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nr. 12 | 22. März 2013

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Viel mehr als rücken oderNochkeule

4 Ausgaben Osterhasen werden in Österreichs Restaurants (leider) kaum gebraten. Dafür wird Lamm immer bis zum beliebter und eignet sich auch für die Inszenierung eines geschmackvollen Ostermenüs

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restaurants als trendsetter

ein glückliches tauernlamm aus der genuss region Mölltal bietet viel mehr als rücken und keule

Mehr kongresse Kongress-Stadt Wien erzielt 2012 Rekorde bei allen Kennzahlen

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ien hat auch 2012 seinen Status als Nummer eins bei internationalen Kongressen behaupten können. „Wir haben eine bemerkenswerte Synchronizität zwischen den gesamttouristischen Ergebnissen und dem Kongressergebnis für Wien, nämlich eine deutliche Steigerung zu den bisher besten Jahren“, freut sich Wiens Tourismusdirektor Norbert Kettner.

Den aktuellen Trends im internationalen Kongressgeschäft kommt Wien optimal entgegen, und sein Kongresskalender 2013 deutet auf eine Fortsetzung der Erfolgsgeschichte hin. Wien verzeichnete im vergangenen Jahr 3.376 Kongresse und Firmenevents. Dies ist ein Plus von 7 Prozent. Die Zahl der Nächtigungen stieg im letzten Jahr um 7,5 Prozent. fortsetzung auf Seite 2

Brennpunkt

The show must go on! Vergangene Woche konnte ich in Wien und Graz gleich zwei Kochshows live mitverfolgen. Der Hamburger TV-Koch Steffen Henssler unterhielt mit seiner Show „Meerjungfrauen kocht man nicht“ in der Wiener Stadthalle knapp 1.000 Zuschauer mit viel Action und jeder Menge flotter Sprüche. Das Ganze war sehr professionell gemacht, doch den meisten Zuschauern ging es ganz offensichtlich weniger ums Kochen, sondern vielmehr darum, einen TV-Star einmal live zu sehen. In Graz stieg drei Tage später der Kochwettbewerb „Pitchen in the Kitchen“, bei dem sich acht junge Grazer Köche in Ausscheidungsduellen um den Gesamtsieg matchten. Statt 1.000 Zusehern waren hier zwar „nur“ 400 Gäste anwesend, doch diese bekamen neben einer guten Show auch ein mehrgängiges Galamenü geboten. Beide Veranstaltungen waren ein voller Erfolg und unterstrichen eindrucksvoll, dass Kochen nach wie vor ein bühnentaugliches Thema ist, mit dem man ein Publikum niveauvoll unterhalten kann. Es ist nur zu hoffen, dass die mediale Präsenz von Köchen in TV, Print und auf der Bühne auch dazu beiträgt, dass bei Konsumenten das Bewusstsein für gutes Essen und die dazu notwendige Produktion von hochwertigen Lebensmitteln steigt. Denn dann kann man zu Recht fordern: The show must go on! W o l f g an g Sc h ed elB erg er

Erst in den 1990er-Jahren besannen sich heimische Top-Restaurants darauf, wieder mit Lammfleisch zu kochen. Um den skeptischen Österreichern Lammfleisch näherzubringen, beschränkte man sich jedoch zumeist darauf, den zarten Rücken oder die saftigen Keulen zu verwenden. Es blieb den Ethno-Küchen in den Städten vorbehalten, auch mit den Innereien des Lamms zu kochen. Neben türkischen Restauranrs waren es vor allem asiatische Lokale, die ihre Gäste mit Leber, Nieren und Herz vom Lamm verwöhnten. In besonders ansprechender Form gibt es das eine oder andere InnereienGericht vom Lamm übrigens regelmäßig bei Simon Hong in dessen Restaurant On in Wien-Maragreten auf der Karte.

Noch 2 Ausgaben bis zum -Relaunch! Foto: Rita Newman / GRM

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s ist noch gar nicht so lange her, da galt Schaf- und Hammelfleisch in Österreich als Arme-Leute-Essen. Das sogenannte „Schöpserne“ wurde von vielen Leuten als zäh und übelriechend verachtet. Als Schöps bezeichnet man ein kastriertes, männliches Schaf, das älter als ein Jahr ist. Nach dem Krieg war es trotz seines unangenehmen Geschmacks als Kalorienlieferant sehr gefragt. Nachdem in den 1960er-Jahren der Wohlstand immer mehr zunahm, verabschiedeten sich die Österreicher vom ungeliebten Lammfleisch. Der Konsum von Rind- und Schweinefleisch nahm dafür dramatisch zu.

Strukturfrage „Stadt gegen Land, Umsatz gegen Ertrag“

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ie heimische Tourismus-Stajedes Jahr Nächtigungsrekorde. Doch zugleich klagt die Hotellerie über sinkende Erträge und schlechte Auslastung. Läuft da etwas schief? Beim Casinos-Austria-Tourismus-Talk wurden die aktuellen Strukturprobleme im österreichischen Tourismus erörtert. Eine hochkarätige Gesprächsrunde diskutierte im Casino Innsbruck dieses gravierende Thema einer insgesamt höchst aktiven Branche. Die Experten lieferten hierzu einige Verbesserungsvorschläge. tistik vermeldet CountdownOeGZ.indd 1

fortsetzung auf Seite 2

Besinnung auf die eigene kulinarische tradition Nach und nach besann sich auch die heimische Landwirtschaft darauf, hochwertiges Lammfleisch zu produzieren. Heute gibt es auch drei Genuss Regionen, die heimische Lämmer umfassen: das Tauernlamm aus dem Mölltal, das Tennengauer Berglamm sowie das Osttiroler Berglamm. Aber nicht nur in unseren Bergen gibt es glückliche Lämmer. Auch rund um den Neusiedler See fühlen sie sich – sofern sie liebevoll umsorgt werden – sehr wohl. fortsetzung auf Seite 9

Die saubere Lösung

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Österreich k o m m e n ta r

I. Stelzmüller

Fünf-Sterne-Superior oder Low-Budget

In den vergangenen zwei Jahren sind in Wien um die 50.000 Hotelbetten hinzugekommen, zahlreiche neue Hotels haben eröffnet. Experten meinen: Wien hat zu viele Hotelbetten. Doch neue Hotels bringen auch neue Gäste. Es ist nur die Frage, in welchem Segment sich die Hotels etablieren. Derzeit hat man das Gefühl, dass Wien von den Luxus- und den LowBudget-Hotels überschwemmt wird. Insbesondere um den neuen Hauptbahnhof entstehen Bettenburgen, wie man sie nur von den Kanarischen Inseln oder der türkischen Küste kennt. Erst kürzlich eröffnete ein Hotel, kombiniert mit Hostel mit vorerst 1.100 Betten, aber bei Bedarf hat man noch Platz für weitere 300 Betten. Bedenklich sind nur die Zimmerpreise bzw. der Preis für das Bett im Sechsbett-Zimmer mit Dusche und WC, das es schon für 13,– Euro gibt. Im Low-Budget-Segment hat man das Ende der Fahnenstange für Wien erreicht. Das Wachstum der Fünf-Sterne-Hotellerie beziehungsweise der Luxushotellerie, das kritisch betrachtet wurde, ist für die Kongressstadt Wien ein wichtiges Asset. Vergleicht man die Bundeshauptstadt mit anderen bei Kongressen führenden Großstädten, gibt es in Wien, wie es der Tourismusdirektor Norbert Kettner so schön formuliert, „Luft nach oben“. Ende 2012 gab es in Wien 18 Edelherbergen. In London etwa gibt es 78, in Prag 45 und in Barcelona 27 Fünf-Sterne-Häuser. Was fehlt, ist das Segment der Midscale-Hotels, sprich der Drei-, Drei-SterneSuperior sowie der Vier-Sterne-Hotellerie. Es gibt nur billig oder teuer. Eine Entwicklung, die durchaus auch in anderen Bereichen Einzug hält, wie zum Beispiel bei Lebensmitteln oder bei den Genussgütern wie Wein, Kaffee oder Schokolade. Die Definition über den Preis, im konkreten Fall über den Zimmerpreis allein, ist heutzutage zu wenig. Für die familiengeführten Betriebe in der Drei- und Vier-Sterne-Hotellerie wird es durch die vielen neu entstandenen und zukünftigen Bettenburgen immer wichtiger, sich von der breiten Masse abzuheben und mit einem Alleinstellungsmerkmal den Markt aufzumischen. Ir e n e Stelzm ü ller

newStICker 315 auSflugSzIele mIt der nÖ-Card Die kommende Saison der Niederösterreich-Card verspricht ein abwechslungsreiches Ausflugsprogramm – mit dabei ist sowohl die Niederösterreichische Landesausstellung „Brot & Wein“ als auch 14 neue Ausflugsziele. Von 1. April 2013 bis 31. März 2014 können 315 Ausflugsdestinationen in und um Niederösterreich besucht werden. Gespart wird nicht nur beim Eintrittsgeld, Card-Inhaber erhalten zusätzlich Bonuspunkte bei den Gastwirten der Niederösterreichischen Wirtshauskultur und Vergünstigungen bei ausgewählten Theater- und Konzertkarten sowie bei unterschiedlichsten Mobilitätspartnern.

Informationen, um die zukunft zu gestalten BÖG-Kongress von 14.–17. April im Schloss Fuschl

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as „Forum Gastwirtschaft & Wirtschaft“ vom 14. bis 17. April 2013 bietet die beste Gelegenheit des Jahres, um mehr über die Erfolgsrezepte in der Gastronomie und Hotellerie zu erfahren. Prominent besetzt mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik ist der 57. Bundeskongress der Besten Österreichischen Gastlichkeit (BÖG) das ideale Umfeld für Erfahrungsaustausch, das Ausloten der aktuellen Entwicklungen und das Herstellen

BÖg-Präsident toni mörwald (m.) und die beiden Jurymitglieder Helmut Österreicher (l.) und werner matt werden im rahmen des BÖgkongresses das „Österreich-menü 2013“ präsentieren Foto: BÖG/Prokop

neuer und nützlicher Verbindungen. Das Schloss Fuschl bildet dafür den perfekten rahmen! Vier Bundesminister, erfolgreiche Wirtschaftskapitäne, sieben Starköche und zehn Workshops sowie 20 Aussteller und 30 Podiumsgäste bilden die Hauptzutaten für das exquisite Kongressmenü. Ein Höhepunkt wird die „Österreich-Menü“-Gala sein, bei der die sieben Gewinner in den sieben Menü-Kategorien gekürt werden! BÖG-Präsident Toni Mörwald: „Gastlichkeit und Persönlichkeit werden immer wichtiger und verzinsen sich sogar! Die wahren Werte sind Beziehungen, und Beziehungen sind die Währung der zukunft!“ Dieser Kongress spricht alle gastronomisch interessierte Personen an – von den Praktikern in allen gastronomischen Abteilungen über Unternehmer und Eigentümer bis hin zu Interessenvertretungen sowie den Freunden und Partnern aus der zulieferindustrie! www.boeg.at/kongress

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kongressgäste geben mehr aus Flughafen Wien braucht die dritte Piste – bei internationalen Kongressen reisen 81 Prozent der Teilnehmer mit dem Flugzeug an

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ie zahl der Nächtigungen stieg im letzten Jahr um 7,5 Prozent. Die Veranstaltungen brachten 1,5 Millionen Nächtigungen, ein Plus von 8 Prozent gegenüber dem Jahr 2011, und bedeuten somit 12,4 Prozent des gesamten Wiener Nächtigungsaufkommens. „Wir reden sehr viel von Nächtigungen, aber wir sehen uns auch die Wertschöpfung an. Diese betrug für das vergangene Jahr 914,7 Millionen Euro, ein Plus von fast zehn Prozent. Wien ist nach wie vor die Lokomotive im heimischen Kongressgeschäft“, betont Norbert Kettner.

dritte Piste Die Ausgaben von Wiens Kongressund Tagungsgästen sind deutlich höher als jene der Freizeittouristen: 2012 waren es durchschnittlich rund 480 Euro pro Kopf und Nächtigung, der Vergleichswert sämtlicher internationaler Wien-Besucher beträgt etwas über 265 Euro. Der heimische Gast gibt 180 Euro pro Tag aus. Geändert hat sich im Laufe der vergangenen Jahre die Dauer der internationalen Kongresse: Sie ist leicht zurückgegangen. „Im Schnitt liegt

diese nun bei 3,11 Tagen“, berichtete der Leiter des Vienna Convention Bureaus, Christian Mutschlechner – was unter anderem auf das dichtere Programm zurückzuführen ist. Wien verdankt seine Erfolge als Kongressdestination immer schon vor allem den internationalen Kongressen, und diese dominieren die Bilanz 2012 stärker denn je: Sie repräsentieren laut Kettner zwar „nur“ 21 Prozent aller Veranstaltungen, bringen dabei aber die Hälfte der Teilnehmer, 74 Prozent der Nächtigungen und 79 Prozent der Wertschöpfung in diesem Sektor. „Um internationale Kongresse anzuziehen, braucht eine Destination entsprechende Voraussetzungen – infrastrukturell ebenso wie in Hinblick auf Atmosphäre und reputation. Die bisweilen kritisch gesehenen neuen Hotels sind in dieser Hinsicht ein wichtiges Asset, ebenso das entstehende Goldene Quartier und die Neukonzeption der Areale Hauptbahnhof und Wiener Eislaufverein. Das Um und Auf allerdings ist die internationale Erreichbarkeit, weshalb ich einmal mehr auf die Bedeutung der dritten Piste für den Flughafen verweise und dabei zu be-

denken gebe, dass bei internationalen Kongressen 81 Prozent mit dem Flugzeug anreisen.“

green meetings „Wir sehen am Ergebnis 2012, dass bei den für Wien so wichtigen internationalen Kongressen jene aus den Bereichen Humanmedizin und IT/Kommunikation besonders stark zunehmen. Außerdem hat Wien durch raschen Kompetenzerwerb in Hinblick auf „Green Meetings“ frühzeitig einen Hauptnerv der internationalen Kongressindustrie getroffen und sich damit einen Wettbewerbsvorteil verschafft: Es verfügt bereits über 16 zertifizierungsstellen für umweltschonende Kongresse. Das Vienna Convention Bureau als eine davon hat 2012 diesbezüglich fünf Veranstaltungen betreut, insgesamt hat es 28 Green Meetings in Wien gegeben. Heuer werden es mehr sein, und in den nächsten Jahren wird deren zahl weiter stark steigen, denn für Kongressveranstalter wird es weltweit immer mehr zu einer Image-Frage, „grün zu tagen“, informierte Christian Mutschlechner. I rene Stelzmüller

konzentration auf Stärken fortsetzung von Seite 1

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er Titel „Stadt gegen Land, Umsatz gegen Ertrag“ spielt auf zwei problematische Entwicklungen der jüngeren zeit an: Der Städtetourismus weist die höchsten zuwächse auf, während in den eigentlichen Tourismusregionen die zahlen stagnieren. zugleich verlagert sich das Geschäft immer stärker in den Winter, was es für die Hotels noch schwieriger macht, ganzjährig gleichmäßigen Betrieb aufrechtzuerhalten. zudem wird der Anstieg der Umsätze immer öfter durch einen Verfall der Preise erkauft.

