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02 2014 Das österreichische Fachmagazin für Boden, Wand und Decke

Rückschau MESSENACHBERICHTE AUSTRO-FARBE UND

P.b.b. Verlagspostamt: 2340 Mödling, Zul.-Nr. GZ 07Z037211M, Postnummer: 02

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IM TREND FASSADENGESTALTUNG « IM FOKUS HEIMISCHE KMU « IM KOMMEN INNENDÄMMUNG «


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EDITORIAL & IMPRESSUM

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ein Name ist Diana Danbauer und ich bin die neue leitende Redakteurin der color. Vielleicht haben Sie mich sogar schon einmal gesehen oder meinen Namen unter einem Artikel gelesen. Denn ich bin bereits seit 2007 im Österreichischen Wirtschaftsverlag als Redakteurin tätig, bisher hauptsächlich bei der Bauzeitung. Nun bin ich nach zwei Jahren Karenz in den Verlag zurückgekehrt und habe die schöne Aufgabe, die inhaltliche Gestaltung des Magazins zu leiten. Meine primäre Zielsetzung ist es, den hohen qualitativen Standard der color auch weiterhin in ähnlich charmanter und kompetenter Weise aufrechthalten zu können. Mit dieser Ausgabe halten Sie ein Heft in Händen, das teilweise noch von meinem Vorgänger Dominique Platz entworfen wurde. So erwartet Sie auf den nächsten Seiten in gewohnt professioneller Weise eine gute Mischung aus Anwendungsbericht, Branchenüberblick und Produktneuheiten. In der aktuellen Coverstory etwa beschreibt Rafael Raaber die komplexen Überlegungen, die notwendig sind, um bei Planung, Entwurf und Realisierung einer erfolgreichen Fassadengestaltung alle Möglichkeiten auszuschöpfen. Vom Kundenwunsch über die technischen Aspekte bis hin zu Standort und Zweck des Gebäudes sind vielerlei Aspekte zu beachten. Mithilfe einer Checklist,

IMPRESSUM & OFFENLEGUNG color – Das österreichische Fachmagazin für Boden, Wand und Decke Herausgeber, Medieninhaber und Verleger: Österreichischer Wirtschaftsverlag GmbH, Grünbergstraße 15, 1120 Wien, T 01/546 64-0, www.wirtschaftsverlag.at, www.colorzeitung.at Chefredakteur: Stefan Böck, DW 380, s.boeck@wirtschaftsverlag.at Leitende Redakteurin: Mag. Diana Danbauer, DW 343, d.danbauer@wirtschaftsverlag.at Mitarbeiter dieser Ausgabe: Dr. Walter Bornett, Dr. Georg Kantner, Mag. Dominique Platz, Rafael Raaber, Sabine Skarpil-Zauner, MAS

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inklusive einem Beispiel einer Fassaden-Bestandsaufnahme soll gezeigt werden, wie es gelingen kann. Für alle, die es nicht zu den diesjährigen Messen „austro-farbe“ oder „Wohnen & Interieur“ geschafft haben, bieten wir einen großzügigen Rückblick auf die Branchentreffs und Innovationen. Selbstverständlich sind auch all jene Leser und Leserinnen, die bereits dabei waren, eingeladen, einen Blick zurück zu machen. Mit welchen Risiken sich die heimischen KMU herumschlagen und wie sie sich dagegen wappnen, lesen Sie ab Seite 38. Da stellen wir Ihnen die aktuelle Studie des FH Campus 02 und der Unternehmensberatung Risk Experts vor. Abschließend bieten wir Ihnen noch ein Interview, das sich mit dem Thema „Dämmen“ beschäftigt. Rainer Haug, Geschäftsführer der epasit GmbH Spezialbaustoffe, erklärt, warum er mit seinem Unternehmen seit über 30 Jahren erfolgreich ist. Der Pionier der Innendämmung wurde lange kritisiert, heute liegt die Methode im Trend. Ich freue mich auf eine spannende Zusammenarbeit und einen regen Austausch.

Foto: Interfoto

Wenn ich mich kurz vorstellen darf,

Diana Danbauer d.danbauer@wirtschaftsverlag.at

Diana Danbauer

Coverfoto: Messeimpressionen der Wohnen & Interieur 2014. Foto: Reed Exhibitions Messe Wien/www.christian-husar.com

Artdirektion, Grafik: butjabutja - multicross­ media, Inh. Cecile M. Lederer, 1140 Wien Geschäftsführung: Thomas Zembacher Ressortleitung Verlagsbereich Bau: Kersten Viehmann, DW 320, k.viehmann@wirtschaftsverlag.at Gesamtverkaufsleitung: Franz-Michael Seidl, DW 240, f.seidl@wirtschaftsverlag.at Anzeigen- und Medienberatung: Gabriela Korpitsch, DW 244, g.korpitsch@wirtschaftsverlag.at, Benedikt Wagesreiter, DW 253, b.wagesreiter@wirtschaftsverlag.at Anzeigenservice: Renate Weber, DW 482, r.weber@wirtschaftsverlag.at

Anzeigenrepräsentanz für OÖ: Gerhard Weberberger, Kleinwört 8, 4030 Linz, T 0732/31 50 29-42, g.weberberger@wirtschaftsverlag.at Hersteller: Friedrich VDV, Vereinigte Druckereien- und Verlags-GmbH & CO KG, 4020 Linz, Zamenhofstraße 43–45, www.friedrichvdv.com Marketing: Paul Kampusch, DW 130 Beteiligung: Alleinige Gesellschafterin der Medizin Medien Austria GmbH (der Österreichischer Wirtschaftsverlag GmbH) ist die Süddeutscher Verlag Hüthig GmbH. Gesellschafter der Süddeutscher Verlag Hüthig GmbH sind die Süddeutscher Verlag GmbH mit 91,98 %, Herr Holger Hüthig

mit 7,02 %, Frau Ruth Hüthig mit 0,45 %, Frau Beatrice Hüthig mit 0,28 % und Herr Sebastian Hüthig mit 0,28 %. Anzeigenpreisliste: Nummer 6, Jänner 2014 ­Erscheinungsweise: zweimonatlich Aboservice: Aboservice Österreichischer Wirtschaftsverlag, Simmeringer Hauptstraße 24, 1110 Wien, T 01/361 70 70-570, F 01/361 70 70-9570, aboservice@wirtschaftsverlag.at Jahres­bezugspreis: 50 Euro (Inland); Abonnements, die nicht einen Monat vor Ablauf des Bezugsjahres storniert werden, laufen weiter.

AUS DER REDAKTION «


INHALT

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20 08

28

08 MODERN

28 TRENDIG

38 RISKANT

20 FACHLICH

33 SICHTBAR

44 BEWÄHRT

Planen und Entwerfen von Fassaden bedarf vieler Aspekte, um ein erfolgreiches Projekt zu gestalten. Standort, Lage und Zeitgeist sind nur einige wenige Komponenten, die es zu berücksichtigen gilt. «

Einen neuen Besucherrekord konnte die diesjährige Fachmesse in Wieselburg verzeichnen. Darüber freuen sich Veranstalter und Aussteller gleichermaßen. So startet man positiv ins neue Geschäftsjahr. «

» IM ÜBERBLICK

Die Wohnen & Interieur dient als Trend- und Informationsplattform nicht nur für Endverbraucher. Auch Planer und Raumausstatter kommen hier auf ihre Kosten, wenn es darum geht, am Puls der Zeit zu sein. «

Sabine Skarpil-Zauner erklärt im Gründerservice, wie Sie sich als Unternehmen für Ihre Kunden sichtbar machen. Denn auch die beste Idee nützt nichts, wenn keiner etwas davon weiß. «

KMU haben es nicht leicht. Wenn dann auch noch unvorhergesehene Katastrophen eintreffen, sind sie sehr schnell an der Existenzgrenze. Rechtzeitiges Risikomanagement kann davor schützen. «

Rainer Haug, Geschäftsführer der epasit GmbH, erklärt im Interview, warum er seit über 30 Jahren erfolgreich ist. Der Pionier der Innendämmung wurde lange kritisiert, heute liegt die Methode im Trend. «

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Fotos: Junge Wirtschaft; Gabriela Korpitsch; Claus Dick, Märklin Magazin; Reed Exhibitions Messe Wien/www.christian-husar.com; thinkstock.com; sto;

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INHALT

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EXKLUSIVE

OBERFLÄCHEN FÜR INNEN UND AUSSEN

33 PHOTOVISION

RUBRIKEN

06 Aktuelles 08 Fassadengestaltung 14 Boden & Belag 16 Unternehmen 18 Malerei & Anstrich 26 Tapete & Textil 33 Gründerservice 38 KMU 44 Interview

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IM ÜBERBLICK «

Sie möchten ein Kunstwerk oder eine überdimensionale Werbebotschaft in Innenräumen oder auf Fassaden applizieren? Ihre Phantasie und Kreativität entscheiden. Die Grenze bestimmen nur Sie allein.


AKTUELLES GASTKOMMENTAR

Als ZVÖ helfen Unternehmen, Unfälle zu vermeiden In Österreich gab es 2012 fast 50.000 Verkehrsunfälle, über 500 endeten tödlich. Diese Zahl ist eindeutig zu hoch! Zumal viele Unfälle durch entsprechende Verkehrssicherheitsmaßnahmen vermeidbar wären. Erfreulicherweise sieht das auch das BMVIT so und will Österreich bis 2020 unter die fünf besten Länder Europas in Sachen Verkehrssicherheit bringen. Hubert Culik Präsident ZVÖ Neben den Gesetzgebern und der www.zvoe.at Polizei sind es in Österreich die Verkehrsclubs, die Forschungsgesellschaft Straße-Schiene-Verkehr, die IG Straße, das Kuratorium für Verkehrssicherheit sowie die heimischen Fachbetriebe, die sich um das Thema Verkehrssicherheit kümmern. Das Problem dabei: Jedes Unternehmen „kocht sein eigenes Süppchen“. Einen Zusammenschluss der Betriebe unterschiedlicher Branchen gab es bis dato nicht, Fachkompetenzen und Know-how wurden nicht gebündelt. Die Schweiz zeigt, dass es auch anders geht: Seit einigen Jahren arbeiten dort die Straßenausstatter als Sistra (Schweizerischer Fachverband für Sicherheit auf Straßen) mit großem Erfolg zusammen. Die Sistra ist in der Schweiz der Ansprechpartner für Straßenhalter in Sachen Verkehrssicherheit. Sie kennt die Gesetze und Normen sowie die infrage kommenden Produkte. Haftungsprobleme für Straßenhalter durch nicht normgerechte Produkte gehören damit der Vergangenheit an. Dem Schweizer Beispiel folgend haben sich A ­ nfang des Jahres 20 Straßenmarkierungsunternehmen, Entwickler von Verkehrsleit- und Fahrzeugrückhaltesystemen, Straßenverkehrszeichen- und Materialhersteller, Verkehrsclubs, Interessenvertretungen im Bereich Sicherheit Straße sowie Ziviltechniker und -ingenieure zum ZVÖ – Zentrum Verkehrssicherheit Österreich zusammengeschlossen. Dadurch können in Österreich erstmals branchenübergreifend maßgeschneiderte Lösungen für mehr Verkehrssicherheit als praktische Ergänzung zu und in Kooperation mit bestehenden Behörden, Ämtern, Forschungs- und Zulassungsstellen angeboten werden. Das ZVÖ soll für die Straßenhalter der Ansprechpartner sein, wenn es um die Sicherheit auf unseren Straßen geht. Denn: Im ZVÖ ist das gesamte Wissen der heimischen Unternehmen für die Auftraggeber abrufbar. Im ersten Schritt werden wir als ZVÖ den Unternehmen dabei helfen, bereits fertige Lösungen auf die Straße zu bringen. Im nächsten Schritt werden sich die Betriebe vernetzen und für konkrete Probleme umfassende branchenübergreifende Lösungen entwickeln. Damit wird das ZVÖ in Zukunft wesentlich zur Verkehrssicherheit auf Österreichs Straßen beitragen und helfen, Personenund Sachschäden zu verhindern!

» AUS DER BRANCHE

Foto: Baumit

Foto: ZVÖ

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» IDEEN MIT ZUKUNFT

Seit 15 Jahren präsentiert Baumit „Ideen mit Zukunft“. Der Slogan hat auch heuer im Rahmen der Energiesparmesse in Wels nichts an Aktualität eingebüßt: Nanopor photokat, der erste biozidfreie Fassadenputz, der sich mittels Licht von selbst reinigt, und IonitSpachtel, die gesunde Raumluft leistbar macht, sind die BaumitTop-Innovationen des Jahres 2014. Zudem bietet Baumit den neuen Serviceschwerpunkt: Farbmuster zum Mitnehmen. Das Baumit Fassadenzentrum in Marchtrenk und das Baumit Baustoffzentrum in Hallein präsentieren ab sofort jeden Nachmittag mit Baumit Life das größte Farbsystem für die Fassade. Kunden bekommen hier nicht nur eine professionelle Farbberatung, sondern können aus 888 Putzmustern wählen und die Produkte gleich mit nach Hause nehmen.

» BRILLUX FEIERT ERÖFFNUNG DER NEUEN NIEDERLASSUNG Mit einer großen Feier eröffnete Brillux am 24. Jänner die vierte Niederlassung in Österreich. Ab sofort heißt es auch in der Richard-Strauss-Straße 10 in Wien: „… mehr als Farbe“. Über 150 Gäste folgten der Einladung, darunter der Bundesinnungsmeister, sein Stellvertreter aus Wien, zahlreiche Landesinnungsmeister sowie die Lehrlingswarte Österreichs.

