motto „Was Mäxchen nicht lernt“ hat das Werzer’s eine Kinderküche eingerichtet. Sie ist der perfekte Ort für kleine Gourmets, um alles über gesundes Essen zu erlernen. Eigene Kindermenükarten und Kindercocktails runden dieses Programm ab. Ernährungsbewusstsein steht dabei im Vordergrund. Zur Jause gibt’s zum Beispiel lustige Gemüse-Smileys, die den Kleinen Appetit auf gesundes Essen machen sollen.

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Die Low-Budget-Pipeline raucht Motel One errichtet mit 400 Zimmern das größte Hotel der Wiener Innenstadt, dessen Eingang näher zur Oper liegt als der vom Hotel Sacher. Text: Isabella Weippl

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er Klub47 der TourismusConsulter Kohl & Partner beschäftigte sich mit der überdurchschnittlichen Expansionsrate der Low-Budget-Design-Hotelgruppe Motel One. Christian Lainer, Development Director der Münchner Hotelgruppe, gab Einblick in Preisstrategien, Kostenstruktur und Wachstumspläne. Allein in Wien wird 2013 neben dem bestehenden Motel One am Westbahnhof tatkräftig an zwei weiteren prestigeträchtigen Projekten gebaut. Ein Haus beim Prater und eines gegenüber der Staatsoper sind im Entstehen, wobei besonders Letzteres ob seiner zentralen Lage für Aufsehen gesorgt hat. Eine Kampfansage an die etablierten Hotels? Christian Lainer, Development Director der Motel-One-Gruppe, gibt sich selbstbewusst: „Wir wissen, mit 400 Zimmern wird es nicht nur das größte Hotel in der Innenstadt sein, sondern außerdem das erste Low-Budget-Konzept.“ Launiger Nachsatz: „Und ja, der Eingang ist näher zur Oper als der vom Sacher.“ Nur die bei Motel One ansonsten übliche Höchstgrenze von 69 Euro pro Einzelzimmer – diese „Flatrate“ ist ein Kernpunkt der Preisstrategie – wird erweitert: 79 Euro werden hier nach der Eröffnung verlangt. „Im Vergleich zu den umliegenden Häusern noch immer günstig“, so Lainer.

Nichts dem Zufall überlassen Günstiger Preis, aber dafür keine Sonderangebote. So kann man die Preisstrategie zusammenfassen. Oder wie Lainer sagt: „Keine Preisreduktion! Wir bieten bereits das beste Preis-Leistungs-Verhältnis an, und daher gehen wir hier nicht drunter. Auch nicht für Gruppen.“ Höchstens drüber – bei Kon-

Christian Lainer, Development Director der Hotelgruppe möchte die Anzahl de rHotels von derzeit 42 bis 2015 auf 72 steigern

gressen gebe es sehr wohl Aufschläge von mindestens 20 Prozent. Gespart wird laut dem Marktentwickler der Hotelgruppe durch das strikt einheitliche minimale Konzept und die dadurch klare Kostenstruktur aller Motel-One-Häuser. Man verzichtet zum Beispiel auf die Klassifizierung durch Sternevergabe. „Wir glauben an Onlineratings, das ist viel persönlicher“, so Lainer. Auch die Buchung erfolgt zu 50 Prozent online – zur Häfte auf der eigenen Homepage, zur Hälfte über Buchungsplattformen. Gespart wird ebenfalls beim Raumverbrauch. Um zu den Kongressen zurückzukehren: Hier heißt es: Kongressgäste ja, Konferenzräume nein. Die Zimmer sind zudem größenmäßig genormt: Jeder Raum umfasst 16 Quadratmeter, nicht mehr. Das liegt deutlich unter den Mitbewerbern und ermöglicht eine größere Auslastung. Kompensiert wird die mangelnde Großzügigkeit in der Fläche aber durch eine umso luxuriösere Ausstattung, um den Designanspruch zu erfüllen. Granit-Bäder, Bettwäsche aus ägyptischer Baumwolle, sogar ein

eigens entwickeltes Bio-Duschgel werden den Gästen zur Verfügung gestellt. Kästen gibt es dafür keine, denn auf längeren Aufenthalt ist man nicht ausgerichtet. Auf Nachfrage nennt Lainer auch die Gesamt-Kosten für ein Zimmer: 50.000 Euro müssen hier investiert werden. Investiert wird auch in den „Immer neu“-Eindruck: Die Gäste erwarten laut dem Development Director das Gefühl, in ein gerade eröffnetes Haus zu kommen – alle fünf Jahre wird daher renoviert. Möglich wird dies in der Ausführung dadurch, dass keine Managementverträge für die Hotels abgeschlossen werden – nur feste Miet- oder Kaufverträge, die eine unabhängige Fassaden-Veränderung erlauben.

Überdurchschnittliche ­Auslastung Möglich in der Finanzierung wird diese überdurchschnittliche Renovierungstätigkeit durch die Bereitstellung eines hohen Investitionsvolumens. 2012 waren es 14 Millionen Euro, 10 Millionen immerhin im Jahr davor.

Demgegenüber steht aber auch eine überdurchschnittliche Auslastung der Hotels: Mit 73 Prozent im Vorjahr belief sich der Umsatz auf 175 Millionen Euro, das operative Betriebsergebnis machte 57 Prozent aus. Mehr als das Doppelte des Investitionsvolumens betrug daher der Cashflow 2012: 30 Millionen Euro, eine Steigerung zu 2011 von 26 Prozent. Der Cash-Bestand lag Ende des Vorjahres sogar bei 58 Millionen Euro (ein Plus zum Vorjahr von 21 Mio. Euro). Dass man sich nicht ausruht, zeigen auch die Neuinvestitionen: 57 Millionen Euro wurden im Vorjahr dafür lockergemacht. Die derzeit 42 Hotels der Gruppe, 41 Prozent davon im Eigentum, sollen bis 2015 auf 72 gesteigert werden. Bisher war man nur in Deutschland, Großbritannien und Österreich unterwegs, das soll sich ändern. Brüssel folgt im Frühjahr 2014, die Hauptstädte von Skandinavien, Italien, Frankreich, der Schweiz, Portugal sowie Türkei und im europäischen Osten werden planmäßig folgen. Auch hier werden wieder die Innenstädte ins Auge gefasst.

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„Wer führt, muss Menschen mögen“ Der international renommierte Management-Berater, Bestseller-Autor und Gründer der „Sir-Karl-PopperSchule“ Dr. Andreas Salcher zeigt neue Wege für das Personalmanagement auf und präsentiert die etwas andere Art der Mitarbeiterführung. „Gerade in einer sehr wettbewerbsintensiven Branche wie der Gastronomie und Hotellerie ist es entscheidend, seine Organisationskultur fernab von ‚Rücksichtslosigkeit und Manipulation‘ so zu gestalten, dass das Leistungspotenzial der Mitarbeiter entfesselt wird“, so Dr. Andreas Salcher.

Termin: Dienstag, 07. Mai 2012, 09.00 bis 17.00 Uhr Ort: Jagdhof Schloss Fuschl, Schloss-Straße 1, 5322 Hof bei Salzburg Preis: € 215,– + MwSt. pro Person; € 180,– + MwSt. für jede weitere Person Alle Infos & Anmeldung: www.hogast.at/powertag


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Schließlich packt alle der Ehrgeiz Alexander Bauerfeind war es ein Anliegen, dass seine Lehrlinge am Amuse Bouche 2012 teilnahmen – der Sieg überraschte selbst ihn.

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er Amuse Bouche zählt zu einem der elitärsten Lehrlingswettbewerbe in Österreich. Denn bei keinem anderen Wettbewerb haben die Lehrlinge unter anderem die Möglichkeit, Schnupperarbeitstage in den renommiertesten Gastronomiebetrieben Europas zu gewinnen. „Unser Amuse-Bouche-Siegerteam Carina Besl und Maximilian Redlich durften zum Schnupperarbeitsaufenthalt ins Ekebergrestauranten nach Oslo reisen. Ich musste daheim bleiben“, meint Alexander Bauerfeind, Direktor des Travel Charme Ifen Hotels im Kleinwalsertal. Die beiden Lehrlinge werden jenen Moment in ihrem Leben wohl nicht so schnell vergessen, als sie vor 1.200 Gästen im Wiener Rathaus zu den Siegern gekürt wurden.

teliers sehr genau beobachtet, und wir haben uns sehr gefreut, dass wir gewonnen haben. Wir nehmen 2013 wieder teil, wir möchten unseren Titel verteidigen“, sagt Bauerfeind.

Amuse Bouche

Text: Irene Stelzmüller

Grenzenloser Jubel bei den beiden Ifen-Hotel-Lehrlingen Carina Besl und Maximilian Redlich, der Hoteliersfamilie Alexander und Stefanie Bauerfeind sowie ihrem Küchenchef Sascha Kemmerer, als sie als Sieger feststanden

P R O F I T I E R E N S I E V O M U N T E R S C H I E D.

Newcomer gewannen Sein Haus nahm zum ersten Mal an dem renommierten Wettbewerb teil – im Gegensatz zum Küchenchef Sascha Kemmerer, der bereits auf Einladung von Piroska Payer, der Erfinderin und Organisatorin des Wettbewerbs, als Jurymitglied dabei war. Alexander Bauerfeind möchte den jungen Menschen Perspektiven vermitteln, die der Beruf des Kochs und des Serviceleiters bietet, und der Amuse Bouche ist hierfür die beste Plattform. „Wir sprechen viel zu wenig über die positiven Aspekte des Gastronomen, immer nur über Wochenenddienste und Überstunden. Daher war es uns ein Anliegen, dass unsere Lehrlinge daran teilnehmen, denn sie lernen junge Kollegen aus den unterschiedlichsten Hotels aus ganz Österreich kennen. Anfangs zählt der olympische Gedanke, aber irgendwann packt die jungen Leute doch der Ehrgeiz. Aber ganz ehrlich, nicht nur sie, sondern auch uns Hoteliers! Ferienhotellerie trifft Stadthotellerie, und es ist auch für mich äußerst interessant zu sehen, welche Ausbildungsschwerpunkte meine Kollegen setzen, von denen jeder sein Team siegen sehen möchte“, erzählt Bauerfeind. Sascha Kemmerer hat die interne Schirmherrschaft über das Projekt Amuse Bouche 2012 übernommen. „Kemmerer nahm sich für Carina und Maximilian sehr viel Zeit, erarbeitete mit ihnen das Menü und organisierte Probekochen. Sie durften einmal das Menü ihren Eltern servieren und zweimal unseren Abteilungsleitern, die natürlich die kritischsten Gäste waren, aber es ging ja auch darum, Fehler zu erkennen und sich zu verbessern. Last, but not least durften auch unsere Hausgäste an der Zeremonie teilnehmen und lernten so die Lehrlinge von einer anderen Seite kennen“, schildert Bauerfeind die Vorbereitung. Dass seine Lehrlinge gewonnen haben, hat ihn selbst überrascht. „Wir vom Ländle waren Newcomer, wurden von den Wiener Stadtho-