Hausgemachte Probleme Das hartnäckigste Strukturproblem liegt aber in der mangelnden Ertrags- und Kapitalsituation der Branche, erinnerte Casinos-Vorstand Hoscher: „Die Tourismus- und Freizeitwirtschaft ist, gemessen am Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt, wohl die wichtigste heimische Branche, aber die Eigenkapitalzahlen der Tourismusbetriebe sind im Median vielfach negativ.“ Die Hoteliers leiden unter vielen hausgemach-

ten, auch politischen Problemen, klagte ÖHV-Präsident Hoch und nannte etwa die extrem langen Abschreibungszeiten für Investitionen in Hotelanlagen. Wünschenswert wäre für Hoch eine Ausstiegsförderung für Hotels, die nicht mehr wirtschaftlich geführt werden können. „Viele solcher Betriebe können sich schlicht die Kosten einer Schließung nicht leisten, machen deshalb weiter und verhindern so die nötige Strukturbereinigung.“ ÖHV-Vizepräsident Singer ortete vor allem in der Sommersaison Probleme, die in vielen regionen schwache Auslastungen bringt und daher von den Hotels mit Schnäppchenangeboten überbrückt wird, die dann auf Dauer das Preisniveau ruinieren.

welterfolg mit Hindernissen Die Politik müsse eine aktivere rolle bei der Lösung der Strukturprobleme spielen, bekannte auch Tirols Landeshauptmann-Stv. reheis. Allerdings handle es sich überwiegend um Probleme, die ein Bundesland allein nicht lösen könne: „Wir brau-

chen u. a. unbedingt eine hochwertige Einrichtung für Tourismusforschung, die uns die Grundlagen für eine koordinierte Politik liefert.“ Berater zolles betonte, dass Österreichs Tourismus ein Welterfolg sei. „Er braucht aber den Schulterschluss zwischen allen Beteiligten, um die Defizite zu beseitigen und neue Strategien entwickeln zu können.“ Er nannte Wandern und Gesundheitstourismus als zwei Konzepte von vielen, die Potenzial für Ganzjahrestourismus haben, aber kreativ weiterentwickelt werden müssten.

klischees anerkennen TAI-Chef Norden ermunterte, sich „zu den positiven Österreich-Klischees zu bekennen. Berge, Lederhosen, Kaiserin Sisi, Lipizzaner – wir schämen uns oft für diese Bilder, aber genau dafür werden wir im Ausland geliebt.“ Einig waren sich jedenfalls alle Teilnehmer, dass der Tourismus keinen weiteren Belastungen durch Abgaben oder höhere Auflagen ausgesetzt werden dürfe.

das hochkarätige Podium (v. l.): mag. Christopher norden (tourismuswirtschaft austria International), ÖHVVizepräsident florian Singer, ÖHV-Präsident mag. gregor Hoch, mag. nina werlberger (tiroler tageszeitung), Vorstandsdirektor mag. dietmar Hoscher (Casinos austria), lH-Stv. gerhard reheis und dr. Helmut zolles (tourismusexperte) Foto: Casinos Austria


Österreich

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ohne Schnee keine Urlauber

Alpe-Adria Buchungscenter und Wanderführer für Trail

Die Skipisten-Beschneiung ist jährlich Gegenstand von Diskussionen. Laut Nr Franz Hörl verhindern diese Anlagen lokale Wirtschaftskrisen

Aufwändige Verfahren Dass die Beschneiung immer wieder kritisiert wird, führt Hörl sowohl auf Unwissen als auch auf gezielten Populismus der Gegnerschaft zurück. „Die Errichtung und der Betrieb von Beschneiungsanlagen sind an sehr aufwändige Genehmigungsverfahren gebunden, die eine Vielzahl an ökologisch relevanten Faktoren berücksichtigen. Auch aus technischer Sicht muss an dieser Stelle einmal klargestellt werden, dass Beschneiungsanlagen kein Wasser verbrauchen, sondern dieses im Gesamtprozess wieder als Schmelzwasser zurückgeführt wird“, erklärt Hörl. Mit Blick auf die

damit verbundenen Auswirkungen auf den Standort Tirol appelliere er an die Kritiker, die Bedeutung der technischen Beschneiung als wichtige Grundlage zu akzeptieren.

regionale Effekte Dir. Josef Haag, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Landeck, weiß um die regionalen wirtschaftlichen Effekte aus beruflicher und privater Erfahrung. „Schneesicherheit ist für den Tourismus ein Muss und kann letztlich auch für uns als Volksbank essenzieller Bestandteil von Finanzierungsentscheidungen sein“, so der Bankmanager. Besonders als regionale Bank könne man sich bei Finanzierungen nicht auf wetterbedingte Glücksspiele einlassen. „Derzeit beläuft sich die Kreditsumme bei uns auf 920 Millionen Euro. 60 Prozent direkt sind dem Tourismus zuzurechnen, aber auch die anderen 40 Prozent stehen in enger Beziehung dazu“, berichtet der Vorstandsvorsitzende der Volksbank Landeck.

Haag fordert Weitsicht „Ein Geheimnis hinter dem Erfolg der Seilbahnbranche ist das umsichtige und nicht auf schnelle renditen ausgerichtete Unternehmer-

Mit einem Anruf im neuen Buchungscenter oder per Mausklick buchen Trekkingfreunde ab sofort ihre Wanderroute auf dem 750 Kilometer langen Alpe-Adria-Trail vom Großglockner zur Adria. Entscheidungshilfe leistet zudem ein neuer Wanderführer mit wertvollen Tipps und Informationen. Der seit Sommer 2012 bestehende Alpe-Adria-Trail führt auf 43 Etappen vom ewigen Eis des Großglockners in Kärnten über Slowenien bis an die italienische Adria. Neben der reservierung einer Unterkunft in der gewünschten Kategorie kümmert sich das Buchungscenter auch um den Gepäcktransport, damit Gäste nur die notwendige Ausrüstung für eine Tagesetappe tragen müssen. zudem bringt ein Shuttlebus Wanderer am Morgen zur Startetappe und abends zurück in ihr Quartier. Entlang des Weitwanderweges weisen Installationen zweisprachig auf Sehenswürdigkeiten und Wissenswertes zu den Etappen hin. Als besonderen Service führt ein Qr-Code direkt zu einer App, die in verschiedenen Sprachen Informationen zur jeweiligen Etappe beinhaltet. Mehr Infos unter: www.alpe-adria-trail.com

KärNtEN

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Für Nr Franz Hörl, Obmann der Fachgruppe Seilbahnen, sind Beschneiungsanlagen die Basis für einen gesicherten Wintertourismus. „Mit gezielter Beschneiung können wir garantieren, dass Saisonstarts wie nach außen kommuniziert stattfinden und Gäste bei der Ankunft das vorfinden, was sie erwartet haben. Die letzten beiden Weihnachten wären in fast allen Nordtiroler Skigebieten mit Ausnahme von Sölden und Ischgl ins Wasser gefallen“, so Hörl.

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informierten über die Bedeutung der Beschneiung für den Standort tirol (v. l.): VB-Direktor Josef Haag und Nr Franz Hörl Foto: WK Tirol tum der heimischen Betriebe, die zumeist auf Dividenden verzichten, um reinvestieren zu können. Die Dividende der Tiroler Seilbahnen kommt in Form modernster und konkurrenzfähiger Seilbahn- und Skigebietsinfrastruktur schließlich wieder der gesamten Bevölkerung Tirols zugute“, beschreibt Haag, der mehr Weitsicht seitens der Kritiker einfordert. „Was die Kritiker der Beschneiung vergessen, sind die Alternativen zum Tourismus. Und diese Möglichkeiten sind im Oberland gelinde gesagt bescheiden“, so Haag abschließend.

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Urig, sportlich, kulinarisch Die Kitzbüheler Alpen warten im Sommer mit einem vielfältigen Programm auf

tirol

Die Tiroler Ferienregion Kitzbüheler felsgasse gewandert werden: die Tour führt Alpen, das sind 15 Orte rund um Kitz- teilweise durch enge Felspassagen. Auf den bühel, hat im Sommer viel zu bieten. zahlreichen Almen und Hütten tischen die Die drei regionen Brixental, Hohe Sal- Wirte regionale Speisen auf. ve und St. Johann in Tirol locken mit Erlebniswelten und bester Hüttentradi- Über Stock und Stein tion am Berg sowie mit gelebter Tradi- „Die Kitzbüheler Alpen sind auch mit dem tion und kulinarischen Genüssen im Tal. Ne- rad oder Mountainbike erlebbar, aufgrund ben der urigen Tiroler „Kuchl“ kann auch in des 1.800 Kilometer umfassenden Streckenhaubenprämierten Lokalen gespeist werden. netzes wurde die region zur ‚approved bike Herausragend etwa area‘ erhoben“, freut das restaurant rosich Gernot riedel, sengarten von Simon Geschäftsführer des Taxacher in KirchTourismusverbandes berg oder das GastKitzbüheler Alpen-St. hof zum Dampfl in Johann. Die Gegend Fieberbrunn, geführt hat bereits eine lanvon Andi und Biange radsport-Traditica Lechner. Die Kaon. Bei den großen lorien können beim radveranstaltungen Wandern oder radKitzAlpBike Festival fahren wieder abgeund rad-Weltpokal baut werden. 2.500 ist die Wadenkraft Kilometer markierte von Amateuren und Wege machen die der internationalen Kitzbüheler Alpen Mit dem Drahtesel kann die Kitzbüheler Berg- rennsportszene gezu einer der belieb- welt sportlich erkundet werden Foto: Kitzbüheler Alpen fragt. Ein wenig betesten Wanderregischaulicher kommt onen Österreichs. Unter anderem stehen drei man mit dem E-Bike voran: rund 1.000 Kilodetailliert ausgearbeitete Wanderrouten zur meter Elektrofahrradstrecke laden zu gemütAuswahl. lichen Ausfahrten ein. „Bei all diesen Erlebnissen darf die Kitzbüheler-Alpen-Sommer-Card nicht fehlen, die etwa die Fahrt mit 29 SomWandern nach Herzenslust Als besonders familientauglich gilt der Pano- merbergbahnen beinhaltet“, so riedel. Laut ramaweg Hohe Salve – auf den Gipfel ge- dem TVB-Geschäftsführer werden neben den langt man mit der Bergbahn, der Sonnenweg deutschen Touristen auch die Gäste aus Öseröffnet den Wanderern einen 360-Grad- terreich immer wichtiger. rund drei Millionen rundblick. Der Topwanderweg der region Nächtigungen pro Jahr verzeichnet die regiBrixental führt vom Gaisberg zum Talkaser, on, der Anteil der österreichischen Urlauber BP und in St. Johann in Tirol kann durch die Teu- beträgt zirka 15 Prozent.

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Ein Beitrag, mehrere Ziele zum Auftakt der reiseSalon-Messe lud der Schweizer Wohnrechtsanbieter Hapimag zur Diskussionsrunde zum Thema „Exklusive reisetrends“

I

n der traditionellen Bedeutung der reiseSalon-Messe sollten Diskussion, Austausch und Netzwerken im rahmen geselligen Beisammenseins im Vordergrund stehen. Als Leitmotiv wurde das Motto „reisen und Wohnen 3.0 – Grenzenlose Mobilität im 21. Jahrhundert“ gewählt. Sowohl die reiseSalon-Messe als auch der Schweizer Wohnrechtsanbieter Hapimag sind vorrangig im exklusiven Kundenkreis zu Hause. Mit außergewöhnlichen Ferienangeboten wartete die Messe auf – das spektakulärste davon sicher die Möglichkeit eine reise ins All. Das diesjährige Partnerland Thailand sorgte mit Tanz- und Showeinlagen für Abwechslung bei den Besuchern. Hapimag hingegen bietet über Mitgliedschaftsbeiträge exklusiven zugang zu Ferien-Appartements an. „zweitwohnung auf zeit“ könnte man das Konzept zusammenfassen: Man will Kunden, die zweitwohnungen suchen, ansprechen und hier quasi die Möglichkeit einer alternativen residenz auf zeit bieten, und das an unterschiedlichen Orten. Entsprechend diesen hochwertigen Angebotsausrichtungen fokussierte auch die Diskussion auf die nobleren Ansprüche des reisens und die hier zu erwartenden Entwicklungen.

