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Magazin des Wirtschaftsbundes Wien

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www.w i r t s c h a f t s b u n d - w i e n . at

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parkkarte für 65.000 betriebe durchgesetzt / 2

148.923 Unterschriften ignoriert! / 4

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WIrtschaftsPOLITIK Wir tschaftsrepor t

Wirtschaftsbund erkämpft Parkkarte für 65.000 Betriebe Nach 20 Jahren ist die Diskriminierung der Unternehmen beendet. Dem Wirtschaftsbund gelang – nach zähen Verhandlungen – die Gleichstellungen der Unternehmer mit den Anrainern per 1. Juli 2012 in Bezug auf Parkkarten für betriebsnotwendige Firmen-Kfz. Ein Meilenstein für die Betriebe innerhalb des Gürtels und für die neuen Parkpickerlbezirke!

Die neue Parkkartenregelung Trotz der drohenden Ausdehnung der Parkraumbewirtschaftung durch die Stadtregierung konnte der Wirtschaftsbund, begleitet durch die Protestmaßnahmen, folgende Verbesserungen für Betriebe in Parkpickerlbezirken durchsetzen: • Künftig sind Unternehmer mit Anrainern gleichgestellt und haben zu gleichen finanziellen Bedingungen Anspruch auf ein Parkpickerl. • Das Unternehmer-Parkpickerl gibt es für jede Art von Lkw (nun auch über 3,5t) und 95% aller Firmen-Pkw. • Die Beantragung erfolgt in Zukunft laut der Stadtregierung unbürokratischer. „Wir sind eine der wenigen produzierenden Möbeltischlereien innerhalb des Gürtels und tragen auch zur unmittelbaren Nahversorgung bei!“ ist sich Maria-Theresia Bretschneider, Tischlermeisterin im 9. Bezirk, ihrer Bedeutung bewusst. Zu einem erfolgreichen Tischlereibetrieb gehören aber neben dem einzigen Transport-LKW (Genehmigung erfolgt nach aufwendigen bürokratischen Hürden) auch kleinere Fahrzeuge, die für die Flexibilität des Unternehmers bei Besorgungen und Kundengesprächen vor Ort wichtig sind. Nicht nachvollziehbar ist für sie allerdings die Weigerung der Behörden, die Notwendigkeiten des Unternehmers mit jenen eines Anrainers gleichzustellen und einem PKW eine Parkberechtigung zu erteilen. In die gleiche Richtung argumentiert Mag. Albin Hahn, Finanzund Personalvorstand der Josef Manner & Comp. AG, die in Wien Hernals ihren Produktionsstandort ausbauen möchte: „Bei der Ausweitung des Parkpickerls hat man auf die Bedürfnisse von Unternehmen vollständig vergessen. Die Betriebe haben, im Gegensatz zu der Wohnbevölkerung, keinen realistischen sinnvollen Zugang zu den Parkpickerln. Die von dem Magistrat aufgestellten Kriterien entsprechen nicht der betriebswirtschaftlichen Notwendigkeit von Firmenfahrzeugen.“ Dies gehört – dank des Verhandlungserfolgs des Wirtschaftsbundes – der Vergangenheit an. „Die neue Parkkartenregelung ist ein Meilenstein für die Betriebe!“ freut sich Frau Bretschneider.

• Unternehmer haben nun Anspruch auf ein Parkpickerl an bis zu 4 Betriebsstandorten. • Erleichterungen gibt es auch für Kfz-Händler, Kfz-Werkstätten, Fahrschulen und Hotels. Das besondere an dem Verhandlungserfolg: Auch jenen 20.000 Betrieben in den vermutlich neuen Parkpickerlbezirken kommt diese Erleichterung zu Gute. Darüber hinaus wird zukünftig allen Jungunternehmern das Parkpickerl für die ersten 6 Monate nach Betriebsgründung automatisch erteilt.