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U m f r ag e d e r W o ch e

Wie wichtig ist bargeldloses Bezahlen in Ihrem Betrieb? Xerxes Panzenböck, La Pasteria, Wien Unter dem alten Lokalbesitzer haben wir zum Schluss eine Zeitlang keine Kreditkarten genommen, aber das habe ich jetzt, seit ich das Lokal übernommen habe, wieder geändert. Jetzt kann man bei uns wieder mit Bankomat und Visa bezahlen. Das war einfach notwenidig, weil vor allem Geschäftsessen ohne Kreditkarte unmöglich sind. Unangenehm ist halt das Disagio und dass man eine Zeit lang auf sein Geld warten muss. Ernst Kronreif, Gasthof Hohlwegwirt, Hallein-Taxach Bei uns werden viele Rechnungen noch bar beglichen, aber ich stelle durchaus fest, dass die Bezahlung mit Kredit- beziehungsweise Bankomatkarte zunimmt. Wobei ein Unterschied zwischen Tourist, er greift zur Kreditkarte, und dem heimischen Gast, er greift zur Bankomatkarte, besteht. Das Trinkgeld wird bei Kreditkartenrechnungen dazugeschrieben, und wir geben dies 1:1 an unsere Mitarbeiter weiter. Der Betrieb schluckt den Disagio. Birgit Brandmayr, Gasthaus „Maria vom guten Rat“, Feldkirchen bei Mattighofen Manchmal wird mehr mit Kredit- oder Bankomatkarte gezahlt, und dann gibt es Wochen, wo ein Großteil der Gäste bar bezahlt. Übers Jahr gesehen, nimmt derzeit die Bezahlung mit Kreditkarten weder zu noch ab; ein Drittel der Rechnungen wird mit Karte bezahlt. Durch die elektronischen Tools ist es komplizierter geworden, das Trinkgeld dazuzuschreiben, aber viele Gäste runden den Rechnungsbetrag auf, und manche geben das Trinkgeld in bar. Den Disagio für Trinkgeld schlucken wir. Erwin Scheiflinger, Bastei Beisl, Wien Die Gäste zahlen größere Rechnungen immer öfter mit Kreditkarte. Nur Kleinstbeträge werden noch bar bezahlt. Ich nehme Kreditkarten, aber ich habe keine Bankomatkassa. Die MittagsmenüGäste würden gerne ihr Essen damit bezahlen, aber ich brauche auch Bargeld in der Kassa, um die Rechnungen meiner Fleischlieferanten bezahlen zu können. Als innerstädtischer Gastronomiebetrieb kommen zu uns viele ausländische Gäste, und diese bezahlen generell mit der Karte. Der Tourist fährt heute mit der Kreditkarte auf Urlaub.

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Cicero und keine Tassen im Schrank

Martin Ho, DOTS Group, Wien

Bei einem Aufenthalt in einem Tiroler Hotel wurde Ihr Cicero Zeuge einer gar merkwürdigen Begebenheit. Als Morgenmensch erschien er gleich nach Beginn der offiziellen Frühstückszeit im Speisesaal. Der ihm zugeordnete Tisch war weitgehend eingedeckt. Es fehlten jedoch die Kaffeetassen und die dazugehörigen Löffel. „Kein Problem“, sagte der Frühstückskellner zu seinem Gast, schritt zum noch unbesetzten, aber sehr wohl mit allem Geschirr bestückten benachbarten Tisch, entnahm dort Tasse und Löffel und platzierte beides vor Cicero. Den anderen unvollständigen Gedecken am Tisch gönnte er keinen Blick. Diese Form der Improvisation entlockte Ihrem Cicero ein Schmunzeln, das bald von blankem Staunen abgelöst wurde. Die Vorgangsweise wiederholte sich nämlich haargenau, als Ciceros Tischgenossen eintrudelten

Zugegeben: Eine schlechte Kritik in der Zeitung ist ähnlich schmerzlich wie ein Tritt in die Magengrube oder eine Nachzahlung an das Finanzamt. Auch wenn es immer heißt, die Zeitung von heute hat die News von gestern, so ist die Nachhaltigkeit des gedruckten Wortes eines Experten doch eine andere als ein schneller Kommentar in Social Media. Wenn dieser Experte dort eine schlechte Kritik übt, tut es übrigens genau so weh wie in gedruckter Form. Fest steht: Wir Wirte brauchen die besten Gastronomiekritiker, die es gibt. Wenn eine Kritik auch immer etwas Subjektives innehat, so hat sie zeitgleich auch immer etwas Befruchtendes. Für den Gast, der sie zum Anlass nehmen kann, sich selbst seine Meinung zu bilden. Und für den Gastronomen, der so unverblümt wahrscheinlich selten hört, was es besser

und später dann am Nachbartisch, der ja sukzessive geplündert worden war, wobei irgendwann neue Tassen in den Kreislauf Einzug hielten. Dieses Bedienungssystem änderte sich während einer ganzen Woche nicht. Es waren einige wenige Tische, die grundsätzlich nur rudimentär ausgestattet und nach oben ausgeführtem Muster nachgerüstet wurden. Ein näherer Blick auf die Qualität des Geschirrs zeigte dann so manche angeschlagene Tasse und diverse angeknackste Teller, sodass Ihr Cicero begriff: Die haben hier zu wenig Geschirr. Und statt welches nachzukaufen, strapazieren sie das ohnehin angespannte Zeitmanagement ihrer Mitarbeiter vom Service bis zum Abwäscher. Falls Sie sich betroffen fühlen, schreiben Sie uns: i.stelzmueller@wirtschaftsverlag.at

machen kann. Es gibt schließlich immer etwas zu tun, wie eine Baumarktkette richtig meint. Deswegen zittern wir gerne vor dem Erscheinen, freuen uns über Lob und nehmen Kritik als Anregung. So manch heimischer Kulinarikschreiber hat immerhin schon selbst den Kochlöffel auf Haubenniveau geschwungen und weiß, vor welchen Herausforderungen der Wirt steht. Wer sonst hat einen derart vielfältigen Überblick über das kulinarische Marktgeschehen als jene, die ihr Geld mit der Berichterstattung verdienen? Schätzen wir uns also über eine Medienlandschaft glücklich, die der Gastronomie so viel Raum und Wertschätzung einräumt. Daher gratulieren wir der ÖGZ herzlich zum Relaunch und freuen uns über einen kompetenten Partner auf Augenhöhe!

in oder ou t ? | Bärlauch- Gerichte Die einen lieben sie, die anderen hassen sie – die grünen Blätter mit dem markanten KnoblauchAroma. Jetzt im Frühling haben sie auf den Speisekarten wieder Hochsaison.

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„Vor der Qualität steht das Quälen!“ Expertise:

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Die Mitarbeiter sind immer nur so gut, wie sie gefordert werden.

ehr als 150-mal im Jahr kann Björn Grimm, der als Trainer und Betriebsberater tätig ist, nicht daheim schlafen, sodass dieser viele Dinge aus Gästesicht erleben darf. Betten, Zimmer, Frühstücksbuffets und Kaffeepausen sind in der Regel austauschbare Dienstleistungen. „Habe ich mich in einem Hotel oder Restaurant besonders wohlgefühlt, habe ich nach einem kurzen In-mich-Kehren feststellen können, dass es in der Regel die Mitarbeiter mit den berühmten Kleinigkeiten waren, die den gewissen Unterschied ausmachten!“, führt Grimm aus. Dass schlechte Beratungen und mangelhafte Dienstleistungen Kunden kosten können, ist vielen Unternehmern bewusst. Nicht zuletzt werden diese Positionen sehr häufig vor Preiserhöhungen und Produktqualität als „Kündigungsgrund“ unserer Gäste genannt. Trotz dieses Wissens ist es mitunter verwunderlich, wie häufig es in zahlreichen Betrieben nicht wirklich rund läuft. Es sind jedoch selten die Mitarbeiter, die für diese Defizite tatsächlich verantwortlich zu machen sind. Vielmehr liegt es an der Führung, die Servicequalität und den damit verbundenen Spaß zu fördern, zu

entwickeln und als wesentlichen Bestandteil des Unternehmens zu integrieren.

Prozesse in Servicekette definieren Gemeinsam in Teams sollte man daran gehen, die einzelnen Prozesse in Form einer Servicekette zu definieren und sich in allen Belangen immer wieder zu fragen, ob „das, was wir tun, genau das ist, was die Kunden von uns erwarten“? Nur wer seine Gäste wirklich kennt, kann deren Erwartungen erfüllen, bzw. sich auf die Suche nach sogenannten „Wow-Effekten“ machen. Diese stehen für Überraschungen und heimliche Verführungen, mit denen unsere Gäste nicht rechnen und auf diesem Wege angenehm berührt werden. Vor dem Erfolg steht die Arbeit! Mitarbeiter gilt es zu sensibilisieren, um aus der Austauschbarkeit herauszukommen. Auch Servicequalität kann gesteuert werden. Hier nennt der Autor gerne die klassische Tagungspauschale. „Versetzen Sie sich in die Lage Ihrer Tagungsgäste, die mitunter mehrmals im Jahr in synthetischen Tagungshotels ihre langweiligen Pausensnacks einnehmen müssen“, führt Grimm aus. Spielen Sie mit den Gäs-

ten! Es sind Kleinigkeiten, wie Möhrenkopfbrötchen, weiße Mäuse und Gummibärchen oder eine Zigarettenpause für Hartgesottene, die bei den Teilnehmern für ein erstes Amüsement sorgen können. Sie müssen die Menschen lieben und echte Freude daran haben, denen eine Freude zu machen!

Gegen Betriebsblindheit ankämpfen „Man wird ja irgendwann betriebsblind ...“ ist eine Aussage, die wir sehr häufig hören. Als Servicekraft sind SIE gefordert, gegen diese Blindheit etwas zu tun. Setzen Sie die richtige Brille auf, oder suchen Sie jemanden, der diese Brille bereits trägt. Sehr häufig hilft eine Mitarbeiterschulung eines Externen, bei der auf etwaige Stärken und Schwächen konkret hingewiesen wird. Zahlreiche Ideen sind als Impulsgeber zu verstehen, um so neue Servicehighlights zu entwickeln. Bleiben Sie so individuell wie irgend möglich und denken Sie an jene kleinen Annehmlichkeiten, die unbedingt ihre Handschrift tragen sollten. Wie führt der Kollege Klaus Kobjoll, Schindlerhof, es aus? „Lieber gut geklaut, als schlecht erfunden.“

Kontakt

Björn Grimm Der Autor ist Inhaber der „Grimm Consulting“ mit Büros in Asendorf, Hamburg und Mallorca. Er berät Hotel- und Gastronomiebetriebe in Sachen Operative Betriebswirtschaft, Küchencoaching und Servicequalität. Als Vorstandsmitglied des FCSI Deutschland-Österreich e. V. verantwortet er den Bereich Marketing. Im vergangenen Jahr erschein sein Buch „Gäste heimlich verführen … mit 101 Serviceideen“. E info@grimm-consulting.com www.grimm-consulting.com


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„Genuss, Geschmack und Geselligkeit“ Im neuen Musiktheater in Linz hat jetzt das Restaurant „Das Anton“ eröffnet.

