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SPECIAL

ALLES ÜBER FUHRPARK & FLOTTE

03 201 6

baufahrzeuge SPECIAL

P.b.b. Zul.-Nr. GZ 13Z039802 M, Österr. Wirtschaftsverlag, Grünbergstr. 15, 1120 Wien, Retouren an PF 555, 1008 Wien, Postnummer 3

Foto: Erich Reismann

Kraftwesen

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Muss Fuhrparkmanagement langweilig sein? Nein. Deshalb ist unser fuhrpark Special auch ganz anders.


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Editorial Inhalt 01 Impressum 02

Ford Mustang GT

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Mercedes Benz E-Klasse

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Aktuelles

22

Interview: Versicherung

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Fuhrparkmanagement-News

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Übersicht Tankkarten

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Verbrenner vs. Hybrid

36

Elektromobilität: Status quo

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Mazda6

44

Landrover Discovery

48

Smart Repair

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Kia Optima

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Fiat Tipo

60

Reifen-News

Seite 02 Seite 40

Fotos: Erich Reismann

Seite 08

Seite 56

Seite 44

impressum Medieninhaber, Verleger, Herausgeber, Redaktion: Österreichischer Wirtschaftsverlag GmbH, 1120 Wien, Grünbergstraße 15/Stiege 1, Tel.: +43 (0) 1 546 64-0, Fax: +43 (0) 1 546 64711, www.wirtschaftsverlag.at Geschäfts­führung: Thomas Zembacher Chef­re­dak­teur: Wolfgang Bauer Mitarbeiter: Philipp Bednar Verkaufsleitung: Rainer Wimmer, r.wimmer@wirtschaftsverlag.at

Verkauf und Beratung: Erhard Witty, e.witty@wirtschaftsverlag.at Anzeigenservice: Andrea Fischer a.fischer@wirtschaftsverlag.at Artdirektion, Grafik & Illustration: butjabutja – multi­crossmedia, Cecile M. Lederer, 1140 Wien Fotos: Erich Reismann, thinkstock.com, Hersteller Hersteller: Leykam Let’s Print, A-7201 Neudörfl, Bickfordstraße 21, www.leykamletsprint.com

DVR: 0368491 Bankverbindung: Bank Austria, IBAN AT17 1100 0095 2329 8900, BIC BKAUATWW. Die Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz ist ständig abrufbar unter ww.wirtschaftsverlag.at/ offenlegung.

U

Editorial

nser aktuelles "fuhrpark Special, das Sie, verehrte Leserin, geschätzter Leser, in Händen halten, ist einmal mehr der Versuch, Fuhrparkmanagement elegant mit der Liebe zum Automobil zu verbinden. Neben zahlreichen Tipps und Tricks rund um den Fuhrpark präsentieren wir Ihnen wieder aufwendige Fahrzeugtests, die mein Kollege Philipp Bednar für Sie vorgenommen hat. Gestatten Sie mir zu betonen, dass ich auf die Bildsprache unseres Magazins überaus stolz bin. Der renommierte Fotograf Erich Reismann kreiert Autobilder, die ihresgleichen suchen und perfekt zu unserem hohen Anspruch passen, den wir an unsere Inhalte stellen. Unter der neuen Rubrik "ChefAuto" präsentieren wir Ihnen diesmal zwei besondere Kleinode: den Ford Mustang GT und die Mercedes Benz E-Klasse Limousine E 220d. Ich wünsche Ihnen viel Freude mit unserem Magazin. Wolfgang Bauer, Chefredakteur

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Er ist ein Stück automobile Historie, eine Legende und bis heute für viele Autofans ein Kindheitstraum: der Ford Mustang GT. Text Philipp Bednar Fotos Erich Reismann

Der Letzte se Vielen Dank an den Islandhof Marchfeld, insbesondere an Inhaber Reinhard Loidl und Reiterin Maria Propst, für die Tatkräftige Unterstützung. www.islandpferde.at

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einer Art

CHEF AUTO

Ford Mustang GT Convertible 12,3 Liter / 100 km 310 kW / 422 PS 289 g/km CO2 Preis: 68.666,65 03-2016 fuhrpark Special 3


I

m Stand blubbert er, beim Anfahren rotzt er ein wenig und unter Volllast brüllt dich der V8 so lauthals an, dass du zwischen Furcht und Erregung pendelst. Willkommen hinter dem Volant des Ford Mustang. Des echten Ford Mus­ tang, dem V8, mit rassigen 422 Pferdchen unter der Haube. Fünf Liter Hubraum, 289 Gramm CO2 pro Kilometer. Ökologie schaut anders aus. Aber ganz ehrlich: pfeif drauf. Das Leben besteht nicht nur aus Veganismus, Nachhaltigkeit und reinem Gewissen. Der innere Schweinehund darf und muss manchmal siegen. Nüchtern betrachtet ist der Mustang so etwas wie das böseste Automobil, das einem Grünwähler passieren kann: groß, um nicht zu sagen fett, bärenstark, durchaus laut und eigentlich auch unpraktisch, weil Cabrio, nicht mal echte Notsitze in der zweiten Reihe und ein Kofferraum, der überwiegend aus einem mächtigen Subwoofer besteht. Gott, wie schön, dass solche Autos heute noch gebaut werden und legal verkauft werden dürfen. Kurzer Tritt auf die Euphoriebremse: Schreckgespenst Verbrauch. Was schluckt der fette Ami-Schlitten nun wirklich? Eigentlich sauviel oder erschreckend wenig. Denn fährt man den Automatik-Mustang bequem entsprechend der heimischen StVO, sind knapp unter 12 Liter auf 100 Kilometer gar kein Problem. Erfahrene Mustangpiloten haben uns sogar von nur knapp über zehn Litern erzählt. Ungelogen – behaupten sie. Es geht also recht sparsam. Das will halt nur keiner, weil das zwar auch etwas Spaß macht, aber das fette Grinsen über beide Ohren entsteht nur beim kompletten Durchdrücken des Gaspedals – pedal to the metal. Dann aber setzt ein Adrenalin- und Endorphinrausch ein, der süchtig macht. Es sind weniger die 422 Pferde, die so glücklich machen, es sind die 524

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Oben ohne ist ein anderes Lebensgefühl. Während einem die Sommersonne die Stirn brutzelt, sorgt die Sitzkühlung für den Coolnessfaktor.

Das Leben besteht nicht nur aus Veganismus, Nachhaltigkeit und reinem Gewissen.


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Newtonmeter und das herrliche Gebrüll des saugenden V8. Sanft wird man in die superbequemen Sportsitze gedrückt, die dicken Gummiwalzen drehen durch und wimmern um Haftung. Jeder Ampelstart geht zu 70 Prozent vorwärts, die restlichen 30 Prozent wandert das Heck nach links und rechts. Wird es zu bunt, greift die Regelelektronik spät, aber doch noch ein. Kleine Drifts und Powerslides sind trotz Elektronik gar kein Problem. Dementsprechend vorsichtig sollten ungeübte Mus­ tangpiloten bei Regen unterwegs sein – das Heck lenkt nur zu gerne mit. Nochmals: Schön, dass solche Autos noch gebaut werden. Trotzdem ist der Mustang kein wilder Rabauke, sondern einfach ein Brutalo-GTI in reinster Form. Man kann mit ihm ganz brav längere Tagesetappen fahren. Gimmicks wie Einparkhilfe, Rück-

fahrkamera, Sitzheizung und -kühlung, tolle Soundanlage (der Subwoofer sorgt wirklich für fette Bässe) und der lange Radstand sorgen für dementsprechenden Reisekomfort. Und es ist so herrlich dekadent wie geil, dass man sich in einem Cabrio zeitgleich einen Sonnenbrand auf der Stirn holen kann und Frostbeulen am Allerwertesten, weil die Sitzkühlung wohl an kalifornische Temperaturen angepasst ist. Schwitzen am Rücken auf schwarzen Ledersitzen im Hochsommer? Nicht im Mus­ tang. Im Vergleich zum Vorgänger haben sich Bremse und Fahrwerk deutlich verbessert. Vorne verbeißen sich riesige BremboBremszangen in die innenbelüfteten Bremsscheiben und halten den 1,8 Tonnen schweren Mustang selbst bei Höchstgeschwindigkeit im Zaum. Das Fahrwerk

Gott, wie schön, dass solche Autos heute noch gebaut und legal verkauft werden.

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Dem Mustang fehlt die Präzision eines europäischen Sportwagens, aber das Fahrverhalten hat sich deutlich verbessert und ist sportlicher denn je.

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Wir empfehlen die offene Fahrt. Warum? Weil man dabei mehr vom rotzigen V8 mitbekommt. spielt mit, ist nicht zu hart und nicht zu weich, mit leichten Schwankbewegungen bei forscher Gangart. Die Lenkung ist recht präzise, sollte aber immer im Sportmodus gefahren werden, da sonst die Lenkkräfte für den massiven Mustang fast zu niedrig wären. Da spürt man den amerikanischen Komfortfaktor dann doch noch. Das Navi- und Entertainmentsystem ist typisch Ford, dementsprechend rasch in der Bedienung zu erlernen. Selbst das Verdeck ist kinderleicht zu öffnen: einen Verriegelungshebel lösen und ein Knöpfchen drücken, schon ist das Verdeck offen. Umgekehrt geht es genauso schnell.

Wir empfehlen die offene Fahrt. Warum? Weil man dabei mehr vom rotzigen V8 mitbekommt. Apropos rotzig: Die Armaturen sind abends grün beleuchtet. Jagt man den Motor bis fast in den roten Bereich, verfärbt sich die komplette Anzeige feuerrot. Das in Verbindung mit dem gewaltigen Sound mag zwar einerseits als prollige Spielerei angesehen werden, anderseits ist es genau das, was Benzinbrüder einfordern. Und der Grund, warum der Mustang bereits seit Jahrzehnten ein Mythos ist und Bubenherzen höherschlagen lässt. Dieses Auto ist nicht perfekt, denn es fehlt ihm die typisch europäische Sportwagenfinesse ebenso


wie die deutsch-japanische Verarbeitungspenibilität. Dafür bringt der Ford Mustang V8 etwas mit, was wir in Mitteleuropa bei vielen Autos vermissen: eine breite, stolze Brust voller Emotionen und keinerlei falsche Bescheidenheit. Gretchenfrage: Kann so ein Auto überhaupt als Firmenauto genutzt werden? Ja, absolut. Denn obwohl wir schon sehr viele Autos gefahren sind:

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Mit noch keinem dunkelgrauen Modell wurden wir so oft fotografiert und angelächelt wie im Mustang GT. Die Werbewirkung ist dementsprechend hoch. Das wird man auch brauchen, um die vergleichsweise hohen Versicherungskosten intern vertreten zu können. Die Anschaffungskosten von knapp 70.000 Euro sind in der Spaß-Kosten-Relation fast schon ein Schnäppchen.

Die Anschaffungskosten von knapp 70.000 Euro sind in der Spaß-Kosten-Relation fast schon ein Schnäppchen.

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CHEF AUTO

Text Philipp Bednar Fotos Erich Reismann

Welch stolzes 8 fuhrpark Special 03-3016


Automobil

Mercedes-Benz E 220 d 7,1 l / 100 km 143 kW / 194 PS 112 g/km CO2 Preis: 81.809,65 Euro 03-2016 fuhrpark Special 9


Das Biedermann-Image hat man bereits vor Jahren begonnen abzulegen, aber erst jetzt, mit der neuen E-Klasse, ist es vollumfänglich geglückt.

Der Innenraum ist ein Gesamtkunstwerk: ­funktionell, hochwertig und unglaublich schön. Auch das ist Freude am Fahren. Die Seitenlinie der E-Klasse-Limousine ist zeitlos, elegant und dynamisch zugleich. ­Diese Kombination findet man selten bei modernen Autos. ­Gratulation.

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ercedesBenz wirbt seit Jahren mit einem vollmundigen Versprechen: Das Beste oder nichts. Das ist eine starke Ansage, an der jedes Modell gemessen wird. Den ganzen Stolz des Traditionsunternehmens hat man in der neuen E-Klasse vereint. Das BiedermannImage hat man bereits vor einigen Jahren begonnen abzulegen, aber erst jetzt, mit der neuen E-Klasse, ist es vollumfänglich geglückt. Die Limousine verkörpert außen wie innen alles, wofür man bei Mercedes-Benz stehen möchte: Dank des optionalen AMG-Exterieurpakets steht der Silberpfeil sportlich gedrungen, aber wohlproportioniert auf seinen 20-Zoll-Alurädern. Die angedeuteten Lufteinlässe am Frontspoiler schauen betont grimmig,


die Seitenlinie ist eine harmonische Cuvée aus Sportlichkeit und Eleganz, die nahtlos in ein weiches, rundes und eher gedrungenes Heck übergeht. Das ­T-Modell mag vielleicht praktischer sein, aber schöner ist die Limousine. Und so viel kleiner ist der Kofferraum mit seinen 540 Litern auch nicht. Es bleibt die Erkenntnis: Kompromisslose Schönheit ist halt doch nur ein Großstadtmythos. Die Formensprache der E-Klasse ist ein Blickfang: Jung oder Alt, Frauen oder Männer, die Limousine zieht die Blicke förmlich auf sich. Vielleicht, weil manch ein Passant hinter den komplett abgedunkelten Scheiben im Fond einen Star oder zumindestens ein Sternchen vermutet. Oder aber, weil dieses Automobil (das Wort Auto wäre hier ein Frevel) so viel Eleganz versprüht wie ein handgefertigter Brionianzug. Schade nur, dass der Fahrer so wenig vom schicken Exterieur hat, außer er fährt ausschließlich an bodentiefen Glasschauräu-

men vorbei. Das dürfte wohl der Grund gewesen sein, warum der Innenraum sogar noch ein Tick schicker ausfällt. Auf feinstem braunem Ledergestühl nimmt man Platz, jeder Insasse genießt dabei die Vorzüge einer separaten Sitzheizung. Die Mischung aus spiegelglattem Klarvierlack, seidenglänzenden Aluminiumapplikationen und gebürsteten Burmester-Boxen ist dabei so appetitlich garniert, dass einem fast die Freudentränen kommen. Das schaut nicht nur gut aus, es schmeichelt dem Auge, es verzückt den Sehsinn. Das ist purer automobiler Stolz. Und wenn sich die Sonne dem Horizont nähert und trotz riesigen Glaspanoramadachs nur mehr wenig Licht in den Innenraum dringt, beginnt der zweite Satz des Wohlbefindens: Die verstellbare Ambientbelechtung wird wahrnehmbar und macht aus dem geschmackvollen Interieur eine coole Lounge. Herr, bitte lass die Fahrt nur mehr des Nächtens stattfinden.

