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Top Altersvorsorge der Württembergischen.

Generalagentur Holzwarth & Lehner Telefon 07173 6227

Wirtschaftszeitung für die Region Ostwürttemberg

März 2012 | Nummer 3

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Cord Müller

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Der Aalener Stadtwerke-Direktor engagiert sich im Stadtwerkeverbund Trianel. Dessen Gesellschafter tagten in Aalen. Im Gespräch stellten die Verantwortlichen einige Projekte rund ums Thema Energie vor. Seite 5

INHALT l

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Bopfinger Bank

SHW WM GmbH

Der Wasseralfinger Werkzeugmaschinenhersteller ist gut ins Jahr gestartet und hat auf der METAV in Düsseldorf Deutschlandpremiere des neuen Maschinentyps Unispeed 6T gefeiert. Seite 32

SPEZIALS l

Zeitarbeit Infos rund um das Thema finden Sie auf den Seiten 10/11

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Bauen & Wohnen Infos rund um das Thema finden Sie auf den Seiten 17-19 RUBRIKEN

Handwerk

Seite 31

Starke Frau der Region Bärbel Krause

Personalia

Seite 2

Seiten 30

Registereintragungen

Seite 28/29

Arbeitgeberseite

Seite 8

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Hubertus Wolf Der Management-Coach spricht im Interview über Nachhaltigkeit und strategische Unternehmensführung. Für eine Selbstklausur hat er mit SDZeCOM einen Internetzugang und einen USB-Stick entwickelt. Seite 9

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Heinz Neth Der frühere Heidenheimer Lehrer lebt seit über 30 Jahren in Griechenland und ist dort als Olivenbauer tätig. Touristen warnt er, mit deutschem Kennzeichen durch Athen zu fahren: „Da könnten Steine fliegen!“ Seite 13

Winfried Hofele

Der Lenkungsbauer investiert 24 Mio. Euro in den Ausbau der Produktion und in ein Technikgebäude in Gmünd. Seite 4

Das genossenschaftliche Bankinstitut möchte mit der Raiffeisen-Volksbank Ries fusionieren. Wird dies bewältigt? Seite 14 l

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Der Energieversorger ist gemeinsam mit dem Batteriehersteller Varta Microbattery eine Kooperation eingegangen und einen Spitzenspeicher entwickelt, der künftig die Stromnetze entlasten soll. Seite 14 l

Der Chefanalyst der Deutschen Bank im Privatkundenbereich erklärt im Interview, wie es mit dem Euroland weitergeht. Unternehmer, die von der Aalener Filiale betreut werden, waren in der Konzernzentrale zu Besuch. Seite 7

ZF Lenksysteme GmbH

EnBW ODR / Varta

Dr. Ulrich Stephan

Einzelpreis € 4,–

ie Region Ostwürttemberg ist der „Raum für Talente und Patente“. PatenteManager, die auf der Ostalb geboren wurden oder beruflich tätig waren, machen immer wieder in überregionalen Wirtschaftsmedien von sich reden. Hier eine kleine Auswahl. anz oben in den Schlagzeilen steht Dr.-Ing. Heinrich Hiesinger (Foto oben Mitte). Seit eineinhalb Jahren ist der 52-Jährige Vorstandsvorsitzender der Düsseldorfer Thyssen-Krupp AG. Nicht zuletzt weil er zuvor dem Vorstand der Siemens AG angehörte, wurde vermutet, dass sich der Stahlgigant und der Elektroriese zusammenschließen. Diesen Spekulationen erteilte Hiesinger jetzt eine Absage: „Einen Zusammenschluss wird es nicht geben.“ Siemens hatte ebenfalls entsprechende Spekulationen dementiert. Hiesinger betonte, dass ThyssenKrupp mit einem Umsatz von 40 Milliarden Euro groß genug sei, um die anstehenden Veränderungen allein zu stemmen. Er hat dem mit Verlusten und hohen Schulden, die inzwischen gesenkt wurden, belasteten Konzern einen tiefgreifenden Umbau verordnet. Unter anderem wird die traditionsreiche Edelstahlsparte verkauft. Heinrich Hiesinger kommt aus dem Ries – aus dem Kirchheimer Teilort Benzenzimmern. „Er hat von 1976 bis 1979 das Technische Gymnasium an der Berufsschule Aalen besucht und dort sein Abitur gemacht“, erzählt Schulleiter Vitus Riek, „mit guten bis sehr guten Noten.“ Heinrich Hiesinger hat in München Elektrotechnik studiert, war wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität und ging dann zu Siemens. Bei Thyssen-Krupp wurde er Nachfolger des langjährigen Chefs Ekkehard Schulz. Für diese Position war auch Dr. Olaf Berlien (50) „gehandelt“ worden. Der frühere Finanzvorstand von Carl Zeiss in Oberkochen ist seit April 2002 Vorstand bei Thyssen-Krupp und verantwortet die Divison Technologies; zudem ist er Vorsitzender des Vorstands der Thyssen-Krupp Elevator AG. icht alle Wirtschaftsexperten hätten Dr.-Ing. Jürgen M. Geißinger (Foto unten Mitte) so viel Durchhaltevermögen zugetraut: Doch der am 24. Juli 1959 in Schwäbisch Gmünd geborene und in Böbingen/Rems aufgewachsene verheiratete Vater von Zwil-

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lingen ist immer noch Vorstandschef der SchaefflerGruppe in Herzogenaurach. Doch der schwäbische Manager und Maria-Elisabeth Schaeffler, denen bis auf die Attacke auf Continental, die das Lebenswerk der SchaefflerMatriarchin beinahe zerstörte, alles gelang, halten nach wie vor zusammen. Privat trennt beide viel: Maria-Elisabeth Schaeffler verkehrt in der Münchner Schickeria, Geißinger, der mit seiner Familie in Stuttgart lebt, fährt gerne Motorrad und Ski, spielte früher Handball und liebt es mehr bodenständig. Einmal im Monat treffen sie sich zum Gedankenaustausch. Jürgen Geißinger kann von Wachstum und verbesserter Kapitalausstattung berichten. Eine Unternehmensanleihe wurde erfolgreich platziert. is Ende November 2009 war er Chef der Kreissparkasse Ostalb. Schon hier liebte Johannes Werner (64, Foto unten links) die ironische Untertreibung. Als Vorstandsvorsitzender der Mittelbrandenburgischen Sparkasse (MBS) in Potsdam referierte er kürzlich ausführlich über die Eigenkapitalquote der regionalen Sparkasse, die weit über der von großen Privatbanken liegt. 200 Millionen Euro Eigenkapital habe die MBS – „wir sind eine ganz ordentliche Sparkasse“, lächelte Werner. Tatsächlich ist die MBS hinter Dresden und vor Leipzig die zweitgrößte Sparkasse in Ostdeutschland und das Ergebnis vor Steuern von 156 Millionen Euro (1,61 Prozent der durchschnittlichen Bilanzsumme) ist bundesweit ein absoluter Spitzenwert. Die wichtigsten

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Kennzahlen: Bilanzsumme 9,36 Milliarden Euro; Einlagen 8,0 Milliarden Euro; Kreditvolumen 3,8 Milliarden Euro. Um 33 Prozent stark gestiegen sind die ausgereichten Immobilienkredite – Werners Sparkasse profitiert vom Speckgürtel Berlin, in dem sie 160 Geschäftsstellen betreibt. Kein Wunder, dass Johannes Werner sagt: „Mir geht es gut in Potsdam!“ on 2002 bis Ende 2007 war er Vorsitzender der Geschäftsführung der ZF Lenksysteme GmbH und steuerte den größten Arbeitgeber in Schwäbisch Gmünd aus tiefroten Zahlen in die Gewinnzone. Seit 1. Januar 2008 ist Egon Behle (56, Foto unten rechts) Vorstandsvorsitzender der MTU Aero Engines Holding AG in München. Bei der Vorlage der Bilanz 2011 geriet Behle ins Schwärmen: Der Umsatz stieg um 8 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro, der Jahresüberschuss um 7 Prozent auf 200 Millionen Euro. Der Chef des Triebwerksherstellers freut sich besonders über den „nicht vorhersehbaren anhaltenden Boom“ seiner neuen Turbine, die deutlich weniger Energie verbraucht. Am Airbus 320neo, der 2015 auf den Markt kommt, sich aber verkauft wie kein Passagierflugzeug zuvor, sollen die Triebwerke 15 Prozent weniger Treibstoffverbrauch und einen entsprechenden geringeren Schadstoffausstoß schaffen. Bis 2020 will Behle den Umsatz auf sechs Milliarden Euro puschen. it einer Jahresproduktion von mehr als sechs Millionen Schreibgeräten ist die C. Josef Lamy GmbH in Heidelberg-Wieblingen nicht nur in

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Deutschland Marktführer für hochwertige Schreibgeräte. Seit November 2006 ist Bernhard M. Rösner (54, Foto oben links) Alleingeschäftsführer des Familienunternehmens. Zuvor war er Geschäftsführer bei Steiff in Giengen. Kontakte zum Raum Heidenheim hält Rösner nach wie vor. Ende vergangenen Jahres informierte er sich bei einer Veranstaltung im Business-Center des FC Heidenheim über die Bebauung des Plouquet-Areals durch die Essinger Wohnbau in Heidenheim. Bei Lamy will Rösner die Internationalisierung kräftig forcieren, ohne die Produktion ins Ausland zu verlagern. Lamy ist weltweit bereits die Nr. 3 der Schreibgerätehersteller im hochwertigen Sortiment, im Inland gehen aber die Erlöse zurück. Im Visier hat Rösner Süd-

ostasien, USA, Lateinamerika, aber auch Indien und Russland. it einer Bilanzsumme von 4,7 Milliarden Euro zur größten genossenschaftlichen Bank in Baden-Württemberg hat sich die Volksbank Stuttgart nach der Fusion mit der Volksbank Rems-Murr in Waiblingen entwickelt. Stellvertretender Vorstandssprecher ist dort der frühere Gmünder VolksbankChef Rudolf Zeisl (57, Foto oben rechts), der stolz verkünden konnte: „Bei uns gibt es keine Kreditklemme, wir haben sogar noch Spielraum für weitere Kreditvergaben.“ Eine Eigenkapitalausstattung von 361 Millionen Euro sind dafür die Basis. Die Volksbank Stuttgart reicht übrigens bis in den Ostalbkreis hinein. Sie betreibt in Lorch-Waldhausen eine Geschäftsstelle.

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Im Blickpunkt

Weiter Boom oder abwärts? „Basel III“ oder Vertrauen? Strategische Führung braucht Qualität!

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ält das Wachstum an oder gibt es Rückschläge? Das erste Quartal ist gelaufen, zwar zeigt der Geschäftsklimaindex aufwärts, aber kein Experte wagt eine verbindliche Prognose. Staatsschulden, Euro, Energiewende und Rohstoffe – das sind nach wie vor die Risiken, deren Folgen nicht einzuschätzen sind. In Ostwürttemberg gibt es sehr unterschiedliche Entwicklungen, aus verschiedenen individuellen Gründen. Alles rund ums Auto und den Maschinenbau boomt, an anderen Ecken klemmt es. Zum Beispiel in Giengen. Die Stadt geht am Stock, vor allem wegen Ziegler. Die Misere liegt aber nicht an der Branche oder dem Markt, beim Feuerwehrhersteller haperte es wie in vielen schwächelnden Unternehmen an der Führung, die nicht mehr dem entsprach, was in der Regel Familienbetriebe zum Rückgrat der deutschen Wirtschaft machte. Auch die Schlecker-Insolvenz ist so ein Negativbeispiel, dem auch in unserer Region viele Frauenarbeitsplätze zum Opfer fallen. Man ist dann schnell bei den aktuellen Themen Verantwortung, Vertrauen, Strategie und nachhaltige Unternehmensführung, die wir im Interview auf Seite 9 analysieren. Genauso wie die Kassiererin bei Schlecker in Heubach nicht verstehen kann, dass sie wegen der Starrköpfigkeit eines Patriarchen auf Jobsuche gehen muss, geht es den Genossenschaftsbanken und Kreissparkassen. Sie müssen es schlucken, dass Geldinstitute, die ohne staatliche Stütze Pleite wären, nun mit fetten Zinsen

Ein Glücksfall fürs Naturtheater! D

arf’s ein Frack sein? Oder ein Dirndl? Haben Sie keinen passenden Anzug für einen festlichen Anlass? Solchen Problemen lässt sich leicht abhelfen. Da empfiehlt sich ein Besuch im Kostümverleih des Naturtheaters Heidenheim. Hier wartet Bärbel Krause auf Sie. Die studierte Theaterwissenschaftlerin und Kostümbildnerin hat rund 4500 Kleidungsstücke der unterschiedlichsten Art zu bieten. Akkurat sortiert hängen sie auf Kleiderbügeln, liegen in Schachteln und Kisten, sorgfältig registriert und stets frisch gereinigt und gebügelt. Für die Freilichtbühne auf dem Heidenheimer Schlossberg ist die 54-jährige Fachfrau ein „Glücksfall“, denn bevor die Steinheimerin am 2. Januar 2007 den Kostümverleih übernahm, herrschte hier mitunter das Chaos. Mit ihr kehrte Ordnung ein – „das war viel Arbeit“, sagt die engagierte Theaterfrau. Das Wissen darüber, wie man eine solche Ordnung schafft, brachte Bärbel Krause aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung bei namhaften Bühnen mit. Nach dem Abitur an der Waldorfschule und dem Studium der Theaterwissenschaften in München und Berlin, ging sie für einige Jahre nach Amerika, um dort noch ein Studium „Master of Arts“ zu absolvieren. 1990 kehrte sie nach Deutschland zurück, arbeitete zunächst am Ulmer Theater und wurde dann Leiterin der

Bärbel Krause ist Chefin des Kostümverleihs am Naturtheater in Heidenheim.

Abteilung Kostüm und Maske am Hessischen Staatstheater in Kassel. 1996 folgte der Wechsel ans Bayerische Staatstheater am Gärtnerplatz in München. „Ein harter und anstrengender Job“, erinnert sich Bärbel Krause. Immerhin war sie Chefin von 65 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Man stehe immer zwischen den Ansprüchen des Intendanten, der Künstler und dem Kostenrahmen: „Das ist auf Dauer wahnsinnig aufreibend.“ Also stand Bärbel Krause vor der Frage, ob sie auf der Karriereleiter weiter nach oben möchte oder lieber zurück in die Heimat, in die sie ohnehin an jedem Wochenende pendelte – „wegen der Familie und

Impressum

Herausgeber: Konrad A. Theiss Verlag und Druck: SDZ Druck und Medien GmbH + Co. KG 73430 Aalen, Bahnhofstraße 65 73406 Aalen, Postfach 1680 Telefon 0 73 61 5 94-2 25 Telefax 0 73 61 5 94-2 31 wirtschaft-regional@sdz-medien.de Redaktion: Winfried Hofele (verantwortlich) Telefon 0 73 61 5 94-1 63 w.hofele@sdz-medien.de Sascha Kurz Telefon 0 73 61 5 94-1 64 s.kurz@sdz-medien.de

der vier Pferde, die in Steinheim stehen“. Da wollte es ein glücklicher Zufall, dass just als solche Überlegungen in ihr reiften, eine Abordnung vom Naturtheater ins Theater am Gärtnerplatz reiste, um sich dort Kostüme für das Sommerstück auf der Freilichtbühne auszuleihen. Überdies war die Stelle im Kostümverleih gerade nicht besetzt. „Also machte ich mich auf den Gang nach Canossa und bat meinen Intendanten, mich früher aus dem Vertrag zu entlassen.“ Der willigte schließlich ein und dem Umzug nach Heidenheim stand nichts mehr im Wege. Der Schritt an die kostümtechnische „Heimatfront“ war freilich nicht so leicht, wie sie

l Anzeigenmarketing: Jürgen Stirner (verantwortlich) Telefon 0 73 61 5 94-2 25 j.stirner@sdz-medien.de Jörg Gschwinder Telefon 0 73 61 5 94-2 26 j.gschwinder@sdz-medien.de Abonnenten-Service: Gisela Bühler Telefon 0 73 61 5 94-2 64 g.buehler@sdz-medien.de Geschäftsführer/Verlagsleiter: Werner Gnieser Telefon 0 73 61 5 94-2 10 w.gnieser@sdz-medien.de

Online-Abobestellung/ Online-Archiv/Media-Daten: http://www.wirtschaft-regional.de Bezugspreis einschl. 7% Mehrwertsteuer und Postbezug € 47,- jährlich, Einzelverkaufspreis € 4,-. Die Bezugsdauer von Wirtschaft Regional beträgt mindestens 12 Monate. Sie verlängert sich automatisch um weitere 12 Monate, sofern das Jahresabonnement nicht 3 Monate vor Ablauf schriftlich beim Verlag gekündigt wird. Gültig ist die Anzeigenpreisliste Nr. 21 vom 1. Januar 2012. Jeder von uns veröffentlichte Text und jede von uns gestaltete Anzeige dürfen nicht zur gewerblichen Verwendung durch Dritte übernommen werden.

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Kunden weglocken. Das tut besonders den Volks- und Raiffeisenbanken weh, die in der Krise 2009 tapfer den Schirm für ihre Klientel offen hielten, obwohl sie selbst nicht viel auf den Rippen hatten – und jetzt wird „Basel III“ ihren ohnehin kleinen Spielraum für Kredite weiter einengen. Die Folge werden Fusionen sein. Die Bopfinger Bank – Sechta Ries will sich freiwillig mit den Genossen aus dem Ries zusammentun, ehe der Verband mit Zwangsheirat droht. Die Überlegung ist grundsätzlich richtig, warum der Partner aber Nördlingen und nicht Aalen heißen soll, kann keine sachlichen Gründe haben. Das Damoklesschwert einer „Neujustierung“ schwebt auch über der Gmünder Volksbank, die von Insolvenzen gebeutelt an ihre Rücklagen zur Risikosicherung ran muss. Die Verbandsprüfer rechnen, ob auch in Gmünd ein starker Partner die Ultimo Ratio ist. Und auch der, so hört man, käme nicht zwingend von der Ostalb. Spannende Zeiten – vielleicht hilft Glauben und Vertrauen. Wie bei der Unternehmensanleihe der Scholz AG. 8,5 Prozent Zins und eine BB-Bewertung einer österreichischen Bank – das heißt hochspekulativ. Doch binnen einer Stunde war die Anleihe über 150 Millionen Euro voll gezeichnet. Die Erklärung: Geld ist am freien Markt da, die Anleger vertrauen vor allem Berndt-Ulrich und Oliver Scholz: „Die werden das schon schaffen.“ Statt „Basel III“ stehen Gesichter. So funktioniert Markt- und Finanzwirtschaft. Winfried Hofele

Starke Frau der Region: Bärbel Krause

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Für Ihren Erfolg ziehen wir alle Register

sich das vorgestellt hatte. „Hier lag manches im Argen, es gab sehr viel zu tun“, erkannte Bärbel Krause. Das begann mit der Neuorganisation des gesamten Kostümfundus, der heute vorbildlich geordnet ist. Nicht zuletzt galt es, den Amateurschauspielern eine „gewisse Disziplin und Ernsthaftigkeit im Umgang mit den Kostümen beizubringen“. Nicht immer stieß die Chefin des Kostümverleihs dabei auf offene Ohren und auf Verständnis. Trotz alledem hat sie ihren Optimismus nicht verloren. Vieles sei schon wesentlich besser geworden und manches könne man bei einer Amateurbühne einfach nicht ändern: „Ich habe es jedenfalls nicht bereut, in Heidenheim zu arbeiten.“ Der Kostümverleih des Naturtheaters hat seinen Ruf als solides Unternehmen mit einer erstaunlich großen Auswahl wesentlich verbessert. Die Kunden kommen zum Teil von weither nach Heidenheim. Dazu gehören vor allem Amateurschauspieler verschiedener Theatergruppen aus dem süddeutschen Raum, aber auch viele Privatleute, die sich eine passende „Verkleidung“ für die unterschiedlichsten Anlässe aussuchen. Bärbel Krause kann sie bestens beraten und hat nach wie vor das Ziel vor Augen, die Qualität weiter zu verbessern. Ihre langjährigen Erfahrungen möchte die Fachfrau jetzt in einem Buch über die Kostümbildnerei zusammenfassen. Norbert Pfisterer

Firmen von A – Z Agentur Becker, HDH 26 Akzent Personalleasing, HDH 11 Alfing Kessler Sondermaschinen, Wasseralfingen 3 Bayrhammer + Kollegen, Aalen 15 BBQ, Aalen 27 Bopfinger Bank 14 Briel Konzepte, Rattstadt 19 Carl Zeiss Meditec, Oko 12 Cloppenburg Gruppe, Düsseldorf 6 Deutsche Bank Aalen 7 Domo Therm, Dewangen 18 Gaugler + Lutz, Ebnat 29 Grinbold Jodag, Dischingen 18 Grüner GmbH, Gerstetten 25 Handwerkskammer Ulm 31 Hofmann Personal, Wasseralfingen 10 Hotel Montana, Ellwangen 24 IFZM, Spraitbach 9 IKK Ostwürttemberg 31 Immobilien Center Aalen 12 Integra GmbH, Mögglingen 13 Kaiser Fachpersonal, Aalen 10 Kieninger GmbH, Aalen 23 Kreissparkasse Heidenheim 6 KSK Ostalb 24, 29 Lamy, Heidelberg 1 Licht kreativ GmbH, Nattheim 17 Mangold Personalpartner, Aalen 11 Metzgerei Vetter, Wasseralf. 31 Mittelbrandenburgische Sparkasse Potsdam 1 MTU Aero Engines, München 1 Mürdter GmbH, Mutlangen 6 ODR, Ellwangen 14 Ott GmbH, Aalen 13 OVA + Reisen, Aalen 14 Porsche Zentrum, Schwäbisch Gmünd 27 Schaeffler, Herzogenaurach 1 SHW SHS, Hüttlingen 12 SHW WM, Wasseralfingen 32 Stadtwerke Aalen 5 Steuerberater Schmid, Lorch 13 Südwestmetall, Ostwürttemberg 8, 27

Tempo Zeitarbeit, HDH 10 Thyssen-Krupp, Düsseldorf 1 Voith AG, Heidenheim 25 Volksbank Stuttgart 1 VR-Bank Ellwangen 22 Wagner Gärten, Neresheim 19 WiRO-Informationen 26 Wirtschaftsjunioren Ostwürtt. 26 Württembergische Versicherung, Böbingen 32 ZF Lenksysteme, GD 4 Woha, Schwäbisch Gmünd 7

Tipps Kulturtipp Gesundheitstipp Versicherungstipp Finanztipp

Seite 16 Seite 8 Seite 32 Seite 24

Spezial Zeitarbeit in Ostwürttemberg Seiten 10, 11 Bauen, Wohnen & Gewerbliche Immobilien Seiten 17-19 Erweiterungsbau Schlatterer, Herbrechtingen Seiten 20, 21 Neubau Christian Maier, Heidenheim-Schnaitheim Seiten 22, 23

Serie Spezialisten im Internet Seite 16 Arbeitgeberseite Seite 8 Tagen in Ostwürttemberg Seite 24

Gastkommentar: Josef Bühler, AOK Ostalb Seite 3

Aktuelles Interview Dr. Ulrich Stephan, Deutsche Bank Seite7 Hubertus Wolf, Managementcoach Seite 9

Report Geiger Papiergroßhandlung Standortreport Westhausen


Firmen & Märkte

Wirtschaft Regional | März 2012

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Neues „Pleuelmodul“ von AKS auf Markt Frühlingserwachen Kooperationsvertrag der Pleuelbearbeitungsspezialisten mit ELHA bündelt die Kompetenzen beider Firmen SDZeCOM: Zweite Auflage Veranstaltung 20. März Aalen-Wasseralfingen. Die Unternehmen Alfing Kessler Sondermaschinen (AKS) und ELHA haben einen Kooperationsvertrag geschlossen, um neue mehrspindlige Bearbeitungsmaschinen zur Pleuelbearbeitung auf den Markt zu bringen. Basis der neuen Maschinen ist das seit über einem Jahrzehnt erfolgreiche „Fertigungsmodul“ von ELHA mit fest angeordneten Werkzeugspindeln und bewegten Werkstückträgern. Alfing Kessler Sondermaschinen, Spezialist für die Pleuelbearbeitung, übernimmt in der Kooperation die Ausrüstung der Maschinen mit Spindelstöcken, Werkstückträgern und der Werkzeugtechnologie sowie den exklusiven Vertrieb der neuen, so genannten „Pleuelmodule“. „Wir bringen die Kompetenzen beider Unternehmen zusammen“, begründete Dr. Thomas Koch, technischer Geschäftsführer bei AKS, die Kooperatil

Info AKS Die Alfing Kessler Sondermaschinen GmbH (AKS), gegründet 1938, und die Alfing Montagetechnik GmbH (AMT), gegründet 1981, sind gemeinsam geführte Schwesterunternehmen unter dem Dach der Alfing Sondermaschinen-Beteiligungsverwaltungsgesellschaft mbH. Das Angebotsspektrum von AKS umfasst Bearbeitungszentren, Rundtaktmaschinen und Transferstraßen. AMT ist Hersteller von Automationslösungen, Schraub- und Montagetechnik. An drei Standorten in Deutschland, den USA und China beschäftigen beide Unternehmen rund 450 Mitarbeiter und erwirtschaften einen Jahresumsatz von rund 100 Mio. Euro. Die gemeinsame Kernkompetenz liegt in der Pleuelbearbeitung und der Umsetzung von Turnkey-Projekten.

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Sie arbeitet verschleißfrei und wirkt schwingungsdämpfend. Das Maschinenkonzept dahinter führt zu einem sehr kompakten Aufbau mit geringer Stellfläche.

Stehen an der Spitze der AKS in Wasseralfingen von links: Vertriebsleiter Bernhard Böttigheimer, Dr. Thomas Koch, Geschäftsleiter Technik und Anton Harsch, Geschäftsleiter Finanzen. (Foto: Tom Ziora)

on. „ELHA ist der führende Hersteller dieser Art von Bearbeitungsmaschinen. In unserem Portfolio schließt das Fertigungsmodul eine Lücke zwischen den mehrspindligen Bearbeitungszentren und den Rundtaktmaschinen, beziehungsweise Transferstraßen – sowohl was die Flexibilität, als auch die Produktivität anbelangt.“ Gegenüber Wettbewerbsprodukten, sagte Koch, biete die ELHA-Maschine Vorteile durch ihre Kompaktheit, ihre hydrostatisch gelagerte Rundpinole sowie einen sparsamen Energieverbrauch. Christof Liemke, Bereichsleiter für Fertigungsmodule bei ELHA, sieht in der Partnerschaft mit Alfing Kessler Sondermaschinen eine sehr gute Möglichkeit, den Markt der Pleuelbearbeitung mit Fertigungsmodulen breitflächig zu erschließen: „Alfing Kessler Sondermaschinen ist seit Langem der weltweit anerkannte Spezialist in der Pleuelbearbeitung. Das dort vorhandene Know-how sowie die genaue Branchenkenntnis erlauben es uns, die speziellen Anforderungen von Pleuelherstellern auf ideale Weise zu bedienen. Wir sind überzeugt, durch die Bündelung unserer Kompetenzen, ein hochinteressantes Produkt bieten zu können.“

Eigenschaften von Fertigungsmodulen Fertigungsmodule sind dadurch gekennzeichnet, dass Vorschubbewegungen nur vom Werkstückträger ausgeführt werden. Die Werkzeugspindeln sind fest installiert. Da für jeden Bearbeitungsschritt eigene Werkzeugspindeln zur Verfügung stehen, entfallen Werkzeugwechselzeiten. Die vertikale und horizontale Anordnung der Spindelstöcke gewährt einen freien Spänefall. Eine Besonderheit des Fertigungsmoduls von ELHA ist seine hydrostatisch gelagerte Rundpinole, die an entscheidender Stelle für höchste Steifigkeit gegen Querkräfte sorgt.

Bewährte Technik Das Ursprungsmodell des Fertigungsmoduls wurde von ELHA Ende der 90er-Jahre entwickelt und erstmals auf der EMO 1997 vorgestellt. Im Zuge steigender Nachfrage baute ELHA einen eigenen Geschäftsbereich für Fertigungsmodule auf. Aktuelle ELHA-Module stellen bereits die fünfte Modellgeneration des Ursprungstyps dar und werden vor allem im Automobil- und Fahrzeugbau in der Serienfertigung eingesetzt. Alfing Kessler Sondermaschinen verfügt über 70 Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Herstellung von Sondermaschinen und Bearbeitungszentren. In der Pleuelbearbeitung ist das Unternehmen weltweit führend. Die dort verwendeten Bearbeitungstechnologien werden zukünftig auch in den Fertigungsmodulen eingesetzt. Zum Kundenkreis von Alfing Kessler Sondermaschinen zählen alle großen Automobilhersteller und Zulieferer.

Der Bearbeitungsraum des neuen Pleuelmoduls

Aalen. Nachdem letztes Jahr die Veranstaltung „Frühlingserwachen bei SDZeCOM“ ihre Premiere gefeiert hat, bietet das Tochterunternehmen des Verlagshauses SDZ am 20. März zwischen 14 und 17 Uhr eine Neuauflage. Das Thema wurde von den Lesern des monatlichen Firmen-Newsletters bestimmt und lautet: „eBusiness treibt Print: Print auf dem Weg zum Anstoß- und Ergänzungsmedium“. Horst Huber von der Werk II Medien- und Informationsgesellschaft mbH hält den Gastvortrag dazu. Verschiedene Ansätze und Theorien zum Printmedium der Zu-

Referent Horst Huber

kunft werden von ihm den Zuhörern nahegebracht, eine anschließende Diskussion ist vorgesehen. Anmeldung unter: www.sdzecom.de

BeTec startet durch Präsentation von neuer Maschine auf der „Tube“ Adelmannsfelden. Auf der Messe „Tube“ in Düsseldorf stellt das auf Rohrumformtechnik spezialisierte Unternehmen BeTec seine neuesten Entwicklungen vom 26. bis 30. März vor. Vorgestellt wird die weltweit erste Maschine, die drei Bearbeitungsverfahren der Rohrbearbeitung gleichzeitig in einer Aufspannung erledigen kann. „Genau hier liegt die Innovation“, erklärt Geschäftsführer Prof. Hans-Ulrich Sachs. „Mit dieser Neuheit wird die Position des Unternehmens im Bereich der Rohrtechnik weiter ausgebaut werden.“ Eine weitere Innovation wird eine Maschine darstellen, mit der unter Verwendung von etablierten Umformverfahren eine Aushalsung in gebogenen Rohren ermöglicht wird. Das Maschinenprogramm der Firma wird durch die Vorstellung einer Familie von einfachen und preisgünstigen Umformeinheiten abge-

BeTec-Aufweit-/Einzieh-Maschine

rundet. Schon seit 1990 ist BeTec in der Konstruktion und Entwicklung sowie dem Prototypen- und Maschinenbau tätig – heute mit 76 Mitarbeitern. Dabei bildet die Rohrumformtechnik mit den hauseigenen Spezialmaschinen die Kernkompetenz. Einer der Märkte der Firma ist die Automobilbranche: Alle europäischen Premiummarken sind regelmäßige Kunden und schätzen den hohen Qualitätsstandard. „Das Ziel unseres zertifizierten Qualitätsmanagementsystems ist die Null-Fehler-Qualität.“

Gastkommentar

Milliarden-Überschüsse bei GKV: „Spare in der Zeit, dann hast du in der Not!“

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rämienausschüttungen, Rückführen oder Absenken von Steuerzuschüssen, Senken des Beitragssatzes und jetzt auch noch die Abschaffung der Praxisgebühr – fast täglich wird eine „neue Sau durchs Dorf getrieben“. Endlich gibt es wieder einmal was zu verteilen und nicht nur Löcher zu stopfen! Die Ideen sprudeln nur so aus allen politischen Lagern hervor. Kein Wunder, dass bei diesen Diskussionen die Krankenhausseite und die Kassenärztlichen Vereinigungen hellhörig werden und den Krankenkassen bei der Verteidigung der Rücklagen ganz „uneigennützig“ zuhilfe eilen: „Hände weg von den Überschüssen“, fordern sie. Alles was jetzt anderweitig verteilt wird, steht nicht mehr für die Versorgung der Kranken zur Verfügung und landet nicht aufseiten der Leistungserbringer. Ich habe wenig Verständnis für diese Diskussionen. Geht es der Gesetzlichen Krankenversicherung mal gut, was ja in den letzten Jahren selten der Fall war, werden schnell „Verschiebebahnhöfe“ organisiert. Die Beitragsgelder der Versicherten und Arbeitgeber werden dann gerne verwendet,

um in anderen Bereichen Löcher zu stopfen. Das hatten wir alles schon einmal! Diese Diskussion ist zu kurz gedacht. Schon bei der Einführung des Gesundheitsfonds war mir bewusst, dass damit auch die Gefahr einer Gesundheitspolitik nach „Kassenlage“ verbunden ist. Allerdings wagte zu diesem Zeitpunkt angesichts der Wirtschaftskrise niemand an ein Finanzpolster zu glauben. So schnell kann sich das ändern. Dank wirksamer gesetzlicher Reformen, wie dem Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz oder der Anhebung des allgemeinen Beitragssatzes um 0,6 Punkte, insbesondere aber dank der guten Konjunktur, weist die gesetzliche Krankenversicherung einen deutlichen Überschuss aus. Das ist ein Grund zur Freude. Gehen wir nur ein paar Jahre zurück: 2003 war das Gegenteil der Fall und die GKV schrieb tiefrote Zahlen. 8,3 Mrd. Euro betrug der Rekord-Schuldenstand. Bei der aktuellen Überschuss-Summe von rund 20 Mrd. Euro, davon runde 10 Mrd. Euro bei den 145 Kassen und der gleiche Betrag beim Gesundheitsfonds, bekommt manch einer –

nicht nur Politiker – große Augen. Zunächst muss man diese Beträge aber relativieren. Die Kassen sind verpflichtet, zur Risikoabsicherung gesetzlich definierte Rücklagen und Betriebsmittel vorzuhalten, um auftretende Einnahmeschwankungen überbrücken zu können. Viele Jahre waren sie nicht in der Lage, diese gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen. Aktuell sind sie es – und schon wird die Politik unruhig. Auch die 9,5 Mrd. Euro des Gesundheitsfonds stehen nicht zur freien Verfügung. Über 5 Mrd. Euro sind als vorzuhaltende Mindestreserve und zum Zweck des Sozialausgleichs und der Finanzierung der Zusatzbeiträge von ALG II-Empfängern gesetzlich gefordert und so auch fixiert. Wenn es also etwas zu verteilen gibt, dann deutlich weniger als so mancher derzeit vor Augen hat. Dieses Geld gehört den Versicherten und den Arbeitgebern. Sie haben es aufgebracht. Sie erwarten von der Bundesregierung, dass sie die Rücklagen der gesetzlichen Krankenkassen nicht antastet. Diese Rücklagen dürfen auch nicht über den Umweg einer gesetzlich verfügten Beitragssatz-

senkung abgeschmolzen werden. Derartige Manöver gefährden das Vertrauen der Versicherten in die Politik. Es muss bei einer nachhaltigen, verlässlichen Finanzierung der gesetzlichen Krankenkassen bleiben. Eine Beitragssatzsenkung um 0,1% wie sie in der Diskussion ist, würde die Rücklagen der Gesetzlichen Krankenversicherung jährlich um rund 1 Mrd. Euro schmälern, den Durchschnittsverdiener nur um rund 0,80 Euro im Monat entlasten. Ein bildlicher Vergleich macht die Situation deutlich: Überschüsse der Krankenkassen sind viel seltener als ein milder Winter. Wer dank eines solchen etwas Geld auf der hohen Kante hat, tut gut daran, den Überschuss für die garantiert weiter steigenden Heizkosten zur Seite zu legen, statt das Geld für andere Dinge auszugeben und später im Kalten zu sitzen. Das sollte die Bundesregierung auch beherzigen. Graue Wolken am Himmel sind doch in der Ferne schon zu sehen. McKinsey legte erst vor Kurzem Berechnungen vor. Spätestens ab 2014 (das ist schon in zwei Jahren!) drohen demnach der GKV Milliardendefizite. Der demografi-

sche Wandel, das Auslaufen der Sparpakete aus der Gesundheitsreform und die weitere konjunkturelle Entwicklung sind bereits heute bekannte Risiken, die finanziellen Sprengstoff bergen. Verlässliche Politik notwendig Die Politik ist aufgefordert, Verlässlichkeit zu zeigen, von populistischen Ideen und Wahlkampfgetöse abzusehen und eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Finanzpolitik zu machen. Die zugesagten Steuerzuschüsse waren nicht als Almosen für eine „kränkelnde Krankenversicherung“ gedacht und als solche deklariert. Sie dienen dazu, staatliche und gesellschaftliche Aufgaben, die durch die Krankenversicherung erfüllt werden, zu finanzieren. Hierzu muss man stehen, auch wenn auf der einen Seite ein großes Finanzloch klafft und auf der anderen Seite Julius-Türme angelegt werden und man den Verlockungen kaum widerstehen kann. Darauf dürfen und müssen sich Versicherte, Arbeitgeber und auch die gesetzlichen Krankenkassen verlassen können, sonst ist das Vertrauen in die Politik verspielt.

JOSEF BÜHLER DESIGNIERTER GESCHÄFTSFÜHRER DER AOK OSTWÜRTTEMBERG UND KREISRAT IM OSTALBKREIS

Versicherte und Arbeitgeber bekommen die jetzt angesammelten Überschüsse auch ohne politisches Zutun über kurz oder lang wieder zurück. Nämlich spätestens dann, wenn der wirtschaftliche Aufschwung an Fahrt verliert und die Beitragseinnahmen im Gesundheitsfonds nicht mehr so sprießen wie heute und das Damoklesschwert „Zusatzbeitrag“ über der GKV schwebt. Diejenigen, die heute lautstark nach Prämienauszahlung und Abschaffung der Praxisgebühr rufen, werden dann die ersten sein, die Krankenkassen an den Pranger stellen, wenn sie Zusatzbeiträge verlangen müssen. Deshalb: „Spare in der Zeit, dann hast du in der Not“ – die Politik sollte sich dieses zu Herzen nehmen. 2003 liegt noch nicht lange zurück. Josef Bühler


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Wirtschaft Regional | März 2012

ZF Lenksysteme investiert 24 Millionen Euro in Gmünd Standortbekenntnis zum Stadt- und Firmenjubiläum: Erweiterung der Halle 11 im Werk Schießtal – Neues Technikgebäude im Werk 4 bereits im Bau l

Winfried Hofele

Schwäbisch Gmünd. Ein Doppelfest steht an: 850 Jahre Schwäbisch Gmünd, 75 Jahre ZF in der Stauferstadt – jetzt „entschnürte“ Michael Hankel das große Jubiläumsgeschenkpaket der ZF Lenksysteme (ZFLS) GmbH: 24 Millionen Euro investiert der Technologieführer für Lenksysteme in die Erweiterung der Halle 11 im Werk Schießtal und in ein neues Technikgebäude im Werk Lorcher Straße. Dort wurde bereits mit dem Bau begonnen. Im Schießtal soll es bald losgehen. Oberbürgermeister Richard Arnold freute sich riesig über „dieses großartige Bekenntnis zum Standort Gmünd“ und versprach der ZFLS „schnelle Unterstützung bei der Erteilung der Baugenehmigung“. Den Bauantrag für die Halle 11 hatte der mit über 5500 Beschäftigten größte Arbeitgeber der Stauferstadt erst Anfang

In ihrem Stammwerk Schießtal in Schwäbisch Gmünd wird die ZF Lenksysteme GmbH ihre Fertigungskapazitäten um 11 000 qm erweitern. Die Halle 11 ganz am östlichen Rand des Fabrikgeländes erhält einen Anbau, der bis zum zweiten Quartal fertig sein soll. (Foto: Archiv)

März auf dem Bauamt gestellt. „Wir profitieren derzeit von der starken Nachfrage nach unseren Elektrolenkungen“, sagte Michael Hankel, „deshalb müssen wir unsere Fertigungskapazitäten weltweit und auch in Schwäbisch Gmünd erweitern.“ Der Vorsitzende der Geschäftsführung verwies darauf, dass die ZFLS GmbH 2011 ihr Wachstumsziel weit übertroffen habe und die heute weltweit knapp 13 000 Mitarbeiter mit 3,6 Milliarden Euro einen neuen Umsatzrekord aufgestellt hätten, 19 Prozent mehr als 2010. „Dieses Wachstum ist sehr stark technologiebedingt und geht weltweit mit einem Zugewinn an Marktanteilen ein-

her“, sagte Hankel. Mit einem Plus von 43 Prozent seien die Erlössteigerungen in den USA ganz außerordentlich groß gewesen, auch in China legte ZFLS stark zu. Basierend auf der anhaltend hohen Nachfrage, auch von vielen neuen Kunden, hat ZFLS ihre weltweite Produktionsbasis ausgebaut: Die Standorte Florence (Kentucky/USA) und Shanghai (China) wurden erweitert, ein neues Werk in Yantai (China) wurde in Betrieb genommen. In Pune (Indien) wird aktuell ein neues Werk gebaut. Aufgrund der enormen Stückzahlsteigerung bei der Elektrolenkung ZF-Servolectric sei in Schwäbisch Gmünd das Werk

Mit dem Bau des neuen ZFLS-Technikgebäudes an der Lorcher Straße wurde bereits begonnen. (Foto: Thomas Mayr)

Gügling um eine neue 10.000 qm große Produktionshalle erweitert und zu Jahresbeginn in Betrieb genommen worden, sagte Hankel. Dieser Investition von rund 16 Millionen folgt nun eine weitere von 24 Millionen Euro. Im Werk 2 (Schießtal) wird die am östlichen Rand gelegene Halle 11 um 11.000 qm erweitert. Dort sollen in erster Linie Komponenten, zum Beispiel Zahnstangen, für die Elektrolenkung produziert werden. Der Baubeginn ist für das zweite Quartal 2012 vorgesehen, die Fertigstellung des Gebäudeanbaus ist ein Jahr später geplant. „Das ist für deutsche Verhältnisse ein sehr sportlicher Zeitplan“, sagte Michael

Hankel und dankte der Stadt und dem Landkreis Ostalb für die „positive Begleitung des Vorhabens“. Eine weitere Baumaßnahme wurde bereits gestartet. Im Werk in der Lorcher Straße 4 entsteht derzeit ein neues Technikgebäude zur Deckung des zusätzlichen Bedarfes für Druckluft, Kühlwasser und Strom. „Wir wollen diese Investitionen aus eigener Kraft stemmen und am Standort Deutschland wirtschaftlich und wettbewerbsfähig produzieren“, betonte Hankel. Deshalb würden konstruktive Gespräche mit dem Sozialpartner über flexible Arbeitszeitmodelle geführt. Ziel seien 17, in Ausnahmefällen 19 oder 21 Schichten, sagte Michael Hankel, die teuren Anlagen sollten möglichst rund um die Uhr laufen. Engpässe gebe es derzeit vor allem bei der Elektrolenkung, während die Abrufe für Nutzfahrzeuge schwächer würden. Trotz der konjunkturellen Verunsicherungen erwartet Hankel für 2012 „weiteres Wachstum und den Zugewinn von Marktanteilen“. Zu eventuellen Neueinstellungen gab sich der ZFLS-Chef bedeckt: „Elektrolenkungen erfordern eine viel geringere Fertigungstiefe als herkömmliche hydraulische Lenkungen.“ „Die Erweiterung der Kapazitäten der ZFLS in Gmünd bringt der dynamischen Entwicklung unserer Stadt einen weiteren Schub“, freute sich Richard Arnold. Der OB stellte die Bedeutung der ZFLS als leistungsstarker Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb heraus und versprach: „Wir werden ZFLS mit großem Engagement und allen verfügbaren Mitteln unterstützen.“

Freude über die Investitionsentscheidung (v. l.): Richard Arnold, Michael Hankel und ZFLS-Pressesprecher Andreas Ziegele. (Foto: -wh-)

Adler-Modemarkt kreist über Gmünd – kommt auch Röther? Große Modemarkt-Ketten wollen im Parler-Markt und am Standort „Schlachthof“ neue Filialen eröffnen l

Wolfgang Fischer

Schwäbisch Gmünd. Die Bekleidungskette „Adler Modemarkt“ mit Stammsitz in Haibach bei Aschaffenburg kommt nach Schwäbisch Gmünd. Nach Informationen dieser Zeitung wird das Unternehmen eine Filiale im ParlerMarkt eröffnen und dort den Platz des bis Ende März ansässigen Modegeschäfts Gentner übernehmen. Gentner schließt seine Gmünder Filiale mangels wirtschaftlicher Perspektiven, der Stammsitz in Aalen soll gestärkt werden. Johanna Krips bestätigte auf Anfrage,

dass die Adler-Modekette noch in diesem Jahr eine Filiale in der Stauferstadt eröffnen wird: „Schwäbisch Gmünd ist bisher ein weißer Fleck auf unserer Filial-Karte, das soll sich nun aber ändern“, sagte die Adler-Pressesprecherin. Der Eröffnungstermin sei allerdings noch nicht ganz klar. Die Ansiedlung in Schwäbisch Gmünd fällt in eine Phase starker Expansion. Bisher betreibt Adler rund 160 Filialen in Deutschland, Österreich und Luxemburg. Die deutschen Filialen seien ziemlich gleichmäßig aufs Bundesgebiet verteilt, sagte Johanna

Krips. Allein in den nächsten Wochen sollen sieben neue Filialen eröffnet werden, Gmünd ist dabei noch nicht mitgerechnet. Adler will die Ladenfläche übernehmen, die Gentner im Parler-Markt räumt. Dass es bereits einen Nachmieter aus dem Bereich Mode/ Textil gibt, hat Martin Schäfer bereits bestätigt. Der Geschäftsführer der in Reutlingen ansässigen Versorgungsanstalt für Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte, der der Parler-Markt gehört, wollte aber bislang noch keinen Namen nennen. Auch wenn Johanna Krips den Parler-Markt als neue Filialadres-

se ebenfalls noch nicht endgültig bestätigen will, sagt sie doch: „Wir glauben an den Standort Schwäbisch Gmünd, sonst würden wir nicht kommen.“ Adler hat vor allem die Kundengruppe ab 45 Jahren im Blick, bietet aber auch Baby- und Kinderbekleidung sowie Accessoires an. Offenbar genießt Schwäbisch Gmünd momentan große Aufmerksamkeit im Mode-Einzelhandel: Die Modepark Röther GmbH mit Sitz in Michelfeld bei Schwäbisch Hall und 23 Häusern im Bundesgebiet (u.a. in Aalen), ist am Standort Schlachthof interessiert.


