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PKW-SPeciAl

01 2012

baufahrzeuge alles üBer fuhrParK & flotte Citroën DS5

Wie gott in Frankreich Auf einen Blick

eine umfassende C-segmentübersicht erleichtert die suche nach dem passenden Kompakten

Schnell zur tanke

selbstversuch an Wiens erstem fastcharger für elektroautos

in oder out?

www.wirtschaftsverlag.at

inhouse-Kompetenz oder externes flottenmanagement - was macht wann sinn?

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Neu am markt

göttlich: Citroën Ds5 facelift: seat ibiza effizient: Kia cee‘d

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EDITORIAL NEWS

Happy Birthday, DS-Linie Im Focus Das vergangene Jahr war für die KfzLeasingbranche mehr als ein gutes. Rekordergebnisse von 15,7 Prozent Plus sprechen für sich. Auch der Bereich des Fuhrparkmanagements wächst um mehr als 30 Prozent, Full-Service-Verträge werden vermehrt in Anspruch genommen. Gute Vorzeichen für ein Business, in dem Transparenz und Effizienz an der Tagesordnung stehen. Anscheinend einfache Prinzipien, die essenziell für den Erfolg eines Unternehmens sind. Gerade im Fuhrpark dreht unprofessionelles Flottenmanagement mit zu wenig Ressourcen oder Know-how den Kostenhahn eher auf denn zu. Viele KMU haben genau das erkannt und leisten sich den – bezahlbaren – Luxus und kaufen entweder Know-how ein oder lagern einzelne Flottenmanagementbereiche aus. Die richtigen Partner sind dabei oft das Zünglein an der Waage zum gut funktionierenden Fuhrpark. Von der Auswahl des geeigneten Fahrzeugs über Finanzierungs- und Versicherungsformen und Werkstattpartnern reicht die Palette an Services, die Mobilität im Business garantieren. Mit der ersten Ausgabe des Pkw-Fuhrparkspecials, das Sie, werte Leserinnen und Leser, in Händen halten, soll ein gelungener Mix aus Fahrzeugneuvorstellungen, Autotests, Reparaturpartnern und Fuhrparkmanagementanbietern dabei helfen, Ihren Flottenalltag transparenter und effizienter zu gestalten. Zwei Mal pro Jahr informieren wir künftig über Technik, Trends und Entwicklungen in den Bereichen Fahrzeug und Fuhrpark für mehr Effizienz in Ihrem Unternehmen. Christina Andetsberger, Chefredakteurin

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Zwei Jahre ist es her, dass Citroën mit der Einführung des Citroën DS3 den Startschuss für eine neue Produktlinie gegeben hat. Seit März 2012 ist nun auch der Citroën DS5 und damit bereits das dritte Modell der DS-Linie auf Österreichs Straßen unterwegs. Insgesamt hat Citroën bereits 200.000 Modelle der DS-Linie verkauft – ein eindrucksvoller Beleg für die Erfolgsgeschichte einer neuen Produktlinie.

Ampera für Asfinag Das Fuhrparkunternehmen LeasePlan konnte sich aufgrund eines Kooperationsvertrags mit Opel 650 Stück Ampera in zwölf europäischen Märkten sichern. Anfang April übergab die LeasePlan AsfinagGeschäftsführer Dr. Josef Fiala das erste für Leaseplan in Österreich verfügbare Fahrzeug. „Der Einsatz des neuen Ampera ist für uns vor allem interessant, weil durch die neue Technologie – vor allem die Verwendung eines sogenannten ‚Range Extenders‘ – der Einsatzbereich wesentlich größer geworden ist“, meint Fiala. „LeasePlan Österreich ist zudem für uns der ideale Partner in Sachen Fuhrparkmanagement.“ Zum Einsatz kommt der Ampera in einer ersten Testphase am AsfinagStandort Wien als Poolcar, um Erfahrungswerte über das Verhalten und die Reichweite zu sammeln.

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iNHAlt KomPaKtKaiser Die wichtigsten C-Segment-Modelle auf vier Seiten zusammengefasst.

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Bestens Beraten Externe Fuhrparkmanagementunternehmen und ihre Dienstleistungen im Überblick.

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neWs üBersiCht C-segment neuVorstellungen sChon gefahren e-moBilitY in Der PraXis moDellPlaner

e-moBilitY Tanken an Wiens erster Schnellladestation - der Praxistest.

Kein KurBeln KIA Flottenmanager Stefan Wurzinger über modernes Fuhrparkmanagement und Mehrausstattung zu leistbaren Preisen.

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eDitoriAl NeWS

Happy Birthday, DS-linie im Focus Das vergangene Jahr war für die KfzLeasingbranche mehr als ein gutes. Rekordergebnisse von 15,7 Prozent Plus sprechen für sich. Auch der Bereich des Fuhrparkmanagements wächst um mehr als 30 Prozent, Full-Service-Verträge werden vermehrt in Anspruch genommen. Gute Vorzeichen für ein Business, in dem Transparenz und Effizienz an der Tagesordnung stehen. Anscheinend einfache Prinzipien, die essenziell für den Erfolg eines Unternehmens sind. Gerade im Fuhrpark dreht unprofessionelles Flottenmanagement mit zu wenig Ressourcen oder Know-how den Kostenhahn eher auf denn zu. Viele KMU haben genau das erkannt und leisten sich den – bezahlbaren – Luxus und kaufen entweder Know-how ein oder lagern einzelne Flottenmanagementbereiche aus. Die richtigen Partner sind dabei oft das Zünglein an der Waage zum gut funktionierenden Fuhrpark. Von der Auswahl des geeigneten Fahrzeugs über Finanzierungs- und Versicherungsformen und Werkstattpartnern reicht die Palette an Services, die Mobilität im Business garantieren. Mit der ersten Ausgabe des Pkw-Fuhrparkspecials, das Sie, werte Leserinnen und Leser, in Händen halten, soll ein gelungener Mix aus Fahrzeugneuvorstellungen, Autotests, Reparaturpartnern und Fuhrparkmanagementanbietern dabei helfen, Ihren Flottenalltag transparenter und effizienter zu gestalten. Zwei Mal pro Jahr informieren wir künftig über Technik, Trends und Entwicklungen in den Bereichen Fahrzeug und Fuhrpark für mehr Effizienz in Ihrem Unternehmen. Christina Andetsberger, Chefredakteurin

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Zwei Jahre ist es her, dass Citroën mit der Einführung des Citroën DS3 den Startschuss für eine neue Produktlinie gegeben hat. Seit März 2012 ist nun auch der Citroën DS5 und damit bereits das dritte Modell der DS-Linie auf Österreichs Straßen unterwegs. Insgesamt hat Citroën bereits 200.000 Modelle der DS-Linie verkauft – ein eindrucksvoller Beleg für die Erfolgsgeschichte einer neuen Produktlinie.

Ampera für Asfinag Das Fuhrparkunternehmen LeasePlan konnte sich aufgrund eines Kooperationsvertrags mit Opel 650 Stück Ampera in zwölf europäischen Märkten sichern. Anfang April übergab die LeasePlan AsfinagGeschäftsführer Dr. Josef Fiala das erste für Leaseplan in Österreich verfügbare Fahrzeug. „Der Einsatz des neuen Ampera ist für uns vor allem interessant, weil durch die neue Technologie – vor allem die Verwendung eines sogenannten ‚Range Extenders‘ – der Einsatzbereich wesentlich größer geworden ist“, meint Fiala. „LeasePlan Österreich ist zudem für uns der ideale Partner in Sachen Fuhrparkmanagement.“ Zum Einsatz kommt der Ampera in einer ersten Testphase am Asfinag-Standort Wien als Poolcar, um Erfahrungswerte über das Verhalten und die Reichweite zu sammeln.

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NeWS

Hybrid-Flaggschiff Der A8 hybrid ist die effizienteste Hybrid-Limousine in der Luxusklasse und zugleich der einzige europäische Vollhybrid im Segment. Als Parallelhybrid gebaut, ist er besonders effizient und vereint einen 2.0 Liter TFSI-Motor mit 211 PS mit einer unmittelbar dahinter montierten E-Maschine, die bei Bedarf über eine Kupplung zusammenarbeiten. Ergibt eine Gesamtsystemleistung von 245 PS und soll dank Ultraleichtbauweise 6,3 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen. Elektrisierend ist auch der Preis für den Luxushybrid: er startet bei 87.500 Euro.

WorlD greeN cAr 2012 Im Rahmen der Pressekonferenz der New York International Auto Show wurde der Mercedes-Benz S 250 CDI BlueEfficiency unter 23 Neufahrzeugen zum World Green Car 2012 gekürt. Bereits zum zweiten Mal konnte Mercedes-Benz Technologie das Rennen für sich entscheiden - 2007 war der E 320 BlueTec der Gewinner. Professor Dr. Thomas Weber, Mitglied des Vorstands der Daimler AG: „Die hocheffizienten Benzin- und Dieselmotoren in der S-Klasse beweisen, dass unsere Kunden auch ein Automobil der Luxusklasse mit gutem Gewissen fahren können. Hier ist der S 250 CDI das beste Beispiel: Mit einem Kraftstoffverbrauch von nur 5,7 Litern pro 100 Kilometer ist der S 250 CDI die sparsamste Luxuslimousine der Welt.“

mercedes-Benz s 250 CDi Blueefficiency

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c-SegmeNt Überblick

Die kompakte Klasse Das C-Segment ist umfassend wie kein anderes - da fällt ohne den richtigen Überblick die Auswahl schwer. Auf den folgenden Seiten finden Sie die gängigsten Kompaktklasse-Kaiser inklusive der wichtigsten Daten auf einen Blick. Kaum ein Segment ist so dicht besetzt wie das der Kompakten. Jeder Hersteller – abgesehen von exotischen Nischen-Anbietern - hat ein Argument in dieser Klasse. Wobei sich der Begriff der Kompaktheit in eine Dimension ausgedehnt hat, die ehemalige D-Segment-Kandidtaten größenmäßig überflügelt hat: Die VierMeter-Grenze(n) sind längst signifikant über-

schritten, einige erreichen sogar mehr als 4,5 Meter. Wir haben unseren Überblick in alphabetischer Reihenfolge angelegt. Somit steht der VW Golf, der diesem Segment – der „Golf-Klasse“ - seinen Namen gegeben hat, in unserer Reihung an abschließender Stelle. Die technischen Daten und Preise beziehen sich jeweils auf das Basis-/Einstiegsmodell.

alfa romeo giulietta

BmW 316D

Das sportliche Designer-Stück all’italiana unter den Kompakten.

Mit einer Länge von 4,624 Metern ist er einer der größten in seiner Klasse.

1,4 TB Progression, Motor: R4, 1.368 ccm, Turbo, Leistung: 120 PS/88 kW, 0-100 km/h: 9,4 sec, Mix-Verbrauch: 6,4 l/100 km ROZ 95, CO2: 149 g/km, NoVA: 7 %, Preis: ab € 20.390,–

Motor: R4, 1995 ccm, Turbo, Leistung: 143 PS/105 kW, 0-100 km/h: 10,9 sec, Mix-Verbrauch: 4,4 l/100 km Diesel, CO2: 115 g/km, NoVA: 5 %, Preis: ab € 31.750,–

CheVrolet Cruze Er ist ein echter Europäer mit einem echt amerikanischen Vornamen. 1.6 LS 5-Türer, Motor: R4, 1.598 ccm, Leistung: 120 PS/88 kW, V-max: 182 km/h, 0-100 km/h: 12,0 sec, Mix-Verbrauch: 6,6 l/100 km ROZ 95, CO2: 156 g/km, NoVA: 7 %, Preis: ab € 15.290,–

CitroËn C4 Zwischen Limpousine und Van, familiengerechter Komfort à la française 1.4 VTi Attraction, Motor: R4, 1.397 ccm, Leistung: 95 PS/70 kW, V-max: 182 km/h, 0-100 km/h: 11,9 sec, Mix-Verbrauch: 6,1 l/100 km ROZ 95, CO2: 140 g/km, NoVA: 6 %, Preis: ab € 16.290,–

auDi a3 sPortBaCK Nicht nur gemäß seines Namens einer der Sportlichsten im C-Segment. 1,2 TFSI Attraction, Motor: R4, 1.197 ccm, Turbo, Leistung: 105 PS/77 kW, V-max: 192 km/h, 0-100 km/h: 11,3 sec, Mix-Verbrauch: 5,5 l/100 km ROZ 95, CO2: 127 g/km, NoVA: 5 %, Preis: ab € 23.670,–

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c-SegmeNt DaCia logan mCV

Kia Cee‘D

Der Rumäne unter den Franzosen ist auch der günstigste Wagen im C-Segment.

