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02 201 7

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Ausblick Lastenfahrräder

Foto: Ralf Hauser

Mit Muskelkraft

WELCHE EINSÄTZE? Dass Lastenfahrräder für den Transport von Baustellenaushub oder für den Fernverkehr eher nicht geeignet sind, liegt auf der Hand. Im innerstädtischen Bereich von Großstädten jedoch kommen sie vereinzelt zum Einsatz. In Budapest kooperiert ein Lastenradunternehmen mit einem Paketdienst. Das Lastenradunternehmen übernimmt die Zustellung von Paketen von einem städtischen Hub zu den Empfängern in der Innenstadt von Budapest. In Hamburg wird ein Konzept von mobilen Hubs getestet. Dabei handelt es sich um Container, die so lange abgestellt werden, bis alle Pakete auf Las­ tenräder oder in Lieferwägen verladen wurden. Und wie sieht’s in Wien aus? In Wien werden Lastenräder

sporadisch für den Transport eingesetzt. Es gibt ein paar Unternehmen, die in dieser Transportnische tätig sind. Ein Delikatessensupermarkt im ersten Bezirk und eine Supermarktkette nutzen Lastenräder in der Innenstadt, um Bestellungen auszuliefern, Paketdienste ­bedienen sich in geringem Ausmaß dieses Transportmittels für die Zustellung. Abschließend sei noch erwähnt, dass es auch ein Restaurant in Wien gibt, das sein Catering komplett mit Lastenfahrrädern abwickelt.  Johannes Adensamer

Foto: Fürthner/Mobilitätsagentur

Seit ein paar Jahren gesellt sich ein weiteres Fahrzeug als Transportmittel zur Runde der Lieferwägen, Vans, Sattelschlepper, Kipplaster, Betonmischer usw. hinzu: das Lastenfahrrad. Zugegeben, die Lieferleistung dieses Fahrzeugs kommt an die gewohnten Transportleistungen kaum heran. Es gibt aber schon Modelle, die eine Nutzlast von bis zu 250 Kilogramm oder mehr schaffen oder Fracht mit der Grundfläche einer Euro­ palette transportieren können.

GroSSe Vielfalt Lastenräder gibt es mittlerweile in den unterschiedlichsten Ausprägungen.

02-2017 fuhrpark Special 35


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Impressum

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news Panorama

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Coverstory: anhänger + gewinnspiel

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überblick: Pick-ups im Test

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Test: Peugeot expert

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Test: Toyota Proace

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Interview: markus Berben-gasteiger

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Praxis-Check: Testfahrer gesucht

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STraBag: Interview horst gasser

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elektro-auto: nissan e-nV200

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erdgas im Test: Vw Caddy 1,4 TgI

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mitmachen: man-Verbrauchsduell

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aus der Praxis: Fahrer im Fokus

ab Seite 10 anhänger-aBC + gewInnSPIeL

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ImPreSSum Medieninhaber, Verleger, Herausgeber, Redaktion: Österreichischer Wirtschaftsverlag GmbH, 1120 Wien, Grünbergstraße 15/Stiege 1, Tel.: +43 (0) 1 546 64-0, Fax: +43 (0) 1 546 64711, www.wirtschaftsverlag.at Geschäftsführung: Thomas Zembacher Chefredakteur: Andreas W. Dick Mitarbeiter: Peter Seipel Verkaufsleitung: Rainer Wimmer, r.wimmer@wirtschaftsverlag.at

Verkauf und Beratung: Erhard Witty, e.witty@wirtschaftsverlag.at Anzeigenservice: Andrea Fischer a.fischer@wirtschaftsverlag.at Artdirektion, Grafik & Illustration: butjabutja – multicrossmedia, Cecile M. Lederer, 1140 Wien Fotos: Andreas W. Dick, Peter Seipel, Werk Hersteller: Leykam Let’s Print, A-7201 Neudörfl, Bickfordstraße 21, www.leykamletsprint.com DVR: 0368491

Bankverbindung: Bank Austria, IBAN AT17 1100 0095 2329 8900, BIC BKAUATWW. Gemeinsam für weniger Müll: Wir verpacken unsere Zeitschrift nur dann in (umweltverträgliche) Folie, wenn die Post es aufgrund von Beilagen verlangt. Mehr erfahren: www.die-wirtschaft.at/CSR Die Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz ist ständig abrufbar unter www.wirtschaftsverlag.at/ offenlegung.

hne Zweifel ist das Rangieren mit einem Anhänger für die Meisten von uns eine der größeren Herausforderungen im Straßenverkehr und will gut geübt sein. In unserer Titelgeschichte beleuchten wir dieses interessante Thema aus den unterschiedlichsten technischen und rechtlichen Blickwinkeln und verlosen zudem eine „Code 96“-Ausbildung (Seite 12). Mitmachen lohnt sich auch bei zwei weiteren Aktionen in diesem „fuhrpark SPECIAL“: Auf Seite 25 suchen wir wieder ambitionierte Auto-Testerinnen und -Tester für unseren nächsten „Praxis-Check“ mit dem Iveco Daily und auf Seite 31 können Sie sich erneut für unser spannendes Verbrauchsduell mit dem MAN TGE (inklusive neuem „Trailer Assist“) anmelden. In diesem Sinne: Machen Sie mit, und bleiben Sie mit Ihrem Unternehmen auf der Erfolgsspur! andreas w. Dick, Chefredakteur

02-2017 fuhrpark Special

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news Panorama sdfgsdfg Jsdfgsdfg

Citroën und „Le Coq Sportif“

GALLISCHES DUO Citroën Jumpy und Typ H mit dem Hahn von „Le Coq Sportif“. Der Sportartikelhersteller liefert das passende Outfit zu den Autos.

Zum 70. Geburtstag des Transporters Citroën Typ H hat die Marke mit dem Doppelwinkel gemeinsam mit dem Sportartikelhersteller „Le Coq Sportif“einen authentischen Citroën Typ H und einen neuen Citroën Jumpy in den französischen Nationalfarben entwickelt. Es handelt sich um eine wie selbstverständlich anmutende Partnerschaft zweier Marken, die Wert auf moderne, technisch anspruchsvolle Produkte mit ­hoher

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fuhrpark Special 02-2017

Qualität legen, dabei nah am ­Kunden sind und sich von dessen Alltag inspirieren lassen. Zu Ehren des legendären Citroën Typ H stellen sie diesem mit dem ­Citroën Jumpy einen würdigen Nachfolger zur Seite. Die beiden einzigartigen Fahrzeuge werden die Marke „Le Coq Sportif“ als mobile Werkstätten für Fahrräder bei diversen ­Veranstaltungen das gesamte Jahr über begleiten. Mit seinen vielfältigen Möglichkeiten für Um- und Aufbauten ist der neue Citroën Jumpy optimal auf die Anforderungen von Gewerbetreibenden abgestimmt. In Partnerschaft mit dem Allradspezialisten „Automobiles Dangel“ kann der vielseitige und praktische Franzose auch auf Allradantrieb umgerüstet werden. Zum sportlichen Ausklang des Arbeitstages liefert „Le Coq Sportif“ das dazu passende Outfit in den Farben der Tricolore.


Panorama news

Digitale Vignette mit Vorlauf Ab 2018 bietet die ASFINAG ­neben dem konventionellen Maut­ pickerl auch eine digitale Vignette. Preise und Gültigkeitsdauer bei beiden Varianten sind gleich. Gemäß EU-Konsumentenschutz kann man innerhalb von 14 Tagen vom OnlineKauf eines Produktes oder einer Dienstleistung zurücktreten – dies wird auch bei der digitalen Vignette so sein. Der Tag des Kaufs zählt dabei nicht zu diesen 14 Tagen. Da dieser Rücktritt per E-Mail, aber auch per Post möglich ist, werden weitere drei Tage für einen eventuellen Postweg berücksichtigt. Somit ist die digitale Vignette ab dem 18. Tag nach dem Tag des Kaufs gültig und berechtigt erst ab dann zur Nutzung der Autobahnen und Schnellstraßen in Österreich.

Iveco Daily: Täglich elektrisch Die ersten Iveco Daily Electric in Österreich sind seit kurzem bei der Österreichischen Post im Einsatz. Mit einer Leistung von 60 kW und einer Maximalgeschwindigkeit von 80 km/h werden die Fahrzeuge für innerstädtische Zustellungen in Wien eingesetzt. Mit ­Sicherheit nachhaltig unterwegs sind die Fahrzeuge mit null Emis­ sionen durch vollelektrischen Betrieb und Batterien, die zu 100 Prozent ­recyclingfähig sind; ein akustisches Fußgänger-Warnsystem trägt viel zu Sicherheit bei. Der geräuscharme Betrieb ermöglicht auch Nachtlieferungen im städtischen Raum. Mit einer Laderaum­ kapazität von 10,8 m³ und einer Reichweite von rund 65 km eignen sich die Fahrzeuge bestens für urbane Aufgaben. Zwei derartige Ivecos kommen derzeit im ­neuen Wiener Stadtteil „Simmering Nordwest“ zum Einsatz.

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Der Ducato: Vielseitiger Transporter für größte Aufgaben. Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit sind heute das Um und Auf im Transportgeschäft. Der Ducato punktet da in jeder Hinsicht: Mit effizienten Euro 6 Motoren, niedrigen Betriebskosten, einer maximalen Nutzlast bis zu 1.580 kg und bis zu 17 m 3 Laderaumvolumen zählt der Große von Fiat Professional zu den Besten seiner Klasse.

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news Panorama

Elektrisch in die Londoner City Zur Verbesserung der Luftqualität in London startet Ford ein Millionen-Projekt. Dabei werden ausgewählte Unternehmen Plug-in-­HybridNutzfahrzeuge einsetzen, die innerstädtisch im rein elek­ trischen Betriebsmodus fah­ ren können. Über ein Jahr wird Ford den Flottenbetreibern 20 Transit Custom-Modelle mit Plug-in-Hybrid-Antrieb (PHEV) zur Verfügung stellen. In London werden täglich 280.000 Fahrten mit Nutzfahrzeugen abgewickelt, die 75 Prozent des Güterverkehrs bewältigen und dabei eine Gesamtstrecke von bis zu 13 Millionen Kilometern zurücklegen. Pro Stunde werden in Stoßzeiten sogar mehr als 7.000 Nutzfahrzeuge in der Londoner Innenstadt gezählt.