Mobile Zukunftstrends Hapimag-CEO Kurt Scholl präsentierte in einer kurzen Einleitung die Ergebnisse einer vom Unternehmen

Hapimag-CEO Kurt scholl mit den Messe-Reisesalon-Veranstaltern Christina Neumeister-Böck und Hanns Bauer Foto: Weippl durchgeführten Online-Befragung von 400 Personen ab 18 Jahren zum Thema „reise- und Freizeitverhalten im 21. Jahrhundert“. Demnach werden Leben und Freizeitverhalten generell mobiler, man wird viel mehr unterwegs sein, Familie und Freunde im Ausland haben – und diese besuchen wollen. Kurztrips sind laut den Ergebnissen deutlich im Aufschwung. Die Aufenthaltsdauer bei reisen wird also kürzer, die Frequenz dafür ansteigen. Individualität und Flexibilität bestimmen laut Scholl den zeitgeist: Gruppenreisen bzw. organisierte Angebote sind im Abnehmen, Individualität in der Urlaubsplanung und Durchführung werden gewünscht und zunehmen. Das Hapimag-Konzept kommt den Kunden hier entgegen, wie Scholl meint: „Für die zahlung eines gewissen Beitrages können mehrere

KaRRIERE

Hapimag Christian Sampl (33) führt die Hapimag-Stadtresidenz in Salzburg. Der gebürtige Salzburger ist bereits seit sieben Jahren im Unternehmen tätig und hat dort verschiedene Bereiche durchlaufen. Nach Abschluss der dreijährigen Ausbildung an der Tourismusschule in Bischofshofen sammelte Christian Sampl erste berufliche Erfahrungen in der österreichischen Hotellerie und Gastronomie. Seit 2005 ist er für Hapimag in Spanien, Italien, Österreich sowie der Schweiz in verschiedenen Bereichen tätig gewesen. Ab Juli 2007 absolvierte er ein sogenanntes „Trainee-Programm“ – eine mehrjährige interne Aus- und Weiterbildung für Führungskräfte bei Hapimag.

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Destinationen auf bestimmte zeit genutzt werden. Je mehr Mitglieder, so der Geschäftsführer, desto mehr residenzen wird es geben und umgekehrt – auf diese Art sollen sich Nachfrage und Angebot immer die Waage der notwendigen Auslastung halten. 2011 konnte das 1963 gegründete Schweizer Unternehmen einen Betriebsertrag von 186 Millionen Euro vorweisen, rund 1400 Mitarbeiter werden in Vollzeitanstellung beschäftigt. Die Mitgliederzahl beläuft sich zurzeit auf 141.000 Personen das Angebot umfasst 53.000 Appartements an 57 Destinationen in 16 Ländern. Die Nobel-Messe konnte laut Angaben der Veranstalter rund 7.500 Besucher und eine durchaus zufriedenstellende Buchungsbilanz vorweisen. Eine Fortsetzung in der Wiener Hofburg ist auch für dieses Jahr fixiert. Isa BElla WEIppl

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Gästeumfrage online Die Hotelstars Union startet umfangreiche Hotelgäste-Umfrage im Internet

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nter dem Motto „Ihre Meinung zählt!“ haben europäische Hotelgäste ab sofort die Möglichkeit, an der weltweiten Online-Umfrage der Hotelstars Union teilzunehmen. Seit 2009 verfolgt die Hotelstars Union (HSU) intensiv das ziel, die Klassifizierungssysteme in Europa zu harmonisieren. Mit Erfolg: Der abgestimmte Katalog kommt mittlerweile in zwölf Ländern Europas zur Anwendung. Weitere Länder haben ihr Interesse an einem Beitritt bekundet, wobei Belgien und Dänemark seit Anfang März fix dabei sind und die Hotelstars Union damit 14 Mitglieder hat.

Infos aus erster Hand Alle fünf Jahre werden die Klassifikationsnormen den internationalen Tendenzen und zukünftigen Gästeerwartungen angepasst. Nun bekommen die Hotelgäste erstmals die Chance, ihre Erfahrungen, Bedürfnisse, Erwartungen und Wünsche an die zukünftige Klassifikation in Europa in einer Online-Umfrage bekanntzugeben. Die Umfrage, die im rahmen der ITB in Berlin vorgestellt wurde, wird über die Homepage der Hotelstars Union (www. hotelstars.eu) abgewickelt. Wissenschaftlich begleitet wird dieses internationale Marktforschungsprojekt durch die Hotelfachschule Lausanne (EHL) und die Universität St. Gallen. Die technische Komponente dazu liefert das Berliner Unternehmen Customer Alliance. Für Klaus Ennemoser, Bundes-Obmann des Fachverbandes Hotellerie der Wirtschaftskammer Österreich,

stellt die umfangreiche Gästebefragung einen wesentlichen Schritt zur weiteren Harmonisierung dar und bietet allen Hotelgästen die einmalige Gelegenheit, ihre Erfahrungen und Bedürfnisse in den revisionsprozess direkt einzubringen. „Erstmalig erhalten die reisenden nun die Chance, aktiv und direkt über eine Online-Befragung ihre Erwartungen und Wünsche an die Hotels in Europa und folglich auch in Österreich mitzuteilen“, unterstreicht Ennemoser die Wichtigkeit der Umfrage. Der Fragebogen selbst ist unter www.hotelstars.eu abrufbar. Um europaweit möglichst viele Gäste zum Mitmachen und Ausfüllen des Online-Fragebogens zu motivieren, werden Hotelübernachtungen in den HSU-Mitgliedsländern verlost. zuerst müssen die Gäste aber wissen, dass es diese Umfrage gibt. Hilfreich dafür wäre, wenn alle Hotels auf ihrer Homepage dafür eine Informationen bzw. einen Link platzieren, worauf die Verantwortlichen der Hotelstars Union hoffen. Darüber hinaus soll es auch noch eine Informationskampagne über Facebook geben. aR

Interaktiver Weingarten Die Loisium Weinerlebniswelt & Vinothek feiert ihr zehnjähriges Jubiläum und freute sich in den vergangenen Jahren über zahlreiche Auszeichnungen

g

ut gerüstet mit spannenden Neuigkeiten startet das Loisium in das Jubiläumsjahr. Mit dem neuen Audioguide APP für iPhone und Android folgt das Loisium einem der wichtigsten Branchentrends. Die neue Kidstour mit Fri-

dolin, der Kellermaus, begeistert seit Februar die kleinen Besucher. In der Vinothek gibt es mit dem „Loisium Geniuss Sekt“ – der geniale Genuss – eine ganz besondere Sortimentserweiterung. Im April wird der WeinBlickeWeg eröffnet: Der

neue Themenwanderweg startet beim Ursin-Haus oder der LoisiumWeinerlebniswelt und führt durch die Langenloiser Weingärten mit spannenden, informativen und teils interaktiven Stationen rund um den Weinbau.

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Hotellerie

Am Puls der Zeit Die Hotelkooperation Naturidyll Hotels wagt sich auf internationales Parkett

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ie Naturidyll Hotels, die sich der Nachhaltigkeit und der Regionalität verschrieben haben, konnten sich im Jahr 2012 mit dem AMA-Gastrosiegel „Kulinarisches Erbe“ zertifizieren lassen – zusätzlich zum Österreichischen Umweltzeichen. Dies ist ein Zeichen, dass sich die Hoteliers der Regionalität verpflichtet haben. Ein Indiz mehr, dass die Naturidyller voll und ganz hinter der Philosophie „Am Land daheim“ stehen. Insgesamt verzeichnete die Hotelkooperation vier Neuzugänge aus Tirol und Salzburg: das Gartenhotel Magdalena, ein Urlaubsparadies mitten im Zillertal, besonders geeignet für einen erholsamen Urlaub mit den vierbeinigen Lieblingen; der Almhof Roswitha, ein romantisches Hotel am Fuße der Zillertaler Hochstraße – besonders beliebt bei Sportlern und Verliebten; das Hotel Metzgerwirt in Kirchberg in Tirol, ein charmantes Hotel als Ausgangspunkt für unvergessliche Wandertouren; und schließlich das Hotel Edelweiss in Wagrain, ein Pionier für Nachhaltigkeit direkt an der Piste, mit dem ersten Niedrigenergie-

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Trenker im alpinen Palast Im Hotel „Alpin Juwel“ in Hinterglemm wurde die fünfte Suite der Luis-Trenker-Suite-Collection eröffnet

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Wellnessbereich Europas. Mit der Mitgliedschaft bei den Pleasant Hotels Europe – einer internationalen Hotelkooperation, bestehend aus privat geführten Hotels in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Schweden, Dänemark und Finnland – „trauen“ sich die Naturidyll Hotels auf das internationale Parkett. Und seit Herbst 2012 erfreuen sich die neuen Themengutscheine der Naturidyll Hotels großer Beliebtheit. Mit vier neuen Mitgliedern in Tirol und Salzburg, neuen Gutscheinen und internationalem Auftritt steht einem erfolgreichen Jahr 2013 nichts mehr im Wege, sieht sich die Hotelkooperation doch am Puls der Zeit. Der Rückzug ins Grüne sowie das Authentische und das Naturerlebnis werden für den Gast immer wichtiger – ob mit den Themen Familie, Zeit zu zweit, Natururlaub oder Urlaub mit dem Hund.

ach 35 erfolgreichen Jahren im „Sport- und Vitalhotel Ellmau“ eröffneten die Hoteliers Maria Wolf und ihr Sohn Alex nach fünfjähriger Planungszeit einen wahrgewordenen Lebenstraum: das VierSterne-Superior-Hotel mit dem Namen „Alpin Juwel“ im Zentrum von Hinterglemm. Die Außenfassade ist ganz aus Holz, so erhält die modern anmutende Architektur einen warmen und alpinen Charakter. Das Haus bietet 50 Zimmer und 30 Suiten. Ein besonderes Highlight ist die Luis-Trenker-Suite, die exklusiv für das „Alpin Juwel“ eingerichtet wurde.

Suite-Collection Diese Suite ist ein Neuzugang in der Luis-Trenker-Suite-Collection und ist somit die fünfte Suite, die im Stil des alpinen Mode- und Lifestyle-Labels liebevoll ausgestattet wurde. Luis Trenker hätte sicher großen Gefallen daran gefunden: Bereits beim Eintreten in die Suite verspürt man den typischen LuisTrenker-Charme: Die Wände sind mit duftenden Zirbenholzbrettern verkleidet, die Farben sind in elegantem Schwarz und Beige gehalten, die strahlenden Luster tauchen das Zimmer in ein angenehmes Licht, und das große Doppelbett lädt dazu ein, sich in die weichen Kissen zu kuscheln. Das Badezimmer ist offen, man kann es jedoch

Das Wohnkonzept im Stil der Marke Luis Trenker – die Suite „Alpin Juwel“ je nach Belieben durch klappbare Holztüren in einen privaten BeautyTempel verwandeln und ungestört in der großzügigen Badewanne ein Schaumbad nehmen. Wie jede Suite im „Alpin Juwel“ ist auch diese mit einem Grander-WasserBrunnen ausgestattet. Weitere Eyecatcher in der Luis-Trenker-Suite: die Chill-out-Zone an der ausladenden Fensterfront unter dem NostalgieBild von Luis Trenker. Gebettet auf Kissen und Polster, bezogen mit Schladminger Loden, kann der Gast den Blick über das verschneite Tal schweifen lassen und sich die Freizeitgestaltung des nächsten Tages überlegen. Die Luis-Trenker-Suite im Hinterglemmer „Alpin Juwel“

ist das bis dato fünfte Projekt, in dem Luis Trenkers eigens für Hotels entwickeltes Suite-Konzept von Oltremodo zur Anwendung kommt. Die Südtiroler Innenarchitekten, spezialisiert auf die Bedürfnisse von Hotels, haben gemeinsam mit LuisTrenker-Mastermind Michi Klemera ein Wohnkonzept im Stile der Marke entwickelt. „Immer wieder kamen Hoteliers auf mich zu und baten, sie bei einem Einrichtungsstil à la Luis Trenker zu unterstützen“, erzählt Markengründer Michi Klemera. Der gemeinsame Nenner aller Hotels, die Zimmer, Suiten oder Chalets im Luis-Trenker-Design haben: der hohe Anspruch an Qualität und Lebensstil.