Technisch ein enger Hyundai-Verwandter, dennoch eigenständig im Auftritt.

1.6 MPI 5-sitzig, Motor: R4, 1,598 ccm, Leistung: 84 PS/62 kW, V-max: 163 km/h, 0-100 km/h: 14,3 sec, MixVerbrauch: 7,3 l/100 km ROZ 95, CO2: 169 g/km, NoVA: 9 %, Preis: ab € 8.790,–

1.4 CVVT Cool, Motor: R4, 1.396 ccm, Leistung: 90 PS/66 kW, V-max: 180 km/h, 0-100 km/h: 11,6 sec, Mix-Verbrauch: 5,5 l/100 km ROZ 95, CO2: 132 g/ km, NoVA: 5 %, Preis: ab € 17.290,–

forD foCus

fiat BraVo

Gewohnt sportlich und knackig, immer wieder von neuem jung.

Der Italiener hatte zwischen 2001 und 2007 eine Pause eingelegt.

1.6 Ti-VCT, Motor: R4, 1.596 ccm, Leistung: 85 PS/63 kW , V-max: 170 km/h, 0-100 km/h: 14,3 sec, Mix-Verbrauch: 5,9 l/100 km, CO2: 136 g/km, NoVA: 6 %, Preis: ab € 17.000,–

1.4 Active, Motor: R4, 1.368 ccm, Leistung: 90 PS/66 kW, V-max: 179 km/h, 0-100 km/h: 12,5 sec, Mix-Verbrauch: 6,3 l/100 km ROZ 95, CO2: 146 g/km, NoVA: 7 %, Preis: ab € 16.800,–

honDa CiViC Jüngst optisch und technisch aufgefrischt, nach wie vor spacig. S 1.4, Motor: R4, 1.339 ccm, Leistung: 100 PS/73 kW, V-max: 187 km/h, 0-100 km/h: 13,0 sec, Mix-Verbrauch: 5,4 l/100 km, CO2: 128 g/km, NoVA: 5 %, Preis: ab € 17.990,–

hYunDai i30 Der neu gemachte Beweis für die Europa-Orientiertheit der Koreaner. 1.4 CVVT, Motor: R4, 1.396 ccm, Leistung: 100 PS/73 kW, V-max: 182 km/h, 0-100 km/h: 13,2 sec, MixVerbrauch: 6,0 l/100 km ROZ 95, CO2: 139 g/km, NoVA: 6 %, Preis: ab € 15.999,–

lanCia Delta Metamorphose vom Rallye-Star zum gehobenen Kompaktklassler. 1.4 Tubojet Steel, Motor: R4, 1.368 ccm, Turbo, Leistung: 120 PS/88 kW, V-max: 195 km/h, 0-100 km/h: 9,8 sec, Mix-Verbrauch: 6,3 l/100 km ROZ 95, CO2: 146 g/km, NoVA: 7 %, Preis: ab € 19.990,–

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c-SegmeNt leXus Ct 200h Edler und exklusiver Vollhybrid, Bruder des Toyota Prius. Eco, Motor: R4, 1.798 ccm, DrehstromSynchronmotor, Leistung: 99 PS/73 kW, gesamt: 136 PS/100 kW, V-max: 180 km/h, 0-100 km/h: 10,3 sec, Mix-Verbrauch: 3,8 l/100 km ROZ 95, CO2: 87 g/km, NoVA: 2 %, Preis: ab € 29.280,–

merCeDes B-Klasse Neu und sportlich(er) gemachter Kompakter im Zeichen des Sterns. A180 BlueEfficiency: Motor: R4, 1.595 ccm, Leistung: 122 PS/90 kW, V-max: 175 km/h, 0-100 km/h: 10,4 sec, Mix-Verbrauch: 5,9 l/100 km ROZ 95, CO2: 137 g/m, NoVA: 6 %, Preis: ab € 22.340,–

mitsuBishi lanCer

mazDa 3 sPort

Die zivile Version des erfolgreichen RallyeSportlers.

Neulich verjüngter Japaner mit in Europa entwickelten Sport-Genen.

Sportback 1.6 Invite:, Motor: R4, 1.590 ccm, Leistung: 117 PS/86 kW, Vmax: 185 km/h, 0-100 km/h: 11,1 sec, Mix-Verbrauch: 5,7 l/100 km ROZ 95, CO2: 132 g/ km, NoVA: 5 %, Preis: ab € 18.380,–

1.6i Life, Motor: R4, 1.598 ccm, Leistung: 105 PS/77 kW, V-max: 181 km/h, 0-100 km/h: 12,2 sec, MixVerbrauch: 6,4 l/100 km ROZ 95, CO2: 147 g/km, NoVA: 7 %, Preis: ab € 15.990,–

sKoDa oCtaVia nissan leaf Der erste Vollelektrische in der Kompaktwagen-Klasse. Motor: E-Motor, Leistung: 109 PS/80 kW bei 6.150 U/min, Batterie: 24 kWh/90 kW, Vmax: 145 km/h, Reichweite 175 km, Kofferraumvolumen: 330 – 680 l. Leergewicht: ab 1.525 kg, Preis: ab € 37.490,– (inkl. Batterien)

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Der Tscheche ist mit 4,666 Metern der längste CKlassen-Kandidat. 1.4 MPI Active, Motor: R4, 1.390 ccm, Leistung: 80 PS/59 kW, V-max: 174 km/h, 0-100 km/h: 14,3 sec, Verbrauch: 6,4 l/100 km, CO2: 149 g/km, NoVA: 7 %, Preis: ab € 18.210,–

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c-SegmeNt Peugeot 308 oPel astra

Geht im PSA-Konzern optisch einen eigenständigen Weg.

Einer der langjährigsten Klassiker im C-Segment mit betont sportlichem Touch.

1.4 VTi Access, Motor: R4, 1.397 ccm, Leistung: 98 PS/72 kW, V-max: 182 km/h, 0-100 km/h: 12,7 sec, Mix-Verbrauch: 6,3 l/100 km ROZ 95, CO2: 144 g/km, NoVA: 7 %, Preis: ab € 18.500,–

1.4 ecoFlex Cool & Sound, Motor: R4, 1.398 ccm, Leistung: 87 PS/64 kW, V-max: 168 km/h, 0-100 km/h: 10,1 sec, Mix-Verbrauch: 5,5 l/100 km ROZ 95, CO2: 129 g/km, NoVA: 5 %, Preis: ab € 15.990,–

seat leÓn

renault mÉgane

Feuriger Spanier mit deutscher Technik, flott auch ohne den Slogan „auto emoción“ 1.4 Chili Copa, Motor: R4, 1.390 ccm, Leistung: 85 PS/63 kW, V-max: 172 km/h, 0-100 km/h: 14,1 sec, Mix-Verbrauch: 6,3 l/100 km ROZ 95, CO2: 147 g/ km, NoVA: 7 %, Preis: ab € 15.990,–

Vor kurzem optisch retuschiert und technisch upgedatet. 5-Türer, 1.6 Tonic, Motor: R4, 1.598 ccm, Leistung: 100 PS/74 kW, V-max: 190 km/h, 0-100 km/h: 10,9 sec, MixVerbrauch: 6,8 l/100 km ROZ 95, CO2: 159 g/km, NoVA: 8 %, Preis: ab € 17.950,–

suBaru imPreza Traditionell mit einem Vierzylinder-BoxerAggregat motorisiert. 1.5R Comfort, Motor: Boxer4, 1.498 ccm, Leistung: 107 PS/79 kW , V-max: 175 km/h, 0-100 km/h: 14,0 sec, Mix-Verbrauch: 7,6 l/100 km ROZ 95, CO2: 176 g/km, NoVA: 9 %, Preis: ab € 22.990,–

VolVo s40 Schwedischer Dynamiker mit traditionell solider Sicherheitstechnik. 2.0F Kinetic, Motor: R4, 1.999 ccm, Leistung: 145 PS/107 kW, V-max: 210 km/h, 0-100 km/h: 9,5 sec, Mix-Verbrauch: 7,7 l/100 km, CO2: 180 g/km, NoVA: 9 %, Preis: ab € 22.490,–

VW golf Namensgeber des C-Segments, der„Golf-Klasse“. In diesem Sinne der Leitwolf.

toYota auris Die Goldene Mitte zwischen Praxisbezogenheit und Sportlichkeit. 1.33 Young 3-Türer, Motor: R4, 1.329 ccm, Leistung: 99 PS/73 kW, V-max: 175 km/h, 0-100 km/h: 13,1 sec, MixVerbrauch: 5,9 l/100 km, CO2: 136 g/km, NoVA: 5 %, Preis: ab € 17.568,–

1,4 Trendline 3-Türer, Motor: R4, 1.390 ccm, Leistung: 80 PS/59 kW , V-max: 172 km/h, 0-100 km/h: 9,2 sec, MixVerbrauch: 6,4 l/100 km ROZ 91, CO2: 149 g/km, NoVA: 7 %, Preis: ab € 18.040,–

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NeuvorStelluNg Citroën DS5

Dreifach göttlich Als dritter Akt der DS-Linie startet der Citroën DS5 in Österreich. Ausgestattet mit viel Raffinesse soll er vor allem Liebhaber des Außergewöhnlichen anlocken. Mit einer effizienten Motorenpalette und einer Dieselhybridversion wird der DS5 auch für den Fuhrpark eine interessante Alternative. Glasdächer und Bedienelementen am Dachhimmel, Keyless-System etc.) bis zu „Sport Chic“ (zusätzlich mitlenkende Bi-Xenonscheinwerfer, Navigationssystem, Rückfahrkamera, Head Up-Display etc.) kann fast jeder Wunsch erfüllt werden.

hohe erwartungen an den Ds5 als flottenfahrzeug: tilman habeck, Direktor BtoB und Citroën select

Die Einführung der DS-Linie war wohl eine der raffiniertesten Schachzüge der französischen Marke mit dem Doppelwinkel – mehr Individualismus, mehr Design und noch mehr Verarbeitungsqualität überzeugen bis dato eine Vielzahl an Käufer. Erst vor Kurzem wurde der 200.000. Citroën aus der DS-Linie übergeben – passenderweise ein DS5. Die Kompaktlimousine in CoupéAnnäherung ist übrigens das erste Fahrzeug der Marke, das mit der Diesel-Full-Hybridtechnologie ausgestattet ist. Bei den Benzinmotoren startet der DS5 mit 156 PS und 6-Gang-Automatik, gedieselt wird ab 112 PS bis 163 PS bzw. 120 PS plus 27 oder 163 PS plus 37 beim Hybrid4.

für inDiViDualisten Drei Ausstattungslinien lassen keine Wünsche offen: von „Chic“ (16/17-Zoll-Leichtmetallfelgen, ABS, ESP, Berganfahrhilfe, 6 Airbags, Citroën eTouch, Geschwindigkeitsregler und –begrenzer, CD Audiosystem mit Lenkradfernbedienung, Klimaautomatik etc.) über „So chic“ (zusätzlich 18/19 Zoll Leichtmetallfelgen, Cockpit-Dach mit 3

