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Lackspecial

Extra

Fachmagazinfürfahrzeughandel,-reparatur&-industrie

Kosteneffizienz

Das Stück vom Kuchen Viele Betriebe wollen vor allem beim Materialeinkauf sparen - aber: der optimierte Arbeitsablauf ist der wirkliche Umsatzbringer.

N

eue Lacktechno­ logien, schnell trocknende Materi­ alien und eine Viel­ zahl an Geräten und Werkzeugen sollen den Lackierern in den Betrieben das Le­ ben leichter machen. Christina Andetsberger Tun sie auch. Der bes -te Lack allein bringt allerdings kaum den erwünschten Umsatz. Und Kosteneffizienz ist auch nur dann sinn­ voll, wenn Betriebe verstehen lernen, wie viel Potenzial ein optimierter Arbeitsplatz hat. Einsparungen sind so vor allem in Be­ reichen sinnvoll, wo viel Zeit liegen bleibt so etwa beim Schleifen. Gut 60 Prozent der Arbeitszeit - und somit auch Budget - wird hier investiert. Mit wenig Aufwand und

Materialeinsatz lassen sich hier schnell zehn Prozent einsparen. Der Bereich Material hingegen ist das kleinste Stück vom „Inve­ stitionskuchen“ und bietet gleichzeitig am wenigsten Potenzial für Einsparungen. „Das Problem ist, dass das betriebswirtschaftliche Wissen teilweise nicht richtig umgesetzt wird, um zu erkennen, dass zehn Prozent Einsparung bei einem Arbeitsprozess wich­ tiger sind als fünf Prozent beim Material­ einkauf“, weiß auch Daniel Kapeller, Festool Automotive-Vertriebsleiter im Gespräch mit der KFZ Wirtschaft (siehe Seite 42). Soll heißen: die Betriebe müssen beginnen, ihre Arbeitsabläufe unter die Lupe zu nehmen. Diejenigen, die das schon getan haben, sind nicht nur in technologischer Hinsicht eine Nasenlänge voraus, sie haben auch sicher mehr Fahrzeuge in der Lackierkabine - und so mehr Umsatz.

INHALT 38

glasurit ColorMotion startet nun auch in Österreich voll durch

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festool „Nicht gegen Neues wehren“, so Festool Automotive Verkaufs­leiter Daniel Kapeller im Interview

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nexa autocolor Innovative Schulungskonzepte für Betriebe

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Standox Mit der richtigen Füllertechno­ logie zum optimalen Ergebnis

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Lackspecial Betriebseffizienz

Glasurit-Initiative

ColorMotion startet in Österreich ColorMotion bietet nun auch den österreichischen Kunden einen echten Mehrwert. Das Programm offeriert Werkstattbesitzern zahlreiche Leistungen zur Steigerung der betrieblichen Effizienz.

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erkstattbesitzer müssen sich immer neuen Herausforderungen stellen - es zählt nicht allein das handwerkliche KnowHow. So sind Kenntnisse über Betriebsab­ läufe, Unternehmensführung und Marketing überlebenswichtig geworden. Genau hier setzt das Angebot des Glasurit-Kunden­ netzwerks ColorMotion an. Die Angebote beziehen sich auf die Bereiche betriebswirt­ schaftliche Unterstützung, Marketing und Marktbearbeitung, Personal und Führung sowie betriebliche Unterstützung. Das be­ sondere am Glasurit-Kundennetzwerk Co­ lorMotion ist, dass die Inhalte genau auf die Bedürfnisse der Lackierwerkstätten aus­ gerichtet sind. „Das Ziel ist es, unseren Mit­ gliedern Werkzeuge in die Hand zu geben, die ihnen helfen, ihre Prozessabläufe und ihren Marktauftritt zu verbessern. Heute geht

es in den Werkstätten um mehr als nur um Lack. Wirtschaftlicher Erfolg ist nicht allein vom Umsatz abhängig. Es gilt, die Arbeits­ prozesse zu optimieren und auch die Kosten zu senken. Gleichzeitig ist es wichtig, vom Kunden wahrgenommen zu werden. Eine ansprechende Fassade und der Internetauf­ tritt wirken dabei auf Kunden professionell. Durch die Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern können wir eine breite Palette an professionellen Leistungen anbieten“, er­ läutert Kerstin Metzner, KundenprogrammManagerin. Wie optimiere ich Prozesse? Wie spreche ich gezielt Kunden an? Wie führe ich mit Erfolg und hole damit das Beste aus meinem Team? Wie regle ich die Nachfolge erfolgreich? Auf diese Fragen erhalten die Mitglieder in den diversen Angeboten von ColorMotion eine Antwort. Des Weiteren be­

kommen ColorMotion-Mitglieder Unterstüt­ zung in der Werkstattplanung und Prozess­ optimierung sowie bei der ISO-Zertifizierung. Vermittelt wird das Wissen in Seminaren, die von geschulten Trainern geleitet werden und durch Beratungsgespräche vor Ort. Auch der Austausch der Mitglieder untereinander wird durch spezielle Events gefördert. www.colormotion.at


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Lackspecial neue produkte

R-M

Im Zeichen der Partnerschaft R-M, die Premium-Lackmarke in der Autoreparaturindustrie, ergänzt ihr Programm um die aktuelle Kultfarbe„Deep Black“ sowie um neue hochwertige Grundfüller. Die Marke zeigt sich europaweit im neuen Design und legt ihren Schwerpunkt auf den Grundwert Partnerschaft.

