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Ö ste r re i c h i sc h e Post AG, I nfo. M a i l . E n tg e l t b eza h l t. S p o n so r i n g Post 02 Z 032622 S Wi e n e r Wi r tsc h a f ts- Re p o r t

Wirtschaftsreport Politik . Interview mit Christine Marek / Wirtschaft . Masterplan Wirtschaft / Umfrage . Jetzt Gegensteuern . Studie zur Bürokratie | 4 /2 0 1 0 | € 3 , – | M a g a z i n d e s W i r t s c h a f t s b u n d e s W i e n | w w w.w i r t s c h a f t s b u n d - w i e n . a t |

MASTERPLAN

WIRTSCHAFT

für wien!


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1 CA L LC E N T E R 2 F LOT T E N

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Inhalt

Editorial

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Wir tschaftsrepor t

Gemeinderatswahl Wien

04 . 05

Interview Christine Marek

06 . 07

Masterplan Wirtschaft / Brigitte Jank

08 . 09

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Wirtschaftspolitik Jetzt Gegensteuern Jetzt Gegensteuern-Tour Umfrage Bürokratie

Wirtschaftsbund-Kandidaten

Wiener Gemeinderatswahl

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Industrie

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Gesellschaft braucht Vielfalt

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BA-KU Trans

Golfcharity

Brigitte Jank Zaubersonnen-Golfturnier

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Bezirksoffensive

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Jüdisches Museum

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Christine Marek in Favoriten

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Seminarhotel Parkschlössl

WB-Offensive für EPU

EPU und KMU stellen sich vor

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WB-Service

1. Geburtstag WB-Service Center

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WB Intern

Wir gratulieren

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IMPRESSUM Wiener Wirtschafts-Report | Medieninhaber: Österreichischer Wirtschaftsbund Wien, Lothringerstraße 16/5, 1030 Wien, Tel. 512 76 31, Fax 512 76 31-34 | Verantwortlicher & Redaktion: Markus Langthaler, Michael Thomas | Layout & Grafik: Atelier Olschinsky | Lektorat: Michael Thomas | Fotos: Robert Schuster, Volksbank, Gerhard Weinkirn, Michael Weinwurm, WIFO, WB-Archiv | Produktion: Druckerei Berger, Horn | Druckauflage: 85 000 | DVR: 0484288 | Österrei­chi­sche Post AG, Info.Mail, Entgelt bezahlt | Erscheinungsort: Wien | Verlagspostamt: 1010 Wien | Sponsoring: Post 02Z032622S Wiener Wirtschafts-Report Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz: Medieninhaber: Österreichischer Wirtschaftsbund Wien, Lothringerstraße 14–16/II/Top 5, 1030 Wien, Tel. 512 76 31, Fax 512 76 31-34, zu 100 Prozent. Vorstand: KommR Brigitte Jank, RA Dr. Martin Prunbauer, BSO KommR Ing. Mag. Georg Toifl, Mag.a Anja Hasenlechner, LAbg. GR SO KommR Dkfm. Dr. Fritz Aichinger, SO Mag. Manfred Mautner Markhof, Dr. Alexander Biach. Grundlegende Richtung: Satzungen des Österreichischen Wirtschaftsbundes, A) § 2.

Masterplan Wirtschaft für Wien! Wien ist die unbestrittene wirtschaftliche Metropole Österreichs. Weit über 100.000 Wiener Betriebe sorgen für ein breites und hochwertiges Angebot und tragen mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zum Wohlstand der Menschen in unserer Stadt entscheidend bei. Die Unternehmer sind risikobereit und verantwortungsvoll, investieren in betriebliche Forschung und engagieren sich im besonderen Maß um die Ausbildung unserer Jugend. Das alles sichert unseren Wohlstand auch in schwierigen Zeiten und macht Wien zu einer der lebenswertesten Städte weltweit. Aber die Wirtschaft ist global geworden, über 50 Prozent unserer Wertschöpfung wird mittlerweile im Export verdient. Die dynamisch wachsenden Märkte Zentral- und Osteuropas treten zunehmend in Konkurrenz mit unseren Betrieben. Das bestätigen die aktuellen Daten von Eurostat, wonach das kaufkraftbereinigte Bruttoregionalprodukt von Prag mit 40.600 Euro pro Kopf und Platz 5 bereits weit vor Wien liegt, das nur mehr den 11. Rang einnimmt. Damit Wien auch in den nächsten Jahren konkurrenzfähig bleibt, muss an vielen Schrauben justiert werden. Es geht um bessere Rahmenbedingungen. Wir brauchen ein zeitgemäßes Schulsystem, damit Lehrlingsausbildung und Facharbeiternachwuchs gesichert sind. Wir brauchen eine Neuausrichtung des Fördersystems mit Fokus auf Innovation und Wachstumseffekte, aber auch eine lebendige Straßenstruktur und effiziente Verkehrsinfrastruktur. Und wir brauchen einen Bürokratiestopp bei gleichzeitiger Durchforstung und Eliminierung aller die Wirtschaft hemmender Gesetze und Verordnungen. 8.500 Paragrafen alleine für Landesbestimmungen sind einfach zu viel. Eine vom Wirtschaftsbund beauftragte Umfrage von Gfk-Austria untermauert diese von vielen Unternehmen immer wieder geäußerten Beschwerden und eingemahnten Verbesserungen. Um all diesen Forderungen mehr Gewicht zu verleihen wurde ein umfassendes Wirtschaftsprogramm erarbeitet. Unser Masterplan Wirtschaft muss zur Leitlinie für die kommende Stadtregierung werden, damit wir Unternehmer auch in Zukunft erfolgreich wirtschaften können. Ihre Brigitte Jank Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien, Obfrau des Wiener Wirtschaftsbundes


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Gemeinderatswahl Wien Wir tschaftsrepor t

Spitzenkandidatin der ÖVP Wien für die Gemeinderatswahl, Landesparteiobfrau Christine Marek

„Ich will der schwarze Lotse für den roten Jumbo sein.“ Die Spitzenkandidatin der ÖVP Wien für die Gemeinderatswahl, Landesparteiobfrau Christine Marek, im Interview über ihre Ziele für diese Richtungswahl, den Bürokratiedschungel in Wien und ihre Rezepte, wie sie den Wirtschaftsstandort Wien wieder attraktiver machen will. Frau Landesparteiobfrau, Sie gehen mit einer klaren Koalitionsansage in diese Wahl. Ist das nicht ungewöhnlich? Christine Marek: Am 10. Oktober entscheidet sich, ob wir die Stadtregierung aus dem Stillstand holen. Es geht darum, die absolute Mehrheit der SPÖ zu brechen. Alle realistischen Prognosen gehen davon aus, dass Wien auch nach der Wahl einen roten Bürgermeister haben wird. Aber: Wien gehört nicht einer Partei alleine. Wenn die Absolute der SPÖ fällt, dann will ich

der schwarze Lotse für den roten Jumbo sein. Ich will Verantwortung für diese Stadt übernehmen. Ich will, dass Behäbigkeit und Lähmung ein Ende haben. Ich will, dass Wien fit für die Zukunft gemacht wird. Dazu muss frischer Wind ins Rathaus einziehen. Denn es geht günstiger, bürgernäher, wirtschaftsfreundlicher und lebenswerter. Ein Thema, das eng mit Lebensqualität zusammenhängt, sind Wirtschaft und Arbeitsplätze. Wo sehen Sie Wien hier?


