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FORUM

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MAI//14

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INHALT

12 DAS ORIENTIERUNGSSYSTEM ALS DESIGNSTRATEGIE UND AUSDRUCK GELEBTER CORPORATE SOCIAL RESPONSABILITY.

30 ANDREAS WENNING PLANT BAUMHÄUSER NACH WUNSCH. IN DER BAUMHAUSLODGE SCHREMS SIND DREI DIESER BAUKÖRPER IN LUFTIGER HÖHE FERTIG GESTELLT UND WERDEN BALD ALS HOTEL GENUTZT. VORERST KANN SCHON MAL BESICHTIGT WERDEN.

10 DER DESIGNMONAT GRAZ VEREINT ZUM SECHSTEN MAL KREATIVE UND DESIGNBEGEISTERTE AUS GANZ EUROPA IN DER STEIRISCHEN LANDESHAUPTSTADT.

COVERFOTO: DIE BLUE BOX-SCHULSPORTHALLE BG/BORG GRAZ LIEBENAU VON HOFRICHTER RITTER ARCHITEKTEN. FOTO: KARL HEINZ PUTZ


EDITORIAL

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EDITORIAL SOLIDARITÄT

Graz steht im Zentrum der Aufmerksamkeit, durch Design, Architektur und Polemiken zwischen Politik und Kunst. Denn das Kunsthaus Graz, die utopische Kreatur der Archigrams Peter Cook und Colin Fournier und Ort großartiger Ausstellungen und Events unter der Leitung seines künstlerischen Direktors Peter Pakesch ist in großer Gefahr, die nun wohl erst einmal überwunden scheint. Welche Gefahr? Nun, vor einigen Wochen hatte der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl in einem Zeitungsinterview angekündigt, die für die sinkenden Besucherzahlen verantwortliche, weil zu anspruchsvolle künstlerisch-kulturelle Programmgestaltung des Museums umkrempeln zu wollen. Worte, die – bedauerlicherweise für Nagl – in der internationalen Kunstszene eine Welle der Entrüstung auslösten. Die Konsequenz: der Bürgermeister musste von seinem „populistischen“ Anliegen absehen und sich für eine sanfte Verhandlungsbasis mit der künstlerischen Leitung entscheiden. Die beiden gegnerischen Seiten haben nun eine Vereinbarung angedacht, die gemeinsame Strategien vorsieht, um die bislang 63.000 jährlichen Besucher auf wenigstens 100.000 anzuheben: Einerseits die Bereitschaft Nagls großen Ausstellungen zusätzliche Finanzierungen zuzuerkennen, um ein breiteres Publikum anzuziehen; andererseits eine Museumspolitik, die vorsieht das Untergeschoß des Hauses mit der Kooperation von Sponsoren und Experten der Vermietung freizugeben. Mit anderen Worten, um den Weggang von Peter Pakesch und einen vorhersehbaren Abgang des Kunsthaus Graz von der Bühne des internationalen Kunstgeschehens zu verhindern, erhoben gewichtige Kulturvertreter, Direktoren von Museen und Zeitungen, aber auch einfache Bürger in in Solidaritätskundgebungen ihre Stimme. Einige Namen gefällig? Adam Szymczyk (Künstlerischer Leiter documenta 14 Kassel), Martin Hatebur (Präsident Kunsthalle Basel), Yehuda Emmanuel Safran (Columbia University NY), Verena Formanek (Senior Manager Guggenheim Abu Dhabi), Karola Kraus (Direktorin Mumok Wien) – eine bedeutende Liste von Personen ersten Ranges. Selbst Künstler Ai Weiwei meldete sich zu Wort – auf seine Art. 

CHRISTINE MÜLLER


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ENTWICKLUNG DES LÄNDLICHEN RAUMS IM FOKUS

AKTUELL

Am 7. Mai ging der Ausschuss Nachhaltiges Bauen der Bundeskammer für Architekten und Ingenieurkonsulenten (bAIK) im Rahmen der Podiumsdiskussion „Nachhaltigkeit ohne Raumplanung?“ der Frage nach, wie Raumordnung und Planung in der Entwicklung des ländlichen Raums besser wirksam werden können. Zersiedelung, Abwanderung und damit einhergehende Leerstandsproblematik kennzeichnen vielerorts die Entwicklung des ländlichen Raums und beschäftigen immer mehr die Kommu-

APA-FOTOSERVICE/HAUTZINGER

nalpolitik vieler Landgemeinden. Nachhaltige Planungsinhalte sind bei der Flächenwidmung und Bebauung dennoch oft nur unzureichend vorhanden. Präsentationen von Best-Practice-Beispielen zeigten eindeutig auf, dass langfristige Siedlungskonzepte, Energieeffizienz sowie die Reduzierung des Pendlerverkehrs durch neue Wege im Zusammenwirken von Politik, Planung und Bürgerbeteiligung sehr wohl erzielt werden können. Der einstimmige Tenor in Bezug auf die von Moderatorin Angelika V.L.N.R.: CAREN OHRHALLINGER (NONCONFORM ARCHITEKTUR VOR ORT), MICHAEL PAULA (BMVIT), ANGELIKA FITZ (MODERATION), ULRIKE BÖKER (BÜRGERMEISTERIN OTTENSHEIM OÖ), MICHAEL MAXIAN (EHEM. RAUMPLANUNGSABTEILUNG NÖ) UND KARL HEINZ PORSCH, (RAUMPLANER)

Fitz abschließend gestellte Frage nach der Rolle der Politik und ihrer Steuerungsmöglichkeiten lautete: Raumordnung ist Politik! Und um diese geltend zu machen, müsse zunächst der Gemeinschaftssinn über die Partikularinteressen gestellt werden. WWW.ARCHING.AT

Der Umbau des Palais Rasumofsky, 2013 beim World Architecture Festival in Singapur in der Kategorie „Neu und Alt“ ausgezeichnet.. Das Preojekt wird nun auf Einladung der Architektur Biennale 2014 auch in Venedig präsent sein.

WIENER PALAIS IN VENEDIG

Durch dreijähriges Verhandeln mit dem Denkmalamt gelang Architekt Johannes Baar-Baarenfels ein Experimentalbau, der die Grenzen des Denkmalschutzes radikal auslotet, um das maximal Mögliche innerhalb der gesetzlichen Rahmenbedingungen zu schaffen. Die Herausforderung bestand darin, der historischen Form gerecht zu werden und die Gebäudestruktur statisch wie optisch zu verbessern. Man entschied sich alle Bauelemente, die nicht der Originalsubstanz von 1806 entsprachen, abzutragen VERA SUBKUS

und lediglich vier Wände stehen zu lassen – ein brachialer Akt der notwendig war um zum Ursprungsgebäude zurückzukehren. Basierend auf diesen Grundmauern wurde durch den Einsatz modernster Materialien und zeitgenössischer Bautechniken ein Spagat zwischen radikal moderner und historisch wertvoller Architektur geschaffen. Das Kuratorium der Biennale in Venedig hält den pointierten Umbau für einen wichtigen Beitrag bei der diesjährigen Architektur Biennale. Die Arbeit des Architekten wird von 7. Juni bis 23. November 2014 im Palazzo Bembo ausgestellt. www.baar-baarenfels.com | www.worldarchitecturefestival.com

NEUGESTALTUNG DES PALAIS RASUMOFSKY DURCH JOHANNES BAAR-BAARENFELS.


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AKTUELL

FRAUENPOWER Für ihr Lebenswerk wird die kanadische Architektin und Philanthropin Phyllis Lambert mit dem Goldenen Löwen UNITED PRESS INTERNATIONAL

der 14. Architektur Biennale Venedig ausgezeichnet. Diese Entscheidung fällten der Präsident der Biennale Venedig Paolo Baratta und deren Direktor Rem Koolhaas mit folgender Begründung: „Nicht als Architektin, sondern als Bauherrin und Kustodin hat Phyllis Lambert einen wichtigen Beitrag für die Architektur geleistet. Ohne ihren Beitrag wäre eine der weltweit perfektesten Umsetzungen des 20. Jahrhunderts – das Seagram Building in New York – nicht realisiert worden. Ihre Schöpfung des Canadian Center for Architects in Montreal vereint eine seltene Vision mit seltener Großzügigkeit, um wichtige Beispiele

PHILIP JOHNSON, LUDWIG MIES VAN DER ROHE, UND PHYLLIS LAMBERT VOR EINER ABBILDUNG DES MODELLS DES SEAGRAM BUILDINGS, NEW YORK, 1955.

des architektonischen Erbes zu erhalten und dieses unter idealen Umständen zu erforschen. Architekten machen Architektur, Phyllis Lambert macht Architekten". Am 7. Juni wird der 87-jährigen Phyllis Lambert der Preis im Rahmen der Eröffnung der diesjährigen Architektur Biennale Venedig feierlich überreicht. Lambert war 27 Jahre alt als sie ihren Vater den Spirituosen­ tycoon und Präsidenten des Canadian Jewish Congress Samuel Bronftman auf der Suche nach dem passenden Architekten zur Planung des Firmensitzes für dessen Brennerei Seagram unterstützte. Sie interviewte Eero Saarinen und I.M. Pei, zog Frank Lloyd Wright ebenso wie Le Corbusier in Betracht und entschied sich schließlich für Mies van der Rohe, den sie als Chefarchitekten mit der Planung des New Yorker Seagram Buildings beauftragte. Als Seagrams Planungsdirektorin war sie täglich auf der BauÄgide von Mies und mit Philipp Johnson als dessen Assistenten errichteten Meilenstein der Architektur des 20. Jahrhunderts in gewisser Weise als ihr Baby an. Nach Beendigung des Projektes

CCA

stelle präsent. Noch heute sieht Lambert diesen 1958 unter ihrer PHILLYS LAMBERT, DIE 87-JÄHRIGE KANADISCHE ARCHITEKTEN ERHÄLT DEN GOLDENEN LÖWEN FÜR IHR LEBENSWERK.

begann sie bei Mies van der Rohe Architektur zu studieren. Lambert lebt heute in Montreal und ist emeritierte Gründungs-

Phyllis Lambert: Building

direktorin des Canadian Centre for Architecture (CCA), eines

Seagram.

internationalen Forschungszentrums und Architektur Museums.

Mit einem Vorwort von Barbara

Äußerst engagiert im Kampf um die Erhaltung der historischen

Bergdoll. Yale University Press,

Bauten der Stadt, kann sie auf Tätigkeiten als Architektin,

New Haven, CT, 2013, Archi-

Bauherrin, Fotografin, Autorin, Museumsdirektorin, Kuratorin und

tektur, 320 Seiten, 52 farbige

Philanthropin zurückblicken. Angesichts dieser vielfältigen Talente

und 141 Schwarzweiß Bilder.

verwundert nicht, dass Mies sie einst als „eine Frau enormer

ISBN: 9780300167672

Energien“ bezeichnete und ihr „fantastische Zielstrebigkeit, fast

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bis zum Exzess“ nachsagte. Die Architektur Biennale Venedig dauert von 7. Juni bis 23. November. 

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AKTUELL

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BAUKULTUR IN DER STADT Wien kann auf ein reiches baukulturelles Erbe zurückblicken. Das belegen Stephansdom und Gründerzeitstadt ebenso wie die Wohnhöfe des roten Wien, der Wienerwald und die Donauinsel – so heißt es in einer jüngst versandten Pressemeldung der Stadt Wien. Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou möchte dafür sorgen, „dass die hohe städtebauliche Qualität Wiens auch künftig gewährleistet ist und weiter ausgebaut wird“. Mitte Mai wurden die Inhalte der Leitsätze vorgestellt und diskutiert. Nachstehend ein kurzer Überblick. In der Wiener Architekturdeklaration wurde die grundsätzliche Haltung der Stadt zu Fragen der Architektur und Stadtgestaltung bereits 2005 festgeschrieben. Hierauf basierend entwickelte die MA 19 gemeinsam mit internen und externen Experten die baukulturellen Leitsätze. „Sie sind ein Anspruch an das eigene Tun: ökologisch, sozial und kulturell. Das Bauen unserer Stadt soll sich daran orientieren die Lebensqualität zu verbessern, die Nutzbarkeit sicherzustellen, nachhaltig mit Ressourcen umzugehen und Beteiligung als Prinzip zu verstehen", betont Vassilakou. Zentrales Anliegen der Leitsätze ist die Weiterentwicklung der hohen Qualität in Umsetzung und Planung sowie die Vorbildwirkung der Stadt Wien gegenüber privaten Investoren. Für Wien sollen folgende baukulturelle Leitsätze gelten: 1. Die Verwirklichung für die Wiener Bevölkerung einer hochwertigen gebauten Umwelt, mit hoher Lebensqualität, bei Neubau wie Bestand. 2. Baukulturelle Entscheidungen in Hinsicht auf soziale Gerechtigkeit. 3. Durch Klimaschutz sowie nachhaltige Bauweisen und Nutzungen die lebenswerte Stadt weiterentwickeln. 4. Planung, Errichtung und Sanierung von Bauten und Freiräumen im Einflussbereich der Stadt Wien erfolgen nach qualitätsorientierten, transparenten Prozessen mit Bürgerbeteiligung als positives Element. 5. Kooperationspartner der Stadt Wien in qualitätsorientierte baukulturelle Prozesse einbinden. 6. Qualitätsorientierte Rahmenbedingungen und Prozesse für alle Bauten und Freiräume, die in Wien gebaut, saniert oder genutzt werden. 7. Förderung der lebendigen, kritischen, vielfältigen und innovativen Szene der Baukulturschaffenden. 8. Stärkung des öffentlichen Bewusstseins für die Bedeutung von Baukultur sowie des Bewusstseins für die eigene Verantwortung. 9. Förderung des öffentlichen Diskurses zum Thema Baukultur und der Baukulturvermittlung. Voraussetzung: Information und Transparenz in Angelegenheiten, die die gebaute Umwelt betreffen, und das Sichtbarmachen des Nutzens von Baukultur. 10. Förderung der Innovation in der Baukultur durch Bildung, Forschung und Entwicklung, durch innovationsorientierte Vergabe und eine „Kultur des Lernens“ (Evaluation von Prozessen, Regeln und Resultaten). Baukultur bedeutet in diesem Zusammenhang Bauqualität im breitesten Sinne, vom technischen Funktionieren über die Nutzbarkeit bis zum Erscheinungsbild. Und es geht dabei nicht nur um Gebäude, sondern etwa auch um Freiräume, Infrastrukturen und kurzzeitige Bauten. Ziel: Durch umfassende Baukultur zu hoher Lebensqualität für alle beizutragen.