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erfolgVersPreChenD „Unsere Erwartungen an dieses Fahrzeug sind sehr hoch“, so Tilman Habeck, Direktor BtoB bei Citroën Österreich. „Viele Unternehmen übernehmen den CO2-Ausstoß schon aktiv in Carpolicies, hier sind wir mit 99 Gramm CO2 pro Kilometer beim Hybrid4 in dieser Größenordnung ganz vorne mit dabei.“ Im Europavergleich seien Dienstfahrzeuge in Österreich sehr gut ausgestattet, Fahrzeuge hätten hier mehr Repräsentationswert. „Mit der DS-Linie, die quasi die Premiumlinie von Citroën repräsentiert, werden wir den technischen und designtechnischen Ansprüchen von Firmenkunden mehr als gerecht und freuen uns über das große Interesse.“ Der Citroën DS5 startet in Österreich ab 32.310 Euro - die Kosten pro Kilometer für den DS5 e-HDi liegen inklusive Park-Paket, Bluetooth-Freisprecheinrichtung und Metallic-Lackierung bei 0,29 Euro pro Kilometer (Ligne Business Angebot, Citroën Bank Leasing: 36 Monate und 120.000 km, Restwert garantiert). CitroËn Ds5 hYBriD4 im stadtverkehr kann der Ds5 rein elektrisch unterwegs sein, mittels fescher und informativer grafik in der mittelkonsole und farblich markierter anzeige im head-up-Display weiß man immer, wann man elektrisch unterwegs ist. Dabei kann der fahrer zwischen vier verschiedenen Betriebsarten wählen: auto-modus, zero-emission-Vehicle-modus, 4WD-modus und sport-modus.

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EN? NeuvorStelluNg

Seat Ibiza

UND Scharfer Blick

FU

die Karosser ieu Mit dem Faceliftwird des beliebten Seat Ibiza bietet die spanische Marke mehr Sportlichkeit und Komfort. da mein Fuh Individuelle Ausstattungslinien und verschiedene Pakete bieten umfassenden Spielraum und diverse Professionalität wenn was pa Gestaltungsmöglichkeiten. mal nterwegs , und in ehen – da erwa die Fondlehne auf die Sitzbank zu klappen - ab r am Lack oder d der Ausstattungsversion Style ist die Rücksitzässlich a bgewic bank im Verhältnis 60:40 geteilt. Alternativ kann h auf den Ser man zuvor die Sitzflächen senkrecht stellen, so da ist alles perfe entsteht eine nahezu ebene Ladefläche, während wie mandie kompakten es Fondkopfstützen ihrensic Platz in Nischen am Rücken der Sitzbank finden. Bei dachhoher Beladung bietet die und Kombiversion se ich mich, dann bis zu 1.164 Liter Stauraum. Selbst zwei n.« Fahrräder mit ausgebauten Vorderrädern finden dann ausreichend Platz. Die maximale Zuladung beträgt 515 Kilogramm.

ar tner

Steier mark: Komfort in serie

IdenticaSchon Niegelh in der Basisausstattung bietet der Ibiza so8081 Heiligenkreu wohl als Fünftürer als auch als Kombi zahlreiche Tel. 03134/22 74 Vorteile, darunter ein höhenverstellbares LenkIdenticarad, Halogenscheinwerfer, Jost Komfortsitze, höhen8564 Krottendor verstellbarer Fahrersitz. Für die Sicherheit der InTel. 03143/209 00 Eines der meistverkauften Modelle im Seg- sassen sorgt ein umfassendes Paket mit Airbag Identica Reiche ment präsentiert sich in neuem Gewand: der Ibi- für Fahrer und Beifahrer, Kopfthorax-Airbags, 8600 Br uck/Mur za soll vor allem durch dynamischere Formen Elektrohydraulische Servolenkung, ESP, ABS Tel. 03862/516 33

überzeugen. Die Änderungen sind dabei sehr u.v.m. Zur Serienausstattung des Ibiza ST Kombi moderat ausgefallen, die schnittigere Front und gehören Beleuchtung und Taschenhaken im GeKär nten: neue Scheinwerfer sind die wesentlichen Neue- päckraum. Auf Wunsch werden Netze und zuIdentica W aldem Verstaumöglichkeiten für den Laderungen. Geboten wird Bewährtes: vom Dreitürer sätzliche 9020 Klagenfur t über den für den gewerblichen Einsatz beliebten raum geliefert. Der neue Ibiza startet ab 10.990 Tel. 0463/713 32Ibiza ST Kombi bis hin zum etwas bissigeren Ibi- Euro mit Österreich-Paket (Audio Paket mit RaIdentica Podgor dio CD, Multifunktionslenkradhebel und manuWhat you see is what you get: za FR. In Sachen Motorisierung profitieren die 9122 Sankt Kanz eller Klimaanlage) ergibt sich ein Preisvorteil je audiopaket, multifunktions- Spanier von bewährter Volkswagen-Technik: moT el. 0664/243 06 lenkrad und manuelle Klima- derne TDI- und TSI-Triebwerke der neusten Ge- nach Modell von bis zu 600 Euro. anlage sind im Österreich-PaIdentica W elwic neration sowie die DSG- Getriebe oder das Startket erhältlich. 9431 St. Stef an seat iBiza Stopp-System sorgen für mehr Effizienz beim Tel. 04352/812 30 Antriebsstrang.

von 1,2 l mit 60 Ps bis 1,4 tsi mit 105 Ps Identica Benzin: Ofer ab 10.990,– 9560 Feldkirchen Bestens gerüstet Kombi st ab 12.540,– Tel. 04271/21 95 Der Ibiza ST überzeugt nicht nur mit einem Diesel: 1,2l tDi mit 75 Ps bis 2,0l tDi mit 143 Ps Identica Schnab stattlichen Basis-Kofferraumvolumen von 430 Liab 14.930,– 9611 Nötsch tern, sondern auch mit seiner Variabilität: Zur Kombiversion nur bis 1,6l tDi mit 105 Ps ab Tel. 04256/21 36 Vergrößerung des Ladevolumens gibt es zwei 18.590,–

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NeuvorStelluNg Kia cee’d

Bestseller 2.0 Der neue Kia cee’d steht in den Startlöchern und überzeugt in seiner zweiten Generation mit modernem Design und effizienteren Motoren. Ein Angriff auf das heiß umkämpfte C-Segment, der gelingen sollte.

starke ansage: bei ausstattung und Verarbeitungsqualität kann sich so mancher mitbewerb was abschauen.

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Länger, flacher, aerodynamischer ist sie geworden, die zweite komplett neue Runderneuerung des Dauerbrenners der koreanischen Marke Kia. Der neue cee’d ist mehr als gelungen und hat Flaggschiff-Potenzial, zumindest im CSegment. Hier soll der Kompakte auch fleißig Marktanteile gewinnen, was angesichts des hohen (und auch umgesetzten) Qualitätsanspruchs kein allzu großes Problem darstellen sollte. Alleine, was die Ausstattungs- und Sicherheitsdetails schon von der Basis angeht, kann sich der Mitbewerb warm anziehen, denn bei Kia ist das Preis-Leistungsverhältnis ein mehr als ausgewogenes. Nicht nur die inneren Werte des cee’d sind gewachsen, auch von außen sind 50 Millimeter (auf 4,31 Meter) Länge dazu gekommen. Was ihm besonders gut tut, ist die Reduzierung der Höhe auf 1,47 Meter, das tiefer gelegte Fahrwerk kombiniert mit einer breiteren Spur verleiht ihm einen wesentlich sportlicheren Auftritt als bisher.

DoPPelKuPPlung neu Bei aller Designverliebtheit und dem Vorsatz, beim Interieur ganze Arbeit zu leisten, wurden natürlich auch die Motoren überarbeitet. Dabei steht ein Leistungsspektrum von 90 bis 135 PS zur Verfügung. Die Modifizierungen haben im Durchschnitt zu einer Verbrauchseinsparung von vier Prozent geführt. Alle Motoren sind mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert, beim 1,6 Liter Diesel kann mit einer Sechsstufenautomatik ausgestattet werden, während der Benziner mit einem neuen Doppelkupplungsgetriebe überzeugt und somit noch harmonischere Schaltübergänge bei niedrigen Verbrauchswerten bietet. Natürlich sind für die Schaltversionen sowohl für Benziner als auch für Diesel das Kia EcoDynamics Label erhältlich, das durch Start-Stopp-System ISG, Leichtlaufreifen und energiesparender Lichtmaschine zusätzliche Verbrauchsvorteile bietet. Weiteres Plus: erstmalig sind beim Kia cee’d auch Komfortfeatures wie ein heizbares Lenkrad und Einparkassistent sowie Hightech-Details wie Spurhalte-Assistent, Xenon-Scheinwerfer oder etwa die innovative Flex-Steer-Lenkung zu haben. Natürlich gilt auch für den neuen cee’d die 7-Jahres-Werksgarantie (150.000 Kilometer). Diese ist fahrzeuggebunden und bleibt auch bei einem Besitzerwechsel bestehen, vorausgesetzt die Garantiebedingungen wurden eingehalten. Kia Cee‘D Die aggregate: ein 100 Ps-starker 1,4 liter-Benzinmotor mit mulitpoint-einspritzung, ein 135 Ps starker 1,6 liter Direkteinspritzer, gedieselt wird beim 1,4 liter motor mit 90 Ps, ein 110 bzw. 128 Ps starker 1,6 liter turbodiesel sorgt für zusätzlichen schub. Der Kia cee’d ist ab sofort als fünftürer in Österreich zu haben, die Kombiversion folgt im september. ab 16.790 euro, zum start stehen zwei sondermodelle Dynamic und Dynamic Pro mit 2.000 euro Preisvorteil im angebot.

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uN

Repanet – das Standox Netzwerk der Unfallreparaturspezialisten Kraftfahrzeugschäden gehören bei Fuhrparkleitern zum täglichen Geschäft. Ein verlässlicher Partner hilft hier, Zeit, Geld und Sorgen zu sparen. Alles aus einer Hand und immer in Ihrer Nähe: die unabhängigen Karosserie- und Lackierfachbetriebe des Repanet Netzwerkes. Repanet stellt die Anforderungen der Kunden in den Vordergrund. Service, Qualität und Ausstattung müssen stets einem hohen Standard genügen. Durch den Qualitätsanspruch von Repanet sind beste Verarbeitung, moderne Betriebsausstattung, qualifizierte Mitarbeiter und hochwertige Materialien, die mindestens den Herstellervorschriften entsprechen, selbstverständlich. Repanet Werkstätten verstehen sich als moderne Dienstleistungsbetriebe mit einem umfassenden und kontinuierlichen Serviceangebot. Zertifizierte Abläufe schaffen Transparenz und ein optimiertes Preis-Leistungs-Verhältnis. Dies bezieht sich nicht nur auf die Kalkulation, sondern umfasst auch den eigentlichen Reparaturvorgang, z. B. durch moderne und alternative Reparaturmethoden bei Kleinschäden. Computerunterstützte Kommunikation und direkter Kontakt mit den Schadenssachbearbeitern beschleunigen die Auftragsabwicklung. Dies kann den Werkstattaufenthalt erheblich verkürzen. Repanet ist eine starke, internationale Gemeinschaft: mit mehr als 600 Betrieben in 15 europäischen Ländern. Und über 35x in Österreich! www.repanet.com

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teSt Mazda 5

groß, solide, sparsam teChniK neben der Dieselversion sind zwei weitere Benzinvarianten im Programm: der 150 Ps-starke zweiliter mit startstopp-automatik sowie das 116 Ps-starke 1,8 liter-aggregat. Die Co2-emissionen sind um 13 Prozent auf 138 gramm pro Kilometer gesunken. 116 Ps beschleunigen den CD116 in 13,7 sekunden von null auf 100. Der CD116 wird in der Basisversion ab 24.990 euro angeboten.

