Issuu on Google+

+ Streichung der 5m-Parkverbotsgrenze in 30 km/h-Zonen + Verbesserte Koordination von und Information über Baustellen, speziell im Bereich von Geschäftslokalen, da es immer wieder vorkommt, dass nach einer abgeschlossenen Straßen sanierung, bzw. Einbauarbeiten, weitere Baumaß nahmen vorgenommen werden und die fertig gestellten Straßen nach kurzer Zeit wieder aufgemacht werden.

Foto: Haashaus - Stephansdom - Vladimir Khirman, iStockphoto.com

+ Fahrradständer sollen in Zukunft nicht mehr an Stellen angebracht werden, wo sie Parkplätze vernichten und den Autoverkehr behindern

WIRTSCHAFTSAGENDA WIEN PLUS Foto: © xyno, www.istockphoto.com

+ Frequenzerhöhung durch Änderung der Ampel schaltung bei der Kreuzung Ringstraße-Opern gasse. Durch die gleichzeitige Grünphase für Fußgänger über den Ring und die aus der Operngasse in den Ring abbiegenden Fahrzeuge staut es sich, da Autos warten müssen, bis Fuß gänger den Ring überquert haben. Eine separate Ampelschaltung für Fußgänger und Autos würde hier eine wesentliche Entlastung bringen

„Mir als Wirtschaftsbund-Obfrau und BezirksvorsteherinStellvertreterin ist die Zukunft der Inneren Stadt ein großes Anliegen“ BV-Stv. Dr. Jessi Lintl

01 Innere Stadt+

Vorsprung für die Wiener Wirtschaft

WIEN

www.wirtschaftsbund-wien.at T: 01 / 512 76 31 F: 01 / 512 76 31 - 34

WIRTSCHAFTSAGENDA WIEN PLUS


Einwohner:16.944 Arbeitnehmer:190.180 Kinderbetreuungsplätze:1.046 PKW:16.880 Unternehmeranteil Aktive Unternehmen

6.810

Neuanmeldungen1.060 Abmeldungen882 Saldo178 Fläche in ha Gesamtfläche288,8 davon Betriebs- und Industriegebiet0

BV-Stv. Dr. Jessi Lintl Obfrau des Wirtschaftsbundes Innere Stadt

Die Innere Stadt ist ein lebendiger und lebenswerter Bezirk mit zahlreichen Geschäften, vielen touristischen Attraktionen und einer hohen Kaufkraft. Den größten Anteil am Wirtschaftsleben in der City haben die Bereiche Handel und Gastronomie, sowie Beratung, Information und Kommunikation. Hier liegen auch die Schwerpunkte und die Herausforderungen für uns als Wirtschaftsbund. Wir setzen uns dafür ein, dass der Bezirk lebenswert bleibt und sich weiterhin viele Unternehmer/innen in der City ansiedeln. Dazu gilt es innovative Verkehrslösungen zu erarbeiten, Baustellen effizient zu koordinieren und die Traditionsbetriebe zu stärken. Ihre BV-Stv. Dr. Jessi Lintl

Foto: © politikaner, Neuer Markt Quelle: commons.wikimedia.org

1. Bezirk

01 Neuer Neuer Markt

Die City ist ein Magnet. Die vielen touristischen Attraktionen, die exklusiven Geschäfte, die wundervollen Flaniermeilen, das breite gastronomische Angebot, die hohe Lebensqualität und der attraktive Wirtschaftsstandort ziehen viele Menschen an. Der Wirtschaftsbund Innere Stadt arbeitet dabei aktiv an einer positiven Entwicklung des 1. Bezirkes mit. Eines der bedeutendsten Zukunftsprojekte ist die Umgestaltung des Neuen Marktes. Heute ein unattraktiver Platz, soll er künftig in neuem Glanz erstrahlen und seine ursprüngliche Bedeutung wiedererlangen. Wir fordern:

+ Umgestaltung des Neuen Marktes zu einem modernen Platz mit passender Infrastruktur und einem attraktiven Schanigartenkonzept

02 Demonstrationen-Entlastung am Ring Foto: © KF, Ringstraße Quelle: commons.wikimedia.org

Ideen für die Wiener Wirtschaft!