» MODELLE FÜR DEN MITTELSTAND

Am 14. Mai 2014 veranstaltet der Österreichische Wirtschaftsverlag in Kooperation mit der KMU Forschung Austria (KMFA) die erste „KMU Tagung“. Zum Thema „Zukunftsmodelle für Ihren Erfolg“ treffen dabei in Wien Führungskräfte von kleinen und mittleren Unternehmen zum Erfahrungsaustausch zusammen. Als zentraler Aspekt wird auch sozial verantwortungsvolles Wirtschaften behandelt. In den Expertendiskussionen geht es um strategische Ansätze, wie etwa die Auswirkung von Nachhaltigkeit auf Marktposition, Produktentwicklung, Materialkreisläufe, Finanzierung und Beschäftigte. Anhand von Best-Practice-Beispielen zeigen Unternehmen, wie sie sich durch nachhaltiges Wirtschaften erfolgreich etablieren konnten. Die Studie „Nachhaltiges Wirtschaften – Ein Erfolgsrezept für KMU?“ ist eigens für die KMU Tagung erstellt worden und zeigt konkrete Chancen auf, wie heimische Unternehmen vom Thema Nachhaltigkeit profitieren können. In seiner Keynote referiert KMFA-Direktor Walter Bornett über die Bedeutung der kleinen und mittleren Unternehmen für die österreichische Wirtschaft. Mithilfe einer EventApp (und auch per Fragebögen) können und sollen die Teilnehmer während der Veranstaltung direkt an einem Forderungskatalog mitarbeiten, der live erstellt und anschließend an die Regierung übergeben wird. www.kmu-tagung.at

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AKTUELLES

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» WIRTSCHAFTSFAKTOR SONNENSCHUTZ

Dynamischer Sonnenschutz ist maßgeblich für den Gesamtenergiebedarf, den Wohnkomfort und die Versorgung mit Tageslicht in Gebäuden verantwortlich. Darüber hinaus trägt er wesentlich zur Wertschöpfung der österreichischen Wirtschaft bei. Die Branche der heimischen Sonnenschutzindustrie entwickelt sich gut. Während vor einigen Jahren für den Kunden lediglich interessant war, ob man sich für Markise mit oder ohne Volant entscheidet oder welche Farbe der Rollladen haben soll, sind heute Themen wie Energieeffizienz, thermischer Komfort, Sicherheit und Umweltschutz von zentraler Bedeutung. Die Sonnenschutzbranche hat dafür viele Lösungen parat und zählt daher in der Branche zu den Gewinnern. Das zeigt sich auch in der Statistik. 2013 fertigten die Mitgliedsbetriebe des Bundesver-

So verteilen sich produzierte Mengen und der Umsatz auf die einzelnen Produktgruppen. bandes Sonnenschutztechnik insgesamt 811.00 Einheiten Sonnen- und Insektenschutz an. Damit beträgt der mengenmäßige Anteil der BVST-Mitglieder am Gesamtmarkt ca. 75 Prozent. Johann Gerstmann, Sprecher des Bundesverbandes Sonnenschutztechnik: „Das sichert 1651 heimische Arbeitsplätze in der Industrie und etwa das Fünffache an Green Jobs in den nachgelagerten Dienstleistungsbereichen mit einem Gesamtumsatz jenseits der 1-Milliarden-Euro-Grenze.“

» LANDESLEHRLINGSWETTBEWERB DER LACKIERER

Klimabewusst bauen: mit der CO2-neutralen Produktlinie von Sto Nähere Informationen auf sto.at

Fotos: WKS; Bundesverband Sonnenschutztechnik

Erfolgreicher Nachwuchs beim Lehrlingswettbewerb in Salzburg „Seid’s stolz auf euern Beruf“, mit diesen Worten begrüßte Bundesinnungsmeister Erwin Wieland die Mitwirkenden am diesjährigen Lackiertechnik-Landeslehrlingswettbewerb an der LBS 1 in Salzburg. Die Teilnehmer fertigten in rund 100 Arbeitsstunden vier Werkstücke wie eine Fahrzeugtür mit einlackiertem Zierstreifen, eine Musterplatte mit ausgewählten Schablonen- und Sondertechniken, ein Design auf einem Gebrauchsgegenstand freier Wahl sowie die Projektmappe. Nach Bewertung durch eine achtköpfige Jury fand die Prämierung statt. Platz 1: Fatih Demirbilek von der Firma Liebherr-Werk Bischofshofen GmbH, Platz 2: Christoph Aigner von der Firma Lackierzentrum Unger in Thalgau, Platz 3: Tamara Scheriau von der Firma Inter-Porsche, Tirol.

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AUS DER BRANCHE «


FASSADENGESTALTUNG

Planen und entwerfen Die Fassade prägt das Gesicht von Stadt und Dorf. Sie ist die Visitenkarte eines Hauses. Ihre Farb­ gestaltung ist nicht nur privat, sondern auch öffentlich. Wer ein Haus von außen gestalten will, der ­gestaltet auch für andere das Umfeld. Einige Gestaltungen werden als schön, andere d ­ agegen als Rafael Raaber unpassend empfunden.

D

ie gekonnte farbige Gestaltung von Häusern entsteht nicht willkürlich, sondern im Dialog, durch Kommunikation und Kooperation zwischen Kundschaft und Malermeister. Die Gestaltung einer Fassade erfordert das Achten der Kundenwünsche, die Bauwerkanalyse, ein gutes Farbempfinden, das Achten der Nachbarhäuser, die vorhandenen Baustoffe und die Fassadenelemente. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen in Zusammenarbeit mit Brillux, Sto, Synthesa, Pittoresk Malerei und Anstrich GmbH aus Schwechat und Christian Strobl GmbH aus St. Johann im Pongau, wie ein Farbkonzept für eine Fassade gelingt.

» COVERSTORY

DER KUNDENWUNSCH Claudia Pritz von der Sto Ges. m. b. H. erklärt den ersten Schritt zur Erstellung eines Farbkonzepts für eine Hausfassade: „Im ersten Schritt wird der Kundenwunsch aufgenommen. Je nachdem, wie konkret dieser schon formuliert wird, wird das Farbkonzept auf die Kundenwünsche aufgebaut. Sollte der Kunde keine konkrete Vorstellung haben, erfolgt ein Beratungsgespräch.“ In das Beratungsgespräch fließen auch die psychologischen Bedingungen für ein Farbkonzept ein. Der Kunde äußert seinen Wunsch für einen Farbton oder Farbtöne und nennt die Materialien, die er bevorzugt. Die Aufgabe des

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Fotos: Sto

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FASSADENGESTALTUNG

Malermeisters ist es, anhand von Beispielen die Wirkung der Farben zu erklären und zu visualisieren. Der Kundschaft muss deutlich gezeigt werden, wie die ausgesuchte Farbe nicht im Kleinformat, sondern auf dem ganzen Haus wirkt. Im nächsten Schritt geht es um die technischen Aspekte. TECHNISCHE ASPEKTE Die Fassade unseres Hauses benötigt wie unser eigenes Gesicht Pflege und Zuneigung. Je nach aufgebrachter Fassadenbeschichtung muss in regelmäßigen Abständen ein neuer Anstrich aufgetragen werden. Der Malermeister muss sich vor Ort notieren, ob es sich bei dem Haus um einen Neubau oder Altbau handelt und welche Untergründe – zum Beispiel Putz, Holz, Beton, Aluminium, Naturstein – vorhanden sind. Erst dann kann er die passenden Werkstoffe auf die Untergründe abstimmen. Auch Markus Milacek von der Pittoresk Malerei und Anstrich GmbH sieht es bei der Entscheidung für ein geeignetes Fassadensystem so: „Bei den Fassadenbeschichtungen gibt es verschiedene Systeme, die auf den Untergrund der Hausfassade abgestimmt werden müssen.“ Die vorhandenen Untergründe an der Hausfassade spielen eine wichtige Rolle in der Entwicklung eines

Professionelle Farbgestaltung mithilfe moderner IT-Lösungen hilft den Professionisten ebenso wie den Kunden, um zu einem erfolgreichen Ergebnis zu kommen.

Die farbige Gestaltung von Häusern entsteht im Dialog, durch Kommunikation und Kooperation zwischen Kundschaft und Malermeister.

Farbkonzepts. Dieser Ansicht ist auch Claudia Pritz von Sto: „ Die vorhandenen Untergründe sind wichtig, auch für die Farbigkeit des Hauses in Bezug auf Hellbezugswerte oder Tönbarkeit des geplanten Materials.“ Somit fließen auch Grundkenntnisse aus dem Teilbereich Optik der Physik in die Konzeption mit ein. Um die richtige Fassadenfarbe zu finden, müssen die Kundenwünsche, Untergrund, Belastung, Baukonstruktion, Farbton, Verwendung, Werkzeuge, Geräte, Produktart, Produktkosten, Witterungsbelastung, Umgebung und andere Einflüsse auf das Bauwerk beachtet werden. Anu Marita Brandstädter von Synthesa: „Bei der Erstellung eines Farbkonzepts sind Checklisten sehr hilfreich. Eine Checkliste oder Bestandsauf-

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COVERSTORY «

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FASSADENGESTALTUNG

nahme hilft, all die Faktoren, die beachtet werden sollen, zusammenzufassen und die Vorgaben geordnet abzuarbeiten und gezielt zu dem gewünschten Ergebnis zu gelangen.“ Eine Bestandsaufnahme umfasst folgende Punkte:

Die Gestaltung einer Fassade erfordert eine Vielzahl von Aspekten, wie etwa die Beachtung vorhandener Baustoffe und der Fassadenelemente.

BAUSTIL DES HAUSES Die Architektur eines Hauses wird durch seine Bauzeit bestimmt. Bauherren von modernen Häusern sind normalerweise nicht an irgendeine Farbgebung gebunden, es sei denn, für die Siedlung oder für den Stadtteil, wo das Haus steht, ist eine bestimmte Farbe vorgeschrieben. Ganz anders sieht es bei historischen Häusern, wie zum Beispiel in der Salzburger Altstadt oder in der Wiener Altstadt, aus. Die Farben ihrer Entstehungszeit bestimmen die Farbgebung. Markus Milacek von der Pittoresk Malerei und Anstrich GmbH bestätigt: „Bei manchen Grundsystemen, vor allem im Denkmalschutz, sind den Pigmenten Grenzen gesetzt und nicht jeder Farbton ist möglich.“ Bei der Renovierung von denkmalgeschützten Häusern arbeitet der Malermeister mit der Denkmalschutzbehörde zusammen. DER STANDORT Häuser stehen an unterschiedlichen Standorten. Die Umgebung spielt bei der Gestaltung eines Hauses eine wichtige Rolle und beeinflusst diese. Ein Bauwerk in der Stadtmitte erhält eine andere

» COVERSTORY

Gestaltung als ein Gasthof in den Bergen oder ein Haus am See. DIE VERWENDUNG DES HAUSES – DER ZWECK Bauwerke wie Privathäuser, Hochhäuser, Bankgebäude, Kindergärten, Industriebauten, Schulen, Rathäuser, Verwaltungsgebäude, Kinos, Kirchen, Theatergebäude, Museen, Sporthallen, Kaufhäuser, Landratsämter, Rathäuser, Bahnhofsgebäude und so weiter haben verschiedene architektonische Elemente und je eine andere Betonung in der Gestaltung entsprechend ihrer Funktion. DIE ART DES HAUSES Nicht zu vergessen ist, dass in der Gestaltung einer Hausfassade auch die Art des Bauwerks einbezogen werden muss. Privathäuser werden anders gestaltet als Reihenhäuser oder Hochhäuser. Ein Kindergartengebäude erhält einen anderen Farbton als ein Bankgebäude oder ein Bahnhofsgebäude. Genauso wie ein Bauernhaus anders gestaltet wird als ein Versicherungsgebäude. DIE UNABÄNDERBAREN FARBTÖNE DES BAUWERKS Die Farbgestaltung eines Hauses umfasst auch die vorhandenen Farbtöne, die an dem Haus gegeben sind, wie etwa die Farbe der Dachziegel, der Kupferton der Regenrinne oder der Steinton der Gesimse oder des Sockels, der Farbton der Kunststofftür oder Kunststofffenster.

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Fotos: Malerei Strobl

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FASSADENGESTALTUNG

Bestandsaufnahme für die Farbplanung einer Fassade Baustil

Historische Einordnung

Zeitliche Einordnung

Farbliche Einordnung

Denkmalpflegerische Einordnung

Standort

Bebauung

Landschaft

Standort

Lage

Zweck

Verwendung

Benutzung

Art

Art

Bauweise

Gegebene Farbtöne

Dachziegel

Fenster

Tür

Gesims

Fassadenelemente

Fassadenfläche vorh. Untergrund

Fenster geplantes Material

Tür

vorh. Untergrund

DIE FARBIG ZU GESTALTENDEN BAUTEILE UND FLÄCHEN In der Planung der Fassadengestaltung fließen alle Fassadenelemente ein. So müssen Elemente, wie beispielsweise Tür, Türrahmen, Fenster, Fensterrahmen, Fensterläden, Regenrinnen, Fassadenfläche, Sockel, Dachuntersicht, Garagentor, Rollladen, Wintergarten, Kellerfenster, Kellertür, Kellergeländer, Treppenhauslisenen, Treppenhauswandflächen, Balkonbrüstung, Balkondecken, Balkonrückwand, Dachgesims oder Dachgaube, einbezogen werden. Die Fassadenelemente werden je nach Wunsch der Kundschaft und Beachtung der Gestaltungsregeln akzentuiert oder zurückgestellt. Eine Bestandsaufnahme liefert einen Überblick über alle wichtigen Punkte, die für die Farbkonzeption wichtig sind. Nach der umfassenden Analyse und Erstellung ei-

geplantes Material

vorh. Untergrund

Fensterläden geplantes Material

ner Checkliste sollten danach auch die Gestaltungsziele genau definiert werden. Folgende Fragen beim Formulieren der Gestaltungsziele sollte man sich stellen, rät Anu Marita Brandstädter von Synthesa:

vorh. Untergrund

geplantes Material

Beispiel für eine Bestandsaufnahme einer Fassade. Die Checkliste kann beliebig und individuell verändert und erweitert werden.

• Soll das Haus in die Umgebung eingefügt werden oder soll es eigenständig erscheinen, bewusst von der Umgebung abgesetzt? • Wie möchte ich mein Gebäude wirken lassen? • Soll die vorhandene Architektur hervorgehoben oder ausgearbeitet werden? • Gibt es Bereiche, wo die Architektur ungünstig wirkt und wo sie durch das Farbkonzept korrigiert werden könnte? • Gibt es denkmalpflegerische Vorgaben betreffend Farbgebung und Erscheinungsbild?

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FASSADENGESTALTUNG

• Gibt es Gebäudeteile, die durch Farbe betont werden sollen? • Sollen Orientierung und Signale durch Farbe geschaffen werden? • Welche Materialien/Oberflächenbeschichtungen/ Strukturen sollen zum Einsatz kommen? • Sollte das Innenleben nach außen gespiegelt ­werden? • Wie können die Wünsche der Kunden am besten berücksichtigt werden?

Die vorhandenen Untergründe an der Hausfassade spielen eine wichtige Rolle in der Entwicklung eines Farbkonzepts.

