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DUALER BACHELOR-STUDIENGANG WIRTSCHAFTSINFORMATIK (awis)

AWIS.FH-MAINZ.DE


Dualer Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik (Teilzeit) Fakten auf einen Blick Abschluss:

Bachelor of Science (B.Sc.)

Studiendauer: Ausbildungsdauer:

7 Semester (3,5 Jahre) 3 Jahre

Bewerbungsfrist:

15. Juli zum Wintersemester

Studienbeginn:

1. September

Studiengebühren:

Unternehmen: Unternehmensbeitrag pro Semester 400,- EUR. Studierende: Zurzeit werden keine Studiengebühren erhoben. Zu entrichten ist ein Semesterbeitrag in Höhe von ca. 265,- EUR.

Kontakt und Beratung:

Studienangelegenheiten Teilzeit Telefon: +49 (0) 61 31.628-3121, -3137 awis@fh-mainz.de

Studiengangleitung:

Prof. Dr. Christian Petri Telefon: +49 (0) 61 31.628-3243 christian.petri@fh-mainz.de awis.fh-mainz.de

Inhalt

Seite 3 Seite 4 Seite 5 Seite 6 Seite 7 Seite 8 Seite 9 Seite 10 Seite 11 Seite 12 Seite 13 Seite 14 Seite 15

Editorial Zielgruppe Vorteile des Studiengangs Lehr- und Lernkonzept Zulassungsvoraussetzungen Studieninhalte im Überblick Studienplan Studieninhalte (1. Semester) Studieninhalte (2. Semester) Studieninhalte (3. Semester) Studieninhalte (4. Semester) Studieninhalte (5. Semester) Studieninhalte (6. Semester) Studieninhalte (7. Semester) Studium und Berufsschule Prüfungssystem Dozentinnen und Dozenten Hochschullehre mit Modulverantwortlichkeit Kosten Bewerbung Kontakt und Beratung Fachhochschule Mainz Berufsintegrierendes Studium: Ein Studium mit Biss


Editorial Prof. Dr. Christian Petri

Der Fachbereich Wirtschaft der Fachhochschule Mainz zählt zu den Pionieren im Angebot von ausbildungs- und berufsintegrierenden Stu­ diengängen in Deutschland. Im Zuge der Bologna-Reform haben wir die bisherigen Diplomstudiengänge auf die neue Bachelor-/Master-Struk­ tur umgestellt und bieten seit dem Wintersemester 2006/2007 den dualen Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinfor­ma­tik (awis) an. Mit Beginn des Sommersemester 2011 ergänzt die Fach­hoch­schule das Spektrum im Bereich Wirtschaftsinformatik durch den konsekutiven Master-Stu­ diengang IT Management in berufs­integrieren­der Form.

Studiengangleiter

Der duale Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik richtet sich an Interessierte, die eine Ausbildung im IT Bereich anstreben und parallel dazu ein Studium der Wirtschaftsinformatik absolvieren möchten. Der Studiengang, der in Teilzeit konzipiert ist, kann auch von Interessier­ten belegt werden, die ihre Ausbildung im IT Bereich bereits erfolgreich beendet haben und sich weiterqualifizieren möchten. Grundlegendes Know-how im Bereich Wirtschaftsinformatik wird vermittelt; wesentliche Aspekte der klassischen Informatik als auch der Wirtschaftswissen­schaften – angereichert durch spezifische Kernfächer der Wirtschafts­informatik – werden thematisiert und grundlegendes Wissen erarbeitet. Unsere Studierenden werden so auf relevante Fachund erste Füh­rungsaufgaben in privaten Unternehmen wie auch in öffentlichen Be­trieben/Organisationen vorbereitet. Der Fachbereich Wirtschaft legt großen Wert auf ein stabiles Funda­ ment in der Wirtschaftsinformatik. Studierende lernen alle relevanten Aspekte in der Wirtschaftsinformatik sowie interdisziplinäre Aspekte der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik kennen. Darüber hinaus bieten wir maßvolle Spezialisierungsmöglichkeiten an. Mit diesem Wis­sen haben Sie das Rüstzeug, um flexibel auf berufliche Verände­run­ gen zu reagieren und Chancen für einen beruflichen Aufstieg wahrzunehmen. Wir freuen uns, dass Sie sich für ein Studium an unserer Hochschule interessieren. Die wichtigsten Informationen finden Sie in dieser Broschüre. Sollten Sie weitere Fragen haben, beantworten wir Ihnen diese gerne.

Prof. Dr. Christian Petri Studiengangleiter 3


Der Studiengang richtet sich an Ausbildungsinteres­ sierte, die eine Ausbildung in den IT Berufen • • • •

Fachinformatiker/-in Fachrichtung Anwen­dungs­entwicklung oder Systeminte­gration, IT Systemkaufmann/-frau oder Informatikkaufmann/-frau oder eines ähnlichen Ausbildungsberufs

anstreben und zugleich ein akademisches Studium durchführen wollen. Personen, die bereits eine solche oder vergleichbare Berufsausbildung abgeschlossen haben und sich weiter qualifizieren möchten, können gleichfalls zum Stu­dium zugelassen werden.

Zielgruppe Das Konzept eines akkreditierten dualen Teilzeit-Stu­ diengangs Wirtschaftsinforma­tik mit international an­erkanntem Bachelor-Abschluss ist in Rheinland-Pfalz einmalig; bundesweit existieren nur einige wenige vergleichbare Modelle.

Ziel des Studiums ist es, die Befähigung zu einer auf wissenschaftlicher Grundlage beruhenden selbstständigen Tätigkeit in Wirtschaft und Verwaltung zu vermitteln. Das Studium schließt mit dem international anerkannten akademischen Grad B.Sc. (Bachelor of Science) ab. Durch die Verzahnung von Studium, Berufsausbildung und praktischer Tätigkeit werden die Anforderungen der Praxis und die Besonderhei­ ten der Zielgruppe (zeitliche Einbindung, Berufs­ tätigkeit) in besonderer Weise berücksichtigt. Aktuelle Informationen zu Kooperationsunternehmen und Berufsfeldorientierung finden Sie im In­­ ternet unter http://awis.fh-mainz.de.