Fiktive Gastgeber

Drei Dinner-Variationen

Chez Cliché, das Wiener Start-up, bietet acht inszenierte Apartments

Privatissimum by Bergergut – Vom Living Room zum Loving Room

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iener Gastlichkeit, neu definiert: wohnen bei Gastgebern, die mit liebevoll eingerichteten DesignerApartments und besten InsiderTipps aufwarten. Das Neue daran: fiktive Gastgeber. Acht inszenierte Apartments zwischen 40 und 92 Quadratmetern, von der innerstädtischen Naglergasse über den romantischen Spittelberg bis zum trendigen Viertel um die Votivkirche gelegen, können von zwei Tagen bis zu zwei Monaten gebucht werden. Jede Wohnung ist mit allen Annehmlichkeiten eines modernen, urbanen Lebens ausgestattet und im Sinne eines fi ktiven Charakters bis ins kleinste Detail eingerichtet – so taucht der Gast in die Welt einer virtuellen lokalen Persönlichkeit ein. Bella, die kosmopolitische Flugbegleiterin, liebt Andenken aus der ganzen Welt. Bei Koloman, dem Theaterliebhaber, fühlen sich Kulturinteressierte rundum zu Hause. Und „die Leidenschaft für Musik“ ist das InterieurThema bei Beat. Chez Cliché setzt dabei auf loka-

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ort, wo früher das klassische Restaurant am Bergergut in Afiesl lag, eröffnet im Mai 2013 ein großes kulinarisches Wohnzimmer. Mit einem gemütlichen Privatbereich für jedes Pärchen, der den Gästen vom Check-in bis zur Abreise zur Verfügung steht.

Living & Loving le Künstler und Hersteller: Zum Beispiel findet man Bilder von Raphael und Christopher Just, Holzböden von Admonter, Besteck aus dem Hause Berndorf, Blumenarrangements von Blumenkraft oder Bettdecken und -pölster von Hefel. Wohlfühlcharakter jenseits des Gewohnten mit persönlicher Betreuung, dem sprichwörtlichen „Schlüssel zur Stadt“ – im individuell gewünschten Ausmaß.

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Privatissimum setzt auf Living & Loving. Ankommen und Einsteigen

in den ganz privaten Wohnbereich. Der neue Loving Room bietet Paaren Wohnfühlen mit dem altbekannten Erosfaktor. Dabei wird das Frühstück genau-

so von den ganz persönlichen Gastgebern serviert wie der VormittagsCappuccino zur Zeitung, der Cognac zwischendurch oder der Nachmittagssnack. Das kulinarische Highlight des Tages – das Romantik-Dinner – wird in drei Variationen kredenzt: als Dinner light in vier Gängen, Dinner exklusiv in sechs Gängen oder Dinner burlesque in acht Gängen, ganz nach Belieben.

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Neue Ideen für das Handwerk

Chez Cliché Tourismus GmbH wurde im August 2011 von Alexander Sprick gegründet. Die Projektplanung und -umsetzung erfolgt durch Claudia Diwisch und Gerald Tomez.

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Meinungen

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neue Regelungen im Steuerrecht News zur Finanzamts-Liquiditätsprüfung und Krankengeld für Unternehmer

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m Gegensatz zu unselbstständig Beschäftigten, die im Krankheitsfall durch Entgeltfortzahlung und Krankengeld abgesichert sind, gibt es für Unternehmer bis dato nur die Möglichkeit einer freiwilligen zusatzversicherung zur Abdeckung ihres Verdienstentgangs. Ende letzten Jahres wurde nun ein Krankengeld für Unternehmer beschlossen: Anspruchsberechtigt sol-

früher, nämlich ab dem 4. Tag und bis zur 6. Woche Anspruch auf tägliches Krankengeld zwischen 27,73 und 103,60 Euro. Der Kostenbeitrag für die freiwillige zusatzversicherung entspricht 2,5 Prozent der vorläufigen Beitragsgrundlage bzw. einem monatlichen Mindestbeitrag von knapp 28,– Euro. Auch für Unternehmerinnen gibt es mehr Geld: Per 1. 1. 2013 wird das

exPeRTISe „Die Wochengeld-

Dr. Michael Kowarik len künftig Unternehmer sein, die weniger als 25 Dienstnehmer beschäftigen. Sie werden eine Geldleistung von 27,73 Euro pro Tag bekommen, ausgezahlt nach der 6. Woche der Arbeitsunfähigkeit bis zur Höchstdauer von insgesamt 20 Wochen – die gesamte Geldleistung kann damit fast 4.000 Euro betragen. Schließt jemand dazu noch eine freiwillige zusatzversicherung ab, so hat er im Falle von Erkrankung schon

Neuregelung bringt eine deutliche Verbesserung für Unternehmerinnen.“ GSVG-Wochengeld von ursprünglich knapp 27,– Euro auf 50,– Euro fast verdoppelt. Diese völlige Neuregelung löst eine 30 Jahre alte Fixbetragsregelung mit jährlichen Valorisierungen ab und bringt eine finanziell deutlich spürbare Verbesserung für die Bezieherinnen. Für die zeit des Mutterschutzes kann das Wochengeld 8 Wochen vor dem voraussichtlichen Entbindungstermin, am Tag der Entbindung sowie 8 Wo-

Für unternehmer gibt‘s seit kurzem im Krankheitsfall mehr geld

Foto: photos.com

er kennt sie nicht, die kleinen neben dem Waschbecken aufgeklebten Schildchen, die die Badezimmer aller Hotelkategorien mit dem Hinweis verzieren: „Der Umwelt zuliebe! Liebe Gäste, wenn Sie die Handtücher erneut benützen möchten, hängen Sie diese bitte in den Handtuchhalter.“ Ebenfalls zu den beherbergungsüblichen Utensilien gehören die Türhänger mit den Aufschriften „Bitte nicht stören!“ oder „Bitte Zimmer reinigen!“. Cicero hängt, wenn er nicht gestört werden möchte – weil der alte Herr manchmal gerne ein Mittagsschläfchen macht oder ungestört arbeiten will – das rote Schild an die Türe. Aber „Bitte nicht stören!“ gilt offensichtlich nicht für alle Zimmermädchen, denn manche klopfen nachmittags um 16 Uhr so lange und so kräftig, bis man sich aus dem Bett wuzelt, um nachzusehen, was los ist. Verschlafen öffnet Cicero die

STImmungSbaRomeTeR

Ist der Verkauf von Speiseeis ein wichtiges Angebot bei Ihnen?

chen nach der Entbindung bezogen werden.

begründung bei Stundungsansuchen nötig Bekanntlich kann man beim Finanzamt um Stundung oder raten ansuchen, wenn man den zahlungsverpflichtungen nicht sofort oder nicht sofort in voller Höhe nachkommen kann. Dazu ist ein Antrag notwendig und auch eine Begründung mit einer Darlegung, warum die Einbringung der Abgaben durch den Aufschub nicht gefährdet wird. Ist die Einbringung gefährdet, darf, so will es die Bundesabgabenordnung, so ein Antrag nicht bewilligt werden. Bisher hat das Finanzamt den Angaben seiner Bürger vertraut. Offenbar nach dem Grundsatz, Kontrolle ist besser, hat man allerdings nun eine neue Betriebsprüfungsart, die sogenannte Liquiditätsprüfung, kreiert. Eine Prüfung, die es in sich hat. In einer Checkliste, die uns vorliegt, wird akribisch genau aufgezählt, welche Unterlagen für so eine Prüfung vorzulegen sind. Okay, Bilanzen, Saldenlisten, Buchhaltung, Kontoauszüge werden auch bei „normalen“ Prüfungen verlangt. Planerfolgsrechnungen und Prognoserechnungen zur Beurteilung der wirtschaftlichen Lage sind aber neu. Darüber hinaus interessiert man sich aber auch für die privaten Verhältnisse. Welche Sparbücher, Bausparverträge, Lebensversicherungspolizzen sind vorhanden, wovon leben Sie, gibt es Schmuck, Uhren oder sonstige Wertgegenstände und noch vieles mehr, wollen die Erhebungsbeamten von Ihnen wissen. Die Prüfer haben auf diesem Gebiet eine spezielle Schulung absolviert. Auch wenn anzunehmen ist, dass diese Liquiditätsprüfungen aus Personalkapazitätsgründen nur bei höheren Summen bzw. bei häufigen Anträgen angesetzt werden, wird sie dem einen oder anderen Leser wohl nicht erspart bleiben. Rat-&-Tat-Steuerberater Dr. michael Kowarik: Tel.: 01/892 00 55, e-mail: info@kowarik.at, www.kowarik.at

Tür – und das Zimmermädchen sagt und fragt gleichzeitig: „Ich will nicht stören. Wollte nur fragen, ob Sie neue Handtücher wünschen?“ Die Ausgangslage für das Zimmermädchen: Also wenn ich arbeite, kannst doch du, lieber Gast, nicht schlafen! Aber auch den Hinweis auf den Umweltschutz nehmen die Damen vom Housekeeping nicht immer ernst – egal ob die Badetücher am Handtuchhalter hängen oder nicht, sie werden getauscht. Hier gibt es keinen Unterschied zwischen der Zwei- und Fünf-Sterne-Hotellerie: Die Aufkleber sind für die Zimmerreinigung, so hat es manchmal für Cicero den Anschein, höchstens Empfehlung. Aber auch die Zimmermädchen müssen lernen, die einfachen Wünsche der Gäste zu respektieren, denn damit ersparen sie ihrem Arbeitgeber Beschwerden, andererseits helfen sie Energiekosten zu senken. Nachhaltigkeit ist nicht nur ein Modewort.

Falls Sie sich betroffen fühlen, schreiben Sie uns: gast@wirtschaftsverlag.at (Fax: 01/546 64-360)

birgit brandmayer, gasthaus „maria vom guten Rat“, FeldFoto: Archiv kirchen/oö Das Eis für die Eisbecher, die wir anbieten, kaufen wir bei einem namhaften Eiserzeuger zu. Das selber zu produzieren zahlt sich für uns nicht aus. Da bräuchte man einen eigenen Eisraum. Von den Sorten her hat sich in den letzten Jahren auch nicht viel geändert: Vanille, Schoko, Erdbeer und Walnuss sind die großen Renner. Aber unsere Spezialeissorten, speziell unsere Sorbets, die sind sehr wohl hausgemacht. Etwa Sauerrahmeis, Rote-Rüben-Sorbet oder im Winter ein Bratapfelsorbet. Und die Eispalatschinke wird das ganze Jahr über gerne bestellt. Also insgesamt ist Speiseeis ein wichtiger Umsatzbringer für uns, speziell klarerweise aber im Sommer.

Joe gelbmann, Vila Vita Pannonia, Pamhagen, Foto: Archiv bgld. Speiseeis ist bei uns eine Pflicht auf der Speisekarte, nicht nur im Hauptrestaurant, natürlich auch bei den anderen gastronomischen Betrieben wie im Bistro und unserem Angebot am Badesee. Im Winter ist das Angebot natürlich nicht ganz so groß, aber die bekannten Standardsorten Schokolade, Vanille und Erdbeer haben wir immer. Im Sommer ist die Auswahl größer. Das Sortiment reicht vom Steckerleis, vor allem für die Kinder, bis zum Sorbet, das wir gerade bei Menüs zum Großteil selber machen – wenn geht mit Früchten aus der Region, wie beispielsweise mit frischen Erdbeeren in der Erdbeersaison.

Foto: Archiv

barbara Prilisauer, Restaurant Prilisauer, Wien

In unserem Betrieb in Hütteldorf sind Eiscoups nicht existent. Eine Ausnahme machen wir für Kinder: Für diese gibt es Eis in den klassischen Eissorten Erdbeer, Vanille oder Schokolade. Der Bananensplit, ein Klassiker bei den Desserts, steht auch auf der Karte. Manchmal wird zum Apfelstrudel oder zum Mohr im Hemd eine Kugel Vanilleeis bestellt. Bei uns verlangen die Gäste eher selten Eis, dafür unsere hausgemachten Eisparfaits mit Nougat, Karamell oder Früchten. In den Sommermonaten ist der Eiskaffee als Dessertersatz sehr beliebt.

Foto: Archiv

max Stiegl, gut Purbach, Purbach, bgld.

Speiseeis ist für uns ein sehr wichtiges Thema – wir bauen es eigentlich bei jeder Nachspeise ein. Wir produzieren das Eis und die Sorbets immer selber, dadurch können wir bei den Sorten sehr individuell sein. Ich mache etwa sehr gerne ein Bananen-Petersilien-Eis oder ein Mandel-Estragon-Eis. Die Sorbets servieren wir als Zwischengang bei den Menüs, da sie hervorragende und leichte Erfrischungen zwischendurch sind. Natürlich gibt es auch immer ein Schokoladeneis für die Kinder. Im Sommer spielt Speiseeis eine wichtigere Rolle als im Winter, aber für uns gehört es einfach zum Dessert dazu. Aktuell haben wir zum Beispiel Limonensorbet mit Minze und Birnensorbet, sowie den Klassiker „Heiße Liebe“ auf unserer Speisekarte.