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it modernisiertem Logo, neuem Design und einer aktuellen Ima­ gekampagne unterstreicht die zum BASF-Konzern gehörende Marke R-M ihren Premium-Anspruch. „Unsere Absicht war es, ein Logo zu modernisieren, das jeder in der Branche kennt und das im Laufe der Jahre die Treue und die Anerkennung unserer Kunden ge­ wonnen hat“, sagt Gesine Arend-Heidbrinck, Kommunikationsleite­ rin von R-M. Die Philosophie von R-M stützt sich auf vier Säulen: Produktqualität, Farbkompetenz, Zuverlässigkeit und Relevanz von Dienstleistungen und Schulungsprogrammen. Die zentrale Rolle im Unternehmens-Leitbild spielt die Partnerschaft. „Wir richten das Au­ genmerk auf die Männer und Frauen, die mit R-M arbeiten, und die das Beste aus unseren Produkten und Dienstleistungen herausholen“, erklärt Gesine Arend-Heidbrinck.

Das schwärzeste schwarz Einer der aktuellsten Farbtrends in der Automobilindustrie heißt „Deep Black“. Der tiefschwarze Farbton vermittelt Exklusivität und Individualität. R-M profitiert von seinen engen Beziehungen zu den führenden Fahrzeugher­ stellern und arbeitet daher bereits heute mit der fortschrittlichsten Pigmenttechnologie, welche die Lackierbetriebe benötigen, um schnell und präzise genau das tie­ fe Schwarz zu erhalten, das den

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aktuellen Modefarben entspricht. R-M hat daher sein „schwärzestes Schwarz“ namens DB 403 auf den Markt gebracht, wobei DB für „Deep Black“ steht. Mit dem DB 403 können nun selbst tiefschwar­ ze Unifarbtöne mit absoluter Präzision nachgestellt werden und das mit einer Farbtiefe, die mit den Standardbasisfarben nur schwer zu erzielen ist. Der frostresistente Lack DB 403 ist noch schwärzer als das aktuelle Tiefschwarz HB 203 der ONYX HD Serie. Alle entspre­ chenden Farbformulierungen für Tiefschwarz sind im Color Explorer Online veröffentlicht.

Mehr effizienz mit dem neuen perfectfiller R-M erweitert sein Graustufen-Konzept mit der Einführung von drei hochwertigen Grundfüllern, die über die positiven Eigenschaf­ ten der Multifiller-Produkte hi­ naus zusätzliche Vorteile bieten: Optimierte Schleifeigenschaften, bessere Ausspannung, kürzere Prozesszeiten. Die neuen „Per­ fectfiller“ sind in Weiß, Grau und Schwarz erhältlich und in der An­ wendung und im Mischungsver­ hältnis identisch mit Multifiller. Die neuen Perfectfiller-Grundfül­ ler verfügen jedoch über bessere Verarbeitungs- und Schleifeigen­ schaften sowie kürzere Ablüft­ zeiten bei einer Trocknung von nur 20 Minuten bei 60 C. Neuer R-M Grundfüller „Perfectfiller“ (l.) und neues Tiefschwarz „Onyx HD DB 403“.


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NEU


Lackspecial interview

Daniel Kapeller, Vertriebsleiter Automotive Festool Österreich

„Nicht gegen Neues wehren“ Festool-Vertriebsleiter und Lackierermeister Daniel Kapeller spricht im KFZWirtschaft-Interview über den Erfolg des Schleifmittelprofis, sein Team und die Bereitschaft der Betriebe, etwas zu ändern. KFZ Wirtschaft: Festool hat ordentlich zuge­ legt – wie sieht die Zukunft aus? Daniel Kapeller: Wir haben die letzen Jahre im Maschinenbereich an Marktanteilen enorm gewonnen, nicht zuletzt, weil wir Personal haben, das vom Fach kommt. Alle Mitarbeiter des Automotive Teams sind Lackierermeister und sprechen die Sprache der Kunden. Unser Vorteil ist, dass wir auch das Zubehör anbie­ ten, also nicht nur das Schleifmittel, sondern alles von der Steckdose bis zum Schleifpapier mit dem Ziel eines höheren Ertrages für den Lackierer. Im Zubehörbereich sind wir markt­ anteilstechnisch noch in den Kinderschuhen, hier sehe ich viel Potenzial. Wieviel Martkanteil ist in den kommenden Jahren möglich? Als langfristiges Ziel sehe ich 20 Prozent Marktanteil im Schleifmittelsektor, das ist möglich und wird auch passieren. Wir mer­ ken auch bei unseren Vorführungen ganz klar: viele Betriebe wissen nicht, dass wir auch Schleifmittel haben – sobald unser Techniker Christian Wieser das System vor­ stellt, erkennen die Kunden die Vorteile. Was bietet Festool, was andere Firmen nicht haben? Ein System, das Hand und Fuß hat – ein Sys­ tem, das über viele Jahre entwickelt wurde und jetzt so weit ist, dass es lückenlos läuft. Wir haben 1976 mit dem ersten Rutscher begonnen – dort hat das Automotive-Ge­ schäft so richtig begonnen. Heute geht es nicht mehr, dass man für einen Kotflügel 5 Schleifscheiben braucht, man braucht ein flüssiges System geringstem Zeitaufwand für die Vor- und Nachbereitung zur Appli­ kation, damit sich das noch auszahlt und der Betrieb etwas damit verdient. Wenn man die Systemkette verfolgt, bringt das unglaublich viel. Wir machen die Maschinen selber, wir machen die Staubsauger selber, wir machen die Schläuche selber, wir machen die Schleif­ teller selber, was für den Absaugprozess ex­ trem wichtig ist. Alles kommt bei uns aus einem Guss, die Microcell, ein Unternehmen der TTS-gruppe, die Schleifteller selber ent­