Parkpickerl-Service der Wirtschaftskammer Auskünfte zur neuen Parkkarten-Regelung erhalten Sie in der Wirtschaftskammer Wien und auf der Homepage der WK Wien (siehe unten). Empfehlenswert ist es, die Anträge für die Parkkarte über die WK Wien einzureichen um Fehler bei der Antragstellung und das Verfahren zu beschleunigen. Wirtschaftskammer Wien Beratung zum Parkpickerl T 01 / 514 50 - 1040 E verkehrspolitik@wkw.at W wko.at/wien/parken


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Versprochen und Gehalten! In den letzten Monaten beschäftigte ein Thema die Wiener Politik, dass unseren Unternehmern schon seit Jahren Sorgen bereitete: Das Parkpickerl. Den Wiener Betrieben, die ihren Standort in einem ParkpickerlBezirk haben, waren seit Anbeginn der Regelung den Anrainern gegenüber benachteiligt und konnten nur unter großem bürokratischen Aufwand eine Berechtigung für ein Fahrzeug zu höheren Kosten erwerben. Aus diesem Grund hat der Wirtschaftsbund im letzten Wirtschaftskammer Wahlkampf sich dieses Themas angenommen und ein Lösung versprochen. Gemäß unseres Wahlkampfmottos Entlasten – Vereinfachen – Ankurbeln konnten wir für die Unternehmerinnen und Unternehmer wesentliche Erleichterungen erzielen.

Entlasten konnten wir unsere Betriebe durch die Gleichstellung mit den Anrainern. Das bürokratische Verfahren sollte wesentlich vereinfacht werden. Das Ankurbeln der Geschäftstätigkeit wird durch die Parkpickerlberechtigung für jede Art von LKW ermöglicht. Hunderte Anträge konnte die Wirtschaftskammer bereits in den ersten Wochen ans Magistrat weiterleiten. Ein Zeichen für die dringende Notwendigkeit dieser Regelung. Der Wirtschaftsbund setzt sich zum Ziel, das Beste unter den gegebenen Umständen für die Unternehmerinnen und Unternehmer zu erreichen. Wir versprechen nicht nur, wir setzen auch um. Denn unsere Devise lautet: Politik die wirkt, Service das hilft! Ihre Brigitte Jank Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien, Obfrau des Wiener Wirtschaftsbundes

parkpickerl / Daten . Fakten . Zahlen 100.000 Parkpickerl sind derzeit in Wien im Umlauf.

1993 Einführung der bezirksweisen Parkraumbewirtschaftung.

179 Euro kostet die Parkberechtigung für Anrainer.

1995 bis 2002 Die Bezirke 2 bis 9 und 20 werden Parkpickerlbezirke.

60 Mio. Euro Einnahmen erzielt laut eigenen Angaben die Stadt Wien mit der Parkraumbewirtschaftung. ca. 60.000 Parkpickerl werden durch die Ausdehnung geklebt werden müssen. 30 bis 40 Mio. Euro Zusatzeinnahmen erwartet sich die Stadt Wien dadurch.

2002 Im Zuge der Euro-Umstellung wurde die Parkometerabgabe auf 0,80 Euro pro Stunde reduziert. 2007 Die Geltungsdauer der flächendeckenden Kurzparkzone wurde in parkpickerlpflichtigen Bezirken auf Montag bis Freitag (werktags) in der Zeit von 9 bis 22 Uhr ausgeweitet.

1959 Erstmalige Einführung einer Kurzparkzone im 1. Bezirk.

2007 Der Preis für das Kurzparken in Wien wurde auf 1,20 Euro pro Stunde angehoben.

1975 wurden die Kurzparkzonen in Wien gebührenpflichtig (4 Schilling pro Stunde).

2012 Die Kurzparkgebühr beträgt zwei Euro pro Stunde.


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148.923 Gegen Bevormundung – fordern Mitbestimmung! 148.923 Wienerinnen und Wiener unterschrieben gegen das Parkpickerl. Tausende Unternehmer unterstützten die Unterschriftenaktion. Rot-grüne Stadtregierung ignoriert rechtskonforme Volksbefragung.