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Wir stellen die Hypothese auf: Was so schön aussieht, muss mindestens auch so gut fahren. Das trifft in der Praxis zu, ist aber etwas differenzierter zu betrachten. Denn trotz AMG-Pakets ist die E-Klasse eine komfortable Limousine. Zwar ist der auf der Mittelkonsole platzierte Agilityschalter ein nettes Spielzeug, denn damit kann zwischen verschiedenen Lenkungs-, Fahrwerksund Motoreinstellungen gewählt werden. Aber eigentlich reicht für alle Belange der Comfortmodus vollkommen aus, denn darin fühlt sich die E-Klasse am authentischsten an. Die Lenkung ist direkt, bietet genügend Rückmeldung. Das Fahrwerk ist komfortabel, bügelt Kanaldeckel und Unebenheiten sauber aus. Gewisse Wankbewegungen sind vorhanden, aber nie störend. Einzig die 20-Zoll-Niederquerschnittreifen passen vom Fahrgefühl nicht zum Auto, denn kleine, kurze Kanten dringen so unnötig stark bis zum Lenker durch. 19-Zöller wären für Komfortfahrer die bessere Wahl – trotz der sicherlich weniger betörenden Optik. Im Sportmodus wird die E-Klasse spürbar

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direkter, die Lenkung wird strenger, das Fahrwerk straffer. Aber bevor der sportliche Ritt beginnt, zähmt die Elektronik sicher und sanft den motivierten Reiter. Ein auskeilendes Heck ist selbst im Sport+-Modus kaum zu schaffen. Komfortabel geht auch der Zweiliter-VierzylinderDieselmotor zu Werke: Mit 194 PS und omnipräsenten 400 Newtonmetern Drehmoment gleitet man erfreulich dieselsparend durch die Landschaft. Nur 7,1 Liter hat sich die gut 1,6 Tonnen schwere Nobelkarosse auf 100 Kilometer gegönnt. Das ist ob des Luxus und des Komforts ein Spitzenwert. Maßgebliche Unterstützung erhält der Selbstzünder hierbei von der 9-Gang-Automatik, die die Schaltvorgänge butterweich und fast un-


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Eigentlich reicht für alle Belange der Comfortmodus, darin fühlt sich die E-Klasse am authentischsten an.

merklich durchführt. Eingriff über Schaltwippen ist möglich, aber sowohl im Sport- als auch im Comfort- oder Ecomodus ist das vollkommen unnötig. Die Automatik erledigt ihren Job schlicht besser. Eigentlich gibt es bei der E-Klasse nur zwei Komfortmankos: Der Motorlauf ist im Innenraum durchaus wahrnehmbar und die Fahrtwind-

geräusche sind ebenfalls vergleichsweise hoch. In allen anderen Komfortaspekten wird der Mercedes-Benz seiner Klasse absolut gerecht. Und das Jammern über die etwas erhöhte Innenraumakustik ist auch wirklich auf hohem Niveau. Aber da wären wir dann wieder beim Versprechen vom Anfang: das Beste oder nichts.

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Kurzmeldungen News

Die Stars in Paris Alfa Romeo präsentierte die Giulia Veloce, BMW zeigte eine Sonderserie des i8, Mercedes eine Elektro-SUV-Studie, Audi den Q5 und Škoda den Kodiaq: die Stars vom Pariser Salon 2016! Im Rahmen des Autosalons in Paris (1. bis 16. Oktober 2016) haben die Hersteller ein wahres Neuheiten-Feuerwerk gezündet. In den Pariser Messehallen

Alfa Romeo präsentierte die Giulia Veloce mit serienmäßigem Allradantrieb und zwei neuen Motoren. Für die Allrad-Giulia gibt es einen Zweiliter-Turbobenziner mit 280 PS und einem maximalem Drehmoment von 400 Nm sowie einen Turbodiesel mit 2,2 Liter Hubraum, 210 PS und 410 Newtonmeter maximalem Drehmoment.

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waren alle Fahrzeugkategorien vertreten: vom Elektro-Kleinwagen Opel Ampera-e über SUVs wie V W Tiguan XL, Audi Q5 und Škoda Kodiaq, von sportiven Limousinen wie der Alfa Romeo Giulia Veloce bis zu veritablen Sportskanonen à la Mercedes AMG GT R. Auch einige Studien gehörten zu den heißen Kandidaten von Paris: Lexus stellte

Mercedes E-Klasse Technisch entspricht das T-Modell der Limousine. Ab sofort können Kunden zwischen den zwei Benzinern E 200 (184 PS) und E 250 (211 PS) und einem neuen Diesel E 220 d (194 PS) wählen. Es folgen SechszylinderDiesel und -Benziner sowie der erste Performance-Ableger E 43 4Matic mit 401 PS.

Lexus präsentierte in Paris ein Konzept mit dem markigen Namen „UX“. Mit scharfen Kanten, riesigen Felgen und Kameras statt Außenspiegeln ist der UX zwar noch etwas entfernt von der Serienreife – ein kompaktes Crossover von Lexus ist aber ziemlich sicher.

den UX vor, der ein Vorbote für einen kompakten Hybrid-Crossover sein könnte. BMW zeigte ein Concept Car als Ausblick auf den kommenden X2, Mercedes rollte eine ­E-SUV-Studie an den Start. Dazu ­kamen luxuriöse Oberklässler wie die Kombi-Version der Mercedes ­E-Klasse und die Neuauflage des Porsche Panamera.

Škoda Kodiaq Der Name des SUVs nimmt Bezug auf den Kodiak-Bären, die Schreibweise auf die Sprache der Ureinwohner Alaskas, wo der Bär normalerweise lebt. Mit Allradantrieb soll er ab dem offiziellen Marktstart im März 2017 auch im leichten Gelände eine gute Figur machen.


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Der neue Amarok. Pickup: Premium. Fahrspaß: Maximum. Kraftvoll wie kein anderer: der neue Volkswagen Amarok mit V6-TDI-Motor. Dank Common-Rail-Einspritzsystem ist der 6-Zylinder-Turbodieselmotor mit 165 kW/224 PS und BlueMotion Technology sehr sparsam unterwegs. Der neue Amarok hat alles was ein echter Pickup braucht und dazu gibt‘s optional noch Premium-Highlights wie 20-ZollLeichtmetallräder, Bi-Xenon-Scheinwerfer und jede Menge Chrom. Pickup, wohin man auch blickt. Jetzt Probefahren.

Symbolfoto. Verbrauch: 7,8 l/100 km, CO2-Emission: 203 – 204 g/km.


Kurzmeldungen xxx xxx News

Wiener Städtische

Bonus für Elektroautos I Alle, die für ihr Elektroauto eine Kfz-Versicherung abschließen, erhalten einen Bonus von 500 Euro. Und auch für E-Bike-Fahrende gibt es bei einem umfassenden Versicherungsschutz ein besonderes Zuckerl. Im Vorjahr waren in Österreich mehr als 5000 E-Fahrzeuge angemeldet; Experten gehen davon aus, dass bis 2020 der Bestand an ­E-Autos auf 175.000 ansteigen könnte. Diese Entwicklung hin zum umweltschonenden Fahren unterstützt die Wiener Städtische Versicherung mit einem speziellen „E-Mobilitätsbonus“. So erhalten Kunden bei Abschluss einer Kfz-Versicherung (Haftpflicht und Vollkasko) für ein Elektrofahrzeug bis zum 31. Dezember 2016 einmalig 500 Euro als Prämiengutschrift. „Der Wiener Städtischen ist umweltfreundliches Fahren ein besonderes ­Anliegen. Mit diesem finanziellen Anreiz wollen wir dazu beitragen, dass Elektroautos einen noch höheren Stellenwert in Österreich bekommen“, erklärt Hermann Fried, Vertriebsvorstand der Wiener Städtischen Versicherung.

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ÖAMTC

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holung aus dem Ausland kann mitunter ohne passende Absicherung recht teuer ausfallen“, so ÖAMTC-Firmenbetreuerin Sonja Schauer. Jetzt ist der beste Zeitpunkt, ÖAMTC-Firmenmitglied zu werden oder den Schutz auf den gesamten Fuhrpark zu erweitern. Wer jetzt für 2017 beitritt, bekommt alle Clubvorteile bis Ende 2016 geschenkt. Außerdem gibt es attraktive Flottenrabatte. Mehr Informationen finden Sie unter www.oeamtc.at/firmeninfo. Persönliche Beratung unter der Telefonnummer 01 711 99 21758 oder per E-Mail an firmenmitgliedschaft@oeamtc.at.


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Kurzmeldungen News

Fahrendes Reserverad Beim täglichen Pendelverkehr in der Großstadt gibt es oftmals Streckenabschnitte, die trotz Autos oder öffentlicher Verkehrsmittel zu Fuß absolviert werden müssen. Eine Lösung für dieses Problem hat der deutsche Ford-Ingenieur Kilian Vas entwickelt. Seine Idee trägt den Namen Carr-E, dabei handelt es sich um einen vierrädrigen Elektro-Untersatz, der sich aufgrund seiner runden Form in der Reserveradmulde

von Fahrzeugen transportieren lässt. Seine Multifunktionalität unterscheidet das selbstfahrende Carr-E von anderen elektrifizierten Transportgeräten. Denn Carr-E kann nicht nur als Fortbewegungsmittel, sondern auch zum Transport schwerer Gegenstände verwendet werden. Benutzer legen einfach das Objekt aufs Carr-E, und es folgt seinem Besitzer automatisch dank eines kleinen elektronischen Senders.

„After-Work-Driving“ mit Opel Die Park-and-Ride-Garage Spittelau in Wien wurde zum Test-Zentrum der neuen Opel-Modelle, denn in Kooperation mit „Best in Parking“ startete Opel Österreich eine Probefahrt-Aktion. Beim „After-Work-Driving“ hatten Pendler die Möglichkeit, ihr eigenes Auto über Nacht gegen eines der neuen Opel-Modelle einzutauschen. Die Rückgabe der Fahrzeuge erfolgte schnell und unkompliziert am

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nächsten Morgen. Neben dem Opel Astra sowie dem Astra Sports Tourer, der als „Auto des Jahres 2016“ ausgezeichnet wurde, standen unter anderem auch Insignia, Corsa und Karl für Testfahrten bereit. Potenzielle Kunden hatten beim „After-Work-Driving“ die Möglichkeit, sich kostenlos von den HightechAusstattungselementen sowie dem Design und Komfort der Opel-Bestseller über Nacht zu überzeugen.

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Kurzmeldungen News

Bonus für Elektroautos II

Klima- und Energiefonds-GF Ingmar Höbarth, Bundesminister Andrä Rupp­ rechter, Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, Konsortialsprecher EVN-Vorstandssprecher Peter Layr, ecoplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki (v. l.)

2013 wurde in der Region zwischen Wien und Wiener Neustadt die Modellregion „e-pendler in niederösterreich“ gestartet. Kernziel war die Entwicklung und Umsetzung alternativer, CO2 und Verkehr reduzierender E-Mobilitäts-Lösungen für Pendler. Alle Ziele erreicht! Nach drei Jahren Laufzeit konnte ein positives Resümee gezogen werden: Es hat sich nicht nur die Akzeptanz von E-Mobilität stark erhöht, sondern auch die Umwelt hat von der Modellregion profitiert. Im Zuge der Begleitforschung wurde eine Reduktion von 223 Tonnen CO2 pro Jahr nachgewiesen. Gefördert wurde die Modellregion mit 1,3 Millionen Euro durch den Klima- und Energiefonds der Bundesregierung. Weitere 1,2 Millionen Euro stellte das Land NÖ als Ko-Finanzierung.

Elektroautos müssen künftig Lärm machen, um die Unfallgefahr zu reduzieren. Schluss ist's dann offenkundig mit der zurzeit geschätzten Geräuschlosigkeit, die aber auch gefährlich ist. Ein Elektromotor ist bis 20 km/h komplett geräuschlos. Erst ab etwa 30 km/h kommen Rollgeräusche dazu. Die Länder, die in

der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (Unece) über Standards der Elektromobilität beraten, hatten sich auf ein künstliches Motorengeräusch geeinigt. Ab 2019 ist der Einbau von akustischen Warnsignalen in die neuen Elektro- und Hybrid­autos jedenfalls Pflicht.

Foto: thinkstock

Elektroautos müssen lärmen


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Interview

„Streng limitiert“ Einbrüche in Dienstwägen sind nicht nur unangenehm, sondern können mitunter auch richtig teuer werden. Eine Autoinhaltsversicherung begrenzt die Schäden. Interview PHILIPP Bednar

Facts Die Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG Direktion für Österreich ist eine Schwestergesellschaft der Helvetia Versicherungen AG und gehört zu den Top-Playern am österreichischen Transportversicherungsmarkt. Sie bietet individuell abgestimmte, auch grenzüberschreitende internationale Versicherungs­ lösungen, vor allem in den Kernbereichen Warentransport-, Boots- und Verkehrshaftungs­ versicherung. www.helvetiatransport.at

fuhrpark Special: Helvetia ist der erste Versicherer, der nach eigenen Angaben eine Autoinhaltsversicherung anbietet. Was waren die Argumente für dieses Angebot? Georg Krenkel: Vorweg, der Autoinhalt kann

schon seit langem versichert werden, meistens aber nur im Rahmen einer Kaskoversicherung und dann nur mit geringen Versicherungssummen. Eine Autoinhaltsversicherung, wie wir sie unseren Kunden anbieten, ist jedoch einzigartig. Die Gründe für die Produktentwicklung sind vielfältig: Pro Jahr gibt es ca. 25.000 Vorfälle im Zusammenhang mit Autoeinbrüchen, Kfz-Totaldiebstählen, Kfz-Diebstahlsversuchen sowie Diebstahl von in Kfz befindlichen Gegenständen. Oftmals besteht – mangels Kaskoversicherung – kein Versicherungsschutz. Und wenn eine Kaskoversicherung besteht, dann meistens nur mit einer geringen Versicherungssumme für Diebstahl von Gegenständen. Wir wollten eine optimale und kostengünstige Ergänzung zu einer Kfz-Haftpflichtversicherung entwickeln. Mit der Autoinhaltsversicherung hat die Helvetia Transport ein Produkt auf den Markt gebracht, das Versicherungsschutz für alle nicht eingebauten oder nicht fest verbundenen Gegenstände im Fahrzeuginnenraum eines in Österreich behördlich zugelassenen Kraftfahrzeuges (Personenkraftfahrzeuge und Lastkraftfahrzeuge mit maximal einer Tonne Nutzlast) bietet. Wollen Sie mit der Autoinhaltsversicherung primär Endkonsumenten oder Businesskunden ansprechen?

Sowohl als auch. Die neue Autoinhaltsversicherung ist für Endkonsumenten genauso interessant wie für Businesskunden, denn es werden private Gegenstände wie z. B. Reisegepäck, Sportutensilien, Handys, Laptops etc. bis hin zu beruflichen/gewerblichen Gegenständen wie z. B. Werkzeuge, Verkaufs- und Reparaturwaren, Arzttaschen samt Inhalt versichert. Warum sollte ein Teil- oder Vollkaskoversi-

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fuhrpark Special 03-2016

Georg Krenkel, Vorsitzender der Geschäftsleitung Helvetia Österreich

cherungsnehmer, wie es die meisten Firmenwagenfahrer sind, eine separate Autoinhaltsversicherung abschließen?