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Wirtschaft Regional | März 2012

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Ziel von Trianel ist Erhalt der Selbstständigkeit der Stadtwerke Stadtwerke Aalen sind seit 2010 Mitglied im größten Stadtwerkeverbund – Bündelung von Aufgaben schafft virtuelle Zentralität – Herausforderung Energiewende l

Sascha Kurz

T

rianel ist ein wachsender Zusammenschluss von derzeit 52 Stadtwerken. Als Kind der Liberalisierung wurde Trianel vor 13 Jahren 1999 gegründet. Ziel der Vereinigung ist es, die Herausforderungen der Stadtwerke bei der Liberalisierung zu meistern. „Dezentrales soll kombiniert werden mit einer virtuellen Zentralität, die Trianel repräsentiert“, sagt deren Geschäftsführer Sven Becker (Vita siehe unten). Einschließlich zahlreicher Kraftwerksgesellschaften, die von der Trianel betrieben werden, beschäftigt der Zusammenschluss der Stadtwerke rund 250 Mitarbeiter. Vor Kurzem wurde ein Berliner Büro als Repräsentanz gegründet. Die in Trianel zusammengeschlossenen Stadtwerke versorgen rund 5 Millionen Haushalte in Deutschland, Österreich, der Schweiz und in den Niederlanden. 3 Milliarden Euro Umsatz bei 10 Millionen Euro Gewinn wurden von der

Gesellschaft 2011 umgesetzt. „Dabei verfolgen wir zwei Prinzipien: Subsidiarität und den genossenschaftlichen Ansatz“, sagte Becker im Gespräch mit dieser Zeitung. 2010 sind die Stadtwerke Aalen dem Stadtwerke-Verbund beigetreten. Trianel beschäftigt fünf Mitarbeiter in der Analyse von Strom- und Gaseinkauf. Jedes Stadtwerk könnte sich diese Spezialisten nicht leisten. „So erreichen wir günstigere Kosten bei einer höheren Qualität der Analyse“, sagte Becker. Der Aufsichtsrat von Trianel umfasst zwölf Mitglieder, darunter unter anderem den ehemaligen Präsidenten des Bundeskartellamts, Ulf Böge. Laut Becker ist Trianel derzeit mit sechs weiteren Stadtwerken im Gespräch, die eine Beteiligung an der Gesellschaft prüfen. Becker skizziert die Vorteile einer Mitgliedschaft: Gemeinsam mit den Mitglieds-Stadtwerken soll bei allen Problemen eine Lernkurve beschritten werden. Dazu wurden diverse Netzwerke gegründet, wie beispiels-

In der ersten Ausbaustufe des Trianel-Windparks Borkum werden 40 Windkraftanlagen bis 2013 gebaut.

weise zur E-Mobilität. Pedelecs wurden im Verbund eingekauft. Zudem unterhält Trianel Lenkungskreise, in denen aktuelle Themen vorangebracht werden. Neben den Aalener Stadtwerken sind die kommunalen Versorger in Ulm, Schwäbisch Hall oder auch Sindelfingen

und Tuttlingen beteiligt. „Stadtwerke werden immer mehr zum Dienstleister. Deswegen muss sich die Struktur der Stadtwerke im liberalisierten Markt stark ändern. Sichtbar wird dies beispielsweise beim Contracting“, sagte Aalens Stadtwerke-Direktor Cord Müller am Rande der Gesell-

Trianel berät in Aalen über Energiewende Stadtwerke-Netzwerk trifft sich zur Gesellschafterversammlung – Aktuelle Energiethemen diskutiert Aalen. Über 50 Stadtwerkegeschäftsführer und deren Vertreter aus ganz Deutschland, den Niederlanden, der Schweiz und Österreich trafen sich zu ihrer Gesellschafterversammlung und berieten in Aalen über die Energiewende. „Der Tagungsort ist sorgfältig gewählt“, erläuterte Sven Becker, Sprecher der Geschäftsführung der Trianel GmbH: „Die Aalener Stadtwerke, die auf Initiative ihres Geschäftsführers Cord Müller zum TrianelNetzwerk gestoßen sind, gehören zur ersten Liga der deutschen Kommunalversorger.“ Die Stadtwerke Aalen, so Becker, zeichneten nicht nur eine „herausragende Innovationskraft“, sondern auch ihre Bodenhaftung aus. „Innovation darf nicht am Bürger vorbeigehen“, sagte Becker, „der Weg der Aalener ist hier bundesweit als vorbildlich anzusehen.“ Zugleich seien die Stadtwerke Aalen auf vielen wichtigen Gebieten ein so genannter „first mover“, erläuterte der Trianel-Chef. Bei dezentraler Energieerzeugung in Blockheizkraftwerken, bei erneuerbaren Energien aber auch bei Themen wie Elektromobilität sei dies der Fall. Eine Bestätigung dafür gebe es auch: Diese l

frage hält Cord Müller für eine der zentralen Herausforderungen der Energiewende. „Nur wenn wir in der Lage sind, den mit Wind und Sonne erzeugten Strom zu speichern, wird die Energiewende gelingen“, betonte er. Trianel hatte im Auftrag der Gesellschafter über 3000 potenzielle Wasserspeicher-Standorte geprüft. „Im Ostalbkreis konnten hierfür keine angemessenen Standorte gefunden werden“, sagte Müller am Rande der Tagung. Herauskristallisiert hätten sich Das erste kommunale Gas- und Dampfturbinenkraftwerk in Hamm-Uenbundesweit drei Standorte, für trop wurde von Trianel gebaut. Inbetriebnahme war am 26. Oktober 2007. die ein Raumordnungsverfahren eingeleitet wurde. Neben Kraftwerken unterInnovationskraft ist auf Bun- notwendig, der personell und desebene 2010 und 2011 mit finanziell anspruchsvoll und stützt Trianel Stadtwerke auch dem Stadtwerke-Award ausge- vielfach nicht zu stemmen bei der Geschäftsentwicklung. wäre. Dieses Know-how wird Energieeffizienz, beispielsweizeichnet worden. se bei der StraDie Trianel-Gesellschafter zentral bei Triaßenbeleuchtung treffen sich viermal pro Jahr an nel vorgehalten“, Müller. mit LED-Licht wechselnden Orten, um wich- sagte sind Bereiche, die tige Richtungsentscheidungen 1999 in Aachen Trianel für und für das gemeinsame Vorgehen von vier Stadtmit Stadtwerken zu treffen. Mit einem Gesell- werken gegrünentwickelt. Dazu schafteranteil von knapp ei- det, ist heute ein entdienen auch die nem Prozent gehöre Aalen Netzwerk Gesellschafterzwar nicht zu den größten An- standen, das die von versammlungen teilseignern, so Cord Müller. Interessen wie in Aalen. „Das Know-how, das sich im über 50 Gesellund Dort wird die Verbund unabhängiger Stadt- schaftern weitere Vorgewerke vereint, ist beachtlich. weiteren rund 60 SWA-Chef Cord Müller hensweise beFür viele Themen wäre der Partnern bündelt, Aufbau von Spezialkompetenz gezielt innovative Ideen und sprochen und Strategien entwiLösungen entwickelt und diese ckelt. Im Bereich dezentraler dann gemeinsam für die Stadt- Strom- und Wärmeerzeugung Vita Sven Becker (Geschäftsführer Trianel) werke umsetzt. in kleinen BlockheizkraftwerSven Becker ist seit 2005 Sprecher der Geschäftsführung der Trianel Trianel unterstützt Stadtwer- ken seien die Stadtwerke AaGmbH. Darüber hinaus hält er unterschiedliche Gremienfunktionen in ke dabei entlang der gesamten len deutschlandweit Vorbild, der Trianel-Gruppe, u.a. den Vorsitz der Gesellschafterversammlung Wertschöpfungskette – vom beschrieb Becker. „Die technides Trianel Power Kohlekraftwerks Lünen sowie der Handel über die Beschaffung sche Expertise vor Ort ergänzt Trianel Windpark Borkum. Zuvor arbeitete er ab bis hin zur Erzeugung. Darü- Trianel durch Vorteile bei der 2002 bei Statkraft Markets GmbH, von 2003 bis ber hinaus können sich Stadt- Beschaffung und zukünftig der Ende 2004 als Geschäftsführer. Von 1998 bis Ende werke an zukunftsweisenden Zusammenschaltung vieler 2001 war er für Enron Europe Ltd. in unterschiedliErzeugungsprojekten direkt kleiner Kraftwerke zu einem chen vertrieblichen und Handelsfunktionen in Lonbeteiligen: am im Bau befind- Kraftwerksschwarm“, sagte er. don, Oslo und zuletzt Frankfurt tätig. Seinen Einstieg lichen Offshore-Windpark „Das gemeinsame Ziel von in die Energiewirtschaft fand er 1993 bei der RuhrBorkum, am geplanten Trianel Trianel und uns Stadtwerkern gas AG. Sven Becker studierte Volkswirtschaft in Kiel Kraftwerk Krefeld oder an ge- ist es“, so Cord Müller, „die und Dublin und hält einen MBA von der University of Chicago. Seit planten Wasserspeicherkraft- Energiewende zu gestalten und 2009 lehrt er als Gastdozent am Institut für Elektrische Anlagen und werken in Nordrhein-Westfa- die Chance zu nutzen, ein moEnergiewirtschaft der RWTH Aachen „Energiehandel & Risikomanagelen oder Thüringen. dernes, bürgernahes System ment“. Becker ist seit 2010 Mitglied des Wirtschaftsrats der CDU sowie Insbesondere die Speicher- aufzubauen.“ Kurator des Forums für Zukunftsenergien e.V.

schafterversammlung (siehe Artikel unten). Neben der Gestaltung der Energiewende, ContractingMethoden oder dem Einsatz von Kraftwärmekopplung in Mikrokraftwerken beschäftigt sich Trianel beispielsweise auch mit dem gemeinsamen Betrieb einer elektronischen

Datenverarbeitung, um die Flut der Daten beim Smart Metering und Smart Grid bewältigen zu können. Die Stadtwerke befänden sich derzeit in einem Wettlauf um die Vorteile der Dezentralität, die sich aus der Energiewende ergeben. Er meint, dass die Stadtwerke dabei die Gewinner sein könnten. Und er ist sich sicher, dass es in Zukunft kein Stadtwerkesterben geben wird. Dennoch äußert er sich kritisch. „Die Energiewende wird nicht zu Stadtwerken kommen, sondern die Stadtwerke müssen zur Energiewende bereit und auch fähig sein.“ Auf dem Markt entstehe ein erheblicher Margendruck beim Vertrieb und Netzbetrieb. „Die Stadtwerke werden ihre Daseinsberechtigung haben und die Energiewende aktiv mitgestalten“, sagt er. Trianel stehe für Unabhängigkeit und neue Wege bei der Energieversorgung. Hauptziel sei, die Stadtwerke darin zu unterstützen, eigenständig zu bleiben. „Für diese Visionen stehen wir“, sagt Sven Becker.

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Wirtschaft Regional | März 2012

Rekord zum Häcker-Abschied Aus Reichert wird Cloppenburg Kreissparkasse Heidenheim vergab erstmals für über eine Milliarde Euro Kredite BMW- und Mini-Autohäuser wechseln zum 1. April den Besitzer Heidenheim. Er war 42 Jahre lang ein „Sparkässler mit Leib und Seele“ und wird es auch im Ruhestand bleiben. 700 Gäste, Kunden und Mitarbeiter der Kreissparkasse Heidenheim füllten den Martin-Hornung-Saal des Congress Centrums bei der Verabschiedung des langjährigen Vorstandsmitglieds Otto Häcker. 1970 begann Häcker als Lehrling seine berufliche Laufbahn bei der Kreissparkasse Heidenheim. Kontinuierlich erklomm er die Karriereleiter und war die letzten 18 Jahre Vorstand. Für seine Verdienste überreichte ihm Peter Schneider die Sparkassenmedaille in Gold. Der Präsident des Sparkassenverbandes Baden-Württemberg beleuchtete in seinem Festvortrag die aktuelle finanzwirtschaftliche Lage. Häckers jahrzehntelanges Wirken würdigten u. a. der Vorstandsvorsitzende Dieter Steck und Landrat Thomas Reinhardt.

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Otto Häcker (2. v. r.) wurde als Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Heidenheim in den Ruhestand verabschiedet. Der Vorstand setzt sich nun zusammen aus dem Vorsitzenden Dieter Steck (2. v. l.) und den neuen Vorstandsmitglied Thomas Schöpplein (l.) und Michael Hellerling (r.).

chen Auftrag vorzüglich nach, denn im Kreditgeschäft sind wir in den letzten zwei Jahren der Motor für die heimische Wirtschaft bei Investitionen und Ersatzbeschaffungen und der mit Abstand der größte Kreditgeber.“ Die Milliardengrenze wurde erstmals im gesamten Kreditgeschäft durchbrochen. Sowohl bei den Mittelstandsfinanzierungen als auch bei den privaten Baufinanzierungen gab es seit Jahresbeginn ein Wachstum von rund 20 Millionen Euro (2%). Dies spiegele die hohe Kompetenz der Firmenkundenberater und Baufinanzierungsspezialisten wieder, sagte Steck. Nach der Devise „Aus der Region und für

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assend zu Häckers Abchied vermeldete die Kreissparkasse Heidenheim einen Rekord: Erstmals in der 157-jährigen Geschichte des Instituts stiegen alle Kredite an Kunden auf über eine Milliarde Euro. Für den Vorstandsvorsitzenden Dieter Steck ist dies ein signifikantes Zeichen für die Funktionsfähigkeit der regionalen Geldversorgung durch die Sparkasse: „Damit beweisen wir, dass von einer Kreditklemme in unser Region nicht die Rede sein kann. Unser Haus kommt seinem öffentli-

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Sonderthema April 2012: – EDV & Kommunikation – Architekten in OW – Golfen in OW

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ren an beiden Standorten über 60 Mitarbeiter beschäftigt. Wolfgang Reichert will sich altersbedingt und weil sich eine Nachfolge innerhalb der Familie nicht realisieren lässt, aus dem Berufsleben zurückziehen. Deshalb hat er nicht nur die beiden Autohandelsgeschäfte in Essingen und Heidenheim, sondern auch das Stammgeschäft in Neusitz an Cloppenburg verkauft. Reichert wird den Übergang in Neusitz noch als Geschäftsführer begleiten. Die Betriebsleitung in Heidenheim und Essingen soll unverändert bleiben. Die Düsseldorfer Cloppenburg-Gruppe ist seit Jahrzehnten an über 20 Standorten in Deutschland und in Frankreich ein erfolgreicher BMW- und Mini-Vertragshändler. Nach der Wiedervereinigung baute Cloppenburg in Thüringen drei Autohäuser auf. Parallel zur Übernahme der Reichert-Häu-

ser hat Cloppenburg auch in Mittel-Franken die bislang zur Rösch + Maurer GmbH gehörenden Autohäuser in Ansbach-Brodswinden und Bad Windsheim in die Cloppenburg-Gruppe integriert. „Durch die Zusammenschlüsse entsteht ein leistungsfähiger Verbund von fünf Standorten: Ansbach-Brodswinden, Bad Windsheim, Neusitz, Aalen und Heidenheim“, erklärt Fred Feuchtmaier. Der Geschäftsführer ist zuversichtlich, „mit motivierten und gut ausgebildeten Mitarbeitern auch an den neuen Standorten große Zufriedenheit bei Kunden und Mitarbeitern zu erreichen“. Damit dieses Ziel schnell umgesetzt werden kann, werden zur Ergänzung der Teams in Essingen und Heidenheim neue Mitarbeiter, besonders Verkäufer und Mechatroniker, gesucht. Auch die Ausbildung soll wieder forciert werden.

Aalen/Heidenheim. Aus Reichert wird ab 1. April Cloppenburg. Ein Besitzer- und Strategiewechsel soll für frischen Wind im Autogeschäft der Marken BMW und Mini in der Region Ostwürttemberg sorgen. Die CloppenburgGruppe mit Sitz in Düsseldorf hat die Autohäuser der Reichert GmbH in Essingen und Heidenheim mit allen 42 Mitarbeitern übernommen. „Wir stehen für Kontinuität und höchste Kundenzufriedenheit“, erklärte Fred Feuchtmaier im Gespräch mit dieser Zeitung und kündigte Neueinstellungen auf der Ostalb an. Der Cloppenburg-Geschäftsführer ist zuversichtlich, die Verkaufszahlen der BMW- und Mini-Modelle in Ostwürttemberg wieder zu steigern. Das Geschäft lief in den letzten Jahren schleppend. Im Jahr 2008 hatte Wolfgang Reichert, der bis dahin nur mit einem Autohaus in Neusitz bei Rothenburg ansässig war, die Autohäuser Heitmann (vormals Glandorf) in Essingen und in Heidenheim (vormals Eber) übernommen. Die Immobilien blieben allerdings – und sind es bis heute noch – im Besitz von Gabriele Heitmann. Damals wa- Das Autohaus Reichert in Essingen – ab 1. April heißt es Cloppenburg.

(Foto: hag)

Mürdter setzt auf MuCell-Technologie

CHRISTIAN FISCHER Christian Fischer Rechtsanwalt Wirtschaftsjurist (Uni. Bayreuth) Fachanwalt für Sozialrecht

die Region“ sei die Versorgung der Region mit Kapital letztlich auch der Treue vieler Anleger zu verdanken – Steck: „Wer sein Geld bei der Sparkasse anlegt, investiert direkt in die eigene Region. Die regionale Basis muss stark sein, wenn die Wirtschaft funktionieren soll.“ Mit Hinweis auf Geschäftsmodelle anderer Finanzdienstleister hob Steck die Bedeutung des ortsansässigen Instituts hervor: Neben den Privatkunden reiche das Spektrum der Kapitalnachfrager vom Existenzgründer bis zu Firmen mit großer Tradition, die in der Kreissparkasse einen kundennahen Partner antreffen, der sie am Standort begleitet.

Winfried Hofele

Anzeigenschluss: Mittwoch, 4. April 2012

Telefon: 0 73 61/ 5 94-2 26 · Fax 0 73 61/ 5 94-2 31

In Mutlangen steht die weltgrößte Spritzgießmaschine – KraussMaffei und Trexel die Partner von Mürdter Mutlangen. Die Mutlanger Mürdter Metall- und Kunststoffverarbeitung GmbH, die KraussMaffei Technologies GmbH in München und die Trexel GmbH in Siegen kooperieren bei der Herstellung von Großbauteilen vornehmlich für die Automobilindustrie haben den Betrieb der weltweit größten Spritzgießmaschine für das MuCell-Verfahren im Technikum von Mürdter gestartet. Auf dieser Maschine lassen sich erstmals direkte Vergleiche zwischen dem StandardSpritzgießen und der MuCellTechnologie bei Großbauteilen vornehmen. „Bei sehr großen Bauteilen ist MuCell eine sehr gute Lösung, da neben den allgemeinen Vorteilen wie Verzugsarmut, Zykluszeitverkürzung und geringere Schließkraft vor allem die Materialeinsparung und die Gewichtsreduktion am Bauteil eine wichtige Rolle spielen“, erklärt Produktmanager Andreas Handschke von KraussMaffei. In Partnerschaft mit Mürdter und Trexel wurde von KraussMafei die weltweit größte Spritzgießmaschine, eine „MC 5400-17200“ mit 5400 Tonnen Schließkraft, für das physikalische Schäumen ausgestattet, um dem Trend nach großen Bauteilen in MuCell-Technologie gerecht zu werden. Erst damit können nämlich große Bauteile wie Instrumententa-

Sie präsentieren stolz und zufrieden die ersten Versuchsergebnisse auf der weltgrößten MuCell-Anlage in Mutlangen – von links: Jürgen Wabersich (Mürdter), Andreas Handschke (KraussMaffei) und Dr. Hartmut Traut (Trexel). (Foto: KraussMaffei)

felträger kompakt gespritzt und mit dem MuCell-Verfahren verglichen werden. Bei Mürdter in Mutlangen stehen Großmaschinen für Versuche und Kleinserienpro-

duktion bereit, im nebenan gelegenen Mürdter-Werkzeugbau können die Ergebnisse aus den Versuchen direkt in die Werkzeuge eingearbeitet werden. Dies spart Zeit und Geld.

Für an der MuCell-Technologie interessierte Kunden stehen die Partner mit ihrem speziellen Know-how bereit, um sie bei der optimalen Bauteilgestaltung und der Suche nach der geeigneten Produktionslösung zu unterstützen. „Der Weg dahin geht oft nur über Versuche mit dem direkten Vergleich zwischen Standardspritzgießen und MuCell“, sagt Andreas Handschke. Die Trexel GmbH hat das physikalische Schäumverfahren MuCell entwickelt und besitzt viele Patente in den USA, Kanada, Europa und Asien. Trexel verbreitet die MuCellTechnologie für die Herstellung von spritzgegossenen und extrudierten Produkten. Die Mürdter Metall- und Kunststoffverarbeitung GmbH bringt die Erfahrungen im Werkzeugbau und der Produktion von geschäumten Bauteilen ein. Die für den Kunden optimale Produktionslösung liefert KraussMaffei, der weltweit führende Hersteller von Kunststoffmaschinen. „MuCell ist ein weiterer Baustein unserer Strategie, sich durch neue Verfahren gegen typischen Spritzguss-Anbietern abzuheben. Wir setzen auf innovative Leichtbautechnologien, um der Automobilindustrie Lösungen zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes anbieten zu können“, betont Geschäftsführer Normann Mürdter. -wh-


Firmen & Märkte

Wirtschaft Regional | März 2012

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Aktuelles Interview: Dr. Ulrich Stephan, CIO der Deutschen Bank

„Hinter Griechenland muss ein Fragezeichen gesetzt werden“ B

eim Besuch von Vertretern der Deutschen-Bank-Filiale Aalen mit 18 Unternehmern aus dem Franchise-Bereich in den Zwillingstürmen der Firmenzentrale in Frankfurt hat der Chef-Anlagestratege der Bank, Dr. Ulrich Stephan, Redakteur Sascha Kurz Rede und Antwort gestanden. Er wagte nach dem Rückblick auf 2011 eine Vorausschau auf die kommenden Monate. Themen waren dabei das globale Wachstum, Inflationsängste oder die bevorstehende Tarifrunde. Herr Dr. Stephan, wohin geht angesichts der erfolgten Korrekturen am US-amerikanischen BIP sowie der nicht eingetroffenen depressiven Erwartungen aufgrund der Staatsschuldenkrise die Reise? Ulrich Stephan: Die negativen Erwartungen für das erste Quartal 2012 waren übertrieben, es erfolgt gerade eine Neueinordnung. Die Notenbanken, nicht nur von Großbritannien und Japan, sondern auch der USA und der Eurozone haben viel Geld in den Markt gebracht. Der Schuldenschnitt bei Griechenland ist vollzogen. Auf den Kapitalmärkten hat es nach den Verzerrungen der letzten Monate eine deutliche Entspannung

gegeben. Dennoch: Der Interbankenmarkt funktioniert immer noch nicht einwandfrei. Sehen Sie die Gefahr einer steigenden Inflation? Kurzfristig eher nicht. Trotz einer soliden wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland sehen wir in anderen europäischen Ländern hohe Arbeitslosigkeit und unausgelastete Kapazitäten. Vor dem Hintergrund erwarten wir kurzfristig keinen hohen Inflationsdruck. Wie geht es mit Griechenland weiter? Muss das Land die Eurozone verlassen? Hinter Griechenland muss noch ein Fragezeichen gesetzt werden. Hilfspakete und Schuldenerlass sind nicht alles. Jetzt muss Griechenland an seiner Wettbewerbsfähigkeit und an Wachstumsperspektiven arbeiten. Italien, Irland, und Spanien werden die Situation meistern, Portugal wird sich anstrengen müssen. Stichwort Reformpolitik. Was ist in Griechenland notwendig? Zunächst geht es um den Aufbau von Verwaltungsstrukturen, die die Entwicklung einer funktionierenden Wirtschaft unterstützen. Aber das wird Zeit brauchen. Insofern sind die jetzigen Maßnahmen quasi eine Nothilfe. Wie denken Unternehmen

Dr. Ulrich Stephan stand Unternehmern, die von der Deutschen Bank Aalen betreut werden, in Frankfurt Rede und Antwort. (Foto: sk)

über den Fall Griechenland? Für viele Firmen aus China, den USA und auch Europa ist Griechenland im Hinblick auf Umsatz und Erträge von keiner großen Bedeutung. Beispielsweise haben in der letzten Berichtssaison, trotz der Diskussion um Griechenland, 60 Prozent der europäischen Unternehmen die Erwartungen der Analysten übertroffen. Das Gewinnwachstum der Unternehmen in Europa sollte bei rund 7% liegen. Welches wirtschaftliche Wachstum erwarten Sie in

den einzelnen Regionen der Welt im Jahr 2012? Die Weltwirtschaft legt wohl in Summe um rund 3,5% zu. Europa dürfte im ersten Halbjahr eine milde, kurze Rezession erleben, wobei Deutschland allerdings im Gesamtjahresverlauf voraussichtlich um 0,5% wachsen wird. Die USA sollten eine Rezession nicht nur vermeiden können, sondern mit 2,7% robust wachsen. Südamerika wird um rund 4% wachsen, für China sehen wir einen Anstieg um 8,6%. Ist das Wachstum in

Deutschland ausreichend? Es ist auf jeden Fall höher als vor den in der Agenda 2010 festgezurrten Maßnahmen. Davor lagen wir auf den hinteren Rängen beim Wirtschaftswachstum. Deutschland ist durch mutige Reformen zur Wachstumslokomotive Europas geworden. Was raten Sie Geldanlegern angesichts niedriger Zinsen und volatiler Aktienmärkte? In der Tat ist bei vielen vermeintlich sicheren Anlagen die Rendite nach Steuern und Inflation negativ. Anleihen von Unternehmen mit AA oder BBB Rating haben hingegen rund 3,5% Rendite. Darüber hinaus sollten Anleger sich auf Aktienwerte mit nachhaltiger Dividende fokussieren. Die Dividendenrendite im DAX liegt sogar bei etwa 4 Prozent. l

Wie sehen Sie das Herabstufen ganzer Länder durch Ratingagenturen? Macht das Schaffen einer europäischen Rating-Agentur Sinn? Mein Eindruck ist, dass die Ratingagenturen viel Kredit verspielt haben. Das lag auch daran, dass man lange Zeit zu gute Ratings vergeben hat. Soll eine europäische Agentur aufgebaut werden, muss diese in erster Linie Reputation und Vertrauen aufbauen. Das geht nicht per Dekret und erst recht nicht von heute auf morgen. Wird die deutsche Bankenvielfalt bestehen bleiben? In den USA sind einige Hundert Banken in der Finanzkrise pleitegegangen. In Europa hat es keine ähnliche Bereinigung gegeben. Herr Dr. Stephan, besten Dank für das Gespräch.

Info Dr. Ulrich Stephan Dr. Ulrich Stephan (46) ist Global Chief Investment Officer der Deutschen Bank für Privat- und Geschäftskunden. In dieser Funktion verantwortet er seit 2010 die Marktanalyse und Anlagestrategie für Privatkunden. Dr. Stephan studierte Betriebs- und Volkswirtschaftslehre und absolvierte im Anschluss ein Trainee-Programm bei der Deutschen Bank. Parallel dazu schloss er 1997 seine Promotion an der Universität zu Köln und am Massachusetts Institute of Technology ab. Von Beginn an beschäftigte sich Dr. Stephan mit Vermögensanlage und Kapitalmärkten. Ab 2001 war er zunächst als Chief Investment Officer für Anlagestrategien und Portfoliomanagement für Privatkunden verantwortlich. Von 2008 bis 2010 leitete er das Private Banking für Privat- und Geschäftskunden der Deutschen Bank. Stephan schreibt regelmäßig Kolumnen, beispielsweise im Handelsblatt.

Ein positives Ergebnis in allen Kundensegmenten erreicht Gutes Geschäftsergebnis bei Privat- und Geschäftskunden – Mittelstandsgeschäft wächst überdurchschnittlich in Region – Umgestaltung Filiale Aalen beendet l

Sascha Kurz

Aalen. Die Deutsche Bank hat sich mit ihren Dependancen in Aalen, Schwäbisch Gmünd und Heidenheim im von zunehmender Unsicherheit geprägten gesamtwirtschaftlichen Umfeld im Jahr 2011 ein gutes Geschäftsergebnis erzielt. Das Bankinstitut zählte in der Region rund 60 000 Kunden. 71 Mitarbeiter betreuten in Ostwürttemberg ein Einlagevolumen von 334 Mio. Euro. Hier gab es ein Plus im zweistelligen Prozentbereich, in Schwäbisch Gmünd sogar um 25,9%. Simone Moser stellte sich als neue Regionaldirektorin fürs Private Banking vor. Die gebürtige Ellwangerin (siehe Info) hat den Sitz dieses Bereichs von Heilbronn nach Aalen verlegt – eine wesentliche Aufwertung des dortigen Standorts, der als erste größere Filiale in ganz Deutschland im neuen Corporate Design ausgestattet wurde (siehe Info). Privat-/Geschäftskunden: Sicherheit vor Rendite „Unsere Kunden haben die fundierte Beratung unserer l

Gruppenbild mit zwei Damen und einem Blick in die neugestalteten Räume der Aalener Filiale der Deutschen Bank (v. li.): Rainer Frech, Monika Garske, Ewald Schwenger, Simone Moser und Steffen Lang. (Foto: sk)

Mitarbeiter 2011 mehr denn je nachgefragt“, sagte Simone Moser. „Der sprichwörtlich sichere Hafen war das Leitmotiv. Immer mehr Kunden wünschen sich auch eine eigene Immobilie und sehen dabei sowohl den Sicherheitsaspekt als auch die historisch günstigen Finanzierungszinsen auf ihrer Seite.“ In Aalen werden rund 30 000, in Gmünd 16 000 und in Heidenheim 14 000 Kunden betreut. Das Geschäftsvolu-

Umbau Investment & Finanzcenter Aalen: Als erste Filiale in Baden- Württemberg profitierte der Standort Aalen vom Modernisierungsprogramm, das 50 Filialen in Deutschland umfasst. „Im neuen Corporate Design wurde eine kommunikationsfördernde Atmosphäre und zwei freistehende runde Beratungsräume geschaffen“, sagt Filialleiter Ewald Schwenger. Im so genannten „Cone“ sitze der Kunde im Mittelpunkt. In den schräglaufenden Lamellen ist der Schrägbalken aus dem Firmenlogo wiederzuerkennen (siehe Foto). Seit Oktober wurde gebaut, im April soll es einen Tag der offenen Tür geben. Schwenger: „Für die Region wird gutes Entwicklungspotenzial unterstellt. Zehn Jahre hat sich die Deutsche Bank hier gut entwickelt, die Sanierung ist ein Dankeschön des Konzerns dafür.“ sk

men betrug in Aalen 616 Mio. Euro, in Gmünd 379 Mio. Euro sowie in Heidenheim 242 Mio. Euro. Das Baufinanzierungsvolumen belief sich in Aalen auf 164 Mio. Euro, in Gmünd 118 Mio. Euro sowie in Heidenheim 132 Mio. Euro, berichteten die beiden Investment & Finanzcenterleiter Ewald Schwenger (Aalen) sowie Rainer Frech (Gmünd). Mit Blick auf die Kursschwankungen auf den Aktienmärkten betonten die beiden Filialleiter, dass trotzdem viele Kunden die Anlageform Aktie wiederentdeckt hätten und auf das Know-how der Deutschen Bank vertrauten. Zudem sei die Nachfrage nach Immobilien und deren Finanzierung sehr hoch gewesen. Die Deutsche Bank beschäftigt in der von Simone Moser verantworteten Region Nordwürttemberg 153 Mitarbeiter, davon 40

in Aalen, 20 in Gmünd und elf in Heidenheim. Firmenkunden: Positive Stimmung hält an Monika Garske, Mitglied der Geschäftsleitung des Bezirks Schwaben für Firmenkunden, berichtete von einer positiven Grundstimmung ihrer Kunden in der Region Ostwürttemberg. Die Deutsche Bank habe 2011 trotz schwieriger Rahmenbedingungen die Kreditvergabe ausgeweitet und das Kreditvolumen im Vergleich zum Vorjahr leicht gesteigert. Darüber hinaus wurden über zwei Milliarden Euro öffentliche Fördermittel an den Mittelstand gezahlt. In der Marktregion Ulm-Aalen hat sich das Mittelstandsgeschäft überdurchschnittlich gut entwickelt. Monika Garske machte drei Themen aus, die Mittelständler besonders bewegen und bei de-

nen sie einen starken Finanzpartner bräuchten: im Risikomanagement, bei Finanzierungsthemen sowie im internationalen Geschäft. Volatile Währungskurse, Rohstoff- und Energiepreise bedürften einer noch stärkeren Absicherung. „Wir beobachten, dass einige Mittelständler die aktuellen Gefahren diesbezüglich noch unterschätzen“, sagte sie. Bezüglich der Finanzierungssicherheit sagte Garske, dass große Kreditlinien bei der Deutschen Bank bereitstünden, es aber gerade auch für große Mittelständler die Möglichkeit gebe, über Schuldscheine oder einen Börsengang sich direkt neues Kapital zu beschaffen und deshalb auch die eine oder andere Linie nicht ausgeschöpft werde. Die internationale Begleitung der Kunden durch die Bank werde immer stärker nachgefragt. Garske erwähnte die Liberalisierung des chinesischen Renminbi. Die Deutsche Bank biete für Firmen beispielsweise Seminare zur Exportfinanzierung an. „Im Mittelstandsgeschäft wollen wir in einem herausfordernden Umfeld weiter wachsen“, sagte Garske. PWM: Individuelle Lösungen sind gefragt Steffen Lang, Mitglied der Geschäftsleitung Region Stuttgart im PWM, konnte von einer positiven Entwicklung in dem von ihm verantworteten Bereich berichten. Die Mitarbeiterzahl wurde um 10 % auf 30 im Jahr 2011 aufgestockt, 2012 sollen weitere Berater

eingestellt werden. „In Württemberg wurden uns von unseren Kunden 570 Mio. Euro neues Geld anvertraut, die Zahl der Mandate stieg kräftig an“, sagte Lang. Aktuell würden in Württemberg rund 6,5 Mrd. Euro im PWM verwaltet.

SIMONE MOSER Bei der Deutschen Bank in Aalen gibt es ein neues Gesicht: Simone Moser ist als Regionaldirektorin für Private Banking bei der Deutschen Bank zuständig für das Geschäft mit vermögenden und vermögensaufbauenden Privatkunden und Mitglied der Geschäftsleitung der Deutschen Bank in der Region Württemberg. Die Funktion übernahm sie bereits im September 2011 – nachdem sie erfolgreich seit 2009 die Hauptfiliale der Deutschen Bank in Stuttgart im Bereich Privat- und Geschäftskunden leitete. Moser ist fast 17 Jahre bei der Deutschen Bank tätig. Ihre Wurzeln hat sie bei der Deutschen Bank in Aalen, wo sie ihre Ausbildung absolvierte und in ihrer jetzigen Funktion auch wieder ein Büro unterhält. Unter anderem verbrachte Simone Moser zweieinhalb Jahre in Frankfurt, wo sie als Executive Assistent für Rainer Neske, Konzernvorstand der Deutschen Bank für Privat- und Geschäftskunden, tätig war. Unter anderem leitete sie die Filiale der Bank in Heilbronn. sk


Firmen & Märkte

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Tipps zu Gesundheit – Fitness – Ernährung – mentale Balance

Mentale Balance – Umgang mit Rückschlägen

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n dieser Folge wird beschrieben, wie Sie künftig negative und unangenehme Situationen mit Hilfe des mentalen Trainings souverän meistern können. Kennen Sie das auch, dass ein Tag oder eine Situation überhaupt nicht so läuft, wie Sie es sich vorgestellt haben? Dass Ihnen eine geschäftliche Besprechung, ein wichtiger Kundentermin, eine Präsentation, oder auch ein Mitarbeitergespräch nicht so gelungen ist, wie Sie es eigentlich erhofft, oder auch von sich selbst erwartet haben? Die Sie dazu noch über einen längeren Zeitraum beschäftigt, oft sogar bis in die Nacht hinein, die Ihnen vielleicht sogar den Schlaf raubt und dazu noch ein anhaltend schlechtes Gefühl in Ihnen auslöst? Dann versuchen Sie es doch einmal mit einer Technik aus dem mentalen Training. Einer Methode, wie sie auch von Spitzensportlern angewendet wird. Dem „mentalen Um-Erleben“. Im Sport hat sich diese Vorgehensweise seit Jahren bewährt und wird überwiegend nach einem Spiel oder Wettkampf erfolgreich eingesetzt. Diese Technik kann Ihnen, sowohl im Business-Umfeld wie auch im privaten Umfeld, sehr nützlich sein. Nachfolgend eine Beschreibung, wie Sie in drei Phasen dabei vorgehen: Phase 1: Entspannen Sie sich.

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Gehen Sie an einen ruhigen Platz, oder Ort, wo Sie für einige Minuten ungestört sind. Machen Sie es sich am besten auf einem Stuhl bequem, sitzen Sie aufrecht und legen Sie beide Hände flach auf Ihre Oberschenkel. Schließen Sie Ihre Augen und Atmen Sie ruhig ein und aus. Konzentrieren Sie sich auf Ihren Atem und zählen Sie langsam im Geiste von 50 auf 1 zurück. Phase 2: Erinnern Sie sich nun genau an die Situation, welche Ihnen nicht so gelungen ist, bzw. welche Sie künftig optimieren oder verbessern möchten. Durchleben Sie alles noch einmal im Geiste. Dieses Mal jedoch mit

dem idealen Ablauf und so, wie Sie die Situation gerne erlebt hätten. Sehen Sie genau hin, wie diese Situation jetzt aussieht. Hören Sie genau hin, was Sie jetzt dabei hören und spüren Sie welches Gefühl Sie nun dabei haben. Handeln Sie in Ihrer Vorstellung so, wie Sie es von nun an immer gerne tun würden und wie Sie es vielleicht im Grunde von Ihnen erwarten. Phase 3: Identifizieren Sie sich mit dem Vorstellungsbild Ihres

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richtigen Verhaltens und nehmen es in sich auf. Laden Sie dieses Vorstellungsbild mit einem starken Gefühl der Freude auf und versichern Sie sich, dass Sie beim nächsten Mal genau so und nicht anders handeln werden. Dann zählen Sie innerlich langsam von 1 bis 5 und bei jeder Zahl sagen Sie im Geiste zu sich, dass wenn Sie bei „5“ angekommen sind, Sie die Augen öffnen und sich frisch und ausgeruht fühlen. Bei „5“ angekommen, öffnen Sie Ihre Augen und sind wieder zurück im Alltag. Testen Sie das „mentale Um-Erleben“ doch bei nächster Gelegenheit in der Praxis aus. Ich freue mich über ein Feedback von Ihnen. Zum Autor: Hans Oswald, Jahrgang 1964, lebt und arbeitet in Gerstetten, ist u. a. ausgebildeter NLP-Lehrtrainer und systemischer Coach und hat sich auf mentales Coaching in Business und Sport spezialisiert. www.oswald-coaching.de

Wirtschaft Regional | März 2012

Einige Streitpunkte vorhanden Regionale Einschätzungen zu den Tarifverhandlungen in der M+E-Industrie Aalen/Schwäbisch Gmünd. Die erste Verhandlungsrunde um neue Tarife in der Metall- und Elektroindustrie im Südwesten ist vorüber und ergebnislos auf den 22. März vertagt. Die Protagonisten der Tarifparteien vor Ort haben sich ebenfalls eine Meinung gebildet und stehen ein gutes Stück auseinander – noch. Offenbar versucht zu Beginn der Runde die IG Metall in die Offensive zu gehen und untermauert ihre Forderungen mit regionalen Aspekten und Sichtweisen. Roland Hamm, Erster Bevollmächtigter der Gewerkschaft in Aalen und Gmünd, gibt freudig Auskunft über seine Wahrnehmungen sowie die Sicht der Mitglieder in den Betrieben. „Was die Forderung von 6,5 Prozent mehr Lohn anbelangt, liegen wir an der unteren Grenze. Eine 7 vor dem Komma wäre von den Kollegen lieber gesehen worden“, erklärte Hamm. Als Begründung schiebt er nach, dass seit über einem Jahr Überstunden und Sonderschichten gefahren würden und es der Mehrzahl der Betriebe sehr gut oder gut ginge. „Jetzt sind wir mal wieder mit mehr Lohn dran“, sagte er plakativ. Denn: Bei den Delegiertenversammlungen und Gesprächen mit den Vertrauensleuten sei eine „schwächelnde Inlandsnachfrage ausgemacht worden“, die durch höhere Löhne belebt werden könne, da in den letzten Jahren der Spielraum für Anschaffungen durch die moderaten Steigerungen

Jörn P. Makko

Roland Hamm

kleiner geworden sei, meinte Hamm. Jörn P. Makko, Geschäftsführer der Bezirksgruppe Ostwürttemberg von Südwestmetall, verweist in wohl gewählten Worten darauf, dass die Entgelte für die Betriebe langfristig bezahlbar sein müssten. Makko: „Eine zu hohe tabellenwirksame Erhöhung belastet die Betriebe auch in Zukunft stark. In der Höhe ist die Forderung von 6,5 Prozent nicht begründet. Dauerhaft wird die Situation der Betriebe nicht so positiv wie bei der jetzigen Momentaufnahme sein.“ Die Abstimmungsprozesse gingen nach der ersten Verhandlungsrunde auch unter den Betrieben in der Region los. Seit Monaten zeichnet sich bei der Forderung der IG Metall nach unbefristeter Übernahme von Azubis ein Konfliktpotenzial für die Verhandlungen ab. Der IG Metall ist das Erfüllen dieser Forderung besonders wichtig, weil sie eine ausgeweitete Mit-

bestimmung in den Betrieben signalisieren würde. „Die Zukunft der Firmen bei der Fachkräfterekrutierung muss sichergestellt werden. Betriebe, die ihre Azubis nicht übernehmen, sägen am eigenen Ast“, erklärte Hamm. Eine grundsätzliche unbefristete Übernahme ohne Leistungsanreiz komme für Makko nicht infrage. „Ich sehe bei diesem Thema keinen Regelungsbedarf angesichts einer sehr geringen Jugendarbeitslosigkeit und einer Quote bei der unbefristeten Übernahme von rund 85%.“ Bei einer ganzen Reihe von Betrieben in der Region sieht Hamm die Quote der Leihkräfte als zu hoch an. „Die Einflussnahme von Betriebsräten muss bei diesem und dem Thema der Werksverträge größer werden“, sagte er. Auch hier vertritt Jörn P. Makko eine andere Meinung. Zeitarbeit werde zur Flexibilisierung in den Betrieben dringend benötigt. Sascha Kurz

Analysen, Trends und Entwicklungen aus erster Hand von den Arbeitgeberverbänden für die Firmen der Region

Die Themen des Monats März 2012 im Überblick Arbeitsrecht • Informationen an den Betriebsrat beim Betrieblichen Eingliederungsmanagement Nach § 84 Abs. 2, Satz 1 SGB IX hat der Arbeitgeber für Arbeitnehmer, die innerhalb eines Jahres länger als 6 Wochen arbeitsunfähig sind, die Durchführung eines Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) zu prüfen. Im nach § 84 Abs. 2 SGB IX vorgeschriebenen Verfahren soll geklärt werden, wie die Arbeitsunfähigkeit des jeweiligen Mitarbeiters möglichst überwunden, erneuter Arbeitsunfähigkeit vorgebeugt und der Arbeitsplatz erhalten werden kann. Die Durchführung des Betrieblichen Eingliederungsmanagements sowie die Hinzuziehung sonstiger Stellen (z. B. Betriebsrat oder Werksarzt) sind hierzu nach dem Gesetzeswortlaut von der Zustimmung des betroffenen Arbeitnehmers abhängig. Nach der aktuellen Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts vom 07.02.2012 – 1 ABR 48/10 – kann der Arbeitgeber jedoch ohne Zustimmung der betroffenen Arbeitnehmer dem Betriebsrat die Namen der betroffenen Arbeitnehmer nennen. Der namentlichen Benennung stünden weder datenschutzrechtliche Gründe noch das Unionsrecht entgegen.

pauschale Abgeltung von Überstunden mit der Bruttovergütung vorsehen, unwirksam, soweit diese unangemessen sind. Mit Urteil vom 17.08.2010 – 5 AZR 406/10 entschied das Bundesarbeitsgericht, dass ein allgemeiner Rechtsgrundsatz, dass jede Mehrarbeitszeit zu vergüten sei, insbesondere bei Diensten höherer Art, nicht bestehe. Soweit der Arbeitnehmer Überstunden in der Hoffnung erbringe, befördert zu werden und eine Überstundenvergütung üblicherweise nicht erwartet werde, scheide ein Anspruch auf Überstundenvergütung aus.

Südwestmetall und die Hochschule Aalen veranstalten am 10. Mai 2012 von 09.00 – 17.00 Uhr eine Tagung „Betriebliches Gesundheitsmanagement“. Inhalt: Strategien, Methoden, Instrumente sowie Best-Practice-Beispiele. Bei Interesse erhalten Sie nähere Informationen zu Programm und Anmeldung unter: aalen@suedwestmetall.de. Sozialversicherung • Zahl der SV-Träger gesunken

Mit Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom 21.09.2011 – 5 AZR 629/10 – wurde diese Rechtsprechung zwischenzeitlich bestätigt. Mit näheren Informationen hilft Herr Rechtsanwalt Steffen Aubele gerne weiter: aubele@suedwestmetall.de.

• Vergütung von Mehrarbeit Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts sind Arbeitsvertragsklauseln, die eine

Betriebliches Gesundheitsmanagement

RECHTSANWALT STEFFEN AUBELE

Internationales

Grafik des Monats:

Finanzierung von Investitionen in der arabischen Welt

Deutsche Automobilzulieferer: Man baut in BRIC

Die Arbeitgeber Baden-Württembergs und die Deutsch-ArabischeFreundschaftsgesellschaft e.V. (DAFG) informieren über die „Finanzierung von Investitionen in der arabischen Welt“. Die Veranstaltung findet statt am 2. Mai 2012 von 17.00 bis 21.00 Uhr in der Universität Hohenheim. Bei Interesse erhalten Sie nähere Informationen zu Programm und Anmeldung unter: aalen@suedwestmetall.de.

Die mittelständischen Automobilzulieferer sind für etwa drei Viertel der Wertschöpfung im Automobilsektor hierzulande verantwortlich. Allerdings wird der Anteil der in Deutschland gefertigten Produkte abnehmen: Aktuell stellen die Zulieferer rund 40 Prozent ihrer Produktion in Deutschland her – in drei Jahren könnten es nur noch 30 Prozent sein. Die wichtigsten Produktionsstandorte im Ausland sind bereits jetzt die BRIC-Staaten: Brasilien, Russland, Indien und China.

Am 1. Januar 2012 gab es in Deutschland 216 Sozialversicherungsträger mit eigenständiger Selbstverwaltung. Im Vorjahr waren es noch 227. Verantwortlich für diese Entwicklung war insbesondere der weiter anhaltende Konzentrationsprozess in der gesetzlichen Krankenversicherung. Allein im BKK-Bereich reduzierte sich die Zahl der Krankenkassen um neun. Von den verbliebenen Trägern gehören 146 zur Kranken-/Pflegeversicherung, 44 zur Unfallversicherung, 25 zur Rentenversicherung und einer zur Arbeitslosenversicherung. • Sozialbeiträge Der Gesamtsozialversicherungsbeitrag ist zum 1. Januar 2012 um 0,3 Prozentpunkte auf jetzt 40,1 Prozent gesunken. Die überaus starke Beitragssatzerhöhung im Vorjahr konnte damit im Ergebnis zumindest teilweise rückgängig gemacht

werden. Wenn die Bundesregierung keine zusätzlichen Leistungsausweitungen beschließt, kann die Beitragsbelastung im kommenden Jahr nochmals verringert werden. Die Arbeitgeberverbände setzen sich dafür ein, dass die Bundesregierung nicht nur den Gesamtsozialversicherungsbeitrag im Blick hat, sondern auch auf Umfang und Entwicklung der übrigen lohnbezogenen Sozialbeiträge achtet. Hierzu gehören die rein arbeitgeberfinanzierten Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung, zur Mutterschaftsgeldumlage und zur Insolvenzgeldumlage. Ihr Umfang wird sich 2012 weiterhin auf etwa 1,5 Prozent der Entgelte belaufen und damit um 50 Prozent höher sein als die Sonderbeiträge der Versicherten zur Kranken- und Pflegeversicherung. Seminarangebot im Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft - Betriebliches Eingliederungsmanagement – Grundlagen, arbeitsrechtliche und datenschutzrechtliche Aspekte. 17. April 2012, Haus Steinheim. - Die Entgeltfindung mit ERA in der M+E-Industrie 18./19. April 2012, Haus Bleibach Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Monika Guhs vom Bildungswerk: guhs@biwe.de. Kontakt: Südwestmetall Bezirksgruppe Ostwürttemberg Telefon: 0 73 61 92 56-0 aalen@suedwestmetall.de www.suedwestmetall.de


Analyse

Wirtschaft Regional | März 2012

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Das aktuelle Interview mit Management-Coach Hubertus Wolf Über Nachhaltigkeit, Strategie und gute Unternehmensführung Z

u den Themen Nachhaltigkeit, Strategie und gute Unternehmensführung und über die Frage, wie der Konflikt zwischen Ökonomie und Ökologie überwunden werden kann, führte Niko Paech für „schwarz-auf-weiss“ mit dem Spraitbacher Strategieexperte, Changepartner und Management-Coach Hubertus Wolf ein Gespräch, das Winfried Hofele für Wirtschaft Regional zusammengefasst hat. Die Intention des Internetangebotes „schwarz-auf-weiss“ ist es, die Publikation essayistischer und kritischer Beiträge zu gesellschaftspolitischen, literarischen, philosophischen und soziologischen Themen zu ermöglichen. Nachzulesen unter: www.schwarz-auf-weiss.org Herr Wolf, Sie sagen, jedes Unternehmen könne ein Leuchtturm sein. Passt dieses Bild in eine Zeit, in der es auf Flexibilität ankommt? Wolf: Leuchttürme sind Vorbilder, die eine gute Unternehmensführung haben und einen klaren Kurs; das bedeutet nicht, dass sie nicht flexibel wären. Sie brauchen ein gutes Steuerungssystem und -verhalten, von Strategie bis Controlling. Dies macht die Unternehmen robuster im Wettbewerb, weniger angreifbar und stärkt ihre Marktposition. Könnte es nicht mehr Leuchttürme geben? Wolf: Sicherlich, denn jedes Unternehmen ist ein Meer an Energien und verfügt über kreative und gestalterische Talente, um Zukunftsstärke zu entwickeln. Leuchttürme ergreifen diese Optionen, diese Freiheit haben aber alle. Strategische Führung ist dafür der Dreh- und Angelpunkt. Nachhaltigkeit in der Unternehmensführung ist auch ein hoher Wert für Sie. Was verstehen Sie darunter? Wolf: Nachhaltigkeit ist ein problembehafteter Begriff. Es ranken sich darum versponnene und idealistische Initiativen. Die politische Ebene verantwortlicher Gestaltung von Rahmenbedingungen und die Ebene unternehmerisch selbst verantwortlicher Gestaltung werden oft verwischt. Dazwischen nehmen Interessengruppen Einfluss. Das ist das Gegenteil vom Leuchtturm. Nachhaltigkeit ist ein Gegenbegriff zu allem, was wir mit der Bedrohung und Zerstörung unserer Lebensgrundlagen erfahren. Nachhaltigkeit ist der Erhalt der Lebensfähigkeit des eigenen Unternehmens. Dieses Erfolgsstreben findet auf den Grundlagen ökonomischer Lehren und Praktiken statt. Nachhaltigkeit ist, wenn vom wirtschaftlichen Handeln keine Nachteile für Gesellschaft und Umwelt ausgehen. Bevor wir von Nachhaltigkeit sprechen, müssen wir Nicht-Nachhaltigkeit akzeptieren. Trotzdem verharren viele Unternehmen in dieser Trugschluss-Logik: „Das rechnet sich für mich nicht.“ Wie gelingt Veränderung? Wolf: Weder mit Appellen noch mit Gesetzen. Der Hebel muss in Unternehmen bei der

Hubertus Wolf: „Jedes Unternehmen ist ein Meer an Energien und verfügt über kreative Talente!“

strategischen Reflexion und Planung angesetzt werden. Nachhaltigkeit bedeutet, dass ein Unternehmer sich verabschiedet von der Zweckbestimmtheit der Ökonomie. Er wird erkennen, dass das direkt mit Partnerschaft und sozialer Nähe zu erst in seinen eigenen Wänden zu tun hat, statt mit Gesetzen oder mit abstrakten Ethik-Diskussionen in seinem Verband. Er wird den Standpunkt einseitiger Vorteilsnahme strategisch mit Blick auf die eigene Existenz als Unternehmer und Unternehmen in Frage stellen. Da nenne ich „Ökonologie“, bzw. die Strategie der ökonologischen Integration und Innovation im Management. Strategische Führung ist der Leitstand für Unternehmenskultur. Weshalb ist Strategie für den Erfolg eines Unternehmens so wichtig? Wolf: Wir unterscheiden zwischen Strategie im Sinne der perspektivischen Ausrichtung des Unternehmens zum Aufbau, Erwerb und dynamischen Erhalt einer dauerhaft tragfähigen, nachhaltigen Position und der Ebene der operativen Handlungen in der entsprechend gestalteten und qualifizierten Organisation und Führung. Strategie definiert die Existenzberechtigung eines Unternehmens im Wettbewerb. Die Verfolgung des Stra-

tegiekonzepts verbindet sich in der Anerkennung einer Marke. Diese Ausrichtung folgt aus der spezifischen Kernkompetenz. Daraus entwickeln sich alle Aktivitäten. Jeder Mitarbeiter trägt den Erfolg mit. Entsprechend muss er eingebunden sein. Wichtig für den Erfolg ist die Übereinstimmung von Strategie und Fähigkeiten. Was zeichnet ein gutes Unternehmen aus? Wolf: Ein Unternehmen ist gut, wenn es Nutzstiftendes leistet, wenn Ökonomie und Ökologie einen Gleichklang bilden. Das Gute steckt in jedem, das Bessere ist des Guten Feind. Ein gutes Unternehmen macht das Gute ohne viel Aufhebens. Also das Gegenteil von dem, wie es heute vielfach nach einem Modetrend Unternehmen empfohlen wird. Ein gutes Unternehmen tut alles belegbar, wahr und authentisch, es überwindet den scheinbaren Gegensatz von Ökonomie und Ökologie, es schafft die Symbiose von ökonomischer Erfolgsorientierung, partnerschaftlicher Führung, sozialer Verantwortung und ökologischer Verträglichkeit. Das ist Nachhaltigkeitsführerschaft. Ihr Beratungsansatz ist zugeschnitten auf die Leitung von Unternehmen. Wie binden Sie Mitarbeiter ein?

