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Alles 端ber Nutzfahrzeuge

Juni 2011

fuhrpark baufahrzeuge special Erleichterung Wo bleibt der B-Schein f端r den Bau?

Ersparnis Fahrerwettbewerb senkt den Spritverbrauch.

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Ersatz Strom in der Batterie statt Diesel im Tank.


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Die neuen Spritsparer. Die BlueMotion Technology-Modelle. Volkswagen setzt mit den neuen umweltfreundlichen Modellen ein Zeichen im Güter- und Personentransport. Die BlueMotion-Technologie von Volkswagen – das ist gelebte Verantwortung für Sie und unsere Umwelt. Durch innovative Technologien wie das Motor-Start-Stopp-System oder die Bremsenergie-Rückgewinnung werden Verbrauch und Emissionen deutlich gesenkt. Bei uneingeschränktem Fahrspaß! BlueMotion Technology – ab sofort auch als Transporter oder Bus bestellbar.

Verbrauch: 4,9 – 6,7* l/100 km. CO2-Emission: 129 – 178* g/km. * Vorläufige Werte. Symbolfoto.


Inhalt

Kurzmeldungen........................................2 Fuhrparkkosten optimieren....................4 Bau-Führerschein gefordert....................6 Getankt wird zu Hause...........................8 Klaviersonaten auf vier Rädern............10 Schachmatt dem Bleifuß...................... 12 Sympathieträger Transporter................13 Elektrotransporter als Alternative........ 14 Aushängeschild: Transporterflotte.......15 Transporter-News.................................. 16 Nicht nur die Kosten im Griff.............. 18 Steckdose statt Zapfsäule.....................20 Wenn der Berg ruft................................22 Leasing....................................................24 Fahrzeugeinrichtungen......................... 25 Marktübersicht Transporter.................26 Transportertests.....................................29

Impressum Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber:

Österreichischer Wirtschaftsverlag GmbH Wiedner Hauptstraße 120–124 1051 Wien, Tel.: (01) 546 64-0 Verantwortlich: Ing. Stefan Hawlicek Anzeigenberatung: Ing. Erhard Witty, e.witty@wirtschaftsverlag.at Artdirektion, Grafik: butjabutja - multicrossmedia, Inh. Cecile M. Lederer, 1050 Wien Fotos & Illustration: Hersteller, istock-Foto Hersteller: Samson Druck GmbH, A-5581 St. Marga-

reten, 171, www.samsondruck.at DVR: 0368491

Editorial

Fuhrparkkosten langfristig im Griff

Sparsame Umweltfreunde Hand auf‘s Herz. Kennen Sie die tatsächlichen Kosten Ihres Fuhrparks? Haben Sie alle dafür relevanten Ausgaben auf Knopfdruck bei der Hand, wenn es darum geht, die Effizienz der eigenen Transporter genauer zu durchleuchten? Sollte es noch nicht so sein, dürfen wir Sie beruhigen. Warum? Weil wir uns im Zuge der Recherchen für dieses fuhrPARK special mit Entscheidungsträgern aus dem Bau- und Baunebengewerbe getroffen haben, die ihre Flotten auch aus finanzieller Sicht fest Ing. Stefan Hawlicek im Griff haben. Aus der Tatsache, dass dies natürlich nicht immer so war, hat keiner unserer Gesprächspartner ein Geheimnis gemacht. Umso interessanter war es für uns, die teilweise recht weit reichenden Veränderungsprozesse journalistisch genau zu hinterfragen. Die ersten Geschichten dazu finden Sie ab Seite 6. Das Angebot an leichten Nutzfahrzeugen befindet sich zunehmend im Umbruch. Der grüne Daumen als Zeichen von umweltbewusstem Handeln, das in der heutigen Gesellschaft von Tag zu Tag wichtiger wird, hinterlässt bei den im Bau- und Baunebengewerbe nicht mehr wegzudenkenden Lasteneseln deutliche Spuren. Verbrauchsoptimierte und dadurch abgasärmere Sondermodelle gehören bei nahezu jedem Anbieter längst zum guten Ton dazu. Warum es nicht zwangsläufig Diesel sein muss, der die Energie für die Antriebskräfte beisteuert, zeigen einige Vorreiter mit ihren Ambitionen in Richtung Elektroantrieb. Erste Prototypen, die es sobald nicht auf unsere Straßen schaffen werden, meinen Sie? Mitnichten, wie sogar konkrete Finanzierungsangebote aus dem Leasingbereich zeigen. Mehr über die vielleicht einmal ganz abgasfreie Zukunft der Transporter lesen Sie ab Seite 20. Ein bewusst breit aufgestelltes, redaktionelles Umfeld widmen wir den derzeit am Markt erhältlichen Transportermodellen. Für all jene, die sich nicht regelmäßig mit dieser Thematik beschäftigen, ist es gar nicht so einfach, auf Anhieb einen Überblick über das Angebot der Hersteller zu bekommen. Um Ihnen den Entscheidungsprozess bei bevorstehenden Neuanschaffungen zu erleichtern, finden Sie daher ab Seite 26 eine Marktübersicht der gängigsten Transportermodelle inklusive einer Kurzcharakteristik sowie den wichtigsten technischen Daten. Wer mit seinem Transporter nicht auf befestigten Straßen unterwegs ist, dem wird der Betrag über Modelle mit Allrad-Antrieb auf den Seiten 24 und 25 wertvolle Hinweise liefern. Zuletzt noch einige Worte in eigener Sache. Mit dem vorliegenden fuhrPARK special halten Sie die erste Ausgabe eines neuen Titels des Österreichischen Wirtschaftsverlages in Ihren Händen. Mit einer Auflage von stolzen 70.000 Exemplaren wird das Heft zehn Fachzeitungen der Bau-Plattform beigelegt und erreicht damit österreichweit alle Entscheidungsträger im Bau- und Baunebengewerbe.

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Kurzmeldungen Noch teurer als bisher

EU will Kraftstoffpreise neu besteuern Geplant – die EU will die Kraftstoffe erstmals nach Energiegehalt und dem Ausstoß der Treibhausgase besteuern

Ein Vorhaben der Europäischen Union (EU) könnte die Kraftstoffpreise in den kommenden Jahren weiter steigen lassen. Der Hintergrund: Erstmals sollen bei der Besteuerung von Kraft- und Heizstoffen der Energiegehalt und der Ausstoß des Treibhausgases CO2 berücksichtigt werden. Während der EU-Mindeststeuersatz für Benzin nach den Plänen unverändert bei 35,9 Cent bleibt, soll der Mindestsatz für Diesel von derzeit 33 Cent bis 2018 auf 41,2 Cent steigen. In Österreich beträgt der Steuersatz auf Diesel derzeit 38,7 Cent je Liter. Die Übergangsfrist der Reform soll 2023 enden. Nach Angaben der Kommission wäre dann ein Diesel-Mindeststeuersatz von 74,9 Cent erreicht. Das überarbeitete Gesetz soll 2013 in Kraft treten. Falls ein EU-Mitgliedsland Einwände gegen dieses Vorhaben hat, was unter diesen Vorzeichen mit ziemlicher Sicherheit zu erwarten ist, kann es die Reform der EU-weiten Mindeststeuersätze im EU-Ministerrat blockieren. Für die endgültigen Steuern sind jedoch die Mitgliedstaaten allein verantwortlich.

Kompaktes Format

Weitere Scheckkarte Nach dem Führerschein im Scheckkartenformat folgt jetzt auch der Zulassungsschein. Gegen einen Aufpreis von 19,80 Euro kann er im Zuge einer Fahrzeuganmeldung, einer Änderung oder bei laufender Zulassung beantragt werden. Nach zwei Wochen flattert er dann im Kompaktformat per Post ins Haus.

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Einfach tierisch

Lärmpflicht für Elektro-Fahrzeuge Mit einem beinahe unglaublichen Thema hat sich eine Arbeitsgruppe der United Nations Economic Commission for Europe (UNECE) in Genf beschäftigt: der Lärmpflicht für Elektro-Fahrzeuge. So soll eine Regelung genau definieren, wie Elektro-Fahrzeuge im Güterund Personentransport klingen dürfen. Dabei ist allerdings darauf zu achten, dass ihre Geräusche nicht lauter als die eines vergleichbaren Fahrzeuges mit Verbrennungsmotor bei 20 km/h sein dürfen. Noch dazu müsse durch das Geräusch deutlich werden, ob das E-Vehikel gerade beschleunigt, verzögert, oder mit konstantem Tempo fährt. Der Phantasie bei der Wahl der Geräusche sind allerdings Grenzen gesetzt. Vermieden werden sollen Melodien, die Laute und Geräusche von Insekten und Tieren, die kein Passant einem möglicherweise gefährlichen Gefährt zuordnen würde. Einem Elektro-Fahrzeug, das mit dem Hufgeklapper eines Pferdes durch die Innenstadt rollt, wird damit eindeutig ein Riegel vorgeschoben. Aufgepasst – Elektrofahrzeuge sollen für andere Verkehrsteilnehmer akustisch wahrnehmbar sein, Tiergeräusche und Tierlaute sind dafür allerdings verboten

Freie Fahrt

Ruhiger Baustellensommer Das hochrangige Straßennetz in Österreich steuert auf einen eher ruhigen Baustellensommer zu. Wenn auch nur nach außen hin. „Der Sommerreiseverkehr wird nur 40 Bauvorhaben der insgesamt 225 Sanierungsprojekte merken“, sagt ASFINAGVorstandsdirektor Alois Schedl. Zur Hauptreisezeit werde man nur unbedingt notwendige Maßnahmen durchführen. Durch die wachsende Länge und Breite (durch Spurzulegungen) gewinnt die bauliche Erhaltung im Verhältnis zum Neubau zunehmend an Bedeutung. Im Bauprogramm für die Jahre 2010 bis 2016 liegt ihr Anteil bei durchschnittlich 38 Prozent. In der Periode 1997 bis 2009 waren es noch durchschnittlich 28 Prozent. Von 2011 bis 2016 wird die ASFINAG 6,5 Milliarden Euro in die Erhaltung sowie den Neubau von Autobahnen und Schnellstraßen investieren. Auf dem 2.175 Kilometer langen hochrangigen Straßennetz in Österreich sind im vergangenen Jahr 26,5 Millionen Kilometer zurückgelegt worden.


Kurzmeldungen xxx Grüne Fördertöpfe

Verkehrssicherheit erhöhen

Die Programme Umweltförderung im Inland (UFI) und klima:aktiv mobil stellen für Maßnahmen zur CO2Reduktion im betrieblichen Verkehr Geldmittel bereit. Werden Transportvorgänge effizienter gestaltet (Routenoptimierungssysteme), alternative Kraftstoffe eingesetzt, Fahrzeuge mit alternativem Antrieb angeschafft oder Spritspartrainings für die Lenker durchgeführt, können Fördermittel lukriert werden. Ansprechen will man mit diesem Vorhaben besonders kleine und mittlere Unternehmen, da auch Projekte mit niedrigen Investitionskosten gefördert werden. Förderprämien für Pkw und leichte Lkw mit alternativem Antrieb wie EScooter (250 Euro), HybridFahrzeuge (400 Euro), Erdgasfahrzeuge (500 Euro), Elektrofahrzeuge (2.500 Euro) können gleich online bei der Kommunalkredit Public Consulting GmbH beantragt werden. Genauere Informationen dazu finden sich im Internet unter www.public-consulting.at.

Alkohol im Straßenverkehr hat seinen Schrecken noch immer nicht verloren. Während alle anderen Unfallursachen rückläufig sind, ist Hochprozentiges für mittlerweile 30 Prozent aller VerÜberlegenswert – der Alcolock in kehrsunfälle in ganz Europa leichten Nutzfahrzeugen verantwortlich. Wie sich dieses ausufernde Problem relativ einfach in den Griff bekommen ließe, zeigte Volvo Trucks anlässlich einer gemeinsam mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit veranstalteten Expertengespräch. Als Schlüssel zum promillefreien Erfolg dient den Schweden der so genannte Alcolock, der den Alkoholgehalt in der Atemluft des Fahrers misst. Wird ein definierter Maximalwert überschritten, lässt sich der Lkw nicht mehr starten. Dass sich der Aktionsradius des Alcolock nicht zwangsläufig auf Lkw-Kabinen beschränken muss, zeigen die kompakten Abmaße des Alko-Testers, der spielend auch in jedem Transporter-Cockpit einen Platz finden könnte.

Sparen für die Umwelt

Gegen Alkohol am Steuer

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Umfrage

Drei Fragen an Österreichs Energieversorger:

1) Wie ist die Nachfrage

nach alternativen Antriebsformen wie Hybrid-, Elektrooder Erdgasautos?

2) Autofahren wird immer

teurer. Wie reagieren Sie auf die Entwicklung?

3) Welche durchschnittliche Kosten- und Zeitersparnis erfahren KMU durch Fuhrparkmanagement?

Die Meinung der Profis

Mobilitätskosten senken Wie man die Kostenschraube im Fuhrpark nach unten dreht, und warum Elektroautos die Zukunft gehört. Ein Expertentalk mit führenden Fuhrparkmanagern Österreichs.

1)

Bei Elektrofahrzeugen ist die Batterietechnologie für den Alltagsbetrieb noch nicht marktreif. Die Kunden achten auf CO2-Ausstoß und auf Verbrauchswerte. Dieselfahrzeuge sind hier auf einem sehr guten Niveau angelangt, sodass sich alternative Antriebe schwer durchsetzen. Alternative Antriebe stoßen zwar auf Interesse, jedoch bildet sich dieses in dem von uns betreuten Fahrzeugbestand noch nicht ab.