Vorteile des Studiengangs Mit dem dualen Bachelor-Studiengang Wirtschafts­ informatik (awis) erwerben Sie einen ersten akademischen berufsqualifizierenden Abschluss. • Sie erreichen eine Parallelqualifizierung in Ausbil­ dung und Studium in kurzer Zeit, so dass Sie bereits in jungen Jahren zwei Bildungsabschlüsse erreichen. • Der Bachelor-Abschluss verbessert deutlich Ihre Karrieremöglichkeiten. Das generalistisch angelegte Studium in den Bereichen der klassischen Informatik als auch der Wirtschaftswissenschaften – an­gereichert durch spezifische Kernfächer der Wirt­schaftsinfor­ma­ tik – stärkt Ihr Entwicklungs­po­tenzial im Unterneh­ men. Eine maßvolle Spezia­li­sierung ist möglich. • Die internationale Aner­kennung des Abschlusses ermöglicht Ihnen auch das Master-Studium im internationalen Umfeld. • Die internationale Ausrichtung des Studiengangs durch ein Mobilitätsfenster in Semester 6 verbessert Ihre Einsatz- und Karrieremöglichkeiten in global tätigen Unternehmen. 4

• Das Praxismodul verzahnt die theoretisch fundierten Methoden und Verfahren der Wirtschaftsinfor­ matik mit der betrieblichen Praxis. Das erhöht Ihre Problemlösungskompetenz. • Während der angepassten Vorlesungszeiten (1. September bis 31. Januar sowie 1. Februar bis 15. Juli) werden wöchentlich ca. 10 bis 14 Stun­den Präsenz­ studium angeboten. Vorle­sungstage sind donnerstags 13:30 Uhr bis 20:15 Uhr sowie samstags 8:15 Uhr bis 15:15 Uhr. • Zu Studienbeginn finden Orientierungstage (Do-Sa) statt, um einen optimalen Studienstart sicherzu­ stellen. Der Studiengang wurde von AQAS (Agentur für Qua­ li­tätssicherung durch Akkreditie­rung von Stu­dien­gän­ gen) im Sommer 2006 akkreditiert und wurde zum WS 2011/12 in der hier dargestellten Struktur reakkreditiert.


Lehr- und Lernkonzept Das Lehrkonzept des dualen Bachelor-Studiengangs Wirtschaftsinformatik (awis) basiert auf unterschiedlichen Lernformen in kleinen Gruppen. Grundsätz­ lich greift der Studiengang auf die Lehr- und Lernme-­ thoden des angelsächsischen Systems zurück. Dazu gehören insbesondere der Einsatz von Fallstudien und ein angeleitetes Selbststudium. Die ausbildungs- bzw. berufsintegrierende Form des Studiums ermöglicht es Ihnen, arbeitsplatzbezogene Fachthemen und Fachprobleme in Ihr Studium einzubeziehen. In Teams bearbeiten Sie praktische Fallstudien und Übungen. Die Ergebnisse der Gruppen­

arbeiten werden unter Leitung der Dozenten diskutiert. Praxismodul und Bachelor-Arbeit zum Abschluss des Studiums vervollständigen den Praxis­bezug und führen zu einer hohen Anwendungsorien­tierung. Externe Referenten aus Unternehmen werden vielfach in Lehrveranstaltungen eingeladen und vermitteln Ihnen praxisnahes Wissen. Sie haben die Mög­ lich­keit, Referenten direkt zu befragen und Ihr Wissen anwendungsorientiert zu vertiefen. Derartige Lehrver­ anstaltungen erlauben eine stark praxisorientierte Aus-­ richtung und dienen der besonderen Ver­zah­nung von Theorie und Praxis.

Zulassungsvoraussetzungen Voraussetzungen für die Zulassung zum dualen Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik sind: • Allgemeine Hochschulreife/Fachgebundene Hochschulreife. • Fachhochschulreife. • Hochschulzugang für Personen mit qualifizierter Berufsausbildung und Berufserfahrung. • Hochschulzugang für Personen, die eine Meister­ prüfung oder eine vergleichbare Fortbildungs­prü­ fung abgelegt haben. • Gültiger abgeschlossener Ausbildungsvertrag – spätestens zum Bewerbungsschluss – oder abgeschlossene Ausbildung als Fachinformatiker/-in Fachrichtung Anwendungs­ent­wicklung oder Sys­

teminte­gration, IT System­kauf­mann/-frau oder Informatikkaufmann/-frau oder eines ähnlichen Ausbildungsberufs. • Abgeschlossener Kooperationsvertrag zwischen Unternehmen und Fachhochschule. • Für BewerberInnen mit ausländischer Hochschulzu­ gangs­­berechtigung erfolgt die Prüfung der Studienbe­ rechti­gung über uni-assist (www.uni-assist.de). • Kenntnisse der englischen Sprache sind notwendig. Liegen diese bis Studienbeginn nicht vor, besteht die Möglichkeit, diese im ersten Semester durch einen Test nachzuweisen. Infos: http://www.fh-mainz.de/ wirtschaft/sprachen/englisch/index.html

Studieninhalte im Überblick Die Kenntnis von Informationssystemen zur Abwick­ lung komplexer, integrierender Geschäftsprozesse steht im Mittelpunkt des Studiums. Durch die Ver­mittlung wissenschaftlicher Grundlagen, Methoden­kompetenz und berufsfeldbezogener Qualifikationen werden Sie zur Gestaltung und Ein­satz von Informations- und Kommuni­kationssystemen befähigt. Neben Grundkenntnissen über Aufbau und Arbeits­ weise von IT Systemen, Softwareent­wicklung, Rech­­ nernetze und Datenbanken vermittelt das Studium ein solides Wissen im Bereich Wirtschaftsinforma­tik und qualifiziert Sie zur erfolg­reichen Projektie­rung und Realisierung anwendungsnaher IT Lösun­gen. Relevante