HYBRID-FLOTTE 20 Transit Custom sind auch bei der Tower Bridge unterwegs.

Auszeichnung für den T6 Volkswagen Nutzfahrzeuge erhält auch 2017 von den deutschen Fachzeitschriften „VerkehrsRundschau“ und „Trucker“ die Auszeichnung „Green Van of the Year“. Das besonders gute Verhältnis aus Nutzlast und Laderaum bei gleichzeitig niedrigem Verbrauch und serienmäßiger Erfüllung der Euro-6-Abgasnorm überzeugte die Jury: In der Gruppe der Kastenwagen mit Ladevolumen von 5,1 bis 6,0 Kubikmetern war der Transporter der neuesten Generation sparsamer und mit weniger Emissionen unterwegs als seine Mitbewerber. SIEGERTYP Der beliebte VW T6 ist jetzt auch „Green Van of the Year“ 2017.

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fuhrpark Special 02-2017


Panorama news

GROSSE REICHWEITE Der Renault Kangoo Z.E. soll mit einer Ladung 270 Kilometer absolvieren können.

Renault präsentierte den aktualisierten City-­ Lieferwagen Kangoo Z.E. und den neu entwickelten Elektrotransporter Master Z.E. Dank neuem E-Motor und neuer Batterie soll der überarbeitete Kangoo Z.E. eine um über 50 Prozent auf bis zu 270 Kilometer gestiegene Reichweite bieten. ­Damit weist er den größten Aktionsradius in der Klasse der rein elektrisch betriebenen leichten Nutzfahrzeuge auf.

Mehr Strom aus Frankreich

Führerschein: Code 120 Elektrofahrzeuge ohne Anhänger mit einem höchstzulässigem Gesamtgewicht zwischen 3.500 und 4.250 Kilogramm dürfen nach der 18. Novelle des Führerschein­ gesetzes FSG (am 13. Jänner 2017 im Bundesgesetzblatt erschienen) nur in der Verwendung im gewerblichen Güterverkehr mit dem Führerschein der Klasse B gelenkt ­werden. Voraussetzung dafür ist zudem, dass im Führerschein des Lenkers der Code 120 eingetragen ist. Dafür ist eine Ausbildung im Rahmen von fünf Unterrichtseinheiten erforderlich.

Billiger tanken vor 12 Durch die Wahl des richtigen Zeitpunktes kann man laut ÖAMTC relativ einfach die Kraftstoffkosten reduzieren. Aufgrund der aktuellen Verordnung über die ­Erhöhung von Kraftstoffpreisen ist es derzeit laut dem Autofahrerclub am günstigsten, knapp vor 12 Uhr zu tanken, da Preiserhöhungen nur einmal täglich – nämlich zu Mittag – erlaubt sind. Tendenziell sind die Spritpreise am Sonntag bzw. Montagvormittag am niedrigsten. Zum Wochenende hin wird es zumeist teurer. 02-2017 fuhrpark Special

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SorTImo enTgeLTLIChe eInSChaLTung Sortimo Fahrzeugeinrichtungen

rundum sorglos durch das Sortimo ecoSystem Ordnung ist Zeit und Zeit ist Geld. Sortimo hat sich u. a. mit dem EcoSystem zum Ziel gesetzt, die Produktivität seiner Kunden in den mobilen Arbeitsabläufen durch intelligente Lösungen zu steigern. BEsTAndTEILE dEs sORTIMO ECO sYsTEMs sInd: ▶ Fahrzeugeinrichtungen – leicht, flexibel und stabil ▶ WorkMo – vereint Werkstattwagen und Werkbank. ▶ ProSafe – integriertes Ladungssicherungssystem in den Böden, Pfosten und Traversen der Einrichtungsblöcke ▶ L-BOXXen System – sämtliche BOXXen sind in die SortimoLösungen integrierbar. „KlickandGo“ erlaubt einfaches Zusammenklicken und Stapeln der BOXXen für rascheres Entladen, Transportieren und mehr Übersicht. ▶ TopSystem – der flexible Dachträger von Sortimo

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Die Fahrzeugeinrichtungslösungen von Sortimo gewährleisten durch ihre individuelle Bauweise Sicherheit, Stabilität und eine bestmögliche Laderaumnutzung. Die Einrichtungen von Sortimo sind bis zu 30 % leichter als vergleichbare Lösungen, was eine höhere Zuladungskapazität bei geringerem Treibstoffverbrauch bedeutet. L-Boxxen System – Sämtliche BOXXen zeichnen sich durch nahtlose Integrierbarkeit aus. „KlickandGo“ – die BOXXen lassen sich einfach zusammenklicken und stapeln, damit wird das Entladen sowie der Transport vom Fahrzeug zur Baustelle vereinfacht. Auf einen Blick ist ersichtlich, was aufgefüllt werden muss, dadurch werden die Nachrüstzeiten verringert. Durch den Einsatz des L-BOXXen Systems lassen sich bis zu 20 Minuten Arbeitszeit pro Fahrzeug und Arbeitstag einsparen. Das L-BOXXen System wird von namhaften Unternehmen – wie Bosch, Gedore und Klauke – als Umverpackung für Ihre Werkzeuge verwendet. Das integrierte Ladungssicherungssystem ProSafe ermöglicht eine deutliche Erleichterung des Arbeitsalltages. ProSafe ist sowohl in den Pfosten und Traversen der Einrichtungsblöcke als auch in den Böden von Sortimo integriert, denn schnelles und einfaches Verzurren im Laderaum sorgt für zusätzliche Ordnung und Sicherheit. Fahrzeugeinrichtungen von Sortimo liefern das, was im Arbeitsalltag wirklich benötigt wird: ein schnelles, flexibles System

fuhrpark Special 02-2017

für höchste Ansprüche mit mindestens drei Jahren Garantie – und das alles „made in Germany“. Zeigen Sie Ihren Kunden, dass Sie der Profi sind. Denn Ihr Fahrzeug ist die Visitenkarte Ihres Unternehmens.

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Ausgezeichnete Zukunft

Blickfang Der Vision-Van von Mercedes-Benz ist auf jeder Veranstaltung ein wahrer Publikumsmagnet.

Doppelte Auszeichnung für die Kommunikation der Daimler-Nutzfahrzeug-Sparten: Jüngst wurde das Konzept für den Messe­ auftritt der drei Daimler-NutzfahrzeugSparten bei der IAA Nutzfahrzeuge 2016 mit dem weltweit renommierten „Ex Award“ prämiert. Die Auszeichnung in der Kategorie „Best Trade Show Experience“ wurde in Chicago, USA, vergeben. Der zweite Preis innerhalb kurzer Zeit: Knapp zuvor wurde der „Van Innovation Campus“ von Mercedes-Benz Vans bereits mit Gold beim BoB Award 2016 ausgezeichnet. „Im IAA-Jahr 2016 haben wir für unsere Nutzfahrzeug-Sparten über zahlreiche Veranstaltungen wichtige strategische Zukunftsthemen platziert. Die beiden Auszeichnungen sind eine Anerkennung der Innovationskraft unseres Unternehmens und der Kreativität der Kommunikationsteams“, erklärte Florian Martens, Leiter globale Kommunikation Nutzfahrzeuge bei Daimler.

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GUTES GESPANN Im neuen MAN TGE hilft die Technik beim Rangieren mit dem Anhänger.

Technik

Aller Anhang ist schwer Rangieren mit einem Anhänger will gelernt sein. Moderne Assistenzsysteme wie der „Trailer Assist“ erleichtern den Arbeitsalltag und erhöhen die Sicherheit.

„RICHTUNG FIXIEREN“ Anzeige im Display für das Rangieren mittels Spiegelverstellung

Eine sehr gut gelungene T V-Werbung für den V W Tiguan bringt die Anhänger-Problematik ziemlich gekonnt auf den Punkt: Mit skeptischem Blick beobachten einige Reitpferde die äußerst tollpatschigen Versuche eines Autolenkers beim Rangieren mit einem Pferdeanhänger. Als der Fahrer aber dank der Unterstützung durch den „Trailer Assist“ das Gespann in einer elegant-harmonischen Bewegung rückwärts in den Parkplatz des Reitstalls pilotiert, sichert er sich auch die Bewunderung der edlen Rösser. Ähnlich begeisterte Reaktionen durch seine staunenden Arbeitskollegen erntet auch der Fahrer eines V W Crafter mit Anhänger in

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einem anderen Fernsehspot bei seinem freihändigen Einparkmanöver auf der Baustelle. Auch hier kommt der „Trailer Assist“ des Volkswagen-Konzerns zum Einsatz, der bis dato bereits für weitere Modelle wie den V W Passat oder den Audi Q7 erhältlich war. Im Bereich der Nutzfahrzeuge kann das System jetzt auch beim MAN TGE (Baugleich mit dem V W Crafter) als Option geordert werden.

RANGIEREN WIE EIN LKW-PROFI Für den MAN TGE werden insgesamt 18 Assis­ tenzsysteme angeboten, die das tägliche Leben mit dem neuen Transporter erleichtern sollen und maximale Sicherheit bieten. Eine große


Anhänger Coverstory

Unterstützung dabei ist der „Trailer Assist“, der das Rangieren mit einem Anhänger zum Kinderspiel macht. Schon die eingebaute Rückfahrkamera ermöglicht eine Kontrolle des Fahrwegs hinter dem Transporter, auch bei schmalen Anhängern, die über die Rückspiegel nicht zu sehen sind. Rückwärtsfahren oder gar Rangieren mit Anhänger kann für ungeübte Fahrer und für andere Verkehrsteilnehmer bekanntlich zur Geduldsprobe werden. Schnell sind die Lenkpunkte verpasst, damit das Gespann so reagiert, wie sich der Fahrer das vorstellt. Die seitenverkehrte Darstellung des einzuschlagenden Weges im Rückspiegel erschwert das Agieren am Lenkrad zudem. Schnell wird klar:

AUTOMATISCH Das Lenkrad des MAN TGE mit „Trailer Assist“ bewegt sich ohne Zutun des Fahrers.

Für präzises Rückwärtsfahren ist der Lenkwinkel entscheidend.