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enn der niederösterreichische Haubenkoch und Gastro-Tausendsassa Toni Mörwald das Konzept für ein neues Restaurant namens „Das Anton“ erstellt, liegt natürlich der Verdacht nahe, dass die Namensgleichheit eher kein Zufall ist. Im konkreten Fall liegt man damit allerdings falsch. Denn besagtes „Das Anton“ ist das dieser Tage neueröffnete Restaurant im nagelneuen Musiktheater in Linz, und der Namensgeber des Lokals heißt nicht Toni Mörwald, sondern Anton Bruckner, der ja in Oberösterreich gelebt und komponiert hat. Und Mörwald will an diesem Standort gemeinsam mit den Partnern Spitz Catering und der Donhauser-Gruppe die Neuinterpretation einer österreichischen Brasserie umsetzen. Küchenchef wird Rudi Grabner sein, der ehemals im Hotel „Löwen“ in Schruns drei Gault-Millau-Hauben erkocht hat und jüngst im Linzer Restaurant „Josef“ tätig war. Als Restaurantleiter fungiert Harry Mittermaier, der u. a. im Four Seasons auf den Seychellen Erfahrung gesammelt hat. Laut Christian Hölbl, Geschäftsführer im „Das Anton“, stützt sich das

Angebot im Restaurant auf mehrere Säulen: • Mitarbeiter-Kantine • Snacks in den Pausenfoyers (vorbestellbar!) • separate Räume für geschlossene Veranstaltungen • das Café Volksgarten • und eben das Restaurant „Das Anton“ mit offener Schauküche, einer „Essbar“ rundherum, einem „Kuchltisch“ mit Herrgottswinkel, Restaurant-, Loungebereich mit offenem Kamin und einer Terrasse mit Blick über Linz und auf den Pöstlingberg.

Optische Offenheit Überhaupt ist die Offenheit eines der Kennzeichen im „Anton“, denn nicht nur die Küche bietet dem Gast Einblicke, auch das (großteils österreichische) Weinangebot ist in gläsernen Klimaschränken optisch präsent, und in einem ebenfalls einsehbaren Kühlbereich sollen diverse Würste und ganze Tierhälften für Gusto unter den Gästen sorgen. Hölbl: „Wir werden kein Ableger des Musiktheaters sein, sondern wollen uns als eigenständiger Gastro-

Kost-bares Kochen Genuss, Musik, Tanz und Information wurden bei der zweiten Auflage der Live-Show im Wiener Auhofcenter verbunden.

nomiebetrieb positionieren, der auch über einen eigenen Eingang verfügt und 365 Tage im Jahr geöffnet hat.“ Das Speiseangebot will sich an der österreichischen Küche orientieren, die auf ihre Art neu interpretiert werden soll. Dabei stellt der Josper-Ofen das Herzstück der Küche dar. Dieser spanische Kult-Grill ist eine außergewöhnliche Kombination aus Grill und Backofen. Dabei wird mitten in der Küche auf einer speziellen Kohle gegrillt, die den Gerichten eine rauchige Note verleiht. Verschiedene Steaks, Fisch oder auch Pasta sowie Gemüsegerichte bekommen dabei eine besondere Geschmacksrichtung. Der Schwerpunkt des Angebotes wird bei den Genuss Regionen liegen, aber auch die oberösterreichische Knödel- und Mehlspeiskultur wird ihren Niederschlag finden. Das Konzept einer Brasserie bedeutet, dass man auf einen kleinen Happen ebenso ins Restaurant gehen kann wie auf ein mehrgängiges Menü.

Keine anonymen Lebensmittel Toni Mörwald möchte im „Anton“ nichts weniger als dem „Werteverfall“

Das Anton

Text: Clemens Kriegelstein

An der Essbar genießen die Gäste einen Blick auf die Wirkungsstätte der Köche

beim Thema „Essen und Trinken“ entgegenwirken, die Küche in den Mittelpunkt stellen. „Wir kaufen für unser Auto heute Motoröl, das 30-mal so viel kostet wie das Sonnenblumenöl, mit dem wir kochen. Das ist doch verrückt!“ Entsprechend legt Mörwald Wert auf die Feststellung, dass im „Anton“ keine anonymen Lebensmittel verarbeitet werden, man Kontakt zu den Produzenten hält. „Genuss, Geschmack und Geselligkeit“ sind dann auch die Schlagworte, mit denen Mörwald das Konzept in Kurzform umschreibt. Für die Inneneinrichtung im „Anton“ zeichnet der Gastro-Einrichter

Wögerer verantwortlich. Das Lokal wurde dabei so konzipiert, dass die Elemente des Theaters auch in der Gastronomie ihre Fortsetzung finden und die aus statischen Gründen erforderlichen Stahlträger in die Gestaltung des Raumes eingebunden sind.

Info: das Anton Am Volksgarten, 4020 Linz www.dasanton.at info@dasanton.at Tel.: 0732/76 11-950

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Präsentierten Genuss vor Publikum (v. l.): Moderatorin Christina Pinzker, Yvonne Rueff und Carmen Kreuzer. Im Hintergrund Barista-Staatsmeister Georg Branny

N

ach dem erfolgreichen Start der neuen „Kost-bar Kochen“-LivePremiere im Auhof-Center mit Starkoch Bernie Rieder und Kabarettist Gery Seidl vor wenigen Wochen konnte das Erfolgsrezept bei der zweiten Show weiter ausgebaut werden. So kochten etwa Carmen Kreuzer, Model und Jurorin von „Austria’s Next Topmodel“, gemeinsam mit Yvonne Rueff, Initiatorin vom Ball „Dancer Against Cancer“, das Gericht „Halloumi auf Couscous mit Wokgemüse und Fetadip“. Als Vorspeise zur eigentlichen Kostbar-Kochshow präsentierte Yvonne Rueff und ihr Tanzpartner Gregor Hatala eine atemberaubende Tanzperformance. Das Publikum war begeistert. Moderatorin Christina Pinzker führte gewohnt wortgewandt durch die Show. Zum „Wein-ABC“ sprach Richard

Zahel über „W – wie Wiener Wein“. Am Nachmittag überzeugte dann Andy Lee Lang das Publikum und rockte zum Auftakt der „Kost-bar Kochen“Live-Show das Auhof Center. Chefköchin Sevgi Hartl vom Wiener Restaurant „Zum schwarzen Kameel“ setzte auf den Wiener Gabelbissen. Zum Wein-ABC brachte sich Johannes Reitermayer zum Thema „R – wie reifer Wein“ mit ein. Theresia Heitzinger von Elektra Bregenz erklärte dem Publikum die Vorteile eines Induktionsherdes im Kost-bar.TV-Küchentipp. Und der österreichische Barista-Staatsmeister Georg Branny erklärte das Geheimnis eines perfekten Cappuccinos. Die TV-Show ist jeden Freitag um 20.15 Uhr auf W24 sowie im DAF deutschlandweit und jederzeit im Internet auf www.kost-bar.tv zu sehen.

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Legerer Luxus Konstantin Filippou hat sein erstes eigenes Restaurant eröffnet. Die Küche ist spannender als je zuvor, das Ambiente entspannt elegant. Text: Wolfgang Schedelberger

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Wasserbauer.cc

uf diese Eröffnung haben viele Feinschmecker sehnsüchtig gewartet. Konstantin Filippou hat sich an seinen vorherigen Adressen (Weibel 3 in der Riemergasse und vor allem

im Novelli) eine treue Fangemeinde erkocht. Allerdings musste er als angestellter Koch in beiden Restaurants stets gewisse stilistische Vorgaben berücksichtigen. Jetzt ist er frei.

gut Burg Zweck

Das neue Lokal in einem ruhigen Eck der Wiener Innenstadt wirkt sehr gemütlich und ist zurückhaltend gestaltet: dunkler Holzboden, graue Wände und helle Holztische ohne Tischtuch. Nichts, was von den Gerichten, die zumeist im abwechslungsfreudigen Doppelspiel aufgetragen werden, ablenken könnte. Der Luxus findet auf dem Teller statt und nicht beim Ambiente, wenngleich auch dieses wohl durchdacht ist. Der Kärntner Architekt Roger Karré hat in enger Abstimmung mit Filippous Vorstellungen ein auf den ersten Blick recht unscheinbares Lokal gestaltet, das auf eine laute Inszenierung bewusst verzichtet. Dadurch ist ein Wohlfühlambiente entstanden, das zu jeder Tageszeit funktioniert, was insofern wichtig ist, als das Restaurant mittags und abends geöffnet ist.

An Bestehendes anknüpfen Wer Filippous Küche über die letzten Jahre verfolgt hat, darf sich darauf freuen, alte Bekannte wie etwa die legendäre Stockfischbrandade mit Saiblingskaviar wiederzutreffen. Filippos Bestreben, aus einem Produkt möglichst alle Facetten herauszulocken und gleichzeitig die Geschmäcker eindeutig zu präsentieren, führt dazu, dass die meisten Gerichte auf zwei Tellern angerichtet werden und zwei Interpretationen darstellen. Dies bedeutet für Service und Küche zwar doppelten Einsatz, für den Gast aber gleichzeitig auch doppelten Genuss. Natürlich verwendet Filippou nur erstklassige Zutaten, auf herkömmliche Luxusprodukte verzichtet er jedoch weitgehend. Dafür darf man sich über Wiener Schnecken genauso freuen wie auf eine delikate Makrele oder einen in jeder Hinsicht grandiosen Schweinebauch mit gestocktem Dotter. Weitere aktuelle Highlights der Karte sind eine geschmorte Taube, Thunfisch und ein unglaublich zartes, g’schmackiges Lammfilet. Je nach Marktlage will Filippou in Zukunft verstärkt mit Wildgeflügel arbeiten – ein Thema, das in Wien derzeit leider sträflich vernachlässigt wird. Das dreigängige Businesslunch kostet aktuell 28,50 €, die beiden sechsgängigen Abendmenüs 68 €, was in Anbetracht der gebotenen Qualität wirklich günstig ist. Dass die Küchenleistung bereits ab Tag eins der Eröffnung makellos funktioniert, liegt wohl daran, dass die meisten Mitarbeiter mit Filippou bereits im Novelli gearbeitet haben. Es ist ein gutes Zeichen, wenn nicht nur die Gäste „ihrem“ Koch an eine neue Wirkungsstätte folgen, sondern auch die Mitarbeiter.

Burgtheater

28. April 2013, 20 Uhr Musikalische Benefiz-Gala für die Initiative „Nein zu Arm und Krank“

Spatz und Engel Die Geschichte von Edith Piaf und Marlene Dietrich Maria Happel und Sona MacDonald singen Lieder von Edith Piaf und Marlene Dietrich und lesen die Geschichte zweier Frauen zwischen Ruhm und Verzweiflung. Nach dem Stück von Daniel Große Boymann, Thomas Kahry, David Winterberg Mit den Songs Milord, La vie en rose, Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt, Just A Gigolo, Nimm dich in Acht vor blonden Frauen, Non, je ne regrette rien u. v. a.

