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Wien bald ohne Schanigärten? Ausgezeichnet

Goldenes Kaffeesiederkännchen Manfred Staub erhielt die höchste Auszeichnung der Wiener Kaffeesieder  Seite 4

Gefiltert

Kaffee und Wasser Leitungswasser im Vergleich mit verschiedenen Seite 9

Filtertechniken Wasser  1/19/12 2:56 PM aufbereitetem Page 1

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Tea & Coffee World Cup Europe – die wichtigste Export – Import Messe für die Tee – und Kaffeeindustrie weltweit! Wien, Österreich 25. – 27. März 2012 Reed Messe Wien, Halle C Messestrasse 1, 1020 Wien Organized by:

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Für Kaffeehaus-Schanigärten werden Genehmigungen nicht erteilt und die Gebrauchsabgaben erhöht Seiten 2 und 3


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editorial von Irene Stelzmüller

Das Interesse und die Probierfreude der Gäste am Kaffee sind hoch. Standen vor einigen Jahren Varianten mit Sirupzusätzen hoch im Kurs, so sehen viele Kaffeeexperten diesen Trend am Abklingen. Im Mittelpunkt steht die Qualität der Bohne und deren Zubereitung. Die Technik ist heute ausgereift und bietet vom Espresso über Caffè Latte bis hin zum Brühkaffee alles, was der Gastronom wünscht. Jüngster Trend ist kalte Milch - verfeinert mit einem Sirup und getoppt mit kaltem Milchschaum. Diesem Trend trägt auch die Kaffeemaschinenindustrie Rechnung und bringt Geräte auf den Markt, die kalten Milchschaum per Knopfdruck zubereiten: Heiße Schokolade mit Zimtaroma und obendrauf eine kalte Milchschaumhaube als figurbewusste Alternative zum Schlagobers. Die Schaumkonsistenz ist für jedes Getränk individuell programmierbar. Diese Milchgetränke können mit oder ohne Espresso genossen werden. Espresso kombiniert mit Vanille oder Haselnuss und kalter Milch bringt neuen Schwung in die sommerliche Getränkekarte. Vorausplanen zahlt sich immer aus!

Wussten Sie, dass geröstete Bohnen über 800 Aromastoffe enthalten, womit Kaffee zu den aromareichsten Lebensmitteln überhaupt zählt? der Anteil von Fettstoffen im Rohkaffee zwischen 10 und 13 Prozent liegt und der Fettanteil in Röstkaffee je nach Sorte und Herkunftsgebiet zwischen 8 und 15 Prozent beträgt?

© Österr. Kaffeeverband

Kalter Milchschaum

Schon seit einigen Jahren erlebt Kaffee, das beliebteste Heißgetränk der Österreicher, einen wahren Boom, und regelmäßig beleben neue Trends den großen Markt der Kaffeezubereitung

Kaffeetrinken wird Kult

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ass Kaffee weit mehr als nur ein Muntermacher in der Früh ist, hat sich längst herumgesprochen. Ob klassisch als Melange, kurz und stark als Espresso oder in abgewandelter Form mit verschieden Geschmacksrichtungen – Kaffee ist in Zubereitung wie auch im Genuss vielfältig und variantenreich. Waren es in den vergangenen Jahren vor allem Kreationen mit Milch – Stichwort Caffé Latte – und verschiedene Kapselsysteme, die den Kaffeemarkt geprägt haben, kommt nun eine neue Welle auf Österreich zu. Die Rede ist von der sogenannten „Third Wave of Coffee“, die nach der Etablierung von Kaffee als Genussmittel für die breite Masse und der „Coffee to go“- Strömung im letzten Jahrzehnt nun eine neue Richtung vorgibt.

Ähnlich wie beim Wein ist auch am Kaffeesektor eine echte Kultivierung zu erkennen und Qualität wie auch Gourmetprodukte werden verstärkt nachgefragt. Viele Kunden verlangen nach dem perfekten Kaffeegenuss und setzen sich selbst aktiv mit der Thematik auseinander. Es lässt sich ein starkes Interesse am Produkt „Kaffee“ beobachten, nicht umsonst boomen BaristaSeminare und es gibt immer mehr echte Kaffeefeinschmecker. In der Gastronomie sind hochwertige Maschinen, gute Bohnenqualität, reines Wasser, die richtige Mahlung und fachkundiges Personal die wichtigsten Zutaten für einen guten Kaffee. Der österreichische Kaffeeverband, der sich seit Jahren um die Kaffeekultur in Österreich bemüht, zeigt sich erfreut, dass die Gastronomie dem Genussprodukt

die nötige Beachtung schenkt und verstanden hat, dass hier Qualität wie auch Kreativität gefragt sind.

Der bewusste Konsument Gleichzeitig sind Bio, Nachhaltigkeit und bewusster Genuss die Schlagworte, von denen die aktuelle Kaffeeszene geprägt ist. Der kundige Verbraucher von heute will seinen Kaffee mit gutem ökologischem Gewissen genießen und stellt ob der vorhandenen Angebotsvielfalt steigende Ansprüche an Qualität und Herkunft des Kaffees. Diese Nachfrage wird natürlich auch von österreichischen Röstern aufgegriffen. Verstärkt wird hier auf Ware aus nachhaltigem Anbau und mit Bioqualität gesetzt, fairer Handel wird zum immer größeren Anliegen.

Schanigartenverbot trotz Frühlingssonne

© Weinwurm

Fachgruppenobmann und Landtmann-Chef KR Berndt Querfeld fordert Neuregelung der Schanigarten-Regelung im Wiener Gebrauchsabgabegesetz

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ebruar, erste Frühlingssonne, durchaus angenehme Temperaturen. Doch in Wiens Schanigärten herrscht gähnende Leere. Keine Tische, keine Stühle und nicht zuletzt auch Unverständnis der Gäste. Während in anderen Städten Österreichs sowie auch in vielen Metropolen Europas bereits Kaffee und Torte in der Frühlingssonne genossen werden, gilt in Wien das Gebrauchsabgabegesetz, welches das Aufstellen von Tischen und Stühlen auf Gemeindegrund nur zwischen dem 1. März und 15. November erlaubt. „Unsere Gäste fragen sich zu Recht, warum die KaffeehausSchänigarten der Stadt bei herrlicher erster Frühlingssonne vor dem 1. März nicht geöffnet haben dürfen. Und auch mir als Unternehmer ist die strikte Wiener Regelung unerklärlich", so KR Berndt Querfeld, Obmann der Fachgruppe

Kaffeehäuser der Wirtschaftskammer Wien und selbst betroffener Cafetier. „Man stelle sich so eine Regelung einmal für eine Hütte in einem Tiroler Skigebiet vor, wenn man die Sonnenterrasse erst mit 1. März öffnen dürfte. Undenkbar! Hier geht nicht nur Umsatz und Wirtschaftsleistung, sondern auch Lebensqualität und Freude verloren", so Querfeld weiter. Querfeld richtet daher seinen Appell an die Wiener Stadtregierung und fordert eine Verbesserung der Wiener Schanigarten-Regelung, welche eine Inbetriebnahme eines Schanigartens auch unter bestimmten Voraussetzungen „nach der Sonne und nicht nach dem Kalender“ ermöglicht. Eine Möglichkeit für die Umsetzung dieses Wunsches sieht Berndt Querfeld in der Neuregelung des Gebrauchsabgabegesetzes, welches das Rathaus für 2012 plant.