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wickelt und baut. Hier steckt viel Know-How dahinter. Und wenn die Kunden das probie­ ren, sagen die meisten: warum habt ihr uns das nicht früher gezeigt? Gibt es viele Betriebe, die Festool-Technik ha­ ben, aber das Zubehör noch nicht? Ja, wir haben in fast jedem Betrieb ein Pro­ dukt aus unserem Haus im Bereich Schleif­ technik. Fast jeder hat einen Staubsauger oder Exzenter von uns, aber die wenigsten haben unsere Schleifmittel. Aber auch das hat sich drastisch geändert in den letzten zwei Jahren - dieser Weg wird fortgesetzt. Wie ist das Team in Österreich aufgebaut? Thomas Farago ist unser nationaler Trainer, der alle 7 Trainingszentren der Lackindustrie betreut und Schulungen direkt bei den Händ­ lern macht. Zusätzlich sind wir viel in den Berufsschulen. Das ist zwar sehr aufwändig, aber auch unglaublich schön, jungen Men­ schen etwas beizubringen. Das ist auch ein bisschen unser Hobby: jungen Menschen den Weg zu gut ausgebildeten Facharbeitern ebnen, z.b werden wir heuer auf der Jugend und Beruf in Wels mit einem Messestand vertreten sein. Für unsere Vorführungen ist Christian Wieser zuständig, der mit dem Au­ ßendienst beim Endkunden ist. Und in Zu­ kunft werden wir unser Team noch aufsto­ cken müssen. Sind die Seminare kostenpflichtig? Es gibt einen Quartalschulungsplan, bei vier vorliegenden Anmeldungen, finden die Schulungen statt – entweder in Wien oder im Stammhaus in Wendlingen. Wir fahren einen hohen Aufwand in diesem Bereich. Trotzdem sind für unsere Quality Systems Partner Seminare nicht kostenpflichtig. Wir wollen so die Inhaber von Unternehmen und die Anwender des Systems ansprechen. Das ist auch keine Verkaufsveranstaltung, das ist ein reines Informationsseminar. Unsere Trainer Geert van Dortmont und Stefan Lan­ genberg sind international unterwegs und haben die letzen vier, fünf Jahre ein Semi­ nar geschnürt, das zeigt, dass ohne massives

Investitionsvolumen für Arbeitsmittel oder Trocknungsverfahren der tägliche Arbeits­ ablauf effizienter gestaltet werden kann. Auch im Bereich SpotRepair bieten wir ein tolles System inklusive Schulungen, das den Betrieben enorme Einsparungen bringt. Im Kleinschadenbereich lassen die Betriebe noch viel Geld liegen. Ist die Bereitschaft der Betriebe, sich weiter­ zubilden gestiegen? Es gibt viele Leute, die das Interesse haben, aus ihrem Kleinbetrieb noch mehr rauszu­ holen. Wir haben mit Leuten Seminare ge­ habt, die nachher gesagt haben: Wahnsinn, ich habe im Monat danach viel mehr Autos lackiert. Gerade beim Thema Schleifen kann man enorm sparen: Schleifen macht 60 bis 70 Prozent der Arbeit aus. Wenn man bedenkt, dass man sich von diesen 60 bis 70 Prozent 15 Prozent sparen kann, ist das enorm. Das Problem ist, dass bei den Lackierern das be­ triebswirtschaftliche Wissen teilweise nicht richtig umgesetzt wird, um zu erkennen, dass diese 10 Prozent Einsparung wichtiger sind als 5 Prozent beim Materialeinkauf. Ich habe das auch lernen müssen - heute weiß ich, dass ich durch effizientes Arbeiten viel ein­ sparen kann. Ich darf mich nur nicht gegen etwas Neues wehren.


