Elektro Journal 09/16

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# 9 2016 ALLES, WAS DIE BRANCHE BEWEGT

P.b.b. Zul.-Nr. GZ 02Z030753 W, Österr. Wirtschaftsverlag, Grünbergstraße 15, 1120 Wien, Retouren an PF 100, 1350 Wien, Postnummer 7

ELEKTRO JOURNAL

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ELEKTRO JOURNAL

ELVIS Die Branche setzt zum neuen ­ 08 AMesse-Hüftschwung an. IE PLÄNE DER KOOPS Was die Verbände in 10 DSalzburg und in der Zukunft planen. OPPELTE LOTTCHEN Aus zwei Messen 16 Dmach eine. TERNDEUTER Die Macht der Online61 SBewertung.

Hilfe, das Messefieber bricht aus Berlin, Salzburg, Köln, Karlsruhe, Linz. Wir hoffen, Ihre Reisekoffer sind gepackt. Denn im Herbst bricht in der Branche wieder das wilde Messefieber aus. Stopp, halt, stehen bleiben! Bevor Sie sich jetzt zum nächsten Flughafen hetzen: Die wichtigsten Informationen finden Sie natürlich auch in Ihrem Branchenmagazin.

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Alles Insta, alles Handel – Ihr neues Fachmagazin für die Elektrobranche

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TOP THEMA

Bedürfnisgerecht gestalten: Die Technik am Arbeitsplatz Verschiedene Mitarbeiter haben durch ihre Tätigkeiten im Unternehmen unterschiedliche ­Bedürfnisse, was technische Geräte und Ausstattung am Arbeitsplatz anbelangt.

Was schert mich der Kinderkram? Am Beispiel der Pokémons lässt sich lernen: Nur wer schnell ist und mitdenkt, kann sich Trends zunutze machen. Und bisweilen muss man da wohl auch liebgewonnene Traditionen über Bord werfen. Intel und Dell untersuchten in einer Studie, wie die Mitarbeiter im Unternehmen arbeiten, was sie brauchen und definieren welche Mitarbeiter-Typen – von den Tätigkeiten her betrachtet – es gibt. Die Büro-Mitarbeiter gehören mit einem Anteil von 43 Prozent zur größten Gruppe. Sie arbeiten mehr als 50 Prozent der Zeit an ihrem Schreibtisch und benötigen eine möglichst ergonomische technische Ausstattung, um produktiv zu sein. Zwei Bildschirme sollten zur Standardausstattung zählen, egal ob dabei ein Thin-Client, ein „normaler“ Desktop-PC oder ein All-In-One-Rechner zum Einsatz kommt. Die zweitgrößte Mitarbeitergruppe mit 19 Prozent stellen die Kollegen, die hauptsächlich kommunizieren, also mehr als die Hälfte ihrer Zeit in Meetings verbringen. Sie haben zwar einen festen Arbeitsplatz, sitzen dort aber selten. Für diese Meeting-Spezialisten sind ein leichtes, schlankes Notebook und ein Smartphone wichtig, um optimal arbeiten zu können. Ebenso wichtig sind ein perfekt austariertes Funknetz und ein sicherer Zugang zu relevanten Daten und Programmen für die täglichen Aufgaben. Auf 14 Prozent schaffen es die Geschäftsreisenden, die mehr als die Hälfte ihrer Zeit auf Messen, Meetings und bei Kunden verbringen. Sie stammen meist aus der oberen und mittleren Management-Ebene oder sind Vertriebler. Sie nutzen Smartphones, Notebooks und Tablets. Diese Geräte sollten leicht und robust sein und eine lange Akkulaufzeit haben. Wichtig ist die sichere Anbindung an die eigenen Unternehmensdaten, damit sie auf die Programme und Daten der eigenen Firma zugreifen können. 13 Prozent umfassen die Mitarbeiter, die hauptsächlich von zu Hause aus arbeiten. Aus der Studie ging hervor, dass diese Gruppe in Zukunft wachsen wird; in den nächsten zwei Jahren auf einen Anteil von 23 Prozent. Typische Home-Office-Berufe sind der Verkaufs-Profi, Versicherungsmakler, Veranstaltungsplaner, Beraterund Telefon-Support-Dienstleister. Mehr als die Hälfte dieser Mitarbeiter ist überzeugt, zu Hause produktiver arbeiten zu können als im Büro. Die IT-Anforderung an einen Home-Office-Arbeitsplatz sind nicht sehr hoch. Meistens reichen ein Notebook und ein Smartphone. Tablet-PCs können bei Außeneinsätzen von Vorteil sein. Wichtig ist ein zuverlässiger und vor allem schneller Internet-Zugang. Gerade wer viel von zu Haus aus arbeiten muss, braucht eine größere Bandbreite für Videokonferenzen und um große Datenmengen down- und uploaden zu können. Eine Herausforderung kann dabei vor Ort entstehen, da eine VPN-Anbindung einzurichten ist und die Einhaltung der Unternehmensrichtlinien sichergestellt werden muss. Nicht alle Mitarbeiter müssen mit Computern arbeiten. Für sechs Prozent ist das irrelevant; fünf Prozent teilen einen Computer mit anderen Mitarbeitern. ir

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Der Erfolg ist gigantisch: Seit die Pokémons am 6. Juli erstmals auf den Handydisplays aufgetaucht sind, wurde das Spiel 75 Millionen Male heruntergeladen, mittlerweile ist das Game in 36 Ländern dieser Erde verfügbar – und überall steht es in den App-Stores von Apple und Google auf Platz 1 der Download-Charts. Immer noch. Damit ist Pokémon Go auf dem besten Weg, Twitter abzuhängen. Und wer das Programm heruntergeladen hat, nutzt es auch. 43 Minuten täglich verbringen die Spieler mit ihrer App. Für Hersteller ­Niantic, der für Pokémon Go die Infrastruktur des eher als nerdig verschrienen Ingress recyceln konnte, ist das Ganze endlich das ersehnte Riesengeschäft: In den 20 größten westlichen Märkten geben die Kunden täglich drei Millionen US-Dollar aus, pro Nase sind das 25 Cent, was den bisherigen Spitzenreiter Candy Crush deutlich abhängt. Der Hype um die kleinen Monster ist aber auch ein Beispiel dafür, dass man auch als Händler von solchen Trends profitieren kann und muss. Dazu muss man aber Teil dieser Bewegung werden – und die Bedürfnisse der Kundschaft kennenlernen. So haben etwa alle Pokémon-Player ein gewaltiges Energieproblem. Das Spiel saugt die Akkus schneller leer, als den Spielern lieb ist. Bereits zwei Tage nach dem Deutschlandstart hatte der Mobilfunkhändler Mobilcom-Debitel darauf reagiert. Mit mobilen Aufladestationen, die grün gewandete Mitarbeiter etwa am Berliner Alexanderplatz kostenlos offerierten. Und natürlich gab es auch Powerbanks, also mobile Ansteck-Akkus, zu kaufen. Fix und fertig geladen zum Mitnehmen. Die Hilfe für die schlappen Monsterjäger kam bei denen sehr gut an, die Aktion trieb nicht nur die Umsätze, sondern auch die Sympathiepunkte in die Höhe. Stefan Hertel vom Handelsverband Deutschland sieht für solche Aktionen „durchaus Potenzial, gerade jüngere und internetaffine Kundschaft in die Läden zu holen. Eine Meinung, die auch Michael Hofer, Geschäftsleiter von ElectronicPartner teilt. Er will das aber nicht nur auf den Pokémon Hype beschränkt wissen: „Die Händler müssen mitdenken“, fordert er. Und das Potenzial von neuen Technologien erkennen: „Die zen­ trale Frage ist doch: Wie mache ich daraus ein Geschäft?“ Möglichkeiten gibt es da in naher Zukunft zuhauf. Etwa das Internet der Dinge. „Und wenn hier die Basis die Telekommunikation ist, dann muss ich mich als Elektrohändler auch damit beschäftigen“, fordert er. „Mittelmaß wird in Zukunft jedenfalls nicht mehr reichen.“ wk

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INHALT # 09 2016

HANDEL

LICHT

Aelvis-Premiere Die Branche geigt in der Mozartstadt auf

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Pläne in Magenta Red Zac erzählt die Storys hinter den Produkten 10 Zukunft mit Telekommunikation ElectronicPartner verstärkt das Engagement bei UE und ITK

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Jubiläum Expert Österreich feiert den 40er 13 IFA 2016 Was in Berlin gespielt wurde

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INSTALLATION

Design-Comeback Die Kult-Leuchten von Vilhelm Lauritzen sind zurück

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Stimmungsmacher Philips präsentiert die neue Scene-Switch-LED-Lampe

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MULTIMEDIA Mehr TV HD Austria erweitert das Angebot um drei Sender

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Genie und Superman-Schurke Nikola Tesla wurde 160 56 Schlagende Fotoherzen Die Photokina und die P+A rücken näher 59

Doppelt gemoppelt CEB und Inter-Cogen machen gemeinsame Sache

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Videosicherheit & Haustechnik Wir besuchten die Roadshow von Mobotix und Satec

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Von Festspielhaus bis Brauerei Zwei Referenzprojekte von Siemens 22 Abgeblitzt Eine neue Blitzschutzlösung von Phoenix Contact 24

HAUSGERÄTE

BUSINESS Der Einluss der Sterne Der Weg zur guten Online-Bewertung

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Repricing Im Online-Handel fahren die Preise Hochschaubahn. Was tun?

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Schrott-Storys Was passiert mit Elektroaltgeräten? 64 Elstern Mit Testdieben unterwegs 68

Saubere Aktionen Miele zeigt sich auf der Aelvis in Feierlaune

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Temporeich Die neue Indesit-Reihe drückt gehörig auf die Tube

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Schwarzes Gold Jura zeigt neue Vollautomaten auf der Aelvis 34 Kaffee & mehr Die Delonghi-Group tritt in Salzburg breit auf 40

Frage des Monats

RUBRIKEN So geht’s

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Technik-Blog 29 Redaktion von innen

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Social Media-Watch

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7 %

Werden Sie die Premiere der Aelvis besuchen?

Ja 63 %

Gestellt am 25. August via Branchen-Newsletter von Elektrojournal Online (87 Teilnehmer)

Nein 30%

30 %

Weiß noch nicht 7%

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Beständiger Wandel Die Ausgabe des Elektrojournals, die sie gerade in den Händen halten, ist gleich in doppelter Hinsicht etwas Besonderes. Sie ist zunächst mal die erste Ausgabe, die ich als Chefredakteur verantworte. Wir haben die Sommerpause genutzt, um uns vor allem ein wenig über die Optik des Heftes Gedanken zu machen. So haben wir unseren Setzkasten entrümpelt und sowohl Schriftarten wie auch Schriftgrößen deutlich reduziert, was, wie ich finde, zu deutlich mehr Übersicht führt. Wir haben zudem die sogenannten Spitzmarken eingeführt. Das sind Schlagwörter am Anfang des Vorspannes. Wir haben sie in blau und gelb eingefärbt – blau für Handel, gelb für Insta. So können Sie auf einen Blick erkennen, wo der Artikel einzuordnen ist. Ach ja – auf der Titelseite finden Sie nun ebenfalls durchgehend die Seitenzahlen zu den Artikel-Inhalten. Diese Maßnahmen werden nicht die einzigen bleiben. Wir werden auch in den kommenden Ausgaben behutsame, kleine Änderungen vornehmen, vielleicht auch das eine oder andere Thema neu mit aufnehmen. Denn schließlich, wie heißt es so schön: Wer sich nicht verändert, der bleibt stehen. Das gilt natürlich auch für Messen. So wandelt sich denn heuer die Futura zur Aelvis. Benedikt Binder-Krieglsstein, operativer Geschäftsführer der Reed Messe, sieht gleich eine neue Ära heraufdämmern. Große Worte für eine Veranstaltung, die die Branche ein wenig mit banger Erwartung erfüllt. Alle hoffen auf einen großen Erfolg der Aelvis, doch hinter vorgehaltener Hand befürchtet der eine oder andere Marktteilnehmer auch ganz offen ein Scheitern. Wir sind da aber sehr positiv gestimmt. Das Rahmenprogramm ist erstklassig, die Concept Spots inspirierend und der Event als solcher einmalig – nicht nur in Österreich. Wir begleiten die Veranstaltung mit umfangreicher Vorberichterstattung – und werden nach der Messe die Beurteilung der Aussteller und Besucher in unserer Nachberichterstattung einfangen. Vielleicht darf ich Sie noch auf einen kleinen Beitrag am Ende des Heftes hinweisen. Dort geht es um Elektroschrott-Recycling. Es hat mich wirklich überrascht, inwieweit Altgeräte mittlerweile wiederverwertet werden können. Österreichische Unternehmen sind hier führend und haben die Technologie sogar schon exportiert. Eine wirklich großartige Leistung, wie ich finde. Viel Vergnügen beim Lesen wünscht Wolfgang Korne Chefredakteur w.korne@wirtschaftsverlage.at

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phone-Anbindung via Bluetooth.

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IMPRESSUM Medieninhaber, Verleger, Herausgeber, Redaktion: Öster­reichischer Wirtschaftsverlag GmbH, 1120 Wien, ­ Grünbergstraße 15/Stiege 1, Tel.: +43 (0) 1 546 64-0, Fax: +43 (0) 1 546 64-711, www.wirtschaftsverlag.at Geschäftsführung: Thomas Zembacher www.elektrojournal.at, elektrojournal@wirtschaftsverlag.at Chefredakteur: DI Wolfgang Korne, DW 358; (wk) Redaktion: Dipl.Techn.-Red (FH) Ina Susanne Rao (Insta und Licht), DW 356 (ir) Mitarbeiter dieser Ausgabe: Mag. Alexander Zechmeister (az); Rudolf Preyer (rp); Barbara Sirucek (bs) Grafik: Simon Jappel, DW 163 Verkaufsleitung: Dr. Rainer Wimmer, DW 240 Anzeigen: Philipp Phillipeck, DW 249; Monika Hentsch­(Service), DW 443, Fax: DW 522 Anzeigentarif: Nr. 20, gültig ab 1. Jänner 2016; Erscheinungsweise: monatlich Hersteller: Friedrich Druck & Medien GmbH, 4020 Linz, Zamenhofstraße 43–45, www.friedrichdruck.com Abonnement: Aboservice Österreichischer Wirtschaftsverlag, Tel.: +43 (0) 1 361 70 70-570, Fax: +43 (0) 1 361 70 70-9570, aboservice@wirtschaftsverlag.at Jahresbezugspreis: 63 Euro (Ausland: 98 Euro). Abonnements, die nicht einen Monat vor Ablauf des Bezugsjahres gekündigt werden, laufen weiter. Bankverbindung: Bank Austria, IBAN AT17 1100 0095 2329 8900, BIC BKAUATWW Druckauflage: 10.900 Exemplare (1. HJ 2016); DVR: 0368491 Die Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz ist unter www.wirtschaftsverlag.at/offenlegung ständig abrufbar.

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KARRIERELEITER Christine Bauer

Arnulf Keese

ist seit 1. August 2016 Pressesprecherin für die Marken Bosch, Constructa, Gaggenau, Neff und Siemens der BSH Hausgeräte Österreich. Damit übernimmt sie die Tätigkeiten von Kathrin Schweder, die neben der Pressearbeit auch das Produktmanagement sowie die Trainings für die Consumer Products der Marken Bosch und Siemens verantwortete. Seit 2001 ist Bauer bei BSH Hausgeräte Österreich tätig. Nach unterschiedlichen Funktionen im Unternehmen hatte sie ab 2008 das Brand- und Produktmarketing sowie die Trainings von Gaggenau inne.

Geschäftsführer von Paypal in Deutschland, Österreich und der Schweiz, verlässt das Unternehmen. In der Anfangszeit war er für den Aufbau und die Leitung des Händlergeschäfts zuständig, 2011 übernahm er die Geschäftsführung für die DACH-Region. Keese steigt nun als Gesellschafter bei einem Venture Capital Fonds in Berlin ein. Frank Keller wird Geschäftsführer von Paypal in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Er ist seit 2011 bei Paypal beschäftigt, damals als Head of Strategy & Business Operations. 2012 übernahm er die Verantwortung für das Geschäft des ebenfalls 2012 übernommenen Rechnungskauf-Dienstleisters Billsafe. Zuletzt leitet er das Großkundengeschäft.

Monika Anzeletti Sales Director und Mitglied der Geschäftsführung von Sony Österreich, hat das Unternehmen per 19. August 2016 verlassen. Monika Anzeletti war viele Jahre in unterschiedlichen Vertriebs- und Marketingpositionen im Unternehmen in den Bereichen Sony Professional und zuletzt Consumer Electronics tätig.

Karin Kschwendt übernahm Ende August die Rolle als Personalchefin bei T-Mobile Austria. Sie berichtet direkt an T-Mobile-CEO Andreas Bierwirth. Die Wienerin mit österreichischem und deutschem Pass war 15 Jahre Tennisprofi und im Anschluss an die Sportkarriere Leiterin von unterschiedlichen internationalen Personalabteilungen in Österreich.

Dominic Koll

Andreas Vostrovsky

ist neuer Sales Operations Manager bei der Canon Consumer Imaging Group Österreich. In seiner vorigen Position war er als European Strategic Finance Support Manager & Controller tätig.

hat zum 1. Juli das Unternehmen Schäcke verlassen. Er war als Vertriebsleiter für die Sparte Konsumgüter in Österreich und im Rahmen dessen insbesondere für den Ausbau des Vertriebsteams verantwortlich.

Jürgen Horak wird neuer CEO bei Dimension Data Austria. Der gebürtige Niederösterreicher leitete zuletzt als Mitglied der Geschäftsleitung den Solutions-Bereich des IKT-Dienstleisters. In seinen bisherigen Funktionen bei Dimension Data Austria fungierte Jürgen Horak vor allem als Treiber für innovative Themen wie der digitalen Transformation oder Cloud. Vor seiner Zeit bei Dimension Data war Jürgen Horak in verschiedenen Managementpositionen im ­Sales- und Service-Bereich in internationalen Unternehmen tätig. Er blickt bereits auf eine 15-jährige Karriere im Telekommunikationsbereich zurück.

Maximilian Venzke

Helmut Kuster

übernimmt ab 1. Juli 2016 bei Nürnberger Eberle Controls die Stelle des Gesamtvertriebsleiters für Kontinentaleuropa. Der Vertriebler wechselt von Feilo Sylvania, wo er seit 2013 als Geschäftsführer und Country Head für Deutschland und Österreich tätig war. Zuvor war er im Management bei Philips Lighting – zuletzt als Commercial Director für Deutschland, Österreich und die Schweiz tätig.

ist neuer Sales Director und Mitglied der Geschäftsführung von Sony Österreich. Er folgt damit Monika Anzeletti nach und verantwortet in dieser Position den gesamten Vertrieb von Sony Electronics. Der gebürtige Niederösterreicher ist seit mehr als 20 Jahren in der Consumer Electronics Branche tätig und war unter anderen Chef von Panasonic Österreich.

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Michael Köhler übernimmt bei Reed Exhibitions Österreich zum 1. August 2016 als Group Exhibitions Director (GED) die strategische und verkaufstechnische Verantwortung für alle publikumsoffenen Eigenmessen. Er fungiert damit als Vorgesetzter der jeweiligen themenverantwortlichen Category-Manager. Köhler selbst berichtet direkt an Benedikt Binder-Krieglstein als operativen Reed-Geschäftsführer.

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3 Fragen an

Klickparade

Reed Messe

Benedikt Binder-Krieglstein, operativer Geschäftsführer der Reed Exhibitions-Gruppe, Österreich. Mittelstandskreis: Horst Neuböck steht als Vor­ standsvorsitzender nicht mehr zur Verfügung Knalleffekt beim Mittelstandskreis: Horst Neuböck wird nicht mehr als Vorstandsvorsitzender des Vereins weitermachen. Gegenüber Elektrojournal Online gibt er Auffassungsunterschiede mit der BSH über die strategische Zukunft des MK als Begründung an.

Media-Saturn-Mutter Metro: Umbau in den roten Zahlen Vor der geplanten Aufspaltung beschleunigt der deutsche Handelskonzern Metro seinen Umbau und rutscht deswegen im dritten Geschäftsquartal in die roten Zahlen. Die Neuausrichtung im Großhandel, aber auch höhere Kosten bei der Elektroniktochter Media-Saturn schlugen auf das Ergebnis durch.

Zahl der Firmeninsolvenzen steigt Wie der KSV1870 mitteilte, ist die Zahl der Firmeninsolvenzen in Österreich im ersten Halbjahr 2016 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 4,7 Prozent gestiegen. In Summe wurden 2652 Unternehmen insolvent.

1. Es ist im Vorfeld viel über die AELVIS ge­ sprochen worden. Wie ist Ihr Bauchgefühl wenige Tage vor der Messe? Gespannte, erwartungsvolle Vorfreude trifft es wohl am besten. Wir haben enorme Mittel und Ressourcen aufgewendet sowie viel Herzblut und Energie in dieses völlig neuartige Messekonzept gesteckt. Ich bin überzeugt davon, dass die Aelvis begeistern wird.

2. Warum wird die Aelvis anders laufen als die letzte Futura? Weil sie anders ist. Alleine die Dynamik, mit der von allen Beteiligten – Aussteller, Verbände, Veranstalter – an der Umsetzung des in dieser Form noch nie dagewesenen innovativen Konzeptrahmens gearbeitet wurde, zeigt, dass wir hier in einer völlig anderen Liga spielen. Optik, Präsentation und Content markieren den Beginn einer neuen Ära.

3. Was ist der entscheidende Unterschied ­zwischen den beiden Messen? Außer dem Termin und der Location ist im Konzept quasi alles anders. Ein hochkarätiges Rahmenprogramm in Zusammenarbeit mit dem Zukunftsinstitut, Darwins Lab, und der ausstellenden Wirtschaft erarbeitet, neue Kommunikationswege (365 Tage Content), Concept Spots als interaktive Schaufenster, ein sensationelles Leitsystem und vieles mehr stehen dem Fachhandel zur Verfügung: Und zwar einerseits drei Messetage geballt persönlich analog und andererseits 365 Tage digital im Jahr. Das gab’s in ­Österreich noch nie.

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Osram verkauft seine Lampensparte nach China Osram verkauft nach rund einjähriger Suche sein Lampengeschäft nun an ein Bieter-Trio aus dem Reich der Mitte. MLS übernimmt gemeinsam mit den ­Finanzinvestoren IDG und Yiwu die Tochter namens Ledvance für mehr als 400 Millionen Euro.

Media-Saturn steigerte in Österreich Umsatz und Gewinn Die Media-Saturn-Gruppe steigerte in Österreich den Umsatz. Auch vor dem Gewinn steht ein Plus-Zeichen. Geplant sind zudem neue Märkte.

Wachstum dank Fußball-Euro? GfK Temax weist sattes Plus bei der Braunen aus Laut dem GfK Temax konnte die UE in den erfassten Kanälen im Q2 2015 um deutliche 15,3 Prozent im Vergleich zum Q2 2015 wachsen. Der Umsatz betrug 172,5 Millionen Euro. Die GfK führt dies auf die Fußball-EM zurück.

Comeback der Dreambox Im modernen Design und mit technischer Ausstattung auf hohem Niveau kehrt die Dreambox mit der DM520 zurück. Ausgeliefert wird sie sowohl mit einem Single-DVB-S2-Tuner als auch mit einem DVB-C/T2-Tuner.

Der Finanzchef nimmt den Hut: neuer Personal­ streit bei Media-Saturn? Bei Media-Saturn wirft Finanzchef Oliver Seidl das Handtuch. Der 53-Jährige werde die Media-Saturn-Holding zum nächstmöglichen Termin verlassen, teilte die Metro-Tochter mit.

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HANDEL AELVIS

Eine Messe zum Anfassen Die Aelvis setzt als Nachfolgerin der Futura auf b ­ esondere Erlebniswelten, die den Besuchern die Produkte näher bringen sollen, sowie informative Fachbeiträge, die dem Fachpublikum Mehrwert bieten. NEUES KONZEPT

Die ersten Skizzen zeigen: Die Aelvis wird sich in modernes ­Design hüllen.

Reed Messe

Digital überall: Mit der neuen Aelvis-App können sich die Besucher unter anderem für die Messe registrieren.

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ie Futura ist tot – es lebe die Aelvis. „Bei dieser Messe ist Content King“ bringt Messeleiterin Barbara Riedl das neue Konzept auf den Punkt. Das heißt: Die Besucher sollen die ausgestellten Produkte erfahren und erleben können. Kern des Konzepts sind die Concept Spots, die die Produkte in einer showähnlichen Umgebung präsentieren und so auch den Händlern wichtige Inspirationen für den Verkauf vermitteln sollen. Neben klassischen Erlebniswelten wie der Kochinsel, die alles zum Thema Küche präsentiert oder Warehouse, wo es um Lagern und Kühlen geht, wagt sich die Aelvis auch auf neues Terrain: Home & Security zeigt alles rund um das Thema Überwachung und Sicherheit. Die Aussteller hatten die Gelegenheit, diese Spots mit einem besonderen Produkt zu beschicken und dort zu präsentieren. Damit das auch einen gewissen Anreiz bekommt, dürfen die Fachbesucher pro Kategorie ein Lieblingsprodukt wählen und damit den Aelvis-Award vergeben. Als Trophäe bekommen die Sieger dann am Donnerstagabend die ersten offiziellen „Concept Spots“ verliehen.

Informationen für die Praxis Viel Wert legen die Veranstalter auch auf das Rahmenprogramm. Es bietet Vorträge und Workshops mit jeder Menge Praxisbezug und Brisanz. So wird Theres Schleicher vom Zukunftsinstitut über das Thema Handel und Digitalisierung diskutieren und Hilfestellung in Sachen Elektrohandel in der Digitalen Welt geben. Die Consultants von Darwins Lab geben einen einstündigen Crashkurs, der unter dem Motto „Digitale Revolution“ steht. Die Berater blicken hinter die Schlagworte und informieren über Mechanismen, die die Entwicklung antreiben. Highlight der Vortragsreihe wird die Keynote des ehemaligen FIFA-Schiedsrichters, Fernsehkommentators und – man höre und staune – Elektrohändlers Urs Meier sein, der über Entscheidungen unter Stress referieren wird und welche Rolle dabei Gefühl, Er8

fahrung und Verstand spielen. Meier gilt als launiger und sehr eloquenter Redner. Der Vortrag wird nicht nur informativ, sondern auch unterhaltsam sein. Am Donnerstag ab 19 Uhr steigt dann der Branchenabend. Im Showteil wird der Entertainer Rusty die Erinnerungen an – na, wen wohl? – natürlich Elvis, den King of Rock’n’Roll, aufleben lassen.

Mit Hightech zum Erfolg Die Veranstalter setzten aber nicht nur auf neue Konzepte, sondern auch auf moderne Technik, um der Messe zu einem Erfolg zu verhelfen. So wird es erstmalig in Österreich für jeden Fachbesucher einen Badge mit einem QRCode geben, der von den Ausstellern gescannt werden kann. Anhand dieses Codes lassen sich dann die Informationen, die der Besucher bei seiner Anmeldung hinterlegt hat, abrufen und speichern. „Das ist ein Verfahren, das bei ausländischen Messen, wie der CES in Las Vegas, längst gang und gäbe und dort auch sehr erfolgreich ist“, erklärt Barbara Riedl. So soll es beiden Seiten einfacher gemacht werden, auch nach der Messe miteinander im Gespräch zu bleiben. Und für die Aussteller wird der Messeerfolg besser messbar. Natürlich darf in diesem Konzept eine Messe-App nicht fehlen. Besucher können sich mit ihr unter anderem für den Besuch kostenlos registrieren, Aussteller suchen oder sich auch über Vortragsprogramm und Concept Spots informieren. Die App gibt es für Android und iOS. Eine Absage erteilt Barbara Riedl einem Ausstellungs-Sonntag. „Das hat in der Vergangenheit leider nicht wirklich funktioniert. Trotz unserer Bemühungen sind viele Aussteller und Besucher schon sehr frühzeitig aufgebrochen.“ Verständlich, denn wer will seine Mitarbeiter schon dazu überreden, den freien Sonntag für einen Messebesuch zu opfern. Konsequenz: Dieses Jahr ist am Samstag um 15 Uhr Schluss. Und der Sonntag bleibt frei zum Relaxen. wk ELEKTRO JOURNAL 09 | 2016


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HANDEL AELVIS

„Das ist eine verpasste ­Gelegenheit für die ­Unterhaltungselektronik“ Redzac investiert viel Geld und Mühe in die Aelvis, um sie für alle zu e ­ inem Erfolg zu machen. Im Vordergrund steht das Bemühen, den Händlern die Stories hinter den Produkten zu v­ ermitteln. Korne

HOHES ENG AG EMENT

Links: Der RedZac-Stand auf der Aelvis ist heuer auf 300 QQuadratmeter angewachsen.

RedZac

Rechts: Red Zac-Vorstand Alexander Klaus hofft, dass auch die Unterhaltungselektronik zur Aelvis zurück findet.