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schanigartensaison

© ?Archiv

Wien bald ohne Schanigärten? Die massive Erhöhung der Gebrauchsabgabe für Schanigärten ist für die Fachgruppe der Kaffeehäuser Wiens inakzeptabel

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ie Wiener Kaffeehaus-Schanigärten sind durch nicht erteilte Genehmigungen in Gefahr und die Erhöhung der Gebrauchsabgabe in Gefahr. „Die Schanigärten der Kaffeehauptstadt Wien stellen ein unschätzbares Gut sowohl für Wiener als auch Touristen dar. Den Unternehmern ständig Prügel zwischen die Beine zu werfen, nur weil sie unsere Stadt im Sommer lebendiger machen möchten, ist weder verständlich noch akzeptabel", empört sich Berndt Querfeld, Obmann der Kaffeehäuser Wiens. Seine Verärgerung kommt nicht von ungefähr. Im Dezember 2011 musste man aus der Zeitung erfahren, dass die Gebrauchsabgabe zur Benutzung des öffentlichen Raums von der Stadt Wien neu geregelt werden soll. Dies betrifft im Falle der Wiener Kaffeehäuser die beliebten Schanigärten. „Höchst bedenklich und schlichtweg inak-

zeptabel, dass die Stadt Wien kein Gespräch mit der Interessenvertretung suchte. Die Stadt sollte endlich zu ihren Schanigärten stehen und sich nicht ständig Gedanken machen, wie man dieses Stück Lebensqualität für alle beschneidet. Wien ohne Schanigärten ist wie ein Weihnachtsmarkt ohne Punschstände", betont Querfeld.

Nein zum Stehtisch Wie in vielen anderen europäischen Hauptstädten wäre auch für Wien eine Ausdehnung der Schanigartensaison dringend notwendig. Nicht zuletzt wegen der Nichtraucherbestimmungen, da die Gäste die eine oder andere Zigarette vor dem Lokal genießen. Daher wäre ein Aufstellen von Stehtischen und Aschenbechern im Freien für rauchende Gäste ein dringend benötigtes Service.

Bohnen aus China Starbucks gründet Gemeinschaftsfirma mit Chinesen; Joint Venture soll Läden auf der ganzen Welt versorgen

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ie US-Kaffeehaus-Kette Starbucks hat ein Gemeinschaftsunternehmen mit einer chinesischen Firma gegründet. Das Joint Venture mit der AiNi-Gruppe solle Kaffeebohnen in der chinesischen Provinz Yunnan kaufen und verarbeiten, sagte Starbucks-China-Chef Wang Jinlong der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua. Mit dem Kaffee sollen demnach Starbucks-Läden auf der ganzen Welt versorgt werden. Starbucks betreibt in China derzeit 500 Filialen und will in den kommenden Jahren 1.000 weitere Läden eröffnen. Das Unternehmen schätzt das Potenzial der Kaffeetrinker in dem traditionellen Teeland China auf 200 bis 250 Millionen Menschen. Ende 2010 hatte Starbucks bereits angekündigt, eine eigene Kaffeefarm in Yunnan aufzubauen.

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FG Obmann Berndt Querfeld wünscht sich eine Ausdehnung der Schanigartensaison

Bei einem Bewilligungsverfahren ist es nun zum Eklat gekommen. So wurde einem Unternehmer keine Bewilligung erteilt, einen Stehtisch mit Aschenbecher vor seinem Lokal aufzustellen. „Das Magistrat will prinzipiell keine Stehtische vor Lokalen genehmigen - angeblich wegen der Barrierefreiheit! Bei größtem Verständnis und voller Akzeptanz für das Thema Barrierefreiheit, aber wie sollen unsere Betriebe überleben, wenn man ihnen jede Möglichkeit nimmt, den Gast zufriedenzustellen? Mir kommt es wirklich oft so vor, als ob

Unternehmergeist von der Stadt mehr bestraft als belohnt wird. Wenn man schon Raucher aus den Lokalen auf die Straße treibt, dann sollte man doch zumindest einen Aschenbecher aufstellen dürfen", so Querfeld. Das Magistrat sagt nein zu Stehtischen mit Aschenbechern. Es hat hat sich für Schanigärten neue, strengere Barrierefreiheit-Richtlinien ausgedacht. Damit sind Umgestaltungsarbeiten mit weiteren Investitionskosten und oft mit Sitzplatzverlusten verbunden. „Die Wiener Kaffeehäuser freuen sich über alle Gäste und sind bemüht, jedem Gästewunsch nachzukommen. Wenn jedoch das Magistrat überzogene Forderungen an die Unternehmer stellt, die nicht einmal von den Betroffenen selbst (!) eingefordert werden, fehlt mir jegliches Verständnis", sagt Querfeld.

Furan im Kapselkaffee Spanische Studie berichtet, dass Kapselkaffee mehr krebserregendes Furan enthält als Filterkaffee

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st Kapselkaffee gefährlicher als Filterkaffee? Diesem Thema widmet sich eine spanische Studie, die in der Fachzeitschrift „Food Chemistry“ veröffentlicht wurde. Kaffee, der aus Portionskapseln in modernen Kaffeemaschinen zubereitet wird, enthält mehr potenziell krebserregendes Furan als herkömmlicher Filterkaffee. Das fanden Wissenschaftler um Professor Javier Santos von der University of Barcelona heraus. Die Forscher weisen jedoch darauf hin, dass die festgestellten Werte nicht gesundheitsgefährdend sind. Furan entsteht wie Acrylamid bei starker Erhitzung von Lebensmitteln und Getränken. Chemiker nennen dies die „Maillard-Reaktion“. Dabei gehen die Eiweiß-

Bausteine (Aminosäuren) sowie Einfachzucker wie Glukose mit Wasser eine neue Verbindungen ein. Diese verleihen dem Kaffee sein typisches Aroma und seine dunkle Farbe, aber darüber hinaus bildet sich Furan. „Der leicht flüchtige Stoff kann aus den Kaffeekapseln nicht entweichen und wird zusammen mit dem heißen Wasser unter hohem Druck in die Kaffeetasse gepresst“, erklärte Studienleiter Santos. Dies ist auch der Hauptgrund für die höheren Furanwerte im Kapselkaffee. Furan verursachte in Tierversuchen bösartige Tumore. Die internationale Krebsforschungsbehörde klassifiziert Furan als für den Menschen „potenziell krebserregende Substanz“.

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Goldenes Kaffeesiederkännchen

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Ehrenmitgliedschaft im Klub der Wiener Kaffeehausbesitzer. Berndt Querfeld, Obmann des Fachgruppe der Wiener Kaffeehäuser, würdigte den Bürgermeister der Stadt Wien als Schutzpatron der Wiener Kaffeehäuser und Botschafter der Wiener kulinarischen Dreifaltigkeit, bestehend aus Beisl, Heurigen und dem Wiener Kaffeehaus.

Wiener Sehenswürdigkeit KR Maximilian K. Platzer, Obmann des Klubs der Wiener Kaffeehausbesitzer, dankte in seiner Laudatio Dkfm. Elisabeth Gürtler für ihren Einsatz als Botschafterin der Wiener Kaffeehäuser in der ganzen Welt.