Karten und Information: Burgtheater ² Universitätsring 2 ² 1010 Wien www.burgtheater.at

Info Restaurant Konstantin Filippou

Spendenkonto: Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien AG, Kto. Nr. 11.055.555, BLZ 32000, IBAN: AT65 3200 0000 1105 5555, BIC: RLNWATWW

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So schmeckt moderne Kunst

Am Herd und auf der Piste

Geschäftsführer Peter Doujak hat

Termin: von Mittwoch, 17. April,

Am 15. April 2013 messen sich 60 der besten Küchenchefs aus Deutschland und Österreich erst auf Skiern und anschließend hinter dem Herd. Beim 16. Sterne-Cup der Köche treten prominente Köche wie Hans Haas, Johann Lafer und Rudi Obauer unter den Augen von Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann im Riesenslalom und beim Live Cooking auf der legendären Idalp-Bühne gegeneinander an. Das Rezept für den erfolgreichen Sterne-Cup haen Thomas Schreiner und Hans Haas 1997 erfunden. Er fand auf Anhieb großen Anklang in der kulinarischen Szene. Verantwortlich für Organisation und Durchführung sind der Tourismusverband PaznaunIschgl in Zusammenarbeit mit Champagne Laurent-Perrier.

bereits die „Lange Nacht der Mu-

bis Sonntag, 21. April 2013

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seen“ initiiert und betreibt seit

Öffnungszeiten:

der ersten Stunde und betont: „Heutzutage hat schon jeder bessere Koch eine eigene Fernsehsendung. Es wird jetzt Zeit, unsere Konditoren vor den Vorhang zu holen. Die sind bei internationalen Webewerben genauso erfolgreich wie unsere besten Skifahrer.“ Durch die Gegenüberstellung der Torten und Bilder im Rahmen einer Ausstellung werden nicht nur künstlerische Ansätze deutlich: Der Kunstgenuss wird durch den Geruchs- und Geschmackssinn erweitert. Die Unternehmen Diglas, Groissböck, Kaplan, Landtmann und Oberlaa wollen damit auf die Leistungen und den hohen Qualitätsanspruch ihrer Branche aufmerksam machen. Ihre vielfach prämierten Konditoren zeichnen für die kulinarischen Kunstwerke verantwortlich. Die Meisterkonditoren sind Leo Forsthofer (Kurkondito-

Gernot Singer

Kunst und Kuchen, ein Fest für Kunstliebhaber und Naschkatzen, am 17. April in Wien. Fünf österreichische Spitzenkonditoren backen Kuchen und Torten zu Bildern von zeitgenössischen Künstlern. In der Wiener Mariahilfer Straße werden die Mehlspeisen im Rahmen einer Ausstellung den Arbeiten der Künstler gegenübergestellt. Fünf Tage lang können die Besucher die süßen Meisterwerke verkosten und die dazupassenden Bilder besichtigen. „Kunst und Kuchen“ ist eine Synthese zwischen Tradition und Moderne sowie traditionellem Back-Handwerk und zeitgenössischer bildender Kunst. Eine Auswahl der besten Konditoren Österreichs hat Fotoarbeiten und Gemälde von Kunststudenten und etablierten Künstlern als Vorlage genommen. Die Konditoren und Patissiers setzen sich formal, inhaltlich und stilistisch mit den Arbeiten der Künstler auseinander und interpretieren sie in Form von eigenen Tortenkunstwerken. Cafetier Berndt Querfeld war Partner

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rei Oberlaa), Oliver Groissböck (Konditorei Groissböck) Christian Kaplan (Kurkonditorei Kaplan), Helga Seunig

Kunst und Kuchen

Info

mehreren Jahren erfolgreich den Wiener Kunstsupermarkt. Mit „Kunst und Kuchen“ möchte er Kunstinteressierten und Naschkatzen ein Fest für die Sinne bereiten.

(Café Konditorei Diglas) und Helmut Steininger (Landtmann’s feine Patisserie).

täglich von 11.00–18.00 Uhr Veranstaltungsort: KMG ART Gallery & Studios, Mariahilfer Strasse 103, 1060 Wien (Räumlichkeiten, in denen über Weihnachten der Kunstsupermarkt stattfindet)

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Paris – London – Salzburg Claude Bosi führt sein elegantes Londoner Zwei-Sterne-Restaurant Hibiscus mit viel Charme und Witz. Derzeit gastiert er mit einem äußerst reizvollen Menü im Salzburger Hangar-7. Text: Wolfgang Schedelberger

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Gerald Rihar / Red Bull Hangar-7

odern, eigenwillig, farbenfroh und überraschend! So zeigt sich das Menü des aktuellen April-Gastkochs Claude Bosi im Restaurant Ikarus im Salzburger Hangar-7. Schon der Einstieg – Brenessel-Ricoa-Gnocchi mit Granatapfelsa – ist eine bunte, überraschende und geschmacklich äußerst reizvolle Sache. Und auch beim nächsten Gericht – Taschenkrebs mit Daikon, Apfel und Ingwer – spielen Früchte eine Rolle. „Im Winter spiele ich mich gerne mit Früchten, weil das einfach die Stimmung bei den Gästen hebt. Außerdem sollen meine Menüs immer auch ein wenig überraschen“, erklärt Claude Bosi seine fröhlich-fruchtige Philosophie.

Zuerst Obst, dann Gemüse Weitere Gänge mit fruchtiger Komponente sind beim aktuellen GastkochMenü die sautierten Jakobsmuscheln mit Birne, der Steinbu auf „SellerieRisoo“ mit Pomelo sowie die gebratene Entenbrust mit Topinambur und frischer Honigmelone. Nur beim fantastischen mit rohem Eigelb gefüllten Raviolo mit Trüffel und geräucherten Kartoffeln verzichtet Bosi auf eine fruchtige Note. „Dieses Gericht überzeugt auf ganzer Linie. Es ist scheinbar einfach, dann aber doch hochkomplex“, beschreibt Eckart Witzigmann sein Lieblingsgericht aus Bosis Hangar-7-Menü. „Essen ist immer persönlich, und so koche ich nur das, was auch mir selbst besonders gut schmeckt. Auch wenn wir in Luxusrestaurants mit besten Produkten kochen können, ist es mir wichtig, individuelle Zugänge zu den Lebensmieln zu finden. Eine austauschbare Fine-Dining-Cuisine interessiert mich nicht“, so Bosi beim Gespräch in Salzburg.

Das Spiel mit den überraschenden Kombinationen zieht Bosi übrigens bis zu den Desserts durch, dort allerdings mit vertauschten Rollen. Sta mit Früchten zaubert er da mit Gemüse. Süßkartoffel mit Frischkäse gibt es als erstes Dessert, gefolgt von einer Spargeltarte mit Kokoseis. Beides einfach großartig und in keiner Weise „bemüht“, dafür aber wirklich originell.

Eine ungewöhnliche Karriere Der aus Lyon stammende Koch Claude Bosi hat schon in sehr jungen Jahren in Frankreich große Karriere gemacht. Nach Stationen bei Michel Rostang und Alain Passard arbeitete er bereits mit 25 Jahren als Souschef bei Alain Ducasse in dessen Pariser GourmetTempel Plaza Athenée.

Doch dann entschied er sich, nach England aufs Land zu ziehen, und eröffnete im Provinznest Ludlow sein eigenes Restaurant Hibiscus. Nach sechs Jahren in der Provinz übersiedelte der milerweile mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Bosi 2007 mit seinem Restaurant Hibiscus nach London. Gemeinsam mit seinem Bruder Cedric eröffnete er 2011 in Wimbledon das Pub Fox and Grapes. Vor wenigen Wochen kam ein weiteres Gastro-Pub namens The Malthouse im Londoner Nobelviertel Fulham dazu. Claude Bosis Küche steht im Hangar-7 bis Ende April auf dem Programm. Am 18. April kocht Bosi im Rahmen des Gourmetfestivals Wachau in Toni Mörwalds Restaurant im Kloster Und in Krems groß auf.

Berliner Schnauze, spitze Feder

7. – 9.4.2013 MESSE WIEN

Tim Raue eilt von Erfolg zu Erfolg. Sein Berliner Restaurant wurde mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet, ein weiteres Lokal folgt im Adlon, und dann gibt es ein besonderes Buch.

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012 war für Tim Raue ein hervorragendes Jahr. In seinem ersten eigenen Restaurant am ehemaligen Checkpoint Charlie in Berlin wurde er von Michelin erstmals mit zwei Sternen ausgezeichnet, von Gault Millau gab es gar die Höchstnote von vier Hauben. Doch Tim Raue war letztes Jahr nicht nur in der Küche aktiv, er hat auch an einem in jeder Hinsicht bemerkenswerten Kochbuch gearbeitet. „My Favorite Things“ ist zum einen eine wunderschöne, von der Österreicherin Luzia Ellert stimmungsvoll fotografierte Tour d’Horizon durch Tim Raues Schaffen. Gleichzeitig ist dieses

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Claude Bosi, Eigentümer und Küchenchef des Restaurants Hibiscus

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Buch auch als tatsächliches Kochbuch für ambitionierte Köche gedacht, die einzelne Gerichte nachkochen wollen, da komplexe Gerichte in mehreren Stadien der Entstehung fotografiert wurden und die wichtigsten Schrie exakt beschrieben werden. „My Favorite Things“ ist Ende 2012 im Verlag Collection Rolf Heyne erschienen und ist um 77,10 € erhältlich. Der stolze Verkaufspreis scheint in Anbetracht der aufwändigen Gestaltung des Buches allerdings durchaus gerechtfertigt. Endlich wieder ein Buch eines Kochs, das nicht nur schön aussieht, sondern tatsächlich zum Kochen inspiriert. ws


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Essen wie geschmiert V

or kurzem fand die jüngste Veranstaltung der Kröswang-Akademie in den Kröswang-Standorten Böheimkirchen, Grieskirchen und Villach statt. Rund 120 Gastronomen ließen sich von Kay Kühnel, dem Geschäftsführer der Bodensee-Ölmühle, in die Welt der Öle mitnehmen. Kühnel vermittelte den Teilnehmern eine ganze Menge Hintergrundwissen, das sonst oft nur Insidern vorbehalten ist. In seinem spannenden Vortrag klärte er über die Herstellungsunterschiede eines Industrieöles, eines Bio-Öles und eines real kaltgepressten Rohkost-Öles unter 37° C auf. Ausgehend von den im Ölbereich typischen Begriffen wie „kaltgepresst, nativ, gehärtet, desodoriert, mit Wasserdampf gereinigt, Bio etc.“, die auf den Flaschenetiketten zu finden sind, erhielten die Anwesenden verblüffende Einblicke, was sich herstellungstechnisch hinter diesen teils wohlklingenden Bezeichnungen wirklich verbirgt. So darf sich z. B. ein kaltgepresstes Öl als solches bezeichnen, wenn die Saat vor dem Pressen nicht extra erhitzt wurde. Dass die wirklichen Auslauftemperaturen teilweise weit über

100° C liegen, ist dabei ohne Bedeutung. Chemikalien wie Phosphorsäure oder Zitronensäure werden benutzt, um ein Bio-Lecithin zu gewinnen. Desodoriertes Speiseöl wurde mit bis zu 280° C heißem Wasserdampf gereinigt, damit es geschmacksneutral ist und vom Konsumenten überhaupt gekauft wird.

„Nativ“ ab 30 Prozent Anteil Wieso dies alles möglich ist, wurde im rechtlichen Teil der Veranstaltung untermauert. Besonders überrascht waren die Teilnehmer von der Tatsache, dass nach EU-Recht ein natives Olivenöl sich bereits so nennen darf, wenn mindestens 30 % davon darin enthalten sind. Der Rest stammt aus hocherhitzten Tresterölen, die dann aus Geschmacksgründen mit Wasserdampf gereinigt wurden. Im Prinzip handelt es sich dabei um nichts anderes als ein gestrecktes Olivenöl. Auf die gesundheitlichen Aspekte dieser geschädigten Öle wurde von Kay Kühnel mehrfach hingewiesen. Die Besucher entwickelten auch Verständnis über die Preisunterschiede, die sich durch diese rechtlichen Möglichkeiten ergeben.

Wellness am See – das ganze Jahr hindurch

Das Seminar wurde von einem Schaupressen begleitet. Kay Kühnel hat selbst eine wassergekühlte Ölmühle entwickelt, die er weltweit vertreibt und auch vor Ort in Betrieb nahm. Die Teilnehmer der Kröswang-Akademie konnten sich davon überzeugen, wie gutes Leinöl bei 26° C hergestellt wird und schmecken kann. Zum Abschluss wurde zum Salatbüfett mit kaltgepressten Ölen geladen, um den anwesenden Gastronomen geschmackliche Anregungen mit nach Hause zu geben. Ein besonderes

Kröswang

Die Welt der Öle war zu Gast bei der jüngsten Kröswang-Akademie.