Durchführung einer Volksbefragung zu sammeln. Unternehmer an vorderster Front dabei Tausende von Unternehmern unterstützten die Unterschriftenaktion nicht nur persönlich sondern legten die Listen bewusst in ihren Geschäftslokalen auf. Die vielen Trafikanten, Autohändler, Tankstellenbesitzer, Gastronomen, Einzelhändler, Kleintransporteure und Taxiunternehmer fungierten als Unterschriftensammelstelle und warben bei ihren Kunden um Unterstützung. Das Echo war enorm und die Erwartungen wurden bei weitem übertroffen. Am 26. Juni 2012 konnte Stadtrat Manfred Juraczka insgesamt 148.923 Unterschriften beim Magistrat einreichen, um eine verpflichtende Volksbefragung zur Ausweitung der Kurzparkzonen zu erwirken. Bürgerbeteiligungstadträtin gegen Volksbefragung Daraufhin trat die ÖVP Wien in Gespräche mit Rot-Grün, die eine abschließende und entscheidende Volksbefragung zum Inhalt hatten. Die grüne „Bürgerbeteiligungsstadträtin“ Vassilakou hat die Gespräche jedoch abgebrochen, da sie eine solche Volksbefragung unter keinen Umständen zulassen wollte.

Das Thema, das die Verkehrspolitik und viele Menschen in der Stadt in den letzten Monaten am meisten beschäftigt hat, war die von Rot-Grün geplante Ausweitung des Parkpickerls in Wien. Vor allem Unternehmer haben sich abermals von der Stadtregierung überfahren und abgezockt gefühlt. Der Reinigungsunternehmer Georg Toifl, einer der größten Arbeitgeber in Ottakring, bringt es auf den Punkt: „Eine schamlose Abkassiererei – kein einziger Parkplatz wird durch das Pickerl geschaffen!“. Eine Studie der Wirtschaftskammer vervollständigt das Bild: 70 % der Betriebe mit Transportbedarf in den Bezirken mit Parkraumbewirtschaftung besitzen keine Parkkarte, obwohl sie für geschäftliche Transportwege ein Fahrzeug nutzen müssen. Viele Betriebe nahmen in den vergangenen Jahren diesen Umstand zum Anlass um dem Wirtschaftsstandort Wien den Rücken zu kehren. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, hat die ÖVP Wien gemeinsam mit dem Wirtschaftsbund und mit Hilfe von Bürgerinitiativen eine Unterschriftenaktion gestartet. Ziel dieser Sammelaktion war es, die notwendigen Unterschriften für die

150.000 Unterschriften ignoriert Obwohl die Verfassungsexperten Univ. Prof. DDr. Heinz Mayr und Univ. Prof. Dr. Katharina Pabel die Rechtmäßigkeit der Fragestellung bescheinigen, wird die korrekt initiierte Volksbefragung bewusst hinausgezögert. Stattdessen wird eine von der Stadtregierung festgelegte Befragung im Februar 2012 in Aussicht gestellt, die sich nur allgemeinen Verkehrsthemen widmen soll. Die ÖVP wird jedoch weiter für eine Volksbefragung zur Ausweitung des Parkpickerls kämpfen. Die 150.000 Unterschriften waren ein klares Signal und ein Auftrag der Wienerinnen und Wiener und dürfen von der Stadtregierung keinesfalls ignoriert werden.


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Wir tschaftsrepor t

ÖAMTC Hoffer: Parkpickerl-Modell schieSSt übers Ziel hinaus! Wo viel Licht ist, ist viel Schatten … Die Kapazitäten der Park&Ride-Anlagen reichen bei weitem nicht und die öffentlichen Verkehrsmittel sind vor allem quer zu den Radiallinien recht spärlich. Das rot-grüne Modell schießt einfach über das Ziel hinaus und ist daher mit seinen massiven Nachteilen nicht notwendig. Eine Arbeiterkammer-Studie kritisiert heftig die fehlenden Begleitmaßnahmen, etwa den forcierten Ausbau von Wohnsammelgaragen und die vernünftige Platzierung von Park&Ride-Anlagen. Was kann man sich darunter vorstellen?