Perfekte Ergebnisse erzielt man “nur mit einem perfekten Partner. R-M. So einfach ist das.“

Sie können nur erfolgreich sein, wenn Sie eng mit dem richtigen Partner zusammenarbeiten. R-M ist Ihr Partner. Wir bieten nicht nur ein komplettes Sortiment mit den neuesten Produkten an, sondern entwickeln Lösungen, um Ihre wie unsere Geschäftsleistung stets weiterzuverbessern. Wir von R-M behalten die Marktführung neuer Entwicklungen, um sicherzustellen, dass wir der Partner für Ihren Erfolg bleiben. Perfektion zu erreichen kann so einfach sein. www.rmpaint.com

Perfektion einfach gemacht


Lackspecial Weiterbildung

Nexa Autocolor

Innovatives Schulungskonzept PPG- und Nexa Autocolor-Partnerbetriebe haben die bewährte Möglichkeit, attraktive und effiziente SeminareindenSchulungszentreninSalzburgundHildenzubesuchen.DasinnovativeSchulungskonzept von PPG bietet weit mehr als nur technischen Service.

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er aufhört besser zu werden, hat auf­ gehört gut zu sein.“ Nach dieser Ma­ xime werden PPG- und Nexa AutocolorPartnerbetriebe stets auf dem Laufenden gehalten, um für die kontinuierlich stei­ genden Anforderungen fit zu sein. Das in­ novative Schulungskonzept von PPG setzt sich im Speziellen aus fünf Seminar-High­ lights zusammen, die in den Trainingszen­ tren Hilden und Salzburg über die Bühne gehen. • Prozesssicherheit durch Qualitätsar­ beit Vermeidung von Fehlerquellen bei der Fahrzeugreparatur. Ziel dieses Seminars: Prozesssicheres Arbeiten erfordert Quali­ tätsarbeit. Der Teilnehmer lernt die optimale und qualitätsbewusste Fahrzeugreparatur kennen, um Fehlerquellen zu vermeiden. Es wird der gesamte Reparaturprozess von der Fahrzeugvorbereitung, Lackierung bis hin zum Finish in einzelnen Arbeitsschritten de­ tailliert analysiert. In dem Seminar werden Fehlerquellen sowie die exakte Prozessemp­ fehlung von Nexa Autocolor aufgezeigt, um langfristig interne und externe Reklamati­ onen zu vermeiden. Hilden & Salzburg auf Anfrage • Präzise Auftragsannahme - Der optimale Weg der Reparatur. Ziel: Um im Lackierfach­

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betrieb profitabel arbeiten zu können, ist die Auftragsannahme von entscheidender Bedeutung. Der Teilnehmer lernt gezielt die verschiedenen Reparaturmöglichkeiten ken­ nen, um die richtige Entscheidung für den optimalen Reparaturverlauf zu ermöglichen und zu gewährleisten. Hilden am 5. Juli, Salzburg am 20. Mai. • Energie- & Prozessoptimierung für Lackierfachbetriebe. Ziel: Bei ständig steigenden Energiekosten werden Mög­ lichkeiten aufgezeigt, Energieressourcen optimal einzusetzen. Der Teilnehmer lernt den effizienten Einsatz und Umgang von Energieverbräuchen in drei Bausteinen kennen: Energiebewusste Verhaltensregeln, Vermeidung von Energieverschwendung im Anlagenmanagement und der Einsatz effizi­ enter Nexa Autocolor Produktsysteme. Des Weiteren werden Arbeitsabläufe analysiert und Prozessempfehlungen aufgezeigt, um den Werkstattablauf so optimal wie möglich zu gestalten. Hilden von 17. – 18. Oktober. • Betriebsführung für Jungunternehmer. Ziel: Der Teilnehmer lernt in dem Seminar elementare Bausteine kennen, um zukunfts­ orientiert zu handeln und um optimale Ent­ scheidungen Treffen zu können. Umsatzund Kostenstrukturen eines Lackierbetriebes

werden transparent erklärt, Prozessabläufe werden analysiert und optimiert. Wirt­ schaftliches und zukunftsorientiertes Han­ deln stehen im Fokus des Seminares. Hilden & Salzburg auf Anfrage. • Sichere Farbtonfindung mit dem Farb­ tonmessgerät. Effiziente und sichere Farb­ tonfindung ermöglicht eine hohe Farbton­ genauigkeit. Die Farbtonfindung ist ein wesentlicher Bestandteil eines effizienten Lackierprozesses. Eine umfangreiche Farb­ tondokumentation und ausgezeichnete Farbfindungssystemeermöglicheneinehohe Farbtongenauigkeit. Ziel: Der Teilnehmer lernt eine neue Generation der Farbtonfin­ dung kennen. Des Weiteren wird aufgezeigt, wie man moderne, innovative Hard- und Software-Komponenten für ein effektives Farbtonmanagement nutzen kann. Hilden (19. – 20. Mai /13. – 14. Oktober) Salzburg (15. – 16. November 2011). Ebenso individuell aktiv ist PPG für Sach­ verständige, Berufsschulen und Verbände.