FUNKTIONSWEISE Der Anhänger-Rangierassistent bietet hier wertvolle Unterstützung. Der Fahrer muss lediglich den Rückwärtsgang einlegen, den Parkhilfetaster drücken und mithilfe der Spiegelverstellung die Richtung angeben, die der Anhänger einschlagen soll. Das Fahrzeug lenkt nun automatisch. Der Fahrer ist aber weiterhin für das Schalten, Beschleunigen und Bremsen verantwortlich. ALLTAG OHNE ASSISTENTEN In der täglichen Praxis sind die meisten Gespanne aus Pkw und Anhänger aber noch ohne derartige Anhängerrangierassistenten unterwegs – manchmal riskant und manchmal mit fehlender Führerscheinklasse des Lenkers. Fahrschulbesitzer Ing. Martin Zarazik von „Easy Drivers“ Neunkirchen: „Jährlich passieren rund 50 schwere Unfälle bei Fahrten mit Anhängern.“ Ein guter Grund, um hier an die wichtigsten rechtlichen Grundlagen zu erinnern. Grundsätzlich dürfen nur solche Anhänger gezogen werden, bei denen die Gewichtslimits

EXPERTE Ing. Martin Zarazik von „Easy Drivers“ Neunkirchen

„Jährlich passieren rund 50 schwere Unfälle bei Fahrten mit Anhängern.“

drei-Klassen-Gesellschaft B, B mit Code 96 und BE Für das Ziehen eines Anhängers mit einem geeigneten Pkw als Zugfahrzeug gibt es drei Möglichkeiten: Klasse B Leichte Anhänger (bis 750 kg höchstzulässiges Gesamtgewicht). Schwere Anhänger: Wenn die höchste zulässige Gesamtmasse der Fahrzeugkombination (also Zugfahrzeug und Anhänger) nicht 3.500 kg übersteigt. Schwere, auflaufgebremste Anhänger: Die höchste zulässige Gesamtmasse der Fahrzeugkombination darf 3.500 kg nicht übersteigen und das tatsächliche Gesamtgewicht (Eigenwicht plus Beladung) des Anhängers darf weder das höchstzulässige Gesamtgewicht des Zugfahrzeuges noch den in der Zulassungsbescheinigung eingetragenen Wert übersteigen.

Klasse B mit Code 96 Wenn der Lenker eine Zusatzausbildung (Theorie und Praxis) im Ausmaß von sieben Unterrichtseinheiten absolviert hat und der Code 96 im Führerscheindokument eingetragen wurde, gelten die folgenden Kombinationen: Schwere Anhänger: Wenn die höchste zulässige Gesamtmasse der Fahrzeugkombination mehr als 3.500 kg, aber nicht mehr als 4.250 kg beträgt. Schwere, auflaufgebremste Anhänger: Wenn das tatsächliche Gesamtgewicht (Eigengewicht plus Beladung) des Anhängers weder das höchstzulässige Gesamtgewicht des Zugfahrzeugs noch den in der Zulassungsbescheinigung eingetragenen Wert übersteigt. Die Summe der höchstzulässigen Gesamtgewichte der beiden Fahrzeuge darf 4.250 kg nicht übersteigen.

Klasse B+E Der Anhänger darf maximal ein höchstzulässiges Gesamtgewicht von 3.500 kg haben. Die Summe der höchstzulässigen Gesamtgewichte der beiden Fahrzeuge darf 7.000 kg nicht übersteigen. Bei auflaufgebremsten Anhängern darf das tatsächliche Gesamtgewicht (Eigengewicht plus Beladung) des Anhängers weder das höchstzul. Gesamtgewicht des Zugfahrzeugs noch den in der Zulassungsbescheinigung eingetragenen Wert übersteigen. Achtung: Mit Führerscheinen der Klasse B+E mit Ausstellungsdatum vor 19. 1. 2013 dürfen weiterhin Anhänger mit einem höchstzulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3.500 kg gelenkt werden; bei einem späteren Austausch des Führerscheins wird das mit einem Code („79.06“) vermerkt. Quelle: ÖAMTC

02-2017 fuhrpark Special 11


CoVerSTory & gewInnSPIeL anhänger

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Teilnehmende „Easy Drivers“Fahrschulen bieten die ergänzende Ausbildung zu Führerschein B, den Code 96 für Anhänger, unter dem einprägsamen Motto „Easy den Anhänger mitnehmen“ an Standorten in allen Bundesländern an. Voraussetzung für diese Ausbildung ist der Besitz eines B-Führerscheines bzw. die gleichzeitige Ausbildung dazu (in diesem Fall ist zuerst die Führerscheinprüfung B positiv zu absolvieren). Der theoretische Unterricht umfasst drei Unterrichtseinheiten. Es findet KEINE Theorieprüfung statt. Der Praxisunterricht umfasst vier

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Unterrichtseinheiten auf dem Übungsplatz und im Straßenverkehr. Wir verlosen eine Ausbildung zum Code 96 bei einer teilnehmenden „Easy Drivers“-Fahrschule Ihrer Wahl.

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◻ COdE 96 ◻ COdE 111 ◻ COdE 120 Schicken Sie Ihre Antwort an die E-Mail: e.witty@wirtschaftsverlag.at. Einsendeschluss ist der 15. Juli 2017. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitarbeiter des Österreichischen Wirtschaftsverlags und deren Angehörige sind von dem Gewinnspiel ausgeschlossen. Nach dem Einsendeschluss eingehende Antworten können nicht berücksichtigt werden. Keine Barablöse möglich. Antworten können nur per E-Mail eingereicht werden an: e.witty@wirtschaftsverlag.at. Sie stimmen mit Einsendung Ihrer Antwort zu, dass die Adresse für Werbungszwecke benützt wird. Keine Weitergabe an Dritte.

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(insbesondere auch die Stützlast; siehe auch Daten im Zulassungsschein) nicht überschritten werden. Dabei gelten folgende Regelungen: Bei leichten (bis 750 kg höchstzulässiges Gesamtgewicht), ungebremsten Anhängern darf das Doppelte des tatsächlichen Anhängergewichtes (Eigengewicht und Zuladung) das um 75 kg erhöhte Eigengewicht des Zugfahrzeugs nicht übersteigen. 3.500 kg (Zugfahrzeug) plus 750 kg (Anhänger) ergeben mit 4.250 kg die maximale Summe der beiden höchsten zulässigen Gesamtgewichte. Bei Transportfahrten im Gewerbebetrieb kann dann sogar eine Pflicht zum Einbau und Führen eines digitalen Tachos nötig werden! Für auflaufgebremste schwere Anhänger gilt: Das Gesamtgewicht (Eigengewicht und Zula-

An

ALLEs IM BLICK Auch die Rückfahrkamera leistet beim Einparken wertvolle dienste.

dung) des Anhängers darf weder das höchste zulässige Gesamtgewicht des Zugfahrzeuges – bei geländegängigen Fahrzeugen der Klasse M1 und N1 (Zusatz „G“ im Zulassungsschein bei der Fahrzeugklasse) ist das 1,5-fache des höchstzulässigen Gesamtgewichtes maßgebend – noch den bei der Genehmigung festgesetzten Wert übersteigen. Außerdem sind unbedingt auch die eingetragenen Anhänge- und Stützlasten zu beachten! Hier darf die Summe der höchsten zulässigen Gesamtgewichte beider Fahrzeuge 3.500 kg nicht übersteigen. Ing. Martin Zarazik erinnert an einen weiteren wichtigen Aspekt: „Wird an einem Fahrzeug eine Anhängevorrichtung angebracht, ist nach wie vor grundsätzlich eine Eintragung in die Fahrzeugpapiere erforderlich!“ Soweit also die relevanten Vorschriften in Bezug auf Gewichtslimits und die Eintragungen in den Fahrzeugpapieren. Welche Lenkberechtigung beim Ziehen von Anhängern erforderlich ist, lesen Sie in der Zusatzgeschichte auf diesen Seiten. Außerdem verlosen wir eine von „Easy Drivers“ zur Verfügung gestellte Ausbildung (Theorie und Praxis) für den LUss: 15 sCH .0 dE 7. En Code 96. awd


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Praxistest Pick-up

Drei Pick-ups im Test

Frische Früchte mit Vitamin 4×4 Das Angebot im Segment der Pick-ups wird immer vielfältiger. Mit Fiat Fullback, Toyota Hilux und VW Amarok haben wir uns drei besonders attraktive Neuerscheinungen näher angeschaut.

Toyota Hilux: Für fast alle Ziele Seit 1968 erreicht der legendäre Pick-up nahezu jedes Ziel auf diesem Planeten. Die mittlerweile achte Generation verwöhnt zudem mit Luxus und Fahrkomfort. Laut Hersteller ist der Hilux „weltweit das einzige Fahrzeug, das den

14 fuhrpark Special 02-2017

Nord- und den Südpol erreicht hat“. Wir haben für unsere Testfahrten Europa zwar nicht verlassen, konnten den Toyota aber unter den unterschiedlichsten Umständen erfahren: im Wiener City-Dschungel, auf der deutschen Autobahn, in engen Schweizer Garagen-Einfahrten, über den Arlberg-Pass und auf


Pick-up Praxistest

Schneefahrbahnen im niederösterreichischsteirischen Grenzgebiet. Fazit aller Etappen: sehr viel Licht und kaum Schatten. Positiv ­gestaltet sich schon der Einstieg in die Doppelkabine des Topmodells „Lounge“ plus optionalem „Invincible“-Paket. Innenraum-Design, Materialauswahl und Verarbeitungsqualität

und harmoniert gut mit der Sechsstufen-Automatik. Trotz der – im Vergleich zur Konkurrenz – eher bescheidenen Leistungsausbeute erwies sich der Hilux auch auf der deutschen Autobahn als recht leichtfüßig. Dabei zeigte der ­Tacho eine etwas höhere Spitze als die Bauartgeschwindigkeit von 170 km/h an; Tempo 100 ist bei optimaler Traktion in 12,8 Sekunden zu erreichen. Konkurrenzfähig ist auch der von uns erzielte Testverbrauch von 9,8 l Diesel / 100 km. Laut EU-Norm werden für Spritkonsum (kombiniert) und Emissionen 7,2 l / 100 km sowie 189 g CO2/km angegeben (Werte für die Euro6b-Versionen mit „Start & Stopp“).