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NEUAUFSTELLUNG

MAK/KATRIN WISSKIRCHEN

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IM BILD V.L.N.R.: BERNARD RUDOFSKY, FUSS, UM 1987; PAOLO LOMAZZI, DONATO D’URBINO, JONATHAN DE PAS, JOE SOFA, AUSFÜHRUNG: POLTRONOVA, ITALIEN AB 1968 (HERSTELLUNG OBJEKT HIER: MITTE DER NEUNZIGERJAHRE) UND RECHTS AUSSEN EIN BLICK AUF EIN VIDEOSTATEMENT ZUM THEMA NACHHALTIGKEIT.

GEMEINSAMER AUFBRUCH Seit 12. Mai ist mit der Eröffnung des MAK Design Labors ein weiterer Schritt in der Neugestaltung der permanenten Präsentation des Wiener MAK abgeschlossen. Punktgenau zur großen Feier anlässlich des sich heuer jährenden 150. Geburtstages des Hauses zeigt sich das Untergeschoß mit dem MAK Design Labor in neuem Kleid.

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xponate sollen sich in der neuen Inszenierung nunmehr auch fachlich nicht nur ausschließlich vorgebildeten Besuchern eröffnen. Denn das MAK möchte mit seiner Neupositionierung als Museum für Kunst und Alltag seine Design-Sammlung „stärker in Lebensnähe rücken“. Design sieht man daher als zentrale Kraft für die Verbesserung der Lebensqualität sowie zur Lösung wichtiger Zukunftsfragen.

BEZUG NEHMEN Auf 1.900 Quadratmetern schaffen knapp 2.000 Exponate inspirierende Bezüge zwischen historischem Kunsthand-

TEXT: CHRISTINE MÜLLER

werk und zeitgenössischem Design. „Unser erklärtes Ziel ist, über den künstlerisch gestalteten Gebrauchsgegenstand in den Alltag der Menschen zu treten“, formuliert es Direktor Christoph Thun-Hohenstein. „Design hat die Aufgabe, unser Leben zu verbessern. Dabei muss es das Wohlstandsstreben des Einzelnen mit den langfristigen Interessen der Gesellschaft wie Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit, sozialem Zusammenhalt und lebenslanger Bildung in Einklang bringen“, so der Direktor weiter. Die eher unspektukaläre Präsentationsform auf langen Tischen, in Vitrinen oder auf Regalen inspiriert sich an Andy Warhols Zitat „When you think about it, department stores are kind of like museums“, in einer Art Anlehnung


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MAK/KATRIN WISSKIRCHEN

NEUAUFSTELLUNG

an die wenig charismatische Dramaturgie eines Supermarkts. Gestaltet vom österreichischen Designteam EOOS entstand unter der kuratorischen Begleitung des IDRV – Institute of Design Research Vienna ein durchaus dynamisches Konzept, in dem Sammlungsobjekte nun durch den Betrachter in Kontrast oder Bezug zueinander gesetzt werden können. Themen und Räume gehen ineinander über. Präsentiert werden die Objekte möglichst in Augenhöhe, unterschiedliche Module ermöglichen gestalterisch maximale Flexibilität. Die einzelnen Bereiche werden anhand alltagsnaher Interventionen zum positiven Wandel, hin zu einer sozial und ökologisch zukunftsfähigen Gesellschaft thematisiert, etwa mittels übergeordneten Begriffen wie Produktion, Geschlechterdemokratie, Ernährung und Pflanzenvielfalt, Kreislaufwirtschaft, Klimaauswirkungen, Globalisierung, Wissensdemokratisierung, oder Lebensstil. Bereiche, die aus einem offenen Designbegriff generiert und nicht nur für Gestalter von Bedeutung sind.

NACHHALTIG DENKEN Ressourcenausbeutung von Mensch und Natur, Umweltverschmutzung und kapitalistische Marktwirtschaft sind die Grundpfeiler, auf denen das System des allgemeinen Wohlstands westlicher Prägung bislang basiert. Bedrohliche Szenarien sind die unausweichliche Folge für die Zukunft. Unseren Lebensstil auf Kosten zukünftiger Generationen aufzubauen bedeutet, die Unbewohnbarkeit unseres Planeten in gar nicht so weite Ferne zu rücken. Massenproduktion und Konsumdenken führen seit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert zur Hinterfragung gängiger, von der Moderne definierter Designdogmen. Ein auf Nachhaltigkeit ausgerichteter Designprozess erfordert neben einem veränderten Konsumverhalten neue Formen des Wirtschaftens und einen sozialen Wandel. Eben dieser Thematik widmet sich etwa die Intervention des IDRV „Positiver Wandel“, die in Form von an diversen Stellen an der Wand platzierten Fragen sowie kurzen Videos die zugehörigen Antworten offen legt: Was essen wir in Zukunft? Was ist Luxus? Ist lokales Produzieren ein zukunftsfähiges Konzept? Was ist nachhaltig? Oder – Wie definiere ich Wohlstand? Die in kurzen Videos präsenten Antworten ganz unterschiedlicher Menschen aus diversen Perspektiven schärfen letztlich auch die Gedanken der Besucher zu diesen Themen. Die anregenden, tiefgründigen, teils auch witzigen Statements fordern jedenfalls zum Nachdenken auf und regen an, ein wenig aufmerksamer hinzusehen. WWW.MAK.AT

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BILDUNG

DESIGNBÜHNE Mit dem Designmonat lädt Graz Creative Industries Styria – das Netzwerk der Kreativwirtschaft in der Steiermark – mittlerweile bereits zum sechsten Mal Kreative und Designbegeisterte aus ganz Europa in die steirische Landeshauptstadt.

POLSTEREI MARTINA SPERL. FOTO: PINESTONE


BILDUNG

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nter dem Motto „Design entdecken“ verwandelt sich noch bis zum 1. Juni die gesamte Stadt – seit drei Jahren Unesco City of Design – quer durch alle Disziplinen in eine internationale Bühne für Design.

EIN DICHTES PROGRAMM Mit einem dichten interdisziplinär ausgerichteten Programm aus Ausstellungen, Festivals und einem umfangreichen Diskursprogramm zählt der Designmonat Graz zu einem der international interessantesten Designevents. 32 Tage lang rücken Designschaffende unterschiedlichster Sparten das Potenzial kreativer Arbeit ins Rampenlicht. Die Bandbreite reicht von Initiativen einzelner Designer bis hin zu den großen lokalen Design-Ausbildungsstätten und Institutionen. In Lectures, Workshops und Symposien sind aktuelle Trends und Phänomene zu erkunden. Hochkarätig besetzte Konferenzen geben Einblick in das Design der Zukunft. Als Partnerstadt der diesjährigen Veranstaltung ist Saint Étienne in Frankreich mit einer Ausstellung zu Gast. Im Fokus steht die Entwicklung der einstigen Arbeiterstadt zur heutigen Unesco City of Design.

Das erste Fenster für flache Dächer.

DIE STADT ALS DESIGN BÜHNE Aktuelle internationale Trends im Interior Design präsentiert „Selected: it’s just design!“ – Die Leistungsschau europäischen Möbeldesigns versammelt die Arbeiten 24 internationaler Top-Designer aus 10 Nationen. Ein analoger Stadtplan als Design-Kompass für Stadtflaneure führt zu interessanten Design-Hotspots in Graz: 30 Shops und Unternehmen präsentieren ihren speziellen Designschwerpunkt. Einen Querschnitt durch die Vielfalt jungen tschechischen Designs bietet die Ausstellung „New ­­­ Go(o)ds­– Young Czech Design“ im Kunsthaus Graz und das Universalmuseum Joanneum Graz öffnet einen seiner Standorte für die Designausstellung von „assembly“. Über 70 Labels und Kreative aus den Bereichen Mode-, Produkt-, Textil-, Möbel- und Grafikdesign sowie Kunst und Architektur bringt das internationale Mode- und Designfestival heuer in die Murmetropole. WWW.DESIGNMONAT.AT

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bis

37 db für CVP vgl. EN ISO10140-2


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LEITSYSTEM

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eit Herbst bietet der neue Campus der WU in Wien 100.000 Quadratmeter Platz für zeitgemäße Lehre. 25.000 Studierende nutzen die modernen Studienplätze, vier Bibliotheken, vielfältige Gastronomie- und Sportangebote und den eigenen Kindergarten bereits selbstverständlich. Während für die Architektur der sechs Gebäude international renommierte Architekturbüros wie Zaha Hadid, CARBstudio, BUSarchitektur, NO.mad und Estudio Carme Pinós verantwortlich zeichnen, stammt die visuelle und informative Klammer aus dem heimischen buero bauer. Das Leitsystem mit signalhafter Farbgebung, logisch-intuitivem Aufbau und einer intelligenten Kombination aus analog, digital, taktil und akustisch erfahrbaren Medien, stellt ein Best-Practice-Beispiel für Inclusive Design dar. Im Rahmen der Architekturtage 2014 führte Erwin Bauer durch den Campus und gewährte Einblick in die Welt der Orientierung.

INCLUSIVE DESIGN Der Begriff Inclusive Design bezeichnet eine Designstrategie, die Informationen, Räume oder Services für alle Menschen unabhängig von ihren Fähigkeiten gleichwertig zugänglich macht. Im Sinne des europäischen Gleichbehandlungsgrundsatzes ist es für Neubauten bereits seit 2006, im Bestand bis 2016 ver-


LEITSYSTEM

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ORIENTIERUNG FÜR ALLE Das Büro von Erwin K. Bauer gibt Orientierung. Dahinter steckt keine Heilsversprechung der Zeugen Jehovas oder einer anderen religiösen Gruppierung, sondern eine Designstrategie, die sich mit der Entwicklung intuitiver Orientierungssysteme mit Anspruch auf Barrierefreiheit

BUERO BAUER

beschäftigt und Ausdruck von gelebter Corporate Social Responsability ist.

pflichtend, öffentliche Gebäude allen Personen fair und gleichwertig zugänglich zu machen. Dies sollte aber nicht nur barrierefreien Erschließung für Rollstuhlfahrer beinhalten, sondern ebenso den uneingeschränkten Zugang zu Informationen für Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Inclusive Orientation Design schließt somit die Gestaltung aller räumlichen, visuellen und interaktiven Angebote ein, die dazu beitragen öffentliche Orte intuitiv erlebbar zu machen, egal ob jemand blind, gehörlos oder Rollstuhlfahrer ist. Alle Menschen, gleichwertig und barrierefrei mit Informationen zu versorgen ist zentrales Anliegen des Medienübergreifenden Informationsdesigns von buero bauer. Am WU Campus lag der erste Schritt in diese Richtung in der Auswahl der richtigen Schriftart. Passend für einen Universitätscampus fiel die Entscheidung hier auf die als open font license verfügbare Schrift Titillium, die von einer italienischen Universität entwickelt wurde. Ganz im Sinne des open source Gedankens wurde diese um einen Stencil Schnitt erweitert und wieder frei zur Verfügung gestellt. Mit ihrer Klarheit und Prägnanz gibt sie dem Erscheinungsbild des Orientierungssystems einen eigenständigen Charakter und ist auf einer Höhe zwischen 90 und 160 Zentimetern platziert, also auch aus der Rollstuhlperspektive gut lesbar. Die neue Schrift wurde außerdem durch eine umfassende Piktogrammfamilie ergänzt, die charakteristische Details der Buchsta-

TAKTILE BRAILLE- UND PYRAMIDSCHRIFT SOWIE TAKTILE PLÄNE ERGÄNZEN DIE VISUELLEN INFORMATIONEN.


LEITSYSTEM

BUERO BAUER

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AUCH DER KINDERGARTEN DES WU CAMPUS WURDE VON BUERO BAUER GESTALTET.

ben aufnimmt, aber vor allem die Businesssprache des Wirtschaftskontextes ausdrückt. Der Forderung nach einem zweisprachigen Orientierungssystem (deutsch und englisch) begegnete man durch eine einfache aber zugleich raffinierte Faltung der Schilder. Die dadurch entstehenden zwei Ebenen schaffen gestaffelten Raum für die verschiedenen Sprachen. Taktile Braille- und Pyramidschrift sowie taktile Pläne ergänzen die visuellen Informationen. Leitlinien, die insgesamt eine Länge von fast fünf Kilometern aufweisen (1,3 außen und 3,6 innen), führen bis zu den Front Offices und schaffen ein lückenloses System für Blinde und Seheingeschränkte Personen. Digitale Door Terminals ermöglichen den Zutritt zu Räumen und die Kontaktaufnahme mit Mitarbeitern. Hier gilt das Zwei-Sinne-Prinzip, laut dem die Informationsaufnahme zumindest über zwei Sinne, alternativ zum fehlenden angeboten wird. Digital Door Displays zeigen aktuelle und kommende Vorlesungen an, Überblicks-Screens liefern aktuelle News oder Vorlesungslisten und über einen QR-Code gelangt man direkt zum Raumreservierungssystem,


LEITSYSTEM

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IM RAHMEN EINER GEFÜHRTEN TOUR DURCH DEN CAMPUS BEI DEN ARCHITEKTURTAGEN 2014 GEWÄHRTE ERWIN BAUER EINBLICK IN DIE WELT DER ORIENTIERUNG.