» COVERSTORY

ENTWURFSPHASE Unter Beachtung der Kundenwünsche, der Bauwerksanalyse, der Bestandsaufnahme, der Gestaltungsziele, der aktuellen farbigen Trends und Sehgewohnheiten sowie der behördlichen Auflagen werden Farbentwürfe erstellt. Für die Erstellung der Entwürfe werden Fotos von dem gesamten Haus, von allen Seiten des Hauses, von den architektonischen Details und von der Umgebung gemacht. Auch Bauzeichnungen und Lagepläne können von Nutzen sein. Der Malermeister muss sich für eine für die Kundschaft am besten geeignete Zeichenperspektive entscheiden. Claudia Pritz von Sto erklärt: „Bewährt haben sich die Eckperspektiven, da sie zumeist die Hälfte der Gebäudehülle zeigen.“ Stimmen die Zeichnungsentwürfe, geht es weiter mit den Gestaltungsvorschlägen. Eigenschaften wie Farbwissen, Erfahrung, Kreativität,

technische Know-how, feines Gespür und Mut, querzudenken, sind die Grundlage für ein überzeugendes Farbkonzept. Am besten werden verschiedene Farbvorschläge erstellt. Farbentwürfe bieten der Kundschaft eine bildliche Darstellung, wie die Hausfassade aussehen könnte. Die Farbentwürfe können manuell auf Malpapier/Holzplatte oder digital mit einem Gestaltungsprogramm erstellt werden. „Wenn bereits Bildmaterial vorhanden ist, werden die Bilder in Photoshop bearbeitet und in verschiedenen Ebenen mittels Licht und Schatten realistisch dargestellt. Der Kunde hat so den Vorteil, das Gebäude mit der neuen Fassade in realistischer Umgebung zu sehen“, so Pritz. Um dem Kunden einen möglichst realitätsnahen Entwurf auf Papier oder Holzplatte vorzustellen, sollten die Farben und die Materialien benutzt werden, die später auch an der Fassade aufgetragen werden. Ein passendes Farbkonzept macht die Proportionen des Hauses sichtbar, gliedert Flächen, setzt Akzente, bindet ein Bauwerk in sein Umfeld ein oder macht es auffällig. ABSTIMMUNGSPHASE In der Abstimmungsphase werden die Entwürfe an die Kundschaft übermittelt, Beratungsgespräche geführt und Änderungen in Abstimmung mit der Kundschaft vorgenommen. Die Entwürfe sollen genau den Kundenwünschen entsprechen und re-

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Fotos: Synthesa, Sto

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FASSADENGESTALTUNG

alisiert werden. Eine Präsentation der Farbentwürfe kann in Form von Farbskizzen auf Papier/Holzplatte/Plakat, in Form einer Präsentation am Bildschirm eines Computers, mithilfe eines Beamers oder in Form eines Hausmodells gemacht werden. Je perfekter und detailgetreuer der jeweilige Farbentwurf ist, desto besser kommt er bei der Kundschaft an. Einen Trick der Farbgestalter verrät uns Claudia Pritz: „Um einen Kunden ohne Farbvisionen zu einer Entscheidung zu führen, wird meist auch eine extrem moderne Variante nach Trendstudien geliefert. Viele Bauherren orientieren sich an den Häusern in ihrer Siedlung, wenn es um die Fassadengestaltung geht.“ Ein Konzept für eine Fassade zu erstellen ist ein langer und komplexer Prozess. Mein persönlicher Ratschlag für die Malermeister und Malermeisterinnen: „Nutzen Sie die Beratung und Unterstützung der Farbhersteller im Bereich Fassadengestaltung bei Planung, Entwurf und Realisierung.“

Eine große Rolle bei der Gestaltung der Fassade spielt auch der Standort des Gebäudes. Die Umgebung beeinflusst die gesamte Ausführung.

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BODEN & BELAG

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01 INNOVATIV Mit der neuen Inku Deluxe-Parkettkollektion unterstreicht Jordan seine exponierte Stellung im Holzmarkt und seinen Pionierstatus bei der Umsetzung neuer, zukunftsweisender Entwicklungen. Die Kollektion berücksichtigt nicht nur aktuelle Produkttendenzen im Parkettbereich, sondern eröffnet Fachhandel und Handwerk innovative, Erfolg versprechende Möglichkeiten. www.inku.at «

02 FLOORWEAR FÜR DRAUSSEN Robuste, stylishe Outdoorteppiche schaffen kleine Wohlfühlinseln der Inspiration und Kreativität. Sie sind die perfekte Ergänzung für eine komfortable Outdoorentspannung mit Loungefeeling. Das unkonventionelle Label kymo denkt mit seinen frischen Ideen den Teppich immer ein Stück weiter: Coole Floorwear, die sich auch draußen blicken lassen kann. www.kymo.de « 03 VIELFÄLTIG Die Erfolgsformel der Parkettneuheit „Formpark“ ist so schlicht wie genial: Die Kombination aus zwei Parkettformaten und drei Farben ergibt Hunderte verschiedene Verlegemöglichkeiten. Gemeinsam mit Bauwerk dachten die beiden Gestalter Stephan Hürlemann und Simon Husslein vom Studio Hannes Wettstein den Parkettboden völlig neu. www.bauwerk-parkett.com «

INNOVATIONEN 04 MASSGESCHNEIDERT Kontinuierlich perfektionieren die Krefelder Teppichexperten Toucan-T Carpet Manufacture ihre hochwertigen Bodentextilien mit Blick auf sich verändernde Bedürfnisse in der Objektausstattung. Die typische Verknüpfung von visionärer Designkompetenz und innovativer Technik zeigt sich beispielhaft in den aktuellen Produktlinien für umweltschonende oder akustisch wirksame textile Bodenbeläge. www.toucan-t.de «

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» HIGHLIGHTS

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BODEN & BELAG

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Drei Transporter mit Stern LIEFERFAHRZEUGE: Die neuen Kastenwagen-Modelle von Mercedes starten mit ­Sonderangeboten in den Frühling. Mit drei Transporter-Angeboten und einigen Kundenvorteilen startet Mercedes-Benz in den Frühling: Bis Ende Juni sind die Transporter Worker Modelle der Baureihen Citan, Vito und Sprinter zu attraktiven Aktionspreisen erhältlich. Der Sprinter verfügt über bis zu 7,5 m³ geräumiges Ladevolumen und serienmäßige Features wie einem Zweisitzer-Beifahrersitz und Elektrik für eine Anhängersteckdose. Mit optionaler Sonderausstattung wie robuster Innenverkleidung, Holzfußboden und Ganzjahresreifen kann der Sprinter Worker zusätzlich an individuellen Ansprüchen ausgerichtet werden. Der Sprinter Worker Kastenwagen hat einen leistungsstarken, sparsamen Dieselmotor, kostet ab

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Von klein bis groß: die Mercedes-Transporter in Aktion 24.664 Euro (exkl. MwSt.) und wird mit einem Service-Leasing-Bonus von 1.500 Euro (inklusive Wartung für vier Jahre/120.000 Kilometer) angeboten.

Wer auch in schwierigen Ladesituationen auf ein hohes Transportvolumen angewiesen ist, lädt seine Güter am besten in den Vito Worker. Er bietet die Kombination aus praktischer Größe und ergiebigem LadevoFotos: Hersteller

Foto: Mercedes-Benz

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SPEZIAL lumen. Die weit öffnende Heckklappe und eine große, seitliche Schiebetür ermöglichen schnelles und effizientes Beladen. Beim Umstieg auf Allrad gibt es für den Vito Worker jetzt einen Allrad-Bonus im Wert von 2000 Euro sowie einen Service-Leasing-Bonus von 1500 Euro inklusive Wartung für vier Jahre oder 120.000 Kilometer. Der kompakteste und günstigste des Worker-Trios von Mercedes ist mit bis zu 3,1 m³ Laderaum der Citan Worker. Hier wird jeder Kubikzentimeter genutzt und alle Details sind darauf ausgelegt, den Joballtag möglichst effektiv zu unterstützen. Die Anschaffungskosten starten beim Citan Worker ab 12.550 Euro (exkl. MwSt.). www.mercedes-benz.at

HIGHLIGHTS «

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UNTERNEHMEN

Familienunternehmen mit System Das Familienunternehmen Rehau ist ein führender System- und Serviceanbieter polymerbasierter Lösungen in den Bereichen Bau, Automotive und Industrie. Seit der Firmengründung 1948 ist das Unternehmen bemüht, mit individuellen Rezep­ Diana Danbauer turen von Kunststoffen neue Anwendungsgebiete zu erschließen.

» BODEN & BELAG

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UNTERNEHMEN

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as als Produktion von Kedern und Wasserschläuchen in einem Nebengebäude der 1907 gegründeten Fränkischen Lederfabrik begann, kann sich heute mit mehr als 170 Standorten und rund 17.000 Mitarbeitern in 54 Ländern auf fünf Kontinenten am internationalen Parkett als erfolgreich bezeichnen. Die Aktivitäten des Unternehmens richten sich zunehmend auch auf die Zukunftsthemen Energieeffizienz, erneuerbare Energien, Wassermanagement, Mobilität und Future Living.

Forstwirtschaft mit jenen hochwertiger Polymere. Produziert in Österreich, zeichnet sich das Terrassensystem durch beste Qualität, dauerhafte Formstabilität, Witterungsbeständigkeit, Langlebigkeit sowie Splitterfreiheit trotz Pflegeleichtigkeit aus. Angeboten wird die Terrassendiele Relazzo decking in verschiedenen Farbtönen, unterschiedlichen Oberflächenstrukturen und Breiten sowie der sichtbaren und gefühlten Haptik von Holz. Optisch dazu passend wurde der Sichtschutz Relazzo screen, ebenfalls aus Rau-Wood, entwickelt.

VERANTWORTUNGSVOLLE QUALITÄT Bei Rehau begleiten Ingenieure und Techniker ein Produkt von der Entwicklung bis zum Einbau und zur Anwendung. Die Verfahrenstechnik bringt Produkte bis zur Serienfertigung und optimiert Herstellungsprozesse. Um die Qualität als vorrangiges Erfolgskonzept gewährleisten zu können, wird an allen Standorten nach weltweit geltenden Qualitätsgrundsätzen und Regelwerken gearbeitet. Zudem wird in der Rehau Gruppe viel Wert auf verantwortungsvolles Handeln, über die eigentlichen Geschäftstätigkeiten hinaus, gelegt. An allen Standorten betreibt das Unternehmen ein Umweltma-

Dank der durchdachten Verbindungstechnik ist eine schnelle und einfache Montage möglich.

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Fotos: Rehau

nagementsystem nach ISO 14001 und ist entsprechend zertifiziert. Auch in den Bereichen Kunst und Wissenschaft engagiert sich Rehau weit über die kernunternehmerischen Grenzen hinaus.

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SPIELERISCHE I 2 » HIGHLIGHTS

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01 ÖKOLOGISCH Volvox Lehmfarben unterstreichen den persönlichen Wohn- und Lebensstil auf natürliche Weise. Denn die Basis stellt Lehm. Er ist atmungsaktiv, gewährleistet einen hohen Feuchtigkeitsausgleich und vermittelt ein wohltuendes, weil ausgewogenes Raumklima, das sich angenehm auswirkt auf Haut und Atemwege. Einen glänzenden Eindruck vermitteln Wände, die mit dem Dacapo Lehmstucco von Volvox gestaltet werden. www.volvox.de «

02 KUNSTVOLL Pünktlich zum Start der 65. Spielwarenmesse International Toy Fair in Nürnberg präsentiert die Gebr. Faller GmbH ihr diesjähriges PremiumModell 2014 als quietschbuntes Pop-Objekt nach dem Entwurf des bekannten Fassadenkünstlers Carsten Kruse. Anders als auf den von Kruse bemalten Fassaden wurde von der Gebr. Faller GmbH modernste Digitaldrucktechnologie für die Entstehung des Kunstwerks eingesetzt. Um den Ansprüchen der Modellbahnfangemeinde gerecht zu werden, hat Kruse dafür einen Prototyp des Plattenbaus hergestellt. www.carstenkruse.com «

Fotos: Hersteller

03 KREATIV Termine, Einkaufsnotizen oder Sprüche lassen sich nicht nur auf herkömmlichen grünen oder schwarzen Schreibtafeln mit Kreide festhalten, sondern ab sofort auch auf Türen, Möbelstücken, Spielzeug oder Wänden. Hersteller Jansen hat speziell hierfür die transparente Aqua Wandtafelfarbe entwickelt. Sie lässt sich auf weiße oder farbige, glatte Oberflächen applizieren, verändert den Farbton des Untergrundes nicht und fügt sich somit harmonisch in jedes Raumdesign ein. Durch die Transparenz lassen sich beispielsweise ganze Wände als Tafel nutzen. Die wasserbasierte Acrylatdispersion ist matt und universell im Innen- und Außenbereich einsetzbar. www.jansen.de «

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IDEEN

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! n e g i e t s m u t z t Je SEFRA Decotintanlage Eine Abtönanlage – 6 große Malermarken 75 Produkte – unzählige Farbtöne Die stärkste und wirtschaftlichste Lösung für das Abtönen von Innenwandfarben, Fassadenfarben, Putze, Bodenanstriche, Lacke (lösemittelhältig & wasserbasierend) und Holzbeschichtungen.

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RUBRIK « Sefra Farben- und Tapetenvertrieb Ges.m.b.H.

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MESSENACHBERICHT

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MESSENACHBERICHT

Mit Optimismus in die Zukunft Mit 3400 Besuchern aus fast allen Bundesländern Österreichs und dem benachbarten Ausland ging die im Dreijahresrhythmus stattfindende „austro-farbe“ am Messegelände Wieselburg heuer von Diana Danbauer 13. bis 15. Februar 2014 erfolgreich über die Bühne. 

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Fotos: Messe Wieselburg; Gabriela Korpitsch

b dem ersten Messetag herrschte reges Treiben in den Messehallen und die Aussteller konnten besonders am Freitag sehr viele positive Kundenkontakte verzeichnen. Schon in der Eröffnungsfeier wurden die aktuellen Themen „Schwarzarbeit, Nachwuchspflege und Umweltschutz“ als Herausforderungen für die Zukunft in den Mittelpunkt gestellt. In den Begleitvorträgen ging es dann eher um die technischen Belange des Malerhandwerks: Sanierungsverfahren bei Schimmelpilzbefall oder Nanotechnologie, aber auch die Fragen der Farbpsychologie oder ökologische Aspekte wurden angesprochen. Die „austro-farbe“ wurde fachlich und im Bereich Werbung von der Landesinnung der Maler und Tapezierer NÖ begleitet. Landesinnungsmeister Helmut Schulz: „Man hat heuer gesehen, welches Potenzial diese Messe hat: Die ,austro-farbe‘ hat ihre Funktion als Treffpunkt und Informations- und Kommunikationsplattform für die Branchenkollegen bestens erfüllt und wir freuen uns schon jetzt auf den weiteren Ausbau dieser Messe in Wieselburg.“ NACHWUCHS Tolle Leistungen zeigten die Lehrlinge der Maler und Schilderhersteller bei den im Zuge der Messe stattfindenden Lehrlingswettbewerben und demonstrierten das anerkannt hohe Ausbildungsniveau dieser Berufsgruppen, das immer wieder auch durch Erfolge bei internationalen Wettbewerben bestätigt wird. Nicht umsonst meinte Landesinnungsmeister Schulz bei der Eröffnung: „Wir österreichischen Maler brauchen uns im internationalen Vergleich jedenfalls nicht zu verstecken.“ Auch das Treffen von Berufskollegen aus anderen europäischen Ländern – zusammengefasst in der Europäischen Malerunion UNIEP – mit österreichischen Branchenkollegen war wichtiger Bestandteil der

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„austro-farbe“ und förderte damit den internationalen Gedankenaustausch. BRANCHENINSIDER Die zahlreichen Aussteller hatten den Fachbesuchern einiges zu bieten. So ließ sich das gut informierte Fachpublikum etwa bei Dorn Lift GmbH ausführlich über die Neuerungen der „Performance IIIS Serie“ beraten. Diese neue Serie verfügt im gesamten Arbeitsbereich über eine Korblast von 230 Kilogramm. Das Hauptinteresse der gesamten Produktpalette der Hinowa Raupen-Arbeitsbühnen galt jedoch der bereits bewährten „Goldlift 14.70 IIIS“ sowie ihrer großen Schwester „Goldlift 17.80XL IIIS“.

Farbenhersteller Synthesa nutzte die Messe hauptsächlich wieder als Treffpunkt zum Informationsaustausch.