Dafür gibt es drei gute Gründe. Erstens: Die zur Verfügung gestellten Summen in der Kaskoversicherung (Voll- oder Teilkasko) sind in der Regel zwischen 750 bis 1500 Euro streng limitiert. Zweitens: Viele Gegenstände, wie z. B. Navigationsgeräte, Laptops, Handys, sind summenmäßig nur begrenzt im Rahmen der Gesamtversicherungssumme gedeckt bzw. gelten in manchen Fällen sogar als nicht versichert. Drittens: Unsere Versicherungssummen (zwischen 4000 und 5000 Euro) der Autoinhaltsversicherung stehen zusätzlich zu etwaigen Leistungen aus Kaskoversicherungen zur Verfügung. Sie bieten zwei Varianten an. Bitte klären Sie uns über die Leistungen und Kosten der beiden Angebote auf.

Wir bieten die Autoinhaltsversicherung in zwei Varianten an: „klassisch“ und „gehoben". Bei der Variante „klassisch“, zu einer Jahresprämie von 78 Euro je Kraftfahrzeug, beträgt die Höchstversicherungssumme 4000 Euro je


versicherung interview

das Unternehmen Über die Helvetia-Gruppe Die Helvetia-Gruppe ist in über 150 Jahren aus verschiedenen schweizerischen und ausländischen Versicherungsunternehmen zu einer erfolgreichen, europaweit präsenten Versicherungsgruppe gewachsen. Heute verfügt Helvetia über Niederlassungen in der Schweiz, in Deutschland, Österreich, Spanien, Italien, Frankreich und Liechtenstein und organisiert Teile ihrer Investment- und Finanzierungsaktivitäten über Tochter- und Fondsgesellschaften in Luxemburg und Jersey. Der Hauptsitz der Gruppe befindet sich im schweizerischen St. Gallen. Helvetia ist im Lebens-, Schadens- und Rückversicherungsgeschäft aktiv und erbringt mit rund 7.000 Mitarbeitenden Dienstleistungen für mehr als 4,7 Millionen Kunden. Bei einem Geschäftsvolumen von CHF 7,76 Mrd. erzielte Helvetia im Geschäftsjahr 2014 ein Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit von CHF 421,7 Mio. Die Namensaktien der Helvetia Holding werden an der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange AG unter dem Kürzel HELN gehandelt. www.helvetia.com

Schadenereignis auf „Erstes Risiko“, wobei die Entschädigung für Gegenstände des beruflichen/gewerblichen Bedarfs mit 1000 Euro limitiert ist. Bei der Variante „gehoben“, zu einer Jahresprämie von 138 Euro, beträgt die Höchstversicherungssumme 5000 Euro je Schadenereignis auf „Erstes Risiko“, ungeachtet ob es sich um persönlich und/oder beruflich/gewerblich genutzte Gegenstände handelt. Im Geltungsbereich Europäische Union zuzüglich Schweiz, Liechtenstein und Norwegen deckt die Autoinhaltsversicherung die Gefahren Transportmittelunfall, Naturkatastrophen, Brand, Blitzschlag, Explosion sowie Raub, Einbruchdiebstahl und Diebstahl des ganzen Kraftfahrzeuges ab. Gibt es bei der Autoinhaltsversicherung einen Selbstbehalt? Und falls ja, wie hoch fällt dieser aus?

Ein Selbstbehalt in Höhe von 75 Euro kommt lediglich bei Raub, Einbruchdiebstahl und Diebstahl des ganzen Kraftfahrzeuges zu tragen, egal für welche Variante Sie sich entscheiden. Alle anderen versicherten Ereignisse sind ohne Selbstbehalt. Erwarten Sie, dass andere Versicherer mit ähnlichen Angeboten nachziehen werden?

Ich glaube nicht, dass kurz- oder mittelfristig Mitbewerber mit einem vergleichbaren Produkt präsent sein werden. Die Prozesse für Produktentwicklung bis zum Rollout sind bekanntermaßen sehr zeitintensiv. Im Gegensatz zu uns sind derartige Risiken bei den anderen Versicherungsunternehmen immer nur im Rahmen einer Kfz-Versicherung abzudecken, und da trennt sich dann schon die Spreu vom Weizen. Die Autoinhaltsversicherung aus dem Hause der Helvetia Transport kann völlig losgelöst von bestehenden Kfz-Versicherungen abgeschlossen werden.

Sparen bei den Fuhrpark-Kosten. Die Fuhrpark-Profis von Wiener Städtische · Donau Leasing analysieren und optimieren Ihre bestehende Flotte. Sie entwickeln maßgeschneiderte Finanzierungsund Versicherungslösungen. Dank der perfekten Organisation von der Wartung bis hin zum bargeldlosen Tanken wissen Sie Ihren Fuhrpark jederzeit in besten Händen. Machen Sie den Wirtschaftlichkeits-Check und lassen Sie jetzt kostenlos Ihren bestehenden Fuhrpark analysieren. Nähere Informationen unter www.wsd-leasing.at oder unter Tel. 05 0100 - 74652. www.wsd-leasing.at


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Individuelle Beratung: das A und O im Fuhrparkmanagement.

Fuhrparkmanagement

Outsourcing im Fuhrparkmanagement Immer mehr Unternehmen lagern ihren Fuhrpark an einen externen Anbieter aus. Gründe, die für eine Outsourcinglösung sprechen, gibt es viele. Warum Transparenz und die Betrachtung der Gesamtkosten dabei eine große Rolle spielen, erklärt Fuhrparkexperte ALD Automotive. In vielen Unternehmen zählt der Fuhrpark zu den Top-5-Budgetpositionen. Ausschlaggebend ist hierbei jedoch nicht allein der Anschaffungspreis der einzelnen Fahrzeuge. Neben Zeit- und Kostenaufwand in der laufenden Verwaltung zählen auch Fahrerverhalten oder Risikokosten, wie etwa Restwertentwicklung, zu den Hauptkostentreibern. Um Kosteneinsparungen zu realisieren, lohnt es sich, einen genauen Blick auf die monatlichen Belastungen zu werfen. Durch Outsourcing können versteckte Kosten aufgedeckt und wertvolle Informationen für eine effiziente Flottensteuerung bereitgestellt

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fuhrpark Special 03-2015

werden. Fuhrparkexperte ALD Automotive setzt mit den beiden Tools „ALD optifleet“ und „My ALD“ dort an, wo noch viel zu bewegen ist: bei der Gesamtkostenbetrachtung und der laufenden Auswertung von Fuhrparkdaten. Das schafft Transparenz und unterstützt Kunden bei der wirtschaftlichen Planung, Steuerung und Kontrolle ihres Fuhrparks.

TCO-Betrachtung als Schlüsselfaktor Wer mit dem Gedanken spielt, seinen Fuhrpark auszulagern, der profitiert mit der Unterstützung von ALD Automotive auf


entgeltliche Einschaltung ALD Automotive

ganzer Linie. Den Grad der Unterstützung bestimmt dabei jedes Unternehmen selbst: vom Einkauf und der Finanzierung der Flotte über fahrzeugbezogene Services wie beispielsweise Wartung, Versicherung oder Road Assis­ tance bis hin zur Verwertung der Fahrzeuge am Ende der Vertragslaufzeit. Die individuelle Beratung steht dabei stets im Mittelpunkt des Fuhrparkexperten. Beson­ deren Stellenwert legt ALD Automotive auf die Betrachtung der Total Cost of Ownership. Schließlich kann, speziell bei der Fahrzeugauswahl, der erste Eindruck oft täuschen. Auch wenn ein Fahrzeug im Einkauf deutlich günstiger als die anderen zu sein scheint, bedeutet das nicht, dass es auch die beste Wahl wäre. Erst wenn sämtliche Kosten wie Wartungs- und Verschleißreparaturen, Versicherungsaufwand oder Treibstoffkosten in die Kalkulation mit einfließen, erhält man einen Überblick über die Gesamtkosten eines Fahrzeugs. „Mit dem Analysetool ALD optifleet können wir sämtliche Fahrzeuge einer Kategorie markenunabhängig gegenüberstellen. Die Kriterien für einen Vergleich werden mit dem Kunden gemeinsam erarbeitet und decken, je nach Kundenanforderungen, sowohl wirtschaftliche und technische als auch ökologische Gesichtspunkte ab. Das schafft Trans-

parenz und bietet eine ideale Entscheidungsgrundlage für einen wirtschaftlich erfolgreichen Fuhrpark“, so Martin Kössler, Geschäftsführer der ALD Automotive Fuhrparkmanagement und Leasing GmbH.

Detaillierte Auswertungen mit My ALD für mehr Effizienz.

Aktuelle Fuhrparkdaten im Blick Ein weiterer entscheidender Aspekt, der für die Auslagerung der Flotte an einen externen Anbieter spricht, ist der schnelle Zugriff auf aktuelle Fuhrparkdaten. Mit der Web-App My ALD haben die Fuhrparkmanager von ALD Automotive alle relevanten Daten rund um ihre Flotte stets im Blick. Dank detaillierter Auswertungen und Berichte können Schwachstellen aufgedeckt, und die richtigen Maßnahmen gesetzt werden, um die Effizienz im Fuhrparkmanagement weiter zu steigern und Kosten nachhaltig zu senken.

Über ALD Automotive Martin Kössler, Geschäftsführer der ALD Automotive Fuhrparkmanagement und Leasing GmbH.

Mobilität ist mehr als ein Auto zum Fahren. Mobilität heißt, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, flexibel zu handeln und stabil auf Erfolgskurs zu fahren. Mobilität ist Freiheit. Und dafür brauchen Sie einen starken Partner. ALD Automotive steht Ihnen in 41 Ländern mit über 1,3 Millionen Fahrzeugen zur Seite. Und das nicht nur mit maßgeschneiderten Lösungen aus einer sicheren Hand, sondern auch mit der Einsatzfreude, die Ihre Mobilität verdient.

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03-2015 fuhrpark Special

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FLOTTE Finanzierung

Finanzierung

Sorglos-Paket für Flottenkunden Österreichs größter Autohändler - Porsche Wien Liesing - hat vor 15 Jahren eine weise Entscheidung getroffen und den Fokus auf Fuhrparkkunden gelegt.  VON Wolfgang Bauer

Jürgen Strohmar, PorscheBank-Gebietsleiter für Wien und Niederösterreich (r.) und Peter Herget, GF Porsche Wien Liesing

„Diese Spezialisierung wäre ohne einen kompetenten Finanzdienstleister unmöglich gewesen.“ Peter Herget, GF Porsche Wien Liesing

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Porsche Wien Leasing ist Österreichs größter Autohändler. Bereits seit über 40 Jahren am Standort in der Ketzergasse, ist der Betrieb historisch gewachsen, verfügt heute über gut 300 Mitarbeiter und bietet sämtliche Konzernmarken an, inklusive Bentley, Lamborghini und Bugatti. Pro Jahr werden zirka 4000 Neufahrzeuge und 1500 Gebrauchte verkauft. Vor knapp 15 Jahren wurde die aus heutiger Sicht überaus weise Entscheidung getroffen, sich auf Fuhrparkkunden zu spezialisieren. „Unsere Gesamtstruktur ist punktgenau auf Fuhrparkkunden ausgerichtet. Wir bieten Hol- und Bringservice und verfügen über einen großen Kundendienst­ ersatzfuhrpark. Nur für unsere Flottenkunden haben wir 90 Fahrzeuge angemeldet“, erklärt Peter Herget, seit dem Jahr 2007 Geschäftsführer von Porsche Wien Liesing. Der Firmenkundenanteil insgesamt liege bei 72 Prozent. Diese Spezialisierung wäre nicht möglich gewesen, wenn man nicht einen Finanzdienstleister an der Seite gehabt hätte, der diesen unseren Weg konsequent mit uns geht und entsprechend suppor-

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ted“, so Herget. Die Porsche Bank ist Marktführer am Leasingbestand mit 27 % Marktanteil. Jürgen Strohmar – Gebietsleiter der Porsche Bank für Wien und Niederösterreich – macht vornehmlich das sogenannte Mengengeschäft und stattet Porsche Wien Liesing einmal pro Woche einen Besuch ab. Der persönliche Kontakt sei überaus wichtig. Wenn einmal der Hut brennen sollte bzw. man eine rasche Entscheidung brauche, reiche ein Telefonat. Grundsätzlich sei es aber wesentlich, dass die Porsche Bank „bei uns im Haus ist und mit den Verkäufern zwischenmenschlich interagiert“, so Peter Herget. Der persönliche Kontakt mit den Verkäufern trage erheblich zum Erfolg bei. Und der kann sich sehen lassen. Der Finanzierungsanteil liegt bei Porsche Wien Liesing bei fast 48 Prozent.

Win-win-Situation Fuhrparkmanagement aus Händlersicht sei eine Win-win-Situation. „Wir bieten Kontinuität in der Kundenbetreuung. Das heißt: Nicht jedes Service wird überlegt bzw. aufgeschoben. Der Kunde hat absolute Kostensicherheit bzw. Kostenplanbarkeit. Mit unseren Fuhrpark-Tools können wir dem Kunden exakt sagen, was ihn der Fuhrpark nächstes Jahr kosten wird“, so Herget. „Mit unseren Partnern gemeinsam bieten wir den Kunden ein One-Stop-Repair-Programm an“, ergänzt Jürgen Strohmar. Ob Service, Windschutzscheiben- oder Karosseriereparatur, Porsche Wien Liesing offeriere alles aus einer Hand. Attraktiv für Fuhrparkkunden Mit der B2B-Wartungsaktion der Porsche Bank ist für den Fuhrparkkunden ein attraktiver Wartungsvertrag gewährleistet. Dieser liege deutlich unter den Kosten, die effektiv anfallen, erklärt Jürgen Strohmar. „Wir liegen hier um zirka 30 Prozent unter den üblichen Wartungstarifen“, konkretisiert Peter Herget. Die B2B-Wartungsak-


finanzierungxxx flotte xxx

tion – lanciert im Mai 2015 – werde von den Kunden vortrefflich angenommen. Diese habe aufgrund des enormen Kostenvorteils auch zahlreiche Kunden überzeugt, die grundsätzlich der Meinung gewesen seien, ihr Fuhrpark sei zu klein für einen Wartungsvertrag. Abgesehen davon bietet die Porsche Bank das sogenannte Allinclusive-Paket für alle Marken an, im Rahmen dessen dem Kunden außer der monatlichen Rate keine weiteren Kosten entstehen.

präzise fuhrparkanalyse Das Wichtigste bei Fuhrparkmanagement ist für Peter Herget Folgendes: „Die Anschaffungskosten eines Fahrzeugs sind tatsächlich Schnee von gestern. Es geht darum, dass man sich die TCO (Total Cost of Ownership) genau anschaut. Nur daraus geht hervor, wie viel Cent mich jeder Kilometer meines Fuhrparks kostet. Wir als Porsche Wien Leasing machen mit unseren Kunden eine präzise und effektive Fuhrparkanalyse

und leiten daraus Optimierungsvorschläge ab. Wir verkaufen uns nicht nur gut. Wir liefern auch wirkliche Lösungen.“ Und wie wird die Zukunft der Mobilität gesehen? Peter Herget ist davon überzeugt, dass die Automobilbranche zurzeit die größten Umbrüche aller Zeiten verzeichnet. Es gehe immer mehr darum, den Kunden komplette Mobilitätslösungen zu bieten in Form von für die Kundenbedürfnisse maßgeschneiderten Paketen. Und was meint er zum Stichwort „Onlinevertrieb“ bzw. der Frage: Wie wichtig ist der Automobilhändler noch? „Äußerst wichtig“, ist Herget überzeugt, zumal das Investitionsgut Automobil emotional und beratungsintensiv sei, das man greifen, spüren, riechen müsse. Das Internet werde allerdings immer essenzieller für die Grundinformation des Kunden. Insofern sei der Handel gefordert, online optimal aufgestellt zu sein, um die Informationsbedürfnisse ihrer Kunden zu befriedigen.