KRÄFTIGES LICHT Zu tadeln gibt es beim Hilux relativ wenig. Das kräftige Abblendlicht der LED-Scheinwerfer sorgt auf der Autobahn zwar für großes Überhol-Prestige, ist aber manch vorausfahrenden Verkehrskameraden zu aggressiv. Trotz hoher 4×4-Kompetenz und -Tradition bei Toyota kommt beim Premium-Pick-up ein eher simpler Zuschaltallrad zum Einsatz, bei Nässe ist der 2WD-Modus somit nicht untückisch. Wirklich top und sehr einfach zu bedienen ist das kombinierte Audio-/Navi-System. ZUVERLÄSSIG Mit seinem Gesamtpaket und der sprichwörtlichen Zuverlässigkeit bleibt auch der neue Toyota weiterhin erste Wahl für harte Einsätze in aller Herren Länder. Nicht umsonst ist der Pickup des großen japanischen Herstellers seit vielen Jahrzehnten in globalen Krisenregionen bei allen Konfliktparteien gleichermaßen populär.

GELUNGEN Der Hilux punktet mit einem stattlich-eleganten Auftritt.

sind im Wettbewerbsumfeld absolut wegweisend.

LEICHTFÜSSIG UNTERWEGS Auf hohem Niveau ist auch das Fahrverhalten des rund 2,1 Tonnen schweren Fünfsitzers. Sein 2,4-l-Vierzylinder mobilisiert 110 kW/150 PS

Toyota TOYOTA HILUX 2,4 D-4D 4WD AT Motor: 2,4-Liter-4-Zylinder-Turbodiesel, 110 kW (150 PS) Eigengewicht: 2.140 kg Nutzlast: 995 kg Anhängelast: 750 / 3.200 kg Verbrauch: 9,8 l / 100 km Preis: 40.980,– Euro (ohne Steuern und Abgaben) VOR-/NACHTEILE + attraktive Optik + perfekte Verarbeitung + tolles Multimedia System - „aggressives“ Abblendlicht“ - kein Permanentallrad

INVINCIBLE Am Heck (r. u.) präsentiert sich der Toyota „unbesiegbar“. WOHNLICH Hilux-Cockpit mit großem Info-Display

VW Amarok: Aus dem Vollen geschöpft Hier darf es gern ein bisserl mehr sein: Mit ­Luxusausstattung, V6-Motor und 224 PS schöpft der VW Pick-up aus dem Vollen. Ravennablau metallic steht dem V W Amarok ausgezeichnet. In dieser Farbe kommt seine gelungene Linienführung besonders gut zur Geltung, was auch dazu führt, dass der Pick-up in fast jeder Umgebung die Blicke nahezu magnetisch auf sich zu ziehen scheint und für prägende Eindrücke bei Fahrer, Passagieren und 02-2017 fuhrpark Special 15


Praxistest Pick-up

VW VW AMAROK AVENTURA V6 TDI 4Motion Motor: 3,0-Liter-V6Turbodiesel, 165 kW (224 PS) Eigengewicht: 2.335 kg Nutzlast: 745 kg Anhängelast: 750 / 3.300 kg Verbrauch: 9,8 l / 100 km Preis: ab 44.940,– Euro (ohne Steuern und Abgaben) VOR- & NACHTEILE + kräftiger Motor + attraktive Optik + tolle Allrad-Technik - keine Vierzylinder - hoher Preis

EDEL Höchsten ­­Ansprüchen genügt auch das Amarok-Cockpit.

Passanten sorgt. Zusätzliche Aufmerksamkeit generieren die V6-Logos im Kühlergrill und am Heck. Dank dieser exklusiven Zutaten ist der Volkswagen ein nahezu universell einsetzbares Auto und macht auf Baustellen, Forststraßen oder dem Parkplatz eines Nobelrestaurants eine gleichermaßen gute Figur.

AUSGEWOGEN Mit 224 PS, Achtgang-Automatik und permanentem Allradantrieb mit selbstsperrendem Torsen-Mittendifferenzial (wie in den quattroVersionen der Audi-Baureihen mit Längsmotor) setzt der Amarok die Technologie-Maßstäbe in seinem Segment. Mit seiner ausgewogenen Kraftgrundverteilung von 40:60 ist der V W Pick-up sowohl auf trockenen als auch auf nassen Straßen ein sehr fahrdynamisches und gut zu beherrschendes Fahrzeug. 8,0 Sekunden für den Sprint auf 100 km/h und eine Spitze von 191 km/h legen auch bei den Fahrleistungen eine hohe Latte. Das maximale Drehmoment von 550 Nm kann zwischen 1.400 und 2.750/min abgerufen werden. Auch für Herausforderungen abseits befestigter Straßen und für den Anhängerbetrieb ist der Amarok dank seiner Antriebstechnik bestens geeignet. So beträgt das zulässige Zuggesamtgewicht bei 12 Prozent Steigung beeindruckende sechs Tonnen. BEGEHRENSWERT Der V W Amarok mit den V6-Motoren der Ab-

16 fuhrpark Special 02-2017

gasstufe Euro6 ist ein sehr begehrenswertes Fahrzeug. Motorentechnologie, Getriebe, Allradantrieb und Ausstattung entsprechen höchsten Premium-Ansprüchen. Einzig die Blattfedern an der Hinterachse erinnern noch an die Nutzfahrzeug-Welt. Die Preisgestaltung entspricht dem Gesamtpaket.

Fiat Fullback: Strahlt auch ohne Diamanten Dank einer Kooperation mit Mitsubishi ist Fiat jetzt auch im Segment der vollwertigen Pickups vertreten. Der „italienische L200“ kann im Test überzeugen. Ziemlich international ist der Stammbaum des Fiat Fullback: Technik und Motoren stammen vom japanischen Hersteller Mitsubishi, gebaut wird er in Thailand, statt der drei Diamanten im Logo seines Zwillings L200 vertraut er auf das Markenzeichen eines Turiner Herstellers, und verkauft wird er bei den Fiat-Professional-Händlern. Diese sehr unterschiedlichen Zutaten ergeben aber ein sehr schmackhaftes und optisch attraktives Gesamtpaket. Das rote Fiat-Markenzeichen passt gut zum titangrauen Testauto, lässt manchen Betrachter aber ob der erst beginnenden Pick-up-Tradition des Herstellers noch etwas ratlos zurück.

OFFROAD Abseits befestigter Straßen oder auf einem verschneiten Skiliftparkplatz verstummen etwaige Kritiker aber rasch: Der permanente Mitsubishi-Allradantrieb mit zu 100 Prozent sperrbarem Hinterachsdifferenzial, Untersetzung und vier Modi (2H, 4H, 4HLc und 4LLc) gehört immer noch zum Besten in diesem Segment. Top ist auch die Wendigkeit dank kleinem Wenderadius (5,9 m). Motorisch verbreitet der 2,4-l-Vierzylinder keine Langeweile, seine 181 PS werden vom Fünfgang-Automatikgetriebe kultiviert und gut strukturiert verwaltet. Wünschenswert wäre ein sechster Gang auf der ­Autobahn, das könnte auch den Verbrauch weiter senken. Die 1,52 m lange Ladefläche der Doppelkabine-Versionen ist einfach zu beladen und gut nutzbar. Gefällig und tadellos verarbeitet zeigt sich der Innenraum des Fullback, der Sitzkomfort geht auch in der zweiten Reihe in


Pick-up Praxistest

Ordnung. Die Bedienung des multifunktionalen Radios mit Navigation gibt keinerlei Rätsel auf.

FAZIT Für Fiat Professional ist der Fullback eine wichtige Erweiterung der Produktpalette: Nutzfahr-

zeugkunden finden im Segment unter 3,5 Tonnen bei ihrem Händlerpartner somit eine sehr vielfältige und nahezu komplette Auswahl. Etwas irritierend im direkten Vergleich mit dem Mitsubishi L200 ist das mit vier um ein Jahr kürzere Garantieversprechen des Fiat Fullback.

Fiat FIAT FULLBACK 2,4 4WD LX Motor: 2,4-Liter-4-Zylinder-Turbodiesel, 133 kW (181 PS) Eigengewicht: 1.950 kg Nutzlast: 1.000 kg Anhängelast: 750 / 3.100 kg Verbrauch: 9,6 l / 100 km Preis: 32.400,– Euro (ohne Steuern und Abgaben) VOR- & NACHTEILE + bewährte Allrad-Technik + gute Verarbeitung + attraktiver Preis - geringeres Markenimage - kurze Garantie

KÄLTEFEST Fullback-Rückenansicht mit Kältespuren. GUTER AUFTRITT An der Optik des Fiat Fullback gibt es nichts auszusetzen.

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ein expert für Profis Der Löwe aus dem franko-japanischen Transporter-Trio von PSA-Konzern und Toyota ist ein praktisches und zugleich komfortables Arbeitsgerät.

fAKTEn Motor: 2,0-Liter-4-Zylinder-Turbodiesel, 90 kW (122 PS) Eigengewicht: 1.691 kg Nutzlast: 1.409 kg Höchstzul. Gesamtgew: 3.100 kg Testverbrauch: 6,6 l / 100 km VOR-/nACHTEILE + stimmiges Gesamtpaket + sparsamer Motor + praktische Details - farbloser Innenraum - kein CD-Schacht

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Manche Auto-Baureihen gestatten ihrem Käufer nicht nur vielfältigste Konfigurationsmöglichkeiten bei Motorisierung, Ausstattung oder Farbe, sondern sogar bei der Wahl des Logos am Kühlergrill oder Lenkrad. Der Peugeot Expert ist so ein Fahrzeug: Gemeinsam mit seinen baugleichen Geschwistern Citroën Jumpy und Toyota Proace läuft er im PSA-Werk im französischen Valenciennes vom Band. Die Entscheidung für eine bestimmte Marke korreliert damit meistens mit der geografischen oder emotionalen Nähe zum jeweiligen Händlerpartner, da der Vergleich der Preislisten ausstattungsbereinigt nahezu immer idente Ergebnisse mit sich bringt. Mit seinem maximalen Transportvolumen von 5,3 bis 5,8 m³ (je nach Konfiguration) und zwei Schiebetüren lässt sich reichlich Ladegut verstauen: So können im Cargoabteil des recht wendigen Transporters drei Europaletten untergebracht werden. Als zusätzliches Komfort-Zuckerl gibt es in der Aufpreisliste auch die Position „Öffnungssensor für Schiebetür rechts (Handsfree-System)“, wodurch sich die Tür auch durch Fußbewegungen öffnen lässt.