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MESSENACHBERICHT

Oben links: Die Vorführungen der Kreativtechniken zogen viele Interessenten und Neukunden an den Messestand von Jaeger Lacke. Oben rechts: Auf der Fachmesse für ­Maler, Lackierer und Schilderhersteller konnte sich das Publikum von den zahlreichen Innovationen inspirieren lassen. Unten links: Auch Adler hat sich für einen besonderen Messestand entschieden und konnte mit Kreativität punkten. Unten rechts: Murexin präsentierte bei der Fachmesse den neuen „Essence of Colours“ Trend-Farbfächer.

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Diese überzeugen mit der innovativen IIIS-Steuerung und neuen Maßstäben punkto Bedienkomfort: Die Ausnivellierung geschieht hier vollautomatisch und wird ebenso wie Raupenfahrwerk, Spurverbreiterung und Motor Start/Stopp per Fernsteuerung bedient. Als absolutes „Highlight“ bezeichnet Dorn Lift, dass alle Hinowa Raupen-Arbeitsbühnen serienmäßig mit GPS/GPRS-Systemen ausgestattet sind. Dadurch können der Maschinenzustand und der Maschinenstandort abgefragt werden. Auch Rembrandtin Farbexperte hat die Chance genützt, um seine Produktneuheiten auf der „austrofarbe“ vorzustellen: die ISO-HDF Holzdeckenfarbe für eine komfortable Renovierung von Holzdecken und das neue Hochleistungs-Wandfinish KeraPaint mit Keramiktechnologie. Für Furore sorgte allerdings die Österreichpremiere der Marke Mobihel, die selbst höchste Ansprüche in die Reparatur von

Autolacken spielend erfüllt. Otto Santer, Geschäftsführer von Farbexperte, zeigt sich zufrieden: „Die Messe war für uns ein voller Erfolg. Wir haben einmal mehr bewiesen, der richtige Partner der Branche zu sein.“ Alle drei Jahre wieder präsentiert sich auch Aredex auf der „austro-farbe“ mit Highlights aus der aktuellen Produktpalette. Auch heuer wurde der Stand wieder zur vielfältigen Bühne und zog zahlreiche Messebesucher in seinen Bann. Neben der Möglichkeit zum Austausch von Tipps und Tricks stand dabei das Kennenlernen neuer Entwicklungen und Anwendeverfahren im Mittelpunkt des Interesses. Über ganz besonders positives Feedback seitens der professionellen Verarbeiter durften sich dabei zwei Produkte freuen: Sowohl die Wandspachtelmassen W820 Superfinish und R1 überzeugen durch einfache Verarbeitung, schnelle, gleichmäßige Trock-

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Fotos: Messe Wieselburg, Gabriela Korpitsch, Dorn Lift GmbH

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MESSENACHBERICHT

nung und ein Gesamtergebnis auf allerhöchstem Qualitätsniveau. Keine Selbstverständlichkeit, wie sich in vielen direkten Gesprächen gezeigt hat. Ardex freut sich über die vielen interessanten Messekontakte, den regen Zuspruch und natürlich auf jede Menge weitere zufriedene Anwender. Der Messetand der Mai-Tech High Solid Holzlasuren war ebenfalls immer sehr gut besucht. Aufgrund der einzigartigen Formel von Mai-Tech HighSolid Holzlasuren auf Öl-KH-Basis ist die Nachfrage auch im Malereibereich stark steigend. Kunden schätzen die bodenständige Firma mit ihren hauseigenen Produkten, welche eine sehr hochwertige Qualität auch mit UV-Tests in der Wüste und eine hohe Ergiebigkeit ausgezeichneten Kundennutzen bietet. Ein extrem breites Produktspektrum garantiert Kunden für fast alle Anwendungsgebiete eine Lösung mit schnellster Lieferung auch auf die Bau-

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stelle. Die neue Mai-Tech Profi-Streichmaschine war auch mit auf der Messe und wurde von den Besuchern interessiert begutachtet und bestaunt. Diese streicht Bretter wie von Zauberhand in atemberaubend kurzer Zeit und hilft, den Umsatz zu steigern und Kosten zu sparen.

Oben: Für besonderen Fahrspaß am Messestand sorgte heuer Sefra mit dem Formel-1-Simulator.

KREATIVE MESSESTÄNDE Die Adler-Werk Lackfabrik wollte mit ihren Malerkunden auf der Messe in Wieselburg hoch hinaus. Zahlreiche Highlights konnten Maler am AdlerMessestand auf der „austro-farbe“ kennenlernen. Die vielen ausgestellten Muster aus dem bunten Pullex-Holzschutz-Universum zeigen: Adler bietet für jeden Anwendungsfall, für jede Holzart und für jeden Kundenwunsch das richtige Produkt; ob Neuanstrich oder Renovierung, ob rustikal oder stylisch-silbrig. Die ganze Bandbreite zeigt das neue

Unten rechts: Beeindruckender Messestand von Dorn Lift, wo das Fachpublikum ausführlich über die Neuerungen der „Performance IIIS Serie“ beraten wurde.

Unten links: Reges Interesse auf allen Messeständen der diesjährigen „austrofarbe“ in Wieselburg

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MESSENACHBERICHT

Tolle Leistungen zeigten die Lehrlinge der Maler und Schilderhersteller bei den im Zuge der Messe stattfindenden Lehrlingswettbewerben.

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Adler-Farbtonkonzept, der Stylewood-Fächer, der die Beratung sowohl von Endkunden als auch von Planern unterstützt. Der Fächer ist gegliedert in fünf Stilwelten, in denen insgesamt 70 Farbtöne Platz finden – 35 frische Trendtöne und 35 Klassiker. Jeder von ihnen ist in verschiedenen Beschichtungssystemen erhältlich. Wer den Lieblingston seiner Kunden gefunden hat, kann ihn beispielsweise für die Holzfassade gleichermaßen wie für die Fenster anbieten. Auch für Österreichs größten Baufarbenhersteller Synthesa war die „austro-farbe“ in erster Linie wieder Treffpunkt, Informations- und Kommunikationsplattform, sagte Josef Hackl, Geschäftsführer der Synthesa Gruppe, aber die Messe bot wie immer auch eine gute Plattform für die Präsentation der Produktneuheiten und Serviceleistungen eines Unternehmens. Synthesa präsentierte in Wieselburg unter anderem die neue Denkmalschutzmarke „Histolith“. Weitere Neuheiten waren das Capatect Hanffaser-Dämmsystem, der wässrige Füller „Capacryl Spray-TEC Filler“ sowie das Sortiment der Disbon-Bodenbeschichtungen, das dem Maler ein völlig neues zusätzliches Geschäftsfeld eröffnet. Viel Gesprächsstoff boten auch die erfolgreichen Synthesa ProfiShops, die im Vorjahr bereits ihren 100. Partnerbetrieb begrüßen konnten. Tolle Leistungen zeigten die Lehrlinge der Maler beim live ausgetragenen internationalen Leistungswettkampf um den „Synthesa Award“, ein von der Lilienfelder Landesberufsschule der Maler unter BDS Gerhard Duhs veranstalteter Lehrlingswettbewerb zum Thema „Kaffeehaus“. Der von den Teilnehmern aus Österreich, Tschechien, Slowakei und Ungarn heiß umkämpfte Award ging schließlich an Antonia Ritt, Landesberufschule Lilienfeld/NÖ und Marco Guca, betreut von Andreas Enne. Eine ganz besondere Auszeichnung wurde Synthesa-Maler-Fachverkaufsleiter Hannes Mayerhofer zuteil: Er erhielt für seine Verdienste um die Ausbildung im Malerhandwerk von NÖ Landesinnungsmeister Helmut Schulz die Ehrennadel des Niederösterreichischen Malerhandwerks verliehen.

FARBENTREND In Übergröße, nach dem Motto „Finden Sie den Weg zur Mitte“, präsentierte Murexin den neuen „Essence of Colours“ Trend-Farbfächer bei der Fachmesse für Maler, Lackierer und Schilderhersteller in Wieselburg. Das moderne Messestandkonzept sprach zahlreiche Besucher an und präsentierte auf vielfältigen Schauflächen und Installationen die Neuigkeiten aus dem Bereich Farbund Anstrichtechnik. „Essence of Colours“ umfasst eine Palette von 25 Nuancen und ergänzt das umfangreiche Murexin-Farbsortiment. Aufbauend auf der Welt der fünf Elemente Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser kreierten Murexin-Farbexperten den neuen Trend-Farbfächer. Sanfte Farbtöne in warmen oder kühlen Schattierungen zeigen unterschiedliche Möglichkeiten der Harmonisierung jedes Ambientes. Unter dem Begriff „Der Weg zur Mitte“ erfuhren Interessierte, wie einzelne Farben wirken und wie sie einzusetzen sind, um Körper und Seele etwas Gutes zu tun. „Das breite Interesse am neuen Farbfächer ‚Essence of Colours‘ bestätigte, dass wir mit unseren Neuigkeiten am Puls der Zeit liegen und den Nerv unserer Kunden getroffen haben,“ freut sich Christian Schuh, Produktmanager Farb- und Anstrichtechnik, über den Erfolg der neuen Farbpalette. Die Vorführungen der Kreativtechniken zogen viele Interessenten und Neukunden an den Messestand von Jaeger Lacke. Das Kronen Aqua Isolierspray ist die umweltfreundliche Lösung auf Wasserbasis zum Isolieren von Wasserrändern, Rauch- und Rußflecken, Farbstiften und Ähnlichem. Jaeger stellte auf der „austro-farbe“ eine weitere technische Neuheit vor: Kronalux 2K-PU-Markierspray und Kronalux 2K-PU-Industriemarkierung. Mit der innovativen 2K-PU-Technologie lassen sich nun auch unter kritischen Bedingungen hochwertige und höchst belastbare Markierungen durchführen, die bisher nicht möglich waren. Die Produkte wurden speziell für Industriemarkierungen mit hoher Belastung entwickelt. Dadurch sind diese für den Einsatz in Tiefgaragen und Parkhäusern aufgrund ihrer extre-

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Fotos: Gabriela Korpitsch

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MESSENACHBERICHT

men Haltbarkeit und ihrer geringen Anschmutzung bestens geeignet. Die rasche Trocknung von 24 Stunden ermöglicht eine schnelle Wiederaufnahme des Tagesgeschäfts. DEBÜTANT Relius debütierte erstmals mit einem eigenen Stand auf der diesjährigen „austro-farbe“. Das Wichtigste für Relius ist der direkte Dialog mit den Kunden und dieser konnte auf der Messe in zahlreichen Gesprächen geführt werden. Im Mittelpunkt stand das Mischsystem Relius Living Colours 2.0, das durch seine Vielfalt und Wirtschaftlichkeit überzeugt. Im Produktfokus steht das neue Wasserlacksystem: Relius Profi Hydro PU Lacke – die neue Generation von Wasserlacken, die in vier Glanzgraden erhältlich ist. Die Messe war für Relius ein großer Erfolg – so resümierte das gesamte Reliusund Prosol-Messeteam. Die Freude ist groß, den Kunden mit der Marke Relius eine zukunftsweisende Profiqualität für das Maler- und Lackiererhandwerk in Österreich anbieten zu können, und die Herausforderungen der Zukunft werden mit großem Elan angegangen.

CD-Color GmbH & Co. KG

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

ZUSAMMENARBEIT Am Messestand von Sefra hat neben den interessanten Vorführungen und den Fachgesprächen vor allem der Formel-1-Simulator für Aufregung ge-

sorgt. Mehr als 200 Fans konnten ihre Fahrkunst unter Beweis stellen und zudem noch Preise gewinnen. Den ersten Platz belegte Franz Fischer, der sich über zwei Grand-Prix-Karten für Spielberg freuen darf. Der zweite Platz und somit ein Hotelgutschein ging an Daniel Haubner aus Weitra. Und der Drittplatzierte Daniel Kerlel erhielt einen Lego-TechnikFerrari. Aber auch die Teilnehmer auf den Plätzen vier bis 20 können sich freuen. Sie erhalten minus 10 Prozent auf ihren nächsten Einkauf in einer Sefra-Filiale. Die gute Zusammenarbeit der Unternehmen untereinander bestätigte am Sefra-Messestand auch Bernd von Pachelbel, Geschäftsführer von CD-Color, ein Unternehmen der Döken-Gruppe. „Österreich ist für CD-Color ein wichtiger Markt. Wir sind schon seit vielen Jahren hier und arbeiten eng mit Sefra zusammen“, so von Pachelbel. CD-Color ist vor allem handwerksorientiert. „Deshalb sind uns die Händler und Handwerker sehr wichtig“, betont der Geschäftsführer. Kontinuität, Qualität und Handwerkernähe seien die wichtigen Erfolgsfaktoren in der Branche, ist Bernd von Pachelbel überzeugt. Über die „austro-farbe“ sagt der Profi in Sachen Lacke und Dispersionen: „Ich bin froh, dass es eine derartige Plattform gibt. Es ist wichtig, die Produkte und Kompetenzen in einem geeigneten Rahmen zu zeigen.“ Damit spricht er wohl für den Großteil der Branche.

Modernes Allround-Talent Die CD-Color GmbH & Co. KG, Herdecke, stellt ihren neuen seidenglänzenden Allroundlack CWS DuoTop Satin als besonderes Highlight 2014 vor. Er gehört zu einer neuen Generation moderner Alkydharzlacke mit chemisch gebundenem, niedermolekularem Silikon­ anteil. Die positiven Eigenschaften der Bindemittelmatrix Alkyd-Silikon bieten Verarbeiter und Auftraggeber dabei einen hohen Gesamtnutzen: Das Material ist im Innen- und Außenbereich universell auf vielen Oberflächen einsetzbar, es zeichnet sich durch eine besonders leichtgängige und angenehme Verarbeitung aus und die Beschichtung ist mit ihrer hohen UV- und Wetterbeständigkeit sehr langlebig. Das lösemittelbasierte Eintopfsystem ist Grundierung und Decklack in einem und haftet sofort auf maßhaltigen und begrenzt maßhaltigen Holzuntergrün-

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den, Holzwerkstoffen, HartPVC, Altbeschichtungen und Aluminium. Ein Materialwechsel ist also nicht erforderlich. Der 2-Schicht-Lack zeichnet sich durch einen fülligen, glatten Verlauf aus, er besitzt ein hohes Deckvermögen mit guter Kantenab­deckung bei 140 µm Trockenfilmstärke in zwei Arbeitsgängen und eine extrem hohe Standfestigkeit: Selbst bei Schichtdicken von bis zu 200 µm an senkrechten Flächen läuft das Material nicht ab. Die Beschichtung ist bereits nach fünf Stunden klebefrei. Sie ist hoch strapazierfähig, verhält sich auf Holzuntergründen elastisch und ventilierend und isoliert wirksam braun färbende Holzinhaltsstoffe. www.cd-color.de

Universell einsetzbar im Innen- und Außenbereich

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TAPETE & TEXTIL 01 RAFFINIERT Matteo Thun zählt zu den Vorreitern nachhaltiger Gestaltung. Seine Arbeiten in Architektur und Design folgen einem ganzheitlichen Anspruch und einer klaren Handschrift, aus denen langlebige Lösungen erwachsen. So auch die Neukollektion Hotel Palazzi. Entworfen von Matteo Thun und Antonio Rodriguez überzeugt die Kollektion durch ihr raffiniertes Design. Abgestimmt auf die Ansprüche moderner Innenarchitektur konzentriert sich die Kollektion auf das Wesentliche: ruhig und präsent, zeitgeistig und zeitlos zugleich. So kann der textile Bodenbelag als raumprägendes Element eingesetzt werden, ohne dabei plakativ oder aufdringlich zu wirken. www.object-carpet.de « 02 NATÜRLICH „Zurück zur Natur“ lautet der Trend, der nun schon einige Zeit anhält. Naturfasern erfreuen sich auch im Wohnraum ungebremster Beliebtheit. Ob an der Wand oder am Boden, die neue Natürlichkeit setzt sich in allen Wohn- und Lebensbereichen standhaft durch. www.soojinkang.net « 03 JOSEFINE Ein echtes Wiener Polstermöbel-Modell zu entwickeln war das Ziel des österreichischen Möbel- und Polstermöbelherstellers Neue Wiener Werkstätte bei seiner jüngsten Produktentwicklung. Die zeitlosen Formen, die markant geschwungenen Armteile und handwerklichen Details sind typischer Ausdruck der Wiener Klassik, kombiniert mit modernem Sitzkomfort. Ganz entsprechend den weiblichen Formen und dem Wienbezug wurde das Sofa getauft: Den Namen „Josefine“ verdankt das Polstermöbel der Wiener Edelprostituierten Josefine Mutzenbacher. www.nww.at «

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TRENDWENDE 4

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Fotos: Andreas Hörnisch for Object Carpet; Quelle - Messe Frankfurt Exhibition GmbH; drapilux; Neue Wiener Werkstätte

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2 Retro ist nach wie vor im Trend. In Zusammensetzung mit Naturfasern und Pastellfarben lassen sich die zeitlosen Klassiker zu fast allem kombinieren.