© backaldrin

er Klub der Wiener Kaffeehausbesitzer verlieh im Café Sperl die höchste Auszeichnung der Wiener Kaffeesieder, das Goldene Kaffeesiederkännchen, in einer feierlichen Zeremonie an Bürgermeister Dr. Michael Häupl, KR Dkfm. Elisabeth Gürtler, Architekt Gregor Eichinger und Manfred Staub, Inhaber des Café Sperl. Mit dieser besonderen Auszeichnung würdigen die Wiener Kaffeesieder jährlich jene Personen, die sich mit ihrem Wirken und Handeln besonders für die Wiener Kaffeehauskultur einsetzen. Mit der goldenen Anstecknadel in Form eines Kaffeekännchens erhalten die Preisträger eine damit verbundene

Mit unglaublicher Akribie, Konsequenz und Leidenschaft arbeite sie stets an all jenen Projekten, die ihr wichtig sind. Dkfm. Elisabeth Gürtler verwies auf die große Bedeutung des Wiener Kaffeehauses als „Wiener Sehenswürdigkeit.“ Armin Thurnher, Herausgeber des Falter, würdigte die Werke von Architekt Gregor Eichinger und seine Verdienste rund um das Kaffeehaus. Der Inhaber des Café Sperl wurde von Maximilian K. Platzer geehrt. ER präsentierte die bewegte Geschichte von Manfred Staub und dessen Kaffeehaus mit zahlreichen persönlichen Geschichten

und Schnurren aus dessen Leben. Bis das Kaffeesieder-Gen siegte, sammelte Manfred Staub viele Erfahrungen als Tischlerlehrling, Student und Filmemacher - bis er schließlich das Café Sperl kaufte und es seitdem mit seiner Frau Monika und seinem Sohn Rainer führt und zu einer wahren „Institution der Wiener Kaffeehauskultur“ machte. Maximilian Platzer verwies darauf, dass das Kaffeehaus als Spiegel seiner Betreiber gelte und man bei einem Besuch im „Sperl“ rasch erkenne, dass interessante und spannende Menschen dahinter stecken.

Bgm. Dr. Michael Häupl, KR Dkfm. Elisabeth Gürtler, Architekt Gregor Eichinger und der Inhaber des Café Sperl, Manfred Staub, erhielten das Goldene Kaffeesiederkännchen

Der süße Kuss Für das Klimt Jahr 2012 hat sich der ehemalige K&K Hofzuckerbäcker Gerstner etwas Besonderes einfallen lassen

Labor für Forschung

Spatenstich für das neue backaldrinInnovations- und Forschungszentrum

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it dem neuen Innovationsund Forschungszentrum von backaldrin schafft das Unternehmen 50 neue Arbeitsplätze im Bereich Bäckerei, Labor und Forschung für Bäckermeister und Backtechnologen, HTL-Absolventen und akademische Fachkräfte. Mit einer eigenen Lehrlingsbäckerei wird durch die Ausbildung von Fachkräften ebenfalls in die Zukunft investiert. Das Innovations- und Forschungszentrum soll im Sommer 2012 fertig sein. Der Backwarenmarkt hat sich in der jüngsten Vergangenheit stark verändert und wird sich auch künftig mit großer Dynamik weiterentwickeln. Das betrifft sowohl das Sortiment an innovativen, natürlichen und gesunden Backwaren als auch die Herstellungsweise solcher Gebäckinnovationen. Gleichzeitig än-

dert sich die Gesellschaft und mit ihr ebenso deren Ernährungsansprüche und Kaufgewohnheiten. Um weiterhin die richtigen Schritte für die Zukunft setzen zu können, wird bei backaldrin ein zusätzliches, neuartiges Innovations- und Forschungszentrum errichtet. In dem Anbau werden unter anderem ein siebtes Backzentrum, multifunktionale Räumlichkeiten sowie neue Büros untergebracht. „Damit garantieren wir auch in Zukunft unsere modernen technologischen Standards“, erläutert „Mr. Kornspitz“ Peter Augendopler, Eigentümer von backaldrin. Geplant wurde der Anbau von X Architekten aus Linz. „Unsere Architektur wandelt die Vorgaben und Wünsche der Auftraggeber in kreative und funktionale Lösungen um“, so Architekt, Max Nirnberger.

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ls Hommage an einen der bedeutendsten österreichischen Maler hat die Gerstner K&K Hofzuckerbäckerei in ihrer Manufaktur die Gerstner Klimt Torte und ein kunstvolles Konfekt in vier Variationen kreiert. „Kunst spielt bei Gerstner eine tragende Rolle, und so sind 150 Jahre Gustav Klimt der Anlass, diesen berühmten österreichischen Maler mit einer eigenen Torte und einem kunstvollen Konfekt aus der Gerstner Manufaktur zu ehren“, so Oliver W. Braun, Geschäftsführer von Gerstner. © Gerstner

Spatenstich für das neue backaldrin- Forschungslabor u.a. mit backaldrin-Eigentümer Peter Augendopler, Forschungs-Landesrätin Doris Hummer, WirtschaftsLandesrat Viktor Sigl

Die Gerstner Klimt Torte besteht aus knusprigen Nussböden, die mit einer zarten Schokoladen-Oberscreme bedeckt sind. Umman-

telt ist die Torte mit einer PariserCreme, die mit goldenen Schokoladespänen bestreut ist. Dekoriert wird die Torte mit einer Schicht aus feinstem Marzipan. Das mit edler Valrhona-Schokolade handgefertigte Gerstner Klimt Konfekt gibt es in drei Geschmackskompositionen: Espresso – kräftige Espresso-Ganache kombiniert mit Bitterschokolade Passionsfrucht – eine Füllung aus feinstem Marzipan und Maracuja Karamell – zarte Karamell-Orangen-Ganache mit Vollmilchschokolade, verfeinert mit kandierten Zesten und Grand Manier Das Konfekt in hochwertiger Verpackung mit dem Motiv „Der Kuss“ von Gustav Klimt ist auch über den Gerstner Online-Shop bestellbar.

© Fally

Wiener Kaffeesieder zeichneten Bgm. Dr. Michael Häupl, KR Dkfm. Elisabeth Gürtler, Architekt Gregor Eichinger und Manfred Staub, den Inhaber des Café Sperl, für ihre Verdienste rund um das Kaffeehaus aus


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advertorial

Ein Espresso zum Mittagsmenü A

bwechslungsreiche Mittagsmenüs, hausgemachte Kuchen sowie Snacks für den kleinen Hunger zwischendurch – so lautet das Angebot, mit dem Michael Sprenger und sein junges Team im Café Remise in Bludenz ihre Gäste verwöhnen. Das Café liegt an einem der schönsten und sonnigsten Plätze der Stadt, und auf der großen Terrasse lässt sich gemütlich eine Tasse Kaffee genießen. Um dem Gast den Kaffee so richtig schmackhaft zu machen, bietet Michael Sprenger seinen Gästen jeden dritten Monat zum Mittagsmenü einen Espresso gratis an. Das Café Remise in Bludenz erwacht soeben wieder aus dem Winterschlaf. Mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen erobern die Gäste auch wieder die Terrasse. ÖGZ: Mit dem Beginn der Gartensaison steigt der Kaffeeumsatz, aber wie begegnet man der Nachfrage nach dem Glas Leitungswasser? Sprenger: Den Nachmittagsumsatz generieren wir mit Kaffee sowie

hausgemachten Blechkuchen und Torten, die meine Mutter nach alten, traditionellen Rezepten bäckt. Dazu gibt es die klassischen Kaffeespezialitäten, die wir mit zwei verschiedenen 100 Prozent Arabica-Röstungen zubereiten. Immer beliebter werden die Milchkaffeegetränke wie Latte macchiato oder Cappuccino. Nach dem Mittagessen trinken die Gäste gerne nur einen kurzen Espresso. Zur Tasse Kaffee gibt es eine 0,25 l Flasche Römerquelle prickelnd oder still um einen Euro. Auf dieses Angebot machen auch Aufsteller am Tisch aufmerksam. Wenn der Gast nicht ausdrücklich ein Glas Leitungswasser bestellt, bekommt er derzeit kein Glas Wasser zum Kaffee. Wie sieht dazu das Mitarbeitertraining aus? Wir arbeiten mit ausgebildeten Mitarbeitern, daher sind nur gezielte Produktschulungen nötig, um den Verkauf anzukurbeln - und diese mache ich selbst. Eine gezielte Schulung durch Römerquelle