Gastgeber Mag. Manfred Kröswang (l.) und Referent Kay Kühnel

Highlight war der Obstsalat mit Haselnussöl. Die Enzyme des kaltgepressten Haselnussöles aktivieren nämlich den Fruchtzucker der Früchte, dadurch

kann auf den Zusatz von Zucker verzichtet werden. Einer von mehreren Tricks, die die Besucher mitnehmen konnten.

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irekt am Millstätter See wurde das 1. Kärntner Badehaus errichtet, eine geeignete Bühne für die auf der Suche nach Gelassenheit befindlichen Sommerfrischler. Das öffentlich-zugängliche Badehaus ist als Passivhaus konstruiert und steht im unmittelbaren Uferbereich. Seit der Eröffnung Ende November 2012 wird den Gästen eine Verlängerung der Badezeit sowie die ganzjährige Seenutzung ermöglicht, u. a. durch eine auf Pfählen gebaute See-Sauna, die den Blick über den See und die Landschaft sowie den direkten Einstieg in den See ermöglicht. Neben den Orten der Ruhe und

Entspannung bietet das BadehausRestaurant, das von Gastroprofi Wögerer aus Steyr konzipiert, geplant und umgesetzt wurde, den Gästen in gemütlicher Loungeatmosphäre feine Besonderheiten der AlpenAdria-Kulinarik.

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360 Gastronomen erleben Venedig Der 19. GastroBizz ging von 17. bis 19. März in Venedig mit einem neuen Besucherrekord über die Bühne. Neben dem packenden Vortragsprogramm sorgte der gemeinsame Besuch der historischen Lagunenstadt für Begeisterung. Text: Wolfgang Schedelberger

Die Referenten:

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GastroBizz (1), Thinkstock (1), Schedelberger (11)

Dunkle Wolken über Venedig auch während des GastroBizz. Doch pünktlich zum Tourstart hörte der Regen wie auf Bestellung auf. Ganz oben: Nach der Rückkehr ins komfortable Hotel Laguna Palace stieg ein Maskenball

Links: Der Wiener Gastronom Jovi Jovanovic (Südländer) holt sich persönliche Tipps von Venedigkenner Prof. Gerhard Tötschinger. Mitte: Veranstalter Herbert Starl (M.) genießt am Ende des dritten Veranstaltungstages einen „Schuss“ Haselnuss der Destillerie Bauer. R.: Manfred Kröswang (4. v. r.) versorgte die Teilnehmer mit köstlichen Pausensnacks; mit am Bild die WKO-Vertreter Karl Wratschko (l.) und Helmut Hinterleitner (2. v. l.)

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enedig verzaubert seine Gäste wie kaum eine andere Stadt. Gleichzeitig fühlt sich ein unvorbereiteter Besucher oft wie ein Massentourist, wenn er einfach den Trampelpfaden folgt und von einer Touristenfalle in die nächste tappt. Wie gut, wenn man da einen ausgewiesenen Venedig-Kenner dabei hat, der versteckte Winkel und ruhige Ecken kennt und auch den einen oder anderen gastronomischen Geheimtipp weitergibt. Professor Gerhard Tötschinger hat den Bestseller „Ve-

nedig für Fortgeschrittene“ geschrieben und am Eröffnungsabend einige der amüsantesten Passagen zum Besten gegeben. Danach klang der Sonntag bei einem geselligen Get-together mit Spezialitäten aus dem Veneto aus. Der Montag begann bei perfektem Vortragswetter: Es regnete es in Strömen. Der Stimmung tat dies jedoch keinen Abbruch. Gespannt verfolgten die 360 Teilnehmer, wie der Comedy-Artist Karsten Feist alias Otto Maat (Bild 1) den ganzen Saal zur Bühne machte,

um auf unterhaltsame Art und Weise wirtschaftliche Fragen zu thematisieren.

Die Chance der Kleinen Der Business-Vordenker und Bestseller-Autor Edgar K. Geoffrey (Bild 2) rief die Teilnehmer auf, Google und Facebook als weitgehend kostenfreie Marketing-Plattformen zu nutzen, auf denen kleine Unternehmen genauso erfolgreich sein können wie große: „Social Media kennt kein Klein oder Groß, sondern nur aktiv oder inaktiv.“ Der Schlüssel, um heute im Internet erfolgreich zu sein, sind Videos, die zu Google gehörende Plattform Youtube biete jedem einen kostenlosen TV-Kanal. „Videos müssen nicht professionell sein. Wenn Sie einen begeisterten Kunden haben, bitten Sie ihn einfach, Ihnen das noch einmal zu sagen, filmen Sie es mit ihrem Handy und stellen Sie es auf Youtube. Sie werden staunen, wie viele Klicks sie generieren“, erzählte Geoffrey. Siegen, ohne zu kämpfen. Das ist die Devise der Shaolin-Mönche, denen Bernhard Möstl (Bild 3) seinen Vortrag gewidmet hatte. „Positiv zu denken heißt nicht, sich etwas schönzure-

den, sondern zu akzeptieren, was ist. Negativ bedeutet nicht, pessimistisch zu sein, sondern etwas negieren. Unser Bewusstsein bestimmt unsere Entscheidungen, und dafür sind schlussendlich nur wir selbst verantwortlich“, erläuterte Möstl fernöstliche Weisheiten mit klaren Worten. Dann berichtete der erfolgreiche Münchner Multi-Gastronom Marc Übelherr über seine letzten beiden Projekte in dem Einkaufszentrum Die Hofstatt, das in einem denkmalgeschützten Gebäude liegt. Moderater Max Maierhofer (Bild 4) führte in gewohnt launiger Art und Weise durchs Programm. Doch sein ganzer Frohsinn half ihm in Anbetracht des strömenden Dauerregens nichts: Vor der Abholung durch Vaporetti für die Überfahrt in die Altstadt verteilte er an sämtliche Teilnehmer Regen-Ponchos.

Wetterglück in der Lagune Doch noch bevor die Schiffe bei San Marco anlegten, hatten sich die dunklen Wolken verzogen, und wir konnten die Gastro-Tour durch Venedig trockenen Fußes erledigen. Nach der Rückkehr ins Hotel stieg ab 22 Uhr ein ve-

nezianischer Maskenball, bei dem bis in die Morgenstunden gefeiert und getanzt wurde. Dennoch fanden sich am Dienstagmorgen (fast) alle Teilnehmer pünktlich zum finalen Kongress-Tag ein. Den Auftakt machte der hinreißende Zauberer Marc Haller (Bild 5), der mit seinen atemberaubenden Tricks sofort für gebannte Aufmerksamkeit sorgte. Anschließend berichtete Behrous Moaiyeri (Bild 6), wie er es schaffte, sein Hamburger Restaurant Raven mit individuellen Einrichtungselementen zu einem einzigartigen Hotspot zu machen. Professor Hans A. Wütherich aus München (Bild 7) ermutigte die Zuhörer, Regeln zu brechen und unnötige Regelungen über Bord zu werfen. (Scheinbare) Effizienz gefährdet Exzellenz. Die Rolle eines Geschäftsführers besteht laut Wütherich vor allem darin, Muster zu brechen. Dass es beim Führen zuerst einmal ums Überleben des gesamten Teams geht, erläuterte Dr. Peter Baumgartner bei seiner Schilderung der Expedition von Ernest Shackleton, der zwar grandios scheiterte, aber alle Männer wohlbehalten wieder nach Hause brachte.


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Gereiftes aus der Grünen Mark

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lois Gölles ist ein Mann, der dafür bekannt ist, dass er guten Dingen seine Zeit gibt. Das gilt insbesondere für seine Brände und Essige. Aber auch im Genusshotel Riegersburg, das gleich gegenüber der Riegersburg am Starzenberg liegt, spielt das Thema „Gereiftes aus der Region“ eine große Rolle. Schon länger

wird in der Käsegrotte des Hotels steirischer Rohmilchkäse mit Balsam-Apfel-Essig affiniert und gereift. Jetzt haben sich Gölles und sein Team dazu entschieden, auch das Rindfleisch für Steaks selbst zu reifen. Das Starzenberger Dry Aged Beef stammt von steirischen „Rindviechern“, wird von Fleischern des Ver-

trauens im Ganzen geliefert (Foto) und dann über vier Wochen bei kontrollierter Temperatur und Luftfeuchtigkeit perfekt gereift. „Dry Ageing ist eine uralte Reifetechnik, die früher auch bei uns üblich war. Für kurzgebratene Steaks gibt es nichts Besseres. Weil wir unseren Gästen aber ausschließlich regionale

Gölles

Im Genusshotel Riegersburg versteht man sich aufs Reifen. Patron Alois Gölles und sein Team verwöhnen die Gäste ab sofort mit trocken gereiftem Rindfleisch.

Küchenchef Thomas Berghold, Direktorin Ulrike Feiertag und Alois Gölles

Produkte bieten wollen und es bislang kein steirisches Rindfleisch in dieser Qualität gab, haben wir uns entschlossen, die Reifung selbst in die Hand zu nehmen“, erklärt Gölles.

Küchenchef Thomas Berghold bereitet aus dem Starzenberger Dry Aged Beef am liebsten kurz gebratene T-Bone- oder Porterhouse-Steaks zu, die man am besten gemeinsam genießt. ws

Der ungefilterte Biergenuss. Rätselraten Individuell gestaltete Speisekarten unterstreichen oft die kulinarische Kompetenz eines Restaurants. Doch wenn die Lesbarkeit darunter zu stark leidet, wie im Restaurant Rahofer am Stadtplatz in Steyr (Foto), kann die persönliche Handschrift zum Ärgernis werden. Fazit: schön zum Anschauen, schwer zu lesen.

Pflichttermin BÖG-Kongress in Schloss Fuschl (14. bis 17. April)

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er Kongress „Forum für GASTwirtschaft & Wirtschaft“ vom 14. bis 17. April 2013 im Schloss Fuschl ist ein Pflichttermin für all jene, die mehr über Erfolgsrezepte in der Gastronomie und Hotellerie erfahren möchten. Wer Zukunft gestaltet, braucht Informationen: vier Bundesminister, erfolgreiche Wirtschaftskapitäne, sieben Starköche, zehn Workshops, 20 Aussteller und 30 Podiumsgäste bilden die Zutaten für das Kongressmenü. Höhepunkt wird die Wahl des Österreich-Menüs 2013 durch die Kongressteilnehmer vor Ort! Die Sieger werden von den Starköchen und BM Niki Berlakovich geehrt, und das „Thomas Walkensteiner Chef’s Cut Menü“, ein siebengängiges Gala-Menü aus den Finalisten-Gerichten, hat Premiere! www.boeg.at

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Trinkgeld oft nicht bargeldlos

Steigende Umsätze

ÖHV-Geschäftsführer Thomas Reisenzahn im Interview über die Entwicklung der Disagio-Sätze bei Kreditkartenzahlungen in der Hotellerie.

Trotz des geringen Wirtschaftswachstums in Österreich stieg der nominale Umsatz bei Kreditkartenzahlungen in Hotellerie und Gastronomie.