04 ATMOSPHÄRE Die Klinik am Kurpark in Bad Wildungen-Reinhardshausen setzt auf gehobene Ausstattung und eine angenehme Atmosphäre. So wurden gezielt Stoffe und Farben ausgewählt, die beim Patienten Wohlbefinden erzeugen sollen. Mit dem Textildruckverfahren Creative Ink wird der Stoff zur Leinwand. drapilux hat sich als führender Anbieter von flammhemmenden Gardinen und Dekorationsstoffen international etabliert. www.drapilux.com «

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05 TRADITIONELL In traditionell tawainesischem Stil kreiert die Designerin Ya Wen Chou unter anderem textile Kunstwerke, die nicht nur einen ästhetischen, sondern auch einen funktionellen Anspruch haben. http://arwenchou.tumblr.com/ «

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Coole Cluster Mitte März ist in Wien neuerlich die größte Wohnschau ­Österreichs über die Bühne gegangen. Wir haben uns im Rahmen der „Wohnen & Interieur 2014“ mit Messeleiterin Christine Kosar unterhalten. Eine Nachschau. Dominique Platz

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Fotos: Reed Exhibitions Messe Wien/www.christian-husar.com

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a, es stimmt. Die „Wohnen & Interieur“ ist eine klassische Publikums-, eine Endverbrauchermesse. Seit jeher. Und: Sie ist auch eine Trendund Informationsplattform. „Auch für Planer und Raumausstatter“, erklärt Christine Kosar, Messeleiterin der „Wohnen & Interieur“. „Im letzten Jahr registrierten wir rund 82.000 Besucher auf der ,Wohnen & Interieur‘“, sagt Kosar, „8 Prozent davon waren Fachbesucher und ein gutes Viertel hiervon Planer und Architekten, 13 Prozent Designer und 6 Prozent Raumausstatter.“ 520 Aussteller hatten während der neun Messetage in allen vier Messehallen auf insgesamt 55.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche ihre Programme und die neuesten internationalen Wohntrends präsentiert. Zeitgleich mit der „Wohnen & Interieur 2014“ fand am zweiten Messe-Wochenende im Congress Center der Messe Wien die zweite Edition der „WIM – Wiener Immobilienmesse“ statt. Trotz besten Wetters am ersten Wochenende und unter der Woche konnte sich dieser Messeverbund aus „Wohnen & Interieur“ und „WIM“ mit insgesamt 76.651 Besuchern erneut als einer der großen Publikumsmagneten in der Messe Wien ausweisen. „Die ‚Wohnen & Interieur‘ ist als Österreichs größte und führende Wohnmesse top“, sagt Matthias Limbeck, Geschäftsführer von Reed Exhibitions Messe Wien. „Die ‚Wohnen & Interieur‘ ist darüber hinausgehend der einzige ‚Wohnfühl‘Event, der individuelle Wohnansprüche derart umfassend, auf hohem Niveau und mit Fokus auf die neuesten internationalen Wohn- und Gartentrends erfüllt. Nirgendwo sonst können sich die Messebesucher einen so kompletten und vielseitigen Überblick über die aktuellen Wohntrends verschaffen und sich persönlich beraten lassen. Angebot und Nachfrage trafen auch dieses Mal direkt aufeinander und der persönliche Kontakt mit den Branchenexperten vor Ort hat sich einmal mehr als gewinnender Faktor dieser Messe erwiesen.“ Die „Wohnen & Interieur“ ist also nicht nur zahlen- und flächenmäßig die größte heimische Messe im Bereich Wohn(t)räume, Garten und Accessoires, sie ist auch

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eine Plattform für Entscheider aus dem planenden und raumausstattenden Gewerbe. Und das kommt nicht von ungefähr. TRENDS ERKENNEN „Bereits im vergangenen Jahr haben wir begonnen, die Wohntrends für 2014 zu sichten. Hierfür waren wir unter anderem auf den Leitmessen wie dem Salone Internazionale del Mobile, der Maison & Objet und der Design Week oder heuer auf der IMM unterwegs. Die dort gewonnenen Eindrücke haben wir anschließend in intensiver Zusammenarbeit mit zahlreichen österreichischen und internationalen Herstellern für unser Messekonzept abgestimmt“, sagt Kosar. Dabei herausgekommen sind sechs Einrichtungsstile, die unter dem Motto „Areas“ firmieren und sich wie folgt gliedern: „Classic“, „Fresh“, „Nature“, „Nordic“, „Retro“ und „Romance“. Die Begriffe sollten den Besuchern einen repräsentativen Überblick über die aktuellen Stile für die Bereiche Wohnen, Essen und Schlafen bieten. KONZEPTE VERFOLGEN Das Geheimnis eines Möbels aus der Classic-Linie beispielsweise liege in der zeitlosen Form und der optimalen Anpassung an seine Funktion, heißt es vonseiten der Reed Messe. Exklusivität, die nicht verschwenderisch wirkt: Das mache den klassischen Stil so besonders. Bis ins kleinste Detail sei hier das gesamte Interieur aufeinander abgestimmt und wirke modisch und klassisch zugleich. Wer hingegen mehrere bunte Möbel, Textilien und auch Wohnaccessoires mixen möchte, der braucht dafür ein gutes Händchen. Die Area mit dem hippen Namen Fresh zeigte, was möglich ist: Nicht nur knallig und bunt, sondern auch multifunktional und nützlich präsentierten sich die gezeigten Produkte. Dass jeder Stil stets auch eine Frage der Haltung ist und immer mehr Möbelhersteller unter Berücksichtigung von ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekten produzieren, zeigte der Bereich Nature. Enge Naturverbundenheit bewies aber auch die Nordic-Area.

Wohntrends 2014: Schon seit dem Vorjahr wird an dem Messekonzept zwischen Betreiber und Hersteller gearbeitet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

» Im letzten Jahr ­registrierten wir rund 82.000 Besucher auf der Wohnen & ­Interieur. « Christine Kosar

Wohnen & InterieurMesseleiterin Christine Kosar.

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Die Geschichte des namhaften nordischen Designs der 1950er-Jahre schreiben aktuelle Designströmungen fort und wurden auf der „Wohnen & Interieur“ mit der Sonderschau „Living.Trends.International“ besonders in Szene gesetzt. „Wir haben die Sonderschau im vergangenen Jahr etabliert und heuer vergrößert. Das Besondere an diesem Format ist eine 1100 Quadratmeter große, aufgelegte Matrix, an deren Knotenpunkte die aufeinander abgestimmten Möbel stehen“, erläutert Kosar das Schaukonzept. Ebenfalls als eine Art Zeitreise durfte man den Retrobereich verstehen. Dieser feierte die ungewöhnliche Form, die ausdrucksstarke Farbe und den gewagten Entwurf. „Im Mittelpunkt steht das Möbel als Eyecatcher, Accessoire oder mit Knalleffekt stets in lässiger Kombination mit den anderen Einrichtungsgegenständen“, kommentierten die Veranstalter diesbezüglich. Die Area Romance hingegen inszenierte das Zuhause als Ort des Rückzugs. Die romantisch eingerichtete Wohnung verzichtet auf harte Formen und Kanten, ist mit verspielten Elementen und einer gewissen Eleganz persönlich und liebevoll gestaltet. PERSÖNLICHES FOKUSSIEREN Überhaupt hatten die Veranstalter das Thema Persönlichkeit heuer verstärkt in den Messefokus gerückt. So gingen die Veranstalter bei der „Wohnen & Interieur 2014“ unter anderem auf den Bereich Single-Wohnen näher ein: „Wenn man sich vergegenwärtigt, dass laut Statistik Austria die Anzahl an Einpersonenhaushalten in Österreich allein im Zeitraum 1995 bis 2012 um 74 Prozent zugenommen hat, diese heute etwas mehr als ein Drittel der Privathaushalte ausmachen, wird deutlich, dass dieser

Zahlreiche Besucher genossen nicht nur die Ausstellungsstücke, sondern ließen sich auch von den ­Vorführungen an den zahlreichen Messeständen beeindrucken.

» TAPETE & TEXTIL

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Bereich als eigenes Marktsegment gesehen werden muss.“ Ein eigenes Segment war derweil auch der Gartenbereich. Dieser erfuhr getreu dem Stichwort Urban Gardening 2014 auf der Messe ebenfalls eine Ausweitung. „Gärtnern auf Balkon und Terrasse sowie im Innenraum liegt mehr denn je im Trend“, so Kosar. Diesem Trend folgend gaben auf der Messe Gärtner und Landschaftsplaner gemeinsam mit Herstellern Hilfestellungen bei der Planung: „Von begrünten Innenwänden über den Tomatenanbau auf dem Balkon bis hin zur großformatigen Terrassenplanung“, sagt Kosar. VIELFÄLTIGES CLUSTERN Die „Wohnen & Interieur“ will aber nicht nur Neuheiten-, Leistungs- und Trendschau sein. Seit 2012 rückt der Veranstalter verstärkt auch den kreativen Aspekt in den Vordergrund: Neben der bereits angesprochenen Living.Trends.International standen heuer daher noch zwei weitere Sonderschauen auf dem Plan. Während im Rahmen der kuratierten Ausstellung „Design_Raum_Kunst“ junge, kreative Möbelbauer ihre Produkte in Szene setzten, präsentierte die „UnikateWelt“ das Einzelstück als gebautes Statement des jeweiligen Künstlers. Weiters offerierte die Messe ihren Besuchern den sogenannten Genuss Markt mit österreichischen Lebensmittelspezialitäten, die zweite Ausgabe der Wiener Immobilien-Messe WIM und die sogenannte Tischler Welt, eine Präsentationsplattform heimischer Tischler, die in enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer auf die Beine gestellt wurde. Insgesamt umfasste die heurige Ausgabe der „Wohnen & Interieur“ 500 Aussteller auf 55.000 Quadratmetern Fläche, verteilt auf alle vier Messehallen.

Kunstvoll in Szene gesetzt, informierten sich Interessierte über die neuesten Trends und Innovationen.

Das Rad nicht neu erfinden, aber zeitgemäß interpretieren, ist auch ein Trend bei der „Wohnen & Interieur“.

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Foto: Junge Wirtschaft

ie haben erfolgreich gegründet und sind bereit, voll durchzustarten? Sie sind überzeugt davon, dass die Welt auf Ihre Idee/Ihr Produkt gewartet hat? Glückwunsch! Doch: Die beste Idee und das schönste Produkt nützen nichts, wenn Sie diese nicht an den Mann bzw. die Frau bringen. Das heißt: Es liegt jetzt an Ihnen, Ihre Idee in die Welt hinauszutragen und Konsumenten zu begeistern. Höchste Zeit, auf Kundenfang zu gehen. PRÄSENTIEREN SIE SICH Der erste Schritt zur Kundengewinnung heißt: Hinausgehen. Machen Sie sich sichtbar. Potenzielle Kunden müssen neugierig gemacht werden. Das gelingt zum Beispiel mit einer sympathischen, minutenschnellen Selbstpräsentation. Selber Handeln ist der Schlüssel bei der Kundenakquise. Der Käufer kommt nicht von selbst ins Büro spaziert. Um an Ihre Zielgruppe zu kommen, sollten Sie überlegen, wo diese anzutreffen ist. Auf welchen Branchenveranstaltungen oder Messen können Sie sich und ihre Produkte vorstellen? Und mithilfe welcher Medien können Sie die künftigen Kunden erreichen? Wichtig ist, mit der Zielgruppe in einer einfachen, klaren und verständlichen Sprache zu kommunizieren. Das heißt: Verpacken Sie die wichtigsten Informationen rund um Ihr Produkt in eine knackige Botschaft. Und: Haben Sie auch Mut, diese Message kreativ zu vermitteln. Ein Ziel sollte sein, eine gemeinsame Sympathie­ ebene mit dem (Neu)Kunden zu schaffen. Versu-

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chen Sie beispielsweise, Ihre eigene Fachkompetenz mit authentischem Humor zu vermitteln. Durch ein gemeinsames Lachen erzeugen Sie beim Kunden ein Wirgefühl. Wichtig ist dabei auch, genau auf die Bedürfnisse des Gegenübers zu achten. Durch proaktives Zuhören erhält man wichtige Informationen – auch für weitere Kommunikationsschritte. BEZIEHUNGEN AUFBAUEN Ist ein Kontakt hergestellt, müssen Sie dem künftigen Kunden auch die Möglichkeit geben, Sie zu erreichen. Eine Visitenkarte liefert alle wichtigen Kontaktdaten auf einen Blick. Und sie zeigt noch viel mehr: Design, Farbe und Schrifttyp verraten viel über Sie und Ihr Unternehmen. Achten Sie daher darauf, dass Ihre Visitenkarte zu Ihnen passt. Schenken Sie der Karte Ihres Gegenübers Aufmerksamkeit. Wenn Sie die Karte gleich in der Handtasche verschwinden lassen, drücken Sie Gleichgültigkeit aus. Mit einem einzigen Treffen ist die Kundenakquise längst nicht erledigt. Achten Sie darauf, mit den Kunden in Kontakt zu bleiben, ohne dabei aufdringlich zu werden. Nach dem Erstkontakt (innerhalb von drei Tagen) ein „Follow-Up-Mail“ zu schicken – eine kleine Nachricht, mit der Sie sich noch einmal in Erinnerung rufen, ist eine gute Möglichkeit. Punkten können Sie auch, wenn Sie Ihre Kunden auf dem Laufenden halten: etwa mit einem Newsletter. Vergessen Sie aber nicht: E-Mails und Newsletter ersetzen nie den persönlichen Kontakt.

Mehr Informationen unter http://wko.at/epu oder www.gruenderservice.at

Die Autorin Sabine SkarpilZauner, MAS ist stv. Bundesgeschäftsführerin des Gründerservice der Wirtschaftskammer Österreich.