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atte 300 Quadratmeter Standfläche, geführte Rundgänge Seit 2012 gibt es eine hauseigene Akademie, die bisher 700 Teilmit Headset, starke Messeangebote und natürlich ein nehmer durchgeschleust hat und in Sachen Verkauf geschult „sozialer Fullservice“, sprich ein Bereich, indem man bei hat. Zusätzlich gibt es kleine, aber feine Veranstaltungen, wie Essen und Trinken entspannt plaudern kann: „Wir investieren die Mitte April, wo die Hersteller innerhalb eines überschaubaviel Geld in unseren Auftritt, um die Aelvis für alle Seiten zum ren Zeitrahmens konzentriert ihre Innovationen zeigen konnten. Erfolg zu machen, auch für die Aussteller.“ Alexander Klaus, „Eine Veranstaltung die von unseren Händlern wirklich sehr gut Vorstand von Red Zac, steht voll hinter dem Branchenevent. „Es angenommen wurde“, freut sich Klaus über das überaus positive geht schließlich auch darum, dass die Aelvis eine lokale Ver- Feedback. Die IFA ist für ihn keine Alternative zu einer lokalen anstaltung ist, wo unsere Mitglieder die Möglichkeit bekom- Vertriebsmesse: „Das ist eine Leistungsschau der Industrie, aber men, sich zu informieren, ohne gleich hunderte Kilometer flie- keine Fachhandelsmesse. Es ist auch schwierig für den Händler gen zu müssen.“ Weswegen Red Zac auch Produkte von neun, aus Österreich dort einen Gesprächspartner zu finden.“ zehn Herstellern aus der Unterhaltungselektronik zeigt – auch Die Aelvis ist für ihn nicht nur eine Notwendigkeit für den wenn die Hersteller selber auf der Messe nicht vertreten sind. Handel, sondern auch für die Hersteller. „Auch die müssen sich Plätze suchen, wo sie in einer konzentrierten Zeit mit ihren MärkIn Summe hat das auch dazu geführt, dass der Stand deutlich ten kommunizieren können. Insofern finde ich es auch schade, größer ausgefallen ist, als im letzten Jahr. dass die Unterhaltungselektronik dort so spärlich vertreten ist. Konzept braucht Zeit Dass die Erweiterung auf weitereBe- Das ist eine verpasste Gelegenheit.“ Eine verpasste Gelegenheit, reiche wie etwa Licht bisher noch nicht so wirklich geklappt hat, die auch für die eigene Stellung im Konzern fatal sein könnte. findet Klaus nicht weiter tragisch.„Ich glaube, man muss dem „Wenn man seine lokalen Marktanteile halten oder gar steigern Konzept einfach noch ein bisschen Zeit geben. Wichtig ist, dass möchte, dann braucht man den Zugang zu den lokalen Veranstaltungen“, argumentiert er. Natürlich müsse man sich dann der Händler dort alles findet, was er braucht.“ Das sind vor allem Partner, die in Sachen Vertrieb kompetent sind. Und das heißt auch auf die Messen vorbereiten und die Vertriebsmannschaften nicht nur, dass sie über die ausgestellten Produkte informieren entsprechend schulen, damit am Ende auch entsprechende Erkönnen, sondern auch darüber, wie der Vertrieb funktionieren gebnisse zurückfließen. Doch wenn man dies nicht tut, so Klaus, kann, wie die Story hinter den Produkten ist. „Es ist wichtig zu könnte man im Konzern auf die Idee kommen, dass man die lowissen, in welchen Kanälen ich die Produkte kommuniziere“, so kale Repräsentanz gar nicht braucht und es vielleicht gar besKlaus. Intern ist das Konzept bereits seit einiger Zeit umgesetzt. ser ist, wenn die Steuerung die Firmenzentrale übernimmt. wk

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HANDEL AELVIS

„Keine Unterhaltungs­ elektronik ohne Telekom“ ElectronicPartner verstärkt das Engagement bei Unterhaltungselektronik und ITK. Die Aelvis ist dabei aber nur eine von vielen denkbaren Möglichkeiten, um die Händler zu informieren und fit für die Zukunft zu machen.

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OFFEN FÜR NEUES

ElectronicPartner

Michael Hofer, Geschäftsführer von ElektronicPartner Österreich im Gespräch mit dem Elektrojournal. Bei ElektronicPartner steht man der Aelvis sehr positiv gegenüber.

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ichael Hofer sieht die Lage nüchtern: „Einen positiven EM-Effekt bei den TV-Geräten hat es schlicht nicht gegeben.“ Das liegt nicht nur an dem enttäuschenden Abschneiden des Österreichischen Teams. „Es gibt hier einfach eine gewisse Marktsättigung“, analysiert er die Lage. „Doch wir sind weit davon entfernt, hier in depressive Stimmungen zu fallen. Ganz im Gegenteil. Wir sind gut unterwegs.“ Das liegt auch daran, dass ElectronicPartner immer auf der Suche nach neuen Produkten und Services ist, die man verkaufen kann, etwa zuletzt die Elektrowerkzeuge oder die sehr erfolgreich angelaufenen Rasenmäher-Roboter. „Wenn man 50 Stück in der Woche davon verkaufen kann, dann ist das sehr schön. Aber richtig interessant wird es, wenn man auch den passenden Service anbietet, etwa den Draht im Garten zu verlegen oder auch die Wartung der Roboter nach der Gartensaison.“ Und wenn dann draußen noch eine Steckdose fehlt, dann können die meist als Mischbetriebe organisierten Mitglieder auch hier weiterhelfen. „Das ist dann ein echtes Erfolgskonzept“, findet Hofer.

Keine Zukunft ohne Telekommunikation Durchaus eine wichtige Rolle spielt auch die Telekommunikation in Hofers Visionen. „Für mich gibt es in Zukunft keine Unterhaltungselektronik ohne Telekom“, stellt Hofer fest. „Weswegen wir ganz bewusst auch Telekom – und IT im Lager haben.“ Eine Vielfalt, die sich auch im heurigen Aelvis-Auftritt niederschlägt. Auf 390 Quadratmetern werden die Produkte von mehr als 30 namhaften Vertretern aus Unterhaltungselektronik, Haushalt, IT und Telekommunikation zu sehen sein. Besonderes Highlight ist die Präsenz des Marktneulings Riva, der seine, bereits mit zahlreichen Awards ausgezeichneten, Audio-Produkte zeigen wird. Daneben werden in der innovation-Area die neuen TV-Technologien wie 4K, OLED und HDR 12

zu sehen sein, Elias zeigt seine Infrarot-Technologie. „Ich finde die Messe eminent wichtig“, bekennt sich Hofer zum Event. „Einmal im Jahr muss es eine solche Branchenveranstaltung geben.“ Frühjahr oder Herbst ist für Hofer dabei eher nebensächlich. „Wichtig ist nur, dass wirklich die gesamte Branche hier vertreten ist.“ Die deutlich erkennbare Zurückhaltung der Unterhaltungselektronikhersteller irritiert ihn dabei. „Die Branche muss sich fragen, was der Handel für einen Stellenwert für sie hat.“ Hofer sieht auch die Verbände in der Pflicht. „Auch die müssen Wege suchen, um die Branche zusammenzuführen.“ Die Aelvis ist für Hofer eine Messe unter Beobachtung: „Wenn die Veranstaltung vorbei ist, müssen wir uns rasch zusammensetzen und sagen, wie es gelaufen ist. Im vorigen Jahr vergingen hier vier Monate. Das ist inakzeptabel. Wir brauchen Planungssicherheit.“ Durchaus positiv sieht er die IFA: „Das ist eine großartige Sache, das sollten sich die Händler einfach mal ansehen und sich inspirieren lassen. Da sind alle großen Anbieter von Unterhaltungselektronik vertreten und bieten auch schon österreichische Ansprechpartner auf.“ Aber: „Ich möchte nicht missverstanden werden, die IFA ist kein Ersatz für eine heimische Messe.“ Für die Händler, die nach Salzburg kommen, soll sich der Trip in jedem Fall lohnen – auch monetär. So soll es einen Messekatalog mit goldenen Angeboten geben, die ausschließlich auf der Aelvis in Anspruch genommen werden können. Am Freitag, den 16. 09, findet ab 20 Uhr die ElectronicPartner-Mitgliederversammlung mit anschließender Abendveranstaltung im Salzburg Congress statt. Fachhändler und Industriepartner sind zu einem gemeinsamen Abend mit Unterhaltung und Abendessen eingeladen. An allen Messetagen werden GF Michael Hofer und GL Jörn Gellermann mit einem zwanzigköpfigen Team vor Ort sein und über die geplanten Aktionen von ElectronicPartner informieren. wk ELEKTRO JOURNAL 09 | 2016


AELVIS HANDEL

„Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung“ Die Aelvis hat gegenüber der Futura ein vollkommen neues Konzept – eines, das bei ­Expert sehr gut ankommt. Die Welser nutzen den Branchentreff, um 40 Jahre Präsens in Ö ­ sterreich zu feiern.

Expert

JUBIL ÄUM

Am Stand von Expert sind heuer auch viele Produkte aus der Unterhaltungselektronik zu s­ ehen, etwa Fernseher Sony und Metz oder auch Audio-Systeme von Polk und Libratone.

A

lfred Kapfer, Geschäftsführer von Expert, macht im ersten Satz klar, wie er zur neuen Aelvis steht: „Wir unterstützen die Messe zu hundert Prozent! Österreich braucht eine solche Branchenverantaltung!“ Das neue Konzept sei ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, streut er den Veranstaltern Rosen. Kapfer sieht auch bereits positive Veränderungen. Insbesondere die verstärkte Präsenz von Marken der Unterhaltungselektronik, zumindest über die Distributoren, hält er für ein gutes Zeichen. Auch bei Expert werden eine Reihe von Unternehmen andocken, etwa Metz oder Sony mit TV-Geräten oder auch Polk und Libratone mit Audio-Systemen, um nur einige Partner zu nennen. Aber natürlich sieht er auch noch Verbesserungsbedarf. „Es wäre wünschenswert, wenn wirklich die gesamte Branche die Plattform nutzen würde.“ Er spielt dabei auf einen seit einiger Zeit schwelenden Konflikt zwischen Brauner und Weißer Ware an, deren Vertreter sich unterschiedliche Termine für die Messe wünschen. Während die Unterhaltungselektronik einen Termin im Frühjahr favorisiert – dann nämlich, wenn die wirklich großen Produktneuheiten vorgestellt werden – wollen die Haushaltsgeräte-Hersteller eher einen Termin im Herbst, um das bevorstehende Weihnachtsgeschäft zu beleben. „Wir sollten uns aber gegen Unkenrufe verwahren“, wehrt er sich gegen Miesmacherei. „Sie sind schädlich und unangebracht. Die Aelvis als lokale Fachmesse ist eine Institution, um die uns unsere Schwesterorganisationen beneiden.“ Der Idee, die Messe um weitere Branchen zu erweitern, steht er noch abwartend gegenüber. „Daran wird man hart arbeiten müssen.“ Die IFA sieht er jedenfalls nicht als KonELEKTRO JOURNAL 09 | 2016

Expert ist heuer 40 Jahre in Österreich präsent. Dieses Jubiläum gilt es, gebührend zu feiern.

kurrenz oder gar Alternative. „Eine Messe dieser Art macht in Österreich keinen Sinn. Die IFA ist eine Endverbrauchermesse.“ Eine Öffnung der Aelvis für Endkonsumenten am Wochenende hält er auch nicht für sinnvoll. „Sie brauchen dann ein völlig anderes Standkonzept, müssen die ganze Produktpalette zeigen, nicht nur die Innovationen, und zudem müssen Sie dann auch das Standpersonal doppelt bestücken.“

Hochkarätiger Besuch Expert will aber auch seinerseits einiges tun, um den Branchentreff für die Händler so attraktiv wie möglich zu machen und ihm so zum Erfolg zu verhelfen. So wird es heuer hochkarätigen Besuch am Stand geben: Dieter ­Mathys, Managing Direktor Expert International, wird den gesamten Samstag zu Gesprächen zur Verfügung stehen und auch einer der Redner auf der Expert-Herbst-Tagung sein, die ebenfalls am Samstag um 15 Uhr über die Bühne geht. Ab 19.30 Uhr steigt dann die Expert-Gala, die ganz im Zeichen eines runden Jubiläums stehen wird: Expert feiert 40 Jahre Präsens in Österreich. Wie jedes Jahr wird auch heuer wieder „der Expert“ verliehen, ein Preis, der Betriebe auszeichnet, die im letzten Jahr besonders innovativ gearbeitet haben. Fünf bis sechs Betriebe stehen auf der Shortlist, jeder einzelne wird in einem Video präsentiert. Neu ist heuer der Auswahlmodus. Erstmals werden die Gewinner in einer geheimen Abstimmung von den Expert-Mitgliedern und Vertretern der Industrie gemeinsam gekürt. Zudem wird es bei der Tagung auch ein Gewinnspiel geben, bei dem zwanzig Wellness-Wochenenden verlost werden, zur Verfügung gestellt von der Firma Schäcke. wk 13


HANDEL IFA

IFA in Rekordlaune Die IFA in Berlin präsentierte sich heuer größer denn je. Und erstmals war auch das Fachpublikum explizit eingeladen, die Messe für neue Branchen-Kontakte zu nutzen. Messe Berlin

BRANCHENTREFF

D

ie heurige IFA war eine Messe der Rekorde. Die deutsche „Ziel ist auf jeden Fall, eine kritische Masse zu bekommen, damit die Messe für Unterhaltungselektronik und Hausgeräte ver- Plattform attraktiv wird und wir das Ökosystem in der Zukunft ausbauen können“, so Peter Schnaebele, Chef von Bosch Smart Home. zeichnete 13 Prozent mehr Aussteller als im Vorjahr auf Dazu prüft Bosch auch Kooperationen, etwa mit Amazon und deseiner Fläche von rund 158.000 Quadratmetern – und war damit restlos ausgebucht. Die IFA gilt traditionell als Impulsgeber der sen „Echo“-System. Branche. 35 Prozent der Umsätze weltweit würden im letzten QuarEin für die Händler eher unerfreulicher Trend: Das Smartphone tal des Jahres gemacht, sagte Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsrats- ist zu einer harten Konkurrenz für die Unterhaltungselektronik gevorsitzender des Branchenverbands gfu auf einer Messeveranstal- worden. Dank immer mehr Funktionen ersetzt es zunehmend Navigationsgeräte, Spielekonsolen und Digitalkameras. Rund 9,54 Miltung. Weltweit werde der Umsatz der Branche voraussichtlich um fünf Prozent auf 814 Milliarden Euro zurückgehen, sagte Kamp. liarden Euro werden nach Schätzung des IT-Branchenverbands Ein Grund dafür sei aber auch die Wechselkursentwicklung zwi- Bitkom 2016 in Deutschland in der Unterhaltungselektronikbranschen Euro und US-Dollar in den vergangenen Jahren. Zweistelli- che umgesetzt, knapp ein Prozent weniger als im Jahr zuvor. Der ges Wachstum gebe es jedoch bei Geräten für Musik-Streaming, größte Anteil des Umsatzes (43 Prozent) fällt laut Bitkom auf den bei 3D-Printern, W ­ earables, Drohnen sowie Brillen für virtuelle Re- Verkauf von Flachbildschirmfernsehern, die vor allem dank der großen Sportereignisse in diesem Jahr besonders gefragt sind. alität und vernetzte Gesundheits-Anwendungen. 6,96 Millionen Fernseher und damit 0,2 Prozent mehr werden ExNeue Zielgruppen Anders als die Fachmesse CES in Las perten zufolge 2016 in Deutschland verkauft, was den Herstellern Vegas ist die IFA in erster Linie eine Publikumsmesse. Doch die- 4,13 Milliarden Euro (plus 2,7 Prozent) in die Kassen spülen dürfte. ses Mal wandten sich die Berliner zum ersten Mal auch explizit an die Fachbesucher. Die Messe wurde dazu um einen 10.000 QuaAuf in virtuelle Welten Einen Kick dürfte die Branche durch dratmeter großen Bereich außerhalb des traditionellen Ausstel- das Thema Virtual Reality (VR) bekommen, das in Berlin auf riesilungsgeländes erweitert: die STATION Berlin 2016. Dort wurde ges Interesse stieß. Mit VR-Produkten waren unter anderem Sony Einkäufern und Händlern ein zentraler Handelsplatz geboten, der Interactive Entertainment zu sehen: Die Japaner präsentierten die Zulieferer mit potenziellen Kunden der CE- und Home Applian- Headset Playstation. Zeiss hatte seine neue Zeiss-VR-Plus mit im ces-Branche zusammenbrachte. Gepäck, die mit Hilfe eines Smartphones und spezieller LinsenNeu war auch der Schwerpunkt Smart Home. Auf 3.000 Quadrat- technik in virtuelle Welten entführt. Für die Erstellung eigenen metern präsentierten über 40 Aussteller aus 15 Ländern ihre neuen VR-Contents zeigte Samsung seine Gear 360. Das Gerät in der Produkte. Zudem zeigten etwa 150 Partner ihre Smart-­Home- Größe einer Billardkugel auf drei kleinen Beinen nimmt mit zwei Lösungen. Einer dieser Aussteller war auch Bosch, die zur treiben- Kamerasensoren 15-Megapixel-Aufnahmen auf und setzt sie dann den Kraft einer Plattform für das vernetzte Zuhause werden möchte. zu einem 360-Grad-Video zusammen. apa/wk

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AELVIS HANDEL

Das Wertgarantie-Profi-Training für ­Servicemitarbeiter Für die Fachhandelsunternehmen ist starker Service unabdingbar. Die Wertgarantie-Profi-­ Trainingsreihe für Verkäufer wird deshalb um ein zweistufiges Modul speziell für Servicemitarbeiter ergänzt. SERVICE

Redaktion

„Früher konnte sich der Handel Service noch leisten, heute muss er sich selbst finanzieren“, bilanziert Wertgarantie-Geschäftsführer Thilo Dröge. Dabei mache starker Service oft den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg aus. Kunden würden heutzutage mehr denn je Beratung, Erklärung und Kulanzreparaturen erwarten. Kommt der Kunde mit einem Schaden ins Fachgeschäft, sei dies außerdem eine gute Möglichkeit, aus einem unzufriedenen Gerätebesitzer einen zufriedenen Stammkunden zu gewinnen. „Wie das funktioniert, behandeln wir im Training“, verspricht Wertgarantie-Regionalleiterin Martina Scherer. Die Idee des Profi-Trainings für Servicemitarbeiter ist gemeinsam mit dem Fachhandel entstanden und weiterentwickelt worden. Daniel Ambrusch, Servicetechniker bei EK Systems in Kla- Das Wertgarantie-Team auf der Aelvis. genfurt, hat bereits das erste Training absolviert: „Durch die kurzen Trainingsvideos konnte ich mich gut in die verschiede- auch Auslieferer, Mitarbeiter in der Reparaturannahme und auch nen Situationen hineinversetzen. Seither spreche ich die Kunden -ausgabe. Wer mehr zum Profi-Training für Servicemitarbeiter erkomplett anders an als vor dem Training – und es funktioniert.“ fahren möchte, kann sich auf der Aelvis beim Vertriebsteam von Anmelden für das Training können sich sowohl Techniker als Wertgarantie informieren.az

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INSTALLATION MESSE

CEB und Inter-Cogen ergibt Energie mal zwei Ganz im Zeichen des Energiesparens positionierten sich die Messen CEB und I­ nter-Cogen am 28. und 29. Juni. Heuer bereits zum neunten Mal, aber erstmalig in der DMArena in Karlsruhe. Die zentralen Themen: Energieeffizienz und Kraft-Wärme-Kopplung. CEB

D OPPELTES LOTTCHEN

Die rund 1.500 Fachbesucher und die 100 Aussteller der CEB und der Inter-Cogen kamen aus den Bereichen Architektur, Energieberatung und -versorgung, Industrie, Gewerbe, der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft und auch aus dem öffentlichen Sektor.

D

ie CEB ist eine Kongress-Messe, die die Energieeffizienz im Fokus hat. Die Inter-Cogen umfasst alles, was die Kraft-Wärme-Kopplung betrifft. Zusammen sind sie ein attraktives Paar: 1.500 Fachbesucher aus acht Ländern und 400 Kongressteilnehmer pilgerten heuer auf das Messegelände der Fächerstadt Karlsruhe, wo 100 Aussteller ihre Produkte und Dienstleistungen präsentierten. Der Ausstellerkatalog liest sich wie das Who is Who der Branche: Bosch, Siemens, Lindner, Inventor, Vollack, Vados, Flexim, E2M, LTM, Melten, ­Vaillant, Kampa, alle waren vertren. Nicht ohne Grund: Beflügelt von den Herausforderungen der Energiewende erschließen sich hier große, neue Marktpotenziale. Kein Wunder, dass sich auch der Veranstalter Reeco sehr zufrieden zeigte.

Smarte Datengewinnung und Regelungstechnik Einer der Aussteller ist Smart Building Solutions, ein Unternehmen, das sich auf Gebäudeautomatisierungstechnik konzen­triert. Die Spezialität besteht darin, bestehende Gebäude ohne inva16

sive Eingriffe auf „Smart“ zu trimmen. Geschäftsführer ­Edwin ­ ichter beschreibt die Vorgehensweise so: „Wir statten das jeR weilige Gebäude zunächst mit Sensoren aus, um die Bestandswerte zu sammeln. Diese gelangen zur Auswertung und Analyse ins SBS-Rechenzentrum. Damit lässt sich die Frage klären, wo die Hauptverbraucher sind und wo sich wie Energie sparen lässt.“ Primäre Ziele sind die Energieeinsparungen; die Königsdisziplin besteht allerdings in der Zertifizierung nach dem US-amerikanischen Gebäudestandard LEED. „Dies erhöht nachweislich den Wert der eigenen Immobilie.“ Sebastian Kästner ist im Vertrieb bei Lamilux-Heinrich-Strunz tätig; er erklärt, wie sich Dächer und Lichteinbringung kombinieren lassen. Das zentrale Produkt dafür besteht aus einer LEDLeiste, wahlweise neutral oder kaltweiß, das mit einer Prisma-Optik versehen ist Es liefert flackerfreies und stufenlos dimmbares Licht – die Lebensdauer ist mit 40.000 Stunden angegeben. Die Oberfläche aus speziell geschliffenem Aluminium dient entsprechend zur Lichtstreuung. Klaus Singer, Produktmanager bei SE ELEKTRO JOURNAL 09 | 2016


MESSE INSTALLATION

Elektronic stellte auf der Messe frei programmierbare Regler vor, die Heizung, Lüftung und Klima steuern. Integriert ist das Bac-Net-Protokoll, das genutzt wird, um andere Leitstellen hinzuzuschalten. Ebenfalls ein Thema bei SE: das Plus an Sicherheit bei der Cloud-Lösung VL-Tech. Um Lüftungen geht es bei Blu-Martin. Pressesprecherin Astrid Kahle erklärte anhand eines Beispiels, wie sich bei einer Drei-Zimmer-Wohnung mit nur einem Außengerät und einem Free-Air-Plus pro Raum Frischluft durch die gesamte Wohnung transportieren lässt. Dafür ist nur eine Außenwandöffnung und eine kurze Ablaufleitung notwendig – ideal für die Sanierung von Altbauten. Über das Unternehmen Viessmann und seine Produkte sprach Dirk Weipert. Er stellte das Brennstoffzellen-Heizgerät Vitovalor-300-P vor, das mit mit 750 Watt (elektrisch) den kompletten Strombedarf für ein Einfamilienhaus decken kann und präsentierte zudem das Blockheizkraftwerk für Erdgas Vito­bloc-200-EM-530/660.

Energieversorgung im Fokus Energiemanagement und Umweltmonitoring stehen bei EUDT Energie- und Umweltdaten Treuhand im Vordergrund. Dazu bietet das Unternehmen selbst ent­w ickelte Software-Lösungen und Komplettsysteme. Das Bluaul-Cloud-4.0-Energiemanagement-System zeichnet die Energieflüsse im Unternehmen auf, kann sie anschließend analysieren und Optionen eröffnen, welche Maßnahmen sinnvoll sind. Das Ziel ist, die Energieeffizienz eines Gebäudes nachhaltig zu steigern und die Energiekosten zu verringern. Das Umweltmonitoring-System UMS kommt dann ins Spiel, wenn es gilt, Normen, Richtlinien und Rechtsvorschriften hinsichtlich Emissionen und Immissionen exakt umzusetzen. Helmut Roppelt von Peus-Testing stellte das ELEKTRO JOURNAL 09 | 2016

Battery-Pack-­­­Li als skalierbares Energiespeichersystem (ESS) vor. Das einfach erweiterbare System besteht zunächst aus einem Batteriepack aus Li-Fe-PO-4-Akkus im einfach stapelbaren Kunststoffgehäuse. Als zweite Komponente liefert ein dreiphasiger Wechselrichter die Lade- und Entladeleistung je nach Bedarf. Daneben waren Unternehmen wie Wiegand, ein Fensterbauer für Passivhäuser, Sonnen mit Stromspeicher oder auch Institutionen wie der Solarenergieförderverein Bayern e.V. oder die Hochschule Karlsruhe für Technik und Wirtschaft mit einem Stand auf der Messe vertreten. ir

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INSTALLATION SICHERHEIT

Harald Allerberger, Business Development Manager bei Mobotix, erklärte, für welches Anwendungsszenario sich welche Kameralösung besonders eignet.

Mit ihrem Durchmesser von zwölf Zentimetern ist die C25 das kleinste hemi­ sphärische Video-Komplettsystem für die Deckenmontage im Innenbereich.

Vier Augen sehen mehr Videosicherheit und Haustechnik standen im Fokus einer Roadshow, die Mobotix und Satec in elf österreichische Städte führte. SICHERHEITSTECHNIK

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uf der gemeinsamen Workshop-Tour 2016 von Satec und Mobotix ging es im Juli und August quer durch das schöne Österreich. Das Elektrojournal hatte die Gelegenheit, an der Veranstaltung in St. Pölten teilzunehmen. Mit im Gepäck von Mobotix waren selbstverständlich die neuen Produkte des Herstellers. Harald Allerberger, Business Development Manager bei Mobotix, unterstrich die Individualität der Sicherheitsprojekte, die allesamt nach speziellen Kameralösungen mit besonderen Features verlangten. Auch ob man die Kamera sehen solle oder nicht, müsse mit dem Kunden vorab diskutiert werden. Der Münchner stellte die aktuellen Kamerasysteme mit vielen anschaulichen Beispielen vor. Der bunte Mix umfasst sowohl Outdoor-, Indoor-, Thermalals auch Gebäudeautomatisierungs-Varianten.

Wärme aufs Bild bannen Die wetterfeste M15-Wärmebildkamera eignet sich sowohl für das Detektieren eines Fahrzeuges, einer Person als auch von Objekten bei Dunkelheit. Sie ist mit einem Hochleistungs-Wärmebildsensor ausgestattet – ein zweites optisches Modul kann jederzeit nachgerüstet werden, um auch 18

mit schwachen Lichtverhältnissen ein gute Bildqualität zu erzielen. Mit der Thermal Radiometrie (TR) können automatisch Temperaturereignisse zur Erkennung von Hitzequellen oder zur Früh­ erkennung von Bränden ausgelöst werden. Die Kameras liefern auch ein Thermal-Image-Overlay, um sogenannte Hotspots im Bild zu identifizieren und so größere Schäden oder Brände vorab verhindern zu können.

Rüpeln keine Chance geben Zu den vorgestellten Kameras gehörte auch die robuste V25 Dome. Diese Kamera zeigt sich mit einem Vandalismus-Schutz als robustes Modell. Die Gehäuse bestehen aus einem Edelstahlring und einer verstärkten Domkuppel. Die Standardausführung der Dome-Kamera-V25 als auch das durch Aufputz- und Audio-Set erweiterte Modell erfüllen die Anforderungen gemäß der Schutzklasse bis IK10. Die 6-Mega-Pixel-Indoor-Kameras eignen sich für Militäranlagen, Gefängnisse, Schulen oder öffentliche Gebäude. Ereignisse lassen sich dabei über die SD-Karte oder NAS (Network Attached Storage) aufzeichnen. Das Video-Management-System (VMS) kann Alarm schlagen, und über das VMS lassen sich Analysen, ELEKTRO JOURNAL 09 | 2016


SICHERHEIT INSTALLATION

Die wetterfeste M15-Allround-Dual-Kamera hat sowohl zwei lichtempfindliche Bildsensoren als auch zwei Objektive für Farb- sowie SchwarzweißVideos (links). Mobotix

Die wetterfeste D25-Dome-Kamera ist mit ihrem verstärken Gehäuse stoßfest gemäß IK10 und ist so gut geschützt gegen Vandalismus (rechts).

Heatmaps und Objektstatistiken erstellen. Um Fehlalarme zu vermeiden, sind die Kameras mit Mx-Activity-Sensor ausgestattet.

hgschmitz.de

Intelligent miteinander agieren DieVideo-Management-Software Mx-MC 1.2 für PC und Mac ermöglicht es dem Nutzer, mehrere Kameras einfach und übersichtlich in Gruppen zusammenzustellen und sie über vier Layoutansichten zu steuern. Die Kameragrupppen-Leiste enthält eine Voransicht aller Elemente und Gruppen. Die Hauptansicht befindet sich in der Mitte des Displays. Diese lässt sich als Kachel- oder Grafik­ansicht mit Symbolen und Hintergrundbildern sowie als informationsgebende Seite darstellen. Die am Bildschirmfuß angeordnete Alarmleiste enthält eine Ereignissliste und Benachrichtigungen. Die Bedienleiste enthält alle Schaltflächen für unterschiedliche Ansichten sowie Editier-, Management- und Kontrollfunk-

tionen. Zu den besonderen Features gehören die erweiterten Export-Möglichkeiten, ein Histogramm mit Mx-Event-Statistics und Highspeed-Playback mit Zeitrafferfunktion. Künftig soll es möglich sein, H.264/ONVIF-Kameras in die Video-Management-Systeme einzubinden. Es entstehen beim Einsatz der Mx-MC keinerlei Software-, Lizenz- oder Updatekosten.