Sachverhalte werden anwendungsorientiert ver­mittelt. Sowohl die Wissensver­mitt­lung in Wirt­schafts­infor­ matik-Fächern als auch die praktische An­wendung dieses Wissen in entsprechenden Proj­ekt­arbeiten tragen zu dieser Qualifi­ka­­tion entscheidend bei. Die Stärkung Ihrer Schlüs­selkom­petenzen ist neben der Vermittlung von Fach- und Methoden­kom­petenz ein wesentlicher Aspekt im Rahmen des Stu­dien­gangs. Die Inhalte des Studiums sind fünf thematischen Gruppierungen zuzuordnen: • Grundlagenfächer Einführung in die BWL, Mathematik, Grundlagen Wirtschaftsinformatik, Grundlagen der VWL, Eng­ lisch, Statistik, Recht 5


• BWL-Fächer Rechnungswesen, Investition & Finanzierung, Mate­rialwirtschaft/Logistik/Produktion, Marketing, Personal & Organisation sowie Unternehmensfüh­ rung inkl. Business Planning • Informatik-Fächer Programmierung I und II, Software Engineering, Datenbanken, Rechnernetzarchitek­turen • Wirtschaftsinformatik-Fächer Geschäftsprozessmanagement, Business Intelli­ gence Systems/Knowledge Management Sys­ tems, E-Business, ERP-Systeme, Projektmana­ gement

• Studierkompetenz-Fächer Methodik/Systematik/Präsentation, Soziale Inter­ aktion Ein umfangreiches Praxismodul stellt die Anwen­dungs­ orientierung des Studiengangs sicher und ermöglicht die Verzahnung von Studium und Ausbildung/Beruf. Semester 1 und 2 dienen insbesondere dazu, den hete­ rogenen Wissensstand der Studierenden zu harmonisieren und Grundlagenwissen zu schaffen. Den Ab­­ schluss des Studiums bildet die Bachelor-Arbeit, in der ein aktuelles und im Praxisalltag der Studie­ren­den relevantes Thema wissenschaftlich bearbeitet wird.

Studienplan Semester VII 25 ECTS / 10 SWS Semester VI 27 ECTS / 15 SWS Semester V

Unternehmensführung inkl. Business Planning

IT-Sicherheit

Information Management

5 ECTS / 4 SWS

5 ECTS / 2 SWS

5 ECTS / 2 SWS

Marketing

P & O (inkl. Change Management)

Option I

5 ECTS / 3 SWS

5 ECTS / 3 SWS

5 ECTS / 4 SWS

5 ECTS / 4 SWS

BIS / KMS

E-Business

ERP-Systeme

Projektmanagement

Bachelor-Arbeit inklusive Bachelor-Seminar 10 ECTS / 2 SWS Option II

27 ECTS / 15 SWS

5 ECTS / 4 SWS

5 ECTS / 4 SWS

5 ECTS / 4 SWS

5 ECTS / 2 SWS

Semester IV

Investition und Finanzierung

Materialwirtschaft / Logistik / Produktion

Datenbanken

Rechnernetze / Architekturen

26 ECTS / 15 SWS Semester III 25 ECTS / 16 SWS Semester II 25 ECTS / 15 SWS

Semester I 25 ECTS / 15 SWS

Praxis-Modul

5 ECTS / 3 SWS

5 ECTS / 3 SWS

5 ECTS / 4 SWS

5 ECTS / 4 SWS

20 ECTS / 1 SWS je Semester

Rechnungswesen

Recht (IT bezogen)

Geschäftsprozessmanagement

Software Engineering

Soziale Interaktion

5 ECTS / 3 SWS

5 ECTS / 3 SWS

5 ECTS / 4 SWS

5 ECTS / 4 SWS

5 ECTS / 2 SWS

Grundlagen VWL

Statistik

Englisch

Programmierung II

Statistisches Anwendungsprojekt

5 ECTS / 3 SWS

5 ECTS / 3 SWS

5 ECTS / 4 SWS

5 ECTS / 4 SWS

5 ECTS / 1 SWS

Einführung in die BWL (inkl. Planspiel)

Mathematik

Grundlagen WI

Programmierung I

Methodik / Systematik / Präsentation

5 ECTS / 3 SWS

5 ECTS / 3 SWS

5 ECTS / 3 SWS

5 ECTS / 4 SWS

5 ECTS / 2 SWS

Total

n Grundlagen

n BWL-Vertiefung

n Wi-Vertiefung

180 ECTS / 101 SWS

n Softskills

n Praxis-Modul

n Optionsbereich

n Informatikvertiefung

Studieninhalte (1. Semester) Im Modul Einführung in die BWL lernen Sie grundlegende Zusammenhänge in der BWL kennen. Sie entwickeln durch ein Planspiel Team­fäh­ig­keit und Entscheidungsfähigkeit für betriebs­wirtschaft­liche Fragestellungen und verfeinern Ihre Präsenta­tions­­ techniken. Das Modul Mathematik dient der Vermittlung wich­­ tiger Grundlagen der linearen Algebra und Ana­lysis. Sie erlernen quantitative Verfahren und Methoden 6

zur Mo­­dellierung und Optimierung betrieblicher Entschei­dungsprozesse und deren Anwendung. Grund­ le­gende Formeln der Finanzmathematik können Sie an­­­wenden. Das Modul Grundlagen der WI zielt darauf ab, Ihnen Ziele und Gegenstände der Wirtschaftsinfor­matik zu vermitteln. Sie er­langen Kenntnisse in wichtigen IT Technolo­gien und deren Einsatz in Unternehmen. Sie können Nut­zungs­mög­lichkeiten von IT in Unterneh­ men einschätzen, wissen um die Bedeutung betrieb-


licher Geschäfts­pro­zessen und lernen Modellierungs­ tech­niken kennen. Im Modul Programmierung I erlernen Sie die Grund­ züge einer objektorientierten Programmier­sprache (Java); Sie verstehen entsprechende Konzepte und können sie anwenden.