2)

Gerhard Rauscher, Geschäftsführer UniCredit Leasing, Fuhrparkmanagement GmbH

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Wir unterstützen unsere Kunden proaktiv bei der Bewirtschaftung ihrer Fuhrparks und versuchen Kosten zu verringern sowie Kostentreiber zu erkennen und diese zu vermeiden. Na-

türlich zeigen wir unseren Kunden neue Motoren- und Antriebstechnologien, mit denen zusätzlich Kosten gesenkt werden können.

3)

Die Kostenersparnis reicht von zehn bis 15 Prozent. Da für unsere Kunden die (Arbeits-)Zeit ein Kostenfaktor ist, muss man von Gesamtkostensenkungspotenzialen sprechen. Senkungspotenziale liegen im Betrieb und zum Großteil in der Verwaltung und der Bewirtschaftung der Fahrzeuge. In diesem Bereich können wir für unsere Kunden durch Verwaltungsreduktion und Bewirtschaftungsanalysen hohe Kostensenkungen erreichen.


Umfrage xxx 1)

1)

Das Elektrofahrzeug ist gerade in der Startphase für Firmenkunden eine gute Möglichkeit, um umweltorientiert zu agieren und trendig zu sein. Alternative Antriebe und deren Wirtschaftlichkeit für Firmenkunden sind für LeasePlan schon lange ein wesentliches Zukunftsthema. Prinzipiell gehen wir davon aus, dass aufgrund der noch sehr hohen Anschaffungskosten sich alternative Antriebe primär bei Firmenkunden und um Jahre verzögert am privaten Sektor durchsetzen werden.

2)

Da die Entwicklung der Kraftstoffpreise nach oben und nicht nach unten tendiert, werden Elektroautos über kurz oder lang ein Thema für die Fuhrparks werden. Schon nach heutigen Berechnungen sind die Treibstoffkosten von konventionellen Fahrzeugen vier- bis fünfmal so hoch wie jene von Elektroautos.

3) Es gibt keine Zauberformel und

keinen für alle Fuhrparks gültigen Prozentsatz für Einsparungen. Um eine realistische Aussage machen zu können, muss man jeden Fuhrpark analysieren und die Kostentreiber feststellen. Die größten sind die Fahrzeugauswahl und das Fahrverhalten. Zeitersparnis ergibt sich durch die Senkung von indirekten Kosten und administrativen Kosten – wie etwa die Inanspruchnahme von Hol-Bring-Service oder die Belegabwicklung durch LeasePlan.

Es werden bereits Überlegungen in Richtung alternativer Antriebe angestellt. Allerdings ist dies noch nicht marktrelevant. Wir sind hier derzeit im beratenden Bereich tätig und versuchen, den Kunden hinsichtlich neuer Gesamtmobilitätskonzepte zu unterstützen.

2) Im Fuhrparkbereich werden die

Alfred Berger, Geschäftsführer Raiffeisen-Leasing Fuhrparkmanagement

1) Die Nachfrage nach alternativen

Antrieben steigt. Insbesondere beim Thema Elektroauto als auch bei der Hybridtechnologie ist ein Umdenken spürbar. Diese Technologien werden leider noch immer unterschätzt. Und das obwohl durch Flexifuelfahrzeuge ein sehr positiver Beitrag zur nachhaltigen CO2-Reduktion geleistet werden kann, ohne dabei auf Komfort verzichten zu müssen.

2) Gerade alternative Technologien

sind von der Kostensteigerung nicht so betroffen. Wir beraten im Fuhrparkmanagement im Sinne des Öko-flottenmanagements unsere Kunden schon bei der Kaufentscheidung, hinsichtlich Marke, Technologie etc. Es ist schließlich wesentlich, den Fuhrpark individuell zu planen. Nur so können Kosten, Umweltbelastung und die Flottengröße optimiert werden.

3)

Nigel Storny, Geschäftsführer LeasePlan Austria

Gesamtkosten, welche ein Fahrzeug verursacht, immer genauer analysiert beziehungsweise optimiert. Mittlerweile bewerten wir sogar die Farben der Fahrzeuge hinsichtlich des Wiederverkaufswerts und überprüfen, welche Ausstattungen Wertstabilität garantieren.

Grundsätzlich ist von einer möglichen Kostenreduktion von fünf bis zehn Prozent auszugehen. Wir haben bei der Reifenlagerung, im Einkauf und beim Treibstoff aufgrund des Volumens Rabatte, die wir an die Kunden weitergeben. Zusätzlich werden Reparaturen von unseren KFZ-Mechanikermeistern freigegeben. Somit wird die technische Notwendigkeit sowie die Kostenwahrheit sichergestellt.

Michael Schmied, Geschäftsführer der Bawag PSK Fuhrparkleasing

3) Dies ist unterschiedlich zu be-

werten, je nachdem wie intensiv ein Unternehmen bereits alle Kostenverursacher identifiziert und optimiert hat. Einsparungspotenzial gibt es jedenfalls bei der Beratung und Analyse der Abwicklung, Einkauf, Finanzierungsmodell, Versicherung, Service, Wartung, Reifenersatz, Treibstoffmanagement, Schadensabwicklung und Verwertung der Fahrzeuge. Hier liegt im Schnitt ein Potenzial zwischen zehn und 20 Prozent der Fuhrparkkosten.

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Aus der Praxis Eigene Führerscheinregelung gefordert

Viel Spielraum bleibt nicht Der mit 3,5 Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht begrenzte B-Führerschein erweist sich am Bau zunehmend als Hemmschuh. „Mit diesem Limit können wir bald nur mehr heiße Luft herum führen“, sagt Logistik-Leiter Gottfried Derler von der Lieb Bau Weiz. berwindbaren Hemmschuh: die nicht selten auf ein paar hundert Kilogramm eingeschränkte Nutzlast.

3,5 Tonnen Grenze überdenken

Notwendig – „Wir brauchen am Bau neue Führerscheinregeln, die das 3,5-Tonnen-Limit neu überdenken“, sagt Gottfried Derler, LogistikLeiter der Lieb Bau Weiz

Das typische Nutzfahrzeug für den Bau ist und bleibt der Transporter. Mit bis zu 3,5 Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht darf ihn jeder chauffieren, der einen B-Schein besitzt. Der Umstieg vom Pkw fällt damit auch all jenen leicht, die das Cockpit eines ausgewachsenen Lkw noch nie aus der Nähe gesehen haben. Auch Gottfried Derler, LogistikLeiter des steirischen Bau-Multis Lieb Bau Weiz, weiß die Vorzüge seiner Transporter-Flotte zu schätzen. Und doch zerbricht er sich immer wieder den Kopf über einen wesentlichen Nachteil, der die Kosten sowie den CO2-Ausstoß aus seiner Sicht unnötig steigen lässt. „Der Führerschein der Klasse B ist für die Baubranche längst um eine Nummer zu klein geworden“, meint er im Hinblick auf die in Österreich seit Jahrzehnten fix definierten Führerschein-Gewichtsgrenzen. Wer das Leistungsspektrum eines 3,5-Tonners gezielt ausreizen möchte, stößt sofort auf einen unü-

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„Das strikte 3,5 Tonnen Limit gehört wenigstens am Bau neu überdacht“, fordert Derler. An konkreten Beispielen für die wie er meint praxisorientierte Idee mit weit reichenden Folgen mangelt es ihm nicht. Wenn vier Säcke Zement mit ihren 100 Kilogramm die Nutzlastbilanz sprengen, muss ein weiterer Transporter im Windschatten hinten nach fahren.

sind bestimmte Modelle ab Werk auf Einsätze jenseits der 3,5 Tonnen Grenze ausgelegt. „Oft sind es wirklich nur einige hundert Kilogramm, die uns fehlen, um uns das Leben bedeutend zu erleichtern.“

Bau-Führerschein bis 5 Tonnen

Große Gewichtssprünge nach oben wären für den eigenen Bau-Führerschein daher gar nicht notwendig. Die Verschiebung des höchstzulässigen Gesamtgewichtes um maximal 1.500 Kilogramm nach oben würde der Logistik-Leiter bereits als handfesten Erfolg werten. „Diese minimale und leicht durchführbare Änderung könnte uns endlich mehr Spielraum bei Transporten einräumen.“ Außerdem könnte der neuartige BauUmfangreich – die Lieb Bau Weiz betreibt eine Pkw- und Transporter-Flotte mit 238 Fahrzeugen Führerschein so auch ohne großartige Änderungen in der Führerschein„Wäre das Fahrzeug um 100 Kiloausbildung erteilt werden. Die Möggramm überladen und wird dann in lichkeit, 3,5-Tonner mit einem Aneinen Unfall verwickelt, ist die hänger einzusetzen, und so auch ohSchuldfrage zumindest teilweise vorne neue Führerscheinregelung die entschieden“, sagt der Logistik-Leiter. Nutzlast zu erhöhen, hält Gottfried Ob der involvierte 3,5-Tonner nur aus Derler übrigens für nicht praktikabel. rechtlichen Gründen auf dieses Ge„Wir betreiben im Fertighaus-Bereich wichtslimit herunter typisiert wurde, drei Transporter mit Anhänger. interessiert unter diesen Umständen Durch den dafür unumgänglichen niemanden. Durch die europaweit Digitalen Tachographen mit all seiseit Jahrzehnten alles andere als einnen administrativen Tätigkeiten, sind heitlichen Führerscheinregelungen die Fahrzeuge für uns eigentlich gehen viele rot-weiß-rote 3,5-Tonner nichts anderes als Fremdkörper in im benachbarten Ausland ohne weiunserer Transporter-Flotte.“ teres als 5-Tonner durch. Technisch


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Aus der Praxis Betriebstankstelle federt hohe Spritpreise ab

Getankt wird zu Hause Eine eigene Betriebstankstelle mit 10.000 Liter Fassungsvermögen hilft bei der Maier Betonschneidetechnik GmbH den Spriteinkauf so wirtschaftlich wie möglich zu gestalten. Flotte ist mit momentan zehn Transportern mehr als doppelt so groß wie gegen Ende des 20. Jahrhunderts. Der Dieselpreis hat die 100 ProzentHürde ebenso locker übersprungen. Lag der Durchschnittspreis pro Liter 1999 bei rund 70 Cent, kommt Autofahrern heutzutage schon ein Lächeln auf die Lippen, wenn sie dafür weniger als 1,40 Euro berappen müssen. „Der wird sich doch kein Vorbild an unserer Fuhrparkentwicklung genommen haben“, meint Maier mit humorvollem Unterton.

Im Einkauf sparen Ausschöpfen – „Dank unserer eigenen Betriebstankstelle können wir den Sprit deutlich günstiger einkaufen“, sagt Juniorchef Markus Maier

Ursprünglich sollte es nichts anderes, als der zeitliche Vorsprung sein, der die Investition in eine Betriebstankstelle rechtfertigte. Als die Maier Betonschneidetechnik GmbH im Jahr 1999 ihren neuen Firmensitz in St. Leonhard/Forst im Bezirk Melk bezog, waren es die morgendlichen Schlangen an den öffentlichen Tankstellen, die den Mitarbeitern des Unternehmens erspart bleiben sollten. „Die Entscheidung stieß damals außerhalb unserer Firma immer wieder auf Unverständnis, immerhin bestand unser Fuhrpark zu diesem Zeitpunkt aus überschaubaren vier Transportern“, erinnert sich Juniorchef Markus Maier. Zwölf Jahre später hat sich vieles geändert. Die Maier-

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Wieso der Unternehmer die für Wirtschaftstreibende äußerst bedenklichen Höhenflüge des Dieselpreises wenigstens mit einem lachenden und einem weinenden Auge kommentieren kann, liegt einmal mehr am unscheinbaren 10.000 Liter Tank, der am Rande des Betriebsareals steht. „Transportunternehmer mit eigenen Tankstellen würden über unseren Jahresbedarf in der Größenordnung von 40.000 bis 50.000 Liter wahrscheinlich bestenfalls milde lächeln“, gibt sich der Juniorchef realistisch. Was jedoch nichts daran ändern kann, dass der vorausschauende Überschaubar – die Flotte der Maier Betonschneidetechnik GmbH umfasst zehn Transporter

Entschluss, beim Neubau des Firmensitzes eine eigene Betriebstankstelle zu errichten, für den Familienbetrieb von Jahr zu Jahr noch deutlichere zeitliche und finanzielle Anreize mit sich bringt. „Bei den Prognosen, die für den Dieselpreis in den kommenden Monaten erwartet werden, macht es sich für uns noch mehr bezahlt, wenn wir unsere Dieselvorräte für etwa ein Quartal auf einmal einlagern können.“

Fahrstrecken verkürzen Einsparungspotential bei den Fuhrparkkosten ortet Markus Maier auch bei den Einsatzradien seiner Transporter. Um die flexiblen Kosten senken zu können, setzt er beispielsweise zwei Fahrzeuge hauptsächlich im Großraum Wien ein. Statt jeden Tag nach der Arbeit die rund 100 Kilometer bis nach St. Leonhard/Forst zu fahren, bleiben die Transporter in der Bundeshauptstadt. „Der bewusst gebündelte Einsatz spiegelt sich natürlich sofort in sämtlichen flexiblen Kosten wieder, angefangen vom Sprit über die Servicekosten bis hin zum geringeren Reifenverschleiß.“ Vorerst auf die lange Bank geschoben hat Maier das Vorhaben, den Fuhrpark auf den Betrieb mit Rapsöl umzustellen. Trotz konkretem Interesse hat er dafür bis dato noch keine ausgeklügelte technische Lösung gefunden. „Von einem Mischbetrieb, bei dem die Fahrzeuge mit Diesel starten, dann manuell auf Rapsöl umzustellen sind und am Ende der Fahrt wieder auf Diesel wechseln müssen, halte ich nichts. Das ist für mich eindeutig zu sehr fehleranfällig.“