150.000 Wienerinnen und Wiener haben gegen die Parkpickerlzonenerweiterung und so gegen das rot-grüne Modell der Parkraumbewirtschaftung unterschrieben. Die Stadtregierung setzt – trotz einiger Adaptierungen – auf das bisherige Konzept. Nun stellt sich die Frage: Wo liegen die Kritikpunkte? Gäbe es Alternativmodelle? Darüber sprach der Wirtschaftsreport mit ÖAMTC-Verkehrsexperten Mag. Martin Hoffer. Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou verteidigt ihr Parkpickerl-Modell als optimale Lösung. Wo liegen die Vorteile, in welchen Bereichen sehen Sie die Schwächen des rot/grünen Modells?

Klar, den Parkplatzdruck machen nicht nur die „bösen“ Einpendler sondern in vielen Grätzeln die Bewohner selbst. Wenn es mehr Bedarf als Angebot gibt, wird es auf der Oberfläche knapp. Daher braucht man neben passenden Lenkungsmaßnahmen auch Angebote. Das gleiche gilt sinngemäß auch bei Park&Ride für die Pendler. Wie könnte ein mögliches Alternativ-Modell ausgestaltet sein? So alternativ wäre es gar nicht. Es ist nur eine Kombination aus den geplanten Blauen Zonen, die aber nicht so weit hinaus (etwa nur bis zur Rosenstein- oder Wattgasse) reichen dürfen. Ergänzt werden diese mit weiter draußen liegenden reinen Gebührenzonen, wo das Parken auch nicht gratis – aber doch erheblich billiger – und vor allem nicht zeitlich begrenzt ist; vor allem, wenn die Park&Ride-Anlage voll ist, eine vernünftige Ergänzung zu den Garagenangeboten!

Das halten Unternehmerinnen und Unternehmer vom geplanten „Parkpickerl“


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industrie Wir tschaftsrepor t

Wachstum durch Kreativität Die Basis für Wachstum und Kreativität ist Bildung. Der Standort Wien hat leider über die letzten Jahrzehnte einiges an Qualität eingebüßt. Dies zeigen u.a. die durchgeführten Lesetests, die belegen, dass 21 % der Schülerinnen und Schüler der 4. Schulstufe und immer noch 25 % der Schülerinnen und Schüler der 8. Schulstufe nicht sinnerfassend lesen können. Lesen und Sprache bestimmen aber unser Denken und Kreativität spielt sich zum Großteil im Kopf ab.

Im Begriff „Creative Industries“ findet sich nicht unbeabsichtigt das Wort „Industrie“ – und doch scheinen „Industrie“ und „Kreativindustrie“ vielen Menschen auf den ersten Blick Gegensätzliches zu vermitteln. Hier die Arbeit, in der zumeist nur wenige Mitarbeiter starke „Kreativfabriken“, Ideen, Kunst und Kulturgüter schaffen. Dort die über Jahrhunderte gewachsene, kapital- und beschäftigungsintensive sowie zugleich hoch technologisierte Produktion von Waren für den globalen Markt. Wir alle profitieren zunehmend von der Kreativität und Innovationskraft von Forschern, Entwicklern, Prozessspezialisten und vielen mehr. Diese vielfach noch zu wenig genutzten Wachstumsimpulse, die das kreative Potenzial am Standort bietet, müssen gerade jetzt, in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten, dringend gefördert werden! Zukunftsbranchen müssen gestärkt werden, um der Wirtschaft unseres Landes ausreichend Wachstum zu ermöglichen. Dies bedeutet keinesfalls, dass die Bedeutung „konventioneller Industrie“ sinkt. Europa muss das Zentrum der Kreativindustrie werden, um seine wirtschaftliche Position im globalen Markt zu halten. Industrie und „Creative Industries“ sind sich in einem fundamentalen Punkt sehr ähnlich: Beide leben von schöpferischem Gestaltungswillen. Diese Nähe zeigt sich am Einfluss, den die Kreativen in vielen klassischen Industrie- und Wirtschaftszweigen heute haben. Kreativwirtschaft und Konsumgüterindustrie sind also schon lange gute Partner.