Deutlich sauberer und sparsamer als sein Vorgänger präsentiert sich der Mazda 5 als optimaler Flottenbegleiter. In Kombination mit dem kleinen 1,6 Liter Dieselmotor, der 116 PS über die Vorderräder auf die Straße bringt, ist man darüber hinaus auch ganz schön ökonomisch unterwegs. Drei Ausstattungslinien werden für den Kompaktvan angeboten, der sich übrigens im Handumdrehen zum 7-Sitzer verwandeln lässt und somit sowohl für Business als auch für den Familieneinsatz mit viel Variabilität punktet.

gute Basis Überzeugend ist beim Mazda 5 die Basisausstattung, die vor allem im Bereich der Sicherheitsfeatures gleich einiges abdeckt: Stabilitätskontrolle, Front-, Seiten-, Fensterairbags und Isofix sind serienmäßig inkludiert. Auch sonst präsentiert sich der 5er sehr agil, einzig im Volllastbetrieb stößt er

an seine Grenzen. Dafür verbraucht der kleine Diesel 5,2 Liter auf 100 Kilometer, das leichtere Triebwerk hat der 5er-Diät ein Minus von 120 Kilogramm beschert.

Mazda 6

Feste größe teChniK ein kleinerer turbolader sorgt beim CD129 für eine gleichmäßigere Kraftentfaltung bereits aus niedrigsten motordrehzahlen heraus. im Vergleich zu früher schafft diese DieselBasisvariante jetzt um vier Ps mehr und steigert das maximale Drehmoment um 30 auf 340 nm. Das bedeutet im schnitt ein minus von 6 Prozent beim Verbrauch des 2,2 liter Dieselaggregats über drei leistungsklassen.

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Seit seiner Einführung 2002 hat sich der 6er Mazda zu einer Fixgröße im Segment etabliert – mit dem CD129 als Sportdiesel-Variante wurde der Verbrauch um weitere sechs Prozent reduziert. Preislich startet der sportliche 6er mit dem 1,8 Liter-Aggregat und 120 PS bei 24.590 Euro in der Benzinerversion, der 129 PS Diesel mit Sechsgangschaltung wird ab 26.590 Euro angeboten. Bei den Karosserievarianten stehen Viertürer, Fünftürer und Sportcombi zur Verfügung.

signal wird das Angebot um den Berganfahr-Assistent erweitert. In puncto Ausstattung ist darüber hinaus auch ein neues Bluetooth-System verfügbar, das nicht nur Freisprechen mit dem Mobiltelefon ermöglicht, zusätzlich lässt sich damit Musik von MP3-Playern kabellos über das BOSESoundsystem abspielen.

umfassenD ausgestattet Die Ausstattungsfülle des Mazda6 wird durch eine Reihe elektronischer Assistenzsysteme aufgewertet. Zusätzlich zu Bixenon-Kurvenlicht, Spurwechselassistent, Einparkhilfe und Notbrems-

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BP


teSt Seat Alhambra Allrad

Büro auf vier rädern Ausgestattet mit 2 Liter-TDI-Aggregat und 140 PS bietet der Alhambra in der Allradversion nicht nur genug Platz für den Einsatz aller Art, sondern ermöglicht auch Einsätze in schwierigerem Gelände. Problemlos meistert der Familien- und Businessvan in unserem Test Einsätze jenseits gefälliger Autobahnen, was sich auch durch die Anpassung des Fahrwerks an 4x4-Bedürfnisse ergibt. Bei den Ausstattungen kann zwischen Reference, Style und der Sonderversion GT gewählt werden.

stufenlose anPassung Je nach Fahrsituation passt der Allradantrieb die Kraftverteilung stufenlos und blitzschnell an – im Extremfall fließt die gesamte Kraft zu den Hinterrädern. Als zentrales Bauteil dient eine Haldexkupplung, die elektronisch gesteuert und

teChniK

hydraulisch betätigt wird. Preislich startet der Seat Alhambra in der Allradversion und Ausstattungslinie Reference ab 35.200 Euro, überzeugt schon in der Basisausstattung mit umfassendem Komfort und ist zudem vorsteuerabzugsfähig.

Der durchzugsstarke turbodiesel bietet mit dem elektronisch gesteuerten allradantrieb sportlichkeit und volle traktion und somit sicherheit auf nahezu allen straßengegebenheiten und in fast allen fahrsituationen, wie alpine gebiete, bei regen, oder schnee. Das fahrwerk wurde nochmals speziell auf den allradantrieb abgestimmt, wodurch das fahrzeug volle traktionskraft bietet.

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teSt Hyundai i40

Business auf Koreanisch teChniK im neuen i40 verbaut hyundai erstmals seinen neuesten Vierzylinder-2-litergDi-Benzinmotor. er liefert ein höheres Drehmoment für mehr fahrspaß und sorgt für effizienten Kraftstoffverbrauch, emissionsreduzierung und ausgezeichnete nVh-eigenschaften.

Den Hyundai i40 als gelungen zu bezeichnen, kann gut und gerne als Untertreibung durchgehen. Die Designer haben es – nicht zuletzt dank der Anpassung der Koreaner an europäische Designlinien – geschafft, unter dem Motto „fluidic sculpture design“ eine Limousine zu bauen, die nicht zuletzt durch ein gut durchdachtes Innenraumkonzept für den gehobenen Businesseinsatz geradezu geschaffen ist. Bei den Aggregaten stehen zwei Benziner und zwei Dieselmotoren mit einem Leistungsspektrum von 116 bis 177 PS zur Verfügung.

Komfort in serie Neben der branchenüblichen Standardausstattung begeistert auch die i40 Limousine mit einer Vielzahl von serienmäßigen Features, die bei einigen Mitbewerberfahrzeugen als Optionsmöglichkeit mit zusätzlichen Kosten verbunden sind.

Bei den zusätzlichen Ausstattungslevels können Käufer zwischen „Europe“, „Premium“ und „Style“ wählen, insgesamt stehen sieben Pakete und acht Optionen zur weiteren Individualisierung zur Verfügung.

Lancia Delta

eleganter Flitzer teChniK 1,4 turboJet 16v multiair 103 kW (140Ps) Verbrauch: 5,7 l Preis: ab 23.290 euro

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Die Modellpflege des Delta ist Lancia gut gelungen. Signifikant ist das neue Markengesicht mit einem Frontgrill im Querrippendesign von Chrysler. Neben den einzelnen Ausstattungen sind erweiterte Kombinationsmöglichkeiten von Antrieben, Ausstattungen und optionalen Extras möglich. Neu sind beispielsweise die adaptive Stoßdämpferregelung Reactive Suspension System, adaptive Xenon-Scheinwerfer und die Multimedia-/Infotainment-Technologie Blue&MeTM. Das Antriebsprogramm des Delta bietet insgesamt sechs Motorvarianten. Zur Wahl stehen die Benziner 1.4 TurboJet 16v (88 kW/120 PS), der 1.4 TurboJet 16v MultiAir (Start&Stopp, 103

kW/140 PS) und der 1.8 Di TurboJet 16v (Automatikgetriebe, 147 kW/200 PS). Das Dieselprogramm umfasst den 1.6 MultiJet 16v (88 kW/120 PS), den 1.6 MultiJet 16v (automatisches Schaltgetriebe, 88 kW/120 PS), den 2.0 MultiJet 16v (121 kW/165 PS) und den 1.9 MultiJet 16v Twinturbo (140 kW/190 PS). Sämtliche Motorvarianten sind auf die Abgasnorm Euro 5 umgestellt worden. Zudem hält die neue MultiAir-Technologie Einzug ins Motorenprogramm.

enormer fahrsPass Der von uns getestete 1,4 l-Turbobenziner ist mit einer Start-Stopp-Automatik ausgerüstet und stellt sein maximales Drehmoment von 230 Nm bei 1750 Umdrehungen zur Verfügung. Der vom Werk angegebene Verbrauch von 5,7 l/100 km wurde nahezu erreicht. Mit 140 PS ist das Testmodell überaus gut motorisiert und sorgt mit einem tollen Fahrwerk für enormen Fahrspaß.

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teSt Volvo V60

Nordische Kombination Der Volvo V60 knabbert als Herausforderer von A4 Avant und BMW 3er Touring an schon für erobert geglaubte Käuferschichten der Konkurrenz. Traditionell und trotzdem wirklich schick kommt der Sportkombi daher, wir testen den Schweden mit dem 1,6 Liter Dieselmotor und DrivE-Version (mit Start-Stopp) und sind – zumindest von der Fahrdynamik und Komfort – begeistert. 4,9 Liter soll er verbrauchen, ganz können wir die optimistischen Angaben nicht nachvollziehen, bei kombinierter Fahrweise bleiben wir bei sehr moderaten 5,9 Litern auf 100 Kilometer.

flaChlanDKaiser Einzig bei größerer Zuladung und bergauf kommt der Vierzylinder Commonrail-Diesel – verständlicherweise – an seine Grenzen. Auch die Elektronik spielt uns hie und da einen Streich

teChniK

– beim Tempomat wünschen wir uns keine permanente Unterbrechung durch das Abstandsradar, die Navigation darf bitte intuitiver sein. Ansonsten fühlt man sich mehr als gut aufgehoben im V60, wer den Sportkombi für den Businesseinsatz wählen kann, der soll bitte, man wird nicht enttäuscht. Der Basispreis des V60 liegt bei 35.938 Euro.

Der Volvo V60 verfügt über ein Kollisionswarnsystem mit automatischer notbremsung. Der fahrer wird zuerst durch ein akustisches und optisches signal im frontsichtdisplay der Windschutzscheibe alarmiert, bei nichtreagieren werden die Bremsen mit 100 Prozent Bremskraft aktiviert

Cruze Diesel

Hatchback-Angriff gnsprache eingeführt hat, die durch schnittigere Formen überzeugen soll. Mit der Fließheck-Version erwartet man sich neue Käuferschichten, bleibt abzuwarten, inwieweit das in Österreich gelingt, zählt der Hatchback doch nicht zu den beliebtesten Karosserieformen.

Der Chevrolet Cruze beweist, dass es Chevrolet geschafft hat, alle Daewoo-Lasten abzulegen. Er präsentiert sich elegant und stattlich, passend, wenn man bedenkt, dass Chevrolet mit seiner Einführung 2009 eine neue Desi-

DieselPoWer insiDe Die weiterentwickelte Innenausstattung und drei Ausstattungslinien sollten Individualisierungswünschen gerecht werden. Wir testen den Cruze in der 2 Liter Turbodieselvariante mit 163 PS unter der Haube und haben weder leistungs- noch fahrwerktechnisch viel zu beanstanden. Ausstattung, Preis und Leistung passen und lassen uns den Power-Diesel nur empfehlen. Der Cruze startet mit der kleinen 1,6 Liter Benzinversion bei 14.990 Euro, die Version mit 2 Liter Dieselaggregat kommt auf 19.890 Euro.

teChniK Das 2.0 liter Dieselaggregat überzeugt mit enorm guten ansprechverhalten, die 163 Ps werden mit einem Drehmoment von 360 nm bei 1.750 umdrehungen pro minute auf die Vorderräder, in der schaltgetrieb-Version erreicht er eine spitzengeschwindikgeit von 205 km/h.

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KolumNe Strategische Partnerschaften

geben und Nehmen vs. geiz-ist-geil Fuhrparkleitung - was bedeutet das eigentlich? Welchen Herausforderungen moderne Fuhrparkmanager tagtäglich gegenüberstehen skizziert Fuhrparkleiter Philipp Stalzer.