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Aus der Praxis Bösendorfer greift bei der Logistik selbst in die Tasten

Klaviersonaten auf vier Rädern Bösendorfer, eine der ältesten Piano-Manufakturen der Welt, legt beim Transport der traditionsreichen Klangkörper selbst Hand an. Seit kurzem mit einem neuen Iveco Daily. Optimiert - Iveco Daily mit luftgefederter Hinterachse und spezieller Laderaumauskleidung

Platz steht für die Klaviere von Haus aus reichlich zur Verfügung. Die Hochdachausführung des Transporters bietet 2,10 Meter Innenhöhe. Zum Vergleich: das größte Bösendorfer-Modell „Imperial“ hat fast drei Meter Länge, das kleinste Modell ist immerhin noch 1,70 Meter lang. Für die entsprechende Ladungssicherung sorgt eine spezielle Innenverkleidung. Darüber hinaus verfügt der Laderaum über eine Standheizung, denn die Raumtemperatur im Winter ist entscheidend. „Bei Kälte besteht die Gefahr, dass sich der Resonanzboden verändert“, weiß Fahrer Gerhard Pichler zu berichten. Die 1.375 Kilogramm Nutzlast des 3,5-Tonners ist auf jeden Fall gut angelegt. Immerhin kann ein Klavier schon an die 600 Kilogramm Eigengewicht haben. Wieso Gerhard Pichler und seine Versandkollegen trotzdem jedes noch so sperrige Klavier gekonnt in den Laderaum des Daily hieven können, ist

Gemeinsamkeiten

Klangkörper „Der Klang, der berührt“ hat von Wien ausgehend Weltruhm erlangt. Seit 180 Jahren werden Bösendorfer Klaviere in Österreich gebaut, und das nach alter Rezeptur. „Wir greifen auf viele der außergewöhnlichen Designs und auf dieselben handwerklichen Techniken zurück, die unsere Gründerväter entwickelt haben“, erläutert Franz Walter, der Besucher gerne mit einer gewaltigen Portion Fachwissen durch die ehrwürdigen Hallen der Bösendorfer-Manufaktur in Wiener Neustadt führt. 115 Mitarbeiter stellen hier rund 300 derartige Kunstwerke im Jahr her. Zum Großteil in Handarbeit gefertigt, verwundert es auch nicht, dass in jedem Flügel nicht nur die Arbeit eines ganzen Jahres (!) steckt, sondern auch der passende Preis, der sich locker im Großraum einer Luxuslimousine einpendelt

Verfeinerte Ladungssicherung Mit solch einer exklusiven Ladung im Heck des Iveco Daily ist es nur nachvollziehbar, dass man auch bei der Ladungssicherung keine halben Sachen machen möchte.

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Klaviere und Transporter haben gewisse Gemeinsamkeiten. Zum Beispiel beim Volumen – da der Klang, dort die Masse – oder auch bei der Robustheit, für die nicht nur der Iveco Daily sondern auch ein Bösendorfer weithin bekannt ist, wie eine Begebenheit mit einem der großen Komponisten zeigt. Firmengründer Ignaz Bösendorfers erste große Herausforderung war es nämlich zu jener Zeit, den am weichen Streicherklang („Wiener Klangstil“) orientierten Charakter der Flügel zu erhalten, gleichzeitig aber deren Klangvolumen zu verstärken. Das erforderte stabilere Bauweise und stärkere Saitenbespannung. Der junge Franz Liszt zertrümmerte damals mit seiner impulsiven Spieltechnik fast jedes Klavier, das ihm zur Verfügung stand. Auf Anraten einiger Freunde versuchte er es mit einem Bösendorfer-Flügel – und dieser hielt seinem Spiel stand. Mit einem Schlag wurde der „Bösendorfer“ als Konzertflügel berühmt!

Limitiertes Sonder­ modell zum 200. LisztJubiläumsjahr. 1-2011


Aus der Praxis schnell erklärt. Tatkräftige unterstützt werden sie dabei von einer ausklappbaren Rampe.

Rund 95 Prozent Exportanteil Der Großteil der rund 300 pro Jahr gebauten Flügel und Pianinos geht ins Ausland, bis nach Übersee, wo der Versand entsprechend aufwendig verpackt und mit „ShockWatch“- und „TiltWatch“-Indikatoren (sie zeigen an, ob ein Produkt während des Transports einem Stoß ausgesetzt war oder gekippt wurde) versehen über einen Speditionspartner erfolgt. Lediglich die jährlich rund 15 in Österreich verkauften Klaviere oder auch die Leihflügel für Konzerte, wie beispielsEingestimmt – Franz Walter weise erst kürzlich für die Erund Gerhard Pichler (beide öffnung der Wiener FestwoBösendorfer) mit Iveco Rechen, sowie für Reparaturen gionalverkaufsleiter Jürgen und Servicearbeiten bePeschel (v.l.n.r.) stimmte Instrumente werden

vom Daily kutschiert. Da verwundert es auch nicht, dass man mit 10.000 Kilometern Laufleistung im Jahr kalkuliert. Und wie sieht es mit der Sicherheit der Bösendorfer Transporte aus? Fahrer Gerhard Pichler hat zwar schon oft von den zunehmenden Übergriffen im Transportgewerbe gehört, Sorgen um seine Ladung macht er sich aber keine – die sei bei ihm in guten Händen, und dank Luftfederung an der Hinterachse auch immer beschwingt unterwegs.

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Aus der Praxis Fahrerwettbewerb senkt Spritverbrauch

Schachmatt dem Bleifuß Die Suche nach dem sparsamsten Transporterfahrer hat bei der Viessmann Ges. m. b. H. den durchschnittlichen Spritverbrauch der Flotte binnen 12 Monaten um mehr als 20 Prozent gesenkt. Was ein mit Palmen illustrierter Reisegutschein im Wert von 1.500 Euro alles bewirken kann. Vor bald vier Jahren widmete sich Alfred Haider, Assistent der Geschäftsleitung der Viessmann Ges. m. b. H., einer harten Nuss: dem durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch der rund 50 unter der Viessmann-Flagge in ganz Österreich eingesetzten Transporter. Wenn er seine im Außendienst tätigen Kollegen auf die zum Teil handbei einer Gesamtfesten Spritverbräuche laufleistung binnen 12 ansprach, bekam er fast Monaten von 1,42 Milausnahmslos stets dielionen Kilometer, um selben Antworten zu satte 26.837 Liter reduhören. „Der Zeitfaktor ziert. Unter der Annahwar nach den Angaben me des aus heutiger der involvierten AußenSicht längst histodienstmitarbeiter der rischen Spritpreises Hauptgrund dafür, wavon 1,018 Euro pro Liter rum sich der Dieselkonergab das eine EinspaWiederholung – „Wir werden sum unserer Flotte rung von immerhin den Fahrerwettbewerb auf jeden Fall wiederholen“, künnicht senken lassen 27.321 Euro. Mit den digt Alfred Haider, Assistent sollte“, erinnert sich aktuellen Dieselpreisen der Geschäftsleitung, an. Haider. Als er schließdurchgerechnet, schaflich die Idee mit dem fen es die EinspaFahrerwettbewerb, bei rungen spielend über dem der Erste mit einem Reisegutdie 30.000 Euro-Hürde. Der durchschein belohnt werden sollte, publik schnittliche Verbrauch reduzierte machte, änderte sich die Meinung sich im selben Zeitraum von 11,07 Liunter der Viessmann-Belegschaft ter auf 100 Kilometer auf 8,72 Liter je schlagartig. „Der Ehrgeiz, den Reise100 Kilometer. Der glückliche Gewingutschein zu ergattern, hat rückbliner des Reisegutscheines pilotierte ckend wahre Wunder bewirkt, unabseinen Opel Vivaro mit durchschnitthängig davon, ob der Mitarbeiter am lich 6,57 Liter durch die Gegend. Land oder in der Großstadt unterUnd selbst der Zehnte schaffte es mit wegs war.“ durchschnittlich 8,76 Liter auf Augenhöhe mit dem Flottenverbrauch zu kommen. „Auch die Umwelt ist Top 10 unter zehn Liter bei unserem Fahrerprogramm nicht In nüchterne Zahlen gefasst, hat Alzu kurz gekommen“, sagt Haider. fred Haider mit seiner Idee den DieDas Minus von 26.837 Liter Diesel selkonsum in der Transporterflotte,

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beim Gesamtverbrauch entspricht rund 70,6 Tonnen CO2, das nicht an die Umwelt abgegeben wurde.

Neuauflage geplant Mit der bis heute einmaligen Durchführung eines Fahrerwettbewerbes will man sich bei Viessmann keineswegs zufrieden geben. „Wir beschäftigen uns aktuell mit einer Neuauflage dieses Wettbewerbes, die sich möglicher Weise in einigen Punkten vom ersten Versuch unterscheiden wird“, kündigt der Assistent der Geschäftsleitung an. Einsparungsmöglichkeiten weiter ausreizen möchte Alfred Haider auch bei den Einsatzradien der Transporter. Bis jetzt sind die 50 Fahrzeuge auf österreichweit vier Standorte (Brunn/Gebirge, Steinhaus bei Wels, Kalsdorf bei Graz und Wattens in Tirol) aufgeteilt und werden von dort aus in ihren Gebieten disponiert. „Für uns stellt sich aufgrund dieser Ausgangslage die Frage, ob es nicht sinnvoller und wirtschaftlicher ist, gebietsübergreifend tätig zu werden und so auch Kilometer zu reduzieren und Kosten zu sparen.“ Konkrete Ergebnisse über die Machbarkeit dieser Idee soll der Einsatz von Routenplanern liefern.


Aus der Praxis xxx Wann Mitarbeiter auf ihre Fahrzeuge achten

Sympathieträger Transporter Können Transporter auf ihre Fahrer und Beifahrer sympathisch wirken? „Natürlich“, sagt der oberösterreichische Unternehmer Jürgen Ohler aus eigener Erfahrung. Ein neuer Transporter als Motivation für die eigenen Mitarbeiter? Was auf den ersten Blick wie das zwölfte Kapitel aus dem Buch „Mitarbeiterführung am Bau“ klingt, ist für Jürgen Ohler beinahe schon Schnee von gestern. Der Geschäftsführer der Estriche Ohler GmbH aus Vorchdorf in Oberösterreich hat seinen Mitarbeitern eine neue Transporter-Marke verordnet. Die Ergebnisse dieses Richtungswechsels sind für ihn auch 18 Monate nach Beginn dieses Vorhabens bemerkenswert. „Die beste Möglichkeit zu überprüfen, ob ein Transporter bei der Belegschaft gut ankommt oder nicht, ist es, regelmäßig einen Blick ins Fahrzeug zu werfen“, berichtet Ohler. Ist das Fahrzeug trotz regelmäßiger Baustelleneinsätze außen wie innen in einem tadellosen Zustand, dürfte er den Vorstellungen des Personals entsprechen. Sammeln sich im Innenraum nach nur wenigen Wochen die Reste der Jausen der vorhergehenden Tage an und wird der Berg an leeren Zigarettenschachteln im Fußraum immer höher, schaut die Sache für den Fahrzeughalter nicht unbedingt so rosig aus, wie sie sein sollte.

Sympathische Lastenesel „Bei uns hat der Wechsel zu einer neuen Marke aus meiner Sicht erfreuliche Veränderungen mit sich gebracht“, resümiert der Geschäftsführer. Und bedient sich im nächsten Satz eines ungewöhnlichen Vergleichs: „Wenn dich ein Transporter immer wieder abwirft und Du am Ende eines langen Arbeitstages irgendwo auf einer Autobahn strandest, hat Deine Begeisterung für das Fahrzeug bald ihre Grenzen erreicht. Entpuppt sich der Kastenwagen binnen kurzer Zeit als verlässlich, wird die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine in eine grundlegend andere Richtung gehen.“ Mit 25 Fahrzeugen im Fuhrpark ist der Geschäftsführer mit seinem Unternehmen in weiten Teilen Österreichs tätig. Vor allem während der Hochsaison am Bau in der warmen Jahreszeit sind die Tourenpläne der Transporter gut gefüllt. Im Schnitt legen sie während eines Jahres zwischen 60.000 und 80.000 Kilometer zurück. „Bei uns ist der Transporter einfach Mittel zum Zweck. Am liebsten ist es mir, wenn ich nicht einmal einen Gedanken daran investieren muss.“

Kalkulierbar – „Objektiv einschätzbare Fuhrparkkosten sind heute wichtiger denn je“, sagt Geschäftsführer Jürgen Ohler (links), hier mit Citroen-Partner Stefan Leeb

Objektive Kostenwahrheit Um mit den Kosten in seinem Fuhrpark so objektiv wie möglich kalkulieren zu können, bedient sich Jürgen Ohler dem so genannten Freedrive Vertrag von Citroën, der außer die Themen Versicherung und Reifen sämtliche anfallenden Wartungskosten berücksichtigt. „Im Fall der Fälle profitieren wir auch von der Verpflichtung, ein gleichwertiges Ersatzfahrzeug nutzen zu können“, lobt der Geschäftsführer. „Sollten wir auf dem Weg zu einer Baustelle einen Ersatzwagen benötigen, nutzt es uns nichts, wenn uns unser Partner statt dem notwendigen Transporter nur einen smarten Stadtflitzer zur Verfügung stellen kann.“ Wieso das Thema Kostenwahrheit in seinem Fuhrpark größte Priorität genießt, ist für Ohler schnell erklärt. „Ich gehe davon aus, dass der Dieselpreis bis zum Sommer noch in die Größenordnung von 2 Euro je Liter steigen wird. Unter diesen Aspekten ist es absolut wichtig, alle anderen Kosten im Fuhrpark zu kennen und falls irgendwie notwendig auch steuern zu können.“

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Aus der Praxis Elektrotransporter als Alternative

Angesteckt und voll getankt Noch kommt jedes einzelne der 150 Fahrzeuge der Kone AG nicht um den Tankstopp an der Diesel-Zapfsäule herum. Ein Zustand, der sich spätestens dann ändern soll, wenn die ersten Elektrotransporter am Markt verfügbar sind. Der Blick auf die Tankuhr in ihren Firmenfahrzeugen ist für einige Kone-Mitarbeiter bereits in absehbarer Zeit mit einem Ablaufdatum behaftet. Statt nach einer Diesel-Zapfsäule an der Tankstelle könnten sie sich schon bald nach einer Stromtankstelle umsehen müssen, wenn ihre Transporter ihre Energievorräte ergänzen müssen. „Das Thema Energieeffizienz spielt im Aufzug- und Rolltreppen-Geschäft eine wesentliche Rolle“, erklärt Marketingleiter Günter Baca. Dies betrifft bei dem in Wien beheimateten Unternehmen allerdings nicht nur die eigenen Produkte. „Sobald serienreife Elektrotransporter am Markt verfügbar sind, werden wir ernsthafte Überlegungen anstellen, einen Teil unserer Flotte auf diese umweltfreundliche Antriebsmöglichkeit umzustellen“, kündigt Baca im Gespräch mit der fuhrPARK Special-Redaktion an. Die Rute ins Fenster stellen, will man bei Kone vorerst einmal all jenen dieselbetriebenen Transportern, die hauptsächlich in Ballungsräumen unterwegs sind. Sie könnten schon in absehbarer Zeit durch Elektrotransporter ersetzt werden.