Das Modul Methodik/Systematik/Präsentation hilft Ihnen, sich als Lerntyp einzuordnen, Ihre Lern­tech­ niken einzuschätzen sowie sich auf Prüfungsleis­tun­ gen sorgfältig vorzubereiten und diese durchzuführen. Sie können verschiedene Formen wissenschaftlicher Fragestellungen differenzieren und Kon­sequen­­zen für die Bearbeitung erkennen.

Studieninhalte (2. Semester) Im Modul Grundlagen der VWL erhalten Sie einen systematischen, anwendungsorientierten Überblick über die wichtigsten Fragestellungen und Methoden der VWL. Sie verstehen die Funktionsweise von Märk­ ten und entwickeln Kompetenzen zur Beurtei­lung der Rolle des Staates in der sozialen Marktwirt­schaft. Das Modul Statistik zielt darauf ab, Grundbegriffe und Denkweise der beschreibenden und schließenden Sta­ tistik zu vermitteln. Sie können statistische Stan­dard­ methoden auf betriebliche Fragestellungen anwenden und statistische Auswertungen interpretieren. Das Modul Englisch dient der Vertiefung Ihrer kom­ munikativen Kompetenzen in der Fremdsprache Eng­ lisch. Sie erwerben sprachliche Fähigkeiten, um auch

anspruchsvollere studienbezogene Literatur sowie Vorträge verstehen zu können, und trainieren Fähig­ keiten hinsichtlich Texterstellung und Präsen­tation. Im Modul Programmierung II erwerben Sie vertiefte Kenntnisse einer objektorientierten Programmierspra­ che (Java). Sie erlernen weitergehende Programmier­ konzepte und Architekturen einzusetzen und können externe Komponenten wie Datenbanken nutzen. Im Modul Statistisches Anwendungsprojekt lernen Sie die Umsetzung der in der Lehrveranstaltung Statistik vermittelten Methoden mit Daten aus der Praxis. Dazu gehören die Planung und softwaregestützte Durchführung einer eigenen empirischen Untersuchung mit Ergebnispräsentation.

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Studieninhalte (3. Semester) Das Modul Rechnungswesen zielt darauf, Metho­den und Instrumente des externen und internen Rech­nungs­ wesens und deren Anwendung zu vermit­teln. Sie erkennen, wie Methoden und Instru­mente des externen und internen Rechnungswesens ineinander greifen und in verschiedenen Situationen genutzt werden können. Ziel des Moduls Recht ist die anwendungsorientierte Vermittlung von Grundlagen­wissen auf wirtschafts­ relevanten Gebieten des Privatrechts. Sie können rechtliche Probleme und Konflikte der Wirtschafts­ praxis erfassen, einfachere Fragestel­lun­gen und Fall­gestaltungen selbständig beurteilen und praxis­ge­ rechte Lösungen entwickeln. Wichti­­ge IT rechtliche Aspekte werden thematisiert. Im Modul Geschäftsprozessmanagement lernen Sie die grundlegenden Konzepte des Geschäftspro­ zessmanagements kennen. Sie können aktuelle Me­tho­ den zur Identifikation, Gestaltung, Doku­men­tation und Kontrolle von Geschäftsprozessen anwenden und Prozesse mit modernen Spezifika­tions­sprachen und Werkzeugen gestalten.

Das Modul Software Engineering dient der Ver­ mitt­lung allgemeiner Grundlagen des Software Enginee­rings sowie verbreiteter Vorgehensmodelle der Softwareentwicklung. Sie lernen die Bedeutung der Anforderungsanalyse sowie die Herausfor­derun­ gen bei der Entwicklung von Software in Teams kennen. Mit Verfahren des Qualitätsmanagements bei Software und Software-Projekten werden Sie vertraut gemacht. Möglichkeiten und Grenzen beim Einsatz von Werkzeugen werden ebenso diskutiert wie aktuelle Trends des Software Engineerings. Im Modul Soziale Interaktion lernen Sie, wieso das Erklären menschlichen Verhaltens nur auf der Basis von Modellen möglich ist. Die Dreiteilung des Seelischen (Kognition, Emotion und Motivation) wird Ihnen vermittelt. Aus diesen drei Perspektive lernen Sie das eigene und fremde Erleben zu reflektieren und Verhal­tenweisen zu beurteilen.

Studieninhalte (4. Semester) Im Modul Investition & Finanzierung erhalten Sie einen systematischen, anwendungsorientierten Über­ blick über die wichtigsten Methoden und Instru­men­ te der betrieblichen Finanzwirtschaft. Sie kennen und verstehen die Zusammenhänge zwischen Inves­ tition und Finanzierung einschließlich Investitionsund Finanzplanung.

in konkrete Datenbanksysteme. Sie sind in der Lage, Datenbanken und Anfragen zu optimieren, und wissen um Möglich­keiten der Einbindung von Datenbanken ins Internet und Rechteverwaltung. Konzepte und An­wendungs­möglichkeiten für Data-Warehouses sind Ihnen be­kannt. Neue Trends im Bereich Datenbanken werden diskutiert.

Das Modul Materialwirtschaft/Logistik/Produk­tion zielt darauf ab, Ihnen einen Überblick über die be­­ trieblichen Bereiche Produktion, Materialwirt­schaft und Logistik zu geben. Aktuelle Entwicklungen in der Material- und Produktionswirtschaft können Sie in ihrer Bedeutung und in ihren Auswirkungen einschätzen.