„Die Porsche Bank bietet das All-inclusivePaket für alle Marken.“ Jürgen Strohmar, Porsche BankGebietsleiter

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flotte mietwagen Europcar

Carsharing für Kommunen comm! ist das neue Carsharing-Projekt von Europcar Österreich. Der führende Autovermieter richtet sein zukunftsweisendes Vorhaben entsprechend den speziellen Bedürfnissen von Gemeinden, Immobilienbauträgern und Unternehmen aus.  Von Wolfgang Bauer Einfache Handhabung und Online-Buchung

Herbert Reiter (Leitung Fuhrpark), Inés Kaufmann-Sackl (Geschäfts­leitung), Thomas Schevaracz-Helm (Vertriebsleitung) und Kerstin Hutter (Leitung Marketing & Kommunikation) (v. l.)

das Unternehmen Europcar ist Marktführer im österreichi­ schen Mietwagen­ segment. Das Vermietunternehmen hat rund 2300 Fahrzeuge, die ständig im Bestand sind, und ist an österreichweit 18 Stationen vertreten, darunter auch an allen inländischen Flughäfen. Bereits seit 1962 bietet das Unternehmen Mobilitätskonzepte von Kurz- bis Langzeitmiete für Private und Firmen. Europcar Österreich ist seit 1997 eine 100-prozentige Tochter der Porsche Bank.

„Unser Carsharing-Konzept zeichnet sich durch größtmögliche Flexibilität aus. So kann man aus der gesamten Bandbreite des ­Eu­ropcar-Fahrzeugangebots auswählen – vom Cabrio über Allrad bis hin zu Transportern und ­E-Fahrzeugen“, sagt Inés Kaufmann-Sackl, die seit dem Sommer die Geschäftsleitung bei ­Europcar innehat. Eine Carsharing-Flotte von comm! kann schon mit nur einem einzigen Fahrzeug an den Start gehen, einfach und unbürokratisch erweitert oder reduziert werden. Es sind darüber hinaus variable Tarifformen und Fahrzeug-Brandings möglich. „Die klare Zielsetzung war, eine universelle CarsharingLösung für drei wesentliche Zielgruppen zu kreieren. Diese soll, ganz im Sinne von ,Plugand-Play‘, komplexe Anforderungen erfüllen, wie einfach in der Bedienung sein und Transparenz bieten, so etwa bei den Abrechnungsmodalitäten“, erklärt Thomas SchevaraczHelm, Vertriebsleiter und Projektverantwortlicher bei Europcar.

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Auf der comm!-Webplattform haben die registrierten User Zugriff auf alle verfügbaren Fahrzeuge, die sich rasch und unkompliziert mittels Kalenderbuchung reservieren lassen. Über diese Webseite können weitere Informationen abgerufen werden, etwa der Stand des Treibstoffes bzw. die verfügbare Ladekapazität. Eine persönliche Karte, die ein Mitarbeiterausweis sein kann oder das Smartphone, aktiviert das Fahrzeug kontaktlos, öffnet und startet es. Die innovative Sharing-Lösung wendet sich an geschlossene berufliche und private Anwenderkreise. Europcar bietet außerdem eine umfangreiche Soft- und Hardware-Lösung, die ein vollständiges Buchungs-, Abrechnungs-, Verwaltungsund Informationssystem für die Abwicklung von Carsharing-Projekten beinhaltet.

Gefördertes Pilotprojekt in Niederösterreich: ECARREGIO von comm! by Europcar Die Gemeinden Mödling, Perchtoldsdorf, Guntramsdorf, Brunn am Gebirge und Maria Enzersdorf starteten mit ECARREGIO eines der ersten Pilotprojekte von Europcar. In jeder der fünf Gemeinden stehen rein elektrisch betriebene Fahrzeuge zur Verfügung. Die Fahrzeugabholung und -rückgabe findet an fixen, zentral gelegenen Standorten statt. Registrierte User können aus vier Tarifmodellen auswählen, zwei davon sind speziell auf Familien ausgerichtet. ECARREGIO ist ein umweltfreundliches Carsharing-Projekt, da ausschließlich Fahrzeuge mit E-Antrieb verwendet und ergänzend auch einige der Ladestationen ausschließlich mit Ökostrom gespeist werden. Das Pilotprojekt wird von der Energie- und Umweltagentur NÖ Betriebs-GmbH betreut und vom Klima- und Energiefonds über die Programmschiene E-Mobilitäts-Modellregion gefördert.


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Finanzierung fuhrparkmanagement-übersicht

Fuhrparkmanagement

Gut aufgehoben Externes Fuhrparkmanagement bietet Unternehmen, die keine Inhouse-Kapazitäten stemmen können, neue Möglichkeiten. Dabei ist Dienstleistung nicht gleich Dienstleistung – die folgende Auflistung bietet die wichtigsten Leistungen der unterschiedlichen Anbieter im Überblick. Firma

ALD Automotive Fuhrparkmanagement & Leasing GmbH, Rivergate, Handelskai 92, Gate 1, 1200 Wien, Tel.: 01 526 52 25-0, Fax: 01 5265225125

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Alphabet Austria Fuhrparkmanagement GmbH, Siegfried-Marcus-Straße 24, 5020 Salzburg, Tel.: 0662/83794800, Fax: 0662/8379-4699

www.alphabet.at

ARVAL Austria GmbH, Businesspark Marximum – Modecenterstraße 17, ­Objekt 4/OG3/B, 1110 Wien Tel.: 01/706 98 20, Fax: 01/706 98 20-99

www.arval.at

Raiffeisen-IMPULS-Fuhrparkmanagement GmbH, Europaplatz 1a, 4020 Linz, Tel.: 0732/6596-25973, Fax: 0732/6596-5979

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LeasePlan Österreich, ClemensHolzmeister-Straße 6, 1100 Wien Tel.: 01/601 02-0, Fax: 01/601 02-100

www.leaseplan.at

Porsche Bank AG, Vogelweiderstraße 75, 5020 Salzburg, Tel.: 0662/46 83-0, Fax: 0662/46 83-2903

www.flottenmanagement.at

Raiffeisen-Leasing Fuhrparkmanagement GmbH, Mooslackengasse 12, 1190 Wien, Tel.: 01/716 01-8090, Fax: 01/716 01-8029

www.raiffeisen-leasing.at

Flottenmanagement GmbH Am Belvedere 1, 1100 Wien s Leasing: Tel.: 050100-27652; WSD Leasing: Tel.: 050100-74652, Fax: 0501009-27652 oder DW-74652

www.s-leasing.at www.wsd-leasing.at

Sixt Leasing GmbH Ortsstraße 18a, 2331 Vösendorf, Tel.: 01/505 26 40, Fax: 01/505 26 40-14

www.sixt-leasing.at

Sixt Mobility Consulting Österreich GmbH Ortstraße 18a, 2331 Vösendorf, Tel.: 01 505 26 40-0, Fax: 01 505 26 40-9

UniCredit Leasing Austria, ­Shuttleworthstraße 17, 1210 Wien, Tel.: 05 05 88-0, Fax: 05 05 88-93656

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24-Std.Hotline Auslieferservice Ausreißerservice Ersatz­ fahrzeuge Fahrzeugberatung Fahrzeug­ beschaffung Fester Ansprechpartner Interimsfahrzeuge Internet Car Configurator InternetSchadensmeldung InternetReporting Kostenoptimierung Länderübergreifender Service Quartalsberichte Schadensmanagement Soll-IstVergleich Treibstoff Soll-IstVergleich Kilometer Soll-IstVergleich Kosten Versicherungsabwicklung

03-2016 fuhrpark Special

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Übersicht Tankkarten

Übersicht

BP

Novofleet

IQ

OMV

Shell

Turmöl

UTA

Tankkarte

BP Plus

Novofleet Card

IQ Card

OMV Card

euroShell Card

Turmöl Quick Tankkarte

Anzahl Kunden

zirka 12.000

k. A.

ca. 12.000

k. A.

k. A.

k. A.

über 84.000

Akzeptanzstellen Österreich/ Europa

ca. 1000 / ca. 18.000

ca. 100 / 3600

200/1000

ca. 1000 / ca. 18000

354 / ca. 20.000

53/-

1800/52.000

Gültigkeitsdauer

max. 4 Jahre

k. A.

kein Ablaufdatum

3 bis 5 Jahre

4 Jahre

kein Ablaufdatum

2 Jahre

Leistungen

Bezug von Kraft& Schmierstoffen, freie Warengruppendefinition, Abwicklung von Maut und Fähren, Pannendienst, MwSt- & MöStRückerstattung

Bezug von Kraft- & Schmierstoffen, 2 Warengruppendefinitionen, Wagenwäsche und -reinigung bei Kooperationspartnern, Reportings

Bezug von Kraft& Schmierstoffen, Abfragemöglichkeit von Kennzeichen, km, Fahrer, Kos­ tenstelle auf Wunsch, 24 h Limit festlegbar, Klimaschutztankkarte

Bezug von Kraft- & Schmierstoffen, Wagenwäsche und -reinigung, Abwicklung von Maut und Fähren, MwSt- & MöStRückerstattung, 5 Warengruppendefinitionen, Reportings

Bezug von Kraftund Schmierstoffen, Wäsche, Abwicklung von Maut, Tunnel, Brücken und ROLA, LapID, MwSt.- & MöStRückerstattung, Online-Berichte u. -Auswertungen

Bezug von Kraftstoffen

Bezug von Kraft- & Schmierstoffen, Wagenwäsche und -reinigung, Abwicklung von Maut und Fähren, Mobilitäts- und Reparaturservice, MwSt- & MöStRückerstattung, Reportings

Alternative Kraftstoffe

AdBlue, Erdgas, Biodiesel, ­Autogas

ja

k. A.

AdBlue, Erdgas, Autogas

AdBlue, Erdgas, Autogas

nein

AdBlue, Erdgas, Autogas, Biodiesel

Kosten/Monat

1,50 Euro oder 1 % der Rechnungssumme

monatliche Cardgebühr oder wahlweise Servicefee

kostenlos

1,30 Servicegebühr: 0,7 % der Rechnungssumme

nach Vereinbarung

kostenlos

keine Aufnahmegebühr, Aufschläge für in Anspruch genommene Leistungen

Abrechnung

wöchentliche bis monatliche Abrechnung, Bankeinzug ­bevorzugt

14-tägige Rechnung mittels Bankeinzug, auch als Download im OnlineKundenbereich

wöchentlich, 14-tägig oder monatlich mit Sepa-Abbuchung, PrePaid, Rechnungskopie per E-Mail oder als Download, Barbezahlung nach Betankung

14-tägige bzw. monatliche Sammelrechnung, Bankeinzug oder Überweisung, Rechnungsdaten als Download im Online-Kundenbereich

14-tägige bzw. monatliche Sammelrechnung

monatliche Sammelrechnung

14-tägige oder monatliche Sammelrechnung sortiert nach Kostenstellen, Rechnung in Fremdsprachen, Rechnungsdaten als Download im Online-Kundenbereich

24-h-Hotline

ja

ja

nein

für Kartensperre & Mobilitätsservice

ja

nein

Pannen-Notruf und Kartensperre

Online-Services

Kartenverwaltung und -kontrolle, Transaktionsübersicht, Kostenstellenverwaltung, Vignettenbestellung, Limitfestlegung pro Karte nach Uhrzeit, Produkt und Betrag, PIN-Verwaltung inkl. Online-PIN, Import von Rechnungsdateien

Kartenverwaltung und -kontrolle, Transaktionsübersicht nach Zeitraum, Kennzeichen, Produkten oder Kundennummern

Kartenverwaltung und -kontrolle, Transaktions- und Konditionsübersicht, News

Kartenverwaltung und -kontrolle, Transaktions­ übersicht nach Kennzeichen, Produkten, Kos­ tenstellen oder Niederlassungen

Kartenverwaltung und -kontrolle, Transaktionsüber­ sicht, Kostenstellenverwaltung, Limitfestlegung pro Karte nach Produkt/Betrag, PIN-Verwaltung, Import von Reportings, Vignettenbestellung, MwSt.-Rückerstattung

keine

Kartenverwaltung und -kontrolle, Limitfestlegung, Transaktionsübersicht, Routenplaner, Import von Rechnungsdateien, Servicekarten- und Mautgeräteverwaltung

Sicherheit

8-stellige PIN, Hologramm, Transaktionslimits, 24-h-Plausibilitätscheck durch Software

PIN, autorisierte Akzeptanzstellen mit Online-Anbindung, individuell festlegbare Limits

Zufalls-, Wunschoder Flotten-PIN, Transaktions­li­ mits, 24-h-Limit, 24-h-Kartensperre, Real Time Transactions

(individuelle) PIN, Hologramm, Online-Kartensperre, festlegbare Limits, Alarmierung bei ungewöhnlicher Benutzung

individuelle PIN, Real Time Transactions, Limits, Alarm

Zufalls-PIN

PIN, OnlineKartensperre, festlegbare Limits, Alarmierung bei ungewöhnlicher Benutzung

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analyse antriebe Verbrenner versus Hybrid

Kommt drauf an Thomas Stix, Techniker in der Konsumentenschutzabteilung beim ÖAMTC

„Es fehlt an einer größeren Auswahl an Hybrid-Einstiegsmodellen.“ Thomas Stix, ÖAMTC