Gemeinderatswahl Wien

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Wir tschaftsrepor t

Leider noch nicht dort, wo Wien als Zentrum Österreichs und Tor zu Europa stehen könnte. Wien trägt beim Wirtschaftswachstum und bei den Arbeitsplätzen leider die Rote Laterne. Während in der Ära Häupl in Wien rund 5000 Arbeitsplätze vernichtet wurden, ist es österreichweit in dieser Zeit gelungen, mehr als 300.000 neue Jobs zu schaffen. Und gleichzeitig ist der Schuldenstand Wiens enorm angestiegen. Wir wollen den Standort Wien stärken, damit sich Leistung lohnt. Wir dürfen nicht zulassen, dass sich unsere Leitbetriebe bald lieber in Prag oder Bratislava ansiedeln. Gerade in schwierigen Zeiten wäre es Aufgabe einer verantwortungsvollen Stadtregierung, Jobs zu schaffen statt zu vernichten.

nach Wien geholt. Und vor zwei Jahren waren es sage und schreibe drei Betriebe. Der Aufholbedarf ist also durchaus gegeben. Die Wirtschaftsagentur Wien muss endlich ein echtes Full Service für potenzielle Investoren bieten. Und wir brauchen eine „Headquarter Task Force“, die aktives, professionelles Standortmarketing betreibt. Damit die großen Unternehmen, mit Forschungs- und Entwicklungsabteilungen, mit hochwertigen Arbeitsplätzen, bei uns daheim sind. Und nicht anderswo!

Sie kritisieren immer wieder, dass der Wirtschaftsstandort Wien für Unternehmen immer unattraktiver wird. Woran liegt das?

Wir brauchen beim AMS ein Key Account Management für die Unternehmer. Professionelle Ansprechpartner für Unternehmen, die Facharbeitskräfte suchen. Doppelgleisigkeiten mit dem WAFF müssen beseitigt werden. Und der WAFF soll als neue, effizient agierende und transparent geführte Organisation den Wiener Arbeitsmarkt beleben.

Das kritisieren nicht nur wir. Das hat auch jüngst eine unabhängige Untersuchung des Management Clubs ergeben. Wir liegen im österreichischen Vergleich nur mehr an vorletzter Stelle. Das ist dramatisch! Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich durch die wirtschaftsfeindliche Politik der SPÖ extrem verschlechtert. Wien muss dringend wieder eine unternehmensfreundliche Politik machen. Denn die Unternehmen sind es, die Arbeitsplätze und damit Wohlstand und soziale Sicherheit in unserer Stadt schaffen. Wie sollte eine solche unternehmerfreundliche Politik aussehen? Es wäre uns schon viel geholfen, wenn der Bürokratiedschungel endlich gelichtet würde. Derzeit werden innovativen Unternehmen vom Magistrat ständig nur Prügel zwischen die Beine geworfen. In Oberösterreich müssen Jungunternehmerinnen und -unternehmer im Schnitt 50 Tage auf ihre Genehmigung warten, in Wien dauert das ganze 90 Tage. Wir wollen diese Zeit halbieren und Gründern sinnlose Hürden und Wartezeiten ersparen. Die Behörden müssen besser zusammenarbeiten, die Hierarchien müssen flacher werden. Wien muss serviceorientiert werden. Firmengründer sollen wie Kunden, nicht wie Bittsteller behandelt werden, die einen behördlichen Hindernislauf absolvieren müssen. Denn die Gründer von heute sind die Arbeitgeber von morgen. Zum Thema Betriebsansiedelungen: Wie schlägt sich Wien im nationalen und internationalen Vergleich? Auch in diesem Bereich schneidet Wien bestenfalls mäßig ab. Einzig der bundesweite Betriebsansiedler Austrian Business Agency ABA reißt uns hier heraus. Denn die Wiener Betriebsansiedler – zuständig ist die Wirtschaftsagentur Wien – sind im Vergleich mit ihren niederösterreichischen Kollegen von der ECO Plus zehn Mal schlechter. Im Jahr 2009 wurden von der Wirtschaftsagentur Wien nur ganze neun Betriebe

Unternehmer beklagen immer wieder fehlende Unterstützung durch das Arbeitsmarktservice. Ihr Lösungsansatz?

Wie könnte das konkret aussehen? Wir müssen endlich der Langzeitarbeitslosigkeit den Kampf ansagen. In der Bundesrepublik Deutschland etwa hat sich ein so genanntes „Early Intervention Programm“ bewährt. Dort müssen sich Personen, deren Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis endet, schon drei Monate vor der Beendigung oder spätestens drei Tage nach Kenntnis der Kündigung bei der „Bundesagentur für Arbeit“ – dem deutschen Pendant zu unserem AMS – melden. Das beschleunigt die Vermittlungszeit und damit den Wiedereinstieg. Abschließend zurück zur Wahl am 10. Oktober: Werden Sie in einer Koalition den Anspruch auf den Wirtschaftsstadtrat stellen? Noch einmal: Es geht uns nicht um Posten und Ämter, sondern darum, den Stillstand, die Behäbigkeit zu beenden. Das geht nur dann, wenn die Absolute der SPÖ gebrochen wird. Wir treten zu dieser Wahl mit einem Programm an, mit dem bessere Grundlagen für Wien geschaffen werden können. Der Wiener Bürgermeister hat selbst einmal gesagt: „Niemand wählt die SPÖ wegen ihrer Wirtschaftskompetenz.“ Selten hatte er so recht wie mit diesem Satz. Wir beweisen mit unseren Ideen, unseren Vorschlägen, wie’s besser gehen kann. Und wir treiben die SPÖ auch immer wieder mit unseren Ideen vor uns her – Stichwort 24 Stunden U-Bahn. Wir stehen bereit, Verantwortung zu übernehmen. Wir stehen bereit für die Wienerinnen und Wiener, für die Zukunft unserer schönen Stadt.


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Masterplan Wirtschaft! Wir tschaftsrepor t

WB-Obfrau BrigitTe jank präsentiert ihr wirtschaftsprogramm für wien Am 10. Oktober wählt Wien. Die wichtigste Aufgabe der künftigen Stadtregierung: Mit Unternehmerfreundlichkeit und Dynamik Wien als Wirtschaftsstandort attraktiv zu halten. Wirtschaftsbund-Obfrau Brigitte Jank zeigt auf, was jetzt zu tun ist. Wien steht in wenigen Tagen vor einer wichtigen Weichenstellung. Am 10. Oktober sind 1,2 Millionen Wienerinnen und Wiener aufgerufen einen neuen Landtag und Gemeinderat zu wählen und darüber zu entscheiden, welche Prioritäten die Stadt in den kommenden Jahren setzen wird. Für Brigitte Jank, Wirtschaftsbund-Obfrau und Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien, ist eines ganz klar: „Jetzt geht es darum, dass wir in Wien in den nächsten fünf Jahren mit einer aktiven Wirtschaftspolitik einen dauerhaften Aufschwung bewirken, um künftige Herausforderungen bestmöglich zu meistern.“ Die hohe Arbeitslosigkeit und eine konjunkturelle Entwicklung in Wien, die deutlich unter dem Österreichdurchschnitt liegt, unterstreiche zusätzlich die Notwendigkeit einer Wirtschaftspolitik, die alle Sektoren der Wirtschaft umfasse und die Bedürfnisse von mehr als 100.000 Unternehmerinnen und Unternehmern berücksichtige, so Jank. Positives Image weiter stärken Was Wien jetzt brauche, ist der Blick nach vorn. „Von vergangenen Erfolgen, die die Stadt zweifellos international attraktiv gemacht haben, können wir nicht ewig zehren. Das macht träge.“ Die Wirtschaftskammer-Präsidentin fordert daher von der zukünftigen Stadtregierung einen „Masterplan Wirtschaft“. Mit verbindlichen Zielvereinbarungen, zumal bereits in der nun zu Ende gehenden Legislaturperiode Dinge versprochen, jedoch nicht umgesetzt worden seien. Brigitte Jank: „Wir brauchen keine Vorwahl-Lippenbekenntnisse der Politik, sondern Verbindlichkeit, auf deren Grundlage Wiener Unternehmen ihre Zukunft planen und realisieren können.“ Wie richtig die WB-Obfrau mit ihren Einschätzungen liegt, bestätigen jetzt auch die EU-Statistiker von Eurostat. Die aktuellsten Zahlen zeigen folgendes Bild: Bei der wichtigsten Messgröße des Bruttoregionalprodukts je Einwohner in Kaufkraftstandards hat sich Prag mit 42.800 Euro pro Kopf den 5. Rang in Europa erarbeitet und liegt deutlich vor Wien mit 40.600 Euro pro Kopf (Platz 11), gefolgt von Bratislava mit 39.900 Euro. Städte wie Hamburg oder Luxemburg ziehen Wien mit drei bis fünf Prozent Wachstum eindrucksvoll davon. Im Vergleich: Die Bundeshauptstadt hält bei einem durchschnittlichen Wachstum von 2,2 Prozent. München, Paris, Zürich und Barcelona liegen bei drei Prozent. „Wir haben also eindeutig Handlungsbedarf, wenn wir das positive Image als BusinessLocation nicht verlieren wollen“, so Jank.