Das Modul Rechnernetze und -architekturen dient dem Aufbau eines grundlegenden Verständnisses von Computernetzwerken und Internet. Sie lernen gängige Architekturkonzepte von Netzwerkanwen­ dungen kennen und verstehen Protokollschichten, Dienstmodelle der Datenkommunikation sowie Pla­ nung und Betrieb von lokalen und Weitverkehrs­net­ zen. Konzepte von drahtlosen, mobilen und Mul­ti­ media-Netzwerken werden Ihnen vermittelt. Grund­ lagen der Sicherheit von Computernetzwerken werden diskutiert.

Im Modul Datenbanken lernen Sie Architekturen und Arbeitsweisen von Datenbanken kennen. Sie erlernen Modellierungstechniken für Daten und die Umsetzung

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Studieninhalte (5. Semester) Im Modul Business Intelligence Systeme/Know­ ledge Management Systeme lernen Sie zielorientiertes Führen und die Unterstützung durch Con­ trolling-Informationen zu erkennen. Sie erarbeiten Konzep­te für IT gestützte Lösungsmöglichkeiten. Ziel­setzun­gen und Einsatzmöglichkeiten von Busi­ ness Intelli­gence Systemen und entsprechende Tools als notwendige Controlling-Instrumente lernen Sie kennen. Anhand von Fallbei­spie­len können Sie Business Intelligence Tools praktisch vergleichen sowie anwenden. Ziel­setzun­gen und Einsatz­ möglichkeiten von Know­ledge Mana­gement Syste­ men lernen Sie kennen und erkennen den Zu­­sam­ menhang von Know­ledge Mana­­gement sowie Busi­ ness Intelligence. Das Modul E-Business dient der Vermittlung von Grund­lagen des E-Business und der Einordnung der dazu not­wendigen Technologien. Sie können Anwen­­­ dungs­gebiete des E-Business adäquat differenzieren. Den Nutzen elektronischer Geschäfts­be­ziehungen für Unternehmen können Sie bewerten sowie be­triebliche Problemstel­lungen des eBusiness kompetent beurteilen. Sie kennen Verän­derungen und Veränderungsprozesse durch Informa­tions­techno­

logie und können Kon­zep­te und Modelle auf konkrete Unter­nehmens­bei­spie­le anwenden. Im Modul Enterprise Resource Planning Systeme erhalten Sie einen Überblick über verschiedene Arten betrieblicher Anwendungssysteme. Sie lernen die Ab­bildung von Geschäftsprozessen mit ERP-Syste­ men kennen und verstehen Methoden, Auswahl und Lebenszyklus von ERP-Sys­temen in Unterneh­ men. Vor­­gehens­mo­delle bei der Einführung betrieblicher Stan­dardsoft­ware können Sie nutzen. Sie ge­winnen einen Über­blick über den ERP-Markt und verstehen die Entwick­lung von ERP-Systemen zu offenen An­wen­dungsplatt­formen. Eine betriebliche Stan­dard­soft­ware (SAP) lernen Sie anhand von Praxis­beispielen detailliert kennen. Das Modul Projektmanagement dient der Vermitt­ lung der spezifischen Probleme von Projekten und deren Management. Durch Darstellung und Diskus­ sion von Planungs- und Managementtechniken werden Sie befähigt, kleinere Projekte selbst zu leiten oder in größeren Projekten Managementfunktionen wahrzunehmen. Anhand eines fiktiven Projekts üben Sie Projektmanagement realitätsnah.

Wirtschaftsinformatikprofessorin Anett Mehler-Bicher mit awis-Studierenden

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Studieninhalte (6. Semester) Semester 6 sieht ein Mobilitätsfenster vor und bietet sich daher für ein optionales Auslandssemester an. Im Modul Marketing lernen Sie Marketing als Grund­lage der gesamten Unternehmenstätigkeit und nicht als separate betriebliche Funktion kennen. Das Modul Personal & Organisation dient der Vermittlung eines Überblicks über die betrieblichen Bereiche Perso­nal­management und Organisation. Sie lernen grund­le­gende Begriffe kennen und verstehen. Sie gewinnen einen Überblick über die wichtigsten Funktio­nen und Gestaltungs­be­reiche des Personal­ mana­ge­ments im Unternehmen. Grundlagen der Aufbau-, Ablauf- und Prozessor­gani­sation sowie exemplarisch Methoden des Personal­ma­nagements und der Organisation werden thematisiert. Insbe­ sondere der Aspekt Change Management wird aufgrund von Veränderungen in Prozessstruk­tu­ren fokussiert. In den beiden Optionen können Sie eher betriebswirtschaftlich-orientierte (z.B. „SAP TERP 10“) oder eher technisch-orientierte Module (z. B. „Inter­net Enterprise Application Technologies“) wählen und durch eine maßvolle Spezialisierung Ihrem Studien­ verlauf eine bestimmte Au­srichtung geben. Derzeit sind folgende Optio­nen vorgesehen: • SAP TERP 10 (Hochschulzertifikat) Sie verstehen die Integrationsfunktion betrieblicher Anwendungssoftware und können die wich-