Philipp stalzer, fuhrparkleiter

Seit etwas über fünf Jahren bin ich verantwortlich für die reibungslose Mobilität der Mitarbeiter eines österreichischen Snackherstellers. Bei 50 Autos von mittlerer Größe ist die Verwaltung schon eine tagfüllende Aufgabe. Als klassischer Fuhrparkleiter ist man nämlich von der Anschaffung bis zur Verwertung für alles, was mit einem Fahrzeug zu tun hat, verantwortlich. Autos wollen gekauft, technisch und manchmal auch karosseriemäßig in Stand gehalten werden, passend bereift, versichert, finanziert, getankt und zuletzt auch wieder verwertet werden.

WiChtige PartnersChaften Diese vielfältigen Aufgaben zuverlässig und vor allem effizient und zeitnah bewältigen zu können steht und fällt mit den Geschäftspartnern das ist kein großes Geheimnis. Ganz oben auf der Prioritätenliste steht bei mir: Handschlagqualität. Problemlose, unkomplizierte und fuhrparkkundenorientierte Arbeitsweise ist das, worauf man in erster Linie Wert legt. Denn Zeit ist Geld – und Autos die stehen, beziehungsweise Mitarbeiter, die nicht unterwegs sein können, kosten. Manchmal geht es im Arbeitsleben nämlich drunter und drüber, die stille Post mit dem Kilometerstand funktioniert nicht optimal und ein Servicetermin muss sehr kurzfristig ausgemacht werden, um das ohnehin schon ewige „Long Life“-Intervall dem Fahrzeug zuliebe nicht noch mehr überzustrapazieren. Mitarbeiter in Führungspositionen, die ständig spontan unterwegs sind, aber dennoch Wartungsarbeiten an ihrem Auto durchgeführt brauchen - das sind logistische Herausforderungen, die dem Betrieb des Vertrauens hohe Flexibilität abverlangen. Heutige Autos funktionieren frisch aus der Fabrik alle im Großen und Ganzen gut – es liegt aber am Händler beziehungsweise an der Werkstätte, dass das so bliebt. Natürlich sollte sich das dann

„Auch mit der klugen Auswahl von Sonderausstattungen können Kosten gespart werden. “

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auch noch preislich im üblichen Rahmen bewegen, auch wenn da eine etwas globalere Betrachtung jeden Fuhrpark weiter bringt, als ihn tot zu sparen. Das moderne „Three Letter Word“, passend zur Autobranche, lautet „TCO“ – die Total Cost of Ownership. Eine spannende Sache, die die Betrachtungsweise auf einzelne Kostenpositionen ziemlich verschiebt und die tatsächlichen Kosten eines Fahrzeuges während der Laufzeit betrachtet.

BetrieBsKosten senKen Selbstverständlich ist eine präzise Auswahl eines Fahrzeugmodells das um und auf. Vielleicht ist es aber gar nicht so klug, dem Händler dann beim Kauf noch das letzte Prozent Nachlass herauszuquetschen – eine klassische Disziplin bei der Fahrzeugbeschaffung - sondern eher bei Zusatzleistungen im After-Sales Bereich anzusetzen. Ein Leihwagen, der während der Reparaturen kostenlos zur Verfügung steht oder ein Rabatt auf Ersatzteile sind zwei Punkte, mit denen Flottenkunden zur Senkung der tatsächlichen Betriebskosten recht gerne unterstützt werden. Auch mit der klugen Auswahl von Sonderausstattungen können Kosten gespart werden. Ein schönes Beispiel in unserem Fuhrpark waren Einparkhilfen für die verblechten Fiskal-Lkw, mit denen der Außendienst unterwegs ist. Die Rundumsicht ist schlechter als bei einem normal verglasten Auto, man übersieht schnell ein Hindernis beim zurückschieben. Der Aufpreis von 300 Euro für die Parksensoren, die im Gegensatz zu geschätzten 800 Euro für eine neue, lackierte und montierte Stoßstange stehen, amortisiert sich schnell. Stabile Geschäftsbeziehungen, wo ein Geben und Nehmen stattfindet, sind mehr wert, als die „Geiz-ist-geil“-Mentalität – diese Erfahrung habe ich in den letzten Jahren gewonnen und nicht nur ich, sondern der ganze Fuhrpark ist gut damit gefahren. Sorgfältig ausgewählte Fahrzeuge von starken Partnern – das hält ein Unternehmen mobil.

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Hyun


teSt Nissan Juke

living in a Box teChniK

„Kompakt-SUV trifft Sportwagen“ war das Motto der Designer bei der Kreation des Nissan Juke. Der kleine Bruder von Qashqai und Murano soll vor allem Individualisten gerecht werden und einen jungen Lifestyle verkörpern. Eines bewirkt er mit Sicherheit: neugierige Blicke, wo man mit ihm auftaucht. Drei Ausstattungslinien, ein Dieselmotor und zwei Benziner stehen zur Wahl. Wir testen den lustigen Juke mit dem 1,6 Liter Benzinaggregat und 116 PS.

Komfort in serie Die Version mit Frontantrieb und aufgeladenem Benzin-Direkteinspritzer ist nur mit einem manuellen Sechsganggetriebe zu ordern. In der Variante 1,6i Turbo mit Allradantrieb ist das stufenlose Automatikgetriebe serienmäßig installiert – hier sollte also für jeden Geschmack etwas dabei

Der Juke punktet mit einer recht feinen Basisausstattung: sechs airbags, eine manuelle Klimaanlage, eine CD/radioKombination und ein elektronisches stabilitätsprogramm (esP) sind in allen JukeVarianten standard.

sein. Der 1,6 Liter Benziner ist ab 16.490 Euro zu haben, die Dieselversion mit 6-Gang-Schaltgetriebe ab 19.290 Euro.

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mANAgemeNt Flottenmanagement & Finanzierung

Dreifach flott Mit dem neuen i30 und i40 stellt Hyundai zwei veritable Flottenfahrzeuge zur Verfügung und bietet mit dem Hyundai Operating Leasing Fahrzeug und Finanzierung aus einer Hand.

georg Kutschera, flottenmanager hyundai Österreich

Entworfen, entwickelt und gebaut in Europa – der Claim der koreanischen Marke soll vor allem mit dem „Fluidic Sculpture Design“ Furore machen und auch im Flottensegment neue Käuferschichten ansprechen. Sollte gelingen, wurde der i40 in der Kombiversion doch kürzlich zum „Fleet Car of the Year“ gewählt und überzeugt mit elegantem und sehr stylishem Design. Klare Konkurrenz für die Flottenkaiser im C-Segment, so viel steht fest. Darüber hinaus bietet Hyundai mit seiner fünf Jahres „Triple Care Garantie“ ein Sicherheitspaket für Kunden ohne Kilometerbegrenzung. „Hier profitieren unsere Kunden von einem klaren Vorteil“, so Mag. Georg Kutschera, Flottenmanager Hyundai Österreich. „Fünf Jahre Mobilitätsgarantie, fünf Jahre Fahrzeuggarantie und fünf Jahre jährliche Gratis-Zustandsprüfung kann nicht je-

„Jeder gewerbetreibende profitiert von professionellem Flottenmanagement wegen der Kostentransparenz.“ der bieten. Diese Vorteile werden besonders von unseren Flottenkunden mit großem Wohlwollen entgegen genommen.“

fläChenDeCKenDe Versorgung Derzeit gibt es 14 Fleet Business Center, das heißt auf Firmenkunden spezialisierte Hyundai-Händler, bis Jahresende soll auf 20 Betriebe aufgestockt werden. „Bei unseren Fleet Business Centern sind Firmenkunden in besten Händen“, so Kutschera weiter. „Durch unser neues System Sales Assistant können Informationen rasch eingesehen und Angebote schnell erstellt werden.“ Der Kunde kann also vor Ort sein Wunschfahrzeug konfigurieren lassen und erhält sein Angebot inklusive Finanzierung. Gerade für Einzelun-

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ternehmer und KMU sei effizientes Flottenmanagement wichtig. „Jeder Gewerbetreibende profitiert von professionellem Flottenmanagement aufgrund der Kostentransparenz“, so Kutschera.

KostenBeWusstsein hoCh „Beim Kostenbewusstsein geht es nicht immer nur um den größten Rabatt, sondern um das Gesamtpaket“, so Kutschera. Preis und Qualität seien wichtige Parameter, die auch zu Veränderungen in den Carpolicies der Unternehmen führen. „Wir merken, dass sich der Markt immer mehr öffnet und die Unternehmen bei der Fahrzeugwahl ihrer Mitarbeiter die Zügel lockerer lassen.“ Gut für Marken, die im Flottenbereich wachsen wollen – und es aufgrund der Modellpalette auch können. „Hier schließen wir mit unserem Qualitätsanspruch ‚modern premium’ an – viele Flotten riskieren einen Blick und schauen sich an, was andere Marken machen“. Um dem höheren Kostenbewusstsein gerecht zu werden, bietet Hyundai in Kooperation mit der DenzelBank nun auch die Finanzierung der Flottenfahrzeuge an. „Wir bieten Operating- oder Finanzierungsleasing und ab Ende 2012 dann inklusive Fuhrparkmanagement ab einem Auto an – von der Tankkarte über die Versicherung bis hin zu 24Stunden Assistance, Wartung und Verschleiß“, so Richard Doleys, Produktmanager Fuhrpark Denzel Leasing. faCts Die spezielle leasingform ist ganz simpel mit einer miete vergleichbar. investiert wird als unternehmer nur in die nutzung des fahrzeugs, das marktwertrisiko wird zu 100 Prozent an die Denzel leasing ausgelagert, die sich auch um den fahrzeugverkauf bei Vertragsende kümmert. somit entfällt die Bildung von aktivposten, mehr- oder minderkilometer und eventuelle schäden werden am Vertragsende abgerechnet. „Wenn sie hier unterschreiben, können sie den rest abschreiben“, so Kutschera schmunzelnd und meint damit natürlich die buchhalterische abschreibmöglichkeit.

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KolumNe Externes Fuhrparkmanagement

Freud oder leid? Kfz-Leasinquoten in Österreich liegen im europäischen Spitzenfeld, im Bereich Fuhrparkmanagement zeichnen sich andere Tendenzen ab. Ein Plädoyer für professionelles Flottenbusiness. Der Fuhrpark ist in sehr vielen Unternehmen eine der Top 5 Budgetpositionen und verursacht nicht unbeträchtliche Kosten, die oft nicht in vollem Umfang bekannt sind. Aber neben den Kosten verursacht er auch viel Arbeit und am Ende ist das Thema Dienstwagen ein in hohem Maße emotionales – und das nicht nur in Österreich. Gutes Fuhrparkmanagement beginnt mit der richtigen Dienstwagenrichtlinie, der Auswahl der richtigen Fahrzeuge und der optimalen Nutzungsdauer über die Abwicklung der Betriebskosten bis zur Verwertung der Gebrauchtwagen. Richtig outgesourct, hat man mit der operativen Abwicklung der Fahrzeuge fast nichts mehr zu tun und spart viel Geld. Wenn das nicht richtig gemacht wird, kann‘s teuer werden - das fängt schon mit dem falschen Verwaltungssystem an.

intransParenz VermeiDen Das Operatinglease, wie es von den Fuhrparkmanagementfirmen überwiegend angeboten wird, ist ein sogenanntes geschlossenes System, das bedeutet Gewinn und Verlust liegen beim Leasinganbieter. Das ist auch international üblich und wäre noch nicht das Problem. In Österreich wurde in den 90ziger Jahren eine eigene Definition für Operatinglease erstellt, die es dem Leasinggeber untersagt, dem Leasingnehmer die Details der Berechnung wie Zinsen oder Restwerte offenzulegen. Dafür kann die gesamte Leasingrate als Aufwand gebucht werden, was gerne als Steuervorteil verkauft wird, in Wahrheit aber keiner ist. Der Nachteil der Intransparenz ist, dass in Wahrheit ein objektiver Vergleich der Angebote nicht möglich ist. Der Kunde kann nur die Gesamtrate vergleichen und nicht wichtige Parameter wie den Restwert, und dies führt dann mitunter zur ‚Auktion rückwärts‘, das heißt, das günstigste Angebot erhält den Zuschlag. Die Abrechnung erfolgt dann am Ende der Leasingdauer, wenn das Fahrzeug zurückgestellt wird. Hier kommt

es aufgrund des nicht vertragskonformen Zustands des Fahrzeugs zu mitunter hohen Abrechnungen von mehreren Tausend Euro. Einer der Gründe hierfür ist die Bewertung der Fahrzeuge nach der Ö Norm V 5080 Zustandsklasse 2, die für ein Firmenfahrzeug mit 150.000 Kilometer und mehr einen deutlich zu guten Zustand verlangt.