Kameratechnik und mehr Mobotix bietet neben seinen Dual-Wärmebildkameras und den Single-Lens-Kameras auch Hemi­ spheric-IP-Video-Türstationen an. Diese lassen sich über die zugehörige App auch aus der Ferne bedienen. Mobotix ist als Aussteller auf der Security-Messe vom 27. bis 30. 09. in Essen präsent und Satec stellt auf der Aelvis in Salzburg vom 15 bis 17. 09.2016 aus. Interessierte Besucher sind herzlich an den Messeständen willkommen. ir

Schön und intelligent Die Gira Schalterprogramme im Gira System 55 Das Gira System 55 kombiniert eine breite Designvielfalt mit einer großen Auswahl an Funktionen der modernen Gebäudetechnik wie beispielsweise Türsprechanlagen, Tastsensoren oder das Gira Radio. Sechs Schalterprogramme, über 50 Rahmenvarianten und verschiedene Einsätze in unter schiedlichen Farben und Materialien bieten zahlreiche Möglichkeiten, individuelle Einrichtungskonzepte zu verwirklichen – ob schlicht, klassisch oder edel. Die Gira Schalterprogramme werden seit Jahren immer wieder für ihre hohe Designund Materialqualität international ausgezeichnet. Mehr unter www.gira.at

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INSTALLATION SO GEHT‘S

Grundlagen und Begriffe des Explosionsschutzes Teil II Elektrische Niederspannungsanlagen müssen häufig auch in explosionsgefährdeten Bereichen errichtet und betrieben werden. Dabei müssen von der Elektrofachkraft die Installationsmethode und die Eigenschaften der elektrischen Betriebsmittel u. a. an die jeweils vorliegende Explosionszone angepasst werden. Das Verständnis der anerkannten Regeln der Technik für die Errichtung und den Betrieb elektrischer Niederspannungsanlagen in explosionsgefährdeten Bereichen wird durch die Kenntnis einiger grundlegender Begriffe erleichtert.

Reihenfolge

Bezeichnung

Maßnahme(n)

1

Primärer ­Explosionsschutz

Verhinderung der Bildung gefährlicher explosionsfähiger Atmosphäre

2

Sekundärer ­Explosionsschutz

Vermeidung der Entzündung gefährlicher oder explosionsfähiger Gemische

3

Tertiärer ­Explosionsschutz

Abschwächung der schädlichen Auswirkungen einer Explosion auf ein unbedenkliches Maß

Tabelle 6.1: Primärer, sekundärer und tertiärer Explosionsschutz; ­Überblick

7. Zoneneinteilung

Explosionsgefährdete Bereiche werden in Zonen eingeteilt. Bei der Einteilung in Zonen werden die möglichen Folgen einer Explosion nicht in Betracht gezogen. Die Einteilung der Zonen erfolgt lediglich nach der Häufigkeit und der Dauer des Auftretens der explosionsfähigen Atmosphäre (Tabelle 7.1). Explosionsfähige Atmosphäre

Einteilung der Zonen Zone

Gas

0

Häufigkeit und Dauer des Auftretens ständig oder langzeitig

Staub

20

ständig oder langzeitig oder häufig

Gas

1

es ist damit zu rechnen („gelegentlich“) bei normalem Betrieb

Staub

21

gelegentlich bei bestimmungsgemäßem Betrieb

Gas

2

nicht damit zu rechnen bei normalem Betrieb und wenn, nur selten oder kurzzeitig

Staub

22

nicht damit zu rechnen bei bestimmungsgemäßem Betrieb und wenn, nur kurzzeitig

Tabelle 7.1: Einteilung der explosionsgefährdeten Bereiche gemäß ÖVE/ ÖNORM EN 60079-10-1:2009-12-01 und ÖVE/ÖNORM EN 60079-10-2

20

Ein Beispiel für eine Einteilung von Zonen für gasexplosionsgefährdete Bereiche ist in Bild 7.1 angegeben.

diam-consult

6. Maßnahmen des Explosionsschutzes

Grundsätzlich werden verschiedene Klassen des Explosionsschutzes unterschieden. Man spricht auch vom primären-, ­sekundären und tertiären Explosionsschutz (Tabelle 6.1). Zur wirksamen Verhinderung von Explosionen sind Maßnahmen grundsätzlich in der Reihenfolge 1–3 umzusetzen.

Bild 7.1: Beispiel für einen Explosionszonenplan: Lagertank; unter ­Berücksichtigung der einschlägigen Parameter erhält man für dieses Beispiel folgende typische Werte: a = 3 m über den L ­ üftungsöffnungen, b = 3 über dem Dach, c = 3 m horizontal vom Tank; Darstellung nicht maßstabsgerecht.

8. Voraussetzungen für eine Explosion

Die notwendigen Voraussetzungen für eine Explosion sind: ▶ Das Vorhandensein einer explosionsfähigen Atmosphäre, das heißt: • ein brennbarer Stoff (gasförmig, flüssig, fest) • in feiner Verteilung (Verteilungsgrad, Nebel, Dampf, Staub) • innerhalb der Explosionsgrenzen (zwischen UEG und OEG) • im Gemisch mit Luft (Luft als Sauerstoffträger) ▶ in gefahrendrohender Menge ▶ Wirksamwerden einer Zündquelle ▶ Erfüllung der Koinzidenzbedingung d. h., die oben angegebenen Bedingungen müssen zur selben Zeit am selben Ort erfüllt werden. Daraus ergibt sich sofort das Ziel eines wirkungsvollen Explosionsschutzes: Das Auftreten mindestens einer der oben angeführten notwendigen Bedingungen muss verhindert werden.

9. Explosionsfähige Staub-Luft-Gemische

Ein fester brennbarer Stoff muss in die Gasform übergeführt werden, ehe er eine explosionsfähige Atmosphäre bilden kann. Da die Temperatur, die zur Vergasung notwendig ist, sehr hoch liegt, ELEKTRO JOURNAL 09 | 2016


SO GEHT‘S INSTALLATION

kommt es bei festen brennbaren Stoffen meist zu Bränden. Liegt der feste brennbare Stoff jedoch in fein zerkleinerter Form vor (als Staub), dann kann eine explosionsfähige Atmosphäre und damit eine Explosionsgefährdung entstehen. 9.1 Was ist Staub? Staub ist der Sammelbegriff für feste Stoffe in weitgehender Zerteilung. Staub besteht aus einer großen Anzahl feiner Einzelteilchen, die so klein sein können, dass sie trotz der Einwirkung der Schwerkraft schweben. Staub mit einer Korngröße über etwa 400 μm (0,4 mm) ist in der Regel nicht zündfähig [7]. Beim Transport und bei der Verarbeitung von grobem Staub entsteht jedoch durch Abrieb immer auch feiner Staub. Ein Würfel festen brennbaren Stoffes von 1 cm Seitenlänge hat eine Oberfläche von 6 cm². Als Staub ergibt die gleiche Menge jedoch eine Oberfläche von 6 m², die mit Sauerstoff viel reaktionsfähiger ist. Die Explosionsgefährdung durch Stäube ist dadurch begründet. Die Staubteilchen haben die gleiche Verbrennungswärme wie ihre Ausgangsstoffe. Der Verbrennungsvorgang läuft in ähnlicher Weise ab wie bei festen Stoffen, nur ist er wegen des erhöhten Oberflächen-Volumen-Verhältnisses verändert. Falls der zur exothermen Reaktion notwendige Sauerstoff in nächster Nähe der Teilchen in ausreichender Menge zur Verfügung steht, reagiert die große Zahl der einzelnen Staubteilchen schneller als ein massegleiches kompaktes Stück. Nach einer Fremdzündung oder einer Wärmezündung breitet sich die Reaktion durch die Übertragung der frei werdenden ­Reaktionswärme eines Staubteilchens auf die Umgebung und damit auf benachbarte Staubteilchen aus, wobei die Strahlung den wesentlichen Anteil der Wärmeübertragung übernimmt. Eine hohe Reaktionsgeschwindigkeit ist die Folge. Für die Staub-Luft-Gemische gibt es wie bei den Gasen, Dämpfen und Nebeln brennbarer Flüssigkeiten eine untere und eine obere Zündgrenze, die den Zündbereich einschließt. Für die bekannten brennbaren Stäube liegt die untere Zündgrenze etwa bei 20 .... 60 g/Nm³ und die obere Zündgrenze bei 2 .... 6 kg/Nm³ [7]1. 9.2 Glimmbrand Bei einigen Stäuben ist diese Ablagerung vor allem bei größeren Schichtdicken besonders gefährlich, weil diese Stäube zur Selbst­entzündung neigen. Dieses Selbstentzünden wird als Glimmen bezeichnet. Aus dem Glimmen kann sich ein Glimmbrand entwickeln. Der Glimmbrand einer Staubablagerung wird immer bei einer niedrigeren Temperatur ausgelöst als der Zündtemperatur des Staub-Luft-Gemisches des gleichen Staubes. Der an sich harmlose Glimmbrand bildet Glimmnester, die bei ihrem Herabfallen von Gebäudekonstruktionsteilen oder Einrichtungsgegenständen Staubteilchen mit sich reißen, die dabei ein Staub-Luft-Gemisch bilden, wobei der Glimmbrand dann als Zündquelle wirkt. Die Glimmtemperatur(Tglimm) ist deshalb eine wichtige sicherheitstechnische Kennzahl für Stäube, die glimmen. T5mm von Staubablagerungen ist die niedrigste Temperatur einer erhitzten, freiliegenden Oberfläche, bei der auf dieser ein in einer 5 mm dicken Schicht abgelagerter Staub zur Entzündung gelangt. ELEKTRO JOURNAL 09 | 2016

Die Kenngröße „Glimmtemperatur“ beschreibt demnach das Zündverhalten dünner Staubschichten. Bei Erhöhung der Schichtdicken oder bei vollständiger Einschüttung von Zündquellen nimmt die Wärmedämmung der Staubschicht zu. Dadurch werden exotherme Reaktionen schon bei deutlich ­niedrigeren Temperaturen möglich. Auf der Oberseite eines elektrischen Betriebsmittels sind Staub­ablagerungen von 5 bis 50 mm zulässig, wenn die Oberflächentemperatur des Betriebsmittels bestimmte Werte nicht überschreitet und die Wärmeabfuhr nach den übrigen Seiten nicht wesentlich behindert wird [8]. Die maximale Oberflächentemperatur der Betriebsmittel wird (vom Hersteller) mit einer 5 mm dicken Staubschicht bestimmt. Die Einbauregeln fordern eine Differenz von 75 °C zwischen der Oberflächentemperatur und der Zündtemperatur (Glimmtemperatur) eines bestimmten Staubes2.

10. Literaturhinweise

[1] Ludwar, G., Mörx, A., Elektrotechnikrecht, Praxisorientierter Kommentar; ÖVE, FEEI, ON, Wien 2007, ISBN: 978-3-85133-044-1 [2] BGBl. 106/1993; Elektrotechnikgesetz 1992, in der Fassung BGBl. I/129/2015, 6. November 2015 [3] Henschl, T., Mörx, A.; Elektroinstallation in Gebäuden, Neuauflage; Österreichischer Wirtschaftsverlag; 2012; ISBN 3-85212-116-5 [4] Ex-Richtlinie (Ex-RL) des Hauptverbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften, Zentralstelle für Unfallverhütung, Bonn; Neuausgabe unter der Bezeichnung BGR 104 – Explosionsschutzregeln [5] Olenik Heinz u. a.; Elektroinstallation und Betriebsmittel in explosionsgefährdeten ­Bereichen; Hüthig und Pflaum, 2000 [6] Pester, J.; Betriebsmittelauswahl für Ex-Bereiche, Teil 1; Elektropraktiker, Berlin 59 (2005)10 [7] Wehinger, Hans und 6 Mitautoren; Explosionsschutz elektrischer Anlagen; Einführung für den Praktiker; Expert-Verlag, 1995 [8] Wettingfeld, Klaus; Explosionsschutz nach DIN VDE 0165 und Betriebssicherheitsverordnung; 3. Auflage; VDE-Verlag, Berlin, 2005 [9] Pester, Johannes; Explosionsschutz elektrischer Anlagen, 2. Auflage; HussMedien GmbH Verlag Technik, Berlin, 2005 [10] Mörx, A; Grundlagen und Begriffe des Explosionsschutzes, Teil I; Elektrojournal 07/08 2016: Österreichischer Wirtschaftsverlag, Wien

1 Ein Normkubikmeter (Nm³) Gas ist die Menge eines Gases, die bei 1,01325 bar und 273,15 K (0 °C) in einem Volumen von 1 m³ enthalten ist. 2 EN 60241-14:2004, Seite 7

ALFRED MÖRX Eur. Phys. Dipl.-Ing. Alfred Mörx ist M ­ itglied der New Yorker Akademie der Wissenschaften, Physiker, e ­ ingetragen in das Register der europäischen P ­ hysiker, Mulhouse, France, person­zentrierter Management- und Team-­Berater, Unternehmer, Inhaber von d ­ iam-consult, ­einem Ingenieurbüro für Physik, und von diam-training.

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INSTALLATION PROJEKT

Was Festspielhäuser und ­Brauerei verbindet Sicherheit für die Festspiele und Bier-Qualität für die Stiegl-Brauerei: Siemens präsentierte in Salzburg zwei Referenzprojekte für intelligente Gebäudeautomatisierung.

Siemens

AU TOMATION

Wo Stil auf Akustik trifft: Wie aus einem Märchenbuch entsprungen zeigt sich die malerische Felsenreitschule in Salzburg.

D

ie Privatbrauerei Stiegl setzt auf Vielfalt: Mit mehr als 20 Sorten hat sie für jeden Geschmack das richtige Bier im Angebot. Um so viele Sorten effizient und mit hoher Qualität zu brauen, setzt Stiegl seit einiger Zeit auf das Simatic-S7-Automatisierungssystem von Siemens. Das Sudhaus wurde basierend auf dieser Technologie und der Win-CC-Software vollautomatisiert, Kooperationspartner war dabei Automation&More. Sämtliche Prozesse im Sudhaus, wie auch im Gär-, Lager- und Spezialitätenkeller, lassen sich mit dem implementierten System steuern und visualisieren. Das Herzstück ist die Rezeptsteuerung, die es den Braumeistern ermöglicht, die Rezepturen zu hinterlegen, zusammenzustellen und zu überwachen.

Hinter den Kulissen Doch Salzburg ist nicht nur für sein gutes Bier, sondern vor allem auch durch die legendären Salzburger Festspiele bekannt. Drei Spielstätten gibt es hier: das Haus für Mozart, auch als das Kleine Festspielhaus bekannt, das Große Festspielhaus und als Prachtstück die malerische Felsenreitschule. Sicherheit ist bei allen Häusern oberstes Gebot. Immerhin fasst das Große Festspielhaus bis zu 2179 Besucher, die beiden anderen Spielstätten haben Platz für immer noch rund 1500 Besucher. Für deren Sicherheit sorgen umfangreiche technische

Maßnahmen. So ist im Haus für Mozart und in der Felsenreitschule die Sigmasys-Brandmeldeanlage verbaut. 2002 Brandmelder (Linearmelder, Flammenmelder und Rauchabsaugsysteme) schützen den Zuschauerraum und die Bühne. Ergänzt wird der Brandschutz durch eine Evakuierungsanlage, über die im Notfall Anweisungen gegeben werden können. Die Zutrittskontrolle erfolgt durch Kameraüberwachung und fälschungssichere Ausweise, die ein Siport-NT-VAS-System erstellt. Diese gedruckten Bild-Identitätskarten erfassen die Arbeitszeiten und lassen sich außerdem zum bargeldlosen Bezahlen, etwa beim Kantinenbesuch, einsetzen. Am Inspizientenpult wird der Ablauf der Aufführungen gesteuert: Hier lassen sich Darsteller aufrufen, Lichtzeichen geben, aber auch Notfall-Maßnahmen ergreifen. Die für die Bedürfnisse des Festspielhauses maßgeschneiderte Simatic-S7-Steuerung kommuniziert mit der Beschallungsanlage, die Lautsprecher, EIB-Bus-Programmwählschalter, Mithörprogramme und Sprechstellen umfasst. Audiodaten und Steuerinformationen werden dabei über Glasfaserleitungen übertragen. Geroutet werden die Signale über 19-Zoll Nexus-Basisgeräte, die die Funktion eines Audionetzwerks, eines Koppelfeldsystems und einer Audio-Kreuzschiene übernehmen. Die grafische Steuersoftware visualisiert die Verschaltung. ir

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INSTALLATION SICHERHEIT

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Netzfolgeströme können zum Auslösen von Anlagensicherungen f­ ühren und damit die Verfügbarkeit gefährden – die Blitzstromableiter mit ­Safe-Energy-Control-Technology sind netzfolgestromfrei.

Herkömmliche ­Funkenstrecken-Technologien haben Folgeströme entweder zugelassen oder haben sie lediglich begrenzt – jedoch nicht verhindert. Das stellt eine Belastung für jede Installation dar. Das geschützte Equipment hinter der Funkenstrecke erleidet einen Spannungseinbruch für die Zeit des Stromflusses, der bei empfindlichen Geräten Fehlfunktionen hervorrufen kann. Die netzseitigen Komponenten vor der Funkenstrecke werden mit einem kurzzeitigen Kurzschlussstrom belastet, der ein Vielfaches des eigentlichen Nennstroms betragen kann und bis zum Auslösen des vorgelagerten Überstromschutzes führen kann. Hinzu kommt, dass auch der Ableiter selbst durch den Energieeintrag aus Folgeströmen stark beansprucht wird und verschleißt. Daher ist eine netzfolgestromfreie Funkenstrecken-Technologie von großem Vorteil für die Maximierung der Verfügbarkeit und die Schonung der gesamten Installation – inklusive des Ableiters selbst. Die neuen Blitzstromableiter von Phoenix Contact mit Safe Energy Control (SEC) sind netzfolgestromfrei – damit schützen sie zuverlässig jede Installation. ir

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PHOTOVOLTAIK INSTALLATION

kommentiert

Der Eigenverbrauch von Sonnenstrom Zuerst einmal die Jubelmeldung: Mit Anfang September dieses Jahres wird in Österreich das erste Gigawattpeak an installierter Photovoltaikleistung erreicht. Europaweit werden ebenfalls bis September sagenhafte 100 Gigawattpeak erreicht werden. In Brüssel gibt es dazu Ende September eine große Feier. Die PV ist auf dem besten Weg, sich als bedeutender Bestandteil der Bereitstellung von elektrischem Strom durchzusetzen. Dies ist sicherlich auch den verschiedenen Fördersystemen zu verdanken. Nach neuen Auswertungen sind die Kosten für Anlagen von 2008 bis 2015 um 58 Prozent gesunken. Damit ist auch eine entscheidende Wende in der Nutzung von Sonnenstrom eingetreten. Mit der Verbilligung der Anlagen sind natürlich auch die Fördertarife gesunken und zwar inzwischen so weit, dass es sinnvoller ist, den produzierten Strom selbst zu verbrauchen, anstatt ihn an das Netz abzuliefern. Daraus wiederum ergibt sich für das Gewerbe ein breites Betätigungsfeld, denn je höher der Eigenverbrauch, desto

kürzer sind die Amortisationszeiten für die Anlage. Ab 80 Prozent Eigenverbrauch stellt sich die Frage, ob sich ein Förderansuchen überhaupt noch lohnt. Nun gilt es, den Eigenverbrauch zu optimieren. Möglichkeiten dazu gibt es viele. Es beginnt bei der Optimierung des Verbrauchernutzens, geht über die Vorsorge zur Elektromobilität und endet bei der Vorratshaltung in Form der Speicherung. Sehr viel an Phantasie und Wissen sammelt sich bei engagierten Anwendern. Dieses Wissen soll allgemein zugänglich gemacht werden, damit jeder davon profitieren kann. Dazu hat der Bundesverband Photovoltaic Austria (PVA) gemeinsam mit der Innung der Elektrotechniker unter dem Motto „Future Loading“ einen Aufruf gestartet, gelungene Eigenverbrauchsanlagen vorzustellen (www.pvaustria.at/sonnenstrom-optimal-nutzen). Originelle Beispiele werden in einer Broschüre zusammengefasst und veröffentlicht. Ab vorraussichtlich Mitte Oktober ist das Sammelwerk dann kostenlos erhältlich.

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Dr. Hans Kronberger ist seit dem 16. April 2008 ­ räsident des Bundesverbands Photovoltaic Austria. P

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INSTALLATION PHOTVOLTAIK

Sonnenstunden am Flughafen Die Umweltbilanz mit Solarstrom-Selbstversorgung zu verbessern, ist die Realität gewordene Vision des Flughafens in Wien. PHOTOVOLTAIK

IBC Solar

IBC Solar hat in Zusammenarbeit mit Vienna Airport Technik nen in das Flughafen-Netz eingespeist, sodass der Strombezug und Elektro Ecker zwei PV-Anlagen mit zusammen 509 Kilo- aus dem öffentlichen Netz verringert wird. Ziel ist, in den komwattpeak Leistung auf Dachflächen menden Jahren jährlich bis 4000 Quades Wiener Flughafens installiert. dratmeter zusätzliche Modulfläche am Die geplanten Anlagen wurden im Flughafen Wien zu errichten. Juli 2016 in Betrieb genommen und Als nächstes Projekt wird das Dach produzieren mehr als 500.000 Kilodes Air Cargo Centers mit rund 5000 wattstunden Solarstrom pro Jahr für Quadratmetern PV-Modulen bestückt, den Eigenverbrauch. Die 3200-Quawas mehr als eine Verdoppelung der dratmeter-PV-Anlagen, die auf den Leistung in 2017 bedeutet. Dachflächen eines Hangars sowie eiDie Flughafen Wien AG konnte ihner Gerätehalle montiert wurden, traren CO2-Ausstoß in den letzten drei gen zu einer klimafreundlichen und Jahren bereits um rund 20  Prozent nachhaltigen Stromversorgung sowie Zwei PV-Anlagen mit zusammen 509 Kilowattpeak reduzieren. Auch zukünftig setzt man ­Leistung finden sich auf dem Dach des Wiener Flughafens. der kontinuierlichen Reduzierung der auf Energieeffizienz. CO2-Emissionen am Flughafen bei. Der in den Anlagen entsteBis zum Jahr 2022 sind deutliche Effizienzsteigerungen bei hende Gleichstrom wird durch Wechselrichter in Wechselstrom Strom-, Wärme-, Kälte- und Treibstoffverbrauch angestrebt, um umgewandelt und dann über die nächstgelegenen Trafostatio- den CO2-Ausstoß weiterhin kontinuierlich zu verringern. ir

kommentiert

Stromspeicher erfolgreich verkaufen (Teil 1)

Wenn Sie selbst im Verkauf oder in der Kundenbetreuung aktiv sind, habe ich vielleicht etwas Interessantes für Sie: Diesmal möchte ich Ihnen einen Querschnitt aus zahlreichen Trainings und meinen persönlichen Erfahrungen beim Verkauf von mehreren Hundert Stromspeichern mitgeben, insbesondere für das persönliche Verkaufsgespräch mit Ihrem Kunden/Ihrer Kundin. Der Schauspieler Alec Baldwin proklamiert im Film Glengarry Glen Ross: „ABC – Always Be Closing“ (Suchen Sie stets den Verkaufsabschluss). Meine Erfahrung lehrt mich aber: „Always be listening“ (Hören Sie stets zu!) Das Ziel eines persönlichen Treffens ist es nämlich, alle Sorgen, Wünsche, Bedenken, Erwartungshaltungen, Vorinformationen, Fehlinformationen, Grundhaltungen uvm. des Menschen gegenüber von Ihnen herauszufinden, um Fehler bei der Bedarfsanalyse und Enttäuschungen, Beschwerden oder Wandel zu vermeiden. Wenn Sie zuhören, erfahren Sie die „hot buttons“, beziehungsweise die wesentlichen Kaufgründe, die Ihr Gegenüber bewegen. Meistens sind es zwei elementare Gründe, selten drei. Der Rest sind allenfalls „nette“ Zusatzmerkmale, die nicht ausschlaggebend für einen Verkaufsabschluss sind! Möchte Ihr Kunde oder Ihre Kundin einen Stromspeicher: ▶ Um die Energiekosten zu senken? ▶ Eine Notstromversorgung für den Ernstfall zu haben? ▶ Etwas für die Umwelt zu tun? 26

▶ Weil in Zukunft ein Elektroauto angeschafft werden soll? ▶ Zur Steigerung des Gebäudewertes? ▶ Zur Verbesserung des Energieausweises? ▶ Weil die Zinsen auf der Bank niedriger als die Stromersparnis sind? ▶ Weil es „cool“ und modern ist, sich selbst mit Energie zu versorgen? ▶ Weil er/sie unabhängig vom Energieversorger sein will? ▶ Weil die Nachbarn ebenfalls einen Stromspeicher haben? ▶ oder noch weitere Gründe Ihre Aufgabe ist es, diese Erwartungen und Grundbedingungen für den Speicherkauf herauszufinden, um die richtigen Produktmerkmale mit dem passenden Nutzen Ihres Gegenübers abzugleichen. Doch was ist, wenn wir die Kaufbedingungen herausgefunden haben? Wie können Sie gemeinsam mit Ihrer Kundin die beste Lösung für sie herausarbeiten? In der nächsten Ausgabe bewegen wir uns gemeinsam weiter durchs Verkaufsgespräch. Mag. Konstantin Heiller MIM (CEMS) ist seit 2012 mit seiner Firma Blueberry Power als Unternehmensberater im Energiebereich tätig und berät Speicherhersteller, Elektrounternehmen und Energieversorger zu Vertriebsfragen.

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BEZAHLTE ANZEIGE

HD-TV via Antenne auch im Osten Österreichs: in Wien, Niederösterreich und im Burgenland Mit 27. 10. 2016 werden auch Wien, Niederösterreich und das Nord-Burgenland auf das neue Antennenfernsehen simpliTV umgestellt. In diesen drei Bundesländern ist ab dem Zeitpunkt die ORF-Programmfamilie, ORFeins, ORF 2, ORF III sowie ORF Sport+ und die drei Bundesland heute-Sendungen, nur noch in High Definition via simpliTV – ohne Zusatzkosten zu empfangen. Das Ziel ist, die HD-Nutzung der ORF-Sender bis ins Jahr 2020 auf über 90 Prozent zu steigern.

Rund 300.000 TV-Haushalte sind von der Um­ stellung betroffen

Michael Weber, TV-Experte: „300.000 TV-Haushalte werden über ein Schriftinsert am TV-Bildschirm in den Programmen des ORF, 3sat, ATV, ServusTV und Puls 4 informiert. Denn ab 27.10. können mit einer simpliTV-Box oder einem Steckmodul mehr TV-Sender und viele davon in HD, in Wien über 40, empfangen werden. Es werden auch alle ORF Radio-Programme verfügbar sein. Alle ORF-Sender, ServusTV, ATV und 3sat sind in HD, ATV2, Puls4, SchauTV, Okto, oe24TV und Hope Channel TV sind in SD ohne Zusatzkosten mit simpiTV zu sehen“

Gutes Angebot für Endgeräte

Der finanzielle Aufwand wird für TV-Konsumenten gering gehalten, denn die simpliTV Box ist um 24,90 Euro und das simpliTV Modul um 9,90 Euro im Fachhandel oder im Online-Shop www. simpliTV.at/umsteigen erhältlich. Dieses limitierte Angebot gibt ist seit 5.9.2016 in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland erhältlich.

Modernisierung der Sendeanlagen – HDTV via Antenne

Die Techniktochter des ORF, die ORS modernisiert ihre großen Sendeanlagen und investiert rund drei Millionen Euro in den HD-Ausbau. Die Sender Kahlenberg, DC Tower, Arsenal, Mariahilf, Liesing und Himmelhof in Wien, Jauerling-St. Pölten, Klangturm-St. Pölten, Waidhofen/Ybbs-Sonntagberg, Semmering-Sonnwendstein, Mattersburg-Heuberg und Baden-Hartberg sowie der Sender in Eisenstadt werden HD-fit gemacht. Der Sender Kahlenberg mit einer Masthöhe von 165 m auf 485 m Seehöhe versorgt die Haushalte in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland. Über den Sender Kahlenberg werden alle ORF TV- und Radio-Sender verbreitet. ORF „Burgenland heute“ ist ab 27. 10. 2016 auch in HD über den Sender Kahlenberg zu empfangen. Weiters werden die privaten TV- und Radio-Programme über den Sender in die Haushalte übertragen. Service und Information zur HD-Umstellung Im Zeitraum von 19. 09. bis 27. 10. 2016 werden die TV-Haushalte im Detail via TV, Radio, Print- und Online-Medien umfassend über die Umstellung auf das neue Antennenfernsehen simpliTV informiert. Mehr Informationen zur HD-Umstellung via Antenne Gratis-Hotline: 0800 66 55 66 www.simpliTV.at/umsteigen | www.dvb-t.at

ELEKTRO JOURNAL 09 | 2016

Der Sender Kahlenberg steht auf 485 m Seehöhe und versorgt über 2 Mio. Haushalte in Wien, NÖ und Burgenland mit allen ORF-Programmen.

Die simpliTV Box (€ 24,90) wird einfach an das bisher verwendete TV-Gerät angeschlossen.