tigsten Ge­schäfts­prozesse im Unternehmen, ihre Model­lierung und Darstellung umsetzen. Sie wissen, wie die wesentlichen integrativen Geschäfts­ prozesse in den Be­rei­chen Beschaffung, Produk­ tion, Planung, Pro­jekt­management, Vertrieb, Kun­denservice, An­­lagen­verwaltung, Finanzbuch­ hal­tung, Controll­ing, Per­so­nalwirtschaft und Ana­­ ly­tics innerhalb von SAP ERP zusammenspielen. • SAP Anwendungsprojekt Sie setzen auf Basis von SAP ein größeres An­wen­dungsprojekt um. Entsprechende betriebs­wirt­ schaft­liche Fragestellungen werden anhand von Cases behandelt und geben Einblick in Unter­neh­ mens­strukturen und -abläufe sowie in die Arbeits­ weise von SAP Produkten. • Internet Enterprise Application Technologies Sie lernen Konzepte, Architekturen und Aspek­te des Betriebs von Internet-basierten Enter­prise Anwendungen kennen. Aspekte der Daten­sicher­ heit, Bedrohungsszenarien und Schutz­mecha­nis­ men im Zusammenhang mit Inter­net-basier­ten Enterprise Anwendungen werden thematisiert. Das Modul Praxismodul erstreckt sich über Semes­ ter 4 – 6. Sie setzen die in Lehrveran­staltungen ge­lernten Studieninhalte in der Praxis um und bear­­ bei­ten eigen­ständig eine Problemstellung aus dem Bereich Wirt­schaftsinformatik.

Studieninhalte (7. Semester) Im Modul Unternehmensführung inklusive Busi­ ness Planning lernen Sie in Teams in fünf unterneh­ merischen Entschei­dungsphasen ein eigenes unternehmerisches Vor­haben zu konzipieren, auf Markt­ fähigkeit zu prüfen und abschließend in einen bank­­ fähigen Business­plan zu überführen. Unternehme­ri­ sches Denken und Handeln wird geweckt und gefördert. Das Modul IT Sicherheit dient der Vermittlung von Grundlagen der Informations- und IT Sicher­heit. Sie lernen Bedrohungen zu erkennen und legen entspre­ chende Gegenmaßnahmen fest. Sie können Konzep­ te für ein umfassendes Sicherheitsmana­ge­ment be­urteilen. Alle Aspekte eines erfolgreichen Sicher­ heitsmana­gements können Sie praktisch einsetzen. 10

Das Modul Information Management zielt darauf ab, Sie mit Zielen und Aufgaben des strategischen, taktischen und operativen Informationsmana­ge­ ments vertraut zu machen. Sie erhalten einen Über­ blick über Informationssystemarchitekturen und Frameworks zur Definition von IT Strategien. Sie lernen Grundlagen des IT Controllings und Quali­ tätsmanagements kennen. Sie wissen um geeignete IT Infrastrukturen und können Sie planen. Insbe­ sondere der Einfluss von IT Innovationen auf Ge­­ schäfts- und IT Strategie wird thematisiert. In der Bachelor-Arbeit weisen Sie nach, dass Sie in der Lage sind, ein studienspezifisches Problem der Wirtschaftsinformatik zu lösen. Die bisher gewonnenen Erfahrungen und Kenntnisse aus dem Stu­


dium sind anzuwenden. Sowohl reale Pro­bleme eines Unternehmens im Bereich der Wirt­schaftsin­forma­

tik als auch theoretische Fragestel­lungen können bearbeitet werden.

Studium und Berufsschule Führen Sie Studium und Ausbildung parallel durch, so besuchen Sie an der Berufsbildenden Schule Mainz eine separat eingerichtete Klasse. In deutlich redu­zier­­ tem Umfang werden Berufsschulinhalte vermittelt. Der Berufsschulunterricht wird in Teilzeit organi­siert und findet donnerstags vormittags statt. Als Auszubildende oder Auszubildender in Rheinland-Pfalz können Sie auch eine sogenannte „Externe

Prüfung“ bei der IHK ablegen und sich von der Be­ rufs­schulpflicht befreien lassen. Hessische Auszubildende sind stets berufschulpflichtig; Sie können einen entsprechenden Gestattungsantrag auf Schulwechsel stellen. Es wird von einer Ausbildungsdauer von drei Jahren ausgegangen; eine Verkürzung auf zweieinhalb Jahre ist möglich.

Prüfungssystem Der Studienerfolg wird mit dem European Credit Trans­ fer System (ECTS) gemessen. Ins­gesamt ist der Er­werb von 180 Kreditpunk­ten erforderlich. Prüfungs­leis­tun­ gen werden mittels Klausuren, schriftlichen Haus­arbei­ ten, Präsentatio­nen, Projekt­studien, Refe­raten sowie der abschließenden Bachelor-Arbeit nachgewiesen. Unterschiedliche Prüfungsarten und praxisbezogene Aufgabenstellungen ermöglichen eine faire Beurteilung der Studierenden. Um den Wissenstransfer zur

Lösung praktischer Fragen nachzuweisen, werden Sie häufig Fallstudien bearbeiten. Hausar­beiten, Projekt­ studien, deren Präsentationen, sowie vor allem die Ba­­ chelor-Arbeit behandeln Frage­stellungen aus der beruflichen Praxis. Referate, Pro­jekte oder Haus­arbeiten mit Präsentationen sind mehr als reine Wis­sens­abfra­gen. In diesen Prüfungen spielen Fähig­kei­ten wie Pro­blem­lö­ sungspotential, Abstrak­tionsver­mö­gen und rhetorische Kompetenz eine eben­so wichtige Rolle. Einzel­heiten regelt die Prüfungsordnung.

Auf die Plätze fertig los – awis-studierende sind bereit für ihr erstes Semester

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Dozentinnen und Dozenten Der duale Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinfor­ matik versteht sich als integrativer Ansatz aus Theo­ rie und Praxis für national und international orientierte Unternehmen. Neben ausgewählten Professo­r­ innen und Professoren der Fachhochschule Mainz werden auch Experten aus Partnerhochschulen und Praktiker internationaler Unternehmen eingebunden. Spezifische praktische Erfahrungen der Dozen­ ten gewährleisten Kompetenz sowie einen hohen Praxis- und Anwendungsbezug im Studium.