Kontakt Seminar-Hotline: 0662/908415 abittner@ppg.com www.nexaautocolor.com


Lackspecial Füllertechnologie

Standox

Mit Sicherheit zum richtigen Ergebnis High-Tech-Produkte sind in modernen Lack- und Karosseriebetrieben nicht wegzudenken - ohne das nötige Know-How sind Fehler aber kaum zu vermeiden. Standox zeigt, wie‘s geht.

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n Zeiten, da sich ein moderner Lack- und Karosseriebetrieb mit Richtzeiten und Effi­ zienzsteigerung plagt, sind moderne Repara­ turmethoden und -produkte wichtiger denn je. Dass das Produkt alleine nicht reicht, ist dabei ganz klar: erst der Service dahinter und das Know-How der Mitarbeiter ermöglichen ein Ergebnis, das für Betrieb und Endkunde stimmt. Gerade in stressigen Zeiten tendie­ ren Betriebe dazu, bei schnellen Reparatur­ methoden Fehler zu machen. „Im Bereich Kleinschäden muss die Sinnhaftigkeit der je­ weiligen Reparaturmethode im Vordergrund stehen“, so Standox-Produktmanager Harald Dögl. „Wir bieten für jede Reparatur die pas­ senden Produkte - und das dazu gehörige Know-How“.

absolute prozesssicherheit Gerade bei kleinen Blessuren wird eine SpotRepair-Behandlung einer klassische Repara­ tur vorgezogen oder moderne Füllertechnolo­ gien ohne Schleifen eingesetzt- nicht immer zum Vorteil. „Moderne Methoden können sehr effizient sein - aber nur, wenn wirklich alles stimmt“, erklärt Dögl im Gespräch mit der KFZ Wirtschaft im Standox-Schulungs­ gebäude in Wels. „Der zu behandelnde Un­ tergrund wird eventuell bei Durchschliffstel­ len nicht optimal geschützt und kann durch den Einsatz falscher Produkte in späterer Folge rosten“, so Dögl weiter. Eine genaue Vorbereitung sei hier maßgeblich - und das funktioniert auch ohne Zeitverlust. Wie das in der Praxis aussieht, zeigt uns Lackierer­ meister Martin Jirkal. Im Vorfeld zeigt uns der Anwendungstechniker das beschädigte Teil, einen Kotflügel mit massiven Kratzern und Einschlüssen. Nach dem Anschleifen wird das Teil gefüllert und kann sofort la­ ckiert werden - der gesamte Aufwand beträgt kaum 20 Minuten. „Der Vorteil ist, dass der Lackierer mit der Reparatur solcher Kleinteile auch Stehzeiten in der Lackierkabine aus­ gleichen kann“, so Jirkal. „Und: ich erreiche damit absolute Prozesssicherheit.“ Standox bietet hier einige Technologien, die zu einem optimalen Ergebnis führen, darunter auch die

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Profis am Werk: Lackierermeister|Anwendungstechniker Michael Krupski, Produktmanager Harald Dögl und Lackierermeister|Anwendungstechniker Martin Jirkal (v.l.).

Füllergeneration in der 2-K-Spraydose, die sich vor allem für die Untergrundvorberei­ tung in der Spenglerei eignet: „Der Spengler kann mit diesen Materialien einfache Vor­ bereitungsarbeiten durchführen und spart somit Zeit und Personal in der Lackiererei“, so Dögl weiter. „Besonders, wenn Spenglerei und Lackiererei örtlich getrennt sind, ist das Einsparungspotenzial enorm“. Ein weiteres Nischenkonzept ist die Verarbeitung mit­ tels UV-Technologie: Mittels 1-K-Spachtel, 1-K-Füller und 2-K-Klarlack wird effizientes Spot-Repair für Kleinreparaturen möglich. „Und weil es sein kann, dass das UV-Licht nicht immer alle Stellen ausleuchten kann, sorgt der Härter im 2-Komponenten-Klarlack für eine ganzflächige Durchtrocknung“, weiß Michael Krupski, der punktgenau vorzeigt, wie die Schnellreparatur funktioniert (siehe Bild oben rechts). Weiterer Vorteil beim lös­ semittelfreien Füller: Wo bei anderen Füllern die Lösungsmittel vor der forcierten Trock­ nung ablüften müssen, brauchen unsere Fül­ ler keine Abluftzeit. „Damit blockiere ich die Lackierkabine nicht, entlaste den Lackierer und sorge so für einen effizenten Arbeitsall­ tag“, so Dögl.

Mit UV-Technologie zum richtigen Ergebnis: Michael Krupski.

Martin Jirkal zeigt, welche Ergebnisse bei der klas­ sischen Reparaturmethode erzielt werden.