Interview: Irene Stelzmüller

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ÖHV

n der Hotellerie und Gastronomie erfolgen die Zahlungen fast ausschließlich über die kleinen rechteckigen Karten. Und seitdem die Hotelreservierungen immer häufiger über Buchungsportale im Internet getätigt werden, benötigt der Gast zur Reservierung eine Kreditkarte, die auch zur Begleichung der gesamten Hotelrechnung am Ende des Aufenthalts dient. ÖGZ: Steigt die Zahlung mit Kreditkarten weiter an? Thomas Reisenzahn: Der bargeldlose Zahlungsverkehr nimmt enorm zu und beträgt im Vier- und Fünf-Sterne-Bereich etwa 70 Prozent aller Zahlungen. Kein größerer Betrieb kann es

ÖHV-Geschäftsführer Thomas Reisenzahn

Text: Irene Stelzmüller

sich heute leisten, auf Kreditkarten zu verzichten. Kann der Hotelier den Disagio zu den Zimmerpreisen hinzurechnen? Die Zahlungsdienstrichtlinie wurde in Österreich in innerstaatliches Recht umgesetzt. Diese besagt, dass die Erhebung von Entgelten vom Zahler durch den Zahlungsempfänger im Falle der Nutzung eines bestimmten Zahlungsinstrumentes unzulässig ist. Die Weiterverrechnung des Kreditkartendisagios vom Hotelier an den Gast ist somit in Österreich nicht erlaubt. Aufgrund unseres verstärkten EU-Lobbyings konnten wir die Disagiosätze in den letzten Jahren deutlich unter 1 Prozent des Umsatzes verhandeln. Was hat sich in der Abrechnung mit den Kreditkartenfirmen verbessert bzw. verschlechtert? Ein Knackpunkt sind die Regularien der Kreditkartenfirmen bei einem Storno. Demgemäß wäre eine kostenlose Stornierung bis 18 Uhr des Anreisetages möglich, bzw. wäre im Falle ei-

ner verspäteten Stornierung oder einer No-Show nur die Verrechnung einer Übernachtung – unabhängig von der ursprünglich geplanten Aufenthaltsdauer – möglich. Diese Regelung ist für die österreichische Ferienhotellerie nicht akzeptabel, und daher sind „garantierte“ Buchungen mit Kreditkarten eher selten. Wie geht man mit Trinkgeld auf der Kreditkartenrechnung um? Seit die Idee einer Trinkgeldbesteuerung im politischen Fokus steht, verschwand bei vielen Kreditkartenabrechnungsstreifen die Trinkgeldzeile. Trinkgeld kann oft nicht mehr bargeldlos entrichtet werden. Ein weltweiter Rückschritt, den wir der Politik zu verdanken haben. Was wünscht sich die ÖHV von den Kreditkartenfirmen? Eine rasche Umsetzung von kontaktlosen Zahlungen per Smartphone für Beträge, die auch für die Hotellerie und die gehobene Gastronomie interessant sind!

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ie Gäste bezahlen ihre Rechnungen in der Gastronomie und Hotellerie mit Kreditkarte. Laut paylife gab es von 2011 auf 2012 eine Umsatzsteigerung von rund 14 Prozent. Ragnar Graetz, Direktor Vertragspartnerservice bei American Express, ist mit der Entwicklung der Umsätze höchst zufrieden: „2012 verzeichneten wir trotz des geringen Wirtschaftswachstums in Österreich einen nominalen Umsatzzuwachs von 3,5 Prozent in der Gastronomie und 8,7 Prozent im Hotelleriebereich. In der Gastronomie gaben American-Express-Kunden 2012 pro Zahlung mehr als 100 Euro, im Bereich Hotellerie deutlich mehr als 400 Euro aus.“

Mobil bezahlen Auch der Kreditkartenmarkt ist heiß umkämpft. Die Anbieter müssen sich mit ihren Angeboten von ihren Mitbewerbern unterscheiden. Die PayLife-Bankomat-Kassen haben viele Zusatzleistungen mit an Bord wie etwa die Trinkgeldfunktion: Diese ermöglicht das Hinzufü-

gen eines Trinkgeldbetrages im Zuge einer Zahlung mit einer Debitkarte bzw. das nachträgliche Hinzufügen bei Kreditkarten. Und der Kunde hat den Überblick: Denn auf dem Zahlbeleg wird der Betrag, das Trinkgeld und die Gesamtsumme ausgewiesen. „Mit der neuen mobilen Bankomat-Kasse touch&go erfolgt die Zahlungsabwicklung deutlich schneller und einfacher, das umständliche Bargeldhandling entfällt“, weiß Tamara Feichter, Public Relations PayLife Bank GmbH. Eine ganz andere Marketing-Strategie fährt American Express: „Wir garantieren unseren Vertragspartnern direkten Zugang zu einer besonders ausgabe- und reisefreudigen Klientel. Ein Beispiel ist die zweimal jährlich durchgeführte Destinations-Kampagne, mit der wir jährlich mehr als 400.000 Euro in die heimische Tourismuswirtschaft investieren. Dabei bewerben wir die Angebote unserer Partner kostenlos bei mehr als fünf Millionen American-Express-Kunden in 17 Ländern“, erklärt Ragnar Graetz.

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Internorga 2013

Beste Stimmung in Hamburg Die „Internorga“ hat ihre Anziehungskraft als Leitmesse der Gastronomie und des gesamten Außer-Haus-Marktes einmal mehr bestätigt. Über 1.200 Aussteller präsentierten vom 8. bis zum 13. März Neuheiten, Trends und Komplettlösungen für den gesamten Außer-Haus-Markt.

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ie Maxime der Gastronomieund Hotellerie-Fachmesse „Internorga“ in Hamburg war auch in diesem Jahr, die vielfältigen Trends in der Angebotspalette der Aussteller aufzuzeigen und zusätzliche Möglichkeiten der Inspiration zu schaffen. Auch die von der Messe neu konzipierten Plattformen wie das Trendforum Pink Cube oder die LiquID Bar für Trendspirituosen, die SkywalkTafel und die Wine Tasting Area wurden bestens angenommen. Messe-Geschäftsführer Bernd Aufderheide: „Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf der Internorga. Die Messe hat wieder einmal mit hoher Qualität auf Angebots- und Nachfrageseite überzeugt. Die Internorga zählt große Marken zu ihren Ausstellern, die seit Jahrzehnten der Leitmesse verbunden sind. Toll ist aber auch zu sehen, wie kleinere, trendsetzende Unternehmen hier für Begeisterung sorgen. Gerade dieser Mix macht eine lebendige, inspirierende Messe aus.“ Die Besucher nutzen diese Messe laut einer Umfrage vor allem, um Investitionen zu tätigen. 67 Prozent der befragten Besucher hatten entweder schon eingekauft und geordert oder planten noch einen Einkauf. Von denen, die einen Kauf getätigt haben, haben mehr als die Hälfte mit ihrer Kaufentscheidung auf die Internorga gewartet. Die Besucher sind durchwegs sehr zufrieden: 88 Prozent werden die Internorga auf jeden Fall weiterempfehlen, und 74 Prozent planen bereits jetzt, die Internorga 2014 erneut zu besuchen.

Für Aufsehen in der Buffet-Landschaft sorgt der neue Presenter 2in1 der Kollektion Emotion aus dem Hause Bauscher. Hinter der attraktiven Möbeloptik in beschichtetem Holz verbirgt sich ein praktisches Doppeltalent, das unterschiedlich große und tiefe Emotion-Gastronorm-Schalen aus Porzellan aufnehmen kann. Speisen können dadurch wahlweise heiß oder kühl gehalten und somit variabel und attraktiv am Buffet präsentiert werden

Auch Alexander Krausz von 1000 x Tische + Stühle nützt schon seit Jahren die Internorga, um seine Produkte zur präsentieren

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Der Messestand Daniel Moser wurde in Anlehnung des in Wien befindlichen traditionellen Kaffeehauses, welches noch bis Ende des Sommers umgebaut wird, gestaltet. Bereits fertig und stark nachgefragt ist jedoch das Präsentations- und Lehrtool von Norbert Schärf. Daniel-Moser-Chef Roman Schärf und Norbert Schärf freuten sich über das rege Interesse

Der neue Geschäftsführer der Franke Kaffemaschinen AG Wolfgang Diewock konnte auf der Internorga auch viele österreichische Interessenten begrüßen

Das traditionsreiche Familienunternehmen Schärf gab den Messebesuchern Einblick in die Welt perfekter Kaffeequalität. Auch im Bereich Wasser wurden im letzten Jahr durch die Wasseraufbereitung Schärf „Aqua Coffea“ Wege gefunden, um die Kaffeequalität zu optimieren. Die aktuelle Weiterentwicklung des Aqua-CoffeaKonzeptes in Form von Aqua-Coffea-Limonaden sorgt seit Konzepteinführung für zufriedene Gäste und tolle Umsatzerfolge. Alle Aqua-CoffeaProdukte gibt es sowohl still als auch prickelnd, serviert werden sie in formschönen Karaffen und Trinkgläsern

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Was Ei so alles drauf hat und wie gut es schmecken kann, davon konnten sich interessierte Fachbesucher der Internorga auch in diesem Jahr wieder direkt am Eipro-Stand überzeugen. Sicherheit vor Handarbeit heißt es etwa für den Einsatz des Klassikers Spiegelei, das jetzt nur noch erwärmt werden muss, um zahlreiche Rezepte zu toppen. Kindheitserinnerung stecken in dem neuen innovativen Produkt French Toast (Bild): Feines Brioche, süß umhüllt von frischem Ei, locker gebacken und leicht gebräunt, garantiert ein besonderes Geschmackserlebnis


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Die neue Heizkesselgeneration von Fröling will Komfort und Flexibiliät in besonderer Art und Weise bieten. Flexibilität sichern sich die Kunden etwa beim neuesten Pelletkessel aus dem Hause Fröling, dem P1 Pellet. Die optionale Boilerund Hydraulikeinheit sind dabei jederzeit nachrüstbar. Beim Scheitholzkessel S4 Turbo F mit Pelletsflansch kann die Pelletseinheit ebenfalls jederzeit im Nachhinein angebaut werden. Mit dem S1 Turbo (Bild) präsentierte Fröling auch einen neuen Scheitholzkessel für die Leistungsgrößen 15 und 20 kW, der alle Merkmale einer modernen Biomassefeuerung vereint und zudem ein besonderes Preis-Leistungs-Verhältnis verspricht. Aber auch in Sachen Heizkesselsteuerung bietet Fröling eine neue Möglichkeit. Mit der neuen OnlineSteuerung froeling-connect. com können die Fröling Heizkessel mit KesselTouchdisplay rund um die Uhr von überall überprüft und gesteuert werden. Die wichtigsten Zustandswerte und Einstellungen können einfach und komfortabel via Internet abgelesen oder geändert werden. Zudem kann eingestellt werden, über welche Zustandsmeldungen der Kunde via SMS oder E-Mail informiert werden möchte. Mit dem neuen froeling-connect.com können zudem zusätzliche Benutzer (zum Beispiel Heizungsbetreuer) für den eigenen Heizkessel freigeschalten werden.

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Fröling:

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Alles leer?

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Branchentreff im Frühling Eurogast ist auch heuer ­wieder von 7. bis 9. April auf der „­Hotel & Gast“ in Wien mit einem ­modernen Stand vertreten.

Pünktlich zum Frühlingsbeginn dreht sich auf der Messe „Hotel & Gast Wien“ alles um Neuheiten und Trends aus der Branche. Am Eurogast-Stand B204 steht die Präsentation der beliebten Eigenmarke im Mittelpunkt des Messetrubels. Die preiswerten Qualitätsprodukte zeigen sich in einem neuen, zeitgemäßen Verpackungsdesign. Um den hohen Ansprüchen der Eurogast-Kunden zu entsprechen, wurde außerdem die Produktpalette mehr als verdoppelt.