AUS DER BRANCHE «

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Cetol Lasuren überzeugen im Produkttest Qualität ist kein Zufall. Dahinter steht nicht nur Können, sondern auch der Wille, etwas immer noch besser zu machen. Messen des Glanzgrades

Mit Cetol HLS extra (links) beschichtetes Kiefernholz nach Bewitterung im Vergleich zum Wettbewerber (rechts)

Beurteilung der Kreidung

Geleitet von diesem Anspruch werden in den Labors von Sikkens innovative Lasurensysteme entwickelt. Mit unseren Beschichtungssystemen wollen wir dabei stets höchste Maßstäbe setzen – bei der Oberfläche, der Haltbarkeit und der Verarbeitung. Dass uns dies gelingt, ist durch das herausragende Abschneiden unserer Cetol Lasuren in einem unabhängigen Produkttest durch das Malerhandwerk erneut bestätigt worden. So wurden insgesamt 29 Lasuren und Wetterschutzfarben von zwölf namhaften Herstellern vor Kurzem in einem viertägigen Test von Anwendern verarbeitet und beurteilt – darunter Sikkens Cetol HLS extra, Sikkens Cetol NovatechBP, Sikkens Cetol Filter 7 plus und Sikkens Cetol Wetterschutzfarbe. Die Lasuren wurden im jeweiligen System verarbeitet. Die Muster für die Freibewitterung wurden auf Kiefernholz (Splintholz) verarbeitet. Dieses Worst-Case-Szenario macht es möglich, in kurzer Zeit Schäden darstellen zu können. Cetol Lasuren bieten für jeden Anwendungsbereich optimalen Oberflächenschutz im System. Begeistern Sie Ihre Kunden mit dauerhaft schönem Holzschutz – verlässlich und umweltschonend. Erleben Sie vom Malerhandwerk geprüfte und bestätigte Sikkens-Qualität!

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DAS SYSTEMKONZEPT Mit Cetol HLS extra und Cetol Filter 7 plus bietet Sikkens das perfekte Systemkonzept für maßhaltige Holzbauteile. Durch die besonderen Eigenschaften des Systems ergibt sich eine um 25 bis 30 Prozent erhöhte Außenbeständigkeit gegenüber herkömmlichen Lasursystemen. Cetol NovatechBP und Cetol HS ColorBP – das Lasurenduo für alle Fälle. Mit Hightech macht Sikkens die Cetol Lasuren zu Spezialisten in ihrem Einsatzbereich. Schon mit zwei Anstrichen erzielt Cetol NovatechBP dasselbe Resultat, für das früher drei Arbeitsgänge erforderlich waren (1 + 1 = 3). Nach einer fachgerechten Sanierung mit Cetol HS ColorBP erhalten selbst stark beanspruchte Außenholzbauteile wieder ein frisches, strahlendes Erscheinungsbild.

ne sehr wirtschaftliche und dabei sehr umweltfreundliche Lasur für lang anhaltenden Oberflächenschutz. SO SCHÖN UND KREATIV KANN HOLZSCHUTZ SEIN Durch das innovative Zwei-Basen-System mit binären Lichtstabilisatoren, dem Cetol BasecoatSystem, verlängert sich die Haltbarkeit der Cetol Lasuren nochmals deutlich. Mehr noch: Alle Farbtöne halten jetzt gleich lange. Damit sind der Gestaltung von Holzoberflächen kaum Grenzen gesetzt. Das Lasurfarbkonzept Cetol Design Color Concept unterstützt Sie dabei. www.sikkens.at

HOLZSCHUTZ DER NEUEN GENERATION Auf der einen Seite eine längere Offenzeit, auf der anderen Seite eine schnellere Trocknung – diese Eigenschaften sind mit nur einem Bindemittel kaum umzusetzen. Aus diesem Grund hat Sikkens bei der wasserbasierten Expresslasur Cetol BLX-Pro zwei verschiedene Bindemittel eingesetzt. Sie machen drei Beschichtungen an einem Tag möglich. Damit ist Cetol BLX-Pro ei-

Entgeltliche Einschafltung. Fotos: Sikkens

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tesa Präzisionskrepp – für sichtbar bessere Ergebnisse xxxxxxxxxxxx Perfekte xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Malerarbeiten erkennt man an präzisen und exakten Farbkanten, die auch aus kürzester xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Entfernung betrachtet keine ausfransenden Ränder aufweisen – eine Aufgabe für das neue Präzisionskrepp-Sortiment von tesa.

Das Sortiment umfasst insgesamt vier SpezixxxSollaute maio ent venem nit albänder. Dacearum ist zumque einen Präzisionskrepp laut officipit, ebistiabei dolupta qui cus 4334, das sichodigend in der Praxis Malerprofis ni dolecup bewährt taquatis hat. nient as autwird a il mi, erfolgreich Ergänzt dasnobis sehr in premolu ptaquo idest durch undipsunto eaque dünne Papierklebeband Präzisionsdolendae nonse 4333, modi das ullam es dis minctur krepp Sensitive insbesondere für secepudis quaerio. quostio. Et harum scharfe und flacheEquidem Farbkanten auf empfindcus, sequo consequisorgt. tem etNeu quamus, que pro lichen Oberflächen im Sortiment est acepe et mod sind ­Easy exereptaquas Cover Präzision 4365quis und doluptis Präzisiremo qui apel ium harchictem idicius onskrepp Outdoor 4439. Durcheveliqu die Nutzung amusamus volore nonsendam, sum es corum eines Spezialpapierträgers garantieren die il experum ut odiorum ut omnist quoFarbtem. Premiumlösungen besonders scharfe Nequam ipsuste und eumverhindern eossinci untFarbuntereossit lici und Lackkanten volupita cor-durchschläge. sit, velis nostemDank faccus iumsehr exeläufe oder ihrer ritae. Ehendit occus ea vel imus eum geringen Dicke schmiegen sichsint, alle alis Präzisifugiae eos eicipsam harum quibus, que nononskreppbänder an verschiedene Untergrünempe dundande veliatempos rest, sequi de an posam und schonen selbst sehr empfindliche ulpakritische si consequ assunt aboreZudem molupit, et quaund Oberflächen. lassen sie tati aerestruptae pel endaeund nos accabor iantem. sich leicht verarbeiten zeichnen sich Sa nonhohe cones alicatium eriat sit voloreh durch Reißfestigkeit aus.quas Eine optimierte enimporpos eatur? Ferchic temgewährleistet vel molorporund lösemittelfreie Klebmasse ro mo vollaccati odisdie ento omnimagnis delibei allen Produkten zuverlässige Verklequamund quidas ut quiae nonsediossed ut et Entodit bung einfache, rückstandsfreie dolupti dipit, cum esequid ersperum rae qui fernen. ne et ipsanda nus mi, non pratem volupta teEIGENSCHAFTEN & ANWENDUNGSFELDER moles tendis adis eate lautempos simusamet Das Präzisionskrepp 4334 ist für vellam id imperchicius dion pelit laborepe viele Maler­fuga. anwendungen im In- aut lantium quiducim Ut ape occatur nenbereich geeignet, flache,venduntur sinaritatusda sinctur autdie volupta präzise und randscharfe velest ut omnis vent etFarbat enihitia a velestia und Lackkanten quiatiscias nobisierfordern. velit quibust, ommostr upEs auf atectus unterschiedtur?ist Ehent, mossincte vit et essitis a lichen, empfindlichen perfero magnihi llitiatia conetur? Ceptatium reicaep rorior adion pa quiam dem doluptium-

» MARKT

Oberflächen wie Glas, Aluminium, HPVC und Holz einzusetzen undnusapis ermöglicht durch den que laborep rorerum aut quaturi buleicht transparenten eine aut guteommolup Positiosam, vitatur, susanditTräger vella venis nierbarkeit. 4334 eignet sich fürvolupta hochwertige tatur, cus endi occus num quia exeriSpachtelund Lacktechniken. ost, sum quos erio ipiscipsa quam aut aut pa Durch Kombination aus Spezialträger und comnisdie dolut optatur, sitiam am, tendiatemder Klebmasse ist das pos alterungsbeständigen quia sim a pro corum iusant et latureribuProdukt zu fünf anwendbar sa incturbis seque lam Monate facea dipsum aut et und omkann und schnell entfernt Zum molutleicht pro quid magnimi, etus werden. auditiissume Schutz großer Flächen wurde das vel invenimi, sitasse dipsam disgelbe eturPräzisequi sionskreppband 4334sint mitrem einerreratem lichtdurchläsquidebis ipsant que porrovi sigen, anschmiegsamen Abdeckfolie kombidebiti cum re voluptatibus quaecte cone Nam, niert. praktische 2-in-1-Lösung Easy voloreAlsporit alitionsed maionsesorgt ctusdam Cover Präzisi-veliam asm dis etur sequi quicuptatassim on 4365 que sint rem reratem porrovi dedebis ipsant nicht nur biti cum re voluptatibus quaecte cone Nam, für ansprevolore porit alitionsed maionse ctusdam chende Er- veliam asm dis etur sequi quicuptatassim gebnisse, debis ipsant que sint rem reratem porrovi desondern biti cum re voluptatibus quaecte cone Nam, volore porit alitionsed maionse ctusdam cuptatassim veliam asin corerumquidFerio dessint aperiae vero et autempo riorporum unture, optur? Quisita tiorerum volupti orerfer spedio. Excea sende magnia doloreheni nustore rsperessita conem nNam reperfe riberunt. Eribus eseque volor sanda intia culliquid et ut re experia nos dolese nis dolestetur aut et autem fuga. Ut reritem porrorepe eos es ium resequae etur modici quissus estis sincias inctaep ellabo. Nullutem quia veris maio quataecerat landelenihil mod minctur, tes vendam rem ut facearit porest aut in cumquam et et in num hillisi teste nescidus isimus, voluptam com-

molu ptatquo dipsunt ario tem ab ipidi venihit hillici dionsequiae iur, ius, utetur sectem sum quissit inihilibera quo conetum quae voluptat officii sitempore nam, quias qui ipid quamus vid magniss itasinctiae volore conem fugitiandaes aut a si utat est, sunt magnametur? Nem quam expere, officto tassin explita tiatiunt ad et apero quundis doloribus nonem qui doluptur? Met doluptatus sitiam, sequoditiunt dolest ad quati volor re veriore rchit, con posto ent facesto voloruptatur sitam, es magnis si dolorro officipsant volupid ex et qui nonseri dolupiendus doluptat officim in repudisquaes maximagnam fuga. Optusae voluptae pro occae nulla qui quame offic tet volorit harunt volum aces renest qui dolendi psapelescius que es maxim sit harum, nemperc hiliqui reiunt facesse ctempor emquam, sa parchit re voluptae estion etur? Catume renient labor simpore officiendaes ut lautemp eruptatur sum dis molorroreium sed eni comnihitium nonseque ebenso für ut Arbeitserleichterung und Zeiternestotaqui eatio. To ex ex eatemporpor sansparnis: Größere Flächen oder Möbel lassen dignimus ut eos adit ent preicid maioremposich doppeltes effizient schütrumohne idissin vellabo Abkleben remqui blabo. Ita sapelezen. entwickelte diequatumqui tesa-ForsequiErgänzend ut hillabo. Et faccatur am schung ein neues Abdeckband für soluptus. sensible dolor rem nos de odis sinulparci cus, und kritische Otatque deraeUntergründe. molupti ventDas quirosafarbene tem excepPräzisionskrepp Sensitive eignet sich für tatem nis eris mos simod 4333 ent aliqu glatte, leicht strukturierte Oberflächen und haftet selbst auf noch nicht vollständig durchgetrockneten Anstrichen oder Tapeten bis zu sieben Tage. Ohne den Untergrund zu beschädigen, lässt es sich rückstandsfrei entfernen. Zu den Sortimentsneuheiten gehört darüber hinaus das blaue tesa Präzisionskrepp Outdoor 4439, das durch eine besondere Witterungsund UV-Beständigkeit von bis zu acht Wochen seine Stärken in Außenbereichen zeigt. Das dünne Trägermaterial bietet auch bei leicht rauen Oberflächen besonders gute Anschmiegsamkeit. Alle Präzisionskrepp-Klebebänder können ohne Einschränkung mit allen lösemittelbasierten und auch wasserbasierten Farben und Lacken verwendet werden und erfüllen so die VOC-Richtlinien der EU. www.tesa.at

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Fotos: Tesa

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..Lackqualität erleben

Perfekte Ergebnisse auf jedem Untergrund. Schön, dass Sie von unseren professionellen Lacken und Lasuren schon immer etwas mehr erwarten. Denn die hohen Ansprüche, die Sie an uns und unsere Produkte stellen, führen uns immer wieder zu neuen, revolutionären Entwicklungen. Mehr über Lackqualität erfahren Sie in Ihrer Brillux Niederlassung oder bei Ihrem Verkaufsberater. www.brillux.at/lacke


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RISK MANAGEMENT

Geplantes Risiko Österreichs Mittelständler entdecken vermehrt Risikomanagement für sich. Das zeigt die aktuelle Studie „Risikomanagement im österreichischen Mittelstand“ der FH Campus 02 und der Unter­ Diana Danbauer nehmensberatung Risk Experts.

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ie bereits vor zwei Jahren haben auch heuer der FH Campus 02 und die Unternehmensberatung Risk Experts eine Studie unter den heimischen KMU durchgeführt. Sie wollten wissen, wie es um das Risikomanagement im österreichischen Mittelstand bestellt ist. Befragt wurden dafür zwischen November 2013 und Jänner 2014 insgesamt 270 Unternehmen mit 25 bis 500 Mitarbeitern aus den Branchen Handel, Gewerbe und Industrie. Der Fragebogen wurde an 3000 von 4083 infrage kommenden Unternehmen ausgeschickt. Es wurde ein Rücklauf von 270 Unternehmen, also 9 Prozent erreicht. CHEFSACHE Christian Theuermann, FH-Professor und Studienautor, stellt zufrieden fest: „Mit Risikomanagement beschäftigen sich heute über 70 Prozent der befragten Unternehmen, wobei fast die Hälfte seit

» SERVICE

mehr als fünf Jahren aktiv Risikomanagement betreibt. Bei unserer ersten Umfrage 2012 war es lediglich ein Drittel. Klar ist, dass Risikomanagement im Mittelstand Chefsache ist und bleibt. Neben der Geschäftsführung wird Risikomanagement in mehr als der Hälfte der Unternehmen in den Bereichen Rechnungswesen und Finanzen/Controlling praktiziert.“ Mit über 30 Prozent sei das Qualitäts-, Umwelt- und Sicherheitsmanagement der drittstärkste Bereich. Der Vergleich mit der Studie 2012 zeigt, dass das Controlling sowie eigene Risikomanager bzw. Risikomanagementteams massiv an Bedeutung gewonnen haben. „Unternehmen sollten sich aber nicht in Scheinsicherheit wiegen. Wir sehen generell Nachholbedarf und großes Potenzial in der Ausbildung, denn nur etwa die Hälfte der befragten mittelständischen Unternehmen gibt an, Mitarbeiter zu haben, die im Risikomanagement geschult sind“, betonte Theuermann. Konkret beantworten

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RISK MANAGEMENT

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..Lackqualität erleben akellos.. ..im Verlauf und Deckvermögen für ein perfektes Oberflächenbild: Unsere aromatenfreien Klassiker.