VerhanDlungssaChe Ein auch sehr oft begangener Fehler ist, dass primär die Verwaltungsgebühr oder die Zinsen verhandelt werden. Beide sind allerdings nur kleine Faktoren und deutlich überbewertet. Ein anderer Fehler ist, dass oft nicht alle Bereiche outgesourct werden, was bedeutet, dass ein Teil der Arbeit im Unternehmen bleibt und die Auswertungen der Fuhrparkmanagementunternehmen nicht alle Kosten berücksichtigen können. Die Outsourcingquote liegt in Österreich bei gerade mal elf Prozent, was bedeutet, dass die Möglichkeit, Know-How zuzukaufen nicht sehr verbreitet ist. Essenziell wäre eine in Österreich angebotene Ausbildung zum Fuhrparkmanager. Fehlende Ressourcen führen daher oft zur Methode des ‚Trial and error‘, was aber mit Lehrgeld verbunden sein kann. Fuhrparkmanagement kann eine sehr gute Dienstleis-tung sein, viel Entlastung bringen, die Transparenz der Kosten in den einzelnen Teilbereichen erhöhen und deutlich Kosten sparen. Sollte das Know-how in diesem Bereich intern nicht gegeben sein, sollte sich das Unternehmen durch einen unabhängigen externen Berater begleiten lassen. Dieser hilft in der Regel, mehr einzusparen als sein Know-how kostet. Ein Verhältnis von 1 zu 10 - 1 Euro Honorar bringt 10 Euro Ersparnis - ist dabei keine Seltenheit.

henning heise, gf fleetconsulting.at

„Wenn intern kein Know-how zur verfügung steht, muss ein externer Berater ans Werk.“

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ÜBerSicHt Fuhrparkmanagement

Bestens beraten Externes Fuhrparkmanagement bietet Unternehmen, die keine Inhouse-Kapazitäten stemmen können, neue Möglichkeiten. Dabei ist Dienstleistung nicht gleich Dienstleistung – die folgende Auflistung bietet die wichtigsten Facts rund um die Leistungen der Unternehmen im Überblick. firma

name|WeBsite

ansPreChPartner|WeBsite

alD automotive, Prinz-Eugen-Straße 32, 1040 Wien, Tel.: 01/526 52 25-0, Fax: 01/526 52 25-25

www.aldautomotive.at

alphabet austria fuhrparkmanagement gmbh, Siegfried-Marcus-Straße 24, 5020 Salzburg, Tel.: 0662/8379-0, Fax: 0662/8379-4590

www.alphabet.at

arVal austria gmbh, Businesspark MARXIMUM - Modecenterstraße, 17 Objekt 4/OG3/B, 1110 Wien Tel.: 01/706 98 20, Fax: 01/706 98

www.fuhrparkleasing.at

raiffeisen-imPuls-fuhrparkmanagement gmbh, Europaplatz 1a, 4021 Linz Tel.: 0732/65960, Fax: 0732/65965979

www.ril.at

leasePlan Österreich, Clemens-Holzmeister-Straße 6, 1100 Wien Tel.: 01/601 02-0, Fax: 01/601 02-100

www.leaseplan.at

magic fleet / auto magic kfz-service gmbh, Himberger Straße 50 , 1100 Wien, Tel.: 01/688 53 33, Fax: 01/688 53 33 - 99

www.magicfl eet.at

Porsche Bank ag, Vogelweiderstraße 75, 5020 Salzburg, Tel.: 0662/468 36-0, Fax: 0662/46 83-2903

www.flottenmanagement.at

raiffeisen-leasing fuhrparkmanagement gmbh, Hollandstraße 11-13, 1020 Wien, Tel.: 01/716 01, Fax: 01/716 01-8029

www.raiffeisen-leasing.at

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oPeratingleasing

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sixt leasing gmbh Ortsstraße 18a, 2331 Vösendorf Tel.: 01/505 26 40, Fax: 01/505 26 40-14

www.e-sixt.at

unicreditleasing fuhrparkmanagement gmbh, Shuttleworthstraße 17 , 1210 Wien, Tel.: 01/50588-0, Fax: 01/50588-95580

www.unicreditleasing.at

flottenmanagement gmbh Linke Wienzeile 120, 1061 Wien Tel.: 05 0100 - 74652, Fax: 05 0100 - 9 74652

restWertleasing

www.arval.at

BaWa g P.s.K. fuhrparkleasing gmbh Georg-Coch-Platz 2, 1010 Wien Tel.: 01/369 20 20, Fax: 01/369 20 20-957

flottenmanagement gmbh Linke Wienzeile 120, 1061 Wien Tel.: 05 0100 - 27652, Fax: 05 0100 - 9 27652

ist-KostenaBreChnung

www.wsd-leasing.at

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ÜBerSicHt

firma leistung

alD automotive

alphabet austria fuhrparkmanagement gmbh

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BaWag P.s.K. fuhrparkleasing gmbh

raiffeisenimPulsfuhrparkmanagement gmbh

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Story

Fuhrparkmanagement

„Bei uns kurbelt keiner“ Kostentransparenz, umfassender Service, Mobilitätsgarantie: damit punktet erfolgreiches Flottenmanagement. Kia bietet mit drei gezielten Strategien umfassende Unterstützung für Unternehmen und das schon ab einem Fahrzeug.

mag. stefan Wurzinger, manager fleet Kia austria

Wie leistbares und effizientes Flottenmanagement auch für Klein- und Mittelunternehmer funktioniert, zeigt der koreanische Hersteller Kia vor. Mit einer umfassenden Fahrzeugpalette und Ausstattungsniveaus, die sich so mancher User-Chooser nur wünschen kann, bietet man seit Kurzem auch für professionelle Nutzer mehr Service. Dabei können Fuhrparks je nach Größe und Anforderung aus drei Bausteinen wählen oder diese auch kombinieren.

Kmu initiatiVe „Wir decken im Pkw-Segment sämtliche Anforderungen der Firmenkunden ab – vom Kleinstwagen über die cee’d-Familie über den Optima bis hin zum Sportage“, so Mag. Stefan Wurzinger, Manager Fleet and Remarketing bei Kia Austria. „Und das kombiniert mit preisgekröntem Desing, toller Garantie und höchster Qualität.“ Gepunktet wird zusätzlich mit enorm spritsparenden Motoren und einem Ausstattungsniveau,

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das schon in der Kleinserie mehr als überzeugend ist. „Speziell im KMU-Bereich ist das Thema Kostentransparenz ein sehr wichtiges. Wir bieten umfassende Betreuung ab dem ersten Fahrzeug – in Kombination mit sieben Jahren Garantie sind wir hier unschlagbar.“ Und da das Firmenauto mittlerweile mehr darstellt als nur einen Gehaltsbestandteil, ist Image ein nicht wegzudiskutierendes wichtiges Detail. „Ein Firmenauto ist ja auch ein gewisses Gimmick für den Nutzer, da gehört auch das Image eines Autos dazu. Und wir haben einfach Fahrzeuge, die lässig ausschauen.“ In der Regel geben straffe Kostenrahmen in den Carpolicies auch Ausstattungsniveaus automatisch vor, hier hat man bei Kia doppelt Glück: nicht nur die 7-Jahres-Garantie überzeugt, sondern auch ein Fahrzeug, das ausstattungsmäßig schon fast ein Segment höher positioniert ist. „Bei uns kurbelt keiner, auch nicht die Fondspassagiere“, bringt es Wurzinger auf den Punkt.

„Wir bieten umfassende Betreuung ab dem ersten Fahrzeug und das mit 7 Jahren garantie“ Kia fuhrParKmanagement Wirklich alles aus einer Hand erhält der Kunde im Rahmen des Kia Fuhrparkmanagements. In Zusammenarbeit mit der Unicredit wird diese Dienstleistung schon für Fuhrparks ab einem Fahrzeug angeboten. „Der Kunde muss sich um nichts kümmern – er zahlt ein Mal pro Monat einen Betrag und hat damit alles abgegolten, egal ob Service, Reifenumstecken inklusive Einlagerung, Mautkosten oder Tankspesen.“ Volle Kostensicherheit und Transparenz – gerade für

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Story

KMU ein wesentlicher Erfolgsfaktor, egal ob Bäckermeister oder Malerbetrieb. „Auch KMU können so von ähnlichen Preisvorteilen wie große Abnehmer profitieren.“ Die koreanische Marke bietet dieses Service in Kooperation mit der Unicredit an, „Hier können wir ein gut funktionierendes Backoffice mitnützen“, so Wurzinger weiter. Konfiguration und Angebotslegung inklusive Finanzierung wird österreichweit bei 12 KiaFlottenhändlern durchgeführt. „Der Kunde kommt zu uns und erhält ein Angebot für die gewünschte Laufleistung.“

Kia firmenserViCeProgramm 100-prozentige Mobilität in allen Lebenslagen soll das Kia Firmenserviceprogramm mit Mobilitätsgarantie bieten. „Jeder Firmenkunde, der mindestens drei Kias im Fuhrpark hat, wird permanent mobil gehalten“, erklärt Wurzinger. „Wenn der Kunde einen Unfall verursacht und sein Fahrzeug nicht mehr mobil ist, ruft er die Kundenservicenummer an und wird ohne Nachfrage sofort mobil gesetzt. Wir fahren hin, holen das Auto ab und der Kunde erhält sofort ein Leihauto.“ Normalerweise findet man Dienstleistungen dieser Art eher in Fuhr-

parks, die mehrere hundert Fahrzeuge verwalten, zusätzlich werden auf Serviceteile bei allen teilnehmenden Kia-Partnern 10 Prozent Rabatt gewährt. Viele Kunden würden sich für eine Kombination der drei Pakete entscheiden.

KostenreChnung neu? KIassische Tauschrhythmen in Flottenabteilungen liegen derzeit bei maximal drei Jahren, mit der 7-Jahres-Garantie von Kia wäre dies laut Wurzinger durchaus verlängerbar. „Eine effiziente Kostenrechnung unter Einbeziehung unserer Garantie würde sogar einen längeren Zyklus ergeben. Und: viele wissen auch gar nicht, was wirklich hinter unserer Garantie steckt: nämlich sieben Jahre uneingeschränkte Werksgarantie.“ Auch in Sachen Restwert punktet die koreanische Marke: „Beim Kia Rio sind wir Restwertführer im Segment und haben den deutschen Mitbewerb überholt“, so Wurzinger stolz. Sofort verfügbar sind auch die Kia Fiskalmodelle – die Modelle cee’d_sw und Sportage sind mit voller Ladefläche und klaren Parkplatzvorteilen mit voller Leistung im urbanen Bereich und Überland voll einsatzfähig.