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Nr. 12 | 22. März 2013

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ist der klassische Eiskaffee. Warum, weiß er Speiseeisverkauf ist für uns sogar ich auch nicht wirklich. Aber vielleicht ist sehr wichtig. Aus zwei Gründen: Erder den heutigen Latte-Trinkern einfach stens, weil unsere eigene Konditorei Speizu stark. Was dafür zunimmt sind „hipseeis produziert und damit die Saison rettet, pe“ Kreationen wie Eiscreme-Soda oder denn im Sommer bedeutet jedes Grad mehr Moccacino mit Vanilleeis. Da sind wir jetzt zehn Prozent weniger Torten. Im Sommer schon in der Starbucks-Liga. Auch Joghurtmache ich mit Speiseeis in allen meinen Eisbecher werden gerne bestellt. Am liebbetrieben etwa sechs bis sieben Prozent sten mit frischen Früchten. Frische Früchte vom Gesamtumsatz. Dass ich das Eis selber sind überhaupt wichtig. Die Zeiten, in deherstelle, liegt vor allem daran, dass ich danen man den Gästen Dosenfrüchte zum Eis mit die Konditorei auslasten kann, die im geben konnte, sind vorbei. Das Sommer eben deutlich weniger Obst muss frisch sein. Und wenn Torten produziert. Aber wenn ich eine Erdbeere auf dem Bild in der die Konditorei nicht hätte, würde Eiskarte ist, dann sollte man tunich das Eis auch zukaufen. Man lichst frische Erdbeeren im Haus bekommt ja inzwischen auch haben. Dann wollen die Leute so schon gute Qualität von der Ineine Erdbeere auch auf ihrem Eisdustrie, jedenfalls aber vom Eisbecher haben. salon ums Eck. Berndt Querfeld, Speiseeis ist jedenfalls eine Von den Sorten her hat sich zuCafé Landtmann, schöne Abrundung des Anmindest bei unserem Angebot Wien gebotes, die ich nicht missen in den letzten Jahren nicht viel möchte. geändert. Was leider zurückgeht, Falls Sie sich betroffen fühlen, schreiben Sie uns: gast@wirtschaftsverlag.at (Fax: 01/546 64-360)

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Mostfestwochen Elf Mostviertler Lokale huldigen im Frühling dem Birnenmost | 10

Für einen erfolgreichen Eisverkauf gilt es einiges zu beachten | 13

Genussfestspiele Istrien, 8. Juni Zum zweiten Mal wählte Kärntens Genuss-Botschafter Herwig Ertl die kroatische Adria-Halbinsel Istrien als kulinarische Bühne für seine Genussfestspiele im Alpe-Adria-Raum, die seit mehr als zehn Jahren hochkarätige Produzenten und Genießer an einem Tisch versammeln. Am 8. Juni 2013 bildet das extravagante Weingut Kozlovic an der Weinstraße von Momjan mit seinem modernen, neuen Designkeller den stimmungsvollen Rahmen für eines der beliebten Genussfestspiele von Herwig Ertl. Dies steht zudem unter der kulinarischen Ägide von Guido und Maruška Schwengersbauer, die neben ihrem schmucken Landhotel Parenzana auch das Reisebüro Guidina groupsincentives-events führen, das auf Touren abseits touristischer Pfade spezialisiert ist.

Regionale Spitzenproduzenten wie Daniela und Marko Puh (Trüffel), Aleš Winkler von der Stancija Kumparicka mit seinem schon kultverdächtigem Ziegenkäse, die Triester Spitzenwinzer und OlivenölproduzentenFamilie Sancin, Melita Znidaric (slowenischer Karstschinken), die slowenische Sektkellerei von Sandi Brumen sowie Snjezana Jakopovic (ökologische Melisseprodukte) präsentieren ihre Produkte im Rahmen einer genussvollen Verkostung, ehe abends zum fulminanten Degustationsmenü geladen wird. info und anmeldung Genussfestspiele (€ 120,– pro Person): Herwig Ertl, 9640 KötschachMauthen, Hauptplatz 19, Tel.: +43 (0) 47 15/246, www.kaeseschokolade.at

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Gastronomie

eiskalter Genuss

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Nr. 12 | 22. März 2013

küchenschlacht auf offener bühne „Pitchen in the Kitchen“ lautete der Titel der Grazer Kochshow, bei der zwei-Hauben-Koch Herbert Schmidhofer (restaurant Magnolia) zum „Champion“ gekürt wurde

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n der Grazer restaurantszene tut sich etwas. Seit kurzem zählt die Murmetropole kulinarisch zu den spannendsten Landeshauptstädten Österreichs. Das spiegelt sich nicht nur in den aktuellen Bewertungen im Gault Millau, sondern auch in zahlreichen Veranstaltungen wider wie dem Grazer Genuss-Spektakel, das von 25. bis 30. Mai bereits zum dritten Mal über die Bühne geht, oder der „langen Tafel“, bei der im August über 700 Gäste von den besten Grazer Köchen gemeinsam bekocht werden. Den kulinarischen Auftakt zum Grazer Genussjahr 2013 machte vergangene Woche „Pitchen in the Kitchen“, ein Wettstreit der besten jungen Köche von Graz, der auf offener Bühne aufgeführt wurde. Während sich die acht Köche in Wettkämpfen um das Weiterkommen in die nächste runde duellierten, genossen 400 Gäste im restlos ausverkauften Stefanie-Saal des

Congress Graz ein mehrgängiges Gala-Menü. Die Köche mussten aus einem vorgegebenen Warenkorb innerhalb von 25 Minuten möglichst kreative Gerichte zaubern, die dann von einer Jury verdeckt verkostet und beurteilt wurden. Neben dem Wiener Gastrojournalisten Alexander rinnerhofer und Johannes Stribl (Herausgeber des Fachmagazins Oscars) war auch die ÖGz mit Wolfgang Schedelberger in der Jury vertreten.

bratwurst und steirerkren In der ersten runde galt es, aus Bratwurst und Steirerkren ein Gericht zu zelebrieren, was die Köche mit erstaunlichen Ergebnissen lösten. Das Highlight dieser runde war ein Bratwurst-Burger auf Polentacreme, dem eine Schnitte gebratene Gänseleber den letzten Kick gab. Doch Philipp Haiges, der Erfinder dieser witzigen Kreation, traf im Semifinale auf den späteren Sieger Herbert

herbert schmidhofer freut sich über den sieg bei der großen Grazer küchenschlacht „pitchen in the kitchen“ Foto: Paul Stajan

Schmidhofer und scheiterte denkbar knapp. Im Finale mussten Herbert Schmidhofer und Daniel Edelsbrunner eine harmonische Verbindung von Steirerkren und einer Beiried von Ko-Sponsor Schirnhofer finden. Während sich Edelsbrunner dafür entschied, das Fleisch zu faschieren, entschied sich Schmidhofer fürs klassische Braten, was schlussendlich das gelungenere Gericht ergab.

fortsetzung geplant Vom Erfolg ihres Formats angespornt, planen die beiden Veranstalter fürs kommende Jahr auf jeden Fall eine Fortsetzung. Michael Pech weiß auch schon wie: „Mit Herbert Schmidhofer hat Graz einen würdigen Champion gekürt. Aber es gibt auch außerhalb Graz hervorragende steirische Köche. Wir wollen 2014 einen Wettbewerb für die gesamte Steiermark veranstalten.“ wolfGanG schedelberGer

Viel mehr als rücken oder keule fortsetzung von seite 1

Max Stiegl vom Gut Purbach ist nicht nur ein begnadeter Koch. Er züchtet auch selbst Schafe. Dass er diese respektvoll behandelt und selbstverständlich komplett verwertet, versteht sich da von selbst. Das Lamm-Menü, das er aktuell anbietet, umfasst seltene Lamm-Genüsse wie zunge, Beuscherl, Herz und Kutteln sowie einen „Lammburger“. „zu mir kommen gezielt Gäste, die Außergewöhnliches kosten wollen. Leider sind viele Österreicher beim Thema Lamm sehr konservativ und bestellen lediglich die so genannten Edelteile“, weiß Stiegl.

Geschmacklich und... Auch Andreas Döllerer aus Golling ist jemand, der am liebsten ganze

newsticker Michelin Main cities of europe 2013 Vergangene Woche erschien der neue Guide Michelin Main Cities of Europe, in dem auch Salzburg und Wien gelistet sind. Unverändert mit zwei Sternen ausgezeichnet sind das Steirereck und Silvio Nickol, beide in Wien. Neu mit einem Stern ausgezeichnet wurde Harald riedel in seinem Innenstadtrestaurant Dom Beisl, dafür verlor die Salzburger riedenburg ihren Stern. Weiter mit einem Stern ausgezeichnet sind die restaurants Mraz & Sohn, Walter und Bauer in Wien sowie Ikarus, Esszimmer, Pfefferschiff und Carpe Diem in Salzburg. Aus internationaler Sicht bemerkenswert sind die drei neuen zweiSterner in Deutschland (Villa Merton, Frankfurt; Süllberg, Hamburg und Tim raue in Berlin) sowie zwei neue zwei-Sterner in Amsterdam (&samhound places, Aan de Poel) und Barcelona (Enoteca und Moments). Ebenfalls über einen zweiten Stern freuen dürfen sich die restaurants Geranium in Kopenhagen sowie das Sketsch in London. Nach dem Abgang des österreichischen Küchenchefs Marcus Lindner (jetzt Alpina in Gstaad) verlor das Mesa in zürich seine beiden Sterne.

Tiere verwertet. Diese bekommt er von der Firma „Tauernlamm“ aus dem Pinzgau. In seiner Gaststube bietet er die günstigeren Teile wie Lammbäckchen oder geschmorte Stelze an. Im Drei-Hauben-restaurant können sich Döllerers Gäste an den Edelteilen, aber auch an Spezialitäten wie der Lammleber erfreuen. Als ehemaliger Fleischermeister weiß Josef Trippolt sen., der gemeinsam mit seinem Sohn Sepp die Küche im restaurant „zum Bären“ im Kärntner Bad St. Leonhard führt, genau, woher er sein Lamm bezieht. Sein Motto lautet: Je näher, desto besser! Nur wenn seine Bio-Bäuerin aus dem Lavanttal einmal kein Lamm liefern kann, greift er auf das Mölltaler Tauernlamm zurück.

... ethisch das bessere fleisch Bei den Trippolts gibt es das ganze Jahr über Lammgerichte, sowohl im günstigen Mittagsmenü als auch auf der großen Abendkarte. „Der rücken verkauft sich von alleine, aber auch unser Lammragout oder die Lammkeule haben ihre Fans“, erklärt Trippolt. Das war nicht immer so, doch so langsam verstehen die Gäste, dass heimisches Lammfleisch nicht nur geschmacklich, sondern auch ethisch rinder- und Schweinefleisch aus Massentierhaltung vorzuziehen ist. So ist es heute wieder möglich, auch auf Hütten wie dem Glocknerhaus Chili con Carne vom Lamm (siehe Foto) anzubieten – und zwar nicht nur zu Ostern, sondern das ganze Jahr über. wolfGanG schedelberGer

oben: weizer berglammkoteletts aus der schaferei weiz; unten: chili con carne vom Glocknerlamm

Köstlich vegetarisch für die leichte Frühlingsküche

Gemüseschnitzel

Eine Familie setzt auf Quali tät

Brokkoli-Käsestrudel handgezogen

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Gastronomie i N F o R M aT i o N

Best of 2009

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Grünes aus Kapfenstein Ein Fest für Birnenmost Mit dem Jahrgang 2012 präsentiert sich das Weingut Winkler-Hermaden bio-zertifiziert

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Das renommierte „Wine & Spirits Magazin“ hat in seiner April-Ausgabe über 200 österreichische Weine in strenger Blindverkostung beurteilt – die burgenländischen Weine erzielten wieder Spitzenergebnisse. Alle Weine wurden von einem Verkostungspanel, bestehend aus Händlern, Sommeliers, Weinproduzenten und Weinexperten in Blindverkostung degustiert und nach dem 100-PunkteSchema bewertet. Zwei Weine – der Blaufränkisch Goldberg 2009 vom Weingut Silvia Heinrich und der Blaufränkisch Lutzmannsburg Alte Reben 2009 vom Weingut Moric wurden dabei mit 94 Punkten beurteilt – die beste Bewertung aller verkosteten Rotweine.

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uch wenn es paradox klingen mag, der Auslöser für die Entscheidung zur biologischen Bewirtschaftung war das Fehlen entsprechender Inhalte im Lehrplan der Weinbauschule, die Christof Winkler-Hermaden besuchte. Seine Neugier nach mehr wurde dadurch geweckt. Gemeinsam mit seinem Bruder Thomas, einem ausgebildeten Önologen und Kellermeister, und Vater Georg, der schon länger Begeisterung für das Thema gezeigt hatte, beschäftigte er sich intensiv mit der Materie. 2009 begann das Weinmachertrio schlussendlich mit dem Umstellungsprozess, mit den Weinen 2012 gibt es den ersten bio-zertifizierten Jahrgang. Das Weingut WinklerHermaden ist mit 40 Hektar reb-

fläche der größte biologisch wirtschaftende Weinbaubetrieb der Steiermark.