03 Begegnungszonen als Bele bungszonen der Inneren Stadt Ein interessantes und zukunftsweisendes Projekt wäre die Schaffung von Begegnungszonen im 1. Bezirk. Anstelle von verkehrstechnischen Maßnahmen und rechtlichen Regelungen soll die Straße von allen Verkehrsteilnehmer/innen gleichberechtigt benützt werden können. Ein Beispiel wäre der Bereich Wollzeile/ Luegerplatz/Stubenbastei/Zedlitzgasse, wo es bereits eine Zone gibt, die ähnlich wie die Begegnungszone funktioniert. Dieses Projekt ließe sich auf zahlreiche andere Straßenzüge in der Innenstadt ausweiten.

Ein weiterer wichtiger Punkt betrifft die zahlreichen Veranstaltungen und Demonstrationen (Alleine 72 im Jahr 2011 auf der Ringstraße) die laufend in der City abgehalten werden. Diese erzeugen bei Wirtschaftstreibenden und Bewohnern gleichermaßen großen Unmut. Die massiven Verkehrsbehinderungen und das damit verbundene hohe Problembewusstsein der Polizei zeigen, dass hier eine starke Einschränkung des Veranstaltungsgesetzes nötig wäre. Wir fordern:

+ Festsetzen einer Veranstaltungsobergrenze am Ring, wobei grundsätzlich Veranstaltungen und Demonstrationen so organisiert sein sollen, dass sie nicht immer auf den gleichen Routen stattfinden und nicht immer die Geschäftsleute und den Verkehr massiv beeinträchtigen und in Mitleiden schaft ziehen.

Wir fordern:

+ Schaffung von Begegnungszonen für den 1. Bezirk, um das Miteinander im Straßenverkehr zu fördern und den öffentlichen Raum qualitativ aufzuwerten und zu beleben + Begegnungszonen und Straßenraumgestaltung bewusst als Mittel zur Stärkung der Traditions betriebe einsetzen, um die lebendige Vielfalt, das persönliche Service und die aktive Kundenbetreu ung in alt-eigesessenen Wiener Traditions betrieben weiterhin zu gewährleisten

04 Verkehrskonzept Innere Stadt Wo viele Menschen zusammenkommen und der Raum beschränkt ist, gibt es große Herausforderungen, v.a. um den Verkehr so zu organisieren, um die Behinderungen für alle Beteiligten so gering wie möglich zu halten. Die unterschiedlichen Interessen erfordern ein hohes Maß an Rücksicht und innovativen Konzepten zur Verbesserung des Miteinander in der Inneren Stadt. Der Wirtschaftsbund setzt sich dafür mit voller Kraft ein. In der Zusammenarbeit mit vielen Wirtschaftstreibenden fordern wir eine Erhöhung des Verkehrsflusses, beispielsweise durch Optimierung der Ampelschaltungen speziell wo sich Fußgänger und Autofahrer gegenseitig behindern. Auch die akute Parkplatznot darf nicht durch Aufstellen von Radständern auf Parkplätzen verschärft werden. Eine Verbesserung der Parkplatzsituation würde auch die Aufhebung der 5m-Grenze in 30 km/h-Zonen bringen. Es steht fest, dass es in Durchzugsstraßen Freiräume im Kreuzungsbereich geben muss, um die Übersicht nicht zu behindern. In geschwindigkeitsreduzierten Bereichen ist diese Regelung allerdings nicht notwendig. Schlussendlich sollten öffentliche Baumaßnahmen nicht nur aus Kostengründen, sondern auch um Behinderungen so gering wie möglich zu halten effizient koordiniert werden. Wir fordern:


Vorsprung für die Wiener Wirtschaft | Innere Stadt