100 Prozentige mobilität mit dem Kia firmenserviceprogramm

Lackierbetriebe

Kompetenz und Service auf Den PunKt geBraCht • Qualität: • sicherheit: • leistung: • technik: • Produkt:

Repanet ist das internationale Standox Netzwerk von unabhängigen Unfallreparatur-Spezialisten. Seit 2002 sind ausschließlich die Karosserie- und Lackierfachbetriebe zusammen geschlossen, die beste Qualität und maßgeschneiderten Service leisten. Flexibilität im Angebot der Reparaturmethoden und Verlässlichkeit machen die Repanet Werkstätten zum idealen Partner speziell auch für den kleinen Fuhrpark des Gewerbebetriebes „nebenan“. www.repanet.com

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E-mobility in dEr PraxiS

Infrastruktur

Power to the People

S

P rE

Reichweite und Ladedauer von Elektroautos werden als Achillesferse der alternativen Technologie angesehen. Mittels Schnell ladestationen können mittlerweile binnen 20 Minuten 80 Prozent der Energie aufgeladen werden. Der Test bei Wiens erster Schnellladestation nimmt Reichweitenangst und verleiht Optimismus.

schritt 1 schritt 2

schritt 1 + 2: nach der einfahrt registrieren wir uns mit unserem Parkticket am tanke-terminal.

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Dass Elektroautos funktionieren, haben Fahrzeughersteller längst bewiesen. Die wesentlichen Vorteile der Technologie, allen voran die Erfüllung der Null-Emissions-Grenze oder der sofortige Leistungsschub beim Start des Fahrzeugs überzeugen auch immer mehr gewerbliche Nutzer. Einzig die Reichweite bereitet Bauchschmerzen, es sei denn, man hat in der haus- oder firmeneigenen Garage oder Anlage die Möglichkeit, das Elektroauto zu laden. Gerade Gewerbetreibende oder Dienstleister im Verteilerverkehr sind vor allem im Stadtverkehr auf innovative Strukturen angewiesen. Die erste Schnelllade-Stromtankstelle in der Beethovengarage im ersten Wiener Gemeindebezirk zeigt, wie unkompliziert das Ladesystem funktioniert.

Karte, fertig, los Unterwegs mit einem Peugeot iOn düsen wir drehzahlbeladen und ganz heimlich still und leise in die erste Ebene der Beethovengarage, dort, wo neben dem Mitsubishi i-MiEV des ÖAMTC insgesamt neun Ladestellen zur Verfügung stehen, plus einer Schnellladestation natürlich. Und die schauen wir uns genauer an: Nach einer Registrierung mittels Parkkarte (siehe Fotoleiste) werden wir vom System erkannt und können unseren Ladewunsch angeben. Dann geht alles ganz unspektakulär und einfach: wir stecken das Fastcharger-Ladekabel an das Elektroauto und ein leises Summen und eine Anzeige am Display signalisiert uns, dass der Ladevorgang gestartet wurde. Jetzt heißt es: Warten. „Ein Fahrer des Hilfswerks, der mit

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e-moBility iN Der PrAxiS

schritt 3

schritt 4

schritt 5

schritt 6

schritt 3: an der zentrale wird die schnelladestation aktiviert. schritt 4: anschluss des DC fastchargerkabels an das elektroauto - ca. 20 minuten ladezeit schritt 5: Der schnellladevorgang wird gestartet. schritt 6: Die Verrechnung erfolgt anschließend am automaten.

einem Elektroauto unterwegs ist, tankt hier oft, fährt kurz zur Säule, steckt das Fahrzeug an, wartet kurz und ist auch schon wieder weg“, erklärt mir Markus Essbüchl, Projektkoordinator E-mobility beim Technologieunternehmen Schrack und somit zuständig für die Schnellladestationen.

schnellladen im Praxistest: innerhalb von 20 minuten werden 80 Prozent der ladekapazität erreicht.

moBiles sChnelllaDen So schnell geht’s also, und während wir warten, kommt Robert Czarnecki vom Technikzentrum des ÖAMTC in die Beethovengarage. Dort steht nämlich ein Mitsubishi i-MiEV im Einsatz für die gelben Engel. Interessant wird’s, als Czarnecki die Heckklappe des kleinen Mitsu öffnet: im hinteren Fahrzeugbereich befindet sich die mobile Version unserer getesteten Schnellladestation. Dieser mobile Fastcharger ermöglicht durch den Anschluss an in Betrieben üblichen Starkstromsteckdosen eine Schnellladung in 20 bis 40 Minuten. „Wir würden nicht mehr darauf verzichten“, so Czarnecki. Die Möglichkeiten seien enorm, auch für den Einsatz bei Tankstellen oder Supermärkten. „Die Reichweite erhöht sich massiv durch den Einsatz von Schnellladestationen.“ Beide Herren sprechen sich für Födermodelle im Bezug auf Ladestationen aus. „Zum einen sind die Energieversorger gefragt, um attraktive Strukturen und Kostenmodelle zu schaffen, zum anderen die Politik, um moderne Ladesysteme zu subventionieren“, skizziert Essbüchl die Anforderungen. „Das Netz ist in Österreich für eine funktionierende Ladeinfrastruktur ausgerüstet.“ So schnell geht uns der Gesprächsstoff nicht aus, da verstummt das summende Geräusch, das Fahrzeug ist fertig geladen, wir bezahlen das Parkticket wie gewohnt am Automaten und sind schon wieder unterwegs. Fazit: das Schnellladen eines Elektroautos ist kinderleicht, spart Zeit und in weiterer Folge letztlich auch Parkplätze. Denn wer schnell wieder von der E-Säule weg ist, macht Platz für den nächsten. Bleibt zu hoffen, dass in Zukunft auch Fahrer von Elektroautos an der Zapfsäule Schlange stehen...

Die Kosten strom tanKen in Der BeethoVengarage 20 minuten schnellladen kostet in der Beethovengarage 3,52 euro. inklusive der Parkgebühr pro stunde 3,80 euro kommt man auf gut 7 euro pro nutzung. Bei einem ladevolumen von zirka 60 bis 70 Prozent ergeben sich je nach fahrzeug pro schnellladung in etwa 80 Kilometer reichweite.

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E-MOBILITY IN DER PRAXIS Elektromobilität im Einsatz

„Wir sind Überlandpioniere“ Gerald Laher aus Rorhbach ist seit Anfang 2011 zwischen zwei Filialen im Mühlviertel elektrisch unterwegs. Mehr als 14.500 Kilometer hat sein innovatives Mitsubishi Elektroauto i-MiEV schon am Buckel – ein Gespräch über Pioniergeist, Reichweitenangst und Durchsetzungskraft. Zwei Standorte, eine Entfernung von 6,5 Kilometern und ein 2-facher Turnus pro Tag waren für Gerald Laher Grund genug, sein alltägliches Mobilitätsverhalten zu ändern. „Ich hatte es einfach satt, vier Mal pro Tag kleine Strecken mit einem Verbrennungsmotor zurückzulegen und war auf der Suche nach einer Alternative“. Schon vor zwei Jahren hat sich der Optikermeister aus Rohrbach umfassend zum Thema Elektromobilität informiert. Nach einer Probefahrt und intensivem Austausch mit dem Importeur Denzel war klar, es wird ein Mitsubishi i-MiEV – das erste Großserien E-Fahrzeug am österreichischen Markt.

Überlandpionier Gerald Laher vor der Filiale am Rohrbacher Stadtplatz.

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VOM PROBLEM ZUR LÖSUNG Völlig ohne Berührungsängste geht Gerald Laher mit dem Thema Elektromobilität um. Gut 1.000 Kilometer werden mit dem i-MiEV pro Monat zurückgelegt – dabei bleibt es nicht nur bei den Strecken zwischen den beiden Filialen. „Ich fahre auch nach Linz und wieder retour – vollkommen ohne Probleme“, so Laher. Für die Tour-Retour-Strecke von 90 Kilometern bräuchte man theoretisch zwischendurch nicht laden, Laher sucht sich dennoch immer ein Platzerl. „Meistens rufe ich vor meinen Terminen kurz an, ob ich am Gelände irgendwo anstecken kann. Man steht halt zwischen Müllcontainern oder auf dem Verladeplatz, aber ich habe immer eine Möglichkeit zu laden.“ Bei allem Pioniergeist war natürlich auch für den Unternehmer klar, dass Elektromobilität ihre Grenzen hat. „Natürlich treten manchmal Probleme auf, aber bis jetzt konnte ich noch jedes souverän lösen.“ Für längere Strecken weicht er samt fünfköpfiger Familie auf ein größeres Auto aus, das Zweitauto wurde allerdings schon verkauft.

„Wir haben uns angeschaut, ob sich der i-MiEV bewährt und uns war relativ schnell klar, dass wir darauf komplett verzichten können.“ Im Sommer verfügt der i-MiEV über eine Reichweite von gut 100 Kilometern, im Winter muss man mit einem Verlust von 10 bis 20 Kilometer rechnen. „Bei wirklich extremen Temperaturen – bei uns hat’s schon mal 20 Grad Minus im Winter.“ Geheizt wird nur in solchen Extremsituationen, sonst kommt die Sitzheizung zum Einsatz. Wie schnell sich die Investitionskosten amortisieren, ist für Laher zweitrangig. „Darum geht es nicht, man muss das aus Überzeugung machen“. Überschaubare 2,50 Euro müssen übrigens für 100 Kilometer investiert werden, bei hiesigen Spritpreisen eine wirkliche Alternative. Auch die Kunden und Mitarbeiter von Gerald Laher sind von seinem i-MiEV begeistert und auch zum Extremfall – zum „leeren Tank“ quasi – kam es nie: „Ich hab’s wirklich probiert, aber ich bin noch nie wo liegen geblieben.“

STROM DURCH PHOTOVOLTAIK „Wenn ich jemandem erzähle, dass ich mit meinem Elektroauto schon 14.000 Kilometer zurückgelegt habe, sind die meisten überrascht“, erzählt Laher, der in der Region das Thema Elektromobilität auch der Allgemeinheit näher bringt. „Wir sind halt die Überlandpioniere“, schmunzelt er. Für den Unternehmer ist Nachhaltigkeit keine lose Floskel, neben dem Einsatz des Mitsubishi i-MiEV als sein Firmenfahrzeug setzt Laher in seinem Privathaus, in dem sich zudem der zweite Standort des Unternehmens befindet, auf Energiegewinnung durch Photovoltaik. Inklusive acht Speicherbatterieblöcken, die das Haus mit der Geschäftsebene und einer Gesamtfläche von 500 m2 für vier Stunden mit Energie versorgen können.