Terroir in Holz und Ton Besonders stolz ist die Familie Winkler-Hermaden auch auf ihre Barriquefässer aus Kapfensteiner Eiche aus den eigenen Wälder, die rund um das Weingut liegen. Durch sie bekommt der Begriff Terroir noch einmal eine ganz neue Bedeutung. Eine schöne weitere Facette im Kreislauf zwischen Natur und Weingut. Ganz ohne Holz kommt hingegen der neue Amphorenwein vom Traminer aus. Der erste Jahrgang 2011 kommt in den nächsten Wochen auf den Markt. www.winkler-hermaden.at

V. l. n. r.: Thomas und Wolfgang Winkler-Hermaden, Johannes Würth, Katharina, Georg, Margot und christof Winkler-Hermaden

WEiNTiPP Domäne Wachau, Riesling Federspiel Terrassen 2012 Trocken, helles Gelbgrün, weiniger Rieslingduft, herrlicher Körper mit delikatem Fruchtspiel, fruchtigfrischer Abgang. Die Domäne Wachau zählt zu den führenden Weißweinproduzenten des Landes. Die Trauben der „Terrassen“-Weine stammen aus unterschiedlichen kleinen Terrassenweingärten aus der gesamten Wachau. Federspiel bezeichnet trockene, mittelgewichtige und besonders elegante Weine der Wachau. Gastronettopreis: 5,80 € „Raffiniert und elegant mit feinem

Säurebiss und schlankem Körper. Der geringe Alkohol verleiht einen tollen Trinkfluss, und im Abgang zeigt sich der Wein Das „Leopold“ im Karmeliterviertel charmant und in der Leopoldstadt fein.“ Empfohlen vom Restaurant Leopold, Große Pfarrgasse 11, 1020 Wien, www.restaurant-leopold.at, Tel. 01/218 22 81 Erhältlich bei: Del Fabro, 1200 Wien, Nordwestbahnstraße 10 Tel.: 01/330 22 00-18, weinservice@delfabro.at, www.delfabro.at Kolarik & Leeb, Graz, Telfs, Wals, Piesendorf, www.kolarik-leeb.at

Elf Lokale aus dem Mostviertel zelebrieren von 22. März bis 11. Mai die MostFestWochen

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ntdeckungsfreudige Genießer blicken den MostFestWochen schon voller Vorfreude entgegen. Elf Gasthäuser und restaurants laden in diesem Frühling ein, ihre aromenreichen Mostviertler Gerichte im rahmen von liebevoll zusammengestellten Menüs zu probieren. Immer perfekt abgestimmt auf die erfrischenden Moste, die es im Mostviertel in unendlich vielen Spielarten gibt.

Die Moststraße Die Moststraße ist eine rund 200 Kilometer lange, beschilderte Strecke und führt zu den landschaftlich schönsten Plätzen und kulturellen Highlights des Mostviertels, die einzigartige Hügellandschaft gibt einmalige Ausblicke frei. Während der Blüte – von Ende April bis Mitte Mai – zeigt sich die region von ihrer schönsten Seite. Mehr als eine Million Obstbäume tragen ein weißes Blütenkleid und strahlen in der warmen Frühlingssonne um die Wette. 300.000 davon sind Birnbäume unterschiedlichster Sorten, die jene aromatischen Früchte liefern, aus denen im Herbst die reiche Palette an Most-Spezialitäten entsteht. Die teilnehmenden restaurants:

restaurant Schiffsmeisterhaus, Ardagger Moststraßenrast Gasthaus Kappl, Biberbach Landhotel Gafringwirt, Euratsfeld Gasthof-restaurant Mitter, Haag Bachlerhof, Kematen relaxresort Kothmühle, Neuhofen an der Ybbs Stiftsmeierhof, Seitenstetten Panoramagasthof Mitterböck, St. Peter in der Au Gasthof Sonnenhof, Viehdorf (bei Amstetten) Wallseerhof, Wallsee Hader’s Wirtshaus, Weistrach Infos: www.moststrasse.at

Weinviertel in Salzburg Die Weinviertler Winzer besuchten mit ihrer DAC-Präsentationstour am 12. März Salzburg

Walter Kirnbauer (Weingut Kirnbauer), Ulrike Hager (Weinkomitee Weinviertel), der Kaberettist Fritz Egger und Elisabeth Eder (Weinflüsterer) genießen gemeinsam mit 620 Besuchern Weinviertler Weine. Foto: Wildbild

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GUT & GÜNSTIG IM GASTRO-BEREICH

Gastro Profi GmbH Gastro Profi Straße 1, Alkoven, OÖ 4072, AT T. +43 (0) 7274-71 444-0, F. +43 (0) 7274-71 444-20 E. office@gastro-profi.at, www.gastro-profi.at

BUcH „WEiN-GUT öSTERREicH“ aUSGEzEicHNET Nachdem er die Österreich-Wertung klar für sich entscheiden konnte, freut sich Weinexperte und Autor Hans Stoll nun auch international über den großartigen zweiten Platz bei den Gourmand World Wine Book Awards in der Kategorie „Europa“. Diese wurden Ende Februar im rahmen der Paris Cook Book Fair vergeben. „Diese Platzierung unter so vielen Einreichern aus der ganzen Welt macht mich wirklich stolz. Dem Wein galt immer schon mein ganz spezielles Interesse – mein Wissen darüber gebe ich leidenschaftlich gerne weiter“, freut sich Erfolgsautor Hans Stoll. Hans Stoll stellt in seinem im Trauner Verlag erschienenen Buch unterhaltsam und informativ Österreichs Weinwelt vor: wie diese Weine gewonnen werden, welche Winzer dahinterstehen, welche Qualitäts- bzw. Herkunftsbezeichnungen es gibt, und auch das Thema DAC wird behandelt. Der diplomierte Sommelier Hans Stoll war 25 Jahre in der Gastronomie tätig. Nun ist er seit Jahren (Wein-)Pädagoge, beschäftigt sich mit Sommelierausbildungen.


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Eis & Patisserie

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Für kleine und große Schleckermäuler Damit der Eisverkauf gut läuft, gibt es einiges zu beachten

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as Eisgeschäft ist in der Gastronomie vor allem im Sommer ein wichtiger Umsatzbringer. Die richtige Sortenauswahl ist dabei besonders wichtig. „Grundsätzlich gilt: je mehr Sorten, desto besser – auch abhängig von der Größe des Betriebes. Natürlich dürfen die Klassiker Vanille, Erdbeer und Schokolade in keinem Sortiment fehlen. zusätzliche gängige Sorten wie z. B. Haselnuss, Banane oder Stracciatella sowie mindestens ein bis zwei Spezialitäten (z. B. Tiramisu) sollten im jeweiligen Sortiment auch nicht fehlen“, empfiehlt man etwa bei Eskimo.

schleichen, deshalb sollte man laut der Eisprofis von Eskimo folgende Hygienetipps beachten, um keine unliebsamen Erfahrungen zu machen: „Weisen Sie Ihr Verkaufspersonal unbedingt an, rund um die Eisvitrine ausschließlich mit kaltem Wasser zu reinigen, da warmes Wasser eine schnellere Keimbildung för-

dert und das Eis so früher verdirbt. Dies gilt auch für das reinigungswasser des Ausportionierers, welches mindestens stündlich gewechselt und zusätzlich mit einer 1,5-prozentigen zitronensäure (= 3 Teelöffel kristallisierte zitronensäure auf 1 l Wasser) versetzt sein sollte“, lauten hier die Tipps der Eisprofis von Eskimo.

Eine große Sortenauswahl und eine ansprechende Optik sind beim Eisgeschäft die halbe Miete Foto: photos.com

Produktpräsentation als wesentlicher Kaufimpuls Besondere Anforderung an die Eispräsentation stellt der Straßenverkauf. Denn die Produktpräsentation ist hier der letzte entscheidende Kaufimpuls. Der Konsument soll Lust auf Eis bekommen, wenn er vor der Truhe steht. Für eine optisch ansprechende Präsentation lohnt es sich, die Produktoberfläche z. B. mit Nüssen oder Früchten zu dekorieren oder mit einem Messer einfache Muster in die Eisoberfläche zu zeichnen. Damit die ansprechende Optik möglichst lange erhalten bleibt, ist auch die Art des Scoopens (Ausportionieren) relevant. Portioniert wird immer quer zur Wanne! Man startet mit drei Kugeln quer und arbeitet sich dann richtung Wannenboden (weiterhin quer zur Wanne) vor. Erst wenn diese drei reihen ausportioniert sind, beginnt man mit dem zweiten Wannendrittel. Man scoopt wieder drei Kugeln an der Oberfläche, bevor man erneut in die Tiefe startet. Perfekte Produktqualität beginnt schon mit der Auswahl der richtigen Truhe: Geräte mit stiller Kühlung können ohne Weiteres im Freien aufgestellt werden, müssen allerdings regelmäßig manuell abgetaut werden. Top-Froster brauchen bei Aufstellung im Freien Schutz vor Wind und Wärme. zwischen minus 12 bis minus 16 Grad Celsius fühlen sich die Wannen am wohlsten. Je kälter die Truhe eingestellt ist, desto härter und schwieriger ist das Portionieren. Im Sommer kann Eis nie kalt genug sein, wenn einem die heißen Temperaturen zu schaffen machen. Im Winter sollte man dagegen auf eine sanfte Abkühlung setzen. Eskimo rät seinen Kunden: „Stellen Sie Ihren Gefrierschrank im Winter um 3 bis 5 °C wärmer als im Sommer. Die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Obergrenze der Ausgabetemperatur liegt bei –5 °C. So ist das Eis optimal portionierbar und kann sofort genossen werden. Da das Eis auf dem Weg zum Tisch keinen sommerlichen Temperaturen ausgesetzt ist, braucht man auch keine Kältereserven, damit der Coupe schön beim Gast ankommt.“

Mascarpone-Lemon-Vodka Eine zart schmelzende Köstlichkeit mit Mascarpone, verfeinert mit einem Strudel aus Zitroneneis, dem ein Schuss Vodka-Zitronensauce die besondere Note verleiht.

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Eis & Patisserie

Süße cupcake-Kreationen

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BUchTIPP

Eis machen

Cupcakes erfreuen nicht nur den Gaumen, sondern sind auch optisch ein Genuss. renate Gruber von „CupCakes Wien“ hat uns das Erfolgsrezept der kleinen Köstlichkeiten verraten

g

leich mal vorweg: nein – ein Cupcake ist kein Muffin, sondern ein kleines Törtchen, das in einer tassenähnlichen Backform ausgebacken wird und mit einem Cremehäubchen bedeckt ist. Cupcakes bestehen aus drei Bestandteilen: Der Boden ist meist ein saftiger oder schokoladiger Kuchen, ein leichtes Biskuit oder ein nussiger Teig und wird Sponge genannt. Die

mit Streuseln, einer Frucht oder anderen hübschen Verzierungen dekoriert – der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Die Creme wird mit einem Dressiersack auf den Cupcakes platziert, wobei unterschiedliche Tüllen für eine optische Abwechslung sorgen.

cupcakes in Wien Der köstliche Trend aus Amerika

ausverkauft und ich musste entscheiden, ob ich das Geschäft zumache oder ob ich den Schritt wage und meine Grafik-Agentur schließe. Ich habe es einfach riskiert“, berichtet Gruber. Und es hat sich gelohnt – nach kurzer zeit wanderten am Tag mehr als 1.000 Cupcakes über den Ladentisch. Heute führt sie zwei Shops mit rund 20 Mitarbeitern. „Die meisten zutaten kaufe ich regional und direkt beim Hersteller, um mich darauf verlassen zu können, dass die Qualität stimmt“, erzählt die „CupCakes“Geschäftsführerin. Besonders großen Wert legt sie auf die Eier, die von einem Bio-Hof in Niederösterreich stammen.

Kurze haltbarkeit

hasen-cupcakes dürfen beim Osterbrunch nicht fehlen Kuchenmasse ist süßer und weicher als die eines Muffins. Der Sponge wird dann mit einer Cremehaube, dem sogenannten Topping, aus Schokolade, Milchprodukten oder einer italienischen Meringue (Eiklar-zucker-Masse) versehen und

Foto: Gruber

hat es auch nach Wien geschafft. 2010 eröffnete renate Gruber ihr erstes Geschäft für Cupcakes und Designtorten. Was als Hobby der gelernten Grafikerin gedacht war, entwickelte sich bald zum Hauptberuf. „In kürzester zeit waren wir

In ihrer Backstube werden ständig neue Variationen kreiert: „Im Winter sind die Sorten mit Schokolade, wie etwa Schoko-Orange, unsere Bestseller. Im Sommer kommen die fruchtigen Cupcakes besonders gut an“, so Gruber. Die saisonale Abwechslung ergibt sich automatisch, denn die Cake-Designerin ist der Meinung, dass man im Winter keine Erdbeeren verwenden muss. Ein wichtiges Thema ist auch die sehr kurze Haltbarkeit, denn Cupcakes sind ein absolutes Frischeprodukt und sollten durchgehend gekühlt und innerhalb von 24 Stunden ge-

Renate Gruber ist professionelle cake-designerin Foto: C. Wurnig gessen werden. „Das Cupcake-Geschäft zahlt sich erst bei größeren Absatzmengen aus“, weiß Gruber aus Erfahrung. Mittlerweile bietet sie auch MiniCupcakes und pikante Varianten wie etwas Lachs oder Minze-Balsamico an. In wöchentlichen Backkursen und mit ihrem neu erschienenen Buch „130 Gramm Liebe. Cupcakes, die glücklich machen“ gibt Gruber ihr Cupcake-Wissen weiter. Ob Kokos-Mascarpone oder Marzipan-Amaretto, ob einfach oder raffiniert – Cupcakes sind bei Jung und Alt eine gern gesehene Abwechslung zu den klassischen österreichischen Mehlspeisen. BeRNadeTTe PeSeNdORfeR

Mit ungewöhnlichen Kombinationen hat sich Marion Schmid mit ihrer „eisbox“ in Berlin einen Namen gemacht. Sie setzt mit ihrer „eisbox“ in Berlin Maßstäbe, was die handwerkliche Fertigung von Eiscremes und Sorbets betrifft. In diesem Buch zeigt sie, wie leicht es ist, aus frischen Zutaten, die in unseren heimischen Gärten wachsen, oder mit exotischen Gewürzen ein Bio-Eis mit intensivem Aroma herzustellen: etwa Beeren, Kirschen, Birnen, Pflaumen, aber auch Holunder, Eberesche und Berberitze. Neben Rezepten für Eiscremes, Sorbets und Schokovarianten gibt es auch Rezepte für ausgefallene Spezialitäten wie Tonkabohneneis. Marion Schmid: „Einfach Eis machen“, ISBN: 978-3-99011059-1, Styria Verlag, 24,99 Euro

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„Regional muss nicht teuer sein!“ Interview mit Johannes Starrermayr, Geschäftsführer von Gastro-Profi

ÖGZ: Gastro-Profi – sind Sie neu in der Branche? Johannes Starrermayr: Nein, wir sind bereits seit mehr als 15 Jahren erfolgreich am Markt tätig. Neu ist nur der Name – und mit diesem wollen wir verdeutlichen, wofür wir stehen: Wir sind der Profi für die Gastronomie. ÖGZ: Geben Sie uns bitte einen kurzen Überblick über Ihr Unternehmen! Starrermayr: Wir sind zu 100 Prozent ein privates Unternehmen mit österreichischen Eigentümern, und wir beschäftigen rund 60 Mitarbeiter. Das Zentrallager mit rund 7.000 m² Fläche befindet sich in Alkoven bei Linz. In diesem Jahr liefern wir mit unseren 20 Lkws

discounter für Hotellerie, (System-) Gastronomie und Großküchen und bieten etablierte Marken zu einem unschlagbaren Preis. Zum einen sprechen wir hier von regionalen, aber auch von internationalen Produkten, die wir durch unsere Mitgliedschaft in einem der führenden Einkaufsverbände der Tifa günstig anbieten können. Außerdem sparen wir bei Werbematerialien und setzen auf den Online-Bereich. Unser Warenangebot ist unter www.gastro-profi.at stets aktualisiert.