Vorab-Fokus auf Ballungsräume Die Entscheidungskriterien dafür, ob ein Elektrotransporter sinnvoll einsetzbar ist, oder nicht, liegen für den Marketingleiter auf der Hand. Die Reichweite der Batterien soll, unterschiedlichen Vorab-Informationen jener Hersteller zu folge, die mit Hochtouren an einer Alternative zu Rudolf Diesels epochaler Erfindung arbeiten, bis zu 200 Kilometer betragen. „Da-

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Überlegenswert – „Elektrotransporter könnten sich einen fixen Platz in unserem Fuhrpark sichern“, sagt Kone-Marketingleiter Günter Baca

mit wäre es für mich durchaus denkbar, alle Fahrzeuge unserer Flotte, die pro Tag im urbanen Raum nicht mehr als 200 Kilometer zurücklegen, durch Elektrotransporter zu ersetzen.“ Das Aufladen der Batterien könnte zeitsparend während der Nachtstunden erfolgen. Noch dazu, wo jede klassische 230 Volt-Steckdose das Zeug dazu haben sollte, eine Stromtankstelle zu werden. Ob sich der Elektroantrieb auch in anderen Bereichen der Kone-Flotte bewähren könnte, hängt aus heutiger Sicht vom Entwicklungsstand der Batterien ab. „Sollte es einmal Batterien geben, die einen Transporter über 500 Kilometer mit Energie versorgen können, sind wir die ersten, die so ein Fahrzeug in der Flotte testen wollen.“

Zwei Atomkraftwerke zu viel Eines Vergleiches, der zum Nachdenken anregt, bedient sich Günter Baca, wenn er das Potential der möglichen Energieeinsparungen im globalen

Aufzug- und Rolltreppengeschäft in Bilder fassen möchte. Aktuell braucht es vier Atomkraftwerke, um die täglich benötigte Energie für Aufzüge und Rolltreppen auf der ganzen Welt bereitstellen zu können. „Mit dem weltweiten Einsatz von aktueller Technik wären mit einem Schlag zwei der vier Atomkraftwerke überflüssig.“ Selbst unter dem Aspekt bevorstehender Testeinsätze von Elektrotransportern keinesfalls als überflüssig bezeichnet der Marketingleiter die effiziente Disponierung der Kone-Flotte. Optimierte Routenplanung sowie eine bei Bedarf dynamische Disponierung der Fahrzeuge gehört für ihn längst zum Stammvokabular für einen wirtschaftlichen und umweltfreundlichen Einsatz der 150 Fahrzeuge dazu. „Diese Grundsätze werden auch dann, wenn wir die überwiegende Energie für unsere Flotte aus der Steckdose und nicht mehr aus der Zapfsäule beziehen unsere oberste Prämisse bleiben.“


Aus der Praxis xxx Transporterflotte als Visitenkarte

Praktikable Aushängeschilder Spätestens alle 5 Jahre wird bei der in Gloggnitz in Niederösterreich ansässigen Bauunternehmung Pusiol die gesamte Transporterflotte getauscht. „Das macht unseren Fuhrpark zu einem echten Aushängeschild“, sagt Prokuristin Beatrix Krumböck. Werbeeffekt – die eigene Transporterflotte spielt beim niederösterreichischen Bauunternehmen Pusiol auch als Werbeträger ihre Stärken aus

Die Zeiten haben sich geändert. Leichte Nutzfahrzeuge am Bau hatten noch vor etwas mehr als einem Jahrzehnt im Großen und Ganzen eine einzige Aufgabe zu erfüllen: Sie mussten die ihnen zugedachten Transportaufgaben erledigen. Sonst nichts. Auf das Aussehen der Fahrzeuge wurde nicht selten genauso wenig geachtet, wie auf den technischen Zustand oder ihr Alter. „Die wesentlichen Anforderungen an einen Transporter am Bau sind in den letzten Jahren wesentlich vielfältiger geworden“, weiß Beatrix Krumböck, Prokuristin der Bauunternehmung Pusiol aus Gloggnitz. Bei dem Niederösterreichischen Unternehmen gibt es strikte Vorgaben für die eigene Transporterflotte, die für das Alltagsgeschäft zum Teil nur bedingt notwendig sind. Denn zu der Nutzungsdauer von fünf Jahren gesellen sich auch optische Vorgaben, die von den Fahrzeugen während des Einsatzes zu erfüllen sind. „Für uns ist unser Fuhrpark das Aushängeschild schlecht hin. Aus diesem Grund legen wir großen Wert darauf, dass sich unsere rollenden Visi-

Zeitsparend - „Das Hol und Bringservice bei Werk­ stättenterminen hilft uns Zeit sparen“, sagt Prokur­ istin Beatrix Krumböck (links), hier mit VW Nutz­ fahrzeuge-Markenleiter Hans-Peter Kusebauch

tenkarten auch entsprechend ansehnlich präsentieren“, erklärt Krumböck. Als fixen Faktor bei diesem Vorhaben setzt man dabei auf das Engagement der eigenen Mitarbeiter. Sie wissen um den Stellenwert eines bestens gepflegten Fuhrparks Bescheid und haben daher auch stets ein Auge auf ihre Firmen-Fahrzeuge. „Wenn alle Mitarbeiter an einem Strang ziehen, fällt die Sache eindeutig leichter, als wenn sich nur ein Teil von ihnen mit der Idee identifizieren kann.“ Das durchwegs junge Durchschnittsalter der Fahrzeuge bringt jedoch nicht nur einen Image-Bonus mit sich. Durch die

Leasingdauer von fünf Jahren lassen sich dank Wartungsverträgen sämtliche anfallenden Kosten auf Punkt und Beistrich genau festlegen. „Dadurch können wir über die gesamte Laufzeit mit fixen Kosten kalkulieren, unabhängig davon, ob unvorhersehbare Reparaturen anstehen, oder nicht.“ Mit 84 PS ist die gesamte Pusiol-Transporterflotte auffallend vernünftig motorisiert. Stärkere Motoren unter der Haube sind für die aktuellen VW T5-Modelle zwar verfügbar, aber nicht gefragt. „Die 84 PS sind für unsere Zwecke eindeutig genug.“

Bequemes Hol- und Bringservice Große Stücke hält man bei dem Niederösterreichischen Bauunternehmen auf das von VW angebotene Hol- und Bringservice. Die Mitarbeiter des Händlerpartners Porsche Wiener Neustadt holen die Fahrzeuge bei anstehenden Wartungs- oder Reparaturarbeiten direkt aus Gloggnitz ab und bringen sie nach dem Werkstättentermin wieder zurück. „Als saisonal agierendes Untenehmen zählt für uns während der Hauptsaison jede Stunde. Da hilft es uns natürlich umso mehr, wenn wir unsere Mitarbeiter auf Baustellen schicken können und sie ihre Zeit nicht damit verbringen müssen, einen unserer Transporter in die Werkstätte zu chauffieren.“ Der Fuhrpark an leichten Nutzfahrzeugen besteht bei Pusiol aus 20 Fahrzeugen, die allesamt das VW-Logo am Kühlergrill tragen. Im Lkw-Bereich setzt man, abgesehen von einem einzigen Fahrzeug, auf die Kooperation mit Transportunternehmern.

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Transporter News Countdown – die sechste Ford Transit-Generation startet im Herbst 2011

Aufgewerteter Ford Transit

Start in 7 Monaten

Ford wird gegen Ende dieses Jahres einen runderneuerten Transit vorstellen. Kernpunkte der Produktpflege werden die Optimierung der Wirtschaftlichkeit, der Sparsamkeit sowie der Abgasqualität sein. Die Markteinführung ist für Ende 2011 geplant. Im Mittelpunkt der umfangreichen Weiterentwicklungen stehen eine völlig neue Generation der 2,2 Liter großen Duratorq TDCi-Turbodieselfamilie mit Common Rail-Direkteinspritzung und eine erweiterte Bandbreite an ECOnetic Technologies, wie z.B. das automatische Start-Stopp-System oder ein auf Wunsch deaktivierbarer Geschwindigkeitsbegrenzer. Der neue Duratorq TDCi-Vierzylinder mit 2,2 Litern Hubraum ist künftig die Basis für alle Leistungsstufen des Ford Transit, ganz gleich ob er mit Front-, Heck- oder mit Allradantrieb geordert wird. Angeboten wird der Selbstzünder in vier Leistungsklassen mit 100, 125, 140 und 155 PS.

VW Transporter für die Wildnis

Hart im Nehmen

Wo seine Artgenossen längst w. o. gegeben haben, soll er erst richtig auf Touren kommen. Als Gefährt für härteste Geländeeinsätze sowie für den Transport von Menschen und Gütern zu schwer erreichbaren Orten hat Volkswagen Nutzfahrzeuge den Transporter Rockton entwickelt. Zum bekannten Haldex-Antrieb der 4Motion gesellen sich eine serienmäßige Differentialsperre an der Hinterachse sowie die Fahrwerksanhebung um 30 Millimeter mit verstärkten Federn. Je nach veranschlagtem Budget lässt sich der Offroad-T5 mit Expeditions-Paket weiter verfeinern. Darin enthalten sind u. a. verschieb- und entnehmbare Integral-Einzelsitze sowie ein kürzer abgestuftes Sechs-GangSchaltgetriebe. Der komplette Unterbodenschutz aus Edelstahl kostet allerdings extra. Wer damit immer noch nicht genug (ausgegeben) hat, kann seinen Rockton in Richtung T5 Panamericana (u. a. mit großen 17-Zoll-Rädern und sieben Einzelsitzen) verfeinern. Erlebnisvehikel – der VW Rockton hat nur mehr wenig mit einem biederen VW T5 Transporter gemeinsam

Opel und Renault

Weiter gemeinsam unterwegs

Opel und Renault halten weiter an ihrer Allianz im Transporter-Bereich fest. Für 2013 kündigen beide den Nachfolger der im Jahr 2001 erstmals vorgestellten Trafic/Vivaro-Familie an. Bis jetzt sind davon rund 1,25 Millionen Fahrzeuge vom Band gelaufen. Das erste gemeinsame Gesellenstück der beiden FahrzeugHersteller war die erste Generation des Renault Master/ Opel Movano, die 1996 vorgestellt wurde.

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Transporter News xxx Sondermodelle von Mercedes Benz

Entspannung für die Geldbörse

In doppelter Hinsicht sparen, lässt es sich mit den neuen Vito- und Sprinter-Transporter-Sondermodellen von Mercedes-Benz. Neben einem attraktiven Einstiegspreis, den Vito 110 CDI BlueEfficiency Worker Kastenwagen gibt es bereits ab 18.490 Euro (exkl. MwSt.), sind alle verfügbaren Vito- und Sprinter-Konfigurationen mit neuen, auf optimale Wirtschaftlichkeit ausgelegten Antriebssträngen ausgerüstet. Gemeinsam mit dem serienmäßig berücksichtigten BlueEfficiencyPaket mit ECO-Start-Stopp und dem neuen 6-Gang-Schaltgetriebe mit großer Spreizung, sorgen sie für top Performance. Das neue Fahrwerk garantiert höchsten Fahrkomfort und stabilstes Handling. Außerdem wurde der bequeme Arbeitsplatz optimiert und mit hochwertigen Materialien versehen.

Familienbande – der große Bruder des Vito, der Sprinter, schluckt bis zu 17 Kubikmeter

Arbeitswilliger Fiat Panda

Kleiner geht‘s kaum

Kompaktformat – den Fiat Panda gibt es ab sofort auch als waschechtes Nutzfahrzeug

Er ist zwar kein typischer Transporter und ist trotzdem für die Arbeit gemacht. Mit dem Fiat Panda Van rundet Fiat Professional die umfangreiche Nutzfahrzeug-Palette gekonnt nach unten ab. Der Baby-Van (so die Eigendefinition des Herstellers) besitzt einen 1 Kubikmeter großen Laderaum und ist mit Benzin-, Diesel- oder Erdgasmotor erhältlich. Wer den wendigen Stadtflitzer abseits des urbanen Raumes auch in luftige Höhen pilotieren möchte, ist im Fiat Panda Van 4x4 bestens aufgehoben. Der vorsteuerabzugsfähige Italiener ist ab 7.990 Euro (exkl. MwSt.) erhältlich.