Michael Weber, TV-Experte und HD-Koordinator: Perfekte Bildqualität und mehr Programm mit simpliTV.

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NEWSTICKER D-Hybrid kooperiert mit IBC Solar +++ Encome übernimmt insolvente Abakus Solar +++ Solar Fabrik nimmt in Freiburg die Modulproduktion wieder auf +++ BMW steigt in den Heimbatteriemarkt ein +++ Apple gründet eine eigene Energiefirma +++ Siemens erweitert drei WKWs für den bolivianischen Energieversorger Andina Sam

PV in der Antarktis

Selbst erzeugter Strom schafft saubere Energie

Sonnen-Energiegewinnung: Seit März 2016 nutzt die norwegische Forschungsstation „Troll“ eine PV-Anlage mit 7,3 Kilowatt Nennleistung, um unabhängiger von den bisher eingesetzten Dieselgeneratoren zu werden. Die in­ stallierten PV-Module des Basislagers „Troll Green Station“ müssen Temperaturen von bis zu –60 Grad Celsius und Windgeschwindigkeiten von über 280 Stundenkilometern aushalten. Doch trotz der harschen Klimabedingungen kommt die Antarktis im Mittel auf Einstrahlungswerte, die sich etwa mit den Solarstrahlungswerten von Norddeutschland vergleichen lassen. Das liegt am antarktischen Sommer, bei dem tageweise 24 Stunden lang die Sonne scheint. Die Photovoltaik-Module vom Typ Neon-2 stammen von LG und wurden mit einem speziellen Montagesystem auf dem Dach des Stationsgebäudes Blåbo-I installiert. Das Montagesystem in V-Form mit Aluminiumschienen stammt von Ambi-Volt-Energietechnik. Getek-As konzipierte die technische In­frastruktur, die den erzeugten Solarstrom ins Netz der Forschungsstation einspeist. ir 28

S T R O M S P E I C H E R Sonnen stellt seine zeugtem Strom“, bestätigt Philipp Schröder, der Batterie, auf den Namen Hybrid getauft, vor. Ihr Geschäftsführer für Vertrieb und Marketing bei Batterie-Wechselrichter wird direkt an die Pho- Sonnen. tovoltaik-Module angeschlossen. Der selbst Der Photovoltaik-Wirkungsgrad der Hybrid erzeugte Solarstrom kann entweder sofort im erreicht 98,6 Prozent und übertrifft damit konHaushalt genutzt, in der ventionelle PV-WechselBatterie gespeichert oder richter. Die Hybrid vereint in das Stromnetz eingedamit die Vorteile eines speist werden. Damit erklassischen PV-Wechselsetzt die Hybrid den bisher richters mit den Vorteilen notwendigen, externen eines BatteriewechselPV-Wechselrichter. Durch richters, so dass Hausden Wegfall dieses zuhalte den maximalen sätzlichen Bauteils samt Anteil ihres Solarstroms der dazugehörigen Instalkostengünstig selbst nutlation sinken die Gesamt- Die Sonnenbatterie Hy­brid erreicht einen Pho- zen können. kosten für eine PV-Anlage tovoltaik-Wirkungsgrad von 98,6 Prozent. Die Sonnenbatterie Hy­ inklusive Sonnenbatterie um bis zu 20 Prozent. brid ist ein Speicher-Komplettsystem. Es ent„Saubere Energie muss bezahlbar sein. Mit der hält alle notwendigen Komponenten wie die Sonnenbatterie Hybrid verfolgen wir dieses Ziel. langlebigen Batteriemodule, den intelligenten Für eine komplette PV-Anlage mit Batterie errei- Energiemanager oder die Messtechnik. Durch chen wir nun Einstiegspreise, die unter 10.000 ihre flexiblen Größen (zwei bis 16 kWh) lässt Euro brutto liegen. Damit erhalten noch mehr sich die Sonnenbatterie Hy­brid präzise dem inMenschen Zugang zu sauberem und selbst er- dividuellen Verbrauch im Haus anpassen. ir Sonnen

Troll

ENERGIE TECHNIK

Solarkraftwerk in Nagasaki

Repowering in Griechenland

Smarte ­Wasserbatterie

KRAFT WERKSBAU ­Solar Frontier, Anbieter von CIS-Solar­ energielösungen, und Chopro, ein Lieferant von Flüssiggas und Erzeuger von Solarstrom haben neben dem Flughafen Nagasaki in Japan ein Solarkraftwerk mit einer Leistung von 30 Megawatt fertiggestellt. Das Solarkraftwerk „Sol de Omura Minojima“ ist die größte Solaranlage in der Präfektur Nagasaki und eine der größten in Japan. Das Kraftwerk wird pro Jahr voraussichtlich rund 37 Gigawattstunden Strom erzeugen, was dem jährlichen Stromverbrauch von 7.500 japanischen Haushalten entspricht. ir

MARKTEINTRITT Im Juli 2016 gründete die Fronius-Sparte Solar Energy eine Tochtergesellschaft in Griechenland. Das Unternehmen setzt auf Repowering als Erfolgsmodell. Vom Firmensitz in Thessaloniki aus bearbeitet das zweiköpfige Fronius-Team den griechischen Markt. In den vergangenen zehn Jahren hat man sich bereits ein gutes Bild von der Photovoltaik-Landschaft vor Ort gemacht und dabei die Bedürfnisse der Anlagenbesitzer genau analysiert. Es zählen lokaler Service und Support sowie die technische Kompetenz vor Ort. ir

HYBRIDSPEICHER My-PV stellt eine Variante zur Speicherung von Stromüberschuss aus Photovoltaik-Anlagen vor. Die Wasserbatterie AC-Elwa-E erfasst zusätzlich zum Strom- und Wärmekreislauf auch den Energiebedarf von elektrochemischen Speichern im Haushalt. Auf diese Weise verteilt das neue System überschüssige Energie optimal im Haus und spart sowohl Kosten als auch CO2 ein. Die „Wasserbatterie“ ist mit elektrochemischen Speichern, Wechselrichtern und Home-Systemen wie Varta-Storage, SMA und Fronius kompatibel. ir ELEKTRO JOURNAL 09 | 2016


TECHNIK BLOG INSTALLATION

Meistern Sie sicher und erfolgreich Ihr Photovoltaik-Geschäft

Ein Ungetüm auf ­Schienen Man stelle sich vor: Ein 22 Meter langes und 4,8 Meter hohes blaues Monster, das sich durch die verstopften Straßen hindurch einfach über den Verkehr hinweg schiebt. Das ist keine Vision der Zukunft, sondern trägt den Namen Transit Elevated Bus, kurz Teb. Das Konzept dahinter verbindet die Funktionen von Schienenfahrzeugen und Bussen. Der Teb schwebt über zwei Spuren der Fahrbahn, und die Autos können darunter durchfahren. Seine Unterseite ist wie ein Tunnel mit Deckenbeleuchtung gestaltet. Der Superbus ist Chinas Antwort auf die gigantischen Verkehrsstaus, die typisch für die Metropolen des Landes der Mitte sind. Und das Interesse ist enorm: Die Städte Nanyang, Qinhuangdao, Shenyang, Tianjin und Zhoukou haben bereits Verträge für Pilotprojekte unterzeichnet. Das Ziel ist es, den Verkehr durch den Wegfall der herkömmlichen Busse zu entlasten, aber trotzdem viele Passagiere staufrei von A nach B befördern zu können – und das dann gleich bitteschön emissionsfrei! Der elektrisch angetriebene 7,8 Meter überspannende Tunnel-Bus soll auf den montierten Schienen am Fahrbahnrand mit Geschwindigkeiten bis 65 Kilometern pro Stunde über den Verkehr hinweg schweben und mit hintereinander angereihten Einheiten rund 1.200 Menschen befördern. Rechnerisch und unter Umweltaspekten betrachtet können sich die Fakten durchaus sehen lassen: Jährlich ließen sich mit dem Teb 800 Tonnen Kraftstoff einsparen, und die Kohlenstoff­emission könnte man um rund 2.500 Tonnen verringern. Ein weiterer signifikanter Vorteil: Der Teb kostet nur ein Fünftel von dem, was der Bau einer U-Bahn verschlingen würde. Auch wäre das Vorhaben schneller umzusetzen als bei einer unterirdisch verlaufenden Bahn. Erste Schritte, die Vision, das Ungetüm auf Schienen, zu realisieren, sind bereits getan: Eine Probefahrt mit 300 Passagieren an Bord auf einer Strecke von 300 Metern hat der Teb1 Mitte August im chinesischen Qinhuangdao erfolgreich absolviert. Der Entwickler Song Youzhou glaubt fest daran, dass der Monsterbus bis Mitte 2018 den regulären Betrieb aufnehmen könne. Obwohl solche innovativen Ideen im staugeplagten China überaus hoch im Kurs stehen, gibt es dennoch schätzungsweise zu Recht viele Skeptiker, die mit guten Argumenten gegen den Teb daherkommen. Es sei ein zu großer Aufwand und verursache zu hohe Kosten – diese belaufen sich immerhin auf 30 Millionen Yuan pro Stück, was etwa 4,04 Millionen Euro entspricht. Vor allem stelle der Tunnelbus eine erhöhte Unfallgefahr für irritierte Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer dar; außerdem habe der Tunnelbus ein Problem bei sehr engen Kurven. Ob der Teb-Monsterbus aber nun letztendlich praktikabel und sicher ist, sollen nun verschiedene Testläufe klären. Es bleibt also spannend! Ina Susanne Rao Redakteurin Elektrojournal ELEKTRO JOURNAL 09 | 2016

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HAUSGERÄTE AELVIS

Aktionen, die sich ­wirklich gewaschen haben Miele vernetzt die Waschmaschine und feiert 30 Jahre Besteckschublade. ­ ünstige Aktionsmodelle bei Klein- und Großgeräten locken neue Kunden. G

Miele

FEIERL AUNE

Mieles Attraktionen für die Aelvis: Pyrolytische Backöfen als Aktionsware, die Besteckschublade als Jubilar und das vernetzte Dosiersystem als Weltneuheit.

M

iele feiert Weltpremiere und stellt in Salzburg das erste vernetzte Dosiersystem vor: Die Waschmaschine WMH 721 WPS Edition conn@ct besitzt eine zwei Phasen-Dosierautomatik und sendet automatisch eine Nachricht auf das Handy oder Tablet des Benutzers, wenn sich das Waschmittel dem Ende zuneigt. Die Maschine verbindet sich dazu über den WLAN-Router mit dem Internet, am Endgerät muss die Miele@mobile-App installiert sein, die es für Android und iOS gibt. Mit dieser App lässt sich dann in drei Klicks Waschmittel nachbestellen, geliefert wird innerhalb weniger Tage, verspricht Miele. „Waschmittel zu kaufen, war für die Kunden noch nie so einfach und bequem“, freut sich Martin Melzer, Geschäftsführer Miele Österreich. Bereits ein Klassiker ist die Besteckschublade – sie wird heuer 30 Jahre alt. Das Jubiläum feiert Miele mit Aktionsmodellen zum günstigen Preis. So ist etwa die Jubilee SC ab 699 Euro UVP im Angebot. Die Maschine punktet mit A++ Energieeffizienz, einem Wasserverbrauch ab 6,5 Liter und nur 45 Dezibel Geräuschemissionen. Und selbstverständlich ist auch die Besteckschublade in der aktuelle 3D-Version eingebaut, was jede Menge Variabilität mit sich bringt.

Einfache Reinigung Ebenfalls in Aktion sind Backöfen mit der immer beliebter werdenden pyrolytischen Reinigung. So werden der Backofen HP2666 BP um 1057 Euro und der Herd H2361-1 EP mit Kochfeld ab 1.334 Euro erhältlich sein. Wie alle Miele-Backöfen haben auch die beiden Sondermodelle die Oberflächenveredlung Perfect Clean für einfache Reinigung und den Flexi Clip-Vollauszug, mit dem sich etwa auch Bräter vollstän30

dig aus dem Garraum ziehen und in jeder Position fixieren lassen. Die Geräte sind ab 19. September verfügbar und lieferbar, solange der Vorrat reicht.

Komfortabel kochen Ergänzt wird das Angebot durch die zwei Induktionskochfelder KM6115 (946 Euro) und KM6117 (1.052 Euro), beide mit Easy Control Plus und Timer zur einfachen und komfortablen Bedienung. Ebenfalls mit dabei sind die Twin Booster für schnelle Hitzeentwicklung und eine Warmhaltefunktion. Unterschied zwischen den beiden Kochfeldern: Das KM 6117 besitzt zusätzlich zu den vier Vario-Kochzonen eine Koch/Bräter-Zone. Ausgebaut wird auch das Hauben Sortiment: So kommen im Oktober drei neue Lüfter Bausteine in den Handel, von denen zwei mit Con@ctivity 2.0 ausgerüstet sind: Die Absaugleistung passt sich dabei automatisch dem Bedarf an. Alle Modelle sind nun mit LED-Leuchtmitteln ausgestattet und erfüllen die Effizienzklasse A. Bei den Kleingeräten bietet Miele die beiden Staubsauger Compact C2 XXL Ecoline und Complete C2 Parquet Powerline als Aktionsmodelle an. Der Ecoline verbraucht nur maximal 800 Watt und ist in die Energieeffizienzstufe A eingestuft. Der Powerline hingegen saugt mit 1.600 Watt Leistung und ist mit seiner Parkettbürste SBB Parquet Twister SBB 300-3 der Spezialist für alle Hartböden. Ebenfalls neu auf der Messe ist der Fashion Master 3.0, eine Allin-One-Lösung für das Dampfbügeln. Die beiden Modelle B3312 und B3847 vereinen Dampfbügler mit Dampfgebläse mit 3,5 beziehungsweise 4 bar Druck und einen Bügeltisch mit aufblasbaren Luftkissen Absaug- und Ausblasfunktion. Der B3847 bietet zusätzlich einen Steamer zum Glätten hängender Textilien. wk ELEKTRO JOURNAL 09 | 2016


AELVIS HAUSGERÄTE

Melitta: Update für die Barista Melitta wertet die Barista-Modelle mit zusätzlichem Brühverfahren auf, der Topseller Cremio bekommt eine verbesserte Neuauflage. Bei Melitta dreht sich in Salzburg selbstverständlich alles um das Thema Kaffee. Und dessen Zubereitung wird immer komfortabler und aromatischer. So hat Melitta seinen Caffeo Barista-Modellen ein zusätzliches 3-Phasen-Brühverfahren spendiert, das für besonders reichhaltige Aromaentfaltung sorgen soll. Die Barista TS erhält zudem drei zusätzliche fix programmierte Rezepte, die Auswahl erhöht sich damit auf 21. Daneben gibt es auch die Möglichkeit, vier eigene Kreationen abzuspeichern und dann immer wieder abzurufen. Neu ist auch die Companion-App für die Solo- und Passion-Serie. Sie ist verfügbar für Android und iOS und bietet Rezeptideen, Anleitungen und viel Wissen rund um das Thema Kaffee. Und natürlich den Zugang zum Melitta-Service und -Shop. Neu aufgelegt und verbessert wird der Cremio, der laut GfK, meist verkaufte Milchaufschäumer Österreichs. Egal ob kalter oder warmer Milchschaum – der Rührstab muss nun nicht mehr gewechselt werden. Ebenfalls zu sehen ist die Filterkaffeemaschine Enjoy, die vor allem durch hohe Brühtemperaturen jenseits der 90 Grad Marke und hochwertige Materialien überzeugen kann. Als Ergänzung gibt es den Easy Timer und den Easy

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Die Barista TS wurde mit neuen Brühverfahren und zusätzlichen Rezepten aufgewertet, für die Solo- und Passion-Reihe gibt es eine Companion-App.

Top Timer, mit denen die Maschinen zu einem festgelegten Zeitpunkt eingeschaltet werden können. wk

Die großen Genusszentren: Side-by-Side ■

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ELEKTRO JOURNAL 09 | 2016

Zwei unabhängig voneinander regelbare Weinsafes mit Temperaturen von + 5 °C bis + 20 °C Automatischer IceMaker

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HAUSGERÄTE AELVIS

Indesit zieht neue Zeiten auf Mit jeder Menge Raffinessen sind sie ausgestattet, die Geräte am Aelvis-Stand von Whirlpool Österreich. Von der Marke Bauknecht gibt es unter anderem PremiumCare-Waschmaschinen zu sehen, Indesit will mit einer neuen Geräteserie die Zielgruppe mit engem Termin­ kalender ins Boot holen.

Bauknecht

SAUBERE TECHNIK

In Salzburg zu sehen: die PremiumCare-Waschmaschine und der Trockner von Bauknecht.

M

it Bauknecht, Indesit, Whirlpool, KitchenAid und Wpro finden sich gleich fünf Marken unterm Dach des ­Aelvis-Standes von Whirlpool Österreich. Wobei der Fokus wohl auf Bauknecht und Indesit liegen wird. So gibt es zum Beispiel von Bauknecht die PermiumCare-Waschmaschinen und -Trockner zu sehen. Der integrierte Zen-Motor mit Direktantrieb macht die PremiumCare-Waschmaschine leise und vibrationsarm. Er sitzt direkt auf der Rückseite der Trommel und überträgt seine Kraft riemenlos und ohne Umweg. Auf den Motor gibt Bauknecht übrigens eine lebenslange Garantie. Die integrierte SoftMove-Funktion stimmt die Bewegungen der Trommel auf das gewählte Programm ab und damit auch auf die geladene Wäsche. Im Zusammenspiel mit der Pflegetrommel sollen so Form, Farbe und Fasern bestmöglich geschützt werden, verspricht der Hersteller. Die Trommel selbst hat ein Fassungsvermögen von zwölf Kilogramm. Kann das Gerät nach Ende des Waschgangs nicht sofort entladen werden, sorgen die regelmäßigen Trommelbewegungen der Option FreshFinish dafür, dass die Wäsche frisch bleibt und nicht knittert – bis zu sechs Stunden lang.

Nie mehr abtauen Zu sehen gibt’s in Salzburg aus dem Hause Bauknecht auch die Kühl-/Gefrier-Kombination Ultimate NoFrost mit zwei unabhängigen NoFrost-Systemen im Kühl- und Gefriertteil. Wie der Name schon sagt, muss das Gerät nicht mehr abgetaut werden. Die integrierte ProFresh-Technologie kontrolliert außerdem permanent die Temperatur- und 32

Luftfeuchtigkeit, die Funktion ProFreeze verhindert Temperaturschwankungen im Gefriertteil und reduziert somit den Feuchtigkeitsverlust bei den Lebensmitteln. Zu den Bauknecht-Highlights gehören aber mit Sicherheit auch die Geschirrspüler mit PowerClean+ und PowerDry. Die PowerDry-Funktion lässt die Luft speziell zirkulieren, was fleckenfreie Trocknungsergebnisse innerhalb von einer Stunde verspricht - auch bei Kunststoffteilen. Mit dem Begriff PowerClean+ vermarktet Bauknecht zusätzliche Hochdruckdüsen, die das Vorspülen unnötig machen sollen. Gleichzeitig sind die Düsen so angeordnet, dass zusätzlicher Raum für Geschirr entsteht. Mit dem zusätzlichen Hygiene+-System können auch Babyflaschen keimfrei gespült werden.

Indesit und die Zeit Indesit präsentiert mit „MyTime“ eine neue Großgeräteserie, die vor allem Tempo machen soll. Die neue Serie besteht aus Waschmaschine, Trockner und Waschtrockner und ist auf eine effektive Nutzung optimiert. Im Dienste der Geschwindigkeit stehen diverse Kurzprogramme, ein funktionales Design und eine intuitive Bedienerführung. Zielgruppe sind Menschen, die nur wenig Zeit für ihre Hausarbeit erübrigen können oder wollen. Äußerst flexibel präsentieren sich die neuen eXtra-Kühlkombinationen von Indesit. Das gesamte Innenleben ist so gestaltet, dass es je nach den zu kühlenden Lebensmitteln unterschiedlich aufgeteilt werden kann. az ELEKTRO JOURNAL 09 | 2016


AELVIS HAUSGERÄTE

Cremesso setzt auf Nachhaltigkeit Biologisch angebauter Kaffee und Alu-freie Kapseln für umweltbewussten Genuss.

Kapselkaffee-Systeme sind beliebt: In bereits 43 Prozent aller österreichischen Haushalte steht eine entsprechende Maschine. Für Umweltfreunde hat der Genuss aber oft einen bitteren Nachgeschmack: Durch den hohen Aluanteil gilt die Fertigung der Kapsel als nicht sonderlich umweltfreundlich. Cremesso bringt deshalb jetzt Kapseln ohne Alu und befüllt sie auch gleich mit einem nachhaltig erzeugten Kaffee. Er heißt Galapagos San Christobal und wird im Agrofrostsystem angebaut. Das heißt, er wächst im Schatten einheimischer Pflanzen und Bäume, auf chemische Dünger und Pflanzenschutzmittel wird ganz verzichtet. Als passende Maschine stellt Cremesso die Compact One II vor, die es in vier Farben (schwarz, weiß, rot, silber) geben wird. Ein neues Brühverfahren soll für flüsterleise und hocharomatische Zubereitung sorgen. Cremesso stellt auf der Aelvis am Stand 415 in Halle 10 aus. Für Handelspartner wird es dort Messeangebote und natürlich auch Kaffeekreationen zum Kosten geben. Um die Händler zu unterstützen, startet Cremesso ab 1. September 2016 mit einer Radio Kampagne auf Kronehit. Diese läuft bis gegen Ende des Jahres und wird rund um den Tag des Kaffees, dem 1. Oktober 2016, verstärkt. Die neue Promotion „Nachhaltig bis in die Kapsel“

Cremesso

NEUER ANSAT Z

Mit der Compact One II stellt Cremesso eine flüsterleise Maschine vor, der Kaffee dazu kommt von Galapagos und aus nachhaltigem Anbau.

startet bereits Ende September und wird das Weihnachtsgeschäft unterstützen. Alle Käufer einer neuen Maschine (ausgenommen Modell Uno und Set Angebote) erhalten dabei einen 50-Euro-Bonus. Darüber hinaus ist Cremesso im Online-Marketing aktiv und unterstützt Handelspartner bei individuellen Verkaufsaktivitäten. wk

Wo Kunden zu Freunden werden

Der SCHÄCKE-Ansatz: Leben in der Vielfalt! Zentrale: Wien ELEKTRO JOURNAL 09Götzis, | 2016 Niederlassungen: Graz, Innsbruck, Linz, Salzburg, Villach, Wien

33 www.schaecke.at


HAUSGERÄTE AELVIS

Jura, Barista und Innovation Jura wird auf der Aelvis eine ganze Reihe an innovativen Vollautomaten präsentieren. Was mit diesen möglich ist, zeigt der Barista an der Jura-Kaffeebar. Das sind aber nicht die einzigen Gründe, den Messestand zu besuchen.

Redaktion

SCHWARZES G OLD

Geschäftsführer Andreas Hechenblaikner auf der Futura 2015. Auch auf der Aelvis freut er sich auf viele Gespräche.

„W

ir sehen es als großen Vorteil an, dass sich die Messe traut, einen Schritt in Richtung Zukunft zu gehen. Neue Möglichkeiten der Terminkoordination vernetzen Fachhändler und Aussteller, ermöglichen, dass man sich selbst einen Kalender anlegen kann und so den Tag ganz nach den eigenen Vorstellungen plant. Es ist ein Treffpunkt für alle und macht es der Branche leicht, alle Herbstneuheiten ins richtige Licht zu rücken“, erklärt Jura gegenüber Elektrojournal. Die Aelvis sei somit auch für Jura die richtige Plattform, um die neuen Innovationen den Fachhandelspartnern zu präsentieren. Zu den Highlights gehört mit Sicherheit der neue Vollautomat Z8, der eine noch nie dagewesene Spezialitätenvielfalt verspricht. Die ebenfalls neue J6 ist auf jeden Fall ein Blickfang. Schließlich wurde Juras J-Linie bereits mit einer ganzen Reihe von Designpreisen ausgezeichnet. Mit der A1 präsentiert der Kaffee-Spezialist zudem einen Eintassen-Vollautomaten für Kaffeepuristen und Einsteiger.

Messeaktion Zu sehen wird es dies alles am 217 Quadratmeter großen Messestand geben. Wobei Jura auch wieder eine jede Menge attraktiver Messeaktionen für den Fachhandel plant. Dieses Jahr können alle Standbesucher zudem an der ­Claris-Teststation interaktiv austesten, wie wichtig Wasserqualität für einen guten Kaffee ist und was ein Filter alles bewirken kann. Passend dazu wird es auch ein kleines Gewinnspiel geben, bei dem fünf Besucher mit etwas Unterstützung von Fortuna einen Jahresvorrat Claris gewinnen können. 34

Für Fragen rund um die Neuheiten steht dem Fachhandel das gesamte Jura-Team zur Verfügung. Wer einen außergewöhnlichen Kaffee genießen will, ist bei Jura ebenfalls richtig. Auch dieses Jahr wird wieder ein Barista an der Jura-Kaffeebar für außergewöhnliche Kaffeekreationen sorgen. az

Das Jura-Team in Salzburg Andreas Hechenblaikner Geschäftsführer Maximilian Hager Vertriebsleitung Haushalt / Gebietsverkaufsleiter OST Hubert Gostner Gebietsverkaufsleiter NORD Oliver Zwanzger Gebietsverkaufsleiter SÜD Klaus Jansenberger Gebietsverkaufsleiter WEST & SCAE Certified ­Barista Bernhard Dietl Gebietsverkaufsleiter MITTE Josef Neyer Leitung Vertriebsinnendienst und Personal Reinhard Reisner Leitung Technik und Kundendienst Manuela Boll Verkaufsinnendienst Melanie Huber Assistenz Verkaufsförderung & SCAE Certified Barista Emanuel Miedl Gebietsverkaufsleiter Professional & SCAE Certified Barista Maria Heidegger Leitung Coffee Academy & SCAE Certified ­Barista Manuela Hirzer Referentin der Coffee Academy & SCAE ­Certified Barista ELEKTRO JOURNAL 09 | 2016


AELVIS HAUSGERÄTE

Styling ist alles Babyliss macht in Sachen Innovationen eine kleine Verschnaufpause und zeigt auf der Aelvis vor allem Bewährtes. Dafür können sich die Besucher am Stand komplett neu stylen lassen. REDESIG N

auch mal was wirklich Tolles für die Herren“, schwärmt Spörck. Der Bart-Trimmer hat ein patentiertes Rotationssystem, das fünf Millionen Schnittbewegungen pro Minute ausführt– fünfmal mehr als bei der Konkurrenz. Die motorisierte Höheneinstellung garantiert 50 Schnitthöhen mit einer Genauigkeit von 0,2 Millimeter. Schwerpunkt am Stand wird aber auch heuer die Babyliss Paris Reihe bilden, beispielsweise der Profitrockner LE Pro Digital 6000 E mit Digital-Motor oder Curl Secret, der erste vollautomatische Lockenstab der Welt. Daneben gibt es auch Küchengeräte der Marke Cusinar zu sehen, die mit dem renommierten Küchenchef Paul Bocuse ein prominentes Testimonial besitzt. wk Babyliss

Michéle Spörk, zuständig für das Marketing bei Babyliss, freut sich schon auf die Aelvis: „Wir sind hier alle sehr neugierig auf die neuen Inhalte und die veränderte Optik“, verrät sie dem Elektrojournal. Passend dazu wurde auch der eigene Stand einem Re-Design unterzogen. Mit 36 Quadratmetern ist er etwas kleiner als im vorigen Jahr auf der Futura, dafür wird er sich moderner und stylischer präsentieren. Zuständig für den Auftritt ist erstmals der Messebauer CU Concept aus Tarsdorf. Bei den Produkt-Innovationen gönnt sich Babyliss aber eine kleine Verschnaufpause. „So kurz nach der RedZac-Messe haben wir leider keine wirklichen Neuheiten für die Aelvis im Gepäck“, bedauert Spörk. Immerhin wird es am Stand den SH500E Beard Designer aus der Babyliss for Men-Reihe zu sehen und auszuprobieren geben. „Ein echtes technisches Wunderwerk. Und endlich

Der Bart-Trimmer SH500E ist das Highlight der Babyliss for Men-Reihe.

Remington: Beauty in der Geschenkbox

MULTITALENT

Ein schneller Kapselkaffee in der Früh oder ein italienischer Espresso am Wochen­ende – die Graef Pivalla kann beides.

Vier Monate vor Weihnachten ­promotet Remington ausgesuchte Produkte als Geschenkset.