Masterplan Wirtschaft Für Brigitte Jank setzt sich die „Fahrkarte“ in eine gute Zukunft des Wirtschaftsstandortes Wien aus mehreren Faktoren zusammen. Wien braucht mehr Dynamik Nur durch einen deutlichen Zuwachs ist es möglich, genügend Arbeitsplätze zu schaffen, den Unternehmen bessere Rahmenbedingungen zu bieten und für Ansiedelungen internationaler Konzerne attraktiv zu sein. Dafür bedarf es der Stärkung der internationalen Ansiedelungspolitik, dem Ausbau der Verkehrsund IKT-Infrastruktur, der Stärkung strategischer Wachstumsfelder wie Energie, Umwelt, Mobilität, Sicherheit, Gesundheit, IKT und Internationalisierung, der Förderung zur Unterstützung unternehmerischer Innovationsaktivitäten und einer neuen Clusterpolitik einschließlich der Gründung neuer Cluster in den Bereichen Umwelt/Energie, Bauen und Kreativwirtschaft. Ja zum Produktionsstandort Wien Dem Dienstleistungsbereich muss eine ausreichende Zahl an produzierenden Betrieben gegenüberstehen. Hier herrscht in Wien ein krasses Missverhältnis. Für die produzierende Wirtschaft haben sich die Rahmenbedingungen kontinuierlich verschlechtert. Die Folge: massive Abwanderungen ins Umland. Damit die Stadt wieder zu einer verlässlichen Heimat für produzierende und verarbeitende Betriebe wird bedarf es des konsequenten Schutzes bestehender Betriebsgebiete, der aktiven Bewerbung verfügbarer Betriebsflächen, eines Betriebsgebietsmanagements und des Schutzes vor und der Information bei Umwidmungen. Übrigens: Zurzeit haben jene Bundesländer mit einem hohen Anteil an produzierenden Betrieben überdurchschnittliche Wachstumsraten, die damit einhergehenden Synergien bei der Facharbeiterausbildung sind evident. Investment für qualifizierte Arbeitskräfte Bildung und Qualifikation sind die einzige Ressourcen, aus der das rohstoffarme Österreich schöpfen kann. Dabei kommt der Ausrichtung auf Technik und Naturwissenschaften enorme Bedeutung zu. Gerade in diesen Bereichen haben sich Wiener Betriebe oftmals als Weltmarktführer hohe Kompetenz erworben. Zurzeit stehen aber 7000 offenen Stellen in technischen Berufen nur 5000 Nachfrager gegenüber. Eine Attraktivierung der Lehrlingsausbildung ist unabdingbar, umso mehr, als dadurch auch der Anteil der Minderqualifizierten an der Wiener Erwerbsbevölkerung gesenkt werden kann.


Masterplan Wirtschaft!

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Andernfalls ist Wiens Wirtschaft auf den Zuzug von qualifizierten Arbeitskräften angewiesen oder sieht sich über kurz oder lang mit Abwanderungstendenzen der ansässigen Betriebe konfrontiert, die zunehmend über Fachkräftemangel klagen. Deshalb und zu deren eigenem Schutz müssen Pflichtschulabgänger arbeitsmarktfähig ausgebildet sein. Dann wird es leicht gelingen, Jugendliche aus den kostenintensiven überbetrieblichen Ausbildungseinrichtungen in die betriebliche Ausbildung aufzunehmen. Ein verpflichtender, europaweiter Schüleraustausch liegt der Wirtschaftskammer-Präsidentin ebenfalls am Herzen. „Das fördert die Mobilität, den Blick über den Tellerrand und trägt viel zur Persönlichkeitsentwicklung unserer Jugend bei.“ Schluss mit wirtschaftsfeindlicher Bürokratie Das Wirtschaftsforderungsprogramm von Brigitte Jank sieht darüber hinaus das klare Bekenntnis der Stadtpolitik zu den Einkaufsstraßen (und nicht zu Einkaufszentren), zum Stadtentwicklungsprojekt Aspern und zum raschen Bürokratieabbau vor. Schwerpunkte setzt Jank bewusst nicht. „Alle Punkte sind von gleicher Notwendigkeit und Wichtigkeit!“ Und die Bürokratie sei auch im ausklingenden Jahr 2010 etwas, das gerade Unternehmerinnen und Unternehmern unter den Nägeln brenne, so Jank. Sie fordert das rasche Durchforsten der 561 Landesgesetze mit ihren 8.500 Paragrafen und der Eliminierung wirtschaftsfeindlicher Passagen. „Auch dies wurde uns schon vor der letzten Wahl versprochen, passiert ist jedoch

nichts.“ Ein Beispiel: Im Veranstaltungsbereich etwa gebe es in Wien 60 Regelungen, in anderen Bundesländern zehn. In Wien werde sogar geregelt, wie Kinosessel hochzuklappen haben. Ein neues Wiener Selbstverständnis Sämtliche Studien und die persönliche Wahrnehmung Tausender Wiener Unternehmerinnen und Unternehmer zeigen klar: Die Stadtpolitik muss unternehmerfreundlicher werden. Mit der Fokussierung auf Kunst und Kultur, auf die imperiale Vergangenheit und die zweifellos grandiose Lebensqualität allein kann der Wirtschaftsstandort international auf Dauer nicht bestehen. Brigitte Jank: „Der Masterplan Wirtschaft muss daher – in Abstimmung mit den Aufgaben der Daseinsvorsorge und kommunalen Dienstleistungen seinen Hauptfokus auf die wirtschaftliche Entwicklung Wiens und seiner Unternehmen legen. Ziel muss es sein, unsere Stadt in jeder Hinsicht international als offene und dynamische Stadt zu positionieren. Als eine Stadt mit Unternehmergeist. Die 42 Kilometer Strand in der Stadt, die Grünoasen und die Wiener Gemütlichkeit allein – so schön dies alles ist – werden uns diesen Weg nicht ersparen. Es geht also um viel an diesem 10. Oktober: es geht um unsere Zukunft!“ Das gesamte „Programm für ein wirtschaftlich starkes Wien“ steht unter http://wko.at/wien/wirtschaftsprogramm zum Download bereit.


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Mitte: Brigitte Jank, Obfrau des Wiener Wirtschaftsbundes, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien. Links: ALEXANDER BIACH, Direktor Wirtschaftsbund Wien. Rechts: Univ.-Doz. Dr. Peter A. Ulram GfK Austria, Politikforschung.