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Tipps 24 Tipps für die effiziente Transporter-Nutzung

Nicht nur die Kosten im Griff Viele kleine Mosaike ergeben gemeinsam ein großes Bild. Dies gilt auch für die eigene TransporterFlotte. Wer alle Möglichkeiten zur Optimierung nutzt, kann unterm Strich handfeste Kosteneinsparungen optimieren. Wir haben einige praxisorientierte Ideen dazu für Sie zusammengefasst.

A

Automatisierte Getriebe kosten zwar etwas mehr als ihre manuellen Gegenstücke, schonen dafür aber den Antriebsstrang der Fahrzeuge. Dies macht sich langfristig in den Erhaltungskosten positiv bemerkbar.

B

Ein baustellentauglicher Innenraum erleichtert die Reinigungsarbeiten. Achten Sie bei der Auswahl eines neuen Fahrzeugs darauf, dass die im Cockpit verwendeten Materialien pflegeleicht sind. Das erhöht langfristig auch den Wiederverkaufswert.

C

CO2-reduzierte Modelle haben bei vielen Herstellern längst den Weg ins Verkaufsprogramm gefunden. Ihr Vorteil: durch verbrauchsoptimierte Motoren produzieren sie weniger Kohlendioxid und schonen damit die Umwelt.

H D I F K

Dieselmotoren sind in Österreich nach wie vor die beliebteste Antriebsform bei leichten Nutzfahrzeugen. Einige Anbieter haben Transporter mit Benzinmotoren daher schon vor Jahren aus ihrem Verkaufsprogramm verbannt.

E

Bei den zunehmend immer strenger werdenden EuroNormen sind Lkw mit ersten Euro 6-Fahrzeugen zwar die eindeutigen Vorreiter. Im Transporter-Bereich haben die Hersteller allerdings ihre Hausaufgaben nicht minder gründlich gemacht und bieten zahlreiche Euro 5-Modelle an.

Am Frontantrieb führt bei Transportern beinahe kein Weg vorbei. Wer unbedingt ein Fahrzeug mit Heckantrieb einsetzen möchte, kann sich derzeit gerade einmal zwischen einer handvoll Anbietern entscheiden.

G

Das Gewicht spielt bei leichten Nutzfahrzeugen eine immer wichtigere Rolle. Achten Sie bei Ihrer Flotte darauf, dass die Fahrzeuge nur mit den Utensilien beladen sind, die wirklich benötigt werden. So lässt sich auch der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch binnen kürzester Zeit optimieren.

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Die Höchstgeschwindigkeit von Transportern sorgt immer wieder für Diskussionen. Ob es tatsächlich notwendig ist, auf Autobahnen stets auf der linken Spur zu rasen, ist jedoch fragwürdig. Der Zeitverlust bei nur 120 km/h ist selbst bei größeren Distanzen verkraftbar. Außerdem senkt die reduzierte Geschwindigkeit den Kraftstoffverbrauch. Firmenfahrzeuge sind die Imageträger jedes Unternehmens. Mit einem einprägsamen Design fallen sie im Straßenverkehr deutlicher auf, als wenn sie nur als graue Mäuse ohne Beklebung durch die Gegend rollen.

J

Um die jährlichen Kosten eines Fuhrparks genau bestimmen zu können, empfiehlt es sich, die Aufwendungen für die eigene Flotte objektiv zu dokumentieren. Dadurch können Kostenexplosionen mit geringem Aufwand langfristig verhindert werden.

Klimaanlagen stehen zwar großteils immer noch auf der Liste der Zusatzausstattungen. Denken Sie bei einem bevorstehenden Neukauf aber daran, dass angenehme Temperaturen im Innenraum gerade während der Sommermonate die Leistungsfähigkeit Ihrer Mitarbeiter erhöhen kann.


Tipps xxx

L

T M V O Z Q

Unzureichende Ladungssicherung ist auch bei Transportern kein Kavaliersdelikt. Abgesehen von saftigen Geldstrafen erhält der Fahrer einen Punkt im Führerscheinvormerksystem. Bei drei Punkten steht eine zeitlich intensive und teure Nachschulung an.

Die Motorleistungen der Transporter kratzen immer deutlicher an der 200 PS-Marke. Überlegen Sie trotzdem, ob es wirklich so viele Pferde unter der Haube sein müssen. Mit rund 120 PS ist jedes leichte Nutzfahrzeug definitiv ausreichend motorisiert und genügsamer im Betrieb.

N

Ob ein Navigationssystem bei einem Firmenfahrzeug ein unbedingtes Muss darstellt, hängt immer davon ab, wo der Transporter eingesetzt wird. Stehen überregionale Baustellen in verschiedenen Bezirken oder Bundesländern an der Tagesordnung, kann der Einsatz eines Navis bei der erstmaligen Anfahrt wertvolle Zeit sparen.

Ohne Digitalen Tachographen kommen alle leichten Nutzfahrzeuge mit einem höchstzulässigen Gesamtgewicht von bis zu 3,5 Tonnen aus. Der Verzicht auf das digitale Kontrollgerät erleichtert den Einsatz der Fahrzeuge enorm.

P

Das Platzangebot im Cockpit eines Transporters ist bei den derzeit am Markt befindlichen Modellen äußerst unterschiedlich. Überlegen Sie bei der Fahrzeugwahl, ob der Kastenwagen immer nur mit zwei Mitarbeitern oder ab und zu auch mit einem dritten Mitarbeiter besetzt ist. Die Querfeldein-Qualitäten der heute am Markt erhältlichen Allrad-Transporter sind dank durchdachter Antriebskonzepte beachtlich. Wer im Arbeitsalltag nicht immer nur auf befestigten Straßen unterwegs ist, bleibt mit den geländetauglichen Lasteneseln ohne weiteres auf Kurs.

R

Tankkarten sind eine einfache Möglichkeit, beim Spritkauf die Kosten zu optimieren. Immer mehr Mineralölkonzerne bieten finanzielle Anreize, wenn Firmenkunden regelmäßig bargeldlos bei ihnen tanken.

Das vorhandene Volumen des Laderaums bestimmt die Einsetzbarkeit jedes Transporters. Um aber trotzdem nicht all zu oft nur unnötig Luft spazieren zu führen, empfiehlt es sich bei Neuanschaffungen die Einsatzzwecke des Fahrzeuges und damit auch die notwendigen Abmessungen genau abzustecken.

S

W

Die Wirtschaftlichkeit eines Transporters hängt wesentlich von der Fahrweise des Lenkers ab. Machen Sie ihre Mitarbeiter darauf aufmerksam, dass auch hinter dem Lenkrad ihres Firmenfahrzeuges weniger oft mehr ist. Zusatzausstattungen erhöhen den Kaufpreis jedes Transporters. Trotzdem gibt es einige aufpreispflichtige Details, auf die man heutzutage keinesfalls verzichten sollte. Dazu zählen z.B. die Zentralverriegelung, Airbags oder eine Klimaanlage.

Fahrzeugeinrichtungen

Reparatur- und Serviceverträge sind eine einfache und wirkungsvolle Möglichkeit, die bei einem leichten Nutzfahrzeug anfallenden Kosten bereits im Vorhinein genau definieren zu können. Das macht den Fuhrpark auch auf längere Sicht hin zu einem überschaubaren Kostenfaktor.

Der Sitzkomfort bei den klassischen Doppelsitzbänken im Cockpit lässt mangels Verstellmöglichkeiten oft zu wünschen übrig. Investieren Sie lieber in qualitativ hochwertigere Sitze, die ihre Mitarbeiter ohne unnötige Verspannungen ans Ziel bringen.

U

Die Anschaffung umweltfreundlicher Fahrzeuge wird in Österreich finanziell unterstützt. Für Hybrid-Fahrzeuge winken 400 Euro, für Erdgasfahrzeuge 500 Euro und für Elektrofahrzeuge 2.500 Euro. Nähere Informationen gibt es im Internet unter www.public-consulting.at.

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Alternative Antriebe Elektro-Transporter in Startposition

Steckdose statt Zapfsäule Die Tage des Dieselmotors sind bei Transportern schön langsam gezählt. Am weitesten fortgeschritten unter den möglichen Antriebsalternativen zu der fossilen Energiequelle sind Elektro-Fahrzeuge. Die ersten sollen noch heuer auf den Markt kommen. Ford: US-amerikanischer Partner

Mittelpunkt – Mercedes-Benz präsentierte den Vito E-Cell bereits auf einer Tagung der EUWirtschaftsminister

Sie schauen aus wie klassische Transporter, lassen sich genauso fahren und haben es im Sinne des Umweltgedanken doch faustdick hinter den Ohren. Elektro-Transporter konnten sich in vielen Entwicklungsabteilungen der Hersteller von leichten Nutzfahrzeugen in den vergangenen Jahren einen fixen Platz ergattern. Doch die Zeit der Prototypen neigt sich dem Ende zu. 2011 könnten die ersten Anbieter Ernst machen und serienreife Elektro-Transporter am Markt präsentieren.

Im Windschatten von Mercedes-Benz wollen sich 2011 gleich mehrere Anbieter ihre ersten Lorbeeren mit der Präsentation von Elektro-Transportern verdienen. Ford hat den Marktstart des Transit Connect Electric definitiv für heuer angekündigt. Für Produktion und Vertrieb hat man sich einen starken Partner geangelt. Die US-amerikanische Azure Dynamics Corporation kümmert sich im Zuge dessen sowohl um den Einbau sämtlicher für den Transit Connect Electric relevanten Komponenten wie auch um den Vertrieb. Service und Wartung liegt in den Händen des Ford-

Großstädter - Der Ford schafft bis zu 180 Kilometer

Mercedes-Benz: Großer Auftritt Bei Mercedes-Benz hat man schon lange die Liebe zum Thema Elektro-Vito entdeckt. Nicht umsonst schaffte es ein Prototyp des Vito E-Cell Anfang des vergangenen Jahres bis auf eine Tagung der EU-Wirtschaftsminister, wo sich die Schwaben im dicht gedrängten Terminplan der Politiker sogar ein kleines Zeitfenster für eine Fahrzeugpräsentation ergattern konnten. Damit nicht genug, kündigten die Verantwortlichen rund um diesen Auftritt gleich die nächsten Ziele für den Verbrennungsmotor-losen Vito an: So soll die erste Tranche nach der Vorserie von 100 Fahrzeugen stolze 2.000 Einheiten umfassen, die den Elektroantrieb im Hause Mercedes-Benz als ab Werk erhältlich einstufen. Als Basis für den Vito E-Cell dient der Vito mit langem Radstand und Normaldach. Eine Batterieladung reicht für 130 Kilometer Fahrtstrecke. Die maximale Höchstgeschwindigkeit liegt bei 80 km/h. Mit 900 Kilogramm Nutzlast unterscheidet sich der Elektro-Transporter durch nichts von seiner Verwandtschaft mit Verbrennungsmotor.

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Händler-Netzwerkes. Die Metamorphose zum ElektroTransporter erledigt der kleine Bruder des Ford Transit in zwei Schritten. Vom Band laufen sie im türkischen Werk Kocaeli, von wo sie ohne Antriebsstrang zu einem Vertragspartner von Azure Dynamics in Europa transportiert werden. Dort erfolgt die Umrüstung auf Elektroantrieb. Eine Batterieladung reicht beim Ford Transit Connect Electric für eine Reichweite von 130 Kilometer. Ein Batterie-Ladezyklus dauert zwischen sechs und acht Stunden. Die Batterie kann an jeder konventionellen 230-Volt-Steckdose aufgeladen werden.

Renault: Preise und Marktstart fix Noch bevor ihre ersten Elektro-Transporter überhaupt am Markt erhältlich sind, kündigen die Verantwortlichen von Renault gleich die Erweitung des Programms an ElektroFahrzeugen an. Statt nur auf den so genannten Renault Kangoo Express Z.E. zu setzen, wollen die Franzosen gleich von Beginn an auch eine Version mit langem Rad-


Alternative Antriebe xxx Startlöcher – Renault will die Markteinführung des Kangoo Z.E. noch heuer über die Bühne bringen

Evergreen – Citroën haucht dem alten Berlingo mit dem Elektroantrieb ein zweites Leben ein

stand, die auf den Namen Renault Kango Maxi Z.E. hört, ins Rennen schicken. Der verlängerte Elektro-Kangoo besitzt einen 4,6 Kubikmeter großen Laderaum. Als Antrieb fungiert bei beiden Ausführungen ein 60 PS starker Elektromotor mit einem maximalen Drehmoment von 226 Newtonmeter. Die Lithium-Ionen-Batterien zur Energieversorgung sitzen unter dem Fahrzeugboden. Ein Ladezyklus genügt für eine Reichweite von maximal 170 Kilometer. Das Wiederbefüllen des Stromtanks dauert zwischen sechs und acht Stunden. Im Gegensatz zu den anderen angekündigten Elektro-Transportern scheinen die Verkaufspreise für den Renault Kangoo Express Z.E. und den Renault

Kangoo Maxi Z.E. so gut wie fest zu stehen. Mit langem Radstand wird der ElektroFranzose ab 21.200 Euro (exkl. MwSt.) erhältlich sein. Die Batterien schlagen sich mit 72 Euro pro Monat zu Buche. Dem Vernehmen nach soll die Auslieferung der ersten Fahrzeuge noch gegen Jahresende erfolgen.