Lackspecial Zukunftstechnologie

Peter Hartl, Bundesberufsgruppensprecher der Lackierer

Das Branchenurgestein Der vormalige Ausbilder-Guru von Standox Peter Hartl ist zwar seit eineinhalb Jahren in Pension. Wer aber Peter Hartl kennt, weiß, dass das Branchenurgestein alles andere als untätig ist. Hartl ist Bundesberufsgruppensprecher der Lackierer und außerdem gefragter Vortragender. Ob im Rahmen der Ta­ gung „Neue Technolo­ gie und Innovationen in der Fahrzeugtech­ nik“ in der HTL Steyr oder bei der „austrofarbe“ bei der Messe Wieselburg. Peter Hartl ist gefragter Vortra­ gender. In Steyr betont das Branchenurgestein Hartl, dass die Wirt­ schaft vor einer we­ sentlichen Zeitenwen­ de stehe. Innovationen Peter Hartl - begnadeter Vortragender. würden in vielen Bran­ chen - „nicht nur bei uns Lackierern“ - zunehmend aus der Bionik entstehen. „Die Bionik ist systematisches Lernen von der Natur und steht damit in Abgren­ zung zur reinen Natursinspiration“, erklärt Hartl. Lotuseffekt Etwa der „Lotuseffekt“. Die Ursache dafür liege in einer besonderen Oberflächenstruktur, die so geringe Adhäsionskräfte erzeuge, dass schon bei Flüssigkeiten mit geringer Oberflächenspannung die Ko­ häsionskräfte innerhalb der Flüssigkeit die Adhäsionskräfte über­ wiegen und es zu keiner Benetzung komme. Im Jahr 1995 wurde das Patentierungsverfahren durchgeführt. Außerdem wurden erste Kooperationsverträge mit der Industrie geschlossen. Eingeführt wurde der Begriff „Lotuseffekt“ 1997 in einem Fachartikel. 1998 wurde der Name „Lotus-Effect“ als Marke registriert. Peter Hartl zur Nano-Technologie: „Es ist mittlerweile gelungen, die Oberflächenstruktur künstlich nachzubilden. Kommerzielle Produkte sind selbstreinigende Dachziegel und eine selbstreini­ gende Fassadenfarbe, sprich Lotusan. Es ist auch gelungen, einen Autolack mit Lotuseffekt herzustellen.“ Dieser Lack werde sich auf Grund seiner optischen Eigenschaften am Markt durchsetzen, weil er wegen der erhöhten Rauheit zu matt wirke. „Aus dem Bereich der Nano-Technologie gibt es mittlerweile ebenfalls Beschich­ tungen, die superhydrophob sind. Diese Oberflächen sind zwar wasserabweisend, jedoch nicht selbstreinigend, aber besonders leicht zu reinigen. Es gibt auch Spray-Beschichtungen, die sol­ che Nano-Strukturen ausbilden. Werden diese Beschichtungen auf bereits entsprechend mikrostrukturierte Oberflächen aufgebracht, kann ein Lotuseffekt erzielt werden.“ Peter Hartl berichtet von Visionen einer Solarbeschichtung, die

gleichsam einem Lack aufgesprüht oder wie eine Folie aufgeklebt wird und die Karosserie zu einer großen, mobilen Solarzelle macht. „Mittels Nano-Technologie könnte der Solarlack bereits in einigen Jahren bei Fahrzeugen Realität werden, ist Hartl überzeugt. Fahrzeug-Optik „Auch für die Optik des Fahrzeugs der Zukunft bietet die NanoTechnologie neue Möglichkeiten. z.B. kratzfeste Decklacke aus Nanopartikel oder neuartige Nanostrukturlacke, die wie ein Cha­ mäleon ihre Farbe wechseln können. Verarbeiten lassen sich die Nanolacke mit den heute üblichen Verfahren in Lackierereien und Spritzanlagen. Ausgehärtet werden sie entweder thermisch in einem Ofen oder durch Bestrahlen mit UV-Licht. Trotz Ungewiss­ heiten ist das Potenzial der Nanolacke beeindruckend. Ihre Kratz­ festigkeit als Klarlack gewinnen sie z.B. durch ihren besonderen Aufbau.

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Lackspecial Füllertechnologie

EUROTAX-KOLUMNE

Sata

Steckt alle in die Tasche Praktisch und ordentlich verstaut – im SATA care set haben alle wichtigen Hilfsmittel und Werkzeuge zur Lackierpistolen-Reinigung und -Wartung ihren Platz.

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orgfältiges Reinigen der Lackierpisto­ le mit möglichst pH-neutralen Reini­ gungsmedien und geeigneten Werkzeugen ist am Ende des Arbeitstages ein Muss für jeden Lackierer. Allerdings stellen sich dazu allzu oft die Fragen: „Wo habe ich nur die Reinigungsbürsten hingelegt?“ Diese Fragen gehören dank dem SATA care set der Vergangenheit an, denn im SATA care set finden alle Utensilien ihren Platz, die zum Reinigen und zur Wartung von Lackierpistolen gebraucht werden. Im Lie­ ferumfang des SATA care set sind diverse Bürsten zum Reinigen des Pistolenkör­ pers, der Luft- und Farbdüse und aller Material führenden Bereiche der Pistole. Mit den speziellen Rei­ nigungsnadeln werden Rückstände in den feinen Stirnbohrungen der Luftdüse schonend beseitigt. Im SATA care set gibt es darüber hinaus Platz für weitere Werkzeuge, die beispielsweise im Lieferumfang