Wolf: Unsere Mission ist die Frage nach der Existenz des Unternehmens. Sie geht erfolgreich nur mit der gemeinsamen Erarbeitung mit Mitarbeitern. Der Prozess eines strategischen Projekts beginnt mit dem Leitungsteam, weil es praktisch anders nicht gehen würde. Hier beginnt Teilhabe und Partnerschaft. Der Unternehmer muss lernen, vom Chef-Podest herunter in sein Team „rein“ zu gelangen. Genauso ist es umgekehrt. Changeprozesse sind deshalb problematisch, weil sie oft losgelöst vom „Kopf“ der Organisation her integrativ und partnerschaftlich eingeleitetet Prozesse stattfinden. Das führt zu Verstehensproblemen. Bei IFZM werden die Anstöße durch das persönliche Erleben in der Initialisierungsklausur einer strategischen Bestandsaufnahme mit dem Leitungsteam gelegt. So erleben die Menschen ihre gemeinsame Existenz; Strategie und die Führung identifiziert sich als Zentrum der Gestaltung. Es entsteht neues Vertrauen. Sie sagen, dass die Menschen den Erfolg machen. Aber zählen letztlich nicht immer doch nur die Zahlen? Wolf: Erfolg ist nicht das, was die Bilanz ausweist, sondern die Qualität dessen, was dahinter steht. Das entscheidende Vermögen eines Unter-

nehmens für seine Zukunft steht nicht in Bilanzen. Stets muss das Hauptaugenmerk auf die Antriebskräfte gerichtet sein. Sie sind Ursache, Cash ist notwendiger, aber nicht entscheidender Teil der Wirkung. Wie kann man gute Führung und nachhaltige Entwicklung ins Management von Unternehmen bringen? Wolf: Mit unseren Methoden partizipativer Arbeit in Klausuren erleben die Teilnehmer viel gleichzeitig. Die Erkenntnisse gründen sich nach Prof. Rolf Osterhoff, aus der Hirnforschung, der „Biologik“. Wenn Sie bei einer Beratung spüren, dass Begriffe wie Ethik, Compliance, Verantwortung, Nachhaltigkeit oder Werte in einem Unternehmen mehr Schein als Sein sind und letztlich die Zahlen zählen – was raten Sie? Wolf: Gar nichts. Ein solches symptomhaftes Behandeln von Aspekten führt nicht weiter. Der Unternehmer sieht zunächst seine Sicht, wir brauchen aber beide Seiten und Wahrnehmungen. Ich versuche, ihm plausibel zu machen, wie ein etwas anderer Prozess abläuft. Viele Unternehmer wissen innerlich ja, dass es im Unternehmen rumort. Wie sieht eine kluge Strategie aus, Krisen zu meistern? Wolf: Wir müssen die politische immer von der eigenverantwortlichen Ebene auf Unternehmerseite unterscheiden. Unternehmen müssen sich selbst fragen, was sie für ihre Vorsorge tun können. Insbesondere mittelständische Unternehmen, die sehr schnell sehr hart getroffen werden, sollten aufgrund ihrer begrenzten Ressourcen viel sorgsamer und strategischer sein. Überlebensnotwendig sind Kompetenzen im Management, die den Blick über den Tellerrand hinaus richten und die Mitarbeiter einbinden. Wenn Geschäftszahlen best gehütete Geheimnisse sind, kann Vertrauen nicht entstehen. Ein Umschalten hat mit Methoden und Know-how in Bezug auf ein voraus blickendes, ganzheitlich orientiertes Management zu tun. Es beginnt vorn, nicht am Ende der Pipeline. Ist das nicht ein schwieriger Umlernprozess? Wolf: Bei weitem nicht so, wie es oft dargestellt wird. Die Einstellung macht den Unterschied. Eine Strategieklausur klärt alles Grundlegende. Klug ist aus Unternehmersicht, Partnerschaft Ernst zu nehmen. Strategie, Verantwortung und Ethik gehören in den Kernbereich von Unternehmen hinein. Sollten sich nicht statt Betriebswirtschaftlern Menschen in die Beratung einbringen, die etwas von Ethik verstehen, da doch in der Realität meist der auf Zahlen fokussierte Ansatz als alternativlos gilt? Wolf: Das ist die Trugschluss-Logik der BWL. Sie folgt einem falschen Handlungsmuster. Wir erleben mit diesem Fokus auf Zahlen einen Trend, dass alles in Summe immer weniger nachhaltig ist. Es geht auch anders. Vorbildun-

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Hubertus Wolf Bankkaufmann und Diplomkaufmann Hubertus Wolf wohnt und lebt in Spraitbach im Ostalbkreis. Sein Spezialgebiet ist die methoden- und moderativ unterstützte Konzeption von Projekten zur strategischen Unternehmensentwicklung. Das Grundmotiv des Unternehmenserhalts beschäftigt Hubertus Wolf seit seinem Studium in Hamburg. Nach Managementpositionen und u. a. bei Bertelsmann und als Dozent für Marketing hat er sich durch wissenschaftliche Studien ständig weiter gebildet (energokybernetische Strategielehre, Struktogramm, Neurobiologie). 1984 gründete er das Praxisteam für strategische Geschäftsentwicklung. Es entwickelte sich fort zum Institut für Zukunftsmanagement (IFZM), ein auf integrative Unternehmensführung, zur 360˚-Ganzheitsdiagnostik, Methoden-Transfer und One-toOne-Dialoge spezialisiertes Expertenteam. Das Kursbuch E.R.F.O.L.G. ist ein systemisches Programm zur Entwicklung eines tragfähigen Geschäftsmodells. IFZM-Kompetenzen sind Strategieentwicklung, systemische Organisation, integrierte Personalentwicklung, strategisches Innovations-, Marketing- und Vertriebsmanagement, Unternehmenssteuerung. IFZM-Projekte folgen dem Leitstrahl der Nachhaltigkeitsführerschaft. IFZM stützt sich bei der Umsetzung auf ein Netzwerk fachlicher Experten. Die Methode SUA – die strategische Unternehmens-Agenda für die Reflexion und Diagnose der Zukunftsfähigkeit entstand 2006 im Kontext von Basel II. Weitere Aktivitäten sind Publikationen, Vorträge, Seminare und Beiratstätigkeit.

ternehmen zeigen es. Die Lösung kommt durch das ganze systemische „Werk“ eines Unternehmens. Die Kernfrage elementaren Unternehmenserhalts ist, wie der scheinbar unlösbare Gegensatz von Ökonomie und Ökologie überwunden wird. Das eine geht ohne das andere nicht. Wir nennen das Inputlogik. Nichts geschieht ohne Ursache. Also drehen wir das „Spiel“ einfach von Output-Logik (Zahlen, Ergebnisse, Bilanzen) auf das, was sie von Innen her antreibt. Unternehmerischer Erfolg kann ökonomisch nicht Sinn geben, wenn er Partnerschaft, soziale Verantwortung und Ökologie abkoppelt. Wenn das Beste der Maßstab für die Zukunft und das Management von Organisationen ist, muss man als Verantwortlicher im eigenen Interesse des Unternehmenserhalts fragen, wo Lücken bestehen, um sie zu schließen. Die Wende weg von Nicht-Nachhaltigkeit, hin zu einer ökonologisch verantwortlichen Führung gelingt, wenn sie partnerschaftlich, schöpferisch, effektiv ist und sehr schnell zugleich. Für diese Initialisierung haben wir in einem beispielhaften Engagement mit dem IT-Dienstleister SDZeCOM in Aalen einen Internetzugang geschaffen und einen USB-Stick für die unternehmerische Selbstklausur. www.sua.ifzm.de www.sdzecom.de


Spezial | Zeitarbeit in Ostwürttemberg

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Wirtschaft Regional | März 2012

Zeitarbeit in Ostwürttemberg

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Branche: Personaldienstleistung Geschäftsfelder: Zeitarbeit Personalvermittlung On-Site Management in den Bereichen Industrie & Handwerk, Transport & Logistik, Büro & Finanzen, Gesundheitswesen, IT, Engineering, Biotechnologie Gründung: 1995 Geschäftsführer: Anita Beyerlein, Peter Roth Standorte: Ulm, Heidenheim Mitarbeiter: Intern: 18, Extern: 700 Unsere Ansprechpartner für Personal: Jürgen Maier, Martin Mader, Stefan Joos

Das tempo-Team (v. l.): Anja Weber, Martin Mader, Marion Pichler, Jürgen Maier, Anita Beyerlein, Stefan Joos und Birgit Kummer.

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eit der Fakten: tempoZeitarbeit ist ein vorwiegend regional tätiges Unternehmen mit Niederlassungen in Heidenheim und Ulm. Unser Dienstleistungsangebot umfasst die Arbeitnehmerüberlassung im technisch-

gewerblichen und kaufmännischen Bereich. Dafür beschäftigen wir gut 700 MitarbeiterInnen in ca. 40 verschiedenen Berufen für Industrie und Handwerk. Zeit der Werte: Über 25 Jahre Erfahrung in der

Zeitarbeit zahlen sich aus. Sie haben uns schnell zu einem namhaften Unternehmen der Branche gemacht. Unser hoher Qualitätsanspruch richtet sich insbesondere auf intensive Kundenbetreuung und Mitarbeitermotivation.

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Karriere Gewerbliche Berufe (m/w): Industrie: Schlosser/Mechaniker, Elektroniker, Schweißer, Dreher/ Fräser, Kfz-Mechaniker, Mechatroniker, Maschinenbediener, Ferienarbeiter + Studenten Handwerk: Gas-/ Wasserinstallateure, Heizungsbauer, Maler/Lackierer, Elektroinstallateure, Schreiner Transport und Logistik: Fachkraft Lagerwirtschaft, Lagerarbeiter, Staplerfahrer, Kommissionierer Engineering und IT: Ingenieure/ Techniker, techn. Zeichner, Fachinformatiker, IT-Systemtechniker Kaufmännische Berufe (m/w): Bürokräfte, Fremdsprachen, Buchhaltung, Sachbearbeitung, Einkauf, Vertrieb, Export

Zeit der Talente: Wir fühlen uns dem Wohlergehen unserer Kunden ebenso verpflichtet wie der Zufriedenheit unserer MitarbeiterInnen, die sich auszeichnen durch Einsatzbereitschaft, Zuverlässigkeit und Flexibilität. Zeit der Taten: Wir übernehmen Verantwortung. Wir sind dort, wo Herausforderungen warten – bei unseren Kunden in der Region. Der persönliche Kontakt ist uns wichtig. Wir stellen unsere Leistungsfähigkeit gern unter Beweis. Sofort.

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in Personaldienstleister erfüllt eine entscheidende Aufgabe im gesamten Spektrum der Human Resources. Die Firma Fachpersonal Kaiser mit acht Niederlassungen im süddeutschen Raum vertritt die Interessen von Unternehmen und Bewerbern gleichermaßen und hebt sich als Dienstleister für Personalfragen von Wettbewerbern ab. Fachpersonal Kaiser (FPKaiser) denkt weit über die klassische Arbeitnehmerüberlassung hinaus. Die Kernkompetenzen des Unternehmens liegen in den Bereichen der Personal-Vermittlung, der

strategischen Personalplanung oder auch in wirtschaftlich schwächeren Zeiten im Outsourcing. Zudem gehören Qualifizierungsmaßnahmen oder die Unternehmensberatung für Mitarbeiter mit Behinderung zum Portfolio. In diesen Aufgaben sieht Geschäftsführerin Carmen Kaiser mit ihrem Team eine besondere Verantwortung: „Als zertifiziertes Unternehmen unterliegen wir definierten Prozessen, die sowohl für die Kunden-Unternehmen, als auch für die Bewerber Sicherheit und Professionalität gewährleisten.“

Darüber hinaus engagiert sich Carmen Kaiser in der Ethik-Kommission der Interessensgemeinschaft Zeitarbeit (iGZ), die Tarifpartner vieler Zeitarbeitsunternehmen ist. „Unsere Kunden-Unternehmen interessieren sich oft für Themen wie Equal-Payment. Das empfinde ich als Beweis dafür, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden“, stellt sie fest. Unternehmer nutzen das vertiefte Fachwissen des Personaldienstleisters. So bietet FPKaiser für die Personalabteilungen Schulungen zu den Themen Arbeitsrecht und

Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz. Die Beratung von Unternehmen ist eine Hauptaufgabe. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels wird die Arbeit komplexer – Carmen Kaiser: „Wenn wir für Firmen neue Mitarbeiter rekrutieren, dann sind die Wünsche der Bewerber ein erheblicher Faktor. Es gilt dabei nicht nur, die jeweiligen Qualifikationen zu berücksichtigen. Vielmehr klären wir Fragen nach den gewünschten Aufstiegschancen oder Weiterbildungsmaßnahmen in Unternehmen.“ Eine Personalvermittlung lässt sich

erst dann erfolgreich und nachhaltig durchführen, wenn der Bewerber das Gefühl hat, er passe zum Unternehmen. Aktuell beschäftigt sich FP Kaiser damit, Frauen einen Einstieg ins Berufsleben besser zu ermöglichen. Frauen haben es nach einer familiär bedingten Auszeit schwer, den erlernten Beruf erneut zu ergreifen. Darin sieht Carmen Kaiser die Herausforderungen der Gegenwart. In diesem Bereich stecke großes Potenzial, um den Fachkräftemangel zumindest abzuschwächen. Personaldienstleistung bein-

Carmen Kaiser

haltet viele Facetten, die Unternehmer für ihren eigenen Erfolg nutzen können. Und mit FPKaiser bietet sich ein Partner an, der an diesem Erfolg in einer Symbiose zwischen Bewerbern und Firmen auf höchstem Niveau arbeitet.

Die Mitarbeiter stellen ihrem Unternehmen gutes Zeugnis aus Hofmann Personal zählt aktuell zu den hundert besten Arbeitgebern Deutschlands – zum fünften Mal in Folge prämiert Nürnberg. Hofmann Personal gehört auch 2012 zu Deutschlands 100 besten Arbeitgebern und wurde am 8. März dafür ausgezeichnet. Durchgeführt werden die Benchmarkstudie und der Wettbewerb „Beste Arbeitgeber Deutschlands“ vom Great Place to Work-Institute in Kooperation mit der Initiative Neue Qualität der Arbeit sowie dem Bundesarbeitsministerium. Als Bewertungsgrundlage dient dem Institut

Andrea Vogeler (Personalreferentin, li.), Andreas Nüßle (Mitglied Executive Commitee, Mitte) und Geschäftsführerin Ingrid Hofmann freuten sich über die Bewertung und Auszeichnung.

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eine anonyme Befragung der Mitarbeiter zu den Themen Fairness und Respekt, die Identifikation der Beschäftigten mit ihren Aufgaben und ihrem Arbeitgeber wie auch der Teamgeist. Mit einbezogen werden die Programme und Maßnahmen, die das

Unternehmen im Personalbereich durchführt. „Wir möchten auch in Zukunft ein attraktiver Arbeitgeber bleiben. Dafür tun wir einiges. Unser Ansatz ist, bei der Arbeitsplatzgestaltung möglichst individuelle Lösungen für die Mitarbeiter zu finden, wobei das betroffene Team mit einbezogen wird. Wir können nicht alle Wünsche erfüllen, aber uns zumindest annähern“, sagt die Geschäftsführerin Ingrid Hof-

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mann. „Dieser Wettbewerb hilft uns auch, unsere Stärken und Schwächen zu erkennen und anschließend gezielt Maßnahmen abzuleiten.“ Da es das Unternehmen geschafft hat, zum fünften Mal in Folge zu den Ausgezeichneten zu gehören, erhielt Hofmann Personal zusätzlich den Trust Champion Award in Bronze. Hofmann Personal gehört zu den zehn größten Zeitarbeitsunternehmen Deutschlands

und ist auch mit Tochterfirmen in Österreich, England, Tschechien und den USA vertreten. Das Unternehmen wurde 1985 von Ingrid Hofmann gegründet, die es nach wie vor als Geschäftsführerin leitet. Als Vizepräsidentin des Bundesarbeitgeberverbands der Personaldienstleister engagiert sie sich seit Jahren für die Branche, die ein wichtiger Partner der Industrie ist. www.hofmann.info

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Zeitarbeit in Ostwürttemberg | Spezial

Wirtschaft Regional | März 2012

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20 Jahre akzent personalleasing gmbh L

angjährige Erfahrung, unternehmerisches Denken und Mut zur Selbstständigkeit führen den Geschäftsmann Rainer Hilbert auf den richtigen und nachhaltig erfolgreichen Weg. Er ruft im März 1992 die akzent personalleasing gmbh ins Leben. Heute zählt akzent personalleasing zu den ersten Adressen der Zeitarbeit in den Regionen Bayern, BadenWürttemberg, Sachsen und Thüringen. Es entwickelten sich langjährige Partnerschaften mit Unternehmen aus Industrie, Handwerk und dem Dienstleistungsgewerbe.

Seit nunmehr 20 Jahren bietet akzent personalleasing stets innovative Lösungen in allen Fragen der modernen Personaldienstleistung und das mit unkonventionellen Mitteln. Eine feste Maxime in der Firmenphilosophie bildet der Mensch, der im absoluten Vordergrund steht. Das stellt sicher, dass sich Kunde und Mitarbeiter auf „Augenhöhe“ begegnen. Soziale Kompetenz, Mitarbeiterzufriedenheit und die damit verbundene Kundenzufriedenheit sind keine Schlagwörter, sondern werden täglich gelebt. Was sicherlich ebenso durch den familiär ge-

Geschäftsstellenleiterin Gabi Kling

prägten Führungsstil gefördert wird. Das Ergebnis dieser Firmenphilosophie wird untermauert durch beständige und langjährige Mitarbeiter in den Geschäftsstellen und Führungsebenen. Natürlich überträgt sich das auch auf die zahlreichen externen Mitarbeiter, die teilweise über 16 Jahre an akzent personalleasing treu festhalten. Genau diese externen Mitarbeiter sind es, die sich durch fundiertes Fachwissen, hohe Kompetenz und soziale Verantwortung auszeichnen und immer wieder gerne von unseren Kunden angefordert werden. akzent personalleasing stellt sich täglich der Verantwortung, stets ein kompetenter und vertrauensvoller Geschäfts-

partner zu sein. Im persönlichen Gespräch zeigt sich, was unseren Mitarbeitern, Bewerbern und Kunden wirklich wichtig ist. Folglich können die Weichen so gestellt werden, dass eine für beide Seiten optimale und erfolgreiche Zusammenarbeit gewährleistet ist.

wir auch im sozialen Engagement. akzent personalleasing unterstützt die Jugendarbeit und Förderung in Sportvereinen, hilft durch Spenden für „Kinder in Not“, wie ebenso durch den Einkauf von Produkten aus Institutionen der Lebenshilfe und fördert auch andere soziale Projekte. 20 Jahre akzent personallea-

Eugen-Jaekle-Platz 23 89518 Heidenheim Telefon 0 73 21 34 96 70 www.akzent-personalleasing.de heidenheim@ akzent-personalleasing.de

sing gmbh. Geprägt von Höhen und Tiefen – aber letztendlich erfolgreich. Herr Rainer Hilbert, Frau Gabi Kling und das ganze akzent-Führungsteam sind auch weiterhin Garanten für eine erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit rund um das Thema moderne Personaldienstleistung. Fordern Sie uns, wir freuen uns auf Ihren Kontakt!

„20 Jahre akzent personalleasing steht für 20 Jahre gemeinsamen Erfolg.“ Selbstverständlich für akzent personalleasing sind ebenso die Mitarbeitervorstellung im Kundenbetrieb, regelmäßige für die Arbeitssicherheit relevante Arbeitsplatzbegehungen und natürlich eine nachhaltige Mitarbeiterbetreuung. Unsere Verantwortung sehen

Unsere Standorte

Mangold rechnet mit stabilem Verlauf Zeitarbeitsbranche wird bestimmt von der Equal Pay-Debatte – 2011 war gutes Jahr für die Branche Aalen. Jörg Mangold, Geschäftsführer bei Mangold Personalpartner mit Niederlassungen in Aalen und Waiblingen, erläutert im Gespräch mit Redakteur Sascha Kurz die Entwicklung auf dem Zeitarbeitsmarkt. Seit 2007 ist Mangold l

Personalpartner in Aalen vertreten. 2011 sei ein gutes Jahr für Zeitarbeitsfirmen gewesen. Welche Diskussion bestimmt derzeit den Zeitarbeitssektor? Jörg Mangold: Die politi-

Infokasten Mangold Personalpartner Jörg Mangold ist mit seinem Unternehmen vielfältig sozial engagiert. Beim U 12-Mangold Cup der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach tritt er seit vielen Jahren als Sponsor im Jugendbereich auf. Zudem unterstützt der fußballbegeisterte Aalener das Projekt „Kinder von der Straße“ von Jo Eller. „Die Torwartschule Ostalbkeeper von Thomas Traub erhält ebenfalls eine Unterstützung von uns“, sagt Mangold. Ferner fungiert Mangold Personalpartner beim Kochercup des TC Oberkochen als Hauptsponsor dieses WTB-Tennisturniers. Seit Jahren ist Jörg Mangold treuer Sponsor beim VfR Aalen. „Mein Ziel ist, den VfR Aalen in die 2. Liga zu begleiten“, sagt er. Dieses Engagement resultiert aus der Verbundenheit mit der Region sowie aus der unternehmerischen Verantwortung. „Zeitarbeit hat häufig noch einen negativen Touch. Deshalb möchte ich immer wieder einen Kontrapunkt als Korrektiv setzen“, sagt Mangold.

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Die starken Seiten der Region

schen Bestrebungen, eine Equal-Pay-Entlohnung flächendeckend in der Branche durchzusetzen, das heißt gleicher Lohn für gleiche Arbeit, sind gestiegen. Falls die Tarifparteien sich nicht zu einer Lösung durchringen sollten, droht eine gesetzliche Regelung mit nur schwer kalkulierbaren Auswirkungen für den Zeitarbeitsmarkt. Meiner Meinung nach ist diese Entwicklung nicht mehr aufzuhalten und birgt neben Risiken eben auch Chancen für die gesamte Branche. Mehr als die Hälfte unserer Beschäftigten bekommt bereits heute nach einer mit unseren Kunden abgestimmten Einarbeitungszeit den gleichen Lohn wie festangestellte Mitarbeiter im Kundenunternehmen. Qualifizierte

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Mitarbeiter sind nicht einfach zu bekommen. Mit einer Equal-Pay-Entlohnung wird Zeitarbeit neben den bisherigen Vorteilen für Arbeitssuchende noch interessanter, natürlich dann aber auch für die Unternehmen teurer als bisher. Wie sah 2011 die Geschäftsentwicklung bei Zeitarbeitsfirmen aus? Viele Zeitarbeitsunternehmen konnten nach der Krise erhebliche Zuwachsraten verzeichnen. Für unser Unternehmen war 2011 das beste Jahr der Firmengeschichte. Was erwarten Sie für das laufende Jahr? 2012 wird sich das Wachstum aus unserer Sicht etwas verlangsamen. Einer der Gründe ist, neben der Equal Pay-Debatte auch die gesamtwirt-

Jörg und Chirin Mangold (vorne v. li.) mit ihren Aalener Mitarbeiterinnen (stehend v. li.) Sandra Wendt, Petra Jagusch und Waltraud Kingerter.

schaftliche Konjunktur und die Tatsache, dass das Beschäftigungsniveau in vielen Unternehmen wieder das Vorkrisenniveau erreicht hat – nicht zuletzt durch die Übernahme von Zeitarbeitnehmer. Wie viel Mitarbeiter beschäftigen Sie und in welchen Branchen? Derzeit beschäftigen wir am

Standort Aalen nahezu 100 Mitarbeiter. Die dominierenden Branchen sind Automotive, Optik und die kunststoffverarbeitende Industrie. Wir sind jedoch sehr breit gestreut und haben keine direkte Abhängigkeit von einzelnen Kunden aufzuweisen. Herr Mangold, besten Dank für das Gespräch.


Firmen & Märkte

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REGIO-TICKER l

etz Aalen zieht ein Mehr Platz zum Lernen haben nun die angehende Mechatroniker und Elektronikmeister sowie überbetrieblich ausgebildete Azubis, die sich im Elektro Technologie Zentrum Aalen (etz) weiter- und ausbilden lassen. Rund ein Jahr hat die Erweiterung des Gebäudes gedauert. „Seit der Eröffnung 2009 haben wir allein im letzten Jahr 380 Auszubildende gehabt“, berichtet etz-Leiter Dr. Jürgen Jarosch. Dadurch, dass man alles genau gleich aufgebaut habe wie das Mutterhaus des etz in Stuttgart, könnten die Ausbilder zwischen Aalen und Stuttgart problemlos pendeln. Mit der wachsenden Zahl der Teilnehmer wurde schnell der Platz im Aalener Industriegebiet zu klein. „Deshalb hat Gebäudeeigentümer Ernst Ritter eine zweite Etage aufs bestehende Gebäude draufgesetzt“, erzählt Elektroobermeister Wolfgang Dietrich vom etz in Stuttgart. „Ungefähr 300 000 Euro beträgt unser Anteil als Mieter an den Gesamtkosten“, fügt Dietrich an. Nun stehen sowohl den Lehrern, als auch den Auszubildenden statt drei Schulungsräumen ganze fünf zur Verfügung. Somit bildet das etz

nun in den Bereichen Elektrotechnik, Automatisierungstechnik, Mechatronik und Informationstechnik aus. „Zudem haben wir die neueste Technik in den Räumen verbaut, so dass wir auf dem aktuellen Stand sind“, betont Elektro-Landesinnungsmeister Thomas Bürkle. So könne sich jeder Auszubildende gleich live davon überzeugen, was sich zum Beispiel hinter der neuesten Beleuchtungstechnik versteckt. Für die derzeit 120 Auszubildenden, die 18 angehenden Meister im Bereich Elektrotechnik und den angehenden Meistern der Mechatronik stehen zwei feste Ausbilder zur Verfügung. „Auch wir Ausbilder müssen uns weiterbilden“, bemerkt Dietrich. Im Bild von links: Norbert Wagner, Wolfgang Dietrich, Alexander Hamler und Thomas Bürkle.

SHW SHS sk

Wirtschaft Regional | März 2012

Carl Zeiss Meditec: Steigkurs Umsatzplus im 1. Quartal von 13,5 Prozent / Neue Mitarbeiter in Oberkochen l

Günter Ensle (li.) und Klaus Pavel (re.) ließen sich von SHW SHS-Geschäftsführer Achim Brommer die Produkte wie diese Umlaufschnecke und deren Arbeitsweise erklären. (Foto: Peter Hageneder) l

Sascha Kurz

Hüttlingen. Am 14. Dezember 2011 ist mit der Schlüsselübergabe des Neubaus in den Hüttlinger Törleswiesen für SHW Storage & Handling Solutions GmbH (SHS) eine neue Ära angebrochen. Nach einer „kleinen Probezeit in den Hallen und dem Bürotrakt“, wie es Geschäftsführer Achim Brommer nannte, hat das Unternehmen am 9. März offiziell Eröffnung gefeiert. Am 11. März war bei einem Tag der offenen Tür die Bevölkerung eingeladen, die Produktionsstätte zu begutachten. Rund 400 Kunden, Lieferanten, Geschäftspartner und viele der knapp 70 Mitarbeiter waren gekommen, um sich ein Bild davon zu machen, wie sich das Unternehmen nach dem Weggang aus Wasseralfingen positioniert hat. In einer Hausausstellung präsentierte SHW SHS seine Produkte, mit denen das Unternehmen die Megatrends Umweltschutz und Energietechnik in Sachen Austragetechnik für Schüttgüter bedient. Seit dem 9. Januar läuft der Betrieb in Hüttlingen. „Beim Umzug in den Weihnachtsferien haben alle Mitarbeiter angepackt, so dass kein Fremdpersonal nötig war“, sagte Achim Brommer. Der Spedition Roder und dem IT-Dienstleister Newerkla dankte der Geschäftsführer für die Unterstützung. SHW SHS sei ins neue Jahr gut gestartet. Der Auftrag eines großen Pelletwerks in

den USA sei in die Bücher geschrieben worden, sagte Brommer. In seiner kurzen Rede betonte er die Anstrengungen um nachhaltiges Wirtschaften, der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Ausbildung junger Menschen – haben doch die drei ersten Azubis ihre Lehrzeit abgeschlossen und die firmeneigene Kita öffnet im Sommer ihre Pforten. „Ich bin froh, einen Kompass in der Tasche zu haben. SHW SHS hat manches in der Vergangenheit richtig gemacht und sich viel für die Zukunft vorgenommen“, sagte er. Landrat Klaus Pavel zeigte sich beeindruckt von der 5 Mio. Euro-Investition. „Angesichts einer Exportquote von 80 % sind sie den Wettbewerbern eine Nasenlänge voraus. Sie glauben an diese Raumschaft“, lobte er. Hüttlingens Bürgermeister Günter Ensle, für den mit der Ansiedelung von SHW SHS ein Traum in Erfüllung ging, bezeichnete die Momente, die er in diesem Zusammenhang erleben durfte, als „historisch“. Dennoch: „Die Ansiedlung war ein normaler Vorgang. Ich erinnere an den Wegzug von Cellent vor wenigen Jahren“, sagte er. Ensle betonte, dass in Hüttlingen insgesamt 200 neue Arbeitsplätze in den vergangenen Jahren geschaffen wurden. Für den VDMA sprach Ulrich Hermani. „Was Brommers anpacken hat Erfolg“, sagte er. Am 12. und 13. März wurden von SHW SHS dann Vertreterworkshops abgehalten.

Winfried Hofele

Jena/Oberkochen. Der Medizintechnikanbieter Carl Zeiss Meditec AG wächst weiter. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2011/12 stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13,5 Prozent auf 210,3 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich von 24,0 auf 28,3 Millionen Euro. Am Standort Oberkochen sind jetzt 408 Mitarbeiter beschäftigt, 18 mehr als Ende Oktober 2011. Weltweit sind es 2430 (2366). „Es freut mich, dass wir unseren soliden Wachstumskurs trotz des volatilen Umfelds erfolgreich fortsetzen konnten“, sagte Dr. Ludwin Monz. Der Vorstandsvorsitzende der Carl

Zeiss-Meditec-Chef Dr. Ludwin Monz

Zeiss Meditec AG stellte besonders heraus, „dass wir unsere Profitabilität weiter ausbauen konnten.“ Die EBITMarge stieg von 13,0 auf 13,4 Prozent. Carl Zeiss Meditec verfüge über ein breites Geschäftsportfolio, von der Augenheilkunde über die Mikrochirurgie bis zu neuen Anwendungen in der Strahlentherapie. Dr. Monz: „Dass wir damit stabil aufgestellt sind, belegt unser Wachstum. Wir konnten in allen strategischen Geschäftseinheiten sowie in allen Berichtsregionen zulegen“. Gleich stark, nämlich um jeweils 23,3 Prozent, legten die in Oberkochen angesiedelte

Die Carl Zeiss Meditec AG weihte Ende Januar 2012 in Berlin neue Verwaltungs- und Produktionsflächen für die „Chirurgische Ophtalmologie“ ein.

Mikrochirurgie (auf über 95,3 Millionen Euro) und die Chirurgische Ophthalmologie auf 24,3 Millionen Euro zu. „In Oberkochen“ so Monz, „zahlen sich unsere nachhaltigen Investitionen in neue Produkte, zum Beispiel auch in der Radiotherapie, aus.“ Bei der Chirurgischen Ophtalmologie machte sich die Akquisition des spanischen Unternehmens IMEX positiv bemerkbar. Die Geschäftseinheit Ophthalmologische Systeme verbesserte ihre Erlöse um 2,8 Prozent auf 90,7 Millionen Euro. Carl Zeiss Meditec entwickelte sich auch in allen Regionen positiv. Der Umsatz in EMEA (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) wuchs, getrieben durch gute Geschäfte in Osteuropa und stabilen Erlösen in Deutschland und Westeuropa, trotz der Eurokrise um 18,6 Prozent auf 75,3 Millionen Euro. Enthalten darin ist auch die erstmalige Konsolidierung des akquirierten Geschäftes von IMEX. Asien/Pazifik bestätigte mit 14,9 Prozent Wachstum auf 61,2 Millionen Euro erneut die verstärkten Geschäftsanstrengungen in den sich dynamisch entwickelnden Ländern dieser Region. „Unverändert stark zeigten sich wieder China und die Länder Südostasiens, aber auch Japan“, berichtete Monz. In der Region „Americas“ wurde ein Umsatzplus von 7,8 Prozent auf 73,9 Millionen Euro erzielt. Dabei entwickelte

sich die USA weiterhin positiv und Südamerika, Brasilien legte gar zweistellig zu. Aufgrund der breiten Geschäftsaufstellung und der globalen Präsenz prognostiziert Dr. Ludwin Monz der Carl Zeiss Meditec AG eine langfristig positive Entwicklung. Dazu beitragen sollen das Programm MEGA 2015 (Meditec Excellence and Growth Agenda), das sich auf die Erfolgsfaktoren Innovation, Kundenorientierung, neue Märkte, starkes Team und erstklassige Prozesse fokussiert. „Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Unwägbarkeiten der Weltwirtschaft sehe ich die Carl Zeiss Meditec AG gut gerüstet“, sagte der Vorstandsvorsitzende, der allerdings nicht prognostizieren will, dass der Umsatzrekord des Vorjahres mit 758,8 Millionen Euro übertroffen werden kann. Carl Zeiss Symposium Zahnärzte und Dental-Spezialisten konnten sich im März beim Internationalen Carl Zeiss Symposium in Kitzbühel weiterbilden. Bei Fachvorträgen zu Themen der MikroZahnheilkunde erfuhren sie, wie sie neueste Entwicklungen in ihrem Arbeitsalltag nutzen können. In Praxisworkshops wendeten die Teilnehmer das Erlernteam Mikroskop an. Das Symposium ist ein Highlight des internationalen Fortbildungsprogramms Carl Zeiss Dental Academy.

Unter dem Unterkochener Kirchberg ist gut wohnen In Unterkochens Zentrum entstehen zwei moderne Wohnhäuser mit 16 Wohnungen – Vermarktung des Immobilien Centers Aalen ist gestartet l

Sascha Kurz

Aalen-Unterkochen. Rund 40 Besucher kamen zur Informations- und Präsentationsveranstaltung zum neuen Bauprojekt „Wohnen unterm Kirchberg“ des Immobilien Centers Aalen in Zusammenarbeit mit Architekt Christoph Malisi und der Commerzbank Aalen. Die Malisi Idealbau GmbH macht jetzt aus der Not eine Tugend und erstellt in der Waldhäuser Straße 11 zwei moderne Wohnhäuser mit 16 Einheiten. Das Immobilien Center Aalen hat die Vermarktung des Objekts übernommen. Ortsvorsteher Karl Maier ging bei der Veranstaltung auf den Einwohnerschwund im südlich gelegenen Stadtteil von Aalen ein. In den vergangenen 40 Jahren habe Unterkochen rund 1300 Einwohner

So sieht „Wohnen unterm Kirchberg“ in Unterkochen aus.

verloren, was 22 % entspricht. „Mit einem Bestand von rund 4930 Einwohnern geht das langsam an die Substanz“, sagte Maier. Das nun projektierte Wohnen sei ein „sichtbarer Lichtstrahl“ in der demographischen Entwicklung. „Ich bin davon überzeugt, dass derjenige der hier eine Wohnung erwirbt nichts Falsches tut“, sagte Maier. Architekt Christoph Malisi erläuterte die Bauausführung. Das von ihm entworfene, vier-

stöckige Satteldach-Gebäude mit Tiefgarage verbinde zeitgemäßen Wohnkomfort und hohe energetische Ansprüche mit einem harmonischen, ins Stadtbild passenden Äußeren. Er ging auf die energieeffiziente Bauweise mit Pelletheizung sowie die Regenwassernutzung ein. „Die Balkone, die als Loggia ausgeführt sind, werden einen Höhepunkt darstellen. Es handelt sich dabei quasi um eine Wohnraumerweiterung nach außen“, sagte

er. Massivholzparkett sowie Fußbodenheizung im Bad und Fenster mit Dreifach-Verglasung seien enthalten. Zudem seien die Bäder rollstuhlgerecht ausgeführt. Der Stadt Aalen dankte er für die notwendige Bebauungsplanänderung. Wolfgang Haas und Florian Gantner (Commerzbank) zeigten Modellrechnungen für die Finanzierung für Eigennutzer und Kapitalanleger. Sie verwiesen dabei die historisch niedrigen Zinsen für Baudarlehen. „Wir als Immobilien Center Aalen bieten zudem für Kapitalanleger einen Vermietungsservice an“, sagte Bernd Eberhard, Geschäftsführer des Immobilien Centers Aalen. Die Wohneinheiten, die zwischen 57 und 140 Quadratmeter groß sind, kosten zwischen 139 900 und 436 000 Euro. www.immobilien-aalen.de


Firmen & Märkte

Wirtschaft Regional | März 2012

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„Da könnten dann schon mal Steine fliegen!“ Der deutsch-griechische Olivenbauer Heinz Neth warnt deutsche Touristen davor, mit einem deutschen Kennzeichen durch Athen zu fahren l

Norbert Pfisterer

I

n den über 30 Jahren, die der frühere Heidenheimer Lehrer und „Kneipier“ Heinz Neth (72) auf der Mani, dem mittleren „Finger“ des Peleponnes lebt, ist er fast schon zu einem Griechen geworden. Er sieht jedenfalls so aus – mit seiner wuchtigen Statur, dem grauen Bart und dem langen Haar. So kennt man ihn schon seit Jahren, wenn er immer wieder mal in Heidenheim auftaucht. Dann besucht er Freunde und steigt jedesmal bei „Zemski’s“ ab, einem Feinkostimbiss in der Innenstadt, in dem Neths „Morea“-Produkte verkauft werden. Zum Beispiel jenes leckere Olivenöl erster Qualität, das Heinz Neth im Süden der Mani aus den Früchten seiner 800 Olivenbäume gewinnt. Oder die in Olivenöl eingelegten schwarzen und grünen Oliven und die großen Kapern. Die Geschichte des deutschgriechischen Olivenbauerns Heinz Neth ist die eines Abenteurers. Sie beginnt ganz unspektakulär in den 1970er-Jah-

ren. Da war Heinz Neth zunächst einmal Lehrer an der Bergschule in Giengen. Doch dieser Job befriedigte ihn nicht. Deshalb versuchte er sein Glück als Gastwirt – zuerst in der „Schloßwacht“, später im „Gesellschaftsgarten“. Beide Kneipen wurden unter seiner Führung schnell zu Treffpunkten der Jugend, der Kultur und der Kritiker des Establishments. In diese Zeit fiel auch der Kauf eines Hauses in Pigi, einem kleinen Nest im Süden der Mani. „Es sah aus wie im Mittelalter, einfach super“, erinnert sich Neth. Natürlich gab es viel zu renovieren. Doch das schreckte den Hellenen aus Leidenschaft nicht ab. Er verbrachte seine Freizeit unter griechischer Sonne, konnte ständig Freunde begrüßen und war Anlaufstelle für einige Heidenheimer, die sich wie er mit Umsiedlungsplänen nach Griechenland beschäftigten. 1980 war es soweit. Heinz Neth wanderte in seine zweite Heimat aus, kaufte sich 60 Olivenbäume und produzierte das

Heinz Neth – Olivenbauer aus Heidenheim in Griechenland

erste Olivenöl in einer Ölmühle im Nachbardorf. „Da habe ich noch nichts verkauft, sondern alles verschenkt“, sagt der inzwischen erfolgreiche Geschäftsmann. Er habe damals

keine Ahnung gehabt, wie so etwas funktioniert. Die Erfahrung und der Erfolg kamen mit den Jahren. Die alteingesessenen Griechen verließen ihre Dörfer und Heinz

Neth kaufte nach und nach weitere Grundstücke mit Olivenbäumen hinzu. Er erwarb auch eine alte Ölmühle, die heute noch in Betrieb ist. Das Geschäft florierte. Die hohe Qualität seiner Produkte sprach sich schnell herum. Inzwischen produziert Heinz Neth etwa 20 000 bis 30 000 Liter Olivenöl pro Jahr. Zur Erntezeit, im November, beschäftigt er sechs bis sieben Mitarbeiter. Das Öl wird weitgehend nicht mehr in der traditionellen Mühle gewonnen, sondern in Zentrifugen. Die Abnehmer der in Fachkreisen und bei qualitätsbewussten Verbrauchern längst bekannten „Morea“-Produkte sind in ganz Deutschland zu hause und tragen bekannte Namen – zum Beispiel „Kadewe“ in Berlin oder Dallmayer in München. Die Erntemethoden sind seit Urzeiten dieselben. „Man muss die Oliven schnell ernten und pressen, dann entwickeln sie nicht so viel Säure“, berichtet der Fachmann. In früheren Zeiten habe man die Oliven nur bei Vollmond geerntet. Das

ist heute nicht mehr so. In den letzten zehn Jahren hat Heinz Neth mit seiner unkonventionellen Art und den ausgezeichneten Produkten auf sich aufmerksam gemacht. Veröffentlichungen in den unterschiedlichsten Medien trugen dazu bei, den Namen „Morea“ und den Mann, der dahintersteckt, bekannt zu machen. Macht sich die Schuldenkrise auch in den Dörfern der Mani bemerkbar? „Auf dem flachen Land ist nicht viel zu spüren“, sagt Heinz Neth. Er rät aber Touristen davon ab, mit einem Auto mit deutschem Kennzeichen derzeit durch Athen zu fahren: „Da könnten dann schon mal Steine fliegen.“ Neth hielte es für sehr schlecht, wenn Griechenland aus dem Euro-Raum aussteigt. Entscheidend sei es, dass sich der Tourismus, von dem Griechenland weitgehend lebt, weiterentwickelt. „Die Griechen sind nach wie vor ein freundliches Volk. Ich wünsche ihnen, dass sie die Krise bewältigen“, sagt der „halbe Grieche“ Heinz Neth.

Integra-Insolvenz: Akte bald geschlossen Betrieb stillgelegt Insolvenzverwalter Christoph Wagner erzielte sehr hohe Insolvenzquote für gemeinnützige GmbH

Insolvente Ott Alarmsysteme GmbH nicht zu retten

Mögglingen. Das seit Juni 2009 schwebende Insolvenzverfahren der Integra gGmbH aus Mögglingen ist nahezu abgeschlossen. Pluta-Insolvenzverwalter Christoph Wagner in Ulm erzielte eine Insolvenzquote von 64,4 Prozent. Gesellschafter der Integra war die Arbeiterwohlfahrt Ostalb (AWO). 27 Mitarbeiter waren von der Schließung der Werkstätten betroffen gewesen. „Die Hälfte der Forderungen entfällt auf ehemalige Angestellte und die Agentur für Arbeit. Ein Mitarbeiter kann im Schnitt mit mehr als 800 Euro rechnen“, sagt Wagner.

Aalen. Die Ott Alarmsysteme GmbH hat beim Amtsgericht Aalen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Der zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellte Aalener Rechtsanwalt Henning Necker hat den Geschäftsbetrieb des Herstellers von Alarmsystemen bereits eingestellt. Geschäftsführer Wilfried Ott hatte im Oktober 2009 als Existenzgründer die in Stuttgart beheimatete Firma samt Lizenzrechte und Patente von Firmengründer Reinhold Ott übernommen und ins Aalener Industriegebiet West übergesiedelt. Beim Start hatte Abele sechs Mitarbeiter be-

Die Integra gGmbH Mögglingen hatte im Juni 2009 Insolvenz anmelden müssen, nachdem aufgrund der Wirtschaftskrise viele Aufträge in der Werkstätte storniert wurden. Hinzu kam, dass die Integra als gemeinnütziges Unternehmen nicht beliebig Rücklagen hatte bilden können, um wirtschaftlich schwere Zeiten gut zu überstehen. Intensiv hatte die Integra zur Arbeitsagentur Kontakte, die Langzeitarbeitslose mit Lohnerstattungen bis zu 100 Prozent bei der Integra unterstützt hatte. Insolvenzverwalter Wagner konnte damals den Geschäfts-

betrieb bis Ende Oktober 2009 mit 16 von ursprünglich 27 Mitarbeitern fortführen. Das gemeinnützige Unternehmen hatte Arbeitslosen und sozial Benachteiligten durch Ausbildung und Qualifizierung eine Chance auf den Wiedereinstieg in den Beruf ermöglicht. Die Integra unterhielt einen Musterbau sowie eine Maler- und Lackierwerkstatt in Mögglingen. Ein Möbellager war nach der Insolvenzeröffnung 2009 aufgegeben worden. Ein Teil der Integra-Mitarbeiter fand nach der Insolvenz beim DRK Kreisverband Schwäbisch Gmünd eine An-

stellung. Das DRK hatte den Frischemarkt Bargau von der Integra übernommen und betreibt den Laden seither weiter. Josef Mischko, der in der Integra einen „wichtigen Baustein für den Arbeitsmarkt“ gesehen hatte, schließt künftig ein nochmaliges Engagement der AWO auf dem Arbeitsmarkt nicht kategorisch aus. „Die Insolvenz hat eine gewaltige Hypothek beim AWOKreisverband hinterlassen. Wir müssen die Schulden erst abtragen“, sagt Mischko, der bis 2016 im Amt des AWO-Vorsitzenden im Ostalbkreis bestätigt wurde. Sascha Kurz

schäftigt. Henning Necker berichtet, dass das Unternehmen seit der Übernahme wirtschaftliche Probleme hatte. Ott Alarmsysteme wurde 1984 gegründet und bezog viele Komponenten, beispielsweise für Sicherungssysteme für Waren in Kaufhäusern, von Mittelständlern aus dem mittleren Neckarraum. Den Hauptbestandteil der Alarmanlagen bildet eine ausgeklügelte Elektronik. Wilfried Abele hatte eine Alarmanlage für Handys auf den Markt gebracht, bei dem die Geräte akkuschonend gleichzeitig geladen werden. sk

Steuerkanzlei Artur Schmid ist „Top Steuerberater“ Das Magazin „Focus Money“ zeichnet die Lorcher Steuerkanzlei besonders aus – Nur 150 Steuerberater in Deutschland sind Träger dieses Gütesiegels

D

ie Steuerkanzlei Artur Schmid in Lorch wurde kürzlich vom Magazin „Focus Money“ mit dem begehrten Siegel „Top Steuerberater Focus Money Test 2012“ ausgezeichnet. Deutschlandweit dürfen nur 150 Steuerberater diese Bezeichnung führen. Als einziges Steuerbüro in der Region kann sich Artur Schmid mit seinem Team damit in die Riege der „Top Steuerberater“ einreihen.

Der jährliche „Focus Money“-Test soll potenziellen Mandanten dabei helfen, kom-

petente Experten unter den mittlerweile über 88 000 in Deutschland zugelassenen Steuerberatern zu finden. Neben Kriterien wie der Qualifikation der Berater, dem Weiterbildungskonzept und der Umsatzentwicklung des Steuerbüros prüft der Test auch das Fachwissen. Bei der Beantwortung von 24 kniffligen Fragen müssen die Steuerberater ihre Kompetenz unter Beweis stellen. „Es macht uns stolz, nun zum exklusiven Kreis der ‚Focus Money Top Steuerberater’ zu gehören. Die Auszeichnung bescheinigt einmal mehr die hohe Qualität unserer Arbeit, die weit über die klassische Steuerberatung hinausgeht“, freut sich Artur Schmid. Die 1981 gegründete Kanzlei bietet ihren Kunden auf Wunsch neben der steuerlichen Betreuung auch eine umfassende betriebswirtschaftliche Beratung. Der Slogan „Im Mittelpunkt Vertrauen und Kompetenz“ komme nicht von un-

gen für alle unternehmerischen Entscheidungen: Von der Firmengründung über die laufende Betreuung im Geschäftsalltag bis hin zur Unternehmensnachfolge berät das Team um Artur Schmid umfassend, lösungsorientiert und praxisnah. Gut ausgebildete Mitarbeiter und ein angenehmes, erfolgsorientiertes Kanzleiklima sind für den Lorcher Steuerexperten ebenso selbstverständlich wie die konsequente Nutzung technischer Hilfsmittel. Für stets aktuelles Wissen sorgt ein internes Qualitätsmanagement, das eine ständige Weiterbildung sicherstellt. Das Team mit Inhaber Artur Schmid (2.v.l.)

gefähr, betont Inhaber Artur Schmid, „denn das Vertrauen der Mandanten und die eigene Kompetenz sind wesentliche Grundlagen unseres Erfolgs.“ Zum Team von Artur Schmid gehören insgesamt 12 Mitarbeiter/innen, darunter vier

Steuerberater. Steuerfachmann Schmid legt großen Wert auf eine maßgeschneiderte Beratung, die den Mandanten dabei unterstützt, sein Unternehmen sicher in die Zukunft zu führen. Ein erfolgreiches Konzept, das mittelständische Un-

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ternehmen ebenso überzeugt wie Handwerker und Freiberufler. Als Kompetenzzentrum für Steuerrecht und Unternehmensführung liefert die Kanzlei Artur Schmid ihren Mandanten zuverlässige Grundla-

Kontakt: Artur Schmid Steuerberater und Rechtsbeistand Gaisgasse 40 73547 Lorch Telefon 0 71 72 9 26 40-0 Telefax 0 71 72 9 26 40-20 info@steuerkanzlei-as.de www.steuerkanzlei-as.de


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Wirtschaft Regional | März 2012

Spitzenspeicher macht Stromnetz für die Energiewende fit EnBW ODR und Varta Microbattery testen einen modular aufgebauten Stromspeicher auf Lithium-Ionen-Basis – Test läuft zwei Jahre – Marktpotenzial wird gesehen l

Sascha Kurz

Ellwangen. Soll die Energiewende erfolgreich vollzogen werden, sind Stromspeicherkapazitäten im Netz sowie ein Netzausbau notwendig. Das Kooperationsprojekt „Spitzenspeicher“ von EnBW ODR und Varta Microbattery hat hohe Wellen geschlagen. Die Vision einer dezentralen und autarken Energieversorgung ist klar vorgezeichnet: Der Öltank im Keller soll künftig durch einen Stromspeicher ersetzt werden. Nach der Eröffnung des ersten Spitzenspeichers dieser Art in Neuler-Schwenningen gab es bereits vermehrt Anfragen von gewerblichen wie Privatkunden, solche Speicher einbauen zu lassen. Für zwei Jahre wird die Technologie nun getestet. Parallel dazu wird aber über einen größeren Feldversuch nachgedacht. Voraussetzung für das Funktionieren des Spitzenspeichers ist das Messen von Leistungen im Netz sowie der Einspeisung und des Bezuges von Strom. Nach dem Erfassen der Netzdaten müssen Netzengpässe

Die Strom-Zwischenspeicherung wirkt sich positiv auf den Netzbetrieb aus und spart Netzausbaukapazitäten.

erkannt und das Batteriesystem des Spitzenspeichers angesteuert werden. Überschüssige Energie muss im Speicher geladen werden. Bei hohem Verbrauch muss diese gespeicherte Energie dem Speicher passgenau wieder entnommen werden können. Gerade im Versorgungsgebiet der ODR sind solche dezentralen Speicher notwendig, weil sehr viele Fotovoltaikanlagen und zukünftig auch Windenergieanlagen betrieben werden.

Voraussetzung für das Korrespondieren des Spitzenspeichers und der Haushalte ist der intelligente Stromzähler der ODR (Smart Metering). Durch die Spitzenspeichertechnologie wird ein extrem teurer Ausbau der Stromnetze ein Stück weit vermieden. Der Testspitzenspeicher ist modular aufgebaut. Neun Lithium-IonenBatterien der Varta Microbattery verfügen über eine Gesamtkapazität von 63 kWh. Prinzipiell sind mehrere dieser

Module, die ähnlich einem Schaltschrank aussehen, kombinierbar. Die Leistungskennlinien werden im Stromnetz durch den Spitzenspeicher geglättet (siehe Schema). Phasen der Entladung wechseln sich mit Ladephasen am Spitzenspeicher ab, je nachdem, wie viel regenerativer Strom gerade produziert und ins Netz eingespeist wird. Das bestehende Stromnetz wird durch den Spitzenspeicher stabilisiert. Durch das

Speichern überschüssiger Energie am Ort der Entstehung werden Überspannungen im Stromnetz vermieden. So werden weniger Investitionen in Leitungen und Trafostationen nötig, ohne dass die Versorgung im ländlichen Raum gefährdet wird. „Bei der von Varta und uns entwickelten Speichertechnologie handelt es sich um eine innovative wie gleichwohl intelligente Speicherlösung“, sagte EnBW ODR-Vorstand Frank Hose. In ihm seien das Know-how bei der Netz- und Energiemanagement durch die ODR sowie bei der Stromspeicherung von Varta Microbattery zusammengeführt worden. Das gemeinsame Ziel dieses Projekts soll es sein, die Speicher in einem Feldversuch zu vervielfältigen sowie den Vertrieb von dezentralen Hausanlagen an ODR-Kunden zu ermöglichen. „Mittel- bis langfristig wird sich daraus ein Markt ergeben. Seit Dezember 2010 sind wir im näheren Austausch mit Varta Microbattery“, sagte Hose. In Zusammenarbeit mit der Hochschule Ulm im Fachbe-

Banken-Fusion Bopfingen/Nördlingen im Fokus Nach Info-Abenden spürt Bopfinger-Bank-Vorstand Zustimmung zur Fusion mit Raiffeisen-Volksbank Ries – Entscheidung am 16. April l

Martin Simon

Bopfingen. Die Verschmelzung mit der Raiffeisen-Volksbank Ries hat die Bopfinger Bank Sechta Ries weiter im Blick. Bei acht Mitgliederversammlungen war die geplante Fusion das Hauptthema. „Eine überwiegend positive Grundhaltung zur Fusion“ hätten die Vorstände der Bopfinger Bank dabei gespürt, sagen sie. Das letzte Wort haben die Mitglieder bei der Generalversammlung am 16. April. Erforderlich für die Fusion ist Zustimmung von 75 Prozent der abgegebenen Stimmen.