über das Räume gebucht werden können. All diese Informationen und Services können aber auch akustisch abgerufen werden. Es reicht eine einfache Touchgeste, um sich den aktuellen Screen vorlesen zu lassen.

DIE ORIENTIERUNGSPROFIS Erwin K. Bauer arbeitet mit seinem Team aus Visual Designern und Architekten bereits seit 20 Jahren im Bereich der visuellen Kommunikation und Gestaltung im Raum und hat sich in dieser jungen Disziplin bereits eine beachtenswerte Expertise aufgebaut. 2008 gab er gemeinsam mit Dieter Mayer das Buch „Orientation & Identity. Porträts internationaler Leitsysteme“ heraus, das sich mittlerweile bereits zum Standardwerk etabliert hat. Orientierung wird von buero bauer nicht nachträglich auf fertige Architektur appliziert, sondern entwickelt sich vielmehr aus der Logik und dem Charakter des Ortes oder des Gebäudes heraus. Vor Kurzem stattete das Büro auch den Campus der Uni-Klinik Salzburg mit einem funktionalen Orientierungssystem aus. Neben aktuellen Projekten, wie dem neuen Kulturquartier in der Linzer Altstadt und dem Laborgebäude Fabrikstraße 16 von Adolf Krischanitz am Novartis Campus Basel arbeitet buero bauer derzeit auch an einem übergreifenden Konzept für Orientierung und Corporate Architecture für alle niederösterreichischen Landeskliniken. Projekte des Büros wurden bereits mit zahlreichen Auszeichnungen, unter anderem mit dem European Design Award in Gold, Silber und Bronze sowie mit dem Red Dot Award ausgezeichnet. Um dem Thema Inclusive Design & Orientierung noch

mehr Raum und Öffentlichkeit zu geben launcht das buero bauer ab Mitte Juni 2014 eine Website, die Expertisen, Veranstaltungstipps und Forschungsinitiativen versammelt, diskutiert und verknüpft.

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PREISE

PIRAK ANURAKYAWACHON

NACHHALTIGER ERFOLG! Seit 2004 wird der Wienerberger Brick Award in unterschiedlichen Kategorien weltweit alle zwei Jahre ausgelobt, um Bauten, die aus Ziegeln errichtet wurden, auszuzeichnen. Die Brick Awards 2014 wurden erst kürzlich den Siegern im Architekturzentrum Wien überreicht. GRAND PRIZE AND SPECIAL SOLUTION WINNER: KANTANA FILM AND ANIMATION INSTITUTE IN NAKHON PATHOM IN THAILAND VON BOONSERM PREMTHADA

Internationale Architekturkritiker sowie -journalisten hatten über

anzulernen, verleiht dem Projekt eine besondere soziale Kom-

300 Projekte aus 26 Ländern vorgeschlagen, 50 kamen in die

ponente. Das House for All Seasons von John Lin in der chine-

engere Auswahl. Vergeben wurden schließlich ein Grand Prize,

sischen Shaanxi Provinz aus traditionellen Lehmziegeln errichtet

Auszeichnungen in fünf Kategorien sowie zwei Mal der Wiener-

trug den Sieg in der Kategorie Residential Use davon. In der

berger Special Prize. Wang Shu, Jurymitglied und Pritzker-Preisträger 2012 fasst die Entscheidung für den Gesamtsieger des Wienerberger Brick Award 2014 wie folgt zusammen: „Bei diesem Projekt erfüllt der Ziegel nicht nur dekorative Zwecke, sondern ist maßgebend für die gesamte Struktur des Baus – eine Tatsache, die ich für beson-

Kategorie Public Use errang das von LRO Lederer Ragnarsdóttir Oei aus Abbruchziegeln erbaute Kunstmuseum Ravensburg den ersten Platz. Sieger der Kategorie Public Re-Use ist das Buda Art Centre in Kortrijk, Belgien des Studio 51N4E. In der Sparte Urban Infill überzeugte eine Kochschule in der Nähe von Cádiz

ders wichtig erachte.“ Das Lob Wang Shus galt dem Kantana Film

in Spanien der Architekten Sol89 mit traditionell weiß gekalkten

and Animation Institute in Nakhon Pathom in Thailand von Boon-

Mauern. Den Wienerberger Special Prize teilen sich zwei Bauten,

serm Premthada, das auch zum Preisträger der Kategorie Special

bei denen Produkte von Wienerberger zum Einsatz kamen: Das

Solution gekürt wurde. Mehr als 600.000 handgemachte Ziegel

House of Light im kroatischen Pula, geplant von Andrija Rusan

aus der letzten dörflichen Produktion Thailands charakterisieren

und das Paasitorni Hotel & Conference Centre in Helsinki von

das vom Bangkok Project Studio entworfene Ausbildungszent-

K2S Architects.

rum. Die Entscheidung, eigens für die Bauarbeiten Arbeitslose

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FÜR SCHUTZ UND ERNEUERUNG Seit 1987 geht der von der Benetton Stiftung ins Leben gerufene Carlo Scarpa Preis vornehmlich an Projekte, die sich mit dem kulturellen Erbe auseinandersetzen und nach die Balance zwischen Schutz und Erneuerung anstreben. Dieser Grundhaltung entspreFONDAZIONE BENETTON

chend geht der Carlo Scarpa Preis 2014 an Osmace und Brežani, zwei Ortschaften in Bosnien-Herzegovina. Zwei Orte, denen vor nunmehr etwa zwei Jahrzehnten die Lebensgrundlage entzogen worden war, deren die Kriegswirren überlebende Bevölkerung heimatlos geworden war. 2005 begannen einige unter diesen DIE BUCHWEIZENFELDER VON OSMACE.

wieder in ihre Dörfer zurück zu kehren, um den Boden ihrer Vorväter wieder wie einst zu bestellen. Seit 2010 werden dort nun über alle ethnische Grenzen hinweg Dörfer wieder aufgebaut und die Landwirtschaft wiederbelebt.WWW.FBSR.IT


PREISE

AUSGELOBT Noch bis 31. Mai 2014 lädt designaustria Designer und Illustratoren sowie Studierende aus aller Welt ein, ihre zwischen 2012 und heute realisierten Arbeiten einzureichen. Der Joseph Binder Award ist der einzige international ausgeschriebene österreichische Designwettbewerb im Bereich Grafikdesign & Illustration. Er wird seit 1996 von designaustria im Zweijahresrhythmus durchgeführt. Der Award ist nach dem österreichischen Designer Joseph Binder (1898–1972) benannt, der mit seiner eindrucksvollen Formensprache das Grafikdesign in seiner Heimat und später auch in den Vereinigten Staaten revolutionierte. Anfang Juli begutachtet eine internationale Jury die in dreizehn Kategorien eingereichten Arbeiten: Corporate Design, Kommunikationsdesign, Informationsdesign, Editionsdesign, Schriftgestaltung, Plakatgestaltung, Verpackungsgestaltung, Buchillustration, Medienillustration, Werbeillustration, Storyboard, Illustration in anderen Anwendungen und Design Fiction. Einreichfrist: 31. Mai 2014 (Datum des Poststempels). Die Preisverleihung und Präsentation der Gewinner findet im Oktober 2014 im designforum Wien statt. Ausführliche Informationen und Online-Registrierung: WWW.DESIGNAUSTRIA.AT/JBA14

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PREISE//AUSSTELLUNG

AUSGEZEICHNETER HOLZBAU

erfreuliche Breite erreicht und ihn nachhaltig etabliert. Dieser Weg

Herausragende Leistungen heimischer Architekten und

Tirol, Sylvia Polleres von der Holzforschung Austria (Wien) und

Holzbauer prämierte der 6. Oberösterreichische Holzbau-

Richard Hable, Landesinnungsmeister Holzbau OÖ.

muss konsequent weiter beschritten werden“, waren sich Juroren und Organisatoren einig. Unter dem Vorsitz Architekt Helmut Dietrich aus Vorarlberg bestand die Jury aus Monika Gogl aus

preis. 101 innovative Musterbeispiele oberösterreichischer Holzbaukompetenz waren in fünf Kategorien eingereicht

DIE SIEGER:

worden. Angesichts vieler architektonisch und konstruktiv

Kategorie Wohnbau: Das Haus des Dirigenten, Bauherr: Familie

hochwertiger Objekte fiel der Jury die Entscheidung dem-

D., Planung: LP Architektur ZT GmbH, Holzbau: Meiberger Holz-

entsprechend schwer.

bau GmbH & Co KG. Kategorie gewerbliche und landwirtschaftliche Bauten: Logis-

Der Holzbau in Oberösterreich erlebte in den vergangenen Jahren

tikhalle Schachinger LT1, Bauherr: Schachinger Immobilien und

eine rasante Erfolgsgeschichte, denn der Werkstoff Holz wird

Dienstleistungs GmbH & Co. KG, Planung: Poppe-Prehal Archi-

dank seiner enormen Vielfalt mehr und mehr eingesetzt. Dem-

tekten ZT GmbH, Holzbau: MHB Holz und Bau GmbH.

entsprechend vielfältig und zahlreich waren auch die diesjährigen

Kategorie Öffentliche Bauten: Kindergarten Solar City: Bauherr:

Einreichungen. „Architektonische Vision, fundiertes konstruktives

GWG Linz, Planung: x-architekten ZT KG, Holzbau: Brüder Resch

Wissen und Ideenvielfalt im Holzbau haben in Oberösterreich eine

Hoch- und Tiefbau GmbH. Kategorie Umbauten, Zubauten & Sanierungen: Dachausbau Schloss Schöndorf, Bauherr: DI Martin Braun, Planung: Arch. DI Claire Braun, Holzbau: Kieninger GmbH. Sonderkategorie Außer Landes: Tesco & Dobbies, Kings Lynn, Bauherr: Tesco Stores Ltd., Planung: Saunders Architects, Holz-

MAX NIRNBERGER

bau: WIEHAG GmbH. Sonderpreis, Modularer Holzbau: Seehaus Karigl, Bauherr: Christa Karigl-Ornezeder, Planung: F2 Architekten ZT GmbH, Holzbau: Obermayr Holzkonstruktionen GmbH. Sonderpreis Temporärer Holzbau: Höhenrausch III, Bauherr: OÖ Kulturquartier, Planung: Riepl Riepl Architekten, Holzbau: Brüder KATEGORIE ÖFFENTLICHE BAUTEN, KINDERGARTEN SOLAR CITY, X-ARCHITEKTEN ZT KG

Resch Hoch- und Tiefbau GmbH. WWW.HOLZBAUPREIS-OOE.AT

WOHNEN MACHT STADT? Der fortwährenden Erkundung des problematischen Verhältnisses zwischen Wohnen und Stadt hat sich eine kürzlich stattgefundene international besetzte Podiumsdiskussion anlässlich der Ausstellungseröffnung der Europan 12 Preisträgerprojekte gewidmet. SIMO LABANC

Europan setzt als europaweit größter Wettbewerb für innovativen Urbanismus und Architektur für junge internationale Architekten und Stadtplaner den Fokus auf das Spannungsverhältnis zwischen Wohnen und Stadt. Die noch bis 30. Mai zu sehende Ausstellung Europan 12 – Wohnen macht Stadt? zeigt alle Preisträgerprojekte der vier österreichischen Standorte dieser zwölften Wettbewerbsrunde. Anlässlich der Vernissage war auch das Publikum angehalten, im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit internationalen Gästen das Verhältnis zwischen Wohnen und Stadt zu erkunden und dabei die Rolle der Architektur bei der Entwicklung des Wohnbaus zum städtebaulichen Projekt zu reflektieren. Als Impulsgeber für die Entwicklung der steirischen

AMSTETTEN: OPEN, ARCHITEKTEN RAMON BERNABE SIMO (SPANIEN) UND TOMAS LABANC (SLOVAKEI)

Wohnbauarchitektur, im Wiederanknüpfen an die ehemals internationale Bedeutung des steirischen Wohnbaus sieht Europan einen bedeutsamen politischen und baukulturellen Auftrag. bis 30. Mai. HDA-Haus der Architektur Graz, Mariahilferstraße 2, 8020 Graz. WWW.HDA-GRAZ.AT


Design: Architekt DI Wolfgang Holzer

Individualdekor. Macht Fassaden lebendig.