Jetzt gegensteuern! Eine aktuelle Gfk-Austria Umfrage unter Wiens Unternehmerinnen und Unternehmern bestätigt den dringenden Handlungsbedarf beim Bürokratieabbau in dieser Stadt. 250 Millionen Euro Einsparung sind möglich! Der Wiener Wirtschaftsbund kritisiert seit Jahren die überbordende Bürokratie in Wien. Und erntet dafür – ebenfalls seit Jahren – ein reflexartiges Dementi vonseiten der Stadtregierung, des SP-Gemeinderatsklubs und hochrangiger Vertreter des SP-Wirtschaftsverbandes. Jetzt wollte es der Wirtschaftsbund – wieder einmal – genau wissen und beauftragte Gfk-Austria mit einer breit angelegten Umfrage unter 2.300 Wiener Unternehmerinnen und Unternehmern. Unternehmer bestätigen WB-Kritik Das Ergebnis bestätigt die Kritik des Wirtschaftsbundes mehr als eindrucksvoll. 73 Prozent der Befragten äußern sich kritisch über die Wiener Verwaltung, 18 Prozent sehen sogar in dieser ein Hindernis für ihre unternehmerische Tätigkeit, zwei von drei befragten Selbstständigen sehen eine Zunahme von Verwaltungshemmnissen. Ein Beispiel: Im benachbarten Bratislava, das Wien in Sachen Bruttoregionalprodukt dicht an den Fersen ist, benötigt man für die Genehmigung einer Betriebsstätte durchschnittlich 66 Tage, in Wien dauert ein Verfahren 122 Tage. „Das dadurch viel an ökonomischer Dynamik und somit an Wertschöpfung verloren geht, liegt auf der Hand“, zeigt sich Brigitte Jank, Obfrau des Wiener Wirtschaftsbundes und Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien, besorgt. Aber nicht nur in Sachen Betriebsanlagengenehmigung haben die Unternehmen mit der Stadtverwaltung ihre liebe Not. 56 Prozent der Selbstständigen sehen das Service der Magistratsabteilungen für bessere Förderungen und Unterstützung bei der Suche von Betriebsflächen kritisch, 53 Prozent sind mit der Abwicklung von Anträgen im Rahmen der Parkraumbewirtschaftung (also

ein Parkpickerl für Unternehmer) unzufrieden. Besonders kritische Erfahrungen machen Unternehmer auch bei Betriebsanlagengenehmigungen, hier sind 52 Prozent mit der Abwicklung und den Ergebnissen unzufrieden. Kritisiert wird im Speziellen die überlangen, kostenintensiven Verfahrensabläufe. Übrigens: Die Wirtschaftsbund-Forderung nach Ausdehnung der Gratisparkzeit von 10 auf 20 Minuten wird von 72 Prozent der Befragten unterstützt. Eine klare Aussage, dass für kleine Einkäufe oder kurze Besorgungen in der Stadt nicht zusätzlich abkassiert werden darf. Überwiegend positiv schneidet der Magistrat nur bei der Abwicklung der Gewerbeanmeldung und der Standortverlegung ab. Verwaltungsverfahren neu organisieren Was Unternehmerinnen und Unternehmer besonders stört ist die Zersplitterung der Kompetenzen innerhalb der Stadtverwaltung. „Da weiß oftmals die linke Hand nicht was die rechte tut“, so Brigitte Jank. Die damit einhergehenden Verlängerungen der Verfahrensdauern sind in doppelter Weise kostenintensiv – sie belasten die Unternehmen und das Verwaltungssystem gleichermaßen. Die Forderung des Wirtschaftsbundes: Künftig müssen sämtliche Verwaltungsverfahren mit denen Unternehmer konfrontiert sind neu organisiert und strukturiert werden. Wie sehr diese Forderung die Unternehmerinnen und Unternehmer in der täglichen Arbeit rasch umgesetzt wissen wollen, kommt ebenfalls deutlich aus der Umfrage hervor: 67 Prozent der


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Befragten wünschen sich die Einrichtung eines Verfahrenskoordinators als entscheidende Entlastung. Das heißt, eine Person, die Unternehmer zu den richtigen Stellen bringt und bei sämtlichen Verfahrensschritten hilfestellend und optimierend begleitet. 82 Prozent der Befragten wünschen einen Ausbau des Online-Services, also der „amtswegelosen“ Einreichung via Internet, immerhin 65 Prozent wollen zudem die Anlage einer elektronischen Aktensammlung. Und 76 Prozent fordern eine Senkung der Abgaben für Behördenverfahren und damit einhergehende berechenbare und auch nachvollziehbare Auflagen. 250 Millionen Euro Entlastung möglich In Wien existieren 561 Landesgesetze und Verordnungen mit 8.500 Paragrafen. Der Wirtschaftsbund fordert erneut ein rigoroses Durchforsten und die Abschaffung sämtlicher die Wirtschaft belastenden Bestimmungen. WB-Obfrau Brigitte Jank will einen Durchführbarkeits-Check für alle Wiener

Gesetze und Verordnungen. „Denn eine Reduktion der bestehenden Überregulierung um nur 25 Prozent würde die daraus resultierenden wettbewerbsschädlichen Kosten für die Wiener Wirtschaft um rund 250 Millionen Euro verringern.“ So wie in der Frage der Absicherung der Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Wien, bei der natürlich auch der Bürokratieabbau eine wesentliche Rolle spielt, gilt es keine Zeit zu verlieren. Brigitte Jank: „Die Devise heißt ‚Jetzt gegensteuern’. Das hilft Wiens Wirtschaft und der Stadt insgesamt. Und noch etwas: die Bürokratie hat die Aufgabe, die Menschen, also auch uns Unternehmer, zu unterstützen und nicht noch zusätzlich zu belasten. Wir arbeiten daran, dass diese Binsenweisheit in den Amtsstuben rasch Einzug hält.“

Jetzt Gegensteuern - Tour Über 700 Besucher informierten sich über die Ergebnisse der Bürokratieumfrage. Der Wiener Wirtschaftsbund tourte im September durch die Bezirke Wiens. Die Ergebnisse der größten Verwaltungs- und Bürokratieumfrage unter Selbstständigen standen im Mittelpunkt der Präsentationen. Prof. Dr. Peter Ulram stellte die Einzelheiten und die Beurteilungen der einzelnen Verwaltungsverfahren vor. In der Diskussionsrunde wurden die Ergebnisse von vielen Gewerbetreibenden bestätigt. Stadträtin Isabella Leeb ergänzte mit einigen Beispielen die Spießruten-Lauferei in

der Verwaltung. Zusätzlich wurde eine Spezialauswertung für die jeweiligen Bezirke präsentiert. Dabei kamen viele Probleme auf den Tisch. Die größten Anliegen der Unternehmerinnen und Unternehmer reichten vom Unternehmer-Parkpickerl über Ladezonen bis hin zu einer Attraktivierung der Einkaufstraßen. Der Wirtschaftsbund nimmt die Anliegen ernst und wird für Verbesserungen kämpfen.


Jetzt Gegensteuern

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Wir tschaftsrepor t

Analyse der Studie „Bürokratie, Verwaltung auf Wiener Ebene“ GfK Austria hat für den Wiener Wirtschaftsbund 2.300 UnternehmerInnen in der Bundeshauptstadt zu ihren Einstellungen zur und den Erfahrungen mit der Wiener Landes- bzw. Gemeindeverwaltung befragt. In der bislang größten Studie dieser Art wurden zudem Verbesserungsvorschläge ebenso erhoben wie bezirksspezifische Anliegen und Problemlösungen. Die Wiener Verwaltungsinstitutionen werden von den UnternehmerInnen skeptisch gesehen – nur ein Fünftel qualifiziert sie Bereicherung oder konstruktiver Partner etwa, ein weiteres Fünftel aber als Hindernis für ihre unternehmerische Tätigkeit. 55 Prozent halten sie für ein notwendiges Übel. Die dominierend kritische Sichtweise ist dabei nicht undifferenziert. Mit den Leistungen der Bezirksämter (Gewerbeanmeldung/ Ummeldung) zeigen sich zwei Drittel zufrieden. Umgekehrt ist die Mehrheit mit Förderung/geeignete Betriebsflächen, Parkraumbewirtschaftung, Ladezonen/fallweise Halteverbote, Mitarbeitersucher/Bestätigung, Genehmigung von Betriebsanlagen, sonstige baubehördliche Genehmigungen, Nachsicht von Gewerbeausschließungsgründen/Feststellung individueller Befähigungen, um nur die häufiger in Anspruch genommenen Leistungen zu nennen, unzufrieden. Bei der Anmeldung bewilligungspflichtiger Gewerbe äußert fast die Hälfte Unzufriedenheit. Dazu kommt, dass jene UnternehmerInnen, die eine Veränderung bei den bürokratischen Vorgängen wahrnehmen, beinahe zwei Drittel (63%) eine Zunahme bürokratischer Hürden und nur ein Drittel (37%) eine Abnahme derselben orten.