Bei der Frage „Verbrenner- oder Hy­ bridmodell?“ müssen vorab zwei wichtige Faktoren berücksichtigt werden: Modellverfügbarkeit und Fahrprofil. Flottenmodelle sind in der Regel Fahrzeuge mit einer moderaten Ausstattung und Motorisierung. Oftmals gibt es zu einem ins Auge gefassten thermischen Modell kein passendes Hybridäquivalent. Beispiel Golf: Der Basispreis eines 1,6-Liter-Diesel-Golfs mit 110 PS liegt deutlich unter dem des Golf GTE, der mit einer Systemleistung von 204 PS und einem Listenpreis von knapp 40.000 Euro weder motorisch noch preislich vergleichbar wäre. Einen anderen Hybridgolf gibt es aber nicht – es fehlt die Alternative zum typischen Flottenmodell. Anders bei Toyota, da gibt es beim Auris sowohl eine Diesel- als auch eine Vollhybridvariante. Zwar ist auch hier die Systemleistung des Hy­bridmodells etwas höher (136 zu 111 PS), aber sowohl der Normverbrauch (4,2 l / 100 km Diesel zu 3,6 l / 100 km Hybrid) als auch der Listenpreis (Diesel: ca. 25.000 Euro, Hybrid: ca. 27.000 Euro) liegen recht nahe beieinander. Hier könnte man einen direkten Vergleich anstellen. Wobei der Diesel mit nur vier Prozent NoVA rein steuerlich gegenüber dem NoVA-be-

Sebastian Obrecht, Pressesprecher ARBÖ

Für Fuhrparkmanager ist die Wahl des optimalen Antriebssystems derzeit wahrlich nicht einfach. Noch vor wenigen Jahren war klar: Ein Diesel verbraucht weniger Treibstoff als benzinbetriebene Autos, und noch dazu war der Treibstoff günstiger zu beziehen. Es brauchte also kein Wirtschaftsstudium, um die richtige Entscheidung zu treffen. Heute ist die Antwort auf die Frage nicht ganz so leicht zu finden. Der Preisvorteil beim Diesel im Vergleich mit Benzin be-

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freiten Hy­ bridmodell nicht viel hinterherThomas Stix, hinkt. Es kommt ÖAMTC demnach auf das Fahrprofil an. Wer viele Kilometer auf der Autobahn (Langstreckenfahrten) abspult, könnte mit dem Hybrid u. U. schlechter beraten sein, da dieser kaum in den Rekuperationmodus schaltet und nur wenig Energie zurückgewonnen wird. Trotzdem muss das Gewicht von E-Motor und Batterie ständig bewegt werden. Fährt man eher Kurzstrecken, teils auch im urbanen Umfeld, ist ein Hybrid mitunter sparsamer im Verbrauch. Vorteile genießen Hybride noch bei der Versicherung, wo manche Anbieter mit einem CO2-Bonus locken, und natürlich bei der motorbezogenen Versicherungssteuer, da nicht die Gesamtsystemleistung, sondern nur die Leistung des thermischen Motors besteuert wird. Gleiches gilt übrigens auch für Plug-inHybride, die ihren Verbrauchsvorteil aber nur dann ausspielen können, wenn deren Batterien regelmäßig und zur Gänze geladen werden. Es fehlt an einer größeren Auswahl an Hybrid-Einstiegsmodellen, um den thermischen Modellen in der Flottenkalkulation Paroli zu bieten. wegt sich im Cent-Bereich, und auch die Verbrauchswerte haben sich im ähnlichen Ausmaß angepasst. Dafür ist die Anschaffung von Selbstzündern noch immer eine Spur teurer. Zu all diesen Punkten kommt hinzu, dass in den vergangenen Jahren neue Antriebskonzepte salonfähig wurden, allen voran der Hybridantrieb. Die Kombination aus Benzin- und Elektromotor bringt neben einigen Nachteilen auch ungeahnte Vorteile. Der wohl größte Nachteil ist allerdings das höhere Gewicht, da zwei Motoren und eine Batterie verbaut werden müssen. Dadurch steigen naturgemäß auch die Anschaffungskosten, auch

Illustration: Cecile M. Lederer | butjabutja.com

Verbrennungsmotor oder Hybrid für den Fuhrpark? Was ist die bessere Entscheidung? Wir fragten bei den Autofahrerklubs nach. Von W. Bauer & P. Bednar


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wenn sich diese in den vergangenen Jahren zusehends den Verbrennungsmotoren angepasst haSebastian ben. Damit Obrecht, sind die größARBÖ ten Nachteile aber auch schon wieder vollständig aufgezählt und man kann sich den Vorteilen widmen: Durch den Einsatz des Elektromotors können gerade innerstädtisch hervorragende Verbrauchswerte erzielt werden, da dieser bei gleichmäßiger Fahrt den Vortrieb übernimmt und den Benziner in die „Arbeitslosigkeit“ schickt. Dadurch sinkt selbst in größeren Autoklassen der Verbrauch auf rund fünf Liter Treib-

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stoff pro hundert Kilometer. Zudem, und dies darf nicht vergessen werden, sind in Hybridfahrzeugen technische Komponenten, die oftmals Werkstattaufenthalte notwendig machen, wie zum Beispiel Startermotor oder Kupplung, gar nicht verbaut, wodurch die Erhaltungskosten sinken. Gebremst wird übrigens zum größten Teil mit dem Generator, wodurch selbst die Bremsen geschont werden. Somit ist der Hybridantrieb in der Stadt mit Sicherheit eine gute Lösung. Anders sieht es aus, wenn man viel auf Autobahnen oder Überland unterwegs ist. Dann rächt sich das höhere Gewicht des E-Motors und der Batterie, der Vortrieb erfolgt ausschließlich über den Verbrenner, der somit mehr Energie benötigt. Der Verbrauchsvorteil schrumpft zusehends. Dann spielen der Dieselantrieb oder eben moderne Benzinaggregate ihre Trümpfe aus. Es ist nicht leicht für Fuhrparkmanager, die richtige Entscheidung zu treffen. Beide Systeme bieten enorme Vorteile, aber eben auch einige Nachteile. Entscheidend ist einzig und allein das Fahrprofil und wie das Fahrzeug eingesetzt wird.

„Beide Systeme bieten Vorteile und Nachteile.“ Sebastian Obrecht, ARBÖ

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Zulassungsstatistik elektromobilität Nutzung

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E-Mobilität

Die E-Mobilität zieht an Wann rechnen sich E-Autos im Firmenfuhrpark? Eine Frage, die sich immer mehr Unternehmer stellen. Darum haben wir uns die Knackpunkte sowie die Entwicklung der E-Mobilität im Flottenalltag näher angesehen.  Von Philipp Bednar Fakten Eignungsprofil für Elektro-Mobilität • regelmäßiges Fahrprofil • bis zu 160 Kilometer am Tag • Möglichkeit der Ladeinfrastruktur am Betriebsgelände • Die Bereitschaft, die eigene Unternehmenskultur für die Anforderungen und Möglichkeiten der E-Mobilität anzupassen

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Die Automobilindustrie steht vor einem Wandel. Der Volkswagen-Abgasskandal hat die Themen Umweltschutz und Emissionen ins Rampenlicht gerückt. V W hat reagiert und möchte sein E-Mobilitäts-Angebot in den kommenden Jahren deutlich stärken. Selbst eine hauseigene Batteriefertigung ist im Gespräch – ein absolutes Novum für den VW-Konzern. Auch hierzulande bekommt die E-Mobilität leichten Auftrieb: Die Neuzulassungen der E-Autos steigen, die Kfz-Besteuerung ab 2017 (z. B. die Vorsteuerabzugsfähigkeit für E-Autos) hat vor allem für Unternehmer äußerst positive Effekte. Das dürfte auch der Grund sein, warum immer mehr Kunden bei ihren externen Fuhrparkmanagern danach fragen: „Es gibt kaum noch Beratungsgespräche, in denen E-Mobilität für den Unterneh-

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mensfuhrpark kein Thema ist“, berichtet Philip Pascal Kalomiris, Projekt- und Produktmanager für alternative Antriebe bei Raiffeisen-Leasing. Natürlich muss einem potenziellen E-Auto-Kunden bewusst sein, dass es heute noch immer gewisse Einschränkungen gibt. Stichworte: Reichweite und Ladeinfrastruktur. „Die Gesamtkosten – im Fachjargon nennt man diese ,Total Cost of Ownership‘ (TCO) – sollten bei der Anschaffung im Fokus stehen und nicht der einmalige Kaufpreis. Denn gerade bei diesem TCO-Vergleich können E-Autos beispielsweise durch die häufig geringeren Betriebskosten und steuerlichen Begünstigungen punkten“, sagt Renato Eggner, Geschäftsführer von Raiffeisen-Leasing Fuhrparkmanagement. Kalomiris ortet auch einen veränderten Zugang zur E-Mobilität: „Noch vor kur-

Grafik: Cecile M. Lederer | butjabutja.com / Statistikquelle: Eurotax

privat


Status Quo Elektromobilität xxx xxx

zer Zeit hat man sich für den Unternehmensfuhrpark ein oder zwei E-Autos angeschafft, diese auffällig gebrandet und als Aushängeschild bzw. zur Werbung genutzt. Heute wissen auch Fuhrparkleiter, dass E-Autos eine ökonomisch und ökologisch sinnvolle Mobilitätslösung darstellen können.“ Das E-Auto ist vom Werbegag und Imagebringer zur ernsthaften Alternative geworden.

Mehr fürs Geld „Die Batterietechnologien machen regelmäßig einen Leistungssprung und werden preiswerter. Derzeit nutzen die Hersteller die niedrigeren Akkupreise und stecken mehr Zellen für den gleichen Verkaufspreis in die E-Autos. Dadurch ergibt sich eine größere Reichweite“, erklärt Egg­ner. Zusätzlich kitzelt man durch immer besseres Batteriemanagement noch etwas mehr Reichweite aus den Zellen. Einen drastischen Preisverfall von gebrauchten Leasing-Rückläufern der aktuellen E-Fahrzeuge kann Kalomiris nicht erkennen: „Derzeit setzen die Hersteller

bei den Batterien auf Lithium-Ionen-Zellen. Aktuelle Studien gehen davon aus, dass uns diese Technologie zumindest bis 2020 auch in zukünftigen E-Autos erwarten wird, womit der Preis für Gebrauchtfahrzeuge nicht in den Keller rasseln sollte.“ Außerdem erkennen beide Raiffeisen-Leasing-Vertreter einen Vorteil in der gezielten Förderung der E-Mobilität für Unternehmer: „Dadurch können Unternehmer schon jetzt auf E-Mobilität setzen und nach vier bis fünf Jahren, wenn die Leasingverträge auslaufen, kommen diese Modelle preiswert zu den Privatkunden, womit die allgemeine E-AutoDichte zunimmt“, skizziert Eggner. Und warum sind E-Autos nun bei den Gesamtbetriebskosten so günstig? Weil Stromer tendenziell vorausschauender und damit materialschonender fahren. Der Bremsverschleiß ist geringer, da durch die Motorrekuperation oftmals stark genug verzögert wird und die Bremsenergie gleichzeitig die Akkus lädt. Außerdem seien die Versicherungskosten geringer für E-Auto-Fahrer, da eben auch weniger Unfälle durch eine

„Gerade beim TCO-Vergleich können E-Autos punkten.“ Renato Eggner, GF Raiffeisen-Leasing

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Elektromobilität Status Quo

vorausschauende Fahrweise passieren. Selbst der Reifenverschleiß ist geringer, da weniger brutal beschleunigt oder gebremst wird. All das zusammen, inklusive des kompletten Entfalls fossiler Brennstoffe, sorgt für eine merkbare Entlastung der Mobilitätskostenstelle.

„Es gibt kaum noch Beratungsgespräche, in denen E-Mobilität kein Thema ist.“ Philipp Kalomiris, Projekt und Produktmanager Alternative Antriebe, Raiffeisen-Leasing

Knackpunkt Infrastruktur Wo viel Licht, ist freilich auch etwas Schatten zu finden. „Der größte E-Mobilitäts-Killer ist die Infrastruktur. Kann auf dem eigenen Firmengelände, aus welchen Gründen auch immer, keine Ladeinfrastruktur geschaffen werden, kann es schon kritisch für das Vorhaben werden“, so Kalomiris. Die Materialkosten sind dabei weniger das Problem – eine Wallbox für die Ladung kostet rund 1000 Euro netto –, aber wenn quer durch den Hof Starkstromkabel verlegt gehören oder man in der angemieteten Tiefgarage keinen direkten Leitungszugang hat, dann braucht es größere bauliche Maßnehmen und die können mitunter die TCOs (wenn man die Infrastrukturkosten mit einrechnet) wieder auf den Kopf stellen. Darum, so Eggner und Kalomiris unisono, „braucht es eine vertrauenswürdige, vollumfängliche und seriöse Beratung. Darin haben wir die meiste Erfahrung. Bei Preiskämpfen machen wir nicht mit. Wir wollen auch gar nicht die Billigsten sein, sondern die besten Lösungen für und mit unseren Kunden erarbeiten.“ Entwicklung der E-Mobilität Ein genauerer Blick auf die Zulassungszahlen von E-Autos in Österreich der letzten fünf Jahre deutet an, wohin die Reise gehen könnte: „Die Kurzzulassungen, die erfahrungsgemäß fast ausschließlich in Privatbesitz zweitzugelassen werden, zeigen, dass die tatsächliche Nutzung auch bei den Privaten zunimmt. Dennoch ist die gewerbliche Nutzung d e r z e i t no c h d e r Wachstumstreiber“, so Roland Strilka, Director Insight & Market Analysis Österreich und Schweiz Eurotax. Der

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TCO-Vergleich Elektro vs. Verbrenner Raiffeisen-Leasing hat drei ­realitätsbezogene Musterkalkulationen angefertigt, die den Kostenvorteil von Elektrofahrzeugen auf die Gesamtnutzungsdauer im Fuhrpark widerspiegeln. Ein Tesla Model S kostet den Arbeitgeber unter gleichen Voraussetzungen, trotz höherer Anschaffungskosten, um 2819,60 Euro weniger als ein BMW 530d XDrive. Der Kia Soul EV kommt den Arbeitgeber sogar um satte 13.527,90 Euro günstiger als das vergleichbare Dieselmodell. Selbst ein Nutzfahrzeug wie der Nissan NV200 ist als Elektrotransporter immerhin noch um 421,83 Euro günstiger als das Dieseläquivalent. Und das ohne Einberechnung jeglicher Förderungen. Die detaillierte Kalkulation inklusive aller Rahmenbedingungen sowie der Arbeitnehmerersparnis finden Sie auf: www.raiffeisen-leasing.at/fuhrparkspecial – oder Sie folgen dem QR-Code.