Bringen Sie Leben in Fassaden und Außenanwendungen. Mit FunderMax Individualdekor können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Ob Symbole, Leitsysteme, Grafiken oder Bilder. Hier ist so gut wie alles möglich. Jetzt in nur 4 Schritten zu Ihrem Traum-Design auf: www.individualdekor.at FunderMax GmbH Tel: +43 (0) 5 9494-0, Fax: +43 (0) 5 9494-4200 E-Mail: office@fundermax.at, www.fundermax.at


20//FORUM//MAI 2014

WETTBEWERBE

WOHNEN BEI DEN FILMSTUDIOS Beim offenen einstufigen Realisierungswettbewerb für 200 bis 250 frei finanzierte Wohnungen für Eigennutzer am LECHNER/BERGER + PARKKINEN

Rosenhügel, fiel die Entscheidung des Preisgerichts unter dem Vorsitz von Rüdiger Lainer und Heinz Neumann für ein Projekt von Berger und Parkkinen Architekten (Wien/Helsinki) und Architekt Christoph Lechner & Partner (Wien). Besonderer Wert wurde dabei auf kompakte und intelligente Grundrisslösungen gelegt, um leistbaren Wohnraum zu schaffen, der allenfalls kombinierbar ist, um gegebenenfalls auch den Bedarf an größeren Wohneinheiten zu befriedigen. Der Lösungsvorschlag von Berger und Parkkinen Architekten beinhaltet eine

WOHNEN AM ROSENHÜGERL: ARCHITEKT CHRISTOPH LECHNER & PARTNER ZT GMBH UND BERGER + PARKKINEN ARCHITEKTEN ZT GMBH

Sequenz maßstäblich differenzierter Baukörper und nutzt die offene Fläche des Geländes, um ein feines Gefüge fließender

freien Form der Häuser, sowie der Variation in Geschoßzahl und

Freiräume zu erzeugen. Die Punkthäuser erlauben ein Durchflie-

der Höhenniveaus bieten die Wohnbauten eine enorme Vielfalt

ßen der Parklandschaft bis zur Speisinger Straße, mit vielfältigen

bei gleicher Grundstruktur und ökonomischer Bauweise. Die oszil-

Durchblicken und Wegeverbindungen. Durch ihre Maßstäblichkeit,

lierende Form der umlaufenden Balkone verleiht den Baukörpern

die überschaubare Höhenentwicklung der Regelgeschoße (E+2

Leichtigkeit und lässt die Grenzen des Gebäudes verschwimmen.

bis maximal E+4) und zurückgesetzte Dachgeschoße fügen sich

Gleichzeitig erzeugen sie Außenräume in West-Süd-Ost Ausrich-

die Häuser gut in die Körnigkeit des Quartiers ein. Aufgrund der

tung und schaffen Privatheit gegenüber den Nachbarn.

FASSADE MIT ­AUSSTRAHLUNG Im Wettbewerb zur Umgestaltung des Hanwha Hauptquartier in Seoul, setzte sich ein Entwurf von Ben van Berkel/UNStudio durch. Der Siegerentwurf entstand in Zusammenarbeit mit Arup (Konsulent für Nachhaltigkeit und Fassadensysteme) und dem Landschaftsarchitekten Loos van Vliet. Nachdem das Gebäude nicht länger als repräsentativ genug für den führenden Technologieanbieter Hanwha erachtet wurde, wird der Büroturm mit 57.696 Quadratmetern nun innen wie außen einer gründlichen Erneuerung unterzogen. Ein besonderes Highlight des Entwurfs, der die Jury am meisten überzeugt hat, ist dabei eine animierte Fassadenbeleuchtung, welche die Medienaktivitäten im Inneren des Gebäudes widerspiegelt. Abends verschmilzt die Fassade durch sanft ineinander übergehende UNSTUDIO

Lichtspiele in den nächtlichen Himmel. Neben ihrer optischen Qualität wirkt sich die Fassade durch Anwendung integrativer Systeme auch positiv auf das Raumklima im Gebäudeinneren aus, trägt zur Verbesserung des Nutzerkomforts bei und garanDAS BESONDERE HIGHLIGHT DES ENTWURFS IST EINE ANIMIERTE FASSADENBELEUCHTUNG VON AGLICHT.

tiert ein hohes Level an Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit. Aluminiumrahmen, die abhängig von Tageslicht und Aussicht ausgerichtet sind, steigern im Vergleich zu den bestehenden dunkel verglasten Fensterbändern das Wohlbefinden der Nutzer und senken gleichzeitig den Energieverbrauch. Mit Solarzellen ausgestattete Verschattungselemente sind optimal auf das Sonnenlicht ausgereichtet.


VORTRAG//BILDUNG

MAI 2014//FORUM//21

INPUT AUS MEXIKO Mit seiner Arbeit verfolgt Iván Juárez einen interdisziplinären Ansatz, der sich zwischen Architektur, Landschaftsarchitektur, Design, Skulptur und Installation situiert. Am 24. Juni stellt der mexikanische Architekt sein Oeuvre in einem Werkvortrag der österreichischen Öffentlichkeit vor. Iván Juárez widmet sich der Beziehung von Kunst und Funktion und nimmt gleichzeitig Bezug auf Raum und Gesellschaft. Das von ihm gegründete x.studio versteht sich als multidisziplinärer Raum, der in verschiedenen Feldern des zeitgenössischen Ausdrucks reflektiert, forscht und agiert. Er hat bereits mehrere internationale Auszeichnungen wie etwa den Prize Design Vanguard, Ten World Young Architects of the year/Architectural Record und den Architectural League Prize in New York erhalten. Neben internationalen Ausstellungen, Vorträgen und Publikationen unterX-STUDIO

richtet Juárez an der Universität von San Luis Potosi und der La Salle Universität in Mexiko. Im Juni und Juli 2014 wird er als Artist-in-Residence in Krems zu Gast sein. WWW.X-STUDIO.TV

VORTRAG: 24. Juni, 19:00 Uhr, IG Architektur, Gumpendorferstraße 63b, 1060 Wien.

IVÀN JUÁREZ: CACTACEAE MEXICO

BARRIEREFREIHEIT ALS CHANCE Am 13. Mai luden die Sparten Gewerbe & Handwerk und Handel in Kooperation mit Erste Bank zu einem Informationsabend zum Thema: Barrierefreiheit – was ist zu tun? in das Forum [EPU KMU].

WEINWURM

Durch den Wandel der Altersstruktur gewinnt das Thema Barrierefreiheit zunehmend an Bedeutung. Anfang 2006 wurde das Bundesbehindertengleichstellungsgesetz erlassen, welches die V.L.N.R.: VERONIKA EGGER (VORSITZENDE DESIGN FOR ALL), DI ERNST SCHLOSSNICKEL (STADTBAUDIREKTION WIEN), MAG. JOHANNA NIKLAS (GF KINDERMODENGESCHÄFTS „FEINES FÜR KLEINES), KOMRAT HELMUT SCHRAMM (OBMANNSTV. SPARTE HANDEL), FLORIAN DUNGL (HERAUSGEBER „VALID LEBEN“), GÜNTHER VEIGL (INSTALLATEUR), MAG. KATHRIN GULNERITS (RESSORTLEITERIN IMMOBILIEN, „DIE PRESSE“ UND WIRTSCHAFTSBLATT) SOWIE DI DR. RAINER PAWLICK (INNUNGSMEISTER LANDESINNUNG BAU WIEN).

Zielsetzung hat ,geeignete und konkret erforderliche Maßnahmen zu ergreifen, um Menschen mit Behinderung den Zugang zu Leistungen und Angeboten zu ermöglichen. Mit Ende der Übergangsfrist am 31. Dezember 2015 müssen demnach alle öffentlich zugängigen Geschäftslokale barrierefrei sein. Grundtenor des aus diesem Anlass organisierten Infoabends war, dass Barrierefreiheit von Wiener Unternehmen als Chance wahrgenommen wird, sich gegenüber Kunden als qualitätsvoller Partner zu positionieren und neue Kundengruppen zu erschließen. Die Gesetzesgrundlage lässt genug „Interpretationsspielraum“ bei der Umsetzung entsprechender Maßnahmen. Für bauliche Umgestaltungen zur Verbesserung der Zugänglichkeit gemäß ÖNorm B 1600 gewährt das Bundessozialamt eine Förderung. Eine frühzeitige Kontaktaufnahme mit der zuständigen Landesstelle wird empfohlen. Zudem bietet die Wirtschaftskammer in Kooperation mit dem WIFI Wien ihren Mitgliedern die Möglichkeit einer geförderten Beratung an.


22//FORUM//MAI 2014

AUSSTELLUNG//VORTRAG

ARCHITEKTUR IN PROGRESS IM RAHMEN DER VORTRAGSREIHE ARCHITEKTUR IN PROGRESS „JUNGE ARCHITEKTUR“ SPRACHEN AM 27. MAI ALS LETZTE VOR DER SOMMERPAUSE X ARCHITEKTEN ZUM THEMA OFFENHEIT. IM HERBST GEHT ES DANN IN DIE NÄCHSTE RUNDE.

ARCHITECTS RUDANKO + KANKKUNEN: SRA POU BERUFSSCHULE, SRA POU, KAMBODSCHA, 2010–2012. FOTO: ANSSI KANKKUNEN

OASE – SEELSORGESTELLE ­VOESTALPINE VON X ARCHITEKTEN FOTO: DAVID SCHREYER

GLOBAL DENKEN, SOZIAL BAUEN!

X ARCHITEKTEN

Noch bis 30. Juni dreht sich im Az W alles um alternative, sozial engagierte Archi-

(*1973), Bettina Brunner (*1972), Rainer

tektur. Die von Andres Lepik kuratierte Schau „Think Global, Build Social!“ zeigt

Kasik (*1967), Max Nirnberger (*1972)

aktuelle Baulösungen, die versuchen, mit einem möglichst geringen finanziellen Auf-

und Lorenz Prommegger (*1969), die in

wand, aber viel Eigeninitiative und Kreativität die Lebensbedingungen der Menschen

projektbezogener Arbeit konzeptionelle

in weniger privilegierten Weltregionen zu verbessern. Sonja Pisarik hat die Präsenta-

Positionen zur Gegenwartsarchitektur

tion der Projekte mit österreichischer Beteiligung kuratiert: Die TU Wien ist mit Peter

entwickelt. Als mathematische Variable

Fattinger Vorreiter auf dem Gebiet der universitären Design-Build-Studios, Baerbel

steht das x für Offenheit. Das Team mit

Mueller leitet ein Laboratorium an der Universität für Angewandte Kunst Wien, in

flacher Hierarchie ersetzt laut x architekten

dem räumliche, infrastrukturelle, ökologische und kulturelle Phänomene Sub-Sahara

das Berufsbild des Architekten als Einzel-

Afrikas untersucht werden. Die Kunstuniversität Linz konzentriert sich mit ihrem

kämpfer. Die Dynamik eines permanenten,

Projektstudio BASEhabitat unter anderem auf die Nutzbarmachung alternativer

zwischen Kreativität und (Selbst-)Kritik

Energien in Gegenden mit beschränktem Zugang zu öffentlicher Infrastruktur. gau-

pendelnden Arbeitsprozesses lässt ihrer

penraub +/- entwickelt eine Reihe von bemerkenswerten Projekten für Obdachlose

Meinung nach über das Vermögen des

in Wien und der von Christoph Chorherr gegründete Verein s2arch hat in den letzten

Einzelnen hinausgehende Qualität entste-

zehn Jahren über 40 soziale Projekte in Südafrika verwirklicht. 

hen. Ihr Tätigkeitsfeld umfasst Wohnbau,



x architekten ist eine Gruppe engagierter ArchitektInnen um David Birgmann

WWW.AZW.AT

Bürobau, Bauten für Industrie, Gewerbe, Shopping und Entertainment, Design und

Weitere Ausstellungs- und Veranstaltungstipps im Forum-Kalender auf

www.bauforum.at/kalender

Städtebau. www.xarchitekten.at www.architektur-inprogress.at


MAI 2014//FORUM//23

www.rigips.com

KATJA BERGER

AUSSTELLUNG//BILDUNG

Laut Plan plan.

„BUS:STOP KRUMBACH", VAI VORARLBERGER ARCHITEKTUR INSTITUT,

NEXT STOP: KRUMBACH Im Bregenzerwälder Dorf Krumbach wurden kürzlich sieben neue Bushaltestellen – jede für sich ein Kunstwerk – fertig gestellt. Bränden, Unterkrumbach Süd/Nord, Zwing, Oberkrumbach, Kressbad, Glatzegg: so die Namen jener Stationen, an denen nunmehr wohl nicht nur Busse und Fahrgäste, sondern auch Architekturinteressierte anhalten werden. Unter dem Namen BUS:STOP Krumbach haben sieben Architekturbüros aus aller Welt zusammen mit Architekten und Handwerkern aus Vorarlberg bzw. dem Bregenzerwald jeweils ein sogenanntes „Wartehüsle“ gestaltet. Und das für ein eher unübliches Honorar: eine Woche Urlaub im Bregenzerwald. Wie Skulpturen stehen sie nun da, die neuen Busstationen und setzen Akzente in die sanft hügelige Landschaft. Der örtliche Kulturverein als Initiator wollte Nutzbauten mit kulturellem Mehrwert schaffen und dem Thema öffentliche Mobilität mehr Raum geben. Das Projekt fand von Beginn an großen Anklang auch bei den Architekturbüros, die ihre Teilnahme in kürzester Zeit zusagten. bis 2. August. vai, Marktstraße 33, Dornbirn WWW.V-A-I.AT

ÜBER ­ARCHITEKTUR Arbeiten des türkischen Architekten Ziya Tanali, Preisträger des von der türkischen Architektenkammer ausgelobten „Sinan Award“ sind zwischen 10. Juni und 4. Juli in der Retrospektive „Die Architektur von Ziya Tanali 1965-2009“ zu sehen. In Architektur, Architekturkritik und Lehre tätig, ist Tanali eine wichtige Figur der Türkischen Architekturszene. Im Zentrum von Ausstellung und Panel-Diskussion mit Ziya Tanali, Betül Bretschneider und Zeynep Onur, steht die Beziehung zwischen Ethik und Architektur. Die Ausstellung möchte die Preisträger des Sinan Award einem breiten Publikum vorstellen. Die in Kooperation mit der IG Architektur stattfindende Veranstaltung wird durch ÖTZ (Die Österreichisch Türkische Zusammenarbeit), ÖTW (Austrian Turkish Economic Forum), den Sankt Georg Absolventenverein Wien, die Cankaya Universität unterstützt. Die Inhalte zu Vortrag und Panel-Gespräch sowie begleitende und weiterführende Unterlagen sind unter www.ziyatanaliexhibition.jimdo.com frei zugänglich . Panel-Diskussion (in englischer Sprache): 10. Juni, 19:00 Uhr. Ort: IG Architektur, Gumpendorferstraße 63 B, 1060 Wien Ausstellungseröffnung: 11. Juni, 19:00Uhr. Ort: Odaada, Kaiserstr.34, 1070 Wien

NEU! Rigips Window Planline – das neue flächenbündige Glassystem. Mehr Licht, mehr Raum, mehr Ideen: Erweitern Sie jetzt Ihre Möglichkeiten beim Planen Ihrer Projekte und integrieren Sie ab sofort selbst großflächige Verglasungen absolut flächenbündig in den Innenausbau!