122 dIEsEL-Ps Gut mit dem durchdachten Gesamtkonzept des 4.959 mm langen Expert (Version L2) harmoniert der HDi-Zweiliter-Vierzylinder mit 122 PS.

fuhrpark Special 02-2017

Die Bauartgeschwindigkeit liegt bei 170 km/h, Tempo 100 kann nötigenfalls in 13,3 Sekunden erreicht werden. Normverbrauch: 5,5 l / 100 km. Im Test waren es 6,6 l / 100 km. Gegen Traktionsprobleme auf schwierigem Terrain kann der Peugeot mit „Grip Control“ bestellt werden, die ähnlich einem Sperrdifferential an der Vorderachse wirkt.

gUTER KOMfORT Unterwegs genießt man im Expert ein Pkwähnliches Fahrgefühl. Punkto Schaltung, Bremsen, Federungskomfort und Geräuschkulisse gibt es kaum etwas auszusetzen. Pragmatisch präsentiert sich der Innenraum, der bei der Farbauswahl mit ein paar Grautönen auskommt. Der mittlere Sitz der Dreierbank ist eher für die schlanken Teammitglieder geeignet. Ein besonders praktisches Detail ist die ihre Bilder in den Rückspiegel (ohnehin funktionslos bei einem Fiskal-Lkw mit fensterloser Heckklappe) projizierende Rückfahrkamera. Nachteil der an sich guten Audio-Einheit auf längeren Strecken: Es gibt keinen CD-Schacht. Unser Fazit: Der Peugeot Expert ist ein gut verarbeiteter automobiler Begleiter für den Arbeitsalltag und punktet mit einigen durchdachten Detaillösungen. Die Eintragungen auf der Preisliste für die L2-Version mit 122 PS beginnen bei 23.750,– Euro (netto). awd


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Dritter im Bunde Mit dem Proace beschließen wir nach den Fahrberichten von Jumpy (Ausgabe 04/2016) und Expert (Seite 18) die Kastenwagen-Trilogie aus dem Gemeinschaftsprojekt von PSA-Konzern und Toyota. fAKTEn Motor: 2,0-Liter-4-Zylinder-Turbodiesel, 90 kW (122 PS) Eigengewicht: 1.780 kg Nutzlast: 1.275 kg Anhängelast: 750 / 2.500 kg Testverbrauch: 6,5 l / 100 km Preis: ab 22.750,– Euro (ohne Steuern und Abgaben) VOR-/nACHTEILE + gutes Gesamtkonzept + tadellose Verarbeitung + wirtschaftlicher Motor - kein CD-Schacht - kapriziöse Heizung

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fuhrpark Special 02-2017

Eines vorweg: Das entscheidende Kriterium für die Wahl eines der drei identen Modelle ist sicher die geografische Nähe und emotionale Verbundenheit zum jeweiligen Händlerpartner. Bei den Transport-Talenten liegen die baugleichen Drillinge Citroën Jumpy, Peugeot Expert und Toyota Proace aus dem PSA-Werk im französischen Valenciennes ja gleichauf. Nur logisch, dass die bei den französischen Varianten des kompakten Kastenwagens gesammelten positiven Eindrücke vom Toyota bestätigt wurden. Punkto Verarbeitung und Fahrverhalten setzt auch der Proace Maßstäbe in seinem Segment. Auch hier leistet ein kultivierter und ausreichend kräftiger Zweiliter-Vierzylinder 122 PS und passt vortrefflich zum Fahrzeugkonzept. Normwerte (5,5 l / 100 km, das entspricht 144 g CO2/km) und Testverbrauch (6,5 Liter Diesel pro

100 Kilometer) passen gut in das aktuelle Marktumfeld. Je nach Konfiguration bietet der Laderaum ein Volumen von 5,3 bis 5,8 Kubikmeter.

KÄLTE-CHECK Während unserer Testfahrten mit dem Proace im Winter 2017, der mit Schnee und zum Teil sehr frostigen Temperaturen seinem Namen alle Ehre gemacht hat, fiel uns aber ein negativer Aspekt auf, der bei den herbstlichen Kilometern im Jumpy und im Expert unberücksichtigt blieb: Die Kombination von Heizung, Klimaanlage und Gebläse ist suboptimal – einerseits dauert es lange, bis eine angenehme Temperatur erreicht ist, andererseits ist es fast unmöglich, das optimale Wärmeniveau beizubehalten. Als fahrender Arbeitsplatz ist der Proace für ein Trio geeignet, der Kollege auf dem Mittelplatz der Dreierbank sollte aber eher von schlanker Statur sein und keine Berührungsängste zu den anderen Teammitgliedern an Bord haben. Materialauswahl und Verarbeitungsqualität lassen keine Wünsche offen. EXTRA-EMPfEHLUng Empfehlenswerte Extras beim durchaus praktischen Toyota sind in unseren Augen das umfangreiche Komfortpaket, die Sitzheizung (inklusive Seitenairbags) und das Navigationssystem mit Touchdisplay. awd


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Gebrauchte Transporter, so gut wie neu Gebrauchte Transporter können vor allem für Kleinbetriebe attraktiv sein. Besonders, wenn Sie mit so umfassendem Service angeboten werden wie jene vom NGC bei Pappas. Seit Juni 2016 steht das Nutzfahrzeug Gebrauchtwagen Center, kurz NGC, auch für top-gebrauchte Transporter. An den acht Transporter-Standorten von Pappas stehen ständig 500 gebrauchte Transporter zur Auswahl. Sie stammen aus Mietrückläufen sowie Kurzleasing-Verträgen und Fahrzeugeintausch. Das Besondere am NGC Konzept bei Pappas:

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Mercedes-Benz V 220 Marco Polo EZ 06/2015, 5.700 km 163 PS, brillantsilber metallic Ausstattung Klima, Standheizung, Tempomat, Navi, PTS, Aufstelldach uvm. GFZ-Nr. 060111591531

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02-2017 fuhrpark Special

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InTerVIew merCeDeS-BenZ

Interview

„unsere autos sind wie ein maßanzug“ Markus Berben-Gasteiger, Managing Director Sales & Marketing Austria Mercedes-Benz Vans, beantwortet unsere Fragen zur aktuellen Produktpalette und zukünftigen Mobilitätslösungen. stärkt. Dazu kommt, dass wir dieses Jahr mit unserer X-Klasse erstmalig einen Pick-up auf den Markt bringen: Auch das wird uns bei weiterem Wachstum helfen. Warum entscheiden sich gewerbliche nutzer für Vans von Mercedes-Benz? Ist es das starke Image der Marke, ist es die Technologieführerschaft, oder gibt es andere gründe?

Ich glaube, das Image hilft uns natürlich. Wenn aber Qualität, Sicherheit und Effizienz nicht stimmen würden, dann wären wir für gewerbliche Nutzer nicht interessant. Dazu kommt, dass wir über ein extrem starkes Partnernetz verfügen, das uns massiv bei unserem starken Wachstum hilft. Was beinhaltet das „4-Jahres-Wertpaket“?

ZUR PERsOn Markus BerbenGasteiger (47) ist seit 2016 als Managing Director Sales & Marketing Austria für MercedesBenz Vans beim heimischen Importeur Mercedes-Benz Österreich in Salzburg tätig. Zuvor war er in der gleichen Position in Tschechien für Vans zuständig. Der gebürtige Deutsche ist zum zweiten Mal verheiratet und hat zwei Kinder aus erster Ehe. Er geht leidenschaftlich gerne wandern und schätzt genau das an seiner Wahlheimat Salzburg besonders: Berge und generell die Natur.

Mit Citan, Vito und sprinter ist MercedesBenz im Transporter-Bereich sehr gut aufgestellt. Wie viele Einheiten der jeweiligen Baureihe konnten im Vorjahr verkauft werden?

Insgesamt haben wir im Jahr 2016 ohne V-Klasse 4.900 Transporter in Österreich zugelassen. Im Vergleich zu 2015 bedeutet das ein Wachstum von rund acht Prozent. Diese Zahlen zeigen einen Trend, der zum Beispiel durch unseren neuen Vito noch verstärkt wurde. Erstmals können wir ja jetzt drei Antriebsarten anbieten: Vorderrad, Hinterrad und Allrad. Das kommt bei unseren Kunden extrem gut an. Wie zufrieden sind sie mit diesen stückzahlen, und in welchem Bereich sehen sie noch mehr Potenzial?

Wir haben eine technisch extrem ausgefeilte Produktpalette am Markt. Unsere Transporter bieten für alle Bedürfnisse das richtige Produkt und sind sowohl für Flottenkunden also auch Einzelkunden interessant. Darum ist es nur natürlich, dass wir weiter wachsen wollen, und darum haben wir auch unser Flottenteam ver-

22 fuhrpark Special 02-2017

Das Mercedes-Benz-ServiceCare-4-Jahres-Wertpaket ist eine kostenlose und serienmäßige 4-Jahres-Garantie. Alle in Österreich gekauften Mercedes-Benz Sprinter, Vito, Citan und V-Klasse erhalten das kostenlose 4-Jahres-Wertpaket. Es bedeutet eine Absicherung im dritten und vierten Betriebsjahr bis maximal 120.000 km – analog den Umfängen während der Garantiezeit des Herstellers. Der Kunde hat einen europaweiten Schutz vor unvorhersehbaren Kosten für alle Reparaturen am Werkslieferumfang, die nicht durch betriebsbedingten Verschleiß verursacht werden – analog den Umfängen während der Garantiezeit des Herstellers. Außerdem können unsere Kunden auf Wunsch das Wertpaket auf sieben Jahre mit leicht reduzierten Garantieumfängen verlängern. gibt es weitere services und Produkte für gewerbliche Kunden?

Wir haben in den vergangenen Wochen und Monaten gerade diesen Bereich bei uns massiv verstärkt. Unser Ziel ist, für jeden Kunden die passende Lösung anbieten zu können. Egal, ob es dabei um Auf bauten oder Finanzierungs-


merCeDeS-BenZ InTerVIew

Wir arbeiten sehr eng mit Auf bauherstellern zusammen, weil wir immer das beste und passendste Produkt für unseren Kunden haben möchten. Gemeinsam entwickeln wir das. Natürlich werden aber schon spezielle Lösungen für Kunden ab Werk angeboten: auch diese Palette werden wir erweitern.

alles möglich ist. Man muss aber ganz ehrlich sein: Die Nachfrage danach war nicht so groß, wie wir das damals erwartet hätten. Auf der IAA 2016 in Hannover haben wir den Vision Van vorgestellt: ein seriennahes Fahrzeug, dass immerhin 270 km Reichweite rein elektrisch haben wird. Wir sind sicher, dass diese Richtung von unseren Kunden sehr gut angenommen wird. Die Nachfrage nach unserem Erdgas-Sprinter ist weiterhin auf stabilem Niveau. Aus meiner Sicht hat einfach jede Antriebsart – abhängig von der Fahrzeugnutzung – ihre Berechtigung. Mit dem Vision Van hat Mercedes-Benz auf der letzten IAA Nutzfahrzeuge in Hannover einen beeindruckenden Ausblick auf die fernere Transporter-Zukunft gegeben.