Univ.-Doz. Dr. Peter A. Ulram GfK Austria. Politikforschung.

Verbesserung ist also angesagt. Im Vordergrund der Wünsche stehen berechenbare und nachvollziehbare Auflagen (83%), Ausbau des Online-Service (82%), Reduzierung der Abgaben für Behördenverfahren, Beratung vor Entscheidung durch die entsprechende Behörde (Hinweis auf unverbindliche Musteranträge) – jeweils rund drei Viertel – sowie kulante Fristenverlängerungen, ein „Behördenführer“ (durch die Verfahren) sowie eine elektronische Aktensammlung. Die Studie zeigt, dass es hier nicht einfach um einen „antibürokratischen Reflex“ geht. Die Wiener UnternehmerInnen sind mit konkreten, schwerwiegenden Problemen und Behinderungen konfrontiert, die vielfach ihre Tätigkeit erschweren und in manchen Bereichen auch zu einem Verzicht auf wünschenswerte Aktivitäten geführt haben. Bürokratischer Dschungel, Kompetenzschwächen, lange Verfahrensdauer und recht willkürliche (oft widersprüchliche) Entscheidungen sind zudem nicht für alle Verwaltungsstellen charakteristisch – die Bewertung der einzelnen Leistungen zeigt, dass es auch anders geht und die Zustimmung zu den angeführten Reformvorschlägen zeigt, wohin es gehen soll. Univ. Doz. Dr. Peter A. Ulram, GfK Austria GmbH


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Wirtschaftsbund-Kandidaten Wir tschaftsrepor t

Die Wirtschaftsbund-Kandidaten für den Wiener Gemeinderat! Der Wirtschaftsbund Wien – als größte Unternehmervertretung – kann auf eine Vielfalt an wählbaren Kanditinnen und Kandidaten für die kommende Gemeinderatswahl verweisen. Sie werden mit Hilfe Ihrer Stimme für die Interessen der Wiener Selbstständigen kämpfen. Wenn Sie einer Kandidatin oder einem Kandidaten besonderes Vertrauen aussprechen möchten, gibt es die Möglichkeit Vorzugstimmen im Bezirk/Wahlkreis bzw. auf dem Stadtwahlvorschlag zu vergeben. Ein starker Wirtschaftsbund bedeutet ein starker Partner für die Wiener Selbstständigen.

Isabella Leeb Stadtrat Wahlkreis Zentrum (Innere Stadt, Wieden, Margareten, Mariahilf)

Adi Tiller Bezirksvorsteher Spitzenkandidat Döbling

Fritz Aichinger Gemeinderat Stadtwahlvorschlag Nr. 4

Ines Anger-Koch Gemeinderat Stadtwahlvorschlag Nr. 7

Bernhard Dworak Gemeinderat Wahlkreis / Bezirk Hietzing

Barbara Feldmann Gemeinderat Wahlkreis / Bezirk Döbling

alexander neuhuber Gemeinderat Stadtwahlvorschlag Nr. 6

karin praniess-kastner Gemeinderat Wahlkreis Zentrum (Innere Stadt, Wieden, Margareten, Mariahilf)

Alexander Biach Gemeinderat Wahlkreis Zentrum (Innere Stadt, Wieden, Margareten, Mariahilf)

Friedrich Bugkel Gemeinderat Wahlkreis / Bezirk Hernals

Astrid Buk Gemeinderat Wahlkreis / Bezirk Hernals

Erwin Fellner Gemeinderat Wahlkreis / Bezirk Brigittenau


Wirtschaftsbund-Kandidaten

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Wir tschaftsrepor t

Irmingard Floegl Gemeinderat Wahlkreis / Bezirk Währing

Markus Frömmel Gemeinderat Wahlkreis Innen West (Neubau, Josefstadt, Alsergrund)

Patrizia Fürnkranz-Markus Gemeinderat Wahlkreis / Bez. Rudolfsheim-Fünfhaus

Mustafa Iscel Gemeinderat Stadtwahlvorschlag

Alexander Klacska Gemeinderat Wahlkreis / Bezirk Liesing

Jessi Lintl Gemeinderat Stadtwahlvorschlag

Christian Moser Gemeinderat Wahlkreis / Bezirk Landstraße

Michael Neischl Gemeinderat Wahlkreis / Bezirk Leopoldstadt

Walter Ottmann Gemeinderat Wahlkreis / Bezirk Hietzing

Karl Pisec Gemeinderat Wahlkreis / Bezirk Döbling

Erwin Pellet Gemeinderat Wahlkreis / Bezirk Floridsdorf

Erwin Rohrböck Gemeinderat Wahlkreis / Bezirk Donaustadt

Walter Ruck Gemeinderat Wahlkreis / Bezirk Simmering

Peter Sittler Gemeinderat Wahlkreis / Bezirk Favoriten

Roman Stiftner Gemeinderat Wahlkreis / Bezirk Liesing


www.erstebank.at

„ Als Unternehmer brauchen Sie eine Bank, die Ihr Geschäft versteht.“ Petra Kern

„Und ihr Geschäft versteht.“ Martin Wohlich

ÜR R F EN E N T M PAR RNEH E T UN

Hinter jedem erfolgreichen Unternehmer steht eine starke Bank. Unser umfassendes Know-how ist die Basis für langjährige erfolgreiche Partnerschaften mit Unternehmen. Als Partner der Wirtschaft sind wir fest in den Regionen verwurzelt. Davon können Sie mit Ihrem Unternehmen profitieren. Vereinbaren Sie ein Beratungsgespräch bei Ihrem Kommerzkundenbetreuer oder rund um die Uhr unter 05 0100 - 20111.


INDUSTRIE

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Wir tschaftsrepor t

Gesellschaft braucht Vielfalt Wachstumsmotor Zuwanderung Zuwanderung ist ein Wachstumsmotor, denn Vielfalt und Offenheit fördern Wissen und stärken den Innovationsgeist einer Gesellschaft. Bedauerlicherweise werden die Chancen von Zuwanderung und Integration in Österreich immer noch unterschätzt. So sehen laut einer aktuellen GfK-Studie nur 37 % aller Österreicherinnen und Österreicher in der kulturellen und religiösen Vielfalt etwas Positives und eine Bereicherung für alle im Land. Mehr Problembewusstsein für die Haltung der Bevölkerung ist daher genauso notwendig wie bewusstseinsbildende Maßnahmen für mehr Offenheit. „Es ist falsch, dass durch Zuwanderung heimische Jobs verloren gehen würden. Vielmehr ist das genaue Gegenteil der Fall: Lassen sich Schlüsselpositionen nicht besetzen, gehen auch damit verbundene Arbeitsplätze verloren.“ Das Schüren von Ängsten ist angesichts der Tatsache, dass pro Jahr auf etwa 250 „Österreicher“ nur ein zu Integrierender kommt, unbegründet und äußerst schädlich.