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ALUKÖNIGSTAHL unterstützt mit Schüco Aluminium-Systemen zukunftsorientiert die Optimierung des Energiehaushaltes eines Gebäudes durch exzellente Wärmedämmung bei Fassaden- und Öffnungselementen – bis hin zu Passivhaus zertifizierten Lösungen. Die Kombination mit integrierten Photovoltaikanlagen, systemübergreifender Automation, dezentraler Lüftungstechnik und perfektionierter Sicherheit erhöht zusätzlich den Wirkungsgrad der Systemeigenschaften. Für nähere Informationen bzw. Unterstützung kontaktieren Sie unseren bautechnischen Außendienst: tel 01/98 130-0 oder www.alukoenigstahl.com


26//FORUM//MAI 2014

FORUM EMPFIEHLT

MARTIN GRABNER

FORUM //EMPFIEHLT //WARNT //LIEST

AUCH „ALT JETZT NEU“, ORT DER BAUKULTUR ENQUETE: LANDSTUBE GRAZ, RESTAURIERUNG UND NEUGESTALTUNG DURCH BRAMBERGER ARCHITECTS

FROSTEINBRUCH IN DER BLÜTEZEIT Der heurige Mai ist ein Monat der baukulturellen Aktivitäten. Die Architekturtage haben mit mehr als 500 Veranstaltungen wieder ein kräftiges Zeichen gesetzt und tausende Interessierte mit auf eine Reise durch „Alt Jetzt Neu“ – dem Motto der österreichweiRAGGAM PHOTOGRAPHY

ten Veranstaltung genommen. In Wien wurden die Baukulturellen Leitsätze vom Gemeinderat verabschiedet und in Graz die einzige Enquete dieser Legislaturperiode des Landtages dem Thema Baukultur gewidmet. Fast könnte man den Eindruck gewinnen, MARKUS BOGENSBERGER FÜR DAS HDA- HAUS DER ARCHITEKTUR GRAZ

dass nun die jahrelange Arbeit der Baukulturaktivistinnen endlich Früchte trägt. Doch dann wird der brandneue Standardausstattungskatalog des Landes Oberösterreich publik. Ein Machwerk wie aus der Mangelwirtschaft der 1950er Jahre das alle sozialen, technischen und architektonischen Errungenschaften der vergan-

in Kooperation mit der Architekturstiftung Österreich

genen Jahrzehnte völlig ignoriert. Die Online-Petition dagegen

Netzwerk für Baukultur

kann man nur aus ganzem Herzen unterstützen und hoffen, dass das zahlreiche baukulturelle Engagement in Zukunft auch tiefer in verstaubte Amtsstuben vordringt. 

Petition unter: www.arching-zt.at


BÜCHER//IMPRESSUM

EINE TIERISCHE GESCHICHTE In diesem Bilderbuch übernehmen Schönbrunner Zootiere die Stadt Wien. Sie führen ein Leben hinter Gittern, Zäunen oder Glasscheiben, doch eines Tages bietet ein Loch in der Außenmauer des Tiergartens ihnen die Möglichkeit, sich die Stadt einmal

MAI 2014//FORUM//27

Andreas Lint, Arne Leibnitz, Benjamin Strassl, Ivan Tadic: Der Aufbruch von Schönbrunn Papierfresserchens MTM-Ver-

genauer anzusehen. Neugierig beginnen die Tiere die Hauptstadt

lag, Nonnenhorn (D) 2014,

zu erkunden, lassen ihren natürlichen Bedürfnissen nach Nahrung

Hardcover, 44 Seiten, farbig

und Nestbau freien Lauf und das Stadtbild verändert sich. Die Autoren dieser tierischen Geschichte, vier Wiener Architekturstu-

illustriert, 16,90 Euro. ISBN: 978-3-86196-306-6

denten, haben mit ihrem Kinderbuch sogar schon einen Architekturpreis gewonnen. Entstanden ist das Projekt im Zuge einer Lehrveranstaltung, die sich im Rahmen von Wien 2025 Fragen nach dem zukünftigen Stadtbild widmete.

DAS ROTE WIEN Das Buch „Architecture of Red Vienna, 1919-1934“ von Eve Blau

Eve Blau: Rotes Wien: Ar-

ist längst zum Standardwerk für Architektur- und Kunsthistoriker

chitektur 1919-1934.

geworden. Nun liegt es erstmals in deutscher Übersetzung vor.

Ambra Verlag, Wien 2014,

Die Autorin zeichnet darin präzise die Ideologie und Geschich-

534 Seiten, 304 Abb., Hard-

te eines einzigartigen Wiener Reformprogramms nach. 1919

cover, Deutsch, ca. 105 Euro.

begann die sozialdemokratische Stadtregierung, der gravierenden

ISBN: 978-3-99043-561-8

Wohnungsnot, dem Bettgehertum und anderen Missständen vehement entgegenzutreten: Man setzte auf bessere Infrastruktur, Volksbildung, Solidarität und den rasanten Bau von sozialen Wohnbauten und Einrichtungen. Die damaligen Gemeindebauten sind bis heute der Stolz des „Roten Wien“. Blaus Darstellung trägt dazu bei, die Rolle der Stadt Wien im städtebaulichen Prozess damals und heute zu beleuchten..

IMPRESSUM Erstellt gemäß § 25 Abs 2 MedienG in der Fassung ab 1. 7. 2012 Medieninhaber, Herausgeber und V ­ erleger: Österreichischer Wirtschaftsverlag GmbH Grünbergstraße 15, 1120 Wien, T: (01) 546 64-0, F: (01) 546 64-528, Unternehmensgegenstand: Herausgabe, Verlag, Druck und Vertrieb von Zeitungen und Z ­ eitschriften sowie sonstigen periodischen Druckschriften. Geschäftsführer: Thomas Zembacher Erscheinungsweise: monatlich Internet: ­­ www.wirtschaftsverlag.at ­Chefredaktion: Dr. Christine Müller, DW 347, ­E-Mail: c.mueller@wirtschaftsverlag.at ­Redaktion: Gertrud Purdeller; g.purdeller@wirtschaftsverlag.at; Grafik: Aladin Chaibi, DW 163, E-Mail: a.chaibi@wirtschaftsverlag.at G ­ esamtverkaufsleitung: Franz-Michael Seidl, E-Mail: m.seidl@ wirtschaftsverlag.at Anzeigen- und Medienbera­tung: Birgit Wilheim DW 251, E-Mail: b.wilheim@wirtschaftsverlag.at, Gabriela Korpitsch DW 244, E-Mail: g.korpitsch@wirtschaftsverlag.at, Anzeigenservice: Barbara Schreiber, DW 462 ­E-Mail: architektur@wirtschaftsverlag.at Anzeigenrepräsentanz OÖ: ­Gerhard Weberberger, Kleinwört 8, 4030 Linz, Tel: (07 32) 31 50 29-0, Fax: (07 32) 31 50 29-46, Handy: (06 76) 518 55 75, E-Mail: linz@wirtschaftsverlag.at Anzeigentarif: Nr. 28, gültig ab 1. Jänner 2012 Abo-Service: Tel: (01) 740 40-78 12, Fax: (01) 740 40-78 13, E-Mail: aboservice@wirtschaftsverlag.at Bankverbindungen: Inserate: Bank Austria Kto. 04240571200, BLZ: 11000, IBAN: AT511100004240571200, BIC: BKAUATWW Abos: Bank Austria Kto. 09523298900, BLZ: 11000, IBAN: AT171200009523298900, BIC: BKAUATWW, Nachdruck nur mit Genehmigung des Verlages. Für namentlich gezeichnete Beiträge ist der Autor verantwortlich. DVR: 0368491 Beteiligung Alleinige Gesellschafterin der Medizin Medien Austria GmbH (der Österreichischer Wirtschaftsverlag GmbH) ist die Süddeutscher Verlag Hüthig GmbH. Gesellschafter der Süddeutscher Verlag Hüthig GmbH sind die Süddeutscher Verlag GmbH mit 91,98 %, Holger Hüthig mit 7,02 %, Ruth Hüthig mit 0,45 %, Beatrice Hüthig mit 0,28 % und Sebastian Hüthig mit 0,28 %.


28//FORUM//MAI 2014

STREIFZÜGE

PLANGEMÄSSER BAUFORTSCHRITT BC: ANDREAS KOLARIK

In Kürze wird bei der Justizanstalt Salzburg von Poos Isensee BDA Architekten die Dachgleiche erreicht. Das Gebäude wird voraussichtlich ab Sommer 2015 den unzureichenden Altbestand am Rudolfsplatz ablösen. Bestehend aus vier Trakten weist es eine Fläche von 14.300 Quadratmetern auf und bietet Platz für 225 Häftlinge, welche künftig in Einzel- oder Doppelzellen mit je einem eigenem Nassraum untergebracht werden können. Einen hohen Anspruch an das Gebäude, stellen die BIG als Bauherr

JUSTIZANSTALT SALZBURG, PUCH/URSTEIN VON POOS ISENSEE BDA ARCHITEKTEN

und das Bundesministerium für Justiz als Mieter auch in Bezug auf die Nachhaltigkeit und streben eine Zertifizierung des Gebäudes als „klima:aktiv Haus“ an. Für geringen Energiebedarf sorgen die massiven Außenwände des kompakten Baukörpers und reduzierte Fensterflächen mit außenliegendem Sonnenschutz zur Vermeidung von sommerlicher Überhitzung. Die gewählten Haustechnik- und Energiesysteme ermöglichen einen nachhaltig kosten- und klimaschonenden Betrieb: Zum Beispiel erzeugt eine Photovoltaikanlage zusätzlich Strom, der Kühlbedarf wird über Brunnenwasser abgedeckt und die Wärmeversorgung erfolgt durch Anbindung an das lokale Fernwärmenetz und wird durch eine Wärmepumpenanlage unterstützt. Beim Lüftungssystem kommen Wärmerückgewinnungsanlagen, die Nutzung von Abwärme und kontrollierte Wohnraumlüftung zum Einsatz.

NEUE RÄUME FÜR ALTE MEISTER Dank Unterstützung des Hamburger UnternehECE PROJEKTMANAGEMENT G.M.B.H. & CO. KG

mers und Mäzens Alexander Otto, in Form einer 15-Millionen-Euro-Sachspende, wird die Hamburger Kunsthalle ab Herbst 2014 umfangreich modernisiert und optimiert. Zudem wird die Stadt das Depot der Kunsthalle sanieren und Teile des Außenbereiches umgestalten. Die Entwurfsplanung wurde von der Hamburger Kunsthalle, der ECE und den zuständigen Behörden gemeinsam entwickelt. Bei der architektonischen Gestaltung arbeiten die ECE-Architekten mit dem renommierten, externen Architekturbüro LH-Architekten zusammen. Leitidee DER NEU GESTALTETE HAUPTEINGANG IM GRÜNDUNGSBAU DER HAMBURGER KUNSTHALLE

des Projekts ist die Wiederbelebung des historischen, zentralen Haupteinganges im Gründungsbau, dessen repräsentatives Foyer und Treppenhaus modern und serviceorientiert umgestaltet wird. Die Präsentation der ständigen Sammlung soll durch eine Neugestaltung der Räume für die Alten Meister und das 19. Jahrhundert sowie durch ein besucherfreundliches Leitsystem ebenso eine substanzielle Verbesserung erfahren. Die Modernisierung soll im Herbst 2014 beginnen und im Frühjahr 2016 abgeschlossen werden. Die Kunsthalle bleibt während der Baumaßnahmen geöffnet.