Mit welchen firmen kooperieren sie dabei besonders eng?

Auf welche Innovationen dürfen wir uns schon kurzfristig freuen?

Wir arbeiten mit allen qualifizierten Partnern zusammen, da für uns die Kundenanforderung im Vordergrund steht: Geht nicht, gibt’s nicht.

Unsere Zukunftsinitiative adVANce hat das Ziel, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. In den nächsten fünf Jahren investieren wir rund 500 Millionen Euro in die Themen Digitalisierung, Automatisierung und Robotik im Transporter sowie innovative Mobilitätsangebote. Das Geschäftsfeld der Daimler AG entwickelt sich damit vom Fahrzeughersteller zum Systemdienstleister und bietet seinen Kunden neben seinen Basisfahrzeugen künftig integrierte und intelligente Gesamtsysteme an. Diese Lösungen haben das Potenzial, den Transport von Gütern und die Beförderung von Personen noch effizienter zu machen, und bieten den Kunden neben wirtschaftlichen Vorteilen auch völlig neue Möglichkeiten für ihr eigenes Geschäft. Darum können Sie sicher sein, dass die nächsten Jahre zahlreiche Innnovationen bringen werden.

möglichkeiten geht: Ein Mercedes-Benz ist immer auch ein Maßanzug, und der Erfolg gibt uns recht. Vor allem beim TCO überzeugen wir viele Gewerbekunden. Handwerker benötigen oft sehr spezielle und individuelle fahrzeuge. Wie ist Ihre Zusammenarbeit mit Aufbauherstellern und fahrzeugeinrichtern?

den Vito gibt es in den drei Antriebsvarianten „front“, „Hinterrad“ und „Allrad“. Wie hoch ist der 4×4-Anteil in österreich?

Der Allrad ist natürlich ein klassisches Thema für Österreich und gewinnt auch massiv an Bedeutung. Mittlerweile ist der Allrad die wichtigste Antriebsform beim Vito. spüren sie ein verstärktes Interesse nach alternativen Antrieben in diesem segment? fragen Ihre Kunden nach Erdgas-, Hybridoder Elektro-Versionen?

Der Vito war der erste Transporter mit Elektroantrieb. Wir haben also 2011 schon gezeigt, was

„Der Allrad ist natürlich ein klassisches Thema für Österreich und gewinnt auch massiv an Bedeutung.“

BOTT VARIO: Viel mehr als Ladungssicherung Der profilierte Hersteller punktet mit vielseitiger Modularität und individuellen Komplettlösungen. Robustheit und Langlebigkeit standen bei der Entwicklung der bott vario Fahrzeugeinrichtung im Vordergrund. Ihre besondere Modularität ermöglicht es zudem, sie wie mit einem Baukasten zu planen und zu konfigurieren. Sie lässt sich exakt an den individuellen Bedarf im entsprechenden Gewerk anpassen. So bietet bott mit seiner langjährigen Erfahrung die passende Lösung für die Sicherheit im Straßenverkehr und effizientes Arbeiten. OPTIMALE KONSTRUKTION Der Materialmix der bott vario Fahrzeugeinrichtung aus Stahl, Aluminium und Kunststoff sorgt für das optimale Verhältnis aus Stabilität und geringem Eigengewicht. Dies bietet eine größtmögliche Nutzlast im Servicefahrzeug bei optimaler Ladungssicherheit. Großer Wert wurde auch auf die Sicherheit im Straßenverkehr gelegt– sei es für den Fahrer, andere Verkehrsteilnehmer oder die Fracht. Hierzu führt bott regelmäßig Crash-

und Sicherheitstests in Zusammenarbeit mit der Automobilindustrie und dem TÜV durch. Alle bott vario Produkte erfüllen aktuelle Sicherheitsrichtlinien im Straßenverkehr, so auch die Norm ECE R44. Schubladen, Koffersysteme und bottBoxen schaffen Ordnung und Übersicht über Material und Equipment in der bott vario Fahrzeugeinrichtung. Für das sichere Unterbringen von Leitern und Kabeltrommeln bietet die bott vario Fahrzeugeinrichtung ebenfalls passende Elemente. So sind Werkzeuge, Material und Kleinteile immer an ihrem Platz, schnell griffbereit und sicher verstaut, besonders auch bei kritischen Situationen im Straßenverkehr. Von der Beratung über den Einbau bis zur Auslieferung des Fahrzeugs und den After Sales Service bietet bott umfassende Dienstleistungen an. Auch die Beschriftung des Servicefahrzeugs und die Umsetzung von Sondereinbauten inklusive Integration in die Fahrzeugelektrik übernimmt bott.


Aus der praxis Flotte In neun Tagen zur Maßküche – das verspricht man beim Küchenproduzenten Haka aus Traun. Wenig verwunderlich, dass ein Teil dieses Versprechens auch die Lieferung betrifft. Kürzlich hat man dazu gleich 50 (!) Ford Transit Custom in Dienst gestellt. „Als Produktionsund Handelsunternehmen ist es uns besonders wichtig, Flottenfahrzeuge mit geringen Laufzeitkosten und maximaler Sicherheit für unsere Außendienst-Mitarbeiter einzusetzen. Diese Aspekte vereint für uns der Ford Transit Custom am besten“, sagt Haka-Geschäftsführer Gerhard Hackl (links mit Florian Weiss von Ford).

Flotte Küchen dank Ford

FUHR_TGE_390x180_17_Hafen NEU:Layout 1

23.05.2017

13:30

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NEU: MAN TGE. DER TRANSPORTER MIT LKW-SUPPORT. Typisch MAN: Der neue MAN TGE: 3,0 bis 5,5 Tonnen Gesamtgewicht, eine Vielfalt an Aufbauten, Antrieben, Ausrüstungen – und Dienstleistungen mit der über 100-jährigen Nutzfahrzeugkompetenz von MAN. Mehr Info bei Ihrem MAN-Partner oder unter www.van.man/at


Iveco Praxis-Check

Daily-Testfahrer gesucht! Wollen Sie den neuen Iveco Daily für kommende Ausgaben unseres Magazins auf seine Praxistauglichkeit überprüfen? Wir suchen weitere Tester aus dem Leserkreis des fuhrpark SPECIAL für unsere Praxis-Checks! Interesse? Schicken Sie bitte Ihre Kontaktdaten mit dem Betreff „Praxis-Check“ an e.witty@wirtschaftsverlag.at, die Redaktion wird sich bei Ihnen melden.


AUS DER PRAXIS FUHRPARKMANAGEMENT Beeindruckend Insgesamt sind rund 1.900 Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht im Fuhrpark zu finden.

Interview

„Auf Ausgewogenheit bedacht“ Horst Gasser verantwortet das Fuhrparkmanagement bei Österreichs größtem Bauunternehmen STRABAG. Wir haben ihn nach den Kriterien bei der Fahrzeugbeschaffung befragt. Herr Gasser, auf welche Kriterien achten Sie besonders bei der Auswahl Ihres Fuhrparks?

Drei Punkte sind uns wichtig: Ausgewogenheit zwischen den wirtschaftlichen und technischen Aspekten. Innovationen sollen so rasch wie möglich in die Neuanschaffungen einfließen. Und die optimale Anpassung der Fahrzeugzusammenstellung an die Einsatzanforderungen!

„Bei den leichten Nutzfahrzeugen verfolgen wir eine Mehrmarkenstrategie.“

Die STRABAG besitzt einen Fuhrpark von 1.900 leichten Nutzfahrzeugen bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht. Welche Marken und Typen kommen dabei hauptsächlich zum Einsatz?

Wir arbeiten in diesem Segment mit mehreren namhaften Nutzfahrzeug-Herstellern zusammen, verfolgen also eine Mehrmarkenstrategie, um eine optimale Verfügbarkeit für unsere Baustellen zu gewährleisten. Die Typenauswahl erfolgt nach den Erfordernissen der Bau-

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stellen. Vorrangig beschaffen wir Doppelkabinen-Pritschen und Kastenwägen bis 3,5 t Gesamtgewicht. Wie hoch ist die durchschnittliche Jahresfahrleistung dieser Fahrzeuge?

Die durchschnittliche Jahresfahrleistung liegt in etwa zwischen 30.000 km und 35.000 km, abhängig vom Einsatzgebiet. Setzen Sie auf alternative Treibstoffe, wie z. B. Biodiesel (oder ähnliche)?

Die Entwicklungen bei alternativen Treibstoffen werden laufend beobachtet. Das ist in unserem Fuhrpark derzeit jedoch kein Thema, da die Fahrzeuge bis dato nur bedingt damit „umgehen“ können. Im harten Baugeschäft spielt auch Traktion eine wichtige Rolle. Wie hoch ist der Allradanteil bei den leichten Nutzfahrzeugen?

Der Allradanteil bei leichten Nutzfahrzeugen


FUHRPARKMANAGEMENT AUS DER PRAXIS

liegt bei uns unter fünf Prozent. Eine Investition in diese Richtung wird gezielt vorgenommen und erfolgt meist in Sondersparten wie bei Tunnel- oder auf Höhenbaustellen.

Horst Gasser, Fuhrparkmanager STRABAG

Facts

Auf welche Ausstattungsdetails legen Sie bei der Anschaffung in diesem Segment ­besonderen Wert?

Bei den Ausstattungsdetails orientieren wir uns am aktuellen Stand der Technik. Wir legen besonderen Wert auf Sicherheit und eine optimale Fahrzeugnutzung. Haben Sie sich bereits näher mit dem autonomen Fahren auseinandergesetzt?

Wir verfolgen natürlich auch hier die laufende Entwicklung. Der Fortschritt, dass Fahrzeuge immer mehr mit der Umgebung vernetzt sind, lässt sich nicht mehr aufhalten. Die Vernetzung ist eine wesentliche Voraussetzung für das autonome Fahren. Die Innovation „auto-

nomes Fahren“ ist aber vorrangig für die Logistikbranche ausgelegt und wird kurzfristig eher nicht im Baubereich verwendbar sein.