Chancen von Migration erkennen Vor allem auch aufgrund der demografischen Verschiebungen in unserer Gesellschaft brauchen wir eine gesteuerte Zuwanderung, insbesondere wenn wir spürbare Wohlstandsverluste vermeiden wollen. Auch jetzt, inmitten der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise, hat die heimische Industrie Schwierigkeiten, dringend benötigte Fachkräfte zu bekommen. Eine qualifizierte Zuwanderung, gesteuert über ein kriteriengeleitetes Migrationsmodell, kann hier Abhilfe schaffen. Dabei muss den Menschen die Angst genommen werden: Es ist falsch, dass durch Zuwanderung heimische Jobs verloren gehen würden. Vielmehr ist das genaue Gegenteil der Fall: Lassen sich Schlüsselpositionen nicht besetzen, gehen auch damit verbundene Arbeitsplätze verloren. „Vor allem auch aufgrund der demografischen Verschiebungen in unserer Gesellschaft brauchen wir eine gesteuerte Zuwanderung, insbesondere wenn wir spürbare Wohlstandsverluste vermeiden wollen.“ Migrationsforscher und Wirtschaftsexperten fordern zudem seit Jahren eine insgesamt verbesserte Zuwanderung für Europa: Untersuchungen belegen, dass Zuwandernde mit ihrem Wissen und den Beziehungen auf den Märkten ihrer Herkunftsländer massiv die Exporte aus ihrem Zielland in ihr Herkunftsland erhöhen, wovon gerade Österreich als exportorientiertes Land profitieren würde. Wien, Österreich und Europa als Ganzes brauchen daher qualifizierte Zuwanderung und Vielfalt, um im globalen Wettbewerb auch in Zukunft weiter bestehen zu können.


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BA-KU TRANS Wir tschaftsrepor t

BA-KU TRANS Ihr österreichweiter Partner in allen Transport- und Logistikfragen. Wir, die BA-KU Trans sind ein Unternehmen, das seit vielen Jahren am österreichischen Markt etabliert ist und unseren Kunden ganzheitliche Lösungen in allen Fragen der Logistik anbietet. Unsere Philosophie zielt auf langfristige Kundenbindung und damit auf ein partnerschaftliches Verhältnis ab. Gepflegt werden diese langfristigen Bindungen durch ein spezielles Know-how, das eine maßgeschneiderte Logistikund Transportlösung ermöglicht.

Selbstverständlich bieten wir sämtliche logistische Serviceleistungen wie Warenannahme, Eingangskontrolle, Lagerhaltung, Kommissionierung, Verpackung und Versand an. Durch ein flächendeckendes österreichweites Netzwerk erfüllen wir in Zeiten, in denen die Anforderungen immer spezieller und die Zeitfenster für die Abwicklung der Sendungen immer kleiner werden, die an uns gestellten Aufgaben prompt und zuverlässig. 160 Mitarbeiter und Partner in allen Bundesländern sind täglich für unsere Kunden unterwegs.

Wir haben in den letzten Jahren eine Vielzahl solcher Kundenbindungen – durchaus auch in sensiblen Bereichen – aufgebaut, z. B. durch tägliche Beleg- und Aktentransporte für österreichische Bankinstitute und Versicherungen. Auch im Bereich der Laborprobentransporte steht unser Name für Zuverlässigkeit, Schnelligkeit und Qualität.

Wir verfügen über einen eigenen Fuhrpark, der 30 Fahrzeuge umfasst. Über unser Distributionsnetz werden jeden Tag 1.000 Destinationen bedient. Durch tägliche Nachtlinien in alle Landeshauptstädte garantieren wir eine Haus-zu-Haus Zustellung innerhalb 24 Stunden im ganzen Bundesgebiet. Unsere Stärke liegt in unserer Flexibilität und auch durch unsere langjährige Erfahrung im Logistiksektor.

Ein weiteres Geschäftsfeld von uns ist die Betreuung und Abwicklung von Sonderprojekten für unsere Kunden, z. B. Drucksortentausch für Banken oder auch die komplette Logistik der Kalender- und Weltspartagsgeschenke-Auslieferung der Unternehmen – von der Warenübernahme, Lagerung und Kommissionierung bis zur Auslieferung an den Schreibtisch des Empfängers.

Durch unsere überschaubare Firmengröße und den optimalen Einsatz unserer Ressourcen können wir auf alle Kundenwünsche individuell eingehen. Das ist auch unser Vorteil gegenüber nationalen und internationalen Kurierdiensten. Aber nicht nur Flexibilität, sondern auch der hohe Qualitätsstandard und das Engagement aller Mitarbeiter und Partner tragen zu unserem Erfolg bei.


BRIGITTE JANK ZAUBERSONNEN-GOLFCHARITY

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Wir tschaftsrepor t

Hole in One für die Kinderkrebsforschung! 17.000 Euro spielte das Brigitte Jank „Zaubersonnen Golfcharity“ für die St. Anna Kinderkrebsforschung herein. Über 80 Unternehmerinnen und Unternehmer nahmen am diesjährigen Golfturnier teil. Trotz wolkenverhangenen Himmels wurde für den guten Zweck viele Putts, unzählige Drives und erfolgreiche Chips gespielt. Brigitte Jank und der Wirtschaftsbund freuen sich über die größte Spende in der bisherigen Geschichte des Golftuniers. 17.000 Euro konnten an die St. Anna Kinderkrebsforschung übergeben werden.

v.l.n.r. Univ.Prof.Dr. Helmut Gadner (St. Anna Kinderkrebsforschung), KommR Brigitte Jank (Obfrau des Wirtschaftsbundes und Präidentin der Wirtschaftskammer) und Dr. Alexander Biach (Direktor des Wirtschaftsbundes Wien) überreichen 17.000 Euro der Brigitte Jank „Zaubersonnen Golfcharity“.

Jörg Huber, Karl Machacek, IBM Österreich, Andrea Prantl, St. Anna Kinderkrebsforschung

Heinz von Büren, Michaela Ecker, KommR. Viktor Ecker, Uniqa, Landesdirektion Wien, Franziska von Büren

Ulrike Farnik, Franz Peranek, Günther Tunhardt, Schienenbahnen Infrastruktur Ges.m.b.H

Sabine Duchaczek, MD Advantage, Andrea Lechnitz, Roland Hummel, Tischlerei Hummel


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Bezirksoffensive Wir tschaftsrepor t

Wirtschaftsbund Wien auf der Spur von türkisch-jüdischen Kaufleuten Mit einem herzlich Willkommen auf hebräisch begrüßte die frischgebackene Direktorin Dr. Danielle Spera den Wirtschaftsbund im Jüdischen Museum. Wiens Unternehmer wurden auf Bestreben von Dr. Alexander Biach, Direktor des Wirtschaftsbundes Wien, zu einer exklusiven Führung zur Ausstellung „Türken in Wien – Geschichte einer jüdischen Gemeinde“ eingeladen. Der große Andrang sprengte leider den Rahmen der Veranstaltung, sodass die Gruppe gedrittelt und zeitversetzt durch das Museum geleitet werden musste. Dipl.Ing. Birol Kilic (Mitinitiator und Herausgeber der türkischen Zeitung Yeni Vatan) begrüßte die Initiative des Wirtschaftsbundes: „Es ist ein Zeugnis des friedlichen Zusammenlebens verschiedener Religionen in der Vergangenheit, das uns Vorbild auch für die Zukunft sein sollte!“

StaatSsekretärin Christine Marek zu Gast in Favoriten! Mit dieser Ansage begrüßte Christine Marek die rund 50 Frühstücksgäste des Wirtschaftsbundes Favoriten im Café Pascucci am Columbusplatz. Dr. Michael Walter – WB Obmann Favoriten – empfing die Spitzenkandidatin der ÖVP für den Wiener Wahlkampf um eine spannende Diskussion über die ökonomische Zukunft der Bundeshauptstadt anzuregen. Nach dem Wunsch der Unternehmer soll die Debatte „Hart, aber herzlich“ über den Wirtschaftsstandort Wien geführt werden. Die Wirtschaftstreibenden ließen ihrem Frust über die Fehlentwicklungen in Wien freien Lauf und konfrontierten Christine Marek mit Bürokratie und Verwaltungshemmnissen, fehlender Innovations- und Impulskraft und dem Nicht-Ausschöpfen des Potentials, dass die geografische Lage Wiens mit sich bringen würde.