An den Hauptargumenten für eine Fusion mit der Nördlinger Volksbank habe sich nichts geändert, sagt Vorstandssprecher Wilhelm Weber. Die Bopfinger Bank erwarte künftig ein ungünstigeres Ertrags-/Aufwandsverhältnis. Der Zinsertrag gerate im härter werdenden Wettbewerb zunehmend unter Druck. Dies sei in einer größeren Bank besser zu steuern. Zudem stoße die Bopfinger Bank im Kreditgeschäft durch Konzentration im Firmen-, vor allem aber im landwirtschaftlichen Bereich, immer häufiger an Grenzen. Bei Krediten fällt die Eigenkapital-

Arbeiten an der Fusion (v.l.): die Bankvorstände Wilhelm Weber und Wolfgang Probst sowie Marketingleiter Ralf Gloning.

ausstattung ins Gewicht und die ist bei der Bopfinger Bank

aktuell eher unterdurchschnittlich, wäre bei der fusionierten

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Bank jedoch hervorragend. Auch die gesetzlichen Vorgaben seien in einer größeren Bank leichter zu bewältigen: „Wir forcieren die Fusion freiwillig und nicht erst, wenn es wehtun könnte“, sagt Weber. Auch ein Zusammenschluss mit der VR-Bank Aalen sei möglich gewesen, meint Weber. Ausschlaggebend für die Offerte an Nördlingen sei, „dass beide Banken eine ähnliche Geschäftsstruktur und Philosophie haben, dass man mit dem Filialnetz geografisch problemlos andocken kann, und dass unsere Arbeitsplätze alle erhalten bleiben“. Für die Kunden der Bopfinger Bank verschlechtere sich nach einer Fusion nichts, verspricht Vorstand Wolfgang Probst, die neue Bank könne sogar künftig einige Finanzdienste und -produkte anbieten, die bislang nicht möglich waren. Alle acht Geschäftsstellen und alle 42 Personalstellen sollen erhalten bleiben. Einige Mitarbeiter wechselten nach Nördlingen, dafür kämen Nördlinger nach Bopfingen. „Die Ansprechpartner am Schalter werden aber dieselben sein. Die Schreibtische in Bopfingen bleiben alle besetzt“, sagt Probst. Er wird als Vorstand der fusionierten Bank künftig die Bereiche Personal und regenerative Energien/ Windkraft, die in Bopfingen angesiedelt werden, verantworten. Befürchtungen verschiedener Bürgermeister seien verständlich, sagt Weber. Die Bopfinger Bank sei ein guter Steuerzahler, bringe saubere Arbeitsplätze und leiste ihren karitativen Beitrag. Weil die aktuelle Geschäftsstellenstruktur erhalten bleibe, werde sich an den Steuereinkünften nichts ändern und an der Zahl der Arbeitsplätze auch nicht.

EnBW ODR-Vorstand Frank Hose

CEO der Varta Microbattery: Herbert Schein

reich Energiesysteme läuft zu dem Projekt eine Bachelorarbeit. In ihr sollen erste Auswertungen niedergelegt und die weitere Vorgehensweise abgesteckt werden.

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Die Fusionsbanken Separate und gemeinsame Kennziffern im Jahr 2011

Bopfinger Bank Sechta Ries Zinsüberschuss: 4,713 Millionen Euro Provisionsergebnis: 1,047 Millionen Euro Verwaltungsaufwand: 3,986 Millionen Euro Betriebsergebnis: 1,857 Millionen Euro Kundenkredite: 107 000 Euro Kundeneinlagen: 177 000 Euro Ergebnisrücklagen: 9,877 Millionen Euro Eigenkapital: 17,532 Millionen Euro Bilanzsumme: 220,554 Millionen Euro Geschäftsstellen: 8 Mitglieder: 5927

Raiffeisen-VolksbankRies eG Zinsüberschuss: 20,221 Millionen Euro Provisionsergebnis: 4,204 Millionen Euro Verwaltungsaufwand: 13,124 Millionen Euro Betriebsergebnis: 11,209 Millionen Euro Kundenkredite: 518 000 Euro Kundeneinlagen: 587 000 Euro Ergebnisrücklagen: 69,226 Millionen Euro Eigenkapital: 91,005 Millionen Euro Bilanzsumme: 821 221 Millionen Euro Geschäftsstellen: 28 Mitglieder: 20 253

Gemeinsame Bank Zinsüberschuss: 24,934 Millionen Euro Provisionsergebnis: 5,251 Millionen Euro Verwaltungsaufwand: 17,110 Millionen Euro Betriebsergebnis: 13,066 Millionen Euro Kundenkredite: 625 000 Euro Kundeneinlagen: 764 000 Euro Ergebnisrücklagen: 79,103 Millionen Euro Eigenkapital: 108,537 Millionen Euro Bilanzsumme: 1,041745 Milliarden Euro Geschäftsstellen: 36 Mitglieder: 26 180


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Wirtschaft Regional | März 2012

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ANWÄLTEHAUS Bayrhammer & Kollegen in Aalen Zehn Anwälte haben ihr neues Domizil bezogen Bayrhammer und Kollegen praktizieren nun im ehemaligen Aalener Volksbank-Gebäude in der Johann-Gottfried-Pahl-Straße 6 l

Sascha Kurz

Aalen. Lange ging die größte und älteste noch existierende Anwaltskanzlei im Landgerichtsbezirk Ellwangen mit dem Gedanken schwanger. Nun ist die Aalener Kanzlei Bayrhammer & Kollegen umgezogen. Neues Domizil ist das ehemalige Hauptgebäude der einstigen Volksbank Aalen in der Johann-Gottfried-PahlStraße 6 in unmittelbarer Nähe l

Info zum Gebäude Im neu bezogenen Gebäude waren zuvor rund 20 Mitarbeiter der Kreditabteilung der VR-Bank Aalen untergebracht. „Sie wurden nach dem Untersuchen unserer räumlichen Ressourcen in unseren Filialen in Aalen-Waldhausen sowie Unterkochen untergebracht. Somit werden diese beiden Immobilien wieder voll genutzt“, sagte VR-Bankvorstandsmitglied Kurt Abele. Der Verkauf passe ins Gesamtkonzept der Bank, das mittelfristig einen Neubau der Hauptstelle unter Einbeziehung des Areals hinter dem jetzigen Hauptstellengebäude vorsieht. Aufgrund der Randlage des nun an die neuen Besitzer veräußerten Gebäudes wären die Räume nicht mehr genutzt worden. Abele: „Bei der Kanzlei sehen wir das historische Gebäude in guten Händen.“ Die VR-Bank hatte seit 2001 das Gebäude wieder selbst genutzt, nachdem es lange Zeit vermietet worden war – unter anderem einige Jahre an das Finanzamt.

Das Team der zehn Anwälte (oben) sowie die Fachkräfte im Büro der Kanzlei (unten).

des bisherigen Sitzes in der Schubartstraße. Die Partner der Kanzlei haben das Gebäude von der VR-Bank Aalen gekauft. Der Umzug ging am 16. Dezember vonstatten. Seither ist die Kanzlei unter gleicher Telefonnummer, aber geänderter Internet- und E-Mailadresse zu erreichen. Denn: Mit dem Umzug einher ging eine Umbenennung. Abn jetzt nennt sich die Anwaltskanzlei „ANWÄLTEHAUS Bayrhammer

& Kollegen“. Die bisherigen Kanzleiräume im Gebäude Schubartstraße 7 wurden durch die Kanzlei Bayrhammer seit mehr als 100 Jahren genutzt. Dort stand eine Bürofläche von 230 Quadratmetern zur Verfügung. „Mitte der 1990er Jahre hatte sich die Traditionskanzlei, die Mandanten in der gesamten Region Ostwürttemberg vertritt, aufgrund eines stetig gewachsenen Teams ihre Räume auf eine Büroetage im Nebengebäude

(Fotos: hag)

der Schubartstraße 3 mit weiteren 170 Quadratmetern ausgedehnt“, erklärt Ilona GausSpiller, Rechtsanwältin in der Kanzlei. Pläne für den Umzug hätten seit Jahren bestanden. „Das Problem war, ein passendes Objekt zu finden, das in fußläufiger Nähe zum Aalener Amtsgericht lag und von der Größe und dem Charakter her passte“, sagt die Partnerin. Ein Neubau sei in der Schubartstraße wegen des Grundstückszuschnitts problematisch ge-

wesen und hätte einen Zwischenumzug der Kanzlei erforderlich gemacht. „Deshalb wurde diese Lösung verworfen“, sagt Gaus-Spiller. Das neue Gebäude biete einen historischen Bezug und verbinde das Flair von historischer Bausubstanz mit modernen Büroräumen – und das auf vier Stockwerken – inklusive des ehemaligen Tresorraums der Volksbank Aalen. GausSpiller: „Dieser blieb bestehen und beherbergt nun unsere Kaffee-Pausenecke. Café Alcatraz nennen wir den Raum“, schmunzelt sie. Das neue Domizil wurde mit neuester Bürotechnik ausgestattet und bietet rund 550 Quadratmeter Bürofläche. Ein Rollregal-Archiv im Kellergeschoss werde die Arbeit künftig erleichtern. Insgesamt sind in der Kanzlei 33 Personen beschäftigt, davon zehn Rechtsanwälte. Sechs von ihnen sind Fachanwälte, wobei insgesamt sieben Fachanwaltsgebiete abgedeckt werden (Arbeitsrecht, Bau- und Architektenrecht, Familienrecht, Medizinrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Verkehrsrecht und Versicherungsrecht). „Von den 33 Mitarbeitern sind sechs Auszubildende. Wir stellen in der Regel in jedem Ausbildungsjahr zwei Azubis neu ein, wobei der Großteil unserer Mitarbeiterinnen ihre Ausbildung bei uns im Hause absolviert haben“, erklärt Ilona Gaus-Spiller. www.ah-aa.de

Zukunft braucht Herkunft – eine gelungene Eröffnung l

Sascha Kurz

Aalen. Gut fünf Wochen nach dem Umzug vor Weihnachten hat das ANWÄLTEHAUS Bayrhammer & Kollegen die neuen Räumlichkeiten offiziell mit einer Feier mit über 100 Gästen eröffnet. „Ein Gebäude ist, wie ich meine, immer ein Kompromiss aus Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Funktionalität. Der Sicherheitsaspekt kommt in unserem Café Alcatraz besonders zum Ausdruck, haben wir doch die massive Tresortür als Utensil dort belassen“, schmunzelte Rechtsanwältin Ilona GausSpiller in ihrer Eröffnungsrede. Sie dankte auch im Namen ihrer beiden Partner, den Rechtsanwälten Günther Haubner und Bernd Schiele, dem Vorstand der VR-Bank Aalen für den gelungenen Transfer sowie die Unterstützung beim Eignerwechsel. „Zukunft braucht Herkunft“, sagte Gaus-Spiller und verwies auf das fast 125-jährige Bestehen, das 2013 begangen werden könne. „Leonhard Bayrhammer wurde 1888 als Rechtsanwalt registriert. Sein Nachkomme, mein langjähriger Partner Wilhelm Bayrhammer, ist heute noch mit uns tätig. Sie haben den Umzug aus ihrem Geburtshaus in der Schubartstraße hierher wohl-

wollend begleitet“, sagte Gaus-Spiller. Als größte, regional tätige Kanzlei im Landgerichtsbezirk Ellwangen ist das ANWÄLl

Zitat bei der Einweihung: „Etwas Neues zu beginnen war ein Wagnis immer schon. Wenn die Pläne dann gelingen, umso schöner ist der Lohn.“ Horst Winkler

TEHAUS Bayrhammer & Kollegen sowohl für Privatpersonen als auch für das Hand-

werk und die mittelständische Industrie ein kompetenter Vertrauenspartner. „Dies gründet auf einem breiten Fachanwaltsportfolio, das durch die zehn Rechtsanwälte der Kanzlei repräsentiert wird. Unser Altersdurchschnitt liegt bei 48 Jahren – erfahrene Anwälte arbeiten hier mit jungen, hoffnungsvollen Kollegen zusammen. Alle zusammen haben ihre Kompetenz in traditionellen wie neuen Rechtsdisziplinen wie das Event- oder EDV-Recht“, sagte Ilona Gaus-Spiller. Hinzu kämen 23 hochmotivierte Fach-

kräfte, die den Bürobetrieb managten. Das ANWÄLTEHAUS Bayrhammer & Kollegen habe sich für die Zukunft dennoch Bescheidenheit auferlegt – ohne den Erfolg aus den Augen zu verlieren. Mit Bewusstsein für die Tradition will die Kanzlei effizienzorientiert und mit hoher Kundenorientierung ausgestattet agieren. „Die harmonische Zusammenarbeit ist uns genauso wichtig wie die zügige interdisziplinäre Bearbeitung unserer Mandate“, sagte Gaus-Spiller. Zur sozialen Verantwortung gehöre, auch Mandanten zu vertreten, denen nur die Prozesskostenhilfe zu adäquatem Rechtsbeistand verhelfe, sagte sie. Oberbürgermeister Martin Gerlach sprach von einem „Umzug in eines der attraktivsten Gebäude der Stadt“ und wünschte gutes Gelingen bei den Mandaten, „so lange es

nicht gegen die Stadt Aalen geht“, sagte er schmunzelnd. Er freue sich, dass der städtebauliche Charakter durch den Verkauf des Gebäudes an die Kanzlei erhalten bliebe. VR-Bank-Vorstandsmitglied Kurt Abele reflektierte die Geschichte des Hauses, das seit 1919 im Besitz der Genossenschaftsbank gewesen sei. „Seit 2001 hatten wir es nach der Fusion zur VR-Bank Aalen wieder selbst genutzt“, sagte Abele. Als Rechtsanwalt Bernd Schiele im Frühjahr 2011 zu ihm gekommen sei, habe er „das Herz fürs Objekt“ bei den Anwälten sofort gespürt. „Das Haus ist in sehr gute Hände gelangt. Offenbar nimmt hier der Kaffee die höchste Sicherheit in Anspruch“, nahm Abele die Vorlage von Gaus-Spiller in Bezug auf das Café Alcatraz auf. „Auf eine gute Nachbarschaft“, fügte er hinzu.

l

Rechtsgebiete Allgemeines Zivilrecht Rechtsanwälte Bayrhammer, Enslin, Reichart Allgemeine Geschäftsbedingungen Rechtsanwälte Haußmann, Reichart, Enslin Arbeitsrecht Rechtsanwälte Haubner, Haußmann Architektenrecht Rechtsanwältin Bühler-Maletycz Arzthaftungsrecht Rechtsanwälte Schiele, GausSpiller, Haußmann Bank- und Börsenrecht Rechtsanwältin Bühler-Maletycz Bürgerliches Recht Rechtsanwälte Bayrhammer, Reichart, Enslin EDV-Recht Rechtsanwalt Schiele, Reichart Erbrecht Rechtsanwälte Haubner, Egner Eventrecht mit Versammlungsstättenrecht Rechtsanwalt Schiele Familienrecht Rechtsanwälte Gaus-Spiller, Egner, Reichart Gesellschaftsrecht Rechtsanwältin Bühler-Maletycz Kommunalrecht Rechtsanwalt Pfeifle Medizinrecht Rechtsanwalt Schiele, Enslin Mietrecht Rechtsanwälte Gaus-Spiller, Egner, Haußmann Öffentliches Baurecht Rechtsanwältin Bühler-Maletycz, Bayrhammer Sozialrecht Rechtsanwälte Haußmann, Haubner, Gaus-Spiller, Schiele Strafrecht Rechtsanwälte Bayrhammer, Reichart, Schiele Urheberrecht und Internetrecht Rechtsanwälte Reichart, Schiele, Haußmann Verkehrsrecht mit Verkehrsstraf- und Ordnungswidrigkeitenrecht Rechtsanwälte Bayrhammer, Egner, Schiele, Enslin Versicherungsrecht Rechtsanwältin Bühler-Maletycz, Bayrhammer Vertragsrecht Rechtsanwälte Haußmann, Reichart, Pfister Verwaltungsrecht Rechtsanwälte Pfeifle, Haubner Waffenrecht Rechtsanwalt Schiele Wettbewerbsrecht Rechtsanwälte Schiele, Haußmann, Reichart Wohnungseigentumsrecht Rechtsanwältin Gaus-Spiller Kontaktdaten: ANWÄLTEHAUS Bayrhammer & Kollegen

Anregende Gespräche entwickelten sich bei der Eröffnung des Anwältehauses Bayrhammer & Kollegen.

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Firmen & Märkte

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Wirtschaft Regional | März 2012

Stadt Aalen

Gemeinde Essingen

Stadthalle

Schlossscheune

27. März, 20 Uhr

21. April, 20 Uhr

Sein Markenzeichen ist der altmodisch wirkende Pullunder – sein Programm ist weder altmodisch noch betulich: Olaf Schubert ist mit „Meine Kämpfe“ auf Tournee. Der Kabarettist teilt Querschläge aus, die häufig mit abstrusen Wortschöpfungen daher kommen. Durch seinen Sprachwitz und sein Agieren auf vielen gesellschaftlichen und politischen Feldern hat der aus Dresden stammende Künstler längst eine große Fangemeinde. Tickets: www.eventim.de

Die Stuttgarter Kammersolisten wurden im Jahr 2000 gegründet. Jedes ihrer Konzerte wurde bislang von der Presse mit viel Lob bedacht. In zahlreichen Konzertreisen begeisterten sie ihr Publikum durch ihr virtuoses Spiel. Die Gruppe bietet eine exquisite Kammermusik mit Werken berühmter Meister. Karten beim Touristik-Service Aalen, Telefon 0 73 61 52-23 58, bzw. Getränke-Markt Meyer und Christl´s Schreibwaren in Essingen oder über das Internet unter: www.kultur-im-park.info.

Stadt Heidenheim

Stadt Langenau

Duale Hochschule, Wilhelmstraße

Stadthalle

30. März, 20 Uhr Die Jazz Heidenheim e. V. hat die Gruppe „Sina Nossa“ zu Gast, die sich aus der Liebe zum portugiesischen Musikstil Fado zusammenfand. Doch wer glaubt, nur Moll zu hören, wird eines Besseren belehrt. Im Fado finden sich soziale Probleme des Landes wieder, aber auch die unbändige Lebensfreude kommt mit der portugiesischen Gitarre zum Ausdruck. Die Musik enthält auch Klassik- und Pop-Elemente und der Gesang wird mit Akkordeon, Kontrabass und Perkussion begleitet. Karten unter www.Jazz-Heidenheim.de bzw. unter www.ticketshop.hzonline.de, Telefon 0 73 21/34 71 39.

Stadt Heidenheim

27. April, 20 Uhr Das Sextett „The Magnets“ gehört zu den erfolgreichsten A-cappella-Gruppen der Welt. Die jungen Männer aus London bieten ein breites Repertoire. Und was Nic, Michael, Colin, Andy, Steve und James ihrer Kehle entlocken, sorgte bislang weltweit für Furore. Keiner der Zuhörer wird eine Band vermissen, weil die Sänger eine perfekte Live-Peformance bieten. Karten beim Bürgerbüro der Stadt, Telefon 0 73 45 9 62 20, der Buchhandlung Mahr, Telefon 0 73 45 22 84 und unter www.ticketshop.hz-online.de, Telefon 0 73 21/3 47-1 39.

Stadt Lorch

Congress Centrum

Kloster Lorch

14. April, 20 Uhr Mit dem neuen Programm „Seidenstraße“ geht der Chinesische Nationalzirkus auf Europatournee. Seit über zwei Jahrzehnten begeistern die Artisten. Die Akrobaten gehören zu den besten der Welt und bieten Einblicke in eine fremde, geheimnisvolle Kultur. Dabei wird die über tausend Jahre alte Zirkustradition deutlich, die im Westen bewundert wird. Tickets unter www.ticketshop.hz-online.de, Telefon 0 73 21 3 47-1 39, Tourist-Information 0 73 21 3 27-49 13.

27. April, 19 Uhr Für ein musikalisches Hörerlebnis der besonderen Art sorgt das SWR-Vokalensemble. Die 36 Sängerinnen und Sänger unter Dirigent Marcus Creed werden auch die Transkriptionen der Alma und Gustav Mahler-Lieder zu Gehör bringen. Dr. Clytus Gottwald, früherer Leiter der Schola Cantorum Stuttgart, wurde 2009 mit dem Kulturpreis des Landes Baden-Württemberg

ausgezeichnet. In diesem Jahr wird er den Preis der Europäischen Kirchenmusik der Stadt Schwäbisch Gmünd erhalten. Karten im Touristikbüro des Klosters, Tel. 0 71 72/92 84 97, in der Buchhandlung Semicolon, Tel. 0 71 72/ 91 93 56 und im Tabak und Treff Schwäbisch Gmünd, Tel. 0 71 71/26 86.

Stadt Schwäbisch Gmünd Galerie im Prediger Bis 6. Mai In Kooperation mit der Kunststiftung Erich Hauser (Rottweil) wird die aktuelle Ausstellung „Dimensionen im Raum“ präsentiert. Der aus dem Kreis Tuttlingen stammende und im Jahr 2004 verstorbene Bildhauer Erich Hauser arbeitete mit erhitztem Stahl und schuf sinnlich erfahrbare Werke. Ihm ist die Kunststiftung in Rottweil gewidmet und von dort stammen auch die Plastiken, die teils erstmals gezeigt werden. Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr 14 bis 17 Uhr, Do 14 bis 19 Uhr und Sa, So, Feiertage 11 bis 17 Uhr.

Stadt Heidenheim Opernfestspiele – Konzerthaus und Schloss 16. Juni, 18 Uhr, Konzerthaus Zehnmal vom 6. bis 28. Juli, 20 Uhr auf Schloss Hellenstein Die spanische Stadt Sevilla und damit die Oper „Carmen“ steht in diesem Jahr im Mittelpunkt der Opernfestspiele Heidenheim. Das Meisterwerk von George Bizet dreht sich um eine Zigeunerin Carmen, die den Offizier Don José erst verführt und dann links liegen lässt – mit der Tragik, dass er sie ersticht. Unter der musikalischen Leitung von Marcus Bosch, den Nürnberger Symphonikern, den Stuttgarter Choristen und dem Kinderchor des Neuen Kammerchors dürfen die Zuschauer eine wunderbare Aufführung erwarten, die bereits jetzt vielfach nachgefragt wird. Wer sich schon mal auf das Ganze einstimmen will, sollte den „Schauplatz Sevilla“ am 16. Juni besuchen. An diesem Abend werden die Carmen-Interpreten Ausschnitte aus „Carmen“, „Don Giovanni“ und weitere spanische Klassiker zu Gehör bringen. Tickets unter www.ticketshop.hz-online.de, Telefon 0 73 21 3 47/1 39, bzw. TouristInformation 0 73 21 3 27-49 13.

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Wirtschaft Regional | März 2012

Bauen & Wohnen/Gewerbliche Immobilien | Spezial

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Bauen & Wohnen/Gewerbliche Immobilien

SPEZIAL

Wohlfühl-Licht in jeder Immobilie Schlüssige Lichtkonzepte erhöhen die Wohnqualität

U

nabhängig davon wie klein, groß, neu oder alt ein Raum ist - zwischen allen Wänden gilt eine einfache Regel: Die Beleuchtung eines Raumes hat großen Einfluss auf das Wohlbefinden des Bewohners. Heute spielt bei der Renovierung das „Gestalten mit Licht“ eine weit größere Rolle als noch vor Jahren. Es sind unterschiedliche Lichtquellen gefragt, weil sie in allen Lebens- und Arbeitsbereichen für die richtige Helligkeit sorgen. Darüber hinaus werden Leuchten zur Akzentuierung eingesetzt. Experten wissen längst, wie sehr eine schlüssige Beleuchtung das Wohlgefühl in den eigenen vier Wänden beeinflusst, da Licht die Menschen stimulieren oder beruhigen kann. Auch die positive Lichtwirkung auf die Konzentration oder das angenehme Gefühl der Entspannung ist längst kein Geheimnis mehr. Welche Schritte sind nun notwendig, damit die Beleuchtung einer Immobilie ihre positive

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Ansprechpartner LiCHT kreativ GmbH Christina Beck Fleinheimer Str. 49 89564 Nattheim Telefon 0 73 21 7 35 81 Telefax 0 73 21 7 23 41 info@licht-kreativ.de www.licht-kreativ.de

Die starken Seiten der Region

Sanieren und Renovieren gibt es zahlreiche Lösungsansätze für eine angenehme Beleuchtung. Zunächst müssen die individuellen Kundenwünsche in einer ausführlichen Beratung geklärt werden und die Möglichkeiten der unterschiedlichen Lichttechniken erläutert werden. „Eine Mischung aus LED-Licht, Niedervolt-Halogen und energiesparenden Kompaktleuchtstofflampen ergibt wunderbare Möglichkeiten“, verrät die Lichtplanerin aus ihrem Erfahrungsschatz von 20 Berufsjahren. Christina Beck weist auch auf den neuen Trend zum urbanen Wohnen hin, der seit einigen Jahren erkennbar ist: „Viele ältere Hausbesitzer trennen sich von Ihren großen Häusern, um in

eine komfortable Stadtwohnung zu ziehen. Komfort und kurze Wege locken in die neue Immobilie, die mit modernem Licht ausgestattet endlich das Bedürfnis nach WohlfühlLicht erfüllt. Kompetente Fachgeschäfte helfen Ihnen dabei“. Die Firma LiCHT kreativ GmbH in Nattheim pflegt seit 1992 die Kunst der perfekten Lichtführung. Geschäftsführerin ist Christina Beck, die neben der Leidenschaft für hochwertige Leuchten in zeitlosem Design fundiertes Wissen um moderne Lichtplanung und optimale Energielösungen in sich vereinigt. Auftraggeber sind, neben Privatpersonen, Architekten und Bauträger im gesamten süddeutschen Raum.

Die Mischung machts – unterschiedliche Lichttechniken akzentuieren und gestalten.

Wirkung aufs Wohlbefinden zeigt? „Bei schlüssigen Beleuchtungskonzepten erhält jeder Raum sein individuelles Licht“, weiß Lichtplanerin Christina Beck aus Nattheim. Eine Küche verlangt ein anderes Licht als der Schlafbereich oder das Bad. Dabei reicht eine einzelne Lichtquelle oft nicht aus. Eine Kombination von Leuchten mit unterschiedlichen Lichtwirkungen führt zum Ziel. Um diese perfekte Lichtführung zu erreichen, empfiehlt die Geschäftsführe-

Telefon (0 73 61) 5 94-2 25

rin von LiCHT kreativ „von Anfang an ein schlüssiges Lichtkonzept – egal, ob für einen Neubau, eine sanierte Altbauwohnung oder den Bezug einer Mietwohnung“. Eine professionelle Planung ermöglicht eine perfekte Raumwirkung des Lichtes und hilft, Fehler bereits bei der Installation zu vermeiden und Kosten zu sparen. Fachplaner wissen genau, welches Licht wie wirkt; ob es z.B. eine gleichmäßige Lichtverteilung hat und für welchen Einsatz es am

besten geeignet ist. Oftmals werden Leuchten ohne ein Gesamtkonzept spontan gekauft. Dies mag gut gemeint sein, doch nicht selten wird damit die Chance vertan, dem Raum mit den richtigen Lichtquellen eine „Seele“ zu verleihen. „Es kommt darauf an, nicht einfach eine Qualitätsleuchte zu verkaufen, sondern einen Mehrwert den Kunden zu bieten“, betont Christina Beck, „ein Beleuchtungskonzept, das stimmig zum Kunden und seinen Ansprüchen passt.“ Beim

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Spezial | Bauen & Wohnen/Gewerbliche Immobilien

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Wirtschaft Regional | März 2012

Interims-Gebäude in wenigen Wochen Grinbold-Jodag realisiert kurzfristigen Raumbedarf in vielen Branchen Dischingen. „Entscheidend für viele unserer Kunden ist die größtmögliche Flexibilität.“ Eine Anforderung, auf die sich die Firma Grinbold-Jodag seit Jahren eingestellt hat. Die Dischinger Spezialisten für mobile Raumsysteme sind immer wieder aufs Neue gefordert: „Oft liegen zwischen der Auftragserteilung und dem Einzug nur wenige Wochen“, weiß Geschäftsführer Gerhard Neff. Von einzelnen Baustellen-Containern über Kassenhäuschen- und Eingangsmodule für Veranstaltungen bis hin zu komplexen Anlagen aus Container- oder Raum-Modullösungen werden von Grinbold-Jodag in nahezu allen Varianten angeboten. Je nach

Ausstattung ist nach Fertigstellung oft kaum erkennbar, dass es sich bei den Gebäuden um Container- oder Modulbauten handelt. In den vergangenen Jahren hat Neff festgestellt, sei auch das Image der mobilen Raumsysteme wieder wesentlich besser geworden. Das sei letztendlich auch der hohen Qualität zu verdanken: „Einige der Gebäude, die wir erstellt haben, wurden viel länger genutzt als zunächst geplant“, freut sich der Geschäftsführer. Für Neff ist der entscheidende Vorteil für die schnelle Realisierung „der hohe Grad der Vorfertigung“. Alle Container oder Modulbauten sind beim Aufbau vor Ort schon mit der

Beispiel eines Interims-Gebäudes von Grinbold-Jodag.

gesamten Infrastruktur ausgestattet. Die einzelnen Module werden dann nur noch miteinander verbunden. Vorgefertigt sind dann auch schon die sanitären Ausstattungen, die Bodenbeläge, die Wände oder auch die Kücheneinrichtungen. Sehr oft wird GrinboldJodag auch als Generalunternehmer beauftragt. „Dann kümmern wir uns gern auch um die komplette Ausstattung von Besprechungs- oder Konferenzräumen“, erklärt Gerhard Neff.

terschiedlichen Anforderungen erfüllen können. Von Klinikanbauten über Kindergärten bis hin zu Schulen oder Labor-Einrichtungen im In- und Ausland reicht die Auswahl der installierten Raumsysteme. Insgesamt wurden in der Firmengeschichte mittlerweile mehr als 35.000 Container verbaut. Allein der Mietpark von Grinbold-Jodag weist derzeit mehr als 6000 Einheiten auf. l

Kontakt Grinbold-Jodag Amerdinger Straße 16 89561 Dischingen-Eglingen Telefon 0 73 27 96 06-0 Telefax 0 73 27 96 06-1 50 info@grinbold-jodag.de www.grinbold-jodag.de

Unterschiedliche Bauten Neben Büro- und Unterbringungs-Anlagen hat GrinboldJodag in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe von un-

Mehr Sicherheit für die Trinkwasserqualität in Gebäuden A

m 1. November 2011 sind die Änderungen zur Trinkwasserverordnung (TrinkwV) in Kraft getreten. Besonders für die Betreiber von öffentlichen oder gewerblichen Großanlagen zur Trinkwassererwärmung, z. B. Wohnungsbaugesellschaften, Hausverwaltungen und Vermieter sind eine Vielzahl an Veränderungen und Pflichten hinzugekommen. Davon betroffen sind praktisch alle zentralen Warmwasserversorgungsanlagen in Mehrfamilienhäusern ab ca. 3 WE (Wohneinheiten). Legionellen sind natürlich vorkommende Bakterien, die sich überall im Süßwasser entwickeln können, daher auch in Trinkwasserleitungen. Die Durchführung der Untersuchung wird von den Gesundheitsämtern überwacht. Die Anzeigepflicht nach § 13 der TrinkwV verlangt die unverzügliche Bestandsmeldung der betreffen-

sche Bestandsaufnahme und Dokumentation für seine Kunden an. „Dabei wird die eindeutige Kennzeichnung und Rückverfolgung jeder Entnahmestelle sowie die Erstellung eines technischen Datenblattes garantiert. Auch werden die jährlichen Probeentnahmen von einem zertifizierten Mitarbeiter durchgeführt. Eine fristund fachgerechte Logistik zum akkreditierten Labor ist somit gewährleistet. Ebenso die Einhaltung sämtlicher erforderlichen Dokumentationen für das Gesundheitsamt und den Mieter“, so Geschäftsführer Dietmar Nendza. Das Firmengebäude in Dewangen

den Anlagen durch die Hausverwaltungen und Vermieter an das Gesundheitsamt. Dies gilt für Großanlagen mit mehr als 400 Liter Speichervolumen und/oder Warmwasserleitungen mit mehr als drei Liter Inhalt zwischen dem Trinkwas-

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sererwärmer und der weitest entfernten Entnahmestelle. Unter § 14 ist die regelmäßige Untersuchungspflicht geregelt, nämlich die jährliche Probeentnahme durch einen zertifizierten Probenehmer gem. DIN EN ISO 19458, die fachgerechte Temperaturmessung und die Entnahme einer Probe am Eingang und Ausgang der Trinkwasserentnahmeanlage und am Ende jeder Warmwassersteigleitung. Ab 2012 bietet DOMO-THERM die techni-

Rauchwarnmelder Bereits in vielen Bundesländern besteht eine gesetzliche Rauchmelderpflicht für Neubauwohnungen bzw. für bestehende Wohnungen. Dabei dient der Einsatz von Rauchwarnmeldern im Sinne der DIN 14676 der frühzeitigen Warnung von Personen vor Brandrauch und giftigen Rauchgasen. Eine Erkennung von Brandrauch ist im Schlaf nur vermindert möglich, da der Geruchssinn eingeschränkt ist.

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Bauen & Wohnen/Gewerbliche Immobilien | Spezial

Wirtschaft Regional | März 2012

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Der Garten wird als Wohlfühloase gesehen Seit 25 Jahren schafft Wagner Gärten aus Neresheim- Schweindorf natürliche Refugien und berät Kunden individuell

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it allen Sinnen genießen, Muße haben, abschalten können – ein verlockender Gedanke, denn heutzutage kommen Ruhe und Erholung oft zu kurz. Hetzt man nicht von einem Termin zum anderen, von einer Freizeitbeschäftigung zur nächsten? Doch halt! Es ist möglich, der alltäglichen Geschwindigkeit mit eigener Langsamkeit zu begegnen, der Ruhe zu lauschen, den natürlichen Düften nachzuspüren, den Blick auf die einfachen Dinge zu richten. Wer sich bewusst auf seinen Garten einlässt, wird feststellen, welch sinnliches Vergnügen der Aufenthalt in der Natur bieten kann. Mit allen Sinnen taucht

Naturnahe Gestaltung eines Gartenteiches

Schwimmteich an der Terrasse

der Mensch ein in die Welt der Natur und lässt deren Vielfalt auf sich wirken: Ein Fest für Augen, Nase, Ohren, Gaumen

bestimmen klare, geometrische Strukturen, natürlich fließende Übergänge oder wild anmutende Natur die Garten-

und die Haut. Gärten sind Schöpfungen, die die individuellen Vorlieben des Besitzers ausdrücken. Je nach Wunsch

Badgestaltung: Planung bis ins Detail D

er Um- oder Neubau eines Bades ist immer eine Großbaustelle, da viele Gewerke in kürzester Zeit parallel ausgeführt werden müssen. Dazu ist eine detaillierte Planung wichtig. Badkonzept, Einrichtung, Lichtgestaltung, Wand-, Fußboden- und Deckenmaterialien, alles sollte sorgfältig aufeinander abgestimmt sein. Worauf sollte man achten? Ein Überblick. Badkonzept: Welche Sanitärgegenstände sind wichtig? Bei einem kleinen Bad ist zu entscheiden, ob die Badewanne zugunsten eines großen Duschbereiches wegfallen kann. Sollte zumindest der Duschbereich barrierefrei sein? Wie viel Stauraum ist nötig? Wie viele Personen nutzen das Bad gleichzeitig? Technische Details: Fußboden- oder Deckenheizung? Deckenheizungen sind stark im Kommen, weil sie die Wärme schneller bereitstellen und energiesparender sind. Ausführliche Beratung unter www.briel-konzepte.de oder direkt bei www.klimatop.info. Lichtgestaltung: Einer der wichtigsten Punkte ist die richtige Beleuchtung. Eine ausgewogene Grundbeleuchtung ist

CAD-Planung, Badkonzept und Realisierung durch Briel Konzepte

ebenso wichtig wie stimmungsvolles Effektlicht zum Erholen und Baden. Die Lichtquelle sollte möglichst ein volles Farbspektrum haben, dies ist wichtig für das Schminken oder Rasieren. Fußboden: Natursteine, Fliesen, Kunststoffbeläge, eine Kombination aus Parkett und Fliesen, alles ist möglich für den Fußboden. Bei einer Ablaufrinne in der Dusche kann auch ein großes Fliesenformat über den gesamten Fußboden gelegt werden. Manchmal fehlt die nötige Einbauhöhe für eine Fliese, dann sind Designbeläge aus Kunststoff eine sehr gute Alternative in Parkettoptik genauso wie in Fliesenoptik. Wand- und Deckengestaltung: Fliesenbeläge sind sinnvoll im Duschbereich und am Waschbecken. Für alle anderen

Wandflächen können Fliesen und Bordüren eine schöne Gestaltung sein, es gibt jedoch durchaus sehr gute Alternativen: Kalkputze in vielen Varianten. Ein Kalkputz ist in der Beanspruchung vergleichbar mit einem Kalkstein. Er kann komplett durchfeuchtet werden, ohne Schaden zu leiden. Ein Kalkputz nimmt hohe Mengen an Feuchtigkeit auf und gibt diese langsam wieder ab. Spiegel und Fenster beschlagen somit nicht mehr. Reiner Kalk hat zudem einen entsprechend hohen PH-Wert, damit sich Schimmel und sonstige Beläge nicht festsetzen können. Die Gestaltungsvarianten sind unendlich, italienische, französische, deutsche Kalkputze, in vielen Farben und Strukturen. Auch Kalkputze für die Duschwände

sind seit vielen Jahren reklamationsfrei. Die Decke im Bad ist im Idealfall glatt und weiß. Nur dann kann das Licht in voller Lichtstärke reflektieren. Ablaufplanung: Der Gesamtplaner ist dafür verantwortlich, dass alle Handwerker die Zeitvorgaben einhalten und kontrolliert den Bautenstand täglich. Änderungen in der Ausführung ergeben sich fast immer, deshalb muss der Puffer so bemessen sein, dass die Arbeiten trotzdem zum Endtermin fertig werden. Für ein Wohlfühlbad müssen zwei bis drei Wochen Umbauzeit kalkuliert werden. Fördermittel: Von der KfW gibt es für verschiedene Umbaumaßnahmen Fördermittel, z.B. das Programm „Altersgerechtes Umbauen“. Die Frage ist natürlich immer: Wer plant mein Bad als Gesamtkonzept? Die Antwort ist einfach: Eine Person des Vertrauens. Dies kann ein Architekt oder der Sanitärfachmann sein. Meist kann man schon nach dem ersten Termin beurteilen, ob der Gesprächspartner in der Lage ist, für einen das persönliche Wohlfühlbad zu entwerfen, und die Realisierung als Gesamtkonzept durchzuführen. Gabi Briel

gestaltung. Die gelungene Anlage eines Gartens als persönlicher Lebensraum erhöht die Lebensqualität und bietet die

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Esband Schlatterer: Erweiterungsbau fertiggestellt Das neue Werk im Vohenstein setzt ein Zeichen des Erfolgs! F

ür das Herbrechtinger Unternehmen Esband Schlatterer ist es eine Investition in die Zukunft, die Stadt Herbrechtingen und der Landkreis Heidenheim können sich freuen, dass ein erfolgreiches Unternehmen im Gewerbegebiet „Vohenstein“ ein Zeichen des Erfolgs setzte. Die im „Vohenstein“ bestehende Produktion der Max Schlatterer GmbH & Co. KG wurde von 2500 qm auf eine Gesamtnutzfläche von 7300 qm erweitert. Die Firmenleitung hatte sich im Jahr 2010 entschlossen, die Produktion teilweise an den Standort Vohenstein zu verlegen, um modernisiert und mit verbesserten Rahmenbedingungen den Anforderungen der Märkte gerecht zu werden. Die Heidenheimer Architektengruppe Wittmann wurde mit der Planung und Ausführung beauftragt und konnte die vorgesehene Bauzeit um zwei Mo-

Esband Schlatterer im Gewerbegebiet „Vohenstein“ in Herbrechtingen – durch den Neubau wurde die Produktionsfläche von 2500 auf 7300 Quadratmeter erweitert.

nate unterschreiten, die berechneten Baukosten wurden eingehalten. Die gesamte Anlage erfüllt nun hinsichtlich des Energieverbrauchs die aktuellen Anforderungen. Der Erweiterungsbau schließt in nördlicher Richtung an das bestehende Gebäude an. Eine direkte Anbindung zur Robert-Bosch-Straße wurde durch eine Zu- und Ausfahrt herge-

stellt. Wegen des nicht tragfähigen Baugrundes mussten 205 Rammpfähle mit einer Gesamtlänge von 1450 m in den Boden „versenkt“ werden. Die Tragkonstruktion besteht aus Stahlbetonstützen und freispannenden Stahlbetonträgern. Große, fast über die gesamte Hallenlänge reichende Lichtbänder in Fassade und Dach sorgen für eine optimale Ausnutzung des Tages-

lichts. Im Zuge der Baumaßnahmen wurde die Sanierung des bestehenden Gebäudes nach energetischen Gesichtspunkten bei laufendem Betrieb vorgenommen. Es wurden Fenster und Fassaden ausgetauscht, um die Optik an den Erweiterungsbau anzupassen. Der interne Ablauf der Produktion wurde komplett neu strukturiert. Der auf der halben Grundflä-

che zweigeschossige Erweiterungsbau beinhaltet im Obergeschoss sämtliche Sozial-, Büround Verwaltungsräume sowie eine Kantine und einen Schulungsraum. Bei Bedarf können diese Räume zusammengelegt werden, so dass sie allen derzeit 220 Mitarbeitern bei betriebsinternen Veranstaltungen Platz bieten. „Entspannung, Genuss, Auszeit“ ist dekorativ an den

Wänden der großen Kantine zu lesen. Von hier aus hat man einen Blick auf die im Erdgeschoss liegenden Produktionsflächen. l

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Esband Schlatterer: Erweiterungsbau fertiggestellt Investition in die Zukunft: Produktionsabläufe optimiert B

ei der Max Schlatterer GmbH & Co. KG in Herbrechtingen dreht sich alles um Endlosbänder. Unter der Marke „Esband“ werden Antriebsriemen, Transport- und Spezialbänder für die Zigarettenindustrie entwickelt, produziert und vertrieben. Im Erweiterungsbau sind im Erdgeschoss die Produktions-, Lager- und Versandbereiche untergebracht. Zur Optimierung der Produktionsabläufe und Lagerung wurden automatisch ge-

steuerte Förderanlagen und Kleinteilelager eingebaut. Seit der Gründung ging es im nun in dritter Generation von Thomas Beckh und Karin MüllerBeckh geführten Familienunternehmen immer bergauf. Bei der Einweihungsfeier erklärte Thomas Beckh, man sehe sich verpflichtet, in dieser Tradition weiter zu wirtschaften. Zum Festakt waren neben vielen Geschäftspartnern und Freunden der Familie auch der Heidenheimer Landrat Tho-

„Entspannung – Genuss – Auszeit“ – die neue Mitarbeiterkantine ist ein besonderes Glanzstück im Neubau von Esband Schlatterer.

Aufgang zu den großzügigen Büro- und Sozialräumen im Obergeschoss.

mas Reinhardt und Herbrechtingens Bürgermeister Dr. Bernd Sipple gekommen. „Wir sind stolz auf die neue Fabrik“, betonte Beckh und erinnerte daran, dass man zusammen mit Architekt Stephan Wittmann im Mai 2010 mit der Planung begonnen habe. „Mit dem Ausbau des bereits bestehenden Betriebes im Vohenstein wollen wir unsere Aktivi-

täten im Bereich der Tabakindustrie optimieren, um damit in einer Branche weiter mitspielen zu können, die sich derzeit grundlegend wandelt“, betonte Beckh. Bisher gab es bei Esband Schlatterer in der Produktion der Bänder noch ein Hin und Her zwischen dem Stammsitz an der Alt-Ulmer Straße und Vohenstein. Jetzt sind die Her-

beiter, überwiegend Frauen mit Kindern, wurde ein eigener Eingang geschaffen, abseits der Lkw-Anfahrt. Von den 25 am Neubau beteiligten Firmen kommen 15 aus dem Kreis Heidenheim und fünf aus dem Ostalbkreis. Sie alle haben bei diesem regionalen Konjunkturprogramm eine „Superqualität“ abgeliefert, hieß es beim Einweihungsfest.

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Wir gratulieren der Firma Schlatterer zum gelungenen Erweiterungsbau. Auch hier konnten wir unser Fachwissen einbringen.

stellungsprozesse optimiert. 220 Mitarbeiter sind im Werk im Vohenstein tätig. Beim Rundgang fällt auf, dass der Lärmpegel an den Webstühlen relativ gering ist. Man hat extra einen Akustiker eingeschaltet, um das Geräuschniveau nieder zu halten. Ein hoher Luftwechsel sorgt für eine stets frische und angenehme Atmosphäre. Für die zahlreichen Heimar-

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Das Geheimnis, das Siegertypen auszeichnet Verkaufsexperte Edgar K. Geffroy spricht beim VR-Bank-Zukunftsforum in Ellwangen l

Benjamin Leidenberger

Ellwangen. Als „Vermarkter für Neues“ bezeichnet sich der Gastredner. Beim Zukunftsforum der VR-Bank Ellwangen erleben 200 Kunden und Partner der Bank, was Edgar K. Geffroy darunter versteht. Mitreißend und anschaulich erklärt er, wie jeder ein „Business-Überflieger“ werden kann, wenn der griechische Gott Kairos ihm hilft. „Was zeichnet Sieger aus, worin heben sie sich von anderen ab?“ Diese Frage stellte VR-Bank-Vorstand Jürgen Hornung eingangs. Ihr soll Edgar Geffroy danach in seinem Vortrag auf den Grund gehen. Der findet bei weit über 2000 Vorträgen und 19 Buchveröffentlichungen längst ein großes Publikum mit seinen Antworten. „Lassen Sie sich von seinem außergewöhnlichen Leben inspirieren“, wünscht Hornung den Gästen.

Dem versucht Geffroy sofort gerecht zu werden und erzählt, wie er einst als Musiker angefangen habe, um sich schließlich aufzumachen, als „Selfmade-Businessman“ zum „Vordenker“ in Sachen Marketing und Vertrieb zu werden. Der Profi-Verkäufer gewinnt schnell sein Publikum. Immer wieder animiert er die Zuhörer dazu, mitzumachen. Handzeichen sind gefragt, wenn er wissen will, wer aus dem Publikum reich, erfolgreich, Millionär ist, oder die Potenz-Pille „Viagra“ kennt, nutzt, kauft. Aus den dürftigen Reaktionen zieht er die Lehren für sein Publikum: Anderes Denken sei gefragt. Erfolg habe nur, wer an sich glaube. Marketingtechnisch habe das Pharmaunternehmen Pfizer seinen Respekt verdient, sei es doch Weltmarktführer geworden mit einem Produkt, das kaum einer kennt und niemand nutzt. Wenn Geffroy von seinen Er-

scheidenden Mehrwert bringen. „Sie brauchen das Produkt, von dem ihr Kunde noch nicht weiß, dass er es will.“ Und es bedürfe der richtigen Zeit, dem Momentum, das der griechische Gott Kairos symbolisiert. Es gilt, die Gunst der Stunde zu nutzen, sagt Geffroy. Die bieEdgar Geffroy (li.) animierte die 200 Gäste beim te der mediale UmVR-Zukunftsforum der VR-Bank Ellwangen. bruch über das Internet. Die digitale Refahrungen mit den großen Vor- volution sei ähnlich markant denkern und deren Erfolgside- wie der Übergang vom Ackeren – Steve Jobs und Apple, Mi- bau zur Industrialisierung. chael Jackson und die inszeGeffroy läutet die „Post-PCnierte „Thriller“-Bühnenshow Ära“ ein, bei der sich alle Inoder Marc Zuckerberg und formation im Netz sammelt. Facebook – erzählt, dann er- Noch drei Jahre, meint der Exstaunt er sein Publikum mit perte, stehe dieses Fenster für glasklaren Analysen. „Neu be- künftige „Business-Überfliedeutet für mich: Nur ein Unter- ger“ offen. Bei aller Technik schied macht’s“, sagt er. Ein zielt Geffroy aber auf den Fakkleines Detail könne den ent- tor Mensch. „Der wird für Un-

ternehmen zum wichtigsten Aktivposten“, meint der Gastredner. Und auch für die Kundengewinnung und -bindung rückt der Einzelne in den Fokus: Über „Social media“ könne jeder als Kunde und Fürsprecher gewonnen werden. „Überraschen Sie Ihren Kunden“, rät er, dann werde dieser zum Teil des UnternehmensNetzwerks und der „Mensch wird zu ihrem Sender“. Geffroy hat Internetvideos als Werbeträger ausgemacht. Sie seien die einfachste Möglichkeit, bei Suchanfragen im Netz schnell weit vorne zu landen. Beispiele laufen auf der Videowand, Lacherfolge sind garantiert. Über 40 Millionen Clicks hat im Internet eine VW-Werbung mit einem Jungen im Darth-Vader-Kostüm erreicht. „Das Auto verkauft sich von allein“, ist Geffroy überzeugt. Nach 90 Minuten Ideen-Input sind es seine Zuhörer auch und danken mit viel Applaus.

REGIO-TICKER l

Barmer GEK: Platz 1 Die Barmer GEK ist Sieger des Wettbewerbs „Deutschlands kundenorientierteste Dienstleister“. Die mit 8,6 Millionen Versicherten größte deutsche Krankenkasse verwies renommierte Unternehmen aus der Privatwirtschaft auf die Plätze. Der Wettbewerb wird seit 2006 von der Agentur „Service Rating“ in Zusammenarbeit mit dem „Handelsblatt“ und der Universität St. Gallen durchgeführt. Erstmals belegt eine Krankenkasse Platz eins. Die Auszeichnung nahm Barmer GEK-Vorstand Jürgen Rothmaier in Köln entgegen: „Das Ergebnis ist ein Beweis für unsere herausragende Kundenorientierung und Servicestärke.“ Rothmaier versteht die Auszeichnung als weiteren Ansporn. „Kundenorientierung muss tagtäglich gelebt und permanent weiterentwickelt werden“, sagte er. In die Bewertung fließen außer Evaluierungskriterien die Befragung von 100 zufällig ausgewählten Kunden sowie ein vor Ort durchgeführtes Audit in die Bewertung mit ein.

Neues Bürogebäude der Chr. Maier GmbH & Co. KG

Die Verwaltung ist jetzt unter einem gemeinsamen Dach vereint Heidenheim-Schnaitheim. Bislang war die Verwaltung des Dichtköpfe-Herstellers Christian Maier GmbH & Co. KG auf dem riesigen Betriebsgelände in Heidenheim auf vier Standorte mit entsprechend langen Wegen verteilt, nun ist sie in einem Gebäude zusammengefasst – im etwa 700 qm großen Altbau und in einem modernen Neubau, der 800 qm groß ist. Nach zehn Monaten Bauzeit wurde der im Mai 2011 begonnene Büroneubau Anfang März seiner Bestimmung übergeben. Im Beisein zahlreicher Ehrengäste aus Wirtschaft und Politik und der Belegschaft berichtete Geschäftsführer Erich Maier über die Hintergründe, die zum

Der Neubau von Christian Maier in Schnaitheim

Neubau führten und die jahrzehntelange Vorbereitung und verband die Erwartung auf einen Rationalisierungsschub durch die nun stark verkürzten Wege in der Verwaltung. Sein Dank galt den Baufirmen, allen voran dem Generalunternehmer Traub aus Aalen-Ebnat. Heidenheims OB Bernhard Ilg gratulierte zum Neubau und freute sich über die Standortverbundenheit der seit 85 Jahren in Schnaitheim ansässigen Firma trotz starker internationaler Expansion. Landtagsabgeordneter Bernd Hitzler und IHK-Präsident Althammer schlossen sich den guten Wünschen an. Althammer würdigte die Ausbildung mit einer Quote nahe 10 %.