Foto: Thinkstock

49 Prozent der befragten Unternehmen, dass sie kein qualifiziertes Personal zum Thema Risikomanagement im Unternehmen haben. Die Berufschancen dürften gut stehen: Unisono erwarten die Befragten für die Zukunft eine steigende Bedeutung von Risikomanagement in der gesamten Wirtschaft, ihrer eigenen Branche und für das eigene Unternehmen – und gleichzeitig Nachholbedarf bei der Qualifikation in der Hälfte der Unternehmen.

norm..

GEFAHRENQUELLEN Das größte Gefahrenpotenzial sehen die KMU im Mitbewerb bzw. der Konkurrenz, der Konjunktur und dem Arbeitsmarkt bzw. bei Problemen mit Kunden. Aber auch der Mangel an qualifiziertem Personal und die Qualität der Produkte machen den Unternehmen zu schaffen. Analysiert man die zehn wichtigsten Risiken aus Sicht der Befragten, zeigt sich für Gerhart Ebner, Geschäftsführer von Risk Experts und ebenfalls Studienautor, ein deutliches Muster: „Hier sind das Marktgeschehen, weitere Umfeldfaktoren sowie Organisations- und Qualitätsmängel gleichermaßen vertreten, denn davon ist jedes Unternehmen potenziell betroffen. Wer Risikomanagement im Unternehmen richtig betreibt, kann seine strategische Position verbessern und Chancen in all diesen Bereichen besser wahrnehmen – auch dort, wo man den Eintritt des Ereignisses selbst nicht beeinflussen kann.“

..langlebige und wetterbeständige Ergebnisse: Unsere Einsatztruppe für Holzbeschichtungen.

art.. ..im Nehmen: Wo übliche Bautenlacke aufgeben, entfalten unsere 2K-Spezialisten ihre Extraklasse.

evolutionär..

Foto: Godany

..einfach ist das Spritzlackieren mit Hydro-PU-XSpray: Top-Oberflächen mit gerigstem Aufwand.

Die Studienautoren Gerhart Ebner und Christian Theuermann freuen sich, dass das Thema Risk Management im österreichischen Mittelstand angekommen ist. www.brillux.at/lacke

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RISK MANAGEMENT

Der häufigste Planungszeitraum für Risikomanagement ist übrigens ein Jahr – in 42 Prozent der Unternehmen –, verstärkt gibt es auch einen Trend zur unterjährigen Planung bei immerhin noch 29 Prozent. „Das ist ein deutliches Anzeichen, dass sich Qualitätsmanagement und Controlling stärker in das Risikomanagement involvieren, wie es auch dem internationalen Trend entspricht.“ Allerdings kann gute Planung durch schlechte Dokumentation zunichte gemacht werden, gibt Ebner zu bedenken: „Ein Sechstel der Unternehmen gibt an, über gar keine schriftliche Dokumentation des Risikomanagements zu verfügen, das ist eigentlich ein Blindflug. Im Ernstfall steht man mit einem Plan da, hat aber keinen Nachweis, dass man die Maßnahmen auch umgesetzt hat.“ Die Alternative dazu sei eine Einbindung ins interne Kontrollsystem, wie sie 44 Prozent anwenden, das Qualitätsmanagementhandbuch, 28 Prozent, oder das Organisations- bzw. ein spezielles Risikomanagementhandbuch. Die Anzahl der Unternehmen, die eine spezielle Risikomanagementsoftware verwenden, ist mit 11 Prozent auch 2014 noch sehr gering.

Grafik: Risk Experts

Davor fürchten sich die heimischen KMU: Die größten Gefahrenquellen nach eigenen Angaben decken sich laut Experten mit den statistischen Risiken.

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ERFOLGSFAKTOREN Der Faktor Mensch ist das größte Risiko, etwa Fachkräftemangel, Fluktuation, Datensicherheit, und gleichzeitig der wichtigste Faktor für ein erfolgreiches Risikomanagement. Das zeigt sich auch in den Antworten zu Erfolgsfaktoren: Am wichtigsten erscheinen den Studienteilnehmern Information und Kommunikation, gefolgt von guter Risikoerkennung und ehrlicher Beurteilung. Dieser Faktor steht unmittelbar in Zusammenhang mit einer offenen Kommunikationskultur. Weiters finden bereichsübergreifendes Teamwork, das Commitment der Unternehmensführung, die Ursachenanalyse sowie die Verfügbarkeit von guter Information überwiegend die Zustimmung der Studienteilnehmer. „Mehr als zwei Drittel der Unternehmen möchten die Risikosensibilität der Mitarbeiter steigern, rund die Hälfte die Methoden zur Risikoerfassung und Risikobewertung verbessern, zahlreiche weitere möchten Risikomanagement in den Planungs- und Steuerungsprozess integrieren, Frühwarnindika-

» KMU mit 20 oder 25 ­Mitarbeitern sind häufig an der Grenze zur Machbarkeit. Die Anforderungen für die ­Unternehmen sind enorm. « Christian Theuermann

toren implementieren sowie die Risikoberichterstattung erweitern und verbessern“, erläuterte Theuermann und resümierte: „Die Grundlagen sind im Mittelstand da, die guten Vorsätze auch. In den nächsten Jahren kommt es auf die professionelle Umsetzung an.“ WISSEN RICHTIG VERNETZEN & ENTSCHLOSSEN HANDELN Eine Vielzahl von internen und externen Fachbereichen und Personen fließt im Risikomanagement zusammen, mit sehr unterschiedlicher Intensität, erklärt Ebner die Umfrageergebnisse: „Mehr als 80 Prozent greifen auf das interne Wissen der Geschäftsführung zurück. Nahezu drei Viertel nutzen das Wissen der Controlling- bzw. Rechnungswesenabteilung. Darüber hinaus wird in einer Reihe von Unternehmen zusätzlich gezielt auf andere Bereiche, wie das Qualitätsmanagement, den Vertrieb, das Personalwesen, die EDV/IT-Abteilung, die Arbeitssicherheit oder den Einkauf, zurückgegriffen. PR-, Kommunikations- und Marketingabteilungen werden dagegen nur einem von zehn Fällen eingebunden.“ Externe Inputs kommen laut Studie heutzutage vor allem von Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern. Versicherungsmakler würden bei diesem Thema etwas stärker einbezogen als Versicherungsunternehmen, außerdem unterstützen Unternehmensberater und spezialisierte Risikomanagementberater die Unternehmen. Dass KMU üblicherweise keine eigene Risk-Management-Abteilung haben, liegt an der Unternehmensgröße. „Dafür sind sie zu klein“, bringt Theuermann die Sache auf den Punkt. „KMU mit 20 oder 25 Mitarbeitern sind häufig an der Grenze zur Machbarkeit. Die Anforderungen für die Unternehmen sind enorm“, weiß der Experte. Die Vorteile für Unternehmen, sich dennoch mit dem Thema zu beschäftigen, sind vielfältig. Nicht nur, dass man im Eintrittsfall gewappnet ist, auch die positiven Nebeneffekte sollten nicht unterschätzt werden. „Im Risikomanagement fließt viel Wissen zusammen, das richtig geordnet und bewertet werden muss, damit man die richtigen Schlüsse daraus ziehen kann. So lernt sich ein Unternehmen besser kennen und ist dann auch am Markt attraktiver“, ist Ebner überzeugt. Auch monetär können sich Vorteile ergeben: „Bei professionellem Risk Management steigt das Rating des Unternehmens bei den Banken, dadurch wird die Finanzierung begünstigt und auch Versicherungsprämien können günstiger ausfallen“, rät Theuermann.

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SERVICE

Beschäftigungsrekord in KMU Die kleinen und mittleren Unternehmen Österreichs beschäftigen 1,93 Millionen Personen und sind Dr. Walter Bornett damit weiterhin der mit Abstand größte Arbeitgeber des Landes.

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nde Jänner 2014 waren in den kleinen und mittleren Unternehmen 1.930.096 Personen beschäftigt. Berechnungen der KMU Forschung Austria auf Basis der Sozialversicherungsstatistik ergeben, dass 66,3 Prozent aller Beschäftigungsverhältnisse in der Wirtschaft auf KMU entfallen. 18,7 Prozent der Beschäftigten haben ihren Arbeitsplatz in einem Kleinstbetrieb mit weniger als zehn Mitarbeitern, 23,7 Prozent in einem Kleinbetrieb mit zehn bis 49 Mitarbeitern und 23,9 Prozent in einem Mittelbetrieb mit 50 bis 249 Mitarbeitern. In Unternehmen mit 250 bis 999 Mitarbeitern arbeiten 19 Prozent und in Unternehmen mit 1000 und mehr Mitarbeitern 14,7 Prozent der Beschäftigten. Für Walter Bornett, Direktor der KMU Forschung Austria, ist diese ausgewogene Verteilung der Beschäftigungsverhältnisse auf alle Betriebsgrößenklassen eine der großen Stärken der österreichischen Wirtschaft. SCHAFFUNG VON ARBEITSPLÄTZEN Im Zeitraum Jänner 2013 bis Jänner 2014 wurden insgesamt 22.235 Arbeitsplätze geschaffen: 12.395 in KMU und 9840 in Großbetrieben. Die Gesamtbeschäftigung lag um 0,8 Prozent über dem Vergleichswert von 2013. Das relative Beschäftigungswachstum war in KMU (Plus 0,7 Prozent) etwas geringer als in Großbetrieben (Plus 1 Prozent). Trotz nicht gerade optimaler Rahmenbedingungen auf nationaler und internationaler Ebene hat die österreichische Wirtschaft ihre Wettbewerbsfähigkeit erneut bewiesen. „Ausschlaggebend dafür sind vor allem die unglaublich vielen, auch ‚kleinen‘ Inno-

vationen der Unternehmen, die von KMU häufig in Kooperation mit Forschungseinrichtungen, zum Beispiel mit Fachhochschulen oder dem Netzwerk der Austrian Cooperative Research – ACR, entwickelt und erfolgreich umgesetzt werden“, meint Walter Bornett.

Beschäftigte im Jänner 2014

1.930.096

Foto: Simon Jappel, Grafik: Quelle KMU Forschung Austria

982.625 543.102

Kleinstbetriebe

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Dr. Walter Bornett, Direktor der KMU Forschung Austria

690.351

696.643

Kleinbetriebe

Mittelbetriebe

KMU

Großbetriebe

ACR Die KMU Forschung Austria ist Mitglied von Austrian Cooperative Research (ACR), der Interessenvertretung der Kooperativen Forschung in Österreich. ACR ermöglicht für kleine und mittlere Betriebe die Umsetzung von Innovationen und ist ihr Netzwerkpartner in Forschung und Forschungspolitik. www.acr.at

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INSOLVENZ

Die eigenverwaltete Sanierung Im Schatten des Hypo-Alpe-Adria-Tiefs hat sich die Insolvenzlage in Österreich gedreht. Der Leiter des KSV1870 Insolvenz, Hans-Georg Kantner, kommentiert die Rechtslage dazu. Dr. Hans-Georg Kantner

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» Aus Befragungen weiß man, dass ­potenzielle Unternehmensgründer sich auch mit dem möglichen Scheitern beschäftigen und die Angst vor einer ­Insolvenz schon so manchen gleich ganz von der Gründung ­abgehalten hat. «

Hans-Georg Kantner

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ie im Rahmen des IRÄG 2010 eingeführte Unternehmenssanierung zeigt bereits deutliche Abnützungserscheinungen. Im ersten Quartal gab es einen 43-prozentigen Rückgang dieser Verfahren gegenüber dem Vergleichszeitraum 2013 und diese 21 eröffneten Sanierungsverfahren machen etwa 2,4 Prozent aller Insolvenzverfahren im ersten Quartal aus. Zieht man davon auch noch die Fälle ab, bei denen die Eigenverwaltung wieder entzogen wurde, dann verbleibt ein Nettowert von unter einem Prozent aller eröffneten Verfahren. Für das Gesamtjahr 2013 lag dieser Wert noch bei 3,6 Prozent. Der Grund dafür: Die Sanierungen sind nicht so gut vorbereitet und die Unternehmen daher ganz gut beraten, in ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung zu gehen, oder die Unternehmer erkennen, dass dieses Extraquotenerfordernis ein hoher Preis ist, da das im Unternehmen erwirtschaftet werden muss. Trotzdem bleibt das österreichische Insolvenzrecht sehr sanierungsfreundlich. Anders als zum Beispiel in den USA, wo Unternehmen jahrelang unter dem Schutz des Insolvenzverfahrens weiterwirtschaften und auch Gericht und Gläubiger samt Gutachter bei den Sanierungsmaßnahmen ein Wörtchen mitzureden haben, wird in Österreich das Unternehmen nach Bestätigung des Sanierungsplans und Aufhebung des Verfahrens in die Selbstständigkeit entlassen. Dort können die Sanierungsmaßnahmen und die Schritte zur Wiederherstellung der Profitabilität beschlossen werden. Es gibt praktisch kein Land der Welt, das ähnlich hohe Sanierungserfolge aus Insolvenzen verzeichnet wie Österreich. RECHTSENTWICKLUNG Nach Jahrzehnten beinhaltet das derzeit geltende Regierungsprogramm der beiden Koalitionsparteien keine Insolvenzrechtsreform. Praktisch alle Regierungsprogramme der vergangenen 40 Jahre hatten solche Vorhaben. Politiker glauben offenbar, dass bessere Insolvenzregeln das Wirtschaften der Unternehmen erleichtern können. Tatsächlich gab es im österreichischen Insolvenzrecht einigen Erneuerungsbedarf, der in einem zeitlichen Bogen von etwa 30 Jahren auch umgesetzt wurde. Dieser beginnt mit der Insolvenzrechtsnovelle 1982, die eine Fortführung im Konkurs ermöglicht hat. Erst dadurch wurde der Zwangsausgleich als „kleiner Bruder“ des Ausgleichs stark und sanierungswirksam. Die Novelle 2010 hat dem Rechnung getragen: Die Unternehmenssanierung ist nun vollkommen eingebettet in das Insolvenzverfahren, was bis dahin nicht der Fall gewesen war. Die Praxis liebt viele

Kurswechsel nicht, aber auch keine Totaländerungen. Aus diesem Grund war die schrittweise Veränderung der erfolgreichere Weg. Zum Vergleich: Deutschland hatte mit der Insolvenzordnung 1999 einen Totalumbau seines Insolvenzrechts unternommen, mit dem Effekt, dass erst jüngste Novellen in zarten Ansätzen Verhältnisse schaffen konnten, die mit denen in unserem Land nur annähernd vergleichbar sind. Dennoch kommen laufend Reformanstöße von der Europäischen Union, wie zuletzt ein Katalog von Empfehlungen vom 12.3.2014. Der erste Punkt formuliert die Ziele, die mit diesen Empfehlungen umgesetzt werden sollen: Diese Empfehlung zielt darauf ab, die Mitgliedsstaaten zu ermutigen, einen Rahmen einzurichten, der die effiziente Restrukturierung wirtschaftlich bestandsfähiger Unternehmen in finanziellen Schwierigkeiten ermöglicht und redlichen Unternehmern eine zweite Chance einräumt, um auf diese Weise die unternehmerische Initiative, Investitionen und Beschäftigung zu fördern und dazu beizutragen, dass Hindernisse abgebaut werden, die dem reibungslosen Funktionieren des Binnenmarktes entgegenstehen. Dieser Zielkatalog liest sich fast wie eine Kurzbeschreibung des österreichischen Insolvenz- und Sanierungsrechts für Unternehmen: Effizienz, Restrukturierung wirtschaftlich bestandsfähiger Unternehmen, zweite Chance für redliche Unternehmen, unternehmerische Initiative fördern, reibungsloses Funktionieren des Binnenmarktes. RESTRUKTURIERUNG Der KSV1870 kennt kein anderes Insolvenzverfahren, das Unternehmenssanierung regelmäßig innerhalb von 90 Tagen vorsieht und auch ermöglicht. Diese kurze Zeitspanne und der weitgehende Verzicht auf teure und komplexe gutachterliche Befundaufnahmen und Beurteilungen machen das österreichische Sanierungsverfahren extrem geschwinde und auch ausgesprochen kostengünstig. Vergleichszahlen mit deutschen Insolvenzverwalterhonoraren oder den Durchlaufzeiten deutscher Sanierungen bestätigen dies mehr als ausreichend. Die Restrukturierung unter gerichtlicher Aufsicht bezieht sich nur auf die Schulden, ist daher schnell und effizient. Die Beurteilung der betriebswirtschaftlich nötigen und möglichen Maßnahmen überlässt das österreichische Insolvenzrecht den Stakeholdern des Prozesses. Das Gericht befasst sich daher nicht mit Fragen, die eigentlich „unjuristisch“ sind und deshalb von Juristen nicht letztgültig beantwortet werden können – schon gar nicht in

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Foto: Peter Spiola

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INSOLVENZ

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einem eventuellen Rechtsmittelverfahren über mehrere Instanzen. Wer oder was wirtschaftlich lebensfähig ist, entscheiden Schuldner und Gläubiger in einem Dialogverfahren unter Begleitung und Moderation des Insolvenzver­ walters.