Seminarhotel Parkschlössl – grüne Oase inmitten der Stadt Ambiente mit Tradition Mitten im Zentrum von Wien im dritten Bezirk befindet sich das im 18. Jahrhundert gebaute Palais, das heute den idealen Rahmen für Konferenzen, Tagungen, Seminare und Veranstaltungen bildet. 1997 wurde an das denkmalgeschützte Haus ein großzügiger Wintergarten angeschlossen, der heute als Veranstaltungsraum dient. Das Seminarhotel Parkschlössl befindet sich inmitten einer 8000m2 großen privaten Parkanlage, die nicht nur zur Erholung und Entspannung einlädt, sondern auch Gartenfeste oder Stehcocktails zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lässt. Tagungen mit Stil Für Tagungen oder Seminare stehen insgesamt 10 komfortabel angelegte Seminarräume in stilvollem und noblem

Ambiente zur Verfügung. Die Seminarräume sind nach modernstem Konferenzstandard ausgestattet und verfügen alle über Tageslicht und Blick ins Grüne. Events zu jedem Anlass Für Firmenfeiern und Events jeder Art stehen im Hauptgebäude vier stilvoll eingerichtete Banketträume zur Verfügung. Selbstverständlich mit Blick auf den unter Denkmalschutz stehenden Park. Der an das Palais angebaute Wintergarten bietet zudem Raum für Veranstaltungen für bis zu 300 Personen. Erreichbarkeit Das Seminarhotel Parkschlössl ist verkehrsgünstig im dritten Bezirk gelegen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln (U3) leicht erreichbar. In 10 Minuten ist die Wiener Innenstadt bequem erreichbar.

Die Distanz zum Flughafen Schwechat beträgt 20 Auto-Minuten. Parkplätze sind in ausreichender Zahl vorhanden. Nähere Informationen unter www.parkschloessl.at bzw. 01/714 00 60-0


Wirtschaftsbund-Offensive für EPU

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Wir tschaftsrepor t

EPU und KMU stellen sich vor In wirtschaftlich angespannten Zeiten geht der Wirtschaftsbund in die Offensive und unterstützt die Wiener Unternehmerinnen und Unternehmer. Aus diesem Grund sollen Einpersonenunternehmen und Jungunternehmer(innen) die Möglichkeit erhalten, sich und ihre Geschäftsidee zu präsentieren. Motto: „Talente messen, erkennen, gestalten. Leistungsfähigkeit sichern.“ AUTONOM TALENT® Consulting GmbH ist ein innovatives Beratungsunternehmen mit Schwerpunkt im Talent- und Ressourcenmanagement. Wir sind darauf spezialisiert, mittels einer ganzheitlichen Methode, die auf körperliche und mentale Ressourcen fokussiert, rasch und objektiv Potenziale von Menschen in Unternehmen aufzuzeigen.

Mag. Andrea Ristl Geschäftsführerin AUTONOM TALENT ® Consulting GmbH

Unsere Kernkompetenz ist der AUTONOM TALENT®-Dreischritt: messen – erkennen – gestalten 1. MESSEN: Auf Basis einer 24h-Messung wird der Status der Leistungsfähigkeit (Stressindex, Schlafqualität, Leistungs-/Erholungspotenzial, biologisches Alter) bestimmt und ein Talentprofil erstellt. 2. ERKENNEN: Im Ergebnisfeedback werden Entwicklungsziele festgelegt. 3. GESTALTEN: Die, auf das Feedbackgespräch aufbauenden Gestaltungselemente (Coachings, Workshops) dienen der konkreten Zielerreichung – es werden neue Lösungswege aufgezeigt sowie die Effizienz und Performance erhöht. AUTONOM TALENT® zum FORUM EPU: „Jungen, innovativen Unternehmen unbürokratische Möglichkeiten einer zielgruppenfokussierten Öffentlichkeitsarbeit zu bieten schätzen wir sehr!“ www.autonomtalent.com

Motto: „Erfolg ist leistbar!“ Ein professioneller Unternehmensauftritt, eine klare Positionierung und ein stimmiges Corporate Design sind wichtige Erfolgsfaktoren für ein Unternehmen. Auch EPU sollen sich diese Professionalität leisten können! Ich biete meinen Kunden kompakte Beratungsmodule mit hohem Qualitätsoutput: START-UP-Module für GründerInnen, PROJEKT-Management sowie Intensiv-WORKSHOPS (u.a. Positionierung, Telefon-Marketing, Corp. Identity, Webkonzept) – auch für knappe Budgets. Ein stimmiger Unternehmsauftritt, effektives Marketing – kurzum ERFOLG - sind das gemeinsame Ziel! 25 Jahre Branchenerfahrung, erstklassige Referenzen und ein verlässliches Partner-Netzwerk sichern die fachliche Kompetenz.

Karin Wöhrer/Agentur Wöhrer Marketing für EPU

Der Beratungsnutzen: stark praxisorientiert – rasch umsetzbar – nachhaltig erfolgreich! www.agentur-woehrer.at

Motto: „Die Revolution der Kaffeeverpflegung am Arbeitsplatz!“ Wer kennt es nicht? Wir erwarten uns tagsüber Kaffeequalität wie im guten Wiener Kaffeehaus. Die Realität sieht meist anders aus, denn kaum jemand fühlt sich für die Pflege der liebgewonnenen, aber bereits in die Jahre gekommenen Kaffeemaschine verantwortlich. Auch an die sinkende Qualität hat man sich mittlerweile gewöhnt. Dies war für uns der Anlass, um gleichbleibend guten Geschmack dauerhaft in die Kaffeeküchen zu bringen. Unsere Kunden haben eines gemeinsam: In ihren Unternehmen wird täglich Kaffee getrunken und sie sind erstaunt welche Möglichkeiten wir dabei bieten können. Das Konzept hinter dieser Geschäftsidee ist so einfach, wie überzeugend:

Michael Svec coffeeService

Komplettes Service – monatliche Portionsverrechnung – ohne Fixkosten. www.coffeeService.at


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WIRTSCHAFTSBUND SERVICE CENTER Wir tschaftsrepor t

Wirtschaftsbund Service Center feiert 1. Geburtstag! Wiens größte Unternehmervertretung bietet seit einem Jahr Service, Betreuung und Hilfestellung mitten im „8ten“. Über 300 kostenfreie Beratungen konnten in diesem Zeitraum durchgeführt werden.

In der geschäftigen Josefstädterstraße – mit all seinen kleinen und großen, bunten und innovativen Geschäften – hat sich das Wirtschaftsbund Service Center als eine fixe Anlaufstelle für Nöte und Sorgen der Unternehmer etablieren können. Zwei Ziele werden mit dem neuen Straßenlokal seit letztem September erfüllt: Einerseits wird den Unternehmern eine Adresse für deren Probleme und Hilfe zur Selbsthilfe geboten, andererseits bietet der Wirtschaftsbund ein umfassendes, kostenloses Beratungs- und Förderungsangebot. Der Wirtschaftsbund Wien und seine Mitarbeiter treten dabei als Vermittler auf um punktgenaue Unterstützung zu ermöglichen. Besonders häufige Anliegen waren vor allem Beeinträchtigungen durch Baustellen und die Zuteilung ausländischer Schlüsselkräfte an Unternehmen. Daneben wurden die Wirtschaftsbundberater mit gewerberechtlichen Fragen, Schanigarten-

Genehmigungen, sämtliche Förderungsanliegen und mit der Nichtanerkennung des Unternehmens-Parkpickerl konfrontiert. Derzeit erstreckt sich das kostenlose wöchentliche Leistungsangebot über drei Tage: Montag Steuerliche Erstberatung Dienstag Förderungsberatung Mittwoch NEU! Beratung in Reorganisationsprozessen WIR BERATEN – WIR BETREUEN - KOSTENFREI! Wenn Sie Interesse oder Fragen haben, das Wirtschaftsbund Service Center steht Ihnen von Montag bis Donnerstag von 9:00 bis 17:00 Uhr, Freitag 9:00 bis 14:00 zur Verfügung. Genaue Termine über die Beratungs- und Förderungszeiten erfahren Sie unter: 01 4061109 oder auf www.wirtschaftsbund-wien.at