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einer Lackierpistole enthalten sind. Dazu gehören sowohl der Universal- sowie In­ busschlüssel als auch das Ausziehwerkzeug für den Luftverteilerring. Außerdem haben ein Reparaturset und der SATA air tester Platz. So sind alle wichtigen Utensilien stets griffbereit. Die Tasche ist aus strapa­ zierfähigem Polyester und schützt den In­ halt gegen Schmutz und Staub. Praktisch sind die Ösen, mit denen das SATA care set beispielsweise an einer Wand aufgehängt werden kann. Zum Thema „Lackierpisto­ len-Reinigung und -Wartung“ ist ein SA­ TA-Ratgeber mit hilfreichen Tipps zur Wartung und Pflege von Lackierpistolen beigefügt. Ansprechend be­ bildert und mit zahlreichen Praxistipps versehen, in­ formiert die Fibel über den richtigen Umgang mit der Lackierpistole. www.sata.com/prospekte

„Alles auf einen Knopfdruck“ – wer möchte das nicht gerne haben. Um das annähernd zu schaffen, bedarf es im Hintergrund einer Prok. Martin EDV-Anwendung aber sehr viel an Novak Fachwissen und vor allem Innovation. Seit ich bei EurotaxGlass’s beschäftigt bin, gilt immer noch eines: Produkte müssen für den Kunden Nutzen bringen, einfach zu verstehen sein, sich klar und übersichtlich präsentieren. Mit dem neuen Eu­ rotaxWerkstattManager erhalten Sie ein Produkt, welches genau diese Anforderungen erfüllt. Es bietet Ihnen Zeitersparnis, schafft somit den optimalen Überblick. Ein Blick in die Kundendaten zeigt einem den Auftragsstatus, lässt einem Kostenvoranschläge und gleichzeitig eine Rechnung erstellen. Das Tool lässt ein di­ rektes Erfassen aller benö­ tigten Teile im Falle einer Reparatur zu und diese wer­ den direkt in den WerkstattMana­ ger übertragen. Eine Reparatur­ kalkulation kann so einfach und schnell erstellt werden. Schadenfotos, bzw. di­ verse benötigte Dokumente wer­ den elektronisch abgelegt. Eben­ falls integriert ist die QuickCheck Schnittstelle mit der Sie alle erforderlichen Daten an Quick­ Check übergeben können. Und zwar wirklich auf Knopfdruck. Das verstehen wir unter maßge­ schneiderter Lösung. Wenn Sie den EurotaxWerkstattManager noch nicht kennen, dann lade ich Sie zu einer persönlichen Präsen­ tation ein. Mehr Infos unter: EurotaxGlass´s GmbH Dresdner Straße 89/3/C9 1200 Wien E-Mail: verkauf@eurotax.at Tel: 01/33 23 000 -510


Lackspecial Schulungen

Lack & Technik

Prozesse und Produkte für mehr Profit Lack & Technik unterstützt seine Kunden unter anderem mit speziellen Schulungen für die moderne Karosseriereparatur mittels Drück- u. Klebetechnik sowie mit neuen Produkt Highlights wie der Painter Workstation oder dem Symach Trocknungsroboter.

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owohl mit Schulungen wie beispielsweise der „Lack & Technik Lehrlingsakademie“ oder „Mo­ derne Karosseriereparatur mittels Drück- u. Klebe­ technik“ als auch mit innovativen Produkt Highlights wie der Painter Workstation oder dem Symach Trock­ nungsroboter macht sich Lack & Technik am österrei­ chischen Markt einen Namen. Ab Mai gibt es im Lieferprogramm des Linzer Lack-Spezialisten einen speziellen Lackierwagen, der Zeit sparen hilft und damit zur Kostenoptimie­ rung beiträgt. Die „Painter Workstation“ sorgt für mehr Effizienz bei der Vorbereitung aller Lackier­ arbeiten, indem sie die sichere Aufbewahrung so­ wie den schnellen Zugriff auf sämtliche Werkzeuge und dazugehörige Verbrauchsmaterialien zur La­ ckierungsvorbereitung ermöglicht. Außerdem stellt die Painter Workstation durch ein integriertes Strom- und Druckluftnetz praktische Anschlüsse für den täglichen Arbeitsprozess zur Verfügung. So kann der Lackierer druckluftbetriebene Maschi­ nen oder Elektrogeräte wie zum Beispiel Exzenter­ schleifer oder einen Heißluftföhn direkt an den La­ ckierwagen anschließen. Ein besonderes Highlight ist der optional vollintegrierte und sehr leise arbei­ tende Schleifstaubsauger, der für Sauberkeit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz sorgt. kostenoptimierung und schulungen Fazit: Die Painter Workstation eignet sich aus­ gezeichnet als mobiler Arbeitsplatz. Im Rahmen einer unverbindlichen und kostenlosen Präsen­ tation, auch direkt beim Kunden, lässt sich der zweckmäßige Lackierwagen gründlich testen. Ter­ mine können unter der E-Mailadresse schulung@ lack-technik.at vereinbart werden. Außerdem bietet Lack&Technik seinen Kunden die neuesten Produkte