Michael Sprengers Café Remise befindet

© Larry William

sich am sonnigsten Platz von Bludenz

erfolgt demnächst, aber unsere Mitarbeiter machen unsere Gäste bereits jetzt auf die Aktion „Römerquelle zum Kaffee“ aufmerksam und wir werben derzeit mit den Tischaufstellern. Die Aktion ist mit einem Gewinnspiel für unsere Mitarbeiter gekoppelt: Derjenige Mitarbeiter, der am fleißigsten Römerquelle zum Kaffee verkauft, bekommt ein attraktives Geschenk von Römerquelle. Kann das Servicepersonal die Gäste zum Genuss von einer Flasche Römerquelle statt einem Glas Leitungswasser überreden? Wir verkaufen seit fünf Monaten Römerquelle und der Umsatz an Mineralwasser ist merklich gestie-

gen. Ich bin auch davon überzeugt, dass wir mehr Umsatz machen, weil Römerquelle insgesamt mehr Promotion macht als die Mitbewerber. Unsere Gäste kennen Römerquelle aus der TV-Werbung und von Plakaten, was den Verkauf zusätzlich erleichtert.

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Grapefruit und Safran

Steuertipp

Goran Huber wurde zum dritten Mal Staatsmeister, jetzt geht’s zur Barista-WM 2012 in Wien

von michael koWarik

Telefon 01/ 892 00 55

www.kowarik.at

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Der gläserne Steuerpflichtige

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ie Behörde weiß viel mehr als Sie vielleicht glauben! Allwissend und allmächtig – das ist die Steuerbehörde noch nicht, aber sie weiß mehr als naive Zeitgenossen glauben. Schon vor Beginn einer Betriebsprüfung werden umfangreiche Informationen eingeholt und ausgewertet. ○ Millionen von Unternehmen melden im Binnenmarkt Monat für Monat ihre innergemeinschaftlichen Lieferungen und Erwerbe. Im Informationssystem Mias werden diese Daten zusammengeführt. Identifikationsmerkmal ist die UID-Nummer. Es ist also ersichtlich, welcher Unternehmer im Binnenmarkt in welcher Betragshöhe geliefert hat. Diese Summe sollte auch Ihren Erwerben entsprechen. Wenn nicht, ist Aufklärungsarbeit notwendig. ○ Eine Fülle von Abfragen können die Finanzmitarbeiter bequem von ihrem Dienstlaptop aus machen. Jeder Internetbenutzer bedient sich dieser Möglichkeiten auch für private Zwecke. Den Beamten steht jedoch noch mehr zur Verfügung, und so ist ihnen Einblick in ▶ das Firmenbuch, ▶ das Grundbuch, ▶ das zentrale Melderegister, ▶ das zentrale Melderegister für Kfz-Zulassungen und ▶ die Datenbank der SVA möglich. Es können auch Namensabfragen gemacht werden; so ist es im Handumdrehen möglich, für eine Person die im Firmenbuch eingetragenen Funktionen – welche Kfz und welche Liegenschaften sie besitzt, wer die Dienstgeber waren und sind – und vieles mehr zu eruieren. Das

Datenschutzgesetz schiebt dem keinen Riegel vor, im Gegenteil, es gestattet die Übermittlung von Daten an Behörden, wenn sie für die Wahrnehmung der gesetzlich übertragenen Aufgaben eine wesentliche Voraussetzung bilden. Dumm gelaufen, wenn der luxuriöse Fuhrpark nicht mit den erklärten Einkünften in einer vernünftigen Relation steht. ○ Auch vor dem Cyberspace resigniert die Finanz nicht. In der Annahme (oder dem Wissen), dass schlaue Steuersünder vor dem Web nicht Halt machen, beschäftigt sich ein Spezialtrupp mit dem Internetgeschäft. RIA heißt das "Risiko-, Informations- und Analysezentrum", in dem jene Marktteilnehmer aufgespürt werden sollen, die zwar Waren und Dienstleistungen im Internet anbieten, aber steuerlich nicht erfasst sind. Sämtliche Verkaufsplattformen (z.B. ebay) werden so systematisch durchforstet. Bei manchen Marktteilnehmern hat das in der Praxis zu unliebsamen Überraschungen geführt. ○ Die internationale Zusammenarbeit der Steuerbehörden funktioniert immer besser, und zwar nicht nur mit dem sprachlich barrierefreien Deutschland. Die jüngere Generation der Beamten nutzt fleißig das erworbene Englisch, um über die Grenzen zu kommunizieren, und das durchaus auch mit den jüngsten EULändern des ehemaligen Ostblocks. Bevor bei einer Prüfung auch nur ein Beleg angesehen wurde, besteht über den „Prüfling“ ein umfangreiches Wissen, das mit den Unterlagen abgeglichen wird.

impressum Herausgeber, Medieninhaber und Verleger: Österreichischer Wirtschaftsverlag GmbH, 1051 Wien, Wiedner Hauptstraße 120–124, Tel.: (01) 546 64-0 Redaktionsleitung: Mag. Irene Stelzmüller, DW 364 Grafik: Susanne Wolf Verkauf: Gregory Kucera-Wurmehl, DW 260; Kurt Heinz, DW 265 Ressortleitung: Stefan Böck, DW 380 Druck: Druckerei Ferdinand Berger & Söhne GmbH, Wiener Straße 80, 3580 Horn

Info: Die „World Barista Championship 2012“ wird vom 12. bis 15. Juni 2012 in Wien ausgetragen.

it dem dritten Staatsmeistertitel bei den Barista Meisterschaften 2012 in Graz legte der Tiroler Goran Huber den Grundstein für seine dritte WM-Teilnahme. Doch nicht nur das, er hat es als erster Österreicher geschafft, mit seiner Kaffeekunst und seinem beachtlichen Kaffeewissen drei Staatsmeistertitel zu erobern. Auch im internationalen Spitzenfeld ist Goran Huber eine jener Ausnahmen, die zum dritten Mal an einer Barista-Weltmeisterschaft teilnehmen. Drei WM-Teilnahmen konnte noch kein Österreicher für sich verbuchen, auch die bisher beste WM-Platzierung eines Österreichers, Rang 11 in Tokio 2007, ist auf das Antreten von Goran Huber zurückzuführen. Bei der WM 2012 in Wien gibt es für Goran Huber daher nur noch ein klar definiertes Ziel: „Der Weltmeistertitel muss in Österreich bleiben.“