GESELLSCHAFT

MAI 2014//FORUM//29

TREND-TALK IN GRAZ Die Neue Wiener Werkstätte und Creative Industries Styria luden im Rahmen des Designmonat Graz, am achten Mai zu einem spannenden Trend-Talk in den Bene-Showroom nach NEUE WIENER WERKSTÄTTE

Graz. Zusammen mit rund 50 Gästen aus dem Design-, Kulturund Architekturbereich wurde über das neue Thema des NWW Design Awards und über Megatrends, das Wohnen der Zukunft und Designklassiker philosophiert und diskutiert. Anlass für diese Kick-Off-Veranstaltung war die zweite Auflage des NWW Design Award, dem Designpreis für innovatives Einrichtungsdesign der Neuen Wiener Werkstatte, das dieses Jahr unter dem Motto „Antifragilität – Möbel AUFnutzen statt ABnutzen“ steht. Projekte können noch bis zum 1. August eingereicht werden.  

www-designaward.org

AXIS

HOLTER/MELBINGER

V.L.N.R.: ULRIKE WEISER (DIE PRESSE), EBERHARD SCHREMPF (CIS), CHRISTIANE VARGA (ZUKUNFTSINSTITUT), PETER SABLATNIG (BENE), KARIN POLZHOFER (NEUE WIENER WERKSTÄTTE), KAI STANIA (ARCHITEKT & DESIGNER)

NEUER HOLTER-STANDORT IN ZETTLING, ARCHITEKTUR: HERMANN EISENKÖCK UND ARCHITEKTURCONSULT ZT GMBH

THEMA DER INGENIEURWERKSTATT: DIE ZUKUNFT URBANER STRASSEN & PLÄTZE

BETRIEBSSTART

ON THE ROAD

Gemeinsam mit Kunden und Partnern feierte der Sanitär- und

Am 24. April trafen sich auf Einladung von AXIS Ingenieurleistun-

Heizungsgroßhändler Holter Anfang Mai die Eröffnung des neuen

gen 150 Auftraggeber, Partner, Verantwortliche und Interessierte,

Standortes in der Steiermark. Im Gemeindegebiet von Zettling,

Betroffene und Akteure, um auf einem vorübergehend gesperrten

zehn Kilometer südlich von Graz wurden eine Bäderausstellung,

Straßenabschnitt in Wien Erdberg, Visionen für Straßenplanungen

ein Logistikzentrum und ein Abholmarkt errichtet. Über 700 Gäste

zu spinnen und sich urbane Lebensräume zu überlegen, die allen

waren der Einladung zur Eröffnungsgala gefolgt, die ganz im

Spaß machen und nützen. Ziel der Ingenieurwerkstatt, die diesmal

Zeichen der bereits über 140-jährigen Firmengeschichte stand.

nicht in einen Eventtempel, sondern auf der Straße stattfand, war

„Mit dem neuen Standort eröffnen wir unsere sechste Bäde-

es, einen gedanklichen Leitfaden für „mehr“ zu finden: Mehr als

rausstellung und stehen ab sofort auch unseren Kunden und

nur eine Fußgängerzone, mehr als nur ein langweiliger Platz, mehr

Partnern im Süden Österreichs zur Verfügung“, freuen sich die

als nur das Decken eines Bedürfnisses – ohne Rücksicht auf

beiden Geschäftsführer, Jasmin Holter-Hofer und Michael Holter.

viele mögliche weitere Nutzungsmöglichkeiten. Unkonventionelle

Bei Führungen durch den mittlerweile elften Standort konnte die

Denkanstöße kamen unter anderem von spitzfindigen Experten

Bäderausstellung auf 2.000 Quadratmetern besichtigt werden.

wie Gustav Peichl, Willi Frötscher und Hermann Knoflacher.


30//FORUM//MAI 2014

BILDUNG

JOSEF HERFERT

DIE ERSTEN KÜRZLICH FERTIG GESTELLTEN WOHNEINHEITEN DER BAUMHAUS LODGE SCHREMS. ARCHITEKTUR: ANDREAS WENNING, BAUMRAUM.

VOM WOHNEN IN DEN BÄUMEN Wer hat nicht schon mal – wenigstens in Kindertagen – von einem kleinen Refugium in der lichten Höhe einer Baumkrone geträumt? Einer, der sich die Erfüllung eines solchen Traumes zur Aufgabe gemacht hat, ist der deutsche Architekt Andreas Wenning. Mit seinem Büro „baumraum“ schafft er Baumhäuser nach Wunsch, in unterschiedlichsten Höhen, Größen, Ausführungen und Ausstattungen.

TEXT: CHRISTINE MÜLLER


BILDUNG

O

MAI 2014//FORUM//31

b horizontal oder vertikal ausgerichtet, mit

über genutzt werden. Die Häuser sind mit Strom-, Wasser- und

einer oder mehreren Ebenen oder als komplett

Abwasseranschluss sowie Pellets-Einzelöfen zur Beheizung aus-

hängende Konstruktion – alles richtet sich nach

gestattet. In einen doppelwandigen Edelstahlkamin mit Isolierung

dem Wunsch des Auftraggebers und natürlich

wurden alle infrastrukturell notwendigen Leitungen eingefädelt.

nach den Möglichkeiten des zu bewohnenden

Vom niederösterreichischen Gastronomie-, Hotel- und Schiffs-

Baumes. Am 20. Juni gibt es schon mal die Möglichkeit

ausstatter Rupert Lorenz stammt die gesamte Innenausstattung.

im Rahmen der Besichtigungstour Orte vor Ort eines der

Astige Eiche kombiniert mit Massivholzplatten aus Fichte, die

umgesetzten Projekte, und zwar die Baumhaus Lodge Schrems,

mit Hartwachsöl und Weißpigment behandelt wurde, bestimmt

zu besichtigen

die Innenausstattung. Holz-Aluminiumfenster charakterisieren die puristischen Wohneinheiten ebenso wie die Verwendung von

IM EINKLANG MIT DER NATUR

Kunststein in den Bädern. Drei weitere Baumhäuser und vier

„Die meisten unserer Baumhäuser sind kleine Einheiten, ver-

Klippenhäuser sollen in den nächsten Jahren folgen.

gleichbar mit der Größe eines kleinen Wohnmobils“, sagt Wenning. Massivholzverschalt verfügen die so entstehenden Wohnobjekte wenn es die Anschlüsse auf dem in Frage kommenden Grundstück erlauben über alle üblichen Ausstattungsmerkmale von Elektrizität bis Sanitäreinrichtung. Bei der Errichtung gilt das Augenmerk dem schonenden Umgang mit den Bäumen und dem umgebenden Naturraum, denn auf Schrauben und Bolzen wird bei der Befestigung der Baumhäuser verzichtet, verwendet werden hingegen abgespannte Seilkonstruktionen. Um die Baumhäuser und Terrassen sicher und verletzungsfrei in den Bäumen zu verankern, kommen Stahlseile, die über hochbelastbare Textilgurte

ORTE VOR ORT: BAUMHAUS LODGE SCHREMS

Bauvisite Freitag, 20. Juni, 16:00 Uhr Treffpunkt: UnterWasserReich | Eingang, Moorbadstraße 4, 3943 Schrems Architektur: Andreas Wenning, baumraum, Bremen. www.baumraum.de Führung: Franz Steiner, Immobilienentwickler und Bauherr

an starken Ästen oder dem Stamm befestigt werden, zum Einsatz. Die Textilgurte, die ihren Ursprung in der Baumpflege haben, ermöglichen dem Baum Bewegungsfreiheit und behindern nicht Architekt: Daluz/González Architekten, Zürich

dessen Wachstum. Auch erlauben die Stahlseile, die Baumhauskonstruktion zügig zu errichten und zu justieren.

URLAUB IM GRÜNEN In einer solchen Konstruktion kann man im niederösterreichischen Schrems bereits probewohnen. Auf einem kleinen am östlichen Stadtrand der Stadt Schrems gelegenen Waldstück hat der Immobilienentwickler Franz Steiner nach einer erfolgten Umwidmung in Bauland – Sondergebiet Baumhäuser und Apartments – drei unterschiedlich konfigurierte Baumhäuser errichtet, die wie Hotelzimmer gemietet werden können. Das Turmhaus mit einer Platz und schließt mit einer Dachterrasse ab. Das Haus an der

Das ist architekpur by reynaers

Mauer sowie das Haus am Fundament sind jeweils mit knapp 18

Reynaers präsentiert die erste MINERGIE zertifizierte Aluminium-

Gesamthöhe von 17,5 Metern bietet auf zwei Ebenen 4 Personen

bis 20 Quadratmetern für zwei Personen konzipiert und verfügen auch über einen Balkon. Die aus Kreuzlagenholz mit Aluminiumverkleidung geformten Baukörper sind auf Stahlkonstuktionen zwischen den Bäumen montiert. Die in wechselnder Richtung gebürsteten Alu-Verbundplattten verleihen der äußeren Hülle aller drei Häuser, eine sehr charakteristische uneinheitliche Oberfläche, die je nach Einfallswinkel des Lichts in Gold- oder Silbertönen schillert. In ökologischer Holzbauweise aus Brettschichtplatten errichtet, können die Baumhäuser aufgrund des Wärmedämmwertes das ganze Jahr

Hebeschiebetüre: CP 5-LS. Und verlost 2 x 1 iPad Air! CP 155-LS ist architekpur by reynaers, weil es höchste MINERGIE-Standards mit den nachhaltigen Qualitäten von Aluminium, individuellen Designansprüchen und hochwertigsten Komforteigenschaften verbindet. Pur. Geradlinig. Mehr über CP 155-LS und Ihre iPad Air-Gewinnchance erfahren Sie unter: www.reynaers.at.

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TOGETHER FOR BETTER


BAUDOKUMENTATION

CHRISTIAN SCHELLANDER, KARL HEINZ PUTZ

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ERSTAUNLICHER RAUMKÜNSTLER Flexibilität ist das Zauberwort, um das sich das architektonische Konzept dieser Schulsporthalle des BG/BORG Graz Liebenau dreht und deren Namen „Blue Box“ sich auch durch die nähere Betrachtung seiner funktionalen Ausrichtung durchaus rasch als planerische Grundlage einer möglichst maximalen räumlichen Wandelbarkeit erschließt. TEXT: CHRISTINE MÜLLER


BAUDOKUMENTATION

MAI 2014//FORUM//33

DER FREI STEHENDE NEUE HALLENBAU FÜGT SICH ALS ERGÄNZENDES MODUL IN DEN BESTEHENDEN KOMPLEX EIN; SEIN EINPRÄGSAMES ERSCHEINUNGSBILD MACHT IHN ABER GLEICHZEITIG ZUM SELBSTBEWUSSTEN SOLITÄR.

PROJEKTDATEN BLUE BOX NEUBAU SPORTHALLE BG/BORG GRAZ LIEBENAU ORT Graz, Austria BAUHERR Bundesimmobilien GmbH NUTZER Stadt Graz ARCHITEKTUR UND GENERALPLANUNG Hofrichter-Ritter Architekten ZT GmbH, Graz Gernot Ritter, Veronika Hofrichter-Ritter, Wolfgang Reicht, Franz Stiegler-Hameter STATIK Peter Mandl ZT GmbH, Graz TECHNISCHE GEBÄUDEAUSSTATTUNG: Klauss/lps, Kindberg GESAMTE NUTZFLÄCHE: ca. 4.000 m2 FERTIGSTELLUNG: April 2014

E

igentlich kennt man den Begriff der „Blue Box“ oder des „Blue Screen“ ja aus Film und Fernsehen, denn diese Technik macht es möglich, Gegenstände oder Personen nachträglich vor einen Hintergrund, eine reale Landschaft oder eine computergenerierte Grafik zu platzieren, und so dem Betrachter räumliche Illusionen zu vermitteln, die oftmals sogar schwer von der Wirklichkeit zu unterschieden sind. Im Falle der kürzlich eröffneten Liebenauer Sporthalle widerspiegelt der Name aber perfekt die vom Bauherrn BIG geforderte Möglichkeit, in einem kompakten Bauwerk drei unterschiedliche Sportstätten und deren diverse Sportarten unter einem Dach aufzunehmen – und dabei sogar noch deren gleichzeitige Austragung zu gewährleisten.

DER AUSSENRAUM Das Planerteam des Grazer Büros Hofrichter-Ritter Architekten konzipierte hierfür einen frei stehenden Hallenbau, der sich als ergänzendes Modul in den Komplex bestehender Sport- und Schulbauten eingliedert, gleichzeitig aber durch sein doch einprägsames selbstbewusstes äußeres Erscheinungsbild ganz bewusst als Solitär wahrgenommen werden will – eine Geste, die nicht zuletzt auch durch die doch etwas ungewöhnliche Farbgebung, ein kräftig leuchtendes Blau Unterstützung findet. Blau gefasst präsentiert sich aber nicht nur die Gebäudehülle und der Boden der Freiflächen, denn die Farbe setzt sich an den Flächen im Inneren in unterschiedlicher Form an Wand oder Boden fort, unterstreicht so also eine gewisse Raumkontinuität im Übergang von Außen zu Innen. Die weißen, teils unterbrochenen Linien, die


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BAUDOKUMENTATION

am Boden die einzelnen Bahnen unterteilen, und an den Wänden weitergeführt werden, scheinen ein Oben und Unten, die Vertikale und Horizontale und die gewohnte Sicht des Raumes umzukehren und damit die Schwerkraft aufzuheben und die Sportler in ihren Leistungen gleichsam beflügeln zu wollen. Überhaupt ist die farbliche Einheit von Hallenbau inklusive aller für die Ausübung im Freien verlegten Kunststoffbodenbeläge ein wichtiges Schlüsselelement des städtebaulichen Planungskonzepts und markiert so auch gleich den Eingangsbereich zur Schule.

DER INNENRAUM

IM NIEDEREN VERBINDUNGSTRAKT UNTERGEBRACHT SIND DIE UMKLEIDEN UND OPTIMIERTEN SANITÄRRÄUME.

Die für die Austragung internationaler Wettbewerbe erforderliche Raumhöhe von 9 Metern erreichten die Architekten durch das Absenken des Fußbodens um 4 Meter unter Straßenniveau. Ein Kunstgriff, der es ermöglichte, die allgemeine Gebäudehöhe der umliegenden Bestandsbauten nicht zu überragen. Fassen kann die Anlage 300 Zuschauer plus sechs Rollstuhlplätze. Durch den Einbau von drei teleskopartig ausfahrbaren Tribünen kann die Kapazität jedoch um 264 Sitzplätze nach Bedarf auf insgesamt 566 Plätze erweitert werden. In einem niederen als Gelenk ausgelegten Verbindungstrakt, der die „alte“ Sporthalle mit dem Neubau verbindet, sind die Eingangsbereiche samt Foyer mit kleiner Buffetzone, sowie Garderoben und ergänzende Räume untergebracht. Die gemeinsame Nutzung der renovierten und optimierten Sanitärräume der Bestandshalle können somit nunmehr auch im Rahmen von externen Veranstaltungen außerhalb des Schulbetriebs genutzt werden. Um eine Blendung zu vermeiden, gelangt Tageslicht ausschließlich über Fenster an der Nordseite in das Hallen-


BAUDOKUMENTATION

innere. Lichtkuppeln erlauben außerdem nicht nur als Brandrauchentlüftung, sondern auch eine angenehme Belichtung der Gangflächen. Den Sportlern und deren Begleitern ist die Nutzung des Untergeschoßes vorbehalten. Lifte und Stiegen führen über einen Schmutzgang zu den Garderoben und Waschräumen, ebenso wie zu den Haustechnik- und Nebenräumen. Eine der drei Garderobeneinheiten mit jeweils zwei Umkleiden wurde behindertengerecht ausgelegt und mit einer entsprechenden Dusche ausgestattet. Ein Sanitätsraum und ein rollstuhlgerecht ausgeführtes WC zur zusätzlichen Nutzung durch Schüler wie Sportler während des Trainings ergänzen das vielfältige Raumangebot. Über den Saubergang gelangen die Sportler aus den Garderoben zur Sporthalle.