© Eurogast Österreich

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Schließen Sie Freundschaft Einer der Vorzüge, die Eurogast-Kunden tagtäglich genießen, ist eine ganz besondere Freundschaft: mit dem mobilen Internetbestellsystem Best.Friend. „Die Reaktionen unserer Kunden auf diese moderne Bestellmöglichkeit sind beinahe euphorisch“, freut sich Eurogast-Geschäftsführer Christoph Kraus. Aufgrund der einfachen Handhabung und der perfektionierten Abläufe hat der Eurogast Best.Friend die Poleposition am Markt übernommen. Nur ein paar Meter neben dem Eurogast-Auftritt, am Stand B413, brodelt es: Am 7. und 8. April finden zwei Qualifyings des großen Eurogast Big Cooking Contest statt. Seien Sie live dabei, wenn sich Österreichs talentierter Kochnachwuchs wieder Herdduelle der Extraklasse liefert. Weitere Infos über die Eurogast-Gruppe finden Sie unter www.eurogast.at

Lokale Genüsse

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Große Auswahl an regionalen Lebensmitteln.

Getrocknete Tomaten und Pilzcocktail neu im Angebot.

Nicht nur der Konsument fordert heimische Produkte. Auch in der Gastronomie nehmen regionale Lebensmittel einen immer höheren Stellenwert ein. Gastro-Profi hat sich auf diese neuen Bedingungen eingestellt und beliefert Hotellerie, Gastronomie und Großküchen mit einem breitgefächerten Sortiment an regionalen Produkten. „Ob Milchprodukte, Fleisch, Geflügel oder Convenience – wir setzen auf Regionalität und wollen diesen Weg konsequent weitergehen“, so Geschäftsführer Johannes Starrermayr. Dass Regionalität nicht teuer sein muss, will Gastro-Profi zudem mit „unschlagbaren Preisen“ beweisen. Gastro-Profi ist ein österreichisches Unternehmen mit Sitz in Alkoven bei Linz. Das aktuelle regionale Sortiment findet man im Internet.

Das bestehende Sortiment an Antipasti (z. B. Artischockenherzen naturell oder mediterran gewürzt, flammengeröstete Paprika, gefüllte Oliven u. v. m.) der Firma Schenkel wird nun durch zwei weitere Spezialitäten vergrößert: getrocknete Tomaten und ein Pilzcocktail. Für die getrockneten Tomaten in Öl werden sonnengereifte Tomaten schonend getrocknet und in Pflanzenöl eingelegt: fruchtig-würzig im Geschmack und mit idealer Konsistenz. Für den Pilzcocktail werden ausgesuchte Pilze – unter anderem Steinpilze, Austernseitlinge, Riesenträuschlinge und Shiitake – mediterran gewürzt und ebenfalls in Pflanzenöl eingelegt. Die würzigen Noten von Basilikum, Petersilie und Pfeffer harmonieren dabei ideal mit dem feinen Aroma der Pilze.

www.gastro-profi.at

www.schenkel.at

Gesundheit

Weniger ist mehr

Schär:

Mit glutenfreiem Müsli. in den Tag starten

Red bull: Neue Variante ohne Zucker mit null Kalorien.

Gastronomen können bald ihre Gäste in der Früh auch glutenfrei verwöhnen. Denn das FrüchteMüsli von Schär sorgt ab Mai dank neuer Rezeptur (neben Buchweizen-, Amaranth-, Mandel, Soja- und Maisflocken enthält es jetzt auch getrocknete Früchte) für den richtigen Energie-Kick zum Frühstück – mit Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Dank der praktischen Portionspackung sind sowohl ein sicheres und einfaches Handling im Gastro-Alltag als auch Frische und Geschmack garantiert. Durch die kleinen Portionsgrößen von 50 Gramm wird das Kontaminationsrisiko auf null reduziert, denn das Produkt wird vom Konsumenten geöffnet. Darüber hinaus ist durch die Portionspackung leicht erkennbar, dass es sich um ein glutenfreies Produkt des Marktführers handelt.

Null Zucker, null Kalorien – das ist der Anspruch von Red Bull Zero Calories. Mit dieser Line-Extension reagiert Red Bull auf den Trend, dass immer mehr körperbewusste Verbraucher auch bei Energydrinks sehr genau auf den Kaloriengehalt achten. Farblich in Silber und Grau gehalten, soll die Neuheit vor allem jungen und junggebliebenen Männern Flügel verleihen und stellt mit ihrem neuen, leicht fruchtigen Geschmack eine gute Ergänzung zum zuckerhaltigen Klassiker dar.

schenkel:

www.redbull.at

www.drschaer-foodservice.com

kleinanzeigen

KiTzbühel – Alteingesessener gut geführter Gasthof in verkehrsgünstiger Lage. Es besteht die Möglichkeit das Objekt als Hotel auf 80 Betten zu ver-

1120 Wien, Grünbergstraße 15, T (01) 546 64-461, F (01) 546 64-50461. Preise Für „Kleine Anzeigen“: Jedes Wort € 2,–, fettgedruckte Wörter € 3,–. Bei Chiffreinseraten Gebühr € 2,–, Postzustellung € 3,–, plus 20 Prozent Mehrwertsteuer. Eingeschriebene sowie nicht

größern. 4.000 m2 als Tourismusgebiet

Pacht

NEUVERPACHTUNG

genügend frankierte Chiffrebriefe werden nicht angenommen. Chiffre-

Bar-Pub-Weinstube-Bogenhalle, Pinz-

adressen dürfen laut Pressegesetz nicht bekanntgegeben werden.

gauer Laterndl, 5671 Bruck/Glocknerstraße. Kontakt: Hr. Huber Thomas, Tel. 0 65 45/72 42 oder 0699/10 97 52 01, E-Mail: gasthof@zacherlbraeu.at

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Wie hausgemacht

Einfaches WĂźrzen

Einmal um die Welt

KNORR:

Neue Rezepturen fĂźr Salatdressings.

Gourmet-Dosen im neuen Glanz – jetzt mit Streudeckel.

Drei neue Ethno-Produkte fĂźr eine kulinarische Weltreise.

BedĂźrfnisse und AnsprĂźche ändern sich mit der Zeit. Ebenso verschiebt sich die Rolle bestimmter Gerichte. So hat sich Salat zu einem beliebten Hauptgang gewandelt. Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, wurden die Produkte von Unilever Food Solutions entsprechend angepasst. Alle Dressings wurden in Richtung „besserer Geschmack, bessere Zutaten, mehr Effizienz und das Beste fĂźr den Schutz unserer Erde“ Ăźberarbeitet. FĂźr die neuen Produkte werden zum Teil sta lugetrockneter Kräuter nun gefriergetrockneter Schnilauch und Basilikum aus dem Unilever-Nachhaltigkeitsprogramm verwendet. Die Kräuter sollen fĂźr authentischen Geschmack und frische Farbe sorgen und bleiben in den Dressings in der Schwebe. Somit kommt es zu keiner Ă–lDressing-Separation. Neben der klassischen Anwendung eignen sich die Trockendressings auch als Basis fĂźr feine Kräuterbaguees und cremige Kräuterdips. Das Knorr-SalatkrĂśnungsportfolio ist zusätzlich um die neue Geschmacksvariante Mediterrane Kräuter erweitert worden.

Gewßrzexperte Kotånyi verbessert das Verpackungsdesign seiner Gastro-Dosen. Die zweigeteilte Klappfunktion bietet beim 1200-ccm-Gastro-Gebinde unterschiedliche Streudichten – so kann sauber und schnell in der Kßche hantiert werden. Die Kotånyi-spezifische, transparente PET-Dose mit Lichtschutz wird beibehalten. Dadurch ist auf einen Blick erkenntlich, welche Menge des jeweiligen Gewßrzes noch verfßgbar ist, um rechtzeitig nachzubestellen. Das ßberarbeitete Etiketten-Design in acht signifikanten Farbsegmenten verbessert die Orientierung am Regal. Zwei neue Farbkategorien – feuriges Rot fßr Paprika/Chili und Schwarz fßr Pfeffer – sorgen fßr zusätzliche Struktur in der Gewßrzwelt.

Der Salzburger GewĂźrzprofi Wiberg setzt seit kurzem mit drei neuen Produkten auf Genuss ohne Grenzen. Curry Orange wird getragen vom kräigen Geschmack gerĂśsteter GewĂźrze und setzt mit leichter Chili-Schärfe und fruchtiger Orangen-Note exotische Akzente: ideal etwa fĂźr GeflĂźgel, Suppen, Saucen und Curries. Die GewĂźrzmischung Marrakesch beeindruckt ebenfalls durch Chili- und frische Minz-Noten gemeinsam mit dem Aroma gerĂśsteter Kräuter. Passend zu arabischen Spezialitäten wie Couscous, aber auch zu Schmorgerichten, HĂźlsenfrĂźchten oder Brotspezialitäten. Und die AcetoPlus-Mango-Essig-Fruchtzubereitung unterstreicht mit ihrer Fruchtigkeit und milden Säure sowohl Salate wie auch Saucen, Marinaden und sĂźĂ&#x;e Gerichte.

www.unileverfoodsolutions.at

www.kotanyigourmet.com

www.wiberg.eu

KOTĂ NYI :

WIBERG:

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

ERGONOMIE, QUALITÄT und DESIGN Das Üsterreichische Traditionsunternehmen 1000 x Tische + Stßhle steht fßr ein nahezu unerschÜpfliches Produktsortiment bei Tischen und Stßhlen in hochwertiger Qualität und fßr professionelle Beratungskompetenz fßr zielgruppenorientierte, individuelle Raumkonzepte.

Die ständige Erweiterung der Produktpalette von 1000 x Tische + StĂźhle richtet sich nach aktuellen Interieur-Trends und beinhaltet Werke internationaler MĂśbeldesigner sowie Kreationen aus der eigenen Design-Abteilung. Sein weltweit agierendes Netzwerk hinsichtlich Materialbeschaffung ermĂśglicht darĂźber hinaus die unterschiedlichsten AusfĂźhrungen und Kombinationen von Bezug, Farbe, Holzart und Beizton. Nach ausfĂźhrlichen Beratungsgesprächen wird mit dem Kunden eine individuelle Raumplanung erarbeitet. Entscheidend dabei ist das Betriebskonzept und die Definition der Zielgruppe, die man erreichen mĂśchte. Serviceleistungen, Speisenangebote, Getränkevielfalt sind Aspekte, die in der räumlichen Gestaltung nicht auĂ&#x;er Acht gelassen werden. Ziel ist ein stimmiges Erscheinungsbild, welches Ambiente, WohlfĂźhlcharakter und optimale Platz- und Raumnutzung vereint. Hohen Innovationsgrad zeichnet zudem die Zusammenarbeit mit Architekten und Bauherren aus. Bereits im Planungsstadium unterstĂźtzt 1000 x Tische + StĂźhle mit kreativen Inputs hinsichtlich der Gestaltung von Innen- und OutdoorBereichen und produziert speziell nach Vorgaben der Planer. Nicht immer steht trendiges Raumkonzept im Vordergrund. Sanfte Restaurierungen bestehenden Inventars wie das Nach-

leimen der Stßhle, das Aufpolieren von Holz sowie Neupolsterungen machen bei gastlichen Institutionen und Traditionskaffeehäusern Sinn. Fßr diese Anforderungen stehen erfahrene Mitarbeiter in der hauseigenen Tapezierwerkstatt bereit. Oder es werden Ruhetage und Urlaubssperren genßtzt, um die Arbeiten direkt vor Ort auszufßhren. Als besonderen Service stellt 1000 x Tische + Stßhle bis zur Fertigstellung der bestellten Ware seinen Kunden auf Wunsch LeihmÜbel fßr die Objektausstattung zur Verfßgung. Inklusive Gratis-Zustellung und -Abholung. In Bezug auf Preis-Leistung, Qualitätslevel und Garantie weist 1000 x Tische + Stßhle nachdrßcklich auf die Intensität der Benutzung bei MÜbeln im Gastronomiebereich hin. Seine Produkte unterliegen strengen firmeninternen Qualitäts- und Prßfungskriterien hinsichtlich Haltbarkeit, Ergonomie und Design. Als einziger Anbieter gewährt man hier bis zu fßnf Jahre Garantie.