an, die in Bezug auf Wirtschaftlichkeit, Geschwin­ digkeit und Kostenoptimierung auf dem modernsten Stand sind. So beispielsweise den fortschrittlichen Wasserbasislack Cromax Pro, der ohne Zwischen­ ablüftzeit in einem Arbeitsgang verarbeitet werden kann. Weiters auch den Symach Trocknungsroboter mit einer Trockenzeit von nur einer Minute und ei­ ner bis zu 90-prozentigen Energieeinsparung vom Spachtel bis zum Klarlack, der vom Kooperations­ partner SymTec vertrieben wird. Spezialschulungen wie die Dellenreparatur mit spezi­ ellen WPT Hebeln sowohl für die Hagelreparatur als auch für die Karosseriereparatur finden in Koopera­ tion mit dem Car-Rep-Profiteam statt und ergänzen das umfangreiche Angebot. In Zusammenarbeit mit dem WIFI in Perg veranstaltet Lack & Technik außer­ dem die Lehrlingsakademie für angehende Lackierer und Helfer.

Gemeinsam mit seinen Partnern (o.) bietet Lack & Technik zahlreiche Schulungen und innovative Produkt-Highlights wie Cromax Pro (u.) an, die neue Profit-Perspektiven eröffnen.

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Lackspecial technologien

Car-Rep-Profiteam

Erste Hilfe bei Hagelschäden Die CAR-REP-Profiteam Denk GmbH ist für die kommende Hagelsaison bestens vorbereitet: Noch schnellere Erreichbarkeit ist angesagt. Und eine neue Technologie gibt‘s auch.

U

m für Autohäuser und Werkstät­ ten noch schneller erreichbar zu sein, wird das Organisationsteam der CAR-REP-Profiteam Denk GmbH erweitert. Peter Denk ist fortan ver­ stärkt auch für die Terminplanung und Disposition verantwortlich und somit neben GF Dominik Denk ei­ ner der ersten Ansprechpartner im Unternehmen. Der gelernte Karosse­ riebaumeister und TÜV-zertifizierte Dellendrücker ist vielen Partnern durch seine jahrelange aktive Tätig­ keit als Dellentechniker bereits be­ stens bekannt. Somit kann noch bes­ ser und schneller auf die Bedürfnisse der Kunden reagiert werden. „Ein über das gesamte Jahr permanent

hoher Servicegrad, auch für einen einzigen Park- oder Hagelschaden, zeichnet Car-Rep-Profiteam Denk GmbH aus und ist uns sehr wich­ tig.“ Das Car-Rep-Profiteam wendet auch eine neue Technologie an, von der immer mehr die Rede ist - aus­ beulen mit Induktionswellen. Diese Reparaturform hat sich im Unterneh­ men mittlerweile als hilfreiche Un­ terstützung bewährt und kann bei­ spielsweise das Blech, wenn es beim beschädigten Fahrzeug überdehnt ist, es wieder in die ursprüngliche Form zurückbringen. Somit kann den Be­ trieben ein noch umfangreicheres Service und für jede Situation die passende Lösung angeboten werden.

Kontakt: CAR-REP-Profiteam Denk GmbH, 4842 Zell/ P., Bruck 5 office@car-rep-profiteam.at, www.car-rep-profiteam.at Hotline: 0664/ 20 31 54

Glasurit

Schnell, schneller, am Schnellsten Glasurit lanciert eine neue Version des Trocknungsbeschleunigers 523-15 und sorgt somit für noch mehr Effizienz und Durchlauf in Lackierbetrieben.

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ank einer überarbeiteten Rezep­ tur kann das seit 2007 bewährte Racing Additive 523-15 von Glasurit ab sofort nicht nur in Decklacken, sondern auch in Grundfüllern einge­ setzt werden. Die neue Version des bewährten Trocknungsbeschleunigers hat die gleichen hervorragenden Pro­ dukteigenschaften wie die Vorgänger­ version und wurde nun für den welt­ weiten Vertrieb freigegeben. Das Spezialprodukt für die Lackierung von Einzelteilen und Spot Repair ver­ kürzt die Trocknungszeiten für VOC Klarlacke bei vertikaler Lackierung um mindestens 15 Prozent. Da die Ap­ plikation mit einem halben plus einem Spritzgang ohne notwendige Zwische­

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nablüftzeit erfolgt, wird zusätzlich der Prozess verkürzt. Darüber hinaus bie­ tet die höhere Oberflächenhärte mehr Prozess-Sicherheit hinsichtlich der Polierbarkeit. In Kombination mit den Glasurit HS Grundfüllern 285-505 grau, 285-555 schwarz und 285-655 weiß sorgt das Racing Additive sogar für eine Verkürzung der Trocknungs­ zeit von 50 Prozent. Sämtliche Ver­ suche im Refinish Competence Center Münster und bei Testkunden haben bestätigt, dass der neue Trocknungs­ beschleuniger 523-15 seiner Vorgän­ gerversion in nichts nachsteht. Das neue Produkt wird gegenwärtig in den Markt eingeführt und löst seinen Vor­ gänger fließend ab.

Lack Spezial 05/11