Die beiden Gebäudeteile sind durch ein zentrales Treppenhaus und einen Aufzug verbunden. Planung und Durchführung der Aufgabe, Alt und Neu optisch und wirtschaftlich effektiv zu kombinieren, lag in den Händen des Heidenheimer Architekturbüros Wolf. Die Lösung ist perfekt gelungen: Nun präsentiert sich ein Gesamtkomplex mit Putz und Aluwellblech „aus einem Guss“: Beim Altbau aus den 70er-Jahren wurde der wenig anschauliche Waschbeton entfernt und dann wurde das komplette Gebäude energetisch saniert. Eine neue Gasheizung versorgt den ganzen Gebäudekomplex, die Außenhülle übertrifft die energetischen Geset-

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zesanforderungen um 15 %. Die großzügigen Büro- und Besprechungsräume präsentieren sich mit weißem Anstrich und Sichtbeton. Die moderne, schlichte und gleichzeitig zeitlose Wandgestaltung lässt viel Raum für eine Büroeinrichtung mit individuellen Farbkombinationen. Im Erdgeschoss befinden sich Empfang, Einkauf und Finanzabteilung, auf der dritten Etage haben die Beschäftigten des Verkaufs ihre Arbeitsplätze. Auf der mittleren Etage sind Geschäftsleitung sowie Konstruktion und Entwicklung untergebracht. Hier gibt es auch mehrere Besprechungsräume. Fortsetzung auf Seite 23

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Mensch, trau dich – und du wirst ein Glückskind! Erfolgsautor und Business-Speaker Hermann Scherer erklärt, warum manche Menschen Chancen suchen und andere sie ständig und stets nutzen l

Sascha Kurz

Lauchheim. Er versteht es, zu begeistern. Und er polarisiert sein Publikum. Dem einen öffnet er die Augen, wenn quergedacht wird. Sein Vortrag ist ob der gut 200 Auftritte pro Jahr exakt auf 90 Minuten Länge getrimmt. Mit Witz und Charme hielt Business-Experte Hermann Scherer rund 450 Gästen auf Schloss Kapfenburg bei der Veranstaltung der Kieninger Steuerberatung den Spiegel vor. Sein Thema lautete: Das Ergreifen von sich bietenden Chancen. Die Veranstaltungsreihe von Kieninger ist beliebt. Doch den Ansturm, den Unternehmer, Bestseller-Autor und Lehrbeauftragter Hermann Scherer mit seinem Vortrag über „Glückskinder“ entfacht hat, ist außergewöhnlich. „Wir haben heute volles Schloss“, sagte Otto Kieninger, Geschäftsführer des Unternehmens, das

Otto Kieninger (l.) und Joachim Vogel (r.) holten Hermann Scherer mit seinem Vortrag „Glückskinder“ auf Schloss Kapfenburg. (Foto: privat)

mit der Veranstaltung die Arbeit des Lions Clubs Aalen und von Ostalb-Ipf unterstützt. Geschäftsführer Joachim Vogel ergänzt: „Als ich Hermann Scherer auf einem Kongress hörte, dachte ich: So ein Red-

ner tut uns auf der Ostalb gut.“ Als Hermann Scherer auf die Bühne gerufen wird, verbeugt er sich mit gefalteten Händen tief vor seinen Zuhörern. „Sind Sie innovativ und aufgeschlossen für Neues? Sind Sie leiden-

schaftlich? Und wer von Ihnen ist sexy?“, ruft er. In einer „zuvielisierten Welt“, wie er die reizüberflutete, heutige Lebensform nennt, müsse das Individuum respektive ein Unternehmen Aufmerksamkeit erregen. Scherer berät MercedesBenz. „Das Unternehmen kommuniziert seine Leistungen nicht richtig“, sagt er und zeigt ein Werbeplakat von BMW, auf dem ein MercedesTruck mit einem Aufleger voller neuer Karossen aus München zu sehen ist. „Auch im Mercedes kann Fahrfreude aufkommen“, steht darunter. So funktioniere richtiges Kommunizieren. Dann referiert er über das Primat des Problembewusstseins gegenüber Lösungsvorschlägen. Flammend hält er ein Bekenntnis zur Chancenintelligenz. Die besagt, dass Chancen nie verloren gehen, sondern lediglich von anderen genutzt würden. Der Vortragende

verrät, warum er nur noch First Class fliegt und wie er das anstellt. Unterstützt wird Scherers Vortrag von Filmsequenzen und Anekdoten aus seinem Wirken, die theoretische Fakten greifbar machen. Eingefahrene Strukturen müssen verlassen und andere Wege beschritten werden. Wichtig sei, sich auf Ziele extrem zu fokussieren, der Regelbruch solle zur Regel werden. Jeder solle eine Löffel-Liste erstellen, fordert er. Die dort aufgeführten Dinge sollten abgearbeitet werden, bis „man ablöffelt“, jede Minute solle sinnvoll genutzt werden. Ein makabres, aber nachdenklich stimmendes Vorgehen. Als Bestätigung dessen lässt Scherer Pilot Chesley Sullenberger nochmals filmisch auf dem Hudson River notlanden – voll fokussiert aufs Retten der Passagiere. Natürlich dürfen im Vortrag des Buchautors Lebensweisheiten nicht fehlen. „Viele ar-

beiten zu viel im Unternehmen als am Unternehmen“; „Man sollte keine Prioritäten für Termine setzen, sondern Termine für Prioritäten“; „Meckern und Jammern sind verboten“; „Nur wer loslässt, hat zwei Hände frei“ oder „Bei Einstellungen ist die innere Einstellung wichtiger als Fähigkeiten“, lässt er vom Stapel. Seine Worte verfehlen ihre Wirkung nicht. Das Publikum ist interessiert und kann aufgrund der bildlichen Sprache Scherer folgen – Langeweile kommt keine auf. Scherer mündet pünktlich nach eineinhalb Stunden auf die Zielgerade ein, über die Leinwand flimmert Frank Sinatra. „I did it my way“ kann getrost als Scherers Hymne im Bemühen ums Glücklichsein verstanden werden. „Für Glückskinder sind Realismus und Relevanz kein Kriterium.“ Jetzt gilt es für die Besucher: Sich einfach mal trauen und alles in Frage stellen.

Neues Bürogebäude der Chr. Maier GmbH & Co. KG Fortsetzung von Seite 22:

D

ie Investition von rund 1,5 Millionen Euro in den neuen Bürotrakt hat sich auf jeden Fall gelohnt – die repräsentativen Räume spiegeln die Leistungsfähigkeit, die Innovationskraft des weltweit erfolgreich tätigen Unternehmens und seiner Mitarbeiter wider. Die Christian Maier GmbH & Co. KG entwickelt, produziert und vertreibt Dichtköpfe und Drehdurchführungen und gehört in diesem Branchensegment zu den „Top 3“ weltweit. Das Unternehmen hat in der Region eine Alleinstellung und beschäftigt in Heidenheim 125 Mitarbeiter. Dazu kommen 25 Beschäftigte in Niederlassungen in Italien und in den USA. Im Monat März 2012 wird eine weitere Dependance in Shanghai/China eröffnet. Ge-

OB Bernhard Ilg (li.) hielt im Beisein von IHK-Präsident Helmut Althammer und IHK-Hauptgeschäftsführer Klaus Moser die Festrede.

schäftsführer Erich Maier: „Wir müssen heute einfach vor Ort präsent sein, um unsere Kunden mit Wartungs- und Reparatur-Dienstleistungen versorgen zu können.“ Dass die neue Niederlassung genau dort ist, wo die Heiden-

heimer Paper Voith GmbH und damit ein großer und wichtiger Maier-Kunde gerade eine neue Großfabrik baut, „ist ein Zufall“, so der Geschäftsführer. Viele weitere renommierte Unternehmen aus der Region wie zum Beispiel die SHW-Firmen

bauen auf die Maier-Dichtköpfe aus metallischen Werkstoffen, weil sie höchstem Druck und hohen Temperaturen standhalten. Viele Industriebranchen brauchen Dichtköpfe – zum Beispiel die Holzindustrie für Maschinen zur Spanplattenproduktion, Kunststoffhersteller für Blasformmaschinen für PET-Flaschen, die Papierindustrie für Kalanderwalzen, Kfz-Teilehersteller für Rotationsformmaschinen oder für Maschinen der Textil- und Lederverarbeitungsindustrie, chemischen und Lebensmittelindustrie. Dabei spielt es keine Rolle, ob zur Herstellung der Produkte kaltes oder heißes Wasser, Dampf, Chemikalien, Kühlschmiermitttel, Hydrauliköl und andere Medien zum Einsatz kommen: MaierDichtköpfe halten beispielsweise bei Kühlschmiermittel einem Druck bis 150 bar eben-

GmbH wächst seit über 15 Jahren – unterbrochen lediglich durch einen schmerzhaften Einbruch 2009 – kontinuierlich. In diesem Krisenjahr wurde kein einziger Mitarbeiter entlassen. Erich Maier ist darauf stolz und Architekt Karl-Günther Wolf (li.) mit Geschäftsfreut sich: „Heute führer Erich Maier bei der Schlüsselübergabe für stehen wir besser den Neubau. (Fotos: Peter Kruppa) denn je da!“ Der Firmenchef konnte so stand wie beim Wärmeträ- bei der Einweihung des Bürogeröl einer Temperatur bis 390 trakts von einer „zweistelligen Grad Celsius. Maier stellt jähr- Wachstumsrate“ im Jahr 2011 lich rund 20 000 Dichtköpfe und einem Jahresumsatz von auf einer Produktionsfläche 25 Millionen Euro berichten von 20 000 qm her. Die Auslie- und kündigte dabei gleichzeiferung erfolgt in über 50 Län- tig an: „Wir wollen künftig vor der rund um den Globus. Erich allem dort neue Märkte erMaier: „Spanien ist für uns schließen, wo wir bislang noch derzeit ein sehr erfreulicher nicht präsent sind.“ Wachstumsmarkt.“ Die Maier Heide Hartner

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Serie

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N

ur wenige Minuten von der A7, Ausfahrt Ellwangen entfernt, eröffnete am 01. November 2009 das Montana Hotel Ellwangen und erhielt vom Deutschen Hotel u. Gaststättenverband (DEHOGA) die Zertifizierung 3 Sterne Superior. Das Hotel ist das achte Objekt der Montana-Kette, die inzwischen mit neun Hotels in Deutschland vertreten ist. Inhaber ist der Ellwanger Spediteur Helmut Rommel. Er sagt: „Dieses Haus hat Flair. Wir wollen eine Atmosphäre bieten, in der sich die Gäste wohlfühlen und am nächsten Tag ausgeruht wieder ans Werk gehen können.“ Deshalb hat Herr Rommel sein Hotel durchweg in warmen Farben gestaltet. Sie schaffen im hellen Frühstücksraum ebenso ein gemütliches Ambiente wie in den modernen Gästezimmern. Gebaut hat das Hotel die Montana Bauträger GmbH. Del

Das Montana Hotel in Ellwangen.

ren Gründer und Geschäftsführer Rudi Heuschkel legte bei der Einrichtung besonderen Wert darauf, dass Produkte „made in Germany“ verwendet wurden. So sind alle Möbel, Lampen, Teppiche individuell für das neue Ellwanger Hotel von deutschen Firmen gefertigt worden. Verlangt hatte Rudi Heuschkel eine Einrichtung, die einerseits ein modernes Design besitzt, andererseits aber

so zeitlos ist, dass es den Gästen auch in fünf Jahren noch gefällt. Die verkehrsgünstige und einzigartige Lage nahe der Autobahn A 7 und des Gewerbegebiets Ellwangen sorgen für eine bequeme Anreise, das Hotel selbst ist aber dennoch ruhig und idyllisch im Grünen gelegen. Das Stadtzentrum von Ellwangen ist etwa 3,5 km vom Hotel entfernt und ist in ca. 5

Minuten mit dem Auto erreichbar. Ellwangen ist bekannt für die prächtige Stadtkulisse. Unten die idyllischen Stadtdächer und die mächtige Basilika, gekrönt oben am Berg durch das Renaissance-Schloss und die Wallfahrtskirche Schönenberg. Schmucke Bürgerhäuser, verträumte Winkel und romantische Plätze. In Ellwangen gehen Geschichte und Moderne Hand in

Hand und finden so viele Anlässe zum Feiern. Für Ihre Veranstaltungen bieten wir komfortable, mit Tageslicht durchflutete Tagungsräume, ausgestattet mit modernster Konferenztechnik bis 25 Personen und stehen in Zusammenarbeit mit dem Röhlinger e.V. für Großveranstaltungen in der Mühlbachhalle bis 150 Personen. Unsere Tagungsbetreuung lässt keine Wünsche offen und plant mit Ihnen Ihre Veranstaltung von Verpflegung, Technik, Transfer bis hin zu ShowActs, Fitness für Zwischendurch, Stadtführungen, u.v.m. Die gemütlich und stilvoll eingerichteten 48 Hotelzimmer mit 110 Betten gibt es in fünf verschiedenen Kategorien, als Standardzimmer, Twin-Zimmer, Studios, Suiten und als Familienzimmer für bis zu 4 Personen. Für Rollstuhlfahrer verfügt das Ellwanger Montana Hotel über ein extra Zimmer, das behindertengerecht eingerichtet ist. Alle Zimmer sind ausgestattet mit

Kontakt Montana Hotel Ellwangen ***+ Max-Eyth-Str. 44 73479 Ellwangen Telefon 0 79 61 9 33 81-0 Telefax 0 79 61 9 33 81-11 ellwangen@montana-hotels.de www.montana-hotels.de

MÄRZ

Tagungsraum bis 25 Personen.

APRIL

Modern und wohnlich ausgestattete Standardzimmer.

MAI

JUNI

JULI

„Herzlich willkommen bei uns.“

Dusche/WC, Fön, Telefon, SAT-TV und WLAN – selbstverständlich kostenfrei. Eine Flasche Mineralwasser steht in jedem Zimmer als kleine Aufmerksamkeit des Hauses bereit. Parkplätze stehen kostenlos zur Verfügung. Am Morgen erwartet unsere Gäste ein reichhaltiges Frühstücksbüfett, mit duftendem Kaffee/Tee, warmen Brötchen, leckerer Wurst und Käse aus der Region, fruchtigen Säften und Obst, knusprigen Müslivariationen und cremigen Joghurt, sowie frisch zubereiteten Eierspeisen. Auch „Nichthotelgäste“ begrüßen wir mit Voranmeldung zum Frühstücksbuffet für EUR 10,00 pro Person. Die Bistro-Bar-Lounge sorgt für entspanntes Ausklingen am Abend, bei leckeren Snacks und einem schönen Glas Wein vor dem Kamin oder auf der Terrasse. Familiäre Gastfreundlichkeit mit ausgezeichnetem Service ist das Motto der 15 Mitarbeiter/innen, die sich rund um die Uhr um das Wohl der Gäste kümmern selbstverständlich sind auch „Nichthotelgäste“ herzlich Willkommen. Ob Geschäftsreisender oder Familienurlauber, seien Sie unser Gast und lassen Sie sich von dem stilvollen Ambiente und dem südländischen Charme unseres 3-Sterne Superior Montana Hotel Ellwangen begeistern.


Firmen & Märkte

Wirtschaft Regional | März 2012

Voith: Wasserkraft für Russland Heidenheimer Konzern erhält zwei Großaufträge über 46 Millionen Euro Heidenheim/St. Pölten. Die Voith GmbH hat zwei Großaufträge über 46 Millionen Euro in Russland erhalten. Sowohl der größte private Energieversorger Russlands, Irkutskenergo, als auch der größte Erzeuger von Strom aus Wasserkraft, RusHydro, setzen auf die Technologie und die Erfahrung der Heidenheimer Maschinen- und Anlagenbauer. Voith wird für das Wasserkraftwerk Bratsk in Ostsibirien sechs neue Francis-Laufräder inklusive Zubehör im eigenen Werk in St. Pölten/Österreich herstellen. 2013 soll das erste Laufrad seinen Betrieb aufnehmen. Die weiteren fünf Laufräder werden in HalbjahresSchritten nach Ostsibirien geliefert. Die neuen Laufräder haben einen Durchmesser von 6 m und sind für eine Leistung von je 255 MW ausgelegt. Das Wasserkraftwerk in Bratsk ist das größte am Fluss Angara in Sibirien. Es versorgt mit einer installierten Leistung von 4500 MW die Stadt Bratsk und ihre große Aluminiumschmelze mit Elektrizität; es wurde 1961 nach siebenjähriger Bauzeit fertiggestellt. Damals war es die größte Wasserkraftanlage der Welt mit einer

Das Wasserkraftwerk in Miatlinskaya.

Leistung von konstanten 30.000 GWh. Noch heute gehört Bratsk zu den größten und wichtigsten Wasserkraftwerken in Russland. Im Dezember 2011 unterzeichnete Voith mit RusHydro einen Vertrag über zwei Kaplan-Laufräder und Turbinenregler inklusive Zubehör für das Wasserkraftwerk Miatlinskaya im Süden Russlands. Die neuen Laufräder haben einen Durchmesser von 6 m und sind für eine Leistung von je 145 MW ausgelegt. Das Kraftwerk Miatlinskaya am Fluss Sulak in Dagestan ist seit 1984 mit einer Kapazität von 220 MW in Betrieb. Es ist das zweit-

Das Wasserkraftwerk in Bratsk in Ostsibirien

(Quelle: Irkutskenergo)

(Quelle: RusHydro)

größte Kraftwerk Dagestans. Dr. Leopold Heninger, Geschäftsführer von Voith Hydro in St. Pölten: „Wir blicken auf ein langjähriges Engagement in Russland zurück. Durch unsere Technologie haben wir das Vertrauen russischer Kunden gewonnen. Die neuen Aufträge beweisen, dass Voith zu den führenden Anbietern in der Wasserkraft in Russland zählt.“ Voith und die Wasserkraft Wasserkraft ist die größte, älteste und zuverlässigste Form erneuerbarer Energieerzeugung. Sie leistet weltweit einen unverzichtbaren Beitrag zu stabiler Stromversorgung und damit zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in Industrieländern ebenso wie in stark wachsenden Regionen. Wasserkraft trägt signifikant zu einer klimaschonenden Energiegewinnung bei. Voith ist seit den Anfängen der Wasserkraftnutzung führender Anbieter dieser Technologie und entwickelt diese weiter.

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Großauftrag für Voith

Voith und P3 bündeln Aerospace-Kompetenzen

Heidenheim. Die SCA Hygiene Products GmbH hat den Heidenheimer Maschinen- und Anlagenbauer Voith mit der Lieferung einer Anlage zur Herstellung von Tissuepapieren beauftragt. Die neue Linie „TM 5“ wird in Kostheim bei Mainz installiert. Das Auftragsvolumen für Voith liegt im dreistelligen Millionenbereich. Mit 5,5 m verfügt die TM 5 über die doppelte Siebbreite einer Standard-Tissue– papiermaschine. Bei einem Flächengewicht von 20,5 g/qm wird sie 60.000 Tonnen hochwertige Handtuchpapiere pro Jahr erzeugen. Die Inbetriebnahme der TM 5 ist für Frühjahr 2013 geplant. Entscheidend für die Vergabe an Voith war die angebotene Premium-Tissuetechnologie, die mit einem sehr geringen Energieverbrauch bei hoher Qualitat überzeugt. Zum Lieferumfang fur Voith gehören neben der Maschine die Stoffaufbereitung, die Trockentechnologie sowie die Elektrifizierung, Automatisierung und alle Services. Über dieses Großprojekt hinaus bietet der weltweite Tissue-Markt gute Perspektiven für Papiermaschinenhersteller wie Voith. Experten rechnen vor allem in der Asien-PazifikRegion mit einem starken Wachstum des Verbrauchs von Hygienepapieren. SCA ist ein globaler Hygiene- und Papierkonzern, der Hygieneprodukte, Tissue, Verpackungspapiere, grafische Papiere und Holzprodukte entwickelt, produziert und in mehr als 100 Ländern vermarktet.

Hamburg/Heidenheim. Die P3 Ingenieurgesellschaft mit Sitz in Hamburg und die Voith Industrial Services in Heidenheim bündeln in einem Joint Venture ihre Ingenieurkompetenz für die Luftfahrt-Industrie. Mit der Unterzeichnung werden die Gesellschaften P3 Digital Services und die Aerospace-Sparte der Voith Engineering Services mit ihren jeweiligen Tochterunternehmen in ein gemeinsames Unternehmen überführt – in die P3 Voith Aerospace GmbH. „Wir bündeln unsere Kräfte, um die technischen Kompetenzen von Voith mit der Projektmanagement-Stärke von P3 zusammenzubringen“, sagt Dr. Christoph Theis, einer der Gründer von P3. Geschäftsführer Martin Hennerici von Voith erklärt: „Auch unsere Position als preferred supplier for engineering services bei der EADS möchten wir festigen.“ Die EADS ist der wichtigste europäische Kunde für die neue Gesellschaft. Gleichzeitig schafft das Joint Venture neue Möglichkeiten, auch in Bezug auf andere Unternehmen der Luft- und Raumfahrt. l

Über Voith Die Voith GmbH mit Stammsitz in Heidenheim setzt Maßstäbe in den Märkten Energie, Öl & Gas, Papier, Rohstoffe und Transportation & Automotive. 1867 gegründet, ist Voith heute mit knapp 40.000 Mitarbeitern, 5,6 Milliarden Euro Umsatz und Standorten in rund 50 Ländern der Welt eines der großen Familienunternehmen Europas.

Die P3 Voith Aerospace GmbH wird mit einem geplanten Gesamtumsatz von rund 100 Millionen Euro und 900 Mitarbeitern einer der größten deutschen Ingenieurdienstleister der Luftfahrtbranche sein. Eigentümer werden die beiden Shareholder P3 und Voith zu gleichen Teilen. Die Geschäftsführung des Joint Ventures übernehmen Dr. Thomas Weingarten (Vorsitz), Michael Hoffmann, Dr. Lars Karsten und Dr. Tim Moog. Die bisherigen Standorte in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Spanien, den USA und Kanada bleiben bestehen. Hauptsitz des Unternehmens wird Hamburg. Voith Industrial Services Der Konzernbereich der Voith GmbH gehört zu den führenden Anbietern von technischen Dienstleistungen für Schlüsselindustrien. Im Jahr 2011 hat das Unternehmen weltweit an mehr als 170 Standorten und mit rund 18.000 Mitarbeitern/innen einen Umsatz von einer Milliarde Euro erwirtschaftet. P3 Ingenieurgesellschaft Das Spin-off des FraunhoferInstitutes startete im Jahr 1996 als klassische Unternehmensberatung. Neben der Managementberatung bietet P3 heute Ingenieurdienstleistungen in den Bereichen Automotive, Luftfahrt, Telekommunikation und Energie an. Mit rund 1400 Mitarbeitern/ innen an 33 Standorten ist die P3-Gruppe ein global wachsendes Dienstleistungsunternehmen.

„bulthaup bei Grüner“ eröffnet in Ulm neuen Schauraum I

m März feiert bulthaup bei Grüner in Ulm in der Neuen Straße 113 die Neueröffnung des Schauraums. Am Firmenstammsitz in Gerstetten, 30 km von Ulm entfernt, ist die Grüner GmbH bereits in vierter Generation mit innenarchitektonischer Planung, den Produkten internationaler Möbelhersteller und solidem Tischlerhandwerk erfolgreich tätig. Am neuen Standort in Ulm bietet bulthaup bei Grüner sei-

nen Kunden kompetente Beratung und Service, schwerpunktmäßig im Bereich hochwertiger Systemküchen aber auch in sämtlichen innenarchitektonischen Planungsfragen. Der neue Schauraum zeigt eindrucksvoll, mit wie viel Liebe zum Detail die Ausstellung geplant wurde und was die Produkte von bulthaup ausmacht: Auf einer Fläche von knapp 200 Quadratmetern vereint der Schauraum die Prä-

bulthaup verbindet höchste Individualität mit technischer Präzision.

Kompetente Ansprechpartner in Sachen Küche und Innenarchitektur (v. l.): Storemanager Innenarchitekt Jens Seemüller, Stylistin Dipl.-Ing. Innenarchitektur (FH) Karin Mezger, Geschäftsführer Diplom Designer David Grüner, Geschäftsführer Dipl.-Ing. Innenarchitektur (FH) Hans Jörg Grüner.

missen von Purismus und Sinnlichkeit unter der Regie von Funktionalität und Ergonomie. Wer mit Geschäftsführer Hans Jörg Grüner und Storemanager Jens Seemüller spricht, spürt, mit welcher Überzeugung sie die bulthaupPhilosophie leben: Perfekte Qualität, langjährige Erfahrung in der Planung und der

Anspruch, den besten Wohnkomfort für die Kunden zu schaffen, vereinen sich im Hause bulthaup bei Grüner unter einem Dach. „Kompetenter und freundlicher Service unter Berücksichtigung der individuellen Kundenwünsche haben bei uns höchste Priorität. Wir wollen für unsere Kunden Räume zur Selbstentfaltung schaffen, Orte, an denen man

sich sofort zu Hause fühlt“, erklärt Hans Jörg Grüner. Die neue Ausstellung ist aber nicht nur reiner Produktschauraum, sondern eröffnet Kunden, Architekten, Projektentwicklern, Designern und Gästen eine Kommunikationsplattform und Begegnungsstätte. Veranstaltungen rund um die Themen Architektur, Design sowie Kochkunst sind geplant. bulthaup bei Grüner lädt ein, die Faszination des Lebens-

raums Küche ab März 2012 zu erleben. Am 24. März findet bei bulthaup bei Grüner von 10 Uhr bis 18 Uhr ein „Tag der offenen Tür“ statt. l

Kontakt: bulthaup bei Grüner Grüner GmbH Neue Straße 113 89073 Ulm Telefon: 07 31 92 70 59 30 info@gruener-bulthaup.de www.gruener-bulthaup.de

Die unbegrenzte gestalterische Freiheit des bulthaup Küchensystems wird im Hause bulthaup bei Grüner erlebbar.

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Zukunftsinitiative

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Mathias Beißwenger neuer Vorsitzender

WiRO-Informationen

Wirtschaftsjunioren Ostwürttemberg wählten

Expo Real 2012 – Teilnahme am Ostwürttemberg-Stand Vom 8. bis 10. Oktober 2012 findet in München zum 15. Mal die Expo Real (www.exporeal.net), die größte internationale Fachmesse für Gewerbeimmobilien, Projektentwicklungen und Investitionen, statt. Die Expo Real ist der zentrale Treffpunkt für die Key Players und Entscheider aus der gesamten Branche. Auch in diesem Jahr wird unter Federführung der WiRO die Wirtschaftsregion Ostwürttemberg wieder am Gemeinschaftsstand des Landes Baden-Württemberg vertreten sein. Neben dem bekannten „Dach“ und den Werbeleistungen des Landes genießen sie und ihre Partner damit auch die prominente Lage in Halle B1. Interessierte Unternehmen können mit geringem Aufwand und kostengünstig durch eine Teilnahme am Ostwürttemberg-Stand die Expo Real für sich nutzen. Verschiedene Möglichkeiten einer Präsenz stehen zur Auswahl, um als Partner von der nirgendwo sonst gegebenen Möglichkeit zu profitieren, eine ähnlich große Anzahl führender Akteure an einem Ort zu treffen. Der Ostwürttemberg-Stand ist dabei optimal, um die entsprechenden Gespräche zu führen. Information: WiRO INGENIA-Forum: Gewerbliche Schutzrechte und Grundlagen der Patentrecherche Die Patentrecherche ist ein wichtiges Mittel der Wettbewerbsbeobachtung und damit Basis einer geplanten Produkt- und Unternehmensentwicklung. Das nächste INGENIA-Forum stellt deshalb die verschiedenen gewerblichen Schutzrechte vor und erläutert die Grundlagen der Patentrecherche. Über dieses für Patentverantwortliche in Unternehmen, Privaterfinder, Bankenvertreter und Investoren relevante Thema berichtet Bernd Häußler vom Informationszentrum Patente beim Regierungspräsidium Stuttgart in seinem Vortrag „Gewerbliche Schutzrechte und Grundlagen der Patentrecherche“. Das INGENIA-Forum findet am 24. April 2012 ab 18 Uhr im neuen Technologiezentrum, In den Seewiesen 26, in Heidenheim statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Information und Anmeldung: WiRO www.ingenia-forum.de Unternehmerreise Holzbau: Dänemark und Südschweden Die Clusterinitiative „Forst und Holz Baden-Württemberg“ ist ein vom Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR) initiiertes landesweites Netzwerk für Unternehmen, Institutionen und Initiativen, die in der Forst- und Holzbranche aktiv sind. Hier engagiert sich die WiRO mit den Landkreisen Heidenheim und Ostalbkreis, um ostwürttembergische Akteure aus der Forst-, Holzund Papierbranche sowie dem holzrelevanten Maschinenbau stärker zu vernetzen und sie in das landesweite Cluster einzubinden. Vom 27. bis 30. Juni 2012 findet eine Unternehmerreise „Holzbau“ nach Dänemark und Südschweden statt, bei der die Besichtigung von herausragenden

Holzbauten und innovativen Unternehmen im Mittelpunkt steht. Angesteuert werden Ziele in Kopenhagen, Växjö, Jönköping und Göteborg, bei denen auch der Austausch mit schwedischen Holzbaufachleuten geplant ist. Information und Anmeldung: www.cluster-forstholz-bw.de Gemeinschaftsausstellung MSV in Brünn/Tschechien Die MSV ist die bedeutendste internationale Maschinenbaumesse Tschechiens und findet bereits zum 54. Mal statt. Im Jahr 2011 waren 1 600 Aussteller aus 23 Ländern vertreten (davon 335 aus Deutschland), es wurden 79.000 Besucher aus 65 Ländern registriert. Gegliedert in neun spezialisierte Produktbereiche, sind alle Schlüsselbereiche der Maschinenbauindustrie vertreten. Daneben finden die der Metallbearbeitung gewidmete IMT sowie mehrere Technologiemessen unter dem Titel „Top Technology“ statt. Nach den Jahren 2009 bis 2011 wird sich Baden-Württemberg erneut mit einer Firmengemeinschaftsausstellung an der MSV beteiligen. Der Messeauftritt wird durch Baden-Württemberg International und das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg gefördert, so dass eine kostengünstige Teilnahme angeboten werden kann. Anmeldeschluss ist der 20. April 2012. Information und Anmeldung: www.bw-i.de/event/250 Broschüren Unternehmensnachfolge/Existenzgründung Mit der nexxt-Broschüre „Unternehmensnachfolge. Die optimale Planung“ bietet das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) Unternehmern und deren Nachfolgern vielseitige Informationen und praktische Tipps. Außerdem ist die Broschüre „Starthilfe – Der erfolgreiche Weg in die Selbstständigkeit“ Einstieg in die vielfältigen Aspekte einer Existenzgründung. Sie wird seit über 20 Jahren vom BMWi herausgegeben und gehört mittlerweile zur Basisausstattung jeder Gründerin und jedes Gründers. Download und Bestellung: www.nexxt.org/planungshilfe

Der neue WJ-Vorstand 2012 (v. l.): Thorsten Drescher, Stefan Arnold, Marc Gergeni, Klaus Raab, Robin Aigner, Axel Lang, Mathias Beißwenger (Vorsitzender) und Oliver Helzle. (Foto: WJ)

Heidenheim. Die Mitglieder der Wirtschaftsjunioren Ostwürttemberg (WJO) wählten Mathias Beißwenger, den geschäftsführenden Gesellschafter der nowinta Investmentservice GmbH in Aalen, als Nachfolger von Robin Aigner zum Vorsitzenden für das Jahr 2012. Zum neuen Vorstand gehören: Stefan Arnold, Arnold GmbH, Bopfingen; Oliver Helzle, hema electronic GmbH, Aalen; Axel Lang, WKS Schweißtechnik GmbH, Aalen; Klaus Raab, Raab ITSystemhaus GmbH & Co. KG, Gerstetten; Robin Aigner, TELEDATA Beratung GmbH, Aalen, Marc Gergeni (Stellv. Vorsitzender), green factory GmbH, Nattheim. Die IHK ist durch Thorsten Drescher, Leiter Recht/Fair Play, vertreten.

Geschäftsführerin: Dr. Ursula Bilger Aufsichtsratsvorsitzender: Ostalb-Landrat Klaus Pavel

Die WiRO wird unterstützt von:

Kreissparkassen Ostalb und Heidenheim sowie: EnBW/ODR, VR-Bank Aalen, VR-Bank Ellwangen, VB Schwäbisch Gmünd, RB Mutlangen, RB Rosenstein

Designpreise für „pico“ Heidenheimer Agentur Becker erneut ausgezeichnet Heidenheim. Die Werbe- und Designagentur Becker erhält für die von ihr gestaltete Solarleuchte „pico“ nach dem internationalen Designpreis „focus 2011“ des Landes BadenWürttemberg nun auch den „iF Product Design Award 2012“. Die „pico“ der Phocos AG kommt in Schwellenländern zum Einsatz, deren ländliche Bevölkerung nicht mit Strom versorgt werden kann. Über ein Solarpanel auf dem Dach der Hütte wird Strom in die Lithium-Ionen Akkus der „pico“ eingespeist. Eine intelligente Elektronik managt die Verwendung der Energie. So leuchtet die „pico“ nicht nur bis zu 55 Stunden mit gleichmäßigem und breitem Lichtkegel, sondern kann über einen USB-Anschluss Handys laden sowie Kühlschränke, Computer auf Niedervolt-Basis und weitere „pico“ versorgen. Die Solarleuchte ist aufwendig mit dimmbaren und verschleißfreien Touch-Schaltern, einem in der Dunkelheit fluoreszierenden Gummischutzring sowie einem Edelstahlbügel zur Befestigung ausgestattet. Eine Goretex-Membrane verhindert schädliche Kondensfeuchtigkeit im Innern bei gleichzeitiger Wasserdichtigkeit von bis zu 3 m Tiefe. Das Gehäuse ist durch seine organische Form und den schlagzä-

hen Kunststoff extrem robust. Mittlerweile wurden über 36 000 „pico“ verkauft, die Produktion ist für die nächsten Monate ausgelastet. 2012 soll die Solarleuchte auch den europäischen Outdoor- und Cara-

Die Solarleuchte „pico“der Phocos AG – erfolgreich designed von der Heidenheimer Agentur Becker.

vaningbereich erobern. Charmanter Nebeneffek: „pico“ wird in Afrika gerne auch als Bongo verwendet. Die Agentur Becker betreut seit 1989 national und international tätige Marktführer in B-to-B und B-to-C. 2009 begann die Heidenheimer Werbeund Design-Agentur die ganzheitliche Betreuung der Ulmer Phocos AG, dem Erfinder von Solarladereglern für die netzunabhängige Stromversorgung. Informationen: www.agentur-becker.de www.phocos.com.

Stefan Doraszelski neuer Vorsitzender des Wirtschaftsclubs Ostwürttemberg Umfangreiches Jahresprogramm steht unter dem Motto „Schaffa, net schwätza!“ Heidenheim. Die Mitglieder des Wirtschaftsclubs Ostwürttemberg (WCO) wählten Stefan Doraszelski, den geschäftsführenden Gesellschafter der Aldora GmbH in Heidenheim, zum neuen Vorsitzenden für das Jahr 2012. Er trat die Nachfolge von Bernd Stark an. Hans-Günther Mack, Handwerksbäckerei Mack, wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Im Vorstandsamt bestätigt wurden Oliver Horn, Jörg Schneider und Hubert Waibel.

Als bisheriger Vorsitzender bleibt Bernd Stark im Jahr 2012 im Vorstand, in dem Martin Kraus weiterhin die IHK Ostwürttemberg vertritt. Stefan Doraszelski stellt das Programm 2012 unter das Motto „Schaffa, net schwätza!“ Die Mitglieder des Wirtschaftsclubs Ostwürttemberg können sich bei diversen Vorträgen und Firmenbesuchen in der Region, Fahrten und sonstigen Veranstaltungen umfassend informieren. Der WCO zählt aktuell 321 Mitglieder.

Der neue WCO-Vorstand 2012 (von rechts): Vorsitzender Stefan Doraszelski, Hans-Günther Mack, Jörg Schneider, Martin Kraus, Hubert Waibel, Bernd Stark und Oliver Horn.

Für Opernfestspiele und Naturtheater Heidenheimer Stefan-Doraszelski-Stiftung vergibt 30 000 Euro – Auch weitere Kulturschaffende profitieren l

Wirtschaftsförderungsgesellschaft Region Ostwürttemberg Universitätspark 1 73525 Schwäbisch Gmünd Telefon: 0 71 71 9 27 53-0 Telefax: 0 71 71 9 27 53-33 wiro@ostwuerttemberg.de www.ostwuerttemberg.de

Beißwenger stellt das Programm 2012 unter das Motto „Nachhaltig erfolgreich“. Es werden u. a. OBI-Gründer Manfred Maus, der ehemalige Carl Zeiss-Chef Peter H. Grassmann, Ziegler-Manager Prof. Dr. Albert Jugel und Philipp Riederle, erfolgreicher Podcaster Deutschlands, als Referenten erwartet. Zudem will Beißwenger die „Stufen zum Erfolg“, ein Qualifizierungsprogramm für Hauptschüler, fortführen und es sind Betriebsbesichtigungen geplant. Für seine herausragenden Verdienste um die WJ wurde Bernd Elsenhans, EOS Sicherheitsdienst GmbH & Co KG, Heidenheim, mit der goldenen Ehrennadel der Wirtschaftsjunioren Deutschland geehrt.

Wirtschaft Regional | März 2012

Norbert Pfisterer

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m Mai 2010 wurde sie gegründet mit dem Ziel, die Kultur in Heidenheim zu fördern. Jetzt hat die Stefan-Doraszelski-Stiftung zum zweiten Mal die beachtliche Summe von knapp 30 000 Euro für Heidenheimer Kulturschaffende ausgeschüttet. Dem Willen des Stifters entsprechend waren dies vor allem die Opernfestspiele und der Förderverein des Naturtheaters Heidenheim. Über 15 555 Euro kann sich der künstlerische Gesamtleiter der Opernfestspiele, Marcus Bosch, freuen. Stefan Doraszelski gehört damit zu den Hauptsponsoren der Heidenheimer Top-Veranstaltung. Schon zu seinem 60. Geburtstag vor drei Jahren hatte er den Festspielen 30 000 Euro zukommen lassen. Auch in den folgenden Jahren zeigte sich der Stiftungs-Vorstand sehr

Die Kuratoriumsmitglieder der Stiftung (v. l.) Helmut Brenndörfer, Alexander Schauz, OB Bernhard Ilg, Vorstand Stefan Doraszelski, Egon Rieger, Heidi Joos-Doraszelski und Peter Bretzger. (Foto: Pfisterer)

spendabel. Das soll so bleiben. Der zweite bedeutende Kulturträger der Stadt Heidenheim, der Förderverein des Naturtheaters, erhält in diesem Jahr 4000 Euro. 2011 hatte die

Stiftung den neuen „Generationenchor“ des Naturtheaters unterstützt. Weitere Zuwendungen erhalten Konzertveranstalter Siggi Schwarz (1500 Euro), die „Arche“ in Dischin-

gen (1250), der Brenzparkverein (2500), der Junge Kammerchor (1000) sowie der Kammerchor des SchillerGymnasiums (1000). Stefan Doraszelski betonte, dass es ihm ein großes Anliegen sei, die Kultur in seiner Heimatstadt zu fördern. Ziel der Stiftung, die ihre Gelder vor allem aus dem Immobilienbesitz des Stifters bezieht, ist es, bis in wenigen Jahren alljährlich eine Summe von mindestens 100 000 Euro für kulturelle Zwecke auszuschütten. Er wolle „etwas bewegen in seiner Heimatstadt“, sagte Doraszelski. Die Stiftung hat 2011 eine Reihe von Zustiftungen im Gesamtwert von 5000 Euro von privater Seite erhalten. Das Kuratorium, dem neben OB Ilg Alexander Schauz, Helmut Brenndörfer und Peter Bretzger angehören, wurde ergänzt durch Egon Rieger. www.doraszelski-stiftung.de


Zukunftsinitiative

Wirtschaft Regional | März 2012

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Marketing für etwas, das eigentlich keiner braucht Jahresauftakt: Marketing-Club Ostwürttemberg im Porsche-Zentrum Schwäbisch Gmünd zu Gast – Vortrag von Andreas Henke l

REGIOTICKER l

Ab sofort können sich kleine und mittlere Unternehmen aus Industrie, Handwerk und Service mit innovativen Produkten, Verfahren und technologischen Dienstleistungen um den baden-württembergischen Innovations Award 2012, den Dr.Rudolf-Eberle-Preis, bewerben. Einsendeschluss ist der 31. Mai 2012. Den Unternehmen bietet sich die Chance, ihre Innovationen im einzigen Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg einer fachkundigen Jury und der Öffentlichkeit zu präsentieren. Das Land vergibt Preise in Höhe von 50 000 Euro; die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft BadenWürttemberg GmbH verleiht einen Sonderpreis über 7500 Euro. Beteiligen können sich im Land ansässige Unternehmen mit maximal 500 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von nicht mehr als 100 Millionen Euro. Der Sonderpreis der MBG richtet sich an junge Unternehmen, die nicht älter als zehn Jahre sind und mit bis zu 100 Beschäftigten einen Umsatz von maximal 10 Millionen Euro erzielen. Infos/Bewerbung: IHK Ostwürttemberg Peter Schmidt Telefon: 0 73 21 3 24-1 26 schmidt@ostwuerttemberg.ihk.de Bisherige Preisträger aus Ostwürttemberg: Franz Rieger Metallveredelung, Steinheim; Michael Zahntechnik, Bopfingen (1988), LOBO electronics, Aalen (1992), ARADEX AG, Lorch (1993), C. & E. FEIN GmbH, Gmünd (1999), Härle Produktentwicklung, Bopfingen (2001 und 2005), Lipp Anlagenbau, Tannhausen (2005); ISIMAT Siebdruckmaschinen, Ellwangen (2010).

Patricia Müller

Schwäbisch Gmünd. Wie funktioniert Marketing für Luxus-Sportwagen im oberen fünf- bis sechsstelligen Preissegment? Indem man auf Exklusivität und soziale Akzeptanz setzt. „Wir müssen den Spagat zwischen scheinbaren Gegensätzen schaffen“, betonte Andreas Henke, Marketingleiter von Porsche Deutschland, beim Jahresauftakt des Marketing-Clubs Ostwürttemberg im Porsche-Zentrum Schwäbisch Gmünd. Wilfried Honig, seit Februar 2012 Geschäftsführer des Porsche-Zentrums Schwäbisch Gmünd, freute sich bei seiner Begrüßung über mehr als 150 Gäste. Dann ging es auch schnittig los – mit einem Werbefilm für den Porsche Panamera. „Wir bauen Produkte, die eigentlich kein Mensch wirklich braucht. Eigentlich“, eröffnete der Marke-

Gmünds OB Richard Arnold (r.) diskutierte mit Dr. Andreas Zielonka.

Porsche-Marketingleiter Andreas Henke (li.) wusste das Publikum im Gmünder Porsche-Zentrum zu begeistern.

tingleiter von Porsche Deutschland, Andreas Henke, seine Präsentation. Er brachte den Besuchern in seinem Vortrag zum Markenmanagement die Philosophie des Sportwagenherstellers näher und gewährte Einblicke in die Besonderheiten des Marktes und der Zielgruppe. Nur eines von 1000 Automobilen auf deutschen Straßen ist ein Porsche. Den Käufern gehe es zum einen um das Fahrerlebnis, zum anderen stehe das Besitzerlebnis im Mittelpunkt. Design, Leistung, Markensympathie und Emotionen seien die Beweggründe, einen Porsche zu kaufen. Exklusivität und soziale Akzeptanz, Tradition und Innovation, Sportlichkeit und Alltagstauglich-

keit sowie Design und Funktionalität will die Marke vereinen. Interessant ist dabei auch ein Blick in die Marken-Historie: „Am Anfang schaute ich mich um, konnte aber den Wagen, von dem ich träumte, nicht finden. Also beschloss ich, ihn mir selbst zu bauen“, sagte sich Prof. Ferry Porsche und startete mit Konstruktionsbüro und Manufaktur. Im Jahr 1948 kam der erste Porsche, der „356 Nr. 1 Roadster“, auf den Markt. Mit den Jahren entwickelte sich der Hersteller von Rennwagen mit Straßenzulassung zum Hersteller von Sportwagen, mit denen auch Rennen gefahren werden können. Der berühmte 911er ist seit den 60er-Jahren das Rückgrat der Marke. Der

Sportwagen ist kontinuierlich weiterentwickelt worden und immer noch im Portfolio des Herstellers. Wie die Marke und die Modellvielfalt hat sich auch das Marketing verändert. Bis 1993 galt Porsche als laut, arrogant und unsympathisch. Der Auftritt des Unternehmens war nicht einheitlich. Heute arbeitet Porsche weltweit mit integrierter Kommunikation. Die Anzeigen, die in jedem Land gleich aussehen, sollen Ruhe und Souveränität ausstrahlen, sympathisch und markenorientiert sein. Aber auch für markige Sprüche, wie „Andere definieren Fahrspaß. Wir bauen ihn“, sind die Anzeigen bekannt. Rund um die Sportwagen hat das Unternehmen eine eigene

(Fotos: pam)

Welt geschaffen. Neben der Unterstützung von Clubs bietet der Hersteller im Travel Club Reisen mit Porschefahrzeugen an. Wie man einen Rennwagen fährt, zeigen Testingenieure den Kunden in der Sportfahrschule. Mit zahlreichen Merchandisingartikeln will der Sportwagenhersteller soziale Nähe, auch zu Menschen, die sich kein solches Fahrzeug leisten können, schaffen. „Das letzte Auto, das gebaut wird, wird ein Sportwagen sein.“ Mit diesem Zitat von Ferry Porsche endete Andreas Henke nicht ohne Ausblick auf das Jahr 2013 und einen „Spyder“, der mit über 800 PS weniger als drei Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer verbrauchen soll.

Die Bilanz von „M+E-Einstieg“ fällt positiv aus Südwestmetall fördert die Ausbildungsreife von Jugendlichen gezielt – Pilotprojekt geht ins zweite Jahr l

Sascha Kurz

Aalen. Angesichts der demografischen Entwicklung wird das Finden passender Azubis für viele Unternehmen immer schwieriger. Auch schwächere Schüler, deren gesellschaftlicher und familiärer Hintergrund oft Auslöser für eine eingeschränkte Ausbildungsfähigkeit ist, müssen „mitgenommen werden“, wie es Jörn P. Makko, Geschäftsführer bei Südwestmetall in Ostwürttemberg, beschreibt. Der berufliche Bildungsträger BBQ ist seit vielen Jahren Premiumpartner des Arbeitgeberverbands und seit 1987 in Aalen tätig. BBQ hat ein neues bildungspolitisches Pilotprojekt gestartet: „M+E-Einstieg“ soll beim Übergang von der Schule in den Beruf unterstützend wirken – für den Auszubildenden wie für den Lehrbetrieb. „Uns ist wichtig, bildungspolitisch stets neue und innovative Impulse zu setzen. M+E-Einl

BBQ (Zahlen 2010): 15.600 Programmteilnehmer 3100 Unternehmen 451 Mitarbeiter 51 Niederlassungen BBQ verfügt über ein starkes dezentral organisiertes Netzwerk in ganz Baden-Württemberg. BBQ unterstützt Schüler und betreut Netzwerke zwischen Schulen und der Wirtschaft. Jungen Menschen gibt BBQ durch Praktika, Lehrgänge und der Akquisition von Ausbildungsplätzen gezielte Starthilfe in das Berufsleben.

stieg zähle ich dazu“, erklärt Jörn P. Makko. Mit „M+E-Einstieg“ will der Arbeitgeberverband neue Wege zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses und zur Förderung chancenarmer Jugendlicher aufzeigen. „M+E-Einstieg“ ist eingebettet in die Ausbildungs- und Qualifizierungsinitiative START 2000 Plus. Projektleiterin in Aalen ist Annette Struck. „M+E-Einstieg setzt gleichzeitig in den Schulen, in der Berufsvorbereitung und beim Ausbildungseinstieg an und unterstützt durch pädagogische Begleitung beim Übergang von der Schule in den Beruf“ erklärt die von BBQ angestellte Sozialpädagogin. Sie blickt auf ein Jahr Erfahrung im Pilotprojekt zurück. Im Modul 1 innerhalb „M+E-Einstieg“ findet die Berufsorientierung an Schulen statt. Für Schüler der Hauptund Werkrealschulen bietet BBQ Kompetenztests mit anschließender Berufsorientierung an. „Wir gehen in die Klassen und loten das Potenzial einzelner Schüler aus. Wir suchen quasi Talente aus, die durch M+E-Einstieg gefördert werden“, sagt Annette Struck. Acht Schüler wurden so im vergangenen Jahr an der Heidenheimer Westschule gefunden und gecoacht. Bewerbungstrainings und ein Trainieren von Schlüsselqualifikationen folgten. Unternehmen können dabei bei der Bewerberauswahl beraten werden. Ein Unternehmen, mit dem

Annette Struck

BBQ seit Jahren zusammenarbeitet und das nun Partner bei „M+E-Einstieg“ ist, ist SHW Casting Technologies (CT). Modul 2 beinhaltet die Berufsvorbereitung. „Dabei ist wichtig, dass die drei Module vollkommen durchlässig sind. Eine Teilnahme an vorherigen Modulen ist nicht zwingend notwendig. Eine optimale Förderung ist bei durchgängiger Teilnahme an allen Modulen möglich“, sagt Ingrid BeuterKoesling, Leiterin der Aalener BBQ-Niederlassung mit 14 Mitarbeitern. Elf Monate dauert diese Phase, in der Schlüsselqualifikationen trainiert sowie die für eine Ausbildung infrage kommenden Betriebe kennengelernt werden. „Alle acht Teilnehmer haben einen Ausbildungsplatz bekommen“, sagt Struck. Viel Wert wird bei BBQ auf die sozialpädagogische Betreuung gelegt. Diese kann

häufig vom Betrieb nicht mehr geschultert werden“, erklärt Karl Kucher, Ausbildungsleiter bei SHW CT. Er und Ingrid Beuter-Koesling plädieren dafür, dass Betriebe bei der Auswahl von Azubis mutiger werden sollten, da sich viele Jugendliche mit Defiziten im Beruf sehr positiv entwickelten. Die Mischung müsse unter den Auszubildenden natürlich stimmen. BBQ begleitet im Modul 3 Betriebe wie Azubis im ersten Lehrjahr, um sicherzustellen, dass die vorherigen Bemühungen in ein erfolgreiches Absolvieren der Ausbildung münden. „Sieben Unternehmen beteiligen sich derzeit im Projekt. Einmal pro Woche besuchen wir die M+E Einstiegs-Teilnehmenden im Betrieb. Dort l

Servicepaket Ausbildung Mit dem Servicepaket Ausbildung unterstützt BBQ seit 2010 gezielt die Unternehmen mit Dienstleistungen rund um die betriebliche Ausbildung. Die Ausbildungsbegleitung bietet neben Unterstützungsangeboten bei Konflikten im Betrieb und in der Berufsschule oder bei Verhaltensproblemen und persönlichen Problemlagen der Auszubildenden auch die Organisation und Durchführung von Förderunterricht. In Seminaren werden ausbildungsrelevante Themen behandelt. Neben der Weiterentwicklung der fachlichen Kompetenz steht auch die methodische und soziale Kompetenz der Auszubildenden im Mittelpunkt.

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findet sozialpädagogische Einzelbetreuung und gegebenenfalls Förderunterricht statt“, erklärt Struck. „Eine längere Betreuung im Anschluss ans erste Ausbildungsjahr mindestens bis zur Abschlussprüfung Teil 1 wäre sinnvoll“, erklärt Kucher. „Nur ein Strecken der Kosten auf eineinhalb Jahre sehe ich kritisch, weil dann eine regelmäßige wöchentliche Betreuung nicht gewährleistet werden könnte und eventuell die Abbrecherquote steigen würde. BBQ bietet jedoch ein Servicepaket Ausbildung (siehe Info) an“, erklärt Ingrid Beuter-Koesling. Und ein weiteres Angebot hat BBQ im Köcher: Der Bildungsträger bietet ein zweitägiges Seminar zur Prüfungsvorbereitung an. Um bestmöglich gerüstet in die Abschlussprüfung Teil 1 gehen zu können, bereitete BBQ die Auszubildenden des zweiten Lehrjahres auf ihre Prüfungen vor. Annette Struck begrüßte am 22. Februar acht Auszubildende in der Niederlassung Aalen, um mit ihnen prüfungsrelevanten Inhalte nochmal durchzugehen. Aus Sicht der Betriebe sei das Engagement von BBQ und Südwestmetall als „nahezu optimal“ zu bewerten, sagt Karl Kucher von SHW CT. „Wir wollen auch das Interesse neuer Betriebe für das Projekt wecken“, meint Annette Struck. „Wir bieten den Betrieben an, die Chance eines Einstiegs zu nutzen. Er ist jederzeit möglich“, sagt Beuter-Koesling.