JETZT NEU IM WIRTSCHAFTSBUND SERVICE CENTER: Bridge Consult – Der KMU-Berater „Wir sind der Lotse, der Ihr Schiff durch unsichere Gewässer führt!“ Bridge Consult ist erster Ansprechpartner für Klein- und Mittelbetriebe, die in Zusammenhang mit Sanierungs- und Reorganisationsprojekten Beratung und Unterstützung suchen. Gemeinsam mit unseren Klienten analysieren wir einzelne Geschäftsbereiche oder das gesamte Unternehmen und entwickeln Taktiken und Strategien, um schwierige Situationen zu bereinigen oder präventiv diese zu vermeiden. Mit unseren Netzwerkpartnern (renommierte Anwaltskanzleien, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Kreditinstituten u.a.) unterstützen wir Sie bei der

Durchführung der geplanten Maßnahmen, wie bspw. Verhandlungen mit Gläubigern, Einführung von Controlling- und/oder Berichtssystemen, etc.. Zusätzlich bieten wir Interimsmanagement sowie Unterstützung bei oder Übernahme von Revisionstätigkeiten an. Bridge Consult e. U. / Mag. (FH) Markus Wisak Tigergase 24/10, 1080 Wien T. 0664 378 93 61 / wisak@bridge-consult.com


Herzlich willkommen in Wiens größter Unternehmer(innen)-Interessenvertretung! Ja, ich will Mitglied werden und vom Unternehmerscheckheft des Wirtschaftsbundes profitieren!

Titel, Vor- und Zuname

Geburtsdatum

Staatsbürgerschaft

Branche/Tätigkeitsbereich

Geschäftsanschrift*/Adresse/Webadresse

* Gewünschte Zustelladresse bitte ankreuzen!

Telefon

E-Mail

Fax

Wohnanschrift*/Adresse

* Gewünschte Zustelladresse bitte ankreuzen!

Telefon

E-Mail

Fax

Meine privaten Interessen: Theater

Konzerte

Ausstellungen

Kino

Tennis

Golf

Wandern

Segeln

Fußball

anderes Ich möchte aktiv werden:

in meiner Branchenvertretung in der WK Wien

bei meiner Wirtschaftsbund-Bezirksgruppe

im Unternehmernetzwerk B2Bnetwork.at

Ich erkläre meinen Beitritt als (Zutreffendes bitte ankreuzen) ordentliches Mitglied (gleichzeitig ÖVP-Mitglied)

außerordentliches Mitglied (nur ÖWB-Mitglied)

€ Jahresbeitrag (nach Selbsteinschätzung, mindestens € 50,–), für Pensionisten € 10,– Der Mitgliedsbeitrag ist gemäß Einkommensteuergesetz § 16, Abs. 1, Zi. 3 als Betriebsausgabe absetzbar!

Datum

Unterschrift

Senden Sie Ihren Antrag auf Mitgliedschaft an den Wirtschaftsbund Wien, A-1030 Wien, Lothringerstraße 16/5, oder schicken Sie ein Fax an (01) 512 76 31-34. Die Aufnahme als Mitglied erfolgt gemäß § 6 der Satzungen des ÖWB. Gemäß § 3 Datenschutzgesetz bin ich damit einverstanden, dass die hier angegebenen Daten vom Wirtschaftsbund automationsunterstützt verarbeitet werden.

office@wirtschaftsbund-wien.at | www.wirtschaftsbund-wien.at


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WB INTERN Wir tschaftsrepor t

Wir gratulieren!

LAbg. BSO KommR Dr. Fritz Aichinger erhielt das Goldene Ehrenzeichen des Wiener Wirtschaftsbundes. KommR Dkfm. Dr. Franz Dolezal-Brandenberger erhielt das Goldene Ehrenzeichen des Wiener Wirtschaftsbundes. KommR Ludwig Vehzely erhielt das Goldene Ehrenzeichen des Wiener Wirtschaftsbundes. KommR Prof. Michael Kernstock erhielt das Goldene Ehrenzeichen des Wiener Wirtschaftsbundes. KommR Josef Lobinger erhielt das Goldene Ehrenzeichen des Wiener Wirtschaftsbundes.

Obmann KommR Mag. Julian Hadschieff erhielt das Goldene Ehrenzeichen des Wiener Wirtschaftsbundes. KommR Ing. Herbert Wocilka erhielt das Goldene Ehrenzeichen des Wiener Wirtschaftsbundes. Bez.Rat Marcus J. Eisinger erhielt die Silberne Ehrenmedaille des Wirtschaftsbundes Wien. KommR Leopold M端llner erhielt das Goldene Ehrenzeichen des Wiener Wirtschaftsbundes. Bez.Rat KommR Robert Staenke erhielt das Goldene Ehrenzeichen des Wiener Wirtschaftsbundes.

Ing. Franz Nigl erhielt die Silberne Ehrenmedaille des Wirtschaftsbundes Wien. Helmut Neverla erhielt die Silberne Ehrenmedaille der Wirtschaftskammer Wien. Der Wirtschaftsbund gratuliert KommR Prof. Walter Nettig zu seinem 75. Geburtstag. Den 50er feierte der junggebliebene Peter Dobcak Msc. Der Wirtschaftsbund gratuliert sehr herzlich.


WB INTERN Wir tschaftsrepor t

Dr. Josef Schmidinger wurde mit dem Berufstitel „Kommerzialrat“ ausgezeichnet. SOStv. Mag.a Anja Hasenlechner erhielt die Silberne Ehrenmedaille der Wirtschaftskammer Wien. Michael Weinwurm erhielt die Silberne Ehrenmedaille der Wirtschaftskammer Wien. Walter Huber erhielt die Silberne Ehrenmedaille der Wirtschaftskammer Wien. Mag. Karl Lipski erhielt die Silberne Ehrenmedaille der Wirtschaftskammer Wien.

Karl Oellerer erhielt die Silberne Ehrenmedaille der Wirtschaftskammer Wien. KommR Dr. Georg Schennet erhielt die Silberne Ehrenmedaille der Wirtschaftskammer Wien. Dkfm. August Tree erhielt die Silberne Ehrenmedaille der Wirtschaftskammer Wien. Kurt Tichy wurde mit dem Berufstitel „Kommerzialrat“ ausgezeichnet. KommR Ferdinand Ernst Mitterlehner erhielt die Silberne Ehrenmedaille der Wirtschaftskammer Wien.

Wir trauern um

Herrn Franz Zodl Über ein Vierteljahrhundert leitete er als Direktor die Gastgewerbefachschule am Judenplatz und war der Kochprofessor sämtlicher österreichischer Spitzenköche.

Herrn KommR Heinrich Matza Er bekleidete das Amt des Bundesgremialobmanns der Handelsagenten und saß für unsere Gesinnungsgemeinschaft von 1964 bis 1974 im Wiener Gemeinderat.

Herrn Robert Stratil Er vertrat die Interessen der Wiener Wirtschaft im Gemeinderat von 1983 bis 1990. Der Wirtschaftsbund wird ihr Wirken und Handeln in dankbarer Erinnerung halten.

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Wirtschaft braucht Kompetenz. Wir haben sie. Wer kennt den Plan der SPÖ zur Wiener Wirtschaftspolitik? Niemand. Es gibt nämlich keinen. Aber Wien braucht Konzepte und Strategien, damit die Stadt als Wirtschaftsstandort international konkurrenzfähig bleibt. Denn nur in einer wirtschaftlich starken Stadt entstehen Arbeitsplätze. Und Arbeit ist die Grundlage von Wohlstand.

„Mit den besten Experten an Bord bringen wir Wien wieder auf Kurs. Mit Hans Haider, Michaela Reitterer, Richard Schenz und Thomas Uher. Von dieser Wirtschaftskompetenz kann die Stadt nur profitieren.“

Ihre Christine Marek

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Am 10. Oktober. Für Wien. ÖVP 21.09.10 15:59


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