Die Pivalla von Graef kann als echte Innovation klassischen, italienischen Espresso zubereiten, aber auch einen schnellen Kapselkaffee. Je nach Zubereitungsart wird zwischen drei verschiedenen Siebeinsätzen gewählt. Auf der IFA 2016 werden zudem spezielle Siebträger vorgestellt, welche die Zubereitung von Kapselsystemen der Marken Nespresso, Tchibo Caffissimo, Nescafé, Dolce Gusto und Lavazza a Modo Mio ermöglichen. Die Kapsel wird in den passenden Kapselsystemhalter eingelegt, durchstochen und in die Maschine eingespannt. Innerhalb von zwei Minuten ist die Pivalla aufgeheizt, die Abwärme des Thermoblocks hält die Tassen warm. bs

Herren finden heuer das PrecisionCut Geschenkset unter dem Baum. AcuAngle-Klingen und verstellbare SlideSelect-Aufsteckkämme ermöglichen einen präzisen Schnitt. Gewählt werden kann zwischen 17 Längeneinstellungen. Mit im Set ist eine Aufbewahrungstasche sowie ein abwaschbarer Nasen- und Ohrenhaarschneider. Damen werden mit dem Reveal Luxe-Geschenkset überrascht. Die auch unter der Dusche einsetzbare Gesichtsbürste reinigt die empfindliche Gesichtshaut mit drei verschiedenen Bürstenköpfen und Reinigungsstufen. Mit im Set enthalten sind außerdem ein Detail-Trimmer mit flexiblem Kopf und Licht, eine Pinzette mit LED-Licht, eine Kosmetiktasche sowie ein Haarband. Erhältlich ist das Geschenkset für ihn zu einem UVP von 59,99 und für sie zu einem UVP von 99,99 Euro. bs

ELEKTRO JOURNAL 09 | 2016

PACKAG ES

Remington

NEspresso

Siebträgermaschine mit Kapselfunktion

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HAUSGERÄTE AELVIS

Der BSH-Technik-Frühling im Herbst Auch auf der Aelvis-Premiere setzt die BSH auf Markendifferenzierung und folgt damit der Coporate-Identity des Markenkonzepts. Dementsprechend werden die Neuheiten von Bosch und Siemens sowie die Consumer Products an verschiedenen Ständen aufmerksamkeitsstark inszeniert. Kräftig gerührt wird im Herbst zudem die Werbetrommel.

BSH

BSH

BSH

DIFFERENZIERT

Ab Februar 2017 können Haushalte große Bosch-Hausgeräte mit Home-Connect-Funktion quer durch sämtliche Gerätekategorien mit dem WLAN verbinden und per Smartphone oder Tablet-PC bedienen.

Mit dem inductionAir-System stellt die Marke jetzt das erste varioInduktions-Kochfeld mit integriertem Dunstabzugs-System vor. Es schluckt Dampf und Gerüche direkt neben Töpfen und Pfannen.

Bosch vernetzt

Siemens mit einer OptiMum Weltneuheit fürs Volk

Bosch hält für die Aelvis 2016 eine Vielzahl an Innovationen bereit. Ein Schwerpunkt ist das Thema „Vernetzte Hausgeräte“, dem ein eigener Bereich auf der Aelvis gewidmet wird. Gezeigt werden dort Produkte aus der Home ConnectReihe, die das bisherige Angebot weiter ausbauen sollen. Neu im Bosch-Produktsortiment sind unter anderem die vernetzbaren Dunstabzugshauben und Kochfelder. Weitere Geräte-Highlights sind die neuen Serie-8-Kochfelder mit intuitivem TFT-Touchdisplay sowie die Premium-Kochstellen der Serie 8 mit PerfectFry-Bratsensor und PerfectCook-Kochsensor. Im Bereich Kühlen setzt Bosch auf die neuen VitaFresh-Frischesysteme und die PerfectFit-Produktrange. Zu s e h e n g i b t e s au ß e r d e m PerfectDry-Geschirrspüler, die auch Kunststoffgeschirr optimal trocknen. Für Hygiene ohne Chemie und bei niedrigen Wasch–temperaturen sorgen die Waschmaschinen der Serie 8 mit der Funktion Active­Oxygen. Aus der AT- Edition wird es ebenfalls wieder neue Modelle geben. az

Nicht nur im Rahmen einer österreichweiten Kommunikationskampagne legt Siemens den Schwerpunkt diesen Herbst auf die Weltneuheit sensoFresh, auch zur Premiere der Aelvis wird das Thema prominent aufgegriffen. Die Geruchsbeseitigungs-Funktion mit Aktivsauerstoff wird mit einem eigens angefertigten Präsenter und einer modifizierten Waschmaschine anschaulich dargestellt. Ein weiteres Highlight sind die Premium-Wäschepflegegeräte der Avantgarde-Linie. Beim Live-Show-Cooking mit dem erfahrenen Siemens-Koch Robert Dorr können sich die Gäste selbst von den Vorzügen der neuen Tischlüftungs-Generation überzeugen. Als Connectivity-Vorreiter wird Siemens einen eigenen Bereich des Messestandes dem Thema Home Connect widmen. Die Home ConnectArea lädt hier die Besucher zum interaktiven Kennenlernen der vernetzten Geräte ein. Vorgestellt wird zudem die neue Geschirrspüler-Range mit dem brilliant– Shine System, neuartigen Blenden sowie TFT-Displays. az

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Mit der OptiMum stellt Bosch eine Küchenmaschine vor, bei der besonders auf Nutzer­ freundlichkeit, Funktionalität und Design ­geachtet wurde.

Mit der OptiMum stellt Bosch eine neue Küchenmaschine vor, die in Sachen Benutzerfreundlichkeit, Funktionalität und Design echte Statements setzt. Eine weitere Top-Innovation von Bosch ist der Auto­Cook. Er ist ein Allrounder mit 50 Programmen im Temperaturbereich von 40 bis 160 Grad. In der Bodenpflege komplettiert Bosch seine Akku-Linie mit den Saugern Pro<<Perform und mit der ­Relaxx’x SmartSensor-Edition. Siemens präsentiert das erste vernetzte Kleingerät: den Kaffeevollautomaten EQ.9 connect mit coffeeWorld und coffeePlaylist. Darüber hinaus ergänzt die Marke mit dem EQ.3-Kaffeevollautomaten die EQReihe um ein Einstiegsmodell. Bei den Staubsaugern kann Siemens mit dem Q.8 extremePower Plus aufwarten, der in allen Klassen des Energielabels den Bestwert A erreicht. Der Handel wird mit Messe-Angeboten und einem Aktionsprogramm im Herbstgeschäft unterstützt. Darüber hinaus wird es 360-Grad-Kampagnen bei Siemens Kaffeevollautomaten, Bosch Küchenmaschinen, AutoCook und Tassimo geben. az ELEKTRO JOURNAL 09 | 2016


AELVIS HAUSGERÄTE

Liebherr macht’s digital Liebherr stellt auf der Aelvis den Nutzen der Digitalisierung in den Mittelpunkt. Deswegen wird das Unternehmen neue digitale Lösungen für die BluPerformance-Reihe präsen­ tieren. Eine Designstudie klärt zudem über die Facetten modernen Wohnens auf. „Liebherr war bereits zu Zeiten der Futura ein großer Verfechter der Fachhandelsmesse in Österreich. Die Aelvis bietet mit diesem neuen und innovativen Messekonzept die Chance, wieder deutlich mehr Handelspartner zu erreichen“, sagte Thomas Ausserdorfer, Leitung Verkaufsförderung, im März zu Elektrojournal.Der Kühlgeräte-Spezialist zeigt sich also optimistisch, dass die Besuchszahlen am 260 Quadratmeter großen Stand absolut zufriedenstellend ausfallen werden. Das liegt freilich auch an den Neuheiten und Themen, die Liebherr in Salzburg präsentieren wird. Zum einen will das Unternehmen den Fachbesuchern zeigen, welchen Nutzen Digitalisierung im Alltag bringen kann, zum anderen werden die Erweiterung der BluPerformance-Reihe sowie Neuerungen im Bereich der Einbaugeräte vorgestellt. Liebherr präsentiert also Lösungen für die Kühl-Gefrierkombinationen seiner BluPerformance-Reihe. Die Kühlschränke dieser Baureihe, die alle der Energieeffizienzklasse A+++ oder A+++/20 Prozent angehören, können mit der neuen Generation der SmartDeviceBox ausgerüstet werden. Diese ermöglicht es dem Kunden, mit seinem Liebherr-Kühlschrank digital zu interagie-

Liebherr

DIG ITALE KÜCHE

Die digitale Küche mit Liebherrs BluPerformance-Reihe.

ren. Unter dem Begriff „CoolVision“ stellt der Hersteller zudem eine Designstudie vor, die die Facetten modernen Wohnens, Licht sowie Emotion zusammenführt und unterschiedlichste Möglichkeiten der Ambientebeleuchtung thematisiert. az

A ngesagte Elektronik L andet Vor allem In Halle 10 S tand 514 Als Partner unserer Händlergemeinschaft profitieren Sie von aufmerksamkeitsstarken Werbemaßnahmen, Top-Konditionen sowie dem Austausch mit erfahrenen Fachkräften. Besuchen Sie uns auf der AELVIS: Vom 15.–17. September freuen sich die Euronics Austria Vorstände Alexander Klaus und Mag. Peter Osel auf ein Gespräch mit Ihnen (Messegelände Salzburg, Halle 10/Stand 514). Jederzeit erreichen Sie uns unter: +43-2236-47140-0 oder office@redzac.at ELEKTRO JOURNAL 09 | 2016

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HAUSGERÄTE AELVIS

Bei AEG wird selbst das Wasser weich Electrolux will die Marke AEG hochwertiger positionieren und inszenieren. Dafür wurde nicht nur ein neues Logo entworfen, sondern auch zwei Geräte-Ranges aus der Taufe gehoben, die mit frischen Raffinessen aufwarten. FACELIFTING

Mit 30 wie 60 Die zweite neue Serie ist die New-LaundryRange für die Wäschepflege. Mit dieser stellt AEG die ersten Waschmaschinen mit integrierter SoftWater-Technologie vor. Diese Funktion enthärtet das Wasser vor dem Waschgang und soll laut AEG „bei 30 Grad Ergebnisse liefern, die sonst nur mit 60 Grad erzielbar sind“. „Dieses System funktioniert über einen

Electrolux

Die AEG Mastery-Range fällt mit unüblichen Funktionen auf. Zum Beispiel mit dem in die neuen Geschirrspüler integrierten ComfortLift, der den Nutzern buchstäblich entgegenkommt. „Die meisten Geschirrspüler sind auf Bodenhöhe eingebaut, so dass man sich ständig bücken muss“, erklärt Martin Bekerle, Director Marketing & PR bei Electrolux Österreich. Beim ComfortLift lässt sich hingegen der untere Geschirrkorb anheben. Ein anderes Feature sticht bei den neuen Kühlschränken aus dem Hause AEG sofort ins Auge: die CustomFlex-Funktion. Wie bei einem Baukastensystem können die sechs unterschiedlich großen Behälter nach Lust und Laune im Kühlgerät zusammengesetzt und kombiniert werden. Somit lässt sich die Ausstattung jederzeit bedarfsgerecht anpassen. Der AEG ComfortLift-Geschirrspüler kommt mit seiner Hebelfunktion den Anwendern buchstäblich entgegen.

Ionentauscher, der härtebildende Mineralien aus dem Zulaufwasser filtert und dieses so enthärtet. Die Kraft des Waschmittels kann sich vollständig entfalten, die Waschergebnisse werden sichtbar verbessert“, sagt Bekerle. az

Aller guten Dinge sind drei Gorenje hat auf der Aelvis viel vor. Drei Highlights möchte der slowenische Hausgerätehersteller aber besonders hervorheben: die neue Geschirrspüler-Generation, die neuen GPS-Geräte und eine Special-Edition bei den Retro-Kühlschränken.

Gorenje präsentiert auf der Aelvis eine neue Geschirrspüler-Generation. Dabei wird es sich um Einbaugeräte sowie vollinte­ grierbare Geschirrspüler in 60 und 45 Zentimeter Breite handeln. Zu den Features, die schon vorab verraten werden dürfen, zählen die IonTech-Technologie, das SpeedWash-Programm und die TotalDry-Funktion. Die neuen Modelle werden die alten Geräte zum Teil ablösen. Diese Spüler will Gorenje breit positionieren, angefangen bei der Einstiegsklasse bis zur oberen Mittelklasse, von der sogenannten Essential-Line bis zur Superior-Line; sie werden auch den Schwerpunkt auf der Alevis bilden. Wobei speziell für den Fachhandel die Geräte des Gorenje Partner-Sortiments im Zentrum stehen sollen. Ein besonderer Hingucker wird zudem die Special-Edition der Retro-Kühlschränke sein. Diese wurde in Zusammenarbeit mit Automobilhersteller VW gestaltet. Apropos Hingucker: Zu sehen gibt es in Salzburg auch die designlastige Ora-Ito-Kollektion, genauso wie die Side-by-Side Kühl-Gefrier-Kombinationen und neue Kleingeräte. Neben der Neuheiten-Schau bietet Gorenje den Handels­partnern auch einige Messeaktionen. Im Gegenzug er38

Gorenje

G ENERATIONENWECHSEL

Die Gorenje-Firmenzentrale: Vom Fabrikband des Hausgeräteherstellers rollt eine neue Geschirrspüler-Generation.

wartet sich das Unternehmen Interesse für die Messe und dass der Handel die Wichtigkeit der Veranstaltung erkennt. „Das sollte sich auch in den Besucherzahlen widerspiegeln“, gibt Gorenje gegenüber Elektrojournal bekannt. az ELEKTRO JOURNAL 09 | 2016


ZUKUNFT GESTALTEN. WIR UND JETZT.

Besuchen Sie uns am Stand 101 in Halle 10!

Messezentrum Salzburg 15.-17.09.2016 www.aelvis.at

Mag. Michael Hofer, Geschäftsführung ElectronicPartner Austria, freut sich auf Ihren Anruf unter +43 2236 90550-101 oder per E-Mail an mhofer@electronicpartner.at. Informieren Sie sich persönlich über die Leistungen von ElectronicPartner.


HAUSGERÄTE AELVIS

Kaffee und mehr Die Delonghi-Group präsentiert sich traditionell mit einem Schwerpunkt auf die Kaffee-Themenwelt. Das ist aber längst nicht alles, was das Unternehmen im Gepäck hat.

Delonghi

BREITES ANG EBOT

Die Delonghi Expert En355GAE ist eine Nespresso-Kapselmaschine mit automatischem Auswurf und optionaler App-Steuerung.

E

ines der Highlights am Stand der Delonghi-Group ist die Expert En355 GAE, eine Nespresso-Kapselmaschine, die auch per App gesteuert werden kann. Besonderheit: die motorisierte Brüheinheit, die die Kapseln nach dem Brühvorgang automatisch auswirft. Die Expert hat zudem einen Aeroccino-Milchaufschäumer, der für die Zubereitung von Cappuccino zuständig ist. Außerdem gibt es zwei separate Ausläufe für Kaffee und Heißwasser, die die Zubereitung eines echten „Verlängerten“ ermöglichen, der bei Delonghi Americano heißt. Ebenfalls zu sehen ist der ECAM 350.75.S Kaffeevollautomat mit Latte-Crema-System für Latte Macciato, Caffé Latte oder Cappuccino. Die entsprechenden Rezepte sind per Knopfdruck abrufbar, über die MY-Funktion können auch eigene Kreationen abgespeichert und dann immer wieder abgerufen werden, ein grafisches Display unterstützt bei der Bedienung. Die Maschine eignet sich auch für eine nur gelegentliche Nutzung: Der Milchschaumbehälter kann separat im Kühlschrank aufbewahrt werden, die Milchschaumleitungen können über einen Drehregler automatisch gereinigt werden.

Saftig Unter dem Markennamen Kenwood zeigt die Delonghi-Group unter anderem den Slow Juicer JMP800SI. Er zollt dem Trend zum Smoothie Tribut und soll durch langsames Auspressen für besonders reichhaltigen Saft sorgen. Der 240 Watt starke Motor soll dabei seine Arbeit dank Induktionstechnik 40

Mit der Küchenmaschine KVC732OS setzt Kenwood auf Vielseitigkeit und und Langelebigkeit: Auf den Motor gibt es zehn Jahre Garantie.

besonders leise verrichten. Die Rinse-Clean-Funktion sorgt dafür, dass man zur Reinigung einfach nur Wasser durchlaufen lassen muss. Selbstverständlich gibt es auch eine neue Küchenmaschine zu sehen. Die Chef Titanium KVC732OS besitzt eine Rührschüssel mit 4,6 Litern Inhalt, einen 1500 Watt Motor und eine stufenlose Geschwindigkeitsregelung. Mit mehr als 20 Zubehörteilen lässt sich die Maschine auf über 50 Funktionen erweitern. Bei der Chef Titanium setzt Kenwood auf Langlebigkeit: Getriebe und Gehäuse sind aus Metall, auf den Motor gibt es zehn Jahre Garantie.

Zauberstab Bei Braun, der dritten Marke unter dem Delonghi-Kenwood-Dach, findet sich ebenfalls ein smarter Küchenhelfer, der Stabmixer Multi Quick 9 MQ 9087 WH Gourmet. Das Gerät mit 1000 Watt starkem Motor eignet sich nicht nur zum Raspeln, Schneiden und Hacken, sondern auch zum Kneten, Rühren und Aufschäumen von Eischnee. Der Multi Quick 9 verwendet zum Zerkleinern eine Klinge, die sich auf-und abwärts bewegt, eine Weltpremiere, wie Braun stolz verkündet. Eher auf der Retro-Welle schwimmt die PurAroma7, eine klassische Filterkaffeemaschine, aufgewertet durch moderne Technik. So gibt es einen programmierbaren 24-Stunden-Timer und eine elektronische Entkalkungsanzeige. Zudem lässt sich die Kaffeestärke in zwei Stufen regeln, eine 1-4-Tasseneinstellung soll dafür sorgen, dass auch kleine Kaffeemengen großen Geschmack haben. wk ELEKTRO JOURNAL 09 | 2016


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NEWSTICKER

KÜCHEN HANDEL

Küchenwohntrends: Hülsta erstmals in Salzburg mit dabei +++ Ikea beendet nach zwei Jahren das zeitlich unbegrenzte Rückgaberecht in Deutschland +++ FM Küchen präsentiert das designlastige Modell Hammerleiten +++ Rassismus: Unbekannte haben den Kika-Werbeclip mit David Alaba in sozialen Medien mit den Worten „I bin a Nigga“ unterlegt. Kika geht dagegen vor – bislang ohne E ­ rfolg +++ Stefan Kükenhöhner ist neuer Geschäftsführer der Franke GmbH +++ Häcker präsentiert auf der jährlichen Hausmesse die Neuheiten unter dem Motto „Living Spaces“

Area30 wirft die Schatten voraus

Küche&Co: Neue Standorte in ­Österreich

Großfläche hierzulande billiger als in Deutschland

Der jährliche „Küchenherbst“ in der Region Ostwestfalen wirft seinen Schatten voraus. Im Zentrum steht wieder die Fachmesse area30, die vom 17. bis 22. September 2016 im deutschen Löhne über die Bühne gehen wird. 120 Aussteller und Marken werden auf 8470 Quadratmetern Präsentationsfläche ihre Neuheiten für die kommende Saison zeigen. Damit wurde die Fläche im Vergleich zum Vorjahr um 1070 Quadratmeter gesteigert. Erwartet werden heuer über 10.000 Besucher aus aller Welt. az

Das Franchisesystem Küche&Co baut sein Netzwerk in Österreich und Deutschland aus. Für den österreichischen Markt plant ­Küche&Co in diesem Geschäftsjahr drei weitere Studios in Salzburg, Linz und Graz zu eröffnen. Langfristig sollen hierzulande 15 Standorte möglich sein. Der Umsatz wachse indes um 50 Prozent pro Jahr, der durchschnittliche Verkaufspreis pro Küche liege derzeit bei 9000 Euro. In Deutschland sind dieses Jahr noch zehn neue Standorte geplant. az

Ikea und XXXLutz sind in Österreich trotz der höheren Mehrwertsteuer im Schnitt billiger als in Deutschland – das hat ein Test der Arbeiterkammer Wien ergeben. Wer sich die Möbel nach Hause liefern lässt und keine Lust hat, sie selbst zusammenzubauen, muss dafür aber meist tiefer in die Tasche greifen als die Kunden in Deutschland. Wer sich von XXXLutz Möbel montieren lassen möchte, muss bei den verglichenen Artikeln im österreichischen Shop mit 15 bis 175 Euro rechnen. apa

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ELEKTRO JOURNAL 09 | 2016

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AELVIS HAUSGERÄTE

Dyson macht die Kabel los Der Markt mit den Akku-Staubsaugern wächst weiter in den Himmel. Und Dyson wird dieser Entwicklung mit einigen frischen Modellen noch einen weiteren Schub verleihen. Zu sehen gibt es diese und viele andere Neuheiten natürlich auf der Aelvis. SAUG STARK

D

Dyson

yson V8 lautet der Name des jüngsten Mitglieds der Akku-Staubsaugerfamilie des britischen Unternehmens. Sein ebenfalls V8 getaufter digitaler Motor rotiert mit bis zu 110.000 Umdrehungen pro Minute, wodurch eine konstant hohe Saugkraft gewährleistet sein soll. „Wir haben mehr als zehn Jahre und über 294 Millionen Euro in die Entwicklung unserer kleinen und leistungsfähigen digitalen Motoren gesteckt. Unsere neue Motorengeneration bildet das Herzstück des Dyson V8 kabellosen Staubsaugers. Er ist das Ergebnis aus 18 Monaten Forschung und Entwicklung und über 500.000 Stunden langen Tests“, sagt dazu Unternehmensgründer James Dyson.

Der Dyson V8 ist das Ergebnis aus 18 Monaten intensiver Forschung und Entwicklung.

Power hat der V8 für 40 Minuten. Bei der Vorgängergeneration waren es 20 Minuten. Eine neue Akkulaufzeitanzeige bietet dem Nutzer eine visuelle Darstellung der verbleibenden Reinigungszeit. In Sachen Saugroboter präsentiert Dyson den 360eye. Dieser kleine Saubermann ist mit patentierter Radial Root Cyclone-Technologie ausgestattet. ELEKTRO JOURNAL 09 | 2016

Einfach. Gut. Geschützt.

Ganz schön fit! „Unsere Mitarbeiter sind ganz schön fit. Denn von den ausgefeilten, zweistufigen WERTGARANTIE Profi-Trainings für Servicemitarbeiter haben sie echt profitiert. Genau wie unsere Kunden.“ Marianne und Heinrich Urfey, EURONICS XXL Urfey, sind überzeugt, dass Motivation einen Großteil des Unternehmenserfolgs ausmacht.

Die Dyson-Zyklone nehmen laut Hersteller mehr mikroskopisch kleine Staubpartikel auf als alle anderen Zyklone. Mit der Dyson-Link-App kann der Sauger auch von unterwegs angesteuert werden.

Mehr als heiße Luft Zu den Produkt-Highlights am 99 Quadratmeter großen Dyson-Stand gehört mit Sicherheit auch der bereits von Elektrojournal vorgestellte Dyson Supersonic Haartrockner. Und mit dem Pure Hot+Cool Link stellt Dyson zudem ein Gerät vor, das Luftreiniger, Heizlüfter und Ventilator in einem ist. Per App-Steuerung kann der Nutzer auch von unterwegs die aktuelle Qualität der Luft innerhalb und außerhalb der eigenen vier Wände kontrollieren – und sie bei Bedarf reinigen lassen. Sowohl der Supersonic als auch der 360eye werden vorläufig nur über einen eingeschränkten Händlerkreis vertrieben. Wie berichtet arbeitet Dyson nun auch mit einem selektiven Vertriebssystem. Damit der Hinausverkauf auch optimal läuft, soll den Handelspartnern wieder jede Menge POS-Unterstützung zukommen. So will das Dyson-Team dem Fachhandel Ideen präsentieren, wie er Produkte noch besser in Szene setzen kann, um potenzielle Kunden professioneller anzusprechen. Außerdem wird im Herbst 2016 wieder die TV-Werbetrommel kräftig gerührt. az

Neu im Team Jochen Kramar ist seit August Communications and Public Relations Manager bei Dyson Austria.

WERTGARANTIE ist der Fachhandelspartner Nr. 1 bei Garantie-Dienstleistung und Versicherung für alles, was einen Akku oder Stecker hat. Seit 1963 | www.wertgarantie.ag

Elisabeth Skarits verantwortet seit September das Digial Merchandising bei Dyson Austria. 43


LICHT KULT

Ein Design-Comeback Louis Poulsen relauncht die von Vilhelm Lauritzen konzipierten Leuchten, deren Originale auch heute noch das Radiohus in Kopenhagen zieren.

Louis Poulsen

Poulsen

INNENLEUCHTEN

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ELEKTRO JOURNAL 09 | 2016


KULT LICHT

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ouis Poulsen führt die originalen Leuchten aus dem Jahr 1938 und 1945 wieder ein, die ursprünglich für das dänische Rundfunkgebäude im Kopenhagener Stadtteil Frederiksberg entwickelt wurden. Es handelt sich um die VL45-Radiohus-Pendelleuchte und die VL38-Serie als Tisch-, Wand- oder Stehleuchte. Ab September 2016 sind die Modelle VL45 sowie VL38 wieder erhältlich. Die Klassiker werden zwar nach den originalen Vorbildern gefertigt, aber erstrahlen in moderner Lichttechnik. Entwickelt hat sie Louis Poulsen zusammen mit dem dänischen Architekt Vilhelm Lauritzen, der auch das geschichtsträchtige Gebäude des Radiohusets entworfen hat. Vilhelm Lauritzen war ein Meister in der Kunst, Material und Licht zu vereinen. Er führte bereits in den 1920er Jahren eingehende Studien zum Tageslicht durch und beschäftigte sich sein Leben lang mit der Weiterentwicklung und Verbesserung seiner Leuchten.

Leuchten-Geschichten Die Verwandtschaft der Radiohus-Pendelleuchte und dem Rundfunkgebäude ist am Design und an der lichttechnischen Qualität der Leuchte, die zur allgemeinen Beleuchtung diente, gut ablesbar. Sie verbindet modernes und klassisches Design Ihre drei Schichten aus mundgeblasenem Glas, wobei die innere aus transparentem, die mittlere aus weißem und die äußere wieder aus Klarglas bestehen, sorgen für sanfte Lichtabstufungen im Raum. Die VL45-Pendelleuchte eignet sich für die Beleuchtung bei festlichen Anlässen, aber auch für die alltägliche Nutzung. Sie wird mit 250 und 370 Millimeter Durchmesser erhältlich sein. Für erstere liegt der empfohlene Verkaufspreis bei 405 Euro (UVP). Die zweite größere Variante kostet 535 Euro (UVP). Wie die Radiohus Pendelleuchte präsentiert sich auch die Serie VL38 im historischen Design, das stark vom Funktionalismus geprägt ist. Durch ihr nach unten abstrahlendes Licht eignet sich die VL38-Leuchte besonders als Arbeitslicht oder zur allgemeinen Beleuchtung. Der Kopf der Tisch-, Wand- oder Stehleuchte ist organisch geformt, weiß lackiert und abgeschrägt. Der Arm besteht aus Messing und ist mit einem Gelenk ausgestattet, das den Leuchtenkopf beweglich hält. Die Preise der VL38-Leuchten liegen bei 470 Euro (UVP) für die Tischleuchte, 335 Euro (UVP) kostet die Wandleuchte und 605 Euro (UVP) sind als Preis für die Stehleuchte veranschlagt. Wo Architekt und Leuchtenhersteller sich finden Der Architekt Vilhelm Lauritzen gilt in Dänemark als ein Vertreter des Funktionalismus. Er erschuf bekannte Gebäude wie das Nørrebro Theater, das Kaufhaus Daells Varehus, das unter Denkmalschutz stehende Rundfunkgebäude und das Haus des Volkes (Vega) sowie das Shellhaus. Er entwarf außerdem die sogenannte „Botschaftskrone“, einen Kronleuchter, der einst die Botschaft in Washington verschönerte. Dieser besteht aus hunderten kleiner Glasglocken und ist heute im Foyer des Königlichen Theaters in Kopenhagen zu bewundern. Louis Poulsen ist ein Hersteller von Designerleuchten. In enger Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Designern und Ar← Die Beleuchtungsphilosophie von Louis Poulsen setzt auf die Elemente Funktion, Komfort und Ambiente; die Modelle VL45 sowie VL38 erfüllen diese drei grundlegenden Kriterien. ELEKTRO JOURNAL 09 | 2016

Der Architekt Vilhelm Lauritzen gilt als ein Vertreter des Funktionalismus in D ­ änemark; von ihm stammen mehrere b ­ ekannte Gebäude wie etwa das Haus des Volkes,

chitekten entstanden Leuchten, wie die PH-Artichoke, die PH-5 und verschiedene andere PH-Leuchten sowie die Modelle Collage, Enigma und die AJ. Das Beleuchtungsprogramm spannt den Bogen von zeitlosem bis hin zu modernem Design für den Gebrauch im privaten Wohnbereich und für den professionellen Einsatz. Ein großer Teil der Produkte von Louis Poulsen entstand in Verbindung mit Bauprojekten. Jede Leuchte wurde für ganz bestimmte Beleuchtungsaufgaben geschaffen. Das Unternehmen Louis Poulsen hat derzeit 420 Mitarbeiter. Die Bereiche Entwicklung, Vertrieb und Marketing befinden sich im Hauptsitz des Unternehmens, im Zentrum Kopenhagens. Der Showroom im Haus ist täglich für Besucher geöffnet. ir

Kransteiner GmbH. A-4600 Wels • Würzburgerstraße 4 Tel. (07242) 46 601 • Fax (07242) 46 601 90 e-mail: office@kransteiner.at homepage: www.kransteiner.at Filiale Wien: A-1230 Wien, Triester Straße 272 Tel. 01/544 73 68 • Fax: 01/544 73 68-4 e-mail: kransteinerwien@aon.at Auslieferungslager bei Elitec Klagenfurt und Graz