Rudolf-Eberle-Preis

Börse für Fachkräfte Die Wirtschaftsförderung WiRO organisiert beim Absolventenkongress Baden-Württemberg in Stuttgart am 21. Juni einen regionalen Gemeinschaftsstand. Firmen können Beteiligungsmöglichkeiten nutzen und sich präsentieren. Der Absolventenkongress BadenWürttemberg ist eine der zentralen Job-Messen im Land. Rund 1500 Besucher werden in der Stuttgarter Liederhalle erwartet. Die WiRO bietet den Firmen verschiedene kostengünstige Möglichkeiten der Beteiligung an. Geschäftsführerin Dr. Ursula Bilger sagte: „Die meisten Unternehmen scheinen bereits ausreichend sensibilisiert und machen sich Gedanken darüber, wie sie an qualifizierte Arbeitskräfte kommen. Deshalb unterstützen wir sie schon mit unserem Fachkräfteportal Ostwürttemberg.“ Infos zum Kongress, den Beteiligungsmöglichkeiten und zum Fachkräfteportal: WiRO, Tel. (0 71 71) 9 27 53-0 wiro@ostwuerttemberg.de

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Zukunft der Produktion Das Innovationsforum Ostwürttemberg stellt am Mittwoch, 18. April, 18 Uhr, bei der IHK in der Vortragsreihe „Wirtschaft trifft Wissenschaft“ die Zukunft der Produktion in den Mittelpunkt. Aus wissenschaftlicher Sicht wird Prof. Dr.-Ing. Gunther Reinhart das Thema beleuchten. Aus der betrieblichen Praxis berichtet Carlito Voss, Standortleiter der BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH in Giengen. Anmeldung und Info: Telefon 0 73 21 3 24-1 26


Registereintragungen

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Wirtschaft Regional | März 2012

Registereintragungen AMTSGERICHTE ULM, STUTTGART UND AALEN (INSOLVENZEN) l

Neueintragungen

HRB 727492, 30.01.2012 BIKEoRADO VerwaltungsGmbH, Aalener Str. 36, Heidenheim. Sitz von Aislingen nach Heidenheim verlegt. Bisher: MK Verwaltungs GmbH. Übernahme und Verwaltung von Beteiligungen an Industrie- und Handelsunternehmen, Geschäftsführung, Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin an der MK-offroad-racing Zweiradhandels GmbH & Co. KG. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Nicht mehr Geschäftsführer: Kling, Michael, Giengen. Geschäftsführer: Frey, Ralf, Giengen. Einzelprokura: Frank, Thomas, Heidenheim; Kling, Michael, Giengen. HRB 727493, 30.01.2012 INprojekt GmbH, Turmweg 8, Aalen. Erwerb und Verkauf von bebauten und unbebauten Grundstücken, Wohnungs- und Teileigentumsrechten und grundstücksgleichen Rechten, Erwerb von unbebauten Grundstücken zur Entwicklung, Bebauung und Veräußerung, Handel mit Immobilien. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Dambacher, Jürgen, Aalen. HRB 727503, 01.02.2012 VALOR Swiss Versicherte Valoren Logistik GmbH, Ulmer Str. 68, Aalen. Anbieten von versicherten Wertsendungen bis 25.000 Euro je Sendung an Nutzer, die Valoren der Klasse I + II deutschland-, europaund weltweit versenden. Dienstleistungen für Juweliere, Goldschmiede, Gold- und Silberhandelsunternehmen, Münzhändler und private Versender. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Christensen, Harald. HRB 727506, 01.02.2012 Karl Widenmann Verwaltungs GmbH, Giengener Str. 11, Heidenheim. Erwerb und Verwaltung von Beteiligungen, Übernahme der persönlichen Haftung und Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften, insbesondere an der Karl Widenmann GmbH & Co. KG, Heidenheim. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Widenmann, Karl Claudius, Heidenheim. HRA 722865, 02.02.2012 BIKEoRADO Zweiradhandels GmbH & Co. KG, Aalener Str. 36, Heidenheim. Sitz von Aislingen nach Heidenheim verlegt. Bisher: MK-offroad-racing Zweiradhandels GmbH & Co. KG, nun: BIKEoRADO Verwaltungs GmbH, Heidenheim. Einzelprokura: Frey, Ralf, Giengen. HRA 722867, 03.02.2012 Albert Abele Fliesenfachgeschäft, Inhaber Patrick Abele e.K., Hüttenhöfe 2, Aalen. Fliesen-, Platten- und Mosaikverlegung, Verkauf. Platten, Mosaik und Natursteinen. Die Firma Fliesenfachgeschäft Albert Abele des Inhabers Abele, Albert, Aalen, wird fortgeführt. HRB 727514, 03.02.2012 abk-architektengeneralplaner GmbH, Mittelbachstr. 23/1, Aalen. Projektentwicklung, Planung, Steuerung Koordination aller am Bau notwendigen Bau- und Ingenieurleistungen. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Kolb, Alexander Benedikt, Aalen. HRA 722869, 07.02.2012 Christian Saupe e.K., Windmühlenstr. 44, Aalen. Vermittlung von Anzeigen-, Beihefter-, Beileger- und Beikleberaufträgen sowie von Werbeplätzen in Neuen Medien. Inhaber: Saupe, Christian, Aalen. HRB 727538, 09.02.2012 DBO Power Plant AG, Marie-Curie-Str. 19, Schwäbisch Gmünd. Heizhaus zur Erzeugung von Wärme und Strom. Grundkapital: 67.000,00 EUR. Vorstand: Stegmaier, Jürgen, Schwäbisch Gmünd. HRB 727545, 13.02.2012 WERTEPERLE VerwaltungsGmbH, Stuttgarter Str. 3, Schwäbisch Gmünd. Halten und Verwaltung der Komplementärbeteiligung an der WERTEPERLE GmbH & Co. KG, Geschäftsführerdienstleistungen. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Beißwanger, Robert, Böbingen. HRB 727569, 15.02.2012 EKG Verwaltungs-GmbH, Ulmer Str. 23, Gerstetten. Verwaltung der Einkaufsgemeinschaft für Gold und Silber GbR und der Einkaufsge-

meinschaft für Technologiemetalle GbR in Gerstetten. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Müller, Jürgen, Gerstetten; Werner, Jörg Henrik, St. Moritz/CH. Einzelprokura: Völker, Jacqueline, Gerstetten. HRB 727577, 16.02.2012 Bekamo gGmbH, Leonhardstr. 16, Heidenheim. Leistung von Jugendhilfe nach SGB VIII § 1 Abs. 3. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Karg, Alois Gregor, Weißenhorn. HRB 727596, 22.02.2012 Theilacker Druck-Packaging-Medien GmbH, Schlosserstr. 4, Herbrechtingen. Produktion und Vertrieb von Druckerzeugnissen, insbesondere Faltschachteln und Verpackungen. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Theilacker, Volker, Herbrechtingen. HRB 727601, 23.02.2012 Quernheim GmbH, CorneliusMünch-Weg 3, Schwäbisch Gmünd. Sitz von Köln nach Schwäbisch Gmünd verlegt. Erstellung und Vertrieb von Software, lT-Beratung, Dienstleistungen in Architektur, Design und IT, Nachweis und Vermittlung von Grundstücksverträgen. Stammkapital: 26.000,00 EUR. Geschäftsführer: Quernheim, Jochen; Quernheim, Monika, beide Schwäbisch Gmünd. HRB 727602, 24.02.2012 InReCon Consulting GmbH, Gräfinstr. 1, Königsbronn. Beratung und Betreuung von Wirtschaftsunternehmen und Organisationen in Entwicklung, Realisierung und Integration von Automatisierungstechnologien, Planung und Abwicklung von solchen Projekten. Schwerpunkt: Mikroelektronik und Photovoltaik. Stammkapital: 78.041,00 EUR. Geschäftsführer: Dr. Honold, Alfred, Bad Abbach. Gesellschaft entstanden durch formwechselnde Umwandlung der InReCon AG, Sinzing. l

Veränderungen

GnR 660051, 30.01.2012 Volksbank Brenztal eG, Marktstr. 35, Giengen. Nicht mehr Vorstand: Pfeiffer, Hubert, Niederstotzingen. HRB 700061, 30.01.2012 Weleda A.G., Zweigniederlassung der Weleda A.G. Arlesheim/ Schweiz, Möhlerstr. 3 – 5, Schwäbisch Gmünd. Ausgeschieden als Direktor: Keller, Nikolai, Stuttgart; Stroink, Ramon, Weinstadt. Gesamtprokura: Keller, Nikolai, Stuttgart; Stroink, Ramon, Weinstadt. HRB 500145, 31.01.2012 Haaga GmbH, Roßstr. 4, Aalen. Stammkapital um 5,41 auf 25.570,00 EUR erhöht. Firma nun: Haaga GmbH. Geschäftsführerin: Haaga, Erika, Aalen. HRB 501515, 31.01.2012 Navigante Verwaltungs-GmbH, Beinstr. 3, Aalen. Neue Geschäftsanschrift: Hasenweg 27, Aalen. HRB 660644, 31.01.2012 C.F. Maier Holding GmbH, Wiesenstr. 24, Königsbronn. Gesamtprokura: Lettl, Gerhard, Königsbronn. Prokura erloschen: Stoffel, Elmar, Memmingen. HRB 724971, 31.01.2012 787 Media UG, Spitalstr. 13a, Aalen. Firma nun: 787 Media & Management UG. Neue Geschäftsanschrift: Beinstr. 1 – 3, Aalen. Gegenstand nun: Eventplanung, Umsetzung, Konzeption, Entwicklung von Werbestrategien, Durchführung von Werbemaßnahmen, Betreuung und Beratung von Gastronomiebetrieben. Nicht mehr Geschäftsführer: Ohmayer, Steffen, Ellwangen. HRB 501164, 01.02.2012 IGA Hydraulik-Systeme GmbH, Hegelstr. 18, Aalen. Nicht mehr Geschäftsführer, nun Liquidator: Gügel, Jürgen, Aalen. Die Gesellschaft ist aufgelöst. HRB 660900, 01.02.2012 S & S Oberflächentechnik GmbH, Daimlerstr. 25, Gerstetten. Prokura erloschen: Schulte, Andreas, Gerstetten. HRB 701833, 01.02.2012 Emil Hermann GmbH, Silberwarenfabrik, Raiffeisenstr. 6, Waldstetten. Nicht mehr Geschäftsführer, nun Liquidator: Hermann, Heinz, Waldstetten, Hermann, Emil, Waldstetten. Nicht mehr Geschäftsführerin, nun Liquidatorin: Hermann-Staudenmaier, Margarete, Sulzbach/Taunus: Schmid, Christine, Waldstetten. Die Gesellschaft ist aufgelöst. HRB 720801, 01.02.2012

alle Angaben ohne Gewähr

büroorganisation eisele GmbH, Schwerzer Allee 64, Schwäbisch Gmünd. Nicht mehr Geschäftsführer: Cumpl, Martin, Heubach. HRB 725878, 01.02.2012 Garbatyplatz VerwaltungsGmbH, Weisse Steige 2, Aalen. Nicht mehr Geschäftsführer: Scherer, Dieter, Aalen. HRB 661358, 02.02.2012 Voith Gastro GmbH, Alfred-BentzStr. 36, Heidenheim. Geschäftsführer: Ochott, Uwe, Heidenheim. Nicht mehr Geschäftsführer: Born, Thomas, Neuss. Prokura erloschen: Ochott, Uwe, Rutesheim. HRB 660844, 03.02.2012 Gröner Fernsehtechnik GmbH, Ostheimer Str. 14, Steinheim. Nicht mehr Geschäftsführer, nun Liquidator: Gröner, Erich, Steinheim. Die Gesellschaft ist aufgelöst. HRB 661773, 03.02.2012 Sporting Trade Limited, Zweigniederlassung Heidenheim, Wiesenstraße 62, Königsbronn. Firma nun: Sporting Trade Limited, Zweigniederlassung Königsbronn. Director: Speyer, Daniel, Heidenheim. Nicht mehr Director: Dusko, Maric, Heidenheim. HRB 727306, 06.02.2012 Spiel mit 1 – Automaten GmbH, Rombacher Str. 43, Aalen. Neue Geschäftsanschrift: Heidenheimer Straße 10, Aalen. Geschäftsführer: Simsek, Sahin, Waiblingen. Nicht mehr Geschäftsführer: Aldic, Murat, Aalen. HRA 721068, 07.02.2012 Euro-Car-Center Keck GmbH & Co. KG, Daimlerstr. 1, Herbrechtingen. Insolvenzantrag mangels Masse abgewiesen. HRB 701530, 07.02.2012 GRAU Beteiligungen GmbH, Marie-Curie-Str. 19, Schwäbisch Gmünd. Firma nun: CARAD Beteiligungen GmbH. Gegenstand nun: Verwaltung eigenen Vermögens, Übernahme und Verwaltung von Beteiligungen an anderen Unternehmen. Geschäftsführer: Grau, Herbert, Schwäbisch Gmünd. HRB 722345, 07.02.2012 Pfeiffer & May Aalen GmbH, Obere Bahnstr. 73, Aalen. Geschäftsführer: Steinhart, Ulf Christian, Freiburg. Nicht mehr Geschäftsführer: Haider, Bernhard, Weingarten. HRB 727315, 07.02.2012 HornerArms UG, Untere Mühlstr. 29, Heubach. Geschäftsführer: Horner, Ingrid, Heubach. Nicht mehr Geschäftsführer: Horner, Matthias, Heubach. HRA 661100, 08.02.2012 Voith Paper GmbH & Co. KG, St. Pöltener Str. 43, Heidenheim. Gesamtprokura: Dr. Pöhls, Michael, Meerbusch. HRB 501574, 08.02.2012 Carl Zeiss Vision GmbH, Turnstr. 27, Aalen. Geschäftsführer: Raffin, Karl-Heinz, Heidenheim. Nicht mehr Geschäftsführer: Dr. Heinen, Raymund, Aalen; Krauss, Ulrich, Weimar. Prokura erloschen: Röhl, Frank, Neu-Ulm. Gesamtprokura: Dr. Heinen, Raymund, Aalen; Krauss, Ulrich, Weimar; Clauß, Jürgen, Baltmannsweiler. HRB 701793, 08.02.2012 Dr. Staiger, Mohilo & Co. GmbH, Maierhofstr. 35, Lorch. Firma nun: Kistler Lorch GmbH. Geschäftsführer: Sonderegger, Rolf Andreas, Niederneunforn/CH; Winter, Franz, Lorch. Gesamtprokura: Weyhing, Jochen, Remshalden. HRB 722222, 08.02.2012 Euro-Car-Center Keck Verwaltungs-GmbH, Daimlerstr. 1, Herbrechtingen. Durch Abweisung der Eröffnung des Insolvenzverfahrens mangels Masse ist die Gesellschaft aufgelöst. HRB 726862, 08.02.2012 Berufsvorbereitungswerk Ostalb gGmbH, Erlenstr. 11, Ruppertshofen. Stammkapital zur Durchführung der Aufnahme eines Teils des Vermögens des Jugendhilfe Land Ruppertshofen e.V. um 1.000,00 auf 26.000,00 EUR im Wege der Ausgliederung erhöht. HRB 725853, 09.02.2012 GS Gastronomie GmbH, Gartenstr. 15, Ruppertshofen. Geschäftsführer: Gärtner, Christine, Ruppertshofen; Sriskandarajah, Yvonne, Iggingen. Nicht mehr Geschäftsführer: Gärtner, Johann, Ruppertshofen; Sriskandarajah, Srikaran, Aalen. HRB 661730, 10.02.2012 Ludwig Verwaltung GmbH, Grabenstr. 16, Heidenheim. Gegenstand nun: Verwaltung von eigenen Beteiligungen, Beteiligung als Kom-

plementärin an der Ludwig GmbH & Co. KG. Geschäftsführer: Ludwig, Rainer, Heidenheim. Nicht mehr Geschäftsführer: Schiehlen, Rolf Friedrich, Staufen. HRB 702155, 10.02.2012 C. & E. Fein GmbH, Hans-Fein-Str. 81, Schwäbisch Gmünd. Gesamtprokura: Brajkovic, Dubravko, Aalen, Buschbeck, Katja, Winnenden, Ullrich, Jörg. HRB 720385, 10.02.2012 Leoff Finanzstrategen GmbH, Ploucquetstr. 24, Heidenheim. Stammkapital um 1.000,00 auf 26.000,00 EUR erhöht. HRA 501056, 13.02.2012 Navigante GmbH & Co. KG, Beinstr. 3, Aalen. Neue Geschäftsanschrift: Hasenweg 27, Aalen. HRB 721434, 13.02.2012 Global Media & Trade GmbH, Alemannenweg 2, Giengen. Geschäftsführer: Lübke, Andreas, Stuttgart. Nicht mehr Geschäftsführer: Schauer, Wolfgang, Giengen. HRB 723270, 13.02.2012

„Ihre Vision ist unsere Mission“ Kontakt: Andreas Hippich Dipl.- Betriebswirt (BA) Bleichgartenstr. 7 73431 Aalen Tel. 0 73 61 / 49 05 6-22 a.hippich@hippich-consult.de www.hippich-consult.de

BIZOLUTION UG, Pfromäckerstr. 25, Aalen. Stammkapital um 24.135,00 auf 25.035,00 EUR erhöht. Firma nun: BIZOLUTION GmbH. HRB 724359, 13.02.2012 Reg-Email GmbH, Güglingstr. 78, Schwäbisch Gmünd. Eröffnung des Insolvenzverfahrens mangels Masse abgewiesen. Gesellschaft ist hierdurch aufgelöst. HRB 724410, 13.02.2012 W. Lange GmbH Engineering & Screening Components, In den Seewiesen 26, Heidenheim. Sitz nun: Schmaleich 3, Nattheim. HRA 661210, 14.02.2012 GARTEX e.K., Heidenheimer Str. 80, Herbrechtingen. Firma nun: GarMaTex e.K. Heidenheimer Str. 80, Herbrechtingen. HRB 661057, 14.02.2012 trans´form g.m.b.h., Kantstr. 15, Heidenheim. Gegenstand: Transferzentrum für Wissenschaft, Wirtschaft, Bildung, Kunst und Gesundheit. HRB 671482, 14.02.2012 Schlossar Immobilien Verwaltungs GmbH, Wilhelmstr. 21, Crailsheim. Firma nun: T4You Verwaltungs GmbH. Sitz nun: Reichsstädter Str. 2, Aalen. Gegenstand nun: Verwaltung eigenen Vermögens; Geschäftsführung der T4You GmbH & Co. KG. Nicht mehr Geschäftsführer: Schlossar, Horst, Crailsheim; Schlossar, Thomas, Crailsheim. Geschäftsführer: Frontino, Daniela; Frontino, Matthias, beide Aalen. HRB 701607, 14.02.2012 uwe JetStream GmbH, Buchstr. 82, Schwäbisch Gmünd. Nicht mehr Geschäftsführer: Eisele, Frank, Leinfelden-Echterdingen. Prokura erloschen: Jung, Reni, Rosenberg. HRB 701115, 15.02.2012 MVO GmbH Metallverarbeitung Ostalb, Nikolaus-Otto-Straße 1, Schwäbisch Gmünd. Gesamtprokura: Arslan, Murat, Mutlangen. HRB 701300, 15.02.2012 Gebrüder Scherfig GmbH, Eifelweg 5, Schwäbisch Gmünd. Liquidator: Graf, Karin, Schwäbisch Gmünd. Nicht mehr Geschäftsführer: Graf, Karin, Gmünd; Graf, Gerald, Gmünd; Graf, Jürgen, Gmünd. Die Gesellschaft ist aufgelöst. HRB 660523, 16.02.2012 Ideal-Massiv-Bau GmbH, Weiler Str. 8, Heidenheim. Geschäftsführer: Neudörfer, Sonja, Giengen,

Neudörfer, Bernd, Giengen. Nicht mehr Geschäftsführer: Neudörfer, Jakob, Giengen. HRB 661007, 16.02.2012 Anton Ertle GmbH, Beethovenstr. 12, Giengen. Nicht mehr Geschäftsführer, nun Liquidator: Ertle, Anton, Herbrechtingen. Die Gesellschaft ist aufgelöst. HRB 727379, 16.02.2012 Voith Industrial Services Verwaltungs-GmbH, St. Pöltener Str. 43, Heidenheim. Geschäftsführer: Dr. Amthor, Hans-Jürgen, Heidenheim; Ebel, Alfons, Meerbusch; Dr. Jaschinski, Christoph Michael, Waiblingen; Dr. Mauz, Wolfgang, Metzingen; Weinmann, Werner, Ebersbach. Nicht mehr Geschäftsführer: Rettig, Dietmar, Stuttgart. Gesamtprokura: Müller, Bernd Anton, Lonsee. HRA 661254, 17.02.2012 Hersta-Hermanns & StarzecGaulke OHG, Hirschhalde Str. 2, Heidenheim. Liquidator: Hermanns, Josef, Heidenheim, Starzec-Gaulke, Anna, Butjadingen. Die Gesellschaft ist aufgelöst. HRB 724495, 17.02.2012 AS Feuerschutztechnik GmbH, Auf dem Galgenberg 6, Aalen. Geschäftsführer: Smej, Alexandra, Aalen; Smej, Peter, Aalen. Nicht mehr Geschäftsführer: Olbrich, Bernd, Steinheim an der Murr. HRB 280643, 20.02.2012 Karl Kerschbaum GmbH, Obere Schlosstr. 133, Alfdorf. Neue Geschäftsanschrift: Welzheimer Straße 24, Alfdorf. HRB 661243, 20.02.2012 PEWAK-Industrieanlagen GmbH, Uhlandstr. 14, Herbrechtingen. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens aufgelöst. HRB 661866, 20.02.2012 Lehner Haus GmbH, Aufhauser Str. 29 – 31, Heidenheim. Einzelprokura: Eisele, Klaus, Bad Saulgau. HRB 701234, 20.02.2012 Autohaus Baier GmbH, Scheffoldstr. 53, Schwäbisch Gmünd. Geschäftsführer: Baier, Rodger, Schwäbisch Gmünd; Baier, Thomas, Waldstetten. Nicht mehr Geschäftsführer: Baier, Manfred, Schwäbisch Gmünd. HRB 727379, 20.02.2012 Voith Industrial Services Verwaltungs GmbH, St. Pöltener Str. 43, Heidenheim. Gesamtprokura: Rettig, Dietmar, Bietigheim-Bissingen. HRB 501544, 21.02.2012 Aalener Transport GmbH, Breslauer Str. 108, Aalen. Neue Geschäftsanschrift: Hegelstr. 26, Aalen. HRB 661216, 22.02.2012 Voith Turbo Beteiligungs-GmbH, Alexanderstr. 2, Heidenheim. Geschäftsführer: Dr. Lienhard, Hubert, Heidenheim. HRB 661623, 22.02.2012 Klosterbrauerei Königsbronn AG, Panoramaweg 18, Heidenheim. Aufgrund der bedingten Erhöhung des Grundkapitals wurden 80.000 Bezugsaktien ausgegeben. Grundkapital ist damit um 80.000,00 auf 980.000,00 EUR erhöht. HRB 701535, 22.02.2012 Sport Profi-Markt VerwaltungsGmbH, Vordere Schmiedgasse 20, Schwäbisch Gmünd. Stammkapital um 274.435,41 auf 300.000,00 EUR erhöht. Firma nun: Sport Schoell Aalen GmbH. Gegenstand nun: Groß- und Einzelhandel mit Sportartikeln und Sporttextilien. HRA 722829, 24.02.2012 Voith Industrial Services GmbH & Co. KG, St. Pöltener Str. 43, Heidenheim. Gesamtprokura: Ebel, Alfons, Meerbusch; Dr. Jaschinski, Christoph Michael, Waiblingen; Dr. Mauz, Wolfgang, Metzingen; Müller, Bernd Anton, Lonsee; Weinmann, Werner, Ebersbach. HRB 661768, 27.02.2012 Sigma-Aldrich Chemie GmbH, Riedstr. 2, Steinheim. Prokura erloschen: Bauer, Gundekar, Taufkirchen. HRB 725138, 27.02.2012 Ott Alarmsysteme GmbH, Röntgenstr. 17, Aalen. Gesellschaft durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens aufgelöst. l

Löschungen

HRB 724443, 30.01.2012 E&F Vermögensverwaltungs-UG Oggenhauser Straße 13, Giengen. HRB 701198, 01.02.2012 FORIS Bauen GmbH, Oberer Garten 41, Schwäbisch Gmünd. HRB 723879, 01.02.2012

HARLEKIN Gebäudereinigung & Hausmeisterservice UG, Heilbronner Str. 7, Giengen. HRB 500549, 02.02.2012 Büyükasik GmbH, Fleisch-, Wurstund Lebensmittelgross- und Einzelhandel, Carl-Zeiss-Str. 27, Aalen. HRA 660323, 06.02.2012 Aigle OHG, Landtechnik-Motorgeräte, Wiesentalstr. 9, Königsbronn. HRB 720816, 07.02.2012 Weinstein & Sorg Hörsysteme Hörgeräte-Akustik GmbH, Postgasse 9, Schwäbisch Gmünd. HRB 701933, 08.02.2012 Pinarello Deutschland GmbH, Im Brühl 5, Göggingen. HRA 700733, 13.02.2012 EIWOBA Eigentum-Wohnbau GmbH & Co. KG., Johannesstr. 5, Mutlangen. HRA 701190, 13.02.2012 ABC Brenner e.K., Beutenhofer Straße 9, Spraitbach. HRA 722765, 14.02.2012 Frank Leoff Finanzdienstleistung e.K., Ploucquetstr. 24, Heidenheim. HRB 500859, 17.02.2012 ERBA GmbH, Soft- und Hardwarelösungen für Rechnungswesen Spedition Lagerei, Im Sulzfeld 5, Aalen. HRB 720568, 20.02.2012 Gute Geister GmbH, Dienste für die Generation 50plus, Fasanenweg 6, Lorch. HRB 701661, 21.02.2012 XWOMM-Multimedia und Lernsoftware GmbH, Neckarstr. 33, Schwäbisch Gmünd. HRB 720990, 22.02.2012 Schubert Medical GmbH, Königsbronner Str. 10, Königsbronn. HRA 701055, 23.02.2012 Sport Profi-Markt GmbH & Co. KG, Vordere Schmiedgasse 20, Schwäbisch Gmünd. HRB 501001, Exact GmbH, Friedrichstr. 7, Aalen. Die Gesellschaft ist mit der Alleingesellschafterin Delia-Maria Schmidt, Aalen, verschmolzen. l

Insolvenzen

3 IN 325/11, 08.02.2012 Das Insolvenzverfahren der PEWAK-Industrieanlagen GmbH, Uhlandstr. 17, Herbrechtingen, vertreten durch Geschäftsführer Peter Wukojevic, Herbrechtingen, wurde eröffnet. Insolvenzverwalter: Rechtsanwalt Jochen Eisenbeis, Olgastr. 83 – 85, Ulm. Prüfungstermin ist der 30.04.2012. 1 IN 236/07, 08.02.2012 Das Insolvenzverfahren Hubert Kromer, Am Steinbuck 20, Herrieden, Inhaber eines Montagebetriebes, wurde aufgehoben, weil die Schlussverteilung vollzogen ist. 1 IN 56/09, 10.02.2012 Im Insolvenzverfahren Dietmar E. Großschädl, In den Anlagen 6/2, Ostfildern/Nellingen, Gastronomiebetrieb, wurden Vergütung und Auslagen des Insolvenzverwalters festgesetzt. Festgestellte Forderungen: 252.375,69 Euro. Zur Verteilung stehen zur Verfügung: voraussichtlich 19.324,84 Euro. 3 IN 265/10, 10.02.2012 Im Insolvenzverfahren der Autohaus Merz GmbH, Robert-BoschStr. 93, Aalen, wurden Vergütung und Auslagen des vorläufigen Insolvenzverwalters festgesetzt. Prüfungsstichtag ist der 24.05.2012. 4 IN 89/10, 13.02.2012 Im Insolvenzverfahren der Zirn Verwaltungs-GmbH, Sundgaustr. 10, Giengen, wurden Vergütung und Auslagen des vorläufigen Insolvenzverwalters festgesetzt. 1 IN 264/10, 13.02.2012 Im Insolvenzverfahren Carmine Romano, Robert-Koch-Str. 12, Neresheim, Inhaber der Carmine’s Dreierlei, Imbiss, Feinkost, Vinothek, Hauptstr. 23, Neresheim, wurde der Schlussverteilung zugestimmt. Vergütung und Auslagen des Insolvenzverwalters wurden festgesetzt. Festgestellte Forderungen: 81.268,53 Euro. Zur Verteilung stehen zur Verfügung: voraussichtlich 1.081,14 Euro. 1 IN 336/07, 13.02.2012 Das Insolvenzverfahren Elke Pöpsel, Schieferstr. 1, Schwäbisch Gmünd, Handel/Dienstleistung, wurde aufgehoben, weil die Schlussverteilung vollzogen ist. 1 IN 228/02, 13.02.2012 Das Insolvenzverfahren der heerum X. Hersacher GmbH & Co.KG, Dr. Rudolf-Schieber-Str. 13, Westhausen, wurde aufgehoben, weil die Schlussverteilung vollzogen ist.


Registereintragungen

Wirtschaft Regional | März 2012

Registereintragung AMTSGERICHTE ULM, STUTTGART UND AALEN (INSOLVENZEN) l

Insolvenzen

4 IN 189/11, 13.02.2012 Im Insolvenzverfahren der Jürgen Stuba Verwaltungs-GmbH, Badenbergstr. 40, Heidenheim, wurden Vergütung und Auslagen des Insolvenzverwalters festgesetzt. 4 IN 98/10, 14.02.2012 Im Insolvenzverfahren der Zirn Logistik Verwaltungs-GmbH, Sundgaustr. 10, Giengen, wurden Vergütung und Auslagen des Insolvenzverwalters festgesetzt. 1 IN 120/10, 14.02.2012 Im Insolvenzverfahren Ali Özcelik, Küfergasse 11, Lauchheim, ehemals Inhaber des Aalener Handy–shops, Reichsstädter Str. 22, Aalen, des Citytell Aalen, Johann-Gottfried-Pahl-Str. 1, Aalen, des Citytell Ellwangen, Säcklegasse 2, Ellwangen, des Connection Shops, Storchenstr. 2, Aalen, ist Prüfungsstichtag der 11.05.2012. 4 IN 338/10, 14.02.2012 Das Insolvenzverfahren der ToDo UG, Eichenwald 2, Heidenheim, wurde aufgehoben, weil die Schlussverteilung vollzogen ist. 2 IN 220/05, 14.02.2012 Das Insolvenzverfahren der M.T. Internationale Speditions GmbH, Krokusweg 4, Heidenheim-Oggenhausen, wurde aufgehoben, da Schlussverteilung vollzogen. 4 IN 180/10, 15.02.2012 Im Insolvenzverfahren der Zirn Quoten GmbH, Sundgaustr. 10, Giengen, ist Prüfungsstichtag der 23.04.2012. 4 IN 173/10, 15.02.2012 Das Insolvenzverfahren Angela Fassel, Kornstr. 9, Lorch, Inhaberin von Beauty 4 you, Lorch, wurde aufgehoben. Eine Quote für die Insolvenzgläubiger konnte nicht ausgeschüttet werden. 4 IN 13/12, 16.02.2012 Das Insolvenzverfahren Giuseppe Vercelli, Oberer Garten 43, Schwäbisch Gmünd, ehemaliger Inhaber von Il Mercatino, Feinkosthandel, Kappelgasse 3, Schwäbisch Gmünd, wurde eröffnet. Insolvenzverwalter: Rechtsanwalt Dr. Helmut Eisner, Josef-Schmitt-Str. 10, Lauda-Königshofen. Prüfungsstichtag ist der 15.05.2012.

3 IN 71/08, 20.02.2012 Im Insolvenzverfahren Kornelia Guffler, Am Schafberg 1, Dischingen, Tischlerei- und Schreinereibetrieb, wurden Vergütung und Auslagen des Insolvenzverwalters festgesetzt. Festgestellte Forderungen: 371.809,69 Euro. Zur Verteilung stehen zur Verfügung: voraussichtlich 24 225,07 Euro. 1 IN 106/08, 20.02.2012 Das Insolvenzverfahren Genesis Adaptive Systeme Deutschland GmbH, Dr.-Rudolf-Schieber-Str. 2, Westhausen, vertreten durch den Geschäftsführer Dr. Timo Möller, Westhausen, wurde mangels Masse eingestellt. 4 IN 348/11, 24.02.2012 Das Insolvenzverfahren der Ott Alarmsysteme GmbH, Röntgenstr. 17, Aalen, vertreten durch Geschäftsführer Wilfried Abele, Rainau-Buch, wurde eröffnet. Insolvenzverwalter: Rechtsanwalt Henning Necker, Schubartstr. 13, Aalen. Vergütung und Auslagen des vorläufigen Insolvenzverwalters wurden festgesetzt. 1 IN 457/05, 22.02.2012 Im Insolvenzverfahren der Dürr & Feil oHG, An der Jagst 38, Ellwangen, wurden Vergütung und Auslagen des Insolvenzverwalters festgesetzt. Festgestellte Forderungen: 323.180,71 Euro. Zur Verteilung stehen zur Verfügung: voraussichtlich 25.588,72 Euro. 3 IN 325/11, 22.02.2012 Im Insolvenzverfahren der PEWAKIndustrieanlagen GmbH, Uhlandstr. 17, Herbrechtingen, wurden Vergütung und Auslagen des Insolvenzverwalters festgesetzt. 3 IN 211/11, 27.02.2012 Im Insolvenzverfahren der RICO GmbH, Obere Bahnstr. 37, Aalen, wurden Vergütung und Auslagen des vorläufigen Insolvenzverwalters festgesetzt. 4 IN 423/10, 27.02.2012 Im Insolvenzverfahren Sandra Nador, Himbeerweg 7, Schwäbisch Gmünd, ehemalige Inhaberin der Schank- und Speisegaststätte Rucola, Vordere Schmiedgasse 20 + 22, Schwäbisch Gmünd, ist Prüfungsstichtag der 28.03.2012. 3 IN 131/09, 27.02.2012 Im Insolvenzverfahren der Gärtner CNC-Präzision GmbH, Im Loh 28, Aalen, wurden Vergütung und Auslagen des Insolvenzverwalters festgesetzt. Prüfungsstichtag ist der 19.04.2012.

alle Angaben ohne Gewähr

3 IN 235/08, 28.02.2012 Im Insolvenzverfahren Klaus Weller, Schillerstr. 48, Spraitbach, Verkauf und Montage von Bauelementen, wurde der Schlussverteilung zugestimmt. Vergütung und Auslagen des Insolvenzverwalters wurden festgesetzt. Festgestellte Forderungen: 139.702,16 Euro. Zur Verteilung stehen zur Verfügung: voraussichtlich 4.755,44 Euro. 4 IN 43/12, 28.02.2012 Im Insolvenzeröffnungsverfahren Peter Niederberger, Hirschstr. 10, Heidenheim, Inhaber Gasthaus Adler, Hainenbachstr. 3, Heidenheim, wurde zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt: Rechtsanwalt Michael Wahl, Karlstr. 33, Ulm. 1 IN 212/08, 28.02.2012 Im Insolvenzverfahren Hüseyin Perktas, Steinbeisstr. 23, Heidenheim, Inhaberin der Firma Ugur-Perktas, Döner- und Fleischhandel, ist Prüfungsstichtag 25.05. 2012. 1 IN 422/05, 28.02.2012 Im Insolvenzverfahren Semira Deininger, Heulenbergweg 70, Unterkochen, Inhaberin der Fa. KUAFÖR Semira, wurden Vergütung und Auslagen der Insolvenzverwalterin festgesetzt. 4 IN 239/09, 29.02.2012 Im Insolvenzverfahren Gabriele Trianni, Kochertalstr. 45, Aalen, Inhaberin der Firma CNC Tec., wurde der Schlussverteilung zugestimmt. Vergütung und Auslagen des Insolvenzverwalters wurden festgesetzt. Festgestellte Forderungen: 523.814,80 Euro. Zur Verteilung stehen zur Verfügung: voraussichtlich 10.539,25 Euro. 3 IN 215/09, 01.03.2012 Das Insolvenzverfahren der Tazero GmbH, Sankt-Johann-Str. 10, Aalen, wurde aufgehoben, weil die Schlussverteilung vollzogen ist. 1 IN 120/08, 01.03.2012 Im Insolvenzverfahren Klaus Schimmel, Fitness-Studio, Zentrum für Prävention, Einhornstr. 110, Schwäbisch Gmünd, wurde der Schlussverteilung zugestimmt. Vergütung und Auslagen des Insolvenzverwalters wurden festgesetzt. Festgestellte Forderungen: 762.098,71 Euro. Zur Verteilung stehen zur Verfügung: voraussichtlich 57.559,29 Euro. 4 IN 328/08, 04.03.2012 Im Insolvenzverfahren der MagCode AG, Am Rinderberg 1, Nattheim, wurden Vergütung und Auslagen des Insolvenzverwalters und der Gläubi-

Leichtbau auf Wachstumskurs Gaugler & Lutz stellt Neuheiten vor und investiert vor Umzug in neue Verfahren Aalen-Ebnat. Während für den geplanten Neubau der Gaugler & Lutz oHG die Detailplanungen laufen, macht sich das Unternehmen, das sich mit dem Konfektionieren von Leichtbaukernmaterialien beschäftigt, fit fürs Jahr 2012. Die Mitarbeiterzahl ist 2011 um rund 20 % auf knapp 200 gestiegen. Neue Maschinen, wie eine Sägemaschine, wurden gekauft. Diese können später in den Neubau umgesiedelt werden. „Wir mussten unsere Kapazitäten deutlich erhöhen“, sagt Juniorchef Dominic Lutz. Die Planungen der Außenhülle für die 5000 m2 große Halle stehen. Derzeit werden die Feinplanungen getätigt. Noch 2012 soll quasi ein eigenständiger Betrieb 500 Meter entfernt vom Stammsitz mit Produktion, Lager und Logistik und Büroräumen entstehen. Neben dem Konfektionieren von Kernmaterialien für die Leichtbauindustrie fertigt und vertreibt Gaugler & Lutz Fertigprodukte für den Rehabereich, wie Matten und Gymnastikbälle. Unter den Marken AIREX und softX werden „richtige Neuheiten“ präsentiert. Auf der im April stattfindenden Messe FIBO sollen sie vorgestellt werden. „Dieser Geschäftsbereich ist charakte-

risiert durch einen stetigen Geschäftsverlauf. Die Sport-, Reha- und Freizeitbranche ist für uns ein wichtiger Bestandteil. Unsere Neuheiten können individualisiert gestaltet werden und eignen sich für ein Branding für unsere Kunden“, sagt Dominic Lutz. Die in Größe und Farbe unterschiedlichen Neuprodukte werden zeitgemäß im Aussehen und in der Haptik sein. „Moderne Farben werden die Produkte freundlicher machen“, sagt Marketingmann Kai Eder. Gaugler & Lutz wird im Neubau in neuen Fertigungsverfahren investieren. Dazu gehört das thermische Umformen von Schäumen. „Wir können Produkte extrem verformen. Allgemein ist festzustellen, dass der Leichtbau in allen Bereichen der Industrie mehr und mehr Einzug hält. Zu erwähnen sind dabei architektonische Anwendungen sowie der Ausbau in Wohngebäuden“, sagt Kai Eder. Es gehe an die Substitution von täglichen Dingen, verdeutlicht Lutz. Als Beispiel nennt er Badewannen oder Waschbecken als Sandwichstrukturen, die lackierbar und beständig gegen Chemikalien sind. Dominic Lutz: „Die Durchdringung des Marktes mit Leichtbaumaterialien ist

deutlich größer geworden.“ Im Neubau möchte Gaugler & Lutz abteilungsübergreifend die Flexibilität in der Produktion wesentlich erhöhen. „Wir wollen unser Ratiopotenzial ausnutzen und schneller neuere Dinge verwirklichen“, sagt Nadine Lutz, zuständig für die Personalentwicklung. Zudem soll der Dienstleistungsbereich für Kunden ausgedehnt werden. Dazu gehören auch das Vermessen und die Datenaufnahme vor Ort beim Kunden. Die Zusammenarbeit mit SGL Technologies GmbH wurde intensiviert. Gaugler & Lutz wird den Vertrieb von Carbongewebe und -gelege von SGL deutschland- und europaweit verstärken. „Unsere Zielgruppe ist der Kunde mit kleinen und mittleren Mengen, die von der SGL Group selbst nicht mehr bearbeitet werden können“, sagt Lutz. Dadurch sei das Unternehmen schnell lieferfähig. Die Expansion des 1983 gegründeten Unternehmens soll auch 2012 weitergehen. „Wir suchen Personal in allen Bereichen. Neben der Fertigung suchen wir für die technische Entwicklung, den Einkauf sowie für die Administration neue Arbeitskräfte“, sagt Dominic Lutz.

gerausschussmitglieder festgesetzt. Festgestellte Forderungen: 750.531,69 Euro. Zur Verteilung stehen zur Verfügung: voraussichtlich 296.366,51 Euro. 4 IN 163/11, 06.03.2012 Im Insolvenzeröffnungsverfahren der ProjectConcept GmbH, Weiße Steige 10, Aalen, wurde der Eröffnungsantrag eines Gläubigers mangels Masse abgewiesen. 2 IN 88/04, 06.03.2013 Im Insolvenzverfahren der La Luce GmbH, Daimlerstr. 16, Nattheim, ist Prüfungsstichtag 23.04.2012. 2 IN 126/02, 07.03.2012 Im Insolvenzverfahren der Gerstenlauer GmbH, Albert-Ziegler-Str. 27, Giengen, wurden Vergütung und Auslagen des Insolvenzverwalters festgesetzt. Festgestellte Forderungen: 1.366.270,33 Euro. Zur Verteilung stehen zur Verfügung: voraussichtlich 10.000,00 Euro. 2 IN 47/12, 08.03.2012 Das Insolvenzverfahren Glenn Rinagl, Großkuchener Str. 9, Kleinkuchen, Inhaber der BR Heizung-Sanitär-Metallbau, wurde eröffnet. Insolvenzverwalter: Rechtsanwalt Ilkin Bananyarli, Karlstr. 33, Ulm. Prüfungsstichtag ist der 08.06.2012. 1 IN 386/07, 06.03.2012 Im Insolvenzverfahren der Diebold GmbH, Wiesenstr. 10, Heidenheim, vertreten durch Geschäftsführerin Andrea Diebold, Giengen, wurden Vergütung und Auslagen des Insolvenzverwalters festgesetzt. Festgestellte Forderungen: 111.505,17 Euro. Zur Verteilung stehen zur Verfügung: voraussichtl. 14.880,37 Euro. Der Schlussverteilung wurde zugestimmt. 3 IN 315/11, 08.03.2012 Das Insolvenzverfahren Arnd Schöllhorn, Stürzelstr. 45, Herbrechtingen, ehemals Inhaber des Angelcenter Bolheim, Herbrechtingen, wurde eröffnet. Insolvenzverwalter: Rechtsanwalt Frank Sasse, Karlstr. 33, Ulm. Prüfungsstichtag ist der 04.06.2012. 4 IN 33/12, 06.03.2012 Das Insolvenzverfahren Attila Serdar Cebecioglu, Giengener Str. 268, Heidenheim, Inhaber von Trans A.S.C., Attila Cebecioglu, Kleintransporte und Kurierdienste, Heidenheim, wurde eröffnet. Insolvenzverwalter: Rechtsanwalt Christoph Wagner, Karlstr. 33, Ulm. Prüfungsstichtag ist der 15.05.2012. Mit diesem Verfahren wird das weitere Verfahren 4 IN 188/ 11 verbunden. Das Verfahren 4 IN 33/ 12 führt.

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Konjunkturkommentar

Eine Rezession fällt in Deutschland diesmal aus

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ie Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Februar unerwartet stark verbessert. Indikator ist der Anstieg des ifo Geschäftsklimaindex auf 109,6 Punkte. Damit konnte der Gesamtindex den vierten Anstieg in Folge verzeichnen. Die Verbesserung basiert auf einem Anstieg der Lagebeurteilung und der Geschäftserwartungen. Die Lagebeurteilung konnte sich vom guten Januar-Niveau auf 117,5 Punkte (+ 1,2 Punkte) nochmals verbessern und liegt nur knapp 5 Punkte vom Allzeithoch entfernt. Die Geschäftserwartungen erreichten mit 102,3 Punkten (+ 1,4 Punkte) den höchsten Stand seit sieben Monaten. Der Zeiger der ifo-Uhr steht nun seit Beginn des Jahres im Boombereich. Die Stimmungsaufhellung steht auf einem soliden und breiten Fundament, denn sie zeigt sich gleichzeitig in allen Wirtschaftsbereichen. Dabei hat sich unerwartet die Stimmung im Baugewerbe deutlich verbessert. Der scharfe Wintereinbruch in den vergangenen Wochen konnte die Stimmung am Bau nicht nennenswert trüben. Mit einem Anstieg auf 3,3 Punkte erreicht auch das Bauklima einen neuen Höchststand. Der Treiber für die positive Entwicklung am Bau sind vor allem die Geschäftserwartungen in den kommenden sechs Monaten. Die wiedergewonnene Zuversicht der deutschen Unternehmer hat sicherlich mehrere Gründe. Einerseits deuten die globalen Frühindikatoren eine Wiederbelebung des internationalen Handels an, die sich über die Exporterwartungen auf den ifo-Index positiv

ausgewirkt haben dürfte. Andererseits sollten die Beruhigung an den Finanzmärkten und die Fortschritte bei der Lösung der europäischen Schuldenkrise das Unternehmervertrauen gestärkt haben. Zusätzlich bildet die Niedrigzinspolitik u. a. für den Bau ein sehr gutes Finanzierungsumfeld. Deutschland – die Konjunkturlokomotive Europas – scheint langsam wieder Dampf in den Kessel zu bekommen. Der ifoIndex vom Februar ist ein weiteres starkes Signal dafür, dass die Rezession in Deutschland ausfällt und das deutsche BIPWachstum im ersten Quartal positiv ausfallen dürfte. Es bleiben aber auch einige Risiken. Eine Verschärfung der Finanzmarktturbulenzen könnte die Unternehmer und Konsumenten so sehr verunsichern, dass sie über eine ausgeprägte Investitions- bzw. Konsumzurückhaltung eine erneute Rezession herbeiführen. Auch eine spürbare Kreditverknappung infolge der außerordentlichen Belastungen der Banken durch die Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise, wie den aktuellen Schuldenschnitt für Griechenland, könnte als ein solcher Rezessionsauslöser fungieren. Darüber hinaus ist ein weiterer wichtiger Risikofaktor für die Erholung der Konjunktur die Entwicklung des Ölpreises. Eine kriegerische Auseinandersetzung mit dem Iran könnte den Ölpreis stark steigen und Deutschland in eine Rezession fallen lassen. Carl Trinkl Vorstandsvorsitzender Kreissparkasse Ostalb


Personalia

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REGIOTICKER l

TUI ReiseCenter HDH

Das Heidenheimer TUI ReiseCenter in den Schlossarkaden ist ausgezeichnet worden. Bewertet werden Kundenzufriedenheit, Beratungsqualität und die Einhaltung der Qualitätsstandards, die vom Franchisesystem vorgegeben werden. Die Beratungsqualität des Büros wurde mit dem Serviceprädikat „Gold“ der bundesweiten Inititiative Service Qualität Deutschland („Q“) ausgezeichnet. Dies beruht auf den Ergebnissen interner und externer Testkäufe sowie der erfolgreichen Teilnahme von Mitarbeitern an Schulungsmaßnahmen, und nicht zuletzt den Auswertungen von Kundenzufriedenheitsanalysen. Inhaberin Ruth Grüninger (im Bild): „Wir sind stolz, den zweiten Platz unter allen TUI ReiseCentern bundesweit erreicht zu haben.“ l

Reisebüro Beck

Zum vierten Mal wurde das Waldstetter Reisebüro zum Champion der TUI TRAVELStar Kooperation gekürt. Von fast 500 Reisebüros wurden die 43 Bestplatzierten nach Hannover eingeladen. Dort wurden im GOP-Theater die zwölf besten Reisebüros der Kooperation bekannt gegeben. Inhaber Martin Beck freute sich sehr, als er nach dem Gewinn in 2007, 2008 und 2010, auch im Jahr 2011 die heiß begehrte Auszeichnung mit nach Hause nehmen durfte. Bürgermeister Michael Rembold gratulierte der Belegschaft bei einem Unternehmensbesuch zur erneuten Auszeichnung. l

Scheurle Siebdruck

Das Warten bei der Aalener Scheurle Siebdruck GmbH hatte ein Ende: Die neue Flachbett-Digitaldruckanlage vom Typ „Océ Arizona 360 GT“ wurde in Betrieb genommen. Die Anlage stellt für das 1949 gegründete Unternehmen mit 14 Mitarbeitern einen Meilenstein in der Firmengeschichte dar. Mit der Maschine können unterschiedliche Materialien wie Kunststoff, Glas, Holz, Metall oder Planenstoff in guter Bildqualität direkt digital bedruckt werden. sk l

RUD in Australien Neben der Landeszentrale in Brisbane, Queensland, und dem Logistikcenter in Perth, Western Australien, hat die RUD Gruppe nun auch im australischen Staat New South Wales eine neue Präsenz etabliert: In Newcastle, dem mit Abstand größten Kohlehafen der Welt, hat der RUD Familienkonzern ein weiteres, drittes Lager- und Distributionscenter eröffnet.

Wirtschaft Regional | März 2012

Personalia Udo Nitsche. Neu im Führungsteam der Alligator Ventilgruppe ist seit Januar Udo Nitsche, der dort die Verantwortung für den strategischen Einkauf und weltweiten Vertrieb inne hat. Die Betreuung der Kunden der AlligatorGruppe erfolgt von den Standorten Giengen, Nekla in Polen, Plymouth (USA) sowie von China, Japan und Südkorea aus. Der Dipl.-Ing. (FH) hat nach technischem Studium über 20 Jahre Berufserfahrung in Entwicklung und Vertrieb im automobilen Umfeld gesammelt. Seine Stationen umfassten u.a. die Projektleitung

Udo Nitsche

bei Bertrandt Ingenieurleistungen, Account Management OEM und Aufbau Standort Esslingen des amerikanischen Aluminiumkonzerns Alcoa. Nitsche war Projektleiter bei Magna Steyr für ein Karosserieprojekt und er hat den Automobilzulieferer Dietz-Automotive GmbH als Geschäftsführer aufgebaut. Diese umfangreiche technische Erfahrung im automobilen Umfeld ist eine hervorragende Basis für die Betreuung der Alligator-Kunden in vielfältigen neuen und innovativen Projekten. Seit über 90 Jahren ist Alligator als Entwicklungslieferant mit einem Komplettsortiment an Reifenventilen, aber auch Produkten für die allgemeine Industrie etabliert. Eugen Volz. Allen Erkrankungen und den Beschwerden des Alters zum Trotz: Er ist noch immer ein fröhlicher Mensch geblieben. Staatssekretär i. R. Dr. Eugen Volz feierte seinen 80. Geburtstag. Im Ellwanger Speratushaus gab die CDU für ihn einen festlichen Empfang. Auch heute noch bekleidet Dr. Eugen Volz einige Ämter. Eugen Volz wurde am 2. März 1932 in Tübingen geboren, wuchs in Bad Mergentheim auf und kam mit der Familie des Vaters, Oberstudiendirektor am Peutinger-Gymnasium, nach Ellwangen. Nach Abitur, Jura-Studium und Promotion begann die politische Laufbahn in der CDU. Er war zunächst persönlicher Referent des Wehrbeauftragten und wissenschaftlicher Mitarbeiter der CDU-Landtagsfraktion in Stuttgart, bevor er 1972 erstmals als direkt gewählter Abgeordneter mit 60 % der Stimmen in den Landtag einzog. Er folgte hier dem Landrat Dr. Anton Huber. Genau 20 Jahre lang war Volz der Abgeordnete des Wahlkreises Aalen; ein Mandat, das er mit vollem Einsatz und Leidenschaft, mit Volksnähe und fundiertem Fachwissen zum Wohl des gesamten Kreises ausübte. Die Ministerpräsidenten Späth und Teufel ernannten ihn zum Staatssekretär im Justizminis-

ereinnahmen brachen weg. „Wir haben die Krise gemeistert“, meinte Traub nach zwei Jahren und dasselbe wiederholte sich nach der jüngsten Wirtschafts- und Finanzkrise.