Aufträge aus der Immobilienbranche?

ZWEITE CHANCE Diese ist in den Augen der EU-Kommission die Möglichkeit, nach einem Insolvenzfall des Unternehmens rasch ein neues Unternehmen gründen zu können. Es kombiniert eine „Hinter mir die Sintflut“-Mentalität mit der Vorstellung, dass jeder Unternehmer binnen kürzester Zeit sämtliche Verbindlichkeiten abschütteln kann und als „Phönix aus der Asche“ wieder aufersteht. Nun, diese Vorstellung erweist sich als Wunsch- oder gar Trugbild von Politikern. Diese wissen nicht, dass unter der gegenwärtig herrschenden „Kreditkultur“ nicht nur in Österreich, sondern eigentlich in ganz Kontinentaleuropa, Kreditgeber für die Gründung eines Unternehmens nötig sind. Und diese Kreditgeber wollen und können nicht gezwungen werden, einem solchen „Second-Chanceler“ wiederum Kredit zu gewähren. Daher muss dieses Bild, das die europäischen Politiker in ihren Köpfen tragen, realitätsfern bleiben. Österreich geht da den wesentlich pragmatischeren und letztlich auch erfolgreicheren Weg: Wer sein Unternehmen einigermaßen im Griff hat und seine Gläubiger durch Hinhaltetaktik, Lochauf/Loch-zu oder leere Versprechen nicht schon vollkommen verprellt hat, erhält eine reelle zweite Chance.

Bewerben Sie Ihre Produkte oder Dienstleistungen in der OIZ, dem Fachmagazin der österreichischen Immobilienbranche. Sie erreichen alle Bauträger & Immobilienverwaltungen.

INITIATIVE Aus Befragungen weiß man, dass potenzielle Unternehmensgründer sich auch mit dem möglichen Scheitern beschäftigen und die Angst vor einer Insolvenz schon so manchen gleich ganz von der Gründung abgehalten hat. Statistisch ist diese Angst nur teilweise nachvollziehbar, denn innerhalb von einem Zeitraum von immerhin zehn Jahren nach Gründung werden nach Analyse nur etwa 18 Prozent der Unternehmen insolvent. Durchgerechnet wären das 1,8 Prozent gegenüber einem Gesamtwert für Unternehmen allen Alters von 1,3 Prozent. In diesem Wert sind die Jahr für Jahr circa 35 Prozent Sanierungsfälle in Insolvenzverfahren noch gar nicht berücksichtigt. Zusammengefasst ist diese Initiative lobenswert. Denn tatsächlich können viele Länder in Europa sich von Österreich eine Scheibe abschneiden. Das bedeutet gleichwohl nicht, dass alle dort gemachten Vorschläge und Ideen umsetzbar sind. Die EU verfügt in diesem Bereich über keinerlei Rechtsetzungskompetenz, weshalb es sich auch um Empfehlungen handelt. Ob und was davon in Österreich umsetzbar sein könnte, wird in den nächsten Jahren im Rahmen der Insolvenzrechtsreformkommission im BMJ erwogen werden.

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AUSGABE p.b.b. Verlagspostamt 2340 mödling zul.­Nr. gz 12z039149 m, post­Nr. 01

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heFtpreIs: € 11,–

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INNENDÄMMUNG

Dämmen? Vorsicht Lebensgefahr! Rainer Haug, Geschäftsführer der epasit GmbH Spezialbaustoffe, erklärt in einem Interview, warum er mit seinem Unternehmen seit über 30 Jahren erfolgreich ist. Der Pionier der Innendämmung wur­ Gespräch mit Rainer Haug de lange kritisiert, heute liegt die Methode im Trend.

kalt. Es ist ein einfaches Prinzip, doch wenn alle Komponenten ineinandergreifen, funktioniert es hervorragend. Unser System wurde oft kopiert, aber aus meiner Sicht nie erreicht. In den vergangenen Jahrzehnten wurden weltweit Millionen von Quadratmetern an epatherm-Dämmplatten verarbeitet. Im Bereich Innendämmung sind wir ein Pionier. Als mittelständisches Familienunternehmen verfügten wir nicht über die Vertriebsstärke, Produkte in den Markt zu drücken, wir mussten immer mit Qualität punkten. Gerade deshalb bin ich überzeugt davon, dass wir weiterhin große Erfolge haben werden. Denn viel zu oft werden bei Dämmmaßnahmen die Gefahren für den Menschen vernachläs­ sigt. Die Zeitungen sind voll von Meldungen über wohnbedingte Krankheiten. Erst kürzlich: Ein Kind war aus unerfindlichen Gründen ständig krank, zeigte blutige Ekzeme auf der Haut – zunächst wusste niemand wieso. Bis seine Eltern Schimmel hinter dem Schrank ausmachten. Nach der Sanierung mit epatherm wurde das Kind wieder gesund. Bereits im alten Ägypten existierte das Problem, der berühmte „Fluch des Pharaos“ waren tödliche Schimmelsporen.

Das Wohnklimaplattensystem epatherm ist bereits seit 30 Jahren am Markt. Wie erklären Sie den langfristigen Erfolg?

Rainer Haug, Geschäftsführer der epasit GmbH, inmitten der im Firmenkeller installierten Märklin-Modelleisenbahn

Innendämmung wird immer populärer. epasit setzt bereits seit Jahrzehnten darauf – welche Vorteile sehen Sie damals wie heute? Rainer Haug: Jahrzehntelang bekamen wir im übertragenen Sinne Schläge für unsere Entwicklungen im Bereich Innendämmung, wurden als „Spinner“ bezeichnet. Doch wir haben bewiesen, wie Innendämmung funktioniert. In 30 Jahren trat kein einziger Schadensfall auf. Eine Erfindung, die über so lange Zeit überzeugt, finden Sie selten. Bei uns stehen die Qualität und die Gesundheit der Bewohner eindeutig im Vordergrund. Das angenehme „Nebenprodukt“ war und ist die dämmende Wirkung, mit der Energie vernünftig eingespart wird. Wenn wir für unser Festhalten an der Innendämmung belächelt wurden, führte ich oft einen einfachen Vergleich an: Eine Thermoskanne verhindert, dass Wärme abfließen kann, bleibt aber außen

» INTERVIEW

Neben dem eigentlichen Zweck der Platte, ein gesundes, schimmelfreies Raumklima zu schaffen, ist sie nicht brennbar, feuchteregulierend und schallhemmend. Diese Eigenschaften werden bei dem momentanen „Run“ auf Dämmstoffe gern vernachlässigt, dabei können sie beinahe täglich in der Zeitung von Wohnungsbränden lesen, die häufig tragisch enden. Gerade in kunststoffhaltigen Dämmprodukten sind Bestandteile im Einsatz, die im Brandfall schwere Rauchschwaden oder giftige Dämpfe auslösen können. Sicher, kunststoffbasierte Dämmsysteme gelten als schwer entflammbar, doch die enorme Rauch- und Schadgasentwicklung ist fatal. Außerdem sagen wir ganz klar: Eine Sanierung mit epatherm hält auf unbestimmte Zeit. Ich habe manchmal den Eindruck, anderen wäre es lieber, sie könnten das Geschäft nach fünf Jahren noch mal machen, und wollen gar nicht, dass ihre Methode so lange hält. Dabei haben wir auch so genug zu tun, indem wir schadhafte Sanierungen anderer Hersteller erneut sanieren. Und es ist ein gutes Gefühl, auf namhafte Sanierungen blicken zu können – nehmen Sie den Dresdner Zwinger, die

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Fotos: Claus Dick, Märklin Magazin; epasit

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INNENDÄMMUNG

li.: Verarbeitung der epatherm-­ Innendämmplatten Der Keller wird zum Wohnraum: ­Gedämmt mit Wohnklimaplatten und beheizt durch einzelne Wandheiz­ platten in Grau. Technische Universität Hamburg-Harburg, die Akademie der Künste in Berlin oder die Frankfurter EZB-Zentrale. Durch unsere frühe Pionierrolle können wir eine wohl einzigartige Langzeiterfahrung vorweisen. In Kürze werden wir zudem eine Neuentwicklung im Wärmedämmbereich vorstellen, die für Aufsehen sorgen dürfte.

Steigendes Umweltbewusstsein sowie steigende Rohstoffpreise haben zu einer immensen Nachfrage im Bereich Dämmungen geführt. Wie sehen Sie diese Entwicklung? Energiesparen ist wichtig, doch zu viel des Guten ist häufig schädlich – das gilt bei Medikamenten für Menschen genauso wie bei Dämmungen für Häuser. Lassen Sie es mich so erklären: Als ich Anfang der 1960er-Jahre bei Jakob Trefz in Stuttgart in die Lehre ging – der Betrieb ist inzwischen Teil der Raab-Karcher Gruppe –, kam Styropor auf. Damals hieß es, ein Zentimeter Styropor entspräche der Dämmwirkung von 24 Zentimetern Mauerwerk. Das nannte man im Baustoffbereich gern die „Relativitätstheorie“. Einstein hat ja gesagt, unendlich seien nur das Weltall und die menschliche Dummheit. Jedenfalls ist eine Dämmung auch nur relativ nützlich. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich habe nichts gegen Wärmedämmung, aber man sollte wissen und akzeptieren, dass sie Grenzen hat. Wenn ich sehe, dass 20 Zentimeter Außendämmung auf Häuser gepackt werden, sind für mich Schäden vorprogrammiert. Die Häuser werden teilweise so dick eingemummt, dass die Feuchtigkeit hinter der Wärmedämmung zum einen deren Wirkung zunichte macht und zum anderen Schimmel verursachen kann.

Sie mahnen vor einem unkritischen „immer mehr“ auch bei Innendämmungen? Wir wurden, wie gesagt, jahrzehntelang von vielen Fachleuten kritisiert, man mache einfach keine Innendämmung, was wir propagieren, sei Idiotie. Das hat sich geändert, längst sind viele Experten und Hersteller auf den Trend aufgesprungen, um sich ein Stück vom Kuchen zu sichern. Zumal eine Innendämmung oft die einzige Möglichkeit ist, um überhaupt Energie einsparen zu können. Denken Sie an die unzähligen Eigentumswohnungen in älteren Mehrfamilienhäusern aus der architektonisch anspruchsvollen, neoklassizistischen Bauweise. Oder an die denkmalgeschützten Innenstadtbe-

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reiche, an Museen, Schlösser oder Burgen. Leider sind nicht alle Produkte am Markt konsequent durchdacht. Daher ist eine Schadenswelle zu befürchten, die das Image der gesamten Branche beeinträchtigen wird. Es werden zum Teil brennbare Substanzen in Innenräumen eingesetzt, die ganz einfach lebensgefährlich sind, weil sie nicht der Brandschutzklasse A1 entsprechen. Ich befürchte eine ähnliche Entwicklung, wie wir sie im Bereich Sanierputz erlebt haben. epasit brachte 1974 den Sanierputz „Saniersystem 2000“ auf den Markt. Es gäbe genügend Putze am Markt, das neue System bräuchte keiner, hieß es zu der Zeit. Bald stellte sich heraus, dass die Entwicklung zur Sanierung feuchter, salzbefallener Mauerwerke extrem wichtig war. Unser Sanierputzsystem wurde als allererstes von der WTA zertifiziert. Heute werden Leichtputze als Sanierputze verkauft, und wenn natürlich nur auf das Gewicht geachtet wird, sind wir chancenlos. Wenn die Qualität also nur nach dem benötigten Schneckenmantel beim Applizieren beurteilt wird, frage ich mich wirklich, wo wir als Branche eigentlich stehen. Ich vertrete immer noch die Ansicht, dass Bauen, Sanieren und Renovieren mit Qualität, Nachhaltigkeit und natürlich auch Verantwortung für unsere Kinder und Enkelkinder zu tun hat. Sanierputz bekam jedenfalls durch zum Teil mangelhafte Qualität und nachlässige Verfahrensweise ein schlechtes Image und man sieht ja auch landauf, landab zahlreiche Schäden. Daher müssen wir im Bereich der mineralischen Innendämmung aktiv gegen diesen Trend steuern.

» Einstein hat ja ­gesagt, unendlich seien nur das Weltall und die menschliche Dummheit. « Rainer Haug

Der Verbraucher informiert sich doch beim Handwerker oder Händler seines Vertrauens … Leider finden Sie selbst im Fachhandel inzwischen häufig kein ausreichend qualifiziertes Personal mehr. Da kann es vorkommen, dass ein Kunde zum Baustoffhändler geht und sagt: „Ich habe eine feuchte Wand.“ Bekommt er zur Antwort: „Ja, da gibt es einen kapillarwasserdichten, jedoch hochdiffusionsfähigen Putz“, versteht der Kunde höchstwahrscheinlich nur Bahnhof. Auf nochmaliges Nachfragen hört er dann: „Wir haben auch einen Entfeuchtungsputz, der ist aber teurer.“ Das ist dem Kunden egal, schließlich hat er eine feuchte Wand und da klingt der Entfeuchtungsputz ganz einleuchtend. Dass er technisch auf Dauer damit nicht weiterkommt, die ärgerliche Erfahrung muss der Kunde selbst machen. Und so gerät Sanierputz eben in Verruf.

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