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LICHT KOMPAKT

Auf Beleuchtung fokussiert LG Electronics stellt mit der Smart-Connect-Suite ein vernetztes ­ eleuchtungskonzept für gewerbliche Anwendungen vor. B Das Internet of Things verändert die Art, wie man Lichtlösungen für professionelle Anwendungsszenarien in Büros, Produktions- und Lagerhallen gestaltet: LG Electronics vereint in seiner Smart-Connect-Suite LED-Leuchten Sensortechnik, drahtlos vernetzte Kommunikation und Steuerungsoptionen zu einer Smart-Lighting-Lösung. Gegenüber konventionellen Lampen punktet LED-Technik durch eine durchschnittlich fünfzehnmal längere Lebensdauer und Energieeinsparung von bis zu 81 Prozent; Neuanschaffungen amortisieren sich daher schneller. Smart-Connect unterstützt dabei, die Einsparpotenziale zu nutzen und die Amortisationsdauer der LED-Lichtanlage zu verkürzen: Die automatisierte Steuerung anhand festgelegter Arbeits- und Ruhezeiten dient als Grundgerüst – smart wird die Beleuchtung, weil sie sich durch die vernetzte Sensorsteuerung anpasst, wenn sich Faktoren wie die Sonneneinstrahlung oder etwa die räumliche Verteilung anwesender Personen ändern. Mit der Smart-Connect-Suite, die für kleine bis mittelgroße Büro- und Hallenflächen konzipiert wurde, lassen sich bis fünfzig Beleuchtungseinheiten ansteuern – sowohl einzeln als auch in bis zu sechzehn Gruppen zusammengefasst. Zonen mit unterschiedlichem Lichtbedarf lassen sich so mit den passenden Nutzungsprofilen versehen. Die Steuerung erfolgt über eine Fernbedienung, Smartphone oder Tablet. Mit der Connect-App und dem Connect-Stick (Sender-/Empfänger-Einheit) lässt sich jedes Mobilgerät um die Steuerung erweitern, die das Finden, Gruppieren und Programmieren der vernetzten Beleuchtungselemente ermöglicht. Die Datenübermittlung läuft über das Zigbee-Protokoll. LG-Flat-Lights, -Downlights und -Highbays lassen sich mit oder ohne integrierte Sensoren ins Beleuchtungskonzept einbinden: Flat-Lights der Elite-Sensor-Flat-Serie sind bereits ab Werk mit Licht- und Bewegungssensoren ausgerüstet; andere Modelle lassen sich mit Plug-&-Play-Sensoren (Multi- oder Bewegungssensor) oder Steuerungsmodulen für den Betrieb in einer Master-Slave-Konfiguration ausrüsten. Durch

LG Electronics

LEUCHTENVERNE T Z UNG

die drahtlose Anbindung kann man alle Beleuchtungselemente ansteuern, ohne dass dafür Kabel verlegt werden müssen. Markus Haake, Head of Sales Lighting bei LG: „Die funkbasierte Steuerung hilft Planern, Installateuren und Facility-­ Managern, ein tragfähiges und sparsames Konzept für das Lichtmanagement umzusetzen.“ ir

Licht 2016 VERANSTALT UNG Vom 25. bis 28. September 2016 findet in der Fächerstadt Karlsruhe mit der Licht 2016 die 22. Gemeinschaftstagung der Lichttechnischen Gesellschaften Deutschlands (LiTG), Österreichs (LTG), der Niederlande (NSVV) und der Schweiz (SLG) statt. An der internationalen Tagung beteiligt sich erstmals auch die Lichttechnische Gesellschaft Frankreichs (AFE). Die Licht 2016 lädt alle ein, die sich für Licht und Beleuchtung interessieren, 46

ihr Wissen auszutauschen, um Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft zu entwickeln. Die Fachtagung richtet sich an Licht-Schaffende aus Technik, Planung und Design, Wissenschaft, Industrie und Praxis, Gestalterinnen und Gestalter aus Architektur, Innenarchitektur und Kunst sowie Studierende aus allen lichtaffinen Studienrichtungen. Die Tagung wird von einer Industrieausstellung begleitet, die Entwicklungen verschiedener Hersteller präsentiert. ir ELEKTRO JOURNAL 09 | 2016


KOMPAKT LICHT

Molto Luce baut Produktionsstandort aus Molto Luce ist auf Wachstumskurs und erweitert den Entwicklungsund Produktionsstandort in Weißkirchen bei Wels um 9000 Quadratmeter. Molto Luce realisiert Lichtlösungen für Retail, Hotellerie und Gastronomie, Firmengebäude, Pflegeeinrichtungen und den privaten Wohnraum. Das Unternehmen freut sich über das 35-jährige Firmenjubiläum und das gute Ergebniss des vergangenen Geschäftsjahres 2015/16. Erstmals überschritt man die 70 Millionen Grenze: Der Netto-Umsatz von 70,2 Millionen Euro entspricht einem Zuwachs von plus 25 Prozent. Das Wachstum ergebe sich insbesondere durch die positive Umsatzentwicklung in Deutschland (+15 Prozent) und den übrigen Exportländern (+27 Prozent). Firmengründer und Geschäftsführer Fritz Eiber freut sich: „Nicht in meinen kühnsten Träumen konnte ich mir so eine Erfolgstory für Molto Luce vorstellen. Als ich mich mit 21 Jahren selbständig gemacht habe, wollte ich einfach nur schönes Lichtdesign nach Österreich bringen. Heute sind 320 Mitarbeiter an den sieben Standorten in Wels, Weiß­ kirchen, Wien, Graz, München, Köln und Hamburg für die Schaffung bester Lichtstimmungen engagiert im Einsatz. Als Team leisten wir viel, und wir haben Freude dabei!“ Für die positive Entwicklung des Unternehmens maßgeblich verantwortlich war laut Eiber eine Entscheidung, die 2002 getroffen wurde. Fritz Eiber entschloss sich, in die Entwicklung und

Molto Luce

UNTERNEHMENSINFORMATION

Das Rendering zeigt, wie das zukünftige Produktionsgebäude in ­ eißkirchen bei Wels aussehen wird. W

Fertigung von Leuchten unter dem Label Molto Luce einzusteigen, statt weiter als Handelsbetrieb mit Markenware zu agieren. In Weißkirchen bei Wels, unweit der Firmenzentrale, befindet sich der Produktionsstandort, der nun um 9000 Quadratmeter erweitert wird – das Bauvolumen ist mit 9,5 Millionen Euro beziffert. Als Motor für den Erfolg von Molto Luce ist auch die Technologiewende in der Beleuchtung, sprich der Siegeszug der LED, zu sehen. Molto Luce hat schon früh das Potenzial von LEDs erkannt und für seinen Erfolg zu nützen gewusst. Heute wird der Großteil der gefertigten Leuchten mit LED-Technologie ausgestattet; der LED-Anteil am Eigenprodukt liegt bei 77 Prozent. ir

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LICHT KOMPAKT

Moderne Lichtkunst mit einem Hauch Jugendstil Kolarz präsentiert seine Designlinie Libertà, deren Inspiration von den ­Kuppel-Elementen des Wiener Secessionsgebäudes stammt. INNENLEUCHTEN

Die Leuchte zeigt sich im opulenten floralen Dekor. Ihre Kuppel hat einen Durchmesser von 500 Millimetern, und die maximale Höhe ist mit 1500 Millimetern spezifiziert.

Kolarz

Das Gold- oder Silber-Dekor ziert die Leuchten für Tisch, Wand oder Decke. Jede Leuchte der Kolarz-Manufakturen in Breitenfurt bei Wien ist mit Liebe zum Detail gefertigt: Beispielsweise stecken in der großen Wandleuchte mit Libertà-Dekor zirka fünf Tage Handarbeit. Nach wie vor bevorzugt man im dekorativen Bereich herkömmliche Fassungen gegenüber fix verbauten LEDs. Sie eröffnen flexible Lichtlösungen und ein einfaches Handling beim Leuchtmitteltausch. Die Aura-2-­Libertà hat einen Durchmesser von 50 beziehungsweise 40 Zentimetern und ist als Hängeleuchte und Deckenleuchte erhältlich. Die Leuchte besitzt eine E27-Fassung und ist für 60-Watt-Leuchtmitteln etwa Glühfäden, Halogen oder LEDs geeignet. Die Glasformen der Libertà-Leuchten stehen in Gold-Antik, Silber-Antik und Weiß-Gold gebürstet zur Verfügung. Die Kuppeln mit dem Libertà-Innenleben sind in Schwarz, Weiß und Gold gehalten. Das Finish der Metallelemente zeigt sich in vier Varianten: 24-Karat vergoldet, verchromt, weiß oder in Cortenstahl. Das vom Jugendstil inspirierte Dekor der Libertà eignet sich nicht nur als große Wandschalen oder Lichtkup-

peln, sondern reicht bis zur klassischen Banker’s Lamp. Diese hat eine Höhe von 430 Millimetern und ist mit zwei G9-Leuchtmitteln mit je 2,6 Watt bestückt. Sie liefert 210 Lumen bei einer Farbtemperatur von 3000 Kelvin. Ihr Gestell gibt es ebenfalls in 24-Karat vergoldet, Chrom, Weiß und Cortenstahl. ir

Bürobeleuchtung mit Anspruch Zu einem ergonomischen Arbeitsplatz gehört die richtige Beleuchtung, bei der zunehmend dynamisches Licht für das Wohlbefinden eine Rolle spielt. Regiolux setzt auf das Wissen, dass das richtige Licht die Arbeit positiv beeinflussen kann. Daher findet sich nun im designorientierten Office-Programm von Rediolux die „Visula-LED“ die Farbtemperatur und Helligkeit dem natürlichen Tageslichtverlauf anpasst. Der menschliche Biorhythmus wird dadurch unterstützt und die Zufriedenheit gesteigert. Die von Busse-Design+Engineering gestaltete Visula-Leuchtenfamilie, als Pendel-, Anbau- und Wandleuchte verfügbar, eignet sich für alle Beleuchtungsanforderungen in Büros und öffentlichen Gebäuden. Neu im Programm ist eine Stehleuchte, die flexibles Licht ins Büro bringt – und damit einen guten Sehkomfort liefert, bei dem laut Regiolux Entblendung, Lichtausbeute und Lichtwirkung im Einklang stehen. Mit ihr ist eine Zwei-Komponenten-Beleuchtung realisierbar: indirektes Licht zur Allgemeinbeleuchtung und direktes Licht zur Arbeitsplatzbeleuchtung. In die flache Leuchte lässt sich eine intelligente Steuerung und Regelung integrieren. Neben der präsenz- und der tageslichtabhängigen Beleuchtung mit der Visula sind auch Systeme wie Schwarmsteuerungen und Funkvernetzungen realisierbar. ir 48

Regiolux

HUMAN CENTRIC LIG HTING

Die VisulaLED-Leuchte ­ fürs Büro lässt sich über das Smartphone oder Tablet ansteuern. ELEKTRO JOURNAL 09 | 2016


PROJEKT LICHT

Dynamisches Licht für ­einen Wolkenkratzer Osram realisiert mit der Kombination aus verschiedenen Leuchten die Fassadenbeleuchtung des zweithöchsten Gebäudes der Welt: des Shanghai Towers im Distrikt Pudong. Osram

LICHTDYNAMIK

↑ Die Gebäudespitze wird von den Nano-Liner-­ Allegro-AC-XB-LEDLeuchten illuminiert.

Der Shanghai Tower ist ein weithin sichtbares W ­ ahrzeichen der chinesischen Metropole.

Mit 632 Metern ist der Shanghai Tower das höchste Gebäude Chinas und das zweithöchste der Welt. Er hat 128 Stockwerke über der Erde und fünf weitere laden unterirdisch zum Flanieren ein; die nutzbare Fläche beträgt 420.000 Quadratmeter. Die dynamische Architektur des Towers wird durch die vielfältige Fassadenbeleuchtung von Osram betont. Die Beleuchtung verwandelt den Wolkenkratzer in ein weithin sichtbares Wahrzeichen der chinesischen Millionen-Metropole Shanghai. Über 22.000 Traxon-LEDs wurden für die spektakuläre Beleuchtung der Fassade verbaut: Die Spitze des Gebäudes wird mit rund 500 LED-Leuchten der Typen Nano-Liner-Allegro-AC-XB, Washer-Allegro-AC-XB und -XTRA-AC beleuchtet. Zudem dienen 7200 maßgeschneiderte Crown-Dots als LED-Panel, auf dem sich Videos wiedergeben lassen. Im Verlauf der Fassade wurden

← Die Traxon-­Lichtbänder Media-Tube-RGB-AW verwandeln das Gebäude in den längsten LED-Bildschirm der Welt.

15.000 Media Tube RGB-AW-Leuchten mit fünf Farben und einem Pixel-Abstand von 25 Millimetern installiert. Zusätzlich zum RGB-Licht kommen bernsteinfarbene (amber) und weiße Dioden hinzu. Die einzeln ansteuerbaren Pixel sorgen für Helligkeit sowie gute Farbwiedergabe und machen das Gebäude mit einer Länge von 632 Metern sozusagen zum längsten LED-Bildschirm der Welt. Im Gebäudeinneren sorgen rund 6500 angesteuerte Downlights für die homogene Ausleuchtung des Atriums. Die Lichteffekte innen und außen werden mit einem E:Cue-­ Steuerungssystem kontrolliert. Hinter dem E:Cue-Lightdrive von Osram steckt ein intuitiv zu bedienender DMX-Controller, der dynamische Lichtanwendungen für kleine bis mittelgroße Projekte regelt. Der Einsatz der E:Cue-Steuerung ermöglicht eine reibungslose Synchronisation mit anderen Systemen. ir

Gewinnspiel

And the winners are…

Elektrojournal bedankt sich bei allen Teilnehmern des Fehlersuchbildes und gratuliert den zwölf glücklichen Gewinnern einer Sports Outdoor Lantern von Varta. Die Preise wurden bereits verschickt. Wir wünschen allen Gewinnern so viel Spaß mit der Varta-Lampe wie Peter Rappold von der Rappold GmbH in Riegersburg, der uns sogar ein Selfie mitsamt seinem Preis zugeschickt hat. V ­ ielen Dank dafür! Wollen Sie nächsten Monat zu den Gewinnern gehören? ­Das nächste Suchbild ist bereits online auf www.elektrojournal.at

ELEKTRO JOURNAL 09 | 2016

Peter Rappold freut sich ganz entspannt über seinen Gewinn.

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LICHT INNOVATION

Philips macht Stimmung Die neuartige Scene-Switch-LED-Lampe ermöglicht es, die Lichtstimmung in Wohnräumen flexibel für unterschiedliche Tätigkeiten zu wechseln. Und das ohne Dimmer, ohne Zubehör und ohne jeglichen Installationsaufwand. Der herkömmliche Standard-Lichtschalter reicht, und es werde das Stimmungslicht.

Reflektorlampen mit GU10-Sockel

Standardform mit E27-Sockel Kerzenlampe mit E14-Sockel

W

ohnzimmer, die tagsüber als Arbeitszimmer genutzt werden oder Küchen, die gleichzeitig als Esszimmer dienen – gerade in den Städten ist die Nutzung der Räume situativ unterschiedlich. Aber das Licht, in dem man gut Zwiebeln schneiden kann, bietet zum gemütlichen Abendessen definitiv nicht die passende Atmosphäre. Eine Alternative entwickelte Philips: die Scene-Switch-Lampen. Mit diesen LED-Lampen lassen sich verschiedene Lichtstimmungen erzeugen – ohne Dimmer, ohne Zubehör und ohne jeglichen Installationsaufwand. Die eingeschraubten Lampen werden einfach mit dem herkömmlichen Standard-Lichtschalter gesteuert. Durch mehrmaliges Betätigen des Schalters kann ziwschen drei Lichtstimmungen gewählt werden: Neben der vollen Leistung lässt sich das Lichtniveau je nach Bedarf auf 40 oder 10 Prozent abgesenkt werden. Scene-Switch-Lampen variieren durch mehrfaches Schalten nicht nur ihre Helligkeit, sondern auch ihre Lichtfarbe – so, wie man es früher vom Dimmen herkömmlicher Glühlampen gewohnt war. Den Lichtströmen 806, 320 und 80 Lumen sind dabei die Lichtfarben 2700, 2500 und 2200 Kelvin zugeordnet. So

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Philips

INNENBELEUCHT UNG

lässt sich die Beleuchtung an verschiedene Aktivitäten anpassen, ob man nun helles Licht benötigt, in dem sich auch kleine Details problemlos erkennen lassen, natürliches Licht, das etwa ideal zum Lesen ist, oder behagliches, warmes Licht, um den Abend entspannt ausklingen zu lassen. So wird der Lichteffekt in den dunkleren Lichtstufen sichtbar wärmer und unterstützt eine angenehme Ambiente-Beleuchtung. Eine Scene-Switch-Lampe ist außerdem mit einer Memory-Funktion ausgestattet, die nach längerer Zeit in ausgeschaltetem Zustand beim erneuten Einschalten die zuletzt genutzte Lichtszene einstellt. Scene-Switch-Lampen haben eine Lebensdauer von 15.000 Stunden und sind in drei Ausführungen verfügbar: In ihrer Standardform mit E27-Sockel ersetzen sie bei acht Watt eine herkömmliche 60-Watt-Lampe. Als Kerzenlampen mit E14-Sockel dienen sie bei 5,5 Watt als 40-Watt-Ersatz und als Reflektorlampen mit GU10-Sockel entspricht ihre Lichtleistung bei 4,5 Watt der Leistung eines 50-Watt-Spots. Ab September 2016 sind die Scene-Switch-LED-Lampen erhältlich. Für die drei Ausführungen (E27, E14 und GU10) gilt jeweils eine unverbindliche Preisempfehlung von 9,99 Euro. ir ELEKTRO JOURNAL 09 | 2016


Eaton Sujet Dimmer 185_255mm_Layout 1 01.09.16 11:57 Seite 1

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Einfaches Importieren, Auswählen, Einstellen, Teilen und Warten von Dimmprofilen (Comfort Mode)

Schutz gegen Kurzschluss, Überlast und Überhitzung (Auto-Recovery-Neustart)

Verwendbar mit allen gängigen Schalter - Herstellern

Der universellste Dimmer am Markt! Einzigartig: Der xComfort Smart Dimmer, ein Dimmer, der auch LEDs problemlos dimmt! Derzeit werden vielerorts die vorhandenen Lampen durch die wesentlich sparsameren LEDLampen ersetzt. Hierdurch kann in der Wohnung auf einfache Weise eine Menge Strom gespart werden. In der Praxis hat sich jedoch gezeigt, dass dies zu großen Problemen mit vorhandenen Dimmern führen kann. Das liegt daran, dass LED-Lampen nicht auf die gleiche Art dimmbar sind wie die klassischen Glühoder Halogenlampen. Damit die veränderte Lampenausstattung dennoch problemlos nutzbar ist, entwickelte Eaton den universellen xComfort Smart Dimmer

Absolut stufenlos Der universelle xComfort Smart Dimmer dimmt Glüh-, Halogen-, Energiespar- und LED-Lampen schon ab 0 W. Eine Mindestdimmlast gibt es daher nicht. Der Dimmer verfügt über mehrere Standard-Dimmprofile, die ganz leicht über eine Schaltfläche auf dem Dimmer direkt auswählbar sind, sodass die Dimmerleistung problemlos für die zu dimmende LED-Lampe eingestellt werden kann. Mit der MRF Funk-SchalterSoftware ist es auch möglich, eigene Dimmprofile zu entwerfen und nach Wunsch anzupassen, sodass sie besser mit dem Licht

der verwendeten LED-Leuchten harmonieren. Auf diese Art ist es auch möglich, ein Verzeichnis anzulegen, in dem die idealen Dimmprofile für die von Ihnen verwendeten LED-Leuchten abrufbar sind. Die perfekte Lösung für das Dimmen von LED-Lampen Mit dem Smart Dimmer von Eaton bekommen Sie nicht nur einen universellen Dimmer, sondern zugleich auch die Lösung für das unangenehme LEDDimmproblem. So funktioniert das Dimmen von LED-Leuchten problemlos.

Schauen Sie sich hier eine kurze Einführung zum xComfort Smart Dimmer an.

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MULTIMEDIA AELVIS

Nabo-Neuheiten von Braun bis Weiß WHITE ELEGANCE Baytronic taucht mit einer ganzen Reihe an Nabo-Neuheiten aus Braun- und Weißware auf der Aelvis auf. Von LG werden unter anderem professionelle OLED-Lösungen präsentiert. NEUHEITEN

Baytronic

In den Marktstartlöchern scharren zudem zwei Nabo-Mikrowellengeräte. Mit der MWU 2010 und MWU 2015 werden zwei unterbaufähige, 700 Watt-Modelle das bestehende Sortiment ergänzen.

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Weiße Braunware: die neuen Nabo-TVs.

40 Quadratmeter ist er groß, der Aelvis-Stand von Baytronic. Und davon wird wohl jeder Quadratzentimeter benötigt, schließlich kommt der Distributor aus Asten mit jeder Menge Neuheiten nach Salzburg. So werden etwa sechs neue Haushaltsgeräte der Hausmarke Nabo präsentiert. Da wäre zum Beispiel die nigelnagelneue Side-by-Side-Serie, puristisch | klassisch | elegant die sich in ein frisches, schnörkelloses Designkonzept mit versenkten Türgriffen hüllt. Der mit 636 Litern Nutzinhalt äußerst großzügig gehaltene Innenraum wird von LEDs ausgeleuchtet. Aufgrund der Umluftkühlung und des integrierten No Frost-Systems müssen die Geräte nicht abgetaut werden. Bedient werden die SBS über ein externes LED-Display. Mit dem KI 1230 steht ab Ende September zudem auch wieder ein Einbaukühlschrank aus dem Hause Nabo zur Verfügung. Der A++-Kühler fasst 123 Liter Nutzinhalt, wobei 17 Liter für das Vierstern-Gefrierfach reserviert wurden. Der schlanke KGS 2150 füllt im Kühlbereich eine Lücke im Nabo-Produktsortiment. Denn anders als bei den anderen Kombis wurde beim KGS 2150 das kompakte Gefrierteil über dem Kühlteil platziert. Auch das Sortiment der Tischkühlgeräte wird ergänzt, und zwar mit dem KT 1345. Der A++-Kühler mit 118 Liter Nutzinhalt (14 Liter Gefrierteil) ist als Premiumvariante konzipiert und soll über einen neugestalteten Türgriff den Zugriff auf das Kühlgut vereinfachen.

www.nabo.at

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Braunware von Nabo Freilich taucht Baytronic nicht nur mit der Weißen von Nabo auf der Aelvis auf, mit im Gepäck ist auch die stetig gewachsene TV-Range. Das Sortiment erstreckt sich mittlerweile über ein Repertoire an C ­ urved UHD-, UHD-, Full HD- sowie HD Ready-Modellen. Mit der White Elegance Serie wird auf der Aelvis zudem eine komplett in Weiß gehaltene TV-Serie vorgestellt. Diese wird mit Modellen von 24 bis 32 Zoll erhältlich sein und in der Topausstattung als Smart TV auch Wireless-Audio-Streaming mit an Bord haben. Das Gerät selbst steht auf einem drehbaren Glasstandfuß. Mit dem 48 LV 5900 und dem 40 LV5700 wird auch das Full HD-Sortiment weiter ausgebaut. Beide Modelle setzen auf eine smarte Bedienung, schnelle Inbetriebnahme durch ein intuitives Menü sowie drehbare Standfüße. Smart Features wie das Wireless-Audio-Streaming oder das Nabo Smart-Center sind ebenfalls integriert. In Kooperation mit simpliTV werden ab Mitte September zwei „All in One-Pakete“ angeboten. Diese enthalten neben dem Nabo-TV auch die zum Empfang von simpliTV notwendige DVB-T2 Antenne sowie das SimpliTV-Modul. Die beiden Pakete werden in Varianten mit 32 und 39 Zoll TV-Geräten (Full HD) verfügbar sein. LG und OLED Am Baytronic-Stand können Fachhändler zudem diverse LG-Neuheiten genau unter die Lupe nehmen. Neben den bereits etablierten OLED-Consumergeräten werden in diesem Jahr auch OLED-Commercial-Lösungen wie der „Dual View“ oder der „Wall Paper“ vorgestellt. Beim Dual View OLED handelt es sich um ein beidseitig bespielbares Display für den professionellen Einsatz. Content kann sowohl auf der Front- als auch auf der Rückseite des Gerätes wiedergegeben werden. Einen anderen Lösungsansatz verfolgt der Wall Paper-OLED. Dieses hauchdünne Panel ist flexibel und lässt sich nahezu übergangslos in Schaufenster integrieren oder an verschiedene Formen anpassen. Aufsehen erregt mit Sicherheit auch das Ultra Stretch 86BH5C-Display mit dem ungewöhnlichen 58:9 Format. Das alles in Halle 10, Stand 207. az ELEKTRO JOURNAL 09 | 2016


AELVIS MULTIMEDIA

Omega geigt in Salzburg auf Heuer wird sich Omega die Ehre geben, auf der Salzburger Fachhandelsmesse aufzugeigen. Die Violinen lässt der Distributor allerdings im Kasten. Für den guten Klang soll stattdessen die Atmos Soundbar von Samsung sorgen. Samsung

KL ANGVOLL

Mit der HW-K950 präsentiert Samsung sein erstes Heimkino-Soundsystem mit Dolby Atmos-Unterstützung.

Im Februar 2016 gab Omega bekannt, Samsung-Produkte ins Sortiment aufzunehmen. Dementsprechend soll es am 125 Quadratmeter großen Aelvis-Stand des Distributors jede Menge Produkte des koreanischen Konzerns zu sehen geben, von Braun- bis Weißware. Ein Highlight wird mit Sicherheit Samsungs Atmos Soundbar HW-K950/EN sein, die Omega als einziger Aussteller präsentieren wird. Hinter „Dolby Atmos“ verbirgt sich eine proprietäre Surround-Sound-Technik, die im April 2012 von den Dolby Laboratories vorgestellt wurde. Samsung integrierte diese Technik in die Soundbar. Die Dolby Atmos-Technologie ermöglicht

es, jedem einzelnen im Soundsystem verbauten Lautsprecher ein individuelles Signal zuzuweisen. Dadurch können zahlreiche Front-, Surround- und Deckenlautsprecher für das Surround-Erlebnis eingesetzt werden. Soundeffekte lassen sich so exakt im Raum platzieren. Die Lautsprecher, die Richtung Decke abstrahlen, simulieren Geräusche von oben, sodass Klang erzeugt wird, der den Hörer von allen Seiten einhüllt. Natürlich dreht sich bei Omega aber nicht alles nur um Samsung. Neuheiten werden zudem von HP, Dell, NEC, Philips, GP Batteries und Kramer gezeigt. az

OLIVER HOFFINGER

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MULTIMEDIA TV

Mehr Sender und eine aufgemotzte App HD Austria erweitert kostenlos das Angebot und bringt drei neue Sender in die Wohnzimmer der Bestandskunden. Außerdem werden auf der Aelvis das HD Austria-Sat-Modul und erstmalig die erweiterte Version der HD Austria Now-App präsentiert. MEHRWERT

Sky

simpliTV

Redaktion

HD Austria

Der Kindersender Nick Jr., der Reisesender Marco Polo TV sowie der Auto Motor und Sport Channel sind auf der HD Austria Now-Box automatisch ab September freigeschaltet und in der Fastscan-Senderliste zu finden, wodurch keine manuelle Sendersuche notwendig ist. Darüber hinaus ist Nick Jr. auch über die ORF Digital-Sat-Karte und das HD Austria-Modul mit integrierter Sat-Karte für alle Kunden mit Kombi Austria-Paket empfangbar. Alle Infos zum Empfang der neuen Sender unter www.hdaustria.at/empfang. Deutlich erweitert wurde zudem der Funktionsumfang der HD Austria Now-App. Sie wurde auf mehr als 40 Live-TV-Sender für mobilen Fernsehgenuss auf dem Handy oder Tablet ausgebaut. An Bord sind zahlreiche Programme mit Restart- bzw. Replay-Funktion und eine ständig wachsende TV-On-DemandEviso-GF Peter Kail und Lukas Pachner, Director Channel Management, Auswahl. Die App steht ab Mitte September kostenlos im ­Android präsentieren die HD Austria-Angebote. Playstore und Apple App Store zur Verfügung. Aelvis-Besucher können sich über die App-Erweiterungen und Sat-Karte zu besonders günstigen Konditionen bestellt werden. die neuen Sender detailliert am Stand von ElectronicPartner in- Dort können auch attraktive Preise beim HD Austria-Messe-Gewinnspiel abgeräumt werden. Außerdem sorgt HD Austria im formieren. Als Messezuckerl können am ElectronicPartner-, am Arcom- und am Baytronic-Stand die HD Austria-Sat-Module mit „WohnRaum“ (Stand: 304) für Fernsehgenuss in HD. az

Die Umstellung im Osten

Steht ATV vor dem Verkauf?