über 10 Mio. Kilogramm Lebensmittel an unsere Kunden. ÖGZ: Welche Produkte bietet Gastro-Profi? Starrermayr: Wir passen das Sortiment laufend den Ansprüchen unserer Kunden an. Derzeit sind rund 800 Artikel aus den Bereichen „Frisch“, „Tiefkühlware“ und „Trocken“ lieferbar, seit kurzem auch ein breites österreichisches Frischgeflügelsortiment. In den kommenden Wochen werden wir außerdem die Bereiche Frischfleisch, geschnittene Salate und Mopro erweitern. ÖGZ: Was macht Gastro-Profi einzigartig? Starrermayr: Wir sehen uns als Soft-

Geschäftsführer Johannes Starrermayr leitet die Geschicke der firma „Gastro-Profi“ (unten der Standort im oberösterreichischen alkoven)

ÖGZ: Was verstehen Sie unter Regionalität? Starrermayr: Wir leben in Österreich und sollten unsere Wirtschaft fördern, wo immer es möglich ist. Daher bieten wir unseren Kunden ein

breitgefächertes regionales Sortiment zu günstigen Preisen – angefangen bei Milchprodukten, Fleisch, Geflügel oder geschnittenen Salaten bis hin zu Convenience-Produkten. Diesen Weg wollen wir konsequent weitergehen. ÖGZ: Wer zählt zu Ihren Kunden? Starrermayr: Wie beliefern mehr als 1.000 Betriebe in Österreich und Bayern – vom bodenständigen Gasthaus bis zur Systemgastronomie. Unser Team verfügt über viel Erfahrung und hilft z. B. bei der Erstellung von Menüplänen. Die Beziehung zu unseren Kunden ist sehr partnerschaftlich. Natürlich sind wir auch bei Einkaufsgruppen wie Hogast, Gastro Pool und Handover als Lieferant gelistet.


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Eis & Patisserie

Eiskalter Genuss

Köstlich-kühl Eskimo präsentiert Neuheiten für Frühjahr und Sommer 2013

D

ie Tage werden länger, das erste Grün sprießt aus der Erde, Gastronomen stellen die ersten Tische auf die Gasse, und die Lust auf Eiskreationen wächst wieder. Eskimo hat heuer wieder einige Neuheuten zu bieten, allen voran Carte D’Or Mascarpone-LemonVodka: leichtes Mascarpone-Eis in Kombination mit fruchtigem zitroneneis, abgerundet mit einer Vodkazitronensauce. Diese Variante lässt sich hervorragend mit anderen hochwertigen zutaten kombinieren – etwa für sommerlich-erfrischende Coupe- und Teller-Creationen. Tipp vom EskimoEispatissier: „Diese Eissorte lässt sich ideal mit frischen Früchten kombinieren. Für einen fruchtig-frischen Gaumenschmeichler brauchen wir Passionsfrüchte, eine halbe zitrone, etwas zucker, Kiwis, Pfirsiche, Himbeeren und rote Johannisbeeren. Und so geht’s: Passionsfrüchte halbieren, das Fruchtmark herausnehmen. Saft der zitrone und 1 TL zucker zufügen. Kiwis schälen und in Scheiben schneiden. Pfirsich in Spalten schneiden. Himbeeren und Johannisbeeren verlesen. Auf einem Teller eine Kugel Carte D’Or Mascarpone-Lemon-Vodka mit den Früchten anrichten, das Maracuja-Fruchtmark über dem Obst verteilen.“ Ein Dessert, das geschmacklich wie optisch (s. Bild) verzaubern kann.

Café-Nougat für die Großen Wer Premium-Eis liebt, der wird auch Carte D’Or Selection, das Premium-Eis für den Gassenverkauf, genießen. Das Sortiment dieses

Portioniereises besteht aus drei Sorbets und elf weiteren 5,5-Liter-Wannen sowie zwei Neuheiten: Carte D’Or Selection Frozen Yoghurt ist eine sommerliche Variation aus cre-

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Süße Creme

Cookie Dough und Strawberry Beaufor-Senfspezialitäten neu Cheesecake von Nestlé Schöller im Importhaus Schenkel

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b Klassiker oder Newcomer – Nestlé Schöller liefert mit seinem umfangreichen Gastronomie-Sortiment Eiskreationen für jeden Geschmack und mit höchstem Convenience-Grad. 2013 bringen etwa die Innovationen „Strawberry Cheesecake“ und „Cookie Dough“ mit cremigem Eis mit knackigen Stückchen und extra viel Sauce den „American Way of Icecream“ nach Österreich. Strawberry Cheesecake: Ein dünner Boden aus Keksbröseln und viel cremige FrischkäseMasse machen einen echten Cheesecake aus, der zu den Lieblingsdesserts der Amerikaner zählt. Mit „Strawberry Cheesecake“ bietet Nestlé Schöller eine reichhaltige Eiskomposition mit verlockendem Cheesecake-Aroma und fruchtiger Erdbeersauce, abgerundet mit knusprigen Butterkeksstückchen.

B

Cookie Dough (Bild): In Amerika ist „Cookie Dough“ als Eissorte der große renner – Nestlé Schöller hat diesen Trend aufgegriffen und cremig-zartes Eis mit Vanillegeschmack mit Kuchenteigstückchen und Schokosauce kombiniert. Die Gastronomieeis-Kreationen sind jeweils in Fünf-Liter-Wannen erhältlich. www.nestle-schoeller.at/b2b

Dijon-Senf mit Honig (Bild): Durch die Süße des Honigs ist diese Variante besonders mild und lässt sich dadurch in der Küche und bei Tisch universell einsetzen. Dijon-Senf mit Walnüssen: Das angenehm nussige Aroma passt bestens zum Verfeinern von Salatmarinaden, wie z. B. für den berühmten Waldorfsalat. www.schenkel.at

ei Schenkel finden Feinschmecker ein breites Sortiment an französischen Senfspezialitäten der Marke „Beaufor“. Die sorgfältige Auswahl der rohstoffe und der extra hohe Anteil an Senfkörnern garantieren die Qualität und den außergewöhnlichen Geschmack dieser französischen Senfzubereitungen. Neben den beiden Klassikern Dijon-Senf extra scharf und Dijon-Senf körnig werden nun auch drei delikate Neuheiten angeboten: Dijon-Senf mit Estragon: veredelt mit aromatischem Estragon. Ideal zum Abschmecken von Saucen und Salatmarinaden, wie etwa der klassischen französischen Vinaigrette.

migem Eis mit Joghurt. Neu ist weiters Carte D’Or Selection Café-Nougat, eine Kombination von Kaffee-Eis und Eis mit NougatGeschmack, dekoriert mit Meringe-GebäckKügelchen.

Haribo-Cola für die Kleinen Für die jüngsten Genießer wird das Carte- D’Or-Selection-Sortiment schließlich um eine Variante in der 2,4-Liter-Wanne bereichert: Haribo-Cola ist ein Eis, das nach Cola schmeckt und mit echten HariboFruchtgummi-Dinosauriern bestückt ist. Übrigens: Auf der Homepage www. individuelle-eiskarten.at kann man seine eigene, aufmerksamkeitsstarke Eis-/Dessertkarte zusammenstellen. www.eskimo-business.at

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Gastronomie-Pächter für „Central“ an der Landstraße (Linz) gesucht

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Mag. Bernadette Pesendorfer, DW 365, E-Mail: b.pesendorfer@wirtschaftsverlag.at Redaktionelle Mitarbeit: Mag. Wolfgang Schedelberger, Tel. 0699/104 14 152, E-Mail: w.schedelberger@wirtschaftsverlag.at Tirol-Korrespondenz: Barbara Egger, Tel. 0664/380 59 45, E-Mail: barbara.egger@tirol.com

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Anfang 2014 wird das neue Kultur- und Veranstaltungszentrum „Central“ in einem Innenhof an der Landstraße auf Höhe Mozartkreuzung eröffnet. Neben den neuen kulturellen Angeboten soll die Gastronomie ein zweites Highlight in diesem einzigartigen Gebäude bilden. Die im Erdgeschoß untergebrachte Gastronomie ist unabhängig von den Öffnungszeiten des Veranstaltungszentrums zu führen und soll zum Anziehungspunkt für die Bevölkerung und TouristInnen werden. Das Pausenbuffet bei den Veranstaltungen soll die BesucherInnen begeistern. Das kulinarisch-gastronomische Highlight im Zentrum von Linz, direkt an der Landstraße, soll an eineN engagierteN Gastronomen/ Gastronomin vergeben werden. Bei Interesse erhalten Sie die Bewerbungsunterlagen bei: Privatstiftung L36, Landstraße 36/II, 4020 Linz, E-Mail: office@l36.at Ausschreibungsfrist bis: 31.3.2012

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Redaktion: Mag. Irene Stelzmüller (Chefredakteurin), DW 360, E-Mail: i.stelzmueller@wirtschaftsverlag.at Mag. Clemens Kriegelstein (stv. Chefredakteur & Chef vom Dienst), DW 361, E-Mail: c.kriegelstein@wirtschaftsverlag.at Alice Rienesl (Online-Redaktion), DW 362, E-Mail: a.rienesl@wirtschaftsverlag.at

Verkaufsleiter: Kurt Heinz, DW 265, E-Mail: k.heinz@wirtschaftsverlag.at Anzeigen: Vivien Naue, DW 266, E-Mail: v.naue@wirtschaftsverlag.at Mag. Nicole Hoffmann-Thönnessen, DW 268, E-Mail: n.hoffmann@wirtschaftsverlag.at

Christine Fitzke-Staufer, DW 264, E-Mail: c.fitzke@wirtschaftsverlag.at Barbara Völkl, DW 263, E-Mail: b.voelkl@wirtschaftsverlag.at Evelyne Proderutti (Service), DW 461, Fax: DW 50461, E-Mail: e.proderutti@wirtschaftsverlag.at Online-Marketing: Barbara Völkl, DW 263, E-Mail: b.voelkl@wirtschaftsverlag.at Abonnement: Aboservice Österr. Wirtschaftsverlag Simmeringer Hauptstraße 24, 1110 Wien Tel.: 01/361 70 70-570 Fax: 01/361 70 70-9570 E-Mail: aboservice@wirtschaftsverlag.at Jahresbezugspreis: € 94,–

Abonnements, die nicht einen Monat vor Ablauf des Bezugsjahres storniert werden, laufen weiter. Anzeigentarif: Nr. 41, gültig ab 1. Jänner 2013 Erscheinungsweise: wöchentlich Hersteller: Herold Druck und Verlag AG, A-1030 Wien, Faradaygasse 6 Unternehmensgegenstand: Herausgabe, Verlag, Druck und Vertrieb von Zeitungen und Zeitschriften sowie sonstigen periodischen Druckschriften. Geschäftsleitung: Thomas Zembacher Gesamtverkaufsleiter: Franz-Michael Seidl Beteiligung: Alleinige Gesellschafterin der Österreichischer Wirtschaftsverlag GmbH ist

die Süddeutscher Verlag Hüthig GmbH. Gesellschafter der Süddeutscher Verlag Hüthig GmbH sind die Süddeutscher Verlag GmbH mit 91,98 %, Herr Holger Hüthig mit 7,02 %, Frau Ruth Hüthig mit 0,45 %, Frau Beatrice Hüthig mit 0,28 % und Herr Sebastian Hüthig mit 0,28 %. Marketing: Paul Kampusch, DW 130 Bankverbindung: Bank Austria, Kto. 04240571200, BLZ 11000, IBAN AT511100004240571200, BIC BKAUATWW Druckauflage: 22.300 Die Nummer 1 in Hotellerie und Gastronomie lt. ACNielsen 2003 und lt. Spectra 2009