MAI 2014//FORUM//35

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FAHNENMASTEN SCHRANKENSYSTEME SPERRPFOSTEN AUTOMATISCHE POLLER TRANSPARENTANLAGEN

DER ZUGANG Die Gestaltung der Zugangsflächen folgt einem ganz speziellen Schema. So entschied man sich jeweils einerseits für eine strikte Trennung zwischen den Bereichen zur internen Nutzung durch die Schule selbst oder durch Schulfremde wie etwa externe Clubs, und andererseits durch Veranstaltungsbesucher oder Spieler. Externe Nutzer, Organisatoren und Spieler gelangen nun über die im Norden des Areals liegenden Laufbahnen und den nordöstlich angelegten Vorplatz in das Gebäude, sodass der bestehende Schulbau nicht betreten werden muss und der Lehrbetrieb störungsfrei ablaufen kann. Besucher von Veranstaltungen hingegen werden über den mittig gelegenen Haupteingang der Schule geführt. Multifunktionalität und Flexibilität sind die großen Dominanten dieses kompakt und übersichtlich gestalteten Baukörpers, der in seiner horizontalen Ausrichtung durch ein durchlaufendes und beleuchtbares Glasband in der Sockelzone dann trotz seines eindrucksvollen geschlossen wirkenden Volumens letztlich doch fast über dem Boden zu schweben scheint.

Automatisch versenkbarer Poller STEYR

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MULTIFUNKTIONALITÄT UND FLEXIBILITÄT BESTIMMEN DEN KOMPAKT UND ÜBERSICHTLICH GESTALTETEN BAUKÖRPER, DER JE NACH BEDARF DREITEILBAREN SPORTHALLE.

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36//FORUM//MAI 2014

AKUSTIKDECKE//FASSADE

AKUSTIKDECKE MIT K(L)ICK Die vor Kurzem in den Markt eingeführte Akustikdecke Ecophon Master™ Matrix besticht sowohl mit ihren akustischen als auch 3M

optischen Eigenschaften. Für große Flächen geeignet nutzt sie sowohl die Vorteile von Deckensegeln als auch von vollflächig verlegten Decken. Ihre Stärke liegt in der schnellen und einfachen Montage bei gleichzeitiger Präzision. Zentraler Aspekt dieses

ANWENDUNGSBEISPIEL HIETZINGER HAUPTSTRASSE – NACHHER

neuen Systems ist, dass die Paneele lediglich in die Unterkonstruktion eingeklickt werden. Dadurch erhält jeder Absorber schnell und einfach seine gewünschte und vor allem exakte Position. Das einfache Einklicken und Lösen mit dem Klickverbinder macht jedes einzelne Paneel demontierbar als wäre es eine Inspektionsluke. Der Zugang zur Rohdecke ist somit überall gegeben. Die Befestigungspunkte an der Rohdecke sind, im Gegensatz zu anderen Montagearten, bewusst reduziert, um gute Akustiklösungen auch Räumen mit aktivierten Betondecken zu ermöglichen. Die Klickverbindungen sorgen neben einfacher und schneller Monta-

3M ÖSTERREICH GMBH KRANICHBERGGASSE 4, A-1120 WIEN T: (01) 866 86-0 I: WWW.3M.COM/AT/AMD.

FOLIEREN STATT LACKIEREN

ge also auch für eine limitierte Anzahl von Befestigungspunkten

Anstatt die Fassadenteile eines Wohnhauses im Zuge der Reno-

an der Rohdecke. Es gibt kein nachträgliches Ausrichten und

vierung zu lackieren, entschied man sich für dessen Veredelung

durch Verwendung ausschließlich ganzer Paneele sind Anschnitte

mittels Folie. „Wir haben uns für die 3M DI-NOC Folien aus meh-

ebenso wie Abfall Geschichte.

reren Gründen entschieden: Sie sind ein optischer Blickfang und eine schnellere Lösung. Darüber hinaus bedeuten sie geringeren Aufwand und höhere Langlebigkeit“, begründet Silvya MetzgerPetz, Geschäftsleiterin bei MRG Metzger Realitäten Immobilienverwaltung und Gebäudemanagement GmbH (MRG) ihre Materialentscheidung. Die MRG war Projektauftraggeber bei der Fassadenrenovierung eines mehrstöckigen Wohnhauses auf der Hietzinger Hauptstraße. „Durch mehrmaliges Übermalen lösten sich Lackteile großflächig von der Metallfläche und blätterten ab“, beschreibt Günther Weninger, Geschäftsführer der Ambient Art Werbe GmbH, die Ausgangssituation, dessen Unternehmen für

ECOPHON

die Umsetzung des Projekts zuständig war. Fassaden bestimmen den ersten Eindruck eines Gebäudes zu deren Renovierung sollte daher nur höchste Produktqualität herangezogen werden. DIE AKUSTIKDECKE ECOPHON MASTER™ MATRIX BESTICHT SOWOHL DURCH IHRE AKUSTISCHEN ALS AUCH OPTISCHEN EIGENSCHAFTEN.

Nicht umsonst fiel damit die Wahl auf die 3M DI-NOC Fassadenverdelung. Die von 3M entwickelte Folie ist selbstklebend, wetterbeständig, formstabil und schmutzabweisend. Durch die spezielle Beschichtung bleibt die hochwertige Optik auf lange Sicht erhalten. Sie kann ohne aufwendige Demontage kann direkt

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auf der gereinigten Oberfläche bestehender Fassadenelemente angebracht werden. So kurz die Verklebungszeit ist, so lange ist schließlich die Wertbeständigkeit. 3M gibt seinen Kunden daher eine langfristige Gewährleistung von bis zu zehn Jahren, je nach Folie und Anwendung, auf die von autorisierten 3M Verarbeitern mit DI-NOC ausgeführten Fassadenveredelungen.


ABDICHTUNG

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P R O M OTI O N

FÜR ALLE SITUATIONEN Perfekten Schutz für nach oben offene Mauerteile, egal bei welchem Wetter, bietet Topclip, der universelle Stoßverbinder mit Dichtlippen zur regensicheren und formschönen Abdichtung.

Sehr viele Bauwerke im gewerblichen und privaten Bereich haben

bei extremen Temperaturschwankungen. Mit dem universellen

nach oben offene Mauerteile, die geschützt werden müssen.

Stoßverbinder Topclip können die verschiedensten Materialien

Topclip ist der universelle Stoßverbinder mit Dichtlippen zur re-

und Farbkombinationen für architektonisch ansprechende und

gensicheren und formschönen Abdichtung der Attika, Mauerbrüs-

formschöne Systemlösungen verwendet werden. Topclip garan-

tungen, Gartenmauern und ähnlichen Bauteilen. Die Abdeckung

tiert dabei eine absolut wasserdichte Abdeckung des Mauer-

mit Topclip ist nicht nur architektonisch ansprechend gestaltet, die

werks.

wahren Vorteile kommen erst bei Schlechtwetter zum Tragen. Die zwei vulkanisierten Dichtlippen auf beiden Seiten der Stoßfuge schmiegen sich beim Einhängen der Abdeckung an das Blech an und bilden eine sichere Barriere gegen Eindringen von Regen-

VIDEO 

wasser. Bei heftigen Gewittern mit Starkregen und Sturm kann es vorkommen, dass wenige Tropfen über den ersten Steg des U-Profils gepresst werden, aber der zweite Steg hält absolut dicht. Nachdem bei diesem System mit Topclip das Löten und Falzen der einzelnen Elemente nicht nötig ist, ermöglichen die offenen Stoßfugen absolute Bewegungsfreiheit des Blechmaterials selbst

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38//FORUM//MAI 2014

METALLFASSADEN//DRUCKTECHNIK

FASSADENSCHMIEDE MIT AUFWIND Die vor beinahe 70 Jahren in Attnang-Puchheim als GIG Fassaden GmbH gegründetete Metallbaubetrieb ist heute ein bewährtes Kompetenzzentrum für Fassadenbau und Projektmanagement. Markenzeichen der „Fassadenschmiede“ sind maßgeHP DEUTSCHLAND

schneiderte Fassaden. Seit Jahren ist GIG als Partner anspruchsvoller Architekten, Planer und Designer international tätig. Nach dem wirtschaftlich schwierigen Jahr 2013 und der strategischen Neuausrichtung im vergangenen Herbst befindet sich GIG wieder im Aufwind. Das „BP Building E“ im südenglischen Sunbury, in dem sich das „International Centre for Business and Technology“ des Ölmultis British Petrol befindet, ist nur eines von vier neuen

EINE NEUE PRODUKTKATEGORIE IM GROSSFORMATDRUCK: HP DESIGNJET Z6600

Aufträgen im Jahr 2014. Der Neubau wurde vom vielfach ausgezeichneten Architekturbüro Scott Brownrigg geplant. Für das rund 6,5 Millionen Euro teure Projekt setzte der Metallbaubetrieb eine aufwendigen Stahl- und Glasfassadenlösung um. Die Arbeiten sollen im Dezember 2014 abgeschlossen sein. Um weitere

HEWLETT-PACKARD GMBH WIENERBERGSTRASSE 41, A-1120 WIEN T: (01) 340 01 00-1000 I: WWW.HP.COM/AT

Neuaufträge handelt es sich außerdem beim Projekt „St. James’s (RUS) sowie das „LKT Landeskrankenhaus Thermenregion Ne-

ZUKUNFT LATEX

unkirchen“ (A). Mit dem „World Conservation and Exhibitions Cen-

Kürzlich stellte HP mit der neuen HP Latex 300 Druckerserie ein

tre“ (WCEC) des berühmten „British Museum“ in London hat GIG

neues Produkt vor und etabliert damit eine neue Produktkatego-

Ende März einen weiteren Großauftrag erfolgreich umgesetzt.

rie im Großformatdruck. Die Serie beschleunigt den Übergang

Market“ in London (UK), den „Hyundai Flagship Store“ in Moskau

von Solvent-Tinten zu HP Latex-Tinten und bietet ein komplettes Portfolio für Anbieter mit geringerem Produktionsvolumen – mit verschiedenen Preispunkten, Größen und Produktionskapazitäten. Die HP 831 Latex-Tinten bieten auf PVC- oder Vinylträgern eine ROGERS STIRK HARBOUR + PARTNERS

mit Hard-Solvent-Tinten vergleichbare kratzfeste Oberfläche, während der HP Latex Optimizer bei hohen Druckgeschwindigkeiten für optimale Qualität sorgt. Die HP Latex-Tinten der dritten Generation tragen außerdem zu einer gesünderen Arbeitsumgebung bei, da die Drucke geruchlos und komplett getrocknet aus dem Drucker laufen. Als Einstiegsmodell ermöglicht etwa der 54 Zoll HP Latex 310 Drucker auch bei begrenztem Platzangebot einen einfachen Betrieb. Er verbindet die Vorteile der HP LatexTechnologie mit besonders kompakten Abmessungen. Die für die ZU DEN NEUEN AUFTRÄGEN VON GIG IM JAHR 2014 ZÄHLT DAS „BP BUILDING E“ IM SÜDENGLISCHEN SUNBURY, IN DEM SICH DAS „INTERNATIONAL CENTRE FOR BUSINESS AND TECHNOLOGY“ DES ÖLMULTIS BRITISH PETROL BEFINDET.

Drucker HP Latex 310 und 330 optimierte, einfach zu nutzende SAi FlexiPRINT HP Basic Edition Raster Image Processor Software wird mit diesen Produkten im Paket angeboten. Zudem hat HP den neuen HP Designjet Z6600 Production Printer und den HP Designjet Z6800 Photo Production Printer präsentiert. Diese Modelle steigern die Produktivität, da sie im

GIG HOLDING GMBH INDUSTRIESTRASSE 30 A-4800 ATTNANG-PUCHHEIM T: (0 76 74) 60 20 E: OFFICE@GIG.AT I: WWW.GIG.AT

Vergleich zu HP Vorgängermodellen eine um bis zu 50 Prozent höhere Druckgeschwindigkeit bieten.