Weltweit einmalige Aktion Doch nun zur eigentlichen Sensation, mit der Goran Huber bei den Österreichischen Barista-Meisterschaften nicht nur das Publikum in seinen Bann, zog sondern sogar die hochkarätig besetzte Jury zunächst zu verunsichern und dann zu begeistern wusste: „Ich habe die Jury eingeladen, meine Kaffeespezialitäten gemeinsam mit mir zu präsentieren. Das hat es weltweit noch nie gegeben. Daher gab es zuerst fragende Blicke zum Haupt-

juror, dann sein zustimmendes Nicken, und schließlich konnte ich meine Präsentation „mit Einbindung der Juroren“ zum Erfolg führen. Einen Juror habe ich gebeten die mitgebrachte Pink-Grapefruit auszupressen, einen anderen habe ich mit einer Handmühle ausgestattet und gebeten Kaffee zu mahlen, den ich für meinen Filterkaffee brauchte. Zu meinem edlen Kaffee passte am besten das edelste Gewürz der Welt, Safran, das der dritte Juror auf meine Bitte hin in die Karlsbader Kanne gegeben hat. Den Grapefruitsaft habe ich dann mit etwas heißem Wasser aus der Kaffeemaschine aufgefüllt. Der frisch gemahlene Kaffee kam in den Filter der Karlsbader Kanne und wurde schließlich vom vierten Juror nach meiner Anleitung mit dem heißen Grapefruitsaft aufgegossen. Das Ergebnis: Eine einzigartige Filterkaffee-Kombination mit Safran und Grapefruit.“ In monatelangen Vorbereitungen hat Goran Huber den „perfekten Kaffee“ für seine Präsentation gesucht. Kaffeewissen und handwerkliches Können alleine reichen nicht aus, um eine Jury aus Kaffeeexperten zu überzeugen. „Ich habe den richtigen Kaffee gefunden, einen außergewöhnlichen Kaffee aus Kenia, den es nur in sehr kleinen Mengen und daher auch sehr selten gibt. Kiriaini Kaffee wächst in einer Höhe von fast 1700 Metern, ist 100 Prozent Bourbon und nass aufbereitet. Der Kaffee hat eine zitrusartig betonte edle Säure und eine leichte Süße, ähnlich einer Pink-Grapefruit“, beschreibt Huber den Kaffee.

Frühling trägt Blau und Grün Die kleinste und schnellste Kaffeekapselmaschine von Cremesso gibt es in zwei neuen Farben: Pool Blue und Apple Green

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er Frühling stellt sich bei Cremesso bereits jetzt ein. Das Schweizer Kaffee- und Tee-Kapselsystem Cremesso läutet mit diesen neuen Farben offiziell den Frühling ein. Ein helles Blau und ein leuchtendes Grün komplettieren das Farbportfolio der Uno. Bereits im Oktober 2011 eroberte die kleinste KaffeeKapselmaschine von Cremesso in den Farben Carbon Black und Fire Red die österreichischen Haushalte. Die schmale LifestyleMaschine verfügt über eine 19 bar-Drucktechnologie und ist mit einer Aufwärmzeit von 15 Sekunden die schnellste am Markt. Die ausgefeilte Technik ermöglicht ein intensives Geschmackserlebnis und eine perfekte Crema.


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cafékonzept

Himmlisches Frühstück

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in guter Tag beginnt mit dem besseren Frühstück. Das Tian – der neue Tempel des bewussten Genusses Ecke HimmelpfortgasseSeilerstätte – lockt ab 8 Uhr früh mit diversen Frühstücksangeboten. Frühstück À la carte offeriert alles, was das Bio-Herz begehrt, von Köstlichkeiten rund ums Freilandei über hausgemachte Marmeladen bis zum Tian-Kaffee, ein exklusiv für Tian komponierter Blend aus Fairtrade-Biobohnen, bestehend aus 50 Prozent Arabica aus Bolivien, 45 Prozent Arabica aus Nicaragua und fünf Prozent Kapi Royal Robusto aus Indien. „Zeige mir dein Frühstück und ich sage dir, wie dein Tag sein wird“, meint Tian Küchenchef Paul Ivic verschmitzt. „Passt das Frühstück, passt der Tag. Ich möchte, dass jeder unserer Frühstücksgäste seinen Tag mit ein paar Minuten ganz

bewussten Genießens beginnt. Denn dann wird auch „ihr“ oder „sein“ Tag, egal ob Businesstag, Shoppingtag oder Just-for-fun-Tag zum echten Genusstag.“

Speisen zum Mitnehmen Dabei fehlt das in mannigfaltiger Weise als Omelette, Rührei, pochiertes Ei oder Spiegelei zubereitete Freilandei genauso wenig wie eine Vielzahl körnig-fruchtiger Müslis, krachfrisches Gebäck und hausgemachte Schoko- und Marmelade-Spezialitäten. Biosäfte frisch gepresst oder frisch vom Biobauern sowie Biotees wirken nachhaltig anregend. Zum À la carte Angebot gesellen sich neben dem typischen Wiener Frühstück jeden Monat weitere kulinarisch-kreative Überraschungen von Küchenchef Paul Ivic– das Tian Vit Frühstück mit Bauernbrot mit Avocadocreme, das Tian Exotic Frühstück mit Egg Florentine „Tian Style“ oder Armer Ritter mit Passi-

onsfrucht-Schokoladefüllung & geschnittenen Ananas. Was man nicht sofort vor Ort genießen kann, sollte man einfach mitnehmen können, so der Gedanke der Tian-Macher. Selbstverständlich bietet der Tian takeaway.market auch Speisen an: Der Schwerpunkt liegt hierbei auf den feinen Dingen aus der Tian Patisserie, welche täglich frisch zubereitetet werden. Verantwortlich für diese Besonderheiten zeichnet Thomas Scheiblhofer, welcher zuletzt als Chef Chocolatier im Xocolat und zuvor als Chef Patissier in Christian Petz´s Gourmet Restaurant im Palais Coburg fungierte. Zusätzlich kann man sich auch die Suppe des Tages, Salate und andere Gerichte für den gesunden Genuss im Büro oder zu Hause einpacken lassen.

© Tian

Guten Morgen im Tian café.restaurant & takeaway.market beim Bio-Frühstück mit einer Tasse Tian-Kaffee, einem Eigenblend aus Arabica

Tian Frühstücksvariationen aus dem café.restaurant und takeaway.market

Tian 1010 Wien Himmelpfortgasse 23 Telefon 0043 1 890 4665 www.tian-vienna.com

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ostereier Ostern steht vor der Türe, und damit haben auch gefärbte Eier wieder Saison. Färben mit Kaffee, Roten Rüben, Spinat oder Kurkuma

Bunter Teecocktail

Gefärbte Eier

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uf weißen Eiern kommen die Farben am besten zur Geltung, und damit diese die Farbe auch wirklich gut annehmen, sollten die Eier für 30 Minuten in ein Essigbad gelegt werden. Braune Eier: Kaffeepulver aufkochen und ziehen lassen, und die Eier im Sud hart kochen. Rote Eier: Eine natürliche Rotfärbung erhält man mit dem Saft aus Roten Rüben. Diesen aufkochen, die rohen Eier zehn Minuten lang darin hart kochen und im erkalten-