Marktanteil von Elektrofahrzeugen am Gesamtmarkt dürfte 2016 bei knapp über einem Prozent zu liegen kommen, so Strilka weiter. Als maßgeblichen Faktor für die Zukunft der Elek­ tromobilität ortet er vor allem politische Entscheidungen: „Die Vorgaben, so wie sie in skandinavischen Ländern gemacht werden, wo die Elektromobilität gefördert wird, aber gleichzeitig den konventionellen Verbrennungsmotoren der Riegel vorgeschoben wird (wie Norwegen erst kürzlich angekündigt hat), sind die wahren Treiber.“ Auch die Besteuerung (in Österreich hat bereits ein lautes Nachdenken über eine Änderung der steuerlichen Vorteile für Diesel stattgefunden) hätte ein starkes Einflusspotenzial. Strilka fast in aller Kürze zusammen: „Die Politik betätigt das Gaspedal und bestimmt die Geschwindigkeit der Ausbreitung von Elektromobilität. Wichtig wird sein, dass bei hohem Tempo die notwendigen infrastrukturellen Maßnahmen mitgezogen werden. Auch energiepolitisch müssen rechtzeitig die Weichen gestellt werden, denn für flächendeckende Elektromobilität muss entsprechend viel Strom zur Verfügung stehen.“ Roland Strilka, Eurotax


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apanischen Autos eilt ein gewisser Ruf voraus: Sie seien zuverlässig, robust, praktisch und preiswert. Das sind alles tolle Attribute, aber ungefähr so charmant wie Stutzen als Weihnachtsgeschenk. Aber Fuhrparkleiter interessieren Emotionen meist deutlich weniger als TCOs. Der Haken ist nur: Was bringt das vernünftigste, wirtschaftlichste Auto, wenn der Spaß und das Wohlbefinden des Fahrers auf der Strecke bleiben? Gar nix, sonst müssten wir alle uniweiße Kompaktkastenwägen des gleichen Herstellers fahren. Wie langweilig. Und da kommt der Mazda6 ins Spiel, der ein gutes Beispiel dafür ist, wie weit Vorurteile und Realität auseinanderklaffen können. Vorurteil eins: Japanische Autos treffen selten den europäischen Designgeschmack. Hand aufs Herz: Denkt man an Designklassiker, sind nur wenige japanische Autos darunter. Der Mazda6 – gleich ob als Limousine oder Sport Combi – ist rein äußerlich jedoch viel europäischer als bekannte EU-Ware. Die vergleichsweise lange Motorhaube streckt den roten Kombi dynamisch in die Länge. Die zusammengekniffenen Scheinwerfer umrahmen den Haifischkühlergrill, und die Nebelscheinwerfer sitzen gut getarnt in angedeuteten Lufteinlässen. Das ist sportlich, das ist lässig. Auch die Seitenlinie wirkt dezent dynamisch und trotzdem elegant. Dazu das vergleichsweise knappe Heck – ja, der Mazda6 wirkt wirklich wie aus einem Guss. Das erste Vorurteil wäre schon mal widerlegt. Weiter geht’s,

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Big aus Derzeit ist der Mazda6 in der Breite der Firmenflotten noch nicht angekommen. Zu Unrecht, wie wir finden, denn er ist eine hochinter­ essante Alternative zur ­bekannten Fuhrparkkost.

Text Philipp Bednar Fotos Erich Reismann


Japan

Mazda6 Sport Combi CD175 AWD 7,1 l / 100 km 129 kW / 175 PS 143 g/km CO2 Preis: 45.160,00 Euro

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ab in den Innenraum. Dieser empfängt die Insassen mit weicher Lederpolsterung und farblich dezent abgesetzten Ziernähten. Die Ergonomie stimmt auf Anhieb. Elektrisch verstellbar lässt sich die individuell ideale Fahrposition rasch finden. Das Lederlenkrad samt Schaltwippen und Multifunktionstasten liegt gut in der Hand, einen Hauch dicker dürfte es sein, das ist aber wohl Geschmackssache. An der Oberkante des Armaturenbretts, genau in der Mitte, sitzt ein großes Display, welches während der Fahrt mit einem zentralen Steuerdrehknopf in der Mittelkonsole bedient wird. Ähnlich wie man es von BMW, MercedesBenz und Audi kennt. Bereits nach wenigen Kilometern kommt man damit blind zurecht und navigiert sich spielerisch durch Navigationssystem, Fahrzeugeinstellungen oder die Multimediaebenen. Nächstes Häkchen: der Mazda6 ist funktionell. Und das Head-up-Display (ab jetzt auch in Farbe) mit Navigationsanzeige ist herrlich praktisch. Herzstück des Testmodells ist jedoch der Allradantrieb. Österreich ist aufgrund seiner Witterungsverhältnisse und Topografie ein 4×4-Land. Das ist einfach so. Zwar hat uns beim Mazda6 mit Vorderradantrieb nie etwas gefehlt, aber wenn alle vier Räder mit Kraft versorgt werden, hat das unbestritten seine Vorteile. Testweise haben wir ein paar Schotterstraßen befahren und waren durchaus überrascht von der Traktionsstärke des Japaners. Zwar blinken die Warnlämpchen der Traktionskontrolle im Innenraum munter vor sich hin, aber trotz oder gerade wegen der bemühten Regeleingriffe geht es stets vorwärts. Ein Härtetest auf Schnee und Eis war jahreszeitbedingt (Sommer) nicht möglich. Der Eindruck auf Schotter war aber überzeugend. Ich persönlich behaupte nach wie vor, dass der Mazda6 eines der meistun-

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Sowohl die Front als auch die Heckpartie ist sportlich elegant gestaltet worden.

Für mich ist der ­Mazda6 eines der ­meistunterschätzten Autos auf dem Markt.

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terschätzten Autos auf dem Markt ist. Das liegt vor allem an zwei Punkten: Erstens bietet er ein sehr gutes Preis-LeistungsVerhältnis. Wo bekommt man heute für 45.160 Euro schon so viel Auto plus hochwertiger Ausstattung samt Allradantrieb? Da muss man schon recht lange suchen oder das Geldbörserl deutlich weiter aufmachen. Zweitens: Das Fahrgefühl im Nipponkombi ist fein. Denn die Bezeichnung Sport Combi ist in allen Belangen zutreffend: Man bekommt in den riesigen Kofferraum (522 Liter) problemlos Kind und Kegel unter, und trotz seiner Länge fühlt sich der Mazda6 spaßig agil an. Scharfes Einlenken, spätes Bremsen, ein

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bisschen Kurvenräubern – all das macht er unbeeindruckt und mit ordentlich Feedback mit. Das Faceliftmodell soll dank GVectoring-Control sogar noch dynamischer durch Kurven fahren. Eher unauffällig solide verrichtet der 2,2-Liter-Dieselmotor seinen Dienst. Die 420 Newtonmeter und 175 PS sorgen in allen Lebenslagen für mehr als genug Vortrieb. Und dank der sanft schaltenden Automatik ist man mit 7,1 Liter auf 100 Kilometer sogar recht sparsam unterwegs. Unter sieben Liter sollten problemlos möglich sein. Wir haben den Mazda6 auch über deutsche Autobahnen gejagt, dementsprechend mehr Diesel ist durch die Brennräume geflossen.

Wo bekommt man heute für 45.160 Euro schon so viel Auto plus hochwertiger Austattung samt Allradantrieb?

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Der Weltenbum

Land Rover Discovery Sport 2,0 TD4 SE Aut. 8,0 Liter / 100 km 110 kW / 150 PS 139 g/km CO2 Preis: 55.452,00 Euro

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Text Philipp Bednar Fotos Erich Reismann


mmler

Ihre Kunden leben auf der Alm oder in abgeschiedenen Tälern? Dann ist der Land ­Rover ­Discovery die richtige Wahl.

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ir haben gar nicht lang gefackelt und den Discovery Sport sogleich ins Gelände entführt. Hallo, es ist ein Land Rover, demnach liegt die Latte für dessen Geländetauglichkeit um einiges höher als bei irgendwelchen LifestyleSUVs. Überzeugt er oder nicht, das ist hier die Frage. Testabschnitt eins: ein staubiger Anstieg mit festem Erdboden. Genau für solche Experimente besitzt der Discovery Sport in der Mittelkonsole vier Spezialprogramme, die sich auf Fahrwerk, Getriebe, Gasannahme und elektronische Helferleins auswirken. Wir schalten auf Programm zwei, welches für Schotter und feste Untergründe vordefiniert ist. Den Getriebewahldreher auf D und los geht’s. Absolut mühelos erklimmt der Landy den Hang. Gleiches auf einer gröberen Schotterpiste. Wo man rauffährt, muss man aber wieder runter. Also wenden und wieder bergab. Dafür gibt es auch ein elektronisches Helferlein, die Bergabfahrt-Assistenz, ebenfalls in der Mittelkonsole gleich daneben. Wir lassen den Discovery an die Kante rollen, leichter Gasstoß und es geht abwärts. Im Schritttempo rollt er absolut narrensicher den Pfad hinunter. Bremseingriffe des Fahrers sind unnötig, die Elektronik kümmert sich um alles allein. Der Fahrer braucht nur zu lenken. Testabschnitt zwei: Sutten, Wannen und Böschungen gilt es zu erklimmen und abzufahren. Hierfür sind Verschränkungstalent, kurze Überhänge und ein hoher Böschungswin03-2016 fuhrpark Special

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kel von Vorteil. Wir sind noch immer im zweiten Spezialprogramm für Schotter, das Fahrwerk wird dadurch deutlich weicher, jedoch verändert sich die Höhe nicht. Dementsprechend eingeschränkt müssen Sutten und Böschungen befahren werden. Dank der kurzen Überhänge streifen die Plastikverkleidungen an Front und Heck kaum, aber die Kletterfähigkeiten des Defenders erreicht der Discovery Sport dann doch nicht. Allerdings sei erwähnt, dass er 99,8 Prozent aller erdenklichen Fahrmanöver, trotz der eindeutigen Straßenbereifung, problemlos meistern wird. Insofern ja, seine Geländegängigkeit ist über der eines SUV anzusiedeln. Das passt so. An Kraft mangelt es dem 2,0-TD4-Motor mit 150 PS im Gelände nicht, auf der Straße kann man eher zur 180-PS-Variante greifen. Apropos Straße: Überraschend leise rollt der Landy über Landstraßen und gibt sich, trotz seines höheren Fahrgestells, keinerlei Blöße in Sachen Geradeauslauf oder Fahrstabilität. Ruhig und sanft werden Boden­ unebenheiten ausgebügelt. Zackige Lenkbewegungen werden mit spürbaren Wankbewegungen umgesetzt. Das ist im Vergleich zu den LifestyleSUVs etwas gewöhnungsbedürftig, da diese ja fast gänzlich auf den Straßenbetrieb ausgelegt sind und dementsprechend weniger Seitenneigungen zeigen. Das Interieur ist von englischer Ingenieursschlichtheit geprägt. Unnötigen Zierrat sucht man vergebens, der Discovery ist ein komfortables Arbeitstier und dementsprechend gebaut: Cockpit und Mittelkonsole sind klar und geradlinig, jeder Knopf ist leicht zu finden. Lediglich die Fens­ terheber auf der Fahrertüroberseite sind etwas ungewöhnlich platziert und werden Landyneulinge anfangs fordern. Der zentrale Touchscreen mit Navigations- und Entertainmentsystem reagiert flott, und die

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Das Interieur ist von englischer Ingenieursschlichtheit geprägt.

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Bedienung ist gut strukturiert und logisch. Die Rückfahrkamera ist ein äußert sinnvolles Extra, da aufgrund der kleinen Heckscheibe die Sicht nach hinten sehr eingeschränkt ist. Speziell im Gelände wäre man ohne sie ziemlich verloren. Die restliche Übersicht ist nicht zuletzt dank der höheren Sitzposition gut. Äußerst komfortabel erledigt die 9-Gang-Automatik ihren Dienst, die Gänge werden spritsparend und butterweich gewechselt. Im Sportmodus dreht das Getriebe die Gänge deutlich mehr aus, aber das passt zum Discovery einfach nicht. Er ist kein Heizer oder Spurtweltmeister, sondern ein geländetauglicher Kompaktallrounder mit einer

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modernen, feschen Außenhaut und feiner Technik darunter. Überrascht haben die kräftig zupackenden Bremsen, die den 1,8-Tonner sicher verzögern. Im Testmittel lag der Verbrauch bei genau acht Litern Diesel auf 100 Kilometer. Für wen wäre der Land Rover Discovery Sport als Firmenfahrzeug interessant? All jene, die auch abseits befestigter Straßen Kunden besuchen müssen oder wollen sowie Dienstwagenfahrer, die viel im gebirgigeren Teil Österreichs unterwegs sind oder ihr Auto mit einem hohen Privatanteil für Hobbyaktivitäten nutzen. Für die reinen AutobahnLangstreckenjäger wäre der Discovery Sport wohl eher eine suboptimale Wahl.

Insofern ja, seine Geländegängigkeit ist über der eines SUV a ­ nzusiedeln. Das passt so.

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Smart Repair Unfallreparaturnetzwerk

Unfallabwicklung im Alltag

Unfall! Und was nun? Wenn's kracht, gibt es meistens zuerst Ärger und dann Stress. Um die Unfallabwicklung professionell abzuwickeln, können Unfallreparaturnetzwerke helfen. Ein Praxisbeispiel. Von Philipp Bednar im Übergang von Frontschweller zum Kotflügel. Der andere hat links hinten eine kleine Delle samt Lackabschürfungen. Ich habe um 9:15 den ersten Kundentermin, ein Neukunde. Es ist mir peinlich, was kann ich machen?“

Tagtäglich passieren viele kleine Verkehrsunfälle. Ein Parkschaden hier, ein kleiner Streifer da und schon ist das Firmenauto leicht beschädigt. Das ist nicht nur ärgerlich für den Besitzer (das Unternehmen), sondern vor allem für den Fuhrparkmanager, der sich um die Abwicklung der Schäden kümmern muss. Gut, wenn man als Betrieb auf verlässliche Partner setzen kann. Wir haben uns anhand eines alltagstypischen Schadensfalls angesehen, wie die alltägliche Unfallschadenabwicklung im Axalta ARN (Automotive Repair Network) erfolgt.