Der STRABAGFuhrpark besteht aus 1.900 (!) leichten Nutzfahrzeugen (bis 3,5 Tonnen ­Gesamtgewicht). Hier kommen Kasten­ wägen, Pritschen mit Doppelkabinen sowie Busse zum Einsatz. Im schweren Bereich über 3,5 Tonnen ­Gesamtgewicht zählen 300 Spezial­ fahrzeuge, Sattelzugmaschinen sowie Drei-Seiten-Kipper zur eigenen Flotte.

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TeST eLekTro-nISSan

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SPECIAL

TeST: eL

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ZWEI AnsCHLüssE Rechts ist die Verbindung für schnellladungen. PRAKTIsCH Zwei schiebetüren erleichtern den Einstieg.

Nissan e-NV200 Kombi

erfreuliche elektro-ergänzung Die Strom-Version des kleinen Nissan-Personentransporters ist ein kostengünstiger Einstieg in die Welt der Elektromobilität und ermöglicht lokal emissionsfreie Shuttle-Fahrten.

fAKTEn Motor: Drehstrom-Elektromotor, 80 kW (109 PS) Eigengewicht: 1.505 kg Nutzlast: 579 kg Kofferraum: 2,27 – 3,1 m3 Wendekreis: 11,3 m Höchstgeschwindigkeit: 123 km/h VOR-/nACHTEILE + Raumangebot + Fahrkomfort + Umweltimage - nur fünf Sitze - Reichweite

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Ein bisschen Nervenkitzel ist bei den ersten Ausfahrten mit einem Elektroauto immer mit an Bord. Wie schaut es mit der tatsächlichen Reichweite aus? Wo ist die nächste Lademöglichkeit? Verzichten wir auf die Heizung? Mit zunehmenden Kilometern hinter dem Steuer und dem Fahrpedal wächst aber zumeist die Zuversicht und man kann das geräuscharme und lokal emissionsfreie Fahren mehr und mehr genießen. Mittlerweile steht aber auch schon ein recht flächendeckendes Netz von Schnellladestationen bei Tankstellen und Supermärkten bereit, wo eine Vollladung in etwas mehr als 20 Minuten absolviert werden kann. Derartige Stationen können auch am Firmengelände installiert werden. Der Ladevorgang an einer konventionellen Haushaltssteckdose dauert länger und findet optimalerweise während der Nachtstunden statt.

VOLLEs dREHMOMEnT Erfreulicher Nebeneffekt eines Elektromotors unter der Haube ist das bereits ab dem Anfahren zur Verfügung stehende maximale Drehmoment (254 Nm beim Testauto). Die vom Hersteller angegebene maximale Reichweite von 167 km konnten wir nicht erreichen, mehr als rund 120 km haben wir nicht geschafft. Wer die 80 kW des Drehstrommotors voll aus-

fuhrpark Special 02-2017

schöpft, kann den Nissan mit der stufenlosen Automatik in 11,5 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen, die Höchstgeschwindigkeit beträgt überschaubare 123 km/h. Innenraumkomfort, Platzangebot und Variabilität entsprechen den konventionell angetriebenen NV200-Modellen. Praktisch im Alltag sind auch hier die beiden seitlichen Schiebetüren.

HOHEs UMWELTIMAgE Für definierte Einsätze und überschaubare Tagesfahrleistungen ist der e-NV200 eine attraktive und durchaus praktische Fuhrparkergänzung mit hohem Umweltimage. Bei der Anschaffung bietet Nissan seinen Kunden unterschiedliche Modelle mit wahlweise Batteriekauf oder -miete, die Eintragungen auf der Preisliste beginnen bei 24.874,– Euro (netto). awd


erDgaS-Vw TeST

KAsTAnIEnBRAUn Bei VW heißt die farbe „chestnut brown“. ZWEIfACH der Caddy TgI hat Tanks für Erdgas und superbenzin.

VW Caddy Maxi 1,4 TGI

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mit wenn und aber Längere Strecken mit einem Erdgasfahrzeug sind bisweilen immer noch eine Herausforderung, am Auto liegt das am allerwenigsten. Besser geht nicht: In der umfangreichen Caddy-Preisliste ist der 1,4 TGI das einzige Modell, das sich für die Effizienzklasse „A+“ qualifiziert. Naturgemäß übernimmt er dank des niedrigsten Wertes bei den Kohlendioxid-Emissionen (116 g/km) auch die Spitze in diesem – gut vergleichbaren – Kapitel innerhalb der Caddy-Familie. Beim Norm-Kraftstoffverbrauch fällt der direkte Vergleich schon viel schwieriger aus – auch wenn der Erdgaskonsum sogar auf zwei unterschiedliche Arten ausgedrückt wird (in kg / 100 km und in kg/m³). Durch den unterschiedlichen Energiegehalt von Erdgas (CNG = Compressed Natural Gas / komprimiertes Erdgas) und flüssigen Kraftstoffen lassen sich hier kaum stringente Aussagen treffen. Auch der Vergleich an der Tankstelle hat seine Tücken, da Erdgas nur schwer bis zu einem identen Befüllungsgrad getankt werden kann. Das Auffüllen der ErdgasVorräte ist aber auch aufgrund der Infrastruktur nicht immer einfach: Vor zwei Jahren gab es beispielsweise noch eine CNG-Zapfsäule bei der OMV-Tankstelle in Haid bei Linz, diese wurde mittlerweile abgebaut. Ein Verzeichnis aller aktuellen Tankmöglichkeiten findet sich übrigens auf erdgasautos.at im Internet. Bei der OMVStation in Wien-Inzersdorf musste man als Fahrer eines Erdgas-Caddy außerdem vor der Betankung das Zulassungsdatum seines Fahrzeuges

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SPECIAL

DgaS TeST: er

nachweisen – CNG-Modelle der Baujahre 2006 bis 2010 waren im Testzeitraum von einer VWRückrufaktion wegen der Gefahr berstender Gastanks betroffen.

KULTIVIERT UnTERWEgs Abgesehen von diesen Herausforderungen präsentierte sich der Caddy TGI als kultivierter und komfortabler Reisebegleiter. Dank des BenzinReservetanks mit seiner Reichweite von rund 150 Kilometer ist man auch nicht auf die reine GasInfrastruktur angewiesen. Der CNG-Caddy ist vom Drehmomentverlauf zwar nicht ganz so spritzig wie seine TDI-Kollegen, lässt mit seinen Fahrleistungen (13,7 Sekunden für den Sprint auf Tempo 100 und 174 km/h Spitze) aber keine Langeweile aufkommen. Höchste Praxistauglichkeit verkörpern das logisch aufgebaute Cockpit und der großzügige Innenraum des Caddy Maxi. Lob gilt auch den Schiebetüren, die das Einsteigen in die zweite und dritte Reihe erleichtern, und dem gut nutzbaren und ausreichend dimensionierten Kofferraum. Einzig bei der Anhängelast bietet der CNG-Caddy den niedrigsten Wert in der Modellpalette. Tadellos funktionierte die aufpreispflichtige „automatische Distanzregelung ACC bis 160 km/h“, die viel zu einer entspannten Fahrweise auf der Autobahn beitrug. awd

AUfgERÄUMT Klassisches VW-Cockpit im Erdgas-Caddy

fAKTEn Motor: 1,4-Liter-4-Zylinder-CNG, 81 kW (110 PS) max. Drehmoment: 200 Nm bei 1.500 – 3.500/min Eigengewicht: 1.651 kg Nutzlast: 629 kg Anhängelast: 1.200 / 750 kg Preis: ab 20.585,76 Euro (netto) VOR-/nACHTEILE + effizienter Motor + hoher Fahrkomfort + gutes Raumkonzept - Tankstellenangebot

02-2017 fuhrpark Special

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Würth Fahrzeugeinrichtung

Der Einbau erfolgt binnen zwei Wochen nach dem ersten Planungstermin.

Würth

Beste Ordnung mit System Maßgeschneiderte Fahrzeugeinrichtungen für die mobile Materialversorgung von Handwerksbetrieben und Monteuren bietet Würth mit seinem ORSYmobil-Programm. Ein bekanntes Sprichwort hat auch im Arbeitsalltag Gültigkeit: „Ordnung ist das halbe Leben!“ Gemäß diesem Motto präsentiert sich ORSYmobil von Würth. In wahlweise variabler oder modularer Bauweise können beinahe unbegrenzte Variationen für ein individuelles C-Teile-Management zusammengestellt werden. Arbeitsmaterial, Werkzeuge und Maschinen können so kompakt, übersichtlich und sicher verstaut werden. Vergessene Kleinteile, durch unsachgemäßen Transport defekte Maschinen oder verlorenes Verbrauchsmaterial gehören der Vergangenheit an.

GEMEINSAME PLANUNG Um die richtige Entscheidung zu treffen, ist eine fundierte Beratung durch einen Spezialisten maßgebend, denn individuelle Bedürfnisse sollten schon bei der Planung berücksichtigt werden. Würth bietet dafür ein 3-DPlanungstool an, mit dessen Hilfe gemeinsam

Die Beratung mit 3-DPlanungstool erfolgt gemeinsam mit einem Spezialisten. Eine optimale Konfiguration berücksichtigt die individuellen Bedürfnisse von Handwerkern und sorgt für effiziente Arbeitsabläufe.