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as ist Bubbletea? Bubbletea (engl. Perlentee) ist ein frisch zubereitetes Getränk auf Basis von Grünem oder Schwarzem Tee, gemischt mit Milch oder Frucht-Sirup und zubereitet wie ein Cocktail. Der besondere Clou: durch extradicke Trinkhalme werden Toppings mitgetrunken beziehungsweise mitgegessen. Toppings sind entweder Kügelchen aus Tapioka (Stärke aus der Maniokwurzel), einer anderen vegetarischen Speisestärke (wie z.B. Agar-Agar oder Kokosnussgel) oder sogenannte Juice Pearls, mit Fruchtsaft gefüllte Perlen, die herrlich im Mund zerplatzen. „Vergessen Sie alles, was Sie über Tee wissen. Denken Sie statt

dessen an erfrischend coole, bunte und leckere Cocktails. Ohne Alkohol, aber mit Kick“, verrät Georg Demmer, Gesellschafter und Franchise-Manager des Systemgastronomie-Startups tea-licious Bubbletea. Die Erfindung aus Taiwan trat vor einigen Jahren ihren Siegeszug in die USA an – von Los Angeles bis New York ist Bubbletea fester Bestandteil der modernen Gastronomieszene. Direkt aus Asien brachte Dreier-Phan Quoc unter der Marke „tea-licious“ den ersten Bubbletea-Laden nach Österreich. „Unser Ziel ist es, zehn weitere Standorte zu eröffnen“, sagt Demmer, dessen Wurzeln im Teehandel (Demmers Teehaus) liegen.

buchtipp Stevia Backbuch

Das Süßungsmittel Stevia gilt als der Süßstoff der Zukunft. Die aus der Stevia-Pflanze gewonnenen Produkte sind seit einigen Jahren in Reformhäusern als Granulat, Tabletten sowie flüssig erhältlich und nun auch in der EU als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen. Doch wie bereitet man Süßspeisen und Backwaren mit SteviaProdukten zu? Gina Martin-Williams bäckt seit vielen Jahren mit Stevia und veröffentlicht in dem vorliegenden Buch ihre Lieblingsrezepte. Die Kuchen, Kekse, Torten und Desserts sind einfach nachzubacken, mit Stevia gesüßt und mit besonders wenig Fett zubereitet. Weiters wird erklärt, wie mit Stevia statt mit Zucker gesüßt wird und wie mit frisch gemahlenem Vollkornmehl gearbeitet wird. Alle Rezepte sind kalorienberechnet. Gina Martin-Williams: Das Stevia Backbuch; Kneipp Verlag; ISBN 978-37088-0494-1; Preis: 17,95 Euro

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Bubbletea ist ein hippes Teegetränk, zubereitet wie ein Cocktail, das über Asien und die USA den Weg nach Europa fand

Walzer Traum Kaffee im Dreivierteltakt Kaffee aus dem Hause Wedl

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as haben Walzer und Kaffee gemeinsam? Ganz einfach: Beide sind aus der Wien nicht wegzudenken. Der Walzer Traum aus dem Hause Wedl ist eine Ode an die k. u. k.-Zeit, an die österreichische Gemütlichkeit und an die heimische Kaffeekultur. Anlässlich des Johann-StraußGedenken im Jahre 2000 hat man sich im Hause Wedl ent¬schlossen, dem Wiener Kaffee eine besondere Note hinzuzufügen und den Kaffeelieb¬habern von traditionellem österreichischem Kaffee eine besondere Komposition zu bieten. Nur die qualitativ hochwertigsten

den Saft weiter ziehen lassen. Gelbe Eier: In Südasien verwendet man Kurkuma (zum Beispiel gemahlen in Currypulver) als Färbemittel. Kurkuma in kochendes Wasser geben und ziehen lassen, nochmals aufkochen, die rohen Eier darin hart kochen und dann im erkaltenden Sud liegen lassen, bis der gewünschte Farbton erreicht ist. Grüne Eier: Frische Spinatblätter kochen, dann die rohen Eier dazugeben und darin hart kochen.

Rohkaffeesorten schaffen es in die Rösterei des Hauses Wedl. Die Vielseitigkeit der zahlreichen Wiener Kaffeespezialitäten verlangt auch eine vielseitige Mischung der Röstungen. Die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, daher bietet der Walzer Traum die Sorten: Mocca, Wiener Melange, Marquise Exquisit, sowie die Hotel- und Wiener Mischung. Größter Wert wird dabei bei den Filterkaffeemischungen auf die unterschiedlichsten Mahlgrade gelegt. Nur dadurch kann eine für jeden Kaffeemaschinentyp perfekt abgestimmte Kaffeekomposition entstehen. Allen gemeinsam ist jedoch das feine Bouquet sowie das volle Aroma für den traditio¬nellen, kräftigen Kaffeegeschmack. Das vollständige Sortiment ist im Detail auf www. walzertraum.at dargestellt. Das Team von Wedl Kaffee berät Sie gerne bei der Auswahl der für Sie perfekten Mischung. „Mit der Kaffeelinie Walzer Traum lässt sich ein Stück Kultur ins Café holen. Lassen Sie auf einer Gedankenreise in die Zeit der Monarchie die Seele baumeln“, empfiehlt Leopold Wedl jun., der für die Kaffeesparte im Hause Wedl verantwortlich zeichnet.

Gratis mit ÖGZ|Café zur Tea & Coffee World Cup

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er Tea & Coffee World Cup wird etwa 3.500 Produzenten, Importeure und Exporteure sowie Großhändler für Tee- und Kaffeeprodukte aus aller Welt vereinen. Die praktischen Eventangebote wie zum Beispiel Kaffeeröstseminare, eine Darjeeling-Tee Auktion oder Teeworkshops sowie Abimate- Mate Tee-Verkostungen bieten dem Fach- und Einzelhandel und Kaffee- und Teehausbetreibern einen Überblick über neue internationale Produkte und Trends. Info: Abschnitt abtrennen und gegen eine Eintrittskarte an der Messekassa tauschen.


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netzwerk

Das Wasser im Kaffee Wiener Leitungswasser im Vergleich mit durch verschiedene Filtertechniken aufbereitetem Wasser

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m Kaffee-Kompetenz-Zentrum im Wiener Wirtschaftsmuseum testete Kaffeeguru Edmund E. Mayr im Rahmen eines Baristaseminars bei einer Blindverkostung die Bedeutung von Wasser für die Kaffeezubereitung. Für die beiden Kaffeeproben wurde für die Zubereitung die French-Press gewählt, dazu eine Röstung mit gleichem Mahlgrad, die gleiche Menge

Fotos: Stelzmüller

Für die Probanden schmeckten die Kaffeeproben nicht gleich

© Landtmann

Berndt Querfeld setzt auf moderne KommunikationsInfrastruktur

Online mit einer Melange

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urfen bei Melange und Strudel wird immer beliebter. Das Café Landtmann mit täglich rund 2.000 Besuchern setzt auf zeitgemäße Infrastruktur in der drahtlosen Kommunikation. So gut wie jeder Sitzplatz verfügt nunmehr über eine Steckdose zum Aufladen leerer Akkus von Smartphones, Notebooks oder Multimediaplayern. Entsprechende Ladekabel können auch ausgeborgt werden. Insgesamt ist das Kaffeehaus mit rund 60 Steckdosen ausgestattet. Die Benutzung ist für den Gast kostenfrei.

