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CSR-Maßnahmen • Optimierung des Energieverbrauchs • Kompensation des restlichen Energieaufwands durch CO2-Zertifikate • Vermeidung von langen Verkehrswegen • Ausschließliche Verwendung von ökologischen Farben

Wenn ich einmal groß bin … dann will ich einen spannenden Job. Das Herz der österreichischen Wirtschaft sind die Klein- und Mittelbetriebe. Sie schaffen neue Arbeitsplätze und bieten jungen Menschen die Chance, sich zu bewähren.

• Freie Arbeitszeitgestaltung der Mitarbeiter • Faire Entlohnung • Reduzierung der Lösemittelemmission durch Produkte

Mag. Erich Fenninger Bundesgeschäftsführer Volkshilfe Österreich

in der Malerei Herbsthofer – ganz im Gegensatz zum allgemeinen Bran­ chentrend – der Facharbeitermangel nicht spürbar ist. Gute Leute ste­ hen sogar Schlange, erklärt der Firmenchef. Lehrlinge bewerben sich beispielsweise zwei Jahre im Voraus.

Eine neue Zielgruppe ansprechen Das gute Image hat sich auch zur Kundschaft durchgesprochen. Man­ che Kunden kommen mittlerweile ganz gezielt zu ihm, berichtet der Ökomaler. Auf etwa zehn bis 15 Prozent schätzt Herbsthofer den Anteil der Kunden, die ganz bewusst ein nachhaltiges Konzept nachfragen. Die Kundenschicht ist jedenfalls vorhanden. Dennoch ist es im Bereich Handwerk und Gewerbe, vor allem bei KMU, nach wie vor schwierig, das Thema zu implementieren. Den Grund dafür sieht Herbsthofer haupt­ sächlich im Preis: „Die Leute fragen: ‚Was kostet das mehr?‘ Wenn ich im Jahr für zirka 10.000 Euro Zertifikate kaufe, um mich CO2-neutral zu stellen, ist das natürlich ein Kostenfaktor. Da haben die Kollegen oft schon genug gehört. Viele setzten eben nur auf Kunden, die über den billigsten Preis kaufen. 80 Prozent meiner Kollegen müssen über den billigsten Preis verkaufen.“ Das muss Herbsthofer nicht. Klarerweise muss aber auch er seinen CSR-Vorzeigebetrieb nach ökonomischen Aspekten führen. Eine Her­ ausforderung, da sich der bewusste Umgang mit Mensch und Natur natürlich auch im höheren Preis niederschlägt. Hannes Herbsthofer bringt es auf den Punkt: „Wir können nie Billiganbieter sein, das geht sich nicht aus.“ Eine Konsequenz daraus: Der Malerbetrieb nimmt an keinen Ausschreibungen mehr teil. Den Wegfall mancher Aufträge könne man aber mit der Zunahme der ökoorientierten Kundenschicht auffangen, sagt Herbsthofer. Vor allem die Anerkennung in Form von Auszeichnungen habe einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, entspre­ chend angenommen zu werden. „Am Anfang ist man nur ein Ökofuzzi und ein Spinner. Durch die Anerkennung in Form von Auszeichnungen ist es aber leichter geworden, uns zu vermarkten.“

Solche Chancen braucht es, damit aus armutsgefährdeten Kindern die erfolgreichen Erwachsenen von morgen werden. Es ist möglich, wenn wir uns gemeinsam anstrengen. Das duale Ausbildungssystem, um das uns viele in Europa beneiden, ist dabei ein wichtiger Faktor. Jedem Kind alle Chancen, das ist auch uns in der Volkshilfe ein großes Anliegen. Die Volkshilfe unterstützt von Armut betroffene Familien auf vielfältige Weise mit Arbeitsprojekten, Beratungsstellen, Wohnprojekten und vielem mehr. Dafür bitten wir Sie um Ihre Unterstützung. Bitte nützen Sie beiliegende Zahlungsanweisung – und spenden Sie Kindern Zukunft. DANKE.

Volkshilfe Solidarität 1010 Wien, Auerspergstraße 4 SMS-Spenden: 0676/800 70 80 Spenden: PSK IBAN AT77 6000 0000 0174 0400 BIC OPSKATWW

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Die Wirtschaft 12/14  

die Wirtschaft, Wirtschaftsverlag, Stefan Strzyzowski, Daniel Nutz, Unternehmensführung, Harald Koisser, Nachhaltigkeit

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