Donnerstagmorgen, 7:00 Uhr. Das Handy vom Fuhrparkmanager läutet. Gestresst und etwas unwirsch meldet sich der Außendienstmitarbeiter Friedrich am Telefon: „Ich hab mit meinem Dienstwagen beim Ausparken ein anderes Auto gestreift. Bei mir ist rechts vorne der Lack ab und eine kleine Delle

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7:05 Uhr Fuhrparkmanager Heinrich beruhigt erst einmal und weist Mitarbeiter Friedrich auf die ARN Unfall-App auf seinem Diensthandy hin. Mit der kostenlosen App erfährt Friedrich direkt am Unfallort, was er nun Schritt für Schritt zu tun hat. Eine Checkliste führt ihn detailliert durch den Unfallbericht, der im Nu ausgefüllt ist und mit Foto per Mail an den Flottenmanager, die Reparaturwerkstätte und den Unfallgegner gesendet werden kann. Fuhrparkmanager Heinrich hat die ARN-Partner für Unfallreparaturen schon im Vorfeld definiert. Friedrich weiß genau, in welche Werkstätten er fahren darf. Die Werkstätte seines Vertrauens hat er bereits in der App hinterlegt und den Unfallbericht per Mail übermittelt. Friedrich kontaktiert die ARN-Partnerwerkstatt. Der noch immer vom Unfall gestresste Mitarbeiter wird sofort beruhigt: „Herr Friedrich, keine Panik. Ihr Ersatzwagen steht schon bereit, wir warten nur mehr auf Ihr Eintreffen und Sie können gleich zu Ihrem Termin weiterfahren.“ 8:00 Uhr Friedrich kommt schon etwas entspannter in die Werkstatt und wendet sich an den Ansprechpartner für Fuhrparks und Flotten. Der Ersatzwagen steht gewaschen und vollgetankt vor der Einfahrt. Friedrich holt noch seine Unterlagen, steigt ein und eilt zu seinem wichtigen Neukundentermin. Währenddessen wird der Schaden an Friedrichs Dienstwagen abfotografiert und von Lackier- und Spenglermeister Hofer genau begutachtet. Der Schaden ist


Unfallreparaturnetzwerk Smart Repair

nicht dramatisch. Die Delle ist auszudrücken, der Streifschaden kann in der Fläche klein gehalten werden, Ersatzteile müssen keine bestellt werden. Die Fotos samt Kostenvoranschlag werden noch vor 9 Uhr an Fuhrparkmanager Heinrich übermittelt.

9:15 Uhr Heinrich schaut sich die Fotos sowie den Kostenvoranschlag an und gibt die Reparatur frei. Ein kurzer Anruf von Heinrich reicht Hofer, um sogleich mit der Arbeit an Friedrichs Auto zu beginnen. Da keine größeren Montagearbeiten notwendig sind, kann gleich mit den Blecharbeiten und der Lackiervorbereitung begonnen werden. Hofer schätzt, dass das Auto noch am Abend fertig werden kann. 13:10 Uhr Friedrich hat bereits den zweiten Kundentermin hinter sich, macht Mittagspause und fragt bei Heinrich nach, wie es um sein Auto steht. „Alles läuft, dein Auto wird bereits repariert. Es schaut so aus, als könntest du es noch heute Abend abholen“, so Heinrich. Friedrich ist beruhigt, aber hat ein Terminproblem, da er heute Abend noch die Kids vom Abendtraining abholen muss. Ein Umweg zur Werkstatt wäre zwar machbar, aber mit deutlich mehr Stress verbunden. „Könnte die Werkstatt das Auto auch zu mir bringen?“ Heinrich sagt zu, dass er sich darum bemühen wird.

beiter von Hofer vor, übergibt den Dienstwagen wieder an Friedrich und nimmt den Ersatzwagen entgegen. Friedrich inspiziert die Reparaturstelle und erkennt auch bei genauerer Betrachtung keinen Unterschied zu vorher. Die Reparatur ist unsichtbar. Friedrich ist hocherfreut, zehn Euro Trinkgeld für den Werkstattmitarbeiter wechseln den Besitzer. „Als Maut. Und dafür, dass ihr mir so schnell und reibungslos geholfen habt. Danke“, schmunzelt Friedrich.

18:10 Uhr Die Kids sitzen auf der Rücksitzbank, wissen nichts von Papas morgendlichem Malheur und kommen rechtzeitig nach Hause. Friedrichs Unfallgegner wurde ebenfalls schon im Laufe des Nachmittags von seiner Werkstätte über die Reparaturfreigabe informiert. Der Schaden wird natürlich von der Versicherung Friedrichs übernommen.

16:40 Uhr An Friedrichs Auto wird letzte Hand angelegt. Hofer kontaktiert Heinrich, um Bescheid zu geben, dass das Auto ab jetzt übernahmefertig ist. Der Fuhrparkmanager erklärt Hofer, dass Friedrich die Kinder abholen muss. Hofer lacht, ist selbst Papa einer Tochter, die jeden Abend Reitstunden hat, und weiß um Friedrichs Verpflichtung: „Kein Problem, wir schließen uns mit Friedrich kurz und werden ihm das Auto zustellen. Dann können wir auch gleich den Ersatzwagen abholen. Wir kümmern uns drum.“ 17:30 Uhr Das Fußballtraining endet um 18 Uhr, Friedrich braucht knapp 15 Minuten zum Sportplatz. Wie angekündigt fährt gerade der Mitar03-2016 fuhrpark Special 49

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Hannes Bauer, Denzelcare-Leiter

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Bei Denzelcare wird der Fuhrpark an Ersatzfahrzeugen für Flottenkunden kontinuierlich den Bedürfnissen der Kunden angepasst. Der Großteil der Ersatzfahrzeuge besteht seit Herbst vergangenen Jahres überwiegend aus Limousinen und Kombis der Premiummarke BMW. Diese müssen bei Denzelcare Mindeststandards erfüllen: Bluetooth-Freisprecheinrichtung und Klimaautomatik. „Gleich, um welche Fahrzeugmarke es geht, egal, wo das Fahrzeug steht: Ein Anruf bei der 24-Stunden-Servicehotline reicht aus und Abschleppdienst bzw. Ersatzfahrzeuge sind sofort unterwegs“, erklärt Denzelcare-Leiter Hannes Bauer. Es sei wesentlich, die Kundenbetreuung permanent zu optimieren, so Bauer. Grundsätzlich gehe es immer darum, dem Kunden möglichst alle Unannehmlichkeiten abzunehmen, sodass dieser „mehr Zeit für seinen Job“ habe. Im Schadensfall übernimmt Denzelcare sämtliche Aufgaben. Die Denzelcare-Logistik garantiert perfektes Schadensmanagement. In Ballungszentren wird garantiert, dass man in spätestens 40 Minuten an der Unfallstelle ist, um sodann alles für das Kunden-

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wohl zu erledigen. Darüber hinaus bietet Denzelcare seinen Kunden auch an, das Fahrzeug nach Auslaufen des Leasings österreichweit abzuholen. Per Fotos und elektronischem Rücknahmeprotokoll wird der Zustand des Fahrzeugs vor Ort dokumentiert und durch den Kunden per Unterschrift bestätigt. Diese Dienstleistung von Denzelcare ist in den vergangenen Jahren stark angewachsen und ein weiterer wichtiger Baustein, um den Kunden „mehr Zeit für seinen Job“ zu ermöglichen. Denzelcare-Chef Bauer sieht sich als Dienstleister und „Troubleshooter für die Firmen“.


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Koreanischer Aufsteiger Text Philipp Bednar Fotos Erich Reismann

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Kia Optima SW 1.7 CRDi GT-Line 6,1 Liter / 100 km 104 kW / 141 PS 120 g/km CO2 Preis: 44.990 Euro

Der Kia Optima greift ganz ungeniert die gehobene Mittelklasse an. Was zuerst bieder und bemüht wirkt, entpuppt sich als starker Herausforderer mit einem guten PreisLeistungs-Verhältnis.

ie viele Kia-Firmenwagenfahrer kennen Sie? Gar nicht so viele, oder? Tja, das liebe Image spielt gerade im Flottenbereich eine große Rolle. Immerhin repräsentiert der Mitarbeiter samt Auto die Firma. Da will man kein Risiko eingehen. Made in Germany ist weltweit ein angesehenes Gütesiegel, und ganz speziell bei Autos. Made in China oder Korea klingt halt weniger sexy. Aber ich verrate Ihnen etwas: Mit dem neuen Kia Optima (wir fuhren den Kombi, genannt Sportswagon) könnte sich das, zumindest in der Automobilwelt, langsam ändern. Denn mit dem Optima grätscht Kia fest ins Feld der gehobenen Mittelklassemodelle und wird seine Spuren hinterlassen. Stolze 44.990 Euro verlangt Kia für unser Testmodell. Das ist eine äußerst selbstbewusste Ansage, denn damit spielt man in der Liga von Mazda6, Renault Talisman und VW Passat. Und ums gleiche Geld gehen sich sogar schon spartanisch ausgerüstete Einsteigermodelle deutscher Premiummarken aus. Dafür kommt der Kia mit einer absoluten Vollausstattung. Hosen runter: Ist der Optima ein selbstbewusster Blender oder eine hungriger Newcomer? Ich behaupte: Letzteres, und damit ist er brandgefährlich für die etablierten Player am Markt. Frischlinge sind entweder frech, um gleich ihr Revier zu markieren, oder überraschend ruhig, um ja nicht negativ aufzufallen. Optisch ist der Optima ein äußerst bescheidener Zeitgenosse: Der 4,86 Meter lange Kombi steht mit vielen glatten Flächen und sehr geradlinig vor seinem Fahrer. Verspielte Designerideen sucht man vergebens. Der angedeutete Diffusor am Heck ist das höchste der Gefühle. Understatement pur. Groß werden die Augen erst im Innenraum, denn der erstaunt in jeder Hinsicht: viel

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Die rote Lederausstattung ist sowohl optisch als auch haptisch ein Leckerbissen.

Platz, tolles, weiches Ledergestühl, perfektes Verarbeitungsfinish. Nichts knarrt, jedes Spaltmaß passt penibelst. Das Design ist auch hier eher technisch kühl als ausgefallen italienisch, dafür findet man jeden Be­ dienknopf intuitiv und fühlt sich nicht erdrückt vor lauter Wahlmöglichkeiten. Das sitzt wie ein Maßanzug. Und die vollkommen elektrisch verstellbaren Memory-Sitze sind schlichtweg großartig: sehr bequem und vielseitig verstellbar (inklusive Lordosenstütze), samt Sitzheizung und Kühlung. Überhaupt ist das Innenraumgefühl sehr komfortabel. Man hat viel Platz, und trotzdem kann man überall geschmeidig hingreifen. Das an der Unterseite abgeflachte Sportlederlenkrad mit Multifunktionstasten ist ein haptischer Hochgenuss. Da macht das Steuern richtig Spaß. Und dank des riesigen Glaspanoramaschiebedachs kommt trotz schwarzem Dachhimmel sehr viel Licht in den Innenraum. Gepaart mit dem edlen Weinrot der Sitze kommt hier Oberklassenflair auf – ganz ohne Übertreibung. Der Innenraum ist äußerst stimmig. Gratulation an Kia. Außen verhalten, innen eine Wucht, so viel wissen wir nun über den Optima. Und wie fährt er sich? Überraschend. Einerseits setzt er auf viel Komfort, die Fahrwerksabstimmung schluckt Längs- und Querrillen mit Bravour und ebenfalls auf höchstem Niveau. Anderseits geht eine komfortable Fahrwerksabstimmung samt Lenkgefühl immer auf Kosten der Agilität. Beim Optima lässt sich das mit einem Knopfdruck elegant umgehen. Unter dem Ganghebel gibt es den unauffälligen „Drive Mode“Knopf, der neben dem Normalmodus noch Eco und Sport erlaubt. Letzterer macht aus dem Optima bei Gott kei-

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Außen verhalten, innen eine Wucht, so viel wissen wir nun über den Kia Optima.


nen Sportwagen, das wäre mit der Testmotorisierung (1,7-l-Vierzylinder-Turbodiesel, 141 PS, 340 Nm) auch gar nicht möglich. Aber mit nur einem Knopfdruck wird aus einer komfortablen Sänfte ein satt am Asphalt liegender, präziser Kombi. Selbst bei brutal hoher Geschwindigkeit auf schlechten Straßen und fiesen Wellen lässt sich der Optima im Sportmodus mit viel Feedback genau manövrieren. Lenkung und Fahrwerk sind damit zwar spürbar straffer und direkter, trotzdem ist noch genug Restkomfort vorhanden, dass man stets ein sicheres, sattes Fahrverhalten spürt. Dieser Spagat hat sich eine glatte Eins verdient. Der Verbrauch ist erstaun-

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lich: 6,1 Liter sind hervorragend wenig, obwohl wir kein Bummeltempo an den Tag gelegt haben. Die Fahrassistenzsysteme (mitlenkender Spurhalteassistent, Tempomat mit Abstandsradar, Totwinkelerkennung sowie Notbremsassistent) überzeugen genauso wie das Entertainmentsys­ tem, welches dank Harman/Kardon sogar herrlich natürlichen Sound wiedergibt. Zusammenfassend: Ja, knapp 45.000 Euro sind viel Geld für einen Kia, aber man bekommt wirklich einen bestausgestatteten Firmenwagen mit viel Komfort, Platz und sogar Fahrspaß. Fuhrparkmanager sollten sich den Kia Optima dringend genauer ansehen.

Der Verbrauch ist erstaunlich: 6,1 Liter sind hervorragend wenig, obwohl wir kein Bummeltempo an den Tag gelegt haben.

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Fesch ist der Fiat Tipo, innen wie außen, dazu preiswert und grundsolide.

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aut Fiat eigentlich noch andere Autos außer dem 500? Ja, eigentlich schon, man sieht sie nur kaum. Hie und da erblickt man einen Bravo oder Punto, in Westösterreich gehört der 4×4-Panda punktuell zum Straßenbild. Aber de facto ist die erste Assoziation mit Fiat der kultige 500. Das könnte sich jedoch bald ändern, denn mit dem neuen Fiat Tipo, den es als Limousine, 5-Türer oder Kombi gibt, haben die Italiener einen echten Volkswagen gebaut. Er ist schick, preiswert, massentauglich und funktionell. Fuhrparkherz, was willst du mehr? Tatsächlich: Der Tipo könnte, wenn sich genug Kunden reinsetzen und ihn sich erfahren, ein Megaseller werden. Die Gründe dafür sind vielfältig, das Überargument ist jedoch der Preis: Der vollausgestattete Testwagen kostet 24.976 Euro (brutto). Darin ist aber schon so ziemlich alles enthalten, was man als Dienstfahrer möchte: riesiger 7-Zoll-Touchscreen für das Entertainmentsystem, Klimaautomatik, Navi, Rückfahrkamera und Parksensoren, Ledergestühl samt Sitzheizung, Metallic-Lack und sogar ein einfaches Kurvenlicht. Autos in derartiger Ausstattung zu so einem Kampfpreis findet man fast nur mehr aus Fernost. Der Fiat Tipo rührt damit in seinem Segment mächtig um. Aber kann der preiswerte Italiener auch in der Praxis überzeugen? Er kann, und wie. Bereits bei der Präsentation im Sommer waren wir vom Tipo äußerst positiv überrascht. Der 1,6-Liter-Vierzylinder-Dieselmotor hat dank 320 Newtonmetern einen strammen Antritt aus dem Keller. Oben raus – typisch Diesel eben – wird er dann zäher, aber die 120 Pferde glaubt man ihm. Das 6-GangHandschaltgetriebe ist gut abgestuft und sorgt damit für eine gute Balance zwischen Spurtvermögen und nied-

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Ein echte

Fiats Tipo ist eine Kampfansage in der Kompaktklasse. Golf und Co haben einen ernstzunehmenden Konkurrenten aus Italien bekommen.


er Volkswagen

Fiat Tipo 5-Türer 5,5 l/ 100 km 88 kW / 120 PS 98 g/km CO2 Preis: 24.976,– Euro Text Philipp Bednar Fotos Erich Reismann

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Kann der preiswerte Italiener in der Praxis überzeugen? Er kann, und wie.