Einloggen ohne Passwort Auch Gratissurfen über das WLANNetz ist einfacher geworden. Eine entsprechende Infrastruktur von Freewave macht das Einloggen

Café Landtmann setzt auf moderne Kommunikations-Infrastruktur – WLAN und Akkuaufladen gratis ohne Passwort im Lokal wie auch im Garten möglich. „Menschen, die sich in der Stadt bewegen, können im Café Landtmann sowie im Café Museum bei Melange und Strudel nicht nur relaxen, sondern ihr Handy auch gratis aufladen und kostenfrei surfen“, so Cafetier Berndt Querfeld. Gratis WLAN gibt es natürlich auch in den Cafés Hofburg, Mozart, Residenz, Landtmann Parkcafé und Landtmann Tortenshop. „Dies möge Standard in jedem Kaffeehaus und in den dazugehörigen Gastgärten sein“, wünscht sich der FG Obmann der Kaffeehäuser Wiens Berndt Querfeld. Die Beliebtheit der WLAN-Einrichtung im Café Landtmann nimmt zu, wie folgende Daten dokumentieren: Betrug die Zahl der Nutzungen im Dezember 2010 noch 3152, stieg diese im Vergleichsmonat 2011 auf 5753. Das bedeutet eine Zunahme von 83 Prozent. Im Durchschnitt loggt sich ein Besucher 37 Minuten lang ein. Bei der Spracheinstellung klickt jeder zweite Gast auf Deutsch, jeder vierte auf Englisch.

Kaffee und Wasser. Zwei Proben zwei unterschiedliche Ergebnisse. Schon beim Pressen des Kaffeemehls gab es große Unterschiede. Die Probe 1 ließ sich schwerer durchdrücken als Probe 2, weil das Mahlgut stärker aufgequollen war. Gleich vorweg: Probe 1 wurde mit Leitungswasser mit einem Härtegrad von 7 bis 8 zubereitet und zeichnete sich dadurch aus, dass der Kaffee mehr Körper zeigte, schokoladig schmeckte und angenehm im Abgang war. Im Vergleich dazu wurde die Probe 2 mit vollständig entkalktem Wasser zubereitet. Festzustellen war, dass das Mahlgut weniger gequollen war, die Probe malzig und im Abgang bitter schmeckte und die Farbe des Kaffees leicht trüb wirkte; außerdem attestierten die Probanden dem Getränk Körperlosigkeit. Darüber hinaus stellten sie fest, dass er weniger Säure aufwies als Probe 1. Die gleiche Versuchsreihe wurde durch Zugabe von warmer Milch wiederholt. Für Probe 1 wurde angemerkt, dass nun auch der mit Leitungswasser zubereitete Kaffee malzig schmeckt, die Bitterstoffe erhalten blieben und der Kaffee einen Eigengeschmack entwickelte. Hingegen in Probe 2 mit gefiltertem Wasser lösten sich die Bitterstoffe auf, behielt der Kaffee seine Charakteristik, wirkte optisch ansprechender und schmeckte bekömmlicher. Das Extrembeispiel mit Vollentkalkung zeigt, dass Filter bei richtigem Einsatz durchaus Sinn machen können. Um den richtigen Wasserfilter passend zu Mahlung, Maschine und Wasser zu finden, braucht es viele Verkostungen. Irene Stelzmüller

Barista Edmund E. Mayr brühte die Kaffeeproben Versuchsanordnung mit Wasserfilter


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me sse st ut tg ar t

Melitta

Vielseitig – vielfältig – vollautomatisch Mit Melitta® bar-cube 30 verschiedene Kaffeespezialitäten zubereiten

© Heinz

Die neue Melitta® bar-cube bereitet sämtliche Kaffeespezialitäten auf Wunsch zu und bietet dafür 30 verschiedene Einstellungen. Für die Zubereitung feinster Schokoladespezialitäten steht optional ein leistungsstarkes Schokomodul zur Verfügung, das in die Maschine integriert ist. „Wir zeigen auf der Intergastra unsere bewährten Modelle sowie die C 35 mit Schokolösung. Die Stuttgarter Messe etabliert sich als eine wichtige Messe im südlichen Deutschland und für die angrenzenden Länder“, ist Rolf D.Gnewkow, Melitta Vertrieb Mitteleuropa, überzeugt.

Thermoplan

Kalter Schaum auf heißem Kaffee

Professionell geführte Gastronomiebetriebe müssen originelle Getränkekreationen anbieten, um erfolgreich zu sein. MilchschaumDrinks wie Lattino classic (Cappuccino mit kaltem Milchschaum), Lattino special (aromatisierter Cappuccino mit kaltem Milchschaum) oder Lattino flavour (aromatisierter Kaltmilchschaum) liegen voll im Trend und bringen frischen Wind ins heiße Kaffeegeschäft. Diese coolen Kreationen basieren auf dem einzigartigen kalten Milchschaum, der nur durch Luft geschäumt wird und in wenigen Sekunden per Knopfdruck ins Glas strömt. Die erforderliche technische Ausstattung haben die Black & White-Geräte mit Kaltmilchlösung schon serienmäßig an Bord. Bei den Vollautomaten der Baureihe Black & White One befindet sich die Milch in einem gekühlten Milchtank im Unterbau. Dieser bei der Ausführung CTM integrierte Vorratsbehälter hat ein Fassungsvermögen von vier Litern. Neu im Programm ist eine noch kompaktere Spezifikation ohne Unterbau. Bei dieser um 15 Zentimeter niedrigeren – und damit nur 51 Zentimeter hohen und 42 Zentimeter breiten – Maschine wird die Milch aus einem separaten (z.B. unter der Theke platzierten) Kühlschrank bezogen.

© Thermoplan

Black & White One – mehr Umsatz mit coolen Milchschaum-Drinks

J. J. Darboven

Markenidentität Die Marke Hornig wird weiter gestärkt „J. J. Darboven ist ein familiengeführtes Unternehmen, und mit der Übernahme der Kaffeefirma Hornig verfolgen wir übergeordnete strategische Ziele. Die Grazer Kaffeemarke und die damit verbundene österreichische Kaffeekultur bleiben erhalten. Wir können uns vorstellen, dass wir das Hornig-Sortiment mit Trinkschokolade ergänzen. Hornig ist eine renommierte Marke, die wir im Gastronomiemarkt weiter stärken möchten“, erklärt Alfred Darboven auf der Intergastra 2012 in Stuttgart.

PyramidenPremiere

Pyramidenkonzept – loser Tee portioniert für die Tasse Für die exklusive Teeinszenierung bietet Meßmer ProfiLine ein eigenes Teepyramiden-Sortiment. Handverlese Blatttees in 12 Sorten im vorportionierten Pyramidenbeutel kombiniert Wirtschaftlichkeit mit einem hohen Conveniencegrad. Durch das transparente Sachet werden die ausgewählten hochwertigen Rezepturen zu besonderen optischen Erlebnissen und erzeugen ein modernes und frisches Teeerlebnis. Auf der Intergastra feierten die Pyramiden ihre deutsche Premiere. „Qualität sehen und genießen“, meint Frank Raynoschek, Verkaufs- und Marketingleiter bei Milford Tee Austria.