Sky bringt zwei UHD-Sender

ANALOG-ABSCHALTUNG Sie rückt mit großen Schritten näher, die Antennen-TV-Umstellung in Wien, NÖ und dem Nordburgenland. Am 27. Oktober ist es so weit - das anloge Signal wird abgeschaltet. Die Kommunikationskampagne startet über einen Monat vorher, nämlich am 19. September. Die Umstellung wird eines der bestimmenden Themen am Aelvis-Stand der ORS bzw. simpliTV sein. Die ORS will die Fachhändler über die Umstellung detailliert informieren und über die nächsten Schritte ins Bild setzen. Weitere Schwerpunkte sind zudem die Mediatheken und der Video On Demand-Dienst Flimmit. az

V E R K AU FSG E RÜ C H T Beim Privat­ sender ATV wollte man die Verkaufspläne von Eigentümer Herbert Kloiber nach deren Ankündigung nicht weiter kommentieren. Auch bei einem potenziellen Käufer des Privatsenders, der ProSiebenSat.1 Puls 4-Gruppe, hielt man sich weitgehend bedeckt. Etwaiges Interesse an einer Übernahme, die auch noch einer Genehmigung durch die Medienbehörde bedarf, bestätigte man dort nicht. Sein Eigentümer, der in München ansässige österreichische Filmhändler Herbert Kloiber, hatte zuvor im „Handelsblatt“ angekündigt, bei ATV aussteigen zu wollen. apa

SC H A R F Noch diesen Herbst will PayTV-Sender Sky zwei UHD-Kanäle anbieten. Zu Beginn liegt der Fokus auf LiveSport. Auf „Sky Sport Bundesliga UHD“ zeigt der Sender je eine Begegnung pro Spieltag der Bundesliga und auf „Sky Sport UHD“ ausgewählte Spiele der UEFA Champions League. Das UHD-Angebot soll dann Schritt für Schritt auf weiteren Live-Sport, Filme und Serien ausgebaut werden. Übertragen werden die ­Ultra-HD-Sendungen per Satellit und später zusätzlich per Kabel. Für den Empfang von Sky-UHD-Sendungen ist der neue Sky+ Pro Receiver nötig. az

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BEZAHLTE ANZEIGE

Dyson V8 Absolute setzt neue Maßstäbe beim ­kabellosen Staubsaugen Die Art, wie wir unser Zuhause reinigen, verändert sich derzeit grundlegend. Voll im Trend liegen dabei kabellose Staubsauger. Dyson investierte in den vergangenen zehn Jahren über 294 Millionen Euro in die Entwicklung kleiner und gleichzeitig sehr ­leistungsfähiger digitaler Motoren – die jüngste Generation steckt in den Dyson V8 Absolute kabellosen Staubsaugern. Der Dyson V8 Absolute ermöglicht bis zu 40 Minuten aktive Reinigungszeit bei konstant hoher Saugkraft und sorgt damit für noch mehr Flexibilität beim Saugen.

Neue Maßstäbe

Die neueste Generation kabelloser Staubsauger von Dyson „V8 Absolute“ ist mit verbesserter Akkutechnologie und dem neuen Dyson Digitalen Motor V8, der trotz seiner kompakten Größe mit bis zu 110.000 Umdrehungen pro Minute rotiert, ausgestattet. Dadurch setzt der Hersteller neue Maßstäbe: In Verbindung mit den Nickel-Kobalt-Aluminium-Akkus ermöglicht dieser bis zu 40 Minuten aktive Reinigungszeit bei konstant hoher Saugkraft. Auf Grund des geringen Gewichtes von nur 2,6 Kilogramm ist das Gerät trotz seiner Leistungsstärke zudem sehr handlich, was dem Nutzer noch mehr Flexibilität bei der Bewältigung der Hausarbeit bietet. Dyson V8 Staubsauger kommen ohne Kabel aus und eignen sich daher perfekt, um Böden möglichst einfach und gründlich zu reinigen. Daneben lässt sich das Gerät im Handumdrehen in einen Handstaubsauger verwandeln, mit dem auch Zimmer­ decken, Polster und schwer erreichbare Zwischenräume bequem erreicht werden können. Auch das Handling wurde auf Grund des ausgefeilten Designs optimiert. Da die Hauptkomponenten, wie der Motor und der Akku, nämlich nahe dem Handgriff verbaut wurden, verlagert sich der Schwerpunkt des Saugers. Dieses ausbalancierte Design lässt das Gerät nun noch leichter erscheinen. Zudem wurde der Entleerungsmechanismus des Staubbehälters des Dyson V8 kabellosen Staubsaugers weiterentwickelt: Der aufgesaugte Staub und Schmutz wird per Knopfdruck entsorgt, indem ein Ring automatisch den Behälter vom Staub befreit, der Staubbehälter sich absenkt und erst dann über die Klappe entleert wird. Die sehr hohe Saugkraft des V8 Absolute wurde mit der bekannten Dyson Zyklontechnologie kombiniert. Die motorisierte Bürste mit Direktantrieb entfernt selbst tiefsitzenden Schmutz und Tierhaare aus Teppichen, während die Bürste mit Soft-Walze, die patentierte Fluffy Düse, groben Schmutz und feinen Staub von Hartböden aufnimmt.

Vorteile im Vergleich

Im Vergleich zur Vorgängergeneration ist der neue V8 Absolute um 50 % leiser und bietet eine um 50 % längere Laufzeit. Eine neue Akkulaufzeitanzeige bietet dem Nutzer dabei eine visuelle Darstellung der verbleibenden Reinigungszeit. Über einen neuen, intuitiv bedienbaren Schalter kann zudem der „MAX-Modus“ für anspruchsvolle Reinigungsarbeiten aktiviert werden. Der Staubbehälter hat mit 0,55 Litern ein höheres Fassungsvermögen, wodurch er seltener entleert werden muss als seine Vorgänger.

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Alle Dyson V8 Geräte verfügen zudem über einen optimierten Nachmotorfilter, der Allergene aufnimmt und so für eine reinere Abluft sorgt als die Luft, die wir atmen. Der Dyson V8 Absolute ist ab September für 599 Euro (UVP) erhältlich. www.dyson.at 55


MULTIMEDIA HISTORIE

Happy Birthday Nikola Tesla Nikola Tesla war ein bahnbrechender Erfinder. Ihm verdankt die Welt den Wechselstrom. Er endete als Bösewicht in Superman-Comics. Vor 160 Jahren erblickte er das Licht der Welt.

G EBURTSTAG

Thinkstock/iStock/Georgios Kollidas

Dollar erwarb. Tesla verzichtete auf die zuvor Nikola Tesla war ein Showman. In seinem New Yorker Labor blitzte es, ein roter Feuerball tanzte vereinbarten Tantiemen und verlor dadurch durch den Saal. Es waren wahre Elektro-Zauwohl mehrere Milliarden Dollar. berkunststücke, mit denen der junge Erfinder Am 10. Juli 1856 kam der Sohn serbischer die High Society und Journaille im Big Apple Eltern in Smiljan im heutigen Zentralkroazu beeindrucken versuchte. Seine Darbietuntien auf die Welt. Neun Jahre vor seinem Tod gen hatten jedoch nicht nur Unterhaltungsbehauptete Tesla, Todesstrahlen entwickelt wert, für Tesla waren sie gezielte Propaganda. zu haben. Dabei soll es sich um eine Art UlUm 1890 befand er sich in einem beinharten traschallgewehr gehandelt haben, das MenEntwicklungskrieg mit dem Erfinder Thomas schen töten und Maschinen zerstören kann, Alva Edison. Der etablierte, neun Jahre ältere ohne irgendwelche Spuren zu hinterlassen. Es Wissenschaftler forcierte die Gleichspannung, war bis zu seinem Tod das letzte Mal, das der wollte von den Vorzügen des von Tesla entdeck­„Elektro Magier“ weltweit in die Schlagzeilen ten Zweiphasenwechselstroms nichts wissen. Nikola Tesla gehört wohl zu den geriet. Seine Todesstrahlen verhalfen ihm zuWechselstrom hatte den klaren Vorteil, dass er ­genialsten Erfindern aller Zeiten. dem unter dem Namen „Der verrückte Profesnahezu verlustfrei über Hunderte von Kilomesor“ als Gegenspieler Supermans zu zweifeltern transportiert werden konnte. Edison verlor den Stromkrieg, haftem Comic-Ruhm. 1943 verstarb Tesla verarmt in einem New Yorker Hotelzimmer. Er meldete bis zu seinem Tod weltweit rund reich wurde Tesla deswegen nicht. Reich wurde der Industrielle George Westinghouse, der die Wechselstrom-Patente für 216.000 700 Patente an. az

Retro-Radio, Entsafter, Wandhalterung Mit einem wirklich breiten Sortiment fährt Stefani Elektronik auf der Aelvis auf. D ­ arunter befinden sich auch neue Kleingeräte der Marke Princess, die seit Anfang des Jahres von dem ­Distributor vertrieben wird. VIELFALT

Lenco

Mit einer ganzen Reihe an Neuheiten und Gemüse wiederum besonders reist Stefani dieses Jahr nach Salzburg. schonend, wodurch der Saft intensiver Da wäre zum Beispiel das 2.1 Wifi Raschmecken soll. dio Concerto DIR-2000 von Lenco. Mit Zudem wird es auch heuer Retro-RaBluetooth, DAB+ und Spotify Connect dios von Soundmaster zu sehen geben. ist das Gerät für die Zukunft gerüsSchließlich bietet der Hersteller schon tet, wobei natürlich auch traditionelseit Jahren ein umfangreiches Nosler FM-Empfang möglich ist. Ebentalgie-Programm an. So zeigt Stefani falls aus dem Hause Lenco kommt unter anderem den neuen NR955, ein der DVP-1034. Mit seinem Zehn-ZollRadio, das mit DAB+-Empfang für die Bildschirm soll er all jene ansprechen, Zukunft vorbereitet ist. Natürlich biedie Filme unterwegs nicht nur im Mitet das Gerät aber auch UKW-Empfang. ni-Format ansehen möchten. KopfhöWer lieber CDs abspielen möchte, kann rer sind im Set dabei, fürs Auto ist zudies über den eingebauten CD-Spieler dem eine Halterung inkludiert sowie Unentwegt unterwegs Filmschauen mit dem neuen tun, und wer die Musik von seinem ein 12V-Strom-Adapter und ein Li-Ion- Lenco DVP-1034. Handy oder Telefon hören möchte, kann die Bluetooth Funktion nutzen. Akku. Von Vogel’s präsentiert Stefani mit dem Sound 5201 und dem Seit Anfang des Jahres hat Stefani Elektronik die Marke PrinSound 5203 neue Wandhalterungen, die sich für Heos-Lautsprecess im Vertrieb, die nun auch in Österreich verstärkt verbreitet werden soll. Der neue 2-1 „Juice Center“ von Princess ist Entsaf- cher eignen. Verfügbar sind die Halterungen für den Heos 1 soter und Zitruspresse zugleich. Der „Slow Juicer“ entsaftet Obst wie Heos 3 jeweils in Schwarz und Weiß. az 56

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MULTIMEDIA AELVIS

© 2016 TomTom Telematics B.V. TomTom® und das ®-Logo gehören zu den Handelsmarken oder registrierten Handelsmarken von TomTom N.V. und seinen verbundenen Unternehmen. Für dieses Produkt gilt eine eingeschränkte Garantie. Siehe www.business.tomtom.com/legal

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Varta

TRENDSE TTER

Die flexibel ausrichtbare Taschenlampe (links) und die Saftey Powerbank (rechts) zählen zum breiten Produktporfolio von Varta.

M

it der Varta Safety Power Bank 2.600 wendet sich der Batterie-Spezialist vor allem an die weibliche Kundschaft. Der Akku-Pack bietet nicht nur Energie für bis zu einer kompletten Akku-Ladung von Smartphones, er hat auch einen Panikalarm zur Selbstverteidigung integriert. Dazu wird einfach ein Ring an der Powerbank gezogen, der dann eine Sirene mit 100 Dezibel Lautstärke aktiviert. Ein Stroboskop-Licht gibt zusätzlich visuellen Alarm. Damit das auch funktioniert, wenn das Handy gerade geladen wurde, reserviert der Akkupack 20 Prozent seiner gespeicherten Energie für die Alarmfunktionen. Die Powerbank ist mit 97 Gramm sehr leicht und mit 39 x 114 x 39 Millimeter auch sehr kompakt, sodass sie in jede Handtasche passt. Ein Magnet-Ladekabel ist beigepackt. Ebenfalls neu bei Varta ist die Power Bank 5.200, die Ener-

gie für bis zu zwei Smartphones oder ein Tablet liefern kann. Der Ladestrom liegt bei 2,1 Ampere (5 Volt) und ist damit mit allen gängigen mobilen Geräten kompatibel. Die Powerbank wiegt 126 Gramm und hat vier LEDs zur Ladekontrolle. Für beide Geräte stellt Varta umfangreiches POS-Material zur Verfügung, online werden die Produkte via Webpage, PR und Facebook-Kampagnen beworben, Youtube-Videos erklären die Funktionen. Drittes Highlight bei Varta ist die Indestructible Swivel Light, eine Taschenlampe mit 3-Watt-Hochleistungs-LED für den beruflichen Einsatz, genauso wie für engagierte Heimwerker. Der Leuchtenkopf ist drehbar, der Magnethalter individuell montierbar. So können auch schwierig einsehbare Bereiche sicher ausgeleuchtet werden. Die Lampe aus eloxiertem Alu hält zudem Stürze aus bis zu vier Metern Höhe aus und ist nach IPX4 spritzwassergeschützt. wk ELEKTRO JOURNAL 09 | 2016


FOTO MULTIMEDIA

Die Imaging-Branche erfindet sich neu Die Herzen der Fotoenthusiasten beginnen dieser Tage schneller zu schlagen. Die Photokina naht mit großen Schritten, im Windschatten dicht gefolgt von der Photo+Adventure. FOTOFIEBER

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Die Kamera und das Smartphone Präsent wie nie ist auf der diesjährigen Photokina dementsprechend die Synthese zwischen Fotokamera und Smartphone. Und damit ist nicht nur gemeint, dass drei von vier Deutschen ihr Telefon zum Fotografieren verwenden. Mehr und mehr werden die Smartphones auch zur Steuerzentrale für die visuelle Kommunikation und zum Zubehör von professionellen und privaten Film- und Fotoausrüstungen. „Alle Kameras, die von den Imaging-Innovatoren auf der Photokina präsentiert werden, nutzen die Schnittstellen zu diesen Alleskönnern, um ihre Funktionalitäten zu erweitern oder neue Anwendungen optimal nutzen zu können“, betont Messeveranstalter Koelnmesse. Der Trend zur Vernetzung von Geräten und Maschinen habe in der Kameraindustrie tiefgreifende Umwälzungen ausgelöst. Das gilt nicht nur für die Nutzung von Funktionserweiterungen, sondern auch für die Fernsteuerung der immer leistungsstärkeren Aufnahmesysteme. Sogar professionelles Zubehör nutzen Smartphones und entsprechende Apps zur komfortablen Einstellung der Geräte. Wobei es ebenfalls in die andere Richtung geht. Während Hightech augenscheinlich die Branche dominiert, erwacht gar nicht mehr so still und heimlich der Trend zur analogen Fotografie, zum Sofortbild und zu Fotografien zum Anfassen aufs Neue. Auch dieser Entwicklung soll und will die Messe Rechnung tragen. Photo+Adventure Doch es muss nicht immer Köln sein. Viele der Photokina-Neuheiten und Trends werden drei Wochen später, am 12. und 13. November, im Linzer Design Center bei der zehnten Ausgabe der Photo+Adventure ebenfalls präsentiert. Zur runden Jubiläumsrunde wird das Rahmenprogramm übrigens mit weiteren Vorträgen und Workshops bestückt, womit es „weit über messeübliche Szenarien hinausgehen“ soll, wie es in den Presseunterlagen der P+A-Veranstalter heißt. Nicht zuletzt aufgrund dessen werden 10.000 bis 12.000 Besucher erwartet. az ELEKTRO JOURNAL 09 | 2016

Koelnmesse

lle zwei Jahre wird Köln zum Nabel der Imaging Welt. Heuer ist es wieder soweit, wenn die Photokina von 20. bis 25. September ihre Tore öffnet. Unter dem Motto „Imaging Unlimited“ treffen sich zum Sechstage-Messe-Rennen Vertreter von Industrie und Handel sowie Fotoenthusiasten und professionelle Fotografen aus der ganzen Welt. An Bord sind natürlich alle namhaften Kamerahersteller wie Nikon, Canon, Panasonic und Co. Das traditionelle Pixelrennen wird wohl auch in diesem Jahr aufflammen. Doch auch andere Themen wie unter anderem die Vernetzung, die Cameras of Things oder Fotodrohnen werden berechtigte und beherrschende Teile der Messe sein.

Die Photokina will den vielen neuen Trends in der Imaging-Branche Rechnung tragen und freut sich über einen regen Besucherstrom.

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MULTIMEDIA THEMA

Wo sich Heimkino-Sound und gefinkelte Antennentechnik treffen Kleinhappl ist auf der Aelvis mit einem breitem Produktspektrum gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern Denon, Marantz, Magnat, Heco, Optoma und Mobotix vertreten.

VIELFÄLTIG KEIT

Kleinhappl

„Wir benötigen in Österreich eine Messe, wo und extern über Fernwartung steuerbar ist. wir unsere Neuigkeiten aktiv präsentieren Mit dem Spaun-Messgerät Sparos-777können. Es wäre ein wirklicher Verlust, diese Touch mit 7-Zoll-Touch-Display lassen sich Möglichkeit nicht mehr zu haben, desweMessungen sowohl an DVB-S/S2-, DVB-T/ gen war es klar, wieder mitzumachen.“ Das T2- als auch DVB-C vornehmen. Im Umfeld der Beschallung positioniert sich das Auist ein klares Statement von Kleinhappl zur Aelvis. Zu den Messehighlights zählen die dac-Touch, eine kostenlose sowie frei proHeos-Produkte der Serie HS2. Sie punkten grammierbare App zum Steuern von Audac-­ mit Bluetooth und Hi-Res-Audio-Playback. Matrizen (MTX, M2, R2), Audac-Zuspielern Beim Heos-5.1-Heimkino-Receiver kön(XMP44 ) und Geräten von Drittherstellern; nen Lautsprecher herkömmlich verkabelt derzeit ist sie für iOS und Android und ab werden. Alternativ lässt sich ein Heos-1 als Das Messgerät Sparos-777-Touch zeigt sich Herbst auch für PC und Mac verfügbar. Ein Rear-Lautsprecher verwenden; die Bedie- im robusten Metallgehäuse. wichtiges Thema ist heuer die DVB-T-Umnung erfolgt über die Heos-App. Optoma zeigt sein Heimkino-Set stellung in Wien und Niederösterreich. Dafür gibt es im Kleinmit Ultra-Kurzdistanz-Beamer. Die Super-Size-Darstellung in happl-Sortiment passende Receiver, Module und Kopfstationen. 100 Zoll gelingt damit ab 30 Zentimeter Projektions-Entfernung. Es sind auch Schulungen zur Antennentechnik geplant. InZu den Neuheiten aus der Antennentechnik zählt die GSS-Kopf- halte sind Grundlagen und praktisches Wissen rund um Kopfstelle STC 4-16 C-CI, die per Weboberfäche programmiert wird stationen wie zu Programmierung, Dimensionierung und IPTV. ir

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SOCIAL MEDIA BUSINESS

Sterndeutungen Sterne beeinflussen das Geschäft: Wer gute Bewertungen im Netz hat, bei dem brummt auch das Offline-Business. Mit ein paar Tricks kann jeder Gewerbetreibende ­dafür sorgen, dass ihm die Sterne gewogen sind.

Karl Michalski

SO CIAL MEDIA

Maggy Fituch, Social Media Spezialistin bei herold.at.

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aggy Fituch, Social Media Marketing Spezialistin bei herold.at, kennt die Wirkung von Online-Bewertungen ganz genau: „Profile mit Bewertungen werden dreimal so häufig aufgerufen wie solche ohne.“ Herold.at ist dabei eines der bedeutendsten Portale in Österreich, aber beileibe nicht das einzige. Die meisten anderen dieser Portale sind aber auf bestimmte Branchen spezialisiert, wie etwa Trip Advisor auf die Hotellerie oder Yelp auf Essen und Trinken. „Wir sind eindeutig breiter aufgestellt“, sagt Fituch, „wir haben nämlich alle Branchen in unserer Datenbank.“ Wie bei den meisten dieser Bewertungsportale können die Kunden Sterne vergeben und auch einen Kommentar dazu abgeben. „Das ist natürlich für beide Seiten kostenlos“, verspricht Fituch. Für die Kunden sind solche Bewertungen wertvolle Orientierungshilfen. „Heutzutage ist es durchaus üblich geworden, selbst vor dem Kauf einer Tube Zahnpasta sich im Web Empfehlungen anzuschauen. Wenn man sich Handwerker ins Haus holt oder teure Anschaffungen plant, dann ist der vorherige Blick ins Internet schon obligatorisch“, weiß Fituch. Weswegen für die Gewerbetreibenden eine entsprechende Internetpräsenz ein absolutes Muss ist. „Wer das nicht tut, lässt viel Geld liegen“, mahnt Fituch. Die Motivation der Kunden für die Bewertungen sind unterschiedlich: Dankbare Kunden, die mit dem Unternehmen zufrieden sind, möchten sich revanchieren und zeigen sich mit der guten Bewertung erkenntlich. Für manche Online-Bewerter spielt auch das Bedürfnis eine Rolle, sich als Trendsetter zu positionieren oder anderen Mitmenschen die Auswahl zu erleichtern. Die Furcht vor negativen Bewertungen ist übrigens unbegründet: „Die überaus meisten der bei uns abgegebenen Bewertungen sind positiv“, erklärt Fituch. Und wenn doch mal ein negaELEKTRO JOURNAL 09 | 2016

tiver Eintrag kommt, dann ist das auch kein Beinbruch, denn niemand ist perfekt. Negative Bemerkungen erhöhen sogar die Glaubwürdigkeit der positiven Einträge. Das wichtigste in diesem Fall: freundlich bleiben. Fituch empfiehlt die Situation erstmal zu erklären und so Kompetenz zu zeigen. Und wenn doch mal etwas daneben gegangen ist, rät sie, sich zu entschuldigen und möglicherweise eine kleine Entschädigung anzubieten. „Das trägt dem Unternehmen Sympathien ein.“ Egal wie das Feedback aber ausfällt, eine Reaktion darauf ist Pflicht. Und besonders viel Eindruck macht es, wenn sich der Chef persönlich darum kümmert. Im Zweifelsfall darf es aber auch ein Abteilungsleiter oder ein mit dem Fall vertrauter Mitarbeiter sein, der sich des Postings annimmt. Positive Bewertungen bekommt man aber nicht geschenkt. Fituch rät hier zu einer „Extra-Dosis“ Freundlichkeit: Lächeln, den Kunden wenn es geht mit Namen ansprechen, ihm Zeit widmen, auch noch nach dem Kauf, vermittelt dem Kunden, dass er wichtig ist. Kleine kostenlose Extras, wie ein Kaffee mit einem Stückchen Schokolade, eine Spielecke für Kinder oder auch eine Handy­ ladestation geben ihm das Gefühl, besonders gut behandelt zu werden. Um eine gute Bewertung zu erhalten, ist es am einfachs-

«Heutzutage ist es durchaus üblich geworden, selbst vor dem Kauf einer Tube Zahnpasta sich im Web Empfehlungen anzuschauen.» Maggy Fituch ten, wenn man die Kunden noch am POS anspricht und sie um eine Online-Bewertung bittet. Dann ist der gute Eindruck noch frisch. Herold.at bietet hierfür gegen Gebühr kleine Empfehlungskärtchen an, die sofort ausgefüllt und dann portofrei an Herold.at gesandt werden können, wo sie dann nach Prüfung im Firmeneintrag veröffentlicht werden. Umgekehrt hilft Herold.at auch, die Einträge zu monitoren. „Unternehmen werden von jedem neuen Eintrag per E-Mail unterrichtet – kostenlos. So können sie schnell auf jeden Eintrag reagieren.“ Wer auch noch wissen will, was auf Portalen wie Google+, ­Facebook oder Twitter über sein Unternehmen verbreitet wird, der kommt dann aber um ein spezielles Monitoring-Tool wie ­socialyser, buzzomo oder alert.io nicht herum. Zu einer Empfehlung kann sich Fituch aber nicht durchringen „Von solchen Tools gibt es eine schier unüberschaubare Menge. Für welches man sich entscheidet, hängt von den individuellen Ansprüchen und Bedürfnissen ab.“ wk 61


BUSINESS POLITIK

Mit dem neuen Bestbieter­ prinzip wider den „ruinösen Wettbewerb“ Der Preisdruck auf Baustellen steigt. Subunternehmen ruinieren mit Dumpingangeboten den Markt. Zumindest bei öffentlichen Aufträgen soll künftig der Bestbieter und nicht der Billigste zum Zug kommen. Das sieht das neue Bundesvergabegesetz vor. Damit dieses sinnvoll gehandhabt werden kann, wurde nun eine „Vergabe-Speisekarte“ vorgestellt. FAIRNESS

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Thinkstock/iStock/jesadaphorn

s arbeitet auf der Baustelle eine Firma aus irgendwo, die den Kampf gegen Lohn- und Sozialdumping. Damit soll Scheinvon einer Firma beauftragt wurde, die von einer Firma be- firmen ein Riegel vorgeschoben und eine höhere Bauqualität erauftragt wurde. Ob die Subfirma der Subfirma überhaupt reicht werden. Nur Aufträge unter einer Million Euro können frei umsetzen kann, was verlangt ist, ist nebensächlich. Denn die vergeben werden. Subfirma der Subfirma arbeitet billig. Und zwar so billig, dass die Firma diesen Preisvorteil ins Angebot verpacken kann. Und die Schwarze Schafe aussortieren Mit dem BestbieterprinÖffentliche Hand schlägt zu. Genau diese Handhabe soll sich mit zip sollen unter anderem die schwarzen Schafe in der Baubranche dem neuen Bundesvergabegesetz (BVergG) ändern. aussortiert werden. Der „ruinöse Wettbewerb“ habe vor zwei JahDas neue BVergG gilt beren mit der kompletten Ostöffreits seit März. Deswegen ist nung angefangen, klagte zuvor aber noch längst nicht alles eidie Baubranche. Insbesondere tel Wonne, denn wie die Kridie auswuchernde Beauftraterien neben dem Preis ausgung von Subunternehmen sei schauen sollen, war bislang daran schuld gewesen. Durch die Novelle wird es unklar. Licht ins Dunkel soll weniger Preisdruck auf die die von den Sozialpartnern heimischen Bauunternehkürzlich vorgestellte „Vergabe-Speisekarte“ bringen. Diemen geben und mehr positive ser Katalog beinhaltet neben Effekte auf die Beschäftigung, e r wa r te t B au - Bu nde s i n 13 qualitativen Zuschlagskriterien – acht wirtschaftliche, nungsmeister Hans-Werner drei soziale sowie zwei ökoloFrömmel. Für Baugewerkgische – auch unterschiedliche schaftschef Josef Muchitsch Berechnungsmodelle. Getauft ist sie ein „wichtiger Schritt wurde die ganze Initiative menach vorne“, damit österdienstark „Faire Vergaben sireichische Firmen regional chern Arbeitsplätze!“ Laufend Chancen haben, zu Aufträgen wird es Anpassungen und Adzu kommen. aptierungen des Katalogs unter Zur künftigen Gewichtung Einbeziehung der praktischen von Preis und anderen sozialen Erfahrungen der Auftraggeber Nicht der Billigste, der Beste soll bei öffentlichen Aufträgen zum Zug kommen. oder Qualitätskriterien beim und Auftragnehmer geben. Die neuen Bestbieterprinzip sagte jeweils aktuellste Version der Schrift steht kostenlos unter www. Muchitsch, dabei gebe es zwar gesetzlich keine Unter- oder Obergrenze, aber es dürfe der Preis nicht mehr alleiniges Kriterium faire-vergaben.at als Download zur Verfügung. „Wir hoffen, dass durch diese gesetzten Maßnahmen das hei- sein. Der Auftraggeber kann vorschreiben, dass „bestimmte krimische Gewerbe wieder vermehrt zum Zuge kommt und da- tische Aufgaben“ – „Kernleistungen“ genannt – vom Bieter selbst mit die österreichischen Arbeitsplätze gesichert und möglicher- oder von einem Mitglied seiner Arbeits- oder Bietergemeinschaft als „Eigenleistung“ und nicht von Dritten erbracht werden. Das weise wieder angehoben werden können“, sagt Joe Witke, BIM der Elektro-, Gebäude-, Alarm-und Kommunikationstechniker. bezieht sich auf Leistungen, die aus Sicht des Auftraggebers beEr spricht vom neuen Bundesvergabegesetz (BVergG). Dieses sondere Fähigkeiten und Fachkunde erfordern und bei denen die schreibt für öffentliche Aufträge statt des Billigst- das Bestbie- Qualität der Leistungsausführung maßgeblich durch individuterprinzip vor, macht Subvergaben transparenter und verschärft elle Eigenschaften des Leistungserbringers bedingt ist. apa/az

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ONLINE BUSINESS

Hohe Dynamik In Online-Shops fahren die Preise oft Hochschaubahn. Wer als Händler mitfährt, kann dabei arg aus der Kurve geschleudert werden. REPRICING

sind, setzten die Shops für diese Aufgabe oft auf spezielle Tools, wie etwa Sellerlogic (für Amazon) oder Beny-Repricing (für diverse Preisvergleichsanbieter). Das ist aber nicht unproblematisch: Die Tools drücken sich gegenseitig im Preis, und wer nicht aufpasst, verkauft schnell unter Einstand. Böswillige Konkurrenten können den Mechanismus sogar ausnutzen, um die Mitbewerber aus dem Feld zu schlagen. Online Marketing-Spezialistin Jennifer Apitz rät daher in ihrem Afterbuy-Blog zu Vorsicht beim Einsatz. Keinesfalls sollte man bedenkenlos den Lockungen der Anbieter erliegen, die schnelle Umsatz- und Gewinnsteigerungen versprechen. Wer sich als Anbieter auf das Abenteuer dynamisches Repricing einlässt, sollte das nur schrittweise tun und vorher zumindest eine solide Mindestpreiskalkulation und Gewinnmargenüberprüfung durchführen, rät sie. Für gute Kaufleute eigentlich eine Selbstverständlichkeit. wk istock, Zinco79

Bei einer Tankstelle ist es nichts Besonderes: Wer morgens seinen Tank füllt, zahlt meist weniger, als der, der zur Mittagszeit Treibstoff nachfüllt. Und danach wird es in der Regel wieder billiger. Neuerdings gibt es solche Jo-Jo-Preise aber auch in Online-Shops im Internet. Versender Amazon hat sie hoffähig gemacht. Laut einer Studie des Softwareunternehmens Minderest können sich die Preise hier bis zu 100-mal pro Tag ändern. Auch die Spannen sind astronomisch: So fand Minderest eine Spiegelreflexkamera, die zunächst 700 Euro kostete und deren Preis kurz darauf auf 1700 Euro hochschnalzte. Stationäre Händler blicken auf solche Aktivitäten mit Argwohn: Der Preiskampf wird angeheizt, Schnäppchenjäger treten auf den Plan. Doch das dynamische Repricing kann auch für die Online-Händler zum Bumerang werden. Weil die Beobachtung der Konkurrenz und die ständige Anpassung der Preise sehr arbeitsaufwändig

n i e m z n a g a l l a piv ! k c a m h Gesc

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frisch gemahlen

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BUSINESS RECYCLING

Der Kreislauf der Dinge Was passiert eigentlich mit den vielen Tonnen Elektroaltgeräten, die jährlich in Österreich anfallen? Um diese Frage zu klären, hatte die WKO zu einem Lokalaugenschein geladen.