Studiengangleiter Prof. Dr. Christian Petri im Gespräch mit einem awis-Student

Hochschullehrer mit Modulverantwortlichkeit Prof. Dr. Thomas Becker Professor für Wirtschaftsinformatik, Geschäftspro­ zessmanagement, ERP Systeme, Business Intelli­ gence, Projektmanagement

Prof. Dr. Gunther Piller Professor für Wirtschaftsinformatik, Geschäfts­pro­ zessmanagement, ERP Systeme, Rechnernetze und -architekturen

Prof. Dr. Ulrich Kroppenberg Professor für Sozialkompetenz

Prof. Dr. Daniel Porath Professor für Betriebswirtschaftslehre und Quan­ti­ tative Verfahren

Prof. Dr. Anett Mehler-Bicher Professorin für Wirtschaftsinformatik, E-Business, Projektmanagement, Mathematik Prof. Dr. Jörg Mehlhorn Professor für Allgemeine BWL, insbesondere Marketing Prof. Dr. Markus Nauroth Professor für Wirtschaftsinformatik, Projektmanage­ ment, Information Management Prof. Dr. Christian Petri Professor für Wirtschaftsinformatik, Information Management, Datenbanken, Logistik, Supply Chain Management 12

Prof. Dr. Jens Reinhardt Professor für Wirtschaftsinformatik, Programmie­ rung, Software Engineering, Webtechnologien Prof. Dr. Randolf Schrank Professor für Allgemeine BWL, insbesondere Strate­ gisches und Internationales Management Prof. Dr. Agnes Sputek Professorin für VWL Lothar Steiger (Dipl.-Betriebswirt, FH) Lehrkraft für besondere Aufgaben für Wirtschafts­in­ formatik und Business Planning


Kosten Für das Unternehmen: Unternehmensbeitrag pro Se­­ mes­ter 400,- EUR gemäß Kooperations­vertrag. Für Studierende: Zurzeit werden keine Studienge­ büh­ren erhoben. Zu entrichten ist ein Semesterbei­

trag in Höhe von ca. 265,- EUR. Im Beitrag sind das Semesterticket für den Großraum Frankfurt / Wies­ baden / Mainz und Leistungen des Studieren­den­ werks enthalten.

Bewerbung Die Bewerbung ist ausschließlich als Online-Bewerbung über das Bewerberportal der Fachhochschule (http://bewerbung.fh-mainz.de) durchzuführen.

Bewerbungsfrist: 15. Juli zum Wintersemester

Kontakt und Beratung Studienangelegenheiten Teilzeit Tel. +49 (0) 61 31.628-3121, -3137 awis@fh-mainz.de Raum: A2.08/A2.10

Studiengangleiter Prof. Dr. Christian Petri Tel. +49 (0) 61 31.628-3243 christian.petri@fh-mainz.de Raum: M3.13

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Fachbereich Wirtschaft der Fachhochschule Mainz Die FH Mainz gliedert sich in drei Fachbereiche: • Fachbereich Technik • Fachbereich Gestaltung • Fachbereich Wirtschaft Einen Überblick über deren Studienangebot finden Sie unter www.fh-mainz.de. Am Fachbereich Wirtschaft sind derzeit rund 2.500 Stu­ dierende eingeschrieben. Mehr als 60 Professor­In­nen und etwa 100 Lehrbeauftragte aus Unternehmen sorgen für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen theo­retischer Fundierung und praktischer Anwen­dung in der Lehre. Der Fachbereich bietet Ihnen ein Studium in kleinen Gruppen, den direkten Draht zur Praxis in führenden Unternehmen des Rhein-Main-Wirtschaftsraums und ein hohes Maß an Internationalität. Bei uns greifen Lehre, Forschung und Praxis ineinander. Die Forschung der ProfessorInnen ist auf die praktische Anwendbar­ keit ausgerichtet und wird in enger Kooperation mit Unternehmen durchgeführt. Unser Profil beruht auf der Verankerung im Wirtschaftsraum Rhein-Main, die sich in der Zusammenarbeit mit zahlreichen Unterneh­ men und Organisationen widerspiegelt. Der Fachbe­ reich bietet attraktive und vielseitige Studiengänge auf den Gebieten Betriebswirtschaft, Wirtschaftsrecht und Wirtschaftsinformatik in Vollzeit und Teilzeit als Erst­ studium und als weiterbildendes Studium an. Die Ba­­ che­lor-Studiengänge sind der kürzeste Weg, um einen ersten berufsqualifizierenden akademischen Abschluss zu erwerben. Darauf aufbauend können Sie einen Abschluss in verschiedenen Master-Studiengängen erwerben. Besondere Stärken des Fachbereichs Wirtschaft sind innovative Studienkonzepte und internationale Koope­ rationen. Der Fachbereich Wirtschaft kooperiert im Rahmen der berufsintegrierenden Studienangebote derzeit mit etwa 450 Unternehmen. Dank einer über 30-jährigen Erfah­rung in diesem Bereich ist die FH Mainz im Wirt­schaftsraum Rhein-Main führend bei berufs­ integrieren­den Studienprogrammen. Durch zahlreiche Austausch­programme in Europa, Asien, Ameri­ka und Australien ist der Fachbereich sehr international geprägt. Die Internationalität gilt auch für Berufs­ tätige: Zwei- bis dreiwöchige Intensivkurse in Groß­ britannien, USA und China ermöglichen unseren berufsintegriert Stu­dierenden, ihre Berufstätigkeit, das Studium in Mainz und internationale Erfahrung zu kombinieren. Exkur­sionen nach Südafrika, Korea, Thailand, Malaysia und Lateinamerika sind in unseren MA-Programmen Be­­standteile der Studiener­ fah­rung. 14

Abschlussarbeiten, insbesondere die Master-Arbeiten, werden individuell von einem Hochschullehrer, in der Regel in Kooperation mit einem Unternehmensver­tre­­ ter, betreut. Die enge Zusammenarbeit mit den Be­­ treu­ern garantiert eine hohe Erfolgsquote. Von Unter­ nehmen waren beispielsweise beteiligt BMW, Citi­ bank, Clariant, Fraport, IBM, Lufthansa, KPMG und PricewaterhouseCoopers. Auch mittelständische Un­ternehmen ermöglichen unseren Studierenden häufig mit ihrem Engagement, wertvolle praktische Erfahrungen zu sammeln. Zusätzlich bietet der Fach­ bereich Wirtschaft ein Testzentrum für Sprachtests (TOEFL, TOEIC) und SAP TERP10-Zertifizierung. • Nun haben Sie uns und unseren Studiengang kennen gelernt. Wir würden uns freuen, Sie demnächst als Student/Studentin am Fachbereich Wirtschaft be­grüßen zu dürfen. Bei Fragen stehen wir Ihnen gern unter angegebenem Kontakt zur Verfügung.