Das Interieur ist eine sanfte Mischung aus ­Funktionalität und Verspieltheit. Die Übersicht ist sehr gut, die Ausstattung üppig. Der 5-Türer schaut sportiver aus als der Kombi und bietet mit 440 Litern Kofferraumvolumen kaum weniger Platz.

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rigem Verbrauch auf der Autobahn. Wir haben im Drittelmix (Stadt, Landstraße, Autobahn) genau 5,5 Liter auf 100 Kilometer verbraucht. Das ist ein sehr guter Praxiswert, auch wenn er damit 1,8 Liter über der Werksangabe liegt. Das manuelle Getriebe flutscht auf mittellangen Schaltwegen präzise von Gang zu Gang. Der kugelrunde Lederknauf liegt dabei gut in der Hand. Gleiches gilt für das DreiSpeichen-Lederlenkrad samt üppigen Multifunktionstasten. Bordcomputer, Tempomat und Infotainmentcenter lassen sich damit einigermaßen selbsterklärend bedienen. Lediglich die Radiosteuerung auf der Rückseite ist etwas ungewohnt: Dort wo bei Automatikgetrieben die Schaltwippen sitzen, reguliert man auf einer kleinen Wippe mit der rechten Hand die Laut-


stärke und kann stummschalten. Links werden die Sender verstellt. Da man die Wippen nicht sieht und nur sehr dezent spürt, muss man um die Funktion wissen, um sie tatsächlich nutzen zu können. Die restliche Bedienung ist aber sehr logisch und einfach, was vor allem dem großen, hochauflösenden Touchscreen zu verdanken ist. Überhaupt wirkt das Finish des Tipos in allen Belangen sehr hochwertig: Die schwarzen Kunststoffverkleidungen, aus denen das Cockpit überwiegend besteht, haben eine hochwertige Haptik. Die Spaltmaße sind top, nichts scheppert, knarzt oder riecht unangenehm. Die Armaturen (zwei Rund­ instrumente und ein Display) sind von sportlicher Eleganz und vermitteln, so wie der gesamte Tipo, eine gewisse dynamische Grundeinstellung. Denn sowohl das Fahrwerk als auch die Lenkung wirkt sportlich direkt, ohne unkomfortabel zu sein. Wer gerne etwas zügiger von Termin zu Termin düst, wird ob des präzisen, berechenbaren Fahrverhaltens des Italieners

überrascht sein. Satt und sicher liegt er auf der Straße. Der von uns gefahrene 5-Türer bietet sowohl in der zweiten Reihe als auch im Kofferraum (440 Liter) genügend Platz, um auch zu fünft eine kleine Reise antreten zu können. Neben dem vernünftigen Preis und überzeugendem Fahrverhalten kann der Tipo noch mit gelungenem Design glänzen: Zwar könnte man die Seitenlinie mit der Mercedes-Benz A-Klasse verwechseln, und auch die Front wirkt ungewöhnlich vertraut, trotzdem oder gerade deswegen steht der silberne Tipo stilsicher und selbstbewusst auf seinen 17-Zoll-Rädern. Der Kühlergrill in Diamantoptik wirkt hochwertig und ein wenig verspielt. Die einen werden vielleicht sagen, dass er für einen Fiat zu wenig verspielt ist, für die meisten wird es aber gerade genug sein, um ihm den authentischen italienischen Charme abzunehmen. Gewöhnen Sie sich an den Fiat Tipo, er hat in allen Belangen das Potenzial, an den großen Erfolg des 500 anzuschließen.

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ÖAMTC Winterreifen-Test

Reifentest

Winterreifen auf dem Prüfstand ÖAMTC-Winterreifentest: 28 Modelle wurden getestet. Das Ergebnis: ein breites Mittelfeld und kaum „sehr empfehlenswerte“ Reifen. Zum aktuellen Winterreifentest des ÖAMTC und seiner Partner traten 28 Winterreifen in zwei Dimensionen (185/65 R15 88 T und 225/45 R17 91/94 H) an. ÖAMTC-Reifenexperte Friedrich Eppel fasst zusammen: „In beiden Reifengrößen gibt es ein breites Mittelfeld an ‚empfehlenswerten‘ Produkten mit verschiedenen Stärken und Schwächen. Für Konsumenten empfiehlt es sich daher, anhand der Detailergebnisse das Modell zu wählen, das am besten zum eigenen Fahrprofil passt.“ Der Blick auf die Ergebnisse zeigt, dass einige bekannte Marken fehlen. „Das liegt daran, dass deren aktuelle Produkte zum Zeitpunkt des Testeinkaufes noch nicht verfügbar waren“, erklärt Eppel. „Der Einkauf der Testreifen erfolgte bei verschiedenen Reifenhändlern. So ist sichergestellt, dass nur Reifen getestet werden, die ganz normal im Handel erhältlich sind.“

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185/65 R15 88 T – 15 Reifen getestet, zweiMal „sehr empfehlenswert“ In der kleineren Dimension 185/65 R15 88 T wurden der Goodyear UltraGrip 9 und der Michelin Alpin A4 mit „sehr empfehlenswert“ beurteilt. „Beide Modelle sind in allen getesteten Eigenschaften sehr ausgewogen“, hält der ÖAMTC-Experte fest. Große Auswahl haben Konsumenten 2016 bei den „empfehlenswerten“ Reifen: Gleich elf Modelle wurden so beurteilt, die Detailergebnisse sind bunt gemischt. Viele dieser Modelle können auf Schnee, fast die Hälfte auf trockener Fahrbahn glänzen. Verbesserungsbedarf sieht Eppel aber beim Nassgriffverhalten, wo nur zwei der elf „empfehlenswerten“ Reifen (Pirelli Cinturato Winter und Dunlop SP Winter Response 2) überzeugen konnten. Mit „nicht empfehlenswert“ wurden der Kleber Krisalp HP2 (laut Hersteller ist bereits der Nach-


Winterreifen-Test ÖAMTC

folger Krisalp HP3 erhältlich) und der Firestone Winterhawk 3 bewertet. Beide mussten aufgrund ihres schlechten Verhaltens bei Nässe abgewertet werden.

225/45 R17 91/94 H – einer von 13 mit „sehr empfehlenswert“ Bei den Reifen der Dimension 225/45 R17 91/94 H zeigte sich im ÖAMTC-Test ein ähnliches Bild, allerdings konnte nur ein Modell, der Dunlop Winter Sport 5, mit „sehr empfehlenswert“ beurteilt werden. Das Mittelfeld bilden in der größeren Dimension zehn Winterreifen, die die Note „empfehlenswert“ erhalten haben. „Auch hier sind die Detailergebnisse sehr unterschiedlich und es ist ratsam, genau zu überlegen, wann und bei welchen Straßenverhältnissen man am häufigsten unterwegs ist“, empfiehlt Eppel. Erfreulich: „Nicht empfehlenswert“ ist keiner der größeren Testkandidaten. Nur zwei Modelle, der Matador MP92 Sibir Snow und der BF

Goodrich g-Force Winter (laut Hersteller ist bereits der Nachfolger g-Force Winter 2 erhältlich), fielen mit „bedingt empfehlenswert“ im Vergleich zu ihren Konkurrenten ab – beide wegen ihrer Schwäche bei Nässe.

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Reifen fuhrpark

Großes Potenzial

Fokus auf Fuhrpark Im Fuhrpark-Segment sieht Apollo Vredestein-Österreich-Geschäftsführer Thomas Körpert noch großes Potenzial für seine Marken. Kürzlich wurde dafür ein eigener Fuhrparkbetreuer eingesetzt. Von Wolfgang Bauer

Thomas Körpert, GF Apollo Vredestein Österreich und Herbert Heißenberger, der sich um die Themen Fuhrpark & Leasing kümmert.

In puncto Fuhrpark sind wir gerade dabei, Lieferprogramme zu entwickeln, die spezifisch auf Flottenkunden ausgerichtet sind. Apollo Vredestein verfügt bei Winter-, Sommer- und Ganzjahresreifen über eine breite Palette an Dimensionen, die kaum ein zweiter Hersteller hat. Gerade in Fuhrparks gibt es zahlreiche sehr spezifische Einsätze, viele unterschiedliche Bedürfnisse und Anforderungen, und dafür haben wir die richtigen Produkte. Apollo Vredestein plant auch, mit dem Ganzjahresrei-

fen dezidiert im Fuhrpark-Bereich Fuß zu fassen, „zumal wir im Gegensatz zum Sommerund Winterreifen deutlich weniger Wettbewerber haben“, so Körpert. „Wir verfügen hier über 25 Jahre Erfahrung.“ Aber in vielen Fällen sei der Bereich Fuhrpark für den Ganzjahresreifen nicht geeignet. Gerade ein Außendienstmitarbeiter, der durch ganz Österreich fahre, werde einen Sommer- und einen Winterreifen brauchen. „Im Bereich Fuhrpark generell sind wir zurzeit noch nicht gut aufgestellt. Wir haben großes Potenzial. Und werden das Thema jetzt offensiv angehen“, erklärt Thomas Körpert. Mit Herbert Heißenberger wurde im Juni diesen Jahres ein Mitarbeiter eingesetzt, der sich fortan ausschließlich um die Themen Fuhrparks und Leasing kümmert. „Herbert Heißenberger wird den Fuhrparkmanagern Kostenoptimierung zuteil werden lassen. Außerdem wird er gezielt in den Reifenfachhandel gehen und dort mit den Beteiligten Lösungen erarbeiten, die speziell für den Fuhrpark maßgeschneidert sind. Wir fokussieren uns hier ganz bewusst auf den Fachhandel, denn dieser kennt seine Kunden besser als wir“, so Geschäftsführer Thomas Körpert.

Thomas Körpert über den Ganzjahresreifen „Wenn man den Ganzjahresreifen richtig einsetzt, dann ist er für viele Kunden das richtige Produkt. Selbstverständlich ist er ein Kompromiss. Ansonsten würde er die Produkte Sommer- und Winterreifen ad absurdum führen. Für wen eignet er sich? Für jemanden, der nicht täglich sein Auto nutzt und generell wenig und kurze Strecken fährt. Beispielsweise für ein Elektroauto ist der Ganzjahresreifen de facto wie gemacht. Und diese Antriebstechnologie steckt noch in den Kinderschuhen und wird zunehmend populärer werden. Mit einem Elektrofahrzeug fährt niemand von Wien nach Salzburg oder zum Skifahren. Das Fahrzeug wird im Nahverkehr eingesetzt, im urbanen Raum und im Umfeld. Insofern ist der Ganzjahresreifen optimal geeignet. Das Segment Ganzjahresreifen wächst bei Apollo Vredestein jedes Jahr im zweistelligen Prozentbereich.

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ganzjahresreifen reifentest

ÖAMTC

„Immer noch ein Kompromiss“

Ganzjahresreifen statt Winter- und Sommerreifen. Kostenersparnis oder fauler Kompromiss? Der ÖAMTC testete sieben Modelle. Nur zwei erwiesen sich als „empfehlenswert“. Im Zuge des aktuellen Winterreifentests des ÖAMTC wurden auch sieben Modelle getestet, die als „Ganzjahresreifen“ bezeichnet werden können. Von den getesteten Modellen (Dimension: 205/55 R16 91/94 V) sind nur zwei „empfehlenswert“ (Michelin CrossClimate, Vredestein Quatrac 5), drei „bedingt empfehlenswert“ und zwei „nicht empfehlenswert“. „Ganzjahresreifen sind immer noch ein Kompromiss“, lautet das Urteil von Friedrich Eppel (ÖAMTC). „Unter der Prämisse, dass das Auto bei Schneefall stehen gelassen wird, erfüllt der Michelin CrossClimate die entsprechenden Kriterien am besten.“ Deutliche Kompromisse geht man mit dem Vredestein Quatrac 5 ein, auf tro-

ckener und nasser Fahrbahn liegt die Bewertung recht knapp an der Grenze zu „bedingt empfehlenswert“. Fünf der Ganzjahresreifen (die Modelle von Nokian, Goodyear, Pirelli, Bridgestone und Hankook) sind bei sommerlichen Temperaturen auf trockener Fahrbahn genauso schwach, teilweise sogar schwächer als ein reiner Winterreifen. „Damit erfüllen diese Produkte in keiner Weise die Erwartungen an einen Ganzjahresreifen“, so Eppel. Die Modelle von Bridge­stone und Hankook mussten mit „nicht empfehlenswert“ beurteilt werden – Ersterer wegen zu großer Schwächen auf Schnee, Letzterer wegen mäßiger Bremsleistung und schwacher Seitenführung bei Nässe.

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Reifenpanne? Nicht mit diesem Gummi. Man braucht das Rad respektive den Reifen nicht neu zu erfinden. Schon gar nicht, wenn man den schwarzen Gummi so robust fertigt, dass Nägel und Bordsteinkanten keine Chance haben. Eine Reifenpanne ist schnell passiert. Ein loser Nagel auf der Fahrbahn, eine robuste Glasscherbe oder ein spitzer Stein – zack, schon steckt besagtes Streugut im Reifen. Hält der Reifen dicht, verliert er keine oder nur minimal Luft, kann man sich noch zur nächsten Werkstätte schleppen. Kommt es jedoch zu einem plötzlichen Luftverlust, besteht die Gefahr, die Kontrolle über das Fahrzeug zu verlieren und einen Unfall zu verursachen. An eine Weiterfahrt mit einem platten Reifen ist sowieso nicht zu denken. Gerade im Businessbereich ist eine Panne eine Katastrophe, da sie einen Rattenschwanz an Terminverschiebungen nach sich zieht. Der japanische Reifenhersteller Bridgestone hat das Problem erkannt und mit dem Drive Guard eine Reifentechnologie entwickelt, die dank verstärkter Reifenseitenwand und speziellen Kühlrippen eine kontrollierte Weiterfahrt – trotz Luftdruckverlusts – bis 80

Kilometer mit maximal 80 km/h erlaubt. Den Bridgestone Drive Guard gibt es sowohl als Sommer- wie auch als Winterreifen, und er wurde laut Herstellerangaben für alle Pkw-Modelle mit Reifendruckkontrollsystemen (RDKS) konzipiert. Unabhängige Tests des TÜ V Süd haben dem Drive Guard in Sachen Nasshaftung ein sehr gutes Zeugnis ausgestellt. Details auf www.bridgestone.at Die verstärkte Seitenwand (hier rot eingefärbt) macht den Bridgestone Drive Guard außergewöhnlich robust.

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