30 fuhrpark Special 02-2017

mit dem Kunden die perfekte Lösung erarbeitet wird. Funktionalität und Sicherheit stehen dabei im Vordergrund. Binnen zwei Wochen nach dem ersten Planungstermin kann das Fahrzeug übernommen werden. Eine optimal geplante Fahrzeugeinrichtung ermöglicht dem Handwerker effiziente Arbeitsabläufe, die Zeit und Geld sparen. Die Serviceleistung von Würth reicht von der professionellen Planung bis zur fertigen Ausstattung mit hochwertigen Maschinen, Werkzeugen und sonstigen Materialien aus dem Ge- und Verbrauchsgüterbereich. Die variable Fahrzeugeinrichtung in Ständerbauweise lässt sich bis ins Detail an unterschiedliche Bedürfnisse anpassen. Das modulare System mit vorgefertigten Stahlbauelementen ist für härteste mechanische Beanspruchungen konstruiert und sehr robust. Die Fahrzeugeinrichtung wird einbaufertig zusammengestellt und für alle gängigen Hersteller und Fahrzeugtypen vormontiert. Optimale Erweiterung zur ORSYmobil Fahrzeugeinrichtung ist der Dachgepäckträger aus eloxiertem Aluminium. Er eignet sich für nahezu alle gängigen Fahrzeugtypen und garantiert eine lange Lebensdauer. Dank des niedrigen Eigengewichts lässt sich die Kapazität des Lieferwagens für Materialzuladung vergrößern. Der Dachträger besteht aus mehreren Bauteilen und lässt sich schnell montieren. Mehr Informationen: www.orsymobil.at


verbrauchsduell man TGE

Verbrauchsduell

Sparsam unterwegs Knapp nach seiner Markteinführung in diesem Frühjahr bitten wir den neuen MAN TGE zum Verbrauchsduell. Dafür suchen wir effiziente und ambitionierte Testfahrerinnen und Testfahrer. Mit dem MAN TGE betritt dieser Tage ein sehr ehrgeiziger Rivale die heißumkämpfte Bühne der Transporter-Welt mit höchstzulässigen Gesamtgewichten zwischen 3,0 und 5,5 Tonnen. Einer der Pluspunkte, die der traditionsreiche Hersteller mit dem Löwen im Logo für seine neue Baureihe verspricht, ist deren Wirtschaftlichkeit und der sparsame Kraftstoffverbrauch. Diese Tugenden wollen wir mit einem „Verbrauchsduell“ auf ihre Praxistauglichkeit überprüfen. Das Duell wird mit zwei identen TGE-Modellen unter 3,5 Tonnen (gültiger Führerschein der

Klasse B ist erforderlich) auf einer abwechslungsreichen Teststrecke in Niederösterreich stattfinden. Start und Ziel sind im MAN Truck & Bus Center Leopoldsdorf bei Wien vorgesehen. Jeder Fahrer / jede Fahrerin wird im Cockpit durch eine Person aus dem „fuhrpark SPECIAL“-Team begleitet. Auf halber Strecke gibt es eine Pause, in der die Duellanten zum Mittagessen eingeladen werden. Im Ziel werden Verbrauch und Sieger oder Siegerin ermittelt. Eine Urkunde und Anerkennungspreise gibt es aber in jedem Fall für beide hinter dem MAN-Steuer.

Mitmachen Bewerbungen für unser „Verbrauchsduell“ bitte bis 15. Juli 2017 ausschließlich per E-Mail an e.witty@ wirtschaftsverlag. at, Eigenanreise zu MAN nach Leopoldsdorf. Gültiger PkwFührerschein (Klasse B) erforderlich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitarbeiter des Österreichischen Wirtschaftsverlages, von MAN sowie deren Angehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Kl e 2019

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Informationen und Teilnahmekriterien unter: Fachgruppe Klein-Transporteure | Wirtschaftskammer Wien T 01/514 50-3568 | E fg.kleintransporteure@wkw.at | W wko.at/wien/kleintransporteure

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n s po r te -T ra Das Zeichen n i für Seriosität KT-GÜTESIEGEL und Qualität der WIE N Wiener Klein-Transporteure!


Aus der praxis Fahrer im fokus

Bilder an Bord

Franz Haunschmid hat vor 27 Jahren von Elektriker auf Transportunternehmer umgesattelt. Seine Zuverl채ssigkeit und Flexibilit채t wissen Galeristen, K체nstler und Sammler zu sch채tzen und vertrauen ihm ihre wertvollen Kunstwerke an.

32 fuhrpark Special 02-2017


Fahrer im fokus aus der praxis NEUANFANG Als ihn der ­Beruf des Elektrikers nicht mehr freute, stieg Franz Haunschmid im Jahr 1990 ins Transportgewerbe ein. Mit einem alten VW-Bus, den er damals um 6.000 Schilling erwarb, machte er sich selbstständig. Sein letzter Kunde als Elektriker – ein Galerist, bei dem er eine Lichtanlage im Schauraum installierte – bat ihn, ein Bild zu einem Kunden mitzunehmen, und wurde so sein ers­ ter Kunde als Transporteur. Seither hat sich Haunschmid auf den Transport von Kunst­ werken wie Skulpturen, ­Antiquitäten und Gemälden spezialisiert. Im Hotel Imperial tauscht er ein Bild von Sabine Wiedenhofer gegen ein aktuelleres Werk der Wiener Künstlerin aus. Ein Freund der Malerin hilft ihm bei Hängung und Verladung. Ins Palais Kinsky liefert er Konditorwaren für das ­Buffet im Rahmen einer ­Gemälde-Auktion.

GEBRAUCHSSPUREN Haunschmids Mercedes Sprinter hat bereits acht Jahre auf dem Buckel und zeigt deutliche Gebrauchsspuren. Für den Kunst-Transporteur ist die ramponierte Karosserie, die auch kein Logo ziert, ­eine Sicherheitsmaßnahme. Kaum jemand würde in ­diesem Fahrzeug wertvolle Gemälde vermuten. Der heute 65-Jährige denkt noch lange nicht an die ­Pension. Stress sei sein Jungbrunnen, sagt er und jongliert gelassen via Handy mit Abhol- und Zustellterminen. Seine Stammkunden wissen seine Flexibilität und Zuverlässigkeit zu schätzen. Engagiert im Fachgruppenausschuss der Kleintransporteure, setzt sich Haunschmid unter anderem für die Parkerlaubnis für Transporter in Anrainerzonen ­sowie für die Gleichstellung mit Taxis und Bussen bei den Innenstadt-Durchfahrten ein.

02-2017 fuhrpark Special

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SerVICe LeaSInganBIeTer

Externes Fuhrparkmanagement

gut aufgehoben Externes Fuhrparkmanagement bietet Unternehmen, die keine Inhouse-Kapazitäten stemmen können, neue Möglichkeiten. Dabei ist Dienstleistung nicht gleich Dienstleistung – die folgende Auflistung zeigt die wichtigsten Leistungen der unterschiedlichen Anbieter im Überblick. fIRMA

ALd Automotive fuhrparkmanagement & Leasing gmbH, Rivergate, Handelskai 92, Gate 1, 1200 Wien Tel.: 01/526 52 25-0, Fax: 01 5265225125

www.aldautomotive.at

Alphabet Austria fuhrparkmanagement gmbH, Siegfried-Marcus-Straße 24, 5020 Salzburg, Tel.: 0662/83794800, Fax: 0662/8379-4699

www.alphabet.at

ARVAL Austria gmbH, Businesspark Marximum – Modecenterstraße 17, Objekt 4/OG3/B, 1110 Wien Tel.: 01/706 98 20, Fax: 01/706 98 20-99

www.arval.at

Raiffeisen-IMPULs-fuhrparkmanagement gmbH, Europaplatz 1a, 4020 Linz, Tel.: 0732/6596-25973, Fax: 0732/6596-25979

www.ril.at

LeasePlan österreich, ClemensHolzmeister-Straße 6, 1100 Wien Tel.: 01/601 02-0, Fax: 01/601 02-100

www.leaseplan.at

Porsche Bank Ag, Vogelweiderstraße 75, 5020 Salzburg, Tel.: 0662/46 83-0, Fax: 0662/46 83-2903

www.flottenmanagement.at

Raiffeisen-Leasing fuhrparkmanagement gmbH, Mooslackengasse 12, 1190 Wien, Tel.: 01/716 01-8090, Fax: 01/716 01-8029

www.raiffeisen-leasing.at

flottenmanagement gmbH Am Belvedere 1, 1100 Wien s Leasing: Tel.: 050100-27652; WSD Leasing: Tel.: 050100-74652, Fax: 0501009-27652 oder DW-74652

www.s-leasing.at www.wsd-leasing.at

sixt Leasing gmbH Ortsstraße 18a, 2331 Vösendorf, Tel.: 01/505 26 40, Fax: 01/505 26 40-14

www.sixt-leasing.at

sixt Mobility Consulting österreich gmbH Ortstraße 18a, 2331 Vösendorf, Tel.: 01 505 26 40-0, Fax: 01 505 26 40-9

UniCredit Leasing Austria, Shuttleworthstraße 17, 1210 Wien, Tel.: 05 05 88-0, Fax: 05 05 88-93656

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Ausblick Lastenfahrräder

Foto: Ralf Hauser

Mit Muskelkraft

WELCHE EINSÄTZE? Dass Lastenfahrräder für den Transport von Baustellenaushub oder für den Fernverkehr eher nicht geeignet sind, liegt auf der Hand. Im innerstädtischen Bereich von Großstädten jedoch kommen sie vereinzelt zum Einsatz. In Budapest kooperiert ein Lastenradunternehmen mit einem Paketdienst. Das Lastenradunternehmen übernimmt die Zustellung von Paketen von einem städtischen Hub zu den Empfängern in der Innenstadt von Budapest. In Hamburg wird ein Konzept von mobilen Hubs getestet. Dabei handelt es sich um Container, die so lange abgestellt werden, bis alle Pakete auf Las­ tenräder oder in Lieferwägen verladen wurden. Und wie sieht’s in Wien aus? In Wien werden Lastenräder

sporadisch für den Transport eingesetzt. Es gibt ein paar Unternehmen, die in dieser Transportnische tätig sind. Ein Delikatessensupermarkt im ersten Bezirk und eine Supermarktkette nutzen Lastenräder in der Innenstadt, um Bestellungen auszuliefern, Paketdienste ­bedienen sich in geringem Ausmaß dieses Transportmittels für die Zustellung. Abschließend sei noch erwähnt, dass es auch ein Restaurant in Wien gibt, das sein Catering komplett mit Lastenfahrrädern abwickelt.  Johannes Adensamer

Foto: Fürthner/Mobilitätsagentur

Seit ein paar Jahren gesellt sich ein weiteres Fahrzeug als Transportmittel zur Runde der Lieferwägen, Vans, Sattelschlepper, Kipplaster, Betonmischer usw. hinzu: das Lastenfahrrad. Zugegeben, die Lieferleistung dieses Fahrzeugs kommt an die gewohnten Transportleistungen kaum heran. Es gibt aber schon Modelle, die eine Nutzlast von bis zu 250 Kilogramm oder mehr schaffen oder Fracht mit der Grundfläche einer Euro­ palette transportieren können.

GroSSe Vielfalt Lastenräder gibt es mittlerweile in den unterschiedlichsten Ausprägungen.

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Drei lohnende Geschäftsmodelle. Unser Antrieb ist Innovation.

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