SCHLIESSTECHNIK//TROCKENBAU

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AUSGEZEICHNETES ALLROUNDTALENT Für die Vergabe des Universal Design Award 2014 begutachtete und testete die Expertenjury während der Munich Creative Business Week Ende Februar unter Vorsitz von Fritz Frenkler der Technischen Universität München die ausgewählten Einreichungen. Von 118 Einreichungen erhielten 13 den begehrten Award, darunter der Kettenantrieb Slimchain von Geze. Zu den entscheidenden Produktkriterien zählten für die Expertenjury die KNAUF

breite, flexible, einfache und intuitive Nutzung, Fehlertoleranz und Sicherheit oder auch Nachhaltigkeit und Ökologie. Der schlanke und kompakte Slimchain bietet Flexibilität – gepaart mit einem geradlinigen Design. Er lässt sich problemlos in die Fassade integrieren und an unterschiedliche Fenstergrößen und Öffnungs-

IM DIALOG MIT DER BELEUCHTUNG PLATZIERT, SCHAFFEN DIE RUNDEN DECKENSEGEL THERMATEX® SONIC ELEMENT EIN STYLISCHES AMBIENTE UND OPTIMALE RAUMAKUSTIK.

anforderungen anpassen. Zur Verfügung steht der Antrieb in den Hubvarianten 300, 500 und 800 Millimeter mit parametrierbaren Zwischenlängen. Die Montage erfolgt schnell und einfach mit dem Smart fix Montagesystem, denn der Antrieb lässt sich an den Konsolen „einclipsen“. Durch das demontierbare Anschlusskabel sind bauliche Anpassungen bei der Montage oder beim Tausch

KNAUF GESELLSCHAFT M.B.H. KNAUFSTRASSE 1, A-8940 WEISSENBACH B. LIEZEN T: (01) 50 567 E: SERVICE@KNAUF.AT I: WWW.KNAUF.AT

eines Antriebs kein Problem. Der Geze Kettenantrieb für RauchWärme-Abzug (RWA) und Lüftungstechnik wurde bereits mit dem „Plus X Award“ in den Kategorien „High Quality“ und „Funktionalität“ ausgezeichnet und für den German Design Award nominiert.

AKKUSTISCH NACHRÜSTEN Nachträgliche akustische Optimierung von Räume ist oft sehr aufwändig. Im Gegensatz zu einer abgehängten Decke können Deckensegel, Baffeln und Wandabsorber von Knauf AMF schnell und einfach nachgerüstet werden, vermeiden effizient unerwünschte Schallreflexionen im Raum und sind dabei wahre Designobjekte. Ihr spezielles Akustikvlies mit poröser Oberfläche ist optimal auf den Plattenkern abgestimmt. Großflächige, rechteckige Deckensegel wie Thermatex® Sonic Sky bestehen aus einem flexiblen selbsttragenden Rahmen, der mit einem variablen Abhängesystem schnell und einfach an der Decke befestigt wird. Besonders elegant wirken die konvex oder konkav geschwungenen in verschiedenen Farben erhältlichen Deckensegel Thermatex® Sonic arc, die dank filigraner Edelstahlseile in individuell ein-

GEZE

stellbarer Höhe schweben. Für besonders schallharte Räume sind AMF Baffeln geeignet. Die vertikal von der Decke abgehängten DER GEZE KETTENANTRIEB SLIMCHAIN PASST SICH FLEXIBEL UNTERSCHIEDLICHSTEN FENSTERSITUATIONEN AN.

rechteckigen Platten aus hochabsorbierendem Material sind beidseitig absorbierend, mindern den Geräuschpegel im Raum und verbessern so die Akustik. Eine besonders raffinierte Möglichkeit, die Akustik eines Raumes auch nachträglich schnell und einfach zu verbessern, ist der Einsatz von Wandabsorbern der AMF line.

GEZE AUSTRIA GMBH WIENER BUNDESSTRASSE 85, A-5300 HALLWANG T: (0 62 25) 871 80-0 E:AUSTRIA.AT@GEZE.COM I: WWW.GEZE.AT

Sie eignen sich zum Beispiel besonders für Besprechungsräume, in denen sie sowohl optisch als auch akustisch den Wohlfühlfaktor steigern. Die Wandpaneele absorbieren den Schall im Raum und vermeiden so störendes „Flattenecho“ zwischen parallelen Seitenwänden und sehen, mit individuell bedruckbarem Akustikvlies beschichtet, einem Wandbild zum Verwechseln ähnlich.


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GEWEBE//BESCHICHTUNGEN

GOLDENE ZEITEN FÜR FASSADEN Am Züricher Hauptbahnhof zeichnen die Schweizerischen Bundesbahnen SBB für das Großprojekt „Europaallee“ verantwortlich. Urbanes Wohnen, Studieren und Arbeiten, Einkaufen und Genießen für Menschen jeden Alters, verbunden mit einer nachhaltigen MUREXIN

Aufwertung des Areals und eine Interaktion mit den angrenzenden Stadtquartieren waren erklärte Ziele. In acht Etappen entsteht seit Anfang 2009 ein neuer Stadtteil. Für das Baufeld C zeichnet das Team Max Dudler, Zürich, Gigon/Guyer Architekten, Zürich und David Chipperfield, Berlin verantwortlich. Die vier Gebäudeteile des Ensembles verschränken sich wie Mühlenflügel ineinander

BEI DER DURCHFÜHRUNG VON BAUVORHABEN (IM BILD EINE SPORT EYBL FILIALE) IST MUREXIN KOMPETENTER PARTNER BEI DER KLEBE-, FLIESEN-, BAU- UND FARBTECHNIK – EBENSO WIE IM BEREICH ENERGY SAVING SYSTEM.

und bilden ein gemeinsames Organisationssystem. Dachterrassen und Einsprünge bei den Hoftoren gliedern den Komplex in differenzierte Baukörper, den mehrstöckige Fensterfronten mit einer Gesamtfläche von 6500 Quadratmetern prägen. In der Fassade des von Gigon/Guyer Architekten realisierten und an der Europaallee liegenden Bauteils kam in den vorgelagerten Glasfassadenelementen Sefar® Architecture Vision Gewebe, mit offenen Flächen zwischen 31 und 70 Prozent zum Einsatz. Alle Gewebe sind in einladenden warmen Goldtönen bedruckt. Der Effekt: faszinierende Lichtspiele ohne Einblick bei gleichzeitig optimaler Sicht nach außen, selbstverständlich mit allen Vorteilen reduzierter

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Sonnen- und Wärmeeinwirkung für ein angenehmes Raumklima,

Hochwertige umwelt- und anwendungsfreundliche Produkte

was sich letztendlich auch in der Energiebilanz positiv auswirkt.

aus den Bereichen Kleben, Verfliesen, Beschichten, Abdichten, Malen, Dämmen sowie Beton- und Estrichtechnik kennzeichnen die umweltschonende Produktion des heimischen Traditionsunternehmens Murexin. Nach mehr als 80 Jahren Erfahrung setzt man in der Produktentwicklung aber auch auf Qualität. Im Fokus steht die Reduktion der Lösemittel, denn der Gesundheitsschutz betrifft nicht nur die Herstellung sondern auch das Wohlergehen von Verarbeitern und Endnutzern. Nachhaltigkeit wird im Unternehmen nach einem „Drei-Säulen-Modell“ gelebt, ökologische, wirtschaftliche und soziale Aspekte stehen im Vordergrund,

STEFAN MÜLLER

nicht zuletzt auch der aktuelle Trend nach mehr Effizienz bei der Produktentwicklung. Murexin ist daher am Puls der Zeit, ökologisch innovativ, technisch einwandfrei, effizient; Die Produkte sind umweltfreundlich und einfach in der Verarbeitung. Als eines von GEWEBE IN EINLADENDEN WARMEN GOLDTÖNEN BILDEN DIE FASSADE DES GROSSPROJEKTS „EUROPAALLEE“ IN ZÜRICH

11 österreichischen Unternehmen erhielt Murexin für seine professionelle Personalentwicklung die renommierte Auszeichnung „Investors In People“; ein Beweis dafür, dass sich nachhaltige Personalentwicklung lohnt, in der ambitionierte Mitarbeiter Freude an

SEFAR AG HINTERBISSAUSTRASSE 12, CH-9410 HEIDEN T: (00 41 71) 898 57 00 E: INFO@SEFAR.DE I: WWW.SEFAR.COM

der Weiterentwicklung haben und so wesentlich zum Gesamterfolg beitragen. Ein faires und partnerschaftliches Miteinander mit Partnern und Mitarbeitern gewinnt gerade in unserer zunehmend komplexer und schneller werdenden Gesellschaft immer mehr an Bedeutung. Nachhaltigkeit ist beim Hersteller für hochwertige und anwendungsfreundliche Produkte nicht nur eine Worthülse.


HOLZBESCHICHTUNG//TROCKENBAU

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SCHÖNER EINKAUFEN GEHT NICHT! Die zahlreichen MPreis Supermärkte im Westen Österreichs sind bereits ein Stück Kultur und Identität. Jeder MPreis Supermarkt ist ein architektonisches „Gustostück“, jeweils individuell nach Maßgabe der umgebenden Natur gestaltet. Einer von Ihnen ist die Filiale in Schönwies in der Nähe von Imst, geplant von Felicitas Wolf und Wolfgang Juen, dem Schweizer Architektenduo Ventira. Die Lage des Baus inmitten des Inntals bildete die Ausgangsposition für die Überlegungen der Planer. „Unser Markenzeichen ist die Vielfalt der architektonischen Formensprache. Jeder Markt ist für den konkreten Ort erfunden und trotzdem als MPreis wiedererkennbar“, heißt es seitens des Unternehmens. Angesichts der Hochwassergefahr ruht der langestreckte Baukörper auf einem massiven Betonsockel. Der Holzlelementbau aus sägerauer Lärche mit doppeltem Satteldach nimmt Form und Silhouette des Bergmassivs auf und korrespondiert in Farbe und Material mit den traditionellen Stadeln der Umgebung. Die Lasur Pullex Silverwood

BAU GENIAL. LEICHTER BAUEN – BESSER WOHNEN PRATERSTRASSE 25A/13, A-1020 WIEN T: (01) 478 77 69 E: OFFICE@BAUGENIAL.AT I WWW.BAUGENIAL.AT

im Farbton Graualuminium von Adler Lacke verleiht dem Holz auf Lasur dringt tef in das Holz ein und eine natürliche Vergrauung

STÄRKER VERNETZT

erfolgt daher regelmäßig, ohne Flecken und Schäden. Das Holz

Eine neue Webseite der Interessensgruppe Bau.Genial soll helfen,

perfekte Weise die Anmutung natürlich vergrauten Holzes. Die

bleibt optisch naturbelassen und ist dennoch vor Witterungsschäden, Pilzen, Bläue und Insekten geschützt. „Wir haben uns für das Holz und diese Beschichtung entschieden, weil es ökologisch und nachhaltig ist, eine kurze Bauzeit ermöglicht und sich das Gebäude so dezent in den Naturraum einfügt“, erklärt Wolfgang Juen.

Planer, Architekten und Bauherren in den Bereichen des Leichtund Trockenbaus stärker zu vernetzen. Ob Einfamilienhaus, öffentliche Bauten, Hotel-, Gastronomieoder Gewerbegebäude: Die Referenzprojekte auf der neuen Bau. Genial Webseite illustrieren die Vielseitigkeit des Leicht- und Trockenbaus. Die Vernetzung aller Akteure zu erleichtern ist das erklärte Ziel. Auf einen Klick gelangt man zu einem Überblick über bevorstehende Events, erschienene Publikationen und erhält Informationen zu Playern der Branche. Mit der neuen Bau. Genial Webseite möchten wir all diejenigen erreichen, die mit dem Leicht- und Trockenbau beruflich zu tun haben“, sagt Bau. Genial-Geschäftsführer Stefan Vötter. „Wir sind überzeugt, dass die Zukunft von morgen der Leichtbau mit Holz- und Trockenbausystemen ist, und laden Planer, Architekten sowie Bauherren ein,

KATHRIN BINDER

sich und ihre Projekte kostenfrei zu präsentieren“, meint Vötter weiter. Die Webseite befindet sich noch in Aufbau und wurde mit einigen wenigen Projekten gestartet in der Zusammenarbeit mit Architekten, Planern und Bauherren soll sie aber kontinuierlich PERFEKT LASIERT MIT PULLEX SILVERWOOD VON ADLER LACKE DER ANMUTUNG NATÜRLICHER VERGRAUUNG – ABER OHNE UNSCHÖNE FLECKEN. DIE AUSGEFRÄSTEN BLUMEN ERINNERN AN BLÜHENDE BERGWIESEN.

ausgebaut und erweitert werden. Damit aber nicht genug, denn neben der neuen Webseite wurde erstmals der Bau.Genial-Preis für die Hotellerie ausgeschrieben. Bereits viele Architekten und Bauherren haben für die Planung von Hotelbauten die Vorteile des Leichtbaus genutzt und hervorragende Bauvorhaben realisiert. Nun sollen die Leistungen 2014

ADLER-WERK LACKFABRIK JOHANN BERGHOFER GMBH & CO KG BERGWERKSTR. 22, A-6130 SCHWAZ T: (0 52 42) 69 22 E: INFO@ADLER-LACKE.COM I: WWW.ADLER-LACKE.COM

erstmals auch durch einen Architekturpreis entsprechend gewürdigt werden. Alle Informationen zur Einreichung unter www.baugenial.at


TREFFEN DER WELTMARKTFÜHRER IN WIEN

Von den Besten lernen! Wir laden Sie ein, am Kongress der Weltmarktführer am 27. und 28. November in Wien teilzunehmen. In Österreich gibt es 165 Weltmarktführer, ihr Erfolg ist kein Zufall. Am Kongress sprechen sie über ihre Erfolgsgeheimnisse. Von unabhängigen Experten werden die Faktoren, die hinter diesen außerordentlichen Leistungen stehen, analysiert und an die Teilnehmer weitergegeben. Sie haben somit die Gelegenheit, von den Besten zu lernen! Weltmarktführer in Österreich Schönbrunn – Wien 27. und 28. November 2014

WWW.WELTMARKTFUEHRER.CO.AT

Forum E-Paper 05/14  

• Frauenpower: Goldener Löwe der Biennale für das Lebenswerk an Phyllis Lambert • Gemeinsamer Aufbruch: Das neue Design Labor des MAK • Ori...

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