Korne

RECYCLING

Bei sachgemäßer Behandlung können fast 95 Prozent der Bestandteile von Elektroschrott wieder zurückgewonnen werden.

K

eine Frage: Die österreichische Abfallwirtschaft ist spitze. In einer Studie der EU (BiPRO2012) belegte die Alpenrepublik europaweit den ersten Platz – zusammen mit den Niederlanden. Die Länder wurden bei dieser Studie in 18 Kriterien miteinander verglichen, Österreich bekam in 16 davon die Höchstnote und ließ damit sogar Deutschland hinter sich. Aber natürlich könnte alles noch viel besser sein. „Von den 155.850 Tonnen Elektrogeräten, die im Jahr 2014 in Österreich in den Verkehr gebracht wurden, konnten nur knapp 50 Prozent einer fachgerechten Entsorgung respektive Verwertung zugeführt werden“, weiß Elisabeth Giehser, Geschäftsführerin des Fachverbandes Entsorgungsund Ressourcenmanagement der Wirtschaftskammer Österreich zu berichten.

Hoher Schwund Sorgen machen vor allem die illegalen Exporte von Elektroschrott, ein Problem, das auch europaweit existiert. Ende Juni 2015 fand in Lyon eine zweitägige Konferenz unter dem Titel CWIT (Countering WEEE Illegal Trade) statt, wo sich EU-Beamte, Vertreter von Rücknahmesystemen, Recycler, Hersteller, Polizei und Grenzbehörden gemeinsam Gedanken um die Lösung dieses Problems machten. Die CWIT stellte fest, dass 2012 in Europa 3,3 Mio. Tonnen Elektroabfälle sachgemäß gesammelt wurden, angefallen sind aber 9,5 Mio. Tonnen. Etwa zehn Prozent der Gesamtmenge an europäischem Elektroschrott wird illegal exportiert und landet dann auf wilden Müllkippen im Fernen Osten oder in Westafrika. Für Österreich errechnete die Studie, dass etwa 16 Prozent der Elektroaltgeräte in dunklen Kanälen verschwinden, 64

auch im benachbarten Ausland. Giehser: „Wenn die ungarische Familie vor der Tür steht und Schrottgeräte sammeln möchte, ist das illegal und meist auch schädlich für die Umwelt. Die Geräte werden ausgeschlachtet, der Rest wandert auf illegale Deponien oder vergammelt schlicht am Straßenrand.“ Bei Altautos ist diese Quote noch schlechter: „Jahr für Jahr werden etwa 250.000 Pkw in Österreich stillgelegt, doch weniger als 50.000 davon werden auch in Österreich geschreddert“, weiß Chris Sliikhuis von der Müller-Gutenbrunn Group (MGG) zu berichten. Die MGG mit Sitz in Amstetten ist ein bereits 1954 gegründetes Familienunternehmen, das sich vor zwölf Jahren auf die Entsorgung von Elektro– und Elektronikschrott spezialisiert hat. Das brachte die Notwendigkeit mit sich, neue Verfahren zur Trennung zu entwickeln.

Großer Aufwand Manchmal hilft bei dieser Entwicklung der Zufall. Etwa damals, als ein Handy einem Mitarbeiter aus der Hand rutschte und sich beim Sturz auf den Betonboden in seine Einzelteile zerlegte. Das war die Initialzündung für eine Idee, wie man Elektronikschrott energiesparend und materialschonend zerlegen kann. Die Tüftler von MGG besorgten sich eine ausrangierte Trommel eines Trestertrockners, schließlich residiert man im Mostviertel, und entwickelten daraus den Smasher: Ähnlich wie bei einem Betonmischer fallen die Altgeräte am Scheitelpunkt nach unten, die Fallenergie öffnet das Gehäuse und legt interne Komponenten wie Batterien, Tonerkartuschen oder auch Elektromotoren frei. Diese lassen sich dann leicht aussortieren. Der besondere Vorteil: Die ELEKTRO JOURNAL 09 | 2016


RECYCLING BUSINESS

Komponenten, wie etwa auch die Leiterplatten, bleiben weitgehend unbeschädigt, was die Rückgewinnung von Edelmetallen sehr erleichtert. Die Idee aus Amstetten wurde seither stetig weiterentwickelt und wird mittlerweile sogar in Lizenz in ganz Europa genutzt.

Sortenreine Kunststoffe Die international tätige Gruppe hat sich zum Ziel gesetzt, für Altgeräte eine möglichst hohe Verwertungstiefe zu erreichen. „Nur so lassen sich die in der EAG VO festgelegten Verwertungsziele erreichen“, erläutert Sliikhuis. Für das Jahr 2018 hat die EU eine Quote von 95 Prozent festgelegt – ein Wert, den die MGG heute schon erreicht. Das verdankt sie vor allem auch ihrem Know-how bei der Aufarbeitung der technischen Kunststoffe, die immerhin 20 Prozent Anteil an den Elektroaltgeräten haben. Diese ist nämlich nicht ganz trivial: Die physikalischen Eigenschaften der Kunststoffe sind sich sehr ähnlich, weswegen es sehr schwierig ist, die Materialien sortenrein zu trennen. Um diese Aufgabe zu meistern, gründete MMG ein amerikanisch-österreichisches Joint-Venture, die MBA Polymers Austria. Mit einer im Detail geheim gehaltenen Technologie auf der Basis von Elektrostatik gelingt es dem Unternehmen, die Kunststoff-Fraktion in ihre Bestandteile PP, ABS und HIPS zu trennen und in REACHund RoHS-konforme Kunststoff-Compunds zu verwandeln, die von der Industrie wie frisch erzeugte Kunststoffe verwendet werden können. Während dieses Prozesses werden auch Schadstoffe wie Cadmium oder Brom abgetrennt. Die gereinigten Kunststoffe werden homogenisiert und im Extruder verschmolzen und je nach Kundenwunsch durch Zusätze mit unterschiedlichen Material­ eigenschaften versehen. Am Ende stehen Säcke mit Pellets, die dann von Unternehmen wie Nespresso. Elektrolux oder auch Daim-

„Die Kunst beim Recycling ist es, aus den geschredderten Geräten (oben links) die Bestandteile sortenrein zurückzugewinnen“, sagt Chris Sliikhuis von MGG (oben rechts). Bei der Verschrottung von Kühlschränken (unten) sind Kältemittel und Kompressorgase die größten Sorgenkinder.

ler für die Erzeugung neuer Produkte genutzt werden. „Wir mussten am Anfang ziemlich viel Überzeugungsarbeit leisten, was die Qualität der Materialien angeht“, erinnert sich Sliikhuis. „Die ersten drei Jahre waren für uns sehr hart, doch es hat sich gelohnt.“ Auch für ELEKTRO JOURNAL 09 | 2016

die Umwelt. Denn die recycelten Kunststoffe benötigen für ihre Herstellung weniger als zehn Prozent der Energie, die die Erzeugung eines jungfräulichen Produktes verbrauchen würde, pro Tonne werden mehr als vier Tonnen CO2-Emissionen gespart. Seit 2015 kann man in Amstetten auch Polycarbonat und Polycarbonat mit ABS zurückgewinnen. „Wir sind damit die Ersten im Markt, und auch hier müssen wir nun wieder Überzeugungsarbeit leisten“, bedauert Sliikhuis die Skepsis der Industrie.

Goldgräber in Amstetten Für die Rückgewinnung von Metallen, die nur in sehr geringen Konzentrationen vorliegen, wie etwa Gold, Silber oder Palladium, ist im Konzern die Metran zuständig. Das Unternehmen hat sich darauf spezialisiert, Trennungsverfahren so zu kombinieren, dass am Ende des Prozesses eine möglichst reine Fraktion von Metallen steht. Zu den angewendeten Verfahren gehört einfaches Sieben genauso wie sensorbasierte Trennungstechniken, bei denen die Abfallstücke auf dem Transportband gescannt und dann je nach Eigenschaft per Luftstrom in einen Sammelbehälter geblasen werden. Materialien unterschiedlicher Dichte werden bei Metran in speziellen Becken getrennt. Die sind mit Wasser gefüllt, das mit Ferrosilizium und Magnetit versetzt ist. Dadurch lässt sich seine Dichte so weit regulieren, dass selbst Steine aufschwimmen und abgeschöpft werden können. An anderer Stelle des Fabriksgeländes sind wie in einer amerikanischen Goldgräberstadt schiefe Rüttelbretter in Betrieb, auf denen leichte Stoffe auf einem Luftpolster nach unten rutschen, schwere Stoffe, die nicht vom Luftstrom ergriffen werden, hingegen nach oben transportiert werden. Partikel bis hinunter zu 1,8 mm Größe können so getrennt werden. „Dadurch können wir auch noch Stoffe verwerten, die anderswo verloren gehen“, freut sich Sliikhuis. Etwa auch die vergoldeten Kontakte, die das Unternehmen aus jährlich 90.000 Tonnen Schrott herausfischt. Der Lohn sind etwa 200 bis 300 Kilogramm Gold, die übrig bleiben. Ein hübsches Zubrot, auch wenn die Verhüttungsunternehmen daran noch mitschneiden. Die Last mit der Altlast Eine ganz eigene Rolle im Recycling-Prozess spielen die Kühlgeräte, auf deren Wiederverwertung sich die UFH Recycling am Standort Kematen an der Ypps spezialisiert hat. Hier werden auch die Hersteller in die Pflicht genommen, sie müssen für die Kosten der Entsorgung mit aufkommen. „Anderenfalls wäre der Entsorgungsprozess nicht zu finanzieren“, erzählt Standortleiter Gerhard Ungerböck „Der Prozess ist aufwendig, und die Rohstoffpreise sind im Keller.“ Aufwendig ist vor allem die Entsorgung der für Betrieb und Produktion verwendeten Treibhausgase. So müssen Kältemittel und Kompressoröl abgesaugt und der PUR-Isolierschaum entgast werden. In einem einzigen Kühlgerät stecken dabei Treibhausgase, die das Potenzial von drei Tonnen CO2 entwickeln können. Die Treibgasse werden in einem Kryoverfahren hinter einer gasdichten Eintragsschleuse kondensiert und dann zusammen mit dem gesammelten Kältemittel nach Deutschland transportiert, wo sie in Hochtemperaturöfen verbrannt werden. Die Stahlbleche, Nicht-Eisenmetalle und Glasscheiben wandern in die Verhüttung, der zu Pulver gemahlene PUR-Schaum wird als Ölbindemittel verwendet. 280.000 Kühlgerate können in Kematen im Drei-Schicht-Betrieb entsorgt werden, 95 Prozent der Materialien werden dabei als Sekundärrohstoffe zurückgewonnen. Auch hier wird der zukünftige EU-Standard längst erreicht. wk 65


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Recycling schwer gemacht Die bürokratischen Wege der Behörden sind oft unergründlich. Auch beim Recycling. Und wer sich im Wirrwarr der Bestimmungen verläuft, kann unliebsamen Besuch von der Gewerbebehörde bekommen.

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So einfach ist das mit der vorge- Kühlgeräte, Lampen oder Bildschriebenen 1:1-Altgeräterück- schirmgeräte zählen, gelten als nahme nicht. Jeder Händler, der „gefährlicher Abfall“ und sind daElektroartikel in seinem Sortiment her „begleitscheinpflichtig“, wie führ t und über es im so schö nen Politdeutsch eine Verkaufsfläche von mindesheißt. Also muss tens 150 Quadfür Transport und ratmetern verfügt, Weitergab e von ist verpflichtet, „gefährlichem Abfall“ ein Begleitbei Verkauf eines s c h e i n e r s t e l lt Neugeräte s ein werden. Innerhalb gleichartiges Altgerät des Käufers von sechs Wochen nach der Rückkostenlos zurückzunehmen. Soweit nahme ist dafür die simple Theorie. eine elektronische Im Zuge der RückBegleitscheinmelnahme müssen al- Hohe Strafen drohen, wenn Altge- dung zu erstatten. lerdings zusätzlich räte nicht den richtigen Behörden- Um diese erstatgang gehen. eine ganze Reihe ten zu können, ist an Bestimmungen beachtet wer- wiederum eine Registrierung als den. So müssen übernommene „erlaubnisfreier Rücknehmer“ im Altgeräte verordnungskonform an Register des Umweltministeriums eine regionale Übernahmestelle erforderlich. „Wir ersuchen Sie um genaue der Sammel- und Verwertungssysteme angeliefert werden. Diese Überprüfung, dass diese BegleitSammler bzw. Verwerter müssen scheine auch vorhanden sind! Von über die nötigen Genehmigungen der Gewerbebehörde wird dies sehr verfügen, weswegen jede Weiter- penibel geprüft, bei Verfehlungen gabe vom Händler sorgfältig doku- sind die Strafen sehr hoch, wobei jeder einzelne Vorfall bestraft wird. mentiert werden sollte. Interventionen in solchen FälPolitsprech „Bescheinigungs- len sind immer erfolglos“, teilt das pflichtige“ Altgeräte, die zu den Bundesgremium des ElektrohanKategorien Elektro-Kleingeräte, dels dazu mit. az

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Diesen Dieb gönn’ ich mir Ladendiebe sind nicht gern gesehen, die „11 Freunde“ aus München werden aber dafür sogar bezahlt. Die Hoffnung: Hinterher haben es echte Diebe nicht mehr ganz so einfach.

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Alfred Fuchsgruber bei der Arbeit – als Testdieb.

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ast schüchtern wirkt der Münchner Alfred Fuchs­gruber, wenn er über seine Arbeit als Testdieb spricht. Testdieb? Nicht wirklich. Diebstähle zu Lehrzwecken, das trifft das Geschäftsmodell seines Unternehmens schon eher. Die „11 Freunde“, die Firma der Fuchsgruber als Geschäftsführer vorsteht, ist ein Dienstleister, der speziell inszenierte „Shop-Liftings“, also Ladendiebstähle, anbietet, um Sicherheitslücken in Geschäften aufzudecken. Solche Sicherheitslücken sind ein großes Problem. Jedes Jahr werden im europäischen Einzelhandel Waren im Wert von 27,3 Mrd. Euro gestohlen, rund 1,4 Prozent des Gesamtumsatzes. In manchen Geschäften ist der verursachte Schaden größer als der Unternehmensgewinn. Die Tätigkeit der „11 Freunde“ soll helfen, diesen Schaden zu minimieren, indem neuralgische Punkte wie Kassenbereich, Verkaufsflächen oder die Warenannahme abgesichert werden. Individuelle Workshops liefern die praktische Analyse. Neben Juristen, Experten der Sicherheitstechnik, der Ladengestaltung und der Produktpräsentation besteht das Team deshalb auch aus Personaltrainern und Psychologen. Der Name des Unternehmens geht übrigens auf den Ausspruch des legendären deutschen Bundestrainers Sepp Herberger zurück. Seine gewitzte und pragmatische Fähigkeit, sich zeitgemäßen Umständen anzupassen, ist das Vorbild für die „11 Freunde“. Fuchsgruber: „Der Teamgeist steht für uns im Vordergrund. Wenn unser Team im Geschäft gut funktioniert, hat der Händler geringe Inventurdifferenzen.“

Kontakt suchen Und wie gehen die „11 Freunde“ dabei vor? Im „Idealfall“ werden für einen Auftraggeber mehrere Testdieb68

stähle im Geschäft durchgeführt – am besten an verschiedenen Tagen und zu verschiedenen Zeiten. Dann werden die Ergebnisse zusammengefasst und in einer zweistündigen Schulung den Mitarbeitern präsentiert. Hier werden Mitarbeiterfragen rund um das Thema Kundendiebstahl beantwortet. Etwa: Wie kündigt sich ein Diebstahl an? Wie kann ich als Mitarbeiter einen Diebstahl verhindern? Welche rechtlichen Grundlagen habe ich überhaupt?

Vorbeugen ist alles Was kann man als Händler tun, um Diebstähle zu vermeiden? „Jeden Kunden, der das Geschäft betritt, aktiv ansprechen. Ihn begrüßen, Blickkontakt aufnehmen“, meint Fuchsgruber. „Ein verwinkelter Ladenbau ohne Kameraüberwachung und Warensicherung oder auch wenn zu viel Ware auf der Fläche präsentiert wird, sind problematisch und erleichtern den Ladendiebstahl.“ Daneben hat Fuchsgruber noch ein paar weitere Ratschläge parat: „Seien Sie kritisch. Achten Sie auf bestimmte Transportmittel und Kleidungsstücke. Warum hat der Kunde im September einen Wintermantel an, oder warum bringt er einen Geschenkkarton mit in das Geschäft, obwohl es einen Parkplatz vor dem Laden gibt? Diebstahlsgefährdete Produkte, wie hochwertige Computerspiele, sollten nur in der Leerverpackung präsentiert werden.“ Einen Trost gibt es: Zu stehlen ist manchmal schwieriger als man glaubt. „Ich bin bei jedem Testdiebstahl nervös und angespannt, jede Situation ist neu und schwierig. Und ob der Diebstahl klappt oder nicht, kann man nie voraussagen: Das geht mir als Testdieb so, und für einen echten Dieb ist das noch viel schwieriger.“ rp ELEKTRO JOURNAL 09 | 2016


VERANTWORTUNG BUSINESS

CSR und Unternehmen: Wie nachhaltig denken die Österreicher? Wie wichtig sind CSR-Aktivitäten für Unternehmen, und was halten die Österreicher von Nachhaltigkeit? Dieser Frage ging zum wiederholten Male die GfK Austria mit dem CSR-Monitor nach. NACHHALTIG KEIT

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Fast neun von zehn Österreichern erwarten von Unternehmen, dass sich diese sozial verantwortlich verhalten. Vor allem Aktivitäten im Bereich Umweltschutz bzw. Einsatz für die Förderung der Region stehen dabei ganz oben auf der Wunschliste. Die größte Schwachstelle von CSR ist aus Sicht der Österreicher die geringe Kontrolle der tatsächlichen CSR-Aktivitäten von Unternehmen. Ihr eigenes Verhalten sehen die Österreicher dabei deutlich weniger kritisch. Beim Umweltschutz versuchen sie noch am ehesten, ihren Beitrag zu leisten. Das zeigt sich insbesondere beim EinkauDie österreichischen Konsumenten erwarten fen. Die österreichischen Konsumenten von Unternehmen, dass diese CSR-Aktivitäten versuchen häufig oder immer eine eigene setzen.

Tragetasche mitzubringen, um so Plastiksackerl zu vermeiden. Mülltrennung ist ebenfalls eine Maßnahme, bei der Konsumenten zunächst bei sich selbst ansetzen. Das besagt der CSR-Monitor der GfK Austria. Corporate Social Responsibility (CSR) lässt sich als das Engagement, das ein Unternehmen freiwillig für die Allgemeinheit leistet, definieren. Etablierte Unternehmen haben die Bedeutung von sozialer Verantwortung erkannt und investieren systematisch in entsprechende Aktivitäten. Der Österreichische Wirtschaftsverlag, zu dem auch das Elektrojournal gehört, setzt seit Mitte 2013 eine CSR-Strategie um. az

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Insolvenzen: Meist ist der Chef schuld Der KSV1870 hat die Ursachen der Insolvenzen im Jahr 2015 analysiert: Ergebnis: Mehr als die Hälfte aller Pleiten lässt sich auf interne Fehler zurückführen. Thinkstock/iStock/Rostislav_Sedlacek

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ehlende Planung, falsche Kalkulationen, unterschätzte Kostensteigerungen oder Absatzschwierigkeiten – oft mangelt es in den Betrieben an fundamentalem Knowhow, und es kommt zu schwerwiegenden innerbetrieblichen Fehlern, was dann in Summe zur Insolvenz führt. Das ist das Ergebnis einer Analyse des KSV1870, die die Ursachen von etwa 95 Prozent aller Insolvenzen auswertet. Abgefragt wurden sie in einem Multiple Choice-Verfahren. Der Anteil innerbetrieblicher Fehler als Ursachen ist in den letzten Jahren kontinuierlich angewachsen und erreichte, so der KSV1870, heuer mit 51 Prozent einen neuen Höchstwert. Zum Vergleich: 2006 betrug der Anteil noch 36 Prozent. „Damals wie heute sind Personen in den obersten Rängen zugange, die das kaufmännische Einmaleins nicht ausreichend beherrschen“, kommentiert Hans-Georg Kantner, Leiter Insolvenz beim KSV1870, die Zahlen. Jedoch erfordern viele Aufgaben heute auch mehr Fachkenntnis als noch vor zehn Jahren – man denke nur an das Steuerrecht, das Jahr für Jahr komplexer wird. Hinzu kommt, dass das Aufgabenspektrum des heutigen Managements bedeutend vielfältiger ist als noch vor zehn oder 20 Jahren. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob das Management die richtigen Prioritäten setzt, ausreichend Zeit für die überlebenswichtigen Aufgaben aufwendet und die restlichen Themen delegiert.“

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Führungskräfte agieren vorsichtiger Rückläufig ist hingegen die Insolvenzursache „Fahrlässigkeit“. „Fahrlässigkeit“ unterscheidet sich von reinen „internen Fehlern“ insofern, als bei Fahrlässigkeit das Management durchaus gewisse Fehlentwicklungen hätte voraussehen müssen, jedoch darüber hinweggegangen ist. Dieser Mangel an Sorgfalt war im Vorjahr bei elf Prozent der Unternehmen der Grund für die Pleiten. 2006 war fahrlässiges Verhalten noch bei 22 Prozent der Unternehmen der Pleitegrund. Persönliches Verschulden – ebenfalls dem Management zuzuordnen – ist mit aktuell neun Prozent niedrig. Äußere Gründe, wie etwa eine veränderte Marktlage, überraschende Steuererhöhungen oder Kreditrestriktionen, spielen hingegen über die Jahre in etwa die gleiche Rolle. Sie verursachen zwischen zehn und 20 Prozent aller Pleiten. 2015 lag ihr Anteil bei 15 Prozent. Das Geld fehlt bei neun Prozent Auf den ersten Blick überraschend: Obwohl die Unternehmen Österreichs traditionell vorsichtig sind, wenn es darum geht, Investoren ins Boot zu holen, ist auch der Kapitalmangel als Ursache zurückgegangen. Und zwar von 16 (2006) auf neun Prozent im Vorjahr. In Zeiten von Basel III ist das Bewusstsein für solide Unternehmensfinanzierung merkbar gestiegen. Man weiß, dass der schnelle Kredit in der gewünschten Höhe nicht immer gewährt wird und sorgt daher vermehrt für eine solide Grundausstattung. wk ELEKTRO JOURNAL 09 | 2016


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LETZTE SEITE REDAKTION VON INNEN SOCIAL MEDIA WATCH

Hier kommt der Waschmaschinen-Man Wolfgang Korne ist also der neue Chefredakteur vom Elektrojournal. Das spricht sich natürlich herum, nicht nur in der Branche. Seine ersten Erfahrungen mit der neuen Bürde.

Mit allen Wassern gewaschmaschint Von welchem Planeten sind Sie? Dieser Frage ging ein Twitter-User nach und stieß auf die bittere Erkenntnis, dass es keinen Planeten namens #Mediamarkt gibt. Es ist noch gar nicht so lange her, da war ich bei meinen Freunden (und solchen, die sich dafür halten) als Handy-Man bekannt. Immerhin habe ich als Journalist die Entwicklung des Mobilfunks in Österreich praktisch von Anfang an begleitet. Ein Nebeneffekt davon war, dass ich auch fast alle Handys und später auch Smartphones, die es in Österreich zu kaufen gab, zumindest einmal in der Hand hatte und mich zumindest ein bisschen damit gespielt hatte. Ohne unbescheiden sein zu wollen: Ich hätte in jedem beliebigen Elektro-Markt eine profunde Verstärkung in Sachen Beratung und Sachkenntnis abgegeben. Das wussten natürlich auch meine Freunde und Bekannten. Mal ging es direkt und ohne Umschweife am Telefon zur Sache („Du, meine Frau braucht ein neues Handy…), mal begann es eher zaghaft mit einem Blick auf mein Mobiltelefon („Schönes Handy hast du da. Taugt das was…?“) Professionelle Verkäufer wissen, was dann kommt: Ein Beratungsgespräch, dass sich mitunter auch über mehrere Tage ziehen kann. Nun habe ich den Job gewechselt, die Entwicklung in Sachen Mobilfunk verfolge ich nur noch am Rande. Immer öfter muss ich deshalb meine Freunde enttäuschen. Das neue Samsung S7? Keine Ahnung, habe ich noch nicht in der Hand gehabt. Ein neuer Tarif für den Sohn? Schau doch mal ins Web, da gibt es eine ganze Reihe neuer Anbieter, die ich noch nicht kenne. Das ist dann die Gelegenheit, wo mich meine Freunde fragen, mit was ich mich denn nun so beschäftige. Ich erkläre ihnen dann geduldig meinen neuen Job als Chefredakteur des Elektrojournals, erwähne, dass wir die Bereiche Insta und Handel abdecken, aber eigentlich keine Produkte testen. Der Begriff Handel lässt meine Freunde hellhörig werden – und den Rest geflissentlich überhören. Handel? Welcher Handel denn? Elektro-Handel natürlich. Unterhaltungselek­ tronik, Kleingeräte, Weiße Ware, zähle ich dann auf. Weiße Ware? Ja. Waschmaschinen, Trockner, Herde und so. Waschmaschinen? Hey, das trifft sich gut. Ich will mir gerade eine Neue kaufen. Was hältst du eigentlich von der Bosch XXX? Ist die besser als die Siemens YYY? Oder soll ich doch lieber die Miele ZZZ kaufen? Es hilft da gar nichts, nochmal klarzustellen, dass wir nichts testen und ich die Produkte auch gar nicht kenne.

1. „Jetzt muss ich schon mal Doof Fragen mein Kumpel hat auch ein Amazon Konto der schickt Regelmäßig Pakete wieder zurück dem sein Konto wird nicht Gesperrt aber mein nach 4 Rücksendungen schon. Soll das jetzt ein Witz sein. Oder darf ich Sachen bestellen bei Amazon nur nicht direkt von Amazon als Verkäufer und Versender.. Er hat gesagt er schickt im Jahr etwa 50-60 Pakete zurück, der war ganz überrascht wo er gehört hat das mein Konto jetzt gesperrt wurde“, wundert sich Facebook-User Tim Neumann. 2. „Finally! Meine Gegensprechanlage funktioniert wieder #DankeHerrBösch #Elektriker“, freut sich Twitter-Nutzerin „Miss Selle de Séjour“ über gute Arbeit. 3. „Ich finde es gerade traurig das meine #Waschmaschine kaputt ist. Sie hat immer so schön gewaschmaschint“, trauert User „Viva Alex“ auf Twitter. 4. „Kunden mit Leistung überzeugen, statt durch Lautstärke überreden Wer schreit hat meistens unrecht #Saturn #Mediamarkt oder #Fachhandel“, meint „mein-computer-spinnt“ auf Twitter. 5. „Gerade jemand kennengelernt der meinte vom #Saturn zu kommen. Auf die Aussage „besser als vom #Mediamarkt* wars Gespräch beendet. xD“, twittert User (((Bembelbub))). 6. „Marketing Ikea? Fast nur Frauen. Marketing Home24, Westwing&Co? Lebensfremde Marketing-Junioren mit gegelten Haaren. Got the point? #handel“, spricht Twitter-Nutzer „Karsten Werner“ nicht auf die Werbelinien einiger Unternehmer an. 7. „Mehrheit d. Befragten einer @yategolocal-Studie wünscht sich bessere Präsenz #lokaler Anbieter im Internet“ #handel“, fasst „Speed4Trade“ eine aktuelle Studie auf Twitter zusammen.

Ich schreibe schließlich darüber, also bin ich der Waschmaschinen-Man. Damit scheine ich jetzt leben zu müssen. Aber ehrlich: Waschmaschinen-Man? Das klingt doch irgendwie deppert, oder?

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