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e-moBility iN Der PrAxiS Elektroautos im Alltag

Die Furcht vor der Schildkröte Horrende und fortwährend steigende Kraftstoffpreise wären im Grunde Anlass genug, über alternative Antriebe gezielt nachzudenken. Auch – und vor allem – beim Fuhrpark. Die Zeit ist reif für alternative Antriebe. Aber sind die aktuellen Elektroautos bereits alltagstauglich? Es gibt bereits eine breite Palette an Elektroautos am Markt. Da sind die im Wesentlichen baugleichen Mitsubishi i-MiEV, Peugeot iOn und Citroën C-Zero. Besonders elektroengagiert ist Renault mit dem Kangoo Z.E. (Zero Emission) und dem Maxi Z.E. sowie dem Fluence Z.E. und dem Zweisitzer Twizy. Nissan bietet den Leaf. In Österreich fällt für Elektrofahrzeuge keine NoVA an. Außerdem entfällt die motorbezogene Versicherungssteuer. Ein „Volltank“ mit Strom kommt derzeit noch auf durchschnittlich zwei bis drei Euro. Dass sich der Staat eine Form der Besteuerung wird einfallen lassen sobald Elektromobile flächendeckend auf Österreichs Straßen unterwegs sind, ist sicher. Wie alltagstauglich aber ist ein Elektroauto? Die tatsächliche Reichweite von Stromern mit 80 bis 90 km entsprechen ziemlich genau der Reserve beim Verbrennungsmotor. Das heißt: Es bedarf einer grundle-

genden Änderung des Mobilitätsverhaltens. Fix geplante Alltagsfahrten – möglichst im urbanen Raum – ohne Überraschungen sind gut bewältigbar. Sprich: Wenn ich täglich 30 km von zu Hause ins Büro fahre, am Abend zurück und über Nacht daheim lade, dann macht Stromen Spaß und spart Geld. Spontane Extrafahrten spielt’s nicht. Beim Fahren ist der fortwährende Blick auf die Reichweite unvermeidbar und kann zur Zwangshandlung werden. Im Freiland oder gar auf Autobahnen – womöglich noch mit auf Hochtouren eingeschalteter Heizung – rasselt die Reichweite beinahe im Sekundentakt hinunter und macht unentspannt. Das Gefühl, das dominiert, ist die Furcht vor der Schildkröte. Diese erscheint am Display, wenn nur noch wenige Kilometer Restreichweite vorhanden sind. Die Zeit ist definitiv reif für neue Antriebstechnologien. Die Elektromobilität ist es noch nicht.

Wolfgang Bauer

Citroën C-Zero

Stadt | land-gefälle Das Elektroauto von Citroën, der C-Zero ist ein vortrefflicher City-Stromer und eignet sich so gar nicht fürs Freiland. Kurz nachdem Mitsubishi den Preis für den i-MiEV deutlich gesenkt hat, ist nun auch der C-Zero von Citroën bereits ab 27.588 Euro zu haben. Die dennoch hohen Kosten für ein Fahrzeug dieses Segments amortisieren sich freilich durch kontinuierliches Sparen beim Kraftstoff. Ein herkömmlicher 220-Volt-Ladevorgang dauert bei einer Stromstärke von 16 Ampere rund sechs Stunden. Der 49 kW (67 PS) starke Elektromotor mit einem Drehmoment von 184 Nm sorgt dafür, dass das Fahren im urbanen

Raum ein veritables Vergnügen ist. Der heckbetriebene C-Zero mit serienmäßig ESP ist für die Kurzstrecken in der Stadt bestens geeignet. Das Problem ist die Reichweite. Die vom Werk angegebenen bis zu 150 km sind pure Illusion. Bei extrem sparsamem Fahren sind knapp unter 100 km realistisch. Geht’s ins Freiland oder gar auf die Autobahn, wendet man seinen Blick nicht mehr vom Display ab, das das Sinken der Reichweite beinahe im Sekundentakt anzeigt. Die Heimat des Stromers ist die Stadt – insofern man eine Lademöglichkeit vorfindet. Das Freiland und die Autobahn sollte man so oft wie möglich meiden.

teChniK • Akku: Lithium-IonenBatterien • Ladezeit: 6 Stunden (220 V) / 30 minuten (schnellladung) • Reichweite: 150 km (Werksangabe) • Leistung: 49 kW/67 Ps • Höchstgeschwindigkeit: 130 km/h • Preis: 27.588 Euro

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outSorciNg Reparatur

Flottenservice für Karosserie und lack Unfallreparatur, Mobilitätsservice, Aufbereitung: Warum sich für KMU-Flotten die Kooperation mit markenunabhängigen Karosserie- und Lackexperten lohnt.

identica - eine starke gemeinschaft.

Die Unfallreparatur wird aus dem technischen Blickwinkel betrachtet immer komplexer. Karosseriestrukturen bestehen aus unterschiedlichsten Werkstoffen, neue Lackmaterialien erfordern viel Know-how, für unterschiedliche Fahrzeugtypen gibt es zahlreiche Herstellervorgaben und Spezialwerkzeuge. Einzelheiten, die einen Betriebsinhaber oder Flottenmanager wenig interessieren, aber dennoch Auswirkungen auf das Handling des Fuhrparks haben. Denn entscheidend ist, den richtigen Unfallspezialisten für die Flotte zu finden. „Bei der Unfallinstandsetzung kommt es auf handwerkliches Können, moderne Ausstattung und wirtschaftliches Denken an. Die richtige Balance zwischen Qualität und Effizienz ist gefordert“, betont Mag. Jan Kelemen, Leiter des Werkstattsystems Identica. Gerade bei der Unfallreparatur gilt: Markenunabhängige Karosserie- und Lackierbetriebe sind die Spezialisten, bei denen auch Autohäuser instand setzen lassen. „Wer dies als Flottenmanager berücksichtigt, kann eine effektive Lösung für sein Unfallmanagement finden.“

unfallreParatur outsourCen? Das Werkstattsystem Identica hat sich auf die Bearbeitung von Fuhrparks aller Größen spezialisiert und bietet einen auf Flotten zugeschnittenen Service an. Im Netzwerk sind ausschließlich freie,

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inhabergeführte Karosserie- und Lackierbetriebe zusammengeschlossen, die über Erfahrung mit der Schadenregulierung verfügen. „Die Standards unserer Partner sind österreichweit einheitlich. Das gilt für die technische Ausstattung, den Kundenservice und vor allem für die Mobilität“, heißt es beim Werkstattsystem. Kelemen: „Für KMU-Betriebe kommt es darauf an, dass die Unfallinstandsetzung nach Herstellervorgaben fachgerecht und vor allem schnell ausgeführt wird, da Stehzeiten von Service- oder Lieferfahrzeugen absolut zu minimieren sind.“ Zuverlässigkeit und der Dienstleistungsgedanke sind zwei Aspekte, die ebenso eine zentrale Rolle spielen. Wer direkt mit Karosserie- und Lackexperten von Identica kooperiert, stellt sein Unfallschadenmanagement auf eine solide Basis und bekommt ein RundumService geboten. Auch sämtliche administrative Aufgaben in Bezug auf Versicherung werden von der Werkstatt übernommen.

aufBereitung unD autoPflege Auch die Fahrzeugaufbereitung gehört zum Leistungsspektrum der Identica Werkstätten. „Besteht der Fuhrpark Ihres Unternehmens aus Leasingfahrzeugen, dann lassen sich durch die Aufbereitung im Werkstattnetz teure Gebühren bei der Rückgabe eines Ihrer Fahrzeuge vermeiden.“ sagt Mag. Jan Kelemen. Jeder Kratzer, jede Delle oder Steinschlag werden Ihnen vom Leasinggeber wertmindernd in Rechnung gestellt. Nach aktueller Einschätzung des TÜV können Flottenmanager im Schnitt 250 bis 350 Euro je Auto bei der Rückgabe des Fahrzeuges zum Leasingende sparen, wenn das Leasingfahrzeug professionell von externen Dienstleistern aufbereitet wurde. Ein spezieller Flottenservice für Karosserie und Lack scheint sich zu lohnen. Entscheidend ist, ob Angebot und Leistung stimmen. Das sollte jeder Flottenmanager vor dem Hintergrund seiner eigenen Anforderungen prüfen. infos unter www.identica.at oder bei Spies Hecker unter der rufnummer 0 22 36/ 52 511.

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mANAgemeNt Fuhrparkmanagement

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individuelle Dienstleistungspakete Die Raiffeisen-Leasing Fu h r p a r k m a n a g e m e n t GmbH, eine Tochtergesellschaft der Raiffeisen-Leasing, gehört zu den führenden Fahrzeugmarken- und -hersteller unabhängigen Anbietern im Fuhrparkmanagement. Über 260 Großkunden, wie unter anderen DiTech und Kapsch, legen Vertrauensvoll die Agenden Ihrer Firmenflotte in die Hände des Fuhrparkmanagementteams der Raiffeisen-Leasing. Die ersten Monate im laufenden Ge-

schäftsjahr zeigen den weiter ansteigenden Trend zum Outsourcing. Die Dienstleistungen der Raiffeisen-Leasing Fuhrparkmanagement reichen von der Erstellung einer Dienstwagenordnung und der Beratung bei der Auswahl passender Fahrzeugmodelle über die laufende Betreuung bis hin zur Verwertung der Fahrzeuge. Fuhrparkmanagement bietet dem Kunden die einfache und kostensparende Nutzung der Firmenwagen und be-

freit ihn vom damit verbundenen Verwaltungsaufwand. Dabei kann er aus einem umfassenden

Dienstleistungspaket wählen, das ganz auf seine Bedürfnisse zugeschnitten ist. www.raiffeisen-leasing.at

www.lucky-car.at www.facebook.com/Lucky.Car

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moDellPlANer APril - oKtoBer marKe / monat

aPril

Audi

mai

Juni

A6 allroad quattro

A8 hybrid

M550d xDrive Limousine + Touring

BMW

Juli

aug

sePt

S6,S7 Sportback

Audi Q5 hybrid, RS4 Avant quattro

Audi A3 X5 M50d, X6 M50d, X6

6er Gran Coupé

Citroën

Cruze Wagon

Lodgy

Kombivan

Punto Abarth Scorpione, Abarth 595

Fiat

Ford Ranger

Ford

500L

Focus ECOnetic, Focus ST

B-Max

Honda

CR-V

Hyundai

i20 FL

Santa Fe

Veloster Turbo, i30 Kombi

Jaguar

XF Sportbreak

Kia

cee’d 5-Türer

Flavia Cabrio

Lexus

GS 450h

CX-5 Diesel

E 300 BlueTEC Hybrid

Mercedes

A-Klasse

CLS Shooting Brake

Countryman John Cooper Works

Mini

Mitsubishi

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Optima Hybrid, cee’d SW

Soul Facelift

Lancia

Nissan

Dez

C4 Aircross

Dacia

Mazda

noV

M6 Coupé, ActiveHybrid 3

M6 Cabrio

Malibu Diesel

Chevrolet

oKt

Outlander

Juke Shiro

PKW fuhrpark Special 01-2012

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MODELLPLANER MARKE / MONAT

APRIL

MAI

JUNI

JULI

AUG

Opel

SEPT

OKT

NOV

Espace Phase 4, Clio IV

ZOE

DEZ

Mokka

Peugeot 208

508 RXH

Porsche

4008

Boxster

Cayenne GTS

Renault

Seat

Mii

Skoda

Citigo

Subaru

BRZ

GT86, Yaris Hybrid

Toyota

Prius Plug-InHybrid

Prius +

Volvo

V40

Amarok 8-GangAutom.

PKW-SP

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up! 4-Türer, Polo Blue GT

Golf GTI Cabriolet

Das nächte Fuhrpark-Special erscheint im September 2012

OTTE

PARK & FL

ER FUHR

ALLES ÜB

Merc

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01 2012

VW

Die Themen im nächsten Heft: Vergleichstest A-Segment: Wie groß sind die Kleinen?

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Wohin, wenn‘s kracht? Freie vs. gebundene Werkstätten A Bigger Bang: Die neue A-Klasse

IMPRESSUM Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber: Österreichischer Wirtschaftsverlag GmbH Wiedner Hauptstraße 120–124 1051 Wien, Tel.: (01) 546 64-0 Chefredaktion: Christina Andetsberger Mitarbeiter dieser Ausgabe: Wolfgang Bauer, Beatrix KeckeisHiller, Philipp Stalzer, Henning Heise Anzeigen: Erhard Witty, e.witty@wirtschaftsverlag.at Artdirektion, Grafik: butjabutja multicrossmedia, Inh. Cecile Maria Lederer, 1140 Wien Fotos & Illustration: Hersteller Hersteller: Samson Druck GmbH, A-5581 St. Margarethen, 171, www.samsondruck.at DVR: 0368491

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Fuhrpark PKW-Special 01/12