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In der letzten Zeit kam es am Alsergrund zu einem eklatanten Anstieg von Einbrüchen und Überfällen auf Geschäftsleute. Besonders die brutalen Überfälle auf Juwelier- und Uhrengeschäfte sind hier besonders hervorzuheben.

schließen. Eine Strecke vom neuen Hauptbahnhof bis nach Dornbach soll sie befahren. Für den Alsergrund könnte sie die ideale Ergänzung der derzeitigen Verkehrsmittel und gleichzeitig eine Verbindung in andere Bezirke sein. Die Rede ist von der fehlenden U-Bahn Linie 5. Am Alser Spitz und an der oberen Alser Strasse wären zwei mögliche Standorte für Stationen, die den Bürgerinnen und Bürgern in Zukunft zur Verfügung stehen sollen.

Wir fordern:

+ Sicherheitsdienst bzw. verstärkte Polizeikontrollen bei den dort ansässigen Juwelieren und Antiquitä tenhändlern

05 U-Bahn Linie U5 Unternehmerinnen und Unternehmer am Alsergrund ärgern sich seit Jahren über die rückläufigen Frequenzzahlen in ihren Geschäftsstraßen. Der Wirtschaftsbund möchte nun mit einer besonderen Idee aufhorchen lassen und damit eine Lücke im öffentlichen Verkehrsnetz

WIRTSCHAFTSAGENDA WIEN PLUS

Foto: Wirtschaftsbund Alsergrund

Foto: © Wirtschaftsbund Alsergrund

Foto: © VisualArch für ÖVP-Josefstadt Quelle: www.teamjosefstadt.at/downloads

04 Sicherheit

Wir fordern:

+ Realisierung der U5, als Frequenzbringer für die Unternehmerinnen und Unternehmer am Alsergrund

09Alsergrund+

Vorsprung für die Wiener Wirtschaft

WIEN

www.wirtschaftsbund-wien.at T: 01 / 512 76 31 F: 01 / 512 76 31 - 34

WIRTSCHAFTSAGENDA WIEN PLUS


Arbeitnehmer:37.080 Kinderbetreuungsplätze:1.894 PKW:15.567 Unternehmeranteil Aktive Unternehmen

3.595

Neuanmeldungen664 Abmeldungen650 Saldo14 Fläche in ha Gesamtfläche298,9 davon Betriebs- und Industriegebiet0,7

BezR KommR Gerold Hornek Obmann des Wirtschaftsbundes Alsergrund

Ihr KommR Gerold Hornek

+ „Landmark“ – ein weiteres Wahrzeichen für Wien – Die Chance ein tristes innerstädtisches Areal mit einem neuen Spotlight für Wiens Touristen zu beleben wäre nun gegeben. + Während der Umbauarbeiten sollten hiesige Unternehmer finanziell unterstützt werden, um künstliches Hochtreiben der Mietpreise bei frei werdenden Geschäftslokalen durch Spekulation zu verhindern.

+ Im Fall einer Absiedlung des Franz-Josefs-Bahn hofes in Richtung Spittelau muss rechtzeitig ein städteplanerisches Konzept erstellt werden. Dabei ist auf die Ausgewogenheit der Anteile von Wohnbau, betrieblich genutzten Flächen und Grün- und Freizeitflächen genau zu achten. Auch die Errichtung eines kombinierten Frei- und Hallenbades könnte man andenken. Neben der Ansiedlung von Betrieben, die die dringend notwendige Nahversorgung des an grenzendes Lichtentals gewährleisten sollen ist auch der Bau eines Veranstaltungszentrums mit einem entsprechenden Mehrzwecksaal anzu denken. Außerdem sollte dieses Gebiet auch Platz für das Bezirksmuseum Alsergrund bieten.