Citroën: Zweites Leben für Berlingo Auch Citroën will sich mit der Elektro-Ausführung des Berlingo ein Stück vom in den kommenden Jahren garantiert nicht zu vernachlässigenden Markt der Elektro-Transporter sichern. Interessanter Weise kommt dabei nicht das aktuelle Modell, sondern der alte Berlingo, dessen Bezeichnung um das Wort First ergänzt wurde, zum Zug. Seine Antriebskräfte holt sich der Elektro-Berlingo von einem Drehstrommotor mit einer Leistung von 42 Kilowatt (57PS). Das maximale Drehmoment liegt bei 180 Newtonmeter. Zwischen zwei Tankstopps an der Steckdose schafft der Berlingo First Electric maximal 120 Kilometer.

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4WD im Fokus Transporter mit Allradantrieb

Wenn der Berg ruft In Österreich sind Transporter mit Allradantrieb eine nicht zu unterschätzende Größe am Markt der leichten Nutzfahrzeuge. Den Kuchen teilen sich derzeit hauptsächlich drei Anbieter untereinander auf. spätestens nach einem Seitenblick auf die bei Transit und Co. seit einiger Zeit gerne verwendete Abkürzung klar, die kurz und prägnant einfach „Eco“ heißt.

In freier Wildbahn

Newcomer – der Ford Transit ist erst seit 2009 mit Allradantrieb erhältlich

Der jüngste Allradler im Trio VW T5, Mercedes Vito und Ford Transit ist der Ford. Er ist seit Sommer 2009 mit maximaler Traktion erhältlich. Mit der 4x4-Ausführung ihres Verkaufshits, 2010 rollte der 6millionste Transit vom Band, setzten die Deutschen beim Antriebskonzept für ihre Transporter-Baureihe noch eines drauf. Schließlich konnten sich angehende Transit-Fahrer schon vor der Markteinführung der Allrad-Modelle zwischen einem Transit mit Front- oder Heckantrieb entscheiden. Die Antriebskräfte des Allrad-Transit gehen, je nach Beschaffenheit des Untergrundes, nur auf die Hinterräder oder auf die Vorder- und Hinterräder. Für die Verteilung der Traktionskräfte verantwortlich sind vier Rad-Sensoren, die kontinuierlich die Drehzahlen der Vorder- und Hinterräder überwachen. Bei Drehzahlunterschieden meldet sich die Fahrzeugelektronik zu Wort und passt die ursprüngliche Verteilung von 0 Prozent auf den Vorderrädern und 100 Prozent an den Hinterrädern mit Hilfe von zwei hydraulisch gesteuerten Lamellenkupplungen den neuen Gegebenheiten an. Ein permanenter Allradantrieb, bei dem Antriebskräfte stets im Verhältnis von 50:50 auf die beiden Antriebsachsen verteilt werden, kam für die Techniker von Ford bei der Entwicklung des Transit 4x4 übrigens nicht in Frage. „Ein permanenter Allradantrieb erhöht die Reibungsverluste, den Verschleiß und damit auch den durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch“, meinte ein Ford-Ingenieur anlässlich der Präsentation des Transit 4x4. Dass solche Rahmenbedingungen ganz und gar nicht zur Ausrichtung des Ford-Nutzfahrzeug-Programms passen, wird

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Mercedes-Benz ist beim Vito erst bei der zweiten, ab 2003 gebauten, Generation auf den Allrad-Geschmack gekommen. Wenn auch nicht gleich von Anfang an. Wieso die Schwaben den kleinen Bruder des Sprinter, den es ebenfalls mit Allradantrieb gibt, hin und wieder trotzdem gerne in typischen Geländeeinsätzen abseits befestigter Straßen sehen, haben sie erst im heurigen April bei einer Presseveranstaltung in Turin einmal mehr unter Beweis gestellt. Besonders stolz zeigte man sich dabei über das nach eigeEinsatz – MercedesVito in freier Wildbahn

nen Angaben „äußerst durchdachte Allradsystem, das in Extremsituationen bis zu drei Differentialsperren (Längssperre, Hinterachs- und Vorderachssperre) ersetzen kann.“ Im Gegensatz zur Lösung im Ford Transit verteilt der Mercedes Vito 4x4 die Antriebskräfte im normalen Fahrbetrieb im Verhältnis 35:65 auf Vorder- und Hinterachse. An Stelle von mechanischen Differentialsperren jongliert unter der Haube des im spanischen Vitoria vom Band laufenden Sterns das elektronische Traktionssystem 4ETS mit den Antriebskräften. Verlieren eines oder mehrere Räder auf rutschigem Untergrund die Traktion, bremst 4ETS die durchdrehenden Räder automatisch mit kurzen Impulsen ab und erhöht dadurch in gleichem Maße das Antriebsmoment an den Rädern mit guter Traktion. Das System nutzt zu diesem Zweck die ABS-Radsensoren. Der Fahrer hat es denkbar einfach: Er muss nur dosiert Gas geben und len-


4WD im Fokus xxx ken, alles andere regelt die Traktionssteuerung. Zusätzliche Bedienelemente für manuell zu sperrende Differentialsperren sind hinfällig. Der Allradantrieb ist umfassend ins serienmäßige Elektronische Stabilitäts-Programm ESP integriert, Allradantrieb und Sicherheitssysteme ergänzen sich dadurch zu einem fundierten Antriebs- und Sicherheitssystem.

Von Synchro zu 4Motion Der Methusalem unter den allradgetriebenen Transportern in Österreich ist eindeutig der VW Bus. 1985 ist der damals aktuelle T2 erstmals mit dem Kürzel „Synchro“ auf der Heckklappe bei den VW-Händlern gestanden. Zum 25jährigen Jubiläum hat sich VW im Frühjahr 2010 das schönste Geschenk wahrscheinlich selbst gemacht. So ist der runderneuerte VW T5 4Motion zum Ersten Mal in der Geschichte des VW Busses mit einem Automatikgetriebe erhältlich. Fündig geworden sind die VW-Ingenieure bei einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, das in ähnlicher Form im Pkw-Bereich längst für Furore sorgt. Warum die Automatik auch im Gelände ihre Stärken ausspielen soll, zeigt die Tatsache, dass

die Gangwechsel binnen weniger Sekunden und ganz ohne Zugkraftunterbrechung über die Bühne gehen. Bei weiteren Ausfahrten spielt der als Overdrive ausgeführte, 7. Gang seine wirtschaftlichen Stärken aus. Er senkt bei Autobahntempo die Drehzahl und damit auch den Verbrauch sowie den Geräuschpegel im Innenraum. Ebenso runderneuert präsentiert sich der VW T5 4Motion in vielen technischen Details. Die jüngste Generation der reibungsoptimierten Lamellenkupplungen besitzt anstelle des mechanisch geregelten Haldex-Moduls eine elektronische Steuerung. Der für die Drehmomentverteilung auf die Hinterräder notwendige Öldruck wird nicht mehr über die Drehzahldifferenz zwischen Vorder- und Hinterachse aufgebaut, sondern von einer elektrischen Pumpe erzeugt. In Extremsituationen geht so die gesamte Antriebsleistung auf die Hinterräder. Wer seinen VW T5 4Motion regelmäßig im Gelände Klassiker – der VW T5 bewegen möchte, kann 4Motion ist bereits die auf die sicherlich willdritte Generation allradgetriebener Transporter kommene Unterstütvon VW zung einer mechanischen Differentialsperre setzen.

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Leasing Elektro-Transporter bei Raiffeisen Leasing

Umweltfreundlich unterwegs Der Citroën Berlingo First Electrique steht bei Raiffeisen Leasing mit einem attraktiven Finanzierungsangebot in den Startlöchern. Ab sofort gibt es bei Raiffeisen Leasing für den Citroën Berlingo First Electrique ein interessantes Finanzierungsangebot für die Zielgruppe der Gewerbekunden. Die monatliche Rate liegt bei 512 Euro (exkl. MwSt.). Beinhaltet ist eine Finanzierung auf 60 Monate bei einer Laufleistung von 20.000 km pro Jahr sowie eine Mietvorauszahlung von 5.000 Euro (= Förderung). Wartung, Reifen, Versicherung und Strom (Annahme: 30

Euro monatlich) sind inkludiert. Mit diesem Paket liegt der elektrisch betriebene Berlingo bei einer Gesamtkostenbetrachtung monatlich nur unwesentlich über dem vergleichbaren Diesel-Berlingo, obwohl dieser in der Anschaffung noch deutlich günstiger ist.

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Engagiert – die beiden EBV-Leasing-Geschäftsführer Andre Löhlein (links) und Michael Steiner


Fahrzeugeinrichtung xxx Neue Bott Vario-Fahrzeugeinrichtungen

Leichter und robuster Der niederösterreichische Fahrzeugeinrichter Feuerstein präsentiert zum 25-jährigen Firmenjubiläum die neuen Bott Vario-Fahrzeugeinrichtungen.

Im Mittelpunkt des neuen Bott Vario-Systems steht ein auffallend breit gestreuter Mix bei den verwendeten Materialien. Sicherheitsrelevante Bauteile sind aus hochfestem Stahl, Funktionselemente aus leichtem Aluminium. Dadurch ist es möglich, höchste Stabilität und Sicherheit bei minimalem Eigengewicht der Einrichtung zu realisieren. „Das neue System ermöglicht Gewichtseinsparungen von bis zu 30 Prozent. Diese stehen dem Fahrzeugbetreiber in Form von mehr Nutzlast zu Verfügung“, sagt Johann Feuerstein. Einer der großen Vorteile der Neuentwicklung ist die Möglichkeit, das System bei einem Fahrzeugwechsel auch im neuen Transporter zu nutzen. Damit lässt sich die Fahrzeugeinrichtung oft über mehrere Fahrzeuggenerationen verwenden bzw. erweitern. Das neue System kann mit vielen neuen Raffinessen zur Lagerung des Equipments aufwarten. Im Sortiment von Bott Vario finden sich branchenspezifische Bauteile und Lösungen für die unterschiedlichsten Branchen, wie z.B. für den Service, Sanitär- und Heizungsbau, Spengler, Elektriker, Maler, Kälte- und Klimatechnik,

Langlebig – die Fahrzeugeinrichtungen von Bott Vario lassen sich bei Fahrzeugwechseln auf einfachem Weg weiter nutzen

Tischler, Kurier- oder Expressdienste. Die Fahrzeugeinrichtungssysteme basieren auf einem ausgeklügelten Baukastenprinzip, die sich an beinahe jede spezifische Anforderung anpassen lassen. Mit sechs Baubreiten, vier Bautiefen und Bauhöhen von 100 bis 1.800 Millimeter ist es für die vielfältigsten Einsätze bestens geeignet.

Franz Moser GmbH Generalimporteur von Syncro-Fahrzeugeinrichtungen

Im vergangenen Jahr gestartet Die in Spittal/Drau in Kärnten ansässige Franz Moser GmbH ist seit vergangenem Jahr Generalimporteur für Syncro-Fahrzeugeinrichtungen. Im 41. Jahr ihres Bestehens startet die Franz Moser GmbH mit einem neuen Geschäftsbereich. Mit dem Vertrieb von Werkstättenbedarf, Bauwerkzeugen Werkzeugmaschinen, Arbeitsschutz, Industriegasen und einem Mietservice ist das Unternehmen seit Jahrzehnten in Österreich aktiv. Bis heute ist das Firmengelände in Spittal/Drau auf 25.000 Quadratmeter angewachsen, davon sind 16.000 Quadratmeter Lagerflächen, auf denen über 70.000 Artikel verfügbar sind. Um das Produktspektrum für Kunden in einem artverwandten Bereich zu erweitern, entschied sich das Unternehmen im vergangenen Jahr den Generalimport für Fahrzeugeinrichtungen der Marke Syncro zu überneh-

men. „Für uns ist die Ausstattung von Transportfahrzeugen mehr als die bloße Lieferung von Material“, sagt Franz Moser. Angefangen vom ersten Besuch mit dem Vorführwagen, in dem alle wichtigen Systeme zum Anfassen präsentiert werden, über eine computerunterstützte Planung bis hin zum professionellen Einbau durch geschultes Personal, auf Wunsch auch direkt vor Ort beim Kunden. Um eine optimale Qualität erreichen zu können, wird das gesamte Material von Syncro mit Maschinen neuester Technik produziert: Laserschneider, Lochstanzen, Biegemaschinen und Lackieranlagen, die Fertigungen höchster Qualität und wettbewerbsfähige Preise garantieren.

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Marktübersicht Marktübersicht

Alle Transporter auf einen Blick Ein Transporter sollte möglichst viel Nutzlast stemmen können, sparsam unterwegs sein und mit seinen fixen und flexiblen Kosten die Firmenkasse nicht zu sehr belasten. Wir liefern einen Überblick der populärsten Modelle. Zweiter Zwilling

Renault Trafic

Der Renault Trafic ist das eineiige Gegenstück zum Opel Vivaro. Wie beim Dreierpack Citroën Jumpy, Fiat Scudo und Peugeot Expert gibt es auch bei der französisch-deutschen Verwandtschaft dort und da Unterschiede bei den Ausstattungen, wodurch beide als absolut eigenständige Modelle am Markt agieren. Vergleichen zahlt sich daher auf jeden Fall auch hier aus. Basismodell: Motor: 2,0 dCi 90, 90 PS, Max. Nutzlast: 955 kg, Verbrauch: 7,4 l/100 km, CO2-Emission: 195 g/km, Grundpreis: 19.720 Euro (exkl. MwSt.)