Eugen Volz

terium und später im Finanzministerium. Die CDU-Fraktion wählte ihn zum stellvertretenden Vorsitzenden. Der Bundespräsident verlieh ihm das Bundesverdienstkreuz erster Klasse. Das DeutschordenMuseum in Bad Mergentheim verdankt ihm die entscheidenden Schritte zur heutigen Bedeutung. Eberhard Müller-Menrad; Produktgestalter HfG. Eine klare, originelle Designsprache attestierte Eberhard Müller-Menrad, Geschäftsführer des Gmünder Brillenherstellers Ferdinand Menrad GmbH, den Entwürfen des Produktgestalternachwuchses der HfG. Studierende hatten ihre Ideen für neue Sonnenbrillen, Displays und Schaufensterpräsentationen vorgestellt. Im Fokus stand dabei die systematische, kreative Ideenfindung – von der Recherche, der Analyse und Entwurf bis hin zur Entwicklung von Prototypen. Einige besonders pfiffige Kon-

Heiko Wagner. Die Leitung des Aalener Einkaufscenters wird auf ein Teilzeitmanagement zurückgefahren: Mercatura-Centermanager Heiko Wagner verlässt Aalen. Bis

Heiko Wagner

Michael Hankel (r.), Martin Böckler

Mitte März will Wagner seinen Nachfolger Horst Rottmann eingearbeitet haben. Dieser wird dann neben dem LuisenCenter Bad Homburg auch das Mercatura managen. Er werde ein „relativ neues Objekt“ ein paar hundert Kilometer von Aalen entfernt in den Markt einführen, begründet er seinen Weggang. „Ab Mitte März werden wir das Centermanagement in Aalen auf ein Teilzeitmanagement zurückfahren.“ Das sei von Hochtief so ge-

gerufen, um soziales Engagement und Einsatzbereitschaft der Aalener Studenten im Umfeld der Hochschule zu würdigen. „Der Preis soll ein deutliches Signal dafür sein, dass wir es sehr schätzen, wenn junge Leute im Studium sehr gute Leistungen erbringen und sich zudem gesellschaftlich engagieren“, sagte Michael Hankel bei der Preisverleihung. Im Anschluss begründete Thomas Jäger, Leiter Zentrale Personalentwicklung bei ZF Lenksysteme, die Entscheidung für Martin Böckler. Er ist seit Jahren im Fakultätsrat Elektrotechnik und Informatik aktiv, sowohl Kassenwart der Fachschaft, als auch seines Wohnheims. Außerdem arbeitete er im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit der KarlKessler-Realschule Wasseralfingen bei der Entwicklung einer Robotersteuerung mit. Nicht zuletzt stellt der 29-Jährige bei der Pflege eines Angehörigen seine soziale Kompetenz unter Beweis. Martin Böckler bedankte sich bei den Vertretern der Hochschule und ZF Lenksysteme GmbH für die Auszeichnung. Er gab bekannt, dass er einen Teil des Preisgeldes an seine Fachschaft spenden wird.

Die Erstplatzierten mit Eberhard Müller-Menrad (Mitte), Bernd Hirner (3.v.l.) und Stefanie Schweizer (l.) von Menrad und den HfG-Betreuern Prof. Gerhard Reichert (2.v.l.) und Sigrid Ackermann (4. v. l). (Foto: HfG)

zepte fanden wegen ihres hohen Innovationsgrades ganz besonderen Anklang und wurden von Eberhard MüllerMenrad mit einem Designpreis ausgezeichnet. Bei dem Erstsemesterprojekt konnten die Studierenden in der engen Kooperation mit der Menrad GmbH Erfahrungen bei der Konzeption und Umsetzbarkeit von Produkten, aber auch in der Verkaufsförderung und im Marketing sammeln. Peter Traub. Früher einmal wäre er gerne Trompeter geworden. Heute gibt er in Oberkochen den Ton an und wurde 50 Jahre alt: Bürgermeister Peter Traub. Der aus Unterkochen stammende Diplom-Verwaltungswirt wurde Ende 1993 als Nachfolger von Harald Peter Traub Gentsch gewählt. Bis dahin leitete er das Rechtsamt in Bad Säckingen. Sein Start in Oberkochen war nicht einfach, der Firmenriese Carl Zeiss schwächelte, die Gewerbesteu-

Computer Controlled Systems, ist Preisträger des Kompetenzpreises 2011, den ZF Lenksysteme jedes Jahr an der Hochschule Aalen ausschreibt. Im Rahmen einer kleinen Preisverleihung am Hauptsitz des Unternehmens in Schwäbisch Gmünd überreichte Michael Hankel, Vorsitzender der Geschäftsführung, die mit 2000 Euro dotierte Auszeichnung. Der Kompetenzpreis wurde vor über zehn Jahren ins Leben

wünscht und von Anfang an so geplant gewesen. Horst Rottmann wird ab Mitte März neuer Centermanager im Mercatura, gleichzeitig betreibt er ein weiteres Teilzeitmanagement im Luisen-Center in Bad Homburg. Dieses hatte Heiko Wagner in den Markt eingeführt, bevor ihn das Corus Centermanagement nach Aalen bestellt hatte. In Homburg war Wagner immerhin ein ganzes Jahr als Centermanager beschäftigt. Für den Betrachter kommt diese Entwicklung überraschend. Denn kurz vor der Eröffnung von Mercatura Ende August vergangenen Jahres hatte Wagner in einem Interview erklärt, das Objekt in Aalen länger führen zu wollen. Aalens Citymanager Reinhard Skusa quittiert den Weggang Wagners mit Bedauern. Die Abstimmung der Aktionen im Mercatura mit dem Innenstadtverein ACA werden eine Aufgabe von Horst Rottmann werden, der allerdings künftig nur noch zwei Tage pro Woche vor Ort sein wird. Martin Böckler. Doppelt engagiert: Martin Böckler, Student des Masterstudiengangs

Dirk Keunen. Die Outlast Europe GmbH, Heidenheim, baut den europäischen Vertrieb weiter aus und verstärkt ihr Team in der Europazentrale: Zum 1. März 2012 kam Dirk Keunen zum Marktführer rund um Temperatur regulierende Phase-Change-Materialie (PCM). Der 53-Jährige wird als Sales Director das Europageschäft sukzessive forcieren. Dirk Keunen verfügt über 27 Jahre Erfahrung im europaweiten

Dirk Keunen

Vertrieb von technischen und hochfunktionellen Materialien. Von 2005 bis 2011 war der gebürtige Belgier als Senior VP Sales Europe & Asia für Nano-Tex tätig. Weitere Stationen seiner beruflichen Laufbahn waren: Burlington Industries Worldwide sowie der niederländische Schutzbekleidungshersteller Ten Cate BV und Klopman International in Italien. „Wir freuen uns, nun die gestiegene Nachfrage nach unseren intelligenten Funktionsmaterialien servicegerecht befriedigen zu können“, freut sich Martin Bentz, Geschäftsführer der Outlast Europe GmbH. Josef Bühler. Der bisherige stellvertretende Geschäftsführer der AOK Ostwürttemberg, Josef Bühler, wurde vom erst kürzlich neu konstituierten 26-köpfigen, paritätisch aus Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern besetzten Bezirksrat einstimmig als Geschäftsführer der AOK Ostwürttemberg dem Verwaltungsrat der Krankenkasse vorgeschlagen. Die Wahl muss noch von dem obersten Aufsichtsgremium der AOK Baden-Württemberg in dessen Sitzung am 28. März bestätigt werden. Die Wahl war nach dem Weggang Jörg Hempels Ende 2011 nötig geworden. Dazu hatte die AOK die Stelle landesweit intern ausgeschrieben und ein „transparentes Bewerbungs- und Auswahlverfahren“ veranlasst. Neben dem 52-jährigen Bühler hatten sich fünf weitere Kandidaten beworben, die sich in dem mehrstufigen Auswahlverfahren bewähren mussten. Josef Bühler hatte sich dabei durchgesetzt. Die beiden alternierenden Bezirksratsvorsitzenden Roland Hamm und Jörn P. Makko hatten daraufhin in Abstimmung mit dem Vorstand der AOK Baden-Württemberg, der in

Josef Bühler

der Findungskommission integriert war, dem Selbstverwaltungsgremium der Bezirksdirektion Ostwürttemberg den in Ellwangen wohnenden Bühler als einzigen Kandidaten zur Wahl in einer außerordentlichen Sitzung vorgeschlagen. Die Bestätigung durch den Stuttgarter Verwaltungsrat der Krankenkasse gilt nun als Formalie. Josef Bühler gilt als fachlich kompetentes AOKUrgestein, der stark in der Region verwurzelt ist. Er war seit 2007 stellvertretender Geschäftsführer und könnte sein Amt bereits zum 1. April antreten. Die Stelle des Stellvertreters wird danach ebenfalls ausgeschrieben. Josef Bühler ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter.


Handwerk

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Durch neue Ideen werden Kunden gebunden Aalen-Wasseralfingen. Sein Betrieb lebt zu über 90 % von den Stammkunden, die seit über vier Jahrzehnten unter anderem das Fleisch der Limousin-Rinder und die reiche Wurstauswahl aus eigener Produktion schätzen. Metzgermeister Jürgen Vetter übernahm 1999 den väterlichen Betrieb, den er mit seiner Frau Sabine, dem Seniorchef, einem Auszubildenden und drei Verkaufs-Mitarbeiterinnen führt. Dass es heute jedoch mehr als früher auf gute Geschäftsideen ankommt, ist für den Metzgermeister eine ständige Herausforderung. „Die langen Öffnungszeiten der Einkaufsmärkte bis 22 Uhr haben wir

durchaus gespürt“, sagt er kritisch. Deshalb müsse er neben seiner guten Qualität mit weiteren Angeboten punkten wie beispielsweise mit der Vespertour, die seit Januar Firmen und Institutionen mit den vorher bestellten Metzgerei-Spezialitäten beliefert. Außerdem bereiten seine Mitarbeiterinnen am Morgen Kartoffelsalat und weitere frische Salate zu und treffen bereits die Vorbereitungen für das wechselnde Tagesessen-Angebot. Aktuell belieferte die Metzgerei eine ganze Woche lang die Wasseralfinger Vesperkirche. Das Essen sei gelobt worden, betont er. Auch eine Tagesklinik wird von ihm mit ei-

Sabine und Jürgen Vetter bieten beste Qualität aus eigener Fertigung.

ner Mittagsmahlzeit versorgt. „Kochen und Fleisch gehören zusammen“, betont der Metz-

germeister, der bereits bei der Bundeswehr ein Jahr lang in der Küche stand. Für ihn und

seine Frau ist beispielsweise auch das Zubereiten von Canapés für mehrere hundert Personen ebenso wenig ein Problem wie der Partyservice, der für Firmen und private Feiern „mit allem drum und dran angeboten wird“, erklärt Sabine Vetter. Dass dabei kaum ein freies Wochenende übrig bleibt und eine 60- bis 70-Stunden-Woche die Regel ist, sieht das Ehepaar als unerlässlich an. Der Beruf sei jedoch kreativ und höchst zufriedenstellend, wenn von den Kunden eine positive Resonanz komme. Was dem Innungsobermeister der Fleischerinnung Ostalb allerdings Sorgen macht, ist der eklatante Nachwuchsman-

gel. Er hat zwar einen jungen Metzgerlehrling gefunden, aber viele seiner Kollegen sind diesbezüglich erfolglos. Dazu komme das generelle Metzgerei-Sterben. Jürgen Vetter gibt die Hoffnung nicht auf, dass die Verbraucher wieder mehr qualitativ hochwertige Lebensmittel aus der Region schätzen, wie er es seit seiner Kindheit aus dem eigenen Betrieb kennt. Heide Hartner l

Kontakt Metzgerei Vetter Bismarckstr. 92 73433 Aalen-Wasseralfingen Telefon 0 73 61 7 15 87 metzgerei.vetter@t-online.de www.metzgereivetter.de

Zukunft beruflicher Bildung: Austausch mit beruflichen Schulen Handwerkskammer Ulm geht in die Offensive und sucht verstärkt Kontakt zu beruflichen Schulen – „75 % sind Nichtabiturienten“ – Thema Gemeinschaftsschule

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ie ganze Welt träumt von einem Bildungsideal, das das Abitur für alle Bürger vorsieht. Doch die Realität ist eine völlig andere. Zu diesem Schluss kamen die Schulleiter der beruflichen Schulen zwischen Ellwangen und dem Bodensee beim Netzwerkgespräch „Berufliche Bildung“ in der Handwerkskammer Ulm. „75 Prozent der Bevölkerung sind Nicht-Abiturienten“, stellte Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm, fest. Trotzdem fokussiere sich die Bildungspolitik vor allem auf die verbleibenden 25 Prozent und ignoriere damit die Leistung der Mehrheit. Doch die beruflichen Schulen seien die Werbeträger für die berufliche Ausbildung. „Wir müssen aufpassen, dass die Qualität nicht beginnt zu leiden“, sagte er. Im Mittelpunkt der Diskussion um die aktuelle Bildungs-

politik stand auch die neue Gemeinschaftsschule. Die Schulleiter waren sich einig, dass diese nicht zur Konkurrenz der bereits bestehenden zweijährigen Berufsfachschulen werden dürfe. „Es wäre vernünftig, bereits vorhandenes Know-how bei den beruflichen Schulen zu nutzen“, sagte Reinhard Eberhard von der Technischen Schule in Aalen. Die Berufsfachschule sei ein Erfolgsmodell für Hauptschüler und biete einen idealen Einstieg in die duale Ausbildung. Gisela Stephan von der Kaufmännischen Schule in Schwäbisch Gmünd sprach außerdem den Wunsch aus, das berufliche System in die Pläne der Gemeinschaftsschule zu integrieren. Die Maxime müsse dabei lauten: Kein Abschluss ohne Anschluss. Bedacht werden müsse dabei auch, so der Leiter des Kreisberufsschulzentrums Ellwangen, Peter Lehle, wo und wie

eine berufliche Orientierung an den Gemeinschaftsschulen stattfinden könne – ein Ansatzpunkt, den auch die Handwerksorganisationen seit Langem verfolgen. Lehle: „Es ist wichtig, dass die Berufsorientierung von denjenigen gemacht wird, die über das berufliche Know-how verfügen.“ Sowohl die gut ausgestatteten Unterrichtsräume, als auch der Ausbildungshintergrund der Berufsschullehrer böten die besten Voraussetzungen, Berufsorientierung professionell anzubieten. Mehlich: „Der Schritt an die beruflichen Schulen ist hier naheliegend, denn dort sitzen die Experten.“ Wichtig sei es, dass die Diskussion um die Gemeinschaftsschulen wieder mehr inhaltlich geführt werden sollte. Es sei auffällig, dass sich die geplanten Gemeinschaftsschulen vor allem im ländlichen Raum ansiedelten. Die Frage

sei, inwiefern dies einem strukturellen Element und weniger der inhaltlichen oder pädagogischen Qualität geschuldet sei. Manfred Rieger (Riedlingen) sagte: „Im Augenblick wird die Diskussion mehr auf der Ebene geführt von ‚bleibt ein Schulstandort erhalten oder nicht’. Dabei geht es viel zu wenig um die Qualität.“ Schulen hätten kaum eine andere Wahl, als einen Umstrukturierungsantrag zu stellen. Gemeinschaftsschulen entstünden vielfach aus der Angst vor dem Verfallen der Schulen. Mehlich: „Die Gemeinschaftsschule wird kommen. Der Zug steht schon auf dem Gleis. Jetzt müssen wir ihn gemeinsam zum Fahren bringen. Dabei bedarf es gescheiter Lehrpläne und die Beibehaltung des Notensystems. Ein wesentlicher Punkt muss außerdem die Berufsorientierung sein.“ Einig waren sich alle, dass die

berufliche Bildung einen hohen Qualitätsstandard hat. Das zeichne sich an der Wirtschaftsstruktur vor Ort ab. In puncto Gleichwertigkeit der beruflichen und akademischen Bildungsabschlüsse gingen die Meinungen in dieselbe Richtung. Hinsichtlich des Deutschen Qualifikationsrahmens sei es ein guter Erfolg, dass Bachelor und Meister auf

Niveaustufe sechs eingestuft werden. Zufrieden sei man mit der Niveaustufe vier für die Abschluss- und Gesellenprüfung. „Wir haben festgestellt“, erläutert Mehlich, „dass zwischen den beruflichen Schulen und den Bedürfnissen des Handwerks eine große Schnittmenge besteht. Ein Austausch ermöglicht es uns, gemeinsam neue Ideen zu entwickeln.“

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b im Betrieb oder privat zu Hause – die Außendienstteams in den vier IKK-KundenCentern in Ostwürttemberg sind schnell und flexibel. Die ständige Fortentwicklung und Spezialisierung des Sozialversicherungsrechts bringt zahlreiche Fragen mit sich. Der IKK-Außendienst bietet allen Betriebsinhabern, den Verantwortlichen in Lohn- und Gehaltsbüros sowie den Mitarbeitern von Steuerbüros persönliche Beratungen vor Ort an. Fragen ergeben sich häufig zu folgenden Themen: • Extras und neue Angebote der IKK classic • Aktuelle Gesundheitspolitik: Was ändert sich für Versicherte und Betriebe • Wahltarife mit Beitragsrückerstattung bis zu 900 Euro

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Firmen & Märkte

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Wirtschaft Regional | März 2012

Wichtige Impulse nach METAV Streit um Umweltzone SHW Werkzeugmaschinen präsentiert energieeffiziente Allroundmaschine l

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Sascha Kurz

Aalen-Wasseralfingen. Getrieben vom eben erst erhaltenen Nortec-Award, der die für die Zukunftsausrichtung der Zerspanungsindustrie wichtige, ressourcenschonenden Energieeinsparungskonzepte prämiert, hielt die SHW Werkzeugmaschinen GmbH bei der Messe METAV in Düsseldorf eine Deutschlandpremiere bereit. Bei der Ausstellung, die vom 28. Februar bis 3. März ihre Tore geöffnet hatte, wurde mit dem Exponat der neuen Unispeed 6 T eine Neuentwicklung aus dem Bestsellerprogramm der Unispeed-Familie des Wasseralfinger Werkzeugmaschinenherstellers dem Fachpublikum gezeigt. „Die METAV wurde ihren internationalen Ansprüchen als Messe zwischen der EMO und der AMB als wichtiger Schauplatz für Neuheiten in jeder Weise gerecht“, sagte SHW WM-Geschäftsführer Herbert Klewenhagen. Messestandleiter Wilfried Rämer berichtete im Zuge der Messe-Nachbesprechung, dass die Erwartungen an die METAV übertroffen wurden. Rämer: „Unser Stand war stark frequentiert. Großes Interesse war aus den Ländern Russland, Türkei und Österreich, aber auch aus dem Ländle und Bayern auszumachen.“ Derzeit befände sich die Vertriebsabteilung beim Erstellen diverser Angebote für Interessenten. Insbesonders mit der Qualität der Besucher, die mit hoher Fach- und Entscheidungskompetenz ausgestattet gewesen seien, waren die Verantwortlichen bei SHW WM zufrieden. Der Messeauftritt wurde durch zwei Aufträge, die von Kunden

Handwerkskammer: Neue Regelung widersprüchlich

Auf der METAV in Düsseldorf feierte die neue UniSpeed 6T von SHW Werkzeugmaschinen ihre Deutschlandpremiere.

im Inland während der Messe platziert wurden, direkt belohnt. „Dies und der gesamte Messeverlauf lassen auf eine leichte Belebung des Inlandmarktes sowie international weiter auf eine positive Marktentwicklung hindeuten“, sagte Geschäftsführer Anton Müller. Im direkten Nachmessegeschäft konnte eine weitere Maschine an einen österreichischen Kunden verkauft werden, ergänzte Rämer. Begleitet vom MarketingSlogan „Eine unrunde Sache“ wurde die flexible Produktionsanlage Unispeed 6T, die die Bearbeitungsdimensionen erweitern kann, vorgestellt. Insbesondere der Verbund, die beiden Technologien Drehen und Fräsen auf einer Maschine verwirklichen zu können, weckte das besondere Interesse der Messebesucher. Mit dieser bei der Unispeed 6T so konzipierten Konstellation sollen nicht nur die Produktionszeiten drastisch reduziert, sondern auch durch den Wegfall von mehreren Aufspannoperationen die Werkstückgenauigkeit einen erheblichen Schritt verbessert werden, er-

läuterte Geschäftsführer Christian Hühn. Für den Anwender im flexiblen Werkzeug- und Formenbau sowie die vielen Kleinund Mittelserienfertiger sei diese Weiterentwicklung der Unispeed-Baureihe mit Drehzahlreihen bis zu 8000 Umdrehungen pro Minute sowie dem bewährten, universal schwenkbarem Fräskopf eine interessante Produktionsanlage, sagte Klewenhagen. Die großen Arbeitsbereiche (x-Achse 3000 mm, y-Achse 1300 mm und z-Richtung 1300 mm) und einem großen Drehtisch von bis zu 2000 mm Durchmesser ließen eine Komplettbearbeitung auch von kompakten Werkstücken von bis zu 6 Tonnen Werkstückgewicht zu, informierte das Unternehmen. Vor allem durch Aufträge in Deutschland und Österreich ist SHW WM mit 14 Bestellungen in den ersten beiden Monaten gut ins neue Jahr gestartet. Der Auftragsbestand wuchs auf 55 Mio. Euro und reicht derzeit bis April 2013. „Wir erwarten weitere positive Impulse aus China, aber auch aus Indien“, sagte Hühn.

ie Ausnahmeregelungen für Umweltzonen im Land wurden verschärft: Fahrzeuge ohne oder mit roter Plakette können nur noch bis zum 31. Dezember 2012 Ausnahmegenehmigungen erhalten. Im Gebiet der Handwerkskammer Ulm betrifft das die Städte Ulm und Schwäbisch Gmünd. Selbst in der neu eingerichteten Umweltzone in Heidenheim gilt die Ausnahmeregelung für maximal ein Jahr. Ferner ist in den neuen Bestimmungen für die Umweltzone geregelt, dass Kfz-Werkstätten nicht mehr die Nicht-Nachrüstbarkeitsbescheinigungen ausstellen dürfen. Die Handwerkskammer Ulm hat sich deshalb an die Landtagsabgeordneten gewandt, um auf die Folgen dieser Neuregelungen hinzuweisen. „Es ist unverständlich, dass Werkstätten die fehlende Nachrüstbarkeit mit Partikelfiltern nicht mehr bescheinigen dürfen“, sagt Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm. Dies soll nur noch Prüfingenieuren und technischen Überwachungsorganisationen vorbehalten sein. Mehlich: „Die Begründung des Verkehrsministeriums ist hier forsch. Es wird unterstellt, dass die Gefahr von Gefälligkeitsgutachten besteht.“ Die Handwerkskammer verwahrt sich gegen eine Vorverurteilung eines gesamten Handwerkszweiges. Denn die Erstellung von Gefälligkeitsgutachten sei nicht plausibel, da es im wirtschaftlichen Interesse der Kfz-Werkstätten liege, Fahrzeuge mit Rußpartikelfiltern auszustatten und nicht deren Nicht-Nachrüstbarkeit zu bescheinigen.

GASTKOMMENTAR l

Augenmaß anmahnen „Seit Jahresbeginn gelten in den Umweltzonen verschärfte Ausnahmeregelungen, die vor allem Handwerksbetriebe mit Sonderfahrzeugen hart treffen. Im Gebiet der Handwerkskammer Ulm trifft das bislang die

Durch die Intervention des Handwerks gab es Anfang Januar ein Gespräch im Ministerium für Verkehr und Infrastruktur, in dem die Standpunkte des Handwerks dargelegt werden konnten. Das Ministerium hat zugesagt, die Ausstellung von Nicht-Nachrüstbarkeitsbescheinigungen noch einmal zu prüfen. Jedoch ist es bis jetzt leider nicht gelungen, das Ministerium von einer Verlängerung der Ausnahmegenehmigungen, insbesondere für Sonderfahrzeuge im Handwerk, zu überzeugen. Die Handwerkskammer Ulm hat nun das Ministerium aufgefordert, den Landratsämtern, die für die Ausnahmegenehmigungen zuständig sind, darzulegen, künftig Härtefälle stärker zu berücksichtigen. Gerade kleinere Handwerksbetriebe verfügen oft über ältere Fahrzeuge mit wenig Kilometerleistung, aber teuren Sonderausstattungen und Sonderaufbauten. Für diese Handwerker ist die neue, restriktive Regelung existenzbedrohend. Die Fahrzeuge sind in der Anschaffung sehr teuer und rechnen sich nur bei jahrelangem Einsatz. Im Schnitt wird ein Handwerkerfahrzeug am Tag 25 Kilometer gefahren und produziert damit überhaupt keinen nennenswerten Schadstoffausstoß. Mehlich ist dennoch optimistisch: „Wir werden an diesem Thema dranbleiben und versuchen, im Konsens mit Umweltschutz, Gesundheitsschutz und wirtschaftlichen Belangen für die existenzbedrohten Handwerksbetriebe praktikable Lösungen zu finden.“

Städte Ulm, Schwäbisch Gmünd und seit Jahresbeginn auch die Stadt Heidenheim. Die Verantwortlichen in Ländern und Kommunen sollten ihre Verkehrs- und Luftreinhaltepolitik überdenken, denn die bisherigen Ergebnisse zur Feinstaubreduzierung können nicht überzeugen. Das zeigt: Einseitige und überhastete Fahrverbote sind der falsche Weg. Vielmehr müssen Städte und Länder gemeinsam mit dem örtlichen Handwerk vorausschauende und zielführende Konzepte entwickeln, um die Luftschadstoffbelastung nachhaltig zu senken. Das heißt, Maßnahmen an allen Schadstoffquellen und eine intelligente Verkehrslenkung. Dabei müssen die Belange der Handwerksunternehmen dringend berücksichtigt werden. Nur so können sie ihr unverzichtbares Angebot für Stadt und Umland erhalten und ihre Rolle als innerstädtischer Umweltdienstleister auch erfüllen. Sogar existenzbedrohend kann die neue Regelung schließlich da wirken, wo es Handwerksbetrieben untersagt ist, ihre älteren Fahrzeuge mit Sonderauf- und Einbauten in Umweltzonen zu nutzen.“ Anton Gindele, Präsident der Handwerkskammer Ulm

Siehe dazu auch den Gastkommentar rechts.

Rente vom Chef ist äußerst attraktiv – mit Vorsorge Steuern sparen Im Experten-Interview mit Raimund Holzwarth und Pascal Lehner von der Württembergischen

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emeinsam sind sie stark: Bei der Betriebsrente ziehen Mitarbeiter und Chef an einem Strang. Denn von der staatlich geförderten betrieblichen Altersversorgung (bAV) haben beide etwas. Der Arbeitgeber motiviert seine Mitarbeiter, bindet sie so enger an das Unternehmen und kann dazu teils selbst Abgaben sparen. Der Arbeitnehmer profitiert davon, mit staatlicher Unterstützung sein Ruhepolster im Alter aufzustocken. Welche Attraktivität hat eine betriebliche Altersvorsorge? Umfragen bei Unternehmen haben ergeben, dass das Angebot einer bAV bei 59 % der Befragten eine wesentliche Maßnahme zur Bindung ihrer Mitarbeiter darstellt. Somit nimmt die bAV nach Einschätzung der Entscheider eine ähnliche Attraktivität wie die Bereitstellung eines Dienstwagens ein. Neun von zehn Unternehmen stellen für ihre Mitarbeiter ein entsprechendes bAVAngebot bereit. 90 % sehen in ihrem Angebot sogar eine besondere Fürsorgepflicht. Allerdings bieten gerade im Mit-

Das Expertemteam (v. li.): Vertriebsassistenz Marina Vogt, Generalagent Raimund Holzwarth, Außendienstmitarbeiter Joshua Damm, Generalagent Pascal Lehner und Vertriebsassistenz Theresia Trautwein.

telstand viele Unternehmen immer noch keine bAV an. Was spricht für eine betriebliche Altersvorsorge? Für Arbeitgeber bietet die betriebliche Altersvorsorge das Potenzial, sie in der Personalpolitik einzusetzen – sei es vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung oder des drohenden Fachkräftemangels. Auch zur Flexibilisierung der Lebensarbeitszeit und der nachhaltigen Senkung der

Lohnnebenkosten können Vorsorgemodelle beitragen und damit Unternehmensstrategien unterstützen. Welche Vorteile gibt es für den Arbeitnehmer? Lukrative Förderung. Bei der betrieblichen Altersvorsorge sind Einzahlungen bis zu vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze steuerfrei und darüber hinaus auch sozialabgabenfrei. Für 2012 sind das 2688 Euro. Zusätzlich können nochmals 1800 Euro steuerfrei investiert werden. Das macht

die Betriebsrente in Form einer Direktversicherung oder Pensionskasse zu einem der am stärksten geförderten Vorsorgeprodukte. Jahr für Jahr sponsert Vater Staat die Rente vom Chef so mit erheblichen Summen. Kollektivverträge bieten zusätzlich attraktive Konditionen. Darüber hinaus kann eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit eingeschlossen werden. Können Sie dies in einem konkreten Beispiel veranschaulichen? Ein Arbeitnehmer, der 2500 € brutto verdient und davon 220 € monatlich in seine Betriebsrente investiert, muss dafür bei Steuerklasse 1 nur 112 Euro selbst aufwenden. Die Differenz wird aus Steuer und Sozialabgabenersparnis finanziert. Zahlt der Arbeitgeber darüber hinaus vermögenswirksame Leistungen, verringert sich die Eigenbeteiligung noch weiter. Gibt es Schwachpunkte? Die Betriebsrente ist dafür später voll steuerpflichtig, und es fallen darauf auch Krankenkassenbeiträge an. Aber in aller Regel sind die Einkünfte, und damit auch Steuerlast sowie Kassenbeitrag im Ruhe-

*Single, 2500 € Brutto, Steuerkl. 1

stand deutlich geringer, sodass unterm Strich dennoch ein erhebliches Renditeplus bleibt. Muss ein Arbeitgeber die betriebliche Altersvorsorge ermöglichen? Kurz und einfach: JA. Die Firma ist dazu verpflichtet, eine Form der betrieblichen Altersvorsorge anzubieten. In welcher Form dies geschieht, kann der AG aber in abgestecktem Rahmen vorschreiben. Für die richtige Wahl des Durchführungsweges stehen wir den Unternehmen beratend zur Seite. Wie plant man am besten seine Altersvorsorge? Die Deutschen wissen eigentlich, dass sie für ihre Alters-

vorsorge mehr tun müssten. Aber jeder Zweite sorgt für das Alter gar nicht vor oder nur unzureichend. Tipps zur Altersvorsorge sind daher extrem wichtig. Die Planung der Altersvorsorge hat als Ziel die langfristige Sicherung des Lebensstandards. Aus diesem Grunde ist eine sorgfältige, umfassende und rechtzeitige Planung von größtem Interesse. Eine Überprüfung der eigenen Altersvorsorgestrategie sollte regelmäßig durchgeführt werden, um nicht Gefahr zu laufen, aufgrund rechtlicher oder wirtschaftlicher Änderungen, Nachteile zu erhalten oder Vorteile nicht zu nutzen.

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Kontaktdaten

Generalagentur Holzwarth & Lehner Rosensteinstraße 8 73560 Böbingen Telefon 0 71 73 62 27 Telefax 0 71 73 1 33 72 raimund.holzwarth@ wuerttembergische.de pascal.lehner@ wuerttembergische.de


EIGER-PAPIE G R N E U -

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E R W E I T E R U N G S B A U Eine Sonderbeilage von WIRTSCHAFT REGIONAL

März 2012

Geiger-Papier stellt die Weichen auf Wachstum!

GEIGER-PAPIER

Neu- und Erweiterungsbau am Stammsitz in Aalen-Hofherrnweiler ist ein klares Bekenntnis zum Standort Ostwürttemberg

Geschäftsführer Peter Geiger

Geiger-Papier setzt städtebauliche Akzente. Das westliche Entree Aalens wurde aufgewertet. Der gläserne Bürotrakt (Mitte) verbindet die bisherigen Hallen mit der neuen Halle 4 (rechts).

Geschäftsführer Michael Geiger

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Ein attraktiver Blickfang: der neue Büro- und Kantinentrakt.

Das Geiger-Papierlager

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it einer Investition von über sechs Millionen Euro in die Erweiterung der Halle 4 und in den Neubau eines Büro- und Kantinen-Trakts hat die Karl-Heinz-Geiger Papiergroßhandlung GmbH & Co. KG ein bemerkenswertes Zeichen der Zuversicht und des vertrauens in die Zukunft des kontinuierlich wachsenden Familienunternehmens und für den Standort Aalen gesetzt. Die 150 Mitarbeiter/innen im Geiger-Stammhaus an der Schulze-Delitzsch-Straße in Hofherrnweiler freuen sich über moderne und sehr freundliche Arbeitsplätze. „Und da-

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Spatenstich bei Geiger Papier (v. l.) Wolfgang Weber (merz objektbau), Volker Merz, Michael Geiger, Martin Gerlach, Peter Geiger, Franz Traub, Bauleiter Bernd Rentel (merz objektbau) und Martin Wörsinger (Fa. Traub).

Neue Halle 4, angedockt an bestehende Lager und Anarbeitungshallen.

von werden auch unsere Kunden profitieren“, sind sich Michael und Peter Geiger einig. Die geschäftsführenden Gesellschafter haben mit dem Neubau auch das Leistungsspektrum erweitert und so das Unternehmen auch strategisch auf die Zukunft ausgerichtet. Die Planung und die Bauleitung des Neu- und Erweiterungsbaus lag in den bewährten Händen des „Geiger-Hausarchitekten Merz Objektbau GmbH & Co. Die Pläne wurden im Laufe des Jahres 2010 „geschmiedet“, das Baugesuch wurde dann am 17. Dezember 2010 beim Bauamt der Stadt

Aalen eingereicht. Der Baustart durch den symbolischen Baggerbiss in Anwesenheit von Aalens Oberbürgermeister Martin Gerlach erfolgte im Juni 2011. Zum Jahreswechsel 2011/2012 begann bereits der Umzug, der inzwischen abgeschlossen ist. Die technischen Daten: Büro- und Kantinen-Trakt: Rauminhalt Ausbau: 3.240 m³ Umbau Bestand: 1.756 m² Neubaunutzfläche: 753 m² Fläche gesamt: 2.509 m³ Neubau Halle 4: Bruttorauminhalt: 36.018 m³ Neubaunutzfläche: 5.927 m³

ie Karl-Heinz Geiger Papiergroßhandlung GmbH & Co. KG ist seit der Gründung im Jahr 1949 durch Karl-Heinz Geiger in Familienbesitz. Geschäftsführende Gesellschafter sind heute Peter Geiger und Michael Geiger, der Ende Juni in Ruhestand geht. Die GeigerGruppe beschäftigt rund 270 Mitarbeiter, davon im nun erweiterten Stammhaus in AalenHofherrnweiler 150, in den Niederlassungen Sasbach 85 und Fellbach 30 sowie im Verkaufsbüro in Tettnang fünf. Geiger-Papier beliefert rund 6000 Kunden in Baden-Württemberg, im Elsass und in Vorarlberg. Qualität und Service spielen dabei eine wichtige Rolle. Bestellungen, die bis 17.30 Uhr eingehen, werden bereits am anderen Morgen beim Kunden ausgeliefert. Neben Michael Geiger und Peter Geiger gehören dem GeigerFührungskreis Reinhard Kerscher (kaufmännischer Leiter), Claus Winkler (Vertriebsleiter), Thomas Kantim (technischer Leiter) und zehn Abteilungsleiter an den Standorten AalenHofherrnweiler, Fellbach, Sasbach und Tettnang an.

Die Unternehmensgruppe Karl-Heinz Geiger Papiergroßhandlung GmbH & Co. KG

Karl-Heinz Geiger Papiergroßhandlung GmbH & Co. KG Schulze-Delitzsch-Straße 7 73434 Aalen Telefon: 0 73 61 5 99-0 geiger_info@igepagroup.com www.geiger-papier.com

Niederlassung Fellbach Welfenstraße 12 70736 Fellbach Telefon: 07 11 5 18 25-11 Niederlassung Sasbach Am Fuchsgraben 12 77880 Sasbach Telefon: 0 78 41 67 39-0

Niederlassung Tettnang Kolpingstraße 5 88069 Tettnang Telefon: 0 75 42 93 11-0

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Planung und Bauleitung beim Neu- und Erweiterungsbau Geiger Papier

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Geiger-Papier

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Wirtschaft Regional | März 2012

Neu- und Erweiterungsbau – eine Investition in die Zukunft Geiger-Papier schafft moderne Arbeitsplätze im attraktiven, neuen Bürotrakt und im neuen Hallenbereich / Investitionsvolumen sechs Millionen Euro l

Winfried Hofele

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as Stimmungsbarometer bei der Karl-Heinz Geiger Papiergroßhandel GmbH & Co. KG steht ganz auf hoch: Das Geschäftsjahr 2011 war überaus erfolgreich und vor allem – der Um- und Erweiterungsbau des Stammhauses an der Schulze-Delitzsch-Straße wurde punktgenau fertig. Die 150 Beschäftigten sind begeistert von ihren neuen, modernen und großzügigen Arbeitsplätzen, Peter und Michael Geiger sind stolz: „Wir haben etwas für die Zukunft gebaut!“ Die beiden geschäftsführenden Gesellschafter loben damit das planende Architekturbüro Merz Objektbau, die Bauunternehmung Franz Traub und alle an der Erweiterung und an der Lieferung neuer Maschinen und Anlagen beteiligten Firmen: „Langjährige, bewährte Partnerschaften zahlen sich aus.“ Der Dank von Peter und Michael Geiger gilt auch den Mit-

Geschmackvoll und einladend: Der neue Empfangsbereich.

arbeitern: „Die haben während der Bauphase hochmotiviert mitgezogen, obwohl die Arbeitsbedingungen in den Containerbüros nicht ideal waren“. Dafür ist jetzt alles um so schöner. Und: „Gewinner“ der sechs Millionen Euro „schweren“ Investition ist auch die Stadt Aalen: Der neue Baukomplex wertet des westliche Entree der Stadt auf und schafft sichere und neue Ar-

beitsplätze – ein Bekenntnis in Beton und Glas für den Standort Ostwürttemberg. Beeindruckend ist, wie der neue Bürotrakt mit einer glänzenden Glasfassade zwischen den bestehenden und der neuen Lager- und Bearbeitungshalle harmonisch integriert wurde. Der freundliche und sehr großzügige Empfangsbereich im Erdgeschoss hat „Stil“ und zeigt dem Gast so-

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fort: Bei Geiger Papier stehen Qualität und Kundenzufriedenheit ganz oben. Drei Besprechungsräume mit modernster Technik und eine Kantine, die keine Wünsche offen lässt, runden das Erdgeschoss ab. Im ersten und zweiten Obergeschoss wurden hochwertige, moderne Büroarbeitsplätze für 80 Beschäftigte und die Geschäftsleitung realisiert. Ar-

chitekt Volker Merz: „Optisch entspricht dies der Corporate Architecture von Geiger wie bei der Niederlassung in Sasbach“. Sichtbar wird dies in der Wahl des Materials (Glas und Beton) und der Farben (weiß und anthrazit) sowie des geschmackvollen Interieurs. Die neue Halle 4 ist zweigeschossig, 31 m breit, 88,5 m lang und 13,3 m hoch. Im Erdgeschoss befindet sich der Pa-

pierschneidebereich mit einer elektronischen Bogenzählmaschine und einer Umpackanlage, sowie die Plattenbearbeitung mit vollautomatischem Plattenlager für Alu/PE-Sandwichplatten. Außerdem ist hier ein sicheres Gefahrgutlager platziert. Das Obergeschoss ist belegt von den Bereichen Farbe und Druck, dem Folienlager und der vollautomatischen Folienbearbeitung.

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Geiger-Papier

Wirtschaft Regional | März 2012

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Geiger-Papier: Kontinuierlich auf Wachstumskurs Mit der Fertigstellung des Neu- und Erweiterungsbaus erfolgt auch eine zukunftsgerichtete strategische Ausrichtung / Leistungsspektrum erweitert l

Winfried Hofele

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ie Erweiterung des Geiger-Stammhauses in Aalen-Hofherrnweiler ist nicht nur architektonisch und optisch ein „Bau für die Zukunft“, sondern auch für die strategische Ausrichtung der Papiergroßhandlung. Michael Geiger, seit 1978 geschäftsführender Gesellschafter der von seinem Vater KarlHeinz Geiger 1949 in Aalen gegründeten Papiergroßhandlung, geht Ende Juni in Ruhestand. Den Neu- und Erweiterungsbau hat er noch verantwortlich geleitet. Alleiniger geschäftsführender Gesellschafter ist dann Peter Geiger, der seit 1987 im elterlichen Betrieb Verantwortung trägt. Seine Söhne Florian (24) und Sebastian (22), die in Augsburg studieren, wollen später in das Familienunternehmen einsteigen – Peter Geiger ist froh darüber: „Es ist beruhigend zu wissen, dass die eigenen Kinder großes Interesse an der Firma haben und gewillt sind, Verantwortung zu übernehmen.“ Die Karl-Heinz Geiger Papiergroßhandlung mit Standorten in Aalen-Hofherrnweiler, Sasbach, Fellbach und Tettnang ist abgesehen von einer kleinen „Delle“ 2009 kontinuierlich auf Wachstumskurs. Bereits 2010 kletterte der Umsatz wieder um zehn Prozent, 2011 legte Geiger nochmals um vier Prozent zu und erwirt-

Das große Folienlager im Obergeschoss der neuen Halle 4.

schaftete einen Umsatz von 170 Millionen Euro. Eine ähnliche Wachstumsrate ist für 2012 geplant. Dass Geiger-Papier dabei auch „ordentliche

schwarze Zahlen“ schreibt, ist in der Branche nicht die Regel. Der Konzentrationsprozess bei den bei Druckereien und Druckmaschinenherstellern

Arbeiten an der Abstechmaschine zum Zuschneiden von Folien.

setzt sich weiter fort. „Der Wettbewerb verschärft sich ständig, nur serviceorientierte Vollanbieter haben eine Chance“, weiß Peter Geiger.

Deshalb hat er mit seinem Bruder Michael Geiger auch das Jahr 2009 genutzt, um den kaufmännischen Bereich des Umschlagplatzes in Fellbach in Hofherrnweiler zu integrieren. In Fellbach, wo Lager und Umschlagplatz blieben, wurde ein Kunden-Center mit Showroom für alle technischen Geräte und Anlagen wie Drucker, Belichter, Plotter usw. errichtet. Gleichzeitig wurde der Bereich Siebdruck- und Werbetechnik – jetzt großflächig und mit modernsten Maschinen in der neuen Halle 4 – erfolgreich ausgebaut. Mit diesem neuen Geschäftsfeld erwirtschaftet Geiger-Papier 20 Prozent des Lagerumsatzes, etwa so viel wie mit Büropapieren, während Grafische Papiere einen Umsatzanteil von 60 Prozent bringen. Lagerumsatz ist der Teil der Erlöse, der aus eigener Lagerhaltung

Die automatische Plattenzuführung.

erwirtschaftet wird. Der Lagerumsatz und Streckenumsatz (Anlieferung über Geiger direkt vom Papierhersteller an den Kunden) bringen je 50 Prozent der Gesamterlöse. Erfolgreich integriert hat Geiger auch den zum 1. Januar 2011 übernommenen Stuttgarter Druck- und Leiterplattenlieferanten Rost und den Vertrieb des Gummituchproduzenten Luerssen in Hamburg. Damit hat Geiger das Leistungsspektrum um ein großes Sortiment von Verbrauchsmaterialien für die Druckindustrie und hochwertigen Investitionsgütern wie CTP-Systeme ergänzt. Der Geschäftsbereich Siebdruck- und Werbetechnik, bisher überwiegend mit einem Angebot an Bedruckmaterialien, Folien und Platten, sowie großformatigen Plotterlösungen, wurde um die LFP-Sparte vervollständigt.

Papierschneidemaschine in Halle 4.

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Geiger-Papier

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Wirtschaft Regional | März 2012

Die Igepa group – führende Großhandelsgruppe in Europa Karl-Heinz Geiger Papiergroßhandlung seit 1969 Mitgesellschafter / Die Erfolgsgaranten: Kundennähe, hohe Qualität, Treue, Größe und Vertrauen

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eit 1969 ist die Karl-Heinz Geiger Papiergoßhandlung GmbH & Co. KG Mitgesellschafter der Igepa group. Diese ist eine der führenden Papiergroßhandelsgruppen in Europa und betreut mehr als 50.000 Kunden. Mit rund 2700 Mitarbeitern erwirtschaftete die Igepa group im Jahr 2010 inklusive aller strategischen Partner europaweit einen Umsatz von 1,7 Milliarden Euro und setzte 1,6 Millionen Tonnen Papier ab. Die Gruppe verfügt über rund 220.000 Palettenplätze, mehr als 130.000 qm Lagerfläche und 400 Lkws. Pro Tag werden im Schnitt 3.000 Tonnen Papier in über 10.000 Spezifikationen umgeschlagen. Die Unternehmen der Igepa group stehen für eine einheitliche Marketingpolitik bei

gleichzeitiger Selbstständigkeit der Gesellschafter. Das Händlernetz reicht von Norwegen über Schweden, Finnland, Dänemark, Belgien, Deutschland, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Kroatien, Bosnien, Tschechien, Polen, Russland, Litauen, Lettland, Bulgarien, Estland, Slowakei, Ungarn, Serbien, Großbritannien, Australien, Schweiz, Türkei, Italien, Bosnien-Herzegowina bis hin nach Neuseeland. Zur Igepa Group gehören: - Germany Igepa group GmbH & Co. KG in Hamburg - Karl-Heinz Geiger Papiergroßhandlung GmbH & Co. KG in Aalen - E. Michaelis & Co. GmbH & Co. KG in Reinbek - Hansa-Papier GmbH & Co. KG in Bremen

Peter Geiger (r.) und Thomas Kantim im neuen Plattenlagerbereich.

- Vereinigte Papiergroßhandlungen GmbH & Co. KG in Hemmingen - Freytag & Petersen GmbH & Co. KG in Köln - 2H GmbH & Co. KG in Garching bei München - Igepa Papiergroßhandel GmbH in Landsberg.

Merkmale der Unternehmen der Igepa group sind: - Nähe: Die Igepa-Fachberater sind die Schnittstelle zwischen Papierhersteller, Drucker und Kunden. Sie kennen die Anforderungen ihrer Kundschaft und

entwickeln zusammen mit Herstellern und Lieferanten neue Konzepte für Papier und Bedruckstoffe. Die IgepaFachberater sind das größte Kapital der Unternehmensgruppe. - Tugend und Qualität: Um für jede Anforderung das Richtige zu bieten, bleibt Igepa trotz der bereits stattlichen Zahl von über 10.000 Spezifikationen ständig auf der Suche nach dem Neuen. Bei allen Unterschieden in Struktur und Material können die Kunden immer auf gleich bleibende Qualität der Produkte bauen. - Treue: Die deutschen Gesellschafterunternehmen der Igepa arbeiten seit über 50 Jahren zusammen. Darüber hinaus verbindet sie generell eine langfristige

Optimum zu bekommen. Das verdeutlichen zum Beispiel die Igepa-Handelsmarken, die in jeder Kategorie das beste Produkt stellen. Die Handelsmarke als Premiumprodukt – das ist Igepa. l

Geiger-Papier Geschäftsbereiche • Naturpapiere • Spezialpapiere • gestrichene Papiere • Feinstpapiere • Siebdruck & Werbetechnik • Rollenpapiere • Karton • Briefumschläge und Versandtaschen • Igepa-Office: Kommunikationspapiere und Zubehör • graphische Produkte und Systeme

Die neue Plattensägeanlage in der Halle 4.

Wir gratulieren zum gelungenen Neubau!

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Impressum Verlag: SDZ. Druck und Medien, GmbH & Co. KG, Bahnhofstraße 65, 73430 Aalen Geschäftsführer/Verlagsleiter: Werner Gnieser

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und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Lieferanten und Kunden. Denn dauerhafte Kooperation ist für Igepa ein Schlüssel zum Erfolg. - Größe: In mehr als 20 europäischen Ländern präsent, konnte Igepa seinen Wirkungskreis mit Beteiligungen und Tochtergesellschaften stetig erweitern. Die entstandenen Partnerschaften ermöglichen es, außergewöhnliche Konzepte zu realisieren, internationale Synergien zu nutzen und präzise auf den Wandel des Marktes zu reagieren. - Vertrauen: Mit einer beispiellosen Tiefe und Breite im Sortiment garantiert der Name Igepa konstante Qualität und damit das sichere Gefühl, immer das absolute

Redaktion: Winfried Hofele (verantwortl.), Tel. 0 73 61 5 94-1 63, w.hofele@sdz-medien.de; Sascha Kurz, Tel. 0 73 61 5 94-1 64, s.kurz@sdz-medien.de Anzeigen: Jörg Gschwinder, Tel. 0 73 61 5 94-2 26, j.gschwinder@sdz-medien.de Layout: Bettina Opferkuch, Irene Diegel Fotos: Peter Hageneder, Katharina Wunderle (Geiger)

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ESTHAUSE W N INDUSTRIE- UND GEWERBEREPORT Eine Sonderbeilage von WIRTSCHAFT REGIONAL

März 2012

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Herbert Witzany Westhausens Bürgermeister, der seit 1985 im Amt ist, freut sich, dass während der Wirtschaftskrise das Gewerbesteueraufkommen stabil geblieben ist und die Infrastruktur am Ort weiter ausgebaut wurde. Seite 3

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Wolfgang Dambacher Der Eigentümer des Gewerbeparks A7 auf dem ehemaligen Heerum-Areal hat einige Neuansiedlungen in den vergangenen Jahren realisieren können. „Wir bieten attraktive Gewerbeflächen“, sagt er. Seiten 4/5

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Rudi Feil GEO DATA bietet seit über 20 Jahren Vermessungsdienstleistungen an. Dem Geschäftsführer ist das ganzheitliche Leistungsspektrum wichtig – von der Beratung über die Konzeption bis zur Bauausführung. Seite 6

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Frank Hauber Der Vorsitzende des Handelsund Gewerbevereins Westhausen konnte beim Neujahrsempfang 2012 und einem Festakt im März auf das 25-jährige Bestehen des Zusammenschlusses der Betriebe blicken. Seite 5

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Allgemeines Gemeinde Westhausen Jahnstraße 2 73463 Westhausen Postfach 60 73461 Westhausen Telefon 0 73 63 84-0 Telefax 0 73 63 84-50 E-Mail: info@westhausen.de Internet: www.westhausen.de Bürgermeister: Herbert Witzany E-Mail: herbert.witzany@ westhausen.de Ortsvorsteher Lippach: Josef Maile Ortsteile: Baiershofen, Beerhalden, Berg, Finkenweiler, Forst und Vogel, Frankenreute, Immenhofen, Jagsthausen, Lindorf, Lippach, Reichenbach, Wagenhofen, Westerhofen Höhenlage: 453 – 723 m ü. M. Gemarkungsfläche: 3.847 ha Landkreis: Ostalbkreis Region: Ostwürttemberg Einwohner (Stand März 2012): Gesamtgemeinde: 5.868 Westhausen: 2.859 Reichenbach: 1.522 Westerhofen: 464 Lippach: 1.023 Gemeinderat Westhausen: 16 Mitglieder Ortschaftsrat Lippach: 8 Mitglieder

Gewerbegebiet „Waage“

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Die neue dreiteilige Wöllersteinhalle bedeutet einen Quantensprung für den Sport in Westhausen.