In anderen Bereichen der Creative Industries sind die Anknüpfungspunkte oft noch weniger offensichtlich. Für die Pluralität des Wirtschaftsstandortes sind auch Musiker, Künstler, Kuratoren, Modemacher, etc. wichtig. Sie bereichern nicht nur das kulturelle Angebot der Stadt, sondern sie sind Botschafter der Innovation und damit Triebfedern permanenter Erneuerung. Mit ihrer Arbeit schaffen sie einerseits ein gesellschaftliches Klima, das neue Ideen fördert und tragen andererseits dazu bei, dass Wien heute auch für die in vielen Branchen dringend benötigten Arbeitskräfte aus dem Ausland ein derart attraktiver Standort ist. Alle diese Aspekte gemeinsam machen zu einem wesentlichen Teil den Erfolg unseres Wirtschaftsstandorts aus. Beispiele für mögliche Kooperationen zwischen der „Ideenindustrie“ und der „Güterindustrie“ gibt es also viele. Besonders vor dem Hintergrund, dass es immer wichtiger wird, Neues zu entwickeln, um als Standort auf dem Weltmarkt zu bestehen, sollte aber noch mehr für diese Zusammenarbeit getan werden. Denn nicht die kreative Idee allein bedeutet Innovation, sondern erst ihre Umsetzung in ein Produkt.


forum mozartplatz

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Wir tschaftsrepor t

SHOW ME HOW IT WORKS! Best Practice Goes Fashion! Beim ersten Mode-Schwerpunkt im Rahmen von SHOW ME HOW IT WORKS! stellte das forum mozartplatz – raum für wirtschaft und kultur am 26. Juni 2012 heimische Best-Practice-Kooperationen aus dem Modebereich vor.

1948 die Adresse für Wäscheerzeugung und Maßhemden. Für Beatrix Stekl, die designaffine Geschäftsführerin des Familienunternehmens trägt die kreative Kooperation dazu bei, die traditionsreiche Marke Wäscheflott in eine neue Generation zu führen und sie so für den Wirtschaftsstandort zu erhalten.

Joseph Koó (Blaudruckerei Koó), Wilfried Mayer (Wilfried Mayer Herrenmode), Anna-Maria Wallner (Die Presse), Beatrix Stekl (Wäscheflott), Anja Hasenlechner (forum mozartplatz) und Simone Springer (rosa mosa footware+accessories) / © forum mozartplatz/Nathan Murrell

Beatrix Stekl (Wäscheflott) und Wilfried Mayer (Wilfried Mayer Herrenmode) stellten zum Auftakt ihre erfolgreiche Kooperation vor. Wilfried Mayer vertraut beim Nähen seiner Hemden auf das langjährige Know-how von Wäscheflott, seit

Wie eng Innovationskraft und Tradition beieinander liegen, zeigte auch die zweite Best Practice-Präsentation von Joseph Koó (Blaudruckerei Koó) und Simone Springer (rosa mosa footware+accessories). Seit 1921 werden in der Blaudruckerei Koó im burgenländischen Steinberg Baumwoll-, Leinen- und Seidenstoffe bedruckt und mit Indigo gefärbt. Auf Initiative von Simone Springer und Yuji Mizobuchi von rosa mosa entwickelte Joseph Koó ein Verfahren, um den traditionellen Blaudruck auch bei Leder anzuwenden. Das Ergebnis ist eine Schuhkollektion, die nicht nur traditionelles Handwerk verkörpert, sondern diese auch ins Jetzt übersetzt hat. SHOW ME HOW IT WORKS! www.forum-mozartplatz.at

Unternehmerwissen 2012/2013 In Kooperation mit dem „Unternehmerweb“ veranstalten B2Bnetwork.at und der Wirtschaftsbund Wien die Seminarabendreihe „Unternehmerwissen“. Im Fokus von „Unternehmerwissen“ 2012/2013 steht „Werbung & PR im On- und Offline-Bereich“.

FH-Prof. DI Dr. Grischa Schmiedl / Fachhochschule St. Pölten GmbH/ Medientechnik

Ausgesuchte ExpertInnen präsentieren an speziellen Themenabenden interessante Vorträge mit einer ausgewogenen Mischung aus Theorie und Praxis.