Nahezu unverändert

Opel Vivaro

Der Opel Vivaro feiert heuer bereits seinen 10. Geburtstag. Während das seit 2001 nur minimal veränderte Design das Zeug zum Klassiker hat, kann der Transporter unter der Haube mit modernster Technik aufwarten. Besonders interessant ist die Pritschen-Variante des Vivaro, die unter der Ladefläche mit großzügigen Stauräumen aufwarten kann. Basismodell: Motor: 2,0 CDTI, 90 PS, max. Nutzlast: 1.017 kg, Verbrauch: 7,5 l/100 km, CO2-Emission: 199 g/km, Grundpreis: 19.792 Euro (exkl. MwSt.) Kompakter Newcomer

Nissan NV200

Nissan beschreitet nach dem Ende der Zusammenarbeit mit Opel und Renault wieder eigene Wege im Transporter-Geschäft. Das Ergebnis ist der NV200, ein wendiger Newcomer, der aufgrund der eher kompakt gehaltenen Abmessungen (4,40x1,70x1,85) seine fernöstliche Herkunft nicht leugnen kann. Positiv: der absolut attraktive Preis. Basismodell: Motor: dCi90, 90 PS, max. Nutzlast: 597 kg, Verbrauch: 5,3 l/100 km, CO2-Emission: 138 g/km, Grundpreis: 13.840 Euro (exkl. MwSt.)

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Marktübersicht xxx

Mulitkulti-Drillinge

Citroën Jumpy, Fiat Scudo, Peugeot Expert

So starke Familienbande gibt es am Transportermarkt kein zweites Mal: Mit zwei Drittel französischem Anteil und einem Drittel italienischem Anteil sind die Drillinge Citroën Jumpy, Fiat Scudo und Peugeot Expert die Großfamilie schlecht hin in diesem Fahrzeugsegment. Durch unterschiedliche Ausstattungsdetails zahlt sich der Vergleich untereinander trotzdem aus. Basismodelle (Citroën/Fiat/Peugeot): Motor: HDi 90/90 Multijet/1,6 HDi, 90 PS, max. Nutzlast: 1.000 kg/1.113 kg/1.110 kg, Verbrauch: 7,2 l/100 km, CO2-Emission: 192 g/km, Grundpreis: 14.990/18540/19770 Euro (exkl. MwSt.) Legende der 5. Generation

VW Transporter

Der VW bleibt auch in seiner 5. Generation im Volksmund schlicht und einfach der VW Bus. Mit neuen 4-Zylinder-Motoren wollen die Wolfsburger den durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch wie auch die CO2-Emissionen weiter senken. Wichtiges Detail für die Alpenrepublik: Der T5 ist einer der wenigen Transporter am Markt, den es mit Allradantrieb gibt. Basismodell: Motor: 2,0 Common-Rail, 84 PS max. Nutzlast: 970 kg Verbrauch: 7,2 l/100 km CO2-Emission: 190 g/km Grundpreis: 19.990 Euro (exkl. MwSt.)

seit 1985

fahrzeugeinrichtungsweisend S E I B E R S D O R F E R S T R A S S E 1 8 ■ 2 4 5 1 H O F / L B G ■ 0 2 1 6 8 / 6 2 3 8 9 ■ W W W. F E U E R S T E I N . AT ■ I N F O @ F E U E R S T E I N . AT


Marktübersicht Unverkennbare Pkw-Nähe

Mercedes-Benz Vito

Mit der erst im letzten Jahr runderneuerten, zweiten VitoGeneration hat Mercedes-Benz einen Schulterschluss mit dem Pkw-Bereich vollzogen. Vor allem im Antriebsstrang nutzt der Schwabe viele Komponenten der Artverwandten, die nicht im Nutzfahrzeug-Segment beheimatet sind. Wie es sich für ein Nutzfahrzeug gehört, ist der Vito einer der wenigen, der als Hecktriebler unterwegs ist. Basismodell: Motor: 110 CDI, 95 PS, max. Nutzlast: 1.205 kg, Verbrauch: 7,5 l/100 km, CO2-Emission: 199 g/km Grundpreis: 18.490 Euro (exkl. MwSt.) Nach wie vor erhältlich

Toyota Hiace

Mit dem Hiace zeigt Toyota, dass man Trends nicht immer zwangsläufig folgen muss. Immerhin steuert das Grundkonzept des Fahrzeuges mit großen Schritten auf seinen 20. Geburtstag zu. Motorisch gibt man sich derzeit eher bescheiden. Außer einem Dieselmotor mit einer einzigen Leistungsklasse hat der Transporter keinerlei Alternativen zu bieten. Basismodell: Motor: 2,5 D-4D, 120 PS, max. Nutzlast: 1.110 kg, Verbrauch: 8,5 l/100 km, CO2-Emission: 224 g/ km, Grundpreis: 21.000 Euro (exkl. MwSt.)

Bärenstark war gestern

Hyundai H1

Mit einem ungewöhnlichen Zuckerl konnte Hyundai beim H1 noch bis vor einigen Jahren aufwarten. Das karge Motorenprogramm bestand damals aus einem einzigen Selbstzünder mit 170 PS (!). Heute gibt´s auch eine vernünftige Alternative mit 116 PS. Die dem Koreaner übrigens auch ganz gut stehen. Und noch dazu deutlich sparsamer unterwegs sind. Basismodell: Motor: 2,5 CRDi, 116 PS, max. Nutzlast: k. A., Verbrauch: 8,3 l/100 km, CO2-Emission: 222 g/km, Grundpreis: 19.790 Euro (exkl. MwSt.) Eben erst aufgefrischt

Ford Transit

Bis Jahresende wird Ford einen rund erneuerten Transit auf den Markt bringen. Wer bei der geplanten Neuanschaffung nicht so lange warten möchte, ist mit den startup-Modellen bestens bedient. Das Einsteigermodell des Transit ist mit 85 PS ausreichend motorisiert und schultert brauchbare 850 Kilogramm. Das Laderaumvolumen liegt bei 5,6 Kubikmeter. Basismodell: Motor: 2,2 l TDCi, 85 PS, Max. Nutzlast: 850 kg, Verbrauch: 7,9 l/100 km, CO2-Emission: 208 g/km Grundpreis: 15.590 Euro (exkl. MwSt.)

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Test xxx VW T5 Transporter TDI

Nummer fünf ist Geschichte Der Schritt zu Euro 5 raubt dem VW T5 eines seiner langjährigen Markenzeichen. Wieso der ausrangierte 5-Zylinder vielleicht doch schneller vergessen sein wird, als echten VW-Fans lieb ist. Für die einen ist es der alltägliche Dreh am Zündschloss, für uns dagegen der vorab längst kritisch beliebäugelte Kontakt mit einem über Wolfsburg hereingebrochenen Sakrileg. Entwendet doch den Wiener Stephansdom, deckt das Goldene Dachl in Innsbruck ab, aber lasst dem VW T5 doch bitte sein Wahrzeichen unter der Motorhaube. Wenn´s sein muss, trauen wir uns zu Mittag auch über ein Gulasch ohne Saft, ein VW Bus ohne 5-Zylinder passt jedoch so ganz und gar nicht in die kleine Welt der fuhrPARK Special-­Redaktion.

FACTBOX Motor: 2,0 Liter 4-Zylinder-Common-Rail-TD, 62 kW (84 PS), Eigengewicht: 1.687 kg Nutzlast: 422 kg Anhängelast ungebr./gebr.: 750 kg/k. A. Testverbrauch: 8,0 l/100 km Grundpreis: 19.990,-- Euro (exkl. MwSt.) +  vollblütiger 4-Zylinder +  moderater Verbrauch + durch Facelift weiter verfeinert –  Tachoabweichung: 100 tatsächlich 91 – teilweise hakelige Schaltung – Sitze wirken eher billig

Widerwillig greift die rechte Hand nach dem Zündschlüssel, um den neuen 4-Zylinder im Klassiker des VW-Nutzfahrzeugprogramms erstmals zum Leben zu erwecken. Kein sonores Brummen mehr, wenn der Kaltstart bei minus 15°C viel zu früh die Nachtruhe des Selbstzünders beendet. Kein bequemes Dahingleiten mehr im höchsten Gang, wenn der Schalthebel bei Fahrten durch Ortsgebiete vom Fahrersitz aus schier unerreichbar scheint.

Abgelöst – die letzte Produktpflege verpasst dem VW T5 u. a. neue 4-Zylinder-Motoren

Der erste akustische Kontakt mit dem neuen Common-Rail-Aggregat weckt den Kriminalisten in Dir. Ob einer der ersten in Österreich vorhandenen, facegelifteten T5-Transporter als Kuckucksei durchs Bundesgebiet tourt? Stoßen wir soeben auf die letzten Spuren des heiß geliebten 5-Zylinders? Schließlich brummelt es so wie in der guten alten 5-Zylinder-Zeit unter der Haube. Sogar der kurze Abstecher vom innerstädtischen Gewühl ins Freiland erinnert von Anfang bis Ende an die Zeiten des bullig dahin werkenden Pumpe-Düse-Motors. Und sogar der Schalthebel wirkt am Ortsende plötzlich fern ab des Cockpits zu sein. Am erst besten Parkplatz hat das automotive Versteckspiel ein Ende. Motorhaube entriegelt, geöffnet und der Reihe nach durchgezählt. Bei vier ist tatsächlich Schluss. Den fünften Zylinder sucht man im Motorraum des erst im Herbst 2009 vorgestellten, dezent modellgepflegten VW T5 eindeutig vergebens. Wo war das Turboloch? Warum es der

neue 4-Zylinder selbst in der von uns gefahrenen Basismotorisierung mit moderaten 84 PS gar nicht notwendig hat, durch übertriebenes Anbiedern die Fußstapfen seines Vorgängers zu erklimmen, wird spätestens bei längeren Ausfahrten rasch klar. Das bei den schwächeren 5-Zylinder-Modellen nie ganz beseitigte Turboloch kennt er nicht einmal vom Hörensagen. Ganz zu schweigen vom deutlich domestizierten Lauf des Motors, der akustisch zum Glück keine all zu großen Schritte weg von seinem Vorgänger macht. Am Papier hat das 2,0 Liter-Aggregat nach dem ersten Tankstopp ohnehin die Sympathien auf seiner Seite. Mit geradewegs 8,0 Liter auf 100 Kilometer im gemischten Einsatz wird es bestenfalls die Berufsgruppe der Tankstellenbetreiber sein, die dem motorischen Generationswechsel im VW dicke Tränen nachweinen. Fazit: Die beste Medizin gegen den Abschiedsschmerz beim 5-Zylinder ist der neue 4-Zylinder. Versprochen.

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Test Mercedes-Benz Vito 113 CDI

Wie aus dem Gesicht geschnitten Sanfte Revolution statt rücksichtsloser Erneuerung. Hinter dezenten optischen Retuschen kann der neue Mercedes-Benz Vito mit einer langen Reihe an Detailverbesserungen aufwarten. Der Vito ist zurück, ohne jemals wirklich weg gewesen zu sein. Die Neuauflage der zweiten Generation des schwäbischen Basken, die nach wie vor in Vitoria in Spanien vom Band läuft, hat zwar viel Neues zu bieten, verzichtet aber (bewusst?) darauf, mit der durchaus langen Litanei an Detailverbesserungen ohne Vorwarnung mit der Türe ins Haus zu fallen. Von außen ist die erste wirkliche Modellpflege des heckgetriebenen Transporters hauptsächlich an der neuen Front- und Heckpartie zu erkennen. Wieso dezente Faceliftings der Sache mittlerweile mehr nutzen als schaden, zeigt sich eindrucksvoll beim Duo Opel/Renault, die den Vivaro/Trafic auch im bald zehnten Jahr seiner Marktpräsenz immer noch nicht so wirklich unters Messer gelassen haben. Im Cockpit des neuen Vito hat die Modellpflege schon deutlichere Spuren hinterlassen. Rund um den dem Pkw-Bereich entliehenen Armaturenträger gibt sich der kleine Bruder des Sprinter nochmals eleganter, als er ohnehin war. Auch wenn das durchwegs robuste Auftreten des UrVito längst vergessen ist, gehen die optischen Retuschen im Innen-

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raum durchwegs als Kür- und nicht als Pflichtprogramm durch. Einziger mehr als berechtigter Kritikpunkt bei der zweisitzigen Variante ist das Fehlen jeglicher Ablagemöglichkeiten rund um den Fahrer. Da bleibt, vom entlegenen Ablagefach am Armaturenträger abgesehen, nur der Bodenkontakt zwischen den beiden Sitzen. Auch das Fehlen einer elektrischen Spiegelverstellung (es gibt nicht einmal einen kleinen Hebel, der durch die Türverkleidung in den Innenraum ragt) darf im 21 Jahrhundert fast schon als Skandälchen angesehen werden. Ohne Patzer kommt der Vito dagegen beim neuen Antriebstrang aus. In der für den österreichischen Markt wahrscheinlich populärsten Ausführung mit 136 PS und 6-GangGetriebe lässt sich der Transporter angenehm entspannt fahren. Wenn´s pressiert, spricht jedoch nichts dagegen, den 4-Zylinder zur zivilisierten Rennmaschine zu erklären. Die dabei leicht aus dem Gleichgewicht gebrachte CO2-Bilanz wird beim nächsten Ampelstopp sowieso von der vorbildlich arbeitenden Eco-Start-Stopp-

Funktion wieder auf Kurs gebracht. Der binnen weniger Sekunden Habtacht-stehende Standby-Modus ist nur einer von fünf Punkten des optional erhältlichen BlueEfficiency-Pakets. Außerdem noch darin inkludiert sind rollwiderstandsoptimierte Reifen, EcoLenkhelfpumpe, Schaltpunkteanzeige sowie einige innermotorische Maßnahmen. Am deutlichsten ist Otto Normalverbraucher bei all dem SparSchnickschnack neben der Eco-StartStopp-Funktion natürlich mit der Schaltpunkteanzeige befasst. Die dezent angebrachten Hinweise im Mul-

Bewährt – das Erscheinungsbild des neuen Vito orientiert sich unübersehbar am Vorgänger

FACTBOX Motor: 2,1 Liter 4-Zylinder-TD, 100 kW Eigengewicht: 1.970 kg, Nutzlast: 1.072 kg Anhängelast ungebr./gebr.: 750 kg/2.000 kg Testverbrauch: 7,9 l/100 km Grundpreis: 23.380,-- Euro (exkl. MwSt.) + mehr denn je auf Sparsamkeit ­getrimmt +  umfangreiche Detailverbesserungen + tadellose Eco-Start-Stopp-Funktion – sehr dezentes Facelifting – Rückspiegel nur von Hand verstellbar – Laderaum ab Werk unverkleidet

tifunktionsdisplay wirken dabei durchwegs praxisorientiert und keinesfalls übertrieben. Der kurze Blick auf die im Hintergrund arbeitende Souffleuse wird dadurch schnell zur gerne genutzten Unterstützung. Das Nach-Gehör-Schalten hat sich bekanntlich spätestens seit der Einführung der neuen Euro 5-Motoren im Sprinter überlebt. Fazit: Weitgehend bekanntes Blechkleid mit unzähligen darunter versteckten Neuheiten.