Berufsintegrierendes Studium: Ein Studium mit Biss Das berufsintegrierende Studium an der Fachhoch­schule Mainz hat eine sehr lange Tradition; bereits zum Win­ ter­semester 1977/78 bot die FH erste berufs­integrie­ren­ de Studiengänge im Bereich Betriebs­wirt­schaftslehre in Ko­operation mit der damaligen Höchst AG Frankfurt an. Zum Winterse­mester 1979/80 wurde dieser Studien­ gang mit einer Vielzahl von mittelständischen Unter­ neh­men erweitert. Die wichtigsten Funktio­nen der Fach­hochschule zur damaligen Zeit wurden dabei: • In der Anwendungsbezogenheit der Lehre gesehen, die auf berufliche Tätigkeitsfelder vorbereiten soll, und • In einer Orientierung der Inhalte und Formen des Studiums an den Bedürfnissen der beruflichen Praxis. „Dieser Studiengang bietet eine Studienmöglichkeit für Berufstätige mit Berechtigung zum Hochschul­studium, die ein Vollzeitstudium nicht wahrnehmen konnten bzw. können“, betont Prof. Dr. Kurt Koeder, der wesentlich zur Entwicklung dieser Studienform beitrug und jahrelang den berufsintegrierenden Stu­diengang Betriebs­wirt­ schaftslehre (BIS-Diplom) leitete. Ferner sind die Einbe­ ziehung dualer Ausbil­dung in ein Hochschulstudium sowie die Weiterentwick­lung des Erkenntnisstandes der

Hochschuldidaktik wesentliche Triebkraft für berufsbe­ gleitende Studien­­gänge. Mit der Umstellung auf Bachelor-/Master-Struktu­ren bietet die FH Mainz im Fachbereich Wirtschaft seit dem WS 2006/07 einen berufsintegrierenden Bache­ lor-Studiengang BWL (BIS) sowie einen dualen Bache-­ lor-Studiengang Wirtschaftsinformatik (awis) an. Mit der Einführung der konsekutiven Master-Studien­ gänge Management ab SS 2010 sowie IT-Management ab SS 2011 und dem dualen Bachelor-Studiengang Medien, Management & IT (mmi) ab WS 2011/12 stellt die FH Mainz für die Bereiche BWL bzw. Wirt­ schaftsinformatik, Medien und Management ein um­­ fassendes Bachelor-/Master-Programm bereit. Hinzu kommen mehrere Weiterbildungsmaster, die u.a. die Bereiche Auditing, Taxation sowie Public Private Part­ nership (PPP) abbilden und damit teilweise bundes­ weit Alleinstellungsmerkmale besitzen. Die besondere Verzahnung von Studium und Berufs­tä­ tigkeit/Ausbildung sowie eigens auf diese Zielgrup­pe abgestimmte Studienprogramme und Vorlesungs­zeiten erklärt die hohe Attraktivität dieser Teilzeit­studiengänge.

awis-AbsolventInnen „Durch das ausbildungsintegrierende Wirtschaftsinfor­ ma­tik-Studium (awis) an der Fachhochschule Mainz konnten wir Ausbildung und Studium kombinieren, was uns einen deutlichen Zeitvorsprung auf dem Ar­beits­markt garantiert. Genau wie es in der Wirt­schaft immer gefordert wird. Auch konnten wir die theoreti­ schen Kenntnisse aus dem Studium direkt in der Praxis anwenden. Diese Art des Hochschulstudiums wird bestimmt auch zukünftig erfolgreich sein.“ Lena Frank, EDS Deutschland Beteiligungs GmbH & Co. KG und Madeleine Hanson, IFAK Institut GmbH & Co KG, awisAbsolventinnen

„Das Studium an der Fachhochschule Mainz finde ich klasse, weil es gut in die Arbeitszeiten im Unter­neh­men integriert werden kann. Die Inhalte werden interessant vermittelt, und immer wieder merkte ich, wie gut ich das Gelernte in meiner täglichen Arbeit anwenden kann. Be­­sonders hervorzuheben sind die gute Be­treuung durch die Professoren und deren Assisten­ten, die enga­ giert mit Rat und Tat zur Seite stehen.“ Emil Begovic, Deutsche Lufthansa AG, awis-Absolvent

Emil Begovic, Lena Frank und Madeleine Hanson (v.l.) gehörten zu den ersten awis-Absolventen

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Bachelor-Studiengänge am FB Wirtschaft • Vollzeit-Studiengänge B.A. Betriebswirtschaftslehre LL.B. Wirtschaftsrecht

• Teilzeit-Studiengänge

B.A. Betriebswirtschaftslehre (berufsintegrierend) B.Sc. Medien, IT & Management (dual) B.Sc. Wirtschaftsinformatik (dual)

Impressum Editor

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Fachbereich Wirtschaft

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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Krummeck & Gievers

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Fachhochschule Mainz

Copyright

Fachhochschule Mainz,

Februar 2013

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Studiengangsbroschüre Bachelor Wirtschaftsinformatik Teilzeit

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