02 Wirtschaftsuniversität Nach der Entscheidung die Wirtschaftsuniversität in den Prater zu verlegen, hat dieses Areal in seiner heutigen Form seinen letzten Existenzgrund verloren. Als universitärer Standort ausgedient, verlangt es nun an einem

03 Einkaufsstraßen – Liechten steinstraße (zwischen Alser bachstraße und Liechtenwer derplatz), Alserbachstraße, Althanstraße Foto: © Anton Kurt, Liechtensteinstraße Quelle: commons.wikimedia.org

Einwohner:39.691

Der Franz-Josefs Bahnhof wurde in seiner heutigen Form bereits 1978 gebaut und diente in seinen goldenen Zeiten als Drehscheibe für Fernreisende und Pendler. Seitdem Schnellzüge nicht mehr durch diesen Bahnhof geführt werden, verlor der Standort nach und nach an Bedeutung. Die U- und S-Bahn Station Spittelau hat den in einem desolaten Zustand befindlichen Bahnhof seit längerer Zeit abgelöst. Und die höchsten Frequenzzahlen erreicht der Franz-Josefs Bahnhof lediglich am Wochenende. Jedoch nicht durch reisefreudige Passagiere, sondern allein durch die Sonntagsöffnung einer renommierten Supermarktfiliale. Der Wirtschaftsbund Alsergrund fordert ein umfassendes Gesamtkonzept, welches zumindest folgende Punkte umfassen sollte:

+ Neben den von der Stadt Wien geplanten Wohn bauprojekten, muss der Fokus klarerweise auf große Geschäftslokale gelegt werden, um geeig nete frequenzbringende Großbetriebe anzuziehen.

Foto: © Werckmeister, WU WIen Quelle: de.wikipedia.org

9. Bezirk

Im nördlichen Zentrum von Wien gelegen, bietet der Alsergrund mit seinen 2,99 km² den 39.688 Einwohnerinnen und Einwohnern genügend Platz für das Leben, Lernen und Einkaufen. Im dicht verbauten Bezirksgebiet (nur 6,5 % Grünflächen) befinden sich, bedingt durch das im Bezirk liegende AKH und die Wirtschaftsuniversität, viele medizinischen und universitäre Einrichtungen. Der Alsergrund ist aber auch mit kleineren und mittleren Unternehmen wirtschaftlich gut versorgt. 4.572 Unternehmerinnen und Unternehmer mit insgesamt 6.146 Gewerbeberechtigungen sorgen im 9. Bezirk für einen lokalen Branchenmix. Diesen zu erhalten und qualitativ zu verbessern ist unser Ziel für die nächsten Jahre.

01 Franz-Josefs Bahnhof Foto: Thomas Steiner, ranz Josefs Bahnhof Quelle: commons.wikimedia.org

Ideen für die Wiener Wirtschaft!

weitsichtigen Konzept, um ein Aussterben der umliegenden Geschäfte zu verhindern. Von der Nachnutzung muss die gesamte Region profitieren.

Wir fordern:

+ Umliegende Unternehmen, insbesondere die Gastronomie, sollen über die nächsten Planungs schritte informiert werden, um gegebenenfalls auf geplante Veränderungen fristgerecht reagieren zu können. + Koordinierte Vorgehensweise bei der Planung der Nachnutzung mit dem Franz-Josefs Bahnhof

Leer stehende Geschäftslokale, Ramschläden und Wettbüros. In den Keller rasselnde Frequenzund Umsatzzahlen. Die Rede ist von der Alserbachstraße der äußeren Liechtensteinstraße und der Althanstraße Die hart gesottenen, verbleibenden Unternehmerinnen und Unternehmer wünschen sich seit langem Unterstützung, um nicht wie viele ihrer ehemaligen Nachbarn das Handtuch werfen zu müssen. Der Wirtschaftsbund Alsergrund setzt sich vehement für eine Revitalisierung dieser Einkaufsstraßen ein:

+ Öffentliche Erschließung der Lichtensteinstraße zwischen Alserbachstraße und Liechtenwerderplatz + Keine bewusste Behinderung des Lieferverkehrs, durch Aufstellen von „Pollern“

+ Keine weiteren Fahrradständer in der Parkspur

+ Evaluierung bestehender Fahrrad-Abstellanlagen

Vorsprung für die Wiener Wirtschaft | Alsergrund  

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