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Eine „gmahde Wiesn“

Saubere Sache

Sicher unterwegs

Stiegl mit einigen Neuheiten auf der Hotel & Gast in Wien

Winterhalter zeigt neue Systeme auf der Wiener Messe

AUVA fördert ÖAMTCTrainings für Vielfahrer

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rtenvielfalt“ lautet das diesjährige StieglMotto anlässlich der Hotel & Gast Wien, die heuer vom 7. bis 9. April 2013 stattfindet. Die Salzburger Privatbrauerei ruft zum Stopp gegen die „MassenBIERhaltung“ auf und präsentiert neben Österreichs meistverkauftem Märzen, dem Stiegl-Goldbräu, die komplette Stiegl-Weisse-Familie, die neuen Stiegl-Radler Grapefruit naturtrüb und Zitrone classic

spannende Getränke: „Libella“ und „Salitos“. Ein besonderes Highlight: der frisch gekürte erste Biersommelier-Staatsmeister Markus Trinker, der als Stiegl-Kreativbraumeister für die saisonalen Hausbiere verantwortlich zeichnet, wird am Montagnachmittag (8. April) seine jüngste Kreation auf dem Stiegl-Messestand vorstellen. „Gmahde Wiesn“ heißt die saisonale Bierspezialität mit

B  

Biersommelier-Staatsmeister Markus Trinker (rechts, im Bild mit Stiegl-Braumeister Christian Pöpperl) stellt am 8. April seine jüngste Kreation auf dem Stiegl-Messestand bei der Hotel & Gast Wien vor Foto: Stiegl sowie gleich zwei bierige Novitäten: das neue Stiegl-Leicht und das neue Stiegl-Spezial. Außerdem bereichert die erste gebraute Limo namens „Flüx“ die Stiegl-„Artenvielfalt“. Ergänzt wird dieses Angebot durch zwei weitere

Kräutern, die in Zusammenarbeit mit Sonnentor-Gründer und Kräuterspezialist Johannes Gutmann entstand und von Anfang April bis Ende Mai erhältlich sein wird. www.stiegl.at

Grüne Gerichte

Platzsparend

Leichte Frühlingsspeisen neu im Angebot von Meisterfrost

Kastner bietet jetzt auch Postmix-Sirupe an

e höher der Convenience-Grad einer Speise, desto lieber wird bei diesen Produkten zugegriffen. Das zeigt die langjährige Erfahrung des Tiefkühlspezialisten Meisterfrost. Auch Bioprodukte und vegetarische Gerichte liegen stark im Trend. Das verstärkte Gesundheitsbewusstsein macht sich eben auch in der Tiefkühlbranche bemerkbar. So sind z. B. Polenta-Gerichte groß im Kommen. Um einen Trend zu setzen, wurden bereits PolentaLaibchen (besonders gut als Beilage geeignet) in das Meisterfrost-Sortiment aufgenommen. Und auch die anderen neuen, vegetarischen

Highlights des steirischen Tiefkühlherstellers sind eine willkommene Abwechslung für die Gastronomie: Der Bärlauch-Mozzarella-Knödel, der Brokkoli-Käsestrudel (beide im Bild oben) und das Gemüseschnitzel eignen sich hervorragend als Hauptspeise oder als besondere Beilage zum Fleisch. Meisterfrost produziert übrigens ausschließlich in Österreich, auf drei Produktionsstandorten in der Steiermark. www.meisterfrost.at

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er viele Personen gleichzeitig verpflegen möchte, Großgastronomie oder Kantinen betreibt, der kommt heute kaum mehr an der kosten- und platzsparenden Postmixtechnik vorbei. Kastner bietet seit Anfang März seine eigenen Sirupe für dieses Postmixsystem in den Sorten Cola- und Orangenlimonade sowie Apfel- und Orangensaft an. Bei den Postmixsystemen kommen üblicherweise diese speziellen Getränkesirupe zum Einsatz, die in Containern à 20 kg Füllgewicht ausgeliefert werden. Vor dem Servieren wird der Sirup im richtigen Verhältnis mit gefiltertem sowie gekühltem, und je nach Getränk auch mit Kohlensäure versetztem Wasser vermischt. Dies ergibt per Container bis zu 130 Liter Fertiggetränk. Der Vorteil des Postmixsystems liegt auf der Hand: Es wird nur ein Bruchteil der Lagerkapazität benötigt, da lediglich Sirup und Kohlensäure gelagert werden müssen und das Wasser aus dem öffentlichen Netz entnommen werden kann. www.kastner.at

ei der bevorstehenden „Hotel & Gast“ in Wien stellt Winterhalter die überarbeitete MT-Serie (Mehrtankspülmaschinen) in den Mittelpunkt. Die wichtigsten Neuerungen sind eine erhöhte Teller- bzw. Korbleistung sowie eine serienmäßige Senkung des Wasserverbrauchs um bis zu 30 Prozent. Neu entwickelte Düsen in allen Spülzonen ermöglichen mit einem präzisen Spülstrahl eine bessere mechanische Wirkung, die zu einer effizienten und hygienischen Reinigungsleistung führt. So kann die Spülzeit verringert werden, ohne dass das Spülergebnis darunter leidet. Im Schnellprogramm wird damit die Tellerund Korbleistung um ca. 15 Prozent erhöht. Ein weiterer Schwerpunkt ist den Korbdurchschubspülmaschinen der Serie GS 500 gewidmet. Sie eignen sich für viele Einsatzbereiche, von Restaurants, über Bäckereien bis zu Schulen. Auf der Messe werden interessierte Gäste bei Winterhalter zudem umfassend informiert, wie verschiedene Wärmerückgewinnungssysteme arbeiten und welche weiteren Möglichkeiten es gibt, Betriebskosten zu senken. www.winterhalter.at

eit vielen Jahren ist der ÖAMTC der mit Abstand wichtigste Anbieter von Fahrsicherheits-Trainings in Österreich und wendet sich mit seinem umfangreichen Angebot an alle Autofahrer – vom Anfänger bis zum Vielfahrer. Beim eintägigen Pkw-Aktiv-Training werden die Teilnehmer etwa nach dem Motto „Lernen durch Erleben“ an kritische Situationen herangeführt. Plötzlich tauchen Hindernisse auf, die Reifen verlieren die Haftung, das Fahrzeug ist schwer zu kontrollieren. „Es geht darum, Gefahren rechtzeitig zu erkennen und dadurch zu vermeiden“, erklärt Roland Frisch, Pkw-Chefinstruktor der ÖAMTC-Fahrtechnik. Ist das nicht mehr möglich, gilt es richtig zu reagieren. Auf dem Programm stehen u. a. Gefahrenbremsen, Ausweichen mit Hindernis-

Foto: Land Rover

sen (inkl. Gefällestrecke), Bremsen auf unterschiedlichen Fahrbahnoberflächen, Kurvenfahren/Kurvenbremsen etc. Das Besondere für Firmen: Für berufliche Vielfahrer wie Außendienstmitarbeiter gibt es die Möglichkeit der Förderung für das eintägige Pkw-Aktiv-Training durch die AUVA (Allgemeine Unfallversicherungsanstalt). www.oeamtc.at/fahrtechnik

PLATZ FÜR

NEUE IDEEN

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Vor exakt zehn Jahren hat Josef Bitzinger neben seinem „Augustinerkeller“ unter der Wiener Albertina die „Vinothek Bitzinger“ eröffnet, die sich für ein gemütliches Essen oder ein Glas Wein zwischendurch ebenso eignet wie für geschlossene Gesellschaften. Grund genug für ein Jubiläumsfest, bei dem – dem Anlass entsprechend – ausschließlich Weine aus dem Jahr 2003 ausgeschenkt wurden. Rund einhundert Gäste erfreuten sich u. a. an einem Querschnitt durch das gereifte Angebot österreichischer Top-Winzer, von Wieninger über Bründlmayer bis zu Gesellmann. Foto: Bitzinger

Vinarische Jubiläumsfeier

Schon am Vortag der ITB lud der WienTourismus seine wichtigsten Partner unter dem Motto „Jetzt oder nie: Die Kunst des Genießens“ zu einem besonderen Abend ins Soho House Berlin. Das Haus dieses Private Member Clubs hat als ehemaliges Kaufhaus, Zentrale der Hitlerjugend und als Haus der Einheit nicht nur eine bewegte Geschichte, sondern auch einen kleinen Kinosaal im Keller. Und genau dort startete das genussvolle Treffen mit einem außergewöhnlichen Film über Wiens Gourmet-Spezialitäten, die dann mit Blick über Berlin persönlich verkostet werden konnten. Unter den Gästen von WienTourismus-Direktor Norbert Kettner u. a. ÖW-Chefin Petra Stolba, Flughafen-Wien-Vorstandsdirektor Mag. Julian Jäger, ÖBB-Rail-ToursGeschäftsführerin Mag. Eva Buzzi, „Die Welt“-Redakteur Manuel Brug und „Die Zeit“-Redakteurin Stefanie Flamm. Foto: Kirchner/Kutt

Wiener Genuss im Soho House Berlin

Für die „Österreichische Staatsmeisterschaft der Lehrlinge in Tourismusberufen 2013“ wurden die Kandidaten standesgemäß für den Wettbewerb eingekleidet. Michael Walter (l., Berufsbekleidung Walter) und Christian Auer (Berufsschule für Gastgewerbe Wien) standen den Lehrlingen bei der Auswahl zur Seite. Foto: WKW/Wieser

Kleider machen Leute

Auf dem Areal der Unternehmensgruppe Schachinger Logistik in Hörsching fand der Spatenstich für ein „Green Warehouse“ statt, welches Metro Cash & Carry Österreich als neues Zentrallager nutzen wird. Die 10.000 m² große Halle wird großteils in umweltfreundlicher Holzbauweise errichtet. Schachinger Logistik erbringt für Metro zukünftig Dienstleistungen, 30 neue Arbeitsplätze entstehen. Foto: Metro

Spatenstich für Zentrallager

Über den neuen Folder „Radeln und Rasten in Niederösterreich“ freuen sich (v. l.): Wolfgang Richter (ADFC Bremen), Sylvia Gleitsmann (Radkoordination NÖ Werbung), Christoph Madl (GF NÖ Werbung) und Thomas Froitzheim (Tourismus Bremen). Foto: ÖW/Paulenz

Auf zwei Rädern durch NÖ

Der bereits traditionelle Saisonauftakt für die rund 1.800 Schanigärten Wiens mit Bürgermeister Michael Häupl und der Präsidentin der Wiener Wirtschaftskammer, Brigitte Jank, fand vergangene Woche im Café Markusplatz im ersten Bezirk statt. Häupl bezeichnete in seiner Eröffnungsrede Gastgärten als „Atout unserer Stadt“, das für südliches Flair in Wien sorgt. Gastgärten seien Orte der Begegnung wie ein Beisl oder der Heurige. Auch Politiker würden häufig von der Existenz der Gastgärten profitieren, denn „wo kann man sonst so gut mauscheln“, so Häupl lachend. Und für Brigitte Jank sind Gastgärten eine Kultur des Stadtlebens und des Stadterlebens. Jank: „Ich wünsche allen Schanigartenbesitzern für die kommende Saison ein gutes Geschäft. Schließlich müssen nicht zuletzt auch die erhöhten Gartengebühren wieder verdient werden.“ Im Bild (v. l.): Michael Häupl, Brigitte Jank, Markusplatz-Chef Markus Muliar und der Wiener-Café-Fachgruppenobmann Berndt Querfeld. Foto: WKW/Wallentin

Wiener Schanigarten-Saison eröffnet

Im Wiener Restaurant „Zum Leupold“, das sein 60-jähriges Jubiläum feiert, fand die Eröffnung der Gartensaison mit einem Bieranstich statt. Die ersten Krügeln verkosteten Spartenobmann Walter Bitzinger (r.), WB-Obmann der Gastronomie Peter Dobcak (l.) und der GastronomieClub-Obmann Erwin Scheiflinger. Sie stießen mit Gastgeber Harald Leupold und Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel an. Foto: Stelzmüller

Traditionell mit Bieranstich

Original Budweiser

Der Gastronomie-Großhändler Eurogast Riedhart feiert sein 125-jähriges Firmenjubiläum. Nach dem Motto „Ach, du liebe Zeit“ wird auf vier Generationen und deren Unternehmensgeschichte zurückgeblickt. „Dieses Jubiläum ist sicherlich ein Grund zur Freude – und auch, um ein wenig stolz zu sein“, so Geschäftsführer Mag. Armin Riedhart. Der vor 125 Jahren gegründete Krämerladen hat sich zu einem modernen, kundenorientierten GastroGroßhändler entwickelt. Mit 120 Mitarbeitern ist Eurogast Riedhart heute einer der größten Arbeitgeber in Wörgl. Der Bau der neuen Anlieferungs- und Tiefkühlhalle ist der jüngste Meilenstein in der Investitionsgeschichte des Betriebs. Das Sortiment besteht aus 15.000 Artikeln und ist auf die Bedürfnisse von Gastronomie, Hotellerie und Großverbrauchern abgestimmt. Geballte Familienpower bei Eurogast Riedhart (v. l.): Irene, Saskia, Armin, Verena und Katharina Riedhart. Foto: Ascher

125-jähriges Jubiläum

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