10.10.2012 „Social Media Marketing & Online PR“ Mag. Sabrina Hanneman / Zensation News Media Agency

Alle Seminarabende finden im forum mozartplatz, (Mozartgasse 4, Eingang Ecke Neumanngasse, 1040 Wien) statt.

Alle Seminare in Wien 2012

07.11.2012 „Neue Website? Frische Texte!“ Mag. Johanna Kriks, MA / textlust pr-beratung

Weiterführende Informationen zu den einzelnen Seminarabenden sowie Anmeldemöglichkeiten finden sie online auf www.unternehmerwissen.at.

12.09.2012 „Internet und Recht” Mag. Alexander Koukal / LL.M. Koukal Rechtsanwalt 19.09.2012 „Business goes Mobile“

21.11.2012 „Werbung als öffentliches Ärgernis“ Thomas Hudribusch, MSc, MBA / PRODIR Austria GmbH

12.12.2012 „Strategy-Lounge“ Dkfm. Mario Typplt / Markenpuls Management


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Der Spezialist für Gebäudehüllen


kinderfreundlichster betrieb

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Wiens Betriebe haben ein Herz für Kinder Seit April putzen die Wirtschaftsbund-Funktionäre die Klinken der Wiener Betriebe um den kinderfreundlichsten Betrieb Wiens zu finden. Gemeinsam mit der Bezirkszeitung konnten bereits einige der 1600 besuchten Betriebe näher vorgestellt werden. Die Aktion „Wien sucht den kinderfreundlichsten Betrieb“ ist ein voller Erfolg.

Die Präsidentin der Wirtschaftskammer und Obfrau des Wirtschaftsbundes, Brigitte Jank, Initiatorin der Aktion, zeigt sich über den enormen Zuspruch der Aktion begeistert: „Viele Unternehmerinnen und Unternehmer haben erkannt, dass Kinderfreundlichkeit ihren Geschäftserfolg positiv beeinflusst!“. Berndt Querfeld, Chef des Café Landtmann und selbst Vater von 4 Kindern, unterstreicht die Bedeutung: „Die Kinder von heute sind die Kunden von morgen!“ Deshalb bedankt sich der Wirtschaftsbund bei den vielen engagierten Unternehmern mit einem süßen Präsent: „Mit dem Landtmann-Gugelhupf möchten wir Danke sagen und für die letzten Wochen der Aktion „Wien sucht den kinderfreundlichsten Betrieb“ motivieren!“ zeigen sich Jank und Querfeld anspornend. Die Wirtschaftsbund-Funktionäre werden deshalb über den Sommer die vielen Betriebe mit dem süßen Dankeschön besuchen. Die Aktion wird gemeinsam mit der Bezirkszeitung noch bis Ende August weitergeführt. Anfang September werden in einer „Wien sucht den kinderfreundlichsten Betrieb-Gala“ die Bezirks- und die Landessieger gekürt. Brigitte Jank, Obfrau des Wiener Wirtschaftsbundes, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien und Café Landtmann-Chef Berndt Querfeld


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wb leadership akademie Wir tschaftsrepor t

Sozialmissbrauch ist kein Kavaliersdelikt In dem WB Leadership Akademie-Seminar „Der österreichische Sozialstaat als Zeitbombe“ wurden klare Missstände und bedrohliche Fehlentwicklungen aufgezeigt – sei es im Krankenstandsbereich oder etwa bei der Umverteilung der Unfallversicherungsgelder. Beim Gesundheitssystem leisten wir uns das zweitteuerste in der EU – gepaart mit einer Kompetenzzersplitterung über Bund, Länder und Sozialversicherungen. Den Großteil dieses Systems finanziert die Wirtschaft, für die insbesondere die starke Zunahme von Kurzkrankenständen zum finanziellen Problem wird. Wir haben in Österreich 38 Mio. Krankenstandstage, was rund 7,7 Mrd. Euro (oder 3,1% des BIP) an direkten und indirekten Kosten für die Betriebe bedeutet. Besonders ärgerlich ist der Umstand, dass es in Wien geschätzte 72.000 (!!) Fälle an Krankenstandsmissbrauch gibt. Für Alexander Herzog, Obmann-Stellvertreter der Wiener Gebietskrankenkasse, längst kein Kavaliersdelikt mehr.