Westhausen bietet ein buntes Kaleidoskop

Pflegeheim St. Agnes

Sehr gute Verkehrsanbindung – Muntere Handels- und Gewerbestruktur – Neue Sporthalle

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edingt durch die günstige Verkehrsanbindung hat sich Westhausen vor allem seit dem Bau der Autobahn A7 im überwiegend landwirtschaftlich geprägten Umfeld zu einer aufstrebenden Industriegemeinde gemausert. Seit Herbert Witzany 1985 zum Bürgermeister gewählt worden ist, wurde der Ausbau der Infra-

struktur in der Gemeinde stetig vorangetrieben, ohne dass die Teilorte in ihrer eigenständigen Entwicklung benachteiligt wurden. Das letzte große Projekt stellt die Fertigstellung der 4,4 Millionen Euro teuren, dreiteiligen Wöllersteinhalle dar, die für Vereine wie die Schulen einen wahren Quantensprung bedeuteten. Weitere

Stichworte waren der Ausbau der Breitbandversorgung sowie das Engagement für die ältere Generation in Form des Pflegeheims und der Begegnungsstätte St. Agnes. Munter und bunt ist die Schar der Westhausener Handelsund Gewerbetreibenden. Der Handels- und Gewerbeverein HGW organisiert gemeinsam

mit den Lauchheimer Kollegen die alle drei Jahre stattfindende Kapfenburgmesse – eine Leistungsschau, die wechselnd ihren Auftritt in Westhausen und Lauchheim hat. 2013 wird sie wieder in Westhausen abgehalten. „In der Krise ist das Gewerbesteueraufkommen stabil geblieben“, sagt Bürgermeister Herbert Witzany. sk

Die Kapfenburgmesse wird im wechselnden Turnus von drei Jahren in Lauchheim (li.) und Westhausen (re.) abgehalten.

Freibad Westhausen

* sehr gute Infrastruktur (Apotheken, Ärzte, Kindergärten, Grund- und Werkrealschule – ab dem Schuljahr 2012/2013 Gemeinschaftsschule etc.) * hervorragende Verkehrsanbindungen * beliebter Wohnort mit attraktiven und günstigen Wohnplätzen * breit gefächertes Freizeitangebot mit beheiztem Freibad, Hallenbad, Kegelbahnen, Grill- und Spielplätzen * idealer Ausgangspunkt für Rad- und Wandertouren * vielfältiges, attraktives Kultur- und Vereinsleben

Dienstleistungen: Banken: 2 Postagentur: 1 12 Gaststätten 9 Beherbergungsbetriebe Rechtsanwälte Steuerberater 2 Lebensmitteldiscounter 1 Vollsortimenter Bäckereien Metzgereien Drogerien Einzelhandelsfachgeschäfte 2 KfZ-Werkstätten 1 Tankstelle Gesundheit und Soziales: Praktischer Arzt: 2 Zahnarzt: 2 Apotheke: 2 Sozialstation: 1 Pflegeheim St. Agnes (Stiftung Haus Lindenhof) Begegnungsstätte im Pflegeheim St. Agnes Krankenhaus: Aalen, Ellwangen, Bopfingen

* umfangreiche Dienstleistungen aus Handel und Gewerbe, sehr gute Einkaufsmöglichkeiten vor Ort * mit Jahrhunderte währender Tradition. Der urkundlich seit dem Jahr 1626 nachgewiesene Silvesterritt findet alljährlich am 31. Dezember in unserer Gemeinde statt. Weitere Informationen erhalten Sie gerne vom Bürgermeisteramt Westhausen Jahnstraße 2, 73463 Westhausen Tel.: 0 73info@westhausen.de 63/84-0; Fax: 0 73 63/84 50 E-Mail: E-Mail: info@westhausen.de http://www.westhausen.de www.westhausen.de


Westhausen

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Haushaltsplan: Haushalt 2012: Haushaltsvolumen insgesamt: 15.252.487 Euro Davon Verwaltungshaushalt: 11.558.781 Euro Steuerkraftsumme 2012: Insgesamt: 5.430.061 Euro Je Einwohner: 925,99 Euro Realsteuerkraft 2012: Insgesamt: 1.325.394 Euro Je Einwohner: 226,02 Euro Zahlen Finanzausgleich 2012: Gemeindeanteil Einkommenssteuer: 2.275.485 Euro Umsatzsteuer 270.270 Euro Zuweisungen 1.516.605 Euro Umlagen 2012: Kreisumlage 1.927.672 Euro Fin.ausgleich 1.226.107 Euro Gewerbesteuerumlage 289.997 Euro Gebühren (Stand 01.01.2012): Wassergebühr 2,18 Euro/m3 Schmutzwasser: 2,10 Euro/m³ Niederschlagswasserbeseitigung 0,45 Euro/m² Hebesätze (Stand 01.01.2012): Grundsteuer A 350% Grundsteuer B 370% Gewerbesteuer 350%

Wirtschaft Regional | März 2012

Gemeinschaftsschule und Bauplätze

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Schule: Propsteischule Westhausen (Grund- und Werkrealschule – ab dem Schuljahr 2012/2013 Gemeinschaftsschule) Insgesamt 364 Schüler/-innen 9 Grundschulklassen (197 Schülerinnen und Schüler) 7 Werkrealschulklassen (167 Schüler/-innen) Jagsttalschule Westhausen (Sonderschule des Landkreises) 154 Schüler in 26 Klassen Volkshochschule Ostalb

Gemeinde Westhausen ist gerüstet in Sachen Bildung sowie Bau- und Gewerbegebiete

D

ie Propsteischule Westhausen ist eine der vier ausgewählten Starterschulen im Ostalbkreis, die ab dem Schuljahr 2012/2013 die Schulform Gemeinschaftsschule anbieten können. Die Art der individuellen Förderung wird hier bereits seit längerer Zeit praktiziert. Die Gemeinschaftsschule soll als gebundene Ganztagesschule eingerichtet werden, für die Nachmittagsunterricht am Montag, Dienstag und Donnerstag vorgesehen sei. Ein Mittagessen wird angeboten. Ziel ist, einen vollwertigen Realschulabschluss anbieten zu können. Ein fließender Übergang hin zum Gymnasium soll möglich werden. „Das wertet den Bildungsstandort Westhausen auf“, sagt Bürgermeister Herbert Witzany und freut sich auf den Zustrom von Schülern.

Kindergärten: 3 gemeindeeigene Kindergärten: Reichenbach (4 Gruppen) Lippach (2 Gruppen) Westerhofen (1 Gruppe) 1 Katholischer Kindergarten: St. Martin Westhausen (3 Gr.)

Die Propsteischule Westhausen wird zur Gemeinschaftsschule.

Flächen für Gewerbe und Wohnbebauung Die Gemeinde Westhausen hält genügend Bauplätze vor. Das Gebiet „Rinnenberg“, in dem auf einen Schwung 20 Bauplätze verkauft wurden, wird weiter erschlossen. Im „Rinnenbach“ im Teilort Lippach stehen einige Plätze zur

Verfügung. „In Westerhofen wird es in den nächsten Jahren eine Erweiterung des Wohngebiets geben“, erklärte Herbert Witzany. Und auch bei gewerblichen Plätzen sieht die Situation gut aus: In den Gewerbegebieten „Waage“ und „West“ gibt es genügend freie Flächen. sk

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Bildung:

Wohnen und Bauen Wohnbaugebiete: „Rinnenberg“ Westhausen „Am Finkenweg“ Westhausen „Rinnenbach“ WesthausenLippach

Kirchen: Katholische Kirchengemeinde St. Mauritius Westhausen Katholische Kirchengemeinde St. Katharina Lippach Evangelische Kirchengemeinde Lauchheim-Westhausen

Gewerbegebiete: Gewerbegebiet „Waage“ Gewerbegebiet „West“

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Geiger + Haag liefert Spanntechnik für alle Bereiche D

ie Geiger + Haag KG, 1947 durch Karl Geiger und Fritz Haag gegründet, ist ein Hersteller von Kraftspanntechnik und Sonderspanneinrichtungen, die auch zur Mehrseitenbearbeitung, für Drehautomaten, Rundtaktmaschinen, Sondermaschinen und Transferstraßen benutzt werden können. „Unsere Stärke ist unser Team. Kurze Wege und eine persönliche Betreuung durch die Geschäftsleitung garantieren eine reibungslose Kundenbetreuung“, erklärt Wolfgang Geiger, der heute mit Werner Haag das Unternehmen in Westhausen-Reichenbach leitet. Rund 30 langjährige, hoch qualifizierte Mitarbeiter finden selbst bei komplexen Auf-

gabenstellungen noch einfache und gangbare Lösungen für die Kunden. Im Verbund mit einer hohen Fertigungstiefe und einer modernen Produktion entstehen individuelle Lösungen, die durch Präzision und Wirtschaftlichkeit überzeugen. Geiger + Haag bietet Spannvorrichtungen für Werkstücke an, die besondere Herausforderungen stellen. „Unser Ziel ist es, den Kunden wirtschaftlich attraktive Lösungen zu bieten.

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Dies erreichen wir auf zwei Wegen: Zum einen durch die besondere Langlebigkeit unserer Spannmittel, zum zweiten konzipieren wir nicht jedes Spannmittel neu, sondern entwickeln Varianten aus bestehenden und erprobten Modellen. Das führt zu einer Verkürzung der Entwicklungszeit und zu geringeren Kosten im Verhältnis zu einer Neuentwicklung“, erklärt Werner Haag Seit über sechs Jahrzehnten beliefert das Unternehmen namhafte Hersteller von Sonder-

maschinen, Rundtaktmaschinen, Transferstraßen und Bearbeitungszentren mit zum Teil hoch spezialisierten Spannfuttern. „Unsere Spannfutter arbeiten mit höchster Genauigkeit, was sie letztlich auch wirtschaftlicher als vergleichbare Spannfutter anderer Hersteller macht. Um die Aufgabenstellungen der Kunden bewältigen zu können, ist häufig urschwäbischer Tüftlergeist gefragt“, erklärt Geiger. „Die Auftragslage ist sehr gut“, freut sich Werner Haag und legt in diesem Zusammenhang großen Wert auf die gesunde Struktur der Firma. In der gesamten Firmengeschichte gab es noch nie betriebsbedingte Kündigungen.

Geiger + Haag GmbH Spanntechnik Industriestraße 11 73463 Westhausen Telefon 0 73 63 96 12-0 Telefax 0 73 63 96 12-34 info@geiger-haag.de www.geiger-haag.de

Durch stetige Investitionen in den Maschinenpark versucht das Unternehmen den hohen Qualitätsstandard zu erhalten und somit auch eine hohe Fertigungstiefe im eigenen Hause zu haben. Die Kundenstruktur ist breit gefächert: „Unsere Produkte sind weltweit in den Branchen Automobilindustrie, Zulieferindustrie, Armaturenindustrie sowie in der Medizintechnik im Einsatz. Sascha Kurz

Impressum Verlag: SDZ. Druck und Medien, Bahnhofstraße 65, 73430 Aalen Geschäftsführer/Verlagsleiter: Werner Gnieser, Tel. 0 73 61 594-210, w.gnieser@sdz-medien.de; Redaktion: Winfried Hofele (verantwortl.), w.hofele@sdz-medien.de; Sascha Kurz, Tel. 0 73 61 594-164; s.kurz@sdz-medien.de; Anzeigen: Jürgen Stirner, Tel. 0 73 61 594-225, j.stirner@sdz-medien.de; Layout: Bettina Opferkuch, Irene Diegel; Fotos: Gemeinde Westhausen, Jürgen Stirner

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Wirtschaft Regional | März 2012

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Das aktuelle Interview: Bürgermeister Herbert Witzany Wir haben eine bessere Kaufkraftbindung als viele Unterzentren F

ür Herbert Witzany ist Westhausen die „Spinne im Netz“ zwischen Aalen, Ellwangen und Bopfingen. Im Interview mit Redakteur Winfried Hofele spricht der 55-jährige Bürgermeister über die Entwicklung, die guten Wirtschaftskennziffern, die stimmige Infrastruktur und die Planungen der lebendigen Gemeinde unter der Kapfenburg und direkt am A7-Anschluss.

Herr Witzany, viele Kommunen leiden derzeit immer noch unter den Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2009. Wie war die wirtschaftliche Entwicklung in Westhausen? Witzany: Da können wir auf Holz klopfen! Wir sind gut durch die Krise gekommen. Die Gemeinde musste keinen Einbruch beim Gewerbesteueraufkommen hinnehmen. Und auch bei den Arbeitsplätzen gab es keinen Abbau. Darüber sind wir alle in Westhausen sehr froh, denn die Zeiten, als Arbeitsplätze in Westhausen massenweise verloren gingen, die wollen wir nicht noch einmal erleben. Sie klagen also nicht über die aktuelle finanzielle Lage Ihrer Gemeinde? Witzany: Ganz wunschlos ist ja niemand, aber in der Tat will ich nicht klagen. Die Gemeinde ist finanziell zufriedenstellend aufgestellt, das Gewerbesteueraufkommen ist in den letzten Jahren sehr stabil.

Herbert Witzany: Starkes Gewerbe

Was sind die Gründe dafür, gab es Neuansiedlungen? Witzany: Wir hatten verschiedene Neuansiedlungen

Wird es 2012 wieder eine gemeinsame Gewerbeausstellung mit Lauchheim geben? Witzany: Diese Veranstaltung, hinter der die Vereine, das Gewerbe und die Kommunen mit viel Herzblut stehen, findet im dreijährigen Rhythmus statt. 2013 wird dann die fünfte Kapfenburg-Messe über drei Tage stattfinden. Wir erwarten, dass wir mit den neuen Möglichkeiten der Wöllersteinhalle die bisherige Rekordzahl von 10 000 Besuchern locker überschreiten.

im Gewerbegebiet Waage und der Gewerbepark A7 hat sich prächtig entwickelt. Sehr schön ist, dass die stark expandierende Firma Geo Data, die viele hochwertige Arbeitsplätze in der jüngsten Vergangenheit geschaffen hat, in Westhausen neu bauen wird. Solche Standortentscheidungen sind wichtig für unsere weitere Entwicklung und hoffentlich auch beispielgebend für andere Unternehmen. Sehr starke Standbeine von Westhausen sind ganz besonders unsere Handwerksbetriebe und die Dienstleister. Im Baugewerbe zum Beispiel sind wir sehr breit aufgestellt – wer hier ein Haus bauen will, kann bei allen Gewerken auf leistungsstarke Firmen aus Westhausen zurückgreifen. Diese Handwerksbetriebe sind derzeit sehr gut ausgelastet und bieten sichere Arbeitsplätze... ...und wie ist es um den Einzelhandel bestellt? Witzany: Unsere Einzelhandelsstruktur kann ich voller Stolz als sehr stark und breit bezeichnen. Wir sind der Dienstleistungsort weit über Westhausen hinaus, viele Einwohner aus Nachbarschaftsgemeinden erledigen ihre Einkäufe für den täglichen Bedarf bei uns in Westhausen. Wir haben hier alles – gute Bäcker, Metzger, viele Einzelhandelsgeschäfte, Lebensmittel- und Drogeriemärkte und vielfältige und beliebte Gastronomiebetriebe. Auch mit der Versorgung durch Ärzte und Apotheken können wir in Westhausen überaus zufrieden sein. Diese meine Feststellungen werden belegt durch hervorragende Kennziffern. So hat Westhausen zum Beispiel eine Kaufkraftbindung von fast 70 Prozent, das ist ein besserer Wert als von vielen Unterzentren in der Region. Wie hat sich denn dann die Zahl der Arbeitsplätze in den letzten Jahren entwickelt und gibt es genügend Ausbildungsstellen? Witzany: Na ja, man muss schon sehen, woher wir kom-

Hat Westhausen für Bauwillige genügend Angebote? Witzany: Wir haben im Haupt- und in allen Teilorten vielfältige Angebote (siehe Extrabericht Seite 2).

Herbert Witzany: „Die finanzielle Situation von Westhausen ist stabil und zufriedenstellend.

men. Durch Krisen und Insolvenzen bei verschiedenen Unternehmen haben wir etwa 1500 Arbeitsplätze in kurzer Zeit verloren. Wenn wir heute wieder über 1500 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze in der Gemeinde haben, so spricht das für sich und Westhausen. Im Verhältnis Arbeitsplätze zu Einwohnerzahl liegen wir schon wieder weit über dem Wert vergleichbarer Gemeinden. Das starke Handwerk und die Dienstleister oder Firmen wie der Maschinenbauer Schmidt, Geo Data und Handwerksbäckerei Mack sind dabei die Stellentreiber. Sehr glücklich bin ich darüber, dass sich die Apex Tool GmbH stabil nach oben entwickelt. Und sehr erfreulich ist auch, dass die Westhausener Firmen auf die eigene Ausbildung setzen. Unsere jährliche Ausbildungsplatzinitiative, die wir mit unseren Nachbargemeinden Lauchheim und Rainau durchführen, trägt Früchte. Auch die Gemeinde selbst forciert die Ausbildung junger Menschen, zum Beispiel zu Verwaltungs-

fachangestellten oder zu Kindergartenberufen. Wenn die Wirtschaft boomt, stellt sich gleich die Frage nach Gewerbeflächen. Witzany: Im Gewerbegebiet Waage kann die Gemeinde noch wenige Flächen anbieten, aber hier gibt es noch Angebote von privater Seite. Wir konzentrieren uns jetzt auf die Schaffung von Flächen in der Verlängerung Bohlerstra��e. Westhausen arbeitet ja stetig an der Verbesserung seiner Infrastruktur. Welche Maßnahmen wurden in den vergangenen Jahren verwirklicht, welche Veränderungen stehen an? Witzany: Das letzte große Projekt war der Neubau der Wöllersteinhalle, wofür wir die stattliche Summe von 4,4 Millionen Euro investierten. Diese dreiteilige Mehrzweckhalle bedeutet für unsere Vereine und für die Schulen ein richtiger Quantensprung. Jetzt haben wir immerhin vier Hallen. Mit dem Hallenbad, dem

(Fotos: J. Stirner)

Freibad, Sport- und Tennisplätzen können wir auf ein ganz außerordentlich breites Angebot für Sport- und Freizeitaktivitäten verweisen. Erwähnen möchte ich auch, dass wir für unsere ältere Generation mit dem Pflegeheim und der Begegnungsstätte die Lebensbedingungen weiter verbessert haben. Viel getan haben wir auch für die Infrastruktur rund um das Rathaus. Ein besonderes Anliegen ist es der Gemeinde, die Breitbandversorgung nicht nur für die Unternehmen und Gewerbetreibenden, sondern auch für Privatleute weiter zu optimieren. Wir können da ja auf eine rasante Entwicklung zurückschauen. Wie haben sich die Teilorte entwickelt? Witzany: In den sehr beliebten Wohnorten Lippach und Westhausen können wir auf stabile, steigende Einwohnerzahlen verweisen. Wir haben hier Baugebiete für junge Familien entwickelt und verkaufen sehr viele Bauplätze.

Herr Witzany, wie bewerten Sie die Positionierung Westhausens im Landkreis und in der Region? Witzany: Wir sind im Spannungsfeld von Aalen, Ellwangen und Bopfingen so etwas wie „Spinne im Netz“. Westhausen ist wichtiger Teil der Region und profitiert von der wirtschaftlichen Kraft und den Erfolgen seiner Nachbarschaft. l

Herbert Witzany Westhausens Bürgermeister wurde 1956 in Aalen geboren. Seine Ausbildung absolvierte er bei der Gemeinde Hüttlingen und beim Landratsamt Ostalbkreis, er studierte an der Fachhochschule für Verwaltung in Stuttgart. Vor seiner ersten Wahl zum Bürgermeister in Westhausen im Jahr 1985 (Wiederwahlen 1993, 2001 und 2009) war er in verschiedenen Funktionen beim Landratsamt Ostalbkreis unter den Landräten Dr. Gustav Wabro und Dr. Diethelm Winter tätig. Ehrenamtlich ist Herbert Witzany im Kreistag, dem Regionalverband, dem Förderverein Begegnungsstätte Pflegeheim St. Agnes sowie in weiteren Vereinen und Organisationen tätig. Dem verheirateten Vater zweier erwachsener Söhne (Fabian, 25, und Philipp, 22) macht es nach wie vor große Freude, Bürgermeister in Westhausen zu sein.

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er Markt von Nord-Lock ist überall dort, wo Probleme beim Sichern von Schraubverbindungen auftreten. Die Nord-Lock GmbH, mit Sitz in Westhausen, wurde 1983 gegründet und ist seit 2009 eine 100-prozentige Tochter der Nord-Lock International AB in Schweden. Die Nord-Lock Gruppe stellt eine Sparte des börsennotierten Latour-Konzerns dar. Die NordLock Gruppe ist in 16 Ländern rund um den Globus mit Vertretungen, Prüflaboren und Anwendungsingenieuren präsent, um Kunden vor Ort zu betreuen. Die Internationalisierung des Unternehmens hat deshalb extrem zugenommen. Bei der Nord-Lock GmbH in

Westhausen sind derzeit 14 Mitarbeiter beschäftigt. Zusätzlich sind noch weitere vier Anwendungstechniker sowie eine Vertriebsassistenz im nördlichen Teil Deutschlands angestellt. „Die Umsatzentwicklung zeigt rasant nach oben. 2010 wurden 12 Mio. Euro erzielt, 2011 waren es rund 13,5 Mio. Euro. Wir verfolgen aggressive Wachstumsziele, Firmenakquisitionen und neue Produkte sollen realisiert werden“, erklärt Prokurist Andreas Maile. Das Management in Westhausen fungiert seit 2011 zusätzlich als Regionalvertretung für Zentral- und Osteuropa und ist somit für die Nord-Lock-Niederlassungen in den entsprechenden Län-

dern verantwortlich. Das in Westhausen platzierte Distri-

bution Center wird in Zukunft für die direkte Belieferung der

Neben Sicherungsscheiben bietet Nord-Lock Radsicherungsmuttern an.

Kunden in Zentral- und Osteuropa verantwortlich sein. 2011 wurde das komplette Produktprogramm von NordLock durch den TÜV Süd zertifiziert. In den letzten Jahren wurden für die unterschiedlichsten Branchen die NordLock Keilsicherungsscheiben von unabhängigen Prüfinstitutionen getestet und freigegeben. „Eine hohe Qualität ist für uns das wichtigste MarketingTool“, erklärt Maile. Neuestes Produkt aus dem Hause NordLock ist die Radsicherungsmutter, welche die Räder an Lkw und Bussen zuverlässig sichert. Die Radsicherungsmutter wurde am Fahrzeug des amtierenden Truck Trial Europameisters vom HS-Schoch

Nord-Lock GmbH In der Waage 10 73463 Westhausen Telefon 0 73 63 96 60-0 Telefax 0 73 63 96 60-40 www.nord-lock.de info@nordlock.de

Team erfolgreich getestet. Neben den Rädern werden auch sämtliche kritische Schraubverbindungen mit den NordLock Keilsicherungsscheiben gesichert. Im Jahr 2012 werden weitere neue Produkte von Nord-Lock eingeführt. Damit soll die Position auf dem Markt weiter gestärkt werden. Durch die positive Entwicklung beim VfR Aalen, bei dem die Firma seit 2010 als Premium-Sponsor auftritt, wurde die mediale Präsenz erhöht, was dem Ziel eines überregionalen Brandings und Marketings von Nord-Lock entspricht. sk


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Wirtschaft Regional | März 2012

Der Gewerbepark A7 in Westhausen stellt sich vor Idealer wie im Gewerbepark A7 geht’s nicht D

er Gewerbepark A7 ist mit über 20 000 Quadratmetern provisionsfreien Mietflächen eine der ersten Adressen für Gewerbemietflächen in der Region. Diese Tatsache ist nicht verwunderlich, denn das Areal bietet für jeden Industriebetrieb bzw. jeden Dienst-

l

leister das richtige, egal ob für Produktion, Lager oder Verwaltung oder sonstige Aktivitäten. Auf dem Areal findet sich ein gelungener Mix aus hochwertigen Gebäuden, stark belastbaren Hallen und exklusiven Büroräumen. Viele Hallen sind zudem problemlos mit

Die aktuelle Mieterliste des Gewerbeparks A7: Maschinenfabrik Alfing Kessler GmbH Agentur Frey GmbH & Co. KG Alfa GmbH, Klebebänder & Dichtstoffe araKON GmbH, Konstruktionsbüro Atis GmbH, Innovative Messtechnik Spermann & Kollegen GmbH & Co. KG Udo Gunter Wirtschaftsprüfer Harald Markscheffel, Rechtsberatung Bock & Richter Gbr. Ladenbau Isoblitz, Valeri Braun Cafe Service Mangold Refugio Personalberatung CRA TEAM Christian Grimminger Durna Murat, Hermes Versand EStores GmbH, Versandhandel GeoData GmbH I.P.S. Ltd. Entlackungen – Industrieservice Kirchmeier Sergej, Isolierungen Knorr Srl. Stuckateurbetrieb Mayer Hubarbeitsbühnen MS-Transport & Handel Rainauer Hausmeisterservice SAFED Industrieöfen GmbH Sinus Vertriebs GmbH, Möbelbeschläge Thermo-plastic GmbH, Dämmtechnik Viva-Aqua GmbH, Wellnesswerkstatt Autohaus Wagenblast GmbH Peter Windirsch, CNC-Graviertechnik Carl Zeiss Vision GmbH

einer Kranbahn zu versehen, erläutert Wolfgang Dambacher, der das Areal 2007 erworben hatte. Beeindruckend ist auch die Flexibilität, die das Gelände aufgrund seiner Größe bietet. Die angemieteten Flächen lassen sich bei Bedarf meist flexibel erweitern. Somit ist ein potenzielles Unternehmenswachstum am Standort problemlos realisierbar. Die gute Verkehrsanbindung, egal ob mit dem Auto, Bus oder Bahn ist nicht nur für die Besucher der Mieter wichtig, sondern auch für deren Mitarbeitergewinnung. „Der Einzugsbereich, aus dem Mitar-

beiter rekrutiert werden können, ist durch die ausgesprochen gute Verkehrsanbindung sehr groß. Egal, ob von Aalen, Ellwangen, Heidenheim, Nördlingen oder auch dem fränkischen Raum – der Gewerbepark A7 ist immer schnell erreichbar. Die zentrale Lage mitten in Süddeutschland und direkt an der A 7 und B 29 sprechen für sich. Fußläufig ist der Ortskern mit seinen Übernachtungsmöglichkeiten sowie den gut positionierten und ausgestatteten Gaststätten zu erreichen, was positiv auf Geschäftsbesucher wirkt. Fortsetzung auf Seite 5

Wolfgang Dambacher.

Bei langfristiger Anmietung errichten wir Ihr Das zentrale Bürogebäude bietet repräsentative Praxis- und Büroräume.

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Jenseits vom Mittelmaß V om Gewerbepark A7 Westhausen aus liefert Viva-Aqua exklusive Wellnessprodukte nach Frankreich, Schweiz, Österreich und Deutschland aus. Viva-Aqua nutzt die weltweite Globalisierung, indem sie Hauptkomponenten wie Wanne, Steuerung und Beheizung von den Marktführern aus den USA bezieht und in China den Zusammenbau organisiert. Dies führt dazu, dass den Kunden qualitativ hochwertige Produkte zu einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis angeboten werden können. Der Namenszusatz „die Wellnesswerkstatt“ weist darauf hin, dass Viva-

Aqua als Generalunternehmer auch Sonderlösungen in Zusammenarbeit mit lokalen Handwerkern realisieren. Die Ausstellung im Gewerbepark A7 Westhausen kann nach Vereinbarung besucht werden.

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Viva-Aqua GmbH Ansprechpartner: Gerd Halter Hinterlengenberg 1 73479 Ellwangen Telefon 0 79 61 9 33 55 49 www.viva-aqua.de

Klebebänder & Dichtstoffe W er Klebebänder oder Dichtstoffe benötigt, der kommt an der Alfa GmbH nicht vorbei. Das innovative Unternehmen aus Westhausen hat sich mittlerweile international einen hervorragenden Ruf als Lieferant von hochwertigen Markenprodukten zu attraktiven Preisen gemacht – egal, ob es sich um Abdeckbänder für Stuckateure und Maler, doppelseitige Klebebänder zur Verklebung von Bodenbelägen, Montageschaum für die Türen- und Fenstermontage oder um WDVS-Gewebe und PU-Klebeschaum für den Vollwärmeschutz handelt.

Luftdichtes Verkleben einer Dampfbremse mit den Systemkomponenten AlfaPro (Klebeband) und Rufol varia (Dampfbremsbahn).

Besonderes Augenmerk legt die Alfa GmbH auf die Qualität der Dichtklebebänder, Dampfsperren und Steildach-

Praxis- & Büroräume Lagerflächen Produktionshallen , +1#! &')''' 2A 9#7#!1#6*/># , <0-<:<-;#55 3;"=#<513! , >#!:$!!3@#0-# 40"!3?=!;8=;! , @!$.%+@<@# (!#<6*/>#0

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Alfa GmbH Dr.-Rudolf-Schieber-Str. 11 – 15 73463 Westhausen Telefon 0 73 63 9 54 46-0 Telefax 0 73 63 9 54 46-25 kontakt@alfa-direkt.de www.alfa-direkt.de

bahnen für wärmegedämmte Dachkonstruktionen. Mit Hilfe dieser Systemkomponenten wird eine luft- und winddichte Gebäudehülle erstellt, die den Wärmeverlust des Gebäudes reduziert und gezielt Bauschäden vorbeugt. Infos über Firma, Produktsortiment, Branchen: www.alfa-direkt.de


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Westhausen besitzt ein starkes und stolzes Gewerbe Seit 25 Jahren besteht der Handels- und Gewerbeverein Westhausen – Beim Festakt sowie beim Neujahrsempfang 2012 viele lobende Worte l

Gerold Wenzel und Sascha Kurz

Westhausen. 2011 feierte der Handels- und Gewerbeverein Westhausen (HGW) sein 25-jähriges Bestehen. Welchen Wandel der Verein erlebt hat, fasste bei einem Festakt am 3. März 2012 Johann Eberlein zunächst in Reimform zusammen, dann folgten klare Zahlen und Fakten. Einstige und aktuelle Wirtschaftszahlen wurden gegenübergestellt und interessante, aber bisweilen auch bedenkliche Entwicklungen wurden beleuchtet.

HGW-Vorsitzender Frank Hauber (re.) begrüßte beim Neujahrsempfang und ließ das 25-jährige Bestehen anklingen. (Foto: Archiv)

Bei der Gründungsversammlung im November 1986 sei etwa jeder zweite Gewerbebetrieb Westhausens zugegen gewesen. Heute zähle der Verein 78 Mitglieder. Seit 2001 ist der HGW ein eingetragener Verein. Zuvor handelte es sich um den Zusammenschluss in Form einer Interessengemeinschaft. In den vergangenen Jahren bot der Verein den Bürgern der Region sechs Leistungsschauen, vier Gewerbemessen in Zusammenarbeit mit den Lauchheimer Kollegen, 17 Maimärkte und 25 Nikolausmärkte.

Bürgermeister Herbert Witzany gratulierte dem Verein beim Festakt: „Wenn es den HGW nicht geben würde, sähe Westhausen gänzlich anders aus.“ Die letzte wirtschaftliche Krise habe, gemessen an der Gewerbesteuer, kaum Einbrüche gezeigt. Das verdeutliche, „dass wir ein stolzes und starkes Gewerbe haben“, sagte Witzany. Beim Neujahrsempfang im Januar sprach MdB Roderich Kiesewetter von einer dynamischen wirtschaftlichen Entwicklung der Gemeinde: „Wenn es so läuft wie

in Westhausen, brauchen wir uns um den ländlichen Raum keine Sorgen zu machen.“ Mit Blick auf die Zukunft sprach MdL Winfried Mack die politisch gewollte Energiewende an. Bei aller Förderung erneuerbarer Energieformen dürfe nicht außer Acht geraten, dass die Bürger akzeptable Energiepreise brauchten. Herbert Witzany wies auf die exzellente Verkehrsanbindung der Gemeinde hin: „In zwei Stunden sind wir in München und mit zwei Mal Umsteigen ist man in Paris.“

Der Gewerbepark A7 in Westhausen stellt sich vor Fortsetzung von Seite 4: Allerdings ist heute auch die Datenautobahn für eine schnelle Datenübertragung ein wichtiges Argument bei der Standortwahl von Firmen. Seit 2009 bietet der Gewerbepark A7 einen Highspeed-Internetl

Kontakt: Dambacher Immobilien GbR Gewerbepark A7 Westhausen Dr.-Rudolf-Schieber-Str. 11 – 15 73463 Westhausen Telefon 0 73 63 9 54 46-0 Telefax 0 73 63 9 54 46-25 info@gewerbepark-A7.de www.gewerbepark-A7.de www.dambacherimmobilien.de

zugang mittels Glasfaseranschluss. Auch in Sachen Energie ist der Gewerbepark A7 zukunftsweisend. So wurde im Jahr 2008 in eine innovative Biomasseheizanlage investiert, welche große Teile des Areals seitdem beheizt. Seit 2010 ziert eine Solaranlage die Dachflächen und liefert mit ihrem Ökostrom einen wertvollen Beitrag zum Ausbau der erneuerbaren Energien am Standort. Für den ersten Eindruck einer Gewerbeimmobilie gibt es keine zweite Chance. Darum liegt dem Betreiber, der Dambacher Immobilen GbR, die Erhaltung und der weitere Ausbau dieser

repräsentativen Gewerbeimmobilie sehr am Herzen. „Auch in diesem Jahr sind wieder viele Erneuerungen geplant – mit der Sanierung der Fassade und Außenanlage wurde bereits begonnen. Jeder ist eingeladen, sich ein detailliertes Bild vom Gewerbepark A7 zu machen“, erläutert Wolfgang Dambacher, Geschäftsführer der Dambacher Immobilien GbR. Er macht deutlich, dass sein Unternehmen auch als Investor auftreten könne, um Firmengebäude nach Wunsch zu errichten. „So können grundstücksunabhängig und mit langfristigen Mietverträgen versehen Neubauten projektiert werden.

Der Gewerbepark A7 hat einiges zu bieten: Produktionshallen, Lagerflächen, Büroräume und Freiflächen.

Eine Investition in Produktionsmittel ist für Firmen alle-

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Automatisierte Messzelle

Kanzleizusammenschluss ATIS Gesellschaft für Innovative Messtechnik mbH Dr.-Rudolf-Schieber-Str. 11 – 15 73463 Westhausen Telefon 0 73 63 9 54 25-0 Telefax 0 73 63 9 54 25-25 info@atis-net.de www.atis-net.de

Messen großer Bauteile.

denspektrum – vom Lohnfertiger bis zu Großkonzernen in allen Industrien. Auch in Kunst und Kultur wird die 3D-Messtechnik, etwa in der Restauration oder in der Nachbildung, eingesetzt. Kleine und mittelständische Unternehmen können besonders von der hohen Wirtschaftlichkeit der 3D-Messungen profitieren und dauerhaft ihre Produktionsabläufe sichern. Durch eine effiziente und flächenhafte 3D-Vermessung können Modelle oder Prototypen dreidimensional beschrieben werden. Diese Daten bilden die Grundlage für jede durchgreifende Qualitätskontrolle. Um die hohen Qualitätsanforderungen sicherzustellen, ist eine Untersuchung zwischen realem Produkt und dem CAD-Referenzobjekt erforderlich. In Sachen CAD-Daten eines Bauteils ist ATIS der richtige Partner: „Wir scannen das Objekt und liefern schnell, exakt und im gewünschten Format die 3D-Daten“, verspricht Bernd Rathgeb,

erklärt Geschäftsführer Wolfgang Dambacher. sk

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ATIS: 3D-Messen ATIS ist spezialisiert auf die optische Vermessung von Bauteilen und Reverse Engineering von Freiformflächen und bietet das dazu erforderliche Messequipment sowie die passende Dienstleistung an. Hierfür werden modernste Messtechnik wie Laser Tracker, Streifenprojektionsscanner und Messarme mit Scanner eingesetzt. So können Bauteile in allen Größen, nahezu an jedem Ort der Welt vermessen werden. Durch den Einsatz und die Verknüpfung diverser Technologien werden unterschiedlich große Objekte, von der Wendeschneidplatte bis zu Krantraversen, vermessen. „Durch unsere Mobilität und Flexibilität unterstützen wir die Qualität unserer Kunden an deren Produktionsstandort“, betont Bernd Rathgeb, der Leiter der Anwendungstechnik. So war ATIS kürzlich für namhafte Unternehmen der Region in Großbritannien und in der Türkei im Einsatz. ATIS bedient ein breites Kun-

mal sinnvoller als das Betreiben von Gewerbeimmobilien“,

„unsere erfahrenen Messingenieure und modernste mobile Messtechnik garantieren genaueste Ergebnisse, höchste Effizienz und Flexibilität.“ Die Struktur und die verfügbare Messtechnik versetzt ATIS in die Lage jede Messaufgabe für Kunden individuell zu lösen. Basis dafür ist ein umfassendes Know-how sowie der Einsatz der optimalen Messtechnik. ATIS arbeitet permanent mit Partnerunternehmen an innovativen Lösungen zur effizienten Qualitätssicherung. Aktuell wird die Messzeitreduzierung von großen Gussteilen durch die Integration der Robotertechnik umgesetzt. Ein weiterer Schwerpunkt ist die messtechnische Erfassung und Korrektur von Abweichungen bei Werkzeugmaschinen. Als Certified-Partner von Automated Precision Inc. (API), dem Erfinder des Laser Trackers, bietet ATIS sämtliche Produkte des amerikanischen Herstellers an. Dabei ist es ATIS wichtig, dass der Kunde zunächst über die Dienstleistung die Eignung der bauteilspezifischen Messtechnik kennenlernt, bevor er sich für eine meist kostenintensive Anschaffung entscheidet.

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iele gewerbliche Kunden nutzten im Oktober 2011 die Einladung, die neue Steuerberatungsgesellschaft Spermann & Kollegen in Westhausen kennen zu lernen. Bereits im Jahr 2010 hatten der Geschäftsführer der Ellcon Steuerberatungs GmbH, Udo Gunter und Peter Spermann vom Steuerbüro Spermann die Zusammenführung der beiden Unternehmen beschlossen. Im Februar 2011 erfolgte der offizielle Start der neuen Gesellschaft. Zunächst wurden die Arbeitsfelder abgestimmt, die Betriebsabläufe optimiert und Aufgabengebiete neu definiert. Der frühere Sitz des Steuerbüros Spermann wurde aufgelöst und an den gemeinsamen neuen Firmensitz in den Gewerbepark A7 nach Westhausen verlegt. Beim Kundenabend verdeut-

lichten Udo Gunter und Peter Spermann, dass durch den Zusammenschluss der beiden Büros künftig Synergien möglich sind. „Unser Ziel ist es unseren Kunden eine höhere Verfügbarkeit und eine schnellere Aufgabenbearbeitung zu bieten, so gibt es z. B. künftig keine Betriebsferien mehr, wir sind für unsere Kunden durchgehend da,“ führte Geschäftsführer Udo Gunter aus. Unverändert liegt der Schwerpunkt von Spermann & Kollegen im klassischen Aufgabengebiet einer Steuerberatung: Die umfassende Betreuung der Mandanten bei allen steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Fragestellungen. Hierzu gehört die Durchführung der Finanz- und Lohnbuchhaltung einschließlich der Meldungen an die Sozialversicherungsträger und die Finanz-

Spermann und Kollegen GmbH & Co. KG Steuerberatungsgesellschaft Dr.-Rudolf-Schieber-Strasse 13 73463 Westhausen Telefon 0 73 63 95 44 90 Telefax 0 73 63 9 54 49 19 info@spermann-kollegen.de

behörden ebenso wie die Erstellung der Jahresabschlüsse sowie der betrieblichen und privaten Steuererklärungen. Eine Erweiterung des Spektrums mit branchenspezifischen Angeboten folgt. Mit 15 Mitarbeitern/innen kann die Steuerberatungsgesellschaft flexibel und schnell auf die Anforderungen des Marktes reagieren und die Spezialisierung in Teilbereichen weiter ausbauen. „Wir sind glücklich, dass alle unsere Kunden und Mitarbeiter den Zusammenschluss mittragen und uns treu geblieben sind“, freuen sich Peter Spermann und Udo Gunter.

Das Team von Spermann & Kollegen mit Peter Spermann und Geschäftsführer Udo Gunter.


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Wirtschaft Regional | März 2012

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Der ZUKUNFT einen Schritt voraus Die GEO DATA GmbH zählt zu den führenden Unternehmen im Bereich geographischer Datenverarbeitung. „Bereits seit über 20 Jahren bieten wir regional und überregional Vermessungsdienstleistungen an“, erklärt Rudi Feil. Dem Firmengründer und Geschäftsführer ist dabei das ganzheitliche Leistungsspektrum wichtig – von der Beratung über die Konzeption bis zur endgültigen Bauausführung. Obwohl Vermessungsarbeiten seit Gründung zu den zentralen Tätigkeitsfeldern zählen, ist die GEO DATA seit einiger Zeit viel mehr als nur Vermessungsdienstleister: Seit 1999 werden mit der Gründung der GEO DATA Plan GmbH die meisten klassischen Ingenieursleistungen angeboten – Verkehrswesen, Siedlungswasserwirtschaft, Stadtplanung, Kanalsanierung und vieles mehr. Zudem wurde das Portfolio der GEO DATA durch interaktive Kartenanwendungen für Internetportale ergänzt. GEO DATA setzt seit einigen Jahren nun verstärkt auf die Themen Telekommunikation, Glasfaser, Breitbandinternet, Schlagworte also, die derzeit in aller Munde sind. Und das aus gutem Grund, wie Rudi Feil, verdeutlicht: „Breitbandnetze stärken die Wirtschaftsstandorte und prägen das

Der Volldienstleister l

GEO DATA GmbH Entwicklung und Planung Dr.-Rudolf-Schieber-Straße 13 73463 Westhausen Telefon 0 73 63 96 04-0 Telefax 0 73 63 96 04-24 info@geodata-gmbh.de www.geodata-gmbh.de www.fibresuite.com

komplexer Projekte wurde deshalb eine spezielle Planungsund Projektsteuerungssoftware entwickelt – die GEO DATA FiberSuite®: Aus der Praxis, für die Praxis. Durch dieses innovative Produkt wird es für die Firma und ihre Partner in Zukunft möglich sein, schnell und kostengünstig Glasfasernetze zu planen und zu bauen. Geschäftsführer Rudi Feil

Image der Regionen als innovativ und fortschrittlich“. Der Bedarf nach höheren Bandbreiten wächst im Gleichschritt mit immer aufwändigeren und zukunftsweisenderen Anwendungen – exponentiell. GEO DATA verfolgt diese Entwicklungen seit mehreren Jahren hautnah. Durch kleine wie große Projekte sammelte das Westhausener Unternehmen Erfahrungen in den Bereichen Planung, Beratung und Konzeption. Für die Abwicklung

Sascha Kurz

Westhausen. Die Ostalb PA Veranstaltungstechnik ist ein vielseitiger Volldienstleister, der technischen Support sowie die personelle Begleitung von Veranstaltungen anbietet. Daneben tritt die Ostalb PA, die Michael Mühleck gegründet hat, mit seinen 46 festen Mitarbeitern als Spediteur auf. In diesem Segment bietet Mühleck Speziallösungen wie Teletransporte oder für den projektbezogenen Transport von Fahrbahnbegrenzungen aus Beton oder eine komplette Event- und Messelogistik für Tourneeveranstalter wie für Industriebetriebe und Kommunen an. Die Speziallösungen im Speditionsbereich gehen soweit, dass Firmen-Lkw in den Farben der Kunden gebrandet werden. Seit 2004 ist das Unternehmen in Westhausen im Gewerbegebiet Waage ansässig. Im Februar 2012 wurde die Firma Albinger in Senden übernommen und deren Standort aufgelöst. „Das Unternehmen war sehr stark in der Tourneeorganisation unterwegs. Durch das Übernehmen der Kundenklientel ergibt sich für uns ein neues Wachstumspotenzial. Aktuell haben wir eine neue Halle angemietet, um das übernommene Equipment unterzubringen“, erklärt Inhaber Michael Mühleck. Der Markt der Veranstal-

tungsorganisation sei endlich, man müsse, um Erfolg zu haben, auf möglichst viele Pferde setzen, begründet Mühleck seine Strategie. 2012 möchte er die 10 Mio. Euro-Umsatzmarke knacken. Westhausen hält er wegen der guten Verkehrsanbindung für einen sehr guten Standort für sein Unternehmen. Mühleck beschäftigt alleine 25 Fahrer. Drei Azubis gehören zum Team. „Sie lernen an der Eventakademie in Baden-Baden in der Fachrichtung Veranstaltungstechnik und können sich in verschiedenen Gebieten spezialisieren“, sagt er. Wichtig sei, immer einen Ansprechpartner vor Ort für die Veranstalter zu haben, der flexibel und schnell auf die jeweiligen Bedürfnisse eingehen kann. Gefragt seien beispiels-

Ostalb PA In der Waage 6 73463 Westhausen Telefon 0 73 63 95 32-0 Telefax 0 73 63 95 32-28 info@ostalb-pa.de www.ostalb-pa.de

weise bei der Deutschen Tourenwagen Meisterschaft DTM innovative Bühnen, die mehrfach und unterschiedlich zu nutzen seien. Doch auch vor Ort sind Unternehmen von der Leistungsfähigkeit von Ostalb PA überzeugt. Beim Eröffnungsevent von SHW SHS trat Ostalb PA vor kurzem ebenfalls in Erscheinung: Die technische Konzeption für Ton und Licht der Veranstaltung oblag dem Westhausener Unternehmen.

Einweihungsveranstaltung bei SHW SHS in Hüttlingen made by Ostalb Pa.

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Apex Tool Group – Partner für Werkzeuge und Zubehör T

ypisch amerikanisch und doch ganz schwäbisch ist die Apex Tool Group in Westhausen. „Über den Tellerrand schauen, das macht die Schwaben international“, heißt es in der EMEA-Zentrale der Apex Tool Group. Das Unternehmen wurde 1959 als Deutsche Gardner Denver gegründet und beschäftigt heute rund 220 Mitarbeiter in Westhausen. Das Portfolio umfasst eine große Bandbreite anwenderorientierter Produkte, langjährige Erfahrung des Ingenieur- und Designerteams und ein qualitätsbewusstes Fertigungs- und Servicepersonal. „Die Ergebnisse unserer Forschungs- und Entwicklungsprogramme garantieren unseren Kunden

Bei Apex Tool Group: Endkontrolle des Cleco PTHH Druckluftschraubers

Leistungsfähigkeit und Service“, betont Geschäftsführer Andreas Kowol. Die Apex Tool Group bündelt in ihrer Angebotspalette Pro-

Präzision steht oben an: Handfertigung der Messwertaufnehmer

dukte unter zehn Marken der Werkzeugindustrie, die nach eigenen Angaben weltweit führend sind: Airetool, Apex, Cleco, DGD, Dotco, Geta, MasterPower, Quackenbush, Utica und Recoules. Seit Juli 2010 ist Westhausen die Europazentrale der Apex Tool Group LLC. Power Tools Sparte, mit Hauptsitz in Lexington, SC/USA. Mit mehreren hundert Mitarbeitern weltweit zählt die Gruppe zu den größten Herstellern von industriellen Pneumatik- und Elektrowerkzeugen sowie dem entsprechenden Zubehör. Das Kompetenzzentrum in Westhausen leistet für das Gebiet Europa, Mittlerer Osten und Afrika die Entwicklung und Fertigung von Produkten der sogenannten Cleco LiveWire- und der DGD-Serie. Die Kernkompetenz liegt in der Schraubtechnik und dabei vor allem in der Erarbeitung von

Ein Apex Tool Group-Mitarbeiter bei der Kalibrierung

zielführenden Schraubalgorithmen. Ergänzt wird das in Westhausen gebündelte Know-how durch das Softwareentwicklungszentrum für DGD- und Cleco-Schraubtechnik sowie Standard- und kundenspezifische Softwarelösungen. Gegründet als Joint Venture der Werkzeugsparten von Danaher Corporation und Cooper Industries, beliefert die Apex Tool Group industrielle Kunden zahlreicher Branchen, darunter die Automobilindustrie, die Luft-/Raumfahrt, die allgemeine Industrie und Endanwender. Um den Entwicklungen der Zukunft gelassen entgegenblicken zu können, setzt die Apex Tool Group auf Ausbildung, Schulung und Förderung genauso wie auf ein vielfältiges, sicheres und gesundes Arbeitsumfeld, in dem sich kluge Köpfe frei entfalten können. Um dem Fachkräftemangel zu

begegnen, bietet das Unternehmen vielfältige Möglichkeiten zur Orientierung. Personalleiter Frank Gebhardt zählt auf: „Zum Beispiel Schülerpraktika, einen Ausbildungsinfotag (am 12. Mai 2012), Ferienjobs sowie Praktika und Abschlussarbeiten für Studenten“. In fünf verschiedenen Ausbildungsberufen (zur Zeit Zerspanungsmechaniker/-in, Mechatroniker/-in, Fachinformatiker/ -in Schwerpunkt Systemintegration, Fachkraft für Lagerlogistik (m/w), Industriekaufleute (m/w)) bereitet das Unternehmen in Westhausen junge Menschen auf den Berufsalltag vor. Den Mitarbeitern bietet Apex Tool Group zudem zahlreiche Weiterbildungen an. Einrichtungen wie der Ideenpool, in dem sämtliche „Geistesblitze“ der Mitarbeiter gesammelt und bei Eignung weiterentwickelt werden, sowie zahlreiche Patentanmeldungen durch die

Apex Tool Group GmbH & Co. OHG Industriestrasse 1 73463 Westhausen Germany Telefon 0 73 63 81-0 Telefax 0 73 63 81-2 22 info@apexpowertools.eu www.apexpowertools.eu

Mitarbeiter stellen die Kreativität und Innovationskraft der Firma unter Beweis. Im Jahr 2012 präsentiert die Apex Tool Group einige dieser Ideen als neue Produkte auf dem Markt. Dazu gehören sowohl Neuentwicklungen wie der Geta-Akkuschrauber, der Geta-Stabschrauber oder die Cleco-PTHH-Pneumatikwerkzeuge, als auch Weiterentwicklungen wie die neuen Minioder Akkuspindeln, aber auch Verbesserungen wie das leichtere Cleco LiveWire Werkzeug und die neue Generation Cleco Winkelköpfe. Bei den Schraubersteuerungen wird es Neuerungen mit dem Cleco Simple Tether geben. Auch der Service wird weiter ausgebaut, Produkte wie das Fernwartungssystem Service View, die Schraubtechnikmodernisierung des Retrofit Konzepts oder auch die effektive Reduzierung von Reparaturund Ausfallkosten durch die Präventive Refresh Wartung fanden bereits 2011 Anklang. Der frische Wind im Unternehmen spiegelt sich 2012 auch in der Planung verschiedener Aktivitäten wieder. Die Apex Tool Group in Westhausen hat viel zu bieten – Andreas Kowol: „Nach einem erfolgreichen Jahr 2011 blicken wir in eine vielversprechende Zukunft.“


Wirtschaft Regional Ausgabe März 2012