Test xxx Isuzu D-MAX 2,5 TD

4x4-Schrankwand Logicline verwandelt den Isuzu D-MAX zu einer geländegängigen Schrankwand, die aber auch in der Zivilisation ihre Stärken ausspielen kann. Eine erste Ausfahrt mit dem mobilen Möbelstück. Wenn die Ladefläche eines Pick Up nicht reicht, hilft nur mehr der Ausbau. Oder besser gesagt der Aufbau. Mit einigen Laden hier, einem kleinen Stauraum da und einem Rollladen am Heck verwandelt Logicline den D-MAX von Isuzu zu einem interessanten Mittelwert aus Transporter und Pick Up. Oder besser gesagt zu einem hochgeländegängigen Stauraum, der noch dazu rund um versperrbar ist. Wem die Symbiose aus geschultertem Aufbau und Pick Up im Arbeitsleben etwas bringen kann, ist leicht erklärt. Jedem, dem ein Pick Up zuwenig Staumöglichkeiten bietet (wer hat schon gerne Werkzeug oder ölige Bauteile auf der Rückbank der Doppelkabine liegen?) und ein Hardtop nicht als der Weisheit letzter Schluss akzeptieren möchte. Die Optik der Kombination ist zugegeben gewöhnungsbedürftig. Was vor allem an der Verstaumöglichkeit für Leitern oder überlange Teile liegt, die während der Fahrt mit ihrem akustischen Eigenleben recht nervend wirkt. Ein aufgesetzter Campingaufbau hätte da familienintern sicher mehr Freunde gefunden.

FACTBOX Motor: 2,5 Liter Common-Rail-TD, 100 kW Eigengewicht: 1.900 kg, Nutzlast: 925 kg Anhängelast ungebr./gebr.: 750 kg/3.000 kg Testverbrauch: 9,2 l/100 km Grundpreis: 22.650,-- Euro (exkl. MwSt.) ohne Aufbau +  vernünftige Kombination +  leise Geräuschkulisse im Cockpit +  attraktiver Grundpreis – unpraktische Zentralverriegelung – vibrierender Dachaufbau – optisch gewöhnungsbedürftig

Ansichtssache – der LogiclineAufbau am Isuzu D-MAX ist zweifellos praktisch, aber optisch gewöhnungsbedürftig

Zufriedene Gesichter gibt´s bei den ganz und gar nicht Freunden des Aufbaues spätestens dann, wenn sie auf der Rückbank der DMAX Doppelkabine Platz nehmen. So viel Platz haben Mitfahrer in einem Pick Up nach subjektiver Einschätzung noch selten vorgefunden. Keine Spur von gefährdeten Kniescheiben, die dem Gutwillen des Vordermannes ausgeliefert sind, sobald der seinen Sitz in eine für ihn bequeme Position bringt. Dass sich der aktuelle D-MAX in Basisausstattung eher hemdsärmelig gibt, stört keineswegs. Für Schickimicki-Touren bleibt bei dem freizeitmäßig nicht einmal begrenzt einsetzbaren Rucksack auf der Ladefläche ohnehin keine Zeit für Hobby-Touren. Da tut es auch das billige Plastiklenkrad im eher nüchtern wirkenden Innenraum. Eher unverständlich dagegen die Tatsache, dass die Zentralverriegelung (ohne Funkfernbedienung) nur von der Fahrertüre aus sperrbar ist. Wer das Auto von der Beifahrertüre aus aufsperrt, darf anschließend noch einmal um den Pick Up laufen,

um mit derselben Handbewegung auch die anderen drei Türen zu entriegeln. Lobende Worte in Reinkultur verdient sich die Geräuschkulisse im Innenraum. Selbst bei gemäßigtem Autobahntempo gibt sich der D-MAX mehr als nobler Pkw, denn als rauer Lastenesel. Da fällt selbst das Fehlen eins sechsten Ganges (der die Drehzahlen bei Marschtempo spürbar senken könnte) nicht so sehr ins Gewicht. Die 136 PS sind mehr als genug. Hand in Hand mit dem maximalen Drehmoment von bis zu 294 Newtonmeter kraxelt der Pick Up selbst auf Ausfahrten abseits befestigter Straßen unbeirrt seinem Ziel entgegen. Auf Anhieb gefallen kann dabei die Möglichkeit, den Allradantrieb auf Knopfdruck zuzuschalten (laut Fahrzeugunterlagen sogar bis 100 km/h!). An das klassische Offroad-Feeling mit mindestens einem zusätzlichen Schalthebel in der Mittelkonsole (sind Sie schon einmal Lada Taiga gefahren?) kommt die Lösung bei allem Verständnis für den Einsatz von moderner Technik trotzdem nicht heran. Fazit: So etwas wie die erste fahrende Schrankwand, die auch im Gelände zu Hause sein darf.

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Test Ford Transit 4x4 Ambulance

Retter in der Not Ein Rettungsauto als Testkandidat? Erste Eindrücke einer nicht alltäglichen Begegnung mit einem zum Einsatzfahrzeug ausgebauten Ford Transit 4x4. Ganz ohne Blaulicht und Folgetonhorn.

Ausgebaut – das Tullner Unternehmen Dlouhy verwandelt den Ford Transit 4x4 in ein top ausgestattetes Rettungsauto

5,68 Meter lang, 3 Tonnen schwer, voll eingerichtet und alles dreht sich um zwei kleine Schalter am Armaturenbrett. Finger weg, oder doch kurz eingeschalten? Der Ford Transit als Rettung in der Not. Von der Tullner Firma Dlouhy in ein extravagantes Rettungsauto verwandelt (Listenpreis 94.880,50 Euro exkl. MwSt.) spielt der ursprünglich als Kastenwagen vom Band gelaufene 3,5-Tonner alle Stückerl, die im Fall der Fälle sogar Leben retten sollen. Und dazu gehören nun mal auch Blaulicht und Folgetonhorn. Aber ob die beiden zu Testzwecken unbedingt zum Leben erweckt werden müssen, ist natürlich Ansichtssache. Noch dazu, wo der Transit im Cockpit wie auch im umfunktionierten Laderaum mit mehr als genug Knöpfen aufwarten kann, die auf Anhieb wenigstens die Kommandobrücke der ersten Generation von Raumschiff Enterprise spielend in den Schatten stellen. Zwei Beispiele gefällig? Der Einstiegsbereich der seitlichen Schiebetüre lässt sich zu spä-

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FACTBOX Motor: 2,4 Liter 4-Zylinder-Common-RailTurbodiesel, 103 kW (140 PS) Eigengewicht: 3.020 kg Nutzlast: 480 kg Testverbrauch: 11,7 l/100 km Grundpreis: 94.880,50 Euro (exkl. MwSt.)

terer Stunde auf Knopfdruck genauso erhellen, wie jener der Doppeltüren im Heck. Obwohl der Innenraum nur von der beifahrerseitig gelegenen Schiebetüre erreichbar ist, hat ihr Gegenüber auf der Fahrerseite ihre Sinnhaftigkeit nicht vollkommen eingebüßt. Der schmale Raum zwischen der Inneneinrichtung und dem fiktiven fahrerseitigen Einstiegsraum wird einfach als Stauraum benutzt. Darin platziert sind u. a. das so genannte Rückenbrett sowie die Sauerstofflasche für die Patienten. Um die an und für sich durchdachte Raumnutzung ein wenig verwirrender darzustellen, als sie eigentlich ist: die Schaufeltrage ist von

beiden Seiten in Reichweite der Sanitäter, nachdem sie unmittelbar hinter dem Cockpit, quer zur Fahrtrichtung verstaut wird. Für Laien auf dem Gebiet des Rettungswesens ein echtes Erlebnis sind die diversen Ausstattungsdetails. Was auf den ersten Blick als Sitz für Rettungssanitäter oder Notarzt ins Auge sticht, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als Waage für Patienten (die ebenso über einen der zahlreichen Knöpfe aktivierbar ist). Dass die Krankenbahre ebenfalls auf Knopfdruck verstellbar ist, versteht sich da von selbst. Der Ford Transit 4x4 als Basisfahrzeug hat mit dem Auftritt als Rettungsauto von Haus aus gut zu tun. 3.020 Kilogramm Eigengewicht gehen an dem Allradler nicht spurlos vorüber. Daran kann auch die eigentlich souveräne Motorisierung mit 140 PS nichts ändern. Wenn Gefahr im Verzug ist und der Transit mit Blaulicht und Folgetonhorn (das wir beides noch immer nicht eingeschaltet haben) in Richtung Krankenhaus braust, ist jedes Pferd unter der Motorhaube recht. Unter normalen Umständen braucht sich der 2,4 Liter Motor jedoch keineswegs zu verstecken. Durchschnittliche 11,7 Liter je 100 Kilometer gelten unter diesen Aspekten sowieso als äußerst genügsam. Die zusätzlichen Bedienelemente am Armaturenträger wie auch die zwischen den beiden Einzelsitzen eingebaute Handlampe wirken im Transit-Cockpit übrigens wie aus einem Guss, keine Spur von unübersehbar erst im Nachhinein eingebaut. Fazit: Im nächsten Leben tauschen wir Präsenzdienst garantiert gegen ­Zivildienst.


Promotion Allen Aufgaben gewachsen

Die Peugeot Cargo Line Peugeot blickt auf eine 200-jährige Geschichte zurück. Doch nicht nur im Pkw-Segment kommt Peugeot ein hoher Stellenwert zu, sondern auch in der Sparte der Nutzfahrzeuge. Die Cargo Line von Peugeot bietet für jeden Anspruch das passende Modell mit Laderaumvolumina von 2.5 bis 17 Kubikmeter. Der Bipper, der „Kleinste“ aus der Nutzfahrzeug-Familie ist ein speziell für den Stadt­ verkehr konzipiertes Nutzfahrzeug. Dank seiner asymmetrischen Heckflügeltüren und der seitlichen Schiebetüren lässt er sich auch in engen Parklücken problemlos be- und entladen. Robuste Ausführung, modernes Design und ­niedrige Betriebskosten sind ­weitere Pluspunkte, die der Bipper zu verzeichnen hat. Für jede Situation sind Sie mit dem Peugeot Partner bestens gerüstet. Mit ihm beweist Peugeot, dass es möglich ist, das Nützliche mit dem Angenehmen und das Ästhetische mit dem Praktischen zu verbinden. Variabel zeigen sich auch die Ausstattungen, wie etwa seitliche Schiebe­türen, Dachladeklappe und jeder Menge Extras aus dem PkwSegment. Die zwei größten der ­Modellpalette, Peugeot Expert und Peugeot Boxer lassen aufgrund von unzähligen Ausstattungen in mehreren Längen und Höhen keine Wünsche offen und ­bieten exzellente Fahrdynamik mit ansprechendem Stil. Alle Nutzfahrzeugmodelle sind in einigen Dieselmotorisierungen bereits mit einem serienmäßigen FAP-Partikelfilter ausgestattet. Das FAP-System beseitigt so gut wie ­alle im Dieselabgas enthaltenen Russpartikel. Peugeot ­Autohaus betreibt in Wien 10, Wien 22, sowie in Linz und Wels insgesamt 4 Standorte. Dies ist ein Service, der

speziell für Ihre Ansprüche als Firmenkunde wichtig ist. Bereits seit Anfang 2004 gibt es zusätzlich an allen Standorten ein eigenes Professional Center, wo ­Geschäftskunden individuelle Betreuung erfahren. Die speziell ausgebildeten Business-Kundenbetreuer beraten Sie gerne im Hinblick auf Finanzierung, Versicherung und Garantieverlängerungen. Die Zusammenarbeit mit Umbau-Unternehmen für die auf Ihre Ansprüche maß-

gefertigte Einrichtung des Fahrzeugs rundet das Service aus einer Hand ab. Alle Betriebe sind auf dem neuesten Standard und vermitteln durch das Peugeot-Bluebox-Design einen hohen Wohlfühlfaktor. Auch in den Werkstätten wird nicht ­gespart. Die Mitarbeiter bringen Ihren Wissenstand bei Peugeot Schulungen regelmäßig auf den neuesten Stand der Technik.

Ihre Peugeot-Autohaus-Partner Peugeot Wien – Triester Straße Triester Straße 50 A 1100 Wien Tel. 01/60 142-0

Peugeot Wien – Wagramer Straße Wagramer Straße 149 1220 Wien Tel. 01/961 49 00-0

www.peugeot-autohaus.at Peugeot Linz-Leonding Plateaustraße 1 4060 Leonding Tel. 0732/77 04 81-0

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Eine Marke der Daimler AG

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