„Design by Alexander Krausz“ Alexander Krausz fĂźhrt seit 1985 in zweiter Generation die Geschäfte von 1000 x Tische + StĂźhle. Der Spezialist fĂźr Objekteinrichtungen und professionelle AusstattungslĂśsungen

Design by Alexander Krausz, CEO: der New York Flower Chair

ist auch als Designer erfolgreich: „Das Auge isst mit“ ist sein Leitsatz, wenn es darum geht, WohlfĂźhlcharakter und Funktionalität mit aktuellen Designertrends in neuen Kreationen zu vereinen.

IMPRESSUM Herausgeber, Medieninhaber und Verleger: Ă–sterreichischer Wirtschaftsverlag GmbH, A-1120 Wien, GrĂźnbergstraĂ&#x;e 15, Tel.: (01) 546 64-0, Fax: (01) 546 64/50360 fĂźr Redaktion und DW 50260 fĂźr Anzeigen. E-Mail: gast@wirtschaftsverlag.at, ISDN: (01) 545 58 74 | Redaktion: Mag. Irene StelzmĂźller (Chefredakteurin), DW 360, E-Mail: i.stelzmueller@wirtschaftsverlag.at; Mag. Clemens Kriegelstein (stv. Chefredakteur & Chef vom Dienst), DW 361, E-Mail: c.kriegelstein@wirtschaftsverlag.at; Alice Rienesl (Online-Redaktion), DW 362, E-Mail: a.rienesl@wirtschaftsverlag.at; Mag. Bernadette Pesendorfer, DW 365, E-Mail: b.pesendorfer@wirtschaftsverlag.at | Redaktionelle Mitarbeit: Mag. Wolfgang Schedelberger, Tel. 0699/104 14 152, E-Mail: w.schedelberger@wirtschaftsverlag.at | Tirol-Korrespondenz: Barbara Egger, Tel. 0664/380 59 45, E-Mail: barbara.egger@tirol.com | Verkaufsleiter: Kurt Heinz, DW 265, E-Mail: k.heinz@wirtschaftsverlag.at | Anzeigen: Vivien Naue, DW 266, E-Mail: v.naue@wirtschaftsverlag.at; Mag. Nicole Hoffmann-ThĂśnnessen, DW 268, E-Mail: n.hoffmann@wirtschaftsverlag.at; Christine Fitzke-Staufer, DW 264, E-Mail: c.fitzke@wirtschaftsverlag.at, Barbara VĂślkl, DW 263, E-Mail: b.voelkl@wirtschaftsverlag.at; Evelyne Proderutti (Service), DW 461, Fax: DW 50461, E-Mail: e.proderutti@wirtschaftsverlag.at | Online-Marketing: Barbara VĂślkl, DW 263, E-Mail: b.voelkl@wirtschaftsverlag. at | Abonnement: Aboservice Ă–sterr. Wirtschaftsverlag, Simmeringer HauptstraĂ&#x;e 24, 1110 Wien, Tel.: 01/361 70 70-570, Fax: 01/361 70 70-9570, E-Mail: aboservice@wirtschaftsverlag.at | Jahresbezugspreis: â‚Ź 94,–, Abonnements, die nicht einen Monat vor Ablauf des Bezugsjahres storniert werden, laufen weiter. | Anzeigentarif: Nr. 41, gĂźltig ab 1. Jänner 2013, Erscheinungsweise: wĂśchentlich | Hersteller: Druckerei Ferdinand Berger & SĂśhne GmbH, Wiener StraĂ&#x;e 80, 3580 Horn | Unternehmensgegenstand: Herausgabe, Verlag, Druck und Vertrieb von Zeitungen und Zeitschriften sowie sonstigen periodischen Druckschriften. | Geschäftsleitung: Thomas Zembacher | Gesamtverkaufsleiter: Franz-Michael Seidl | Beteiligung: Alleinige Gesellschafterin der Ă–sterreichischer Wirtschaftsverlag GmbH ist die SĂźddeutscher Verlag HĂźthig GmbH. Gesellschafter der SĂźddeutscher Verlag HĂźthig GmbH sind die SĂźddeutscher Verlag GmbH mit 91,98 %, Herr Holger HĂźthig mit 7,02 %, Frau Ruth HĂźthig mit 0,45 %, Frau Beatrice HĂźthig mit 0,28 % und Herr Sebastian HĂźthig mit 0,28 %. | Marketing: Paul Kampusch, DW 130 | Bankverbindung: Bank Austria, Kto. 04240571200, BLZ 11000, IBAN AT511100004240571200, BIC BKAUATWW | Druckauflage: 22.300 | Die Nummer 1 in Hotellerie und Gastronomie lt. ACNielsen 2003 und lt. Spectra 2009.


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Tz S oeunrei s m u s

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Gaudeamus igitur

„Sechs Starköche, sechs Gänge“ A-Rosa Kitzbühel / Martin Engelmann

Mit einer tollen Bühnenshow und einer kulinarischen Entdeckungsreise durch das Burgenland ging der Galaabend der burgenländischen Festivals über die Bühne. Den Abend im Wiener Rathaus veranstalteten Kultur-Service Burgenland, Burgenland Tourismus sowie die Festivals. Landeshauptmann Hans Niessl, Kulturlandesrat Helmut Bieler, Tourismuslandesrätin Michaela Resetar und die Intendanten begrüßten unter anderem den chinesischen Botschafter Bin Zhao und die britische Botschafterin Susan le Jeune d’Allegeershecque.

Atelier Paul Hamm

Festivalsommer 2013

Bei der akademischen Feier des Masterlehrgangs Tourismusmanagement der Universität Linz erhielten 14 Absolventen ihren Abschluss zum Professional Master of Business Administration (Tourism Management). Die Lehrgangsbeste, Andréa Gerauer, erhielt vom Management des Musiktheaters Karten für das neue Haus. Im Bild (v. l.): Georg Steiner (Linz Tourismus), Prof. Roman Sandgruber (JKU), Absolventin Andréa Gerauer, Herta Neiß (JKU), Landtagspräsident Friedrich Bernhofer und Erich Watzl (Vizebürgermeister der Stadt Linz).

Kürzlich erkochte Drei-Hauben-Koch und Heimatliebe-Chef Andreas Senn den ersten Platz beim Gastronomiepreis Tirol in der Kategorie „Edle Küche – fine dining“. Nun wurde das Gourmetrestaurant Heimatliebe im A-Rosa Kitzbühel zum Hotspot für Genießer und Kulinarikbegeisterte. Senn lud zu „Andreas Senn & Friends meet Taittinger“ fünf Topköche an den Heimatliebe-Herd: Frank Heppner (Harald’s Kochschule in München), Martin Kilga (Brandtner & seine Leit in Salzburg), Miles Watson und Sebastian Wussler (Pure in Berlin), Stefan Marquard (TV-Starkoch) und Otto Koch (Restaurant 181 in München). Jeder der sechs Topköche zauberte unter dem Motto „Sechs Starköche, sechs Gänge“ einen Gang des Gemeinschafts-Menüs.

Arnold Hirnschrodt

Andreas Tischler

Viele Gründe zum Feiern

Am Hamburger Kiez

Netzwerk Gruppe

Tim Mälzers „Bullerei“ oder das „Alte Mädchen“, Henssler + Henssler und „Cornelia Poletto“ waren nur einige der Lokale, die eine Linzer Delegation testete. Clemens Strobl (Vinothek ignis), Artur & Ralph Ramsebner (Skygarden), Anton Gallistl (Pöstlingberg Schlöss’l), die Haubenköche Sascha Wurdinger (Herberstein) und Paul Gürtler, Raiba-Vorstand Linz-Kleinmünchen Bernhard Sommerauer, Rechberger-GF Gottfried Mühlbachler und der Chef der Netzwerk Gruppe Edi Altendorfer im Bild mit Steffen Henssler.

„Happy Birthday!“lautete die Devise im Hotel Aviva: Neben 25 Jahre Hotel Bergergut und fünf Jahre Hotel Aviva wurde auch auf den 50. Geburtstag des Hausherrn Werner Pürmayer angestoßen. Ehrengast des Abends war Österreichs Sportlerin des Jahrhunderts Annemarie Moser-Pröll, die bald ihren 60er feiert. Werner Pürmayer und Erhard Grünzweil überreichten ihr eine Ehrenurkunde der Gemeinde und stießen gemeinsam mit den Gästen auf sie und ihre sportlichen Erfolge an. Alle 100 Mitarbeiter vom Aviva und Bergergut hatten an diesem Abend frei und konnten so richtig mitfeiern. Für einen perfekten Ablauf in Küche und Service sorgten Lehrer und Schüler der Tourismusschule Bad Leonfelden.

Pöstlingberg-Schlöss’l-Chef Anton Gallistl (r.) und sein Küchenchef Walter Brandstetter (l.) reisten zum Koch-Gipfel von Linz nach Essen, Deutschland. Bei einem Glas Champagner in der Michelin-Stern-Küche des Restaurant Schote besprachen sie mit TV-Starkoch Nelson Müller (Bildmitte), dem Restaurant-Inhaber und Sternekoch, das Menü fürs Culinary Art Festival. Der deutsche Kochkünstler ist am 15. April mit einem „Soulfood“-Galadinner zu Gast beim diesjährigen Hotspots-Gourmet-Frühling im Schlöss’l.

Original Budweiser

Pöstlingberg Schlöss’l

Soulfood: Herzerwärmende Speisen

Turracher Höhe / Krainz

Ski-Suppen-Kaiser gekrönt Auf der Turracher Höhe wurde die Ski-Suppen-Wahl geschlagen. Die Kärntner Almkäsesuppe mit Laugencroutons der Almzeit-Hütte ist die „Beliebteste Ski-Suppe 2013“. Die „Innovativste Ski-Suppe 2013“ kreierte Philipp Prodinger vom Schlosshotel Seewirt mit seiner Wasabischaumsuppe mit Jakobsmuschel. Den Titel „Beliebtester Ski-Suppen-Klassiker“ konnte die Gelbe Suppe mit Reindling der Almzeit-Hütte verteidigen. Im Bild (v. l.): Thomas Kohlendorfer (Almzeit-Hütte), Cornelia Brandstätter (Tourismusverein Turracher Höhe), Philipp Prodinger (Schlosshotel Seewirt), Claudia Liedl, Martin Klein und Bernhard Wallner (alle Almzeit-Hütte).

ÖGZ 13-14/13  

Gastronomie, Hotellerie, Tourismus, Österreich,

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