Starke Zunahme von Kurzkrankenständen Kurzkrankenstände je 1.000 Versicherte

450 400 ArbeiterInnen

350 300 250

Angestellte 200 150 100 1990

1992

1994

1996

1998

2000

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2004

Quelle: Fehlzeitenreport 2011

Mit

2006

2008

2010

Bei der Unfallversicherung zeigt sich eine ähnliche Schieflage: Die Unternehmerinnen und Unternehmer Österreichs finanzieren (Arbeitnehmer zahlen keine Unfallversicherung, Anm.) über ihre Beiträge an die Allgemeinen Versicherungsanstalt (AUVA) mit rund 350 Mio. Euro zum Großteil Freizeitunfälle und keine Betriebsunfälle. Die AUVA entlastet dabei die Kassen und Länder bei den Unfallkrankenhäusern, die Betriebe bei Beitragszahlungen und behandelt zu 88 Prozent Freizeitunfälle.

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Meine privaten Interessen: Theater

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anderes Ich möchte aktiv werden:

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Ich erkläre meinen Beitritt als (Zutreffendes bitte ankreuzen) Ordentliches Mitglied (gleichzeitig ÖVP-Mitglied), min. € 55,- p.a. Management Club & forum mozartplatz & Wirtschaftsbund, € 120,- p.a.

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Datum

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Senden Sie Ihren Antrag auf Mitgliedschaft an den Wirtschaftsbund Wien, A-1030 Wien, Lothringerstraße 16/5 oder schicken Sie ein Fax an 01 512 76 31-34 Die Aufnahme als Mitglied erfolgt gemäß § 6 der Satzungen des ÖWB. Gemäß § 3 Datenschutzgesetz bin ich damit einverstanden, dass die hier angegebenen Daten vom Wirtschaftsbund automationsunterstützt verarbeitet werden.

office@wirtschaftsbund-wien.at | www.wirtschaftsbund-wien.at

IMPRESSUM Wiener Wirtschafts-Report | Medieninhaber: Österreichischer Wirtschaftsbund Wien, Lothringerstraße 16/5, 1030 Wien, Tel. 512 76 31, Fax 512 76 31-34 | Verantwortlicher & Redaktion: Mag. Markus Langthaler | Layout & Grafik: Atelier Olschinsky | Lektorat: Michael Thomas | Fotos: ÖVP Wien, Michael Weinwurm, WB-Archiv | Produktion: Druckerei Berger, Horn | Druckauflage: 90.000 | DVR: 0484288 | Österrei­chi­sche Post AG, Info.Mail, Entgelt bezahlt | Erscheinungsort: Wien | Verlagspostamt: 1010 Wien | Sponsoring: Post 02Z032622S Wiener Wirtschafts-Report Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz: Medieninhaber: Österreichischer Wirtschaftsbund Wien, Lothringerstraße 14–16/II/Top 5, 1030 Wien, Tel. 512 76 31, Fax 512 76 31-34, zu 100 Prozent. Vorstand: KommR Brigitte Jank, RA Dr. Martin Prunbauer, KommR Ing. Mag. Georg Toifl, SPO GO KommR BezR Erwin Pellet, SPO Dipl. Ing. Walter Ruck, BGO GO KommR Karl Heinz Pisec, KO LAbg. GR KommR Dkfm. Dr. Fritz Aichinger, MBA, Dr. Alexander Biach. Grundlegende Richtung: Satzungen des Österreichischen Wirtschaftsbundes, A) § 2.

Wirtschaftsreport_2_2012  

Der Wirtschaftsreport erscheint mindestens mit 4 Ausgaben im Jahr. 85.000 Wiener Unternehmer, Angehörige der Freien Berufe und Führungskräft...

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