© Heinz

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MeSSmer


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intergastra 2012

Franke

© Heinz

Elektronische Temperaturüberwachung Die La Spaziale S40 – Verführung für alle Sinne

WMF

Innovatives Milchsystem

WMF-Kaffeemaschinen mit integriertem Active Milk-System © Heinz

Das Sinnbild eines original italienischen Espressos vermittelt Leidenschaft, Lebensfreude, Inspiration, Harmonie und Einklang. Bei der professionellen Herstellung eines echten Espresso kommt es auf viele Faktoren an, wie beispielsweise Bohnenmischung, Wasser und Kaffeemühle. Doch das Herzstück für den Barista ist die richtige Espressomaschine. Die La Spaziale S40-Serie verfügt über alles, was der Barista benötigt, um Kaffeekunst zu zelebrieren: höchsten Bedienkomfort, modernste Technik und edles Design. Die halbautomatische Siebträger-Maschine La Spaziale S40 wurde speziell für den professionellen Einsatz in Coffeebars, Cafés, Restaurants, Hotelbars und Bäckerei-Cafés konzipiert. Sie ist als zwei- (3,2 – 4,6 kW) sowie drei-gruppige (4,2 – 6,2 kW) Maschine erhältlich und bietet höchsten Bedienkomfort. Ein sinnvolles Merkmal ist die elektronische Temperaturüberwachung. Für jede Gruppe sowie für jedes Produkt ist die Brühtemperatur individuell einstellbar. Außerdem kann jede Gruppe über vier programmierbare Produkttasten und eine Individualtaste gesteuert und eingestellt werden. Die S40 verfügt standardmäßig über eine Heißwasserausgabe, zwei Dampfhähne und eine Autosteam-Dampflanze. Die Autosteamfunktion ist eine Aufschäumhilfe, mit der die Temperatur der Milch beim Aufschäumen überwacht wird. Ist der eingestellte Wärmegrad erreicht, schaltet sich die Dampfzufuhr und damit der Schäumvorgang automatisch ab. Ein besonderes technisches Highlight ist die Boost-Funktion. Damit kann in Stoßzeiten die Leistung der Maschine mittels schneller Erhöhung der Kesseltemperatur angehoben werden.

Cremiger, milchiger Schaum und das heiß oder kalt. Zubereitet mit den WMF-Kaffeemaschinen 2000 S und WMF bistro mit integriertem Active Milk-System. Mit dem innovativen Milchsystem erhält der Cafetier konstant perfekt geschäumten Milchschaum. Bei der Kreation von Kaltmilchgetränken sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Es geht aber auch ganz einfach – Sirup (Vanille, Pfefferminz, Erdbeer oder Haselnuss) in ein Glas geben, zwei Eiswürfel und kalte Milch dazu, wenn gewünscht mit einem Espresso verlängern und mit kaltem Milchschaum toppen. Und nach Lust und Laune mit Schokolade verzieren.

Qualität

Als weltweit anerkannte Spezialisten für Kaffee setzen unsere Experten ausschließlich auf jene Bohnen, deren Herkunft und Lage exquisiten Kaffee garantieren.

Kompetenz

Eine Bohne allein macht noch keinen Kaffee. Das renommierte SCAE-Zertifikat qualifiziert jeden JACOBS Barista zum Experten in puncto Produkt, Maschine und Zubereitung.

Service

JACOBS Barista Team. Die Profis für Kaffeegenuss.

Keine Kaffeebohne gleicht der anderen. Genau dasselbe gilt für unsere Kunden. Deshalb bieten wir für jeden Bedarf maßgeschneiderte Pakete an.

Kraft Foods Österreich GmbH, Jacobsgasse 3, A-1140 Wien, (+43-1) 605 44-0, www.kraftfoods.at, www.jacobs-barista-team.at


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© Andi Bruc

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Mehr als 5.500 Gäste tanzten am 55. Ball der Wiener Kaffeesieder in der Wiener Hofburg, den Redoutensälen und im Dachfoyer

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er Ball der Wiener Kaffeesieder ist ein Impuls für neue Lebensfreude“, meinte Ballorganisator Maximilian K. Platzer anlässlich der Eröffnung des Kaffeesiederballs 2012, der auch im Zeichen des KlimtJahres stand. Lukas Gaudernak choregraphierte für die Vereinigung Wiener Staatsopernballett zur Musik von Gustav Mahler das Eröffnungballett „Gustav Klimt am Attersee & Der Titan“ und bot den Gästen ein prachtvolles Feuerwerk an Emotionen und Farben. Dies spiegelte sich auch in den Darbietungen von Staatsopernsängerin Daniela Fally bei der Eröffnungszeremonie oder der Mitternachtseinlage der Vereinigten Bühnen Wien mit einem Medley aus „Ich war noch niemals in New York“, wider. Unter dem Ballmotto „Wiener Melange“ tanzten die Gäste zu den Klängen von Johann Strauss und heißen Rhythmen von Melba Ramos und Vincent Schirrmacher bis in die frühen Morgenstunden. Der Ball der Wiener Kaffeesieder zählt zu den größten Bällen der Stadt und war für viele auch heuer wieder der Höhepunkt der diesjährigen Ballsaison. Mehr als 5.500 Gäste erlebten in einem farbenprächtigen Ambiente – in Anlehnung an das Klimtjahr 2012 – eine schwungvolle Ballnacht gepaart mit viel Amüsantem und Überraschendem. Unter dem Motto „Wiener Melange“ fand sich in den Räumlichkeiten der Wiener Hofburg das Who-is-Who der heimischen Kultur, Wirtschaft und Politik ein.

© edition-o

s u a h e e ff a K m i h c i l u Ne Foto v.l.n.r.: KR Maximilian K. Platzer (Klubobmann der Wiener Kaffeehausbesitzer), Markus Muliar (Café Markusplatz), Ulrike Beimpold, Ossi Hejlek (Verleger edition-o)

Nussiger Klimt

Süßes zum Klimt-Jahr 2012 im Café Central

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as Café Central, eine Wiener Institution, widmet gleich zwei süße Überraschungen dem Jahresregenten Gustav Klimt, der heuer seinen 150. Geburtstag feiert. Als Reminiszenz an Klimts Meisterwerk „der Kuss“ kreierte Pierre Reboul, Patissier des Café Central, die gleichnamige süße Köstlichkeit „Klimt Nuss Kuss“, die an die Lebensfreude des Wiener Fin de Siècle erinnern soll. Das Törtchen aus Schokoladeboden mit Haselnusscrisp, Milchschokoladeganache, Milchschokoladeobers und mit dem berühmten „Kuss“ verziert, ist eine Hommage an den Jugendstil und die Handwerkskunst, die für diese Zeit prägend waren. „Klimt Surprise“ ist ein Karamell-Kaffee-Vanille Mousse, verziert mit klassischen Kreisornamenten.

Ulrike Beimpold serviert literarische Köstlichkeiten mit einer musikalischen Melange vom CrossNova Ensemble

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iele Kaffeebohnen hätten nicht mehr hineingepasst ins bis auf den letzten Platz gefüllte Café Markusplatz in den Wiener Tuchlauben, als Burgschauspielerin Ulrike Beimpold das Hörbuch „Neulich im Kaffeehaus“ präsentierte. Auf dem in der edition-o erschienenen und vom Klub der Wiener Kaffeehausbesitzer herausgegebenen Werk serviert die beliebte Schauspielerin literarische Köstlichkeiten unter anderem von Peter Altenberg, Joseph Roth, Anton Kuh, Karl Kraus, Heinrich Heine oder Arthur Schnitzler sowie eigene Texte. In einer launigen Doppelconférence mit Verleger Ossi Hejlek gab Ulrike Beimpold einige Anekdoten aus dem Schauspielerleben zum Besten, sprach über ihre Liebe zum Kaffeehaus und erzählte von der Entstehungsgeschichte des Hörbuchs, von dem es auch einige Kostproben zu hören gab. KR Maximilian K. Platzer, Obmann des Klubs der Wiener Kaffeehausbesitzer, freute sich über die auf dem Hörbuch eingesungene Hymne an die Kaffeehäuser („Auf ins Kaffeehaus“).

ntral

© Café Ce


Café Journal 02/12